Transcript
Speaker: Ihr seid sicher auch schon einmal zu einem Pferd gerufen worden, das plötzlich angefangen hat, vermehrt zu speicheln.
Speaker: Ja, das könnte natürlich eine Schlundverstopfung sein, aber das ist ja heute nicht unser Thema.
Speaker: Genau.
Speaker: Falls ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr eventuell das Video gesehen, in dem ein Haftlinger, mal ganz ehrlich, sehr ungewöhnliche Kaubewegungen zeigt.
Speaker: Und da denkt man ja eigentlich sofort, Zahn, das ist ein Zahnproblem.
Speaker: Ja klar, das wäre natürlich absolut denkbar gewesen, aber in diesem Fall waren die Zähne ja tatsächlich komplett unauffällig, richtig?
Speaker: Ja genau, da war nichts, da kommen wir noch zu.
Speaker: Wir sprechen aber heute über Hypersalivation, sowohl ohne als auch mit Schluckstörung und wenn euch das interessiert, dann bleibt dran.
Speaker: Ihr hört Equinvet News, ein Podcast zu aktuellen pferdemedizinischen Studien.
Speaker: Ja, und wie schon beim letzten Mal bedanken wir uns bei allen Forschenden und FallberichtautorInnen, die ihre Daten veröffentlichen und neue Therapie und diese Diagnosemöglichkeiten aufzeigen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und unser Ziel ist es, euch, also StudentInnen, AnfangsassistentInnen, GemischpraktikerInnen.
Speaker: Ich weiß, mancher macht jetzt, warum geändert die jetzt, aber es geht einfach schneller.
Speaker: Und natürlich auch erfahrenen PferdetierInnen, wissenschaftliche Erkenntnisse kompakt, praxisnah und strukturiert zusammenzufassen.
Speaker: Und dafür wählen wir in jeder Folge eine aktuelle Studie aus.
Speaker: sprechen aber auch immer über die Erkrankung selbst und heute in diesem Zusammenhang besonders ausführlich über die Differenzialdiagnosen.
Speaker: Und weil wir in erster Linie studienbasierte Informationen weitergeben wollen, lesen wir zu jedem Thema natürlich nicht nur die aktuellen Veröffentlichungen, sondern auch mehrere Publikationen.
Speaker: Ja, das artet manchmal aus, nicht wahr, Laura?
Speaker: Also man fängt dann mit ein, zwei an und dann werden es immer mehr.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe jetzt für diese Episode drei Veröffentlichungen aus dem Jahr 2025 ausgewählt und zwar einen Fallbericht zur ulcerativen Stomatitis aus Equal Veterinary Education.
Speaker: Ein Partikel zur fütterungsinduzierten Hypersalivation aus dem Equine Veterinary Journal und zuletzt eine Arbeit zur sonographischen Diagnostik lingualer Absesse aus der tierärztlichen Praxis.
Speaker: Bevor wir einsteigen, stellen wir uns kurz vor.
Speaker: Ich bin Dr. Anja Gabe, Fachtierärztin für Pferde, seit 25 Jahren in der Pferdepraxis unterwegs und ich habe auch in einigen Kliniken gearbeitet.
Speaker: Ich bin auch verantwortlich für den Inhalt des Kompendiums der Pferdeheilkunde und
Speaker: Heute zugeschaltet ist Dr. Laura Schröter, die sich sehr häufig mit Maulhöhlenuntersuchungen beschäftigt und damit perfekt zu dem heutigen Thema passt.
Speaker: Hallo Laura.
Speaker: Hallo, genau.
Speaker: Ich arbeite seit 15 Jahren in der Pferdepraxis mit dem Schwerpunkt Zahnheilkunde, daher die Maulhöhlenuntersuchung.
Speaker: Und seit 2022 schreibe ich auch Kurzreviews für das Kompendium der Pferdeheilkunde.
Speaker: Viele von euch haben vielleicht unser Sneak-Peak-Video auf Instagram gesehen.
Speaker: Dieser Patient war Auslöser für die heutige Folge.
Speaker: Er zeigte ja diese auffälligen Kaubewegungen, aber auch vermehrten Speichelfluss und konnte normal schlucken.
Speaker: Die Kontrolle der Mandibula-Este war unauffällig.
Speaker: Genau, und bei einem Pferd mit vermehrtem Speichelfluss ist die Kontrolle der Mandibulaäste besonders wichtig, denn es könnte eine Fraktur oder auch nur eine Fissur vorliegen.
Speaker: Damit speicheln Pferde nämlich auch vermehrt.
Speaker: Und das Einlegen des Maulgatters, egal ob sediert oder unsediert, kann fatal sein, denn durch das Kauen des Pferdes auf dem Maulgatter kann aus einer Fissur oder aus einer einfachen Fraktur eben eine schwerwiegende Fraktur entstehen.
Speaker: Ja, und dank Laura achte ich da jetzt echt ein bisschen mehr drauf.
