Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy-Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nio.
Speaker: Wir haben jetzt unsere zweite Onlyfans-Folge, wenn man so möchte, wir ziehen blank.
Speaker: Ihr habt es euch so gewünscht in unserer Signal-Community und letzte Folge, wenn ihr das noch nicht gehört habt, hört da gerne rein.
Speaker: Dort haben wir vor allem über die Grundlagen und über unsere Smartphones gesprochen.
Speaker: Da war hauptsächlich ich dabei, weil...
Speaker: meine Smartphone-Strategie sehr viel komplexer oder komplizierter, wie Timo sagt, ist und ich da einfach sehr viel aufs Smartphone mich fokussiere.
Speaker: Timo ist viel mehr bei Laptops zu Hause und bei seinem Heim-Setup und deshalb werde ich ihm heute die meisten Worte geben.
Speaker: Ich habe da nämlich ein relativ simples Konzept.
Speaker: Timo, wie sieht es bei dir aus?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Also ich arbeite eigentlich, wenn wir mal schauen, Handy und Computer miteinander vergleichen, ist wahrscheinlich 95% der Zeit, die ich digital verbringe auf meinem Laptop.
Speaker: Und da habe ich einen Lenovo Yoga 2 in 1 Laptop.
Speaker: Das heißt, das ist ein Laptop, den man auch einmal komplett umklappen kann und sozusagen als Tablet benutzen kann.
Speaker: Und somit habe ich nur ein Gerät und kann das wirklich auf viele verschiedene Weisen benutzen.
Speaker: Ich kann damit zum Beispiel ein Buch lesen, ich kann darauf auch schreiben.
Speaker: Das mache ich ziemlich oft auch, wenn ich Workshops gebe oder zum Beispiel Einzelberatungen.
Speaker: Da mag ich es einfach sehr verschiedene Notizen drauf zu schreiben.
Speaker: Und das kann ich dann immer schön per PDF auch rausschicken.
Speaker: Das heißt, das Gerät ist ziemlich multifunktional.
Speaker: Ich kann es wie ein ganz normaler Laptop benutzen.
Speaker: Zu Hause habe ich auch ein Bildschirm, an den ich den Laptop dann anschließe.
Speaker: Das heißt, das ist mein Hauptgerät.
Speaker: Als Betriebssystem habe ich darauf Ubuntu, das heißt, ich habe eine Linux-Distribution drauf und ich habe da auch sehr, sehr viel rumprobiert, aber mir persönlich gefällt die GNOME-Oberfläche, also das Desktop-Environment, das ist das, was der Nutzer sieht am meisten und deswegen bin ich bei Ubuntu geblieben und das war auch meine Empfehlung an die meisten von meinen Kunden,
Speaker: Und wenn ich jetzt irgendwas anderes nehme, dann komme ich ein bisschen durcheinander.
Speaker: Wenn die Kunden dann irgendwelche Fragen haben und ich eine andere Distribution habe und nicht unbedingt direkt weiterhelfen kann oder erstmal recherchieren muss, ist es nicht optimal.
Speaker: Deswegen bin ich auch selber bei Ubuntu, einfach um da perfekt weiterhelfen zu können und auch zu wissen, wie man damit am besten arbeitet.
Speaker: Und wir haben das in der Browser-Folge schon besprochen.
Speaker: Die meiste Zeit verbringe ich, wenn ich auf meinem Laptop da bin, im Browser.
Speaker: Weil das ist sozusagen der Zugang zur Welt.
Speaker: Und als Browser habe ich dort den Libowulf-Browser.
Speaker: Und der Hauptgrund dafür ist im Vergleich zu Brave, dass es bei Libowulf die sogenannten Container-Tabs gibt.
Speaker: Das sind verschiedene Tabs, die dann in einem sogenannten Container laufen.
Speaker: Und man kann es sich so vorstellen, ich glaube, die Verbindung kann man ziemlich machen, ist zwischen Graphene OS und den verschiedenen Profilen, weil die sind auch komplett miteinander getrennt, kann man bei LibreWolf eben verschiedene Container annehmen und die sind auch so gut wie komplett miteinander getrennt.
Speaker: Und somit kann ich verschiedene Lebensbereiche auch eben direkt im Browser trennen, ohne dass ich jetzt einen zweiten Browser öffnen muss, ohne dass ich jetzt
Speaker: ein E-Cognito-Tab öffnen muss.
Speaker: Das heißt, ich habe dort verschiedene Container-Tabs, also Container.
Speaker: Einen ist zum Beispiel jetzt für beruflich, für Privatopia.
Speaker: Einen ist für Privat, da sind zum Beispiel meine Mails drinnen.
Speaker: Dann einen für Social Media zum Beispiel.
Speaker: Da sind dann halt eben die X-Accounts oder die Podcast-Accounts da.
Speaker: Einen für Bank-Sachen und somit kann ich das ziemlich unterteilen.
Speaker: Aber trotzdem ist alles in einem Tab.
Speaker: Das heißt, wenn ich einmal an Privatopia arbeite an der Webseite,
Speaker: parallel bei dem PrivatopiaX Account irgendwas schauen möchte, kann ich das direkt machen und das ist eigentlich mein Workflow mit meinem Computer.
Speaker: Da verbringe ich die meiste Zeit in meinem Browser.
Speaker: Dann habe ich noch ein paar andere Apps.
Speaker: Vielleicht die zweitbenutzte, meistbenutzte App ist bei mir Obsidian.
Speaker: Also Obsidian ist eine Notiz-App oder eigentlich nur eine Notiz-Anzeige-App, weil die Notizen, die werden als Markdown direkt auf dem Computer gespeichert.
Speaker: Man hat eine vollkommene Privatsphäre.
Speaker: Die Notizen, die gehen nie raus an irgendwen, außer man möchte das natürlich aktiv.
Speaker: Und man ist auch ziemlich unabhängig, weil man kann auch einfach das Programm wechseln.
Speaker: Und Obsidian stellt das einfach alles sehr schön dar und damit arbeite ich ziemlich viel.
Speaker: Also wenn ich mir jetzt Notizen mache, zum Beispiel für den Podcast oder für Privatopia oder auch private Notizen, die mache ich dann alle über Obsidian und das läuft komplett nur lokal und offline.
Speaker: Bei Linux ist auch, wenn man die Apps über Flathub herunterlädt, das ist eine Möglichkeit, wie man Apps herunterladen kann auf Linux.
Speaker: Da werden wir auch in einer speziellen Linux-Folge darauf eingehen.
Speaker: Da kann man auch Berechtigungen entziehen oder Berechtigungen geben der Apps.
Speaker: Und dann kann ich zum Beispiel Obsidian die ganze Netzwerkberechtigung entziehen, ähnlich wie man das auch bei Graphene OS bei den Apps machen kann.
Speaker: Und somit kann ich komplett sicher sein, dass meine Notizen nur lokal gespeichert werden.
