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Wir sind… was genau? Dating & Situationships ehrlich erklärt

Dating war noch nie so einfach – und gleichzeitig noch nie so kompliziert. In dieser Folge reden wir über moderne Beziehungen, Situationships und warum es heute so schwer ist, Klarheit zu bekommen. Warum halten wir Dinge bewusst locker? Wann wird aus ‚wir schauen mal‘ eigentlich ein Problem? Und wollen wir wirklich keine Beziehung – oder haben wir einfach Angst davor? Impressum unter: https://die-pottperle-berlinerschnauze.de

Transcript

Speaker: Die Pottperle und Berliner Schnauze.

Speaker: Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.

Speaker: Und das letzte Wort, meistens umkämpft.

Speaker: So ihr Opfer da draußen, da sind wir wieder mit Folge 4 eures Lieblings-Podcasts.

Speaker: Die Pottperle und die Berliner Schnauze.

Speaker: So und heute haben wir ein Thema, ja was eigentlich?

Speaker: Ich habe keinen Dunst.

Speaker: Hallo, meine Portikippe.

Speaker: Liebe Portikalle, hol mich mal aus dem Tal der Unwissenden.

Speaker: Das Tal der Unwissenden.

Speaker: Heute geht es um ein schnuckeliges Thema.

Speaker: Dating und Situationships, finde ich, ist auch wieder ein richtig geiles Homo-Thema.

Speaker: Da habe ich bestimmt wieder richtig viel zu zu sagen.

Speaker: Ich bin dann mal weg.

Speaker: Ist schon ein bisschen her bei dir, oder?

Speaker: Mit dem Dating.

Speaker: So ein paar Tage vielleicht?

Speaker: Ja, ein paar Tage kommen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, also aus der modernen Datingwelt, komm, mach weiter.

Speaker: Ich muss mich erst sammeln.

Speaker: Du musst dich erst sammeln, okay.

Speaker: Moderne Datingwelt, ja.

Speaker: Wo fangen wir denn da eigentlich am besten an?

Speaker: Ich glaube, es wäre ganz geil, wenn wir so ein bisschen, so ein paar Jahre zumindest, mal in die Vergangenheit spulen.

Speaker: wie das denn früher so war mit dem Daten.

Speaker: Früher war das ja richtig noch mit... Genauso wie... Alter, du quatschst mal eine Ische an, kriegst du auf die Schnauze.

Speaker: So war das damals in der... Damals nannte man den Club nur Disco.

Speaker: Heute ist es ein Club oder so was.

Speaker: Wenn du da irgendeine Ische angequatscht hast, dann hast du es auf die Fresse gekriegt, wenn es die falsche war.

Speaker: Aber da bist du ja schon bei Ische.

Speaker: Wie kommst du denn überhaupt zur Ische?

Speaker: Da fängt das ja nämlich an, dieses ganze...

Speaker: Das war jetzt richtig, richtig übel, slangmäßig runterdividiert.

Speaker: Aber nee, ja, nee.

Speaker: Nee, genau.

Speaker: Also das kannst du heute natürlich nicht mehr bringen.

Speaker: Nein.

Speaker: Aber wie kommt man heutzutage überhaupt zu diesem Ische?

Speaker: Mein Gott, man nennt es ja heutzutage Kennlernphase.

Speaker: Ich schwöre dir das, als ich das vor ein paar Jahren auch erstmal gehört habe, da hat mich mal jemand gefragt, ob wir jetzt in der Kennenlernphase sind.

Speaker: Ich denke mir, hä?

Speaker: Was haben wir denn davor gemacht?

Speaker: Hä?

Speaker: Du hast ja wirklich... Dambazambo, oder wie das heißt.

Speaker: Nee, da geht es doch gar nicht ums Vögeln, Mensch.

Speaker: Das ist ja wirklich, also... Kein Mensch sagt heute mehr Vögel.

Speaker: Nee?

Speaker: Ich habe letztens auf Social Media eine Karte gelesen, wie...

Speaker: Ich habe beinahe, was ich gesagt habe.

Speaker: Aber das genannt wird.

Speaker: Da gibt es ja in jedem Bundesland einen anderen Begriff dafür.

Speaker: Und mittlerweile, also...

Speaker: Na, lassen wir das.

Speaker: Nee, aber Kennenlernphase, was ist denn eine Kennenlernphase?

Speaker: Die heutige Generation macht das doch alles nach links gewischt, nach rechts gewischt oder zack.

Speaker: Genau, da kann ich dich super gerne mal gerade aufklären.

Speaker: Und dann wird geschnachselt, wenn es passt.

Speaker: Mein Gott, und geschnachselt wird schon mal dreimal nicht, meine Güte.

Speaker: Doch in Bayern.

Speaker: Mein Gott.

Speaker: Kennenlernphase, was ist eine Kennenlernphase?

Speaker: Also jetzt mal angenommen.

Speaker: Ich, heutzutage ist ja sowieso alles nur noch, ja, wie du schon sagtest, über Apps.

Speaker: Das ist ja echt, also...

Speaker: ganz, ganz rar, dass du jemanden mal wirklich auf der Straße ansprichst und sagst, hey, Q-Di, ich finde deine Augen so toll, lass mal Nummer austauschen.

Speaker: Das gibt es ja gar nicht mehr.

Speaker: Da hast du eine Anzeige weg wegen sexueller Belästigung.

Speaker: Ja, das kommt noch hinzu.

Speaker: Oder frauenfeindlich.

Speaker: Du hast als Mann heute draußen in der freien Hilfbahn überhaupt keine Chance mehr, du weißt ja gar nicht mehr, was du noch sagen darfst und was nicht.

Speaker: Wenn da wirklich eine Frau ist, die dir ins Auge sticht, da gehst du besser dran vorbei, weil du weißt ja gar nicht, auf welches juristisches Nachspiel das dann am Ende des Tages hat.

Speaker: Ja, ich muss auch wirklich gestehen, wenn ich auf der Straße angesprochen werde, ich weiß nicht, ob es anderen Frauen da draußen auch so geht, aber wenn mich ein Töppes anspricht, und das hat jetzt nichts damit zu tun, aufgrund dessen, dass ich Typen jetzt nicht so mag, aber da gab es ja mal so eine Zeit, und wenn ich da angesprochen wurde,

Speaker: Ich war sauer, ich war angepisst.

Speaker: Wie kann es sein?

Speaker: Weil ich mir dann schon so dachte, ja, wenn du mich jetzt ansprichst, das hast du bestimmt schon bei 20 anderen auch schon gemacht.

Speaker: Du Sau, geh weg.

Speaker: Ich werde da irgendwie pissig bei.

Speaker: Ich versuche dann, natürlich, wenn einer wirklich lieb und, ne, also so ganz langsam und hey und so, aber dann gibt es ja auch Situationen, keine Ahnung, da sitzt du im Extrablatt

Speaker: Der Typ sitzt dann da mit seinen Kumpels, schon völligst Hacke bis oben hin und geiern die ganze Zeit rüber und dann kommt der da auf dich zugetorkelt und da will ich mir einen ausgeben, komm mal rein.

Speaker: Nerv mich nicht, Junge.

Speaker: Ja, das hat ja auch keinen Stil.

Speaker: Das ist ja... Ickelig.

Speaker: Das ist Proll.

Speaker: Mh, mh, mh, mach ich nicht leid.

Speaker: Das geht gar nicht.

Speaker: Also da bin ich, dann bin ich, dann lasse ich dann hier jetzt quasi mal, spiele ich mein Alter mal aus.

Speaker: Also ich bin ja, der Schaumöher schlecht hin.

Speaker: Also, äh.

Speaker: Gib doch mal der Jugend ein paar Tipps, was kann man denn so machen, wenn man da so eine Ische sieht, auf die man so richtig Bock zum Schnackseln hätte.

Speaker: boah, jetzt so aus dem Stilgreif?

Speaker: Ich verrate doch nicht meine Tricks, die sind urheberrechtlich geschützt.

Speaker: Oh mein Gott, ja.

Speaker: Nein, auf jeden Fall sollte da schon ein gewisser Respekt da sein und wenn man merkt, da ist eine gewisse Sympathie da, das funktioniert ja manchmal schon über Blickkontakt und dann sollte man irgendwie auch ein bisschen kreativ sein und den Einstieg in ein Gespräch finden und nicht irgendwie so diese Klischee-Dinger da hier von wegen hier...

Speaker: Du bist ein Engel noch vom Himmel gefallen oder der ganze Polizien, den es da draußen gibt.

Speaker: So sollte man tunlich sein lassen, sondern wirklich darauf achten.

Speaker: Ach so, deine schönen blauen Augen.

Speaker: Mit sowas sollte man erst gar nicht anfangen, sondern irgendwie ein stinknormales Gespräch anfangen.

Speaker: Über das, was gerade situationsbedingt passt und dann, wenn man merkt, wie sich dieses Gespräch entwickelt.

Speaker: Kann man dann mal Komplimente fallen lassen, ganz dezent.

Speaker: Und sich einfach Zeit nehmen und nicht in dem Gespräch schon sagen, so pass mal auf, ich habe dich hier gerade mal ausgesucht von den ganzen anderen, die hier so rumlungern und so kommst du jetzt mit.

Speaker: Weißt du, diese Nummer mit der verbalen Keule, das kann es nicht sein.

Speaker: Sondern sich einfach...

Speaker: Zeit nehmen, Gespräch suchen, sich einfach zu unterhalten und dann gucken, wie sich das Ganze entwickelt.

Speaker: Und mit zu viel Alkohol im Blut sollte man es sowieso lassen, weil das ist dann wirklich nur...

Speaker: Ja, wenn man irgendwie auf einen schicken One-Night-Stand aus ist oder mal, gibt es ja heute nach wie vor mal just so schnell auf die Darmtoilette oder ja, meistens ist es die ja.

Speaker: Das ist, ja weiß ich nicht, die Kids heute sind ja sowieso auch noch alle, die jungen Leute.

Speaker: Wobei sich das wieder ändert, glaube ich, habe ich so das Gefühl.

Speaker: Also manche legen ja auch wieder sehr viel mehr Wert auf Interaktion, dass man miteinander redet.

Speaker: Und es gibt ja auch, habe ich so gesehen, immer mehr Plattformen, die auch genau das wieder in den Vordergrund stellen, dass die Leute wieder anfangen, face-to-face zu daten und nicht nur über diese ganzen Apps.

Speaker: Ja, da können wir auch gleich... Nö, du, ich bin schon einmal, zwölfmal um den Block gejoggt, hör mal.

Speaker: Ich wollte dich einfach ausreden lassen.

Speaker: Aber ich habe auch ein richtig geiles Beispiel, die...

Speaker: Das war jetzt vor ein paar Tagen.

Speaker: Also ja, die Dicke wird immer noch ab und an mal angesprochen.

Speaker: Da bin ich zum Lidl.

Speaker: Pfadflaschen wegbringen.

Speaker: Ich sah aus, als hätte ich drei Wochen unter der Brücke geschlafen.

Speaker: So, man kennt es ja.

Speaker: Und dann stehe ich da...

Speaker: Mit meinen 47 Tüten und ich hatte halt noch Knöpfe in den Ohren, also Kopfhörer.

Speaker: Und in diesem Vorraum... Ja, ich weiß schon, was du damit meinst.

Speaker: Ja, aber vielleicht andere nicht.

Speaker: Ach doch.

Speaker: Warum hat die Frau jetzt Knöpfe an den Ohren, die Arme, was ist hier passiert?