Speaker: Und ich war auch bei der Untersuchung, es war natürlich abends und im Notdienst, nicht ganz so gründlich am Anfang.
Speaker: Der Wallach hatte eine Zahnvorgeschichte, die ich kannte.
Speaker: Der hatte eine Backenzahmslapfracture und zeigte damals die gleichen Symptome.
Speaker: Und dann dachte ich, ich bin ganz schnell und habe ohne Sedierung ein Maulgatter angelegt und erstmal natürlich sofort die Backenzähne kontrolliert.
Speaker: Aber die Backenzähne waren ja gar nicht das Problem.
Speaker: Nein, es waren natürlich nicht die Backenzähne.
Speaker: Und ich habe dann erst mal angefangen, ordentlich das Maul zu untersuchen.
Speaker: Und da zeigte sich ganz schnell, dass die Mausschleimhaut das Problem war.
Speaker: Und zwar hatte die Erosionen unter der Zunge, die Schleimhaut der Lade war stark gerötet und die Schleimhaut zeigte Ulster und Erosionen.
Speaker: Und konntest du denn direkt erkennen, was der Auslöser dafür war?
Speaker: Ja, der Übeltäter war Gutsicht bei Maul.
Speaker: Es waren Grannen und die saßen in den interdentalen Spalten der Schneidezähne.
Speaker: Sie waren unter der Zunge, sie waren in der Lippenschleimhaut.
Speaker: Und da haben sie dann durch die mechanische Irritation die Entzündung ausgelöst.
Speaker: Ja, und dazu hast du uns ja jetzt auch eine passende Veröffentlichung rausgesucht.
Speaker: Genau, Fairfield et al.
Speaker: hat 2025 in Equine Veterinary Education einen Fallbericht publiziert, der sich genau damit befasst.
Speaker: Und wie viele Pferde waren in dem Fall betroffen?
Speaker: Das war ein Stall mit 33 Pferden und von diesen zeigten 29 Tiere orale Läsionen, also gingivale Papeln, ein Erythem und teils blutende Ulzerationen.
Speaker: Die Grannen waren zwischen der Gingiva und den Zähnen eingeklemmt.
Speaker: Und aufgetreten waren die Symptome zwei bis drei Tage nach Fütterung einer neuen Heuschage.
Speaker: Die Tiere wiesen weder Fieber noch Verhaltensveränderungen auf und auch verweigerten die das Futter überhaupt gar nicht.
Speaker: Abgesehen von der klinischen Untersuchung wurden Blut- und Tupferproben genommen.
Speaker: Und weil der Verdacht auf eine vesikuläre Stomatitis geäußert wurde, wurden Proben an das Friedrich-Löffler-Institut geschickt.
Speaker: Ins Friedrich-Löffler-Institut?
Speaker: Ja, nur die Aussprache des Verdachtes, dass eine Stomatitis Vesikularis vorliegt, bedeutet, dass das Veterinäramt eingeschaltet werden muss, da es sich ja um eine anzeigepflichtige Erkrankung handelt.
Speaker: Und daraufhin werden Proben zum Friedrich-Löffler-Institut gesendet.
Speaker: Und welche Art von Proben werden dann da versandt?
Speaker: Also der Virusnachweis gelingt am sichersten aus frischem Material von Läsionen.
Speaker: Falls das nicht möglich ist, können Tupferproben ohne Medium, weil Virusnachweis aus den veränderten Schleimhautarealen genommen werden und diese werden dann per PCR untersucht.
Speaker: In diesem Fall erfolgt auch eine elektronenmikroskopische Untersuchung und zwar im Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart.
Speaker: Und das ist extrem hilfreich, um zu klären, ob überhaupt Viren beteiligt sind, weil durch diese Untersuchung Viruspartikel nachgewiesen werden können.
Speaker: Ja, das ist ja Praktisch.
Speaker: So spart man sich unnötige PCR-Untersuchungen.
Speaker: Ja, ich fand das auch super.
Speaker: Die Untersuchung kostet etwa 27 Euro pro Probe.
Speaker: Das ist ja absolut erschwinglich, bevor man diese ganzen PCR-Untersuchungen anleiert.
Speaker: Wichtig ist vorher nachzufragen, welches Material am besten geeignet ist.
Speaker: Welche Viren können eine Stomatitis beim Pferd auslösen?
Speaker: Das Stomatitis-Virus haben wir schon erwähnt.
Speaker: Allerdings kommt dieses praktisch ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent vor.
Speaker: Neben der starken Hypersalivation treten die Läsionen nicht nur an der Schleimhaut auf.
Speaker: Betroffen kann auch die Haut von Nüstern und Ohren sein.
Speaker: Die Veränderungen heilen in der Regel innerhalb von ein paar Wochen ab.
Speaker: Und zu beachten ist, dass der Virus ansteckend für den Menschen ist.
Speaker: Und welche Viren gibt es noch, die eine Stomatitis auslösen können?
Speaker: Ja, da gibt es unterschiedliche Fallberichte.
