Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Quäl dich, du Sau! Übers Durchziehen, Selbstglaube und Vertrauen in den Prozess.

Jan's entspannt! Der entspannte Podcast.
In der letzten Folge von Staffel 1 blickt Jan zurück – auf die eigene Radsportvergangenheit, auf 43 Podcastfolgen, und vor allem auf das, was wirklich zählt: Glaube an sich selbst, klare Ziele, Vertrauen in den Prozess – und die Bereitschaft, auch mal zu leiden. Ausgehend vom legendären Zitat „Quäl dich, du Sau!“ spricht Jan über Disziplin, Rückschläge und Motivation – und wie diese Erfahrungen aus dem Radsport aufs Leben und den Podcast übertragbar sind. Persönlich, ehrlich und mit viel Reflexion teilt er seine Gedanken zur eigenen Entwicklung und zum kreativen Schaffen. 💡 Freu dich auf: * Anekdoten aus dem Radrennsport (u.a. rund um die Tour de France) * Den Spirit hinter „Every second counts“ * Gedanken zur Selbstzweifel und Selbstwirksamkeit * Ein ehrliches Fazit nach einem Jahr Podcast * Ausblick auf Staffel 2 & neue Projekte wie „Jan’s sportlich“ Zum Staffelfinale gibt’s nicht nur Inspiration, sondern auch einen Ausblick auf das, was kommt – denn: Das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Transcript

Jan Paffhausen: Quäl dich, du Sau!

Jan Paffhausen: Manchmal muss man im Leben durchhalten.

Jan Paffhausen: Man muss kräftig leiden und sich wirklich quälen, um sein Ziel zu erreichen.

Jan Paffhausen: Diejenigen, die Mitte der 90er den Radsport verfolgt haben, Tote France, wissen, dass das Zitat Quäl dich, du Sau!

Jan Paffhausen: Von Udo Bölz stammt, eben bei der Geradrennfahrer des Telekom-Teams damals, aus der Pfalz.

Jan Paffhausen: Und Udo Bölz hat das Zitat damals zu seinem Kapitän, Jan Ulrich, also Ulle, gesagt, als die in den Mogiesen unterwegs waren und Ulrich fast seinen Tour de France-Sieg aufs Spiel gesetzt hat.

Jan Paffhausen: Da hat wahnsinnig viel dahinter gesteckt.

Jan Paffhausen: Über ein Jahr Vorbereitung des ganzen Teams, dann der Team-Effort eben während der Tour de France und das will niemand haben, dass man bei einer Etappe die ganze Tour de France verliert.

Jan Paffhausen: Udo Böls hat Ulle damals in den Arsch getreten und die Geschichte ist bekannt.

Jan Paffhausen: Jan Ulrich ist nach wie vor der einzige Tour de France-Sieger, der aus Deutschland kommt.

Jan Paffhausen: Deswegen geht es heute mal um das Thema Herausforderungen, Rückschläge, aber auch die Zielerreichung.

Jan Paffhausen: weil heute die letzte Folge der Staffel 1 sein wird von Jans entspannt und natürlich bald auch wieder was Neues ansteht hier auf dem Kanal.

Jan Paffhausen: Den Einstieg heute zur Podcast habe ich gestern in dem Workshop Freisprechen und Storytelling hier in Wernau bei Peter Hedoyal und Jens Sauter

Jan Paffhausen: Und fand es heute zum Einstieg ganz passend, würde aber gerne noch mit einem anderen Zitat weitermachen, was, glaube ich, auch ganz gut passt.

Jan Paffhausen: Das heißt, every second counts, also jede Sekunde zählt.

Jan Paffhausen: Man könnte auch umschreiben, wenn jede Handlung zählt.

Jan Paffhausen: Und Every Second Counts, jede Sekunde zählt, ist der Titel des Buchs von Lance Armstrong.

Jan Paffhausen: Auch da werden die einen oder anderen wissen.

