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Die Pott Perle zwischen Kita und Existenzangst

Die Pott Perle × Berliner Schnauze
Die Pott Perle × Berliner Schnauze

84 plays · May 21, 2026

Mama muss funktionieren“ ist ein ehrlicher Podcast über das echte Leben als alleinerziehende Mutter — ohne Filter, ohne perfekte Fassade und ohne dieses ständige „Du schaffst das schon“, das man überall hört. Hier geht es um die Dinge, über die viele nur hinter verschlossenen Türen sprechen: den Druck arbeiten gehen zu müssen, obwohl das eigene Kind noch so klein ist. Die Schuldgefühle, wenn man sein Kind früh in Betreuung geben muss. Die Angst vor Rechnungen, Briefen und unerwarteten Problemen. Das Gefühl, mit allem allein zu sein und trotzdem jeden Tag weiter funktionieren zu müssen. Ich spreche über meinen eigenen Weg: über meinen Alltag im Einzelhandel, über Stress, Überforderung, fehlende Unterstützung, mentale Belastung und darüber, wie schnell man sich selbst verliert, wenn man ständig nur noch für andere da ist. Aber auch darüber, wie sich mein Leben verändert hat, als ich den Schritt ins Homeoffice geschafft habe. Wie wichtig echte Unterstützung sein kann. Und wie viele Alleinerziehende jeden Tag kämpfen, ohne dass es wirklich jemand sieht. Dieser Podcast ist für Mamas, Papas und alle Menschen, die sich manchmal einfach nur verstanden fühlen wollen. Ehrlich. Emotional. Direkt aus dem echten Leben.“

Transcript

Speaker: Shut up.

Speaker: The queen is talking.

Speaker: Pressure made her.

Speaker: Now she owns it.

Speaker: Deep talks, cold truth.

Speaker: Keep watching.

Speaker: Yeah.

Speaker: Now let's talk about it.

Speaker: Ey, Party Peoples, Leute, ich bin wieder da, was geht ab, ey.

Speaker: Sag mal, das war ja mal, weil ich jetzt ein bisschen viel Freizeit hier hatte, ne?

Speaker: Wow, aber ich kann es sagen, also...

Speaker: Ich war ja maximal out of order.

Speaker: Leute, sag ich wie es.

Speaker: Sag ich wie es.

Speaker: Also, ich hab's ja, glaube ich, bisher in jeder Scheiß-Folge schon irgendwie auch nur ansatzweise mal erwähnt.

Speaker: Ey, ich bin endlich fertig mit meiner Kack weiter.

Speaker: Sag mal, könnt ihr euch das vorstellen?

Speaker: Ich bin fertig.

Speaker: Also sowohl als auch.

Speaker: Auch mit den Nerven.

Speaker: Alles, was dazugehört.

Speaker: Ey, das hat mich ja mal richtig auseinandergenommen, ne?

Speaker: Wirklich, muss ich hier stehen.

Speaker: Also habe ich ein bisschen unterschätzt, die ganze Scheiße.

Speaker: Aber wir haben es gewurbt.

Speaker: Leute, wir haben es gewurbt.

Speaker: Ich bin fertig.

Speaker: Und an alle Menschen da draußen, die super krasse E-Commerce-Menschen suchen, Ayo, Ebims, Justine,

Speaker: Call me, auf jeden Fall, ich bin voll am Start, ne?

Speaker: Ja, ey, da sind wir bei meiner ersten Solo-Edition, ich kann's kaum glauben.

Speaker: Ich hab mir gedacht, ich nutze das Ganze mal so ein bisschen als Therapiestunde.

Speaker: Ich sitz heute auch nicht, ich stehe, weil ich mich dann so ein bisschen in meinen Gefühlen auch frei bewegen kann, versteht ihr?

Speaker: Ich dachte mir, boah ey, weißt du was, ich rede oft mit mir alleine.

Speaker: Zu Hause, so oft.

Speaker: Keiner gibt mir eine Antwort aus irgendeiner Ecke.

Speaker: Gut, ihr gebt mir jetzt auch keine Antwort, aber das Ganze zählt dann hier für mich nicht als psychisch gestört.

Speaker: Über was reden wir denn heute?

Speaker: Also ihr habt jetzt natürlich gerade mal ein Intro gehört.

Speaker: Leute, wie findet ihr das?

Speaker: Könnt ihr das mal bitte kurz in die Kommentare schreiben?

Speaker: Wie findet ihr mein Intro?

Speaker: Ich finde es ja super.

Speaker: Eigentlich müsste ich dann jetzt irgendwie Themen reinbringen, so sexy Sportclips mäßig.

Speaker: Aber in die Schiene kommen wir heute nämlich so gar nicht.

Speaker: Boah, ich muss gestehen, dieses Thema, das hatte ich ja schon mal vor zwei Wochen oder so versucht aufzugreifen.

Speaker: Sag ich euch, also ist mir ein bisschen schwergefallen, weil dann sitzt man da ja so vorm Schlepptop und denkt, okay, was sagst du denn jetzt und so.

Speaker: Und dann denkt man so ganz viel drüber nach und...

Speaker: Da hat man ja so ein bisschen Selbstgespräche auch so im Kopf schon, wie du was dann so formulierst und so.

Speaker: Und dann muss ich hier stehen, ist da ja dann doch schon ein Thema, was mich so ein bisschen emotional auch abholt, sag ich.

Speaker: Doch, das ist, es begleitet mich ja schon quasi, ja, acht jute Jahre nun.

Speaker: Und es soll heute um das Thema gehen.

Speaker: Mütter oder Väter natürlich.

Speaker: Und das, Leute, das muss ich ja schon mal einmal wieder kurz vorab klären.

Speaker: Ich werde oft das Wort alleinerziehende Mütter verwenden.

Speaker: Aber ich habe euch alleinerziehenden Väter natürlich nicht verjessen.

Speaker: Auch wenn ich noch gar keinen kennengelernt habe.

Speaker: Aber ist ja auch egal.

Speaker: Also Diskriminierung und so unterschreibe ich Ihnen nicht, Leute.

Speaker: Dann können wir schon mal knicken.

Speaker: Gut.

Speaker: Genau.

Speaker: Alleinerziehende Mütter.

Speaker: Wie ist es denn in Deutschland...

Speaker: Jungmutter zu werden.

