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Mit Begeisterung Lernen - Interaktivität und Empathie als Game Changer (Teil 1)

Jan's entspannt! Der entspannte Podcast.
In dieser Folge von Jan's entspannt! trifft Jan auf Martina Maciejewski, die sich selbst als Edutainerin bezeichnet – und das völlig zurecht! Gemeinsam sprechen sie über den Weg von der klassischen Dozentin zur kreativen Wissensvermittlerin, die Lernen erlebbar und emotional macht. Martina erklärt, was Edutainment wirklich bedeutet, wie sie Methoden aus Theater, Improvisation und Humor in ihre Seminare einbaut und warum wir als Erwachsene viel spielerischer lernen sollten. Es geht um Perspektivwechsel, die Kraft der Emotionen beim Lernen und warum Teilnehmer*innen ihre Inhalte am besten behalten, wenn sie selbst lachen, fühlen und aktiv gestalten dürfen. Außerdem erzählt Martina von ihren Erfahrungen in Online- vs. Präsenzformaten, wie sie Menschen digital erreicht und wie wichtig es ist, auch online Nähe und Sicherheit zu schaffen. Für alle, die Bildung anders denken und ihre eigene Kommunikationskompetenz stärken wollen – ein echtes Inspirationsfeuerwerk! Martina findet ihr:  * auf LinkedIn [https://de.linkedin.com/in/martinamaciejewski] * im Internet: www.die-edutainerin.de [https://www.die-edutainerin.de/] * auf Instagram: @dieedutainerin [https://www.instagram.com/dieedutainerin/]

Transcript

Speaker: Immer mehr Menschen wenden sich an die künstliche Intelligenz wie ChatGPT, um ihr Wissen aufzupimpen.

Speaker: Dabei steht das Resultat im Vordergrund und nicht der Prozess.

Speaker: Dabei ist im Lernen der Prozess eigentlich das Wichtige.

Speaker: Und wie wichtig dafür das interaktive Lernen ist, das spielerische Lernen, zeigt meine Gästin Martina Maciejewski jeden Tag aufs Neue.

Speaker: In Folge 1 geht es um das Thema des spielerischen Lernens und Aspekte wie...

Speaker: Wenn ich in einer positiven, interaktiven Lernabgüßsphäre lerne, speichert sich die Information in einem anderen Gehirnteil oder ein anderer Gehirnteil ist beteiligt und der sorgt dafür, dass ich mir das besser merke.

Speaker: Wenn ich aber Angst habe, gelangweilt bin oder frustriert bin von einem Thema, ist eben ein anderer Gehirnteil beteiligt wie der von vorher und der sorgt dafür, dass ich mir das nicht so gut merke.

Speaker: Und für den nachhaltigen Lernerfolg ist eben auch menschliche Verbundenheit extrem wichtig.

Speaker: Und das zeichnet den Übergang zu Folge 2 und zum Thema der Empathie.

Speaker: Wenn die Verbundenheit herrscht und die Vertrautheit, dann traue ich mir leichter Fragen stellen, weil ich kenne die anderen ja, ich kann die einschätzen, fühle mich wohl und dann lerne ich besser, weil ich Fragen stelle und mir einfach nicht so viele Gedanken mache, ob ich das jetzt machen kann oder nicht.

Speaker: Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.

Speaker: Here we go.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts ganz entspannt und heute.

Speaker: Ich habe mich wirklich echt darauf gefreut, dass wir den Podcast machen können.

Speaker: Als Gästin habe ich heute die Martina Maciejewski am Start.

Speaker: Hallo Martina.

Speaker: Hallo Jan.

Speaker: Ich habe mich auch total gefreut.

Speaker: Ich habe mir vorher gedacht, das werden jetzt wahrscheinlich anderthalb Stunden voller lauter Lebensfreude, Kommunikation und Lachen.

Speaker: So kennen wir uns, so kenne ich dich.

Speaker: Und ich habe mir zum Einstieg, das habe ich dir vorher schon gesagt, es wird mir keine Überraschung geben.

Speaker: Und ich glaube, da werden wir ganz gut ins Thema mit einsteigen können.

Speaker: Wenn du dir ein anderes Land aussuchen müsstest, in dem du zur Welt kommst, welches wäre das?

Speaker: Griechenland.

Speaker: Warum, Martina?

Speaker: Es gibt ein Land auf der Welt, in das ich immer wieder zurückkehre, das ist Griechenland, weil ich normalerweise bei meinen oder unseren Reisen immer das Ziel habe, immer in ein Land zu fahren, wo ich noch nicht war.

Speaker: Und die Kykladeninseln im Speziellen sind das.

Speaker: Das ist eine Inselgruppe in Griechenland.

Speaker: Da fahren mein Mann und ich alle paar Jahre wieder zurück und arbeiten von dort aus auch.

Speaker: Ob ich dort leben wollen würde, weiß ich nicht.

Speaker: Aber wenn mich die Frage gestellt wird, ist das die Antwort.

Speaker: Kykladeninsel Griechenland.

Speaker: Kykladeninsel.

Speaker: Das Spannende ist, du hast natürlich sehr, sehr schnell reagiert.

Speaker: Die Frage kommt aus deinen 30 aktivierenden Fragen, die ich mal bei dir damals bei dir bestellt habe.

Speaker: Und das ist so eine Überleitung natürlich.

Speaker: Wir kennen uns im Prinzip von meinem Arbeitgeber, von der IST Hochschule, IST Studieninstitut und da bist du Dozentin.

Speaker: Unter anderem bist du Dozentin.

Speaker: Natürlich hast du auch noch dann dazu eine eigene Firma gegründet, die heißt die Edutainerin.

Speaker: Und bevor wir da jetzt einsteigen, kann ich schon bei den Zuhörern sagen, also wir werden wahrscheinlich zwei Teile haben.

Speaker: Wir werden auf jeden Fall zwei Teile in der Podcast haben, weil ich...

Speaker: sehr lang wird, weil Martina einfach so wahnsinnig viel, definitiv erzählen kann und ganz, ganz viel Golden Nuggets raushauen kann.

Speaker: Wir werden den ersten Teil ein Stück weit mit dem Thema, dem spielerischen Lernen verbringen.

Speaker: Also das, wo Martina ihre riesengroße Expertise hat, nicht nur da, aber auch da.

Speaker: Und im zweiten Teil geht es eher um das Thema Menschen begegnen mit Empathie.

Speaker: Das passt ganz gut zu meiner Keynote, die ich letzte Woche gezeigt habe, bei der Vetera.

Speaker: Da habe ich gesagt, mehr Empathie wagen.

Speaker: Von daher können wir da heute auf jeden Fall einsteigen.

Speaker: Martina, du hast deine Firma oder eigentlich dich selber, du bist die Verkörperung der Edutainerin, die Edutainerin genannt, also ein richtig cooles Wortspiel.

Speaker: Erzähl mal, wie kamst du auf diesen Namen Edutainment?

Speaker: Weil du kommst ja ursprünglich aus einem anderen Bereich.

Speaker: Genau, also das ist eine Wortschöpfung, die es schon gibt, die ich nicht erfunden habe.

Speaker: Aber Edutainment gibt es schon.

Speaker: Das ist eine Mischung aus Education und Entertainment.

Speaker: Bildung und Unterhaltung und beides sinnvoll zu kombinieren.

Speaker: Ja, und wie es dazu kam, darf ich da zwei Minuten drüber sprechen?

Speaker: Das war super, gerne, Martina.

Speaker: Nicht in zwei Sätzen abdecken, deswegen, aber genau, einfach nur...

Speaker: Kurz, ich war schon immer ein Mensch, der sehr gerne Menschen unterhalten und mitgerissen hat.

