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Episode 1 - Prof. Dr. Verena Rock

Mitgift | Der forsche Podcast der gif

Transcript

Speaker: Willkommen bei MitGift, dem Podcast der GIF, Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

Speaker: Fakten fundiert erklären, frische Fragen stellen, Forschung fördern.

Speaker: MitGift macht Komplexes verständlich, fokussiert auf das Wesentliche und geht forsch voran.

Speaker: Und wenn wir da schon bei einem Säktchen zusammenstehen, hoffe ich auch, dass wir uns in Sachen gesellschaftliche Relevanz noch besser positioniert haben, als wir das heute machen.

Speaker: Dazu kam noch die Tatsache, dass mein Doktorvater damals sagte, ja, also GiveMeT-Mitgliedschaft, das ist ja eigentlich wirklich ein Hygienefaktor.

Speaker: Auf der Basis haben wir uns immer weiter entwickelt.

Speaker: Es sind immer weitere neue Kompetenzgruppen entstanden, immer anhand der aktuellen Themen.

Speaker: die in den letzten 30 Jahren den Markt stärker geprägt haben.

Speaker: Versuchen müssen, ein Stück weit zu antizipieren, was ist denn jetzt das Wissen, was es für die Zukunft braucht.

Speaker: Und so positionieren wir uns ja auch.

Speaker: Und hier ist Ihr Host, Stefan Stüdemann.

Speaker: So, herzlich willkommen oder willkommen zurück bei der neuen Folge Mit Gift, der GIF.

Speaker: Ich freue mich sehr, heute einen Gast ankündigen zu dürfen, der eigentlich hochkarätiger nicht sein kann.

Speaker: Heute ist unsere Präsidentin da, Prof. Dr. Verena Rock.

Speaker: Liebe Verena, sei herzlich gegrüßt.

Speaker: Vielen Dank, ich freue mich sehr.

Speaker: Danke.

Speaker: Wir freuen uns natürlich, dass du bei uns bist und uns heute die Ehre gibst.

Speaker: Wir wollen ja ein bisschen die GIF unseren Zuhörenden näher bringen und einfach mal schauen, wie wir diese ganze Arbeit, die wir ja insbesondere relativ gut kennen, aber eben die für viele nicht so transparent ist, wie sie vielleicht sein könnte, etwas klarer darzustellen, etwas auszuformulieren und einfach mit Leben zu füllen.

Speaker: Dafür sind wir heute hier zusammen, freue ich mich sehr, dass ich das mit dir zusammen gestalten darf und ich würde sagen, wir legen einfach mal los, denn der erste Punkt auf meiner Frageliste ist natürlich die Frage, die Welt hat nicht auf einen neuen Podcast gewartet, warum machen wir jetzt einen?

Speaker: Ja, das hat natürlich vielfältige Beweggründe.

Speaker: Die GIF hat, glaube ich, schon lange überlegt, mal einen Podcast zu machen.

Speaker: Und so ein bisschen mit die Initialzündung war jetzt unser Strategie-Workshop, den wir Anfang des Jahres hatten.

Speaker: Und auch das Ergebnis unserer Mitgliederumfrage, wo das als Wunsch formuliert worden ist.

Speaker: Und ich glaube, mit einem Podcast schaffen wir es noch besser als GIF, unsere Themen zu platzieren in der Ausbildung.

Speaker: Öffentlichkeit, in der Gesellschaft, vielleicht auch tatsächlich in einer breiteren Zielgruppe, als wir das bisher bei unseren Mitgliedern haben.

Speaker: GIF steht ja für wissenschaftlichen Fortschritt, auch teilweise vielleicht ein im allgemeinen Sprachgebrauch nicht ganz

Speaker: akademiefreies Sprachniveau.

Speaker: GIF veröffentlicht ja viele Richtlinien und Standards und ich sage mal, Personen außerhalb der Immobilienbranche haben vielleicht Schwierigkeiten, in der Schriftform unsere ganzen Themen zu erfassen.

Speaker: Und ich glaube, da kann ein Podcast sehr gut helfen, mit der Sprache Themen der GIF auch verständlicher zu machen, besser platzierbar für verschiedene Zielgruppen.

Speaker: Warum nicht mal den GIF-Podcast abends auf dem Sofa hören?

Speaker: Wunderbar, ich hätte es nicht besser am Schreiben können.

Speaker: Ich glaube, das ist genau die Idee hinter diesem Format, dass wir einfach komplexe Themen ein bisschen zerlegen, auseinandernehmen, konsumierbarer machen, wenn man das so sagen darf.

Speaker: Aber genau das ist das Ziel, weil wir bohren doch relativ dicke Bretter in der GIF, das kann man schon so sagen.

Speaker: Und wir machen eben doch etwas mehr als vielleicht nur die

Speaker: Flächenberechnungsgrundlagen insofern.

Speaker: Und genau das wollen wir ja auch gemeinsam herausarbeiten, was da alles hinter den Kulissen passiert und vor allem auch, was unsere Mitglieder und Immobilienbranche per se eigentlich für den Benefit von dieser Arbeit hat.

Speaker: Und deswegen nochmal freue ich mich sehr, dass wir das jetzt zusammen diskutieren werden.

Speaker: Bevor wir jetzt da in Medias Res gehen, vielleicht nochmal zu dir als Person.

Speaker: Du bist Präsidentin der GIF, deine zweite Amtszeit, darf ich schon sagen.

Speaker: Ich habe dich auch gewählt.

Speaker: Ich freue mich auch, dass du wieder und erneut unsere Präsidentin bist.

Speaker: Das macht sehr, sehr viel Spaß.

Speaker: Erzähl ein bisschen zu deiner Historie, wie es dazu kam, wie man heute neudeutsch sagt, der Touchpoint.

Speaker: Wann bist du mit der GIF in die Behördung gekommen?

Speaker: Und was war und ist vor allem für dich nach wie vor der Antrieb, in der GIF so dynamisch aktiv zu sein?

Speaker: Der Touchpoint am Anfang ist, glaube ich, jetzt auch schon 20 Jahre her.

Speaker: Ich muss mal überlegen.

Speaker: Ich glaube, ich bin wirklich mittlerweile 20 Jahre Mitglied in der GIF und der Touchpoint war ein wissenschaftlicher.

Speaker: Ich war nämlich Doktorandin am Lehrstuhl an der EBS damals und ich brauchte mehr Zugang zu Wissen aus der Immobilienwissenschaft.

Speaker: Und da war eine GIF-Mitgliedschaft damals die ideale Plattform für mich.

Speaker: Einmal über sämtliche Veröffentlichungen der GIF, die dann für mich zugänglich waren und vor allem über das Netzwerk.

Speaker: mit anderen Wissenschaftlern, also Professoren, Doktoranden, anderen Studierenden und so weiter.