Speaker: Wie war das denn so?

Speaker: Also, die meisten, die sich das hier anhören, die kennen mich ja auch wirklich.

Speaker: Die wissen, wer ich bin, die wissen, wo ich herkomme, die wissen, wer mein Anhang ist.

Speaker: Und es ist schwierig, es ist sehr schwierig.

Speaker: Also, meine allgemeine Gesamtsituation...

Speaker: In mein Life ist derzeit natürlich eher heiter bis wolkig, sag ich.

Speaker: So semi-optimal, aber ich bin guter Dinge und das wird auch alles.

Speaker: Was erzählen wir denn erstmal vorab hier so ein bisschen?

Speaker: Also, ich bin ja 31 Jahre jung und wie man jetzt wahrscheinlich unschwer, ja, heraushören konnte, bin ich eine Mama, eine alleinerziehende Mama.

Speaker: Habe ich mir das selber ausgesucht, alleinerziehende Mama zu werden?

Speaker: Ja, habe ich.

Speaker: Das schon mal auch vorab.

Speaker: Und...

Speaker: Wo fangen wir da an?

Speaker: Ich sage es euch, ich falle hier wirklich heute in dem Thema von Höcksken auf Stücksken.

Speaker: Also ich weiß nicht, ich werde von A nach B und dann auf G switchen rüber zu J. Und dann wieder, damit ich am Ende bei A lande.

Speaker: Also das könnt ihr euch schon mal aufschreiben.

Speaker: Also ich für mich war halt schon immer so, ich war schon immer arbeiten.

Speaker: Ich bin schon immer arbeiten gegangen und ich habe tatsächlich zwei Ausbildungen gemacht.

Speaker: Ich war erst in der Altenpflege.

Speaker: Ja, und dann stand sie natürlich da und war es fertig und irgendwie hatte ich keine Arbeit.

Speaker: Da dachte ich mir ja, scheiße.

Speaker: Dann bin ich mit meiner besten Freundin damals in einen Laden gegangen, weil ich mir dachte, okay, so wenigstens irgendwie zur Überbrückung so ein paar Taler irgendwie machen, so reale Einräume.

Speaker: Kennt man.

Speaker: Dann bin ich da ja hingedackelt und so und

Speaker: Und dann war ich da auch erst einfach nur so random bisschen Getränke hin und her schubsen und irgendwann kam dann zur Sprache, ey, hast du nicht Bock, noch eine Ausbildung zu machen?

Speaker: Und nur Gott weiß, warum ich ja gesagt habe.

Speaker: Nein, eigentlich war es super, weil, mein Gott, ne?

Speaker: Und habe dann da halt nochmal eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau gemacht.

Speaker: So.

Speaker: Soweit so gut.

Speaker: Dann war es dann irgendwann so, war ich ja richtig Vorbild.

Speaker: Ich war ja maximal Vorbild, Leute.

Speaker: Ich war, ich glaube, das war, jetzt muss ich echt lügen, ey Scheiße.

Speaker: Ey, das war kurz vor, knapp vor Abschluss von meiner Ausbildung.

Speaker: Ja, guess what?

Speaker: Da hatte ich ein Braten in der Röhre.

Speaker: Sagen wir es mal so.

Speaker: Da war die Mutti schwanger.

Speaker: Surprise.

Speaker: Und ja, war dann aber so, war alles okay.

Speaker: Ich habe dann den Abschluss gemacht.

Speaker: Was ist Abschluss?

Speaker: Die Ausbildung, mein Gott.

Speaker: Alles super, alles toti.

Speaker: Ja, dann war ich natürlich schwanger.

Speaker: Wer nimmt dich da?

Speaker: Keiner richtig.

Speaker: Ja, und dann war der kleine Stinker irgendwann da und dann verging Zeit.

Speaker: Und erst mal ist das ja natürlich, da fängt das Thema dann nämlich schon an.

Speaker: Du bist jung.

Speaker: Und du bist schwanger?

Speaker: Ja, Junge, was meinst du eigentlich?

Speaker: Also, da habe ich ja schon mal mein Stickerheft rausgeholt und da habe ich dann schon mal den ersten Stempel mir abgeholt, ganz klar.

Speaker: Also, ich wurde wirklich wortwörtlich gefragt, das weiß ich noch, wie konnte das denn passieren?

Speaker: Ja,

Speaker: Kann ich dir jetzt erklären, weiß ich nicht, ob du es wissen willst.

Speaker: So, okay.

Speaker: Naja, Ämter, mit Ämtern war das eigentlich ziemlich egal.

Speaker: Und man hat dann natürlich auch schnell Druck gekriegt wieder, was ja auch erstmal gar nicht verkehrt ist.

Speaker: So, okay.

Speaker: Aber ich muss wirklich gestehen, also würde ich es heutzutage nochmal so machen, auf Oberaller gar keinen Fall.

Speaker: Ich würde nie wieder mein Kind mit anderthalb

Speaker: Kindergarten war es jetzt nicht.

Speaker: Liebe Grüße an Olli und Sharon.

Speaker: Also es war halt sein Tagespapa.

Speaker: Wie nennt man das denn?

Speaker: Kindergarten?

Speaker: Wie heißt das denn?

Speaker: Wie heißt das denn?

Speaker: Man war auf jeden Fall der Tagespapa.

Speaker: Mir fehlt gerade das Fachwort dafür.

Speaker: Naja, auf jeden Fall war er da.

Speaker: Was auch super war.

Speaker: Es war alles in Ordnung.

Speaker: Das war echt super und für seine Entwicklung auch und hier und da und tralala.

Speaker: Alles supi-dupi.

Speaker: Aber ich würde es trotz alledem nicht nochmal so machen.

Speaker: Ich würde auf jeden Fall... Weiß ich gerade gar nicht, ob ich dazu sagen kann.

Speaker: Tatsächlich fällt mir gerade nämlich ein, weil warum bin ich eigentlich arbeiten gegangen?

Speaker: Ich glaube nicht nur wegen dem Stress vom Jobcenter, sondern...

Speaker: Auch weil Geld war knapp.

Speaker: Ich glaube, da war was.

Speaker: Das Geld, richtig.

Speaker: Deswegen lüge ich, glaube ich, jetzt, wenn ich sagen würde.

