Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Wir haben heute ein Thema, was für viele eine andere Bedeutung haben wird, aber deshalb ordnen wir das gleich mal ein und sorgen dafür, dass wir hier einem größeren, höheren Ziel uns entgegen widmen.
Speaker: Ja, Timo, worum soll es denn gehen?
Speaker: Ja, heute geht es allgemein um das Thema Digitaler Minimalismus.
Speaker: Wir haben ja eine Umfrage gemacht in der Signal Gruppe und das war einer der Punkte, die am meisten gewünscht sind.
Speaker: Mal schauen, ob wir jetzt darauf eingehen, was die Leute sich auch wirklich gewünscht haben, weil wie gesagt, das hat ziemlich viele verschiedene Bedeutungen.
Speaker: Aber allgemein digitaler Minimalismus, so wie wir es verstehen, ist einfach das Ziel, weniger Zeit im digitalen Raum zu verbringen.
Speaker: Sei es einfach nur an digitalen Geräten wie dem Handy und dem Computer.
Speaker: Da versuchen die Bildschirmzeit zu reduzieren oder sei es halt eben was anderes, wie zum Beispiel auf Social Media, dass man dort weniger Zeit verbringt und nicht so sehr in den Algorithmen folgt, die einem immer was Neues vorschlagen.
Speaker: Und allgemein die Idee dahinter ist, einfach mehr im reellen Leben zu machen und dort die Beziehungen zu pflegen, mehr rauszugehen und nicht so sehr im digitalen Raum gefangen zu sein.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Und da, Stichwort Algorithmen, habe ich zwei Aha-Momente gehabt.
Speaker: Nämlich einmal, dass Facebook vor vielen Jahren schon sehr stark angefangen hat, mit Profi-Psychologen, mit dem weltbesten Psychologen zusammenzuarbeiten, zu schauen, wie muss das Design sein, welche Farben braucht es und was muss der Kunde, nicht der Kunde, sondern das Produkt quasi, nämlich die Mitglieder, die da einen Account haben, was müssen die sehen und wie müssen die sich verhalten, damit wir das maximal für den Profit nutzen können.
Speaker: Und nicht nur die Farben oder das, was dir angezeigt wird und wie und wann, sondern auch, dass es diese unendliche Timeline gibt.
Speaker: Das ist nicht immer so gewesen.
Speaker: Früher konnte man unten auf die nächste Seite klicken.
Speaker: Und als sie das geändert haben, haben sie gemerkt, dass die Leute mehr als doppelt so viel Zeit
Speaker: auf einmal verbringen bei Facebook.
Speaker: Und Zeit ist der zweite Faktor, nicht nur deine Daten, sondern wie viele Sekunden oder Minuten oder Stunden verbringst du mit deinen Augen auf dieser Facebook-Seite jetzt in dem Beispiel.
Speaker: Dann bekommt Facebook mehr Daten von dir und sie können dir mehr Werbung anzeigen und dich besser in die richtige Spur bringen, dass du auch genau das machst, was die sich wünschen.
Speaker: Ja, das ist erstmal so als erstes Beispiel.
Speaker: TikTok ist noch so ein anderes Thema, was mittlerweile die Aufmerksamkeitsspanne massiv reduziert und Kindern insbesondere schadet.
Speaker: Und da fand ich spannend, dass TikTok noch nicht mal dir Qualität bietet, also richtig tolle Unterhaltung, sondern ich glaube, die Zahl war sieben von zehn Videos, die sie dir zeigen, die sind maximal mittelprächtig, aber drei sind dann halt wieder so gut, also die wissen genau, welche drei von diesen zehn du sehen wollen würdest, zeigen dir aber trotzdem die.
Speaker: Die 10, weil sie wissen, dass du dann länger dran bleibst, wenn du auch mal Content bekommst, der für dich gar nicht so cool ist, weil du dann diese Euphorie verspürst, wenn du immer wieder so Erfolgserlebnis hast.
Speaker: Oh, vielleicht ist das nächste ein richtig geiles, kurzes Video.
Speaker: Und dann kriegst du wieder drei schlechte gezeigt und dann wieder eins, was genau zu dir passt, weil du dann viel, viel länger am Bildschirm gefesselt bist.
Speaker: Und das machen die ganz, ganz bewusst und die investieren sehr viel Geld da rein.
Speaker: das zu tun, damit du diese Sucht entwickelst.
Speaker: Da können wir uns auch, glaube ich, als Individuen gar nicht gegen wehren.
Speaker: Unser Gehirn ist dafür einfach zu manipulieren.
Speaker: Und da müssen wir uns überlegen, was machen wir jetzt mit dieser Info?
Speaker: Und Timo hat da eine ganz klare Antwort für sich gefunden.
Speaker: Timo, wie handhabst du das mit TikTok, Facebook und Co.?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Was ich noch dazu sagen möchte, diese Algorithmen, die Sachen vorschlagen, die Videos, die wir schauen oder die Apps, die wir herunterladen, weil sogar der App Store zum Beispiel, der Google Play Store oder der App Store bei Apple, das sind ja auch alles Algorithmen, die dahinter laufen.
Speaker: Die schauen, was für Apps habt ihr heruntergeladen und dann schlagen wir euch neue Apps vor zum Herunterladen.
Speaker: Das heißt an sich alles oder so gut wie alles, was man digital macht,
Speaker: Man hat versucht, fast überall einen Algorithmen reinzupacken, weil man hat gemerkt, Algorithmen sind deutlich besser als irgendwelche Menschen, ein gewisses Ziel zu erreichen.
