Transcript
Speaker: Die Pottperle und Berliner Schnurz.
Speaker: Der Podcast mit Justine aus dem Pott und Tomek aus Berlin.
Speaker: Hallo Justine, ich grüße dich zu unserer wöchentlichen Therapiesitzung.
Speaker: Wie geht's dir?
Speaker: Ach Tomek, grüße dich.
Speaker: Ach, wie geht's mir heute?
Speaker: Mir geht's gut.
Speaker: Heute ist Muttertag.
Speaker: Wie soll's einem da gehen?
Speaker: Ich freue mich schon.
Speaker: Mein Kind kommt gleich wieder nach Hause.
Speaker: Dann gehen wir lecker Eis essen.
Speaker: Ich war heute schon lecker frühstücken.
Speaker: Also, mir geht's blendend.
Speaker: Und bei dir?
Speaker: Also das volle Rundum-Programm.
Speaker: Ja, ich bin ja nur Stiefpapa, also von daher bin ich raus aus der Nummer.
Speaker: Aber ansonsten geht es mir gut.
Speaker: Ich kann nicht klagen, war eine interessante Woche.
Speaker: Und ja, dann erzähl den Leuten nochmal, welches Thema wir uns diese Woche für unseren heutigen Podcast ausgesucht haben.
Speaker: Hier haben wir schon letztens so ein bisschen angeteasert.
Speaker: Also diese Woche haben wir Rassismus.
Speaker: Hartes Thema, aber gut.
Speaker: Sehr hartes Thema, genau.
Speaker: Ich glaube, da haben wir beide so ein bisschen zu erzählen.
Speaker: Doch, ich glaube...
Speaker: Also wer hätte es gedacht, ich glaube bei dir geht es eher so ein bisschen in die politische Richtung schon fast?
Speaker: Nö, also das, nee, nein.
Speaker: So richtig politisch wird es bei mir nicht, sondern eher gesellschaftlich.
Speaker: Und ja gut, das Ergebnis daraus kann jeder für sich selber dann zusammenstricken.
Speaker: Okay, also bei mir geht es dann eher so darum, was ich als Deutsche erlebt habe und gesehen habe und auch gefühlt habe, als ich damals noch mit einem afrikanischen Mann zusammen war und mit dem ja dann auch noch ein Kind gezeugt habe.
Speaker: Okay, jetzt wird es kurz bei mir mal politisch, dann würde ich ja mal sagen, 2029 wirst du abgeschoben, bis die Landebahn glüht.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Ich?
Speaker: Ja, wenn es nach dem Bürgerwillen oder Wählerwillen aktuell stand, geht, jetzt wird es leider doch kurz politisch, dann gehörst du zu der Klientel, die 2029 auf der Liste steht, die abgeschoben werden.
Speaker: Meine Lebensgefährtin übrigens auch, die wäre auch weg.
Speaker: Scheiße, da muss ich mir die Haare blonden färben, Kacke.
Speaker: Und die Augen, da hat Kontakt.
Speaker: Oh, und das steht mir gar nicht, ey.
Speaker: Blond und blau.
Speaker: Kacke.
Speaker: Ja, verdammte Axt.
Speaker: Nein, ist aber schlimm, aber das ist so viel zum Thema Rassismus und wie das alles im Moment ausartet.
Speaker: Ist in deiner Woche irgendwas passiert, oder?
Speaker: Was hast du erlebt?
Speaker: Nee, mach du erst mal zu Ende.
Speaker: Ich hab mir wieder das gemacht, was ich am besten kann, dazwischenquatschen.
Speaker: Aber du warst ja noch nicht ganz fertig.
Speaker: Ich, ach, fertig bin ich noch lange nicht.
Speaker: Also wenn ich mit dem Thema jetzt anfange, da hab ich eine halbe Stunde voll.
Speaker: Ja, dann bring das doch mal gerade noch zu Ende, bevor ich dann meine Erfahrung oder das Erlebte aus der letzten Woche... Soll ich mir meine Erfahrung jetzt so reinschmeißen?
Speaker: Ja, komm, hau raus.
Speaker: Also, pass auf.
Speaker: Also, ich bin ja, wie man ja weiß, ich bin ja eine Deutsche und vor circa, ja, was war das denn, so neun bis zehn Jahren ungefähr, hatte ich mich in einen Mann verliebt, der aus Ghana kommt, okay?
Speaker: Und...
Speaker: Was ich mal direkt vorab sagen möchte, es wird ja immer, also auch sofort, das merkst du ja immer, wenn du sagst, ein Afrikaner, also ich weiß gar nicht, wie der Mann sich anhört, wenn der schreit oder sonst irgendetwas.
Speaker: Also er war immer und immer gut zu mir, es hat halt letztendlich einfach dann nicht mehr gepasst.
Speaker: Was habe ich denn alles so mitbekommen?
Speaker: Ach Leute, das war, also es fing ja schon damit an, ich war, muss ich sagen, relativ schnell schwanger, und als dann der Kurze da war, was macht man dann?
Speaker: Der Kurze ist da, also ein Baby wird geboren und dann meldet man das ja an.
Speaker: So, und das haben wir dann getan und dann wollten wir natürlich auch eine Geburtsurkunde haben, logischerweise.
Speaker: Ich ahne, worauf sie noch kommt.
Speaker: Ja, pass up, pass up, pass up.
Speaker: Und ja, dann fing das natürlich dann an.
Speaker: Felix war immer mit, oh, jetzt habe ich den Namen gedroppt, das ist auch egal, das wissen die meisten.
Speaker: Also der Papa von meinem Kind, der war immer überall mit dabei und ich ja dann auch logischerweise bei seinen Termin und dann wollten wir ihn halt
Speaker: auf die Geburtsurkunde packen.
Speaker: Und auf einmal hieß es dann so, ja nee, wir zweifeln ihre Identität an, weil sie kommen ja aus Afrika.
Speaker: Und das ist halt häufig so, dass da, was ich glaube, dass da halt Männer rüberkommen, die eigentlich der und der sind und dann geben sie sich aber als das und das auf, so diese Schiene.
Speaker: Da dachte ich mir, ja, okay, komm, alles klar.
Speaker: Ist leider so.
Speaker: Also da leideten, weil es einige wenige so machen, leiden natürlich alle drunter.
Speaker: Ja, ja, aber warten wir mal kurz ab, ganz kleinen Augenblick.
Speaker: Na ja, dann war das so und dann hieß es auch erst nur, ja, man muss nur, es geht um ein Dokument und das muss man einmal kurz und so und dann ist das auch schon wieder okay.
Speaker: Aus diesem einen Dokument und mal eben kurz wurden dann, glaube ich, jetzt muss ich echt lügen, fast zwei Jahre.
Speaker: Das deutsche Bürokratiemonster.
Speaker: Ja, aber Tomek, also das war wirklich, es war also krass.
Speaker: Das spielte dann immer zwischen meiner Stadt und der Ausländerbehörde in Bielefeld, was der absolute größte Kackrotz ist.
Speaker: Hör auf!
Speaker: Also das ist ein Verein, also wirklich die Frau, die uns da betreut hatte, also da kann die wirklich froh sein.
Speaker: Also wirklich froh sein.
Speaker: Dass zwischen Bielefeld und Dortmund 92 Kilometer liegen.
Speaker: Also ich war ja dann auch logischerweise ganz oft mit dabei.
Speaker: Und ich sage dir, Tomek, was wir da erlebt haben, das war keine Überprüfung, das glaube mir, das will ich dir sagen, das war die reinste Schikane, wirklich.
Speaker: Wir mussten teilweise... Ja, nein, wirklich.
Speaker: Wir saßen dann zu Hause und wir mussten dann wirklich Skizzen malen, wie denn der Schulweg war von so einem alten Zuhause und dahin.
Speaker: Dann wurden alte Lehrer aus der Grundschule früher befragt, ob das denn auch wirklich der Herr sowieso und sowieso ist.
Speaker: Und das kann sich kein Mensch ausdenken, was da abging.
Speaker: Ich würde drei Tage brauchen, bis ich da fertig bin, wie viele Tausende von Euros wir dafür bekommen.
Speaker: zahlen mussten, dass dieser Mann einfach auf die Urkunde draufkommt.
Speaker: Irgendwo müssen die Stasi-Mitarbeiter ja hier geblieben sein.
Speaker: Ja, und das, schwöre ich dir, war eine.
Speaker: Wirklich, die bei der, ich weiß nicht mal, wie die heißt, aber die bei der Ausländerbehörde, das war verrückt.
Speaker: Der hat dann teilweise, also wenn ich dabei war, konnte die ganz normal mit dem sprechen.
Speaker: Das war alles in Ordnung und ja, Frau Blablabla, das machen wir so und so, das kriegen wir hin.
Speaker: Aber
Speaker: Aber wer, er war alleine da und dann hat er mir auch ab und zu mal dann Gespräche einfach mit aufgenommen.
Speaker: Was meinst du, wie die mit dem geredet haben auf einmal?
Speaker: Also wie das allerletzte Pack.
Speaker: Und ich muss auch wirklich sagen, also er ist hierher gekommen und er hat noch nie einen Cent, auch jetzt nicht, von der Stadt bekommen.
Speaker: Er hat immer, er hat auch zwei Jobs, drei Jobs gehabt.
Speaker: Also...
Speaker: Er hat immer gearbeitet, wirklich hat nichts auf seiner Weste, gar nichts, wirklich.
Speaker: Also er ist der maximale, wie sagt man, Vorzeigeeinwanderer, wie auch immer.
Speaker: Ja, also wirklich und ist ein ganz, ganz lieber.
Speaker: Ja, aber da ist das Problem, das System macht keine Unterschiede.
Speaker: Nein, juck keinen.
Speaker: Afrikaner, ich hätte jetzt beinahe ein schwieriges Thema heute, sieht einen Afrikaner vor sich und damit ist er gleich kriminell.
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Will er abwandern ins Sozialsystem, ist er nur mit dir zusammen um die deutsche Staatsangehörige?
Speaker: Er ist per se schon mal irgendwie ein schwerer Fall, sagen wir es so.
Speaker: Ja, hundertprozentig.
Speaker: Also bei diesem Podcast müssen wir verdammt aufpassen, was wir machen.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ja, nee, ich weiß, ich weiß.
Speaker: Und ja, irgendwann war dann so der letzte Termin.
Speaker: Und dann sind wir da hin und dann saßen wir da und auf einmal sagt die so, nee, geht nicht.
Speaker: Das kriegen sie heute nicht.
Speaker: Und da bin ich ja dann freigedreht.
Speaker: Da dachte ich mir, okay, und jetzt reicht es mir wirklich.
Speaker: Da kam der Oberste da, der ist dann mit ins Zimmer getanzt.
Speaker: Und dann guckt er sich die Dokumente an.
Speaker: Wir hatten da schon irgendwann so einen Riesenstapel an.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Und dass er nicht noch die allererste Blume, die er seiner Mutter vorgepflückt hat, nicht noch irgendwo liegen hatte.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Und dann guckt er sich das an und guckt die Mitarbeiterin an.
Speaker: Und du hast schon gesehen, dass er so ein Kloß im Hals kriegt.
Speaker: Und ja, durch die Blume haben wir dann halt erfahren, dass das alles überhaupt nicht hätte sein müssen.
Speaker: Und das hat natürlich innerhalb von zehn Minuten dann funktioniert.
Speaker: Also das, ja, und die war dann auch nicht mehr lange da tatsächlich.
Speaker: Die ist dann gewechselt.
Speaker: Aber das war was, da dachte ich mir, ey Leute, das könnt ihr gar nicht ernst meinen.
Speaker: Also ich verstehe das voll.
Speaker: Also hundertprozentig gibt es schwarze Schafe, aber zu einem Milliprozent.
Speaker: Logisch.
Speaker: Oh.
Speaker: Aber... Durftest du das jetzt sagen?
Speaker: In dem Zusammenhang, in dem Kontext?
Speaker: Durftest du da wirklich sagen, es gibt schwarze Schafe?
Speaker: Lila Schafe.
Speaker: Nein, du weißt, worauf ich rausführe.
