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#143 Musik, Barfuss und Sexualität

Barfuss Schule Podcast
Barfuss Schule Podcast

115 plays · Aug 12, 2026

Podcast-Folge 143: Musik, Barfuß & Sexualität – was hat das miteinander zu tun? Ein Titel, der neugierig macht. Und genau das soll er auch.  In dieser besonderen Podcast-Folge spricht Roman mit seinem langjährigen Wegbegleiter, Freund und Ausbildungskollegen Matt Stämpfli. Matt ist Musiker, Trompeter und Bandleader mehrerer Big Bands. Über Musik, Atmung und den Umgang mit Stress fand er seinen Weg zu den Barfußschuhen – und schließlich zur Barfuss Schule. Heute ist er Ausbilder der Barfuss Schule Schweiz und begleitet gemeinsam mit Roman unsere Ausbildungen sowie besondere Workshops. Doch damit nicht genug: Matt ist auch ausgebildeter Sexualberater. Was zunächst ungewöhnlich klingt, hat mehr Gemeinsamkeiten mit Barfußlaufen und Musik, als man vermuten würde. Denn alle drei Themen verbinden: · Körperwahrnehmung · Atmung · Rhythmus · Spannung & Entspannung · Präsenz und Achtsamkeit Genau darüber sprechen wir offen, ehrlich und mit viel Humor. Außerdem erfährst du, wie sich Roman und Matt kennengelernt haben, warum ihre Zusammenarbeit so gut funktioniert und weshalb ihre gemeinsamen Seminare Menschen oft nachhaltig bewegen. 29.–30. August: Laut & Leise (Schweiz) Ein besonderes Wochenende mit energiegeladenem Loslassen, Klang, Natur, Achtsamkeit, Bewegung, An- und Entspannung uvm.   Im Oktober starten außerdem wieder unsere Stufe 1-Ausbildungen in Deutschland und der Schweiz. Alle Infos zu den Seminaren und Ausbildungen findest du auf  www.barfuss.schule Hör jetzt die neue Podcast-Folge 143 auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Frage an dich: Welche Rolle spielen Musik, Bewegung oder Atmung in deinem Leben, wenn es darum geht, Stress loszulassen? Schreib es uns in die Kommentare!  #barfussschule #podcast #achtsamkeit #atmung #persönlichkeitsentwicklung

Transcript

Per-Olof Waßen: dem Roman und dem Matt.

Per-Olof Waßen: So, mal was ganz anderes.

Per-Olof Waßen: Völlig neue Situation.

Per-Olof Waßen: Matt, schön bist du hier.

Per-Olof Waßen: Roman, es freut mich hier zu sein.

Per-Olof Waßen: Ich finde, das müssen wir schon leer stossen.

Per-Olof Waßen: Ja, das darf es sein.

Per-Olof Waßen: Zum Wohl.

Per-Olof Waßen: Zum Wohl.

Per-Olof Waßen: Zum Wohl.

Per-Olof Waßen: Der ist einfach sehr gut.

Per-Olof Waßen: Stimmig.

Per-Olof Waßen: Ja, also.

Per-Olof Waßen: Heute ist Podcast-Folge 143.

Per-Olof Waßen: Schön ist der Matt hier, wenn wir nicht hier mit zwei Bildschirmen und zwei Anschlüssen irgendwo von Bern und hier und alles zusammen und so.

Per-Olof Waßen: Wir sind gleich hier, können einen Wein trinken.

Per-Olof Waßen: Das war ja auch der Grund, wieso du gekommen bist, oder?

Per-Olof Waßen: Er hat sich ja gesträubt gegen diesen Podcast, obwohl ich gesagt habe, wir machen doch einfach eine Flasche Wein auf.

Per-Olof Waßen: Dann war er dabei.

Per-Olof Waßen: So kann man mich gewinnen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Ja, dieser Podcast heute könnte vielleicht ein bisschen länger werden, weil Matt aus Bern eine doch eher langsame Sprache spricht.

Per-Olof Waßen: Ich passe mich dem natürlich auch ein bisschen an.

Per-Olof Waßen: Das finde ich sehr zuvorkommend.

Per-Olof Waßen: Ja, schön, Matt, bist du hier.

Per-Olof Waßen: Du warst schon mal in einem Podcast, glaube ich.

Per-Olof Waßen: Einmal kurz dabei.

Per-Olof Waßen: Kurz, gell?

Per-Olof Waßen: Ein kleines Hallöchen.

Per-Olof Waßen: Kleine Frequenz.

Per-Olof Waßen: Genau, aber ich finde halt schon, es wird mal Zeit, und es wurde schon lange mal Zeit, dass...

Per-Olof Waßen: alle von unserer Gemeinschaft, Community, diesen MET mal ein bisschen näher kennenlernen.

Per-Olof Waßen: Ich freue mich, dass es endlich auch mal klappt.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Per-Olof Waßen: Zöllig stressfrei.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Bei einem Gläschen Wein, bei Roman.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Super.

Per-Olof Waßen: Ja, also den Titel weiss ich noch gar nicht von dieser Folge vielleicht.

Per-Olof Waßen: Was hat barfuss mit Musik, Sex und Rock'n'Roll zu tun?

Per-Olof Waßen: Vielleicht aber auch, wir werden sicher noch einen guten Titel finden.

Per-Olof Waßen: Klingt doch schon ganz stimmig.

Per-Olof Waßen: Genau, weil es ist nämlich so, der Matt.

Per-Olof Waßen: Wir fangen mal an, wo wir uns kennengelernt haben.

Per-Olof Waßen: So als Einstieg, ist das okay?

Per-Olof Waßen: Finde ich absolut okay.

Per-Olof Waßen: Wann haben wir uns kennengelernt?

Per-Olof Waßen: 2019 war das, oder?

Per-Olof Waßen: In Düsseldorf.

Per-Olof Waßen: Bei einer Ausbildung.

Per-Olof Waßen: Von der damaligen Barfusschule.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Und...

Per-Olof Waßen: Ja, es war total lustig, weil wir waren die einzigen beiden Schweizer dort.

Per-Olof Waßen: Und wir sind da in unsere Stufe 2 eigentlich, sind wir damals als Nummer 1 eigentlich reingerutscht.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Weil wir nämlich beide gemerkt haben, dass das eigentlich das Einzige gewesen wäre, was uns noch so ein bisschen angemacht hat, weil Joggen und so war damals, glaube ich, auch nicht unbedingt auf deiner Bucketlist zu oben.

Per-Olof Waßen: Nein.

Per-Olof Waßen: Ich wollte etwas mehr über meinen Fuss verstehen.

Per-Olof Waßen: Das war eigentlich eine der Motivationen.

Per-Olof Waßen: Wäre eigentlich Stufe 1 bisher gewesen, aber... Ja, genau.

Per-Olof Waßen: Du warst ja auch sehr überrascht, oder?

Per-Olof Waßen: Ich war sehr überrascht, als es...

Per-Olof Waßen: Es ging jetzt schon um die Füsse und Anatomie und so, aber in meiner Erinnerung sind wir abgetaucht in Meditation, in den Stab durch die Runde geben und mitzuteilen, was man fühlt.

Per-Olof Waßen: Wir sind schon sehr tief und da war ich durchaus überrascht und auch gefordert.

Per-Olof Waßen: Das habe ich schon ein paar Mal erzählt.

Per-Olof Waßen: Ich bin ja damals noch mit Barfussschuhen gekommen, habe noch keine Sandalen gehabt, bin eigentlich auch nicht so wahnsinnig grossartig barfuss, richtig ganz barfuss gelaufen.

Per-Olof Waßen: Und Matt ist da ganz komplett barfuss gekommen und das hat mich schon sehr imponiert, oder?

Per-Olof Waßen: Und ja, das war auch so, ich muss schon sagen, das hat bei mir nach dieser Woche in Düsseldorf, dann habe ich doch auch viel, viel weniger Schuhe getragen.

Per-Olof Waßen: Also das hat bei mir einiges ausgelöst.

Per-Olof Waßen: Das Schöne war dann, wir haben uns dann wiedergesehen,

Per-Olof Waßen: in einem Online-Kurs, weil ja das grosse C gekommen ist, ein paar Monate später.

Per-Olof Waßen: Und wir beide scheinbar auch den nächsten Kurs gebucht haben.

Per-Olof Waßen: Was wir von einer anderen nicht gewusst haben.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Und haben uns dann online getroffen, war ein Online-Kurs dann.

Per-Olof Waßen: Dann gab es den Kurs auch nochmal physisch in Alfter.

Per-Olof Waßen: Da haben wir uns nochmal getroffen.

Per-Olof Waßen: Auch nicht abgesprochen.

Per-Olof Waßen: Das ist schon witzig.

Per-Olof Waßen: Wir haben nie etwas abgesprochen.

Per-Olof Waßen: Ja, lustig.

Per-Olof Waßen: Ich höre vielfach bei dieser Story die Frage, wenn ihr euch ja schon verstanden habt, ist es nicht logisch, dann miteinander zu connecten aus der Schweiz?

Per-Olof Waßen: Was machst du als nächstes?

Per-Olof Waßen: Wir haben das nie getan.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, weil wir es nicht mussten.

Per-Olof Waßen: Wahrscheinlich.

Per-Olof Waßen: Es war gegeben.

Per-Olof Waßen: Vermutlich war es einfach gegeben.

Per-Olof Waßen: Vielleicht wollten wir auch einfach nicht.

Per-Olof Waßen: Und dieses Schicksal hat uns immer wieder zusammengefahren.

Per-Olof Waßen: Aber es war immer wieder ein wunderschönes Zusammenkommen.

