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Zwischen Alltag, Politik & 90er-Anekdoten | Justine & Tommek

Die Pott Perle × Berliner Schnauze
Die Pott Perle × Berliner Schnauze

57 plays · May 25, 2026

In dieser Folge von „Die Pott Perle & Berliner Schnauze“ wird’s persönlich, nachdenklich und gleichzeitig herrlich unterhaltsam. Justine spricht über ihre JUSTINE SOLO EDITION zum Thema alleinerziehende Mütter und Väter – über den täglichen Spagat zwischen Beruf, Verantwortung und Erziehung. Tommek erzählt von seiner TOMMEK SOLO EDITION, seinem ganz eigenen politischen Midnight Talk am Sonntagabend – ruhig, kritisch und nachdenklich. Dazu gibt’s persönliche Geschichten, Erinnerungen aus den 90ern, einen Ausflug nach Dortmund und viele kleine Anekdoten, die zeigen, wer Justine und Tommek eigentlich wirklich sind. Eine Folge zwischen Realtalk, Nostalgie, Politik, Alltag und ehrlicher Unterhaltung. #Podcast #DiePottPerleUndBerlinerSchnauze #JustineSoloEdition #TommekSoloEdition #MidnightTalk #Alleinerziehend #Politik #Gesellschaft #90er #Dortmund #Realtalk #SpotifyPodcast #PodcastDeutschland #BerlinerSchnauze #Pottliebe Impressum unter https://die-pottperle-berlinerschnauze.de/impressum

Transcript

Speaker: So Freunde der gepflegten Unterhaltung, da sind wir wieder.

Speaker: Die jute alte Pottperle und der Typ aus Berlin, also der Tomek.

Speaker: So, da sind wir wieder und wir haben heute auch keinen Dunst.

Speaker: Oder hast du ihn, Justine?

Speaker: Ja, moin Party People!

Speaker: Nee, also... Ich lieg hier heute ganz entspannt auf meiner Couch, Leute.

Speaker: Ich hab heute mal ein bisschen so die Location gewechselt.

Speaker: Ich dachte mir, wir machen heute mal so ganz entspannt, oder?

Speaker: Mal so ein bisschen gucken, wie so die Woche war.

Speaker: Vielleicht hast du ein, zwei Aufreger am Stüssel.

Speaker: Ich höre heute einfach mal ein bisschen zu, Tomek.

Speaker: Das ist keine gute Idee, denn ich bin heute eigentlich mal so eher der ruhige Typ.

Speaker: Oh ne.

Speaker: Muss ich wirklich so um die Ecke kommen.

Speaker: Nee, ja, also Aufreger unter der Woche gibt es für mich ja immer genug, weil wir beide haben uns ja jetzt auch auf die Fahnen geschrieben, dass jeder so auch noch so ein bisschen seine Solo-Karriere ankurbelt, wenn man es mal so nennen will.

Speaker: Und da bist du ja echt gut dabei schon mit deinem Thema.

Speaker: Kannst du mal gerade kurz raushauen, was für ein Thema du dir da ausgesucht hast?

Speaker: mit dem du da gerade so am Start bist, auf deinem Pott-Perle-Solo-Kanal.

Speaker: Ja gut, also meine letzte Folge, die hat sich ja darum gedreht, wie das alles so ist, als alleinerziehende Mama und mit Arbeit und Pipapo.

Speaker: Ist bestimmt nicht einfach in Deutschland.

Speaker: Nee.

Speaker: Oder generell.

Speaker: Ja, aber ich muss echt gestehen, also das ist ja schon was ganz anderes, ne?

Speaker: Also mir ist echt aufgefallen, wenn wir beide jetzt miteinander quatschen und ich habe irgendein Thema und ich labere darauf zu, dann merkst du ja irgendwann, wenn ich nichts mehr sagen kann, wenn mir so ein bisschen die Worte fehlen und dann holst du mich ja auch ab oder andersrum genauso.

Speaker: Ja, ich spiele da gerne den Busfahrer.

Speaker: Und den Part habe ich dann natürlich nicht oder hat man allgemein dann natürlich nicht.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ganz zufrieden bin ich mit der Folge nicht, aber für den Start war es okay.

Speaker: Ich habe daraus jetzt so ein bisschen gelernt und für die Zukunft habe ich mir so ein bisschen vorgenommen.

Speaker: Also ich möchte auf meinem Solo-Kanal auch mal so den einen oder anderen Gast einladen.

Speaker: Da habe ich auch schon so zwei, drei, vier, fünf auf dem Schirm für gewisse Themen dann natürlich.

Speaker: Was ich ja richtig cool fand, ich habe gestern auf Facebook mal so in so ein paar Gruppen rumgestöbert,

Speaker: womit ich mich dann auch identifizieren kann.

Speaker: Sprich, einmal habe ich etwas in so LGBTQ-Gruppen reingesetzt und habe dann nach mutigen Leuten gesucht, die mal so ein bisschen ihr eventuell sogar Leidensweg mitteilen wollen.

Speaker: Das ist ein sehr interessantes Thema, glaube ich.

Speaker: Doch, absolut.

Speaker: Also da hast du ja auch wirklich nicht nur...

Speaker: bunte Einhörner, sondern wirklich auch reale Menschen, die auch wirklich krasse Geschichten zu erzählen haben.

Speaker: Das glaube ich.

Speaker: Da haben sich so ein, zwei Leute gemeldet.

Speaker: Aber dann war ich in einer Ruhrpott-Gruppe und leck mich an den Füßen.

Speaker: Also da hätte ich gar nicht mit gerechnet, dass das so...

Speaker: Dann so ausartet.

Speaker: Also wirklich unzählige Likes habe ich da bekommen.

Speaker: Da waren auch natürlich ein paar Pappnasen dabei.

Speaker: Ja, die hast du dann auch überall.

Speaker: Die hast du überall.

Speaker: Aber wirklich, also 90 Prozent.

Speaker: Wie langweilig wäre die Welt auch, wenn es die nicht gäbe.

Speaker: Also von daher ist ja dann teilweise, ist das ja, was man dann so hieß, muss man ja so sehen, Entertainment pur.

Speaker: Ja, wie grau die Welt wäre, Tomek, wenn du nicht da wärst, absolut, ja, richtig.

Speaker: Ja, da ist mein Sonnenschein.

Speaker: Und da ist eine Dame dabei gewesen, die fand ich wirklich richtig cool.

Speaker: Die lerne ich auch heute Abend dann kennen über TikTok.

Speaker: Da quatschen wir so ein bisschen, ob das denn auch so wirklich matcht und sowas.

Speaker: Und wo ich jetzt nicht so die großen Bedenken habe, weil die ist echt lustig und die hat...

Speaker: Die Ruhrpott-Sprache wirklich kann die fließend.

Speaker: Und kennt sich auch wirklich so mit dem einen oder anderen Thema aus.

Speaker: Genau, und die würde ich dann gerne, wenn das alles so klappt, würde ich die mir gerne mal an der Angel holen und dann mit ihr auch einen Podcast machen.

Speaker: Ja, habe ich Bock drauf, finde ich richtig cool.

Speaker: Also doch, das macht Spaß, wirklich.

Speaker: Ich meine, ich komme ja nicht aus dem Ruhrpott.

Speaker: Also ich komme ja aus der Ecke Bielefeldt.

Speaker: Also hast du eigentlich keine Heimat?

Speaker: Nö, du trufst einfach, ohne Scheiß, jetzt wo du das so ansprichst, würde ich wirklich sagen, ich bin ehrlich, was das angeht, heimatlos.

Speaker: Es gibt so keine Gegend, interessantes Thema, wo du das gerade sagst, es gibt keine Gegend, womit ich mich wirklich so identifizieren kann.

Speaker: Nö.

Speaker: Oh krass, okay.

Speaker: Nee, das ist aus der Gegend Bielefeld.

Speaker: Also wenn es jetzt richtig hart auf hart kommt, könnte ich es noch schlimmer sagen.

Speaker: Und vielleicht der eine oder andere kennt die Gegend.

Speaker: Vielleicht Bad Salzuflen.

Speaker: Eigentlich bekannt als Luftkurort.

Speaker: Und da ist die Gegend, also wenn du, sag ich mal, also rein theoretisch in dem Alter, in dem ich heute bin,

Speaker: müsste ich eigentlich wieder dahin zurück, weil dann entspreche ich ungefähr dem Altersdurchschnitt da drüben.

Speaker: Aber als junger Mensch konntest du nur eins machen, da weg.

Speaker: Weil da waren viele Kurgäste, der Altersdurchschnitt war relativ hoch und es war auch alles extrem spießig.

Speaker: Und deswegen zack, weg.

Speaker: Und wenn du da sowieso, hatte damals schon die Fotografie und sowieso auch ein, ja,

Speaker: Also nicht gerade, also ein Lebensstil an Hacken, der dann irgendwo nicht so hinpasste und deswegen konnte man ja eigentlich nur weg und deswegen so richtig identifizieren kann ich mich mit der Gegend nicht und erstaunlicherweise kann ich es auch mit Berlin nicht so wirklich.

Speaker: Also Berlin ist von dem Moment eine geile Stadt.

Speaker: Also auf der einen, ein Teil von Berlin ist relativ verloren, der andere Teil geht noch gerade so und es ist eben halt im Moment spannend zu sehen, was mit dieser Stadt passiert und was da so daraus wird.

Speaker: Wenn man so von oben drauf schaut, ist Berlin schon recht interessant.

Speaker: Aber auch wirklich heimisch fühle ich mich hier so irgendwie auch nicht.

Speaker: Also ist aber auch in Ordnung, kann nicht ganz gut mit leben.

Speaker: Also das ist nichts, was mich jetzt wirklich großartig stört.

Speaker: Okay.

Speaker: Finde ich ganz interessant.

Speaker: Aber den Ruhrpott, muss ich sagen, fand ich schon damals auch sehr interessant und sehr spannend.

Speaker: Ich meine, Dortmund lag ja nur von Bielefeld 92 Kilometer A2, straight on weit weg.

Speaker: Und ich habe auch die Samstagabende und auch vielleicht das eine oder andere Wochenende, zumindest dann den Sonntagmorgen, dann auch noch in Dortmund irgendwo verbracht.