Speaker: Ich war da gerade an der Schwelle zwischen Studentin und Doktorandin und das war für mich der ideale Zeitpunkt.

Speaker: Und dazu kam noch die Tatsache, dass mein Doktorvater damals sagte, ja, also Give-Mitgliedschaft, das ist ja eigentlich wirklich ein Hygienefaktor.

Speaker: Da ist man einfach Mitglied, wenn man im akademischen Bereich in der Immobilienwirtschaft unterwegs ist.

Speaker: Und so kam das und seitdem habe ich die Mitgliedschaft auch nicht aufgegeben, nicht ruhen lassen und irgendwann durch die Ansprache aus dem bisherigen Vorstand kam es dann eben dazu, dass ich selber Vorstand wurde und später Präsidentin.

Speaker: Und die Amtszeit, die erste war glaube ich durch sehr viel, würde ich jetzt mal sagen, für mich fast Sortierarbeit unter anderem gekennzeichnet, also erst einmal zu schauen,

Speaker: Wo setzen wir jetzt neu unsere Schwerpunkte?

Speaker: Wie konsolidieren wir vielleicht auch manche Themen?

Speaker: Weil wir hatten echt eine sehr große Vielfalt an unterschiedlichen Themen, unterschiedlichen Veröffentlichungen und Veranstaltungen, wo wir gearbeitet haben.

Speaker: Und ich wollte das ein bisschen besser durchstrukturieren und weiterentwickeln.

Speaker: auch was die Themen angeht, noch zukunftsträchtiger ausrichten.

Speaker: Und das hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Also ich glaube, die Motivationsfaktoren in der GIF zu arbeiten sind so vielfältig.

Speaker: Das sind vor allem die Leute.

Speaker: Also das Team im Vorstand, das macht wahnsinnig viel Spaß, weil man das Gefühl hat, alle ziehen da an einem Strang und jeder hat da richtig Power, was nach vorne zu bringen.

Speaker: Und genauso unser Team in der Geschäftsstelle, die das ganze Backoffice wunderbar gestalten für uns.

Speaker: Und inhaltlich, glaube ich, haben wir uns, seitdem ich da Präsident bin, fast noch breiter aufgestellt.

Speaker: Also Themenkonsolidierung ist vielleicht nicht wirklich gelungen, aber ich glaube, es liegt auch daran, dass die Immobilienwelt da draußen so breit geworden ist und wir einfach so viele verschiedene Ansatzpunkte haben in dieser Kombination aus Wissenschaft und Praxis, die die GIF ja bietet.

Speaker: Auch neue Themenfelder zu bespielen und wahrscheinlich braucht es das in der heutigen Zeit.

Speaker: Multiple Krisen, multiple Herausforderungen müssen auch mit ganz, ganz vielen Ansätzen von der GIF, glaube ich, bespielt werden.

Speaker: Ich denke auch, man könnte es auf den Punkt bringen, uns wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht langweilig werden.

Speaker: Also wir werden von manchenfaltigen neue Herausforderungen gestellt.

Speaker: Wir sind ja ein Stück weit auch die Normierer, Standardisierer und Strukturierer der Branche, wenn ich das mal so sagen darf.

Speaker: Insofern gibt es immer wieder was zu tun, gerade wenn sich die komplette Umgebung verändert, ist das ja einfach nicht.

Speaker: Der Punkt, wo man darüber nachdenken muss, wie gehen wir denn damit um?

Speaker: Und wie du sagtest, welche neuen Themen wollen wir da eigentlich auch besetzen, ohne dass man sich verzettelt?

Speaker: Ich nehme das genauso wahr, dieses Thema, das erstmal schauen, wo stehen wir eigentlich, da eine gute Struktur reinbringen, aber jetzt auch mit Vollgas sozusagen in die neuen Themen reinbekommen.

Speaker: Da vielleicht kurz mal von deiner Seite ein bisschen spoilern, was sind im Moment die Trends?

Speaker: Und Trends will ich vielleicht gar nicht so sagen, aber die Langzeittrends, die wir sehen, die wir begleiten, wo wir vorhaben, als GIF noch stärker aktiv zu werden.

Speaker: Vielleicht kannst du dazu ein paar Sachen sagen.

Speaker: Man kann eigentlich wirklich sagen, in dem Zusammenhang, das sind langfristige Trends, die jetzt nicht erst seit gestern da sind, sondern die wir schon seit mehreren Jahren beobachten und auf deren Basis sich eigentlich auch unsere Kompetenzgruppen innerhalb der GIF auch formiert haben.

Speaker: Das ist einmal das Thema natürlich Digitalisierung, digitale Transformation und Daten, was jetzt in den letzten zwei Jahren enorm an Geschwindigkeit zugenommen hat durch das Thema KI.

Speaker: Jetzt ist es auf einmal bei jedem auf dem Schirm, habe ich das Gefühl, und wir arbeiten eben auch dran.

Speaker: Dann das ganze Thema Trend, Demografie, bespielen wir durch unsere Kompetenzgruppe Wohnen sehr stark, weil da wirkt Demografie am stärksten aus meiner Sicht auf den Wohnimmobilienmarkt.

Speaker: Da machen wir schon seit mehreren Jahren sehr viel.

Speaker: Stichwort Mietspiegelkommission, Stichwort Baukasten für soziale Nachhaltigkeit im Wohnen, was dann noch weitergeführt wurde durch eine Studie zum Thema S, also Soziales in ESG und allgemeingültiger auf alle Immobiliennutzungsarten ausgedehnt wurde.

Speaker: Und jetzt ist unser neues Thema auch in dem Kontext bezahlbares Wohnen.

Speaker: Das wird, glaube ich, ein großes Thema in den nächsten Monaten und Jahren sein und uns hier in unserer Gesellschaft immer begleiten.

Speaker: Das hat nochmal mehr Geschwindigkeit aufgenommen oder mehr Druck durch den Regierungswechsel jetzt, wo es zu beobachten bleibt, was man da tun kann, wie man vielleicht auch in Richtung Politik so ein bisschen eine beratendere Funktion einnehmen kann, als wir das als Gift bisher getan haben.

Speaker: Wichtiger Punkt, ich glaube natürlich, wir kennen es alle, wohnen, wer kommt aber nicht in die Mührung, das ist ein Grundbedarf, den wir alle haben natürlich.

Speaker: Wir sehen eklatante Mängel am Markt, im Markt und das ist natürlich sehr, sehr interessant, auch als Gift dieses Thema weiter zu begleiten und zu schauen, wo können wir eigentlich mit unserer Arbeit, die wie du ja sagst, nicht originär

Speaker: in eine politische Richtung geht, aber doch im Endeffekt ein Stück weit unterstützende Wirkungen erzielen und vielleicht auch einen Markt begleiten und auch einen Markt mit strukturierende Wirkungen erzielen.

Speaker: Im besten Sinne, dass wir dort auch einen Effekt daraus haben.

