Transcript
Speaker: Die Pottperle und Berliner Schnauzer.
Speaker: Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.
Speaker: Und das letzte Wort meistens umkämpft.
Speaker: Hallo Freunde, seid gegrüßt bei einer weiteren Folge eures Lieblingspodcasts.
Speaker: So, ich muss euch leider eine traurige Mitteilung machen, denn ich habe der Justin eine Ansage gemacht, dass sie heute nochmal mit dem Arsch zu Hause bleibt.
Speaker: Also an dem Tag, wo wir heute aufzeichnen, habe ich der guten Dame gesagt, sie soll sich noch ausruhen, weil sie hatte eine anstrengende Rückreise.
Speaker: Und deswegen ist es ganz gut, wenn sie sich heute nochmal ein bisschen erholt.
Speaker: Da das Ganze recht kurzfristig passiert ist oder ich auf die Idee gekommen bin, ihr zu sagen, sie soll sich nochmal ausruhen, habe ich mir natürlich gleich erstmal ins eigene Fleisch geschnitten, weil ich habe überhaupt keinen Plan, was ich hier heute mache.
Speaker: Ja, hätte ich vielleicht auch diese Folge sein lassen können, aber nein, ich musste ja wieder meinen, ich kann euch doch nicht allein lassen.
Speaker: Irgendwie denke ich, müssen wir doch unsere Folgen vollkriegen, dass wir
Speaker: da auch noch weiter unterwegs sind.
Speaker: Aber ich denke mal, das wird jetzt mal ein bisschen kürzer noch als das letzte Mal.
Speaker: Kurz Unterhaltung zum Pflege.
Speaker: So, was ist die letzte Woche so passiert?
Speaker: Viel Bullshit.
Speaker: Ich habe mir zum Beispiel einen kleinen C gebrochen.
Speaker: Volle Kanüle.
Speaker: barfuß gegen so einen blöden Kommoden-Dings da oben.
Speaker: Man, Leute, kann ich mir sagen, das hat geknackt.
Speaker: Grün und blau, das Ding jetzt und hängt daneben.
Speaker: So, bin ins Krankenhaus gefahren?
Speaker: Natürlich nicht.
Speaker: Den machen die Leute im Krankenhaus, die hauen dir ein bisschen Tape drum und dann schicken sie sich wieder nach Hause und dann darfst du dafür auch noch im Rahmen deiner Selbstbeteiligung das auch noch abdrücken.
Speaker: Und da habe ich mir gesagt, nee, das ist nur der kleine Zeh.
Speaker: Das machst du nicht, das ist zu teuer und du bist ein Mann.
Speaker: Du stehst den Schmerz durch, das funktioniert.
Speaker: Ja, es tut aber doch ganz schön weh.
Speaker: Aber egal, vielleicht kennt ihr der eine oder andere, weiß wovon ich rede.
Speaker: Der kleine C ist echt übel, wenn du dir den brichst.
Speaker: Und dann, das Beste ist ja, dann fragen dich Leute, ey Alter, warum humpelst du denn so, was los?
Speaker: Und dann sagst du, jo, hab mir den kleinen Zeh gebrochen.
Speaker: Oh ja, meine Tochter hat das auch, sechs Wochen.
Speaker: Das ist genau das, was du dann hören willst.
Speaker: Das, was sechs Wochen dauert, bis der Spaß dann irgendwie mal wieder zusammengewachsen ist.
Speaker: Hoffentlich.
Speaker: So, das war das.
Speaker: War sonst noch was?
Speaker: Ja, bestimmt.
Speaker: Dann war ich auf Social Media unterwegs.
Speaker: Und ihr wisst ja, ich komme ja aus Berlin.
Speaker: Fangen wir doch mal so an.
Speaker: Wie bin ich nach Berlin gekommen?
Speaker: Mit dem Auto.
Speaker: Und ich komme ja aus einem kleinen Kaff.
Speaker: Und wenn du da das Wort Kreisverkehr damals in den 90ern oder Ende der 90er gehört hast, dann war Kreisverkehr einspurig.
Speaker: Wupp, wupp, wupp einmal rum und da wieder raus und zack, durchbiste.
Speaker: Das hat hier in Berlin ganz andere Dimensionen, habe ich dann feststellen dürfen.
