Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Wir machen die zweite Runde auf für Linux.
Speaker: Wir sitzen hier vor unseren Linux-Geräten, haben alles fertig eingerichtet von der Installation her und jetzt geht es weiter.
Speaker: Oder Timo, was haben wir uns hier für diese Folge genau vorgenommen?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Also vielleicht nochmal als kleine Zusammenfassung von der letzten Folge oder ganz am Anfang gesagt, es macht keinen Sinn, diese Folge sich anzuhören, wenn man nicht die letzte gehört hat.
Speaker: Deswegen, wenn ihr jetzt erst neu dazugekommen seid, hört euch die letzte Folge an.
Speaker: Da haben wir besprochen, was die Unterschiede sind von Linux zu macOS und zu Windows.
Speaker: Dann welche Hardware wir empfehlen für Linux und welches Gerät man sich kaufen sollte, in welcher Price Range unsere Empfehlung ist.
Speaker: Dann haben wir uns angeschaut, was für Distributionen und Desktop-Environments es gibt, was da die Unterschiede sind und sind zu unseren zwei Empfehlungen gekommen.
Speaker: Das eine sei Ubuntu bei mir und einmal Linux Mint bei Nino.
Speaker: Und dann haben wir die Installation gemacht auf den Computer.
Speaker: Also wir haben die ISO heruntergeladen, auf den USB-Stick geflasht und dann einmal die Grundeinstellungen durchgegangen während der Installation, damit das System verschlüsselt auf dem Computer installiert ist.
Speaker: Und dann ist jetzt der Stand, dass ihr den USB-Stick wieder rausgezogen habt, den Computer neu gestartet.
Speaker: Und jetzt ist der erste Schritt einmal das Passwort eingeben für die Festplattenentschlüsselung und dann kommt ihr rein in das System.
Speaker: Dann ist es so, dass bei Ubuntu und bei Mint jetzt ein Willkommensfenster erscheint.
Speaker: Bei Ubuntu ist es so, dass es ziemlich minimalistisch gehalten worden ist, in der bisschen älteren Version der 24.04, die ich letzte Folge empfohlen habe zu installieren.
Speaker: Da gibt es nicht so viele Auswahlmöglichkeiten.
Speaker: Einfach dort zu allem Nein sagen.
Speaker: Das heißt, Ubuntu fragt euch, dürfen die verschiedene, zum Beispiel Crash-Reports einsammeln, damit sie das System verbessern können.
Speaker: Oder zum Beispiel auch, ich glaube, die Nutzung des Systems, ob die das tracken dürfen.
Speaker: Das einfach beides deaktivieren und dann mit weiter die ganzen Fenster einmal schließen.
Speaker: Bei der ein bisschen neueren Version.
Speaker: meinte Nino vor der Aufnahme zu mir, gibt es die Option, ob man noch einen hellen Hintergrund haben möchte oder ein dunkles System.
Speaker: Und ob man die Location, also den Standort an- oder ausschalten möchte, da würde ich auch ausschalten empfehlen.
Speaker: Und bei der 24-04 ist es so, dass es voreingestellt ausgeschaltet ist, das heißt, da müsst ihr nichts dazu machen.
Speaker: Dazu sei vielleicht auch gesagt, wenn das nach zwei Jahren ein neues Update gibt, selbst bei Linux Mint und bei Ubuntu mit Sicherheit noch viel mehr, sind ein paar Details anders.
Speaker: Also die werden sich ja auch immer weiterentwickeln, haben neue Ideen, probieren Dinge aus.
Speaker: Also wenn ihr unseren Podcast in der Zukunft hört, dann wird das wahrscheinlich noch zu 80, 90 Prozent sehr einfach umzusetzen sein.
Speaker: weil die Prinzipien, die Grundlagen, die ändern sich so schnell nicht, aber diese ganzen Details, was da jetzt für ein Fenster ist und wo genau die Bedienelemente sind in dem Fenster, das kann dann schon anders aussehen.
Speaker: Das Schöne ist, es sollte intuitiv genug sein, dass jeder dort schnell zurechtkommt.
Speaker: ist das noch ein bisschen umfangreicher.
Speaker: Der Willkommensbildschirm dort bietet einem direkt logische Schritte an.
Speaker: Zum Beispiel, dass man sich System-Schnappschüsse, heißt das auf Deutsch, also diese automatisierten Backups einrichten kann.
Speaker: Da gibt es nochmal die Treiberverwaltung, die braucht man in der Regel nicht, wenn man die von uns empfohlenen Geräte benutzt, weil die Treiber schon vorher im Körnel drin waren, also die hat man schon.
Speaker: Dann werde ich hier direkt in die Aktualisierungsverwaltung geschickt und dann in die Systemeinstellung und die Anwendungsverwaltung geschickt.
Speaker: Aber das sind eh Dinge, die wir jetzt durchsprechen, weil wenn wir ein System frisch installiert haben, dann ist das schon mal direkt nutzbar.
Speaker: Allerdings fehlen uns vielleicht die Apps und es gibt noch die ein oder andere Einstellung, die wir vornehmen wollen, bevor wir uns da richtig als Nutzer austoben.
Speaker: Und deshalb lasst uns erstmal in die Einstellungen gehen.
Speaker: Genau, also wenn ihr die Einstellungen geöffnet habt,
Speaker: müsst ihr einmal links auswählen Privatsphäre und Sicherheit und dann gibt es da unter System vier verschiedene Punkte.
Speaker: Das ist einmal die Bildschirmsperre, einmal der Standort, einmal die Historie von verschiedenen Dateien und dann Diagnostik.
