Become a Creator today!Start creating today - Share your story with the world!
Start for free
00:00:00
00:00:01
Politik verstehen? Schwierig. Kartoffeln verstehen? Überraschend einfach. image

Politik verstehen? Schwierig. Kartoffeln verstehen? Überraschend einfach.

S1 E8 · Die Pott Perle × Berliner Schnauze
Avatar
26 Plays1 month ago

In dieser Folge wird’s ernst – zumindest teilweise.

Wir sprechen über die aktuelle politische Kommunikation in Deutschland und warum sie viele Menschen eher verwirrt als erreicht. Im Fokus: Friedrich Merz und die Frage, warum klare Worte offenbar Mangelware sind.

Doch dann kommt alles anders.

Mitten in der Nacht, ein spontaner Hunger – und plötzlich wird ein wackelnder Hängeschrank entdeckt, der fast von der Wand geflogen wäre. Ausgelöst durch… eine kalte Kartoffel.

Und genau hier nimmt die Folge eine unerwartete Wendung:

Denn Kartoffeln haben bekanntlich einen Migrationshintergrund – und erzählen damit vielleicht mehr über Herkunft und Realität als so manche politische Debatte.

👉 Eine Folge zwischen Politik, persönlichem Wahnsinn und ehrlichen Gedanken.

Impressum unter: https://die-pottperle-berlinerschnauze.de/impressum

Recommended
Transcript

Eskalation an der Kasse: Gesellschaftliche Spannungen

00:00:00
Speaker
Meine Fresse, was für eine Woche, ey.
00:00:01
Speaker
Wenn zwei ältere Damen am Kassenband vom Discounter eskalieren, ey, das kann es nicht sein.
00:00:09
Speaker
Was ist mit der Gesellschaft los, dass sie so durchtickt?
00:00:13
Speaker
Die Pottperle und Berliner Schnauze.
00:00:17
Speaker
Zwei Städte, zwei Meinungen, selten Einigkeit.
00:00:21
Speaker
Und das letzte Wort meistens umkämpft.
00:00:23
Speaker
Was hast du denn erlebt, sag mal?
00:00:28
Speaker
Das können wir gleich den Leuten mal erzählen.
00:00:31
Speaker
Erzähl mal, lass mal kranken.
00:00:34
Speaker
Also, stehst du da so beim Discounter am Kassenband und wartest, sodass du drankommst und im Band daneben steht eine Frau, die sich so ein bisschen Zeit lässt, ihre Klotten so aufs Band zu legen, weil du bist deswegen auch nicht schneller dran.
00:00:47
Speaker
Die Dame dahinter fängt plötzlich an, rumzustänkern und in einem Ton, so nach dem Motto, es ist schon eine Frechheit, dass ihr alle zur gleichen Zeit einkauft wie ich und dass...
00:01:00
Speaker
Weißt du, so kam die rüber.
00:01:01
Speaker
Also völlig arrogant und völlig überheblich, dass du so das Gefühl bekommen könntest, also die war schon sauer, dass sie nicht alleine im Laden war und dass die Angebote an dem Tag nicht alle für sie waren.
00:01:11
Speaker
Oh mein Gott, okay.
00:01:12
Speaker
So ein Charakter.
00:01:13
Speaker
Und dann hat sie die Person vor sich dann mal so blöde angemacht, hätte man auch freundlich sagen können, sie soll auch bitte endlich mal zusehen, dass sie ihre Klotten aus Einkaufsband bekommt.
00:01:24
Speaker
Und da sagte die andere Dame ganz freundlich, ja, aber ganz entspannt, dadurch sind sie ja auch nicht schneller dran und die hörte überhaupt nicht wieder aufzustänkern.
00:01:30
Speaker
Und auch die Leute hinter mir waren auch schon ganz...
00:01:33
Speaker
genervt und lachten auch teilweise schon über so viel Frechheit und Arroganz.
00:01:38
Speaker
Aber dann hat die Dame, die angepöbelt wurde, es natürlich mal richtig eskalieren lassen und hat am Ende da, wo es dann ans Bezahlen geht, normalerweise hast du ja mit Karte bitte, damit es ratzfatz geht.
00:01:48
Speaker
Nein, sie packte ihr Portemonnaie aus und schmisst dann das ganze Kleingeld erstmal dahin.
00:01:52
Speaker
Ja!
00:01:53
Speaker
Suchen Sie sich bitte das Passende aus.
00:01:55
Speaker
Scheiße!
00:01:57
Speaker
Fand ich richtig klasse.
00:01:57
Speaker
So, jetzt kommt aber der Hammer.
00:01:59
Speaker
Diese arrogante Trulala.
00:02:01
Speaker
Ich weiß ja nicht, wer sich das da im Lidl so ausgedacht hat, das so zu bauen.
00:02:05
Speaker
Also das muss auch so ein reiner Theoretiker gewesen sein.
00:02:08
Speaker
Denn
00:02:10
Speaker
Wenn du an der Kasse stehst, deinen Wagen füllst, dann hast du noch so ein bisschen einen kleinen Durchgang und dann kommt gleich so ein Tresen, wo du mit dem Einkaufswagen stehen kannst und alles vom Einkaufswagen in die Tasche packen kannst.
00:02:19
Speaker
So dieser Gang ist aber relativ schmal.
00:02:21
Speaker
Und da ist es besser, du hast deinen Einkaufswagen rechts stehen, du stehst links und packst dann so von der Seite ein.
00:02:27
Speaker
So, weil da nicht so viel Platz ist, weil sonst kommen die anderen Leute von den anderen Kassen nicht durch, die raus wollen.
00:02:33
Speaker
Und dann hat diese arrogante Trollala ist ja fertiggebracht.
00:02:37
Speaker
Wagen, sie und dann den Tresen.
00:02:39
Speaker
Stand also komplett im Weg.
00:02:40
Speaker
Fand ich schon echt ziemlich dreist und überheblich.
00:02:42
Speaker
Dann hat sie von mir einen Spruch reingekriegt, so nach dem Motto, so über andere meckern und selbst jetzt mitten im Weg stehen.
00:02:48
Speaker
Genau mein Humor.
00:02:48
Speaker
Dann hat sie mir irgendwas hinterher getastet, aber das heißt, mit solchen Leuten kannst du dich ja nicht einlassen, da hast du ja schon verloren.
00:02:55
Speaker
Aber das fand ich echt, also da dachte ich, ey, kann es nicht sein.
00:02:58
Speaker
Man hätte ja wirklich am Anfang ganz freundlich sagen können, Entschuldigung, könnten Sie vielleicht Ihre Ware schon mal aufs Band legen, damit es mal vorne, damit ich dann auch schon, aber gleich dieser arrogante Ton, da fragst du dich wirklich, was läuft in unserer Gesellschaft gerade falsch.

Bauprobleme in Berlin und Küchenanekdoten

00:03:12
Speaker
Und apropos falsch laufen, wie sieht es denn bei dir aus, wie ist denn deine Woche gelaufen?
00:03:16
Speaker
Oh, also erstmal kann ich das voll unterschreiben, was du da gerade erzählt hast, es ist fürchterlich.
00:03:20
Speaker
Also wenn ich manchmal da im Lidl stehe, also dass sie sich teilweise nicht prügeln, gerade die Menschen, die eigentlich am meisten Zeit haben.
00:03:28
Speaker
Aber naja, ey scheiße Alter, wo fange ich jetzt an, Leute?
00:03:32
Speaker
Ich fange von gestern an.
00:03:34
Speaker
Am Anfang.
00:03:36
Speaker
Das andere, das habe ich schon ein bisschen verdaut und dann kann ich gleich in Ruhe drüber sprechen.
00:03:39
Speaker
Aber was gestern schon wieder passiert ist, Leute, ey, ich habe fast, also Durchbruch von Küche bis in die Hölle gehabt.
00:03:47
Speaker
Leute, pass auf.
00:03:47
Speaker
Gestern...
00:03:49
Speaker
lag ich schon im Bettchen, ne?
00:03:50
Speaker
Und ich bin auch schon immer wieder so eingenickt und in meinem Kopf war schon die ganze Zeit mein Fettsackmodus und dachte mir so, boah, du hast noch kalte Kartoffeln im Kühlschrank, ey, hättest du eigentlich richtig Bock drauf jetzt, ne?
00:04:02
Speaker
War ich aber zu faul für.
00:04:03
Speaker
Und dann habe ich gemerkt, auch mein Fenster ist noch zu im Schlafzimmer und ich kann nur mit offenem Fenster schlafen.
00:04:09
Speaker
Auch wenn 27 Grad Minus sind, ne?
00:04:11
Speaker
Aber das Ding muss offen sein.
00:04:13
Speaker
Tomek, jetzt pass auf.
00:04:15
Speaker
Und dann stehe ich auf, mache das Fenster auf und dann dachte ich mir, ach, jetzt stehst du eh, jetzt kannst du auch eben in die Küche gehen.
00:04:21
Speaker
Wenn wir so eine Kartoffel nehmen und höre dann schon so, kennst du dieses Geräusch, wenn du im Schrank so eine offene Nudelpackung hast und die könnte jeden Moment umkippen.
00:04:31
Speaker
Ich dachte jetzt schon, jetzt ist die Kartoffel, hätte sie zu dir gesprochen.
00:04:34
Speaker
Oh nein, so ein Geräusch war das und ich dachte mir, okay, könnte passen, weil ich hatte mir ein paar Stunden davor Edamame Spaghetti gemacht und ich sag mir, bevor die da gleich liegen und ich mach den Schrank auf und alles fällt runter, mach das Ding auf, alles akkurat steht da.
00:04:50
Speaker
Und ich denke mir, was ist das für ein Geräusch?
00:04:53
Speaker
Leute, da gucke ich da oben in die Ecke, wo der Aufhänger ist und du musst dir vorstellen, das ist ein Hängeschrank, das ist diese Breiten und die so übereinander sind, weißt du?
00:05:03
Speaker
Und der hing auch echt scheiße hoch.
00:05:04
Speaker
Da drin war ganz viel Geschirr, ganz viele Tassen, ganz viel alles und oben drauf noch Breta und Glasschüsseln und Kaffeemaschine, alles was du dir vorstellen kannst.
00:05:13
Speaker
Und ich sehe so, der Aufhänger hängt mit seinem allerletzten Nippel an dem Deckel von dem Schrank.
00:05:20
Speaker
Und ich denke mir so, oh mein Gott.
00:05:23
Speaker
Ich wusste nicht, was mache ich jetzt.
00:05:24
Speaker
Und ich natürlich in meinem Eva-Kostüm, weil ich war ja schon im Bett, lag dann, also der Walrus dann da, nackelig in der Küche.
00:05:31
Speaker
Eine Hand schnell den Schrank irgendwie an die Wand gedrückt, dass das nicht weiter runterzieht.
00:05:37
Speaker
Ich denke mir, was mache ich jetzt?
00:05:38
Speaker
Meine Perle am Telefon.
00:05:40
Speaker
Und sie so, du bleibst jetzt erstmal ganz ruhig.
00:05:42
Speaker
Du versuchst jetzt erstmal das Geschirr da rauszuholen.
00:05:44
Speaker
Und ich denke mir so, willst du mich eigentlich komplett verarschen?
00:05:46
Speaker
Das Ding kracht hier gleich runter, diese 7.578.000 Kubiktonnen.
00:05:52
Speaker
Und du sagst mir, ich soll jetzt irgendwie hier, okay.
00:05:55
Speaker
Ich mit einer Hand irgendwie versuche, dann den Schrank festzuhalten.
00:05:58
Speaker
Mit der anderen Hand, dann versuche das Geschirr da rauszupacken.
00:06:02
Speaker
Meinem Fuß den Auftrag gegeben, er solle doch mal bitte die Elfmeter bis ins Wohnzimmer gehen, da schnell einen Stuhl holen.
00:06:09
Speaker
Ey, du ahnst es nicht, ich habe gedacht, das kann alles nicht wahr sein.
00:06:12
Speaker
Ich hatte so Angst, dass das runterfällt, weil das immer mehr gemacht hat.
00:06:17
Speaker
Die andere Seite fing dann auch schon an und ich denke mir, das passiert dir gerade nicht.
00:06:21
Speaker
Dann habe ich das alles leergeräumt und hatte quasi dann nur noch oben das.
00:06:25
Speaker
Und dann habe ich es losgelassen, bin mit 720 kmh ins Wohnzimmer gerannt, habe einen Stuhl geholt, bin dann schnell da hoch, habe dann da die restlichen Sachen runtergeholt, dann mit dem einen Fuß ein Messer aus der Schublade geholt, dann fix einmal die Türen abgeschraubt, weil mit den Türen ist das Ding so scheiße schwer.
00:06:45
Speaker
Dann noch einen Anfall gekriegt, weil da ja dieses, dass die Türen quasi nicht von unten runterknallen, ich weiß gerade nicht, diese Hydraulik-Dingsbums, ne?
00:06:52
Speaker
Ja.
00:06:52
Speaker
Ja.
00:06:53
Speaker
Das versucht noch irgendwie abzumontieren, hat auch nicht funktioniert.
00:06:55
Speaker
Habe ich abgerissen dann irgendwann.
00:06:58
Speaker
Ey, das war ein Akt, Leute.
00:06:59
Speaker
Das war ein Akt und ich hatte nur ein Kettchen an.
00:07:02
Speaker
Ich denke, wird mich hier einer beobachtet.
00:07:05
Speaker
Und dann kannst du auch nicht nach Hilfe rufen.
00:07:08
Speaker
Da stehst du da erstmal.
00:07:09
Speaker
Hör mal.
00:07:10
Speaker
Ja, alles abmontiert und dann habe ich den Schrank dann irgendwann blanco runtergerissen und dann stand ich da in meinem Elend und dachte mir, das ist alles nicht passiert.
00:07:18
Speaker
Ey, wäre ich eine halbe Stunde später gekommen,
00:07:21
Speaker
Leute, ihr wisst nicht mal, es wäre alles im Arsch gewesen.
00:07:25
Speaker
Ob das das Geschirr gewesen wäre, der Schrank, meine Armatur, mein Ceranfeld, alles.
00:07:29
Speaker
Ich hätte einen Durchbruch gehabt bis unten in den Keller.
00:07:34
Speaker
Also, boah, ich sag euch, das war vielleicht ein Event gestern.
00:07:37
Speaker
Aber du hast es gemeistert.
00:07:41
Speaker
Ey, ja, zum Glück hab ich Fettsackmodus gehabt und bin in die Küche gegangen und wollte eine scheiß Kartoffel fressen.
00:07:47
Speaker
Gott sei Dank.
00:07:47
Speaker
Fettsackmodus?
00:07:48
Speaker
Ehrlich.
00:07:50
Speaker
Ja wirklich, boah, da steckt mir heute noch eine Knochen.
00:07:53
Speaker
Da hat ja quasi eine Kartoffel das Leben gerettet.
00:07:55
Speaker
Ja, genau, die Kartoffel war es.
00:07:57
Speaker
Ja, und dann meckert mal einer über die deutschen Kartoffeln.
00:08:00
Speaker
Siehst du?
00:08:00
Speaker
Es gibt keine deutschen Kartoffeln.
00:08:02
Speaker
Kartoffeln sind eingewandert.
00:08:06
Speaker
Die haben Migrationshintergrund.
00:08:07
Speaker
Die Kartoffeln haben Migrationshintergrund.
00:08:10
Speaker
Scheiße!
00:08:11
Speaker
Und das ist dann die Überschrift für unseren Podcast.
00:08:15
Speaker
Geil!
00:08:16
Speaker
Die Kartoffeln mit den... Geil, Tomek, ey, super.
00:08:19
Speaker
Scheiße, gut, ey.
00:08:21
Speaker
Die Kartoffeln mit Migrationshintergrund.
00:08:24
Speaker
Gibt es ja einigen, die das auch wieder falsch verstehen.
00:08:25
Speaker
Aber gut, ist in Ordnung, dürfen Sie.
00:08:27
Speaker
Ja, gut, aber mein Gott, interessiert