Per-Olof Waßen: Und das Schicksal hat uns ja so weit zusammengebracht, dass wir mittlerweile hier in der Schweiz seit letztem Jahr

Per-Olof Waßen: die Ausbildungen anbieten in der Barfusschule Schweiz.

Per-Olof Waßen: Und du, Matt, mit mir zusammen die Ausbildungen leitest.

Per-Olof Waßen: Stufe 1, jetzt Stufe 2, auch dieses Jahr war auch schon Stufe 1.

Per-Olof Waßen: Jetzt ist im Oktober nochmal Stufe 1, dann November Stufe 2.

Per-Olof Waßen: Wir waren zusammen in Stufe 3 auch.

Per-Olof Waßen: Letztens im Juni oder so, glaube ich.

Per-Olof Waßen: Also ja, wir sind dann zu einem richtig guten Barfuss-Schule-Team geworden, finde ich.

Per-Olof Waßen: Ja, das klingt zuerst mal ganz gut.

Per-Olof Waßen: Ich persönlich empfinde da noch etwas mehr.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Es fühlt sich für mich nicht an, als wären wir einfach zusammengekommen und so machen wir dasselbe.

Per-Olof Waßen: Die Themen sind dieselben, wo wir uns damit befassen.

Per-Olof Waßen: Machen wir das zusammen?

Per-Olof Waßen: Ich finde schon, es hat irgendwie etwas auch Tieferes, etwas Spezielles irgendwie vielleicht auch an dieser ganzen Geschichte.

Per-Olof Waßen: Es ist nicht nur die Sprache.

Per-Olof Waßen: Das ist auch etwas Schönes.

Per-Olof Waßen: Wenn man bei uns in der Ausbildung ist und dann den Ostschweizer hat und hier den gelassenen Berndütsch.

Per-Olof Waßen: Das ist schon etwas Wunderschönes.

Per-Olof Waßen: Und hat auch zwei Charakteren.

Per-Olof Waßen: Wir ergänzen uns sehr, sehr gut.

Per-Olof Waßen: Auch was die Thematiken angeht.

Per-Olof Waßen: Da komme ich doch gleich darauf.

Per-Olof Waßen: Du bist Musiker.

Per-Olof Waßen: Du bist Musiker.

Per-Olof Waßen: Sexualtherapeut.

Per-Olof Waßen: Berater.

Per-Olof Waßen: Sexualberater.

Per-Olof Waßen: Du bist Barfuss-Coach.

Per-Olof Waßen: Was noch?

Per-Olof Waßen: Ich glaube... Das ist krass, oder?

Per-Olof Waßen: Ich glaube, an erster Linie bin ich Mensch.

Per-Olof Waßen: Mensch, ein Lebewesen, das offen ist,

Per-Olof Waßen: dass vieles auch hinterfragt, gerne kreativ ist auch, Neues ausprobiert und mittlerweile eine ziemlich gute Verbindung hat

Per-Olof Waßen: oder Beziehung zu meinem Bauchgefühl.

Per-Olof Waßen: Das könnte man vielleicht so ein bisschen zusammenfassen.

Per-Olof Waßen: Erzähl mal von der Musik, das ist schon sehr, sehr spannend.

Per-Olof Waßen: Das ist eine richtige Koryphäe, die hier sitzt.

Per-Olof Waßen: Ich mache ja auch ein bisschen Musik, aber das ist schon...

Per-Olof Waßen: Nein, Roma.

Per-Olof Waßen: Doch, erzähl mal gerne davon, wie dein Werdegang in der Musik ist und was es eben auch mit dem Barfuss.

Per-Olof Waßen: Das hatte ich auch schlussendlich, glaube ich, mehr oder weniger zu dem ganzen Barfuss-Thema gebracht, oder?

Per-Olof Waßen: Ja, meine Arbeit hat mich… Nein, das ist nicht ganz korrekt.

Per-Olof Waßen: Meine fehlende Aufmerksamkeit zu meinem Körper hat mich vermutlich dorthin gebracht.

Per-Olof Waßen: Aber um das einfach ganz kurz zu fassen, man kann das sonst noch online nachlesen, wer das möchte.

Per-Olof Waßen: Für mich war immer sehr klar, seit ich neun Jahre alt war, dass ich Musiker werden will.

Per-Olof Waßen: Wie das genau aussehen könnte, war mir da noch nicht so bewusst mit neun Jahren.

Per-Olof Waßen: Aber ich habe Trompete gelernt.

Per-Olof Waßen: Ich habe dort meine Bubble gebaut und konnte dort eintauchen.

Per-Olof Waßen: Das ist also meine Welt, das Eintauchen ein bisschen weg vom Schulstress, vom...

Per-Olof Waßen: von Aufgaben, von vielleicht auch nicht unbedingt das Gefühl gehabt, sehr angesehen zu sein.

Per-Olof Waßen: Und so konnte ich das für mich ein bisschen...

Per-Olof Waßen: Du musst ja schon etwas kontrollieren.

Per-Olof Waßen: Alles gut.

Per-Olof Waßen: Ich bin noch da.

Per-Olof Waßen: Ich bin noch da.

Per-Olof Waßen: Hast du gesehen, ich bin noch da.

Per-Olof Waßen: Nein, nur weil er vorhin gesagt hat, dass ihm das Mikrofon in die Toilette gefallen hat, habe ich gedacht, leuchtet es jetzt noch?

Per-Olof Waßen: Es leuchtet noch.

Per-Olof Waßen: Ja, es war ein ganz fieses Scherz von mir an Roman, dass das Mikrofon verschluckt wurde.

Per-Olof Waßen: Sorry für die Unterbrechung.

Per-Olof Waßen: Kein Problem.

Per-Olof Waßen: Und ich habe dort meine Bubble selbst gemacht für mich und

Per-Olof Waßen: Ich kam eher per Zufall an einen Auftrag, für eine Blaskapelle zu leiten.

Per-Olof Waßen: Das habe ich mit 18 Jahren dann begonnen und habe auch dort eigentlich versucht, mich auf mich zu verlassen, auf mich zu hören.

Per-Olof Waßen: Grundsätzlich, aber auch...

Per-Olof Waßen: war ich nicht unbedingt das typische Beispiel als Dirigent, was mit der Kleidung oder mit dem Stil zu tun hatte und mit Visionen, wie ein Orchester in die moderne Literatur eintauchen könnte.

Per-Olof Waßen: Und

Per-Olof Waßen: Ich habe mich verliebt in diese Arbeit, in die Musik, in das Modulieren von Konzerten, von Momenten, Emotionen usw.

Per-Olof Waßen: Gleichzeitig aber auch, gerade weil ich vielleicht nicht so Standard war, hatte ich schon das Gefühl, ich muss mich auch ein bisschen beweisen.

Per-Olof Waßen: Mit einem Grund, dass ich schon auch viel gemacht habe, viele Jobs ausgeführt habe in der Musik, als musikalischer Leiter, als Musiklehrer auch an Musikschulen.

Per-Olof Waßen: Habe noch ein bisschen arrangiert, komponiert, alles was dazu gehört, bei vielen Musizierenden.

Per-Olof Waßen: Da war ich schon abgetaucht, immer weiter, immer etwas mehr, etwas Neues gestalten, vielleicht zwischendurch auch etwas beweisen zu müssen.

Per-Olof Waßen: Ich denke, rückwirkend spielt sicher auch mit eine Rolle so, dass ich meinen Körper eigentlich ziemlich außer Acht gelassen habe.

Per-Olof Waßen: Und es kam dann zu diesem Punkt, dass vor einem Konzert mit meiner Big Band mein Rücken schmerzte und mir mein Arzt empfohlen hat.

Per-Olof Waßen: Und das finde ich noch heute eigentlich das, ich glaube, das war das Schönste, was ich jemals von einem Arzt gehört hatte.

Per-Olof Waßen: Ich soll mehr barfuss gehen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Ganz speziell.

Per-Olof Waßen: Normalerweise sagen sie, nehmen sie doch einfach drei Tabletten von diesen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Morgens, Mittag, Abends.

Per-Olof Waßen: Und er hat mir auch gesagt, versuch das mal.

Per-Olof Waßen: Also wir sind sehr eng verbunden auch gewesen, muss ich vielleicht sagen, er war der Pianist meiner Big Band.

Per-Olof Waßen: Das ist sehr gut, wenn man einen Arzt in einer Band hat, hat angefügt,

Per-Olof Waßen: wenn es nicht klappt, wenn es Schwierigkeiten gibt, untersuchen wir das näher oder dann gibt es Schmerztabletten und, und, und.

Per-Olof Waßen: Aber beginnt doch mal so.

Per-Olof Waßen: Und deshalb spielen diese zwei Sachen musikalisch eine Rolle.

Per-Olof Waßen: Der Weg dorthin, das Aus- und Weglassen von meinem Körper, meinem Bewusstsein zu meinem Körper, meinen Bezug und hauptsächlich Job-

Per-Olof Waßen: Geld verdienen, so die Visionen, die man halt auch hat und einige Dinge auch erfüllen muss und das vielleicht auch mit ein bisschen dem Ziel, wirklich das zu zeigen, dass das geht, was ich da eigentlich immer davon spreche, hat mich dorthin geführt, genau.

Per-Olof Waßen: Du weisst ja, ich habe dich mal mit Pepe Leonhard gesehen.

Per-Olof Waßen: Kennt man in der Schweiz sicher, in Deutschland glaube ich schon auch.

Per-Olof Waßen: Ja, als Bandleader von Udo Jürgens über die vielen Jahre denke ich schon.

Per-Olof Waßen: Du bist Bandleader-Dirigent, das heisst du bist eigentlich James Last.

