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Berlin trifft Ruhrpott – Zwei Mikrofone, null Plan!

S1 E1 · Die Pott Perle × Berliner Schnauze
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42 Plays2 months ago

In dieser ersten Folge treffen zum ersten Mal

die PottPerle aus dem Ruhrpott und die Berliner Schnauze aufeinander.


Zwei Menschen, zwei Städte, zwei komplett unterschiedliche Perspektiven.


Wir quatschen über alles, was uns gerade durch den Kopf geht – ehrlich, ungefiltert und manchmal auch ein bisschen chaotisch.


Ob daraus wirklich ein Podcast wird?

Das finden wir gemeinsam heraus.


🎙️ Berlin trifft Ruhrpott.

🎙️ Zwei Mikrofone.

🎙️ Null Filter.


Wenn ihr Bock auf echte Gespräche habt, dann bleibt dran.


https://www.instagram.com/diepottperlexberlinerschnauze?igsh=MTVncGl6MWc3YnQ2NA%3D%3D&utm_source=qr


Impressum: siehe Podcastbeschreibung

https://creators.spotify.com/pod/profile/die-pottperle--berliner-s/

Kontakt: t.filges68@outlook.de

Recommended
Transcript

Einführung und Ursprung des Podcasts

00:00:05
Speaker
Die Pottperle und Berliner Schnauzer.
00:00:09
Speaker
Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.
00:00:13
Speaker
Und das letzte Wort meistens umkämpft.
00:00:20
Speaker
So, Freunde der gepflegten Unterhaltung, schön, dass ihr den Wiki hingefunden habt.
00:00:24
Speaker
Wir wissen zwar hier nicht wirklich, was wir eigentlich machen, aber jetzt sind wir irgendwie hier.
00:00:29
Speaker
Wir, das sind die Potperle Justine.
00:00:31
Speaker
Justine, sag Hallo.
00:00:32
Speaker
Hallo, Tomek.
00:00:33
Speaker
Und der Tomek, hallo.
00:00:35
Speaker
Und wir unterhalten uns in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, je nachdem, wie lange der ganze Spaß dauert und wie lange ihr uns zuhören wollt über den alltäglichen Wahnsinn, der uns da multimedial in die Quere kommt.
00:00:47
Speaker
Mal humorvoll, mal ernst, je nachdem, wie es die Situation hervorgeht.
00:00:50
Speaker
Und ja, die Justine, also die gute Pottperle und der Traum meiner schlaflosen Nächte, hat sich da unter der Woche schon mal ein paar Gedanken gemacht, über was wir heute reden wollen.
00:01:01
Speaker
Genau.
00:01:02
Speaker
Bevor wir da aber loslegen, habe ich da noch so eine kleine Bitte, auch an die Zuhörer.

Internationale Frauentag und Freundschaft

00:01:08
Speaker
Wir nehmen uns jetzt alle mal eine kleine Kerze und zünden die an.
00:01:11
Speaker
Denn ich möchte kurz eine kleine Schweigeminute einlegen für alle Männer,
00:01:16
Speaker
um die es heute nämlich mal nicht geht.
00:01:19
Speaker
Denn heute ist Weltfrauentag.
00:01:21
Speaker
Und meine lieben Damen, heute sind wir Bad Bitches.
00:01:24
Speaker
Das einfach mal ganz kurz zu dem Thema.
00:01:28
Speaker
Aber zurück, Tomek.
00:01:30
Speaker
Wie ist das Ganze eigentlich zustande gekommen?
00:01:31
Speaker
Wie haben wir uns eigentlich kennengelernt?
00:01:33
Speaker
Wie ist das passiert?
00:01:35
Speaker
Das Annika kann mir erzählen während einer Weiterbildung.
00:01:39
Speaker
So gesehen kann Weiterbildung auch mal was Positives bringen und einfach mal angequatscht über Teams.
00:01:46
Speaker
Und dann ging das ganze Ding irgendwie, kam das ganze Ding ins Rollen.
00:01:49
Speaker
Fand ich auch schon sehr interessant und ich würde es natürlich an dieser Stelle auch nicht vergessen.
00:01:55
Speaker
Meinen herzlichen Glückwunsch zum Weltfrauentag.
00:01:58
Speaker
Danke.
00:01:59
Speaker
Der dieses Mal ja hier leider auf einem Sonntag fällt, denn der ist ja hier bei uns in Berlin eigentlich ein Feiertag und ja eigentlich schade.
00:02:08
Speaker
Ja, also wie gesagt, ich schweife schon wieder ab, das werdet ihr merken, das kann ich gut.
00:02:11
Speaker
Aber ja, kennengelernt haben wir uns über diese Weiterbildung, kennen und schätzen gelernt und sind dann mal irgendwie ganz spontan auf die Idee gekommen, lass uns mal einen Podcast machen, denn wenn wir beide eins können, dann quatschen.

Akzente und kulturelle Unterschiede

00:02:24
Speaker
Und ja, es werden jetzt sicherlich einige bemerkt haben, wieso Berliner Schnauze, der spricht doch pures Hochdeutsch.
00:02:30
Speaker
Ja, ich bin auch kein Bio-Berliner, was ich eigentlich nicht sagen dürfte, wenn uns Leute aus Westdeutschland oder Nordrhein-Westfalen zuhören, denn da ist der Berliner ja ein Zuckergebäck.
00:02:41
Speaker
Und eigentlich bin ich, ich bin Wahl-Berliner und somit kein Urban-Native.
00:02:48
Speaker
Wobei es den Bio-Berliner wohl wahrscheinlich auch bald sowieso gar nicht mehr geben wird.
00:02:52
Speaker
Den einzigen Dialekt, den ihr hier wirklich in diesem Podcast gut hört, ist der von Justine.
00:02:56
Speaker
Und ich mag diesen Ruhrpott-Dialekt, der ist einfach nur geil.
00:02:59
Speaker
Ja, ich hoffe, ich darf den hier auch so ausleben.
00:03:02
Speaker
Was ich aber auch richtig cool an unserer Story finde, also erstmal ist das innerhalb von zehn Tagen irgendwie dann doch zustande gekommen, was ich auch richtig rattenscharf finde.
00:03:12
Speaker
Aber was ja auch eigentlich echt cool ist, wir kennen uns jetzt seit anderthalb Monaten ungefähr, ja, ne?
00:03:19
Speaker
Ja, komm, ungefähr in sechs Wochen, ja.
00:03:20
Speaker
Genau, aber das Coole ist auch einfach, dass wir beide uns eigentlich gar nicht kennen.
00:03:26
Speaker
Also beim Diskutieren über solche wichtigen Themen oder wie auch immer, wir wissen beide gar nicht, wie wir, weiß ich nicht, politisch eingestellt sind oder weiß der Geier was.
00:03:37
Speaker
Ich glaube, das kann echt wertvoll sein, weil wir uns nicht gegenseitig nach der Schnauze

