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Wir lügen uns alle an! – Freundschaft zwischen Mann & Frau?

Die Pott Perle × Berliner Schnauze
Die Pott Perle × Berliner Schnauze

43 plays · Mar 23, 2026

Kann ein Mann und eine Frau wirklich einfach nur befreundet sein – oder machen wir uns da alle was vor? In Folge 3 gehen wir genau dieser Frage auf den Grund – und diesmal knallt’s ein bisschen mehr als sonst. Tomek ist ganz klar: Freundschaft zwischen Mann und Frau funktioniert nicht. Punkt. Ich dagegen sehe das komplett anders – und genau da wird’s spannend. Wir reden über eigene Erfahrungen, unangenehme Wahrheiten und Situationen, die wahrscheinlich jeder schon mal erlebt hat… aber keiner so richtig ausspricht. Zum Ende hin wird’s dann noch etwas deeper: Wir streifen auch das Thema Beziehungen außerhalb klassischer Rollenbilder und schauen kurz in Richtung LGBTQ – und was das Ganze vielleicht nochmal verändert. Eine Folge zwischen Realtalk, Meinung und ein bisschen Chaos. Perfekt für den Weg zur Arbeit – oder wenn du mal ehrlich zu dir selbst sein willst.

Transcript

Speaker: Die Pottperle und Berliner Schnauze.

Speaker: Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.

Speaker: Und das letzte Wort meistens umkämpft.

Speaker: Hey, meine süßen Schnatterbienten.

Speaker: Da sind wir wieder, da seid ihr wieder.

Speaker: Bei eurem Lieblings-Podcast.

Speaker: Mit dabei ich natürlich, eure super süße Justine.

Speaker: Wer auch sonst?

Speaker: Und den haben wir noch dabei, den Tomik.

Speaker: Tomek?

Speaker: Mahlzeit.

Speaker: Mahlzeit.

Speaker: So, heute haben wir ein ganz spektakuläres Thema, was ich finde.

Speaker: Wir haben uns schon so ein bisschen gebissen und so kamen wir auch eigentlich auf das Thema.

Speaker: Freundschaft zwischen Mann und Frau finde ich ja super spannend.

Speaker: Ich glaube, das ist das erste Mal, dass wir uns so richtig diskutieren können heute, würde ich behaupten.

Speaker: Könnte passieren, ja.

Speaker: Feedback mal ganz kurz zu dem letzten Podcast.

Speaker: Also wir haben in Zukunft auf jeden Fall vor, dass wir mal so ein bisschen die Themen so ein bisschen lockerer gestalten, vielleicht auch mal ein bisschen spannender.

Speaker: Also die ganze True-Crime-Geschichte, die kommt ja auch noch auf uns zu.

Speaker: Da haben wir auch schon richtig Bock drauf.

Speaker: Da müssen wir uns noch so ein bisschen einig werden.

Speaker: Aber Ed kommt, Ed läuft.

Speaker: Aber zurück zum heutigen Thema.

Speaker: Also, und ich bin ja gespannt auf deine Meinung, Tom Heng, muss ich ein bisschen gestehen.

Speaker: Was ich dich gerne fragen wollen würde, was heißt denn überhaupt für dich im Allgemeinen Freundschaft?

Speaker: Was bedeutet Freundschaft für dich?

Speaker: Freundschaft zum einen auf jeden Fall Vertrauen.

Speaker: Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, also alles was dazu gehört und auch füreinander da zu sein, wenn es mal schwierig wird.

Speaker: Also dass man sich auf den anderen verlassen kann.

Speaker: Und ja, das wäre für mich Freundschaft.

Speaker: Also wenn ich sage, dass

Speaker: ist mein bester Freund oder meine beste Freundin, dann bin ich für diese Person auch da, wenn sie in Schwierigkeiten gerät.

Speaker: Und wenn ich dann im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen kann, dann werde ich das dann auch tun.

Speaker: Und genau da setzt nämlich nachher irgendein Punkt an in dieser Diskussion.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das ist ja auch nochmal ein Thema, will ich mal kurz mit reinwerfen.

Speaker: Das ist nämlich heute mein Podcast hier.

Speaker: Tomek ist heute

Speaker: Mein Gast.

Speaker: Ganz einfache Geschichte.

Speaker: Ich habe hier heute die Hosen an, wollten wir schon mal klarstellen.

Speaker: Freundschaft, was bedeutet denn Freundschaft für mich?

Speaker: Ja, genau, so ziemlich dasselbe.

Speaker: Freundschaft, also man kennt das ja bestimmt so aus der Jugend, da hat man ja immer so gesagt, boah, ich habe voll super krass viele Freunde und so.

Speaker: Nee, Pustekuchen.

Speaker: Heutzutage würde ich echt sagen,

Speaker: Ich will jetzt nicht anfangen zu zählen, aber ich glaube, ich habe so eine Handvoll Freunde, wo ich weiß, okay, da kann ich auch drei Uhr nachts anrufen und die sind auf jeden Fall für mich da.

Speaker: Eine Person sticht da für mich natürlich ganz besonders heraus, das ist meine beste Freundin.

Speaker: Da muss ich aber auch echt sagen, die kenne ich halt schon seit der ersten Klasse.

Speaker: Wir sind seit fast 26 Jahren wirklich Besties und

Speaker: Und das ist irgendwie, ja, das ist also wirklich mein Ein und Alles.

Speaker: Und da würde ich auch im Leben nichts drüber kommen lassen.

Speaker: Wenn die bei mir nachts drei Uhr vor der Tür stehen würde mit einer Knarre und mit einer Maske und sagt, du kommst jetzt mit und du fragst gar nicht, würde ich mich gar nicht trauen, würde ich Schuhe anziehen und mit runter gehen.

Speaker: Ja gut, unter Waffengewalt ist das ja auch irgendwie, ne?

Speaker: Nein, also da... Das ist für eine Freundschaft, wenn die Freundin mit einer Knarre vor der Tür steht und sagt, du kommst jetzt mit.

Speaker: Ja, also für die würde ich jeden verbuddeln, sagen wir es mal so.

Speaker: Ja, also da fehlt halt auch irgendwie was so ein bisschen so... Also irgendein Wort fehlt da im Dunen für mich, zwischen beste Freundin und leibliche Schwester kann es halt einfach nicht sein, weil ist nicht.

Speaker: Das wüsste ich halt.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Nichts genau, das weiß man nicht.

Speaker: Doch, ich glaube, das wissen wir schon.

Speaker: Auch wenn auch in der Kindheit vieles gleichgelaufen ist, aber da, da, nee.

Speaker: Nennen wir das Ganze doch vielleicht mal Seelenverwandtschaft oder sowas.

Speaker: Ja, das auch, natürlich.

Speaker: Das sowieso.

Speaker: Guck mal, und da sind wir jetzt schon wieder fast vom Thema abgeschweift, war Astra, richtig gut.

Speaker: Zurück zum Thema.

Speaker: Das war nicht an mir.

Speaker: Nee, diesmal nicht, aber ich wollte auch einmal kurz meine Liebe bekunden.

Speaker: Gegenüber meiner Bestie.

Speaker: Die hört sich das nämlich auch immer an.

Speaker: Die ist eine treue Zuhörerin.

Speaker: Was ich aber auch... Und grüßt auch von mir an dieser Stelle.

Speaker: Schöne Grüße, Grüße.

Speaker: Ich muss aber auch echt wirklich sagen, und das ist mir schon früher aufgefallen, in welchem Alter spricht man da zwischen 15 und bis heute, ähm,

Speaker: Ich komme einfach richtig geil mit Männern klar, muss ich wirklich gestehen.

Speaker: Manchmal sogar ein bisschen besser als mit Frauen.

Speaker: Gerade wenn ich jetzt, ich muss keine neuen Freunde mehr kennenlernen, seien wir mal ehrlich, aus dem Alter bin ich raus.

Speaker: Klar, es ist super cool, wenn man dann doch irgendwie mal jemanden trifft und sagt, boah, du bist ja echt krass cool.

Speaker: So wie du, Tomek, ganz klar.

Speaker: Aber du bist ja auch keine Frau, oder?

Speaker: Nein, nein, werde ich auch nicht mehr werden, aber will ich auch gar nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, krass, jetzt habe ich den Fahnen verloren.

Speaker: Wo bin ich denn jetzt stehen geblieben?

Speaker: Verdammte Axt.

Speaker: Dass du beste Freundinnen, auch eher Frauen als Männer, du hast zwar.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Danke, super krass lieb von dir.

Speaker: Nee, mit Männern komme ich einfach wesentlich besser klar, wie gesagt, wenn ich neue Menschen kennenlerne.

Speaker: Ich glaube, das hat aber auch so ein bisschen den Hintergrund,

Speaker: Wie wir ja jetzt mittlerweile alle wissen, habe ich ja schon in der letzten Folge gespoilert, dass ich ja vom anderen Ufer bin und ich ja auch einfach Frauen echt toll finde.

Speaker: Meine Frau finde ich natürlich toll, ganz klare Geschichte, weil die hört auch zu.

Speaker: Und jetzt habe ich schon wieder den Fahnen verloren.

Speaker: Mein Gott, ey.

Speaker: Das musst du gleich alles rausschneiden, Traumig.

Speaker: Hier wird nichts geschnitten, das ist sowas von echt und authentisch.

Speaker: Scheiße, Kacke, verdammte.

Speaker: Wie kannst du denn immer deinen ganzen Text runterrasseln?

Speaker: Wie machst du das?

Speaker: Das ist ja anstrengend, das ist fuck, man, scheiße.

Speaker: Ich wollte auch nur, dass du das mal so ein bisschen mitbekommst, wie schwierig das teilweise ist.

Speaker: Mein Gott, ich muss mich entschuldigen, so eine Kacke, wirklich.

Speaker: Nein, das ist...

Speaker: Ganz ruhig, Justin, du kriegst das doch gewuppt.

Speaker: Ja, ich bin total nervös, heute schon total nervös, heute natürlich nicht.

Speaker: Du bist aus dem Tritt gekommen, als du bei deiner besseren Hälfte gelandet bist.

Speaker: Genau, die bringt mich immer.

Speaker: Bei deinem Outing, dass du auf der Anfassung an der Fahne bist.

Speaker: Ja, genau, da ist er wieder in der Fahne.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Ich glaube, daran liegt es auch einfach ein bisschen, weil ich halt eben auf Frauen stehe.

Speaker: behaupte ich einfach, dass es daran liegt, weil, wie kann man das jetzt so einen Heteroman erklären?

Speaker: Das ist halt einfach ein bisschen was anderes, weil ich glaube, ich persönlich, ich bin auch so 13,7% Mann, so ein bisschen manchmal, wann sage ich jetzt nicht, aber...

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Nein, in gewissen... Ja, ich weiß, was du meinst weiter.

Speaker: Aber auch so, wie man sich dann halt so ein bisschen gibt.

