Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Ich bin direkt nach der Geburt weggenommen worden von meiner Mutter und bin mit dreieinhalb Wochen in einem Brutkasten untergebracht worden und hatte keinen Kontakt zu meinen Eltern.
Speaker: Die Evolution ist gerade dabei, die auszufiltern, die damit nicht klarkommen.
Speaker: Zuckerähnliche Rezeptoren im Hirn andockt wie Kokain.
Speaker: Warum ich das eigentlich tue?
Speaker: Ich habe bis dahin immer gedacht, ich habe einfach keine Durchhaltekraft.
Speaker: Ich bin halt irgendwie eine Naschkatze und ich versage ständig.
Speaker: Aber die Folge dazu ist nicht, dass wir dann aufhören, das zu essen, damit wir wieder empfindlicher werden, sondern dass wir die Dosis erhöhen.
Speaker: Und die Dosis ist mittlerweile in Deutschland so im Schnitt 100 Gramm pro Tag.
Speaker: Das ist...
Speaker: Echt sehr viel.
Speaker: Die Leber kann halt nur eine bestimmte Menge an Zucker gesund verstoffwechseln.
Speaker: Den Rest wandelt sie in Fett um, in eine Lösung, um mit Gefühlen umzugehen, die einen sonst überfordern.
Speaker: Mein Satz gehört, wenn du wissen willst, was dahintersteckt, dann stoppt das Verhalten und guckt nach.
Speaker: Das ist die Technik, die mich richtig tief in mein Unterbewusstsein geführt hat.
Speaker: Heißt das denn, dass Zucker so eine Droge ist, dass sie unsere Gefühlswelt beeinträchtigt?
Speaker: Und dabei habe ich herausgefunden, dass ich
Speaker: Hallo, ich bin Ilga und ich beschäftige mich mit Zuckersucht.
Speaker: Und wenn du das Problem hast, dass die Kekse auf dem Tisch stehen und du kannst nicht Nein dazu sagen, dann solltest du vielleicht jetzt mal zuhören.
Speaker: Ja, vielleicht hast du dich jetzt selber erwischt, dass bei dir auf dem Tisch irgendwo in der Nähe Kekse, Süßigkeiten oder andere zuckerhaltige Lebensmittel sind und vielleicht hast du heute schon welche gegessen.
Speaker: Ja.
Speaker: Willst du deinen Vorsatz endlich wahr werden lassen und vom Zucker wegkommen, dann lade dir jetzt die fünf leckersten und besten sowie die gesündesten Zuckeralternativen der Welt runter.
Speaker: Unter anderem der Geheimtipp von Dr. Kurt Moserde.
Speaker: Einfach auf den Link in der Beschreibung klicken, es ist komplett kostenfrei und du bekommst noch einen sieben Tage gratis Ernährungsplan ohne Zucker mit dazu.
Speaker: Dann bist du heute genau richtig in dieser Episode, denn es geht darum, wie du endlich zuckerfrei werden kannst, wie du rauskommst aus emotionalem Essen.
Speaker: Ein Teil davon ist Binge-Eating und natürlich eben auch, was Zucker überhaupt in deinem Körper bewirkt.
Speaker: Und dafür haben wir die Expertin schlechthin im deutschsprachigen Raum und zwar Ilga Pullmann.
Speaker: Herzlich willkommen.
Speaker: Wie gut geht es dir?
Speaker: Hallo, danke für die Einladung.
Speaker: Mir geht es gut, danke.
Speaker: Ich freue mich, dass wir über das Thema sprechen können.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und ich freue mich, dass du dir Zeit genommen hast.
Speaker: Du bist ja schon lange bekannt in diesem Thema.
Speaker: Und ich will dir gleich zu Anfang eine Top-Frage stellen.
Speaker: Was würde passieren, wenn in Deutschland die Menschen tatsächlich mal zumindest zwei, drei Wochen zuckerfrei leben würden?
Speaker: Oh je, ich glaube, das wäre ein ganz großer Aufwachprozess, weil plötzlich ganz vielen Leuten klar werden würde, wie sie sich wirklich fühlen.
Speaker: Also...
Speaker: Die meisten wissen ja gar nicht, wie wir uns wirklich fühlen können im Leben, weil das nicht aus Zufall passiert.
Speaker: Heißt das denn, dass Zucker so eine Droge ist, dass sie unsere Gefühlswelt beeinträchtigt?
Speaker: Ich würde es vielleicht nicht ganz so hart sagen.
Speaker: Ich bezeichne es nicht so gerne als Droge, weil das so eine krasse Bezeichnung ist.
Speaker: Aber letztendlich schon, es macht ja sehr viel im Körper.
Speaker: Dadurch, dass Dopamin ausgeschüttet wird, natürlich hat es Auswirkungen auf unsere Gefühlswelt.
Speaker: Es gibt ja Stimmen, die sagen, dass zuckerähnliche Rezeptoren im Hirn andockt wie Kokain, also wie wirklich, wirklich harte Drogen.
Speaker: Jetzt wollen wir natürlich nicht Kokain mit Zucker vergleichen.
Speaker: Dennoch scheint es ja ähnliche Effekte auszulösen im Körper.
Speaker: Ja, es werden zumindest die gleichen Gebiete im Gehirn angesprochen und aktiviert.
Speaker: Und ich denke, das hängt auch damit zusammen, dass wir halt einfach dieses Belohnungsgefühl bekommen.
Speaker: wenn wir Zucker essen.
Speaker: Also hauptsächlich diese Dopaminspritze, die wir dadurch bekommen, dieses kurze, schnelle Vergnügen.
Speaker: Also früher war das so mit den Geschenken oder ist vielleicht heute noch so, Geschenk und man freut sich total und dann je nachdem, wie viele Geschenke man schon bekommen hat, ist es dann irgendwie immer schneller vorbei mit der Dopaminspritze, mit der Freude.
Speaker: Ist es denn mit dem Zucker genauso oder mit Lebensmittel allgemein?
Speaker: Du hast ja das Thema nicht nur zuckerfrei, sondern eben auch emotionales Essen.
Speaker: Das bedeutet, man kriegt dann über das Essen meistens, was dann eben auch Zucker enthält, oft dieses High und dann fällt man dann umso tiefer in ein Loch, oder?
Speaker: Ja, wir stumpfen ab.
Speaker: Aber die Folge dazu ist nicht, dass wir dann aufhören, das zu essen, damit wir wieder empfindlicher werden, sondern dass wir die Dosis erhöhen.
Speaker: Und die Dosis ist mittlerweile in Deutschland so beim Schnitt 100 Gramm pro Tag.
Speaker: Das ist echt sehr viel, wenn wir davon ausgehen, dass wir ungefähr 25 Gramm Zucker gesund verstoffwechseln können.
Speaker: Und ja, wir sind dann so gewöhnt an diese schnelle High, an diese Peaks, dass wir einfach immer mehr davon wollen oder zumindest auf dem gleichen Stand bleiben und dann essen wir mehr davon.
Speaker: Was passiert denn schon?
Speaker: 25 Gramm ist, glaube ich, auch die Zahl, die ich kenne und das ist ja super schnell erreicht.
Speaker: Super schnell, Frühstück bei den meisten schon, ja.
Speaker: Ja, also ich glaube, eine Banane hat schon so, wie viel Gramm hat eine Banane an Zucker?
Speaker: Das wäre eigentlich nicht auswendig, aber ich möchte ganz deutlich sagen, das Obst spielt nochmal eine spezielle Rolle, da können wir gleich nochmal drüber sprechen.
Speaker: Aber mir geht es hauptsächlich um den zugefügten Zucker, von dem spricht man 25 Gramm.
Speaker: Also wenn du jetzt eine Banane zum Frühstück isst, natürlich ist da Zucker drin, aber das wird langsamer verstoffwechselt, das kann der Körper besser handeln.
Speaker: Aber ich spreche eher von solchen Dingen wie ein Glas Orangensaft.
Speaker: Das, weil man da den Zucker von den restlichen Bestandteilen der Orangen getrennt hat,
Speaker: Und dann geht der Zucker direkt ins Blut über.
Speaker: Und das sind eigentlich die schwierigen Zuckersorten.
Speaker: Also biochemisch sind die gleichen.
Speaker: Wenn ich jetzt so 25 bis 30 Gramm Zucker über Orangensaft zu mir nehme im Körper?
Speaker: Naja, es ist echt sehr viel Zucker, was plötzlich ins Blut übergeht.
Speaker: Bei Obstzucker haben wir ja einen Großteil Fruktose.
Speaker: Da geht halt direkt zur Leber.
Speaker: Und die Leber kann halt nur eine bestimmte...
