Transcript
Speaker: Einfach Einrichtungstipps umzusetzen, das führt nicht zum Erfolg.
Speaker: Du musst dich vorher von all diesen Sätzen, Mustern, Prägungen lösen.
Speaker: Wenn jemand sagt, ich habe hier Antiquitäten von meiner Familie, müssen die energetisch gesäubert werden.
Speaker: Nicht unbedingt.
Speaker: Wichtiger ist, welche Verbindung hast du zu dem Schrank deiner Großtante?
Speaker: Nur weil irgendjemand sagt, das passt nicht zu diesem Stil.
Speaker: Ja und?
Speaker: Dann passt es für den Menschen vielleicht nicht zu dem Stil.
Speaker: Aber du bist ein freier Mensch und wenn du sagst, ich möchte diese Terrakotta-Töpfe da haben, dann stellst du sie da hin.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Feng Shui verbindet.
Speaker: Mein Name ist Daniela Schaponic, ich bin Unternehmerin und Feng Shui-Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinauszudenken.
Speaker: Feng Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird.
Speaker: Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern.
Speaker: Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Feng Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren.
Speaker: Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten.
Speaker: Bereit?
Speaker: Dann lass uns beginnen.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode vom Unfolding Space Unboxing Lives Podcast.
Speaker: Mein Name ist Daniela Schaponitsch und ich freue mich heute riesig Lydia von Winterkind Design als Cast hier zu haben.
Speaker: Und wir haben uns noch nie persönlich kennengelernt, auch nicht, auch nicht, also wie soll ich sagen?
Speaker: Und persönlich, also auch nicht übers Internet.
Speaker: Aber ich folge Lydia seit einiger Zeit auf Instagram und ich liebe die Art und Weise, wie sie kommuniziert und wie sie das Einrichten tatsächlich mit nicht nur Mindset, sondern mit Persönlichkeit verbindet.
Speaker: Und ich habe mich immer gefragt, steckt da Feng Shui dahinter oder nicht?
Speaker: Und jetzt haben wir uns getroffen und im Vorgespräch habe ich sie tatsächlich gefragt, und ist da Feng Shui dahinter?
Speaker: Und da hat mir Lydia gefragt,
Speaker: ihre Art und Weise zu arbeiten erklärt.
Speaker: Und dann habe ich zu ihr gesagt, Moment mal, ich muss jetzt auf Aufnahmestarten drücken, weil ansonsten verpassen wir das Schönste.
Speaker: Aber bevor wir da das Gespräch wieder aufnehmen, liebe Lydia, stell dich doch unseren Zuhörern und Zuhörerinnen bitte vor.
Speaker: Ja, vielen Dank, liebe Daniela.
Speaker: Ich freue mich so, so hier zu sein, so sehr.
Speaker: Und ich bin noch ein bisschen aufgeregt, aber ich bin mir sicher, dass das wundervoll wird, diese Zeit.
Speaker: Und vielen Dank nochmal, dass ich Gast sein darf.
Speaker: Ja, also ich bin Lydia von Winterkind Design und...
Speaker: Ich bin 40 Jahre alt, ich komme ursprünglich aus Polen und habe sehr, sehr lange in Berlin gelebt und jetzt lebe ich in Schleswig-Holstein.
Speaker: Und ja, wie ist mein Weg?
Speaker: Mein Weg ist, ich habe nach dem Abitur Mathematik studiert, war ein Jahr im Ausland und dann habe ich meinen Job gewechselt, bin dann in den öffentlichen Dienst gegangen
Speaker: Und irgendwann habe ich gespürt, dass das noch nicht das Ende meiner Karriere ist und dann habe ich nochmal einen kleinen Switch gemacht und habe den Interior Designer gemacht.
Speaker: Ja, und zum Thema Feng Shui, das hatte ich Daniela auch gerade schon gesagt, Feng Shui begleitet mich irgendwie schon mein Leben lang, aber jedes Mal auf eine andere Art und Weise, am Anfang immer nur so mit Impulsen.
Speaker: Und da war ich aber noch sehr, sehr jung und Feng Shui war da noch nicht so richtig greifbar, aber es wurde mir immer wieder serviert.
Speaker: Und ich dachte, was ist dieses Feng Shui?
Speaker: Und so geschätzt, so einmal im Jahr habe ich einen Impuls gekriegt.
Speaker: Und nach meinem Interior Designer habe ich dann gedacht, so, jetzt ist die Zeit gekommen, jetzt machst du mal eine Ausbildung.
Speaker: Leider kam ich nie so richtig dazu, weil ich mich nicht entscheiden konnte, wen ich da als Ausbilder nehme, beziehungsweise gehe ich nochmal an eine Schule, in Freiburg ist ja die Feng Shui Schule, ob ich da die Ausbildung mache.
Speaker: Und irgendwie hat mich mein Gefühl da nicht so richtig überzeugt, was dazu aber am Ende nicht so schlimm, also es war nicht so schlimm, weil ich mir, ich glaube, gefühlt alle Feng Shui Bücher gekauft habe, die es überhaupt gibt und habe mich so über die Bücher informiert und...
Speaker: Jetzt ist es aber so, dass ich gar nicht mehr so richtig einrichte, also explizit sage, was die Leute wohin stellen sollen, sondern ich arbeite mit dem Mindset der Menschen.
Speaker: Was erstmal so vielleicht sehr abstrakt klingt, ist am Ende des Tages gar nicht so abstrakt.
Speaker: Da fängt es zum Beispiel damit an, ich glaube gar nicht an Feng Shui, das ist Hokus Pokus.
Speaker: Und genau da setze ich an.
Speaker: Genau das ist schon der erste Satz, der dich oder meine Kundin auch blockiert und somit sich eine Tür schließt.
Speaker: Wenn ich glaube nicht an Feng Shui, geht die Tür zu, man beschäftigt sich nicht mit dem Thema.
Speaker: Oder man sagt, Feng Shui ist mir nicht wissenschaftlich genug.
Speaker: Da denke ich, auch das ist ein Satz, der dich blockiert.
Speaker: Weil Wohnen
Speaker: hat nichts mit Wissenschaft als solches erstmal zu tun.
Speaker: Natürlich gibt es wissenschaftliche Studien und welche Farben gut harmonieren und welche Farben auf uns wirken, aber am Ende ist das Wohnen ein Gefühl.
Speaker: Und wenn du dieses Gefühl hast, es fühlt sich für mich einfach, ich komme rein in einen Raum und ich kann mich hier einfach direkt fallen lassen, Kopf aus, Herz an.
Speaker: Dann hast du alles richtig gemacht.