Politische Unzufriedenheit und Führungskritik

00:08:29
Speaker
mich ja nicht.
00:08:29
Speaker
Ey, aber das war also wirklich... Und irgendwann werden deine Arme ja so schlappt.
00:08:35
Speaker
Ich habe fast geheult.
00:08:36
Speaker
Mir tut alles weh,
00:08:38
Speaker
Also.
00:08:39
Speaker
Aber es war dein Beweis dafür, selbst ist die Frau, du hast das selbst geregelt bekommen.
00:08:44
Speaker
Ja, gerade so.
00:08:46
Speaker
Ja, und dann bin ich natürlich heute Morgen mit Kopfschmerzen.
00:08:48
Speaker
Und das war kein Mensch mehr, aber du hast.
00:08:49
Speaker
Ja, ich habe.
00:08:51
Speaker
Das habe ich dann gerade erst mal ganz schnell dann irgendwie versucht, alles so.
00:08:59
Speaker
Ich habe das auch schon mal im Bekanntenkreis erlebt.
00:09:01
Speaker
Schön hier in der Genossenschaft, wo wir wohnen, dann war bei einer Bekannten auch die Küche eingerichtet, schöne Ikea-Küche.
00:09:10
Speaker
Alles schön gemacht, Hängeschränke dran gewämpft.
00:09:13
Speaker
Und am nächsten Tag höre ich von einem Typen, der mitgeholfen hat,
00:09:19
Speaker
Ja, Schränke eingeräumt, war ja nicht gut.
00:09:23
Speaker
Aber dann hat es noch Trey Shepard, da haben die Dübel nicht erhalten.
00:09:26
Speaker
Weil auch die Häuser hier, Lost Berlin, also der Bezirk hier, also ich meine, die sind im Zweiten Weltkrieg auch so ein bisschen weggebombt worden und ist dann danach wieder aufgebaut worden.
00:09:39
Speaker
Wie wir alle wissen, wenn wir Deutschen etwas gut können, dann ist das teilweise Fuschen.
00:09:43
Speaker
Hier sind zwar schöne Wohnungen, alles wunderbar, aber teilweise mit einem Winkel oder so haben die hier auch nicht gemessen.
00:09:49
Speaker
Oder mit einer Wasserwaage, vielleicht gab es die damals kurz nach dem Krieg nicht.
00:09:52
Speaker
Ihr habt keine Ahnung.
00:09:54
Speaker
Und da ist dann auch der Hängeschrank mit dem gesamten Geschirr dann nachts, hat er sich dann auch von der Wand verabschiedet und das muss gescheppert haben.
00:10:01
Speaker
Aber das möchte ich in meiner Verteidigung, möchte ich das kurz einmal erklären.
00:10:04
Speaker
Hör mal, der Dübel und der Haken, der hängt immer noch scheiße in der Wand.
00:10:09
Speaker
Da könnte ich wahrscheinlich ein LKW dran aufhängen.
00:10:12
Speaker
Ja, also das habe ich gut hingekriegt.
00:10:14
Speaker
Aber das Holz hat irgendwann nachgegeben von dem Schrank.
00:10:17
Speaker
Ach, von dem der Schrank hat es sich veranschließt.
00:10:19
Speaker
Ja, sicher.
00:10:21
Speaker
Und das war dieses Knatschen.
00:10:23
Speaker
Dieses Holz ist dann irgendwann, der Deckel hat das nur noch irgendwie gehalten, weil der ziemlich gut befestigt war wohl, keine Ahnung.
00:10:29
Speaker
Ja, also war natürlich nicht meine Schuld.
00:10:32
Speaker
Ob das jetzt an dem Gewicht lacht, das möchte ich jetzt... Würde ich mal vermuten.
00:10:36
Speaker
Nein, wie kommst du da jetzt raus?
00:10:38
Speaker
Nachdem du da gerade erzählt hast, was da alles in dem Schrank stand, gehe ich da schwer von aus.
00:10:44
Speaker
Da Materialermüdung plus Gewicht und dann zack.
00:10:48
Speaker
Ja, zum Glück hat es nicht zack gemacht.
00:10:50
Speaker
Mein Gott.
00:10:52
Speaker
Ja, das war auf jeden Fall das Hammer, das war also gestern ein Akt.
00:10:57
Speaker
Da fällt mir gerade auch noch was ein.
00:11:00
Speaker
Aber das ist so, also komplett, da hat nichts mit Kartoffeln zu tun, hat was mit hohen Spritpreisen zu tun.
00:11:06
Speaker
Ich dachte letzte Woche, ich weiß, letzte Woche oder vor, ich glaube, das habt ihr im Westen gar nicht so mitgekriegt.
00:11:11
Speaker
Da sollte es, das halte ich fest, ein Autokorso von Brandenburg nach Berlin geben.
00:11:16
Speaker
Mhm.
00:11:17
Speaker
als Kundgebung unter anderem gegen die hohen Spritpreise.
00:11:21
Speaker
Ich dachte erst, okay, 1.
00:11:22
Speaker
April war schon, also das kann nur Fake sein, das muss irgendwie ein totaler Blutzen sein, war aber auf einer Nachrichtenseite des öffentlichen Rundfunks, also Gespräch hier in Berlin im RBB.
00:11:32
Speaker
Also, jetzt mal ehrlich, wie blöd kann man sein, zu sagen, wir organisieren jetzt ein Autokorso gegen die hohen Spritpreise?
00:11:39
Speaker
Weißt du, einmal volltanken in Brandenburg, um nach Berlin zu kommen und dann in Berlin nochmal volltanken, um zurück nach Brandenburg, wieder ins häusliche Stübchen zu kommen.
00:11:47
Speaker
Also auch so eine blöde Idee musst du auch erst mal kommen, oder?
00:11:50
Speaker
Ja, das ist schon irgendwie, das ist schon ein bisschen sehr blöd.
00:11:53
Speaker
Wir hätten die da jetzt, weiß ich nicht, mit...
00:11:56
Speaker
Fahrräder oder so, kein Plan, aber mit dem Auto?
00:12:00
Speaker
Mit dem ÖPNV oder so, die kommen und hätten sich dann am, ich weiß auch gar nicht, ob diese Demokundgebung überhaupt stattgefunden hat, ich glaube immer noch, das Verarsche war so doof, also so blöd kann kein Mensch sein.
00:12:11
Speaker
Es sei denn, sie werden alle mit Elektroautos gekommen, aber dann brauchen sie nicht über die hohen Spritpreise demonstrieren.
00:12:17
Speaker
Ja, das ist richtig.
00:12:19
Speaker
Diese neue Verschwörungstheorie, die ja schon wieder unterwegs ist, so nach dem Motto, die Spritpreise sind ja bewusst hochgehalten von unserem Staat,
00:12:25
Speaker
damit wir alle E-Autos kaufen.
00:12:27
Speaker
Also das ist im Moment, ich weiß nicht, wie... Nee, also das ist jetzt wegen E-Autos... Die sind dann eine Gehirngrippe unterwegs.
00:12:34
Speaker
Ja, eine Gehirngrippe.
00:12:37
Speaker
Ja, anders kann ich mir das alles nicht mehr erklären, weiß ich nicht.
00:12:41
Speaker
Läuft alles irgendwie aus dem Bruder.
00:12:41
Speaker
Die Gesellschaft wird immer unzufrieden, keiner lacht mehr oder nur sehr wenige.
00:12:47
Speaker
Irgendwie, weiß ich auch nicht, ganz komisch.
00:12:48
Speaker
Wie ist es bei euch ja unten in Berlin, sagt man ja immer noch zum Westen in Westdeutschland.
00:12:52
Speaker
Wie sieht es bei euch in Dortmund aus?
00:12:53
Speaker
Da alle entspannt, weil die atmen alle noch gepflegt durch die Hose.
00:12:58
Speaker
Weiß ich nicht.
00:12:59
Speaker
Also dafür bin ich, glaube ich, zu viel in der sozialen Welt da draußen.
00:13:04
Speaker
Also ich meide ja diese ganzen Großstädte und so sowieso.
00:13:07
Speaker
Also versuche ich zu meiden, weil
00:13:09
Speaker
Da kriege ich jedes Mal einen Schock einfach.
00:13:12
Speaker
Dieser ganze Stress und so ein Scheiß.
00:13:15
Speaker
Das nervt mich alles tierisch.
00:13:16
Speaker
Aber warum sind wir denn... Ich meine, gut, wir werden schlecht regiert.
00:13:22
Speaker
Ist völlig klar.
00:13:23
Speaker
Unser Obermotz da oben, der agiert ja, als wäre Deutschland ein Unternehmen.
00:13:29
Speaker
Und der Obermotz, der Chef, das läuft schon falsch.
00:13:34
Speaker
Also es wäre vielleicht besser, wenn...
00:13:36
Speaker
der Kanzler irgendwie mal sagen würde, wir müssen den Gürtel enger schnallen und sowas.
00:13:40
Speaker
Aber wie gesagt, reden kann der Mann nicht.
00:13:45
Speaker
Wenn irgendwo ein Fettnäpfchen steht oder sowas, er latscht rein, da ist er groß drin.
00:13:48
Speaker
Ja, komplett.
00:13:49
Speaker
Ja, aber da darfst du dich dann auch nicht wundern, was der da von sich gibt.
00:13:53
Speaker
Also er soll mal überlegen, wo er dann da erzählt hatte, dass er es ja gar nicht fassen konnte, dass die Deutschen durchschnittlich, was hat er gesagt?
00:14:02
Speaker
14 Tage Krankenschein haben oder so, das wären ja fast zwei Wochen von 52 Wochen.
00:14:08
Speaker
Da denke ich mir, ja Junge, also sorry, aber erstmal denkt man an die ganzen allein erziehenden Mütter, die spielen da auch nochmal, oder auch Väter natürlich.
00:14:15
Speaker
Die spielen da wahnsinnig mit rein.
00:14:17
Speaker
Ganz klar, wenn mein Kind krank ist und ich habe niemanden, dann muss ich mir auch einen Krankenschein holen.
00:14:21
Speaker
Und manchmal, so habe ich es auch gemacht, ein Kinderkrankenschein lohnt sich nicht.
00:14:26
Speaker
Das kannst du nicht machen.
00:14:28
Speaker
Du kriegst nur 67 Prozent von deinem Bruttolohn.
00:14:32
Speaker
Da überlegst du dann, ob du dir sowas holst, ja, oder...
00:14:35
Speaker
Oder dir eben selber einen Krankenschein holst, was für dich selber kacke aussieht, aber dafür kriegst du dann wenigstens dein ganzes Geld.
00:14:41
Speaker
Und da denke ich mir auch, das kannst du irgendwie nicht sein.
00:14:43
Speaker
Also du wirst in Deutschland wirklich maximal bestraft, ob das von der Gesellschaft ist oder...
00:14:51
Speaker
von Deutschland an sich, du wirst bestraft, dass du Kinder hast.
00:14:55
Speaker
Das ist so.
00:14:56
Speaker
Ja, das finde ich ja sowieso sehr interessant.
00:14:59
Speaker
Auf der einen Seite brauchen wir Nachwuchs.
00:15:02
Speaker
Wir brauchen ja später irgendwann mal jemanden, der auch in die Rente einzahlt.
00:15:05
Speaker
Okay, das Ding Rente ist ja auch so gut wie durch, aber anders Thema.
00:15:08
Speaker
Aber es fängt ja schon dann mit den Wohnungen an.
00:15:13
Speaker
Es gab eine Zeit, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist,
00:15:18
Speaker
in der Gesellschaft verankert.
00:15:19
Speaker
Wenn du mehr als zwei Kinder hast, gilt es fast schon als asozial.
00:15:21
Speaker
Also das war ja auch mal eine Zeit, dass du als Eltern mit mehr als zwei Kindern keine Wohnung gefunden hast, weil du da schon irgendwie, das war ja auch schon nicht gut angesehen, obwohl wir ja händeringend Nachwuchs brauchen.
00:15:34
Speaker
Aber was mich an unserer Politik im Moment stört, ja, Deutschland geht es im Moment nicht besonders gut wirtschaftlich.
00:15:40
Speaker
Und die Kommunen schon mal gar nicht.
00:15:43
Speaker
Aber was mich so stört, ist, ich glaube, wir würden das gewuppt bekommen als Gesellschaft, wenn wir da oben nicht jemanden hätten, der immer auf dem Volk noch rumtrampelt.
00:15:51
Speaker
Wir arbeiten zu wenig, wir müssen bis 70 arbeiten, wir dürfen nicht krank werden.
00:15:55
Speaker
Wobei das wir, er redet ja fast das voll, oder ihr, also er nimmt sich da heraus, also er kommuniziert wahnsinnig schlecht und
00:16:05
Speaker
Ich habe da letztens mal einen Artikel gelesen über jemanden, der sich speziell mit Kommunikation auseinandergesetzt hat und der sagte auch, Gerhard Schröder und auch Olaf Scholz waren zwar nicht besonders Schröder schon, aber der mit seiner Agenda da damals, aber der hat wenigstens immer von wir gesprochen, also er hat das Volk immer irgendwo mitgenommen und genau das passiert aktuell nicht mehr.
00:16:28
Speaker
Der Merz redet immer von der Deutsche und irgendwie
00:16:34
Speaker
hat man so das Gefühl, man ist kein einheitliches Volk mehr, sondern man ist ein Unternehmen und wir sind alle nur die Mitarbeiter und so was.
00:16:42
Speaker
Denn das fängt ja schon damit an, dass wenn du in Social Media rumgeisterst, dann siehst du ja eigentlich schon, wie viele Leute sich darüber aufregen, der Staat kassiert ab.
00:16:49
Speaker
Ja, wer ist denn der Staat?
00:16:50
Speaker
Also wenn der Staat abkassiert, ist das ja alles Geld, was irgendwo dem Volk wieder zugute kommen sollte.
00:16:56
Speaker
Aber das passiert ja irgendwie gefühlt auch nicht.
00:16:59
Speaker
Und deswegen läuft da im Moment gerade so schrecklich viel aus dem Ruder.
00:17:02
Speaker
Und...
00:17:03
Speaker
Auch die Wirtschaft läuft ja schon mittlerweile gegen den Kanzlersturm, weil er nichts auf die Reihe kriegt.
00:17:10
Speaker
Und ja, er kann nicht motivieren.
00:17:13
Speaker
Und wir brauchen im Moment Motivation, damit wir den Arsch wieder hochkriegen und auch selbst hochbekommen.
00:17:18
Speaker
Und wir auch sehen, es lohnt sich, den Arsch wieder hochzubekommen und nicht immer darauf zu gucken, der Staat muss hier, der Staat muss da und der Spritpreis ist zu hoch, der Staat muss den Deckel und senken.
00:17:30
Speaker
Ja, muss er.
00:17:31
Speaker
Irgendwas muss er sich einfallen lassen.
00:17:33
Speaker
Ich meine, mit diesen 1000 Euro war ein Witz, dass die Unternehmen sollten das irgendwie zahlen aus eigener Tasche und dann kommt der Bund her und sagt, ja, wir können es nicht, wir haben das Geld nicht, aber von der Wirtschaft wird das erwartet und dann wird das auch noch so schlecht kommuniziert, dass viele in den Unternehmen glauben, ja, der zahlt ja meinen Chef und der kriegt es vom Staat zurück.
00:17:51
Speaker
Nee, kriegt er eben nicht und das geht auch unter.
00:17:55
Speaker
Da läuft so viel schief und das, glaube ich, sorgt dafür, dass diese Unzufriedenheit im Volk unterwegs ist.
00:18:01
Speaker
Und das halte ich für sehr schwierig.
00:18:04
Speaker
Dieses Volk ist eigentlich

