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Emotionen verstehen, fühlen & nutzen - Wie wir wieder den Zugang zu uns selbst finden. - Teil 2

Jan's entspannt! Der entspannte Podcast.
Im zweiten Teil der Folge mit Sylke Verheyen wird es noch persönlicher und tiefgründiger. Gemeinsam mit Jan spricht sie über die Kunst, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, sich von alten Glaubenssätzen zu lösen und bewusst neue Wege zu gehen. Dabei geht es um die Kraft der Selbstverantwortung, den Mut, Dinge anders zu machen, und den bewussten Umgang mit unseren eigenen Emotionen und Energien. Sylke teilt, warum Veränderung oft unbequem, aber notwendig ist und wie wir unsere Komfortzone immer wieder aktiv verlassen sollten, um zu wachsen. Zudem sprechen die beiden über die Bedeutung von innerer Klarheit, emotionaler Hygiene und warum wir lernen dürfen, Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern als wertvollen Kompass zu begreifen. Auch in dieser Folge erfährst du viele praktische Impulse, die dir helfen können, mehr Selbstwirksamkeit in dein Leben zu bringen – beruflich wie privat. 👉 Mehr zu Sylke Verheyen: Website: www.sylkeverheyen.de [http://www.sylkeverheyen.de/] Podcast: Lebenskynstler – Mindstyle Audio Magazin (auf allen gängigen Streaming- und Podcastplattformen verfügbar)

Transcript

Speaker: Ich glaube, dass viele Emotionen heute mit den modernen digitalen Mitteln einfach unterdrückt werden.

Speaker: Aber du kannst sie halt nicht total unterdrücken, sondern sie kommen halt an irgendeiner Stelle raus.

Speaker: Also irgendwann müssen sie ja raus.

Speaker: Zum Beispiel Wut ist super für Kunst.

Speaker: Also mit Wut kannst du, wenn du das mal einmal die Welle sozusagen durchlässt und mal ausrastest und das mal machst und so, also das ist für Kreativität und Songs schreiben oder Fotos machen, Videos und so, also eine super Emotion für Kunst, für Kreativität, wenn man die halt mal lässt.

Speaker: Also ich kann ja nur einfach eine Sache am Ende vielleicht noch mitgeben, die man mal üben kann, um das auch zu fördern im Umfeld.

Speaker: und bei sich selber vielleicht auch einfach, dass ich die Emotionen von jemand anderem nicht immer auf mich beziehe.

Speaker: Weil wenn wir jetzt nicht gerade trauern oder was Schlimmes passiert ist oder so, sind die meisten Emotionen bei uns, dass wir irgendein Ziel nicht erreichen.

Speaker: Jemand hält uns ab, ein Ziel zu erreichen.

Speaker: Kann man es mal selber hinterfragen.

Speaker: Das ist ganz oft der Emotionsauslöser nämlich, dass wir das nicht so durchkriegen im Leben, wie wir es uns gerade eigentlich vorgestellt haben.

Speaker: Verlagern wir mittlerweile

Speaker: den Gefühlsausbruch, den Emotionsausbruch eher in geschützte Räume.

Speaker: Und ich habe dann natürlich erstmal direkt an Fußball gedacht oder an Sport an sich.

Speaker: Ich meine, es lebt ja von Emotion.

Speaker: Das ist ja ein Kernelement des Sports, ob das Fußball ist, ob es Basketball ist.

Speaker: Und Leute suchen ja dann die Gemeinschaft und suchen auch dann den Ausbruch.

Speaker: Vielleicht noch ausschütteln, abklopfen, stampfen, sich hinstellen, Augen zu und mal rein spüren, wie man sich fühlt.

Speaker: Und es kann sein, dass Leute das unangenehm finden, weil der Körper speichert ja nicht ausgelebte Emotionen irgendwo.

Speaker: Und auch gerne, wenn das Zwerchfell aktiviert wird, es kann sogar sein, dass wir auf einmal merken, oh shit, Martin.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Jans Entspannt.

Speaker: Heute mit Teil 2 des Podcasts Emotionen verstehen, fühlen und nutzen, wie wir wieder Zugang zu uns selbst finden mit Silke Verheyen.

Speaker: In Teil 1 haben wir uns darüber unterhalten, wie wir Emotionen verstehen und differenzieren können.

Speaker: Wir haben uns über Prägungen unterhalten und früh erlernte emotionale Strategien und über den Umgang mit Emotionen in der heutigen Gesellschaft.

Speaker: Nun, viel Spaß bei Teil 2.

Speaker: Und ich habe mir die Frage aufgeschrieben.

Speaker: fühlen wir heute weniger als früher?

Speaker: Also war das früher besser?

Speaker: Hatte man früher mehr Zugang zu seinen Emotionen, zu seinen Gefühlen, was einen beschäftigt?

Speaker: Und ist es heute weniger oder hat sich halt nichts verändert?

Speaker: Glaube ich aber nicht.

Speaker: Also ich glaube, dass viele Emotionen heute mit den modernen digitalen Mitteln einfach unterdrückt werden, aber du kannst sie halt nicht

Speaker: total unterdrücken, sondern sie kommen halt an irgendeiner Stelle raus.

Speaker: Also irgendwann müssen sie ja raus.

Speaker: Entweder über irgendwelche psychischen Erkrankungen am Ende, also keine Ahnung, Burnout, Depressionen, egal was, oder halt als Wut, Gewaltausbruch.

Speaker: Und das sehen wir auch heute immer häufiger.

Speaker: Ich denke, das hat schon ein

Speaker: Wir finden ein riesen Problem, was wir haben.

Speaker: Aber wie können wir dem entgegenwirken?

Speaker: Handy weglegen.

Speaker: Ich glaube... Wie schaffen wir es in Zeiten von einer wirklich 24-7-Beschalung durch soziale Medien, durch Digitales?

Speaker: Wie schaffen wir es da, den Zugang wieder zu seinen Emotionen, Gefühlen zu bekommen?

Speaker: Das ist eine philosophische Frage.

Speaker: Die ist halt groß natürlich, auch wieder dir hier.

Speaker: Aber wie schaffen wir das?

Speaker: Da braucht man halt wieder so die Dichter und Denker oder die innovativen Leute, die echt so geniale Ideen haben.

Speaker: Also wenn es jetzt nicht nur die Handys sind oder man es auch generell mal auf einfach mal ein bisschen...

Speaker: natürlichere Weise wieder kommen lässt, habe ich so den Eindruck, dass man es viel mehr kultivieren müsste, dass Emotionen einfach zum Menschsein dazugehören.

Speaker: Und das ist was total Schönes, weil es einfach die universelle Sprache ist, die egal, welche Sprache wir sprechen, das hat ja der Paul Eggman mit seinen Studien, um am Anfang nochmal darauf zurückzukommen.

Speaker: Das versteht halt jeder.

Speaker: Das ist halt total cool, dass wir Emotionen haben.

Speaker: Aber wir haben halt nicht nur die netten Emotionen,

Speaker: Das ist so.

Speaker: Zum ganzen Kuchen gehört halt auch der ganze Rest.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und ich glaube immer, also ich sage immer gerne, wenn wir keine Freude mehr empfinden können,

Speaker: Also das ist ja das, was alle wollen.

Speaker: Alle wollen ja immer tolle Gefühle.

Speaker: Aber ich glaube, wir kommen nicht ohne das andere aus.

Speaker: Also ich glaube, das andere gehört dazu.

Speaker: Aber ich glaube, uns fehlt manchmal einfach eine Natürlichkeit im Hinblick auf die andere Emotion, dass man damit zum Beispiel vielleicht was anderes tut.

Speaker: Zum Beispiel Wut ist super für Kunst.

Speaker: Also mit Wut kannst du, wenn du das mal einmal die Welle sozusagen durchlässt und mal ausrastest und das mal machst und so, also das ist für Kreativität und Songs schreiben oder Fotos machen, Videos und so, also eine super Emotion für Kunst, für Kreativität, wenn man die halt mal lässt.

Speaker: Und es geht jetzt nicht um das Destruktive, es geht einfach mal, stell dir das mal richtig als Wucht vor, die eigentlich mal raus will.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und das kann total geil sein, aber wenn man die Erfahrung nicht erlebt, dass das mal einen positiven Ausgang hat, wir erleben das ja nicht, also alle negativen Emotionen haben ja einen negativen Spiegel für uns.

