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Kommunikation mit Wirkung: Emotion, Präsenz & Storytelling – mit Peter Hinojal (Teil 1)

Jan's entspannt! Der entspannte Podcast.
In dieser Folge spreche ich mit Speaker, Trainer & Storytelling-Profi Peter Hinojal über die Kraft von echter Präsenz, emotionaler Kommunikation und den Unterschied zwischen laut und wirksam. * Warum reicht Wissen nicht aus, um Menschen zu erreichen? * Was macht einen authentischen Auftritt wirklich aus? * Und wie entsteht Wirkung, wenn wir die Bühne oder das Gespräch betreten? Wir teilen Gedanken über Körpersprache, Wahrnehmung, Empathie – und warum Wiederholung manchmal das Beste ist, was du tun kannst. 🎧 Ein Gespräch über Wirkung, Wahrhaftigkeit – und die kleinen Nuancen, die echte Verbindung schaffen. Für wen ist diese Folge spannend? Für alle, die in Führung, Beratung, Training oder Vertrieb arbeiten – und für Menschen, die echte Verbindung herstellen wollen: als Speaker, Coach, Content Creator oder einfach im Alltag. Gast: 🧠 Peter Hinojal – Speaker, Trainer & Storytelling-Coach Peter begleitet Menschen seit über 20 Jahren dabei, auf der Bühne und im Leben authentisch zu wirken – mit Klarheit, Herz und Haltung. Instagram: peter_hi78 [https://www.instagram.com/peter_hi78/] LinkedIn: Peter Hinojal [https://de.linkedin.com/in/peter-hinojal-2a3581a8] Website: www.peter-hinojal.de [https://peter-hinojal.de/] Frei-Sprechen-Workshop & Podcast: www.gymtalk.online [https://www.gymtalk.online/]

Transcript

Speaker: Authentizität, Körpersprache und innere Klarheit sind für Kommunikation, Bühnenpräsenz und Führung entscheidend.

Speaker: Und darüber spreche ich mit meinem heutigen Gast Peter Hinojal, dem Coach, dem Keynote-Speaker und der Stimme der Fitnessbranche.

Speaker: wenn du mit dem länger sprichst, du bist jetzt der seelische Abfall-Einheitlichste Mensch geworden.

Speaker: Wir müssen jedem Kunden hier versuchen, gleich viel Aufmerksamkeit zu geben und können nicht nur bei dem bleiben, weil der zieht dir sonst in deine Energie, aber wir müssen auch mit dem sprechen.

Speaker: Zeige es ihm, das zeige ich ihm, wo es ankommt.

Speaker: Und ich bin der Meinung,

Speaker: Ich mache dir auch ein Rhetorik-Seminar.

Speaker: Du wirst an diesem Tag nicht lernen zu sprechen.

Speaker: Aber mit dem, was du dann mitbekommst, wirst du danach von Tag zu Tag im SA sprechen.

Speaker: Sprechen darüber, wie man gezielt Geschichten einsetzt, um eine Brücke zum Kunden zu bauen.

Speaker: Und das geht nur mit ganz viel Übung und Machen.

Speaker: Wenn ich eine Situation habe, wo Menschen nicht so reagieren, wie ich es möchte, muss ich es anders machen.

Speaker: Solange bis ich weiß, wie ich mich verhalten muss, wenn der Kunde so reagiert oder so verhält, wie ich es möchte.

Speaker: Ganz kompliziert.

Speaker: Aber nochmal, zeigt ihnen das, lernt ihnen das, macht es vor.

Speaker: Und wir sprechen darüber, warum unterschiedliche Sichtweisen kein Widerspruch sind, sondern eine Einladung zur Reflexion.

Speaker: Empathie wird hier zum Schlüssel für Verbindung.

Speaker: Meine Welt ist meine Welt, weil meine Welt ist eine Zusammenfassung meiner internalen Repräsentation, eine Erfahrung meiner Lebenssinnung.

Speaker: Und jetzt viel Spaß beim Zuhören von Teil 1.

Speaker: So, hallo und herzlich willkommen bei ganz entspanntem neuen Folge.

Speaker: Ich bin voll froh, dass ich heute den Peter, hier wieder begeistert, begrüßen kann zum Podcast.

Speaker: Mit einer sehr weiten Anreise.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ich konnte herlaufen.

Speaker: Ich konnte herlaufen.

Speaker: Wir befinden uns in der Fitnesshauptstadt Wernau, wenn man genau sagt.

Speaker: Und wie lange haben wir das schon geplant, Peter, mit dem Podcast?

Speaker: Ja, eigentlich kurz nachdem wir uns ging.

Speaker: Also vor zwei oder drei Jahren.

Speaker: Du bist ja auch sehr geladen, bei uns Gast im Podcast zu sein.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Das sollte eigentlich nicht so schwer sein auf die Distanz.

Speaker: Ja, ich war schon zweimal im besten Podcast der Welt, Fitnessbranche halt so vor allem bei Trinity.

Speaker: Aber spannend fand ich, seitdem wir uns kennengelernt haben.

Speaker: Und den Einstieg wollte ich machen, Peter, weil ich weiß noch genau den Tag, an dem ich dich zum ersten Mal

Speaker: gesehen habe.

Speaker: Das war bei den Innovation Days 2022 in Düsseldorf, in diesem Automuseum.

Speaker: Und ich erinnere mich daran, dass ich gesagt habe, krass, der Typ steht da vorne einfach ohne Präsentation, mit einem Bild, mit seinem Hoodie,

Speaker: und schwätzte einfach raus, begeisterte Menschen.

Speaker: Und das war mein erster Eindruck.

Speaker: Wusste aber noch nicht, dass du in der Nahrung wohnst.

Speaker: Das kam mir erst dann über LinkedIn, meine ich.

Speaker: Und das ist mein erster Eindruck von mir.

Speaker: Das war auch eine schöne Veranstaltung.

Speaker: Und tatsächlich, normalerweise bei so Netzwerktreffen kenne ich schon sehr viele Kunden, waren viele Kunden auch schon bei Vorträgen bei mir und kenne auch mehr von der Industrieseite.

Speaker: Aber das war ja kurz so in der Zeit, da habe ich ja gerade angefangen, bei Holzdorgen neu.

Speaker: Und als Brandmanager, um dann halt die Marke in die Fitnessbranche zu bringen.

Speaker: Und dann haben wir natürlich direkt so Veranstaltungen auch gebucht.

Speaker: Und deswegen war es in Düsseldorf auch tatsächlich der Fall, dass ich da auch wenig Kunden kannte, was echt selten vorkommt.

Speaker: Und auch vorher dann noch so ein bisschen Gedanken, wenn ich meinen Vordergrund noch durchgegangen bin, auch das Format schon mal gemacht habe, vor ein paar Jahren bin ich mal eingesprungen bei den Innovation Decks.

Speaker: Wir hatten gerade diese neue Kollektion.

Speaker: Ich bin bei einem Hulli da rumgeschluckt.

Speaker: Ich hatte auch das Gefühl, keiner hat mich auf dem Schirm wahrgenommen.

Speaker: Geschweige denn vorher mal angesprochen.

Speaker: Auch so ein paar Leute, die ich kannte von der S3-Seite.

Speaker: Das hat Spaß gemacht.

Speaker: Das war eine coole Bühne.

Speaker: Dann waren die Jungs von Trinity vor mir da, der Alex und der Tim.

Speaker: Da weiß ich auch noch, dass der Tim hat den Vortrag gemacht.

Speaker: Der Alex stand da und der Alex, wie die ja sind, sehr polarisierend.

Speaker: Und ich konnte mit denen am Anfang nicht viel anfangen.

Speaker: Und auch den Vortrag, den der Tim gemacht hat am Anfang, die haben ja dann erstmal nur gebasht gegen alle, aber keine Lösung präsentiert.

Speaker: Und dann stand ich neben Conny von der Wallen Media und habe gesagt, irgendwie waren das jetzt 10 Minuten meines Lebens, die verschwendet sind und die fühlten sich auch noch wie 20 an.

Speaker: Aber wir hatten dann gemeinsam Kunden und haben mit Alex und so ein bisschen gesprochen dann auch und wir haben dann Nachtrag gesprochen und dann habe ich ihm aber auch so ehrlich meine Meinung gesagt, ich habe gesagt, Leute, ihr macht einen ganz tollen Job, ihr macht das großartig, aber ihr könnt nicht zu einer Veranstaltung gehen, dass jetzt ein Studiobesitzer, die 20, 30 Jahre doch nicht alles falsch gemacht haben und dir nur vorwerfen, ihr macht alles falsch, ohne denen zu zeigen, dass ihr es besser könnt.

Speaker: Weil nur schimpfen reicht halt nicht.

Speaker: Und da war so auch diese Brille von außen ganz gut drauf.

Speaker: Daraus ist mit meiner viel Zusammenarbeit eine gute Freundschaft entstanden.

Speaker: Da war ich auch bei ihm im Podcast und so.

Speaker: Aber das war so mein Eindruck damals, als ich das erst mal kennengelernt hatte.

Speaker: Und dann habe ich die ja mit eingebaut, auch in meinen Vortrag.

Speaker: Und die beiden saßen da und hatten so Freude, als ich meinen Vortrag gemacht habe.

Speaker: Und dadurch sind wir dann nach irgendeinem Gespräch gekommen und haben uns wirklich ausgetauscht.

Speaker: Also mein erster Eindruck war, ich konnte nicht zuordnen, weil ich einfach so polarisiert, so verrückt war.

Speaker: Und ich dann auch da an dem Tag diesen Mehrwert nicht gesehen habe, von dem, was ich da machen will.

Speaker: Also ich kann jetzt nach oben ziehen.

Speaker: minuten alle bestimmt nur wieder gehen aber sie kauft doch keiner bei mir ja also damit gebe ich endlich das gefühl und wie ich weiß es besser oder so aber man muss sagen dann dann also ich bin dann ja auch neugierig gewesen nachdem wir den podcast waren auch bei vizetop dann gemeinsam und so und wenn dann kunden weit gesagt und es bei trinity und wie ist es so mit dem doch ist und so und die sagten immer wirklich diesen total verrückt

Speaker: Aber gib denen Geld, das, was sie machen, funktioniert.

Speaker: Die machen das super und das machen die halt auch.

Speaker: Und das hat ja auch, wenn man die dann näher kennt, auch Systemen, wie die polarisieren, wie die auftreten.

Speaker: Und das machen die halt extrem gut.

Speaker: Aber so im ersten Eindruck ist dann Lieben oder Hassen.

Speaker: Ich erinnere mich dran, tatsächlich.

Speaker: Ich hatte einen ähnlichen Eindruck, weil ich war damals, glaube ich, eine meiner, ich habe meine zweite Veranstaltung wirklich richtig in der Fitnessbranche.

Speaker: Die erste war Innovation Days in Ludwigsburg, 21.

Speaker: Da haben wir auch Pitch gewonnen, ich weiß gar nicht warum.

Speaker: Da waren so viele Leute da.

Speaker: Und im nächsten Jahr dann in Düsseldorf.

Speaker: Ich fand dieses Spektrum so krass, war auch da, Alex und Tim mit den Anzügen, alles mit der Sonnenbrille.

Speaker: Ja, und

Speaker: Ich erinnere mich noch dran, aus der Veranstaltung ist auch dann die Einladung von Alex und Tim zum Podcast entstanden, weil ich ja bei meiner Keynote hatte ich ja David Hasselhoff als Einstieg des Apple Look for Freedom und ich fand das so geil.

Speaker: Ich sagte, okay, dann muss ich Jan den Podcast nehmen.

Speaker: Ich bin dann auch den Zeitgleichs unsaggenannt, wobei ich drei Jahre hingetroffen habe.

Speaker: Das war auch ein sehr schöner Forderung.

Speaker: Da habe ich dann auch da das erste Mal kennengelernt.

Speaker: Ich wusste nicht mehr ganz genau, aber wenn du dann ach ja, dann ist es ja in der Fitnessbranche, wie bei Klassentreffen, du triffst ja dann jede Woche, jede Umfang von einer Veranstaltung

Speaker: Aber da fand ich auch bei der Veranstaltung schön, diese Breite zu sehen.

Speaker: Die Leute haben sich viel mehr vorbereitet als früher.

Speaker: Früher hat man einfach einen Vertrieb dahingestellt, der musste jetzt kurz was präsentieren.

Speaker: 300 Folien.

Speaker: Wie kreativ die geworden sind.

Speaker: Zu zweit auf der Bühne, einen Löffel unter den Stuhl geklebt und sowas.

Speaker: Die haben ja richtig Aufwand betrieben dafür.

Speaker: Und das ist tatsächlich viel, viel frustrierender geworden.

Speaker: Oder der Steffen Weifen von Les Mills hat auch einen tollen Vortrag gehabt.

Speaker: Der war auch richtig gut.

Speaker: Sota ist auch immer eine Bank gewesen.

Speaker: Der Fabian ist nicht der beste Sprecher.

Speaker: Aber der ist halt sehr kreativ, indem er es macht und wie er es macht.

Speaker: Die machen es auch immer sehr, sehr gut.

Speaker: War eine schöne Veranstaltung.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Es kommen immer neue Leute dazu.

Speaker: Ich meine...

Speaker: Das war ja tatsächlich an dem Tag, als das in Frankfurt war.

Speaker: Da hatte ich wirklich, also als ich gesprochen habe, für die ersten drei Reihen, verstehen mich, hinten hört mich keiner und ich habe mir echt schwer getan, diesen Raum zu befüllen.

Speaker: Und das war wirklich dann so, da hast du die Leute nicht so gekriegt.

Speaker: Und die Vanessa habe ich am Vorhaben kennengelernt und dann mit Jürgen, weil Jürgen ist ja auch ein Vorhaber gewesen.

Speaker: Und ich habe mir bis dahin auch nie gemerkt,

Speaker: Ich weiß, dass ich jedes Mal treffe, dass sie jedes Mal nett Hallo gesagt haben und kurz gesprochen haben, aber ich habe nie gemerkt, dass es bei DSP One ist.

Speaker: Das war total verrückt auch.

Speaker: Siehst du jemanden immer?

Speaker: Und dann war man das ja mit und sie wirkte ja erst mit ein bisschen reserviert, ein bisschen Kalkül und zurückhaltender.

Speaker: Und dann haut sie da einen Vortrag auf und dann sagt sie, oh fuck, das war richtig gut.

Speaker: Und wer jetzt im Nachhinein weiß, dass es ja auch eines ihrer ersten war oder so.

Speaker: Das war richtig, richtig gut und schöne Story, gut gemacht.

Speaker: Technik passt, die Präsentation war toll gemacht.

Speaker: Ich weiß, dass der Alex von Trinkt hier immer kritisiert hat, weil sie ihre Karteikarten in der Hand hat.

Speaker: Wenn wir dieses Storytelling-Seminare machen, ich bringe Leuten dabei, nimm Karteikarten in die Hand.

Speaker: Weil dann weißt du schon mal, wo mit den Händen am Anfang.

Speaker: Das nervt schlimm, keiner ist dir böse.

Speaker: Wenn du jetzt aber in einer SAP-Reiner gebucht bist, vor 30.000 Leuten, hast du besser keine Karteikarten in der Hand.

Speaker: Aber bei so einer Veranstaltung oder wenn du das erste Mal irgendwo was machst, das ist vollkommen legitim, ein paar Stichpunkte zu

Speaker: oder was zum Festhalten anzuhaben.

Speaker: Das machte der Mutter auch.

Speaker: Genau.

Speaker: Vollkommen legitim.

Speaker: Du guckst ja nicht hin.

Speaker: Weil er erst mal ihr so kritisiert hatte, ich fand selbst das nicht schlimm.

Speaker: Und dadurch hat sie gesagt, hast du sofort eine andere Körperhaltung, das war gut.

Speaker: Nee, Vanessa hat abgeräumt.

Speaker: Beim zweiten Mal, da hat er es mit dem Toaster ja nicht so funktioniert.

Speaker: Das stimmt, ja.

Speaker: Und dann habe ich danach kurz mit ihr gesprochen und dann hast du gesehen, ich glaube, sie waren nicht wirklich geknickt, aber das ist natürlich das ärgert an, wenn so ein Timing nicht funktioniert.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, schau mal, was du nicht machen darfst, ist deine Performance heute.

Speaker: Vergleiche ich mit der Performance vom letzten Mal.

Speaker: Du hast manchmal Tage, alles läuft.

Speaker: Du hast keinen einzigen Versprecher drin.

Speaker: Die Leute machen sofort mit.

Speaker: Der Raum ist toll, das Licht ist toll, der Ton ist toll.

Speaker: Am nächsten Tag bist du zwei Orte weiter, machst alles gleich, aber es kommt nicht dieselbe Stimmung auf.

Speaker: Und du vergleichst mit dem Vorabend und denkst, was mache ich falsch.

Speaker: Und am Ende des Tages war der zweite Abend auch gut, aber...

Speaker: andere Leute, andere Immografie, der Raum war kühler, gab ein bisschen Unstimmigkeiten vorher, whatever.

Speaker: Also es gibt so viele Faktoren der Einstände und das liegt nicht zwangsweise in der Performance.

Speaker: Aber wenn wir vergleichen immer, oh, da habe ich das und das, das war aber besser, da haben die Leute besser reagiert.

Speaker: Also man muss das schon reflektieren, aber es ist nicht das Entscheidende.

Speaker: Heute das Beste rausholen, dann auch klar, man darf kritisch sein, wenn man Fehler oder so drin hat, aber das merkt ja keiner.

Speaker: Ich muss auch sagen, manchmal, ne?

Speaker: Und wenn so ein Toaster ja später angeht, dann musst du jetzt nur die richtigen Worte finden.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Mein Toaster ist wie die Deutsche Bahn, kommt halt immer zu spät.