Meinungsfreiheit und politische Entfremdung

00:18:06
Speaker
traurig.
00:18:06
Speaker
Es ist irgendwie… Hast du dir mal so ein bisschen die Vergangenheit vom März angeguckt oder angehört?
00:18:12
Speaker
Ja, ich weiß ja, dass er Banker ist, als mal hier, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt.
00:18:20
Speaker
BlackRock oder wie das heißt, Hedgefonds-Geschichte oder was das da ist.
00:18:24
Speaker
Ja, der ist, also aus dem Volk kommt der nicht, soweit ich weiß.
00:18:28
Speaker
Nee, überhaupt nicht.
00:18:30
Speaker
Also...
00:18:31
Speaker
Aber wir hatten ja keine andere Alternative und jetzt sind wir halt an dem Punkt, selbst wenn wir jetzt auf die Straße gehen würden und würden sagen, März muss weg und wir brauchen Neuwahlen, nee, die können wir uns im Moment auch nicht leisten.
00:18:40
Speaker
Das ist nicht besser.
00:18:42
Speaker
Alles Kappers ist es.
00:18:46
Speaker
Aber naja.
00:18:51
Speaker
Und was war sonst noch so bei dir los?
00:18:52
Speaker
Ja, ich wollte gerade sagen, wir werden schon wieder so politisch hier.
00:18:55
Speaker
Ja, das fällt eigentlich gar nicht mehr so schlecht.
00:18:56
Speaker
Ich könnte mir vorstellen, dass es einige gibt, die das, glaube ich, auch von unseren Hörerinnen und Hörern genauso sehen und da auch der Meinung sind, es könnte eigentlich besser gehen.
00:19:08
Speaker
Weißt du, was das Ding ist?
00:19:08
Speaker
Eigentlich würde ich halt viel mehr gerne sagen wollen, aber...
00:19:12
Speaker
Das sind immer so Dinge, ich weiß nicht, ob... Also wenn wir wirklich zu 100% die Meinung äußern wollen würden, Tomek, die wir eigentlich äußern wollen würden, ich glaube, dann würde unser Podcast nicht lange leben.
00:19:28
Speaker
Also im Sinne von... Ich glaube, da würde einiges gesperrt werden.
00:19:33
Speaker
Das kann ich mir schon gut vorstellen.
00:19:36
Speaker
Ja, natürlich musst du immer irgendwo noch ein bisschen politisch korrekt bleiben, aber es ist halt eine Strömung im Volk unterwegs, die resigniert, die endlich mal was anderes will.
00:19:47
Speaker
Und ich glaube, und das ist das, was unsere jetzige Regierung nicht auf die Reihe kriegt und nicht sieht, ich glaube, dass dieses Volk etwas mehr...
00:19:56
Speaker
Zusammengehörigkeitsgefühl haben möchte, sodass wir alle irgendwo ihren Teil zur Wiedergenesung dieses Landes beitragen müssen.
00:20:08
Speaker
Und das schaffen wir derzeit nicht mehr.
00:20:09
Speaker
Und deswegen driftet diese Gesellschaft in eine Richtung ab,
00:20:16
Speaker
in der sie glaubt, dieses Gefühl wiederzubekommen, aber sie wird es da auch nicht bekommen.
00:20:22
Speaker
Das ist ein Irrglaube.
00:20:24
Speaker
Und da wird es dann doppelt schwer.
00:20:27
Speaker
Und irgendwie, wenn du deine Wähler, die du hast, sei es bei der SPD, sei es bei der CDU und CSU, wenn du die zurückbekommen willst, dann musst du dich hinsetzen und dir mal die Zeit nehmen und gucken, wie das Volk tickt und dann das Volk wieder mitnehmen.
00:20:43
Speaker
Und das ist
00:20:45
Speaker
kam weder der Klingbeil noch der Merz und ich halte die beiden, ich muss es so deutlich sagen, aktuell für zwei Totalversager und ich sehe leider auch in der demokratischen Opposition keine Politiker, die diese Lücke schließen könnten oder die besser drauf sind.
00:21:02
Speaker
Die sind auch im ersten Moment immer nur gegen alles.
00:21:04
Speaker
Es war ja letzte Woche nur diese Sparpläne, Ideen, die da mal auf den Tisch gelegt wurden und da ist das dann im Bundestag schon wieder komplett eskaliert und anstatt
00:21:13
Speaker
wirklich mal drüber zu gucken und vernünftig miteinander zu reden, wie man die Karre wieder aus dem Dreck zieht, wird nur gegeneinander geschossen und gegeneinander gehetzt, ohne zu sagen, okay, gucken wir mal drauf, was könnten wir machen,
00:21:27
Speaker
Wie kriegen wir das hin?
00:21:28
Speaker
Und vor allen Dingen wir.
00:21:30
Speaker
Wie kriegen wir das hin und wie nehmen wir das Volk mit, um da wieder auf den richtigen Weg zu nehmen?
00:21:36
Speaker
Das Volk, die Wirtschaft und alles.
00:21:37
Speaker
Und das ist das, was wir nicht können.
00:21:39
Speaker
Und deswegen sind das im Moment, die da das Sagen haben, komplette Totalversager.
00:21:43
Speaker
Und die scheinen auch Berater im Hintergrund zu haben, die, weiß ich nicht, reine Quereinsteiger waren.
00:21:47
Speaker
Die, weiß ich nicht, vorher auf dem Bau gearbeitet haben.
00:21:49
Speaker
Obwohl, die wären wahrscheinlich noch besser.
00:21:51
Speaker
Aber da läuft irgendwie was schief.
00:21:54
Speaker
Ja, das ist halt, die können das voll nicht greifen, also im Sinne von, die haben keinen Bezug mehr dazu.
00:22:02
Speaker
Die waren schon immer irgendwo da, wo sie dann ein bisschen mehr auch verdient haben und dann kannst du ja nur solche Aussagen treffen wie, ja, 20, 30, 40 oder 50 Euro im Monat, das muss sich dann ein Mensch leisten können, der sich auch ein Auto leistet.
00:22:15
Speaker
Ja, alles klar.
00:22:18
Speaker
Oder ich weiß nicht mehr, wo doch die Preise so hochgegangen sind im Supermarkt, wo ich weiß gar nicht mehr, wer das sagte.
00:22:24
Speaker
Ja, ich weiß gar nicht mehr, was ein Paket Butter kostet.
00:22:30
Speaker
Aber wie willst du politisch korrekt bleiben, wenn die Politik nicht korrekt ist?
00:22:37
Speaker
Weißt du, also irgendwann platzt einem einfach der Arsch.
00:22:41
Speaker
Das ist leider so, ja.
00:22:43
Speaker
Ich warte da nur drauf, ich warte da wirklich nur drauf, aber ich glaube, dafür sind die Deutschen noch einfach zu feige und zu, ich muss in meiner Reihe stehen bleiben.
00:22:50
Speaker
Was verstehst du jetzt darunter, sind die Deutschen zu feige?
00:22:53
Speaker
Du meinst, also jetzt kannst du zwischen uns beiden gleich mal richtig eskalieren, aber ich glaube, das glaube ich aber eher nicht, denn...
00:22:59
Speaker
Du willst mir doch nicht wirklich sagen, dass mal da die Alternative zu wählen ein Punkt wäre, um zu sagen, so, jetzt haben wir es den Großen da oben mal gezeigt und jetzt gucken wir mal, wie die das vier Jahre hinkriegen.
00:23:12
Speaker
Hä?
00:23:13
Speaker
Wie kommst du denn jetzt auf die Farbe Blau?
00:23:16
Speaker
Was war denn in deinem Kaffee drin?
00:23:18
Speaker
Ja.
00:23:19
Speaker
Nix, ich hatte heute noch keinen.
00:23:21
Speaker
Ja, dann trink mal wohl einen.
00:23:22
Speaker
Ich hatte jetzt echt gedacht, dass das jetzt von dir sowas kommt.
00:23:25
Speaker
Nein, ich rede von Aufständen.
00:23:27
Speaker
Ich rede von Schreien.
00:23:29
Speaker
Von sowas rede ich.
00:23:30
Speaker
Nicht von Blau.
00:23:32
Speaker
Oh, Tomek.
00:23:33
Speaker
Ja, aber ich glaube, wir müssen uns ja auch mal fetzen.
00:23:36
Speaker
Wir sind so im Hafen-Moment.
00:23:38
Speaker
Nein, auf gar keinen Fall.
00:23:40
Speaker
Aber wie gesagt, da sind wir Deutschen einfach zu.
00:23:42
Speaker
Wir müssen in einer Reihe stehen und auch stehen bleiben.
00:23:47
Speaker
In der Reihe können wir meckern.
00:23:49
Speaker
Wir sind hinter der Wohnungstür.
00:23:51
Speaker
Da nehme ich mich nicht aus.
00:23:52
Speaker
Wir sind hinter der Wohnungstür und in der Haustür, da haben wir eine dicke Fresse.
00:23:55
Speaker
Ja, ja.
00:23:57
Speaker
Aber sagen wir doch mal ehrlich, wo du das ansprichst, wir müssten wieder auf die Straße.
00:24:01
Speaker
Ja, bin ich ganz bei dir.
00:24:03
Speaker
Aber das Problem ist doch, da spreche ich jetzt mal wirklich von mir, wenn mein Nachbar geht, gehe ich auch.
00:24:07
Speaker
Und wenn der nicht geht, gehe ich auch nicht.
00:24:09
Speaker
Und wir haben ja auch keinen, der es mal großartig organisieren würde.
00:24:13
Speaker
Zumal das sowieso alles dann unterbunden werden würde von Polizei und etc.
00:24:19
Speaker
Ach, das glaube ich sehr wohl.
00:24:21
Speaker
Wir haben das Demonstrationsrecht, das ist ein großes Gut, das wird auch eingehalten.
00:24:26
Speaker
Ich habe eher eine andere Befürchtung.
00:24:27
Speaker
Ich glaube, wenn es, gehen wir mal ein Gewerkschaftsverfahren,
00:24:31
Speaker
Eine Gewerkschaft oder sonst jemand, der das wirklich schaffen würde, so eine Großdemo mal zu organisieren, bis die Landwirte hinbekommen haben.
00:24:37
Speaker
Aber wir haben doch gesehen, was dann relativ schnell passiert.
00:24:40
Speaker
Ruckzuck tauchen in dieser Versammlung rechtsradikale Flaggen auf.
00:24:47
Speaker
Und dann fängt die AfD an, das wieder zu instrumentalisieren.
00:24:51
Speaker
Wir hatten das bei der Bauerndemo, dass dann plötzlich auch rechte Strömungen sich diese Demonstrationen zunutze gemacht haben.
00:24:58
Speaker
Und da sehe ich die Problematik viel eher.
00:25:01
Speaker
Ja, wir müssen auf die Straße.
00:25:03
Speaker
Wir müssen unter richtig guten Argumenten sagen, Leute, ihr da im Reichstag, kriegt endlich mal euren Arsch hoch und tut was fürs Volk.
00:25:14
Speaker
Und nicht irgendwie nur...
00:25:17
Speaker
Deswegen finde ich es teilweise schon recht, wenn manche Leute sagen, ja, irgendwie ist das doch alles hier gerade eine Diktatur.
00:25:22
Speaker
Ja, es wird uns vorgesetzt, was wir zu sagen haben.
00:25:25
Speaker
Es wird uns vorgesetzt, was wir teilweise zu denken haben.
00:25:28
Speaker
Und dass da viele dann abgleiten und sagen, jetzt habe ich die Schnauze voll, jetzt zeige ich euch mal, wo der Hammer hängt und wähle dann eine Partei, die ich eigentlich gar nicht wählen sollte.
00:25:35
Speaker
Aber ich tue es trotzdem.
00:25:36
Speaker
Denn
00:25:38
Speaker
Ich glaube, besser wäre es, anstatt Protest zu wählen, wäre es wirklich besser, kollektiv hier in Berlin vom Reichstag oder Brandenburger Tor mal richtig mit 100.000 oder fast 100.000 auf die Straße zu gehen.
00:25:54
Speaker
Ja, genau, ja.
00:25:55
Speaker
Einfach ja.
00:25:56
Speaker
Aber das wird nicht passieren.
00:25:59
Speaker
Ja, wir kriegen ja auch den Klimaschutz nicht hin.
00:26:01
Speaker
Das ist ja so...
00:26:03
Speaker
Ebenfalls werden sie merken, dass man Geld nicht fressen kann.
00:26:04
Speaker
Was wir der jungen Generation hinterlassen, das geht nicht.
00:26:09
Speaker
Wir wollen ja nicht aufs Auto verzichten, siehst du, der Spritpreis muss gedeckelt werden, damit wir weiter fahren können.
00:26:14
Speaker
E-Auto kriegen sie auch nicht geregelt mit einer anständigen Infrastruktur, dass du das Ding geladen bekommst.
00:26:18
Speaker
An die Sachen trauen sie sich auch nicht ran, obwohl das Lustige ist ja, dass viele Experten

