Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zurück auf dem Business Journal Podcast.
Speaker: Heute geht es um meine Neupositionierung und ich nehme dich mit hinter die Kulissen.
Speaker: Ich bin noch nicht durch mit dem Prozess, ich bin noch mittendrin und ich dachte, es ist so schön, euch einfach mal
Speaker: mit in diese Achterbahnfahrt der Neupositionierung mitzunehmen, euch meine Erkenntnisse, meine Aha-Momente zu erzählen, mit euch zu teilen.
Speaker: Und vielleicht ist es auch für dich spannend, um nochmal zu reflektieren, ob du gerade für dich beruflich auf dem richtigen Weg bist.
Speaker: Und richtig in Klammern, denn ich glaube, es gibt nicht richtig und falsch, aber es gibt besser passend und weniger passend Dinge,
Speaker: Und da habe ich für mich gemerkt, jetzt als Mama, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate alt, dass ich da einfach ein paar Veränderungen machen darf.
Speaker: Also, lass uns einsteigen.
Speaker: Erstmal hast du vielleicht gemerkt, dass sich in den letzten Monaten bei mir einiges beruflich verändert hat.
Speaker: Ich bin ja letztes Jahr im Mai Mama geworden, habe dann wirklich auch viele Monate Elternzeit genommen, also wirklich war zwölf Monate zu Hause, habe so gut wie gar nicht gearbeitet, habe mir wirklich Zeit für diese neue Phase genommen und kam dann im Juli zurück und habe gemerkt, wow, es ist ein krass anderes Game jetzt als Mama, mit einer sehr überschaubaren Arbeitszeit wieder einzusteigen.
Speaker: Und der Zeitfaktor ist eines der großen Themen, die sich für mich wirklich verändert haben, dass ich gucken darf, passt mein Modell zu meiner Zeit?
Speaker: Denn als Mama ist die verfügbare Zeit begrenzt und ich muss sie bewusster einsetzen.
Speaker: Und das Businessmodell, was ich bisher gefahren habe, passt nicht mehr ganz dazu.
Speaker: Was habe ich gemacht?
Speaker: Ich bin seit zehn Jahren Coach, hatte immer quasi ein B2C-Modell, also habe mit Einzelkunden gearbeitet, das waren Gründer und Selbstständige, habe diese akquiriert, primär über Podcasts, Social Media, aber auch über Kooperationen und dann haben wir gemeinsam mehrere Monate gearbeitet.
Speaker: Später kam dann noch die Gruppenarbeit dazu, die ich geliebt habe.
Speaker: Ich hatte ja die Inher Business Mastery, habe mit einer Gruppe zusammen, also Gruppe von Gründerinnen zusammen ihr Business nach vorne gebracht, hatte super viel Freude und merke auch, dass inhaltlich das super gepasst hat, aber das Drumherum nicht.
Speaker: Also der Weg zum Ziel quasi nicht so passend war.
Speaker: Denn dieses Modell B2C, ich muss Einzelkunden akquirieren, die dann in einer Gruppe zusammenkommen, bedeutet einfach eine Menge Marketingaufwand.
Speaker: Meine Kunden, Gründerinnen und Selbstständige sind sehr auf Instagram immer gewesen.
Speaker: Und Instagram, wie du bestimmt weißt, hat sich sehr zu einer Plattform entwickelt, auf der man einfach viel Videomaterial teilt.
Speaker: Reels, Reels, Reels, Video ist King.
Speaker: Und ich habe auch gemerkt, Video ist nicht ganz 100% mein Ding.
Speaker: Ich habe es die letzten Jahre immer wieder gemacht und wurde auch viel, viel besser.
Speaker: Es gab Phasen, da war ich richtig im Flow und hatte Freude, aber es war nicht immer passend.
Speaker: Also es gab ein Mismatch mit Stärken.
Speaker: Also wir haben Zeitfaktor, wir haben Mismatch mit Stärken und das habe ich auch öfters mal geteilt in der Vergangenheit.
Speaker: Ich habe einen gewissen Social Media Struggle.