Speaker: Da bin ich dann mit meinem kleinen Polo-Coupé ganz stolz nach Berlin rin, über der A2 und welcher Autobahn das da auch immer noch war und dann habe ich die falsche Ausfahrt erwischt.
Speaker: Dann kam die große Touri-Tour.
Speaker: 17.
Speaker: Juni, großer Stern, Brandenburger Tor.
Speaker: Leute, ich war schweißgebadet.
Speaker: Als ich in dem Kreisverkehr gelandet bin, am großen Stern, nee, das war, dass ich da lebend rausgekommen bin, das ist schon ein Wunder.
Speaker: Und dann irgendwann doch im Laufe des Tages am Ziel angekommen.
Speaker: Aber dann, als ich dann hergezogen bin, das Erste, was ich gemacht habe, war Auto abmelden und weg.
Speaker: Nie wieder Autofahren.
Speaker: Blöde ist nur, was ich dann festgestellt habe, ist ÖPNV in Berlin als der Uni unbedingt.
Speaker: Ja, gibt Verbindungen, die sind in Ordnung.
Speaker: Pünktlichkeit, ist auch nicht so, zumindest bei S-Bahn so das Ding, aber funktioniert schon einigermaßen.
Speaker: Aber du hast Bahnlinien hier in Berlin.
Speaker: Nee, wenn du da morgens im Berufsverkehr unterwegs bist, da ist es echt besser, Nase zu halten, Ohren zu und einfach Augen zu und durch.
Speaker: Da riecht es teilweise in den Waggons echt nach Urin und was weiß ich nicht alles.
Speaker: Und da laufen auch Leute rum.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, an diesen Stellen muss ich sagen, ist Berlin doch lost.
Speaker: Aber so lost, wie es da draußen gerade gemacht wird, ist es nicht.
Speaker: Natürlich hat diese Stadt ihre Probleme, ganz klar.
Speaker: Aber welche Stadt hat denn das nicht?
Speaker: Und welche Stadt gerade unten im Ruhrgebiet, Dortmund zum Beispiel, schöne Grüße an Justin und alle, die Sie da unten kennen, ist,
Speaker: Auch ihren Wandel, gerade der Ruhrpott generell, als es hieß Kohle, das war's.
Speaker: Und nichts mehr mit Zeche und jetzt müssen wir uns was anderes anfallen lassen.
Speaker: Das war auch eine schwierige Zeit und genau in so einer Zeit steckt Berlin auch gerade.
Speaker: Oder wieder mal.
Speaker: Denn Berlin war vor dem Mauerfall eine hochkreative Stadt.
Speaker: Also wenn wer sich ein bisschen in der Musikszene auskennt, dem werden ja Namen wie Depeche Mode, U2 und David Bowie sicherlich was sagen.
Speaker: Die waren alle hier.
Speaker: Und die waren alle schwer begeistert von ihrer Zeit, die sie hier in Berlin erlebt haben.
Speaker: Und sie sagen, sie haben da ihre kreativste Phase gehabt.
Speaker: Natürlich war Berlin zu der Zeit auch nicht sauber und hatte da seine Problemecken.
Speaker: Und trotzdem war das nie so ein Riesenthema, wie es heute ist.
Speaker: Na klar, Social Media.
Speaker: Ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich sage, Social Media in dieser Form jetzt nie geben dürfen.
Speaker: Aber es gibt es jetzt leider und da müssen wir irgendwie durch und da müssen wir mit umgehen können.
Speaker: Und das ist eben das Problem, was wir nicht können.
Speaker: Und das ist ja auch etwas, was mich in der letzten Woche so Ja, ich bin auch auf Social Media unterwegs, das geht ja nicht anders Bist du ja gefangen in dieser Bubble Bis du da nicht drin hast, weißt du nicht mehr, was los ist in der Welt Obwohl, wenn du da drin bist, weißt du auch nicht, was los ist in der Welt Weil vieles ist ja wirklich Fake News und alternative Fakten, was da so unterwegs ist
Speaker: Und viele haben da nur ihre Halbwahrheiten, weil sie irgendwo eine Headline gelesen haben und sich daraus dann eine Meinung gebildet haben.
Speaker: Und hätten sie dann doch den ganzen Text gelesen, hätten sie gemerkt, dass es doch um was anderes geht.
Speaker: Ja, aber das ist so, wie es ist.
Speaker: Und also müssen wir damit jetzt umgehen, verantwortungsbewusst und selbstkritisch.
