Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Fing Shui verbindet. Mein Name ist Daniela Szapunic. Ich bin Unternehmerin und Fing Shui -Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinauszudenken.
Speaker: Fing Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird. Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern. Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Fing Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren. Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten. Bereit? Dann lass uns beginnen!
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zur nächsten Episode von Unfolding Space Unboxing Lives. Ich freue mich heute wahnsinnig, dass ich Katharina da habe. Katharina und ich sind irgendwie verbunden, obwohl wir uns nie gesehen haben. Aber da war, glaube ich, in irgendeiner Art und Weise vom ersten Moment eine Verbindung da. Katharina, du hast mich mittlerweile vor zwei Jahren in deinem Podcast gehabt, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe.
Speaker: Und jetzt freue ich mich umso mehr, dass du auch bei mir Gast sein möchtest oder bist und dass wir über ein ganz wesentliches Thema sprechen werden, was mich über Jahre beschäftigt hat und immer noch beschäftigt. Ich nenne es mal insgesamt körperliche Gesundheit, aber es geht um viel, viel mehr, weil
Speaker: Ich versuche mir nicht zu viel vorwegzunehmen, aber ich habe einfach gesehen als Unternehmerin und Mutter von vier Kindern und mit einem sehr erfüllten Leben, wie wichtig nicht nur mein Körper, sondern auch meine Verdauung ist tatsächlich. Und das ist in meinem Leben, das haben mir die ganzen Astrologen gesagt, mit denen ich gearbeitet habe, die sich nicht kennen, die haben gesagt, deine Aufgabe ist dein Verdauungssystem. Und dann dachte ich mir, ja super.
Speaker: Wie großartig ist das? Genau, aber das war so ein kleiner Schwenker. Katharina, ich möchte dich gerne einladen, dass du dich einfach vorstellst, sagst, was du machst, vielleicht auch gerne deinen Weg teilst, weil er ja auch nicht so ein klassischer Job ist und sagt, ich studiere das jetzt und ich werde jetzt das, was ich bin, sondern es ist einfach so ein kleiner Umweg gewesen und du machst was sehr, sehr einzigartiges. Bitteschön.
Speaker: Ja, sehr gerne Esna. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch total und finde es auch total klasse, dass du jetzt einen Podcast gestartet hast, weil ich dir auch nämlich unglaublich gerne zuhör und die ganzen Themen, die du hast, gerade auch im Feng Shui, selber auch in mein Leben integriere und es einfach total bereichern und spannend finde.
Speaker: Und ich finde, es passt ihm auch total gut zu meinen Themen, also Ernährung, ganzheitliche Gesundheit, weil da gehört eben ganz klar auch das, was wir essen dazu. Und ich bin Ernährungstherapeutin, ich bin Pilateslehrerin, ich bin auch Autorin von einigen Büchern, mittlerweile auch Unternehmerin. Und bei mir ist das eigentlich daraus entstanden, weil ich in meiner Jugend ganz viele gesundheitliche Beschwerden hatte, also vor allem ganz starke Verdauungsbeschwerden, Nodermitis, auch Gelenkgeschmerzen und auch viele Entzündungen.
Speaker: Mir konnte jahrelang nie jemand helfen. Meine Eltern waren bei vielen Ärzten in anderen Kliniken. Es gab immer wieder mal kleine Diagnosen, kleine Therapieansätze. Aber im Endeffekt konnte ich mir selber am meisten helfen. Ich bin auf so eine Gesundheitsreise gegangen über mehrere Jahre, wo ich wirklich ganz viel ausprobiert habe, ganz viel gelernt habe. Das ist jetzt über zehn Jahre her. Da waren auch diese ganzen Themen, zuckerfreie Ernährung,
Speaker: Ayurveda, TCM, all die Sachen waren einfach noch nicht so weit verbreitet, Darmgesundheit, wie das jetzt der Fall ist. Und so musste ich mir einfach da auch ganz viel selber aneignen und viel auch an mir ausprobieren. Ich hab damals noch Lehramt studiert und dachte da eigentlich auch, ich werd Grundschullehrerin und hab während dem Studium einen Blog gestartet und hab da angefangen, meine Rezepte zu teilen, eigentlich ermutigt, vor allem für mein Freund, das ist mein Umfeld, was mit meinem Wissen zu machen.
Speaker: Und es ist dann langsam immer weiter gewachsen und irgendwann war ich an so einem Punkt, wo ich wusste, ich kann auch damit was machen. Und habe mich dann auch dazu entschieden, nochmal Ausbildung zu machen, auch Ernährungstherapie zu studieren. Und so habe ich mir eigentlich langsam dann die Selbstständigkeit aufgebaut. Ja, aber ursprünglich der Plan war es eigentlich auch nicht, sondern es war wirklich meine eigene Gesundheit, mein Leben, das mich genau da hingeführt hat.
Speaker: Ja, ich finde es sehr spannend, dass, wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die wirklich viel bewegen, die wenigsten hatten diesen Plan. Ich war eine Betriebswirtin und wollte unbedingt ins Marketing, also wirklich was ganz anderes.
Speaker: hat das den Plan, ins Lehramt zu gehen und dann die Meiste des Lebens, wie die dann irgendwie einen durch persönliche Herausforderungen, muss ja nicht immer sein. Also bei dir war es die Gesundheit, bei mir war es irgendwie, keine Ahnung, auch irgendwie die Gesundheit letztendlich. Aber dass wir dann dazu gebracht haben, den Blickwinkel zu ändern und wir müssen uns, wir müssen tatsächlich Wege finden, die vielleicht noch nicht da sind. Und daraus entwickelt sich ja dann auch das, was wir
Speaker: Womit wir die Menschen begleiten. Also das Herzstück, ne? Ja. Und Gesundheit ist ja so viel mehr. Also auch bei der Ernährung. Und ich glaube auch, das macht meine Arbeit vielleicht auch ein bisschen einzigartig oder ein bisschen besonders. Weil natürlich ist bei mir der Fokus die, ich sag mal, vor allem die Entzündungshemmung der Ernährung, weil es auch einfach das war, wo ich auch den Zugang zugefunden habe, was ich auch selber bei mir auch weiterhin praktiziere, weil mir das ja hilft. Aber Gesundheit ist ja wirklich
Speaker: etwas ganzheitliches. Und das hab ich an meinem eigenen Körper auch gespürt, dass dann noch so viel mehr dazu gehört als zum Beispiel jetzt nur die Ernährung. Aber oft ist es eben auch so, und so war das bei mir auch so, ich hab mich am Anfang nur auf das Thema Ernährung konzentriert. Und das hat wie so ein Felsen ins Heulen gebracht. Und dann kamen plötzlich diese Themen Achtsamkeit, Stressnetzschmend,
Speaker: Einfach Energiearbeit irgendwo auch dazu und dann merkt man plötzlich, okay, es ist wirklich ein ganzheitliches Thema und deswegen passen auch zum Beispiel deine Themen auch da so gut mit rein, weil im Endeffekt ist auch eine Ernährungsumstellung eine Energie, die man irgendwie verändert.
