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Episode 3 - Dr. Stephan Seilheimer

Mitgift | Der forsche Podcast der gif
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125 Plays6 months ago

In dieser Episode spricht Stefan Stüdemann mit Dr. Stephan Seilheimer, Vorstandsmitglied der gif.

Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die neue Studie zur Performance-Messung von Shopping Centern, die gif und der German Council of Shopping Places (GCSP) gemeinsam entwickelt haben. Stephan erläutert, warum klassische Bewertungsansätze zu kurz greifen und wie das innovative Scoring-Modell mit sechs Hauptkriterien – von Standort über Markt, Objekt und Frequenz bis zu Ertrag und Gebäude – endlich Transparenz und vergleichbare Maßstäbe in die Branche bringt.

Stephan gibt zudem einen Ausblick auf die geplante Ausweitung des Bewertungsmodells im Jahr 2026. Und für alle, denen die Immobilienwirtschaft noch nicht aufregend genug ist, teilt er seinen Lieblingskrimi als Lesetipp: „Nachteulen" von Ingrid Noll – ein Werk mit lustigem Ton, das für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

Eine Episode für alle, die verstehen wollen, wie moderne Shopping Center künftig bewertet werden und welche Faktoren wirklich zählen.

Transcript

Einleitung und Vorstellung des Podcasts

00:00:08
Speaker
Willkommen bei MitGift, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.
00:00:19
Speaker
Fakten fundiert erklären, frische Fragen stellen, Forschung fördern.
00:00:23
Speaker
MitGift macht Komplexes verständlich, fokussiert auf das Wesentliche und geht forsch voran.
00:00:34
Speaker
Die haben sehr, sehr viel eingespart und das kommt natürlich unserer Forschung zugute.
00:00:38
Speaker
Und da war natürlich klar, der Mann muss in die Gift.
00:00:41
Speaker
Optimierungsmäßig, muss ich sagen, sind wir am Ende der Fahnenstange.

Interview mit Dr. Stefan Seilheimer

00:00:50
Speaker
Und hier ist Ihr Host, Stefan Stüdemann.
00:00:53
Speaker
Herzlich willkommen oder willkommen zurück zur neuen Folge von MitGIFT, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Mobilität und wirtschaftliche Forschung.
00:01:02
Speaker
Wir freuen uns sehr, heute mal wieder einen spannenden Gast zu
00:01:06
Speaker
begrüßen zu dürfen bei uns hier im kleinen Podcaststudio, nämlich Dr. Stefan Seilheimer.
00:01:10
Speaker
Freue mich, dass du da bist.
00:01:11
Speaker
Vielen Dank, Stefan.
00:01:13
Speaker
So, wir haben uns heute hier verabredet, weil wir viel zu besprechen haben.
00:01:17
Speaker
Am Anfang wollen wir natürlich erstmal ein bisschen was zu deiner Person hören.
00:01:20
Speaker
Das gebietet der Anstand und natürlich auch das Interesse, was wir alle gemeinsam teilen.
00:01:25
Speaker
Im Nachgang würden wir gerne über ein, zwei spannende Themen sprechen, die wir in der GIF jetzt in der letzten Zeit vorangebracht haben.
00:01:31
Speaker
Dazu aber auch im Detail später mehr.
00:01:33
Speaker
Kommen wir erstmal zu dir, Stefan.
00:01:34
Speaker
Du bist
00:01:36
Speaker
Ja, in verantwortlichen Positionen unterwegs in der Branche schon recht lange.
00:01:42
Speaker
Was mich natürlich erstmal interessiert, bevor du vielleicht kurz einen kleinen Einblick in deinen beruflichen Werdegang gibst, wie ist denn eigentlich der Bezug zu GIF bei dir entstanden?
00:01:50
Speaker
Das ist natürlich etwas, was wir immer sehr, sehr gerne wissen möchten.
00:01:53
Speaker
Sehr gute Frage.
00:01:54
Speaker
Also mein Bezug ist relativ lang, schon über 20 Jahre muss ich jetzt mittlerweile sagen.
00:01:58
Speaker
Mein damaliger Doktorvater, Klaus-Jürgen Dietrichs, hat mich als Gesandter des Lehrstuhls damals ein paar Mal zu der Mitgliederversammlung geschickt.
00:02:06
Speaker
Ich habe dann den ersten Kontakt zu den ganzen Kompetenz- oder damals noch Arbeitskreisen bekommen und irgendwann natürlich meine Arbeit, meine Promotion eingereicht bei der GIF.
00:02:14
Speaker
Das war 2006 oder 2007, Anfang 2007.
00:02:16
Speaker
Habe damals keinen Preis gewonnen und wie das dann aber meistens so ist, man bleibt dann dabei und das habe ich dann auch gemacht.
00:02:23
Speaker
Und den Werdegang, den kann ich ja nochmal separat erzählen.
00:02:26
Speaker
Also weil letztendlich bei der GIF, ich bin über das Thema Kompetenzgruppenmitglied, damals das Thema Datenaustausch reingerutscht.
00:02:34
Speaker
Ich würde es mal so sagen, irgendwann war die Kompetenzgruppenleiterstelle vor, war bekannt, Thomas Krings und ich, wir haben die damals besetzt, haben die Lücke gefüllt und dann irgendwie hat sich das so ergeben über mehrere Jahre Mitgliedschaft, Kompetenzgruppenleitung und dann Beruf in den Vorstand.
00:02:49
Speaker
Das war dann der nächste logische Schritt und da bin ich jetzt mittlerweile vier Jahre.
00:02:52
Speaker
Genau, das ist auf jeden Fall auch ein spannendes Thema, auch gerade die Tätigkeit, die du da für uns im Vorstand explizit auch mitbesetzt, die eine sehr, sehr wichtige Funktion ist, worüber wir gleich noch reden werden.
00:03:03
Speaker
Das heißt, du bist quasi der Gift treu geblieben und die Gift dir, das hören wir natürlich sehr, sehr gerne und hört sich auch nach einer sehr schönen Symbiose an, würde ich mal sagen.

Dr. Seilheimers Werdegang und Karriere im Immobilienbereich

00:03:12
Speaker
Dieses Thema miteinander wachsen, das verbindet ja dann auch am Ende des Tages.
00:03:17
Speaker
Erzähl uns ein bisschen was über deine beruflichen Tätigkeiten und wie du sozusagen in der Immobilienbranche unterwegs bist.
00:03:23
Speaker
Ich meine, der eine oder andere Zuhörende weiß es, aber ich denke, vielleicht gibt es noch zwei, drei, die es nicht wissen.
00:03:28
Speaker
Also ursprünglich studiert habe ich an der TU Darmstadt und der University of Southampton Bauingenieurwesen.
00:03:33
Speaker
Das war damals noch nicht so, dass man Immobilienwirtschaft, digitales Immobilienmensch und was es heute alles gibt studieren konnte, sondern klassisch Bauingenieurwesen.
00:03:39
Speaker
So bin ich in die Branche gekommen, habe dann meinen Abschluss gemacht, hatte aber dann schon in 2000.
00:03:44
Speaker
Hat aber seinerzeit schon in dem Auslandsstudium, genau gesagt 2002, als ich fertig wurde, festgestellt, in dem Sokrates Erasmus Stipendium, was ich hatte, war viel Management drin.
00:03:56
Speaker
Ich wollte eigentlich nicht so klassisch.
00:03:58
Speaker
Damals gab es entweder Baubetrieb, da ist man auf die Baustelle gegangen oder startet ins Ingenieurbüro.
00:04:03
Speaker
Das hat mir alles nicht so viel Spaß gemacht und hatte dann 2002 eine Stellenausschreibung gelesen, damals in Wuppertal,
00:04:10
Speaker
Das war ein sogenanntes Modell 4 plus 2.
00:04:13
Speaker
Man hat vier Tage bei dem Mandanten gearbeitet, hat beraten und dann einen Tag im Prinzip am Lehrstuhl gearbeitet.
00:04:23
Speaker
Das hat mir eigentlich einen super guten Einstieg gegeben und dann habe ich eigentlich knapp viereinhalb Jahre Beratung gemacht, damals in Wuppertal bei Professor Dietrichs.
00:04:33
Speaker
Am Eco-Bau kam dann so in die Branche rein und habe eigentlich die ersten viereinhalb Jahre dann Immobilienberatung gemacht und kam dann über diverse Projekte, unter anderem auch hier in Berlin, dann dazu eher in das Managementthema reinzurutschen.
00:04:46
Speaker
Das heißt, du bist eigentlich auch klassisch und was die GIF ja auch verkörpert, diese Schnittstelle zwischen Forschung, Wissenschaft und am Ende der Praxisbezug.
00:04:55
Speaker
in Form der Beratung, der war dann schon sehr, sehr früh angelegt und da war natürlich klar, der Mann muss in die Gift, das versteht sich.
00:05:02
Speaker
Genau und das Schöne war, wie gesagt, ich habe während meiner Tätigkeit am Lehrstuhl dann natürlich promoviert, habe das dann auch in den viereinhalb Jahren dann über die Bühne gebracht, habe damals zum Thema Portfolio Management promoviert und bin dann nach der Promotion dann klassischen Berufseinstieg gewählt, damals bei Corpus Reo, mittlerweile Swiss Life,
00:05:20
Speaker
Verschiedene Stationen dann über den nächsten Dream Global, das war ein Kanadischer Investmentmanager bzw.
00:05:30
Speaker
Reed gewesen, dann zur ECE und mittlerweile schon sechseinhalb Jahre bei der Patricia.
00:05:34
Speaker
Immer im Asset Management, dem Asset Management Thema bin ich treu geblieben, das ist glaube ich so die Konstante in meinem Werdegang.
00:05:40
Speaker
Ist ja auch ein durchaus spannendes und vor allem übergreifendes Thema.
00:05:44
Speaker
Da haben wir schon viel darüber diskutiert, was man da alles so für Themen einfach mitbackern muss, was vielleicht ein Außentwender gar nicht so ohne weiteres auf dem Schirm hat.
00:05:52
Speaker
Also sehr komplex, sehr spannend, sehr tiefgründig und vor allem auch sehr vielschichtig am Ende des Tages.
00:05:58
Speaker
Und natürlich auch für uns als GIF ein spannendes Thema, wo du eben auch deine Kompetenz mit einbringst.