Speaker: Und da fragt keiner mehr danach, ob du hier den goldenen Schnitt angewendet hast oder hier im rechten Winkel oder weg von der Wand oder sowas.
Speaker: Dann ist es einfach, wie es ist.
Speaker: Genau.
Speaker: Und so arbeite ich.
Speaker: Das ist total schön, wie du das beschreibst, weil ob man das Feng Shui nennt,
Speaker: oder nicht, oder Wohnraum, was gibt es da, Wohnraumpsychologie, oder da gibt es ja ganz viele verschiedene Begrifflichkeiten, das ist ja auch in Ordnung, und jede, ich sage auch immer, sogar wenn wir uns das Fingstree an sich anschauen, da gibt es so viele verschiedene Schulen, und ich werde auch oft gefragt, welches ist die richtige?
Speaker: Es gibt keine falsche, es gibt halt viele Wege, die der Philosophie hinterher, also der der Philosophie folgen natürlich, und jeder wählt den Weg, der für ihn stimmig ist, aber
Speaker: Was ich so aus unserem kurzen Gespräch gesehen habe oder gefühlt habe, ist, dass es letztendlich alles, wenn man diesem Weg folgt, wie du sagst, Mindset, also dass der Mensch im Vordergrund ist, nicht der Raum.
Speaker: Also es geht nicht darum, einen schönen Bilderbuchraum zu gestalten, was ja oft auch
Speaker: Darf ich Fehler sagen?
Speaker: Also vielleicht der falsche Ansatz ist es vielleicht ein bisschen diplomatischer, sondern es geht darum, den Menschen zu sehen, weil ich habe auch, ich bin so oft in so schönen Häusern und Räumen gestanden, dass ich mich fragte, was mache ich denn hier?
Speaker: Wieso rufen die mich an?
Speaker: Und dann schaut mich aber unglückliche Menschen an und sagen,
Speaker: Du, es ist alles perfekt, Architekt, Interior Designer, bla bla bla, alles perfekt, aber wir kommen hier nicht an, wir fühlen uns hier nicht wohl, wir wissen nicht, was los ist und da sind wir auf Feng Shui gestoßen oder in meiner Welt, du hast Feng Shui, bei dir wäre es, was sind denn so die Kunden, wenn sie zu dir kommen, was sagen sie denn dir, die sagen doch bestimmt nicht, ich möchte ein Innenraumkonzept haben.
Speaker: Also ich meine, natürlich könntest du das machen, aber das ist nicht das, was du aus dem Herzen, also nicht aus dem Herzen, sondern was du machst, ne?
Speaker: Nee, genau.
Speaker: Also am Ende ist es so, dass wir folgen, wir schauen uns erstmal die Muster an, die überhaupt, also meine Kundinnen erzählen erstmal.
Speaker: Sie beschreiben zum Beispiel ihr Zuhause, dann frage ich sie, okay, wenn du auf der Couch sitzt,
Speaker: was fühlst du, wenn du dich mal umschaust, was sind so deine Gedanken und dann, oder wenn du zum Beispiel, letztens hatte ich eine Mutter und die hat mir erzählt, sie hat sich so einen Raum gestaltet, sie hat extra einen Raum nur für sich, also so weg von, also Kinder dürfen da nicht rein, das ist ihr Raum.
Speaker: Und dann beschreibt, und dann sage ich, ja, dann beschreibt man diesen Raum, in dem du dich immer noch nicht angekommen fühlst.
Speaker: Ja, und dann steht hier mein Schreibtisch und dann liegen hier so Bastel, hier liegt so Bastelkram von meinen Kindern und ich so, Moment,
Speaker: Ich dachte, das wäre dein Raum.
Speaker: Ja, aber manchmal sitzen meine Kinder hier.
Speaker: Ich so, ja, ja, genau das ist es.
Speaker: Und das sind so Kleinigkeiten, über die wir da sprechen.
Speaker: Und dann habe ich auch gesagt, entweder es ist dein Raum, du ziehst eine klare Grenze an der Türschwelle.
Speaker: Um dich immer wieder daran zu erinnern, hängt dir ein Schild an die Tür.
Speaker: Das ist mein Raum.
Speaker: Und dann so nach dem Motto, herzlich willkommen, ich sage mal jetzt, liebe Anne, in deinem Raum.
Speaker: Und dann gehst du über diese Schwelle und legst ab.
Speaker: Und dann hat sie es erst gecheckt und sie hat mir später auch eine Nachricht geschrieben und gesagt, ich habe alles aus diesem Raum weggeräumt, was nicht meins ist.
Speaker: Also wirklich nur meins.
Speaker: Sie hatte da Bücher stehen mit Erziehungsratgebern.
Speaker: Ich so, okay,
Speaker: Genau, ich sage, das ist jetzt wieder ein Thema, was nicht nur dich betrifft.
Speaker: Also klar bist du dann in einer Mutterrolle, aber es geht, du kommst da nicht runter.
Speaker: Du kannst dich nicht runterfahren, wenn du dich mit Erziehungsratgebern beschäftigst.
Speaker: Da sollten Bücher stehen, wie zum Beispiel irgendwie Krimis, die du gerne liest oder irgendwelche Liebesbücher oder einfach so, wo du deine Seele baumeln lassen kannst und deinen Kopf auch mal abschalten kannst.
Speaker: Ja, und dann schrieb sie mir, sie hat alles entfernt aus diesem Raum, wo sie als Frau, sie alleine als Person erstmal stehen kann.
Speaker: Und sie sagte, von den Möbeln habe ich hier gar nichts umgestellt, ich habe nur die Sachen entfernt.
Speaker: Und schon ist sie angekommen.
Speaker: Ja, und da braucht es diese Zeit, also wahrscheinlich geht es dir auch so, dass wenn du mit Kunden arbeitest, dass du, wenn du, du kreierst eine Energie, ein Feld, ein Feld,
Speaker: Und dann kommen Dinge auf, die man sonst nicht sieht.
Speaker: Also die Frau hätte ja, also als Beispiel, auch selber reflektieren können, ah, hier liegen Spielsachen von meinen Kindern dabei.
Speaker: Aber im Alltag sieht man es halt nicht, weil wir sind einfach Menschen, es ist der Alltag und vor allem nicht, ich meine,
Speaker: Ich habe auch mal Kollegen gehabt, die haben gesagt, Daniela, also es war irgendwie ein Bild, ich weiß es nicht, also was vom Feng Shui her nicht wirklich gepasst hat und ich habe es aber nicht gesehen.
Speaker: Da kam meine Kollegin und hat gesagt, Daniela, du weißt schon die Symbolik von diesem Bild und ich so, äh.
Speaker: Ach so, oh mein Gott, ja, oh nein.
