Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format▸
Share
Embed
Report

Episode 3 - Dr. Stephan Seilheimer

Mitgift | Der forsche Podcast der gif
Mitgift | Der forsche Podcast der gif

135 plays · Nov 19, 2025

Transcript

Speaker: Willkommen bei MitGift, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Fakten fundiert erklären, frische Fragen stellen, Forschung fördern.

Speaker: MitGift macht Komplexes verständlich, fokussiert auf das Wesentliche und geht forsch voran.

Speaker: Die haben sehr, sehr viel eingespart und das kommt natürlich unserer Forschung zugute.

Speaker: Und da war natürlich klar, der Mann muss in die Gift.

Speaker: Optimierungsmäßig, muss ich sagen, sind wir am Ende der Fahnenstange.

Speaker: Und hier ist Ihr Host, Stefan Stüdemann.

Speaker: Herzlich willkommen oder willkommen zurück zur neuen Folge von MitGIFT, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Mobilität und wirtschaftliche Forschung.

Speaker: Wir freuen uns sehr, heute mal wieder einen spannenden Gast zu

Speaker: begrüßen zu dürfen bei uns hier im kleinen Podcaststudio, nämlich Dr. Stefan Seilheimer.

Speaker: Freue mich, dass du da bist.

Speaker: Vielen Dank, Stefan.

Speaker: So, wir haben uns heute hier verabredet, weil wir viel zu besprechen haben.

Speaker: Am Anfang wollen wir natürlich erstmal ein bisschen was zu deiner Person hören.

Speaker: Das gebietet der Anstand und natürlich auch das Interesse, was wir alle gemeinsam teilen.

Speaker: Im Nachgang würden wir gerne über ein, zwei spannende Themen sprechen, die wir in der GIF jetzt in der letzten Zeit vorangebracht haben.

Speaker: Dazu aber auch im Detail später mehr.

Speaker: Kommen wir erstmal zu dir, Stefan.

Speaker: Du bist

Speaker: Ja, in verantwortlichen Positionen unterwegs in der Branche schon recht lange.

Speaker: Was mich natürlich erstmal interessiert, bevor du vielleicht kurz einen kleinen Einblick in deinen beruflichen Werdegang gibst, wie ist denn eigentlich der Bezug zu GIF bei dir entstanden?

Speaker: Das ist natürlich etwas, was wir immer sehr, sehr gerne wissen möchten.

Speaker: Sehr gute Frage.

Speaker: Also mein Bezug ist relativ lang, schon über 20 Jahre muss ich jetzt mittlerweile sagen.

Speaker: Mein damaliger Doktorvater, Klaus-Jürgen Dietrichs, hat mich als Gesandter des Lehrstuhls damals ein paar Mal zu der Mitgliederversammlung geschickt.

Speaker: Ich habe dann den ersten Kontakt zu den ganzen Kompetenz- oder damals noch Arbeitskreisen bekommen und irgendwann natürlich meine Arbeit, meine Promotion eingereicht bei der GIF.

Speaker: Das war 2006 oder 2007, Anfang 2007.

Speaker: Habe damals keinen Preis gewonnen und wie das dann aber meistens so ist, man bleibt dann dabei und das habe ich dann auch gemacht.

Speaker: Und den Werdegang, den kann ich ja nochmal separat erzählen.

Speaker: Also weil letztendlich bei der GIF, ich bin über das Thema Kompetenzgruppenmitglied, damals das Thema Datenaustausch reingerutscht.

Speaker: Ich würde es mal so sagen, irgendwann war die Kompetenzgruppenleiterstelle vor, war bekannt, Thomas Krings und ich, wir haben die damals besetzt, haben die Lücke gefüllt und dann irgendwie hat sich das so ergeben über mehrere Jahre Mitgliedschaft, Kompetenzgruppenleitung und dann Beruf in den Vorstand.

Speaker: Das war dann der nächste logische Schritt und da bin ich jetzt mittlerweile vier Jahre.

Speaker: Genau, das ist auf jeden Fall auch ein spannendes Thema, auch gerade die Tätigkeit, die du da für uns im Vorstand explizit auch mitbesetzt, die eine sehr, sehr wichtige Funktion ist, worüber wir gleich noch reden werden.

Speaker: Das heißt, du bist quasi der Gift treu geblieben und die Gift dir, das hören wir natürlich sehr, sehr gerne und hört sich auch nach einer sehr schönen Symbiose an, würde ich mal sagen.

Speaker: Dieses Thema miteinander wachsen, das verbindet ja dann auch am Ende des Tages.

Speaker: Erzähl uns ein bisschen was über deine beruflichen Tätigkeiten und wie du sozusagen in der Immobilienbranche unterwegs bist.

Speaker: Ich meine, der eine oder andere Zuhörende weiß es, aber ich denke, vielleicht gibt es noch zwei, drei, die es nicht wissen.

Speaker: Also ursprünglich studiert habe ich an der TU Darmstadt und der University of Southampton Bauingenieurwesen.

Speaker: Das war damals noch nicht so, dass man Immobilienwirtschaft, digitales Immobilienmensch und was es heute alles gibt studieren konnte, sondern klassisch Bauingenieurwesen.

Speaker: So bin ich in die Branche gekommen, habe dann meinen Abschluss gemacht, hatte aber dann schon in 2000.

Speaker: Hat aber seinerzeit schon in dem Auslandsstudium, genau gesagt 2002, als ich fertig wurde, festgestellt, in dem Sokrates Erasmus Stipendium, was ich hatte, war viel Management drin.

Speaker: Ich wollte eigentlich nicht so klassisch.

Speaker: Damals gab es entweder Baubetrieb, da ist man auf die Baustelle gegangen oder startet ins Ingenieurbüro.

Speaker: Das hat mir alles nicht so viel Spaß gemacht und hatte dann 2002 eine Stellenausschreibung gelesen, damals in Wuppertal,

Speaker: Das war ein sogenanntes Modell 4 plus 2.

Speaker: Man hat vier Tage bei dem Mandanten gearbeitet, hat beraten und dann einen Tag im Prinzip am Lehrstuhl gearbeitet.

Speaker: Das hat mir eigentlich einen super guten Einstieg gegeben und dann habe ich eigentlich knapp viereinhalb Jahre Beratung gemacht, damals in Wuppertal bei Professor Dietrichs.

Speaker: Am Eco-Bau kam dann so in die Branche rein und habe eigentlich die ersten viereinhalb Jahre dann Immobilienberatung gemacht und kam dann über diverse Projekte, unter anderem auch hier in Berlin, dann dazu eher in das Managementthema reinzurutschen.

Speaker: Das heißt, du bist eigentlich auch klassisch und was die GIF ja auch verkörpert, diese Schnittstelle zwischen Forschung, Wissenschaft und am Ende der Praxisbezug.

Speaker: in Form der Beratung, der war dann schon sehr, sehr früh angelegt und da war natürlich klar, der Mann muss in die Gift, das versteht sich.

Speaker: Genau und das Schöne war, wie gesagt, ich habe während meiner Tätigkeit am Lehrstuhl dann natürlich promoviert, habe das dann auch in den viereinhalb Jahren dann über die Bühne gebracht, habe damals zum Thema Portfolio Management promoviert und bin dann nach der Promotion dann klassischen Berufseinstieg gewählt, damals bei Corpus Reo, mittlerweile Swiss Life,

Speaker: Verschiedene Stationen dann über den nächsten Dream Global, das war ein Kanadischer Investmentmanager bzw.

Speaker: Reed gewesen, dann zur ECE und mittlerweile schon sechseinhalb Jahre bei der Patricia.

Speaker: Immer im Asset Management, dem Asset Management Thema bin ich treu geblieben, das ist glaube ich so die Konstante in meinem Werdegang.

Speaker: Ist ja auch ein durchaus spannendes und vor allem übergreifendes Thema.

Speaker: Da haben wir schon viel darüber diskutiert, was man da alles so für Themen einfach mitbackern muss, was vielleicht ein Außentwender gar nicht so ohne weiteres auf dem Schirm hat.

Speaker: Also sehr komplex, sehr spannend, sehr tiefgründig und vor allem auch sehr vielschichtig am Ende des Tages.

Speaker: Und natürlich auch für uns als GIF ein spannendes Thema, wo du eben auch deine Kompetenz mit einbringst.

Speaker: Erzähl mir vielleicht ganz kurz noch aktuell, was sind so die Themen, die dich im Moment in der Branche umtreiben, wo sind für dich so die, sagen wir mal, die nächsten, ich will nicht sagen Trends, aber womit beschäftigst du dich aktuell sehr, sehr viel?

Speaker: Das Interessante ist, glaube ich, wir beschäftigen uns im Asset Management hauptsächlich mit den Themen, die nicht mehr im Moment so, ich nenne es mal en vogue sind.