Speaker: eine bestimmte Menge an Zucker gesund verstoffwechseln am Tag und den Rest, mal ganz kurz und knapp erklärt, wandelt sie in Fett um und wir haben dann in unserem ganzen System damit Probleme.
Speaker: Und die Glucose, das ist der andere Zucker, der auch in der Saccharose drin ist, Glucose und Fructose, die Glucose, die bleibt im Blut, erhöht den Blutzuckerspiegel, da müssen wir ganz viel Insulin ausschütten.
Speaker: um diesen Zucker dann in die Zellen zu bringen.
Speaker: Also Insulin schließt die Zellen auf und schiebt dann den Zucker da rein.
Speaker: Und je häufiger Insulin im Zucker ist, desto größeres gesundheitliches Problem haben wir.
Speaker: Also das ganze Thema rund um Insulin, Blutzuckeranstieg und so weiter haben wir natürlich schon behandelt.
Speaker: Das ist natürlich auch ein Riesenthema.
Speaker: Und ich sage mal so, Diabetes oder eben auch diese, ich nenne es jetzt mal, Blutzuckersensitivität, die ihr dann immer weiter abnimmt,
Speaker: die ist ja natürlich auch eine Gelddruckmaschine.
Speaker: Das müssen wir ja auch mal so sagen.
Speaker: Ich glaube, nicht unter anderem deshalb sind vielleicht 80 Prozent der Sachen, die ich im Supermarkt kaufen kann, irgendwo mit Zucker.
Speaker: Also das ist ja, kann man schon sagen, eines der größten menschlichen Probleme seit der letzten Jahrzehnte, seit eben diese industrielle Revolution Fahrt aufgenommen hat.
Speaker: Ja, es macht sich bezahlt halt für so viele Leute.
Speaker: Also das heißt, dass es hier auf jeden Fall eine große, wie soll ich sagen, monetär getriebene Macht dahinter, die natürlich eben auch will, dass wir sehr, sehr viel Zucker konsumieren.
Speaker: Das hast du ja schon angesprochen, die Leber kann nur eine gewisse Menge an Zucker geben.
Speaker: umwandeln oder aufnehmen.
Speaker: Und unsere Speicher sind ja in der Regel sowieso schon voll, weil wir uns zu wenig bewegen.
Speaker: Und dann wird es in Fett aufgebaut.
Speaker: Man hat dann häufiger auch eine Fettleber, die überhaupt nicht mit Alkohol zu tun hat, richtig?
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Nicht-alkoholische Fettleber heißt sie auch.
Speaker: Und die haben mittlerweile schon kleine Kinder.
Speaker: Das war früher eher so eine Alterserscheinung, in Anführungsstrichen.
Speaker: Aber jetzt haben das schon kleine Kinder.
Speaker: Und das führt ja dann auch zu Diabetes Typ 2, Herz-Koronal-Erkrankung, wahrscheinlich Alzheimer auch.
Speaker: Also es sind die ganzen
Speaker: modernen Krankheiten sind damit verknüpft.
Speaker: Ich frage mich ja immer, woher kommt das dann natürlich dann auch?
Speaker: Ich nenne es mal evolutionär bedingt, scheint ja Zucker auf jeden Fall eines der Lebensmittel schlechthin zu sein, die es immer galt, schnell zu konsumieren, sobald sie da waren.
Speaker: Also wenn wir jetzt an die Früchte denken, Früchte enthalten relativ viel Kalorien, viel Zucker.
Speaker: Das heißt, das war ja in der Evolution, wenn wir jetzt mal die letzten 100 Jahre außen vor lassen, ein absolutes, rares Gut und
Speaker: Dann kam der weiße Kristallzucker und der war ja zunächst erstmal für Reiche gut oder beziehungsweise war ein Luxus gut, mehr oder weniger.
Speaker: Und dann ist das natürlich dann in die Bevölkerung gekommen, in die Massenbevölkerung.
Speaker: Und dann hat das ganze Unheil seinen Lauf gelassen, weil quasi unser Körper immer noch evolutionär getrieben ist, auf diesen Zucker und nicht unterscheiden kann, okay, jetzt sind wir eigentlich total wohlgenährt.
Speaker: Jahrtausende lang hatten, haben wir nicht mehr.
Speaker: Aber unser Körper scheint immer noch auf diesen Zucker und auf diese vielen Kalorien anzuspringen.
Speaker: Ist das so?
Speaker: Oder fielen da noch andere Faktoren in die Rolle, liebe Ilga?
Speaker: Das ist natürlich ein ganz großer Faktor, dass die Evolution gar nicht so schnell ist.
Speaker: Oder sagen wir mal so, die Evolution ist gerade dabei, die auszufiltern, die damit nicht klarkommen.
Speaker: Deswegen werden so viele krank, denke ich.
Speaker: Und damals, als der Zucker zu uns kam, der wird unter anderem auch in Apotheke verkauft, als Gewürz einfach nur.
Speaker: Wenn man es in diesen Maßen essen würde, wäre, glaube ich, alles okay.
Speaker: Nur diese Überdosis, das vertragen wir nicht.
Speaker: Das ist ja mit so vielen Dingen so.
Speaker: Wenn es zu viel ist, dann ist es halt ungesund.
Speaker: Da kommt ja auch das Thema emotionales Essen dann quasi mit dem Spiel.
Speaker: Da wird ja auch meistens viel zu viel gegessen.
Speaker: Was steckt denn hinter emotionales Essen?
Speaker: Also für mich ist emotionales Essen auf jeden Fall Essen, um Gefühle zu befriedigen oder irgendeinen Ersatz zu haben.
Speaker: Für viele ist vielleicht das Essen das Highlight des Tages.
Speaker: Erzähl uns ein bisschen mehr dafür.
Speaker: Ja, ich würde sagen, es ist...
Speaker: Es geht da um Gefühle, wie du sagst, richtig.
Speaker: Es ist kein Ersatz, aber es ist eine Art von Lösung, um mit Gefühlen umzugehen, die einen sonst überfordern.
Speaker: Und das geht mit Essen ganz gut, kurzfristig.
Speaker: Mein Beispiel, du hast als Kind irgendwas super Trauriges erlebt, hast aber nicht die Chance gehabt, das ausreichend zu verarbeiten, sodass es abgespalten wurde.
Speaker: Also du musstest irgendwas tun, um mit dieser Traurigkeit klarzukommen.
Speaker: Und dann hat irgendwas in dir drin gesagt, okay, wir drängen das so weit wie möglich nach hinten, dass wir bloß nicht mehr drüber nachdenken.
Speaker: Ich lenke mich mal besser ab.
Speaker: Und dieses Gefühl hat immer wieder die Tenzenz hochzukommen.
Speaker: Und wir brauchen aber irgendeine Möglichkeit, um uns davon wieder wegzubringen.
Speaker: Das bloß nicht zu fühlen, bloß nicht wieder in seiner ganzen Stärke hochkommen zu lassen,
Speaker: Und da sind Suchtmittel halt total super angebracht.
Speaker: Egal, ob das Aktionen sind, ob du eine Spiele-Sucht hast oder Arbeit, Workaholic bist oder du nimmst Zucker, Essen, Alkohol, härtere Drogen.
Speaker: Das funktioniert alles.
Speaker: Hauptsache es wird kurz Dopamin ausgeschüttet.
Speaker: Und...
Speaker: Ja, das spielt eigentlich im Hintergrund eine Rolle.
Speaker: Also emotionales Essen ist für mich eine Sucht.
Speaker: Zuckersucht ist auch eine Sucht.
Speaker: Und es sind alles quasi Hilfeversuche, um mit einer Überforderung klarzukommen.
Speaker: Also meine Definition ist eher, Gefühle zu unterdrücken.
Speaker: Also Möglichkeit, um das Ganze unten zu halten.
Speaker: Aber genau das hält uns halt sehr lange im Leid, weil es dann nie einmal ans Licht kommen kann.
Speaker: Und quasi verdaut werden kann, damit das Gefühl dann verarbeitet ist.
Speaker: Ist dann quasi Binge-Eating die Spitze des Eisbags von emotionalem Essen?
Speaker: Ja, ich würde sagen, das ist die heftigere Variante, genau, ja.
Speaker: Das heißt, da essen Menschen so viel, bis sie dann quasi alles wieder erbrechen müssen sozusagen und nehmen dann dadurch auch ab, weil ihr Körperbild dann auch komplett verschoben ist?
Speaker: Oder was ist genau die Definition?
Speaker: Es gibt da ganz viele verschiedene Formen.
Speaker: Wenn du Binge-Ether bist, dann musst du nicht unbedingt dich übergeben.
Speaker: Du kannst es natürlich kombinieren, aber dann geht es ja eher an Esbrechsucht.
Speaker: Also das ist ein ganz großes Spektrum von verschiedenen Symptomen.
