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Episode 9 - Annika Steiner MRICS

Mitgift | Der forsche Podcast der gif

Transcript

Speaker: Willkommen bei MitGift, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Fakten fundiert erklären, frische Fragen stellen, Forschung fördern.

Speaker: MitGift macht Komplexes verständlich, fokussiert auf das Wesentliche und geht forsch voran.

Speaker: Aber trotzdem dieses Gefühl, dass man ersetzt werden kann, ist schon auch vorhanden.

Speaker: Das Schöne an der GIF, dass sie uns eine Plattform bietet, dass wir einen Raum haben, wo wir uns treffen können und austauschen können und über aktuelle Themen reden können.

Speaker: Jetzt erst recht.

Speaker: Ja genau, jetzt erst recht.

Speaker: Und hier ist Ihr Host Stefan Stüdemann.

Speaker: So, herzlich willkommen oder willkommen zurück zu GIF, dem Forschenden Podcast der GIF-Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Mit GIF heißt er genauer gesagt.

Speaker: Und ich habe heute wieder einen fantastischen Gast oder auch eine Gästin.

Speaker: Das überlasse ich wie immer, liebe Zuhörenden euch, wie ihr damit umgeht.

Speaker: Und ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen.

Speaker: Mein heutiger Gast ist Annika Steiner.

Speaker: Sie ist uns allen bekannt.

Speaker: Sie ist in der Branche auch sehr bekannt.

Speaker: Sie hat viele verschiedene Tätigkeitsfelder.

Speaker: Über einige oder hoffentlich alle wichtigen werden wir heute sprechen.

Speaker: Ich werde sie auf jeden Fall auf Herz und Nieren, was das angeht, heute hier trietzen und fragen.

Speaker: Und wir wollen heute viel erfahren in diesem Podcast über dich, über deine Person, über das, was du machst und natürlich auch,

Speaker: über deine Rolle innerhalb der GIF.

Speaker: Jetzt sage ich erstmal herzlich willkommen, liebe Annika.

Speaker: Hallo, schön, dass ich da sein darf.

Speaker: Ich freue mich.

Speaker: Ich freue mich auch und toll, dass du unserer Einladung gefolgt bist.

Speaker: Wir haben uns heute die Zeit genommen, um ja ein bisschen deine Person zu beleuchten und vor allem auch, deswegen sind wir hier bei dem GIF-Podcast, auch zu verstehen, was machst du eigentlich innerhalb der

Speaker: Der GIF, da hast du ja eine spezielle Rolle, die wir dann ein bisschen später noch beleuchten werden.

Speaker: Ich würde gerne mal mit deiner Person anfangen und mich interessiert natürlich, auch wenn ich dich schon eine Weile kenne, dass du unseren Zuhörenden mal ein bisschen erzählst, wie bist du denn eigentlich in die Immobilienwirtschaft gestoßen?

Speaker: Ich weiß, du bist ja schon sehr lange bei einem durchaus namhaften Unternehmen in der Branche tätig, aber vielleicht gibt es ja auch ein Leben davor und erzähl doch mal, wie ist das so ein bisschen zustande gekommen?

Speaker: Ja, ein ganz kurzes Leben davor.

Speaker: Nein, Quatsch.

Speaker: Ich habe Diplomgeografie studiert hier in Berlin an der Humboldt-Uni und habe dann überlegt, also als Geograf hast du ja verschiedene Möglichkeiten und habe dann im Rahmen meiner Diplomarbeit schon den ersten Kontakt mit der Immobilienwirtschaft gehabt und

Speaker: Genau, das war 2006, habe ich die Böhmung gemacht und war jetzt nicht die beste Zeit für die Immobilienbranche und habe dann aber trotzdem gedacht, da möchte ich gerne arbeiten, das ist doch eine gute Idee.

Speaker: Jetzt erst recht.

Speaker: Ja genau, jetzt erst recht und habe dann bei der BWT gestartet, auch ein Immobilienwirtschaftliches Beratungsunternehmen für die Wohnungswirtschaft und habe da dann als Trainee angefangen, also verschiedene Bereiche durchlaufen, Transaktionsberatung.

Speaker: Research, Unternehmensplanung, alles was man so machen kann.

Speaker: Auch noch ein paar Kurse besucht will als Geograf.

Speaker: Fehlten ja so ein paar Steuerbilanzthemen und so.

Speaker: Hab dann da nochmal die Schulbank ein bisschen bedrückt.

Speaker: Genau.

Speaker: Und hab dann da meinen ersten Kontakt so richtig gehabt mit der Problembranche nach der Diplomarbeit und es hat Spaß gemacht.

Speaker: Und dann habe ich 2011 bei Wiespartner angefangen als Consultant für Research und Bewertung.

Speaker: Genau.

Speaker: Und da bin ich dann geblieben.

Speaker: Ja, also wir sprechen natürlich später auch noch über das Thema Loyalität in der Branche.

Speaker: Ich glaube, das können wir an deiner Person dann ganz gut festmachen.

Speaker: Was bedeutet das eigentlich und welche Vorteile hat auch eine solche Loyalität, die man einem Unternehmen entgegenbringt?

Speaker: Geografie ist also ein bisschen der klassische Einstieg, auch wenn man sozusagen in Richtung Research geht.

Speaker: Wir kennen ja nun auch einige andere Protagonisten am Markt, die sich in diesem Bereich beschäftigen.

Speaker: schwerpunktmäßig tummeln, die auch möglicherweise ähnliche Backgrounds haben.

Speaker: Also es ist eine gute Grundlage.

Speaker: Was war denn sozusagen dein erster Impuls, als du gesagt hast, okay, jetzt habe ich mir das Thema draufgepackt,

Speaker: Jetzt bin ich in der Immobilienbranche, wo sagtest du, okay, davon habe ich ja nie gehört, das ist jetzt komplett neu für mich.

Speaker: Da muss ich unbedingt mir mehr drauf packen.

Speaker: Du hast es eben schon gesagt, wirtschaftliche Themen, steuerliche Themen.

Speaker: Was war so dein erster Punkt, wo du dachtest, okay, Studium ist durch, aber jetzt müsste ich dann doch nochmal in andere Bereiche reinschnuppern?

Speaker: Ja.

Speaker: Also Geografie ist ja schon auch die Verknüpfung von dem Raum und was mir passiert, aber auch mit Zahlen, Daten und Fakten.

Speaker: Also du musst schon auch Mathe können und die Zusammenhänge erkennen in den Modellen und Prognosen machen.

Speaker: Und das war spannend und dann habe ich aber gemerkt, dass ja viel von dem, was wir im Research machen, ja zum Beispiel auch in der Bewertung einfließt.

Speaker: Und da habe ich dann aber schon nochmal gemerkt, dass ich da dann nochmal tiefer einsteigen musste, um dann wirklich auch ein Marktwertgutachten zum Beispiel zu erstellen.

Speaker: Das habe ich ja dann auch lange zusammen gemacht, also Bewertung und Research.

Speaker: Und das fand ich schon nochmal spannend, dann die Connection zu sehen.

Speaker: wie du halt mit dem Research, mit dem Marktdat, mit den ganzen Erhebungen, was man so weiß über die Standorte, dann auch einen Willenwert erklären kannst.

Speaker: Das war eigentlich schon nochmal spannend.

Speaker: Da war es ja im Studium, da war man ja da relativ weit weg.

Speaker: Das eine war sozusagen die Grundlage tatsächlich und das andere war ja deine Interpretation im weitesten Sinne.

Speaker: Wie bist du dann da vorgegangen?