Speaker: das gehört sich nicht, was fällt dir ein, bla bla bla, Drama-Queen, was für Titel es da alles gibt.

Speaker: Ich meine, bei Männern weiß ich es gar nicht so genau, aber wenn ein wütender Mann, keine Ahnung, bist du ein Hulk?

Speaker: Nein, ich weiß es nicht.

Speaker: Cholerika auch gar nicht.

Speaker: Ja, zum Beispiel so ein Choleriker.

Speaker: Also man kriegt auch einfach danach meistens einen Rüffel, dass man abspeichert, und da sind wir jetzt aber wieder eher beim Coaching und nicht nur beim Schauspiel, wobei beim Schauspiel muss man ja auch erstmal wieder lernen,

Speaker: Das zur Verfügung zu stellen.

Speaker: Und ich glaube, dass das was total Gutes ist, wenn wir uns einfach die Chance geben, das dem Raum zu geben.

Speaker: Körperlich.

Speaker: Stimme, Körper.

Speaker: Und das ist halt natürlich nicht in unserer Gesellschaft gewollt.

Speaker: Und ich glaube, das muss ein Umdenken stattfinden.

Speaker: Das ist zum Beispiel, vielleicht ist es gar nicht kindisch, wenn man ganz schnell umswitcht.

Speaker: Weißt du, zum Beispiel, wenn man ein Kind zu Hause hat, sieht man das immer sofort, wie schnell die switchen.

Speaker: Die rasten aus und du denkst, oh mein Gott, Weltuntergang.

Speaker: Und dann, super, super fix.

Speaker: Dieser Wechsel geht so schnell.

Speaker: Und ich glaube, dass das natürlich ist.

Speaker: Ich sage jetzt nicht, wir sollten uns alle wieder aufführen wie kleine Kinder.

Speaker: Na, mach das ganz gut.

Speaker: Vision sein könnte, wenn man dann im Büro ausrastet, weil die Kaffeemaschine dreckig ist.

Speaker: Nein, ich wollte die Tasse.

Speaker: Oder so.

Speaker: Ich glaube, einige werden in ihren...

Speaker: in ihrem Büroalltag wahrscheinlich schon einen leichten Kindergarten erleben.

Speaker: Also von daher erwartet ein Büro.

Speaker: Ja, der wird nicht so offen ausgetragen.

Speaker: Aber so die Emotionen sind ja eigentlich da, oder?

Speaker: Absolut.

Speaker: Wie oft ist man schon verärgert?

Speaker: Wüten will ich gar nicht sagen, aber verärgert.

Speaker: Aber man sagt es halt zu sich selber.

Speaker: Also klar ist es sich ja gesellschaftlich auch gewünscht, dass man vielleicht nicht immer den anderen dann, also eher so, okay, Verständnis aufbringen.

Speaker: Wir leben hier in einer sehr verständnisorientierten Welt, was ja auch im Prinzip jetzt erstmal nicht so schlecht ist.

Speaker: Die People Pleaser unter uns werden dann verstehen, dass es dann nicht gut ist, immer zu sagen, ja, er versteht den anderen schon.

Speaker: Hauptsache, ihm geht es gut.

Speaker: Aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich Menschen...

Speaker: verurteilt fühlen, wenn sie fühlen.

Speaker: Also wenn sie Emotionen zeigen.

Speaker: Natürlich, werden sie ja auch meistens.

Speaker: Ganz oft werden sie das ja auch.

Speaker: Und sowohl in die eine Richtung als auch die andere Richtung.

Speaker: Du hast gerade eben auch das Beispiel, wenn jemand rumschreit.

Speaker: Ich glaube, wenn ja heute jemand sehr schnell sein Verhalten wechselt, ist er auf einmal total verärgert, direkt wieder total happy.

Speaker: Entweder toxisch oder manisch.

Speaker: Also eins von den beiden.

Speaker: Es kann sein, es trifft den Menschen ganz gut.

Speaker: Aber trotzdem kann man ja sein Gefühl auch so schnell ändern.

Speaker: Das hat ja nichts Ungesundes an sich oder Pathologisches, sondern das kann passieren.

Speaker: Aber trotzdem würde man wahrscheinlich eher die Verurteilung, das stimmt mit dem nicht, der war doch gerade eben noch, warum ist der jetzt so?

Speaker: Oder auch wenn du ganz, ganz viel Freude empfindest,

Speaker: Ich glaube, wahrscheinlich viele wissen das oder haben das schon mal irgendwo überlegt.

Speaker: Und das passiert mir auch manchmal.

Speaker: Du bist in der Stadt oder du bist irgendwo unterwegs, gehst auf Spazieren und irgendjemand ist da voll freudig.

Speaker: Der tanzt und singt und lacht und du denkst so, okay, stimmt mit denen nicht.

Speaker: Aber mit denen ist alles in Ordnung.

Speaker: Mit mir stimmt irgendwas nicht, weil ich sowas denke, dass mit denen irgendwas nicht stimmt.

Speaker: Also irgendwie die Verurteilung dazu, dass wir alle irgendwo denken, okay, raff dich mal.

Speaker: ruhiger.

Speaker: Eigentlich ist es traurig, oder?

Speaker: Also ich kann ja nur einfach eine Sache am Ende vielleicht noch mitgeben, die man mal üben kann, um das auch zu fördern im Umfeld und bei sich selber vielleicht auch einfach, dass ich die Emotionen von jemand anderem nicht immer auf mich beziehe.

Speaker: Also wenn jetzt zum Beispiel mein Partner, auch wenn er gerade auf mich sauer ist, dass ich das einfach aushalte, aber auch einfach wahrnehme und mir denke, ja,

Speaker: der darf jetzt auch mal sauer sein.

Speaker: Ist okay, ich bin auch ganz oft sauer auf ihn.

Speaker: Weißt du, dass man das aber dann versucht, durch die eigenen Muster und Mechanismen dann wieder wegzukriegen, die Emotionen wegzumachen durch so ein Verhalten wie vielleicht...

Speaker: Früher habe ich das viel gemacht, dass ich dann in so ein Drama gegangen bin.

Speaker: Wenn jemand auf mich sauer war und dann auch verbalisiert hat, dann habe ich angefangen zu heulen.

Speaker: Und dann habe ich aber lange hinterfragt, Silke, was willst du mit dem Heulen eigentlich erreichen?

Speaker: Und das war was, was ich total lange geübt hatte, seit der Kindheit natürlich, habe ich ja gelernt, Leute sind dann wieder nett zu mir, wenn ich heule.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß, es ist ein ganz ekliges Thema.

Speaker: Wenn man mal selber hinterfragt, warum bin ich da emotional geworden und dann merkt, ich habe ein Ziel verfolgt, dann wird es total unsexy.

Speaker: Es fühlt sich ganz schön blöd an, wenn man das erst mal hinterfragt.

Speaker: Oder was wollte ich mit meiner Wut eigentlich bezwecken?

Speaker: Vielleicht wollte ich nicht sagen, dass ich jetzt keine Lust mehr habe und jetzt nimm du mal hier das Kind zum Beispiel oder ich mache das jetzt nicht mehr, sondern bin einfach nur stinkig-zickig geworden.

Speaker: Ja.

Speaker: Anstatt es zu verbalisieren.

Speaker: Und da kann man einmal für sich den Gefallen tun, wirklich zu verbalisieren.

Speaker: So, ich möchte jetzt nicht mehr.

Speaker: bevor man dann irgendwie versucht, durch eine Emotion ein Ziel zu verfolgen.

Speaker: Weil wenn wir jetzt nicht gerade trauern oder was Schlimmes passiert ist oder so, sind die meisten Emotionen bei uns, dass wir irgendein Ziel nicht erreichen.

Speaker: Jemand hält uns ab, ein Ziel zu erreichen.

Speaker: Kann man es mal selber hinterfragen.

Speaker: Das ist ganz oft der Emotionsauslöser, nämlich, dass wir das nicht so durchkriegen im Leben, wie wir es uns gerade eigentlich vorgestellt haben.

Speaker: Das macht was mit uns.

Speaker: Und das ist ganz schön unbequem.