Speaker: Also ich bin als Kind im Garten meiner Eltern gestanden mit sechs Jahren, also selber in der ersten Klasse, habe die Kinder aus der Nachbarschaft zu mir geholt, habe eine Tafel aufgestellt und habe unterrichtet.

Speaker: Also es gab einen Stundenplan mit Mathe, Deutsch, Heimat und Sachkunde und Pausen.

Speaker: Genau, das war das.

Speaker: Also ich hatte da früh die Veranlagung schon zu unterrichten und dann habe ich aber ganz was anderes gemacht.

Speaker: Also ich habe Betriebswirtschaft, Tourismusmanagement studiert, bei der Messe München gearbeitet, verschiedenste Sachen gemacht und kam dann per Zufall, oder was heißt Zufall, ich habe mich selbstständig gemacht mit einer Unternehmensberatung für Indien und habe gemerkt, am Anfang der Selbstständigkeit, ich brauche nochmal ein finanzielles Standbein, es reicht noch nicht aus, das Geld reicht.

Speaker: Und habe mich dann bei IST beworben, deinem Arbeitgeber als Dozentin für betriebswirtschaftliche Fächer, ohne Pädagogin zu sein, ohne jemals vorher, außer im Garten meiner Eltern, unterrichtet zu haben.

Speaker: Und die haben mich dann genommen für alle betriebswirtschaftlichen Fächer, die es gibt, BWL und Finanzierung und Recht.

Speaker: Und da habe ich schon relativ früh, das war, also vor zwölf Jahren war das, mir überlegt, wie kann ich diese trockenen Fächer so aufbereiten, dass die jungen Leute, die sind Auszubildende,

Speaker: bei der Stange bleiben und Spaß haben an den Fächern.

Speaker: Und habe mir dann Lernspiele überlegt in Präsenz und Methoden zur Interaktion.

Speaker: Ja, und dann kamen einige, viele Jahre später Corona.

Speaker: Und dann musste auch ich acht Stunden lang 70 Studierende online zur Kosten- und Leistungsrechnung bespaßen.

Speaker: Und ich habe Blut und Wasser geschwitzt, weil es war auch damals, wie für viele, mein erstes Online-Seminar.

Speaker: Es war über ein Tool, das überhaupt nicht funktioniert hat.

Speaker: Und habe mir gedacht, okay, Martina, jetzt musst du dir wirklich was überlegen, dass du die online animierst.

Speaker: Ich habe mir viele Lernspiele, Interaktionen überlegt, wie kann ich das interaktiv vermitteln?

Speaker: Ja, das hat dann so gut funktioniert, dass mich andere Lehrende gefragt haben, wie machst du das, dass die Studierenden nach acht Stunden Kosten und Leistungsrechnung online sagen, es ist so cool, lass uns bitte weitermachen.

Speaker: Ja, und dann habe ich begonnen, den Lehrenden so in meiner Mittagspause meiner Freizeit zu erklären, was ich tue.

Speaker: Und dann kam eben die Idee, das ist keine Freizeitaktivität.

Speaker: Ich gründe jetzt die Firma, die Edutainerin und jetzt mache ich es quasi professionell, nicht als Hobby.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das ist ja erfolgreich tatsächlich.

Speaker: Also definiere Erfolg.

Speaker: Ja, das ist ja immer Mist, aber

Speaker: Es funktioniert super.

Speaker: Also über die Dauer werden wir nochmal sprechen.

Speaker: Ich sehe ja immer die positive Rückmeldung zu dir.

Speaker: Sobald, ist ja egal, ob Auszubildende oder andere Weiterbildungsteilnehmer, ich glaube, solange die nicht nur zufrieden sind, sondern eben auch

Speaker: gelernt haben, hey, Wahnsinn, also A, mit welcher Energie du auftrittst, natürlich, mit welchen verschiedenen Mitteln du auftrittst und es auch dann hängen bleibt beim Lernen.

Speaker: Also das ist ja am Ende der Erfolg des Ausmach ein Stück weit, das ist jetzt das Gesamtpaket, also nicht nur Zahlen, Buchungszahlen oder so, sondern es geht ja um den nachhaltigen Erfolg ein Stück weit, da werden wir heute noch drüber sprechen.

Speaker: Also wirklich spannend und

Speaker: In diesem ersten Teil beim spielerischen Lernen habe ich mir erst mal die Frage gestellt, und vielleicht stellt sich der eine oder andere Zuhörer ja auch die Frage, der vielleicht auch vor Menschen steht, den Menschen was beibringt, oder mit welchen Methoden, also du kannst du gerne mal so zwei, drei Beispiele nennen, gehst du in Seminare, das kann jetzt online oder präsent sein, oder?

Speaker: Wie gehst du da rein?

Speaker: Also mit welchen Methoden gehst du rein, wo du sagst, das klappt?

Speaker: Das klappt eigentlich fast immer.

Speaker: Das klappt immer, das kann ich schon mal wegnehmen.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Genau, also das sind nicht drei spezielle Methoden, sondern drei Kategorien.

Speaker: Das erste sind Check-ins.

Speaker: Ich starte jede Veranstaltung, ob es eine Vorlesung oder ein Workshop in der Firma ist, immer mit einem interaktiven, unterhaltsamen Energizer, könnte man sagen, um die Leute zusammenzubringen.

Speaker: Am Ende der Veranstaltung mache ich einen Checkout.

Speaker: Das ist so ein inspirierender Schlusspunkt, wo man sagt, ich bringe die Leute nochmal auf andere Gedanken.

Speaker: Weg von dem Lehrthema hin zu was anderem.

Speaker: Und in der Mitte, dem Hauptteil, mache ich viele Lernspiele und Gruppenübungen zur Vermittlung und Reflexion von den individuellen Lehrinhalten.

Speaker: Die sind wirklich für jedes...

Speaker: Das sind Lernspiele, die kann ein Professor für Mathematik anwenden oder eine Dozentin für Nachhaltigkeit oder ein Dozent für BWL.

Speaker: Die sind quasi individuell überstülpbar.

Speaker: Genau, das sind so die drei Kategorien.

Speaker: Also Check-in, Check-out und dann halt Lernspiele, Reflexion im Seminar im Prinzip.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ich fand das spannend, Martina, wir haben uns ja jetzt ein paar Mal getroffen und haben zusammen gegessen und haben mit Daniel Schmidt damals auch.

Speaker: Ich erinnere mich noch, als eine Mal, da hast du gesagt, du gehst immer in ein Seminar rein und gibst jedem die Hand.

Speaker: man stellt sich vor, wenn du sie nicht schon kennst, im Prinzip, oder?

Speaker: Du weißt, ob du es immer machst.

Speaker: Aber ich fand es spannend, ich habe das mitgenommen.

Speaker: Ich habe diese Anregung mitgenommen und habe die beim nächsten Seminar mal getestet, weil ich da früh da sein musste.

Speaker: Und habe gesagt, okay, pass auf, Martina, wenn ihr was sagt, ich mache das jetzt mal.

Speaker: Und ich fand das so spannend, weil es war eine kleine Gruppe, waren so neun Leute, zehn Leute, glaube ich, und die kamen halt nacheinander rein, das war bei den Studierenden.

Speaker: Und ich fand es spannend zu sehen, weil sofort die Stimmung dann unter den Studierenden einfach nicht gekippt ist, aber es entwickelt hat, indem ich mit dem einen gesprochen habe und gefragt habe, wo kommt der her, was macht er denn bei uns, weil manchmal haben wir ja nicht alle auf den Blick.