Speaker: Irgendwas, da muss er irgendwie schlagfertig sein und dann ist das gut.

Speaker: Aber auch den hat sie ja sehr, sehr gut gemacht.

Speaker: Und ich bin gespannt, wie die sich noch entwickelt, weil die Vanessa startet ja bei einem super hohen Niveau.

Speaker: Total, definitiv.

Speaker: Und wenn du so anfängst, ich kann das nicht mehr vergleichen, meine ersten Vorträge sind zu lange her, aber ich glaube, ich war auch schon auf einem guten Niveau, aber das ist schon doch mehr.

Speaker: Und ich glaube auch, dass sie sich mit dem Thema viel mehr beschäftigt hat und wir haben ja tatsächlich einfach gemacht und auf dem Weg so herausgefunden, wie es geht.

Speaker: Wie lange bist du in dem Bereich mit Workshops, Vortragen, Vorträgen schon unterwegs?

Speaker: Du kannst dich nicht mehr an die Ersten erinnern.

Speaker: Ich kann mich an die Ersten erinnern, aber wie gut ich performt habe.

Speaker: Es muss gut gewesen sein, weil die Leute danach gekauft haben.

Speaker: Mein erster verkaufter Vortrag war hier in Werner und Bürgersaal.

Speaker: Stimmt, die Story finde ich eigentlich echt super.

Speaker: Erzähl mal.

Speaker: Ich habe es mal kurz zu halten.

Speaker: Ich hatte...

Speaker: Die Idee, dass ich mehr Menschen reichen möchte, ein guter Freund von mir, der auch Vortig gibt, den auch viele kennen, den Patrick Heitzmann.

Speaker: Patrick hat gesagt, du mach das.

Speaker: Oder beziehungsweise war es so, er hat damals noch Schulungen gegeben für Powerbar.

Speaker: und hatte aufgehört, die Schulungen zu machen.

Speaker: Und ich hatte Lust, mich mehr umzuorientieren, wollte mehr Schulungen machen und mehr Menschen erreichen.

Speaker: Und dann habe ich gefragt, du, wenn du dich machst, kannst du da vielleicht ein Wort für mich einregen?

Speaker: Vielleicht könnt ihr die machen.

Speaker: Ich sagte, du mach doch Vorträge.

Speaker: Du kannst am Anfang, ich gebe dir ein bisschen was, Hilfe und Starthilfe und Präsentation und sowas, kannst du mal ein paar Bücher von mir mit anbieten und sowas nochmal treffen.

Speaker: Wir haben uns im Gerling getroffen, hier am Freund, und haben gesagt, du kannst es gerne machen, du darfst gerne diese Heizmann-Methode, ich gebe dir ein paar Grafiken, da kannst du das, das darum aufbauen, das ist alles, alles fein.

Speaker: So, und dann war für mich aber klar, ich kann jetzt nicht irgendwo anrufen und sagen, ich bin der Peter, bitte buchen Sie mich.

Speaker: Ich brauche einen Vertriebspartner.

Speaker: Ich bin nach Neu-Ulm gefahren, zu einer Sporthandellungsfirma und habe da mit einem Geschäftsführer und einem Vertriebsleiter zusammengesessen.

Speaker: Dann habe ich denen erklärt, ich kann Sie schulen, ich kann Ihr Team schulen, Ihren Vertriebslern schulen.

Speaker: Ich habe auch noch so einen Endkundenvortrag für Ihre Kunden.

Speaker: Wenn Sie die kaufen, können Sie noch vergünstigt bei Ihnen Produkte einkaufen und können Sie neue Kunden gewinnen mit oder alle Kunden halt einfach auch was, was Gutes tun mit.

Speaker: Und danach konsumieren die Leute mehr Eiweiß etc.

Speaker: Und dann sagten die, das hört sich gut an.

Speaker: Wir haben in zehn Tagen eine Vertriebvertagung.

Speaker: An als Vertreter kommen, können Sie da was vorstellen?

Speaker: Ich hatte keinen Laptop, keine Präsentation, gar nichts.

Speaker: Also irgendwann ein Stick habe ich bekommen, aber ich habe noch nichts fertig gehabt, das war die Idee.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, naja, wie lange soll ich denn machen?

Speaker: Also zehn Minuten, dann reicht das.

Speaker: Dann brauche ich nur einen Flipchart.

Speaker: Hat auch nichts anderes.

Speaker: Deswegen war das fein.

Speaker: Dann bin ich dahin, habe zehn Minuten präsentiert, noch vor den 15 Leuten gesaß und danach mich zum Ausgang gebracht und gesagt, hey, das ist super, da machen wir auf jeden Fall was, aber wir würden gerne mal so einen Vortag im Original sehen.

Speaker: Wann haben Sie denn einen?

Speaker: Ich sage, ich habe meinen Terminkalender nicht dabei.

Speaker: In den nächsten sechs, sieben Wochen, ich schicke Ihnen die Termine durch.

Speaker: So, dann habe ich einen Flyer gedruckt, also der war erstellt, auch Katastrophe, da stand halt alles drin.

Speaker: Textlich sogar ähnlich noch was, was ich heute drin hatte.

Speaker: Einen Flyer erstellt, habe den bei Flyer-Alarm gedruckt,

Speaker: Ich habe den Bürgersaal gemietet, einen Beamer vom Bürgersaal gemietet, habe die eingeladen, habe Eintritt genommen, ich habe zehn Jahre Eintritt genommen oder so für den Tag noch, habe Eintritt genommen, habe den Vortrag gemacht, da saßen 37 Leute, die beiden saßen mit drin, danach haben die gesagt, super, machen wir.

Speaker: Ich habe eine zweieinhalb Stunden Vortrag gehalten.

Speaker: Da hätte irgendjemand eine Frage gestellt, wäre ich wahrscheinlich gestorben.

Speaker: Muss aber ganz gut funktioniert haben und dann haben die angefangen, das zu vertreiben und dann war es am Anfang auch noch so, weil die Kunden konnten damit gar nichts anfangen, was kommt da, jemand macht da Nährungsforschung.

Speaker: Und ich habe dann, ob ich Ihre Kundengeld gezahlt habe oder nicht.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ich den Vertrieb lang existiert, kriege ich jeder zwei geschenkt.

Speaker: Ja, aber wenn wir einen Vortrag machen, ladet bitte andere Kunden mit ein, dass sie das sehen.

Speaker: Weil ich dann einen Vortrag gemacht habe, der war zwar umsonst, zwei Stuhl saßen mit drin, oder musste uns kommen.

Speaker: Und das Gleiche war dann mit

Speaker: Schulung mache.

Speaker: Das heißt, ich habe tagsüber das Team geschult und am Ende oft einen Vortrag gehalten.

Speaker: Und selbst wenn ich nur Teams geschult habe, kam dabei am Ende des Tages raus, das ist super gut, aber mein Team kann das nie im Leben so erklären wie du, kannst du das nicht direkt machen.

Speaker: Also war auch die Service-Schulung eigentlich so ein Vertriebstool um die Vorträge.

Speaker: Und da waren es im ersten Jahr vielleicht 50, danach war es aber kein Jahr mehr unter 100.

Speaker: Also mit 27 angefangen.

Speaker: Und dann hatte ich pro Jahr immer 100, 120, 130, 40, 170.

Speaker: Und in den letzten beiden Jahren war es ein Jahr 164 und ein Jahr 174 Vorträge.

Speaker: Im Prinzip jeder zweite Tag.

Speaker: Jeder zweite Tag oder auch manchmal einfach zwei.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Aber im Schnitt, ne?

Speaker: Weil, was dann noch entstanden ist, ich habe dadurch sehr viel Firmenvorträge bekommen und aber auch da, ich habe noch nie an einer Firma angerufen, mich beworben.

Speaker: Ganz ziemlich am Anfang saß man eben von der deutschen Post bei mir drin, danach rief ich die deutsche Post an, ob ich an einem Gesundheitstag einen Vortrag halten könnte.

Speaker: Und da war es auch original so, jetzt habe ich damals so 800, ich glaube 799 Euro genommen für einen Vortrag brutto.

Speaker: Und was für mich damals super viel war, da würde ich einen Vortrag nehmen.

Speaker: Und dann rief die Deutsche Post an, ja was kostet es denn?

Speaker: Ich muss schon ein bisschen mehr sagen, das ist ja ein Unternehmen oder so.

Speaker: Und dann sage ich so 1300 Euro oder so.

Speaker: Und dann kam so Stille und dann sagte ich, warum sind sie denn so günstig, sind sie nicht gut?

Speaker: Alles klar.

Speaker: Haben mich aber gebucht, habe ich dann auch gemacht, habe die auch als Referenz bekommen und so, aber auch hat alles gut geklappt.

Speaker: Dann zwei Wochen später über einen Bekannten, der auch viel Radsport gemacht hat tatsächlich, der arbeitet bei General Electrics, der sagt, hey, meine Personaltage, ruf dich an, wir brauchen eine Referenten für das Umsatzteil.

Speaker: Und General Electrics ist ja echt groß.

Speaker: Definitiv.

Speaker: So, habe ich jetzt schon eine Lehrkurve gemacht, mit der Personalabteilung gesprochen und die sagt, ja, aber wir können nur 2500 Dollar zahlen, reicht das?

Speaker: Ja, für Fahrt und Vernachtung nicht, aber machen wir.

Speaker: Dann habe ich dann halt da den Auftrag bekommen.

Speaker: Und dadurch habe ich die Reflex bekommen.

Speaker: Dann war ich mal bei der POR AG.

Speaker: POR AG liest du vielleicht ganz so oft.

Speaker: Das sind österreichische Bauunternehmungen, die auch in Deutschland ganz viele Baustellen haben.

Speaker: Da wurde ich dann gebucht, um die Geschäftsführerebene zu schulen.

Speaker: Und zwar in Eintracht Frankfurt in der Arena, im Stadion, oben im Wienerland.

Speaker: Gesundheitsmotivation zum Thema Ernährung machen.

Speaker: Das war zu wissen, der Ernährungsvortrag, den ich vorhin gemacht hatte, da saßen immer 95 Frauen und 5 Männern, die gezwungen wurden da.

Speaker: Vor den Frauen wahrscheinlich.

Speaker: Der schaut.

Speaker: ich auf deutschland der scheiß funktioniert er hat ja wirklich bammel habe ich es gemacht habe das so ein bisschen die die schlechter rollen ein bisschen anders also er hat immer sind vor der sünder dich frau soll es ein bisschen anders dargestellt haben und sondern dass der zehn jahr gut fühlen so müssen ich glauben was wenn die männer mit frauen zusammen sitzen und frauen sagen hätte da muss der ernährung ändern sagt ihm das mir hoch der männer unter sich sind sind die total interessiert gewesen im thema ich habe das mit ein

Speaker: gestellt weil die problem schon damit haben aber die wollen es nicht offen reden ja jetzt in der runde ging das mit mir persönlich ging es sowieso ja und deswegen kam das thema extrem gut an und hat auch da funktioniert und dadurch kam ich halt mehr an firmen dran ich glaube das beste was ich heute das extremste was ich mal hatte war der holz war ich mehrfach auf der holzkammerverband baden württemberg und jungen unternehmer und alte unternehmer und dann komme ich dahin

Speaker: 55 Unternehmer im Bodensee in einem Raum drin, alle Holzfellhemden an, kommen alle zur Holzindustrie, kein Normalgewichtiger in dem Raum und vor allen Dingen keine Frau.

Speaker: Und auch da denkst du so, fuck, was machst du jetzt mit denen?

Speaker: Aber da kriegst du aber die Bewertung hin raus, da funktioniert trotzdem, die haben mich ja noch die ganzen Jahre danach, das Covid-Kamil mir danach gebucht.

Speaker: Also ich hatte nachher so eine Mischung aus, ich habe Vorträge in Studios und ich habe viele, viele Firmenvorträge und die Firmenvorträge waren da nicht so nach außen getragen.

Speaker: Bei Bosch war ich, bei Ballo 4 in der Region und so.

Speaker: Also ich habe da auch ganz, ganz viel gemacht.

Speaker: Das war damals echt nett, aber man muss sagen, diese Firmenvorträge, die sind gestorben mit Covid.

Speaker: Das geht jetzt so langsam mal wieder los, aber dadurch, dass die Leute Homeoffice hatten, die Leute, die nicht mehr so... Ich habe in der Covid-Zeit dann mal einen Vortrag gemacht für die 11.000 Mitarbeiter von ebonic, aber per Zoom.

Speaker: Und dann habe ich halt gar keinen gesehen.

Speaker: Und dann wusste, da sind gerade irgendwie 300, 400 Leute drin, aber... Katastrophe, das ist, als ob du mir selber redest.

Speaker: Funktioniert zwar auch, aber das ist nicht das Gleiche.

Speaker: Aber das heißt ja im Prinzip auch,

Speaker: Ich meine, jetzt wirst du ja weiterhin viel gebucht, auch Präsenzvorträge zu halten, aber es hat sich mit Covid auch für dich hier geändert.

Speaker: Ich meine, du hast ja auch schon deine Strategie auch dahin geändert, zu sagen, okay, ich muss mehr auch online machen.

Speaker: Ja, aber wenn du jetzt in der Covid-Zeit selber mehr online gemacht hast, ja, dann ist ja bei diesem Thema genau das Problem.

Speaker: Es gibt Online-Coaches wie Santa mehr.

Speaker: Die Online-Coaches sind nicht zwangsweise die besten Experten in ihrem Gebiet, sondern sie sind die besten im Social Media Marketing.

Speaker: Und wenn der Kunde das Programm gekauft hat, dann sieht er aus die Qualität des Programms und dann sieht er aus die Qualität des Coaches.

Speaker: Ich glaube nicht, dass jemand, wir haben ja vorhin ein bisschen über Radsport und Coaching gesprochen und sowas, wenn du selber nicht aus dem Radsport kommst, wenn du noch nicht mindestens 100 oder 200 Leute live gecoacht hast,

Speaker: Du wirst kein Online-Coach.

Speaker: Du wirst keinerlei Erfahrung.

Speaker: Und das ist halt das.

Speaker: Und heutzutage ist der einfachste Weg, Online-Coach zu werden für ein Thema.

Speaker: Ja, aber es fehlt tatsächlich die Arbeit an Menschen, die importieren Menschen.

Speaker: Das sind oft Standardprogramme.

Speaker: Und ich will das gar nicht.

Speaker: Ich finde den Zweig super, dass Menschen das machen.

Speaker: Ja, aber du brauchst trotzdem diese Real-Life-Experience und du brauchst die Skills dafür.

Speaker: Und das Problem ist nur, der Kunde kauft online über ein Funnel.

Speaker: Verkaufsgespräch super, Produkt nachher mäßig.

Speaker: Hat aber den Beitrag, ja, Online-Coaching ist doch nicht so geil.

Speaker: Du kannst in Online-Coaching heutzutage richtig gute Qualität abliefern.

Speaker: Problem ist, dass der Kunde erst ein Programm gekauft hat.

Speaker: Ich habe ein Programm entwickelt, der für Männer über 40 und so, und damit auch in der Covid-Zeit gestartet.

Speaker: Das lief da auch ganz gut.

Speaker: Das war auch der nächste Okay.

Speaker: Das Ding war nur das, was das Programm inhaltlich wert ist, kannst du vorne raus nicht nehmen, weil die vergleichen ja mit einem anderen Programm.

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Nach dem Programm könntest du sagen, ich hätte da eigentlich gerne das Vierfach für gehabt.

Speaker: Ja, hätte ich auch gezahlt.

Speaker: Aber vorher nicht.

Speaker: Das ist das Problem.

Speaker: Aber das ist halt einfach eine Herausforderung der Markt und da ist halt so viel Wettbewerb einfach, weil jeder wird heutzutage Online-Coach.

Speaker: Und du brauchst keine Zertifizierung dafür, du brauchst keine Ausbildung dafür, keine Klassifizierung oder so.

Speaker: Und trotzdem, ich finde das toll, weil die Leute ein Unternehmen machen.

Speaker: Mit dem, was sie glauben zu können, machen Geld.

Speaker: Ist natürlich aber viel Halbwahrheit drin,

Speaker: definitiv aber auch bei richtigen coaches und first trainern ist viel halb weit hin ja ich werde immer für sie tränen aber immer zum beispiel guck mal jetzt auf insta pt an und was für videos postet was für übungen macht er der stellte vom bose ball ist sie noch eine ball

Speaker: ohne Kettelbellraben.

Speaker: Weil der glaubt, wenn er diese fancy Übung zeigt, ist er als Personal Trainer besonders gut, weil das kann das normale Studio ja nicht.

Speaker: Das Problem ist, diese Übung bringt den Kunden halt einfach null.

Speaker: Also klar, jetzt ja, Poporezeption und so, gar keine Frage, super wichtiges Thema, ein Wichter, eins von zehn Feldern, in einer instabilen Lage wirst du nicht maximale Kraft entwickeln, in einer instabilen Lage wirst du keine Überdurchsicht auf Grundlagen.

Speaker: Das heißt, es ist ein bisschen Sensomotorik und das war's.

Speaker: Aber sieht halt fancy aus.

Speaker: Du bist doch kein guter Trainer, weil du so bescheuerte Übungen findest.

Speaker: Wir sind doch kein Zirkus.

Speaker: Du bist ein guter Trainer, wenn du erkennst, was dein Kunde brauchst, ihm das richtige Training gibst, ihn dabei gut korrigierst und einstellst und wenn er irgendwann ohne dich weiterleben kann.

Speaker: Und da fehlt mir das halt dann, weil das ist halt immer diese Darstellung von, wir zeigen halt was ganz, ganz Besonderes.

Speaker: Die Basics sind viel, viel wichtiger.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich meine, es klappt halt auf Instagram, Social Media.

Speaker: Das zieht halt Likes an.

Speaker: Die Woche wieder gibt es einen Person-Trainer, der hat diese Fußballerin.

