Transcript
Speaker: Wenn wir unsere Auszubildenden danach fragen, was ihre größte Angst ist, dann hören wir ganz, ganz häufig, dass sie Angst haben, keine Klienten anzuziehen, dadurch in existenzielle Nöte kommen und deswegen irgendwann wieder in einen Job zurück müssen, den sie eigentlich gar nicht mehr haben wollen.
Speaker: Wir sprechen heute einmal darüber.
Speaker: was Geldmangel und Klientenmangel eigentlich mit der Mutterwunde zu tun hat, weshalb es wirklich dazu führen kann, dass du nicht genug Klienten oder nicht genug wirtschaftliche Fülle anziehst, wenn du bestimmte Themen nicht löst und was es wirklich braucht, um nachhaltig eine Fülle an Klienten, an Geld und auch an emotionaler Fülle anzunehmen.
Speaker: Also bleib unbedingt dran, es wird sehr, sehr spannend.
Speaker: Du willst ein erfolgreicher Coach sein, der seine Klienten durch echte Durchbrüche und nachhaltige Transformationen führt?
Speaker: Dann bist du genau richtig hier.
Speaker: Ich bin Natascha, seit über zehn Jahren erfolgreicher Coach mit eigenem Coaching-Business und über 500 begleiteten Menschen.
Speaker: Und ich bin Lena.
Speaker: Seit über sieben Jahren begleite ich Menschen als Coach durch tiefgreifende Prozesse hin zu nachhaltigen Veränderungen.
Speaker: In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie traumasensibles, körperzentriertes und nachhaltig wirksames Coaching wirklich funktioniert.
Speaker: Kein oberflächliches Tools-Gehabe, kein Druck.
Speaker: sondern Nervensystemwissen, Embodiment und eine Haltung, die den Themen deiner Klientin wirklich gerecht wird.
Speaker: Der Embodied Coach ist für Frauen wie dich.
Speaker: Mit großem Verantwortungsgefühl, mit einer Sehnsucht nach Tiefe und mit dem Wunsch, einen Unterschied in der Coachingbranche zu machen.
Speaker: Hier bekommst du fundiertes Wissen, Insights aus unserem Coaching-Alltag und echte Inspiration für deinen Weg als Coach.
Speaker: Weil du spürst, es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern um echt, verbunden und tiefgreifend.
Speaker: Abonniere jetzt diesen Podcast und begleite uns auf dieser Reise.
Speaker: Zurück zum Körper, zurück zu dir und zu dem Coaching, das du dir selbst gewünscht hättest.
Speaker: Ja, das war auf jeden Fall am Anfang für mich auch ein Riesenthema.
Speaker: Also ich glaube, gerade dieses Thema, werde ich dann auch genügend Kunden anziehen?
Speaker: Ist das für mich dann auch möglich, damit genügend zu verdienen?
Speaker: Das waren so die größten Ängste, die mich ganz lange davon abgehalten haben, überhaupt mit dem ganzen Thema zu starten.
Speaker: Und es war natürlich auch am Anfang noch lange irgendwie ein Thema, denn
Speaker: ich sage mal so diese normalen Coach-Ausbildungen, die lassen einen ja dann auch so ein bisschen alleine mit dieser ganzen Thematik Verkauf und auch Marketing und sein Angebot zu bewerben und da auch wirklich ein System zu entwickeln, wie man eben Menschen dann auch in sein Universum zieht.
Speaker: Ein bisschen alleine damit.
Speaker: Also da muss man sich dann vielleicht nochmal einen Business-Coach suchen oder muss sich dann nochmal mit Marketing beschäftigen, was mitunter ja auch eine
Speaker: Der Gründe ist, warum wir das in unseren Ausbildungsräumen anders machen oder wirklich auch, wie es auch unsere Coaching-Kunden gewohnt sind, sehr ganzheitlich arbeiten und unsere Auszubildenden eben auch dabei unterstützen, da auf den anderen Ebenen schon zu wissen, wie sie das dann auch anziehen.
Speaker: Nicht nur, indem sie einfach da sitzen und meditieren und manifestieren, sondern indem sie wirklich auch ein System haben,
Speaker: indem sie dann, wir sagen ja immer so, der Fluss ist die Strategie und der Rahmen, die maskuline Energie und dann mit ihrer Feminen Energie, das Flussbett ist die Strategie, der Rahmen, das Wissen darum, wie spreche ich Leute an, wie
Speaker: Wie schreibe ich Posts?
Speaker: Wie gehe ich in Kontakt, damit Menschen überhaupt zu mir finden?
Speaker: Das ist einmal die Strategie, also das Flussbett und dann die Feminin-Energie, der Fluss, also wo wir uns dann auch gerade als Frauen, aber das tut auch Männern gut,
Speaker: eben in dieses System hineingeben, dass wir eine Führung unserer Energie haben, aber eben auch mit unserem Zyklus da reingehen können oder mit unserer zyklischen Natur.
Speaker: Ja, und das war natürlich am Anfang ein ganz, ganz großes Thema, weil ich überhaupt nicht wusste, was mache ich denn da eigentlich überhaupt?
Speaker: Und mir dann einfach auch klar wurde, wenn ich mich dann so mit anderen Coaches ausgetauscht habe, die dann vielleicht auch von Ausbildungen kannte oder so, dass dann ganz häufig dieses
Speaker: Ja, ein super guter Coach, der vielleicht auch aus der Ausbildung rausgeht und richtig was drauf hat, der hat halt letztendlich noch nicht automatisch ein erfolgreiches Unternehmen oder zieht automatisch genügend Kunden an, um davon leben zu können.
Speaker: Und was bei mir aber auch einfach ein ganz, ganz großes Thema war, war am Anfang,
Speaker: nicht nur dieses Wissen nicht zu haben, dieses strategische Wissen, worüber ich auf jeden Fall auch nochmal mit Jan eine Podcast-Folge machen werde, sondern es war auch einfach dieses grundsätzliche Mangelgefühl in mir.
Speaker: Für mich ist nicht genug da.
Speaker: Ich muss kämpfen, damit ich genügend bekomme, sozusagen.
Speaker: Und da steckt auf jeden Fall
Speaker: ein tieferes Thema drunter und das gucken wir uns in dieser Podcast-Folge an.
Speaker: Denn wenn wir das nicht lösen, dann können wir so viele Strategien haben und so viel praktisch lernen, wie wir wollen.
Speaker: Ich habe dann vielleicht die Strategie für das Flussbett
Speaker: Aber es fließt dann trotzdem nicht und deswegen müssen wir uns die Ebene eben auch anschauen, damit es auch ins Fließen kommen kann und wir den Fluss nicht zurückstauen.
Speaker: Das ist, glaube ich, ein ganz schönes Bild durch irgendwelche ungelösten Themen, Mangelthemen und so weiter.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Und ich würde sagen, dass womit man eben auch häufig in Ausbildung dann alleine gelassen wird.
Speaker: Und das ist auch nicht mal unbedingt die Aufgabe von einer Ausbildung, sage ich mal.
Speaker: Aber es verschenkt einfach sehr viel Potenzial, weil viele Menschen, die sehr gerne damit arbeiten würden, es dann nachher eben doch nicht tun.
Speaker: Und das ist ja etwas, was wir anders haben wollen.
Speaker: Also wir wollen ja, dass die Menschen, die sich darin weiterbilden, auch wirklich in die Umsetzung kommen können und dass mehr Menschen erreichen kann.
Speaker: Und das, womit viele eben alleingelassen werden, neben dem strategischen oder neben dem Marketing-Teil, ist vor allen Dingen auch, was es wirklich darunter braucht, um auch Erfolg und Fülle an Klienten, an auch finanziellen Mitteln überhaupt halten zu können.
Speaker: Und das ist etwas, wo viele gar nicht drauf schauen oder halt sehr kognitiv über Money-Mindset-Arbeit und was sind deine Glaubenssätze zum Thema Geld und so weiter.
Speaker: Und das ist schon mal ein
Speaker: Ich nenne es mal ein ganz guter Einstieg, überhaupt mal sich damit zu befassen, was denke ich eigentlich über Geld, welche Glaubenssätze wurden mir in Bezug auf Geld vermittelt, aber es geht trotzdem nicht in die tieferen Tiefen, die noch darunter liegen.
Speaker: Weil viele verstehen Geld einfach erstmal als Geld, als das, was wir als Scheine in der Hand halten oder als das, was wir auf dem Konto haben, als das, wozu wir ein Mindset haben, aber sehr wenige begreifen, dass Geld symbolisch für Lebensenergie steht, weil es etwas ist, was uns im Tauschgeschäft, sage ich mal,
Speaker: existenzielle Güter zur Verfügung stellt.
Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt von heute auf morgen eine Währungsreform hätten oder einen Währungszusammenbruch, dann wäre das, dem wir gerade eifrig nachrennen, wo wir uns freuen, wenn wir einen 20-Euro-Schein auf der Straße finden, einfach gar nichts mehr wert.
Speaker: Es wäre halt einfach ein Stück Papier, was halt auf der Straße liegt, was keine Sau mehr anfassen würde, weil du kannst dir damit nichts mehr erkaufen, was in irgendeiner Weise existenziell
Speaker: existenzielle Bedürfnisse abdeckt.
Speaker: Das heißt, wenn wir über Geld sprechen, sprechen wir nicht über den gierigen Teil, der sich natürlich auch entwickeln kann, sondern wir sprechen erstmal darüber, dass Geld notwendig ist, zumindest aktuell in seiner Funktion, die es hat, um unsere existenziellen Bedürfnisse zu sichern.
Speaker: Und da kommen wir auch schon zu dem Zusammenhang, den du gerade angesprochen hast, zum Thema Mangelgefühl.
Speaker: Das heißt, wir sind hier wieder sehr, sehr schnell in unseren kindlichen Prägungen, die wir mit der ersten Versorgungsquelle erlebt haben, nämlich mit der Mutter.
Speaker: Unsere allererste Versorgungsquelle ist die Mutter und zwar unabhängig davon, wie gut oder schlecht die Versorgung war, ob die Mutterfigur da war oder nicht.
Speaker: das habe ich dem letzten Mal von einer Klientin gehört, die gesagt hat, ja, ich weiß gar nicht, ob das Modul zum Thema Vater- und Mutterthema so für mich hilfreich ist, weil meine Mutter hat mich schon sehr früh zu meiner Oma gegeben, weil sie viel arbeiten musste.