Speaker: Und ich glaube, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer wissen das auch.
Speaker: Ja, logisch.
Speaker: Das ist so mit dem Satz, wo kommt da denn her, dieser Satz?
Speaker: Boah, ich habe mich echt schon wieder schwarz geärgert.
Speaker: Also das sind ja alles so Dinge, die man heute Zeit wahrscheinlich gar nicht mehr sagen darf.
Speaker: Entschuldige bitte.
Speaker: Nein.
Speaker: Aber, ach, und das ist nur so eine Sache.
Speaker: Und auch ich als die Deutsche habe das dann jedes Mal, ach ja, und wo wir dann die ganzen Dokumente hatten, dann kannst du dir das ja aussuchen, wie du die, wie denn alles in mir, mein Gott,
Speaker: Mann, die Papiere darf, Mann, wie heißt es denn jetzt?
Speaker: Sorgerecht und so weiter.
Speaker: Geteiltes Sorgerecht, bla bla bla, Aufenthaltsbestimmungsrecht und diese ganze, ne, sowas alles.
Speaker: Haben uns alles geteilt, weil das für mich war nie irgendwie auch nur ansatzweise in meinem Kopf, da könnte man ein Kind klauen und nach Afrika auswandern.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Also wirklich nicht.
Speaker: Und dann sitzen wir da und ohne Scheiß
Speaker: Dann fragt er mich so, also der Papa sitzt neben mir, ich habe das Kind auf dem Schoß und dann fragt er mich, und sorgerecht, wie machen wir das?
Speaker: Ich sage so, ja, geteilt, ne?
Speaker: Also, da habe ich gar nicht drüber nachgedacht, dass das nicht so sein sollte.
Speaker: Und dann guckt er mich an, guckt ihn an und fragt mich nochmal, sind sie sich sicher?
Speaker: Und guckt dann nochmal so rüber zu ihm, so nach dem Motto, du weißt dann, der könnte dann wechseln, ne?
Speaker: So ungefähr.
Speaker: Und ich denke mir so, Alter...
Speaker: Würdest du das jetzt auch so fragen, wenn da ein Pascal Schmidt und eine Ute Schmidt sitzt?
Speaker: So, weißt du, da würdest du gar nicht drüber nachdenken, mich sowas zu fragen.
Speaker: Was soll denn sowas?
Speaker: Also, sorry, aber das sind so viele Sachen, die ich dann auch mitbekommen habe als Deutsche.
Speaker: Hallo, hörst du mich noch?
Speaker: Ja, hallo, hallo.
Speaker: Da wollte ich noch mal kurz einreden.
Speaker: Ich möchte den Mann jetzt nicht so in Schutz nehmen unbedingt, aber vielleicht spricht er auch oder hat er diese Frage auch aus Erfahrung herausgestellt, dass es ja durchaus solche Fälle gibt oder geben könnte, wo dann das Sorgerecht trotzdem geteilt war und zack war das Kind weg.
Speaker: Also von daher...
Speaker: Ist diese Frage vielleicht durchaus berechtigt gewesen?
Speaker: Da müsste man, glaube ich, mal beide Seiten sehen.
Speaker: Ich meine, ich kann dich voll und ganz verstehen, dass du da natürlich pikiert warst und gesagt hast, Alter, merkst du es noch?
Speaker: Bei Herr und Frau Schulz oder Herr und Frau Schmidt würdest du das wahrscheinlich nicht fragen, weil da wahrscheinlich die Gefahr,
Speaker: Dass einer mit dem Kind von Hamburg nach München abhaut, wäre ja noch ein bisschen was anderes, als wenn jemand mit einem Kind von Deutschland nach Ghana abhaut, weil da die Möglichkeiten, das Kind dann zurückzuholen, eher begrenzt sind.
Speaker: Also deswegen muss man da vielleicht beide Seiten sehen.
Speaker: Ja, muss man?
Speaker: So steht er zur Meinung, seltene Einigkeit.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Endlich mal.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, magst du ja recht haben, magst du ja recht haben, aber ich versuche einfach nur gerade so ein bisschen zu zeigen.
Speaker: Also...
Speaker: In Behördenrassismus.
Speaker: Bitte?
Speaker: Behördenrassismus.
Speaker: Ja, aber nicht nur in Behörden.
Speaker: Das ist auch, wie oft wir in der Stadt waren.
Speaker: Was ich einfach sagen möchte, ist, viele sagen ja, ach, Rassismus, das ist eigentlich gar nicht.
Speaker: Das wird so unter den Tisch gekehrt.
Speaker: Aber ich habe es halt in diesen ganzen Jahren echt jedes Mal miterlebt, ob das auch im Zug war oder ob wir irgendwo im Café saßen oder whatever.
Speaker: Und er macht halt wirklich nichts.
Speaker: Und wenn ich mir halt vorstelle, ich bin jemand, der jetzt vielleicht gerade aus einem afrikanischen Bereich da irgendwie kommt und man sieht es offensichtlich.
Speaker: Und wenn ich jeden Tag, wirklich jeden Tag irgendwie...
Speaker: Ich vergleiche das immer so ein bisschen wie, also da sind wir wieder beim Thema, aber wenn du jetzt übergewichtig bist, okay, und jeden Tag musst du dir das reinziehen von den Leuten, jeden Tag wirst du gemobbt und jeden Tag dies und jeden Tag alles Mögliche, da drehst du irgendwann am Kabel und irgendwann fängst du an zu schreien und irgendwann fängst du auch mal an.
Speaker: um dich zu schlagen oder sonst irgendetwas, weil es dir einfach irgendwann reicht.
Speaker: So jedes Mal musst du dich irgendwie rechtfertigen oder sonst irgendetwas.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Also ich wirklich, ich habe tausende Beispiele, die ich da nennen könnte, wo ich mir jedes Mal dachte, das kann gar nicht wahr sein.
Speaker: Also
Speaker: Das Grundprinzip, was wir Deutschen erleben, ist erstmal grundsätzlich Angst vor Veränderungen.
Speaker: Oder auch Neues macht uns immer irgendwie erstmal ängstlich.
Speaker: Anstatt neugierig zu sein, sind wir erstmal ängstlich.
Speaker: Also es liegt ja irgendwo in unseren Genen.
Speaker: Und wenn es um andere...
Speaker: andere Nationalitäten und sowas geht, da haben wir ja sowieso generell erstmal grundsätzliche Probleme.
Speaker: Ich glaube, das ist mittlerweile bei uns genetisch veranlagt.
Speaker: Also anders kann ich mir das echt nicht mehr erklären.
Speaker: Wobei ich jetzt aber auch sagen muss, Rassismus gibt es auch auf beiden Seiten.
Speaker: Also das ist, ähm... Ja, logisch.
Speaker: Aha.
Speaker: Also so ist ja nun nicht.
Speaker: Also das, ähm...
Speaker: Da komme ich dann noch kurz wieder dahin, dass ich kann nachvollziehen, also nicht nachvollziehen, aber ich kann verstehen, wie es euch beiden da damals ging in der Öffentlichkeit.
Speaker: Klar, da hast du schiefe Blicke von links und rechts, von überall.
Speaker: Aber meinst du eigentlich?
Speaker: So nach dem Motto geht gar nicht.
Speaker: Wobei ich jetzt zu meiner Person sagen muss, ich sitze ja hier, soweit kann ich mich ja outen, in Berlin-Reinickendorf.
Speaker: Und in Berlin-Reinickendorf ist auch das Welcome Center in der Ollenhauer Straße.
Speaker: Das kann man so sagen, das kennst du so ziemlich, also Berliner Kämpfe wissen alle, wo das ist, das Welcome Center und da kriegst du auch mit, was da so tagtäglich, mittlerweile ist es weniger geworden, angewackelt kommt.
Speaker: Das gab mal eine Zeit, da haben sie Gott sei Dank jetzt einen Riegel vorgeschoben, da wurden Menschen aus Moldawien oder sonst wo weg angekarrt mit Bullis rein in den Laden.
Speaker: Papiere abgeholt und vor allen Dingen in erster Linie das Geld abgeholt und wieder rein in den Bulli und ab nach Moldawien, wieder zurück.
Speaker: Und das war wirklich ganz schlimm.
Speaker: Mittlerweile haben wir sehr viel, ich weiß es nicht, ich sag es mal in Anführungsstrichen, Schwarzafrikaner, die hier im Moment dann ja das erste Anlaufstation hier ankommen.
Speaker: Und da gibt es...
Speaker: Jetzt wird es witzig.
Speaker: Kunterbunt.
Speaker: Also das ist, meine ich nicht so, wie es klingt, aber da sind Leute drunter, die das passt.
Speaker: Da sagst du dir, okay, die gehen hier am Park spazieren, das ist völlig in Ordnung, alles okay.
Speaker: Die schmeißen ihren Müll auch brav weg, so wie sie es auch gehört, was Deutsche nicht können.
Speaker: Also das habe ich auch letztens wieder erlebt.
Speaker: Aber, und dann hast du auch welche dabei,
Speaker: die, wo du wirklich merkst, die sind nur hier, weil sie abkassieren wollen.
Speaker: Das merkst du.
Speaker: Die benehmen sich voll daneben, die kacken im Park, ohne Scheiß, und, also, ganz schlimm, und benehmen sich voll daneben, als wären sie, und jetzt hau ich wirklich mal Rassismus raus, als wären sie noch im Busch.
Speaker: Ähm, das...
Speaker: Das ist das, was ich vorhin sagen wollte, es ist so unterschiedlich und da muss man dann halt auch irgendwie ganz genau hingucken.
Speaker: Es kommen Leute hier rüber, die wollen nur unsere Knete.
Speaker: Und dann gibt es solche Leute wie den Papa deines Sohnes, der wirklich hierher kommt, weil er...
Speaker: hier was erreichen will, weil er hier sein Leben aufbauen will, weil er hier was machen will und ist auch gar nicht erst so damit, mit dem Gedanken hier das Sozialsystem und zack, hier fliegen die gebratenen Tauben ins Maul, sondern der wollte oder will in diesem Land leben und hier was erreichen und sich was aufbauen.
Speaker: Sehe ich das richtig?
Speaker: Absolut.
Speaker: gibt es so tolle Leistungen fürs Nichtstun und dann sollten Sie sich mal hinterfragen, insbesondere die, die auch noch was gegen Ausländer in unserem Land haben, ob die nicht auch gehen würden, wenn sie in einem anderen Land bessere Möglichkeiten finden, ohne was tun zu müssen.
Speaker: Denn so muss man es ja auch mal sehen.
Speaker: Und dann würden viele Deutsche, die mit queren Gedankenguten im Kopf dann auch dieses Land verlassen würden, nur um woanders abkassieren zu können.
Speaker: Und das finde ich immer so, diese Scheinheiligkeit, die kotzt mich richtig an.
Speaker: über Flüchtlinge oder hierhergekommene zu lästern und herzuziehen, alle über einen Kamm zu scheren, ohne hinzukommen.
Speaker: Aber das können wir sowieso ganz gut.
Speaker: Aber da erwische ich mich teilweise auch bei, dass man manche Sachen wirklich, unabhängig jetzt vom Rassismus, aber man schert gerne vieles oder viele über einen Kamm, ohne zu differenzieren.
Speaker: Ist auch schwierig.
Speaker: Und wenn man das hier mitbekommt, ganz schlimm war es, als der Ukraine-Konflikt ausbrach.
Speaker: Da kamen ja die ukrainischen Flüchtlinge, die kamen alle hier an.
Speaker: Und was hier an, was jeden Morgen hast du hier ein Auto mit ukrainisch an Kennzeichen gesehen und was sich da für Tragödien abgespielt haben.
Speaker: Ein Bild werde ich nicht vergessen, da stand eine Mutter mit ihrem kleinen Kind und mit der Katze im Katzenkorb vom Welcome Center und nur noch mit einem Koffer dabei.
Speaker: Und das sind Bilder, die vergisst du einfach nicht.
Speaker: Und wenn man das,
Speaker: wirklich hautnah miterlebt hat, das lässt keinen kalt, dann denkst du da auch anders drüber, über Flüchtlinge.
