Transcript
Speaker: In dieser Episode möchte ich dir gerne erzählen, wie ich Texte optimiere.
Speaker: Ich bin ja gerade bei Rock im Park und da ist mir gestern während eines Konzertes bzw. zwischen zwei Konzerten die Idee zu dem heutigen Thema gekommen. Und zwar kam dort ein Herr in einer blauen Weste auf die Bühne, der sich als Sicherheitsengel verkauft hat. Er hat erklärt, was er macht und welche Zweck er und seine Kolleginnen und Kollegen haben auf dem Gelände und was man von ihnen erwarten kann.
Speaker: Und das, was mir dabei aufgefallen ist, dass er sehr, sehr freundlich und, ich sag mal, ein Stück weit durch die Blume von den, ich sag mal, durchaus dramatischen Dingen, die eben auf so einem großen Festival mit über 70 .000 Teilnehmern passieren können. Und darüber hat er berichtet, aber eben auf eine Art und Weise, die sehr positiv war. Und da dachte ich mir, es wäre doch eigentlich mal auch in Bezug auf die Episode von gestern, wo ich gesagt habe, mit welchen Tools ich
Speaker: Da habe ich übrigens eins vergessen, was aber in dieser Folge vorkommen wird. Und da dachte ich mir, ich spreche mal darüber, wie ich eigentlich rangehe, wenn ich so einen Text optimiere.
Speaker: und möchte damit aber starten, wie ich eigentlich so einen Text in Auftrag gebe. Weil je mehr ich im Vorfeld mache, je besser ist auch der Output. Schon immer so gewesen und das ist auch bei Texten am Ende. Für mich ist es immer ganz essentiell, dass ich ein sehr, sehr klares Briefing an denjenigen gebe, der diesen Text erstmal zu erstellen hat.
Speaker: Weil ich gemerkt habe im Laufe der Jahre, dass je weniger ich über meine Ziele sage oder was ich mit diesem Text erreichen möchte, je weniger erfüllt der Text auch das, was ich bekommen möchte. Das heißt, ich kriege einen Text geliefert und denke mir, hm, das ist jetzt nett, aber das ist eigentlich nicht das, was ich sagen wollte. Und das mangelte eigentlich immer daran, dass ich einfach in der Vergangenheit oder bevor ich so gearbeitet habe wie jetzt,
Speaker: eben sehr, sehr generische Briefings gemacht habe, wo ich mehr oder weniger nur gesagt habe, welche Begriffe sollen vorkommen, wie die Ansprache sein soll und solche Sachen, also relativ oberflächlich. Und je oberflächlicher dein Briefing ist, je oberflächlicher sind auch die Artikel, die du zurückkriegst von deinen Textern, von deinen Agenturen, Dienstleistern, von wem auch immer du die Texte kriegst, sofern du nicht selber schreibst. Und deswegen möchte ich dir einfach mal heute sagen, wie ich daran gehe.
Speaker: Bei so einem Briefing habe ich mehrere Bereiche, die ich klar umreiße, bevor ich überhaupt irgendwas in Auftrag gebe. Zum allerersten natürlich immer die Frage, für wen schreibe ich dort eigentlich, also wer soll eigentlich auf diese Landing -Page kommen, welche Zielgruppe ist das, wie muss mit der gesprochen werden, weil das unterscheidet sich natürlich, ob ich einen Text habe für einen
Speaker: Was ich ein Einzelkämpfer oder ich schreibe vielleicht Texte für Praktikanten, Trainees, da kann ich in der Ansprache ganz anders rangehen, als wenn ich einen Text schreibe, der beispielsweise für C -Level gedacht ist. Da muss ich einfach ganz anders rangehen und da kann ich auch ganz andere Begrifflichkeiten nehmen. Und deswegen ist es schon mal wichtig zu wissen, für wen schreibe ich da eigentlich.