Jan Paffhausen: Relativ berüchtigter Tour de France-Doping-Sünder, der eigentlich die Rekordanzahl der Tour de France-Siege erreicht hatte, diese ihm aber aberkannt wurden.

Jan Paffhausen: Aber man kann über den Mann natürlich dann sagen, was man will.

Jan Paffhausen: Er hat es gestanden.

Jan Paffhausen: Und die Tour de France-Siege kam natürlich nicht ohne eine gehörige Portion Disziplin und ganz klarer Planung zustande.

Jan Paffhausen: Und Lance Armstrong hat damals seine Hodenkrebserkrankung überstanden.

Jan Paffhausen: mit mehreren Metastasen im Körper und ist dann nach der Therapie eben zum besten Ratsportler der Welt, kann man sagen, aufgestiegen.

Jan Paffhausen: Und wenn man das Buch mal liest und wenn man auch geschaut hat, wie er trainiert hat, war das immer ganz klar.

Jan Paffhausen: Es gab ein ganz klares Ziel, es gab ein ganz klaren Vertrauens, also ein ganz klare Vertrauen in den Prozess und natürliches Durchziehen bis zum Äußersten.

Jan Paffhausen: Und heute würde ich euch so ein bisschen Inspiration vielleicht mitgeben.

Jan Paffhausen: Ich struggle ja genauso wie jeder andere oder wie jeder andere manchmal da draußen in dem, was man macht oder in dem, was ich mache.

Jan Paffhausen: Und würde euch gerne Inspiration mitgeben, warum es sich lohnt, auch durchzuhalten und an den Prozess zu glauben.

Jan Paffhausen: Das war gestern Thema auch im Workshop.

Jan Paffhausen: Da ging es um Stories, die man sich im Kopf selbst erzählt.

Jan Paffhausen: Und ich habe dann mein Problem aufgezeigt, dass ich nie so ganz sicher bin, dass die Dinge, die ich jetzt hier im Podcast mache oder dann auf YouTube mache...

Jan Paffhausen: ob die gut sind, ob die jemand sehen möchte, ob die jemand hören möchte.

Jan Paffhausen: Und ich möchte da viel zu viele Gedanken drüber machen am Ende.

Jan Paffhausen: Ich habe mich dann gestern ein bisschen ertappt gefühlt, weil ich dann an meine Radsportkarriere von vor 20 Jahren zurückgedacht habe.

Jan Paffhausen: Also Karriere in Anführungszeichen.

Jan Paffhausen: Und es damals ganz anders war.

Jan Paffhausen: ich damals den kompletten Glauben an mich hatte und ich dann nichts, nicht irgendwie Einzweifel gehabt hatte.

Jan Paffhausen: Und das war die Vorbereitung auf die Saison 2006.

Jan Paffhausen: Ich meine, damals war mein ganz klares Ziel, eigentlich wollte ich irgendwas mit Professionellen im Radsport machen.

Jan Paffhausen: Und das war das Ziel.

Jan Paffhausen: Das war das Ziel, okay, du willst, du musst Rennen gewinnen im Prinzip, du willst Rennen gewinnen,

Jan Paffhausen: du musst in die nächste höhere Kategorie aufsteigen, auch da musst du wieder erfolgreich sein, dass dann irgendwie ein Team auf dich aufmerksam gemacht werden würde.

Jan Paffhausen: So, 2006 war es dann so, ich habe dann erst Ende 2004 nochmal nach einer Pause wieder angefangen mit dem Radrennsport und habe mir dann damals einen professionellen Trainer genommen,

Jan Paffhausen: der auch dann Trainingspläne geschrieben hat und das war dann nicht irgendwie Heimatverein oder ich habe es selber gemacht, sondern es war halt jemand, der mir dann einen ganz klaren Plan vorgegeben hat, nachdem ich dann trainiert habe.

Jan Paffhausen: Immer mit der Möglichkeit, das selber mal ein bisschen zu ändern, je nachdem, ob das rein formtechnisch an den Tagen irgendwie schlechter wäre oder besser wäre.