Speaker: Also vor zwei Jahren hätte man gesagt, das Thema ESG beschäftigt uns alle.

Speaker: Uns im Asset Management beschäftigt sich intensiv, weil im Prinzip als festgelegt wurde, wir wollen unsere Portfolien, unsere Immobilien dekabonatisieren, eigentlich der Asset Manager derjenige ist,

Speaker: der dann die ganzen Pläne aufgestellt hat.

Speaker: Das heißt, das haben wir auch vor zwei, drei Jahren mehr oder weniger durchexerziert für alle älteren Immobilien.

Speaker: Mit Baujahren vor 2000, würde ich jetzt mal sagen, sind eigentlich diese klassischen Dekarbonatisierungsfahrpläne erstellt worden mit entsprechenden Maßnahmen, Maßnahmenplänen etc.,

Speaker: Und das setzen wir jetzt so sukzessive um.

Speaker: Das ist ein großes Thema, wo ich mich natürlich im Moment beschäftige mit unseren Kollegen.

Speaker: Das zweite Thema, wo wir kräftig dran sind, man kriegt das schon, glaube ich, so mit.

Speaker: Im Moment ist der Immobilien-Transaktionsmarkt jetzt nicht mit den Transitionsvolumina, die wir noch vor einigen Jahren hatten, aktiv.

Speaker: Aber vieles wird im Moment verkaufsfertig vorbereitet, sodass man dann, wenn der Markt wieder anspringt, so ist zumindest die Idee bei vielen Portfolien, ob sich das dann wirklich so rauskristallisiert, wenn wir dann in zwei, drei Jahren sehen, ob es dann alles so kam,

Speaker: Aber im Moment natürlich vieles verkaufsvorbereiten für einen möglichen Exit dann mal zu einem späteren Zeitpunkt.

Speaker: Oder wenn wir es dann halten, setzen wir dieser ESG-Plan, dieser Dekarbonatisierungsplan dann natürlich um.

Speaker: Ich hatte jetzt gehofft von dir zu erfahren, dass der Markt schon wieder angesprochen ist.

Speaker: Also die Hoffnung ist jetzt gerade in mir gestorben, aber okay.

Speaker: Ich sage mal so, wir sehen nicht am Ende des Horizonts oder am Ende des Tunnels und hoffen, dass es nicht der Zug ist, der Klassiker.

Speaker: Gut, kommen wir ein bisschen zu den Themen, die uns innerhalb der GIF beschäftigen, wo du sehr, sehr aktiv bist.

Speaker: Wir haben es ja schon ein bisschen anklingen lassen.

Speaker: Du bist jetzt im Vorstand schon einige Zeit und du bist auch unser Schatzmeister und da würde mich natürlich sehr interessieren,

Speaker: Gleichwohl ich so einen kleinen Einblick natürlich durch unsere Vorstandsarbeit auch in diesem Bereich habe, mit was beschäftigt sich ein Schatzmeister der GIF?

Speaker: Erzähl uns doch mal ein bisschen was.

Speaker: Jetzt aktuell gerade mit der Aufstellung des neuen Budgets, also klassisch, wir brauchen als Verein, genauso wie das Unternehmen, einen Budget und Businessplan, den haben wir ja auch.

Speaker: Und im Prinzip ist es mir gemeinsam mit Katharina Seipel, der in unserer Geschäftsstelle natürlich obliegt, mir diesen Businessplan aufzustellen,

Speaker: Das heißt, euch und dann quartalsmäßig immer zu unterrichten, dem gesamten Vorstand, wo stehen wir bei den einzelnen Themen und letztendlich, wenn es Fragen gibt, die kommen häufiger mal aus, können wir uns das leisten, ist es zu teuer, passt es da rein, kriegen wir das dieses Jahr noch unter, dann ist es dann meistens so, dass ich dann gefragt werde und sage, ja passt, liegen wir im Budget, also weil ich glaube, der eine oder andere hätte sich zwar die Zahlen rauskramen können, aber der Anruf oder eine kurze E-Mail ist dann doch nochmal geschehen.

Speaker: Ja, das ist eine Bestätigung, die, glaube ich, jeder dann hat.

Speaker: Also das heißt, unerhebt dann Monitoren und natürlich bei vielen Sachen auch mal optimieren.

Speaker: Wir haben die letzten Jahre im Vorstand einiges bewegt.

Speaker: Wir haben die Geschäftsstelle verkleinert, natürlich immer maßgeblich unsere Geschäftsstelle selbst, die da tätig geworden ist.

Speaker: Wir sind umgezogen, haben uns von der Fläche her verkleinert, das ein bisschen optimiert.

Speaker: Wir haben ganz viel im Thema IT optimiert, Prozesse optimiert, das ganze Thema in die Cloud gewandert, haben keinen eigenen Server mehr.

Speaker: Wir haben das Thema Hosting optimiert und sind in den letzten Jahren sehr, sehr viel eingespart und das kommt natürlich unserer Forschung zugute, weil das genau wollen wir machen.

Speaker: Das ist unser Auftrag, unser Vereinsauftrag und daraus ziehen wir unsere Gemeinnützigkeit.

Speaker: Ich ziehe die Formulierung Schatzmeister oder nur Schatzmeister zurück, denn du bist an der Stelle auch Impulsgeber, das darf ich sagen.

Speaker: Du machst ja viele Gedanken darüber, wie wir Synergien oder auch Effizienzen heben können, ohne, und das ist ja das Entscheidende dabei, die Qualität unserer Arbeit zu verwässern oder im Umkehrschluss eigentlich sogar zu erhöhen durch die Maßnahmen, die wir dort machen, wie du sagst.

Speaker: Wir haben ja den Auftrag, die Forschung zu unterstützen und zu entwickeln, immer im Kontext mit dann künftigen praxisnahen Anwendungen, die daraus resultieren.

Speaker: Da hat sich ja auch dank der Arbeit der GIF der letzten Jahrzehnte, muss man sagen, deutlich was bewegt.

Speaker: Und in dem Rahmen schaffen wir dann natürlich ja auch neue Spielräume, in denen wir sagen, okay, wo können wir dann vielleicht einsparen, es tut keinem weh.

Speaker: Also das ist ja sozusagen, ich glaube, das ist so ein bisschen das, was dir ja auch als Asset-Manager liegt, genau diese Themen voranzubringen.

Speaker: Insofern sehe ich dich da auch in einer...

Speaker: Absolut eine Paraderolle und auch etwas, was bisher sehr, sehr gut funktioniert hat.

Speaker: Also das ist ein tolles Thema.

Speaker: Was steht denn so für nächstes Jahr an Themen an?

Speaker: Jetzt aus einer Schatzmeistersicht, die vielleicht noch der Wähnung bedürfen hier an der Stelle.

Speaker: Also ich glaube, optimierungsmäßig, muss ich sagen, sind wir am Ende der Fahnenstange.

Speaker: Ich glaube, wir haben uns kostenmäßig da sehr gut aufgestellt und der Markus Kreuter als derjenige, der dann den Jahresplan oder generell den Bericht des Schatzmeisters dann auch immer abgibt oder prüft, ist derjenige, der dann in Stimmen immer sagt, Leute, ihr müsst auch mal gucken, dass er das wieder reinvestiert und das machen wir gerade.

Speaker: Wir sind gerade dabei, das ein oder andere Forschungsprojekt aufzustellen.

Speaker: Gemeinsam kommen wir gleich dazu mit dem German Council.

Speaker: Das wäre ein Projekt,

Speaker: Dann, wir haben im Moment an der Forschungsprojektausschreibung zum Thema bezahlbares Wohnen laufen.

Speaker: Da sind wir gerade in der Ausbildung der Angebote.

Speaker: Das heißt, das wird dieses Jahr entschieden, wer es macht und dann natürlich im nächsten Jahr dann umgesetzt.

Speaker: Und ansonsten freuen wir uns natürlich über viele Forschungsanträge.

Speaker: Es ist nicht nur so, dass wir als Vorstand sagen, wir würden jetzt ein Forschungsprojekt aufsetzen, sondern es kann durchaus so sein,

Speaker: dass der eine oder andere aus dem Vereins, aus der Mitgliedschaft oder aus einer Kompetenzgruppe raus einen Forschungsantrag dann aufstellen kann und wir den dann auch beauftragen oder beziehungsweise dann das Platz entgegeben, dass wir es dann umsetzen.

Speaker: Ganz wichtiger Punkt möchte ich auch noch unterstützen an der Stelle.

Speaker: Also wer wirklich jetzt spannende Themen hat, wo er denkt, die kann er sinnvoll voranbringen für unsere Branche im wissenschaftlichen Kontext.

Speaker: Er möge sich bitte direkt mit der GIF auch kurzschließen über unsere Website oder eben die entsprechenden Kontaktdaten.