Speaker: Ja, aber es ist der Alltag.
Speaker: Und da ist die Arbeit so wahnsinnig wertvoll, weil du wahrscheinlich den Kunden auch diesen Raum gibst, dass sie einfach mal reflektieren können und weil du siehst, was im Alltag eben nicht sichtbar ist oder für was man blind wird.
Speaker: Ja, das ist richtig.
Speaker: Oftmals reicht es so, ich muss diesen Raum gar nicht sehen.
Speaker: Mir reicht es, wenn man ihn mir beschreibt.
Speaker: Und zwar wirklich, also wenn es so ein bisschen zu Oberfläche geht, frage ich natürlich.
Speaker: Und
Speaker: guck mal dahin, guck mal dahin, was steht da zum Beispiel.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann merken die schon selber teilweise, wenn sie erzählen,
Speaker: Ja, da steht jetzt zum Beispiel noch ein Foto von meinen Großeltern aus 1800, so ungefähr.
Speaker: Und irgendwie habe ich gar keine Verbindung mehr so richtig und so.
Speaker: Und dann denkst du mir, ja, ja, und jetzt?
Speaker: Warum steht das Bild da?
Speaker: Könnte es dich blockieren?
Speaker: Oder was verbindest du mit dem Bild?
Speaker: Ja, das ist ein Erbstück.
Speaker: Ich kann das irgendwie nicht wegschmeißen.
Speaker: Und da bin ich drin.
Speaker: Genau da bin ich drin.
Speaker: Und jetzt lass uns mal diesen Satz anschauen.
Speaker: Warum kannst du es nicht wegschmeißen?
Speaker: Woher kommt das?
Speaker: Und dann gehen wir in die Tiefe.
Speaker: Weil das sind Muster, die trägst du ja in allen Lebensbereichen.
Speaker: Das ist ja nicht nur eine Einrichtung.
Speaker: Die nimmst du in allen Lebensbereichen mit.
Speaker: Oder wenn ich zum Beispiel höre, meine Kinder sammeln so gerne irgendwie...
Speaker: Jäger und Sammler, so nach dem Motto.
Speaker: Ich so, aha, okay, das ist ja grundsätzlich erstmal schön, aber woher kommen, wo gucken sie sich das ab?
Speaker: Und dann erzählt mir die Mutter, naja, ich habe zum Beispiel 200 Paar Schuhe.
Speaker: Und ich denke so, okay, deine Kinder sammeln Steine und du sammelst Schuhe.
Speaker: So, weißt du, und dann...
Speaker: Die sehen das nicht.
Speaker: Ja, und dafür sind wir da.
Speaker: Und ich finde es wahnsinnig spannend, weil es ist auch das, was du erzählst, ist jetzt endlich genauso wichtig als Fortschritt.
Speaker: Also wenn sich jemand überlegt, okay, also man hört uns jetzt zu beim Sprechen und sagt, okay, was soll ich denn jetzt machen?
Speaker: Feng Shui oder das, was Lydia macht?
Speaker: Beides.
Speaker: Weil, was du erzählst, es ist ein nahtlos, also so ein Zusammenfließen von beiden, weil Glaubenssätze kann man sich anschauen.
Speaker: Also ich schaue es mir jetzt an, aber es ist nicht eine Kernkompetenz vom Feng Shui tatsächlich.
Speaker: Also da gibt es andere Schwerpunkte.
Speaker: Und wie überall kann jeder seinen eigenen Schwerpunkt setzen.
Speaker: Aber das, was du machst, ist, finde ich, die totale Vorarbeit.
Speaker: Man kann da auch...
Speaker: Und sagen, okay, das ist perfekt für mich, das mache ich so, wie es passt.
Speaker: Aber man kann dann auch diese nächsten Schritte gehen, wenn man das möchte.
Speaker: Deswegen, weil du vorhin gesagt hast, dieses, ich kann das nicht wegwerfen, Punkt.
Speaker: Oder Feng Shui ist doch esoterik oder ist nicht wissenschaftlich bewiesen.
Speaker: Also jedes Mal, wenn wir einen Punkt dran setzen, setzen wir uns in die Meinungsbox rein.
Speaker: Aber wenn wir die Luken aufmachen und sagen, wow, was wäre, wenn ich alles mache und mir von allem das Beste raushole und da ist diese Verbindung der verschiedenen Kernkompetenzen, wo wir über den Tellerrand hinausschauen, egal ob Interior Design, Architekt oder Feng Shui-Berat, ich kenne auch einige Feng Shui-Kollegen, die sehr strikt sind und nichts anderes anerkennen und nur das Feng Shui und nur ihr Feng Shui.
Speaker: Und das macht es ja fast wieder so zu einem
Speaker: zu einem Käfig, dann ist es ja so, oh mein Gott, wenn ich das nicht mache, weil dann stoppt ja die Energie.
Speaker: Deswegen sage ich auch immer, Feng Shui, ja, hat Regeln, aber es hat genauso viele Gründe, diese Regeln zu brechen.
Speaker: Deswegen ist es ein lebendiges Etwas, was sich formt und das machst du mit dem Interior Design auch und du dir erzähl mal mehr, wenn du zum Beispiel mit
Speaker: Jetzt mit der Dame hast du jetzt diesen Punkt geklärt, dass beispielsweise die Kindersachen oder Sachen, die für sie jetzt nicht stimmig sind, also nicht zu ihr gehören in dem Sinne, dass die gehen dürfen.
Speaker: Aber gehst du auch die Schritte weiter, dass du dann auch ein Terrier-Design-Konzept für die Kunden erstellst oder machst du das heute nicht mehr?
Speaker: Ja, also das mache ich schon noch, aber meistens ist das tatsächlich so, dass Sie, wenn Sie diese Muster aufgelöst haben, da kommen ja sehr, sehr viele Sätze noch dazu.
Speaker: Das bleibt ja nicht nur bei einem Satz, sondern dann kommen dann auch so Sachen wie, ja, ich traue mich nicht oder ich habe Angst vor einer Entscheidung, Wandfarbe oder wie auch immer.
Speaker: Und wenn wir das aufgelöst haben, brauchen Sie kein Interior Design Konzept mehr.
Speaker: sondern weil sie dann sich in der Lage fühlen, selber von innen heraus zu sagen, okay, dieser Satz gehört nicht mehr zu mir, dass ich Angst habe vor einer falschen Entscheidung.
Speaker: Ich mache einfach.
Speaker: Und so eine Wandfarbe ist ja nicht wie ein Tattoo.
Speaker: Du kannst dir jederzeit verändern.
Speaker: Und diese Freiheit zu haben oder sich zu nehmen, also Erlaubnis auch, zu sagen...