Speaker: Da hoffen wir natürlich alle drauf, dass es uns gelingt.

Speaker: Insofern würde ich auch sagen, wichtige Arbeit, wichtiges Thema.

Speaker: Also KI hast du schon angesprochen, da gibt es natürlich auch mannigfaltige Entwicklungen und ich sehe das ähnlich wie du, dass man das Gefühl hat inzwischen, also jeder kennt es und irgendwie arbeitet auch jeder mit.

Speaker: Die Frage ist halt am Ende, wann kommt dieser wirkliche Durchbruch, dass es eine Grundlage wird.

Speaker: Der Arbeit auch vor allem in unserer Branche, wo wir wissen, das dauert da manchmal etwas länger.

Speaker: Aber nichtsdestotrotz kommt es dann und es ist so, so wichtig, dass es passiert, um einfach eine gewisse Effizienz reinzubringen.

Speaker: Vielleicht Effizienz auch nochmal als Stichwort, denn wir stehen ja als GIF tatsächlich auch dafür, dass wir Standards entwickeln, mit denen auch operiert werden kann.

Speaker: Wie ist denn da aus seiner Sicht aktuell die Situation und die Entwicklung?

Speaker: Was gibt es denn da für Themen, die wir künftig anpacken können?

Speaker: Und wie sieht das vielleicht auch in Richtung KI aus?

Speaker: Ist das noch zu früh, um dort schon Standards zu evaluieren oder zugrunde zu legen?

Speaker: Oder ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen?

Speaker: Das ist absolut nicht zu früh.

Speaker: Wir beschäftigen uns nicht nur jetzt bereits damit, sondern wir haben uns im Grunde genommen, wenn man das mal durchdenkt, was KI eigentlich für eine Basis braucht, schon die letzten zehn Jahre damit beschäftigt.

Speaker: Denn die GIF hat jetzt schon seit fast zehn Jahren Datenstandards.

Speaker: Wir haben eine eigene Kompetenzgruppe Datenmanagement.

Speaker: Und jetzt natürlich kann man diese Datenstandards wunderbar nutzen, um eine KI darauf laufen zu lassen und weiterentwickeln.

Speaker: Das hoffe ich tatsächlich, dass das ein Themenfeld sein wird, mit dem die Datenstandards auch noch viel mehr Durchdringung im Markt finden.

Speaker: Wir hatten das bei der Flächenrichtlinie auch, die gibt es ja schon seit Gründungen.

Speaker: Der GIF im Prinzip, die hat relativ lange gebraucht, bis sie sich im Markt etabliert hat.

Speaker: Jetzt aber ist sie nicht mehr wegzudenken und wird in fast allen Mietverträgen in Deutschland verwendet, außer vielleicht im Süden, so in München.

Speaker: Aber das ist halt das Thema, was ich glaube, durch KI auch mit unseren Datenstandards jetzt passieren wird, weil ich glaube, das lässt die Möglichkeit zu, Daten besser zu strukturieren im Vorfeld, besser zu greifen, die Datenqualität zu erhöhen, um halt eine KI besser einsetzen zu können.

Speaker: Das ist ganz klar Effizienzsteigerung, die wir eigentlich jetzt schon anstoßen können.

Speaker: Und darauf aufbauend haben wir jetzt ein neues Thema mit einer Richtlinie, die gerade entwickelt wird von einer neuen Kompetenzgruppe zum Thema digitale Transformation, wo es eher so ein bisschen darum geht, wie kann ich mein Unternehmen aufstellen, um halt diese digitale Wende mit zu gestalten, um damit klar zu kommen, strukturell, strategisch, organisatorisch und dann auch in der Umsetzung.

Speaker: Ich glaube, das ist der nächste Schritt, den es braucht, um eine KI tatsächlich sinnvoll einzusetzen.

Speaker: Und ich hoffe, dass das so ein Leitfaden sein kann für Unternehmen, die denen auch so ein bisschen die Angst nimmt, mit KI zu arbeiten, wenn man sich daran orientiert.

Speaker: Und das ist ja auch der Sinn der Sache, Hilfestellung zu geben mit auch vielleicht dann Praxisbeispielen von Unternehmen, die es schon so machen, um die Branche da auch so ein bisschen zu enablen.

Speaker: Wir sind als Gift dafür angetreten, dass wir genau dieses Thema begutachten und am Ende auch zu den Menschen bringen, so platt es sich jetzt auch anhört.

Speaker: Aber KI ist am Ende vielleicht ein Kollege, vielleicht ein Partner, der aber vor allem wahnsinnige Veränderungen auslösen wird.

Speaker: Und da ist genau die Frage, wie können wir das dann eigentlich begleiten?

Speaker: Ich merke an deinen Ausführungen, dass wir als Gifter doch schon einiges tun, was mich sehr, sehr freut.

Speaker: Und letztendlich ist natürlich KI auch am Ende ein Change-Prozess, den wir verstehen müssen, der da abläuft und wo man vielleicht, und das nehme ich dann hoffentlich bald dieser Grundlage, natürlich auch Handlungsempfehlungen anzunehmen,

Speaker: ablesen kann, wie man im eigenen Unternehmen genau diese Veränderung begleitet, managt und natürlich am Ende, wir werden ja nie zum Ende kommen in diesem Prozess, es bleibt ein Prozess, aber ihn so strukturiert und begleitet, dass er für mich als Unternehmer, als Unternehmer in der Immobilienwirtschaft natürlich auch einen Weg vorgibt, der am Ende von Erfolg gekrönt ist oder der mich zumindest

Speaker: kompetitiv bleiben lässt.

Speaker: Auch das ist ja ein wichtiger Punkt, denn wir verändern uns in allen möglichen Bereichen und wir sehen ja auch zunehmend, dass eben von außen, außerhalb der Immobilienwirtschaft, Dinge zu uns reinkommen.

Speaker: Ich glaube, da ist KI das beste Stichwort, die wir am Ende vielleicht auch nur auf dem Beifahrersitz uns anschauen können.

Speaker: Und damit das nicht zu sehr überhand nimmt, glaube ich, ist diese Entwicklung, die wir da vorhaben, durchaus sinnvoll und berechtigt.

Speaker: Wie ist da aktuell der Stand?

Speaker: Kannst du da einen kleinen Einblick geben?

Speaker: Also was jetzt diese Richtlinie für die digitale Transformation betrifft, die ist gerade voll Speed, wenn man das so sagen kann, in der Entwicklung.

Speaker: Die Kompetenzgruppe ist ja noch recht jung.

Speaker: Die hat sich im Frühsommer gegründet und arbeitet jetzt mit Hochdruck an der Richtlinie, die dann bis zum Jahresende funktioniert.

Speaker: also in den nächsten sechs Monaten dann tatsächlich veröffentlicht werden soll, auch mit Unterstützung dann einer größeren Community.