Jan Paffhausen: Ganz wichtig ist aber, dass ich das krasse Vertrauen hatte, A in mich, dass ich es hinbekomme, aber auch

Jan Paffhausen: dann in den Plan Vertrauen hatte, also dem, was ich machen sollte und wollte, auch ganz klar vertraut habe, okay, jeder Schritt, den ich jetzt mache, Schritt für Schritt, der wird mich auf jeden Fall an mein Ziel bringen.

Jan Paffhausen: Ich werde dieses Jahr ein Rennen gewinnen.

Jan Paffhausen: Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall aufsteigen.

Jan Paffhausen: Und es ist ganz interessant zu sehen, was passiert, wenn man einen Glauben an sich hat.

Jan Paffhausen: Ich hatte immer irgendwo ein Stück weit auch Angst, erst mal zu stürzen, was im Radrennen immer etwas schwierig sein könnte, weil man wenig Risiken eingeht.

Jan Paffhausen: Das muss man leider dann auch durchaus machen.

Jan Paffhausen: Und zwar krass, weil ich hatte halt in dem Jahr 0,0 in irgendeiner Weise Angst, sondern ich wusste, okay, ich kann das alles, weil der Glaube an mich selbst da war.

Jan Paffhausen: Und natürlich gibt es da Herausforderungen in so einem Prozess,

Jan Paffhausen: Man wird krank.

Jan Paffhausen: Das sind immer so Dinge, die kennt jeder von euch wahrscheinlich, der oder die Sport macht, auch vielleicht leistensmäßig Sport macht, auch Wettkämpfe trainiert.

Jan Paffhausen: Krankheit ist immer das Beschissenste, was geht.

Jan Paffhausen: Herausforderungen können sein, das Material war nicht das Beste, irgendwas kaputt gegangen und man hat auch einen Nachteil gegenüber den Konkurrenten, die vielleicht ein leichteres Fahrrad haben oder

Jan Paffhausen: bessere Laufräder haben, die schneller laufen, weniger Rollwiderstand haben.

Jan Paffhausen: Aber trotzdem bleibt man bei seinem Prozess und sagt, okay, das ist mein Stand jetzt, das ist mein Material, es ist meine Form.

Jan Paffhausen: Ich kann nur an mir jetzt arbeiten, dass ich den Nachteil, den ich habe, und ich hatte damals auch nicht die Mittel dafür, mir ein arschteures Fahrrad zu kaufen,

Jan Paffhausen: Das ist jetzt mein Werkzeug und ich muss damit klarkommen.

Jan Paffhausen: Und ich muss besser werden in meiner Form, damit ich den Nachteil ausgleichen kann.

Jan Paffhausen: Auch gibt es Rückschläge in so einem Prozess.

Jan Paffhausen: Da erinnere ich mich immer sehr gerne dran, dass ich dann in Richtung Mitte des Jahres eben so in Richtung Peak gehe.

Jan Paffhausen: Topform mich auftrainiert habe.

Jan Paffhausen: Das hat man auch in den Rennen gemerkt.

Jan Paffhausen: Ich erinnere mich immer noch, das ist eigentlich eine witzige Story tatsächlich, an rund in Wiesbaden.

Jan Paffhausen: Wiesbaden, City-Kriterium.

Jan Paffhausen: Das war am 9.

Jan Paffhausen: Juli 2006.

Jan Paffhausen: Könnt ihr euch vorstellen, mitten in Wiesbaden, ich glaube auch vor der Oper, da hatten sie einfach

Jan Paffhausen: Strecke, Straße hoch, Straße runter, zwei Kurven.

Jan Paffhausen: Dann fix gemacht.

Jan Paffhausen: Und das Wettkampfsystem damals bei dem Rennen waren dann so Punkterunden.

Jan Paffhausen: Also man fährt im Hauptfeld, es gibt Punkterunden, in denen sprinten dann die Teilnehmer um den ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften Platz.