Speaker: Aber wenn man dann wiederum übt, hey, ich bin selber total oft sauer, ich mag den Menschen trotzdem, dann kann man vielleicht auch einfach die Wut der Person oder die Trauer oder was auch immer da ist bei der anderen Person lassen, aber dann auch nicht versuchen, die wegzumachen.

Speaker: Nicht versuchen, die Emotionen wegzumachen von der anderen Person.

Speaker: Das ist nicht unsere Aufgabe.

Speaker: Richtig, ein guter Punkt, definitiv.

Speaker: Ich glaube, jeder oder viele werden sich damit identifizieren können, natürlich.

Speaker: Okay, das mache ich öfter mal.

Speaker: Immer halt auf sich beziehen oder versuchen, okay, hey, sei nicht wirklich sauer mehr, mach wirklich alles und sei nicht traurig, komm hier und kriegst du einen Lolli.

Speaker: Ja, aber überleg dir, eigentlich ist das total unfair, oder?

Speaker: Komplett.

Speaker: zu jemandem zu sagen, der gerade sauer ist, ey, sag nicht sauer, ist eigentlich, wenn man sich das mal überlegt, ist total unfair eigentlich, oder?

Speaker: Vor allem macht es den anderen Meistern noch saurer.

Speaker: Ja, es hat noch nie eine gute Lösung eigentlich gegeben, ne?

Speaker: Aber ich will damit nicht sagen, dass man nicht empathisch sein kann, das hört sich jetzt vielleicht so kalt an, aber wenn man das übt, hey, das ist jetzt echt in Ordnung.

Speaker: Das war ja vielleicht auch eine uncoole Aktion von mir.

Speaker: Aber ich muss jetzt auch nicht voll darauf einsteigen.

Speaker: Punkt.

Speaker: Das ist ja auch Empathie.

Speaker: Empathie heißt, ich versetze mich in den anderen rein und weiß, okay, das hat allen Grund, sauber zu sein.

Speaker: Und ich glaube, auch da kannst du wieder den Übertrag bringen zu dem, was du gemeint hast, auch das Thema Keynote.

Speaker: Okay, man macht dann mal Pause, man gibt einfach Zeit.

Speaker: Und dann so eine Emotion verfliegt halt auch dann meistens schneller, als man denkt.

Speaker: Ja, das ist interessant, wie schnell die Emotion dann doch auch wieder verfliegt.

Speaker: Richtig, das hat jeder von uns schon mal auch erlebt, wenn man dann wirklich mal sauer war am Ende.

Speaker: Und man manchmal am Ende denkt so, für was eigentlich?

Speaker: Also so ging es mir früher mal öfter, nur wenn ich dann richtig sauer war, habe ich mir nachgedacht.

Speaker: Also ich verstehe es aber auch nicht wirklich.

Speaker: Einfach nur, wenn man sich Zeit gibt, mal sacken zu lassen.

Speaker: Und dann ist es auch sehr gut, wenn der andere oder die andere nicht drauf eingeht.

Speaker: Weil das führt meistens zu nie was Gutem.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Nie.

Speaker: Und wenn der andere sagt, stell dich so an, wird es schlimmer.

Speaker: Ja, solche Sachen sind super.

Speaker: Das ist ein ganz toller Kommentar.

Speaker: Ich war bei dem Thema Verurteilen...

Speaker: noch, und wir zeigen vielleicht die Emotionen auch weniger in einem großen Maße, in einer großen Geste in der Gesellschaft, noch bei dem Thema verlagern wir mittlerweile den Gefühlsausbruch, den Emotionsausbruch eher in geschützte Räume.

Speaker: Und ich habe dann natürlich erstmal direkt an Fußball gedacht oder an Sport an sich.

Speaker: Ich meine,

Speaker: Es lebt ja von Emotionen.

Speaker: Das ist ja ein Kernelement des Sportes.

Speaker: Ob es Fußball ist, ob es Basketball ist.

Speaker: Und Leute suchen ja dann die Gemeinschaft und suchen auch dann den Ausbruch der Emotionen.

Speaker: Das enthält sich ja dann im Fußball auf die Schiedsrichter, auf die Spieler, auf die Trainer, ist egal was, oder auf die gegenseitigen Fans.

Speaker: Oder Konzerte, klassisch.

Speaker: Dass man da halt abgeht und mitsingt und tanzt.

Speaker: Oder auch, das ist dann martianisch, Demolition Rooms, wo man dann wirklich reingeht und zerstört, weil es sich gut anfühlt.

Speaker: Oder auch sowas wie Paintball oder Lasertag, wo man sagt, okay, man spielt da ein bisschen Krieg.

Speaker: Siehst du das so, dass wir, wenn wir schon in der Gesellschaft oder in unserem direkten Umfeld geschäftlich das nicht so ausleben dürfen, dass wir das eher in die geschichte Räume verlagern?

Speaker: Also ich bin keine Expertin, was das angeht, aber so von meiner persönlichen Einschätzung würde ich schon sagen.

Speaker: Also ich würde dann sogar schon sagen, eigentlich ist es doch sogar gut, dass wir wenigstens das haben.

Speaker: Es hat ja aber auch ein Stück davon was von Schauspiel.

Speaker: Also irgendwie hat es was von Schauspiel.

Speaker: Du gehst ja dann...

Speaker: Du nimmst eine andere Rolle ein, also im Fußballstadion, dann bist du vielleicht der Ultra-Fan, also wobei das ja schon sehr stark identitätsstiftend ist, das Thema Ultra sein, aber Dominion Room, Lasertag, Paintball, du bist der Soldat, der Krieger, im Konzert bist du halt der Fan.

Speaker: Es hat schon was für eine Rolle spielen, oder?

Speaker: Kann man jetzt mal hinterfragen.

Speaker: Es wird sicherlich Leute geben, die fühlen sich jetzt angegriffen, weil die sagen, nein, ich bin halt, ich bin halt, das ist auch keine Rolle.

Speaker: Das bin ich.

Speaker: Gut, wenn ich eine andere Diskussion habe, was sind Rollen und welche Rollen nehmen die eigentlich ein?

Speaker: Ja, voll, da waren wir vorhin schon mal.

Speaker: Ich glaube, dass das total cool sein könnte, wenn wir das ganz bewusst auch machen würden, viel mehr sogar noch eigentlich.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich glaube, das täte uns sogar gut, wenn es noch viel mehr Bereiche geben würde, wo wir das einfach machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Weißt du, was ich gerne machen würde?

Speaker: Was denn?

Speaker: Was ich bis jetzt noch nicht gemacht habe, wo ich mir denke, mein Gott, ist nicht ein bisschen peinlich?

Speaker: Es gibt doch immer die Comic-Con.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die ganzen Cosplayer, die dann irgendwie irgendwas tragen, die spielen ja auch eine Rolle.

Speaker: Die gehen ja auch mit ihrem Hobby raus und spielen eine Rolle dann als keine Ahnung wer.

Speaker: Und ich habe mir gedacht,

Speaker: Ich würde ja mal gerne mit so einem Captain America Cosplay auf die Comic Con gehen.

Speaker: Denke mir aber, es ist nicht für mein Alter so peinlich.

Speaker: Weißt du, was cool wäre?

Speaker: Das machst du dann jetzt bei der nächsten und dann guckst du einfach ganz bewusst ohne Handy, machst das mit dem Macht, das zu tun.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ich sollte das vielleicht dann aber auch irgendwie cinematografisch festhalten.

Speaker: Ja, na, du kannst es ja auch machen.

Speaker: Dann hast du ja sogar noch eine andere Motivation, das durchziehen zu müssen.

Speaker: Du kannst es ja groß ankündigen.

Speaker: Das heißt, wir haben jetzt eigentlich gerade einen Deal gemacht, dass ich auf die Comic-Con gehe in Stuttgart und als Captain America dort auftauche.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann haben wir jetzt einen Deal.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann gebe ich mich mal dieser Peinlichkeit hin und wahrscheinlich am Ende keine Peinlichkeit, wahrscheinlich so voll cool, macht es voll Spaß.

Speaker: Dann macht der Jan was auf einmal nur noch.

Speaker: Er ist Captain America.