Speaker: Und dann die dritt meistbenutzte App von mir, würde ich sagen, ist OnlyOffice.
Speaker: Also das ist ein Office-Programm.
Speaker: Das ist die Alternative, die ich allen empfehle, zu Microsoft Office, weil das ist komplett kostenfrei für Privatpersonen, für Unternehmen kostet es was und es ist Open Source und auch Privatsphäre orientiert.
Speaker: Dort arbeite ich mit den Docs-Dokumenten, Spreadsheets, PowerPoint, alles Mögliche, lasse ich darüber laufen.
Speaker: Und der Vorteil ist eben, oder wieso das meine Empfehlung ist, das sieht eins zu eins aus wie Microsoft Office.
Speaker: Das heißt, wenn man das gewohnt ist, man kann die gleichen Dateien damit bearbeiten und die ganze Oberfläche sieht eins zu eins aus.
Speaker: Und das sind die drei Apps, die ich am meisten verwende.
Speaker: Dann habe ich noch ziemlich viele andere Apps, die ich auf meinem Computer habe, die dann aber nur ab und zu verwendet werden.
Speaker: Genau.
Speaker: Nino, wie sieht es bei dir aus?
Speaker: Guck doch schon mal, ob du da irgendeine App findest, die du noch benennen willst.
Speaker: Ich werde mal übernehmen.
Speaker: Und zwar, was Timo macht, ist seine Identitäten dort sehr stark zu trennen auf seinem Gerät.
Speaker: Und mit dem Librewolf geht das sehr gut.
Speaker: Ich nutze den auch mittlerweile wieder bei Linux.
Speaker: Aber ich habe es bei mir auf eine ganz andere Stufe gehoben, die aber vollkommen übertrieben ist.
Speaker: Also ich glaube, die wenigsten wollen das genauso umsetzen, weil es auch Nachteile hat.
Speaker: Aber ich habe da Spaß dran und deshalb, obwohl ich so wenig auf den Computern, auf den Laptops mache, habe ich zwei Laptops und der zweite Laptop hat noch ganz viele verschiedene Betriebssysteme drauf.
Speaker: Wie habe ich das eingerichtet?
Speaker: Bei mir ist der Hauptlaptop, den ich für professionelle Anwendungen habe, das MacBook.
Speaker: Das ist ein M1, das günstigste Gerät damals von Apple.
Speaker: Ich wollte da wenig Geld hergeben und habe dann festgestellt, dass da viele Sachen,
Speaker: sehr eingeschränkt funktionieren.
Speaker: Ich mag auch die GNOME-Oberfläche oder generell die Bedienungen bei Linux-Systemen viel lieber.
Speaker: macOS ist da einfach, ja, ich mag es nicht.
Speaker: Es schränkt mich zu sehr ein.
Speaker: Und vor allem will Apple ja auch ständig wissen, wer ich bin.
Speaker: Das heißt, am Anfang muss man ganz oft überspringen, dass man eine Apple-ID anlegt.
Speaker: Und beim iPhone geht das gar nicht, da kann ich ohne Apple ID das Ding gar nicht verwenden.
Speaker: Bei MacBook geht es zum Glück, deshalb nutze ich das auch ohne Apple ID, muss dann aber schauen, dass ich meine Apps, meine ganzen Programme woanders herbekomme, weil ich die jetzt nicht mehr aus dem App Store beziehen kann.
Speaker: Dazu nutze ich bruh.sh, das ist am Ende eine Terminal-Anwendung, wo ich dann mit ein paar Zeilen die ganzen Apps installieren und updaten kann und das macht für mich mehr Sinn, als das über den App Store mit einer Apple ID zu nutzen.
Speaker: Dann von meinem Zweitgerät, weil bei Apple will ich es so wenig wie möglich machen, aber das, was eh öffentlich ist, das kann ich darauf laufen lassen.
Speaker: Deshalb habe ich jetzt auch nicht versucht, innerhalb von macOS die ganzen Privatsphäre-Sachen hochzudrehen, weil das ist ein bisschen witzlos.
Speaker: Das ist auf Windows das Gleiche.
Speaker: Ihr könnt in einem Umfeld, wo es sehr toxisch hergeht, wo man euch tracken will,
Speaker: Und ihr aber weniger Kontrolle über das System habt, als der, der das programmiert, da habt ihr halt schon verloren.
Speaker: Ihr könnt auch nicht auf ein Fußballfeld gehen und dann gegen Bayern München versuchen zu gewinnen mit eurer Amateurmannschaft.
Speaker: Das wird nicht funktionieren.
Speaker: Die können das besser, die beherrschen das besser und die kennen Matrix.
Speaker: Deshalb ist es für mich auch einfach wichtig, ein anderes Gerät zu haben, wo ich dann Dinge machen kann, die privat sind, die aber nicht über das Smartphone funktionieren.
Speaker: Und da habe ich mich entschieden, einen Framework-Laptop zu kaufen.
Speaker: Framework ist eine Firma, die ist noch recht jung.
Speaker: Die hat sich darauf verschrieben, erst mal Linux-Kompatibilität richtig hochzuschrauben.
Speaker: Also Lenovo und Framework sind da auch die beiden Hersteller, die empfehlenswert sind.
Speaker: Wenn man Linux nutzen möchte und jetzt eh ein neues Gerät sich zulegen möchte, empfehlen wir euch, guckt bei Lenovo, guckt bei Framework.
Speaker: Framework hat aber darüber hinaus noch das Thema Reparierbarkeit und Nachhaltigkeit richtig groß geschrieben.
Speaker: Das Ding kann man komplett auseinanderbauen.
Speaker: Das kann man auch als Baukasten bestellen und dann zu Hause zusammenbauen und mit allen möglichen Sachen versehen.
Speaker: Also man kann die Anschlüsse an der Seite einstecken und rausziehen und nur die nutzen, die man braucht.
Speaker: Und das ist natürlich für einen Bastler wie mich richtig schön.
Speaker: Vor allem aber habe ich mich für Framework entschieden, weil ich auch externe Festplatten, SSDs, dort reinstecken kann an der Seite und damit hatte ich mir überlegt, wäre es doch cool, wenn ich meine Betriebssysteme voneinander physisch trennen könnte.
Speaker: gesagt, getan, habe ich gemacht und mittlerweile habe ich hier fünf verschiedene Steckkarten, also SSDs liegen, wo verschiedene Betriebssysteme drauf installiert sind, obwohl ich die relativ wenig benutze.
Speaker: Also wie gesagt, es ist Wahnsinn, aber wenn man das machen möchte und sagt, das reicht mir nicht mit Libowulf,
Speaker: aber das reicht eigentlich total.
Speaker: Dann kann man das auch physisch voneinander trennen und dann nutze ich Linux Mint hauptsächlich.