Speaker: Denn das Spannende war, ich hatte alle Systeme, die es brauchte.
Speaker: Ich hatte Contentplan, ich hatte eine VA, eine virtuelle Assistentin, die liebe Jasmin, die mich supportet hat, dass ich auch nicht alles alleine machen musste.
Speaker: Ich hatte Podcast-Support, aber trotzdem blieb es ein Kraftakt.
Speaker: Immer wieder.
Speaker: Ich hatte Flow-Phasen und dann wieder Einbrüche.
Speaker: Und ich habe immer wieder gedacht, vielleicht ist es nicht ganz mein Weg.
Speaker: Dann habe ich es wieder reduziert und dann kam wieder dieses, ja, aber das muss ja irgendwie funktionieren, dann habe ich wieder mehr Fahrt aufgenommen, aber es war irgendwie so eine Achterbahnfahrt.
Speaker: Und generell ist es auch okay, vor allem zu Beginn, dass Social Media ein Struggle ist.
Speaker: Es ist einfach super viel, was du lernen darfst, wenn du vorher nicht Social Media wirklich aktiv gemacht hast und dann das für dein Business machst.
Speaker: Und du wirst ewig brauchen.
Speaker: Und dann wirst du Dinge produzieren, die sind schrecklich.
Speaker: Und du denkst dir so, jetzt habe ich so viel Zeit investiert oder verschwendet, um so einen Mist zu erstellen.
Speaker: Und du wirst total frustriert sein.
Speaker: So geht es ganz vielen meiner Klienten, die mit Social Media starten.
Speaker: So ging es auch mir.
Speaker: Das ist ganz normal.
Speaker: Aber ich bin ja jetzt nicht seit ein paar Monaten erst auf dem Markt, sondern ich mache das ja jetzt schon seit zehn Jahren.
Speaker: Damals ein bisschen weniger Social Media, aber auch schon.
Speaker: Und nach einigen Jahren kannst du irgendwie schon gut einschätzen, was liegt dir und was liegt dir nicht.
Speaker: Und was ganz spannend war, ist, ich merke, die Arbeit mit Menschen, einzeln und zu Gruppen, da liegt 100% meiner Freude.
Speaker: Das kann ich gut, das liegt mir, da kriege ich mega, mega Feedback.
Speaker: Der Weg aber dorthin, Acquisition Social Media, ist nicht mein Flow.
Speaker: Das heißt, für mich war dann so eine Idee oder so eine Überlegung, okay, wie kann ich wirklich noch meine Arbeit machen, sprich einzeln,
Speaker: arbeiten, aber auch mit Gruppen, ohne dass ich jeden einzelnen Teilnehmer akquirieren kann.
Speaker: Das war so eine Idee oder eine Frage in meinem Kopf.
Speaker: Gepaart mit einer wunderbaren Erfahrung, dass ich gebucht wurde für ein Teambuilding-Event.
Speaker: Ich habe in der Vergangenheit schon viel Teambuilding gemacht.
Speaker: Nie unter meinem eigenen Banner, sondern innerhalb von Kooperationen, dass ich da als Trainerin aufgetreten bin.
Speaker: Und es hat mir echt immer viel Freude gemacht und trotzdem war ich damals so jung und hatte irgendwie das Gefühl, ich traue mir das nicht zu, mit Unternehmen zu arbeiten.
Speaker: Also diese zu akquirieren, Verträge auszuhandeln etc.
Speaker: Das war irgendwie dann nicht meine Welt, weil ich ja nicht aus der Corporate-Welt so komme.
Speaker: Also ich habe ja meinen Fokus eher wirklich die letzten Jahre auf Selbstständigkeit gehabt.
Speaker: und war gar nie in großen Konzernen angestellt.
Speaker: Also mal ganz früher so für Praktika, ja, aber dann nach meinem Master war ich ja immer in anderen Räumen quasi unterwegs beruflich.
Speaker: Und dann hatte ich diese tolle Erfahrung, dass ich gebucht wurde hier im Seminarhaus am Liebfrauenberg für ein Teambuilding-Event.
