Transcript
Speaker: No Strategy, No Breakfast, der Podcast rund um Strategieentwicklung von und mit Jürgen Magetich und Karl Bredemeyer.
Speaker: Jürgen und ich sind Organisationsberater in Berlin und Wien und wir heißen euch ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge No Strategy, No Breakfast.
Speaker: Ja Jürgen, du hast es dir offenbar zur Aufgabe gemacht, jetzt nur noch Wiener und Wienerinnen einzuladen, um hier irgendeine Form von Gleichgewicht herzustellen.
Speaker: Wen hast du uns denn dieses Mal mitgebracht?
Speaker: Naja, wir haben euch den Deutschen einfach einen Vorsprung gegeben in diesem Podcast, weil wir das sehr schnell aufholen.
Speaker: Man muss ja wissen, dass das Zentrum des systemischen Denkens und Handels Wien ist unter Ursprung und damit auch eigentlich alle wichtigen Strategiedenker aus Wien kommen und
Speaker: Um mal so richtig selbstbewusst heraufzutreten.
Speaker: Aber ich habe jetzt wirklich jemanden eingeladen, der wirklich was zu sagen hat, aus der Praxis kommend, aus dem Herzen der Strategie und etwas geschafft hat, was uns noch nicht gelungen ist, lieber Karl, als Beraterin das eigene Wissen und Können zu produktifizieren.
Speaker: Also in ein Produkt zu gießen, das funktioniert.
Speaker: Ich glaube, das ist der heilige Graal der Beratung.
Speaker: Danach suchen alle.
Speaker: Nur wenige haben es geschafft und noch wenige können das sozusagen langfristig betreiben.
Speaker: Ich freue mich, dass du, Anita, bei uns heute bist.
Speaker: Darf ich einladen, dich kurz selbst vorzustellen.
Speaker: Ja, danke schön für die Einladung.
Speaker: Anita Reinbacher ist mein Name.
Speaker: Ich sage es nochmal.
Speaker: Ich habe gesehen, ich habe nur Anita hier eingegeben.
Speaker: Ja, ich bin Unternehmensberaterin schon mein ganzes Leben lang, also zumindest seit meines Studiums, habe Organisationsberatung oder Organisationspsychologie studiert und bin dann in der Organisationsberatung beruflich groß geworden, habe acht Jahre lang, also die vergangenen acht Jahre noch in einer großen Unternehmensberatung, systemischen Unternehmensberatung,
Speaker: gearbeitet und mich jetzt letztendlich am 1.1. diesen Jahres selbstständig gemacht mit der Organisation Strategy Finder.
Speaker: Also Strategy Finder ist
Speaker: Wir haben ein Tool entwickelt.
Speaker: Das ist eine sehr hohe Vorlage, wie du sie gerade gemacht hast, Jürgen.
Speaker: Vielen Dank für die Blumen.
Speaker: Das sind allerdings nicht meine Lorbeeren, auf denen ich mich ausruhen darf.
Speaker: Das heißt, die ganze Theorie, die in diesem Strategy Finder steckt, die ist ja nicht von mir, sondern von berühmten Wissenschaftlern aus dem englischen Sprachraum.
Speaker: Aber zumindest haben wir es geschafft und da bin ich wirklich sehr stolz darauf, ein Tool zu entwickeln, mit dem es möglich ist, Menschen zusammenzubringen, auch online zusammenzubringen.
Speaker: Funktioniert auch in einem Raum, aber auch so, wie wir jetzt arbeiten würden, könnten wir gemeinsam eine Strategie entwickeln und das auf einer fundierten, gut fundierten theoretischen Basis.
Speaker: Und darauf bin ich tatsächlich sehr stolz.
Speaker: Vielen Dank für die Vorstellung.
Speaker: Da schließt sich gleich eine erste Frage an.
Speaker: Früher waren Strategieberater immer sehr stolz auf die Methoden und die Templates.
Speaker: Ich kann mich selbst noch erinnern, die erste Frage im Grunde ist, zeigen Sie mal Ihre Templates her.
Speaker: Sind Tools jetzt die neuen Templates oder die Templates der Gegenwart?
Speaker: Wie siehst du das?
Speaker: Also wie gesagt, ich bin jetzt nicht die klassische Tool-Verliebte, die sozusagen jetzt nur mit dem Tool arbeiten kann als Psychologin.
Speaker: Und das ist tatsächlich etwas, was mir sehr wichtig ist.
Speaker: Wir haben es vorher in einem kurzen Vorgespräch auch schon angesprochen.
Speaker: Der persönliche Kontakt steht für mich immer noch im Vordergrund.
Speaker: Das heißt,
Speaker: Was ich sagen würde, es ist ein großer Vorteil, mit einem Tool zu arbeiten, wenn man international aufgestellt ist, wenn es gar nicht möglich ist, sich Menschen zu treffen.
Speaker: Und dafür gibt es aus meiner Sicht jetzt schon verschiedene Hilfsmöglichkeiten, wie Miro und dergleichen, das heißt Whiteboards, mit denen es aber nicht möglich ist, Theorie passiert,
Speaker: tatsächlich gut zu arbeiten.
Speaker: Also so würde ich es mal sehen.
Speaker: Und wie gesagt, diese Tool-Verliebtheit ist bei mir tatsächlich nicht so das wahnsinnige Steckenpferd.
