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Die unterschätzteste Zielgruppe der Welt – Anna Schwengle von Boomer

Work Life Challenge
Work Life Challenge

152 plays · Nov 21, 2025

Wie sieht die Zukunft des Alterns aus und warum haben wir das Narrativ darüber komplett verlernt? In dieser Folge von Work Life Challenge sprechen wir mit Anna Schwengle, Seriengründerin, Brand-Strategin und Co-Founder von Boomer, einer neuen Social-Community-Plattform, die das Miteinander der Generationen neu denkt und die Sicht auf das Älterwerden radikal verändert. Anna hat in mehr als 15 Jahren in New York gegründet, Marken aufgebaut und Märkte erschlossen, die andere noch nicht einmal gesehen haben. Von nachhaltiger Kinderbekleidung (Finn & Emma) über Mood-Kissen für starke Gefühle (Owl & Oak) bis hin zur Neudefinition sozialer Verbindungen – Annas Weg ist geprägt von Intuition, Mut zur Veränderung und einer großen Portion Underdog-Spirit. Im Gespräch erzählt sie: * warum sie impulsive Ideen nicht nur hat, sondern radikal umsetzt * wie sie mit Investoren in den USA ohne Pitchdeck eine halbe Million holte * weshalb Angst ein schlechter Berater ist – und Veränderung ihr natürlicher Treibstoff * warum bestehende Plattformen für die Generation 60+ völlig an der Realität vorbeischrammen * und wie Boomer soziale Interaktion wieder „meaningful“ machen will Eine inspirierende Folge über Mut, Narrativwechsel und darüber, warum man manchmal einfach aufwacht und sagt: „Jetzt mache ich es selbst.“

Transcript

Speaker: Willkommen zurück zu einer weiteren Folge von Work-Life-Challenge.

Speaker: Virtuell gegenüber sitzt wie immer Jascha Sombruzki.

Speaker: Freut mich, dass du da bist, Jascha.

Speaker: Wir hatten ja erst die Ehre, das Wochenende miteinander zu verbringen.

Speaker: Es war regnerisch, aber erhellend schön trotzdem.

Speaker: Freut mich, dass du da bist.

Speaker: Ja, danke.

Speaker: Danke, dass du mich im eigenen Podcast so begrüßt.

Speaker: Also es fühlt sich an, als wäre ich zu Gast.

Speaker: Aber schön, dich wieder zu sehen.

Speaker: Das ganze Wochenende habe ich dich gesehen.

Speaker: Nach der Folge ist dann auch mal wieder gut.

Speaker: Ja, da ein kleines Päuschen ist angebracht.

Speaker: Kleines Päuschen.

Speaker: Davon leben ja die guten Beziehungen.

Speaker: Hin und wieder sieht man sich mal wieder.

Speaker: Aber wie dem auch so ist, wir hätten uns heute nicht getroffen, wüssten wir nicht, dass wir noch jemanden dabei haben.

Speaker: Und wer dieser jemand ist oder wer diese Person ist, das zu uns jetzt am besten verraten.

Speaker: Ja, wir haben Anna Schwengel dabei von Boomer.

Speaker: Boomer.

Speaker: Und Anna, schön, dass du da bist.

Speaker: Wir beginnen immer mit einer kurzen, also wir werden einen kurzen Abriss von deinem Werdegang machen.

Speaker: Oh je.

Speaker: Du kannst jederzeit, ja, wir versuchen es kurz zu halten.

Speaker: War im Abriss.

Speaker: Wir versuchen es kurz zu halten und du kannst mich gerne jederzeit korrigieren, vielleicht musst du das beim ersten Punkt schon machen, weil du hast zu Beginn deiner Laufbahn studiert und zwar Fashion und Merchandising in Paris an der Essmut.

Speaker: Nee, in Berlin.

Speaker: Ja, ich war nicht so fancy wie Paris.

Speaker: Nee, nee, es war Essmut, das war schon richtig, aber in Berlin.

Speaker: Siehste?

Speaker: Super.

Speaker: Gut, dass wir dich da haben, um deinen eigenen Werdegang zu korrigieren.

Speaker: Ach, das war Standort an Berlin.

Speaker: Okay, super.

Speaker: Also Fashion Merchandising studiert.

Speaker: Dann warst du als Designerin tätig bis 2020.

Speaker: 2002 hast dann Brand und Design Consultancy gemacht in New York.

Speaker: Das ist aber jetzt richtig, oder?

Speaker: Du warst in New York.

Speaker: Das ist richtig, genau.

Speaker: Ich bin 2000, genau.

Speaker: Und das waren dann in Summe acht Jahre und da können wir auf jeden Fall, werden wir ausführlich nochmal drüber sprechen,

Speaker: über Gemeinsamkeiten, Unterschiede.

Speaker: New York.

Speaker: Ja, 15 Jahre als Wichter sogar gehalten.

Speaker: Ja, genau, weil dann hast du nämlich auch gegründet und das auch in Amerika gemacht.

Speaker: Da hatten wir, glaube ich, auch noch nicht viele Menschen hier im Podcast, die in Amerika gegründet haben.

Speaker: Und zwar Finn und Emma.

Speaker: Und da ging es dann um...

Speaker: Babybekleidung, Kinderbekleidung und super interessantes Thema, da werden wir dann gleich nochmal drüber sprechen.

Speaker: Dann eine weitere Gründung, also man darf dich glaube ich auch legitim als Seriengründerin bezeichnen jetzt, Olen Oak.

Speaker: Und das bis Dezember 2022.

Speaker: Dann warst du da.

Speaker: Kurzes Wiedersehen.

Speaker: Wir hatten, hast du sicherlich auch gesehen.

Speaker: Julia Kahle hatten wir hier von damals noch Hey Nanny, vielleicht damals sogar noch Hey Nanny Lee.

Speaker: Mittlerweile Hey Care.

Speaker: Da warst du ganz kurz als CMO tätig.

Speaker: Und jetzt...

Speaker: Wir hatten noch eine kleine Station als Brand & Marketing Strategist, auch bei einer Eigengründung.

Speaker: Und das läuft auch noch, da musst du uns gleich noch ein bisschen was zu erzählen.

Speaker: Und dann sind wir angekommen bei Boomer.

Speaker: Ende 2024 ist das richtig.

Speaker: Genau, 2024 habe ich dann mit Boomer angefangen.

Speaker: Das war alles so ein bisschen fließender Übergang.

Speaker: Ja, also...

Speaker: Es sind sehr, sehr viele Überschneidungen in diesen einzelnen Stationen.

Speaker: Da müssen wir auf jeden Fall nochmal im Detail drauf eingehen dann gleich.

Speaker: Wir starten aber so richtig rein mit unserer Stressfrage.

Speaker: Auf welchem Stresslevel treffen wir dich gerade an?

Speaker: Auf einer Skala von 1 bis 10.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht eine 3?

Speaker: Ich bin selten gestresst, würde ich sagen.

Speaker: Mich stressen kleine Sachen, wenn ich meinen Schlüssel nicht finden kann.

Speaker: Aber so generell, ich bin selten gestresst.

Speaker: Dafür habe ich, glaube ich, schon zu viel gesehen gefühlt.

Speaker: Deshalb, nee, ich würde sagen eine 3.

Speaker: Ich bin recht gechillt.

Speaker: Auch so ein schönes Gründer-Innen-Syndrom, wenn das Unternehmen...

Speaker: So in Flammen steht, ist alles okay, aber wenn man den Schlüssel nicht findet, ist es eine Ausnahmesituation.

Speaker: Das kenne ich nur zu gut.

Speaker: Genau, also Alltagssachen bringen mich eher in Stresssituationen, aber die sind ja dann zum Glück immer relativ kurzzeitig und dann, genau, große Sachen bringen mich nicht mehr aus dem Konzept.

Speaker: Weil es hilft ja auch nichts, weil ich meine, wenn ich jetzt hier panisch rumrenne, weil irgendwas ist, dann kann man das Problem nicht lösen.

Speaker: Deshalb habe ich mir das relativ schnell abgewöhnt, mich zu stressen, weil es ist sehr unproduktiv.

Speaker: Stressen ist sehr unproduktiv, ja, lass uns das mal festhalten.

Speaker: Wenn man so auf deinen Lebenslauf guckt oder deinen Werdegang, sieht man so ein bisschen, du hast so eine Entwicklung hinter dir, mein Eindruck, unser Eindruck, von...

Speaker: Vom Design von physischen Produkten hin in die digitale Welt.

Speaker: Ist das richtig?

Speaker: Und woher kommt es?

Speaker: Oh, also ich würde sagen, alles, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe, hat wirklich keinen Sinn und keinen Hintergrund und kein Konzept.

Speaker: Also zum Beispiel, ich meine, ich habe Modedesign studiert, ich habe überhaupt nichts mit Mode am Hut, aber ich wollte die Schule schmeißen und brauchte halt irgendwas.

Speaker: Und die haben halt, wir waren eine Privatschule, und die haben mich halt genommen mit dem Abschluss, den ich dann da irgendwann irgendwie so hatte.

Speaker: Und so war das meine Lösung, um halt aus der Schule zu kommen.

Speaker: Deswegen, ich war immer sehr lösungsorientiert.

Speaker: Aber eine Privatschule nimmt auch einen gewissen Betrag dafür, dass man dich annimmt.

Speaker: Nee, deswegen konnte ich zum Beispiel auch nicht ausziehen.

Speaker: Also es war dann immer die Regel so, okay, du kannst entweder ausziehen und ganz normal in Ausbildung irgendwas machen oder gehst halt auf die Schule, musst aber noch zu Hause wohnen.

Speaker: Und dann war ich so, naja, dann bleibe ich halt zu Hause, sowieso nett hier.

Speaker: Deswegen, es war jetzt keine schlimme Entscheidung, da irgendwie weiter zu Hause zu wohnen.

Speaker: Und genau, dann habe ich das drei Jahre durchgezogen und war dann damit auch durch und...

Speaker: Genau, und dann habe ich halt bei Zero, war mein erster Stop sozusagen als Designerin und dann bin ich relativ schnell so Ende 2002, da sieht man, wie alt ich bin, ausgewandert nach Amerika und habe dann da auch immer irgendwie weitergearbeitet im Design und so und es hat sich halt immer irgendwie ergeben und so alles, was ich gemacht habe,

Speaker: waren einfach, ja, ich habe irgendwas gesehen und hatte halt Bock drauf.

Speaker: Und genauso habe ich das Designstudio gemacht, dass ich einfach Leuten geholfen habe, Firmen zu gründen und Kollektionen zu entwerfen.

Speaker: Da habe ich wirklich alles von Firmengründung bis hin zum fertigen Produkt gemacht.

Speaker: Und dann habe ich halt gesehen, dass mit Finn und Emma, dass Bio-Kinderbekleidung immer beliebter wurde.

Speaker: Und habe dann da gesagt, okay, wenn ihr alle hässliche Sachen macht, dann muss ich es wohl machen.

Speaker: Und dann habe ich angefangen, dann an Finn und Emma zu arbeiten.

Speaker: Also so alles, was ich mache, ist irgendwie so, oh ja, ich mache halt so morgens auf.

Speaker: So ein bisschen aus der Intuition raus, könnte man meinen, oder?

Speaker: Ja, ich wache auf und habe eine Idee und dann mache ich die halt irgendwie.

Speaker: Und dann entweder funktioniert sie oder sie funktioniert nicht.

Speaker: Das ist immer so ein bisschen, ja.

Speaker: Und wie kam es denn dann dazu, dass du gesagt hast, was war der Impuls, dass du nach New York gegangen bist?

Speaker: War es ein Film?

Speaker: Oh Gott, ich bin nach New York gegangen, weil ich glaube, es war so eine Mischung aus, also einmal wegen einem Mann.

Speaker: Und ich wollte einfach auch weg.

Speaker: Ich wollte was anderes.

Speaker: Ich wollte in die große Welt.

Speaker: Ich habe in Bremen gewohnt.

Speaker: Also nichts gegen Bremen, aber es war aus Berlin kommt schon sehr klein.

Speaker: Und

Speaker: Genau, ich war schockiert, die Leute haben sich an der Kasse gegrüßt, ich so, es fällt hinein, mich zu grüßen, so ungefähr.

Speaker: Und dann habe ich jemanden kennengelernt und dann habe ich halt einfach gesagt, ach, weißt du was, ich verkaufe jetzt meinen ganzen Scheiß und ziehe nach Amerika und heirate.

Speaker: Und habe mich da hingezogen und habe den geheiratet und dachte so unter dem Motto, naja, im schlimmsten Fall gehe ich halt wieder nach Hause.

Speaker: Genau, und dann aus der Schnapsidee wurden dann irgendwie 15 Jahre und eine Gründung und genau so.

Speaker: Also deswegen, mich zu fragen, was so das Konzept hinter einer Idee war, kann ich schlecht beantworten.

Speaker: Das ist immer sehr impulsiv, aber lustig.

Speaker: Also ich habe halt immer, genau, ich habe keine Angst vor Ideen und irgendwie was umzusetzen.

Speaker: Und im schlimmsten Fall, weil ich immer so denke, weißt du was, im schlimmsten Fall verlierst du ein bisschen Geld.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber könntest du denn auch mit deinem Lebenswandel zu tun haben?

Speaker: Weil zumindest bei Boomer, also zumindest das, was so einsehbar ist auf Boomer, hat es ja einfach auch einen großen privaten Bezug durch den Einfluss deiner Mutter, die Gründung.

Speaker: War es bei den anderen Gründungen auch so?

Speaker: Ich war schon immer so ein bisschen, das hört sich jetzt so ein bisschen vielleicht eingebildet an, aber irgendwie hatte ich immer so das Gefühl, ich muss irgendwie den Underdog repräsentieren, weil ich halt ADHS-Kind selber sehr darunter immer gelitten habe, dass ich immer irgendwie die Komische war und irgendwie immer anders und immer so.

Speaker: Und deswegen hatte ich immer so ein Bedürfnis, mich in Sachen einzubringen, wo andere vielleicht das nicht sehen.

Speaker: Deswegen steht ja auf LinkedIn zum Beispiel, dass ich Opportunities sehe,

Speaker: in Märkten, die andere noch gar nicht sehen.

Speaker: Und das war auch bei Finn und Emma so.

Speaker: Ich meine, 2010, da hat Bio-Kinderbekleidung, das war ein Nischenmarkt, wo ein paar Hippie-Muttis auf irgendwelche Einteiler irgendwas draufgedruckt haben.

Speaker: Da hat keiner einen Markt gesehen.

Speaker: Und jetzt ist Finn und Emma einer der bekanntesten Kindermarken in Amerika.

Speaker: Also jede Kinderboutique wird Finn und Emma kennen.

Speaker: Wir haben...

Speaker: Riesen-Celebrity-Following, die Kardashians und so weiter.

Speaker: Und das war halt einfach nur, weil ich halt gesagt habe, ich sehe da einen Markt und ich habe da eine Idee.

Speaker: Und ich bin auch ganz interessant auch so an Investoren gekommen.

Speaker: Ich hatte auch überhaupt gar nicht nach Investoren gesucht, sondern mein damaliger Schwiegervater,

Speaker: hat mir so ein bisschen geholfen mit meinem Finanzplan und der kam dann ins Gespräch mit einem Nachbarn und hat einfach erzählt, was die Kinder so machen.

Speaker: Und da erzählte er so, dass er mir hilft mit Finn und Emma und der meinte dann so, er würde gerne mal mit mir reden.

Speaker: Und ich habe halt gedacht, so naja, Mentorship oder keine Ahnung.

Speaker: Und dann war ich in so einem Call, so wie wir jetzt, mit ihm und dann noch so zwei von seinen Associates-Kumpels, wie auch immer.

Speaker: Und auf einmal hatte ich eine halbe Million Investitionen, Investoren, ohne dass ich danach gefragt habe, weil die einfach meine, also die meinen einfach, wir finden deinen Spirit toll, deine Energie,

Speaker: Und Ideen gibt es wie Sand am Meer, aber so jemand wie du, wissen wir, hat den Drive, was draus zu machen.

Speaker: Genau, und so kam ich dann irgendwie so vom Hölschild auf Stückchen an diese Investition.

Speaker: Und so war alles immer in meinem Leben.

Speaker: Du hast uns vorher vor dem Gespräch schon offenbart, dass du nicht die...

Speaker: die Zahlenfrau bist.