Speaker: Ich glaube, holländische Fußballerin, die dann... Also wirklich, Kopfbälle macht aus dem Einbeinstand, aber dann mit dem Haushaltsschritt auf praktisch so ein Gummiband.

Speaker: Also dann dinks manchmal, what the fuck?

Speaker: Und wo ist der athletische Übertrag?

Speaker: Zeig mir, wie das nachher im Spiel funktioniert.

Speaker: Null.

Speaker: Aber nochmal, trotzdem super viele tolle Personal Trainer.

Speaker: Und auch wenn es eine Möglichkeit ist, mehr Kunden ins System zu bekommen, wenn du dann hinten raus mit denen hochwertiges, tolles Training machst, fein.

Speaker: Und wenn du ein bisschen Zirkus mit denen machen möchtest, dass der Kunde sich auch fühlt.

Speaker: Bei uns im Studium trainiert er das auch immer ein Personal Trainer mit seinem Kunden.

Speaker: Und du siehst immer, die machen jedes Mal was anderes.

Speaker: Das hat mit Training nichts zu tun.

Speaker: Das ist wild, einfach jedes Mal was zusammenzuwerfen.

Speaker: Aber dem Kunden gefällt es.

Speaker: bucht es, hat Spaß dabei, macht dann schon ein Training, ist alles besser als nichts, aber hat nichts mit System oder Zielführung, was so zu tun.

Speaker: Und ich bin super freund davon, auch mal neue Sachen auszuprobieren, um Gottes Willen.

Speaker: Aber es müssen ja irgendwo sinnvoll sein und nicht nur eine Zirkus-Show.

Speaker: Das, was bei der Trainingsplanung, Sportwissenschaft, Grundlagen halt hat, mit welcher Zielsetzung gehst du in die Übung rein, was bringt das denn?

Speaker: Kann ja manchmal sein, macht es einfach Spaß, Motivation, das ist auch gut.

Speaker: Ja, aber jetzt nimm mal zum Beispiel das, und das trifft es, glaube ich, ganz gut.

Speaker: Also wenn du, ich habe mit 17 meine erste Trainingsbildung gemacht, ich bin jetzt 47.

Speaker: Wenn ich jetzt einen Anfängertrainingsplan machen würde, gemäß, wie ich das damals in der Ausbildung gelernt habe, ja, also Kunde kommt rein, scheißegal, was du für ein Ziel hast, du kriegst jetzt mal ein Ganzkörpertraining,

Speaker: drei Sätze pro Übung, bei großen Muskelgruppen zwei Übungen und drei Sätze und aber bitte Kraftausdauer 15 bis 25 Wiederholungen, damit die sich nicht verletzen.

Speaker: Eine gute Pause zwischen zehn Minuten Fahrradfahren machen und danach noch 20 Minuten Kardio oder so.

Speaker: Am Ende machen wir noch Bauch.

Speaker: Dann hast du da einfach einen beschissenen Trainingsplan, der keinem Spaß macht, der nicht zielführend ist.

Speaker: Ja, und Kraftausdauer ist wichtig, aber bestimmt nicht das Beste, um den Kunden anzufangen.

Speaker: Dann braucht der trotzdem fast, wenn der alles macht, fünf bis zehn Minuten eine Stunde, ist danach natürlich auch völlig

Speaker: Ich habe einen Einmalen überfordert, weil viel zu viele Übungen.

Speaker: Jetzt kommt eine Generation Z rein, hat auf Instagram tolle Übungen gesehen, kriegt von mir so einen Trainingsplan.

Speaker: Die geht wieder raus.

Speaker: Oder die fragt YouTube und sagt, ich habe meinen eigenen Trainingsplan.

Speaker: Dann gib ihr doch etwas, was Sinn macht.

Speaker: Hör ihr aber zu, was ihr auch haben möchtet.

Speaker: Gib ihr zwei, drei Übungen, wo du der Meinung bist, hey, das passt.

Speaker: Dann booker ihr den Split-Squad mit rein oder so was.

Speaker: Erst mal einen normalen Ausflug, erklärt, dass wir vier Wochen brauchen, danach erhöhe ich dir das oder so.

Speaker: Also auch von den Übungen, die cool sind und die sie kennen.

Speaker: Und baust trotzdem halt systematisch richtig auf, wenn man einen Trainingsplan macht.

Speaker: Aber du musst dem Kunden ja auch ein bisschen was geben, was er will.

Speaker: Und das wäre halt damals nicht gewesen.

Speaker: Jeder, der reinkam, hat den gleichen blöden Trainingsplan bekommen.

Speaker: Und dann bis man irgendwann mal der Studienerber kam und sagte, naja, vielleicht fängt es niemand mit Leitzug an, das ist ein Stau.

Speaker: Da gehst du erst hin und dann gehe ich da hin.

Speaker: Das sind ja auch Geräte, die auch Nummern.

Speaker: Das kann man ja besser.

Speaker: Du hast gesagt, Sportwissenschaft ist fein.

Speaker: Wissenschaft ist immer nur so aktuell wie der Stand heute.

Speaker: Wenn du vor 30 Jahren eine Ausbildung gemacht hättest, also wenn ich jetzt noch das weiter unterrichten würde, was ich damals gelernt hatte, dann würde ich sagen, leg beim Bankdrücken bitte die Beine nach oben, bitte strecke dein Gelenk nicht ganz durch und gehe maximal auf 90 Grad runter bei Schulterdrücken.

Speaker: Knie nicht über die Fußspitze, nicht unter 90 Grad.

Speaker: Schwierig.

Speaker: Man muss da halt zeitgemäß bleiben.

Speaker: Das ist der Anspruch an jungen, guten Trainern oder auch an einem Online-Coacher-Person, dass du halt schon was, gerne was Evidenzbasiertes machst, aber bitte zeitgemäß, aber dann auch bitte mit so viel Empathie, dass der Kunde das bekommt, was er haben möchte.

Speaker: Genau.

Speaker: Es waren tatsächlich auch so zwei Fragen, die ich mir überlegt hatte.

Speaker: Du bist schon so lange in einem Geschäft dabei, also wirklich ewig.

Speaker: Ist es so, genau der Wandel in dem Thema Trainingsplanung, Coaching, aber auch im Bereich der Ernährung, dass Trainer heute einfach berücksichtigen müssen?

Speaker: Ich meine, eine Frage kommt dann gleich an so KI und Influencer, das habe ich auch noch überlegt.

Speaker: das Thema Empathie, also heißt ja in dem Fall, okay, Kunde XYZ kommt zu mir, kommt schon zu sagen, ich habe das gesehen oder ich finde das ganz cool.

Speaker: Das Schlechtste, was du machen kannst als Trainer, wäre zu sagen, vollkommener Blödsinn, weil sofort gegen den Kunden ja eigentlich gegen den Patienten, es ist ein Stück weit schießt.

Speaker: Oder sag selbst, du wirst da drunter, ist nichts für dich, kannst du nichts, bist du zu alt für Widerhaut.

Speaker: Demotiviert, gucken, wer dabei bleibt.

Speaker: Das heißt, da würdest du als Kernkompetenz mittlerweile sehen, die Trainer oder Ernährungsberater mitbringen müssen, sagen, okay, ich muss zuhören, was sowieso erstmal per se gut ist, glaube ich, bei Kunden und Mitgliedern, aber ich muss auch versuchen, den Wunsch zu berücksichtigen, aber auch meine Explosive mit einzubringen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und genau das ist, du musst zuhören und du musst aber auch dann offen und ehrlich sein.

Speaker: Und wenn ich jetzt, also sag mal, du kommst zu mir und sagst, oh, ich habe Kniebeugen gesehen und jetzt kommst du aus dem Radsport, vielleicht Sprunglängsbewegung, ich kann erst mal nicht so gut, wenn du das vorher gemacht hast, hoffentlich wieder besser, weil bei allen ist Hüfte zu, Sprunglängsbewegung, bescheiden und so weiter.

Speaker: Aber sagst, ich möchte mein nächstes Gebet auch machen.

Speaker: ich möchte gute kniebeuge können ich möchte auch gerne mal schwer können also kann ja entscheiden viele klimmzug mal lernen und so weiter sondern war ich im bewegungsscreen mit der unterkenn sofort okay mit der klinik das wird nichts heute aber dann bist du einfach auf ehrlich und sagst mir schau mal du hast die aufgrund an allen trittens viele bewegungsmuster angeeignet die müssen wir korrigieren und das werde ich mit dem machen wir brauchen ein bisschen ich nehme dir aber nicht den traum weg sondern ich gebe jetzt erst mal passen zu übungen und wir treffen uns regelmäßig und die sorge dafür

Speaker: vielleicht von drei Monaten, aber dann sind wir ein ganzes Stück weiter.

Speaker: Und wenn du dann eine Kniebeuge machen möchtest, wirst du sie dann können.

Speaker: Wenn dir es nicht so wichtig ist, die technisch zu beherrschen, es dir mehr um den Muskelaufbau geht, hätte ich hier jede Menge Alternativen, die du heute schon machen kannst, wo das Verletzungsrisiko super gering ist, wo du nicht so viel Technik brauchst.

Speaker: Du kannst ja nicht mehr persönlich, ich wäre lieber, du lernst die Kniebeuge mit mir, weil wenn du eine Kniebeuge beherrschst, kannst du danach jede Maschine spielerisch einfach machen.

Speaker: Aber such du dir auch, sollen wir mit Maschinen starten oder sollen wir anfangen?

Speaker: Aber dann dauert es erstmal eine Weile.

Speaker: Ich kann dich mit weniger Gewicht belasten.

Speaker: Wir müssen viel Technik machen.

Speaker: Wir brauchen viel Mobilitätstraining.

Speaker: Das hat natürlich viel Krafttraining zu tun.

Speaker: Wenn du bereit bist, die vier Wochen mit mir zu gehen, dann kannst du in vier Wochen einen Schritt weiter mit der Kniebeuge.

Speaker: Wenn nicht, fangen wir hier an und könnten aber auch gerne, wenn du möchtest, auf dem Weg dahin arbeiten.

Speaker: Immer wieder mal, dann dauert es ein bisschen länger.

Speaker: Und dann ist den Kunden abgeholt, der wird zufrieden.

Speaker: Was aber wahrscheinlich öfter passiert ist, ich würde gerne kniebeücken, die sieht ja katastrophal aus, komm, ich zeige dir die Beinpresse, die gleiche Muskel.

Speaker: Und das ist halt nicht das, was wir wollen.

Speaker: Und dem Kunden halt das Gefühl geben, wie du bewegst dich schlecht oder so.

Speaker: siehst, dass er sich nicht gut bewegt.

Speaker: Aber das ist ja unser Job, daran zu arbeiten.

Speaker: Daran kann man ja arbeiten.

Speaker: Ich sehe zwei große Dinge.

Speaker: Das heißt, bei Kunden, wir wollen Bewegungsqualität verbessern, weil immer dieses große Thema Kraftsport ist gefährlich, Leute verletzen sich und so.

Speaker: Wenn die Bewegungsqualität und die Tätigkeit schlecht ist, ist Gewicht nicht gut für dich.

Speaker: Aber auch ohne Gewicht ist schon schlecht.

Speaker: Bewegung oft dauerlich gut.

Speaker: Bewegung, die falsche sind, produzieren irgendwann Schmerzen.

Speaker: Das heißt, unsere erste Aufgabe ist Bewegungsqualität zu verbessern.

Speaker: Dann Verständnis für das Training langsam zu entwickeln.

Speaker: Dann das nächste, aber was das größte ist, ist Körperzusammensetzung verändern bei den Leuten.

Speaker: Das trifft sich aber, das verschneidet sich in der Mitte.

Speaker: Denn wenn die ein gutes Krafttraining machen, möglichst

Speaker: eine aktive Dehnung in der Kraft, in der Länge, werden beweglicher, Bewegungsmuster werden besser, Zusammenspiel von Gehirn und Muskeln wird besser und dabei ohne die zu machen wird Körper sich erinnern, dass er vielleicht mehr Muskeln hatte, wenn nicht, würde er jetzt aber Muskeln aufbauen, das heißt unser Körper zusammen sind zwangsweise besser, denn das Organ des Stoffwechsels ist die Muskulatur.

Speaker: Das heißt, gerade in diesen ersten Monaten kannst du so viel an der Körper zusammenbauen,

Speaker: bei den Menschen ändern, dadurch, dass du die Bewegung reinbekommst und dann langsam, bei Progressionen darfst du nicht auslassen, langsam mehr belastet.

Speaker: Wir haben so schöne Werkzeuge, wir haben so schöne Tools, wir bedienen uns leider auf dem Einheitsbrei.

Speaker: Aber es ist Kommunikation und ob ich coachen möchte, ob ich dir wirklich helfen möchte.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, ich habe mir gedacht, okay, wir haben zwei große Pfeiler an der Stelle.

Speaker: Wir haben halt eine Expertise, die du aufbauen musst über eine gute Ausbildung und viel halt

Speaker: neu lesen, neu lernen.

Speaker: Ich meine, manchmal muss man Dinge auch überlernen wieder.

Speaker: Das ist ja einer der schwierigsten Dinge, seiner eigenen Überzeugung mal eine Frage zu stellen, ob das, was ich da gerade noch sage, zeitgemäß ist.

Speaker: Und vielleicht in der Praxis mal ausprobieren.

Speaker: Nein, genau.

Speaker: Und das andere ist wirklich Kommunikation.

Speaker: Also wirklich zu lernen, wie kann ich einem Menschen das so auch mit Empathie zu verkaufen.

Speaker: Das ist ja auch ein Stück weit überzeugend.

Speaker: Ich habe da mal eine Analogie für

Speaker: Jens hat den auch in der Schulung mit benutzt.

Speaker: Der große Unterschied, ob ein Trainer oder Trainerin wirklich Trainer sind oder ob die Bademeister sind.

Speaker: Wir haben Werner ein schönes Freibad.

Speaker: Der Bademeister geht da rum und guckt, dass niemand ertrinkt.

Speaker: Das machen viele Trainer im Studio.

Speaker: Die kreisen so um die Leute herum, sehen sie was ganz grobes, falsches, mischen sie sich kurz ein.

Speaker: Aber sie sind halt kein Schwimmlehrer.

Speaker: Das heißt, die meisten sind einfach Bademeister und hoffen, dass in ihrer Schicht keiner ertrinkt.

Speaker: Ja, und das ist natürlich auch dem System ein bisschen geschuldet, eine richtige Betreuung für jeden 1 zu 1 gar nicht möglich und so weiter.

Speaker: Aber du siehst sofort, der Trainer, der wirklich motiviert ist und Lust hat, der sieht den Fehler, der geht hin und die korrigiert.

Speaker: Und dann wird er sagen, du, ich habe gerade gesehen, was du da gemacht hast.

Speaker: Ich würde gerne zwei Sachen zeigen, dann kommt der Kunde und sagt erstmal, ja, aber der Moritz hat mir das so gezeigt.

Speaker: Du, das kann ja sein, aber vielleicht, wir haben ja sehr viele Informationen am Anfang, komm, lass mich nochmal zeigen, wie du es noch besser machst.

Speaker: Dann habe ich dem Kunden schon mal nicht gesagt, du machst es beschissen, sondern ich bin jetzt hier, um dich noch besser zu machen, machst du die Übung nochmal vor, Kunden brauchen einen visuellen Reiz.

Speaker: Ich brauche super viele Wörter, wenn ich ihm nur erkläre, was er anders machen soll.

Speaker: Das machen Trainer aber auch gerne.

Speaker: Setze ich

Speaker: Du solltest den Rotz, den kein Mensch mehr braucht.

Speaker: Der Ellbogen gerade und so weiter.

Speaker: Dann drück nach vorne.

Speaker: Nein, stell ihn hin, dass er dich sieht, dass er einen guten Winkel hat.

Speaker: Mach die Jungen einmal vor, zeig ihm, was du haben möchtest.

Speaker: Geh rein, gib ein paar Schlagwörter, korrigiere ihn, dabei lobe ihn.

Speaker: Ja, mach das nochmal falsch, kurier nochmal und dann lobe ihn.

Speaker: So erzählen wir Kinder, so erzählen wir Hunde, so erzählen wir auch Kunden.

Speaker: Und das macht ein gutes Coaching auch, das ist aber, das ist genau die Reihenfolge.

Speaker: Und dann lead by example, mach es halt vor, Leute haben diesen Visuellenreiz.

Speaker: Ich habe da als Beispiel immer, wenn ich nach dem Weg frage, sagt man, du fährst die erste rechts, die zweite links, dann reißt du gerade aus, dann nicke ich immer.

Speaker: Und ich habe den Weg vergessen.

Speaker: Und das wäre nicht nur über vier blöden Texte die Leute zwingend, Übungen zu machen.

Speaker: So sollte jedes Gerät eingewiesen werden.

Speaker: Und so sollte ich auch korrigieren.

Speaker: Ich lege dir meine Hand dafür ins Feuer.

Speaker: Wir wären ein komplettes Trainerteam, obwohl wir nicht jeden retten können.

Speaker: Und du wirst auch Leute haben, die machen, du hast es tausendmal gezeigt, die machen es immer noch, solange sie sich nicht umbringen, machen es halt, wie sie es wollen.

Speaker: Aber wenn wir von der Einweisung so beginnen würden, mit den Leuten zu arbeiten, und bei jeder Korrektur wir alle einen ähnlichen Weg gehen würden,

Speaker: dann hättest du irgendwann ein so hohes Trainingsniveau, weil Menschen gucken von anderen Menschen ab, dass sie die viele Fehler nicht mehr adaptieren, weil einfach nicht mehr so viele Fehler stattfinden würden.

Speaker: Also es wäre schon möglich, ein besseres Trainingsniveau zu schaffen.

Speaker: Dafür musst du aber Schwimmlehrer sein und kein Bademeister.