Herausforderungen und Verantwortungen bei GIF

00:06:03
Speaker
Erzähl mir vielleicht ganz kurz noch aktuell, was sind so die Themen, die dich im Moment in der Branche umtreiben, wo sind für dich so die, sagen wir mal, die nächsten, ich will nicht sagen Trends, aber womit beschäftigst du dich aktuell sehr, sehr viel?
00:06:19
Speaker
Das Interessante ist, glaube ich, wir beschäftigen uns im Asset Management hauptsächlich mit den Themen, die nicht mehr im Moment so, ich nenne es mal en vogue sind.
00:06:26
Speaker
Also vor zwei Jahren hätte man gesagt, das Thema ESG beschäftigt uns alle.
00:06:30
Speaker
Uns im Asset Management beschäftigt sich intensiv, weil im Prinzip als festgelegt wurde, wir wollen unsere Portfolien, unsere Immobilien dekabonatisieren, eigentlich der Asset Manager derjenige ist,
00:06:39
Speaker
der dann die ganzen Pläne aufgestellt hat.
00:06:41
Speaker
Das heißt, das haben wir auch vor zwei, drei Jahren mehr oder weniger durchexerziert für alle älteren Immobilien.
00:06:46
Speaker
Mit Baujahren vor 2000, würde ich jetzt mal sagen, sind eigentlich diese klassischen Dekarbonatisierungsfahrpläne erstellt worden mit entsprechenden Maßnahmen, Maßnahmenplänen etc.,
00:06:58
Speaker
Und das setzen wir jetzt so sukzessive um.
00:07:00
Speaker
Das ist ein großes Thema, wo ich mich natürlich im Moment beschäftige mit unseren Kollegen.
00:07:05
Speaker
Das zweite Thema, wo wir kräftig dran sind, man kriegt das schon, glaube ich, so mit.
00:07:08
Speaker
Im Moment ist der Immobilien-Transaktionsmarkt jetzt nicht mit den Transitionsvolumina, die wir noch vor einigen Jahren hatten, aktiv.
00:07:16
Speaker
Aber vieles wird im Moment verkaufsfertig vorbereitet, sodass man dann, wenn der Markt wieder anspringt, so ist zumindest die Idee bei vielen Portfolien, ob sich das dann wirklich so rauskristallisiert, wenn wir dann in zwei, drei Jahren sehen, ob es dann alles so kam,
00:07:28
Speaker
Aber im Moment natürlich vieles verkaufsvorbereiten für einen möglichen Exit dann mal zu einem späteren Zeitpunkt.
00:07:34
Speaker
Oder wenn wir es dann halten, setzen wir dieser ESG-Plan, dieser Dekarbonatisierungsplan dann natürlich um.
00:07:39
Speaker
Ich hatte jetzt gehofft von dir zu erfahren, dass der Markt schon wieder angesprochen ist.
00:07:42
Speaker
Also die Hoffnung ist jetzt gerade in mir gestorben, aber okay.
00:07:45
Speaker
Ich sage mal so, wir sehen nicht am Ende des Horizonts oder am Ende des Tunnels und hoffen, dass es nicht der Zug ist, der Klassiker.
00:07:53
Speaker
Gut, kommen wir ein bisschen zu den Themen, die uns innerhalb der GIF beschäftigen, wo du sehr, sehr aktiv bist.
00:07:57
Speaker
Wir haben es ja schon ein bisschen anklingen lassen.
00:08:00
Speaker
Du bist jetzt im Vorstand schon einige Zeit und du bist auch unser Schatzmeister und da würde mich natürlich sehr interessieren,
00:08:08
Speaker
Gleichwohl ich so einen kleinen Einblick natürlich durch unsere Vorstandsarbeit auch in diesem Bereich habe, mit was beschäftigt sich ein Schatzmeister der GIF?
00:08:15
Speaker
Erzähl uns doch mal ein bisschen was.
00:08:17
Speaker
Jetzt aktuell gerade mit der Aufstellung des neuen Budgets, also klassisch, wir brauchen als Verein, genauso wie das Unternehmen, einen Budget und Businessplan, den haben wir ja auch.
00:08:26
Speaker
Und im Prinzip ist es mir gemeinsam mit Katharina Seipel, der in unserer Geschäftsstelle natürlich obliegt, mir diesen Businessplan aufzustellen,
00:08:32
Speaker
Das heißt, euch und dann quartalsmäßig immer zu unterrichten, dem gesamten Vorstand, wo stehen wir bei den einzelnen Themen und letztendlich, wenn es Fragen gibt, die kommen häufiger mal aus, können wir uns das leisten, ist es zu teuer, passt es da rein, kriegen wir das dieses Jahr noch unter, dann ist es dann meistens so, dass ich dann gefragt werde und sage, ja passt, liegen wir im Budget, also weil ich glaube, der eine oder andere hätte sich zwar die Zahlen rauskramen können, aber der Anruf oder eine kurze E-Mail ist dann doch nochmal geschehen.
00:08:55
Speaker
Ja, das ist eine Bestätigung, die, glaube ich, jeder dann hat.
00:08:57
Speaker
Also das heißt, unerhebt dann Monitoren und natürlich bei vielen Sachen auch mal optimieren.
00:09:02
Speaker
Wir haben die letzten Jahre im Vorstand einiges bewegt.
00:09:04
Speaker
Wir haben die Geschäftsstelle verkleinert, natürlich immer maßgeblich unsere Geschäftsstelle selbst, die da tätig geworden ist.
00:09:09
Speaker
Wir sind umgezogen, haben uns von der Fläche her verkleinert, das ein bisschen optimiert.
00:09:13
Speaker
Wir haben ganz viel im Thema IT optimiert, Prozesse optimiert, das ganze Thema in die Cloud gewandert, haben keinen eigenen Server mehr.
00:09:20
Speaker
Wir haben das Thema Hosting optimiert und sind in den letzten Jahren sehr, sehr viel eingespart und das kommt natürlich unserer Forschung zugute, weil das genau wollen wir machen.
00:09:27
Speaker
Das ist unser Auftrag, unser Vereinsauftrag und daraus ziehen wir unsere Gemeinnützigkeit.
00:09:33
Speaker
Ich ziehe die Formulierung Schatzmeister oder nur Schatzmeister zurück, denn du bist an der Stelle auch Impulsgeber, das darf ich sagen.
00:09:40
Speaker
Du machst ja viele Gedanken darüber, wie wir Synergien oder auch Effizienzen heben können, ohne, und das ist ja das Entscheidende dabei, die Qualität unserer Arbeit zu verwässern oder im Umkehrschluss eigentlich sogar zu erhöhen durch die Maßnahmen, die wir dort machen, wie du sagst.
00:09:57
Speaker
Wir haben ja den Auftrag, die Forschung zu unterstützen und zu entwickeln, immer im Kontext mit dann künftigen praxisnahen Anwendungen, die daraus resultieren.
00:10:05
Speaker
Da hat sich ja auch dank der Arbeit der GIF der letzten Jahrzehnte, muss man sagen, deutlich was bewegt.
00:10:11
Speaker
Und in dem Rahmen schaffen wir dann natürlich ja auch neue Spielräume, in denen wir sagen, okay, wo können wir dann vielleicht einsparen, es tut keinem weh.
00:10:18
Speaker
Also das ist ja sozusagen, ich glaube, das ist so ein bisschen das, was dir ja auch als Asset-Manager liegt, genau diese Themen voranzubringen.
00:10:25
Speaker
Insofern sehe ich dich da auch in einer...
00:10:27
Speaker
Absolut eine Paraderolle und auch etwas, was bisher sehr, sehr gut funktioniert hat.
00:10:31
Speaker
Also das ist ein tolles Thema.
00:10:34
Speaker
Was steht denn so für nächstes Jahr an Themen an?
00:10:39
Speaker
Jetzt aus einer Schatzmeistersicht, die vielleicht noch der Wähnung bedürfen hier an der Stelle.