Speaker: Also was waren denn so deine Helferlein an der Stelle?

Speaker: Oder hast du dich da noch weitergebildet?

Speaker: Was war so die Story dahinter?

Speaker: Nicht jetzt im Sinne von einer großen Studium neben dem Job oder so, so nicht.

Speaker: Viel Learning by Doing, Praxiserfahrung von den Kollegen mitlaufen, so ausgewählte Seminare mal.

Speaker: Genau, das war so der beste Weg, glaube ich, um da reinzukommen.

Speaker: Also wirklich ganz viel Praxis lesen, Gutachten lesen, warum die Ansätze so

Speaker: gewählt wurden oder welche Mieten jetzt die passenden für dieses Objekt sind und nicht die anderen.

Speaker: Und da war, glaube ich, am Anfang viel der Weg sozusagen.

Speaker: Der Klassiker sozusagen auf dem Weg weiterzulernen und am Ende aus der Praxis heraus einfach die Dinge zu entwickeln, was vermutlich bei uns allen irgendwann passiert.

Speaker: Denn für viele Dinge gibt es eben grundsätzlich vielleicht theoretische Modelle, die aber in der Praxis möglicherweise gar nicht so viel Relevanz haben oder nicht funktionieren.

Speaker: womit wir auch schon mittendrin sind, eigentlich beim GIF-Thema, denn das ist ja genau das, was eigentlich die GIF ja auch macht, nämlich zu versuchen, theoretische Modelle dann in die Praxis zu überführen, Dinge, die aus der Forschung kommen, aus dem Research kommen, dann auch wirklich praxisnah auszugestalten.

Speaker: Insofern ist das ja eigentlich dann auch für dich quasi der Weg gewesen, der schon

Speaker: vorgezeichnet war, genau da anzusetzen und zu sagen, okay, wie kann ich denn jetzt aus den Daten und Fakten, die ich erhebe, einen Mehrwert generieren?

Speaker: Wie sieht dann aktuell so bei dir dieses Thema aus?

Speaker: Wir haben uns letztens auf einer Veranstaltung auch getroffen, die ihr auch durchgeführt habt.

Speaker: Da ging es ja auch sehr stark um das Thema KI und aktuelle Technologie.

Speaker: Was spielt die für eine Rolle?

Speaker: Was wird die für eine Rolle künftig spielen?

Speaker: Wir sind natürlich inzwischen eine sehr datengetriebene Technologie,

Speaker: Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger zugeben, aber am Ende ist doch die Erkenntnis da, ohne Daten läuft es nicht.

Speaker: Wie ist denn da so deine aktuelle Wahrnehmung?

Speaker: Also wie viel, sagen wir mal, Automatismus und KI ist dann da schon drin und wie viel ist dann immer noch das, was wir jetzt als Praxiserfahrung bezeichnen, was wir einfach, was uns dann doch vielleicht ein Stück weit noch besser macht?

Speaker: Ja, das ist eine gute Frage.

Speaker: Auch nicht so leicht zu beantworten.

Speaker: Ich glaube, wir befinden uns gerade an so einer Schnittstelle, sage ich jetzt mal, also an so einem Übergang.

Speaker: Viele wissen um die Möglichkeiten und KI und probieren auch schon Sachen aus.

Speaker: Aber wenn du dann ins tägliche Praxisleben schaust, glaube ich, ist es bei vielen noch...

Speaker: sehr am Anfang eingesetzt und viele vertrauen dann eben doch noch auf die Erfahrungswerte, auf die bewährten Prozesse, wie man vorgegangen ist, wenn man da eben diese Sicherheit hat, dass man weiß, woher die Daten sind, wie es passiert.

Speaker: Im Moment ist, glaube ich, noch nicht so viel Vertrauen da und

Speaker: Ich glaube, das ist auch das, was du dann im Research ausmachst, ist ja dann die Expertise, dein Wissen, also wirklich gute Begründung auch zu haben, warum du jetzt den Ansatz wählst, die Modelle so sind, wie sie sind.

Speaker: Und da ist es jetzt gerade noch für manche, glaube ich, schwerer, das mit KI jetzt einfach so zu erklären.

Speaker: Aber natürlich gibt es super viele schöne Machine Learning Ansätze, Modelle.

Speaker: Du kannst super viel machen, machen wir ja auch bei Wüst Partner, womit du schon...

Speaker: die Arbeit erleichtern kannst und schnelle Ergebnisse hast, über die du dann diskutieren kannst und nochmal in Frage stellen kannst.

Speaker: Aber ich finde so, habe ich neulich auch eine Studie gelesen nochmal von Anthropic, wo sie ausgewertet haben, wie viel tatsächlich genutzt wird und was man nutzen könnte.

Speaker: Und da ist ja der Anteil im Moment noch super gering.

Speaker: Und ich glaube, das ist was ich jetzt auch so von Kollegen und so höre, dass die noch nicht jetzt mega viel schon mit Chachibiti machen.

Speaker: Interessant, aber du hast es ja gesagt, woran es vermutlich liegen kann, nämlich das Thema Vertrauen und wir vertrauen am Ende dann doch immer noch eher Menschen an der Stelle, was sicherlich auch gut ist.

Speaker: Die Frage ist halt, ob sich dieses Verhältnis dann irgendwann mal dreht, weil wir halt möglicherweise merken, okay, die Vertrauensbasis ist so weit gediehen, dass wir einer Maschine ähnlich, auf einem ähnlichen Level vertrauen.

Speaker: werden wir ganz entspannt beobachten können am Markt.

Speaker: Aktuell haben wir zum Glück noch die Situation, dass wir als Menschen doch eher der Garant dafür sind, dass vor allem auch jemand da ist, der, wie du sagst, ein Ergebnis erklären kann oder auch einfach gerade steht dafür, dass es ein Ergebnis gibt und den ich im wahrsten Wortsinne dann auch greifen kann.

Speaker: Ich glaube, das ist etwas, was uns ja immer noch ein Stück weit davor abschreckt, zu sehr nur noch in die Technologie zu gehen, die dann eben, ja, sagt im Zweifelsfall,

Speaker: Entschuldigung, du hast mir einen Auftrag gegeben, was willst du jetzt von mir?

Speaker: Ich bin nicht existent, ich existiere nicht physisch, also kannst du mir gar nichts.

Speaker: Das ist ja so ein bisschen auch die Gefahr dahinter.

Speaker: Das ist auch das Problem, glaube ich, dass du sie ja nicht eins zu eins immer reproduzieren kannst, jetzt alle Anfragen.

Speaker: Also du stellst dreimal die gleiche Frage und kriegst aber nicht unbedingt die gleiche Antwort.

Speaker: Das macht es, glaube ich, so ein bisschen schwierig.

Speaker: Und auf der anderen Seite machen wir Menschen ja natürlich auch,

Speaker: Fehler.

Speaker: Und das ist ja jetzt, also wir müssen auch kontrollieren oder ein zweiter guckt nochmal drüber oder du musst es diskutieren, weil du kannst natürlich auch was falsch machen und deswegen hat glaube ich beides seine Berechtigung.

Speaker: Man muss es nur entsprechend einsortieren.

Speaker: Man darf jetzt nicht leichtfertig einfach loslaufen und denken, das ist schon richtig und ich muss es nicht prüfen und kann es einfach so nehmen, aber das machst du ja bei deiner eigenen Arbeit auch nicht.

Speaker: Vermutlich wird es auch darauf hinauslaufen, dass wir so eine, ich nenne es mal, friedliche Koexistenz haben, die sich am Ende des Tages befeuert.