Speaker: Aber wenn du es nur aus den Medien mitbekommst und vor allem dann auch auf solchen Kanälen wie YouTube, natürlich drehst du dann irgendwann frei und sagst, das sind alle böse, die hierher kommen.
Speaker: Aber es sind Unterschiede.
Speaker: Und da wird es, Achtung, politisch, da gibt es eine Partei, die das ganz schwer ausnutzt und...
Speaker: Die gehört, egal.
Speaker: Aber, ich rede schon mehr so viel.
Speaker: Aber ich habe jetzt mal ein bisschen was aus der anderen Seite, um auch mal das anderweitig zu verstehen.
Speaker: Wir haben, bin ja noch so in einem Kleingarten unterwegs.
Speaker: Bin da auch so ein bisschen, der engagiert nicht mehr so viel wie früher.
Speaker: Aber wir haben dann jedes Jahr im Mai, haben wir unser Mai-Fest, Saisonöffnung.
Speaker: Und wir haben auch mittlerweile, und das finde ich auch gut so, wir haben Türken, wobei ich das ja immer lustig finde, die werden ja immer noch Türken genannt, obwohl sie eigentlich Deutsche sind, aber sie werden Türken genannt.
Speaker: Wahrscheinlich wegen der doppelten Staatsbürgerschaft oder sowas.
Speaker: Ist ja auch etwas, was ich nicht verstehe.
Speaker: Entweder bin ich das oder ich bin jenes.
Speaker: Also doppelte Staatsbürgerschaft geht bei mir eigentlich irgendwie gar nicht.
Speaker: Also irgendwie muss ich mich für was entscheiden.
Speaker: Wenn ich jetzt zum Beispiel in die USA auswandern würde, würde ich auch sagen, ich will die amerikanische Staatsbürgerschaft und gebe meine deutsche ab.
Speaker: Peng.
Speaker: Als Beispiel, Kanada wäre vielleicht ein besseres Beispiel gewesen aktuell, aber gut.
Speaker: Man weiß, worauf ich hinaus will.
Speaker: So, aber hier hast du halt, bist du Türke und Deutscher und Deutsch-Türke und was weiß ich nicht alles.
Speaker: So, wir sind also ein bisschen bunt in unserer Kolonie.
Speaker: Das finde ich auch gut.
Speaker: Und dann haben wir irgendwann gesagt, okay, bei dem Mai-Fest machen wir es so, wir besorgen uns zwei Grills, zwei Gasgrills, einen für die deutsche Bratwurst und das US-amerikanische, argentinische und deutsche Steak.
Speaker: Und den anderen Grill benutzen wir für Hühnchenfleisch und sowas, also alles, was unsere muslimischen Freunde so essen dürfen.
Speaker: Weil, macht mir einen Unterschied.
Speaker: Fanden wir eine gute Idee.
Speaker: Das glaubst du, was jetzt passiert ist.
Speaker: Da gibt es tatsächlich muslimische Parzellanten und in diesem Kleingarten, nee, ich möchte von dem Grill nicht, weil die Gabel könnte ja mit dem Schweinefleisch kontaminiert und in Kontakt gekommen sein.
Speaker: Und da hat unser Typ am Grill gesagt, ja, Entschuldigung, das kann auch schon in einer Spülmaschine passiert sein.
Speaker: Zack.
Speaker: Wurde das schief angeguckt, weil das wurde schon als rassistisch und sowas gesehen.
Speaker: Aber jetzt mal ehrlich, also wenn...
Speaker: wenn man den Muslimen schon so weit entgegenkommt, um sie zu integrieren, in den Verein aufzunehmen und zu sagen, Mensch, wir nehmen auf euch auch Rücksicht, wir akzeptieren, dass ihr, heißt das bei euch Koscher oder wie heißt das Koscher?
Speaker: Oder war Koscher beim Juden?
Speaker: Halal.
Speaker: Halal, genau.
Speaker: Ja, ist ja im Grunde genommen so.
Speaker: Ja, alles gut.
Speaker: Aber wenn man dann schon so entgegenkommt und das macht,
Speaker: und dann noch reingedrückt bekommt, ja, nee, will ich nicht.
Speaker: Und du hast das Hühnchenfleisch gekauft und keiner isst es, weil eine Gabel vorher vielleicht eventuell.
Speaker: So, und dann wunderst du dich, kommt auch noch besser.
Speaker: Ich habe es persönlich erlebt, gerade als die Saison wieder losging, bin ich so bei uns durch die Kolonie durch, habe dann auch den einen Neupächter getroffen, dachte, ja, das ist ein Verein hier, fängst du mal miteinander an zu quatschen, da guckt er mich blöd an.
Speaker: Und ließ mich da blöde stehen.
Speaker: Und da denke ich mir, gut, warum bist du in diesem Verein, wenn du gar nicht willst?
Speaker: Also was ich feststelle im Moment, es bildet sich selbst in so einer Kleingartenkolonie eine türkische Community, die auch auf dem Fest...
Speaker: zusammensitzt, die lassen da auch keinen Deutschen rein.
Speaker: Dann sagt der Deutsche natürlich auch irgendwann, okay, die wollen nicht und so.
Speaker: Und dann hast du nämlich im Kleingarten, in so einem kleinen Kosmos, auch noch einen Mikrokosmos.
Speaker: Und das ist das, was es nämlich richtig schwer macht.
Speaker: Und wo dieser Rassismus dann nämlich im Prinzip aufkeimt.
Speaker: Die wollen ja nicht mit uns, die machen ihr eigenes Ding und es gibt natürlich auch
Speaker: Deutsche, die ihren Kleingarten oder ihren Pachtvertrag unterzeichnen, kaum ist das Gartentor zu, ist der Vertrag, den sie unterzeichnet haben, Makulatur und sie machen eh alles, was sie nicht dürfen.
Speaker: Ist aber bei den Türken leider Gottes stärker vertreten, dass sie sich an keine Regeln halten, als bei den Deutschen.
Speaker: So, ich gucke ja da doppelt hin, aber ich sehe gerade, dass von zehn Türken fünf sich an nichts halten und von zehn Deutschen zwei sich an nichts halten und dass sich da dieser Mikrokosmos bildet.
Speaker: Wenn du da anfängst, was gegen zu sagen und versuchst zu argumentieren, zu sagen, ja, wir haben dieses Problem in unserem Kleingarten, dass die Türken oder die mit Migrationshintergrund, Syrer haben wir auch und Albaner haben wir jetzt auch,
Speaker: Ist ja alles schon gut, aber wenn du jetzt anfängst zu kritisieren und zu sagen, ja, die wollen ja gar nicht mit uns, ist das eigentlich dann schon Rassismus?
Speaker: Du darfst ja mittlerweile schon nicht mehr mehr sagen, dass die sich irgendwie nicht integrieren wollen.
Speaker: Du wirst sofort schief angeguckt und gesagt, du kriegst, wenn du, ich weiß aus einer anderen Kolonie beispielsweise, da gab es einen türkischen Pächter, der hat sonntags Rasen gemäht.
Speaker: Weil er klipp und klar sagte, eure Gesetze interessieren mich nicht in Scheißdreck.
Speaker: In meinem Land darf man Sonntagsrasen mähen.
Speaker: Er im Gegenzug aber seinen Nachbar, insbesondere seine Nachbarin, permanent zur Sau macht, wenn sie im Sommer im Bikini oder Badeanzug im Garten liegt.
Speaker: Das würde nicht gehen, das ist nicht in Ordnung.
Speaker: Weißt du, diese zwei Welten.
Speaker: Und dann wundert man sich, dass es in Teilen, wenn man etwas dagegen sagt, das wird ja schon als Rassismus abgetan und gewertet, nur weil man diese Missstände anspricht.
Speaker: Ich meine, wir hatten diese blöde Scheiße mit Friedrich Merz, den Möchtegern-Bundeskanzler, mit dem Stadtbild.
Speaker: Dieses Stadtbild gibt es.
Speaker: Es ist da, aber es darf nicht drüber gesprochen werden.
Speaker: Eine andere Pächterin bei uns ist eine Deutsche, die wohnt in so einem...
Speaker: Hochhausgebiet, also es sind ein paar Hochhäuser und in einem Block hat man einfach nur Rumänen eingekarrt.
Speaker: Die sind aber so drauf, dass sie sich auch an nichts halten, Müll in Müll bringen, ach Quatsch, da ist ein Fenster offen, rausgeschmissen und dann wird einfach der Müllsack rausgeschmissen.
Speaker: Das darfst du aber nicht ansprechen, schon bist du Rassist.
Speaker: Wenn du sagst, die Rumänen schmeißen da ihren Müll auf die Straße, machen nachts um eins, reißen die ihre Stereoanlage auf, wenn du da was gegen hast und gegen sprichst, zack, bist du Rassist.
Speaker: Das stimmt aber nicht.
Speaker: Boah, hab ich mich jetzt ausgekotzt.
Speaker: So viel zu Thema Therapiesitzung.
Speaker: Okay, also erstmal, wo ich dir ja echt wirklich zustimme.
Speaker: Guck mal, gestern, auch geiles Beispiel, ich war gestern in Holland.
Speaker: Und da ist es sowas von klar, dass die Holländer oder...
Speaker: dass die Niederlande an sich stolz darauf sind.
Speaker: Du siehst überall orange, jeder Zweite hat ein T-Shirt an, jeder Zweite hat die Fahne und hier und da und eine Mütze.
Speaker: Das hat man uns doch auch abgewöhnt.
Speaker: Wir dürfen doch gar nicht auf unser Land sitzen.
Speaker: Ja, lass mich doch mal ausreden.
Speaker: Doch, ja, los, mach weiter.
Speaker: Mein Gott.
Speaker: Das meine ich als Vergleich.
Speaker: Da siehst du das, das ist okay und alles ist super.
Speaker: Aber hier in Deutschland, das...
Speaker: Wenn ich als Deutsche da selber drüber nachdenke, ist es ja wirklich so, dass du, also ich muss wirklich gestehen, wenn ich jetzt durch die Stadt laufe oder ich sehe, jemand hat an seinem Auto eine Fahne oder so, dann denke ich mir so, oh, der ist aber ganz schön stolz, ein Deutscher zu sein.
Speaker: Nee, der ist AfD-Willer, so sieht man es ja heute.
Speaker: Nein, aber das stimmt.
Speaker: Ja, jetzt halt doch mal den Bubble, Jung, mein Gott.
Speaker: Hör mir doch mal zu.
Speaker: Du hattest gerade deine Show.
Speaker: Oh ja, die hatte ich.
Speaker: Aber es ist tatsächlich so.
Speaker: Also ich sage auch immer wieder, Deutschland braucht eigentlich eine neue Flagge.
Speaker: Also wirklich, weil du wirst automatisch und sofort schief angeguckt.
Speaker: Es sei denn, es ist EM oder WM, dann ist es noch okay, irgendwo Wing-System.
Speaker: dann ist das noch okay.
Speaker: Nee, ist es auch nicht.
Speaker: Hatten wir.
Speaker: Tatsächlich?
Speaker: Als Fußball-Weltmeisterschaft war, als wir die im eigenen Land hatten, 2006 glaube ich war das, da fing das dir an, dass du deine Deutschlandflagge da ans Auto gemacht hast oder dass du sie auch am Balkon hängertest.
Speaker: Da gab es eine Strömung in Deutschland, die gesagt hat, nein, das geht nicht, das können wir nicht und es gab sogar Idioten, die diese Dinge abgebrochen haben.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Ja, weil du als Deutscher nicht mit dieser Flagge rumfand.
Speaker: Da fing diese ganze Diskussion damals schon an und
Speaker: Wenn aber, was wir hier auch haben, und das ist auch völlig okay, wenn Türke seine Flagge bei der Fußball-Weltmeisterschaft über den Balkon hängt, ist das völlig in Ordnung, stört sich keiner dran.
Speaker: Aber wenn ein Deutscher seine Flagge raushängt, dann hat er im Moment, und da werden wieder alle über einen Kamm geschoren, wer Deutschland-Flagge zeigt, ist gleich AfD-Wähler.