Herausforderungen der E-Mobilität und urbane Infrastruktur

00:26:24
Speaker
ja schon viele gute Ideen hatten und haben, wie man das am besten hinkriegt, aber da wird ja nicht drauf gehört.
00:26:30
Speaker
Es geht immer nur um Lobbyisten, es geht immer nur ums Geld und irgendwann werden sie merken, dass man Geld nicht fressen kann.
00:26:38
Speaker
Ich habe bei manchen Leuten, auch aus der Industrie, nicht nur bei den Politikern,
00:26:41
Speaker
habe ich so echt irgendwie das Gefühl, mich betrifft es ja nicht mehr.
00:26:45
Speaker
Und meine Generationen, die nachkommenden Generationen sind mir scheißegal, weil kriege ich ja eh nicht mehr mit, habe ich ja schon ins Klasse gesehen.
00:26:51
Speaker
Ja.
00:26:53
Speaker
Aber da sprichst du echt was an, also gerade die E-Autos und sowas alles.
00:26:57
Speaker
Ich saß auch schon öfters in so einem E-Auto oder so.
00:27:00
Speaker
Die sind ja gar nicht verkehrt an sich.
00:27:03
Speaker
Also ist ja auch alles okay.
00:27:05
Speaker
Aber...
00:27:07
Speaker
ich gucke mir auch voll oft so Dokus an und so ein Scheiß und wenn du dir so ein Scheiß-Auto holst, du hast ja mal immense Probleme, dein Auto dann irgendwie laden zu können.
00:27:19
Speaker
Ob das dann irgendwo wird angezeigt, dass du da irgendwelche Säulen hast, dann sind die da aber gar nicht und wenn die dann da stehen, dann passt das wieder nicht oder sind kaputt oder defekt oder sonst was.
00:27:30
Speaker
Oder es steht ein Benziner auf dem Parkplatz.
00:27:32
Speaker
Oder so.
00:27:33
Speaker
Ähm,
00:27:35
Speaker
Aber da überlege ich mir doch zweimal, ob ich mir so ein Auto kaufe oder so ein Auto kaufe.
00:27:41
Speaker
Also wenn dann mein Akku leer ist von meinem Auto und ich kann es nicht laden, ja was machst du denn da?
00:27:47
Speaker
Da stehst du dann da doof und wenn du wirklich nichts mehr drin hast und du kommst nicht vom Fleck, dann brauchst du da wieder ADAC, dann brauchst du da wieder dies und jenes.
00:27:56
Speaker
Ist doch scheiße, ist doch kacke.
00:27:58
Speaker
Ja, da kannst du nicht immer mit dem Benzin-Kanisser zur nächsten Tanke losen.
00:28:01
Speaker
So!
00:28:01
Speaker
Nee!
00:28:02
Speaker
Bin ich komplett bei dir.
00:28:03
Speaker
Gebe ich dir komplett recht.
00:28:04
Speaker
Da habe ich ja vorhin gesagt, die Infrastruktur passt nicht.
00:28:07
Speaker
Da kommen wir nicht auf die Reihe.
00:28:08
Speaker
Ja, es gab Angebote, wenn du dir ein E-Auto holst, wird dir auch eine Ladesäule vors Haus gestellt.
00:28:14
Speaker
Ähm...
00:28:15
Speaker
Wenn ich hier aus dem Fenster gucke und bin am überlegen, wenn sich da jemand ein E-Auto holt, nee, hier stehen alles Verbrenner und da kommt keiner auf die Idee, sich ein E-Auto zu holen.
00:28:26
Speaker
Ich wollte auch nicht, dass sie dann da irgendwo eine Ladestation hinsetzen würden, weil wir sowieso schon dank der Radwege, die sie ja neu gebaut haben, weil da ist ja auch dieser Konflikt noch hier in der Großstadt, Radfahrer gegen Autofahrer.
00:28:36
Speaker
Und wenn du dann jetzt eben, sind schon einige Parkplätze auch von Anwohnern hier flirten gegangen, wegen der Radweg-Situation.
00:28:43
Speaker
Wenn du jetzt dann noch ankommst und sagst, ja, hier musst du jetzt noch eine Ladesäule hin, ist wieder ein Parkplatz, nur für ein E-Auto.
00:28:47
Speaker
Aber rein theoretisch müsste es ja funktionieren, müsste ja aufgehen.
00:28:50
Speaker
Aber selbst da kommen wir nicht... Wir kriegen viel zu wenig in diesem Land auf die Reihe.
00:28:56
Speaker
Und auch wenn wir gute Ideen haben, dauert es einfach am Ende des Tages noch viel zu lange, bis es umgesetzt wird.
00:29:02
Speaker
Ja.
00:29:02
Speaker
Und war ja gut, da kommt natürlich auch dann der...
00:29:07
Speaker
Fachkräftemangel zum Tragen und dass manche Unternehmen gerade im Bauwesen wahrscheinlich zu wenig oder im Straßenbau zu wenig Mitarbeiter haben.
00:29:14
Speaker
Ich habe das ja hier mit der Baustelle gesehen.
00:29:16
Speaker
Da wird abgesperrt und erst sechs, fast acht Wochen später fangen sie erst mit den Bauarbeiten an, weil sie woanders erst unterwegs waren.
00:29:24
Speaker
Das kommt ja dann auch noch dazu.
00:29:27
Speaker
Und ja, wir müssen irgendwie, ist das alles irgendwie...
00:29:32
Speaker
Wir haben zu viele Baustellen, aber zu wenig Personal.
00:29:36
Speaker
Wenn ich mir teilweise dann, ich weiß gar nicht, wo genau es ist, aber China, Japan, diese Geschichten da, wenn die was anfangen, ey, hör mal, die kommen heute.
00:29:48
Speaker
bereiten da alles vor, dann sind die morgen da und dann hast du es nächste Woche fertig.
00:29:53
Speaker
Also die haben da eine Struktur in ihrem Arbeiten und also da kannst du dir als Deutscher, da kannst du dir nur was abgucken.
00:30:01
Speaker
Und ich weiß gar nicht, warum.
00:30:02
Speaker
Wir sind so festgefahren in so vielen Sachen, ey.
00:30:05
Speaker
Ich finde das so schlimm.
00:30:06
Speaker
Ehrlich.
00:30:07
Speaker
Ich glaube, wir sind satt.
00:30:08
Speaker
Wir sind, ich sag mal, jetzt ein ganz brutales Wohlstandsverwahrlost.
00:30:12
Speaker
Da werde ich jetzt wahrscheinlich für gevierteilt, aber
00:30:18
Speaker
Zur Verteidigung soll ich sagen, ich nehme mich da nicht aus, ich bin auch verwöhnt, gar keine Frage.
00:30:23
Speaker
Und da wird es schwer, sich umzustellen.
00:30:25
Speaker
Aber wir sind an einem Punkt, wo wir es müssen, wenn wir diesen Wohlstand halten wollen, werden wir es umstellen müssen.
00:30:31
Speaker
Und vielleicht auf das eine oder andere verzichten oder vielleicht auch mal sagen, okay, die 500 Meter zum Discounter kann ich auch mal zu Fuß gehen oder den einen Kilometer kann ich auch mal mit dem Fahrrad fahren.
00:30:43
Speaker
Aber wir sind halt bequem geworden und ich glaube, dass andere Länder da auch von der Mentalität her ein bisschen anders ticken.
00:30:54
Speaker
Ja, sowieso, klar.
00:30:56
Speaker
Wie gesagt, wir sind satt.
00:31:01
Speaker
Wir sind einfach satt, glaube ich.
00:31:03
Speaker
Wir sind an einem Punkt angekommen, wo wir uns schön zurücklehnen wollen, aber es irgendwie nicht die Notwendigkeit verstehen.
00:31:13
Speaker
Ja, ich weiß gar nicht.
00:31:16
Speaker
Gab es irgendwann mal noch eine Zeit, wo Deutschland nicht gemeckert hat?
00:31:19
Speaker
Gab es das überhaupt schon mal?
00:31:20
Speaker
Wir meckern immer.
00:31:21
Speaker
Irgendwas ist immer.
00:31:22
Speaker
Wir sind das absolute Mecker-Volk.
00:31:25
Speaker
Wir können irgendwie nicht wirklich genießen.
00:31:27
Speaker
Wobei ich sagen muss, ich bin in den 80ern groß geworden, war ein geiles Jahrzehnt.
00:31:31
Speaker
Das hat Spaß gemacht.
00:31:31
Speaker
Da habe ich, glaube ich, nie so viel gemeckert wie heute.
00:31:33
Speaker
Aber ich glaube, das liegt auch irgendwann am Alter.
00:31:34
Speaker
Irgendwann wirst du... Und ich glaube auch daran, dass das die Reizüberflutung der medialen Berichterstattung