Speaker: und hatte mega viel Spaß.
Speaker: Ich habe krasses Feedback bekommen, wurde auch wieder angefragt für die anderen Abteilungen und dachte so, wow, das war super easy, es hat super viel Spaß gemacht, könnte das nicht mein Weg sein.
Speaker: Vielleicht ist das so ein Zeichen vom Universum, vom Leben, dass das mein Weg ist.
Speaker: Und habe gedacht, vielleicht ist es wirklich das Gewinnen von Unternehmenskunden, was spürbar stimmiger wurde.
Speaker: Es passt zu meiner Kommunikationsstärke, es passt zu meinem Zeitfaktor, zu meinem Modell.
Speaker: Und ich habe gemerkt, dass ich viel mehr Freude jetzt auch die letzten Monate an LinkedIn bekommen habe.
Speaker: Und wie du weißt, LinkedIn ist derzeit noch sehr textbasiert.
Speaker: Und das passt einfach gerade viel besser.
Speaker: Dieses textbasierte Arbeiten.
Speaker: Genau.
Speaker: Also insgesamt habe ich gemerkt, mein Business darf sich verändern, darf sich weiterentwickeln.
Speaker: Und es ist total wichtig, sich da die Erlaubnis zu geben.
Speaker: Ganz oft bauen wir etwas auf.
Speaker: Entweder ist es dann super erfolgreich und dann haben wir das Gefühl, ja, jetzt kann ich nichts verändern, weil jetzt ist es mega erfolgreich.
Speaker: Oder du hast was aufgebaut und du merkst, ja, es passt doch nicht ganz.
Speaker: Es ist nicht so vielleicht der finanzielle oder der emotionale Erfolg, den du dir erwünscht hast,
Speaker: Und hast aber so viel reingegeben in den letzten Jahren, dass du jetzt das Gefühl hast, ja, jetzt kann ich ja nicht irgendwie wieder gefühlt von neu anfangen und mich verändern.
Speaker: Das sind so diese sogenannten Opportunitätskosten, Sunkkosts.
Speaker: die da einfach mit rein spielen, die uns dazu verleiten, dass wir dann zu lange etwas verharren, was eigentlich nicht ganz so passt.
Speaker: Und ich möchte dir, wenn du gerade zuhörst, vielleicht in einer ähnlichen Phase bist, wirklich dir Erlaubnis geben, du darfst dein Business verändern.
Speaker: Denn dein Business ist eine Reflexion von dir und das wird sich einfach verändern und das ist okay.
Speaker: Die spannende Frage ist, wie veränderst du es und nach wie vielen Monaten oder Jahren veränderst du es?
Speaker: Weil ganz oft haben wir dann das Gefühl, uns wird ein bisschen langweilig und dann wollen wir was verändern.
Speaker: Und dann dürfen wir aber erstmal gucken, wie können wir mehr Freude, mehr Spaß, mehr Fun wieder reinbringen, wenn es wirklich eher so ein Mismatch an Freude ist im Vergleich zu ein Mismatch zu den eigenen Stärken.
Speaker: Das muss man schon ein bisschen unterscheiden.
Speaker: Dann, nächster Punkt, wie bin ich die Neupositionierung angegangen?
Speaker: Ich habe erstmal innegehalten, statt sofort irgendwas zu verändern und habe mir innerlich wirklich über mehrere Wochen die Fragen gestellt, was sind die Themen, bei denen ich wirklich aufblühe?
Speaker: Wo fühle ich mich inspiriert, kompetent und lebendig?
Speaker: Und bei mir sind es die Themen rund um Produktivität, Selbstführung, Reflexion, Empathie.
Speaker: Das sind so Sachen, wo ich entweder eine große Stärke habe oder die mich auch einfach interessieren.
Speaker: Und dann habe ich auch viel gebrainstormt, was ich damit machen könnte.