Speaker: Trotzdem, es liegt ja jetzt nahe, wir müssen nachfragen, wie viel Prozent von Finn und Emma hat man denn bekommen für eine halbe Million?

Speaker: Muss ich jetzt sehr ehrlich sein, das weiß ich nicht.

Speaker: Was?

Speaker: Das weiß ich nicht mehr, keine Ahnung.

Speaker: Das ist so lange her.

Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe bei sowas keine Ahnung.

Speaker: Ich gucke mir das in dem, also so, falsch gesagt.

Speaker: Ich habe natürlich eine Ahnung, aber in dem Moment.

Speaker: Aber was jetzt vor 15 Jahren ich mal gemacht habe, das kann ich gar nicht sagen.

Speaker: Also.

Speaker: Gab es denn da noch weitere Follow-up-Investments oder war das das Einzige damals?

Speaker: Nee, die haben dann noch weiter investiert.

Speaker: Und genau, die haben das weiter investiert.

Speaker: Und ja, wir haben, ich meine natürlich, war meine erste richtige Gründung und man macht natürlich Entscheidungen und Fehler und ich würde jetzt vieles sehr viel anders machen.

Speaker: Ich habe auch alleine gegründet.

Speaker: Ich würde jetzt zum Beispiel nie wieder alleine gründen.

Speaker: Der Grund auch, warum ich Lara habe.

Speaker: weil einfach es ist zu schwer, die Übersicht zu behalten auf alles.

Speaker: Und wie gesagt, durch meinen Werdegang muss ich halt sowas können wie Finanzpläne schreiben, P&Ls, Balance Sheets, Cashflow, bla bla bla.

Speaker: Aber ist das jetzt so, wo ich so morgens aufstehe und wuhu, ich darf jetzt, nein.

Speaker: Und wie gesagt, ich kümmere mich dann um die Sachen, aber dann sind die auch irgendwann relativ schnell weg, weil sie mich auch nicht interessieren.

Speaker: Der Grund auch, warum ich nicht mehr genau weiß, mit irgendwelchen Prozentzahlen, wem was gehört hat.

Speaker: Und, ähm, genau, also.

Speaker: Aber du weißt doch bestimmt nur, wie viel du am Ende hattest noch an der Firma.

Speaker: Ja, das war, naja, wir haben ja jetzt die verkauft, ähm, die Firma und die war am Ende, ist nichts übrig geblieben, weil wir halt, ähm, genau, viele Entscheidungen getroffen über die vielen Jahre mit Finanzierung und so weiter, die, ähm,

Speaker: Genau, also die Firma hatte mehr Wert im Ruf als jetzt durch viele Kredite, die wir aufgenommen haben, um uns weiter wachsen zu lassen und so weiter.

Speaker: Wie gesagt, und dadurch war das jetzt so eine Plus-Null-Rechnung am Ende, deswegen war es egal, wie viel Prozent ich hatte, weil am Ende waren es Null.

Speaker: Ja, 23 war wahrscheinlich auch nicht der ideale Zeitpunkt, um ein E-Com-Business zu verkaufen.

Speaker: Ja, und wir wollten es auch einfach loswerden.

Speaker: Also es war auch irgendwie so, ich war jetzt auch schon so lange nicht mehr dabei und jetzt auch schon so ein paar Jahre nicht mehr aktiv dabei.

Speaker: Und hatte dann irgendwie einen neuen, ich bin dann auch so ein Mensch, wenn ich dann fertig mit was bin, dann kann das auch weg irgendwie so.

Speaker: Obwohl das natürlich mein Baby ist und ich aufgebaut habe.

Speaker: Aber am Ende hat mich das auch überhaupt nicht gestört, dass das jetzt plus minus null ist.

Speaker: Weil am Ende ist das, was mir ja wichtig war, ist ja passiert.

Speaker: Und das ist, dass ich halt diese Nische groß gemacht habe, dass ich einer der Ersten war, dass ich einen Namen gemacht habe mit Finn und Emma.

Speaker: Also ich meine, das Lustige war, ich habe hier vor, wann waren das jetzt, vor ein paar Jahren, musste ich meinen Perso erneuern.

Speaker: Kreuzberg-Friedishain.

Speaker: Und die Frau, ich kam mit der irgendwie ans Gespräch dahinter, der Theke und ja, New York und so weiter, was haben sie da gemacht?

Speaker: Ja, ich hatte eine Firma, Finn und Emma, und die guckt mich an.

Speaker: Ah, die kenne ich.

Speaker: Ich so, was?

Speaker: So, und das ist halt irgendwie, das ist doch das Tolle am Ende, dass ich eine fantastische Marke aufgebaut habe, ein richtig gutes Produkt und ein Ruf, der halt bis heute besteht.

Speaker: Und das ist für mich als Brand- und Marketingperson natürlich hundertmal mehr wert,

Speaker: Ich habe Lehrgeld gezahlt am Ende, aber am Ende habe ich ein Wealth of Knowledge, wie man so schön sagt, was man sonst hätte für kein Geld der Welt kriegen können.

Speaker: Und dieses Wissen und das alles nutze ich halt jetzt, um Boomer ein bisschen anders zu gestalten und aufzubauen und andere Entscheidungen zu treffen.

Speaker: Deswegen...

Speaker: Und was war die andere Gründung mit Owl und Oak?

Speaker: Ach so, Owl und Oak, genau.

Speaker: Das war meine Corona-Gründung.

Speaker: Und zwar war das die Zeit, wo ich mich mit meinem ADHS beschäftigt habe und meiner eigenen Kindheit.

Speaker: Und wie man das so schön macht, man wird 40 und auf einmal kommt die große Frage, wer bin ich eigentlich und warum?

Speaker: Und

Speaker: Und so kam die Idee, dass ich halt wieder was machen wollte, wieder Underdog-Style, so für Kinder, die halt große Gefühle haben, aber kleinen Wortschatz und nicht genau wissen, wie sie Gefühle beschreiben sollen, was viele Erwachsene noch nicht machen können, obwohl sie den Wortschatz haben.

Speaker: Und so kam halt die Idee für die Moodies und es sind so kleine, da hinten noch so,

Speaker: so kleine Kissen, die Geschichten hinten drauf haben, die Gefühle erklären.

Speaker: Also zum Beispiel, dann geht es um Elliot, der überfordert ist.

Speaker: Und Elliot ist so ein bisschen autistisch und der will eigentlich nur zu Hause bleiben und Kekse backen und so.

Speaker: Und seine Familie, das sind so Monster,

Speaker: Die gehen gerne ins Dorf und wollen die Dorfbewohner erschrecken und so, aber Elliot will das nicht, weil Elliot ist ja eigentlich ein ganz Lieber und eigentlich so ein Introvertierter und will seine Kekse backen und so und der lernt seiner Familie zu sagen, dass er das nicht will und am Ende backen dann alle Kekse und so und gehen halt nicht mehr die Dorfbewohner erschrecken.

Speaker: Und das war so die Idee, dass ich dachte, wie schön es eigentlich wäre, so ein Tool zu haben für ein Kind, was es mitnehmen kann, was es mit ins Bett nehmen kann.

Speaker: Und wenn du dich halt wie Elliot fühlst, dann kannst du Elliot mitnehmen.

Speaker: Und dann weiß jeder, heute ist ein Elliot-Tag, ohne das große Wort überfordert zu nehmen.

Speaker: Und genau, das war so die Idee dahinter.

Speaker: Und genau, das war Aulin Oak.

Speaker: Aber das hat dann auch irgendwann, ich habe das auch wieder in den USA gegründet, habe aber schon in Deutschland gewohnt.

Speaker: Also es war so ein bisschen...

Speaker: Und weil ich auch noch nie in Deutschland gegründet habe und da dann dachte so, oh Gott, nee, das ist mir, kenne ich nicht, weiß ich nicht, USA habe ich schon gegründet, das ist einfach.

Speaker: Und so habe ich das da gemacht und dann war das einfach auch und dann Corona und dann hier und da und das war dann alles, irgendwie hat nicht funktioniert und ich habe es auch selbst finanziert und es war mehr so ein Passion Project als jetzt irgendwie der große Multimillion Dollar Idea und genau.

Speaker: Vielleicht da jetzt nochmal ganz kurz, bevor wir dann näher darauf eingehen, was denn Boomer überhaupt ist, weil Boomer ist ja sehr generisch, kann ja alles sein.

Speaker: Genau.

Speaker: Gründung USA jetzt versus Deutschland, du hast ja auch Kleinlaut auch in Deutschland schon gegründet.

Speaker: Genau.

Speaker: Was sind für dich so die großen Unterschiede?

Speaker: Sehr viel Papierkram.

Speaker: In den USA, oder?

Speaker: In den USA, bestimmt.

Speaker: Nee, in den USA kannst du eine LLC gründen mit drei Groschen in der Tasche und einem Internetanschluss.

Speaker: Und dann, bis hast du eine Gründung, kannst du irgendwo, ich habe in Montana gegründet, was halt auch noch so ein Tax Haven ist und so weiter.

Speaker: Also, USA ist ja sehr, sehr unkompliziert und sehr einfach irgendwie was auf die Beine zu ständen, zu gründen.

Speaker: Und in Deutschland ist halt irgendwie mit Notar und dann UG und dann Diss und hier und da noch und ja, nicht einen Tag vor dem machen, weil sonst ist das aus, ey, es war auf jeden Fall so ein bisschen Schnitzeljagd, aber ich hatte ganz gute Beratung und auch eine tolle Notarin, die mir da geholfen hat, da durchzukommen und genau.

Speaker: Und jetzt habe ich auch sogar unsere Steuern selber gemacht, also ich

Speaker: Wie gesagt, ich wachse mit meinen Aufgaben, aber ich musste mich so ein bisschen langsam reinarbeiten in dieses, ich schaffe das mit der deutschen Gründung.

Speaker: Und genau, so gut, noch bin ich nicht irgendwie im Knast, weil ich irgendwas falsch ausgefüllt habe.

Speaker: Aber so fühlt man sich ja immer in Deutschland, wenn man irgendwas mit Bürokratie macht, dass man es gefüllt, man es mit einem vorgibt.

Speaker: Fuß schon irgendwie im Gefängnis.

Speaker: Sagt man aber auch immer so, dass man als Geschäftsführerin mit einem Fuß eigentlich immer sein Bein im Gefängnis... Ich glaube, das soll auch so ein bisschen vermittelt werden.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: The German Angst.

Speaker: Ja, ich merke auch jetzt mit den Unterschied zwischen... Also ich merke eigentlich, wie amerikanisch ich eigentlich bin.

Speaker: Jetzt, wo ich mit dieser Startup-Szene so ein bisschen bin und mit

Speaker: ja, so mitkriege, was andere machen, mit Investoren spreche und so und das ist auf jeden Fall ein sehr anderes, ja, andere Territory.

Speaker: Die Amerikaner sind auf jeden Fall sehr viel offener, sehr viel optimistischer und sehr viel so, hey, let's do it.

Speaker: Also deshalb, also genau, das war so mein großer Unterschied und Boomer war ja die Idee, die ich hatte, nachdem ich bei Nanny oder Hey Care, wie sie jetzt heißen war und ich bin sehr eng mit meiner Mama.

Speaker: Moment, bevor wir, ich glaube, da müssen wir dann, da müssen wir kurz einhaken.

Speaker: Maschinengeräusche.

Speaker: Bevor wir aufbuchen, eine Sache hätte ich noch vorher, weil du hattest eben irgendwann gesagt, ja, wenn du mit was fertig bist, dann bist du halt damit fertig und dann kann das auch weg.

Speaker: Hast du für dich definiert oder kannst du sagen, wann du mit was fertig bist?

Speaker: Das kommt genauso, wie meine Ideen kommen.

Speaker: Irgendwann ist das so.

Speaker: Deswegen war auch, weil ich auch so lange nicht mehr involviert war bei Finn und Emma und ich auch irgendwie so alles gemacht, also es war so, als das dann so entschieden wurde, ich war dann auch okay damit.

Speaker: Ich kann dir das gar nicht sagen, wie gesagt, es ist so, ich weiß, es ist ein bisschen unsexy, diese Antwort, andere dann immer so, ja und dann wache ich morgens auf und hier und nee, das habe ich alles nicht, sondern es ist einfach, irgendwann merke ich so, okay, jetzt kommt das nächste, weil ich bin eine Person, ich kriege Panik, wenn sich nichts verändert in meinem Leben.

Speaker: Ich bin komisch, also gefühlt manchmal so eine der wenigen, weil die meisten Leute hassen ja Veränderungen und halten an allem fest und sind so Menschen der Gewohnheit.

Speaker: Und ich kriege Panik, wenn irgendwas gleich ist.

Speaker: Deswegen, bei mir ist nicht jeder Tag gleich, bei mir ist gar nichts gleich.

Speaker: Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich komplette Veränderungen habe, auch wenn es schockierend ist.

Speaker: Und genau, also so nach 15 Jahren in Amerika war ich dann auch irgendwann so fertig, alles in Container, ab nach Hause.

Speaker: Dann war ich halt fertig.

Speaker: mit Amerika, aber das war auch irgendwie ohne große Klimm-Bim oder so, sondern genau, ich brauche dann einfach eine Veränderung und ich liebe das und deswegen trauere ich dann auch nicht so Sachen hinterher, wenn da jetzt nicht irgendwo großes Geld kommt, weil ich sehe halt ganz viel Positives in der anderen Sache halt, dass die Marke, die ich aufgebaut habe, die Reputation von Finn und Emma und so, also, aber ich bin da auch, wie gesagt, ich bin immer sehr positiv gestimmt, sehr optimistisch und liebe Veränderung, also

Speaker: Du sagst, glaube ich, gerade, als das entschieden wurde mit Finn und Emma.

Speaker: Das heißt, es war jetzt nicht deine alleinige Entscheidung, dann auch das...

Speaker: Na, da waren ja auch Investoren involviert, wie gesagt, die ja von Anfang an mit dabei waren.

Speaker: Und ich war dann auch nicht mehr Geschäftsführerin am Ende, was ich auch sehr dankend abgegeben habe.

Speaker: Also das war überhaupt nicht, dass ich da irgendwie rausgeschmissen wurde, sondern ich war wirklich so hier, bitte, bitte.

Speaker: Und genau, deswegen...

Speaker: Und wie gesagt, ich war dann ja auch in Deutschland und war auch nicht mehr so aktiv in dem Day-to-Day, dass als dann das kam so von wegen, so ja, wir überlegen da jetzt raus, war ich auch so, ey, bitte, eine Last weniger.

Speaker: Das macht ja dann auch nur Raum für neue Sachen, weil wenn man so in Altlasten halten einen ja nur zurück.

Speaker: Irgendwie so, das ist ja wie so dieser Ex, zu dem man immer zurückgeht.

Speaker: Irgendwie, das macht er am Ende doch nicht glücklich.

Speaker: Und das ist auch so eine Firma.

Speaker: Dann irgendwann ist die durch und fertig und dann kann ich trotzdem stolz sein auf das, was ich aufgebaut habe.

Speaker: Aber das ist jetzt glücklich mit jemandem anders.

Speaker: Okay, also dann haken wir nun die Vergangenheit ab.

Speaker: Das war eine schöne Vergangenheit.

Speaker: Die hat mich geformt, zu wer ich bin.

Speaker: Deswegen, ich gucke immer gerne zurück.

Speaker: Und dann kommen wir jetzt zu Boomer.

Speaker: Und deswegen, ich muss jetzt den Elevator holen.

Speaker: Weil dann machen wir den spontanen Elevator-Pitch, den du natürlich top vorbereitet hast.

Speaker: Du hörst, die Türen gehen auf.

Speaker: Und jetzt stehen wir drin.

Speaker: Jetzt geht die Tür zu.

Speaker: Jetzt geht die Tür zu.

Speaker: Und the stage is yours.

Speaker: Ja, also Boomer ist eine Premium-Social-Plattform oder Community-Plattform, die angeführt ist von den Boomern, also 60 plus, aber designt für alle.

Speaker: Und die Idee mit Boomer ist, dass wir Connection wieder meaningful machen.

Speaker: Dass wir weniger ist mehr wieder zurückbringen, dass wir aufhören mit dem endlosen Swipen und Options, weil am Ende sind wir alle nur noch paralysiert und keiner macht mehr eine Entscheidung und alle sind Bindungsangst und hier.

Speaker: Genau, und dass wir wollen einfach wieder den alten Entscheidungsweg der Boomer zurückbringen.