Speaker: Und das ist völliger Blödsinn.
Speaker: Aber da haben wir auch wieder dieses berüchtigte Vorurteil, was ich vorhin auch schon sagte, dass alle über einen Kamm geschoren werden.
Speaker: Ja, aber in dem Punkt gebe ich dir ja völligst recht.
Speaker: Also absolut sogar.
Speaker: Und zu dem anderen Thema, was du gerade jetzt sagtest, das ist auch so eine Sache, die finde ich sehr, sehr schwierig.
Speaker: Also ich selber bin ja auch muslimisch.
Speaker: Und, ähm, also, okay.
Speaker: Ja, du dürftest in kein deutsches Restaurant.
Speaker: Selbst wenn du da dein Essen bestellst, diese Argumentation, ja, die Gabel im Geschirr, also, nee, okay.
Speaker: Ja, ja, pass auf.
Speaker: Also, was ist denn heute mit dir?
Speaker: Sag mal.
Speaker: Nimmst du heute deine Solosendung auf, oder was?
Speaker: Nein, aber Rassismus ist wirklich etwas.
Speaker: Und Ausländer ist wirklich ein Thema, was mich beschäftigt.
Speaker: Ich weiß das doch.
Speaker: Ich will ja auch hier mit dir mal ein bisschen, na so, mich mal ein bisschen unterhalten können hier kurz.
Speaker: So, dann mach doch.
Speaker: Keine Fresse, ungleich, Freundchen.
Speaker: Nein, also ich finde das... Wie soll ich das jetzt erklären?
Speaker: Oder sagen am besten.
Speaker: Wenn ich jetzt aus einem Land komme, ich könnte jetzt zum Beispiel ein geiles Beispiel rausholen und das ist jetzt die Familie von meiner Freundin.
Speaker: Die sind früher
Speaker: Also ihre Mama und ihr Papa, die sind hierher geflüchtet.
Speaker: Okay?
Speaker: Aus dem Kosovo-Krieg.
Speaker: So.
Speaker: Und eigentlich wäre die perfekt jetzt für diese Sendung, weil die hat Storys auf Lager, wirklich mit zwei ist sie, glaube ich, hierher.
Speaker: Und da kriegst du wirklich Gänsehaut, was die erlebt haben.
Speaker: Also wirklich, das ist ganz, ganz großes Kino gewesen.
Speaker: Und der Papa, der ist auch Tag und Nacht, also wirklich nur am Malochen, wirklich nur am Malochen.
Speaker: Für seine ganze Familie, ja.
Speaker: Und ich meine, gut, gerade der Papa, der ist auch schon fast der Urdeutsche, so gefühlt.
Speaker: Also mehr einbringen kannst du dich gar nicht.
Speaker: Aber wenn ich jetzt an einen kleinen Garten denke und ich finde das immer sehr, sehr schön, wenn eine...
Speaker: ich sag jetzt mal, wie nenne ich es denn, eine deutsche, eine christliche Gruppe, wie auch immer, sagt, ey, ihr gehört dazu, ihr habt eine andere Glaubensrichtung, aber wir hätten euch super gerne dabei und wir bieten euch das und das an, so wie mit dem Grill und sowas, ne, so.
Speaker: Finde ich super, finde ich also mega geil, wirklich.
Speaker: Dann mit der Gabel, okay, ist jetzt ein bisschen drüber, kann man tatsächlich genauso unterschreiben.
Speaker: Ich weiß jetzt aber auch nicht, wie unfassbar, äh,
Speaker: religiös die Herrschaften da jetzt irgendwie sind.
Speaker: Also dann dürftest du da ja auch schon gar nicht mit am Tisch sitzen, wenn ihr da euer Bierchen tränkt.
Speaker: Okay, da fängt es ja dann irgendwie auch schon an.
Speaker: Aber dann sagt doch einfach, okay, cool, ich danke euch, richtig cool mit dem Grill.
Speaker: Ihr braucht euch aber gar nicht um uns kümmern.
Speaker: Wir bringen unsere drei Würstchen selber mit, wir besorgen das und unsere eigene Kabel von mir aus.
Speaker: So, weißt du?
Speaker: Und schon wäre das Problem gelöst.
Speaker: Aber da muss man ja dann auch irgendwie kommunizieren.
Speaker: Ja, und nicht erst annehmen und sagen, jo, find man super, machen wir, und dann aber trotzdem rumkotzen.
Speaker: Das ist Arschritze.
Speaker: Das ist doof.
Speaker: Absolut.
Speaker: Das ist echt drüber.
Speaker: Und wenn man sich dann darüber aufregt, also ich würde mich dann auch doof vorkommen.
Speaker: Also, ähm...
Speaker: Das Problem ist aber doch, um das noch zu Ende zu bringen, was ich da angesprochen habe mit der Kleingartenanlage, wo sonntags Rasen gemäht wurde und gesagt wurde, eure Gesetze interessieren mich in Scheißdreck und andersrum aber von der muslimischen Person da gefordert wird, dass die Deutschen sich an seine Geflogenheiten halten müssen.
Speaker: Das Ding ist in der Öffentlichkeit gelandet und es hat keine...
Speaker: Zwei, drei Tage gedauert, hat sich eine Organisation gefunden, die das richtig groß aufgepumpt hat, eine deutsche Organisation, also von diesen Möchtegern-Belehrern, die dann sagten, nee, das ist Rassismus und so geht das nicht und wirklich nur eine Seite, und zwar die, die sich angehört hat,
Speaker: Und es dann so hingestellt hat, dass der Deutsche ein Rassist ist.
Speaker: Und dann kriegst du natürlich, bist du irgendwann an einem Punkt und sagst dir, liebe Medien, wir sprechen mit euch nicht mehr, weil egal, was wir sagen, es ist sofort alles rassistisch.
Speaker: Du kannst diese Debatte doch schon, diese Diskussion eigentlich schon gar nicht mehr führen, ohne sofort ins rechte Lager gepumpt zu werden als Rassist, obwohl du einfach nur Tatsachen ansprichst.
Speaker: Irgendwo hat es doch irgendwann einen Knacks in der Rassist,
Speaker: Gesellschaft gegeben oder dass die Politik gemeint hat, wir müssen unsere Bürger jetzt erziehen und zu sagen, was ihr zu denken habt, das war ja unter der Woche, war es ja auch wieder so schlimm, was die Meinungsfreiheit angeht, aber das ist etwas, wo ich in meinem Solo-Podcast drüber sprechen werde, Meinungsfreiheit, das hat mich wirklich entsetzt, was da passiert ist.
Speaker: Aber das ist ein Thema für meinen Solo-Podcast.
Speaker: Nein, ich finde, wenn sich ein Verein Mühe gibt, das zusammenzubringen, aber dann von der Community, um die es eigentlich geht, so vor den Kopf gestoßen zu werden und dass da auch gar kein Dialog eigentlich stattfindet, weil sie kaum miteinander reden wollen.
Speaker: Ich meine, ich habe es gestern auch wieder erlebt.
Speaker: ich bin bei mir am Gartentor am Machen und die Türken haben sich untereinander geholfen, Erde in einen Garten zu karren.
Speaker: Du glaubst doch nicht, dass da irgendeiner gegrüßt hätte, der an dir vorbeikommt.
Speaker: Die gehen schnurstracks an dir vorbei, als wenn du gar nicht existierst.
Speaker: Ich habe es mittlerweile aufgegeben, Hallo zu sagen, weil ich weiß, es kommt nichts zurück.
Speaker: Und nur der eine, der dabei ist, der sich auch integriert hat, ist ein Deutschtürk, ist ein ganz, ganz lieber Mann.
Speaker: Der ist auch stehen geblieben, als ich ihn gefragt habe.
Speaker: Alter,
Speaker: Was buddelt ihr denn da gerade wieder ein?
Speaker: Weil ich kann mit dem so sprechen.
Speaker: Also die kennen meinen Ton, die kennen mich.
Speaker: Und er sagte, nee, die machen da gerade einen Garten, planieren die, machen die gerade und sowas alles.
Speaker: Aber die anderen sind an mir vorbei?
Speaker: Also dachte ich, das kann es doch nicht sein.
Speaker: Sind wir hier in zwei Paralleluniversen oder bin ich derjenige, der zuerst grüßen muss?
Speaker: Ich habe es ja schon mal versucht, kam ja auch nichts zurück.
Speaker: Wir haben auch super tolle Türken bei uns in der Kolonie, mit denen unterhalte ich mich super gerne, macht super Spaß.
Speaker: mit denen kannst du auch, der eine ist sogar so cool drüber, der lästert über seine eigenen Landsleute, dass wenn du das als Deutscher machen würdest, wärst du sofort mit vom Fenster.
Speaker: Der ist so herrlich.
Speaker: Also das gibt's auch alles, aber es ist so unterschiedlich und das macht das so schwierig.
Speaker: Aber wo fängt Rassismus an und woher Rassismus, oder wann ist es denn schon Rassismus?
Speaker: Wenn du Probleme ansprichst, bist du dann schon Rassist?
Speaker: Alleine darüber nachdenken zu müssen, wie haben wir uns auszudrücken, um nicht als rassistisch zu gelten?
Speaker: Ja.
Speaker: Ähm, ich weiß gar nicht, hattest du letztens das Beispiel mit der Pilotin, hattest du das live gebracht oder hattest du mich das danach gefragt?
Speaker: Das hatte ich dir erzählt.
Speaker: Wie nennt man eine schwarze Pilotin?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich weiß nicht mehr, was ich sagte, aber ich habe auf jeden Fall falsch geantwortet.
Speaker: Das weiß ich.
Speaker: Ich weiß nicht mehr, was ich geantwortet hatte.
Speaker: Ja, du hast das sofort auch als sofort in die...
Speaker: Oh, da kommt was Rassistisches in die Schublade gepackt.
Speaker: So, genau.
Speaker: Also ich habe halt wegen dem Wort schwarz, habe ich direkt gedacht, ah, okay, und jetzt kommt er mit mir hier mit irgendein Scheiß.
Speaker: Aber da hast du dann die Antwort ausgespuckt und da ist mir dann erstmal selber bewusst geworden, okay, scheiße, der hat recht.
Speaker: Du guckst und du hörst und du denkst wirklich drüber nach, wie kannst du da jetzt am besten drauf antworten, dass du niemandem zu nahe trittst.
Speaker: Aber was ist die Antwort, Tomek?
Speaker: Pilotin.
Speaker: So, es ist eine Pilotin.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Hä?
Speaker: Was hat das denn damit zu tun?
Speaker: Mit der Hautfarbe.
Speaker: Es ist eine Pilotin, genau.
Speaker: Aber man denkt da einfach so viel drüber nach, dass man sich das zerdenkt.
Speaker: Also,
Speaker: Ja, ich habe auch falsch geantwortet, weil ich dachte, okay, geht es jetzt darum, dass du schwarz nicht mehr sagen darfst, wegen der Hautfarbe, deswegen habe ich dann geantwortet, stark pigmentiert.
Speaker: Gut, ich hatte da auch schon das eine oder andere Bier getrunken, als man mir die Frage stellte, aber im Nachgang muss ich dann auch sagen, weil er sagte, ne, Pilotin.
Speaker: Da gibt es keine Zweige, muss man nicht drüber nachdenken, ist eine Pilotin.
Speaker: Also für mich ist das ja auch immer so, wirklich.
Speaker: Also ich war schon immer unfassbar kulturoffen.
Speaker: Ich liebe verschiedene Kulturen.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Nein, ehrlich.
Speaker: Also das ist, was man da teilweise kennenlernt, auch jetzt durch meine Partnerin.
Speaker: Also das ist der Wahnsinn, wie herzlich Menschen sein können.
Speaker: Aber ich sage auch immer und immer und immer wieder klar, also was ich auch zu 110 Prozent unterschreibe, ist, dass es wirklich eine große Auffälligkeit gibt,
Speaker: gibt, ja, in der Kriminalität, die in eine Richtung geht.
Speaker: Da stimme ich voll und ganz zu.
Speaker: Ja, da haben wir überlegen, wir hatten ein Problem mit.