Speaker: Ja, das Ding ist dann auch wieder, jetzt hast du auch wieder einen klasse Partner an der Seite, da ist dann auch wieder was anderes.

Speaker: Naja, auf jeden Fall, aber von meinen Emotionen her, von meinen Gefühlen her, würde ich es nicht nochmal machen.

Speaker: Dann würde ich sagen, okay, drei Jahre Elternzeit, bam, bumm, beng.

Speaker: Und alles andere kommt danach.

Speaker: So.

Speaker: Ja, und dann bin ich wieder arbeiten gegangen und war wieder im Einzelhandel.

Speaker: Und da fing die ganze Kacke eigentlich so richtig an.

Speaker: Also mit mir selber, sag ich jetzt mal.

Speaker: Ihr müsst euch halt vorstellen, oder viele wissen das ja auch.

Speaker: Also was ich auch noch sagen möchte, ja ich weiß, es gibt wirklich ganz viele Elternteile da draußen, die haben noch viel mehr Stress als ich.

Speaker: Noch 20 mehr Kinder.

Speaker: Und die haben auch dann noch 20 mehr Jobs und, und, und.

Speaker: Und ihr seid die absoluten Queens, wirklich.

Speaker: Also wirklich, wirklich.

Speaker: Aber ich möchte halt nur von mir sprechen.

Speaker: Also all das, was ich erlebt habe, das war für mich mein Maximum.

Speaker: Okay, so.

Speaker: Naja, wie gesagt, dann fing das ja so ein bisschen irgendwie an.

Speaker: Und ja, als Mama stehst du ja dann oft zwischen zwei Stühlen.

Speaker: Wenn du dann jetzt auch noch einen Arbeitgeber hast, ich nenne da jetzt hier keine Namen, der aber einen wirklich dermaßen unter Druck, möchte ich sagen, setzen kann, dann nennen wir das einfach mal so, stehst du manchmal echt da und denkst dir, Ata, scheiße, was machst du jetzt?

Speaker: Dein Kind ist krank und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich da

Speaker: Bauchschmerzen hatte, Schweißausbräuche, ihr könnt euch das nicht vorstellen, auf der Arbeit anzurufen und zu sagen, ey yo.

Speaker: es tut mir leid, aber mein Kind, mein zweijähriges Kind, sorry, das ist gerade krank und irgendwie schafft es noch nicht, selber klar zu kommen.

Speaker: Ich kann heute leider keine sechs Stunden arbeiten kommen.

Speaker: Es tut mir leid.

Speaker: Das ist dann immer natürlich auch gerade bei Frühschichten oder so, dass die mir dann nicht durchs Telefon gekommen ist.

Speaker: Das war ja dann auch wirklich der allerletzte Rest.

Speaker: Oder auch dann selber.

Speaker: Also wenn man selber dann krank war, dass man da wirklich mit Fieber hingegangen ist und

Speaker: Heute kann ich sagen, schön blöd, wirklich maximal schön blöd und auch das würde ich in 10.000 Lebtagen nie wieder machen, nie wieder.

Speaker: Ja, naja, okay, Kind wurde dann natürlich aber auch größer und die Probleme wurden aber nicht weniger irgendwie.

Speaker: Also jeder kennt das, der im Einzelhandel arbeitet.

Speaker: Da gibt es nicht nur, ja, du bist eine alleinerziehende Mutti, du darfst von bis arbeiten,

Speaker: So und alles andere ist okay.

Speaker: Nee, natürlich nicht.

Speaker: Auch wenn man vielleicht mit einigen Sachen direkt ins Gespräch gegangen ist und hat gesagt, ey, yo, ich kann das und das nicht.

Speaker: Und das und das überhaupt gar nicht.

Speaker: Genauso wie Samstagsarbeiten oder sowas.

Speaker: Das hat einfach nicht funktioniert.

Speaker: Und irgendwann hat sich das dann aber so eingeschlichen.

Speaker: Dann war da mal so eine Schicht, dann war da mal die andere Schicht und dann kam dann irgendwie dann doch mal nochmal die Spätschicht.

Speaker: Und irgendwie hat man immer versucht, sich zu biegen und zu brechen,

Speaker: Und hat aber gar nicht gemerkt, wie sehr man eigentlich, und nicht nur eigentlich, sondern wie sehr man sein eigenes Kind von A nach B gereicht hat.

Speaker: Jeden Tag.

Speaker: Jeden Tag.

Speaker: Man hatte dann einen Tag in der Woche frei, das war der Sonntag, ja.

Speaker: Was willst du da reißen, ne?

Speaker: Also es war echt teilweise so, dass ich dann

Speaker: das kannst du gar nicht aussprechen, dass ich mein dreijähriges Kind morgens gesehen habe und dann irgendwann abends teilweise gegen halb zehn, zehn Uhr zu Hause war, weil ich ihn von irgendwo abholen musste.

Speaker: Und ich bin da wirklich, egal wer das hört und egal wie oft irgendjemand mein Kind genommen hat oder nicht, ich bin da wirklich für jeden so was von dankbar, dass diese Personen das gemacht haben.

Speaker: Aber er hat den manchmal echt nur dann irgendwie abgeholt oder er ist gar nicht in den Kindergarten gesteckt, beziehungsweise nicht in den Kindergarten, aber halt zum Tagesverband gebracht, weil ich dann in eine andere Stadt fahren musste und den Kurzen dann da hinbringen musste, auch wenn ich wusste, dass er es da also wirklich maximal gut hat, wirklich, ne, maximal gut hat.

Speaker: Aber trotz alledem war das ziemlich Arschritze.

Speaker: Und...

Speaker: Irgendwann kam dann der Punkt oder der Tag und dann stand da mein Kurzer so vor mir und hat gesagt, Mama, wann hast du eigentlich mal wieder Zeit für mich?

Speaker: Da dachte ich mir, alter Vater, da steht hier gerade der dreijährige kleine Knirps vor dir und frag dich sowas.

Speaker: Und da fängst du dann drüber nachzudenken.

Speaker: Für dich war alles normal, für dich war es normal, jeden Abend irgendwie auf dem Bett zu sitzen und

Speaker: Rotz und Wasser zu heulen, weil du nicht wusstest, wie du am nächsten Tag zu spätschig gehen sollst, weil keiner Zeit hat für dein Kind.