Speaker: Es gibt die Menschen, die wirklich einmal alle paar Tage eine Riesenmenge essen müssen.
Speaker: Da hängen andere Muster dahinter.
Speaker: Manchmal sogar, mir darf es nicht zu gut gehen, ich muss mich bestrafen, weil irgendwas in mir nicht richtig ist.
Speaker: Das ist zwar eine Lüge, aber das wird dem Kind halt irgendwann mal vermittelt, dass da was nicht stimmt.
Speaker: Und dann geht es eigentlich um das Endergebnis.
Speaker: Es muss mir schlecht gehen.
Speaker: Es darf mir nicht zu gut gehen.
Speaker: Es gibt aber auch ganz viel, dass man mit Genuss isst, um sich was Schönes zu gönnen, um sich zu erholen, um sich zu belohnen für einen Tag, der zu anstrengend war, an dem man die ganze Zeit über seine Grenzen gegangen ist, weil man sich nicht wertvoll genug fühlt, Nein zu sagen zum Beispiel.
Speaker: Also das sind die Leute, die dann vermehrt abends ganz viel essen zum Beispiel.
Speaker: Oder es gibt die, die Pegelhalter sind, also die immer und immer wieder snacken müssen, die ganze Zeit kauen und schlucken und einen vollen Bauch fühlen, bloß keinen Hunger fühlen.
Speaker: Das war meins eher, dass ich die ganze Zeit versucht habe, immer zu essen, um irgendwie das Ganze in der Waage zu halten.
Speaker: bevor ich wusste, worum es hier eigentlich geht, warum ich das eigentlich tue.
Speaker: Ich habe bis dahin immer gedacht, ich habe einfach keine Durchhaltekraft, ich bin halt irgendwie eine Naschkatze und ich versage ständig.
Speaker: Das ist natürlich voll der Quatsch, weil wir natürlich von unserem Körperlichen her sehr, sehr lange ohne Nahrung auskommen können.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Ja, aber wenn Hunger bei dir Angst auslöst zum Beispiel, also unbewusst und du dir das gar nicht klar machst, dass ich gerade Angst habe, sondern dass es einfach nur ein bisschen unangenehm ist und wenn der Magen plötzlich anfängt zu knurren oder noch viel früher, dann kommst du auf andere Ärzte.
Speaker: andere Schlussfolgerungen, dann bin ich halt irgendwie verfressener als andere.
Speaker: Kann das nicht.
Speaker: Was war genau bei dir die Story?
Speaker: Du hast gesagt, du warst so eine Pegelhalterin.
Speaker: Und wie bist du rausgekommen aus der ganzen Nummer?
Speaker: Also rausgekommen bin ich
Speaker: Immer stückchenweise und noch bevor ich wusste, worum es wirklich ging.
Speaker: Also das hat sich mit der Zeit herauskristallisiert, was die Probleme sind.
Speaker: Also ich habe erst einen Zuckeranzug gemacht, nachdem ich herausgefunden habe, wie ich das schaffe, auf Zucker zu verzichten.
Speaker: Das war ganz wichtig für mich, überhaupt mal eine Weile den Zucker weglassen zu können, um dann zu merken, okay, irgendwas läuft hier in meinem Leben nicht so richtig, deswegen brauche ich den Zucker die ganze Zeit.
Speaker: Also da habe ich dann gespürt, okay, ich habe mir hier ein Leben zusammengebastelt, was mich absolut unglücklich macht und dafür brauche ich irgendwas anderes, um mir das zu versüßen.
Speaker: Und dann habe ich mich da so langsam rausgeschält.
Speaker: Ich bin ja eigentlich Architektin, ich habe dann irgendwann den Job verlassen, bin selbstständig geworden, kriege hier so viel Geld,
Speaker: Ich bin so erfüllt mit dieser Arbeit, dass ich gar nicht deswegen so viel Essen und Zucker brauche.
Speaker: Aber ich bin dann noch tiefer eingestehen.
Speaker: Ich habe total viel Therapie gemacht.
Speaker: Und letztendlich ist bei mir der Schwerpunkt oder das Haupttrauma, ich bin direkt nach der Geburt weggenommen worden von meiner Mutter und bin eineinhalb Wochen in einem Brotkasten untergebracht worden und hatte keinen Kontakt zu meinen Eltern.
Speaker: Und das hat bei mir eine extreme Verlustangst in mir manifestiert.
Speaker: die ich aber nie so richtig, ich konnte das nicht als Trauma sehen, weil mir wird immer gesagt, ich war ja das Baby, was weggekommen ist, was den anderen Sorgen gemacht hat, aber es hat sich niemand richtig darum gekümmert, dass es für mich halt die Katastrophe war damals.
Speaker: Und für mich anzuerkennen, okay, das ist ein echt heftiges Trauma, was mir damals widerfahren ist und das zu ehren, das zu fühlen, das abzuweinen, das zu fühlen, was da für Existenzängste, was da für Todesängste in mir abgegangen sind,
Speaker: Das hat mich auf den Weg gebracht, dann das Essen weglassen zu können.
Speaker: Das ist eine etwas komplizierte Geschichte, weil ich bin dann halt noch, ich bin zwangsanährt worden über einen Schlauch und das hat, glaube ich, dieses Thema zum Essen manifestiert.
Speaker: Ja, man bin nahezu oder ich habe so das Gefühl, dann einen immer zu mitleiten.
Speaker: Man sagt ja dann häufig, tut mir leid, dass du das erleben musstest und so weiter.
Speaker: Der andere oder in dem Fall du würdest sagen, ist schon okay.
Speaker: Aber es sagt ja schon irgendwie immer was Gutes und du hast jetzt quasi dazu auch zu deinem, zu deiner Leidenschaft gefunden, den anderen zu helfen.
Speaker: Also auch.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Also wenn man durch ist, sagt man, danke, ich will es nicht missen.
Speaker: Aber in der Zeit, das waren viele Jahre, wo echt extreme Dinge in mir abgegangen sind, sehr viele Angstzustände.
Speaker: die ich nicht verstanden habe, absolut nicht verstanden habe und die natürlich jedes bisschen in meinem Leben geprägt haben, jede Beziehung natürlich, jede Freundschaft, weil das wird immer, also so eine Verlustangst wird halt immer irgendwie getriggert.
Speaker: Aber jetzt im Nachhinein, seitdem ich das Trauma, ich würde sagen, dass ich so zu 90 Prozent verpackt habe und losgelassen habe,
Speaker: und jetzt weiß, wie sich Leben eigentlich anfühlen kann, bin ich sehr dankbar, dass ich das gefühlt habe, weil ich dadurch mit meinen Klienten einfach besser arbeiten kann.
Speaker: Und ich bin mittlerweile überzeugt, das sollte mir passieren, damit ich diesen Weg gehen kann.
Speaker: Also Leben passiert nicht gegen mich, sondern für mich.
Speaker: Und das habe ich durch diese ganze Geschichte absolut gelernt.
Speaker: Und das ist nicht ein Glaube, sondern das weiß ich zutiefst in mir drin.
Speaker: Das kann keiner aus mir rausholen.
Speaker: Auch wenn es sich hinterher als falsch herausstellen sollte, ich bin davon überzeugt mittlerweile.
Speaker: Und das Leben ist halt sehr viel leichter dadurch.
Speaker: Ja, total toll, wie du da strahlst, wenn du es erzählst.
Speaker: Also für allejenigen, die jetzt nur den Podcast hören, auf jeden Fall mal in YouTube im verliebten Link nachschauen.
Speaker: Dann sieht man die Elga richtig schön strahlen.
Speaker: Also Dankeschön für dein Strahlen hier.
Speaker: Wie komme ich denn raus oder wie finde ich denn überhaupt raus, was dahinter steckt hinter meiner Sucht, wenn ich jetzt betroffen bin oder wenn ich denke, okay, vielleicht ist da was bei mir.
Speaker: Ich will es vielleicht noch nicht ganz eingestehen oder ich will mal dahinter schauen.
Speaker: Wie gehe ich da vor, liebe Elke?
Speaker: Also ich habe meinen Satz gehört, wenn du wissen willst, was dahinter steckt, dann stopp das Verhalten und guck nach.
Speaker: Und das ist so ein bisschen ein Motto geworden.
Speaker: Ich habe aber auch begriffen,
Speaker: dass so ein heftiges Thema wie Sucht sehr, sehr, sehr schwer ist, da alleine rauszukommen.
Speaker: Also es braucht mindestens eine Methode, es braucht irgendwelche Anleitungen und am besten es braucht Menschen um dich herum.
Speaker: Also diese menschliche Verbindung, das Problem auch in anderen sehen zu können, für die das Herz zu öffnen und damit dann irgendwann auch für dich das Herz zu öffnen.