Speaker: Gibt natürlich auch super krass feminine Lesben und so und ich schlag meine Beinchen übereinander und so.

Speaker: Ich bin halt eher so die, die sich so... Ja, wir müssen jetzt hier nicht ins Detail gehen.

Speaker: Mal weiter.

Speaker: Mein Gott, ja, ist gut.

Speaker: Ich glaube, jeder weiß, was gemeint ist.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, aber, also, ich, wie gesagt, ich komme mit Männern super geil klar und ich habe, muss ich ja auch gestehen, jetzt gehen wir mal ein bisschen zurück, ich hatte ja mal früher einen besten Freund tatsächlich, aber zu meiner Verteidigung war ich damals noch ein bisschen verwirrt und stand ja auch noch teilweise auf Männer.

Speaker: Also das mal ganz kurz, um da auch so ein bisschen den Druck für mich herauszunehmen, mit dem habe ich auch heute gar keinen Kontakt mehr.

Speaker: da hat man sich halt früher kennengelernt, wer hätte es gedacht, was war das denn?

Speaker: Irgendeine Dating-App auf jeden Fall.

Speaker: Und irgendwie kam da aber nicht viel bei rum und wir dachten eigentlich, wir sind die ganze Zeit voll krass Freunde und so und war auch eigentlich so, dachte ich zumindest.

Speaker: Ich war auch in einer Beziehung und irgendwann hatte ich einen Heartbreak und wer hätte es gedacht, natürlich, also ich war ja am Boden zerstört dann,

Speaker: Und er kam dann vorbei als mein bester Freund.

Speaker: Und, surprise motherfucker, das Erste, was er gemacht hat, also ich lag halt im Bett am Heulen und er lag dann neben mir.

Speaker: Was hat er gemacht?

Speaker: Ja, hat mir gezeigt, was so ein guter Freund er ist.

Speaker: Er hat mich dann von hinten umarmt und das Erste, was er getan hat, hat mir an die Bubis gepackt.

Speaker: Und ich so, was machst du da?

Speaker: Und er so, ja, dich trösten.

Speaker: Und ich denke mir so, ja, alles klar, okay, cool, dann hätten wir das ja schon mal geklärt.

Speaker: Super.

Speaker: Wurms Klischee bedient.

Speaker: Meine Fresse, das war ja wirklich schlimm.

Speaker: Ja gut, dann muss ich aber auch sagen, also da bin ich nicht drauf eingegangen dann, aber irgendwie dachte ich mir so, naja, ist ja mein bester Freund und so, man versteht sich ja voll gut und so und so und so und ja, irgendwann hat man dann was miteinander getrunken, ja.

Speaker: Und mehr muss ich dann auch nicht sagen.

Speaker: Das war dann natürlich Fail des Jahres.

Speaker: Da ist dann auch niemals was draus geworden.

Speaker: Also das war eigentlich echt fatal, dass das so passiert ist, weil dadurch ist mehr oder weniger die ganze angebliche Freundschaft zerbrochen.

Speaker: Aber da muss ich halt echt sagen, da habe ich noch so eine gewisse Anziehungskraft gegenüber Männern gehabt.

Speaker: Was ich heute halt gar nicht mehr habe, so null, nada, niente.

Speaker: Und heute habe ich auch einen richtig, richtig guten Freund, muss ich wirklich sagen, den Bacho, liebe Grüße.

Speaker: Der ist echt astralen, der ist wirklich echt astralen.

Speaker: Und ich glaube, das ist wichtig, ganz am Anfang schon klipp und klar demjenigen zu sagen, ey pass auf,

Speaker: Das funktioniert nicht.

Speaker: Er wusste halt, dass ich auf Frauen stehe und ich muss wirklich sagen, der war nie irgendwie, dass man denkt, boah, Alter, das ist genau so einer, der sich dann hinter dich im Bett liegt und sagt, ich tröste dich.

Speaker: Gar nicht.

Speaker: Also es ist ein sehr, sehr, sehr respektvoller Mann und wirklich, also ich liebe ihn.

Speaker: Er ist wirklich ein ganz, ganz toller Kumpel und da weiß ich auch, dass er...

Speaker: für mich immer so, wie er es halt gerade kann, alles machen würde und ich würde auch irgendwie alles für ihn machen, was irgendwie meiner Macht dann stehen würde.

Speaker: Jetzt habe ich hier elf Minuten schon alles und jeden voll gelabert, kleine Therapiestunde abgehalten.

Speaker: Ja, das ist ja persönlich geworden.

Speaker: Ja, so ein bisschen deep heute mal auch.

Speaker: Ist auch einfach mein Thema heute, sage ich.

Speaker: Mich würde aber interessieren, hattest du denn schon mal irgendwie eine Freundin, wo du sagst, ach ja...

Speaker: Nur so?

Speaker: Also irgendwoher muss ja dein Gedanke kommen, dass du sagst, nee, das ist nicht möglich für mich, dass Mann und Frau oder Frau und Mann irgendwie Freunde sein können, weil du bist ja ein Mann.

Speaker: Und ich glaube, du kannst das eigentlich ganz gut beurteilen, wie das dann so eigentlich ist als Mann mit einer weiblichen Person.

Speaker: Ich kann aus der Erfahrung heraus, kann ich wirklich sagen, also ich glaube, Freundschaft zwischen Mann und Frau ist

Speaker: Also im Hetero-Bereich funktioniert nicht.

Speaker: Irgendwann kommt immer ein Punkt, wo eine Seite dann doch mehr möchte, weil sich irgendwas entwickelt.

Speaker: Denn sagen wir ehrlich, wenn du mit jemandem sehr gut befreundet bist, dann ist ja eine gewisse Sympathie schon im Vorfeld da.

Speaker: Sonst würde das ja irgendwie nicht funktionieren.

Speaker: Egal wie diese Sympathie, ja, würde nicht funktionieren.

Speaker: Ich habe damals in jungen Jahren auch eine sehr gute Freundin gehabt.

Speaker: Die, ja, ich will jetzt nicht sagen super gute Freundin, mit der man wirklich alles machen konnte.

Speaker: Mit der konntest du halt ausgehen und ohne, dass da was lief.

Speaker: Aber es...

Speaker: Man war halt jung, 14, 15, 16 oder so was, wilde Knutscherei auf einer Party.

Speaker: Und danach hat sich dann halt da eben die Freundschaft draus entwickelt, was dann sehr interessant war, die dann aber irgendwann auch auseinandergegangen ist.

Speaker: Weil irgendwann hast du in dem Alter, fängst du ja auch an, mal eine feste Beziehung zu führen.

Speaker: Und genau da setzt dann der Punkt an, man muss sich ja mal fragen, kann die beste Freundin nachts bei einem Mann,

Speaker: oder bei einer Frau der beste Freund, nachts um zwei anrufen und sagen, ich habe da ein Problem, kannst du mir irgendwie vorbeikommen?

Speaker: Also ich glaube, dass der Partner oder die Partnerin ein ziemlich blöde gucken wird und sagen wird, das ist nicht dein Ernst, für deine beste Freundin stehst du jetzt auf und wenn ich was habe, nee, geht nicht.

Speaker: Also ich glaube schon, dass das irgendwann, wenn man in einer Beziehung ist, auch beste Freundschaften dann den Bach runtergehen können.

Speaker: Deswegen bediene ich ja gerne das Klischee, ein schwuler Mann ist der beste Freund einer hetero Frau.

Speaker: Auf gar keinen Fall.

Speaker: Achso, hetero Frau, ja, Entschuldigung, okay.

Speaker: Und du hast das gleiche ja auch gerade beschrieben.

Speaker: Hetero Mann.

Speaker: Und du?

Speaker: Funktioniert auch.

Speaker: Ja, hast du recht, stimmt.

Speaker: Also für mich natürlich.

Speaker: Aber ich bin ja auch kein Mann.

Speaker: Ja, weil du kannst es ja genauso umdrehen.

Speaker: Also ob jetzt nur eine lesbische Frau und ein hetero Mann oder ein schwuler Mann und eine hetero Frau.

Speaker: Ist ja im Prinzip, wenn du so willst, das Gleiche, nur in einer anderen Farbe.

Speaker: Das, denke ich, funktioniert.

Speaker: Da funktionieren Freundschaften bestimmt sehr gut, weil auch da ein Partner

Speaker: Wer weiß, da passiert nichts.

Speaker: Da kann ich mich beruhigen oder kann nicht beruhigt sein.

Speaker: Stelle mal eine Frage, würdest du es zum Beispiel zulassen, dass deine Partnerin mit ihrer besten Freundin in Urlaub fährt?

Speaker: Das sind so Fragen, die ich mal in den Raum stelle.

Speaker: Ja, safe.

Speaker: Also ich muss halt echt sagen, dass ich, da müssen wir auch ein bisschen ausschweifen hier, ganz kurz.

Speaker: Ich lehne mich mal wieder zurück.

Speaker: Also für mich kommt es halt auch immer darauf an, okay, war diese Person dann schon immer da?

Speaker: Gab es diese beste Freundin schon immer?

Speaker: Ist diese beste Freundin vielleicht sogar auch lesbisch oder bi oder wie auch immer?

Speaker: War da schon mal was zwischen euch?

Speaker: Das ist ja auch nochmal eine ganz andere Thematik dann.

Speaker: Richtig.

Speaker: Aber an sich würde ich einen Teufel tun und meiner Partnerin sagen, ey, auf gar keinen Fall fährst du mit irgendjemandem irgendwo hin.

Speaker: Weil diese ganze Geschichte, das hatte ich schon mal in einer anderen Beziehung und das war absolute Arschritze.

Speaker: Würde ich nie wieder zulassen.

Speaker: Ich bin halt auch einfach ein Mensch, ich sag dir ganz ehrlich, also mein Herz wurde auch schon im Flickflack gebrochen, wirklich.

Speaker: Aber ich würde niemals...

Speaker: mit diesem gebrochenen Vertrauen in eine neue Beziehung gehen.

Speaker: Für mich bekommt jeder Mensch, den ich kennenlerne, wo ich sage, okay, das könnte auf eine romantische Ebene irgendwie funktionieren, 100% Vertrauen und entweder nimmst du das und baust darauf auf oder du machst es kaputt.

Speaker: Das steht dir dann natürlich frei, das ist ganz klar.

Speaker: Aber für mich wäre das kein Problem, wenn die mir jetzt natürlich sagt, ey, mach

Speaker: Schatzi, pass mal auf, da gibt es diese Bille, die kenne ich jetzt zwei Wochen irgendwie und ich komme total gut mit der, klar und verpisse ich, auf gar keinen Fall, das wird gar nicht funktionieren, also da sage ich dir, also klar kann meine Freundin Leute kennenlernen, logisch.

Speaker: Die kann von mir auch lesbische Bi-Personen kennenlernen, das ist mir alles egal.