Speaker: Da müsst ihr einmal überall drauf gehen und alles deaktivieren.
Speaker: Vieles ist schon vordeaktiviert, wie zum Beispiel der Standort.
Speaker: Aber ich würde trotzdem empfehlen, auch weil es bei neueren Versionen, die das ändern können, dass es voreingestellt an ist, da würde ich bei diesen vier Punkten einmal durchgehen und alles deaktivieren.
Speaker: Und sonst von den Einschränkungen muss man nicht wirklich viel ändern.
Speaker: Wenn ich Computer neu einrichte für Kunden,
Speaker: ist es auch immer noch so, dass ich bei dem Power das so einstelle, dass der Computer sich nicht automatisch ausschaltet oder in die Ruhephase geht nach irgendwie zehn Minuten, sondern ich wähle bei beidem nie aus, damit der Computer die ganze Zeit an ist und nur sich ausschaltet, wenn man das aktiv möchte.
Speaker: Weil wenn ich dann in Terminen drin sitze und immer nach allen zehn Minuten der Computer ausgeht, ist es auch nicht gewollt.
Speaker: Deswegen, das ist die andere Einstellung, die ich ändere.
Speaker: Aber das ist jedem selber überlassen, ob er das machen möchte oder nicht.
Speaker: Sonst von den Einstellungen ist da alles ziemlich gut und man muss da nicht viel ändern bei Ubuntu.
Speaker: Bei Linux Mint ist das nicht anders, wobei das Systemeinstellungsfenster ganz anders aussieht.
Speaker: Bei Ubuntu habe ich links eine übersichtliche vertikale Leiste mittlerweile, wo ich dann einfach alles durchklicke.
Speaker: Bei Linux Mint ist es noch ein bisschen altertümlicher.
Speaker: Da habe ich ganz viele Icons nebeneinander und die öffnen dann entweder ein neues Fenster oder sie öffnen sich innerhalb des Fensters.
Speaker: Und dann muss ich immer oben links auf Zurück klicken, auf den Pfeil zurück, wenn ich wieder in die ganzen großen Optionen gehen will.
Speaker: Das ist dafür dann viel feinteiliger, wahrscheinlich haben sie deshalb auch dieses Design ausgewählt, weil es jetzt nicht nur 10, 20 Einstellungen gibt, sondern ich glaube über 30 oder 40 verschiedene, die aber auch wie bei Ubuntu, wie Timo das macht, grundlegend groß eingestellt sind.
Speaker: Bei Linux Mint ist es auch zurzeit so, wenn ihr auf Systemeinstellungen und dann auf Datenschutz geht, da sind alle Regler automatisch auf aus, aber vielleicht ändert sich das ja in der Zukunft und da sollte man immer erstmal gucken, bei so Sicherheit- und Privatsphäre-Einstellungen gibt es irgendwas, was ich abschalten will.
Speaker: Das ist bei Windows viel wichtiger und bei macOS, bei Linux ist das in aller Regel schon gut voreingestellt.
Speaker: Ansonsten, was ich noch gerne mache für meine Kunden, ist einmal bei Gesten, Touchpad-Gesten und auch bei Maus und Touchpad Sachen einstellen.
Speaker: Also ist das Scrolling so, wie man das gerne haben möchte, muss man nach unten ziehen oder nach oben, wenn man im Fenster runtergeht bei einem Touchpad.
Speaker: Oder was passiert, wenn ich mit drei oder vier Fingern nach oben oder unten wische oder sowas wie Shortcuts auf der Tastatur.
Speaker: Da ist auch jedes Linux-System ein bisschen anders eingestellt.
Speaker: Mir gefällt bei Linux Mint, wie das voreingestellt ist, mit einer Ausnahme, nämlich der Gesten.
Speaker: Da kenne ich es einfach so, wenn ich mit drei Fingern nach oben gehe, dass ich dann die App-Übersicht habe und drei Finger nach unten habe ich die verschiedenen Desktops, die verschiedenen virtuellen Bildschirme als Übersicht.
Speaker: Das ist aber genau andersrum voreingestellt und dann bin ich immer durcheinander, wenn ich von macOS zu MacOS
Speaker: Linux wechselt.
Speaker: Für die meisten ist es aber Gewohnheitssache oder wenn das so voreingestellt ist, wird das benutzt.
Speaker: Zu guter Letzt haben wir noch das Thema Bildschirm.
Speaker: Es kann ja sein, dass man findet, dass die Symbole und die ganzen Bedienelemente entweder zu groß oder zu klein sind.
Speaker: Und da gibt es sowohl bei Ubuntu als auch bei Linux Mint in den jeweiligen Dialogen, wo man die Auflösung einstellt, auch mittlerweile ein sogenanntes Fractional Scaling.
Speaker: Und das heißt, man könnte hingehen und sagen, ich möchte jetzt, dass alles so 25% oder 50% größer ist oder natürlich 100% oder 200%.
Speaker: Das ist auch abhängig davon, wie die Bildschirmauflösung ist.
Speaker: Bei den Framework 13 Pro Modellen zum Beispiel, da ist der Bildschirm so hoch aufgelöst, dass man automatisch auf 200% gehen will.
Speaker: Bei zum Beispiel den normalen Framework Geräten, da habe ich es standardmäßig auf 100%.
Speaker: Man kann sagen, ich möchte es auf vielleicht 150% machen oder so.
Speaker: Dann ist der Nachteil, dass es ein bisschen unschärfer ist alles, weil er dann jeden zweiten Pixel nach rechts oder links verschiebt.