Speaker: Absolut. Und weil du es gerade gesagt hast, es ist nicht nur die Ernährung, das ist im Feng Shui, ich sage da immer witzelnd, es ist nicht nur der Brunnen, den man irgendwo aufstellt und sagt, ich habe jetzt Feng Shui gemacht, sondern es ist das Gleichgewicht herstellen, der Qi -Fluss. Also letztendlich das, was du ja auch machst, die Balance herzustellen zwischen den verschiedenen Ebenen Körper, Geist und Seele. Und das ist ja auch etwas,
Speaker: was die Ayurvediker und die TCM, also insgesamt der Taoismus, schon seit Jahrtausenden machen. Die haben vier Säulen. Die haben Körper, Geist, Seele und Raum als die Säulen der Gesundheit. Und bei uns sind, Gott sei Dank, Körper, Geist und Seele angekommen. Also ich bin voll bei dir vor.
Speaker: vor Jahren war das Thema, wie du gehst zur TCM oder wie du machst Halbpraktika oder was du. Das hat mich eigentlich mein älterster Sohn, Entschuldigung, hat mich eigentlich vor über 20 Jahren auf diese Reise gebracht und heute ist das normal. Und da bin ich wahnsinnig dafür, dass die Gesellschaft diesen Sprung geschafft hat und eben letztendlich die Scheuklappen
Speaker: aufgemacht hat und jetzt in dem Fall letztendlich die Gesundheit vollumfänglicher sieht. Ja. Ja, absolut. Und es ist ja auch so eine Art Reise. Wenn man damit einmal anfängt, finde ich, kann man gar nicht mehr, also man kommt gar nicht mehr raus. Oder wenn, dann ist der Weg zurück aber nicht mehr so lang. Also das ist wirklich so eine Reise, auf der man sich befindet. Und man hat da ja auch nie ausgelernt, gerade im Bereich Gesundheit.
Speaker: Und umso schöner ist es, dass auch immer mehr Menschen erkennen. Und ich denke, da hat auch die Corona -Zeit auch enorm zu beigetragen, dass man auch erkennt, man muss auch selber was für seine Gesundheit tun. Und man hat auch ganz, ganz viel selbst in der Hand. Und wir können ganz viel mit unserem Lebensstil, mit der Anweise, wie wir denken.
Speaker: Mit unseren Räumen können wir eben ganz, ganz viel machen, um eben unsere Gesundheit und unsere Energie im Endeffekt positiv zu ändern. Und dann kommt ja auch einfach mehr Lebensenergie. Und das macht das Leben ja einfach irgendwo auch schöner.
Speaker: Absolut, absolut. Also ich mache ja meine Arbeit seit über 20 Jahren und ich hatte chronische Müdigkeit. Und das hängt alles zusammen. Und ich habe Jahre, Jahre geforscht und geguckt. Ich meine, teilweise saß ich wirklich 10 vor 4 vor dem Kindergarten und habe 10 Minuten im Auto schlafen müssen, um in der Lage zu sein, rauszugehen und die Kinder abzuholen und meinen Alltag dann bis zum Abend irgendwie durchzuhalten. Und das war wirklich eine Reise für mich, bei der ich wirklich gesehen habe,
Speaker: Es ist so viel. Ja, ich arbeite das, was ich liebe und ich mache das, was ich gerne. Aber trotzdem war das nicht genug, um eben diesen Aspekt, den mein Körper da hatte, was auch immer, da war, aufzufangen. Das heißt, ich musste die Schollklappen aufmachen und den Körper mit reinnehmen. Und ich meine, dieser Block wird ja auch von Unternehmerinnen und Unternehmern gehört und diese, wie soll ich sagen,
Speaker: Also ich finde einfach so ein bisschen die Gefahr im Unternehmertum ist, dass man sich zu sehr von das, wenn man das tut, was man liebt, dem fast schon opfert, um genau zu sein. Und das ist ja dann auch wieder tatsächlich ein bisschen toxisch. Aber grundsätzlich, Katharina,
Speaker: würde ich so gerne von dir erfahren, wie du, wenn jemand jetzt einen vollen Alltag hat, egal ob angestellt oder nicht angestellt oder zu Hause, wie auch immer, wie würdest du diese Reise beginnen? Also ich habe wirklich Jahre ausprobiert und gemacht und mir die Sachen zusammengestellt und so weiter. Aber was ist so der erste Punkt, wenn jetzt jemand hört und sagt,
Speaker: Mensch, eigentlich fehlt mir die Balance und da gibt es so viele Ernährungstipps und das alles zu studieren dauert ja wieder Jahre. Was ist so eine Sache, womit man einfach anfangen kann? Also wichtig ist, einmal so ein bisschen zu verstehen und der Ansatz kommt auch aus dem Ayurveda. Also Ayurveda ist ja so das Wissen vom Leben und das ist ein ganz, ganz altes Medizinsystem. Und obwohl Ayurveda so alt ist und aus Indien kommt, kann man das trotzdem total gut in unsere moderne Welt integrieren.
Speaker: Und im Ayurveda sagen wir, wir sind ein Teil der Natur. Das heißt, wir brauchen irgendwo auch die Natur, um in unser individuelles Gleichgewicht zu kommen. Ayurveda bedeutet auch ganz viel zu verstehen, wie Naturgesetze auf uns Menschen wirken. Und wenn man sich das auch so ein bisschen fragt, auch bei so vielen Ernährungsmythen, die es gibt, bei so vielen Ernährungsansätzen, wenn man sich einmal so fragt, was ist denn eigentlich eine gesunde Ernährung, dann sagt der Ayurveda zum Beispiel ganz klar,
Speaker: Wir brauchen Natur, das heißt natürliche Lebensmittel. Das ist das, wo die Energie drin steckt, wo am meisten Prana, also am meisten Lebensenergie auch drin ist. Und das ist das, was unseren Körper auch mit Nährstoffen versorgt. Das heißt, was ist das? Das ist Gemüse, Obst, Fokkengetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Saaten, Kerne, Kräuter.
Speaker: Und unabhängig davon, wie man sich ernährt, ob man jetzt irgendwie vegan, peskitarisch, mischköstlich, ganz egal, wie man seine Ernährung bezeichnet, dass man anfängt, den Fokus auf überwiegend pflanzliche Lebensmittel zu setzen. Das heißt, wenn man sich so einen Teller anrichtet, dass wirklich der Großteil davon aus pflanzlichen Lebensmitteln besteht. Und viele, die mit einer gesunden Ernährung anfangen möchten, die denken immer vor allem in Verzicht. Das heißt, was kann ich alles weglassen?