Per-Olof Waßen: Ist ein sehr grosser Name, James Lass.

Per-Olof Waßen: Kann man auch, kann man auch.

Per-Olof Waßen: Einfach mit Käppi und Barfuss.

Per-Olof Waßen: Auch ein bisschen Inspiration.

Per-Olof Waßen: Und bist immer Käppi und Barfuss, oder?

Per-Olof Waßen: Das ist deine Markenzeichen, du hast ihn Käppi an und bist Barfuss.

Per-Olof Waßen: Ja, Barfuss fast überall.

Per-Olof Waßen: Ich habe noch eine Band, wo ich das nicht tue, aber sonst eigentlich bin ich hauptsächlich Barfuss.

Per-Olof Waßen: Auf der Bühne ja.

Per-Olof Waßen: Und für Pelle, ich hoffe, du musst es dann am Mikrofon machen, ganz nah.

Per-Olof Waßen: Mach nochmal dein Geschnipse-Ding, weil du bist ja der Schnipser-Mann.

Per-Olof Waßen: Ja, der Schnipser-Mann, aber ja, für Pelle ist Kind.

Per-Olof Waßen: Cool.

Per-Olof Waßen: Was ist es für dich, wenn du barfuß auf der Bühne stehst?

Per-Olof Waßen: Barfuß musizierst.

Per-Olof Waßen: Ich kann davon einfach von mir sagen, ich habe auch mal, wo ich noch aktiv in Bands Musik gemacht habe als Gitarrist, hatte ich noch keine Barfußschuhe.

Per-Olof Waßen: Aber ich hatte doch auch Konzerte schon in der Zeit, wo ich Barfuß-Schuhe oder auch Barfuß auf der Bühne war.

Per-Olof Waßen: Und ich fand das schon für mich auch ein Game-Changer.

Per-Olof Waßen: Also irgendwie war es leichter, es war stabiler.

Per-Olof Waßen: Ich habe mich stabiler gefühlt und ich habe mich irgendwie mit der Musik mehr verbunden gefühlt.

Per-Olof Waßen: Das war so das, was ich empfunden habe.

Per-Olof Waßen: Du spürst ja da sicher auch was.

Per-Olof Waßen: Du kannst da sicher auch was noch unterschreiben, oder?

Per-Olof Waßen: In diese Richtung, nehme ich jetzt mal an.

Per-Olof Waßen: Ja, ja.

Per-Olof Waßen: Mir ist noch in zusätzliches dazugekommen Sicherheit.

Per-Olof Waßen: Ich darf hier erwähnen, dass bevor die Geschichte mit der Barfußschule losging und meine Schwierigkeiten körperlich sozusagen, war ich ja eigentlich nur mit Western Boots unterwegs und auch auf der Bühne.

Per-Olof Waßen: Und dann kam die ganze Barfussgeschichte, die Barfussschule, die Ausbildungen und die Westenboots waren nur noch Teil der Show.

Per-Olof Waßen: Also Teil, ich brauche was auf die Bühne,

Per-Olof Waßen: ein beliebtes Thema bei mir.

Per-Olof Waßen: Es gehört sich so.

Per-Olof Waßen: Man muss als musikalischer Leiter das an den Füssen haben.

Per-Olof Waßen: Und da war klar, jetzt muss ich irgendwie davon weg, denn ich war so unsicher plötzlich.

Per-Olof Waßen: Ich hatte immer das Gefühl zu stolpen, zu knicken.

Per-Olof Waßen: Und das war der Weg dann zu meinen ersten Barfußschuhen.

Per-Olof Waßen: Ich habe dann schwarze Barfußschuhe gekauft,

Per-Olof Waßen: damit ich Schuhe trage und nicht auffalle, aber mich wieder ein bisschen sicherer fühle.

Per-Olof Waßen: Aber es ist schon, ich probe ja seit Ewigkeiten, seit Jahren, probe ich ja auch barfuss.

Per-Olof Waßen: Und es ist die Natürlichkeit, eine Natürlichkeit, eine Verbundenheit auch.

Per-Olof Waßen: Jetzt in diesem Fall...

Per-Olof Waßen: Auch die Sicherheit, ich fühle mich am sichersten.

Per-Olof Waßen: Es ist egal, wo ich bin.

Per-Olof Waßen: Wir haben auch schon darüber gesprochen, ob das jetzt beim Wandern ist oder beim Autofahren oder auf der Bühne.

Per-Olof Waßen: Ich fühle mich wirklich sicher, wenn ich barfuss bin.

Per-Olof Waßen: Bei dieser Regelmässigkeit von diesen Proben immer zu musizieren, habe ich schon auch gemerkt, was da sonst noch für Änderungen kommt.

Per-Olof Waßen: Das sind für mich die Schwingungen beispielsweise.

Per-Olof Waßen: Und die habe ich nur barfuss.

Per-Olof Waßen: Also wenn die Bassdrum, die grosse Trommel vom Schlagzeug oder der E-Bass,

Per-Olof Waßen: tiefe Töne spielt, gewisse Frequenzen, kommt das wirklich bis zu mir zur Bühne vorne.

Per-Olof Waßen: Und eigentlich ausnahmslos, jetzt meine Erfahrung, egal was das für ein Bühnenboden ist, ob aus Beton, ob das aus Holz ist,

Per-Olof Waßen: die Schwingungen kommen mit.

Per-Olof Waßen: Und das macht die Musik für mich persönlich noch mehr erlebbar, spürbar.

Per-Olof Waßen: Und es ist eine Energie, die ich sehr geniesse und die ich auch hoffe,

Per-Olof Waßen: dann wieder ein bisschen weitergeben zu können an das Orchester, an die Band.

Per-Olof Waßen: Schön, ja.

Per-Olof Waßen: Das ist ja vergleichbar wie mit den heutigen Kinos, wo du den Bass schon noch fast unten im Sitzton hast, dass du das spürst.

Per-Olof Waßen: Das ist wirklich voll mit, ja.

Per-Olof Waßen: Ja, sehr schön.

Per-Olof Waßen: Wir haben ja vorher noch gesagt am Anfang, dass wir uns ja auch ergänzen, dass wir nicht einfach beide so die Barfußcoaches sind von 1 bis 100 und wir machen da unsere Ausbildung, wir ergänzen uns sehr gut.

Per-Olof Waßen: Und ein Teil zum Beispiel ist auch Atmung.

Per-Olof Waßen: Logisch habe ich auch meine Atemausbildungen gemacht, kein Thema, also meine Workshops gemacht.

Per-Olof Waßen: Du hast dich auch sehr in der Atmung weitergebildet und bringst uns in den Ausbildungsstufen 1 und 2.

Per-Olof Waßen: Bringst du uns mit Atmung und verschiedenen Techniken und wie man die Atmung wieder mal spürbar macht.

Per-Olof Waßen: im Körper, oder wo man hinatmen kann.

Per-Olof Waßen: Das ist sehr, sehr interessant.

Per-Olof Waßen: Und wir haben ja auch noch das Laut und Kalt gehabt im Winter, was wir auch nächsten Winter wieder machen zusammen.

Per-Olof Waßen: Das Atmen natürlich auch ein Thema.

Per-Olof Waßen: Also von dem her ist es sehr, sehr schön, dass du diesen Bereich, diese Qualität auch noch mitbringst.

Per-Olof Waßen: Und da stellt sich natürlich mehr die Logik, du hast Trompete gelernt, das hat das wahrscheinlich schon auch

Per-Olof Waßen: Den Hintergrund, dass du mit der Atmung irgendwie vertraut bist und vielleicht aber auch etwas ändern wolltest, nehme ich mal an.

Per-Olof Waßen: Möchtest du dafür auch erzählen, wie du zu diesem Atemthema gekommen bist?

Per-Olof Waßen: Ja, das ist natürlich schon ein Mix.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, das ist nicht nur so in Etappen zu sehen, aber es gibt sicher bei mir persönlich die Thematik, dass ich als Trompeter von Kind auf gelernt habe, durch den Mund sehr viel Luft in kurzer Zeit aufzunehmen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: dann die berühmte Stütze im Bauch anwende, damit die Luft wieder schnell durch das Horn knallt.

Per-Olof Waßen: Und ich habe mir das wie angeeignet, dass ich im Nachhinein gesehen fast keine normale Atmung mehr mit einbezogen habe.

Per-Olof Waßen: Ich habe durch den Mund geatmet hauptsächlich.

Per-Olof Waßen: durch das Trompetenspiel und bin dann dabei geblieben, auch sonst irgendwo, wenn ich nicht gespielt habe.

Per-Olof Waßen: Und ich habe mich immer auf diesen Bauch konzentriert, ein Bauch, der gross sein muss.

Per-Olof Waßen: Das war eine sehr lange Zeit, war das wirklich auch so das Thema, dass man das so machen sollte.

Per-Olof Waßen: Man hat es so mitbekommen, man hat es teilweise auch wieder weitergegeben.

Per-Olof Waßen: Heute habe ich ganz ein anderes Bild auf die Atmung und Spiele, wenn ich heute noch musiziere.

Per-Olof Waßen: damit ganz anders.

Per-Olof Waßen: Aber ich denke, es war dann ja auch ein Teil davon in die Meditation mit Pelle, seiner Anleitung, auf dem Kissen bei dieser Ausbildung.

Per-Olof Waßen: Und ich habe dann noch gross gedacht, ja gut, erzähl du mal von Meditation, es ist okay, erzähl du mal von Atmung, alles gut, sicher gut,

Per-Olof Waßen: interessant, aber ich weiss ja, wie es geht.

Per-Olof Waßen: Ich bin ja Fachmann im Trompetenspielen.