Speaker: Und da habe ich ihr auch gesagt, und das betone ich auch gern nochmal, auch Nichtanwesenheit, auch fehlende Versorgung ist Prägung.
Speaker: Nicht nur das, was passiert ist, prägt uns, sondern auch das, was nicht passiert ist.
Speaker: Nicht nur das, was uns
Speaker: gegeben wurde an guten und an schlechten Eindrücken prägt uns, sondern auch das, was uns nicht gegeben wurde, prägt uns.
Speaker: Und das ist etwas, was wir uns anschauen müssen, wenn wir dieses Thema tiefer ergreifen wollen, weil wir verstehen dürfen, dass wenn wir die ganze Zeit nur am Thema Geld rumbasteln oder Money Mindset oder
Speaker: an Visualisierung und so weiter, dann verpassen wir einfach den Ursprung dessen, wo die erste Information in uns angelegt wurde, wie sehr vertraue ich, dass die Welt genug für mich bereithält, dass die Welt genug für mich zu geben hat, dass genug da ist, wenn der neben mir auch was bekommt, dass ich auch noch was bekomme.
Speaker: Und wie stark ist die Erlaubnis, die ich bekommen habe, die ganze Fülle der Welt auch wirklich anzunehmen?
Speaker: Oder wie schuldig muss ich mich dafür fühlen, wenn mir etwas Gutes passiert, wenn Fülle auf mich einwirkt?
Speaker: Und das sind eben Themen, die in den frühesten Prägungsphasen, meistens schon in den allerersten drei Lebensjahren gelegt wurden, weil die erste Welt, die erste Versorgungsquelle,
Speaker: Die erste Quelle von Lebensenergie war die Mutter und dementsprechend ist die Mutter erstmal wie eine Art Spiegel der Welt.
Speaker: Das heißt, das Kind sieht in der Mutter, wie viel Fülle hat die Welt, wie viele Bedürfnisse darf ich haben.
Speaker: Wenn ich etwas nehme, ist dann noch genug für andere da oder muss ich mich schuldig fühlen für die Bedürfnisse, die ich habe, weil es zu viel ist und weil die Welt an mir zerbricht und wenn ich Ressourcen nehme, die Welt in Ressourcenarmut erschöpft.
Speaker: Das sehen wir auch gerade in dieser Klimadebatte ganz, ganz stark.
Speaker: Diese große Angst, dass wenn wir Ressourcen verbrauchen und annehmen, dass dann die ganze Welt untergeht.
Speaker: Natürlich gibt es da unterschiedliche Schichten, die wir uns anschauen müssen, dass wir nicht gut mit der Umwelt umgehen und so weiter.
Speaker: Darauf beziehe ich mich gerade gar nicht, aber dieser Teil ist da auch mit drin.
Speaker: Das heißt, die Prägungen, die wir mit unserer Mutter erlebt haben,
Speaker: später auch mit dem Vater, aber Versorgung ist immer ein Mutterthema, spielt sich später, ohne dass wir das bewusst mitbekommen, auch auf finanzielle Fülle, auf emotionale Fülle, auf das Gefühl, darf ich das annehmen, darf ich Menschen begleiten und dafür auch Geld im Gegenzug nehmen.
Speaker: Und diese Themen lösen sich nur dann, wenn wir einmal darauf schauen, welche Mutterverletzungen, welche Mutterwunden in Bezug auf dieses Thema entstanden sind.
Speaker: Und da wird schon relativ schnell deutlich, warum reine Manifestationsarbeit und reine Money-Mindset-Arbeit einfach wieder ein bisschen zu oberflächlich ist.
Speaker: Das kann funktionieren, wenn da so leichte Prägungen reingeflossen sind, wenn es eben sehr wenig festsitzende Glaubenssätze sind, dann kann man damit ganz cool arbeiten.
Speaker: Man kann es auch als Einstieg nehmen, wenn zum Beispiel...
Speaker: Wenn zum Beispiel ein Glaubenssatz dabei bei der Arbeit rauskommt, der sagt, ja, ich darf Geld nicht annehmen, wenn ich das für eine helfende Dienstleistung mache oder ich darf Geld annehmen, aber nur bis zu einer bestimmten Grenze, dann kann man das super als Einstieg nehmen, um eine Ebene tiefer zu steigen.
Speaker: Also wo hast du denn gelernt, dass du ganz viel geben musst, ohne dafür was zu tun?
Speaker: Wo hast du denn gelernt, dass du dich aufopfern musst, ohne dass du Bedürfnisse auf der anderen Seite dafür haben darfst?
Speaker: Und damit könnten wir nochmal eine Ebene tiefer gehen, aber das fehlt eben ganz, ganz häufig.
Speaker: Und deswegen schauen wir da heute einmal rein, weil diese Sorge für viele eine sehr große Hemmung ist, wirklich sich der Welt zu zeigen.
Speaker: Übrigens auch hier, die Welt ist Mutter, also sich ganz zu zeigen mit seiner ganzen Fülle, mit seiner ganzen Selbstständigkeit zu zeigen.
Speaker: mit seiner ganzen Ablösung, mit all dem, was einen ausmacht.
Speaker: Auch diese Themen sind einfach so stark gekoppelt an ein Mutterthema.
Speaker: Deswegen hoffe ich, kannst du ganz, ganz viel dabei mitnehmen.
Speaker: Und ja, vielleicht, Natascha, du hast ja gesagt, für dich war das auch am Anfang ein riesengroßes Thema.
Speaker: Wenn du fragst, kannst du vielleicht ja auch mal einen Einblick geben, wie sich das für dich bewahrheitet hat, dass eben dieses Thema auch stark mit Mütterlichkeitsthemen zusammenhängt.
Speaker: Ja, also dazu nehme ich vielleicht einfach auch nochmal so ein bisschen mit in meine persönliche Geschichte, weil da kann man es, glaube ich, ganz gut nachvollziehen und ableiten.
Speaker: Und wir haben auch, das nochmal kurz so als Side-Fact, wir haben auch eine Podcast-Folge schon zu dem Thema gemacht.
Speaker: Ich muss mal unter den früheren Podcast-Folgen gucken, wo wir über die Mutterwunde gesprochen haben und welche verschiedenen
Speaker: Aspekte der Mutterwunde es gibt, ja, also der Muttermangel, ja, wo die Mutter entweder physisch anwesend war, aber emotional eben ein Mangel da war oder vielleicht auch komplett nicht da war, weil sie viel, viel arbeiten musste, das Kind schon früh abgegeben wurde, ja, ähm.
Speaker: Dann gibt es die Muttervergiftung, also dieses ständige.
Speaker: Die Mutter belastet das Kind ständig mit den eigenen Bedürfnissen und auch so kleinen emotionalen Vergiftungen.
Speaker: Und das Kind muss sehr viel die Verantwortung für die Bedürfnisse der Mutter übernehmen.
Speaker: Und diese verschiedenen Mutterwunden, diese Aspekte spielen hier eine Rolle.
Speaker: Und das, was ich vor allem als Kind sehr stark erlebt habe, war nicht nur ein emotionaler, sondern auch ein tatsächlicher Muttermangel.
Speaker: Das heißt, meine Mutter war selbstständig, hat sehr, sehr viel gearbeitet.
Speaker: Wir waren sehr früh auch in Fremdbetreuung.
Speaker: Wenn meine Mutter physisch anwesend war, war sie emotional nicht erreichbar, einfach weil die völlig überarbeitet war und auch ganz, ganz viel mit ihren Beziehungskonflikten mit meinem
Speaker: leiblichen Vater und dann später auch mit meinem Adoptivvater zu tun hatte und dementsprechend auch emotional völlig abgeschaltet war.
Speaker: Das heißt, ich musste mich emotional sehr, sehr früh selbst versorgen, bin auch sehr schnell in die Obhut über meinen Bruder gegangen.
Speaker: Das heißt, eigentlich so ab meinem dritten Lebensjahr war ich zum Teil aktivistisch.
Speaker: war auch schon Mama, weil ich meinen Bruder viel beschützt habe, ihn viel rumgetragen habe, einfach die Verantwortung für dieses kleine Lebewesen mit übernommen habe, obwohl ich selbst eben noch klein war, was zu einer absoluten Kampfsituation, also Überlebenskampfsituation geführt hat, weil das natürlich völlig überfordernd ist.
Speaker: Ein kleines Kind, das sich selbst nicht korrigieren kann, muss lernen, sich selber auch abzuschalten, die eigenen Emotionen abzuschalten und
Speaker: sich davon abzuspalten, um das zu überleben und übernimmt dann sogar noch die Korregulationsaufgabe,
Speaker: der Mutter bei einem kleinen anderen Lebewesen.
Speaker: Also das heißt, ich war in einem emotionalen absoluten Mangel und habe halt sehr, sehr früh gelernt, sei nicht so fordernd, habe nicht so viele Ansprüche, sei zufrieden mit dem, was du hast, du musst da jetzt durch, für mich gibt es nicht genug, ist nicht genug da.
Speaker: Wenn ich was brauche, dann muss ich darum immer kämpfen, also selbst um die
Speaker: zumindest emotional notwendigen Basisdinge, irgendwie gesehen zu werden, gehalten zu werden und so weiter.
Speaker: Was ich viel auch gehört habe, waren Aussagen wie, du bist so egoistisch und so weiter, weil das natürlich
Speaker: sehr, sehr schwer auszuhalten ist, wenn dann ein Kind da steht und fordert und man hat aber in dem Moment selbst gar nicht so viel zu geben, dann sind so Aussagen wie jetzt sei man nicht so egoistisch oder sei man nicht so undankbar, halt auch
Speaker: Da kann man die Verantwortung wieder gut abgeben und die Überforderung auch wegschieben, die das auslöst, dass da jetzt ein kleines Lebewesen ist, was Support braucht.
Speaker: Ich war häufig die Letzte im Kindergarten, da ist schon das Licht ausgeschaltet worden.
Speaker: Also das war so die Situation, in der ich aufgewachsen bin.
Speaker: Zusätzlich mit einer Mutter, die dasselbe Muster schon hatte.
Speaker: Die ist auch aufgewachsen mit Eltern, die beide selbstständig waren und rund um die Uhr gearbeitet haben.
Speaker: Die Kinder wurden fest eingewickelt in ihren Kinderbettchen zurückgelassen.
Speaker: Das war auch schon die Kindheit meiner Mutter.
Speaker: So sieht man, wie das auch weitergegeben wurde.