Speaker: Wir hoffen, dass es in die Richtung geht und wünschen uns das natürlich alle.

Speaker: Du bist jetzt relativ lange schon bei Wüß-Partner, haben wir gerade schon gehört.

Speaker: Dieses Jahr dann so ein kleines Jubiläum.

Speaker: Ja, 15 Jahre.

Speaker: Herzlichen Glückwunsch.

Speaker: Also das ist in der heutigen Zeit ja auch gar nicht mehr so ganz üblich, dass man so lange einem Unternehmen treu ist.

Speaker: Aber muss man auch mal herausheben an der Stelle.

Speaker: Das spricht ja auch ein bisschen für deinen Arbeitgeber, würde ich sagen.

Speaker: Du bist ja auch seit letztem Jahr Partnerin bei Wüst Partner.

Speaker: Insofern ist das ja auch ein gewisses Commitment an der Stelle von beiden Seiten, was natürlich immer eine tolle Sache ist.

Speaker: Und jetzt bist du ja darüber hinaus auch noch in deiner Funktion bei der GIF aktiv.

Speaker: Das heißt, neben den 18 Stunden am Tag, die du für deinen Arbeitgeber schuftest, bist du dann auch noch ehrenamtlich unterwegs für die GIF, für unseren Verein.

Speaker: Und leitest dort die Kompetenzgruppe Research zusammen mit deinem Co-Leiter und uns würde natürlich interessieren, weil wir wollen ja mit diesem Podcast auch einen Blick hinter die Kulissen werfen, was passiert da eigentlich unter der Haube?

Speaker: Viel von den Themen, die erarbeitet werden, werden natürlich später auch publiziert und veröffentlicht.

Speaker: Aber es gibt eben auch, möchte ich behaupten, großen Anteil an Dingen, die einfach passieren im Hintergrund, die nach Hause nicht ganz so transparent und öffentlich sind aus verschiedenen Gründen.

Speaker: Und heute sind wir hier, um da so ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

Speaker: Und das interessiert mich natürlich A1-Dialog.

Speaker: wie und wo war der erste Aufschlag oder Berührungspunkt mit der GIF.

Speaker: Das wäre interessant.

Speaker: Und dann berichte mal ein bisschen aus eurer aktuellen Arbeit aus der Kompetenzgruppe.

Speaker: Der erste Aufschlag mit der GIF, das ist schon länger her, das war auch mehr so ein so reingeschmissen von meinem Vorgesetzten, der eigentlich in der Kompetenzgruppe von uns der Abgesandte war und der konnte nicht und hat dann gesagt, du kannst mal da hingehen.

Speaker: Da war ich so, okay, gehe ich mal hin.

Speaker: Und dann war ich da und dachte so, OMG.

Speaker: Was machst du denn hier, Leute?

Speaker: Also es ist ja schon, das merken wir auch immer wieder und diskutieren auch immer wieder darüber, dass wir ja das Who is Who der Branche in dieser Gruppe haben, was mega cool ist, aber was natürlich für Juniors, wie ich damals war, natürlich auch so ein bisschen einschüchternd wirkt, wenn man denkt, ha, oh Gott, die herausragenden Persönlichkeiten und dann kommst du da so rein, aber war ja total super und nett und man wird ja auch super aufgenommen, machen wir ja auch.

Speaker: heute noch so und da war ich das erste Mal und fand es total spannend, weil das auch so dieser Austausch war mit den Experten halt aus anderen Unternehmen, das macht Spaß, neue Inputs zu kriegen hat Spaß gemacht und dann habe ich halt

Speaker: Später dann mit von dem Kollegen Christoph das übernommen bei uns und bin dann normales Mitglied der Kompetenzgruppe geworden.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann vor zwei Jahren haben Matthias und Helge ja gesagt, sie wollen die Leitung abgeben.

Speaker: Und dann haben Andreas, Amp und ich gesagt, na gut, wir würden das mal ausprobieren und die Leitung übernehmen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und seitdem machen wir das.

Speaker: Und was machen wir da?

Speaker: Was ich eben schon gesagt habe, also erstmal ist das Schöne an der GIF, dass sie uns eine Plattform bietet, dass wir einen Raum haben, wo wir uns treffen können und austauschen können und über aktuelle Themen reden können.

Speaker: Vom Markt über die Arbeit, also wie wir arbeiten als Researcher, aber auch was macht der Markt, wo sehen wir Risiken und diese Themen.

Speaker: Und

Speaker: auch Gäste einzuladen und dann eben auch dieser informelle Austausch, der ja dann auch noch mitkommt.

Speaker: Also du triffst dich ja im Moment früher, du hast zusammen Mittag, kannst dann da auch nochmal so separate Themen haben und das ist, glaube ich, das, was wir wertvoll finden.

Speaker: Wir stehen ja als Branche und auch als Researcher vor einer großen Veränderung oder Herausforderung jetzt gerade, wie du es angesprochen hast, mit dem ganzen AI.

Speaker: Das treibt natürlich uns auch um.

Speaker: Wir haben auch immer wieder Sitzungen, wir machen...

Speaker: drei bis vier Sitzungen im Jahr, wo wir uns treffen mit der Gruppe, zwei in Präsenz, gern auch drei, wenn wir es schaffen, ist schon immer nochmal ein bisschen aufwendiger zu organisieren.

Speaker: Und dann überlegen Andreas und ich uns halt Themen im Vorfeld, fragen auch immer die Gruppe, was treibt euch um, was wollen wir nächstes Mal machen.

Speaker: Versuchen schon, es auf Research zu fokussieren, aber gehen auch manchmal an Randgruppen von anderen Kompetenzgruppen dran, weil die Themen sich ja schon auch zum Teil überschneiden und gucken, dass wir da auch den Austausch schaffen über die Gruppen hinweg.

Speaker: Und genau, die nächste Sitzung ist auch wieder so ein bisschen die Auswirkungen von AI auf den Bürobeschäftigtenmarkt oder generell auf den Arbeitsmarkt und was das vielleicht für die Immobilienbranche dann bedeutet.

Speaker: Da haben wir jetzt auch fünf oder sechs Referenten sogar, die Kurzimpulse geben, nochmal eingeladen.

Speaker: Das ist auch in Zürich die Sitzung bei uns, dann laden wir ein und dann laden wir aber auch noch

Speaker: Research-Experten aus der Schweiz ein, die eigentlich nicht zu der Gruppe gehören, aber um da auch nochmal den Austausch zu fördern mit den anderen Kollegen.

Speaker: Und das ist, glaube ich, so dieses Plattform schaffen, um sich zusammen weiterzuentwickeln.

Speaker: Wir haben ja auch verschiedene

Speaker: Also wir haben einerseits die Makler dabei, wir haben die Banken dabei, wir haben die Bestandshalter dabei und dadurch hat man ja auch verschiedene Gruppen mit ihren Perspektiven und das hilft uns dann allen in der täglichen Arbeit und dann auch wieder weiter, weil man da nochmal ein bisschen einen anderen Blickwinkel kriegen kann.

Speaker: Ich kann mir vorstellen, es hilft vor allem auch dabei, sozusagen den eigenen Bedarf, der ja immer relativ konkret ist, so ein bisschen zu verallgemeinern und diese etwas größere Perspektive einzunehmen, die dann ja wiederum im Umkehrschuss dazu führt, dass die Ergebnisse, die ihr diskutiert und die dann auch gemeinsam entwickelt, werden natürlich universeller auch nutzbar sind.