Speaker: Und das, denke ich, ist die Heilung aus der Sucht.
Speaker: Wieder zurück zu dir zu kommen, die Liebe in dir wieder zu erkennen und damit quasi das ganze andere sein lassen zu können.
Speaker: Weil wir
Speaker: Das ist das Einzige, was wir suchen, Sucht.
Speaker: Dieses wieder zurück zu uns zu kommen, uns zu spüren, den heilen Kern wieder zu finden.
Speaker: Und für mich war eine ganz große Hilfe, überhaupt erstmal über den Körper zu gehen.
Speaker: Also wie ich schon erzählt habe, dass ich herausgefunden habe, wie man auf Zucker verzichten kann.
Speaker: Deswegen mache ich das so gerne mit Gruppen, dass wir gemeinsam in den Zuckerverzicht gehen, für mindestens vier Wochen.
Speaker: Und dann zu gucken, okay, was bleibt denn noch übrig als Zucker,
Speaker: als Verlangen auf Zucker und das sind die emotionalen Bindungen daran.
Speaker: Und dann kann man mal tiefer tauchen und gucken, okay, woran liegt denn das?
Speaker: Also wenn der Zucker nicht mehr da ist, um das Gefühl zu unterdrücken, dann kommt es halt hoch und dann kann man sich das angucken.
Speaker: Und dann habe ich, also ich war zuckerfrei, ich habe mich auch nicht mehr als zuckersüchtig so betrachtet, habe aber gemerkt, dass ich immer noch emotional esse.
Speaker: Und
Speaker: Da habe ich die Klopftechnik kennengelernt.
Speaker: Und das ist die Technik, die mich richtig tief in mein Unterbewusstsein geführt hat, meine Traumata aufgelöst hat.
Speaker: Und die gebe ich jetzt weiter und bringe das meinen Klienten und den Teilnehmern bei, wie die selber das lernen, also wie sie selber mit sich zu Hause auf dem Sofa klopfen können und da nachgucken können.
Speaker: Okay, woran liegt denn das?
Speaker: Was versteckt sich denn da im Hintergrund?
Speaker: Was mir denn eigentlich widerfahren?
Speaker: Und wie kann ich mich selber halten, dass ich diese Gefühle fühlen kann?
Speaker: Wie komme ich dahin?
Speaker: Du hast ja auf deiner Webseite, glaube ich, die wir gerne verlinken in den Shownotes, auch Gratiskurse.
Speaker: Ist das da drin oder wie kommt jemand dahin, dass er diese, ich glaube, EFT-Klopftechnik oder so irgendwas heißt die?
Speaker: Ja, EFT heißt sie von Gary Craig entwickelt aus den 70ern und ich habe das Klopfen bei jemand anderem gelernt, bei Brittany Watkins und deswegen sage ich selber nicht EFT dazu, weil das ist vor zwei Jahren geschützt worden und jetzt dürfen das nur noch die, die wirklich
Speaker: bei Gary Craig sind.
Speaker: Ich bin zwar bei Gary Craig bei einer Ausbildung, aber das ist nicht das Klopfen direkt.
Speaker: Der hat schon eine weitere Methode entwickelt.
Speaker: Deswegen sage ich halt nur Klopftechnik, damit es keinen Ärger gibt.
Speaker: Aber eigentlich ist das Emotional Freedom Technik.
Speaker: Die basiert darauf, dass man bestimmte Punkte im Gesicht, ich zeige die mal ganz kurz,
Speaker: und am Oberkörper und oben auf den Kopf klopft und immer im Kreis und dabei ein Gefühl trägt, was einem im Alltag ein Problem macht.
Speaker: Und das kann man sich dann genauer angucken.
Speaker: Und das Klopfen hilft dabei, dass quasi wie so eine Tür zum Unterbewusstsein aufgemacht wird.
Speaker: Und Erinnerungen hochkommt, die man vorher weggedrückt hat.
Speaker: Also ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass wir alles gespeichert haben, was wir gelernt haben, was wir gesehen haben, was wir erlebt haben.
Speaker: Aber ganz viele Sachen werden aussortiert und die werden irgendwo hinten im Gehirn wahrscheinlich abgespeichert, wo wir nicht hinkommen.
Speaker: Aber mit dem Klopfen haben wir halt die Möglichkeit, da wieder hinzukommen.
Speaker: Und wir haben ja auch eine Erinnerung, die im Körper steigt, in den Zellen, in den Faszien vielleicht.
Speaker: Und da speichern sich halt quasi nicht die Bilder, sondern die Gefühle, die wir damals erlebt haben.
Speaker: Und die fühlen wir ja sowieso die ganze Zeit.
Speaker: Also viele unangenehme Gefühle, die aus dem Nichts auftreten oder die aus nicht gefährlichen Situationen auftreten, sind unangenehm.
Speaker: In den meisten Fällen einfach Erinnerungen an früher.
Speaker: Das heißt, die sind gespeichert in den Faszien, hast du gemeint?
Speaker: Ich weiß nicht, ob es die Faszien sind, das habe ich vor kurzem mal gehört, dass es das sein kann, aber zumindest im Gewebe, also irgendwo in den Knochen oder in den...
Speaker: Im Körper, weil wenn wir klopfen, dann gucken wir genau, ich frage dann, wie geht es dir?
Speaker: Ich habe Angst.
Speaker: Woher weißt du denn eigentlich, dass du Angst hast?
Speaker: Und dann scannst du mal deinen Körper ab und dann guckst du mal, das sitzt bei jedem woanders.
Speaker: Also manche fühlen es hier im Hals, manche in der Brust, manche in den Schultern.
Speaker: Und das versuchen wir dann so richtig herauszuarbeiten.
Speaker: Okay, wie ist denn das?
Speaker: Ist das auf den Schultern?
Speaker: Ist das in den Schultern drin?
Speaker: Also wir können das richtig, dieses Gefühl können wir im Körper wahrnehmen.
Speaker: Oder wir nehmen jedes Gefühl eigentlich im Körper wahr.
Speaker: Und das ist irgendwo in unserem Körper abgespeichert.
Speaker: Viele Menschen haben zum Beispiel auch chronische Knieschmerzen und wenn die klopfen, stellt sich raus, dass da auch eine Erinnerung, vielleicht ein Unfall oder so drin abgespeichert ist.
Speaker: Also du gehst da mit deiner Aufmerksamkeit hin, klopfst und plötzlich kommen die Bilder dazu.
Speaker: Und wenn du das gelöst hast, dieses Schockerlebnis zum Beispiel, gehen die Knieschmerzen weg.
Speaker: Ganz einfach erklärt, ne?
Speaker: Ja, total spannend.
Speaker: Heißt das denn, geht das nur mit dem Klopfen?
Speaker: Also wenn du jetzt sagst, die sind irgendwo im Körper gespeichert, beziehungsweise in den Faszien und mir kam da quasi so, wenn du ganz viel Sport machst, dann ist es ja eben auch so, dass diese Faszien in Bewegung kommen, dass die Lymphen besser durchblutet werden, besser entgiften können.
Speaker: Bedeutet das nicht auch, dass Bewegung auch helfen könnte, diese Trauma sichtbar zu machen und zu halten?
Speaker: Ja, das Tanzen auch.
Speaker: Es gibt so viele Methoden um Yoga.
Speaker: Viele beschreiben ja auch, dass dann irgendwie aus dem Beckenboden viel gehen kann, was sie fühlen plötzlich.
Speaker: Man bewegt sich, dehnt den Beckenboden und plötzlich kommen Tränen.
Speaker: Ja, also körperliche Bewegung auf jeden Fall.
Speaker: Es gibt viele Methoden, es gibt viele Möglichkeiten, um an solche Traumata heranzukommen.
Speaker: Es muss halt die Richtige für dich sein.
Speaker: Für mich war Klopfen das Richtige und meine Teilnehmer, die zu mir kommen, für die ist Klopfen auch das Richtige.
Speaker: Aber da gibt es natürlich ganz viele Möglichkeiten.
Speaker: Mein Punkt ist halt einfach nur, es braucht irgendwas.
Speaker: Also wir können uns nicht aufs Sofa setzen und nachdenken.
Speaker: Ja, mega gut.
Speaker: Es gibt ja wirklich Menschen, die sind zum Sport geboren, wie ich zum Beispiel jetzt.
Speaker: Und es gibt Menschen, die kriegst du einfach mit zehn Pferden nicht dahin.
Speaker: Und für die ist dann Klopfen oder vielleicht Yoga und so weiter genau das Richtige.
Speaker: Also da gibt es ja weder gut noch falsch, nenne ich es jetzt mal, sondern jeder darf das für sich finden, was sich für ihn am besten anfühlt, womit er Spaß hat, dass er es dann eben auch langfristig machen kann.