Speaker: Daraus ist eine Frau entstanden, eine Mutter entstanden, die nie Zeit hatte und aber auch nie Geld, weil die selbst schon ihren Muttermangel immer ausgerollt hat, einen Job gewählt hat, in dem sie einfach auch nicht viel verdient, in dem sie den ganzen Tag hart arbeiten muss, sozusagen von morgens bis abends und sich auch ein System, ein Business geschaffen hat,
Speaker: indem sie eine Zeit gegen Geld tauscht und sozusagen von morgens bis abends hinterm Friseurstuhl steht.
Speaker: Und im Handwerk ist es ja dann jede Sekunde, jede Stunde, so kann man es zumindest sehen, wenn man im Mangel ist, die man nicht arbeitet.
Speaker: Dann verliert man dann halt eben auch Geld, ja.
Speaker: Das heißt, sie war total in einem Mangelsystem und ich habe später irgendwann auch erst gecheckt, wie eigentlich in Dauerschleife dieses Introjekt, also das, was ich von ihr geschluckt habe, in mir abgelaufen ist.
Speaker: Ich habe keine Zeit, ich habe kein Geld, ich habe keine Zeit, ich habe kein Geld, ich habe keine Zeit, ich habe kein Geld, ja.
Speaker: Und jedes bisschen mehr fordern mit einem schlechten Gewissen einherging.
Speaker: Also das habe ich dann auch erlebt, wenn sie die Preise im Friseur sehr lange erhöht hat.
Speaker: dass sie dann sich immer ganz doll auch gerechtfertigt hat, warum das jetzt sein muss und so weiter.
Speaker: Und also das ist schon spannend, da mal hinzuschauen.
Speaker: Und das hat mich natürlich dann später auch geprägt.
Speaker: Das heißt...
Speaker: es stand halt die Frage im Raum, wie viel darf ich überhaupt fordern?
Speaker: Und darf ich so viel fordern, dass es auch mir wirklich gut geht und nicht gerade so viel, dass es zum Überleben reicht?
Speaker: Und das ist eigentlich das, was ich sehe bei meinen Großeltern, die natürlich auch in einer gewissen Armut aufgewachsen sind und sich da später schon ein Vermögen aufgebaut haben durch harte Arbeit.
Speaker: Aber
Speaker: Da ist einfach auch eine Armutsthematik im Familiensystem, auch durch die Nachkriegszeit, ja, oder auch die Kriegszeit.
Speaker: Meine Oma hat zwei Kriege mitgemacht.
Speaker: Also man kann schon ganz so nachvollziehen, woher das so kommt, ja.
Speaker: Und gleichzeitig ist halt egal, wie viel Fülle im Außen da war, bei meinen Großeltern oder dann auch später bei meinem Adoptivvater, der einen guten Job hatte als Maschinenbauingenieur,
Speaker: Es hat nie gereicht.
Speaker: Also es war nie genug da.
Speaker: Das hat dazu geführt, dass ich mit 13 oder 14, ich brauchte einen neuen BH und ich habe mir von meiner Mama Geld geben lassen, aber weil ich immer gehört habe, wir haben nicht so viel Geld,
Speaker: was objektiv, wir hatten ein gewiesen Haus, ein Eigenheim, wir hatten ein Au-pair-Mädchen, also das ist jetzt, faktisch waren wir nicht in einer finanziellen Not, aber die finanzielle Not wurde halt ausgestrahlt.
Speaker: Und wurde immer wieder betont.
Speaker: Und das hat dazu geführt, dass ich so ein schlechtes Gewissen hatte, mir ein BH von dem Geld zu kaufen, dass ich mit Freundinnen
Speaker: ein BH geklaut habe.
Speaker: Und dann auch wirklich, dann wurden wir erwischt und dann saß ich weinend bei der Polizei und dann hat meine Oma mich abgeholt, weil meine Mutter wieder am Arbeiten war und kam rein, war natürlich völlig entsetzt und dann sagte der Polizist zu meiner Oma, ja, sie hat gesagt, sie hätten Geldschwierigkeiten und deswegen
Speaker: Deswegen hätte sie den BH geklaut.
Speaker: Und meine Oma so, was?
Speaker: Und um Gottes Willen und so weiter und so fort.
Speaker: Und das Verrückte ist halt, wir sind halt aus diesem Polizeipräsidium raus und halt in den Porsche von meiner Oma gestiegen.
Speaker: Das ist so furchtbar.
Speaker: Da sieht man, wie in diesem ganzen Familiensystem so ein Mangel ist.
Speaker: Man muss natürlich auch dazu sagen,
Speaker: Es wurde nichts geschenkt.
Speaker: Also das ist der Porsche von meiner Oma, da habe ich nichts davon gehabt und auch meine Mutter in dem Sinne nicht.
Speaker: Es ist schon so, dass in meiner Familie auch wirklich das vorherrscht ist, dieses alles, was du brauchst.
Speaker: haben möchtest, musst du dir hart verdienen.
Speaker: Und genau, das war so die Lebensrealität, die sich ausgerollt hat, später dadurch, dass ich halt wirklich immer von der Hand in den Mund gelebt hatte.
Speaker: Ich weiß gar nicht, wie ich das
Speaker: nervensystemtechnisch ausgehalten habe, dass jeden Monat mein Konto eigentlich auf Null gelaufen ist.
Speaker: Ja, aber da hast du in Anführungsstrichen einfach den Vorteil, dass dein System schon sehr früh mit sehr wenig überleben musste.
Speaker: Also dein Nervensystemzustand hält, glaube ich, sehr viel aus und irgendwann rebelliert es dann, aber dein System kann mit dem absoluten Minimum leben, ohne zu zerbrechen.
Speaker: Also
Speaker: durch eben auch das, was du halt vorher erlebt hast.
Speaker: Das ist, sage ich mal, auf der einen Seite schade und auf der anderen Seite auch eine Überlebenskunst, sage ich mal.
Speaker: Ja, also das war wirklich so.
Speaker: Und das hat mich auch ganz lange zumindest nicht bewusst gestört.
Speaker: Ich habe natürlich nachträglich gemerkt, was das mit mir gemacht hat, als ich dann mal angefangen habe, darüber nachzudenken, so, ey, das ist eben nicht normal.
Speaker: Und das Verrückte war ja dann auch immer,
Speaker: Es ist mir dann auch relativ früh schon aufgefallen, dass jedes Mal, wenn ich da ein bisschen was angespart hatte, irgendwas kam oder ich es für irgendwas ausgegeben habe, sodass ich wieder auf Null gelaufen bin.
Speaker: Also ich konnte das auch überhaupt nicht bei mir behalten, ja.
Speaker: Weil ich jedes Mal dann irgendeinen Bockmist gebaut habe, ja, oder für irgendwas, sei es, Alter, keine Ahnung, ich wollte mir Geld sparen und bin schwarz gefahren und dann, ne, zweimal und dann hast du halt schon 80 Euro los, so, ne.
Speaker: Und das war halt dann so für mich, für jemanden, der dann immer von der Hand in den Mund ist, war das halt schon richtig viel, ne.
Speaker: Aber die hier echt mit einer Kriminellen, merke ich gerade.
Speaker: Ja, das war richtig, richtig schlimm.
Speaker: Ja, aber das sieht man auch, ne?
Speaker: Da muss ich mich nicht distanzieren.
Speaker: Ja, da sieht man auch, zu was einem der Mangel dann halt auch bringt, ne?
Speaker: So, und...
Speaker: Ja, das war eben das auch schon ganz früh, wo ich einfach in diesem Mangel war.
Speaker: Und das ging natürlich dann mit der Selbstständigkeit oder der Idee, überhaupt sich erst mal selbstständig zu machen, weiter.
Speaker: Weil dann äußerst du diese Idee und dann bist du in einem Umfeld, was sehr im Mangel ist.
Speaker: Und dann kommen dann halt erst mal so Aussagen wie, na also wer soll denn das kaufen?
Speaker: Oder wie soll das denn funktionieren?
Speaker: Oder ich weiß, ich habe dann irgendwann zu meiner Mutter gesagt,
Speaker: So mein erstes vierstelliges Coaching-Angebot bin ich mit sozusagen in die Sichtbarkeit gegangen und da sagte sie zu mir, da muss ja auch erstmal Leute finden, die das kaufen.
Speaker: Und das war ganz lustig, weil das hat dann ausgerechnet eine Kundin von meiner Mutter.
Speaker: gekauft und ist mit mir ins Coaching gestartet und war richtig, richtig toll mit ihr.
Speaker: Ja, hat richtig gut geklappt und da habe ich dann auch gesehen, aha, okay, es gibt noch eine andere Perspektive.
Speaker: Es gibt also Menschen, die nicht auf diesem Mangelstand sind.
Speaker: Und das ist auch zu sehen, also
Speaker: in meiner Familie würde halt niemand freiwillig in seine persönliche Entwicklung oder auch in seine Gesundheit investieren.
Speaker: Da investiert man erst, wenn man halt krank ist.
Speaker: Also auch wieder dieses Bare Minimum.
Speaker: So, wenn ich wirklich was tun muss, okay, dann mache ich was.
Speaker: Aber ansonsten überlebe ich halt irgendwie.
Speaker: Und genau, das ist das, was mich sehr geprägt hat.
Speaker: Und dann ist dieser Muttermangel, diese Freude,
Speaker: diese Lebensfragen, die da eigentlich drunter sind, darf ich das?
Speaker: Und vor allen Dingen, es ist immer noch ein Thema, wo ich merke, es gibt so einen Teil in mir, der spannt sich an, wenn ich zum Beispiel sage, wir machen seit Jahren sechsstellige Jahresumsätze, weil
Speaker: Dann gibt es immer eine Stimme in mir, die sagt, oh, hoffentlich denkt jetzt niemand, die ist geldgeil und die will jetzt, die macht, also die nimmt jetzt irgendwie Menschen aus, die irgendwie, weiß ich nicht, mit ihrer Hoffnung und ihrer Not kommen und so weiter.
Speaker: Und die Stimme gibt es noch in mir, aber ich kann die gut regulieren, weil ich weiß, ich mache gute Arbeit.
Speaker: da ist dieser Teil in mir, der es wirklich ernst meint und Menschen helfen möchte und gleichzeitig ist das aber auch ein Teil in mir, der sagt, ich möchte mehr als einfach nur überleben und das darf ich auch.