Speaker: Ich meine, das kennen wir ja alle von uns.

Speaker: Man hat immer einen sehr fokussierten Blick, wenn man sehr auf die eigenen Ziele und Lösungen orientiert ist, aber grundsätzlich gerade im Research-Bereich ist es ja, wie du sagst, vermutlich sehr hilfreich, wenn man da den Blick weitet und eben auch sozusagen diese über Einzeldisziplinen weg austauschenden Netzwerke jetzt im Rahmen der GIF nutzt, um da einfach nochmal zu überlegen, okay, für mich funktioniert das so, aber was brauchen der noch oder die noch?

Speaker: Und dann

Speaker: Was ich natürlich toll finde, dass ihr da auch die Möglichkeiten nutzt, Wüst ist ja ein Schweizer Unternehmen, dann natürlich auch die Grenzen zu überschreiten und da über den Tellerrand zu schauen, wobei wir natürlich dann immer noch, ich sag mal, nah am Ausland sprechen.

Speaker: Also die Grenzen sind da nicht so weit entfernt, aber nichtsdestotrotz, jeder Markt tickt anders und auch der Schweizer Markt ist natürlich anders als der deutsche Markt.

Speaker: Ich glaube, auch das hilft schon mal und das finde ich großartig, dass ihr da einfach Leute aus der Schweiz mit dazu einladet, die ihre Perspektive einbringen.

Speaker: Weil, wie sagte letztens ein Kollege, man geht nie dümmer da raus, als man reingegangen ist.

Speaker: Also das ist, glaube ich, immer wertvoll, da einen anderen Blick nochmal zu hören und dann noch einzuwerten.

Speaker: Das finde ich großartig.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Das merken wir auch, das kriegen wir auch zurückgespielt.

Speaker: Das ist ja schon, also wie du es ja gesagt hast, ist ja im Grunde ehrenamtlich.

Speaker: Man macht, also auch die Teilnehmer, die kommen, machen das ja in einer gewissen Art freiwillig.

Speaker: Und dann ist natürlich schon wichtig, dass du auch einen Mehrwert hast, wenn du da hingehst.

Speaker: Und

Speaker: Das versuchen wir halt in der Kompetenzgruppe eigentlich schon immer zu schaffen und das ist natürlich alleine durchs Reden, aber natürlich auch, wenn du gute Gäste einlädst und da allen nochmal Mehrwert bietest.

Speaker: Wir machen jetzt so dann immer Breakout-Sessions danach in kleinen Gruppen, wo dann nochmal diskutiert wird, dann werden die Ergebnisse vorgestellt in einer größeren Gruppe und wir versuchen auch,

Speaker: Paper zu veröffentlichen nochmal für die GIF oder Innahmen der GIF, wo wir Stellungnahmen eben zu bestimmten aktuellen Themen treffen.

Speaker: Wir haben ja auch unsere ganzen Veröffentlichungen mit der Büromarkterhebung und Konsensusprognose, um da auch mehr Transparenz in den Markt zu bringen, weil das ist ja natürlich klassisch unser Thema, dass wir ja nur, du hast es gesagt, Daten, wir brauchen Daten, wir müssen

Speaker: Und da wollen wir natürlich auch einen Beitrag leisten, das ein Stück transparenter zu machen und auch gewisse Standards zu definieren, die wir ja gegeben haben, dass dann eben Vergleichbarkeiten möglich sind, auch über die verschiedenen Marktteilnehmer hinweg und solche Themen.

Speaker: Und ihr seid eine Kompetenzgruppe, die allein von der Personenstärke sehr, sehr groß ist.

Speaker: Das heißt, da bündelt man auch wirklich viel Kompetenz.

Speaker: Und du hast es selber gesagt, da ist am Ende des Who's Who der Branche drin.

Speaker: Und ich kann es verstehen, gerade wenn man dann so neu in so eine Runde reinkommt, da hat man erstmal so ein bisschen Bewährungsängste.

Speaker: Es freut mich umso mehr, dass du den Eindruck wiedergibst, den ich auch habe und auch immer hatte, innerhalb der Gift, dass man wirklich mit offenen Armen empfangen wird.

Speaker: Und das ist vielleicht auch nochmal eine Botschaft nach

Speaker: draußen an unsere Zuhörenden, dass wir wirklich ein offener Verein sind, der auch von der Mitarbeit und von neuen Leuten lebt, die einfach Lust auf das Thema haben und wir immer offen dafür sind, dass sie mal da auch

Speaker: Mal Interesse begründet, auch mal mit dazukommen kann, mal reinhören kann.

Speaker: Also das sind Dinge, die immer möglich sind und natürlich ist es schön auch von dir zu hören, dass sich das innerhalb einer Gruppe auch wirklich so anfühlt und dass es auch so gelebt wird.

Speaker: Also das ist natürlich sehr, sehr wertvoll, weil machen wir uns nichts vor.

Speaker: Wir werden alle nicht jünger.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Und wir wollen natürlich auch, dass neue Leute reinkommen.

Speaker: Wir müssen ja auch neue Leute für die Themen begeistern.

Speaker: Also wir wollen auch in Zukunft noch, dass da ein guter Job gemacht wird in den einzelnen Disziplinen.

Speaker: Und es geht eben nicht, wenn wir so eine Art Kloss-Job-Mentalität an den Tag legen.

Speaker: Und sagen bis hierhin und nicht weiter.

Speaker: Ich weiß das alles, aber ich verrate es dir nicht.

Speaker: Genau das Gegenteil ist eigentlich der Fall.

Speaker: Wir wollen nach draußen.

Speaker: Wir wollen offen sein.

Speaker: Wir wollen auch die Interaktion, wir wollen nicht Durchmischung.

Speaker: Und dass es eben offenporig ist.

Speaker: Also ich glaube, das hast du sehr schön beschrieben.

Speaker: Es freut mich zu hören.

Speaker: Genau und da ist aber auch so diese, wir haben dann überlegt, dass wir ja auch in unseren Teams junge Leute haben und die dann regelmäßig mal mitbringen, auch zu so Veranstaltungen, dass wir da schon mal das schaffen, nochmal jüngere Leute auch reinzuholen oder die nicht so Senior Level haben.

Speaker: Und dann machen wir auch einen Austausch mit der Forschung und Lehre, dass wir immer mal wieder Studenten einladen, die eine Bachelorarbeit vorstellen zu bestimmten Themen, um da auch Connection zu haben.

Speaker: Oder was ich schon meinte mit den Referenten, dass wir da eben auch, Andreas und ich vor allem, aber auch unsere Kompetenzgruppenmitglieder immer Ausschau halten nach,

Speaker: spannenden anderen Experten, die noch nicht in unserer Gruppe sind, aber auch spannende Sachen erarbeiten, die dann einzuladen für einen Vortrag und dann auch zu zeigen, was wir in der Gruppe machen, weil ich glaube, nur davon macht es nachher am Ende den Spaß und du brauchst halt auch, wie überall, die Mischung macht.

Speaker: Wir brauchen verschiedene Level, die dann eben nochmal neue Fragen stellen, als die, wenn wir jetzt immer nur mit uns reden, wahrscheinlich dann irgendwann mal gestellt hätten.

Speaker: Deswegen ist es, glaube ich, schon wichtig, dass wir da immer was Neues auch haben.

Speaker: Und deswegen ist es mir dann cool, dass wir da auch diese Plattform haben.

Speaker: Das ist die Idee dahinter, genau.

Speaker: Und es freut mich, dass es einfach so auch funktioniert.