Speaker: Und jetzt kann ich es natürlich auch sagen, ne, und ich glaube,

Speaker: Das wissen noch die einen oder anderen von meiner alten Arbeitsstelle.

Speaker: Es ist halt Fakt, dass du dich dann doch einfach mal krank melden musstest, weil du nicht arbeiten gehen konntest.

Speaker: Und da kannst du ja schlecht sagen, ich kann nicht arbeiten kommen, ich hole mir jetzt einen Krankenschein, sondern rufst sie natürlich an und sagst, weiß ich nicht, Kind ist krank oder so.

Speaker: Ich kann nicht arbeiten.

Speaker: So, peng.

Speaker: Wie willst du es anders lösen?

Speaker: Du kannst das kleine Kind ja nicht zu Hause lassen.

Speaker: Oder so Situationen.

Speaker: Und ich glaube, auch das kennen viele, auch wenn es super falsch ist, aber das Kind mit Fiebersaft dann trotzdem irgendwie zum Tagespapa zu schicken oder in den Kindergarten zu schicken, weil du einfach nicht weiter weißt.

Speaker: Du weißt nicht, was du tun sollst.

Speaker: Du musst arbeiten.

Speaker: Und ich muss auch sagen, für mich war es immer sehr wichtig, also erstmal für mich selber arbeiten zu gehen, weil ich kann nicht die ganze Zeit zu Hause sitzen, aber da kriege ich einen Föhn.

Speaker: Also meine Woche ist richtig super geil, aber dann fängt das auch schon an.

Speaker: Aber...

Speaker: du brauchst dann auch das Geld und diese ganzen Faktoren, die dann auf dich einprasseln, der Druck.

Speaker: Und wenn du dann auch noch so einen Arbeitgeber hast, den ich da hatte, ey, Leute, ich war maximal fertig, war maximal fertig.

Speaker: Ähm, ja, und irgendwann kam dann eine Freundin auf mich zu und meinte, ey, das geht so nicht weiter, also bewerb dich doch einfach mal da und da.

Speaker: Sie hatte da zu dem Zeitpunkt auch dort gearbeitet und, ähm,

Speaker: ich bin so ein Sicherheitsmensch.

Speaker: Ich wusste, okay, ich habe da meine Festanstellung, ich wusste aber auch, okay, das ist super scheiße da und das ist nicht das, was du machen willst, auf gar keinen Fall.

Speaker: Und es war auch irgendwie nicht so sicher für mich, weil das war so, es war 100% Homeoffice und irgendwie alles, was ich jemals gelesen hatte, war dann so

Speaker: Und seriös, so nach dem Motto, hier, ich schicke dir 1000 Kugelschreiber und die musst du in zwei Tagen fertig geschraubt haben, so ungefähr dann.

Speaker: Ja, ich dachte mir, ey, komm, weißt du, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Speaker: Und dann habe ich mich beworben und ich wurde dann auch echt genommen.

Speaker: Und ich dachte dann, geil, geil.

Speaker: That is it.

Speaker: Und das war es auch.

Speaker: Das war also wirklich mein Lieblingsarbeitgeber.

Speaker: Und ich würde auch sofort wieder dort arbeiten, weil es einfach super geil ist, dass du die Möglichkeit hast, von zu Hause aus zu arbeiten.

Speaker: Meine alte Chefin, die war, oder die ist die absolute Bombe.

Speaker: Und nee, das war einfach super.

Speaker: Das war einfach super.

Speaker: Und ja, da war es dann so irgendwann...

Speaker: hat sich auch dann da eingeschlichen, okay, das Kind ist dann zu Hause, aber man hatte irgendwie dann doch nicht so viel Zeit, weil dann hast du auf einmal Vollzeit gearbeitet und klar hast du diese ganzen Benefits gehabt von Kind ist zu Hause, wenn es krank ist, ist alles super und das ist auch alles super, das ist super geil, wirklich.

Speaker: Aber dann habe ich irgendwann gemerkt, so boah, kopftechnisch bist du da jetzt aber auch irgendwie ganz schön hochgekommen.

Speaker: An einem Tag mehr, an einem anderen Tag natürlich weniger.

Speaker: Das Tablet wurde dann unser bester Freund und irgendwie hat sich das dann da auch so eingeschlichen, dass auf einmal die Arbeit wieder so wichtig wurde.

Speaker: Und Arbeit ist auch wichtig und Arbeit wird immer wichtig bleiben, aber...

Speaker: niemals nie so wichtig wie dein eigenes Fleisch und Blut.

Speaker: Niemals.

Speaker: Und ja, viele können das, glaube ich, gar nicht so verstehen.

Speaker: Also, da müsste ich jetzt echt ausholen bis nach Meppen, damit man das irgendwie checkt.

Speaker: Aber ich bin selber so eine Person, die liebt es einfach, zu Hause zu sein.

Speaker: Ich mag voll gerne Unternehmung und so, liebe ich auch alles, alles cool.

Speaker: Aber gerade so nach der Arbeit bin ich halt so, ich muss da nicht jede Minute, jede Sekunde ausschöpfen.

Speaker: Und das Ding ist einfach, und auch das verstehen glaube ich, behaupte ich jetzt nicht viele, aber mein eigenes Kind habe ich echt sehr, sehr schnell daran gewöhnen müssen,

Speaker: ja, wie kann man jetzt Selbstständigkeit definieren, ne?

Speaker: Also, er konnte jetzt natürlich nicht mit 3, 4, 5 da irgendwie schon sein eigenes Rührei machen oder so, das ist ganz klar, aber er hat sich einfach viel mit sich selbst beschäftigt, okay?

Speaker: Und das war aber auch immer alles okay.

Speaker: Und, ähm,

Speaker: Ich fand das irgendwie wichtig.

Speaker: Ich fand das super wichtig, weil... Ich werd bestimmt richtig geroastet, ey, nach diesem Podcast.

Speaker: Aber ich glaube, das können echt Menschen nur verstehen, die wirklich... Leute, guck mal.

Speaker: Als ich mein Kind bekommen habe, ja, da...

Speaker: Gerade die ersten Jahre, das war wirklich... Ich habe mir wirklich manchmal gedacht, boah, und das ist mein Kind?

Speaker: Also tagsüber war immer alles in Ordnung.

Speaker: Was heißt in Ordnung, was halt mit dem Baby in Ordnung ist, ne?