Forschungsprojekte und Kollaborationen

00:10:43
Speaker
Also ich glaube, optimierungsmäßig, muss ich sagen, sind wir am Ende der Fahnenstange.
00:10:48
Speaker
Ich glaube, wir haben uns kostenmäßig da sehr gut aufgestellt und der Markus Kreuter als derjenige, der dann den Jahresplan oder generell den Bericht des Schatzmeisters dann auch immer abgibt oder prüft, ist derjenige, der dann in Stimmen immer sagt, Leute, ihr müsst auch mal gucken, dass er das wieder reinvestiert und das machen wir gerade.
00:11:05
Speaker
Wir sind gerade dabei, das ein oder andere Forschungsprojekt aufzustellen.
00:11:08
Speaker
Gemeinsam kommen wir gleich dazu mit dem German Council.
00:11:10
Speaker
Das wäre ein Projekt,
00:11:12
Speaker
Dann, wir haben im Moment an der Forschungsprojektausschreibung zum Thema bezahlbares Wohnen laufen.
00:11:18
Speaker
Da sind wir gerade in der Ausbildung der Angebote.
00:11:20
Speaker
Das heißt, das wird dieses Jahr entschieden, wer es macht und dann natürlich im nächsten Jahr dann umgesetzt.
00:11:26
Speaker
Und ansonsten freuen wir uns natürlich über viele Forschungsanträge.
00:11:29
Speaker
Es ist nicht nur so, dass wir als Vorstand sagen, wir würden jetzt ein Forschungsprojekt aufsetzen, sondern es kann durchaus so sein,
00:11:34
Speaker
dass der eine oder andere aus dem Vereins, aus der Mitgliedschaft oder aus einer Kompetenzgruppe raus einen Forschungsantrag dann aufstellen kann und wir den dann auch beauftragen oder beziehungsweise dann das Platz entgegeben, dass wir es dann umsetzen.
00:11:45
Speaker
Ganz wichtiger Punkt möchte ich auch noch unterstützen an der Stelle.
00:11:48
Speaker
Also wer wirklich jetzt spannende Themen hat, wo er denkt, die kann er sinnvoll voranbringen für unsere Branche im wissenschaftlichen Kontext.
00:11:55
Speaker
Er möge sich bitte direkt mit der GIF auch kurzschließen über unsere Website oder eben die entsprechenden Kontaktdaten.
00:12:01
Speaker
Wir sind da immer offen für.
00:12:03
Speaker
Wir haben natürlich aber auch spezielle Anlässe, wo wir Themen praktisch forcieren, indem wir sie ausschreiben, weil wir denken, es wäre eine gute Idee.
00:12:10
Speaker
Aber wir sind natürlich zu jeder Zeit dabei, gute Themen auch zu unterstützen.
00:12:14
Speaker
Wir besprechen es dann ja gemeinsam im Vorstand und gucken auch, ob es sinnhaft ist und auch nachhaltig etwas bringen könnte.
00:12:21
Speaker
Und dann sind wir da mal sehr, sehr gewillt, auch diesen Themen danach zu kommen und natürlich auch zu unterstützen.
00:12:26
Speaker
Also das ist nochmal ein sehr, sehr guter Punkt und für uns natürlich wichtig.
00:12:29
Speaker
Und das ist einfach ein Thema, was jeder proaktiv für sich auch überlegen kann.
00:12:33
Speaker
In den verschiedenen Bereichen der Hochschulen oder auch generell im wissenschaftlichen Kontext, da freuen wir uns.
00:12:38
Speaker
Oder auch im Praxisbezug, der aber trotzdem natürlich eine gewisse fundierte Grundlage beinhaltet.
00:12:44
Speaker
Also das sind genau die Themen, die uns ja ausmachen.
00:12:47
Speaker
Und da sind wir immer sehr, sehr offen und diskutieren das auch mal sehr freudig im Vorstand.
00:12:50
Speaker
Das kann ich an der Stelle sagen.
00:12:53
Speaker
Du hast es eben schon angerissen, wir haben ein relativ großes Projekt in Kooperation gemacht, was sehr, sehr spannend ist, was bis dato auch schon sehr, sehr gut angenommen wurde am Markt.
00:13:04
Speaker
Also wir haben da schon sehr interessantes und weitreichendes Feedback auch zu bekommen und haben dieses Thema jetzt auch auf der Expo Real vorgestellt, ganz offiziell.
00:13:14
Speaker
Und du warst maßgeblich an dem Gelingen dieses Unterfangs beteiligt, wenn ich das so sagen darf.
00:13:20
Speaker
Erzähl uns ein bisschen erst mal so am Anfang, wir müssen in die Materie einsteigen, die ist relativ dick, was da die Idee dahinter war, in welchem Segment wir da unterwegs sind und warum wir es gemacht haben.
00:13:32
Speaker
Der ursprüngliche Anlass für das gesamte Forschungsprojekt, eine gute Frage, war eigentlich mein Telefonat, was ich mit dem German Council geführt habe.
00:13:38
Speaker
Und zwar bekam ich einen Anruf.
00:13:40
Speaker
Wir haben ja bei dem Vorstand, du kennst dich aus, wir haben einzelne Vorstandspaten.
00:13:44
Speaker
Ich bin Vorstandspate für die Kompetenzgruppe Einzelhandel und ich habe einen Anruf von dem
00:13:48
Speaker
German Council bekommen, können wir denn nicht mal oder generell, wir sind jetzt schon mehrere Jahre dann dran an der Performance-Messung von Shopping-Centern, es gibt da diverse Themen, wir haben Anträge etc., wir haben Projekte von verschiedenen Partnern mal vorgestellt bekommen, aber wir kommen nicht so richtig weiter.
00:14:05
Speaker
Gibt es denn eine Möglichkeit, wie würde die GIF sowas angehen?