Speaker: Und da muss man halt lernen, das zu regulieren und das zu differenzieren, weil es gibt dann die, auch gerade in der Coaching-Branche, die sind so auf dem Trip, ich nehme, was ich kriegen kann.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Ich nehme, was ich kriegen kann.
Speaker: Dann nehmen die unglaublich viel Geld für shitty Qualität.
Speaker: Ja, also weiß ich nicht, habe ich auch schon gehabt, dass ich irgendwie für zehn Wochen Coaching 10.000 Euro bezahlt habe und dann in einem Gruppenraum mit 80 Leuten war, wo man innerhalb dieser zehn Wochen
Speaker: zweimal ein Q&A hatte, wo man dann mal eine Frage stellen durfte und hoffen durfte, ob man dann unter diesen 80 Leuten dann mal drankommt.
Speaker: Und das ist einfach unverschämt.
Speaker: Also das ist unverschämt und das ist aber auch aus einem Muttermangel heraus bei der betreffenden Person dann eher ein, ich nehme, was ich kriegen kann.
Speaker: Das ist die eine Ausprägung.
Speaker: in diesem, als extremen Pol.
Speaker: Und dann gibt es aber die andere Ausprägung, nämlich da ist eher die Frage, darf ich das überhaupt?
Speaker: Und bevor ich zu viel fordere, fordere ich lieber nur das Minimum.
Speaker: Also ich laufe irgendwie immer an der Existenzschwelle weiter.
Speaker: Und das geht im Übrigen beim Coaching einfach,
Speaker: auch bis dahin, dass man sich, da haben wir ja auch schon drüber gesprochen, Lena, dass man sich auch keine Gedanken um später macht.
Speaker: Also heute schon
Speaker: einen Mangel produziert, indem man nicht darüber nachdenkt, dass man heute nicht nur das Geld braucht für sein alltägliches Leben, sondern auch für die Altersvorsorge später und dass das auch im Preis der Arbeit mit drin sein muss, wenn man sich sonst heute schon einen Mangel im Alter kreiert, wo man wieder auf dem Bärminimum läuft oder vielleicht sogar drunter und dann eben wieder Unterstützung vom Staat braucht oder so.
Speaker: Und das ist halt eben der Punkt.
Speaker: Also da muss man, kann auch jede, die mal zuhört, einmal berufen.
Speaker: Merke ich eher, bei mir ist so die Gier und mich zieht es auch voll zu diesen Business-Coaches, die dann sagen, ja, hier so high, high, high-price und 50.000 Euro für ein halbes Jahr Begleitung und so weiter.
Speaker: Oder zieht es mich eher zu diesen
Speaker: ja, ich will doch einfach nur helfen und ich mache jetzt hier irgendwie Coaching-Sessions für 30, 50 Euro die Stunde oder ja, Over-Deliver immer ohne Ende, damit wirklich hinterher keiner sagen kann, ja, die hat mein Geld genommen, aber mir nichts geliefert, ne, also, ähm,
Speaker: Ich glaube, die Tendenz bei Lena und mir ist relativ klar.
Speaker: Also wir overdeliveren dann auch eher mal und so und kommen dann schon an den Punkt, dass wir das besser regulieren können, weil es uns bewusst ist.
Speaker: Aber ja, das ist schon einfach dieses Thema.
Speaker: Und da gucken wir natürlich auch in den Ausbildungsräumen mit unseren Auszubildenden hin, weil ja, man kann das so sehen, jemand, der eine Coach-Ausbildung anbietet, muss
Speaker: das nicht liefern.
Speaker: Wir haben halt den Wunsch, das zu liefern, weil ich für mich persönlich sagen kann, ich habe das ja erlebt, wie viele scheitern können oder wie viele Fallstricke es gibt und an welchen Stellen man alles scheitern kann und wie unnötig schwer einen das eigentlich macht.
Speaker: Einfach nur, weil vielleicht nicht auch mal jemand im Außen da ist, der sagt, hey,
Speaker: Guck mal, lass uns doch da mal hinschauen, weshalb das bei dir immer wieder so eine Rolle spielt.
Speaker: Und deswegen machen wir das in unseren Ausbildungsräumen, weil wir halt wirklich ganz ernsthaft das Interesse daran haben.
Speaker: dass die Menschen, die aus der Ausbildung rauskommen, auch wirklich erfolgreich sind mit dem, was wir da beibringen.
Speaker: Denn das ist unser höherer Auftrag, dass wirklich flächendeckend diese Qualität am Coaching-Markt verfügbar ist.
Speaker: Und das bedeutet, wir brauchen einfach auch mehr erfolgreiche Coaches mit dieser Arbeit.
Speaker: Ja, und ich sage mal, also ich glaube, beide Pole hängen unweigerlich miteinander zusammen, auch wenn der eine vielleicht oft ein bisschen mehr ausgeprägt ist.
Speaker: Ich weiß zum Beispiel noch, ich habe damals, nachdem ich in der Baumakademie gearbeitet habe und die Preise so gesehen ja von der Akademie vorgegeben wurden, habe ich danach meine Preise gesenkt, weil ich immer gemerkt habe, dass wenn mich jemand gefragt hat, was ein Coaching bei mir kostet,
Speaker: ... ich sofort dazu geneigt habe, das zu rechtfertigen.
Speaker: Und ich habe irgendwann gemerkt, so richtig rechtfertigen kann ich das von mir nicht.
Speaker: Weil das ging, das haben die Menschen auch bezahlt.
Speaker: Und ich weiß auch, dass ich gut bin im Coaching und so weiter.
Speaker: Aber ich habe mich nie gefragt,...... erstens, würde ich das Geld selber ausgeben?
Speaker: Wäre das auch möglich für mich, das auszugeben?
Speaker: Oder was würde mir das abverlangen?
Speaker: Und wie viele Menschen müssten auch die Begleitung vielleicht irgendwann aufführen?
Speaker: für einen Stundenlohn, der einfach irgendwann mal vorausgesetzt wurde.
Speaker: Und dann habe ich meinen Preis angepasst.
Speaker: Es war jetzt nicht die Welt.
Speaker: Ich glaube, es waren irgendwie 30 Euro weniger oder so.
Speaker: Dann noch Steuerung unter.
Speaker: Also ich glaube, letztendlich waren es dann 40 Euro weniger oder so.
Speaker: Aber pro Einheit ist das schon gar nicht so wenig.
Speaker: Und dann hat irgendwann ein Klient geschrieben, nach zwei Jahren, den ich vorher im Coaching hatte, als noch der alte Preis da war.
Speaker: Und ich habe dann richtig in mir gemerkt, dass ich kurz dachte, ja gut, ich könnte dem ja eigentlich eine Rechnung schreiben über den Preis wie damals, weil der weiß das ja nicht, dass ich die Preise nicht gesenkt habe.
Speaker: Und ich habe richtig gemerkt, wie ich mir innerlich gehadert habe und auch dieser gierige Teil eben da war, der aus dem Mangel ja genauso rauskommt, genauso wie der andere Teil, der sagen würde, ich schenke dir das einfach, alles gut, schenk dir das einfach.
Speaker: Das ist dann die Gegenkompensation und ich habe dann richtig innerlich mit mir gehadert und mit mir gearbeitet und auch richtig mit mir gesprochen und mich gefragt, wenn, also mein Ausbildungsleiter damals hat mal gesagt, frag dich immer, könntest du das einem Kind erklären?
Speaker: würdest du ein gutes Gewissen haben, das einem Kind zu erklären?
Speaker: Und in dem Moment musste ich sagen, nee.
Speaker: Ich wüsste nicht, weshalb soll ein Klient, der lange Zeit bei mir im Coaching war, der damals mehr Geld dafür bezahlt hat, heute den Nachteil haben, weil er diesen Wechsel nicht mitbekommen hat.
Speaker: Und das könnte ich einem Kind nicht gut erklären.
Speaker: Und so ist dann auch meine Entscheidung ausgefallen.
Speaker: Ich habe mich damit dann auch viel wohler gefühlt, vor allen Dingen, weil er sich dann auch sehr gefreut hat.
Speaker: Aber dieser Teil hängt damit unweigerlich auch zusammen.
Speaker: Und das, was ich damit ausdrücken möchte, ist, wir können in beide Pole reingehen und wir können das Gefühl haben, das ist maximal gegensätzlich, also der eine ist ganz hilfsbereit und altruistisch und selbstaufopfernd, der andere ist gierig, egoistisch, ausnehmend.
Speaker: Das Thema darunter ist genau das Gleiche und letztendlich sind auch die Tendenzen das Gleiche, weil die Person, die sich aufopfert, die nichts nimmt, die selber lieber im Mangel ist, tut sich selbst genau das Gleiche an, was man der anderen Person vorwerfen würde, was sie einer anderen Person vorwerfen würde.
Speaker: Nämlich die Person ausnehmen, die Gutmütigkeit ausnutzen, die Naivität ausnutzen,
Speaker: Man nutzt seine eigene Gutmütigkeit aus.
Speaker: Genau, also man nutzt sich halt selber aus.
Speaker: Man nimmt sich selber die Ressourcen weg und so weiter.
Speaker: Deswegen braucht es eben das Lösen dieses Mangelthemas darunter, damit eine Ebene möglich wird, auf der wir als reife Erwachsene abwägen können, was brauche ich zum Leben und also für ein Leben, was ich mir auch wünsche.
Speaker: Was bin ich bereit dafür zu geben, dass das ausgeglichen ist?
Speaker: Weil ich kann auch sagen, ja, ich hätte gerne eine Privatinsel und dann baue ich halt ein Produkt, was, keine Ahnung, drei Online-Videos hat und versuche es irgendwie für 10.000 Euro zu verkaufen.
Speaker: Also es muss schon auch ausgeglichen sein, dass das, was ich verkaufen möchte, sich innerlich so anfühlt, dass ich das Gefühl habe, ja, das Geld würde ich dafür auch investieren, weil es eben den Wert erfüllt, der da drin ist.
Speaker: Dafür muss ich aber wiederum das Thema darunter lösen, was mit Werthaftigkeit zu tun hat, meinen eigenen Wert auch zu erkennen.
Speaker: Weil die meisten, die wir begleiten, auch in der Ausbildung oder viele, haben erstmal einen ganz, ganz langen Weg mit sich und auch in der Ausbildung durchlaufen, überhaupt das innere Gefühl zu entwickeln von, ich kann das gut genug, dass ich einer Person mit gutem Gefühl sagen würde, ja, komm doch zu mir.