Speaker: Das war schon cool.

Speaker: Wir wollen es wissen, Tomek.

Speaker: Nein, ein Gentleman genießt und schweigt.

Speaker: Nein, war eine coole Zeit.

Speaker: Ja, glaube ich.

Speaker: Vielleicht kennt noch einer, der hat mich da oft im Soundgarden rumgetrieben.

Speaker: Also den Laden fand ich spitze.

Speaker: Eine Anekdote, das fand ich klasse, auf dem Parkplatz.

Speaker: Ich bin dann nachts da weg und ich hörte, wie dann so einige rumbölken, scheiße, die haben mir mein Autoradio geklaut.

Speaker: Bei mir auch.

Speaker: Hättet ihr eure Karte vielleicht mal woanders parken sollen, ob wir sie aufpassen sollen.

Speaker: Und dann komme ich an mein Auto.

Speaker: Oh nein.

Speaker: Und setze mich rein und stelle fest, scheiße, mein Autoradio ist aufwegt.

Speaker: Oh mein Gott, nein.

Speaker: Ja.

Speaker: Erst warst du besser als andere.

Speaker: Und am selben Abend noch, dann wollte ich dann wieder zurück.

Speaker: Bin da auf dem Weg zur A2, zur Autobahnauffahrt.

Speaker: Polizeikontrolle.

Speaker: Ich so, scheiße, du hast gerade noch ein Bier getrunken in dem Laden, das geht doch jetzt bestimmt nach hinten los.

Speaker: Ja, Polizei winkt mich raus und dann fragt mich der Polizist allen Ernstes, haben Sie Alkohol getrunken?

Speaker: So, und dann ging es ihm hierhin ganz schnell.

Speaker: So, wenn du jetzt sagst, nein, dann riecht er das und dann bist du sowieso dran.

Speaker: Sagst du, ja.

Speaker: Sagst du besser, ja.

Speaker: Ich, ja, gerade so vorhin.

Speaker: Und dann fragt er tatsächlich, können Sie noch Auto fahren?

Speaker: Ja, kann ich.

Speaker: Und dann, ja, dann fahren sie bitte weiter.

Speaker: Dummerweise bin ich aber dem vor mir so dicht aufgefahren und der hinter mir ist mir so dicht aufgefahren, das war ein Gerangel, da aus dieser Parklücke zu kommen.

Speaker: Ich dachte so, scheiße, gleich merkt das und gleich bist du dran.

Speaker: Nee, ich bin aus der Lücke noch rausgekommen, aber damit noch nicht genug.

Speaker: So 100 Meter weiter weg war eine Ampel.

Speaker: Die war rot.

Speaker: Da war ich fast so nervös.

Speaker: Ich bin bei rot drüber geknallt.

Speaker: Aber das haben die alle nicht gemerkt.

Speaker: Also da muss in Dortmund an der Stelle irgendwie nachts was anderes los gewesen sein, dass sie sich um solche Idioten... Wahrscheinlich hat er auch an meinem Kennzeichen gesehen.

Speaker: War das damals noch?

Speaker: Ja, Lipper-Kennzeichen.

Speaker: Das war L-I-P.

Speaker: Und daran wird er wahrscheinlich gesehen haben, okay, die sind da oben sowieso alle lost.

Speaker: Lass mal fahren.

Speaker: Also das war eine coole Geschichte.

Speaker: Die ist noch so hängen geblieben als Anekdote.

Speaker: Und deswegen...

Speaker: Ich mag doch.

Speaker: In Bielefeld wäre ich verhaftet worden.

Speaker: Die hätten mich eingesperrt und weg.

Speaker: Aber das in Dortmund, das war noch so eine coole Anekdote.

Speaker: Das fand ich noch cool.

Speaker: Rückblickend.

Speaker: In dem Moment war natürlich, da ging mir der Arsch auf Grundeis.

Speaker: Boah, glaube ich, ja.

Speaker: Weil das brauchst du wirklich nicht.

Speaker: Führerschein weg oder sowas.

Speaker: Oder überhaupt noch mit zur Wache und Alkohol-Controller.

Speaker: Nicht morgens um vier.

Speaker: Das war schon, das ist so ein bisschen hängen geblieben.

Speaker: Das verbinde ich heute mit Ruhrpott und Dortmund.

Speaker: Das fand ich rückblickend eine schöne Geschichte.

Speaker: Also ich muss ja echt sagen, also wenn du so Heimat ansprichst,

Speaker: Also meine Heimat, da habe ich ja also sofort Hamburg im Kopf.

Speaker: Also sofort, wenn ich so auch noch dann im Sommer, wenn ich so an den Hafen denke und an die Speicherstadt, oh mein Gott, das ist also das, oh.

Speaker: Ach toll.

Speaker: Ja, Hamburg hat schöne Ecken.

Speaker: Oh, Hamburg, ich finde Hamburg.

Speaker: Ja, ich finde das einfach, es gibt für mich keine schönere Stadt, das ist einfach so.

Speaker: Ich liebe Hamburg, ich finde die richtig geil.

Speaker: Ja, Hamburg ist so eine Stadt, glaube ich, entweder liebt man sie oder man hasst sie.

Speaker: Ich glaube, dazwischen gibt es irgendwie nichts.

Speaker: Ich glaube, das ist bei allen Großstädten mittlerweile so, oder?

Speaker: Ja, wobei, ich muss wirklich gestehen, also der Ruhrpott an sich, der ist ja auch nicht mehr das, was immer war, ne?

Speaker: Also gerade so Dortmund.

Speaker: Also Dortmund ist wirklich, ich weiß nicht, wie Menschen sich in den Zug setzen oder ins Auto setzen und sagen, boah, ja, und heute gucke ich mir die Stadt Dortmund mal an.

Speaker: Ja, nee, sorry, aber was willst du dir da angucken?

Speaker: Nee, m-m.

Speaker: Ja, Phönixsee, okay, da kannst du mal ein bisschen sitzen, ist ein bisschen schön, ja, gut.

Speaker: Aber das war's.

Speaker: Es ist wie Kuhre.

Speaker: Ich bin Berliner, aber hinter mir hängt eine BVB-Uhr.

Speaker: Also von daher... Ja, ja, okay.

Speaker: Ich hab, also da hab ich nichts weg.

Speaker: Jetzt hab ich bei allen Berlinern verschissen.

Speaker: Weil als Berliner musst du Hertha-Fan sein.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Ja, als West-Berliner sowieso.

Speaker: Aber Leute, eigentlich können wir das anteasern mit Berlin oder nicht so?

Speaker: Was?

Speaker: Wie?

Speaker: Wie?

Speaker: Oder, ja, also du und ich.

Speaker: Ach so, ja, das ist das, ja, natürlich.

Speaker: Doch, ja, sicher.

Speaker: Hör mal, Leute.

Speaker: Zwei Wegen treffen aufeinander.

Speaker: Ja, aber sowas von, Leute, ich habe die Verkündigung, meine Freundin weiß noch nichts davon, aber sie wird es jetzt erfahren.

Speaker: Ich bin bald mit meiner Herzdame in Berlin, wir machen ein langes, schönes Wochenende dort, und da dachte ich mir, ey,

Speaker: Warum denn nicht die Chance ergreifen und den Tormik mal so richtig auf den Sack gehen?

Speaker: Wir werden uns mieten, Leute.

Speaker: Und vielleicht kriegen wir da ja sogar einen Podcast irgendwo in irgendeinem Café zusammen, oder?

Speaker: Irgendwie so?

Speaker: Oder was meinst du?

Speaker: So auf gut Glück, mal gucken.

Speaker: Würde ja auch geil finden, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Als du mir das gestern mitgeteilt hast, oder vorgestern, bist dann und dann in Berlin, da dachte ich auch, scheiße, ist das jetzt eine Drohung?

Speaker: Nein, ich finde es geil.

Speaker: Ich finde es super geil, weil wirklich, da treffen nicht nur Generationen aufeinander, da treffen auch Welten aufeinander.

Speaker: Und das ist das ja, was diesen Podcast ja so herrlich spaßig macht, weil wir ja so extrem grundverschieden sind.

Speaker: Ich finde den Gedanken einfach cool.

Speaker: Wir machen jetzt seit wie vielen Monaten?

Speaker: Zwei?

Speaker: Irgendwie so, pipapo.

Speaker: Machen wir diesen Podcast zusammen.

Speaker: Jeden Sonntag finden wir zusammen Quatsch miteinander.

Speaker: Wir haben schon viele private Dinge miteinander ausgetauscht.

Speaker: Aber wir haben uns noch nie so richtig, richtig gesehen.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Danach ist dann alles im Arsch.

Speaker: Leute, das hier ist die letzte Podcast.

Speaker: Eine der letzten Podcast-Folgen vom

Speaker: Persönlichen kennenlernen.

Speaker: Ist ja wie es beim Dating ja manchmal auch ist.

Speaker: Leute kennen sich über das Internet seit gefühlten Monaten, treffen dann persönlich aufeinander und zack, weg ist die Magie und die Marie.

Speaker: Aber ich glaube, hier ist das anders.

Speaker: Hier ist das definitiv anders, weil wir ganz anders an die Sache rangegangen sind von Anfang an.

Speaker: Ja, nein, ich finde das super.

Speaker: Ich wirklich, also ich finde den Gedanken ganz, ganz toll.

Speaker: Dass wir uns da mal einfach mal zusammensetzen, so, ne, finde ich super, finde ich super, finde ich super, machen wir.

Speaker: Aua, jetzt habe ich mir selber eine reingehauen, kannst du es glauben?

Speaker: Oh, scheiße.

Speaker: Ja, so geht das.

Speaker: Zack, steckt der Kuhle im Auge.

Speaker: Nein, aber und das nur, weil sie so nervös ist, mich zu treffen.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Ich habe schon ganz schwitzige Hände, Tommel.

Speaker: Ich freue mich echt drauf.

Speaker: Also das wird ein interessanter Tag.

Speaker: Mal sehen, in welche verlorene Gegend von Berlin ich dann fahren muss.

Speaker: Ja, das kann ich dir selber noch.

Speaker: Wo sind wir denn?

Speaker: Jetzt müsste ich mal nachgucken.

