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Business & Baby: Mein Elternzeit-Update

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Speaker: Heute möchte ich euch ein kleines Update geben, wie die letzten acht Monate mit unserem kleinen Nachwuchs gewesen sind, was ich gelernt habe von der Geburt, aber auch von den vergangenen Monaten und zwar nicht nur übers Elternsein, sondern auch, was du für dich, für dein Business daraus erlernen kannst.

Speaker: Herzlich willkommen. Es ist irgendwie auch total schön, wieder eine Podcast -Folge aufzunehmen. Gefühlt ist es sehr, sehr lange her. Ich glaube, ich habe im April, kurz vor der Geburt, die letzte Folge aufgenommen. Und ja, krass, jetzt ist es schon Januar, fast Februar 2025. Hammer.

Speaker: Okay, lass uns mal zur Geburt zurück springen. Unser kleiner Schatz wurde im Mai geboren, hatte eine 17 -Stunden -Geburt und was mich die Geburt wirklich gelehrt hat, was du super auch für dich auf dein Business übertragen kannst, ist das Ja -Sagen zu schwierigen Empfindungen.

Speaker: Eine Geburt ist intensiv. Wehen oder Wellen, wie auch immer du sie nennen magst, sind echt intensive Empfindungen. Und das Spannende ist, dass eigentlich alles in dir zu diesen Gefühlen von der Wehe Nein sagt. Weil das ja schon eher sich anfühlt wie eine schmerzhafte Empfindung. Jedenfalls habe ich das so empfunden. Und du lernst aber, und du darfst dich immer wieder daran erinnern, dass jede Welle, jede Wehe dich deinem Kind näher bringt.

Speaker: Und das ist so eine schöne Metapher. Ja zu sagen zu diesen Wehen, zu diesen schwierigen Situationen, schwierigen Empfindungen. Denn das wirst du auch in deinem Business empfinden. Und jedes Mal, wenn du Ja sagst zu dieser Schwierigkeit, kommst du deinem Ziel näher. Jedes Mal, wenn du ein Video aufnimmst und dich zeigst

Speaker: Oder jedes Mal, wenn du dich traust zu verkaufen, dann wirst du zu Beginn jedenfalls wahrscheinlich erstmal schwierige Empfindungen spüren. Angst, Sorgen. Und das Ja zu sagen und nicht zu sagen, das möchte ich eigentlich gerne vermeiden, das möchte ich nicht fühlen, sondern wirklich sich dem hinzugeben, bringt dich so, so viel im Leben weiter.

Speaker: Die zweite Sache, die ich total spannend fand, war wirklich diese bewusste Entscheidung, eine Pause zu machen. Für mich in meinem Business. Und damit habe ich lange gehadert. Ich hatte schon in der Schwangerschaft gemerkt, irgendwie meine Energie geht runter. Ich möchte mich jetzt mehr mit Geburtsthemen beschäftigen. Ich habe gar nicht so den Impuls, den Drive, jetzt irgendwie noch groß Business zu machen.

Speaker: Und da ich ja eine Portfolio -Karriere habe, sprich, ich habe nicht nur mein eigenes Business mit meinem Coaching, sondern ich habe auch andere Projekte, das heißt auch andere Einnahmequellen, die auch sozusagen weiter liefen, zum Teil sind die auch in der Anstellung, und dadurch konnte ich mir auch natürlich erlauben, in meinem Business zurückzutreten.

Speaker: Und ich hab gemerkt, es war für mich die richtige Entscheidung, weniger zu machen. Und nur weil es die richtige Entscheidung ist, heißt es ja nicht, dass dann alle Teile innerlich damit d 'accord gehen. Und ich hab wirklich gehadert. Ein Teil sagte, ich hab keine Lust, ich möchte nicht, ich brauch jetzt grad Pause.

Speaker: vor der Geburt, nach der Geburt. Und ein Teil, vor allem vor der Geburt, war dann so, ja, aber du solltest doch noch. Du musst auch voll viel vorproduzieren, vorplanen, jetzt noch mal Business machen, dann kannst du dein Elterngeld nach oben treiben. Also es gibt ja logische, rationale Gründe, warum jetzt man sich nicht erlauben darf oder erlauben kann, eine Pause zu machen.