Bürokratische Ineffizienzen und Jobcenter-Frustrationen

00:31:40
Speaker
ist.
00:31:40
Speaker
Früher hast du morgens am Frühstuhstisch gesessen, hast in die Tageszeitung geguckt, hast dann gesagt, guck,
00:31:48
Speaker
Der Karl-August von da hinten ist auch schon tot.
00:31:52
Speaker
Und weißt du, und so was alles.
00:31:53
Speaker
Oder du hast irgendwie ein bisschen Weltpolitik oder Sport gelesen.
00:31:57
Speaker
Das war es dann.
00:31:59
Speaker
Und heute kriegst du an jeder Ecke alles Mögliche.
00:32:03
Speaker
Irgendeiner hat ja immer ein Handy in der Hand.
00:32:06
Speaker
Und fotografiert oder filmt.
00:32:08
Speaker
Du kriegst es im Internet, über Social Media um die Ohren geknallt.
00:32:13
Speaker
Deswegen glaube ich, dass...
00:32:15
Speaker
Und im Moment prasselt so viel Negatives auf uns ein, dass wir einfach irgendwann auch vielleicht sagen, boah, ich hab keinen Bock mehr.
00:32:23
Speaker
Aber wo wir jetzt gerade beim Meckern sind, da hab ich, ich hab hier ja noch eine kleine Story auf Lagern, ne?
00:32:28
Speaker
Halt.
00:32:28
Speaker
Oh, paar Sub.
00:32:29
Speaker
Paar Sub.
00:32:29
Speaker
Hab ich ja einen Termin gekriegt von der Agentur für Arbeit, ne?
00:32:33
Speaker
So.
00:32:34
Speaker
Und irgendwie totales Hin und Her.
00:32:38
Speaker
Ich hab keine Ahnung, ich hatte erst die eine Sachbearbeiterin und
00:32:41
Speaker
Dann habe ich auf einmal da einen anderen Namen gelesen, ist dann jetzt ein Typis gewesen, bei dem ich war und er sagte, ja, nee, ich bin jetzt nur dafür da für Leute, die gerade aus einer längeren Weiterbildung sind und so, ne, so eine Geschichte.
00:32:56
Speaker
Dann hatte ich erst eine andere Sachbearbeiterin, dann wurde die auch gestrichen, jetzt habe ich da einen ganz festen anderen Typen und ach, hin und her, naja.
00:33:02
Speaker
war ich da beim Termin.
00:33:05
Speaker
Und erst mal hat es den, glaube ich, gar nicht interessiert, dass er überhaupt einen Termin hat, beziehungsweise kam gar nicht mehr klar.
00:33:11
Speaker
Warte ich da draußen, ich war auch alleine, alleine habe ich da gewartet und irgendwann kam ein anderer Mitarbeiter und meinte so, ja, bei wem haben Sie denn einen Termin?
00:33:17
Speaker
Ich sage so, hierbei her sowieso.
00:33:19
Speaker
Und er sagte, ja, weiß er denn schon Bescheid?
00:33:20
Speaker
Und ich sage, ja, also es war immer so, hier ist ein Wartebereich und ich wurde wieder reingeholt.
00:33:24
Speaker
Ja, klopfen Sie mal ruhig an und dann, ne, so, ja, ich klopfe an.
00:33:28
Speaker
Er ruft mich rein, ich sage, ja, darf ich schon mal reinkommen vielleicht?
00:33:31
Speaker
Und dann sehe ich schon diesen Mann in diesem Büro und ich sage dir, du hast gar keinen Tisch mehr gesehen.
00:33:41
Speaker
So unordentlich war das, wo ich mir schon dachte, Bruder Jakob, du bist hier gerade jemand, du hast hier also, weiß ich nicht, ob das so richtig ist, aber naja.
00:33:50
Speaker
Jeder hatte immer so eine kreative Phase.
00:33:53
Speaker
Ja, und dann habe ich mich da so hingesetzt.
00:33:55
Speaker
Die hat bei mir nie aufgehört.
00:33:56
Speaker
Ja, und dann habe ich mich da so hingesetzt.
00:33:58
Speaker
Ey, alter Vater.
00:34:00
Speaker
Und dann steht da eine Kaffeetasse, die hätte Hauptprotagonist bei Harz und Herzlich sein können.
00:34:06
Speaker
Alter, sowas Verschmandetes habe ich noch nie gesehen.
00:34:09
Speaker
Ich glaube, die stand da schon, seitdem er da arbeitet.
00:34:11
Speaker
Ich weiß nicht.
00:34:12
Speaker
Also die würde auch quasi schon alleine vom Tisch laufen.
00:34:15
Speaker
Ja, die arme Maus, ey, wirklich.
00:34:19
Speaker
Ja, und dann war da halt der Termin und dann hat er sich erstmal kurz mal eine Akte angeguckt und meinte, also hat so vor sich her die vorgelesen etwas lauter, bla bla bla bla, also hat zwei verschiedene Begriffe genannt von irgendeinem Kurs und dann SAP.
00:34:36
Speaker
Ja, als Social Media Managerin.
00:34:39
Speaker
Und ich so, hä, was haben Sie da jetzt gerade vorgelesen?
00:34:42
Speaker
Ja, so und so und so.
00:34:43
Speaker
Ich sage, ähm, nee.
00:34:45
Speaker
Also ich mache gerade den E-Commerce Manager und nicht den Social Media Manager, obwohl ich den gerne machen wollen würde.
00:34:51
Speaker
Also wenn Sie dann noch Kapazitäten haben.
00:34:53
Speaker
Hier bin ich.
00:34:55
Speaker
Und mit SAP, also das habe ich in meinem ganzen Kurs noch nicht einmal gesehen.
00:34:59
Speaker
Da gibt es also gar nichts, ne?
00:35:01
Speaker
Du musst dich ja direkt an dich denken.
00:35:03
Speaker
Ja, ja.
00:35:04
Speaker
Und da war er erst ein bisschen verdutzt und meinte dann so, ja, ja, das ist bestimmt irgendwie was, so eine allgemeine Weiterbildungsbezeichnung.
00:35:13
Speaker
Ich denke mir so, das hat nichts mit allgemeiner Bezeichnung zu tun, weil Social Media Manager und E-Commerce Manager, das sind schon ein bisschen, also kann man miteinander verknüpfen, aber so dachte ich mir, okay, da weiß schon wieder der eine nicht, was der andere macht.
00:35:27
Speaker
Irgendwas ist da eingetragen.
00:35:28
Speaker
Ich denke mir, scheißegal, Hauptsache, ich bin ja jetzt bald fertig.
00:35:32
Speaker
Ich habe noch gute drei Wochen und dann sage ich Adieu.
00:35:35
Speaker
Und ja, dann haben wir so ein bisschen...
00:36:00
Speaker
Na gut, da kannst du ihnen jetzt keinen Strick draus drehen, sondern das ist ja dann etwas, dass die Kommune kein Geld hat oder der will... Ja, aber es ist so ein allgemeines, es ist einfach nicht nur vom Optischen, auch vom Denken her, siehst du einfach, wie unnormal festgefahren und altmodisch die sind.
00:36:14
Speaker
Aber naja, dann haben wir das da alles ausgefüllt und so und haben dann versucht, Jobs für mich zu finden.
00:36:24
Speaker
Ja, hat natürlich richtig gut geklappt, nämlich gar nicht.
00:36:29
Speaker
Kannst du von der Argo oder vom Joss Center, glaube ich, derzeit nicht erwarten.
00:36:31
Speaker
Ich habe das gleiche Erlebnis auch gerade gehabt, aber erzähl mal weiter.
00:36:35
Speaker
Weil gerade so diese ganzen digitalen Sachen, das existiert ja für die gar nicht.
00:36:40
Speaker
Ich weiß sogar nicht, wie die mir das erlauben konnte, dass ich das mache.
00:36:44
Speaker
Weil die sind ja wirklich so lieber was Handfestes, weil diese ganze digitale Scheiße und so und IT, das ist ja, wie kann man nur so ungefähr.
00:36:54
Speaker
Dass aber die Richtung genau dahin geht, das checken die gar nicht.
00:36:58
Speaker
Naja, und dann hat er da irgendwie noch, vor allem, da war ich ja richtig traurig, habe ich mich ja richtig vorbereitet, habe ich meinen Lebenslauf ausgedruckt, die ganzen 407.050 Zertifikate, die ich hier gemacht habe, habe ich schon mal alle ausgedruckt und auch schon das Konzept, was ich bisher geschrieben habe, habe ich so weit ausgedruckt, dass er einfach mal gucken kann, ey, was macht die da überhaupt, dass er so ein Gefühl dafür bekommt.
00:37:20
Speaker
Habe ich ihm dann erklärt, auf einmal kriegt er auf seinem privaten Handy dann Anruf, hat er mich einfach unterbrochen?
00:37:25
Speaker
Also einfach random drangegangen, hat dann da mit dem Typen geschmackt, hat dann aufgelegt und ist dann gar nicht auf mein Gespräch wieder drauf eingegangen und hat dann da wieder auf sein Bildschirm geguckt und ja, und dann haben wir ja hier noch das und das und tipp, tipp, tipp, tipp und ich denke mir, du Penner, also weiß ich nicht und dann irgendwann ist er dann zu dem Entschluss gekommen, dass es ja noch jemand anderes gibt, der für solche Dinge wohl, der das dann eher hinkriegt, hat den dann irgendwie angerufen und
00:37:55
Speaker
Und dann soll ich da jetzt nächsten Monat wieder kurz vor meiner Prüfung nochmal hinlackeln, weil der ist ja dann vor Ort und dann hätten wir einen Termin zudreht.
00:38:02
Speaker
Ich komme mir vor, also wie so eine schwer vermittelbare, weil die da einfach nichts von weg haben.
00:38:09
Speaker