Speaker: Dann habe ich, muss das vorstellen, wie eine Excel -Spalte. Dann die nächste Spalte ist bei mir immer das Main -Topic, also worum soll es eigentlich gehen, wozu soll eigentlich hauptsächlich diese Seite später dann auch mal ranken. Seite kannst du ersetzen mit Artikel, Beitrag, Landing -Page, was auch immer. Ist bei mir eigentlich immer gleich aufgebaut, egal was das am Ende für ein Seitentyp ist.
Speaker: Also das Main -Topic steht immer fest. Und dann habe ich oftmals eben auch noch so Side -Topics, wo ich sage, okay, das ist eigentlich das Gleiche, sollte mit drin vorkommen, weil ich einfach weiß, dass im Grunde meint der Suchende das, was ich ihm anzubieten habe, aber es heißt halt eigentlich anders. Aber ich möchte trotzdem dazu gefunden werden.
Speaker: Dann eine ganz, ganz wichtige Sache, wo ich gemerkt habe, sind die nächsten zwei Spalten, die mir einen enormen positiven Beitrag dazu geleistet haben, dass meine Landingpages und vor allem auch die Texte deutlich besser werden, nämlich ich schreibe oder ich lasse darüber schreiben, welches Ereignis zu dem Bedarf eigentlich führt. Weil oftmals ist es so, mal exemplarisch zu einem, was ich, einem SEO -Workshop, die wir machen oder die ich mache, dass
Speaker: am Anfang gar nicht der Bedarf da ist. Also man weiß oftmals noch gar nicht, aha, ich brauche einen SEO -Workshop. Oder viel besser noch, ich mache das auch mit Website -Relaunch. Da habe ich auch eine Landing -Page, Relaunch -Seminar. Und am Ende ist es so, dass es viele gibt, die glauben, so ein Seminar bringt sie auf die Stufe, dass sie einen Relaunch betreiben oder verantworten können. Und die Kontakte, die ich darüber generiere,
Speaker: Die hole ich meistens dann, das läuft oftmals so, dass jemand, der daran Interesse hat, eben auch anruft, weil da gibt es immer nochmal so ein paar Fragen oder wenn Kontakt ausgefüllt wird, dann rufe ich meistens auch zurück, weil am Ende ich gar keine Workshops dazu gebe.
Speaker: Ich gebe natürlich, das ist vielleicht ein falscher Ausdruck, ich gebe schon Workshops dazu, aber das ist bei mir immer ein begleitender Prozess. Also es ist bei mir nie so, dass ich nur einen Workshop gebe nach zwei Tagen und dann gehe ich raus und wünsche viel Spaß beim Mülange, sondern ich begleite den Kunden an der Stelle und das ist eigentlich eine langfristige begleitende Zusammenarbeit, wo ich quasi denjenigen oder die Firma, die eben diesen Input braucht,
Speaker: langfristig begleite. Und das ist eben genau dieser Punkt. Das Ereignis, das zum Bedarf führt, ist, ich glaube, ich brauche hier eine Weiterbildung, aber das Angebot, was ich habe und was ich mache, ist eigentlich, sag ich mal so, da ist dieser Workshop eher eine Brückenleistung. Und ich habe ein ganz anderes Produkt dafür, aber derjenige, der danach sucht, weiß gar nicht, dass es so was gibt, was er sucht. Ich hoffe, das ist jetzt so ein bisschen klar rübergekommen.
Speaker: Dann für mich auch ganz wichtig, dass in den Texten immer rauskommt, welchen Wert bekommt er eigentlich nach dem Lesen? Was kann er eigentlich von mir bekommen ganz konkret? Bei einem Blogpost ist das natürlich so, was kann er lernen? Was hat er davon? Diese Sachen, die sollten immer mit abgedeckt sein in einem Text. Also welches Ereignis oder welche Ereignisse führen zu dem Bedarf? In welchem Kontext steht er? Welchen Wert hat der Leser? Und für wen schreibe ich da? Das sind so die Main Briefing -Punkte, die ich eigentlich immer mit durchgehe.