Entwicklung eines Performance-Modells für Einkaufszentren

00:14:09
Speaker
Und da das auch in gewisser Art und Weise ein etwas politisches Thema seinerzeit war, habe ich gesagt, das können wir uns gerne mal mit auseinandersetzen.
00:14:16
Speaker
Ich habe dann natürlich mit den Vorstandskollegen gesprochen und habe gesagt, können wir uns das denn vorstellen?
00:14:20
Speaker
Und eigentlich, Stichwort Benchmarking, Benchmarking ist eigentlich auch das Thema, mit dem ich mich mal an der Promotion seinerzeit beschäftigt habe.
00:14:26
Speaker
Finde ich das nach wie vor super spannend und wir haben uns dann im Vorstand dazu abgestimmt, dass wir gesagt haben, ja, wir können uns sowas vorstellen, wir würden es in der Kooperation machen, German Council und die GIF gemeinsam, weil wir sind ja wissenschaftliche Partner, wir würden uns so eine Ausschreibung natürlich das Thema annehmen, machen das mit dem German Council dann gemeinsam und bringen es dann nach einer Ausschreibung dann auch in die Umsetzung gemeinsam mit dem German Council und so ist dann eigentlich auch dann kommen aus dem ursprünglichen
00:14:50
Speaker
Telefonat ist dann der erste Projektskitz geworden, die hat Verena aufgesetzt, die haben wir dann noch mal etwas, an der haben wir noch kräftig gefeilt und haben das mit dem German Council dann so abgestimmt und haben die Stellenausschreibung, haben die Stellenausschreibung, das sage ich schon wieder, haben die Ausschreibung für das Forschungsprojekt dann wirklich ausgeschrieben und dann in den Markt gebracht und ich weiß noch, letztes Jahr so, da lief so um Weihnachten, kurz vor Weihnachten dann die Frist ab, zu der Anträge eingereicht werden konnten und ich weiß noch, auf dem Research-Tag bin ich von
00:15:18
Speaker
Ich bin zu Pilatus gegangen, weil wir hatten kurz vor Weihnachten kein einziges Angebot und ich dachte so, das kann doch nicht sein.
00:15:24
Speaker
Wir haben die Leute angesprochen und alle sagten, vielleicht ein bisschen politisch machen wir nicht.
00:15:28
Speaker
Im Endeffekt, wir hatten an Weihnachten dann, beziehungsweise zu Ende der Frist hatten wir dann in der Tat sieben sehr, sehr gute Angebote.
00:15:36
Speaker
Eine besser als die andere und wir haben uns dann dazu entschlossen, haben es gemeinsam ausgewertet und die Angebote waren auch etwas unterschiedlich, das muss man fairerweise dazu sagen.
00:15:47
Speaker
Da war vom klassischen Research House bis zur Uni und bis zum Einzelunternehmer im Prinzip alles dabei.
00:15:55
Speaker
Und wir haben uns dann aber für eine Kooperation entschieden und haben gesagt, es wäre doch eigentlich sehr gut.
00:15:59
Speaker
Ursprünglich wollten wir nur einen Anbieter auswählen, wenn wir zwei Unternehmen zusammenpacken.
00:16:04
Speaker
Das war seinerzeit die GMA und das war die Hochschule Mainz mit den Tagesgemeinsamen, die GMA mit PlaySense.
00:16:10
Speaker
Die GMA mit PlaySense hatte schon den LPI entwickelt.
00:16:16
Speaker
Da geht es letztendlich darum, Mobilfunkdaten auszuwerten in großem Stil.
00:16:20
Speaker
Das haben die schon gemacht für Shoppingcenter.
00:16:22
Speaker
Und die Hochschule Mainz haben wir deshalb mit dem Tages dazu genommen, weil einerseits der Andreas Link eine relativ gute oder eine relativ große Expertise hat, was das Thema Shoppingcenter betrifft.
00:16:32
Speaker
Auf der anderen Seite aber auch die Hochschule ein neutraler Ort, eine neutrale Institution ist, die so eine
00:16:40
Speaker
politisches Thema dann auch mit begleiten kann und auch gegenüber verschiedenen Betreibern als neutrale Instanz auftritt, weil letztendlich aus dem Thema Forschung, aus dem Thema Hochschule ist auch die GIF entstanden.
00:16:49
Speaker
Insofern war diese Kooperation dann diejenige, die wir eigentlich dann favorisiert haben und dann lag es an uns, die einzelnen Forschungspartner anzubieten und dann anzurufen und sagen, könnt ihr euch das denn vorstellen, auch eine Kooperation das zu geben?
00:17:02
Speaker
zu betreuen.
00:17:04
Speaker
Die beiden haben sich glücklicherweise gesagt, das können sich vorstellen, haben sich dann auch nochmal persönlich beschnuppert und uns da dann gepasst und dann haben wir dann im März diesen Jahres dann auch den Auftrag erteilt.
00:17:14
Speaker
Genau, der wurde pressemäßig dann auch gut präsentiert und wir haben es alle mitbekommen, dass da einfach der Startschuss gesetzt wurde, auch in dieser Kombination, die ich im Übrigen auch sehr, sehr gut und sehr spannend fand und das war ja auch ein Thema, oder was uns immer wichtig ist und auch war,
00:17:31
Speaker
dass wir hier als GIF eine gewisse Neutralität in den Markt reinbringen, weil wir eben daran interessiert sind, einfach wissenschaftlich fundiert erarbeitet Grundlagen zu schaffen, die auch einer zweiten und auch einer dritten Begutachtung standhalten und eben nicht Partikularinteressen verfolgen, die aus welchen Ecken auch immer kommen.
00:17:51
Speaker
Um Angebot für alle zu schaffen, so kann man es ja eigentlich sagen.
00:17:54
Speaker
Und ich entnehme deinen Ausführungen, dass diese dann sieben Teilnehmenden, potenziellen Teilnehmenden, die ein Stück weit auch das Weihnachtsfest dann gerettet haben, wenn es so kurz vor Weihnachten dann da war.
00:18:05
Speaker
Das ist natürlich toll.
00:18:06
Speaker
Ja, das Thema ist gestartet.
00:18:08
Speaker
Kommen wir mal ein bisschen dazu, wie sah inhaltlich die konkrete Ausformulierung aus, was am Ende ist es geworden und wie können wir jetzt oder die Branche speziell im Bereich der Shopping Center auch davon profitieren?
00:18:23
Speaker
Das ist natürlich die spannende Frage.
00:18:26
Speaker
Genau, sage ich vielleicht noch ein, zwei Sachen zur Ausschreibung und zur Vergabe.
00:18:29
Speaker
Also Inhalt war im Prinzip ein Modell zur Performance-Messung von Shopping-Centern.
00:18:34
Speaker
Das war die Aufgabenstellung und Inhalt war auch, das Ganze als Modell mindestens an fünf Centern zu erproben.
00:18:41
Speaker
Wir haben relativ schnell festgestellt,
00:18:43
Speaker
Auch in der Diskussion mit beiden Forschungspartnern, dass fünf eigentlich so eine Zahl ist, die deutlich zu wenig ist.
00:18:48
Speaker
Und wir haben uns dann dabei als Ziel gesetzt, wir machen zehn Shoppingcenter als Minimum, weil wir einfach gesagt haben, mit zehn Center hast du so ein gewisses Sample, da ist es noch nicht repräsentativ, aber du hast zumindest eine Auswahl und hast keine, du kannst Ausreißer auch besser erklären, als Ausreißer identifizieren etc.