Speaker: ja, okay, dann ist das jetzt irgendwie nicht so schön, dann wird sie halt wieder überstrichen.
Speaker: Dann bin ich halt, Wohnen ist ja auch nichts, was einfach einmal fertig ist, sondern das ist ja ein Konzept, so wie du dich veränderst, so verändert sich dein Wohnraum mit dir.
Speaker: Das heißt, heute mag ich die grüne Wand, aber in einem halben Jahr kann schon wieder sich alles verändert haben und dann will ich diese grüne Wand nicht mehr, sondern will jetzt vielleicht noch auf beige umsteigen oder auf irgendwas anderes.
Speaker: Oder ich habe
Speaker: Ich war im Urlaub und habe mich da inspirieren lassen und stelle fest, das, was ich jetzt hier habe, passt nicht mehr zu mir, sondern ich bin jetzt, ich komme jetzt aus dem Skandinavischen und möchte gerne mehr Holz drin haben oder wie auch immer.
Speaker: Und genau diese Freiheit bekommen meine Kundinnen.
Speaker: Das heißt, ja, ein Konzept ist möglich.
Speaker: Ich helfe ihnen auch gerne, wenn sie dann wirklich so konkrete, ich sage mal, Tipps brauchen.
Speaker: Aber diese Tipps,
Speaker: bekommen sie erst dann, wenn sie genau wissen, wie sie diese Tipps auch anwenden sollen.
Speaker: Weil einfach Einrichtungstipps umzusetzen, das führt nicht zum Erfolg.
Speaker: Sondern du musst dich vorher von all diesen...
Speaker: Setzen, Mustern, Prägung lösen und dir die Freiheit nehmen und sagen, alles klar, dann setze ich jetzt diesen, ich sage mal diesen Tipp um, schaue es mir an und wenn ich es scheiße finde, sage ich mal so, dann ist das voll okay so, dann ist das überhaupt, das ist
Speaker: Weder eine Schwäche, noch ist das irgendwie ein Misserfolg, sondern es ist also eher ein Erfolg, weil man dann sieht, geil, ich kann mich reflektieren, ich stelle fest, ich finde das nicht gut und ich weiß, wenn ich etwas nicht gut finde, finde ich etwas anderes gut.
Speaker: Also somit schließt du eine Tür und öffnest dir mindestens fünf neue.
Speaker: Ja, das ist total schön.
Speaker: Was mir jetzt so gerade auch einfällt, ist, sich die Freiheit zu nehmen, weil, ich weiß nicht, es kommt jetzt einfach nur so hoch, wie wir uns auch durch unsere Einrichtung in den Räumen beschränken.
Speaker: So, okay, ich habe das jetzt eingerichtet, ich kann das doch nicht jetzt schon wieder ändern.
Speaker: Doch, ja.
Speaker: Doch, wenn es nicht passt, dann ja bitte, bitte ändere es.
Speaker: Wie du sagst, nimm den Aufwand auf dich und streich die Farbe neu.
Speaker: Hinter mir, wer auf YouTube schaut, ist eine blaue Wand und wir haben gesagt, blau und zu dunkel.
Speaker: Aber ich habe gesagt, das ist so richtig.
Speaker: Fing-Shui-Konzept hin oder her, aber nein, also es ist schon das Fing-Shui-Konzept für unsere Wohnung, nur das Zimmer unten ist grün und das Zimmer oben ist blau.
Speaker: Und es ist total spannend, weil es ist ja in der gleichen Himmelsrichtung, die Kinder, die drinnen schlafen, sind von den Elementen her, ich hätte beide Zimmer blau und ich hätte beide Zimmer grün streichen können.
Speaker: Ich hätte auch das Zimmer unten blau und oben grün und umgekehrt.
Speaker: Aber oben ist blau, unten ist grün und es passt wie die Faust aufs Auge.
Speaker: Es ist total spannend.
Speaker: Ja.
Speaker: Also, Lydia, ich glaube, einer deiner, also ich habe jetzt natürlich deinen Instagram-Account nicht komplett gescrollt und analysiert nach Zahlen, aber ich glaube mich zu erinnern, dass einer deiner erfolgreichsten oder der meistgeschauten Reels, bitte korrigiere mich, wenn ich da falsch bin, einer war, wo es um Thema Ex-Freund geht.
Speaker: Querstrechfreundin ging.
Speaker: Ich meine, das ist immer so ein Thema, was sehr interessant ist.
Speaker: Magst du mal ein bisschen erzählen, weil das ist ja auch etwas für die Zuhörer und Zuhörerinnen, dass sie so ein bisschen die Geschichten mitbekommen.
Speaker: Ich finde, aus den Geschichten lernt man einfach so viel als aus trockenen Tipps.
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Also ich bin damals zu meinem Partner gezogen in das Haus, das er vorher mit seiner Ex gekauft hat.
Speaker: Wir haben sehr, sehr lange hin und her überlegt, weil ich auch in einer schönen Wohnung gewohnt habe.
Speaker: Und dann hieß es entweder in seinem Haus oder in meine Wohnung.
Speaker: so nennen wir abgewogen und haben gesagt, alles klar, wir ziehen in dein Haus zusammen, aber ich habe eine Bedingung und zwar möchte ich gerne da ein paar Sachen umgestalten.
Speaker: Da hat er gesagt, du mach, wie du möchtest, alles kann weg, alles darf weg, aber nichts muss, also wie auch immer und ja, gesagt, getan, ich bin da eingezogen und
Speaker: Ja, und dann ging das los.
Speaker: Wo fange ich an?
Speaker: Weil sie hat ja alles eingerichtet.
Speaker: Sie hat die Tapete angebracht.
Speaker: Weil er für ihn...
Speaker: Er ist sehr genügsam und für ihn war das alles so in Ordnung.
Speaker: Er sagt, das kann alles dranbleiben, das kann aber auch ab.
Speaker: Und ich fing dann an, so ein bisschen darüber nachzudenken, wo fange ich an?
Speaker: Das ist natürlich immer eine Budgetsache.
Speaker: Natürlich kannst du nicht alles auf einmal umgestalten, zumal er, ich sage mal, zwei Jahre vorher das alles erst renoviert hat.
Speaker: Und
Speaker: Ja, dann stehst du da so ein bisschen als Frau oder als, ich sag mal, in Anführungsstrichen die neue Partnerin und findest, diese Tapete muss unbedingt ab.
Speaker: Unbedingt.
Speaker: Diese Energie, überall spüre ich diese Energie, dass die Ex hier noch lebt.
Speaker: Schlaflose Nächte habe ich hinter mich gebracht.