Speaker: Ich habe mit meinen Mastermind Buddies gebrainstormt, mit Freunden und Kollegen, aber auch mit ChatGBT und es war auch extrem erfolgreich, dass ich meine Ideen da reingesprochen habe und er mich da so ein bisschen durchgecoacht hat und mir auch Feedback gegeben hat.
Speaker: Also super spannend, da auch mal wirklich AI als Sparingspartner zu benutzen.
Speaker: Nicht nur, aber auch.
Speaker: Und ich habe mir auch angeguckt, was habe ich für jetzige Säulen schon, wie du weißt, vielleicht habe ich eine Portfolio-Karriere.
Speaker: Sprich, ich habe schon die letzten Jahre immer mehrere Dinge gemacht, mehrere Säulen quasi als Einkommensströme.
Speaker: Ich war erst mal als Freelancer für ein Gründerstipendium zugange, davor.
Speaker: habe ich Coaching und Trainings für einen Erwachsenenbildungsträger gemacht, neben meiner Coaching-Tätigkeit immer.
Speaker: Und dann hat sich das inhaltlich verändert.
Speaker: Irgendwann war ich nicht mehr Freelancer, sondern hatte die Möglichkeit, auch angestellt zu werden, was einfach steuerlich sinnvoll war.
Speaker: Und hatte so dann die letzten Jahre so das Beste aus beiden Welten.
Speaker: Die Freiheit der Selbstständigkeit, auch Zeit für mich und eine Teilzeitanstellung.
Speaker: Mittlerweile mache ich in dieser Teilzeitanstellung, leite ich ein Projekt zum Thema Unternehmensnachfolge, nennt sich Hessen macht Zukunft.
Speaker: Bin auch jetzt in der Teamentwicklung mit drin für das Unternehmen und merke einfach, diese Kombi ist total cool, weil ich auch eine finanzielle Stabilität habe, ein sicheres Einkommen habe und gleichzeitig aber auch selbstständig sein kann, mich ausleben kann.
Speaker: Habe in meiner Selbstständigkeit ja mein Buch geschrieben, damals mit dem Fischer Verlag, super viele Leute gecoacht, Trainings gehalten, Online-Workshops gegeben hatte, habe wirklich viele coole Sachen gemacht und hatte natürlich jetzt die Möglichkeit zu gucken, okay, was von all dem, was ich bisher schon gemacht habe, möchte ich gerne weiterführen und wie kann ich auch ein Dach finden?
Speaker: Und das ist vielleicht so ein Tipp für alle, die auch so eine Portfolio-Karriere haben oder anstreben, mal zu gucken, könnte es einen roten Faden geben.
Speaker: Etwas, was diese unterschiedlichen Säulenbereiche zusammenbringt.
Speaker: Also quasi so ein Dach hat.
Speaker: Und dann habe ich überlegt, okay, ich leite ein Projekt zum Thema Unternehmensnachfolge.
Speaker: Dort leite ich ein Team.
Speaker: Ich möchte gerne mehr mit Unternehmen arbeiten, auch im Bereich Teambuilding.
Speaker: Ich möchte weiterhin Coachings machen und Workshops auch geben.
Speaker: Und dann kam so, okay, ich glaube, es geht Richtung Teamentwicklung, Führungskräfteentwicklung, vielleicht auch remote, aber mehr auf den Fokus produktiv, erfüllt arbeiten, immer noch sehr viel Selbstführung dabei.
Speaker: Genau, das waren so meine Gedanken.
Speaker: Das waren einfach nur so Bausteine.
Speaker: Und damit muss man erstmal leben, dass du in dieser Phase der Neupositionierung ganz viele Unklarheiten hast, es sich überhaupt nicht rund anfühlt und du hast so ein paar Puzzlesteine und die passen aber noch nicht ganz zusammen.
Speaker: Und dann fängst du an, die so ein bisschen zusammenzusetzen.
Speaker: Dann hast du sie falsch zusammengesetzt.
Speaker: Falsch im Sinne von, es hat dann doch nicht so gepasst.
Speaker: Dann machst du es wieder auseinander.