Speaker: Und was ich aber auch immer und immer wieder sage und genauso meine, für mich macht das tatsächlich keinen Unterschied, wenn jetzt der Paul-Uwe ein Arschloch ist, weil er seine Susanne im besoffenen Kopf die Birne einhaut, ja,
Speaker: oder ob das sonst wer ist.
Speaker: Also, wenn du ein Arschloch bist, bist du ein Arschloch für mich.
Speaker: Und da spielt das keine Rolle für mich, wo du gerade herkommst, oder sonst was.
Speaker: Ja?
Speaker: Ja, sehe ich genauso.
Speaker: Aber 100%.
Speaker: Das sage ich auch, da unterstütze ich dich voll.
Speaker: Wenn jemand ein Arschloch ist, dann ist das nationsübergreifend ein Arschloch.
Speaker: So richtig.
Speaker: Aber es gibt teilweise Leute, wo es dann heißt, du kannst ihn doch nicht als Arschloch bezahlen, Rassist.
Speaker: Nee, wenn der Türke oder der Albaner oder wer auch immer ein Arschloch ist, ist er ein Arschloch.
Speaker: Ich bin ja jemand, der so drauf ist und sagt, wir sind alle erstmal Menschen.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Wir sind Menschen.
Speaker: Und wenn ein Türke ein Arschloch ist, ist er genauso ein Arschloch wie ein Deutscher.
Speaker: Punkt.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Und ich weiß aber auch...
Speaker: Auch das muss ich wirklich gestehen.
Speaker: Also manchmal schäme ich mich halt auch echt, eine Deutsche zu sein, weil es halt echt, weißt du, es gibt halt Deutsche, die sind so dumm, so eklig, so Renates, die dann mit ihrem Mobster spazieren gehen und dann irgendwelche farbigen Frauen anspucken oder sonst irgendetwas, weil die meinen, dass
Speaker: Das Land gehört denen.
Speaker: Also wir leben nicht mehr im Jahr.
Speaker: Also damit fangen wir bitte nicht an.
Speaker: Das ist halt genau so ein Schwachsinn.
Speaker: Das ist ein unfassbar schwieriges Thema.
Speaker: Ich glaube, wenn man sich jetzt überlegt, wann das angefangen hat.
Speaker: Das hat angefangen damals noch unter Frau Merkel, als die erste Flüchtlingswelle hier mal rüberkam.
Speaker: Da fing das an.
Speaker: Dieser berühmte Satz, wir schaffen das.
Speaker: Und da ist wirklich vieles
Speaker: Weil es auch falsch kommuniziert wurde.
Speaker: Das ging dann so um die Welt.
Speaker: In Deutschland bauen sie dir, kriegst du eine nagelneue Wohnung, in Deutschland kriegst du dies, in Deutschland kriegst du jenes.
Speaker: Weil, war dann ja auch, wenn du Nachrichten geguckt hast oder so, wenn sie dann an den Außengrenzen Flüchtlinge gefragt haben, wo möchten sie denn hin oder wollen sie hin, fiel ja immer Deutschland.
Speaker: Jetzt ist
Speaker: Kann man das natürlich, also du hörtest selten, Frankreich, Großbritannien, Spanien, das hörtest du selten.
Speaker: Das sind ja auch alles Länder, wo die Sozialleistungen nicht so sprudeln wie bei uns.
Speaker: Weil Deutschland ja das Problem hat, Deutschland versteht sich ja immer noch aufgrund seiner Geschichte.
Speaker: als Fluchtland und nicht als Einwanderungsland.
Speaker: Und das kriegt auch die jetzige Regierung nicht hin, sich da klar zu positionieren, zu sagen, Deutschland ist ein Einwanderungsland und nicht so sehr Flüchtlingsland.
Speaker: Und da müssen wir hinkommen.
Speaker: Und dass wir auch wirklich...
Speaker: wen lassen wir rein, weil es kostet nun mal Geld.
Speaker: Es muss auch irgendwie alles finanzierbar sein.
Speaker: Wir können ja nicht irgendwann uns überrennen lassen, weil es irgendwo wieder eine Flüchtlingskrise gibt, sondern das muss alles ordentlich innerhalb Europas oder innerhalb der Welt aufgeteilt werden.
Speaker: Und Flüchtlinge, Kriegsflüchtlinge wird es immer geben, solange es solche Idioten wie Trump und Putin und wer weiß, wer da noch kommt, gibt.
Speaker: Und dann müssen die Länder, die es können, halt auch Menschen aufnehmen.
Speaker: Wir waren auch mal ein Land, aus dem Menschen geflüchtet sind und wir waren dankbar, dass wir aufgenommen wurden.
Speaker: Aber wir müssen auch drauf gucken und drauf gucken dürfen.
Speaker: wen wir reinlassen.
Speaker: Denn es kann ja auch durchaus sein, dass wir Kriminelle reinlassen oder Menschen mit kriminellen Absichten, dass wir Terroristen reinlassen.
Speaker: Wenn du da irgendwann den Überblick verlierst, kann das mal schwierig werden.
Speaker: Und diese Problematik sorgt dann eben halt auch dafür, dass solche Parteien wie die AfD Oberhand gewinnen.
Speaker: Weil für sie ist das ja das einzige Thema, ist ja Migration das Thema, wo sie mit stören können.
Speaker: Und das fing damals unter Merkel an.
Speaker: Wir schaffen das und wir haben es eben
Speaker: nicht so sehr geschafft, wie wir hätten gedacht, es schaffen zu können.
Speaker: Es ist vieles schiefgelaufen, manche glauben es immer noch nicht.
Speaker: Und da fing es auch an, dass wir erzogen wurden, was wir noch zu sagen und zu denken haben.
Speaker: Das waren insbesondere die Grünen, die anfingen, bestimmte...
Speaker: Das zieht sich ja bis heute durch, dass man bestimmte Begriffe oder bestimmte Wortwendungen nicht mehr sagen darf.
Speaker: Ich fand das ja sehr interessant, musste ich aber auch erst lernen.
Speaker: Dieser Satz, den jeder von uns mit sich hat schon mal gesagt, jedem das Seine.
Speaker: Das hat bestimmt jeder schon mal in irgendeiner Situation im Streit oder sonst irgendwo gesagt, jedem das seine.
Speaker: So, mittlerweile ein Satz, den du nicht mehr sagen darfst oder solltest.
Speaker: Warum?
Speaker: Ja, mach dich mal schlau.
Speaker: Der steht, glaube ich, ich weiß jetzt nicht an welchem KZ, am Eingangstor.
Speaker: Ja?
Speaker: Ja, und deswegen solltest du diesen Satz, weil er aus dem Nazi-Deutsch kommt, nicht mehr sagen und nicht mehr verwenden.
Speaker: Ja, kann man so stehen lassen.
Speaker: Finde ich soweit auch gar nicht schlecht.
Speaker: Wenn man drüber nachdenkt, sollte man den Satz vielleicht nicht sagen.
Speaker: Okay, ist in Ordnung.
Speaker: Aber ich bleib dabei.
Speaker: Ich bin mittlerweile in den 50ern.
Speaker: Ich habe eine einzige Verantwortung, wie jeder andere Mensch auf diesem Planeten auch.
Speaker: dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
Speaker: Das ist meine einzige Verantwortung, die ich habe.
Speaker: Ich bin aber nicht dafür verantwortlich, dass das damals passiert ist.
Speaker: Ich muss also, und damit kommen wir wieder dazu, auf Deutschland stolz sein zu dürfen.
Speaker: Wie gesagt, ich habe die Verantwortung, so etwas zu verhindern, dass so etwas nicht normal passiert.
Speaker: Also ist meine aktuelle Aufgabe, genau hinzugucken, was die AfD da macht und im Rahmen meiner Möglichkeiten alles Mögliche zu tun, dass die eben nicht an die Macht kommt.
Speaker: Punkt.
Speaker: So, aber ich lasse mich nicht dafür verantwortlich machen, was damals passiert ist, denn ich konnte ja keinen Einfluss drauf nehmen und ich weiß nicht, wie es war, unter dem Regime gelebt zu haben, das können nur Zeitzeugen sagen.
Speaker: Ich kann für meinen Teil nur sagen, ich bin verdammt stolz darauf, was meine Großeltern und Urgroßeltern nach dem Zweiten Weltkrieg geleistet haben, um dieses Land wieder aufzubauen.
Speaker: Und ich finde, darauf kann man stolz sein, darauf darf man auch stolz sein, ohne AfD-Hintergedanken.
Speaker: Sondern als ganz normaler Nachkriegsdeutscher sollst du das Recht haben.
Speaker: Aber es wird uns abgesprochen.
Speaker: Und damit sind wir wieder bei den Flaggen am Auto bei der Fußball-Weltmeisterschaft.
Speaker: Nein.
Speaker: Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ist durchaus auf das, was die Menschen da geschaffen haben, dieses Land so aufzubauen.
Speaker: Alle Achtung, darauf kann man stolz sein, aber wir dürfen es nicht.
Speaker: Und es ist uns aberzogen worden.
Speaker: Und wenn wir dahin kommen, dass wir klar und deutlich kommunizieren können, ja, ich bin stolz, also es auch zu dürfen, offen sein zu dürfen, stolz auf dieses Land sein zu dürfen, das würde der AfD schon ordentlich Wind aus den Segeln nehmen.
Speaker: Mhm.
Speaker: So, kannst du einmal ganz kurz durchablen?
Speaker: Kannst du einmal so einen Dingsknüppel an deinen Finger machen, um zu gucken, wie viel Sauerstoff du noch im Blut hast?
Speaker: Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und man kann mit mir sehr emotional diskutieren und das auch stundenlang über solche Themen.
Speaker: Auch das ist mir noch gar nicht aufgefallen in den ganzen Monaten.
Speaker: Das glaube ich.
Speaker: Da bin ich völlig, das ist, ja.
Speaker: Ich weiß gar nicht, was ich da noch jetzt versorgen soll.
Speaker: Ich weiß nur, dass wenn dieser Podcast könnte, so in die falschen Gehörgänge kommen.
Speaker: Das ist... Ja.
Speaker: Also, ja, das Ding ist halt, das kann man ja auch immer wieder sagen, du bist halt wirklich eher so diese politische Schiene und ich bin halt eher so diese Lifestyle-Schiene, glaube ich.
Speaker: Also würde ich, ja, tatsächlich würde ich das wirklich so... Ich habe eher so Gedanken, wenn ich an Rassismus denke, so zum Beispiel auch mein kurzer...
Speaker: Er ist dann auch logischerweise farbig.
Speaker: Finde ich cool.
Speaker: Für mich ist das der schönste Junge und es wird der schönste Mann auf diesem ganzen Planeten.
Speaker: Weißt du, was das jetzt wirklich das Paradoxe an der ganzen Geschichte ist?
Speaker: Der Typ, also dein Junior, wenn der mal so in das pubertäre Alter kommt, also 16, 17 und was meinst du, wie dem die Mädels hinterherlaufen werden?
Speaker: Dann ist das wieder okay.
Speaker: Aber dass solche Jungs erst mal irgendwo herkommen müssen.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ach, die ganzen weißen Mäuse da drauf, die stehen ja alle auf genau solche Männer.
Speaker: Also wie oft ich das höre.
Speaker: Ja, aber dass diese Männer erstmal irgendwo herkommen müssen, das ist dann schon wieder ein No-Go.
Speaker: Aber haben wir sie trotzdem alle.
Speaker: Du, ich check das schon.
Speaker: Aber das fängt nicht erst mit 15, 16 oder so was an.
Speaker: Also das ist ja jetzt schon, Mama weiß so, und heute hat die und die wieder mit mir Schluss gemacht, weil die ist mit dem und dem jetzt wieder zusammen.
Speaker: Und die hat mir heute ein Küsschen gegeben.
Speaker: Und da denkst du dir manchmal, ey, Alto Belli, ihr seid in der zweiten Klasse, was ist mit euch?
Speaker: Aber, also bisher muss ich wirklich sagen, hält sich das echt krass in Grenzen eigentlich.
Speaker: Ich glaube aber, dass das so schlimm ist klingt.