Speaker: Ich wusste, erst mal habe ich gerade das Geld oder habe das Geld nicht.
Speaker: Dann, wie fange ich überhaupt an?
Speaker: Also ich war komplett überfordert mit der ganzen Situation, zumal das Haus riesig ist.
Speaker: Welche Räumlichkeiten halten wir uns am meisten auf?
Speaker: Wo sehe ich das am meisten?
Speaker: Ja, und irgendwann habe ich festgestellt, weil es so anstrengend war für mich, es hat mir so viel Energie geraubt, dass ich immer so ein bisschen, Gott, so hin und her gerannt bin und habe gesagt, so, ey, das muss jetzt schluss, du musst jetzt hier langsam mal ankommen.
Speaker: Und dann habe ich festgestellt, das Einzige, was du jetzt gerade machst, ist die Spuren der Ex zu verwischen.
Speaker: Also die Energie, aus der ich heraus sozusagen agieren wollte, war eine komplett falsche.
Speaker: Ich lebte also sozusagen in der Vergangenheit meines Partners, in der ich eigentlich gar nichts zu suchen hatte, weil das ist ja nicht meine Vergangenheit.
Speaker: Ja, die Ex ist irgendwie so, man verbindet die Ex ja immer mit so negativen Vibes.
Speaker: Mhm.
Speaker: bis ich das aber so für mich herausgestellt habe, dass das eigentlich die komplett falsche Energie war, war ich echt richtig low level und dann war auch eine Zeit so, dass ich gesagt habe, ich habe hier gar keinen Bock mehr hier irgendwas zu machen ich nehme Distanz auf
Speaker: War wenig zu Hause dann, war viel arbeiten, habe mich mit diesem Thema, habe das Thema einmal ruhen lassen und bin dann mit reflektiert, mit einer neuen Persönlichkeit, ich sage mal, mit einer neuen Identität an diese Sache rangegangen.
Speaker: Da habe ich gesagt, alles klar, hier geht es gar nicht darum, dass ich jetzt hier die Neue bin, dass ich hier die Spuren der Ex verwischen will, weil das gehört nun mal zu, das ist seine Vergangenheit, ich
Speaker: Ich kann da nicht mit dem Radierer rein und sagen, das soll jetzt weg, sondern ich gehe einfach mit der Energie, lass uns dieses Zuhause zu unserem machen.
Speaker: Ganz unabhängig davon, ob die Ex das tapeziert hat oder das dahingestellt hat, ich sage nach und nach, dass es unser Zuhause wird.
Speaker: Und da sind wir eingestiegen, gemeinsam, was sind deine Bedürfnisse, was sind meine Bedürfnisse, worauf, also, er ist ein großer Star Wars Fan, und dann haben wir auch das mit eingebaut, was vorher auch nicht eingebaut war, dann, ähm,
Speaker: Ja, und die Tapete ist bis heute noch dran.
Speaker: Also wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber die Tapete ist bis heute noch dran, weil ich einfach, ich habe das für mich einfach abgeschlossen.
Speaker: Diese Tapete habe ich nicht mehr mit der Ex verbunden, sondern habe gedacht, das ist jetzt eine Tapete.
Speaker: Und so denken ja Männer.
Speaker: Für die ist das einfach nur eine Tapete.
Speaker: Was hast du denn?
Speaker: Wir verbinden das ja mit Emotionen.
Speaker: Also was da bei uns los ist, teilweise bei uns Frauen, da denke ich mir so, Donnerwetter, ey.
Speaker: Also wir machen uns das Leben auch wirklich schwer.
Speaker: Die Männer denken, das ist doch nur eine Tapete.
Speaker: Und was wir an dieser Tapete sehen, das ist ja echt...
Speaker: Genau.
Speaker: Und das war für mich der Game Changer.
Speaker: Und so bin ich dann eingestiegen in dieses noch tiefer, in dieses Mindset Wohnen mit Partner, dieses Zusammenziehen, egal ob das jetzt das Haus mit der Ex ist oder auch dieses gemeinsame Zusammenziehen in eine neue Wohnung.
Speaker: Da ist Mindset
Speaker: Also diese, wie denke ich darüber, wie viel, weil viele auch sagen, Einrichtung ist Frauensache, ist auch genauso.
Speaker: Ja, grundsätzlich ist diese Aussage nicht falsch, aber das heißt nicht, dass die Männer weniger Anteil haben an diesem, also sie dürfen sich genauso wiederfinden in dem Zuhause, wie auch wir Frauen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und da sprichst du mir sehr aus der Seele, weil ich oft Anfragen bekomme, eben beispielsweise so eine Situation, ob ich ein Space Clearing machen kann, damit die Energie der Vergangenheit geht.
Speaker: Ja, das ist die Welt der Unsichtbaren.
Speaker: Aber ich sage dann auch immer meinen Kunden, jetzt bleiben wir mal beispielsweise bei der Tapete, die Tapete musst du loslassen.
Speaker: Weil wir können die Tapete nicht energetisch klären.
Speaker: Ja, die ist halt da und die ist visuell.
Speaker: Oder wenn jemand sagt, ich habe hier Antiquitäten von meiner Familie, Familie, Familie, müssen die energetisch gesäubert werden?
Speaker: Nicht unbedingt.
Speaker: Wichtiger ist, welche Verbindung hast du zu dem Schrank deiner Großtante?
Speaker: Hast du sie gekannt?
Speaker: Hast du sie geliebt oder hat sie eine positive Emotion für dich oder eine nicht so gute?
Speaker: Weil wenn ich eine Klärung mache und du aber eine ungünstige oder negative emotionale Verbindung hast, dann ist es wichtig, dass du entweder das Mindset drehst
Speaker: oder letztendlich den Schrank gehen lässt.
Speaker: Aber das ist genau das, was du sagst, dieser Zugang zu den Sachen und auch wirklich, was ich oft gefragt werde, braucht denn jedes Haus, jede Wohnung, jedes Stück Erde eine Landheilung oder ein Space Clearing?
Speaker: Nein, das wäre verrückt, so etwas zu sagen.
Speaker: Das wäre total verrückt.
Speaker: Es gibt Dinge, ja, auf jeden Fall.
Speaker: Aber wir Menschen sind ja diejenigen, die einen freien Willen haben.
Speaker: Und man kann sich das Leben in Anführungszeichen versuchen leicht zu machen, so, ach, die macht jetzt ein Space Clearing und dann ist alles gut.
Speaker: Dann muss ich meine, quasi mein Wachstumsprozess nicht gehen.
Speaker: Aber das stimmt nicht.
Speaker: Wir können von Dingen nicht weglaufen.
Speaker: Nee, ja.