Speaker: Weniger Entscheidungen, aber dafür qualitativ gute Entscheidungen.

Speaker: Und das im sozialen Aspekt sozusagen auf einer Plattform, die die Menschen wieder zusammenbringt.

Speaker: Ist der Fall schon angekommen?

Speaker: Muss ich noch weiterreden?

Speaker: Ich weiß es jetzt gar nicht.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Das ist leise geworden.

Speaker: Ja, ich glaube, wir müssen da echt noch ein bisschen ins Detail gehen, weil Fabi hat sich auch angemeldet.

Speaker: Ich bin auch jetzt ein Boomer.

Speaker: Du hast ja gesagt, es ist für alle.

Speaker: Zum Beispiel eine Facebook-Behauptung.

Speaker: Wir haben keine Alterslimitierung.

Speaker: Also bei uns kann sich jeder anmelden.

Speaker: Ist auch keine Altersabfrage gewesen, tatsächlich.

Speaker: Weil bei uns geht es nicht ums Alter, sondern bei uns geht es um die Menschen, um die Person.

Speaker: Es ist dafür da, dass die Leute halt sich basierend ihrer Interessen wieder treffen.

Speaker: Aber wir drehen einfach den Spieß mal um, dass es keine Plattform ist, wo Gen Zs auf den Bildern sind.

Speaker: Und ja, natürlich darf der Joachim da auch mitmachen.

Speaker: Aber wir haben gesagt, so, jetzt ist mal hier Szenenwechsel und jetzt ist es eine Plattform, die, genau, einfach mal das Narrativ der Boomer verändert, dass wir Menschen über 60 einfach mal ins rechte Licht wieder rücken.

Speaker: Und genau, aber deswegen... Aber es gibt doch schon eine Plattform für Boomer.

Speaker: Ja, und die hassen Facebook.

Speaker: Wir haben viele, viele, viele, viele Boomer interviewt und gesprochen und es war super interessant, weil die durch die Bank weg alle gesagt haben, Boomer, äh, Boomer sag ich schon, Facebook ist scheiße.

Speaker: weil Facebook einfach total der wilde Westen ist.

Speaker: Es ist unkuratiert, es ist voll mit Scammers, mit einfach die Masse an Menschen.

Speaker: Aber ich meine, wenn der Mensch keine andere Option hat, ich meine, dann gehst du halt dahin, was es halt gibt.

Speaker: Was willst du machen?

Speaker: Wenn du in irgendeiner Form soziale Kontakte haben willst, musst du ja dahin gehen, wo es die gibt.

Speaker: Stayfriends.com.

Speaker: Ja, und dann haben wir halt auch so eine Plattform, die halt irgendwie in den 90ern hängen geblieben sind und genau das gleiche mit generell, also als ich so angefangen habe, also bei mir fing das ja mit Boomer erst mit der Narrativveränderung an, deswegen, was Boomer jetzt macht, kam ja viel, viel später.

Speaker: Und zwar war das bei mir eher so, dass ich, ich saß bei meiner Mutter, habe halt gesehen, die ist jetzt gerade 80 geworden vor ein paar Wochen, und habe gesehen, wie die halt mit dem Fahrrad zum Yoga und zum Schwimmen und dann mit ihren Freunden da und überall, wie Hans-Damp in allen Gassen so.

Speaker: Und ich so dachte so, was gibt es denn eigentlich so für die Menschen, die schon die zweite Hälfte oder das letzte Dritte, weil ich auch mal mal ins Werden möchte.

Speaker: leben, die aber immer noch voll im Leben sind.

Speaker: Und hab dann mein... Ist die Möglichkeit, Aufruf.

Speaker: Ja, wir müssen generell mal einen Aufruf starten für für Bewertungen auf Spotify.

Speaker: Also wenn ihr jetzt noch zuhört und darauf wartet, dass Anna zurück in den Podcast kommt, wie wir auch, dann lasst uns doch mal fünf Sterne da für unterhaltsame Wartezeiten.

Speaker: Und auch gerne mal ein Kommentar da.

Speaker: Kann konstruktives Feedback sein, können aber auch liebe Worte an Jascha sein.

Speaker: Weil Jascha ist ja doch oft sehr launig.

Speaker: Das hilft ihm dann durch den Tag.

Speaker: Wenn er da doch mal ein bisschen was Positives hört.

Speaker: Mal so einen Daumen nach oben.

Speaker: Ja, was Positives wäre echt schön.

Speaker: Und ein Following auf Instagram, auf LinkedIn.

Speaker: Und wo sind wir noch?

Speaker: TikTok.

Speaker: Wir sind auf TikTok.

Speaker: Auch.

Speaker: Aber erzähl das Anna nicht, weil ich weiß nicht, ob dir das gut findet.

Speaker: Ihr könnt uns natürlich nicht auf Spotify bewerten und Dings und Sondern auch bei Apple Music, wenn ich recht erzähle.

Speaker: Richtig auch.

Speaker: Wir haben da keine Favorites.

Speaker: Ob Apfel oder... Ich finde... Achso, darf man das sagen?

Speaker: Nee, ne?

Speaker: Ich glaube, heutzutage... Ich finde beides super, ganz toll.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ich checke einfach parallel mal, ob vielleicht Anna mir irgendwo schreibt.

Speaker: Mach doch mal.

Speaker: Nö.

Speaker: Mach es ja nicht.

Speaker: Ja, ja, ich habe dann sehen wir dich immer wieder im Podcast.

Speaker: Dann gibt es mal wieder bahnbrechende News von Benefits.me.

Speaker: Wann stehst du auf und sagst, Mensch, das war es für mich?

Speaker: Ich dränge mich ja da nicht so in den Vordergrund.

Speaker: Du hast ja schon mehrere Folgen hier gemacht und auch immer auf eigenes Drängen und ich finde...

Speaker: Hier sollten andere im Vordergrund stehen.

Speaker: Und so viel Neues gibt es auch nicht.

Speaker: Du bist halt einfach ein bescheidender Typ.

Speaker: Aber Anna wird aus Rot, Gelb, Grün und she is back.

Speaker: Ich habe keine Ahnung, was jetzt gerade passiert ist.

Speaker: Das ist gar kein Problem.

Speaker: Unsere Hypothese war, nachdem du hier Mark Zuckerberg gebashed hast, dass er dir einfach mal kurz meinen Saft abgedreht hat.

Speaker: Da hat mir mal kurz hier den Kanal abge... Ja, keine Ahnung.

Speaker: Ich hoffe, können wir rausschneiden.

Speaker: Wir haben das genutzt für eine sehr gute Werbepause.

Speaker: Ah, okay, sehr gut.

Speaker: Genau, also, wie gesagt, ich war bei meiner Mutter und habe halt gesehen, wie sie überall hin mit dem Fahrrad und so weiter und habe dann einfach mal geguckt, so, was gibt es denn eigentlich so für diese Altersgruppe?

Speaker: Und war etwas schockiert, weil natürlich alles, was ich gefunden habe, war...

Speaker: Optisch schon so ein bisschen nicht so inspirierend.

Speaker: Dann war halt überall irgendwie nur Fotos von so alten Damen, denen irgendwie von jungen Männern über die Straße geholfen wurde.

Speaker: Irgendwelche Pflege-Apps und so weiter.

Speaker: Und dann dachte ich so, ha, aber ich meine, nichts davon...

Speaker: könnte ich ja meiner Mutter anbieten.

Speaker: Also da ist ja wirklich gar nichts dabei, wo ich sage, guck mal, Mama, das wäre doch was für dich.

Speaker: Und selbst die ganzen Senioren-Webseiten, die es halt schon gibt, sind halt auch jetzt nicht so die inspirierendsten, modernsten.

Speaker: Also ich meine, es ist ja schön, es ist jetzt auch kein Bäschen von irgendwelchen anderen Webseiten, einfach nur, ich fand so, dachte so, also irgendwie müssen wir mal hier so ein bisschen frischen Wind reinbringen.

Speaker: So ein bisschen ähnlich wie dann meine Idee mit Finn und Emma.

Speaker: Wo ich auch so dachte, naja gut, also wenn das hier nach nichts aussieht, dann muss ich halt selber da mal ein bisschen was machen.

Speaker: Und so kam halt die Idee und dann habe ich halt mich sehr viel damit beschäftigt und war dann auch, genau, was halt für mich auch ganz groß war, war halt dieser ganze Narrativ ums Altwerden.

Speaker: So wie wir gesellschaftlich immer noch uns angucken, was es bedeutet alt zu werden.

Speaker: Also ich bin 46 und bin jetzt auch nicht so weit von der 60, also sehr viel näher an der 60 als an der 30.

Speaker: Und war dann so, also ich meine in 14 Jahren will ich ja nicht so dargestellt werden, sodass ich halt irgendwie jetzt nur noch mit dem Rollator unterwegs bin.

Speaker: und Klettverschlussschuhe trage und meine Zähne irgendwie hinterm Sofa rausziehen muss oder so.

Speaker: Und war dann halt irgendwie echt empört, so ein bisschen wie, dass immer noch so dargestellt wurde, genau.

Speaker: Und dann natürlich auch dieses ganze Boomer-Thema, dass Boomer natürlich sowieso kacke sind und nichts können und nichts wissen und alle nur irgendwie engstirnig sind und so weiter.

Speaker: Und dann habe ich halt mir gedacht, naja gut, also wenn ich mir natürlich jetzt diese kleine Aufgabe mache, das Narrativ ums Altwerden zu verändern,

Speaker: dann müssen wir natürlich den Bullen auch gleich an den Hörnern greifen und habe deswegen mich für den Namen Boomer entschieden und habe ihn auch getrademarkt.

Speaker: Deswegen, also es ist, habe dann auch alles schon mal auf dem Weg bereitgestellt und dann habe ich mir halt überlegt, so okay, was würde ich denn machen wollen, so oder was wäre denn hilfreich oder wie, was, was, genau, würde denn dieser Generation helfen und dann habe ich auch ganz viele Umfragen gemacht,

Speaker: auch im Freundeskreis von meiner Mutter.

Speaker: Ich verbringe sehr viel Zeit mit Menschen, über 70 zum Beispiel, und habe da mit vielen gesprochen.

Speaker: Und alle sind halt immer noch sehr, sehr, sehr aktiv.

Speaker: Also es war wirklich egal, ob nun 65 oder 85, alle sind permanent in irgendwelchen Theaterstücken, fahren irgendwo Wochenendreise nach Dresden und mit dem Fahrrad keine Ahnung wohin.

Speaker: So fing es erst mal an mit so einer ganz simplen Idee, eine Aktivitätenplattform zu machen.

Speaker: Einfach mal mit einer kritischen Zwischenfrage.

Speaker: Der Name Boomer, de facto rein rechnerisch, irgendwann stebt ja auch diese Generation aus.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann wird es einfach nur für die Idee.

Speaker: Also der Grund, warum ich... Buma steht für so mehr so ein Lebensgefühl, für so ein... Genau.

Speaker: Weil wir dürfen nicht vergessen.

Speaker: Ich glaube, was wir alle vergessen haben, und das ist interessant, selbst wenn ich, also weil viele Leute ja so, warum Buma ist doch voll der negative Name und so.

Speaker: Und dann meine ich so, und genau deswegen habe ich den Namen gewählt.

Speaker: Weil für mich steht nämlich Buma für was ganz anderes.

Speaker: Weil am Ende des Tages alles, auf dem wir jetzt stehen,

Speaker: ist gebaut von den Boomern.

Speaker: Die Boomern waren die Ersten, die sich gegen diese Gesellschaft gestellt haben.

Speaker: Ich meine, überleg mal, die Studenten-Demos, das waren die Ersten, die auf die Straße gegangen sind für Equality, für Women's Rights, für Human Rights, für die Umwelt, für alles.

Speaker: Am Ende waren es die Boomer, die als erstes hier den Tisch mal umgeworfen haben und gesagt haben, hier...

Speaker: Macht doch eure Scheiße alleine, wir wollen das hier anders machen.

Speaker: Das sind die Geburtseltern der modernen Community.

Speaker: Festivals, Kommunen etc.

Speaker: Die haben es doch erfunden.

Speaker: WGs, das ist alles von den Boomern.

Speaker: Und dann irgendwie durch diese ganze Mühle sind sie halt in diese Schublade geraten, dass sie halt irgendwie nur noch blöd sind und engstirnig und keine Ahnung haben.

Speaker: Und das ist so, was ich ja halt wiederbringen will.

Speaker: Ich möchte die Geschichte der Boomer wieder erleben.

Speaker: Halt nur, dass es jetzt digital ist, dass die halt jetzt wieder der Gesellschaft zeigen, wie es eigentlich gemacht wird.

Speaker: Wie man sich zusammenbringt, wie man Gemeinschaft schafft, wie man Equality schafft.

Speaker: Das ist halt, wie ich ja sage, es ist eine Plattform,

Speaker: angeführt von den Boomern, aber entworfen für alle.

Speaker: Weil hier geht es nicht um Ausgrenzung, sondern hier geht es darum, dass die Menschen werden zusammengebracht aufgrund ihrer Interessen und aufgrund ihrer Passions und aufgrund ihrer, was sie noch beitragen wollen.

Speaker: Und es war auch sehr interessant, wirklich durch die Bank weg, egal mit wem wir gesprochen haben, als wir, es war zum Beispiel auch spannend, weil am Anfang, als wir gesagt haben, ja, wir wollen euch ja interviewen für eine Plattform für Menschen über 60,

Speaker: hat man voll gemerkt, wie alle so ein bisschen mit so einer angezogenen Handbremse waren, weil sie dachten, oh, jetzt kommt hier wieder so ein junges Mädchen und erzählt mir, was ich will.

Speaker: So, da kommen die ja schon immer mit so einem Kamm, verständlicherweise.

Speaker: Und als wir dann relativ, also von Anfang an klar gemacht haben, nee, nee, hier geht es nicht darum, dass wir bei euch eine Plattform bauen,

Speaker: sondern wir bauen die Plattform mit euch, weil was weiß ich, was du willst.

Speaker: Ich bin 15 Jahre jünger oder noch mehr oder wie auch immer und als wir dann angefangen haben, mit denen so zu philosophieren, was sie wollen und worauf die Bock haben, waren die alle so Feuer und Flamme, so oh und ich will einen Podcast-Workshop anbieten und ich will das machen und das und die kamen auf einmal wie Phönix aus der Asche mit all den Ideen, was sie alle machen wollen, was sie beitragen wollen und wie toll das ist und

Speaker: wie sie der Welt zeigen wollen, eigentlich was Boomer sind und wofür sie stehen und dass sie alle aus dieser Scheißschublade raus wollen und einfach mal wieder so genau ihren alten Spirit hochholen wollen.

Speaker: Und das war ja auch der Grund, warum am Ende wir uns dafür entschieden haben, dass es eine Premium-Community-Plattform wird mit Gast und Gastgebern.

Speaker: Und dass es nicht User und Anbieter ist, so dieser klassische, sondern alle gehen durch die gleiche Pfanne.

Speaker: Alle müssen sich erstmal als Gast anmelden

Speaker: Und dann kannst du auch Gastgeber werden.

Speaker: Dann kannst du deine Yoga-Klassen anbieten.

Speaker: Du kannst monetarisieren oder auch kostenlos.

Speaker: Also du kannst alles, was du willst, online, offline, wie auch immer.

Speaker: Und das war halt einfach, weil die Boomer uns gesagt haben, dass sie das wollen.

Speaker: Die wollen nicht einfach irgendwo sich anmelden und sich dann irgendwie so drei Kurse raussuchen oder so, sondern die wollen mitmachen.

Speaker: Die wollen mitentscheiden.

Speaker: Die wollen was mit aufbauen.

Speaker: Die wollen halt das wieder aufflammen lassen, was sie vor...

Speaker: 30, 40 Jahren schon gemacht haben und irgendwie ist es eingeschlafen und auch viele Boomer hatten dann so einen Moment so, weißt du was, stimmt.

Speaker: Das war irgendwie lustig und dann, aber wiederum, die meisten, die ein Problem in Anführungsstrichen mit dem Wort Boomer oder dem Namen Boomer haben, sind Nicht-Boomer.

Speaker: Und da macht es mir natürlich umso mehr Spaß, den Nicht-Boomern zu zeigen, wo der Hammer hängt und was die Boomer eigentlich noch so alles können und wollen und beitragen.