Speaker: Und das ist eigentlich immer der falsche Ansatz, weil meistens hat man dann auch wirklich das Gefühl, man muss auf ganz viel verzichten und dann sind wir dann doch ein bisschen wie kleine Kinder und dann wird alles andere, was man jetzt eigentlich nicht darf, plötzlich sehr interessant. Und da ist es ganz wichtig, dass man sich wirklich auf das fokussiert, was man Gutes hinzufügt.
Speaker: Das heißt, wenn man seinen Alltag anguckt, dann empfehle ich eigentlich immer, beim Frühstück zu starten. Ja, wenn man nur eine Sache in der Ernährung ändern möchte, dann arbeite an deinem Frühstück. Weil man muss sich vorstellen, wenn wir morgens, wenn wir aufstehen, haben wir erst mal einen nüchternen Magen und dann
Speaker: fangen wir ja an zu trinken und zu essen und unabhängig davon, ob man jetzt intermittent das Fasten macht oder nicht, also wenn es geht um die erste Mahlzeit des Tages, egal wann die ist, das ist so ein bisschen, ich würde nicht sagen die wichtigste Mahlzeit, aber die kraftvollste Mahlzeit. Weil die erste Mahlzeit und das, was wir morgens als erstes trinken, hat eine riesengroße Auswirkung auf unseren Blutzuckerspiegel.
Speaker: Und wenn wir morgens zum Beispiel isoläre Kalorien zu uns nehmen, also etwas sehr zuckerhaltig, viel Weißmehl, dann geht der Blutzuckerspiegel kurzfristig total hoch. Er versorgt uns kurzfristig mit Energie und dann fällt er aber auch ziemlich schnell wieder runter. Und dann haben wir natürlich auch gelöste Heißhunger und dann setzt das so ein bisschen den Ton für den Tag und dann geht das die ganze Zeit so weiter.
Speaker: Wenn wir morgens schon zum Beispiel damit starten, dass wir eine große Tasse warmes Wasser trinken oder warmes Wasser mit Zitronensaft oder Tee und den Kaffee zum Beispiel erst danach trinken, also dass das erste Getränk erstmal was ist, was uns wirklich mit Flüssigkeit versorgt, was den Körper hydriert.
Speaker: Und wenn wir dann etwas essen, was den Blutzuckerspiegel stabil hält, das heißt am besten eine Kombination aus Kohlenhydraten, Protein, Fetten. Zum Beispiel wenn man jetzt Brot frühstückt, dann kann das ein getrostetes Vollkornbrot sein mit zum Beispiel Hummus und Gemüse.
Speaker: Oder es kann auch mit Nussmuss sein und irgendwie Apfelspalten. Oder man hat ein warmes Frühstück, was wir wieder auch gerne empfehlen, wie ein Porridge, wo wir dann auch Nüsse, Saaten, vielleicht nur Obst dabei haben. Also wo wir wirklich dieses Ausgewogene auch haben. Oder selbst wenn es der Joghurt ist, dass wir da auch noch ein bisschen Obst dazu machen, dass wir da Nüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne dazugeben. Dass wir da wirklich den Körper einfach mit Energie versorgen.
Speaker: Und dann wird man auch feststellen, wenn man morgens schon gesunde Entscheidungen trifft, dann fällt es den Rest des Tages auch viel leichter weiter, gesunde Entscheidungen zu treffen. Und man hat auch nicht die ganze Zeit so Lust auf Süßigkeiten und Co., weil man eben für einen stabileren Blutzuckerspiegel sorgt. Und wenn man allein das macht und damit anfängt, also wirklich am Frühstück arbeiten, an dem man morgens das Erste zu sich nimmt, und dann eben den Tag überschaut, dass man gute, frische Sachen hinzufügt,
Speaker: dann wird man, also das kann ich fast versprechen, dass man nach spätestens ein paar Wochen auf jeden Fall, manchmal schon noch ein paar Tagen, spürt, man mehr Energie bekommt und auch einen besseren Zugang zum Körper bekommt und spürt, was tut mir gut, was tut mir nicht so gut.
Speaker: Ja, das ist total, also gerade diese warme Tasse Wasser, also Zitronenwasser mit Honig. Also egal, wo ich hinfliege, ich habe immer eine Zitrone und ein bisschen Honig dabei. Ich weiß nicht, ob es da was gibt, aber das brauche ich. Das ist so mein Notfallpaket, weil ich habe das Gefühl, ohne dem mir fehlt das richtig. Wenn ich es nicht mache, wie du schon sagst, dann gerät mein Tag durcheinander und es hört sich
Speaker: Ich fühle mich total verrückt an so was. Eine Tasse Zitronenwasser mit Honig und dann kommt ein Tag durcheinander. Aber mein Körper, der ist so daran gewöhnt, dass... Und mir fehlt das richtig. Und das ist so ein echtes, mittlerweile Ritual geworden. Weil Rituale, da können wir auch vielleicht kurz drüber sprechen. Man hat ja so viele Empfehlungen für verschiedenste Rituale. Sei es Körper, Geist, Seele, Ernährung und so weiter.
Speaker: Und ich habe eine Kundin gehabt, gesagt, Daniela, ich muss ja zwei Stunden früher aufstehen, um meine Rituale durchzukriegen. Und sie hat gesagt, oh mein Gott, nein, warte mal, wir können ja das anders regeln. Und ein Ritual kann einfach auch einfach diese warme Tasse Wasser sein und zwei Minuten Ruhe. Das muss gar nicht, oder wie siehst du das?
Speaker: Auf jeden Fall. Also mit diesen ganzen Ritualen und Routinen. Mittlerweile ist ja auch gerade die Morgenroutine so ganz modern. Und tatsächlich kommt die Morgenroutine aus dem Ayurveda. Also die ist eigentlich 5000 Jahre alt. Und jetzt hat die Szene der Persönlichkeitsentwicklung die so richtig aufgegriffen und so richtig schön in die Länge gezogen. Was ja auch an sich total schön ist. Aber ich muss da mal so ein bisschen schmunzeln, weil diese Sachen kommen wirklich eigentlich aus dem Ayurveda.
Speaker: Am Morgen wollen wir unsere Entgiftungsorgane zum Beispiel unterstützen, damit einfach der Körper auch seine Selbsthandlungskräfte aktiviert, damit wir den Tag über genügend Energie haben. Und im Endeffekt sind unsere Entgiftungsorgane ja unsere Ausscheidungsorgane. Das heißt, wir wollen morgens unsere Verdauung stimulieren.