Speaker: Unser Hotel ist irgendwo.

Speaker: Irgendwo in Berlin.

Speaker: Ja, da kommen wir schon zu so einem Punkt.

Speaker: Hotels, das ist eigentlich, ja, wir haben leider Gottes mehr als eins.

Speaker: Das ist richtig, genau.

Speaker: Das ist Premiere in Berlin City Süd.

Speaker: Berlin City Süd.

Speaker: Ah, finde ich schon.

Speaker: Ja, bestimmt.

Speaker: Ah, Neukölln.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Geil, super.

Speaker: Ja, da kannst du doch dann schon mal deinen politischen Podcast aufnehmen, Tom Eck.

Speaker: Ich glaube, da halte ich die Klappe.

Speaker: Da sage ich nichts.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Ah, Neukölln.

Speaker: Aber so schlimm ist Neukölln jetzt auch nicht.

Speaker: Das Problem an Berlin und sowas ist eben halt...

Speaker: Es gab viele geile Kieze im Laufe der Zeit.

Speaker: Und das Problem ist, dass manche sogenannten Hipster und Möchtegernleute diesen Kiez dann auch toll fanden, da Hip-Hip-Skunden sind.

Speaker: Und dann fand eine Verdrängung statt.

Speaker: Und damit ist auch dann dieses Kiez-Feeling irgendwie gestorben.

Speaker: Und ja, das ist immer ein bisschen schwierig.

Speaker: Aber Neukölln ist einer dieser Kieze, der ist auf der einen Seite supergeil, auf der anderen Seite super scheiße.

Speaker: Ich möchte jetzt niemand mit auf die Füße treten, aber ich glaube, jeder weiß, was damit gemeint ist.

Speaker: Und das ist, glaube ich, aber in jedem Kiez so.

Speaker: Du hast überall schöne Ecken und überall schlechte Ecken.

Speaker: Das ist mittlerweile so.

Speaker: Ach klar.

Speaker: Und das ist auch in jeder anderen Metropole oder Großstadt so.

Speaker: Das ist in Frankfurt so, das ist in Hamburg so.

Speaker: Muss ich dir leider sagen, das ist die ungeblümte Wahrheit.

Speaker: Auch Hamburg hat dunkle Ecken.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Hamburg ist eine dunkle Ecke, aber...

Speaker: Und jetzt muss ich auch wieder so ein Mythos zerstören, auch München.

Speaker: Auch München hat seine Problemecken.

Speaker: Ach, ich geh so scheißegal, wo du hinfällst, überall lasst dir irgendwelche Nasen hängen und

Speaker: Ja, es ist leider so.

Speaker: Die Gesellschaft hat sich leider Gottes nach Corona und während Corona schon schwer, schwer verändert.

Speaker: Wir haben vieles, vieles aus den Augen verloren.

Speaker: Und vor allen Dingen, das Wichtigste, und darum geht es, danke, dass du fragst, darum geht es so in meinem Podcast immer so ein bisschen, die Einzelfolgen, die ich mache, dass wir so dieses Wir-Gefühl, dieses Zusammen-Ingo-Verloren haben.

Speaker: Und in der aktuellen Folge, an der ich gerade schraube,

Speaker: Da geht es so ein bisschen darum, dass ich es ja so, oder dass ich es interessant finde, dass die Leute momentan sagen, früher war irgendwie alles besser.

Speaker: Und dann habe ich mir die Geschichte so 80er, ein bisschen 70er mal vorgenommen.

Speaker: Und am Ende des Podcasts stelle ich dann wirklich die Frage, so Leute, jetzt sagt man mal wirklich, was war früher wirklich besser?

Speaker: Denn wir hatten damals auch Kriminalität, wir hatten...

Speaker: Ein Haufen Krisen.

Speaker: Wir hatten die Rote Armee Fraktion, die RAF, den Terrorismus, den wir hatten.

Speaker: Leute in meinem Alter, also so 68er Baujahr und so knapp drunter drüber, die werden sich wahrscheinlich noch an diese Fahndungsplakate erinnern, die ja teilweise wirklich in den Postämtern oder sowas hingen.

Speaker: Das zum Beispiel haben wir heute ein guter, heute kriegst du sowas im Internet verbreitet.

Speaker: Und das ist eben genau der Unterschied, wo ich dann hin will.

Speaker: Früher hattest du nur deine Tagesschau oder deine Heute-Nachrichten.

Speaker: Tagesschau um 20 Uhr, heute Nachrichten um 19 Uhr.

Speaker: Dann vielleicht später noch um 21.45 Uhr das Heute-Journal.

Speaker: Dann warst du aber auch relativ durch, was das zu gedröhnen mit Nachrichten angeht.

Speaker: Und heute, bevor ich den ganzen Podcast hier breit latsche, überlege noch, was wir heute haben.

Speaker: Und dann muss sich jeder für sich selbst die Frage stellen, ob wir...

Speaker: uns mit dem Internet und gerade mit Social Media nicht selbst beerdigt haben, was das angeht.

Speaker: Also unsere Gemeinschaft, dass wir irgendwie noch gemeinsam irgendwie was machen.

Speaker: Jeder ist irgendwo in seiner eigenen Bubble unterwegs.

Speaker: Und das ist so das, was mich so ein bisschen bewegt und worüber ich so in meinen Solo-Folgen sprechen möchte.

Speaker: Also Social Media sehe ich ja halt auch so mit zwei Augen.

Speaker: Auf der einen Seite, klar, kann man absolut unterschreiben, wenn man sagt, okay, Social Media, da vergeht auch so ein bisschen die Realität und so dieses Ganze und jeder sitzt da irgendwie zu Hause in sein Kämmerchen.

Speaker: Auf der anderen Seite, und da sieht man das ja wieder, was ich gestern dann gemacht habe auf Facebook, kannst du sehr schnell, wie mag man es denn nennen,

Speaker: Anschluss finden, zumindest in Bereichen, die dich interessieren.

Speaker: Also sprich jetzt, nehmen wir mal einfach auf blöd diese Ruhrpott-Gruppe da.

Speaker: Da sind dann wirklich Leute, die sich wirklich doch dafür interessieren, ist scheißegal, was selbst wenn es E-Bikes sind oder whatever.

Speaker: Pokémon, mir egal.

Speaker: Aber

Speaker: In gewissen Bereichen findest du dann halt sehr, sehr schnell Anschluss und dann auch dadurch sehr, sehr schnell vielleicht sogar gute, bekannte Freunde oder wie auch immer, ne, siehe uns beide, so wir kommen super miteinander, wir wären uns dann nie auf die Füße getreten, hätten wir nicht, also virtuell diesen Karkurs da gemacht.

Speaker: War das jetzt für jeden so sein eigenes Ding irgendwo?

Speaker: Man ist da jetzt nicht hingegangen, um Freunde zu finden, das ist ganz klar, aber es ist auch logisch, dass man Leute kennenlernt dadurch.

Speaker: Wenn man sich darauf einlässt, das gehört ja auch immer dazu und das tun ja leider Gottes viele nicht mehr.

Speaker: Nee, ja, das stimmt.

Speaker: Also sie gehen nicht mehr offen durchs Leben und gucken vielleicht links und rechts und dadurch geht viel verloren, finde ich.

Speaker: Aber auch in der Realität.

Speaker: Also selbst wenn ich jetzt mir irgendwelche Kurse angucke, die wirklich vor Ort stattfinden oder was auch immer, da gehen die meisten halt hin so für sich.

Speaker: Und früher war das, du hast dich neben einen hingesetzt und dann kamst du automatisch ins Gespräch und der neben dir kannte vielleicht den noch von gegenüber und schon hattest du so eine kleine Gruppe und ganz schnell hast du auch in der Realität einen Anschluss gefunden.

Speaker: Auch das ist ja heutzutage gar nicht mehr so.

Speaker: Also jeder sitzt für sich und jeder, weiß ich nicht, also... Jeder hüpft in seiner eigenen Bubble und kommt da auch ganz schwer wieder raus.

Speaker: Ich habe mich letztens bei der Recherche zu meinem Podcast, ich fand das so interessant, da bin ich auf Social Media oder auf Social Media, je nachdem, auf Leute gestoßen, die wirklich und ohne Scheiß immer noch der Meinung sind, die Erde ist eine Scheibe.

Speaker: Wenn ich da den Mond sehe und gleichzeitig die Sonne sehen kann, dann kann die Erde ja nur eine Scheibe sein.

Speaker: Diesen Leuten kannst du sogar damit, und das sind junge Leute, diesen Leuten kannst du damit kommen, pass auf, ich schenke dir eine Kreuzfahrt.

Speaker: Einmal rund um die Welt.

Speaker: Und wenn du der Meinung bist, die Erde ist eine Scheibe, dann müsstest du ja an irgendeiner Stelle von dieser Scheibe runterfallen.

Speaker: Weil dieses Schiff kann ja dann nicht plötzlich senkrecht irgendwie nach unten und dann wieder untenrum weiterfahren.

Speaker: Geht nicht.

Speaker: Die bleiben dabei.

Speaker: Erde ist eine Scheibe.

Speaker: Und Mondlandung fake und alles fake.

Speaker: Und da sind die wildesten Dinge unterwegs.

Speaker: Also ich weiß nicht, und da habe ich aber auch so das Gefühl, das funktioniert genau,

Speaker: Aus diesem Grund ganz gut, weil die Leute sind, auch junge Leute, einfach einsam.

Speaker: Oder vielleicht nicht so extrem einsam, was man unter einsam versteht, aber vielleicht einfach...

Speaker: Ja, denen fehlt irgendwie das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Speaker: Also irgendwo, ja, und dann finden die, weil sie eine verkorkste Idee haben oder Vorstellung haben, dann über Social Media irgendwo den Zuspruch und Gleichgesinnte und zack, entwickelt sich da so eine Verschwörungstheorie und dann so eine Bubble und da fühlen die sich gehört und wohl.

Speaker: Und dann bleiben die da auch und dann gibt es keine zwei Wahrheiten mehr.

Speaker: Und genau aus dem Scheißgrund funktioniert diese bescheuerte AfD-Fraktion.

Speaker: Aber darüber will ich jetzt beitreten, das werdet ihr in meinem Tomic-Podcast, in der Tomic-Solo-Edition auch merken.