Speaker: Bei mir ist es eher so, ich musste mich auch tatsächlich überwinden, aber da hat mir Corona gut getan, mit Tools zu arbeiten.
Speaker: Das war dann auch das Einzige, was ich dann in dieser kurze Zeit mal getan habe und das hat dem Ganzen natürlich auch einen großen Aufschwung gegeben und heute sehen wir das Ganze auch tatsächlich ganz anders, was die Zusammenarbeit über solche Medien anbelangt.
Speaker: Was war da für dich der ausschlaggebende Moment?
Speaker: Du hast gesagt, dieses Jahr hast du dich sozusagen vollständig dem Strategy Finder oder der Arbeit mit Strategy Finder gewidmet.
Speaker: Was war für dich so ausschlaggebend, wo du gemerkt hast, okay, ich muss mich da jetzt voll reinstürzen und lass die Beratung jetzt erstmal links liegen?
Speaker: Ganz so ist es nicht.
Speaker: Also meine Beratung habe ich ja nicht liegen gelassen.
Speaker: Es ist so, dass es tatsächlich ein gutes organisches Wachstum gegeben hat.
Speaker: Wir haben sieben Jahre lang entwickelt, also wirklich bei null begonnen.
Speaker: Und das ganze Tool, die ganze Plattform im Grunde genommen, es ist ja eine Plattform, auf der wir hier zusammenarbeiten können, aufgebaut, verfeinert, verbessert, verschiedene Beta-Versionen herausgebracht, immer wieder auch und auch große Projekte durchaus auch durchgeführt.
Speaker: Und jetzt ist es aber tatsächlich so, dass man sagen kann, das kann jemand einfach so verwenden.
Speaker: Also es ist jetzt möglich, es ist die erste wirklich marktfähige Version und das braucht eine andere Aufmerksamkeit.
Speaker: Und ich bin tatsächlich jetzt konfrontiert mit Dingen, also neben meiner Beratungstätigkeit, die ich ja immer noch mache und auch Strategiebegleitungen, die ich natürlich mache mit dem Tool, aber auch ohne das Tool oder auch
Speaker: Teilweise begleitend über das Tool ist es einfach spannend sozusagen hier die nächsten Schritte jetzt auch in der Entwicklung weiterzusehen und von Unternehmensentwicklung.
Speaker: über Marktaufbau.
Speaker: Also ich werde tatsächlich jetzt am eigenen Leib sozusagen mit dem konfrontiert, das ich jetzt immer so gepredigt habe.
Speaker: Jetzt bin ich selber auch meine eigene Kundin und das macht einfach riesen Spaß.
Speaker: Das ist nochmal etwas ganz anderes.
Speaker: Es gibt ein Startup, das sagt man, eat your own dog food.
Speaker: Und eine französische Kunde von mir hat gesagt, die sagen dazu, drink your own champagne.
Speaker: Das sind die Neuzenunterschiede.
Speaker: Genau.
Speaker: Was ist denn vielleicht jetzt abstrakt ein Tool, Mario Bot, da stellt man sich so ein White Bot vor, was ist denn der Kern von Strategy Finder, auch vielleicht, wenn du es illustrieren magst, das Methodenbasierte?
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Die Methode hinter dem Strategy Finder ist eine Methode, die nennt sich Strategic Mapping und ist entwickelt worden in den 80er und 90er Jahren von Colin Eden und Fran Ackerman auf der Thrive Clyde Business School.
Speaker: Colin Eden war dort der Dean zu dieser Zeit und hat sehr viel geforscht in Richtung, wie kann man gute Entscheidungen treffen in Gruppen.
Speaker: Und es gibt wenige Methoden, die sich tatsächlich so lange gehalten haben und die auch so einen Bekanntheitsgrad erreicht haben.
Speaker: Und Colin Eden hat sich vor dem Strategy Finder, wir haben ihn ja auch an Bord, wir haben das ganze Tool mit ihm gemeinsam entwickelt.
Speaker: Auch davor hat es schon Tools gegeben, die sich mit dieser Materie beschäftigt haben und irgendwann war halt mal Ende der Fahnenstange, nachdem es durch die Entwicklungen geschah.
Speaker: technologischen Entwicklungen ganz andere Möglichkeiten gegeben hat, er dann auch emeritiert ist und mittlerweile auch über 80 ist.
Speaker: Das heißt, er hat auch nicht mehr die Zugänge zu verschiedenen Geldtöpfen gehabt und das war ziemlich pragmatisch.
Speaker: Ihm war es ein Anliegen, dass seine Methode weiterlebt.
Speaker: Wir haben gesagt, wir finden das toll.
Speaker: Und ich könnte es auch gut natürlich selbst verwenden in meiner Arbeit.
Speaker: Und so sind wir zusammengekommen und haben das gemeinsam jetzt wirklich auf neue Beine gestellt.
Speaker: Also von einer Zeit muss man sich tatsächlich vorstellen.
Speaker: Er hat erzählt, dass sie, wenn sie durch die Lande gefahren sind, wo sie ja sehr viel sind, nachdem Fran Ackermann in Australien auf der University in Boeuf zu Hause ist und er eben in England,
Speaker: Also haben sie sich viel im Flieger getroffen und sie mussten immer drei Sitze buchen im Flieger, weil zwischen ihnen dann so ein Stapel an Laptops gestanden ist, weil das ganze Tool, das sie verwendet haben für ihre Arbeit, nur so auf wirklichen Harddisks einfach transportierbar war.