Speaker: Wir wollen zum Beispiel auch den Belag von der Zunge entfernen. Und natürlich kann man zwei, drei Stunden Morgenroutine machen. Ja, also ich glaube, wenn man da ab und zu auch mal Zeit hat, ist es auch ein Traum, das zu machen. Aber gerade, man muss ja auch immer schauen, wie passen die Sachen in das eigene Leben und jeder hat ein anderes Leben.
Speaker: Und wenn man vielleicht keine Kinder hat und vielleicht erst mit zehn anfängt zu arbeiten, dann kann man auch mal zwei Stunden Morgenroutine machen. Aber ansonsten muss sich immer jeder fragen, was passt in mein Leben? Ja, weil nur dann, wenn man das auch dementsprechend anpasst, dann kann man es auch langfristig praktizieren, sonst macht man das zweimal und es funktioniert nicht.
Speaker: Und dann kann man sich so ein bisschen fragen, okay, was kann ich denn vielleicht gerade integrieren? Weil diese Rituale und diese Routinen, die geben uns halt auch in stressigen Phasen. Weil eine Routine, da müssen wir uns ja keine Gedanken mehr drüber machen, das läuft dann ganz automatisch ab und gibt uns so ein Anker auch für den Tag.
Speaker: Und das ist etwas, was ja auch sehr, sehr stressreduzierend sein kann und es auch mit uns selbst verbinden kann. Und wenn es zum Beispiel alleine nur, wir stehen morgens auf und man legt sich zum Beispiel so einen Zungenschaber zu, ja der aus Edelstahl, gibt es mittlerweile in vielen Bioläden und bevor man das kann man auch online bestellen, kostet das natürlich nur ein paar Euro. Und dann geht man morgens, jeder kennt ja, dass man steht auf und man hat so einen Belag auf der Zunge und einen bisschen schlechten Geschmack im Mund.
Speaker: Und dieser Belag auf der Zunge ist eigentlich etwas, was die Ablagung, was der Körper über Nacht ausgeschieden hat. Und das wollen wir nicht wieder runterschlucken, sondern das soll raus. Und wenn wir damit diesen Belag entfernen, sind es eigentlich wie so Schlacken, Giftstoffe, die wir dann auch entfernen. Und das dauert...
Speaker: 30 Sekunden. Ja, also ein paar Mal da drüber gehen. Vielleicht noch Öl ziehen, das muss aber nicht sein. Also allein nun den Zungenschaber und den kann man ähnlich wie jetzt bei dir mit der Zitrone, den kann man überall mit hinnehmen. Und das ist eine kleine Morgenroutine, die super auch für die Mundgesundheit ist. Und danach macht man sich seine Tasse warmes Wasser. Man kann nur noch Zitronensaft mehr reingeben oder einfach nur die Tasse heißes Wasser. Alleine das und dann
Speaker: kann man auch zum Beispiel sagen, okay, ich mache vielleicht zwei Minuten oder fünf Minuten Meditation oder eine Atemübung und zum Beispiel nur noch zehn Minuten irgendwie Bewegung. Dann kann man diese Morgenroutine tatsächlich in so 15 Minuten integrieren. Und so eine Routine darf sich ja auch immer wieder auch verändern, weil manche denken, sie müssen diese eine Routine finden, die sie bis zum Rest ihres Lebens praktizieren. Aber je nachdem, in was für einer Phase man im Leben ist, darf sich diese Routine auch verändern und auch mal
Speaker: ein bisschen mehr, ein bisschen weniger werden. Aber so kleine Anhaltspunkte im Alltag, die ja auch einem selber wieder Energie geben, die eigene Tasse füllen, ist einfach enorm hilfreich.
Speaker: Ja, also ich weiß manchmal, da ist mein Verstand schon so aktiv, noch bevor ich die Augen aufgemacht hab. Und dann, das passiert in letzter, also nicht mehr so oft, aber früher, ich bin aufgestanden, Zähne geputzt und saß am Computer. Also es war wirklich, und dann kam Rückenschmerzen, weil der Körper denkt sich so, was? Nee, nee, nee, Moment mal. Das war eine Sekunde, ja. Aber das war wirklich, und dann denke ich, und das ist ja auch was,
Speaker: Also ich persönlich, für mich, hab immer gedacht, du sitzt früher am Computer, kriegst ja mehr hin. Das stimmt aber nicht, weil mein Verstand noch nicht wach war, weil mein Körper noch nicht wach war, und da war ich gar nicht so produktiv. Dann hab ich so vor mich hergeeiert, und am Ende des Tages würd ich dann sagen, super, jetzt bist du schon am Computer gesessen, bist aufgestanden, um zu essen und auf die Toilette zu gehen, aber du warst eigentlich nicht produktiv. Und ich finde, das ist auch so ein ganz wesentlicher Aspekt, auf den wir uns mal schauen können.
Speaker: die Zeit nicht effizienter zu nutzen, noch so schneller, höher, weiter, sondern qualitativ hochwertiger. Und das ist letztendlich das, was wir ja auch mit den Routinen und der Ernährung und dem Körperbewusstsein letztendlich, könnte man das so sagen, Körperbewusstsein steigern.
Speaker: Auf jeden Fall, definitiv. Ich weiß es ja bei mir selber auch, ich mache auch so viel verschiedene Sachen und mache das auch alles unfassbar gerne. Aber wenn es mir nicht so gut gehen würde und wenn ich nicht diese Energie auch hätte, könnte ich das auch gar nicht machen und da helfen mir einfach meine gesamten Routinen.
Speaker: Diese ganzen Dinge helfen enorm und es ist ja mittlerweile halt einfach auch gesellschaftlich so normal geworden, ständig Rückenschmerzen zu haben, immer angeschlagen zu sein, jede Grippe mitzunehmen, immer wieder dauerhaft müde zu sein. Das ist ja so das, was ja so als normal angesehen wird.
Speaker: Ich will nicht vielleicht sagen, nicht perfekte Gesundheit, aber dieses richtig, richtig Gesundsein, das ist schon so eine richtige Ausnahme. Und eigentlich sollte das aber ja das Normal sein. Und es ist halt manchmal leichter, diese ganzen ungesunden Gewohnheiten zu haben und so in diesem Trotz zu verfallen. Aber wenn man einmal sich damit richtig beschäftigt und die Dinge auch in sein Leben integriert, dann merkt man,
Speaker: wie viel mehr Energie man bekommt und dann, wie du auch gesagt hast, einfach mehr Körperbewusstsein. Das heißt, man bekommt ein Gespür für seinen eigenen Körper und spürt auch mehr, was tut mir gut, was tut mir nicht so gut. Und das ist ja auch was, was ja auch irgendwie Hand in Hand mit dem Feng Shui geht, weil, wie du vorher schon gesagt hast, klar, wir können uns einen Brunnen irgendwo hinstellen und hoffen, dass die Millionen kommen.