Speaker: Und bei den meisten großen Unternehmen sind die Hauptziele Profit oder Engagement.
Speaker: Das geht Hand in Hand, wie Nino das gesagt hat, denn durch das Engagement verbringt man mehr Zeit online, man teilt eine Menge Daten.
Speaker: Diese Daten können dann verwendet werden, um dann eben Werbung zu schalten.
Speaker: Das heißt, die Algorithmen haben ein Ziel, Engagement und Profit.
Speaker: Und meistens sind das die Ziele, die komplett gegensätzlich zu unseren Zielen stehen.
Speaker: Mit unseren meine ich jetzt einfach mal uns alle und ich nehme mal an, die Ziele, wenn man zum Beispiel Social Media verwendet, ist, man möchte wissen, was seine Freunde machen.
Speaker: Und an sich dauert es fünf Minuten, um herauszufinden, was die Freunde machen.
Speaker: Man schaut sich die drei Bilder an, irgendwie die fünf Storys und dann hat man es herausgefunden.
Speaker: Aber wenn man das über Instagram macht, Instagram ist da sehr, sehr gut und der Algorithmus hinter Instagram ist auch sehr, sehr gut,
Speaker: hört man nicht auf, anzuschauen, was nur der enge Kreis um sich gemacht hat, sondern man schaut dann weiter und dann irgendwann bekommt man irgendwelche Informationen, die einen nicht mal wirklich interessieren, aber trotzdem ist er halt so gut gebaut, dass man da sehr viel Zeit verbringt oder auch sogar verliert, weil man das von Anfang an nicht möchte.
Speaker: Genauso auch mit dem App Store.
Speaker: Man will sich eine App herunterladen und am Ende hat man dann fünf verschiedene Apps, weil man vergessen hat, was man machen wollte.
Speaker: Es wurden einem ziemlich gute Apps vorgeschlagen.
Speaker: Die App Stores haben das Ziel, dass man so viele Apps wie möglich herunterladet und dann hilft der Algorithmus, dem Unternehmen mehr Profit und mehr Engagement zu bringen.
Speaker: Und ich glaube, ihr hattet es auch schon mal alle oder ich hatte es früher auf jeden Fall ziemlich oft.
Speaker: Ich habe mein Handy gestartet, dann kamen die ganzen Benachrichtigungen, alles Mögliche vom System, früher als ich noch ein normales Android verwendet habe.
Speaker: Und dann vergisst man, was man eigentlich am Anfang machen wollte.
Speaker: Und man wollte eigentlich sich nur die Uhrzeit anschauen und am Ende ist man dann in den Benachrichtigungen, hinter denen auch natürlich ein Algorithmen steht, vom Weg abgekommen.
Speaker: Zusammengefasst, die Algorithmen haben ein anderes Ziel, als wir das haben.
Speaker: Und das führt dazu, dass wir zu viel Zeit im Internet verbringen und nicht das machen, was wir wollen, sondern eben was dann die Algorithmen oder die Ersteller des Algorithmus von uns wollen.
Speaker: Und ich habe gemerkt für mich, Privatsphäre und digitaler Mechanismus geht immer Hand in Hand.
Speaker: Weil das Problem mit den Algorithmen ist, dass die meistens von den großen Firmen kommen, die damit profitieren, dass man viel Zeit dort verbringt.
Speaker: Und wenn man jetzt sich um seine Privatsphäre kümmert und zum Beispiel ganz einfach gesagt, man installiert den Brave Browser, das ist immer meine allererste Empfehlung, wenn jemand was für die Privatsphäre machen möchte,
Speaker: Der Brave Browser, der blockiert direkt die ganze Werbung.
Speaker: Oder zum Beispiel auf YouTube blockiert der Brave Browser auch die Shorts, also diese Kurzvideos, bei denen die Wahrscheinlichkeit deutlich höher ist, dass man dort dann in diesen Algorithmen immer dem nächsten Video gefangen ist.
Speaker: Das wird alles direkt beim Brave Browser blockiert.
Speaker: Das heißt, wenn man sich um seine Privatsphäre kümmert, das geht auch Hand in Hand mit Open Source,
Speaker: hat man weniger von den Algorithmen.
Speaker: Also die Algorithmen können einen dann nicht mehr so sehr beeinflussen, weil man andere Tools und andere Software wählt, die eben keine Algorithmen haben oder Algorithmen haben, deren Ziel nicht Engagement und Profit ist.
Speaker: Das ist schon heftig.
Speaker: Also vielleicht ist euch das auch schon passiert.
Speaker: Timo hat jetzt ein paar Beispiele genannt mit dem Smartphone.
Speaker: Ich kenne das von YouTube.
Speaker: Man versucht eine Antwort zu finden, wenn man gerade ein Problem hat.
Speaker: Und zwei Stunden später, nachdem man dieses 5-Minuten-Video gesehen hat, ist man tief drin in zwei Verschwörungstheorien und hat noch nebenbei erfahren, was so alle möglichen Hollywoodstars machen.
Speaker: Weil YouTube dann total interessante Videos, die genau von der Titelbeschreibung dementsprechend, was mich interessiert, vorgeschlagen hat.
Speaker: Eine Gegenmaßnahme dafür ist tatsächlich unsere Privatsphäre, weil wir haben das oft schon gesagt, es lohnt sich trotzdem immer wieder zu erwähnen, es bedeutet ja, die Kontrolle zu haben bei den Daten.