Speaker: Und das haben sie dann einfach so 10, 15 Geräte mitgeschleppt und für die haben sie dann einen eigenen Sitz gebucht.
Speaker: Und das ist natürlich, also das illustriert sehr gut, wo wir heute stehen.
Speaker: Also wir haben jetzt eine Plattform entwickelt, auf der es möglich ist, gemeinsam zusammenzuarbeiten.
Speaker: Wir hosten die Daten auf physischen Servern innerhalb der EU.
Speaker: Datensicherheit ist natürlich gerade in diesem Feld.
Speaker: Also wenn man die Strategien vieler bekannter Organisationen hat, kann man sich vorstellen,
Speaker: Das wäre wahrscheinlich sehr begehrt.
Speaker: Also das ist oberstes Prinzip.
Speaker: Die Daten sind tatsächlich sehr, sehr sicher bei uns.
Speaker: Und dadurch ist es einfach, also es war nur durch ein Entgegenkommen natürlich auch von unserer Seite im ganzen Aufbau des Geschäfts möglich.
Speaker: Das wäre wahrscheinlich von keiner Seite her bezahlbar gewesen, das Ganze jetzt nochmal auf eigene Beine zu stellen.
Speaker: Da hat es jetzt Strategic Mapping als Schlagwort gegeben.
Speaker: Kanntest du das für die Zuschauerinnen und Zuhörer nochmal so den Kern dahinter uns mitgeben?
Speaker: Also das Strategic Mapping ist eine Methode, bei der man Aussagen so möglichst klein zerteilt in einzelne Einheiten, in Sinneinheiten,
Speaker: Und man schaut im Strategic Mapping darauf, dass es tatsächlich handlungsorientierte Sinneinheiten sind, nachdem ja eine Strategie etwas sein soll, das dann letztendlich auch irgendwie umgesetzt wird.
Speaker: Und wenn ich sage einfach, was ja nicht Schlagwort X,
Speaker: Markterweiterung, dann ist das zwar ein Schlagwort, aber kein Mensch weiß, was damit jetzt eigentlich gemeint ist.
Speaker: Das heißt, was ist die kleinste Sinneinheit, die mir sagt, was denn mit dieser Markterweiterung jetzt, was das Vorhaben damit ist.
Speaker: Und das nennen wir Statement.
Speaker: Und das ist so die kleinste Einheit, mit der diese Methode funktioniert.
Speaker: Und gesammelt werden jetzt sozusagen zu einer strategischen Frage oder auch, also wir bilden ja nicht nur Strategien ab oder arbeiten nicht nur mit Strategien, sondern auch mit Risiken, Stakeholder-Analysen und dergleichen, also verschiedenste Möglichkeiten der Anwendung.
Speaker: Diese Statements werden dann in Beziehung gesetzt zueinander.
Speaker: Wenn jetzt das, was du sagst, Karl, folgen würde auf das, was ich vorhin gesagt habe, dann würde das mit einem Pfeil verbunden werden.
Speaker: Dann habe ich mein Statement und der Pfeil geht von meinem zu deinem.
Speaker: Und so bilden wir Modelle, wo alle Statements oder viele dieser Statements miteinander in Verbindung sind.
Speaker: Und über diese Verbindungen entsteht ein hierarchisches Modell, das von ganz oben gelesen werden kann, dann mit den Zielen, mit den Strategien, das heißt verschiedene Strategien, die notwendig sind, um die Ziele zu erreichen.
Speaker: Und letztendlich ganz unten im Modell dann immer, also so wie so ein Baum, ganz unten dann diese Aktionen oder Handlungen, die gesetzt werden müssen von einzelnen Menschen, um Strategien zu erreichen.
Speaker: Das sind dann die Bündel von verschiedenen Handlungen und ganz oben dann einfach, welche Strategie zahlt dann in welches Ziel ein.
Speaker: Und das ist so ganz einfach mal gesagt die Grundidee des Strategy Mappings und das ist eine gute Möglichkeit, um tatsächlich komplexe Zusammenhänge, die wir, also so wie wir im Systemischen oder als systemische Berater zusammenzubringen,
Speaker: Ihnen die Welt betrachten.
Speaker: Ich kann es nicht vereinfachen, aber ich kann es zumindest so mal darstellen, dass ich die Komplexität sehen kann.
Speaker: Und was wir dann in weiterer Folge machen ist, also wenn ich dieses Modell dann habe, und das habe ich ja nicht alleine gemacht, sondern es haben schon die Beteiligten, die richtigen Personen sind am Tisch oder vor dem PC gesessen und haben das gestaltet, dieses Modell.
Speaker: Wenn ich das dann habe,
Speaker: dann kann ich hineinzoomen, dann kann ich mir zum Beispiel einen Teilbereich herausnehmen, den auf einen extra View geben und sagen, jetzt widmen wir uns einfach einmal genau diesen Zusammenhängen.
Speaker: Oder man kann verschiedene Szenarien entwickeln.
Speaker: Wenn wir diese Strategien und diese Ziele haben, welche Strategien oder welche Szenarien sind dann die wahrscheinlichsten?