Speaker: Also sehr guter Tipp da.
Speaker: Jetzt hast du ja auch gemeint, bevor du dein Trauma gelöst hast, hast du es sogar selber geschafft, zuckerfrei zu sein.
Speaker: Also fangen wir mal damit an, was ist denn für dich die Definition von zuckerfrei?
Speaker: Weil du hast ja zum Beispiel eben auch Obst erwähnt, dass du nicht als Zucker siehst, zumindest nicht in geringen Mengen, nenne ich es jetzt mal.
Speaker: Das ist für dich die Definition und dann, wie kamst du dahin, dass du Zuckerfrei bist?
Speaker: Ja, also zuckerfrei ist für mich eigentlich, also ich beschreibe das ja als die Zuckerfreiheit und das ist für mich gar nicht abhängig vom Zucker, wie viel ich davon esse, sondern ich wollte frei vom Zwang sein, Zucker essen zu müssen.
Speaker: Also ich wollte ohne Verzichtsgefühl sagen können, ich möchte davon jetzt nichts mehr essen.
Speaker: Oder ich esse zwei Stück Schokolade und packe die Packung dann in den Schrank, weil ich spüre, dass
Speaker: Es ist genug.
Speaker: Das ist für mich Zuckerfreiheit.
Speaker: Ich wollte nicht dauerhaft ein Abstinent leben.
Speaker: Das war für mich kein Ziel, weil das ist ja auch schon wieder Druck.
Speaker: Ich wollte einfach frei mit Zucker umgehen können, frei mit Zucker leben können.
Speaker: Nichtsdestotrotz, mein Alltag ist
Speaker: ziemlich zuckerfrei.
Speaker: Ich esse eigentlich nur Zucker, wenn ich außerhalb esse oder auf Feiern bin.
Speaker: Also jetzt auch kein Zuckerersatz.
Speaker: Viele kommen hierher und nehmen dann, weiß nicht, Tapioca-Stäcke, Agavendicksaft.
Speaker: Das ist für mich die schlimmere Variante.
Speaker: Das sind ja genauso verarbeitete Produkte, die dann noch mehr isoliert sind oder genauso isoliert sind wie der weiße Zucker.
Speaker: Also das heißt, die lässt du dann auch weg.
Speaker: Ich probiere alles Mögliche aus.
Speaker: Und sagen wir mal so, mein normaler Alltag ist, das normale Essen ist zuckerfrei.
Speaker: Ich habe gar keinen Zucker im Schrank.
Speaker: Aber ich forsche immer wieder nach und gucke, was es so als neue Angebote auf dem Markt gibt.
Speaker: Und dabei habe ich herausgefunden, das Erythrit für die, die es
Speaker: im Darm vertragen, ab und zu eine ganz gute Alternative ist.
Speaker: Ich finde auch Alulose, aber es wird leider überhaupt nicht hier in Europa genehmigt.
Speaker: Ich warte seit Jahren da drauf.
Speaker: Ist ein ganz cooler Ersatz.
Speaker: Aber nur Alulose heißt es.
Speaker: Alulose, okay.
Speaker: In Amerika... Mönchsfrucht.
Speaker: Ja, Mönchsfrucht, genau.
Speaker: Das Stevia und so, super, aber die haben ja alle mal noch diesen Nebengeschmack.
Speaker: Da muss man sich dran gewöhnen.
Speaker: Aber das finde ich auch ganz gut.
Speaker: Ich finde nur,
Speaker: wenn die Basis zuckerfrei ist, dann braucht es auch nicht richtig viel Süßes, um das ein bisschen süßer zu machen.
Speaker: Und wenn ich dann Zucker esse, dann esse ich auch ganz normalen Zucker, wenn ich außerhalb bin, weil ich sowieso nicht mehr viel davon essen kann und dann kann der Körper damit umgehen.
Speaker: Aber um da hinzukommen, musste ich einmal richtig zuckerfrei sein.
Speaker: Also ich musste einen richtigen Entzug machen, um wieder auf normal Null anzukommen, dass mein Geschmackssinn sich mal wieder an normales Essen gewöhnt, dass mir einfach eine Süßkartoffel extrem süß erscheint
Speaker: und dass ich einfach nicht mehr so viel davon will.
Speaker: Dafür musste ich mich erstmal eine Weile vom Zucker komplett fernhalten.
Speaker: Und da war ich richtig strikt.
Speaker: Also da gab es natürlich keinen zugefügten Zucker, da gab es keine Zuckerersatzmittel.
Speaker: Also das Geschmackserlebnis süß habe ich ausgeklammert für eine ganze Weile, und das machen wir in den Kursen auch.
Speaker: Und das bedeutet auch, Obst wegzulassen.
Speaker: Und ich weiß, da sagen ganz viele bestimmt so, die Idiote in Obst ist total gesund und so.
Speaker: Verstehe ich.
Speaker: Ist häufig auch ein Teil von Zuckersucht, wenn man nicht auf Obst verzichten will.
Speaker: Auch diese ganzen Dattelgeschichten und so mit Trockenfrüchten.
Speaker: Aber jemand, der richtig auf Zucker ist, ich würde sagen, 80 bis 90 Prozent der Menschen fällt es leichter, auf Zucker zu verzichten.
Speaker: Vollständig, wenn das Obst auch für die Zeit weg ist.
Speaker: weil das die Fructose in dem Obst extrem triggert bei vielen Leuten.
Speaker: Also viele kennen das wahrscheinlich, dass sie einen Apfel essen wollen, anstelle Schokolade zu essen, aber eine halbe Stunde später die Schokolade trotzdem essen, weil der Apfel halt das noch begünstigen kann, sogar bei Zuckersüchtigen.
Speaker: Ja, und für ca.
Speaker: 80 bis 90 Prozent der Teilnehmer hat sich halt herausgestellt, dass ein Zuckerverzicht, also ein totaler Zuckerverzicht, einfach super viel einfacher ist, wenn das Obst auch weggelassen wird.
Speaker: Also weil die Fructose Zuckersüchtige krass triggert.
Speaker: Also mir geht es so beim Fasten übrigens, wenn ich faste, also länger wie jetzt zum Beispiel Intervallfasten, zum Beispiel über zwei, drei Tage und wenn ich quasi immer was trinke, also wenn ich zum Beispiel Wasserfasten mache oder Saftfasten, fällt es mir viel schwieriger wie Trockenfasten.
Speaker: Also immer wenn ich wieder was reinschütte, dann wird quasi Magensaft zum Beispiel produziert oder wie auch immer und damit kriege ich immer noch mehr Hunger.
Speaker: Und so ähnlich kann ich mir das gut vorstellen, ne?
Speaker: Ja, bei der Fruktose ist es halt so, anscheinend ist es, wenn du Fruktose im Bauch hast, im Darm, dann wird dieses Hungerhormon, Grelin, weitergebildet.
Speaker: Also der Magen hört nicht auf, Hungernachrichten ans Gehirn weiterzuschießen sozusagen.
Speaker: Und wenn man das versucht zu vermeiden, keine Fruktose zu essen, dann geht es leichter.
Speaker: Dann ist man schneller mal satt und kann man ein paar Stunden nicht über Essen nachdenken, was ja besonders für emotionale Esser total ein Problem ist.
Speaker: Und das ist echt eine totale Freiheit, wenn man das plötzlich einmal im Leben erfahren kann, wie das ist, satt zu sein und vor allen Dingen zufrieden satt zu sein.
Speaker: Nicht vom Kopf her gesteuert, ich darf jetzt aber nichts essen, weil ich schon so viel gegessen habe.
Speaker: Was ist denn für dich, wie sieht es denn aus für dich mit ketogener Ernährung?
Speaker: Da gibt es ja eben auch, oder Low Carb, eben auch quasi wir dann umstellen können vom Glucosestoffwechsel in den Ketosestoffwechsel und
Speaker: wir dann auch fokussierter, leistungsfähiger und so weiter sein können.
Speaker: Da gehen wir jetzt noch ein Stück weiter.
Speaker: Das heißt, wir verzichten nicht nur auf verarbeiteten Zucker, sondern wir lassen natürlich eben auch die Zuckermoleküle aus den Kohlenhydraten weg.
Speaker: Was hältst du davon?
Speaker: Beziehungsweise funktioniert der Körper vielleicht sogar noch besser auf Ketose?
Speaker: Und ist es nicht die ultimative Freiheit, wenn unser Körper da einfach wechseln kann, so wie es vielleicht freundlich
Speaker: Ja, ich glaube schon, dass das das Vernünftigste ist, wenn wir wieder wechseln können.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Es zeigt sich ja auch, dass viele, die ketogen leben, dass es extrem viele Krankheiten in Ordnung bringt.