Jan Paffhausen: Und dann kriegst du Punkte.

Jan Paffhausen: Und am Ende, wer die meisten Punkte hat, gewählt das Rennen.

Jan Paffhausen: Es gab bei der Schlussrunde, also die finale Runde, gab es eine doppelte Punktzahl für denjenigen, der als erstes über die 7-Jährige hat.

Jan Paffhausen: Ich habe dann mich über das Rennen relativ zurückgehalten, weil ich eh nie der gute Sprinter war.

Jan Paffhausen: Ich wusste aber, meine Form ist total gut.

Jan Paffhausen: Ich wusste, wenn ich aufs Pedal drehte, dann kann mir eigentlich keiner folgen.

Jan Paffhausen: Dann bin ich wirklich mal ausgerissen.

Jan Paffhausen: Es waren so 10, 15 Runden vor Schluss.

Jan Paffhausen: Und habe es dann geschafft, vom Hauptfeld dann durchs Ziel zu kommen und habe dann gejubelt.

Jan Paffhausen: Aber es gibt ein Bild von mir, wo ich jubel über die Ziellinie fahre, um dann festzustellen, blöd, du hast um einen Punkt Platz 1 verloren.

Jan Paffhausen: Ich meine, das Bild war gut.

Jan Paffhausen: Nur das Ergebnis war halt nicht so ganz geil.

Jan Paffhausen: War gar kein Problem, der der gewonnen hat, war ein guter Bekannter von mir, hat mich für ihn gefreut.

Jan Paffhausen: Dennoch, damit, mein Sieg war immer nicht da.

Jan Paffhausen: Und es war dann schon irgendwo ein bisschen Rückschlag.

Jan Paffhausen: Und dann, naja, okay, jetzt musst du wieder warten, jetzt weißt du wieder nie, wann die Chance wieder kommt.

Jan Paffhausen: Und trotzdem war ganz klar, ich meine, ich ziehe durch.

Jan Paffhausen: Wird weiter trainiert, weiter Rennen gefahren, es kommt die nächste Chance wieder.

Jan Paffhausen: Und es war dann wirklich, und das hat sich jetzt in der letzten Woche zum 19.

Jan Paffhausen: Jahr praktisch geehrt, zum 19.

Jan Paffhausen: Mal geehrt, mein Sieg damals in Speyer.

Jan Paffhausen: Und es war dann an einem brutal heißen Samstag, auch wieder Punkte runden.

Jan Paffhausen: auch da war klar ich habe einfach druck auf dem bein ich habe damals mich kaum waren gemacht einfach wusste okay die ersten drei runden kann ich somit fahren oder vier runden dann bin ich im game drin und dann passt das und ja soll ich sagen am ende war es so ich habe die meisten punkte geholt ihr könnt raten was es nicht gemacht habe

Jan Paffhausen: Ich bin nicht jubelt über die Ziellinie gefahren und habe das Rennen aber trotzdem gewonnen und bin dann ausgestiegen um meine Klasse.

Jan Paffhausen: Und es ist irgendwo schon witzig, dass es eigentlich vor meinem Sieg kein Bild gibt, in dem ich jubelt über die Ziellinie gefahre, sondern nur von dem Rennen, in dem ich Zweiter geworden bin.

Jan Paffhausen: Aber am Ende ist es ja wurscht.

Jan Paffhausen: Es war trotzdem erstmal die Zielerreichung.

Jan Paffhausen: Ich habe ein Rennen gewonnen und kann jetzt aufsteigen.

Jan Paffhausen: Ich habe mich da gestern bei dem Workshop wieder daran erinnern, auch danach.

Jan Paffhausen: Und deswegen war dann die Entscheidung, ich teile eigentlich die Geschichte heute mit euch, weil ich es auch zum Ende von Staffel 1 ziemlich cool finde.

Jan Paffhausen: Noch mal als Recap.