Speaker: Basketball und dann waren andere schon da, auch begrüßt und haben die angefangen miteinander zu sprechen und dann kamen andere rein und ich fand es so bemerkenswert, dass eben so ein kleiner Seminar-Hack oder Live-Hack, ich meine, wir reden davon, da begrüßen wir Menschen, dass es eigentlich normal sein müsste, so eine coole Stimmung.

Speaker: macht auch schön das freut mich an die krass also das sind kann ich nur sagen also wer von martina irgendwas im instagram hört oder sieht oder auch so immer schön schön testen aber da kommen was ist denn so deine lieblingsmethode martina hast du hast du irgendwo sagst das war ich super gerne

Speaker: Ich habe pro dieser drei Kategorien tatsächlich eine Lieblingsmethode.

Speaker: Das ist beim Check-in das sogenannte Kennenlern-Bingo.

Speaker: Soll ich sagen, was das ist?

Speaker: Ja, klar, gerne.

Speaker: Ich glaube, das mag jeder Zuhörer hören, weil Bingo spielt jeder gerne und kennenlernt Bingo.

Speaker: Genau, Bingo ist eigentlich ein Spiel, bei dem ich eine Reihe vollkriegen muss an Zahlen, die vorgelesen werden.

Speaker: Und das Kennenlern-Bingo, das ich verteile, sind auch diese Kästchen, die man kennt, aber in den Kästchen stehen keine Zahlen, sondern...

Speaker: Sachen wie, finde jemand, der etwas Handgemachtes trägt.

Speaker: Oder finde jemand, der die gleiche Augenfarbe hat wie du.

Speaker: Finde jemanden, der das gleiche gefrühstückt hat wie du.

Speaker: Finde jemanden, der eine andere Sprache spricht wie du.

Speaker: Das heißt, die Teilnehmer sind aufgefordert, sich im Raum fortzubewegen und jemanden zu finden, wo man dann das Kästchen ankreuzen kann und sagen, ich habe jemanden gefunden.

Speaker: Und Bingo ist, wenn die Reihe voll ist.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das ist sehr spannend.

Speaker: Das hört mir cool vor.

Speaker: Ja, das ist total cool, weil es halt der Überraschungseffekt ist und die Leute unglaublich vernetzt und man gleich was über den anderen erfährt, was man sonst nicht erfahren würde.

Speaker: Hast du deine, also gibt es da so eine Maximalgröße?

Speaker: Also sagst du, okay, kannst du mit der ganzen, mit der größeren Gruppe machen oder machst du die eher kleinere Gruppe?

Speaker: Das kannst du wirklich mit großen Gruppen auch machen.

Speaker: Du kannst das, sagen wir mal, ab acht Personen machen, damit die auch eine Auswahl haben.

Speaker: Das kannst du aber auch mit 100 Personen machen, wenn du dann trotz Geräuschkuliste noch hörst, wenn jemand Bingo schreit.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Also das ist eigentlich total egal.

Speaker: Es geht nur darum, dass man dann gehört wird, wenn man eben fertig ist als Teilnehmer.

Speaker: Ich finde es spannend, wenn du so eine Range hast von Teilnehmern.

Speaker: Klar sind wir gerade relativ bei Lehrveranstaltungen, wo sich Menschen treffen und vernetzen, aber es gibt ja auch die normalen Networking-Veranstaltungen, also wenn du irgendwo auf einem Event bist.

Speaker: Manchmal hast du so das Gefühl, wie soll man das beschreiben?

Speaker: dass so immer so der erste Impuls fehlt, so wie startest du jetzt ein Gespräch oft und mit so einer Kennenlern-Bingo-Idee ist halt super.

Speaker: Ich muss irgendwas finden hier, kann ich dich fragen zum Beispiel, weil es dann die Hemmungsfälle ein Stück weiter reduziert.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Könnte man bei normalen Networking-Veranstaltungen oder Meetings auch machen, weil einfach die Stimmung und die Unbeschwertheit gleich besser ist.

Speaker: Ich habe da eine Idee.

Speaker: Gute aber zu besprechen tatsächlich.

Speaker: Ich habe jetzt schon eine Idee, was ich irgendwann mal machen werde.

Speaker: Ich werde dir berichten und werde dann die Kredit weitergeben.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Cool.

Speaker: Kennenlerndingung.

Speaker: Also ich glaube, das kann man echt universell überall.

Speaker: Hochzeiten, Geburtstagsfeiern.

Speaker: Hochzeiten habe ich auch schon gemacht, tatsächlich von meinem Bruder.

Speaker: Stark.

Speaker: Ist es, was du machst,

Speaker: Das ist vielleicht doch ein bisschen eine rhetorische Frage.

Speaker: Altersabhängig?

Speaker: Also ist das spielerisch Lernen im Prinzip nur was, was irgendwie Jüngere wollen oder ist es eigentlich egal?

Speaker: Es ist absolut egal, denn der Mensch spielt gerne und das erweist sich immer wieder, weil ich wirklich eine sehr unterschiedliche Zielgruppe habe.

Speaker: Also es sind die Auszubildenden, Studierenden, jünger wird es jetzt bei mir nicht, also ich bin in der Erwachsenenbildung,

Speaker: Es sind aber auch, was meinst du, wie oft ich schon gehört habe, wenn ich an einer Uni gebucht werde für Professoren, um ihnen Edutainment beizubringen für ihre Studierenden, dann sagt die in der Personalentwicklung, die Dame oder so, sagt immer, ja, aber unsere Professoren, denen werden sie sich die Zähne ausbeißen, die wollen das nicht.

Speaker: Dann sage ich, warten sie ab.

Speaker: Und es ist immer so bei den Check-Ins schon, also ich fange mit den Professoren auch an, denen Check-Ins wie Kennenlern-Bingo nicht dabei zu bringen, sondern ich spiele das mit denen durch.

Speaker: Du glaubst nicht, wie hoch es hergeht, wie toll es ist.

Speaker: Und ich bekomme immer wieder die Rückmeldung, es war nicht nur Edutainment, sondern es war eine Teambuilding-Maßnahme für uns.

Speaker: Und auch in Unternehmen, wenn ich jetzt in Unternehmen gehe, letzte Woche war ich in Berlin in einem Unternehmen, da sind auch die Menschen von, was weiß ich, da waren sie von 25 bis 65 Jahre, verschiedenste Positionen, da ist der Chef mit dabei oder die Chefin und die Mitarbeitenden.

Speaker: Es ist total egal.

Speaker: Die Menschen freuen sich, beteiligt zu sein, nicht nur zuzuhören, sondern was selber machen zu können.

Speaker: Also jetzt ist mir gerade eine Frage gekommen,

Speaker: Gibt es Teilnehmer, die sich dagegen sträuben?

Speaker: Also hast du mal so, das haben wir noch nie so gemacht.

Speaker: Das nicht, aber ich hatte einen in diesen elf Jahren, genau, einen Teilnehmer, das war ein Präsenz, ein Auszubildender, der sehr zurückgezogen war, sehr introvertiert.

Speaker: Ich bin jetzt kein Mediziner, aber ich hätte...

Speaker: von meiner Laienmeinung dachte er hätte autistische Züge.

Speaker: Da habe ich gemerkt, also der hat sich gesträubt, der wollte überhaupt nicht mit anderen zusammenarbeiten, also gar nicht in einer Gruppe.

Speaker: Und ich habe gemerkt, dass ihm das richtig weh tut, das zu tun.

Speaker: Und ich habe den mehrmals gehabt und dann habe ich eben ab dem zweiten, dritten Mal, ich habe halt kurz mit ihm gesprochen, sag ich, du machst, wie du dich wohlfühlst.

Speaker: Sag ich, ja, weil ich kann das nicht.