Generationsunterschiede und Arbeitsmoral

00:03:42
Speaker
reden.
00:03:42
Speaker
Weißt du, jeder hat auf jeden Fall seine Meinung, die der andere noch gar nicht kennt.
00:03:46
Speaker
Und das kann für so einen Podcast, glaube ich, richtig, richtig cool werden.
00:03:49
Speaker
Da bin ich ganz bei dir.
00:03:51
Speaker
Das haben wir ja schon während der Weiterbildung festgestellt, dass wir nicht immer einer Meinung sind und das ist für die Hüte.
00:03:57
Speaker
Und ja, das ist, ich glaube, auch in einer freien Wildbahn hätten wir uns, glaube ich, auch nie kennengelernt.
00:04:03
Speaker
Ich glaube, da werden wir uns nie über den Weg gelaufen.
00:04:07
Speaker
Ich glaube, ich hätte dich nie angesprochen, du hättest mich nie angesprochen.
00:04:10
Speaker
Das ist ja quasi ein Generationen-Podcast.
00:04:13
Speaker
Man muss ja quasi sagen, dass die Justine ein paar Tage jünger ist als der Tomic.
00:04:18
Speaker
Und das kann es in vielen Diskussionen in der Zukunft, die da kommen sollen, natürlich auch ausmachen, weil unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.
00:04:27
Speaker
Das Problem kann nur werden, ich muss grundsätzlich das letzte Wort haben, damit das schon mal klar ist.
00:04:31
Speaker
Liebe Justine, das...
00:04:34
Speaker
Möchte ich an dieser Stelle mal so festhalten.
00:04:35
Speaker
Das kann doch ein harter Kampf werden.
00:04:37
Speaker
Du, das lasse ich heute beim ersten Podcast durchgehen.
00:04:41
Speaker
Da darfst du auch gerne das Auto machen.
00:04:43
Speaker
Ja, war klar.
00:04:44
Speaker
Den Rest, den sehen wir dann einfach, würde ich sagen.
00:04:46
Speaker
Also ganz spontan sind wir da, ja.
00:04:49
Speaker
Ja, dann lass uns doch mal jetzt aufs Thema kommen, was du dir ausgesucht hast.
00:04:53
Speaker
Ja, das passt ja eigentlich.
00:04:54
Speaker
Stellst du eine schlaue Frage und ich gebe eine dumme Antwort.
00:04:58
Speaker
Oh, das kann ich eigentlich andersrum besser.
00:05:00
Speaker
Aber...
00:05:01
Speaker
Das passt eigentlich ganz gut, also das Thema, was ich mir da so rausgesucht habe, wo wir gerade schon bei Generation sind.
00:05:07
Speaker
Die Arbeitsmoral von den jungen Menschen heutzutage und von den Menschen, ich sage jetzt einfach mal ganz lieb und nett, in deiner Altersklasse.
00:05:19
Speaker
Wobei ich da auch so ein bisschen noch so meine Altersklasse dann auch noch
00:05:24
Speaker
mit reinbringen wollen würde.
00:05:26
Speaker
Ich weiß nicht, ob du hier dein Alter liegen möchtest.
00:05:28
Speaker
Ich bin, also ich werde 32.
00:05:31
Speaker
94er Baujahr.
00:05:32
Speaker
Und ich muss wirklich gestehen, so 94er, 93er, lass es auch noch 95er sein.
00:05:39
Speaker
Aber das in meinen Augen ist so die letzte Generation, die noch so ein bisschen, ja, noch den Ernst hinter Arbeit sieht, finde ich.
00:05:50
Speaker
Also in den meisten Fällen.
00:05:53
Speaker
Heutzutage
00:05:54
Speaker
finde ich, wenn ich mir jetzt die Jugendlichen ansehe, die jetzt eine Ausbildung starten wollen, also was es auch teilweise gibt von Arbeitgebern, was für unzählige Rechte ja auch ein Auszubildender hat, was ja auch, also, wenn wir da fair bleiben, ist ja völlig in Ordnung, aber die meisten, wenn ich mir dazu angucke, die haben gar keinen Bock,
00:06:20
Speaker
dem System hinterher zu rennen.
00:06:22
Speaker
Also die nennen das immer so böse das System und hier und da und tralala.
00:06:25
Speaker
Und die haben auch gar keine Lust, so wirklich zu arbeiten.
00:06:30
Speaker
Die sind alle sehr hip und alle sehr frei und sowas.
00:06:34
Speaker
Und das gibt es bei mir zum Beispiel nicht.
00:06:37
Speaker
Also ich war mit der Schule fertig und bin direkt in die erste Ausbildung gegangen.
00:06:42
Speaker
So, dann war ich damit fertig und nur Gott weiß, wie ich da reingekommen bin, habe ich meine zweite Ausbildung gemacht.
00:06:49
Speaker
So, dann war ich da jahrelang und jetzt mache ich eine Weiterbildung zu etwas ganz anderem noch.
00:06:54
Speaker
Aber noch ein anderes Thema, da habe ich jetzt einfach kennengelernt, auf was ich halt so richtig Bock habe.
00:06:59