Speaker: Und ich glaube auch, dass du dann über den Namen GIF natürlich auch die Möglichkeit hast, Leute zu erreichen und vielleicht auch mal zu gewinnen für solche Treffen, die vielleicht nicht kommen würden, wenn man sie einfach so anruft oder eine E-Mail schreibt.

Speaker: Das auf jeden Fall, das merke ich schon auch.

Speaker: Wenn ich dann sage, hey, hast du nicht mal Lust, wir sind bei der GIF-Kompetenzgruppenleitung, wir wollen da dieses Thema bestimmen, willst du mal kommen?

Speaker: Und dann freuen sich natürlich auch alle über so eine Einladung, weil das natürlich schon auch ein Begriff ist, zur GIF zu gehen.

Speaker: Und das ist halt, glaube ich, das, woran wir ja dann alle zusammenarbeiten, ist ja das, bekannter und breiter zu streuen, dass da halt noch mehr einfach mitmachen, klingt ja zu komisch, aber gerne teilhaben können, weil dann bringt es uns alle weiter.

Speaker: Genau, und ich glaube, das ist so ein bisschen das, was man ja auch nach draußen geben kann, dieses Mitmachen.

Speaker: Natürlich ist es alles ehrenamtlich, das ist klar und man kann nur den Hut vor allen ziehen, die das machen, diese ehrenamtliche Arbeit, gerade wenn ihr euch natürlich auch physisch trefft, an

Speaker: mehreren Termine im Jahr.

Speaker: Das ist Aufwand, gar keine Frage.

Speaker: Wir haben auch alle noch ein normales Berufsleben und vermutlich hoffentlich auch noch ein Privatleben.

Speaker: Nichtsdestotrotz, glaube ich, merkt man ja doch, was man gemeinsam dann zusätzlich bewegen kann, weil die Kraft es entwickelt.

Speaker: Und da ist, glaube ich, die GIF eine ganz gute, wie du sagst, Plattform, die sowas nochmal befeuert und einfach neue Möglichkeiten auftut und vielleicht sogar auch dem einen oder anderen neue Impulse gibt, wo man sagt, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht und vielleicht auch dazu führt, dass man sich weiterentwickelt, umorientiert, was auch immer.

Speaker: Auch das ist ja eine Option, die damit einher schwingt.

Speaker: Ja, genau, glaube ich auch.

Speaker: Einfach dieses Offensein auch für neue Ideen und dann zusammen, ich glaube, deswegen funktioniert es vielleicht auch nur, weil du das mit dem Ehrenamtlich auch, weil du machst ja Sachen als Mensch vor allem dann, also wenn du daran Spaß hast, also dann funktioniert es ja am besten gerade so freiwillige Sachen und

Speaker: Also die Kollegen bei uns würden ja nicht sich einbringen und engagieren und Papers schreiben und Gruppenarbeiten übernehmen, wenn sie nicht Spaß daran hätten und auch Mehrwert sehen würden.

Speaker: Spaß ist natürlich immer wichtig, klar.

Speaker: Im Neudeutschen wird man auch viel nach dem Purpose gefragt.

Speaker: Ganz, ganz wichtiges Kriterium auch sozusagen bei der Talentsuche.

Speaker: Da würde ich jetzt mal sagen, okay, Purpose bei uns Haken dran.

Speaker: Impact auch Haken dran.

Speaker: Und wenn der Spaß noch dazu kommt, okay, ich glaube, dann haben wir sozusagen alle

Speaker: Alle Checkboxen.

Speaker: Alle Checkboxen, was ja immer wichtig ist in unserem Segment, dass alles auf Grün ist und abgehakt und dann passt die Laube.

Speaker: Also insofern sind wir gut dabei.

Speaker: Wir haben ja auch einmal im Jahr eine Highlight-Fanstalten, die ja auch passenderweise genauso heißt wie eure Kompetenzgruppe, nämlich den Research-Tag Events, der auch einmal im Jahr stattfindet und der am Ende nochmal das

Speaker: ein Stück weit versucht zusammenzubringen, diese Netzwerkgedanken, neue Impulse, die wir ja vor allem aus der Forschung dann von Forschenden bekommen, von Leuten aus der Wissenschaft, aus den Unis, die wir dort ja explizit nochmal hervorheben und dann auch auszeichnen.

Speaker: Insofern, das ist ja auch jedes Jahr eine tolle Veranstaltung, wo am Ende das kumuliert, was übers Jahr sozusagen passiert.

Speaker: Und wo natürlich jetzt schon ich gerne Werbung für mache, sich diesen Termin freizuhalten.

Speaker: Andreas und ich durften ja dieses Jahr ein bisschen mit bei der Gestaltung des Tages.

Speaker: Wir haben uns sehr gefreut da und es war dann auch ein bisschen aufregend, weil wir beide so sagen, oh, was müssen wir machen?

Speaker: Oh Gott, okay.

Speaker: Na gut, aber es ist ganz cool mit dem Team von der GIF dann halt das so auszudenken und zu überlegen, was spannende Themen sein können und wie man das macht und so.

Speaker: Und deswegen freue ich mich auch schon sehr auf diesen Tag, der aber ja noch ein bisschen hin ist.

Speaker: Der ist noch ein bisschen hin.

Speaker: Richtig.

Speaker: Dieses Jahr im Dezember, letztes Jahr war es im November, dieses Jahr ein bisschen später und dann wieder in Frankfurt in diesem Jahr.

Speaker: Letztes Jahr war es in Berlin.

Speaker: Ich hatte die große Ehre, den Tag moderieren zu dürfen.

Speaker: Es hat mir vor allem deswegen Spaß gemacht, weil ich aus Berlin komme und insofern erstmalig und wahrscheinlich vielleicht auch letztem Malig in Berlin stattgefunden hat.

Speaker: Aber ich gebe zu, Frankfurt ist natürlich the place to be gerade in unserem Bereich und ich glaube, das kannst du bestätigen.

Speaker: Da passiert natürlich mit Abstand das meiste in unserem Segment.

Speaker: Merken wir auch, am einfachsten auch zu erreichen.

Speaker: Unsere Kompetenzgruppe trifft sich auch sehr gerne in Frankfurt, weil es für alle außer überall am einfachsten zu erreichen ist.

Speaker: Ich würde auch lieber öfter in Berlin, aber ja.

Speaker: Gut, zumindest unser Podcaststudios in Berlin.

Speaker: Also insofern, auch da haben wir es geschafft, da genügend Anziehungskraft zu entwickeln, dass wir immer wieder tolle Gäste haben wie dich heute.

Speaker: Wir wollen noch mal ein bisschen schauen, das Thema Research ist natürlich per se dazu geeignet, Dinge immer wieder fortzuführen, weiterzuentwickeln und nie stehen zu bleiben.

Speaker: Das liegt quasi in der DNA des Researches drin.

Speaker: Wo ist denn so deine...

Speaker: wo es dahin geht.

Speaker: Wir haben vorhin schon ein bisschen über diese Komplexität gesprochen, die durch AI oder KI entstanden ist, die ja doch wirklich jetzt in den letzten Monaten, kann man sagen, nochmal eine extrem neue Dynamik aufgenommen hat, einfach dadurch, dass Tools inzwischen verfügbar sind, die wirklich jeder nutzen, jeder anwenden kann, die wirklich überraschende Ergebnisse schon

Speaker: Also da ist ja jeden Tag irgendwas Neues, was passiert.

Speaker: Aber was ist denn das für eine Entwicklung?

Speaker: Wie fühlt denn sich das für euch an?

Speaker: Wie wertet ihr denn das in eurer Arbeit mit ein?