Speaker: Wir sind da immer offen für.

Speaker: Wir haben natürlich aber auch spezielle Anlässe, wo wir Themen praktisch forcieren, indem wir sie ausschreiben, weil wir denken, es wäre eine gute Idee.

Speaker: Aber wir sind natürlich zu jeder Zeit dabei, gute Themen auch zu unterstützen.

Speaker: Wir besprechen es dann ja gemeinsam im Vorstand und gucken auch, ob es sinnhaft ist und auch nachhaltig etwas bringen könnte.

Speaker: Und dann sind wir da mal sehr, sehr gewillt, auch diesen Themen danach zu kommen und natürlich auch zu unterstützen.

Speaker: Also das ist nochmal ein sehr, sehr guter Punkt und für uns natürlich wichtig.

Speaker: Und das ist einfach ein Thema, was jeder proaktiv für sich auch überlegen kann.

Speaker: In den verschiedenen Bereichen der Hochschulen oder auch generell im wissenschaftlichen Kontext, da freuen wir uns.

Speaker: Oder auch im Praxisbezug, der aber trotzdem natürlich eine gewisse fundierte Grundlage beinhaltet.

Speaker: Also das sind genau die Themen, die uns ja ausmachen.

Speaker: Und da sind wir immer sehr, sehr offen und diskutieren das auch mal sehr freudig im Vorstand.

Speaker: Das kann ich an der Stelle sagen.

Speaker: Du hast es eben schon angerissen, wir haben ein relativ großes Projekt in Kooperation gemacht, was sehr, sehr spannend ist, was bis dato auch schon sehr, sehr gut angenommen wurde am Markt.

Speaker: Also wir haben da schon sehr interessantes und weitreichendes Feedback auch zu bekommen und haben dieses Thema jetzt auch auf der Expo Real vorgestellt, ganz offiziell.

Speaker: Und du warst maßgeblich an dem Gelingen dieses Unterfangs beteiligt, wenn ich das so sagen darf.

Speaker: Erzähl uns ein bisschen erst mal so am Anfang, wir müssen in die Materie einsteigen, die ist relativ dick, was da die Idee dahinter war, in welchem Segment wir da unterwegs sind und warum wir es gemacht haben.

Speaker: Der ursprüngliche Anlass für das gesamte Forschungsprojekt, eine gute Frage, war eigentlich mein Telefonat, was ich mit dem German Council geführt habe.

Speaker: Und zwar bekam ich einen Anruf.

Speaker: Wir haben ja bei dem Vorstand, du kennst dich aus, wir haben einzelne Vorstandspaten.

Speaker: Ich bin Vorstandspate für die Kompetenzgruppe Einzelhandel und ich habe einen Anruf von dem

Speaker: German Council bekommen, können wir denn nicht mal oder generell, wir sind jetzt schon mehrere Jahre dann dran an der Performance-Messung von Shopping-Centern, es gibt da diverse Themen, wir haben Anträge etc., wir haben Projekte von verschiedenen Partnern mal vorgestellt bekommen, aber wir kommen nicht so richtig weiter.

Speaker: Gibt es denn eine Möglichkeit, wie würde die GIF sowas angehen?

Speaker: Und da das auch in gewisser Art und Weise ein etwas politisches Thema seinerzeit war, habe ich gesagt, das können wir uns gerne mal mit auseinandersetzen.

Speaker: Ich habe dann natürlich mit den Vorstandskollegen gesprochen und habe gesagt, können wir uns das denn vorstellen?

Speaker: Und eigentlich, Stichwort Benchmarking, Benchmarking ist eigentlich auch das Thema, mit dem ich mich mal an der Promotion seinerzeit beschäftigt habe.

Speaker: Finde ich das nach wie vor super spannend und wir haben uns dann im Vorstand dazu abgestimmt, dass wir gesagt haben, ja, wir können uns sowas vorstellen, wir würden es in der Kooperation machen, German Council und die GIF gemeinsam, weil wir sind ja wissenschaftliche Partner, wir würden uns so eine Ausschreibung natürlich das Thema annehmen, machen das mit dem German Council dann gemeinsam und bringen es dann nach einer Ausschreibung dann auch in die Umsetzung gemeinsam mit dem German Council und so ist dann eigentlich auch dann kommen aus dem ursprünglichen

Speaker: Telefonat ist dann der erste Projektskitz geworden, die hat Verena aufgesetzt, die haben wir dann noch mal etwas, an der haben wir noch kräftig gefeilt und haben das mit dem German Council dann so abgestimmt und haben die Stellenausschreibung, haben die Stellenausschreibung, das sage ich schon wieder, haben die Ausschreibung für das Forschungsprojekt dann wirklich ausgeschrieben und dann in den Markt gebracht und ich weiß noch, letztes Jahr so, da lief so um Weihnachten, kurz vor Weihnachten dann die Frist ab, zu der Anträge eingereicht werden konnten und ich weiß noch, auf dem Research-Tag bin ich von

Speaker: Ich bin zu Pilatus gegangen, weil wir hatten kurz vor Weihnachten kein einziges Angebot und ich dachte so, das kann doch nicht sein.

Speaker: Wir haben die Leute angesprochen und alle sagten, vielleicht ein bisschen politisch machen wir nicht.

Speaker: Im Endeffekt, wir hatten an Weihnachten dann, beziehungsweise zu Ende der Frist hatten wir dann in der Tat sieben sehr, sehr gute Angebote.

Speaker: Eine besser als die andere und wir haben uns dann dazu entschlossen, haben es gemeinsam ausgewertet und die Angebote waren auch etwas unterschiedlich, das muss man fairerweise dazu sagen.

Speaker: Da war vom klassischen Research House bis zur Uni und bis zum Einzelunternehmer im Prinzip alles dabei.

Speaker: Und wir haben uns dann aber für eine Kooperation entschieden und haben gesagt, es wäre doch eigentlich sehr gut.

Speaker: Ursprünglich wollten wir nur einen Anbieter auswählen, wenn wir zwei Unternehmen zusammenpacken.

Speaker: Das war seinerzeit die GMA und das war die Hochschule Mainz mit den Tagesgemeinsamen, die GMA mit PlaySense.

Speaker: Die GMA mit PlaySense hatte schon den LPI entwickelt.

Speaker: Da geht es letztendlich darum, Mobilfunkdaten auszuwerten in großem Stil.

Speaker: Das haben die schon gemacht für Shoppingcenter.

Speaker: Und die Hochschule Mainz haben wir deshalb mit dem Tages dazu genommen, weil einerseits der Andreas Link eine relativ gute oder eine relativ große Expertise hat, was das Thema Shoppingcenter betrifft.

Speaker: Auf der anderen Seite aber auch die Hochschule ein neutraler Ort, eine neutrale Institution ist, die so eine

Speaker: politisches Thema dann auch mit begleiten kann und auch gegenüber verschiedenen Betreibern als neutrale Instanz auftritt, weil letztendlich aus dem Thema Forschung, aus dem Thema Hochschule ist auch die GIF entstanden.

Speaker: Insofern war diese Kooperation dann diejenige, die wir eigentlich dann favorisiert haben und dann lag es an uns, die einzelnen Forschungspartner anzubieten und dann anzurufen und sagen, könnt ihr euch das denn vorstellen, auch eine Kooperation das zu geben?

Speaker: zu betreuen.

Speaker: Die beiden haben sich glücklicherweise gesagt, das können sich vorstellen, haben sich dann auch nochmal persönlich beschnuppert und uns da dann gepasst und dann haben wir dann im März diesen Jahres dann auch den Auftrag erteilt.

Speaker: Genau, der wurde pressemäßig dann auch gut präsentiert und wir haben es alle mitbekommen, dass da einfach der Startschuss gesetzt wurde, auch in dieser Kombination, die ich im Übrigen auch sehr, sehr gut und sehr spannend fand und das war ja auch ein Thema, oder was uns immer wichtig ist und auch war,

Speaker: dass wir hier als GIF eine gewisse Neutralität in den Markt reinbringen, weil wir eben daran interessiert sind, einfach wissenschaftlich fundiert erarbeitet Grundlagen zu schaffen, die auch einer zweiten und auch einer dritten Begutachtung standhalten und eben nicht Partikularinteressen verfolgen, die aus welchen Ecken auch immer kommen.

Speaker: Um Angebot für alle zu schaffen, so kann man es ja eigentlich sagen.

Speaker: Und ich entnehme deinen Ausführungen, dass diese dann sieben Teilnehmenden, potenziellen Teilnehmenden, die ein Stück weit auch das Weihnachtsfest dann gerettet haben, wenn es so kurz vor Weihnachten dann da war.

Speaker: Das ist natürlich toll.

Speaker: Ja, das Thema ist gestartet.