Speaker: Also ihr seid ja, glaube ich, auch noch nicht so komplett live mit dem Produkt, wenn ich es richtig verstanden habe.

Speaker: Es ist gerade mehr so in der Proof-of-Concept-Phase und ihr wollt dann irgendwann so ein MVP rausbringen.

Speaker: Wo genau steht denn gerade Boomer?

Speaker: Und du musstest, glaube ich, auch noch von der Gründungsidee so ein bisschen abholen bis zum Status Quo, weil da liegen wir jetzt auch schon irgendwie so ein Jahr, anderthalb.

Speaker: Genau, es liegt ein bisschen Zeit dazwischen.

Speaker: Und zwar, also es war...

Speaker: Ich habe mir Zeit gelassen, das war das Erste, weil ich halt wirklich, also zwei Sachen.

Speaker: Ich wollte, wie gesagt, nie wieder alleine gründen und habe mir Zeit genommen, die richtige Mitgründerin oder Mitgründer zu finden.

Speaker: Es war interessant, ich habe auf LinkedIn einfach mal so gepostet, so ey, hier so generelle Idee, wer hat Bock?

Speaker: Und ich habe wirklich hunderte von Anschreiben bekommen und so viele Menschen, die alle mitmachen wollten, obwohl ich noch überhaupt gar keine, gar nicht so richtig ein Produkt hatte, sondern einfach nur so eine Idee und eine Passion für eine Veränderung und so ein bisschen so.

Speaker: Und dann habe ich ohne Ende Bewerbung bekommen.

Speaker: Ich habe ganz, ganz, ganz, ganz viele Menschen interviewt, ganz viele fantastische Leute mit allen möglichen Hintergründen.

Speaker: Und dann irgendwann hat sich Lara bei mir beworben.

Speaker: Und es war so ein bisschen Love at first sight.

Speaker: Ich fand ihren Background super spannend im Vergleich zu meinem.

Speaker: Ich natürlich hier so ein bisschen Hans Dampf in allen Gassen, Lebefrau.

Speaker: Und sie hat in St.

Speaker: Gallen studiert und hat alle schicken Diploma.

Speaker: Sehr komplementär zu dir quasi.

Speaker: Genau, so.

Speaker: Genau, und das war schon mal das Erste.

Speaker: Und dann habe ich ihren Auftritt bei Höhe der Löwen gesehen und war unglaublich begeistert, wie toll sie das gemacht hat und wie professionell.

Speaker: Und die waren ja auch alle, Löwen waren auch begeistert von ihr.

Speaker: Was genau hat sie da gemacht?

Speaker: Was hat sie da gepitcht?

Speaker: Genau, und sie war nämlich, was sie gepitcht hat und gegründet hat, war eine alternative Nudelfirma, Beneto.

Speaker: Und Benetto hat aus Insekten Pasta gemacht.

Speaker: Das war ja vor ein paar Jahren, war ja so kurz so ein Hype um diese ganze alternative Lebensmittelproduktion und so weiter.

Speaker: Und was ich halt so cool an ihr auch fand, ist nicht nur, dass sie halt dachte so, ja, so eine Würmerpasta macht Sinn.

Speaker: Aber dass sie halt dann auch irgendwie, sie hat halt dann nicht die Qualität von Würmern gefunden, die sie wollte, weil sie wollte ein qualitativ hochwertiges Produkt.

Speaker: Und hat Lara einfach mal kurz die Erbe hochgekrempelt, hat ihre eigene Insektenfarm gegründet, um halt ihren eigenen Protein-Zufuhr zu haben, wo sie die Qualität halt kontrollieren kann und so weiter.

Speaker: Und das hat mich alles unglaublich beeindruckt.

Speaker: Und dann hatten wir auch einen Call miteinander und haben uns auch sofort von Anfang an unglaublich gut verstanden.

Speaker: Und dann war sie aber gerade dabei, Benetto zu verkaufen und dieses Kapitel abzuschließen.

Speaker: Und war dann irgendwann, wir sprachen dann so miteinander und dann rief sie mich an, war so, oh Anna, ich kann jetzt nicht schon wieder in die nächste Gründung schleddern.

Speaker: Also ich muss jetzt mal kurz Wunden lecken.

Speaker: So, weil es ist natürlich eine Gründung und dann Verkauf und das alles, das war es natürlich sehr,

Speaker: Und da meinte sie, ich will jetzt einfach mal einen ganz normalen, spießigen Job, wo ich einfach schön Geld verdiene, wo ich was mache, wo ich einfach mal ein geregeltes Leben mal kurz habe.

Speaker: Und genau, und dann hat sie das gemacht.

Speaker: Und in der Zeit habe ich, ich hatte ein paar persönliche Gründe, warum das alles sich so ein bisschen nach hinten verzogen hat.

Speaker: Aber ich bin am Ende auch total froh, weil wir, Lara und ich, wirklich über die letzten anderthalb Jahre unglaublich unsere Beziehung stärken konnten und auch gucken konnten, wie komplementär wir wirklich sind.

Speaker: Weil es ist natürlich auch eine Sache, wenn dein Lebenslauf irgendwie schick nebeneinander aussieht, aber du die ganze Zeit nur am Streiten bist.

Speaker: Und das ist halt, was ich so liebe an meiner Dynamik mit Lara ist,

Speaker: Wir sind komplett unterschiedlich, also so mit unserem Background und unserem Skillset und so weiter, aber wir haben komplett die gleiche Vision, wo wir hinwollen mit Boomer und wie wir da rangehen wollen, dass wir beide sagen, wir wollen Unternehmen gründen und jetzt hier nicht irgendwie Startup-Zirkus die ganze Zeit rumrennen und

Speaker: Weil man kennt es ja, dann gerannt man von einem Pitch-Event zum nächsten und dann auf einmal sind irgendwie so viele Jahre vergangen und dann ist man ausgebrannt und gründet eigentlich am Ende gar nicht.

Speaker: Und das ist zum Beispiel auch schön, dass sie da auch schon genug gemacht hat, dass sie beide gesagt haben, weißt du was, wir wollen einfach ein ordentliches Unternehmen gründen.

Speaker: Und genau so gehen wir da jetzt auch ran und es macht sehr viel Spaß.

Speaker: Und durch diese Zeit, die wir uns genommen haben, haben wir das natürlich sehr viel weiterentwickelt mit Boomer,

Speaker: Und sind jetzt dahin gekommen, wo es jetzt ist.

Speaker: Und jetzt ist Boomer wirklich was Besonderes geworden.

Speaker: Und es ist was, was wirklich Seele hat.

Speaker: Ich meine, es fing an mit einer Aktivitätenplattform, kennt man ja.

Speaker: Und jetzt hat es wirklich was...

Speaker: Also jetzt haben wir eine Plattform kreiert, wo wirklich jedes Feature, jede Functionality speaks to human desire.

Speaker: Also es ist sozusagen alles, was wir machen und was du machen kannst auf der Plattform und wie die Plattform funktioniert, ist dafür da, dass du dich gesehen fühlst, dass du dich gewertet fühlst, dass du...

Speaker: Dass es bei uns um Verbindung geht, echte Verbindung und nicht Masse.

Speaker: Und deswegen haben wir uns auch getraut zu sagen, wir machen eine Premium-Plattform, wo wir ja, wir werden nicht in drei Jahren sagen, wir haben zweieinhalb Millionen Mitglieder, sondern vielleicht nur in drei Jahren zehntausend.

Speaker: Es sind ja schon mal dreitausend zumindest laut Website.

Speaker: Nee, nee, nee, nee, das ist auf der Warteliste.

Speaker: Also das sind noch keine zahlenden Mitglieder, weil, also genau, das ist jetzt das Nächste, was ich sagen wollte, ist, dass wir halt genau so das so entwickelt haben und dann war natürlich so, okay, nur weil wir glauben und die Leute, die wir interviewt haben, dass das eine gute Idee ist und dass sie das cool finden, heißt es noch lange nicht, dass andere das auch gut finden und dann ist natürlich auch immer so dieser Mythos, der einem oft gesagt wird, so äh,

Speaker: die kannst du nicht erreichen, das ist ja viel zu teuer, das Marketing, das kann kein Mensch bezahlen.

Speaker: So, und ich natürlich wieder so, hold my beer.

Speaker: Du hast eine sehr gute Connection zum Ministerium für Familie und jeder, der automatisch eine Rente bekommt, bekommt automatisch.

Speaker: Genau, genau, ich habe da, genau.

Speaker: Nein, also sowas leider nicht, oder zum Glück nicht, sondern ich habe einfach gedacht, weißt du was, ich werde jetzt einfach mal so ein bisschen Werbung laufen lassen auf Facebook.

Speaker: und Instagram und werde einfach mal gucken, was passiert.

Speaker: Ich werde einfach nur, vor allem das Lustige war, wir haben noch nicht mal ganz super konkret gesagt, genau was die Plattform macht und so, sondern einfach nur mal erst so, wie man sich fühlt, wenn man auf der ist.

Speaker: Also so, ich wollte einfach mal generell das Ganze testen.

Speaker: Und wir haben uns vorgenommen, dass wir dachten, okay, wenn wir in vier Wochen 300 Leute auf der Warteliste haben, dann ist das ein mega Erfolg.

Speaker: Und dann ist das für uns ein Zeichen, dass wir das machen werden.

Speaker: Und wir hatten am Ende, hatten wir fast 3.000 Leute im Binnen von vier Wochen.

Speaker: Und bis heute kriegen wir jeden Tag Anmeldung auf unserer Webseite und wir machen keine Werbung, wir machen gerade gar nichts, wie Fabi ja auch schon gemerkt hat, weil wir dann halt, als dann dieser Anlauf kam von Menschen, dass wir dachten so, ah scheiße, wir müssen jetzt ganz schnell was machen und jetzt wirklich Butter bei der Fische.

Speaker: Und dann habe ich halt angefangen, dank KI kann man das ja heutzutage alles so schön machen, habe ich halt ganz schnell angefangen, jetzt unseren MVP zu bauen.

Speaker: Und, äh, genau, und da sind wir jetzt, äh, sozusagen an der Finish Line, wo ich jetzt, ähm, jetzt sind wir an dem Teil, wo ich jetzt einen Full-Stack-Developer ranhole, damit der das nochmal richtig, ähm, schick macht und über die Finish Line sozusagen zieht.

Speaker: Und, ähm, genau, und dass wir dann, wie gesagt, diese Warteliste auch dementsprechend dann konvertieren können und, ähm,

Speaker: Die ersten 10 Prozent würden wir gerne dann raufkriegen als Gründermitglieder, dass die uns helfen, wirklich die letzten Kings und Probleme und Hubbel aus dem Produkt rauszuholen und es zu perfektionieren und uns zu helfen, bevor wir es dann aufmachen für alle, wirklich ein gutes Produkt zu haben.

Speaker: Wenn du jetzt schon sagst, die ersten Gründungsmitglieder, beziehungsweise auch vorher schon der Begriff Premium-Plattform gefallen, das ist dann, wenn wir so ein bisschen über die Finanzierung oder Monetarisierung sprechen, weil am Ende des Tages, glaube ich, wollte ja, sei jetzt nicht nur die Caritas, die dann für die Freizeitaktivitäten veranstaltet, sondern wollte auch Geld verdienen.

Speaker: Das heißt,

Speaker: Die Mitgliedschaft kostet mich dann was.

Speaker: Also ich muss dann in aller anderen Plattformen eben pro Jahr meine Mitgliedschaftsgebühr bezahlen.

Speaker: Genau, also das ist eine monatliche Mitgliedschaft von 29 Euro.

Speaker: Und dann der Grund, warum wir das gemacht haben, weil in den Interviews, die wir geführt haben mit den Leuten, war es wirklich überraschend, wie viele Menschen gesagt haben, ich zahle sehr, sehr gerne für Qualität.

Speaker: Also zum Beispiel ganz viele haben gesagt, ich zahle jeden Monat für YouTube, nur damit ich keine Werbung habe.

Speaker: Und das zahlt sie auch irgendwie 12, 50 oder 13 Euro oder so.

Speaker: Also YouTube lässt sich das ja auch gut bezahlen.

Speaker: Oder auch meine Tante, die jeden Monat ihr Spotify zahlt nicht, weil sie es braucht, sondern weil sie es, wenn sie es haben will, dann will sie es haben und dann soll es da sein.

Speaker: Und es war sehr interessant, dass wirklich durch die Bank weg

Speaker: alle gesagt haben, dass sie keine Angst vor einer Gebühr haben, sondern eher Angst vor Schrott.

Speaker: Also eher Angst davor, dass sie sich irgendwo anmelden und sie eigentlich auf wieder einer Art von Facebook landen oder wieder auf einer völlig, ja, Massenveranstaltung und haben gesagt, sie zahlen lieber was, aber dafür haben sie halt wirklich qualitativ gute Erlebnisse und das, genau, das ist,

Speaker: Menschen sind, die auch wirklich Lust haben, teilzuhaben, nicht einfach nur Glotzer, weil wenn man sich das Premium-Produkt anguckt, ist es meistens so, dass 95% der Leute gar nicht konvertieren zu dem Zahlenden.

Speaker: Also sprich, du hast eine Masse von Menschen, die ja auch alle bespielt werden müssen.

Speaker: Das kostet ja auch Geld, diese ganzen Mitglieder zu maintainen.

Speaker: Es kostet ohne Ende Schotter, die ranzuholen.

Speaker: Und so weiter und so fort.

Speaker: Und so haben wir dann gedacht, weißt du was, dann verlieren wir lieber ein, zwei Leute, die sagen dir, dafür zahle ich nicht.

Speaker: Aber die Leute, die zahlen, die sind involviert, die machen mit, die sind, nehmen teil an den Erlebnissen, die bringen was zu der Community dazu bei, weil am Ende haben wir gedacht, das bringt uns ja nichts, wenn wir eine tolle Community von drei Millionen Leuten haben, aber keiner mitmacht und alle nur glotzen.

Speaker: Und wir wollen halt weniger Leute haben, aber dafür Leute, die wissen, dass es eine Plattform ist, wo wirklich Menschen sind, die

Speaker: Lust darauf haben und die was beitragen wollen und die mitmachen wollen.

Speaker: Aber das heißt... Ihr werdet ja auch lange Zeit dann ein Henne-Ei-Problem haben.

Speaker: Also man muss ja, glaube ich, ein bisschen finanzielles Backing haben, um das so konsequent durchzuziehen.

Speaker: Weil die Historie zeigt ja, dass sich jedes soziale Netzwerk gleich entwickelt und irgendwann wird es dann Richtung Werbefinanzierung gehen.

Speaker: Und dann geht man auf Engagement und

Speaker: Man will die Leute möglichst oft auf die Plattform holen, um das wieder Werbepartnern zu verkaufen.

Speaker: Wie plant ihr diese Tools-Strecke zu übergeben?

Speaker: Und da auch nochmal auf die private Seite, kannst du dir das privat leisten?

Speaker: Ich kenne viele Leute, die bei so einer Gründung dann sagen würden, ja, ich will aber auch schon gut Kohle verdienen jetzt von Tag 1, gerade wenn ich schon einen gewissen Lebensstandard habe.

Speaker: Das klingt so, als muss man aber erstmal ein bisschen kleine Brötchen packen.

Speaker: Das Schöne ist, dadurch, dass ich seit 25 Jahren gründe, habe ich einen sehr kleinen Lebensstandard.

Speaker: Also wer weiß, Gründer sind selten reich und nur die Top 1% glaube ich haben einen hohen Lebensstandard.

Speaker: Wenige verstehen das, man hat ja nur die...

Speaker: Die Success-Stories hat man immer nur vor Augen.

Speaker: Sie sind quasi auch Künstler.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich bin Strange Professional, in wenig ist viel.

Speaker: Und genau, und dadurch habe ich halt, für mich ist es Luxus, das zu machen, was ich machen will.

Speaker: Und das ist halt sowas wie Boomer zu gründen.

Speaker: Oder einfach zu sagen, so YOLO, ich mache das jetzt einfach mal.

Speaker: Dafür fahre ich jetzt nicht groß in Urlaub, habe kein Auto, fahre schön brav mit der BVG und so.

Speaker: Und wirklich sehr, sehr, sehr schmalen Fuß, auf dem ich lebe.

Speaker: Aber dafür bin ich glücklich, weil ich einfach das machen kann, was ich will und kann halt mich ausprobieren mit Boomer.