Speaker: Das sieht man, wenn man mit den Augen vor dem Display hängt.
Speaker: Aber es erlaubt einem, die genauen Größenverhältnisse zu haben, die man haben möchte.
Speaker: Sonst, wenn ihr nicht die automatische Anmeldung aktiviert habt und ihr wollt das aber ändern, dann gibt es beim Thema Anmeldefenster und bei Benutzer und Gruppen diese Option, dass man sagt, ich möchte diesen Nutzer hier beim Hochfahren direkt anmelden.
Speaker: Da ihr ja wahrscheinlich eine Festplattenverschlüsselung macht, ist das auch empfehlenswert, dass ihr nicht zweimal das gleiche Passwort eingeben müsst oder zweimal verschiedene Passwörter, sondern einfach einmal ein Passwort eingeben, dann ist die Festplatte entschlüsselt und dann startet direkt in euer System.
Speaker: Es sei denn, ihr habt einen
Speaker: ganzen Haushalt von verschiedenen Nutzern, dann wollt ihr das natürlich nicht haben.
Speaker: Ja, und ich glaube, das ist bei Ubuntu nicht anders.
Speaker: Das ist jetzt so mein letzter Punkt zu den Einstellungen.
Speaker: Es kann sein, dass ihr, wenn ihr auf irgendeinen Einstellungsdialog klickt, nochmal so ein Pop-up seht und dann wieder euer Passwort eingeben müsst.
Speaker: Das ist einfach dann, wenn es Systemeinstellungen sind, die tief ins System gehen, wo dann nochmal bestätigt werden muss, dass ihr auch wirklich das machen wollt.
Speaker: Das haben die halt gemacht, damit dann nicht jemand, der an eurem Laptop geht und nicht euer Passwort kennt, dass der dann irgendwie Schindluder betreibt,
Speaker: was ihr dann nicht mehr ändern könnt.
Speaker: Zum Beispiel bei Sprachen ändern ist das bei mir so.
Speaker: Weil wenn das jetzt jemand auf Chinesisch umstellen würde, dann habe ich ein Problem, das wiederzufinden, den Dialog.
Speaker: Damit das nicht kassiert, muss man erstmal mein Passwort eingeben.
Speaker: Tim, hast du noch Ergänzungen zu den Einstellungen oder wollen wir in die Softwareverwaltung gehen?
Speaker: Nein, ich habe keine Einstellungen.
Speaker: Zusammengefasst, die Grundeinstellungen sind ziemlich gut bei Ubuntu und bei Mint und all den anderen Distributionen, die auch da sind.
Speaker: Deswegen, falls ihr euch da mehr durchlesen wollt, könnt ihr einmal durch alle Einstellungen gehen.
Speaker: Aber das ist dann mehr eine Systemanpassung und geht dann nicht so sehr Richtung Privatsphäre und Sicherheit.
Speaker: Deswegen würde ich sagen, machen wir einmal weiter.
Speaker: Dann meiner Meinung nach der große Nachteil bei Linux ist, dass die meisten Distributionen mit dem Firefox Browser vorinstalliert kommen.
Speaker: Das heißt, wenn man nichts mit dem Browser macht, hat man einen Firefox Browser und dadurch, dass Firefox eben von Google sehr viel Geld bekommt, ist auch die Google Suchmaschine voreingestellt.
Speaker: Deswegen, der nächste Schritt, den ich immer mache, ist einmal einen neuen Browser zu installieren, damit man nicht mit Firefox weiterarbeiten muss.
Speaker: Und um das machen zu können, gehen wir einmal auch gleich in den nächsten Schritt, und zwar die App-Verwaltung.
Speaker: Bei Ubuntu sind da noch ein paar extra Schritte, die man machen muss.
Speaker: Bei Mint ist das alles schon vorinstalliert.
Speaker: Und erstmal jetzt zu Linux ist es so, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Apps zu installieren.
Speaker: Dadurch, dass alles Open Source ist, genauso wie es wirklich wahrscheinlich tausende von Distributionen gibt, gibt es auch sehr, sehr viele verschiedene Möglichkeiten, Apps zu installieren.
Speaker: Unsere Grundempfehlung ist hier, das über FlatHub zu machen oder FlatPacks.
Speaker: Also FlatPack nennt sich die Methode, die Apps zu installieren.
Speaker: Und FlatHub ist ganz einfach gesagt der Store, in dem man dann die ganzen verschiedenen Apps findet.
Speaker: und die sind deutlich isolierter als wenn man etwas über die Paketquelle oder als Systempaket installiert.
Speaker: Vielleicht als Erklärung, das eine ist dann eine.deb-Datei, die man sich herunterlädt, falls man das durchs Internet macht oder eben durch den Softwarestore.
Speaker: Das ist dann ähnlich wie bei Windows die.exe-Datei.
Speaker: Die installiert man sich einmal oder lädt man sich einmal herunter und muss sie danach installieren.
Speaker: Manche Apps gibt es schon im App Store.
Speaker: Das ist dann ähnlich auch wie bei Windows oder wie bei macOS aufgebaut.
Speaker: Dann passiert das alles im Hintergrund.
Speaker: Aber der große Unterschied ist, es gibt Systempakete, die gehen dann auch tiefer ins System.
Speaker: Und dann gibt es die FlatHub, Flatpack-Pakete, die sind dann ein wenig isolierter.
Speaker: Und bei Mint ist das so, es gibt den App Store und dort kann man dann direkt auswählen, wenn man eine App herunterladen möchte, möchte man das über FlatHub machen oder als Systempaket.