00:19:04
Speaker
Das war so das Ziel und wie gesagt, Kick-Off-Veranstaltung war dann im März und da haben wir eigentlich auch relativ klar, das war auch eine Praxis- oder Präsenztermin, den wir durchgeführt haben, dann auch in Frankfurt mit allen Teilnehmern, German Council, die beiden Forschungspartner und die GIF und haben eigentlich relativ klar auch schon identifiziert, es soll ein Performance-Modell sein, was im Rahmen einer Nutzwertanalyse aufgebaut ist oder ein Scoring-Modell, je nachdem, wie man es dann formulieren will.
00:19:32
Speaker
Und im Endeffekt soll jedes Shoppingcenter für einzelne Kriterien, die zu erarbeiten sind, durch die Forschungspartner dann eine Performance-Score, der dann von 0 bis 100 Punkte dann geht, maximal dann bekommen.
00:19:42
Speaker
Und so an diesem Leitgerüst haben sich dann eigentlich auch beide Forschungspartner dann gehangelt.
00:19:49
Speaker
Maßgeblich war auch, dass wir gesagt haben, und das fand ich eigentlich auch im Rahmen des Ausschreibungsprozesses nochmal ganz interessant, im Rahmen des Ausschreibungsprozesses kam nämlich heraus, dass es schon das ein oder andere Mal gab,
00:20:00
Speaker
Da hat auch der German Council so genickt.
00:20:02
Speaker
Das war uns als GIF auch nicht so bekannt, weil das ein oder andere wurde schon mal erarbeitet, sowohl als Bissertation, als Bachelorarbeit, aber auch schon wirklich als Studie von der Hochschule.
00:20:12
Speaker
Und wir haben dann auch wirklich gesagt oder haben darauf Wert gelegt, dass diese Grundlagenarbeit, nenne ich es jetzt mal eine Literaturrecherche oder auch eine Recherche bei einzelnen Verbänden, es gibt ja nicht nur den German Council of Shopping Centers, es gibt den ja auch,
00:20:25
Speaker
Auf europäischer Ebene, auf Länderebene nochmal, dass man da auch nochmal recherchiert, was gibt es in anderen Ländern schon, wie weit sind die einzelnen Forschungspartner, weil der Ansatz oder das Beschreben des German Council natürlich schon ist, das Ganze mal vielleicht in ein europäisches Modell zu überführen.
00:20:38
Speaker
Insofern war es uns wichtig, das zumindest auf europäischer, teilweise auch wenn es bekannt ist, auf internationaler Ebene nochmal abzugrenzen, diese Literaturrecherche.
00:20:46
Speaker
Die zweite Stufe war dann im Prinzip die Entwicklung des Modells und in der Entwicklung des Modells haben wir sehr, sehr intensiv mit den Forschungspartnern in mehreren Diskussionsrunden dann über einzelne Kriterien diskutiert.
00:20:57
Speaker
Als Beispiel nehme ich eine Mieterbefragung, die der Center Manager vorliefert oder die uns der Betreiber dann vorliegt oder nehme ich eine Mieterbefragung, die vielleicht schon über alle Mieterbefragung,
00:21:05
Speaker
das Center vorliegt, nehme ich zum Thema Frequenzdaten als Beispiel, nehme ich die Frequenzdaten, die das Center liefert oder nehme ich die LPI-Daten, also Daten, die über Mobilfunkdaten dann in gleicher Art und Weise schon erfasst wurden.
00:21:20
Speaker
Und wir haben uns dann eigentlich immer für dieses, ich nenne es mal neutralere Modell entschieden.
00:21:23
Speaker
Das waren so grundsätzliche Diskussionen, die wir dann natürlich festgestellt haben und natürlich auch für die Diskussion,
00:21:28
Speaker
dann mit den einzelnen Senderbetreibern nochmal eingehen, wenn diese Werte deutlich voneinander abweichen, dann muss natürlich eine Diskussion zwischen Betreibern und dem jeweiligen Senderbetreiber
00:21:39
Speaker
Bereitsteller der Daten, also in dem Moment wäre das Playsense oder was dann Playsense geben, warum ist eine Diskrepanz so groß und woher stammt diese Abweichung?
00:21:46
Speaker
Das war im Prinzip diese Modellbildung, war eigentlich so der Hauptteil.
00:21:50
Speaker
Und die große Herausforderung, die dann der German Council stemmen sollte oder gestemmt hat, waren die zehn Center, die im Prinzip dann als Modellprobe ausgestattet.
00:22:02
Speaker
Dann herangezogen werden sollten, weil es war dann wirklich so, Harald Ordner als German Council, ich als Vertreter der GIFs sind dann wirklich, also ich auch in meinem eigenen Haus, aber der Patrizia sind dann wirklich dann durch die Lande gezogen, haben zum Telefonhörer gegriffen oder haben persönlich die Leute angesprochen, haben gesagt, nehmt ihr denn wirklich oder wir möchten gern zwei Sender von euch, welche Sender können wir denn wirklich dann betreiben?
00:22:24
Speaker
Das Schöne ist eigentlich mit Harald Ordner als HBB-Fraktion.
00:22:27
Speaker
Mit Patricia als Investor hatten wir da schon mal im Prinzip mindestens zwei beziehungsweise vier Center dann vorrätig.
00:22:33
Speaker
Die HBB ist natürlich auch für andere Investoren tätig.
00:22:36
Speaker
Insofern war das Semple dann relativ groß zusammen und wir haben im Endeffekt dann 14 Center zusammenbekommen, von denen wir dann auch die kompletten Daten bekommen haben.
00:22:45
Speaker
Da gab es auch eine Kurse Q&A Session.
00:22:47
Speaker
Also wir haben dann gemeinsam mit den Forderungspartnern einen Erhebungsbogen mit oder erarbeitet gemeinsam, mit der dann die Daten über zwei Jahre dann abgefragt wurden.
00:22:56
Speaker
Und dann natürlich dann an die Forschungspartner geschickt wurden.
00:23:01
Speaker
Dem Ganzen ist vorausgegangen, dass jeder Betreiber bzw.
00:23:04
Speaker
wir ein NDE unterschrieben haben.
00:23:06
Speaker
Das heißt, die Daten wurden wirklich vertraulich behandelt, sind auch nur auf den Servern der Hochschule Mainz gespeichert.
00:23:13
Speaker
Und das ist zum Beispiel auch was, was, wenn es der German Council zum Beispiel selbst gemacht hat, natürlich eine gewisse Herausforderung wäre,
00:23:20
Speaker
Wo liegen die Daten?
00:23:21
Speaker
Wer in der Geschäftsstelle von dem Journalist Council hat vielleicht wirklich oder Vorstand hat vielleicht wirklich da Zugang auf die Daten?
00:23:27
Speaker
Also bei uns ist es wirklich in dem Projekt so gewesen, nur die Daten liegen nur, die reinen Rohdaten nur auf dem Server der Hochschule Mainz und die Mitarbeiter dort sind natürlich dann neutral und geben keine Daten an Dritten raus.
00:23:39
Speaker
Sehr spannender Projektverlauf.
00:23:40
Speaker
Also man möchte fast sagen, es ist keine Blaupause für andere Projekte, die wir machen, weil es doch einen sehr speziellen Einschlag hat.
00:23:46
Speaker
Nichtsdestotrotz am Ende mit Beharrlichkeit und ich glaube auch einer gewissen Vertraulichkeit, die eben dank der GIF ja auch mit dort reingewirkt hat, dann