Speaker: Aber für mich war es genau das Richtige. Ich habe wirklich die letzten Monate, vor allem die ersten sechs, sieben Monate, komplett pausiert. Und es hat mich gelernt, dass es völlig in Ordnung ist, nicht alles gleichzeitig zu schaffen, sich Pause zu gönnen, Prioritäten neu zu setzen und sich darauf zu konzentrieren, was wirklich zählt. Und für mich ist es im Moment die Familie.

Speaker: Rückblickend bin ich so, so dankbar. Es war unglaublich wohltuend, so für meine Seele nach acht Jahren Selbstständigkeit wirklich einfach mal ein paar Schritte zurückzutreten, mich neu zu gruppieren. Und natürlich hat mir diese Entscheidung auch Angst gemacht. Und das möchte ich dir sagen, so eine Entscheidung wird dir auch Angst machen, wenn du sie irgendwann triffst. Sei das, weil du pausierst, weil du auch Nachwuchs bekommst, oder vielleicht pausierst du auch aus anderen Gründen.

Speaker: Und ich habe mich gefragt, was wird aus meinen Zahlen? Wie entwickelt sich der Podcast, wenn ich jetzt ein paar Monate gar nichts poste? Was sagt der Instagram -Algorithmus etc.? Wie soll es danach weitergehen? Und ich empfinde es jetzt gerade auch als gar nicht so leicht, irgendwie wieder zurückzukommen. Also ich habe jetzt schon eigentlich vor einem Monat gesagt, ja komm, ich mache jetzt wieder Podcast, ich hatte Lust.

Speaker: Aber irgendwie dann wieder so richtig reinzukommen, braucht einfach auch seine Zeit. Was mir jetzt trotzdem geholfen hat, und das kannst du auch super für dein Business nutzen, ist ein Announcement. Ich habe gesagt, ich werde den Podcast machen und dann habe ich mich irgendwie dazu gezwungen. Zwar nicht so schnell, wie ich das gehofft hatte, aber trotzdem nehme ich jetzt gerade zum zweiten Mal diese Update -Folge auf.

Speaker: Das heißt, du kannst auch super, wenn du sagst, du möchtest irgendwas machen, gucken, wo hast du Accountability -Partner? Wen kannst du davon erzählen? Wen kannst du bitten, dich zu unterstützen, das auch wirklich umzusetzen? Das kann echt nochmal gut helfen, weil du dann dich irgendwie auch irgendwie bloßstellst, wenn du das dann nicht machst, obwohl du gesagt hast, dass du das machen möchtest.

Speaker: Vielleicht fragst du dich, wie so die ersten Monate waren. Und ich hab mich echt gefühlt wie, oder für mich war das echt wie so eine 180 Grad Veränderung meines Lebens, jetzt Nachwuchs zu haben. Und ganz ehrlich, ich hatte überhaupt keine Zeit und Nerven zu arbeiten. Denn da war dieser kleine Mensch, der einfach ganz viel Aufmerksamkeit brauchte. Und ich hab voll gestillt, das heißt, ich war auch die, die einfach immer da sein musste.

Speaker: Und ich hab mich echt gefühlt wie, ach, keine Ahnung, alles ist irgendwie anders. Ich hab so intensive Gefühle gefühlt, es war echt ein Achterbahnfahrt, der Gefühl, es ist so, so schön mit dem Kleinen. Ich liebe ihn so sehr, es ist krass, wie sehr man so ein kleines Wesen lieben kann. Hab ich nach ein paar Wochen gedacht, was ich eigentlich noch gar nicht so lange richtig kenne. Aber das sind einfach so intensive Gefühle.