Speaker: Aber wenn die dann auf einmal auf den Trichter kommt und sagt, ich fahre jetzt zwei Wochen Malle mit der alten, dann nimm mal genug Klamotten, damit du auch da bleiben kannst.

Speaker: Also nee, das machen wir nicht.

Speaker: Aber dürfte deine Freundin einen besten Freund haben?

Speaker: Ja, ich glaube, das ist auch ein bisschen altersbedingt.

Speaker: Also mittlerweile ist man ja, viele wissen ja, ich bin ja so zwei, drei Tage älter als die Justine.

Speaker: Ich glaube, da musst du dich jetzt nicht rausbauen.

Speaker: Das, das...

Speaker: Nee, da hätte ich jetzt wirklich keine Probleme mit.

Speaker: Also das Vertrauen ist da und wenn man ab einem bestimmten Alter, guckt man da auch immer so auf.

Speaker: Vor allen Dingen, es passiert in diesem Alter ja auch kaum noch was.

Speaker: Also man hat seinen Alltag, man hat seinen Freundeskreis und der wird ja glaube ich auch im Laufe der, zumindest habe ich so erlebt, im Laufe des Lebens auch immer irgendwie ein bisschen kleiner.

Speaker: Und fokussierter und unterm Strich ist eher die Familie dann ein wichtiger Punkt.

Speaker: Und der Freundeskreis bezieht sich wirklich vielleicht nur noch auf einen besten Freund, eine beste Freundin.

Speaker: Ich zum Beispiel habe nur einen besten Kumpel.

Speaker: Und ja, was soll ich dazu sagen?

Speaker: Also ich denke, ab einem bestimmten Alter, wenn das Leben so in...

Speaker: in so ruhige Bahnen kommt, dann ändert sich das alles so ein bisschen.

Speaker: Dann kommt noch ein anderer Blick, ein gelassener Blick drauf.

Speaker: In jungen Jahren, also damals kann ich sagen, also beste Freundin, ich hatte gute Freundinnen.

Speaker: So einmal die Claudia und dann nachher die Jasmin.

Speaker: Das war, aber die haben sich beide, das hat sich dann irgendwann auseinandergelebt, als die erste feste Beziehung kam.

Speaker: Und das Mädel hat dann, als wir uns getrennt haben, dann auch meinen

Speaker: Meine Pumpe da ordentlich, also mein Herz war ordentlich püriert.

Speaker: Das waren also wirklich heftige Zeiten.

Speaker: Und ja, da zum Beispiel, man sagt ja immer so nach einer Beziehung, okay, lass uns Freunde bleiben oder sowas, das funktioniert ja auch nie.

Speaker: Genau, das wollte ich dich tatsächlich gerade fragen.

Speaker: Wie du das siehst, mit Ex-Partnern befreundet bleiben kannst.

Speaker: Ne, sollte man lassen.

Speaker: Erstens mal kann ich mir nicht vorstellen, also ich mein, bei euch Frauen ist es ja so, wenn ihr eine Beziehung beendet, wenn ihr dem Partner sagt, so Kollege, das war's jetzt, dann habt ihr ja schon sechs Monate vorher Schluss gemacht.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ihr seid mit euch ja da schon relativ schnell im Reinen, aber es ist ja schnell, aber dann im Reinen, während der männliche Part.

Speaker: aus meiner Sicht dann im Prinzip aus allen Wolken fällt, weil er ja überhaupt nicht gemerkt hat, was er in den letzten Jahren oder in der letzten Zeit so angestellt hat, damit es überhaupt zur Trennung kommt, dann ist das schon ein Dampfwammer.

Speaker: Und die Männer, ich habe es damals auch versucht, versuchen dann alles wieder zu kitten und zu zeigen, wie toll.

Speaker: Und sie machen natürlich dann alles verkehrt, was sie verkehrt machen können.

Speaker: Und da glaube ich, das Finger weg von der Ex-Partnerin.

Speaker: Das ist, ähm, Meiner hat damals gesagt, alte Liebe sollte man nicht wieder aufwärmen und da hatte sie verdammt recht mit.

Speaker: Nur Gulasch schmeckt aufgewärmt.

Speaker: Ja, und, äh, was?

Speaker: Nur Gulasch schmeckt aufgewärmt.

Speaker: Achso, hab ich jetzt akustisch nicht verstanden, Entschuldigung.

Speaker: Ähm, nee, aber das, ähm, hat sie damals eigentlich schon richtig gemacht, dass da nichts wieder rausgeworden wäre, weil das hätte nie wieder funktioniert und, ähm,

Speaker: Ja, war eine harte Zeit, aber gut, daraus lernt man.

Speaker: Und da wäre auch nie eine Freundschaft daraus entstanden.

Speaker: Irgendwann, also da war sie konsequent, fand ich auch gut, rückblickend.

Speaker: Kann ich ja sagen, die wird diesen Podcast glaube ich nie hören.

Speaker: Obwohl, man weiß es nicht.

Speaker: Aber wenn, sie weiß, wenn ich... Aber wenn sie es hört, sie wird wissen, wen ich meine.

Speaker: Und ich wünsche ihr da...

Speaker: Ich hoffe, sie ist gut durchs Leben gekommen und ist alles gut gelaufen.

Speaker: Aber von der damaligen Freundin von Claudia habe ich nie wieder was gehört.

Speaker: Ich weiß nicht mehr, ob die überhaupt in unserem Alter muss man das ja mittlerweile fragen, ob die noch lebt.

Speaker: Die andere hat Karriere gemacht, gönne ich ihr auch.

Speaker: Aber da sind auch die Charakteren komplett auseinandergegangen.

Speaker: Da geht sowas manchmal auseinander.

Speaker: Wobei, bei der Jasmin weiß ich zum Beispiel, die hatte auch, so wie du, eine sehr gute Freundin, auch aus Kinderzeiten und sowas alles.

Speaker: Selbst die Freundschaft ist auseinandergegangen, womit ich nie gerechnet hätte.

Speaker: Aber weil sich beide komplett auseinandergelebt haben und unterschiedliche Wege gegangen sind, da ist diese Freundschaft, das letzte, was ich vor über 20 Jahren mal mitbekommen habe, dass die sogar nicht mehr miteinander reden.

Speaker: Also entweder ist da irgendetwas vorgefallen,

Speaker: Aber irgendwie, ja, es gibt da Beispiele, es kann funktionieren, es kann nicht funktionieren.

Speaker: Könnte ich mir persönlich eine Freundschaft, also eine rein platonische Freundschaft mit einer Frau vorstellen?

Speaker: Tief durchatmen.

Speaker: Aber darf ich dich einmal direkt unterbrechen?

Speaker: Ja, super.

Speaker: Super, dass du schon mal ja sagst.

Speaker: Aber nehmen wir jetzt echt mal an.

Speaker: Also...

Speaker: Ich glaube ja, manchmal, da habe ich mich gestern auch mit meiner Freundin darüber unterhalten, wir haben uns tatsächlich über dieses Thema auch unterhalten.

Speaker: Und weil die ist ja auch total... Gut auf die Sendung vorbereitet.

Speaker: Ja, die ist halt auch einfach Feuer und Flamme für diesen Podcast.

Speaker: Finde ich super.

Speaker: Die findet das richtig stark.

Speaker: Ich finde dann gut, dass sie dich dabei dann auch so unterstützt.

Speaker: Oh, die ist scharf, die alte.

Speaker: Die finde ich echt super.

Speaker: Doch, wirklich.

Speaker: Nee, also klasse Typer.

Speaker: Können wir nicht anders sagen.

Speaker: Was denn?

Speaker: Gott bescharf, die Olti.

Speaker: Ja, ist doch wahr.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Nein, gut, alles gut.

Speaker: Vielleicht lerne ich sie ja irgendwann mal kennen.

Speaker: Bestimmt.

Speaker: Wenn wir auf das zurückfallen, was wir vor dem Podcast besprochen haben, dann safe.

Speaker: Wir wollten sowieso mal nach Berlin.

Speaker: Ja, freue mich drauf.

Speaker: Astrein, super.

Speaker: Also, was ich ja eigentlich wieder erzählen wollte.

Speaker: Ich glaube manchmal, dass ich auch einfach ein bisschen zu naiv bin, weil wenn man sich dann so mit Menschen unterhält, also

Speaker: weiß ich nicht.

Speaker: Manchmal denke ich mir so, bin ich die Normale oder bin ich die Bescheuerte?

Speaker: Ich weiß es nicht, aber ich habe einfach so Ansichten, die für mich super krass normal sind und eigentlich jeder haben sollte.

Speaker: Und ich merke aber zunehmend, dass diese Gesellschaft einfach nicht so tickt wie ich.

Speaker: Also ich bin zum Beispiel auch so

Speaker: ich könnte gar nicht in den Club gehen, da losfeiern und mir denken, boah, krass, die ist ja auch super, super cool, mit der gehst du nach Hause.

Speaker: Das würde mir im Leben, ich würde heulen, wenn ich wüsste, ich muss jetzt mit der sonst was machen zu Hause, obwohl ich die gar nicht kenne.

Speaker: So, weißt du?

Speaker: Also ich bin ein sehr emotionaler Mensch, ich brauche da viel...

Speaker: Also One-Night-Stands sind nicht deine?

Speaker: Auf gar keinen Fall.

Speaker: Nein, das mag ich gar nicht.

Speaker: Also muss ich wirklich sagen, mach jeder, was er will, aber das kann ich nicht verstehen.

Speaker: Boah, der ist hier nicht in einem Psychopodcast.

Speaker: Supergeil, Mann.

Speaker: Richtig gut, ey.

Speaker: Wird endlich mal aufregend hier.

Speaker: Beim...

Speaker: Bin gespannt, wie unsere Community darauf reagiert, auf diesen sehr emotionalen und persönlichen Podcast.

Speaker: Bin wirklich mal gespannt.

Speaker: Ich glaube, gut.

Speaker: Ich muss auch ein bisschen aufpassen, was ich sage.

Speaker: Fällt mir gerade ein, weil der Papa von meiner Freundin, der hört auch manchmal zu.

Speaker: Und ich glaube, bis jetzt mag er mich noch eigentlich, aber gut.

Speaker: Ja, jetzt ist es vorbei.

Speaker: Nein, das glaube ich aber nicht.

Speaker: Also ich glaube, dich muss man mögen.

Speaker: Weißt du was?

Speaker: Er legt sehr viel Wert auf Ehrlichkeit.

Speaker: Hier bin ich.

Speaker: So, ganz einfach.

Speaker: Ja, was soll ich sagen?

Speaker: Ich bin die Einstellung.

Speaker: Naivität, genau.

Speaker: Was habe ich denn gerade gesagt?

Speaker: Ach ja, wegen One-Night-Sense und so, weil ich gehe da jetzt natürlich auch nicht wieder ins Detail, aber sexueller Kontakt ist für mich einfach was ganz Besonderes.

Speaker: Was sehr Privates.