Erweiterung und Vorteile des Projekts

00:23:58
Speaker
machbar gewesen.
00:23:58
Speaker
Das ist eine große Leistung.
00:24:00
Speaker
Ich kenne ja doch das Thema, meine Daten bleiben bei mir.
00:24:04
Speaker
Das ist ja auch erstmal ganz nachvollziehbar.
00:24:07
Speaker
Hier ist ja so ein bisschen die Botschaft, aber gemeinsam kommen wir dann doch eher noch weiter und du profitierst im selben Maß ja davon, dass du gibst, auch wieder das du dann nehmen kannst.
00:24:18
Speaker
Also das ist vielleicht auch nochmal so ein bisschen die Erkenntnis daraus und die Aufforderung der APL auch an künftige Projekte in einer ähnlichen Art.
00:24:26
Speaker
Also eins vertraut der GIF.
00:24:28
Speaker
Wir behandeln das Thema natürlich so sorgfältig, wie es es bedingt.
00:24:34
Speaker
Und zweitens, wenn man was daraus generieren kann, was dann für alle einen Mehrwert bildet, und das ist hier, würde ich jetzt unterstellen, der Fall, kommen wir gleich nochmal zu, eben einfach eine wertvolle Geschichte und dann geht eben gemeinsam doch wieder mehr.
00:24:47
Speaker
Also das ist, glaube ich, ein schönes Beispiel dafür, wie sowas funktionieren kann und was es am Ende auch für ein tolles Ergebnis bringt.
00:24:53
Speaker
Dann hattet ihr jetzt 14 Center, war es ja wirklich eine große Herausforderung.
00:24:57
Speaker
Zwar schon ist, vielleicht da nochmal kurz eingehakt, wie viel Potenzial siehst du also, auf welche absolute Anzahl an Centern in Deutschland könnte das Thema jetzt Anwendung finden von der Größenordnung, weil ihr habt ja auch nicht alle Center da im Blick.
00:25:12
Speaker
Vielleicht muss man nochmal eine Sache differenzieren.
00:25:15
Speaker
Also wir haben festgestellt bei der Bewertung und bei der Auswertung, es gibt im Prinzip eine Unterscheidung oder wir können die Kriterien nicht eins zu eins anwenden zwischen Fachmarktszentren und klassischen Shopping-Centern.
00:25:24
Speaker
Das heißt, das ist eine Differenzierung, die wir gemacht haben, wobei das Modell auf beide anwendbar sind und natürlich schneiden Fachmarktszentren dann in bestimmten Kriterien deutlich schlechter ab.
00:25:34
Speaker
Das heißt, da muss man nochmal vielleicht an das Thema, was ist mein Maximalwert oder was ist mein Maximalwert,
00:25:40
Speaker
Wo erziele ich dann wirklich meine 100 Punkte?
00:25:42
Speaker
Da muss man nochmal ein bisschen spielen, Stichwort Quartile, 25 und 75 Prozent Quartile, dass man da vielleicht unter zwei unterschiedliche Samples dann im Prinzip oder Modelle dann nochmal aufbaut, die Gewichtung nochmal ein bisschen schraubt, das ist das eine.
00:25:55
Speaker
Was ich vielleicht noch ganz kurz zum Thema Erhebungsbogen sagen wollte, bevor ich dann vielleicht wirklich auf die Frage dann eingehe, ist,
00:26:02
Speaker
Ja, wir haben wahnsinnig viel dazugelernt, weil dieser Erhebungsbogen, da gab es eine große Q&A-Session.
00:26:08
Speaker
In dieser Q&A-Session wurden so viele Themen nochmal aufgearbeitet.
00:26:11
Speaker
Wie gehe ich mit Umstrukturierung von Shopping-Centern aus?
00:26:14
Speaker
Wie gehe ich mit Umsätzen von Mietern um, die vielleicht underekt ausgeschieden sind?
00:26:20
Speaker
Nehme ich die Hochrechnung oder setze ich da nur den
00:26:24
Speaker
Also da sind sehr viele Details nochmal reingeflossen, die uns natürlich in diesem Modell dann nochmal wirklich in der Beantwortung oder in der Fragestellung für jedes einzelne Kriterium geholfen hat, wo wir das Modell nochmal geschärft haben.
00:26:38
Speaker
Und auf die Frage jetzt zurückzugehen, wir haben insgesamt, in der Presse heißt es immer 400 Shopping-Centern, das wäre so das Maximum, was man glaube ich so erreichen könnte, das ist so das Klassische, was auch die Branche dann dazustellt, bei den Fachmarktcente wird es schon ein bisschen schwieriger, aber insgesamt wäre das Potenzial bei Shopping.
00:26:57
Speaker
Und der Harald Ordner hat auf der Expo leider so ein bisschen den Katz aus dem Sack gelassen.
00:27:02
Speaker
Unabgestimmt hat er die 80 genannt im nächsten Jahr.
00:27:05
Speaker
Wir gehen ja in Rollout für deutlich mehr.
00:27:08
Speaker
Ursprünglich waren wir mal 50 abgestimmt, was uns Ziel ist.
00:27:10
Speaker
Aber irgendwo zwischen 15 und 80 soll es dann in 2026 landen, die wir dann wirklich bewerten.
00:27:15
Speaker
Natürlich wäre es schön, alle 400 zu bekommen, aber das wissen wir beide.
00:27:19
Speaker
Das ist schwierig.
00:27:20
Speaker
Absolut.
00:27:20
Speaker
Aber gut, die...
00:27:22
Speaker
Die Herausforderung ist ja so schon relativ groß und selbst diese Zahl von, auch wenn es nur 50 wären, wäre natürlich schon toll, weil daraus ja auch schon eine ganze Menge dann abzuleiten ist für andere Center, die eben nicht teilnehmen und das ist ja am Ende auch so ein bisschen, wie der Markt funktioniert.
00:27:38
Speaker
Wir legen los, wir beginnen fundiert.
00:27:42
Speaker
haben eine kritische Masse und der Rest ergibt sich dann ein Stück weit.
00:27:45
Speaker
Wir hoffen natürlich auf eine starke Entwicklung an der Stelle und ich kann auch noch mal dazu appellieren, daran dann wirklich auch teilzunehmen, weil es einfach inzwischen eine sehr fundierte Sache ist.
00:27:54
Speaker
Wir haben es auch gehört, ihr habt ja auch sinnhaftigerweise euch eben von vorhandenen Themen auch leiten lassen, die bereits erarbeitet waren.
00:28:03
Speaker
Also das ist ja einfach eine ganz sinnvolle Taktik, nicht zu sagen, wir wissen alles besser,
00:28:08
Speaker
Ich glaube, so ticken wir auch alle nicht.
00:28:11
Speaker
Aber zu sagen, was gibt es denn bereits und wie lässt sich das sinnvoll adaptieren, worauf können wir einfach aufbauen?
00:28:16
Speaker
Ich meine, dann wird der Weg zum Ergebnis am Ende auch kürzer und andere Leute hatten bereits schlaue Gedanken.
00:28:21
Speaker
Ich glaube, das ist in der Geschichte immer wieder der Fall und das sollten wir auch respektieren.
00:28:25
Speaker
Also insofern erstmal alles richtig gemacht.
00:28:28
Speaker
Jetzt kommen wir so in die Richtung 50 bis 80 Shoppingcenter.
00:28:32
Speaker
Mal schauen, ich drücke natürlich die Daumen, dass es dann auch 80 werden, die daran teilnehmen.
00:28:37
Speaker
Gib mal so einen kleinen Einblick oder auch Ausblick, wenn jetzt diese Studie dann im nächsten Jahr dann vermutlich mit dieser größeren Anzahl an Shopping-Centern und deren Bewertung dann veröffentlicht wird, wo ist denn der konkrete Use-Case jetzt für die Shopping-Center-Betreiber respektive Objekthalter, wo ist denn so ein bisschen das Upside-Potenzial an der Stelle, wenn ich eben diese Studie zugrunde lege?
00:29:05
Speaker
Das ist natürlich was, was viele interessiert.
00:29:06
Speaker
Also erstmal, ich glaube das Wichtige, glaube ich, es gibt bestehende Modelle, es gibt bestimmte Analysen von Shopping-Centern, was wir festgestellt haben und das ist, glaube ich, der Unterschied zu den Modellen, die es schon gibt.
00:29:19
Speaker
Unser Ansatz oder der Ansatz von German Council und GIF gemeinsam ist, dass wir ein erstes Mal zu einem holistischen Ansatz haben.
00:29:25
Speaker
Das heißt, wir betrachten nicht nur eine Perspektive wie Frequenzen oder wie Flächenproduktivität, sondern wir betrachten auch, wir betrachten das Thema Wiederzufriedenheit und
00:29:35
Speaker
Wir betrachten das Thema genauso, Einbindung in den öffentlichen Raum, also das heißt, wir haben eigentlich mit anderen Worten verschiedene Stakeholder, die wir betrachten, das sind die Mieter, das sind die Betreiber, das sind die Investoren, sind darüber hinaus noch Dritte, die mit dem Shoppingcenter in irgendeiner Art und Weise zu tun haben.
00:29:49
Speaker
Insofern ist der Ansatz, den wir dann haben, sind zum Beispiel die Banken, die auch teilweise auf die bestehenden Modelle dann zurückgreifen.
00:29:55
Speaker
Insofern ist unser Ziel, diese verschiedenen Parteien zu bespielen, mit dem Modell dann zu versorgen oder mit dem Ergebnis von Modellen zu versorgen.
00:30:04
Speaker
Es wird allerdings so sein, dass der Betreiber selbst seine eingelieferten Daten zurückbekommt und natürlich mit dem Benchmark zu den Wettbewerbern aber nicht hundertprozentig sieht,
00:30:16
Speaker
welches ist jetzt das Center, was dein Top abgeschnitten hat und welches ist das Center, Wettbewerbscenter, was ich nicht manage, was dann am schlechtesten abgeschnitten hat, sondern du siehst im Prinzip nur deine Center mit den entsprechenden Benchmarks und kannst diese Informationen dann natürlich weitergeben.
00:30:31
Speaker
Das ist ja auch das immer, was ich zu ECE-Zeiten den einmal im Jahr bestehenden Report dann veröffentlicht auf den Tisch bekomme, war es immer die Frage der Investoren, warum schneidet unser Center so ab, welche Optimierungspünktlichkeiten es ist und genau da setzen wir eigentlich auch an.
00:30:46
Speaker
Wir wollen den Betreiber nämlich an die Hand geben, für jedes einzelne Sender wird es so einen Steckbrief geben.
00:30:51
Speaker
An dem Steckbrief ist dann drin in meinen Kriterien, wie habe ich da wo abgeschnitten, in welchem Score und insbesondere wo stecken natürlich die Verbesserungspotenziale.
00:31:01
Speaker
Das heißt vieles ist natürlich was, wo der Betreiber dann sieht, okay,
00:31:06
Speaker
Ich glaube, Andreas Link hat es auch auf der Exploreal dann kommuniziert, so die 4000 Euro pro Quadratmeter im Jahr Flächenproduktivität ist so der Benchmark.
00:31:15
Speaker
Da kriege ich 100 Punkte als Beispiel.
00:31:17
Speaker
Das ist so das, was man dann sehen kann und die Maßnahmen, die daraus abzuleiten sind, das ist natürlich eine Sache, die muss der Betreiber dann letztendlich dann selbst initiieren.
00:31:25
Speaker
Genau, sehr individuell natürlich, je nach Standort auch und nach Konzept, aber grundsätzlich dann einfach eine sehr, sehr gute Grundlage und du sagst es selber, es ist eben ein Benchmarking, es ist eine Vergleichsmöglichkeit und top dann eben auch noch daraus zu entwickeln, so erste Ansätze, wo könnten denn diese Optimierungen eigentlich stattfinden und warum und dann eben auch fundiert,
00:31:47
Speaker
in eine weitere Ausentwicklung oder Veränderung der Strategie auch gehen und das ist natürlich sehr, sehr wertvoll.
00:31:53
Speaker
Natürlich gibt es eben keine direkten Vergleichbarkeiten im Sinne von, wir veröffentlichen einmal, welches Center ganz am Schluss steht.
00:32:00
Speaker
Das passiert natürlich nicht, das ist ja ganz klar.
00:32:03
Speaker
Aber jeder, der daran teilnimmt, und das ist ja am Ende die
00:32:06
Speaker
Diese Botschaft kann eben davon wirklich sehr, sehr stark profitieren, weil er seine eigenen Standorte, glaube ich, wesentlich dezidierter nochmal sich anschauen kann.
00:32:15
Speaker
Vielleicht auch mit einer anderen Perspektive, als das bisher kann.
00:32:17
Speaker
Wir kennen es ja alle selber.
00:32:19
Speaker
Man steckt ja sehr stark im eigenen Geschäft drin und manchmal hilft ja auch so ein kleiner Blick, der dann auch noch fundiert von außen herkommt.
00:32:26
Speaker
um neue Ideen auch zu bekommen, wie diese Standorte vielleicht weiterzuentwickeln sind.
00:32:31
Speaker
Nochmal ganz kurz auf das Thema Fachmarktcenter versus Shoppingcenter zurückzukommen.
00:32:36
Speaker
Könnt ihr euch auch vorstellen, perspektivisch da sozusagen nochmal eine Abstufung zu machen, um eben dem Thema der Fachmarktcenter, die ja gefühlt zu Corona-Zeiten das Highlight-Investment waren und gar nicht genug neu an den Markt gebracht werden konnten, inzwischen aufzubauen.
00:32:51
Speaker
hat man das so ein bisschen wieder absorbiert, aber es ist natürlich eine berechtigte weitere Asset-Klasse in diesem Segment.
00:32:59
Speaker
Könnt ihr euch vorstellen, das noch ein bisschen abzustufen, um dem noch stärker gerecht zu werden?
00:33:04
Speaker
Klar, also das ist unser Ziel.
00:33:05
Speaker
Die Frage ist immer an der Stelle, es gibt bestimmte Unternehmen, MECE, ECE, da hat man zum Beispiel das Thema schon differenziert, da gibt es zwei verschiedene Betreibergesellschaften,