Speaker
Aber ich war nie so wirklich arbeitslos.
00:07:03
Speaker
Weil Arbeit ist für mich wirklich etwas, das ist wie eine Beziehung.
00:07:07
Speaker
Also ich suche mir etwas und das muss einfach passen.
00:07:11
Speaker
Und viele sind heutzutage so, die hüpfen wirklich von Job zu Job.
00:07:15
Speaker
Und ich gucke mal ein bisschen hier und ich gucke mal ein bisschen da.
00:07:18
Speaker
Und wenn das da nicht klappt, dann... Und da fehlt mir immer so ein bisschen das Verständnis.
00:07:23
Speaker
Oder was meinst du?
00:07:24
Speaker
Schön, dass ich auch noch zu Wort kommen darf, aber das finde ich gut.
00:07:30
Speaker
Ich bin Baujahr 68, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich mir das alles gemerkt habe, was du da gesagt hast, das überfordert mich gerade ein bisschen.
00:07:37
Speaker
Damit habe ich dir auch schon gesagt, ich bin Baujahr 68, also ich könnte glatt dein Papa sein.
00:07:42
Speaker
Da gibt es bestimmt auch noch einen Shitstorm, wenn du sagst, was machst du mit dem alten Sack da?
00:07:46
Speaker
Nee, aber kommen wir mal ernsthaft zurück zu der Arbeitsmoral.
00:07:50
Speaker
Also ich glaube, dass deine Generation wirklich eine Zwischengeneration ist, die wirklich noch arbeiten will, aber auch ihre Vorstellung hat, wie Arbeit sein sollte.
00:08:02
Speaker
Und da bin ich interessanterweise wirklich deiner Meinung, deine Generation,
00:08:09
Speaker
hat natürlich mitbekommen, wie ihre Eltern gearbeitet haben.
00:08:12
Speaker
Die sind morgens aufgestanden, sind zur Arbeit gegangen, haben ihren Stiefel durchgezogen und am Ende kam doch nichts mehr rum.
00:08:18
Speaker
Dann hatten wir auch Zeiten, wo die Chefs nicht wirklich die Mitarbeit zu schätzen wussten.
00:08:24
Speaker
Manche ja, manche nein.
00:08:25
Speaker
Das Leben ist ja nicht nur schwarz und weiß.
00:08:28
Speaker
Und diese Generation hat dann mitbekommen,
00:08:32
Speaker
Nee, so will ich nicht.
00:08:34
Speaker
Ich sage für mich selber auch, ich bin mein ganzes Leben lang entweder Freelancer oder selbstständig gewesen, weil ich auch von Anfang gesehen habe, du kommst auf keinen grünen Zweig.
00:08:43
Speaker
Ich muss jetzt auch sagen, ich bin auch so ein bisschen kreativ angehaucht und habe da andere Vorstellungen.
00:08:50
Speaker
Konnte es mir für mich selber nie vorstellen, von morgens bis abends arbeiten zu.
00:08:54
Speaker
Ich habe es ausprobiert, ich habe es in der Ausbildung ausprobiert und habe erst Kfz-Mechaniker gelernt.
00:08:59
Speaker
Das war aber nichts, sein Autos rumzuschrauben, dreckige Flossen und nö, das war nicht wirklich meins.
00:09:04
Speaker
Und eigentlich wollte ich ja schon immer fotografieren.
00:09:06
Speaker
Da bin ich dann auch gelandet, das habe ich dann auch gemacht und das war eine geile Zeit.
00:09:10
Speaker
Also das hat richtig Spaß gemacht.
00:09:11
Speaker
Und bin dann aber auch da wieder von weg und habe noch andere Sachen ausprobiert, weil ich immer irgendwie ausprobieren wollte.
00:09:19
Speaker
So, deswegen bin ich eigentlich nicht so richtig der Ansprechpartner, was wirklich das Lernen angeht.
00:09:23
Speaker
Ich habe noch damals in einer Kleinstadt, aus der ich komme, mitbekommen, du hast gefälligst, einen Realschulabschluss zu machen, du hast ein Abi zu machen und danach machst du eine Ausbildung irgendwo in der Bank, weil da hast du eine sichere Ausbildung.
00:09:33
Speaker
Ah, genau.
00:09:35
Speaker
Das Leben hat uns was anderes gezeigt.
00:09:37
Speaker
Und deswegen musste ich auch irgendwann aus dieser Kleinstadt da weg und bin dann unter anderem aus den Gründen in Berlin gelandet.
00:09:44
Speaker
Ist halt eine kreative Stadt.
00:09:46
Speaker
Absolut.
00:09:46
Speaker
Und was war deine Frage nochmal?
00:09:48
Speaker
Ach so.
00:09:48
Speaker
Ja, und dass die Kids dann ja natürlich heute jetzt oder deine Generation eine andere Auffassung von Arbeit haben.
00:09:55
Speaker
Ja, die wollen nicht irgendwie, also die wollen nicht leben,
00:09:59
Speaker
um zu arbeiten, sondern sie arbeiten, um zu leben.
00:10:03
Speaker
Und das glaube ich, ist auch gar nicht