Speaker: Nicht, dass man alles ablockt und nichts mehr teilt oder sich komplett versteckt, sondern dass man sich ganz bewusst die Entscheidungen macht, welche Daten teile ich mit wem.
Speaker: Und da gehört auch zu, welchen Algorithmus lasse ich über meine Empfehlungen oder meinen Konsum entscheiden.
Speaker: Und die beste Antwort, die ich kenne, ist gar keine.
Speaker: Also YouTube konsumiere ich nicht mehr über einen Algorithmus, der meinen Account kennt oder mein bisheriges Sehverhalten und dann mir daraus Vorschläge macht.
Speaker: Das ist alles abgeschaltet.
Speaker: Und genauso mit den Benachrichtigungen, da gibt es auch Studien zu.
Speaker: Ich finde das schrecklich, wenn ein Handy vibriert in der Hosentasche auf dem Tisch oder im Nebenraum,
Speaker: dann hat das sofort eine Unterbrechung zur Folge, weil es könnte ja gerade was Wichtiges sein und die meisten Menschen greifen dann instinktiv zum Smartphone und gucken nach, aber sind dann komplett aus dem Fokus, aus dem Flow raus, wo sie gerade waren.
Speaker: Mittlerweile gibt es sogar dieses Phantom-Vibrieren, dass man denkt, oh, hat jetzt länger nicht vibriert.
Speaker: Es hat, glaube ich, gerade vibriert, dann war aber gar nichts.
Speaker: Also das finde ich
Speaker: schlimm und wir sollten uns da dann entsprechend Gedanken machen.
Speaker: Das passiert aber automatisch, weil wenn wir immer minimaler mit unseren Geräten umgehen und das, was wir nutzen, immer mehr Open Source ist und weniger Algorithmus getrieben, dann bekommen wir auch weniger Benachrichtigungen.
Speaker: Oder wir sagen uns, ich stelle jetzt Benachrichtigungen ab mit X und Y als Ausnahme, aber nicht alles darf mich benachrichtigen und ich schließe Sachen aus, sondern ich schließe Dinge konkret ein, die mich überhaupt erst benachrichtigen dürfen.
Speaker: Und dann kommen wir an einen Punkt, wo wir wieder sehr viel mehr Kontrolle, Freiheit, Verantwortung, Entscheidungsgewalt haben über unser Leben und das, was da passiert und wer uns auch wann erreichen darf.
Speaker: Und das finde ich schön.
Speaker: Timo hat letzte oder vorletzte Folge mal gesagt, ich...
Speaker: Ich würde so schnell antworten in der Signalgruppe, das stimmt.
Speaker: Das liegt daran, dass das die Benachrichtigungen sind, die ich gezielt erlaube.
Speaker: Sonst kann mich kaum was erreichen, außer Kalendererinnerungen, Alarme und Update-Benachrichtigungen.
Speaker: Aber die sind ja, da haben wir drüber gesprochen letzte Folge, die sind ja nur da, wenn das Update schon passiert ist, in meinem Fall.
Speaker: Das Schöne ist, was Timo gerade so gut zusammengefasst hat, die Algorithmen, die arbeiten gegen uns, ob wir das wollen oder nicht und selten entsprechen sie dem, was wir eigentlich wollen oder was uns langfristig auch gut tut und unseren Gehirn und unseren Gewohnheiten und unserer Aufmerksamkeitsspanne zum Beispiel.
Speaker: Ja, dann würde ich sagen, wir machen einmal weiter, wie wir damit umgehen.
Speaker: Weil, wie vorhin erwähnt, wenn man sich um seinen Privatsphäre kümmert, hat man automatisch mehr digitaler Minimalismus.
Speaker: Aber zum Beispiel Nino hat ja erwähnt, dass er YouTube über eine andere Plattform schaut, wo es nicht diesen Algorithmus gibt.
Speaker: Da gibt es viele kleine Sachen, die man implementieren kann, um weiter weg von den verschiedenen Unternehmen zu gehen, wie zum Beispiel YouTube.
Speaker: und trotzdem immer noch Zugriff darauf hat.
Speaker: Das heißt, man verliert nicht die Bequemlichkeit des digitalen Lebens, aber gewinnt halt eben mehr Kontrolle.
Speaker: Deswegen würde ich vorschlagen, dass wir jetzt einmal weitermachen mit mehreren kleinen Schritten, was man machen kann, um ein bisschen unabhängiger zu sein von dem digitalen Raum.
Speaker: Und ich würde sagen, wir fangen gleich an mit Social Media oder mit YouTube im Generellen, wie wir damit umgehen und wie wir das machen, um nicht mehr in den Algorithmen zu sein.
Speaker: Nino, du hast es ja schon erwähnt, du machst es über Grey Jay, richtig?
Speaker: Genau, das ist eine von mehreren Möglichkeiten.
Speaker: Da gibt es auch kein richtig oder falsch.
Speaker: Ich mag den Workflow bei GreyJay besonders gern.
Speaker: Es gibt aber auch Newpipe oder diverse Forks davon oder Libretube und so.
Speaker: Da gibt es sehr viele Apps.
Speaker: Ich glaube, da können wir auf unsere Empfehlungsseite verweisen und da kann man dann genau sich die Rosinen rauspicken, die wir schon mal getestet haben.
Speaker: Aber alles, was wir hier jetzt nennen, Annahmen, das würde ich auch direkt in die Shownotes schreiben, dass ihr da direkt nachgucken könnt.
Speaker: generell auch mit Medien oder mit Konsum, da gibt es sogenannte RSS-Feeds.