Speaker: Aber im Endeffekt geht's ja auch viel darum, sich mit dem eigenen Gefühl zu verbinden und mit dem Herz zu verbinden und auch zu spüren, wo treibt mich das Leben hin, was ist gut für mich, was ist nicht so gut für mich. Weil das weiß ja jeder eigentlich nur tief drin selbst. Ja, und diese ganzen Routinen oder auch unsere Räume können uns dabei einfach sehr unterstützen, dass wir einfach wieder in diesen Lebensfluss auch reinkommen. Mhm, ja.
Speaker: Ja und auch hören, was unser, ob Körper, ob innere Stimme, ob höre selbst oder wie auch immer man diese Führung benennen möchte, dass man da einfach wieder hinhört. Weil wie du sagst, wir wissen selber, was für uns das Beste, also wir wissen es, wie soll ich sagen, wir wissen es nicht, dass wir es wissen, dass wir selber wissen.
Speaker: was das Beste ist für uns. Das ist so ein bisschen verschachtelt, aber es ist tatsächlich so. Und wie du schon sagst, dieses Feng Shui schaut, dass die Räume einen in die Klarheit bringen und die Energie kreieren, dass man diese Oase hat, die Stille hat.
Speaker: auch wenn das Leben turbulent ist, aber dass in dem Moment, wo man eben zu Hause in diesen Wohnkörper kommt, so bezeichne ich das sehr, sehr gerne, wenn man in den Wohnkörper kommt, dass man dann authentisch sein kann, dass man alle Masken ablegen kann, alle Rollen ablegen kann, um wirklich zu hören, was ist der nächste Schritt, wo geht es weiter. Und das geht aber dann auch nur in Anführungszeichen, wenn es keine
Speaker: Das keine Ablenkungen im eigenen Körpersystem, weil wenn ich üben müde nach Hause komme und total müde bin und mich auf die Couch flacke und irgendwie gar nicht bei mir bin, dann nützt mir auch deswegen Schuh in den Räumen. Es nützt schon, aber es kann unbedingt wirken, weil es ist halt ein Puzzlestück von ganz einem ganzen Bild.
Speaker: Ja, total. Und da passt ja auch sehr gut, wie du am Anfang gesagt hast, auch mit der Verdauung, weil unsere Darmgesundheit hat zum Beispiel auch eine riesengroße Auswirkung auf unser Wohlbefinden und auf unsere gesamte Gesundheit. Und unsere Darmgesundheit hat zum Beispiel auch extremst viel mit unserer mentalen Gesundheit zu tun.
Speaker: Und wenn wir auch den Darm, also als solches auch wirklich angucken, dann hat das auch viel mit loslassen im Leben zu tun. Und im Darm haben wir einfach unfassbar viele Bakterien, die Botenstoffe senden und die eben auch mit unserem Gehirn kommunizieren. Und da hat einfach auch unsere Verdauung total viel mit unserem Wohlbefinden zu tun, auch mit unserer Intuition.
Speaker: Und mit dem, was wir eben zum Beispiel jeden Tag essen, können wir unsere Darmgesundheit einfach enorm beeinflussen. Und dann spürt man eben auch nach einer Zeit, wenn die Verdauung besser ist, ja, und wenn, ich sag mal, der Darm wirklich im Gleichgewicht ist, dass man auch einfach klare Gedanken hat und das dann natürlich sich auch energetisch auch Dinge einfach verändern.
Speaker: Ja, das ist wirklich spannend, was du sagst. Klar, Verdauung, Darm. Und mir ist gerade eingefallen, ich habe ja die Paläste des Lebens entwickelt und der Palast der Gesundheit ist die Küche. Und warum die Küche? Weil die Art und Weise nicht nur was wir kochen, sondern wie wir kochen, die Information, die über unsere Gedanken in das Essen hineingeht.
Speaker: Das Essen hat Anteile von Wasser. Wasser ist ein Informationsträger, wie wir von Emoto kennen. Das bedeutet, wenn ich mit Liebe und mit guter Energie, einfach mit guter Energie, sagen wir es mal, wertefrei koche, dann habe ich genau diese Energie in meiner Nahrung. Und diese Energie nehme ich wieder zu mir. Das heißt, es ist so vielschichtig. Es ist nicht nur in Anführungszeichen die Vitamine und die Nahrungsmittel, die wir essen.
Speaker: sondern auch unsere Energie, mit der wir die Nahrungsmittel anreichern. Und für mich klickt es gerade, weil du auch gesagt hast, und der Darm sendet ja auch Informationen.
Speaker: Nach oben hätte ich jetzt was gesagt. Ist auch so irgendwo. Und dann ist nicht so dieser Kreis. Und das finde ich wirklich faszinierend. Ein Aha -Moment für mich gerade. Ja, und es passt auch sehr gut zu dem, was wir ganz am Anfang gesprochen haben. Wenn man anfangen möchte, mehr Energie zum Beispiel bekommen und seine Ernährung umzustellen, auch wirklich bei der Küche im wahrsten Sinne des Wortes zu beginnen. Und das passt, glaube ich, auch.
Speaker: Ich bin jetzt nicht ausgebildet im Feng Shui, aber ich kann mir vorstellen, das passt auch total gut, weil wenn man wirklich mal seine Küche anguckt und sich auch mal Vorratsschränke und Vorratskammern und den Kühlschrank anguckt und natürlich, wenn da nur Fertigsachen drin sind, wenn da nur Sachen sind, die im Endeffekt eigentlich Energie rauben,
Speaker: vielleicht auch das total zugemüllte teilweise ist. Ich war auch schon in der Küche, das meine ich jetzt ohne Wertung, aber da waren Sachen einfach ewig abgelaufen und ganz viel Tüten und Fertigzeug. Wo soll denn da die Lebensenergie herkommen? Und wenn wir da eben anfangen, wenn wir allein in die Küche gehen und in der Küche so eine Klarheit bekommen, da sind frische Lebensmittel im Kühlschrank.
Speaker: Da ist eine geordnete Vorratsschrank, da sind die Sachen leicht zugänglich, nur dann können wir sie auch leicht integrieren. Wenn wir erstmal gefühlt eine dreiviertel Stunde wühlen müssen, damit wir irgendwie an den Reis oder sowas kommen, dann wird es ja total kompliziert. Und ich meine, im Feng Shui gibt es ja auch diesen Spruch dieses What you see, ich glaube, so heißt das, oder? So, what you see is what you get.
Speaker: Genau, und das passt ja auch da, glaube ich, auch total gut. Und wenn wir eben umgeben sind von Sachen, die uns einfach Lebensenergie geben und von frischen Lebensmitteln, dann integrieren wir das ja auch automatisch in unser Leben.