Speaker: Ich widme mich da auch so ein bisschen in dem Kampf gegen die AfD.

Speaker: Aber nicht so, wie es viele andere tun, dass die sagen, das sind alles Nazis, die sind alle dumm, die sind alle blöd.

Speaker: Nö, ich stelle eher die Frage, warum laufen die Menschen da gerade eher so alle hin und...

Speaker: Versuche so ein bisschen zum Nachdenken anzuregen und da geht es mir auch wirklich um beide Seiten.

Speaker: Einmal um die Seiten, die gerade dabei sind, auch ihren Kampf gegen die AfD zu betreiben, aber irgendwie dann immer auf der Schiene unterwegs sind, die AfD-Wähler bloßzustellen und dann immer noch zu sagen, die sind ja alle doof, alle dumm, haben alle keine Ahnung.

Speaker: Die anderen sind da mit sehr vielen Fakten unterwegs, was ich auch sehr gut finde.

Speaker: Also die machen alle einen guten Job.

Speaker: Es ist alles wahnsinnig wichtig, was da draußen gerade im Internet passiert.

Speaker: Es wird nur schwierig, wenn du dann Politiker hast, die diese Arbeit dann wieder zunichte machen, weil sie erst reden und dann denken.

Speaker: Und das ist das große Problem, das wir aktuell haben.

Speaker: Und hier in Berlin erschreckt es mich auch.

Speaker: Die AfD steht hier in Berlin an zweiter Stelle.

Speaker: Und wenn du dann siehst, Sachsen-Anhalt bei 40 Prozent, auf Bundesebene bei 28 Prozent.

Speaker: Also ich habe so gesehen wirklich Angst um die Zukunft, was dann aus Deutschland wird.

Speaker: Und deswegen hoffe ich immer noch, dass wir mit diesem Podcast Schweine viel Geld verdienen, dass wir nach Dubai auswandern können.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Aber das ist so mein Steckenpferd in der Tomek Solo Edition noch so ein bisschen.

Speaker: Und hier an dieser Stelle sage ich jetzt einfach nur liebe Grüße an meine beste Freundin, die weiß schon direkt Bescheid, warum ich das jetzt so sage.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So.

Speaker: Genau, ja, aber gebe ich dir voll recht?

Speaker: Moment, du wolltest doch jetzt irgendwas sagen, aber da kam jetzt nichts.

Speaker: Ja, liebe Grüße, sie weiß schon, warum ich sie jetzt... Nein, weil wir haben uns da letztens drüber unterhalten.

Speaker: Was ist das, Tomek das so am Rad dreht oder was?

Speaker: Ja, pass auf, dass wir halt... Also sie meinte, sie findet das richtig cool, sodass wir diese Solo-Dinger dann auch machen und so.

Speaker: Weil Atomic ist ja wirklich in jeder Scheiß-Folge von uns irgendwie, auch wenn es nur zehn Sekunden sind, irgendwie politisch.

Speaker: Und sie findet das wirklich erfrischend und abwechslungsreich, wenn wir da einfach mal verschiedene, ja, noch zwei Schubladen eben öffnen, du mit deinem Zeug, ich mit meinem Zeug, so.

Speaker: Und ich bin halt ja so gar nicht politisch, ne?

Speaker: So null, na dann, jente.

Speaker: Ich bin einfach so Alltag und reales Leben und sowas alles.

Speaker: Das ist ja völlig okay.

Speaker: Hauptsache du machst dein Kreuz bei der nächsten Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Speaker: Nee, seid nicht mehr dran vor der Bundestagswahl, glaube ich.

Speaker: An der richtigen Stelle.

Speaker: Und das traue ich dir ja zu, weil ansonsten komme ich nach Dortmund und versuche dir den Arsch.

Speaker: Oder nach Hamburg, je nachdem, wo du dann lebst.

Speaker: Gibt es die Piraten noch?

Speaker: Nee, glaube ich nicht.

Speaker: Die haben sich auch schon selbst erledigt.

Speaker: Ich weiß gar nicht, was die Piraten... Über die Planke gejagt.

Speaker: Aber deine beste Freundin ist das die, die bei Instagram in die Kommentare geschrieben hat, bei dem Bild, sie hätte erst überlegt bei diesem Mikrofoto, ob das eine Prothese gewesen wäre?

Speaker: Hä?

Speaker: Was?

Speaker: Wo?

Speaker: Prothese?

Speaker: Du hast doch dieses Foto für deinen ersten Podcast von deinem Mikrofon gepostet.

Speaker: Auf Instagram, auf unserem Instagram-Kanal.

Speaker: Ja.

Speaker: Gut.

Speaker: Und da hat jemand drunter geschrieben, sie hätte erst überlegt, sie war schon völlig verwirrt und sie hätte erst überlegt, warum postet sie jetzt ein Bild von einer Prothese?

Speaker: Und da habe ich drunter geschrieben, was für eine Prothese könnte das denn sein?

Speaker: Nee, stopp mal, wo hast du das denn gesehen?

Speaker: Bei Instagram.

Speaker: Momentan unter deinem Foto.

Speaker: Von einer Jucki sowieso.

Speaker: Stopp.

Speaker: Auf unserem Kanal, die Pottperle.

Speaker: Ja.

Speaker: War das in meiner Story oder was?

Speaker: Nein, das müsste direkt auf dem Kanal unter deiner ersten Folge, unter deinem ersten Post für deine erste Solo-Folge gewesen sein.

Speaker: Wenn man Social Media nicht im Blick hatte.

Speaker: Leg mich an, da kann ich mich gar nicht dran erinnern.

Speaker: Ja, also Jacqueline ist die, wo du sagtest, wo du dachtest, die ist so, dass sie alles nimmt, was nicht mehr drei auf dem Baum ist.

Speaker: Das habe ich nie gesagt.

Speaker: Das habe ich nie gehört.

Speaker: Nein, also da unterstellst du mir jetzt was.

Speaker: Das habe ich nie gesagt.

Speaker: Nein, das habe ich nie gesagt.

Speaker: Ja, keine Sorge, ich habe aufgeklärt, Jacqueline.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Bleib locker.

Speaker: Sie sticht dich jetzt nicht ab.

Speaker: Bleib ganz entspannt.

Speaker: Da sind zu viele Kilometer inzwischen.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Nein, aber genau das, ja und deswegen habe ich jetzt auf Spaß gesagt, liebe Grüße, weil du jetzt halt wieder so politisch wurdest.

Speaker: Ich bin doch nicht politisch.

Speaker: Nee, nee, dafür bist du gar nicht bekannt.

Speaker: Nee, das stimmt, da hast du recht.

Speaker: Da habt ihr ein völlig falsches Bild vor mir.

Speaker: Ja, das ist richtig.

Speaker: Aber hast du denn auch vielleicht vor, mal in Zukunft irgendwie jemanden einzuladen oder bleibst du bei dir selber?

Speaker: Nein, ich habe sicherlich auch vor, mal jemanden einzuladen.

Speaker: Dazu müsste ich aber das passende Thema finden.

Speaker: Weil rechte Schiene und das, was ich da gerade mache, da möchte ich niemanden

Speaker: na, vielleicht doch jemanden, der noch gegen die auch, ja, weiß ich nicht, keine Ahnung, nein, ich bin zu politisch, nein, mache ich nicht.

Speaker: Ich weiß es nicht, natürlich, aber sicherlich werde ich auch mal irgendwann jemanden einladen, wenn das Thema passt.

Speaker: Ich habe noch so das Thema, ähnlich wie du mit dem Ruhrpott, habe ich noch mit Berlin im Hinterkopf, weil die Diskussion Lost Berlin und dass Berlin ja teilweise so über Social Media so gehasst wird.

Speaker: Da würde ich vielleicht auch gerne mal so eine Berlin-Folge machen, dass man mal wirklich so auf Berlin draufguckt und

Speaker: Zu der Folge würde ich wahrscheinlich gerne mal jemanden einladen, wenn ich die vorbereite.

Speaker: Ich hätte ja immer noch richtig gerne mal die Sigrun dabei, dass die mal so ein bisschen von ihrer Kindheit erzählt und was sie da so erlebt hat und so.

Speaker: Das finde ich sehr, sehr, sehr interessant.

Speaker: Was war das, Tansania oder so?

Speaker: Wo war sie noch?

Speaker: Was war das nochmal?

Speaker: Ich glaube, ne?

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Liest du eigentlich auch die Kommentare auf Spotify, die wir bekommen?

Speaker: So wie du deine Kommentare gerade auf Instagram gelesen hast?

Speaker: Nee, stopp, das zählt nicht.

Speaker: Ah, genau, war mir schon erklärt.

Speaker: Nee, das zählt nicht.

Speaker: Ne, Sikron hat nämlich, ich glaube sogar unter deine Folge, sehe ich gerade, den fetten Text geschrieben.

Speaker: Hast du den noch gar nicht gesehen gehabt?

Speaker: Äh.

Speaker: Genau, Rassismus beginnt nicht erst, ach nee, das ist unsere gemeinsame Folge gewesen, schade.

Speaker: Aber trotz alledem hat sie kommentiert bei uns.

Speaker: Ist männlich, hat mir Facebook oder, wo hat sie es geproft, Facebook oder Instagram?

Speaker: Nee, direkt auf Spotify hat sie das kommentiert.

Speaker: Da komme ich, ich bin ein 68er, ich habe von der modernen Technik überhaupt keine Ahnung, das heißt Teufelszeug.

Speaker: Nein, ich weiß, ich muss mich dann erstmal bei Spotify anmelden, registrieren, bla bla bla und dann ja.

Speaker: Nein, habe ich noch nicht reingeguckt.

Speaker: Hab ich mal ein Screeny von gemacht und hab ich den mal geschickt, dass du es dann auch mal lesen kannst, weil das ging halt auch an dich dann, ne?

Speaker: Also allgemein.

Speaker: Aber es ist, glaube ich, interessant, sich das mal durchzulesen.

Speaker: Hättest du mich lang gemacht, weil ich keine Ahnung habe?

Speaker: Nein, nein, nein, nein, überhaupt gar nicht, nee, nee.

Speaker: Ach, Sigrun war schon toll.