Homeoffice: Herausforderungen und Chancen

00:10:05
Speaker
so verkehrt.
00:10:05
Speaker
Und das sollte der Wirtschaftsstandort Deutschland auch irgendwann mal begreifen.
00:10:08
Speaker
Das kann durchaus eine Chance sein.
00:10:10
Speaker
Wobei ich die ganz neue Generation, die du auch angesprochen hast, sehe, die Kids, die jetzt in der Ausbildung kommen, die erstens mal sprechen die eine komplett eigene Sprache.
00:10:21
Speaker
Wenn ich das manchmal auf Social Media mitbekomme, da freue ich mich auch wirklich, okay, Trump will die Unterlagen zu Aliens freigeben, muss er eigentlich gar nicht, wir haben das schon in Deutschland in einer jungen Generation fest in einer Gesellschaft.
00:10:34
Speaker
Denn das kann es nicht sein.
00:10:35
Speaker
Und da haben wir wirklich einen Konflikt und den auszukämpfen, das wird noch richtig spaßig.
00:10:40
Speaker
Ich bin bei deiner Generation komplett dabei, dass Arbeit neu gedacht werden muss, vier Tage Woche.
00:10:50
Speaker
Ja, hat auch durchaus was, denn Wochenende mit zwei Tagen ist einfach viel zu kurz und teilweise auch echt zu stressig.
00:10:56
Speaker
Aber am Ende des Tages bleibt eine ganz wichtige Frage.
00:10:59
Speaker
Wir leben in einem Sozialstaat und der muss irgendwo bezahlt werden.
00:11:02
Speaker
Dieser Sozialstaat ist auch gut.
00:11:05
Speaker
Und da komme ich zu einem Thema, was wir sicherlich irgendwann in einem der folgenden Folgen, sofern ihr denn Bock drauf habt,
00:11:13
Speaker
kommen wird, ist unser Parteisystem.
00:11:16
Speaker
Da gibt es eine Partei, die das ja abschaffen will und die aber so tut, als ob das ihre Ideen die Besseren wären.
00:11:23
Speaker
Mit der Partei geht es aber schwer bergab.
00:11:25
Speaker
Ich will jetzt nicht sagen, welche.
00:11:26
Speaker
Jeder, der ein bisschen denken kann, weiß, welche ich meine.
00:11:29
Speaker
Aber auch die jetzige Politik verkackt das ein wenig.
00:11:32
Speaker
Das muss ich ganz deutlich sagen.
00:11:33
Speaker
Ich finde, ja Justin, wolltest du auch noch was sagen?
00:11:38
Speaker
Oh du, ich höre dir da gerade super gerne zu, aber ich glaube, wir schweifen gerade maximal vom Thema ab.
00:11:42
Speaker
Wir sind schon bei Politik, ein ganz mutiges Thema.
00:11:47
Speaker
Kehren wir mal einmal gerade wieder zurück zum eigentlichen Thema, Arbeitsmoral.
00:11:52
Speaker
Ich sage gerade, ich bin schon etwas älter, ich frage da immer gerne ab.
00:11:56
Speaker
Ich helfe dir da super gerne über die Straße, Alter, mal ein super frem Thema.
00:11:58
Speaker
Selbst wenn ich es nicht möchte, ne?
00:12:00
Speaker
Ja.
00:12:01
Speaker
Nein, also klar, jeder hat und soll seine eigene Einstellung zur Arbeit haben, logisch.
00:12:07
Speaker
Ich glaube, ich spreche da für uns beide, wenn ich jetzt für mich sage, ich habe einfach gelernt, dass ich kein Mensch bin, der sich gerne am Montagmorgen in die Reihe stellt und sich beim Chef eine Liste voller Aufgaben abholt.
00:12:24
Speaker
Da habe ich irgendwie, ich will nicht sagen, ich habe da ein Problem mit, aber ich, wie sage ich das jetzt, dass das nicht egoistisch klingt, aber ich mache Sachen super gerne auch alleine, weil ich dann einfach weiß, dass die funktionieren.
00:12:39
Speaker
Ich mag das überhaupt nicht, wenn da in meiner Suppe mit umgekocht wird.
00:12:43
Speaker
Stehe ich überhaupt nicht drauf.
00:12:45
Speaker
Ich glaube, du bist da ja auch genauso eingestellt.
00:12:48
Speaker
Ich meine, deine Vergangenheit zeigt das ja ziemlich.
00:12:50
Speaker
Oh, die ist so bunt.
00:12:52
Speaker
Die ist so bunt.
00:12:53
Speaker
Ja, ja, ich meine jetzt deine letzte Tätigkeit, die zeigt ja eigentlich auch, dass du sehr, naja, du warst ja selbstständig.
00:13:00
Speaker
Also selbstständiger kannst du ja gar nicht sein.
00:13:03
Speaker
Und wie gesagt, das ist überhaupt gar nicht verkehrt, wenn da jeder seine Einstellung hat.
00:13:07
Speaker
Absolut.
00:13:08
Speaker
Und jeder soll dann auch, siehe mich, ich habe
00:13:12
Speaker
zwei scheiß Ausbildungen gemacht, aua.
00:13:14
Speaker
Und die passen aber, die passen null zu meinem, die passen null zu meinem jetzigen Leben.
00:13:23
Speaker
Also gar nicht.
00:13:23
Speaker
Ich war in der Altenpflege, hab da eine Ausbildung gemacht, dann hab ich meine Einzelhandelskauffrau, ähm,
00:13:30
Speaker
Ausbildung gemacht und das sind einfach Sachen.
00:13:32
Speaker
Ich bin eine alleinerziehende Mama und gerade die zwei Jobs, also für mich, ich rede nur für mich, andere großartige alleinerziehende Mütter und Väter, die das safe packen, aber da wo ich wohne, ohne Führerschein und so weiter, ist es einfach schlichtweg fast unmöglich, dass man das alles irgendwie unter einen Hut bringen kann, weil
00:13:59
Speaker
dann kommt das Kind in die Quere mit der Schule und hier und da und tralala und dann stehen wir schon wieder da.
00:14:05
Speaker
Und in meinem letzten Beruf war ich halt auch 100% im Homeoffice und ich habe gemerkt, okay, cool, das ist etwas, das passt richtig geil zu meinem Leben und genau das möchte ich auch weitermachen.
00:14:17
Speaker
Homeoffice ist jetzt zwar natürlich kein Berufsfeld, aber das Berufsfeld, was ich jetzt gerade einschlage, da ist dann schon die Chance sehr hoch, dass das so funktionieren kann.
00:14:26
Speaker
Ja, wenn ich gerade kurz reingrätschen darf, wenn uns die Pandemie etwas Positives gebracht hat, dann durchaus das Homeoffice.
00:14:31
Speaker
Oh wirklich, ja.
00:14:32
Speaker
Und das Denken darüber.
00:14:34
Speaker
Wir bewegen uns zwar schon wieder in manchen Unternehmen rückwärts, dass die Präsenz angesagt ist, aber ich bin ein Freund davon, Hybrid nennt sich das ja glaube ich neudeutsch, sowohl als auch zwei Tage Homeoffice, zwei Tage oder drei Tage im Office, weil ich finde, das ist eigentlich gar keine schlechte Idee, dann bleiben die sozialen Kontakte bestehen, denn
00:14:55
Speaker
Das ist extrem wichtig, dass die Menschen umeinander reden, weil das tun sie teilweise viel zu wenig.
00:15:01
Speaker
Ich wollte dir da aber nicht reinrätschen.
00:15:03
Speaker
Nö, du, alles super.
00:15:06
Speaker
Das passt gerade erst rein zu dem, was ich danach sagen wollte, weil die heutigen...
00:15:14
Speaker
Die heutige Generation ist ja auch echt ganz schwer betroffen mit Sachen wie Burnout und Depression und sowas alles.
00:15:22
Speaker
Und da würde ich persönlich wieder zurückfallen zu meiner Geschichte.
00:15:28
Speaker
Also ich saß halt auch jeden Abend auf der Bettkante und wusste nicht, wie ich am nächsten Tag arbeiten sollte, weil ich hatte keine Ahnung, wo bringe ich mein Kind unter.
00:15:39
Speaker
Und...
00:15:41
Speaker
Ich muss aber auch gestehen, gerade im Homeoffice ist es ganz schnell so, du hast die Arbeit ja schon zu Hause.
00:15:48
Speaker
Selbst wenn du Feierabend machst, ist es häufig sehr, sehr schwer, sich von der Arbeit zu entfernen.
00:15:55
Speaker
Und da habe ich dann wirklich, also da kannst du dir dann so einen Spiegel hinstellen vor dem Thema Homeoffice klar, Work-Life-Balance super geil.
00:16:02
Speaker
Also kann ich nicht anders sagen.
00:16:05
Speaker
Aber du überarbeitest dich auch tatsächlich ganz, ganz schnell, weil du einfach nicht aufhörst.
00:16:10
Speaker
Weil ich nur vom Stuhl fallen müsste und dann wäre ich weg von meiner Arbeit.
00:16:14
Speaker
Bin ich jetzt irgendwo vor Ort in irgendeinem Büro, dann muss ich natürlich meinen Laptop zumachen und sagen, hier, gute Nacht, bis morgen.
00:16:21
Speaker
Und dann bin ich weg.
00:16:22
Speaker
Aber in diesem Umfeld, in meinem eigenen, ist es sehr, sehr, sehr schwierig.
00:16:29
Speaker
Und da glaube ich auch, dass ganz viele...
00:16:34
Speaker
was soll ich sagen, an diesem eigentlichen gemütlichen Homeoffice sich echt auch kaputt arbeiten?