Speaker: Aber die Nächte, die Nächte, Leute, das war crazy.

Speaker: Das war einfach crazy.

Speaker: Ich bin bis drei Uhr morgens durch die Bude gelaufen und habe das Kind von links nach rechts geschockelt und geschunkelt und...

Speaker: weil es einfach nicht schlafen konnte, es hat nur geschrien und nur geschrien und nur geschrien und drei Stunden später musste ich dann wieder aufstehen und das Kind musste aufstehen irgendwie, es fertig machen und dann da hinbringen, ich musste zur Arbeit und das war jeden Tag so, jeden Tag, jeden scheiß Tag war das so und immer dieser Stress, du musst, du musst, du musst und dann flattert natürlich auch hier die Rechnung rein und da hast du Ärger, dann hast du hier eine Beziehung, die zerbricht und

Speaker: Lauter solcher dummen Geschichten zwischendurch hat man dann, was auch richtig heftig für mich war, das wissen die wenigsten tatsächlich.

Speaker: Also die meisten wissen, dass ich eine Schlauchmagen-OP hatte, aber die wenigsten wissen zum Beispiel, dass ich danach Depressionen hatte.

Speaker: Ich hatte echt richtig schwierige Zeiten mit mir selber.

Speaker: Da war dann auch noch eine Beziehung, die mich maximal fertig gemacht hat irgendwie und viel Scheiße ist passiert.

Speaker: Ich habe viel Scheiße gemacht und das war eine Zeit.

Speaker: Leute, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Speaker: Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Speaker: Und das erzählst du aber niemandem.

Speaker: Du erzählst es niemandem, weil du nicht willst, dass du da hingestempelt wirst oder

Speaker: mit komischen Blicken angesehen wirst und dieses, boah, ich hätte da ganz giftig drauf reagiert und hätte mir in dieser Situation mich irgendeiner gefragt, ey, soll ich den mal den kurzen abnehmen oder so?

Speaker: Oder wolltest du mal, nee, gib mir mal für Eier.

Speaker: Wolltest du davor auch nicht?

Speaker: Also nerv mich nicht jetzt.

Speaker: Und, boah, das ging echt lange.

Speaker: Ich glaube, das ging fast ein Jahr.

Speaker: Und zwischenzeitlich dann auch immer wieder Panikattacken gehabt und Angstzustände und

Speaker: das war eine ganz schlimme Zeit.

Speaker: Das war eine ganz schlimme Zeit.

Speaker: Und auch das war schon immer so, Leute, da sind wir gerade von Höckscan auf Stückscan, aber ich habe gerade so viele Gedanken, die ich gar nicht sortieren kann und ich weiß gar nicht mehr, was in welcher Reihenfolge war.

Speaker: Aber mein Kind war schon immer so, egal ob es ein Baby war, ob es irgendwie ein Mini-Kleinkind war oder jetzt in seinem Alter, er ist ja jetzt acht, aber

Speaker: ging es mir schlecht, also wirklich jetzt an Tagen, wo es mir wirklich böse schlecht ging, ob ich jetzt auch krank war oder whatever, Migräneattacke, bla bla bla bla.

Speaker: Als Baby hat er dann auf einmal den ganzen Tag schlafen können und er war super ruhig oder auch jetzt, ich kenne wirklich keinen Menschen, keinen so kleinen Menschen, der, wenn es mir schlecht geht, der sich mit so viel echter Liebe und so viel echter Fürsorge

Speaker: mich kümmert.

Speaker: Also er ist dann, mein Gott, ich rede gerade so über mein Kind, als wäre er voll erfrechtags, also überhaupt gar nicht.

Speaker: Also Leute, ich könnte mir kein besseres Kind vorstellen, also wirklich nicht, auch wenn die Zeit früher noch so hart war, aber jede einzelne Träne und jedes Schreien ins Kissen hat sich maximal gelohnt, weil für mich ist es das schönste Kind auf dieser Welt, ob innerlich oder äußerlich oder also was auch immer.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber, ähm, jetzt habe ich den Faden verloren.

Speaker: Genau.

Speaker: Und, ähm, ja, es gibt keine Person, die, die, bei der ich, also so viel, nicht, dass ich bei meiner Partnerin keine Liebe spüre oder so, um Gottes Willen, aber ein Kind zu haben und Liebe zu verspüren oder Liebe zu geben, die

Speaker: in einer Beziehung stehen zwischen Mutter und Kind, das ist, Leute, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Speaker: Das gibt es nie wieder auf dieser Welt.

Speaker: Nie wieder.

Speaker: Und manchmal denke ich mir, Alter, Justin, ey, wirklich, also, mit welchem Recht, mit welchem Recht hast du so ein unfassbar tolles Kind?

Speaker: Wirklich.

Speaker: Also, das kann man gar nicht in Worte fassen.

Speaker: Ähm,

Speaker: Jetzt bin ich ja wiederum schon mal abgeschweift.

Speaker: Mensch Leute, wo war ich denn hier?

Speaker: Genau, eigentlich war ich ja mit ganz schlimmer Zeit und abgeschweift bin ich maximal.

Speaker: Ah ja, da ist er doch, genau.

Speaker: Zurück zu dem Thema, Alleinerziehung sein und arbeiten, richtig.

Speaker: Also das ist halt so ein bisschen meine Geschichte gewesen.

Speaker: war auf jeden Fall ziemlich hart.

Speaker: Und die wenigsten verstehen dann auch einfach, wieso man so ist, wie man ist.

Speaker: Und mein Kind ist halt genauso wie ich.

Speaker: Also wirklich, mein Sohn, oder bin ich so dankbar darüber, Leute, ich bin da so dankbar drüber.

Speaker: Der ist charakterlich, wirklich.

Speaker: Also maximal ich, mehr ich kann gar nicht sein.

Speaker: Wenn ich mich manchmal mit ihm zoffe, da denke ich mir, Bruder, woher nimmst du diese Attitude?

Speaker: Also woher?

Speaker: Oder, ach alles, dieses Empathische.

Speaker: Ja, Leute, ich bin empathisch.

Speaker: Ich kann richtig empathisch sein.

Speaker: Sein Humor und all diese ganzen Sachen, das ist so oft, so oft so.

Speaker: Denke ich mir, Alter, Vater, ey, wirklich.

Speaker: Auch wenn er vom Äußeren...

Speaker: so gar nichts von mir hat.