Speaker: Ja, was sehr Privates und logischerweise was sehr Intimes, aber das will ich nur mit diesem Menschen machen, der auch in meinem Herzen ist, weißt du, weil das ist was ganz anderes.

Speaker: Genau, Naivität, richtig.

Speaker: Weil...

Speaker: Ich für mich, für Justine spreche ich jetzt, ich sehe das halt so, dass wenn ich für mich festgelegt habe,

Speaker: Bruder Jakob, das wird nichts und dann wird auch in Zukunft nichts.

Speaker: Dann gibt es für mich einfach nicht die Option.

Speaker: Das ist gelöscht.

Speaker: Das ist genauso wie, selbst wenn ich neue Frauen kennenlerne, die vielleicht auch sogar lesbisch sind, bisexuell sind, irgendwie auf irgendeine Art und Weise sich zu Frauen hingezogen fühlen, besteht für mich einfach nicht von vornherein,

Speaker: Und das ist auch noch so ein Thema, muss ich es ja sagen, weil Frauen könnten für mich ja auch gefährlich sein.

Speaker: Eigentlich dürfte ich ja dann auch, wenn man so doof denkt, auch gar nicht mit Frauen befreundet sein, weil da könnte ich ja draufstehen, weißt du?

Speaker: Aber für mich besteht niemals nie von Anfang an die Option, dass da irgendwie was laufen könnte.

Speaker: Also mal angenommen, ich würde jetzt eine Frau kennenlernen und auch im Gespräch heraus...

Speaker: zeigt sich dann, dass sie auch auf Frauen steht.

Speaker: Natürlich gibt es für mich schöne Frauen auf dieser Welt, logisch, aber zwischen einer schönen Frau und einer attraktiven Frau ist für mich nochmal was ganz anderes.

Speaker: Meine beste Freundin ist für mich auch eine wunderschöne Frau, würde ich mich aber bekotzen und bescheißen gleichzeitig, wenn ich daran denke, dass ich mit der in der Kiste, sorry, aber das ist so, weißt du?

Speaker: Du musst mir vielleicht mal auf deine Ausdrucksweise so ein bisschen achten.

Speaker: Nein, habe ich mir fest vorgenommen, werde ich in Zukunft nämlich gar nicht mehr machen.

Speaker: Und, ähm, mein Fresse, Tom, ich habe mich schon wieder rausgebracht, ich war gerade so schön im Flow, ey, scheiße, ja, Naivität, genau.

Speaker: Diese Option gibt es für mich einfach alle nicht.

Speaker: Ja, wenn ich, wie gesagt, diese Frau kennenlernen würde, dann müsste für mich von vorne rein, von der ersten Sekunde, äh,

Speaker: keine Ahnung, angenommen, ich würde sie jetzt auf irgendeiner Dating-App kennenlernen, da wüsste ich schon von Anfang an, okay, wir sind jetzt hier, um uns irgendwie zu daten.

Speaker: Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, irgendeine Frau einfach so random anzubaggern oder sonst irgendetwas.

Speaker: Also gar nicht.

Speaker: Das ist genauso wie bei Männern dann halt eben auch.

Speaker: Und ich denke mir so, okay, wenn ich jetzt für mich festgelegt habe, da wird niemals was laufen, dann muss ja auch automatisch, weil wir sind ja jetzt befreundet, das synchronisieren, wie wir jetzt schön gelernt haben,

Speaker: Und du musst genau dasselbe denken und genau so eingestellt sein, was natürlich eigentlich völliger Quatsch ist.

Speaker: Das lässt sich doch ganz einfach klären.

Speaker: Also wenn man sich kennenlernt und miteinander redet und sich unterhält und beide Seiten ein Interesse aneinander haben, egal wie das jetzt erstmal geartet ist, dann wird sich aus diesen Gesprächen und diesen Unterhaltungen irgendwie, wenn man nicht gerade auf den Kopf gefallen ist, sich rauskristallisieren, okay,

Speaker: Da zieht diese Frau ihre Grenzen und das spürt man dann auch irgendwo.

Speaker: Da merkt man auch irgendwo, okay, da sind gleich Interessen da, aber hier sind auch klare Grenzen da.

Speaker: Ich glaube, das spürt man, wenn man sich kennenlernt und dann auch merkt, okay.

Speaker: da geht es nur bis zu einer Freundschaft und nicht weiter.

Speaker: Und dann, wenn dann diese Freundschaft und der Kontakt bleibt, dann kann sich daraus eine Freundschaft entwickeln.

Speaker: Du merkst aber dann, wenn sich eine Seite dann so ein bisschen zurückzieht, dann merkst du, okay, da war dann schon doch durchaus mehr im Spiel oder wäre auch mehr gewollt worden.

Speaker: Und dann sollte man dann auch so konsequent sein und sagen, pass mal auf, Freundschaft funktioniert nicht.

Speaker: Weil...

Speaker: Ich habe doch irgendwie romantische oder sexuelle Gefühle für dich entwickelt, da wird keine Freundschaft draus.

Speaker: Es gibt ja auch dieses nette Ding, Freundschaft mit gewissen Vorzügen.

Speaker: Ich meine, dazu muss man auch aufgrund sein.

Speaker: Wäre auch nie mein Ding, aber...

Speaker: Nee, also das ist ja sehr facettenreich, das ganze Thema.

Speaker: Aber ich glaube wirklich, dass zwischen hetero Mann und hetero Frau, der Ballerts irgendwann.

Speaker: Irgendwann kommt einer der Sex nicht mehr.

Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes Ballerts dann, richtig.

Speaker: Ja, also wenn ich mich jetzt so ein bisschen, wenn ich jetzt überlege, ich bin jetzt ein Macker und ich lerne da jetzt jemanden kennen durch was auch immer, wie auch immer.

Speaker: Der Manni für ein Blütchen.

Speaker: Genau, von genau da.

Speaker: Mit Pommes rot-weiß in der Hand und ein Pilzken.

Speaker: Und die ist... Oh, nee, bitte nicht.

Speaker: Nur jetzt sind alle Schalker weg.

Speaker: Ey, jetzt ist meine Cousine auch vergrault, Mann.

Speaker: Und die entfolgt uns jetzt.

Speaker: Das ist die erste, ich sag es dir.

Speaker: Nimm das schnell zurück.

Speaker: Die ist unser größter Fan.

Speaker: Los, kein BVB.

Speaker: Genau.

Speaker: Weiter.

Speaker: Und die ist aber so vom Optischen her, boah, da denke ich mir, ja, Mann.

Speaker: Und die Alte ist es.

Speaker: Und dann merkst du aber...

Speaker: Scheiße, die Alte will aber nicht, die will nur Freundschaft.

Speaker: Und dann bist du da so in diesem Thema drin und denkst dir, ja okay, besser Freundschaft als gar nichts irgendwie.

Speaker: Da ist man ja auch oft so eingestellt.

Speaker: Und ich kann mir auch vorstellen, dass Männer das richtig gut hinbekommen, über Jahre dieses, ich finde dich eigentlich doch ganz cool im Sinne von,

Speaker: weißt du schon, dass sie da schon echt krass in der Lage wären, das jahrelang irgendwie zu unterdrücken.

Speaker: Nee, glaube ich nicht.

Speaker: Meinst du?

Speaker: Nein.

Speaker: Ich überlege gerade, ob ich das könnte.

Speaker: Ich glaube, da sind wir Männer zu ungeduldig.

Speaker: Wenn wir irgendwann merken, dass wir bei der Frau nicht landen können, dann ziehen wir weiter.

Speaker: Entweder werden wir dann, sicherlich nicht alle Männer, natürlich nicht, aber ich jetzt glaube ich auch nicht.

Speaker: Ich würde dann aber irgendwann das Interesse verlieren.

Speaker: Also wenn wirklich, wenn da so ein Klick kommt, wo ich sagen würde, die ist es.

Speaker: Die muss...

Speaker: Rein in die Eure.

Speaker: Der nächste Keil im Bettpfosten werden.

Speaker: Aber, und wenn das dann irgendwann nicht funktioniert, du merkst, dass deine ganzen Anstrengungen ins Leere laufen, dann sind wir, glaube ich, noch außer Steinzeit so gestrickt, dass wir dann sagen, okay, nö.

Speaker: Das lohnt sich nicht mehr.

Speaker: Ob dann, vielleicht dann eventuell, wenn du an den Punkt kommst, wo du sagst, okay,

Speaker: es wird sicherlich auch Männer geben, die dann sagen, okay, dann nehme ich lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach oder sowas.

Speaker: Dann könnte das eventuell funktionieren.

Speaker: Aber ich glaube, gerade auch die junge Generation oder sowas, alles so, ach, wenn ich die Olle nicht kriegen kann, dann weiter zur nächsten, die kriege ich bestimmt.

Speaker: Ich glaube, dass das gerade in der jungen Generation, wenn du ja siehst, dass die ja einen

Speaker: ihre Sexualität völlig anders ausleben.

Speaker: Oh, die sind crazy.

Speaker: Wow, was die alles machen.

Speaker: Ey, was es alles gibt heutzutage.

Speaker: Ich bin ja schockiert, wenn ich mir das manchmal angucke.

Speaker: Das muss ich erst mal googeln.

Speaker: Was guckst du denn anders?

Speaker: Oh, was ich mir angucke, das kann ich mir... Du bist hier untersegst.

Speaker: Also...

Speaker: Da gab es mal... Sonst war gleich eine Folge, wo wir dann beim Veröffentlichen irgendwie ankreuzen müssen, ja, jugendgefällige Schriften.

Speaker: Nee, da werde ich festgenommen, glaube ich.

Speaker: Da gab es mal einen Samstag und...

Speaker: Da hat man mal den Bildschirm geteilt.

Speaker: Nein.

Speaker: Was ich aber auch glaube, wo ich mich dann irgendwie so ein bisschen sehe, was echt schwierig werden könnte, also ich bin sowieso kein Mensch, ich kann nur bei ganz, also bei ganz wenigen Menschen kann ich auch so Nähe zulassen.

Speaker: Nähe im Sinne von, was weiß ich, keine Ahnung, ich rede jetzt nicht von Kuscheln oder so, aber Mindspace ist halt so echt Mindspace und der ist mir echt

Speaker: wertvoll, so weißt du, und da würde ich auch nicht immer jeden reinlassen, so.

Speaker: Aber wenn ich jetzt an ganz normale weibliche Freunde denke, dann ist es ja durchaus so, dass wenn man mal so auf der Couch sitzt, dass da, also irgendwie wird sich ja dann berührt, und wenn es so die Füße sind, oder irgendwo wird mal ein Bein überschlagen, und dann ist da das Knie, und weißt du, wie ich meine?

Speaker: So, aber das sind ja Sachen, also das ist halt so, wie wenn jetzt das Glas umfallen würde.

Speaker: Aber da sind wir doch genau bei einem Punkt.