Speaker: Also zum Beispiel gab es einen Ausbruch in einem italienischen Eselgestüt mit einem neuartigen Eselherpesvirus, das genetisch eng mit dem Equinemherpesvirus 3 verwandt war.
Speaker: Und es waren mehrere Esel betroffen und es traten nur orale Läsionen auf und sonst keine klinischen Symptome.
Speaker: In Brasilien lösten Orthopox-Viren bei Eseln, Pferden und Rindern auch orale Läsionen aus und ebenfalls ohne weitere klinische Symptomatik.
Speaker: In Kanada wurde bei einem Fohlen ein Äquines Herpesvirus 2 identifiziert.
Speaker: Da waren die Läsionen nicht nur im Maul, sondern auch im Osofagus.
Speaker: Und natürlich können Aceritis Viren auch entsprechende Veränderungen auslösen.
Speaker: Allerdings meist in Kombination mit Fieber und Ödem der Gliedmaßen.
Speaker: Das wurde bei einem Ausbruch in Spanien beschrieben.
Speaker: Und konnten da die Viren nachgewiesen werden?
Speaker: Ja, wir können die nachweisen am ehesten Herpes- und Arteritisviren.
Speaker: Die Tests für die Orthopoxviren sind für andere Tierarten validiert, nicht für das Pferd.
Speaker: Da kann man aber mit dem Labor sprechen.
Speaker: Also ich hatte im Vorfeld mit einem Labor telefoniert und die meinten, dass man das auf jeden Fall versuchen kann, weil meistens eine Verwandtschaft besteht und man doch Orthopoxviren dann auch beim Pferd nachweisen könnte.
Speaker: Dann kommen wir jetzt zurück zu den Studienergebnissen.
Speaker: Da gab es ja keinen Hinweis auf eine virale Beteiligung, oder?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also elektronenmikroskopisch gelang kein Nachweis von Viruspartikeln und die Untersuchungen im Hinblick auf Stomatitis vesikularis waren erwartungsgemäß alle negativ und auch die Bakteriologie war unauffällig.
Speaker: Und aufgrund des Nachweises von den Grannen erfolgte eine Analyse des Heus und dieses beinhaltete 15 Prozent Windhalm und dessen wiederhakenartige Grannen bohren sich leicht in die Schleimhaut und genau das war ja passiert.
Speaker: Und das ist übrigens der erste Fallbericht zur Auslösung von oralen Läsionen durch Windhelm.
Speaker: In einem älteren Fallbericht entwickelten 20 Pferde nach der Aufnahme von Heu mit 80 Prozent Windhelm eine Obstipation Coli.
Speaker: Ja, das finde ich total beeindruckend.
Speaker: Sowas habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört.
Speaker: Wurden denn die Pferde mit den oralen Läsionen in irgendeiner Weise therapiert?
Speaker: Also es wurde in dieser Veröffentlichung nicht explizit beschrieben, dass die Grannen entfernt wurden.
Speaker: Das habe ich in meinem Fall schon versucht.
Speaker: Also ich habe versucht, diese Grannen alle einzeln rauszuziehen.
Speaker: In dem Fallbericht erfolgten Maulspülungen, Spülungen mit Chlorhexidin oder Auftragen von Propolis.
Speaker: Aber unabhängig von der Art der Therapie halten die Veränderungen innerhalb von zwei bis sechs Wochen ab.
Speaker: Und natürlich wurde die Heuschage entfernt.
Speaker: Und bei welchen Pflanzen besteht noch das Risiko, dass Krannenverletzungen in der Maulschleimhaut auslösen?
Speaker: Also Fallberichten zufolge sind das schon einige.
Speaker: Also Borstenhirse, blaustängige Besenegge, Büffelgras, Kritikale und Gerste.
Speaker: Und in meinem Fall war es wahrscheinlich Mäusegerste.
Speaker: Das gilt als Ackerunkraut.
Speaker: Und gibt es denn eine Idee, wie diese Pflanzenarten in das Heu geraten sind?
Speaker: Ja, es gibt schon zwei Theorien.
Speaker: Also in dem Fall von Fairfield et al.
Speaker: handelte es sich um Heu von extensiv bewirtschafteten, artenreichen Wiesen.
Speaker: Also Wiesen, die sehr wenig oder gar nicht gedüngt worden sind.
Speaker: Meist mit spätem Schnitt und geringem Eingriff in die Vegetation.
Speaker: Und damit vielleicht mit einem höheren Risiko von dem Heu nicht erwünschten Pflanzenarten.
Speaker: Und was war die zweite Theorie?
Speaker: Herr Johnson et al.
Speaker: veröffentlichte einen Fallbericht, bei welchem die Stomatitis durch Cetaria-Arten, also Borstengräsern, ausgelöst wurde.
Speaker: Und er vermutete, dass aufgrund des Klimawandels jetzt Raufutter immer mehr Pflanzenarten enthalten wird, dessen Wachstum durch intensive Trockenperioden begünstigt ist.