Speaker: Wir hatten heute, ich werde jetzt nicht viel preisgeben, aber wir hatten heute ein Meeting zu einer Veranstaltung, die größer ist im nächsten Jahr wieder, wo wir so die Thematiken hatten.

Speaker: Also wie präsentieren wir uns dann da?

Speaker: Also auch so ist, ja, das ist eigentlich ziemlich cool, dann eher auch so ein bisschen nerdig zu sein, weil es ja auch dann bei uns jetzt, bei meinem Arbeitgeber, die Zielgruppe der jungen Leute auch irgendwo anspricht,

Speaker: Also wir haben da relativ viele fitnessaffine Menschen, die halt auch, das ja auch eine Kultur ist, irgendwo, würde ich sagen, nerdige Kultur, aber es ist halt eine Kultur, eine Subkultur, da gibt es auch eine Subkultur.

Speaker: Und ja, ich glaube, das mache ich da mal.

Speaker: Dann berichte ich darüber, wie ich mich gefühlt habe.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Welches Spektrum an Emotionen?

Speaker: Wir können ja so Emotionskarten malen.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ah ja, da war ich richtig wütend und habe gedacht, warum mache ich das?

Speaker: Nein.

Speaker: Aber wäre schon spannend, mal zu gucken.

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt haben wir wirklich ganz viel Nuggets rausgehauen für die Menschen.

Speaker: Wie können sie sich den Emotionen wieder nähern?

Speaker: Auch ein paar...

Speaker: Aber hast du noch so von deiner Seite aus halt so diesen einen Tipp, diesen einen Tipp, der total wichtig für dich ist oder den du auch vielleicht dann deinen Coaches oder halt deinen Teilnehmern in den Coaches oder in den Schauspielkursen mitgibst,

Speaker: um Zugang zu den Emotionen zu bekommen oder halt den Emotionen Ausdruck zu verleihen?

Speaker: Ja.

Speaker: Also erstmal Neugierde, also ein geschützter Raum, sondern selber dafür sorgt, dass das stimmig ist.

Speaker: Also vielleicht sogar auch unter einer professionellen Anleitung, weil das spornt auch an.

Speaker: Sowas, wie ich jetzt zum Beispiel anbiete, das gibt es ja sicherlich auch irgendwo anders.

Speaker: Und da halt wirklich einfach, auch wenn man Widerstand spürt,

Speaker: dem zu folgen.

Speaker: Also es geht ja auch darum, habe ich das Bedürfnis überhaupt?

Speaker: Aber so ganz generell würde ich auch sagen, immer mal wieder kleine Inseln am Tag zu bauen, wo ich einzone in den Körper, wo ich vielleicht auch mir diesen Handywecker stelle oder was anderes.

Speaker: Und dann einfach mir drei Minuten oder zwei Minuten gebe, wo ich, wir hatten es am Anfang, du hattest gefragt, du hast dich aufgewärmt, Silke, was hast du da gemacht?

Speaker: Und das ist sowas wie, ich habe immer eigentlich mit Kind abgeben und bla, ich bin dann immer ein bisschen gestresst, wenn ich dann zu einem Termin will.

Speaker: Das ist so ein Muster bei mir.

Speaker: So, dass ich dann einfach wirklich, also gut ist, dass man die Stimme mitnimmt und sich einfach ausschüttelt, wirklich...

Speaker: so mal ausseufzt, so das Zwerchfell aktiviert.

Speaker: Das Zwerchfell ist übrigens total wichtig für Lachen und Weinen, dass es locker ist.

Speaker: Das ist was ganz Mechanisches eigentlich, das mal zu verstehen, dass das auch oft einfach nicht mehr locker ist.

Speaker: Dass man zum Beispiel so... Dass man so ein bisschen rummacht halt mit dem Zwerchfell.

Speaker: Und vor allen Dingen...

Speaker: ausseufzen.

Speaker: Dann halt mal einen Moment, zeitnehm, wenn man es so komplett gemacht hat, vielleicht noch ausschütteln, abklopfen, stampfen, sich hinstellen, Augen zu und mal reinspüren, wie man sich fühlt.

Speaker: Und es kann sein, dass Leute das unangenehm finden, weil der Körper speichert ja nicht ausgelebte Emotionen irgendwo.

Speaker: Und auch gerne, wenn das Zwerchfell aktiviert wird, das kann sogar sein, dass wir auf einmal merken, oh shit, dass man davon dann, wenn man die Übung lange macht, dass Leute anfangen zu heulen.

Speaker: Die müssen dann gar nicht gerade sich schlecht fühlen oder so, dann kommt wieder alles hoch, sondern das ist wie eine Körperfunktion.

Speaker: die das irgendwie, das Bedürfnis, der Körper muss das halt mal machen, so, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Und da würde ich wirklich sagen, wenn man das irgendwie hinkriegt, also mindestens ausschütteln, gerne die Stimme mitnehmen, die Stimme macht ganz viel aus.

Speaker: Und dann halt wirklich auch mal Zwerchfell locker machen, ne?

Speaker: Durch so einfach technisches Lachen,

Speaker: dass das hier sich schön lockert.

Speaker: Ja, das würde ich, wenn ihr zuhört und denkt so, boah, ich muss mal, möchte mal, dann ist es ganz simpel, aber das einfach mal in den Alltag zu integrieren.

Speaker: Ja, ein Megatipp.

Speaker: Ich fand es spannend, dass du gelacht hast, was es auch dann auf der Gegenseite wieder auslöst bei mir.

Speaker: Also auch eine Freude.

Speaker: Dein Lachen hat mich angesteckt, ich hätte fast mitlachen wollen, noch mal.

Speaker: Aber ein spannender Tipp, das werde ich öfter mal machen.

Speaker: Und ich glaube, die Zuhörer auch sollten das machen.

Speaker: Und auch da, das wollte ich noch eingeben, auch das Thema Improvisationskurse oder Workshops.

Speaker: Das kann man einfach googlen.

Speaker: In jeder Stadt und jeder Umgebung hat es sowas.

Speaker: Allein in Stuka habe ich gerade vier Anbieter gefunden.

Speaker: Und ich weiß, ich will es auch wieder machen.

Speaker: Zumindest war es ein 4-5-Stunden-Workshop, dass man einfach da nochmal so ein bisschen in die Kreativität reingeht.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Wir hatten es in meinem Vorgespräch ja gehabt, als wir telefoniert hatten.

Speaker: Ich glaube auch, dass wenn der Kopf dann nicht frei ist, wenn du eh schon gestresst bist, wenn du schon diesen Stressgefühl mitnimmst und dann in so einen Provisitionskurs reingehst oder Schauspielkurs ist egal, was du jetzt machst, dass es einfach eine krasse Auswirkung hat, dass du dann nicht so kreativ bist.

Speaker: Und deswegen glaube ich, diese Übung, die du gesagt hast, nochmal so nach dem Alltag komplett frei zu machen, das hätte mir damals echt schon sehr viel geholfen, wahrscheinlich.

Speaker: Ja, also je nachdem, wie ein Kurs aufgebaut ist, sollte das natürlich kein Thema sein, dass man da wirklich auch erstmal eine Ankommenrunde hat, wo man dann sowas macht.

Speaker: Also das ist eigentlich bei mir immer drin, dass man immer erstmal Ankommenübungen hat, wo es darum geht, sich erstmal locker zu machen und dann geht man eigentlich erst in den kreativeren Improvisationsteil.

Speaker: Da findest du sicherlich auch Sachen, die das so machen, also wo das so gemacht wird, ja.

Speaker: Wahrscheinlich, wahrscheinlich.

Speaker: Also ich werde mich mal wieder, glaube ich, diesem Improvisationskurs widmen irgendwann mal.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Berichte.

Speaker: Ich mache es bei dir.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ja, da kommst du halt nach Tölz.

Speaker: Köln?

Speaker: Tölz.

Speaker: Tölz, genau, ja.

Speaker: Ja, wir haben ja eine gemeinsame Bekannte.

Speaker: Ich weiß, wie auch schon zweimal ein Podcast war, die Kerstin Wessel.

Speaker: Ich muss dann euch mal besuchen kommen, tatsächlich.

Speaker: Das ist so.

Speaker: Habe ich auf dem Schirm.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Bevor wir das Spiel A bis Silke spielen, habe ich noch eine Frage, circa.