Zukunftspläne und gesellschaftliche Auswirkungen

00:33:15
Speaker
Und in der Tat ist natürlich unser Ziel für beide Typen, also Shoppingcenter und Fachmarktcenter, eine Analyse hervorgehen.
00:33:23
Speaker
Letztendlich ist es eine Frage der Grundgesamtheit.
00:33:26
Speaker
Das ist ein Thema, wir haben unser Projekt für 2026 noch nicht komplett gesettelt.
00:33:29
Speaker
Also unser Ziel ist es schon, beides zu bewerten.
00:33:31
Speaker
Letztendlich sind auch die Bewertungserhebungen identisch.
00:33:34
Speaker
Das heißt, im Endeffekt geht es eigentlich nur um die Gesamtheit und dann die Differenzierung, die ich im Bewertungsmodell vornehmen muss.
00:33:39
Speaker
Aber ansonsten die Datenerhebung ist identisch.
00:33:42
Speaker
Kann ich mir vorstellen und insofern spannender Ausblick, da auch wirklich nochmal expliziter reinzugehen und passgerechter auch für die einzelne Anlageform oder Asset-Klasse dann das Thema aufzuziehen, mit dem entsprechenden Mehrwert daraus wahrscheinlich resultiert.
00:33:57
Speaker
Also für mich hört sich das nach einer sehr schlüssigen Sache an und ich sehe auch keinen Grund, wenn ich jetzt selber...
00:34:03
Speaker
Betreiber oder Inhaber wäre dort nicht daran teilzunehmen.
00:34:06
Speaker
Natürlich, man darf nicht verhehlen, es ist ein gewisser Aufwand, diese Daten einzureichen.
00:34:12
Speaker
Letztendlich aber, würde ich behaupten, korrigiere mich, sind das Daten, die im Prinzip jeder Betreiber ohnehin hat, dort an der Stelle nur Zielgerichte zusammenstellen muss.
00:34:23
Speaker
Und als Mehrwert kriegt er natürlich dann diese Auswertung heraus, die ihm ja wieder deutlich weiterhilft bei der weiteren Entscheidung über Investments, über Refurbishment-Maßnahmen, über Repositionierung etc.
00:34:36
Speaker
pp.
00:34:36
Speaker
Also das sind ja Themen.
00:34:39
Speaker
Wir sind ja auch, wenn ich das mal mit aller Vorsicht sagen darf, in einem Bereich, der jetzt nicht unbedingt super verwöhnt ist, was sozusagen Umsätze und Renditen angeht.
00:34:49
Speaker
Es gibt natürlich Center, die sehr, sehr gut funktionieren.
00:34:52
Speaker
Es gibt aber auch andere, die nicht ganz so gut funktionieren und insgesamt hat natürlich diese
00:34:56
Speaker
Bereich schon etwas gelitten und insofern ist es natürlich umso wertvoller, wenn wir es schaffen, dort Impulse zu geben, wie man dieses Standort optimieren kann oder eben wirklich zu neuem Leben auch verhelfen kann.
00:35:07
Speaker
Auch das wäre ja eine Option, die wir da sehen.
00:35:10
Speaker
Insofern wünsche ich da erstmal für nächstes Jahr viele Teilnehmende natürlich.
00:35:15
Speaker
die hoffentlich diese Chance nutzen werden und im Rahmen dieser wirklich guten Grundlage, die wir jetzt da geschaffen haben als GIF, eben diese Standorte und ihre eigenen Objekte zu bewerten.
00:35:26
Speaker
Aber, und das würde ich nochmal betonen, eben doch dem Gesamtmarkt zu helfen, um das einfach noch vergleichbarer zu machen.
00:35:33
Speaker
Und das ist ja am Ende auch das, was wir als GIF machen.
00:35:36
Speaker
Wir wollen Standards formulieren, die anwendbar sind, die praxisnah sind,
00:35:40
Speaker
Und die einen Mehrwert bieten.
00:35:41
Speaker
Also das ist ja eigentlich die Idee dahinter und das habt ihr eigentlich par excellence jetzt hiermit bewiesen, dass das die Idee war und die auch realisierbar ist.
00:35:50
Speaker
Und das Schöne ist genau bei der erste Klasse Shopping Center oder Fachmarkt Center und wie auch immer, man hat so viele Daten, die eigentlich erhoben werden.
00:35:57
Speaker
Das Stichwort Erhebung oder Erhebungsaufwand.
00:35:59
Speaker
Der Erhebungsaufwand war gar nicht so groß im Endeffekt.
00:36:02
Speaker
Ich habe mich an meine Zeit als Asset Manager erinnert von Shopping Center, da war es letztendlich so, die Zahlen, die da drin abgefragt wurden, hast du im Rahmen der Quartalsreports ohnehin den Investor vorgestellt.
00:36:11
Speaker
Das heißt, die gab es eigentlich alle.
00:36:12
Speaker
Die Herausforderungen, die wir schon ein bisschen hatten, dass die Zeiträume ein bisschen anders waren, dass man vielleicht nochmal in die Mieterliste reingehen musste, dass wir auch die Daten über zwei Jahre erhoben haben.
00:36:21
Speaker
Wir haben jetzt 2023 und 2024 erhoben.
00:36:24
Speaker
in der nächsten Analyse 26, 24, 25 erheben.
00:36:26
Speaker
Also das heißt immer zwei Jahresscheiben, um auch die Veränderungen vielleicht ein bisschen besser darzustellen oder hinterfragen.
00:36:33
Speaker
An der Stelle ist das eine.
00:36:34
Speaker
Und wie gesagt, ich glaube, in keiner erste Klasse erhebe ich so viel Daten, so Frequenzen zu umsetzen, zu Branchen, zu flächlichen Produktivitäten innerhalb einer Branche, zu Fluktuationen.
00:36:47
Speaker
Insofern ist es eigentlich ein wunderbares Thema, wo ich auch eine Vergleichbarkeit in der erste Klasse herstellen kann.
00:36:52
Speaker
Insofern
00:36:53
Speaker
wäre es schon fast fahrlässig die Idee, Daten nicht benchmarkmäßig auszuwerten.
00:36:56
Speaker
Da bin ich absolut dabei und letztendlich, wir wissen Daten sind überall vorhanden und die Frage ist, was mache ich daraus und wie kombiniere ich sie denn?
00:37:04
Speaker
Der einzelne Datenpunkt an sich ist nicht intelligent, die Verknüpfung davon, die macht es dann am Ende und das habt ihr eben mit dieser Studie erstmalig geleistet, auch in diesem Prozess, in diesem Iterativen, den du beschrieben hast.
00:37:16
Speaker
sich dem zu nähern und dann auch auf die verschiedenen Teilnehmenden aus dem Markt zu hören und zu sagen, was braucht ihr eigentlich auch.
00:37:24
Speaker
Ich glaube, das ist, habe ich ja so mitgenommen, auch ein wesentliches Thema, um es am Ende auch erfolgreich zu machen und dann auch,
00:37:32
Speaker
die Lust darauf zu machen, dass es angewendet wird und genutzt wird.
00:37:36
Speaker
Vielleicht da nochmal zwei Worte zu.
00:37:38
Speaker
Also die Teilnehmenden natürlich, die bekommen dann ihre eigenen Benchmarks.
00:37:43
Speaker
Wenn ich jetzt allgemein mich mit dem Thema beschäftige oder auch einfach vielleicht plane, in die erste Klasse einzusteigen, macht es ja auch Sinn, sich das anzuschauen.
00:37:51
Speaker
Was muss ich dann dafür tun, dass ich das bekomme?
00:37:55
Speaker
Ich kann die Studie ganz normal, die jetzige Studie runterladen auf unserer GIF-Website unter Webshop und da unter Neueste Publikation, glaube ich, beziehungsweise unter der Kategorie Einzelhandel, da ist aktuell runterladbar.
00:38:07
Speaker
Wie ist 2026, also kostenlos runterladbar, wie es 2026 aussieht, das müssen wir nochmal schauen.
00:38:14
Speaker
Ist auch schon geplant, also die Idee ist schon, in irgendeiner Art und Weise eine Auswertung hinzubekommen.
00:38:19
Speaker
Da sehen wir jetzt aber noch in der Abstimmung, wie wir das dann genau darstellen, ob wir das wieder in der Tat
00:38:23
Speaker
mit einem ähnlichen Report dann abbilden.
00:38:26
Speaker
Also in dem jetzigen Report stehen zum Beispiel schon bestimmte Kriterien drin, mit welcher, jetzt auf Basis der Samples, mit welcher Frequenz oder mit welcher Flächenproduktivität muss ich im Shoppingcenter erreichen, um meine 100 Punkte zu bekommen.
00:38:40
Speaker
Das wird sich natürlich von Jahr zu Jahr ein bisschen verändern, das ist klar.
00:38:43
Speaker
Das ist ja jeweils immer das Jahr, was dann berücksichtigt wird oder die beiden Jahre, die berücksichtigt werden.
00:38:47
Speaker
Und wie wir es dann zukünftig darstellen, das müssen wir einfach nochmal schauen.
00:38:49
Speaker
Das hängt jetzt so ein bisschen ab.
00:38:50
Speaker
A, wie viele Teilnehmer werden es und wie umfangreich bzw.
00:38:54
Speaker
repräsentativ sind auch die Daten, die wir auswerten.
00:38:56
Speaker
Genau.
00:38:57
Speaker
Wie sieht der Zeitplan für 2026 aus?
00:38:58
Speaker
Wann wollt ihr dann rausgehen?
00:39:00
Speaker
Gibt es den schon oder ist der sozusagen auch noch?
00:39:03
Speaker
Wir stimmen uns, also Hintergrund ist der im Frühjahr oder Ende Januar findet der Kongress des German Council statt, der nächste.
00:39:12
Speaker
Da werden wir das Projekt erstmalig vorstellen auf großer Bühne.
00:39:15
Speaker
Also wir haben es schon vorgestellt zur Expedition dieses Jahres, nur noch nicht mit genauem Fahrplan.
00:39:20
Speaker
Und im Prinzip wird es so sein, dass wir dann im Prinzip im Frühjahr da zu einer Datenerhebung aufrufen,
00:39:25
Speaker
Und dann das nächste Prozedere wird dann eigentlich auch wieder sein, wir peilen die Exporial an, um die Exporial im Oktober, das war von der Datenerhebung, von der Auswertung des Gesamtprojektes eigentlich ideal, dass wir bis dahin die Daten auswerten.
00:39:38
Speaker
Also man muss es ein bisschen differenzieren, das Thema Datenerhebung ist das eine, was wir jetzt dieses Jahr festgestellt haben und ich vermute mal, wenn nächstes Jahr der ein oder andere Betreiber, der dieses Jahr noch nicht dabei war,
00:39:48
Speaker
noch dann teilnimmt, wird es noch ein bisschen umfangreicher.
00:39:50
Speaker
Es gab eine gemeinsame Q&A-Session, es gab aber noch mit den einzelnen Betreiber eine Q&A-Session, weil eine Umsatzstatistik bei dem Betreiber 1 sieht nicht gleich aus wie bei einer Umsatzstatistik bei dem Betreiber 2.
00:40:02
Speaker
Insofern muss man da immer noch ein bisschen gucken, muss sich die Werte nochmal angucken, es gibt Rückfragen etc.
00:40:07
Speaker
Insofern ist dieser Validierungsprozess nicht ganz unerheblich.
00:40:11
Speaker
Aber Ziel ist es auch, dass wir zu Expo Real dann 2026 dann den neuen Report dann haben.
00:40:16
Speaker
Ich bin sehr gespannt und ich erlaube mir jetzt schon mal da einzuhaken und zu sagen, wenn wir dann soweit sind, wollen wir auf jeden Fall eine neue Episode darüber machen und hören, wo wir dann stehen, weil das Thema einfach sehr, sehr relevant ist.
00:40:27
Speaker
Und vielleicht beim Thema Relevanz natürlich auch nochmal bleibend, wir haben natürlich über diese Standorte, die ja eine gewisse Strahlwirkung haben, gerade in unseren Städten, auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir da einfach mitprägen.
00:40:39
Speaker
Und wenn wir uns überlegen, was passiert, wenn diese Standorte nicht mehr performen, wir wissen das in Teilen und sehen das auch, aber wir wollen es nicht.
00:40:46
Speaker
Also insofern sollten wir auch unsere Verantwortung da wahrnehmen und tun es auch und können eben darüber auch Verbesserungen erreichen, die dann eben auch der Gesellschaft am Ende des Tages zugutekommen oder zumindest mittelfristig zugutekommen.
00:40:59
Speaker
Eines der wesentlichen Stakeholder ist ja die Kommune als Standortgeber, als der profitiert in der Vergangenheit.
00:41:06
Speaker
Ursprünglich, glaube ich, wenn ich so zurückblicke, vor zehn Jahren war häufig noch die Diskussion Shopping versus klassisch High Street, die Diskussion.
00:41:13
Speaker
Ich glaube, der ist noch nicht zu Ende diskutiert, aber man sieht eigentlich schon, eine Stadt, wenn sie funktioniert, bietet Platz für beides.
00:41:22
Speaker
Und ich glaube, die ganze Diskussion, die wir aktuell haben über Stadtwert, auch über das Thema Innenstädte etc.
00:41:27
Speaker
ist ja genau das.
00:41:28
Speaker
Wir müssen gucken, dass wir die Städte beleben und wenn wir ein Modell als GIF und als German Council bereitstellen, mit der Shoppingcenter optimiert werden können, dann ist es eigentlich das Handwerkszeug, was die Branche braucht an der Stelle.
00:41:38
Speaker
Absolut und schafft Potenzial natürlich für Entwicklung und für Innovation für die Zukunft.
00:41:42
Speaker
Auch das ist ja etwas, was wir als GIF natürlich voranbringen wollen.
00:41:45
Speaker
Wir wollen ja nicht nur Bestehendes bewahren, das auch.
00:41:48
Speaker
Wir wollen aber vor allem das als Startrampe nutzen, um Innovationen zu ermöglichen von einem gewissen Tableau an.
00:41:54
Speaker
Wo wir einfach schneller dann auch in neue Dimensionen kommen, neue Konzepte und dass das immer wieder