Speaker: Und
Speaker: Und auch besteht die Möglichkeit, dass bei sehr staubigen Böden Samen von Acker auf Heuwiesen gelangen und dort zum Beispiel Gerstearten in das Heu gelangen.
Speaker: Medikamente sollen ja auch eine Stomatitis auslösen können, oder?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also alle Nichtstil-Darnantiflogistika können orale Läsionen auslösen, insbesondere Phenobutazonen.
Speaker: Und auch Flonixin.
Speaker: In einer Publikation entwickelten Folien nach langfristiger Flonixin-Gabe, also über 30 Tage, allerdings schon nur mit empfohlener Dosis, die wurde oral oder intramuskulär verabreicht und die entwickelten deutlich oralen Läsionen.
Speaker: Und gab es in dem Zusammenhang dann auch etwas zu den Toxinen?
Speaker: Ja, nicht viel.
Speaker: Also ein Fallbericht beschreibt Pferde, die pestizidkontaminiertes Futter aufgenommen hatten und die entwickelten milde orale Ulzerer, aber auch Ataxie und Konjunktivitis.
Speaker: Und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass Blisterbeetle, das ist ein Käfer, ins Heu gelangen und die enthalten Cantaridin.
Speaker: Und das löst schwere systemische Symptome aus und ist assoziiert mit eventuell einer hohen Mortalität.
Speaker: Keine Fallberichte gibt es zu den Wolfsmilchgewächsen, deren Milchsaft ja haut- und schleimhautreizend ist.
Speaker: Also ich meine schon, dass ich damit Fälle erlebt habe, aber einen Fallbericht gab es dazu nicht.
Speaker: Ja, das waren jetzt wirklich viele Informationen zur Stomatitis.
Speaker: Wollen wir das Ganze nochmal zusammenfassen?
Speaker: Ja, ich fasse mal zusammen.
Speaker: Also Stomatitis wird mechanisch am ehesten durch Gran ausgelöst.
Speaker: Wunderbar.
Speaker: Viren, die dafür verantwortlich sein können, sind Herpesviren, Orthopoxviren.
Speaker: Aber das ist auch nur in Brasilien vorgekommen.
Speaker: Und das Arteritis-Virus.
Speaker: Bei den Medikamenten stehen die nicht-steodalen Antiflogistika im Mittelpunkt.
Speaker: Und Toxine, das sind Pestizide und das Kanteridin zu nennen.
Speaker: So, jetzt kommen wir mal zur Hypersalivation ohne Läsion der Maulschleimhaut.
Speaker: Und eine der Hauptursachen ist Thema der Studie von Böswald et al.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Der hat sich damit beschäftigt und hat mehrere Fälle davon beschrieben.
Speaker: Ursächlich für eine derartige Hypersalivation können Toxine sein, gebildet von einem Phytopathogenen-Pilz, der hier nicht näher genannt werden darf.
Speaker: Nein, Spaß.
Speaker: Es handelt sich um Rizoktonia leguminicolua und er befällt Rotklee und Weißklee.
Speaker: Du hast echt geübt.
Speaker: Okay, jetzt geht's los.
Speaker: Dieser bildet Slaphramin, welches parasympathomimetisch wirkt, vor allem Gastrointestinaltrakt.
Speaker: Und so werden große Mengen verdünntem Speiche gebildet.
Speaker: Er bildet auch...
Speaker: Sva-Insonin, ein Toxin, welches zentralnervöse Anzeichen wie Hypermetrie, Ataxie und Hyperästhesie bei chronischer Aufnahme verursachen kann.
Speaker: Ja, Hypersalivation kann neben anderen Symptomen wie zum Beispiel Läsionen der Haut an den Gliedmaßen, Raumfell und Fertilitätsproblematiken auch auftreten durch die Aufnahme von Ergotalkaloiden.
Speaker: Und die sind gebildet von Claviceps pupuria,
Speaker: Ein Mutterkornpilz oder Neotyphodium coenophialum.
Speaker: Mann, ey.
Speaker: Butterkorn betrifft ja typischerweise Getreide, vor allem den Roggen.
Speaker: Und die Studie von Böswald et al.
Speaker: beschäftigt sich ja mit der futterassoziierten Toxinbelastung und der klinischen Symptomatik.
Speaker: Was war denn die zentrale Fragestellung der Untersuchung von Böswald et al.?
Speaker: Ja, in den Jahren 2016 bis 2018 wurden vermehrt fütterungsinduzierte Fälle von Hypersalivation im deutschsprachigen Raum diagnostiziert.
Speaker: Und ein erneuter Ausbruch trat zwischen Mai 2018 und August 2019 auf.
Speaker: Und dieser wurde genau aufgearbeitet.
Speaker: Also es wurden die klinischen Daten natürlich erfasst, einschließlich der Art der Salivation und ob Lesionen aufgetreten waren oder nicht.
Speaker: Dann wurden ausgewertet Informationen zur Fütterung, Anzahl der betroffenen Tiere und der Haltung.