Speaker: Und das ist eine ziemlich alte Technologie.
Speaker: Zum Beispiel der Podcast hier, der basiert auch auf dieser Technologie.
Speaker: Und das ist einfach ein Link, den man dann irgendwo eingeben kann in der App.
Speaker: Und diese App, die schaut dann immer in regelmäßigen Abstand, ob irgendwas Neues hochgeladen worden ist.
Speaker: Und zum Beispiel alle Podcast-Apps, die jetzt nicht Spotify oder Apple sind, wie zum Beispiel Antennapod, unsere Empfehlung für ein Podcast-App, die basieren auch genau eben auf dieser Technologie.
Speaker: Man abonniert Podcasts, im Hintergrund gibt es diesen RSS-Feed und immer wenn ein neues Video hochgeladen worden oder ein neuer Podcast hochgeladen worden ist, dann wird der in der App angezeigt.
Speaker: Und das kann man nicht nur über Podcasts machen, sondern das gibt es eigentlich auch fast überall.
Speaker: Das heißt, man kann das mit YouTube-Videos machen, man kann das mit irgendwelchen Blogs machen, die man verfolgt.
Speaker: Man kann das auch sogar mit manchen Social-Media-Plattformen machen, dass man zum Beispiel nur Tweets sieht von einer spezifischen Person, ohne eben auf die Plattform gehen zu müssen auf Twitter.
Speaker: Ich benutze da Feedly zum Beispiel.
Speaker: Und dann stellt man sich selber einen eigenen Algorithmus zusammen,
Speaker: mit eben den ganzen verschiedenen Plattformen, die man sich anschauen möchte und mit den ganzen verschiedenen Creators.
Speaker: Das heißt zum Beispiel auf YouTube hat man 20 Personen, die man verfolgt und immer wenn es ein neues Video gibt, wird es einem angezeigt.
Speaker: Genau das Gleiche für irgendwelche Newsletter, für irgendwelche Blogs.
Speaker: Immer wenn man auf diese Plattform geht, wird einmal automatisch geschaut, gibt es irgendwelche neuen Artikel und die kann man sich dann dort durchlesen.
Speaker: Und somit ist man komplett frei von den Algorithmen von zum Beispiel Twitter, weil alles an einem zentralen Ort angezeigt wird.
Speaker: Das ist eine sehr schöne Methode und auch Technologie, einfach wieder selber zu entscheiden.
Speaker: Ich möchte von diesen Autoren oder über diese Inhalte informiert werden.
Speaker: Und jetzt kann ich mir das alles an einem Ort oder je nachdem, wenn ich das kanalweise unterscheiden will, bei YouTube zum Beispiel was anderes als bei Podcasts und da was anderes als bei Blogs oder so, dann kann ich da auch verschiedene Apps für verwenden.
Speaker: Ich habe es mittlerweile so, dass ich auch gar keine anderen Videos mehr schauen kann, als die, die ich schauen möchte, weil über 100 Kanäle in meinem Feed sind, die immer wieder Videos machen, die mich interessieren.
Speaker: Und nur wenn ich ein Problem finde, was noch nicht gelöst wird von denen, die ich bereits verfolge, dann würde ich aktiv danach suchen.
Speaker: mir das rausfinden und wenn das dann ein Creator ist, der mich generell interessiert oder der tolle Informationen zu anderen Themen bietet, dann würde ich den mit aufnehmen in meine Liste, in mein Abo quasi, aber es ist ja kein Abo bei YouTube, wo dann ganz viel auch neu im Hintergrund passiert und dir manche Sachen gar nicht angezeigt werden und dann dafür andere, das ist wieder der Algorithmus im Spiel, sondern es ist ein Abo, wo ich sage, genau dieser Creator und immer wenn der was hochlädt, egal was das ist, sehe ich das.
Speaker: Auch das kann man spezifizieren, kann man sagen, genau da möchte ich in diesen Themenbereich, nur wenn dieses Stichwort aufkommt, erst informiert werden,
Speaker: Aber das ist das Schöne.
Speaker: Jetzt haben wir wieder die Kontrolle.
Speaker: Wir haben anfangs vielleicht ein bisschen mehr Aufwand, weil den Aufwand von dem Algorithmus, den großen Aufwand, den haben sich andere gemacht.
Speaker: Aber dafür können wir dann auch entscheiden, was bei uns ankommt, was viel wertvoller ist, als die Entscheidungen, die andere treffen für uns, die ja auch mit einer anderen Agenda da rangehen.
Speaker: RSS-Feeds ist die Technologie, auf denen viele Abos oder Inboxen basieren, die wir einstellen können.
Speaker: Ich würde noch eine Ebene höher gehen und sagen, das Betriebssystem, was wir benutzen, ist ja auch erstmal eine Umgebung, in der wir uns aufhalten, nicht nur Social Media.
Speaker: Und bei den Betriebssystemen, da haben wir auch schon ein paar Mal darauf hingewiesen in anderen Folgen, da gibt es eigentlich nur zwei Antworten für den Desktop und für das Smartphone, nämlich auf dem Desktop eine Linux-Distribution zu verwenden.
Speaker: Welche ist da Geschmackssache?
Speaker: Bei den alternativen macOS oder Windows raten wir komplett von ab, wenn es irgendwie geht, weil wir da sofort in einem Umfeld sind, wo Algorithmen, wo KI im Hintergrund, wo irgendwelche Account-Management-Geschichten,
Speaker: immer eine Rolle spielen und wo wir uns dem auch sehr schwer verwehren können.