Speaker: Alles Punkte, die wir eigentlich gar nicht mehr so richtig können, oder?
Speaker: Ich kann mich noch an die Corona-Pandemie erinnern.
Speaker: Oh, ganz großer Bogen.
Speaker: Wo wir es nicht aus Eigenverantwortung und Verantwortung anderen gegenüber geschafft haben, Masken zu tragen.
Speaker: Weil wir haben uns auf der einen Seite da selbst mit geschützt, diesen blöden Virus nicht zu kriegen.
Speaker: Und auf der anderen Seite haben wir unsere Mitbürger geschützt, falls wir dieses Virus doch in uns tragen und es dann nicht weiterverbreitet haben.
Speaker: Aber das haben wir auch ohne Zwang von oben oder Druck von oben auch nicht hinbekommen.
Speaker: Und das ist irgendwo so in der Gesellschaft hängen geblieben, denn heute schreien wir ja Spritpreise so hoch, das war ja auch letzte Woche und davor die Woche.
Speaker: Und Spritbeisuch, lieber Staat, tu etwas und mach den Sprit wieder billiger, damit ich auch weiterhin meine 500 Meter mit meinem dicken SUV von meiner Haustür bis zum Lidl oder Revo oder was weiß ich nicht, welchen Supermarkt fahren kann.
Speaker: Und anstatt mal zu sagen, okay, ist jetzt so und vor allem unsere Regierung hat uns da ja nicht reingeritten, sondern das war ja der Vollhorst da hinten aus dem weißen Haus.
Speaker: der da gemeint hat, Iran könnte ich auch mal, wenn ich einen Krieg anzettel, kann ich auch einen Krieg wieder beenden und dann habe ich wieder einen Krieg, den ich beendet habe, den ich meiner Vita hinzufügen kann.
Speaker: Ja, so muss man ja mal denken.
Speaker: Der Mann hat ja auch nicht alle Latten am Zaun und es ist eine Gefahr für die Menschheit.
Speaker: Und ihr merkt schon, ich habe mich auf diesen Podcast überhaupt nicht vorbereitet.
Speaker: Ich komme von Hübsken auf Skübsken oder wie das heißt.
Speaker: Aber das kann ich gut.
Speaker: Das ist etwas, was ich gut kann.
Speaker: Aber in diesem Zusammenhang mit Donald Trump kann ich ja sagen, ich bin ja großer Bruce Springsteen-Fan und vor dem Mann ziehe ich echt absolut den Hut.
Speaker: Wie der auf seiner Tour den...
Speaker: die Locke da in die Föhnwelle da im Weißen Haus angreift und attackiert.
Speaker: Und wie er das auf seinen Live-Shows rüberbringt, finde ich einfach nur klasse.
Speaker: Und ich wüsste jetzt mal ganz ehrlich, kein Musiker oder Künstler, ja gut, Schauspieler gibt es dann noch den einen oder anderen.
Speaker: Ich komme jetzt gerade nicht auf den Namen.
Speaker: Altersbedingt bin ich, oh Gott, wie heißt er denn gerade?
Speaker: Ich komme nicht drauf.
Speaker: Ist euch egal.
Speaker: Der greift also Donald Trump auch häufig an und wird dafür natürlich auch von Donald Trump hart kritisiert.
Speaker: Ich komme echt nicht auf den Namen.
Speaker: Boah, Leute, muss ich mir Gedanken machen?
Speaker: Ich habe mal was zugegeben, aber ich kriege es jetzt nicht hin.
Speaker: Ich kriege ihn jetzt nicht.
Speaker: Mir fällt er jetzt gerade nicht ein.
Speaker: Ganz bekannter US-Schauspieler.
Speaker: Schon ein paar Tage älter, aber vielleicht so im Laufe der Zeit komme ich nochmal drauf.
Speaker: Das macht mir jetzt aber doch ehrlich Gedanken.
Speaker: Äh,
Speaker: Nee, fällt mir nicht ein.
Speaker: Da fehlt mir jetzt die Pottperle.
Speaker: Die wüsste es jetzt.
Speaker: Aber nein, der habe ich ja gesagt, die soll sich bitte noch ausruhen.
Speaker: Ja, Eigentor geschossen.
Speaker: Kommt davon.
Speaker: Ja, Tomek.