Speaker: Ich hatte in deinem, also das kann man online ja sehen, was du für Rollen mal gespielt hast, in der Werbung oder im TV auch.

Speaker: Du hast mal beim Westdeutschen Rundfang, beim WDR, nicht dein Ernst gespielt.

Speaker: Und es war ganz spannend, da gab es so eine Szene im Ehebett und du hast offensichtlich einem anderen Paar klar machen wollen, dass sie zu laut sind.

Speaker: Beim

Speaker: Beim Begattungsakt, sagen wir mal.

Speaker: Und ich fand es so witzig.

Speaker: Also ich fand es wirklich witzig.

Speaker: Und...

Speaker: Also, und das ist für mich eine Kunst, wenn man sowas spielt, du musst ja in der Rolle bleiben.

Speaker: Ich glaube nur, hätte ich das jetzt so gemacht, ich wäre irgendwann entscheidend schlechter, ob meiner eigenen Auskunft oder auch mein Ausschrei, wäre ich ausgebrochen.

Speaker: Wie schafft man es denn dann, da drin zu bleiben?

Speaker: Also, das haben wir in ganz vielen Blooper natürlich, die man nach Filmen halt sieht, dass halt Schauspieler dann immer wieder mal wirklich ein Zerbrechen am Lachen

Speaker: aber irgendwann dann doch den Take schaffen.

Speaker: Aber gibt es da eine Strategie für, wenn man da was ganz Witziges spielt, da drin bleibt?

Speaker: Also wenn du voll drin bist, passiert das eigentlich eh nicht.

Speaker: Okay.

Speaker: Das kann dann immer der Moment sein, wo dir auf einmal auffällt, was du da tust.

Speaker: Also wo dann der Modus, wo du so rausgehst und dann denkst du, das mache ich hier.

Speaker: Dann kann das schon mal sein, dass man lacht.

Speaker: Wenn man da aber einfach drin bleibt, vielleicht auch eine Konzentrationsfrage,

Speaker: Also klappt das schon.

Speaker: Ich fand aber auch, dass der Gegenpart, also der andere Schauspieler, der, um das jetzt nochmal zu beschreiben, ich habe halt mich hochgeschaukelt und so getan, als hätte ich einen Orgasmus mit dem Buch gehauen und so Klatschgeräusche gemacht und so.

Speaker: Also ich habe versucht, das ganz laut nachzumachen, wie sich das anhören soll.

Speaker: Und mein Spielpartner, das finde ich eigentlich viel cooler, was er dann geschafft hat vom Nicht-Lachen-Faktor her.

Speaker: Richtig wieder, ja.

Speaker: neben Sitzen und Lesen.

Speaker: Ich persönlich finde es eher schwieriger, muss ich euch sagen, ich hätte mehr damit zu tun, in seiner Position nichts zu machen.

Speaker: Das ist für mich schwieriger.

Speaker: Wenn ich was spiele, ist es einfacher.

Speaker: Ja, das ist ein guter Punkt.

Speaker: Er war ja hinter dir

Speaker: Also du darfst manchmal in Schauspiel, in TV-Filmen oder in Filmen, sieht man die Reaktion des anderen ein Stück weit.

Speaker: Und wenn man schon sieht, okay, der andere hat schon ein leichtes Lachen im Gesicht, dann weißt du, okay, jetzt wird gleich der Ausbruch kommen.

Speaker: Das finde ich immer sehr witzig.

Speaker: Aber ja, stimmt.

Speaker: Ja, okay, wenn man selber drin spielt und in der Rolle ist, dann auch wieder gedankt, dann kommt es eher weniger vor.

Speaker: Aber es gibt auch so Sachen, dann ist es einfach so.

Speaker: Das kommt beim Publikum aber eigentlich auch immer ganz gut an.

Speaker: Beim Theater hatten wir das mal.

Speaker: Das war unsere Abschlussinszenierung auf der Schauspielschule.

Speaker: Da hatten wir alle eine Szene mit vier Leuten, die einen, jeder hatte einen unterschiedlichen Sprachfehler.

Speaker: Die Szene, die war echt hardcore.

Speaker: Aber einmal hat es uns echt über, ich weiß nicht, ich sah nur, wie meine Kollegin neben mir anfängt zu wackeln, also dass sie lacht, aber halt leise.

Speaker: Dann fing ich an, dann der andere Kollege und dann der.

Speaker: Dann konnten wir einfach echt lange nicht mehr weiterspielen.

Speaker: Das ist halt dann passiert.

Speaker: Also das ist dann manchmal wirklich, da fehlt nur so ein Mühe an irgendwas von jemand anderem, das einen so rausbringt.

Speaker: Eigentlich ist es das Rausbringen.

Speaker: Dann hat man eigentlich erstmal kurz verloren.

Speaker: Also

Speaker: Aber das ist auch ja sympathisch.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Irgendwann geht es ja weiter.

Speaker: Ich glaube, es ist auch cool, man lacht ja als Publikum auch dann mit.

Speaker: Voll, du kriegst dich gar nicht mehr ein.

Speaker: Ja, aber ich würde sagen, da kann man auch an der Konzentration arbeiten und wenn man was spielt, was man häufiger spielt, geht es irgendwann auch weg, das eigene Lachen.

Speaker: Wenn man das dann ein paar Mal gemacht hat, dann wird es auch einfacher.

Speaker: Übungssache, auch da wieder.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Sick, jetzt soll ich mal kurz gucken.

Speaker: Ich habe mir heute Morgen noch ein paar Wörter ausgesucht, die ich dir einfach stelle.

Speaker: Du weißt sie nicht.

Speaker: Das habe ich beim vorhersten Podcast mit der Vanessa Stork schon gemacht.

Speaker: Das war ganz cool.

Speaker: Du weißt nicht, was ich ausgesucht habe und du nimmst einfach den ersten Impuls und sagst, was das Wort für dich bedeutet.

Speaker: Wie gesagt, wenn es zu persönlich wird, dann einfach skippen.

Speaker: Das ist kein Problem.

Speaker: Okay.

Speaker: Fangen wir mit A an.

Speaker: Arturo.

Speaker: Arturo?

Speaker: Ja.

Speaker: Meine Schauspielschule.

Speaker: Arturo Schauspielschule.

Speaker: Genau, da hast du deine Ausbildung gemacht.

Speaker: Wie lange geht es?

Speaker: Vier Jahre.

Speaker: Wobei ich war viereinhalb, weil ich hatte pausiert und dann wieder eingesetzt und dann war ich viereinhalb Jahre da.

Speaker: Bilder.

Speaker: Bilder?

Speaker: Bilder, Schrägstrich Fotografie.

Speaker: Ah, hast du Sachen rausgesucht, die ich mache?

Speaker: Vielleicht, oder andere machen wir auch.

Speaker: Ich habe mir jetzt eine analoge Kamera gewünscht.

Speaker: Ich liebe Fotografie.

Speaker: Ich habe es angefangen, weil ich eine depressive Phase hatte und irgendwas Künstlerisches einfach nur für mich machen wollte.

Speaker: Und es hat jetzt dahin geführt, dass ich das sogar auch professionell anbiete.

Speaker: Das heißt im Prinzip...

Speaker: Nimmst du Aufträge an, Buchungen an, Porträt, Landschaft?

Speaker: Ja, Porträt.

Speaker: Gerne auch Künstlerporträts oder auch Emotionen.

Speaker: Also wirklich, dass man da echt mal vorher reingeht und dann ein Mensch sich nämlich sehr verändert von der Ausstrahlung her, wenn man vorher einmal durch so einen Prozess gegangen ist und dann halt erst Porträts macht.

Speaker: Ja, ist ganz spannend.

Speaker: Okay, das ist echt cool, spannend.

Speaker: Coaching?

Speaker: Ja, Coaching finde ich mega.

Speaker: Also ich habe NLP-Coaching ja für mich entdeckt, weil das so nah am Schauspiel ist und so strukturiert ist.

Speaker: Und ich hatte so das Gefühl, so eine Methode zu lernen, die mal was mental behandelt und nicht spirituell oder künstlerisch, was immer so wuhu ist, tut mir immer ganz gut und finde ich mega.

Speaker: Also wenn man das schafft, das auch anzuwenden im Alltag, ist das total cool, ja.