Speaker: Also, wahnsinnig spannend.
Speaker: Was ist noch so etwas, wo du sagst, da hatte ich wirklich so einen Aha-Moment in meiner Arbeit.
Speaker: Wir haben über das Thema Partnerschaft gesprochen.
Speaker: Was war noch so für dich, wo du sagst, boah, bin ich wirklich froh, dass ich das gemacht habe?
Speaker: Oder da habe ich den Kunden geholfen?
Speaker: Also mein Gamechanger, ich sag mal 2.0, war, als ich mich irgendwann losgelöst habe von diesen Einrichtungsstilen, von diesen in die Schublade packen, sage ich mal so, das ist wahrscheinlich jetzt auch nicht so gemeint, wie ich es gesagt habe, also ich meine das auch nicht böse, sondern es ist dieses
Speaker: Du brauchst einen Einrichtungsstil.
Speaker: Allein dieses Wort Einrichtungsstil macht ja schon was mit einem.
Speaker: Weil wenn du, sobald du anfängst, Einrichtungsstil, ich sag mal, bei Google einzugeben, kriegst du deine Einrichtungsstile.
Speaker: Da kriegt jeder Einrichtungsstil sozusagen einen Namen.
Speaker: Und dann orientierst du dich daran.
Speaker: Und ich habe irgendwann aufgehört, mich nach Einrichtungsstilen zu orientieren.
Speaker: Sondern habe meine, ich sag mal, meine Einrichtungsstile oder meinen eigenen Einrichtungsstil in Anführungsstrichen ganz woanders gefunden und zwar in meinen Urlauben.
Speaker: Also ich bin ein ganz großer Italien-Fan und dieser mediterrane Stil, dieses mediterrane Wohnen, das hat mich total faszinierend.
Speaker: Und auch da gibt es Unterschiede.
Speaker: Da gibt es gerade so noch so diese alten italienischen Häuser, die sind ja alle so klein, alles ist so dunkel und also so eher gemütlich.
Speaker: Und dann gibt es ja mittlerweile die modernen, wo alles sehr luftig ist, alles sehr hell ist, weiß und dann hast du Terracotta und dann
Speaker: Und das habe ich so für mich deklariert, dass ich gesagt habe, hier fühle ich mich immer wohl.
Speaker: Immer.
Speaker: Und habe das, also in diesem, ich sage mal, mediterranen Stil, habe ich dann auch angefangen einzurichten.
Speaker: Ja.
Speaker: Und zwar nicht nach einzelnen Elementen gesucht, also irgendwie wie
Speaker: wie Rattan oder so, sondern ich bin sehr, sehr viel nach Farben gegangen.
Speaker: Welche Farben und wo finde ich diese Farben wieder?
Speaker: Und dann kommt ja automatisch, wenn ich zum Beispiel sage, Terrakotta-Farben, findest du natürlich in Töpfen wieder.
Speaker: So, und dann habe ich dazu noch Kissen genommen und
Speaker: Blau für das Meer.
Speaker: Für mich war blau immer so das Meer.
Speaker: Also Italien immer mit dem Sommerurlaub verbunden.
Speaker: Deswegen haben wir uns dann vor zwei Jahren noch mit meinem Ex-Partner die blaue Couch gekauft.
Speaker: Ja, und so kam eins nach dem anderen.
Speaker: Ich habe zum Beispiel die Wände weiß gelassen, weil das auch immer ein Teil...
Speaker: ich sage mal, war, was ich in diesen Häusern erlebt habe und gesehen habe und in denen ich gemerkt habe, da geht mein Herz auf, da fühle ich mich so wohl.
Speaker: Ja, das ist total schön, weil tatsächlich ist das Wegfahren, also nicht in der gewohnten Umgebung zu sein, ist für mich immer persönlich unglaublich inspirierend, vor allem das Wasser und das Meer, das sowieso.
Speaker: Und ich komme dann immer mit
Speaker: Also ich versuche mir in meinen Urlauben immer meine Ideen festzuhalten.
Speaker: Und das können manchmal auch Bilder zum Thema, wie du schon sagst, Einrichtung sein.
Speaker: Und natürlich schmeiße ich dann mein Wohnzimmer nicht um und sage, so jetzt möchte ich bitte alles, keine Ahnung, im Karibikstil mit den grellen Farben haben.
Speaker: Das passt jetzt nicht gerade zu mir insgesamt.
Speaker: Aber dann gibt es eine Kleinigkeit, die mir das sehr zaubert.
Speaker: Und wie du schon sagst, wir kommen immer wieder zurück, Lydia, auf das Thema Freiheit im Wohnen.
Speaker: Immer wieder, also nicht dieses, ich binde mich an einen Einrichtungsstil und wenn dieser Einrichtungsstil kein Rattan verträgt, ich möchte aber einen Rattanstuhl haben, dann darf ich das nicht machen, weil, keine Ahnung, Industrial Style verträgt halt kein Rattan oder was weiß ich was.
Speaker: Dass wir uns auch in diesem, im Bereich Wohnen, die Freiheit zurückholen.
Speaker: Irgendwie zieht sich das so ein bisschen durch, durch unser Gespräch.
Speaker: Da habe ich jetzt gerade einen Aha-Moment.
Speaker: Ja, also total.
Speaker: Genau.
Speaker: Und da sage ich auch immer wieder, erlaube dir wirklich bewusst die Freiheit auch zu nehmen.
Speaker: So wie du das sagst.
Speaker: Ich greife mal dein Beispiel jetzt auf.
Speaker: Industrial Style, super cooler Stil, finde ich auch mega, aber...
Speaker: Du kannst da trotzdem Elemente einbauen, die du irgendwo mal entweder im Urlaub gekauft hast, weil du sagst, ich habe jetzt, immer wenn ich in Italien war, habe ich mir irgendwelche Terrakotta-Töpfe gekauft.
Speaker: Stell die da hin.
Speaker: Warum nicht?
Speaker: Nur weil Leute, ich sage immer Leute, nur weil irgendjemand sagt, das passt nicht zu diesem Stil,
Speaker: Ja und?
Speaker: Dann passt es für den Menschen vielleicht nicht zu dem Stil, aber du bist ein freier Mensch und wenn du sagst, ich möchte diese Terrakottatöpfe da haben, dann stellst du sie da hin.
Speaker: Du gibst dir bewusst die Erlaubnis und bleibst nicht stecken in diesen Sätzen der anderen, weil man übernimmt ja dann sozusagen alles, was andere sagen, übernimmt man ja sehr schnell und sagt, ach, es geht nicht.
Speaker: Ich habe mal gelesen oder irgendjemand, dass das nicht zusammenpasst.