Speaker: Kommen wir mal ein bisschen dazu, wie sah inhaltlich die konkrete Ausformulierung aus, was am Ende ist es geworden und wie können wir jetzt oder die Branche speziell im Bereich der Shopping Center auch davon profitieren?

Speaker: Das ist natürlich die spannende Frage.

Speaker: Genau, sage ich vielleicht noch ein, zwei Sachen zur Ausschreibung und zur Vergabe.

Speaker: Also Inhalt war im Prinzip ein Modell zur Performance-Messung von Shopping-Centern.

Speaker: Das war die Aufgabenstellung und Inhalt war auch, das Ganze als Modell mindestens an fünf Centern zu erproben.

Speaker: Wir haben relativ schnell festgestellt,

Speaker: Auch in der Diskussion mit beiden Forschungspartnern, dass fünf eigentlich so eine Zahl ist, die deutlich zu wenig ist.

Speaker: Und wir haben uns dann dabei als Ziel gesetzt, wir machen zehn Shoppingcenter als Minimum, weil wir einfach gesagt haben, mit zehn Center hast du so ein gewisses Sample, da ist es noch nicht repräsentativ, aber du hast zumindest eine Auswahl und hast keine, du kannst Ausreißer auch besser erklären, als Ausreißer identifizieren etc.

Speaker: Das war so das Ziel und wie gesagt, Kick-Off-Veranstaltung war dann im März und da haben wir eigentlich auch relativ klar, das war auch eine Praxis- oder Präsenztermin, den wir durchgeführt haben, dann auch in Frankfurt mit allen Teilnehmern, German Council, die beiden Forschungspartner und die GIF und haben eigentlich relativ klar auch schon identifiziert, es soll ein Performance-Modell sein, was im Rahmen einer Nutzwertanalyse aufgebaut ist oder ein Scoring-Modell, je nachdem, wie man es dann formulieren will.

Speaker: Und im Endeffekt soll jedes Shoppingcenter für einzelne Kriterien, die zu erarbeiten sind, durch die Forschungspartner dann eine Performance-Score, der dann von 0 bis 100 Punkte dann geht, maximal dann bekommen.

Speaker: Und so an diesem Leitgerüst haben sich dann eigentlich auch beide Forschungspartner dann gehangelt.

Speaker: Maßgeblich war auch, dass wir gesagt haben, und das fand ich eigentlich auch im Rahmen des Ausschreibungsprozesses nochmal ganz interessant, im Rahmen des Ausschreibungsprozesses kam nämlich heraus, dass es schon das ein oder andere Mal gab,

Speaker: Da hat auch der German Council so genickt.

Speaker: Das war uns als GIF auch nicht so bekannt, weil das ein oder andere wurde schon mal erarbeitet, sowohl als Bissertation, als Bachelorarbeit, aber auch schon wirklich als Studie von der Hochschule.

Speaker: Und wir haben dann auch wirklich gesagt oder haben darauf Wert gelegt, dass diese Grundlagenarbeit, nenne ich es jetzt mal eine Literaturrecherche oder auch eine Recherche bei einzelnen Verbänden, es gibt ja nicht nur den German Council of Shopping Centers, es gibt den ja auch,

Speaker: Auf europäischer Ebene, auf Länderebene nochmal, dass man da auch nochmal recherchiert, was gibt es in anderen Ländern schon, wie weit sind die einzelnen Forschungspartner, weil der Ansatz oder das Beschreben des German Council natürlich schon ist, das Ganze mal vielleicht in ein europäisches Modell zu überführen.

Speaker: Insofern war es uns wichtig, das zumindest auf europäischer, teilweise auch wenn es bekannt ist, auf internationaler Ebene nochmal abzugrenzen, diese Literaturrecherche.

Speaker: Die zweite Stufe war dann im Prinzip die Entwicklung des Modells und in der Entwicklung des Modells haben wir sehr, sehr intensiv mit den Forschungspartnern in mehreren Diskussionsrunden dann über einzelne Kriterien diskutiert.

Speaker: Als Beispiel nehme ich eine Mieterbefragung, die der Center Manager vorliefert oder die uns der Betreiber dann vorliegt oder nehme ich eine Mieterbefragung, die vielleicht schon über alle Mieterbefragung,

Speaker: das Center vorliegt, nehme ich zum Thema Frequenzdaten als Beispiel, nehme ich die Frequenzdaten, die das Center liefert oder nehme ich die LPI-Daten, also Daten, die über Mobilfunkdaten dann in gleicher Art und Weise schon erfasst wurden.

Speaker: Und wir haben uns dann eigentlich immer für dieses, ich nenne es mal neutralere Modell entschieden.

Speaker: Das waren so grundsätzliche Diskussionen, die wir dann natürlich festgestellt haben und natürlich auch für die Diskussion,

Speaker: dann mit den einzelnen Senderbetreibern nochmal eingehen, wenn diese Werte deutlich voneinander abweichen, dann muss natürlich eine Diskussion zwischen Betreibern und dem jeweiligen Senderbetreiber

Speaker: Bereitsteller der Daten, also in dem Moment wäre das Playsense oder was dann Playsense geben, warum ist eine Diskrepanz so groß und woher stammt diese Abweichung?

Speaker: Das war im Prinzip diese Modellbildung, war eigentlich so der Hauptteil.

Speaker: Und die große Herausforderung, die dann der German Council stemmen sollte oder gestemmt hat, waren die zehn Center, die im Prinzip dann als Modellprobe ausgestattet.

Speaker: Dann herangezogen werden sollten, weil es war dann wirklich so, Harald Ordner als German Council, ich als Vertreter der GIFs sind dann wirklich, also ich auch in meinem eigenen Haus, aber der Patrizia sind dann wirklich dann durch die Lande gezogen, haben zum Telefonhörer gegriffen oder haben persönlich die Leute angesprochen, haben gesagt, nehmt ihr denn wirklich oder wir möchten gern zwei Sender von euch, welche Sender können wir denn wirklich dann betreiben?

Speaker: Das Schöne ist eigentlich mit Harald Ordner als HBB-Fraktion.

Speaker: Mit Patricia als Investor hatten wir da schon mal im Prinzip mindestens zwei beziehungsweise vier Center dann vorrätig.

Speaker: Die HBB ist natürlich auch für andere Investoren tätig.

Speaker: Insofern war das Semple dann relativ groß zusammen und wir haben im Endeffekt dann 14 Center zusammenbekommen, von denen wir dann auch die kompletten Daten bekommen haben.

Speaker: Da gab es auch eine Kurse Q&A Session.

Speaker: Also wir haben dann gemeinsam mit den Forderungspartnern einen Erhebungsbogen mit oder erarbeitet gemeinsam, mit der dann die Daten über zwei Jahre dann abgefragt wurden.

Speaker: Und dann natürlich dann an die Forschungspartner geschickt wurden.

Speaker: Dem Ganzen ist vorausgegangen, dass jeder Betreiber bzw.

Speaker: wir ein NDE unterschrieben haben.

Speaker: Das heißt, die Daten wurden wirklich vertraulich behandelt, sind auch nur auf den Servern der Hochschule Mainz gespeichert.

Speaker: Und das ist zum Beispiel auch was, was, wenn es der German Council zum Beispiel selbst gemacht hat, natürlich eine gewisse Herausforderung wäre,

Speaker: Wo liegen die Daten?

Speaker: Wer in der Geschäftsstelle von dem Journalist Council hat vielleicht wirklich oder Vorstand hat vielleicht wirklich da Zugang auf die Daten?

Speaker: Also bei uns ist es wirklich in dem Projekt so gewesen, nur die Daten liegen nur, die reinen Rohdaten nur auf dem Server der Hochschule Mainz und die Mitarbeiter dort sind natürlich dann neutral und geben keine Daten an Dritten raus.

Speaker: Sehr spannender Projektverlauf.

Speaker: Also man möchte fast sagen, es ist keine Blaupause für andere Projekte, die wir machen, weil es doch einen sehr speziellen Einschlag hat.

Speaker: Nichtsdestotrotz am Ende mit Beharrlichkeit und ich glaube auch einer gewissen Vertraulichkeit, die eben dank der GIF ja auch mit dort reingewirkt hat, dann machbar gewesen.

Speaker: Das ist eine große Leistung.

Speaker: Ich kenne ja doch das Thema, meine Daten bleiben bei mir.

Speaker: Das ist ja auch erstmal ganz nachvollziehbar.

Speaker: Hier ist ja so ein bisschen die Botschaft, aber gemeinsam kommen wir dann doch eher noch weiter und du profitierst im selben Maß ja davon, dass du gibst, auch wieder das du dann nehmen kannst.

Speaker: Also das ist vielleicht auch nochmal so ein bisschen die Erkenntnis daraus und die Aufforderung der APL auch an künftige Projekte in einer ähnlichen Art.