Aber ich kann mir das auch gut vorstellen, dass diese ganzen großen Firmen gar keinen Bock haben, mit der Agentur für Arbeit zusammenzuarbeiten, gerade in diesen IT-Berufen, weil die genau wissen, was da für Hampelmänner sind.
00:38:21
Speaker
Ja, das war auch schon wieder, also Zeitverschwendung as fuck, also wirklich.
00:38:26
Speaker
Und weißt du, ich check das voll, wenn da Menschen sind, die da einfach hingehen und sagen, mach was du willst und so mit dieser Mentalität und Einstellung.
00:38:35
Speaker
verstehe ich, dass sie das einfach nur runterrattern.
00:38:37
Speaker
Aber wenn du da jemanden hast, mir ist das bewusst, dass wenn ich da hingehe, dass ich da nicht beim ersten Termin mit meinem Wunschjob rauskomme, dass ich selber auch was dafür machen muss, müssen wir nicht drüber reden.
00:38:48
Speaker
Aber wenn du da jemanden hast, der Bock hat, der dir zeigt, ey hier, pass auf, ich habe mich hier vorbereitet und das mache ich und das will ich, ne,
00:38:56
Speaker
dann red doch nicht mit mir, als wäre ich eine Schwerbehinderte.
00:38:59
Speaker
Also ehrlich, hasse ich sowas wie die Pest, wenn du nicht gehört wirst, wenn du nicht wahrgenommen wirst und nicht ernst genommen wirst, flippe ich aus.
00:39:06
Speaker
Also finde ich ganz schlimm sowas.
00:39:08
Speaker
Warum sind diese Menschen so?
00:39:10
Speaker
Also ich habe mir wirklich vorgenommen, ich bewerte mich da, wirklich, um dem dann mal zu zeigen, wie man denn mit Menschen umgeht.
00:39:16
Speaker
Sag mal, geht es noch oder was?
00:39:18
Speaker
Riecht mich richtig auf die Scheiße.
00:39:20
Speaker
Ich bin ja ganz bei dir.
00:39:21
Speaker
Ich glaube, dass auf den Jobcentern in diesem Land irgendwo, du hast das Beispiel ja live erlebt, die nicht ammunitioniert sind und denen das auch irgendwie scheißegal ist, ob die Leute in Arbeit kommen oder nicht.
00:39:35
Speaker
Die warten vielleicht einfach nur darauf, dass sie dich sanktionieren können, weil irgendwann sagst, da gehe ich nicht wieder hin, bringt mir ja nichts der Termin.
00:39:41
Speaker
Zack, sanktioniert.
00:39:42
Speaker
Das ist jetzt eine pure Unterstellung, aber dass sie da hinarbeiten,
00:39:45
Speaker
Wir müssen die so demotivieren, dass sie zu den Terminen nicht kommen, damit wir sie sanktionieren können und somit Geld sparen können.
00:39:50
Speaker
Das ist eine wilde Theorie, aber klingt fast so.
00:39:53
Speaker
Aber meine Sachbearbeiterin hier, ich habe jetzt auch wieder eine neue, das war auch da ein Spaß.
00:40:00
Speaker
Die hat sich zwar Notizen gemacht, die hat sich das auch angehört, was ich da für eine Weiterbildung gemacht habe.
00:40:04
Speaker
Ich habe ihr auch gesagt, SAP nehmen Sie das, das Zertifikat können Sie nehmen und...
00:40:08
Speaker
Zwar bestanden, auch mit Auszeichnungen, so wie es da draufsteht, aber das ist nichts wert.
00:40:12
Speaker
Also mit Auszeichnungen bestanden, aber von Tut und Blasen keine Ahnung ist.
00:40:14
Speaker
Also wenn ich mich jetzt irgendwo bewerben würde, wo SAP gefragt ist und mit dem Zertifikat wäre das fast Betrug und eine Vorspielung falscher Tatsachen.
00:40:22
Speaker
So, Punkt.
00:40:24
Speaker
Dann hat die sich auch ein paar Notizen gemacht und meinte dann, ja, sie guckt sich dann nachmittags das mal an und schaut mal, was da so für mich aussuchen kann.
00:40:31
Speaker
Habe ich am nächsten Tag auch ein Jobangebot gekriegt, bei einer Druckerei, im Kundenservice.
00:40:36
Speaker
Oh.
00:40:38
Speaker
Kundenbetreuung, weil ich habe die Dame ja im Grunde gequatscht.
00:40:41
Speaker
Man wird mir ja recht geben, wenn ich eins kann, dann quatschen und reden.
00:40:46
Speaker
Das habe ich da auch getan.
00:40:48
Speaker
Und da kamen die dann wirklich auf die Idee, vor allem Englischkenntnisse sind gebraucht, dann stressresistent, strukturiertes Arbeiten, ich und strukturiert.
00:41:00
Speaker
Also wenn ich...
00:41:03
Speaker
Ich bin ein kreativer Mensch und genauso strukturiert ist auch mein Leben.
00:41:05
Speaker
Klappt immer irgendwie, aber manchmal ja, manchmal nein.
00:41:09
Speaker
Ist halt so.
00:41:13
Speaker
Dann kriegst du da so einen Job für einen Kundenservice, Kundensupport.
00:41:17
Speaker
Sie betreuen die Kunden vom ersten Kontakt bis hin zum fertigen Produkt.
00:41:23
Speaker
Ja genau, ich.
00:41:25
Speaker
Wenn mir da ein Kunde blut kommt, weil die Leute in der Druckerei Scheiße gebaut haben und ich krieg's dann ab, dann kann ich dir sagen, ist der Kunde der längsten Zeit Kunde bei dieser Druckerei gewesen.
00:41:34
Speaker
Ich bin mal auf die Idee gekommen.
00:41:36
Speaker
Da habe ich dann auch zum Schluss auch gesagt, die hat mir echt wunderbar zugehört.
00:41:38
Speaker
Entweder habe ich wirklich zu viel geredet, dass die wirklich overloaded war.
00:41:42
Speaker
Am Ende sagte sie, ja, dann sehen wir uns in acht Wochen ja wieder.
00:41:44
Speaker
Aber was halten Sie denn davon, wenn wir das per Video machen?
00:41:47
Speaker
Das halte ich eine ganze Menge von.
00:41:49
Speaker
Finde ich richtig gut.
00:41:50
Speaker
Und da komme ich dann zu einem Punkt,
00:41:53
Speaker
Wo ich dann jetzt gerade noch was sagen muss, also wie einfach wird es denn einem auch noch gemacht und dann gibt es wirklich nur Leute, die die Termine nicht wahrnehmen.
00:42:01
Speaker
Ey, einfacher geht es doch schon gar nicht mehr.
00:42:03
Speaker
Ich meine, ist es denn zu viel verlangt, wenn man einen Termin hat, da auch gerade mal hinzufahren?
00:42:08
Speaker
Ich meine, gut, es gibt Leute, ich glaube, du gehörst dazu, die dann fast eine Anreise haben, wo du schon Stulle und Kaffee mitnehmen musst, weil sonst war Hungerstor auf dem Weg zur Arge.
00:42:17
Speaker
Aber ich habe es relativ leicht, ich kann mit dem Fahrrad da hinfahren, mit 10 Minuten da.
00:42:22
Speaker
Und hier in Berlin sowieso, also du kannst die Jobcenter hier in Berlin eigentlich sehr gut erreichen, glaube ich.
00:42:28
Speaker
Mag sein, dass vielleicht der eine oder andere nicht so gut ist, aber dann kannst du immer noch sagen, komm, mach mal per Video.
00:42:35
Speaker
Also leichter geht es doch schon gar nicht mehr.
00:42:36
Speaker
Und trotzdem versemmelt es immer noch Leute.
00:42:38
Speaker
Und dann bin ich der Meinung, ja, dann kannst du auch sanktionieren.
00:42:41
Speaker
Und meinetwegen auch komplett.
00:42:43
Speaker
Denn wer wirklich einen Job haben will und aus diesem Bezug wieder raus will, der nimmt jeden Termin wahr, den er kriegen kann.
00:42:50
Speaker
Wenn man natürlich an so jemanden gerät wie du, an so jemanden, der sich überhaupt keinen Kopf über seinen Kunden macht,
00:42:57
Speaker
dann kann das nicht funktionieren.
00:42:58
Speaker
Weil auf der anderen Seite wird von uns Jobsuchenden ja auch erwartet, wir sollen uns mit dem Unternehmen auseinandersetzen, wo wir uns bewerben, damit wir in einem Vorstellungsgespräch auch wissen, was die da machen, was ja auch eine Selbstverständlichkeit eigentlich ist.
00:43:10
Speaker
Ja, natürlich.
00:43:11
Speaker
Hä?
00:43:12
Speaker
Klar.
00:43:14
Speaker
Also ich muss wirklich gestehen, ich weiß das nicht.
00:43:16
Speaker
Ich weiß nicht, wie Menschen klarkommen.
00:43:18
Speaker
Also klar kannst du klarkommen mit Bürgergeld.
00:43:21
Speaker
Logisch.
00:43:22
Speaker
Kannst du.
00:43:23
Speaker
Aber ich sag dir ganz ehrlich, ich will damit nicht klarkommen.
00:43:26
Speaker
Ey, wo ich jetzt meinen letzten Job hatte... Nein, aber ich hab da so diesen harten Vergleich.
00:43:32
Speaker
Also mein letzter Beruf, da hab ich jetzt keine Millionen verdient.
00:43:35
Speaker
Aber ich bin sehr, sehr gut klargekommen.
00:43:37
Speaker
Ich bin einkaufen gegangen und hab einfach in den Wagen gepackt.
00:43:40
Speaker
So, ne?
00:43:40
Speaker
Peng.
00:43:41
Speaker
Und als das von jetzt auf gleich dann so wegfiel und ich gesehen habe, ja Junge, mir haben einfach fast 1000 Euro gefehlt.
00:43:49
Speaker
Und ich denk mir, pfff.
00:43:50
Speaker
Aber es ist eine coole Lebenserfahrung, da lernst du mal mit Geld umzugehen.