Speaker: Also man hat gemerkt, der hatte einfach da

Speaker: Es ist ihm unheimlich schwer gefallen, auch normale Gruppenübungen zu machen, ohne spielerischen Aspekt.

Speaker: Und online hatte ich mal jemanden, der nach der Einführung, wo er gemerkt hat, hier ist interaktiv, mir geschrieben hat, im Privatjet, dass für ihn Interaktivität nichts ist und er gehen würde.

Speaker: Und da sage ich, Sie beteiligen sich, wie Sie wollen.

Speaker: Wenn Sie nicht möchten, dann hören Sie einfach zu.

Speaker: Es war ein interkulturelles Training in Indien, das ich gegeben habe bei einer Firma, das mache ich auch, und macht er auch sehr viel mit Edutainment.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, Sie sollen sich wohlfühlen, bleiben Sie da, dann hören Sie mir einfach zu.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Und dann hat der irgendwann mitgemacht.

Speaker: Also er ist da geblieben, hat mir zugehört und hat doch mitgemacht und hat mir dann auch noch eine wirklich sehr gute Beurteilung geschrieben, weil ich habe die erkannt, die Beurteilung, was die von ihm gesagt hat, das Anonym war.

Speaker: Und der hat sich quasi dann darauf einlassen und der in Präsenz, den habe ich einfach anders behandelt.

Speaker: Aber es war wirklich die

Speaker: In elf, zwölf Jahren, das waren die Ausnahmen.

Speaker: Krass.

Speaker: Also zwei.

Speaker: Ja, wirklich, kann ich so sagen, weil mich die dann extrem beschäftigen.

Speaker: Denkt man, was kann ich besser machen?

Speaker: Aber man kann nicht immer alles auf sich beziehen.

Speaker: Aber man muss sich auch lernen.

Speaker: Es ist halt einfach so, dass man manchmal sehr selten Menschen hat, bei denen halt einfach was anderes ankommt, wie bei den anderen.

Speaker: Das ist auch ganz normal.

Speaker: Was denkst du denn, also warum deine Methoden da so gut ankommen?

Speaker: Also das ist ja ein Stück weit Überraschung, aber wovon lebt denn das im Endeffekt?

Speaker: Das sage ich auch immer zu Lehrenden, wenn ich, also Edutainment-Workshops gebe für Menschen, die andere Menschen trainieren oder lernen, dann sagen manche, kann ich das echt machen?

Speaker: Wer weiß, ob mich da die Leute nicht doof anschauen?

Speaker: Dann sage ich, wie sie in den Wald hineinschauen, schreibst du zurück.

Speaker: Wenn du sagst, so, jetzt gibt es ein Check-In und jetzt machen sie mal alle das und das, dann machen die Leute das.

Speaker: Wenn man selber unsicher ist und sagt, ja, ich hätte jetzt da mal was dabei und das probieren wir jetzt mal aus.

Speaker: Weißt du ja selber, wenn jemand überzeugt ist,

Speaker: dann bist du eher begeistert.

Speaker: Aber wenn jemand unsicher ist und das ist die Krux.

Speaker: Ich habe Studierende erstes Semester, erster Tag, die sind super schüchtern.

Speaker: Es ist egal, ich mache ein Check-in und dann haben die das von Anfang an, sind die mit dabei, springen auf die Welle auf und wird es gut.

Speaker: Also das lebt von der eigenen Überzeugung und auch wie vermittle ich es?

Speaker: Der Minisprung zu dem anderen Thema dann Empathie.

Speaker: Also bin ich freundlich und wohlgesonnen?

Speaker: Wie vermittle ich es?

Speaker: Genau.

Speaker: Ich hoffe, das war jetzt das, was du irgendwie raus wolltest oder?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Es sind halt auch Dinge, die man jetzt nicht so alltäglich sieht.

Speaker: Also wir haben ja unser Bildungsverständnis, hängt ja immer noch

Speaker: vielleicht in den 1900er Jahren, jeder weiß, wie er selber geschult worden ist, an der Bank still sitzen, zuhören, Hausaufgaben machen, strecken.

Speaker: Ich kann mich jetzt relativ wenig an Interaktivität in meinen Bildungsgängen erinnern, tatsächlich.

Speaker: Und ich denke mir manchmal, wie schön wäre das denn,

Speaker: Denn das mehr Einklang oder Einzug finden würde in normale Schulklassen.

Speaker: Ich meine, du bist in der Erwachsenenbildung tätig, dann hast du vielleicht schon ein anderes Verständnis im Sinne von, du bist ja dann vielleicht auch freiwillig da.

Speaker: Also nicht immer, aber größtenteils bist du freiwillig da und willst was lernen, als wenn du gezwungen bist, in die Schule zu gehen zum Beispiel.

Speaker: Aber deswegen finde ich es so spannend,

Speaker: dass es so erfolgreich ist, deine Methode einfach mit der Interaktivität.

Speaker: Alle reden von Gamification im digitalen Kontext, aber eigentlich bist du ja die Verkörperung der Gamification auf Bildungsniveau, also vor Ort oder als Lehrtätigkeit.

Speaker: Genau, das ist ja nicht nur erfolgreich, weil es einfach so erfolgreich ist, sondern es ist auch, also ich lese da ganz viele Studien dazu zum interaktiven Lernen.

Speaker: Es ist nachgewiesen, dass interaktives Lernen nachhaltig ist.

Speaker: Ich merke es mir besser.

Speaker: Also wenn ich in einer positiven, interaktiven Lernatmosphäre lerne, speichert sich die Information in einem anderen Gehirnteil oder ein anderer Gehirnteil ist beteiligt und der sorgt dafür, dass ich mir das besser merke.

Speaker: Und wenn ich aber Angst habe, gelangweilt bin oder frustriert bin von dem Thema,

Speaker: ist eben ein anderer Gehirnteil beteiligt wie der von vorher und der sorgt dafür, dass ich mir das nicht so gut merke.

Speaker: Und da gibt es einen Haufenweise Studien dazu, dass das wirklich, also dass das erfolgreich ist, weil man einfach sich besser merkt.

Speaker: Okay, jetzt verblenden wir es ein.

Speaker: Wir verdauen nämlich Sachen ein.

Speaker: Jetzt hast du ja schon gesagt, okay, wenn du jetzt eher positiv gestimmt bist, also eine Freude hast, dann lernst du besser.

Speaker: Und wenn du Angst hast, eher schlechter.

Speaker: Was du ja auch mit dem Check-In machst, dem Kennenlernen, Bingo, viele gehen ja auch in neue Situationen rein und sagen, okay, was erwartet mich da?

Speaker: Ich kenne den oder die nicht, vor allem, wenn es eher so vielleicht ein-, zwei Tages-Workshops sind.

Speaker: Ich versuche mich da immer in die Lage, so für eine Art Zübis reinzusetzen, die gerade frisch in die Ausbildung rein starten.

Speaker: Die kommen in eine Klasse rein, man kennt sich nicht.

Speaker: 20 Leute, 25 Leute, die kennen sich nicht.

Speaker: Kennen sich in der Brau auch nicht.

Speaker: Oder auf der Vosen oder auf der Wiesen.

Speaker: Trotzdem bin ich mit der Hand.

Speaker: Richtig, und da verletzen sie sich ja ein Stück weit.

Speaker: Und da ist so, okay, du komm rein, okay, wer bist du, wer bist du?

Speaker: Und du schaffst es ja mit den Methoden, also auch gerade mit dem Check-In und dem Kennenlernen-Bingo, dann sofort Verbindung herzustellen.

Speaker: Und da sind wir ja auch bei Menschlichkeit, weil Verbindung ja die Angst nimmt.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann eine Grundlage nimmt dafür, dass die Azubis, Teilnehmer, egal wer jetzt, auch immer total gut lernen können eigentlich.