Per-Olof Waßen: Ich weiss, wie Atmen geht.

Per-Olof Waßen: Ich habe mich damit befasst und herausgefunden, während der Meditation, das geht nicht, was ich hier versuche umzusetzen.

Per-Olof Waßen: Ich mag mich erinnern, du hast da wirklich auch Konflikte gehabt mit dir selber.

Per-Olof Waßen: Ja, mit mir selbst.

Per-Olof Waßen: Völlig.

Per-Olof Waßen: Es war so selbstverständlich, dass ich ja weiss, wie das geht.

Per-Olof Waßen: Und mit dieser Anleitung in dieser Runde mit Pelle habe ich gemerkt, wow, da widerspricht sich etwas.

Per-Olof Waßen: Mein Körper rebelliert total.

Per-Olof Waßen: Er sagt, es ist unbequem, es ist ungewohnt, es macht mir keinen Spass.

Per-Olof Waßen: Das war sicher ein Moment, der mir schon zu denken gegeben hat.

Per-Olof Waßen: Aber wie immer bei mir auch etwas angeregt hat, was ist denn das jetzt?

Per-Olof Waßen: Was funktioniert nicht?

Per-Olof Waßen: Oder wie komme ich denn dahin?

Per-Olof Waßen: Was ist denn da anders?

Per-Olof Waßen: Das war auf jeden Fall schon mal eine spannende Erkenntnis, dass etwas nicht geht, was für mich selbstverständlich ist.

Per-Olof Waßen: Und das hat dann wirklich seinen Lauf genommen.

Per-Olof Waßen: Ich habe mich dann damit tiefer befasst.

Per-Olof Waßen: war dann noch bei Martin Hammond in einer Ausbildung, habe dort viel gelernt über Sauerstoffaufnahme, CO2 und alles das.

Per-Olof Waßen: Sehr spannend und auch sehr lerneig, das alles im Körper erfahren zu dürfen.

Per-Olof Waßen: Das hat mich

Per-Olof Waßen: Auf der einen Seite so den Ärmel hineingezogen, sagen wir zumindest hier, der Ärmel hineingezogen, um mehr zu erfahren, mehr zu wissen, zu spüren.

Per-Olof Waßen: Und dann auch bin ich aufmerksam darauf geworden, weil ich schon etwas aufmerksamer durch die Welt ging, wie viele Menschen in meinem Umfeld auch

Per-Olof Waßen: sich noch nie damit befasst haben oder ihre Schwierigkeiten haben oder Herausforderungen haben.

Per-Olof Waßen: Und nicht zuletzt schon auch, weil ich zweimal mit der Atmung ein gewisses Limit bin, im Sinn von einer Erschöpfung und einem Hitzeschlag.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Beim ersten habe ich nicht gewusst, wie ich reagieren soll, wenn die Atmung, der ganze Körper zittert und die Atmung oder das Gefühl, sagt ein, die Atmung hat einen unglaublichen Drive und das Herz auch.

Per-Olof Waßen: Und dann das Bedürfnis zu haben, jetzt irgendwie entgegenzuatmen, was nicht geklärt

Per-Olof Waßen: in jedem Fall gut ist.

Per-Olof Waßen: Aber ich habe es ausprobiert.

Per-Olof Waßen: Ich habe es ausprobiert.

Per-Olof Waßen: Es war nicht gut.

Per-Olof Waßen: Aber ich möchte nicht sagen, dass es nie gut ist.

Per-Olof Waßen: In meinem Fall hat es nicht funktioniert.

Per-Olof Waßen: Und dort irgendwo dann das erfahren und üben zu wollen auch.

Per-Olof Waßen: Was kann ich mit der Atmung verändern?

Per-Olof Waßen: Was kann ich mit der Atmung verändern?

Per-Olof Waßen: Und heute wissen wir ja beide, wir können nahezu jede, fast jede Situation, die im Alltag so passiert, irgendwie managen mit einer gewissen Atmung.

Per-Olof Waßen: Ist das Stress, ist das Ärger, bewusstes Herunterkommen und so weiter und so fort.

Per-Olof Waßen: Ja, schön, gerade weil in den Ausbildungen haben wir ein paar klassische Beispiele, natürlich auch um den Körper wieder zu regulieren über die Atmung oder halt selber auch zu wissen, hey, wo stehe ich mit meinem Körper, was kann ich, was kann, wenn wir laufen gehen, wenn es mal hoch geht.

Per-Olof Waßen: Da wirklich auch so auf die Atmung zu hören.

Per-Olof Waßen: Und auch so schöne Beispiele, wo man überall hinatmen kann im Körper.

Per-Olof Waßen: Und bei laut und kalt, laut und leise geht es ja auch um Entspannung.

Per-Olof Waßen: Da geht es ja auch darum, mal mit der Atmung wirklich zu spielen.

Per-Olof Waßen: Und dann halt auch so zu spielen, nicht irgendwie eine XY, was auch immer, 24, 50 Atmung.

Per-Olof Waßen: sondern halt eine Atmung, die ich einfach im richtigen Leben anwenden kann.

Per-Olof Waßen: Und das ist schon das Schöne, oder?

Per-Olof Waßen: Du bringst das ja auch immer so gut rüber, mit Beispielen, ja, jetzt sind wir hier in der Migros und haben, Migros ist ein Konsum, also ein Lebensmittelgeschäft, und haben da unseren Wagen.

Per-Olof Waßen: Das ist ein super Beispiel.

Per-Olof Waßen: Und dann spielt man damit und das ist so schön, dass du da so schöne Beispiele mit hineinbringst, die man auch nicht einfach nur als Theorie da hat.

Per-Olof Waßen: Und wie jetzt zum Beispiel bei einem klassischen Atmungsseminar oder Atemseminar, wo halt so jede Atmung ist für irgendwas und löst das auf und hier muss man auf das achten und so, sondern wir brechen das doch bei uns relativ runter für eine schöne

Per-Olof Waßen: eine schöne alltagstaugliche Situation, glaube ich.

Per-Olof Waßen: Sehr schön gesagt, denn ich denke auch, es ist ja ein Mix zwischen mir ist die Mitte fast bei allem irgendwo wichtig und das ist ja bei dir, haben wir herausgefunden, ticken wir da sehr ähnlich.

Per-Olof Waßen: Manchmal kann eine bewusste Atmung mit so viel Schlägein, so viel Schlägen aus, ganz viel bewirken, wenn man das ganz bewusst möchte, anwenden.

Per-Olof Waßen: Und das andere ist aber das Spüren.

Per-Olof Waßen: Das heisst, auch bei diesem Kurs oder auch bei Workshops ist es besonders interessant, auch wenn die Menschen einfach

Per-Olof Waßen: Oder wenn wir sie begleiten können in die Situation, dass sie einfach nur spüren dürfen.

Per-Olof Waßen: Liegen und spüren und die Atmung beobachten.

Per-Olof Waßen: Und es ist ja gerade bei uns, wo so viel im Kopf passiert und so viel in der Agenda steht, für viele ein Erlebnis,

Per-Olof Waßen: teilweise auch eine Herausforderung.

Per-Olof Waßen: Lass mal deine Atmung atmen.

Per-Olof Waßen: Ohne bewusst darauf einzugehen.

Per-Olof Waßen: Das braucht vielfach Zeit und Raum.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das ist etwas, was ich besonders schön finde, dass wir diesen Raum geben können.

Per-Olof Waßen: Dass wir die Menschen dorthin begleiten dürfen.

Per-Olof Waßen: Und wenn sie wollen, dort auch experimentieren können und gleichzeitig in anderen Situationen aber auch das Handling haben von, ah, okay, ich kann so atmen beim Joggen, das macht vielleicht etwas und so ausprobieren können.

Per-Olof Waßen: Dieser Mix, diese Mitte von beidem finde ich ganz wertvoll.

Per-Olof Waßen: Ja, super.

Per-Olof Waßen: Ja, geben wir doch unserem Wein noch ein bisschen Raum, oder?

Per-Olof Waßen: Das ist schon ein Weilchen mehr.

Per-Olof Waßen: Sante Gesundheit.

Per-Olof Waßen: Dürfen wir das überhaupt?

Per-Olof Waßen: Wir sind ja Barfussschule Podcast.

Per-Olof Waßen: Das ist Taubensaft.

Per-Olof Waßen: Und als Barfussläufer sind die da nicht alle nikotinfrei, alkoholfrei, vegan und so.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, es passt sehr gut auch in den Charakter der Wafelsschule, weil es einfach keine Vorsätze von irgendwelchen Regeln ist.

Per-Olof Waßen: Die Offenheit.

Per-Olof Waßen: Alles darf, nichts muss.

Per-Olof Waßen: Es ist nichts richtig, nichts falsch.

Per-Olof Waßen: Es wäre gut, wenn man auf den Körper hört.

Per-Olof Waßen: Also wenn wir bei der dritten Flasche sind, werden wir das spüren, werden wir vielleicht aufhören.

Per-Olof Waßen: Ist das schon die dritte?

Per-Olof Waßen: Nein, natürlich nicht.

Per-Olof Waßen: Wir erarbeiten das ja auch mit unseren Menschen in den Kursen, dass man eben wieder selber sich dem bewusst wird, was man macht.

Per-Olof Waßen: Da gehört ja sowas auch dazu.

Per-Olof Waßen: Sowas bewusst zu machen, sowas Schönes.

Per-Olof Waßen: Und die Menschen so anzunehmen, wie sie sind.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Ja, jetzt kommen wir zum spannenden Teil.

Per-Olof Waßen: Ich bin gespannt.

Per-Olof Waßen: Sexualität.

Per-Olof Waßen: Was hat Sexualität mit Barfuß zu tun?