Speaker: Es gibt immer wieder sogenannte Telemetrie, also Daten, die bei uns gesammelt werden und gesendet werden, weil das einfach sehr profitabel sein kann.
Speaker: Und das ist zu gut für Microsoft und Apple, als dass sie das komplett abschalten würden für uns.
Speaker: Und bei den Smartphones, da sagen wir auch weg von iOS und weg vom normalen Android, wie es kommt, also die zwei großen Anbieter.
Speaker: Und vielleicht auch sogar, wenn wir Privatsphäre richtig ernst nehmen, weg von den Dump-Phones, den kleinen Geräten, die noch so wie die von früher funktionieren.
Speaker: Das ist auch nicht unbedingt das Beste, Sicherheits- und Privatsphäre technisch, sondern wir sagen, hol dir ein Google Pixel einer aktuellen Generation, 8 oder neuer, und installier darauf GepheenOS.
Speaker: Das ist nicht schwer, das kann jeder da draußen machen, davon bin ich überzeugt.
Speaker: Und wenn ihr das nicht könnt oder nicht wollt oder die Zeit nicht aufbringen wollt, da euch einen Nachmittag hinzusetzen und das einzurichten, dann können wir das für euch machen.
Speaker: Also es gibt keine Ausreden, ja, meldet euch da bei uns.
Speaker: Hauptsache, ihr kommt weg von diesen toxischen Systemen.
Speaker: Ja, das so von meiner Seite Betriebssysteme.
Speaker: Gibt es von deiner Seite noch Ergänzungen, Timo, oder willst du noch weitermachen in die nächsten Bereiche?
Speaker: Ich helfe natürlich Kunden dabei, Linux und Graphene OS einzurichten.
Speaker: Und immer nach einiger Zeit, zum Beispiel nach einem Monat oder nach zwei Monaten, frage ich immer, wie es läuft und ob sie damit zufrieden sind.
Speaker: Meistens ist der allererste Punkt, der kommt, als zufrieden Leiste, das deutlich weniger einfach dort passiert.
Speaker: Das kommt vor allem von Leuten, die Microsoft verwendet haben oder normales Android, weil dort einfach die ganze Zeit irgendwelche Benachrichtigungen kommen.
Speaker: Irgendwelche Benachrichtigungen von Microsoft, dass man sich bei OneDrive anmelden muss.
Speaker: Irgendwelche Benachrichtigungen, dass man sich ein neues Spiel herunterladen muss.
Speaker: Und das alles wird komplett eliminiert, wenn man ein Betriebssystem verwendet, das Open Source ist und das macht, was man selber möchte.
Speaker: Und wenn man dann zu Linux wechselt, dann hat man das Ganze nicht und kann mit seiner Arbeit einfacher fortfahren, ohne dass irgendwelche Sounds die ganze Zeit kommen, irgendwelche Benachrichtigungen.
Speaker: Und diese Betriebssystemebene, das ist die Grundebene, auf die man achten sollte und wenn man da ein sicheres und privates Betriebssystem installiert, hat man auch deutlich weniger Benachrichtigungen, deutlich weniger Bloat, nennt man das, also Zeug, das im Hintergrund läuft und das einen ablenken kann.
Speaker: Open-Source-Entwickler reagieren allgemein allergisch auf sowas wie Tracking.
Speaker: Und falls ihr mal recherchiert und schaut, was es da schon mal so gab an Skandalen und dann den Eindruck habt, oh, Open-Source ist doch gar nicht so gut.
Speaker: Ja, das sind ja aus gutem Grund Skandale.
Speaker: Wann immer irgendein Betriebssystem versucht hat, Tracking mit einzubauen und das nicht klar zu kennzeichnen oder Opt-in zu machen, dass man das bewusst ausbilden muss, gab es da einen großen Aufschrei.
Speaker: Und dann wurde das schnell wieder zurückgefahren oder die Leute sind halt woanders hingewechselt.
Speaker: Also das würde bei Microsoft oder bei Apple nie passieren, weil erstens weiß man da nicht alles, was passiert und zweitens echauffiert man sich auch nicht so sehr darüber, weil das nicht Teil des Versprechens ist, dass diese Betriebssysteme einem geben.
Speaker: Jetzt haben wir doch bei Social Media ein paar Sachen nicht gesagt, nämlich was wir benutzen und das ist die ganz einfache Antwort, so gut wie gar nichts.
Speaker: Also wir haben vielleicht hier und da noch Accounts, die werden aber entweder gar nicht benutzt oder kaum gepflegt.
Speaker: Bei mir ist das LinkedIn zum Beispiel, da bin ich noch, aber...
Speaker: So wirklich bin ich da nicht.
Speaker: Also die App gibt es nicht auf meinem Smartphone und wenn ich mich mal einlogge im Browser, dann nur, weil ich irgendwas nachgucken wollte und nicht, weil ich da aktiv das noch manage, den Account.
Speaker: TikTok gar nicht erst angefangen, Instagram sowieso nicht alles, was von mir da kommt, halte ich mich fern, Snapchat, solche Sachen, Tumblr, alles nie richtig angefasst, weil ich gemerkt habe, das ist nicht meine Welt und das tut mir nicht gut langfristig.
Speaker: Und wenn ich was brauche, dann finde ich das, auch ohne, dass ich irgendwo einen Account erstelle, der mich dann in irgendeinen Algorithmus einspeist.
Speaker: Wie handhabst du das, Timo?
Speaker: Ja, genau, bei mir sieht es sehr, sehr ähnlich aus.