Speaker: Kann natürlich sein, dass das dann irgendwann, dass das nicht funktioniert.

Speaker: Aber dann habe ich wenigstens sagen können, ich habe es probiert und sitze nicht da und werde irgendwann auf meinem Sterbebett sitzen und sagen so, oh, hätte ich mal gemacht.

Speaker: Weil am Ende, wie gesagt, einen Job kann man sich immer wieder suchen oder irgendwas anderes.

Speaker: Es gibt, ey,

Speaker: Man kann ja immer irgendwas machen.

Speaker: Aber ich habe auch den Luxus, dass ich keine Kinder habe, keinen Mann, keinen Hund, keine Katze, keine Hauspflanze.

Speaker: Ich habe eine Hauspflanze, aber die krepelt so ein bisschen vor sich hin.

Speaker: Aber das ist natürlich ein Riesenluxus, den ich habe, dass ich dadurch natürlich, wie meine Mutter immer sagt, das Leben einer 25-Jährigen leben kann.

Speaker: Und falls ihr euch daran erinnern könnt, das hat nicht viel gekostet.

Speaker: Und dadurch kann ich mir das halt leisten und was ich halt auch mit Boomer mache, ist, dass wir jetzt versuchen, ich verstehe, dass wir das mit Boomer so ein bisschen anders machen, gerade wie viele andere vor uns, aber es zeigt ja auch, dass das irgendwie nicht funktioniert, dass die Leute damit jetzt nicht so unbedingt glücklich sind.

Speaker: Und deswegen habe ich für Boomer entschieden oder wir für Boomer entschieden, einen anderen Weg zu gehen und genau, wie ich ja sage, mit Boomer, wir wollen das Narrativ verändern und wir wollen auch so ein bisschen vielleicht das verändern, wie wir Social Networking machen, wie wir Connection machen, wie wir, ich sage zum Beispiel auch immer,

Speaker: Warum mit den Boomern, dass Belonging doesn't expire and Purpose doesn't retire, dass wir halt einfach mal so realisieren, dass Zugehörigkeit ist nicht altersbegrenzt und dass wir auch gelernt haben, zum Beispiel Zugehörigkeit in einer Masse funktioniert einfach nicht und so will ich das mit Boomer alles so ein bisschen anders probieren und

Speaker: Und wir sind jetzt auch gerade dabei, einen Bankkredit aufzunehmen.

Speaker: Wir würden es gerne bootstrappen oder mit ganz, ganz klaren, visionären Angel-Investoren seedstrappen.

Speaker: Eins von beiden.

Speaker: Aber ich persönlich würde es fast lieber bootstrappen, einfach nur, weil dadurch haben wir halt volle Kontrolle.

Speaker: Und wir wollen halt einfach auch unserer Community zeigen, dass das, was wir sagen, also we're building with you und nicht for you,

Speaker: wir auch meinen und nicht einfach nur Marketing-Slang ist hier irgendwie, um schicke Sachen zu verkaufen, sondern dass wir halt wirklich versuchen wollen, es mit der Gemeinschaft aufzubauen und deswegen dann halt auch dementsprechend die Mitgliedsbeiträge auch dementsprechend eine Bedeutung haben, dass es halt nicht nur einfach darum geht, Teil eines coolen Clubs zu sein, sondern halt wirklich was dazu beizutragen, was aufzubauen.

Speaker: Also das ist sozusagen eine, ja,

Speaker: Teil des Gründerbeitrags ist, um das aufzubauen.

Speaker: Und mal gucken, ob es funktioniert.

Speaker: Also Pivot kann man immer machen.

Speaker: Ja, aber das wäre, denke ich mal, ihr wollt es ja so weit wie möglich rauszögern, diesen Pivot dann nicht machen zu müssen.

Speaker: Also ihr baut ja quasi eine Antithese zu einem klassischen sozialen Netzwerk und das ist ja auch...

Speaker: Das ist ein bisschen verrückter.

Speaker: Also klar, Facebook sagt auch, wir connecten Leute.

Speaker: Im Endeffekt macht das das Gegenteil.

Speaker: Also im Endeffekt versuchst du Leute so lange wie möglich vor ihre Bildschirme zu fesseln und machst sie krank.

Speaker: Ist ja erwiesenermaßen so, besteht sich nur irgendwie keiner ein.

Speaker: Aber ist dann euer Ziel auch, die Leute vom Bildschirm wieder wegzuholen?

Speaker: Oder wird es alle auch wieder in Richtung Engagement rauslaufen, möglichst lange vorm Bildschirm?

Speaker: Also jetzt gerade ist ja unser Konzept kein Freemium, keine Werbung, sondern 29 Euro und dann machen wir natürlich, also was wir auch machen wollen, ist nicht nur, dass die Gastgeber Erlebnisse anbieten, sondern wir als Boomer wollen auch Premium Erlebnisse anbieten.

Speaker: Also wie zum Beispiel, dass man in Berlin zehn Karten in die Oper und davor gibt es ein schönes Essen und dann haben wir eine Gruppe von zehn Leuten, die zusammenkommen und das ist dann ein schönes, hochwertiges Erlebnis ohne Hockergymnastik, ohne Rollertouren, Parkplatz und so weiter, sondern einfach...

Speaker: Das ist ein Erlebnis, was kulturell anspricht, aber nicht wegen dem Alter, sondern einfach, weil das halt aus Interesse ist.

Speaker: Und jeder kann ja mitmachen, da kann ja auch jemand mit dabei sein, der erst 29 ist, das ist ja egal.

Speaker: Aber darum geht es halt einfach, dass man die 29 Euro halt nicht nur...

Speaker: um Teil der Community zu werden, sondern dadurch gibt es dann halt auch, genau, Zugriff auf Premium-Erlebnisse, die man ansonsten nicht bekommen würde.

Speaker: Also, dass, genau, das so ein bisschen auch kuratiert ist von den Leuten, die mit in der Community sind.

Speaker: Und wir auch jetzt gerade, wie ich ja schon meinte, wir wollen ein solides Business aufbauen, aber

Speaker: Uns geht es gerade heute in dem Moment nicht um das große Einhorn, was wir jetzt aufbauen.

Speaker: Zehntelbar sind eh cooler, habe ich gehört.

Speaker: Nein, Kamel.

Speaker: Wir wollen ein ordentliches Kamel hinstellen.

Speaker: Und am Ende, jetzt ein VC-Case zu machen, in der Pre-Seat-Runde, anderthalb Millionen Raisen, am Ende besitze ich dann nur noch irgendwie...

Speaker: einen Türgriff zu einer Tür von einem Haus so und für nix.

Speaker: Und so haben wir uns halt entschieden zu sagen, weißt du was, wir machen alles so ein bisschen anders, dann machen wir das jetzt auch einfach so, wie wir das jetzt für richtig halten und das ist vielleicht jetzt nicht so der glamouröste Startup-Start mit irgendwelchen tollen VCs, aber wir glauben, dass wir da auf jeden Fall

Speaker: was machen, was auch ehrlich ist und auch zu dem passt, was wir auch unseren Mitgliedern verkaufen.

Speaker: Also beziehungsweise was wir ja sagen, was sie bei uns bekommen.

Speaker: Dass sie halt in Kontrolle ihrer Plattform sind, dass es ihre Community ist, dass es kuratiert ist, dass es wieder um weniger als mehr geht.

Speaker: Und deswegen fanden wir das wichtig, dass wir jetzt auch erstmal so anfangen.

Speaker: Und gucken, wo es hinführt.

Speaker: Es kann ja auch sein, was weiß ich, was morgen ist, das kann ich ja nicht sagen.

Speaker: Aber jetzt gerade sagt man Bauchgefühl, dass das zu unserem Narrativ besser passt, wenn wir das so angehen.

Speaker: Aber wenn ich dann diese 29 Euro zahle und bin dann eben Mitglied, das heißt aber für diese On-Top-Veranstaltung beispielsweise, wenn jetzt die Inge oder der Herbert, sorry für die alten Namen, können natürlich auch moderner sein, Jascha und die Anna jetzt ihre Kurse anbieten, dann muss ich dann schon nochmal On-Top dann zahlen.

Speaker: Das habe ich dann schon so richtig verstanden.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich schneide dann da mit sozusagen nochmal.

Speaker: Genau, also es ist jetzt keine soziale, ich weiß jetzt nicht mehr, Fabio Jascha, wer auch immer das gesagt hat, wir sind ja nicht der Arbeiterwohlfahrtsverein, der für die sozial Schwachen eine Plattform hat, das ist es jetzt gerade nicht, es ist wie gesagt eine Premium-Plattform, wo

Speaker: Unsere Mitglieder sagen, ich zahle dafür, dass es kuratiert ist, dass es qualitativ gut ist, dass nicht jeder mitmachen kann, sondern dass halt, wenn jemand sich anmeldet, der einfach auch ein blödes Profil hat, der dann halt einfach auch nicht zugelassen wird.

Speaker: Also es ist auch nicht so, du zahlst, also

Speaker: Pay-to-Play, sondern wir gucken auch, wer sich anmeldet, dass das auch passt, dass das jemand ist, der uns das Gefühl gibt, der will auch was dazu beitragen.

Speaker: Und wie gesagt, wenn du die 29 Euro bezahlst, kannst du ja selber auch was anbieten.

Speaker: Du kannst ja nicht dann monetarisieren.

Speaker: Das ist ja so ein bisschen, wenn du bei Konfetti oder wie diese ganzen Plattformen heißen, Aktivitätenplattformen, musst du ja auch monatlichen Beitrag zahlen, nur um deine Events dann da anzubieten.

Speaker: Und

Speaker: Und so ist es im Endeffekt halt bei uns auch, dass das, genau, es macht auch so eine natürliche Selektion, dieser Beitrag.

Speaker: Und das waren viele Leute in unseren Interviews gewillt zu zahlen dafür, dass sie halt ein gutes Erlebnis haben.

Speaker: Aber dieses Kuratieren, mal jetzt am Anfang, wenn sich eine sehr überschaubare Anzahl an User anmelden, ist wahrscheinlich noch ganz gut möglich.

Speaker: Aber wenn dann, angenommen, ihr werdet größer, was wir ja natürlich alle hoffen, wie will man das dann machen?

Speaker: Das ist ja dann schon, weiß ich nicht, schon eine richtige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Speaker: Dafür gibt es ja KI, das ist ja das Schöne in der modernen Welt, in der wir leben.

Speaker: Aber das ist nicht ein bisschen widersprüchlich zu dem, wofür der Thema steht?

Speaker: Nö.

Speaker: Nee, weil, also das KI, wie wir KI nutzen, ist, um unseren Usern ein persönliches Erlebnis zu geben.

Speaker: Das heißt, wenn du dich anmeldest, zum Beispiel, wie du das ja auch gerade gemacht hast, gibst du an, wo du wohnst, du gibst an, was deine Interessen sind, Kultur, Sport, wie auch immer und dann fragen wir dich sieben Fragen, um so ein bisschen mehr über dich zu wissen.

Speaker: Bist du introvertiert als über große Gruppen, klein, wie auch immer.

Speaker: Und dann gibst du ja auch eine Bio an, wo du eingeben kannst, so viel oder so wie möglich, so viel oder so wenig du angeben möchtest über dich persönlich.

Speaker: Und das lernt dann unser KI über dich.

Speaker: Und basierend dem, der analysiert dann natürlich die ganzen verschiedenen Profile und basierend dem werden dann halt kuratierte

Speaker: Matches gemacht.

Speaker: Und diese Matches, für uns ist es ganz wichtig, dass die sich wirklich durchdacht und persönlich anfühlen.

Speaker: Also sprich, dass wenn wir ein Intro machen oder ein Match oder ein Vorschlag oder wie auch immer, dass es sich anfühlt, als würde dein bester Freund diesen Vorschlag machen.

Speaker: Von wegen, dass es durchdacht ist und nicht einfach nur so, hier, die Hannelore wohnt auch in Berlin und du wohnst auch in Berlin.

Speaker: So, so Dumb-Dumb-Algorithmus.

Speaker: Aber das ist ja dann auch wieder ein bisschen eine Art Swipen, bloß anders, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, weil du hast zum Beispiel jeden Montag kriegst du vier Leute kuratiert vorgeschlagen.

Speaker: Und unser KI sagt dir auch warum.

Speaker: Dann so zum Beispiel so der Johannes, der liebt auch Jazz und der ist auch schon einmal irgendwie durch die Antarktis gereist oder was auch immer.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Und liebt auch Kultur.

Speaker: Das ist halt wirklich sich nach so einer dachten Vorstellung oder Intro, wie so ein Kumpel von dir einen vorschlagen würde.

Speaker: So, ey, hier guck mal, der Fabi, auch cooler Typ.

Speaker: Ihr habt voll viel gemeinsam und...

Speaker: So.

Speaker: Und dann siehst du diese Leute, kannst klicken, kannst dir das Profil angucken, kannst gucken, ob du die interessant findest und dann kannst du auf Matchen klicken, aber du wirst halt darauf warten, dass der andere dich auch matcht.

Speaker: Also sprich, dass wenn ich jetzt den Match einschicke, dann kriegt Fabi jetzt dann die Anfrage von mir hier, die Anna würde dich gerne kennenlernen und dann kannst du Ja oder Nein sagen.

Speaker: Also so.

Speaker: Du wirst nur verbunden, wenn beide da Bock drauf haben.

Speaker: Aber die Idee dahinter ist einfach, dass du vier Leute hast, mit denen du dich die Woche dann beschäftigst.

Speaker: So, dass du halt nicht irgendwie sagst, nein, nein, nein.

Speaker: Und dann auf einmal 400 Leute später swipest du da durch.

Speaker: Und du hast auch nur Zugriff auf mehr Menschen, wenn du an den Erlebnissen teilnimmst.

Speaker: Und die Erlebnisse sind auch so gestaltet,

Speaker: dass viele Leute haben ja Social Anxiety.

Speaker: Und dann heißt es ja, geh doch hin, mach mal Meetup und geh da mal hin und dann lernst du die Leute kennen.

Speaker: Ja, schon allein der Schritt ist für viele Leute, vor allen Dingen, wenn du so ein bisschen älter bist, dann hast du da vielleicht so Angst, da hinzugehen, ja, was sind, wenn da nur Junge sind und dann kenne ich die nicht und dann ist das irgendwie komisch und am Ende geht man nicht so.

Speaker: Und die Idee bei uns ist halt, dass du dich, wenn du dich bei einem Event anmeldest, siehst du sofort, wer alles geht.

Speaker: Du kannst dir die Profile von den Leuten angucken, du kannst schon Matches...

Speaker: Ja, ich sage ja nicht, dass wir Sachen machen, die noch nie gemacht wurden.

Speaker: Aber und dann zum Beispiel hat auch der Gastgeber, gibt es halt dieses Chatfeature auf der Eventseite, wo der Gastgeber schon mal anfangen kann, sich vorzustellen, schon mal das Gespräch anfangen kann, sagen kann so, ey, wir machen das und das.

Speaker: Die Leute können Fragen stellen, die Leute können schreiben, ey, ich bin die Johanna.

Speaker: Ich gehe da auch hin, ich wohne in Wedding, wer geht noch hin?

Speaker: Und so können die Leute sich schon mal kennenlernen und der Gastgeber kann schon mal so ein bisschen, wenn man zu Gast geht zu jemandem und der muss noch mal kurz in die Küche, so ungefähr, ja lernt euch schon mal kennen.

Speaker: Und das ist sozusagen, dann kannst du schon mal das anregen, dass die Leute sich kennenlernen, sodass wenn dann das Event ist,

Speaker: du das Gefühl hast, du gehst hin, deine Freunde treffen und nicht so fremde Menschen, obwohl du die ja noch nicht kennengelernt hast.

Speaker: Und das ist so die Idee dahinter, dass wir einfach so diese ganzen Prozesse des Kennenlernens, des Matchens einfach wieder menschlich machen und wieder so ein bisschen weniger ist mehr und weniger auf der persönlichen und menschlichen Basis.

Speaker: Und ja, Facebook macht vom Konzept ja das alles auch.

Speaker: Aber was wir halt...

Speaker: Es ist zu unsortiert, die Leute wissen nicht, ist es echt, ist es fake, ist es so viel Scam, also wir wissen es doch alle, also ich meine, ich glaube, ich muss mal ja nicht das Problem von Facebook erklären, dass das halt einfach irgendwie so ein bisschen, irgendwie vor 10 Jahren, 15 Jahren, wenn man das alles…

Speaker: Facebook und so weiter.