Speaker: Ja, das ist und ich habe gestern, es ist heute Montag, wenn wir den Podcast aufnehmen und ich war gestern beim Friseur und dann hat mich so der Rappel gepackt, weil die Kinder in der Schule bedingt essen, der Kleinst will das Mittagessen gar nicht essen. Es ist halt in Serbien, ist die Küche anders als das, was er gewöhnt ist. Und dann habe ich ewig rum überlegt und gestern hat es mich so gepackt. Ich habe mir so eine Liste geschrieben, habe dann noch mal ein paar Sachen eingekauft und habe bis zwölf Uhr nachts gekocht.
Speaker: Ich weiß, dass es ist. Aber ich bin heute so glücklich gewesen. Ich habe Sachen aufgeschnitten und ich habe den Kühlschrank aufgemacht. Die zwei Gründer haben gesagt, hier stellt euch euer Mittagessen zusammen. Und da war von allem etwas dabei. Es war frisch. Die können sich zwar machen in der Schule, wenn sie möchten, aber da konnten sie sich wirklich was aus. Und die standen dann wirklich alle in der Küche, haben sich Dosen rausgeholt und haben sich ihr Mittagessen zusammengestellt. Und dann dachte ich mir,
Speaker: Dafür lohnt sich das bis um 12 Uhr der Nacht. Ich habe richtig Lust gehabt und es hat meine Energie angehoben. Das könnte auch ein erster Schritt sein, Küche aufräumen.
Speaker: Total. Und im Endeffekt, das, was du ja auch gemacht hast, ist ja das, was man ... Also, früher hätte man wahrscheinlich gesagt, vorkochen, aber jetzt sagt man Meal Prep. Meal Prep, ja, knapp. Die moderne Art von Vorkochen. Genau, also das ist einfach ... Das war so lustig, das hab ich zu meiner Oma gesagt, ich mach jetzt Meal Prep, und sie meinte, was ist das denn? Dann hab ich ihr das beschrieben und sie meinte, na ja, das ist halt Vorkochen, und ich sag, ja.
Speaker: Ja, das ist etwas, was einfach enorm helfen kann. Wenn wir sonntags sagen, wir nehmen uns, das muss ja nicht immer unbedingt fünf Stunden sein, aber wenn wir uns allein eine Stunde Zeit nehmen und ein Gericht vorbereiten und davon die doppelte Mahlzeit machen oder ein Brot backen oder einen Aufstrich machen, einfach ein paar Sachen und die können schon mal den Einstieg in die Woche so, so sehr einfacher machen. Und dann haben wir die Sachen zu Hause und dann essen wir sie auch.
Speaker: Und dann fällt es einfach so viel leichter, diese gesunden Dinge auch in unseren Alltag zu integrieren. Weil oft kommt man dann auch mal heim, auch mal mehr kochen und auch mal was einfrieren. Oder eine Pasta -Soße vielleicht vorbereiten, wo wir dann einfach heimkommen und wollen nicht mehr ewig kochen, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. Und dann kochen wir halt nur noch irgendwie vielleicht ein Getreide dazu, machen vielleicht einen frischen Salat, haben die Soße schon fertig und es dauert zehn Minuten. Dann hat man ein leckeres, vollwertiges Essen. Oder man taut einfach mal was auf.
Speaker: Und das ist einfach etwas, was total viel Zeit sparen kann. Auch wenn es vielleicht erst mal ein bisschen Überwindung kostet am Sonntag. Aber man ist dann sich selber so dankbar die nächsten Tage, dass man ein bisschen Zeit investiert hat.
Speaker: Ja, ohne Frage. Und was ich super finde, ich meine, ich habe mich früher viel auch mit, also noch mehr mit Ayurveda beschäftigt zu den Einstiegen. Und da gab es ja auch dieses Jahr Ayurveda sollte, also wenn man, also wieder Anführungszeichen für diejenigen, die nicht das Video schauen, sondern nur hören. Also ich mache hier gerade Anführungszeichen. Das ist
Speaker: frisch immer frisch gekocht sein muss und nicht eingefroren. Es ist großartig, wenn das geht. Ich finde das super. Für mich ist es nicht umsetzbar, aber es ist kein Grund für mich zu kapitulieren. Ich kann es nicht perfekt machen, also mache ich es gar nicht. Nein, ich mache das Beste draus. Genau.
Speaker: Ja, absolut. Also sich selber das nicht so schwer machen, weil natürlich, da sind wir uns alle einig, das Beste wäre, wir hätten alle einen Garten, wir bauen uns unser Essen selber an, wir bekommen die Sachen direkt aus der Nachbarschaft, alles super bio, wir kochen dreimal täglich frisch, machen wirklich vom Brot bis zur Milch, also machen wir alles selbst, das wäre natürlich das Optimale, das wäre toll.
Speaker: aber für die meisten Menschen einfach nicht wirklich umsetzbar. Und dann machen wir halt das nächste Beste, was irgendwie möglich ist. Und das Ding bei Gesundheit ist, und das muss man sich so richtig einprägen und auch immer wieder dran erinnern, alles zählt. Jede Kleinigkeit zählt. Weil oft ist es so, man denkt so bis hinten diesem alles oder nichts, also in diesem Schwarz -Weiß. Und dann denkt man, okay, jetzt war heute der startende Tag schon nicht so toll.
Speaker: Und dann ist es jetzt eh egal. Dann kann ich auch den Rest des Tages Croissant und Kinderregeln und weiß nicht, was alles essen. Dann ist es egal. Und dann mache ich die nächste Woche weiter oder sowas. Aber nee, es ist nie egal. Selbst wenn der Start in den Tag nicht so gut gelaufen ist oder wenn man jetzt sich die Pizza bestellt hat. Selbst wenn man sagt, okay, ich mache mir noch einen Salat dazu. Das zählt auch. Oder ich habe den ganzen Tag gesessen und gehe noch eine kleine Runde spazieren.
Speaker: oder trinke am Abend, habe festgestellt, ich habe heute viel zu wenig getrunken, dann warte ich nicht bis morgen, dass ich wieder ein Glas Wasser trinke, sondern nee, dann kann ich jetzt schon mal ein Glas Wasser trinken. Also wirklich jede Kleinigkeit zählt. Und das, sodass man sich so richtig tief, ja, was man so richtig verankern muss und sich immer wieder daran erinnern muss, weil man eben so schnell in dieses Schwarz -Weiß -Denken verfällt.
Speaker: Und da wirklich einfach anfangen und ihr mit jeder Kleinigkeit einfach die Lebensqualität im Endeffekt steigern. Und das kann noch so klein sein und ich kann euch sagen, es macht einen Unterschied. Und man kommt dann auch immer wieder schneller zurück auch in die alten Gewohnheiten.
Speaker: Das ist so spannend, was du sagst. Da sieht man wirklich, dass Feng Shui absolut den Naturgesetzen folgt. Weil ich sage auch immer, es gibt dieses Extreme nicht. Wenn ich keinen guten Schieffluss habe, dann ist es blöd, dann ist es halt so. Oder ich habe keine Ahnung.