Speaker: Welchen wollen wir uns näher widmen?
Speaker: Also so gehen wir vor in der Strategieentwicklung.
Speaker: Du hattest vorhin schon gesagt, jetzt hast du natürlich deine Beratungstätigkeit nicht an den Nagel gehängt und dich nur dem gewidmet, sondern das ergänzt sich eher gegenseitig.
Speaker: Kommen die Leute zu euch, weil sie mit euch Strategie entwickeln wollen und ihr nehmt den Strategy Finder mit oder kommen sie wegen des Strategy Finders zu euch und daraus entsteht dann ein Prozess?
Speaker: Wie würdest du das beschreiben?
Speaker: Das ist eine schwierige Frage.
Speaker: Also ich glaube, beides ist es.
Speaker: Also es ist tatsächlich so, gewisse Dinge sind nur möglich.
Speaker: Ich habe zum Beispiel Kooperation zwischen einer Organisation in Israel und einer österreichischen Unternehmung begleitet, also in den Anfangsphasen ihrer bevorstehenden Kooperation, die tatsächlich geglückt ist dann im Übrigen.
Speaker: Also
Speaker: Was wollen wir denn eigentlich miteinander auf die Beine stellen?
Speaker: Und in so einer Phase wäre es ja nicht möglich oder schwer möglich, wenn ich einfach einmal nur meine Fühler ausstrecke, dann fahre ich ja nicht gleich von Israel nach Wien, quartiere mich da vielleicht ein.
Speaker: Und das heißt, das ist tatsächlich etwas, die sind auf mich zugekommen, weil sie gewusst haben, da gibt es die Möglichkeit.
Speaker: Da gibt es das Tool und was ganz wichtig ist, das Tool allein ist es nicht.
Speaker: Das Ganze ist immer ein moderierter Prozess.
Speaker: Das heißt, Tool und Moderation gehen ineinander über.
Speaker: Und das war sicher ein Fall, die sind auf mich zugekommen, weil sie von Strategy Finder gewusst haben und in ganz anderen Prozessen, also in Organisationsentwicklungsprojekten, die ich selbst mache, arbeite ich auch mit dem Strategy Finder.
Speaker: Beispiel,
Speaker: Die ganzen Unterlagen im Sinne eines großen Transformationsprozesses.
Speaker: Ich bin einmal zwei Tage gesessen und habe gelesen und habe versucht, ein Bild zu machen.
Speaker: Was ist denn da alles schon passiert?
Speaker: Und meine Art, damit umzugehen, ist dann tatsächlich, ich mache ein sozusagen Reverse Engineering im Strategy Finder, ein Bild von dem, was die schon gemacht haben.
Speaker: Und dann zeige ich denen das, einmal als Intro.
Speaker: Das heißt, was ich gelesen habe in eurer Strategie, in dem, was ihr da sonst noch alles schon besprochen habt und beschlossen habt, was schon passiert ist im Prozess, schaut das so aus.
Speaker: Das ist dann oft sehr interessant, wie die Leute darauf reagieren.
Speaker: Also wie viele wissen von ihrer eigenen Strategie, wie viele haben ein ganz anderes Verständnis.
Speaker: Da gibt es dann ganz interessante Reaktionen.
Speaker: Und ich finde, allein durch diesen Schritt, dieses Reverse Engineering zum Beginn,
Speaker: Und dieses einfach mal, das ist jetzt das, was ich hier herausgelesen hätte, ist es auch euer Bild, passiert schon mal ganz ein wichtiger Abgleich, da startet man nicht mehr bei Null, sondern da sind wir schon wesentlich weiter.
Speaker: Wird sehr, sehr viel sichtbar.
Speaker: Auch wie gehen Menschen, also welche Strategien werden entwickelt?
Speaker: Zum Beispiel ein großes, also so einen Industriebetrieb, also einen wirklichen Konzernbetrieb,
Speaker: mehrere Nationen in Verbindung.
Speaker: Mit denen habe ich Strategieentwicklung gemacht und das Top Level war vor Ort.
Speaker: Das waren sechs Personen und die haben eine Strategie entwickelt, also mit dem Strategy Finder.
Speaker: Und was man dort gesehen hat, waren die Ziele und darunter die Handlungen.
Speaker: Und das waren jetzt, kann man sich vorstellen, das waren einfach unendlich viele Handlungen.
Speaker: Was gefehlt hat,
Speaker: waren die Strategien in der Mitte.
Speaker: Und was interessant war, war, was die Menschen rückgemeldet haben.
Speaker: Sie haben gesagt, sie wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht.
Speaker: Sie haben keine Ahnung mehr, wie sie das alles bewältigen sollen.
Speaker: Und dann war das aber ziemlich klar.
Speaker: Na ja, schaut euch das einmal an.
Speaker: Das ist doch sehr interessant, dass hier keine Strategien in der Mitte drinnen sind.
Speaker: Wäre hier eine Strategie, dann würden diese Handlungen ganz anders gebündelt werden und dann kann ich sie auch ganz anders weiter nach unten zuteilen.
Speaker: Dann bin ich einfach handlungsfähiger.
Speaker: Das war tatsächlich ein Aha-Erlebnis.
Speaker: Es war hochinteressant und es ist vor Ort
Speaker: Es hat vor Ort stattgefunden.