Speaker: Also es ist ja ein bewegliches Ziel, auf das man da zielt.

Speaker: Wie geht man mit sowas um, wenn man gleichzeitig, und das ist ja ein Giftthema, belastbare, konsistente und mittelfristig nutzbare Dinge erarbeiten möchte?

Speaker: Wie preist ihr sowas ein?

Speaker: Und wo ist die Idee bei dir, wo es dahin geht, auch in der Arbeit des Researches?

Speaker: Ja,

Speaker: Das ist also im Moment ist es vor allem ein gutes Werkzeug, um schon gutes Research noch besser zu machen.

Speaker: Die eigenen, wir sagen immer die eigenen Stärken, stärken kann man damit sehr gut.

Speaker: Ich glaube auch, dass es ultra wichtig ist, jetzt für uns alle möglichst dran zu bleiben an den Entwicklungen, viel auszuprobieren, zu gucken, wie weit kann man gehen, was funktioniert, was funktioniert nicht.

Speaker: Gleichzeitig aber, wie das, was du sagst, mit den belastbaren Daten und den Modellen immer noch darauf zu fokussieren und zu vertrauen, worauf es ankommt.

Speaker: Also was sind die wichtigen Sachen, auf die ich immer achten muss und das muss ich mit dem Excel quasi genauso anschauen, als wenn ich es jetzt in LMM reinstecke und

Speaker: Ich glaube, da muss man einfach neugierig bleiben, was ja per se der Researcher ist.

Speaker: Er ist ja neugierig, er guckt ja, denkt quer, guckt über verschiedene Sachen.

Speaker: Ich glaube, da kann man auch gut mal eine Diskussion mit JGBT führen.

Speaker: Warum, wieso wollen wir mal da lang laufen und dann funktioniert es, glaube ich, ganz gut.

Speaker: Wir nutzen es auch sehr viel.

Speaker: Da haben wir auch eine Umfrage in unserer Kompetenzgruppe gemacht.

Speaker: Im Moment vor allem für textliche Bearbeitung, für Übersetzungen, beim Schreiben helfen.

Speaker: Machine Learning machen einige, aber noch nicht viele die Modelle damit.

Speaker: Aber trotzdem dieses

Speaker: Ein Gefühl, dass man ersetzt werden kann, ist schon auch vorhanden, glaube ich.

Speaker: Also da haben alle jetzt schon mal so, man merkt es ja auch selber, wie schnell, könntest du ja jetzt sagen, JGBT, gib mir mal eine Standortbeschreibung für oberschöne Weide und dann hast du die, da brauchst du ja kein Researcher mehr drüber, was du früher natürlich manuell gemacht hast.

Speaker: Es war ja im Grunde klar, dass wir da mal hinkommen.

Speaker: Wir haben auch schon bei Wüßpartner schon lange so Standard-Makrolagentexte für alle Gemeinden.

Speaker: Da braucht keiner mehr was schreiben.

Speaker: Das ist auch gut, weil dann kannst du dich wieder fokussieren auf die wirklich wichtigen Sachen, wo du halt selber kreativ sein kannst, mal denken kannst und nicht mehr so diese Standardarbeiten, was ja eh begrenzt Spaß macht, zu machen.

Speaker: sag ich jetzt mal.

Speaker: Aber na klar musst du es aushalten, dass du halt mitten in so einem Wandel steckst.

Speaker: Und alles, also im Grunde ist ja alles möglich.

Speaker: Ich sage jetzt heute, das ist ein Werkzeug, um gutes Research besser zu machen, aber ich weiß nicht, ob es in drei Wochen immer noch das Werkzeug ist, weil so viel passiert.

Speaker: Und es kann natürlich auch wieder rückwärts gehen.

Speaker: Man muss sich jetzt nur überlegen, das funktioniert ja vor allem so gut,

Speaker: Weil viele Daten halt super gut zugänglich waren im Internet.

Speaker: Und wenn wir jetzt überlegen, dass auch über Google und die ganzen Homepages und so mit den Anzeigen, da wurde ja total viel passiert.

Speaker: Wenn das jetzt alles nicht mehr funktioniert, müssen sich die Unternehmen ja was Neues überlegen.

Speaker: Und dann könnte es schon sein, dass der Zugang zu Daten viel krasser limitiert wird.

Speaker: Und dann kann man sich auch wieder fragen, kann denn die Entwicklung noch so schnell weitergehen oder nicht?

Speaker: Und deswegen ist es gerade ein super Scheidepunkt.

Speaker: Man sieht es auch mit den Beschäftigten.

Speaker: Da geht es ja vor allem auch mehr, dass so einfache Sachen jetzt wegfallen, aber die neuen, die sich glaube ich daraus entwickeln, wo du eben mit AI neue Dinge entwickelst, da noch nicht richtig die Profile auch klar sind, aber die werden auch noch kommen und das ist jetzt einfach, ich glaube, man muss offen sein, Neues zu lernen und dann wird es gut.

Speaker: Das finde ich erstmal sehr schön, das würde ich so stehen lassen.

Speaker: Aber tatsächlich, es gibt ja erste Anzeichen, dass es in die Richtung geht, dass Daten wieder bewusst verknappt werden, weil man einfach verstanden hat, wie aktuell der Hase läuft.

Speaker: Und es gibt ja nun diese unzähligen Geschichten, dass man eben quasi jedes Buch der Welt inzwischen Autovervollständigen lassen kann durch KI, also durch LLMs.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil sie eben alles schon einmal verfrühstückt haben.

Speaker: Die spannende Frage ist, ab wann und werden wir jemals zu diesem Zeitpunkt kommen, wo eine LLM oder dahinter steckende Technologie wirklich selber auch Dinge kreieren wird, was ja aktuell nicht der Fall ist.

Speaker: Sondern wir reden ja immer über einen Fundus an Daten, der ausgewertet und interpretiert wird.

Speaker: Ein Muster, was erkennt.

Speaker: Und da sind wir Menschen eben dem zum Glück voraus, indem wir eigene Ideen entwickeln, die dann vielleicht am Ende des Tages heute noch den Unterschied machen.

Speaker: Spannend wird halt

Speaker: sein zu sehen, ob man vielleicht auch durch neue Technologien befeuert, wie Quantencomputing, dann wirklich mal Kreativität im wahrsten Wurzeln, Eigenkreationen sehen wird.

Speaker: Stand heute, zumindest meines Wissens ist es noch nicht der Fall, aber es kann ja kommen, wie du auch sagst, und dann sind wir natürlich

Speaker: in einer ganz anderen Position, das vielleicht eher beobachten.

Speaker: Und dann ist die Frage, wo geht da die Reise hin?

Speaker: Aber wir schweifen ein bisschen ab, es wird dann philosophisch.

Speaker: Genau, das ist aber immer bei dem Thema so, habe ich schon ganz aufmerksam gestellt.

Speaker: Man kommt ganz schnell in diese philosophische Ecke.

Speaker: Absolut.

Speaker: Automatisch.

Speaker: Aber ich finde auch, Philosophie und Research passen wunderbar zusammen, denn auch da muss man ab und zu mal über den Tellerrand hinaus weiterdenken und Dinge interpretieren vor allem.

Speaker: Und das ist ja das, was euch dann in dem Bereich ausmacht.

Speaker: Wo siehst du denn aktuell so Trends im Research?

Speaker: Was beginnt dir aktuell sehr oft?