Speaker: statt sie einer Kollegin zu überweisen.
Speaker: Das klingt ja total paradox, weil die eine Angst ist, ich kriege nicht genug Klienten.
Speaker: Das andere Thema, was damit häufig sogar viel enger zusammenhängt, als wir glauben, ist dann das Wertigkeitsthema.
Speaker: Das heißt, wenn dann Klienten kommen, die bei uns buchen wollen,
Speaker: haben wir schon erlebt, dass sie dann die Klienten woanders hin geschickt haben, weil sie Angst hatten, das doch nicht gut genug zu können und somit den Mangel wiederproduziert haben.
Speaker: Das heißt, wir müssen einerseits, wenn es um dieses Thema geht, darauf schauen, wo war realer Mangel, also existenziell
Speaker: finanziell, emotional, körperlich, also wo waren Mangel-Erfahrungen und was sind auch für ganz individuelle Aspekte damit gekoppelt, weil bei dem einen ist es vielleicht, darf ich das nehmen, weil mir zum Beispiel Vorwürfe gemacht wurden oder Schuldzuweisungen, beim anderen ist es vielleicht ein ganz subtiles Gefühl, nicht mehr nehmen zu dürfen, weil das der anderen Person schadet, wenn beispielsweise die Mutter oder die Eltern sehr überfordert sind oder
Speaker: mit Erkrankungen zu tun haben oder mit schweren Verlusten, zum Beispiel Fehlgeburten, wer auch immer verstorben ist und so weiter.
Speaker: Also wenn die Eltern einfach sehr viele Ressourcen für sich gerade auch verständlicherweise erstmal brauchen, aber das Kind darüber mitbekommt, wenn ich jetzt auch noch was brauche und auch noch was nehme, dann ist gar nichts mehr da und dann bricht ja alles zusammen.
Speaker: Das sind zwei unterschiedliche Ausprägungen, die damit zusammenhängen können.
Speaker: Und deswegen müssen wir da einfach dann genauer reinschauen,
Speaker: Auch in die Prägungsphasen, was ist eigentlich die Grundinformation, die Hauptverletzung, die damit zusammenhängt, dass eine erwachsene Frau, ein erwachsener Mann heute dieses starke Mangelgefühl noch in sich trägt.
Speaker: Auf der anderen Seite müssen wir auf den anderen Aspekt schauen mit der Muttervergiftung.
Speaker: Das bedeutet im Prinzip, dass die Mutter zwar was gibt, aber nur sehr gekoppelt an Bedürfnisse oder dass der Anschein entsteht, dass die Mutter ganz viel gibt, aber eigentlich das Kind als Liebesbatterie genutzt wird.
Speaker: Das heißt, das Kind wird dann ganz viel geknuddelt, darf auch überall mit hin, aber eher, weil die Mutter die ganze Zeit die Nähe möchte und das Kind knuddeln möchte und das Kind auf dem Schoß sitzen haben möchte, das Kind als Freundin haben möchte und so weiter.
Speaker: Das heißt, unbewusst kriegt das Kind mit.
Speaker: Das, was ich bekomme, ist nicht bedingungslos.
Speaker: Das, was ich bekomme, nährt mich zwar einerseits, ich brauche das zum Überleben.
Speaker: Ich brauche die Nähe zum Überleben.
Speaker: Ich brauche auch die Nahrung zum Überleben.
Speaker: Und andererseits ist aber das, was in mich reinfließt, was ich so sehr brauche, auch verletzend und auch nicht rein in dem Sinne, deswegen vergiftend, weil ich gleichzeitig mitbekomme, das, was ich bekomme, kostet mich einen ganz, ganz hohen Preis.
Speaker: Und dementsprechend
Speaker: entstehen dann ganz häufig auch so Empfindungen wie Geld ist schmutzig oder viel zu haben ist schmutzig und so weiter oder das verdirbt den Charakter.
Speaker: Das sind ganz häufig Folgen daraus, dass irgendwann mal erlebt wurde, wenn ich was bekomme, dann ist das nicht rein und auch nicht bedingungslos.
Speaker: Und diese Zusammenhänge, das kann jetzt erstmal ein bisschen kompliziert wirken, aber es ist gar nicht so komplex, wenn man da mal ein bisschen tiefer reinschaut.
Speaker: Deswegen widmen wir dem Thema Vater- und Mutterwunde und Psychodynamik ja auch ein ganzes Modul in der Ausbildung, weil es einfach auf jedes einzelne Thema, und zwar ganz gleich, ob es Essverhalten ist,
Speaker: ... Kündigungsverhalten, Beziehungsverhalten und so weiter......da einfach sehr, sehr starke Ursprünge hat.
Speaker: Und das sind alles Facetten, die wir damit anschauen müssen.
Speaker: Dann muss es die Überführung auf die nächste Ebene geben.
Speaker: Nämlich, was für Zustände hat diese Prägung im Nervensystem hinterlassen?
Speaker: Also bei wie viel Fülle, bei wie viel Mangel, bei welchen Themen ist das Nervensystem in einem ruhigen, entspannten, sicheren Zustand und bei welchem Thema geht das Nervensystem, ohne dass es einen äußerlich erkennbaren Grund gibt, in Angstreaktionen, in Anspannungsreaktionen, in Erstarrungsreaktionen, in Beschwichtigungsreaktionen und so weiter.
Speaker: Also was für Spuren hat das dann auch körperlich im Nervensystem hinterlassen,
Speaker: Denn unser Nervensystem scannt ja quasi permanent, sind wir sicher oder nicht.
Speaker: Und dieses Filterprogramm basiert quasi auf den Erfahrungen, die das Nervensystem mal gemacht hat.
Speaker: Und wenn das Nervensystem die Erfahrung gemacht hat, wenn ich was annehme, dann bin ich schuldig.
Speaker: Oder wenn das Nervensystem die Erfahrung gemacht hat, für mich ist eh nicht genug da.
Speaker: Und ich komme später mit einem Thema in Kontakt, wie beispielsweise, wenn ich mich selbstständig machen möchte, wo das Gefühl entstehen könnte, oh Gott, da rennen mir jetzt nicht alle direkt, nachdem ich einmal gesagt habe, ich coache jetzt die Türe ein, sofort die Reaktion kommt, oh Gott, dann ist wieder nicht genug da, dann reagiert das System genauso wie damals, als es wirklich existenziell war und
Speaker: Unser rationales Denken, unsere Handlungsfähigkeit setzt aus und wir empfinden es als realistisch, dass das für uns ein existenzielles Aus bedeuten würde, wenn wir diesen Schritt wagen.
Speaker: Und dann noch ganz kurz als drittes Thema, was da noch besonders doll mit reinspielt, gerade wenn es ums Thema Selbstständigkeit geht, ist dann die Prägungsphase, wo das Kind in eine Autonomie übergeht,
Speaker: Das bedeutet, wo dann der Konflikt entsteht zwischen Bindung und Abhängigkeit, weil das Kind ist mit drei und vier Jahren ja definitiv noch abhängig von den Eltern und gleichzeitig aber auch dem Wunsch nach Selbstausdruck, nach Autonomie.
Speaker: Das Kind kann Nein sagen, das Kind kann sich selbst fortbewegen.
Speaker: Das Kind kann Nahrung zu sich nehmen, kann Nahrung verweigern, wird immer kraftvoller, kann die Eltern zum Weißklub treiben und so weiter.
Speaker: Das heißt, hier geht das Kind eigentlich in die erste große Trennung von der Versorgungsquelle,
Speaker: von der Abhängigkeitsquelle.
Speaker: Und wenn hier die Erfahrung gemacht wurde, dass das Kind dafür bestraft wurde, beschämt wurde, dass Autonomie mit Angst besetzt wurde, von das kannst du nicht machen, du darfst das nicht benutzen, dann tust du dir weh.
Speaker: Oder ach so, jetzt warst du den ganzen Tag, hast du alleine gespielt, aber jetzt heute Abend brauchst du wieder was vorgelesen bekommen.
Speaker: Das kriegst du jetzt auch nicht.
Speaker: Oder solange du die Füße unter meinen T-Shirts machst, was ich dir sage, es ist mir ganz egal, was du jetzt willst.
Speaker: Und so weiter.
Speaker: Also wenn die Erfahrung gemacht wurde,
Speaker: Selbstständigkeit, Autonomie, mich von einem System zu lösen, was mich bis jetzt versorgt hat, ist gefährlich für mich, weil mir dann Versorgung, Nähe, Zugehörigkeit entzogen wird, dann reagiert auch hier das Nervensystem später mit genau den gleichen Reaktionen.
Speaker: Wenn wir in Anführungsstrichen einfach nur sagen, ja, ich würde aber gerne selbstständig sein.
Speaker: Und dann fragen viele, hä, aber warum stresst mich das so?
Speaker: Andere sind doch auch selbstständig, für andere ist das doch leichter.
Speaker: Und ja, für manche ist das leichter, vor allen Dingen für die, wo Autonomie mal sehr, sehr sicherheitsspendend war, also wo die Abhängigkeit...
Speaker: Natascha winkt gerade, wo die Abhängigkeit das viel, viel größere Risiko war, die viel größere Gefährlichkeit, wo das System gesagt hat, bevor ich mich noch mal jemals so abhängig und noch mal so hilflos mache, regele ich alles alleine, ich verlasse mich auf niemanden mehr außer auf mich selber und die Personen wirken dann unabhängiger,
Speaker: sind es auch häufig im Außen.
Speaker: Aber auch hier ist natürlich eine Mangel-Erfahrung mit drin.
Speaker: Und die anderen, die es anders kompensiert haben, die sagen, oh Gott, Selbstständigkeit ist ganz gefährlich und am sichersten bin ich, wenn ich gut versorgt bin, wenn ich nicht selber dafür verantwortlich bin.
Speaker: Hier winke ich dann jetzt, was du es eher meint.
Speaker: Schön, da haben wir uns wieder getroffen.
Speaker: Dann entsteht ebenfalls dieses Mangel-Thema und für diese Person wird Selbstständigkeit mit ganz, ganz anderen Herausforderungen zu tun haben.
Speaker: als für die anderen Personen, aber auch hier.
Speaker: Die Themen unterscheiden sich an der Oberfläche, die Nervensystemzustände bleiben die gleichen.