Speaker: Ich habe zum Beispiel auch noch x Accounts, aber die sind dann hauptsächlich eben für Privatopia gedacht.
Speaker: Und da verbringe ich auch sehr, sehr wenig Zeit.
Speaker: Und meinen ganzen Konsum mache ich, wie vorhin gesagt, durch den RSS-Feed.
Speaker: Also ich habe verschiedene Blogs abonniert, ich habe verschiedene Kanäle abonniert auf YouTube.
Speaker: Und die erscheinen alle auf einer...
Speaker: Oberfläche und wirklich auch nur das, was ich selber ausgewählt habe, was ich schauen möchte.
Speaker: Mein ganz digitalen Konsum, der läuft halt eben da rüber dann.
Speaker: Dann will ich noch zwei Themen ansprechen, die meiner Meinung nach ziemlich viel machen, auch für digitalen Minimalismus.
Speaker: Das ist einerseits der Browser.
Speaker: Das habe ich ja vorhin auch schon kurz erwähnt.
Speaker: Wenn man da einen Browser nimmt, der einen Adblocker, also einen Werbeblocker mit eingebaut hat, wird halt sehr, sehr viel direkt automatisch blockiert.
Speaker: Und das macht es auch einem einfacher, ins Internet zu gehen, ohne dass man beeinflusst wird, weil es gibt sehr, sehr viele Webseiten.
Speaker: Vor allem vorhin habe ich diese Blogs erwähnt.
Speaker: Die meisten Blogs, die haben irgendwelche Werbung und da ist es einfach angenehmer, wenn die ganze Werbung blockiert wird.
Speaker: Und dann der letzte Punkt, wäre DNS oder ein VPN?
Speaker: Da hat Nino ja schon gesagt, das ist einer der großen Vorteile von einem VPN auch, der oft übersehen wird und mit dem man auch die Normies dann überzeugen kann, VPN zu verwenden, ist, dass die ganze Werbung dann einfach gesagt auf Netzwerkebene blockiert wird.
Speaker: Das heißt, egal ob man eine App öffnet oder in den Browser geht,
Speaker: Wenn man den MULWAT VPN hat zum Beispiel, der blockiert dann viele Seiten, die bekannt dafür sind, Werbung anzuzeigen.
Speaker: Und dann wird nicht die ganze Seite blockiert, sondern wirklich nur dieser Werbepart, weil der kommt meistens nicht von der Seite an sich, sondern von irgendwelchen Drittanbietern wie Google Ads.
Speaker: Und wenn man da ein VPN verwendet wie MULWAT, wird es auf Netzwerkebene blockiert.
Speaker: Die andere Option wäre, ein DNS zu verwenden.
Speaker: Das ist dieses Tool, das die IP-Adressen in Domains umwandelt.
Speaker: Das heißt, dass man nicht immer 1, 7, 8 Punkt und so weiter eingeben muss in die Browserleiste, sondern einfach so etwas eingeben kann wie privatopia.de und das im Hintergrund dann automatisch zu der richtigen IP geleitet wird.
Speaker: Diesen Service übernimmt es DNS.
Speaker: Und da kann man auch ein Service nehmen.
Speaker: Zum Beispiel meine Empfehlung ist hier NextDNS.
Speaker: Da habe ich auch ein ganzes Kapitel im Buch dazu geschrieben.
Speaker: Wenn man einen Service nimmt, bei dem man selber entscheiden kann, welche Webseiten umgeleitet werden zu der IP und welche einfach komplett blockiert werden, kann man so auch auf der Netzwerkebene sehr viele Seiten blockieren.
Speaker: Und das haben zum Beispiel auch manche Kunden von mir verwendet, um eine Kindersicherung einzubauen.
Speaker: Dass zum Beispiel einfach auf Netzwerkebene alle Social Media Kanäle komplett blockiert sind.
Speaker: Also wenn man zum Beispiel ein kleineres Kind hat, dann ist das etwas, was viele Eltern wollen, dass sie nicht zu früh in diese ganzen Algorithmen reinkommen.
Speaker: Und so kann man mit einem DNS das ziemlich gut von Anfang an blockieren.
Speaker: Und es gibt verschiedene Listen, die sind voreingestellt.
Speaker: Das heißt zum Beispiel, man kann Social Media als Liste auswählen, man kann Glücksspiel als Liste auswählen und dann werden einfach alle Seiten komplett auf Netzwerkebene blockiert.
Speaker: Aber man kann auch manuell verschiedene Seiten da blacklisten, also verschiedene Seiten, auf die man nicht gehen möchte oder die automatisch blockiert werden sollen.
Speaker: Die kann man mit NextDNS dann komplett blacklisten und dann laden die einfach nicht.
Speaker: Andersrum, wenn man eben so einen Filter ausgewählt hat und trotzdem merkt, ich brauche diese Seite, zum Beispiel ich brauche ab und zu X, damit ich verschiedene News zu Privatopia posten kann, dann kann ich diese Seite auch whitelisten.
Speaker: Das heißt, man kann sich sagen, ich möchte alle Social Media Kanäle blockieren, außer eben X. Und das kann man mit NextDNS besser machen als mit MULWAT, weil MULWAT sind einfach die Listen vorausgewählt, bei NextDNS hat man nochmal ein bisschen mehr Spielraum.
Speaker: In der VPN-Folge haben wir da nur ganz kurz drauf hingewiesen, man könnte jetzt Mulvart für seine IP-Adresse verwenden und dann den DNS-Server aber an NextDNS geben und da dann ganz fein justieren, was man wann und wie sehen möchte.