Speaker: Naja, wenn du die ganze Zeit ums Rabebrücke und sowas, ja, kann doch was anderes sein.

Speaker: So, eben, richtig.

Speaker: Naja, auf jeden Fall in einem Vorderraum waren dann da auch schon so eine Gruppe Männer irgendwie, die dann da gequatscht haben, aber das hat mich jetzt nicht weiter gejuckt.

Speaker: Ich habe dann da meine Pfandflaschen reingetan und in diesen, du hast ja immer so einen schwarzen Bildschirm und da habe ich schon immer so gesehen, da hat einer immer so nach hinten zu mir geguckt und ich denke mir so, was geht der mir jetzt auf den Sack mit seinem Kack rumgucken?

Speaker: Und irgendwann steht er da so neben mir und erzählt dann irgendwas und ich denke mir so, hä, was?

Speaker: Und so schnell konnte ich gar nicht, dann hat er meine Kopfhörer rausnehmen, da hat er seine Pfanddose bei mir reingeschmissen

Speaker: Und meinte dann so, darf ich mal, weil die anderen sind gerade out of order, waren sie tatsächlich.

Speaker: Und ich sag so dann auf Spaß so, haha, ja.

Speaker: Aber die falsche Weinenfolge.

Speaker: Hätte er vorher gefragt, ganz höflich gefragt,

Speaker: glaube ich, wäre die Situation ganz anders verlaufen, als wenn er da einfach sein Macho-Ego rausgekloppt hätte und gemeint hätte... Da wäre gar nichts anders gelaufen.

Speaker: Ich glaube, ihr hättet euch anders unterhalten.

Speaker: Die Konversation wäre, wenn er höflich gefragt hätte oder sowas, wäre die Konversation anders.

Speaker: Nee, Cero, gar keine Unterhaltung für euch hier.

Speaker: Also jetzt lass mich doch, es kommt doch ein witziger Plottwist, Mann.

Speaker: Jetzt pass doch mal auf, ey.

Speaker: Eigentlich ist es kein Plottwist, aber ich fand es trotzdem witzig.

Speaker: Und dann gucke ich ihn so an und sage so, hä, was?

Speaker: Und meinte dann so aus Spaß, haha, jetzt habe ich aber leider gerade keine 25 Cent am Mann, ne?

Speaker: So, weil er hat mir ja seine Dose geschenkt.

Speaker: Und dann meinte er, und das ist das, was ich letztens sagte, dass ich sehr, sehr naiv bin manchmal oder zu doof bin bei Männern, wenn die einen anbaggern.

Speaker: Weil dann sagte er so, nee, nee, ich brauche keine 25 Cent jetzt, äh,

Speaker: Lass mich raten, lass mich raten.

Speaker: Aber deine Telefonnummer hätte ich gerne.

Speaker: Fast.

Speaker: Er sagte dann, aber vielleicht kann ich dir ja meine Nummer geben.

Speaker: Und ich dachte mir so, ich habe ihn mir dann so angeguckt und dachte mir so, hä, warte mal, so deutsch sieht der jetzt eigentlich gar nicht aus, dass der wirklich meine Handynummer oder mir seine Handynummer geben will, damit wir irgendwann das mit den 25 Cent regeln können,

Speaker: Bis ich gecheckt habe, dass er mir seine Nummer geben wollte einfach, weil er dann meine Nummer haben wollte.

Speaker: Ja, was meinst du?

Speaker: Da war ich schon hinten bei der Wurst.

Speaker: Hör mal, ich habe ihm natürlich nicht meine Nummer gegeben und ich habe auch keine andere Nummer genommen oder sonst was.

Speaker: Ich habe da einfach nur gelacht und bin dann reingegangen.

Speaker: Aber das war dann auch so...

Speaker: Ja gut, hätte ich jetzt auf Männer gestanden und ich wäre Single, dann wäre das vielleicht eine andere Konversation geworden.

Speaker: Aber das ist dann auch so eine witzige Situation einfach.

Speaker: Weißt du, was Kreatives irgendwie.

Speaker: Ja, das wollte ich jetzt einfach nochmal kurz lokalieren.

Speaker: Vielleicht sollte ich auch mal Pfandflaschen wegbringen.

Speaker: Tomek.

Speaker: Vielleicht gibt mir dann ja auch irgendeine Frau mal ihre Telefonnummer.

Speaker: Tomek.

Speaker: Was denn?

Speaker: Nein, war ein Scherz.

Speaker: Und da, meine Leute, das sind wir, die Männer.

Speaker: Und deswegen Frauen.

Speaker: Was denn?

Speaker: Das wird mein Slogan für jede Scheiß-Folge, weil ich in jeder Scheiß-Folge irgendein Scheiß-Beispiel haben werde.

Speaker: Das weiß ich jetzt schon.

Speaker: Was habe ich denn jetzt schon wieder falsch?

Speaker: Also wirklich, was war denn jetzt schon wieder?

Speaker: Wo bin ich denn jetzt wieder falsch abgebogen?

Speaker: Das weiß ich nicht, wo du falsch am Gebogen bist, keine Ahnung.

Speaker: Ja, aber das ist doch einfach mit den Leuten, wenn man am Pfandautomat mit den Leuten ins Gespräch kommt, ist doch schön.

Speaker: Wir quatschen doch eh alles für zu wenig.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Supergeil, gerade im Sommer, wenn es dann irgendwie auch noch so nach Scheißbier aus dem Kackdingen riecht und die Bienen in den Arsch stechen alle drei Sekunden.

Speaker: Also super place to be.

Speaker: Ich weiß ja nicht, wie das bei euch im Pott da unten aussieht an den Getränken, aber man, hier ist noch relativ gepflegt.

Speaker: Ja, kommt drauf an.

Speaker: Wenn ich jetzt in den Netto gehe, dann kannst du es dann vergessen.

Speaker: Auch hier beim Lidl geht es eigentlich noch.

Speaker: Die sind, also hier zumindest bei dem hier, das ist in Ordnung.

Speaker: Bei Lidl lohnt sich, absolut.

Speaker: Ja, aber nicht in der Richtung.

Speaker: In welcher Richtung?

Speaker: Naja, des Nummernaustausches.

Speaker: Ah, ja gut, okay, das kann ich jetzt so nicht beurteilen.

Speaker: Aber ich gehe jetzt auch nicht einkaufen, um zu daten oder so.

Speaker: Also das ist jetzt natürlich auch eine andere... Naja, auf jeden Fall, Tomek.

Speaker: Moment, also ein bisschen, wenn man in einer... Ich will jetzt nicht sagen flirten, aber... Also ich bin ja...

Speaker: ein sehr kommunikativer Mensch.

Speaker: Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Speaker: Glaube ich, verstehe ich.

Speaker: Ich bin ein sehr ruhiger Mensch.

Speaker: Aber ich bin jemand, der so ziemlich mit jedem ins Gespräch kommt.

Speaker: Also der irgendwo immer irgendwie einen dummen Spruch machen kann an der Kasse.

Speaker: Letztens habe ich mir so überlegt, weil die Schlange war relativ lang, gehst du jetzt ans Handy und sagst, ja, ist soweit, Fruchtblase geplatzt, ja, ich stehe nur leider jetzt gerade hier an der Kasse, ich komme hier nicht weg.

Speaker: So in der Hoffnung, dass sich da Leute vorlassen oder sowas.

Speaker: Boah, wie billig.

Speaker: Was heißt denn hier billig, ey?

Speaker: Du bist so richtig dieser Typ Kunde, den ich früher also gar nicht leiden konnte.

Speaker: Dieses dumme Sprüch an der Kasse, wo ich mir denke, sieh zu, dass du deine Künstler machen... Moment, ich hätte den dummen Spruch ja ins Handy, also so, dass ich angerufen worden wäre, so nach dem Motto, meine Tochter ist gerade auf dem Weg in den Kreißsaal.

Speaker: Weißt du, sowas.

Speaker: Und dass ich deswegen doch schnell meine Einkäufe erledigen müsste.

Speaker: Was ist denn da jetzt so?

Speaker: Ich dachte, das wäre eine kreative Idee.

Speaker: Oh Gott, jetzt hast du mich aber...

Speaker: Gott sei Dank hast du das nicht gemacht.

Speaker: Ein Held hätte alles sofort von sich geschmissen, wie rüber die Kasse gesprungen.

Speaker: Ich muss sofort los.

Speaker: Ich bin Arzt, lass mich durch.

Speaker: Das ist ja, ich bin Arzt, ich muss durch.

Speaker: Das nimmt ja mittlerweile, glaube ich, keiner mehr ab.

Speaker: Nee, ich glaube nicht.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ja.

Speaker: Können ja sagen, ich bin Tomek, ich muss sogar einen Podcast aufnehmen, lass uns nicht mal vor.

Speaker: Ach, du bist es, ja, hier, komm, geh durch.

Speaker: Jetzt mach dich mal nicht wichtiger als du bist.

Speaker: Ohne bezahlen.

Speaker: Was?

Speaker: Jetzt mach dich mal nicht wichtiger als du bist.

Speaker: Ohne mich läuft dir gar nichts.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, dann frag ich dich doch mal, wenn du ja so super schlau bist, was ist denn eine Situation, Chip?

Speaker: Äh, was?

Speaker: Was könnte das denn sein?

Speaker: Kannst du Englisch?

Speaker: Doch, so ein bisschen ja.

Speaker: Aber ich wüsste jetzt nicht, was das in dem Zusammenhang mit... Also, Relationship... Können wir mal Deutsch reden?

Speaker: Wir sind hier in einem deutschen Podcast.

Speaker: Ich hätte da gerne mal jetzt von dir eine Übersetzung.

Speaker: Ja, dann hau mal raus.

Speaker: Habe ich.

Speaker: Eine Situationship ist im Grunde... Was Situation?

Speaker: Ich war jetzt bei einer Relationship.

Speaker: Jetzt halt doch mal den Bubble und hör mir zu, Junge.

Speaker: Was ist denn mit dir?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Also eine Situationship ist im Grunde eine undefinierte Beziehung.

Speaker: Also etwas zwischen Freundschaft und fester Partnerschaft ohne klares Label.

Speaker: Ah, da sind wir wieder.

Speaker: Freundschaft mit Vorzügen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das ist... Ich glaube, eigentlich ist es... Ja.

Speaker: Freundschaft mit Vorzügen oder, wenn ich das jetzt auf Deutsch übersetzen müsste für die Jugend, ich suche mir eine Alte, mit der ich mich richtig gut verstehe, die ich ab und zu knallen kann und ich habe eine geile Zeit.

Speaker: Aber festlegen will ich mich auf gar keinen Fall.

Speaker: Das ist für mich eine Situation-Chip.

Speaker: Also, oder?

Speaker: Was soll das sonst sein?

Speaker: Naja, also früher sagte man das einfach so, man lernt sich kennen, man probiert sich aus und wenn man dann irgendwie merkt, es läuft doch nicht, dass man dann eine SMS verschickt.

Speaker: So war es eigentlich, gab mal die Zeiten, da war es jetzt so.

Speaker: Und heute ist es dann eben halt, also eigentlich finde ich, ich finde es eigentlich traurig, was da draußen los ist.

Speaker: Boah, ich finde es ganz schlimm.

Speaker: Ich frage mich dann wirklich, wie kann unsere Gesellschaft überhaupt, unsere Spezies mit dem ganz klarer überhaupt überleben?

Speaker: Sind das einfach dann nur irgendwie Zufallstreffer und in der Vielzahl dann Kinder, die eigentlich gar nicht gewollt sind und einfach aus Dummheit und Zufall entstanden sind?