Speaker: Ja, komm da jetzt halt durch.
Speaker: Ich komm wirklich nicht auf den Namen.
Speaker: Aber egal, lassen wir es.
Speaker: Aber bleiben wir bei Bruce Springsteen, dessen Namen fällt mir ein.
Speaker: Wie er da um sein Land kämpft, dass das nicht in die Autokratie abrutscht oder in ein neues Königreich, wenn man so will, so sieht es ja fast aus, finde ich schon beeindruckend und hochgradig Respekt.
Speaker: So, wie bin ich jetzt auf Bruce Springsteen und Donald Trump gekommen?
Speaker: Ich habe keinen Dunst.
Speaker: Also das ist heute echt der Blackout-Podcast, den ich hier gerade mache.
Speaker: Und ich habe auch so gefühlt, wie langweil er euch bestimmt ist, bis zum geht nicht mehr, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Aber, ja, was waren noch so die Worte?
Speaker: Ach, bei den hohen Spritpreisen war ich, dass da gar nicht unsere Regierung für verantwortlich war, sondern der Honk aus dem Weißen Haus, der ja meinte, den Iran überfallen zu müssen.
Speaker: Wieder mal mit fadenscheiniger Begründung im Irak damals unter George W. Bush waren es irgendwelche...
Speaker: Giftgas-Klotten, die der Irak hatte, die er natürlich nicht hatte.
Speaker: Im Iran ist es die Atombombe.
Speaker: Hat der Iran wahrscheinlich auch noch nicht.
Speaker: Aber was sich Trump da im Vorfeld geleistet hat, ein ganzes Volk auslöschen zu wollen, das geht mal ja nicht.
Speaker: Und da kommt dann jetzt mal ein richtiger Aufreger.
Speaker: Hier der Generalsekretär der NATO, Rutte.
Speaker: boah, sag mal, ist eigentlich im Rektum von Donald Trump noch irgendwo Platz?
Speaker: Da sind sie doch mittlerweile alle drin.
Speaker: Merz, Rutte, was weiß ich nicht noch, gut, von den Leuten aus seiner Administration, da war es sowieso, die sind da auch schon alle drin und haben sich da häuslich niedergelassen, aber
Speaker: Rutte, der da meinte, ganz Europa steht ja voll hinter Donald Trump.
Speaker: Nö, ich stehe nicht hinter Donald Trump.
Speaker: Ich finde den total überflüssig.
Speaker: Und da sollte es ganz dringend ein Amtsenthebungsverfahren wegen geistiger Umnachtung geben, dass der Mann da seines Amtes enthoben wird, weil der ist eine Gefahr für den Weltfrieden.
Speaker: Und Europa mittendrin.
Speaker: Deswegen kann man nicht sagen, ja, Donald...
Speaker: dass du den Iran angegriffen hast und die Straße von Hormuz, ja, das verstehen wir ja voll und ja, ist schon in Ordnung, dass du das gemacht hast und ganz Europa steht hinter dir.
Speaker: Also so viel Scheiße kann man auf einem Haufen gar nicht mehr ertragen, was man da lesen muss.
Speaker: Anstatt da mal irgendwie, ja, das ist vielleicht Diplomatie, klare Kante, kann man da vielleicht nicht unbedingt reden, aber das ist eben, das passiert eben, wenn man sich jahrelang oder jahrzehntelang auf den Amerikaner verlässt, dann kriegst du jetzt bei Somhonk natürlich die Quittung, wenn du in Europa lebst.
Speaker: Denn
Speaker: zu sagen, ja, wir brauchen ja den Amerikaner, weil sonst sind wir ja nicht verteidigungsfähig und wir brauchen ja die Atomraketen und den atomaren Schutzschirm, nennen wir mal so, den atomaren Schutzschirm der Amerikaner, damit uns der böse Russe nicht angreift oder wer auch immer.
Speaker: Ja, ich kann mich noch daran erinnern, damals die ganzen Ostermärsche der Friedensbewegung, keine Pershing 2 war auf deutschem Boden oder sonst irgendwas.
Speaker: Ja, es wäre aber vielleicht ganz gut gewesen, wenn wir auch als europäische
Speaker: Länder unseren eigenen atomaren Schirm aufgebaut hätten und auch unseren Iron Dome, wie er dann ja bei den Amerikanern, bei den Israelis heißt.