Speaker: Genau.

Speaker: Wenn die Verbundenheit herrscht und die Vertrautheit, dann traue ich mir leichter Fragen stellen, weil ich kenne die anderen ja, ich kann die einschätzen, ich fühle mich wohl und dann lerne ich besser, weil ich Fragen stelle und mir einfach nicht so viele Gedanken mache, ob ich das jetzt machen kann oder nicht.

Speaker: Und ich sage, wenn die sich in eine Bar gehen,

Speaker: dann lernt man lernen die ja auch die jungen leute kennen und warum sollten sie es nicht genauso im klassenzimmer machen im seminarium ich habe mir eben ein bisschen anekdote eingefallen jeder kennt ja so wenn emotionale ereignisse bränt sich ja ins gehirn ein dann geht ja auch so weit in die richtung alle die

Speaker: die beim Anstieg des World Trade Center halbwegs bei Bewusstsein waren und mitbekommen haben, was da passiert, die wissen, wo sie waren.

Speaker: Also man weiß in der Regel immer, wo war ich, als ich gehört habe, dass diese beiden Flugzeuge... Also wo war ich, als das erste Flugzeug oder als die ersten Meldungen über den Ticker gegangen sind, dass dann irgendein Flugzeug ins World Trade Center war.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Und ich erinnere mich noch dran, ich war mal 2019, da war ich gerade frisch beim IST, dann war ich bei einer, nee, ach, es war 22, leider in Corona, bei der Einführung, ich glaube, irgendwie in der Klasse.

Speaker: Und ich wollte da beim Lernenteil darauf hinlernen, sagen, hey, ihr müsst irgendwie mit Emotionen lernen und Freude lernen, weil dann könnt ihr Sachen besser behalten.

Speaker: Ich habe dann das Ding gesagt, ihr wisst doch alle sicher noch, wo ihr wart, als das World Trade Center angegriffen worden ist.

Speaker: Und das Ding war halt, ich habe halt nicht gemerkt, dass die, die vor mir sitzen, erst in dem Jahr geboren sind.

Speaker: Ja, ich habe jetzt gerade gerechnet.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Das sind alle so, der Baujahr 2001, 2002, Geburtsjahr und dann denke ich mir, blöd.

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Aber genau, du hast grundsätzlich recht, das weiß man, gell?

Speaker: Ja, und das ist für den ein schönes Beispiel bei den Lerninhalten, wo man sagt, naja, okay, das ist ein negativ Beispiel.

Speaker: Man weiß, wo man war, als irgendwas Schlimmes passiert ist, aber es geht ja auch in die andere Richtung.

Speaker: Genau, absolut.

Speaker: Ja, wir haben es schon auch gesagt, es war bei Corona, gab es damals ja mal unsere Einführungsveranstaltungen, die waren damals in Präsenz, aber der Rest war online.

Speaker: So, jetzt kommen wir zum Thema online.

Speaker: Viele sagen, okay, so Online-Kurses ist irgendwie langweilig, zahlt die ganze Zeit vom PC.

Speaker: Entweder haben sie ihre Kamera nicht an oder schlafen ein oder du siehst sie, wie sie irgendwie spazieren gehen oder einen Protein-Shake machen oder kochen.

Speaker: Also nicht bei der Sache sind.

Speaker: Wie erlebst du denn den Unterschied zwischen den Präsenzkursen, die du anbietest oder jetzt bei uns, also im IST?

Speaker: muss man gucken ist ja kein ist hier podcast aber wir sind sehr stark bei dem thema seminar und dem online halten weil es finde ich immer spannend ja morgen abend auch immer wieder und ist schon extrem schwierig menschen am pc irgendwie aktiv zu halten dabei zu halten weil du merkst selber manchmal wenn man was am pc anguckt wie schnell man einmal so handy oder müssen wir saugen

Speaker: Wie schaffst du das oder wie erlebst du das?

Speaker: Also das ist wirklich gut zu schaffen, weil ich würde jetzt auch nicht mit dir das Gespräch so spannend, da würde ich jetzt auch nicht nebenbei aufs Handy schauen.

Speaker: Und wenn man Edutainment anwendet, ist es auch so spannend, dass man nicht aufs Handy schaut oder nebenbei bügelt.

Speaker: Weil die Interaktivitäten, die ich mache, Check-ins, Check-outs, Lernspiele, die sind da genauso wie in Präsenz dabei, also von der Vielfalt, aber halt anders auf die digitale Welt.

Speaker: Das ist das eine.

Speaker: Und das zweite ist auch ganz wichtig, das Thema Empathie und Menschlichkeit, dass ich nahbar bin, dass ich mich als Mensch zeige.

Speaker: Nicht nur irgendjemand, der jetzt unterrichtet, sondern dass ich quasi mit denen eine Bindung eingehe.

Speaker: Und diese Check-Ins schaffen auch Bindung, weil ich die Leute besser kennenlerne.

Speaker: Die geben was von sich preis.

Speaker: Ich gehe dann vielleicht mal drauf ein, was weiß ich, wenn ich weiß, durch den Check-In kommt raus, jemand fährt jetzt dann in den Urlaub, fliegt nach Mexiko.

Speaker: dann kann ich das so anders mal wieder aufgreifen in der nächsten Veranstaltung.

Speaker: Oder vielleicht passt es ja gerade zum Thema Mexiko.

Speaker: Vielleicht passt es zum Lehrthema Steuern in Mexiko.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Also die Mischung aus Interaktivität und nett sein, klingt so banal, aber es ist so, freundlich sein, offen sein, authentisch, dass man einfach auch die Betonung, also wie man was erzählt, Storytelling, dass man eben Emotionen schafft, dass die Leute zuhören.

Speaker: Das ist, macht online, also ich liebe online Seminare.

Speaker: Es gab eine Zeit, wo ich mir dachte, ich mag online Seminare lieber als Präsenzseminare.

Speaker: Das ist interessant, tatsächlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Wieso das?

Speaker: Jetzt muss ich nachfragen.

Speaker: Das ist ein sehr persönliches Thema, da kannst du ja nachfragen.

Speaker: Und zwar, das liegt daran, ich bin ein sehr sensibler Mensch und ich glaube, durch die Sensibilität ist auch Edutainment entstanden, weil ich mir wahnsinnig viel Gedanken mache um andere Menschen, dass die Spaß haben in meiner Lehre.

Speaker: Ich will niemanden

Speaker: der mich, wenn ich Buchungssätze erkläre, so anschaut und überhaupt nicht, was die Sache ist.

Speaker: Deswegen ist das Entertainment entstanden, weil ich sensibel bin für andere Menschen.

Speaker: Und wenn ich online bin oder wenn ich in Präsenz bin, gibt es ja trotzdem mal Menschen, die, was weiß ich, vielleicht mal sich unterhalten kurz oder abgelenkt sind oder vielleicht mal in die Luft schauen.

Speaker: Und in Präsenz sehe ich das und dann mache ich mir Gedanken, oh mein Gott, wieso passt der jetzt nicht auf?

Speaker: Oder wieso ist sie jetzt abgelenkt?

Speaker: Passiert nicht so oft, aber wenn es passiert, mache ich mir einen Riesenkopf.

Speaker: in online merke ich das nicht in online höre ich niemanden sich unterhalten oder ratschen weil da ist sind die halt ab stumm ich sehe nicht wie die schauen weil ich nicht alle auf dem bildschirm gleichzeitig habe das heißt ich habe ein bisschen ein filter für meine emotionen und machen mit so viel gedanken ob sie es denen jetzt wirklich spaß macht oder nicht weil ich nicht alles okay das ja kann ich nachvollziehen ja also es ganz für die ganze klasse ab und längst okay was macht der macht der macht genau genau

Speaker: Spannend.