Speaker: Ist doch ein Graub.

Speaker: Ist doch...

Speaker: Nee, also ich finde, es gibt doch auch nichts Schöneres und wenn man sich richtig entspannt kennenlernt und sich auf den Partner einlässt und seine Stärken, seine Schwächen oder dann auch sieht, passt oder passt nicht, das ist doch eine super geniale und super tolle Zeit, das zu erleben und sich wirklich kennenzulernen, sich kennenzulernen.

Speaker: miteinander auszugehen und sich was einfallen zu lassen.

Speaker: Ich hau jetzt mal ein Schlagwort raus.

Speaker: Ich weiß nicht, ob es das heutzutage noch gibt.

Speaker: Mag sein, dass ich jetzt als uralt gebrandet werde.

Speaker: Romantik?

Speaker: Gibt es die noch?

Speaker: Ich glaube, das fehlt alles.

Speaker: Dieses Umwerben einfach.

Speaker: Dieses...

Speaker: Wirklich, dass man auch merkt, dieser Mensch, der mich gerade kennenlernt, den ich auch so toll finde, der findet mich genauso toll.

Speaker: So dieses gesehen werden, das fühlen, diese ganzen, oh mein Gott, diese Schmetterlinge im Bauch.

Speaker: Wie aufgeregt man ist, wenn man diese Person sieht, wo nach einem Jahr man sich manchmal denkt, geh doch mal eine Stunde spazieren oder so.

Speaker: Gerade diese Anfangszeit, dieses Flirten, es gibt nichts Geileres, gibt es nicht, wirklich nicht.

Speaker: Wenn du dich verabredet hast, samtags abends los willst und stundenlang auch als Mann dir das richtige Outfit zusammensuchst und all das, gibt es das heute noch?

Speaker: Ich glaube es nicht.

Speaker: Also ich glaube, ich wollte das fast nicht aufmachen, aber ich glaube, durch diese scheiß Corona-Pandemie ist der Jugend in der Hinsicht viel, viel verloren gegangen.

Speaker: Und das haben sie nicht wiedergefunden.

Speaker: Nee, also ich finde auch, ich weiß gar nicht, da kann man wirklich wieder von bis quatschen.

Speaker: Also ich muss halt immer so alles an mir vergleichen mit meinen Beziehungen oder wie auch immer, was auch immer.

Speaker: Für mich ist auch kein perfektes Date zum Beispiel.

Speaker: Ich muss, oder finde ich sogar fast super schlimm, wenn man mir sagt, wir gehen jetzt richtig krass schick essen und so.

Speaker: Und dieses ganze Geplante.

Speaker: Ich mag das gar nicht.

Speaker: Wenn ich überlege, mit meiner Freundin,

Speaker: Unser erstes Date, das war an sich, ja, also die Planung oder auch eben nicht Planung, das war die reinste Katastrophe irgendwie.

Speaker: Weil, also wir haben uns getroffen in Paderborn am Bahnhof.

Speaker: Weil sie kam ja von oben, ich kam ja von unten.

Speaker: Ja, passt, jetzt hör doch mal zu, erzähl ich jetzt, Leute.

Speaker: Jetzt hört ihr mein allererstes Date mit meiner Freundin.

Speaker: Weil ich einfach entgegenkommen wollte, damit sie nicht ganz runterrasen muss, weißt du?

Speaker: So.

Speaker: Naja, auf jeden Fall haben wir uns dann getroffen und so und sie kamen dann da so vom Parkplatz und für mich sind auch so ganz, ganz, ganz, ganz winzig kleine Kleinigkeiten, so riesengroß.

Speaker: Dann haben wir uns halt umarmt, klar, dieses erste Mal den Geruch wahrnehmen.

Speaker: Oder wie sie dann so meine Hand kurz gedrückt hat, so, weißt du, und da merkst du schon direkt so, oh mein Gott, ja, es funktioniert.

Speaker: Und dann sind wir da irgendwie kurz rein, haben uns einen Käffchen geholt, sind dann los.

Speaker: Und ich dachte eigentlich, ich hätte ein super krasses Ziel gefunden in Paderborn.

Speaker: Im Internet sah das super toll aus.

Speaker: Superschöner Park.

Speaker: Junge, das war ein Ententeich.

Speaker: Dann waren wir da, wir haben uns aber drüber lustig gemacht dann.

Speaker: Und dann haben wir geguckt, was wollen wir jetzt machen und so, hier und da und tralala.

Speaker: Und sind dann irgendwie durch die halbe Weltgeschichte.

Speaker: Da habe ich gesagt, ach guck mal, weil sie wollte da mit mir nach Dortmund fahren.

Speaker: Und ich dachte mir, boah, die arme Maus, jetzt muss sie da auch noch nach Dortmund wegen mir fahren und so weiter.

Speaker: War für sie aber kein Problem.

Speaker: Dann dachte ich, ach guck mal, da ist ja der Mönesee.

Speaker: Den kenne ich ja noch.

Speaker: Das war früher richtig schön.

Speaker: Da war ich mal mit der Schule früher.

Speaker: Mönetalsperre, ja.

Speaker: Und dann haben wir halt irgendeinen Punkt da auf Google Maps rausgesucht vom Mönesee.

Speaker: Sind dann da hin.

Speaker: Ja, Arschritze 2.0 war nämlich gar nichts.

Speaker: Wir waren am völlig falschen Ort.

Speaker: Es war super windig und super kacke alles.

Speaker: Aber auch da haben wir das echt mit Humor genommen.

Speaker: Sind dann da in so eine kleine Bar, haben uns dann ein Bierchen geholt und dann auf dem Parkplatz haben wir uns 700 Donuts reingepfeffert.

Speaker: Jeder hat von jedem mal irgendwie abgebissen und es war einfach super entspannt und witzig.

Speaker: Dann sind wir weitergefahren.

Speaker: Mir hat noch einer in diesem Podcast erzählt, ich würde, wer weiß, wie viel quatschen.

Speaker: Ohne Punkt und Komma.

Speaker: Ich will das jetzt sagen.

Speaker: Ja, mach weiter, komm, mach weiter.

Speaker: Weil dieses Unperfekte einfach so perfekt dann war.

Speaker: Ja, ich verstehe, verstehe ich komplett.

Speaker: Und dann saßen wir, ja okay, ich kürze das jetzt alles ab, mein Gott.

Speaker: Dann waren wir halt am Phoenixsee in Dortmund, haben da...

Speaker: vorher beim Backwerk einfach stumpf so ein paar Brötchen uns geholt, haben uns die da reingepfiffen und zwischendurch waren wir dann irgendwie noch beim Ikea, weil die Schwester irgendwelche aufhängenden Dinge braucht.

Speaker: Hochgradig romantisch, Ikea.

Speaker: Ja, super geil, kannst du dir direkt aussuchen, welche Couch du später in deiner eigenen Bude mit ihr nimmst.

Speaker: Hä, super gut.

Speaker: Und dann, ganz zum Schluss waren wir dann irgendwie zwei Stunden am Hauptbahnhof in Dortmund und das war so, ja, aber da muss ich sagen, das war wirklich, diese zwei Stunden, da habe ich mich maßlos in sie verknallt, also...

Speaker: Wirklich, das war ganz toll.

Speaker: Es war dann auch nachts und es hat geregnet und so.

Speaker: Und dann wollte ich eigentlich zum Zug.

Speaker: Und ja, wie das Schicksal es so wollte, hat natürlich Dortmund gespielt.

Speaker: Und alle Dortmunder, die ganzen besoffenen Männer, sind in meinem Zug eingestiegen.

Speaker: Und sie wollte natürlich nicht, dass ich dann in diesen Zug einsteige.

Speaker: Und wir mussten, oder sie wollte mich dann nach Hause bringen.

Speaker: Ja, das habe ich dann natürlich über mich ergehen lassen, dass sie mich nach Hause fährt.

Speaker: Ja, dann hat sie halt bei mir geschlafen.

Speaker: Peng.

Speaker: Und ja, aber das ist einfach...

Speaker: Das muss natürlich mit den Menschen auch matchen, weil es gibt natürlich auch People, die sagen, boah, ey, das läuft alles so kacke, gar keinen Bock mehr.

Speaker: Aber das war super toll.

Speaker: Das war super toll.

Speaker: So, und jetzt nehmen wir doch mal die Situation ein bisschen anders.

Speaker: Jetzt stell dir mal vor, das matcht nur auf einer Seite.

Speaker: Ja, das ist auch, ja, dann wäre wahrscheinlich der Kaffee... Wie kommt man dann aus der Nummer wieder raus?

Speaker: Oh ja, das ist ganz einfach.

Speaker: Ohne dem Gegenüber... Nein, das ist eine ganz einfache Geschichte.

Speaker: Auf die Füße zu treten.

Speaker: Du, da sagst du... War schön, dass du nach Paderborn gekommen bist, aber das Ding ist jetzt schon durch.

Speaker: Also ich bin so ein Mensch, muss ich wirklich sagen... Ja, du bist hart direkt.

Speaker: Nein, überhaupt nicht.

Speaker: Also, ja, aber... Nee, pass auf.

Speaker: Was denn nun?

Speaker: Ja, hör doch mal zum Beispiel.

Speaker: Wenn das nicht passt und ich merke das, dann würde ich niemals den Menschen so vor den Kopf stoßen und sagen, ey, pass auf, danke, dass du jetzt die zwei Stunden hergefahren bist, aber kannst jetzt auch wieder zwei Stunden zurückfahren.

Speaker: Also ich würde... Nein, weil man... Guck mal, man hat sich ja davor verstanden.

Speaker: Ja, es ist...

Speaker: Ja, das ist doch genau der springende Punkt.

Speaker: Das ist doch genau der Punkt.

Speaker: Da sprichst du gerade was Gutes an, gerade mit der Generation Internet.

Speaker: Die chatten miteinander, tauschen wahrscheinlich nur irgendwelche, vielleicht auch Voicemails oder auch nur Textnachrichten aus, wo jegliche Emotionen fällt.

Speaker: Aber der eine ist vielleicht so in der...

Speaker: fasst dieses Texte ganz anders auf als das Gegenüber und bei dem einen ist vielleicht dann doch nur Freundschaft und bei dem anderen doch vielleicht ein bisschen mehr.

Speaker: Man trifft sich und dann ist plötzlich diese ganze Flirterei und diese ganze Romantik, die man da per Textnachrichten oder sonst irgendwie ausgetauscht hat, irgendwie weg.

Speaker: Und deswegen finde ich, dieses Kennenlernen übers Internet kann funktionieren, muss aber nicht.

Speaker: Bei mir hat es damals funktioniert, war auch ein Glücksfall, aber das kann auch gewaltig schief gehen.

Speaker: Das war damals auch noch eine andere Zeit, da fing das mit dem Chatten gerade erst so an.

Speaker: Das war eine richtig kunterbunte, wilde Zeit.

Speaker: Ist heute alles so nicht mehr, weil irgendwie habe ich das Gefühl, im Laufe der Jahre ist das alles irgendwie abgestumpft.

Speaker: Ja, ach, du wirst ja wirklich, du kannst dich zwei Wochen gut verstehen und von jetzt auf gleich wirst du geghostet.

Speaker: Hörst nie wieder was von den Menschen.

Speaker: Das ist ja wirklich nur noch dieses Katalogdenken.

Speaker: Also du machst eine App, überleg mal, wie schlimm das eigentlich ist, wenn man sich das überlegt.