Speaker: Da müssen wir uns auch nochmal unterhalten drüber, weil ich habe das schon gehört, NRP.

Speaker: Habe mich aber noch nie so richtig reingelegt.

Speaker: Okay.

Speaker: Können wir mal machen.

Speaker: Dankbarkeit.

Speaker: Dankbarkeit, ja.

Speaker: Finde ich für mich persönlich ist so ein unheimlich krass verwendetes Wort.

Speaker: also an sich ein cooles Gefühl, wenn man es als Gefühl taufen könnte, im Moment nervt es mich manchmal, wenn ich das immer wieder höre.

Speaker: Dankbarkeitspraxis, dankbar war.

Speaker: Ich persönlich finde es langsam ein bisschen, ne, aber grundsätzlich ist es natürlich schön.

Speaker: Ja, aber ich weiß, was du meinst.

Speaker: Ja.

Speaker: Immer dankbar sein für alles.

Speaker: Also es wird ja, das von Vivian auch dann, wird ja jede Sache durch den Struck getrieben, die halt irgendwann mal geschlachtet werden muss, aber ja.

Speaker: Entscheidungen.

Speaker: Oh je.

Speaker: Ich bin echt eine langsame Entscheiderin.

Speaker: Also ich muss einfach sagen, ich bin nicht so ein emotional stabiler Mensch und färbe halt mein Leben immer sehr ein durch das, wie ich mich gerade fühle und muss eigentlich über alles immer schlafen.

Speaker: Also was große Entscheidungen sind, sollte ich nicht sofort treffen.

Speaker: Okay.

Speaker: Kann ich ganz schön auch ganz schön chaotisch werden, so im Außen sogar.

Speaker: Wenn ich mir was entscheiden muss, was mir nicht leicht fällt, dann sieht meine Wohnung aus wie Sau.

Speaker: Brauche ich nicht viel Zeit für.

Speaker: Ah, das ist spannend.

Speaker: Okay, das ist spannend, dass man sich im Außen äußert am Ende.

Speaker: Das ist auch okay, krass.

Speaker: Ich kann es nachvollziehen.

Speaker: Also große Entscheidungen sollte man generell eigentlich nie direkt treffen, aber ja.

Speaker: Entscheidungen treffen, das macht doch schwierig.

Speaker: Ja.

Speaker: Feng Shui.

Speaker: Feng Shui habe ich auch gelernt.

Speaker: Spannend, weil es sind so Themen, die habe ich noch nicht in diesem Podcast gehabt bis jetzt.

Speaker: Du, ich hatte Bekannte kennengelernt, also meine Ausbilder, die mir da ein bisschen was darüber erzählt hatten und ein bisschen was erklärt hatten und ich fühlte mich sehr ertappt bei allem, was so die Regeln anging.

Speaker: Da habe ich gesagt, krass, das ist mein Leben.

Speaker: das ist ja ein Abbild von meinem Leben.

Speaker: Und so ist es halt eigentlich auch.

Speaker: Es ist wirklich cool, weil wenn man das beherrscht und nicht total verwirrt wird von allem Möglichen, sagt das sehr, sehr viel doch auch aus über den Ist-Zustand, in dem wir gerade sind.

Speaker: Und wenn man da Veränderungen vornimmt, kann das auch sehr viel mit uns machen, ja.

Speaker: Auch mal ein spannendes Thema für den Podcast.

Speaker: Okay, ich muss ihn mal im weiteren Gedankenkäfig halten.

Speaker: Da sind wir schon bei G, Gedankenmuster.

Speaker: Ich weiß nicht, ob es aufkamen, aber ich kam aber morgen auf Gedankenmuster.

Speaker: Ja, also kommen mir Glaubenssätze, auch ein Wort mit G. Also Gedankenmuster hat ja viel mit Glaubenssätzen zu tun.

Speaker: Ich glaube, dass wir tendenziell als Mensch wie so ein Cocktail leben, von dem, wie wir funktionieren.

Speaker: Und Gedankenmuster, wenn wir da vom Autopilot ausgehen, halt eigentlich immer die gleichen sind.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Ja, bis wir da mal aussteigen.

Speaker: Und das ist natürlich eine bewusste Entscheidung, glaube ich.

Speaker: Dass wir da aussteigen, ist, glaube ich, eine bewusste Entscheidung.

Speaker: Und hinschauen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich glaube, das ist auch wichtig.

Speaker: Manche sind ja sich dem gar nicht bewusst, dass sie auf Autofilie agieren die ganze Zeit.

Speaker: Genau.

Speaker: Also wenn ich das im Außen ändere, wenn ich das habe, dann denke ich, das ist so und so mein Leben oder keine Ahnung.

Speaker: Ja, das ist ein cooles Wort.

Speaker: Jetzt muss ich aber nochmal einmal nachfragen, auch wie du das als Coachin siehst tatsächlich.

Speaker: Diese ganzen Motivationscoaches, die auf der Bühne stehen,

Speaker: auf großen Bühnen stehen.

Speaker: Gibt es ja einige.

Speaker: Es gibt ja ein paar Valkaner natürlich, ein paar Deutsche auch.

Speaker: Was hältst du von dem?

Speaker: Also das ist ja sehr stark so, du kannst alles schaffen, was du willst.

Speaker: Tschaka, du musst nur positiv denken.

Speaker: Da steckt doch aber...

Speaker: doch viel mehr darunter, als du mit diesen Worten einfach an der Oberfläche kratzen kannst, oder?

Speaker: Ja, also meine Meinung, also ich zitiere da mal gerne meinen Mann, weil der natürlich auch so eine ganz spezielle Meinung zum Thema Coaching hat und ich auch mit ihm diskutiere und er dann immer sagt, über solche Sachen, sagt das mal einer Frau, die in den Slums in Bangladesch wohnt.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wenn das dann immer noch funktioniert, das, was du sagst, dann kannst du es sagen.

Speaker: Okay.

Speaker: Das fand ich eher einen coolen Satz, weißt du, weil das kommt immer auf die Ausgangslage an.

Speaker: Und ich arbeite ja viel auch mit Coaching-Methoden, aber auch mit spirituelleren Methoden, weil ich glaube, dass da viel mehr drunter liegt an ganz tiefen seelischen Mustern sogar auch, die nicht mal eben so mit positiven Denken

Speaker: Da ist ein schönes Bild aus einem Coaching-Seminar bei mir, kommt mir hoch, der hat immer so schön bildlich gesprochen und hat gesagt, ja, das ist wie auf so einem Kackhaufen ein Sahnehäubchen drauf machen.

Speaker: Also ich finde die krass, wie die die Menge mitreißen und dann bist du in dem Moment natürlich auch, denkst du, du kannst alles schaffen.

Speaker: Also wenn du aus so einem Seminar kommst, dann denkst du wirklich, du kannst alles schaffen und für ein paar Personen mag das auch so sein, aber ich finde, das macht für manche Leute das danach schlimmer.

Speaker: Das finde ich ist das Problem, weil wenn sie dann ein paar Seminare besucht haben und dann nicht hinkriegen, dann kommt noch was am Top und das ist sowas wie so ein Stempel von jetzt habe ich schon alles probiert, aber ich schaffe es ja irgendwie nicht und eigentlich bin ich ja doch auch selber schuld und bla, also das kann total was noch krasseres auslösen, glaube ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, meine Meinung.

Speaker: Aber nur gerade zum Gedanken, der mir kam, weil da ja viel mehr drunter liegt meistens.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Okay, Human Design.

Speaker: Oh, liebe ich.

Speaker: War mein Rabbit Hole im Corona-Bus.

Speaker: Ich finde es total geil.

Speaker: Also es ist total stimmig für mich, wenn man das für sich weiß und so ein paar Sachen liest und dann sogar versucht, die umzusetzen, die Sachen, die da drin stehen.

Speaker: Dann hat man echt ein neues Leben irgendwie.

Speaker: Und es fördert halt die Unterschiedlichkeit in Leuten und das finde ich immer cool.

Speaker: Kann jeder mal googeln?

Speaker: Um das zu erklären, brauchen wir eine eigene Podcast-Folge.

Speaker: Es gibt ja Podcasts, also ein ganzer Podcast, der nur zum Thema hat.

Speaker: Das ist echt komplex.