Speaker: Und das ist so ein Novum innerhalb der GIF, dass wir jetzt in Kürze eine sogenannte Beta-Community gründen wollen, um das Thema digitale Transformation und diese Richtlinie, die da veröffentlicht wird, zu challengen und auch noch mit einem weiteren Kreis von Praktikern und Akademikern zu

Speaker: erweitern wollen oder verbessern wollen.

Speaker: Und möglichst viele Leute mit Erfahrung, sowohl im digitalen Bereich als auch im immobilienwirtschaftlichen Bereich mit reinholen, um da ein besseres Produkt noch zu veröffentlichen am Ende des Tages.

Speaker: Von dem können, glaube ich, alle profitieren.

Speaker: Also die Leute selber, die mitarbeiten können, daraus für ihr Unternehmen profitieren.

Speaker: Die GIF profitiert auch davon, weil die Richtlinie einfach dann mit einer sehr hohen Qualität tatsächlich auf den Markt kommen kann.

Speaker: Und ich glaube, das ganze Thema, weil du es vorhin so gesagt hattest, Veränderungen und so weiter, also es ist jetzt wirklich ein Punkt erreicht, wo wir gerade durch die KI so weitreichende Veränderungen in alle Bereiche haben, auch in den Arbeitsmarkt, auch Veränderungen auf uns als arbeitende Person, als Mensch.

Speaker: Da hatten wir ja auch schon eine Veröffentlichung in unserem Verbandsmagazin, GIF im Fokus, KI und Mensch.

Speaker: Was bedeutet das eigentlich für uns als Individuen, die einen Job in der Immobilienwirtschaft haben?

Speaker: Und ich glaube, da

Speaker: ist auch noch nicht alles zu Ende gedacht, sondern da könnte man sich gut überlegen, auch nochmal diese menschliche Komponente, also wie arbeitet der Mensch in Zukunft mit KI zusammen und was ergeben sich für Kompetenzprofile neu für den Menschen in unserer Branche ausarbeiten.

Speaker: Da haben wir auch Kompetenzgruppen, die in dem Bereich Human Resources aktiv sind, People, Brand and Culture, wo das sich als gutes Thema anbieten würde.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und wir haben natürlich auch eine Zukunftswerkstatt, die eher die jüngeren Mitglieder der GIF anspricht und wo auch sehr viel Dynamik gerade drin ist und die vor allem auch für die Zukunftsbilder, für die Berufsbilder zuständig sind und die immer wieder hinterfragen und anpassen, adjustieren, in Teilen natürlich aber auch komplett neu entwickeln.

Speaker: Auch da ist man natürlich

Speaker: Dabei zu schauen, was macht KI mit uns?

Speaker: Ist KI dann künftig der Kollege, mit dem ich zusammenarbeite?

Speaker: Auf Augenhöhe oder wie auch immer gestaltet sich das?

Speaker: Aber wir verändern auch die Berufsbilder logischerweise, müssen sie verändern.

Speaker: Da ist, glaube ich, auch im Moment viel Dynamik in diesem Bereich.

Speaker: Unheimlich viel.

Speaker: Also wir kommen alleine in diesem Jahr mit drei neuen Berufsbildern raus, also neu im Sinne von komplett überarbeitete Berufsbilder, zum Beispiel der Immobilienwertermittler oder die Wertermittlerin, dann Asset Management und dann noch ein weiteres.

Speaker: Und ich glaube, im nächsten Jahr sind dann auch ganz neue Berufsbilder geplant.

Speaker: die eben stärker digitale Kompetenzen abbilden würden in unserer Branche.

Speaker: Da ist die Veränderung einfach so schnell jetzt mittlerweile durch KI, die ja fast täglich mehr Aufgaben übernehmen kann, wenn man sich das so überlegt, dass wir da überlegen werden, welche Dynamik wir dann in 2026 abbilden können.

Speaker: Das ist immer die spannende Herausforderung auch für uns.

Speaker: Wir wollen natürlich einerseits substanziell Werte schaffen, andererseits müssen wir natürlich mit einem schneller sich wandelnden Markt auch umgehen können.

Speaker: Ich glaube, das bleibt eine Herausforderung auch in Zukunft.

Speaker: Nichtsdestotrotz finde ich, dass wir uns bisher als Gifter recht tapfer geschlagen haben.

Speaker: Ich habe jetzt von dir schon sehr viel gehört.

Speaker: Das heißt, wenn ich das nächste Mal mit jemandem spreche, da höre ich klassischerweise mal, wenn ich das Thema auf die GIF bringe, ach, ihr seid doch die mit der Flächenberechnung.

Speaker: Da weiß ich jetzt, ich kann schon ein paar mehr Themen anbringen.

Speaker: Das ist ja auch das Ziel dieses Podcasts, dass wir einfach unsere Arbeit, die doch relativ breit inzwischen aufgestellt ist, etwas transparenter machen.

Speaker: Events

Speaker: Ich will noch mal ein bisschen Werbung machen.

Speaker: Wir hatten das Stichwort KI und die KG Digitale Transformation.

Speaker: Dazu werden wir jetzt auch einen fantastischen Event haben.

Speaker: Vielleicht kannst du dazu zwei, drei Worte noch mal sagen, um da ein bisschen die Werbetrommel zu rühren.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Wir werden jetzt quasi auf halber Strecke der Fertigstellung der Richtlinie zum Ende des Jahres hin ein Event haben, dieser Kompetenzgruppe in Frankfurt, wo es eben darum geht, den aktuellen Arbeitsstand mal darzustellen, gespickt mit Cases aus den Unternehmen, die da eben mitarbeiten, also sehr praxisnah, wo herzlich alle Mitglieder und Nichtmitglieder eingeladen sind, einmal nicht nur das Event zu besuchen, sondern an diesem Tag auch gleich Mitglied zu werden in einer neuen Community,

Speaker: Die Kompetenzgruppe selber nennt das Better Community, weil es quasi so eine Art Test-Community sein soll, hatte ich gerade eben auch schon mal erwähnt, um diese Richtlinie zu challengen, in einer Phase, wo sie quasi noch in der Entwicklung ist.

Speaker: Und ich halte das für ein sehr sinnvolles Instrument jetzt in der heutigen Zeit, wirklich das Wissen von ganz, ganz vielen Leuten damit einzubringen.

Speaker: Und dazu dient es im Wesentlichen.

Speaker: Und alle, die Lust haben, mitzumachen in der Community, können sich ab sofort auch bei der GIF melden.

Speaker: Ich glaube, das wird ein ganz spannendes Momentum, was wir dadurch erzeugen können.

Speaker: Mit viel mehr Impact, als wenn wir jetzt einfach nur eine Richtlinie veröffentlichen.

Speaker: Das glaube ich auch.

Speaker: Also an der Stelle das Eisenschmieden, solange es heiß ist, das kann man wirklich im wahrsten Wortsinne sagen, seid alle dazu aufgerufen, daran teilzunehmen.