Speaker: Du machst eine scheiß App auf und du kannst anhand von einem Bild entscheiden, würde ich die Person gerne kennenlernen oder nicht.

Speaker: Und swipes dann entweder nach rechts oder nach links.

Speaker: Als ob ich mir jetzt irgendwie ein paar Tennissocken im Quelle-Katalog aussuchen würde.

Speaker: Oh, du kennst doch den Quelle-Katalog.

Speaker: Ach ja, sicher, mein Opa war früher Sammelbesteller bei Otto.

Speaker: Oh Mann, ihr musst noch wieder einen draufhauen, ne?

Speaker: Mit Opa.

Speaker: Hättest du nicht einfach sagen können, dein Vater?

Speaker: Nein, der Opa.

Speaker: Ach, der hatte da nicht viel von übrig.

Speaker: Das spielt ja keine Rolle, geht um die Generation.

Speaker: Mein Uropa sogar.

Speaker: Danke, es wird nicht besser.

Speaker: Mach mal so weiter, dann sage ich gleich Danke, war nett, dich gekannt zu haben.

Speaker: War hier eine Frise, ey.

Speaker: Ja Mann, was wollte ich denn jetzt sagen?

Speaker: Scheiße, jetzt lass mich mal wieder... Nee, du hast dich selber rausgekickt mit deinem Opa- und Quelle-Katalog.

Speaker: Du warst beim Swipen mit rechts und dabei hat mir letztens jemand gesagt, ich sehe noch recht attraktiv aus für mein Alter.

Speaker: Oh, magst du es angelogen zu werden, Tomek?

Speaker: Oh, weiß ich nicht.

Speaker: Warte mal, wie weit ist das von Berlin nach Dortmund?

Speaker: Also ich weiß, bis Bielefeld sind es 365 Kilometer.

Speaker: Mein Gott, nein.

Speaker: Krei mir gleich das Auto meiner Tochter und dann bist du fällig.

Speaker: Abfahrt.

Speaker: So schlimm ist nicht, Tomek.

Speaker: So schlimm ist natürlich nicht.

Speaker: Mein Gott.

Speaker: So schlimm ist er nicht.

Speaker: Ich habe dich jetzt auch noch nicht richtig real gesehen.

Speaker: Das kommt ja auch noch hinzu.

Speaker: Ja, dann wärst du völlig, völlig, völlig weg.

Speaker: Also von daher, da wärst du sowas von weg.

Speaker: Oh, da würde ich wieder zurückrudern, sagst du?

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Bestimmt, bestimmt, ja.

Speaker: Aber sowas von.

Speaker: Ja, ich enttäusche dich ja nicht gerne, aber naja, lass mir das jetzt einfach mal so im Raum stehen.

Speaker: Ich finde ja auch witzig die Frage, warum... War das ein Taschentuch?

Speaker: Nee, so schlimm ist es nicht.

Speaker: Ich weiß ja, von wem es kommt.

Speaker: Ich weiß ja, von wem es kommt.

Speaker: Warum ist das eigentlich so, dass wir Menschen heutzutage... Eigentlich können wir alles haben.

Speaker: Wir haben auch alles im Überfluss.

Speaker: Auch an Menschen und an... Stimmt, Menschen haben wir zu viel.

Speaker: An alles, alles.

Speaker: Einfach, was du auch so mit Menschen machen kannst.

Speaker: Aber warum ist das so, dass wir Menschen heutzutage so oft kompliziert stehen?

Speaker: Ja.

Speaker: Es könnte alles so einfach sein.

Speaker: Ja, mit der Keule wieder, ne?

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Ja, Uga, Uga, gib ihm böse.

Speaker: Ja, sicher.

Speaker: Nee, wirklich.

Speaker: Also, ich finde das einfach nur anstrengend, heutzutage zu daten.

Speaker: Ja, aber ich gebe dir da recht, wir machen es unnötig kompliziert.

Speaker: Und wir müssen immer, ich finde das auch für die Jungs schwierig, dass sie sich da immer, dass da die Messlatte so hochgelegt wird.

Speaker: Das Schärfste finde ich ja, dass wirklich,

Speaker: wo man sich dann manchmal fragt, so extrem hübsche Frauen, extrem hübsch junge Frauen, Single.

Speaker: Und stellen sich dann so ein, ja, ich finde ja niemanden.

Speaker: Ja klar, weil die Jungs einfach Angst haben, solche Frauen anzuquatschen und anzusprechen.

Speaker: Ja, die haben Angst, ja, spielt ja sowieso nicht in meiner, oder ich spiele nicht in ihrer Liga und komme ich eh nicht ran.

Speaker: Und deswegen kann ich verstehen, dass viele hübsche junge Frauen wirklich heutzutage ein Problem haben,

Speaker: da einen Partner zu finden.

Speaker: Und gut, wir leben in einer Zeit, im Zeitalter der Gleichberechtigung oder der Emanzipation, können die Frauen auch auf einen Mann zugehen, aber das ist gesellschaftlich immer noch schwierig.

Speaker: Weil sobald eine Frau auf einen Mann zugeht, dann wird der Mann sich umdrehen und sagen, was kostet.

Speaker: Also verstehst du, was ich meine?

Speaker: Also das ist...

Speaker: Ja, ich weiß nicht, aber ich glaube, dass wir es da uns unnötig kompliziert machen und schwierig machen.

Speaker: Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass wenn ein Mann oder ein junger Mann oder ein Jugendlicher, was weiß ich, wirklich ein bisschen tolpertschig daherkommt, dass das durchaus eine kreative, ich sage es mal in Anführungsstrichen, Anmache sein kann, als irgendetwas, was hier...

Speaker: Dating-Professor da irgendwie rausgekloppt hat, weil er meint, das geht so und nicht anders.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Also ich würde gerne nochmal kurz nachhaken.

Speaker: Das bedeutet, wenn ich jetzt viel angekatscht werde, bin ich eigentlich hässlich?

Speaker: Wolltest du das damit sagen?

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Das war klar, dass das wieder so ausgelegt wird.

Speaker: Nein, es geht einfach, nein.

Speaker: Außerdem liegt Schönheit im Auge des Betrachters.

Speaker: Ja, das soll ich sagen.

Speaker: Aber ich glaube, dass Frauen da, Frauen sind alle hübsch.

Speaker: Gut, es gibt auch, ja, nein.

Speaker: Mann, bring mich doch jetzt nicht in eine Situation.

Speaker: Da sind wir wieder mit dem Auge.

Speaker: Lassen wir das jetzt einfach mal so.

Speaker: Ja, aber ist doch so.

Speaker: Also jetzt sag mal bitte nicht, dass das nicht auf beiden Seiten so ist.

Speaker: Dass das Auge mit ist.

Speaker: Ja, sowieso.

Speaker: Ich könnte jetzt auch sagen, wenn da ein gutaussehender junger Mann ist, ein Jugendlicher, also gut, ich weiß nicht warum, aber der kann sich das dann ja aussuchen, Frau auch.

Speaker: Also so ist ja nicht... Naja, das ist logisch.

Speaker: Aber ich glaube, wenn es wirklich darauf geht, irgendwann ist man ja nicht nur darauf aus, knick, knack und back, sondern irgendwann ist man ja auch in einem Alter, wo man ja durchaus überlegt, ja, eigentlich suche ich ja was Festes und was Langfristiges und dann fängt es an, kompliziert zu werden.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil du musst dich ja in jungen Jahren austoben.

Speaker: Du musst dich ja ausprobieren.

Speaker: Manche übertreiben es da natürlich ein bisschen.

Speaker: Und andere kriegen es gar nicht geregelt.

Speaker: Gibt es so und so.

Speaker: Aber ja, wie gesagt.

Speaker: Ja, austoben weiß ich.

Speaker: Ich muss echt gestehen, also wenn ich jemanden kennenlerne und ich weiß, ich nehme jetzt mal mein Alter, 30, nehmen wir jetzt einfach mal 30.

Speaker: Und ich lerne jetzt eine Frau kennen, die mir sagt, hey yo, mein Bodycount liegt über auch 30 oder so.

Speaker: Oder sogar 40.

Speaker: Also was ich davon halte, ist Abstand.

Speaker: Das sag ich dir ganz ehrlich.

Speaker: Bodycount.

Speaker: Ich finde das nicht schön.

Speaker: Also jeder kann da echt, mach was er will, lass es knacken.

Speaker: Wirklich, wie die Kanickel.

Speaker: Aber ich finde, das ist nichts Schönes einfach.

Speaker: Wenn man sagen kann, boah ja man, ich hatte schon...

Speaker: 50 Weiber oder Typen oder so,

Speaker: ja, was sagt das über dich?

Speaker: Dass du auch schnell zu haben bist.

Speaker: Dass du, nee, ja, auch, nee, finde ich nicht schön.

Speaker: Auch Männer, also nicht mehr, Männer sowieso, aber auch Frauen so, was ist denn mit dir?

Speaker: Ist dir dein Körper nichts wert?

Speaker: Also für mich ist das was unfassbar Großes, wenn ich jemanden anfassen darf oder jemand darf mich anfassen.

Speaker: Das ist für mich, das hat eine Bedeutung so einergleichen.

Speaker: Und ich finde das nicht schön.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Naja, es gibt ja auch Unterschiede.

Speaker: Manche haben Spaß am Sex.

Speaker: Ja, logisch.

Speaker: Und leben das dann auch entsprechend aus.

Speaker: Andere sehen es so wie du.

Speaker: Ist ja auch schön, ist ja auch in Ordnung.

Speaker: Also One-Night-Stand ist ja nicht wirklich was für jeden.

Speaker: Nee.

Speaker: Macht zwar, kann Spaß machen, aber meistens passiert es ja, wenn du ein paar getrunken hast und dann hochguckst und sagst, die Zimmerdecke sieht aber nicht so aus wie deine.

Speaker: Wo bist du denn jetzt schon wieder gelandet?

Speaker: Nee, aber ich glaube, mit jungen Jahren, da muss es ja nicht gleich so bis zum Geht nicht mehr übertreiben, dass du dich in deinem eigenen Ort nicht mehr blicken lassen darfst.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Richtig.

Speaker: Weil jeder hat da schon... Aber wie ist es denn in einer kleinen Stadt?

Speaker: Da läuft es doch immer drauf, so in kleinen Dörfern.

Speaker: Da hat doch schon irgendwann jeder mit jedem.

Speaker: Also da wird es ja schwierig.

Speaker: Ja, weiß ich nicht.

Speaker: Ich stelle mir das so vor, beim Junggesellenabschied, so nach dem Motto, der eine zum anderen so...

Speaker: Macht sie bei dir das auch, was sie bei mir gemacht hat?

Speaker: Weißt du, irgendwie... Ohne Scheiß, wirklich.

Speaker: Das war immer meine Regel Nummer eins.

Speaker: Ich war noch, ich habe noch nie, noch nie jemanden gedatet hier aus meinem Dorf.

Speaker: Ich hatte noch nie jemals mit, ob Männlern oder Weiblern oder was weiß ich, nichts, kein Mensch aus meinem Dorf hier.

Speaker: Nee, wollte ich nie, wollte ich nie.

Speaker: Hätte ich nie Bock drauf.

Speaker: Ich habe immer, also mindestens Dortmund.

Speaker: Ja, da verläuft es sich dann ja auch.

Speaker: Dortmund ist ja schon ein bisschen größer als die Vororte.

Speaker: Nee, finde ich sogar, wenn du da an der Kasse stehst und da stehen drei hinter dir, die dir schon am Arsch geknabbert haben, hau mal rein.