Speaker: Jetzt nehmen wir ja

Speaker: ich kann ja nur für die Hedro-Seite sprechen, ich bin ja halt auf der anderen Flussseite unterwegs.

Speaker: Ja, Gott sei Dank.

Speaker: Und wenn jetzt die beste Freundin da ist und die hat Liebeskummer, naja, passieren, oder ihr Haustier ist gestorben oder sonst irgendwas, dann nimmst du diese beste Freundin ja in den Arm.

Speaker: Und da sind dann die Punkte, wo ich glaube, in dem Moment kann das ganze Ding ziemlich schief gehen.

Speaker: Es sei denn, man ist sich von Anfang an extrem einig,

Speaker: Da ist nichts.

Speaker: Und da glaube ich, das kann ich mir unter Heteros nur sehr schwer vorstellen, dass das nicht so ist.

Speaker: Und ich glaube, in dem Punkt, dann fängt man an, sich in den Arm zu nehmen und dann schlägt die Biologie zu.

Speaker: Meinst du?

Speaker: Ja, also ich will nicht sagen immer, aber in den meisten Fällen.

Speaker: Das ist dann einfach, da gerät der Moment, glaube ich, außer Kontrolle.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und am nächsten Tag wird sich richtig geärgert.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Ja, da möchte ich jetzt auch nicht ins Detail gehen.

Speaker: Weil man dann die Freundschaft geschrottet hat.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber das ist genau das, was ich ja sagen wollte.

Speaker: Also, das stelle ich mir dann richtig schwierig vor, weil ich bin auch so ein Mensch, wenn ich jetzt mit meinen Girlies unterwegs bin, und das ist super witzig, mein Gott, das ist so, also, das widerspricht sich jetzt so ein bisschen.

Speaker: Ich habe ja gerade gesagt, ich lasse nicht jeden in meinen Space, aber halt dieses, ach, wenn man sich freut, und dieses Rumgeschunkel, und dieses

Speaker: umarmen, dann, ha, ha, ha, das ist super witzig und so.

Speaker: Und das kannst du dann, glaube ich, tatsächlich nicht mit dem Maka machen.

Speaker: Also würde ich jetzt, ich meine, also Bacho ist jetzt auch... Solange da gewisse Sympathien in irgendeiner Form da sind, nein, kannst du nicht.

Speaker: Es sei denn, man ist sich wirklich zwar sympathisch, aber auch wieder unsympathisch.

Speaker: Also verstehst du, wo ich hin will?

Speaker: Also das ist...

Speaker: wenn da irgendwo überhaupt keine Anziehungspunkte sind.

Speaker: Auf der anderen Seite glaube ich aber, wenn da überhaupt keine Anziehungspunkte sind, wird das auch mit einer Freundschaft verdammt schwierig.

Speaker: Es sei denn, man kennt sich von Kindestagen an.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Also wie gesagt, ich bleibe dabei.

Speaker: Ich denke, Freundschaft zwischen Mann und Frau, nee, das wird nichts.

Speaker: Das ist...

Speaker: Früher oder später landest du in der Kiste.

Speaker: Oder selbst wenn du gar nicht mal in der Kiste landest, sondern du fängst an rumzuknutschen oder sowas und merkst dann aber trotzdem noch, okay, nee, wir wollen unsere Freundschaft nicht gefährden.

Speaker: Dann ist der Zug abgefahren.

Speaker: Wenn da irgendwie einmal schon mal was Körperliches war und Küssen ist für mich genauso körperlich wie oder sogar manchmal noch intimer als Sex an sich.

Speaker: Dann brauchst du da auch nicht mehr drüber nachdenken, ob wir nochmal, ach nee, wir rudern jetzt nochmal zurück.

Speaker: Da brauchst du gar nichts mehr.

Speaker: Da kannst du Tschüss sagen oder du machst genau da weiter.

Speaker: Genau, dann kannst du eine kurze Pause anlegen, sich kurz nochmal in die Augen gucken und sagen, komm, scheißegal, ist sowieso im Arsch.

Speaker: Ab, da hinten ist das Schlafzimmer.

Speaker: Also so schnell geht das dann bei dir?

Speaker: Ich war ja mal jung.

Speaker: Oh.

Speaker: Ja, Entschuldigung mal.

Speaker: Ich hatte durchaus meinen Spaß.

Speaker: Also so ist es ja nun nicht.

Speaker: Und da kommt ja auch noch was dazu.

Speaker: Wenn du jetzt zum Beispiel Trennungsschmerzen.

Speaker: Es gibt ja Frauen, die ziehen danach um die Häuser und

Speaker: alles, was da nicht bei drei auf dem Baum ist, landet in der Kiste.

Speaker: Oder bei dem landet es in der Kiste.

Speaker: Gibt es alles.

Speaker: Die sind ja genauso.

Speaker: Und da glaube ich, da kann dann auch so eine Freundschaft dann auch ganz schnell darunter leiden, weil dann halt die Emotionen so da sind, dass einer von beiden gerade diesen Trennungsschmerz hat.

Speaker: Schön, schön.

Speaker: Ja klar, manchmal will man dann ja auch irgendwie irgendjemanden auswischen oder sonst irgendetwas.

Speaker: Die Einstellung gibt es ja da auch.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist klar, ja.

Speaker: Aber was mich jetzt auch so interessiert, oh nein, was ist denn da jetzt umgefallen?

Speaker: Ach, da reden wir nicht drüber.

Speaker: Das ist mein bescheuerter Kater, der meint, er müsste jetzt gefüttert werden und sobald dann irgendwelche Tassen irgendwo stehen, dann fliegen die runter.

Speaker: Ernsthaft?

Speaker: Ja, das ist so seine Methode zu sagen, Alter, mach mir den Bauch voll.

Speaker: Super cool.

Speaker: Was ich dich ja jetzt noch fragen möchte, aber vielleicht sind wir da ja auch schon wieder, dass du da das Thema Alter als Ausrede nimmst.

Speaker: Bist du oder würdest du sagen, dass du ein eifersüchtiger Mensch bist?

Speaker: Ja.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja.

Speaker: Ey, scheiße, ich hätte jetzt echt gesagt, dass du kackenkool bist.

Speaker: Nein, kann ich auch aus der Erfahrung sagen, ich hatte damals von den Mädchen, von denen wir vorhin gesprochen haben, dass ich mit der zusammen war, die bildhübsch, schlank, Knackarsch, schwarze lange Haare, dunkle Augen, wupp, Tomat war weg.

Speaker: Und wenn die alleine losgezogen ist, da hatte ich wirklich Bauschmelzen, ich meine rückblickend gesehen.

Speaker: wenn sie jetzt zuhören sollte, irgendwann mal diesen Podcast mal hören sollte, dann werde ich merken.

Speaker: Also glaube ich auch rückblickend zu Recht.

Speaker: Also sie war jung.

Speaker: nehme ich ihr rückblickend auch gar nicht mal mehr übel.

Speaker: Ich habe da so ein bisschen auch an ihr vorbeigelebt und so was, also habe mich da nicht besonders gut verhalten.

Speaker: Könnte ich sogar, ja, wenn sie da einen guten Freund gehabt hätte, hätte ich das sogar echt verstehen können.

Speaker: Aber ja, da schwang schon immer so ein bisschen Eifersucht, wenn sie unterwegs war mit.

Speaker: Ob das jetzt...

Speaker: Ich meine, ich finde es immer arrogant, wenn ein Mann sagt, nö, ich bin nicht eifersüchtig, nö.

Speaker: Das klingt schon fast arrogant, denn sich wirklich hundertprozentig dem Partner sicher zu sein, wenn du das bist in einer Beziehung, dann läuft es schon aus dem Ruder, weil das sollte man eigentlich irgendwie nie sein, weil dann hört man nämlich auch auf, sich für den Partner oder der Partnerin anzustrengen.

Speaker: Und dann wird es auch in einer Beziehung schwierig.

Speaker: Also ich habe damals in der Beziehung vieles falsch gemacht und ja, ich war eifersüchtig.

Speaker: Und zum Schluss wahrscheinlich im letzten Jahr, in dem wir zusammen waren, wahrscheinlich auch zurecht, aber das habe ich mir auch selbst zu schwamm.

Speaker: Aber ich wäre, ich bin, ja.

Speaker: Ja, du bist eifersüchtig.

Speaker: Wer frei von Eifersucht ist, glaube ich nicht.

Speaker: Irgendwas, dann ist man sich seiner Beziehung einfach zu sicher und das gefährlich.

Speaker: Punkt.

Speaker: Ja, oder zu sicher oder halt eben, also wenn ich jetzt überlege, ich wäre gar nicht eifersüchtig oder ich würde gar nicht mehr in meiner Beziehung meckern oder mir Gedanken oder Sorgen um dich machen, wenn es soweit ist und du merkst das,

Speaker: dann such bitte das Gespräch für mich, weil dann müssen wir uns getrennte Wohnungen suchen.

Speaker: Weil dann hat das überhaupt gar keine... Ja, das ist einfach so.

Speaker: Also Eifersucht klingt ja erst immer so richtig böse und oh mein Gott, lass doch dem Menschen seinen Space.

Speaker: Ja, natürlich lasse ich meinen Menschen seinen Space.

Speaker: Das ist immer die Frage, wie lebst du die Eifersucht aus?

Speaker: Wenn du dann anfängst, deinen Partner einzuengen, dann kannst du auch gleich mit dem Hammer auf die Beziehung hauen.

Speaker: Aber...

Speaker: Du musst halt diese Eifersucht so lenken, der Partnerin oder dem Partner zu zeigen, wie wichtig er dir ist.

Speaker: Wie gibst du dich selber?

Speaker: Also ich kann viel behaupten und viel denken, aber ich glaube einfach und das Feedback bekomme ich auch immer wieder zurück, dass ich jetzt nichts mache, wo man irgendwie eifersüchtig sein müsste.

Speaker: Ich bin sehr, sehr transparent in meiner Beziehung, meine Partnerin genauso.

Speaker: Ich hatte auch Beziehungen, da musste ich Freundschaften kündigen und dies und das und jenes und

Speaker: hatte in den ersten sechs Monaten schon dreimal den Gedanke, wie machst du am besten Schluss, so.

Speaker: Aber ich muss halt wirklich sagen, dass das in meiner jetzigen Beziehung zum Beispiel halt, also gar nicht ist, muss ich wirklich sagen.

Speaker: Also, die könnte machen, was die will, nicht alles, aber... Sehr vorsichtig, was du sagst, nicht, dass du ihren Freitagsschein gibst.

Speaker: Auf gar keinen Fall.

Speaker: Nee, aber...

Speaker: Das ist wirklich ein Geben und ein Nehmen einer Beziehung, auch an Eifersucht und an Vertrauen.

Speaker: Aber man wird ja auch älter.

Speaker: Man reift ja auch.

Speaker: Ja, das auch.

Speaker: Man reift ja mit seinen Erfahrungen, die man gemacht hat und man sollte aus diesen Erfahrungen auch lernen.