Speaker: Bei Ubuntu ist ein großer Nachteil oder einer der wenigen Punkte, wieso Leute Ubuntu nicht mögen, ist es nochmal eine andere Art der App-Installation, von Ubuntu einem sozusagen vorgeschrieben wird.
Speaker: Das sind die Snap-Packages.
Speaker: Die sind sehr ähnlich zu Flatpacks.
Speaker: Die wurden von Ubuntu entwickelt und die gehen auch nicht so tief ins System wie eben über Systempakete.
Speaker: Aber es gibt dort ziemlich wenige Apps und es ist auch nicht so ausgereift wie FlatHubs.
Speaker: Das heißt, bei Ubuntu, wenn man da nichts macht, wird standardmäßig einem immer empfohlen, die Snap zu installieren.
Speaker: Aber da wir das nicht empfehlen, muss man erstmal den anderen Store herunterladen und dadurch muss man erstmal in den Browser gehen.
Speaker: Diesmal Firefox, bevor wir einen anderen Browser haben.
Speaker: Dort einmal flathub.org ist es, glaube ich, eingeben oder.com.
Speaker: Und dann hat man dort vier verschiedene Schritte, die man machen muss, um den App Store zu installieren.
Speaker: Das sind vier verschiedene Terminal-Commands.
Speaker: Das heißt, man muss einmal das Terminal öffnen.
Speaker: Das ist auch wirklich das allereinzige Mal, in dem man das machen muss.
Speaker: Man öffnet das Terminal, gibt diese vier Commands nacheinander ein.
Speaker: Man muss dann zweimal das Passwort bestätigen und dann hat man den neuen Software-Store und kann den alten beiseite legen.
Speaker: Der neue, der heißt dann auch Software-Store und das ist eine weiße Oberfläche mit drei Symbolen dort.
Speaker: Sieht aus wie eine Einkaufstasche und der funktioniert dann über FlatHub und über Paketquellen.
Speaker: Und dann gibt es noch den alten Store, das ist ein orangener Store mit einem A drauf.
Speaker: Den könnt ihr dann verstecken in irgendeinem Ordner und den müsst ihr dann nicht mehr benutzen, weil der funktioniert dann nur über Snap-Paket.
Speaker: Das heißt, zur Installation von Apps, bei Mint ist es wirklich sehr, sehr einfach.
Speaker: Da öffnet ihr einfach den App Store und es funktioniert alles perfekt.
Speaker: Bei Ubuntu müsst ihr noch vier weitere Schritte machen und dann darauf achten, dass ihr immer den Software-Store nehmt, diese weiße Einkaufstasche.
Speaker: Ja, das ist ein Vorteil von MINT tatsächlich, wenn man auch Flatpacks installieren möchte.
Speaker: Das hat sich einfach durchgesetzt in der Linux Community.
Speaker: Also Ubuntu fährt da so den einsamen Weg mit ihren Snap-Paketen.
Speaker: Ob das jetzt so schlimm ist, das ist für den Anfänger vielleicht gar nicht ersichtlich.
Speaker: Aber das Terminal ist einfach zu bedienen.
Speaker: Wir werden das in den Shownotes zeigen, welche vier Befehle das sind.
Speaker: Und dann ist das auch hinter dir.
Speaker: Und ich glaube, Timo hat da in seinem Buch eine bebilderte Anleitung, dass man da nicht lange dran rumhängen wird.
Speaker: Auf Deutsch bei Linux Mint heißt das Anwendungsverwaltung und die sind alle im Prinzip identisch aufgebaut.
Speaker: Man bekommt eine Empfehlungsliste, empfohlene Apps oder Kategorien, da kann man sich dann durchklicken, alles mit Maus und Tastatur bedienen und dann gibt es in einer Ecke ein Suchfeld und wenn man schon weiß, was man installieren will, dann gibt man in diesem Suchfeld die App ein und dann kommt man auch direkt zu der App und kann dort auf Installieren klicken.
Speaker: Und dann bedient ihr es einfach so, wie es euch gezeigt wird.
Speaker: Das ist das Schöne bei Linux.
Speaker: Es gibt zwar sehr viele Optionen, aber es gibt auch mal einen vorgefertigten Weg, den die Distributionen einem zur Verfügung stellen und der dann sehr einfach ist.
Speaker: Und ich finde ihn sogar viel angenehmer als bei macOS und vor allem als bei Windows.
Speaker: Weil Windows hat zwar auch mittlerweile einen App Store, macOS hat auch einen App Store, aber da finde ich nicht alles, was ich brauche, deshalb muss ich immer auf Dateisuche gehen und bei Linux ist es so, wenn wir sowohl diese Systempakete nutzen, als auch den Flat Hub Store benutzen,
Speaker: haben wir Zugriff auf alles, was wir brauchen.
Speaker: Zumindest geht es mir so.
Speaker: Ich muss da nur noch in diesen einen zentralen App Store gehen, oben links meinen App-Namen eingeben oder halt mich da durchklicken und auf Installieren klicken und kurz warten, vielleicht das Passwort eingeben, wenn man das nach einem Neustart macht und dann ist alles da.
Speaker: Die Profis, die gehen dann gerne oft ins Terminal, haben da ihre Befehle, diese reinschreiben, dann geht das nochmal ein Stück schneller.
Speaker: Aber diese App Store Erfahrung, die ist echt schön, die ist vergleichbar mit dem, was wir auf dem Handy kennen.