Speaker: Ich finde Sigrun sehr wertvoll.

Speaker: Ja, das ist sehr schade, dass das noch nicht zustande gekommen ist.

Speaker: Ich habe sie bewundert, wie ruhig sie geblieben ist bei manchen Fragen, die da in dieser Weiterbildung kamen, wo ich mir dachte, wie kann ein Mensch da in dieser Situation und bei dieser Fragestellung, wo wir das gerade doch gemacht haben, so ruhig bleiben?

Speaker: Aber das erklärt natürlich auch, wenn du sie ja so beobachtet hast manchmal, wenn sie nachmittags, wenn wir unsere Arbeiten da gemacht haben, wenn sie da saß und an diesem Stressball rumgeknetet hat, da wurde gerade verarbeitet, was morgens passiert ist.

Speaker: Und wir wissen ja, glaube ich, beide, wer, ich will jetzt hier keinen Namen nennen, aber wir wissen ja beide, wer uns da so immer auf die Palme gebracht hat.

Speaker: Aber rückblickend war diese Weiterbildung,

Speaker: unabhängig von dem vermittelten Wissen.

Speaker: Eigentlich eine coole Sache.

Speaker: Ich vermisse es, ja.

Speaker: Ja, das wollte ich nämlich gerade sagen.

Speaker: In dem Moment, wo ich an dem, der letzte Lehrgang, dieser Hardcore-Lehrgang für mich SAP, nur Gott alleine weiß, warum ich mit denen ausgesucht habe, da ging es noch so ein bisschen.

Speaker: Also, als ich den Rechner da ausgemacht habe, da habe ich noch gesagt, Gott sei Dank, hast du es geschafft.

Speaker: Endlich.

Speaker: Aber dann, so zehn Minuten später,

Speaker: war da so eine gewisse Lehre.

Speaker: Ich habe ja recht schnell zugesehen, den Computer abgebaut zu bekommen und alles.

Speaker: Und dann war das alles weg.

Speaker: Und dann war so eine gewisse Lehre da.

Speaker: Und der Lehrgang war ja, die Weiterbildung war ja am Freitag zu Ende.

Speaker: Und dann montags morgens sitzt du da und sagst dir, scheiße, da fehlt was.

Speaker: Und das war nicht so sehr unbedingt das Thema von dem Lehrgang oder der Weiterbildung selbst, sondern das waren einfach die Leute.

Speaker: Selbst der SKP-Lehrgang, ich bin, da muss ich sagen, man mag es kaum glauben, aber da war ich einer derjenigen, der am wenigsten gequatscht hat.

Speaker: Leute, es war wirklich so.

Speaker: Lag aber auch daran, weil es da in dem Lehrgang jemanden gab, der komischerweise aus Dortmund kam, der quatschen konnte wie ein Wasserfall und auch wirklich so ein Alpha-Männchen war,

Speaker: Und da dachte ich mir, okay, da brauchst du nicht gegen ankämpfen, das hat keinen Wert, da hast du keine Chance und der Klügere gibt den mal nach.

Speaker: Ja, das war dann auch so ein bisschen, ja, man ist halt auch ein paar Tage älter und ein bisschen weiser.

Speaker: Und da habe ich dann gedacht, okay, hältst du mal die Klappe.

Speaker: Also da war ich wirklich vier Wochen lang.

Speaker: Das war fast wie im Schweigekloster oder so was.

Speaker: Aber da war ich wirklich ruhig.

Speaker: Denn das war nicht so wie die Weiterbildung, wo wir uns zum Beispiel kennengelernt haben.

Speaker: Das waren völlig zwei Welten.

Speaker: Aber du bist da wirklich in so ein Loch gefallen.

Speaker: Glaubt man gar nicht.

Speaker: War schon, hat so zwei, drei Tage gedauert.

Speaker: Doch, check ich voll, ehrlich.

Speaker: Ich war natürlich dann auch immer froh, weil vom Stress her war das echt Maximum für mich.

Speaker: Gerade so die letzten Wochen einfach.

Speaker: Und da dachte ich, das war verrückt.

Speaker: Also ich weiß, wie ich dann da in diesem Zimmer saß und ich war fertig und ich war die zweite.

Speaker: Also ich glaube, halb zehn morgens war ich dran und dann war ich ja nun mal fertig.

Speaker: Und da saß ich dann da und dachte mir so, boah, krass, jetzt hast du es hinter dir, du hast es geschafft und ich glaube, es war ganz gut und

Speaker: dann hast du auf einmal wieder so viel Zeit und nichts zu tun.

Speaker: Und natürlich bewert mich wie eine Bekloppte, wirklich.

Speaker: Aber es ist ja jetzt von bis wieder, bis man wirklich wieder diesen Rhythmus drin hat.

Speaker: Also klar, ich habe den sowieso, weil ich muss mein Kind jeden Morgen zur Schule bringen und auch wieder abholen und so.

Speaker: Diesen Alltag hast du ja.

Speaker: Aber trotzdem ist das dann noch was anderes, wenn du dich da hinsetzt und du machst was für dein Köpfchen und so und strengst dich auch mal ein bisschen an.

Speaker: das vermisse ich schon, dieses Kopffertige am Nachmittag zu haben.

Speaker: Und auch wie du sagst, das war super witzig mit uns als Gruppe.

Speaker: Also das kannst du nicht anders sagen.

Speaker: Da bin ich auch sehr traurig drum, dass das nicht so ein bisschen mehr im Kontakt geblieben ist im Nachhinein.

Speaker: War aber zu erwarten, das habe ich ja auch gesagt.

Speaker: Also in den meisten Fällen ist aus den Augen, aus dem Sinn und jeder hat ja auch irgendwo seine eigene Welt.

Speaker: Klar.

Speaker: Das verbleibt ja nicht, das ist traurig, aber es spricht für das, was ich ja auch so philosophiere, dass wir irgendwie auseinander driften, jeder macht sein eigenes Ding und ja, es ist halt so.

Speaker: Naja, aber umso glücklicher bin ich darum, dass wir beide hier noch am Stissel sind.

Speaker: Und ich hoffe, dass wir das Baby auch noch lange weitertragen hier.

Speaker: An mir soll es nicht liegen.

Speaker: Nö, an mir halt auch nicht.

Speaker: Also wie gesagt, ich finde das halt sehr, sehr geil, dass wir auch dann so ab und an mal so unsere eigenen Quatschgeschichten da loswerden können.

Speaker: Ich glaube, das bringt noch so ein bisschen mehr Lockerheit mit rein und auch noch ein bisschen mehr Spaß, weil man dann...

Speaker: Also ich muss wirklich sagen, ich hatte ja gar nichts davon weg von diesem ganzen technischen Zeugs.

Speaker: Das hast du ja alles wunderbar fertig gemacht immer.

Speaker: Ich war ja eigentlich nur die Stimme hier und den Rest hast du ja eigentlich gemacht.

Speaker: Aber selbst dafür hätte ich eine Weiterbildung gebraucht.

Speaker: Also ich muss wirklich zugeben, ich bin da immer noch am Lernen.

Speaker: Und das ist das Geile daran.

Speaker: Dieser Podcast ist mit Sicherheit vom Sound, der und sowas noch lange nicht perfekt.

Speaker: Aber es macht Spaß, das Ding zu entwickeln und weiterzuführen.

Speaker: Und jeden Tag was Neues dazu zu lernen.

Speaker: Gut, du kriegst natürlich auch die Erwartungshaltung.

Speaker: Du musst natürlich gleich schon ein perfektes Ergebnis abliefern, weil jeder Kritiker da draußen ist ja schon gleich mit dem 100 Pro Wissen auf die Welt gekommen.

Speaker: Aber ich finde, das macht riesig Spaß, das alles zu lernen.

Speaker: Und auch ein bisschen mit KI zu arbeiten und sowas alles.

Speaker: Und wie gesagt, jeden Tag was zu lernen und ein bisschen was durchs Köpfchen zu machen, eine Routine reinzubekommen, das ist richtig, richtig geil.

Speaker: Ja, und das ist das, was ich ja jetzt eigentlich sagen wollte, aber da wurde ich ja mal wieder von Thomas...

Speaker: Unterbrochen ist ja auch gar kein Thema.

Speaker: Ist ja auch alles gut.

Speaker: Nee, danach hatte ich ja dann auch endlich meinen Kopf dafür wieder und habe mich dann auch so ein bisschen reingefuchst.

Speaker: Und da habe ich dann auch gemerkt, dass mir das wieder richtig Spaß macht.

Speaker: Die letzten Folgen war immer so, dass man diese Sonntage dann quasi absitzen muss und das muss passieren, weil man diese Regelmäßigkeit drin haben muss.

Speaker: Natürlich haben mir die Gespräche trotzdem gefallen, logisch, und Spaß gemacht, aber es war halt... Du hast noch mal die Kurve gekriegt.

Speaker: Ja, aber das muss ich dir nicht erklären.

Speaker: Nein, ich verstehe.

Speaker: Es war sehr, sehr stressig für mich einfach.

Speaker: Dann bist du auch noch Mama und dies und das und jenes.

Speaker: Und dann denkst du dir so, boah, jetzt ist gleich halb eins, jetzt musst du dir den Rechner anschmeißen, so, weißt du?

Speaker: Aber jetzt habe ich wieder total den Spaß daran gefunden, weil ich selber wieder so ein bisschen dann gucken kann und recherchieren kann und auch das mit den...

Speaker: mit diesen Anzeigen der Stellen und dass ich da Leute kennenlerne, neue Leute kennenlerne, finde ich ja rattenscharf, finde ich super geil, wirklich.

Speaker: Das macht richtig Bock, doch, ehrlich.

Speaker: Ja, macht's auch.

Speaker: Richtig gut.

Speaker: Finde ich auch.

Speaker: Und ich bin gespannt, wenn du da mal, das ist etwas, das will ich mir unbedingt reinziehen, wenn du echt jemanden gefunden hast,

Speaker: mit dem du deinen eigenen Podcast dann da irgendwie aufnehmen möchtest, auch über so ein politisches Thema oder whatever, ist ja scheißegal.

Speaker: Aber das würde ich mir ja gerne anhören, wie du mit anderen dann so ein Interview führst.