Speaker: Und schon ist es wie ein Ohrwurm drin.
Speaker: und will dich nicht mehr verlassen.
Speaker: Deswegen rein in das Bewusstsein und sagen, so, ich erlaube mir, frei zu sein in meiner Einrichtung.
Speaker: Es ist mein Zuhause.
Speaker: Richtig.
Speaker: Du, das ist doch genauso mit der Kleidung.
Speaker: Du kannst, was auch immer, den Styleberater oder super teure Kleidung oder was auch immer, aber wenn du dich da dir nicht wohlfühlst,
Speaker: Also ich kann jetzt von mir natürlich sprechen.
Speaker: Also Anzüge waren nie mein Ding.
Speaker: Ich habe den letzten Anzug getragen, als ich mich mit 24 nach meinem Studium Vorstellungsgespräche geführt habe.
Speaker: Ich habe keinen Job bekommen, aus anderen Gründen.
Speaker: Aber irgendwann habe ich gesagt, ich werde nie wieder einen Anzug tragen.
Speaker: Das ist nicht mein Ding.
Speaker: Natürlich würde ich jetzt auch nicht zu Jeans, zu Kunden gehen.
Speaker: Aber ich habe meinen, egal ob Geschäftskunden, Privatkunden, ich habe meinen, ich wollte sagen, Einrichtungsstil,
Speaker: Also ich habe meine Wohlfühlkleidung und wenn ich mich wohlfühle, kann ich die beste Arbeit meinen Kunden liefern.
Speaker: Und so ist es doch auch beim Einrichten.
Speaker: Also ich habe vier Kinder und wenn mir irgendjemand gesagt hätte, also in deiner Wohnung braucht man eine weiße Couch, das wäre ja krass.
Speaker: Chaos gewesen.
Speaker: Ich wäre hochgradig gestresst, weil diese Couch entweder jeden Tag schmutzig wäre oder ich würde immer mit allen streiten, dass niemand in die Nähe dieser Couch kommt oder was ich gemacht habe, ist ein weißer Wollteppich, den zu kaufen, trotz Schäferhund.
Speaker: Dann haben alle gesagt, du bist total verrückt.
Speaker: Da habe ich gesagt, nein, ich möchte diesen Wollteppich haben, weil er reinigt sich von selber.
Speaker: Ich muss halt einfach ein bisschen darauf achten.
Speaker: Aber für mich war das so wichtig.
Speaker: Alle haben gesagt,
Speaker: mit Hund Teppich, du wirst es bereuen.
Speaker: Hätte ich gesagt, egal, dann kaufe ich mir halt alle zwei Jahre einen neuen Teppich, aber ich brauche diesen Teppich zu Hause.
Speaker: Und damit fängt es ja an.
Speaker: Ja, und genau das ist es, das finde ich so spannend, weil du das sagst, so gerade, wenn, ähm,
Speaker: Menschen aus einem engeren Umfeld da eine Meinung zu haben.
Speaker: Nimmt man sie ja vielleicht eher an, als vielleicht noch weiter weg.
Speaker: Und das finde ich auch so witzig zu beobachten.
Speaker: wenn ich dann so mit Kunden spreche und dann, so wie du jetzt auch sagst, dann kommt eine Freundin, kommt die Mutter und sagt, aber hier wollte kein Wollteppich aufgrund des Hundes, keine helle Couch aufgrund von Kindern, sage ich mal, oder wie auch immer.
Speaker: Du,
Speaker: wenn du das so möchtest, dann lass dir bloß nicht diesen Satz, da sind wir wieder bei diesen Glaubenssätzen, lass dich bloß nicht einreden.
Speaker: Lass dich da nicht in der Freiheit einschränken, sondern geh deinen Weg.
Speaker: Und probier es aus.
Speaker: Mein Gott, was soll im Schlimmsten, was ist dein Worst Case, sage ich immer.
Speaker: Ja, dann hast du vielleicht eine Couch.
Speaker: Ich sage mal, du hast vielleicht viel Geld ausgegeben.
Speaker: so Couch von bis, natürlich sind nach oben die Grenzen nicht gesetzt, aber ich sag mal so, wenn du dir eine Couch für 1.500 Euro kaufst, das ist viel Geld, brauchen wir gar nicht drüber reden.
Speaker: Ja, dann hast du viel Geld für eine helle Couch ausgegeben, bist damit aber unzufrieden, weil sie nicht praktisch war.
Speaker: Ja, aber auch das ist eine super gute Erfahrung für dich, die du fürs Leben machst.
Speaker: Weil du dann anfängst, auch darüber nachzudenken, okay, wohnen,
Speaker: Dazu gehört natürlich auch die Funktionalität und dass es auch praktisch ist.
Speaker: Also du sollst dich ja in deinem Zuhause, sollst du ja nicht nur mit dem Putzen beschäftigt sein, sondern wie, auch das ist ein Prozess, den du lernen darfst.
Speaker: Absolut, ja.
Speaker: Und man entdeckt sich ja auch.
Speaker: Man entdeckt, wie du sagst.
Speaker: Man entdeckt, das tut mir gut, das tut mir nicht gut.
Speaker: Das ist ja auch mit den Feng Shui-Konzepten.
Speaker: Ich habe früher, früher, früher so beraten, dass ich meinen Kunden so präzise wie möglich,
Speaker: die Informationen, also die Rahmen gegeben habe.
Speaker: Also ich habe Bilder gesucht in ihrem eigenen Stil.
Speaker: Ich habe ihre Bilder abfotografiert geschaut, wo man sie hinstellen kann.
Speaker: Und dann hat es aber dazu geführt, dass die Kunden in ihrer Bewegungsfreiheit meines Empfindens sehr eingeschränkt waren.
Speaker: Die haben dann immer sehr viele Fragen gestellt im Sinne von, ist dieser Farbton besser oder ist dieser Farbton besser?
Speaker: Also die sind sehr eng gewesen.
Speaker: Und dann habe ich gesagt...
Speaker: Das ist kein Problem, aber ich möchte meinen Kunden nicht die Freiheit nehmen, sich zu entscheiden.
Speaker: Und dann sage ich heute, heute sage ich, ihr bekommt einen Rahmen von mir gesetzt.
Speaker: Und der ist nicht eng, der ist durchaus breit und in dem probiert ihr euch aus und ich begleite euch beim Ausprobieren.
Speaker: Aber ich möchte es vermeiden, dass ihr so unsicher seid bei der Bilderwahl, dass ihr jedes einzelne Bild von mir quasi die Bestätigung braucht, sondern dass trotzdem noch dieses, das gefällt mir,
Speaker: dass das die Überhand gewinnt und nicht, das gefällt mir, mal schauen, was Feng Shui dazu sagt.