Speaker: Und dementsprechend, ja, ich denke, es wird daran sichtbar, weshalb wir auf diese Ebene schauen dürfen, wenn wir langfristig auch mit Leichtigkeit
Speaker: damit arbeiten wollen und selbstständig sein wollen, auch mit den realen Tiefs, die damit verbunden sind, mit den realen Engpässen, mit den realen Schwankungen, die auf dem Markt sind und so weiter, die uns ja natürlich immer wieder konfrontieren mit Sorgen, mit Ängsten und so weiter, dass wir da einfach einen Nervensystemzustand in Bezug auf diese Themen entwickeln können,
Speaker: der das auch halten kann und der dadurch wachsen kann und durch diese Engpässe neue Chancen entwickelt und nicht jeden einzelnen Schritt mit einem existenziellen Risiko verknüpft, weil das Nervensystem dann irgendwann daran auch einfach komplett durchdreht, wie Burnout, sage ich mal, und alle Ressourcen verpulvert, die man dann eigentlich bräuchte, um wirklich auch das zu erfüllen, was man durch eine Selbstständigkeit häufig ja auch erreichen möchte.
Speaker: Ja, und ganz kurz bevor es weitergeht, würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn du, wenn dich das gerade begeisterst, was du hörst, wenn du den Podcast einfach auch mal teilst oder positiv bewertest.
Speaker: Das würde uns einfach super weiterhelfen, dass das auch mal hier so ein bisschen gepusht wird, weil ich glaube, es wird schon klar, dass wir hier echt krasses Wissen teilen und das muss einfach raus in die Welt.
Speaker: Deswegen freuen wir uns riesig, wenn du uns da unterstützt.
Speaker: Und ja, anknüpfend an das, was Lena gerade gesagt hat, deswegen beschäftigen wir uns eben, wie gesagt, so viel auch mit diesen psychodynamischen Themen rund um Mutter- und Vaterthemen und natürlich auch systemischen Themen aus dem Familiensystem,
Speaker: Das ist in der Ausbildung, hat das ein ganzes Modul, wurde dem gewidmet.
Speaker: Und wir haben noch ein weiteres Modul, was dazu sehr, sehr, sehr gut passt.
Speaker: Und das ist dann eben das Identitätstypen-Modul.
Speaker: Weil aus genau diesen Grundlebenserfahrungen, die Lena eben auch so ein bisschen beschrieben hat, die eine Person, die ist dann mehr in der Überkompensation der Autonomie.
Speaker: Also ich brauche niemanden, ich mache alles alleine, Abhängigkeit,
Speaker: Versuche ich komplett zu vermeiden.
Speaker: Oder eben auch so Charakter- oder Identitätsstrukturen, die dann eher sehr stark in der Abhängigkeit sind, hoffen irgendwie versorgt zu werden oder sich auch immer in eine Versorgung begeben und einen gewissen Versorgungsanspruch.
Speaker: Und diese Identitätstypen, die prägen sehr stark natürlich jeden einzelnen Menschen.
Speaker: Das heißt, wenn wir dieses Wissen haben, wissen wir mehr über uns selbst.
Speaker: Wir wissen, welche Strukturen wir brauchen, wo unsere Schattenseiten sind, wo unsere Lichtseiten sind, wo wir noch transformieren können innerhalb unseres, ich sag mal, Lebensmittels.
Speaker: Und natürlich wissen wir auch mit unserem Gegenüber ganz anders umzugehen, denn eine Charakterstruktur wie zum Beispiel Lenas Charaktergrundstruktur, das ist die orale Struktur, die braucht eben auch,
Speaker: nochmal ein bisschen was anderes als zum Beispiel ich mit meiner eher schizurigiden Struktur, die halt einfach eigentlich, ich habe es letztens so schön in einem Gespräch gehabt, da hat mir das eine Freundin gespiegelt, die zu mir gemeint hat, du brauchst eigentlich mal einen Raum, in dem du keine Verantwortung übernehmen musst.
Speaker: Und ich immer so, ja, Selbstverantwortung und Verantwortung und so weiter und so weiter.
Speaker: Und dann hat sich das so ausgesprochen und ich dachte mir so, früher hätte sich alles in mir gewährt.
Speaker: Und in diesem Moment habe ich aber so richtig gespürt, oh ja,
Speaker: Wie schön wäre das wirklich mal keine Verantwortung zu tragen, ja, aber das wäre halt auch die maximale Abhängigkeit, die ich in dem Moment zulassen müsste.
Speaker: Das ist meine Lernaufgabe, ne, das ist dann zum Beispiel sowas wie,
Speaker: wenn ich in den Urlaub fahre, dann übergebe ich Lena und Jan hier komplettes Zepter und kontrolliere nicht noch ständig, ob irgendwo ein Post rausgegangen ist oder ob die Kommentare auch beantwortet wurden oder, oder.
Speaker: Das ist meine Lernaufgabe, ja, also hier wirklich die Führung mal abzugeben.
Speaker: Und das ist ganz schön, weil Lena und ich, wir sind da ein wundervolles Paar.
Speaker: Wir haben da ja letztens die Tage auch schon drüber gesprochen.
Speaker: Und ich dann mal so gesagt habe, ich hätte so eine Bitte, könntest du die Verantwortung für den und den Teil, könntest du das jetzt die Führung da übernehmen?
Speaker: Und das wäre mir halt überhaupt nicht in den Sinn gekommen, vor einem Jahr oder so.
Speaker: Und
Speaker: Das ist so spannend und deswegen hier die herzlichste Einladung, mach mal den Identitätstypen-Test, den findest du unten in den Shownotes, verlinken wir dir.
Speaker: Kurz zur Erklärung, da wird eine Identitätsstruktur rauskommen.
Speaker: Wir haben aber immer eine Mischung.
Speaker: Da gibt es noch Unterstrukturen und Deckstrukturen, aber es würde trotzdem sehr aufschlussreich sein, das mal zu machen, mal zu gucken, was für ein Haupttyp kommt denn bei dir überhaupt raus.
Speaker: Weil wenn man sich das zunutze macht, also wenn ich das gewusst hätte, am Anfang meiner Selbstständigkeit, also auch schon früher, aber gerade für diesen Business-Kontext,
Speaker: Das hätte mir vieles so leichter gemacht, zu erkennen, was für Strukturen brauche ich eigentlich, wo sind eigentlich meine Schwächen und meine Schattenseiten, wo darf ich mehr drauf aufpassen, dass ich da nicht blind links irgendwo reinsteuere, aber auch,
Speaker: Was für Kunden ziehe ich eigentlich an?
Speaker: Was passt zu mir und wie muss ich aber auch mit den Menschen sprechen?
Speaker: Was sind das eigentlich für Identitätsstrukturen, die ich hauptsächlich anziehe?
Speaker: Und da macht natürlich auch Sprache und wie ich das sage und wie ich was ausspreche und welche Kernwunde ich innerlich anspreche.
Speaker: ganz, ganz viel aus und dann fühlen sich Menschen auch einfach deutlich angesprochen.
Speaker: Deswegen zeigen wir auch in unserem Content Social Media und Marketing Aufbaukurs auch, wie man diese Identitätsstrukturen dann eben auch im Ansprechen der Zielgruppe mitnutzt.
Speaker: Aber macht gerne mal diesen Test, weil das ist echt spannend,
Speaker: Und vor allem gibt es auch viele Erklärungen, warum es auch keinen Sinn macht.
Speaker: Also es macht keinen Sinn, wenn ich mich zum Beispiel mit Lena vergleiche, weil wir haben einfach andere Voraussetzungen unter unserer Identitätsstruktur.
Speaker: Und manchmal vergleicht man sich dann mit Menschen und denkt sich so, warum kann die das so gut und ich kann das nicht?
Speaker: Ist es eigentlich normal, dass ich mich so und so fühle?
Speaker: Ja, also
Speaker: Ich mache mal ein konkretes Beispiel.
Speaker: Ich bin halt jetzt nicht die Person, die gerne in Mengen badet oder die gerne irgendwo, also ich weiß, wir waren letztens auf einem Geburtstag, da waren 40 Leute in einer 50-Quadratmeter-Wohnung.
Speaker: Oh Gott, ja.
Speaker: Und also früher hätte ich wahrscheinlich nach zehn Minuten die Flucht ergriffen oder wäre wahrscheinlich gar nicht hingegangen, weil der innere Teil, der so gedacht hat, oh mein Gott, so viel Kontakt und auf so engem Raum und so, ja, der hätte sich so gedacht, nö.
Speaker: Ja, jetzt war ich da und konnte es auch genießen, aber ich merke dann einfach, irgendwann bin ich durch, ja.
Speaker: Und es gibt halt Menschen, die gehen da raus und sind davon voll aufgeladen.
Speaker: Das wäre ich.
Speaker: Und diesen Teil in sich so ein bisschen an die Hand nehmen und da Sicherheit reingeben und seinen Erfahrungsraum und Spektrum einfach auch erweitern.
Speaker: Aber das ist zum Beispiel auch ein Punkt, dass ich, um nochmal auf das Thema zu kommen, Mangel und so weiter, Kundenmangel, Klientenmangel, Geldmangel, jetzt auch immer wieder in meinem Business beziehe.
Speaker: Ich erinnere mich an eine Situation, ich weiß nicht, ob das letztes Jahr im Herbst war, da gingen mehrere Posts bei uns so durch die Decke.
Speaker: Und auf einmal war so viel Fülle da, Fülle egal in welcher Form, ja, Negativkommentare, Positivkommentare, Nachrichten ohne Ende, Anfragen zum Coaching, Coaching-Vorgespräche, Anfragen.
Speaker: weiß ich nicht.
Speaker: Unser Profil ist irgendwie um das Dreifache gewachsen.
Speaker: Ich glaube von 10.000 Follower auf 30.000 Follower oder so.
Speaker: Also da ging es richtig ab und ich saß halt hier
Speaker: als hätte ich gerade einen Unfall gebaut.
Speaker: Also einfach mein ganzes Nervensystem so, oh mein Gott, was passiert hier?
Speaker: Natürlich Umsätze, wie sie noch nie da gewesen sind.
Speaker: Und das hat uns auf ein nächstes Level gebracht.
Speaker: Aber ich musste das wirklich halten lernen in dem Moment.
Speaker: Und da ist mir auch erst klar geworden,
Speaker: Wie lange habe ich das unterbewusst auch sabotiert, so in die Sichtbarkeit zu gehen, solche Posts rauszuhauen, so in den Kontakt zu gehen?
Speaker: Und bei vielen fängt das ja schon im viel kleineren an.