Speaker: Also eins vertraut der GIF.

Speaker: Wir behandeln das Thema natürlich so sorgfältig, wie es es bedingt.

Speaker: Und zweitens, wenn man was daraus generieren kann, was dann für alle einen Mehrwert bildet, und das ist hier, würde ich jetzt unterstellen, der Fall, kommen wir gleich nochmal zu, eben einfach eine wertvolle Geschichte und dann geht eben gemeinsam doch wieder mehr.

Speaker: Also das ist, glaube ich, ein schönes Beispiel dafür, wie sowas funktionieren kann und was es am Ende auch für ein tolles Ergebnis bringt.

Speaker: Dann hattet ihr jetzt 14 Center, war es ja wirklich eine große Herausforderung.

Speaker: Zwar schon ist, vielleicht da nochmal kurz eingehakt, wie viel Potenzial siehst du also, auf welche absolute Anzahl an Centern in Deutschland könnte das Thema jetzt Anwendung finden von der Größenordnung, weil ihr habt ja auch nicht alle Center da im Blick.

Speaker: Vielleicht muss man nochmal eine Sache differenzieren.

Speaker: Also wir haben festgestellt bei der Bewertung und bei der Auswertung, es gibt im Prinzip eine Unterscheidung oder wir können die Kriterien nicht eins zu eins anwenden zwischen Fachmarktszentren und klassischen Shopping-Centern.

Speaker: Das heißt, das ist eine Differenzierung, die wir gemacht haben, wobei das Modell auf beide anwendbar sind und natürlich schneiden Fachmarktszentren dann in bestimmten Kriterien deutlich schlechter ab.

Speaker: Das heißt, da muss man nochmal vielleicht an das Thema, was ist mein Maximalwert oder was ist mein Maximalwert,

Speaker: Wo erziele ich dann wirklich meine 100 Punkte?

Speaker: Da muss man nochmal ein bisschen spielen, Stichwort Quartile, 25 und 75 Prozent Quartile, dass man da vielleicht unter zwei unterschiedliche Samples dann im Prinzip oder Modelle dann nochmal aufbaut, die Gewichtung nochmal ein bisschen schraubt, das ist das eine.

Speaker: Was ich vielleicht noch ganz kurz zum Thema Erhebungsbogen sagen wollte, bevor ich dann vielleicht wirklich auf die Frage dann eingehe, ist,

Speaker: Ja, wir haben wahnsinnig viel dazugelernt, weil dieser Erhebungsbogen, da gab es eine große Q&A-Session.

Speaker: In dieser Q&A-Session wurden so viele Themen nochmal aufgearbeitet.

Speaker: Wie gehe ich mit Umstrukturierung von Shopping-Centern aus?

Speaker: Wie gehe ich mit Umsätzen von Mietern um, die vielleicht underekt ausgeschieden sind?

Speaker: Nehme ich die Hochrechnung oder setze ich da nur den

Speaker: Also da sind sehr viele Details nochmal reingeflossen, die uns natürlich in diesem Modell dann nochmal wirklich in der Beantwortung oder in der Fragestellung für jedes einzelne Kriterium geholfen hat, wo wir das Modell nochmal geschärft haben.

Speaker: Und auf die Frage jetzt zurückzugehen, wir haben insgesamt, in der Presse heißt es immer 400 Shopping-Centern, das wäre so das Maximum, was man glaube ich so erreichen könnte, das ist so das Klassische, was auch die Branche dann dazustellt, bei den Fachmarktcente wird es schon ein bisschen schwieriger, aber insgesamt wäre das Potenzial bei Shopping.

Speaker: Und der Harald Ordner hat auf der Expo leider so ein bisschen den Katz aus dem Sack gelassen.

Speaker: Unabgestimmt hat er die 80 genannt im nächsten Jahr.

Speaker: Wir gehen ja in Rollout für deutlich mehr.

Speaker: Ursprünglich waren wir mal 50 abgestimmt, was uns Ziel ist.

Speaker: Aber irgendwo zwischen 15 und 80 soll es dann in 2026 landen, die wir dann wirklich bewerten.

Speaker: Natürlich wäre es schön, alle 400 zu bekommen, aber das wissen wir beide.

Speaker: Das ist schwierig.

Speaker: Absolut.

Speaker: Aber gut, die...

Speaker: Die Herausforderung ist ja so schon relativ groß und selbst diese Zahl von, auch wenn es nur 50 wären, wäre natürlich schon toll, weil daraus ja auch schon eine ganze Menge dann abzuleiten ist für andere Center, die eben nicht teilnehmen und das ist ja am Ende auch so ein bisschen, wie der Markt funktioniert.

Speaker: Wir legen los, wir beginnen fundiert.

Speaker: haben eine kritische Masse und der Rest ergibt sich dann ein Stück weit.

Speaker: Wir hoffen natürlich auf eine starke Entwicklung an der Stelle und ich kann auch noch mal dazu appellieren, daran dann wirklich auch teilzunehmen, weil es einfach inzwischen eine sehr fundierte Sache ist.

Speaker: Wir haben es auch gehört, ihr habt ja auch sinnhaftigerweise euch eben von vorhandenen Themen auch leiten lassen, die bereits erarbeitet waren.

Speaker: Also das ist ja einfach eine ganz sinnvolle Taktik, nicht zu sagen, wir wissen alles besser,

Speaker: Ich glaube, so ticken wir auch alle nicht.

Speaker: Aber zu sagen, was gibt es denn bereits und wie lässt sich das sinnvoll adaptieren, worauf können wir einfach aufbauen?

Speaker: Ich meine, dann wird der Weg zum Ergebnis am Ende auch kürzer und andere Leute hatten bereits schlaue Gedanken.

Speaker: Ich glaube, das ist in der Geschichte immer wieder der Fall und das sollten wir auch respektieren.

Speaker: Also insofern erstmal alles richtig gemacht.

Speaker: Jetzt kommen wir so in die Richtung 50 bis 80 Shoppingcenter.

Speaker: Mal schauen, ich drücke natürlich die Daumen, dass es dann auch 80 werden, die daran teilnehmen.

Speaker: Gib mal so einen kleinen Einblick oder auch Ausblick, wenn jetzt diese Studie dann im nächsten Jahr dann vermutlich mit dieser größeren Anzahl an Shopping-Centern und deren Bewertung dann veröffentlicht wird, wo ist denn der konkrete Use-Case jetzt für die Shopping-Center-Betreiber respektive Objekthalter, wo ist denn so ein bisschen das Upside-Potenzial an der Stelle, wenn ich eben diese Studie zugrunde lege?

Speaker: Das ist natürlich was, was viele interessiert.

Speaker: Also erstmal, ich glaube das Wichtige, glaube ich, es gibt bestehende Modelle, es gibt bestimmte Analysen von Shopping-Centern, was wir festgestellt haben und das ist, glaube ich, der Unterschied zu den Modellen, die es schon gibt.

Speaker: Unser Ansatz oder der Ansatz von German Council und GIF gemeinsam ist, dass wir ein erstes Mal zu einem holistischen Ansatz haben.

Speaker: Das heißt, wir betrachten nicht nur eine Perspektive wie Frequenzen oder wie Flächenproduktivität, sondern wir betrachten auch, wir betrachten das Thema Wiederzufriedenheit und

Speaker: Wir betrachten das Thema genauso, Einbindung in den öffentlichen Raum, also das heißt, wir haben eigentlich mit anderen Worten verschiedene Stakeholder, die wir betrachten, das sind die Mieter, das sind die Betreiber, das sind die Investoren, sind darüber hinaus noch Dritte, die mit dem Shoppingcenter in irgendeiner Art und Weise zu tun haben.

Speaker: Insofern ist der Ansatz, den wir dann haben, sind zum Beispiel die Banken, die auch teilweise auf die bestehenden Modelle dann zurückgreifen.

Speaker: Insofern ist unser Ziel, diese verschiedenen Parteien zu bespielen, mit dem Modell dann zu versorgen oder mit dem Ergebnis von Modellen zu versorgen.

Speaker: Es wird allerdings so sein, dass der Betreiber selbst seine eingelieferten Daten zurückbekommt und natürlich mit dem Benchmark zu den Wettbewerbern aber nicht hundertprozentig sieht,

Speaker: welches ist jetzt das Center, was dein Top abgeschnitten hat und welches ist das Center, Wettbewerbscenter, was ich nicht manage, was dann am schlechtesten abgeschnitten hat, sondern du siehst im Prinzip nur deine Center mit den entsprechenden Benchmarks und kannst diese Informationen dann natürlich weitergeben.

Speaker: Das ist ja auch das immer, was ich zu ECE-Zeiten den einmal im Jahr bestehenden Report dann veröffentlicht auf den Tisch bekomme, war es immer die Frage der Investoren, warum schneidet unser Center so ab, welche Optimierungspünktlichkeiten es ist und genau da setzen wir eigentlich auch an.