Speaker: Wir haben uns tatsächlich drei Tage eingesperrt.
Speaker: Und das war dann auch sehr psychologisch natürlich sehr wirkungsvoll und sehr interessant.
Speaker: Und was hat das mit uns zu tun?
Speaker: War nur dazu ein Familienbetrieb.
Speaker: Also wirklich spannend.
Speaker: Aber man sieht sehr viel, wie der Umgang ist und was wer, worüber weiß und was hätten wir gerne.
Speaker: Wie ist das?
Speaker: Ein therapeutischer Spiegel fast, diagnostisch-therapeutischer Spiegel in der Beratung.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Ja, sehr spannend.
Speaker: Ihr habt gesehen, auf eurer Webseite ein Lizenzmodell habt ihr auch.
Speaker: Das heißt, dass man das so verkauft unter Beratung, sondern das können Firmen für sich selbst auch nutzen.
Speaker: Also seid ihr breit aufgestellt?
Speaker: Genau.
Speaker: Zwischen Beraterwerkzeug und Do-it-yourself-Anwendung.
Speaker: Ja, eben.
Speaker: Und es ist jetzt auch nicht so fancy, dass man das sich nur als große Organisation leisten kann.
Speaker: Also wir haben tatsächlich große Beratungslizenzen auch, wo mehrere Berater damit arbeiten können, aber es gibt auch Einzelberatungslizenzen, die durchaus leistbar sind.
Speaker: Und also ich arbeite so damit, dass ich das Tool verwende in meinem Beratungsprozess, auch kostenfrei für die Organisation und in weiterer Folge, wenn die Organisation dann sagt, das ist total super, mit dem können wir oder wollen wir weiter arbeiten, das bewährt sich für uns dann...
Speaker: dann müssen sie sich nach dem Beratungsprozess sozusagen eine Lizenz selbst erwerben.
Speaker: Das ist so ein, genau.
Speaker: Damit hätten wir die Commercials auch durch, oder Karl?
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist immer wichtig.
Speaker: Ich glaube, die Möglichkeiten sind auch finanziell und das vergisst man immer wieder.
Speaker: Das ist schon auch wichtig, wenn man sich einem Tool nähert.
Speaker: Das heißt, ich kann mit den Kunden daran arbeiten, die können draufgehen und müssen nicht alle gleich sofort Lizenzen kaufen, sozusagen.
Speaker: Ich halte es so.
Speaker: Es gibt vielleicht auch andere Modelle, wo dann, was ja nicht die Stunde ist, weil der G-Finder mitverrechnet wird.
Speaker: Also das ist dann Geschmackssache.
Speaker: Das muss dann eben die beratende Person selbst entscheiden.
Speaker: wie das Sinn macht.
Speaker: Kommt es bei dir in der Beratung auch vor, dass du mit den Kunden so ins Gespräch darüber gehst, was Strategie eigentlich ist für sie?
Speaker: Also du hast ja selber die Unterscheidung gemacht auch zwischen Ziel und Strategie als Weg zum Ziel und die einzelnen Handlungen.
Speaker: Sind das Gespräche, die du führst oder ist es eigentlich klar, was da gewollt wird, an welcher Stelle?
Speaker: Also die Antwort liegt auf der Hand, wenn du die Frage stellst, glaube ich.
Speaker: Okay.
Speaker: Aber danke für die Frage.
Speaker: Ich glaube, es gibt so viele unterschiedliche Sichtweisen von Strategie.
Speaker: Also das ist wirklich...
Speaker: So viele Organisationen, wie es sie gibt, gibt es unterschiedliches Verständnis von Strategie.
Speaker: Und das ist das Erste, was ich tue, dass ich sage, wie ich oder wie wir mit dieser Arbeit, die wir hier leisten können, Strategie verstehen.
Speaker: nämlich so, dass es tatsächlich etwas sein soll, was zum Schluss getan werden muss von jemandem.
Speaker: Das ganz klar ist, das hat einen Outcome, da entsteht eine Aktion und was auch ganz wichtig ist und ich glaube, was eine Krankheit in vielen Firmen ist aus meiner Sicht, dass Strategie nichts ist, was sich zwei oder drei Personen irgendwo überlegen und dann ausrollen über alle anderen.
Speaker: sondern das ist etwas, wo die Personen, die das Know-how haben, ich sage nicht alle, das ist meine persönliche Sichtweise, nicht alle müssen eingebunden werden in die Strategieentwicklung, aber diejenigen, die für die wichtigen strategischen Fragen die richtigen Personen sind und das Know-how haben, die gehören an den Tisch und das ist ganz wichtig.
Speaker: Und
Speaker: Das ist tatsächlich so, dass wir gehen so weit, dass wir bei sehr wichtigen Geschichten, die wir machen und nicht nur Strategien, sondern auch im Risikobereich, wo ja wirklich Risiken ineinander auch, also so durch Zirkelzusammenhänge, also einzelne Risiken, die miteinander in einem Zirkel verbunden sind,
Speaker: lösen weitere darunterliegende Risiken aus.
Speaker: Man braucht nur an Covid-Denken.
Speaker: Das ist ein sehr gutes Beispiel.
Speaker: Das heißt, was löst denn das aus, wenn beispielsweise in einem Krankenhaus die pflegenden Personen ausfallen?