Vier-Tage-Woche: Machbarkeit und Auswirkungen

00:16:42
Speaker
Muss ich wirklich gestehen?
00:16:45
Speaker
Da gehört natürlich eine ganze Portion Selbstdisziplin dazu.
00:16:49
Speaker
Homeoffice, das ist völlig klar, dass du da auch deinen Tag organisiert bekommst und dann auch wirklich sagst, an dieser Stelle ist Feierabend.
00:16:56
Speaker
Das weiß ich aus meiner Selbstständigkeit.
00:17:00
Speaker
Die letzten sieben Jahre waren einfach halt.
00:17:02
Speaker
Ich habe sieben Jahre lang keinen Urlaub gemacht.
00:17:04
Speaker
um wirklich abzuschalten.
00:17:05
Speaker
Ich habe durch das, was ich gemacht habe, dann auch selten Wochenende gehabt.
00:17:10
Speaker
Das kam dann auch noch dazu.
00:17:12
Speaker
Und ja, du kommst irgendwann an einen Punkt, den hatte ich auch, wo dann die Gesundheit nicht mehr mitspielt.
00:17:20
Speaker
Und das ist der, wo du dann wirklich entweder mit einer Gastritis daneben liegst oder anderweitig dann wirklich anfängst zu hinterfragen.
00:17:30
Speaker
du hast zwar Spaß an dem Ganzen, aber dein Körper sagt irgendwann, das ist bis hierhin und nicht weiter.
00:17:36
Speaker
Und das ist das Interessante, wo ich dann wirklich überlege, wir haben einen hohen Leistungsdruck in unserer Arbeitswelt, wir müssen viel schaffen und dennoch wollen wir auf eine Viertagewoche runter.
00:17:45
Speaker
Und da frage ich mich,
00:17:47
Speaker
Auf der einen Seite müsstest du als Unternehmer mehr Leute einstellen, denn du kannst das ja noch so sehr verteilen, wie du willst, aber du würdest dann das auf deine jetzigen Mitarbeiter verteilen und das, die sonst in fünf Tagen geschafft haben.
00:17:59
Speaker
Wenn die das jetzt in vier Tagen schaffen, dann hätten die ja im Prinzip in den fünf Tagen echt einen lauren Job gehabt.
00:18:04
Speaker
Aber ich fürchte, dass das eben nicht der Fall ist.
00:18:07
Speaker
Ich befürchte, dass wir da hinkommen, vier Tage Woche, wenn sie denn irgendwann mal kommt.
00:18:11
Speaker
Ich denke, wenn die Politik sagt, es steht euch völlig frei, das so zu machen und wenn die Gewerkschaften da mitspielen, bin ich mal gespannt.
00:18:18
Speaker
Da bin ich wirklich neugierig, wie hoch, gerade bei der jungen Generation,
00:18:21
Speaker
die ja, ich sag's mal wirklich, ich provoziere jetzt mal bewusst hier, die jetzt einfach keinen Bock zum Arbeiten hat.
00:18:29
Speaker
Das ist jetzt verallgemeinert, meine ich aber nicht so.
00:18:31
Speaker
Es wird da wirklich welche geben, die ambitioniert sind, gar keine Frage.
00:18:34
Speaker
Aber ich sag mal, die, die nicht arbeiten wollen, die werden dann auch ganz schnell krank.
00:18:37
Speaker
Und manche werden wirklich krank, manche sagen sich, oh,
00:18:42
Speaker
Digitale Krankschreibung, ja, geht ja schnell Montagmorgen, ach, ich habe zu lange an einer Playstation gesessen, ja, Doc Holiday, mach mal gerade, ich habe heute keinen Bock.
00:18:52
Speaker
Das wird noch eine ganz interessante Geschichte, also ich glaube, dass in der Statistik dann die Fälle von Burnout und die Krankschreibung, wenn wir auf eine Viertagebauch runtergehen, höher werden.
00:19:00
Speaker
Man kann mich da gerne eines Besseren belehren und ich würde mich freuen, wenn auf unseren Social-Media-Kanälen, wenn sich da einige beteiligen wollen, was sie da so zu sagen haben.
00:19:11
Speaker
Würde mich wirklich mal interessieren.
00:19:12
Speaker
Ich bin da zwischen Baum und Borke.
00:19:14
Speaker
Also wie gesagt, nicht alle sind faul, aber viele.
00:19:17
Speaker
Ich könnte jetzt noch so was von abschweifen, ich könnte jetzt nicht Richtung Bundeswehr gehen, aber das wollen wir jetzt an dieser Stelle nicht.
00:19:24
Speaker
Aber das wäre vielleicht auch nochmal ein Thema, da könnten wir auch gerne mal drüber diskutieren.
00:19:29
Speaker
Deutschen und die Wehrpflicht und so was alle, das wäre auch mal interessant.
00:19:32
Speaker
Oh ja, da habe ich auch eine direkte Quelle, die könnte ich da mal befragen, mein Herzensmensch, die war ja auch bei der Bundeswehr damals und die hat da bestimmt so ein paar Sachen.
00:19:43
Speaker
die mir dann brandheiß überliefern könnte.
00:19:46
Speaker
Du musst jetzt nicht mit abschweichen.
00:19:47
Speaker
Also das ist, wir waren eigentlich bei der Arbeitswelt.
00:19:50
Speaker
Und ja, lass uns da mal, wir kommen zwar nie auf ein End, aber wir wollen es ja wenigstens mal versuchen.
00:19:55
Speaker
Wir brauchen ja eine Herausforderung, mal wirklich aufs End zu kommen.
00:19:58
Speaker
Wo waren wir mal stehen geblieben?