Speaker: Also wo Timo Ubuntu empfiehlt, sage ich Linux Mint, je nachdem, was euch besser gefällt.
Speaker: Das bedient sich eher wie Windows und Ubuntu bedient sich eher so in Richtung macOS.
Speaker: Gibt aber immer die Möglichkeit, das auch anzupassen auf jeder Linux-Distribution.
Speaker: Und Fedora Silverblue, das ist ein sehr sicheres System, aber was immer noch halbwegs benutzbar ist, das läuft dann auch ähnlich wie macOS von der Bedienung, aber ein bisschen besser, finde ich.
Speaker: Und ich habe sogar eine Festplatte, wo Windows 11 drauf ist.
Speaker: Das ist aber nur für ein Computerspiel, was nicht unter Linux läuft.
Speaker: Und deshalb habe ich extra dafür Windows 11 ohne Lizenz installiert und stecke das auch nur ein, wenn ich dieses eine Spiel mit einem Freund zusammen spielen will.
Speaker: Sonst ist das Ding nicht in Benutzung.
Speaker: Programme, Timo hat das Wichtigste gesagt, ich habe den MULVAT-Browser auch noch drauf, auch noch neben OnlyOffice LibreOffice.
Speaker: Wir hatten in der Backup-Folge über Timeshift gesprochen, das macht automatisierte Backups, das ist bei mir auch mit dabei.
Speaker: Thunderbird für E-Mails, die ich nicht über Proton oder über Tutor bekomme.
Speaker: Und für den Podcast, das sind noch zwei Apps und auch für andere Sachen, wo ich Video- und Audio-Editing mache, sind einmal Audacity, das ist um
Speaker: Tonspuren gut zu bearbeiten, zu schneiden und zu filtern.
Speaker: Und Avidemux ist ein Videoschnitt- und Konvertierungsprogramm, was ich nutze, wenn wir bei YouTube hochladen.
Speaker: Ja, das ist so bei mir das grobe Setup.
Speaker: Wie gesagt, da ich so wenig mache, ist es eigentlich Wahnsinn, über zwei Geräte und fünf Systeme zu gehen, aber ich habe halt Spaß dran.
Speaker: Macht nicht das, was Nino macht.
Speaker: Guckt das, was bei euch am sinnvollsten ist.
Speaker: Es sei denn, ihr seid so verrückt, wie ich dann natürlich nutzt, was ihr wollt.
Speaker: Timo, was hast du sonst noch entdeckt bei dir?
Speaker: Ja, also generell gibt es eigentlich nichts Interessantes.
Speaker: Also alles geht über Lieber Rulf.
Speaker: Eine Sache, die ich auch vergessen habe zu sagen vorhin, war, ich habe das so eingestellt, dass wenn ich den Browser schließe, also wenn ich Lieber Rulf schließe, alle Cookies und alle Website-Einstellungen, alles was zwischengespeichert wird, wird alles direkt gelöscht.
Speaker: bis auf ein paar Ausnahmen.
Speaker: Und ich habe ein paar Ausnahmen, das sind nicht nur wenige, wie zum Beispiel die ganzen E-Mail-Sachen, die ganzen Accounts, die ich täglich benutze, die habe ich als Ausnahme eingetragen, sodass ich mich dort nicht immer neu anmelden muss.
Speaker: Aber alles, was ich nur einmal öffne, wie zum Beispiel jetzt Amazon, um zu schauen, wie viele Bewertungen zum Beispiel ich beim Buch habe oder wie viele verkauft worden sind,
Speaker: Da werden die Sachen dann wieder direkt gelöscht und werden nicht gespeichert.
Speaker: Und der Vorteil ist, pro Containertab wird es dann gespeichert.
Speaker: Das heißt, wenn ich zum Beispiel jetzt mich bei X einlogge, also bei Twitter, und das auch speichere, wird es auch nur in diesem einen Containertab gespeichert.
Speaker: Aber ich kann auch als eCognito reingehen, wenn mir jemand jetzt einen Link schickt, wird es standardmäßig geöffnet, ohne meinen Account, und somit kann X keine Daten darüber sammeln.
Speaker: Das ist auch noch ein wichtiger Punkt, den ich vorhin vergessen habe zu erwähnen.
Speaker: Und von den Apps, ich habe da ein paar, die sind jetzt nicht so interessant.
Speaker: Ich habe auch Videoschnitt, da habe ich Caden Live zum Beispiel.
Speaker: Aber was viele nicht machen, was ich schon mache und auch vielen empfehlen würde, ist, dass ich alle Messenger, die ich auf meinem Handy habe, die habe ich auch auf meinem Computer.
Speaker: Das heißt, ich habe Zugriff darauf,
Speaker: Und somit kann ich auch mein Handy so gut wie die ganze Zeit ignorieren nebenbei, weil ich alle Messenger auch auf meinem Computer habe.
Speaker: Ich finde es da einfach deutlich angenehmer, damit zu arbeiten, deutlich angenehmer zu tippen, deutlich angenehmer verschiedene Sachen dann auch zu schicken in diesen verschiedenen Messengern.
Speaker: Das ist ein Punkt, den ich auch vielen empfehlen würde, weil zum Beispiel ich hatte das jetzt heute.
Speaker: Eine Kundin wollte, da habe ich eine Excel-Tabelle per Signal geschickt und sie wollte es dann per E-Mail haben, weil auf dem Computer kein Signal da war.
Speaker: Und in diesem Fall, das hatten wir in einer anderen Folge, in der Kommunikationsfolge auch, E-Mail ist deutlich, deutlich schlechter als Privatsphäre und eigentlich das Allerschlechteste, was man benutzen kann nach SMS und viele haben trotzdem nur E-Mail auf ihrem Computer und das schränkt halt die Privatsphäre enorm ein.
Speaker: Deswegen würde ich da empfehlen, einen Messenger zu haben, weil das ist komplett Ende zu Ende verschlüsselt und dann kann man auch direkt Anhänger, die über Signal kommen oder die man über Signal phishing möchte, direkt auf dem Computer öffnen.
Speaker: Als Zeitbrowser, das ist vielleicht die letzte interessante Sache, auf meinem Laptop habe ich den Brave Browser, weil es gibt einfach ein paar Webseiten, die nicht über Libobulf, also über diese Firefox-Architektur funktionieren.
Speaker: Zum Beispiel eine ist jetzt genau diese Podcast-App, die wir benutzen, Zencaster, um diese Podcasts aufzunehmen.
Speaker: Die wollen einen Chrome-kompatiblen Browser haben und genau für solche Fälle habe ich Brave.
Speaker: Und auch für verschiedene Extensions, die ich habe.
Speaker: Also verschiedene Erweiterungen, die man dem Browser hinzufügen kann und die man ab und zu benötigt.