Per-Olof Waßen: Matt, seit einem Jahr, kann das sein etwa?

Per-Olof Waßen: Oder seit wie lange hast du dich dem Thema gewidmet?

Per-Olof Waßen: Schon länger?

Per-Olof Waßen: Die Sexualität.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Die Ausbildung.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: War jetzt?

Per-Olof Waßen: Vor sechs Jahren.

Per-Olof Waßen: Ah, schon?

Per-Olof Waßen: Da bin ich begonnen.

Per-Olof Waßen: Ah, doch schon.

Per-Olof Waßen: Ja, es war besser, ja.

Per-Olof Waßen: Ah, krass.

Per-Olof Waßen: Ja, das ist kein zum Sexualberater, das wirst du nicht in einem Viertägigen.

Per-Olof Waßen: Ja, das ist klar.

Per-Olof Waßen: Das musst du nicht unsere Ausbildung abwerten.

Per-Olof Waßen: Das ist viel besser als... Nein.

Per-Olof Waßen: Was hat Sexualität mit Barfuss?

Per-Olof Waßen: Das ist so cool und so schön, dass wir auch wirklich in unserer Ausbildung

Per-Olof Waßen: hier auch von deiner Erfahrung profitieren können.

Per-Olof Waßen: Wir haben wirklich, wir haben wirklich schöne Übungen für Becken drin, die aus deiner Ecke kommen, also aus der Sexualberatung kommen, auch, oder dort auch ihren Sitz hat.

Per-Olof Waßen: Aber das ist sicher spannend.

Per-Olof Waßen: Was hat Sexualität mit Füssen zu tun?

Per-Olof Waßen: Und das hat es nämlich.

Per-Olof Waßen: Garantiert.

Per-Olof Waßen: Ohne jetzt auf eine sexuelle oder auf eine sexistische Schiene zu gehen.

Per-Olof Waßen: Sondern wirklich, was hat das... Was macht es mit dir?

Per-Olof Waßen: Ich glaube, als erstes ist es für mich persönlich wichtig, zum Loswerden in diesem Sinne, ist...

Per-Olof Waßen: Alle diese Themen haben alle Gemeinsamkeiten.

Per-Olof Waßen: Und im Endeffekt sind das eher Titel.

Per-Olof Waßen: Es ist die Sexualberater, könnte aber auch Yoga-Teacherin sein, oder die Musik auch, oder das Barfussgehen.

Per-Olof Waßen: Es geht um das Spüren.

Per-Olof Waßen: Es geht um Rhythmus.

Per-Olof Waßen: Rhythmus ist bei uns relevant, auch in der Ausbildung.

Per-Olof Waßen: Es ist in der Musik relevant, es ist in der Sexualität relevant.

Per-Olof Waßen: Bewegung ist...

Per-Olof Waßen: Bei all diesen Themen ist ein wichtiger Part.

Per-Olof Waßen: Und auch die Atmung ist ein wichtiger Part.

Per-Olof Waßen: Deshalb ist für mich in erster Linie die Verbindung von allem das sich wahrnehmen, das sich spüren, auf sich eingehen können.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das ist ja auch bei der Barfussschule, bei der Ausbildung, du korrigierst mich, aber das, was ich von Feedbacks jeweils von Teilnehmern, Teilnehmerinnen höre, ist ja auch unter anderem das Wieder-zu-sich-Kommen oder das Auf-sich-Hören und das sagt mir mein Körper.

Per-Olof Waßen: Und wie kann ich jetzt damit modulieren und auf das eingehen?

Per-Olof Waßen: Und das ist bei der Sexualität genau dasselbe.

Per-Olof Waßen: Sexualität ist die Atmung ein grosses Thema, Bewegung, Rhythmus, Entspannung, Grounding.

Per-Olof Waßen: Gerade auch Grounding.

Per-Olof Waßen: Auch das, denke ich, es ist so vieles,

Per-Olof Waßen: Eine Art Gleich.

Per-Olof Waßen: Das heisst auch in der Sexualität.

Per-Olof Waßen: Sexualität bedeutet für mich persönlich auch Freiheit.

Per-Olof Waßen: Aber für die Freiheit, sich darin wohlzufühlen oder überhaupt auf diese einzulassen, braucht es auch Sicherheit.

Per-Olof Waßen: Da sind wir schon wieder bei der Mitte.

Per-Olof Waßen: Die Balance, die Mitte halten.

Per-Olof Waßen: Freiheit und Sicherheit.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, das ist beim Barfusslaufen wichtig.

Per-Olof Waßen: Für mich auch dasselbe.

Per-Olof Waßen: Es bedeutet Freiheit, aber auch Sicherheit.

Per-Olof Waßen: Wie gelange ich zu dieser Sicherheit?

Per-Olof Waßen: Es kann Grounding sein, ich kann es mit der Atmung machen, mit der Bewegung.

Per-Olof Waßen: Ich kann das zusammen so modulieren.

Per-Olof Waßen: Und das ist für mich selbst, also Sexualität und das Barfuss-Thema,

Per-Olof Waßen: ist so nah beieinander.

Per-Olof Waßen: Und sie profitieren auch voneinander.

Per-Olof Waßen: Jetzt bei mir, weil ich ja auch die Coachings anbiete für Fussgesundheit und die Sexualberatung, ist es teilweise, mischt sich das fast ein bisschen.

Per-Olof Waßen: Gerade weil ich natürlich zum Grounding oder in die Bewegung, Bewusstsein...

Per-Olof Waßen: auch teilweise bei Klientinnen und Klienten, die auch Lust darauf haben und das erfahren möchten, mit Grounding, mit diesen Fussübungen auch arbeiten.

Per-Olof Waßen: Aber es gibt auch, dass das Becken bei jemandem, der wegen dem Bewegungsapparat bei mir ist, ja auch mit einbezogen wird,

Per-Olof Waßen: auf eine Art und Weise, wie es die Person noch nicht kennengelernt hat.

Per-Olof Waßen: Und selbst die Musik gehört für mich da hinein.

Per-Olof Waßen: Atmung, Bewegung, Rhythmus.

Per-Olof Waßen: Und das ist, wenn ich vor einem Weg stehe, wo ich sehe, das wird herausfordernd, wenn ich da barfuß darüber gehen möchte,

Per-Olof Waßen: wenn ich schon mir das nur festhalte, das wird jetzt anstrengend, kommt mein Körper in eine Position, in eine Anspannung, die es gar nicht mehr zulässt, überhaupt zu atmen.

Per-Olof Waßen: Also wird dieser Weg ganz bestimmt anstrengend sein, sowieso.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: wenn wir nicht das Tool haben, das anders zu betrachten und mit der Atmung vielleicht einen Weg zu finden, unter anderem.

Per-Olof Waßen: Dasselbe ist als Musik.

Per-Olof Waßen: Wenn du vor der Bühne stehst und das tausend Menschen, das muss nicht mal tausend sein, das können fünf sein, ist egal.

Per-Olof Waßen: Und du wirst nervös.

Per-Olof Waßen: Da hat das auch seine Gründe.

Per-Olof Waßen: Und die machen wir hier auch fest.

Per-Olof Waßen: Und der Körper macht fast dasselbe.

Per-Olof Waßen: Und aus dieser Position habe ich keinen Spielraum mehr, die Atmung wird flach, gerade beim Musizieren ziemlich wichtig.

Per-Olof Waßen: Und das ist sehr ähnlich, und bei der Sexualität ist das dasselbe.

Per-Olof Waßen: Habe ich Angst auf diesen Moment, Versagensängste, Erektionsprobleme, wo ich schon weiss, dass es ein Problem sein wird.

Per-Olof Waßen: Was auf mich zukommt, passiert dasselbe mit dem Körper, mit dieser Anspannung.

Per-Olof Waßen: Und es geht schlussendlich auch um ein wichtiges Thema bei all diesen Geschichten, ist Spannung, Entspannung, Mitatmung und Bewegung.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Die Mitte.

Per-Olof Waßen: Wir sind wieder bei der Mitte.

Per-Olof Waßen: Nur Anspannung.

Per-Olof Waßen: Wir brauchen die Sexualität.

Per-Olof Waßen: Wir brauchen Anspannung.

Per-Olof Waßen: Beim Laufen auch.

Per-Olof Waßen: Aber nur Anspannung funktioniert nicht.

Per-Olof Waßen: Wir brauchen Entspannung.

Per-Olof Waßen: Ist auch wichtig.

Per-Olof Waßen: Nur Entspannung geht auch nicht.

Per-Olof Waßen: Das sind schon sehr übergreifende Themen, die von aussen möglicherweise völlig fremd sind.

Per-Olof Waßen: Okay, Musik, Barfuß, Sexualität.

Per-Olof Waßen: Mit meiner Erfahrung, die ich machen durfte, über all die Ausbildungen und meine Angebote, die Erfahrung auch mit Klientinnen und Klienten, zeigen mir, es wächst sogar immer noch näher zueinander.

Per-Olof Waßen: Und alles profitiert jetzt ein bisschen mit.

Per-Olof Waßen: Und deshalb gibt es auch...

Per-Olof Waßen: Wer mag, eine Beckenbodenübung.

Per-Olof Waßen: Ich bin sehr erfreut und froh und happy, dass die Feedbacks durchwegs sehr gut sind und die Menschen dort etwas zusätzlich Neues erfahren können.

Per-Olof Waßen: Nur noch kurz dazu.

Per-Olof Waßen: Das Becken ist ja ein Teil vom ganzen Bewegungsapparat.

Per-Olof Waßen: Deshalb ist es ja

Per-Olof Waßen: sowieso schon eigentlich ein wichtiges Thema.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Und das ist ja gerade bei uns in der Ausbildung, bei der Baufelsschule ja auch ein Thema.