00:20:02
Speaker
Wir waren stehen geblieben, ja, vier Tage Woche.
00:20:05
Speaker
Wenn ich da direkt noch was zu sagen dürfte, Tommy.
00:20:08
Speaker
Aber natürlich, Justin, natürlich.
00:20:11
Speaker
Ich muss wirklich gestehen, also mit einer Vier-Tage-Woche habe ich mich noch so gar nicht auseinandergesetzt, weil es für mich einfach super unrealistisch ist.
00:20:19
Speaker
Also bezüglich Firmen haben wir ja wirklich alles.
00:20:23
Speaker
Wir haben große Firmen und wenn ich jetzt an so kleine Firmen,
00:20:27
Speaker
kleine Firmendenker, das wird einfach nicht funktionieren mit einer Viertagewoche.
00:20:31
Speaker
Wie willst du das denn machen?
00:20:32
Speaker
Und da denke ich dann auch an den Mindestlohn zum Beispiel.
00:20:36
Speaker
Also
00:20:38
Speaker
Was willst du da am Ende des Monats dann verdienen?
00:20:40
Speaker
560 Euro oder was?
00:20:42
Speaker
Naja, unsere Gewerkschaft, Entschuldigung, aber unsere Gewerkschaftsmanagerung sagen hier vier Tage vor, bei vollem Lohnausgleich.
00:20:47
Speaker
Irgendjemand muss die Zeche bezahlen, entweder werden die Produkte und die Dienstleistung teurer.
00:20:52
Speaker
Rechnerisch ist das ziemlich schwierig.
00:20:54
Speaker
Also ich glaube auch nicht, dass wir sie bekommen.
00:20:56
Speaker
Glaube ich nicht.
00:20:57
Speaker
Es gibt zwar eine Umfrage, es gab ja mal eine Zeit lang, haben ja einige Firmen an so einem Test teilgenommen und die haben ja recht...
00:21:04
Speaker
positiv darüber gesprochen, aber ich kann es mir nicht vorstellen, weil ich nicht glaube, dass der Wirtschaftsstandort und das finanziell Deutschland gerade gewuppt bekommt.
00:21:14
Speaker
Das glaube ich einfach nicht.
00:21:17
Speaker
Das ist ein langwieriger Prozess.
00:21:20
Speaker
Ich denke, dass vielleicht die eine oder andere Firma mal auf die Idee kommt, das auszuprobieren, aber ich glaube nicht, dass es funktioniert.
00:21:26
Speaker
Irgendwann muss am Ende des Tages die Zeche bezahlen und da sind wir Verbraucher am Ende des Tages.
00:21:29
Speaker
Ja, gut.
00:21:31
Speaker
Wir haben im Moment andere Probleme als eine Viertagewoche, glaube ich.
00:21:35
Speaker
Ja, absolut.
00:21:35
Speaker
Und wie du auch schon gesagt hast, also wenn wir jetzt an eine Viertagewoche denken, das bedeutet, die Arbeit muss auch in einer Viertagewoche erledigt sein irgendwie.
00:21:44
Speaker
Also klar kann man natürlich sagen, trotz alledem von Montag bis Freitag und Hans-Peter arbeitet nur vier Tage und die Carolin arbeitet auch nur vier Tage und da überschnellt sich ein Tag oder wie, das ist ganz klar.
00:21:55
Speaker
Aber ja,
00:21:56
Speaker
Gerade wenn jeder so seinen eigenen Aufgabenbereich hat, empfinde ich das schon als sehr, sehr schwierig, wenn man dann einen ganzen Tag wegnimmt.
00:22:05
Speaker
Ich glaube, so sagtest du ja gerade auch schon, dass dann diese ganze Burnout-Phase sich...
00:22:12
Speaker
Also das schießt ja in die Höhe dann, weil... Das denke ich auch.
00:22:18
Speaker
Also wir können nicht über eine Viertagewoche diskutieren und auf der anderen Seite sagen, die junge Generation kann ja gar nicht mehr arbeiten, weil das beißt sich.
00:22:28
Speaker
Und wird eine interessante Geschichte zu beobachten sein.
00:22:31
Speaker
Und ja.
00:22:33
Speaker
Ja, also für mich wird das auch so, glaube ich, gar nicht in Frage kommen, weil ich das einfach mag, dieses von Montag bis Freitag und dann hast du dein Wochenende.
00:22:43
Speaker
Also wir brauchen uns nicht darüber streiten, jeder freut sich über den Tag frei.
00:22:47
Speaker
Aber wenn ich dann auch wieder meine Geschichte denke, so ich bin eine alleinerziehende Mama und ich muss die ganze Kacke hier auch alleine dann bezahlen und alles wuppen und ich weiß nicht, also für mich beißt sich das so ein bisschen.
00:23:02
Speaker
Es ist bestimmt super genial, wenn du wirklich in einer festen Familie bist und wo dein Mann oder deine Frau oder wie auch immer auch die Scheine mit nach Hause bringt und einer von den beiden sagt, okay, ich gehe nur drei oder vier Tage arbeiten für ein bisschen extra Knete, dann sehe ich da gar kein Problem, aber wenn ich mich jetzt in einer Vollzeitstelle sehe,
00:23:21
Speaker
Und ich sehe mich nur in einer Vollzeitstelle, muss ich wirklich sagen, weil alles andere lohnt sich für mich nicht.
00:23:27
Speaker
Ne, das beißt sich einfach für mich.
00:23:29
Speaker
Also da fehlt es mir irgendwie ein bisschen, das dann zu verstehen.
00:23:33
Speaker
Weiß ich nicht.