Speaker: Wie zum Beispiel jetzt AlbiHub ist eine Bitcoin Lightning Wallet, die man haben kann als Erweiterung, um direkt über den Browser was zu zahlen.
Speaker: Die möchte ich nicht immer aktiv haben in meinem Hauptbrowser.
Speaker: Deswegen alle Erweiterungen, die ich habe, auch sowas wie Metamask zum Beispiel, wenn ich mal USDT empfangen muss,
Speaker: dann habe ich das über den Brave Browser, damit diese Erweiterungen auch fast nie an sind, sondern Libowulf als Hauptbrowser hat gar nichts, bis auf den Bitwarden, einen Passwortmanager und dann uBlock Origin.
Speaker: Das ist mein Laptop, damit arbeite ich.
Speaker: Ich würde direkt weitergehen zu den weiteren Geräten.
Speaker: Da habe ich noch ein wenig und Nino hat da noch mal deutlich mehr.
Speaker: Ich habe noch eine Ergänzung allerdings.
Speaker: Du hast jetzt noch ein paar Sachen genannt.
Speaker: Signal zum Beispiel, Messenger generell.
Speaker: Erstmal, wir haben jetzt nicht alle Apps genannt.
Speaker: Also auch das, was wir auf den Smartphones haben, da wollen wir jetzt nicht alles doppelt nennen.
Speaker: Ob es jetzt sowas wie ein Mullwatt ist, den können wir ja für jedes System dann einzeln nochmal benennen.
Speaker: Das könnt ihr euch denken.
Speaker: Aber wenn ihr Messenger benutzt, dann gibt es dafür auch viele, die im Webbrowser laufen.
Speaker: Also die muss man nicht extra als App installieren.
Speaker: Ich gehe mal auch davon aus, dass Simon das so nutzt, dass er das in seinem Librowolf dann ansurft, die Web-App.
Speaker: Bei Signal brauchst du die Desktop-App, aber zum Beispiel WhatsApp oder Telegram haben eine Web-App.
Speaker: Und ich nutze da gerne bei Brave die Funktion, dass man diese Web-App als einzelne Instanz für sich nutzt.
Speaker: Bei Brave, wenn man das unter weitere Tools und dann auf installieren oder so geht, kann man neue Apps installieren und dann wird die Webseite einfach wie eine App behandelt, die sich dann auch im System integriert.
Speaker: Man kann die als Programm starten, dann öffnet sich dieses Browserfenster, auch ohne, dass oben so eine Adressleiste ist oder irgendwelche anderen Tabs offen sind.
Speaker: Und man hat quasi ein individuelles Fenster, was kaum bis gar nicht zu unterscheiden ist von der eigenständigen App.
Speaker: Aber es ist halt eine Sandbox im Brave Browser und dafür viel privater.
Speaker: Deshalb nutzt das für alles, was ihr als Webseite nutzt, aber lieber als App von der Benutzererfahrung hättet.
Speaker: Probiert einfach mal aus, ob ihr das mit dieser Brave App quasi machen könnt.
Speaker: Ja, das war noch meine Ergänzung.
Speaker: Ansonsten habe ich auch nichts hinzuzufügen.
Speaker: Wie gesagt, ich kenne mich mit Laptops kaum aus, weil das meiste, was ich vor dem Gesicht habe, ist mein Smartphone.
Speaker: Die anderen Geräte, die wir haben, willst du da anleiten, Timo?
Speaker: Ich habe hier eine lange Liste.
Speaker: Ich will mal gucken, dass ich das gegebenenfalls kürze, falls es zu lang dauert.
Speaker: Ja, meine Geräte, das hatten wir schon zum Teil in der KI-Folge gesprochen.
Speaker: Ich habe zum Beispiel zwei VPS-Server.
Speaker: Das sind Virtual Private Servers.
Speaker: Das sind einfach Computer, die man sich bei WM anmieten kann.
Speaker: Ich habe die jetzt zum Beispiel über Hetzner laufen und dort lasse ich meine KI drauflaufen.
Speaker: Weil ich möchte nicht, dass die KI Zugriff auf verschiedene Daten auf meinem Laptop hat, weil, wie vorhin gesagt, ich habe Obsidian mit allen meinen Notizen, die sind lokale auf dem Computer auf meinem Laptop gespeichert,
Speaker: und deswegen fühle ich mich da unwohl eine KI direkt dann auf meinem Laptop laufen zu lassen aber ich benutze KI ziemlich viel zum Beispiel auch zum Programmieren und um das wirklich sehr strikt zu trennen, gäbe es eigentlich zwei Optionen.
Speaker: Die erste Option wäre wie Nino das macht, einen neuen Laptop oder ein neues Betriebssystem auf einer externen Festplatte haben.
Speaker: Ich habe mich dazu entschieden das über einen Server zu machen, den ich mir angemietet habe
Speaker: weil ich dann halt nur ein Gerät habe und ich versuche so minimalistisch wie möglich von den Geräten her zu arbeiten und habe dann da über meinen Laptop Zugriff auf den Server und da lasse ich halt eben meine KI laufen, sowas wie zum Beispiel diese Privatophia-Webseite lasse ich auch darüber laufen und dafür benutze ich die VPS hauptsächlich, das heißt da ist nicht wirklich viel anderes drauf.
Speaker: Und dann habe ich noch einen Server bei mir zu Hause.
Speaker: Das ist einfach nur ein Mini-PC, hat 32 GB RAM, einen Intel-Prozessor und da betreibe ich Self-Hosting.
Speaker: Das heißt, Self-Hosting heißt, dass man das, was die Unternehmen für einen anbieten, sozusagen eine Cloud, bei sich selber laufen lassen kann.
Speaker: Wenn man zum Beispiel viel Dropbox verwendet oder die Google Drive, kann man das auch selber über seinen eigenen Mini-PC laufen lassen bei sich zu Hause.
Speaker: Und dafür verwende ich zum Beispiel die Nextcloud.
Speaker: Also die Cloud verwende ich jetzt ziemlich wenig, aber zum Beispiel ich habe mein Musikprogramm dort.
Speaker: Das heißt, ich kann Musik von meinem eigenen Self-hosted-Server streamen.
Speaker: Oder zum Beispiel meine Fotos.
Speaker: Für meine Fotos verwende ich Immig, nennt sich das.
Speaker: Packen wir auch alles in die Shownotes oder könnt ihr unter privatopia.de slash Empfehlungen alles auch finden.
Speaker: Das verwende ich für meine Fotos.
Speaker: Immer wenn ich ein Foto mit meinem Handy mache, wird es über Immig direkt auf meinen eigenen Server geladen.
Speaker: Nach ein, zwei Minuten könnte ich von meinem Laptop dieses Foto direkt kopieren, weiterschicken und es ist alles in dieser Cloud gespeichert.
Speaker: Und damit brauche ich auch nicht so viel Speicherplatz auf meinem Handy.