Speaker: Sowas hätten wir auch gebraucht, haben wir nicht, müssen uns wieder auf den Amerikaner verlassen.
Speaker: Wir Europäer kriegen genauso wenig auf die Ketten wie wir Deutschen auch und damit meine ich nicht unbedingt die Politik, sondern uns als Bürger selbst.
Speaker: Wir haben es ja mit der Eigenverantwortung auch nicht so.
Speaker: Wir schreien ja auch sofort nach der Politik, anstatt mal irgendwie selber aktiv zu werden oder mal gucken, was wir vor unserer eigenen Haustür für den Dreck wegkehren können.
Speaker: Das können wir ja auch nicht.
Speaker: Wir meckern ja halt.
Speaker: Wo kommt das eigentlich weg, dass wir so unzufrieden sind, dass wir
Speaker: So über jede Kleinigkeit gleich auf die Barrikaden gehen.
Speaker: Wenn es um die Wehrpflicht geht, dann eskaliert das Internet schon wieder, dass man das Gefühl haben könnte, gleich spricht Merz die Mobilmachung aus, weil wir Donald Trump in irgendeinem Konflikt helfen müssen.
Speaker: Ich verstehe es nicht.
Speaker: Könnt ihr mir das mal in den Kommentaren vielleicht irgendwo mal erklären?
Speaker: Warum?
Speaker: Das würde mich wirklich persönlich mal interessieren.
Speaker: Warum eskalieren wir?
Speaker: Warum gehen wir sofort so hoch und anstatt mal Dinge zu hinterfragen und einmal ganz gepflegt durch die Hose zu atmen und zu sagen, ja, das ist ja nur jetzt mit den drei Monaten abmelden, das ist ja auch so ein Witz, mit den drei Monaten abmelden,
Speaker: Das war schon immer so, das ist nur jetzt reaktiviert worden, also mal tief durchatmen, ist keine Mobilmachung und wir müssen auch nicht für diesen Start in den Krieg ziehen, denn die NATO ist immer noch ein Verteidigungsbündnis und solange uns keiner angreift, müssen wir auch nicht zur Waffe greifen, so Punkt.
Speaker: Und das verstehe ich eben nicht, dass die Gesellschaft da so eskaliert.
Speaker: Und sagen wir doch mal ehrlich, die, die da am meisten rumgebrüllt haben, die können sich das überhaupt nicht leisten, drei Monate am Stück ins Ausland zu reisen.
Speaker: Deswegen finde ich das auch schon wieder so eine Hysterie, die da draußen unterwegs ist, die ich nicht nachvollziehen kann.
Speaker: Warum?
Speaker: Vielleicht sollten wir mal alle, ich meine, Cannabis ist ja frei gegeben, vielleicht sollten wir alle mal irgendwie ein Wochenende, kein autofreies Wochenende, sondern das Wochenende mal einen gepflegten Joint durchziehen und mal wieder komplett entspannt durch die Weltgeschichte zu gehen und uns nicht über jede Kleinigkeit so zu echauffieren, wie wir das gerade tun.
Speaker: Wie zum Beispiel...
Speaker: dass es da im Netz wieder rund geht, wie man Berlin hasst und dass man Berlin hasst, weil es ja eine Lost City ist und alles hier ja scheiße ist und ja, natürlich läuft hier nicht alles rund, der Wohnungsmarkt ist überhitzt, die Kriminalitätsrate, ja, versuchen wir aber auch gerade in den Griff zu bekommen, nur durch zwölf Bezirke, die du da unter einen Hut bekommen musst, wird es natürlich schwierig und gesellschaftlich das Thema Vielfalt, Vielfalt ist eine geile Sache, finde ich super.
Speaker: Vielfalt finde ich absolut in Ordnung, aber vielleicht sollte man uns Bürger einfach mal die Vielfalt einfach so leben lassen, ohne uns vorzuschreiben, wie wir sie zu leben haben, dann wird es vielleicht auch ein bisschen entspannter, denn durch diese gesamte Vielfalt bremst sich die Politik ja auch aus, weil sie dann immer sagen muss, denen dürfen wir jetzt nicht auf die Füße treten, denen allerdings auch nicht.
Speaker: Wie groß ist die Community?
Speaker: Verlieren wir da Wählerstimmen?
Speaker: Oder wie groß ist jene Community?