Speaker: Dass es gute Nebenwirkungen hat.
Speaker: Für jemanden, der voll auf Zucker ist, ist es ein krasser Unterschied, direkt in die ketogene Ernährung zu wechseln.
Speaker: Würde ich auch nicht empfehlen.
Speaker: Über die Stufe erstmal den Zucker wegzulassen,
Speaker: dann die Kohlenhydrate ein bisschen zu reduzieren und dann vielleicht versuchen, in die Ketose zu kommen, halte ich für vernünftiger.
Speaker: Ich bin häufig ein Freund von schnellen Lösungen, aber bei sowas denke ich, ist es schon besser, da ein bisschen langsamer ranzugehen, weil es sonst extrem anstrengend wird.
Speaker: Also ich hatte mal Teilnehmer, so zwei, drei Vereinzelte, die wirklich das total ernst genommen haben und alle Kohlenhydrate auf einmal weggelassen und die weggezogen.
Speaker: Es ist schon krass, wie das Ding körperlich dann geht.
Speaker: Also da kommen ja nicht nur Zuckerentzugssymptome, sondern ja eben auch, so das ganze Thema hat es ja, wie dann, du nimmst jemanden den Alkohol weg, den Kaffee weg und so weiter.
Speaker: Also da kommen ja Kopfschmerzen, da kommen ja sehr krasse Entgiftungssymptome.
Speaker: Die werden wahrscheinlich schon beim Zuckerentzug kommen, wenn jemand wirklich krass auf Zucker isst.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und wenn er dann in die Ketose geht, könnten die noch verstärkt werden.
Speaker: Allerdings wäre es ja schon eben auch so eine Art, wie soll ich sagen, schneller Tod, der vielleicht in den ersten zwei, drei Tagen sehr heftig ist, aber dann bist du relativ schnell über den Berg.
Speaker: So hälstest du halt wahrscheinlich länger.
Speaker: Erst den Zucker weglassen, dann die Kohlenhydrate reduzieren etc.
Speaker: Auch da gibt es keine richtig oder falsch.
Speaker: Jeder darf halt das für sich finden.
Speaker: Genau.
Speaker: Und es hat sich auch nicht, also da geht es eher um drei Wochen.
Speaker: Also das geht nicht um zwei, drei Tage, sondern das dauert schon bei den meisten dann doch sehr lange.
Speaker: Und ich weiß nicht, ob sie sich so quälen müssen.
Speaker: Also für mich ist halt zuckerfrei zu gehen kein Verzicht, sondern das sollen total super gefeierte vier Wochen werden, wo man richtig lecker isst und sich total versorgt und keinen Hunger hat, keine Diät.
Speaker: Und es ist möglich, auf Zucker in der Form zu verzichten und erst mal auf diese langsamen Kohlenhydrate umzuwenden.
Speaker: Das ist anstrengend genug, aber das soll immer noch schön sein, finde ich.
Speaker: Mein Augenmerk ist drin, das Ganze mit Liebe zu machen und mit Freude.
Speaker: Und da ist der Schritt in ketogene Ernährung für viele doch echt ein bisschen zu krass.
Speaker: Vor allen Dingen, wenn du dir zuckersüchtige und emotionale Esser anguckst, die gehen mit extremer Härte vor, sich selbst gegenüber.
Speaker: Und die erst mal umschlussend
Speaker: in diese andere Richtung zu kommen.
Speaker: Weil ich denke, der Weg der Härte ist eine Einbahnstraße oder eine Sackgasse.
Speaker: Du kommst damit nicht zur Lösung.
Speaker: Das wird nur immer schlimmer, das ganze Problem.
Speaker: Also du kannst dich nicht in die Heilung hassen.
Speaker: und dann erstmal zu drehen und alles aus der Seite der Freude zu sehen und mit der Liebe zu sehen und zu sagen, okay, es hat einen guten Grund, warum ich das mache.
Speaker: Das mache ich nicht einfach nur, weil ich zu doof bin, sondern das ist meine Lösung, mich zu schützen.
Speaker: Und dann ist, also ich versuche alles rauszunehmen, was in irgendeiner Weise Härte bedeutet.
Speaker: Und da ist so ein, ich finde Zuckerentzug ist schon in der Form hart genug, aber wir versuchen das halt auszugleichen, so gut wie es geht.
Speaker: Und da wäre der Ketoernährung doch vielleicht ein bisschen krass am Anfang.
Speaker: Gut, also ich halte jetzt mal fest, dass du generell kein Gegner bist von ketogene Ernährung oder Low-Carb, sondern das hat natürlich eben auch seine Daseinsberechtigung.
Speaker: Teil uns doch mal so ein bisschen mit, was genau kann ich da essen, wenn ich in dieser Phase bin, wo wir wirklich den Zucker und auch die Ausdruckstoffe weglassen.
Speaker: Also kann ich mir das vorstellen, wir essen dann nur noch, ich nenne es mal deftig oder irgendwelche Suppen oder einen Kartoffelauflauf oder so.
Speaker: Was sind so typische Rezepte?
Speaker: Typisch ist erstmal, also ich finde immer am wichtigsten zu gucken, okay, wie legen wir die Basis für den Tag.
Speaker: Können wir es irgendwie versuchen, dass wir ja den Blutzuckerspiegel am Vormittag niedrig halten und können wir versuchen, das Frühstück mal komplett anders zu betrachten, als wir es vorher betrachten.
Speaker: Also nicht mal Brötchen mit Marmelade oder Müsli mit Trockenfrüchten drin, sondern...
Speaker: okay, was können wir machen, dass es proteinlastig, fettlastig ist und weniger Kohlenhydrate enthält, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.
Speaker: Das ist schon mal die halbe Miete für den Tag.
Speaker: Weil wer da seinen Blutzuckerspiegel nicht so hoch jagt, der hat es den Tag über auch leichter mit Zuckerhunger.
Speaker: Und dann...
Speaker: Ist auf jeden Fall super, ist aber auch für den Anfang.
Speaker: Und du musst gucken, es sind halt viele Leute, die haben schon eine Essstörung.
Speaker: Und ich bin ein großer Fan von Intervallfasten.
Speaker: Aber der Hunger und das Fasten kann echt sehr viel antriggern.
Speaker: Also ungesunde Verhaltensmaßnahmen, dass die Leute sofort mit 16 Stunden starten, was ich für total unvernünftig halte.
Speaker: Das auch nicht etwas langsamer anzufangen.
Speaker: Bei Frauen, 99 Prozent meiner Teilnehmer sind Frauen,
Speaker: ist intermittierendes Fasten sowieso genauer zu betrachten.
Speaker: Okay, wie sieht es mit dem Zyklus aus?
Speaker: Wie sieht es überhaupt mit dem Hormonsystem aus?
Speaker: Braucht man ein Hormonsystem, ist es schon so sehr geschadet, dass die Fastenzeit vielleicht das noch viel schlimmer macht, also Schilddrüse und so.
Speaker: Ich bin großer Freund von Ketoernährung und von intermittierenden Fasten, aber eben nicht mit der Brechschäden, wie sagt man, übers Knie gebrochen, sondern langsam.
Speaker: Und wenn der Zucker weg ist, kann man alles nochmal neu gucken.
Speaker: Okay, sag mal so ein typisches Frühstück, das vielleicht auch vegan ist und protein- und fettreich.
Speaker: Also für die meisten kommt jetzt hier proteinreich, okay, dann mach ich halt mein Omelette mit Eiern und so weiter.
Speaker: Ich meine, geht ja bestimmt eben auch anders.
Speaker: Wir sind ja hier in einem veganen Podcast.
Speaker: Was hast du da für so Teamsauflage?
Speaker: Ja, Hülsenfrüchte sind eine super Hilfe.
Speaker: Wer mag Tofu auch.
Speaker: Ähm,
Speaker: Überhaupt geht es dabei auch besonders darum, Ballaststoffe zu sich zu nehmen, also auch ein gemüselastiges Frühstück zu wählen und zu gucken, vielleicht geht es auch mit Gemüse und guten Fetten erstmal.
Speaker: Aber ich finde, Hülsenfrüchte sind da schon eine super Sache, aber die hat auch nicht einfach aus der Dose, sondern die selber zu kochen und darauf zu achten, dass nicht so viele Verdauungsenzyme gehemmt werden durch die
Speaker: Also das ist ja ein großes Thema, Enzymhemmer und so in den Hülsenfrüchten.
Speaker: Also von daher Slow Food, einweichen, selber kochen und dann am nächsten Interessen.
Speaker: Also ich bin ein großer Fan von auch Christian Dietrich-Opitz mit seiner befreiten Ernährung, der ja auch dann die Lubrikatoren ins Spiel bringt.