Per-Olof Waßen: Wenn du ein steifes Becken hast, dann funktioniert das auch viel.

Per-Olof Waßen: Ist nicht so ganz so gut reibungslos, wie es funktioniert.

Per-Olof Waßen: Und hat Auswirkungen auf den ganzen Körper.

Per-Olof Waßen: Nach oben und nach unten.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Auf Knie, auf Sprunggelenke oder...

Per-Olof Waßen: Rücken, Schultern.

Per-Olof Waßen: Das ist einfach schon krass.

Per-Olof Waßen: Und das zeigt mir auch immer wieder, seit wir die Ausbildungen machen, es ist ja immer wieder erstaunlich, die grosse Palette an Charakteren, an Menschen, die bei uns sind,

Per-Olof Waßen: Und alle finden ihre Teile, die sie mitnehmen können.

Per-Olof Waßen: Das ist ja eigentlich das Schöne.

Per-Olof Waßen: Und darum, du hast jetzt Musik, Sexualität, Barfuß, ich glaube, das kann man nachher weitern.

Per-Olof Waßen: Der Mensch, egal in welchen Situationen er sich gerade befindet, wird...

Per-Olof Waßen: Also das ist vielleicht ein bisschen übertrieben dargestellt, aber findet in unseren Ausbildungen doch ganz viele Punkte um, ah, das könnte ich so, ah, das hilft mir vielleicht in der Arbeit, ah, das hilft mir dort, ah, das hilft mir sogar in meinem Hobby oder ah, das könnte mir vielleicht hier helfen.

Per-Olof Waßen: Und das ist eigentlich das Schöne, dass es eben so eine Barfuß-Coach-Ausbildung ist.

Per-Olof Waßen: Nicht einfach, wie der Name halt sagt, ja, geht es um Füße.

Per-Olof Waßen: Nein, es geht halt wirklich um den ganzen Körper.

Per-Olof Waßen: Und es gibt vor allem vieles auch hier.

Per-Olof Waßen: Weil halt Entspannung, Anspannung, Achtsamkeit passiert halt auch hier.

Per-Olof Waßen: Also mein Kopf muss, darf lernen,

Per-Olof Waßen: gewisse Dinge vielleicht nicht mehr ganz so eng zu sehen, das vielleicht loszulassen, damit ich ja wieder in eine Entspannung komme.

Per-Olof Waßen: Und das ist ja eigentlich das Schöne.

Per-Olof Waßen: Genau, die Kombi, oder das Bewusstsein auch, das ist ja auch ein Thema bei uns, bei den Ausbildungen.

Per-Olof Waßen: Der Körper, die Geist, die Gedanken, die Emotionen, das ist alles wie eins.

Per-Olof Waßen: Es gibt ja nicht zwingend dieser Auslöser,

Per-Olof Waßen: mein Kopf sagt mir etwas, dann reagiert der Körper oder umgekehrt.

Per-Olof Waßen: Es passiert ja meistens sehr nah beieinander, wenn nicht sogar gemeinsam.

Per-Olof Waßen: Man ist da, glaube ich, immer noch nicht ganz am Ende der Forschung.

Per-Olof Waßen: Aber auch das Bewusstwerden und das, was du gesagt hast, etwas vom Schönsten finde ich schon, die Offenheit.

Per-Olof Waßen: Man kann

Per-Olof Waßen: Aus meiner Sicht jetzt, aber auch von Erfahrungen von unseren lieben Menschen, die schon in der Ausbildung waren, man kann etwas mitnehmen, das im Alltag seinen Platz finden kann.

Per-Olof Waßen: Man muss nicht ein Buch lesen, wie war das schon wieder, sondern wir haben diese kleine Übung gemacht und das bewirkt.

Per-Olof Waßen: Ich kann das jetzt mal anwenden, hier in diesem Moment.

Per-Olof Waßen: Wirklich kleine Sachen.

Per-Olof Waßen: Man darf aber auch abtauchen und es müssen nicht alle gleich weit abtauchen.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das war sehr schön, was du gesagt hast.

Per-Olof Waßen: Die verschiedenen Menschen mit verschiedenen Geschichten, verschiedenen Alters, verschiedenen Charakteren,

Per-Olof Waßen: Und ich denke schon, von einigen wissen wir es ja auch, war das schon eine Überwindung ein bisschen, soll ich dort hinein, was erwartet mich da, was muss ich tun?

Per-Olof Waßen: Und das ist schon mal vorweg gesagt, man muss nichts tun bei uns.

Per-Olof Waßen: Aber man kann sich darauf einlassen und man...

Per-Olof Waßen: kann profitieren von anderen Menschen.

Per-Olof Waßen: Und das finde ich etwas, was ich auch als Coach so schön finde.

Per-Olof Waßen: Ich gehe immer nach Hause und merke, jetzt habe ich wieder ganz viel auch gelernt von den Menschen, die teilgenommen haben.

Per-Olof Waßen: Und das finde ich so etwas unglaublich Schönes und bereichert.

Per-Olof Waßen: Ja, das ist das Schöne an unserem Beruf, dass wir so viel selber immer wieder lernen.

Per-Olof Waßen: Das ist so schön.

Per-Olof Waßen: Absolut.

Per-Olof Waßen: Das ist ja auch toll, gerade jetzt bei uns aus, wenn zum Beispiel das Laufen, das Joggen, das Rennen, ist doch ein wichtiges Thema bei uns.

Per-Olof Waßen: Wir wollen ja nicht nur Fussgesundheit im Kleinen, sondern

Per-Olof Waßen: Für uns ist ja auch das Joggen, das Laufen, das Joggen schon ein sehr wichtiger Teil.

Per-Olof Waßen: Und ich habe das jetzt auch in Offenbach bei einer Übung, die wir mit 25 oder fast 30 Menschen gemacht haben.

Per-Olof Waßen: Das war so cool.

Per-Olof Waßen: Und zwar nur schon das Wippen am Stand in einer höheren Frequenz, dann das Tippen und dann das Los-Tabellen, Los-Joggen, weil das löst, wenn man in einer gewissen Frequenz, das löst so die ganze Muskulatur hier oben, dass du nur noch so die Grundspannung hast.

Per-Olof Waßen: Das ist so das Schöne, dass eigentlich, wenn wir von einem

Per-Olof Waßen: Lauf-ABC-Rennen sprechen, von dem klassischen Joggen oder so, wo eigentlich die Anspannung sehr stark ist und das Verkrampfen doch auch sehr hoch sein kann, dass das bei uns eigentlich genau das Gegenteil ist, dass es eigentlich nur schon das Joggen, so wie wir das machen, eine Grundübung ist für Entspannung eigentlich.

Per-Olof Waßen: Und das ist ja auch das Schöne, wenn wir bei den Ausbildern fragen, wer von euch joggt, dann ist ja niemand.

Per-Olof Waßen: Nö, ich hab mal oder so.

Per-Olof Waßen: Und am Ende der Ausbildung, ich habe nicht gedacht, dass Joggen so cool ist.

Per-Olof Waßen: Dass Joggen so leicht ist und so toll ist.

Per-Olof Waßen: Das ist eigentlich das Schöne.

Per-Olof Waßen: Und in der letzten Ausbildung war doch jemand, der am ersten Tag gekommen konnte, fast nicht gehen konnte, fast nicht, konnte gar nicht sitzen auf der Matte, weil Rücken, Hexenschuss wahrscheinlich, oder einfach Rücken, ich sage jetzt einfach mal, hat Rücken gehabt.

Per-Olof Waßen: Und er musste auf dem Stuhl sitzen und so.

Per-Olof Waßen: Und nur schon durch das tägliche Laufen, das wir gemacht haben, bis in den vier Tagen, das war ein riesiger Unterschied.

Per-Olof Waßen: Die war ganz locker dann, die war ganz entspannt.

Per-Olof Waßen: Das ist schon schön, das zeigt ja auch, das hat er selber auch gesagt, das ist ja eine Läuferin.

Per-Olof Waßen: die läuft ja seit 40 Jahren.

Per-Olof Waßen: Ja, ja, Ewigkeit schon.

Per-Olof Waßen: Ewigkeit, oder?

Per-Olof Waßen: Und dass sie das auch wirklich selber gemerkt hat, da geht etwas anderes ab im Körper und ich kann das so auch benutzen, nicht nur um jetzt diese Übung oder diesen Laufstil zu machen, sondern ich kann es benutzen, um mich zu entspannen, um mich aufzuwärmen, um irgendwo ein kleines Training zu machen.

Per-Olof Waßen: Also das ist schon...

Per-Olof Waßen: Toll.

Per-Olof Waßen: Ja, ich finde es schon auch wichtig, noch mitzuteilen für interessierte Menschen da draussen.

Per-Olof Waßen: Es ist ja teilweise die Frage, was muss ich dann?

Per-Olof Waßen: Aber dann muss ich fit sein und ready sein und joggen können und, und, und.

Per-Olof Waßen: Ja, wir sprechen jetzt vom Joggen, aber du musst nicht schon gejoggt sein.

Per-Olof Waßen: Und es gibt nicht eine Jogging-Ausbildung in diesem Sinne.

Per-Olof Waßen: Aber was ihr kriegt, ist von Roman, er ist bei unserer Ausbildung absolut der Leader, wenn es ums gemeinsame Joggen geht.

Per-Olof Waßen: Die schönen

Per-Olof Waßen: kleinen feinen Übungen, die da eingebaut sind.