Speaker: Online.

Speaker: Wenn man nochmal zurückgeht zum zum Kennenlernen Bingo, also das ist ein schönes Beispiel gerade, was ich aufgreifen kann.

Speaker: ich habe das da also machst du das da oder es ist dann eher so dass du sagst okay die müssen sich untereinander halt dann immer stumm schalten oder chatten oder ja nee also bingo war ich nicht dass es gibt was sie mit wurden die kommen präsenz und online einsetzen aber bingo kärten seit nicht dazu bingos reines es gibt check ins für online veranstaltungen die für besser geeignet sind bei solch beispiel nennen

Speaker: Gerne, gerne.

Speaker: Ich glaube, das will jeder Zuhörer.

Speaker: Genau, ich bleibe mal bei den 30 aktivierenden Fragen, die du von mir hast.

Speaker: Und zwar, wenn ich eine Gruppe das erste Mal habe oder länger habe, also entweder am Anfang einer Vorlesung oder ich habe einen Zweitagesworkshop, dann schicke ich im Privatchat, in dem Online-Tool, in Zoom zum Beispiel, jedem Einzelnen eine individuelle Frage.

Speaker: Also bekommt, was ist ich, der Herr Mayer, die Frage, wer hat dich zuletzt richtig überrascht?

Speaker: Und die Frau Müller bekommt, was empfiehlst du als sehenswert in deinem Heimatort?

Speaker: Und die anderen Teilnehmenden bekommen jeder eine andere Frage, die der andere nicht sieht.

Speaker: Und dann nehme ich mir die Zeit, dass ich sage, so, wer hat denn die erste Frage?

Speaker: Dann meldet sich der Herr Mayer, der lest dann vor, wer hat dich zuletzt richtig überrascht?

Speaker: Und dann sagt er, ach, mein Sohn, weil der hat mir heute Morgen das und das erzählt.

Speaker: Also jeder bekommt eine Frage, die er individuell beantwortet und zwar sind die Sachen, die man sonst eigentlich nicht erfährt oder nicht so das klassische, ich bin der und der und arbeite da und da.

Speaker: Und jeder hat dann so, das dauert gar nicht so lange, jeder hat so 10 Sekunden, 10, 15 Sekunden und dann geben die Leute automatisch zur nächsten Frage weiter.

Speaker: Das ist jetzt quasi eines, das dauert, wenn du 25 Teilnehmern hast, dann dauert das schon mal 10 Minuten.

Speaker: Die anderen Check-Ins sind kürzer.

Speaker: Das war jetzt mal so das Beispiel, was mir gerade als erstes kam.

Speaker: Das kann ich bestätigen tatsächlich.

Speaker: Nicht online, aber die aktivierenden Fragen, die ich damals bei dir geholt habe, die hatte ich dann bei einem Seminar.

Speaker: genutzt zum Einstieg.

Speaker: Da habe ich damals eine Frage genommen, habe sie bei Beamer an die Leinwand projiziert und dann mussten die alle nacheinander halt jeweils eine andere Frage beantworten.

Speaker: Und ich erinnere mich daran, das war super natürlich, weil man dann darauf eingehen konnte und zum anderen, es wurde ja auch bei den Bewertungen entsprechend positiv genannt, bei der Evaluation.

Speaker: Also das klappt halt wirklich.

Speaker: Ja.

Speaker: Und eine Sache fand ich auch spannend, weil du gemeint hast, du kannst dich auch wieder darauf beziehen.

Speaker: Später.

Speaker: Und ich nehme häufig die Frage, vor allem, wenn du Rückmeldungen bekommst.

Speaker: Zum Beispiel wie, ach, du erinnerst dich noch dran?

Speaker: Oder auch, soll ich mal Namen richtig geschrieben?

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Und ich ertappe mich ja manchmal selber dabei, zu überlegen, wie...

Speaker: Ich würde nicht sagen flüchtig oder nachlässig, aber manchmal wie selbstverständlich man andere Menschen nimmt und sagt, ja, okay, ich kann mir keinen Namen merken.

Speaker: Das ist ja auch so eine self-fulfilling prophecy.

Speaker: Du kannst den Namen immer merken im Prinzip.

Speaker: Brauchst halt eine Strategie dahinter.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Sagt ja jeder, dass er sich keine Normen merken kann.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Die meisten Namen kennen wir aber, man könnte es verknüpfen zum Beispiel.

Speaker: Es ist nur eine reine Strategie.

Speaker: Mir geht es ja auch nicht anders manchmal auf neuen Events, wo du sagst, okay,

Speaker: mal gucken, ob ich, also Hochzeit am Samstag war ich gewesen, hab niemanden gekannt, großartig, und dann wird es schwierig.

Speaker: Aber trotzdem versuche ich halt dann auch namens Märkten, und da bist du ja auch in den Seminaren ja dabei.

Speaker: Und es ist ja auch wichtig, dass man sofort persönlich ansprechen kann, weil man dann keine Zahl mehr hat vor sich.

Speaker: Also man hat ja nicht den Azubi vor sich oder den Teilnehmer vor sich, sondern eben, man hat halt Markus vor sich oder Mario oder Daniela, ist ja egal, wer es ist.

Speaker: Und deswegen finde ich die Methode spannend.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Zu hören, was es so für kleine Nuggets gibt, zu wissen über die Menschen.

Speaker: Genau.

Speaker: Da wollte ich jetzt gerade was sagen, jetzt habe ich es vergessen.

Speaker: Ich habe es nicht unterbrochen, es tut mir leid.

Speaker: Nein, gar nicht, um Gottes Willen.

Speaker: Aber ich habe neulich auch erst wieder gelesen in dem Buch, wie man Freunde gewinnt.

Speaker: Oh ja, gutes Buch.

Speaker: Genau, da haben wir schon mal darüber gesprochen, glaube ich, dass man niemals unterschätzen soll, was das mit einem macht, wenn man mit Namen angesprochen wird.

Speaker: Das merkt man selber, wenn dich jemand nicht so gut kennt,

Speaker: sich mit Jan anspricht, ist das einfach was anderes, als wenn das nicht tut.

Speaker: Man kann sich ja Eselsbrücken machen.

Speaker: Auf die Teilnehmerliste schaue ich mir dann immer dazu, zum Beispiel Nina, lange blonde Haare, Brille aus Ingolstadt.

Speaker: Also ich mache dann immer so Notizen, die ich mir das nächste Seminar wieder anschaue, also so ein bisschen auswendig lernen dann.

Speaker: Spannend.

Speaker: Ich weiß nicht, ob es in dem Buch auch war von Dale Carnegie, mit dem man Freunde gewinnt.

Speaker: Aber selbst wenn man einen Namen nicht direkt kennt oder auch versteht, das gibt ja manchmal, wenn du telefonierst, auch schon so.

Speaker: Vielleicht Verbindungen, jemand spricht so schnell, so wie ich manchmal.

Speaker: Und du hörst den Namen halt nicht.

Speaker: Und sagt, okay, dann frage ich halt nicht nach.

Speaker: Also viele, glaube ich, haben auch da die Angst, nachzufragen.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Ja.

Speaker: Niemand würde dir einen Strick draus drehen mit der Frage, können Sie mir einen Namen sagen?

Speaker: Ich habe nicht verstanden.

Speaker: Das würde niemand irgendjemand krumm nehmen.

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Man zeigt ja Interesse am anderen und das ist immer schön.

Speaker: Aber oft passiert es halt nicht.