Speaker: Ich glaube, er wird auch noch Opfer von... Das meine ich, genau.
Speaker: Also bis jetzt ist es so, also er kam schon mal zu mir und sagte, Mama, Emi will ich weiß sein.
Speaker: Ich mag das nicht und ich denke mir, warum?
Speaker: Und für ihn war das aber einfach nur so, weil halt so fast alle eben weiß sind und nur er halt so dunkel ist und
Speaker: Irgendwie fand er das blöd, dass nur er so ist.
Speaker: Aber da war jetzt nichts, dass irgendeiner da hingekommen ist und hat gesagt, so eine Sachen halt.
Speaker: Er merkt halt, dass er anders ist.
Speaker: Ja, klar, aber mittlerweile ist es ja, es kommen immer mehr Kinder dazu, allgemein hier in dieser Stadt.
Speaker: Früher war das wirklich rar.
Speaker: Da kann ich dir genau zwei Namen nennen.
Speaker: Das waren zwei Männer, die haben hier gewohnt und da wusste jeder, wer das so ist.
Speaker: Und nur die gab es so ungefähr, weißt du?
Speaker: Und mittlerweile ist es halt nicht mehr so.
Speaker: Und wie gesagt, das sind ganz, ganz viele farbige Kinder auch und es ist unfassbar bunt gemischt halt.
Speaker: Und ich habe da aber wirklich, muss ich also ehrlich gestehen, ich habe da richtig Angst vor, wenn dieser Tag mal kommt, weil er sagt, Mama, die haben mich so und so genannt.
Speaker: Also ich briefe ihn natürlich auch schon und sage ihm, ey, pass auf.
Speaker: Ist das nicht schlimm, dass du das musst?
Speaker: Ja, natürlich ist das schlimm, aber es muss halt trotz alledem irgendwie sein, weil wenn er das irgendwann um die Ohren gehauen bekommt und er steht da und sieht, die lachen mich alle aus und irgendwie sind die alle eklig zu mir, aber ich weiß gar nicht, was das bedeutet und so, musst du ihn einfach tatsächlich darauf vorbereiten, ey, pass auf, es kann irgendwann mal Menschen geben, die sagen das und das und das zu dir und dann reagierst du aber bitte so und so und so.
Speaker: Und ich habe da wirklich Angst vor, weil ich mir dann denke, Alter, ich habe, ja, also erstmal für ihn, muss das halt ganz schlimm sein, aber dann denke ich mir auch, Alter,
Speaker: Also ich habe ein bisschen Angst, dass ich dann vergesse, dass ich schon ganz doll erwachsen bin und dann da in die Schule reinrenne und kleine Kinder vermöbeln oder so.
Speaker: Da habe ich ein bisschen Angst vor, weil ich halt nicht weiß, das ist wirklich ein Thema, das könnte mich ganz, ganz doll auf die Spitze bringen, muss ich wirklich sagen.
Speaker: Verstehe ich.
Speaker: Ich finde das immer grausam, der Gedankengang, dass du dein Kind briefen musst.
Speaker: Ja, es ist immer schlimm, egal zu welchen Menschen man das sagt, aber dann hat man natürlich noch so dieses...
Speaker: Man weiß, wie er ist.
Speaker: Also ich kenne kein Kind, was so empathisch ist, was so liebevoll ist, oder halt auch von seinem Papa jetzt.
Speaker: Ich weiß, dass es eben kein Arschloch ist, weißt du?
Speaker: Und dann denke ich mir, mein Gott, das haben die aber wirklich nicht verdient, dass man da so ekelig mit diesen Menschen umgehen muss.
Speaker: Also ich checke das nicht.
Speaker: Ich verstehe das nicht.
Speaker: Warum...
Speaker: Da fehlt es mir irgendwie im Kopf, dass man das dann nachvollziehen kann.
Speaker: Das ist Angst vor Veränderungen, Angst vor was Neuem, Angst vor anderen Menschen.
Speaker: Aber komischerweise, Urlaub fährt man ins Ausland.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich sag's jetzt mal ganz überspitzt, das ist so wie, wenn man Kinder hat, die dann erwachsen sind, die dann wieder Kinder haben und das Enkelkind dann abladen, dann gibt es ja von den Großeltern immer nett diesen Spruch, ah, ist doch wieder herrlich, was Kleines zu Hause zu haben.
Speaker: Das Schöne ist, man kann es wieder abgeben.
Speaker: Genau, ja, ja natürlich, klar, die lieben das alle, die lieben auch alle die Kultur, die lieben auch alle das Essen und die sind alle so toll und ja, aber bitte nicht meine Nachbarschaft.
Speaker: Der berühmt-berüchtigte Döner, wir essen ihn alle.
Speaker: Ja, ja, das sind so Sachen, ja.
Speaker: Aber wenn ihn ein Deutscher hergestellt hätte, wäre besser gewesen.
Speaker: Ah, das weiß ich jetzt nicht.
Speaker: Das sage ich nicht, das war jetzt darauf gemünzt, also um Gottes Willen, ich mag auch einen schönen Döner, das muss auch von einem Türken hergestellt werden, wobei, ist ein Döner überhaupt türkisch?
Speaker: Ich weiß nicht, keine Ahnung, ob das nicht ursprünglich doch woanders wegkommt, aber egal.
Speaker: Fangen wir damit nicht an, sonst haben wir hier gleich den dritten Weltkrieg hier mal.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ihr habt da letztes Mal irgendwie so, kann es sein, dass das Schwachsinn war, dass da auch eine Diskussion aufgemacht wurde, dass der Döner eigentlich gar kein türkisches Gericht ist.
Speaker: Ja, ja, habe ich auch schon gehört.
Speaker: Ist auch egal.
Speaker: Aber es war eher darauf gemünzt, dass es Strömungen in diesem Land gibt oder Figuren in diesem Land gibt, die sagen, Döner ist schon cool, aber es wäre besser, wenn ihn ein Deutscher herstellt.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Also, weißt du, dieses...
Speaker: Ich weiß auch nicht, wie man das zu kurz gesprungene und dieses eingeschränkte Denken.
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Es ist alles, egal von welcher Seite.
Speaker: Ich komme immer noch nicht drüber weg, dass du dein Kind briefen musst.
Speaker: Ich meine, das müssen ja auch Eltern, wenn du jetzt zum Beispiel ein Kind hast, was übergewichtig ist oder andere Einschränkungen hat, musst du ja auch briefen.
Speaker: Da ist die Nationalität ja quasi auch völlig egal.
Speaker: Ja, logisch.
Speaker: Weil wir mit dem Mobbing da ja schon sehr weit fortgeschritten sind.
Speaker: Ich finde das grausam.
Speaker: Ja, also ich finde es auch immer wieder wirklich mühsam, wenn ich gerade älteren Menschen erklären muss oder noch nicht einmal älteren, lassen wir die mal weg, gar nicht, Blödsinn.
Speaker: Gleichaltrige, wirklich gleich, also ich, sagen wir mal Mitte 30, Anfang 40 von mir aus, okay?
Speaker: Sagen wir mal, ich finde das derartig mühsam, denen erklären zu müssen, warum möchte ich nicht, dass du mein Kind...
Speaker: Dieses N-Wort um die... Also ich habe mal eine Situation gehabt, da war ich mal in so einem... Ach, da war ich noch ein bisschen jünger, da war der kurze noch ganz klein.
Speaker: Da hatte ich mal so ein Gruppentreffen mit Mädels und dann hat man sich so ein bisschen ausgetauscht, ne?
Speaker: So...
Speaker: Und dann erzählt man natürlich auch so von seinem Familienleben und habe es halt so mein Kind gezeigt.
Speaker: Und dann sagt die doch so tatsächlich auch ein N-Baby, wie schön.
Speaker: Und ich so, was?
Speaker: Was hast du gesagt?
Speaker: Habe ich entzündete Ohrenmutter?
Speaker: Warte mal ganz kurz.
Speaker: Und das fand ich voll normal.
Speaker: Und ich finde das nicht normal.
Speaker: Auch wenn von mir aus dieses Wort im Lateinischen, im Spanischen, im Griechischen oder sonst was wunderschöne Blume bedeutet oder sonst irgendetwas.
Speaker: Interessiert mich das nicht, weil dieses Wort wurde damals einfach benutzt.
Speaker: Von tollen weißen Menschen, die genau solche Menschen an der Leine am Hals durch das Feld gejagt haben, vergewaltigt haben, erschossen haben und sonst als Sklaven, als Nutzvieh gehalten haben.
Speaker: Und das ist niemand auf dieser Welt, also nicht.
Speaker: Verstehst du, was ich meine?
Speaker: Dass man denen das erklären muss, dass dieses Wort nicht okay ist, nur weil es das und das mal heil hieß oder wie auch immer.
Speaker: Nein, es wurde benutzt für etwas ganz, ganz Schreckliches, für etwas ganz, ganz Schlimmes.
Speaker: Lass es doch einfach.
Speaker: Das ist gar nicht so schwer.
Speaker: Also das Endwort rauszulassen aus dem Sprachgebrauch ist auch wirklich nicht schwer.
Speaker: Das ist wirklich, also das ist jetzt keine Tragödie.
Speaker: Wirklich nicht.
Speaker: Also um Gottes Willen nicht.
Speaker: Und irgendwann wirst du da auch einfach sauer bei, weil du dir denkst, Alter, das kann doch nicht sein, dass alle so dermaßen unterbelichtet sind, dass du denen wirklich erklären musst, warum hast du mein Kind nicht so zu nennen.
Speaker: Sei froh, dass ich dir nicht meinen Ellenbogen gerade in die Halsschlagader gerammt habe und ich vernünftig mit Worten dir erklären möchte, warum ich das nicht okay finde, dass du mal dreijährigen Jun so mein unschuldiges kleines Baby so nennst.
Speaker: Das machst du nicht mit mir.
Speaker: Auf gar keinen Fall, Alter.
Speaker: Und das ist das, wo ich mir manchmal denke, oh, mal ein bisschen runterkommen, Justine, weil da habe ich echt manchmal Angst vor.
Speaker: Das ist ja ungefähr so, wenn du in deinem Freundeskreis eine Mutter hast, die einen Jungen mit blauen Augen und blonden Haaren zur Welt gebracht hat und da auf dem Spielplatz steht und du zu sagen wirst, oh, guck mal, ein Nazi.
Speaker: Ach, und guck mal, kleiner Adi.
Speaker: Mensch, süß, du bist ja, oh, komm mal her.
Speaker: Das ist ja toll.
Speaker: Nee, Adi hatte ja dunkle Haare und Seitenscheitel.
Speaker: Also das ist, außerdem war das ja auch ein... Ja, ja, das kommt noch hinzu, ja.
Speaker: Adi war ja auch...
Speaker: Migrationshintergrund.
Speaker: Also von daher.
Speaker: Ah, könnte ich jetzt, nee, lassen wir das.
Speaker: Aber ja, es ist alles irgendwie, vor allen Dingen, in der Kita kommen die Kids ja alle untereinander super klar.
Speaker: Es fängt ja erst einmal später an.
Speaker: Und da glaube ich, das ist eine Elterngeschichte.
Speaker: Wie gehen die Eltern damit um und geben das dann ihren Kindern weiter.
Speaker: Und dann auch zu sagen, oh, die spielen ja super miteinander.
Speaker: Und dann später, wenn sie älter sind, du spielst mit dem Kind nicht mehr.
Speaker: Das ist so krank.
Speaker: Das ist, ach, das ist, wie Kinder teilweise auch benutzt werden dann für deren eigenen Ideologie und, also das ist, das ist heftig.
Speaker: Aber ich hatte gerade noch so ein Beispiel im Kopf, da bin ich drüber weggekommen, wo ich auch sage, da ist, ach so, Negerkuss.
Speaker: Schaumküsse.
Speaker: Gut, dann hießen sie später mal Morgenköpfe.
Speaker: Negerkuss.
Speaker: Wäre das noch okay gewesen?
Speaker: Ich meine, es ist zwar das N-Wort, aber das N-Wort ist ja eigentlich eher
Speaker: Darf ich es jetzt mal sagen in diesem Podcast, um es mal deutlich zu machen?