Speaker: Ich habe es so eingestellt, dass da die Fotos nicht viel verwenden an Speicherplatz.
Speaker: Und nachdem sie hochgeladen sind und länger als ein Jahr alt sind, werden die von meinem Handy lokal gelöscht.
Speaker: Es ist alles nochmal auf diesem Server, auf meinem Mini-PC da.
Speaker: Da habe ich dann noch ein paar andere Anwendungen, wie zum Beispiel eine E-Book-Anwendung, weil ab und zu möchte ich ein E-Book lesen auf meinem Laptop.
Speaker: Das ist eigentlich der Standardfall.
Speaker: Ab und zu, wenn ich jetzt unterwegs bin, wenn ich länger mit dem Zug fahre zum Beispiel oder bei jemandem im Auto mitfahre,
Speaker: Habe ich vielleicht meinen Laptop nicht dabei, nur mein Handy da und damit ich von den beiden Geräten Zugriff auf alle meine E-Books habe, mache ich das über meinen Home-Server, damit das eben miteinander synchronisiert.
Speaker: Das sind sozusagen die meistverwendeten Anwendungen, die ich bei mir zu Hause selber hoste.
Speaker: Ich hatte gerade ein schönes Bild im Kopf.
Speaker: Ich finde das beeindruckend.
Speaker: Eigentlich machst du ja alles über einen Laptop, wenn man so möchte, weil selbst dein Smartphone meistens im Faraday-Bag ist.
Speaker: Und das heißt, bei dir ist einfach, du setzt dich hin, klappst dein Gerät auf und hast eine zentrale Stelle, von der du aus alles bedienen kannst und eine Kommandozentrale.
Speaker: Richtig, ja.
Speaker: Das ist cool, das ist materieller Minimalismus, wenn man so möchte.
Speaker: Ich glaube, Leute gucken mich manchmal schräg an, wenn ich mich an den Rechner setze und dann noch einen zweiten Laptop daneben aufklappe, dann noch eine Festplatte umstecke und dann ein Handy aus der Hosentasche hole, das dann wegstecke und wieder rausholte, denkt man, aber ich hole ein anderes Handy raus.
Speaker: Ich mag physische Trennung, aber es muss gut durchdacht werden und es hat alles Vor- und Nachteile.
Speaker: Timo-Setup
Speaker: Braucht eine sehr gute und disziplinierte Backup-Strategie, haben wir vor zwei Wochen drüber gesprochen, das macht er aber auch, also der ist da ständig auf Zack, dass er immer aktuelle Backups hat.
Speaker: Wenn Timo seinen Laptop verloren geht, ist glaube ich super gau oder da muss er sich erstmal einen Tag hinsetzen und seine Backups wieder erstellen.
Speaker: Wenn eins meiner Geräte, egal welches, verloren geht, dann sage ich, okay, ich kann das überbrücken, ich habe ja noch drei andere.
Speaker: Es ist spannend einfach gerade, wie unterschiedlich wir funktionieren, aber wie gut wir uns ergänzen können.
Speaker: Die Ergänzung jetzt von meiner Seite, was externe Geräte angeht, ich habe tatsächlich gar keinen Homeserver mehr und auch keinen VPS, also nichts angemietet in der Cloud, sondern bei mir ist alles hier lokal.
Speaker: Also bei mir passt alles noch in einen Rucksack, aber ich habe halt einen Rucksack an Geräten.
Speaker: Für die, die gerne Videokonferenzen machen oder
Speaker: Vielleicht auch nicht gerne, aber sie müssen es professionell machen.
Speaker: Es macht einen großen Unterschied, was die Bildqualität angeht.
Speaker: Wenn ihr gesehen werdet und es ist gestochen scharf und flüssig und schöne warme Farbe, das hat jetzt mit Privacy wenig zu tun, also nur ganz, ganz indirekt.
Speaker: Aber ich habe mir da lange die ganzen verschiedenen Geräte angeschaut und verglichen und bin bei der Insta360 Link 2C gelandet.
Speaker: Das ist eine Webcam, die unglaublich gut ist, die sofort Plug & Play funktioniert und die Bildqualität gibt halt einfach sehr viel her.
Speaker: Und das Schöne ist, die hat auch so einen Privacy-Slide, dass man die dann zumachen kann, wenn man nicht gesehen werden will physisch.
Speaker: Und man kann sie halt auch einfach abstecken und dann kann ich aus meinem anderen Laptop die Webcam, die da eingebaut ist, auch ausbauen.
Speaker: Dann habe ich da schon hardware-technisch keine Möglichkeit, dass jemand die ganze Zeit eine Webcam hat.
Speaker: auf mich richten kann.
Speaker: Das finde ich schön.
Speaker: Ansonsten haben wir auch schon mal empfohlen, so einen Slider davor zu machen.
Speaker: Und wenn ihr den Ton mögt, den ihr hier hört, dann ist das von dem Orode NT-USB Mini auch so ein mobiles, aber hochwertiges Mikrofon, was den Podcast hier begleitet.
Speaker: Die anderen Geräte, die ich noch habe, mal gucken, was ich davon jetzt alles benenne.
Speaker: Smartwatch finde ich zum Beispiel immer noch ein spannendes Thema, aber ich brauche es nicht super smart, damit muss ich nicht bezahlen können, damit muss ich nicht irgendwie GPS-Tracking machen können.
Speaker: Ich habe mich dann für die PineTime entschieden von Pine64, eine Firma, die Open-Source-Geräte herstellt, also auch mit Open-Source-Betriebssystemen und sie funktioniert wunderbar mit GadgetBridge.
Speaker: Finde ich cool, deshalb habe ich die genutzt.
Speaker: Die reicht aber noch nicht für alles, was ich an Gesundheitstracking mache.
Speaker: Da habe ich dann noch das Amazfit Helio Band, was viel bessere Sensoren hat, um auch Schlaftracking zu machen.
Speaker: Und auch das funktioniert mit dem Gadget Bridge.
Speaker: Also wenn ihr euch für smarte Geräte, gerade wenn es um eure Gesundheit geht, entscheidet, guckt wirklich mal nach Gadget Bridge und was dort verbunden werden kann, weil damit haltet ihr eure Gesundheitsdaten offline und weg von den ganzen Herstellern,
Speaker: die euch vergünstigt, subventioniert Geräte verkaufen, weil sie an eure Daten rankommen wollen.
Speaker: Sonst habe ich noch einen Schlafzimmer-Beamer, der an die Decke projiziert.
Speaker: Ich sage das deshalb, weil falls ihr auch so einen zu Hause haben wollt oder euch damit auseinandersetzen wollt, dann gibt es dort Ramschware aus China, die teilweise sehr gut funktioniert, wenn man sich da eingräbt, aber schließt die bitte nie ans Internet an.
Speaker: Generell, IoT machen wir sicher auch mal eine Folge zu, diese Smart Home-Geräte, die immer mit dem Internet verbunden werden wollen.