Speaker: Alle so, oh geil, jetzt habe ich auf einmal Zugriff auf all diese Menschen und jetzt kann ich ja, oh, jetzt kann ich ja aus dem Katalog mir einen Typen raussuchen, ist ja toll.

Speaker: Wer ist die einsamste Generation von allen?

Speaker: Gen Z. Und Gen Z ist damit aufgewachsen, wo man denken müsste, die müssten doch damit eigentlich umgehen können.

Speaker: Aber das ist die Generation, die jetzt nur noch so völlig paralysiert ist, keiner will sich mehr binden, alle haben Angst, weil sie denken, da ist ja noch was Besseres.

Speaker: Und irgendwie habe ich das Gefühl, vielleicht sollten wir wieder back to basic gehen und wieder zurück, wie es unsere Eltern gemacht haben.

Speaker: Und vielleicht habe ich ja recht und vielleicht auch nicht.

Speaker: Aber so wie es jetzt ist, funktioniert es nicht.

Speaker: Das ist schon mal klar.

Speaker: Ich meine, das Schöne ist, was wir schon herausgehört haben, ist, dass dir, so wie wir dich jetzt kennengelernt haben, wir nennen jetzt doch über 60 Minuten, dass es dir, glaube ich, nicht ums Recht haben geht, sondern eben, dass du getrieben bist von deiner Passion.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber jetzt lass uns nochmal kurz drüber reden, das hast du schon so gesagt, also man bekommt die Leute vorgeschlagen, man lernt die Leute kennen und hast jetzt auch schon von Bumble, Tinder und so weiter gesprochen.

Speaker: Inwieweit wird dann doch zwangsweise das Thema Dating ein sehr relevantes Vertical für euch, vielleicht auch die Cash-Cow von Boomer letztendlich?

Speaker: Das Interessante ist, bei den Interviews haben alle ganz, ganz, ganz klar gesagt, sie möchten auf gar keinen Fall eine Dating-App.

Speaker: Und ich persönlich würde auch nie in meinem Leben, jetzt gerade hier sitzend, auf die Idee wäre ich nicht gekommen, eine Dating-App für Menschen über 60 zu machen.

Speaker: Nee, es könnte aber ein Teil davon sein, eine Sektion.

Speaker: Aber du kannst ja machen, was du willst.

Speaker: Du kannst ja, Boomer, deine Mikro-Community innerhalb von der großen Community, kannst du ja gestalten, wie du möchtest.

Speaker: Du kannst so involviert, wie du willst sein oder auch so...

Speaker: am Gartenzaun stehen und einfach nur gucken und einfach nur schauen, was die anderen machen.

Speaker: Aber dann ist natürlich auch Zugriff, den du hast, der Zugriff, den du hast, ist limitiert, weil du kriegst halt nur mehr Zugriff auf Sachen, wenn du aktiv daran teilhast.

Speaker: Und wenn du am Ende irgendwo hingehst und du lernst netten Menschen kennen,

Speaker: dann sind wir doch die Letzten, die nicht wollen, dass ihr euch datet.

Speaker: Das kann doch passieren.

Speaker: Aber ich glaube, der Mensch an sich, ich merke das ja von mir selber, ich bin auch auf keinen Dating-Apps und nichts, sondern ich laufe unter dem Motto, entweder begegnet mir einer und den finde ich nett oder nicht.

Speaker: Aber dieses Swipen und dann ist halt nur gerade der Typ, hatte Glück gehabt, dass der ein gutes, fotogenes Bild hat und dann triffst du den und dann sieht der halt überhaupt nicht so aus wie sein Bild.

Speaker: Und dann denkst du dir so, ja super, dafür habe ich mir jetzt die Haare gewaschen, so ungefähr.

Speaker: Und so ist, glaube ich, dass wir durch Boomer einfach den Druck wegnehmen wollen, sondern dass das einfach eine Plattform ist, wo man wieder Mensch sein kann, wo man gesehen wird für das, was man ist und wo man einfach ungezwungen daran teilhaben kann.

Speaker: da kein Druck ist von irgendwelchen Dating-Events, Performance oder irgendwas toll machen müssen.

Speaker: Man muss auch nicht irgendwie in irgendeinem Feed darüber reden, was man toll gemacht hat.

Speaker: Das ist ja auch zum Beispiel oft bei LinkedIn so, dass man so das Gefühl hat, oh Gott, ich habe hier überhaupt nichts erreicht in meinem Leben, weil ja alle irgendwie den tausend-siebenstelligen Exit und hast du nicht gesehen und so.

Speaker: Und das ist halt bei Boomer nicht, sondern bei uns geht es halt wirklich um, dass One-on-One-Menschen sich wieder begegnen und dass man das halt auch digital machen kann, so wie als auch in Person.

Speaker: Dann ist ja, glaube ich, ganz wichtig für den Start, dass ihr so ein paar Ambassador habt, die ganz am Anfang halt richtig loslegen, die Events organisieren, die mit anderen Leuten sich austauschen, die da einfach Fahrt reinbringen.

Speaker: Habt ihr diese Leute schon am Start oder müsst ihr am Anfang auch selbst Events veranstalten?

Speaker: Genau.

Speaker: Was sehr lustig ist, ist, dass die Boomer sind ja dafür bekannt, ich glaube, es gibt, glaube ich, keine Generation, die mehr word of mouth lebt.

Speaker: Also wenn ein Boomer, das kennt ihr vielleicht von euren Eltern.

Speaker: Das kenne ich von allen meinen Versicherungen.

Speaker: Also das finde ich auch heute, kann man das offiziell mal sagen, da bin ich nicht dankbar, dass meine Eltern die Versicherungsmakler dann damals auf mich johls gejagt haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Naja, aber guck mal, wenn die an was glauben und wenn die was gut finden, dann sind die unglaublich loyal und dann sind die auch vor allen Dingen die Ersten, die losrennen und allen davon erzählen.

Speaker: Und eine lustige Anekdote, als wir unseren, wie gesagt, wir haben unseren Test ja laufen lassen mit dieser Werbung und waren völlig überrannt von der Begeisterung und dem Feedback und auch, ich meine, wir hatten nun mal so als Beispiel, wir hatten eine Durchschnitts-Click-Through-Rate von unserer Werbung von 13%.

Speaker: Standard ist 2 Prozent.

Speaker: Nur mal sowas als Beispiel.

Speaker: Wir hatten Cost per Lead von 1,30 Euro und so.

Speaker: Also wir hatten so krasse, also es war wirklich unglaublich, dass wir erstmal waren so, okay, okay, okay, wir haben ruhig gehört.

Speaker: Und dann ruft mich irgendwann Lara an und sagt, du wirst es nicht glauben, was meine Mutter mir gerade erzählt hat.

Speaker: Lara kommt aus dem Schwarzwald, da wo mein Vater auch herkommt, lustigerweise.

Speaker: Und ihre Mutter arbeitet immer noch in einer Sparkasse, eine kleine Sparkasse, ländlich, nicht jetzt Großstadt, nichts, sondern kleine ländliche Sparkasse und sagt, sie arbeitet und hört auf einmal, wie zwei Damen sich unterhalten und sie hört wieder hin und sagt, das kann doch nicht sein, die unterhalten sich über Boomer.

Speaker: Da war die eine Dame zu Besuch aus Berlin bei ihrer Freundin im Schwarzwald und hat ihr von Buma erzählt, in der Kasse von der Sparkasse so.

Speaker: Und erzählt was wie cool und das jetzt hier neue App und so weiter.

Speaker: Und das ist nur so ein Beispiel, was halt dann passiert, wenn man was macht, wo die Leute auf einmal sich gewertet und gesehen fühlt und fangen an, den Leuten zu erzählen davon, wie cool das ist.

Speaker: Und auch melde dich da mal an oder guck dir das mal an und so weiter.

Speaker: Und ich glaube fest, fest, fest daran, dass

Speaker: Sobald wir jetzt diesen letzten Hubel des MVPs geschafft haben und wir live sind und wir die ersten Mitglieder drauf haben und wir das so pflegen, wie wir uns das vorstellen, dann kann ich mir gut vorstellen, dass da schon ein bisschen Word of Mouth passieren wird und dass wir, glaube ich,

Speaker: Würde mich nicht wundern, wenn wir einen guten Wachstum durch Refer a Friend kriegen werden, weil, wie gesagt, wir haben es ja jetzt schon mitbekommen, wie Leute...

Speaker: einfach weitererzählt haben, ohne dass da jetzt eigentlich schon irgendwas ist.

Speaker: Und das ist halt auch der Luxus mit dem Bootstrappen, dass wir jetzt natürlich nicht irgendwie sie im Rücken haben, der natürlich jetzt sagt, okay, wir brauchen jetzt übermorgen diese krassen Zahlen und ihr müsst euch jetzt ausbrennen und abfackeln und so.

Speaker: Und das ist zum Beispiel auch, was Lara und ich uns geschworen haben, ist, dass wir natürlich unser Business lieben.

Speaker: aber wir auch nicht uns dafür umbringen werden.

Speaker: Also das Work-Life-Balance, das ist der Name Programm, dass wir halt gerne wollen, dass wir auch ein Leben haben nebenher und nicht uns abfackeln.

Speaker: Das geht.

Speaker: Ja, das kann man machen.

Speaker: Aber es ist natürlich nur möglich, wenn man halt nicht jetzt so einen krassen VC-Case baut, sondern den Luxus jetzt erstmal zu bootstrappen, erlaubt uns das jetzt erstmal so zu machen, wie wir es wollen und dann können wir ja weitersehen, wie es sich weiterentwickelt.

Speaker: Jetzt hast du schon, Jascha, normalerweise ist es dein Job, aber jetzt hast du schon so ein bisschen in ein gewisses Kapitel angedeutet.

Speaker: Thema Work-Life-Balance, Stichwort.

Speaker: Mein Job ist auch für gewöhnlich, hier an der Stelle nochmal zu unterbrechen und nochmal eine letzte Nachfrage zu stellen.

Speaker: Es ist immer das Gleiche mit dem Jascha.

Speaker: Jedes Mal hat er immer noch was zu fragen.

Speaker: Lassen Sie doch mal das Kind vor, so wie bei L'Oreal.

Speaker: Guck mal, da bin ich selbst nicht zu.

Speaker: Ja, schon hast du die Frage vergessen.

Speaker: Ich habe wenig L'Oreal konsumiert.

Speaker: Ah, da verpasst du aber was.

Speaker: Also ich kenne nur kleiner Tipp, ich will einfach nur sitzen.

Speaker: Das ist einer meiner Lieblings-Sketches, die müsst ihr euch angucken.

Speaker: Okay.

Speaker: Gibt es auf Netflix.

Speaker: Aber das ist auch eine Boomer-Referenz.

Speaker: Ich glaube, viele Boomer werden genau wissen, wovon ich rede.

Speaker: Bestimmt.

Speaker: Ich wünschte, ich würde weniger sitzen.

Speaker: Aber es ist ein anderes Thema.

Speaker: Was ich noch fragen wollte, weil Lara hat ja jetzt noch ihren langweiligen, normalen Job.

Speaker: Habt ihr euch dann auch keine Timeline gesetzt, wann sie, und das könnt ihr vielleicht ihre aktuelle Arbeit nicht gerne hören, wann sie voll dabei ist bei Boomer?

Speaker: Es ist jetzt nur noch eine Frage von ein paar

Speaker: Okay, das ist schon eine beschlossene Sache.

Speaker: Der Arbeitgeber weiß wahrscheinlich jetzt schon Bescheid.

Speaker: Nee, der weiß von seinem Glück schon, dass Lara ihn verlassen wird.

Speaker: Die Folge wird erst in zwei Wochen ausgestrahlt, also bis dahin ist sie wahrscheinlich gar nicht mehr dabei.

Speaker: Also wie gesagt, es ist... Willkommen Lara!

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Jetzt müsste sie eigentlich ins Bild treten.

Speaker: Nein, aber es ist wirklich jetzt nur noch eine Frage von Minuten, Stunden, Tagen und dann ist es ganz offiziell und genau, dann ist es, sind wir offiziell ein Duo und dann gibt es auch ein offizielles LinkedIn-Outing.

Speaker: Genau, dann outen wir uns endlich, können wir uns endlich offiziell outen als die zwei Gründerinnen von Boomer und ich freue mich schon sehr, weil natürlich jetzt auch, genau,

Speaker: Da müsste es doch dann aber auch eine Art Release Party geben oder sowas ähnliches.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Könnten wir doch eigentlich da mal machen.

Speaker: Das machen wir, wenn wir die ersten 1000 Mitglieder haben.

Speaker: Selbst wenn es nur die ersten 300 sind.

Speaker: Achso, die ersten 1000 Mitglieder, dann gibt es eine kleine Boomer-Party und dann kommt der Jascha nicht auch vorbei.

Speaker: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.

Speaker: Du bist ja schon angemeldet.

Speaker: Du bist ja schon angemeldet extra.

Speaker: Ja gut, das stimmt.

Speaker: Ja genau, du bist ja sowieso jetzt auf unserer Mailing-Liste.

Speaker: Du wirst das mitbekommen.

Speaker: Nee, aber das ist, genau, also wir wollen, genau, jetzt Ende des Jahres, jetzt die nächsten Monate.

Speaker: Zu Weihnachten Release, MVP, habt ihr da schon?

Speaker: Ja, nee, ich hoffe vorher.

Speaker: Also es ist wirklich jetzt, also es ist, wie gesagt, ich merke schon das Band von der Finishline an meiner Nasenspitze gefühlt.

Speaker: Und in welchen Städten startet ihr?

Speaker: Weil das wird ja ein regionales Thema, ne?

Speaker: Ja, also, es ist, wir haben natürlich, also.

Speaker: Jascha fragt, weil er weiß noch nicht, was er seinen Eltern zu Weihnachten schenken soll.

Speaker: Also, Boomer ist national, also es kann sich jeder anmelden, weil wir haben zwar die Werbung laufen lassen in Berlin und Hamburg, aber aus irgendeinem Grund wieder vielleicht word of mouth.

Speaker: Ich glaube, unsere Werbung wurde halt auch viel geteilt und wir haben unglaublich viele Anmeldungen von überall.

Speaker: Ja.

Speaker: Und am Ende des Tages waren wir dann so, okay, die Premium-Events sind vielleicht jetzt erstmal nur in Berlin und Hamburg.

Speaker: Und die Erlebnisse, die die Gastgeber anbieten, sind vielleicht auch nicht überall.

Speaker: Aber am Ende geht es den Menschen ja darum, Verbindungen zu haben, Menschen kennenzulernen, mit denen sie sich austauschen können, mit denen sie sich...

Speaker: Und dass auch die Premium-Erlebnisse, die wir als Boomer anbieten, die werden auch vor Ort, so wie auch digital, sodass wirklich alle mitmachen können, dass keiner ausgegrenzt wird, dass auch jemand auf dem kleinsten Dorf irgendwo in Niedersachsen kann sich anmelden und kann auch das Gefühl haben, dass er was davon hat und beitragen kann und mitmachen kann.

Speaker: Und genau, und deswegen, wenn wir jetzt live gehen, wird natürlich klar gesagt, dass...

Speaker: Erlebnisse jetzt erst mal kreiert werden müssen.

Speaker: Dafür brauchen wir euch aber, weil ohne euch wird es ja hier nichts.

Speaker: Wir sind ja eine Gemeinschaft.

Speaker: Und deswegen auch zum Beispiel ganz wichtig, dass die Ersten sind halt Gründermitglieder, dass die verstehen, dass es hier darum geht, wirklich die Leute an Bord zu bringen, die halt wirklich Bock haben, was zu machen,

Speaker: Ärmel hoch und lasst uns zusammen was kreieren, lasst uns zusammen was entstehen lassen, helft uns dabei, es zu perfektionieren, sagt uns, welche Features sind geil, welche sind kacke, was wollt ihr sehen, was wollt ihr mehr, was wollt ihr für Premium-Erlebnisse haben, dass wir schon mal anfangen zu wählen, welche Erlebnisse wollen wir und das ist natürlich auch wichtig, dass am Anfang wir Leute mit an Bord kriegen, die mehr

Speaker: in Boomer sehen als nur eine Plattform, wo sie halt reingehen zum Konsumieren, sondern dass sie sagen so, ey, ich hab da Bock, was auf die Beine zu stellen und das ist wirklich spannend, wie viele Boomer darauf Lust haben, das ist halt, du merkst richtig, dass so diese, dieses Let's get it done Mentalität, die ist noch da.