Speaker: Für mich ist das N-Wort Neger.
Speaker: Aber nicht unbedingt, oder es gehört auch Neger dazu.
Speaker: Ja, was meinst du denn?
Speaker: Ungleich prügeln wir uns beide, aber... Das ist doch klar definiert.
Speaker: Weil ich durchaus auch schon sich hier zwei Schwarze unterhalten habe, die sich unterhalten haben und da fiel unter ihnen auch das N-Wort.
Speaker: Aber da ist es dann wahrscheinlich in Ordnung.
Speaker: Also wenn zwei Schwarze sich so nennen, ist das in Ordnung.
Speaker: Ich meine, es ist, bitte nicht falsch verstehen, es ist ein No-Go dieses Wort.
Speaker: Damit Negerkuss auch, Mohnenkopf auch, gar keine Frage.
Speaker: Wieso ist man aber überhaupt auf die Idee gekommen, das Ding so zu nennen?
Speaker: Man hätte das doch von vornherein, also die Marketingabteilung damals, man hätte doch auch von vornherein sagen können, Schaumküsse.
Speaker: Peng!
Speaker: Ja, das war aber, also die hießen ja sonst, wie du ja sagtest, schon Mohrenkopf.
Speaker: Wie nennt man das?
Speaker: Tete der Negre oder sowas.
Speaker: Und dieser Kuss, das stammt dann, also es ist ja...
Speaker: schwarz das Ding, ja, und deshalb, ja, dann, ja, auch weiß.
Speaker: Ja, okay, dann, Adikus.
Speaker: Aber alleine dann das Ding immer noch so zu nennen, ist ja schon echt voll daneben, oder?
Speaker: Ja, aber der Kuss stammt dann halt von diesem, von dem, ja, weil es so weich ist da drin, weißt du?
Speaker: So, und so ist das dann halt umgeschwungen irgendwie.
Speaker: Ähm,
Speaker: mir schmeckt der trotzdem auch, wenn ich ihn nicht so nennen muss.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Also ich checke voll, was du meinst.
Speaker: Ich selber als Kind.
Speaker: Aber das ist halt das.
Speaker: Die Aufklärung fehlt dann auch irgendwo.
Speaker: Ich als Kind habe auch immer Negerkuss gesagt.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ich hätte Bock auf ein Negerkussbrötchen.
Speaker: Das hat jeder gesagt.
Speaker: Zigeunersauce.
Speaker: Hat auch jeder gesagt.
Speaker: Logisch, klar.
Speaker: Ja, logisch.
Speaker: Gibt es eigentlich das Jägerschnitzel noch?
Speaker: Du lässt das auch verboten, weil du die Jäger diskriminiert fühlen, keine Ahnung.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Aber ich muss sagen, bei dem Negerkuss verstehe ich das.
Speaker: Ich finde auch Lumumba, finde ich auch ja richtig krass eigentlich.
Speaker: Weißt du, was eigentlich Lumumba ist?
Speaker: Woher das kommt?
Speaker: Ich trinke es nicht und habe mir dann, ich weiß, was es ist, aber ich habe mir dann nie einen Kopf drüber gemacht.
Speaker: soll ich mal kurz aufklären?
Speaker: Lumumba, wir wissen ja alle, was das ist.
Speaker: Ein Kakaogetränken heißt es mit Rum drin, mit Schuss.
Speaker: Richtig?
Speaker: Und jetzt kann ich dir auch sagen, woher das kommt.
Speaker: Es gab mal, jetzt muss ich ganz frech lügen, ich könnte jetzt googeln, aber es gab jemanden, auch jemand politisches, einen Dunkelhäutigen, der hieß Lumumba und der wurde getötet durch einen Schuss in den Kopf.
Speaker: Und dann checkst du, was ich meine.
Speaker: Ja, deswegen sag ich Autsch, nicht wie in dem Kopfschuss.
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Ja, und daher, das sind so Sachen, manchmal muss man vielleicht auch so ein bisschen, warum nimmt man sowas überhaupt dann, weißt du?
Speaker: Also, da fehlt einfach dann so die Aufklärung.
Speaker: Okay, also Negerkuss ist für mich so ein Ding, ich nenne es schon lange nicht mehr, bis mir da bewusst wurde, was das eigentlich ist, da dachte ich mir, okay, das ist aber ganz schön kacke irgendwie, muss ich nicht, mach ich auch nicht, schmeckt mir trotzdem, ja, klar, natürlich, esse ich das, ja.
Speaker: Und stört mich das jetzt aber, weil da jetzt Schaumkuss oder so?
Speaker: Nein.
Speaker: Juck mich nicht, für mich ist das ein Dickmann.
Speaker: Könnte ich jetzt auch sagen.
Speaker: Gut, finde ich jetzt ein bisschen kacke, weil da steht Dick drauf.
Speaker: Aber das sind so Sachen, jeder ist selber verantwortlich, ob er jetzt dick ist oder nicht.
Speaker: Keiner kann aber was dafür, wenn er aus Afrika kommt oder so.
Speaker: Weißt du, wie ich meine?
Speaker: Das sind dann auch wieder so Sachen, okay, muss ich da jetzt dann... So, logisch.
Speaker: Ich kann jetzt nichts dafür, ob ich weiß oder dunkel bin.
Speaker: Peng.
Speaker: Ja, das sind so Sachen, die kann ich sehr gut verstehen, absolut sogar.
Speaker: Wenn unsere Politik damals anständig aufgeklärt hätte und nicht einfach nur gesagt hätte, so ihr habt das Ding nicht mehr so zu nennen, sondern ansprach richtig drüber aufgeklärt hätte, wäre die Diskussion wahrscheinlich auch gar nicht so hoch.
Speaker: Das ist ein ganz, ganz großer Fehler in Deutschland, die Communication, die fehlt nämlich fast.
Speaker: Ja, aber schon seit Jahrzehnten, ich glaube, das konnten wir noch nie.
Speaker: Und das ist ja mit dem Jägerschnitzel, wenn man dann gesagt hätte, okay, Zigeunerschnitzel, Zigeuner ist auch ein rassistisches Wort oder ein diskriminierendes Wort.
Speaker: Sind ja Sinti und Roma gut, Sinti und Roma-Schnitzel wäre auch blöd, dann wären da wieder hier um, wie heißt das?
Speaker: Balkanart.
Speaker: Ja, oder so, genau, das wäre noch besser.
Speaker: Wie heißt denn hier dieser Vollpfosten von den Söhnen Mannheims?
Speaker: Ich glaube, Silver Naidoo, der ja meint, in den Late-Chips wären ja kleine Kinder drin und sowas alles.
Speaker: Also das ist ja, und so wären im Zigeunerschnitzel wahrscheinlich, oder im Sinti-Roma-Schnitzel wären Sinti und Roma drin.
Speaker: Das ist auch ein ganz interessantes Thema mit dem Xavier.
Speaker: Und so diese ganzen Verschwörungstheorien und manchmal vielleicht sogar angeblichen Verschwörungstheorien und so, das finde ich auch schon ein brandheißes Thema, muss ich ja gestehen.
Speaker: Also Verschwörungstheorien, QAnon ist da ganz vorne mit dabei, wie das damals entstanden ist, nur weil ein Idiot in Anführungsstrichen da irgendwas in die Welt gekloppt hat, hat sich da diese Bewegung daraus gegründet, was du mit Verschwörungstheorien anrichten kannst.
Speaker: Ich sag's auch mal so, setzt irgendwie eine Verschwörungstheorie oder sowas in die Welt und du gehst im Internet, wenn du Glück hast, viral.
Speaker: Also das ist ja auch schon wieder so ein Marketing-
Speaker: Ding, aber anderes Thema.
Speaker: Ja, das war heute, das ist das, was du erlebt hast, ist nicht lustig.
Speaker: Guck mal, jetzt ist schon wieder eine Stunde rum, ne?
Speaker: Scheiße.
Speaker: Es steht mir immer noch im Kopf rum, dass du dir Gedanken darüber oder dein Kind briefen musst.
Speaker: Das ist hängen bei mir.
Speaker: Das finde ich ganz schlimm.
Speaker: Absolut sogar.
Speaker: Wo sind wir hingekommen?
Speaker: Ja, hier sind wir in der Realität.
Speaker: Das ist so.
Speaker: Das Schlimme ist, wo gehen wir hin?
Speaker: Oder worauf steuern wir geradezu durch diesen ganzen Mist?
Speaker: Ah, da habe ich Angst vor.
Speaker: Wie du richtig sagst, durch die vollkommen fehlgeleitete Kommunikation, die wir derzeit da draußen haben.
Speaker: Und durch einen Kanzler, der nicht mal weiß, glaube ich, oder in dessen Wortschatz das Wort Empathie gar nicht vorkommt.
Speaker: Das ist ja ganz schlimm.
Speaker: Aber über solche Gedankengänge, das ist dann eher mein Solo-Podcast, der dann wahrscheinlich auch in der nächsten Woche mal kommen wird.
Speaker: Ich hoffe auch, dass ich mal irgendwie den Kopf dazu finde.
Speaker: Vor allen Dingen Rassismus, das muss ich noch gerade zu Ende bringen.
Speaker: Und wenn wir jetzt über unsere normalen Zeit drüber sind.
Speaker: Du lebst ja auch, ich sag's jetzt mal wirklich, rassistisch unter der Regenbogenflagge.
Speaker: Das ist ja wahrscheinlich auch schon wieder rassistisch.
Speaker: Du müsstest das ja dann auch noch erleben, denn wir führen ja immer noch Diskussionen darüber, letztens hat sich, glaube ich, irgendwie ein Trainer, ein Fußballtrainer geoutet, dass das überhaupt eine Meldung in den Nachrichten wert ist, dass sich ein Mensch...
Speaker: noch outen muss und nicht einfach das so leben kann, das finde ich grausam.
Speaker: Dass das in den Nachrichten noch, ich weiß noch, bei Ralf Schumacher, als der sich geoutet hat, dass das so durch die Medien ging.
Speaker: Warum zum Geier?
Speaker: Das ist eine Privatsache.
Speaker: Und dass Menschen sich da immer noch so ausgegrenzt und unterdrückt fühlen.
Speaker: Ich möchte nicht wissen, wie viele schwule Fußballspieler es gibt und wie viele schwule American Footballspieler, um an beide Sportarten abzugreifen,
Speaker: Aber dass das so ein Riesenproblem ist, ich verstehe es nicht.
Speaker: Ja, also da gibt es ganz, ganz, ich kenne aber auch ganz viele, die da ganz großes Problem mit hatten oder haben und auch teilweise von der Familie verstoßen wurden.
Speaker: Ja, kommen wir dazu.
Speaker: Ich muss sagen, bei mir war es, gut, meine Mama ist halt auch sehr, sehr, sehr, sehr offen.
Speaker: Und ich habe dort einfach gesagt, von jetzt auf gleich, und dann war das so.
Speaker: die hat gesagt, ich habe mir dazu schon immer so ein bisschen gedacht.
Speaker: Ja, mein Gott, weil ich halt jetzt auch nicht so das Mädel bin und irgendwie mit den Männern, hat das nicht immer so funktioniert irgendwie und ich war immer blöde so.
Speaker: Ich muss halt sagen, das war dann so.
Speaker: Ich bin morgens aufgestanden, habe da gesagt und dann war das okay.
Speaker: Also da gab es keine Diskussion.
Speaker: Und das ist dann auch noch so ein Ding, was ich wegen meinem Kind jetzt, der hat dann auch noch eine lesbische Mama.
Speaker: Also das ist ja dann auch noch richtig crazy.
Speaker: Also im Kindergarten
Speaker: wo ich mit meiner Ex-Partnerin dann noch zusammen war, das ist das halt, Kinder interessiert das nicht.
Speaker: Die wussten, der Liam, der hat
Speaker: immer und immer sein Papa, der hatte dann aber auch irgendwie zwei Mammis rumrennen.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Und es ist einfach wichtig, das so normal zu machen.
Speaker: Ich muss das auch nicht so representen.
Speaker: Weißt du, für wen überhaupt?