Speaker: Und so war das ein ganz langsamer Prozess.
Speaker: Und das ist auch so was Schönes, was ich mir erlaubt habe.
Speaker: Ich habe beschlossen, mich nicht zu überstürzen.
Speaker: Statt alles umzuschmeißen, habe ich mich einfach langsam herangetastet.
Speaker: Und habe jetzt in der Positionierung so einen Satz für mich erarbeitet.
Speaker: Wenn du mal auf LinkedIn und Insta guckst, dann wirst du den auch entdecken.
Speaker: Und erlaub mir jetzt einfach, in der nächsten Phase mit Content auszuprobieren, ob es sich gut anfühlt, was ich da aufgeschrieben und entwickelt habe.
Speaker: Oder ob das nicht so ganz passend ist, ob ich da nochmal rangehen darf.
Speaker: Und ein schönes Feedback war auch, und deswegen ist auch dieser Austausch mit anderen in diesen Phasen so wichtig, weil sie dir Sachen spiegeln können.
Speaker: Ich habe ein Muster, dass ich eher dazu neige, perfektionistisch zu sein und zu denken, ach, das ist noch nicht gut genug bei der Positionierung.
Speaker: Ah, das ist noch nicht scharf genug, das muss doch irgendwie klarer sein.
Speaker: Noch detaillierter, was auch immer.
Speaker: Und dann, wenn du in den Austausch gehst, kriegst du ganz tolle Spiegelungen, wenn du gut wählst.
Speaker: Also entweder mit einem Coach oder vielleicht auch mit einer Freundin, Kollegin, die da auch einfach sehr feinfühlig ist, die dir Rückmeldungen geben kann, die zu dir passen, das wirst du bestimmt wissen.
Speaker: Wer gibt dir Rückmeldungen, die dir zwar irgendwie Antworten geben, aber die dich in eine falsche Richtung lenken, weil die Person meint, sie wüsst alles besser und sie hat es raus und dann merkst du beim Nachhinein, ach nee, das hat sich doch gar nicht so gut angefühlt.
Speaker: Und wer sind Personen, die eher...
Speaker: dir Antworten geben, die mehr zu deinem Inneren passen.
Speaker: Da fände ich immer, das ist eine schöne Unterscheidung.
Speaker: Nicht immer leicht zu definieren, aber da gibt es unterschiedliche Personen auch in meinem Freundeskreis und Umkreis.
Speaker: Und dann habe ich das Feedback bekommen, zurück zu Perfektionismus, vielleicht reicht das schon, was du hast.
Speaker: Vielleicht musst du gar nicht noch mehr dich definieren, noch detaillierter sein.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, okay, lass mich jetzt hier mal
Speaker: Danke fürs Feedback.
Speaker: Ich sehe mein altes Perfektionismusmuster.
Speaker: Im Hintergrund viel arbeiten, nichts nach außen bringen.
Speaker: Habe gesagt, ich werde jetzt umsetzen, habe mich hingesetzt, einen Vormittag, habe all meinen Content verändert, im Sinne von meiner Insta-Bio, meiner LinkedIn-Bio, meiner Webseite.
Speaker: Da habe ich ganz viele Seiten offline gestellt, habe die neue Positionierung draufgepackt und gucke einfach mal, wie sich das Ganze entwickelt.
Speaker: Ich habe es so formuliert, dass ich nicht sage, ich mache jetzt Teambuilding, weil ich mache nicht nur Teambuilding, sondern so eine Übergangsphase mir erlaubt, weil ich immer noch mit Selbstständigen arbeiten will.
Speaker: Und ich werde das auch bestimmt noch einige Jahre machen, weil ich die Arbeit liebe und ich da einfach sehr viel Erfahrung habe.
Speaker: Und gleichzeitig möchte ich aber auch Unternehmen nicht verschrecken.
Speaker: Und natürlich, wenn ein Unternehmen auf meine Webseite kommt und da steht, ja, ich arbeite mit Gründern und Selbstständigen und nichts von Teams, dann passt das nicht ganz.