Speaker: Da hätt ich ja auch Lust drauf.

Speaker: Da bin ich auch mal gespannt.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ja, da bin ich auch mal gespannt.

Speaker: Das höre ich mir dann auch gerne an, was ich da gemacht habe.

Speaker: Also, weil das ist auch für mich eine komplett neue Welt.

Speaker: Kommt zwar aus dem redaktionellen Bereich, aber so Interviews führen oder sowas habe ich immer gerne delegiert dafür, weil man ja halt Herausgeber und konnte.

Speaker: Das ist das Schöne daran.

Speaker: Aber jetzt bin ich in der Verantwortung, das mal selber zu machen und das alles zu lernen und zu erfahren, ist wahnsinnig geil.

Speaker: Und das ist das, was mir an der Sache wahnsinnig Spaß macht.

Speaker: Ich habe auch noch eine, was die Solo-Geschichte angeht, auch noch eine Folge im Plan, wo ich dann auch ein bisschen persönlich werde, wo man mich dann auch ein bisschen persönlich aus der Vergangenheit ein bisschen kennenlernt.

Speaker: Wo es dann aber auch so ein bisschen um den jetzigen Arbeitsmarkt geht.

Speaker: Das ist dann so ein...

Speaker: Schwenk aus einem Leben der Selbstständigkeit zurück oder der Versuch zurück ins heutige Arbeitsleben zu kommen.

Speaker: Oh geil.

Speaker: Nach 20, 30 Jahren Selbstständigkeit und Freelancer-Tätigkeit und auch dann die Geschichte, wie das mit dem NFL-Magazin dann zu Ende gegangen ist und welchen Shitstorm ich dann bekommen habe und wie sich das entwickelt hat und

Speaker: Dass man mit Menschen, mit denen man zusammengearbeitet hat, die es dann nicht mehr für gut zusammengearbeitet hat und eigentlich auch dachte, okay, da hat sich sowas wie, will ich unbedingt sagen, Freundschaft, aber doch so etwas über die Jahre gebildet.

Speaker: Immerhin haben wir das Magazin sieben Jahre lang gemacht, aber du dann von diesen Leuten nie wieder was gehört hast.

Speaker: Die haben nicht ein einziges Mal gefragt, wie geht's dir?

Speaker: Oder sowas alles.

Speaker: Und einer war sogar dabei, den habe ich eigentlich sehr geschätzt, aber der ist nur angewackelt gekommen, wenn er entweder was von dir wollte oder sonst nichts wusste, mit seiner Zeit anzufangen.

Speaker: Und das hat mich zurückblickend wahnsinnig enttäuscht.

Speaker: Und da, in der Podcast-Folge, werde ich mal richtig offen und ehrlich und

Speaker: Wird da natürlich keine Namen nennen.

Speaker: Das bietet der Anstand.

Speaker: Und jeder, der die Podcast-Folge vielleicht hört aus der damaligen Bubble, der wird schon wissen, wen ich meine.

Speaker: Und diese ganze NFL-Bubble, gerade die redaktionelle und die Medien-Bubble, ist ein reines Haifischbecken.

Speaker: Also ich kann eigentlich nur jedem abraten, der nicht extrem egoistisch unterwegs ist, sich mit dieser Szene redaktionell oder beruflich auseinanderzusetzen.

Speaker: Also du musst das schon charakterlich

Speaker: Nee, ich hätte jetzt beinahe einen Satz gesagt, den man nicht mehr sagen darf, aber du musst da schon ziemlich breites Kreuz haben und ungestisch sein.

Speaker: Und ich weiß auch von jemand anderem, der ist auch schwer gescheitert, also sehr schwer gescheitert, aber der hat festgestellt, nee, das ist auch nicht seins und orientiert sich da jetzt auch mittlerweile ein bisschen anders.

Speaker: Das ist eine verdammt schwere Szene.

Speaker: Aber dazu dann auch mehr in einer der Folgen von der Tom Hanks Solo Edition.

Speaker: Finde ich gut, finde ich richtig gut, weil ich glaube, die Leute wollen das auch so ein bisschen mal, dass die mal so checken, wer ist eigentlich der Tomek und wer ist eigentlich die Pottperle?

Speaker: Also klar, wie gesagt, bei mir, die meisten, die mir zuhören, die kenne ich halt wirklich, die wissen, wer ich bin.

Speaker: Aber bei dir ist es einfach so, du bist noch sehr im Schatten, weißt du?

Speaker: Man weiß, du hast die Einstellungen, die Sichtweise und so weiter, aber man weiß gar nicht so recht,

Speaker: Wer ist der Typis eigentlich?

Speaker: Ich stehe in deinem Schatten.

Speaker: Das wollte ich jetzt nicht damit sagen.

Speaker: Aber ohne Scheiß, ich habe damit überhaupt kein Problem.

Speaker: Also wenn man sich das überlegt, ich könnte ja dein Vater sein.

Speaker: Also die Generation, die eigentlich mit der jüngeren Generation ein Problem hat.

Speaker: Aber ich habe da erstaunlicherweise, auch mein Ego ist da relativ entspannt noch, überhaupt kein Problem damit, dass du da...

Speaker: aktuell auf Social Media und sowas besser unterwegs bist, ganz im Gegenteil.

Speaker: Ich gucke mir da was ab.

Speaker: Ich sehe, okay, sie macht das so, gucke mir das an und so kann ich das vielleicht auch machen und ein bisschen übernehmen.

Speaker: Ich finde, das ergänzt sich ganz gut.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, also sorry, wenn ich dich da jetzt unterbreche, aber das ist ja, also...

Speaker: Es ist ja jetzt nicht so, dass ich die Millionenreichweite habe oder so, aber ich weiß, was du meinst und das ist ja andersrum genauso.

Speaker: Also ich kann dich ja auch um Hilfe fragen, wenn ich jetzt irgendwelche technischen Probleme da habe bezüglich hier.

Speaker: Da bin ich eine echte Hilfe.

Speaker: Ich erinnere mich da noch an die letzten Voice-Mails.

Speaker: Ja, aber du weißt, was ich meine.

Speaker: Ich kriege das Wissen, das ich habe, nicht vermittelt.

Speaker: Das ist das Problem.

Speaker: Ich wäre ein perfekter Dozent.

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Nein, aber du wirst wissen, was ich meine.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Und das ist ja wichtig.

Speaker: Es ist ja wichtig, wenn man ein Team ist, dass jeder seine Stärken nimmt und die dann auch umsetzt.

Speaker: So, und die Schwächen werden dann von den Stärken von dem anderen aufgebaut.

Speaker: Also, das ist ja...

Speaker: Das ist ein Geben und ein Nehmen und das macht ja gute Teamarbeit aus und die funktioniert bei uns sehr gut und vor allen Dingen funktioniert sie aus dem Grunde sehr gut, dass sich jeder auf jeden verlassen kann.

Speaker: Also ich muss mir keinen Kopf machen, wenn ich jetzt so zwei, drei Tage mal von der nichts höre, dann weiß ich, dann ist das nicht so, die tut jetzt nichts, die macht jetzt nicht, nee, dann weiß ich, die macht sich ihre Gedanken, die tut irgendetwas und da wird schon wieder was kommen.

Speaker: Und ich glaube, andersrum ist das auch genauso.

Speaker: Ich gebe aber offen zu, dass ich in meinem Rhythmus noch ein bisschen hinterherhänke.

Speaker: Also ich könnte wirklich noch mehr machen, tue mich da noch ein bisschen schwer.

Speaker: Aber ich glaube, dass wir beide wissen, wir können uns aufeinander verlassen und da ist nicht so dieser permanente Gedanke, muss ich da jetzt nachhaken?

Speaker: Tut der auch wirklich was für den Podcast oder hängt der da nur rum oder so?

Speaker: Nee.

Speaker: Und das war zu meiner redaktionellen Zeit mit dem NFL-Magazin war das schon so ein bisschen was anderes.

Speaker: Da war schon so ein extremer Stressfaktor drin.

Speaker: Nee, das ist kacke.

Speaker: Wir beide kommunizieren miteinander.

Speaker: Und das hat sich auch sehr, sehr, sehr gut entwickelt.

Speaker: Das finde ich geil, finde ich auch super.

Speaker: Also Leute, bitte macht in diesem Podcast kein Trinkspiel mit dem Wort geil, dann habt ihr am Ende dieses Podcast eine Alkoholvergiftung.

Speaker: Aber finde ich voll super.

Speaker: Ja, ich finde es halt auch super geil.

Speaker: Ich finde es auch super, super, dass wir halt so freie Schnauze miteinander reden können, ohne dass der andere angepisst ist dann.

Speaker: Weißt du, das finde ich, ich hasse das, wenn ich wirklich zu 100 Prozent aufpassen muss, welche Wörter darf ich jetzt benutzen, wie muss ich das jetzt formulieren, dass die andere Person das nicht falsch versteht, so, weißt du.

Speaker: Ja, finde ich ja super ätzend.

Speaker: Das haben wir aber auch frühzeitig geklärt.

Speaker: Und das fand ich von dir sehr schön, als du gesagt hast, pass auf, Tomek, eine Sache will ich von vornherein klarstellen, ich fühle mich nicht sofort angepisst.

Speaker: Und das war auch so ein entscheidender Punkt, wo ich wusste, das mit dem Podcast kann unwahrscheinlich gut funktionieren.

Speaker: Ich hatte von Anfang an bei diesem Projekt ein super Bauchgefühl, das habe ich auch immer noch.

Speaker: Und auch gerade mit den Solo-Editions, das ist ein richtig geiles, richtig schönes Gesang.

Speaker: Ein richtig schönes Gesamtprodukt, was sich gegenseitig aufbaut und gegenseitig füttert.

Speaker: Das finde ich so spannend zu sehen, was da passiert.

Speaker: Eine richtig super Sache.

Speaker: Ja, das Ding ist ja auch, es ist ja nicht so, dass wir jetzt ein Projekt haben, wo wir ein Haus bauen, wo jeder weiß, okay, der kann den Boden super machen, die andere ist geil in den Wänden ziehen, da muss man nicht viel miteinander reden, sondern unser Podcast, das Fundament ist nun mal die Sprache, ja, und wir müssen miteinander reden.