Speaker: Und es wurden 22 Futterproben analysiert, einschließlich Grobinspektion, Mikroskopie feiner Partikel.
Speaker: Es wurde eine mykologische Kultur angelegt und es erfolgten Mykotoxin-Analysen.
Speaker: Zu Slaframinen, zwei Insoninen und Ergotalkaloiden.
Speaker: Und wie waren da die Ergebnisse?
Speaker: Also es traten insgesamt elf Ausbrüche auf.
Speaker: Acht in Deutschland, zwei in der Schweiz und einer in Österreich.
Speaker: Manche Pferde zeigten eine rein seriöse Hypersalivation und andere eine schaumige.
Speaker: Und unabhängig von der Art der Hypersalivation wiesen einige Pferde Lesionen an Zunge und Gingiva auf, andere überhaupt nicht.
Speaker: In der Regel war das Allgemeinbefinden einschließlich der Futteraufnahme unauffällig und Anzeichen für Infektionserkrankungen wurden auch nicht festgestellt und es waren nicht immer alle Pferde betroffen.
Speaker: Und wie waren die Ergebnisse der Heu- und Gräseruntersuchung?
Speaker: Ja, bei allen Proben wurden Auflagerungen beruhend auf einem Pilzbefall festgestellt.
Speaker: Es waren diese typisch schwarzbraunen Verfärbungen erkennbar, zum Teil in dieser fleckigen Form.
Speaker: Bei zwei Ausbrüchen wurden schwarze, kornartige Partikel mit weißer Schnittfläche entsprechend von Ergotsklerozien festgestellt.
Speaker: Und in einem Ausbruch konnten orangene Pilzbelege festgestellt werden.
Speaker: Und die Mykotoxine?
Speaker: Bei 5 der 11 Ausbrüche wurden Ergotalkaloide nachgewiesen oder entsprechende Ergotsklerozien.
Speaker: Zwei Insonine waren bei 2 von 13 Proben in geringsten Mengen nachweisbar.
Speaker: Die spricht für eine Mykotoxinbildung durch Rhizoktonia, der Pilz, welcher auch Slaphramin bildet.
Speaker: Und Klinik, ähnlich dem durch Slaframin ausgelösten Slobber-Syndrom, also ein Verlust großer Mengen seriösen Speichels, wurde in mehreren Fällen auch beobachtet.
Speaker: Aber Slaframine wurden nicht nachgewiesen.
Speaker: Und die Autoren vermuten, dass Laframine als Mast Mykotoxin vorlag, also analytisch nicht erfasst werden konnte.
Speaker: Und bestand denn ein Zusammenhang zwischen der Art der Hypersalivation, also serös oder schaumig, und den nachgewiesenen Toxinen?
Speaker: Ja, Ergotalkaloide wurden in zwei von drei Ausbrüchen mit schaumiger Hypersalivation nachgewiesen.
Speaker: Diese Röse steht eher im Zusammenhang mit der Aufnahme von Rhizoktonia-assoziierten Toxinen, also Slavramine und Svaisonine.
Speaker: Allerdings waren das schon wenig Proben.
Speaker: Also ob man das wirklich so sagen kann, dass das eine Toxin die schaumige Hypersalivation auslöst und die Seröse nur durch die anderen, das waren schon nicht ganz so viele Proben, um das so deutlich sagen zu können.
Speaker: Und wie schnell besserten sich dann die Symptome nach dem Futterwechsel?
Speaker: Spannenderweise nicht sofort.
Speaker: Die Hypersalivation klang erst nach Tagen bis zu Wochen ab, wenigen Wochen zwar, aber es dauerte manchmal.
Speaker: Und es wird vermutet, dass das abhängig war von der Stärke der Kontaminationen.
Speaker: Ja, also dann sollten wir uns bei Auftreten von Hypersalivation vor allem die Futterpflanzen ganz genau anschauen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also ich sehe uns schon über die Weise laufen und dann überall den Klee suchen, wo die Verfärbungen sind.
Speaker: Also generell sprechen dunkle, bräunliche, violette oder rötliche Verfärbungen für mikrobielle Veränderungen.
Speaker: Die sind aber nicht spezifisch für einen einzelnen Erreger.
Speaker: Und es ist extrem wichtig, die Unterseite der Blätter sich anzuschauen.
Speaker: Interessant ist, dass bei trockenen, heißen Sommern vermehrt Schadensfälle beobachtet werden.
Speaker: Das ist eigentlich nicht ganz logisch, weil der betreffende Pilz vor allem in feuchten Frühjahren wächst.
Speaker: Doch es besteht die Möglichkeit, dass bei ungewöhnlich trockenem Sommer der Klee aufgrund seiner ausgeprägten Trockenresistenz verschiedene Gräsenarten wie zum Beispiel Weidelgras auf den Weideflächen etwas zurückdrängt.
Speaker: Musik
Speaker: Natürlich existieren auch noch andere Ursachen für eine Hypersalivation.