Speaker: Da sind fantastische Leute drin, die eine hohe Kompetenz mitbringen, gerade in dem Segment KI.

Speaker: Also das ist wirklich eine tolle Sache.

Speaker: Das Endprodukt wird, wenn es denn jemals eine Endfassung geben wird, sie wird sich immer weiterentwickeln, aber wir werden den ersten Wurf dann natürlich veröffentlichen.

Speaker: Das wird schon sehr, sehr hilfreich sein, aber wie gesagt, jeder kann dazu beitragen, auch als Feedback und genau da entwickeln wir uns als GIF auch weiter, indem wir sagen, wir testen jetzt einfach mal neue Formate aus der Kooperation, der Kollaboration, um eben genau dieses Wissen von euch, von Ihnen als Mitglieder zu erinnern.

Speaker: Oder eben noch nicht, aber solche, die es vielleicht werden wollen oder diesen Prozess unterstützen wollen, eben mit reinzubringen und dann gemeinsam das Beste daraus zu machen.

Speaker: So ist letztendlich die Idee und wir wollen ja als GIF und das ist vielleicht so ein bisschen ja auch das Sinnbild unserer ganzen Institution, wir wollen ja die Brücke sein zwischen der Forschung.

Speaker: Und der Praxis da mit einher geht auch die Anwendbarkeit von den Dingen, die wir hier entwickeln.

Speaker: Und ich glaube, das ist auf jeden Fall eine fantastische Grundlage, wenn das in die Richtung geht, wo sich das Moment andeutet, dass es hin geht.

Speaker: Also da freue ich mich auch sehr, sehr drauf.

Speaker: Also wir halten fest am 6.

Speaker: November in Frankfurt.

Speaker: Die Informationen gibt es auf der GIF Homepage.

Speaker: Kann sich jeder anschauen.

Speaker: Gerne anmelden.

Speaker: Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahmen und natürlich auf Mitmachen.

Speaker: Also das ist ganz klar.

Speaker: Unbedingt, ja.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Also das ist auf jeden Fall, da bewegt sich einiges im KI-Bereich.

Speaker: Kommen wir nochmal kurz zur GIF zurück.

Speaker: Also wir sind jetzt seit, wir haben jetzt 20-jähriges Jubiläum gefeiert vor kurzem.

Speaker: Das heißt 93, Entschuldigung, 30 natürlich.

Speaker: Ich habe mich auch ein bisschen jünger gemacht.

Speaker: 1993 gegründet.

Speaker: Wir haben jetzt über 30 Jahre.

Speaker: Rückblickend, wenn du heute überlegst, was waren vielleicht 1993 für Themen, die den Markt beeindruckt, beeinflusst haben, im Gegensatz zu heute.

Speaker: Würdest du da wesentliche Unterschiede sehen oder würdest du sagen, eigentlich sind es eher nur graduelle Veränderungen und die Herausforderungen sind immer noch die gleichen wie damals?

Speaker: Wenn man das so ein bisschen denkt von den Akteuren, die im Markt waren in Deutschland damals und heute und die GIF bespielt ja überwiegend den deutschen Markt, man könnte jetzt sagen die Dachregion, aber es ist schon überwiegend der deutsche Markt, dann hat sich das doch deutlich verbreitert, das Spektrum der Marktakteure, also der Unternehmen, die in der deutschen Immobilienwirtschaft irgendwo tätig sind in der Wertschöpfungskette, als es damals der Fall war, ne.

Speaker: Wir haben viel mehr internationale Investoren, mehr institutionelles Geld in Immobilien.

Speaker: Das ist wirklich deutlich gewachsen und damit einhergegangen ist aus meiner Sicht eine ganz starke Professionalisierung, die wir vielleicht 1993 noch nicht so stark hatten.

Speaker: Und das sieht man auch an den Themen, die die GIF in 1993 bespielt hat oder DIN.

Speaker: sagen wir mal die ersten Jahre, das waren ja eher so grundlegende Definitionen.

Speaker: Was ist eine Handelsimmobilie?

Speaker: Welche Themen oder welche Begriffe rund um die Handelsimmobilien muss ich definieren?

Speaker: Weil damals war es noch relativ selten oder gerade neu im Trend, dass man als institutioneller Investor in Handelsimmobilien investiert hat.

Speaker: Oder eben das Thema Flächenrichtlinie.

Speaker: Wie definiere ich denn überhaupt eine Mietfläche?

Speaker: Und das waren relative Basic-Themen, würde ich aus heutiger Sicht sagen.

Speaker: Und auf der Basis haben wir uns immer weiter entwickelt.

Speaker: Es sind immer weitere neue Kompetenzgruppen entstanden, immer anhand der aktuellen Themen, die in den letzten 30 Jahren den Markt stärker geprägt haben.

Speaker: Das heißt, ich glaube, Marktdynamik hat sich wahrscheinlich nicht so stark verändert seit der Gründung der GIF.

Speaker: Aber die Professionalität und die Vielfalt der Akteure hat sich deutlich verändert.

Speaker: Und das spüren wir in der GIF auch.

Speaker: Vielleicht ein Beispiel für eine sehr konstante, auch in der GIF, ist die Kompetenzgruppe Research, also Markt Research, wo es eben darum geht, verlässliche Marktdaten zu erheben.

Speaker: Da gibt es zweimal im Jahr die GIF Bürokonsensusprognose.

Speaker: Das gibt es schon sehr, sehr lange.

Speaker: Und das ist so eine Veröffentlichung, die wir einfach schon fast von Anbeginn haben.

Speaker: Und da gibt es auch mehr Professionalisierung, aber das ist einfach ein Thema, was immer Relevanz haben wird, das Thema Markt Research innerhalb der GIF.

Speaker: Andere Themen wie die digitale Transformation jetzt, da fragt man sich dann halt, ist das jetzt so ein Hype?

Speaker: Aber auch hier glaube ich tatsächlich, das wird ein langfristiges Thema sein, was uns auch die nächsten 20, 30, 40 Jahre begleiten wird in der Branche, weil es sich immer so schnell weiterentwickelt.

Speaker: Und irgendwann gibt es vielleicht wirklich ähnlich wie in anderen Branchen komplett digitale Geschäftsmodelle, mit denen wir agieren für Immobilien oder für den Bau von Immobilien oder für alles Mögliche.

Speaker: Dinge, die wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können.

Speaker: Das sind aber Sachen, wo wir als GIF

Speaker: das vielleicht abschließend vorangehen müssen und immer versuchen müssen, ein Stück weit zu antizipieren, was ist denn jetzt das Wissen, was es für die Zukunft braucht?

Speaker: Und so positionieren wir uns ja auch.

Speaker: Absolut.

Speaker: Also sehr schön zusammengefasst.