Speaker: Und Stichwort Kinder hatte ich noch die Ergänzung.
Speaker: Das ist gut, das ist auch wertvoll, aber immer mit Vorsicht behandeln, beziehungsweise nicht als primäre Idee, sagen ich,
Speaker: versuche hier zu kontrollieren, was mein Kind sieht oder was ich selber auch zu sehen bekomme durch eine Blockliste oder eine Filterliste, die bestimmte Sachen versucht zu blacklisten.
Speaker: Weil erstens, das Kind muss diese Entscheidung auch selber lernen und die Verantwortung mit der Zeit.
Speaker: Das müssen alle Eltern für sich ausmachen.
Speaker: Zu vertrauen, ich mache jetzt Next-DNS und blockiere Online-Spiele und Pornos oder sonst was.
Speaker: Das wird nicht reichen.
Speaker: Also vor allem, wenn das Kind dann technisch gewieft ist, wird es da auch Umgehungswebe finden.
Speaker: Und die zweite Sache ist auch für uns, diese schlechten Sachen zu blockieren.
Speaker: Das ist natürlich toll, weil das viele Sachen auch vereinfacht.
Speaker: Aber es ist nicht das einzige Allheilmittel.
Speaker: Das nennt sich Enumerate Badness oder Badness Enumeration als Konzept.
Speaker: Das ist schon lange überholt, dass wir nur noch gucken, was funktioniert nicht, was sind potenzielle Gefahren oder Fehlerquellen oder schlechte Webseiten oder so und die dann wegblockieren.
Speaker: Das ist ein Tool, was wir nutzen, was in unserem Werkzeugkasten mit drin ist, was wir auch ergänzend immer erwähnen können, aber es ist nicht die Lösung, die uns hilft, alles zu verhindern, was uns passieren kann, weil es gibt ja auch, da haben wir drüber gesprochen, sowas wie Zero-Day-Exploits, es gibt immer neue Webseiten, bevor die auf die Filterliste kommen, sind die aktiv und können angesurft werden.
Speaker: Da gibt es bessere Maßnahmen, dass wir vom Bund auf alles blockieren und dann sagen, wir lassen bewusst das rein, was wir haben wollen.
Speaker: Weil dann hat man eine ganz andere Herangehensweise, als zu versuchen, das Schlechte zu identifizieren und vorzufiltern.
Speaker: Ja, ansonsten, Timo, gibt es da noch Ergänzungen von dir zu?
Speaker: Sonst würde ich weitermachen noch mit einem anderen Thema oder einem ergänzenden Thema, wo es ganz allgemein jetzt darum geht, was wollen wir über diese Folge erreichen und was kann man davon noch aufs Leben übertragen?
Speaker: Ja, vielleicht noch ist genauso wie bei der Privatsphäre.
Speaker: Bei Privatsphäre ist es so, ich zeige das immer auf als ein Strahl und man versucht wirklich Schritt für Schritt mehr Privatsphäre zu haben.
Speaker: Meiner Meinung nach ist digital im Metabolismus eben auch sehr, sehr ähnlich.
Speaker: Viele Sachen, die gehen Hand in Hand mit Privatsphäre, aber vor allem muss man darauf achten, dass auch wirklich ein Schritt für Schritt Weg ist.
Speaker: Und es reicht nicht einfach nur, die Next DNS zu installieren und zu verwenden, sondern es sind halt viele kleine Schritte in vielen verschiedenen Bereichen, die man implementieren muss.
Speaker: Ja, wir haben jetzt digitaler Minimalismus als Überschrift gehabt.
Speaker: Mal schauen, wie unsere Signal-Community darauf reagiert.
Speaker: Da glaube ich hier tatsächlich, dass jeder irgendwo ein leicht anderes Bild oder vielleicht ein stark anderes Bild im Kopf hat.
Speaker: Für uns ist es wichtig, dass wir die Zeit mit Geräten oder vor allem mit Algorithmen, das ist ja das, was am Ende uns Schaden zufügen kann, ohne dass wir das merken oder sehr schleichender Prozess,
Speaker: Dass wir das verändern und dass wir uns selbst ermächtigen wieder, unsere Souveränität haben, zu bestimmen, was passiert mit den Inhalten, die wir vor Augen bekommen und dass wir gezielt nach dem suchen, was wir haben wollen und dann auch nicht darüber hinaus noch ganz viel von fremden Algorithmen empfohlen bekommen.
Speaker: Es sei denn, wir wollen spezifische Algorithmen zulassen.
Speaker: Das gibt es natürlich auch, diese Möglichkeit.
Speaker: Und die Lösung dafür ist das, was wir bei Privatsphäre E machen, automatisch schon, nämlich, dass wir uns bewusst werden, was wir teilen, mit wem und dann überlegen, was wollen wir davon überhaupt teilen und wie können wir das eindämmen.
Speaker: Und dann können wir an der Grundebene herangehen mit Betriebssystemen, mit den entsprechenden Social-Media-Kanälen oder dem ASS-Feed, dass wir sagen, wir lassen Algorithmen von vornherein gar nicht erst zu und
Speaker: gucken uns selber um, was wir wie erreichen wollen.
Speaker: Konkrete Tipps dafür gibt es auf der Empfehlungsseite und werden wir in den Shownotes nennen.