Speaker: Die sind für Privatsphäre und auch für eure Sicherheit oft richtig mies.
Speaker: Da gibt es so einen schönen Merksatz, IoT, das S steht für Sicherheit.
Speaker: Ich habe mich für den Maccubic HY350 Max entschieden.
Speaker: Das ist einfach ein Beamer, der besonders gut ist für den Preis-Leistungen.
Speaker: 80 Euro kriegt man den oft hinterhergeworfen.
Speaker: Aber dafür ist der Scharf, Full HD, hell genug für Schlafzimmer, gerade im Dunkeln.
Speaker: Den kann man auch wunderbar offline bedienen, wenn man HDMI-Kabel anschließt oder hat einen USB-Anschluss.
Speaker: Und dann kann man VLC drauf installieren über eine APK-Data, die man runterlädt und dann kann man auch alles vom USB-Stick abspielen, weil der dafür bekannt ist, Hardware vorinstalliert zu haben, die dein Internet als Proxy verwendet für andere, dass die dann über deine IP ins Internet kommen.
Speaker: Und das willst du auf keinen Fall.
Speaker: Deshalb habe ich den jetzt hier genannt, nicht weil ihr unbedingt ein Schlafzimmer-Beamer braucht,
Speaker: Sondern weil solche Geräte, die so toll aussehen und Preis-Leistung auch richtig gut zu sein scheinen und dann denkt man nicht groß drüber nach und verbindet die mit dem WLAN und zack, hat man sich einen Trojaner quasi ins Haus geholt.
Speaker: Da muss man richtig aufpassen.
Speaker: Ja, ansonsten habe ich eine Bitcoin-Note, das ist ein Lenovo Sync-Center, aber empfehlen würde ich euch eher einen Dell Vice 5070, wird alles in den Shownotes genannt, falls ihr eine Bitcoin-Note oder so einen kleinen, einfachen Homeserver haben wollt.
Speaker: Ich nutze den nur als Bitcoin-Note und das Dell-Gerät kriegst du für 50 Euro oft hinterhergeworfen, deshalb ist das so das, was man da als Standard verwenden kann.
Speaker: Dann habe ich noch einen Bitcoin Miner, wenn man so möchte, das rotiert hier hinter mir, so ein kleines Minigerät, einen BitEx und zwar einen Gamma 601.
Speaker: Für den, dem das was sagt, der hat eine Hashrate von einem Tera-Hash dauerhaft, weil ich den ein bisschen gedrosselt habe, damit der leise ist.
Speaker: Das ist halt so ein bisschen Bitcoin-Lotterie spielen und das Netzwerken ein bisschen mit absichern und auch wieder so eine Bastelgeschichte.
Speaker: Zwei Geräte mache ich noch.
Speaker: Den externen Router, den ich lange Zeit benutzt habe, der ist von GLI.net, heißt Moody, M-U-D-I.
Speaker: Das ist eine ältere Version.
Speaker: Mittlerweile gibt es Nummer 7.
Speaker: Den würde ich auch empfehlen, euch zu holen, wenn ihr über einen externen Router nachdenkt, so wie ich mal eine Zeit lang, als ich nur ein Handy hatte, aber die SIM-Karte davon getrennt halten wollte.
Speaker: Und deshalb habe ich dann so einen externen Router benutzt.
Speaker: Mittlerweile bin ich da ja auf das zweite Handy umgestiegen und brauche diesen Router nicht mehr wirklich.
Speaker: Aber GLI.net bietet gute...
Speaker: externe Router, die man auch für Reisen benutzen kann und sehr gut privat einrichten kann, soweit das halt mit SIM-Karten überhaupt geht.
Speaker: Dann habe ich noch einen Pixel-Tablet, das ist die erste Generation.
Speaker: Es gibt, glaube ich, auch nur eine bisher, wo ich auch Gravino S drauf installiert habe, weil ich dachte, das könnte ja vielleicht mein MacBook ersetzen, aber hat nicht gut funktioniert.
Speaker: Ich bin kein Tablet-Mensch.
Speaker: Ich mag diese Geräte nicht so richtig im Einsatz.
Speaker: Ich mache das meiste auf dem Smartphone und wenn es größer sein soll, dann gehe ich halt an meinen Laptop.
Speaker: Also falls euch das interessiert, ich habe ein Pixel-Tablet mit Gravino S, was hier schon seit Jahren unbenutzt rumliegt.
Speaker: Das kann man gerne mir abkaufen.
Speaker: Oder wartet auf das nächste, was von Google da rauskommt oder was Grafino es als Tablet unterstützt, weil ich glaube, das läuft auch nicht mehr lange mit den Sicherheits-Updates.
Speaker: Timo, hast du sonst noch was von uns?
Speaker: Ja, ein paar Sachen würde ich noch ergänzen zu dir.
Speaker: Du meintest Tablets mit Grafino S. Ich habe viele Kunden, die auch unbedingt ein Tablet haben wollen, auch vor allem, weil die von Apple dann weg wollen und Apple halt ziemlich gute iPads herstellt.
Speaker: Aus meiner Erfahrung gibt es da eigentlich nichts, was da drankommt.
Speaker: Man kann sich ein normales Android-Tablet kaufen, dort Lineage OS installieren, aber das ist dann nicht optimal von der Sicherheit und Privatsphäre.
Speaker: Deswegen empfehle ich das nicht.
Speaker: Das Pixel-Tablet ist ziemlich klein und auch schon ziemlich alt.
Speaker: Das heißt, von den Sicherheits-Updates kann man das nicht wirklich lang benutzen.
Speaker: Wenn man jetzt ein riesen iPad gewöhnt ist,
Speaker: dann bringt einem das Pixel-Tablet nicht, weil das ist nur ein wenig größer als ein Fold-Handy.
Speaker: Also wenn man zwei Handys nebeneinander legt, da ist es nicht wirklich größer.
Speaker: Deswegen, was ich in diesem Fall empfehle, sind solche Laptops, so einen, wie ich auch habe, so einen zweiten, einen Einzel-Laptop.
Speaker: weil da hat man den Vorteil, dass man Linux drauf installieren kann und Ubuntu funktioniert wirklich ziemlich gut mit Touch und dann kann man den einfach umklappen und dann hat man ein Tablet.
Speaker: Man kann mit Touch damit arbeiten, kann das auf die Couch mitnehmen, wenn man jetzt irgendein Video sich anschauen möchte und das ist sozusagen meine Hauptempfehlung an Personen, die ein Tablet haben wollen oder eine Tablet-Erfahrung haben wollen, aber trotzdem das noch ziemlich sicher und privat halten möchten.
Speaker: Dann zu dem Punkt Fitness, da gehe ich den komplett anderen Weg, also ich bin da komplett offline.