Speaker: Nee, hab ja gar keinen Bock drauf.

Speaker: Und dann am besten dein Kind noch mit dabei.

Speaker: Ja, pst, aufwech.

Speaker: Nee.

Speaker: Und wo sich alle drei im Hintergrund nachfragen, bin ich der Vater?

Speaker: Nein.

Speaker: Nein.

Speaker: Nee, das ist ja auch.

Speaker: Nein, war ja jetzt auch nicht auf dich bezogen.

Speaker: Ja, ja, logisch.

Speaker: Aber nee, Leute, macht das auch nicht, bitte.

Speaker: Wo sich die Hälfte der Männerwelt im Dorf dann fragt, oh Gott, wer könnte der Vater sein?

Speaker: Warst du's?

Speaker: Nee.

Speaker: Ja, oder noch schlimmer, oder die Frau fragt sich, wer könnte jetzt der Vater sein?

Speaker: Das finde ich noch viel schlimmer.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Weiber, die mit drei verschiedenen Männern am Tag sich da einen verlegen lassen.

Speaker: Oh, ne, Leute.

Speaker: Ja, aber jetzt bisher, also jetzt, das ist ja dann schon wirklich dreimal am Tag und dann von, also das ist ja schon wirklich eine Klientel.

Speaker: Das ist ja, das ist ja, also so schlimm ist es ja nun auch nicht.

Speaker: Oh, hast du eine Ahnung.

Speaker: Da sind wir wieder beim Thema Homos.

Speaker: Also ich hoffe, dass der Kollege aus dem Kleingarten diese Folge nicht hört.

Speaker: Hallo, schöne Grüße an dem Kollege aus dem Kleingarten.

Speaker: Oh Gott, das wirft ein ganz bloßes Licht auf mich.

Speaker: Nee, wieso denn?

Speaker: Du bist so ganz lieber, mein Gott.

Speaker: Ja, ich sowieso.

Speaker: Ja, was soll das denn?

Speaker: Ich sowieso.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wo wir dann auch wieder so bei Social Media sind.

Speaker: Ich finde auch immer so, ich finde das sehr, sehr problematisch, gerade für das jüngere Publikum, weil gerade in den sozialen Medien wird ja auch wirklich nur und ausschließlich nur die perfekte Beziehung gezeigt.

Speaker: Ja.

Speaker: Wo man sich immer denkt, ach Mensch, toll, warum läuft das denn bei denen so gut und bei uns aber nicht?

Speaker: Das ist genauso wie hier diese Schmuddel-Filmchen.

Speaker: Leute, das könnt ihr euch abschminken, das, was ihr da seht in den Filmen, das wird eure Frau nicht mit euch machen.

Speaker: Keine Frau, höchstwahrscheinlich nicht.

Speaker: Ich komme nicht schon wieder in diese Thema rein, ey.

Speaker: Ja, es ist aber so.

Speaker: Mein Gott, man muss das auch mal den jungen Mithörern ja auf einmal mitgeben, wie die Realität ist.

Speaker: Die haben überhaupt gar keine Ahnung mehr.

Speaker: Ja, aber die gucken doch mittlerweile das, was du da ansprichst, schon mit den Videos, schon in der, was weiß ich, fünften, sechsten Klasse auf dem Pausenhof.

Speaker: Da wird es ja schon, da versemmelt es ja schon gleich komplett.

Speaker: Und da wird ja das Frauenbild auch gleich schon wieder verbogen.

Speaker: Frauen sind nicht so wie in diesem Film.

Speaker: Jetzt gleiten wir aber in einem ganz anderen... Also, waren wir nicht irgendwie bei dem Thema?

Speaker: Bei welchem Thema waren wir eigentlich?

Speaker: Eigentlich Social Media und die perfekte Beziehung.

Speaker: Ich meine generell, als wir vor 35 Minuten im Podcast angefangen haben, ging es dann irgendwie ums Daten.

Speaker: Ja, Dating und Situation Chips.

Speaker: Ja, aber warum landen wir dann bei den Schmuddelfilmen?

Speaker: Ja, das war doch nur ein kurzer Ausschweifer.

Speaker: Mann, du musst dir einfach mal merken, ich habe in jeder Podcast-Folge, muss ich irgendwie irgendeine Message mitgeben.

Speaker: Und das ist einfach meine Message, dass diese ganzen Weiber aus dem Internet nicht, die Realität ist nicht alles glatt und alles nicht dies und alles nicht jenes.

Speaker: So, fertig.

Speaker: Also, genau.

Speaker: Du weißt jetzt, was eine Situation-Ship ist, ja?

Speaker: Hast du jetzt daraus gelernt, was ich dir so mitgeteilt habe?

Speaker: Aber natürlich nicht.

Speaker: Wäre das etwas für dich?

Speaker: Was jetzt?

Speaker: Ja, so eine, so als allgemein eine Situation-Ship.

Speaker: Situation-Ship.

Speaker: Ja, wäre das etwas für dich?

Speaker: Nein.

Speaker: Nein, ne?

Speaker: Nein, ich bin eigentlich Romantiker.

Speaker: Also ich muss, da muss schon vieles passen und da muss man sich auch ein bisschen anstrengen und sich ein bisschen Mühe geben und das Gegenüber kennenlernen und...

Speaker: Ja, entweder zwiebelst oder es zwiebelt nicht.

Speaker: Es zwiebelt, scheiße.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ich noch eine... Also das nächste Thema gebe ich mal wieder vor.

Speaker: Es ist ja schlimm, ich darf ja schon gar nichts mehr sagen.

Speaker: Ja, natürlich, feel free.

Speaker: Aber mein Gott... Aber diese ganzen Ausdrücke, feel free, situationship und mein Buddy-Count.

Speaker: Hä, wir sind ein bisschen hip unterwegs.

Speaker: Ja, das ist mir alles schon viel zu viel.

Speaker: Das ist mir alles schon zu hip.

Speaker: Hip-Hop.

Speaker: Ja, du hast dir auch ausgesucht...

Speaker: Mit wem ich diesen Podcast mache, ja genau, hast recht.

Speaker: Eben, und man muss sich auch mal ein bisschen der Jugend anpassen mit dem ganzen Pfiff hier.

Speaker: Ja, aber da haben wir, okay, biegen wir da mal kurz nochmal an der Biegung des Flusses nochmal kurz anders ab.

Speaker: Aber ist das nicht auch einfach grausam, wie die Jugend heutzutage miteinander spricht?

Speaker: Ist das mittlerweile ein Geheimcode, eine Geheimsprache?

Speaker: Ist ja grauenhaft.

Speaker: Oder liegt das alles daran, kommen die auf solche komischen Ideen, wenn sie da in ihren, was weiß ich, Lachgas-Luftballons da sich das Zeug reinziehen und biegt da in den Synapsen da irgendwo, kackt denen da ein Clown in die Synapsen oder was?

Speaker: Das kann doch nicht sein.

Speaker: Ja.

Speaker: Wer lässt sich diese ganzen Ausdrücke einfallen und dass man da auch immer hinkommen muss?

Speaker: Früher hieß das,

Speaker: Wie alt bist du?

Speaker: Heute?

Speaker: Ey, das ist dein Bodycount.

Speaker: Das ist doch, ey, mal ehrlich.

Speaker: Man kann auch alles übertreiben.

Speaker: Das ist halt... Dieses ganze Dinglisch da.

Speaker: Dinglisch, ja.

Speaker: Ja, wir sind halt mittlerweile sehr international unterwegs und das kommt auch natürlich von den ganzen Influencern und sowas, ist doch wohl ganz klar.

Speaker: Das schwappt ja alles von da hinten hier rüber.

Speaker: Ist doch logisch und wenn sich da irgendwelche Leute das immer wieder angucken, dass diese Sprache dann halt auch hier genutzt wird.

Speaker: Das ist doch ganz klar.

Speaker: Ich meine, es gibt Influencer, klingt auch wie eine Grippe, aber trotzdem, Influencer, manche finde ich ja ganz in Ordnung, aber manche habe ich, aber es ist ein ganz anderes Thema.

Speaker: Momentan da mit dem, was Donaldo Trampo Star anstellt.

Speaker: Donaldo Trampo?

Speaker: Dubai liegt unter schwerem Beschuss und so was alles und wir müssen jetzt alle wieder hier raus und das war so grauenhaft.

Speaker: Diese Möchtegern-Influencer, die habe ich ja echt gefressen.

Speaker: Also es gibt einige, die machen wirklich einen guten Job und andere.

Speaker: nur der Reichweite wegen.

Speaker: Und da kommen wir dann auch wieder dahin, dass die dann ihre, ich hätte beinahe was gesagt, ihre Glocken in die Kamera halten und Sex sells.

Speaker: Das ist ja auch das Interessante, dass da die Frau, wie hieß es, war es Schwarzer, da Alice da von Emma, die Frauen machen sich doch, das Frauenbild doch im Moment teilweise auch selber kaputt.

Speaker: Indem sie sich entweder als, auf der einen Seite

Speaker: ist es vollkommen korrekt, dass sie eben nicht leicht zu haben sind, aber sie zeichnen in einem Bild, ja, ich bin doch leicht zu haben, weißt du, was ich meine?

Speaker: Aber da stimmt es ja auch irgendwo nicht.

Speaker: Und das, ja, hat aber mit dem Thema jetzt, glaube ich, überhaupt nichts zu tun.

Speaker: Ach du, also einiges hatte heute nichts mit dem Thema zu tun.

Speaker: Wie immer, ne?

Speaker: Aber weißt du, aber das liebe ich einfach, diese...

Speaker: Wir sagen den Leuten am Anfang, ihr kriegt einen Podcast über das und jene Thema.

Speaker: Und am Ende stellen sie fest, nix kriegen sie.

Speaker: Ihr habt ein VW dahingestellt und am Ende kam ein Trabi raus.

Speaker: Weiß ich nicht, keine Ahnung.

Speaker: Aber irgendetwas völlig am Thema vorbei.

Speaker: Nee, ich finde eigentlich, wir machen da kein Trabi draus.

Speaker: Ich finde, wir machen da schon was hochwertig.

Speaker: Was ich nur sagen, ich hätte auch sagen können, weiß ich nicht.

Speaker: Hat sie die Sprache verschlagen?

Speaker: Ja.

Speaker: Dachte ich mir.

Speaker: Also bezüglich des Datings kann man jetzt einfach mal so grob festhalten, früher...

Speaker: war Flirten noch mit einer Rose und heute ist es quasi ein Like auf eine Instagram-Story, oder?

Speaker: Rabunzel, lass dein Haar herunter.

Speaker: Ja, oder?

Speaker: Versuch's mal mit Rabunzel, verleiht Flügel.

Speaker: Ach, Schatzl, schmeiß einfach einen Schlüssel runter und sperr unten auf.

Speaker: Ja, so lange habe ich es jetzt auch nicht.

Speaker: Naja.

Speaker: Ich habe auch keine Ahnung, wie ich da jetzt drauf gekommen bin.

Speaker: Ja, ich weiß es auch nicht, aber ich wollte die.

Speaker: Die Rose war es.

Speaker: Ah, siehste, ist ja auch schon im Arsch.

Speaker: Mit hier Bachelor und dem ganzen Krempel.

Speaker: Ach, hör auf.

Speaker: Hör auf.

Speaker: Das ist das Nächste.

Speaker: Nein, nein, nein, nein, nein.

Speaker: Nein.