Speaker: Gewinnen wir da Wählerstimmen dazu?
Speaker: Das ist verdammt schwierig.
Speaker: Also Politiker möchte ich aktuell nicht sein.
Speaker: Erstens mal könnte ich es auch gar nicht.
Speaker: Ich wäre wahrscheinlich noch schlechter als der Merz.
Speaker: Das, was ich dem Mann hoch anrechne, ist, dass er es wirklich geschafft hat, noch schlechter dazustehen als Olaf Scholz.
Speaker: Das musste auch erst mal schaffen.
Speaker: Und ja, und da finde ich es ja, da schlage ich jetzt mal gerade eine ganz elendige Brücke, den muss ich auch noch loswerden, über Friedrich Merz meckern und sagen, die CDU ist nur für die Reichen und uns kleinen Leute haben sie ja vergessen und die SPD will ja mit dem kleinen Mann auch nichts mehr zu tun haben, die kümmern sich ja jetzt auch nur noch um die Besserverdienenden, sage ich mal jetzt so in Anführungsstrichen.
Speaker: Deshalb wähle ich jetzt mal AfD.
Speaker: Also so blöd musste ehrlich mal sein.
Speaker: Denn wenn es eine Partei für den reichen Mann gibt, dann ist es die AfD.
Speaker: Muss man so stehen lassen.
Speaker: Und wenn man sich auch nur ansatzweise mit dem Wahlprogramm der AfD auseinandersetzt, müsste man sagen, oh nee, bitte nicht.
Speaker: Also wenn man möchte, also gefühlt habe ich ja so, denke ich ja, geht es mit Deutschland gerade so,
Speaker: schrittweise ein bisschen bergab, weil unsere Politiker gar nicht mehr in der Lage sind, irgendwie mal auf die, mal richtig auf die Kacke zu hauen und mal richtig sagen, es ist die Reiche, die da, unsere Wirtschaftsministerin, die ist ja auch eine Totalversagerin, also das ist ja auch ein Totalausfall, diese Dame, die kann ja auch nicht richtig kommunizieren.
Speaker: Ich könnte mir vorstellen, die meint eigentlich ganz was anderes als das, was sie sagt.
Speaker: Wenn sie meint, was sie sagt, dann erst den Glückwunsch, dann gehört diese Frau auch ihres Amtes enthoben.
Speaker: Ähm,
Speaker: Aber dann zu sagen, ich wähle die AfD, denn die macht ja die Reichen noch reicher, die Armen noch ärmer.
Speaker: Und das Schlimme ist, dann geht es mit Deutschland mal richtig schnell bergab.
Speaker: Und ich habe letztens irgendwo im letzten Wahlplakat irgendwo gesehen, bei irgendeinem Podcaster, ähm,
Speaker: dass die deutsche Staatsbürgerschaft sollten zukünftig nur noch Leute bekommen, die flüssiges Deutsch sprechen können, dann frage ich mich, dann müsste man euch die Staatsbürgerschaft auch schon mal gleich entziehen, die dieses Wahlplakat entworfen haben, denn das heißt fließendes Deutsch und nicht flüssiges Deutsch.
Speaker: Flüssig kann der Stuhlgang morgens sein, aber nicht die Sprache.
Speaker: Dit ist schon mal das eine.
Speaker: Also wie gesagt, also persönlich sage ich es ganz ehrlich, mir macht die Stimmung im Volk gerade wirklich Sorge, was die AfD angeht.
Speaker: Und ich kann nur jedem empfehlen, guckt euch dieses Wahlprogramm der Saar-Partei bitte ganz genau an, weil es kann nämlich durchaus sein, wenn ihr Freunde mit Migrationshintergrund habt,
Speaker: dass die bei einer AfD-Regierung dann mal nicht mehr eure Freunde sind und weg sind.
Speaker: Und so ein Scheiß und so ein Bullshit hatten wir schon mal.
Speaker: Und den brauchen wir kein zweites Mal.
Speaker: Und ich hoffe, dass wir da mal daraus gelernt haben und wirklich genauer hingucken, dass das mit der Partei nicht geht.
Speaker: So, Leute.
Speaker: Also das geht gar nicht.
Speaker: Also AfD geht gar nicht.
Speaker: CDU ist im Moment auch schwierig, aber ist immer noch die bessere Alternative als das blaue Sockse da.
Speaker: Und...