Speaker: Also wirklich ganz viel Kommunikation.

Speaker: Ganz viel Kommunikation, ja.

Speaker: Und, wir haben dieses Thema Storytelling ja jetzt oft, dann kommuniziere direkt so, dass nicht nur der Kunde dir zuhört, sondern drei andere dazu.

Speaker: Ja, also wenn du dann beim Ernährungsthema kannst du genauso machen, dann kannst du, weil unser Job ist es aufzuklären, immer wieder.

Speaker: Und ja, wir erzählen immer wieder dieselben Sachen.

Speaker: Wie oft hast du in Schulungen oder vom Trainern schon gehört, irgendwie so, oh ja, das fragen mich meine Kunden auch immer.

Speaker: Wenn dich immer diese solchen Sachen fragen, du aber jetzt heute, nachdem schon drei

Speaker: erst mal eine Antwort darauf gehört hast, dann frage ich mich, was sagst du denen denn sonst immer?

Speaker: Oh, das weiß ich auch nicht.

Speaker: Und das heißt, das ist doch die Aufgabe, lernen dein Vokabel.

Speaker: Alle unsere Kunden haben im Großen und Ganzen, lass zehn große Sorgen haben, die sie haben, zehn Fragen, die immer wieder kommen, die Antwort musst du kennen.

Speaker: Und du musst die Lösung kennen und du musst dann verschiedene Wege rausfinden, um damit mit dem Kunden zu arbeiten.

Speaker: Und jetzt nehmen wir noch mal dieses Kniebeugenbeispiel.

Speaker: Ja, jetzt habe ich viel Erfahrung, weiß jemand, der

Speaker: Ein Sport wie du gemacht hast, spätestens nach zwei, drei Übungen weißt du, okay, das und das, da haben wir zu arbeiten.

Speaker: Das ist Erfahrung.

Speaker: Hat jetzt ein 19-jähriger Trainer nicht?

Speaker: Ja.

Speaker: Selbst wenn du was probierst, was nicht sofort funktioniert, ist es besser, als ihn direkt in die Beinpreise zu setzen.

Speaker: Dann guck mal, vielleicht sind es die Sprunggelenke.

Speaker: Lass uns mal probieren, mobilisieren wir ein bisschen, schieben wir ein bisschen Knie nach vorne, vielleicht wird es besser.

Speaker: Vorher-Test, nachher-Test, ah, schon besser geworden, oh, ist nicht besser geworden, liegt immer das Anderen.

Speaker: Kein Kunde ist jedoch böse, wenn es nicht sofort funktioniert.

Speaker: Und am Anfang zu sagen, oh, weiß ich nicht, ist halt immer der falsche Weg.

Speaker: Jetzt haben wir ja Generationen, die da kommen,

Speaker: die können nicht mehr anrufen, also die nehmen ja lieber keine Telefon an die Hand, die schreiben eine Mail, die führen mit dir kein ordentliches Gespräch mehr, also Generation Z, Generation Alpha, es ist immer, man muss immer aufpassen, nicht alle sind so, es sind auch Boomer so und X so und Millennials so, ähm,

Speaker: Wie können wir diese Menschen wieder dazu bekommen, ein ordentliches Gespräch zu führen und auch diese Hemmnis zu überwinden, auf den Menschen zuzugeben?

Speaker: Ich habe manchmal das Gefühl, dass die das gar nicht, also ich glaube, sie würden manchmal gerne, aber trauen sich nicht.

Speaker: Wie kriegen wir die Menschen dazu dann wieder und sagen, okay, hey,

Speaker: Ich bin da.

Speaker: Ich habe Expertise.

Speaker: Es ist herausfordernd.

Speaker: Und vielleicht auch gerade bei dem vorher, wenn ich jetzt mal ein Trainer mache, das und das, das sind auch starke Verallgemeinerungen.

Speaker: Du hast ja super viele, die leben das schon, die machen das toll, die lieben ihren Job und so weiter.

Speaker: Deswegen Verallgemeinerungen zeigen ja immer so ein großes Bild.

Speaker: Und bei der Generation Z haben wir das ja gerade auch extrem, dass wir stark verallgemeinern.

Speaker: Und die Beläden jetzt werden aber genauso stark verallgemeinert.

Speaker: Das ist ja auch in den ganzen Scherzen, die bei uns gemacht werden.

Speaker: Aber das ist für sie immer so der Fall.

Speaker: Schau mal, wir Menschen sind Herdentiere.

Speaker: Das heißt, wir sind immer, wir mussten entscheiden, zu welcher Herde wir gehören, indem wir halt auf Körpersprache reagiert haben, auf Gäste reagiert haben, etc.

Speaker: Und wir mussten relativ schnell entscheiden, gehört der zur Familie, gehört der zur Horde oder ist es ein Feind?

Speaker: Und das steckt immer so ein Fleitenfeind, diese ganzen Geschichten.

Speaker: Das heißt, also streng genommen sind wir Herdentiere.

Speaker: Wir isolieren uns immer mehr, wir reden immer weniger Persona, wir schicken WhatsApp nach, mit Voice-Nachrichten, E-Mails, etc.

Speaker: Das heißt, diese Kommunikationsfähigkeit geht ein bisschen verloren.

Speaker: So wenn ich jetzt aber mich auf einen Job einlasse, wo ich weiß, ich arbeite mit Menschen, muss ich mir klar sein, dass ich das wieder lernen muss.

Speaker: Und wie lerne ich das?

Speaker: Indem ich halt davon jemand lerne, der es besonders gut macht.

Speaker: Den Azubi jetzt aber reinzustellen, der diese Skills noch nicht mitbringt und einfach auf die Leute loszulassen.

Speaker: Da baust du kein SOS damit auf.

Speaker: Das heißt, wir müssten den ja am Anfang halt einfach, der darf die Schicht halt noch nicht alleine haben.

Speaker: Der muss jetzt, meinetwegen, machen wir das extrem, generell zum Z, hat mit mir, mit dem Manager hat Schicht, ich bin ein sehr guter Kommunikator, rede schon mit vielen Leuten und der hospitiert halt bei mir, der läuft halt erstmal nur mit.

Speaker: Und dann übernimmt er Rederanteilung.

Speaker: Beim nächsten Mal kennt der Kunde ihn schon.

Speaker: Dann wird er auch schon direkt angesprochen.

Speaker: Das heißt, zeig dem, wie es geht.

Speaker: Lead by Example.

Speaker: Mach denen vor, wie das funktioniert.

Speaker: Erklär ihm auch, was du machst, warum du das machst.

Speaker: Erklär ihm, warum du mit manchen Kunden länger sprichst, warum du mit manchen Kunden plötzlich absprichst zu sprechen.

Speaker: Weil du genau weißt, wenn du mit dem länger sprichst, du bist jetzt der Seelische Abfall, einmal ist Mensch geworden.

Speaker: Wir müssen jedem Kunden versuchen, gleich viel Aufmerksamkeit zu geben und können nicht nur bei dem bleiben, weil der zieht dir sonst in deine Energie.

Speaker: Aber wir müssen auch mit dem sprechen.

Speaker: Ja, zeige es ihm, zeige ich ihm, worauf es ankommt.

Speaker: Und ich bin der Meinung, wir machen ja auch ein Rhetorik-Seminar, du wirst an diesem Tag nicht lernen zu sprechen.

Speaker: Aber mit dem, was du da mitbekommst, wirst du danach von Tag zu Tag ein besserer Sprecher.

Speaker: Und genau das Gleiche, weil ich lerne Sprechen beim Sprechen, ich lerne besser zu kommunizieren beim Kommunizieren, ich lerne nicht besser kommunizieren, indem ich darüber lese und danach mit jemandem spreche.

Speaker: Das heißt, also lass uns die Situation halt üben.

Speaker: Und dann ist es ja vielleicht so eine

Speaker: Ein Wertesystem.

Speaker: Schau mal, wenn du jetzt in den Supermarkt hier nebenan gehst und eine ältere Frau kommt, du hältst die Tür auf, wird die positiv überrascht sein, dass du es machst, weil du zu wenige Leute machst.

Speaker: Und mein Sohn sagt, du, die ist stark und du, die kann die Tür auch selber aufmachen.

Speaker: Aber darum geht es doch nicht.

Speaker: Sondern es sind diese Kleinigkeiten im Service, die einen riesen Unterschied machen.

Speaker: Und deswegen kommunizieren Leute dann auch gerne mit dir, weil du halt empathisch bist, weil du ein Umfeld im Auge hast.

Speaker: Weil dann, da siehst du, eine Kundin kommt vom Parkplatz, die ist halt noch sieben Meter weg, dann warte ich halt nochmal 30 Sekunden und die wird so positiv überrascht sein, dass die Tür aufgehalten hat, sofort wirklich freundlicher zu dir sein, die wird nachher was kriege ich mit der Suche und du kommst ins Regen rein.

Speaker: Es sind diese kleinen Gesten und diese kleinen Service-Dinge,

Speaker: die die sachen gut machen ja und wenn du das machst dann aber das habe ich jetzt im vortrag gehabt es gibt diese positive glücksspirale sondern die kunde kommt an garanschen studie gleich im kurs ist noch weit weg ich halte die tür auf vielleicht sogar mitarbeiter naja ist eigentlich ab im kurs ja sie ist dankbar dass schnell durchlaufen konnte hat das gutes erfahren ja kurs zu ende mit teilnehmerinnen hat probleme im abbau schnell weg muss komme ich helfe dir weil die irgendeine

Speaker: Der tut den nächsten Menschen gefallen, davon brauchen wir viel, viel mehr.

Speaker: Da gab es eine schöne Untersuchung zu 100 Zeiten, wo es Telefonzellen und ich weiß, Telefonzellen sind mein Lieblingsbeispiel für viele Dinge.

Speaker: Also alle, wie nennen wir eine Gen-Zilla und Gen-Alpha, es gab Telefonzellen.

Speaker: Das ist so ähnlich wie diese Rauchkabinen am Flughafen, nur beim Telefon drin.

Speaker: Richtig, korrekt, genau.

Speaker: Das heißt, man hat ein Experiment gemacht, man hat quasi 20, 30 Pfennig, also drei Groschen, wie es ist damals, in der Telefonzelle im Fach liegen lassen.

Speaker: So, was man immer gemacht hat, wenn ich vor uns da reingehe, man hat immer zuerst ins Fach geguckt, ob da noch Geld drin ist.

Speaker: Und wenn da 20 Pfennig drin war, hast du dich gefreut.

Speaker: Mit 20 Pfennig hast du nichts bekommen, außer vielleicht noch im Kiosk oder sowas, aber du freust dich mit der Tatsache, dass du Geld gefunden hast.

Speaker: Das ist ähnlich so, als wenn du in einer alten Hose jetzt 10 Euro findest.

Speaker: Du weißt genau, es sind deine, die hast du verdient, die hast du da selber reingetragen, aber du freust dich, boah, ich habe noch 10 Euro, mit denen ich ja gar nicht mehr gerechnet habe.

Speaker: Das kann ich damit jetzt so Schönes machen.

Speaker: Einmal Hüge kaufen, ne?

Speaker: Aber man hat ein Glücksgefühl.

Speaker: So, und dann war es so, man hat

Speaker: die Geld finden lassen und dann, wenn die rauskommen sind, ist jemand vorbeigelaufen, hat Bücher in der Hand gehabt, einen großen Stapel hat die fallen lassen.

Speaker: Das ist der Schritt, wenn jemand vorher das Gefühl von Glück erlebt hat, haben acht von zehn Menschen geholfen, die Bücher aufzuheben.

Speaker: Wenn nicht, genau andersrum.

Speaker: Haben nur zwei Menschen geholfen, die Bücher aufzuheben.

Speaker: Das ist die Grundidee und auch im Service.

Speaker: Das heißt, wenn ein Kunde zu dir in dein Studio kommt, ist es für ihn die beste Stunde seines Tages.

Speaker: Dein Job ist es, dass du die beste Stunde das machen.

Speaker: Das fängt bei der freundlichen Begrüßung an, das fängt bei der Tür aufhalten an.

Speaker: Das heißt,

Speaker: Der Kunde kommt zum ersten Mal, wo sie die umkleiden, vorne rechts, ist was anderes halt zu sagen, das ist das erste Mal hier, ich komme kurz mit, ich zeige dir alles, ziehe dich um, wie lange brauchst du, ich bin gleich da, ich hole dich wieder ab.

Speaker: Riesenunterschied.

Speaker: Kostet dich eine Minute mehr, kostet dich die Zeit, die du selber am Handy guckst.

Speaker: Aber der Kunde denkt, boah, hier bin ich richtig.

Speaker: weil die Angst reinzukommen, da gibt es ja auch genug Studien zu uns, und die Angst reinzukommen, erst mal da zu sein, das ist das was für mich oder sowas.

Speaker: Und den Moment, wo ich ihn so abgeholt habe, und dann bin ich wieder beim Herdentier, ich zeige dem, hey, das sind Menschen, die du und ich, das sind Menschen, die das Beste von dir wollen, und die nicht nur das Beste von dir wollen dein Geld, sondern die wirklich halt da sind und Service leisten.

Speaker: Und Deutschland hat im Service Nachholbedarf, und jetzt könnte man ja sagen, ja, die Generalität ist da besonders schlecht drin, aber in der Generation war da genauso schlecht drin.

Speaker: Dazu noch hochgradig unfreundlich dabei in der Region.

Speaker: Das hat sich nicht verändert.

Speaker: Nur mit dem Älterwerden werden wir, ich nenne es jetzt mal weiser, und nehmen es bewusster wahr.

Speaker: Empathie ist kein Abendfach, das lernst du nicht, aber du hast genug Situationen erlebt und weißt, deswegen reagierst du anders.

Speaker: Du lernst daraus.

Speaker: Das ist der einzige Anspruch, den jeder haben muss.

Speaker: Wenn ich eine Situation habe, wo Menschen nicht so reagieren, wie ich es möchte, muss ich es anders machen.

Speaker: Solange, bis ich weiß, wie ich mich verhalten muss, damit der Kunde sich so reagiert oder so verhält, wie ich es möchte.

Speaker: Alles Kommunikation.

Speaker: Aber nochmal, zeig denen das, lernt denen das, macht es vor.

Speaker: Richtig, Kunden sind ja keine unbekommenen Unterbrechungen.

Speaker: Kunden stört.

Speaker: Ich denke, ich denke auch manchmal, das ist nicht der Anspruch.

Speaker: Aber wenn du Menschen hast, machen wir einen Job.

Speaker: Dann gehörst du doch einfach nicht hin.

Speaker: Wenn du nicht gerne mit Menschen arbeitest, dann gehörst du da nicht hin.

Speaker: Das heißt, manchmal in unseren Einführungsveranstaltungen, in der Ausbildung, fragen wir auch manchmal, das ist sechs Jahre her gefühlt, auch gefragt, warum machst du den Job?

Speaker: Ja, ich

Speaker: Ich brauche einen Job.

Speaker: Ich mag eigentlich keine Menschen mehr.

Speaker: Bis im falschen Job.

Speaker: Aber ich glaube, ich war auch dann nicht lange da.

Speaker: Ich weiß gar nicht, aus welchem Schulungstool das ursprünglich ist.

Speaker: Zwei Formeln, um erfolgreich in so einem Job zu sein.

Speaker: Das eine sind die 4 M's.

Speaker: Man muss Menschen mögen.

Speaker: Und wenn du Menschen nicht mögst, lass es.

Speaker: Und die zweite Formel heißt LMA.

Speaker: lächle mehr als andere.

Speaker: Oder leck mich am Arsch.

Speaker: Weil zwei von zehn Kunden sind einfach kacke.

Speaker: Nur die Frage ist halt, wie du darauf reagierst.

Speaker: Ja, und das ist wirklich ein urheiliges Beispiel, was wir schon immer nehmen, Schulungen und so drin hatten, aber jeder kennt so die Kunden, die kommen rein, hoffen, dass die Dusche kaputt ist, um dann vorne zur Theke zu kommen, sich bei dir zu beschweren, Dusche in rechts ist schon wieder kaputt.

Speaker: So, und jetzt kommt der davor und der meckert gerne, kritisiert gerne etc.

Speaker: Theke kraft vorne, auch schon keinen guten Tag gehabt, der Kunde kommt, immer der gleiche, der nörgelt,

Speaker: So sagt sie eben, ja, weiß ich schon, bist schon der Dritte, der es heute sagt.

Speaker: weil die sich jetzt einfach auf seinen, man spiegelt immer unbewusst, aber sie lässt sich halt dann auf seinen Level.

Speaker: So, und jetzt mal ganz vorsichtig formulieren, wenn so ein Kunde super gut darin ist, sich zu beschweren, dass wenn ein sehr guter AK ist, und wir werden nicht gekennzeichnet, dass es einfach ein Arschlochkunde ist, weil der so wirkt, und oft sind die netter, als man denkt, aber der ist ja schon sein Leben lang, der das geübt, der kann das, der geht darin auf.

Speaker: Wenn du eigentlich ein netter Mensch bist und jetzt probierst, mit dem zu battlen, verlierst du.

Speaker: Und alle verlieren dann am Ende des Tages.

Speaker: Wenn der gleiche Kunde kommt und du sagst, oh danke, das haben uns schon drei Leute gesagt, ich gucke mal kurz nach, ich habe es auch schon aufgeschrieben, am Donnerstag kommt der Installateur, wird die Dusche richten, kannst du einen oder anderen fünf Duschen von lange nehmen?

Speaker: Was soll der sagen?

Speaker: Der geht nicht mehr wütend.

Speaker: Wenn ich aber mich auf sein Niveau runterlasse, geht er dir jetzt durchs ganze Studio und beschimpft alle anderen.

Speaker: Hast du gehört, wie unfreundlich die zu mir war?