Berufliche Erfüllung und Arbeitszufriedenheit

00:43:53
Speaker
Ja, schon, schon, habe mich aber auch in eine Situation gebracht, die ich jetzt nicht unbedingt bräuchte, weißt du ja, selber auch, so.
00:44:02
Speaker
Weiß ich nicht, muss ich nicht haben, also ich meine, klar hätte ich jetzt auch sagen können, ich mache die Weiterbildung nicht und setze mich wieder irgendwo an eine Kasse und habe dann aber Arbeit, aber erfüllt mich das?
00:44:11
Speaker
Nö.
00:44:11
Speaker
Also ich check das schon, wenn Menschen sagen, okay, pass auf, ich habe jetzt hier ein Jahr Lücke in meinem Lebenslauf, aber die habe ich gefüllt mit, ich habe mich da weitergebildet, ich habe komplett woanders neu gestartet, weil ich sehe es bei mir selber, ich habe zwei Ausbildungen, habe ich, ich will nicht sagen verschwendet, aber ich habe es halt gemacht und sie sind für mich...
00:44:32
Speaker
für mein Privatleben nicht mehr umsetzbar.
00:44:36
Speaker
Das ist einfach so.
00:44:38
Speaker
Und was machst du dann?
00:44:40
Speaker
Willst du unglücklich jeden Tag abends vor deinem Kind stehen und dir die Tränen wegkneifen, weil du dir denkst, scheiße Alter, wie gehst du morgen auf die Spätschicht
00:44:51
Speaker
Oder wie gehst du Samstag arbeiten, damit du deinem Chef in den Arsch kriechen kannst, aber dein Kind steht vor dir und sagt, Mama, wann bist du mal wieder zu Hause?
00:44:59
Speaker
Und du dein Kind wirklich von, von, von rumreichst, damit du arbeiten gehen kannst.
00:45:04
Speaker
Das ist es nicht.
00:45:05
Speaker
Also für mich ist es das nicht.
00:45:06
Speaker
Und das wird es auch nie wieder sein.
00:45:08
Speaker
Nicht mit.
00:45:10
Speaker
100 pro und deswegen, ich bin jetzt auch ein Jahr arbeitslos, ja, aber ich habe das gefüllt mit von A bis, weißt du?
00:45:17
Speaker
Und das sind so Sachen, das ist also völlig legitim für mich und wenn du nochmal eine neue Ausbildung startest, ja, dann machst du das mit 40 und jetzt, was dann?
00:45:27
Speaker
Aber du hast doch noch Jahre vor dir und wenn du dann deinen Traumjob hast,
00:45:31
Speaker
Ja, was willst du denn da, also da spricht für mich gar nichts dagegen, absolut nicht.
00:45:36
Speaker
Aber es gibt halt Menschen, wirklich, die sagen, nö, gar keinen Bock, Alter.
00:45:39
Speaker
Und das check ich nicht.
00:45:41
Speaker
Und dann am 15. oder am 10. schon kein Geld mehr haben.
00:45:43
Speaker
Ja, Bruder.
00:45:45
Speaker
Ja, bin ich ganz bei dir.
00:45:47
Speaker
Aber ich bin ja auch ein Vertreter dessen, der sagt, es gibt eigentlich nichts Schlimmeres.
00:45:52
Speaker
Und das gilt auch für einen Arbeitgeber.
00:45:56
Speaker
Wenn seine Arbeitnehmer sonntags abends sagen, ich muss mal um wieder in dieses scheiß Büro und ich habe da gar keinen Bock zu.
00:46:02
Speaker
Und wenn Arbeit unglücklich macht und dann macht Arbeit irgendwann auch krank, dann können sich Arbeitgeber...
00:46:10
Speaker
noch so sehr hinstellen und eine Work-Life-Balance schaffen mit Kicker, mit was weiß ich nicht alles.
00:46:15
Speaker
Wenn du mit deiner Arbeit, die du machst, nicht zufrieden bist und sie dich nicht ausfüllt und du dadurch für dich selbst unzufrieden wirst, für das andere Merken, mit dem kannst du ja gar nichts mehr anfangen, der ist ja nur noch schlecht gelaunt, dann musst du darüber nachdenken, ob du deinen Job wechselst.
00:46:31
Speaker
Und das ist auch legitim, denn es ist dein Leben.
00:46:34
Speaker
Du musst aus deinem Leben irgendetwas machen.
00:46:36
Speaker
Natürlich, wenn du in einer Partnerschaft bist, musst du immer gucken,
00:46:40
Speaker
Du hast ja auch eine gewisse Verantwortung und, und, und, gar keine Frage.
00:46:44
Speaker
Aber diese Verantwortung, ja, was bringt es, wenn du diese Verantwortung übernimmst, aber du bist permanent schlecht gelaunt und fängst dann vielleicht irgendwann im schlimmsten Fall, wenn du dazu neigst, dann an,
00:46:58
Speaker
dass dann die Bierkisten, erst waren es nur eine vereinzelte Bierflasche, jetzt sind es mittlerweile Bierkisten oder sowas, keine Ahnung.
00:47:04
Speaker
Wenn du dahin kommst, weil dich das alles nicht mehr ausfüllt und unzufrieden macht, weil du irgendwann mal falsch abgebogen bist und eine falsche Entscheidung getroffen hast und die jetzt irgendwie nicht wieder rückgängig machen kannst und das ist auch etwas,
00:47:18
Speaker
Ja, das ist für mich auch im Prinzip Work-Life-Balance, dass man auch da guckt, dass man gut sagt, aber da spielt ja auch schon der Arbeitsmarkt nicht mit, weil die Recruiter, wenn du dich irgendwo bewirbst, die schmeißen ja Leute in ein Büro oder in ein Unternehmen.
00:47:30
Speaker
Hauptsache, das, was im Lebenslauf oder im Werbungsschreiben überhaupt steht, passt irgendwie zu dem, was das Unternehmen sucht.
00:47:37
Speaker
Ob die Menschen zusammenarbeiten können oder zusammenpassen, wird ja auch nicht nachgeguckt.
00:47:41
Speaker
Und ja,
00:47:43
Speaker
Das ist alles im Moment irgendwie, ich bin ja Vertreter dessen, weißt du ja, habe ja schon öfter gesagt, weniger ist manchmal mehr.
00:47:49
Speaker
Und ich glaube, da sollten wir auch wieder hinkommen.
00:47:51
Speaker
Dass wir wirklich mal gepflegt durchatmen und gucken, brauchen wir das alles so extrem?
00:47:59
Speaker
Oder ist weniger manchmal vielleicht doch mehr und vielleicht ist weniger auch manchmal wirklich effektiver?
00:48:05
Speaker
als permanent.
00:48:07
Speaker
Du kriegst das in deiner Weiterbildung ja auch gerade mit.
00:48:10
Speaker
Du kannst ja bis zum Erbrechen alles analysieren und raussuchen und, und, und.
00:48:19
Speaker
Puh.
00:48:20
Speaker
Die Umsetzung sieht immer anders aus.
00:48:22
Speaker
Du kannst alles ausrechnen, alles ausrechnen mit irgendeiner Formel, bla bla bla, aber wie es dann wirklich, ja genau, richtig.
00:48:31
Speaker
Für mich ist das auch immer, oder es war schon immer so, wenn ich mir Arbeit gesucht habe, auch heute.
00:48:36
Speaker
Klar hat man so einen gewissen Rahmen, wo man sagt, okay, das muss ich schon verdienen, weil sonst kannst du auch bei Bürgergeld bleiben, so ungefähr.
00:48:43
Speaker
Aber für mich war wirklich nie das Geld der ausschlaggebende Grund, irgendwo anzufangen.
00:48:48
Speaker
Ich gucke mir immer an, was macht die Firma, wer ist die Firma.
00:48:52
Speaker
Ich gucke mir ganz viele Bewertungen dann an im Internet.
00:48:56
Speaker
Für mich ist wirklich das, wie ist dieses Unternehmen?
00:49:00
Speaker
Wie kann ich mich dabei fühlen?
00:49:02
Speaker
Was kann ich machen?
00:49:03
Speaker
Was darf ich machen?
00:49:04
Speaker
So.
00:49:05
Speaker
Und das Geld ist dann natürlich ein super geiler Bonus.
00:49:07
Speaker
Das ist ganz klar, logisch.
00:49:10
Speaker
Aber in dem Moment bist du doch eine motivierte Arbeitskraft für jeden Arbeitgeber.
00:49:17
Speaker
Das bin ich.
00:49:19
Speaker
Vielleicht hört mich ja jemand.
00:49:21
Speaker
Ich habe Bock zu arbeiten.
00:49:22
Speaker
Oh mein Gott.
00:49:23
Speaker
Jetzt habe ich vor lauter Freude alles umgeworfen hier.
00:49:27
Speaker
Meine Güte.
00:49:29
Speaker
Ganz nervös werde ich hier.
00:49:31
Speaker
Also klar, ich habe voll Bock, was zu starten.
00:49:35
Speaker
Aber ich muss mich mit der Firma identifizieren können.
00:49:38
Speaker
Ich finde das manchmal so geil.
00:49:39
Speaker
Und es ist aber auch zu wenig, viel zu wenig, wenn ich Stellenanzeigen lese, die so richtig diese Sprache von den Leuten von heute haben.
00:49:47
Speaker
Das packt mich sofort, weißt du?
00:49:48
Speaker
Ja, weil, nee, wirklich, Tomek, weil alles.
00:49:51
Speaker
Ich kann jetzt 15 Stellenanzeigen raussuchen und ich schwöre dir, das Einzige, was die verändert haben im Text, ist Unternehmensname und, ja, das war es dann, glaube ich, auch schon wieder.
00:50:04
Speaker
Es ist doch, du liest eine Anzeige und es ist immer dasselbe.
00:50:07
Speaker
Es ist immer dasselbe.
00:50:09
Speaker
Ob das die Benefits sind, ob das... Der Obstkorb.
00:50:12
Speaker
Ja, der Obstkorb, der ist ganz wichtig.
00:50:14
Speaker
Logisch.
00:50:17
Speaker
Armutszeugnis-Scheiße, wirklich.
00:50:19
Speaker
Ehrlich.
00:50:20
Speaker
Da sollten die mal...
00:50:21
Speaker
Das ist doch auch das Lustige.
00:50:24
Speaker
Das finde ich auch so paradox.
00:50:26
Speaker
Du als Arbeitssuchender solltest es tunig sein lassen, dann Lebenslauf mit KI zu schreiben, während aber die Unternehmen dich a mit KI aussortieren und ihre Stellenausschreibung mit KI schreiben.
00:50:35
Speaker
Und jetzt richtig paradox wird es, wenn in der Stellenausschreibung dann sogar noch drinsteht, ja, KI-Kenntnisse wären schon von Vorteil.
00:50:42
Speaker
Gut, aber ich habe KI-Kenntnisse, diese Bewerbung wurde mit KI geschrieben, zack, aussortiert.
00:50:47
Speaker
Ja, das... Was soll ich sagen?
00:50:53
Speaker
Also, wenn ich wüsste, wonach die wirklich suchen und
00:50:59
Speaker
Ich habe mich jetzt auch auf, am Wochenende habe ich mich jetzt auch auf ein paar Stellen beworben.
00:51:04
Speaker
Ich habe auch glücklicherweise ein paar hier gefunden aus meinem Dörfchen.
00:51:07
Speaker
Wow, surprise.
00:51:09
Speaker
Was ja dann auch wieder so ein Ding ist.
00:51:10
Speaker
Die richtig coolen Firmen, wo du dir denkst, boah, ja, Mann.
00:51:13
Speaker
Ey, das würde wirklich passen wie Arsch auf einmal.
00:51:15
Speaker
Wirklich.
00:51:15
Speaker
Ja, die sind dann aber 200 Kilometer weit entfernt so ungefähr.
00:51:18
Speaker
Weißt du?
00:51:19
Speaker
Das ist, es ist einfach, entweder wohnt man falsch.
00:51:24
Speaker
Ja, oder der Rest ist Arschritze.
00:51:27
Speaker
Also es ist wirklich...
00:51:29
Speaker
Ich glaube, das ist eine Chance aus allem momentan.
00:51:31
Speaker
Und ich glaube, dass die Unternehmen teilweise auch, was ich so festgestellt habe bei der Jobsuche, sie suchen die Eierlegende, wollen nicht sauber.
00:51:38
Speaker
Die schreiben zwar teilweise rein, weil ich wäre ja Quereinsteiger mit meinem bunten Lebenslauf.
00:51:45
Speaker
Aber ja, die suchen die Eiligen, Wollmichsau, 25 Jahre alt, 40 Jahre Berufserfahrung, KI-Kenntnisse.
00:51:54
Speaker
Dann buchhalterisch sollst du perfekt sein, keine Ahnung.
00:51:56
Speaker
Also es ist, sie suchen, ich weiß nicht, was sie suchen.
00:51:59
Speaker
Aber und ich glaube auch dadurch kommt auch unser Fachkräftemangel, weil die Leute sind da.
00:52:06
Speaker
Nur die Recruiter finden sie nicht, weil sie viel zu spezifisch und viel zu ins kleinste Detail suchen und dann eben halt nicht finden.