Speaker: Spannend.

Speaker: Kann jeder mal googeln.

Speaker: Inspiration.

Speaker: Ja, Inspiration ist

Speaker: Fluch und Segen, ne?

Speaker: Also, Inspiration kann auch zu viel sein.

Speaker: Man kann ja überinspiriert sein und nicht mehr wissen, was mache ich jetzt, ne?

Speaker: Aber wenn man es dann gerade will, dann kommt sie manchmal nicht.

Speaker: Also, Inspiration, ähm,

Speaker: brauchen Menschen, glaube ich, auch, um was, dass was Neues entstehen kann.

Speaker: Also ich glaube, Inspiration ist ein unheimlich cooler Motor für sehr coole Dinge, die Menschen erschaffen können, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, Marc.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Es hat direkt so dudelnde Geräusche und so eine Leierkasten-Melodie.

Speaker: Zwar warte.

Speaker: Kokosscheiben aus diesen Brunnen.

Speaker: Stimmt, richtig, ja.

Speaker: Ja, da kriege ich jetzt Bock drauf.

Speaker: Habt ihr einen Amt in Tölz oder Umgebung, Jahrmarkt?

Speaker: Jahrmarkt, puh.

Speaker: Gibt es das bei euch?

Speaker: Gute Frage.

Speaker: Also in Tölz vielleicht...

Speaker: Weiß ich gar nicht.

Speaker: Muss ich mal herausfinden.

Speaker: Vielleicht gibt es ja.

Speaker: Würde mich wundern, weil Bayern sind ja immer... Also es ist Stadtfest, also es gibt natürlich hier das Dorffest, mit Autoscooter und Zelt.

Speaker: Ja, vielleicht ist aber das Jahrmarkt Dorffest.

Speaker: Kürbis ist ja eher fast das Gleiche.

Speaker: Richtig, alle mehr Sämte.

Speaker: Kreativität.

Speaker: Ja, Kreativität ist natürlich für mich ganz wichtig zum Zufrieden und Glücklichsein.

Speaker: Kreativität auszuleben, ja.

Speaker: Und ein Luxus, also ein Privileg auch.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Ich habe da gar nicht einmal nachgedacht.

Speaker: Ich glaube, das können viele, glaube ich, auch als Inspiration nehmen.

Speaker: Dass Kreativität eben nicht Gott gegeben ist, sondern ist eine Gabe.

Speaker: die wir alle haben können.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Landei.

Speaker: Ja, ich bin eigentlich ein Landei, kann man schon so sagen.

Speaker: Ich bin in Xanten groß geworden.

Speaker: Das ist ein Mini-Ort am Niederrhein.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich bin jetzt ja nochmal aufs Land gezogen.

Speaker: Sagen wir mal so, Landei mit Zugang zur Stadt ist perfekt für mich.

Speaker: Okay, das ist cool.

Speaker: Xanten.

Speaker: Xanten kenne ich vor allem immer bei Stadt und Fluss, denn der Stadt braucht mit X. Ja, ja.

Speaker: Von der Xanten auf jeden Fall.

Speaker: Und dann mit Xylle vor, das Musikinstrument.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Magie.

Speaker: Ja, Magie finde ich mega, oder?

Speaker: Also ich glaube ganz fest daran, dass das funktioniert.

Speaker: Ich persönlich glaube, und das hat wann vielleicht da mal zu tun, wenn wir mit voller Emotion und vollem Fokus etwas schicken, glaube ich, dass das es macht.

Speaker: Und auch im negativen Sinne, da sollte man echt, glaube ich, vorsichtig mit sein.

Speaker: Ja, richtig, genau.

Speaker: Vor allem mit dunkler Magie.

Speaker: Natur?

Speaker: Ja, muss, brauche ich.

Speaker: Also, um ausgeglichen leben zu können, brauche ich Zugang zur Natur.

Speaker: Also Bäume,

Speaker: Erde, Wasser, also dass ich einfach die Elemente spüre, ja.

Speaker: Beste Voraussetzungen definitiv bei dir, bei euch.

Speaker: Offenheit.

Speaker: Ja, Offenheit ist was, was ich immer dachte, was mir natürlich abgeht, was aber etwas ist, was ich im Moment übe.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und das bedeutet ja auch, dass man mit Offenheit auf Leute, Fremde auch, zugeht.

Speaker: Ja.

Speaker: Das heißt, ist es für dich, wenn ich gerade nur nachfragen darf, für dich noch einen Punkt, an dem du arbeitest, also offener auf Leute zuzugehen, auf Fremde?

Speaker: Ja, also wenn es jetzt eine oder zwei Personen sind oder mein Kurs zum Beispiel habe ich das nicht, aber wenn ich jetzt irgendwo neu hingehe, bin ich echt, puh, also zum Beispiel der Horror wäre für mich so ein Networking-Event für Schauspieler.

Speaker: Da bin ich nicht offen.

Speaker: Da habe ich Bewertungsmechanismen, wie Schauspieler sind und die, äh, also das ist ja auch eine Nicht-Offenheit, ne?

Speaker: Dass man dann immer bewertet, wie die alle sind.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Da übe ich gerade ein bisschen mit, ne?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Spannend, weil es auch so eine Einschränkung im Kopf ist, die man setzt, ne?

Speaker: Also auch da wieder.

Speaker: Das war wie vorher bei dem Improvisationstheater.

Speaker: Ja.

Speaker: Spannend.

Speaker: Cool.

Speaker: Kann wahrscheinlich der eine oder andere sich mit definitiv identifizieren.

Speaker: Podcast.

Speaker: Ja, Podcast liebe ich, ne?

Speaker: Ich höre total gerne Podcasts und mache auch gerne Podcasts.

Speaker: Ist halt viel Arbeit, ne?

Speaker: Denkt man gar nicht so, aber... Definitiv, ja.

Speaker: Du hast deinen eigenen Podcast?

Speaker: Ja.

Speaker: Was heißt Lebenskünstler?

Speaker: Ja, mit Y. Genau.

Speaker: Was sind das Thema, die du behandelst, Silke?

Speaker: Alles rund um Kreativität und Spiritualität.

Speaker: Also für diejenigen, die halt sich mehr mit den Themen auseinandersetzen möchten, die sollten auf jeden Fall in diesen Podcast reinhören und auch gerne abonnieren.

Speaker: Das ist ganz wichtig.

Speaker: Das ist wirklich unter Podcast-Creators gar nicht mehr so irrelevant.

Speaker: Man sagt, folgen und mal kommentieren, weil es immer noch schön ist, wenn man mal eine Rückmeldung bekommt von Hörern.

Speaker: Ja, und auch für den Jan.

Speaker: Also die Sternebewertung macht übrigens total viel, ob man überhaupt ausgespielt wird, also dass die Leute einen überhaupt finden können.

Speaker: Richtig.

Speaker: Also je mehr Sternchen da regnen, desto cooler ist es auch für den Jan.

Speaker: Ja, und für die Silke.

Speaker: Ja.

Speaker: Kuh habe ich ausgelassen mal und bin dann bei Reflexion gelandet.

Speaker: Reflexion?

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt weißt du, was mir da kommt, so ein Bild von abends, bevor man ins Bett geht, also bevor ich ins Bett gehe, mich hinhocken mit einem Tagebuch und nochmal aufschreiben, wie der Tag war, also Tagebuch schreiben eigentlich.

Speaker: Wie cool das eigentlich ist.

Speaker: Was für ein cooler Abschluss vom Tag das eigentlich ist.

Speaker: Ja, ein cooler Impuls.

Speaker: Ich musste bei S. Schauspielkunst leben, tatsächlich.

Speaker: Schauspielkunst.

Speaker: Was bedeutet das für dich in deinem Leben?

Speaker: Boah, so eine Hassliebe, ich sag's dir, ne?

Speaker: Okay, das hab ich erwartet, das ist gut.

Speaker: Ich frage mich immer noch wieder, immer wieder, boah, warum hab ich nicht irgendwas ganz Normales gelernt?

Speaker: Würde ich ja nicht glücklich mit sein, ne?

Speaker: Aber boah, Alter.