Speaker: Da muss man halt einfach sein Ego zurückstecken und diese zwei von zehn Kunden, die gibt es.

Speaker: Mit dem muss man lernen zu handeln.

Speaker: Dann gibt es sechs in der Mitte, die sind super.

Speaker: Das ist ein kleines Spareto-Prinzip.

Speaker: Und zwei, die sind super, super.

Speaker: Die machen alles, was du sagst.

Speaker: Die kommen immer, die sind fröhlich.

Speaker: Ja, aber die sechs in der Mitte, denen musst du helfen.

Speaker: Und die zwei, mit denen musst du klarkommen.

Speaker: Oder wenn die wirklich nicht tragbar sind, wenn die nicht zum Unternehmen passen oder nicht als Kunde passen, dann muss der Inhaber des Studis die rauslassen.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Die dürfen nicht dein Personal terrorisieren oder so, bei allen Bemühungen oder sowas.

Speaker: Aber die meisten sind einfach nur, die wirken halt unfreundlich, die sind in diesem Segment halt so.

Speaker: Und das haben wir auch in der Schulung auch mit drin.

Speaker: Es gibt so Menschen, du kommst rein und hast voll das Gefühl, den mag ich nicht.

Speaker: du packst ihn halt sofort innerhalb von wenigen Sekunden, man sagt sogar hundert Sekunden in eine Schublade, die kann ich nicht riechen, das ist so ein typisches Beispiel dafür.

Speaker: Und wenn du jemanden da reingepackt hast, den da wieder rauszuholen, dann merkst du nachher, boah, der ist eigentlich doch nett und wir haben doch viel Gemeinsamkeit und eigentlich finde ich den ganz lustig und ich kann den leiden.

Speaker: Ja, ist total schwierig.

Speaker: Einmal eine Schublade, das ist schwierig rauszuholen.

Speaker: Und so ticken wir Menschen halt aus.

Speaker: Wir klassifizieren sehr, sehr schnell, wir packen die schnell, müssen die auch.

Speaker: Aus Überlebensgründen war das halt so.

Speaker: Ja, aber deswegen, du musst in deinem Job halt lernen, zwei von zehn Kunden sind nicht auf deiner Wellenlänge sechs, wollen von dir geführt werden und zwei sind super, die magst du ganz arg gerne, die machen den Tag schön und du musst mit allen auskommen.

Speaker: Wenn du aber morgens auf dieses Acker getroffen bist und der es schafft, dir den ganzen Tag zu verderben, dann wirst du auch zu den sechs in der Mitte nicht mehr so freundlich sein.

Speaker: Vorhin habe ich die positive Spirale.

Speaker: Was passiert?

Speaker: Meine Lieblingsthekenkraft ist nicht so nett zu mir, wenn ich ins Training komme.

Speaker: Danach bin ich auch nicht so nett.

Speaker: Jemand beschwert sich, weil ich mein Handtuch liegen gehabt habe.

Speaker: Ich meckere den direkt an.

Speaker: Chef schimpft für Mitarbeiter, Mitarbeiter schimpft für Frau, Frau schimpft für Kind, Kind hat Hund.

Speaker: Ja, richtig, genau.

Speaker: Also, weil die Reihenfolge ist.

Speaker: Und das entsteht dann.

Speaker: Also, da wirklich einfach zu verstehen.

Speaker: Leute kommen in ihrer Freizeit zu uns.

Speaker: Mein Job ist es, nett zu sein.

Speaker: So, und jetzt muss man auch nochmal unterscheiden.

Speaker: Also, ich habe meinen Leuten beigemacht, wenn du reinkommst, ab dem Moment,

Speaker: lächle mehr als andere und irgendwann, selbst kann man ja nachweisen, wäre ein Hormon ausgeschlossen, du bist auch fröhlich und so.

Speaker: Wenn aber gestern Abend dich dein Freund verlassen hat, rückwärts rausfahren und auch deinen Hund überfahren hat, dann komm bitte nicht zur Arbeit.

Speaker: Weil das hat dann einfach nichts verloren.

Speaker: Da wird jeder Verständnis überhaben, dass du heute nicht die nette Servicekraft sein kannst.

Speaker: Dann ruft deinen Chef an und sagt, du, ich kann vielleicht noch für die erste Stunde kommen, mir geht es nicht gut.

Speaker: Dann sei einfach ehrlich.

Speaker: Dann ist das Problem ja auch nicht gegeben, weil sonst ziehst du es halt den ganzen Tag durch.

Speaker: Ja, ich glaube, da kann jeder relaten mit.

Speaker: Jeder hat irgendwie mal privat irgendwas gehabt, dass er mit Kunden Kontakt hat und du bist einfach total lebend in der Spur und dann hört man auch nicht mehr zu.

Speaker: Dann kommt halt dem Gegenüber das Gefühl an, okay, der hört mir gar nicht zu oder antwortet halt nicht so, wie er es uns machen würde.

Speaker: Ich glaube, dann ist es mal besser, dort mal ein AAU einzureichen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Sonst machen wir es auch.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich habe schon...

Speaker: Ich habe schon wirklich ganz schlimme Tage gehabt und musste dann auf die Bühne.

Speaker: Dann gehst du zur Bühne und dann funktioniert das.

Speaker: Du kannst dann den 2.000 Leuten nicht absagen.

Speaker: Und dann funktioniert das auch und danach kommen die Sorgen wieder.

Speaker: Aber im Moment musst du das einfach funktionieren und abschalten und das geht.

Speaker: Aber wenn es halt wirklich nicht geht, dann musst du ehrlich sein.

Speaker: Also Großveranstaltungen sind natürlich schwieriger als bei einer Tegenschicht oder so oder einer Trainerschicht oder so.

Speaker: dann musst du natürlich trotzdem fair bleiben.

Speaker: Sag es rechtzeitig.

Speaker: Wenn du abends schon das Gefühl hast, es geht morgen nicht, dann guck, dass du noch jemanden erreichst.

Speaker: Oder komm, wenigstens die ersten beiden Stunden, dann sehen die auch, Gott, ich kann dich da nicht hinstellen, da finden wir eine Lösung.

Speaker: Aber da muss man halt einfach dann auch wirklich so fair sein, weil es darf ja nicht einfach ausfallen.

Speaker: Nicht kommen ist halt nicht.

Speaker: Stuhl nicht aufschließen oder so, weil es irgendwann auch nicht mehr geben wird.

Speaker: Habe ich auch schon.

Speaker: Nicht gemacht, aber auch schon erlebt.

Speaker: Auch schon so häufig, deswegen das passiert.

Speaker: Ich fand es spannend,

Speaker: Ich habe das Thema Schublade stecken bei der Vetera gespielt mit dem Thema Stereotypisierung.

Speaker: Also ihr wollt da mal sagen, okay Gen Z, ja, wir haben diese Stereotype und bald kommt halt eine andere Generation.

Speaker: Aber wir dürfen natürlich aufpassen, dass wir halt die Menschen, die wir in Gruppen sortieren, das kannst du nach Alter machen, das kannst du nach Geschlecht machen, nach Haarfarbe, Fußballverein, ist ja egal was, sagst du, der Bayern-Fan, Erfolgsfan.

Speaker: der RB Leipziger ist ein Traditioner, so ein Kommerz-Fan, die steckst du anhand von einfach komplett total blöden Merkmalen in der Schublade und so näherst du dich denen ja.

Speaker: Und ich finde es so

Speaker: Spannend, so schwierig, auch jedem Menschen wieder, also auch neu zu begegnen, weil das, was du gesagt hast, ist ja auch Überlebensinstinkt.

Speaker: Das heißt, du willst ja gucken, okay, gehört das zu meiner Gruppe?

Speaker: Habe ich mit ihm was gemeinsam?

Speaker: Haben wir irgendwas, ne, beraten wir auf einer guten Ebene?

Speaker: Oder ist der jetzt in einer anderen Gruppe und den mag ich jetzt nicht?

Speaker: Deswegen, weil er halt, keine Ahnung, Bayern-Fan ist zum Beispiel.

Speaker: Und ich finde es so schwierig, aber auch so wichtig,

Speaker: Du musst da vielleicht eine andere Brille aufsetzen, weil ist es nicht die Brille der Empathie, dass du halt das erkennst, dass ich klassifiziere, dass ich dann weiß, okay, jetzt treffe ich auf Generation Z, jetzt weiß ich, wie die ticken.

Speaker: Und jetzt muss ich auf ihn reagieren.

Speaker: Und wenn ich ihn zu meinem Freund oder Kunden oder so Vertrauen haben möchte, dann darf ich mir die Tür nicht schließen.

Speaker: Nehmen wir mal ein krasses Beispiel für Jens, der bei der Trainer-Convention von Position nur Generation Z sitzen hat und seinen Vortrag öffnet mit, aber ich gender nicht.

Speaker: Und er kann auch statistisch rechnen.

Speaker: dass in Texten negativ bewertet wird und so weiter.

Speaker: Ja, aber ich möchte, dass es 100 Leute und ich möchte, dass sie zuhören und ich möchte denen was beibringen.

Speaker: Wenn ich mir aber bei 10 Leuten schon die erste Tür schließe, ist die zu und die geht nicht wieder auf.

Speaker: Ja, also reagiere ich darauf.

Speaker: Was aber das nicht bedeutet, ist, wenn ich erkenne, ich habe jetzt jemand Generation Z,

Speaker: dass ich jetzt plötzlich anfange, mit dem in einer coolen Jugendsprache zu reden.

Speaker: Das würde ich gerne von dir hören, Peter.

Speaker: Mein Sohn fremdschäbt sich.

Speaker: Man würde sich ja ein Fremd schämen, wenn ich das machen würde.

Speaker: Das heißt, klar, das ein oder andere Wort nehmen wir auf, nutzen Kinder und über Social Media und benutzen das.

Speaker: Und wenn wir uns jungen genug fühlen, benutzen wir es auch.

Speaker: Aber wenn ich jetzt noch mit dir, das ist ja in meiner Generation gewesen, da kommt einer zu mir und sagt, ja, das ist voll geil hier zu arbeiten.

Speaker: Und ja, und für krasse Arbeitszeiten und so.

Speaker: Was wollen Sie von mir?

Speaker: Ich fühle mich belästigt.

Speaker: Ist der Pädophil?

Speaker: In welche Richtung geht das hier?

Speaker: Und das ist dann nicht gemeint.

Speaker: Aber was damit gemeint ist, verstehen, dass der ein anderes Wertesystem hat, das anders aufnehmen und das, was er sagt, auch nicht direkt mit meiner Brille von, das ist alles falsch.

Speaker: sondern das auch mal stehen zu lassen.

Speaker: Wenn du jetzt jemanden hast, der in der Generationenzeit aufgewachsen ist und halt Stundenzahlerarbeiten anderer und Pausenzeiten anders wichtiger hat, zwischen zwei Schichten muss eine gewisse Pausezeit an und so.

Speaker: Und alles verständlich.

Speaker: Ich müsste ihm ja trotzdem auch erklären können, schauen wir, bei unserem Unternehmen ist es so, bewährt hat sich, wenn wir die und die Dinge so machen,

Speaker: weil du dadurch den und den Nutzen hast.

Speaker: Dadurch bist du freitags, aber auch früher zu Hause.

Speaker: Jetzt kannst du entscheiden, ob du wieder arbeiten, dass du freitags um 2 Uhr oder um 5 Uhr frei haben möchtest.

Speaker: Wenn du das machst wie wir, hast du freitags um 2 Uhr frei.

Speaker: Wenn nicht, dann kannst du ja 17 Uhr bleiben, aber ist auch keiner mehr da.

Speaker: Ich will das gar nicht aufzwingen.

Speaker: Du hast die freie Wahl, aber deswegen machen wir das hier so.

Speaker: Wenn du das auch möchtest, dann mach es auch so.

Speaker: Und wenn nicht, dann machen wir es anders für dich.

Speaker: Aber so denen auch zeigen, was du nicht so sagen.

Speaker: Andere Beispiele dafür wäre.

Speaker: Wir arbeiten jeden Tag eine Stunde länger, weil freitags geht ja jeder um eins nach Hause.

Speaker: Musst du auch.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil es so ist.

Speaker: Und was will, und das sehe ich auch bei meinem Sohn und meiner Tochter, die wollen den Sinn darin verstehen.

Speaker: Die wollen den Ganzen eine Sinnhaftigkeit geben und es muss in ihre Logik passen.

Speaker: Und die Logik meines Sohnes ist nicht meine.

Speaker: Ich sage, bring den Müll runter, mein Sohn sagt, ich gehe nachher sowieso runter.

Speaker: Ich sage, du vergisst es nachher.

Speaker: Nein, er vergisst es nachher.

Speaker: Aber klar, logisch ist, er geht nachher sowieso runter.

Speaker: Warum soll ich die Müll jetzt runterbringen?

Speaker: Weil ich das möchte.

Speaker: Weil wenn er länger steht, riecht der etc.

Speaker: und so.

Speaker: Und einfach manchmal einfach damit Sachen erledigt sind.

Speaker: Ja, wir kommen ja aus einer Zeit, eat the frog.

Speaker: Mach das unangenehm zuerst, dann ist es weg.

Speaker: Dann mach es gleich, dann ist es erledigt.

Speaker: Mach es beim ersten Mal, mach es richtig, dann ist es erledigt.

Speaker: Und deswegen treffen wir immer voneinander.

Speaker: Weil du weißt, wie er halt tickt, musst du dich da auch einlassen oder du musst dich nachzwingen.

Speaker: Wenn du zwingst, kommst du ja nicht weiter, dann macht er eher zu.

Speaker: Deswegen musst du gucken, wie kann man da anders kommunizieren.

Speaker: Tatsächlich ist es aber eine Wiederholungsschaft und Endlichkeit.

Speaker: Das wird dann drei, vier Mal vergessen.

Speaker: Dann muss man schon irgendwie auch wieder vor die Füße halten und sagen, schau mal.

Speaker: Aber das ist tatsächlich so, dieses Offensein, andere Welten zuzulassen.

Speaker: Ich glaube, da hapert es ganz viel.

Speaker: Ja, ich finde es manchmal so schade.

Speaker: Du hast vorher gesagt, manchmal kommen Menschen in den Raum rein und siehst es im ersten Mal, okay, das mag ich gar nicht.

Speaker: Und du kommst dann ins Gespräch und denkst, das ist aber eigentlich ein ganz cooler Dude.

Speaker: Mit dem komme ich ganz gut zurecht.

Speaker: Und ich glaube einfach, wenn wir so krass in Schubladen stecken und auch sagen, okay, ich mag dich nicht, weil deine Einstellung gefällt mir gerade nicht.

Speaker: Das geht mir auch manchmal so.

Speaker: Also manchmal siehst du auf Instagram eher von Menschen, die ich mag, Dinge über politische Inhalte.

Speaker: dann denkst du manchmal, nein, ist nicht meine.

Speaker: Aber ich bin nicht deren Meinung.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Aber die Menschen mag ich trotzdem.

Speaker: Richtig.

Speaker: Es gehört aber ganz schön viel dazu, dass dich überhand nimmt, zu sagen, okay, das ist nicht meine Antimeinung, ich mag das nicht, ich steige mir langsam, mir steigt schon die Galle bis da oben hoch und sagen, okay, es ist seine, ihre Meinung, ich habe meine Meinung und

Speaker: Ich habe eine Kollegin aus München, wir sind komplett in der Politik wahrscheinlich unterschiedlicher Meinung, wir wollen beide dasselbe und können es da aber auf einer Ebene unterhalten, das haben wir in Offenbach dann wieder gemerkt, ähm,

Speaker: dass wir uns immer irgendwo nicht in der Mitte treffen, aber wir verstehen beide.

Speaker: Aber wir wollen es gleich, aber halt auf anderen Wegen tatsächlich.

Speaker: Und das finde ich so schön, weil das mir nochmal mal zurückspiegelt, okay, vielleicht ist dann meine Denkweise, das, was ich glaube, hat auch nicht immer den richtigen Kurs oder ist nicht richtig.

Speaker: Und ich glaube, es fehlt uns so total, weil es halt diese Weiterentwicklung ist persönlich.

Speaker: Und das Entscheidende dabei ist ja, also,

Speaker: kennst du diesen farbmodell in der rot blau gelb grüne wo diese test machst und die grund der den ist eigentlich nur wir machen test mit der sehen wo die meisten anteil hast du stärker hast du was für ein typ ist und die gründe davon ist eigentlich damit ich jetzt dich nach deinen stärken in deinem job

Speaker: zu machen, das sind Skandinavien alle Unternehmen.

Speaker: In Deutschland macht man, der Jan ist aber schlecht da drin.

Speaker: Dann schicke ich ihn zu einer Fortbildung, damit er das lernt und zwinge ihn dann darin, gut zu werden.

Speaker: Anstatt zu sehen, da und da ist der super gut drin, setz ihn doch ein, da wo er gut ist.

Speaker: Und dafür muss ich offen seinen Menschen kennenlernen und dann ihn nach seinen Stärken einsetzen.

Speaker: Wenn der aber Stärken hat, die nicht mehr in mein Unternehmen passen, dann ist er nicht mehr im Unternehmen richtig.

Speaker: Da muss man auch die Trauer gewahrt akzeptieren.

Speaker: Da habe ich vielleicht jemanden falsch eingestellt, muss ihn auf dem Reden, ich glaube, das wird nichts mehr machen.

Speaker: Das ist aber auch gut, weil für beide, weil wenn er nur Dinge machen muss, die er nicht gut kann, wird er nicht glücklich sein, wird öfter krank sein, wird irgendwann fehlen, wird irgendwann weg sein.

Speaker: Ja, und ich werde nie zufrieden sein, weil ich werde jemand, wenn ich jetzt probiere, ich nehme das Schwächste raus, wo er am Schlechtsten ist, wo ihn da gut zu machen, das wirst du auch in jedem Coaching haben.