Jan Paffhausen: Dass man auch sagen kann, und da zitiere ich jetzt Jens Sauter, du bist besser, als du glaubst.

Jan Paffhausen: Und das kann, glaube ich, jeder von sich sagen.

Jan Paffhausen: Und wir sehr, sehr

Jan Paffhausen: und das kam auch im Gespräch mit Jens, sehr, sehr defensiv sind meistens oder vorsichtig sind in dem, was wir bei uns sagen, um nicht zu bold, zu selbstbewusst nach außen zu scheinen.

Jan Paffhausen: Und das ist ein Stück weit ein Übertrag auf das Ende von dem Podcast, weil ich immer sehr viel zweifle an dem, ob meine Keynotes gut sind, ob das

Jan Paffhausen: ob der Podcast gut ist.

Jan Paffhausen: Am Ende ist es so, man sieht oft nur das, was nah vor einem liegt, aber nicht das große Bild davon.

Jan Paffhausen: Und wenn ich jetzt mal das Jahr jetzt rekapituliere, ich habe den Podcast im März 2023 an den Start gemacht, damals mit Picture of You,

Jan Paffhausen: habe die ersten Folgen abgedreht oder angefertigt und dann war eine Pause wegen Corona und dann habe ich wieder angefangen, eine Pause, also es war nicht wirklich Fischen, nicht Fleisch.

Jan Paffhausen: Und ich letztes Jahr ganz klar gesagt habe, okay, wir machen das mit dem neuen CI weiter, mit einem neuen Auftritt, neuer Name, neues Layout, auch ein bisschen andere Ausrichtung nochmal auf Gäste oder die Themen.

Jan Paffhausen: Ich muss euch sagen, es sind halt 43 Folgen entstanden,

Jan Paffhausen: Bis auf zwei, drei Wochen, wo ich wirklich krank war, wo gar nichts ging, nach der FIBO in Köln, habe ich wirklich jede Woche eine Folge veröffentlicht mit allen Dingen, die man mitmachen kann.

Jan Paffhausen: Reels, Highlight Reels, Instagram Posts und der Bearbeitung von den Teilen.

Jan Paffhausen: Also wenn man das große Bild mal sieht, war das ein sehr cooles Jahr und das Feedback, was gekommen ist, war auch durchweg nur positiv.

Jan Paffhausen: Und wenn man sich das mal vor Augen hält, auch vor den Keynotes, und das können ja wahrscheinlich alle auch selber empfinden, dass manchmal Dinge, die man selber macht, sieht man viel kritischer als alle anderen, was vielleicht auch gut ist, weil man dann dadurch wächst und immer sich weiter verbessert.

Jan Paffhausen: Aber wir alle sollten stolz auf uns sein.

Jan Paffhausen: Das, was wir machen und das, was wir kreieren und das, was wir anderen Menschen auch geben.

Jan Paffhausen: Es ist egal, ob es ein Podcast ist, ob es ein Kino ist, ob es Gespräche sind, ob es Zeit ist, die man jemandem gibt.

Jan Paffhausen: Wir alle sind, wir machen das jetzt zum ersten Mal, das Leben.

Jan Paffhausen: Und wir können nicht perfekt sein.

Jan Paffhausen: Und da zitiere ich Peter Henojall, Perfektion ist nicht das Ziel, wir können nicht perfekt sein.

Jan Paffhausen: Und James Clear hat in seinem Buch Atomic Habits dieses 1%-Ding auch beschrieben.

Jan Paffhausen: Also jeden Tag, wenn man jeden Tag nur 1% besser ist und es über die Zeit hochrechnet und es exponentiell sich verbessert, erreicht man so, so viel in einem Jahr,

Jan Paffhausen: wie man es heute gar nicht vorstellen kann.

Jan Paffhausen: Weil Wege geöffnet werden, Türen geöffnet werden, einfach neue Gäste kommen, vielleicht ein Podcast, neue Möglichkeiten für Kinos gibt.