Speaker: Es gibt auch einen Tupper-Veganen-Lubrikator mit Kokosmus, also ultra lecker, Kokosmus, Zitrone rein, ein paar Leinsamen rein, weiß nicht, noch zwei, drei andere Zutaten und das trinkst du dann, das sind die weißen Smoothies.
Speaker: Und die sättigen dich ja wirklich, wirklich stark.
Speaker: Und du hast trotzdem so einen leicht süßlichen Geschmack, allein schon über das Kokosmus, hast Vanillzucker zu dir genommen.
Speaker: Und sowas finde ich einen super Einstieg in den Tag oder eben auch deinen grünen Smoothie, ohne dass du da eben Obst reinhaust.
Speaker: Ja.
Speaker: Wobei das ist halt für Zuckersüchtige auch erstmal schwierig, wie das schmeckt überhaupt.
Speaker: Und das kann, also wenn du quasi dir ein Frühstück machst, was dir überhaupt nicht schmeckt, das ist so frustrierend dann plötzlich, dass viele Leute halt schnell in einen Rückfall kommen.
Speaker: Die weißen Smoses habe ich auch ausprobiert, aber ich wusste nicht, dass die als vegane Alternative mittlerweile auch gibt.
Speaker: Vielleicht habe ich das verdrängt so, weil ich habe die zwei Tage hintereinander...
Speaker: Ja, mit Ei probiert und der erste Tag war super, der zweite Tag ging es mir gar nicht gut.
Speaker: Also das habe ich mehrfach ausprobiert, aber ich weiß, was vielen Leuten sehr gut tut.
Speaker: Ja, und Kokosmus finde ich sowieso auch echt eine super Hilfe bei Zuckerfrei, weil es dann doch ein bisschen süß schmeckt.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Also das Kokosmus ist der, also finde ich, der Game Changer.
Speaker: Und das ist auch ein super, man sagt ja eben auch, Schmiermittel für die Gelenke und so weiter.
Speaker: Also das ist ja genau das, was wir eben auch in der Regel zu wenig haben, wenn wir ganz viel Zucker verwenden.
Speaker: Dann haben wir, oder zu viele Kohlenhydrate essen, dann haben wir in der Regel weniger Fett, weil dann viele auch noch hergehen und sagen, okay, ich muss...
Speaker: ich muss halt einfach Kalorien einsparen und dann wird es über die Fette eingespart.
Speaker: Und das ist genau das Thema.
Speaker: Also wenn du einen weißen Smoothie machst und der eben auch, der kann locker vegan sein, da mixt du rohes Kokosmus mit Hanfsamen drin, mit zum Beispiel ein bisschen Avocado, du kannst Kakaonips oder Kakaopulver, natürlich 100% Kakao mit reintun, vielleicht ein bisschen Gewürz Zimt Vanille.
Speaker: Und dann bist du ready to go.
Speaker: Schmeckt hervorragend.
Speaker: Hört sich gut an.
Speaker: Probiere ich mal aus.
Speaker: Danke.
Speaker: Was hast du so für Hauptgerichte?
Speaker: Muss ich jetzt nur noch Salat futtern oder kannst du dir Angst nehmen?
Speaker: Nein, nein.
Speaker: Also es geht vor allen Dingen darum, wie kann ich essen, dass der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.
Speaker: Und dann, was schmeckt mir gut?
Speaker: Was probiere ich aus?
Speaker: Also ich bin ein sehr großer Freund von sehr reichhaltiges Essen und viele verschiedene Varianten, also viele verschiedene Varianten.
Speaker: Also, dass man alle Geschmacksbereiche abdenkt, außer das Süße.
Speaker: Und dass es sehr nährstoffreich ist.
Speaker: Das heißt, dass du Gemüse mit vielen Ballaststoffen kochst, gute Fette.
Speaker: Das ist echt ein großes Problem, auch besonders den Frauen klarzumachen, dass sie zu wenig Fett wahrscheinlich essen.
Speaker: Aufgrund von dieser Diät-Denkweise, die wir im Kopf haben.
Speaker: Ich denke, 80 bis 90 Prozent haben auch Omega-3-Mangel.
Speaker: Ja, ja, genau.
Speaker: Ich bin brutal.
Speaker: Ich hatte auch die Tests gemacht.
Speaker: Wahnsinn.
Speaker: Ja, genau, auch wenn man darauf achtet.
Speaker: Ich war auch erschrocken, ich achte drauf, aber es ist immer noch nicht richtig in der Waage gewesen, als ich einen Test gemacht habe.
Speaker: Klar, aber Sonnenblumenöl ist auch überall drin, was so kontraproduktiv ist.
Speaker: Ja, und dann Alternativen für die Sättigungsbeilage, die ja normalerweise Kartoffeln, Nudeln sind oder weißer Reis.
Speaker: Und da zu gucken, okay, und da ist zum Beispiel Hese.
Speaker: Eine total super Alternative.
Speaker: Kann so einfach wie Reis gekocht werden.
Speaker: Schmeckt auch ähnlich, aber hat super viele Nährstoffe.
Speaker: Man wird überrascht sein, wenn man das erste Mal Hirse isst, wenn man sich das so wie Reis auf den Teller nimmt, dass man plötzlich nicht aufessen kann, weil es einfach so extrem sättigt.
Speaker: Und diese Hirse wird halt so langsam aufgespalten, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell steigt.
Speaker: Oder Buchweizen ist total vergessen worden, auch wie Hirse.
Speaker: Also es waren früher ganz normale Nahrungsmittel.
Speaker: Dann die neuen Quinoa zum Beispiel.
Speaker: Also erstmal das auszutauschen und kein Weißmehl mehr zu essen.
Speaker: Das macht schon einen ganz großen Unterschied.
Speaker: Und wenn man das dann halt mit genug ausreichend Fetten kombiniert und dann auch noch guckt, okay, was kriege ich als Proteinbaustein noch mit rein, die die
Speaker: die natürlich Fleisch, Fisch, Eier und so essen, haben es dann ein bisschen einfacher, weil die Auswahl ein bisschen größer ist.
Speaker: Aber ich habe durchaus auch viele Teilnehmer, die vegan sind.
Speaker: Und auch in meinen Rezeptvorschlägen habe ich viele vegane Alternativen mit drin.
Speaker: Das geht auch.
Speaker: Also ich habe es damals auch
Speaker: ziemlich vegan gemacht, weil ich auch keine Milchprodukte vertrage.
Speaker: Also es gibt auch total viele leckere Bowls, was du jetzt gerade sagst.
Speaker: Das ist eins meiner Lieblingssachen.
Speaker: Super Bowl ein mit zum Beispiel Edamame oder grünen Bohnen.
Speaker: Dann nimmst du Tempeh statt Tofu, ist nochmal quasi ein echt gesünder.
Speaker: Dann nimmst du eben Hirse oder Quinoa als super Beilage.
Speaker: Und dann nimmst du noch ein paar schön marinierte Pilze, weil dann hast du auch dieses Umami-Flavor.
Speaker: Und dann ein Dip, irgendwas natürlich mit Mandelmus.
Speaker: Das ist das Wichtige, ne?
Speaker: Eine gute Soße.
Speaker: So, jetzt kommt natürlich nicht der Ketchup oder nicht irgendwie die Geschichte, sondern du machst einen geilen Dip aus beispielsweise Mandelmus mit Sojasauce und ein paar geilen Kräutern drin, Späckchen.
Speaker: schmeckt.
Speaker: Ja.
Speaker: Abgötig geil.
Speaker: Ja, und so einfach kannst du ein super proteinreiches, Omega-3-reiches Gericht zaubern, was dich absolut zettigt und auch deine Seele nährt.
Speaker: Ja, bin ich voll auf deiner Seite.
Speaker: Ist auch ein Teil vom Programm zu gucken, okay, wie kann ich mir solche Bowls machen, weil man ja jeden Tag ein bisschen was kochen kann, mehr in den Kühlschrank stellen und sich das dann so kombinieren.
Speaker: Ich bin auch ein großer Freund von immer zwei, drei Gabeln voll Sauerkraut mit dazu zu packen.
Speaker: Ähm,
Speaker: um halt die Milchsäurebakterien noch dazu zu bekommen.
Speaker: Und wenn man sich dann ganz viel frische Kräuter noch hackt und dazu packt, vielleicht noch ein paar Samen, ein bisschen Sesam oben drüber oder so, dann ist es so reichhaltig, so nährstoffreich, dass der Zuckerhunger seltener auftaucht.
Speaker: Weil in ganz vielen Fällen ist Zuckerhunger einfach ein Nährstoffmangel, weil unser Essen so verarmt ist.
Speaker: Und weil wir zu einseitig essen.
Speaker: Wir haben ganz vergessen, was es für ganz viele sind.