Speaker: Sicherlich auch jetzt beratend in dem Einsatz von Technologie, aber darüber hinaus, was sind vielleicht auch noch so blinde Flecken auf der Landkarte im Research-Bereich, wo du sagst, oh, da hat sich bis dato kaum jemand mit beschäftigt.

Speaker: Wir sehen jetzt aber gerade, dass da verstärkt was passiert.

Speaker: Vielleicht auch natürlich nach Krisen intendiert für einzelne Asset-Klassen.

Speaker: Siehst du da spezielle Entwicklungen, die du vielleicht mal uns mitgeben kannst?

Speaker: Im Sinne von Modellen, Daten oder Markt?

Speaker: Zum Beispiel, also dass man sagt, man versucht neue Research-Ansätze zu wählen oder einfach Research da erst fundierter durchzuführen, wo er bis dato eben nicht so stark stattgefunden hat.

Speaker: Auch das ist ja ein spannendes Thema.

Speaker: Ich kann mir vorstellen, dass immer noch nicht alles sozusagen grundlagenbasiert existiert.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Man kann, glaube ich, noch viel machen.

Speaker: Was halt spannend ist, ist auch wieder im Zusammenhang mit neuen Technologien, wie man im Grunde Bestandserhebungen machen kann durch Luftbildauswertung, dass man darüber monitoren könnte, wie sich Städte Bautätigkeiten tatsächlich entwickeln, weil das ist ja immer noch ein Thema, was wir in Deutschland haben.

Speaker: dass wir halt nicht eine schöne Gebäudedatenbank haben, wo man genau sieht.

Speaker: Anders als andere Länder.

Speaker: Ja, eben anders als alle anderen Länder.

Speaker: Das ist super schwierig.

Speaker: Da sind wir einerseits von der GIF, aber auch vom Ziel arbeiten wir daran, dass wir das mal vorantreiben, das Thema.

Speaker: Weil eigentlich spannend, dass wir an so einfachen Sachen eigentlich schon scheitern und keiner richtig schön sagen kann, was haben wir denn neben Wohngebäuden noch für einen Gebäudebestand in Deutschland.

Speaker: Und das sind so Themen, wo wir uns als Kompetenzgruppe natürlich auch immer den Kopf und da ist Logistik dann wieder ein Stück weit einfacher, weil da funktioniert Luftbildauswertung schon.

Speaker: Mit Büro kannst du es halt nicht so einfach machen und da sind wir immer noch dran zu gucken, wie kann man das erheben, wie kann man dann Monitoring machen, wenn jetzt wir das mit dem staatlichen Statistik, sage ich mal, jetzt nicht so schnell schaffen.

Speaker: Das ist halt schon die Frage, die alle umtreibt, gerade weil der Büromarkt ja auch

Speaker: in einer Beobachtung steht, nenne ich es jetzt mal.

Speaker: Er hat gerade eine spezielle Phrase.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das sind glaube ich so Themen, wo man hingucken muss und wir haben jetzt aber auch nochmal in der Kompetenzgruppe nochmal auch entschieden, nochmal ein Buch zu schreiben über das Immobilienmarkt Research.

Speaker: Weil ihr so viel Zeit habt alle.

Speaker: Ja, ich fühle mich auch wirklich fast schlecht, dass ich darüber rede, weil ich glaube ich eine von denen bin, die noch ein bisschen trödelt mit ihrem Kapitel.

Speaker: Aber die Idee war dahinter schon auch, dass wir nochmal sagen wollten, jetzt wo so viel Input und so viele Möglichkeiten sind, wir aber schon nochmal uns auf die Grundlagen besinnen wollen.

Speaker: Nochmal einmal aus unserer Sicht aufschreiben wollen, was ist ein Research, wie funktioniert es eigentlich, was braucht man alles, was gibt es für die Nutzungsklassen zu beachten und solche Sachen, also wie so ein Compendium nochmal zu schaffen.

Speaker: Keine Ahnung, bevor dann alle nicht mehr ein Buch zur Hand nehmen, das ist Quatsch, aber das finde ich voll spannend.

Speaker: Da nochmal auch wirklich so wieder nochmal ein Buch, das war auch wirklich witzig, wir haben auch ein bisschen Späße dran gemacht, wenn wir wirklich noch ein Buch schicken.

Speaker: heutzutage in Zeiten von AI und dann doch, doch, das ist wichtig und dann ist es auch.

Speaker: Und ich glaube, das ist, glaube ich, auch so dieses, es darf beides da sein.

Speaker: Man muss halt einfach auch so ganz schlichte Sachen, glaube ich, funktionieren auch immer noch, dass man halt mal durch den Block läuft und mit einem Stift und Papier was aufnimmt.

Speaker: Man darf das nicht mehr ausschließen, nur wenn man denkt, jetzt muss alles digital sein.

Speaker: Also man muss da, glaube ich, einfach auf dem Kopf bleiben und alte Methoden und neue Methoden kommen.

Speaker: Finde ich sehr schön, würde ich unterschreiben.

Speaker: Und es gibt ja dieses gefügelte Wort, wenn du halt einen analogen Prozess einfach nur digitalisierst, denn der war vorher schon, dann ist er danach auch genauso nur digital.

Speaker: Das wollen wir gerade nicht.

Speaker: Also was gut funktioniert und dann auch gerne eine Kombination.

Speaker: Und in mir findest du einen großen Verfechter der alten, traditionierten Bücher.

Speaker: Ich bin da ein großer Freund von.

Speaker: Insofern glaube ich auch daran, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kultur ohne Bücher auch künftig nicht funktioniert, egal welcher Couleur sie sind.

Speaker: Nichtsdestotrotz, ich kann den Gedankengang verstehen, es fühlt sich manchmal etwas anachronistisch an.

Speaker: Umgekehrt müssen wir dann einfach sagen, okay, da hat die LLM dann wieder neues Futter, wenn ihr euer Buch geschrieben habt.

Speaker: Also insofern, wir kommen dann nicht nur über die GIF, sondern die Allgemeinheit kommt dann über euer Buch in den Genuss.

Speaker: Da gibt es AGBs, die dürfen nie hochgeladen werden.

Speaker: Okay, das machen wir nicht, aber dann haben wir alle das Research-Wissen, was ihr jetzt vorhin... Wie ist da die Zeitplanung, wenn ich fragen darf?

Speaker: Was ist da so der... Wir sind in den finalen Zügen, es wird alle Kapitel jetzt eingesammelt und geschrieben und im Sommer haben wir ein Buch.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Wir freuen uns alle.

Speaker: Wir werden natürlich fleißig darüber berichten und kommunizieren über alle Kanäle, die der GIF zur Verfügung stehen, so wie immer.

Speaker: Weil gerade aus unserem Verein heraus Dinge nach draußen zu tragen, ist natürlich eine Herzensangelegenheit.

Speaker: Und wie du selber sagst, und das kann ich nur bestätigen, da ist, glaube ich, die GIF als Plattform wirklich sehr, sehr gut für geeignet.

Speaker: Weil die Menschen, die da zusammentreffen, und das erlebe ich jeden Tag, einfach Lust haben, die Dinge zu tun, die sie da machen und nicht gezwungen werden dazu.

Speaker: Und ich glaube, es macht einen entscheidenden Unterschied.

Speaker: Auch am Ende in der Freude und das wiederum zeigt sich im Ergebnis.

Speaker: Also insofern, wenn wir gerade beim Thema Buch sind und bei Lesen,

Speaker: Weil mir ist es ja immer so in unserem Podcast, dass ich gerne nochmal einen kleinen Takeaway bringe, der dann sich so darstellt, dass ich dich frage, was du denn Spannis in der letzten Zeit gelesen hast.