Speaker: Der Klassiker, meine Reichtumsecke ist in der Toilette und jetzt kann ich nicht reich werden. Da gibt es ja sehr viele Sachen, die man so im Feng Shui sagt, die ja sehr weit hergeholt sind. Und da sage ich auch immer, alles zählt. Und auf die Frage in meiner Ausbildung, die mir gestellt wird, der Daniela, wie kriegen wir denn richtig das Feng Shui rein, wenn das Bestandsimmobilien sind, wenn das Stil der Menschen anders ist und so weiter. Dann sage ich, wenn jemand 0 % Feng Shui hat und wir steigen es auf 50%,
Speaker: dann haben wir 50 Prozent Steigerung der Lebensqualität für diese Menschen. Haben wir 100 erreicht? Nein. Werden wir 100 Prozent erreichen? Wahrscheinlich nicht, weil irgendwann wird das Korsett zu eng an Regelungen, dass man sagt, es ist zwar super, aber ich kann hier nicht mehr leben. Der perfekte Ernährungsplan würde mir wahrscheinlich die Luft zum Atmen nehmen, weil ich möchte ja auch noch mein Leben genießen und nicht nach irgendeinem Plan leben. Und das ist diese Balance zu finden. Und ich finde es super, dass du gerade das angesprochen hast, weil da wieder eine wahnsinnige
Speaker: ist. Ja, und es ist ja auch so ein Feng Shui. Ich meine, ich kriege das, ich habe vor dem Gespräch schon mal kurz gesagt, meine Schwester macht auch eher die Feng Shui Ausbildung bei dir und dadurch bin ich ja auch so ein ganz bisschen, bisschen, bisschen in der Thematik, also natürlich nur angehaucht, aber finde das Thema auch sehr fasziniert und ich finde auch alleine, wenn man mit diesem simplen Tipp ausmisten anfängt. Ja, also wirklich, da muss man noch gar nicht wirklich sich viel mit Feng Shui zu beschäftigen.
Speaker: Und man fängt einfach nur mit dieser ganz kleinen Sache an, wie ausmisten. Und das ist auch mit der Ernährung, man fängt einfach nur da an, ein paar gesunde Sachen hinzuzugeben. Oder ein bisschen Klarheit in der Küche zu machen. Das kann schon so viel verändern. Dafür muss man keine Ernährungsdienstschaften studieren, dafür muss man keine Feng Shui Ausbildung machen. Dafür muss man einfach im Endeffekt nur diese Energie im Endeffekt folgen und diese Lebensgesetze einfach integrieren. Und diese Klarheit, die wir in den Räumen dann eben auch haben, hat ja auch eine Klarheit,
Speaker: Im Mentalen, also im Kopf wirklich auch. Das hat ja dann auch eine große Auswirkung auf unser Wohlbefinden.
Speaker: Ja, absolut. Und also aus eigener Erfahrung dieser erste Schritt, ich vergleiche das immer so mit einem Mühlenstein. Ja, wenn der Mühlenstein steht, den in Bewegung zu bringen, da braucht es Überwindung und da kommen die Widerstände hoch. Dann ist es halt, dass die Energie beginnt zu laufen, diese ersten Schritte. Und wenn der Mühlenstein aber rollt, dann muss man es nur noch aufrichterhalten. Und so ist es wahrscheinlich egal, ob Ausmisten, Fing Shui, Ernährung, einfach dieser Einstieg,
Speaker: Erste, irgendwas. Hauptsache, man bringt den Mühlenstein so ein bisschen in Bewegung und dann ergibt sich irgendwann so ein Effekt, wo man sagt, doch, läuft doch. Ich bin in Flow, ne? Genau.
Speaker: Katharina, lass uns doch bitte, ich meine, ich liebe deine Bücher. Die sind immer, ich glaube, die sind schon vollgekleckert, weil die immer irgendwie beim Kochen offen sind. Und du hast kürzlich, also letztes Jahr im Oktober, glaube ich, ein neues Buch rausgebracht. Erzähl uns doch bitte mal, weil das ist ein ganz spezielles Thema, was, glaube ich, in der Gesellschaft nicht oft genug angesprochen wird, aber so wahnsinnig wichtig ist.
Speaker: Ja, also das Buch heißt ein Bauch voller Gesundheit, wie du deinen Darm ganzheitlich und stressfrei ins Gleichgewicht bringst. Und das sagt es, glaube ich, auch schon ganz gut, weil ich habe zu Beginn schon mal gesagt, dass mein Thema eigentlich vor allem wirklich das Thema Darmengesundheit war und auch Verdauungsbeschwerden.
Speaker: Und in diesem Buch geht es vor allem zum Endeffekt ein ganzheitlicher Ratgeber zum Thema Darmengesundheit, Entzündungshemmung, Ernährung und man erfährt da wirklich einmal ganz viel zur Verdauung. Man bekommt ganz, ganz viele praktische Tipps für den Alltag bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden. Was kann man zum Beispiel auch machen, wenn man irgendwie mit Verstopfung, Durchfall, Verdauungsbeschwerden wäre in der Periode.
Speaker: Und auch wie zum Beispiel auch Darm - und mentale Gesundheitszusammenhängen, was man da auch machen kann, um diese Verbindung auch zu stärken. Es geht auch ganz viel um das Thema Entzündungshemmung der Ernährung, weil eine darmfreundliche Ernährung ist im Endeffekt auch eine Entzündungshemmung der Ernährung, also wirklich eine Ernährung.
Speaker: die uns Lebensenergie gibt, die Entzündung im Körper reduziert, die auch präventiv einfach ganz viel macht, unsere Darmbakterien stärkt. Und da gibt es eben auch einige Rezepte, auch einen Ernährungsplan. Und ein Kapitel ist eben auch sehr ausführlich gerade das Thema Stress und Darm, weil das auch ganz eng in Verbindung steht. Und was man da auch wirklich machen kann, um auch Stress im Alltag auch zu reduzieren, einfach den Darm wirklich zu stärken. Also es ist für alle Menschen,
Speaker: die ihre Verdauung optimieren möchten, ganz gleich, ob man jetzt eine Erkrankung hat, also eine Darmerkrankung oder auch eine Autoimmunerkrankung oder einfach mehr Energie haben möchte oder auch präventiv was für seine Darmgesundheit machen möchte.