Speaker: Und so entwickeln wir uns ja auch.

Speaker: Und deswegen kann, je nachdem, wie sich die...

Speaker: Das Leben der Menschen, der entwickelt hat, können Freundschaften dann halt durchaus sicherlich auch funktionieren, weil man eine entsprechende Einstellung dazu hat.

Speaker: Aber ich glaube, in den meisten Fällen ist es heutzutage so, irgendwann kommt der Sex dazwischen.

Speaker: Oder romantische Gefühle.

Speaker: Muss ja nicht gleich zum Letzten kommen oder gehen.

Speaker: Aber irgendwann kommen dann auch erotische Gefühle vielleicht dazu und dann wird es schwierig.

Speaker: Das ändert sich, glaube ich.

Speaker: Ich glaube, so im Teenager-Alter und im jungen Alter ist das ganz extrem, weil da spielt ja dann auch die Entwicklung, die Evolution oder was weiß ich, da eine Rolle.

Speaker: Die biologische Entwicklung ist ja so der Trieb der Fortpflanzung immer noch am größten im Mieren.

Speaker: Ist ja nicht mal böse gemeint, ist ja halt biologisch so.

Speaker: Und je mehr das abflaut,

Speaker: Umso eher kann es durchaus möglich sein, dass dann Freundschaften ja doch nochmal funktionieren, wobei dann aber die meisten Menschen in einer Beziehung stecken, wo es dann schon wieder schwierig wird und dann da die Eifersucht wieder aufkommt.

Speaker: Also ich weiß nicht, es ist ein sehr komplexes Thema, für das es, glaube ich, kein Ja und kein Nein gibt, dass es funktionieren könnte.

Speaker: Eine Sache würde ich ja gerne noch ergänzen, bevor ich das wieder vergesse.

Speaker: Ich bin heute sehr vergesslich und verliere ganz schnell den Faden.

Speaker: Ich glaube auch, dass es ganz, ganz schnell in derselben Sekunde, wo sich Männlein und Weiblein einfach nur ganz normal gut verstehen, dass die Gesellschaft auch ganz schnell diese Menschen schon von vornherein verkuppelt.

Speaker: Weil, ich muss echt sagen, ich weiß nicht, wie du das gesehen hast, Tomek, aber als wir ja im letzten Kurs waren,

Speaker: gab es öfters mal solche Sätze, dass man es ja schön findet, dass wir uns ja gefunden haben und dass wir uns ja so gut verstehen und dies und das und jenes.

Speaker: Wir beide jetzt.

Speaker: Ja, kannst du dich noch daran erinnern?

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Wo wir dann manchmal schon dachten, boah, ey, euer Ernst oder was?

Speaker: Wir haben uns hier einfach gefunden und finden uns cool und alles ist super.

Speaker: Ja, aber das war doch zum Beispiel auch lustig.

Speaker: Zwischen uns beiden, da wusste ich noch gar nicht mal, dass du auf der anderen Uferseite rumläufst, aber von vornherein waren die Grenzen da klar.

Speaker: Das ist ja auch vernünftig und da muss ich auch echt sagen, alter Weiber, eklig seid ihr, wenn ihr sowieso, wenn ihr in einer Beziehung seid und rumflirtet, aber wenn ihr eigentlich wisst, dass der Mann nix für euch ist, warum seid ihr denn dann so schäl in der Birne?

Speaker: Und müsst dann da irgendwie rumflirten und irgendwelche Anzeichen geben und vielleicht und was ist mit eurem scheiß Ego nicht richtig.

Speaker: Dann dürft ihr euch auch nicht wundern, dass genau solche Thematiken entstehen, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht irgendwie funktionieren können, weil genau durch so was passiert hat nämlich.

Speaker: Dieses Ganze immer anteasern und hätte, hätte Fahrradkette und wenn es dann drauf ankommt, dann sagen, wir haben doch beschlossen, wir wollten eigentlich nur Freunde sein.

Speaker: ist halt auch Arschritze, wollte ich nur mal eben gesagt haben.

Speaker: Ja, aber nochmal auf den Kurs zurückzukommen, ja, da wurde mit Sicherheit getuschelt.

Speaker: 100 pro, also das, wie gesagt, da dachte ich mir manchmal so, ey, boah Leute, wirklich, könnt ihr mal einfach die Fresse halten?

Speaker: Also was soll das denn?

Speaker: Nee, sowas ist nervig irgendwann, weil dann... Aber auf der anderen Seite musst du denken können, ich weiß, wie es wirklich ist und ich weiß auch, wie es wirklich ist und alles andere interessiert mich in Scheißdreck.

Speaker: Aber das meine ich halt, das passiert aber so schnell, dass man, also... Natürlich haut die Gesellschaft da ganz schnell einen Stempel drauf und dann gehen die Gerüchte los und hier hast du schon gehört oder gesehen, die beiden sind so viel unterwegs, da läuft es auch in der Ehe auch nicht mehr rund oder so oder in der Beziehung nicht mehr rund.

Speaker: Ja, so etwas.

Speaker: Das ist genauso.

Speaker: Das ist genauso.

Speaker: Das können so eine Freundschaft oder solche Dynamiken entwickeln.

Speaker: wo dann auch die Partnerschaften den Bach runtergehen, weil halt in der Gesellschaft oder im privaten Umfeld Scheiß erzählt wird.

Speaker: Und dann kommt nämlich auch vielleicht auf der einen Seite die Eifersucht hoch und dann wird es schwierig.

Speaker: Und dann gehen die Freundschaften dann auch wahrscheinlich in die Brüche, weil man sich natürlich dann für den Partner entscheidet.

Speaker: Und da haut dann die Gesellschaft mit der Axt da rein, gebe ich dir recht.

Speaker: Das sehe ich nämlich ganz genauso, wie schnell sowas dann eben geht.

Speaker: Das sehe ich auch in dieser ganzen Lesben-Bubble.

Speaker: Wehe, oh mein Gott, und wehe, du unterhältst dich mit einer Frau.

Speaker: Was meinst du eigentlich?

Speaker: Du kennst dieses ganze Klischee gar nicht.

Speaker: Das ist echt ein bisschen schade.

Speaker: Eigentlich müsste ich mal jemanden mitnehmen,

Speaker: die genau in dieser Szene unterwegs ist.

Speaker: Ey, ich schwöre es dir, ich könnte dir da Storys erzählen.

Speaker: Also NRW-Lesben haben ja sowieso den Stempel weg.

Speaker: Ja, du laufst.

Speaker: NRW-Lesben habe ich auch noch nicht gehört.

Speaker: Aber weißt du, was ich schön finde?

Speaker: Weißt du, was ich gerade schön finde?

Speaker: Wie du darüber sprichst, das finde ich richtig klasse.

Speaker: Denn wenn jetzt eine hetero Person so über eure...

Speaker: Community reden würde, dann würden sie schon wieder einige Berufe füllen und sagen, nee, das geht gar nicht, du kannst da so nicht drüber reden, das geht gar nicht.

Speaker: Doch.

Speaker: Deswegen finde ich das gerade richtig geil, wie du da drüber redest.

Speaker: Und noch schlimmer würde ich am liebsten drüber sprechen.

Speaker: Wenn das direkt aus der Bubble kommt.

Speaker: Also es ist einfach ein Rudelbumsen teilweise.

Speaker: Ich sage dir das, Tomek, ich sage es dir, würde ich jetzt mir eine App runterladen.

Speaker: Es gibt ja auch nur Apps für Lesben zum Beispiel.

Speaker: Und dann lerne ich da zum Beispiel einen Köln.

Speaker: Köln ist die Hochburg für Lesben.

Speaker: Ich sage es.

Speaker: Köln ist doch sowieso, also das, was San Francisco für die USA ist oder für Kalifornien ist, ist Köln für...

Speaker: Für Deutschland.

Speaker: Ist ja nicht schlimm, finde ich cool.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Ich mag es auch sehr, sehr gerne, Leute aus dieser Community, mich mit denen zu connecten.

Speaker: Ich finde das super.

Speaker: Aber ich kann dir wirklich versprechen, wirklich.

Speaker: Lernst du da eine kennen?

Speaker: Ich sag dir das.

Speaker: Lerne ich da gleich eine Brigitte kennen, die kennt den Nachnamen, den Vornamen, die Blutgruppe von meiner Ex, davon die Ex, die Cousine und von den Postboten, davon dann die lesbische Freundin.

Speaker: Also es ist verrückt.

Speaker: Vom Postboten die lesbische Freundin.

Speaker: Es gibt, wirklich, es gibt, eigentlich ist es traurig, dass es so ist, weil es ist echt ekelig, muss ich wirklich gestehen.

Speaker: Im Zeitalter von HIV und AIDS, ja.

Speaker: Nee, also... Das ist schon nicht schön.

Speaker: Und jetzt driften wir richtig ab, Leute.

Speaker: Das ist halt auch so ein Ding, was Lesben ja gar nicht... Entschuldigung, ich hoffe, unsere Hörer hören genau hin, wer diesmal abdriftet.

Speaker: Ich wollte es nur mal gesagt haben.

Speaker: Ja, das ist mein Thema, ey.

Speaker: Da bin ich voll drin, Mann.

Speaker: Ich habe letztens richtig Ärger bekommen, dass ich nicht mal über sowas rede.

Speaker: Was lesbische Frauen einfach wirklich vergessen...

Speaker: Nur, weil dieses Gebaumel aus Silikon oder sonst irgendetwas ist, besteht trotz alledem die Gefahr, dass ihr euch ansteckt mit irgendeiner Scheiße und das checken die nicht.

Speaker: Die bumsen und rattern rum wie die Kanickel.

Speaker: Ey, ohne Scheiß, das ist nicht normal.

Speaker: Das vergessen die.

Speaker: Wir dürfen den Podcast-Ad ab 22 Uhr senden, weißt du, ne?

Speaker: Das sind mir doch alle, da glaubst du eigentlich, was mich da gerade interessiert.

Speaker: Ich möchte ja ein bisschen aufklären.

Speaker: Das ist ein Aufklärungspodcast gerade.

Speaker: Ich kläre Menschen darüber auf, dass es sehr wohl sehr wahrscheinlich sein kann, wenn du als lesbische Frau ungeschützten Sex hast und dich da durch die Weltgeschichte bespaßen lässt und dass du dich da einfach ansteckst.

Speaker: Das wollte ich einfach nochmal kurz so als kleinen...

Speaker: Denkanstoß mal mitgeben.

Speaker: Der Auftrag.

Speaker: Richtig, das ist nämlich mein Bildungsauftrag für heute gewesen, weil sonst war hier heute nichts mehr Bildungsauftrag.

Speaker: Ach Leute, ey, was ich noch sagen wollte, der Tomek und ey, wir hatten heute unsere Prüfung.

Speaker: Ne, heute nicht, am Freitag.