Speaker: Ja, du machst einen guten sehr gut, machst einen ganz schlechten, in einem, wo der überhaupt kein Talent hat, nicht mal mittelmäßig.

Speaker: Es sei denn, er würde viel Zeit, viel Fleiß,

Speaker: Warum?

Speaker: Es hat ja einen Grund, warum er da eigentlich gut ist.

Speaker: Warum kann ich nur tanken bei einem Auto und keine Schraube anziehen?

Speaker: Weil mich das nicht interessiert.

Speaker: Könnte ich das lernen?

Speaker: Klar.

Speaker: Will ich das?

Speaker: Nein.

Speaker: Warum soll ich den Stunden lang an diesem Auto rumschrauben, wenn Leute, die das gelernt haben, dafür Geld nehmen und das in zehn Minuten fertig haben?

Speaker: Und dieses Modell ist halt falsch.

Speaker: Das ist im Klassifizierung super wichtig.

Speaker: Nur was du jetzt als Führungsperson damit machst, wie du mit Leuten danach bewertest, dass du sagst, ich verstehe, dass du in diesem Bereich nicht so gut bist, aber im Kreativen bist du total stark.

Speaker: Ich würde dich gerne mehr im Kreativen einsetzen.

Speaker: Ja, und du bist aber mehr der Sachbearbeiter A bis Z, was vollkommen okay ist, A bis P. Ja, dann wirst du halt da eingesetzt.

Speaker: Weil wenn du da jemanden hast, die ist eine Bank, die vergisst nichts, die macht nichts, die hat im Controlling gut aufgehoben, in Einkauf gut aufgehoben und so weiter.

Speaker: Ja, das heißt, setz die Leute nach ihren Stärken ein, weil dann machen die auch das, was die gerne machen, wo sie gut drin sind, haben Erfolg und einen Job und sind wirklich dabei.

Speaker: Ich meine, das würdest du im Sport nie machen.

Speaker: Die DDR hat das gemacht.

Speaker: Die haben das vielleicht auch nicht schön gemacht, aber die haben das Knochenwicht im Messe, alles klar, Boxer machen wir auch.

Speaker: Aber du würdest, also im Fußball, im Basketball, im Handball hast du ja Positionen.

Speaker: Du würdest ja jetzt nicht, also

Speaker: Du würdest nicht beim Basketball einen Point Guard, der in den Meter 60 ist, unter dem Korb stellen und Center spielen lassen.

Speaker: Das macht aber keinen Sinn.

Speaker: Genauso würdest du keinen Center wahrscheinlich Point Guard spielen lassen, weil er viel zu langsam ist.

Speaker: Du würdest auch den Aufbauspieler nicht zwingen, trotzdem die Moves des Centers zu lernen, damit er damit wenigstens halbwegs gut ist.

Speaker: Richtig.

Speaker: Genau.

Speaker: Und da finde ich ja spannend, dass du das auf der anderen beruflichen EBA versuchst manchmal.

Speaker: Jetzt sind wir bei deinen Studenten.

Speaker: Die wollen Trainer werden oder wollen Diplom-Ernährungswissenschaftler werden.

Speaker: Und wir haben es Verkäufer gemacht im Schul.

Speaker: Die sind nicht hingekommen, weil die verkaufen wollten.

Speaker: Wir müssen die Wirtschaft verkaufen.

Speaker: Das heißt, wenn du Verkäufer willst, stell den Verkäufer an.

Speaker: Wenn du Trainer willst, stell den Trainer ein.

Speaker: Wenn du einen Trainer hast, der sagt, ich würde gerne verkaufen, hast du einen Hybrid gefunden.

Speaker: Die werden nicht nach ihren Stärken angesetzt.

Speaker: Dann sind die Leute natürlich auch enttäuscht, wenn sie eigentlich gerne am Menschen arbeiten wollen und dann geht es doch nur darum, von einem Vertrag zu unterschreiben und so.

Speaker: Ich habe bei Vanessa Van Edwards, sagt die dir was?

Speaker: Ne.

Speaker: Finde ich voll spannend.

Speaker: Eine meiner Lieblingsbücher, Captivate, macht auch mega coolen Social-Media-Content.

Speaker: Und da ging es um das Thema likable sein.

Speaker: Also wenn ich mehr likable bin, dann mögen mich die Menschen, also mag ich auch Menschen mehr.

Speaker: Also so ein bisschen das Gegensatzprinzip, was du auch schon hast.

Speaker: Beides zieht sich an.

Speaker: Und sie sagt immer, okay, wenn ich ja schon offen auf Menschen zugehe, lache, was du auch gesagt hast, dann bin ich ja automatisch mehr likable.

Speaker: Manchmal gehen da Menschen irgendwo in eine Begegnung rein und sagen, okay, vielleicht mit so einem sauberen Zitronengesicht und fragen sich, warum der andere so reserviert ist.

Speaker: Aber hinterfragen sie selber nicht.

Speaker: Und das habe ich bei dir gesehen, bei der ersten Keynote, bei den Innovation Days in Düsseldorf.

Speaker: Du bist unheimlich stark, wenn es um das Thema Gesten und Geste geht auf der Bühne.

Speaker: Und in ihrem Buch, ich glaube, es war in ihrem Buch drin, die haben damals mal Simon Sinek verglichen mit dem Thema, mit seiner viral gangen Keynote und dasselbe Thema, gar nicht mal weit von ihm entfernt, von einer weiblichen Speakerin.

Speaker: Geschlechterunabhängig.

Speaker: Aber sie haben dann mal gesehen, okay, Simon Sinek macht eine Minute 40 Gesten, sie halt nur, keine Ahnung, 10 oder so.

Speaker: Und

Speaker: würde ich die Frage an dich ja noch weitergeben, weil ihr macht ja jetzt dann diesen Freisprechen-Workshop, Storytending-Workshop und du auch das freund, feind Bild gerade eben gemacht hast, das ja Gestik mit offenen Händen zu argumentieren, ja auch Offenheit generiert.

Speaker: Ist es für dich

Speaker: Elementar in der Kommunikation, dass man so agiert?

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn es um Gesicht gessig und Mimik gibt, das ist halt ganz Ruhe Kunst.

Speaker: Das musst du so lange bewusst machen, bis es ins Unbewusste übergeht bei bestimmten Sprachmustern und sowas.

Speaker: Aber Gestik ist extrem wichtig.

Speaker: Und das große Problem, was viele haben, was oft auch Frauen haben, und das ist nicht böse gemeint, aber viele Frauen haben einen Resting Bitch Face.

Speaker: Wenn die gerade nicht im Fokus sind, nicht zuhören oder nur zuhören, Lippen runter, Augen runter, gucken stumpf und so und du denkst so, oh Gott, die will mich töten.

Speaker: Und deswegen spreche ich die nicht an.

Speaker: Und dann redest du mit denen, aber die sind total nett und total offen und sobald die anfangen zu resikulieren und sich zu öffnen, das ganz nette Menschen, aber das Resting Bitch Face ist das Problem.

Speaker: Und das darfst du vor dem Vordergrund haben, wenn du alleine rumläufst oder sowas.

Speaker: halt direkt andere Körperhaltung und deine Hände mit dazunehmen.

Speaker: Und das ist halt diese Gestik hier und sowas, das ist ein schmacher Grad zwischen zu viel, zu wenig und so.

Speaker: Dass das an Leute anfängt zu nerven oder in der Kamera ist so, dass wenn Leute in der Kamera zu viel gießen und dann nicht registrieren, dass sie ja die A-Fan ja auf die Kamera hin und sowas.

Speaker: Dann denkst du, ich kann mir das nicht angucken.

Speaker: Das ist sowas dazwischen, aber ohne Gestik und Mimik funktioniert es nicht.

Speaker: Ich kann das, glaube ich, am besten erklären, das unterstreicht das wahrscheinlich am meisten, ist, wenn mir Leute eine Bühne hinstellen,

Speaker: dass man die leinwand gut sieht die können ausmachen und ich bin mir wichtig dass man mich sieht wenn ich was sage und man sieht mich nicht kann das was ich sage oder hat eine art des humors die ich habe kommt völlig falsch an wenn man nicht sieht wie gerade gehen dann nehmen die das bär also ist es viel wichtiger dass man sich und ein gesichtsausdruck und die gesten sieht

Speaker: als dass man die Präsentation sieht.

Speaker: Deswegen, eine Präsentation ist am Anfang super wichtig, weil du einen Leitfaden hast, einen roten Faden hast.

Speaker: Das hilft dir.

Speaker: Du kennst deine Texte dazu.

Speaker: Aus meiner Sicht könnten Präsentationen aber auch deine Karteikarten sein.

Speaker: Oder zumindest könnten die Präsentationen rein mit Bildern bestückt sein.

Speaker: Optimalerweise nur ein Bild pro Seite.

Speaker: Und der Text, wenn du wirklich Text brauchst, dann nimm die Stichpunkte halt mit.

Speaker: Aber wichtiger ist, dass man dich sieht.

Speaker: Und wir wollen den Fokus ja auf dich als Person haben und nicht auf dieser Wand.

Speaker: Deswegen da, ja, Gestik und Mimik ist das eine.

Speaker: Ich kann was sagen.

Speaker: Und wenn die Gestik und Mimik passt, ja, dann natürlich auch nicht unterschätzen, Betonung.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist ein ganz blöder Witz, ne?

Speaker: Aber ein Ehepaar liegt im Bett und sie sagt zu ihm, wir haben seit Wochen schon kein Sex mehr gehabt.

Speaker: Und er sagt, ja, du.

Speaker: Weil ich meinte, ja, du.

Speaker: Aber die Betonung macht halt so unfassbar viel aus.

Speaker: Und das ist so ein Zusammenspiel zwischen Gestik, Mime, Betonung, Stimme, dass da komplett viel zusammen.

Speaker: Das haben wir ganz am Anfang drin in der Schulung.

Speaker: Auch keiner weiß am Anfang mit seinen Händen.

Speaker: Das ist so eine Kleinigkeit, aber es ist so, du stehst am Anfang, du kommst so steif vor, du hast direkt eine Hosentasche, darfst ja auch nicht und so.

Speaker: Man ist ja total befordert, wohin wollen wir mit seinen Händen.

Speaker: Deswegen diese Karteikartengeschichte gerne.

Speaker: Oder du hast einen Pointer, nimm dir den in die Hand.

Speaker: Die Hände gehören halt nicht in den Intimbereich.

Speaker: Ich hatte einen Vordergrund in Schneeberg bei Andreas und Andreas hatte so ein Mikrofon mit so einem großen Knüppel obendrauf und dann war alles anmoderiert und dann war er fertig, ist noch mit der Bühne geblieben und ich habe da zig Fotos, die ich zeige.

Speaker: Und dann macht halt die Hände einfach vorm Schritt.

Speaker: Wo sollen die Leute hinkommen, was sollen die denken?

Speaker: Und sobald wir...

Speaker: Und das hat auch nichts mit der Zettel und meiner Relation zu tun.

Speaker: Kacka, Pipi-Witze, Fallos-Sachen sind immer lustig.

Speaker: Jeder lacht über Pärbelwitze.

Speaker: Und das ist halt das Ding.

Speaker: Und so ist halt Humor und das muss man auch gezielt nutzen, auch in Vorträgen und Rhetorik, ohne unter der Gürtelinie zu sein.

Speaker: Das ist ein schmaler Grad, aber diese Bilder und sowas funktionieren halt immer.

Speaker: Deswegen sind wir das abenteuernd an und da fängt Gestik und Mimik an.

Speaker: dass ich meine Hände mal woanders hinnehme.

Speaker: Dann habe ich dann einen Spruch geprägt für uns im Seminar, Gestik und Mimik und deine Hände und deine Bewegung generell, tanze, als wenn niemand zusieht.

Speaker: dass du dahinter, du musst so sicher in der Bewegung werden auf einer Bühne, obwohl Menschen zusehen, als wenn keiner da wäre.

Speaker: Und da musst du üben, üben, üben und da spielt Gestik und so eine ganz, ganz große Rolle.

Speaker: Du musst so sicher werden.

Speaker: Deine Bewegungen müssen deine Worte unterstreichen, darstellen können.

Speaker: Du musst auch erkennen können bei großen Räumen, wo muss ich große Gesten machen, weil die sehen diese kleinen Gesten nicht.

Speaker: Wo muss ich übertrieben sein?

Speaker: Habe ich, als einfaches Beispiel, da kann vielleicht die Leute besser relate zu, wenn ich jetzt einen Kurs gebe, um den Functional Kurs, da läuft lauter Musik,

Speaker: Da kann ich mit Stimme nicht viel machen.

Speaker: Ich muss dabei aber korrigieren.

Speaker: Also mache ich große Bewegungen, übertriebene Bewegungen.

Speaker: Zeige hier ganzer Fuß auf die Box.

Speaker: Mach da leer, mach große Bewegungen.

Speaker: Und bei einer großen Halle, wo du klein vorne zu sehen bist, wo keine Monitor sind, müssen die Bewegungen größer sein.

Speaker: Die müssen übertrieben und überspitzt sein.

Speaker: Aber das sind ganz viele Techniken, die aber, wie soll man sagen, wenn du jetzt jedes Mal nachhast, jetzt muss ich das machen, damit das passiert, das funktioniert nicht.

Speaker: Deswegen üben.

Speaker: und auf dem Weg immer ein bisschen besser werden.

Speaker: Eben, das ist genau das.

Speaker: Manchmal muss man überlegen, was passt auch zu einem selber oder was passt nicht.

Speaker: Das macht man halt eben durch die Übung.

Speaker: Ich fand es spannend mit den Gesten, großen Gesten, die kleinen Gesten.

Speaker: Ich habe mal ein Jahr lang im Improvisationstheater-Workshop.

Speaker: Finde ich super spannend.

Speaker: Das hat mich in meine Panikzone reingebracht teilweise.

Speaker: Einfach nur zu wissen, okay, du weißt halt nicht, was passiert.

Speaker: Aber es bringt dir halt so viel, weil du Dinge machst.

Speaker: Ganz weit, ganz weit außerhalb der Komfortschule.

Speaker: Nicht Skandalnacht bei diversen Coaching-Anbietern, aber deutlich geringer.

Speaker: Aber ich habe es letztens in dem Podcast mit der Silke gehabt.

Speaker: A, natürlich dann bist du immer eher auf diesem, okay, ja und.

Speaker: Das zum einen.

Speaker: Aber mit den Gesten fand ich ganz spannend, weil wir hatten eine Übung drin,

Speaker: Okay, jetzt mach mal eine Geste ganz, ganz klein und mach eine Geste ganz, ganz groß.

Speaker: Und dann merkst du vor allem mal, okay, wenn ich es so mache, dann merkt das halt keiner.

Speaker: Und wenn du groß bist, dann bist du halt überschwänglich und zeigst es allen.

Speaker: Und ich glaube, das ist ein super... Körpersprache ist also sowieso wichtig.

Speaker: Ich bin da mal so ein geteilter Meinung nach Körpersprache.

Speaker: Es gibt einfach so ein paar Dinge, die jeder kennt, so verschränkte Arme zurücksetzen und so.

Speaker: Und ablehnende Haltung und so.

Speaker: Ganz so, war der Kursraum, den man dem Vorschlag mal verkallt.

Speaker: Dann sitzen die halt da so, oder sitze ich auch da so.

Speaker: Ich denke, jeder, der jetzt da in dem Raum die Arme verschränkt, mag mich nicht.

Speaker: Die haben Eintritt gezahlt, die sind da, glaube ich nicht.

Speaker: Aber ich habe noch gar nichts gesagt, kann das schon noch gar nicht gewesen sein.

Speaker: Da läuft ja irgendwas verkehrt.

Speaker: Man muss sie lernen zu lesen, aber nicht überbewerten.

Speaker: Und die eigene Körpersprache ist so viel wichtiger.

Speaker: Das Verrückte ist, ich gehe jetzt eröffnen, sehr laut, nehme sehr viel Raum ein, stehe sehr breit, laufe viel über die Bühne, biete den Leuten an, mitzuarbeiten.

Speaker: Meine Worte sagen, ich arbeite mit, mein Körper sagt, ich rede.

Speaker: jetzt hört ihr mir alle zu.

Speaker: Das, was die Körpersprache sagt, ist stärker als das gesprochene Wort.

Speaker: Viel, viel stärker.

Speaker: Die Art und Weise, wie du mal für den Raum einnimmst, startest etc.

Speaker: macht so viel aus.

Speaker: Das ist der Unterschied, das wir schon erlebt haben.

Speaker: Da fängt ein Redner an und die Leute reden noch weiter.

Speaker: Und nach zwei, drei Minuten fangt die das an zuzuhören, weil er einfach nicht geschafft hat, am Anfang über seine Präsenz, über Stimme, aber vor allem über Körpersprache den Raum einzunehmen.

Speaker: Versteckt sie hinter dem Pult, steht da, hat die Arme hier oder im Rücken oder so.

Speaker: Das heißt, du hast nur diese wenigen Sekunden am Anfang, um die Leute zu bekommen.

Speaker: Deine Aufgabe ist es, so schnell wie möglich den Rapport herzustellen.

Speaker: Also einen Rapport, eine Beziehung zwischen mindestens zwei Menschen und der Kommunikation.

Speaker: Am Anfang geht es so viel über Körpersprache und Lautstärke, aber viel mehr über das, was mein Körper macht.

Speaker: Wie oft hört bei dir immer jeder zu und ich möchte auch nicht weghören.

Speaker: Das ist nicht das, was ich sage, sondern es ist die Art und Weise, wie ich mich bewege und wie ich spreche.

Speaker: Du hast gesagt, es wird mir stark aufgefallen, du gehst im Mimikunterschied und so.

Speaker: Die Körpersprache spielt eine ganz, ganz wichtige Rolle.