Speaker: Ja, und was ich an diesem Buch persönlich sehr schätze, ist, dass ein Buch mit sehr vielen, nicht vielen Informationen, sondern verschiedenen Facetten. Also ich lese etwas, ich habe ein Rezept dazu. Ich kann, es ist nicht so, jetzt habe ich einen Ratgeber, dann brauche ich ein Rezept, dann brauche ich noch keine Ahnung, einen Plan, sondern ist es so schön, so ein Buch, in dem das alles so schön strukturiert ist. Damit kann man sich so, ich habe schon zu Katharina gesagt, ich würde so gerne hochhalten, nur ich schlepp es immer mit und jetzt ist es ein bisschen geblieben und ich bin im Belgra.
Speaker: Aber wir verlinken auf jeden Fall die Verbindung zu dem Buch und zu Katharina natürlich in den Show Notes. Aber Katharina, du hast noch was dazu. Du hast mir nämlich das Buch zugeschickt und da war noch ein extra Geschenk dabei. Da ging es um, darf ich das so sagen, Nahrungsergänzung oder wie würdest du das nennen?
Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall ein Ergänzungsmittel. Im Endeffekt ist es ein Kräuterkomplex gewesen. Ich hab ein Unternehmen, das heißt Inner Sparkle, das ist auch noch gar nicht so alt. Ich hab mich in meiner Arbeit viel auf das Thema Kräuter spezialisiert, also die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde. Bei mir haben in meinem Leben Kräuter auch einen sehr großen positiven Unterschied gemacht.
Speaker: Und Kräuter sind ja eigentlich schon seit tausenden von Jahren einfach ein fester Bestandteil der Natur, schon viel länger. Und Kräuter haben einfach enorm heilende, tolle Eigenschaften und können einfach unsere ganze Lebensenergie auch so schön positiv beeinflussen.
Speaker: Und ich hab auch selber immer nach Kräuterkomplexen gesucht, die einfach ohne die Bio sind, das ist mir ganz wichtig, die aber auch ohne Füllstoffe sind, die ohne Zusatzstoffe sind, die frei von Schwermetallen sind und die auch so die Kombination haben, wie ich eben auch gerne zum Beispiel die ayurvedischen Kräuter mit den heimischen zusammenbringe und das hab ich eben nie gefunden. Und irgendwann hab ich mir gedacht, ich glaub, ich muss das selber machen.
Speaker: Und so ist eigentlich D &D entstanden und dann habe ich eben auch das Unternehmen gestartet und das war auch ein langer Prozess, auch mit der Entwicklung, weil ich da eben auch einen sehr hohen Anspruch an die Qualität habe. Und genau, so ist eben Inner Sparkle, das Unternehmen, entstanden und mit meinen eigenen Produkten. Da kommt jetzt nach und nach mehr dazu.
Speaker: Großartig. Ja, also wie du schon sagst, die Verbindung zwischen dem Ayurvedischen und dem Heimischen, weil da sind wir wieder beim Feng Shui. Also ich persönlich sage immer im Feng Shui, das, was wir uns als Symbolik in die Räume holen. Dazu sollten wir einen Bezug haben, weil ein chinesischer Gott
Speaker: Der ist für die Asiaten, für die Chinesen in dem Fall, hat ja ein Bewusstsein, der hat eine Bewegung und die verbinden was damit und their attention goes, energy flows. Dazu haben wir nicht die Verbindung, also kann das Bewusstsein gar nicht so wirken in unseren Räumen. Und wahrscheinlich hat es auch da, also ich bin jetzt total leihe, ich ziehe mir das jetzt so zusammen von meiner Logik. Letztendlich haben wir in Europa einfach ein Körper, nicht Bewusstsein, sondern Erinnerung an die heimischen Kräuter in irgendeiner Verbindung.
Speaker: Das heißt, wenn wir die ayurvedischen Kräuter nehmen, die sind nicht schlecht für uns, aber unser Körper hat da trotzdem noch ein, also das ist einfach unbekannt letztendlich für den Körper. Würdest du das so auch sagen?
Speaker: Ja, also es gibt, klar, wir haben natürlich gerade auch im Ayurveda, ich sag mal Beispiel Kokuma oder auch Ingwa und so weiter. Das sind Dinge, die dann auch aus Indien kommen und die trotzdem einfach eine enorme Potenz haben und einfach sehr, sehr kraftvoll sind. Und die kann man auch wunderbar integrieren. Aber im Ayurveda hat man damals auch schon gesagt, eigentlich das Beste für den Menschen ist das, was im Umkreis von ungefähr 100 Kilometern um einen herum wächst.
Speaker: Ja, und klar, jetzt kann man natürlich oft nicht mehr so den Zugang, aber es macht auf jeden Fall Sinn, auch viel heimische Kräuter zu integrieren. Und ich kombiniere eben so ein bisschen beides miteinander, weil eben beides auch seine Vorteile mit sich bringt. Und definitiv, also da, wo man auch einen Zugang zu hat und wo man auch so dieses Gefühl hat, da kann man sich auch selber wirklich so ein bisschen auch leiten lassen im Leben, wo man auch dieses Gefühl hat, das spricht mich an. Das löst so ein gewisses Gefühl auch in mir aus. Das ist meistens schon auch das, was irgendwie auch richtig ist.
Speaker: Super, Wahnsinn, Wahnsinn. Katharina, vielen, vielen Dank. Das war ein für mich sehr inspirierendes Gespräch und ich bin sicher auch für die Zuhörer und Zuhörerinnen heute. Gibt es da noch irgendetwas, wo du sagst, das würde ich gerne noch mitteilen, weitergeben?
Speaker: Wir haben so ziemlich über alles gesprochen, aber ich hoffe sehr, dass jeder so ein bisschen was daraus mitnehmen kann und dass man wirklich einfach anfängt. Sei es jetzt im Bereich Aufwärmen oder im Bereich gesunde Ernährung, dass man wirklich einfach anfängt und wirklich Kleinigkeiten zählen wirklich oft schon enorm viele, machen großen Unterschied. Und oft steht man sich so ein bisschen selber im Weg und dass man dabei sagt, nee, ich starte einfach, ich fange mit kleinen Dingen an.
Speaker: Und die werden langsam mehr. Dann wird man sehen, dass das einen Unterschied macht. Ja.
Speaker: Ich sag immer, wenn du dir die Episode jetzt angehört hast und eine Sache gefunden hast, wo du sagst, wow, das find ich cool, dann mach das innerhalb von 72 Stunden, nachdem du den Podcast gehört hast. Weil da gibt's ja diese Regel, dass wenn man das in den 72 Stunden eine Sache umsetzt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man weitermacht, viel, viel höher ist. Deshalb 72 -Stunden -Regel an der Stelle. Und alle, die Lust haben, Shit zu machen.
Speaker: Großartig. Katharina, nochmal herzlichen Dank für die Zeit und dass du da warst, dass wir uns unterhalten konnten. Und an allem anderen, alle, die zuhören, ich wünsche euch einfach eine wunderschöne Woche, eine wunderschöne Zeit und bleibt gesund. Danke euch. Tschüss.