Speaker: Am Ende ist ja diese Marktentwicklung, die wir sehen, natürlich immer durch verschiedene Strömungen intendiert.

Speaker: Aber ich gebe dir vollkommen recht, wir müssen heute den Investoren nicht mehr erklären, wie der Markt funktioniert.

Speaker: Selbst das Wissen über wirklich kleinste Spezialeinrichtungen,

Speaker: Asset-Klassen ist vorhanden.

Speaker: Das heißt, es geht wirklich darum, Vergleichbarkeit am Markt zu schaffen, eine gewisse Transparenz.

Speaker: Ich glaube, da ist die GIF sicherlich ein guter Berater und jemand, der da auch viel Input geliefert hat und durch die Standards eben auch wirklich eine Übersicht ermöglicht hat erst am Markt.

Speaker: Da sind uns sicherlich viele Investoren, so hoffe ich zumindest, auch dankbar für.

Speaker: Nichtsdestotrotz gibt es ja auch so Themen, die wir aktuell so ein bisschen auf dem absteigenden Ast sehen, leider Gottes zumindest in der Wahrnehmung.

Speaker: Ich weiß nicht, wie du es empfindest.

Speaker: Wir hatten jetzt wirklich viele Jahre den ESG-Hype, möchte ich jetzt mal sagen, der zu meinem Leidwesen so ein Stück weit von der Agenda runtergefallen ist aus vielfältigsten Gründen.

Speaker: Aber auch hier sehen wir eigentlich eher eine Veränderung.

Speaker: Also wir haben ja viele Themen, die einfach jetzt schon state of the art sind, die sind in die Prozesse mit eingebunden.

Speaker: Ich habe trotzdem das Gefühl, vielleicht da von dir nochmal ein, zwei Aussagen, wie wir auch als GIF damit umgehen, dass das Thema ISG schon noch ein bisschen mehr Push bräuchte aktuell.

Speaker: und in der Wahrnehmung an Wertigkeit verliert, was eigentlich nicht sein dürfte.

Speaker: Denn das Thema ist nach wie vor wichtig und wir haben das Problem der Stranded Assets, das bleibt auch.

Speaker: Wir haben den Krempfad, wir haben die CO2-Neutralität, das ist alles da.

Speaker: Also ich glaube, da ist doch auch ein Stück weit unsere Aufgabe, da weiterhin die Flagge hochzuhalten und den Markt zu sensibilisieren und eben Grundlagen zu schaffen, die es ermöglichen, das anzuwenden.

Speaker: Absolut.

Speaker: Also das bespielen wir auch weiterhin, das Thema ESG.

Speaker: Das Thema S haben wir ja im letzten Jahr sehr groß bespielt und ich glaube, so einen umfassenden Katalog an möglichen S-Kriterien und S-Faktoren, wie wir den als GIF entwickelt haben, gibt es, glaube ich, im Markt nicht.

Speaker: Das kann man sich wirklich gut als eigenen Katalog ranziehen, kann seine eigenen Kriterien daraus auswählen und ist dann, glaube ich, im Thema S.

Speaker: schon mal wirklich gut aufgestellt.

Speaker: Und das Ganze ist eigentlich entstanden aus der Kompetenzgruppe ESG, die es bei uns auch gibt, die neben dem Anstoß dieses Thema, was Themas S-Faktoren, was wir dann rausvergeben haben an eine öffentliche Institution, also an eine Universität,

Speaker: Arbeiten an einem Green-Lease-Tool zum Beispiel, wie ich auf Knopfdruck im Prinzip meinen Mietvertrag checken kann, ob der als Green-Lease durchgeht.

Speaker: Und das sind Themen, die wir immer noch brauchen werden, die ganz, ganz wichtig sind, weil Mietvertrag, grüner Mietvertrag, der Mieter, also der professionelle gewerbliche Mieter, der fragt den definitiv nach.

Speaker: Also der fragt nachhaltige Flächen zumindest nach.

Speaker: Und das sind Themen, die werden auch nicht verschwinden.

Speaker: Selbst wenn man das Gefühl hat, dass im Bestand das Thema ein bisschen an Bedeutung verliert.

Speaker: Aber Themen bleiben genau wie das Green-Lease-Thema und auch wie du jetzt gesagt hattest, das Thema Kremffahrt.

Speaker: Auch da gibt es bei uns gerade eine Projektgruppe, die an einem Reporting-Richtlinie für den Kremffahrt arbeitet.

Speaker: Sehr spannende Entwicklung, habe ich mir auch schon angeschaut.

Speaker: Also das ist wirklich auch ein dickes Brett, was wir da bohren, mal wieder.

Speaker: Und genau da komme ich wieder auf unsere Ausgangssituation zurück.

Speaker: Wir wollen natürlich hier die Arbeit der GIF ein bisschen transparenter machen.

Speaker: Wir haben jetzt sehr, sehr viel schon gehört von dir.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Also ich habe auch einige neue Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste, obwohl ich auch schon eine ganze Weile mit dabei bin.

Speaker: Also man merkt doch, es gibt eine wahnsinnige Bandbreite an Themen, die wir bespielen.

Speaker: Und wir brauchen manchmal wahrscheinlich etwas länger, weil wir es halt auch gut machen wollen.

Speaker: Nichtsdestotrotz sehen wir jetzt auch mit der aktuellen Entwicklung, gerade im Bereich digitale Transformation, dass wir auch an Geschwindigkeit aufnehmen und auch unsere Community, sprich euch, liebe Mitgliederinnen und Mitglieder der GIF, früher in die Entwicklung der Ergebnisse mit einbinden wollen.

Speaker: Ich glaube, auch das ist eine wichtige Erkenntnis, denn wir selber hinterfragen uns natürlich auch, schaffen zwar Standards, aber wollen nicht selber auf Standards verharren, die wir irgendwann mal festgelegt haben.

Speaker: Also immer wieder hinterfragen ist natürlich auch für uns sozusagen in der DNA mit drin und ich glaube, das macht die GIF auch aus.

Speaker: Das hast du sehr schön auch in der Entwicklung dargelegt, eben von 93 bis heute.

Speaker: Es sind natürlich über 30 und nicht über 20 Jahre.

Speaker: Insofern ist das schon ein gewisser Track Record, auf den die GIF da zurückblicken kann.

Speaker: Unbedingt.

Speaker: Und ich wollte vielleicht noch einen Aspekt noch kurz erwähnen, weil der mir ganz wichtig ist.

Speaker: Neben dem, was wir ja wirklich wahnsinnig aktiv in unseren 16 Kompetenzgruppen, ich glaube 16 sind es mittlerweile, machen, ist ja, dass wir Forschungsförderung machen.

Speaker: IGIF steht ja auch für Forschungsförderung.