Speaker: Und dann gab es aber auch Momente, die ganz spannend waren, wo ich mich gefragt habe, ist es genug? Also irgendwie habe ich mich dann leicht unproduktiv gefühlt. Teilweise war es echt schwer, viel im Haushalt zu machen, weil ich ihn ja viel hochgenommen habe. Ich habe mich irgendwie sehr eingeschränkt, auch öfters gefühlt und das alles so limitiert war. Auf einmal war mein Leben, ist es immer noch, irgendwie so gefühlt in

Speaker: mit so Time -Limits besetzt. Du hast jetzt vielleicht 5 Minuten, um den Bart dich fertig zu machen. Du hast jetzt vielleicht noch mal 3 Minuten, um auf die Toilette zu gehen. Dann braucht er dich wieder. Oder dann schreit er, weil er nicht liegen will. Also es ist echt so... Mein Tag ist auf einmal so...

Speaker: zeitlich limitiert. Und das sagen ja auch alle, so diese Selbstbestimmung ist einfach in den ersten Jahren, Monaten erstmal halt einfach weg oder sehr reduziert. Und das habe ich auch extrem gemerkt und das ist wirklich auch, das braucht Zeit sich daran zu gewöhnen.

Speaker: Es braucht Zeit, damit umgehen zu können. Vor allem, wenn du jemand bist, der sehr freiheitsliebend ist, der vielleicht auch gar nicht so früh Kinder bekommen hat. Das heißt, ich hatte gefühlt, ich bin jetzt, ich werde 34. Das heißt, ich hatte fast 34 Jahre, wo ich machen konnte, was ich will. Naja, so auch nicht. Aber du weißt, was ich meine. In meinem Erwachsenenleben hatte ich jetzt einige Jahre, wo ich wirklich meine Zeit ziemlich frei einteilen konnte. Und daran gewöhnt man sich. Genau.

Speaker: jetzt ist unser kleiner aber acht monate und ich merke so ab so monat sieben sechseinhalb ich glaube es war sieben monat habe ich gedacht ich möchte irgendwie wieder auch reinkommen ins arbeiten so ganz ganz leicht ich habe jetzt hier keinen support im sinne von dass ich irgendwie jetzt

Speaker: dass der Kleine jetzt schon in die Kita geht und mehrere Stunden am Tag weg ist. Also ich bin noch wirklich Vollzeit mit dem Kleinen hier zu Hause, krieg super Support von meinem Partner. Aber ich hab jetzt nicht die großen Zeitblöcke, um zu arbeiten. Aber so, ich möchte wieder reinkommen und Stück für Stück starten. Jetzt gerade ist der Kleine beim Papa, Papa kocht Abendessen, ich nehm den Podcast auf.

Speaker: Dann habe ich zwischendurch auch mal wieder ein paar Coachings, die ich jetzt gerade langsam wieder starte. Ganz, ganz ruhig, entspannt, weil ich merke, mein Gehirn will jetzt schon wieder viel zu viel machen und da habe ich überhaupt keine Zeit dafür. Und das ist vielleicht auch so ein Learning zu erleben, was so meine Muster sind. Ich bin ja auch so ein Ideenmensch, das heißt, ich werde immer diese Herausforderungen haben, mehr zu wollen, als ich machen kann. Und da durfte ich wirklich lernen zu priorisieren.

Speaker: ganz krass zu priorisieren. Und das möchte ich aber in der nächsten Podcast -Folge mit euch teilen, da wirklich mal für dich zu überlegen, was sind denn alle Prios und hab da ein paar coole Beispiele auch für dich. Aber mehr dazu in der nächsten Podcast -Folge. Denn da habe ich das spannende Thema, wie kannst du alles unter einen Hut bekommen? Denn das war eine der Fragen, die ihr mir gestellt habt auf Instagram, worüber ihr gerne mehr hören möchtet.

Speaker: Das war mein Update. Kleine rundum Blitzreflektion. Wie waren so die letzten acht Monate mit Nachwuchs? Was hat sich verändert? Und ich freue mich jetzt einfach mal gucken, in einem Wochen - oder Zwei -Wochen -Rhythmus weiter Podcasts wieder aufzunehmen. Schön, dass es dich gibt. Danke fürs Zuhören und wir hören uns in der nächsten Podcast -Folge hier auf dem Business Journal Podcast.

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