Speaker: Wir wollen den Betreiber nämlich an die Hand geben, für jedes einzelne Sender wird es so einen Steckbrief geben.

Speaker: An dem Steckbrief ist dann drin in meinen Kriterien, wie habe ich da wo abgeschnitten, in welchem Score und insbesondere wo stecken natürlich die Verbesserungspotenziale.

Speaker: Das heißt vieles ist natürlich was, wo der Betreiber dann sieht, okay,

Speaker: Ich glaube, Andreas Link hat es auch auf der Exploreal dann kommuniziert, so die 4000 Euro pro Quadratmeter im Jahr Flächenproduktivität ist so der Benchmark.

Speaker: Da kriege ich 100 Punkte als Beispiel.

Speaker: Das ist so das, was man dann sehen kann und die Maßnahmen, die daraus abzuleiten sind, das ist natürlich eine Sache, die muss der Betreiber dann letztendlich dann selbst initiieren.

Speaker: Genau, sehr individuell natürlich, je nach Standort auch und nach Konzept, aber grundsätzlich dann einfach eine sehr, sehr gute Grundlage und du sagst es selber, es ist eben ein Benchmarking, es ist eine Vergleichsmöglichkeit und top dann eben auch noch daraus zu entwickeln, so erste Ansätze, wo könnten denn diese Optimierungen eigentlich stattfinden und warum und dann eben auch fundiert,

Speaker: in eine weitere Ausentwicklung oder Veränderung der Strategie auch gehen und das ist natürlich sehr, sehr wertvoll.

Speaker: Natürlich gibt es eben keine direkten Vergleichbarkeiten im Sinne von, wir veröffentlichen einmal, welches Center ganz am Schluss steht.

Speaker: Das passiert natürlich nicht, das ist ja ganz klar.

Speaker: Aber jeder, der daran teilnimmt, und das ist ja am Ende die

Speaker: Diese Botschaft kann eben davon wirklich sehr, sehr stark profitieren, weil er seine eigenen Standorte, glaube ich, wesentlich dezidierter nochmal sich anschauen kann.

Speaker: Vielleicht auch mit einer anderen Perspektive, als das bisher kann.

Speaker: Wir kennen es ja alle selber.

Speaker: Man steckt ja sehr stark im eigenen Geschäft drin und manchmal hilft ja auch so ein kleiner Blick, der dann auch noch fundiert von außen herkommt.

Speaker: um neue Ideen auch zu bekommen, wie diese Standorte vielleicht weiterzuentwickeln sind.

Speaker: Nochmal ganz kurz auf das Thema Fachmarktcenter versus Shoppingcenter zurückzukommen.

Speaker: Könnt ihr euch auch vorstellen, perspektivisch da sozusagen nochmal eine Abstufung zu machen, um eben dem Thema der Fachmarktcenter, die ja gefühlt zu Corona-Zeiten das Highlight-Investment waren und gar nicht genug neu an den Markt gebracht werden konnten, inzwischen aufzubauen.

Speaker: hat man das so ein bisschen wieder absorbiert, aber es ist natürlich eine berechtigte weitere Asset-Klasse in diesem Segment.

Speaker: Könnt ihr euch vorstellen, das noch ein bisschen abzustufen, um dem noch stärker gerecht zu werden?

Speaker: Klar, also das ist unser Ziel.

Speaker: Die Frage ist immer an der Stelle, es gibt bestimmte Unternehmen, MECE, ECE, da hat man zum Beispiel das Thema schon differenziert, da gibt es zwei verschiedene Betreibergesellschaften,

Speaker: Und in der Tat ist natürlich unser Ziel für beide Typen, also Shoppingcenter und Fachmarktcenter, eine Analyse hervorgehen.

Speaker: Letztendlich ist es eine Frage der Grundgesamtheit.

Speaker: Das ist ein Thema, wir haben unser Projekt für 2026 noch nicht komplett gesettelt.

Speaker: Also unser Ziel ist es schon, beides zu bewerten.

Speaker: Letztendlich sind auch die Bewertungserhebungen identisch.

Speaker: Das heißt, im Endeffekt geht es eigentlich nur um die Gesamtheit und dann die Differenzierung, die ich im Bewertungsmodell vornehmen muss.

Speaker: Aber ansonsten die Datenerhebung ist identisch.

Speaker: Kann ich mir vorstellen und insofern spannender Ausblick, da auch wirklich nochmal expliziter reinzugehen und passgerechter auch für die einzelne Anlageform oder Asset-Klasse dann das Thema aufzuziehen, mit dem entsprechenden Mehrwert daraus wahrscheinlich resultiert.

Speaker: Also für mich hört sich das nach einer sehr schlüssigen Sache an und ich sehe auch keinen Grund, wenn ich jetzt selber...

Speaker: Betreiber oder Inhaber wäre dort nicht daran teilzunehmen.

Speaker: Natürlich, man darf nicht verhehlen, es ist ein gewisser Aufwand, diese Daten einzureichen.

Speaker: Letztendlich aber, würde ich behaupten, korrigiere mich, sind das Daten, die im Prinzip jeder Betreiber ohnehin hat, dort an der Stelle nur Zielgerichte zusammenstellen muss.

Speaker: Und als Mehrwert kriegt er natürlich dann diese Auswertung heraus, die ihm ja wieder deutlich weiterhilft bei der weiteren Entscheidung über Investments, über Refurbishment-Maßnahmen, über Repositionierung etc.

Speaker: pp.

Speaker: Also das sind ja Themen.

Speaker: Wir sind ja auch, wenn ich das mal mit aller Vorsicht sagen darf, in einem Bereich, der jetzt nicht unbedingt super verwöhnt ist, was sozusagen Umsätze und Renditen angeht.

Speaker: Es gibt natürlich Center, die sehr, sehr gut funktionieren.

Speaker: Es gibt aber auch andere, die nicht ganz so gut funktionieren und insgesamt hat natürlich diese

Speaker: Bereich schon etwas gelitten und insofern ist es natürlich umso wertvoller, wenn wir es schaffen, dort Impulse zu geben, wie man dieses Standort optimieren kann oder eben wirklich zu neuem Leben auch verhelfen kann.

Speaker: Auch das wäre ja eine Option, die wir da sehen.

Speaker: Insofern wünsche ich da erstmal für nächstes Jahr viele Teilnehmende natürlich.

Speaker: die hoffentlich diese Chance nutzen werden und im Rahmen dieser wirklich guten Grundlage, die wir jetzt da geschaffen haben als GIF, eben diese Standorte und ihre eigenen Objekte zu bewerten.

Speaker: Aber, und das würde ich nochmal betonen, eben doch dem Gesamtmarkt zu helfen, um das einfach noch vergleichbarer zu machen.

Speaker: Und das ist ja am Ende auch das, was wir als GIF machen.

Speaker: Wir wollen Standards formulieren, die anwendbar sind, die praxisnah sind,

Speaker: Und die einen Mehrwert bieten.

Speaker: Also das ist ja eigentlich die Idee dahinter und das habt ihr eigentlich par excellence jetzt hiermit bewiesen, dass das die Idee war und die auch realisierbar ist.

Speaker: Und das Schöne ist genau bei der erste Klasse Shopping Center oder Fachmarkt Center und wie auch immer, man hat so viele Daten, die eigentlich erhoben werden.

Speaker: Das Stichwort Erhebung oder Erhebungsaufwand.

Speaker: Der Erhebungsaufwand war gar nicht so groß im Endeffekt.

Speaker: Ich habe mich an meine Zeit als Asset Manager erinnert von Shopping Center, da war es letztendlich so, die Zahlen, die da drin abgefragt wurden, hast du im Rahmen der Quartalsreports ohnehin den Investor vorgestellt.

Speaker: Das heißt, die gab es eigentlich alle.

Speaker: Die Herausforderungen, die wir schon ein bisschen hatten, dass die Zeiträume ein bisschen anders waren, dass man vielleicht nochmal in die Mieterliste reingehen musste, dass wir auch die Daten über zwei Jahre erhoben haben.

Speaker: Wir haben jetzt 2023 und 2024 erhoben.

Speaker: in der nächsten Analyse 26, 24, 25 erheben.

Speaker: Also das heißt immer zwei Jahresscheiben, um auch die Veränderungen vielleicht ein bisschen besser darzustellen oder hinterfragen.

Speaker: An der Stelle ist das eine.

Speaker: Und wie gesagt, ich glaube, in keiner erste Klasse erhebe ich so viel Daten, so Frequenzen zu umsetzen, zu Branchen, zu flächlichen Produktivitäten innerhalb einer Branche, zu Fluktuationen.