Jan Paffhausen: Es ist aber wichtig, nicht stehen zu bleiben.

Jan Paffhausen: Einfach immer weiter an sich zu arbeiten und daran zu glauben, dass es zu Erfolg führen wird.

Jan Paffhausen: Was auch immer jemand als Erfolg und was jemand als erfolgreich ansieht.

Jan Paffhausen: Und dann sind es noch vier Zutaten, finde ich, für den Erfolg.

Jan Paffhausen: Das ist mir heute Morgen eingefallen.

Jan Paffhausen: Ganz wichtig und das ist meines Erachtens nach brutal elementar.

Jan Paffhausen: Einfach der verdammte Glauben an sich selber.

Jan Paffhausen: Und das ist so schwierig.

Jan Paffhausen: Ich glaube, das ist der schwierigste Part von allem.

Jan Paffhausen: Vielleicht nicht für alle, aber ich glaube für mich zu sagen, okay, ich glaube an mich selbst.

Jan Paffhausen: Ich kann was und ich bin verdammt gut in dem, was ich mache oder gut in dem, was ich mache.

Jan Paffhausen: Man muss diesen verdammten Glauben an sich haben, weil wenn man den nicht hat, dann ist es eh für die Katz.

Jan Paffhausen: Dann kann man sein Ziel eh vergessen.

Jan Paffhausen: Und das ist das zweite Ding, was man braucht.

Jan Paffhausen: Ein Ziel.

Jan Paffhausen: Natürlich, das sagt ja jeder.

Jan Paffhausen: Man braucht ein Ziel, wo wir hingehen wollen.

Jan Paffhausen: Allerdings ist ja auch dann, nächster Punkt, wir brauchen den Weg zum Ziel, der eigentlich viel wichtiger ist als das Ziel an sich.

Jan Paffhausen: Weil dem muss man gehen.

Jan Paffhausen: Und oft ist es eigentlich auch so, wenn man das Ziel erreicht, heißt es so, okay, was mache ich jetzt?

Jan Paffhausen: Das ging mir früher so bei den Schulabschlüssen und beim Studium.

Jan Paffhausen: Es war immer nur so, okay, Ziel erreicht, was kommt als nächstes?

Jan Paffhausen: Und man hat den Weg dahinter gar nicht so richtig genossen oder so richtig wahrgenommen.

Jan Paffhausen: Und das ist auch so ein Problem, warum man nicht an sich selber glaubt, weil man den Weg nicht wahrnimmt.

Jan Paffhausen: Weil man nur das Ziel sieht und sagt, naja, okay, ich habe es geschafft und jetzt, what now?

Jan Paffhausen: Und den Weg bewusst zu gehen, auch mal vielleicht zu dokumentieren, was habe ich gemacht?

Jan Paffhausen: What the fuck, was habe ich gemacht?

Jan Paffhausen: Was war gut?

Jan Paffhausen: Und was war vielleicht nicht gut?

Jan Paffhausen: Und auch das Feedback von seinen engsten Mitmenschen oder von den Freunden, von Bekannten, von Kollegen einholen, wie man performt.

Jan Paffhausen: Ich glaube, das ist auch ganz, ganz wichtig, damit man auch mal vielleicht ins richtige Licht wieder

Jan Paffhausen: dann eingestuft wird, ja, vom negativen Licht eher in den positiven Rahmen.

Jan Paffhausen: Und das ist ohne für mich auch die Sache der Up der Zutaten, das Vertrauen in den Prozess, dass man wirklich sagt, hey, ich glaube an mich selber, ich habe mein Ziel, ich weiß, welche Schritte ich gehe, damit ich es erreiche,

Jan Paffhausen: Und dann glaubt man dran.

Jan Paffhausen: Dann hat man Vertrauen in den Prozess und wenn es halt am Anfang nicht so schnell geht, dass man trotzdem dran bleibt.