Speaker: Ich will nur einen Tipp machen.

Speaker: Nur einen Tipp.

Speaker: Ich will nicht drauf eingehen, aber wenn du mal richtig was lernen willst, was richtig was lernen willst und mal so richtig in die Material hier reingucken willst, dann musst du dir, hör zu, dann guckst du dir an Princess Charming oder Prince...

Speaker: Oh mein Gott, und da lernst du nämlich richtig was.

Speaker: Das sag ich dir wirklich.

Speaker: Ich bestimmt nicht mehr.

Speaker: Ich kann schon alles.

Speaker: That's kinda crazy.

Speaker: Was da abgeht, du hast keine Ahnung.

Speaker: Aber, wie gesagt, oh, jetzt.

Speaker: Du wolltest, du wolltest, nein.

Speaker: Hm?

Speaker: Nein.

Speaker: Hm?

Speaker: Nö, ich hab wohl nur einen Tipp gegeben.

Speaker: Nee, brauche ich, also schon gar nicht von Prinz Charming, also schon, schrie mal bitte.

Speaker: Prinz ist Charming, musst du dir gucken.

Speaker: Der Lesbenverein da, das musst du dir erzählen.

Speaker: Ja, was soll ich denn damit?

Speaker: guck es dir einfach mal an.

Speaker: Nein, tue ich nicht.

Speaker: Du musst auch mal offen sein für was Neues.

Speaker: Was soll das?

Speaker: Augenkrebs, sagt er.

Speaker: Nein, weil das ist doch alles genau... Nee, wir waren bei Dating und jetzt kommen wir nicht hier zu einem ganzen RTL-Schnitt.

Speaker: Aber das ist doch Daten.

Speaker: Überleg mal, du bist da, als Person gehst du da hin und da sind 20 Menschen, die wollen dich vermeintlich daten.

Speaker: Wie crazy ist das eigentlich?

Speaker: Stress.

Speaker: Ey, ich find das krass.

Speaker: Und dann schlabbern alle gegenseitig miteinander rum.

Speaker: Ob das die Kandidaten miteinander sind oder die Princes?

Speaker: Weil man muss ja gucken.

Speaker: Das wäre in den 80ern alles auf dem Index gelandet.

Speaker: Also, das ist wirklich... Ich möchte ja wirklich mal... Schade, dass es hier Back to the Future, dass es das nicht gibt, mal wirklich mit jemandem aus den 80ern von dieser Behörde, die die Ärzte permanent auf die Indexliste gesetzt haben.

Speaker: Was hast du gerade gesagt?

Speaker: Back to the Future?

Speaker: Nein, habe ich nicht gesagt.

Speaker: Und das lasse ich mir auf dem Bauch tätowieren.

Speaker: Das ist ja crazy.

Speaker: Back to the future.

Speaker: Und dann einen aus den 80ern mit hier hinbringen und dem dann mal zeigen, wie wahllost unsere Gesellschaft geworden ist.

Speaker: Und dann sagen, ihr habt damals Falco mit Genie auf den Index gesetzt.

Speaker: Ihr müsstet doch heute 2026...

Speaker: Herzinfarkt, Schlaganfall gleichzeitig kriegen, wenn ihr das heutige seht.

Speaker: Ich meine, ich habe ja nichts dagegen, dass wir freier und mit Homosexualität und sowas alles umgehen.

Speaker: Alles überhaupt kein Problem.

Speaker: Aber was du da gerade schon ansprichst mit den ganzen Dingern da auf RTL, das ist doch schon fast Pornoleit.

Speaker: Ja, aber das ist das, was du früher auf, war das Kabel 1 oder so?

Speaker: Ja, das lief in den 90ern um 0 Uhr und noch was auf Kabel 1, 0190, ruf mich an oder sowas.

Speaker: Richtig, ja, diese ganzen Softcorns, genau.

Speaker: Und das ist heute alles gesellschaftsfähig geworden, das finde ich grauenhaft.

Speaker: Auch, wo du es gerade angesprochen hast, Skandal im Sperrbezirk, das darfst du dir nicht mehr anhören.

Speaker: Hör mal, das habe ich mit, weiß ich nicht, wie alt war ich da, mit meiner besten Freundin damals.

Speaker: War es noch flüssig?

Speaker: Nee, so flüssig war ich da nicht mehr.

Speaker: Das haben wir auf, wie heißt das denn hier, Singstar hoch und runter sind wir meiner Tante auf den Sack gegangen damit.

Speaker: Ich bin mal kurz weg.

Speaker: Wo ist er hin?

Speaker: Jetzt bin ich wieder da.

Speaker: Ich muss zum Beispiel kurz den Kater rauslassen, weil sonst hätte der hier die Tür zusammengetreten.

Speaker: Ah ja, okay.

Speaker: Ich höre nicht zu.

Speaker: Hast du es mir jetzt mitbekommen, was ich gesagt habe?

Speaker: Oder muss ich es nochmal wiederholen?

Speaker: Nö, nicht so tragisch, wenn ich es nicht mitgekriege.

Speaker: Du warst bei Skandal im Spörbezirk.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Weißt du, Watt und der höre ich auch nicht mehr zu.

Speaker: Ich wollte eben sowieso nochmal zum Kiosk.

Speaker: Oh, scheiße.

Speaker: Ja, und schon wieder irgendwie mit dem Schädel gegen das Mikro gedöhnt.

Speaker: Ja, jetzt habe ich mich so aufgeregt, Mensch.

Speaker: Ja, das tut mir jetzt aber nicht leid.

Speaker: Habe ich meinen Körper nicht unter Kontrolle gehabt gehabt?

Speaker: Ja.

Speaker: Und das in deinem jungen Alter und schon die Körperkontrolle verloren.

Speaker: Ach, Leute, darf ich mal einmal, Tomek, jetzt seid ihr mal kurz still.

Speaker: Leute, könnt ihr mir einmal kurz Feedback geben?

Speaker: Schnalze ich immer noch so mit meiner Scheißzunge?

Speaker: Ich habe jetzt von drei verschiedenen Menschen auf den Sack gekriegt, dass ich die Scheiße unterlassen soll.

Speaker: Ich habe mir echt Mühe gegeben heute.

Speaker: Ich hoffe, ich habe es irgendwie... Ist dir sehr gut klungen?

Speaker: Ja?

Speaker: Toll!

Speaker: Guck mal, ich kann lernen.

Speaker: Ich lerne dazu.

Speaker: Ne, wenigstens einer von uns beide.

Speaker: So, wenn wir noch mal kurz gesagt haben.

Speaker: Ah!

Speaker: Ich bin jetzt so still.

Speaker: Mir fehlen die Worte.

Speaker: Da war es wieder.

Speaker: Da war es wieder.

Speaker: Da hast du gerade wieder.

Speaker: Ja, man darf ja auch nochmal ein Mensch heutzutage sein, oder?

Speaker: Nee, heute nicht mehr.

Speaker: Und da kommen wir wieder zum Dänen.

Speaker: Heute musst du perfekt sein.

Speaker: Damit sind wir wieder die Brücke vom Skandal im Sperrbezirk von Rosi wieder zum Däten gebracht.

Speaker: Heute musst du perfekt sein und du musst...

Speaker: Vor allen Dingen, das ist ja auch für die Jungs, die Mädels stellen ja heute Ansprüche.

Speaker: Du musst ja heute aussehen wie Brad Pitt oder wen gibt es denn da noch so?

Speaker: Also vergleichbar, da sind die Ansprüche auch schon relativ hoch.

Speaker: Wir können mich einfach mal richtig geil als Beispiel nehmen und da stehe ich ja voll dazu.

Speaker: Auf Instagram und sowas, ich betitle mich ja richtig selber als Catfish, wirklich, also maximal.

Speaker: Auf Instagram würdest du dir wahrscheinlich denken so, ach ja,

Speaker: Tolle Schnalle, würde ich jetzt einfach mal so behaupten.

Speaker: Aber die Realität ist einfach anders.

Speaker: Es ist, wie es ist.

Speaker: Aber das ist auch voll okay so.

Speaker: Also ich bin da völlig fein mit.

Speaker: Aber das hast du ja ganz, ganz oft.

Speaker: Ich meine, bei mir ist es vielleicht noch nicht ganz so höchst dramatisch, würde ich jetzt behaupten.

Speaker: Aber da gibt es ja dann Weiber, die, wie nenne ich das?

Speaker: Genau, wir machen das mal ganz einfach.

Speaker: Pass mal auf.

Speaker: Die Fotos, die du ja auf Social Media hochlädst von dir, die sind ja sehr anspruchsvoll.

Speaker: Anspruchsvoll?

Speaker: Ja, also ich finde, dass zum Beispiel was du auf LinkedIn hast, die Schwarz-Weiß-Fotos, finde ich sehr gut gemacht.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Ja, ja, na klar.

Speaker: Du, du... Oh, scheiße.

Speaker: Ja, du kennst mich ja auch ungeschminkt aus der Cam, zum Beispiel.

Speaker: Ja, aber die Fotos, die von dir... Ich... Das... Ich spreche dich ruhig aus.

Speaker: Nee, das geht jetzt sowas von in die Hose.

Speaker: Nee, sag ruhig, erzähl.

Speaker: Ich bin da völlig fein mit.

Speaker: Das sind richtig, richtig schöne Fotos, die du von dir da ins Netz stellst.

Speaker: Und ich bin mal gespannt, wie viele von unseren Zuhörern jetzt gleich im Suchbalken da oben eingehen.

Speaker: Pottperle.

Speaker: Auf Instagram heiße ich die Pottperle und auf Instagram heiße ich Curvy Aura mit zwei A's am Ende.

Speaker: Danke, Leute.

Speaker: Geht dein Traffic gleich, weil sie alle wissen wollen, wie du aussiehst.

Speaker: Ja, aber das ist nun mal einfach so.

Speaker: Aber da gibt es dann halt auch Weiber.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie heißen denn die ganzen Apps?

Speaker: Facetune oder so ein Scheiß?

Speaker: Ey, da, wirklich.

Speaker: Wenn die jemals verloren geht, die Frau, und die benutzen diese Fotos, die finden die nie wieder.

Speaker: Nie wieder.

Speaker: Manchmal, es Steckbriefe gibt, so nach dem Motto, so sieht Jane Doe aus und in Wirklichkeit sieht es aber gar nicht aus wie Jane Doe, sondern wie... Alter, das ist genauso wie der Glöckler von früher, das war eigentlich ein hübscher Mann und wenn du dir das heute anguckst, den würdest du nie, also wenn du jetzt dann Fotos von früher nimmst, den würdest du heutzutage nie wiederfinden, weil der einfach aussieht wie sonst was und so sehen die Babi ja auch auf Instagram aus.

Speaker: Ja, das ist ja noch viel, das war ja aber schon immer so, dass beim Chatten und sowas alles ist da, auch beim Online-Dating früher, nirgendwo wird so viel gelogen wie da.

Speaker: Also das ist ja, dann finde ich auch noch viel interessanter.

Speaker: Da findest du vielleicht jemanden übers Dating?

Speaker: Der dir dann auch noch über das Schreiben sympathisch ist.

Speaker: Und dann stellst du irgendwann fest, scheiße, ich kann den jetzt eigentlich gar nicht kennenlernen, weil ich bin ja nur Landschaftsbauer und kein Schönheitschirurg.

Speaker: das passt ja irgendwie dann nicht.

Speaker: Wie mache ich das klar?