Speaker: Ja, von meiner Seite aus gibt es zu den App-Stores nicht mehr viel zu sagen.
Speaker: Man sucht sich das aus und wir wollen ja euch empfehlen, bei den Browsern sowohl Brave als auch LibreWulf zu installieren.
Speaker: Das hat einfach den Vorteil, dann habt ihr zwei Browser, die beide gut sind auf ihre eigene Weise und wie ihr das aufbauen wollt, das ist euch überlassen.
Speaker: Aber wenn ihr nach Brave sucht und nach LibreWulf, dann kommt ihr direkt auf die entsprechende App und klickt auf Installieren und dann hat sich das.
Speaker: Welche weiteren Programme würden wir denn noch empfehlen für jeden da draußen, was so allgemeine Anwendungen angeht?
Speaker: Timo.
Speaker: Nochmal kurz zurück zu einer Ergänzung zu dem Thema Apps installieren.
Speaker: Also es stimmt schon, es gibt diesen Software-Store und da ist wirklich sehr, sehr viele Apps drin.
Speaker: Also ich würde sagen, 95% der Apps, die draußen sind und mit Linux funktionieren, die findet man direkt im App-Store.
Speaker: Aber es gibt einige Apps, die findet man dort nicht.
Speaker: Und da gehören zum Beispiel Bitcoin-Wallets dazu.
Speaker: Nino macht das Ganze immer auf dem Handy, deswegen kann er dazu nicht viel sagen.
Speaker: Aber aus meiner Erfahrung sind das die Apps, die man über die Webseite von denen herunterladen muss.
Speaker: Im Fall von Mint und von Ubuntu hat man eine.deb-Datei.
Speaker: Wenn ihr euch noch an die letzte Folge erinnert, da habe ich ja erklärt, dass es Grunddistributionen gibt.
Speaker: Und die Grunddistribution, auf der Ubuntu und Mint aufbauen, ist Debian.
Speaker: Und.deb ist die Abkürzung für Systempakete für eben Debian-Systeme.
Speaker: Und wenn man dann zum Beispiel Bitbox, das ist eine Hardware Wallet, wenn man da auf die Webseite geht oder bei jeder anderen Webseite, bei der ihr die App herunterladen möchtet und die App es nicht im App Store gibt, müsst ihr immer darauf achten, dass ihr Ubuntu, Debian oder sogar Mint dort habt.
Speaker: Mint steht ziemlich selten da dran, weil die Distribution nicht so weit verbreitet ist wie Ubuntu oder DBN zum Beispiel.
Speaker: Aber da das alles auf einer Distribution aufbaut auf DBN, reicht es, wenn ihr DBN slash Ubuntu auswählt.
Speaker: Und wichtig, dass am Ende dann eine.deb steht bei der Datei, die man heruntergelt.
Speaker: Man kann sich das ähnlich vorstellen wie bei Windows die.exe oder bei macOS die.dmg-Datei ist es, glaube ich.
Speaker: Man lädt erst mal diese Datei herunter, dann findet man sie unter den Dateien und unter den Dateien macht man einfach einen Doppelklick und dann öffnet sich automatisch die Systeminstallation.
Speaker: Bei Ubuntu geht es über das Anwendungszentrum.
Speaker: Ich glaube, Mint hat dann nochmal eine separate App dafür, um das zu installieren.
Speaker: Aber man wird auch, wie Nino das schon öfter erwähnt hat, ziemlich gut durchgeführt.
Speaker: Und wenn ihr bei Windows oder macOS schon mal eine App installiert habt, dann klappt es bei Ubuntu und Mint auch ohne Probleme, weil der
Speaker: Der Grundprozess ist genau der gleiche.
Speaker: Grundempfehlung, wenn ihr Apps installieren wollt, schaut erstmal ins Anwendungszentrum, aber es gibt ein paar spezifische Apps, aus meiner Erfahrung meistens Bitcoin-Wallets, die kann man dann nur über die Webseite installieren, da darauf achten, dass es eine.deb-Endung ist und die dann installieren.
Speaker: Es gibt noch eine dritte Option, Apps zu installieren.
Speaker: Das ist vor allem bei Apps, die sehr tief ins System reingehen.
Speaker: Da gehören zum Beispiel VPNs mit dazu, weil die die gesamte Netzwerkverbindung über sich laufen lassen.
Speaker: Und da ist es so, dass diese Apps man mit einem Terminal-Command installieren muss.
Speaker: Das heißt, bei ProtonVPN oder MULWATVPN, das sind unsere beiden Empfehlungen für den VPN.
Speaker: MULWAT steht an erster Stelle, weil das mit Linux dann auch deutlich besser funktioniert als Proton.
Speaker: Da gibt es ab und zu Probleme.
Speaker: Aber bei beiden ist es so, man hat eine Installationsanleitung auf der Webseite und dann stehen dort auch vier verschiedene Schritte oder drei verschiedene Schritte, je nachdem.
Speaker: ob man Proton oder Mullwatt installiert und dann sind das auch Commands, die man in das Terminal eingeben muss.
Speaker: Und man muss nicht wirklich verstehen, was dahinter steht oder was da im Hintergrund passiert.
Speaker: Es steht nochmal immer dazu bei den verschiedenen Anleitungen, aber man muss die Commands eingeben, ab und zu das Passwort auch eingeben und danach hat man das installiert.
Speaker: Vielleicht noch zum Terminal, weil jetzt bei Ubuntu muss man das zweimal verwenden, weil man jetzt einmal nur für das VPN.