Jan Paffhausen: Dass man trotzdem ein bisschen leidet und sich quält, auch wenn es mal echt schwierig wird.

Jan Paffhausen: Das ist gerade hier zu Hause.

Jan Paffhausen: Ich gucke gerade auf meinen Fernseher.

Jan Paffhausen: Da läuft gerade Tour de France, Bergetappe.

Jan Paffhausen: Das ist ein richtig beschissenes Wetter gerade.

Jan Paffhausen: Ich sehe gerade Martinez von Bahrain Victorious.

Jan Paffhausen: Den Berg hochfahren.

Jan Paffhausen: Regenjacke an.

Jan Paffhausen: 63 Kilometer bis zum Ziel.

Jan Paffhausen: Hat viel mit dem Vorsprung auf die Gruppe von Tadej Pogacar, dem Träger des gelben Trikots.

Jan Paffhausen: Und er zieht einfach durch.

Jan Paffhausen: Das ist wirklich Leiden.

Jan Paffhausen: Und ich glaube, er hat Vertrauen in den Prozess gehabt und

Jan Paffhausen: ich glaube, da ist auch ein Bergdruck an, dass er das Ding halt gewinnen will.

Jan Paffhausen: Und dass er weiß, was es gewinnt.

Jan Paffhausen: Und das wünsche ich euch allen, dass ihr sowas habt und dass ihr den Vertrauen, äh, Gott, ich habe heute recht, auch keine Pronomen mehr, richtig gut, auch keine Artikel, dass ihr das Vertrauen in eurem Prozess habt und in eurem Glauben an euch selbst habt.

Jan Paffhausen: Und

Jan Paffhausen: Im letzten Jahr, seit September, seitdem ich 43 Folgen veröffentlicht habe von Jans Entspannt, habe ich wirklich meine Follower-Schaf verdoppelt.

Jan Paffhausen: Also es ist schon echt ganz cool, wenn man es so sieht, dass dann wirklich über die Dauer immer wieder neue Follower hinkommen, Zugriffsteilen auch ein bisschen steigen.

Jan Paffhausen: Es ist halt einfach ein Marathon, kein Sprint.

Jan Paffhausen: auch einen englischen Podcast gemacht in Neuseeland.

Jan Paffhausen: Das war auch das erste Mal, was sich auch sehr komisch angefühlt hat, aber es war echt cool.

Jan Paffhausen: Und ja, jetzt geht es erstmal in eine kleine Sommerpause rein, für ganz entspannt, aber jetzt bin ich auch nicht ganz weg vom Fenster, sondern ich werde generell

Jan Paffhausen: meinen Rhythmus des Podcasts auf alle zwei Wochen verlängern.

Jan Paffhausen: Das heißt, ich werde jetzt in Zukunft nicht mehr jede Woche eine Folge bekommen, sondern mindestens alle zwei Wochen eine Folge.

Jan Paffhausen: Kann mal sein, wenn irgendwas zwischenkommt, dass ich auch mal dann nochmal eine Folge dazwischen schiebe, aber alle zwei Wochen bekommt ihr eine Folge.

Jan Paffhausen: Es gibt keine zwei Teile mehr.

Jan Paffhausen: für eine Folge, sondern ihr werdet immer eine Folge als Ganzes haben, die ihr dann pausieren könnt und wieder dann weiter anschauen könnt.

Jan Paffhausen: Die Staffel 2 wird ab dem 05.10. weitergehen mit vielen neuen Gästen, die ich im Kopf habe und teilweise auch schon zugesagt habe.

Jan Paffhausen: aber auch vielen altbekannten Gästen und teilweise welche, die wir auch in Staffel 2 sehr, sehr frequent hören werden.

Jan Paffhausen: Da freue ich mich sehr drauf.

Jan Paffhausen: Es gibt auch noch ab Oktober 25 dann einen weiteren YouTube-Kanal neben Jans Entspannt.

Jan Paffhausen: Der heißt Jans Sportlich.