Speaker: Ach ja, wir nehmen ja gerade am Freitag auf.

Speaker: Stimmt, sorry.

Speaker: Wir nehmen am heutigen Freitag auf und hauen die Folge am darauffolgenden Montag raus.

Speaker: Das heißt also, am zurückliegenden Freitag hatten wir Prüfung.

Speaker: Richtig, genau das, was er sagt.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und wir haben sowas von bestanden.

Speaker: Wir sind überkrass und so, was ich nochmal kurz gesagt habe.

Speaker: Genau, und das mit dem Montag, das wollte ich auch nochmal kurz erklären.

Speaker: Ihr fragt euch bestimmt so, was ist mit denen nicht richtig, also voll die Anfänger und so, wann ladet ihr den jetzt hoch und wann ist euer Tag?

Speaker: Leute, wir müssen auch mal ein bisschen gucken, mal ein bisschen ausprobieren und so ein Scheiß.

Speaker: Der letzte Samstag war halt auch Arschritze, ihr habt nicht euer Bestes gegeben, ja, das sehen nämlich ganz klar die Zahlen.

Speaker: War auch ein hartes Thema, habe ich Verständnis für.

Speaker: Ja, das stimmt wohl, ja.

Speaker: Aber wir gucken jetzt mal so ein bisschen, wie das ist in der Woche.

Speaker: Ich habe auch eine Umfrage gestellt und da habe ich klipp und klar herausgelesen, dass ihr Bock habt, um 5 Uhr morgens unsere super sexy Stimme zu hören, wenn ihr gerade auf dem Weg seid zur Arbeit.

Speaker: Schöne Grüße an dieser Stelle an diejenigen, die schon weiß, wen ich meine.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Und ja, da probieren wir uns halt im Moment noch ein bisschen aus.

Speaker: So, danke.

Speaker: Bitteschön.

Speaker: Ja, super, jetzt sind wir von Podcast über Lesben und was war eigentlich nochmal unser Thema?

Speaker: Freundschaft zwischen Mann und Frau.

Speaker: Also wir sind zu dem Entschluss gekommen, glaube ich, dass es wichtig ist, wenn man eine Freundschaft zwischen Mann und Frau pflegen möchte, dass man einfach

Speaker: hässlich genug ist für den anderen, dann funktioniert das.

Speaker: Oder?

Speaker: Ja, auf den Punkt gebracht, ja.

Speaker: Wenn wir jetzt mal ehrlich sind.

Speaker: Hässlich würde ich jetzt nicht sagen, emotional unattraktiv.

Speaker: Auch wichtig.

Speaker: Emotionale Intelligenz, auch super sexy Leute.

Speaker: Also Menschen sind eigentlich immer schön.

Speaker: Sie können immer schön sein, aber wenn der Charakter, also es ist halt, man lacht da immer drüber, aber wenn der Mensch sich unterhalten kann, wenn der Charakter süß ist,

Speaker: bist du der schönste Mensch für mich auf Erden.

Speaker: Ja, was ich nochmal kurz gesagt habe.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, was ich teilweise so richtig spannend finde, es gibt ja in Deutschland so unterschiedliche Dialekte.

Speaker: Wie kommst du denn jetzt auf Dialekte?

Speaker: Weil du sagst, es ist gerade emotionale Intelligenz oder sowas.

Speaker: Es gibt einen Dialekt, da würde ich sagen, okay, da könnte eine Freundschaft funktionieren.

Speaker: Aber ich sage jetzt nicht, aus welchem Bundesland ich will.

Speaker: Bayern?

Speaker: Nein, nicht.

Speaker: In Bayern?

Speaker: Sachsen?

Speaker: Nein.

Speaker: Vielleicht.

Speaker: Hast du dir schon mal ein Filmchen angeguckt, wo die, was sagt man, Sächsisch?

Speaker: Ja.

Speaker: Bayern ja auch, verstehe, da brauchst du ja auch Untertitel dafür, dass Bayern Deutschland ist, ist das schon krass, da brauchst du echt so einen Filmpux, der wirklich im tiefsten bayerischen Dialekt gesprochen wurde, brauchst auch als restlicher Deutschland Untertitel, also das ist schon sehr spannend mit Dialekten und manche Dialekte sind halt sexy und manche sind Killer.

Speaker: Ey, das ist ja, oh, Schwitzerdutsch ist ja auch crazy, wenn du da, boah, das musst du dir mal reinziehen, wenn die da Synchronsprecher, oh, das ist ja auch ganz, du weißt, von welchem Filmpchen ich hier rede, ne, wo viel geschwitzt wird.

Speaker: Warum liegt da Stroh?

Speaker: Nein, keine Ahnung.

Speaker: Genau.

Speaker: Von den Filmchen rede ich.

Speaker: Das ist ja ganz fatal.

Speaker: Oder aus dem asiatischen Bereich.

Speaker: Ich lerne Seiten an dir kennen in diesem Podcast.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ich die kennenlernen wollte.

Speaker: Wenn du wüsstest, was ich mit meinen Girlies manchmal schon mal angeguckt habe.

Speaker: Nein, ich will es gar nicht wissen.

Speaker: Das willst du auch nicht wissen.

Speaker: Nein, das will ich auch gar nicht hin.

Speaker: Bremst dich doch jetzt mal aus.

Speaker: Gehört ihr doch gar nicht hin.

Speaker: wollte ich aber einfach mal gesagt haben.

Speaker: Mein Gott, man darf ja mal wohl noch seine Meinung äußern.

Speaker: Aber selbstverständlich, naja, gut, ja, darfst du, sollst du ja auch.

Speaker: So, genau.

Speaker: Aber du musst ja nicht dein ganzes Privatleben hier ausbreiten.

Speaker: Ich wollte auch nicht ins Detail gehen, um Gottes Willen.

Speaker: Reicht doch schon, die Fantasie hast du schon angekurbelt.

Speaker: Ja, danach denkt man sich immer so, boah, bist du eklig, was hast du dir da angeguckt?

Speaker: Aber naja, ist auch ein anderes Thema.

Speaker: Ähm,

Speaker: Was wir ja jetzt auch noch besprochen haben, weil der Tomek fand ja, dass die letzten Themen, also dieses Thema und das nächste, da wird ja jetzt gerade noch ausgelost, was es wird, fand der Tomek so ein bisschen, dass wir da zu feminin unterwegs sind, Leute.

Speaker: Ihm fehlt da so ein bisschen die maskuline Seite in den Themen.

Speaker: Ja, ich glaube, bei dem Thema heute hättest du dir vielleicht eine Frau als Gast reinziehen sollen.

Speaker: Nee, finde ich gar nicht.

Speaker: Weil du bist halt einfach die andere Seite.

Speaker: Ich schätze dich total.

Speaker: Ich dich auch.

Speaker: Nein, aber das machen wir dann natürlich auch.

Speaker: Und eigentlich ist es ganz geil, diese Schiene, weil das ist dann eben True Crime.

Speaker: Und ich glaube, boah, meinst du, da kommen wir dann mit einer Stunde… Das war Podcast, das heute war schon True Crime, dann habe ich irgendwas mit True Crime falsch verstanden.

Speaker: Ey, aber meinst du, da kommen wir mit einer Stunde aus, hör mal…

Speaker: Bei True Crime?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich meine, für die nächste Folge hast du ja schon dein Thema.

Speaker: Das ist ja auch wieder ein Feminines.

Speaker: Vielleicht sollten wir uns da noch eine, obwohl das wäre, da noch eine Frau als Gast mit rein, dann habe ich überhaupt keine Chancen mehr.

Speaker: Boah, ich wünschte wirklich meine beste Freundin, die wird sich da mal, ich biete ihr das immer an, aber irgendwie.

Speaker: Ey, die ist so redegewandt.

Speaker: Ich schwör dir das, glaub mir das wirklich, aber irgendwie traut sich die, Alter.

Speaker: Vielleicht krieg ich sie nur überredet.

Speaker: Mal gucken.

Speaker: Sag mal noch mal kurz bitte ihren Namen.

Speaker: Jacqueline.

Speaker: Liebe Jacqueline, ich würde mich sehr freuen, wenn du den Arsch hochkriegst und mal in unseren Podcast kommst.

Speaker: Ich würde mal zu gerne mitbekommen, wie ihr beiden...

Speaker: euch unterhaltet und der Tomek wirklich 60 Minuten die Klappe hält.

Speaker: Boah, ey, uh, ja.

Speaker: Das ist cool.

Speaker: Also, wir haben so noch so eine ganz eigene Redensart.

Speaker: Das wird gut.

Speaker: Das wäre, oh mein Gott.

Speaker: Und da gehen wir nämlich viral.

Speaker: Und das sag ich dir.

Speaker: Das steht in der Stern.

Speaker: Ich hab grad aus dem Fenster geguckt.

Speaker: Sag ich dir.

Speaker: Aber meine Cousine genauso, die ist genauso super witzig.

Speaker: Oder Matisse, auch super, egal wen.

Speaker: Oder meine Freundin.

Speaker: Du weißt aber schon, dass dieser Podcast die Potperelle und Berliner Schnauze heißt.

Speaker: Aber du bretterst mich da gerade irgendwie, habe ich das Gefühl, komplett für die nächsten 265 Folgen raus.

Speaker: Quatsch, nee, nee, nee, zu dritt.

Speaker: zu dritt, Tomek.

Speaker: Hä?

Speaker: Nein, keine Sorge.

Speaker: Nein, ist ja okay, wenn das Thema passt.

Speaker: Würde ich mich freuen, wenn sie irgendwie dazukommt, wenn sie Bock hat.

Speaker: Ich denke mal, wenn sie den Podcast jetzt gehört hat, wird sie sich sicherlich mit dir in Verbindung setzen.

Speaker: Ja, das ist auch immer so ein Ding.

Speaker: Ich brauche immer so Timeslots bei dir allen.

Speaker: Das ist so wie, wenn du zur Stadt fährst, gehst du ins Bürgerbüro, dann ziehst du ein Ticket, da guckst du 8.004 und dann steht da 5 Stunden 003 und dann hast du den Termin und dann darfst du aber nur ein Thema mitnehmen.

Speaker: Weißt du, so ungefähr.

Speaker: Ist immer ganz wild.

Speaker: Wir wohnen auch nur gefühlt, also Luftlinie 500 Meter vielleicht.

Speaker: Aber was meinst du eigentlich, wie oft wir uns im Monat sehen?

Speaker: Genau, richtig, gar nicht.

Speaker: Kenn ich, kenn ich, kenn ich.

Speaker: Ja, aber ist auch nicht schlimm.

Speaker: Die ist halt eine super krasse Mutti und so.

Speaker: Und deswegen, die ist halt auch mega.

Speaker: Naja, ich habe sie jetzt ja eingeladen.

Speaker: Sie wird... Genau, genau.

Speaker: Wir haben sie eingeladen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, ey, wir haben schon wieder eine Stunde voll, Tommik.