Speaker: Ja, das heißt also, da fängt es schon an, überhaupt ein Instagram-Account zu starten und überhaupt mal, ich sage mal, zwei-, dreimal die Woche da einen Post zu setzen und kontinuierlich Storys zu machen und sich dort zu zeigen, selbst wenn nur zehn Follower da sind oder so, ja.
Speaker: Selbst das ist
Speaker: schiebt viele schon so in einen Freeze-Zustand, dass sie das mehr als zwei, drei Wochen gar nicht aushalten und dadurch schon von vorne herein diesen Kontakt sabotieren.
Speaker: Und ohne Kontakt, und das sagt jetzt jemand, der tendenziell in seiner Identitätsstruktur eher die Lebenserfahrung, Kontakt ist, gefährlich sitzen hat, aber ohne Kontakt...
Speaker: und das bringt mich immer auch in eine Verletzlichkeit und Abhängigkeit, kann ich nicht erfolgreich sein mit dieser Form von Coaching-Business.
Speaker: Ja, und zwar auf verschiedenen Ebenen.
Speaker: Also das eine ist der Kontakt der Sichtbarkeit und auf der anderen Seite ist die Kontaktfähigkeit.
Speaker: Auf der anderen Seite eben auch genau der Teil, der dann darüber entscheidet, ob dein Coaching, wenn man über die Buchungen hinausgeht, wirklich etwas im Leben der Klientin verändern kann.
Speaker: Ja.
Speaker: dann wiederholen wir in gewisser Weise genau das, also die Verletzungen, die unsere Klientin, unser Klient damals auch schon gemacht hat.
Speaker: Also es braucht Mut, es braucht Verletzlichkeit.
Speaker: Anders funktioniert Coaching sowieso nicht.
Speaker: Die Form von Marketing, da kann ja auch jeder ein bisschen für sich selbst entscheiden, wie er es machen möchte.
Speaker: Ich kenne auch Coaches, die arbeiten halt live und die haben auch gar keine Social-Media-Kanäle und haben sich das auch aufgebaut, haben dann halt Flyer überall reingeworfen und so weiter.
Speaker: Das muss ja jeder selber für sich entscheiden, welcher Weg das ist, aber auch da ist halt Sicherheit, Sichtbarkeit und Kontakt und
Speaker: dass überhaupt jemand auch weiß, ich biete auch was an.
Speaker: Und es gibt eine Fläche, wo eine Person abprüfen kann, passt die Person denn zu mir, traue ich der dann überhaupt?
Speaker: Und deswegen ist, würde ich sogar sagen, der Hauptpunkt in Bezug auf Kontakt, dass wir erstmal in Kontakt mit uns selber gehen.
Speaker: Dass wir in Kontakt damit gehen, traue ich mir selber denn eigentlich?
Speaker: Traue ich mir zu, dass ich das, was ich da verkaufen möchte, dass ich das auch umsetzen kann?
Speaker: Wie viel Wert sehe ich in mir als Coach, in mir als meiner Arbeit?
Speaker: Wie viel bin ich bereit dafür zu geben und wie viel bin ich auch bereit dafür zu nehmen und deckt sich das gegenseitig und kann mich das versorgen?
Speaker: Und wenn nicht, was braucht es, dass ich das nehmen kann, was mich versorgen kann?
Speaker: gibt es ein größeres Ziel hinter dem, was ich damit erreichen möchte, außer das schnelle Geld und raus aus meinem Job.
Speaker: Denn auch hier wird sich, und das habe ich selbst in dem Unternehmen erfahren, wo ich gearbeitet habe, und auch in anderen Bereichen, wo ich Freundin oder Bekannte hatte, die in Coaching-Firmen gearbeitet haben, die sehr, sehr viel Geld auch, also
Speaker: ich sage mal, sehr viel Geld in Anführungsstrichen, zumindest in Relation zum Produkt, was sie dann gemacht haben, so würde ich sagen.
Speaker: Also unverhältnismäßig viel Geld für das, was angeboten wurde.
Speaker: Und am Anfang lief das super.
Speaker: Die haben echt gute Umsätze gemacht, dadurch, dass die Person selber auch gar nicht so viel mit drin war, konnte sie sich halt darauf konzentrieren, sehr viel sichtbar zu sein, neue Kunden anzuwerben und so weiter.
Speaker: Und ich kenne jetzt selber persönlich drei Unternehmen, die
Speaker: bei denen diese Ursprungsfülle in Anführungsstrichen, die auf einem wackeligen Fundament aufgebaut war, dazu geführt hat, dass danach Mangel entstanden ist.
Speaker: Einerseits der Mangel an Kunden, die weitergebucht haben, weil sie eben immer wieder neue Klienten anwerben mussten, weil
Speaker: es sich halt nicht weitergeführt hat, dadurch, dass die Produktqualität nicht gut genug war oder zumindest der Mehrwert nicht groß genug war, dass die Personen weitergebucht haben.
Speaker: Und auf der anderen Seite bin ich felsenfest davon überzeugt, dass sich eine...
Speaker: ...unreine Absicht, in Anführungsstrichen, irgendwann recht.
Speaker: Also die Frage ist immer, wann und in welchem Umfang und so weiter, aber das wird sich, und wenn es nur innerlich ist, über ein unbewusstes Schuldgefühl, wird sich das dann wieder zurücktragen...
Speaker: Und genauso ist es auch andersrum, wenn wir immer zu wenig nehmen, wenn wir uns selbst aufopfern, wird irgendwann auch Mangel entstehen.
Speaker: Wir werden unser Business selber auch sabotieren, weil wir innerlich uns irgendwann schuldig und wütend uns selbst gegenüber fühlen, dass wir uns so verausgaben, dass wir keine Energie mehr haben, dass wir dann vielleicht noch einen zweiten Job machen müssen, weil wir zwar mit unserem Volltime-Job Coaching machen, aber dafür nicht das Geld nehmen wollen oder ergeben.
Speaker: in Anführungsstrichen können, weil wir uns das selber erzählen, weil wir damit andere Menschen ausnutzen.
Speaker: Und die ganz, ganz häufige Folge aus diesem Mangel ist dann, dass wir irgendwann aufhören damit, weil wir irgendwann das nicht mehr halten können.
Speaker: Und dann baue ich mir im Prinzip genau das, wovor ich Angst hatte, dass nicht genug Energie da ist, in Form von Lebensenergie von Menschen, die buchen,
Speaker: Ich strahle nicht mehr die Energie aus, ich will das, was ich hier tue, wirklich machen und du kannst gerne zu mir kommen, sondern ich strahle vielleicht aus, oh Gott, wenn du mir jetzt auch noch anfragst, ich weiß eh schon nicht mehr, wie ich zwei Coachings die Woche hinkriegen soll, weil ich einfach nicht mehr kann.
Speaker: Und somit wird sich immer weiter diese Mangel-Erfahrung wiederholen und am Ende stehen wir da und haben das Gefühl, ja siehst du, ich wusste von Anfang an, dass es nicht klappen wird.
Speaker: Aber die meisten sehen gar nicht, wie sie sich das unbewusst selber mitgebaut haben.
Speaker: Genauso wie mit Partnerschaften oder emotionalem Essen, Diäten und so weiter.
Speaker: Wir können diese Schablone auf eigentlich jedes einzelne Thema legen.
Speaker: Deswegen liebe ich ja auch so sehr die Inhalte, sage ich mal, die wir dann auch vermitteln.
Speaker: Weil es im Prinzip komplett egal ist, mit welchem Thema wir nachher arbeiten, wenn wir verstehen, was sind eigentlich die
Speaker: die grundsätzlichen Gesetzmäßigkeiten darunter, weil unsere Psyche scheint häufig so komplex in all den Ausprägungen an Themen, die wir so sehen und an Verhaltensweisen, die wir so sehen.
Speaker: Aber wenn wir da durchgucken...
Speaker: Wenn wir tiefer gucken, dann wurzelt in gewisser Weise alles in den gleichen Themen.
Speaker: Und wenn wir diese Themen erfassen können, dann können wir auch die Themen an der Oberfläche lösen und zwar auch, wenn wir davon nicht so viel Ahnung haben.
Speaker: Also ich bin kein Business Coach, ich habe auch nicht so viel Ahnung von Geldanlage und so weiter und trotzdem könnte ich mit dir ein Geldthema lösen, weil ich weiß, es geht halt nicht um Geld, es geht halt um ein anderes Thema.
Speaker: Und ich habe auch selber nicht mit emotionalem Essen zu tun gehabt, aber ich kann das Thema emotionales Essen mit jemandem lösen, weil ich weiß, was liegt da drunter.
Speaker: Und das ist das, wo ich sagen kann, das ist der Mehrwert, den ich durch meine Arbeit geben kann und geben möchte.
Speaker: Und ich möchte, dass Menschen wissen, dass ich das tue, damit sie das annehmen können.
Speaker: Und das hat ganz, ganz lange gedauert, weil ich da durch sehr, sehr viele Selbstwertprozesse gegangen bin,
Speaker: dem Gefühl, kann ich das genug?
Speaker: Bin ich noch zu jung?
Speaker: Traut mir überhaupt jemand, weil ich habe keine Psychologie studiert?
Speaker: Wie viel Geld bin ich überhaupt bereit zu halten?
Speaker: Auch das war voll das große Thema.
Speaker: Also es gab immer den Wunsch, viel zu verdienen und es gab gleichzeitig immer ein Gefühl von, ja, aber über ein bestimmtes Maß wird es auch nicht hinausgehen.
Speaker: Und ich muss auch ehrlich sagen, manchmal habe ich das auch immer noch.
Speaker: Manchmal gibt es immer noch diesen Zweifel in mir, die
Speaker: weil, und da kommen wir nochmal zu den Identitätsstrukturen, die lösen sich nicht wie ein Schalter einfach auf, sondern es sind wie Spiralen.
Speaker: Wir kommen immer wieder zu den Themen, die am tiefsten in uns angelegt sind und wir können die Fähigkeit entwickeln, anders damit umzugehen.
Speaker: Aber das passiert eben nicht auf kognitiver Ebene und deswegen, wenn du dieses Thema kennst, wenn du diese Angst kennst, dann wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Mangelgefühle kennen, weil ansonsten würde sich diese Angst nicht so
Speaker: ausdrücken, sage ich mal.