Speaker: Das ist halt spannend.

Speaker: Wo man sagt, ist das ein richtiger Name?

Speaker: Und ich finde es am schlimmsten, du schreibst eine Mail hinterher.

Speaker: Und der Name ist falsch.

Speaker: Das ist viel schlimmer als alles andere.

Speaker: Das stimmt, genau.

Speaker: Auf jeden Fall nachfragen.

Speaker: Ja, also du hast schon gesagt, auch wie du den Teilnehmern ein gutes Gefühl online gibst.

Speaker: Also gerade diese menschliche und diese aktiven, interaktiven Spiele.

Speaker: Wir werden ja wahrscheinlich sehen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz immer weiter steigt.

Speaker: Wir waren ja auf der LearnTech im Mai in Karlsruhe und ich weiß nicht, wie dein Gefühl war.

Speaker: Mein Gefühl war, KI ist gerade eine Sau, die durchs Dorf getrieben wird und jeder möchte dabei sein.

Speaker: Genau, gerade auf der Messe.

Speaker: Genau.

Speaker: LearnTech, da ging es ja um technologische Entwicklung.

Speaker: Wie stehst du denn zum Einsatz von künstlicher Intelligenz jetzt im Lehrprozess?

Speaker: Weil das, was du ja machst, was du ja auch dann überlegst mit deinen Spielen und deiner Inaktivität, lebt ja vom Menschen, also lebt ja vom Spontan und nicht von, okay, man hat im Hintergrund eine KI, die jetzt zum Beispiel auf meine Materialien zugreift oder irgendwie in Swap zugreift und irgendwie eine Antwort gibt, die sie denkt, sie wäre richtig.

Speaker: Wie siehst du das langfristig?

Speaker: Also ist es eher nützlich oder wird es vielleicht auch eher Schaden?

Speaker: Oder Schaden im Sinne von, das kann die Bildung halt auch eher vielleicht in eine unmenschliche Ecke drängen.

Speaker: Also zusätzlich ist es bestimmt sinnvoll, das zu machen, um sich bestimmte Aufgaben eben abnehmen zu lassen und zu erleichtern.

Speaker: Als Ersatz für den Menschen sehe ich es nie, weil...

Speaker: Den Menschen kann man nicht ersetzen.

Speaker: Wenn ich jetzt von mir rede, mich kann man nicht ersetzen.

Speaker: Dass man sich um die Menschen kümmert, die sieht, dass man mit denen Spaß hat, lacht, dass man sich mal um die kümmert, wenn man weiß, die Mama ist krank.

Speaker: Ich habe oft junge Leute, die kriege ich mit, die haben Liebeskummer.

Speaker: Dass man empathisch ist, auf jemanden eingeht, sich wirklich für jemanden interessiert und zuhört, vielleicht einmal einen Ratschlag gibt,

Speaker: Es kann man, keine Ahnung wie ausgereift eine KI in 100 Jahren ist, meiner Meinung nach zumindest jetzt nicht ersetzen.

Speaker: Definitiv nicht.

Speaker: Ich habe in meinen Veranstaltungen ein Happy Family Gefühl.

Speaker: Die Leute gehen raus, die sagen, es war jetzt wie ein Urlaub.

Speaker: Es war dann Rechnungswesen.

Speaker: Die gehen raus und sagen, das ist, ich habe mich so wohl gefühlt und zwar von Sekunde eins.

Speaker: Im jetzigen Zustand, also im jetzigen Zeitpunkt kann eine KI das nicht ersetzen.

Speaker: Keine Ahnung, wie empathisch mal eine KI irgendwann ist, aber das ist, da bin ich, also jetzt niemals.

Speaker: Zukunftlich keine Ahnung.

Speaker: Kann aber auch nur von meiner Erfahrung sprechen, na klar.

Speaker: Vielleicht ist die altmodisch, aber es ist meine Meinung.

Speaker: Manchmal ist altmodisch gar nicht so schlecht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: altbacken ist schlimmer das ist das schwäbische altbacken kennst du kennst den begriff ja ja klar klar ja ja ja

Speaker: Und Entschuldigung, Jan, genau, weil ich gesagt habe, es ist meine Meinung, aber tatsächlich habe ich da einiges dazu gelesen.

Speaker: Und es ist diese Einsamkeit, die ja scheinbar die jungen Leute in Deutschland stark betrifft.

Speaker: Also da gibt es ja Studien, dass junge Menschen, was weiß ich, bis 25, zu 80 Prozent sagen, sie sind teilweise einsam und zu 56 Prozent sind sehr einsam.

Speaker: Und das kommt eben dadurch, dass die wahre Begegnung zwischen den Menschen nicht mehr so selbstverständlich ist durch

Speaker: die Digitalisierung, wie sie eben war, als ich so jung war.

Speaker: Ich habe bestimmt nicht über Einsamkeit geklagt damals, im Gegenteil.

Speaker: Ja, denke ich.

Speaker: Und deswegen ist es eine Mischung aus meiner Meinung, aus dem, was man halt auch immer wieder so liest und wo ich mich beschäftige, ist, dass durch die Digitalisierung einfach die Menschen nicht mehr so im Kontakt sind und es ihnen eben augenscheinlich schlechter geht dadurch.

Speaker: Ja.

Speaker: Mega Punkt, mega Punkt.

Speaker: Fällt mir jetzt auch ein, ich habe vor kurzem einen Podcast gehört, The Diary of a CEO, mit Simon Sinek.

Speaker: Simon Sinek, ich sage es immer gerne, ist ja der, manche kennen ihn, oder viele kennen ihn, manche kennen ihn nicht.

Speaker: Der hat die Bücher geschrieben, Find Your Why, Leaders Eat Last und The Infinite Game.

Speaker: Ich fand gerade ein Buch über Freundschaft, über Friendship.

Speaker: Und in diesem Buch ging es auch, oder in dem Podcast ging es auch um den Einsatz von künstlicher Intelligenz und was es im Prinzip auch ausmacht.

Speaker: Und da würde ich gerne eine Verbindung erst mal kurz machen zwischen dem, was wir auf der LearnTag gesehen haben und zwischen dem, was Simon Sinek gesagt hat und wo ich halt vollkommen dahinter stehe.

Speaker: So meine ich auch die ersten Erfahrungswerte auch schon von anderen Menschen gehört habe.

Speaker: Auf der LearnTag haben wir gesehen und es hat auf jeden Fall seine Berechtigung, der Einsatz von KI-Tutoren.

Speaker: Das heißt, ich habe ein 24-7, nicht mal ein Chatbot, sondern habe einfach mal ein Tutor, das kann ein Avatar sein, an den ich mich mit Fragen wende zu einem Thema.

Speaker: Also wie ein Lehrer.

Speaker: Wie ein Lehrer, den man dann anfragt.

Speaker: Und Simon Sinek zum Beispiel hat gesagt, es gibt immer mehr Menschen und auch die ersten CEOs von so Apps in Richtung

Speaker: Mental Health, also die eher so Psychotherapie auch über App und KI machen, sagen das Ähnliche.

Speaker: Die Menschen gehen bei Fragestellungen so intimer Art immer mehr über und fragen Chat-GPT, wo die KI, anstatt dass ich mich an meinen Freund wende, meine Freundin wende oder meine besten Freunde wende.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Und ich glaube, es dauert sieben Minuten im Schnitt, bis dann jemand sich gegenüber Chatt-GPT öffnet, während dann teilweise bei Psychotherapeuten es einfach eine Sitzung dauert oder zwei Sitzungen dauert.

Speaker: Also es gibt total schnell, dass Menschen mit Chatt-GPT aber ganz offen über ihre Probleme sprechen.