Speaker: Welchen Rattenschwanz zieht das hinten nach?
Speaker: Und das ist jetzt tatsächlich auch kein zufälliges Beispiel.
Speaker: Da haben wir wirklich einen Forschungsauftrag damals erhalten von der norwegischen Regierung, also im Bereich Covid.
Speaker: In Norwegen, wir sind beauftragt worden herauszufinden, also nicht wir, sondern tatsächlich Colin Eden und unsere Mitstreiter auf höchster akademischer Ebene,
Speaker: die tatsächlich dann herausgefunden haben, mit Hilfe von, ich glaube, über 100 Expertinnen und Experten haben da mitgewirkt in so einem, also es geht ja um Desaster-Management dann.
Speaker: Was muss man denn tun, um die Todesfälle aufgrund von Covid zu senken?
Speaker: Und die sind tatsächlich auf einen Maßnahmenplan dann gekommen, wo sie 20 Maßnahmen empfohlen haben, auf Basis davon, dass verschiedenste Expertinnen und Experten ihr Wissen hier dann kundgegeben haben, das verschnitten worden ist.
Speaker: Diese ganzen Loops, die entstanden sind in diesem riesen, riesen Modell,
Speaker: Einzelne weiter bearbeitet worden sind und ganz konkrete Outcomes dann herausgekommen.
Speaker: Jetzt nur um ein Beispiel zu nennen, ist tatsächlich darum gegangen, dass pflegende Personen im Krankenhaus fehlen und aufgrund dessen, dass die Pfleger fehlen, sterben Menschen mit chronischen Erkrankungen.
Speaker: Die können dann nicht mehr gut betreut werden und sind teilweise gestorben.
Speaker: Jetzt hat man geschaut, wie kann man denn sicherstellen, dass die Pflegenden so gut wie möglich, oder die Pfleger so gut wie möglich ins Spital kommen.
Speaker: Es ist draufgekommen, dass sich die sehr oft anstecken, wenn sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Spital fahren.
Speaker: Man hat dann begonnen, die tatsächlich mit Taxiunternehmen von zu Hause abzuholen, dass sie nicht dann auch noch den Virus mit ins...
Speaker: Beziehungsweise ist es auch darauf gekommen, viele bleiben zu Hause, weil sie keine Kinderbetreuung haben.
Speaker: Das heißt, man muss schauen, wie bleiben die Kinderbetreuungseinrichtungen tatsächlich offen.
Speaker: Also was geht?
Speaker: Also ja, nicht zusperren.
Speaker: Das ist die Katastrophe dann in letzter Folge für den ganzen Gesundheitsbereich.
Speaker: Und so praktisch ist es dann, also es klingt so sophisticated und so abgehoben, aber letztendlich können wir genau solche Fragestellungen dann beantworten.
Speaker: Und das finde ich einfach großartig.
Speaker: Woran es mich erinnert oder mahnt sozusagen, ist komplexe systemische Probleme nicht linear vereinfachend zu behandeln.
Speaker: Was in der Strategie oftmals passiert, also bis hin zum Foliensatz und dann bleibt das über, was in drei Punkten kommunizierbar ist, aber es hat sich alles verloren, was systemisch ist.
Speaker: Also bei Synergieprojekten oder anderen Themen, über die ich gerade nachdenke,
Speaker: Durchaus ein Thema.
Speaker: Wie erhalte ich die Komplexität und kann sie trotzdem behandeln?
Speaker: Das, glaube ich, ist da ein wesentliches.
Speaker: An anderer Stelle wissen wir das ja auch.
Speaker: Sicherheitskritische Themen müssen heute modellbasiert behandelt werden und nicht mehr textual beschrieben.
Speaker: Wir brauchen die Modelle, wir brauchen das Sichtbare, um es anders fassen zu können und anders bewegen zu können bis hin zum virtuellen.
Speaker: Zwilling sozusagen, wo wir ganze Unternehmen virtuell begreifen können, im wahrsten Sinne des Wortes, und anschauen können auch.
Speaker: Was für mich da jetzt auch nochmal spannend ist, das klingt so ein bisschen, als sei da diese Implementierungslücke, die ja ganz häufig als Problem dargestellt wird, so alle sind irgendwie einigermaßen gut darin, Strategien zu formulieren,
Speaker: Und sie wissen auch, welche Handlungen das im Grunde zur Folge hätte.
Speaker: Und trotzdem kommt es dann nicht oder selten oder nicht genügend zu diesen Handlungen, die man da gemeinsam definiert.
Speaker: Und das klang jetzt für mich gerade so, als sei da auf irgendeine Art und Weise genau dieser Sprung auch noch geschafft worden.
Speaker: Also was wir tun, ob es immer geschafft wird, kann ich nicht sagen.
Speaker: Aber wie gesagt, erster Punkt, wir
Speaker: wer sind die Personen, die wir unbedingt brauchen.
Speaker: Ob es jetzt Strategieentwicklung ist oder was auch immer, vollkommen egal.
Speaker: Das Zweite ist dann, wie kann ich so etwas wie, wir sagen dazu, Ownership, wie kann ich...
Speaker: so ein Modell, das ich dann sehe und das ist ja tatsächlich etwas, das sich dann einprägt.