Speaker: Ich habe wirklich nur mein Laptop als Hauptzentrale und alles, was ich zum Beispiel mit Fitness mache, das schreibe ich mir einfach nur in einem Büchlein drauf, dass ich da das einmal tracken kann.
Speaker: Ist natürlich nicht so bequem, man muss das manuell alles vergleichen, aber das halte ich zum Beispiel komplett offline.
Speaker: Auch bei Uhren, da bin ich ein größerer Fan von mechanischen oder automatischen Uhren,
Speaker: Und da versuche ich so wenig digital wie möglich unterwegs zu sein, sondern bei mir ist wirklich alles nur fokussiert auf meinen Laptop.
Speaker: Und dann zum Punkt digitaler Minimalismus.
Speaker: Da gibt es halt eben diese zwei Herangehensweisen und wir zeigen die eigentlich perfekt auf.
Speaker: Es gibt einmal diesen Minimalismus, bei dem man versucht, alles nur über so wenig Geräte wie möglich zu machen.
Speaker: Und das ist eher meine Herangehensweise.
Speaker: Das heißt, ich habe wirklich nur mein Laptop als Hauptgerät und ein Handy, weil man ab und zu auch mal irgendwas Mobileres braucht.
Speaker: Und das ist mein Ansatz an eben diesem Minimalismus, einfach so wenig Geräte wie möglich zu haben und alles, was man machen kann, auf einem Gerät zu machen.
Speaker: Die andere Option ist, wie Nino das macht, für jeden verschiedenen Zweck ein anderes Gerät zu haben.
Speaker: Ist vor allem ein Minimalismus digital, also nicht physisch, weil man halt sehr, sehr viel rumleben kann, aber dadurch kann man verschiedene Sachen sehr trennen.
Speaker: Das heißt zum Beispiel, man hat einen Laptop für die Arbeit, man hat einen Laptop für Privat, man hat einen Laptop für Bitcoin-Sachen.
Speaker: Dann haben wir zwei verschiedene Handys,
Speaker: Und wenn man zum Beispiel dann was spielen möchte, also irgendwelche Videospiele haben möchte, dann kauft man sich dafür eine Konsole oder dann hat man auch noch eine Smartwatch.
Speaker: Und somit kann man die verschiedenen Bereiche trennen und so werden die halt digital nie miteinander verbunden.
Speaker: Und obwohl es dann deutlich mehr Geräte gibt,
Speaker: ist es trotzdem, glaube ich, einfacher damit umzugehen, weil man kann halt direkt sein Gerät starten und weiß, was man damit macht.
Speaker: Und wenn man halt etwas anderes machen möchte, geht man zum anderen Gerät und so ist es halt deutlich isoliert.
Speaker: Und das sind diese zwei Herangehensweisen, die es gibt, wenn man über digitalen Minderalismus sprechen möchte.
Speaker: Ja, finde ich super, dass du das nochmal so einsortiert hast.
Speaker: Im Prinzip könnt ihr euch überlegen, wollt ihr alles auf einem Gerät und müsst euch dann digital um Bereichstrennung kümmern und Abgrenzung und Sicherheit und so weiter oder wollt ihr direkt ganz viele physische Geräte haben, müsst euch dann aber in der analogen Welt darum kümmern, dass euch die Geräte nicht geklaut werden, abhanden kommen oder dass die irgendwas über euch sagen oder rausfinden, was sie nicht rausfinden sollen.
Speaker: Man hat mit beiden Herangehensweisen einen
Speaker: Fixpunkt am Anfang und dann Optimierungsbedarf in die eine oder andere Richtung.
Speaker: Überlegt euch, was euch mehr entspricht und dann könnt ihr ja auch entweder den Timo oder mich buchen, wenn ihr dort Begleitung wünscht, weil das ist nicht angenehm.
Speaker: Also ich glaube, wir beide sind dort erst mal vor viele Wände gelaufen, bis wir am Ende ein Setup hatten, mit dem wir zufrieden waren und deshalb war das auch so weit auseinander gedriftet.
Speaker: Wir sind in unterschiedliche Richtungen losgegangen und dann an ganz anderen Punkten angekommen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ein Vorteil, wenn man nur ein Gerät hat, ich zum Beispiel, ich passe meine Geräte gerne sehr an.
Speaker: Also ich habe das wirklich so optimiert, dass ich damit perfekt arbeiten kann.
Speaker: Und wenn wir jetzt annehmen, ich habe einen neuen Laptop und ich benutze einen Laptop von einem Freund, dann arbeite ich so schnell damit, weil ich diese ganzen Shortcuts, die ich habe, die ganzen Apps, wirklich so optimiert habe, dass sie perfekt zu meiner Arbeitsweise und auch zu meiner Privatsphäre und Sicherheit passen.
Speaker: Das Gleiche ist auch fürs Handy da.
Speaker: Und Updates muss ich zum Beispiel auch nur auf eben diesen Geräten machen und auch auf meinem Server, das ist alles optimiert, automatisiert, aber ich habe deutlich weniger zu tun, als jetzt zum Beispiel Nino mit, weiß ich nicht, 20 verschiedenen Geräten, die alle dann ihre eigenen Updates brauchen.
Speaker: Weil das nimmt dann auch Zeiten Anspruch und da muss man sich auch darum kümmern, wirklich alles einmal zu starten, die Updates zu machen und laufen zu lassen.
Speaker: Und man kann, wenn man viele Geräte hat und jedes Gerät auf sich persönlich optimal einstellen möchte oder sogar muss, um halt gut arbeiten zu können, dann ist es auch deutlich mehr Zeit, die man da rein investieren muss.
Speaker: Und das ist sozusagen der Hauptgrund, wieso ich mich jetzt eigentlich nur auf meinen Laptop fokussiert habe.
Speaker: Ich hatte früher auch noch einen Desktop-PC, den ich hatte, aber dann auch nur zwischen diesen beiden Geräten war es mir einfach ziemlich viel Arbeit, das anzupassen und dann habe ich die Geräte für verschiedene Sachen benutzt.
Speaker: Manchmal wollte ich aber trotzdem die verschiedenen Bereiche miteinander verbinden und für mich persönlich hat sich halt eben dieser Weg herauskristallisiert mit einem Gerät, das ich dann für alles verwende und dann digital eben diese Trennung mache.
Speaker: Ich hatte tatsächlich mal überlegt, am Anfang von dieser Reise, wie kann ich das minimal halten?
Speaker: Ich bin daran, wie man heute sieht, total gescheitert an dieser Aufgabe, weil für mich das Smartphone so elementar wichtig ist, auch weil ich viel telefoniere.
Speaker: Die Sache ist die, dass ich gemerkt habe, es funktioniert nicht.
Speaker: Also ich kriege das, was ich auf einem Gerät einrichten wollen würde, das hätte ein Smartphone sein müssen und dort wäre ich an Limits gestoßen, die ich nicht akzeptieren wollte.