Speaker: Und ja, wenn das nicht funktioniert, dann brauchen wir auch keinen Podcast machen.

Speaker: Also, das ist ja ganz klar.

Speaker: So sieht es aus.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und wir beide können reden.

Speaker: Wir beide können reden.

Speaker: Der eine mehr, der andere weniger.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Das gleicht zu ihm so mit dem Haus.

Speaker: Ja, das ist doch super so.

Speaker: Ist doch klasse.

Speaker: Ich finde das super.

Speaker: Richtig gut.

Speaker: Aber genau, zurück zum Thema.

Speaker: Dass es da gewesen wäre?

Speaker: Ja, dass man dich auch mal kennenlernt.

Speaker: Ich habe auch noch so ein paar Themen, wo man dann auch noch so ein bisschen in mein Leben mit reinschnuppern kann.

Speaker: Und klar kann man jetzt nicht alles, ist logisch, aber dass man einfach so ein bisschen so

Speaker: Weil, ist ja geil, wir haben ja jetzt neue, unsere elf neuen Follower auf Facebook.

Speaker: Da haben wir ja dann vielleicht den einen oder anderen Zuhörer, der dann zwischendurch irgendwo mal so reinhört.

Speaker: Die fangen ja nicht alle von, das ist ja nicht so wie The Walking Dead.

Speaker: Und die fangen alle bei Folge 1 an.

Speaker: Die neuen, die reinkommen, die nehmen sich irgendeine Folge, wo die denken, das hört sich ja gut an.

Speaker: Und wenn man dann den Leuten so ein bisschen die Chance gibt, dass sie dich kennenlernen können oder dass sie uns kennenlernen können, finde ich gut.

Speaker: Finde ich auch gut.

Speaker: Ich bin ja bis jetzt so wirklich auch unsichtbar in allen Jobs, die ich gemacht habe, ziemlich unsichtbar durchs Internet.

Speaker: Also das gleich vorweg, falls jemand auf die Idee kommt, mal meinen Namen zu googeln, also ich weiß gar nicht, muss ich ja nicht sagen, wenn ich meinen richtigen Namen sage, nee, das muss ich ja nicht.

Speaker: Falls ihr auf die Idee kommt, meinen richtigen Namen mal zu googeln, ich bin nicht der mit der Autowerkstatt in Bielefeld.

Speaker: Das bin ich nicht.

Speaker: Ja, stimmt, weil ich habe dich nämlich früher auch mal gegoogelt, weil ich ja wissen wollte, was du da früher gemacht hast und sowas alles.

Speaker: Und dann habe ich auch diesen Menschen mit demselben Namen in Bielefeld gefunden.

Speaker: Ich denke mir so, hä, nee, der hat mir was von Magazinen erzählt.

Speaker: Autos, das ist irgendwie falsch, das kann nicht stimmen.

Speaker: Aber ja, gut, hast du einen Namensvetter da irgendwo auch noch in derselben Stadt.

Speaker: Ja, genau, deswegen, das bin ich nicht.

Speaker: Also der ist vielleicht auch ganz froh, dass er nicht ich ist.

Speaker: Also von daher...

Speaker: Das geht schon, das geht schon in Ordnung.

Speaker: Nee, aber das war damals, als ich mich selbst mal gegoogelt habe, habe ich das dann gefunden.

Speaker: Aber ansonsten bin ich ein ziemlich, bin ich, da bin ich echt stolz drauf, richtig gut am Internet vorbeigerutscht.

Speaker: Das, was mich da gar nicht so sehr findet.

Speaker: Für you.

Speaker: Wirklich, also das ist auch, also überhaupt nichts Verkehrtes dran.

Speaker: Aber ich muss auch sagen, die Leute, die jetzt pfiffig sind und die uns überall folgen und so, ja, die werden auch schnell herausfinden, wer du bist.

Speaker: Also,

Speaker: Gerade über Facebook.

Speaker: Das werden wir daran merken in dem Moment, wenn die Follower zahlen, wenn die nach unten gehen.

Speaker: Ach nein, Quatsch.

Speaker: Ich denke, wird eine ganz, ganz, ganz spannende Reise.

Speaker: Eine ganz interessante Reise, die mir persönlich mit dir richtig Laune macht.

Speaker: Ja, doch, das können wir gerne so beibehalten.

Speaker: Jetzt müssen wir aber ein anderes Thema finden.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, die Damen zuhören.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Wir loben uns hier jedes Mal irgendwie gegenseitig und die haben gar keinen Input, keinen richtigen Schein.

Speaker: Ja, dann machen wir uns jetzt mal ehrlich.

Speaker: Wir haben die ganze Woche für diese Folge geübt.

Speaker: Wie können wir uns so richtig schön toll gegenseitig darstellen, weil wir uns in Wirklichkeit ja bis aus Blut hassen.

Speaker: Genau, soziales Experiment.

Speaker: Genau, das ist hier reine hochgradige schauspielerische Leistung.

Speaker: Richtig.

Speaker: Eigentlich hassen wir uns.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Eigentlich fühlen wir uns richtig kacke.

Speaker: Das hier ist alles KI generiert.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ach, muss doch auch mal sein.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Weißt du, warte, einfach mal ein bisschen quatschen.

Speaker: So, mein Gott, was soll das?

Speaker: Solange die KI die Weltherrschaft noch nicht übernommen hat.

Speaker: Richtig.

Speaker: Das nächste Thema, das wird dann wieder auch ein richtiges Thema.

Speaker: Mal gucken, was wir dann nehmen.

Speaker: Ja, und wann ich, ach ja, das wollte ich auch noch mal sagen, aber ich glaube, das hatte ich schon immer beim Solo-Ding da erwähnt.

Speaker: Also bei mir, ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber bei mir ist es so, für mich gibt es da jetzt keinen bestimmten Tag, wo ich sage, so jeden Mittwoch kommt jetzt eine Solo-Pottperle oder sowas.

Speaker: Also das ist einfach wirklich, wenn ich mich jetzt danach fühle und wenn ich um zwei Uhr nachts auf den Donnerstag irgendwie was aufnehme und ich lade das dann drei Uhr nachts hoch, das ist mir dann egal.

Speaker: Also ich lade das einfach hoch, weil ich dann Bock habe.

Speaker: So.

Speaker: Ja, du kannst es ja über Social Media dann rauskloppen.

Speaker: Leute, ich hatte mal wieder Redebedarf, hört mal rin.

Speaker: Da ist mir was durch die Synapsen geschleudert und das haue ich jetzt um die Ohren.

Speaker: Nee, das ist cool.

Speaker: Ich habe für mich, diesmal werde ich es nicht schaffen, weil ich mit der aktuellen Folge, mit dieser Zeitreise so ein bisschen noch, ja, bin ich noch nicht so ganz zufrieden.

Speaker: Ich bin ja auch so ein bisschen, ein bisschen...

Speaker: Perfektionist will ich nicht unbedingt sagen, aber es muss schon ordentlich sein und da hänge ich noch dran.

Speaker: Eigentlich habe ich mir so eine Zeit gesetzt, immer Sonntagsabends, weil mein Podcast hat so die Atmosphäre eines Midnight Talks.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: So ein nächtliches Studio mit Blick auf das nächtliche Berlin.

Speaker: Und so baue ich den auch auf.

Speaker: Und das ist eine Atmosphäre, die mir sehr entgegenkommt.

Speaker: Und deswegen halte ich das auch so.

Speaker: Und eigentlich dann immer sonntagsabends.

Speaker: Aber heute schaffe ich das nicht.

Speaker: Ja, macht ja auch nichts.

Speaker: Weil ich bin auch ganz ehrlich, heute ist es Pfingsten und es ist heiß in Berlin.

Speaker: Und ich will gleich wieder nach draußen.

Speaker: Und entspannen.

Speaker: Ja, also ich mache das auch ganz nach dem Motto feel free, ne?

Speaker: Also absolut sogar.

Speaker: Und aus dem Pfingsten.

Speaker: Also morgen ist ja auch noch Sonntag, wenn man so will.

Speaker: Also gibt es die Freude jetzt morgen Abend.

Speaker: Eben.

Speaker: Ja, ich bin gespannt.

Speaker: Vielleicht ergibt sich das sogar, wie gesagt, ich lerne die Perle ja heute Abend dann kennen.

Speaker: Und ich schicke dir dann, wie gesagt, auch den Link.

Speaker: Da kannst du ja mal reinschnuppern, wenn du da Zeit und Bock drauf hast.

Speaker: Und wenn es denn dann passt, dann würde ich vielleicht... Ach, wie lange im Garten?

Speaker: Astra ein tippitoppi.

Speaker: Und wenn das dann passt, dann würde ich halt morgen tatsächlich schon mit ihr aufnehmen, dass das dann...

Speaker: Irgendwann dann, ja, wie mache ich das denn?

Speaker: Ach, morgen ist ja dann schon Montag, dann lade ich es natürlich nicht hoch, weil wegen unserer Folge, aber dann so Dienstag oder Mittwoch oder so, würde ich das dann einfach rausschleudern.

Speaker: Ich meine, ist ja sowieso auf meinem Dings dann, also...

Speaker: Oder was meinst du?

Speaker: Ja, also ich finde, dass du dich nicht an feste Zeiten hältst, finde ich schon in Ordnung.

Speaker: Die KI wird dir sicherlich in Sachen Facebook und Instagram und sowas einen anderen Rhythmus vorschlagen.

Speaker: Aber ich denke, wer deinem Podcast dann folgt oder sich das anhören will und wenn du über Social Media das dann raushaust, wann die Folge wieder online ist, dann wirst du deine Zielgruppe und deine Fangemeinde schon aufbauen.

Speaker: Das ist schon in Ordnung.

Speaker: Ja, also... Gainst all odds.

Speaker: Richtig, so.

Speaker: Und muss ja nicht alles immer nach Schema F sein.

Speaker: Mal spontan sein, mal... Ja, finde ich schon in Ordnung.

Speaker: Das ist ja das, was ich so blöd finde.

Speaker: Die Menschheit hat ja schon viel erfunden.

Speaker: Aber ich fände es zum Beispiel super schön, wenn die Technik etwas empfinden würde, so irgendwie so Öhrstöpsel, die Haustür...