Speaker: Ab und zu muss man ein Passwort eingeben im Terminal.
Speaker: Das muss man machen, wenn es System-Tiefe-Apps sind, wie zum Beispiel bei einem VPN.
Speaker: Und dort steht dann im Terminal, bitte Passwort eingeben.
Speaker: Das irritiert viele, aber das Passwort wird nicht angezeigt.
Speaker: Das heißt, man tippt und das Terminal sieht gleich aus.
Speaker: Das ist auch eine Sicherheitsfunktion, dass niemand von hinten euer Passwort sieht.
Speaker: Da müsst ihr einfach das Passwort eingeben und ohne dass irgendwas eingezeigt wird, nachdem ihr es eingegeben habt, mit Enter bestätigen.
Speaker: Und dann kommt entweder die Meldung, das Passwort war falsch oder wenn das richtig war, dann fängt das Terminal an zu arbeiten.
Speaker: Nach jedem Command ist es so, dass der Command so lange läuft und erst fertig ist, wenn dann unten steht User at Laptop sozusagen.
Speaker: Also wenn ihr der Empfehlung gefolgt seid, euren Nutzer User zu nennen und euren Laptop Laptop zu nennen, dann ist das eine Zeile.
Speaker: Bei Ubuntu erscheint die in grün und immer wenn diese Zeile erscheint, heißt es, der vorherige Command ist komplett abgeschlossen und dann kann man den nächsten eingeben.
Speaker: Wie bei der letzten Folge auch, das war jetzt ziemlich viel Text, hört sich wahrscheinlich alles sehr, sehr schwierig an, aber tatsächlich ist es sehr, sehr einfach.
Speaker: So, die letzte Folge, da haben wir 40 Minuten lang geredet und im Buch sind es eigentlich nur zwei, drei Seiten, die man durcharbeiten muss, weil sprachlich muss man nochmal tiefer ins Detail gehen, damit man eben versteht, was genau funktioniert und wie man es genau einrichten muss.
Speaker: Schriftlich ist es manchmal dann auch ein bisschen einfacher.
Speaker: Das heißt, wenn ihr das schriftlich noch einmal haben wollt, entweder den Newsletter abonnieren oder das Privacy-Handbuch kaufen oder sogar beides.
Speaker: kauft einfach das Privacy-Buch.
Speaker: Das ist, glaube ich, eine gute Investition.
Speaker: Alle, die ich kenne, haben auch gesagt, es ist super gut geschrieben.
Speaker: Und ich darf das sagen, es ist kein Eigenlob, weil ich damit nichts zu tun habe.
Speaker: Das hat Timo alles selbst verbrochen, dieses Buch, was so vielen Menschen hilft, da weg von Windows oder MacOS zu kommen.
Speaker: Ich fand die Infos sehr gut, gerade auch zum Terminal und dem Passwort.
Speaker: Und ja, wie nimmt man das Asche auf mein Haupt?
Speaker: Das mit dem VPN habe ich gar nicht mehr daran gedacht.
Speaker: Es gibt bei MULVAT eine DEB-Datei, die man runterladen kann.
Speaker: Die müsste man dann aber immer wieder für jede Aktualisierung manuell neu machen.
Speaker: Deshalb auch da die Empfehlung mit den Terminal-Befehlen.
Speaker: Die Linux-Puristen, die werden vielleicht noch aufschreien, bitte denkt dran, was wir hier machen, was wir in dem Podcast empfehlen, ist wirklich für die Anfänger.
Speaker: Natürlich wird in der Linux-Welt auch gesagt, hey,
Speaker: Mach im Terminal nur das, was du kennst, wenn du da irgendwelche Kommandozeilen aus dem Internet kopierst, dann kann dir sonst was passieren und das stimmt ja auch.
Speaker: Also was wir im Terminal machen, das hat direkten Einfluss auf das System, weil wir dort unser Administrationspasswort quasi geben.
Speaker: Das gilt aber natürlich auch für alle anderen Systeme.
Speaker: Also wenn ich bei Webinarien...
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Und noch so eine Sache, liebe Linux-Puristen, ja, es gibt auch noch App-Image als Installationspfad.
Speaker: Da gehen wir jetzt gar nicht drauf ein, das ist nochmal eine andere Möglichkeit.
Speaker: Wichtig ist, glaube ich, gerade am Anfang, dass man dann nicht überfordert ist, dass man das nimmt, was einem vorgeschlagen wird.
Speaker: Und man weiß einfach, ich klicke hier einmal drauf auf Installieren und dann ist das Ding da in den meisten Fällen.
Speaker: Und ob das jetzt über den einen Weg, über den anderen oder den dritten oder vierten geht, das ist dann für Fortgeschrittene interessant,
Speaker: Was wir hier am Anfang brauchen, ist eine gewisse Sicherheit, eine gewisse Konstanz und Konsistenz, dass jeder sich wohlfühlt und hier gut durcharbeiten kann.
Speaker: Und für die allermeisten Leute ist das auch genau das, was es braucht.
Speaker: Man installiert das System, man lässt es beim Standard oder hat hier vielleicht noch ein paar Einstellungen zu tun und dann kann man
Speaker: sehr bequem die ganzen Programme installieren und benutzen.
Speaker: Und dann hat man sie.
Speaker: Und das ist das Schöne.
Speaker: Dann funktioniert auf einmal alles.
Speaker: Ich kenne das bei macOS und bei Windows, wenn ich die ganzen Programme jetzt aus dem Internet einzeln lade und installiere, weil die nicht, also bei Weitem nicht so gut abgedeckt sind durch die jeweiligen App-Stores,
Speaker: dann habe ich halt auch bei jedem Programm, wo ich das mache, eine eigene Update-Verwaltung.