Speaker: Jetzt müssen sie halt nur sehen, dass sie gezeigt kriegen, dass sie halt jetzt eine Online-Plattform haben, wo sie das nochmal wieder auferleben können, wo sie nochmal halt auf die Straße gehen können sozusagen.

Speaker: Und es ist auch so lustig, wie viele Boomer dann auch sagen so, oh, ich freue mich schon ganz doll, den Tech-Bros mal zu zeigen, was hier Boomer ist und so.

Speaker: Also wir kriegen so lustige Kommentare von den Leuten, die haben alle so Bock, der Gesellschaft den Mittelfinger zu zeigen, so was jetzt hier Boomer ist und hier nix mit Rollator und Klettverschlussschuhen und so, da kommen wir schon früh genug hin.

Speaker: Aber da ist noch ein ganz schön langer Weg.

Speaker: Und ich meine, die Studien sagen es ja auch.

Speaker: Umso mehr die Menschen engagiert sind in ihrer Gemeinschaft und umso mehr Connection und Purpose, Belonging und Purpose hält die Leute bis zu sieben Jahre länger aus einem Pflegeheim und aus einem Altersheim und so weiter.

Speaker: Deswegen überlegt man schon alleine die wirtschaftliche

Speaker: die die Boomer-Generation bringen kann, indem wir denen einfach mal wieder zeigen, was sie eigentlich noch alles können und wie sie gebraucht werden in der Gesellschaft und wie wir sie werten und schätzen und mal wieder auf Augenhöhe mit ihnen reden und nicht immer so hier die kleinen dummen Boomer.

Speaker: Ich glaube, die Wirtschaft und die Gesellschaft wird noch ganz schön gucken, wenn die alle um die Ecke kommen.

Speaker: mit ihrer neuen Energie.

Speaker: Und freue ich mich natürlich, dass wir dieses Wort wieder Rampenlicht geben und wieder ins gute Licht stellen.

Speaker: Und ich glaube ganz fest an unsere Mitglieder, dass die da ein großes Bedürfnis haben, uns dabei zu helfen.

Speaker: Wünscht es mehr als alle Mal.

Speaker: Ja, ey, mehr als dass es nicht klappt, kann nicht passieren.

Speaker: Und dann mache ich halt was anderes.

Speaker: Ja, eigentlich wissen wir das doch ganz so.

Speaker: Dann kommen wir aber zum privaten Part, Fabi.

Speaker: Aber du hast gesagt, du hast so tausend Sachen jetzt gelernt.

Speaker: Wir reden ja hier mit einer zertifizierten Seriengründerin.

Speaker: Hast du so Top-3-Dinger?

Speaker: Du hast gesagt, du würdest niemals mehr alleine gründen.

Speaker: Gibt es noch zwei andere Dinger, die du teilen kannst?

Speaker: Also nie wieder alleine gründen.

Speaker: Und Geduld.

Speaker: Der Grund auch, warum, also ich habe ADHS, dadurch Geduld ist jetzt nicht sowas, was mir in die Wiege gelegt wurde.

Speaker: Und das habe ich zum Beispiel gelernt, der Grund auch, warum ich mir die Zeit gelassen habe.

Speaker: mit der Entwicklung von Boomer, auch mit Lara und dass ich so viele Gründer, potenzielle Gründer, Gründerinnen interviewt habe, um halt wirklich dann zu sagen, so okay, jetzt habe ich die Richtige und nicht irgendwas übers Knie brechen, so wie ich nach Amerika gezogen bin, einfach meinen Scheiß verkauft und zack, saß, stand ich auf einmal mit einem alten Koffer und einem Karton in New York, so und jetzt so und ist natürlich auch spannend, aber in der Firmengründung ist es dann auch manchmal nicht so hilfreich, wenn man da so schnell agiert und genau, also Geduld,

Speaker: nicht mehr alleine gründen und schneller wissen, wann es reicht.

Speaker: Beziehungsweise schneller wissen, wann gepivit werden muss oder wann man sagen muss, so Sayonara.

Speaker: Wann es vor Tod ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Also Geduld und Ungeduld.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Naja, nicht Ungeduld, sondern einfach realistisch sein.

Speaker: Dass man nicht, weil man kennt es, man gründet, es ist dein Baby, du hast ganz viel Zeit und Liebe reingesteckt.

Speaker: Ratio vor Emotio.

Speaker: Ja, sodass man halt schneller einfach sagt, okay, bringt nichts.

Speaker: Am Ende schmeißt man nur ganz, also was ich für Lehrgeld, also ich könnte mir ein Haus kaufen mit dem, was ich schon an Lehrgeld bezahlt habe.

Speaker: Aber stattdessen wohne ich in einer Heiztimmerwohnung in Friedrichshain.

Speaker: Ja, was macht man in Friedrichshain so?

Speaker: Also um jetzt die Brücke zu schlagen, wir haben schon mitbekommen, Sport ist,

Speaker: Was machst du, um so entspannt zu sein, wie du es am Anfang schierst?

Speaker: Ich habe jetzt gerade mit Tanzen angefangen.

Speaker: Was für Tanzarten gibt da verschiedene Tanzrichtungen?

Speaker: Kizomba, Cha-Cha-Cha?

Speaker: Nee, ich mache Pole-Dance.

Speaker: Ah, Trendsport.

Speaker: Ja, Pole-Dance und genau, sowas mache ich, weil ich habe ganz viel Kraftsport vorher gemacht und habe jetzt...

Speaker: Ja, so habt ihr gedacht, das kann man ja gut verbinden.

Speaker: Und dadurch, dass ich halt sehr viel in meinem Kopf bin, auch durch das ADS und auch wenn man gründet und immer am Arbeiten und so weiter, dann ist man permanent in seinem Kopf und irgendwie überhaupt nicht mehr in seinem Körper.

Speaker: Und wenn man Geduld haben will und lernen will und auch schnell Entscheidungen treffen will, wann es reicht, muss man im Reinen sein mit seinem Körper, finde ich.

Speaker: Weil der ist ja derjenige, der einen dann erdet.

Speaker: Weil wenn man nur im Kopf ist, dann kann man sich ja schön in Rage denken.

Speaker: Aber wenn man irgendwie so körperlich geerdet ist, dann hat man auch die Kraft, sich die Zeit zu nehmen, das mal kurz auszusitzen und mal kurz zu sich zu finden.

Speaker: Und Pole Dancing ist für mich halt, ich bin eine Frau, kann man glaube ich auch erkennen, und meine Weiblichkeit und meine Körperlichkeit und einfach so mit meinem Körper wieder so fest in meinem Körper zu sein.

Speaker: Und das war halt diese, finde ich, ist so diese perfekte Mischung zwischen Kraft,

Speaker: Weiblichkeit und geerdet sein, finde ich.

Speaker: Auch wenn man mit den Schuhen ein bisschen von der Erde entfernt ist, ist es trotzdem was, ich finde es super, Sport für mich, genau das alles so zu verbinden.

Speaker: Meine weibliche Intuition, geerdet zu sein und

Speaker: Und aber auch gleichzeitig ausgepowert zu sein durch halt diese Kraft, die man aufbringen muss.

Speaker: Das sieht immer alles so leicht und einfach aus.

Speaker: Nee, nee.

Speaker: Aber da braucht man ganz schön viel Kraft.

Speaker: Und genau, das mache ich sehr, sehr gerne und sehr viel.

Speaker: Und ansonsten, ich habe fantastische Freunde.

Speaker: Also ich bin...

Speaker: Wie gesagt, glaube ich, der Grund, warum ich jetzt auch elf Jahre Single ist, weil ich so viele fantastische Beziehungen mit meinen Freunden habe, dass ich dann immer denke, ich weiß gar nicht, wo da noch was reinpassen soll.

Speaker: Und mit denen verbringe ich viel Zeit.

Speaker: Ich gehe gerne auf Festivals oder auch gerne mal ein Wochenende, ein paar Tage Handy aus und rein in den Club.

Speaker: Ich finde, das gehört zur Mentalität.

Speaker: Du bist so eine, die das mehrere Tage durchziehen kann.

Speaker: Also schon mal passiert.

Speaker: Also die Ausdauer.

Speaker: Ja, naja, also sagen wir mal so, meine Freundin Kerstin zu zitieren, die sagt immer so, ich liebe es, mit dir befreundet zu sein, du bist so geil spontan.

Speaker: Weil alle meine Freunde wissen, man kann mich anrufen und sagen so, ey, kommst du mit?

Speaker: Und ich sage nur ja, aber nicht wohin.

Speaker: Und dann steige ich aus dem Bett, ziehe mich wieder an und zuppel los.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwie so.

Speaker: Und genau, ich liebe das irgendwie spontan irgendwo hinzugehen.

Speaker: Ich fahre auch so in Urlaub.

Speaker: Ich meine, alle meine Urlaube waren irgendwie, heute ist noch ein ganz normaler Tag, morgen fragt mich eine Freundin, ob ich mit nach Dubai gehe.

Speaker: Und dann fahre ich halt morgen nach Dubai.

Speaker: Oder letztes Jahr zum Beispiel...

Speaker: Mein Ex-Mann und ich, wir sind immer noch befreundet und wir haben irgendwie gesprochen und da war ich mal kurz gestresst.

Speaker: Da meinte er so, ey, du kommst jetzt morgen nach L.A.

Speaker: Dann hat er mir ein Ticket gekauft und dann war ich morgen in L.A.

Speaker: Und ich wollte eigentlich nur eine Woche bleiben, bin aber zwei Monate geblieben.

Speaker: Deswegen, also ich bin auf jeden Fall die Freundin, mit der man Pferde stehlen kann und immer nur irgendwie, umso größer der Blödsinn, umso mehr die Chance, dass ich angerufen werde.

Speaker: Und da passt auch ein Gang in den Club.

Speaker: Ja, aber jetzt mal im Ernst.

Speaker: Der mehrere Tage ist, also.

Speaker: Mehrere Tage, das ist machbar und muss ich... Naja, ich bin jetzt nicht vier Tage im Club, also so schlimm ist es jetzt nicht.

Speaker: Es klang zumindest jetzt so, dass du Donnerstagabends ins Berghain reingehst und montags zumachst.

Speaker: Ach so, nee, am Donnerstag geht man ins Golden Gate, nicht ins Berghain.

Speaker: Geht man, also ist Berghain so geil, wie die Leute sagen.

Speaker: Ich wohne ja hier gleich um die Ecke vom Berghain.

Speaker: Und ich muss ehrlich sagen, das ist nicht so ganz mein Club.

Speaker: Mir ist das irgendwie zu fancy.

Speaker: Die Leute, die da alle anstehen, sind irgendwie alle, denken, die sind cooler als der andere.

Speaker: Und irgendwie ist so, keiner redet.

Speaker: Und wie man, glaube ich, ja mittlerweile schon mitgekriegt hat, bin ich jetzt nicht so aufs Maul gefallen.

Speaker: Und eher so eine Schnattertante.

Speaker: Und ja, mir ist das alles zu elitär.

Speaker: Und irgendwie alle sind zu cool.

Speaker: Und ich bin eher so, ich mag gern die Clubs, wo es so ein bisschen...

Speaker: ich sag mal, geerdeter ist.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, wo man auch mal im Jogger feiern gehen kann, so, da hab ich mich nicht.

Speaker: Jetzt hab ich, wie gesagt, ich brauch keine roten Flaggen, die kann ich selber...

Speaker: Nee, aber ich glaube, am Ende ist es, für mich ist es auch völlig normal, darüber zu reden, weil ich immer denke, das ist einfach auch Teil, als Gründer ist man unter so viel Druck und da ist so viel Erwartung und so viel Stress, dass das halt einfach einer der besten Wege ist, sich auszuzappeln.

Speaker: Ich meine, als Kinder wurden wir ins Bälle-Paradies geschickt, um da uns irgendwie zurechtzutreten.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann geht man halt jetzt tanzen.

Speaker: Und vor allen Dingen, ich gehe voll gerne, ich weiß das, ich ja immer mal, ich gehe ja immer schön zum Brunchen dahin.

Speaker: Also so schön morgens ausstehen, Kaffee und dann ab im Club.

Speaker: Das sind jetzt auch eher meine Zeiten.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann ist man so tagsüber und dann geht man halt, ist man vielleicht trotzdem erst um fünf zu Hause, aber dann ist es wenigstens auch im Dunkeln.

Speaker: Aber es ist irgendwie, genau, das liebe ich, das ist für mich mentale Hygiene, das ist für mich...

Speaker: wichtig irgendwie so einen Ausgleich zu haben.

Speaker: Das finde ich, ich kenne auch viele Gründer, die das auch machen.

Speaker: Also dein Ausgleich würde für viele sehr anstrengend klingen.

Speaker: Ja, ich mache es ja auch nicht dauernd.

Speaker: Ich gehe dann mal auf ein Festival.

Speaker: Du bist schon sehr, sehr aktiv dann einfach als Ausgleich.

Speaker: Naja, ich habe, also, ja, weiß ich nicht, ist das viel?

Speaker: Also, wie gesagt, ich gehe jeden Tag tanzen mit meinen Freunden.

Speaker: Die sind jeden Tag mit 30 Kilometer einfach mit dem Fahrer ins Büro gefahren.

Speaker: Anders aktiv, ist auch irgendwie aktiv mittels dem Zweck.

Speaker: Nein.

Speaker: Ich glaube, ich bin einfach... Sorry.

Speaker: Nee, ich wollte nur sagen, ich glaube, ich bin einfach auch ein super neugieriger Mensch.

Speaker: Das war schon immer.

Speaker: Schon als Kind habe ich irgendwie alle Fragen gestellt, die man nicht hätte fragen sollen, weil die sozial jetzt nicht unbedingt so angebracht waren.

Speaker: Aber ich war halt neugierig.

Speaker: Zum Beispiel der Vater von einem Freund von meinem Bruder, der hatte Kinderlähmung und hat so ein halb gelähmtes Gesicht.

Speaker: Ich natürlich gleich hin so, warum ist dein Gesicht gelähmt?

Speaker: So irgendwie.

Speaker: Und meine Mutter war immer peinlich berührt permanent, aber ey, so lebe ich mein Leben, wenn ich eine Frau, also ich meine natürlich jetzt bin ich erwachsen und kann es ein bisschen besser.

Speaker: Sagst du statt du sie?

Speaker: Ja genau, das sieht sich die Leute jetzt wenigstens.

Speaker: Aber so am Ende, deswegen, das Leben ist so kurz und mein Vater, mein Vater ist mit 60 gestorben, dann denke ich mir immer so, ey, man muss doch jetzt alles machen so und deswegen sage ich zu nichts nein und

Speaker: muss alles einmal, irgendwie alles, was mir mal entgegenkommt, probiere ich einmal aus und dann mache ich meine Entscheidung und ich lebe unter dem Motto, besser als dumm sterben und am Ende hat das letzte Abend sowieso keine Taschen, was bringt mir das sowieso, wenn ich ganz viel Geld habe und so und so denke ich, ich probiere mich jetzt aus, vielleicht wird, oder ich glaube, das bin mir sehr sicher, dass Boomer auf jeden Fall auf seine Art ein Erfolg sein wird, genauso wie Finn und Emma das war oder ist und

Speaker: was will ich mehr?

Speaker: Am Ende liege ich doch dann da und sage so, ey, geiles Leben.

Speaker: Ich habe so tolle Freunde.

Speaker: Ich habe einen riesen Freundeskreis und alles enge, gute Freunde.

Speaker: Ich habe eine fantastische Mutter, mit der ich eng bin und die immer unter dem Motto gelebt hat, den Wahnsinn darf man nicht aufhalten.

Speaker: Und ich meine, was will ich mehr?

Speaker: Und deswegen mache ich das jetzt auch so mit Boomer, weil mehr als das nichts draus wird, kann nicht passieren.

Speaker: Das ist auch schon fast ein schönes Schlusswort.

Speaker: Ja, leider, aber ich habe halt wie immer noch irgendwie... Mir ist gerade aufgefallen, weil sich da auch dann irgendwie, weil ja dein...

Speaker: dein Ausgleich auch irgendwie anders ist, als das, was wir bisher in den Folgen hatten.

Speaker: Ach wirklich?