Speaker: Für wen muss ich das machen?
Speaker: Was juckt dich das, was ich mit meiner Kiste mache oder nicht?
Speaker: Was juckt dich das?
Speaker: Weißt du?
Speaker: Und ich glaube, das ist einfach dieses übertriebene und ich muss mit meiner Regenbogenflagge immer rumrennen und
Speaker: Du musst es okay finden, wenn ich meine Achse drei Jahre nicht rasiert habe oder meinen T-Bereich.
Speaker: Nee, finde ich nicht geil.
Speaker: Ich würde es nicht machen.
Speaker: Ich würde es nicht wollen.
Speaker: Peng.
Speaker: Mach du, was du willst.
Speaker: Schwitz und stink.
Speaker: Ist okay.
Speaker: Aber ich will das nicht.
Speaker: Ist es jetzt auch okay, wenn ich das mache?
Speaker: Ja, danke.
Speaker: Also, das ist immer dieses Extreme in jeglichen Richtungen.
Speaker: Und das muss nicht sein.
Speaker: Peng.
Speaker: Jeder soll das machen.
Speaker: Solange du keinem wehtust, solange du keinen Zwing, solange du nicht dies oder jenes machst,
Speaker: Du in deinem Scheiß zu Hause, in deinem Scheißbett, was du willst, aber nervt mich nicht.
Speaker: Ich will das auch nicht wissen.
Speaker: Ich will das nicht wissen, was du machst oder du machst oder du machst.
Speaker: Ja, das finde ich immer interessant, wenn es auf, wo war das, auf dieser, was auf X, das ist Twitter, irgendwo habe ich da mal gesehen, so war so ein kurzes Video, wo einer so, so, ah, ich bin schmulig.
Speaker: Oh, nee.
Speaker: Da gab es so dieses eine kurze Videoting, da hat einer drunter geschrieben, Alter,
Speaker: Ich bin auch schwul, aber warum meinst du, mit der Regenbogenflagge da jetzt so rumhambeln zu müssen und jedem zeigen zu müssen, ob du schwul bist?
Speaker: Sei es einfach und lebe es einfach.
Speaker: Genau, sei es einfach, genau, sei es einfach, ja.
Speaker: Und pengen.
Speaker: Aber macht doch nicht so, aber habt doch nicht, dass es deswegen ist...
Speaker: Nee, gut, das jetzt mit der Regenbogenflagge auf dem Bundestag, da gehört die auch nicht hin.
Speaker: Es ist auch völlig in Ordnung.
Speaker: Wir müssen uns ja nicht immer jedem und allen anbiedern.
Speaker: Also von daher war das schon ganz in Ordnung.
Speaker: Seid schwul, seid lesbisch oder sonst irgendwas.
Speaker: Seid Hündchen, seid Pferdchen, macht, was ihr wollt, aber nervt mich nicht, Mann.
Speaker: Genau, lebt euer Leben und...
Speaker: Und die andere Seite respektiert es und akzeptiert es.
Speaker: Andersrum genauso, ja.
Speaker: Wir ticken alle unterschiedlich, wir haben alle unsere Vorlieben und das Leben wäre so viel entspannter.
Speaker: Ich glaube, Bob Marley hat ein sehr entspanntes Leben gelebt.
Speaker: Boah, ja.
Speaker: Das glaube ich allerdings auch, ja.
Speaker: Und ich glaube, die Holländer sind deswegen auch eine ganze Ecke entspannter.
Speaker: Ja, das habe ich gestern wieder gesehen, wie entspannt die da sind.
Speaker: Aber das ist schön, finde ich gut.
Speaker: Ja, natürlich, das Leben könnte so viel einfacher sein, wenn wir ein bisschen entspannter werden und relaxter, wobei das ja das Label ist, aber auch vielleicht ein bisschen offener und nicht permanent Angst vor Fremden oder vor anderen Dingen zu haben, das ist immer so extrem hoch zu pushen.
Speaker: Da sollten sich auch die Medien mal ein bisschen hinterfragen.
Speaker: Das ist auch so ein Problem.
Speaker: Es kann einfach viel zu viel, viel zu schnell verbreitet werden.
Speaker: Ja, und manchmal auch falsch.
Speaker: Ja, und auch das dreimal.
Speaker: Manchmal reicht ja leider Gottes auch nur eine Headline und schon haben sie alle ihre Meinung oder viele haben dann ihre Meinung gebildet, die dann auch noch hochgradig falsch ist.
Speaker: Ja.
Speaker: So weit.
Speaker: Ich übrigens, da wir ja gesagt haben, dass wir beide auch noch jeweils einen Solo-Podcast machen, ich bin auf deinen Solo-Podcast echt gespannt, da freue ich mich auch richtig drauf, weil ich weiß, dass du ein sehr emotionaler Mensch bist und sehr offen bist.
Speaker: Deswegen freue ich mich mal auf die Themen, die da kommen, über was du da sprichst.
Speaker: Das kann für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer sehr interessant werden.
Speaker: Also ich muss sagen, ich hatte das letztens schon mal versucht anzuhauen und ich muss echt sagen, ich hatte da echt ein Problem mit.
Speaker: Nicht, weil ich mir dachte, jetzt ist das aber peinlich, wenn ich hier alleine sitze.
Speaker: Nee, das gar nicht.
Speaker: Aber man sitzt dann natürlich und dann denkt man darüber nach und was erzählst du?
Speaker: Und dann lief auf einmal so eine Konversation in meinem eigenen Kopf ab und dann habe ich gemerkt, da fing ich auch echt an, dann so ein bisschen, da wurden meine Augen ein bisschen wässrig.
Speaker: Da dachte ich mir so, boah, crazy, das macht ja schon ein bisschen was mit dir.
Speaker: Weil ich glaube, das Thema spricht auch ganz, ganz viele an.
Speaker: Da soll es dann halt darum gehen,
Speaker: Als Alleinerziehende junge Mutter in Deutschland oder auch Vater natürlich, genau solche Helden.
Speaker: Und wenn du dann halt arbeiten gehen möchtest.
Speaker: möchtest und auch musst teilweise, ne?
Speaker: Logisch, das kommt dann auch noch hinzu.
Speaker: Wie das denn so ist, was das mit mir selber gemacht hat, ich kann nur meine eigene Story erzählen, wie das für mich war.
Speaker: Es gibt ganz viele andere Menschen, die noch mehr Kinder haben, noch mehr Probleme haben, aber ich, meine Probleme waren für mich groß genug und das wollte ich dann gerne mal so ein bisschen erzählen, mal so ein bisschen loswerden
Speaker: Und dann ist mir tatsächlich aber nach zehn Minuten der Laptop abgeschmiert und dachte mir, weißt du, was du am Arsch lecken kannst du mich heute.
Speaker: Und dann konnte ich auch irgendwie nicht mehr.
Speaker: Und jetzt bin ich gerade in der allerletzten Phase von meiner Arbeit, also von meiner Weiterbildung.
Speaker: Da gebe ich das Ganze am Mittwoch ab, am Freitag habe ich meine Prüfung und dann habe ich hoffentlich auch mal ein bisschen...
Speaker: wieder den Kopf frei und da habe ich auch schon Bock drauf, da so ein bisschen zu erzählen, aber da brauche ich echt einen ganz freien Kopf für.
Speaker: Ja, geht mir eh nicht.
Speaker: Ich werde da aber auch, um ein bisschen die Angst daraus zu nehmen, ich werde da nicht, also ich werde nicht politisch, sondern es werden wirklich meine Gedankengänge und wie ich das Ganze so, diesen gefühlten Untergang des deutschen Volkes gerade so erlebe und diese Stimmung im Land, es ist mehr auch
Speaker: die emotionale Schiene als die politische.
Speaker: Klar, die Politik mal an der einen oder anderen Stelle mit reinfließen, bleibt ja nicht aus.
Speaker: Aber ich habe halt eine Meinung und...
Speaker: Ja, vielleicht der ein oder andere auch und teilt die sich mit mir und schauen wir mal, vielleicht ergibt sich dann daraus auch sowohl bei dir als auch bei mir dann in den Kanälen eine entsprechende Diskussion, wo ich mich richtig drüber freuen würde, weil ich speziell möchte auch, werde in den ein oder anderen Podcasten beim Thema auch explizit gewisse Leute ansprechen.
Speaker: Vielleicht im positiven wie im negativen Sinne, weil es gibt einige Leute, von denen habe ich eine sehr hohe Meinung.
Speaker: Es gibt aber auch Leute, die ich eher kritisch sehe, die da im Netz unterwegs sind.
Speaker: Und mal gucken, was sich da so ergibt.
Speaker: Denn es sind im Moment schwierige Zeiten, in denen wir sind.
Speaker: Was das Deins ja nicht ausnimmt mit dem Alleinerziehend, das wird ja nicht einfacher.
Speaker: Und wenn man das so emotional erlebt, und da glaube ich, gibt es einen Haufen Menschen, die das genauso erlebt haben wie du,
Speaker: Und auch gerade noch erleben.
Speaker: Und ja, wir müssen alle ein bisschen entspannter werden.
Speaker: Wir müssen mal merken, dass es uns gar nicht so schlecht geht, wie es sich gerade anfühlt.
Speaker: Absolut.
Speaker: Ja.
Speaker: So, und damit haben wir unsere heutige Therapiersitzung wieder hinter uns gebracht.
Speaker: Genau, wir sind schon ein ganz kleines bisschen drüber, aber das muss auch mal sein.
Speaker: Ja, aber nur ein bisschen.
Speaker: Man wird es uns verzeihen.
Speaker: Es war eine sehr emotionale Sendung, fand ich.
Speaker: Und ich glaube, wir sind einigen auf die Füße getreten.
Speaker: Ich glaube auch, das eine oder andere ist falsch verstanden worden.
Speaker: Verstand.
Speaker: Weil man es falsch verstehen wollte.
Speaker: Aber ich denke, im Großen und Ganzen sind wir beide eigentlich vollkommen korrekt und haben unsere Einstellungen, wie wir sie auch haben dürfen.
Speaker: Ja, das unterschreibe ich.
Speaker: Absolut.
Speaker: Da kann uns eigentlich keiner an die Karre pissen, wir wären zu weit rechts oder sowas.
Speaker: Also definitiv nicht.
Speaker: Da ist aber niemand rechts.
Speaker: Also davon mal ab, Leute.
Speaker: Gut, schön.
Speaker: Liebe Pottperle.
Speaker: Ich habe fertig.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich gehe jetzt Eis essen.
Speaker: Das wollte ich auch gerade sagen.
Speaker: Ich kümmere mich jetzt noch um die Postproduktion, um die Postproduktion.
Speaker: Aber ich denke, ich werde jetzt auch eine Pause anlegen, noch kurz in den Kleingarten rüber gehen.
Speaker: Ja.
Speaker: Gucken, was die türkische Community so macht.
Speaker: Nein, alles gut.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, nee, dann freue ich mich auf das, was da kommt.
Speaker: Ich freue mich dann auf nächsten Sonntag, wenn wir gemeinsam aufzeichnen.
Speaker: Machen wir.
Speaker: Und ich bin gespannt, was unter der Woche da kommt.
Speaker: Deine Prüfung hast du gesagt, ist diese Woche.
Speaker: Dafür wünsche ich dir natürlich alles erdenklich Gute.
Speaker: Wobei ich aber weiß, dass du die locker bestehen wirst.
Speaker: Ja, mal schauen.
Speaker: Ich berichte, Leute.
Speaker: Ich bin guter Dinge.
Speaker: Immer und immer und immer.
Speaker: Aber es ist auch geil.
Speaker: Finde ich super.
Speaker: Ja, und dann mal schauen, was kommt.
Speaker: Alles erdenklich Gute wünsche ich dir zumindest.
Speaker: Ja, ich weiß nicht.
Speaker: So, in diesem Sinne.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Und liebe Zuhörer und Zuhörer, bis demnächst.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Macht das gut.
Speaker: Tschüss können.
Speaker: Ciao, ciao.
Speaker: Wir sind aus dem Boden und wir sehen uns auf der Feuer in unserer Hand.