Speaker: Und das ist uns ein Anliegen, dass wenn wir Menschen in der Ausbildung begleiten, dass wir auch durch diese Themen mit den Personen gehen, damit sie am Ende wirklich sagen können, okay, ich habe jetzt eine Idee, wie ich mein Coaching aufbauen kann.
Speaker: Ich fühle mich sicher mit dem Prozess.
Speaker: Ich habe das selbst durchlebt und kann daher sagen, es verändert wirklich was und dass wir am Ende viele
Speaker: gute, gut ausgebildete, auch erfolgreiche Coaches haben, die gerne machen, was sie tun, die gut davon leben können, was sie tun, die anderen Menschen dadurch ein Leben mit ermöglichen, dass sie gerne leben und dadurch wird sich immer mehr Fülle aufbauen, genauso wie sich Mangel immer weiter aufbauen kann und irgendwie plötzlich alles voller Mangel ist,
Speaker: weil wir das selbst mitgestalten und gesellschaftlich geht es eben auch in die andere Richtung und ja, das ist unser Anliegen.
Speaker: Es ist ein bisschen so, ich stelle mir das manchmal vor wie mit so einer Metapher, wenn ich diesen Teil vergesse, dann ist das eine Metapher, die mich daran erinnert, wenn ich wie eine Art Kerze habe,
Speaker: die muss brennen, die muss also Fülle haben, Fülle an Feuer, damit ich der Person neben mir, die eine nicht brennende Kerze hat, etwas davon abgeben kann.
Speaker: Wenn ich selber eine Kerze habe, die nicht leuchtet und keine Ahnung habe, wie ich an Feuer komme, ja, dann stehe ich halt da mit einer unangezündeten Kerze, die Person neben mir auch, die Person neben mir auch, die Person daneben auch.
Speaker: Das bedeutet, Mangel wird sich immer weiter fortsetzen und wenn ich mir erlaube,
Speaker: nach dem Feuer zu greifen, erstmal in meine Fülle zu kommen, dann kann ich, ohne dass mir davon was weggenommen wird, die Kerze neben mir anzünden, meine brennt immer noch, die zündet dann die nächste Kerze an und plötzlich ist da, wo alles dunkel war, wo niemand wusste, wie man jetzt an Fülle kommt, ist plötzlich Licht und ist plötzlich Fülle da und niemandem ist davon was abhandengekommen.
Speaker: Und auch wenn die Vorstellungen ein bisschen romantisch klingen zugegeben, aber ich finde sie trotzdem schön.
Speaker: Also für mich verbildet sie das, was Coaching für mich auf eine Art bedeutet.
Speaker: Und ja, das heißt, wir dürfen unsere eigenen Mangelthemen anschauen, durchfühlen, auch betrauern, wo uns etwas gefehlt hat, aber auch annehmen, was wir bekommen haben.
Speaker: und daraus dann etwas kreieren, was für uns selber und auch für andere neue Fülle gestalten kann.
Speaker: Und dann kommen Geld, dann kommen Klienten wie von selbst, dann kommen Weiterempfehlungen, weil deine Ausstrahlung eine andere ist.
Speaker: Und ja, das vielleicht einmal als langer Monolog dazu.
Speaker: Ja, ein wichtiger Monolog, weil es ist halt einfach wirklich so erfahrungsgemäß.
Speaker: Ich meine, wir...
Speaker: Das sind ja auch keine theoretischen Erkenntnisse, sowohl Lena als auch ich haben den Prozess durchgemacht und es sind aber trotzdem auch nicht einfach nur Erkenntnisse aus unseren eigenen Prozessen, weil das mag ich auch nicht so, dieses, ne, ich bin den Weg gegangen, jetzt zeige ich dir, wie du den Weg gehst.
Speaker: sondern das sind wirklich Erkenntnisse aus hunderten Coaching-Prozessen.
Speaker: Also wirklich hunderte.
Speaker: Ich weiß nicht, wie viele Tausende oder sogar Zehntausende Stunden wir mit dieser Thematik verbracht haben und wie viele, ich sag mal, Menschen uns da haben auch tief in ihre Psyche blicken lassen.
Speaker: Und Lena und ich sind halt einfach...
Speaker: auch beide sehr, sehr gut in Mustererkennung.
Speaker: Also das ist einfach, uns springt es einfach an.
Speaker: Und wir können das sehen und wir nehmen das wahr und wir können das auch differenziert betrachten.
Speaker: Wir nehmen dann nicht ein Muster und stülpen das jedem anderen über, sondern wir gucken dann ganz ehrlich, wiederholen sich die Muster, zeichnen sich nicht nur Muster bei einer Person ab, sondern wie zeichnen sich diese Muster generell ab, welche Form und Aussprache
Speaker: Also Spielformen von diesen Mustern gibt es eigentlich und dann wird man irgendwann erkennen, es wiederholt sich und es ist eigentlich gar nicht so gut.
Speaker: komplex.
Speaker: Die Geschichten sind häufig sehr komplex, die Erlebnisse, die Erfahrungen, die sind sehr, sehr vielseitig.
Speaker: Also da gibt es ja nichts, was es nicht gibt, aber die Muster darunter, das emotionale Erleben darunter, die Nervensystemzustände darunter, die Bewältigungsstrategien, das führt sich dann wieder irgendwie zusammen.
Speaker: Und wenn man das lernt, dann weiß ich nicht, dann ist so viel möglich für sich selbst.
Speaker: Und dann, wie gesagt, macht es ja auch voll viel Spaß.
Speaker: Ja, wie viele Kerzen, um bei deinem Bild zu bleiben, kann man halt dann auch anzünden und auch mal einfach ein Riesenfeuer machen und auch manchmal einfach mal Sachen abfackeln, die einfach nicht mehr funktionieren, ja.
Speaker: Und ja, das ist sowas von nötig, wenn man sich so die Probleme in unserer Gesellschaft anguckt und das Leid der einzelnen Personen darin.
Speaker: Und damit würde ich sagen, seid herzlich eingeladen.
Speaker: Macht mal den Identitätstest und trag dich auf die Warteliste ein.
Speaker: Wenn du sagst, geil, das will ich auch lernen, was die zwei da machen, dann freuen wir uns natürlich auch, wenn du die Gelegenheit mal am Schopf verpackst.
Speaker: und mit uns persönlich in Connection Call gehst.
Speaker: Was möchtest du sagen?
Speaker: Es wäre doch eigentlich ein ganz guter Zeitpunkt, schon mal auf die bevorstehende Challenge hinzuweisen, oder?
Speaker: Ah, ja, das ist gut.
Speaker: Mach das mal gerne.
Speaker: Wenn ich gleich weg bin, ist mein Akku leer, ne?
Speaker: Ja, also passend dazu.
Speaker: Wir haben uns ja zum Motto gemacht, dass wir mit der Ausbildung gestalten wollen, dass die Person, die wir begleiten, der Coach werden, den sie selbst gebraucht hätten.
Speaker: Und wir haben uns gefragt, was würde vielleicht helfen am Anfang, um ein bisschen erfahrbarer zu machen, wie wir arbeiten, was zu erfahren ist, was zu lernen ist.
Speaker: Und dafür werden wir bald eine Challenge ins Leben rufen.
Speaker: Es dauert auch gar nicht mehr so lange, wo wir wöchentlich Impulse zusenden, Aufgaben, Meditationen, aber wirklich körperorientierte Meditationen,
Speaker: Impulse und so weiter, die selbst verkörpert erleben lassen, was wir hier eigentlich die ganze Zeit erzählen.
Speaker: Und deswegen trag dich unbedingt in die E-Mail-Liste ein, also auf die Warteliste, weil darüber wird es nämlich zugänglich gemacht und dann wird es direkt erfahrbarer, verkörperter und wir begleiten dich quasi durch eine, durch eine, wie viele Wochen sind es jetzt?
Speaker: Zwei Monate?
Speaker: Sechs Wochen, acht Wochen?
Speaker: Sechs Wochen.
Speaker: Sechs Wochen.
Speaker: Sieben Wochen, glaube ich sogar.
Speaker: Ja, ich glaube, wir sind nämlich auf sieben oder acht Wochen gegangen.
Speaker: Ja, es ist ongoing.
Speaker: Also wenn das gut läuft und ihr das mögt, dann können wir das auch verlängern.
Speaker: Ja, ja, voll.
Speaker: Der Werdungsprozess, der geht ja immer weiter, ne?
Speaker: Genau, ja, also deswegen, es lohnt sich wirklich und es sind wirklich coole Impulse dabei, also nicht so, ich nenne es mal in Anführungsstrichen so ein bisschen 0815, sondern ja, wirklich coole Aspekte, die ihr dadurch brauchen könnt.
Speaker: Richtig, richtig kratze Insights, also da sind auch, wir machen zum Beispiel eine Körperanalyse mit euch, die Teil der Ausbildung ist, da sind schon Sachen dabei, die sonst eigentlich wirklich auch nur unsere Auszubildenden oder Klienten bekommen.
Speaker: Ja, wird richtig, richtig cool.
Speaker: Ja, also deswegen würde ich sagen, spricht nichts dagegen, oder?
Speaker: Spricht viel dafür.
Speaker: Ja, wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen.
Speaker: Es gibt keinen Grund, das nicht zu machen, würde ich sagen.
Speaker: Nee, gibt's nicht.
Speaker: Ja, das wollte ich noch einmal anmerken, weil so fülle-mäßig und so, mal kurz sagen, was das Produkt ist, wäre ja hilfreich.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Du wirst automatisch, wenn du den Identitätstypen-Test machst oder dich auch auf die Warteliste für die Ausbildung setzt, wirst du automatisch eh zu unserem E-Mail-Newsletter hinzugefügt.
Speaker: Das heißt, du kannst dich darüber eintragen.
Speaker: Wir werden aber auch nochmal eine extra Landingpage dafür machen.
Speaker: Also wenn du eh eins der Sachen machst und dich da einträgst, musst du dich nicht noch extra für die Challenge eintragen.
Speaker: Du landest dann eh da drin.
Speaker: Genau, wenn du bei den anderen Sachen nicht mitmachst, dann einfach darüber.
Speaker: Findest du alles in den Shownotes unten.
Speaker: Super.
Speaker: Ja, ich freue mich.
Speaker: Sehr gut, ich mich auch.
Speaker: Dann danke dir, Lena, für deine Zeit und dann alle, die dabei waren, wie immer.
Speaker: Hat Spaß gemacht, meldet euch gerne, schreibt uns, gebt uns Feedback, da freuen wir uns drüber.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Ciao.