Berufliche Ambitionen und kreative Herausforderungen

00:23:34
Speaker
Ja, Vollzeitjob hatte ich ja auch, ist ja nicht die Frage.
00:23:37
Speaker
Ja, klar.
00:23:39
Speaker
Ich bin auch kein Mensch, der nach Stechuhr arbeiten kann.
00:23:43
Speaker
Ich muss selbstbestimmt sein.
00:23:44
Speaker
Ich muss meine Kreativität auslegen.
00:23:49
Speaker
Das klingt sowas von arrogant und großkotzig.
00:23:51
Speaker
Ich mache mir da sicherlich jetzt gerade keine Fans.
00:23:53
Speaker
Aber ich habe eine andere Erwartungshaltung ans Leben.
00:24:00
Speaker
Und die hatte ich schon immer.
00:24:02
Speaker
Das kann man mögen, muss man nicht mögen.
00:24:04
Speaker
Aber ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich doch sage, das letzte Jahrzehnt, was ich noch beruflich habe, will ich es doch noch mal versuchen, in eine Festanstellung zu gehen.
00:24:17
Speaker
Mal gespannt, ob mir das hier linkt.
00:24:18
Speaker
Ich blub ja nicht.
00:24:19
Speaker
Aber deswegen machen wir ja einen Podcast.
00:24:21
Speaker
Wir wollen ja damit reich werden, damit der Tomic in keine Festanstellung muss.
00:24:25
Speaker
Das wollte ich mal sagen.
00:24:27
Speaker
Also Leute, macht ihr das Ding hier sowas von berühmt und outet um die Welt.
00:24:31
Speaker
damit der Tomic frei bestimmt weiterleben kann.
00:24:35
Speaker
Nein, Scherz beiseite.
00:24:38
Speaker
Nein, ich muss ja auch meine Brötchen verdienen und das ist ja auch in einer Partnerschaft wichtig und fair.
00:24:43
Speaker
Deswegen auch mein Weg dann aus der Selbstständigkeit zurück in den Arbeitsmarkt und ich bin da mal gespannt.
00:24:49
Speaker
Wird noch ein Abenteuer für sich, aber das ganze Leben ist ein Abenteuer und das ist halt eben das Größte.
00:24:53
Speaker
Schön wär's, wenn ich mein Geld mit der Fotografie verdienen könnte, wieder so wie ich es ja schon mal gemacht habe.
00:24:59
Speaker
Aber es ist auch ein schwieriger Markt gerade durch die Handys, die dazugekommen sind.
00:25:06
Speaker
Der Arbeitsmarkt ist, wie er ist und er ist ein schwieriger.
00:25:09
Speaker
Und da muss man sehen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.
00:25:16
Speaker
Kann gut gehen, kann schief gehen, irgendwas wird sich entwickeln.