Speaker: Und ich habe mich gefragt, oh weia, weil das ist ja...

Speaker: ein Lernstück, wie man Menschen vertraut.

Speaker: Also ich öffne mich, zeige mich verletzlich gegenüber anderen Menschen, was ja im Prinzip der Kern unserer Menschlichkeit ist.

Speaker: Und habe mich aber dann wieder gefragt, wenn wir KI-Tutoren haben,

Speaker: Ist doch klar, also wenn ich über mein Handy mit einer App mich einfach an den Tutor wenden kann, warum soll ich mich dann an den anderen wenden?

Speaker: Also warum soll ich mich an meinen Mitschülern wenden oder an meine Kollegen wenden?

Speaker: Warum soll ich mich an den Dozenten wenden?

Speaker: Ich kann ja den KI-Tutor fragen.

Speaker: Also wie viel Menschlichkeit geht da verloren und wie müssen wir langfristig dagegen steuern?

Speaker: Weil ich glaube noch nicht, dass uns bewusst ist, was wir da für eine Büchse geöffnet haben mit der KI.

Speaker: Ich glaube, das war noch keiner.

Speaker: Total.

Speaker: Und das war jetzt eine rhetorische Frage von dir, glaube ich.

Speaker: Warum sollten wir einen Menschen fragen oder meinen Mitschüler fragen, wenn ich da auch ein Chatbot fragen kann?

Speaker: Ich hätte da trotzdem...

Speaker: Darf ich trotzdem eine Antwort?

Speaker: Martina, super gerne.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Ich habe ein Buch noch nicht gelesen, das heißt Zusammen, warum wir im Leben Verbündete brauchen, von Ronja Wurmseidel.

Speaker: Und da ging es genau darum, warum der Mensch andere Menschen braucht.

Speaker: Und da war ein Experiment, das habe ich gemacht.

Speaker: Und zwar sollte man jeden Tag, wenn man rausgeht,

Speaker: mit jemandem sprechen, der einem gerade begegnet.

Speaker: Die Bäckersfrau im Bäckerladen.

Speaker: Auch in der U-Bahn, jemand der gegenüber sitzt im Treppenhaus.

Speaker: Und zwar nur ein paar Worte, Belanglose.

Speaker: Und das habe ich mir dann vorgenommen, dass ich das jeden Tag mache.

Speaker: Und ich habe es ja jeden Tag geschafft, wenn ich rausgegangen bin.

Speaker: Und weil man nämlich testen sollte, wie man sich fühlt dabei.

Speaker: Und auch wenn ich weiß, dass ich ein geselliger Mensch bin, trotzdem was Interessant, als ich meine Aufzeichnungen angeschaut habe nach diesem Experiment, ich habe mich immer leichter und unbeschwerter gefühlt.

Speaker: Und ich glaube nicht, wenn ich das jeden Tag mit einem Chatbot oder einer KI gemacht hätte, dass ich mich leichter und unbeschwerter gefühlt hätte, weil da fällt bei einem Menschen, da fällt mal ein Witz, da kriegt man mal einen Buchtipp.

Speaker: Man bekommt vielleicht mal einen Trost oder kann einen Trost geben.

Speaker: Also das war unglaublich, dass es meinen Tag so positiv beeinflusst hat, weil ich eine Minute zum Beispiel in der Bücherei in meinem Wohnort mit der Frau nicht nur ein Buch getauscht habe, sondern mit der mich auf ein anderes Gespräch eingelassen habe, obwohl ich jemand bin, der eigentlich immer karteilt hat und getaktet ist und schnell weiter flitzt.

Speaker: Also das kann einem jetzt im Moment zumindest keine KI geben, mir zumindest nicht.

Speaker: Ne, bin ich voll bei dir.

Speaker: Ich bin gerade zum dritten Mal ein Buch am Lesen, das heißt, das Buch der Freude, das liegt da auf meinem Sofa.

Speaker: Das Buch der Freude?

Speaker: Genau, Dalai Lama und Desmond Tutu.

Speaker: Die haben irgendwann, ich glaube, vor Corona, nach Corona, zum letzten Treffen, weil Desmond Tutu ist dann immer gestorben danach, haben sich getroffen und über das Thema Freude gesprochen.

Speaker: Also, woraus besteht Freude?

Speaker: Und das sind so die Pfeiler, an denen man zur Freude kommt.

Speaker: Und

Speaker: Ich fand es spannend, das war ein Ausspruch, man kann, Moment, man kann einsam, nee, man kann alleine sein, aber sich nicht einsam fühlen.

Speaker: Aber man kann Menschen um sich herum haben, man kann sich alleine fühlen, tatsächlich.

Speaker: Also klar, die beiden sprechen ganz viel über Verbundenheit, also dass man sich mit anderen Menschen verbindet.

Speaker: Man ist ja laut dem Ubuntu-Prinzip ja immer mit allen Menschen verbunden, nach dem afrikanischen Gespräch.

Speaker: Aber das, was du ja sagst, wenn ich rausgehe und mit Menschen spreche, dann fühle ich mich ja nicht allein.

Speaker: Dann bin ich ja verbunden.

Speaker: oder einsam ich bin alleine vielleicht bin zu Hause alleine aber ich weiß ich habe heute mit zehn Leuten gesprochen dem ein gutes Gefühl gegeben ich bin ich einsam ich habe nur mit chattypd spreche und mit dem tutor oder keiner oder mit dem k.i.

Speaker: tutor ich glaube dann fühle ich mich irgendwann auch wenn ich alleine bin ich sehr einsam denke ich auch ja

Speaker: Also mir würde es auch nicht reichen.

Speaker: Ja, sogar mich.

Speaker: Also meine letzte Frage, die hatte ich mir überlegt.

Speaker: Ersetzt KI auf die Menschheit auf Dauer?

Speaker: Wir glauben, beide sind glaube ich der Meinung, nein.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Auch wenn natürlich KI wahrscheinlich das Potenzial hätte, die Menschheit auszulöchnen, aber davon gehen wir erstmal jetzt nicht aus tatsächlich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Gehe ich jetzt auch nicht davon aus, aber ja.

Speaker: Ich finde es, ich glaube, jetzt ein super, super so ein Schwenk, jetzt zum Thema auch mehr zur Empathie, weil ich glaube, so ein Thema ist, da sind es beide, glaube ich, sehr beschäftigt, seitdem wir uns ja auch getroffen haben oder uns beide schon seit Jahren.

Speaker: Was ist für dich denn Empathie?

Speaker: Und das war Teil 1 der Podcast-Episode mit Martina und nächste Woche geht's in Teil 2, wie ihr gerade gehört habt, um das Thema der Empathie.

Speaker: Und da sprechen wir unter anderem über Themen, wie das Empathie eben auch mit Selbstbeinehmung beginnt.

Speaker: Und dass es nicht nur bedeutet, sich in andere hineinzuversetzen.

Speaker: Oder dass Grenzen setzen ein Teil von Empathie ist und dass es wichtig ist, zwischen Mitgefühl und Überverantwortung zu unterscheiden.

Speaker: Und dass Empathie den Mut zur Konfrontation braucht.

Speaker: Und empathisch sein auch heißt, unangenehme Wahrheiten auszusprechen.

Speaker: Und ich spiele mit Martina das bekannte Spiel A bis Martina.

Speaker: worüber wir ganz gut auch mal den einen oder anderen privaten Einblick zu Martina erhalten.

Speaker: Ich sage, vielen Dank fürs Zuhören.

Speaker: Folgt gerne im Podcast, lasst gerne einen Kommentar oder eine Bewerbung da.

Speaker: Und ich freue mich auf nächste Woche.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Bye, bye.

Speaker

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