Jan Paffhausen: Und...

Jan Paffhausen: Ich liebe das Thema Persönlichkeitsentwicklung, ich liebe das Thema Kommunikation, ich liebe das Thema, euch interessante Menschen weiterzubringen oder nahezubringen, deren Erfahrungen nahezubringen.

Jan Paffhausen: Aber ich liebe auch Sport und ich liebe auch irgendwo den Radsport immer noch ein Stück weit.

Jan Paffhausen: Deswegen wird Jan Sportlich einfach ein YouTube-Format werden mit Videos,

Jan Paffhausen: zu Radsport, zu Cardio, aber auch durch so Gym-Content.

Jan Paffhausen: Vielleicht ein bisschen weniger, weil da gibt es so viel davon.

Jan Paffhausen: Aber es soll sportwissenschaftlich fundiert werden und noch ein bisschen Ahnung von mir beim Radsport.

Jan Paffhausen: Auch werde ich das Thema Homepage angehen, damit auch meine ganzen Artikel, die ich schreibe, für Zeitungen, damit die Keynote-Referenzen da reinkommen,

Jan Paffhausen: aber auch das Thema Podcast noch ein bisschen besser gespielt wird.

Jan Paffhausen: Das ist ein weiteres Projekt von mir.

Jan Paffhausen: Alles Dinge, die ich glaube und mein englischer Podcast, den ich ja letztes Jahr und dieses Jahr am Anfang nochmal propagiert habe, den habe ich weiter im Kopf natürlich.

Jan Paffhausen: Das wird auch kommen.

Jan Paffhausen: Das dauert manchmal nur ein bisschen länger, wenn man das halt als Nebenprojekt macht.

Jan Paffhausen: Bleibt mir eigentlich nur zu sagen.

Jan Paffhausen: In zwei Wochen wird es hier eine kleinere Folge geben, mit maximal so 8, 9, 10 Minuten zum Thema, das mich gerade beschäftigt oder ich gesehen habe.

Jan Paffhausen: Und meine Gedanken dazu weiterbringen und Impulse.

Jan Paffhausen: Eigentlich sage ich nur noch Danke.

Jan Paffhausen: Ich sage nur noch Danke an euch, die jetzt über das Jahr über Treut zugehört haben, die mir ganz viel Feedback gegeben haben dazu.

Jan Paffhausen: Ich hoffe, ihr konntet aus dem ersten Jahr viel rausziehen an Insights oder Inspirationen.

Jan Paffhausen: Ich sage danke an meine Gäste.

Jan Paffhausen: Die waren grandios, definitiv.

Jan Paffhausen: Nur mit Gästen wird mein Podcast auch richtig gut, auch wenn ich jetzt hier schon 25 Minuten in meine Software reinspreche alleine, wie so ein kleines Selbstgespräch.

Jan Paffhausen: Das ist ja auch therapeutisch.

Jan Paffhausen: Also danke an meine Gäste und ich freue mich, wenn es weitergeht mit Staffel 2 am 5.10.

Jan Paffhausen: Ich freue mich, wenn ihr vielleicht meinem YouTube-Kanal dann folgt, Jan Sportlich.

Jan Paffhausen: Vielleicht gibt es auch ein bisschen Merch mit T-Shirt und Radtrikot.

Jan Paffhausen: Vielleicht ist da was geplant.

Jan Paffhausen: Und wünsche euch einfach einen ganz schönen Sommer.

Jan Paffhausen: Glaubt an euch selbst.

Jan Paffhausen: Zieht durch.

Jan Paffhausen: Wir hören uns auf jeden Fall spätestens zwei Wochen wieder bei der Kurzfolge zu ganz entspannt ohne Staffelzuordnung.

Jan Paffhausen: Vielen Dank fürs Zuhören und habt eine gute Zeit.

Jan Paffhausen: Bleibt gesund und bis bald.

Jan Paffhausen: Ciao.

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Jan Paffhausen

Recommended