Speaker: Okay, das will ich jetzt auch nicht sagen, aber er lasse die Augen sein, die er von mir hat, beziehungsweise von meinem Papa.

Speaker: Aber der Rest ist halt sein Vater.

Speaker: Aber das Innerliche, das bin halt ich.

Speaker: Und man merkt einfach, dass er bei Mama groß geworden ist.

Speaker: Das ist ja auch ganz klar.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber jetzt mal so zurück in die Allgemeinheit.

Speaker: Lassen wir meine Geschichte jetzt mal so ein bisschen außen vor.

Speaker: Alleinerziehend sein ist ja schon fast wie so ein Stempel.

Speaker: Als wäre man irgendwie schwach.

Speaker: Wirklich.

Speaker: Aber das ist es ja also ganz und gar nicht.

Speaker: Ich hatte immer richtig große Angst davor, alleine zu sein.

Speaker: Aber mein Sohn hat mir wirklich das maximale Gegenteil bewiesen.

Speaker: Das, was ich euch gerade schon erzählt habe.

Speaker: Und ich hoffe echt,

Speaker: Also er muss und er soll auf gar keinen Fall ein Muttersöhnchen werden, aber ich glaube und hoffe, dass wir später ein richtig, richtig geiles Team sein werden und ich hoffe, dass er irgendwie noch in den Genuss kommen wird, mein großer Bruder zu sein, weil wenn ich das manchmal sehe, wenn meine beste Freundin mit den kleinen Knirpsen kommt, der ist einfach Zucker, der Typ.

Speaker: weiß ich nicht, hat er von mir, hat er von der Mutter, sag ich, wirklich, ist ein toller Typ, sag ich euch, wie es ist, ja, aber Stempel Alleinerziehend, genau, und wisst ihr, Leute, ein Mann mag körperlich stark sein oder manchmal ein bisschen stärker sein als eine Frau, aber

Speaker: Ich sag euch wirklich, und das an jede Mama da draußen, also nichts und wieder nichts ist stärker als eine Frau, die mit ihrem Kind bei null von vorn beginnt.

Speaker: Also...

Speaker: Ich habe ja vorher auch mit dem Kurzen in eine kleineren Wohnung gewohnt und wir sind dann tatsächlich eine Etage hochgezogen in eine größere Wohnung und da hattest du auch dein Kind und dann bist du arbeiten gegangen und du hast die ganze Bude renoviert und hier waren halt vor maximal Mietnomaden drin, Alter, hier, das Leute, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie meine Bude aussah und das hast du alles selber gemacht.

Speaker: Ich meine, klar, auch da hatte ich eine Partnerin, die mir dann viel geholfen hat, aber die war dann auch wieder meistens nur Wochenende da und sowas alles.

Speaker: Aber ich rede jetzt hier auch nicht unbedingt nur von Tapeten abreißen.

Speaker: Aber dieses Gesamtpaket, jeden Tag aufs Neue, eine Mutter oder auch ein Vater in dem Fall, immer die Ersten, die morgens wach sind,

Speaker: die alles fertig machen, noch bevor irgendeiner auch nur ansatzweise auf die Idee kommt, die Augen aufzumachen.

Speaker: Die machen die Kinder fertig.

Speaker: Frauen, die sogar noch dann vielleicht in einer Beziehung sind, machen alles für den Partner fertig, sind dann zu Hause, gehen dann arbeiten, holen dann noch die Kinder ab, machen sie noch Essen.

Speaker: Zwischenzeitlich sind sie dann irgendwo einkaufen gegangen.

Speaker: Das sind Sachen, das vergessen so viele.

Speaker: Das vergessen so viele.

Speaker: Und das ist ein Job.

Speaker: Man hat sich den Job safe selber ausgesucht.

Speaker: Das ist der schönste Job der Welt.

Speaker: Aber das ist nichts, wo man sagt, oh ja, ey, jetzt guck ich auf den Kalender.

Speaker: Hör mal, das sind noch drei Monate.

Speaker: Und dann habe ich auch mal endlich wieder drei Wochen Ferien.

Speaker: Das gibt es nicht.

Speaker: Du hast Frühschicht, du hast Mittagschicht, du hast Nachtschicht, du hast alles hast du.

Speaker: Aber kein Urlaub.

Speaker: Und...

Speaker: Ja, wenn du dann irgendwie so neu anfängst, da hast du nichts.

Speaker: Du hast keinen Plan B, du hast keine Sicherheit, du hast selber vielleicht auch fette Geldprobleme, du hast mit dir selber zu kämpfen.

Speaker: Das Einzige, was du hast, ist ein ganz kleines Herzchen, welches auf dich aufschaut.

Speaker: Und das weiß man.

Speaker: Und man versucht natürlich alles zu

Speaker: Mögliche zu tun und ich bin Gott so dankbar dafür, dass wir immer irgendwie einen vollen Kühlschrank hatten, auch wenn dann andere Sachen darunter so gelitten haben.

Speaker: Und ich bin auch so dankbar dafür, dass ich ein unfassbar verständnisvolles Kind habe.

Speaker: Das ist Wahnsinn und das ist das, was ich immer wieder sage.

Speaker: Ich weiß gar nicht, womit ich...

Speaker: diese kleine Nervensäge verdient habe, weil der ist einfach heftig.

Speaker: Der ist einfach heftig.

Speaker: Wirklich.

Speaker: Aber es ist auch anstrengend.

Speaker: Das darf man auch mal so sagen und man darf auch sagen, dass sich Mütter, wenn sie denn die Gelegenheit dazu haben, auch mal auf ein kindfreies Wochenende freuen dürfen.

Speaker: Und ich höre immer diese ganzen Renates, oh mein Gott, du bist doch eine Mutter und du hast das doch aussehen, so wie kannst du denn da froh sein, wenn dein Kind weg ist?

Speaker: Ja, Bruder, pack dir mal deine eigene Nase, nerv mich mal nicht, was ist denn los?

Speaker: Natürlich, also jede Mutter darf und vor allem muss auch, bitte muss, irgendwie mal Zeit für sich finden.

Speaker: Früher war meine Zeit, die zehn Minuten heiß duschen, das war für mich dann so meine Auszeit.

Speaker: Aber mehr war dann auch leider nicht drin.

Speaker: Und...