Speaker: Nahrungsmittel gibt, Lebensmittel, wirklich richtig Lebensmittel.
Speaker: Viele sagen am Anfang, okay, was bleibt denn da noch übrig?
Speaker: Aber wenn man dann wirklich mal im Supermarkt oder im Biomarkt rumläuft, dann ist das noch ganz schön viel.
Speaker: Ja, ich sage zwar immer so 98 Prozent aus dem Supermarkt kannst du in die Tunde klopfen.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Mit den zwei Prozent kannst du ja trotzdem dann noch 25.000 Gerichte in allen möglichen Variationen zaubern.
Speaker: Genau.
Speaker: Vor allem der Kaninchenbau wird immer tiefer, je weiter du dich reingräbst.
Speaker: Also dementsprechend uns bleiben immer so diese großen Sachen im Kopf.
Speaker: Was kann ich denn überhaupt noch essen, wenn ich das und das und das weglasse?
Speaker: Aber der Kaninchenbau mit den Dingen, die ich noch gar nicht entdeckt habe oder wie ich sie kombinieren kann, ist einfach ewig groß.
Speaker: Total.
Speaker: Ich bin auch ein Fan davon, wir müssen nicht, finde ich, so krass viel Variation haben und über 30 Tage jeden Tag was anderes essen und das dreimal am Tag, sondern...
Speaker: Wir können ja auch, was uns schmeckt, auch öfter mal essen.
Speaker: Also muss ja nicht ständig was anderes sein.
Speaker: Ich glaube, in früheren Jahren oder gehen wir mal ein Jahrhundert zurück, war es jetzt auch nicht so Standard, dass du in 30 Tagen 30 verschiedene Mahlzeiten isst, sondern...
Speaker: Da sind zu der Jahreszeit die Nüsse gewachsen, zu der Jahreszeit hast du die Äpfel, da hast du das im Sommer und im Herbst, da waren die fetten Zeiten, da hast du bestimmt mehr Auswahl gehabt.
Speaker: Und im Winter warst du froh, wenn du deine Äpfel, deine Nüsse aus dem Lager hattest und fertig.
Speaker: Ja, das ist bestimmt so.
Speaker: Und wenn wir einigermaßen gesund sind, ist das auch bestimmt eine super Sache, das so zu sehen.
Speaker: Ich finde halt, wenn du halt schon mit einem Problem kommst,
Speaker: du bist ewig lange zuckersüchtig, du hast einen extremen Mangel schon im Körper, da gibt es schon erste Krankheitserscheinungen bis größere Krankheitserscheinungen, dann ist es super, auf den Zucker zu verzichten und dann ist es schon super, sich jeden Tag auch unterschiedliche Sachen zu bereiten mit ganz vielen verschiedenen Nährstoffen, damit der Körper die überhaupt erstmal kennenlernt.
Speaker: Also das Schlimmste ist, in die zuckerfreie Zeit zu gehen und dann die ganze Zeit zu
Speaker: Der Klassiker ist halt Käsebrot mit einer Paprika.
Speaker: So kommt man sehr schlecht durch eine Zuckerfreizeit, weil man extrem jeden Tag aufs Neue kämpfen muss, weil einfach nicht genug da ist.
Speaker: Ja, bin ich bei dir, verstehe ich vollkommen und für viele ist es dann eben auch so ein kleiner Ersatz, dann einfach über neue kulinarische Highlights.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann quasi eben auch da quasi sich so, das falsche Wort jetzt, Ersatzbefriedigung, aber einfach sich was Schönes zu gönnen, nennen wir es jetzt mal so.
Speaker: Ja, genau, da ist die Freude dann wieder, von der ich vorhin gesprochen habe.
Speaker: Du hast uns jetzt schon ganz viele liebe Tipps geteilt, liebe Ilga, du hast ja auf deiner Homepage eben auch nochmal zwei Gratiskurse, da kann sich jeder eintragen.
Speaker: Erzähl doch vielleicht am Schluss noch ein bisschen was dazu, wie kann ich einen Einstieg in deine Welt finden und wie kannst du dich auch dann quasi kontaktieren?
Speaker: Ja, ich habe ja die zwei Projekte und das ist einmal die Zuckersucht, das ist auf endlichzuckerfrei.de, wenn ihr euch da für den Newsletter anmeldet, da bekommt ihr eine
Speaker: unseren Startkurs, unsere Starthilfe.
Speaker: Das sind 15 Tage in Folge, wo wir überhaupt erst mal das ganze Problem mit dem Zucker erklären, wo man den finden kann, wo der sich überall versteckt, was der überhaupt im Körper macht.
Speaker: Und um überhaupt erst mal so die Grundlagen von dem Thema zu lernen.
Speaker: Und auf den baut dann einiges auch auf.
Speaker: Also da kann man dann auch lernen, okay, wie könnt ihr den Blutzuckerspiegel stabil halten mit dem Endlich-Weniger-Zucker-Kurs.
Speaker: Und dann bieten wir ab und zu das Endlich-Zucker-Frei-Programm an, wo wir wirklich richtig auf den Zug gehen, gemeinsam.
Speaker: Das machen wir ein paar Mal im Jahr.
Speaker: Und dann gibt es das andere Projekt, das Endlich-Frei-Essen-Projekt.
Speaker: Da geht es um emotionales Essen.
Speaker: Und auch da gibt es wieder so einen kleinen Einführungskurs, wenn ihr euch für den Newsletter anmeldet.
Speaker: Das sind immer nur fünf Tage dann, wo ich
Speaker: erstmal grundsätzlich das Problem emotionales Essen beschreibe und woran das hängt, was damit im Zusammenhang steht.
Speaker: Und auf der Seite gibt es ganz viele Infos, was für Programmierungen uns dafür verantwortlich sein können, dass wir emotional essen.
Speaker: Wie zum Beispiel, kannst du dir vorstellen, dass wenn so ein Mädchen plötzlich zur Frau wird, 13 Jahre, hat schon erste Rundung, geht an der Baustelle vorbei und es pfeift dir jemand hinterher,
Speaker: Und dieses Kind bekommt, oder das junge Mädchen bekommt Angst dadurch.
Speaker: Und dadurch kann sich zum Beispiel so eine Überzeugung im Gehirn festsetzen, wenn ich zu schlank bin, dann ist es zu gefährlich, dann passiert mir noch was.
Speaker: Ganz besonders bei Missbrauchsopfern oder wenn sowieso schon mal irgendwie so eine, ja, im schlimmsten Fall Vergewaltigung im Spiel ist, dann diese Frauen können ganz häufig nicht abnehmen.
Speaker: Also die haben dann quasi eine Speckschicht am Körper, tragen die mit sich rum,
Speaker: Und sobald sie abnehmen und jemand gibt denen zu verstehen, okay, sie sehen ja ganz sexy aus jetzt, kommt dieses beschützende Anteil wieder zum Vorschein und sagt, nee, nee, wir müssen ganz schnell zunehmen, damit diese Schutzschicht ja da ist, sonst passiert was Schlimmes.
Speaker: Und da gibt es ganz, ganz viele solche Programmierungen, die uns Menschen daran halten, weiter zu essen.
Speaker: Und ja, im schlimmsten Fall auch das Gewicht aufrecht zu erhalten als Schutz.
Speaker: Und es geht immer um Schutzmechanismen.
Speaker: Das ist halt auch das Interessante.
Speaker: Es geht nie gegen uns.
Speaker: Also das Essverhalten ist nichts, gegen das wir kämpfen müssen.
Speaker: Das ist für uns.
Speaker: Wir müssen ihm nur zu verstehen geben, dass wir es so jetzt nicht mehr wollen.
Speaker: Total schön gesagt.
Speaker: Vielen lieben Dank, dass du dein Wisdom, dein Wissen so toll teilst und dann natürlich eben auch vor allem für die Ladies in dieser Welt da bist.
Speaker: Also für all diejenigen, die sich jetzt angesprochen fühlen, auf jeden Fall mal in die Links in den Shownotes klicken.
Speaker: Und liebe Ilga, vielen lieben Dank für all dein Sein und für all dein Wissen.
Speaker: Und natürlich auch für die leckeren Rezepte und Gratiskurse, die du trinkst.
Speaker: Und ich bin gespannt, dass wir uns hoffentlich bald wiedersehen.
Speaker: Ich sage jetzt erstmal, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
Speaker: Und natürlich ohne Zucker-Dip oder Zuckerzusatz oder sonst irgendwas.
Speaker: Der schmeckt auch so ganz gut.
Speaker: Und ja, wir hören uns das nächste Mal wieder.
Speaker: Teilt diese Episode gerne.
Speaker: Und sagt der lieben Ilga auf jeden Fall mal Hallo.