Missverständnisse und Kommunikationslücken in der Gesellschaft

00:52:16
Speaker
Und ja, wenn du Ü50 bist, dann bist du sowieso schon fast weg vom Fenster, dann hast du es ja doppelt schwer, obwohl du einiges an Wissen mitbringst.
00:52:22
Speaker
Aber da ist ja auch wieder so ein Punkt, da könnten wir jetzt auch noch eine Stunde drüber reden.
00:52:26
Speaker
Wir leben ja immer mehr in einer theoretischen Welt, weil
00:52:30
Speaker
Die Leute, die noch wissen, wie es praktisch funktioniert, die werden ja immer weniger.
00:52:35
Speaker
Und die, die jetzt nachrücken, sind ja theoretisch ausgebildet worden, also mehr was die Theorie angeht.
00:52:39
Speaker
Und da kommen wir dann hin, dass diese Theorie in die Unternehmen gelangt und dann stellt man plötzlich fest, ja, funktioniert so ja irgendwie gar nicht, aber wer sagt uns denn jetzt, wie es praktisch denn wirklich funktioniert?
00:52:51
Speaker
Ist ja keiner mehr da, haben wir ja rausgeschmissen.
00:52:54
Speaker
oder ist da mittlerweile schon sonst wo.
00:52:58
Speaker
Das wirkt noch ganz fürchterlich kippen, wenn wir nicht merken, dass die Welt nicht Theorie ist, sondern da ist eine ganze Menge Praxis.
00:53:05
Speaker
Ja.
00:53:10
Speaker
Was soll ich dir dazu sagen?
00:53:14
Speaker
Eigentlich sagt man ja, es kann nicht schleuer werden und es kann nur bergauf gehen, aber das bezweifle ich hart.
00:53:19
Speaker
Das Problem ist, wir sind noch nicht ganz unten und wir haben es auch noch nicht verstanden.
00:53:23
Speaker
Und das Problem ist, wir haben auch keinen, der uns sagt und uns mal deutlich vor den Latz knallt mit deutlichen Worten, wie es im Moment aussieht.
00:53:35
Speaker
Und es wird immer noch um den heißen Brei rumgeredet und man versucht hier, man versucht da, aber man macht das im stillen Kämmerlein vor sich hin und nimmt das Volk nicht mit.
00:53:46
Speaker
Das hatten wir vorhin schon vor 20 Minuten.
00:53:49
Speaker
Und das ist der große Punkt.
00:53:52
Speaker
Ich glaube, dieses Volk, diese Gesellschaft würde wieder ein bisschen zufriedener werden, wenn man ihm sagen würde, pass mal auf, uns geht es im Moment gerade nicht gut und wir brauchen eure Unterstützung, denn nur mit euch kriegen wir den Arsch wieder hoch.
00:54:04
Speaker
Ja, dieser eine Satz, Alter, das wird so viel verändern.
00:54:08
Speaker
Wirklich.
00:54:09
Speaker
Weil, auch ich würde mich da angesprochen dann fühlen.
00:54:12
Speaker
Ich wüsste nicht, was ich jetzt gerade in diesem Zeitraum dann da irgendwie Unterstützendes machen könnte.
00:54:18
Speaker
Aber, ähm, das wäre ganz anders.
00:54:20
Speaker
Das wäre ganz anders.
00:54:21
Speaker
Die Einstellung in Deutschland wäre ganz anders, wirklich.
00:54:24
Speaker
Es ist, ja, Communication is key, ne?
00:54:27
Speaker
Also, da kommst du nicht drum rum.
00:54:30
Speaker
Auch als, ähm,
00:54:32
Speaker
Als Merzilein.
00:54:33
Speaker
Vielleicht sollte er da mal einen Kurs... Herr Merz, schönen guten Tag.
00:54:38
Speaker
Mein Name ist... Ich schlage Ihnen doch einfach mal vor.
00:54:43
Speaker
Was halten Sie davon?
00:54:43
Speaker
So einen kleinen Kurs?
00:54:46
Speaker
Freundschaftspreis für Sie 15.000 Euro.
00:54:49
Speaker
Einfach mal.
00:54:51
Speaker
Stunde.
00:54:51
Speaker
Genau, danke.
00:54:55
Speaker
Und dann unterhalten wir uns einfach mal so eine Woche lang und dann können Sie auch zum Folgespräch.
00:55:00
Speaker
Da bin ich mir sogar sehr sicher.
00:55:01
Speaker
Da habe ich noch so ein, zwei Kandidaten, die würde ich einfach mit ins Boot holen und dann funktioniert das auch wieder.
00:55:07
Speaker
Sag doch mal auf diesem komischen Sender, ich glaube mit diesen drei Buchstaben.
00:55:10
Speaker
Das eine ist ein R, das andere ein T und das andere ein L. Die hatten mal so eine Sendung Boss Undercover.
00:55:17
Speaker
Ja.
00:55:17
Speaker
Jau, jau, jau, jau, jau.
00:55:19
Speaker
Ich denke, man sollte mal vielleicht so einen Politiker wirklich, ist ja machbar, so schminken, dass ihn keiner erkennt und dann müsste man ihn mal 14 Tage ins wahre Leben schmeißen.
00:55:30
Speaker
Ich mache mit dir jede Wette.
00:55:32
Speaker
Nach drei Tagen ist er beim Arzt und lässt sich krankschreiben.
00:55:35
Speaker
Aber ich weiß nicht, ob du den März so ummodeln kannst, dass der nicht vom... Weißt du, wie... Du kennst doch den Film, also den neuen Film S. Nein, den kenn ich nicht.
00:55:48
Speaker
Och Gott, ey, mit wem unterhalte ich mich hier eigentlich jedes Mal?
00:55:52
Speaker
Wie, du kennst den Film nicht?
00:55:53
Speaker
Ich lese solche Filme nicht.
00:55:55
Speaker
So was lese ich lieber als Buch, Stephen King.
00:55:58
Speaker
Aber ich brauche solche Filme nicht.
00:56:02
Speaker
Ist nicht meins.
00:56:03
Speaker
Entschuldigung.
00:56:04
Speaker
Ja, dann musst du das nächste, also google das mal nachher.
00:56:07
Speaker
Google einfach mal S. It.
00:56:09
Speaker
Ja, ich weiß schon, was du sagst.
00:56:10
Speaker
Ich meine, ich habe damals den ersten Film, S, den von Stephen King, den habe ich, glaube ich, mal geguckt.
00:56:17
Speaker
Ja, auf jeden Fall sieht er so aus.
00:56:18
Speaker
Eins zu eins.
00:56:19
Speaker
Also wirklich eins zu eins.
00:56:20
Speaker
Er hätte das spielen können, wirklich.
00:56:22
Speaker
Aber ich, gehen wir mal wieder weg davon, aber ich glaube nicht, dass man den so ummodeln kann, dass keiner rafft, wer der Typ wird.
00:56:28
Speaker
Nimmst einen anderen Politiker.
00:56:30
Speaker
Wirklich mal so wirklich, ich bleibe dabei, nach zwei Tagen lassen die sich krankschreiben, weil pack doch mal so einen Politiker wirklich zum Müllabfuhr.
00:56:42
Speaker
In Jobs, die wirklich kaum noch einer machen will, die auch noch schlecht bezahlt werden und sowas alles, wo sie wirklich mal hart arbeiten müssen.
00:56:51
Speaker
Bei Volkswagen ans Band oder sonst irgendwo, irgendwie sowas.
00:56:54
Speaker
Oder es wäre doch mal als Reinigungskraft.
00:56:56
Speaker
Dass die mal wirklich sehen und vor allen Dingen dürften sie, dann müsste man denen ja auch noch die Bankkonten sperren, dass sie dann, das müssten sie wirklich vier Wochen machen, einen Monat lang und dann müssten sie auch nur dieses Geld bekommen, was man dort verdient und damit müssten sie dann mal klarkommen.
00:57:10
Speaker
Also wirklich so eine Learning by Doing Plattform, so eine Weiterbildung musst du als Politiker gemacht haben, um überhaupt Politiker werden zu dürfen.
00:57:19
Speaker
Ja, Mann.
00:57:20
Speaker
Ohne Scheiß.
00:57:21
Speaker
Wirklich.
00:57:21
Speaker
Also ernsthaft.
00:57:22
Speaker
Gehe ich voll mit dir mit.
00:57:24
Speaker
Die haben einfach den Bezug verloren zu allem.
00:57:28
Speaker
Zu allem, allem, allem.
00:57:29
Speaker
Ehrlich.
00:57:30
Speaker
Es ist immer schwierig, über etwas zu reden, von dem man keine Ahnung hat.
00:57:33
Speaker
Richtig.
00:57:34
Speaker
Richtig.
00:57:35
Speaker
Ja.
00:57:35
Speaker
Das siehst du aber auch schon in den ganz normalen Unternehmen.
00:57:39
Speaker
Da werden manchmal von den kleinsten Mitarbeitern irgendwelche Sachen verwendet.
00:57:46
Speaker
wo du dir denkst, der kann dann nur da oben gesessen haben und sich das auch einfach wieder mit einer Formel irgendwie ausgedacht haben.
00:57:56
Speaker
Die checken das nicht.
00:58:01
Speaker
Ach, Geschichten könnte ich da, lass es einfach wirklich ehrlich.
00:58:03
Speaker
Also es ist ja nur noch dramatisch alles.
00:58:05
Speaker
Kann es auch nicht mehr, echt nicht.
00:58:08
Speaker
Nee, aber komm, deswegen haben wir doch, ich finde es ja eine geile Sache, dass wir uns da gefunden haben und gesagt haben, komm, wir machen jetzt mal einen Podcast.

Spontaneität und zukünftige Pläne des Podcasts

00:58:15
Speaker
Da haben wir Bock drauf, das machen wir und das haben wir gemacht.
00:58:17
Speaker
Und ich fand, das heute war wieder eine recht interessante Folge.
00:58:22
Speaker
Wir hatten uns wieder mal, um das mal ein bisschen klarzustellen, wer bis jetzt hin durchgehalten hat, wir haben kein Konzept.
00:58:27
Speaker
Wir treffen uns und dann entsteht dieser Podcast über das, was wir reden.
00:58:32
Speaker
Und entweder gibst du oder ich den Ton vor und dann entwickelt sich das alles.
00:58:38
Speaker
Und ich finde das immer spannend, was da dann am Ende nach gut einer Stunde rauskommt.
00:58:42
Speaker
Und heute war es mal sehr...
00:58:46
Speaker
Fand ich sehr politisch, was aber auch mal sein muss, weil ich glaube, da draußen haben alle die Schnauze eben ein bisschen voll.
00:58:52
Speaker
Und ich fand es eine interessante Geschichte, was sich da jetzt wieder so entwickelt hat und wie wir das so zustande bekommen haben.
00:58:59
Speaker
Ich finde es immer super.
00:59:01
Speaker
Und kein Konzept, kein Plan, einfach mal drauf losläuft.
00:59:06
Speaker
Ich finde das immer sehr interessant mit dir.
00:59:08
Speaker
Also ich bleibe dabei, Hammer.
00:59:11
Speaker
Ja, und das ist ja das so, in zwei Wochen können wir den Leuten ja schon sagen, so zwei, drei Wochen, wenn man das ein bisschen getestet und ausprobiert hat, weil wir müssen uns ja auch noch die Technik beibringen, dann, liebe Leute, habt ihr das große Pech, da müsst ihr uns auch noch sehen.
00:59:26
Speaker
Da freue ich mich schon richtig drauf.
00:59:27
Speaker
Ehrlich, Schreibtisch habe ich schon.
00:59:30
Speaker
Ich muss jetzt nur noch irgendwie zusehen, dass ich da dann, also ich brauche einen neuen Stuhl.
00:59:35
Speaker
Ich kann nicht hier immer auf meiner Kackdings, also einen Stuhl muss ich mir bestellen, safe.
00:59:39
Speaker
Die Kamera muss ich mir noch bestellen.
00:59:40
Speaker
Ja, und dann halt so ein bisschen hübsch machen die Ecke.
00:59:42
Speaker
Aber da kriegen wir alles hin.
00:59:43
Speaker
Hör mal, da bin ich ja zuversichtlich.
00:59:45
Speaker
Das Setup.
00:59:45
Speaker
Vor allen Dingen, Ausleuchten ist wichtig, habe ich mir sagen lassen.
00:59:48
Speaker
Ich mache mich ja zwischendurch ein bisschen schlau, wie das alles technisch funktioniert.
00:59:51
Speaker
Ich muss mich ja noch aufs Laufende bringen und auch mit Schnitt und das nachher alles, wie man das am besten macht.
00:59:56
Speaker
Wird entspannt.
00:59:57
Speaker
Und ja, ich denke, eins können wir unseren Leuten schon versprechen.
01:00:04
Speaker
Thematisch werden wir sicherlich bei der ganzen Geschichte so, wie wir es gerade machen, bleiben.
01:00:08
Speaker
Aber wird sicherlich auch manchmal wieder ein bisschen lustiger.
01:00:10
Speaker
Und vielleicht kriegen wir uns auch mal wirklich irgendwann mal in die Wolle.
01:00:14
Speaker
Ich wünsche es mir immer, aber ich glaube, irgendwie weiß ich auch nicht.
01:00:19
Speaker
Vielleicht müssen wir doch mal ein Thema aussuchen, wo wir echt kontrovers sind.
01:00:24
Speaker
Ja, ich wüsste nicht, welches das sein sollte.
01:00:26
Speaker
Aber naja, wir lassen uns einfach mal überraschen, was die Zukunft so bringt.
01:00:29
Speaker
Genau.
01:00:30
Speaker
Und ja, ich freue mich auf die nächste Folge auf jeden Fall.
01:00:34
Speaker
Ja, ich auch.
01:00:35
Speaker
Weil ich finde es geil, was wir hier gemacht haben.
01:00:37
Speaker
Das war das, was wir wirklich durchgezogen haben und jetzt schon bei Folge 7 sind.
01:00:41
Speaker
Und ich hoffe, dass wir irgendwann auch noch bei Folge 70 sind.
01:00:44
Speaker
Leute, wirklich, also Tomek ist ja manchmal eine süße Motte, jedes Mal, wenn wir hier aufnehmen, jedes Mal freut er sich.
01:00:50
Speaker
Und jedes Mal kommen dieselben Sätze, weil ich finde das toll, aber super.
01:00:55
Speaker
Nee, ich finde das auch geil.
01:00:56
Speaker
Ich finde es auch geil, wirklich, mal über solche ernsten Themen auch zu sprechen.
01:00:59
Speaker
Genau.
01:01:00
Speaker
Finde ich geil.
01:01:02
Speaker
Wenn man dann auch richtig schön lecker Pappmaul hat, super.
01:01:05
Speaker
Ja, muss ja mal raus.
01:01:06
Speaker
Richtig.
01:01:07
Speaker
Wie eine Sitzung beim Therapeuten.
01:01:10
Speaker
So ungefähr, ja, genau.
01:01:14
Speaker
Ja, Tomek, hast du noch irgendwas, was du dir von der Seele redest?
01:01:19
Speaker
Nein, ich bin durch für heute.
01:01:21
Speaker
Ich auch, sowohl als auch.
01:01:24
Speaker
Ich kümmere mich jetzt gleich noch um die Post-Production und dann ist es schlicht im Schacht.
01:01:31
Speaker
Geil, dann Montag wieder selbe Uhrzeit, sagst du, oder?
01:01:36
Speaker
Ja, ach so, ja, ich war jetzt gerade mal leid.
01:01:39
Speaker
Bin ich jetzt doch, bin ich jetzt eingeladen als Co-Dozent und dann bin ich schon erschrocken, dass ich irgendwas nicht mitbekommen habe.
01:01:46
Speaker
Nee, nein, das hochgeladen.
01:01:49
Speaker
Ja, nee, ich mach das heute noch fertig und das geht morgen um fünf Uhr wieder passend zum Frühstück raus.
01:01:55
Speaker
Ja, super geil.
01:01:56
Speaker
Supi.
01:01:57
Speaker
Toll, haben wir es wieder geschafft heute.
01:01:59
Speaker
Klasse, Sobba, da sind wir dabei.
01:02:03
Speaker
So, liebe Justin, dann wünsche ich dir noch einen entspannten Tag.
01:02:06
Speaker
Ja, Tomek, das wünsche ich dir auch.
01:02:08
Speaker
Und wir hören uns das mal.
01:02:10
Speaker
Alles gleich im Bärchen.
01:02:11
Speaker
Bis dahin, Leute.
01:02:13
Speaker
Wir hören uns.
01:02:13
Speaker
Tschüss, Ken.
01:02:15
Speaker
Raus hier jetzt.
01:02:16
Speaker
Bis dahin.
01:02:16
Speaker
Ciao, ciao.