Speaker: Wisst ihr, der Grund, wieso Mütter so oft an sich zweifeln und sie auch vielleicht Depressionen bekommen, ist, dass sie einfach jeden Tag dieselbe Arbeit machen, die niemals endet oder auch gedankt wird.

Speaker: Ich meine, sie muss doch gedankt, das war jetzt falsch, also...

Speaker: wenn dein Kind dir das erste Mal sagt, dass es dich liebt oder du den ersten kleinen Liebesbrief bekommst oder die ersten kleinen Schritte, ich weiß noch ganz genau, wirklich, also das ist Wahnsinn.

Speaker: Und ich hoffe, das bleibt für immer in Erinnerung, als ich dann halt mein Kind geboren habe, wie sich das angefühlt habe.

Speaker: Ich lach da maximal dead.

Speaker: Ich war ja sowas von, also mich hätt es eigentlich direkt ab, seht zu.

Speaker: Aber also dieses kleine Ding, der kleine Zäh war draußen, der Rest war weg.

Speaker: Und also erstmal, ah, Schmerzen, wirklich, bam.

Speaker: Also als hätte ich nie ein Kind gekriegt.

Speaker: Und ich weiß noch genau, wie sich das angefühlt hat, als sie mir dieses 4 Kilo Riesenbaby auf meinen Bauch gelegt haben, meine Brust gelegt haben.

Speaker: Wie sich das angefühlt hat, diese Wärme, dieses Feuchte.

Speaker: Und wie er mich dann so von unten nach oben angeguckt hat, das ist etwas, Leute...

Speaker: Und ich hoffe einfach wirklich, dass jede Frau irgendwie, die den Wunsch danach hat, sowas erleben darf.

Speaker: Weil das sind Sachen, also die Geburt an sich, boah, also da war ich manchmal echt sogar ein bisschen sauer.

Speaker: Und dachte mir, so eine Scheiße hier, wie konnte das passieren, dass ich jetzt hier liege, Alter, und ein Kind gebären muss.

Speaker: Aber als dieser Moment dann da war,

Speaker: da war es dann auch schon wieder vorbei, wirklich.

Speaker: Also das ist, das sagte jede Mutter und jede Mutter fühlt das, aber das muss man einfach erlebt haben, um das auch wirklich so nachvollziehen zu können.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, aber wo waren wir gerade?

Speaker: Mein Gott, schon wieder abgeschwiffen, schwuffen hier.

Speaker: Ja, es wird dir nicht gedankt, doch es wird dir natürlich gedankt.

Speaker: Aber was mir auch oft aufgefallen ist, gerade so von Single-Männern zum Beispiel.

Speaker: Niemand nimmt alleinerziehende Mütter ernst.

Speaker: Ach, nicht mal nur wegen des Single-Männer-Hämmer.

Speaker: Oh, hier, Ämter und Hasse nicht gesehen.

Speaker: Das ist so richtig...

Speaker: Nee, weiß ich nicht, wie ich das erklären soll.

Speaker: Ich finde das ganz fürchterlich.

Speaker: Jeder urteilt über einen.

Speaker: Egal, was du machst.

Speaker: Gehst du arbeiten?

Speaker: Ist scheiße, weil wie kannst du dein Kind abgeben?

Speaker: Gehst du nicht arbeiten?

Speaker: Wie gesagt, die Harztante, Alter, lässt sich im Brat in die Röhre knallen und sitzt jetzt für immer zu Hause.

Speaker: Und vor allem in Deutschland.

Speaker: Ich glaube, ich weiß auch,

Speaker: Dass es andere Länder gibt, wirklich, da ist halt ja ganz anders.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wo das ist.

Speaker: In irgendeinem asiatischen Raum, glaube ich, oder auch noch nicht mal.

Speaker: Egal welches Land, Junge, egal welches Land.

Speaker: Da gehst du ins Restaurant und da kommen die Kellner zu dir und nehmen das Baby und spielen mit dem Baby, damit die Mutter mal irgendwie zehn Minuten da ihre Spaghetti essen kann, so ungefähr.

Speaker: Ach, brauchst du hier, brauchst du das gar nicht?

Speaker: Alleinerziehende Mütter sind einfach

Speaker: die sind die Kings.

Speaker: Bis tief in die Nacht wach bleiben, um sechs Uhr wieder aufstehen, Kühlschrank irgendwie leer, allein sein, trotzdem dann irgendwie daran glauben, dass es irgendwann mal besser wird.

Speaker: Wird es besser?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Ich hoffe, es wird besser.

Speaker: Also jetzt gerade aktuell bin ich echt das erste Mal in meinem Leben so richtig arbeitslos, Leute.

Speaker: bin so richtig arbeitslos.

Speaker: Seit einem Jahr.

Speaker: Diesen Monat, wenn der vorbei ist, bin ich genau ein Jahr arbeitslos.

Speaker: Weil ich auch sagen muss, ich habe es irgendwie dann doch ganz gut genutzt und habe ja diese Weiterbildung gemacht.

Speaker: Aber, ähm, ja.

Speaker: Es ist nicht einfach.

Speaker: Es ist wirklich nicht einfach.

Speaker: Ich glaube auch, da gab es richtig viel, was ich eigentlich erzählen wollte, aber irgendwie durch die Aufregung, hör mal, da kriegst du ja dann auch ein bisschen Impuls, wenn du da so drüber nachdenkst, wie

Speaker: wie die Zeit auch einfach war.

Speaker: Manchmal verdrängt man auch vieles.

Speaker: Aber, also was ich echt wirklich sagen will, ist, Leute, jede Mama, jeder Papa da draußen, ihr seid brutal.

Speaker: Und ich für mich, kannst du mir auch roasten wie der Wille, für mich sind vor allem die Mütter die richtigen Mütter.

Speaker: Kings einfach, wirklich.

Speaker: Also erstmal, danke für deinen Samenkusen, aber ich habe ihn aufgenommen und ich habe dafür gesorgt, dass mal eben schwuppdiwupp ein neues Organ erschaffen wurde, damit ich deinen Samen großziehen kann.

Speaker: Okay, er ist in mir aufgewachsen und ich habe ihn unter Schmerzen in diese Welt gebracht.

Speaker: Danke dafür, dass ich auch deine Hand halten musste, als ich da unter Schmerzen lag.

Speaker: Und naja, was soll's.