Speaker: Und dann meine ich da nicht einen Roman oder nichts gegen Romane, aber vielleicht ein Buch oder eine Veröffentlichung oder was auch immer, wo du sagst, ach, das fand ich jetzt doch ziemlich spannend und ich könnte mir vorstellen, dass das gar nicht so allgemein bekannt ist.

Speaker: Hättest du da irgendwas auf Lager, wo du sagst, schaut da mal rein oder lest das mal?

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Könnte auch eine eigene Studie von euch sein oder von Agif oder irgendwas, wo du sagst, das hat mich überrascht.

Speaker: Ja, ich mache das mit meinem Team immer, in unserem Team-Meeting.

Speaker: Da muss eigentlich auch jeder immer dann erzählen, was hat da Spannendes gelesen, was für die anderen.

Speaker: Das ist total krass, wenn man dann immer merkt, Gott, ich habe so viel gelesen, aber was war jetzt nochmal das Spannendste?

Speaker: Weil jetzt glaube ich mittlerweile so viel ist, was man an Input kriegt.

Speaker: Deswegen finde ich die Frage gerade ein bisschen tschuldig.

Speaker: Schwierig, weil ich glaube auch, wir lesen viel, ich lese auch gerade viel, gerade Richtung AI, was da passiert, lauter Papers, alles, was man so finden kann, wo die Entwicklung gerade hingeht.

Speaker: Das ist aber jetzt, glaube ich, nicht so spannend.

Speaker: Ich bin dann auch wieder eher der Buchmensch noch.

Speaker: Und habe dann, das ist aber mehr ein Sachbuch.

Speaker: Erzähl mal ruhig.

Speaker: Okay, Wissenschaft des Erfolgs gelesen und das war nochmal ganz spannend.

Speaker: Da geht es halt darum, wie du Sachen lernen kannst und dich verbessern kannst und...

Speaker: Da waren halt nochmal so spannende Erkenntnisse drin, dass du halt schon im Team, das wichtig ist, im Team zu sein und dich gegenseitig anzufeuern, weil dadurch kannst du die besten Ergebnisse erzielen und über dich hinaus wachsen, wenn du es mit anderen zusammen machst.

Speaker: Oder auch haben sie so Leute gehabt, die Sprachen gelernt haben, die das eigentlich nicht sprachbegabt waren, aber trotzdem jetzt mega viele Sprachen können.

Speaker: Und da war dann halt der Effekt, dass es am besten geht, wenn du es einfach sprichst und mega viele Fehler machst.

Speaker: Das ist nicht so schlimm, aber dadurch lernst du halt am schnellsten.

Speaker: und sich nicht abschrecken zu lassen.

Speaker: Und das fand ich also ein mega gutes Buch, um es noch so ein bisschen zu verstehen, wie wir Menschen lernen und uns Themen erarbeiten und dass es halt nicht eigentlich so ein

Speaker: so Standard ist, wie du es denkst, in der Schule gelernt zu haben.

Speaker: Also dass es da schon noch neue Erkenntnisse gibt, die das alles ein bisschen besser noch machen oder leichter zu verstehen, wie man neue Sachen erarbeitet.

Speaker: Das fand ich ganz cool.

Speaker: Hört sich sehr interessant an.

Speaker: Also das Buch werden wir auf jeden Fall in den Shownotes verlinken, weil da sind wir mal sehr, sehr dankbar für, für so eine Themen.

Speaker: Und die müssen ja auch nicht originär was mit unserer Branche zu tun haben, aber spannend einfach Erkenntnis.

Speaker: Lernen ist ja unser Thema.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Lernen ist sowieso Research, aber Lernen ist für jeden gut, würde ich jetzt mal behaupten.

Speaker: Vielleicht auch eine Empfehlung für unser Schulsystem, dass der ein oder andere mal reinschaut, um, wie du sagst, vielleicht auch die Grundlagen ein bisschen zu adjustieren.

Speaker: Ganz kurz, ganz spannend.

Speaker: Entschuldigung, wenn ich es noch teasern kann.

Speaker: Immer.

Speaker: Wo du das Schulsystem gesagt hast, ist nämlich spannend, dass wir das auch untersucht haben, wie die Schule uns prägt und gerade auch die Grundschule prägt.

Speaker: Und dass es nämlich total wichtig ist, dass du am Anfang in den Jahren immer den gleichen Lehrer behältst.

Speaker: In den USA haben sie wohl jedes Jahr einen anderen Lehrer gehabt und das ist nicht so gut, weil wenn du dich länger kennst, also der Lehrer das Kind länger kennt, dann stempelt er dich nicht gleich komisch ab, wenn du eine Sache jetzt mal nicht kannst, weil er weiß schon vom letzten Jahr, dass du eigentlich die anderen drei Themen total gut konntest.

Speaker: Und wenn du jetzt hier Probleme hast, ist er dir wohlwollender, dir das dann trotzdem beizubringen, weil er weiß, und das war ich total krass, da dachte ich so, Mann, wie krass, ja, man muss, wenn man dann anders auf den Menschen vor dir eingeht, wenn du ihn schon ein bisschen besser kennst, deswegen ist es auch wichtig, dass man in der Zusammenarbeit sich kennenlernt und weiß, was einem leicht fällt und was nicht.

Speaker: Da schließt sich dann wieder der Kreis zur Loyalität, nicht wahr?

Speaker: Und zu langfristigen Commitments, die ja auf gegenseitigem Vertrauen auch basieren.

Speaker: Also insofern bestätigt es dann so ein bisschen die These und ist auch sozusagen ein Vorbild für Dinge.

Speaker: Nicht für jeden natürlich geeignet, aber ich glaube in Summe nicht das schlechteste Modell, vermutlich.

Speaker: Und es klingt plausibel tatsächlich, ja.

Speaker: Ja, fand ich auch.

Speaker: Und da kommt dann wieder der Kontext ins Spiel.

Speaker: der eben nicht da wäre, wenn ich immer nicht oder nur geringfügig kenne.

Speaker: Und das ist das, glaube ich, was uns, diesen Kontextschatz, den wir haben, wir nennen es Erfahrung, der uns eben noch abhebt von den Maschinen.

Speaker: Noch.

Speaker: Ich hoffe noch eine ganze Weile.

Speaker: Also ich bin da eher, sagen wir mal so, ich bin offen für Neues, aber ich bin trotzdem optimistisch, dass die Welt nicht untergehen wird.

Speaker: Ja, das bin ich auch.

Speaker: Oder?

Speaker: Also insofern, das halten wir mal fest als Ausblick, als Perspektive.

Speaker: Die Zeit ist sehr schnell vergangen mit dir, liebe Annika.

Speaker: Ich habe mich sehr gefreut, dass du heute unser Gast warst in unserem MitGIF-Podcast in der aktuellen Episode.

Speaker: Und ich hoffe, wir konnten so ein kleines Schlaglicht setzen auf das Thema Research per se, vielleicht auch dem ein oder anderen ein bisschen Lust machen, da mal reinzuschauen.

Speaker: Gerne mal in die Gruppe kommen.

Speaker: Wir freuen uns.

Speaker: Insofern, ich danke dir vielmals für die Insights.

Speaker: Schön, dass ich da sein durfte.

Speaker: Hat mich sehr gefreut und ich würde sagen, bis bald.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Danke.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war Mitgift, der forsche Podcast der GIF.

Speaker: Mehr Infos gibt es unter gif-ev.de.

Speaker: Jetzt abonnieren und dranbleiben.

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