Per-Olof Waßen: Ich möchte es nur erwähnen, mit Joggen, da Roman, Jog nicht einfach los mit uns und eine Stunde später komme ich völlig crocky zurück, sondern da passiert unterwegs ganz viel, auch Pausen und dann die schönen Übungen und gemeinsam und die Atmung.

Per-Olof Waßen: die du dort auch integrierst und man kann experimentieren.

Per-Olof Waßen: Also es ist sehr eine offene Angelegenheit.

Per-Olof Waßen: Und das finde ich, möchte ich unbedingt noch erwähnt haben, dass ich das wunderschön finde, wie du das machst und was dabei man Neues entdecken kann bei sich.

Per-Olof Waßen: Und das andere ist auch noch einfach, nur damit ich es gesagt habe, ist es noch wichtig, zum Runterkommen oder zum... Nicht alles, was langsam und ruhig ist, ist hilfreich zum Runterkommen.

Per-Olof Waßen: Und nicht alles, was geballert ist, ist gut, um hochzukommen.

Per-Olof Waßen: Also jeder Mensch kann für sich da seine eigene...

Per-Olof Waßen: Wege suchen und im besten Fall auch finden.

Per-Olof Waßen: Es gibt Menschen, die müssen sich zuerst ausballen, damit sie dann zur Ruhe kommen können.

Per-Olof Waßen: Also es ist auch dort ein Weg, den jeder für sich finden kann.

Per-Olof Waßen: Laut und kalt war im Januar.

Per-Olof Waßen: Es war kalt.

Per-Olof Waßen: Es war kalt.

Per-Olof Waßen: Es hat sogar geschneit.

Per-Olof Waßen: Es war sehr kalt.

Per-Olof Waßen: Ja, es war sehr schön.

Per-Olof Waßen: Also ich kann dich einladen, geh auf YouTube, unter Barfußschule, im Kanal, findest du ein Video von Laut und Kalt.

Per-Olof Waßen: Auch auf der Seite natürlich.

Per-Olof Waßen: Genau, ist ja eingebildet, Seite Laut und Kalt von der Barfußschule.

Per-Olof Waßen: Kannst du das Video angucken.

Per-Olof Waßen: ein langes Video, aber irgendwie... Es gab auch viele schöne Momente.

Per-Olof Waßen: Ja, es gab auch viele schöne Momente.

Per-Olof Waßen: Das ist ein schwieriger bei Videos.

Per-Olof Waßen: Und da kommt schon auch noch so, die Musik kommt da noch ein bisschen mehr zusammen.

Per-Olof Waßen: Und zwar, ich glaube, bei unseren beiden Charakteren, auch mit dem Lauten, dem Leisen, kommt halt auch sehr gut zusammen.

Per-Olof Waßen: Also das, ja, da freue ich mich schon extrem auf nächsten Winter.

Per-Olof Waßen: Ich darf anfügen,

Per-Olof Waßen: Es lohnt sich sehr.

Per-Olof Waßen: Und zwar bin ich alles andere als der Wintertyp.

Per-Olof Waßen: Gar nicht.

Per-Olof Waßen: Wirklich nicht.

Per-Olof Waßen: Ist ein Thema bei mir, der Winter.

Per-Olof Waßen: Aber was hier alles passiert, ist schon sehr...

Per-Olof Waßen: Interessant auch und auch beeindruckend, was das machen kann.

Per-Olof Waßen: Diese Kombination zwischen Bewegung, in sich gehen, draussen sein, wer Lust hat, vor dem Haus im Fluss baden.

Per-Olof Waßen: Und auch hier das Spüren wieder wahrzunehmen.

Per-Olof Waßen: Ich finde, da ist mir gerade, du hast zum Start gesagt, wie wir uns ja ergänzen.

Per-Olof Waßen: Und mir kommt es gleich wieder in den Kopf, wir haben ja nie zusammen musiziert.

Per-Olof Waßen: Wir waren nie in einer Band zusammen.

Per-Olof Waßen: Wir spielen nicht dieselbe Musik und auch nicht dieselben Instrumente.

Per-Olof Waßen: Und üblicherweise, oder sehr oft, wenn ich mit Menschen zusammenspiele, braucht es so eine gewisse Zeit, um sich zu finden und abzusprechen, wo machst du was und warum und wie könnte das sein?

Per-Olof Waßen: Und das ist etwas, worauf ich mich jetzt auch schon wieder freue, weil wir haben einen Slot, wo wir auch musizieren.

Per-Olof Waßen: Wir beiden, die anderen dürfen das, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen das einfach geniessen oder sich auch herausfordern lassen teilweise, auf sich wirken lassen und spüren.

Per-Olof Waßen: Und für uns war das so, also für mich war das so beeindruckend.

Per-Olof Waßen: Wir musizieren zum ersten Mal gemeinsam doch auch etwas, es ist ja freie Musik irgendwo, auf der anderen Seite gibt es aber schon auch die Linie, die wir ganz bewusst festgelegt haben.

Per-Olof Waßen: Aber ich musste nie darauf achten, wo beginnst du mit was, wie hörst du auf, wie laut wirst du.

Per-Olof Waßen: Ich habe das gespürt und ich habe das extrem genossen.

Per-Olof Waßen: Das ist mir gerade durch den Kopf zwischen der Verbundenheit und der Ergänzung.

Per-Olof Waßen: In diesem Fall eine musikalische Verbundenheit.

Per-Olof Waßen: Ja, danke.

Per-Olof Waßen: Gleichfalls kann ich nur so zurückgehen.

Per-Olof Waßen: Das war ein super Erlebnis.

Per-Olof Waßen: Jetzt gibt es ja ein Laut und Leise zum ersten Mal für dich.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Das heißt, wir haben im Sommer Ende August schon in drei Wochen, vier Wochen, drei, vier Wochen Ende August, haben wir zwei Tage.

Per-Olof Waßen: Ein Tag ist laut, ein Tag ist leise, das ist auch speziell.

Per-Olof Waßen: Eigentlich möchten wir gar nicht so viel davon erzählen, weil man muss es wirklich erleben.

Per-Olof Waßen: Man kann jetzt vielleicht sagen, der leise Tag ist vielleicht eher so das, was man kennen könnte von leisen Sachen.

Per-Olof Waßen: Nein, möglich.

Per-Olof Waßen: Laut vielleicht, ja.

Per-Olof Waßen: Laut wird sicher sehr speziell auch wieder und wir haben natürlich auch sehr viele spezielle Momente beim Leisen drin.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Ich freue mich mega darauf, weil Musik dann wieder ein Thema sein wird.

Per-Olof Waßen: Entspannung wird ein Thema sein.

Per-Olof Waßen: Atmen wird ein Thema sein.

Per-Olof Waßen: Also es geht bei laut und leise, laut und kalt.

Per-Olof Waßen: Es geht wirklich grundsätzlich einfach mal um Stress abzulassen.

Per-Olof Waßen: Und diesen Stress auch im Alltag

Per-Olof Waßen: Also im Alltag, wenn ich in Stress komme, sich daran zu erinnern, hey, ich könnte jetzt das machen.

Per-Olof Waßen: Das habe ich damals gemacht, das könnte ich jetzt machen.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, das wird mir helfen.

Per-Olof Waßen: Dann kommt das Mikrowäge.

Per-Olof Waßen: Dann kommt das Mikrowäge.

Per-Olof Waßen: Oder es kommt das, hey, ich gehe mal kurz nach hinten, hinter das Haus und schrei mal kurz in den Parkplatz rein.

Per-Olof Waßen: Das könnte auch kommen.

Per-Olof Waßen: Also von dem her, ich freue mich mega darauf.

Per-Olof Waßen: Wir haben schon schöne Anmeldungen und es hat noch ein paar Plätze frei.

Per-Olof Waßen: Also von dem her

Per-Olof Waßen: wird es in Deutschland so wahrscheinlich in der nächsten Zeit nicht geben, als auch von Deutschland.

Per-Olof Waßen: Zeit willkommen.

Per-Olof Waßen: Ja, man ist ja auch hier eigentlich ganz schnell hier in der Schweiz.

Per-Olof Waßen: Das geht eigentlich schon in den Zug oder ins Auto und dann kommt man eigentlich sehr gut hierher.

Per-Olof Waßen: Auch gerne eine Frage, wir organisieren euch Hotels und alles, das ist alles möglich.

Per-Olof Waßen: Am Parkplatz kann man auch campen.

Per-Olof Waßen: Steht eigentlich nichts im Wege.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Also von dem her, laut und leise ist schon etwas, das sehr, sehr spannend wird.

Per-Olof Waßen: Und ja, man muss es erleben.

Per-Olof Waßen: Das ist eigentlich das Schöne.

Per-Olof Waßen: Das ist das Gemeine, da haben wir ja schon viel darüber gesprochen, wenn wir von der Ausbildung zum Barfußcoach sprechen, was man da alles mitnimmt und was Teilnehmerstimmen auch sagen.

Per-Olof Waßen: dass man das nicht mit Geld aufwiegen kann, war eine Teilnehmerstimme, dass es sich nie vermöglich gehalten wurde, dass so viel verschiedener Input hier geboten wird.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das ist bei Laut und Leise auch ein bisschen so, man hat so, wir möchten nicht so viel verraten und...

Per-Olof Waßen: Man muss es erleben.

Per-Olof Waßen: Das ist ja die Schwierigkeit, wo wir auch schon viel darüber gesprochen haben.

Per-Olof Waßen: Wenn wir sagen, man muss es erlebt haben, kommt unbedingt vorbei, es ist einzigartig, dann klingt das eigentlich ein bisschen nach einer billigen Werbung, denn das machen ja alle.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Nur fällt es uns unglaublich schwer, auch das, was wir dort modulieren und gemeinsam machen, kundzutun.