Speaker: Deswegen war das auch wichtig, obwohl ich gesagt habe, ich lasse es langsam angehen, jetzt schon etwas nach außen zu bringen.
Speaker: So, das war sozusagen so ein bisschen Blick hinter die Kulissen.
Speaker: Lass uns jetzt nochmal gucken, was ich gelernt habe und was du vielleicht auch für dich mitnehmen kannst.
Speaker: Nummer eins, es ist okay, wenn der Weg, der mal gepasst hat, irgendwann nicht mehr passt.
Speaker: Leichtigkeit kann da ein schöner Kompass sein.
Speaker: Wenn du immer wieder Energie verlierst, lohnt sich das Hinsehen.
Speaker: Entweder brauchst du mehr Support, darfst vielleicht Sachen auslagern, mit einer VA arbeiten, mit noch jemanden ins Business holen.
Speaker: Vielleicht darfst du aber auch wirklich nochmal was am Businessmodell verändern oder an der Zielgruppe oder an deinem Marketing.
Speaker: Neupositionierung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern von Wachstum.
Speaker: Und es ist wichtig, einfach ehrlich hinzuschauen, was wirklich zu dir passt und dir aber auch viel Zeit für den Übergang zu geben.
Speaker: Und diese Phase der Neupositionierung oder des
Speaker: Unsicher sein, sich verändern, das braucht meistens doppelt so lange, wie du es gerne hättest.
Speaker: In meinem Kopf war das so, dass ich dachte, ach, so zwei, drei Wochen, vielleicht vier, fünf maximal, dann habe ich bestimmt Klarheit.
Speaker: Aber es hat eher vier, fünf Monate gedauert und das brauchte ich einfach und vielleicht geht es dir auch ähnlich.
Speaker: Also ich bin noch mittendrin, ich fühle mich heute so viel klarer und stimmiger wie schon lange nicht mehr.
Speaker: Es geht mehr um Teamarbeit, Teamentwicklung, mehr um B2B, aber trotzdem auch um meine Lieblingsthemen, nämlich Produktivität, erfolgreich organisiert, strukturiert zu arbeiten.
Speaker: Und das machen ja nicht nur Teams mit ihren oder Unternehmen mit ihren Teams, sondern auch wenn unser Business wächst, dürfen wir ja auch mehr mit Freelancern arbeiten.
Speaker: Wir dürfen mehr outsourcen.
Speaker: Wir dürfen Kooperationen eingehen und da dürfen wir auch mit anderen Leuten erfolgreich zusammenarbeiten.
Speaker: Deswegen plane ich jetzt gerade eine kleine Miniserie, wie auch du mit Freelancern in deinem Business erfolgreich arbeiten kannst.
Speaker: Was braucht es da an Organisation im Hintergrund?
Speaker: Was braucht es da auch an Gedanken, an Mindset, damit es gut und leicht funktioniert?
Speaker: Vielleicht als Abschluss eine kleine Einladung.
Speaker: Wenn du selbst gerade spürst, dass sich etwas verändern möchte, dann frag dich gerne in deinem Journal, was darf leichter werden und schau mal, was da für dich kommt.
Speaker: Einfach drauf losschreiben, ein bisschen reflektieren, dir Zeit für dich nehmen und ich freue mich sehr, wenn dich diese Podcast-Folge irgendwie unterstützt hat.
Speaker: Wenn du magst, freue ich mich immer über Feedback.
Speaker: Du kannst mir gerne auf Insta oder LinkedIn schreiben unter maxine.schiffmann oder eine E-Mail an maxine.schiffmann.de.
Speaker: Und dann freue ich mich einfach ab und zu, regelmäßig, aber nicht jede Woche, hier einen Podcast für dich aufzunehmen.
Speaker: Und freue mich, dass du dabei bist, zugehört hast.
Speaker: Ich habe den Podcast vermisst, ich habe dich vermisst.
Speaker: Deswegen war es total cool, jetzt heute nochmal eine Folge für dich aufzunehmen.
Speaker: Bis ganz bald.