Speaker: Dann lasse ich eigentlich in der Regel den oder die Texte einfach schreiben und bin gespannt, was da an Output rauskommt, weil ich weiß, dass man eigentlich viel Freiheiten geben muss.
Speaker: Ich weiß, dass viele mit Tools arbeiten. Ich arbeite auch mit einem Tool. Ich hatte ja gestern schon gesagt, dass ich mit Write arbeite. Write hat auch einen Content -Bereich. Ich benutze allerdings, um die Texte -Optimierung zu machen, Termlabs. Ich finde einfach das Tool einfach, es ist nun mal ein spezialisiertes Tool für Text -Optimierung und das sieht man und spürt man und das sieht man auch in den Rankings, wenn man diesen Feinschliff mit Termlabs eben gemacht hat, dass das einfach sehr, sehr
Speaker: bodenständig Hand und Fuß hat. Deswegen arbeite ich da sehr gerne mit. Und was dann bei der Arbeit mit Termlabs rauskommt, vielleicht nochmal ganz kurz zum Workflow, also ich kriege diesen Text und danach gehe ich gerne selbst in die Optimierung mit Termlabs.
Speaker: Bei uns im Büro für gute Websites ist es so, dass meine Kollegin, die auch Content für uns produziert, mittlerweile selber mit Termlabs arbeitet. Das heißt, diesen Schritt gehe ich mittlerweile selber raus. Aber wenn du jetzt arbeitest, empfehle ich dir, wenn du Texte kriegst, arbeite selber mal mit Termlabs, um einfach da entsprechend auch selber fit zu werden. Und das gibt dir einfach auch noch ein paar Ideen.
Speaker: wie man schreiben kann und was dort auch oft auffällt ist, dass es gewisse Terme gibt, wo du Begriffe benutzen musst, die dir vielleicht gar nicht so richtig schmecken. Exemplarisch, ich habe Landing -Pages zu WordPress -Agentur,
Speaker: Und das Büro für gute Websites möchte ich halt nicht als Agentur branden, weil das ist halt ein Büro, ist das Büro und gut ist. Das ist keine Agentur. Ich mag diesen Begriff einfach nicht in meinem Kontext. Und nichtsdestotrotz gibt es ja Menschen, die danach suchen und da ist ja ein Suchbedarf, weil das, was wir sind, gibt es so vergleichbar wenig und danach wird das Recht nicht gesucht.
Speaker: Die Menschen, die eben beispielsweise eine WordPress -Agentur suchen, kriegen ja genau diese Leistungen eben auch. Und da muss ich natürlich solche Begrifflichkeiten auch aufnehmen. Und deswegen habe ich oftmals für so Negativbegrifflichkeiten, im WordPress -Kontext sind das zum Beispiel auch einige WordPress -Themes, die man bei Envato kaufen kann. Ich habe unten meistens so ein FAQ noch, wo ich so häufige Fragen mit aufnehme. Ganz simpel eigentlich gedacht. Und dort mache ich diese negativen Begriffen, die bearbeite ich da. Also beispielsweise
Speaker: passt dir auch WordPress -Themes von Envato, wie zum Beispiel Avada und The Fold, glaube ich, heißt eins, passt dir die an. Und dann kommt eben mein Text dazu, wo ich eben erkläre, warum wir das nicht machen. Und da kann ich eben zwei Sachen machen. Ich kann das eben inhaltlich abdecken und weiß aber, dass jemand, der danach sucht, vielleicht auch von meinem Text entsprechend überzeugt wird, dass ich der richtige Anbieter bin.
Speaker: So gehe ich vor und ich würde mich freuen, wenn du vielleicht einiges mitnehmen konntest aus dieser Episode und morgen gibt's eine neue. Mach's gut, ciao!