Speaker: Also du versaust es dir eigentlich damit, das ist auch schon hochgradig intelligent, das muss man sich mal wirklich überlegen, du versaust es dir beim Dating eigentlich schon vorher, indem du da nur Scheiße erzählst.

Speaker: Dich besser machst, als du eigentlich bist und dann lernst du jemanden kennen,

Speaker: wo es vielleicht matcht und dann hast du aber schon gleich da von vornherein gelogen, weil es halt so von deinem Beruf her und alles nicht passt.

Speaker: Also wie blöd muss man eigentlich sein?

Speaker: Boah, da muss ich echt gestehen, so eine Story habe ich auch mal abgeliefert tatsächlich, aber das wäre jetzt zugekommen.

Speaker: Haben wir, glaube ich, alle.

Speaker: Ja, aber das war wirklich, also eigentlich wollte ich meiner besten Freundin damals, vor Jahren, zeigen, wie

Speaker: lesbische Frauen eigentlich sind, dass sie eigentlich viel schlimmer sind als Männer.

Speaker: Und dann habe ich mir ein Profil gemacht, also wirklich mit Beruf von keine Ahnung was und hast du nicht gesehen und wollte einfach nur meiner besten Freundin zeigen, wie die Weiber einfach sind.

Speaker: Ja, und dann kam dann natürlich jemand, das war dann meine Ex-Partnerin, und dann ging das auch so ein paar Tage, bis ich dann damals halt gemerkt hatte, ach Mensch, scheiße, die findest du eigentlich ganz toll,

Speaker: Ja, und dann habe ich sie natürlich halt gebeichtet und ich war eigentlich felsenfest davon überzeugt, dass sie sagte, verpiss dich mal, aber sie hatte mir tatsächlich eine Chance gegeben, also, dass man sich dann nochmal neu kennt.

Speaker: Zwar mit Fotos von mir, ne, logisch, aber ich habe ihr da sonst was erzählt.

Speaker: Aber auch wirklich nur, weil das war eigentlich für mich so, ja, ja, jetzt haben wir hier uns zusammen mal so einen Account gemacht und hat keine Lustigwerden und guck mal und

Speaker: So kam das dann halt.

Speaker: Ja, und da schlage ich jetzt nochmal kurz rein, in die hochgradig moderne Zeit.

Speaker: Ich möchte nicht wissen, wie viele Männleins und Weibleins da draußen beim Dating vorher, Chichipiti, fragte dann, machen wir mal ein schickes Porträtfoto fürs Dating.

Speaker: Safe, klar.

Speaker: Aber ich finde, das siehst du.

Speaker: Irgendwie siehst du das immer.

Speaker: So, also, glaube ich schon.

Speaker: Ja, aber ich glaube, es wird, glaube ich, nirgends so viel gelogen und sich selbst schon vorher in die Tasche gelogen und versaut wie beim Online-Dating.

Speaker: Deswegen finde ich es gut, dass es da eventuell gerade eine Strömung gibt, wo wieder Face-to-Face-Dating angesagt ist.

Speaker: Das finde ich schon gut.

Speaker: Gibt es das, ja?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe da letztens auf Facebook wieder so eine Anzeige gesehen, Face-to-Face.

Speaker: Gut, das ist auch für die etwas ältere Generation, also für die, in die ich noch komme, also für die U50.

Speaker: Mhm.

Speaker: weil mein Bodycount ist ja noch nicht so weit.

Speaker: Ist ja nur um ein Stück Papier so.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, ich finde, wir sollten wieder back to the roots und wie überall in unserer Gesellschaft, wir sollten uns vielleicht mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren und die Messlatte einfach mal wieder ein bisschen runterschrauben.

Speaker: Nee, nicht weiter runterschrauben, weiter hochschrauben halt.

Speaker: Ja, dann stirbt die menschliche Rasse bald komplett aus.

Speaker: Das ist ja völlig in Ordnung.

Speaker: Nein, für mich im Sinne von...

Speaker: was selbst mal anfassen, mal selber wieder richtig, ne, so kämpfen, das hast du doch gar nicht mehr.

Speaker: Ja, was tun für, fürs leibliche Wohl hätte ich beinahe gesagt, aber was tun für, ja, da gebe ich dir ja recht, aber ansonsten die Ansprüche, die man ans Gegenüber hat, das meine ich, also du musst nicht aussehen wie Brad Pitt, du kannst auch, sondern das meine ich, dass da die Ansprüche schon ein bisschen runtergeschraubt werden.

Speaker: Ja, also

Speaker: Und sich mal wirklich auf die inneren Werte konzentriert.

Speaker: Und man kann nicht alles haben.

Speaker: Man kann nicht, was weiß ich, wer sieht denn mal super süß aus?

Speaker: Weiß ich nicht, keine Ahnung.

Speaker: Und einen super geilen Charakter haben.

Speaker: Ich glaube, man muss da den Mittelwert finden.

Speaker: Also wer da irgendwo die Eier legende Wäume nicht so aussucht, der wird die nicht finden.

Speaker: Ich spoiler jetzt mal für die Leute da draußen, ne?

Speaker: ihr werdet alle hässlich.

Speaker: Ihr werdet alle hässlich und alt.

Speaker: Du sprichst jetzt aber nur für dich, oder?

Speaker: Natürlich, ganz klar.

Speaker: Aber wirklich, wenn ihr Kacke seid im Herzen, dann seid ihr Kacke.

Speaker: Wirklich.

Speaker: Ihr könnt geil aussehen von bis wirklich.

Speaker: Es gibt auch, ob Männlein oder Weiblein, da gibt es so schöne Geschöpfe.

Speaker: Aber wenn die das Maul aufmachen, die stinken schon förmlich nach dem, was die da labern.

Speaker: Ey, wirklich, da krüppelt sich alles in mir zusammen.

Speaker: Da könnte ich nicht, ich könnte nicht etwa, nee, könnte ich nicht mich mit einer dummen Person unterhalten.

Speaker: Das kriege ich nicht hin, das schaffe ich nicht.

Speaker: Also auch, ach nee, ich finde das ganz schlimm einfach.

Speaker: Und das hat jetzt auch nicht großartig was mit der Generation zu tun, sondern allgemein, das gibt es ja schon immer und ewig.

Speaker: Dumm sein oder auch einfach gehässig sein.

Speaker: Ich sage jetzt mal, ich sage jetzt mal, äh,

Speaker: Komm mal in die Schiene der Blondinenwitz Ich hau jetzt keinen Blondinenwitz runter Aber das ist so die Schiene, wo du hin willst Super sieht super aus, aber Du kriegst keinen Nagel gerade in die Wand Das hatte ich jetzt noch was anderes noch auf dem Satz Aber dieses, du kennst das dumm Gut, gibt's ja auch Mein Gott, sag's doch einfach Nein, tue ich nicht, weil ich will nicht derjenige sein, der Post kriegt Weil wir doch zu vulgär sind Hä?

Speaker: Detiert nicht

Speaker: Okay, dann lassen wir es einfach.

Speaker: Ja, aber ich weiß, was du meinst.

Speaker: Ist das so?

Speaker: Hattest du das schon mal?

Speaker: Nö.

Speaker: Könnte ich auch gar nicht.

Speaker: Ey, das ist doch, wenn dir der schon erklären muss, was die da jetzt gerade zu machen hat oder sonst was.

Speaker: Nee, ich finde das einfach unfassbar unattraktiv, wenn Menschen auch emotional total unintelligent sind.

Speaker: So, genau.

Speaker: Nee, finde ich nicht sexy.

Speaker: nein das muss schon was sein und da brauchst du keinen bachelor oder master dafür du musst dich einfach nur unterhalten können der nach der grundschule die schule abgeschlossen abgebrochen hat ja war nicht so dein thema heute oder sag schon war ganz interessant

Speaker: Ich hätte eigentlich gerne noch mehr ausgeholt.

Speaker: Das glaube ich dir.

Speaker: Das kannst du ja auch wunderbar.

Speaker: Und ich darf ja da nicht zwischenquatschen.

Speaker: Ich kriege ja dann sofort wieder Ärger.

Speaker: Lass die Justine mal ausreden.

Speaker: Ja, ist ja richtig so.

Speaker: Warum bin ich überhaupt dabei?

Speaker: Girls support.

Speaker: Ganz einfach.

Speaker: Du bist mein Lückenfüller.

Speaker: Dank auch.

Speaker: Ey Ische.

Speaker: Ich bin dein Lückenfüller.

Speaker: Also wirklich.

Speaker: Das ist ja auch wieder...

Speaker: Ii, das ist auch so ein Ii, voll der zweideutige Spruch, ne?

Speaker: Mein Lückenfüller.

Speaker: Scheiße, das nehme ich ganz schnell zurück, ey.

Speaker: Oder beim Daten der Sicherheitsanruf.

Speaker: Der Sicherheitsanruf, wenn die beste Freundin anruft und so tut, als bräuchte sie Hilfe.

Speaker: Genau.

Speaker: Oder ein bisschen Kumpel.

Speaker: Nee, brauchte ich zum Glück noch nie.

Speaker: Nee, brauchte ich auch nicht.

Speaker: Wir hatten damals auch noch kein Handy.

Speaker: Wäre da schwierig gewesen.

Speaker: Ach, da sind wir wieder bei der Kindheit damals, wo man dann noch, ach komm, wir schweifen schon wieder ab, Tomic, merkst du das?

Speaker: Ja, das ist halt der Generationskonflikt, wir wussten auch, wie es geht.

Speaker: Wirklich, ich wusste auch noch, wie es geht.

Speaker: Nicht das, was du schon wieder meinst.

Speaker: Ich rede ja auch nicht.

Speaker: Oh mein Gott, es ist also einfach nur eine Qual mit dir.

Speaker: Ja, sowieso.

Speaker: Danke für das Kompliment, kann ich zurückgeben.

Speaker: Ach Tomek, erzähl mir mal was anderes.

Speaker: Was machst du heute noch so?

Speaker: Erzähl mal, was machst du heute noch so?

Speaker: Diesen Podcast beenden.

Speaker: Ja, Gott sei Dank.

Speaker: Die Leute freuen sich auch schon, glaube ich.

Speaker: Wenn sie denn so lange durchhalten.

Speaker: Ja, das auch.

Speaker: Leute, ich werde auch sowieso mal gleich ganz fix eine Umfrage stellen.

Speaker: In welcher Zeitspanne ihr gerne so Podcast hört?

Speaker: Also jetzt im Sinne von eine Stunde, zwölf Stunden oder doch nur 45 Minuten oder so.

Speaker: Weil ich glaube, manchmal könnte das einfach ein bisschen zu lang sein.

Speaker: Also wer uns 90 Minuten zum Beispiel durchhalten würde, da würde ich sagen, der ist sadomasochistisch veranlagt.

Speaker: Oh, boah, ja, ne, anderthalb Stunden, hey, ich habe keinen Bock.

Speaker: Mir tut ja jetzt schon der Arsch weh.

Speaker: Ja, aber nur, weil du auf deiner bekloppten Handelbank sitzt.

Speaker: Ja, mein scheiß Stuhl, der quietscht zu viel.

Speaker: Da würde ich da andauernd einen Anpfiff kriegen.

Speaker: Mann.

Speaker: Naja, das ließe sich ja ganz einfach regeln.

Speaker: Indem dieser Podcast mal irgendwann durch die Decke geht.

Speaker: Und dann verdienen wir ihnen ein bisschen Geld und dann kriegst du einen neuen Schreibtischstuhl, der nicht mehr quietscht.

Speaker: Da sind wir wieder beim Thema, Leute.