Speaker: Und das war auch einer der wesentlichen Aspekte, warum ich selber damals als junge Doktorandin eingetreten bin in IGIF, weil ich wusste, die unterstützen Forschungsprojekte, sei es durch Wissen, sei es durch Forschung,

Speaker: Sehr kompetente Ansprechpartner, nämlich die GIF-Mitglieder oder sei es wirklich durch moneteure Förderung von bestimmten Themen.

Speaker: Und das ist, glaube ich, ein Element, was für uns als GIF auch noch weiterhin ein wichtiger Baustein ist.

Speaker: Wir fördern bestimmte Themen mit monetären Mitteln auch, wenn wir sie für relevant halten für die Zukunft des Immobilienmarktes.

Speaker: Und so machen wir eben neben der Kompetenzgruppenarbeit auch noch Ausschreibungen für bestimmte Themen, die wir platzieren wollen im Markt, wo sich alle Wissenschaftler im Prinzip bewerben können, um diese Themen zu bearbeiten.

Speaker: Und da sei als Beispiel unser neuestes Projekt genannt, nämlich die Shopping-Center-Studie, wo es darum geht, die Shopping-Center-Performance mal richtig zu messen.

Speaker: Da würde man auch aus heutiger Sicht sagen, kann doch gar nicht sein, dass es das noch nicht gibt.

Speaker: Aber tatsächlich, es gibt noch kein transparentes Scoring- oder Tool-System, um Shopping-Center-Performance ganzheitlich zu messen.

Speaker: Das haben wir ausgeschrieben, da kommt auch eine Veröffentlichung in den nächsten Monaten dazu.

Speaker: Und ich glaube, das wird auch im Markt nochmal ein riesen Baustein sein für mehr Transparenz.

Speaker: Oder wir planen im nächsten Jahr das Thema bezahlbares Wohnen als eben eine solche Studie auszuschreiben im Sinne der Forschungsförderung.

Speaker: Das heißt im Prinzip, im Umkehrschluss, ich als Mitglied oder jeder von Ihnen, von euch als Mitglied, wird sein Mitgliedsbeitrag leistet auch einen Beitrag zur Forschungsförderung, weil das fließt natürlich direkt in diese Projekte hinein.

Speaker: Absolut, ganz, ganz wichtiger Punkt, sehr, sehr richtig.

Speaker: Genau das ist ja der eine Teil, nämlich die Forschung zu unterstützen und nicht nur Forschung sozusagen zu antizipieren und in die Praxis zu übertragen, sondern auch Forschung wirklich bewusst zu fördern und neue Anreize zu schaffen für Forschungsfelder, die vielleicht bis dato noch nicht beackert sind.

Speaker: Und da bin ich beide, ich war auch selber überrascht und bin es nach wie vor, wie viele Themen wir eigentlich da noch beleuchten können und auch gerne mal sollten.

Speaker: Ich glaube, am Ende ist das sehr, sehr viel und auch da wird uns der Stoff so leicht nicht ausgehen.

Speaker: Und da wird es ja auch mal wieder neue Themen geben.

Speaker: Und nochmal da der herzliche Aufruf von allen, die uns zuhören oder sonst sehr gif verbunden sind, wenn ihr aus dem Bereich der Forschung kommt und ihr habt gute Ideen, dann einfach mal in Kontakt zu uns aufnehmen.

Speaker: Denn wir sind da sehr, sehr offen und gehen damit sehr, sehr konstruktiv um und versuchen immer, wenn es gute Themen sind, daraus natürlich was zu machen.

Speaker: Also das ist, glaube ich, auch unsere DNA.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und das ist schon wirklich seit 30 Jahren unsere DNA.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Also ich habe heute einiges mitgenommen.

Speaker: Für mich so ein bisschen jetzt der Zeitpunkt, mal den Ausblick zu wagen, wo geht es denn jetzt hin?

Speaker: Jetzt haben wir etwas mehr als 30 Jahre Gift.

Speaker: Wir hatten ja auch eine schöne Jubiläumsfeier.

Speaker: Wenn wir jetzt sagen, okay, die 50 Jahre peilen wir mal an,

Speaker: Wirf mal so einen kleinen Blick in deine persönliche Glaskugel.

Speaker: 50 Jahre GIF.

Speaker: Wir stehen zusammen am Bistro-Tisch.

Speaker: Jeder hat von uns ein Glas Schaumwein in der Hand.

Speaker: Worüber werden wir uns unterhalten?

Speaker: Was macht die GIF gerade?

Speaker: Was macht die GIF in 2000?

Speaker: Was haben wir dann?

Speaker: Überlegen.

Speaker: 2043.

Speaker: 40, genau.

Speaker: Was macht die GIF in 2043?

Speaker: Ich glaube, dass die GIF...

Speaker: sehr stark dann von profitieren wird, dass sich die meisten Standards, die wir jetzt entwickeln, etabliert haben im Markt.

Speaker: Und ich glaube, die GIF wird sehr stark aktiv sein, weiterhin in dem Thema Markttransparenz, weil das wird für uns immer ein Thema bleiben, weiterhin im Thema Daten und im Thema Digitalisierung, weil diese Themen bleiben.

Speaker: Und ich glaube, dass die GIF wahrscheinlich so das,

Speaker: Element sein wird im Immobilienmarkt eben für Transparenz und für Neutralität, was es wahrscheinlich in einer Welt, in der Entscheidungen viel, viel stärker datenbasiert getroffen werden, brauchen wird.

Speaker: Und vielleicht sind wir dann auch als GIF eher eine Instanz, die auch beurteilt, ob

Speaker: bei bestimmten Unternehmen Standards eingehalten werden, weil Standards dann eben wichtig sind für Player, also für Unternehmen im Markt, die sich positionieren als transparent, als konform mit bestimmten beispielsweise Datenstandards, mit ethischen Standards etc.

Speaker: Also ich glaube, dass wir da vielleicht als Instanz eher noch wachsen, vielleicht aber dann nicht mehr ganz so viele Themen im Markt bespielen werden, inhaltlich gesehen.

Speaker: Im Säktchen zusammenstehen hoffe ich auch, dass wir uns in Sachen gesellschaftliche Relevanz noch besser positioniert haben, als wir das heute machen.

Speaker: Zum Beispiel über das Thema Wohnen, was wir gerade erst anfangen so richtig aufzugreifen und stärker als einer der wirklich neutralen Ratgeber oder Berater für Politik.

Speaker: Weil ich glaube, politisch werden wir da in den nächsten 20 Jahren noch einiges erwarten an Umwerfung, Verwerfung.

Speaker: Das wird eine ganz schwierige Situation.

Speaker: Und ich glaube, da braucht es, was den Immobilienmarkt betrifft, weil er eben jeden von uns betrifft, Grundrecht, Wohnen etc., da braucht es, was den Immobilienmarkt betrifft, noch eine stärkere neutrale Instanz, die für die Politik auch zur Seite steht.

Speaker: Nicht im Sinne von Lobbyarbeit, sondern wirklich im Sinne von neutraler Berater.