Innovation und Anpassung an den Einzelhandel

00:42:00
Speaker
notwendig ist.
00:42:00
Speaker
Ich glaube, das haben die letzten ein, zwei Jahrzehnte deutlich gezeigt, weil nichts ist von Dauer.
00:42:05
Speaker
Und gerade im Shoppingcenter-Bereich, glaube ich, tut man gut daran, die Konzepte doch eher öfter als zu wenig zu überprüfen und zu fragen, was funktioniert denn eigentlich für mich, für alle Stakeholder,
00:42:17
Speaker
Für, wie du sagst, die Gemeinde, die Umgebung und wie schaffe ich es auch, dass dieser Ort weiterhin ein belebter Ort ist und gleichzeitig natürlich auch für mich eine Rendite abwirft.
00:42:26
Speaker
Ich glaube, das können wir aber dank dieser Studie auch ein Stück weit mit unterstützen, was mich sehr, sehr freut.
00:42:33
Speaker
Insofern, ja, für euer Team, für dich natürlich nochmal an der Stelle herzlichen Dank für diese wirklich an der Stelle überproportionale Arbeit, die wir mit dieser Studie hatten.
00:42:43
Speaker
Das darf ich vielleicht auch so ein Stück weit sagen an der Stelle.
00:42:46
Speaker
Also es war nicht normal, auch gerade diese Iterationsschleifen, die du erwähnt hast, das ist schon ein Extrathema gewesen.
00:42:53
Speaker
Glücklicherweise habt ihr es gemacht.
00:42:56
Speaker
Und das Ergebnis zeigt jetzt, dass es sich gelohnt hat, genau diesen Weg zu verfolgen.
00:43:01
Speaker
Für uns als GIF am Ende des Tages auch wieder ein Learning zu sagen, okay, wir müssen uns situativ auf Themen einstellen, wir müssen gucken, was finden wir vor, mit wem arbeiten wir sinnvollerweise zusammen und garantieren im Umkehrschluss aber auch eine gewisse Qualität, eine gewisse Neutralität.
00:43:16
Speaker
Und eben auch mal eine andere Perspektive an der Stelle.
00:43:19
Speaker
Ich glaube, das ist auch nochmal sehr, sehr wichtig zu betonen und war vielleicht auch einer der Erfolgs der Hand neben den handelnden Personen natürlich an der Stelle.
00:43:26
Speaker
Ich muss auch sagen, die Arbeit im GIF-Vorstand ohnehin, aber mit Verena Rock, beziehungsweise auch mit Harald Ordner, Ingmar Behrens, aber auch mit den Forschungspartnern, war super konstruktiv.
00:43:35
Speaker
Also wir hatten manchmal vielleicht unterschiedliche Meinungen.
00:43:38
Speaker
Die haben wir aber immer ausgeräumt, im Endeffekt ist ein Modell und auch die 14 Piloten, die wir im Prinzip gewonnen haben, zeigen eigentlich auch, dass wir da auf dem richtigen Weg unterwegs waren.
00:43:48
Speaker
Und das muss ich auch nochmal betonen, wir haben zu alles eigentlich eine Lösung gefunden, das war das Schöne.
00:43:53
Speaker
Und im Endeffekt auch, ich glaube, die Branche überzeugt, ansonsten wäre das Modell jetzt nicht in Praxis erprobt.
00:43:59
Speaker
Und jetzt in der Tat, werden wir im nächsten Jahr sehen, ob wir die 80 schaffen und die 80 knacken.
00:44:06
Speaker
Ich wünsche alles Gute dabei und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gelingen wird.

Abschließende Gedanken und Zukunftsausblick

00:44:11
Speaker
Nächstes Jahr ist auch mein Stichwort.
00:44:13
Speaker
Wir sind jetzt schon relativ weit fortgeschritten in der heutigen Episode.
00:44:15
Speaker
Kommen wir noch ein bisschen zum Ausblick.
00:44:18
Speaker
Ich frage immer ganz gerne, was liest du gerade?
00:44:22
Speaker
Je nachdem, welcher Bezug gerade da ist.
00:44:24
Speaker
Da hast du dich natürlich heute auch schon darauf vorbereitet.
00:44:27
Speaker
Und ich darf dich im Anschluss nochmal um einen kleinen Ausblick bitten, vielleicht machst du das am Thema Shopping Center fest.
00:44:36
Speaker
Wo geht denn so ein bisschen da die Reise eigentlich hin oder was ist deine Idee, was werden wir da zukünftig noch an Dingen sehen, die wir heute vielleicht noch gar nicht so auf dem Schirm haben?
00:44:48
Speaker
Ein Literaturtipp, vielleicht fange ich damit an.
00:44:50
Speaker
Das ist einfacher und schneller zu beantworten.
00:44:54
Speaker
Ich bin jemand, der in seiner Freizeit, ich lese viel tagsüber, ob es E-Mails sind, ob es Studien sind etc.
00:45:01
Speaker
Insofern im Urlaub oder in meiner Freizeit am Wochenende eher mal etwas,
00:45:05
Speaker
Ich möchte nicht sagen seichteres, aber etwas Abwechslung zu dem bisherigen Berufsalltag und gar nichts mit Immobilien.
00:45:11
Speaker
Ich habe als jüngstes Buch, oder bin gerade dabei, von Ingrid Noll, da habe ich alle Bücher gelesen, Nachtäulen zu lesen.
00:45:17
Speaker
Super spannend, wer mal das ganze Thema Krimi wieder absteigen will.
00:45:21
Speaker
Ingrid Noll hat da so einen ganz lustigen Ton, den sie da anschlägt in ihren Romanen, beziehungsweise in Krimis, das ist...
00:45:30
Speaker
Da lese ich gerade dran und bin, habe es nicht ganz geschafft jetzt auf dem Weg nachher hier nach Berlin, aber werde es dann sehr schnell auf der Rückfahrt dann fertig lesen.
00:45:38
Speaker
Genau, wo geht die Reise hin bei den Shopping-Centern?
00:45:40
Speaker
Ist schon etwas schwieriger zu beantworten.
00:45:42
Speaker
Ich glaube, was auf jeden Fall kommt und was man jetzt auch in der ganzen Diskussion um Nachnutzung der ehemaligen Kaufhof Karstadt-Filien sehen.
00:45:51
Speaker
abgeschlossenes Center an sich nach außen ohne Verzahnung zur Umwelt.
00:45:54
Speaker
Ich glaube, das wird auf Dauer nicht funktionieren.
00:45:56
Speaker
Ich glaube, was nur funktioniert, ist eine gemeinsame Entwicklung von Standorten mit der Kommune gemeinsam, also nicht mehr innerhalb des Kubus, sondern mit der Kommune gemeinsam über Stadtquartiere, über Stadtplätze, über gemeinsame Aktivitäten, die drin veranschreiten.
00:46:10
Speaker
Das machen die Center-Major natürlich an vielen Stellen schon intuitiv.
00:46:13
Speaker
Nur häufig, früher war es so das abgeschlossene Center an sich, die den kompletten Centerbetrieb dargestellt haben und das glaube ich wird verzahnt sich an vielen Stellen.
00:46:21
Speaker
Ich glaube da weiß das Center, dass er ohne das Umland nicht funktionieren kann, ohne die Kommune und umgekehrt letztendlich mittlerweile auch, weil Einzelhandel funktioniert natürlich in Shoppingcenter sehr gut, weil ich da automatisch meine Überwuchtung habe.
00:46:32
Speaker
Das ist das eine zum Thema klassisch Einzeller und dann glaube ich, was in den Centern kommt, ist einfach die mehrfache Nutzung.
00:46:37
Speaker
Also wir haben es schon häufig, dass wir, das klassische Gastronomie ist glaube ich mittlerweile allgemein bekannt, dass das einfach ein Frequenzbringer in den letzten Jahren war.
00:46:47
Speaker
Vieles auch an den Retailflächen, die klassisch im Fashion-Bereich war, aufgefangen hat.
00:46:51
Speaker
Ich glaube, es wird noch mehr zu Entertainment gehen, hängt natürlich auch immer vom Standort ab, das ist das eine.
00:46:56
Speaker
Und natürlich alles, was das Thema Service bietet, ob es der Beauty-Salon ist, der Friseur, den es ohnehin schon gibt,
00:47:02
Speaker
Ob es eine Gesundheitssendung gibt, ob es Ärzte etc.
00:47:04
Speaker
sind, die vielleicht aus Investorensicht, weil Untersteuerschädling etc.
00:47:09
Speaker
da drin sind, vielleicht nicht so ganz gern gesehen.
00:47:11
Speaker
Aber das sind eigentlich die Frequenzbringer und die Firmen beziehungsweise auch die Mieter, die ich in mein Center dann holen muss.
00:47:19
Speaker
Weil ich glaube, jedem ist klar, die großen Flächen an Einzelhandel, quasi im Fashion-Bereich oder so, die wird es in Zukunft nicht mehr in der großen Form geben.
00:47:27
Speaker
Die gibt es natürlich immer noch.
00:47:28
Speaker
Aber da verschieben sich einfach hinsichtlich einer viel differenzierteren Nutzung einfach die Schwerpunkte.
00:47:35
Speaker
Absolut.
00:47:35
Speaker
Und noch ein Argument mehr, natürlich genau hinzuschauen beim eigenen Standort, beim eigenen Objekt, es qualifiziert betrachten zu können, auch quantifiziert betrachten zu können, auch im Vergleich natürlich.
00:47:45
Speaker
Insofern würde ich sagen,
00:47:47
Speaker
Wer die Studie noch nicht kennt, du hast es gesagt, downloaden, anschauen, die Updates.
00:47:52
Speaker
Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten, hier auf dem Kanal, aber genauso auch in der allgemeinen Außenkommunikation, der GIF über Social Media und so weiter.
00:48:00
Speaker
Also da wird noch einiges passieren und ich finde es ein wichtiges Engagement, was ihr da losgetreten habt.
00:48:07
Speaker
Gleichzeitig auch schon ein toller Erfolg, wo ihr da jetzt steht.
00:48:11
Speaker
Also ich würde sagen, alles richtig gemacht.
00:48:13
Speaker
Ich freue mich aufs Update nächstes Jahr.
00:48:15
Speaker
Wir werden es begleiten.
00:48:16
Speaker
Und ich danke dir für den Literaturtipp, den wir in den Shownotes auch noch verlinken werden, ohne Affiliate-Link natürlich, weil wir sind eine neutrale Organisation.
00:48:26
Speaker
Und ja, danke dir für die Zeit, die du dir genommen hast heute, für die Einblicke in deine Person, in die Arbeit in der GIF, was für uns auch wieder sehr spannend war und natürlich auch insbesondere über die Arbeit an der Studie.
00:48:36
Speaker
Also insofern, Stefan, vielen Dank für deinen Besuch heute.
00:48:39
Speaker
Ich bedanke mich, Stefan.
00:48:40
Speaker
Danke dir.
00:48:41
Speaker
Ciao.
00:48:41
Speaker
Ciao.
00:48:42
Speaker
Das war Mitgift, der Forscher-Podcast der GIF.
00:48:46
Speaker
Mehr Infos gibt es unter gif-ev.de.
00:48:55
Speaker
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