Speaker: Ich sehe dann diese Verbindungen und es ist oft tatsächlich interessant, wenn man etwas als Fassilitäter oder als Moderatorin, wenn man da irgendetwas rausnimmt oder verschiebt und die Gruppe sieht das dann wieder, die regen sich furchtbar auf.
Speaker: Das ist ja nicht mehr unser Modell.
Speaker: Das heißt, da ist so etwas passiert wie eine Beziehung zu dem, das ist jetzt unseres.
Speaker: Und das ist etwas, jetzt psychologisch betrachtet, sehr, sehr Wichtiges.
Speaker: Wenn ich das hergestellt habe, dann bin ich da drinnen und dann lebe ich da drinnen und
Speaker: dann kann ich das auch weiter tragen.
Speaker: Und wenn sich jetzt, und das ist glaube ich auch das Gute, dass es bei unserer Arbeit gibt und die Möglichkeit, die wir haben, wenn sich etwas verändert, was ja andauernd der Fall ist, dann kann ich diese Änderungen vornehmen.
Speaker: Und wenn wir jetzt auch 20 verschiedene Untergruppen gebildet haben,
Speaker: Ich ändere das Ganze einmal in einem Statement beispielsweise oder die Zusammenhänge werden anders dargestellt und es ändert alles durch.
Speaker: Das heißt, das Ganze ist miteinander verknüpft
Speaker: Und ist nicht, das ist auch der Unterschied jetzt zu Miro beispielsweise oder einem anderen Whiteboard, das ist jetzt tatsächlich dafür da, um das Ganze abzubilden und weiterzutragen.
Speaker: Aber Ownership, das ist, finde ich, etwas unglaublich Wichtiges, um Veränderungen angehen zu können.
Speaker: Wir sind an einem guten Punkt, dass es Visualisierung ist ein Thema.
Speaker: Ich höre jetzt die ganze Zeit durch und ich kann mir vorstellen, wenn man das jetzt alles gehört hat, dann denkt man sich, jetzt will ich es sehen.
Speaker: Vielleicht ist das ein guter Punkt zu sagen.
Speaker: Also in den Shownotes ist dann auch strategyfinder.com zu sehen.
Speaker: Ich glaube, strategyfinder.com ist die Adresse.
Speaker: Es gibt Videos dazu, dass man sich das auch vorstellen kann.
Speaker: Es ist lustig.
Speaker: Wir haben viel jetzt darüber gesprochen, nichts gezeigt, haben viel offene Neugierigkeit gemacht.
Speaker: die Ideen da ausgetauscht.
Speaker: Vielleicht ein Satz noch von dir, Anita, so abschließend.
Speaker: Wo geht die Reise Strategy Finders weiter?
Speaker: Gibt es sozusagen einen neuen Horizont, den ihr in Angriff genommen habt?
Speaker: Jetzt erst mal am Markt.
Speaker: Das Ding ist marktreif, damit ist ja schon der nächste Horizont eröffnet.
Speaker: Also es ist ein gutes Beratertool.
Speaker: Das funktioniert, würde ich mal sagen.
Speaker: Man kann sich zertifizieren lassen.
Speaker: Also diese Zertifizierungstrainings laufen.
Speaker: Es macht natürlich Sinn, dass ich Bescheid weiß, wenn ich das in mein Beratungsportfolio aufnehme.
Speaker: und mir sicher bin.
Speaker: Wo wir weitermachen, ist in der Vereinfachung, es ist doch, es ist ein Expertinnen-Tool.
Speaker: Also da brauchen wir, es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt sofort dann mit allem etwas anfangen kann.
Speaker: Es ist Theorie basiert, das heißt, es ist ein Wissen dafür notwendig.
Speaker: Wir sind dabei für einzelne Bereiche und das ist jetzt gerade der Baubereich, weil ich dort auch sehr viel tätig bin.
Speaker: Das heißt in der Planung von größeren Bauwerken, wo viele Menschen auch immer zusammenkommen, wo es wichtig ist zu schauen, wie sind denn die Vorstellungen.
Speaker: Wenn du in der Bauplanung bei Null bist, dann ist es wichtig, einmal die Ideen abzuholen, das Ganze einmal zu priorisieren.
Speaker: Was sind denn die wichtigeren Dinge?
Speaker: Was ist weniger wichtig?
Speaker: Wir sind dabei für den Baubereich ein speziell geführtes Tool anzubieten, wo Bauplanende das ganz einfach anwenden können.
Speaker: Und das erfordert natürlich auch den Einsatz von KI.
Speaker: Das heißt, KI jetzt bei uns niemals in dem, wie, dass die KI dann irgendwann einmal die Entscheidungen trifft, ist genau das, was wir nicht wollen.
Speaker: Also keine faulen Teilnehmenden, sondern wir wollen rege und wissende Teilnehmende.
Speaker: Aber die sollen es so einfach wie möglich haben.
Speaker: Und wenn jetzt zum Beispiel bei den Statements, und es hängt wirklich sehr viel an einem guten Statement, wenn da zwei Einheiten drinnen sind, zwei Sinneinheiten, ist es oft schwierig, einen Pfeil zu setzen.
Speaker: Weil ist das jetzt links oder rechts, der Teil des Satzes gemeint?
Speaker: hier darauf hinzuweisen oder dass das Verb fehlt.
Speaker: Also das könnte eine KI beispielsweise tun.