Speaker: Und bei Linux ist es so, dass ich, wenn ich die Systempakete oder die FlatHub oder auch selbst wenn ich Snap benutze, ich kann es so arrangieren, dass ich einmal auf Apps aktualisieren klicke und dann werden alle meine Apps aktualisiert.
Speaker: Und das ist schön.
Speaker: Selbst der MULWAT VPN wird mit aktualisiert, wenn ich den über das Terminal installiert habe.
Speaker: Also ich muss da gar nicht hin und her klicken und neue Dateien runterladen oder so.
Speaker: Das macht es hier nach hinten raus unglaublich entspannt.
Speaker: Wollen wir in die Aktualisierungsverwaltung gehen oder wollen wir noch die anderen Apps erstmal besprechen, Timo, die wir empfehlen?
Speaker: Das sind nicht viele.
Speaker: Wir haben ja schon die zwei Browser erwähnt.
Speaker: Einmal den Brave Browser und einmal den Libobulk Browser.
Speaker: Da könnt ihr euch auch im Detail gerne die Browser-Folge anhören.
Speaker: Lieber Wolf baut auf Firefox auf, Brave baut auf Chrome auf und hat beide seine Vor- und Nachteile.
Speaker: Und ich zum Beispiel mag den Lieber Wolf mehr, der Nino mag den Brave-Browser mehr.
Speaker: Also ihr könnt beide installieren, beide einmal ausprobieren.
Speaker: Wir hatten eine Folge schon eine ganze Zeit, deswegen möchte ich da nicht mehr ins Detail gehen.
Speaker: Und dann die anderen zwei Apps, die ich empfehle, ist einmal OnlyOffice.
Speaker: OnlyOffice ist die Alternative zu Microsoft Office und sieht von der Oberfläche wirklich eins zu eins gleich aus.
Speaker: Und auch die Dateientypen werden genau die gleichen verwendet wie auch bei Microsoft Office.
Speaker: Wenn man früher ein Windows-Laptop oder MacOS-Laptop und mit Microsoft Office gearbeitet hat, kann man einfach diese Dateien rüberspielen auf den Linux-Laptop und die mit OnlyOffice ohne Probleme öffnen.
Speaker: Falls OnlyOffice euch nicht gefällt, ist auch komplett Open Source, gibt es die Alternative lieber Office dazu.
Speaker: Die sieht ein bisschen älter aus.
Speaker: Ich vergleiche das immer gerne mit Gnome und Cinnamon, also Linux Ubuntu und Linux Mint.
Speaker: Linux Ubuntu ist halt ein bisschen schöner mit der Gnome Oberfläche, aber es ändert sich auch ein bisschen mehr.
Speaker: Das würde ich gleichstellen mit OnlyOffice.
Speaker: Wenn ihr Linux Mint habt und lieber eine Oberfläche haben wollt, die sich innerhalb zehn Jahre nicht verändert, dann könnt ihr dort lieber Office auswählen.
Speaker: Und dann als dritte App, die ich immer vorinstalliere auf Geräten, die ich einrichte, ist einmal Thunderbird.
Speaker: Das ist die Alternative zu Microsoft Outlook oder Apple Mail.
Speaker: Da kann man dann alle seine E-Mail-Adressen hinzufügen, bis auf verschlüsselte wie z.B.
Speaker: Protomail oder Tutomail.
Speaker: Aber wenn man eine Gmail hat, eine Yahoo hat oder eine eigene Domain sogar, kann man die alle in Thunderbird hinzufügen und sie dann alle E-Mails an einem Ort anziehen.
Speaker: Und das sind die drei Apps, die ich vorinstalliere, die man benötigt, um eigentlich komplett mit dem System zu arbeiten und die für 90% der Leute ausreichen.
Speaker: Also ein Browser, Textverarbeitungsprogramm und ein E-Bail-Programm.
Speaker: Wenn ihr was anderes braucht, werdet ihr das wahrscheinlich wissen.
Speaker: Vielleicht habe ich noch eine Ergänzung, die für die allerweichsten Menschen wertvoll sein kann, nämlich den VLC-Medienplayer, wenn der nicht schon vorinstalliert ist.
Speaker: Bei einigen Distributionen ist er das, bei anderen nicht.
Speaker: Bei denen, wo er es nicht ist, ist ein viel schöneres Programm in der Regel vorinstalliert, was auch für fast alle Videoformate da draußen funktioniert.
Speaker: Aber wenn da mal was nicht funktioniert, dann ist immer die erste Empfehlung, damit man da schnell eine Lösung hat, installiert ihr den VLC-Medienplayer, der kann alles abspielen.
Speaker: was so geht, ist dadurch ein bisschen hässlicher, weil er sich im Design noch nie verändert hat, habe ich den Eindruck.
Speaker: Und das auch nie so gut passt in das System.
Speaker: Dafür funktioniert er, weil er alle Formate in sich vereint und von sich aus abrufen kann.
Speaker: Ja, ansonsten, wenn ihr den Signal Desktop Messenger installieren wollt, dann könnt ihr das machen,
Speaker: Oder falls ihr ein Bildbearbeitungsprogramm braucht oder so, dann ist es eine Empfehlung.
Speaker: Aber das sind alles Sachen, die werdet ihr rausfinden, wenn ihr es braucht und werdet ihr dann recherchieren können.