Speaker: Das kam mir jetzt gar nicht so vor.

Speaker: Ja, und...

Speaker: Wir sind jetzt gerade bei 56 Minuten, davon hast du 58 gequatscht.

Speaker: Ha!

Speaker: Fandest du es ein bisschen langwierig heute?

Speaker: Du hast sehr, sehr deine persönliche Tür aufgemacht.

Speaker: Ich dachte, wir lernen uns heute mal ein bisschen kennen, Tomek.

Speaker: Ja, danke.

Speaker: Und ab sofort... Moment, Moment, Moment.

Speaker: Sagen wir es mal so.

Speaker: Dadurch, dass ich so...

Speaker: Ruhig war, habe ich konzentriert zugehört und fand das ganz spannend, was du erzählt hast.

Speaker: Deswegen war ich auch so ruhig und habe dich reden lassen, weil ich das doch sehr interessant fand, diese Seiten von dir kennenzulernen und finde ich cool, finde ich absolut in Ordnung.

Speaker: Danke.

Speaker: Und auch mutig.

Speaker: Entweder hast du überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass wer alles diesen Podcast hört oder hören könnte.

Speaker: Hätte ich nicht drüber nachgedacht.

Speaker: Oder kommst du jetzt noch auf die Idee und rufst mich gleich noch an und sagst, nee Thomas, brauchst du gar nicht mehr arbeiten, wir machen das nochmal.

Speaker: Nein, auf gar keinen Fall.

Speaker: Also wie gesagt, hätte ich nicht nachgedacht, dann wären noch ganz andere Sachen jetzt hier offengelegt worden.

Speaker: Dann hätten wir jetzt hier drei Stunden gesessen.

Speaker: Aber, ne, das war jetzt so die kurze Saison und ach, hey, das ist doch, also da war doch jetzt nix, ich hab doch jetzt hier nicht über sonst was geredet, was ich immer im Bettkasten hab oder was, das geht doch hier gar keine Antwort an, aber das ist doch einfach mal so was, was, das ist doch was Normales, worüber ich jetzt gesprochen habe.

Speaker: Unter dem Strich, ja, unter dem Strich, ja, aber du weißt, in welcher Gesellschaft wir aktuell leben, oder?

Speaker: Ach so, aber über die Politik und die Bundeswehr, da konnten wir drüber quatschen.

Speaker: Nein, das ist ja, nein, sobald es ja um diese Themen geht, über die wir jetzt heute gesprochen haben, denken die Leute ja, oder manche Leute ja immer irgendwie ein bisschen anders.

Speaker: Ja, sollen sie doch, aber dann sind das aber auch nicht unsere Zuhörer.

Speaker: Das sind ja immer noch irgendwo auch so ein bisschen Tabuthemen und...

Speaker: Kann ja auch durchaus sein, dass du dann auch gerade in Social Media oder sowas für solche Aussagen dann auch noch angegiftet wirst und dann

Speaker: Es gibt ja die kaputten Leute, die da draußen unterwegs sind, dann ihre dummen Kommentare abgeben.

Speaker: Da gibt es aber eine richtig krasse Lösung für.

Speaker: Blocken.

Speaker: Und schon habe ich kein Problem mehr.

Speaker: Zack, weg, auf Wiedersehen, Tschüssikowski.

Speaker: Und das meine ich einfach, dass sowas dann ganz schnell mal passieren kann.

Speaker: Ach, dann mache ich mit dir.

Speaker: Du weißt ja, wie in Social Media sich manche Leute mit...

Speaker: oder mit Wörtern umgreifen oder Wörter schreiben, die sie vielleicht gar nicht mal richtig geschrieben bekommen, aber trotzdem noch reinhauen.

Speaker: Und da habe ich schon die wildesten und schlimmsten Sachen im Netz leider lesen müssen.

Speaker: Und das finde ich leider immer so traurig.

Speaker: Also wir sind, bei vielen geht die Toleranz eben halt nur knapp über die Schuhsohle.

Speaker: Das ist schon sehr traurig.

Speaker: Und ich bin der Meinung, Menschen leben und leben lassen.

Speaker: Und wenn ich in eine Kneipe gehe oder unterwegs bin und

Speaker: ein schwuler Mann meint mich angraben zu müssen, dann soll er das bitte lassen.

Speaker: Stehen die drauf, bin ich auch ganz ehrlich.

Speaker: Aber sie können leben und machen, wie sie wollen.

Speaker: Ist mir völlig egal, solange sie mich außen vor lassen und ich da nicht mitmachen muss, ist das alles in Ordnung.

Speaker: Und ich habe auch überhaupt kein Problem,

Speaker: Christopher Street Day, ich finde das halt, ich finde das auch bunt und schrill, finde ich ja völlig in Ordnung, aber, ja, gibt es eigentlich keinen A, aber es ist völlig in Ordnung.

Speaker: Doch, auch da gibt es ein ganz fettes A, aber CSD ist auch Katastrophe, aber gehen wir da jetzt gar nicht drauf ein, sonst... Nein, nein, nein, ich wollte auch nur sagen, ich bin ein intoleranter Mensch.

Speaker: Ja, ich auch, in gewissen Sachen, nicht in allen, aber genau.

Speaker: 100% Toleranz gibt es nicht.

Speaker: Nee, gibt es nicht und brauche es auch überhaupt gar nicht.

Speaker: So, haben wir unsere Stunde schon wieder voll gekriegt.

Speaker: Mega cool.

Speaker: Wir haben uns auch gar nicht mal gezofft, irgendwie sowas.

Speaker: Leider.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Das kriegen wir einfach nicht hin, weil wir nehmen es uns immer wieder vor, dass wir den Leuten mal wirklich was vor die Füße knallen, wo wir beide uns richtig an den Körper kriegen.

Speaker: Aber irgendwann schaffen wir das noch.

Speaker: Ich finde noch ein Thema.

Speaker: Ja, ich auch.

Speaker: Und ja, hat doch fein gemacht.

Speaker: Oh, danke.

Speaker: Sehr lieb von dir.

Speaker: Und Leute, nochmal an euch.

Speaker: Ihr wisst es, ihr müsst echt teilen, ihr müsst echt anhören und kommentiert auch ganz viel.

Speaker: Macht das.

Speaker: Ob das bei Instagram ist, immer schön reposten, bei Spotify.

Speaker: Der Tomek hat auch gerade richtig krass was am Start irgendwie noch.

Speaker: Der ist da im Background.

Speaker: Irgendwas am Basteln noch, wo wir so ein bisschen mehr präsent dann sind irgendwann hoffentlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, Tomek, hast du noch irgendwas zu dem, aber geeinigt haben wir uns jetzt nicht, ne?

Speaker: Du sagst immer noch nein, ich sag immer noch ja, ne?

Speaker: Nein, ich glaube wirklich, irgendwann kommt ein immer romantisches oder ein sexuelles Interesse dazwischen, da bleibe ich bei.

Speaker: Okay.

Speaker: Und das in allen Schichten.

Speaker: Aber ich möchte an dieser Stelle noch eine Person grüßen, die den Podcast vielleicht auch hört und

Speaker: Ja, einfach nur ganz liebgrüße, ich werde wissen, wen ich meine.

Speaker: Ah ja, okay, genau.

Speaker: Ja, von mir auch liebe Grüße.

Speaker: An wen auch immer.

Speaker: Genau, super.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Tommy, wir haben es geschafft.

Speaker: Nächste Folge.

Speaker: Ich denke, wir bleiben jetzt so in dem Rhythmus, immer montags, oder?

Speaker: Dann können die Leute sich so ein bisschen mal jetzt da drauf einstellen.

Speaker: Also Leute, immer schön Wecker stellen, fünf Uhr morgens, weil sechs Uhr morgens ist dann immer die Folge draußen.

Speaker: könnt ihr euch schon mal eine Stunde lang darauf vorbereiten und dann auf Play klicken.

Speaker: Ja, war wieder super cool.

Speaker: Was hat die Community bisher schon mal so vorgegeben?

Speaker: In welche Richtung geht es denn nächste Woche?

Speaker: Soll ich mal?

Speaker: Ich bin ja hier ganz fix, denn mein Handy ist ja hier schon ganz schnell parat, zipp zapp.

Speaker: Was haben wir denn?

Speaker: Oh, das wird ja auch dann... Also bis jetzt haben wir 60% zurück zum Ex und 40% Dating und Situation-Jab.

Speaker: Habe ich 70% gesagt?

Speaker: Ich meine 40.

Speaker: 60% tendieren zu was?

Speaker: Ex zurück, Ex loslassen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und da habe ich auch eine Meinung zu.

Speaker: Oh, geil, super.

Speaker: Leute, dann stimmt mal fleißig ab.

Speaker: Ich meine, gut, bis dahin habt ihr das sowieso schon gemacht.

Speaker: Ja.

Speaker: Oh, Max, don't have sex with your Ex.

Speaker: Ja, auch ganz gefährliche Geschichte.

Speaker: Habe ich gar nicht so viel.

Speaker: Doch, machen wir.

Speaker: Machen wir.

Speaker: Wäre geil, wenn das Thema kommt.

Speaker: Danach True Crime, da sehe ich mich.

Speaker: Let's Fets.

Speaker: Finde ich geil.

Speaker: Tomek, was hast du heute noch vor?

Speaker: Was machst du jetzt?

Speaker: Feierabend.

Speaker: Geil, ich auch.

Speaker: Den Kater füttern.

Speaker: Ja, ich habe auch ungefähr wie ein Kater.

Speaker: Das ist mein Kind, den muss ich jetzt auch füttern.

Speaker: Cool, in dem Sinne würde ich sagen, Tomek, ich wünsche dir ein super geiles Wochenende.

Speaker: Und ich grüße noch mal zum Schluss alle und wünsche allen noch alles Erdenliche Gute aus unserem Zurückliegen und Kurs.

Speaker: Oh ja, das stimmt, Leute.

Speaker: Doch, wirklich, ihr wart eine super sexy Gruppe.

Speaker: Ihr wart richtig geil.

Speaker: Schade, dass das jetzt ein Ende gefunden hat.

Speaker: Irgendwie auch nicht, aber irgendwie auch doch.

Speaker: Und auch einen schönen Gruß an unseren einzigen Abonnenten Matthias.

Speaker: Auf Sieggrund warte ich ja immer noch.

Speaker: Aber wir labern schon wieder.

Speaker: Wir labern schon wieder, Leute.

Speaker: Vielen Dank, dass ihr zugehört habt.

Speaker: Genau.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Wir sehen uns dann am Montag.

Speaker: Wir hören uns und freuen uns auf die nächste Folge.

Speaker: Supergeil.

Speaker: Bis dann, ihr sexy Mäuse.

Speaker: Tschüss, Kahn.

Speaker: Tschaui.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Na klar.

Speaker: Kommt gut.

Speaker: Ja, ha.

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