Speaker: SPD, wenn die es auch nicht bald gereilt kriegen unter Klingbeil, dann ist die, ja, das wird schwierig.
Speaker: Ich möchte gar nicht drüber nachdenken, nein.
Speaker: Ich möchte gar nicht drüber nachdenken, auf was wir dazu steuern.
Speaker: So, nö, haben wir jetzt auch genug drüber gequatscht.
Speaker: War sonst noch was?
Speaker: Nee, ich glaube, das war alles.
Speaker: Also war eine recht heftige Woche.
Speaker: Und ja, ich dümpel da ja noch immer bei meiner Weiterbildung rum.
Speaker: SAP, boah, was ein Thema.
Speaker: Hätte ich das im Vorfeld gewusst, dann hätte ich den Kurs ja nicht belegt.
Speaker: Ist schwierig.
Speaker: Gibt bestimmt Leute unter euch, die SAP ganz toll finden.
Speaker: Ich denke mal, im Berufsalltag ist das bestimmt auch gar nicht mal so schlecht, weil es sehr effektiv ist.
Speaker: So wie gesagt, ein gutes Programm.
Speaker: Und das kommt aus Deutschland.
Speaker: Das finde ich immer richtig gut.
Speaker: Das hat, ja, Deutsch, nee, soll man ja gar nicht glauben, dass wir sowas auch können.
Speaker: Aber das ist auch wirklich so ziemlich das Einzige, was wir wirklich groß, global und so auf die Ketten gekriegt haben.
Speaker: Global ist ein Global Player, SAP, ja, bestimmt.
Speaker: Aber das muss man dann wirklich mal sagen.
Speaker: Aber wirklich, diesen Lehrgang hätte ich mir echt schenken können.
Speaker: Und jetzt geht es ja, wenn ihr heute Morgen, Montagmorgen oder in der Woche...
Speaker: Hammer eigentlich, wer die Kalender braucht, weiß ich gar nicht.
Speaker: Ist aber egal.
Speaker: Diesen Podcast hört, bin ich ja schon in meiner Prüfungswoche.
Speaker: Und ich kann nicht sagen, ich bin so weit von froh, wenn ich Freitag da die Prüfung habe.
Speaker: Und es ist im Moment sowas von Rille, ob ich die bestehe oder nicht.
Speaker: Das geht mir eigentlich relativ am Arsch vorbei.
Speaker: Aber
Speaker: Ja, wenn der Lehrgang dann auch, wenn ich den auch hinter mir habe, dann bin ich echt zufrieden.
Speaker: Dann habe ich alles, was ich brauche.
Speaker: Und dann schauen wir mal, wie die Welt, wie es weitergeht.
Speaker: Aber das ist so ein trockenes Thema.
Speaker: Da hat Justine mit ihrem E-Commerce-Manager echt besser getroffen.
Speaker: Die hat da im Vorfeld eher nachgedacht, was sie da, wie sie sich da weiterbildet.
Speaker: Ich habe da ein bisschen gepennt.
Speaker: Ich habe mich davon einblenden lassen, dass auf dem Arbeitsmarkt wird SAP gefragt wie nichts anderes.
Speaker: Und wenn du SAP kannst, dann bist du gefragt.
Speaker: Das Problem ist nur das, was wir da gerade mit SAP lernen, das wird dir auf dem Arbeitsmarkt nicht wirklich weiterhelfen und der Arbeitsmarkt ist ein komplexer und ein komplizierter geworden.
Speaker: Auch da sollten wir vielleicht uns mal wieder aufs Wesentliche konzentrieren, da finde ich es ja immer lustig.
Speaker: dass Recruiter ja mit KI-geschriebene oder mit Unterstützung von KI-geschriebene Bewerbungen gleich mal aussortieren, aber gleichzeitig in ihren Ausschreibungen drinstehen, KI-Kenntnisse wären wünschenswert.
Speaker: Ich finde es eine Riesensauerei zu sagen,
Speaker: KI wünschenswert und dass man sich aber als Recruiter rausnimmt, KI nutzen zu dürfen, um Bewerbungen rauszuschmeißen, aber du als Bewerber darfst deine Bewerbung nicht mit KI-Unterstützung schreiben.
Speaker: Hallo, merkt ihr nochmal was?