Speaker: Da empfehle ich ja noch mal unsere Open-Source-Folge anzuhören, weil da haben wir Prozesse, wie ihr alternative Apps zu dem, was ihr vielleicht schon kennt oder um bestimmte Probleme zu lösen, finden könnt, die dann auch von vornherein privat und Open-Source sind.
Speaker: Das wäre es, was die App-Installation angeht.
Speaker: Wir haben jetzt sehr, sehr viel besprochen.
Speaker: Ich habe noch das Bedürfnis, zumindest euch mal zu sagen, danke, dass ihr hier so lange zuhört und ein Bereich, der super schwierig ist, als Audio-Format in unserem Podcast hier zu erklären, dass ihr da trotzdem folgt und euch das irgendwie vorstellt oder da mitarbeitet.
Speaker: Das ist natürlich bebildert viel einfacher.
Speaker: Da gibt es YouTubes-Videos zu, aber
Speaker: keine falsche Scheu, wenn ihr das alles auf einem neuen Gerät macht, ihr macht nichts kaputt.
Speaker: Worst Case ist, dass irgendwas nicht so funktioniert, wie ihr wollt und dann probiert ihr halt das andere System.
Speaker: Ihr habt Linux Mint installiert und irgendwas läuft nicht und ihr kriegt es nicht raus.
Speaker: Vielleicht probiert ihr dann einfach mal Ubuntu und schaut, ob es da klappt oder ihr installiert Linux Mint neu und auf einmal klappt es, sowas kann passieren, wenn man sich da verirrt und irgendwelche Einstellungen regelt und auf einmal funktioniert es nicht mehr.
Speaker: Das ist aber eher eine Seltenheit, denn je weniger ihr dort in die Tiefe geht, desto mehr wird es von Grund auf und auch in aller Ewigkeit funktionieren.
Speaker: Es hört sich sehr beängstigend an, vielleicht für den einen oder anderen, weil es neu ist, weil man seit Jahrzehnten nichts anderes kennt als Windows oder macOS und dann ist das erstmal eine Umgewöhnung, das ist ja immer der Fall.
Speaker: Ich behaupte, für jemanden, der noch nie mit Windows oder Mac OS konfrontiert wurde, der wird sowohl auf Linux Mint als auch auf Ubuntu eine viel einfachere Erfahrung haben.
Speaker: Das wird intuitiv alles viel angenehmer und schneller zu erreichen sein.
Speaker: Wir sind halt nur so abgestumpft,
Speaker: weil wir jahrelang einen Webflow gekannt haben, der aber nicht unbedingt optimal ist.
Speaker: Und ich finde, ich kam bei Linux immer, egal ob das jetzt mit einem Gnome-Desktop oder Cinnamon war, sehr viel schneller zurecht, als wenn ich mich an macOS gewöhnen musste oder an ein neues Windows, als Windows 10 oder 11 rauskam.
Speaker: Und das vielleicht noch als Ermutigung für alle, die gerade davor stehen und denken, oh, soll ich das wirklich machen?
Speaker: Probiert es aus.
Speaker: Es wird einfacher sein, als ihr euch das jetzt gerade vorstellt.
Speaker: Das ist zumindest mein Appell jetzt erstmal in die Welt da draußen.
Speaker: Timo, ich lasse dir mal die letzten Worte, was hast du noch der Welt mitzuteilen und dann werden wir hier fertig sein.
Speaker: Ja, ich hoffe, wir haben niemanden im Audioformat verschreckt, weil es sich nach sehr, sehr viel anhört, sehr viele Fachbegriffe.
Speaker: Und an sich, das ist nicht so abstrakt, wie es sich jetzt anhört.
Speaker: Wirklich, wenn man davor sitzt, wenn man eine Anleitung neben sich hat, ist es ziemlich einfach.
Speaker: Und wenn man dann wirklich Schritte hat, die auch chronologisch sind und bei denen wir nicht die ganze Zeit hin und her switchen, wie jetzt hier im Podcast, ist es deutlich einfacher und...
Speaker: Ich kenne niemanden, der Probleme damit hatte, Linux zu installieren, nachdem sie das auch wirklich machen wollten und da ein, zwei Stunden Zeit investiert haben.
Speaker: Und ja, genau, dann von mir aus auch vielen Dank fürs Zuhören.
Speaker: Falls ihr irgendwelche Fragen habt zu Linux oder falls ihr irgendwelche Distributionen besprechen wollt oder Fragen zum ganzen Installationsprozess zu den Apps und so weiter, könnt ihr gerne in unsere Signalgruppe kommen.
Speaker: Link gibt es dann in der Beschreibung.
Speaker: Das ist einfach eine Community, die ist komplett kostenfrei für den Austausch und für Fragen.
Speaker: Dann haben wir noch den Newsletter.
Speaker: Falls ihr das noch nicht gemacht habt, könnt ihr den einmal abonnieren.
Speaker: Da gibt es nochmal alles schriftlich, damit ihr diese ein wenig chaotischen zwei Podcast-Folgen schön gegliedert habt, bei denen ihr dann alles einfacher umsetzen könnt.
Speaker: Und dann zu guter Letzt, falls ihr den Podcast unterstützen wollt, falls wir euch irgendeinen Mehrwert bieten konnten, schaut einmal im Member Club dabei.
Speaker: Da könnt ihr uns monatlich unterstützen.
Speaker: Das ist sozusagen ein privates Patreon für uns.
Speaker: Und dann von mir vielen Dank und dann bis zur nächsten Folge.
Speaker: Ciao.