Speaker: Also als Schauspieler, um einfach mal ein bisschen was noch mit in den Raum reinzugeben, das musst du halt echt, das ist ein anstrengendes Studium, was super viel Spaß macht und man lernt ganz tolle Dinge, aber dann kommst du auf den Arbeitsmarkt.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und es gibt wirklich viele Schauspielerinnen und Schauspieler bei den Frauen, das ist noch krasser, für sehr wenige gut bezahlte Jobs und wenige kaum bezahlte Jobs.

Speaker: Und die Prozentzahl von den Schauspielern, die davon leben können, liegt bei 6%.

Speaker: Krass.

Speaker: Genau, und das muss man sich halt klar machen.

Speaker: Ich liebe es, aber ich liebe es, seitdem ich mich davon befreit habe, dass ich davon meine Brötchen verdienen muss.

Speaker: Ich mache das, was reinkommt, das mache ich gerne und ich gebe es gerne weiter, ich nehme es als Handwerk.

Speaker: Aber verdienen tue ich eigentlich mit Coachings und mit Fotografie.

Speaker: Also so, wenn mal einen Dreh reinkommt, wie bei Normaloland zum Beispiel, waren dann einfach sieben Drehtage, da war ich im Hauptensemble.

Speaker: Das war dann halt mal ein cool, viel Geld auf einmal.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber ich kenne nicht viele echt gute Schauspielerinnen und Schauspieler, die so ein Lebensgefühl haben von so einer sicheren Geldquelle.

Speaker: Also das macht viel Unsicherheit auch einfach.

Speaker: Das glaube ich dir.

Speaker: Man sieht ja immer halt nur die Schauspieler meistens im Fernseher.

Speaker: Ganz toller Beruf, wenn man da drin arbeiten kann.

Speaker: 6 Prozent, krass, das ist echt wenig.

Speaker: 94 Prozent können davor nicht leben.

Speaker: Krass.

Speaker: Umgekehrt mal zu denken.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Also Respekt dafür.

Speaker: Erstmal das zu machen und das ist ja ein super Mehrwert, auf den du dann die Coaches mit reinnehmen kannst oder fotografieren kannst.

Speaker: Das befruchtet ja auf jeden Fall die andere Tätigkeit.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Deswegen hast du lieber.

Speaker: Okay, deswegen verstehe ich halt.

Speaker: Das jetzt.

Speaker: Ich war nicht so erwartet.

Speaker: Ich habe gesagt, okay, Schauspielkunst ist mal.

Speaker: Nee, ich habe mir vorgenommen, immer ehrlich zu reden und aus dem Herzen raus und ich liebe es total, wirklich.

Speaker: Es ist ganz toll.

Speaker: Und in meiner Welt wäre das auch

Speaker: Würde jeder das eigentlich lernen?

Speaker: Also, weißt du, egal, in meiner Welt würde irgendwie jeder das Gleiche kriegen für alles, was wir tun.

Speaker: Auch die Politiker.

Speaker: Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

Speaker: Richtig, bei bedingungslosen Grundeinkommen.

Speaker: Nee, es muss einfach jeder das Gleiche verdienen, Punkt.

Speaker: Ja, richtig, genau.

Speaker: Da gab es keine Unterschiede mehr.

Speaker: Also, wer wäre denn dann noch Investmentbanker oder, keine Ahnung, was der erste Punkt eingefallen ist?

Speaker: Niemand.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist eine Vorstellung, die wird niemals, vielleicht doch leichter, aber vielleicht niemals umgesetzt werden kann.

Speaker: Theater.

Speaker: Theater spiele ich gerade wieder, Kindertheater, und das macht mir richtig viel Spaß.

Speaker: Was macht dir mehr Spaß?

Speaker: Theater oder wenn du in Filmen mitspielst?

Speaker: Ich drehe wahnsinnig gerne.

Speaker: Das ist echt schwierig.

Speaker: Ich finde das naturalistische Spiel beim Drehen ein bisschen reizvoller.

Speaker: Aber das Erlebnis mit dem Publikum ist halt nicht ersetzbar.

Speaker: Also beides.

Speaker: Das sind ja schöne Seitenvorteile.

Speaker: Urlaubsziele?

Speaker: Urlaubsziele?

Speaker: Oder Urlaubsziel, wo du gerne hin möchtest zum Beispiel.

Speaker: Also das Nächste fahren wir nach Kapadokien.

Speaker: Genau, da wollte ich jetzt mal hin, weil ich habe so eine Doku von so zwei Radfahrern gesehen, die da echt wirklich lange unterwegs waren und da auch durchgefahren sind.

Speaker: Und ich war so, was ist das?

Speaker: Da muss ich mal hin.

Speaker: Aber es ist anscheinend relativ bekannt als Urlaubsziel.

Speaker: Okay, nice.

Speaker: Kapadokien.

Speaker: Variabilität.

Speaker: Variabilität.

Speaker: Also ich finde...

Speaker: das, was total cool ist, wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist interessant, dass ich den Begriff erstmal greifen muss.

Speaker: Ich kann mit Flexibilität fast mehr anfangen, aber Variabilität bedeutet ja auch ein bisschen das mit den Rollen, was wir jetzt schon zweimal im Podcast hatten und ich glaube, dass das total viel Spaß macht, das zu leben.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich bin bei den Wörtern noch vollkommen entspannt.

Speaker: Ich hau die einfach in den Raum rein.

Speaker: Ich habe gerade überlegt, es ist interessant, dass ich kurz gestutzt habe und gedacht habe, ich musste das erst mal greifen.

Speaker: Und als letztes Mal machen wir dann Weisheit.

Speaker: Boah, cool, ey, oder?

Speaker: Also ich finde, Weisheit, wenn mal wieder die alten Menschen bei uns im Land so als die weisen Menschen betrachtet werden würden, wäre das ein total geiles Lebensziel, oder?

Speaker: Also dass man sich freut aufs Alter, weil man ist einer von den Alten, die weisen und die haben dann Achtung und Weisheit ist was total Cooles.

Speaker: Ja, gebe ich dir recht.

Speaker: Müssten wir heute noch viel mehr drauf hören.

Speaker: Ja.

Speaker: Silke, es war mir eine Freude.

Speaker: Ja, mir immer war.

Speaker: Eine große Freude.

Speaker: Es war so kurzweilig.

Speaker: Ja, dabei haben wir echt lange gesprochen.

Speaker: 1, 2, 40 haben wir jetzt.

Speaker: Das ist schon krass.

Speaker: Also ich glaube, wir haben echt viele Nuggets von dir erfahren, zu dem, wie wir uns auch in Emotionen fühlen können, was wir tun können, ob jetzt bei Keynotes, im Alltag.

Speaker: Mein Captain America-Auftritt werde ich auf jeden Fall mit dir teilen.

Speaker: Ja, mach das, aber nicht nur hier, bitte.

Speaker: Das wollen wir sehen.

Speaker: Vielen lieben Dank.

Speaker: Ja, danke dir, dass du dir die Arbeit hier machst.

Speaker: Ganz entspannt.

Speaker: Das kann ich ja zurückgeben mit deinem Podcast.

Speaker: Da werde ich auf jeden Fall öfter reinschauen.

Speaker: Wobei wir lustigerweise im Vorgespräch sagen, okay, wir stehen sehr gerne auf die Englischsprache, den Podcast sogar.

Speaker: Ja, ist ja auch in Ordnung.

Speaker: Aber auf jeden Fall guckt gerne bei Silke rein natürlich in den Podcast.

Speaker: Ich werde in den Shownotes natürlich den Podcast verlinken und Silkes Webpage.

Speaker: Das heißt, jeder, der sich mal für das Thema auch Schauspielkurse interessiert, gerade wahrscheinlich im Bereich eher Bartels Lengries, der kann sich da gerne bei Silke auf der Homepage mal informieren oder über das Coaching oder über Fotografie.

Speaker: Ich meine, du deckst da echt viele Sachen ab.

Speaker: Guckt da gerne rein.

Speaker: Und ansonsten danke ich jetzt fürs Zuhören.

Speaker: das ja eigentlich ganz hat, Peter, war ganz entspannt.

Speaker: Und nächste Woche geht es weiter.

Speaker: Und ich freue mich drauf auf nächste Woche.

Speaker: Sag dir nochmal Danke, Silke.

Speaker: Und bis ganz bald.

Speaker: Ja, bis bald.

Speaker

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