Speaker: Eine KI kann dabei unterstützen, zu klastern, vorzuklastern mal.
Speaker: Also so, das ist oft auch ziemlich aufwendig natürlich für Bedienende.
Speaker: Das heißt, da in diesem Bereich der Einsatz von KI ist,
Speaker: Das ist einmal das ganz Einfache und die komplexe Antwort ist tatsächlich die, wir sind auch dabei, mit Large Language Models und mit der Qualitativen, also Augmented Qualitative Analysis zu arbeiten, mit großen Datenmengen.
Speaker: Wir haben auch schon KI-Server, wo wirklich zu gewissen Themen sind.
Speaker: Themen zentriert die Daten vorhanden sind in einem unendlichen Ausmaß.
Speaker: um dann, wenn ich eine spezielle Frage habe, auf diesen Datensatz zugreifen zu können.
Speaker: Und das können im Grunde genommen viele andere auch.
Speaker: Aber was wir jetzt weiter noch damit vorhaben, ist, das dann in Beziehung zu setzen mit dem hierarchischen Modell des Strategy Finders.
Speaker: Und es ist tatsächlich möglich, das Ganze dann auch noch mit einer Probabilistik zu hinterlegen.
Speaker: Das Strategy Finder Modell, also Hierarchical Process Modeling nennt sich die Theorie da dazu.
Speaker: damit man ein
Speaker: ein Modell herausbekommt, wo ich einfach dann datengestützt wesentlich weiter schon bin, nämlich hierarchisch diese Daten dann auch noch weiterverarbeiten kann.
Speaker: Und da sind wir gerade dabei, ist ein hochspannender Prozess, sehr abstrakt.
Speaker: Man merkt es vielleicht, ich tue mir das selber nicht ganz so leicht, nachdem ich nicht aus dem Programm kommen kann, aber ich finde es einfach unendlich interessant, was es da für Möglichkeiten gibt.
Speaker: Also auch hier wieder wie überall, KI ist der nächste Schritt.
Speaker: Wie heißt es so schön im Werbefernsehen?
Speaker: Aber das ist ja eine andere Geschichte bei einer anderen Folge, wo wir uns das anschauen.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Karl, dein Fazit.
Speaker: Ein kurzer Rückblick.
Speaker: Also mein eigenes Fazit ist auf jeden Fall die Neugier, das auszuprobieren.
Speaker: Jürgen, du hattest das schon mal ausprobieren dürfen.
Speaker: Ich habe es noch nicht ausprobieren dürfen und bin natürlich total interessiert daran,
Speaker: das mal live zu erleben.
Speaker: Ich fand ganz schön deine Zusammenfassung zu dem, was Strategie ist.
Speaker: Also da gibt es, wie du selber schon gesagt hast, ganz viele Ausführungen.
Speaker: Aber zu sagen, Strategie ist etwas, was getan werden muss, das finde ich auf eine Art und Weise prägnant.
Speaker: Das ist hängen geblieben auf jeden Fall.
Speaker: Was mir auch hängen geblieben ist, das hatte ich vorhin schon mal kurz herausgestellt, ist diese Unterscheidung, also eine sehr einfache, aber prägnante Unterscheidung von Ziel, Strategie als Weg zum Ziel und Handlungen, die darunter gehören.
Speaker: Da ist tatsächlich so ein Bild im Kopf aufgegangen, als du dir das Beispiel erzählt hast, wo es ganz, ganz viele Handlungen gab, der Mittelbau gefehlt hat, aber irgendwie ein Ziel darüber existiert hat, wo ich mir einfach sehr gut vorstellen kann, dass die Arbeit damit dann auch sehr gut funktioniert.
Speaker: Und das sozusagen auch als Überschrift, einfach über Visualisierung eine Beziehung zur Strategie zu erzeugen, macht für mich total Sinn.
Speaker: Also wenn es dann darum geht, ja, Ownership hast du es genannt, Ownership zu erzeugen, das geht nur über Visualisierung und dass ihr da ein Tool in die Welt gelegt,
Speaker: gesetzt habt, dass das möglich macht.
Speaker: Da bin ich tatsächlich sehr beeindruckt und wie gesagt neugierig, das auch mal auszuprobieren.
Speaker: Gerne.
Speaker: Ja, sehr gut.
Speaker: Was mir viel Spaß macht und viel Freude bereitet ist, du hast es vorhin gesagt, die menschenzugewarnte Arbeitsweise und dass das immer noch im Zentrum steht.
Speaker: Deswegen das Tool bleibt an der Stelle Tool.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, liebe Anita, vielen Dank für deine Zeit, für den Besuch hier im Podcast.
Speaker: Ich freue mich auf die nächste.
Speaker: Wer weiß, beim nächsten Mal schon mit dem KI-Agent, der uns das vorstellt und Anita kommt zum Schluss dazu fürs Fazit und sagt, ja, ja, finde ich auch alles so.
Speaker: Wir sind dann auch schon Agents.
Speaker: Sicher nicht.
Speaker: Für das Gespräch im Kaffeehaus miteinander.
Speaker: Ich glaube auch, uns liegt das direkte Gespräch auch.
Speaker: Also vielen Dank an der Stelle.
Speaker: Karl, danke dir und bis zum nächsten Mal.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Danke, Anita.
Speaker: Dankeschön.