Speaker: Auch da, atmet mal gepflegt durch die Hose und werdet auch mal da entspannter, denn diese ganze Geschichte mit dem Führungspersonal, also Führungspersonal, Blödsinn, Bullshit, ich meine natürlich Fachkräftemangel,
Speaker: Das ist auch so ein Ding.
Speaker: Wir haben keinen Fachkräftemangel.
Speaker: Vielleicht in manchen Bereichen ja, aber der ist hausgemacht.
Speaker: Wir haben da draußen viele, viele gute Leute, aber die finden keinen Job, weil die Unternehmen und die entsprechenden Personalabteilungen da die eierlegende Wollmilchsau suchen.
Speaker: Und das kann nicht funktionieren, auch da.
Speaker: Das ist etwas...
Speaker: Da kann auch die Politik nichts für, da sind die Unternehmen für zuständig.
Speaker: Aber da wird wahrscheinlich auch wieder nach Politik geschrieben, kommen wir mal ein paar Gesetze, die so ist.
Speaker: Nee, das ist Sache der Unternehmen.
Speaker: Und die sollten vielleicht auch mal wieder back to the roots und auch mal merken, dass Mitarbeiter ihr größtes Gut sind.
Speaker: Ohne gute Mitarbeiter und motivierte Mitarbeiter geht jedes Unternehmen den Bach runter.
Speaker: Und ich finde es auch schon ziemlich grenzwertig, dass alle die, die ja aus dem Bürgergeld raus wollen und in die Arbeitswelt wieder rein wollen, sich auch noch mit denen auseinandersetzen wollen, die sich in ihren Unternehmen nicht mehr wohlfühlen.
Speaker: weil irgendwie der Job zu langweilig ist, irgendwie, dass die Mitarbeiter zu grottig sind, die Kollegen, dass alles nicht funktioniert und dass alles so anstrengend ist und da dieses berühmt-berüchtigte Job-Hopping und, ähm, ja, die kommen dann auch noch auf den Arbeitsmarkt und drängen da drauf und, ähm,
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Deswegen, das ist ja der Punkt, ich denke auch mal, dass es ein Recruiter wirklich fertig bringt, nur auf Papier geschriebenen, schwarz-gelben Dortmund-Fan in irgendein Unternehmen zu stecken, wo nur Schalke-Fans unterwegs sind.
Speaker: Nur weil es irgendwie auf dem Papier gepasst hat.
Speaker: Menschlich passt das überhaupt nicht und detiert nicht.
Speaker: Und andersrum natürlich auch nicht.
Speaker: Aber
Speaker: Das wäre in Berlin nichts anderes, wenn du in ein härter geführtes Unternehmen versuchst, jemanden zu packen, nur weil er die Skills mitbringt, aber eigentlich Union-Fan ist.
Speaker: Das geht auch nicht.
Speaker: Aber das würden die Recruiter echt fertig bringen, nur weil es auf Papier passt.
Speaker: Und da läuft schon eines aus dem Ruder.
Speaker: So, jetzt habe ich mich fast 25 Minuten über die letzte Woche, was ich da so erlebt habe, ausgekotzt.
Speaker: Ich bin von A nach C, D war anstrengend.
Speaker: Gibt ihr mir noch sicherlich recht.
Speaker: Deswegen lasst euch nicht abschrecken.
Speaker: Die nächsten Folgen werden wieder jens anders, wenn die Justine wieder dabei ist.
Speaker: Dann wird sich wieder gezofft.
Speaker: Aber das sind so Dinge, die ich mal loswerden wollte.
Speaker: Und dann habt ihr mich auch mal jetzt so ein bisschen zu meiner Einstellung kennengelernt.
Speaker: Ist vielleicht für die folgenden Sendungen auf diesem Kanal gar nicht mal so schlecht.
Speaker: So, das war es jetzt aber wirklich.
Speaker: Mehr als 25 Minuten tue ich euch das hier nicht an.
Speaker: Ich wünsche euch eine schicke Zeit.
Speaker: Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr langweilt und habe vielleicht bei der einen oder anderen Geschichte zum Nachdenken angeregt, Überdenken oder was auch immer.
Speaker: Und deshalb lasse ich euch jetzt mal mit.
Speaker: Ja, macht, was ihr wollt heute und macht es gut.
Speaker: In diesem Sinne, wir hören uns in der nächsten Folge wieder.
Speaker: Ciao, ciao.