Speaker: Ja, schon.

Speaker: Was sagen die anderen denn immer so?

Speaker: Standard ist immer, ich mache halt Sport, klar, alle machen Sport zum Ausgleich.

Speaker: Kinder?

Speaker: Genau, Kinder und

Speaker: ein Buch lesen, die sind das.

Speaker: Nee, kann ich nicht.

Speaker: Ja, sehr, sehr ruhig, genau, genau.

Speaker: Und mir ist gerade aufgefallen, wir haben sehr wenig über ADHS geredet und eigentlich ist halt das, ja, finde ich, hätte man auch mal drüber sprechen können.

Speaker: Der Elefantenraum.

Speaker: Ja, der Elefantenraum.

Speaker: Aber arbeitest du auch einfach irgendwie besonders oder anders als jetzt zum Beispiel dein Komplementärpart Lara?

Speaker: Ja.

Speaker: Also, ich glaube, was bei mir, also was halt positiv an dieser ganzen ADHS-Nummer ist, dass ich schon immer, wenn ich Interesse an was hatte, dann war ich unaufhaltsam.

Speaker: Dann wollte ich alles wissen, dann gab es, nein, gab es nicht, geht nicht, gab es nicht, gibt es nicht generell, also so und vor allen Dingen das Lustige ist, ich habe halt,

Speaker: Wie ich ja schon erzählt habe, meine Mutter hat mich ja sehr unter dem Motto, den Wahnsinn darf man nicht aufhalten, großgezogen.

Speaker: Und ich bin mit zweieinhalb vom Dreimeterbrett gesprungen, weil können ja andere auch.

Speaker: War für mich logisch, kann ich auch.

Speaker: Und meine Mutter dann so, naja, dann geh.

Speaker: Meine Oma noch so die Treppe mit mir hoch, damit ich nicht falle.

Speaker: Mit meinem Schwimmflügelchen so runter, meine Mutter unten im Becken.

Speaker: Und dann kam ich halt wieder hoch und dann war, der erste Satz war nochmal.

Speaker: Und ich konnte mit drei Fahrrad fahren, ohne Stützräder.

Speaker: Ich hatte mein Seepferdchen, Skifahren.

Speaker: Also das war halt, wenn ich was wollte, dann konnte ich es.

Speaker: Aber dann sieben Jahre Französisch in der Schule, ich kann gerade mal Baguette sagen.

Speaker: Also da hatte ich anscheinend kein Interesse.

Speaker: Und so ist es halt auch mit meiner Arbeit, dass wenn ich an was arbeite, dann liebe ich es.

Speaker: Und dann ist es auch, andere Leute würden sagen, sie haben Burnout in der Menge, in der ich arbeite.

Speaker: dass alle immer um mich rum sagen, ey Anna, pass auf, du hast sonst einen Burnout.

Speaker: Aber bei mir ist das ganz komisch, bei mir ist es umgekehrt.

Speaker: Wenn ich nichts zu tun habe, kriege ich einen Burnout.

Speaker: Und das ist für mich das Allerschlimmste, kein Purpose zu haben,

Speaker: Wenn ich kein Purpose habe, dann kann ich direkt, ziehen Sie nicht über los, gehen Sie direkt in die Klapse, so ungefähr.

Speaker: Aber wenn ich ein Purpose habe und ich habe eine Mission und ich habe eine Passion für was und das, wie ihr ja jetzt schon so ein bisschen rausgehört habt, habe ich das mit Boomer, dann arbeite ich 24 Stunden am Tag und ärgere mich dann, dass ich müde werde.

Speaker: Menno.

Speaker: Ja, nee, ist wirklich so.

Speaker: Also, dass ich dann auch genervt bin, wenn ich dann müde werde, weil ich dann so, Mann, ich wollte es jetzt noch eben zu Ende machen.

Speaker: Und ich habe ein sehr, sehr, sehr, sehr hohes Arbeitspensum und arbeite sehr viel, aber ich liebe es über alles.

Speaker: Aber ich schränke meine sozialen Kontakte dadurch nicht ein.

Speaker: Also,

Speaker: Zum Beispiel, wie gesagt, ich gehe heute 20, 30 zum Pole Dancing und das ist mir egal, ob ich jetzt was zu tun habe oder nicht, sondern dass ich halt trotzdem so diesen guten Mittelweg finde, immer noch involviert zu sein, mit meinen Freunden auszugehen oder, also wie gesagt, ich gehe jetzt nicht so oft aus, aber irgendwas zu machen, man muss ja nicht immer irgendwie feiern gehen, aber

Speaker: halt mit Freunden zu treffen oder halt tanzen zu gehen oder zu meiner Mama gehen, wo ich jetzt am Wochenende wieder hingehe.

Speaker: Und ja, und das ist, glaube ich, bei mir oder vielen ADHS-Lern, eins unserer Secret Weapon ist, dass wir eine unglaubliche Energie aufbringen können, wenn es um eine Passion geht, die wir haben.

Speaker: Und deswegen ist es für uns alle so unglaublich wichtig, dass wir was machen,

Speaker: was wir geil finden, um es mal ganz platt zu sagen.

Speaker: Und deswegen sind wir auch ganz oft Gründer, selbstständig, weil, wie ihr an meinem Lebenslauf gesehen habt, sind alle meine Festanstellungen relativ limitiert, weil am Ende bin ich einfach Gründerin.

Speaker: Ich bin einfach jemand, der

Speaker: Ja, ich will meine Ideen ausleben.

Speaker: Sachen erschafft.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Und da geht es auch ganz oft, wie ihr ja auch schon gesehen habt, nicht unbedingt jetzt um das große Geld, sondern eher darum, was zu hinterlassen.

Speaker: Weil als ADHS-Kind kriegt man ja ganz oft, also ich auf jeden Fall, ganz oft gesagt, wie kacke man ist.

Speaker: Sei jetzt nicht so laut, jetzt hör doch mal auf, jetzt setz dich mal hin.

Speaker: Oh Mann, Anna.

Speaker: Also seitdem ich Kind bin, heißt das Motto um mich rum, entweder man sieht sie oder man hört sie.

Speaker: Ja.

Speaker: Also so.

Speaker: Und ich glaube, deswegen kommt bei mir so dieser Riesenbedarf, der Gesellschaft zu zeigen, dass ich nicht kacke bin und dass ich ganz viel kann.

Speaker: Und dass ich, also ich meine, ich weiß noch, in der Schule hat man, ich weiß nicht, ob das heute immer noch so ist, kriegt man ja dann so ein Gymnasial- oder Hauptschul- oder Realschul-

Speaker: Bewertung, um dann weiterzugehen.

Speaker: Meine Mutter musste kämpfen wie ein Löwe, dass ich auf ein Gymnasium gehen durfte.

Speaker: Weil alle Lehrer dachten so, dass ich irgendwie...

Speaker: ja, nicht alle habe, aber halt in den 80ern war ja ADHS jetzt vor allem bei Mädchen jetzt nicht so bekannt und dachten halt einfach nur, ich bin nur nervig und ja, und ich glaube, daher habe ich halt diesen unglaublichen, dieses unglaubliche Bedürfnis, was zu kreieren und was der Gesellschaft zu geben und der Gesellschaft zu zeigen, dass ich gute Sachen beitragen kann und so und dass ich halt nicht nur laut bin und

Speaker: hibbelig und ungefiltert und so weiter und so fort.

Speaker: Und zu sagen, ist das deine größte Motivation, einfach zu beweisen, dass du mehr bist als nur ein Vorurteil?

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann kommt auch noch dazu, ich bin jetzt 46, Frauen Mitte 40, da kommen dann noch mehr Vorurteile, was wir alles sein sollen, in welchen Schubladen wir uns befinden sollen, wen wir daten dürfen, wen wir nicht daten dürfen, was wir dürfen machen.

Speaker: Es ist ja wirklich zum Erdrücken, was man alles sein muss als 46 Jahre alte Frau mit ADS.

Speaker: Und ich bin nichts davon.

Speaker: Und genau, deswegen habe ich halt...

Speaker: glaube ich, so das große Bedürfnis, mich dazu beweisen, ist auch falsch gesagt, weil einfach mein Ding zu machen, um auch anderen, es geht nicht nur um mich, weil es geht einfach um andere Frauen und kleine Mädchen, denen ich einfach zeigen will, so lasst euch nichts einreden von ihr könnt nicht und ihr solltet nicht und man sollte ja irgendwie ladylike oder so und ja, keine Aufruhr und ich meine, nur als Beispiel, das ist mein Screensaver auf meinem Telefon, das bin ich.

Speaker: Ah, witzig.

Speaker: Und das habe ich halt da drauf, um nie zu vergessen, wer ich eigentlich bin.

Speaker: Für die, die es jetzt nicht sehen können, kannst du es ja kurz beschreiben.

Speaker: Das ist ein Mädchen mit Basecap.

Speaker: Genau, das bin ich.

Speaker: Ich bin da vielleicht fünf oder so und ich habe so ein Basecap auf und man sieht an meinem Mund, dass ich schon wieder Luft hole, um wieder irgendwas zu quatschen.

Speaker: Und ich sehe aus halt, wie die Hipster heute aussehen.

Speaker: Deswegen ist es so lustig.

Speaker: Also es sieht so ein bisschen aus wie so der Original-Hipster.

Speaker: Und es ist einfach dieses wilde Kind.

Speaker: Ich sah halt aus wie ein Junge und war halt so.

Speaker: Und das habe ich auf meinem Handy, um nie zu vergessen, wo ich herkomme und wer ich eigentlich bin.

Speaker: Weil am Ende sind wir ja immer noch das kleine Kind in uns.

Speaker: Und dass ich nie vergesse, dass ich dieses kleine, unaufhaltsame kleine Mädchen bin, was ich immer beweisen musste, was ich immer irgendwie gegen alle Vorteile, gegen alle genervten Gesichter,

Speaker: irgendwie zeigen musste, dass ich was wert bin und dass ich das nicht vergesse.

Speaker: Und wie gesagt, ist, glaube ich, deswegen auch der Grund, warum ich jetzt Boomer gründe, was jetzt vielleicht nicht so sexy ist und nicht so fancy wie jetzt ein AI-Roboter.

Speaker: Auf jeden Fall Riesenmarkt, wenn ich hier die... Naja, der Markt ist... Der ist riesig.

Speaker: Der ist wirklich riesig.

Speaker: Also ich meine, bis 2030 wird jeder dritte Deutsch über 60 sein.

Speaker: Also ich meine, das summiert... Auch der Jascha.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß ja nicht, aber ich glaube, ich habe ein paar Jahre mehr als ihr schon auf dem Tacho.

Speaker: Das hat dir auch überhaupt nichts getan, echt.

Speaker: Also mir ist es eben schon aufgefallen, als du gesagt hast, ja, ich will jetzt nicht so stigmatisierte Boomer-Namen nehmen, nehmen wir doch Jascha und Anna, nur um zu signalisieren, dass du der Jüngste in der Runde bist.

Speaker: Und...

Speaker: Ja, aber Jüngste ist ja nicht immer gleich weise.

Speaker: Ja, echt.

Speaker: Der Jüngste ist ja nicht gleich der Weiseste.

Speaker: Ist nur der Jüngste.

Speaker: Nee, meistens ist das Gegenteil der Fall.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich so weise bin.

Speaker: Mei.

Speaker: Jeder ist immer sehr weise auf die eigene Art und Weise.

Speaker: Von daher.

Speaker: Ja, nee, aber wie gesagt, also für mich ist es halt auch wichtig, dass ich mich als Gründerin, das nochmal ganz kurz noch zum Abschluss, dass ich es auch so wichtig finde, dass wir mehr ältere Gründerinnen anfangen zu sehen.

Speaker: Das war halt, wie gesagt, jetzt auf diesem, ich war jetzt bei diesem Age Tech Summit und es war sehr interessant, dass halt wirklich alles waren junge Männer, also in ihren 30ern,

Speaker: Und dann war ich.

Speaker: Und ich war, glaube ich, die einzige Gründerfrau, will ich fast behaupten.

Speaker: Also vielleicht war da noch eine andere.

Speaker: Aber ich war auf jeden Fall die einzige Mitte 40-Frau.

Speaker: Und das finde ich halt auch unglaublich wichtig, dass mehr Frauen sich in meinem Alter, ADHS hin oder her, ist egal, aber dass mehr Frauen in meinem Alter sich trauen, was zu starten, was zu probieren, sich auszuleben und nicht Angst zu haben vor, ja, was ist wenn?

Speaker: Und am Ende, ne,

Speaker: Es ist nur Geld und am Ende muss hier keiner obdachlos sein, wenn man mal eine harte Zeit hat oder wenn mal was ist, aber ich möchte halt durch meine Anwesenheit in dieser Startup-Szene einfach andere Frauen inspirieren, was zu probieren und dass wir

Speaker: diesen ganzen Start-up-Zirkus ein bisschen diverser machen wieder so.

Speaker: Also nicht nur jetzt mehr Frauen reinbringen, aber auch mehr Altersdiversität und auch generell People of Color und so weiter.

Speaker: Aber so, dass wir einfach diesen ganzen Zirkus endlich mal ein bisschen bunter machen und nicht nur irgendwelche Mitte-30-jährigen jungen Herren von Elite-Universitäten, ja,

Speaker: Dass man da halt auch den Leuten eine Plattform gibt, dass sie sehen, dass man sich da trauen kann.

Speaker: Und auch wenn man der Komische ist, der da ist in der Crowd, dann ist das so.

Speaker: Aber so fällt man auf.

Speaker: Das war auch interessant.

Speaker: Viele Leute sind zu mir gekommen, einfach weil ich so ein bisschen daraus stach.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, dann hast du dein Schlusswort, Fabi, würde ich sagen.

Speaker: Das war jetzt nicht so gut wie das Letzte.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, ja gut.

Speaker: Nein, alles gut.

Speaker: Aber das Gute ist ja, dass Fabi und ich nicht von Elite-Unis kommen, sonst hätte man mich genau.

Speaker: Das hättest du uns erstmal eher aus dem Podcast gewissen.

Speaker: Ey, nichts gegen Elite-Unis.

Speaker: Also ich meine, Lara ist ja auch, weil St.

Speaker: Gallen ist ja auch eine bekannte Uni.

Speaker: und so weiter, also nichts dagegen.

Speaker: Und ich will auch überhaupt nicht irgendeinen Gründer bashen.

Speaker: Ich will auch überhaupt nicht diese, wie gesagt, auf AgedTech waren tolle, faszinierende Ideen, KI und Roboter und alles, wo ich sage, das würde ich nicht in die Hand nehmen, weil es mir viel zu kompliziert wäre.

Speaker: Aber trotz alledem, glaube ich, ist es okay, darüber zu reden, dass wir auch

Speaker: mehr Frauen in meinem Alter sich trauen sollten, um einfach denen zu zeigen, dass es nicht so eng ist.

Speaker: Also man sollte da keine Angst vor haben und dass es wichtig ist, sich Sachen zu trauen, weil, wie gesagt, das Leben ist kurz.

Speaker: In diesem Sinne noch eine kurze Quickfire-Frage am Ende.

Speaker: Berlin oder New York City?

Speaker: Ah, Berlin.

Speaker: Ich bin eine Berliner Schnauze.

Speaker: Ich bin zwar groß geworden in New York, also ich bin mit Anfang 20 hin und mit fast 40 zurück, aber nee, ich bin Berlinerin.

Speaker: Auch egal, wie hart es nervt und so weiter, aber es ist einfach meine Stadt.

Speaker: Hier werde ich nicht geboren und hier werde ich tot umfallen wahrscheinlich.

Speaker: Na dann, das ist doch auch mal ein Schlusswort.

Speaker: Bis dahin ist da noch viel, viel Zeit.

Speaker: Jetzt muss ich erstmal die Boomer, erstmal das Boomer-Narrativ verändern.

Speaker: Eins nach dem anderen.

Speaker: Genau, erstmal klein anfangen.

Speaker: Eins nach dem anderen, genau.

Speaker: In dem Sinne, vielen, vielen Dank.

Speaker: Fabi, Jascha, vielen, vielen Dank.

Speaker: Sehr, sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Ja, fand ich auch.

Speaker: Wir beobachten dich.

Speaker: Spätestens sehen wir uns bei der 1000-Mitglieder-Feier.

Speaker: Spätestens in der Party sehen wir uns.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Na dann, ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker

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