Speaker: Das ist auch so ein Ding.

Speaker: Das muss ich nochmal kurz loswerden.

Speaker: Und dann möchte ich jetzt nicht, dass sich da irgendeiner angesprochen fühlt, sondern ich möchte das so in die Allgemeinheit sagen.

Speaker: Weil es gibt ja Männer oder Väter, die sich...

Speaker: halt Väter nennen, irgendwie, aber dann auch doch nur so Wochenende, wenn überhaupt, mal irgendwie so am Start sind.

Speaker: Und wie gesagt, da spreche ich hier gerade überhaupt gar kein persönliches an.

Speaker: Es geht wirklich in die Gesellschaft hinaus, weil da gibt es wirklich ganz komische Wesen, die sind Väter und sind es aber eigentlich gar nicht, weil... Weißt du...

Speaker: Diese Väter, die wissen vielleicht, was dein Lieblingsfilm ist oder was der Lieblingsfilm von einem Junge ist.

Speaker: Oder die wissen vielleicht, was die gerne essen.

Speaker: Aber wir Mütter, wir wissen, was die Ängste von dem Kind sind.

Speaker: Wir kennen die Namen der Freunde deines Kindes.

Speaker: Wir trocknen jede einzelne Träne.

Speaker: Wir sind stets zuständig da.

Speaker: Wir haben die Riesensorgen, wenn das Kind krank ist, wenn was Schlimmes passiert ist.

Speaker: Wir sind der Anker.

Speaker: Du schaust, wie du Zeit hast.

Speaker: um dein Kind zu sehen.

Speaker: Du schaust, wie das passt.

Speaker: Und ich plane aber meine ganze Welt um dieses Kind herum.

Speaker: Und das sind auch so Sachen, das vergessen auch ganz viele.

Speaker: Und ja, Leute, ich will hier auch gar nicht alleine jetzt so lange tatsächlich labern, weil ich kriege Wasser in die Beine.

Speaker: Ihr wisst ja, ich stehe.

Speaker: Und ich werde mich bestimmt ärgern, wenn ich fertig bin mit diesem Podcast, weil da bestimmt ganz viel war, was ich jetzt gar nicht erzählt habe.

Speaker: Aber wie gesagt, seit zwei, drei Wochen versuche ich hier irgendwie diese Scheiße aufzunehmen.

Speaker: Aber irgendwie packe ich es nicht richtig oder habe es nicht richtig gepackt.

Speaker: Und jetzt dachte ich mir, jetzt drückst du einfach aufs Knöpple.

Speaker: Habe ich gemacht.

Speaker: Und ja...

Speaker: Was soll ich noch großartig sagen?

Speaker: Wie gesagt, noch einmal, ihr seid richtig krasse Helden, wirklich.

Speaker: Und keiner ist schlechter oder besser, ob der jetzt arbeiten geht oder nicht.

Speaker: Also ich sehe meine beste Freundin, die ist brutal.

Speaker: Die hat zwei Knäpse, die wirklich alles abverlangen, was man noch abverlangen kann irgendwie so.

Speaker: Und hat noch 10.000 andere Sachen um die Ohren und die wuppt das einfach so.

Speaker: Ähm.

Speaker: Das ist auch eine Riesenheldin für mich.

Speaker: Ja, aber nicht, dass sich da jetzt irgendeiner komisch angesprochen fühlt, wie ich gehe nicht arbeiten, begibt sich leichte Mama, nein, bist du natürlich nicht, aber wie gesagt, ich habe einfach aus meiner Sicht gesprochen, was für mich wichtig war, was für mich hätte wichtig oder wichtiger sein sollen.

Speaker: Aber...

Speaker: Naja, nun gut.

Speaker: Da kann sich jeder selber so sein Bildchen von machen.

Speaker: Hat mir das jetzt gefallen, die Solo-Edition?

Speaker: Ja, kann man machen.

Speaker: Fällt mir keiner ins Wort.

Speaker: Grüße an Tomek.

Speaker: Ich kann labern.

Speaker: Und fühle mich jetzt ein bisschen freier.

Speaker: Überraschungen wir das nächste Mal.

Speaker: Oh, yo, ich habe noch, voll krass auch, Leute.

Speaker: Ich möchte in meiner Solo-Edition...

Speaker: Würde ich voll gerne, wenn es sich dann natürlich ergibt, vielleicht da mal so den einen oder anderen Gast mit einladen.

Speaker: Wer denn da so Bock hat.

Speaker: Ihr könnt euch super gerne melden.

Speaker: Was ihr braucht, ist eine E-Mail-Adresse und ein Mikrofon.

Speaker: Den Rest mache ich dann selber.

Speaker: Und dann hätten wir oder könnten wir ein cooles Gespräch haben.

Speaker: Und eventuell habe ich da auch schon jemanden.

Speaker: Ich verrate aber noch nicht wen.

Speaker: Nein, es ist kein Promi, keine Sorge.

Speaker: Vielleicht könnt ihr einfach mal bei den Kaulitz-Brüdern unten drunter kommentieren.

Speaker: Hey, Bill und Tom und so.

Speaker: Vielleicht wird das ja was.

Speaker: Glaub nicht, aber...

Speaker: euch beide hätte ich schon gerne mal gesprochen.

Speaker: Ja, wie gesagt, mal gucken, vielleicht ist die nächste Folge schon mit jemandem, wenn nicht, dann kicken wir mal.

Speaker: Am Montag kommt ja sowieso die Folge mit mir und Tomek.

Speaker: Ich weiß ja nicht, was da dann Thema ist, aber im Moment sind wir da ja sowieso ein bisschen viel free und babbeln da auch einfach so ein bisschen so...

Speaker: drauf los ja leute super was haben wir jetzt hier 42 minuten super geil super geil ich überleg mir was feines für nächste mal oder wir sind dann zu zweit da

Speaker: Das Wetter wird ja jetzt hoffentlich auch wieder schöner.

Speaker: Und ich fange an scheiße zu labern, damit ich meine 45 Minuten vollkriege.

Speaker: Scheißegal.

Speaker: Leute, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.

Speaker: Und ich würde einfach mal sagen, bis dahin macht es gut.

Speaker: Tschüss, Ken.

Speaker: Küsschen aufs Nüsschen.

Speaker: The Queen has spoken.

Speaker: Now go think about it.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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