Speaker: Und zum Beispiel zählt dazu auch die Aufnahme von bestimmten Pflanzen wie Thuja oder Liliengewächsen.
Speaker: Das hatte ich jetzt allerdings noch nie.
Speaker: Nee, ich auch nicht.
Speaker: Aber wir wissen ja eigentlich alle, dass die Pferde nicht ans Thuja dürfen.
Speaker: Ja, und Parasympathomimetika lösen auch vermehrte Speicherbildung aus.
Speaker: Ja.
Speaker: Die sind in Insektiziden enthalten, also Organophosphate oder Carbamate zählen dazu.
Speaker: Diese sind aber glücklicherweise in der EU weitgehend jetzt verboten.
Speaker: Durch einen veränderten Schluckakt speichert das Pferd natürlich auch vermehrt.
Speaker: Und ein veränderter Schluckakt kann zum Beispiel ausgelöst werden durch Botulismus.
Speaker: Gab es da nicht einen Funktionstest dazu?
Speaker: Ja, da gibt es einen Test zu.
Speaker: Der ist allerdings nicht evaluiert.
Speaker: Also es gilt eher als typisches Frühanzeichen bei Pferden mit Botulismus.
Speaker: Die Pferde werden bei dem Test normal angefüttert.
Speaker: Und dann soll man eine Schüssel, eine flache Schüssel mit 150 bis 200 Gramm mit Hafer hinstellen.
Speaker: Dann soll die Zeit gemessen werden, die das Pferd benötigt, um diese Menge aufzunehmen.
Speaker: Und natürlich soll man gleichzeitig beobachten, fallen Körner aus dem Maul, wirkt die Zunge schlaff oder wenig beweglich, speichelt das Tier mehr.
Speaker: Ein gesundes Pferd sollte beobachten,
Speaker: diese Menge von Hafer, also 150 bis 200 Gramm, in 30 bis 60 Sekunden fressen.
Speaker: Ein Verdacht auf Botulismus besteht allerdings erst bei einer deutlichen Verlangsamung.
Speaker: Also wirklich, wenn die Pferde mehrere Minuten benötigen, teils fünf bis zehn Minuten.
Speaker: Und in manchen Fällen kann es sein, dass die Pferde sehr schnell beginnen zu fressen und dann immer langsamer werden.
Speaker: Ja.
Speaker: Und neben dem Botulismus, ich weiß nicht, ob du dich noch an das Pferd erinnern kannst, das hatten wir auch zusammen behandelt, bei dem dann letztendlich Tetanus nachgewiesen wurde.
Speaker: Das hatte tatsächlich auch vermehrt gespeichelt.
Speaker: Andere Erkrankungen des zentralen Nervensystems können natürlich auch den Schluckreflex verändern und damit eine Hypersalivation auslösen und natürlich auch Erkrankungen, jegliche Erkrankungen der Zunge.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und bevor wir da einsetzen, nochmal eine kurze Zusammenfassung mit diesen schönen Wörtern.
Speaker: Also Mykotoxine wie Ergotalkaloides, Va-Insonin oder Slavramin können eine Hypersalivation auslösen.
Speaker: Die ausgelöste Hypersalivation kann schaumig oder rein serös sein.
Speaker: Ergotalkaloide lösen eher eine schaumige Hypersalivation aus.
Speaker: Zwa-Insonin und Slavramin, eine seröse und letzteres Mykotoxin, soll eine sehr starke Hypersalivation auslösen.
Speaker: Sie werden von Pilzen auf Pflanzen häufig bei Klee gebildet.
Speaker: Und schaut auf jeden Fall auf die Unterseite der Blätter.
Speaker: So, damit sind wir dann jetzt beim letzten Thema angekommen und wir möchten einmal kurz auf die Diagnostikmöglichkeiten der Zungeuntersuchung im Stall eingehen.
Speaker: Natürlich steht am Anfang die allgemeine Untersuchung des Pferdes und die genaue Untersuchung des Kopfes, einschließlich der Kieferäste, wie Laura schon so deutlich ausgeführt hat.
Speaker: Und daraufhin die Untersuchung unter Sedation mit Maulgatter.
Speaker: Genau, damit können wir Zungenverletzungen und Tumore ganz gut erfassen.
Speaker: In manchen Fällen mit Hypersalivation und Schluckbeschwerden kann diese Untersuchung allerdings auch unauffällig sein.
Speaker: Genau, was machst du in den Fällen?
Speaker: In dem Fall würde ich erstmal ein Röntgenbild machen, auf jeden Fall in zwei Ebenen und idealerweise mit geöffnetem Maul, da metallische Fremdkörper in der Zunge nicht selten sind.
Speaker: Hast du nicht letztens irgendwas gesucht, um genau das zu verhindern?
Speaker: Den metallischen Fremdkörper in der Zunge?
Speaker: Ach genau.
Speaker: Mir ist heute...
Speaker: im hohen Bogen eine Kanüle ins Heu gefallen oder beziehungsweise ins Stroh.