Speaker: Und?

Speaker: Und da erinnere ich mich an unser Gespräch bei dem Jubiläum von der Physio-Familien in Koblenz.

Speaker: Da hast du auch die Keynote gemacht.

Speaker: Ich kam da spät.

Speaker: Das ist mir voll leid.

Speaker: Immer noch.

Speaker: Aber ich weiß, da hast du mir abends gesagt,

Speaker: dass du dich in der Kino nie vorstellst.

Speaker: Also du gehst nicht hin und sagst, der Mann ist Peter Hinoja, mein Rassist, sondern du gehst sofort mit einem starken Aussage an.

Speaker: Weil ich glaube nämlich, wenn du das machst, du hast richtigerweise gesagt, wenn Leute wissen wollen, wer ich bin, dann wissen die ja vorher, dass ich da bin, dann können sie mich auch googeln.

Speaker: Und gerade wenn der Vorderner wird ankündigt, da steht ein Plakat, da steht drauf, wer du bist, was du machst, worum es geht, wie du heißt und so.

Speaker: Also wer der sich nicht weiß, warum er hier ist,

Speaker: Bitte, der gehört da vielleicht gar nicht rein.

Speaker: Und viele machen das.

Speaker: Erstmal, okay, ich bin da, ich warte es, bin da, Angestellte.

Speaker: Und dann erst so.

Speaker: Weil die erst glauben, sie müssen zeigen, dass sie qualifiziert sind, diesen Vortrag zu machen.

Speaker: Weil die glauben, die brauchen Trust über das, was sie schon gemacht haben.

Speaker: Und weil ganz viele davon, also manche sind danach großartig, auch selbst wenn die Vorstellung so war, ne?

Speaker: Aber weil die halt zu gerne über sich erzählen.

Speaker: Also wenn wir jetzt heute so einen Podcast machen und ich sowas über mich erzählen, muss ich über mich reden.

Speaker: Bei einem Vortrag geht es nicht um ich, unsere, meine, immer um euch.

Speaker: Dein Trainingsplan, euer Training, eure Ernährung, euer Körper, eure Gesundheit.

Speaker: Das heißt, ich muss immer beim Kunden sprechen.

Speaker: Das ist so schwierig.

Speaker: Der Jens ist so ein Ich-Reder.

Speaker: Ja, und immer wieder haben wir das.

Speaker: Das haben wir immer wieder zu verkennt.

Speaker: Es geht nicht um dich, es geht um die.

Speaker: Dass du das gut kannst,

Speaker: heißt, bedeutet für dich, du musst über eine Brücke schlagen.

Speaker: Wenn ich das kann, kann ich das auch oder so.

Speaker: Aber du musst das irgendwie kommen.

Speaker: Und du wirst bei Vortrag immer sehen, ich bin immer beim Publikum und rede gar nicht so viel, weil ich meine unsere, ich würde das so machen und so.

Speaker: Sondern wenn du der Meinung bist, dass, wenn es in deine Welt gut reinpasst.

Speaker: Also wir müssen die Richtung formulieren, um beim Kunden zu sein.

Speaker: Und nochmal, diese Vorstellung hat folgenden Hintergrund, dass

Speaker: Du kennst diesen ganzen alten Spruch, du hast keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Speaker: Und das heißt, der Anfang von einem Vortrag, von einer Präsentation, von einem Pitch muss der Banger sein.

Speaker: Und das Ende.

Speaker: Der Teil in der Mitte, der darf Längen enthalten, der darf mal langweilig sein zwischendurch, weil wir müssen manchmal ein Wissen vermitteln.

Speaker: Ich kann nicht alles Wissen lustig vermitteln.

Speaker: Ich muss auch zwischendurch einfach mal durch die Welt der Gefühle gehen, ich muss Emotionen wecken, ich muss verschiedene Emotionen wecken.

Speaker: Es ist vollkommen okay, im Mittelteil auch mal was Fachliches zu machen, was auch wirklich rein fachlich ist, wo auch manchmal Leute kurz aussteigen, weil sie das nicht bekommen.

Speaker: Und wenn du merkst, jetzt steigen sie mir aus, muss ich halt einen Brecher reinbringen.

Speaker: Aber Anfang muss perfekt sein, Ende muss perfekt sein.

Speaker: Und Anfang ist schwierig.

Speaker: Und deswegen fängt es beim Seminar mal zu Kleinigkeiten an.

Speaker: Wenn ein Seminar um 20 Uhr anfängt, bitte fang dich um 20 Uhr an zu sprechen.

Speaker: Weil bis 20.05 Uhr kommen noch Leute rein.

Speaker: Und jedes Mal, wenn Leute reingucken, gucken alle zur Tür.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Also guck, dass die vorher sitzen.

Speaker: 20 Uhr soll es beginnen, fangen 20.05 Uhr an.

Speaker: Anstatt dich selber vorzustellen, nutzt die Gelegenheit, dich vorstellen zu lassen.

Speaker: Es sind nicht meine Gäste, es sind eure Gäste.

Speaker: Also begrüßt ihr bitte eure Gäste.

Speaker: Stellt mich vor, dann kann ich direkt mit dem Thema anfangen.

Speaker: Ja, und dieses Selbstbeweihräuchern da.

Speaker: Ich habe das und das und das studiert und das Projekt und das und das und das.

Speaker: Interessiert das?

Speaker: Weil der Kunde, der sitzt, hat nur einen Gedanken, was habe ich davon, dass ich heute hier bin?

Speaker: Was habe ich davon, dass ich ihm zuhöre?

Speaker: Die ersten zehn Minuten zu hören, was schon alles Tolles an Ausbildungen gemacht hat, das ist ja kein Schwein.

Speaker: Und wenn du dann aber sprichst und die Leute nach zwei, drei Minuten nicht mehr in Frage stellen, dass du weißt, wovon du sprichst, dann hast du alles richtig gemacht.

Speaker: Richtig, ja.

Speaker: Und natürlich, desto jünger du bist und desto mehr am Anfang du stehst, desto mehr glaubst du, du musst dich da beweisen.

Speaker: Du musst mir sagen, ich habe da eine Ausbildung für gemacht.

Speaker: Ich hatte schon 100 Kunden oder so, aber das ist ja kein.

Speaker: Ich habe auch im Seminar das Schlimmste, was du machen kannst, zu sagen, ich mache das heute zum ersten Mal, bitte hab nachvollziehen.

Speaker: Sobald du so anfängst, also ich hätte die Vanessa das gemacht, werde ich nie im Leben so durch diesen Vortrag gekommen, weil die Kunden hätten sie anders bewertet.

Speaker: Ich war super überrascht, weil ich sie nicht so eingestätzt habe, dass sie so gut raushaut und immer wenn du was Besseres erwartet, ist es einfach mal noch besser.

Speaker: Aber hätte sie den Vortrag begonnen mit, bitte hab nachvollziehen, ich bin mir das heute das erste Mal, dass ich spreche, ich hoffe, ich bleibe in der Zeit.

Speaker: Bitte bewerte das nicht so schlimm.

Speaker: Was machen die Kunden?

Speaker: Bewerten.

Speaker: Jeden Schritt, jedes Wort, jede Geste, jeden Versprecher und so.

Speaker: Das hast du auch versprochen.

Speaker: Und wenn du aber nach dem Vortrag sagen würdest, vielen, vielen Dank, im Übrigen das Wort mein erstes Mal danke, dass sie so toll mitgemacht haben.

Speaker: Aber bitte kündig es mir vorher schon an.

Speaker: Und da geht auch wirklich dieses Fake it until you make it.

Speaker: Da musst du damit so viel Selbstbewusstsein.

Speaker: Und Selbstbewusstsein kommt auch nicht über Selbstbewusst zu denken, sondern einfach über was machen.

Speaker: Ja, das ist, also...

Speaker: Ich muss mal auf die Mitte Top Masterclass Physio drauf eingehen, weil da habe ich zwei Beispiele davon, was du gerade gesagt hast.

Speaker: Ich meine, die Masterclass war ein Stück weit Generation Z und zwar ein bisschen aus meinem Vortrag, den ich die ganze Zeit gemacht habe, als Keynote, aber war ganz, ganz viel on top, von dem man sie gemacht hat.

Speaker: Ich hatte eine Stunde Zeit.

Speaker: Eine Stunde.

Speaker: Ich hatte keinen Zeitpunkt vorzubereiten.

Speaker: Im Flieger habe ich noch diese Keynote-Vorbereitung in einem Bus und war dann da und habe dann eine Stunde Zeit gehabt, mich einzuschicken, mich frisch zu machen und dann zur Keynote.

Speaker: Ich sagte, okay, ist egal.

Speaker: Also jetzt stell dich einfach dahin und dann guckst du, was passiert.

Speaker: Egal was.

Speaker: Und seitdem du auch mir das gesagt hast, mit nicht vorstellen, habe ich vorher schon ganz selten gemacht, außer mal bei so längeren Workshops, wenn es da so um vier, fünf Stunden geht,

Speaker: Habe ich gar nicht mehr gemacht.

Speaker: 0,0.

Speaker: Ich fange direkt mit so einem Versuch, mit einem Banger reinzugehen, ob es mal verklappt oder nicht.

Speaker: Und ich weiß, bei Meet the Top auf der Masterclass kam eine gute Rückmeldung und dann aber abends irgendwann mal ein Gespräch geführt und dann so, ja, welche Qualifikation hast du denn?

Speaker: Nehmen wir ja, Sportwissenschaft, ich mache Vertrieb, aber ich lese gerne.

Speaker: Und ich weiß, es ist wirklich so ein deutsches Ding, oder?

Speaker: Also dieses, hast du Psychologie studiert, damit du das so sagen darfst?

Speaker: Nee, aber es ist gesunder Mensch verstanden.

Speaker: Ich glaube, das geht noch.

Speaker: Krass, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Welche Profession haben Sie denn?

Speaker: Genau.

Speaker: Bitte?

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ist wirklich typisch deutsch halt, ne?

Speaker: Das muss man tatsächlich dem auch lassen.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: nochmal über die Art und Weise, wie du vorträgst und so, wirst du diese Zweifler dann nachher daraus haben.

Speaker: Ich habe ganz oft schon gehabt, wenn Plakate hängen vorher, da

Speaker: Bullshit ist, aber nur damit die Leute zuhören.

Speaker: Wenn du schreibst, reden wir über gesunde Ernährung, kommt das keiner.

Speaker: Was glaubst du, was ich bei der Miele mache hier für das Podcast?

Speaker: Dann kommt schon eine Vorher so, da sind zwei Kunden dabei, die machen wirklich Kaball, die waren schon voll sauer, als Plakate sehen, da mache ich mir auch vorhin.

Speaker: Noch nie.

Speaker: Wenn, dann kamen die nachher zu mir, haben wir uns unterhalten und fanden es toll.

Speaker: Marketing ist anders, du kriegst Leute über andere Aussagen rein, als das, was du mit denen machst.

Speaker: Aber das Grundding ist, wir glauben, wir müssen beweisen,

Speaker: dass wir die Profession dafür haben, dass wir die Ausbildung dafür haben.

Speaker: Und wie du schon sagst, ich kann mir doch Sachen aneignen, ohne studiert zu haben.

Speaker: Ich kann doch aus meinem eigenen persönlichen Erfahrungsschatz reden und dir helfen.

Speaker: Ich kann doch, wenn ich 174 Seminare in einem Jahr gehabt habe,

Speaker: wahrscheinlich nach zehn Jahren, dem mehr Tipps zum freien Sprechen geben, als jemand, der gerade da studiert hat, vor seinem Studium kommt, der vielleicht Technik kennt, aber keine Erfahrung, der selber noch nie vor 500 Leuten gesprochen hat.

Speaker: Deswegen, das ist ja so eine Mischung, dass ja Wissenschaft und Praxis, das ist ja immer, wir brauchen beides.

Speaker: Wir brauchen diese, diese, diese, das ist schon, schon, wenn die Ausbildungsländer steckt, aber du wirst halt die Erfahrung und Praxis wirst du nie schlagen damit.

Speaker: Ja, und das muss irgendwann verschmelzen, das muss auf eine Linie kommen.

Speaker: Was würdest du sagen, ist für dich dein größtes Asset als Speaker?

Speaker: Also deine, wo du sagst, boah, ja.

Speaker: Stimme.

Speaker: Ja, ja, gut.

Speaker: Ich habe halt tatsächlich das große Glück, dass ich vier Jahre in dem Stimmbruch war und plötzlich so eine Stimme hatte.

Speaker: Und auch als ich in meiner Lehre war, wenn ich telefoniert habe, die Leute haben gedacht, ich wäre schon 40.

Speaker: Und die würde Whisky trinken und sowas.

Speaker: Ich habe halt Glück, dass ich eine dunkle

Speaker: auch wenn ich laut spreche, wird es nicht unangenehm.

Speaker: Ich muss die nicht drücken.

Speaker: Ich komme damit sehr weit.

Speaker: Dann habe ich gelernt, an meiner Stimme zu spielen.

Speaker: Ich habe als Kind eher genuschelt.

Speaker: Auch wenn ich mit Freunden oder mit dir so spreche, dann spreche ich nicht jedes Wort so klar wie in einem Vortrag.

Speaker: Aber die Stimme, die Klangfarbe meiner Stimme empfinden sehr viele Menschen als angenehm.

Speaker: Das Feedback, was ich am häufigsten bekommen habe, ist, es ist egal, was du sagst.

Speaker: Du kannst mir das Telefon vorlesen.

Speaker: Definitiv, ja.

Speaker: Bücher vorlesen zum Einschlafen und Geschichten.

Speaker: Das ist das Video, was wir am meisten bekommen.

Speaker: Und dann natürlich die Fähigkeiten, die wir oben angeeignet haben.

Speaker: Sei es zu lernen, wie Körpersprache helfen, wie Leute reagieren.

Speaker: Und wenn du, was ich ja oft im Vortrag mache, sehr komplexe Dinge sehr leicht darzustellen.

Speaker: Mein Akku ist schon niedrig.

Speaker: Moment, ich habe... Man sollte auch seinen Stecker richtig einstecken.

Speaker: Sonst ist es gefährlich.

Speaker: Sonst haben wir hier gleich keinen Podcast mehr.

Speaker: Auch live, gell?

Speaker: Sorry.

Speaker: Alles gut, alles gut.

Speaker: Aber es wäre es ja gewesen.

Speaker: Wenn du jetzt rhetorisch sehr stark bist und du nennst jetzt einen Text auswendig zu einem schönen Thema, du hast es aber nicht wirklich verstanden, dann merken die Leute das.

Speaker: Das heißt, wenn du es aber so erklären kannst, dass jedes Kind versteht, bedingt, dass du die Thematik wirklich richtig in der Tiefe verstanden hast,

Speaker: Das heißt, du musst so lange daran lernen, du musst diesen Hintergrund haben, du musst das Wissen haben, um es machen zu können.

Speaker: Und das war halt Aufgabe.

Speaker: Das Talent ist eine gute Stimme.

Speaker: Du merkst, wenn du sprichst, hören die Menschen zu.

Speaker: Wie muss ich Körpersprache, Gestik, Aufbau von der Präsentation, was muss ich noch alles machen, wie muss ich verschiedene Ritualien

Speaker: Stunde ist schon lang, ich habe früher zweieinhalb Stunden Vorträge gemacht.

Speaker: Da musst du so viel Wechsel drin haben und die Leute haben nachher gesagt, oh, schon vorbei.

Speaker: Da musst du verdammt viel machen, damit es kurzweilig wird.

Speaker: Das entwickelt sich auf dem Weg.

Speaker: Ich glaube, das größte Geschenk, was ich da von Gott bekommen habe, ist halt, da sehe ich das in die dunkle Stimme.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Auf die Gute-Nacht-Geschichte erwarte ich immer noch.

Speaker: Ich brauche mal eine Sprachnachricht von dir.

Speaker: Das war bei dem Netzwerkevent im Bodensee von Daniel Heimann.

Speaker: Da habe ich auch so die Frage gestellt bekommen, da sagte er, ja, ist eigentlich beim Peter egal, wenn er was abzurechnen kann, er kann nur so ein Satz-Förbücher besprechen.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, ja, im schlimmsten Fall kann ich irgendwie so eine Gay-Hotline besprechen.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Aber da werde ich immer einen Job finden.

Speaker: Abmachkörner.

Speaker: Abmachkörner, ja.

Speaker: Da stehen auch alle Türen auf dem

Speaker: Schau mal, das sind diese, ich habe vorhin mal gesagt, dieses Sprechen, lernt man beim Sprechen.

Speaker: Jetzt überlegst du dir einen tollen Einstieg für dein Seminar, hast ein Zitat gefunden, was total passt.

Speaker: Und wenn du es im Kopf sprichst, hört sich das total gut an.

Speaker: Und dann stehst du auf der Bühne und sprichst es und es wirkt nicht so, wie du dachtest.

Speaker: Das heißt, auch das kannst du nur beim Sprechen rausbekommen.

Speaker: Das heißt, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn ich will, fein.

Speaker: Wenn nicht, mache ich es beim nächsten Mal anders.

Speaker: Da kriegst du ein Gespür für.

Speaker: Nachher kannst du die Worte austauschen.

Speaker: Die Art und Weise, wie du es machst, funktioniert bei vielen Sachen.

Speaker: Pausen sind so ein Thema.

Speaker: Pausen fehlen Menschen so schwer.

Speaker: Pause an der Stelle zu machen.

Speaker: Ich habe vorhin in Vorträgen und in Schulungen, ich habe Stellen, da rede ich sehr, sehr schnell, weil die nicht wichtig sind.

Speaker: Aber die müssen gehört werden, um das Bild zu spielen.

Speaker: Wenn es wichtig wird, fange ich an, Pausen einzubauen.

Speaker: Wenn es wichtig wird, fange ich an, Dinge zu wiederholen.