Zukunft des Podcasts und Zuhörerengagement

00:25:21
Speaker
Und ja, ich glaube, damit sind wir auch thematisch mit der Arbeitswelt 4.0, wenn man sie so nennen will, glaube ich auch gerade ein bisschen durch.
00:25:28
Speaker
Oh mein Gott, da wären wir auch schon bei dem Namen für unsere erste Folge.
00:25:33
Speaker
Arbeitsfeld 4.0, das ist doch super.
00:25:36
Speaker
So haben wir uns kennengelernt und so startet das Ganze.
00:25:41
Speaker
Was natürlich auch super wichtig ist, Leute.
00:25:43
Speaker
Also der Tomek und ich, wir haben ja echt Bock drauf, auf dem Podcast.
00:25:48
Speaker
Wir wissen, was unsere Mission ist.
00:25:49
Speaker
Unsere Mission ist hier... Ach, kann ich dir sagen.
00:25:52
Speaker
Was?
00:25:52
Speaker
Was?
00:25:53
Speaker
unterwegs im Namen des Herrn.
00:25:55
Speaker
Ich weiß nicht, ob dir das was sagt.
00:25:56
Speaker
Oh mein Gott, nein.
00:25:57
Speaker
Ich nicht?
00:25:59
Speaker
Nein.
00:26:00
Speaker
Da bin ich zu jung für.
00:26:03
Speaker
Nee, dafür ist mir nichts für.
00:26:04
Speaker
Du kennst nicht die Blues Brothers?
00:26:07
Speaker
Wen?
00:26:08
Speaker
Oh Gott.
00:26:10
Speaker
Nee, sagt mir nichts.
00:26:12
Speaker
Ach so, doch.
00:26:14
Speaker
Gott sei Dank.
00:26:15
Speaker
Klar, klar.
00:26:16
Speaker
Gestern noch gehört.
00:26:21
Speaker
Gut, also was ich sagen wollte.
00:26:21
Speaker
Wir sind im Namen des Herrn unterwegs und hier sind wir im Namen der Follower unterwegs.
00:26:28
Speaker
Absolut, stimme ich dir zu 100 Prozent.
00:26:30
Speaker
Nee, das geht nicht.
00:26:33
Speaker
Du kannst mir nicht zustimmen.
00:26:34
Speaker
Okay, 80 Prozent.
00:26:36
Speaker
Und weißt du was, Tomek?
00:26:37
Speaker
Es reicht.
00:26:38
Speaker
Du unterbrichst mich die ganze Zeit.
00:26:39
Speaker
Ich wollte den Zuhörern einfach mal gerade noch was sagen, bitte.
00:26:44
Speaker
Du hast gleich das letzte Wort, ich verspreche dir das.
00:26:47
Speaker
Aber es ist noch was ganz Wichtiges.
00:26:49
Speaker
Also, Leute, wir wissen, was unsere Mission ist, euch hier irgendwie zu unterhalten.
00:26:53
Speaker
Aber eure Mission ist es,
00:26:55
Speaker
Bitte, das Ganze, so oft wie es geht.
00:26:57
Speaker
Legt euch das Handy nachts neben den Kopf, lasst es die ganze Nacht spielen, scheißegal, teilt den Pfiff und wenn wir unsere Mission erfüllen, ihr erfüllt eure Mission, dann können wir vielleicht höchstwahrscheinlich die Weltherrschaft erzwingen, wie auch immer.
00:27:12
Speaker
Da bin ich aber the brain, bitte.
00:27:17
Speaker
Du bist pinky, okay?
00:27:19
Speaker
Das nehme ich dir jetzt übel.
00:27:20
Speaker
Das ist überhaupt kein Problem.
00:27:22
Speaker
Okay, Leute, super.
00:27:23
Speaker
Tomek, es war mir echt ein Fest mit dir.
00:27:25
Speaker
Ich fand's richtig cool.
00:27:27
Speaker
Ja, natürlich.
00:27:27
Speaker
Hast du mal auf den Tacho geguckt?
00:27:29
Speaker
Ja.
00:27:30
Speaker
Für die ganze Zeit nichts anderes.
00:27:32
Speaker
Nein, aber eigentlich fand ich's doch gerade ganz amüsant.
00:27:34
Speaker
Ey, war doch cool.
00:27:36
Speaker
Also, ich fand's gar nicht so dramatisch.
00:27:38
Speaker
Ich hoffe, die Leute fanden's auch cool.
00:27:40
Speaker
Ja, wenn ich mir überlege, was für einen Kopf wir uns im Vorfeld gemacht haben.
00:27:43
Speaker
Ey, Leute, ihr habt keine Ahnung.
00:27:44
Speaker
Wirklich, ich hab Dekubitus...
00:27:46
Speaker
Grad drei, ich habe Thrombose in beiden Unterschenkeln.
00:27:49
Speaker
Ich sitze hier seit fünf Stunden.
00:27:51
Speaker
Wir haben nur Kacke gelabert, aber im Endeffekt hat es dann doch irgendwie funktioniert.
00:27:57
Speaker
Und jetzt, Tomek, du hast das letzte Wort.
00:28:00
Speaker
War mir ein Fest.
00:28:02
Speaker
Toll, klasse.
00:28:03
Speaker
Und Stopp.
00:28:04
Speaker
Nein, Quatsch.
00:28:05
Speaker
Ja, wie gesagt, teilt das Ganze kräftig.
00:28:08
Speaker
Und dann würde ich sagen, findet ihr auf Social Media...
00:28:13
Speaker
Nehme ich ganz stark an, oder Tomek, dass wir da dann den Leuten mitteilen, wann die nächste Folge kommt, oder?
00:28:17
Speaker
So werden wir definitiv tun.
00:28:19
Speaker
Richtig und richtig.
00:28:20
Speaker
Und das hier war jetzt wirklich die erste Folge und das sollte eigentlich auch noch keine richtige Folge werden, sondern es war einfach, entweder war es nur ein Test, aber ich denke, wir haben uns da ganz gut geschlagen für das erste Mal.
00:28:32
Speaker
War eine Herausforderung, hat aber riesig Spaß gemacht und ich würde mich auch riesig freuen, wenn wir auch eine zweite Folge aufnehmen würden.
00:28:42
Speaker
Es sei denn, das Feedback haut uns jetzt sowas von um die Ohren, dass die Leute sagen, ich weiß, Justine, nur noch eine Minute, ist mir aber völlig egal.
00:28:51
Speaker
Wann los?
00:28:52
Speaker
Ich muss die Technik ja nachher machen, also von daher ist alles gut.
00:28:56
Speaker
Nein, es hat mir riesig Spaß gemacht.
00:28:58
Speaker
Ich freue mich, wenn wir einen weiteren Podcast aufnehmen können.
00:29:01
Speaker
Macht mit dir immer irgendwie Spaß.
00:29:03
Speaker
Und deswegen, ja Leute, lasst uns daran teilhaben, ob ihr eine zweite Folge wollt oder nicht.
00:29:09
Speaker
Wenn nicht.
00:29:12
Speaker
So, in diesem Sinne.
00:29:13
Speaker
Alles gleiche, wenn ich ihn wollte.
00:29:15
Speaker
Falls Justine auch nochmal möchte.
00:29:17
Speaker
Ich freue mich auf ein Wiederhören.
00:29:19
Speaker
Dito, danke für das Angebot, nehme ich sehr gerne an.
00:29:21
Speaker
Jawohl.
00:29:23
Speaker
Gut, dann würde ich sagen, bis zur nächsten Folge, bis die Tage, Nachbarn.
00:29:26
Speaker
Wir sehen uns und hören uns.
00:29:27
Speaker
Ciao, ciao.
00:29:28
Speaker
Tschüssi.