Speaker: Und weil ich genau diesen Fall in einem der letzten Artikel für diesen Podcast nachgelesen hatte, nämlich dass ein Pferd eine Kanüle gefressen hatte, die einen großen Abszess in der Zunge verursacht hatte, war ich natürlich völlig panisch heute.
Speaker: Und die Kanüle musste daraufhin mit einem Detaildetektor gesucht werden.
Speaker: Wo haben die denn den Metalldetektor hergehabt?
Speaker: Ja, den hatten die da im Stadt.
Speaker: Wofür weiß ich nicht.
Speaker: Ich war jetzt mit einem Metalldetektor in meinem Auto, falls mir eine Kanüle runterfällt.
Speaker: Röntgen tun wir natürlich gerne alle, aber nicht jeder hat ein mobiles Röntgengerät dabei.
Speaker: Und ja, wir wissen auch, man kann das endoskopisch kontrollieren, aber auch nicht jeder hat ein Endoskop im Auto.
Speaker: Und ich sage mal ganz ehrlich, also mein flexibles Endoskop habe ich äußerst ungern in der Nähe von Zähnen.
Speaker: Aber...
Speaker: Wahrscheinlich fahren doch viele mit einem Ultraschallgerät im Auto.
Speaker: Und genau diese diagnostische Möglichkeit steht im Mittelpunkt des Fallberichts von Pelliat Alnig, wa?
Speaker: Genau, in dieser Veröffentlichung werden zwei Fälle mit Zungenabstessen beschrieben, welche durch Sonografie diagnostiziert wurden.
Speaker: Ich stelle mal einen davon hier vor.
Speaker: Der Wallach zeigte seit vier Wochen eine Futteraufnahmestörung,
Speaker: Kein Fieber und eine Schwellung der Zunge im kaudalen Bereich mit oberflächlicher Läsion.
Speaker: Die Röntgenuntersuchung war ohne Befund und die Symptome besserten sich zwar unter Antibiotika, NSAIDs und Kortikoiden, aber das Krankheitsbild blieb weiterhin bestehen.
Speaker: Und dann ging es weiter mit Bildgebung, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Im CT zeigte sich dann eine Umfangsvermehrung in der Zunge mit diffus erhöhter Weichteildichte und einer angedeuteten hyperdensen Kapfel.
Speaker: Und der Verdacht ging dann in Richtung Abszess oder Hämatom.
Speaker: Und man hat dann zunächst konservativ weiterbehandelt mit Rotlicht und NSAID.
Speaker: Aber in den folgenden fünf Tagen gab es keine klinische echte Verbesserung.
Speaker: Und dann haben die die Zunge mit dem Ultraschall untersucht, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Unter Sedation wurde zuerst Transkutan geschallt mit einer konvexen Sonde.
Speaker: Dabei war eine ovale hypoechogene Struktur erkennbar.
Speaker: Und anschließend erfolgte mit Maulgatter die orale Sonografie mit einer Linearsonde direkt auf der Zunge.
Speaker: Und da zeigte sich dann eine ovale Kaverne mit heterogen feinkörniger Struktur, mit einer anechogenen Flüssigkeitsansammlung, teils mit kleinen hyperechogenen Stippchen.
Speaker: Und das ist sehr typisch für einen Abszess, eventuell sogar mit einem Fremdkörper.
Speaker: Und wie wurde dann weiter vorgegangen?
Speaker: Was haben die dann gemacht?
Speaker: Ja, der Abszess wurde dann mit einem lang gebogenen Druckhaar punktiert und dabei gewann man gelblich-bräunliche Flüssigkeit und die wurde mikrobiologisch untersucht und Actinobacillus equuli nachgewiesen.
Speaker: Und wie haben die diesen tief liegenden Abszess dann gespalten?
Speaker: Für die chirurgische Versorgung erfolgte dann eine Injektionsnarkose, weil eine nasale Intubation durch die schwere Zungenproblematik tatsächlich nicht mehr möglich war.
Speaker: Und der Abszess wurde dann mit einem gebogenen Tenotom unter sonografischer Kontrolle eröffnet.
Speaker: Und mit verduntener Jodlösung gespült und anschließend austamponiert.
Speaker: Und wie war die postoperative Behandlung?
Speaker: Das Pferd hat dann für weitere fünf Tage eine systemische Antibiotikatherapie und NSAIDs erhalten und dazu noch einen oralen Magenschutz.
Speaker: Gefüttert wurde dann zunächst Heukops und Heu in kleinen Portionen aus der Hand.
Speaker: Und nach 21 Tagen konnte das Pferd dann mit normaler Heufütterung entlassen werden.
Speaker: Da wir ja wussten, dass wir heute über Ultraschall der Zunge sprechen werden, haben wir einen Zahnpatienten einmal die Zunge per Ultraschall untersucht.
Speaker: Und wir haben zusammen per Zufall einen Patienten mit Schluckbeschwerden zusammen besucht und auch dort diese Ultraschalluntersuchung, sagen wir es ehrlich, einmal probiert.