Speaker: Das war jetzt ganz weit gesponnen, glaube ich.

Speaker: Ganz wichtiges Thema, aber ich verstehe den Punkt und ich pflichte dir bei.

Speaker: Wir sind am Ende eben kein Lobbyverband, das ist nochmal ganz wichtig zu sagen, sondern wir wollen neutral Angebote schaffen, die als Grundlage dienen für eine Professionalisierung, für Transparenz, für Vergleichbarkeit, aber natürlich auch die Handreichung, gerne auch an die Politik zu sagen,

Speaker: Es gibt Missstände im Immobilienwirtschaftlichen Bereich, die sehr stark in den sozialen Bereich reinstrahlen und da ist natürlich Wohnen das größte Thema und glaube ich unser großer Pain-Point und wird es auch bleiben in den nächsten Jahren und wahrscheinlich leider sogar Jahrzehnten.

Speaker: um da eine Handreichung zu schaffen als GIF.

Speaker: Wie können wir einen kleinen Teil dazu beitragen?

Speaker: Und spätestens dann haben wir die gesellschaftliche Relevanz.

Speaker: Also freue ich mich auch sehr.

Speaker: Und wenn das sozusagen unser Ansporn ist, dann nutzen wir den noch sehr, sehr gerne, um einfach noch eine extra Meile zu gehen.

Speaker: Also ich glaube, da sind wir alle dabei und freuen uns in diesem Sinne natürlich sehr auf die Zukunft.

Speaker: Führt mich nochmal zu dem Punkt,

Speaker: Wir sagen ja, wir sind die Brücke zwischen Forschung und Praxis.

Speaker: Du bist ja jemand, der sowohl Praxis als auch Forschung kennt.

Speaker: Du kennst beide Seiten sehr, sehr gut.

Speaker: Insofern haben wir auch da eigentlich eine perfekte Besetzung an unserer Spitze.

Speaker: Ich frage immer ganz gerne nochmal, was liest du denn gerade?

Speaker: Und zwar nicht Billetristik, obwohl wir uns da gerne auch nochmal stundenlang drüber unterhalten könnten.

Speaker: Aber was ist denn dein letztes heiß geliebtes wissenschaftliches Paper, was du gerade gelesen hast und vielleicht einer breiteren Community empfehlen möchtest?

Speaker: Also heiß geliebt würde ich jetzt gar nicht sagen.

Speaker: Ich war leider in den letzten Monaten sehr stark damit beschäftigt, wahnsinnig viele wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu lesen.

Speaker: Daraus ist aber tatsächlich ein Paper geworden, was ich empfehlen kann, nämlich dass das Thema KI im Immobilienfondsmanagement, was wir an unserem Institut an der Hochschule herausgebracht haben, als Paper, als Working Paper,

Speaker: Einfach mal reinschauen, was da alles geht im Bereich Fondsmanagement mit KI.

Speaker: Das ist wissenschaftlich aufgearbeitet und noch durch eine empirische Studie untermauert.

Speaker: Sehr, sehr spannend.

Speaker: Ebenso ganz anderes Thema.

Speaker: Empirische Studie zum Thema, was sind denn Mieter, also Wohnungsmieter überhaupt bereit zu bezahlen jenseits der eigentlichen Miete?

Speaker: Da hatte ich jetzt auch eine Absolventin, die hat über 400 Mieter befragt und hat mal geguckt, was für Serviceleistungen würden die denn überhaupt haben wollen, neben der Miete und was sind sie auch bereit dafür zu zahlen.

Speaker: Das war hochinteressant, weil das ja ein Feld ist, in dem sich gerade private Wohnungsunternehmen sehr stark versuchen, auch neu zu positionieren.

Speaker: Spannend.

Speaker: Also kein Buch, sondern mehrere Paper, die gerade noch auf meiner Leseliste liegen.

Speaker: Sehr, sehr gut.

Speaker: Also insofern, genau das war die Frage.

Speaker: Und wir werden natürlich alle, sofern sie dann auch veröffentlicht sind, in die Shownotes packen, sodass jeder auch dann darauf zugreifen kann oder sich da schlau machen kann, der vielleicht das Interesse daran hat, das auch zu lesen.

Speaker: Insofern, herzlichen Dank für diese Lesetipps.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Und angesichts der fortgeschrittenen Zeit auch herzlichen Dank für deinen Besuch in dieser Episode.

Speaker: Ich hoffe, es ist ein bisschen gelungen, das, was wir als GIF machen, wofür wir stehen, wofür wir auch brennen und wo eine Leidenschaft dahinter steckt, die eben aber sehr breit aufgestellt ist, etwas transparenter zu machen.

Speaker: Dank deiner Unterstützung heute.

Speaker: Ich glaube, der Blumenstrauß ist sehr groß, aber er passt zusammen und er gibt in Summe ein sehr, sehr schönes Bild ab.

Speaker: Was nicht heißt, dass er nicht künftig noch größer werden kann.

Speaker: Und das ist, glaube ich, auch so ein bisschen die Mission, auf der wir weiter unterwegs sind.

Speaker: Insofern danke ich dir vielmals für deinen Besuch heute, Verena.

Speaker: Wir freuen uns auf alles, was künftig kommt.

Speaker: Und du hast jetzt die Möglichkeit, nochmal den Abschluss zu machen.

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Mich hat es auch gefreut.

Speaker: Und ich glaube, mit dem Podcast bringen wir jetzt, wie gesagt, die GIF nochmal zu einer ganz neuen Zielgruppe.

Speaker: Ich hoffe auf ein verständlicheres Level, freue mich da auch über Feedback.

Speaker: Und ich glaube, das, was man merkt und wofür die GIF neben all dem, was wir heute erwähnt haben, steht, ist, dass wir tatsächlich als Menschen in der GIF alle für das Brennen sind.

Speaker: hast du gerade so schön gesagt.

Speaker: Also man merkt Feuer überall und ich glaube, das ist das, was uns total positiv vorantreibt und was die GIF auch in den nächsten Jahrzehnten weiter so stark nach vorne bringen wird und beflügelt.

Speaker: Vielen Dank, liebe Verena.

Speaker: Und ich darf dich nochmal zitieren, weil du hast diesen Begriff geschaffen.

Speaker: Es muss giffig sein, damit es zu uns passt.

Speaker: Ich glaube, das ist es.

Speaker: Wir wollen weiterhin giffig sein.

Speaker: Bleibt alle giffig.

Speaker: Hört uns weiterhin zu.

Speaker: Abonniert diesen Kanal.

Speaker: Wir freuen uns auf die folgenden Ausgaben.

Speaker: Vielen Dank, Verena.

Speaker: Danke auch.

Speaker: Das war MitGift, der forsche Podcast der GIF.

Speaker: Mehr Infos gibt es unter gif-ev.de.

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