Speaker: Insofern ist es eigentlich ein wunderbares Thema, wo ich auch eine Vergleichbarkeit in der erste Klasse herstellen kann.

Speaker: Insofern

Speaker: wäre es schon fast fahrlässig die Idee, Daten nicht benchmarkmäßig auszuwerten.

Speaker: Da bin ich absolut dabei und letztendlich, wir wissen Daten sind überall vorhanden und die Frage ist, was mache ich daraus und wie kombiniere ich sie denn?

Speaker: Der einzelne Datenpunkt an sich ist nicht intelligent, die Verknüpfung davon, die macht es dann am Ende und das habt ihr eben mit dieser Studie erstmalig geleistet, auch in diesem Prozess, in diesem Iterativen, den du beschrieben hast.

Speaker: sich dem zu nähern und dann auch auf die verschiedenen Teilnehmenden aus dem Markt zu hören und zu sagen, was braucht ihr eigentlich auch.

Speaker: Ich glaube, das ist, habe ich ja so mitgenommen, auch ein wesentliches Thema, um es am Ende auch erfolgreich zu machen und dann auch,

Speaker: die Lust darauf zu machen, dass es angewendet wird und genutzt wird.

Speaker: Vielleicht da nochmal zwei Worte zu.

Speaker: Also die Teilnehmenden natürlich, die bekommen dann ihre eigenen Benchmarks.

Speaker: Wenn ich jetzt allgemein mich mit dem Thema beschäftige oder auch einfach vielleicht plane, in die erste Klasse einzusteigen, macht es ja auch Sinn, sich das anzuschauen.

Speaker: Was muss ich dann dafür tun, dass ich das bekomme?

Speaker: Ich kann die Studie ganz normal, die jetzige Studie runterladen auf unserer GIF-Website unter Webshop und da unter Neueste Publikation, glaube ich, beziehungsweise unter der Kategorie Einzelhandel, da ist aktuell runterladbar.

Speaker: Wie ist 2026, also kostenlos runterladbar, wie es 2026 aussieht, das müssen wir nochmal schauen.

Speaker: Ist auch schon geplant, also die Idee ist schon, in irgendeiner Art und Weise eine Auswertung hinzubekommen.

Speaker: Da sehen wir jetzt aber noch in der Abstimmung, wie wir das dann genau darstellen, ob wir das wieder in der Tat

Speaker: mit einem ähnlichen Report dann abbilden.

Speaker: Also in dem jetzigen Report stehen zum Beispiel schon bestimmte Kriterien drin, mit welcher, jetzt auf Basis der Samples, mit welcher Frequenz oder mit welcher Flächenproduktivität muss ich im Shoppingcenter erreichen, um meine 100 Punkte zu bekommen.

Speaker: Das wird sich natürlich von Jahr zu Jahr ein bisschen verändern, das ist klar.

Speaker: Das ist ja jeweils immer das Jahr, was dann berücksichtigt wird oder die beiden Jahre, die berücksichtigt werden.

Speaker: Und wie wir es dann zukünftig darstellen, das müssen wir einfach nochmal schauen.

Speaker: Das hängt jetzt so ein bisschen ab.

Speaker: A, wie viele Teilnehmer werden es und wie umfangreich bzw.

Speaker: repräsentativ sind auch die Daten, die wir auswerten.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie sieht der Zeitplan für 2026 aus?

Speaker: Wann wollt ihr dann rausgehen?

Speaker: Gibt es den schon oder ist der sozusagen auch noch?

Speaker: Wir stimmen uns, also Hintergrund ist der im Frühjahr oder Ende Januar findet der Kongress des German Council statt, der nächste.

Speaker: Da werden wir das Projekt erstmalig vorstellen auf großer Bühne.

Speaker: Also wir haben es schon vorgestellt zur Expedition dieses Jahres, nur noch nicht mit genauem Fahrplan.

Speaker: Und im Prinzip wird es so sein, dass wir dann im Prinzip im Frühjahr da zu einer Datenerhebung aufrufen,

Speaker: Und dann das nächste Prozedere wird dann eigentlich auch wieder sein, wir peilen die Exporial an, um die Exporial im Oktober, das war von der Datenerhebung, von der Auswertung des Gesamtprojektes eigentlich ideal, dass wir bis dahin die Daten auswerten.

Speaker: Also man muss es ein bisschen differenzieren, das Thema Datenerhebung ist das eine, was wir jetzt dieses Jahr festgestellt haben und ich vermute mal, wenn nächstes Jahr der ein oder andere Betreiber, der dieses Jahr noch nicht dabei war,

Speaker: noch dann teilnimmt, wird es noch ein bisschen umfangreicher.

Speaker: Es gab eine gemeinsame Q&A-Session, es gab aber noch mit den einzelnen Betreiber eine Q&A-Session, weil eine Umsatzstatistik bei dem Betreiber 1 sieht nicht gleich aus wie bei einer Umsatzstatistik bei dem Betreiber 2.

Speaker: Insofern muss man da immer noch ein bisschen gucken, muss sich die Werte nochmal angucken, es gibt Rückfragen etc.

Speaker: Insofern ist dieser Validierungsprozess nicht ganz unerheblich.

Speaker: Aber Ziel ist es auch, dass wir zu Expo Real dann 2026 dann den neuen Report dann haben.

Speaker: Ich bin sehr gespannt und ich erlaube mir jetzt schon mal da einzuhaken und zu sagen, wenn wir dann soweit sind, wollen wir auf jeden Fall eine neue Episode darüber machen und hören, wo wir dann stehen, weil das Thema einfach sehr, sehr relevant ist.

Speaker: Und vielleicht beim Thema Relevanz natürlich auch nochmal bleibend, wir haben natürlich über diese Standorte, die ja eine gewisse Strahlwirkung haben, gerade in unseren Städten, auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir da einfach mitprägen.

Speaker: Und wenn wir uns überlegen, was passiert, wenn diese Standorte nicht mehr performen, wir wissen das in Teilen und sehen das auch, aber wir wollen es nicht.

Speaker: Also insofern sollten wir auch unsere Verantwortung da wahrnehmen und tun es auch und können eben darüber auch Verbesserungen erreichen, die dann eben auch der Gesellschaft am Ende des Tages zugutekommen oder zumindest mittelfristig zugutekommen.

Speaker: Eines der wesentlichen Stakeholder ist ja die Kommune als Standortgeber, als der profitiert in der Vergangenheit.

Speaker: Ursprünglich, glaube ich, wenn ich so zurückblicke, vor zehn Jahren war häufig noch die Diskussion Shopping versus klassisch High Street, die Diskussion.

Speaker: Ich glaube, der ist noch nicht zu Ende diskutiert, aber man sieht eigentlich schon, eine Stadt, wenn sie funktioniert, bietet Platz für beides.

Speaker: Und ich glaube, die ganze Diskussion, die wir aktuell haben über Stadtwert, auch über das Thema Innenstädte etc.

Speaker: ist ja genau das.

Speaker: Wir müssen gucken, dass wir die Städte beleben und wenn wir ein Modell als GIF und als German Council bereitstellen, mit der Shoppingcenter optimiert werden können, dann ist es eigentlich das Handwerkszeug, was die Branche braucht an der Stelle.

Speaker: Absolut und schafft Potenzial natürlich für Entwicklung und für Innovation für die Zukunft.

Speaker: Auch das ist ja etwas, was wir als GIF natürlich voranbringen wollen.

Speaker: Wir wollen ja nicht nur Bestehendes bewahren, das auch.

Speaker: Wir wollen aber vor allem das als Startrampe nutzen, um Innovationen zu ermöglichen von einem gewissen Tableau an.

Speaker: Wo wir einfach schneller dann auch in neue Dimensionen kommen, neue Konzepte und dass das immer wieder notwendig ist.

Speaker: Ich glaube, das haben die letzten ein, zwei Jahrzehnte deutlich gezeigt, weil nichts ist von Dauer.

Speaker: Und gerade im Shoppingcenter-Bereich, glaube ich, tut man gut daran, die Konzepte doch eher öfter als zu wenig zu überprüfen und zu fragen, was funktioniert denn eigentlich für mich, für alle Stakeholder,

Speaker: Für, wie du sagst, die Gemeinde, die Umgebung und wie schaffe ich es auch, dass dieser Ort weiterhin ein belebter Ort ist und gleichzeitig natürlich auch für mich eine Rendite abwirft.

Speaker: Ich glaube, das können wir aber dank dieser Studie auch ein Stück weit mit unterstützen, was mich sehr, sehr freut.

Speaker: Insofern, ja, für euer Team, für dich natürlich nochmal an der Stelle herzlichen Dank für diese wirklich an der Stelle überproportionale Arbeit, die wir mit dieser Studie hatten.

Speaker: Das darf ich vielleicht auch so ein Stück weit sagen an der Stelle.