Speaker: Wenn du aber jetzt vorne auf der Bühne stehst und wirst es kennen, weil du es schon ein paar Mal gesprochen hast, stehst du da und machst eine rhetorische Pause und dann fängst du aber an zu denken.

Speaker: In zwei Sekunden Sprechpause füllt sie an die zehn Minuten.

Speaker: Und dann guck ich an, oh Gott, oh Gott, was wollte ich denn sagen?

Speaker: Oh Gott, der da hinten ist gerade eingeschlafen.

Speaker: Dann fängst du an zu denken und wirst unsicher.

Speaker: Aber Pausen sind so ein wichtiges Mittel.

Speaker: Das machen wir zum Beispiel auch.

Speaker: Wir suchen ein Zitat, was gut zu deinem Thema passt.

Speaker: Und dann notfalls verändern wir das Zitat nachher in der Naturalität oder im Tausch nach Wörtern.

Speaker: Es ist nicht so schlimm, dass das Zitat nicht original weiß.

Speaker: Es muss zu deinem Vortrag passen, zu deinem Message.

Speaker: Und dann aber in der richtigen Pause die Stelle zu setzen.

Speaker: Und plötzlich hat das Ding ganz, ganz viel Gewicht.

Speaker: Und das ist so.

Speaker: Und da habe ich über die Jahre ein gutes Gehör entwickelt und kann deswegen jetzt oder vermeine, anderen Menschen jetzt dabei helfen zu können, ihr es besser zu machen.

Speaker: Ich helfe euch dann, sagen wir, du findest ein schönes Zitat, das zu deinem Vortrag passt.

Speaker: Du sprichst mir das vor.

Speaker: Und dann modellieren wir ein bisschen.

Speaker: Machen wir da eine Pause, um hier hochzugehen, lassen wir hier ein bisschen O und machen wir Kontext dazu.

Speaker: Lassen wir das Zitat ein bisschen abändern, damit es besser zu dir passt.

Speaker: Ich hatte den Vortrag in Düsseldorf.

Speaker: Habe ich so, das Auge ist mit.

Speaker: Das Auge kauft mit.

Speaker: Das Auge ist mit kennt jeder.

Speaker: In Frankfurt habe ich eröffnet, wenn im Wald ein Baum umfällt, keiner hat es gesehen, ist der Baum dann wirklich umgefallen.

Speaker: Pause.

Speaker: Heißt, wenn du jetzt im Studio trainieren warst und du hast kein Selfie gemacht, hast du wirklich trainiert.

Speaker: Also du nimmst irgendwas von Leuten, ganz oft gehört, ein Bild zu haben, eine Referenz zu haben und bringst es auf dein Thema und ziehst das jetzt wie einen roten Faden durch deine Präsentation.

Speaker: Und da gibt es so tolle Sprichwörter und so viele tolle Zitate.

Speaker: Das habe ich auch schon mal in deinem Podcast gesagt.

Speaker: Und es ist nicht super wichtig, dass das Zitat von Goethe oder Schiller ist.

Speaker: Eins meiner Lieblingszitate ist, die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgen grauen.

Speaker: Dark Knight, man sagt, Offs of Gordon vorher.

Speaker: Das ist ein super stark Zitat, weil mit dem Leben alles mal richtig scheiße läuft.

Speaker: Leben packt noch einen drauf, aber irgendwann wird es wieder helfen.

Speaker: Das heißt, du kannst mit sowas so gut spielen.

Speaker: Das ist zum Beispiel ein toller Anfang.

Speaker: Bedingt aber auch, dass du nicht davon hinstellst und sagst, ich würde jetzt gerne anfangen.

Speaker: Oder was Deutsche auch gerne machen.

Speaker: Achtung, hier kommt jetzt ein Zitat.

Speaker: Ich zitiere.

Speaker: Bullshit.

Speaker: Du musst den Satz raushauen.

Speaker: Und es ist

Speaker: hat was mit Respekt zu tun, nachher den zu sagen, aber es muss nicht unmittelbar danach kommen.

Speaker: Das kann auch vier Sätze später kommen.

Speaker: Irgendwann das Zitat stammt von einem Freiburger Chirurg.

Speaker: Ja.

Speaker: Also deswegen, damit kann man so schön spielen.

Speaker: Das ist so leicht, einen guten Anfang zu machen.

Speaker: Das ist so leicht,

Speaker: einen besseren Anzeigen zu machen, als 90% der Menschen, die Präsentationen halten.

Speaker: Weil die immer mit diesen Scheiß Einführungen, wir gehen heute durch die 30 Punkte durch und so.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen.

Speaker: Ist das Mikro an?

Speaker: Könnt ihr mich hören?

Speaker: Könnt ihr mich hören?

Speaker: Ja, das ist so wichtig.

Speaker: Und seitdem versuche ich es auch immer mit einem coolen Zitat.

Speaker: Letztes Mal habe ich dieses Meme gehabt, wo dieses Skelett am Grund ist und dann das Kind, was du gerade über Wasser hält und dann war es mit KI und Empathie.

Speaker: Das war ganz, ganz witzig.

Speaker: Aber wie du selber sagst, man muss es ja wirklich ausprobieren.

Speaker: Es gab auch Momente, wo ich sagte, okay, der Scherz, den machst du nächstes Mal nicht mehr.

Speaker: Du musst ein Bild finden.

Speaker: Also wenn du ein Bild zeigst, dann muss das Bild so gut sein,

Speaker: dass du es in zwei, maximal drei Sätzen auch erklären könntest, damit wir das Bild bekommen.

Speaker: Das heißt, wenn du so Bilder findest, ich kann nur empfehlen, wenn du ein Thema versuchst, guck nach nicht lustig, ich versuche mir eine Grenzerroute, der schafft in einem Bild alles zu sagen und zu jedem Thema wirst du was finden.

Speaker: Und wenn du aus diesem Bild, dieses Bild erzählen kannst, dann taugt es dafür und dann würde auch das Bild taugt.

Speaker: Also wenn das Bild funktioniert, ohne dass ich es zeige, wenn ich es einfach in zwei, drei Sätzen einfach erzählen kann.

Speaker: Wenn das Bild zu komplex ist, hast du ein ganz großes Problem, dass ja jeder andere Singer auf dem Bild sieht, andere Erfahrungen hat.

Speaker: Und das gilt auch generell für dieses, da sind wir auch wieder zwei, drei Schritte zurück, zu diesem, ich muss die Welt von Generation Z verstehen, weil die Welt, in der die leben, ist deren Welt und die ist richtig.

Speaker: Meine Welt ist meine Welt, weil meine Welt ist eine Zusammenfassung meiner internalen Repräsentation, meiner Erfahrungen, meiner Erlebnisse.

Speaker: Ja, und da habe ich mal in einem Buch ein schönes Beispiel gelesen, das ist schon lange her.

Speaker: Ich weiß gar nicht, in welchem Buch das war, das See, aber ich benutze es immer noch bei den Schulungen.

Speaker: Es ist ein schöner Sommertag, so wie heute.

Speaker: Wir fahren beide an einem See vorbei, du bist im Auto hinter mir, ich sehe den See und ich denke an den See, an Picknick, an Schwimmen, an Spaß, Freunden, wenn wir Familie verbringen.

Speaker: Hinter mir fährst du, siehst den See und denkst an Tod, Unfall, radioaktiver Seuchte, Fisch.

Speaker: Ja.

Speaker: Gleicher See, gleicher Zeitpunkt, meine Wahrnehmung, deine Wahrnehmung, wer hat recht bei dir?

Speaker: Richtig.

Speaker: Und das kommt aus dem NLP in der Grundthese, die Landkarte ist nicht das Gebiet.

Speaker: Das, was wir sehen, ist nicht das, was die tatsächliche Wahrheit ist, sondern es ist deine Wahrheit und deine Realität.

Speaker: Und wenn man das verstanden hat, versteht man auch schon, ich will nicht hier irgendwie Richtung Matrix abtauchen oder sowas, aber das ist so einfach, dass wie wir Welt sehen,

Speaker: Das ist nur unsere Wahrnehmung, dass wir auf Dinge reagieren, ist nur unsere Reaktion darauf.

Speaker: Es ist weder die richtige noch die falsche.

Speaker: Klar, wenn du mich beleidigst und ich hau dich um, ist in keiner Welt die richtigste, die richtige Art zu kommunizieren.

Speaker: Aber grundsätzlich ist es einfach so, wir müssen viel mehr Verständnis haben, weil das, was wir sehen, ist nur das, was wir sehen wollen und das, was wir erlebt haben und wir Dinge bewerten.

Speaker: Der eine hat Angst vor einem Seminar, der andere freut sich auf Seminar.

Speaker: Ich habe mit Nico das Thema auch gehabt.

Speaker: Ich bin kein extrovertierter Mensch.

Speaker: Ich bin gerne introvertiert.

Speaker: Ich bin gerne für mich alleine.

Speaker: Ich mag Bergsehen.

Speaker: Ich möchte da gerne einsetzen.

Speaker: Aber wenn ich auf der Bühne bin, bin ich natürlich extrovertiert, weil ich Menschen erreichen möchte.

Speaker: Trotzdem müsste jeder meinen, ich bin ständig gerne am Reden und ständig unter Leuten.

Speaker: Ich liebe Stille unfassbar gern.

Speaker: Aber das ist halt meine Interpretation der Welt und auch das, was ich daraus mache und dass ich verstanden habe, dass Menschen halt Dinge anders sehen.

Speaker: Und das heißt, auch in einem Vortrag oder einem Vortrag, den man hält, muss man halt auch da Bilder reinbringen, die jeder verstehen kann und die halt auch andere Meinungen zulassen.

Speaker: Und das ist das große Ding im Storytelling.

Speaker: Und dafür ist Stories aber tatsächlich das Beste.

Speaker: Das ist ja auch ein neues Wort, mit einer Story von jemandem, dass das so bildhaft wahr macht.

Speaker: Viele neigen dazu, immer nur ihre Geschichte zu erzählen.

Speaker: Jens hat vollkommen richtig, der hatte Blutkrebs.

Speaker: Natürlich hat er das erlebt.

Speaker: Die Story muss er erzählen.

Speaker: Aber wenn Leute so dann die erste Story von sich erzählen, die zweite Story über ihr Leben erzählen, die dritte Story von sich erzählen, dann schalten die Leute aus.

Speaker: Die sagen, hey, wann geht es denn mal um mich?

Speaker: Ich will nicht nur hören, was du alles erlebt hast, was du alles toll gemacht hast.

Speaker: Ich habe ganz wichtig gesagt, den Übertrag zu schaffen, was kannst du als Zuhörer daraus ziehen aus der Geschichte.

Speaker: Darum geht es im Storytating.

Speaker: Und wenn du nächstes Mal in einem Vortrag bei mir bist,

Speaker: Und es jetzt nicht bewusst wahrgenommen hast, wirst du hören, wie oft ich Worte benutze, wie das heißt, das bedeutet, das heißt für dich, das bedeutet für sie.

Speaker: Ich baue immer Brücken zu der Aussage, die ich gebe.

Speaker: Ich schaffe eine Kausalität zu meiner Aussage zum Kunden, die Brücke zum Kunden, dass er sich darin erkennt.

Speaker: Ganz bei vielen Scherzen, ich mache, lacht der Kunde nicht über mich, er lacht darüber, dass er sich in dieser Situation erkennt.

Speaker: Das heißt, einen Scherz zu machen, an der richtigen Stelle, das richtige Bild zu spielen, benutzt man, um Dinge aus dem Unbewussten ins Bewusste zu holen.

Speaker: Dadurch, dass es jetzt in deinem Bewusstsein ist und du dieses Verhalten aber hast und jetzt erkennst, oh, das ist vielleicht fehlerhaft, kannst du es ändern.

Speaker: Du lachst nicht über mich, du lachst über dich.

Speaker: Du lachst genau darin.

Speaker: Da muss man ein bisschen suchen, was man die richtigen Bilder hat, aber das kommt dann so mit der Zeit.

Speaker: Du hast eine wahnsinnige Erfahrung über die Jahre aufgebaut.

Speaker: Hast du in der Zwischenzeit

Speaker: dann dich auch mal coachen lassen oder ist es alles aus einer Selbstreflexion?

Speaker: Siehst du dich auf Videos oder gehst du einfach immer in Gedanken und überlegst, wie der Vortrag war?

Speaker: Also machst du alles aus der Erinnerung raus, okay, das war nicht gut.

Speaker: Krass.

Speaker: Vielleicht kann man es am besten erklären, den ersten Vortrag, den du von mir gehört hast, ich glaube, du kannst es am besten daran erklären, wie ich den entwickelt habe.

Speaker: Acht Wochen vorher haben wir gebucht, wir müssen einen Titel abgeben.

Speaker: Ich muss die Firma Hoyt Strongly-Karten der Fitnessbranche kannte oder wenige Infosante präsentiert, muss zeigen, was wir machen.

Speaker: Und ich kämpfe um einen Platz im Studio, der schon belegt ist.

Speaker: Neukunde für die andere Welt, ob es einen High Rocks oder Functionen-Bereich hat oder einen schönen Freihandel-Bereich, aber haben die ja.

Speaker: Und da funktioniert ja immer keine Notwendigkeit, das zu wechseln.

Speaker: Also muss ich ja diese Präsentation irgendwie ein Problem darstellen, Bedarf irgendwie wecken.

Speaker: Also habe ich eine grobe Grundidee, was ich machen möchte.

Speaker: Ich habe dann ja auch dieses Kiosk, das schafft kein Vertrauen, das ich jeden zu empfehlen habe, habe dann ein ganz altes Hotelgym gezeigt mit so einem Teppich drin und habe dann ja auch so appelliert an die Wertschätzung für Krafttraining.

Speaker: Da würde ich noch gerne Krafttraining machen, wir machen auf Bankdrücken, alle Strecken und so.

Speaker: Jetzt komme ich in so ein Studio rein.

Speaker: An der modernen Theke muss ich vorbeigehen, gehen in den letzten Keller, werde irgendwie in die Ecke gepackt, einen Teppich, da ist noch Blut drauf, whatever.

Speaker: Und so viel Wertschätzung, also hast du ja auch ein bisschen an die Haare der Menschen, das

Speaker: ja, das stimmt, da wird das angefangen und ich liebe mir dieses Training abhängen.

Speaker: Also ich musste sowas ja kreieren.

Speaker: Das heißt, ich habe eine Grundidee, ich habe ein Grundbild, dieses Kiosk-Bild habe ich schon mal bei einer anderen Schule auch gespielt, weil es im Servicebereich extrem gut zeigt, wie das Service funktioniert.

Speaker: Und

Speaker: Dann ist es aber nicht so, dass ich mich hinsetze und einen Text schreibe, sondern immer wieder zwischendurch in den nächsten Wochen denke ich darüber nach.

Speaker: Wenn ich Auto fahre, wenn ich spazieren gehe und so weiter.

Speaker: Und zwei Tage vor der Veranstaltung gehe ich dann hin und sortiere meine Gedanken und mache...

Speaker: Ich brauche eine Präsentation, weil wir sind eine Marke, ich muss Geräte und ein Logo zeigen, ansonsten habe ich gar nichts aufgenommen.

Speaker: Am liebsten würde ich gar kein Bild werfen.

Speaker: Am jeden Fall musst du ja Geräte oder sowas zeigen.

Speaker: Dann baue ich die Folien dazu, das heißt, die Idee habe ich lange vorher, ich gebe den Still-Up und dann bastele ich das halt runter.

Speaker: Und das kann ich aber nur, weil ich halt so viele Jahre schon so viel gemacht habe und so viel Erfahrung habe, wo ich mich in diesen Themen halt auch gut auskenn, weil das halt mein Zuhause ist.

Speaker: Und

Speaker: Ja, und so war das auch über die Jahre.

Speaker: Also ich habe halt gemerkt, okay, was, oder ich habe bei jedem Vortrag reflektiert, das hat halt gut geklappt, das hast du so gesagt, 100 Leute haben gelacht, prob ich nächstes Mal nochmal aus, 100 Leute haben wieder gelacht, lasse ich so, mache ich immer so abgehakt.

Speaker: Und dann, es ist kein ausgewöhnlich genannter Text mehr, ich weiß, wenn ich an der Stelle das sage, mich so bewege, so spreche, habe ich die Reaktion gekundet.

Speaker: Und das passiert vollkommen intuitiv.

Speaker: Ich habe für den Ernährungsvortrag 8 Stunden Text, wo ich nicht jederzeit was rausnehmen kann.

Speaker: Aber wenn ich eine bestimmte Geste, ein bisschen Tonfall an der Stelle benutze, dann einfach, weil ich weiß, wenn ich so spreche und so mache, dann funktioniert das.

Speaker: Und das ist so gewachsen in der Zeit.

Speaker: Aber ich habe unfassbar viel gelesen.

Speaker: Und das, was ich vielleicht habe, die Geschichte auch schon mal gehört, das war damals auch, als Patrick mir geholfen hat, Vorträge zu machen, hat mir zwei Bücher empfohlen.

Speaker: Und in einem Buch stand drin, dass die meisten Amerikaner nur ein Fachbuch pro Jahr

Speaker: Und das war Teil 1 der Podcast-Folge mit Peter Hildjall.

Speaker: Und nächste Woche am 13.

Speaker: Juli geht's weiter mit Teil 2.

Speaker: Dort teilt Peter persönliche Geschichten über das Lernen durch Schmerz und warum Reflexion der Schlüssel zum Wachstum ist.

Speaker: Wir behandeln die Frage, wie wir andere begleiten, ohne sie zu manipulieren und warum Haltung mehr sagt als jede Methode.

Speaker: Und natürlich spiele ich das Spiel A bis Peter, worin wir sehr viel über Peter in Erfahrung bringen können.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören, bis nächste Woche und bye bye.

Speaker

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