Speaker: Also, dass wir die beiden Sachen, und das mache ich seit vielen Jahren mittlerweile, und das ist viel besser für die Menschen, weil sie ihre Persönlichkeit selber, also nicht auto-sourcen, im Sinne von, Feng Shui hat gesagt, es ist gut so, um Gottes Willen, bloß nicht.
Speaker: Ja, es ist vor allem, also wenn ich mit Kundinnen spreche, ist mir sehr, sehr wichtig, dass die sich, so wie du sagtest, sich selbst entdecken dürfen.
Speaker: Da mal reinzuschauen.
Speaker: Wir sind viel zu schnelllebig im Alltag.
Speaker: Teilweise wissen die Leute gar nicht, wenn ich zum Beispiel nach einer Vision frage, wie ist denn so dein, hast du eine Vision oder irgendwie eine Wunschvorstellung, wie du leben möchtest oder wie du gerne wohnen würdest?
Speaker: So und
Speaker: Die meisten sagen, nein, habe ich nicht.
Speaker: Und dann gehe ich weiter und dann sage ich, ich wette, du hast.
Speaker: Ich wette mit dir, du hast eine Vision.
Speaker: Und dann gehen wir weiter ins Gespräch und dann stelle ich die richtigen Fragen und dann sagen sie am Ende, puh, ich hätte nicht gedacht, dass ich eine Vision habe, weil wir haben eine Vision.
Speaker: Es ist sehr, sehr tief verborgen, weil wir viel zu sehr im Alltag mit dem Kopf unterwegs sind.
Speaker: Aber wenn wir uns an Momente und Orte erinnern, wo wir uns so richtig wohlfühlen und in diese Orte reingehen und wie oft ist es dann so,
Speaker: oh, das wäre so schön, wenn ich so ein schönes Zimmer hätte, zum Beispiel im Hotel, im Airbnb.
Speaker: Und dann hat man ja eine Vorstellung.
Speaker: Das prägt sich ja sofort ein und das geht sofort, sag ich mal, durch den Körper, ins Unterbewusstsein und verschwindet irgendwann im Alltag.
Speaker: Ja, und deswegen ist das so, so wichtig, dass die Menschen sich wieder erinnern und sich entdecken dürfen, dass sie eine Wohnvision haben und eine Vorstellung und vor allem auch, dass sie sich der Erlaubnis geben, zum einen frei zu sein und zum anderen auch zu sagen, mein Zuhause darf sich jederzeit verändern, mit mir zusammen.
Speaker: Nichts ist statisch, nichts.
Speaker: Mhm.
Speaker: Heute so, morgen so.
Speaker: Voll okay.
Speaker: Cool.
Speaker: Das ist ein total schönes Schlusswort, liebe Lydia.
Speaker: Ich mag da gar nicht, also es ist einfach, ja, alles auf den Punkt gebracht, so schön zusammengefasst.
Speaker: Ich glaube, wirklich die Essenz unseres Gesprächs.
Speaker: Und ich bin so froh, dass ich der Intuition gefolgt bin und dass wir es jetzt über Monate versucht haben, uns zu diesem Gespräch zu verabreden.
Speaker: Aber bevor wir uns verabschieden, Lydia, magst du vielleicht einfach sagen, wo man dich findet?
Speaker: Natürlich verlinken wir alles in den Shownotes oder wie man mit dir zusammenarbeitet.
Speaker: Einfach so vielleicht ein paar Details.
Speaker: Ja, also man findet mich bei Instagram unter Winterkinddesign.
Speaker: Dann habe ich eine Homepage, ebenfalls Winterkinddesign.
Speaker: Und wie arbeitet man mit mir zusammen?
Speaker: Aktuell biete ich ein 1 zu 1 Coaching an,
Speaker: indem wir genau diese Schritte gehen, die wir jetzt hier auch besprochen haben.
Speaker: Wir gucken uns die Muster an, die man so das Leben lang mit sich rumschleppt.
Speaker: Dann schauen wir, welchen Einfluss das Umfeld auf einen hat, also die äußeren Meinungen.
Speaker: Wie reagiert man darauf?
Speaker: Nimmt man sie an?
Speaker: Kann man sie locker abschütteln?
Speaker: Und dann schauen wir vor allem, was es heißt, eigentlich intuitiv einfach mal zu sagen, was einem gut tut oder nicht, weil wir sehr, sehr weit
Speaker: weg sind von unserer Intuition im Alltag und da gehen wir wieder rein, dass man wieder mehr so ein bisschen auf das eigene Gefühl hört, raus aus dem Kopf, rein ins Herz und schaut, wie fühle ich mich wohl und so möchte ich mich einrichten.
Speaker: Und im vierten Punkt gehen wir dann nochmal rein in die Kreativität, in die Leichtigkeit des Einrichtens selber und
Speaker: Dann gibt es auch, wenn man möchte, einzelne Tipps von mir.
Speaker: Man weiß aber auch dann genau, wie man mit diesen Tipps umgehen soll und dass sie vor allem auch nicht statisch sind.
Speaker: Ja, und ich sitze aktuell noch an einem neuen Produkt, was ein bisschen kleiner ist.
Speaker: Das ist dann in Bezug darauf, wie man mit einem Partner zusammen sich einrichtet.
Speaker: Das ist super.
Speaker: Ja, großartig.
Speaker: Und du arbeitest aber auch online, oder?
Speaker: Oder nur persönlich?
Speaker: Also quasi vor Ort?
Speaker: Nee, nur online.
Speaker: Ah, du arbeitest.
Speaker: Okay, ja.
Speaker: Das ist wirklich eine große Erleichterung.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Für alle, weil man greift, also man...
Speaker: Kann einfach schneller ein Mensch sein und zusammenarbeiten, weil ich habe, ich erlebe es auch oft, dass die Leute sonst wo in Deutschland sitzen und sagen, ich will aber, du kannst natürlich jemanden vor Ort suchen, ich will aber mit dir und dann ist natürlich online eine wahnsinnig große Erleichterung, ja, sehr schön.
Speaker: Sehr schön, liebe Lydia, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast.
Speaker: Wir verlinken natürlich alles in den Shownotes und ich danke auch allen Zuhörern und Zuhörerinnen, dass ihr heute eingeschaltet habt, dass ihr dabei wart.
Speaker: Und ja, was soll ich sagen?
Speaker: Bleibt uns treu, bleibt mir treu, bleibt dem Podcast treu, lasst euch inspirieren und findet eure Freiheit zurück, auch im Wohnen.
Speaker: Ich danke euch und bis bald.