Speaker: Und an dem Punkt war dann für mich klar, ich brauche mehrere Geräte, aber das hat genau die Nachteile, die Timo gerade genannt hat.
Speaker: Also Updates ist ein Thema, was viele auch falsch angehen in meinen Augen.
Speaker: Entweder Updates immer sofort und ganz schnell und in auch Bereichen, wo es mega kritisch sein kann, wenn man ein Update installiert, was dann nicht mehr gut funktioniert.
Speaker: aber auch die andere Richtung, Updates möglichst gar nicht machen, weil das kann ja was kaputt machen oder an meinen Einstellungen ändern, dann lasse ich lieber die Finger davon und dann hat man sofort ganz viele Sicherheitslücken, die nicht gefixt werden.
Speaker: Updates ist gar nicht so sehr das Problem bei den Geräten, weil die das mittlerweile sehr gut automatisiert haben bei mir, aber ich habe halt die Herausforderung der Einrichtung und ich habe die Herausforderung bei jeder Frage, die ich dann habe, erstmal zu fragen, brauche ich dafür ein neues Gerät und
Speaker: Über die letzten fünf bis zehn Jahre war das halt öfters dann ein Jahr, was darauf kam.
Speaker: Ich schaff's nicht, das auf einem Gerät zu schaffen.
Speaker: Du hast Videospielkonsolen angesprochen, Timo.
Speaker: Dann sag ich doch noch ein Gerät.
Speaker: Ich hab ein Steam Deck, das läuft mit Linux.
Speaker: Kann ich wunderbar Videospiele drauf spielen von Steam.
Speaker: Hab dadurch gute Preise, muss keine Abogebühren zahlen, um online zu spielen, solche Sachen.
Speaker: Wollte ich mal als kleine Werbung raushauen, ihr habt die Möglichkeit, auch Gaming auf Linux zu machen und das in einem Ökosystem, was ich besser finde als das von Nintendo oder Microsoft oder von Sony.
Speaker: Schaut euch mal das an, falls ihr noch nicht davon gehört habt.
Speaker: Steam Deck ist bei mir echt die ideale Lösung, auch weil es mobil ist, weil es in den Rucksack passt, in meinen Technik-Rucksack und weil ich es überall benutzen kann.
Speaker: Haben wir es, oder?
Speaker: Gibt es noch irgendwas, was wir übersehen haben an unserem Set?
Speaker: Natürlich gibt es noch viel mehr, was wir erzählen können, aber ich glaube, irgendwann ist auch genug.
Speaker: Wir haben blank gezogen.
Speaker: Ihr wisst jetzt alles über uns, was wir bereit sind zu teilen.
Speaker: Und in der nächsten Folge schauen wir uns dann einmal an, wie ihr jetzt mit eurem Umfeld umgeht.
Speaker: Weil das, was wir jetzt alles verraten haben, das sagt ihr bitte nicht eurem Liebsten und euren Arbeitgeber oder euren Freunden.
Speaker: Erstens, weil es sie wahrscheinlich nicht interessiert und zweitens, weil ihr
Speaker: Ihr im Umfeld, in euren sozialen Netzwerken habt ihr auch noch andere Gefahren oder andere Bedürfnisse, die ihr erfüllen wollt.
Speaker: Und dann werden wir uns dem Thema mal genau widmen in der nächsten Folge.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und wir können nur sehr, sehr wenig über uns sagen, weil wir auch priorisieren müssen, was ist wichtig, was ist nicht wichtig, was wollen wir teilen, was wollen wir nicht teilen.
Speaker: Deswegen, wenn ihr jetzt noch verschiedene Fragen habt, die vielleicht ins Detail gehen, zu verschiedenen Sachen, die wir erwähnt haben, oder Fragen zu verschiedenen Punkten, über die wir gar nicht gesprochen haben,
Speaker: Dann könnt ihr das gerne in der Signal-Gruppe machen.
Speaker: Also wir haben eine Messenger-Gruppe über Signal.
Speaker: Da könnt ihr kostenfrei rein und dann könnt ihr eben solche Fragen stellen, zu neuen Folgen abstimmen oder halt allgemeine Fragen zur Privatsphäre stellen.
Speaker: Da könnt ihr gerne beitreten.
Speaker: Der Link ist in der Videobeschreibung.
Speaker: Dann gibt es noch den Newsletter mit eben einer Zusammenfassung von den verschiedenen Folgen.
Speaker: Vielleicht jetzt hier in diesen letzten zwei Folgen ist es ziemlich sinnvoll, weil das war jetzt viel, was wir erwähnt haben.
Speaker: Da ist es schön, das einfach nochmal schriftlich zu haben.
Speaker: Also wenn ihr daran Interesse habt, könnt ihr gerne den Newsletter abonnieren und auch, falls euch die Folge gefallen hat, gerne einmal dem Podcast eine gute Bewertung geben, egal wo ihr den hört.
Speaker: Das hilft uns enorm weiter und so könnt ihr uns kostenfrei unterstützen.
Speaker: Falls ihr uns kostenpflichtig unterstützen möchtet,
Speaker: oder finanziell unterstützen möchtet, haben wir da den Member Club.
Speaker: Das ist eine monatliche Gebühr, also sozusagen ein privates Patreon.
Speaker: Da könnt ihr beitreten und habt noch eine Menge andere Benefits.
Speaker: Da haben wir zweimal pro Monat einen Videocall.
Speaker: Da machen wir verschiedene Mini-Workshops, Q&A-Sessions und da gibt es auch eine separate Gruppe, bei der wir dann nochmal deutlich schneller auf Fragen oder Wünsche antworten können.
Speaker: Also da könnt ihr auch gerne beitreten oder es euch einmal im Detail anschauen.
Speaker: Die Links zu allem sind in den Shownotes und dann, Nino, hast du jetzt einmal das letzte Wort.
Speaker: Ich sage nur Danke.
Speaker: Also war eine tolle Doppelfolge hier mit dir.
Speaker: Ich habe jetzt auch mehr über Timo kennengelernt, als ich vorher wusste, weil er hält sich sehr verdeckt.
Speaker: Aber jetzt weiß ich mehr über ihn.
Speaker: Das hat sich gelohnt und ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit was auch immer ihr hier rausnehmt.
Speaker: Deshalb auch keine möglichen Praxistipps von uns, weil das sind unsere Entscheidungen und die müssen nicht eins zu eins auf euch übertragbar sein.
Speaker: Schaut einfach, was ihr daraus selbst mitnehmen könnt.
Speaker: Ich freue mich drauf und freue mich auch, möglichst viele von euch dann in der Signal-Gruppe zu sehen und mit euch zu schreiben.
Speaker: Bin schon gespannt.
Speaker: Macht's gut, ihr Lieben und bis zur nächsten Folge.
Speaker: Ciao.