Speaker: Also es war nicht normal, auch gerade diese Iterationsschleifen, die du erwähnt hast, das ist schon ein Extrathema gewesen.

Speaker: Glücklicherweise habt ihr es gemacht.

Speaker: Und das Ergebnis zeigt jetzt, dass es sich gelohnt hat, genau diesen Weg zu verfolgen.

Speaker: Für uns als GIF am Ende des Tages auch wieder ein Learning zu sagen, okay, wir müssen uns situativ auf Themen einstellen, wir müssen gucken, was finden wir vor, mit wem arbeiten wir sinnvollerweise zusammen und garantieren im Umkehrschluss aber auch eine gewisse Qualität, eine gewisse Neutralität.

Speaker: Und eben auch mal eine andere Perspektive an der Stelle.

Speaker: Ich glaube, das ist auch nochmal sehr, sehr wichtig zu betonen und war vielleicht auch einer der Erfolgs der Hand neben den handelnden Personen natürlich an der Stelle.

Speaker: Ich muss auch sagen, die Arbeit im GIF-Vorstand ohnehin, aber mit Verena Rock, beziehungsweise auch mit Harald Ordner, Ingmar Behrens, aber auch mit den Forschungspartnern, war super konstruktiv.

Speaker: Also wir hatten manchmal vielleicht unterschiedliche Meinungen.

Speaker: Die haben wir aber immer ausgeräumt, im Endeffekt ist ein Modell und auch die 14 Piloten, die wir im Prinzip gewonnen haben, zeigen eigentlich auch, dass wir da auf dem richtigen Weg unterwegs waren.

Speaker: Und das muss ich auch nochmal betonen, wir haben zu alles eigentlich eine Lösung gefunden, das war das Schöne.

Speaker: Und im Endeffekt auch, ich glaube, die Branche überzeugt, ansonsten wäre das Modell jetzt nicht in Praxis erprobt.

Speaker: Und jetzt in der Tat, werden wir im nächsten Jahr sehen, ob wir die 80 schaffen und die 80 knacken.

Speaker: Ich wünsche alles Gute dabei und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gelingen wird.

Speaker: Nächstes Jahr ist auch mein Stichwort.

Speaker: Wir sind jetzt schon relativ weit fortgeschritten in der heutigen Episode.

Speaker: Kommen wir noch ein bisschen zum Ausblick.

Speaker: Ich frage immer ganz gerne, was liest du gerade?

Speaker: Je nachdem, welcher Bezug gerade da ist.

Speaker: Da hast du dich natürlich heute auch schon darauf vorbereitet.

Speaker: Und ich darf dich im Anschluss nochmal um einen kleinen Ausblick bitten, vielleicht machst du das am Thema Shopping Center fest.

Speaker: Wo geht denn so ein bisschen da die Reise eigentlich hin oder was ist deine Idee, was werden wir da zukünftig noch an Dingen sehen, die wir heute vielleicht noch gar nicht so auf dem Schirm haben?

Speaker: Ein Literaturtipp, vielleicht fange ich damit an.

Speaker: Das ist einfacher und schneller zu beantworten.

Speaker: Ich bin jemand, der in seiner Freizeit, ich lese viel tagsüber, ob es E-Mails sind, ob es Studien sind etc.

Speaker: Insofern im Urlaub oder in meiner Freizeit am Wochenende eher mal etwas,

Speaker: Ich möchte nicht sagen seichteres, aber etwas Abwechslung zu dem bisherigen Berufsalltag und gar nichts mit Immobilien.

Speaker: Ich habe als jüngstes Buch, oder bin gerade dabei, von Ingrid Noll, da habe ich alle Bücher gelesen, Nachtäulen zu lesen.

Speaker: Super spannend, wer mal das ganze Thema Krimi wieder absteigen will.

Speaker: Ingrid Noll hat da so einen ganz lustigen Ton, den sie da anschlägt in ihren Romanen, beziehungsweise in Krimis, das ist...

Speaker: Da lese ich gerade dran und bin, habe es nicht ganz geschafft jetzt auf dem Weg nachher hier nach Berlin, aber werde es dann sehr schnell auf der Rückfahrt dann fertig lesen.

Speaker: Genau, wo geht die Reise hin bei den Shopping-Centern?

Speaker: Ist schon etwas schwieriger zu beantworten.

Speaker: Ich glaube, was auf jeden Fall kommt und was man jetzt auch in der ganzen Diskussion um Nachnutzung der ehemaligen Kaufhof Karstadt-Filien sehen.

Speaker: abgeschlossenes Center an sich nach außen ohne Verzahnung zur Umwelt.

Speaker: Ich glaube, das wird auf Dauer nicht funktionieren.

Speaker: Ich glaube, was nur funktioniert, ist eine gemeinsame Entwicklung von Standorten mit der Kommune gemeinsam, also nicht mehr innerhalb des Kubus, sondern mit der Kommune gemeinsam über Stadtquartiere, über Stadtplätze, über gemeinsame Aktivitäten, die drin veranschreiten.

Speaker: Das machen die Center-Major natürlich an vielen Stellen schon intuitiv.

Speaker: Nur häufig, früher war es so das abgeschlossene Center an sich, die den kompletten Centerbetrieb dargestellt haben und das glaube ich wird verzahnt sich an vielen Stellen.

Speaker: Ich glaube da weiß das Center, dass er ohne das Umland nicht funktionieren kann, ohne die Kommune und umgekehrt letztendlich mittlerweile auch, weil Einzelhandel funktioniert natürlich in Shoppingcenter sehr gut, weil ich da automatisch meine Überwuchtung habe.

Speaker: Das ist das eine zum Thema klassisch Einzeller und dann glaube ich, was in den Centern kommt, ist einfach die mehrfache Nutzung.

Speaker: Also wir haben es schon häufig, dass wir, das klassische Gastronomie ist glaube ich mittlerweile allgemein bekannt, dass das einfach ein Frequenzbringer in den letzten Jahren war.

Speaker: Vieles auch an den Retailflächen, die klassisch im Fashion-Bereich war, aufgefangen hat.

Speaker: Ich glaube, es wird noch mehr zu Entertainment gehen, hängt natürlich auch immer vom Standort ab, das ist das eine.

Speaker: Und natürlich alles, was das Thema Service bietet, ob es der Beauty-Salon ist, der Friseur, den es ohnehin schon gibt,

Speaker: Ob es eine Gesundheitssendung gibt, ob es Ärzte etc.

Speaker: sind, die vielleicht aus Investorensicht, weil Untersteuerschädling etc.

Speaker: da drin sind, vielleicht nicht so ganz gern gesehen.

Speaker: Aber das sind eigentlich die Frequenzbringer und die Firmen beziehungsweise auch die Mieter, die ich in mein Center dann holen muss.

Speaker: Weil ich glaube, jedem ist klar, die großen Flächen an Einzelhandel, quasi im Fashion-Bereich oder so, die wird es in Zukunft nicht mehr in der großen Form geben.

Speaker: Die gibt es natürlich immer noch.

Speaker: Aber da verschieben sich einfach hinsichtlich einer viel differenzierteren Nutzung einfach die Schwerpunkte.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und noch ein Argument mehr, natürlich genau hinzuschauen beim eigenen Standort, beim eigenen Objekt, es qualifiziert betrachten zu können, auch quantifiziert betrachten zu können, auch im Vergleich natürlich.

Speaker: Insofern würde ich sagen,

Speaker: Wer die Studie noch nicht kennt, du hast es gesagt, downloaden, anschauen, die Updates.

Speaker: Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten, hier auf dem Kanal, aber genauso auch in der allgemeinen Außenkommunikation, der GIF über Social Media und so weiter.

Speaker: Also da wird noch einiges passieren und ich finde es ein wichtiges Engagement, was ihr da losgetreten habt.

Speaker: Gleichzeitig auch schon ein toller Erfolg, wo ihr da jetzt steht.

Speaker: Also ich würde sagen, alles richtig gemacht.

Speaker: Ich freue mich aufs Update nächstes Jahr.

Speaker: Wir werden es begleiten.

Speaker: Und ich danke dir für den Literaturtipp, den wir in den Shownotes auch noch verlinken werden, ohne Affiliate-Link natürlich, weil wir sind eine neutrale Organisation.

Speaker: Und ja, danke dir für die Zeit, die du dir genommen hast heute, für die Einblicke in deine Person, in die Arbeit in der GIF, was für uns auch wieder sehr spannend war und natürlich auch insbesondere über die Arbeit an der Studie.

Speaker: Also insofern, Stefan, vielen Dank für deinen Besuch heute.

Speaker: Ich bedanke mich, Stefan.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war Mitgift, der Forscher-Podcast der GIF.

Speaker: Mehr Infos gibt es unter gif-ev.de.

Speaker: Jetzt abonnieren und dranbleiben.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended