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Wehrpflicht: Justine vs. Tomek – Pflicht oder völliger Unsinn?

Die Pott Perle × Berliner Schnauze
Die Pott Perle × Berliner Schnauze

48 plays · Mar 14, 2026

In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das Deutschland wieder stark beschäftigt: die Wehrpflicht. Sollte sie zurückkommen? Würde sie unser Land wirklich sicherer machen – oder ist sie ein überholtes Konzept? Wir diskutieren über: * Personalmangel bei der Bundeswehr * Pflichtdienst für Männer und Frauen * ein mögliches soziales Pflichtjahr * und die Frage, ob junge Menschen ihr Land verteidigen würden. 🎙️ Die Pott Perle x Berliner Schnauze – zwei Meinungen, eine ehrliche Diskussion. ⸻ Themen dieser Folge: Wehrpflicht, Bundeswehr, Deutschland, Sicherheit, Politik, Gesellschaft, Pflichtjahr, Militär, Podcast Diskussion

Transcript

Speaker: Die Pottperle und Berliner Schnauze.

Speaker: Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.

Speaker: Und das letzte Wort meistens umkämpft.

Speaker: So, Freunde der gepflegten Unterhaltung, da sind wir wieder mit Folge 2 von Die Pottperle und die Berliner Schnauze.

Speaker: So, und bevor das hier in die Folgen geht, mal kurz mal ein Dank an alle, die uns mit ihrem Feedback beglückt haben.

Speaker: Wir werden natürlich darauf eingehen, gar keine Frage.

Speaker: Und einiges werden wir auch schon in dieser Folge umsetzen.

Speaker: Darf ich noch mal zum Hallo sagen?

Speaker: Ja, du wärst ja gleich gekommen.

Speaker: Also, zum Hallo sagen.

Speaker: Gib mir doch mal eine Sekunde.

Speaker: Okay, Entschuldigung.

Speaker: Außerdem, weißt du, ich bin ja schon ein paar Tage älter.

Speaker: Du musst mich doch jetzt nicht rausbringen hier.

Speaker: Ja, sorry, mach los.

Speaker: Ja, so, wo war ich?

Speaker: Ja, sag Hallo.

Speaker: Vielleicht finde ich dann den Faden wieder.

Speaker: Hi Leute, hey Na.

Speaker: So, du darfst weitermachen.

Speaker: Na toll, dafür hast du mich jetzt unterbrochen, wunderbar.

Speaker: Also ich war irgendwo, glaube ich, bei Feedback.

Speaker: Und bevor wir hier das große Schneiden anfangen, machen wir einfach mal blind weiter.

Speaker: Also wir waren bei dem Feedback und ihr werdet schon merken, dass diese Folge ganz anders sein wird als die erste Folge.

Speaker: Da waren wir noch unheimlich aufgeregt.

Speaker: Und man wird ja mit der Zeit immer ein bisschen hoffentlich professioneller und...

Speaker: Das hoffen wir in den nächsten Folgen so auch rüberbringen zu können.

Speaker: Wir werden uns natürlich immer weiterentwickeln.

Speaker: Und wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr immer brav dabei bleibt.

Speaker: So, worum geht es in dieser Folge?

Speaker: Wir haben uns dazu entschlossen, die gute Justine und ich...

Speaker: mal über das Thema Wehrpflicht zu diskutieren.

Speaker: Für die einen ist es ja ein Relikt aus der Vergangenheit, aber es wird immer noch stark darüber diskutiert.

Speaker: Und diese Wehrpflicht ist ja seit mehr als einem Jahrzehnt ausgesetzt.

Speaker: Die Bundeswehr wurde kleiner, professioneller, moderner, zumindest...

Speaker: Das war der Plan.

Speaker: Doch dann kam etwas, von dem wir immer noch jeden Tag hören müssen.

Speaker: Das war der russische Angriff auf die Ukraine.

Speaker: Plötzlich stellte sich eine Frage wieder ganz grundsätzlich.

Speaker: Wie verteidigungsbereit ist Deutschland eigentlich?

Speaker: Das ist wirklich ein kontroverses Thema.

Speaker: Da hat Justine auch wirklich eine gute Meinung zu.

Speaker: Aktuell sucht die Bundeswehr sich tausende Soldaten zusammen.

Speaker: Gleichzeitig sagen viele junge Menschen, Militär.

Speaker: Nee, nicht mit mir.

Speaker: Ähm, also kommt wieder die gute alte Idee auf den Tisch, eine Wehrpflicht, Dienst für den Staat.

Speaker: Aber ist das wirklich eine Lösung?

Speaker: Braucht Deutschland wieder eine Wehrpflicht oder nur eine bessere Armee?

Speaker: Und was bedeutet das eigentlich für eine Generation, die mit Frieden aufgewachsen ist?

Speaker: Darüber wollen Justine und ich heute mal ein wenig sprechen.

Speaker: So, Justine, ich habe meinen Stiefel abgearbeitet.

Speaker: Ist das so?

Speaker: Ah, bevor ich es vergesse.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Das Urban Native Zuckergebäck.

Speaker: Grüße gehen raus an Jucky.

Speaker: Das hätte ich fast vergessen.

Speaker: Das war mir so wichtig.

Speaker: In diesem Sinne.

Speaker: So, jetzt aber.

Speaker: Ja, supidupi.

Speaker: Und ich muss auch mal ganz kurz noch eine Aussage revidieren, weil ich ja von meiner Cousine richtig auf den Sack gekriege.

Speaker: Weil wir ja letztes Mal über die ganzen Jahrgänge gesprochen haben mit der Arbeitsmoral und so.

Speaker: Und ja, ich nehme es natürlich zurück und möchte hinzufügen, auch die 96er sind voll super krasse Arbeitsmaschinen.

Speaker: Und sorry dafür.

Speaker: Und ja.

Speaker: Ja, okay, zurück zum Thema.

Speaker: Also, Wehrpflicht.

Speaker: Ich finde ja, super heißes Thema, super heißes Thema, weil ich natürlich auch einen kleinen Mann zu Hause habe.

Speaker: der ja eventuell, auch wenn es noch ein paar Tage dauert, aber auch irgendwann mal, ja, dann losmarschieren möchte.

Speaker: Oder nicht möchte, ich hoffe nicht möchte, sondern muss.

Speaker: Aber warum, Entschuldigung, aber warum nicht möchte?

Speaker: Vielleicht entwickelt er sich ja so, dass er sagt, ja, ich habe Bock dieses Land, weil es mir toll gefällt, zu verteidigen.

Speaker: Aber wir machen weiter.

Speaker: Ich weiß nicht, dass es nicht ganz ans Wort gefallen hat.

Speaker: Ich kann dir sagen, warum, weil er mich als Mama hat.

Speaker: Deswegen.

Speaker: Und ich werde ihn genau... Sorry, egal.

Speaker: Pass auf.

Speaker: Also, wollen wir direkt kämpfen und starten und die alte Diskussion hochholen und erstmal unsere eigenen Ansichten dazu ans Tageslicht bringen?

Speaker: Oder wie wollen wir das hier machen?

Speaker: Ja...

Speaker: Können wir gerne machen.

Speaker: Aber wie gesagt, ich fand den Satz schon, dass du im Prinzip für ihn entscheidest, ob er zum Bund geht oder nicht.

Speaker: Das finde ich... Ich kann natürlich nicht für ihn entscheiden, das ist ja ganz klar.

Speaker: Das wollte ich gerade sagen.

Speaker: Ich würde mir ja selber eher in meinen Knie schießen, bevor ich mein Fleisch und Blut irgendwo an der Front sehen möchte.

Speaker: Natürlich, definitiv.

Speaker: So, danke, genau.

Speaker: Wir hatten ja auch schon mal so ein bisschen darüber diskutiert und du hast ja die Ansicht, dass das so ein bisschen, wie soll man sagen, kann man sagen Respektlosigkeit zeigt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, in gewissem Punkt, ja, der älteren Generation, also meiner Generation gegenüber, finde ich das ein bisschen respektlos.

Speaker: Ja, doch, so nach dem Motto, die ganzen Freiheiten und Meinungsfreiheiten und das alles, was wir haben, für selbstverständlich zu nehmen und zu glauben, das gibt es zum Nulltarif, das finde ich ein bisschen respektlos, weil...

Speaker: Ja, es sind respektlos vielleicht nicht unserer Generation, aber muss man überlegen.

Speaker: Gehen wir mal in der Geschichte weiter zurück.

Speaker: Wie viele Menschen, Soldaten sind damals im Zweiten Weltkrieg von Seiten der Alliierten verabschiedet?

Speaker: ums Leben gekommen, um Deutschland die Freiheit und die Demokratie beizubomben, so will ich es mal sagen.

Speaker: Und denen gegenüber finde ich es eigentlich ein bisschen respektlos zu sagen, heute interessiert mich die Freiheit und das, was wir haben, dass ich leben kann, wie ich will, dass ich lieben kann, wen ich will und dass ich sagen kann, was ich will, dass das so für selbstverständlich genommen wird und dass man glaubt, dass diese Demokratie und diese Freiheit, in der wir leben, so für selbstverständlich genommen wird.

Speaker: Das finde ich ein bisschen...

Speaker: Mich persönlich erschüttert das ein bisschen.

Speaker: Also, um das mal direkt festzuhalten, ich habe natürlich super großen Respekt vor jedem Menschen, der in schwierigen Zeiten ihr Leben riskiert haben.

Speaker: Aber Respekt bedeutet für mich jetzt nicht unbedingt...

Speaker: dieselbe Entscheidung zu treffen.

Speaker: Weil ich glaube schon, dass jeder Mensch selbst entscheiden darf und soll, ob er kämpfen möchte oder gar töten möchte.

Speaker: Also das ist dann auch so.

Speaker: Und dieses Ganze, diese Freiheiten und wer darf wen lieben und wie nicht.

Speaker: Vielleicht bin ich auch einfach zu blöde dafür, aber haben genau diese Themen was mit Krieg zu tun?

Speaker: Ja, denke schon.

Speaker: Denn Krieg entsteht ja nicht.

Speaker: Und das ist ja das, was ich auch so faszinierend in der ganzen Debatte finde.

Speaker: Es geht ja nicht darum, dass Deutschland in den Krieg zieht.

Speaker: Also ich finde diese Debatte, ihr kriegt unsere Kinder nicht, finde ich eigentlich ein bisschen fehlgeleitet.

Speaker: Weil es geht ja nicht darum, in den Krieg zu ziehen.

Speaker: Also Deutschland ist Mitglied der NATO und die NATO ist ein Verteidigungsbündnis.

Speaker: Das heißt, wir oder die Soldaten, die wir zukünftig ausbilden sollen und die, die zur Bundeswehr gehen, kämen ja nur in den Einsatz, wenn ein Aggressor aus dem Osten oder wo weg auch immer Deutschland angreifen würde.

Speaker: Dann kämen diese Soldaten zum Einsatz, zusammen mit Deutschland.

Speaker: anderen NATO-Partnern.

Speaker: Dafür ist es ja ein Verteidigungsbündnis.

Speaker: Und deswegen finde ich diese Argumentation, es war ja teilweise, als die Diskussion aufkam, Deutschland will die Wehrpflicht wieder aktivieren, kam mir ja schon vor, als wenn Deutschland mobil machen würde, als wenn Deutschland gleich irgendwo wieder in irgendein Land einmarschieren wollen würde.

Speaker: Darum geht es überhaupt nicht.

Speaker: Sondern es geht einfach darum, nachdem

Speaker: der Aggressor im Osten die Ukraine überfallen hat, dass wir aufgewacht sind und gemerkt haben, ja, da ist einer, der auch uns in die Suppe spucken könnte, wenn er denn mal auf die Idee kommt.

Speaker: Und der muss ja nicht mal direkt Deutschland angreifen.

Speaker: Es reicht ja, wenn er Polen angreifen würde oder ein anderes NATO-Mitglied, dann kämen unsere Soldaten zum Einsatz.

Speaker: So, und dann ist aber auch immer noch die Frage, sind sie direkt an der Front?

Speaker: Und da kann ich sagen, nö.

Speaker: Weil mit dem Material, was wir derzeit haben, brauchst du an der Front gar nicht erst aufmaschieren.

Speaker: Da müssen wir noch ordentlich Material ranschaffen.

Speaker: Und Deutschland hat, glaube ich, seine Stärken auch eher in der Logistik.

Speaker: Also bevor deutsche Soldaten wirklich im Ernstfall an der Front landen, da gehört auch, glaube ich, noch einiges dazu.

Speaker: Einige sicherlich, aber ich glaube auch, dass das eher die Spezialisten sein werden, als irgendwelche

Speaker: Wehrdienstleistenden und Reservisten, auf die wird man wahrscheinlich ganz zum Schluss zugreifen.

Speaker: Und ja, ich weiß nicht.

Speaker: Die Debatte wird für mich eigentlich ein bisschen falsch geführt.

Speaker: Du sagtest ja jetzt gerade, es muss ja nicht heißen, dass Deutschland direkt jemanden angreift oder direkt angegriffen wird, sondern das wäre quasi irgendwie logisch, wenn irgendwo was ist, dass wir dann mit verteidigen müssen oder wie auch immer.

Speaker: Aber nur, wenn es ein NATO-Land ist.

Speaker: Also das ist zum Beispiel die Geschichte in Afghanistan oder sowas.

Speaker: Dieser Satz, die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt, fand ich jetzt auch ein bisschen heftig.

Speaker: Aber selbst da bist du als Soldat ja nur gelandet, wenn du dafür unterschrieben hast.

Speaker: Reden wir jetzt mal nur von der NATO.

Speaker: Das reicht ja schon.

Speaker: Das ist ja schon groß genug.

Speaker: Noch eher.

Speaker: Noch.

Speaker: Ich habe eine Frage, wie lange der Amerikaner beispielsweise noch in der NATO bleibt.

Speaker: Unter Donald Trump ist ja alles möglich.

Speaker: Ja, das stimmt auch wieder.

Speaker: Aber was ich dich ja seit einer halben Stunde fragen wollte, lieber Tomek, meinst du nicht, dass Krieg immer gleich ist, ob ich jetzt angegriffen werde, ob ich jetzt verteidige oder sonst irgendetwas?

Speaker: Also Krieg wird ja immer und immer von politischen Entscheidungen ausgelöst.

Speaker: Und...

Speaker: Wenn ich jetzt angreife oder ich verteidige oder sonst irgendetwas, stehe ich ja trotzdem da mit meinem Helm und mit meiner Waffe und muss gegebenenfalls, wenn von Nöten Menschen, ja, töten.

Speaker: Und zwar mit Springerstiefeln und nicht mit Nikes.

Speaker: Oh mein Gott, kann ich mir überhaupt Springerstiefel sagen?

Speaker: Das habe ich mich auch gerade leider gefragt, ob ich das so sagen durfte.

Speaker: Ja, wir müssen noch einen Piepfund drüber legen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, oh Mann, jetzt kommt wieder hier die Sprachpolizei.

Speaker: Nee, aber es ist schon schlimm, wenn man darüber nachdenken muss, was man noch sagen darf und was nicht.

Speaker: Aber wir haben ja gesagt, dieser Podcast ist alles noch nicht unbedingt politisch korrekt.

Speaker: Also von daher haben wir da eine Entschuldigung für.

Speaker: Ja, Krieg ist immer irgendwo Krieg und hat auch immer irgendwas mit Waffengewalt zu tun.

Speaker: Aber Krieg ist ja der Oberbegriff.

Speaker: Also wenn du angegriffen wirst, hast du ja das Recht, dich zu verteidigen.

Speaker: Und in dem Moment musst du ja ein bisschen anders denken.

Speaker: Du musst sagen, also der, der mich angreift, es gibt ja viele, die sagen, ja, ich weiß ja gar nicht, ob der auch auf mich schießen will.

Speaker: Deswegen, ich frage den vielleicht vorher, nee, wenn du den fragen willst, ob der auf dich schießt, dann hat der wahrscheinlich schon links geschossen.

Speaker: Ist auch ein bisschen blöde.

Speaker: Deswegen, ich glaube, in dem Moment, wo du wirklich in die Situation kommst,

Speaker: Entweder er oder ich.

Speaker: Dann haut dein Egoismus durch und sagt lieber er als ich.

Speaker: Und da stellst du nicht die Frage, denkt der vielleicht genauso wie ich und der will vielleicht gar nicht schießen?

Speaker: Doch, der ist dafür ausgebildet, der ist darauf gebrieft und der wird genauso in dem Moment seinen Egoismus haben, besser er als ich.

Speaker: Und deswegen hast du da in dieser Situation, stellt sich die Frage nicht, ob er schießen wird oder nicht.

Speaker: Er wird schießen, weil er sein eigenes Leben genauso retten will wie du deins.

Speaker: Also von daher, Krieg ist immer töten.

Speaker: Es ist leider so.

Speaker: Und es ist auch eigentlich totaler Bullshit.

Speaker: Ich finde, muss nicht sein.

Speaker: Nicht nur eigentlich, sondern ist.

Speaker: Das eigentlich streichen wir mal ganz dick.

Speaker: Genau, super.

Speaker: Ja, das eigentlich war auch eher darauf gemünzt, dass es immer Leute geben wird, die meinen, sie müssten ihr Militär einsetzen und deswegen entsteht ja auch dieses komplette Wettrüsten.

Speaker: Und deswegen wird ja unser Militär auch, das ist auch ein wichtiger Gedanke, deswegen rüsten wir in Deutschland ja auch gewaltig auf und geben da extrem viel Geld aus.

Speaker: Tun wir das.

Speaker: Oh ja, mit dem Sondervermögen, da ist ordentlich Geld in die Hand genommen worden, um die Bundeswehr aufzurüsten.

Speaker: Wobei, wenn man mich jetzt persönlich fragen würde, denke ich, wir rüsten in die falsche Richtung auf.

Speaker: Denn ich glaube nicht, dass ein nächster Krieg mit Panzern und sonst irgendwas geführt wird, sondern es wird ein Drohnenkrieg.

Speaker: Und ich glaube, da investieren wir in Deutschland noch viel zu wenig.

Speaker: Aber wir haben ja immer ein Problem mit dem Tellerrand, da gucken wir selten drüber.

Speaker: Aber vielleicht irre ich mich da auch.

Speaker: Also es kann auch durchaus sein, es kommt mir nur so vor, dass wir in die falsche Richtung investieren.

Speaker: Aber ich glaube, dass ich gerade den Faden verloren habe.

Speaker: Daran helfe ich dir, ist sogar kein Thema.

Speaker: Ich habe hier nämlich eine ganz spannende Frage, die auch so ein bisschen zu unserem alten Podcast passt, die ich auch sehr interessant finde und wo ich auch eine ganz starke Meinung zu habe.

Speaker: Du hast eine starke Meinung.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Entschuldigung, darf ich weiter machen?

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Klasse.

Speaker: Also, darf der Staat oder sollte der Staat junge Menschen zum Dienst verpflichten?

Speaker: Und da möchte ich direkt was zu sagen und zwar.

Speaker: Also du hast dir die Frage jetzt selber gestellt.

Speaker: Ja, ich habe, ja genau, quasi.

Speaker: Nee, eigentlich dir, aber ich habe da, nee, warte kurz.

Speaker: Möchte ich dir kurz was zu sagen.

Speaker: Ich habe dir untersucht.

Speaker: Pass auf.

Speaker: Also, ich habe sie.

Speaker: Die ganze Zeit nichts anderes.

Speaker: Mein Gott, ist das schlimm, wirklich.

Speaker: Ich habe sie dann jetzt zwar gleich vor meinem Fenster stehen, jetzt wahrscheinlich, die ganzen super krassen, äh, coolen Kids, aber, ähm.

Speaker: Wieso hast du die coolen Kids gleich bei dir vor dem Fenster stehen?

Speaker: Mein Gott, du hast mich gleich vor dem Fenster stehen, wenn du mich jetzt auch einmal unterbrichst.

Speaker: Ach so, weil du springen willst.

Speaker: Nein.

Speaker: Komm, jetzt mal weiter.

Speaker: Und eins sage ich dir, wenn der Podcast gleich vorbei ist, dann wirst du bei mir kein Profilbild mehr sehen.

Speaker: Das ist schon mal eine Ansage.

Speaker: Oh, nö.

Speaker: Ey, das ist so wie mit meiner Freundin wirklich.

Speaker: Die lässt mich auch nicht aufsehen.

Speaker: Also, wenn man sich das jetzt mal so, also rein theoretisch einfach nur, das sind ja jetzt nur so Annahmen, die ich hier auf den Tisch schmeiße.

Speaker: Wenn man sich jetzt einfach mal die Buben von heutzutage anguckt...

Speaker: Wie soll ich sagen?

Speaker: eigentlich könnte man rein theoretisch auch dann direkt schon die Waffen niederlegen.

Speaker: Also da muss ich echt sagen, da habe ich tatsächlich auch so ein bisschen deine Meinung, muss ich gestehen.

Speaker: Auf der einen Seite denke ich mir so, okay, ich meine, das Blöde ist halt, wenn dieses Wort Pflicht in den Raum geworfen wird, hast du ja auch automatisch Zwang.

Speaker: Also Pflicht ist für mich das süße Wort für Zwang.

Speaker: Ja, unterschreibe ich.

Speaker: Ja, siehst du?

Speaker: Wir sind einer Meinung, wir sind ja Wahnsinn.

Speaker: Und das schon nach 15 Minuten, wow.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie gesagt, wenn ich mir die Buben so von heute angucke, denke ich mir auf der einen Seite, okay, sorry, aber wir haben schon verloren.

Speaker: Und auf der anderen Seite denke ich mir dann aber auch... Meinst du, weil sich der Gegner kaputt gelacht hat oder was?

Speaker: Ja, das auch.

Speaker: War aber jetzt hart.

Speaker: Nein, wir wollen nicht alle über einen... Nein, natürlich nicht.

Speaker: Aber man macht ja im Alltag so seine Erfahrungen, sage ich jetzt mal.

Speaker: Ich würde es aber auch echt geil irgendwie finden, muss ich gestehen, wenn gerade diese jungen Menschen so ein Pflichtjahr

Speaker: machen würden, damit die einfach mal wieder auf ihr Leben klarkommen, sage ich dir, wie es ist, weil du da natürlich unfassbar viel über dich selbst erst mal lernst und auch über den Ernst des Lebens.

Speaker: Also die leben ja bis Anfang 30 einfach so in den Tag hinein, also gefühlt natürlich nur und ja,

Speaker: machen halt nichts aus ihrem Leben.

Speaker: Großartig.

Speaker: Und ich glaube schon, wenn die da mal so richtig auf dem Feld und so, weißte, und so 100.050 Liegestützen und ihr rennt jetzt mal 70 Mal um den Block und so einen Scheiß und der Schrank hat so und so auszusehen und das und das hat da zu liegen und weißt du, wie ich meine?

Speaker: Ich glaube, das wird schon richtig viel mit denen machen.

Speaker: Da hast du doch auch Erfahrung mit, oder nicht?

Speaker: So ein bisschen.

Speaker: Was, mit der Bundeswehr?

Speaker: Ja, sehr.

Speaker: Meinst du, ich hätte gedient?

Speaker: Nicht?

Speaker: Nö.

Speaker: Ach, nicht?

Speaker: Das reißt mich jetzt wirklich runter.

Speaker: Also ich muss dazu sagen, ich habe ja, das heißt zwar Berliner Schnauze, aber ich habe ja meine Jugend und auch meine, die ersten 25, 30 Jahre in Nordrhein-Westfalen verbracht.

Speaker: Daher dieses perfekte Hochdeutsch.

Speaker: Mhm.

Speaker: War das jetzt eine Negativbemerkung?

Speaker: Also wirklich, benimm dich da hinten.

Speaker: Ja, ich bin jetzt so.

Speaker: Auf den billigen Plätzen.

Speaker: Also wirklich.

Speaker: Also habe ich meine jungen Jahre und Pflegejahre in Nordrhein-Westfalen verbaut.

Speaker: Und ich bin damals gemustert worden mit Tier 1.

Speaker: Dann kam mir aber ein gesundheitliches Handicap dazwischen.

Speaker: wurde ganz schnell mal T5.

Speaker: Ich muss aber auch dazu sagen, ich habe das auch bewusst ausgenutzt, dieses T5.

Speaker: Ich wäre, wäre es dabei geblieben, bei T1 natürlich gegangen, weil mit T1 konntest du ja aussuchen, wo du hin wolltest.

Speaker: Warte mal ganz kurz, ist T1, T5, T12?

Speaker: Ja, gut für den Einwand, gut, werden die meisten ja nicht wissen.

Speaker: Also T1, Tauglichkeitsgrad.

Speaker: Eins ist optimal, was Besseres gibt es nicht.

Speaker: Und das hat aber was damit zu tun, dass ich damals auch sehr sportlich unterwegs war.

Speaker: Und ein T5 war dann halt, tauglich gerade als 5, mangelhaft.

Speaker: Schrott braucht man nicht.

Speaker: So, können wir nichts mehr tun.

Speaker: Und damit war ich dann raus.

Speaker: Da war ich auch nicht böse drüber, muss ich dann ganz ehrlich sagen.

Speaker: Aber das hat auch andere Gründe.

Speaker: Weil es hieß zu unserer Zeit damals immer, wenn du vorher noch nicht saufen kannst, spätestens wenn du beim Bund warst, kannst du es.

Speaker: Ich konnte es auch schon vorher, also brauchte mich die Bundeswehr dann nicht mehr.

Speaker: Also sie konnten mir dann quasi nichts mehr beibringen.

Speaker: Wie gesagt, ich wäre gegangen, ich wäre sogar zu den Panzergrenadieren gegangen.

Speaker: Das hatte ich so schon vorher im Vorfeld für mich klar gemacht.

Speaker: Und es gab, was ich sehr spannend fand, im Laufe der Zeit bei mir im Freundeskreis waren zwei Berufssoldaten.

Speaker: Und dann kam der Kosovo-Krieg, der Kosovo-Konflikt.

Speaker: Und dann haben die Jungs plötzlich festgestellt, oh,

Speaker: Ja, ich bin zwar Berufssoldat, aber dafür bin ich nicht unterschrieben, dass ich jetzt irgendwo... Und du hattest damals die Möglichkeit, bei der Bundeswehr da nochmal nachträglich zu verweigern.

Speaker: Und von diesen Verweigerungsdingen haben die auch Gebrauch gemacht.

Speaker: Da waren sie bei mir aber, ehrlich gesagt, charakterlich ein bisschen unten durch.

Speaker: Weil ich kann nicht auf der einen Seite sagen, ich gehe zur Bundeswehr und nutze das alles und mache jenes und dieses.

Speaker: Und wenn ich dann irgendwo hin muss, dann kann ich zwar immer...

Speaker: Wenn ich mich dafür entscheide, Soldat zu werden, dann muss ich damit rechnen, dass ich irgendwo in den Einsatz muss.

Speaker: Und dann hinterher zu verweigern, ist für mich dann irgendwie, dann bin ich kein Soldat mehr, dann stehe ich da nicht mehr hinter.

Speaker: Und ich bin jemand, der entweder steht da hinter den Dingen, die er macht, oder steht nicht dahinter.

Speaker: Und nachträglich noch zu sagen, nichts ist nichts.

Speaker: Aber, um kurz noch zu deiner Verhaltung, den Prozess der Musterung, den habe ich durchlaufen.

Speaker: Und der war bei unserem Kreiswehrersatzamt, ja, der war spaßig.

Speaker: Denn vielleicht hört ja auch irgendwer zu, der den Prozess ja auch durchlaufen hat.

Speaker: Und der wird mit dem Begriff Klötengriff wahrscheinlich etwas anfangen können.

Speaker: Das ist der berühmte Griff, um festzustellen, ob du einen Leistenbruch hast oder nicht, denke ich mal.

Speaker: Und dann sitzt du da mit ein paar anderen Leuten, alles schön in Unterwäsche.

Speaker: Und dann kommt einer aus diesem Raum raus und sagt, Alter,

Speaker: die Dame, die dir da an die Klöten fasst, das ist echt voll die harte Granate.

Speaker: Dann denkst du, ach du Scheiße, brauchst du jetzt nicht.

Speaker: Und dann kommst du da im Endeffekt rein, sitzt deine Frau jenseits der 70.

Speaker: Also dann denkst du, oh, Schwein gehabt.

Speaker: Hätte ja auch schief gehen können.

Speaker: Ja gut, der eine so, der andere so, sag ich.

Speaker: Ja, aber warum ich das gerade einbringe, ist, wir diskutieren in Deutschland ja mittlerweile sogar über

Speaker: Die Art der Musterung, weil selbst das ist ja heutzutage schon ein Problem, weil es wirklich darum geht, dass du die Musterung, so wie sie früher war, heute nicht mehr in dieser Form durchführen dürftest.

Speaker: Er freut mich ehrlich auch gesagt, wo sind wir eigentlich mittlerweile hingekommen?

Speaker: Was dürfen wir überhaupt noch?

Speaker: Und...

Speaker: Die Klappe halten, das dürfen wir.

Speaker: Ja, und das ist doch irgendwie, muss doch irgendwie, also das ist, vor allen Dingen, du hattest vorhin im Vorgespräch ja auch irgendwas gesagt, was sehr interessant war mit dem dritten Geschlecht.

Speaker: Ja, also, da denke ich mir auch, okay.

Speaker: Also, wie gesagt, jeder ist natürlich frei in seinem Denken und in seinem Handeln und all das.

Speaker: Aber Bundeswehr, stelle ich mir jetzt einfach so vor, okay, das hat ja irgendwie schon so einen Rang auch einfach.

Speaker: Also, in der Gesellschaft meine ich jetzt auch.

Speaker: Ah, das war früher was anderes.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Mein Gott, ja, hast du auch wieder recht.

Speaker: Boah.

Speaker: Aber ich könnte... Hat jemand gerade 30 mal für den Tomek?

Speaker: Wer hat 13 Uhr?

Speaker: Ich habe gesagt, ich tontiere gerade.

Speaker: 13 Uhr für den Tomek.

Speaker: Ich hatte schon dreimal recht, du nicht.

Speaker: Ah, weitermachen.

Speaker: Ich habe dir einfach nur recht gegeben.

Speaker: Ach, du bist in der Ruhe.

Speaker: Verstehe.

Speaker: Also ich könnte mir einfach vorstellen, und das ist auch wieder nur eine Annahme, dass die Bundeswehr sowas vielleicht gar nicht zulassen würde.

Speaker: Oder das Publikum irgendwie von vornherein aussortieren würde.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Also es klingt so hart, aber...

Speaker: weil ich auch einfach glaube, dass, oder nicht nur glaube, sondern man weiß ja, dass ja auch viel, viel, viel Psychologisches auch dahinter steckt und sowas.

Speaker: Und also auch im Sinne von, ich will gar nicht sagen, dass das etwas ist, was total bescheuert ist, um Gottes Willen, nein.

Speaker: Also der Weg einfach.

Speaker: Also zum Beispiel auch, wenn ich jetzt von Männlein auf Weiblein oder andersrum, das ist ja auch ein sehr, sehr krasser Weg, wo man ja auch viel Psychologisches mitmachen muss und auch selber durchmachen muss und so weiter.

Speaker: Ist das vielleicht auch nicht unbedingt verkehrt?

Speaker: Nee, auf gar keinen Fall.

Speaker: Und da könnte ich mir einfach vorstellen, dass die Bundeswehr dann so sagt, nee, haben wir keinen Bock drauf irgendwie.

Speaker: Und selbst wenn, dann stelle ich mir auch wieder die Frage, okay, wer muss da... Eine spannende Frage.

Speaker: Ja, also wer...

Speaker: Ich weiß nicht, wenn da jetzt jemand ist, der wie gesagt vorher eine Dame war und dann aber doch lieber ein Herr wäre und es ist aber noch gar nicht so richtig fertig.

Speaker: Wer ist mit dir dann im Raum und wer muss eigentlich dann?

Speaker: Darfst du es dir dann aussuchen oder wie ist das dann?

Speaker: Also das stelle ich mir noch komplizierter vor als unsere Jugend heute, muss ich sagen.

Speaker: Naja, es ist ja zum Beispiel da draußen ein Mythos unterwegs.

Speaker: Also das ist ja, dass Frauen aktuell nicht zum Wehrdienst müssen.

Speaker: Das ist ja ein Fakt, so steht es ja im Grundgesetz.

Speaker: Das wird ja auch ausfiltiert.

Speaker: Ihr könnt ja freiwillig, wenn ihr Bock habt, könnt ihr ja, glaube ich, freiwillig zum Bund.

Speaker: Aber ich stelle mir das gerade, der Gedankengang gerade mit MdW.

Speaker: Nee, Quatsch.

Speaker: Männlich, weiblich, divers.

Speaker: Doch.

Speaker: Das stelle ich mir gerade im Ernstfall richtig vor.

Speaker: Wie viele Latrinen werden dann ausgerüstet?

Speaker: Das ist ein interessantes Thema.

Speaker: Und vor allen Dingen, wir haben ja auch von Gesetzes wegen her, es ist ja heute auch relativ einfach zu sagen, so heute ist Montag, heute bin ich eine Frau und Mittwoch, ach nee, jetzt bin ich doch immer wieder ein Mann.

Speaker: Das haben wir ja auch, das ist zwar extrem überspitzt, aber da hast du ja auch die Möglichkeit, relativ schnell zu entscheiden, was du sein möchtest.

Speaker: Das ist eine spannende Frage.

Speaker: Wie sieht das dann nachher in der Truppe aus, auf dem Kasernenfeld?

Speaker: Also das ist, ja,

Speaker: Weil oft wird das ja dann auch medizinisch halt begleitet.

Speaker: Der eine muss die Hormone nehmen, der andere die.

Speaker: Ich habe mich früher viel damit auch beschäftigt, also jetzt nicht wegen mir, aber mich hat das Thema einfach echt krass interessiert.

Speaker: Und ich habe mich, wie gesagt, viel informiert darüber.

Speaker: Und gerade so, wenn du von Männlein auf Weiblein hast, hast du ja da auch noch so bestimmte Sachen, die du dann zwischendurch noch machen musst, damit das auch alles so bleibt, wie das so operiert wurde und sowas alles, ne?

Speaker: Also, das stelle ich mir schon irgendwie oder würde ich mir selber sehr, sehr schwierig vorstellen, wenn ich da, wie gesagt, irgendwie mit Spritzen oder Tabletten weiß der Geier was.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie ist das denn, wenn man jetzt zum Beispiel Diabetes hat?

Speaker: Was fragst du mich denn jetzt?

Speaker: Also, das klingt jetzt gerade so.

Speaker: Du hast das doch beantwortet oder nicht?

Speaker: Ja.

Speaker: Als ob ich Erfahrung damit hätte, zwischen Männern und Verablinien, kann man nicht entscheiden, welche Tabletten man dazu nehmen hat.

Speaker: Also da habe ich überhaupt keine Erfahrung.

Speaker: Nein, das mache ich doch gar nicht.

Speaker: Ich meinte, bei deiner Musterung damals, wie ist das allgemein, gehen wir jetzt mal vom Thema weg, mit divers, sondern wie ist das denn...

Speaker: Wenn ich jetzt unbedingt zur Bundeswehr möchte und ich habe aber Diabetes.

Speaker: So, sagt die Bundeswehr.

Speaker: Ja, ich glaube, da sagt die Bundeswehr mittlerweile, Diabetes bist du schon durch.

Speaker: Weil das Risiko, dass dir irgendwas passiert und die Bundeswehr dann irgendwie schadensersatzpflichtig wird, den Stiefel ziehen sie sich nicht an.

Speaker: Okay, ja gut, dann könnte ich mir halt auch tatsächlich leider vorstellen, dass das mit dem Divers dann auch so gehandhabt werden Tätetun.

Speaker: Du kannst auch keine, ich glaube, das wäre auch, du kannst ja, Gott sei Dank gibt es ja noch die Möglichkeit zu verweigern.

Speaker: Du kannst ja, selbst wenn es, sonst kannst du ja den Wehrdienst verweigern, du musst das nur halt psychologisch alles,

Speaker: sehr gut begründen.

Speaker: Und ich glaube, das ist dann schon ein Punkt, wo du sehr gut begründen oder dann schon nicht zur Bundeswehr musst und ausgemustert wirst und deinen Schein bekommst, dass du nicht an die Front musst.

Speaker: Denn ich überlege auch immer gerade, selbst wenn du solche, Entschuldigung, das klingt jetzt ein bisschen abwehrend, so meine ich das nicht, aber wenn du Menschen hast, die mit diesen

Speaker: Problem, dass sie halt in dieser Phase ihres Lebens sind.

Speaker: Die werden ja auch in der Truppe, seien wir ehrlich, auch im Mobbing ausgesetzt.

Speaker: Denn wer zur Bundeswehr geht, die sind ja nicht alle, das sind ja alles keine Musterknaben.

Speaker: Das waren wir damals nicht und das wird heute genauso sein.

Speaker: Du hast immer Leute dazwischen, die über die Stränge schlagen, die sich daneben benehmen.

Speaker: Das ist halt so.

Speaker: Das kannst du nicht wegdiskutieren.

Speaker: Das ist halt so.

Speaker: Wir

Speaker: Auch wenn ich da jetzt irgendwie von unseren Zuhörern Ärger bekomme oder so, dass das ja alles brave Jungs sind und sowas, nein, sind es nicht.

Speaker: Und das weiß auch jeder.

Speaker: Und wer schon noch seinen Wehrdienst abgeleistet hat, der wird das auch wissen, dass es da immer irgendwelche Spaßvögel gibt, die übers Ziel hinausschießen.

Speaker: Die werden zwar, wenn sie erwischt werden, sanktioniert, aber der Schaden ist dann ja angerichtet.

Speaker: Und

Speaker: Ja, bei meiner Musterung damals, das war relativ locker, das war ein Gesundheitscheck und da wurde ein bisschen Blutdruck gemessen, da musstest du durchschauen,

Speaker: Ja, und das war nichts Wildes.

Speaker: Also, da wurde geguckt, ob der Rücken gerade ist oder sowas.

Speaker: Also, alles im Prinzip, wo die Bundeswehr später irgendwie nicht sagen kann oder wo du dann später, wenn du den Dienst abgeleistet hast, wo es nicht heißen könnte, ja, das ist ja hier passiert und so, Bundeswehr, jetzt habe ich den Schaden davongetragen, jetzt müsst ihr dafür zahlen.

Speaker: Ihr hättet es ja bei der Musterung finden können.

Speaker: Ja, aber heute die Diskussion nochmal, wie so schnell allein die Musterung aussehen soll.

Speaker: Ich meine, es ist

Speaker: Bleiben wir doch mal bei dir.

Speaker: Schuster, bleib bei deinen Leisten.

Speaker: Wir sind ja noch gar nicht mal bei einer richtigen Pflicht.

Speaker: Das ist ja alles im Moment noch freiwillig.

Speaker: Und interessanterweise scheint das sogar zu funktionieren.

Speaker: Denn die Bundeswehr verzeichnet ja Zuwächse.

Speaker: Was verzeichnet der Zuwächse?

Speaker: Zuwächse.

Speaker: Ach, Zuwächse.

Speaker: Zuwächse.

Speaker: Mensch, Tomek, sprich deutlich.

Speaker: Ja, ich verstehe dich doch sonst nicht.

Speaker: Was ich ja noch... Sonst nicht, du verstehst mich nie.

Speaker: Selten.

Speaker: Ja, das ist leider wahr, tatsächlich.

Speaker: Dass wir hier zueinander gefunden haben.

Speaker: Ja, das wundert mich immer noch.

Speaker: Also ich kann es eigentlich nicht.

Speaker: Ja, aber es ist, wie es ist und es macht ja Spaß.

Speaker: Ich würde gerne noch so ein Klischee einmal erfragen.

Speaker: Vielleicht kennst du dich ja auch damit aus.

Speaker: Ich habe ja aus sicherer Quelle erfahren.

Speaker: Und da war ich ja wirklich, also Leute...

Speaker: dass die Bundeswehr die reinste Bumsparade ist.

Speaker: Kann das sein?

Speaker: Ah, okay, reicht.

Speaker: Super.

Speaker: Kann ich nichts zu sagen?

Speaker: Moment, nee, kann ich nichts zu sagen, weil zu meiner Zeit waren noch keine Mädels oder hätten noch keine Mädels zur Bundeswehr gemusst.

Speaker: Aber ich weiß von Menschen, die beim Bund waren, die würden das durchaus bestätigen.

Speaker: Ist quasi wie im Studium.

Speaker: Studium ist, wenn du studierst,

Speaker: Wer unter unseren Zuhörern gerade als Student unterwegs ist, der wird das auch bescheinigen können.

Speaker: Da sieht es nicht viel anders aus.

Speaker: Ekelhaft, sag ich.

Speaker: Ekelhaft, Leute.

Speaker: Hauptsache Spaß.

Speaker: Ja, klar, natürlich.

Speaker: Beim Bund heißt es dann wahrscheinlich fürs Vaterland.

Speaker: Keine Ahnung, ich weiß es nicht.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Wenn wir aber gerade schon beim Thema sind mit den Frauen, findest du denn, dass die Wehrpflicht auch für Frauen gelten sollte?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Warum?

Speaker: Definitiv.

Speaker: Wir leben, ihr Frauen sprecht immer von Emanzipation und Gleichberechtigung.

Speaker: Ja, also nehmt eine Waffe in der Hand, ballert den Feind weg und wird es.

Speaker: Nein, aber ja, Frauen sollten natürlich zur Bundeswehr, wenn sie das möchten.

Speaker: Natürlich, gar keine Frage.

Speaker: Also ich möchte schon mal für mich sprechen.

Speaker: Leute, ich komme nicht.

Speaker: Ich habe keine Zeit.

Speaker: Ich habe Knieschmerzen.

Speaker: Und wenn ja, frage ich mich.

Speaker: Ist doch kein Akkommelt.

Speaker: Doch.

Speaker: Ich bin schwerst adipös.

Speaker: Ich werde auch gar nicht erst angenommen.

Speaker: Da fängt das nämlich schon mal an, die ganze Geschichte.

Speaker: Und den ganzen Tag in Uniform mit diesen Kack-Klump-Schuhen.

Speaker: Ja, sag mal, Brennti, die Kappe auf Kackkappen.

Speaker: Das kann ich gar nicht.

Speaker: Ich habe blutige Füße danach.

Speaker: Schaffe ich nicht.

Speaker: Kann ich nicht.

Speaker: Ich glaube zu Hause.

Speaker: Sag ich, wie es ist.

Speaker: Ich baue mir dann lieber einen Bunker.

Speaker: Ganz einfach.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Mitten in Dortmund.

Speaker: Nee, aber nein.

Speaker: Es ist ja reine Freiwilligkeit.

Speaker: Frauen können ja freiwillig zum Bund.

Speaker: Und warum denn nicht?

Speaker: Und nicht jede Frau...

Speaker: läuft in High Heels rum oder sowas.

Speaker: Ich kriege bestimmt so einen Ärger nach diesem Podcast, das kann sich keiner vorstellen.

Speaker: Aber so ist er halt.

Speaker: Nein, aber ich glaube schon, dass es Frauen gibt, die diese Herausforderungen in Uniform rumlaufen zu wollen und sowas auch gerne annehmen und sich da auch wiederfinden in der ganzen Geschichte, weil es ist ja auch durchaus etwas, wo du an deine eigenen Grenzen gehst und über dich selbst viel lernst.

Speaker: Du stellst fest, wie leistungsfähig du bist, lernst, wo deine Grenzen sind und auch, wie man immer Grenzen hinausgeht.

Speaker: Also die Bundeswehr kann auch eine sehr große Herausforderung sein für sein späteres Leben und sowas alles.

Speaker: Und was ich eigentlich ein bisschen schade finde, ist, dass in der Gesellschaft das gar nicht so honoriert wird.

Speaker: Ich fände es eigentlich geil.

Speaker: Wenn Menschen, die als Berufssoldat unterwegs sind oder waren, in diesem Land auch ein bisschen mehr, dass man denen auch ein bisschen mehr Respekt entgegenbringt für das, was sie geleistet haben und da machen.

Speaker: Also ich will jetzt nicht von Patriotismus sprechen wie in den USA.

Speaker: Um Gottes Willen, so weit muss es nicht gehen.

Speaker: Aber das zum Beispiel, wenn du einen Job suchst und da sagst, du hast gedient, dass das schon auch ein bisschen ein positives Feedback oder ein positiver Punkt ist, dass du halt für dein Land was geleistet hast und was getan hast.

Speaker: Und das kommt mir in Deutschland ein bisschen zu kurz.

Speaker: Also das ist gesellschaftlich irgendwie, finde ich, wird die Bundeswehr gerade in so ein blödes Licht gerückt.

Speaker: Aber wenn dann der Feind kommt, dann wird sie dann wieder gebraucht und dann ist wieder alles toll, aber tun will dafür eigentlich keiner was.

Speaker: Das finde ich irgendwie so ein bisschen extrem kurzgesprungen.

Speaker: Das stört mich so ein bisschen in der gesellschaftlichen Debatte über Bundeswehr überhaupt.

Speaker: Also ich finde gut, dass es sie gibt.

Speaker: Ich finde toll, wenn es Menschen gibt, die da hingehen und sagen, ja, ich würde Deutschland verteidigen und vor allem sollten wir von der Debatte wegkommen, die du ja gerne aufmachst.

Speaker: dass du ja diese Politiker nicht verteidigen willst.

Speaker: Und da sind wir mal wieder einer Meinung.

Speaker: Herr Hoferlich, sonst wären wir wirklich gesperrt.

Speaker: Also wenn wir jetzt mit dem Thema anfangen, gar kein Thema, super gerne, aber dann gib mir fünf Minuten, damit ich kurz meine innere Mitte finden kann, damit ich nicht komplett ausflippe.

Speaker: Nein, aber da gebe ich dir recht.

Speaker: Da gebe ich dir komplett recht.

Speaker: Wir werden im Moment schlecht regiert.

Speaker: So, Punkt.

Speaker: Weil da von Seiten der Politik der Kontakt zur Basis verloren gegangen ist.

Speaker: Der ist irgendwie verschütt gegangen.

Speaker: Und ja, die jetzige Regierung würde ich mich auch schwer mit tun zu sagen, ja, für die ziehe ich in den Krieg.

Speaker: Genau der Punkt ist, das tun wir ja nicht.

Speaker: Wir ziehen ja nicht für diese Regierung in den Krieg, sondern wir ziehen...

Speaker: In den Krieg oder würden unser Land, wir verteidigen unser Land ja nicht für ein Friedrich Merz oder für was weiß ich will.

Speaker: Ja, aber der hat uns doch dann in die Scheiße geritten.

Speaker: Nein, nein, nein, nein, der reitet uns eben nicht in die Scheiße.

Speaker: Das ist ja das, wo auch du komplett falsch abbiegst.

Speaker: Hm.

Speaker: Der ist ja dann auch nur, und außerdem wäre es dann Pistorius, unser Bundesverteidigungsminister, aber spielt auch keine Rolle.

Speaker: Aber das ist ja, wie gesagt, der Gedankengang, an dem du wirklich falsch abbiegst.

Speaker: Denn wir müssen oder wir kommen dann ja in die Situation, unser Land verteidigen zu müssen.

Speaker: Und wir verteidigen ja uns selbst.

Speaker: Jeder Einzelne verteidigt, wenn er dann...

Speaker: in die Situation kommt, zur Waffe greifen zu müssen, sich selbst, seine Familie und diese Freiheiten, die wir haben.

Speaker: Er zieht, er verteidigt keine Regierung, denn Merz, das wäre ja nur dann der Fall, wenn unsere Bundesregierung sagen würde, so, ich will jetzt hier Schlesien oder sonst irgendwas wieder haben und jetzt, Jungs, marschiert mal.

Speaker: Das

Speaker: Wer dann sagt, nö, macht dann Scheiß alleine, ist völlig in Ordnung.

Speaker: Aber da das nicht der Fakt ist, Merz und unsere Regierung sind halt an die NATO gekoppelt und gebunden, wenn der Verteidigungsfall einsetzt, dann müssen die halt sagen, so, Bundeswehr, leg los.

Speaker: Aber du ziehst nicht für Merz und Co.

Speaker: in den Konflikt.

Speaker: Das ist falsch.

Speaker: Und das verwechselt immer viele, wenn sie sagen, unsere Kinder kriegen sie nicht durchgeführt.

Speaker: will Merz auch gar nicht haben oder wer auch immer dann an der Macht ist, sondern es geht einzig und allein darum, unser Land zu verteidigen, unsere Freiheiten zu verteidigen und keine Partei zu verteidigen, die im Ernsten, die nach so einem Szenario sowieso nicht mehr das sagen hätte, sondern um die geht es gar nicht.

Speaker: Ich finde aber, glaube ich, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich glaube, ich weiß nicht, ob Friedrich Merz letztens mal rausgekloppt hat, seinen Enkelkindern, bevor ich was Verkehrtes sagen, auch weiter,

Speaker: Okay, also wenn du das jetzt so erklärst, ist das für mich natürlich dann auch eher nachvollziehbar, da hast du natürlich schon recht, aufgrund von NATO und so und wenn irgendjemand da Streit hat, bla bla bla.

Speaker: Okay, ich rede natürlich die ganze Zeit davon irgendwie, wenn Deutschland mit jemandem Beef hat.

Speaker: Oder jemals Beef haben sollte, wie auch immer.

Speaker: So, davon spreche ich.

Speaker: Mit wem sollte Deutschland den Beef haben?

Speaker: Wir zahlen doch für unsere Sicherheit.

Speaker: Nein, aber ich weiß, wo du hin willst.

Speaker: Mach mal weiter.

Speaker: Und das wäre für mich ganz klar, aber sowas von glasklar, ein Ding, wo ich sagen würde, ihr beide streitet euch, da werde ich meinen fetten Arsch mit Sicherheit nicht opfern, euren Streit irgendwie da, wie sagt man, zu klären oder wie auch immer.

Speaker: Weil das habe ich mir nämlich so nicht ausgesucht.

Speaker: Aber wie du schon sagst, mit NATO und so weiter, das ist schon logisch.

Speaker: Und wenn uns da mal irgendeiner an den Arsch will, dann sind wir auch für uns da.

Speaker: Und das ist schon alles nachvollziehbar.

Speaker: Dein Gedankengang ist gar nicht so falsch.

Speaker: Denn wer in den 80ern groß geworden ist und in den 80ern so ein bisschen den Musikmarkt verfolgt hat und noch auf der Pfanne hat,

Speaker: Es gab von Frankie Goes to Hollywood einen Song, der hieß Two Tribes.

Speaker: Und in diesem Video haben sich der damalige russische Präsident und der damalige amerikanische Präsident Ronald Reagan, ich weiß gar nicht mehr, wer es bei den Russen war, aber das ist schon ausgeblendet.

Speaker: Die haben sich in einem Ring gezofft und haben sich da, Spitting Image waren das, glaube ich, die Puppen, die das damals gemacht haben.

Speaker: Genesis hat auch mal ein ähnliches Video.

Speaker: Und...

Speaker: Da kommen wir so ein bisschen in die Richtung, die du gerade gesagt hast, dass der Amerikaner zofft sich mit den Russen und die kommen sich an den Kragen und dann muss die NATO und dann auch dann Deutschland in diesen Konflikt mit rein, nur weil die beiden sich nicht leiden können.

Speaker: Und da gebe ich dir im Prinzip recht, wenn...

Speaker: Wie gesagt, Trump irgendwann mal durchdreht und sagt so, Putin, ich habe mein Golf-Ressort vor Moskaus Toren nicht bekommen, was du mir versprochen hast.

Speaker: Ich bin dir immer entgegengekommen.

Speaker: Jetzt knalle ich dir ein von Latz.

Speaker: Obwohl, dann weiß ich nicht, müssten wir dann, wenn das so, oder könnten dann die NATO-Partner sagen, nee, pass auf, den Krieg hast du vom Zaun gebrochen, da machen wir nicht mit.

Speaker: Also ich glaube, Trump könnte, oder ein US-Präsident könnte alleine, glaube ich, gar keinen Krieg vom Zaun brechen.

Speaker: Ohne dass, das ist eine spannende Frage, die ich mir da gerade stelle.

Speaker: Also da fragst du auch die falsche, ne?

Speaker: Ja, ich mich aber auch.

Speaker: Ich bin da aber auch gerade falsch.

Speaker: Vielleicht kann der in der Community uns, unseren Zuhörern uns vielleicht da mal über den Zaun helfen.

Speaker: Denn das würde mich wirklich mal interessieren, wenn...

Speaker: Ich glaube nicht, denn sonst müssten wir jetzt ja im Iran-Konflikt auch mit ein... Nö, ich glaube, da werden wir raus.

Speaker: Das Einzige, was wir dann aufpassen müssen, wir müssten dann halt unsere eigenen Grenzen sichern, dass es hier nicht rüberschwappt.

Speaker: Aber das müsste die Amerikaner dann mit den Russen alleine klären.

Speaker: Klar, also bleibt dabei, die NATO kann keinen Angriffskrieg in diesem Stil liefern.

Speaker: Sondern nur jeder Einzelne.

Speaker: Das würde aber auch bedeuten, im Umkehrschluss, jetzt wird es philosophisch, im Umkehrschluss könnte Deutschland auch was?

Speaker: Naja, du hast dich dafür entschieden, mit mir einen Podcast zu machen, jetzt trag die Konsequenzen.

Speaker: Aber rein theoretisch könnte dann Deutschland doch auch einen Krieg vom Zaun brechen, ohne dass uns die NATO-Partner helfen müssten.

Speaker: Aber daran haben wir ja gar kein Interesse.

Speaker: Ich habe daran kein Interesse, nein.

Speaker: Ich auch nicht.

Speaker: Friedrich, wenn du das hörst, mach es nicht.

Speaker: Du bringst mich hier auf Gedankengänge.

Speaker: Meine Herren.

Speaker: Ja, ich sage dir auch ganz ehrlich, du denkst, du bist so lange.

Speaker: Ich denke nicht nur so lange, ich rede auch so lange.

Speaker: Ja, und das auch.

Speaker: Leute, eine kleine Bitte.

Speaker: Könnt ihr mal fett in die Kommentare schreiben, dass der Tomek mal einfach mal auch ein bisschen halblang machen soll und einfach auch ab und zu mal ein bisschen in den Bubble halten soll, damit ich auch mal meine Meinung als Frau in Deutschland vertreten darf.

Speaker: und zum Ausdruck bringen kann.

Speaker: Danke, super.

Speaker: Du hattest ja vorhin, glaube ich, eigentlich ganz coole Fragen, ob das ein Mythos ist oder nicht.

Speaker: Gibt es da noch irgendwas Cooles, wo man diskutieren könnte?

Speaker: Da waren, glaube ich, ein paar coole Fragen dabei.

Speaker: Ach, jetzt darf ich wieder reden, oder was?

Speaker: Ja.

Speaker: Und wehe, diese Lücke schneidest du weg.

Speaker: Die lässt du sowas von drin.

Speaker: Natürlich lasse ich die drin.

Speaker: Das ist Mobbing.

Speaker: Naja, Mythos oder Fakt?

Speaker: Deutschland könnte die Wehrpflicht morgen wieder einführen.

Speaker: Natürlich ist das ein Fakt.

Speaker: Sie ist ja nur ausgesetzt.

Speaker: Ach was?

Speaker: Könnten die wirklich jetzt sagen, der Friedrich geht heute Nacht schlafen und sagt morgen früh, Germany, let's fetz?

Speaker: Oder...

Speaker: Ja, wie gesagt, die Wehrpflicht, das ist ja auch im Hinterkopf, wie versuche ich das jetzt kurz zu kriegen.

Speaker: Also es ist ja im Hinterkopf, wenn nicht genügend Freiwillige zur Bundeswehr kommen, entweder durch finanzielle Anreize, dass man die Bundeswehr attraktiv macht, dann würde man explizit auf die Wehrpflicht zurückgreifen.

Speaker: Also dann wird der ganze Spaß zur Pflicht.

Speaker: Im Moment ist es ja alles nur freiwillig.

Speaker: So.

Speaker: Die Bundeswehr hat genug Kasernen für Wehrpflichtige.

Speaker: Mythos oder Fakt?

Speaker: Boah, ich kenne nur eine Kaserne, die ist irgendwo da hinten bei Bielefeld.

Speaker: Augustdorf!

Speaker: Ja, was weiß denn ich?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Da hätte ich hingehen müssen.

Speaker: Augustdorf.

Speaker: Ich glaube, damals hieß das Ding noch Rommelkaserne.

Speaker: Wie das Ding heute ist, weiß ich gar nicht mehr.

Speaker: Warum ist es denn so weit?

Speaker: Das ist doch bei dir um die Ecke dann gewesen.

Speaker: Bielefeld.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß es gerade gar nicht mehr.

Speaker: Richtig, richtig, richtig.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und auf dem Trüppenergungsplatz sind wir teilweise, heute darf ich das erzählen, sind wir teilweise mit unseren Cross-Mopeds rumgebrettert, auch gelegen, aber detaillisch was sie macht.

Speaker: So, dann, was haben wir denn noch?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, okay, wir waren ja bei den Kasernen, das muss ich ja noch auflösen.

Speaker: Das ist ein Mythos, natürlich.

Speaker: Wir haben die Bundeswehr ja kaputtgespart und runtergespart.

Speaker: Und da sind dann viele Kasernen auch umstrukturiert worden.

Speaker: Da sind heute ganz andere Institutionen drin als früher.

Speaker: Und deswegen wird das auch ein Spaß, das alles wieder hinzubekommen.

Speaker: Das ist nur ein weiter Weg.

Speaker: Dann Mythos oder Fakt, eine Wehrpflicht würde sofort den Personalmangel lösen.

Speaker: Das ist interessanterweise auch ein Mythos.

Speaker: Ehrlich?

Speaker: Was?

Speaker: Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ist aber so.

Speaker: Aber es gibt auch so viele Bereiche in der Bundeswehr.

Speaker: Also so viele.

Speaker: Ja, aber scheinbar kriegt man nicht genügend Leute zusammen, die dann bereit wären, diesen Personalmangel zu lösen.

Speaker: Aber

Speaker: Was in der Arbeitswelt ist, da ist es auch ein Fachkräftemangel, wäre bei der Bundeswehr wahrscheinlich dann durchaus nicht anders.

Speaker: Ja gut, okay.

Speaker: Aber mal eine kurze Frage an dich.

Speaker: Oh ja, bitte.

Speaker: Endlich mal.

Speaker: Eigentlich haben wir es ja schon teilweise beantwortet, aber...

Speaker: Der Staat darf seine Bürger im Ernst verpflichten, das Land zu verteidigen.

Speaker: Würdest du dem zustimmen oder nicht?

Speaker: Also wirklich, wenn es ernst wird, zu sagen, okay, dann wäre ich auch bereit, diese Kröte mit der Pflicht zu schlucken.

Speaker: Naja, für mich kommt das auf die Situation an.

Speaker: Also, boah, schwierig.

Speaker: Also klar kann er das sagen, kann er viel sagen, die sagen auch viel.

Speaker: Aber ich glaube wirklich, wenn... Es ist anders, die reden viel, sagen aber nichts.

Speaker: oder so, das trifft sehr gut also jetzt wirklich ist jetzt ein Geheimnis zwischen uns beiden was ich machen würde sagen wir auch nicht weiter ich würde meinen kurzen nehmen dann bin ich mir ziemlich sicher dass ich hier von meiner Freundin auf schnellsten Wege abgeholt werde wo willst du nehmen?

Speaker: boah ich verpisse mich dann in der Kosovo oder so

Speaker: Ich weiß, die haben da ein schnuckeliges Häuschen und bin ich weg.

Speaker: Ist natürlich doof mit meiner besten Freundin und der Rest meiner Family.

Speaker: Also du ziehst mitten rein ins Konfliktgebiet.

Speaker: Auch gut.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Du weißt schon, wo der Kosovo auf der Karte liegt, oder?

Speaker: Ich weiß das, aber wo willst du denn hin?

Speaker: Das ist genau der springende Punkt.

Speaker: Es gibt in Deutschland so einen netten Buchautor, der hat irgendwie ein Buch geschrieben, er würde Deutschland auf keinen Fall verteilen.

Speaker: Ich weiß nicht genau, ich will dafür auch gar keine Werbung machen.

Speaker: Aber der hat auch gesagt, er würde sofort flüchten, wenn der Ernst war, kommen würde.

Speaker: Und da stelle ich mit Frau Reut.

Speaker: Ich weiß, wo ich hingehe.

Speaker: Das gibt es nicht.

Speaker: Das findet keiner.

Speaker: Da kann ich den dann nämlich richtig recherchieren für unsere irgendwann mal Podcast-Folge.

Speaker: Ich verpüße mich auf die Epstein Islands.

Speaker: Da!

Speaker: Da findet mich doch keiner.

Speaker: Da sind wahrscheinlich Bunker ohne Ende und keine Ahnung, was es da nicht alles gibt.

Speaker: Da lege ich dann die Hähnchen raus und weiter.

Speaker: Bleib doch mal realistisch.

Speaker: Ja, aber wie realistisch ist ja witzig.

Speaker: Wie realistisch willst du denn in dem Thema bleiben?

Speaker: Sag mal.

Speaker: Dann frage ich dich.

Speaker: Wo willst du hin?

Speaker: Was machst du?

Speaker: Mit wem?

Speaker: Wohin?

Speaker: Was tust du?

Speaker: Das ist eine verdammt gute Frage.

Speaker: Ich wüsste nicht, wohin.

Speaker: Wahrscheinlich würde das Einzige, was funktionieren würde, wäre irgendwo Südamerika.

Speaker: Brasilien, Argentinien, so die Kante.

Speaker: Das würde mir jetzt spontan in aller Kürze einfallen.

Speaker: Aber kommst du über die Grenzen, ist die Frage?

Speaker: Wenn hier richtig die Kacke am Dampfen ist?

Speaker: Naja gut, du kriegst ja vorher mit, wann die Kacke dampft.

Speaker: Und wenn du ein bisschen gucken kannst...

Speaker: dann wirst du schon vorher merken, wann du deine Koffer packen solltest und zusehen solltest, in ein anderes Land zu kommen.

Speaker: Das passiert ja nicht von jetzt auf gleich.

Speaker: Also wir werden nicht abends ins Bett gehen und um drei geht das Handy los mit einem Notfallsignal.

Speaker: Wobei möglich ist alles, aber vor allen Dingen, das muss ich jetzt noch loswerden, auch auf die Gefahr.

Speaker: Ja.

Speaker: Und Putin hat ja die Ukraine unter anderem mit dem Argument überfallen, er müsse die Ukraine entnazifizieren.

Speaker: So, jetzt möchte mal jeder bitte darüber nachdenken, was im Osten Deutschlands gerade passiert.

Speaker: Dort hat eine AfD-Fraktion,

Speaker: hat die AfD mittlerweile wirklich oder gewinnt die AfD an Oberhand.

Speaker: So, jetzt stellen wir uns mal die Frage oder bauen wir mal das Szenario auf, die AfD, denn ich gehe davon aus, dass der Russe sich in den Wahlkampf einmischen wird, die AfD wird in immer mehr Bundesländern in Ostdeutschland die Regierung stellen.

Speaker: So, wir wissen alle, Putin hat sich in Thüringen mal sehr wohl gefühlt.

Speaker: Das ist jetzt reine Spekulation, aber stellt euch mal vor, der kommt dann auf die Idee,

Speaker: So, Ostdeutschland, das gehörte doch auch mal irgendwie zu Russland, so ein bisschen.

Speaker: Und da sind jetzt so Nazis.

Speaker: Entschuldigung, darf ich nicht sagen, nehme ich sofort wieder zurück.

Speaker: Wollte ich nicht sagen, aber da ist eine rechtspopulistische Partei, ich glaube, das darf man sagen, eine rechtspopulistische Partei an der Macht.

Speaker: Da muss ich dann auch mal einschreiten.

Speaker: Benutze ich jetzt nicht den Begriff entnazifizieren, aber das möchte ich auch hier festhalten.

Speaker: Den Begriff möchte ich in dem Zusammenhang nicht genutzt haben, sondern dass er auf die Idee kommt, diese Partei dann mal von dem Wahlzettel zu streichen und will sich die ehemalige DDR wieder einheimsen.

Speaker: So, dann hätten wir den Konflikt.

Speaker: wird nicht passieren, gar keine Frage.

Speaker: Aber rein theoretisch wäre es durchaus denkbar und möglich, dass er auf diese durchgeknallte Idee kommt.

Speaker: Denn im Moment verdient er ja im Öl wieder richtig Geld, also seine Kriegsgasse wird ja wieder gefüllt.

Speaker: Das wäre dann wirklich ein Ding, was relativ kurzfristig passieren könnte, wenn er seine Drohnen schickt.

Speaker: Ja, dann wird es eng.

Speaker: Dann muss man sich schnell überlegen, gerade wenn man in Ostdeutschland wohnt, auch in Berlin, also uns wird es ja auch hier erwischen, ich hätte keinen Dunst, wo es hingehen sollte.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Denkst du echt auf Scheiße.

Speaker: Ich muss sagen, man merkt wirklich, du bist äußerst kreativ im Denken.

Speaker: Also wo du das jetzt hergeholt hast, frage ich mich auch.

Speaker: Das ist im tiefsten Keller meines Oberstübchens.

Speaker: Ja.

Speaker: Schandt ja doch nicht alles so verstopft zu sein.

Speaker: Ey, superklasse, wirklich.

Speaker: Aber nee, wenn du das so erzählst, klingt das schon ein bisschen gruselig, ne?

Speaker: Weil, wie du sagst, also heutzutage...

Speaker: Es könnte innerhalb von ein paar Stunden keine Theorie mehr sein.

Speaker: Naja, jetzt wollen wir mal unsere Zuhörer nicht verschrecken.

Speaker: Das ist wirklich ein kreatives Szenario.

Speaker: Rein theoretisch möglich, praktisch eher nicht.

Speaker: Weil er wird sich nie mit der NATO anlegen.

Speaker: Also von daher, das wird er nicht tun.

Speaker: Ich habe auch noch eine ganz interessante Frage.

Speaker: Aber immer doch.

Speaker: Die sich so wirklich mal jetzt so vor Augen, so, ich weiße.

Speaker: Geht es bei der Wehrpflicht, und jetzt müssen wir mal daran denken, was alles so los ist auf der Welt und wie wir Deutschen ja im Moment denken.

Speaker: Geht es bei der Wehrpflicht wirklich um militärische Stärke oder eher um das Gefühl von Sicherheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt?

Speaker: Sowohl als auch.

Speaker: Schon, oder?

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Ich überlege gerade.

Speaker: Jetzt habe ich dich in die Bedrohung gebracht mit so einer kurzen Antwort.

Speaker: Damit hast du jetzt nicht gerechnet.

Speaker: Ich dachte, jetzt laufe du mir wieder einen Kottel an der Backe.

Speaker: Schade.

Speaker: Diesmal leider nicht.

Speaker: Aber... Voll vorm Bus geworfen.

Speaker: Ja, ich glaube auch einfach, dass das den Deutschen richtig fehlt.

Speaker: Also ich finde wirklich, die Bundeswehr, auch allgemein, ob es jetzt Polizei ist oder Bundeswehr, bleiben wir jetzt einfach mal bei der Bundeswehr, aber die machen einfach zu wenig Werbung.

Speaker: Wirklich.

Speaker: Also ich glaube, wenn die mal auch richtig selber Stellung beziehen und...

Speaker: Also ich habe schon Werbespots von der Bundeswehr gesehen.

Speaker: Auf ZDF oder wo?

Speaker: Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich ZDF gucke.

Speaker: Also ich bin zwar deren Zielgruppe, aber trotzdem nicht.

Speaker: Ich streame.

Speaker: Und da teilweise, ich weiß nicht, auf welchem Streamingkanal es war, da laufen teilweise, habe ich schon Bundeswehrspots gesehen, die auch gar nicht mal schlecht waren.

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, in welchem Zusammenhang das war.

Speaker: Und hier bei uns, wir haben ja hier in meiner Gegend eine Bundeswehrkaserne nicht weit weg und da fahren hier auch Busse durch, die sind richtig geil lackiert.

Speaker: Ach echt?

Speaker: Mit Werbung, ja.

Speaker: Erstaunlicherweise stand da wirklich drauf, männlich, weiblich, divers.

Speaker: Wow!

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Auch Polizei.

Speaker: Ja gut, das kannst du nicht in einen Topf werfen.

Speaker: Die Bundeswehr darf ja im Inneren nicht eingesetzt werden, nur zu Katastrophenzwecken, wenn sie zum Beispiel da Deiche bauen müssen oder sowas.

Speaker: Oder kommen sie.

Speaker: Oh mein Gott, du hast was Falsches gesagt.

Speaker: Ich habe sie gehört im Hintergrund.

Speaker: Wir können froh sein.

Speaker: Gestern war hier katastrophal, was hier an Polizei hoch und runter erfahren ist.

Speaker: Aber es geht schon wieder auf 18, 20.

Speaker: Ja, das Wochenende.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Geht schon gleich wieder los.

Speaker: Ähm.

Speaker: Das ist das ja.

Speaker: Krankenwagen gleich hinterher.

Speaker: Super geil.

Speaker: Ja, aber das schneide ich auch nicht raus.

Speaker: Das kann drinbleiben.

Speaker: Das ist echt.

Speaker: Aber Polizei gebe ich dir recht.

Speaker: Und mit Sicherheitsgefühl auch.

Speaker: Das Sicherheitsgefühl in Deutschland kommt definitiv zu kurz.

Speaker: Und wird auch schlimmer geredet, als es eigentlich ist.

Speaker: Natürlich gibt es, das wissen wir alle in den Metropolen, Hotspots, wo du ab

Speaker: Sonnenuntergang nicht mehr hingehen sollte.

Speaker: Das gibt es alles.

Speaker: Und ich glaube, dass auch was den Friedensprozess angeht oder das Gefühl, in Sicherheit zu leben, mit einer starken Bundeswehr definitiv dem Bürger besser zu vermitteln wäre.

Speaker: Und dass der Bürger sich da sicherer fühlen würde.

Speaker: Und im Moment, wir Deutschen geben das nochmal zu.

Speaker: Seien wir mal ehrlich, wir sind Schisser.

Speaker: Das war schon immer so und das ist auch nicht schlimm.

Speaker: Aber ich glaube, ja, dass eine stärkere Präsenz von der Bundeswehr auch in der öffentlichen Wahrnehmung das Sicherheitsgefühl, eigentlich nur das Gefühl, wirklich stärken würde.

Speaker: Für einen wirklichen Militäreinsatz brauchst du auch Spezialisten, die wissen, was sie tun, die entsprechend ausgebildet sind und kein wirkliches Kanonenfutter.

Speaker: Deswegen glaube ich, dass wir eigentlich die Debatte um die Wehrpflicht viel zu emotional führen können.

Speaker: Und da die Emotionalität, wenn man die da ein bisschen rausnimmt und faktenbasiert darüber reden würde, dann kämen wir auf ein ganz anderes Ergebnis.

Speaker: Und deswegen bin ich eigentlich immer noch ein Vertreter dessen, eine gut ausgebildete Berufsarmee, wo die Leute wirklich gerne freiwillig hingehen, um ihren Dienst fürs Land abzuliefern.

Speaker: fahren wir besser mit als mit einer Wehrpflicht, wo du eventuell Leute hast, die eigentlich auf das Ganze gar keinen Bock haben und nur ihren Stiefel gerade durchziehen und im Ernstfall, mit denen du im Ernstfall vielleicht auch gar nichts anfangen kannst.

Speaker: Deswegen finde ich die Freiwilligkeit schon ganz gut, aber es müssen mehr Anreize geschaffen werden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und genau so sehe ich das nämlich tatsächlich auch.

Speaker: Ja, die Anreize fehlen.

Speaker: Ja, die kriegst du entweder nur damit hin, dass die Gesellschaft es akzeptiert, dass du beim Bund warst und dir da den nötigen, als ehemaligen Bundeswehrsoldaten oder auch als aktiven Bundeswehrsoldaten den nötigen Respekt entgegenbringt.

Speaker: Und die Wertschätzung, Respekt vielleicht nicht unbedingt, aber die nötige Wertschätzung.

Speaker: Und eben, ja, dass du finanziell, dass die finanziellen Anreize da sind.

Speaker: Dass du halt gut verdienst, dass du eventuell eine gute Ausbildung bekommst, dass du vielleicht einen Autoführerschein da machen kannst.

Speaker: Ich meine, das war in unserer Zeit ja auch.

Speaker: Du konntest da einen Autoführerschein machen und konntest da Klasse 2, kann heute keiner mehr was anfangen, aber dann konntest du die dicken Brumis fahren.

Speaker: Das konntest du damals bei der Bundeswehr alles machen.

Speaker: Und...

Speaker: Du kannst ja auch bei der Bundeswehr studieren und das alles.

Speaker: Es gibt ja viele Möglichkeiten.

Speaker: Das muss noch viel stärker nach außen transportiert werden.

Speaker: Und dann glaube ich auch, dass die Debatte ganz anders geführt wird.

Speaker: Und wir sind nicht emotionsloser.

Speaker: Das ist wichtig.

Speaker: Wir müssen die Emotionalität aus der Debatte rausbekommen.

Speaker: Und wie gesagt, meine Kinder kriegt ja nicht, das kann ich nachvollziehen.

Speaker: Der Gedanke ist, okay, da gebe ich dir auch recht.

Speaker: Aber darum geht es ja nicht.

Speaker: Deutschland macht ja nicht nächste Woche mobil.

Speaker: Okay.

Speaker: Bist du fertig?

Speaker: Ich denke.

Speaker: Hast du fertig?

Speaker: Ich habe aber, dazu muss ich sagen, es gibt ja unter unseren Zuhörern durchaus den einen oder anderen oder die eine oder andere, die meine Stimme so gerne hört.

Speaker: Ich hätte ja so eine angehene Stimme und dem komme ich jetzt ganz einfach nach.

Speaker: Alles für unsere Zuhörer.

Speaker: Das klang jetzt echt abwertend.

Speaker: Geht's noch?

Speaker: Und das Augenbluten, das ist ja nicht auszuhalten manchmal.

Speaker: Ja, ey, super.

Speaker: Also ich muss wirklich gestehen, das ist das erste Mal, glaube ich, in meinem Leben, dass ich mich mit dem Thema Bundeswehr so ein bisschen auseinandergesetzt habe, dank diesen Podcasts.

Speaker: Das ist wichtig.

Speaker: Ich denke, es ist ein wichtiges Thema.

Speaker: Machst du richtig.

Speaker: Wichtig ist das safe, klar.

Speaker: Natürlich ist es super krass wichtig.

Speaker: Aber für mich war es einfach nie wirklich wichtig.

Speaker: Ich bin da auch das erste Mal reingekommen durch meine Freundin.

Speaker: weil sie aus dem Verein da kommt.

Speaker: Aber ich muss sagen, wir haben uns zusammengerissen, Comic.

Speaker: Also letztens war meine Gesichtsfarbe ganz anders, als wir da erst mal drüber gesprochen haben.

Speaker: Als wir das erste Mal über die Bundeskanzlerin... Das stimmt, da bist du eskaliert.

Speaker: Eskaliert würde ich das jetzt nicht.

Speaker: Du bist doch kommen, du rumpelst du durch den Raum gehüft.

Speaker: Nein, mach ich nicht, nein, geht nicht, will ich nicht, geht nicht, kann ich nicht.

Speaker: Da war ich dann doch einfach mal eine Zicke.

Speaker: Ganz einfach.

Speaker: Lass mich doch auch mal einfach ein Mädchen sein.

Speaker: Geht das?

Speaker: Man, so.

Speaker: Gab es doch mal irgendwie sowas, ne?

Speaker: Lass das mit dem Singen, bitte.

Speaker: Ja, das ist eines der wenigen Dinge, die ich nicht kann.

Speaker: Gott sei Dank, ey, wirklich.

Speaker: Mein Gott.

Speaker: Ich würde nie auf die Idee kommenden Karriere als Sänger starten zu wollen.

Speaker: Nein.

Speaker: Danke, dass du uns das ersparst.

Speaker: Ja, das war ein super Thema.

Speaker: Fand ich klasse.

Speaker: Ich hätte aber gedacht, ich kriege dich mehr auf die Palme gebracht.

Speaker: Ich bin schon ein bisschen enttäuscht.

Speaker: Ich dachte, ich kriege dich nicht, dass du völlig in der Skalier hast.

Speaker: Heute nicht.

Speaker: Ich war schon einmal heiß duschen und so.

Speaker: Ich habe mir dreimal auf die Stirn geklopft und dann ging das auch wieder.

Speaker: Das ist okay.

Speaker: Das ist okay.

Speaker: Tomek.

Speaker: Mensch, wir haben doch gelernt, wir haben ja richtig fett Kritik gekriegt von unserem Oberboss.

Speaker: Wir sagen jetzt nicht den Namen, aber er wird wissen, dass er gemeint ist.

Speaker: Wir müssen die Leute ein bisschen anfüttern.

Speaker: Was machen wir als nächstes?

Speaker: Du meinst aber nicht M.S.

Speaker: oder?

Speaker: Ach und voll liebe Grüße an unsere Dozentin.

Speaker: Sigrun, ja.

Speaker: Mann, jetzt wollte ich nicht ihr Name droppen und du hast es einfach getan.

Speaker: Ja, voll rein da.

Speaker: Ich habe ja den Nachnamen weggelassen.

Speaker: Aber Sigrun war eine tolle Dozentin.

Speaker: Sigrun, du bist der Oberhammer.

Speaker: Ist, ist.

Speaker: Ist immer noch.

Speaker: Und der jetzige muss man, und da nehmen wir jetzt keine Namen, weil wir wissen nicht und so, auch der jetzige super krass tippitoppi Typ, du bist echt krass cool.

Speaker: Ist er, ja.

Speaker: Mein Gott, es ist, also wirklich, und jetzt bringst du mich auf die Palme nämlich.

Speaker: Mein Gott.

Speaker: So, Sikron, nochmal zum 20.

Speaker: Mal jetzt.

Speaker: Wir würden uns richtig, richtig freuen.

Speaker: wenn wir irgendwann mal gemeinsam ein Thema finden, wo wir drei schnuckeligen Zuckermäuse mal drüber quatschen könnten.

Speaker: Zuckergebäck.

Speaker: Zuckergebäck, genau.

Speaker: Urban-Näkisch.

Speaker: Können wir auch mal drüber streiten, über Funk-Gruhen-Berliner und so einen Scheiß.

Speaker: Also das gehört ja vom Grund nicht.

Speaker: Ja, als nächstes.

Speaker: Mann, komm mal auf den Punkt.

Speaker: Ja, ey, weißt du was?

Speaker: Du unterbrichst mich auch jetzt das 25.

Speaker: Mal einfach.

Speaker: Also, das nächste Thema, meine lieben Zuhörer.

Speaker: ist Freundschaft zwischen Mann und Frau.

Speaker: Freundschaft.

Speaker: Doch, ich sag dir nicht schon.

Speaker: Auf die Folge freue ich mich nämlich richtig.

Speaker: Hier muss ich zugeben, da musste ich jetzt echt improvisieren mit diesem Thema.

Speaker: Und da bin ich manchmal froh, dass der Tomik einfach eine Laberbacke ist, wer er ist.

Speaker: Aber das nächste Thema, das verspreche ich euch, da habe ich die Oberhand.

Speaker: Da werden wir auch, glaube ich, so ein bisschen abdriften.

Speaker: So einen ganz leichten Touch in die...

Speaker: Jetzt bin ich gespannt.

Speaker: Gleichgeschlechtliche Schiene.

Speaker: Also ich kann jetzt natürlich nur bei Frau und Frau sprechen und das cool ist natürlich, ich stand ja auch mal früher auf Männer.

Speaker: Der klang jetzt aber echt abwertend.

Speaker: Ja, nee, natürlich nicht.

Speaker: Ich bewundere euch und ihr seid klasse.

Speaker: So wie ich das höre.

Speaker: Ja, und da auf das Thema habe ich schon richtig Bock.

Speaker: Weil da, das wird lustig.

Speaker: Und laut würde ich jetzt nicht sagen, aber schon ein bisschen, es geht in die Richtung, würde ich sagen.

Speaker: Das wird ein spannendes Thema, ja.

Speaker: Ja, finde ich nämlich auch.

Speaker: Und da, liebe Zuhörenden, werdet ihr feststellen, dass die gute Pottperle auch quatschen kann wie ein Wasserfall.

Speaker: Man muss sie nur einfach mal lassen.

Speaker: Mhm, richtig.

Speaker: Okay, so, ganz spontan jetzt, wer macht das Outro von uns beide?

Speaker: Ach komm, da ich schon so viel gequatscht habe, könntest du das heute doch nochmal machen, oder?

Speaker: Ich wusste es natürlich, nee, ganz klar.

Speaker: Super gerne, also vergisst auch bloß nicht, Leute, es ist sowas von wichtig, überall teilen.

Speaker: Ihr müsst die Kacke teilen.

Speaker: Moment, Moment, Moment, Moment.

Speaker: Was jetzt?

Speaker: Was, was?

Speaker: Das ist doch keine Kacke hier.

Speaker: Also überleg doch mal bitte schön, was du sagst.

Speaker: Das ist ja ein hochprofessionell produzierter und gemachter Podcast.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich hoffe, den Sarkasmus hat man verstanden, aber da gehe ich schon von aus.

Speaker: Aber du kannst doch nicht sagen, die Kacke hier.

Speaker: Okay, das, was er sagt.

Speaker: Okay, sorry.

Speaker: Sorry, das, was er sagt.

Speaker: Also Leute, teilt es bitte.

Speaker: Den super krass professionellen Podcast, den wir hier führen.

Speaker: Nee, ernsthaft, teilen ist super, super wichtig.

Speaker: Und auch bitte hört euch das zu Ende an, Leute.

Speaker: Überall folgen.

Speaker: Ist auch super, duper wichtig.

Speaker: Und auch nochmal, das habe ich auch letztens schon gesagt, der Tomek, wie wir jetzt wissen, hat er eine superschöne Stimme und so, bla bla bla.

Speaker: Und legt euch das doch einfach mal nachts nebens Kopfkissen und zum Einschlafen einfach mal immer wieder auf Repeat das Ganze laufen lassen.

Speaker: Und so Weltherrschaft und so, wisst ihr.

Speaker: Nur so schaffen wir das.

Speaker: Okay, Leute, Tomek, alles klar, mal wieder wie ein Fest.

Speaker: Ich hoffe, das nächste Mal wird genauso geil.

Speaker: Und dann würde ich sagen, hoch die Hände, Wochenende.

Speaker: Wir haben jetzt, was haben wir denn hier?

Speaker: Oh, ich muss aber ganz schnell in die Küche.

Speaker: Boah, Klischee bedient.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Wir sind bei einer Stunde.

Speaker: Leck mich am Arsch.

Speaker: Leute, ich muss auflegen.

Speaker: Da ziehe ich einen Piep drunter.

Speaker: Und damit hatte ich dann doch wieder das letzte Wort.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Und ja, ich würde mich über jeden Follower, den dieser Podcast bekommt, sehr, sehr freuen.

Speaker: Da schließe ich mich der Justine definitiv an.

Speaker: Und lasst Kritik da, lasst Feedback da.

Speaker: Nehmen wir gerne an.

Speaker: Und damit hatte ich das letzte Wort und ich wünsche euch allen, die zugehört haben, eine schöne Zeit und freue mich darauf, wenn wir uns bei der dritten Folge wiederhören.

Speaker: Justine, dir wünsche ich auch einen schönen Abend.

Speaker: Mach es gut.

Speaker: Mach es besser.

Speaker: Jute Nacht.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Tschüss, gern.

Speaker: Tschüss, gern.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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