Speaker: The Earth-Dobsel.

Speaker: Genau.

Speaker: Haust du dir rein und dann...

Speaker: eine App, nimmt dir dann auf dem Handy deine Gedankengänge auf.

Speaker: Denn ich habe für mich festgestellt, ich könnte nachts um drei schon einen kompletten Podcast runterquatschen, aber morgens um sechs, wenn ich dann aufstehe, ist alles weg.

Speaker: Ey, ohne Scheiß.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Ich bin auch nachts, hör mal, da habe ich die geilsten Ideen und das geilste überhaupt.

Speaker: Und am nächsten Morgen denke ich mir, und jetzt nimmst du auf, ja, und dann kriegst du keinen Ton raus.

Speaker: So sieht es aus.

Speaker: Ehrlich.

Speaker: So sieht es aus.

Speaker: Und das ist ja auch das Spannende an einem Einzelpodcast.

Speaker: Während wir beide es hier wirklich schaffen, eine Stunde zu quatschen.

Speaker: Ja.

Speaker: Was ich auch super schön finde.

Speaker: Schön ist das neue Geil.

Speaker: Aber wenn du dann da sitzt und den Solo-Podcast aufnehmen willst, dann stellst du plötzlich fest, also ich für meinen Teil habe mir dann so ein Skript zurechtgelegt und sowas alles und dann merke ich plötzlich, 22 Minuten, du bist schon durch.

Speaker: Mist.

Speaker: Achso, machst du das immer nur so, hast du so ein Zeitlimit für dich oder was?

Speaker: Nee, eigentlich gar nicht.

Speaker: Ich dachte eigentlich, also 20 Minuten wäre eigentlich zu kurz.

Speaker: Achso, ja, ja.

Speaker: Genau, also die andere Richtung.

Speaker: Und da war ich dann so ein bisschen schon, oh, das sind ja nur 20 Minuten.

Speaker: Und was ich auch gerade bei der Folge, wo ich jetzt noch dran arbeite, da ist es verdammt schwierig, dass man nicht so klingt, als hätte man das abgelesen, weil man viel recherchiert hat.

Speaker: Das kann man nicht alles im Kopf haben, was damals war und das dann auch noch so rüberbringen.

Speaker: Da muss ich auch noch ein bisschen was lernen, wie man das macht.

Speaker: Ja, das habe ich tatsächlich auch mitgekriegt, dass du viel geschimmelt hast.

Speaker: Ich?

Speaker: Ja.

Speaker: Das würde mir nie einfallen.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Was meinst du denn jetzt mit Schummeln?

Speaker: Abgelesen.

Speaker: Ja.

Speaker: Die Plennerspecker.

Speaker: Ja, aber anders geht es ja nicht.

Speaker: Du brauchst ja die festen Daten.

Speaker: Du willst ja nichts Falsches erzählen.

Speaker: Du willst ja nicht sagen, der, was weiß ich, wieder vor einigen war 1982.

Speaker: Nee, die war 1989.

Speaker: Also nur jetzt aber als blutes Beispiel.

Speaker: sondern du musst dich doch mit den Fakten da irgendwie haushalten.

Speaker: Und wenn du das dann alles in so einen Text zusammenpackst und das lernen willst für, was weiß ich, drei, vier Stunden so quatschen, dann ist das schon, wenn man das noch nie gemacht hat, schon nicht einfach.

Speaker: Ja, check ich doch, hab ich doch auch gemerkt.

Speaker: Ich glaube auch nicht, dass jeder Podcaster, also wenn das so einfach wäre, warum gibt es dann Teleprompter?

Speaker: Also von daher, und ich glaube auch viele Podcaster, ich habe mir ja viele Podcasts angetan und angeguckt und angehört, wenn ich das manchmal so mitbekomme, manche Podcasts merkst du, die sind geschnitten wie doof und bei anderen Podcasts merkst du halt,

Speaker: Entweder sind die wahnsinnig gut, aber die machen das dann auch schon länger und dann hast du das auch drauf.

Speaker: Ansonsten merkst du auch, die Leute haben da ein Äh drin oder ein Öl drin oder was weiß ich und tun sich da auch ein bisschen schwer.

Speaker: Aber das ist alles ein Prozess, der ergibt sich.

Speaker: Auf der anderen Seite finde ich solche Podcasts natürlich dann auch sehr authentisch.

Speaker: Weil sie dann echt sind.

Speaker: Und das ist zum Beispiel das, was die Pottperle und die Berliner Schnauze ausmacht.

Speaker: Wir haben für diese Folgen keinen Dunst, keinen Plan, wenn wir uns sonntagsmittags treffen.

Speaker: Und dann entwickelt sich einfach etwas.

Speaker: Und das finde ich macht... Es wird nichts geschnitten, nichts.

Speaker: Nee.

Speaker: Und das finde ich ist eine schöne Sache.

Speaker: Und heute würde mich mal wieder prozentual interessieren, wer hat am meisten gequatscht?

Speaker: Deine beste Freundin hat's doch bestimmt.

Speaker: Die kriegt das doch raus.

Speaker: Die macht Strichliste, macht die halt.

Speaker: Ja.

Speaker: Alter, ey, ihr habt auch einen Ton-Druf, ey.

Speaker: Ja, was denn?

Speaker: Hä?

Speaker: Was soll ich sonst sagen?

Speaker: Die hat mir aber bis heute nicht gesagt, was für eine Prothese sie in diesem Mikrofonständer gesehen hat.

Speaker: Alter, weißt du was?

Speaker: Ich weiß nicht, über was für Ständerprothesen ihr da gesprochen habt, aber ich habe da nichts von gelesen.

Speaker: Ich frage die gleich erstmal.

Speaker: Ja, das mach mal.

Speaker: Also, weiß ich ja nicht.

Speaker: Dann tummel dich mal auf Instagram in dem Account.

Speaker: Nee, das war immer eine Story.

Speaker: Ich hab das nicht.

Speaker: So was, so mikrofonmäßig, das poste ich nicht als Beitrag.

Speaker: Das kommt nur in die Storys.

Speaker: Und ich glaube, das habe ich bei der Podperle und Berliner Schnauze hochgeladen.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Nee, muss ich nur mal kicken.

Speaker: Weiß ich jetzt auch nicht.

Speaker: Also, irgendwie was.

Speaker: Ja, kalterwischt.

Speaker: Voll vor den Bus geworfen.

Speaker: Richtig, macht nix.

Speaker: Kannst du machen, nix musst du nehmen hin, liebe Podperle.

Speaker: Richtig.

Speaker: So, was machst du heute noch?

Speaker: Ja, ich gehe jetzt gleich... Pirol trinken.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Und in dem Gott einen guten Mann sein lassen, finde ich in Ordnung bei dem Wetter.

Speaker: Denn bei euch in Westdeutschland, wie man hier in Berlin gepflegt sagt, habt ihr ja heute auch so locker eure 30 Grad, ne?

Speaker: Wieder.

Speaker: Jetzt, sorry, ich habe jetzt gerade nicht, ja, ja, ist heiß, genau, heiß, heiß, heiß.

Speaker: Bei A4 hast du abgeschaltet, ne?

Speaker: Boah, ich, ja, boah, ich dachte, wieso postet die eine Prothese?

Speaker: Ach, du hast ja auch geantwortet, kein Wunder, dass ich das nicht gesehen habe, hör mal.

Speaker: Hast du in mein Business hier furcht, hast du?

Speaker: Sorry.

Speaker: Jetzt, Gruß, Tommik, und jetzt, so, das ist jetzt nicht dein Ernst, ne, und du?

Speaker: So, Leute, ich lege jetzt auf.

Speaker: Das kann ja nicht wahr sein, das habe ich nicht gelesen.

Speaker: Wieso postet du eine Prothese?

Speaker: Diesmal habe ich aber lange gebraucht, um das Mikrofon zu finden.

Speaker: Ja, leck mich am Schlüpper.

Speaker: Ja, Tomik, weißt du was?

Speaker: Also, sorry, aber professionell ist anders.

Speaker: Was, war ich drunter geschrieben, mal Gruß Tomik?

Speaker: Es sollte ja dann klar sein, dass du nicht geantwortet hast, also dass die Antwort von mir kam.

Speaker: Ja, aber ist doch logisch, dass ich das dann nicht sehe, wenn du darauf ja schon geantwortet hast.

Speaker: Das sehe ich ja dann gar nicht.

Speaker: Ich bin gerade am überlegen.

Speaker: Ich bin Baujahr 68, ich kenne mich mit der modernen Technik nie aus.

Speaker: Also das kann alles gerade nicht wahr.

Speaker: Wir beenden das jetzt.

Speaker: Ja, das ist so.

Speaker: Jetzt ist uns das Skript ausgegangen.

Speaker: Das war unser erster Streit, Leute.

Speaker: Wir haben lange geübt und lange durchgehalten.

Speaker: Jetzt geht es los.

Speaker: Worauf ihr so lange gewartet habt.

Speaker: Jetzt endlich.

Speaker: Kurz vor Schluss.

Speaker: Ja, wie es so ist.

Speaker: Aber ich denke, wir sind gut durchgekommen heute.

Speaker: Wir haben den Leuten wieder was erzählt, was sie nicht wissen wollten.

Speaker: Richtig, richtig.

Speaker: Nee, aber ich denke, ich hoffe, wir konnten sie gut unterhalten.

Speaker: Ich hoffe, keiner hat ein Trinkspiel gemacht.

Speaker: Ich bin da weit weg von jeglicher Verantwortung.

Speaker: Ja, würde ich sagen, Hamburg.

Speaker: Hamburg.

Speaker: Klappe zu, Affe tot, mit Arsch im Bett.

Speaker: Darf man etwas sagen?

Speaker: Ist das nicht schon wieder irgendwie gegen Tiere oder so?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Nein.

Speaker: Gott, kannst du bitte auf den Knopf drücken, Tomek?

Speaker: Ich drücke jetzt auf den Knopf.

Speaker: Leute, macht's gut.

Speaker: War mir da schön mit euch.

Speaker: Bleibt sauber.

Speaker: Und wir hören uns hoffentlich nächste Woche wieder.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Tschüss, Ken.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

Speaker

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