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Die orale Sonographie bei einem tief sedierten Pferd klappte ja ganz gut.
Speaker: Wir haben dafür ja deinen Gönnschallkopf genommen, also eine Linearsonde und auf 8 MHz eingestellt.
Speaker: Und da konnte man dann die Muskelfasern, die leicht wellenförmig verlaufen, recht gut darstellen und auch die Gefäße, aber die transkutane Sonographie.
Speaker: Ja, das finde ich auch.
Speaker: Also bei der Transkutan-Sonografie, da würde ich dann echt empfehlen, jemanden mitzunehmen, der die Region schon oft geschaltet hat, da ein entsprechendes Buch mitnehmen und viel Zeit, um das beurteilen zu können.
Speaker: Genau, die Region von Larynx-Bereich und Kaudaler Zunge gehen ineinander über und da hilft wirklich ein Buch oder eben auch entsprechend Übung.
Speaker: Aber man kann schon was erkennen.
Speaker: Man muss nur ein bisschen Anatomie wieder üben.
Speaker: Ja.
Speaker: Da einige von den HörerInnen zurückgemeldet haben, dass sie die Zusammenfassungen gut finden, wird jetzt noch einmal alles kurz zusammengefasst.
Speaker: Also Hypersalivation mit oralen Läsionen, mechanischer Grund, die Grannen.
Speaker: Viral, da sind mehrere Viren möglich.
Speaker: Und bei Verdacht zunächst erstmal eine elektronenmikroskopische Untersuchung, ob überhaupt Virenpartikel nachweisbar sind.
Speaker: Nachfragen, ob in der letzten Zeit NSRDs verabreicht worden sind.
Speaker: Toxine sind eher selten.
Speaker: Hypersalivation ohne Lesionen und ohne Schluckstörung.
Speaker: Da stehen die Mykotoxine gebildet von Pilzen, gerne auf Klee, aber auch auf Gras und Heu im Mittelpunkt.
Speaker: Aufnahme von bestimmten Pflanzen mit Thuja oder Liliengewächse oder Parasympathomimetika können natürlich auch dafür verantwortlich sein.
Speaker: Hypersalivation ohne Läsionen mit Schluckstörung, veränderter Schluckakt, da sind neurologische Ursachen einschließlich Botulismus und Tetanus möglich und natürlich eine Zungenproblematik.
Speaker: Da beinhaltet die Diagnostik, Klinik, Röntgen und wie wir heute gehört haben, auch der Ultraschall und natürlich die endoskopische Untersuchung und das CT.
Speaker: Ja, und wie immer, bevor wir beide jetzt noch ein bisschen virtuell quatschen, eine kurze Episode von Es läuft nicht immer alles rund.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich weiß nicht, ob euch das schon mal passiert ist.
Speaker: Also manchmal fahre ich auch mit Tieren vom Hof wieder weg und habe dann irgendwas im Auto.
Speaker: Und ich war auf einem Hof, da läuft alles rum.
Speaker: Hühner, Katzen, Hunde, Pferde.
Speaker: Und ich bin weggefahren und war noch auf dem Feldweg und es machte Rock.
Speaker: Und ich habe gedacht, kann ja nicht wahr sein, hast du Halluzinationen?
Speaker: Und es machte wieder Gurg.
Speaker: Wo kommt das denn her?
Speaker: Ich habe angehalten.
Speaker: Und dann war in meinem Hinterraum ein weißes Huhn.
Speaker: Nein, es hat kein Ei gelegt.
Speaker: Und es hat mir ein Segen auch keine anderen Hinterlassenschaften in meinem Auto gelassen.
Speaker: Ich war ein Segen auch noch nicht auf der Autobahn.
Speaker: Und ich bin dann zurückgefahren und habe den Gast dann doch wieder abgesetzt.
Speaker: Hast du auch schon mal Tiere mitgenommen?
Speaker: Ja, also Hühner...
Speaker: Sind wir noch nicht ins Auto gekommen.
Speaker: Aber gelegentlich habe ich versehentlich auch schon mal eine Katze mitgehört, die ich aber natürlich wieder zurückgebracht habe.
Speaker: Ja, Katzen hatte ich auch so.
Speaker: Dann sage ich mal tschüss, Laura.
Speaker: Bis zum nächsten Mal hoffentlich.
Speaker: Ja, sehr schön war es wieder.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war die vierte Folge von Equine Vet News.
Speaker: Wir hoffen, dass es euch gefallen hat.
Speaker: Wir freuen uns, wenn ihr auch in der nächsten Folge wieder reinhört.
Speaker: Wie immer findet ihr die Quellenangaben zu den Veröffentlichungen unter den Shownotes.
Speaker: Anregungen und Themenwünsche könnt ihr mir jederzeit an podcast.pferdepraxishofein.com zusenden.
Speaker: Wir wünschen euch ruhige Nächte und kooperative Patienten.
Speaker: Bis bald.