Per-Olof Waßen: Es ist nicht einfach, das zu... Ich sage es mal so, bei uns, finde ich, stimmt es schon, wenn man sagt, man muss es erlebt haben, für wirklich daraus...

Per-Olof Waßen: festhalten zu können.

Per-Olof Waßen: Es ist schwierig, einfach einen Fly zu gestalten, was passiert hier.

Per-Olof Waßen: Es gibt zwar einen, aber es ist lange nicht ersichtlich, was alles läuft.

Per-Olof Waßen: Das Ding ist ja auch, glaube ich, wir haben ja keine Tools.

Per-Olof Waßen: Wir sind keine Veranstaltung, wo du nachher eine Wärmedecke kaufst

Per-Olof Waßen: oder irgendein Rollgerät.

Per-Olof Waßen: Sind das jetzt gerade Ideen, was wir noch tun könnten?

Per-Olof Waßen: Nein, das ist ja das Coole, es geht ja um den Menschen.

Per-Olof Waßen: Ja, absolut.

Per-Olof Waßen: Weil in uns ist ja immer alles, eigentlich ist in uns ja alles drin.

Per-Olof Waßen: Und eigentlich wissen wir ja auch vieles.

Per-Olof Waßen: Aber wir denken nicht daran.

Per-Olof Waßen: Oder wir vergessen es, wir haben es wieder vergessen.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das ist das Schöne, dass viele, also nicht alle Sachen, viele sagen, krass, ja, müsste ich wohl mehr machen.

Per-Olof Waßen: Also solche Sätze habe ich immer wieder mal gehört.

Per-Olof Waßen: Boah, habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

Per-Olof Waßen: Und jetzt kann man sagen, muss man dafür an ein Seminar oder einen Workshop an den Ausbildern kommen?

Per-Olof Waßen: Ja, ja, ja.

Per-Olof Waßen: Genau dafür.

Per-Olof Waßen: Sonst denkst du in den nächsten sechs Jahren nicht mehr daran.

Per-Olof Waßen: Das ist gesagt, Wissen, ich glaube, das ist wirklich, wir wissen ja heute unglaublich viel über den Körper allgemein.

Per-Olof Waßen: Das ist noch immer vieles am Entdecken, am Forschen, wissenschaftlichen Studien und, und, und, aber

Per-Olof Waßen: Grundsätzlich wissen wir viel, es ist auch vieles schon niedergeschrieben.

Per-Olof Waßen: Nur mit dem Wissen alleine kommen wir häufig nicht dorthin, was uns gut tut.

Per-Olof Waßen: Ich hatte auch schon Sportler bei mir.

Per-Olof Waßen: der gesagt hat, nein, das ist bei mir super, ich spüre mich super gut, ich spüre meinen Körper sehr gut.

Per-Olof Waßen: Und in meinem Gespräch und im Verlauf hat er plötzlich selbst herausgefunden, nein, ich spüre eigentlich einfach meinen Schmerz.

Per-Olof Waßen: Also ich weiss, wenn ich jetzt an mein Limit gehe,

Per-Olof Waßen: kommt dieser Schmerz, wenn dieser kommt, war ich genau gut oder zu viel oder etwas zu wenig, was auch immer.

Per-Olof Waßen: Aber nicht, wie fühlt sich das wirklich an?

Per-Olof Waßen: Und was tue ich vielleicht meinem Körper auch an damit?

Per-Olof Waßen: Das sind zwei Dinge.

Per-Olof Waßen: Wir können alles, aus meiner Sicht, sehr vieles einfach annehmen,

Per-Olof Waßen: Ich kann einen Kurs machen und einen Häken machen.

Per-Olof Waßen: Ich habe diesen kurz besucht oder ich kann eintauchen.

Per-Olof Waßen: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Per-Olof Waßen: Und ich glaube deshalb ist Wissen ist eines und die Erfahrung

Per-Olof Waßen: die Lust, sich kennenzulernen, sich wieder zu spüren und auch Tools mitzubekommen, wie kann ich in Situationen umgehen, zwei verschiedene Dinge.

Per-Olof Waßen: Vielfach ist es ja auch, dass man vielleicht Angst hat, das zu machen, irgendetwas zu machen.

Per-Olof Waßen: Man weiss zwar, das würde helfen, aber man traut sich nicht, weil der Rahmen nicht stimmt oder weil man, keine Ahnung, gesellschaftlich macht man sowas vielleicht nicht.

Per-Olof Waßen: Also wir haben ja bei laut

Per-Olof Waßen: und leise, schon auch Situationen drin, da braucht es Mut auch.

Per-Olof Waßen: Und da ist es vielleicht mal gut, wenn man in einem geschützten Rahmen ist, mit Gleichgesinnten, und das einfach mal ausprobieren kann.

Per-Olof Waßen: Und sagen, krass, ja, ich habe mich getraut.

Per-Olof Waßen: Das habe ich endlich wieder mal getraut.

Per-Olof Waßen: Und spüren kann in diesem Moment, was macht das mit mir.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Getrauen, Ängste ist ein grosses Thema, genau.

Per-Olof Waßen: Nein, da kann ich tatsächlich jetzt hier mitteilen, es wird niemandem zur Schau gestellt, aber man darf sich auf gewisse Sachen einlassen.

Per-Olof Waßen: Muss aber nicht.

Per-Olof Waßen: Man muss nicht.

Per-Olof Waßen: Wir hatten schon wirklich Teilnehmer gesagt, die haben es probiert und dann, hey, das war eine krasse Erfahrung, aber aus meiner Vergangenheit, das hat mich jetzt doch sehr aufgewühlt.

Per-Olof Waßen: für mich ist es jetzt okay.

Per-Olof Waßen: Und das ist ja gut, dann ist es okay.

Per-Olof Waßen: Ja, es ist wichtig.

Per-Olof Waßen: Und auch, dass die Menschen ja sagen, wir kennen ja die Geschichten nicht von den Menschen, die zu uns kommen.

Per-Olof Waßen: Und ich finde, es liegt uns schon auch am Herzen, dass man uns auch mitteilen darf, wenn man das möchte, wenn sich etwas nicht gut anfühlt.

Per-Olof Waßen: Das ist sehr, sehr wichtig.

Per-Olof Waßen: Und da finden wir immer gemeinsam ein Rahmen.

Per-Olof Waßen: Und es ist auch wichtig, dass man auch nie so weit geht, wo man an einen Punkt kommt, wo wir uns schon überlegen, das könnte dann noch heavy werden.

Per-Olof Waßen: Nein, nein.

Per-Olof Waßen: Das soll es nicht sein.

Per-Olof Waßen: So arbeiten wir nicht.

Per-Olof Waßen: Wir gehen immer bis, wo wir sagen, da ist es wirklich noch safe.

Per-Olof Waßen: Ja, und wir können den Rahmen halten, oder?

Per-Olof Waßen: Absolut.

Per-Olof Waßen: Das ist schon wichtig, ja, genau.

Per-Olof Waßen: Das ist wie Vegas.

Per-Olof Waßen: Alles, was hier in Mühligen passiert, bleibt in Mühligen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Jede Schrei, der über den Fluss geht, bleibt.

Per-Olof Waßen: Ich habe keine Ahnung, wie lange, eine Stunde.

Per-Olof Waßen: Wir haben eine Stunde gequatscht.

Per-Olof Waßen: Ehrlich?

Per-Olof Waßen: Und das war doch jetzt gefühlt so ein Intro.

Per-Olof Waßen: Ja, ich würde schon sagen, ja.

Per-Olof Waßen: ist das jetzt meine langsamen Rechweise zu verschulden.

Per-Olof Waßen: Vielleicht sollten wir am Anfang noch schreiben, wer will, darf auch in doppelter Geschwindigkeit abspielen.

Per-Olof Waßen: Das ist ein Podcast, der man gut in doppelter Geschwindigkeit abspielen kann.

Per-Olof Waßen: Ja, super.

Per-Olof Waßen: Roman, ich danke dir ganz, ganz herzlich.

Per-Olof Waßen: Es war eine grosse Freude.

Per-Olof Waßen: mal in diesem Rahmen zu quatschen.

Per-Olof Waßen: Ja, sehr schön.

Per-Olof Waßen: Für die interessanten Fragen und den Austausch.

Per-Olof Waßen: Den leckeren Wein will doch auch noch erwähnt sein.

Per-Olof Waßen: Damit hat er mich ja dahin gelockt.

Per-Olof Waßen: Und ich freue mich auf ganz viele gemeinsame Zeitreise.

Per-Olof Waßen: Unter anderem hier und wo auch immer die Ausbildung stattfindet.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Schön.

Per-Olof Waßen: Roman.

Per-Olof Waßen: Schön warst du hier.

Per-Olof Waßen: Schön bist du hier.

Per-Olof Waßen: Schön bist du in meinem Leben, muss ich schon sagen.

Per-Olof Waßen: Gleichfalls.

Per-Olof Waßen: Dir auch.

Per-Olof Waßen: Und auch da draussen.

Per-Olof Waßen: Vielen Dank zum Zuhören.

Per-Olof Waßen: Und vielleicht schon bald mal bei uns.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Muss ich auch mal haben.

Per-Olof Waßen: Es geht meistens gar nicht auf diese Größe.

Per-Olof Waßen: Ich bin schon mal in einer Mittelaltermarkt.

Per-Olof Waßen: Es ist wirklich sehr schwierig.

Per-Olof Waßen: Ich habe schon bei Schirm noch dünner gesehen.

Per-Olof Waßen: Dann geht die nach dem ein grosses Armbändchen.

Per-Olof Waßen: Du musst abstimmen.

Per-Olof Waßen

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