Speaker: Ihr müsst die ganze Scheiße auch mal ein bisschen teilen.

Speaker: Ich finde das aber schon klasse, dass du die ganze Scheiße mal teilen musst.

Speaker: Das ist schon wieder so negativ.

Speaker: Du musst es anders machen.

Speaker: Du musst sagen, ey Leute, wir würden uns wahnsinnig darüber freuen, wenn ihr diesen Podcast mal ordentlich teilen würdet und der Welt von diesem

Speaker: akustischem Kunstwerk mal da mal Bescheid sagt, was die beiden Vollidioten da, der eine aus Dortmund, der andere, nee, andersrum, die eine aus Dortmund, der andere aus Berlin, da so 60 Minuten zusammenquatschen, keine Ahnung von nichts und am Ende 60 Minuten durchgelabert.

Speaker: Das mal wirklich den Leuten um die Ohren haut.

Speaker: Machen wir doch mal folgendes, liebe Leute, damit die Justine einen neuen Schreibtischstuhl kriegt.

Speaker: brauchen wir Reichweite.

Speaker: Also, ruft das Ding um die Welt.

Speaker: Oh toll, ich verkauf mich.

Speaker: So viel Knete zusammenkommt, damit die Frau einen neuen Schreibtischstuhl bekommt.

Speaker: So einfach ist das.

Speaker: Oh, Bitch.

Speaker: Ey, super, oh, Tomic.

Speaker: Du bist ja eine klasse Type, ey.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Sowieso.

Speaker: Merkst du das jetzt erst?

Speaker: Mein Gott, dass die ganzen Frauen das da draußen nicht mitbekommen, wie toll der Tomic ist.

Speaker: Mein Gott, ey.

Speaker: Ich verleite mich jetzt nicht, irgendetwas zu sagen, was ich jetzt an dieser Stelle nicht sagen möchte.

Speaker: Nein, wir sagen ja nichts.

Speaker: Du weißt, was ich meine.

Speaker: Nein, einen Anwalt haben wir noch lange nicht.

Speaker: Nee, es geht nicht um einen Anwalt.

Speaker: Ja, das weiß ich doch.

Speaker: Mein Gott, Mann, komm weg.

Speaker: Du weißt, was ich meine.

Speaker: Also, Wingman könnte man bei dir auch nicht spielen, wirklich.

Speaker: Jetzt frag nicht, was ein Wingman ist.

Speaker: Doch, das weiß ich.

Speaker: Das ist das Ding aus Top Gun.

Speaker: Alter.

Speaker: Und ich meine dann auch die erste Folge mit Tom Cruise.

Speaker: Habe ich nicht geguckt.

Speaker: Habe ich nicht geguckt.

Speaker: Habe ich nicht vollquatschen, weiß ich nicht.

Speaker: Mach doch los.

Speaker: Ja, wir wollten den ersten Teil beenden.

Speaker: Ach, du willst den Podcast beenden?

Speaker: Ja, ich muss jetzt gleich noch mal ein bisschen Koffer packen.

Speaker: Ah ja, Leute, da, da, da, ja, genau.

Speaker: Die liebe Justine ist ja zum nächsten Aufzeichnungstermin im wohlverdienten Kurzurlaub.

Speaker: Und jetzt habe ich eine schlechte Nachricht für euch.

Speaker: Oder auch eine gute, je nachdem.

Speaker: Also ich habe mir überlegt, den Podcast, die nächste Folge nicht ausfallen zu lassen.

Speaker: Tut mir jetzt leid für euch.

Speaker: Das wird ein Podcast mit ohne Justine, mit ohne die Podperle.

Speaker: Du hast es jetzt gesagt, also musst du es auch machen, weißt du, ne?

Speaker: Ja, und kann allerdings sein, wenn jetzt auf Social Media es so richtig geht, Tomic, tu uns das bitte nicht an, dann lasse ich es.

Speaker: Wenn ihr aber sagt, okay, ich verspreche auch länger als eine halbe Stunde, wird es nicht.

Speaker: Und ja, kriegst du eh nicht hin.

Speaker: Doch, kriege ich hin.

Speaker: Ich verspreche es.

Speaker: Doch, geil.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Versuche ich mal euch dann... Weißt du schon, über was du quatschen willst?

Speaker: Ich habe keinen Dunst.

Speaker: Ich wusste es ja nicht mal heute.

Speaker: Oh, tommig.

Speaker: Und so wird das auch nichts.

Speaker: Sollen sich die Leute überraschen lassen.

Speaker: Ich meine, ich werde es ja vorher auf unserer, und damit komme ich dazu, denn dieser Podcast hat ja auch unter die-pottperle-berliner-schnauze.de eine Website.

Speaker: Und da werde ich das dann auch mal kundtun, was dann da in dem nächsten Podcast in Folge 5 sind wir dann schon, ne?

Speaker: Folge 5.

Speaker: Folge 5, genau.

Speaker: Folge 5.

Speaker: Und Merch auch bald incoming.

Speaker: Sollen wir wirklich mal eine Kack-Scheiß-Tasse machen?

Speaker: Das geht mir so auf den Sack.

Speaker: Das ist keine Kack-Scheiße.

Speaker: Das ist hochwertiger Merch.

Speaker: Wenn wir sagen Kack-Scheiße, ist das für uns was richtig krass Geiles, Mann.

Speaker: Ja, ihr da unten im Pott.

Speaker: Ist schon klar.

Speaker: Über Berlin lässt dann aber im Pott.

Speaker: Ey, ich guck da gleich mal, was das wohl kosten würde, wenn man da so 20 Tassen mal einfach macht.

Speaker: Ich find die ja super, ne?

Speaker: Hab ich ja schon Design erstellt, Leute.

Speaker: Ja, und das ist mal richtig geil geworden.

Speaker: Das find ich richtig gut.

Speaker: Aber du bist doch hier jetzt in deinem E-Commerce-Manager-Dings da unterwegs.

Speaker: Dann müsstest du ja eigentlich auch wissen, dass es heute auch on demand gibt.

Speaker: Du musst ja nicht da dir 20 Tassen irgendwo auf Lager legen und davon verkaufst du keine, hast aber teuer Geld eingeben, sondern du machst das so, dass du die Tasse anbietest und kommt Bestellung drin, haust du das da wieder raus und hast ein paar Euro dran verdient.

Speaker: Ganz falscher Ansatz.

Speaker: Da sind wir wieder bei Deckungsbeitrag und sowas, Leute.

Speaker: Umso mehr du einfach produzierst, umso geringer sind deine jährlichen Kosten.

Speaker: Ne, Marge, die suchst du dir aus.

Speaker: Da sagst du, ich hätte gerne, also pro Tasse mindestens 5 Euro Marge.

Speaker: Das ist dieser Extra-Plus.

Speaker: Ja, das ist aber auch, je mehr du einkaufst, desto günstiger kannst du einkaufen und desto

Speaker: Höher ist dann logischerweise auch die Marge.

Speaker: Oder bin ich da völlig im U-Boot unterwegs?

Speaker: Ist doch logisch.

Speaker: Wenn ich 100 Tassen einkaufe, habe ich einen anderen Einkaufspreis, als wenn ich nur 2 Tassen einkaufe.

Speaker: Richtig?

Speaker: Die Marge ist... Du kannst dir tatsächlich deine Marge so legen, wie du Bock hast.

Speaker: Alles andere deckelst du dann mit Deckungsbeitrag.

Speaker: Das wollen unsere User überhaupt nie wissen.

Speaker: Unsere Hörerinnen und Hörer.

Speaker: Ich würde auch mal ein bisschen klugscheißern und angeben, was ich jetzt gelernt habe.

Speaker: Ah, da waren wir wieder bei der intellektuellen Erotik.

Speaker: Ja?

Speaker: War das jetzt erotisch?

Speaker: War das jetzt ein erotischer... Sorry.

Speaker: Nein, aber es ging darum, dass du weißt, wovon du sprichst.

Speaker: Ja.

Speaker: Danke.

Speaker: Im Gegensatz zu mir, ich bin... Kann auch voll falsch gewesen sein jetzt, aber das waren jetzt Begriffe, die habe ich jetzt einfach mal aufgenommen und weitergegeben.

Speaker: Ja.

Speaker: Ach, das wird lustig.

Speaker: Was?

Speaker: Hm?

Speaker: Nee.

Speaker: Ja, auf jeden Fall Tassen.

Speaker: Machen wir.

Speaker: Machen wir.

Speaker: Richtig cool.

Speaker: Und dann... Okay, dann weiß ich jetzt auch, was ich heute Nachmittag zu machen habe.

Speaker: Ich mache diesen Podcast noch fertig und danach richte ich auch noch einen kleinen Onlineshop ein.

Speaker: Auf unserer Website.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Palim, Palim, wirst du angerufen?

Speaker: Hast du noch Festnetz?

Speaker: Nein, das ist viel schlimmer.

Speaker: Das ist der Lautsprecher an meinem PC.

Speaker: Scheißgeil.

Speaker: Der schaltet sich ab einer bestimmten Zeit immer automatisch ab.

Speaker: Und das tut er so wie in einer S-Bahn.

Speaker: Nächster halt.

Speaker: Ah, ja, ja, okay.

Speaker: Ganz witzig.

Speaker: So, aber wir sollten mal langsam aber sicher zum Ende kommen.

Speaker: Weil sonst sind wir nachher doch noch bei den blutigen 1,30.

Speaker: Und das wollen wir unseren Leuten nicht antun.

Speaker: Nein, wir legen auf, Leute.

Speaker: So, deswegen.

Speaker: Habt eine gute Zeit.

Speaker: Wir hören uns irgendwann nächste Woche wieder.

Speaker: Und dann schauen wir mal, wo die Reise dann mit ohne Justine hingeht.

Speaker: Ach, ich bin da guter Dinge.

Speaker: Das kriegst du hin.

Speaker: Ne, Leute, nehmt euch einen Stift oder Papier, schön die Kritik aufschreiben und dann haut ihr dem das so richtig um die Ohren, weil ich bin ja nicht dabei.

Speaker: Und ja, ich freue mich auf jeden Fall dann schon auf... Ich lasse das jetzt nochmal laufen, damit wir zum Ende kommen.

Speaker: Hä?

Speaker: Du merkst das, die Mucke läuft ja schon zum zweiten Mal.

Speaker: Du hörst sie wahrscheinlich nicht, aber wir müssen jetzt mal langsam zum Schluss kommen, sonst läuft dieses Intro bis Ostern.

Speaker: Oh Gott, ja, okay, ich hab's echt nicht gehört.

Speaker: Ey, es tut mir leid, alles klar, dann, okay, ich sag nichts mehr.

Speaker: So, jetzt hab ich's erstmal wieder ausgemacht, wollen ja die Leute nicht belästigen.

Speaker: So, Freunde und Opfer.

Speaker: Vielen Dank, dass ihr bis hierhin zugehört habt.

Speaker: Und ja, nächste Woche ohne Justine, danach wieder mit Justine und dann... Ich komme jetzt auch nicht zum Schluss.

Speaker: Bist du noch da?

Speaker: Hallo?

Speaker: Ich bin noch da, ich wollte nichts mehr sagen, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: So, Freunde der Nacht, Schluss mit lustig.

Speaker: Wir hören uns nächste Woche wieder.

Speaker: Macht's gut, habt eine gute Zeit und bis dann denn.

Speaker: Bis dahinter, Lü.

Speaker: Tralala, ja.

Speaker: So, das war's.

Speaker: Tschüss.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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