Speaker: Ich finde, was auch noch einen Wert hat, ist, wenn wir in der Signalgruppe in solche tiefen Themen reingehen oder manchmal auch Nerdwissen teilen oder wir in so einen Kaninchenbau richtig uns eingraben, dann habe ich manchmal den Eindruck, wir verlieren vielleicht den einen oder anderen, weil das dann in so ganz abstrakte Gegenden geht.
Speaker: Oder auch gibt es natürlich viele Leute, die Privatsphäre nicht als
Speaker: ein spannendes Thema betrachten, so wie wir.
Speaker: Wir experimentieren da ja gerne rum oder graben uns da ein und haben Spaß dabei, sondern für viele Leute ist es auch einfach nur eine Last, die aber notwendig ist im Leben.
Speaker: An euch kann ich richten, macht es in eurem Tempo, macht es entspannt und macht euch auch nicht zu viel Angst jetzt, wenn wir von diesen Algorithmen berichten oder von den Schaden, den das nehmen kann an uns oder unsere Liebsten, weil es genauso wie das ein schleichender Prozess ist, können wir auch Schritt für Schritt dagegen vorgehen und was mir immer hilft, ist das wie ein Spiel zu betrachten.
Speaker: Das Leben ist ein Spiel, ist so ein Motto bei mir auch und das Spiel, das kannst du halt spielen, um nichts zu verlieren, dann lebst du in Angst, dann bist du die ganze Zeit in einer Stresssituation oder du kannst es spielen, um zu gewinnen und um auch mit anderen zu spielen.
Speaker: Du kannst gegeneinander spielen oder zusammen, kannst versuchen, andere zum Verlieren zu bringen oder du kannst einfach nur versuchen, selber das Beste für dich rauszuholen oder das Beste für dich und dein Team.
Speaker: Und ich finde das Spiel immer dann am schönsten, wenn wir miteinander spielen, wenn wir mit Spaß spielen und wenn wir spielen, um was Gutes zu erreichen, um zu gewinnen, aber auf einem Weg, der uns gefällt.
Speaker: Auf Privatsphäre bezogen, einfach mal schauen, was ist denn gerade etwas, was euch interessiert, was euch vielleicht auch dabei hilft.
Speaker: Digitaler Minimalismus ist ein...
Speaker: Blickwinkel darauf, gibt es etwas, was ihr abschalten könnt, gibt es irgendeine App, die ihr nicht mehr wirklich braucht oder die ihr ersetzen könnt oder gibt es etwas, was ihr weniger machen könnt.
Speaker: Im Vorgespräch hatte ich mit Timo sowas Abstraktes schon, was heißt abstrakt, das ist sehr anwendbar.
Speaker: Vielleicht braucht es kein Navi unbedingt im Auto immer oder eine Navi-App, sondern man kann ja auch mal den Atlas lesen oder eine Karte, solche Sachen.
Speaker: Überlegt euch mal, was würde euch interessieren und nähert euch aus diesem
Speaker: Zum Beispiel, indem man sich in der Privatopia-Community austauscht, darüber Fragen stellt oder sich zusammenschließt oder in seinem Umfeld vielleicht auch den ein oder anderen ITler hat oder Privatsphäre-Enthusiasten, mit denen man dann zusammen Herausforderungen sich stellen kann.
Speaker: Da gibt es einfach viele Lösungen und scheut euch da nicht vor, die Dinge auch mit Spaß zu machen und nicht mit einem Zwang oder mit einem
Speaker: mit einem Pflichtgefühl, weil da kommt man in der Regel nicht so weit mit.
Speaker: Und es ist auch viel frustrierender, als es auf eine spielerische Weise zu schaffen.
Speaker: Timo, was kannst du dazu sagen?
Speaker: Ich stimme da auch komplett zu.
Speaker: Ich finde, das war ein super Abschluss.
Speaker: Das ist nochmal alles schön zusammengefasst, dass man da nicht zu sehr reingehen muss ins Thema, sondern wirklich mit kleinen Schritten da rangehen kann.
Speaker: Und auch wenn man einen kleinen Fehler macht, ist es wirklich nicht so schlimm.
Speaker: Und man lernt eher daraus, anstatt dass man viel verloren hat.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Wer macht den Abschluss, Timo?
Speaker: Soll ich oder willst du?
Speaker: Ja, Nino hat ja schon erwähnt, es gibt diese Signal-Gruppe, da könnt ihr gerne beitreten.
Speaker: Da haben wir eine Community, also wenn ihr irgendwelche Fragen habt, euch austauschen wollt,
Speaker: irgendwas auch teilen wollt und ihr könnt auch den Newsletter abonnieren.
Speaker: Da gibt es einfach eine Zusammenfassung von jeder Folge.
Speaker: Da sind auch dann nochmal die ganzen Tools aufgezeigt.
Speaker: Das heißt, wenn ihr euch die Folge angehört habt, euch denkt, da war sehr viel Spannendes dabei, aber ich habe jetzt alles schon wieder vergessen, könnt ihr gerne den Newsletter abonnieren und dann euch das nochmal durchlesen als kleine Zusammenfassung.
Speaker: Dann war es das und dann bis zum nächsten Mal.
Speaker: In der nächsten Folge geht es dann um Linux.
Speaker: Also da werden wir eine Folgenreihe machen.
Speaker: Ich weiß nicht, zwei bis drei oder sogar vier Folgen, wie man einen Linux-Computer einrichtet, was für Distributionen wir empfehlen und dann welche Apps wir empfehlen, wie man am besten den Umstieg macht und so weiter.
Speaker: Und dann bis zum nächsten Mal.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Ciao.






