Transcript
Speaker: Hier sind zwei alte Knacker, die es immer besser wissen.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Ein Filmhaushalt mit zwei oder mehr Meinungen.
Speaker: Ich bin ein Filmhaushalt.
Speaker: Das wär super!
Speaker: Der Kai wird sich freuen, ja ich hab's bald geschafft!
Speaker: Jetzt hab ich das eine Stückchen noch dran!
Speaker: Ja!
Speaker: Torsten!
Speaker: Thorsten?
Speaker: Gleich, gleich!
Speaker: Was passiert da in der Küche?
Speaker: Thorsten, was treibst du hier eigentlich?
Speaker: Endlich mal ne ordentliche Lasagne, endlich mal!
Speaker: Ach man, da machst du hier so nen Geräse!
Speaker: Dieser Tiefkühl-Scheiß hier!
Speaker: Hallo Kai, du bist pünktlich zum ersten, deckst noch schnell den Tisch und dann legen wir los!
Speaker: Ja, hör mal, bei dem Zeug, da muss man auch wahrscheinlich extra nochmal die Elektroden an der Seite ansetzen, damit es lebendig wird.
Speaker: Mein lieber Herrgesang zu allen, willkommen, liebe Leute, bei unserer lustigen WG heute mit Lasagne.
Speaker: Teilweise reanimiert, wie unsere Filme heute.
Speaker: Es wird wundervoll.
Speaker: Ein weltsames Filmpark.
Speaker: Hallo lieber Kai, ich freue mich, dass wir uns endlich wieder zusammenschalten konnten, dass wir endlich wieder zusammen sind in unserer wunderbaren Film-WG bei einem seltsames Filmpaar, auf der anderen Seite der liebe Kai Pinot und meine Wenigkeit hier der Thorsten Anders von der Treasure Take und du hast ja schon einige Folgen Kai Kino zwischendurch gemacht, habe ich gesehen und auch
Speaker: gehört.
Speaker: Aber leider haben wir es in den letzten zwei Monaten, aber so lange ist es schon her, irgendwie nicht geschafft, mal einen vernünftigen Termin zusammenzukriegen.
Speaker: Wir beide einfach zu viele Beordern haben.
Speaker: Absolut, es war leider zu viel zu tun.
Speaker: Aber das Schöne ist, wir schaffen es ja doch immer wieder hier so ein bisschen in unserer WG dann auch wieder ein bisschen Primetime zu verbringen, um dann mal in Medias Race zu gehen.
Speaker: Oh ja, oh ja.
Speaker: Und es war viel los in den letzten Wochen, muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Ich war, glaube ich, so viel und so oft im Kino wie seit langem nicht mehr.
Speaker: Und es war eine schöne Zeit.
Speaker: Es gab viele interessante Filme, die wir uns angucken konnten.
Speaker: Es gab einiges, was so los gewesen ist.
Speaker: Was war denn für dich, lieber Kai, so das, ich will nicht sagen herausragendste, aber noch vielleicht der Film, der dich am meisten begeistert hat in den letzten Wochen?
Speaker: Also, das kann man ganz klar sagen, für mich bisher die knalligste Unterhaltungsüberraschung schlechthin ist der neue Predator-Film von Dan Trachtenberg, Predator Badlands.
Speaker: Die Fans werden es wissen, der gute Mann hat ja schon vor drei Jahren, 2022 war es mit Prey verblüfft auf Disney Plus, quasi auch einem Predator-Sequel, das in der Vergangenheit spielt.
Speaker: Ich glaube, im 18.
Speaker: Jahrhundert ist es.
Speaker: Und da schon...
Speaker: sehr wohl begeistern konnte.
Speaker: Ich fand es, oder hab's betitelt, es war so der drittbeste Predator-Film in der gesamten Reihe.
Speaker: Nach dem ersten und dem zweiten.
Speaker: Und das wollte dann schon einiges heißen.
Speaker: Der hätte auch fast schon der Zweitbeste werden können, aber dafür gab's leider inhaltlich ein, zwei Mankos, die leider ein bisschen doof waren, was ich schade fand, weil der Film echt gut ist.
Speaker: Und da besonders dann im Finale, da der Film dann so ein bisschen schwächelt,
Speaker: Aber der gute Mann hat es bereits im Sommer nachgelegt.
Speaker: Ich weiß gar nicht, aber ich glaube, da hatten wir auch kurz drüber gesprochen, den Animationsfilm.
Speaker: Killers of Killers.
Speaker: Den du gesehen hast.
Speaker: Den habe ich bisher leider immer noch nicht gesehen, aber du fandst den ja sehr gut.
Speaker: Mir hat der gut gefallen.
Speaker: Ich hätte ihn lieber in Realverfilmung gesehen, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Aber auch die Animation hat mir ganz gut gefallen.
Speaker: Die ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Speaker: Das mögen nicht alle, weil die auch immer so ein leichter,
Speaker: leichten Ruckeleffekt drin hat.
Speaker: Aber mir hat es gut gefallen und ich fand auch die drei Storys, das war jetzt nicht die Neuerfindung des Rades, aber es hat mich einfach schön mitgenommen.
Speaker: Und gerade auch die letzte Geschichte hat ja schon so einen kleinen Vorblick gegeben auf das, was jetzt hier, ich will nicht sagen, was im Predator Badlands passiert.
Speaker: Aber man hat ein bisschen mehr von der Kultur dieser Alien-Spezies, nämlich den Ejautra, gezeigt.
Speaker: Und jetzt kriegen wir natürlich in Predator Badlands so eine echte Coming-of-Age-Geschichte von Predator.
Speaker: Mehr oder weniger, nämlich von Deck, so heißt der, glaube ich.
Speaker: Der junge Predator, der sich erst mal seine Sporen beziehungsweise auch sein Unsichtbar-Schild verdienen muss.
Speaker: Und der hat einen echten Arschloch-Vater, muss man einfach mal so sagen.
Speaker: Die ganze Familie scheint da so ein bisschen schräg zu sein, um es vorsichtig zu sagen.
Speaker: Aber fangen wir damit doch schon mal an.
Speaker: Erstens, Kinofilm tatsächlich wieder.
Speaker: Der war auch nicht ganz günstig.
Speaker: Und es ist jetzt hier erst mal so, und man muss sich das auch auf der Zunge zergehen, es ist der neunte Teil in diesem Film, Teil 9.
Speaker: Und wo kann man schon mal behaupten, dass ein neunter Teil jetzt wirklich noch mal so ein bisschen den Fass des Unterhaltungsbodens ausgeschlagen hat.
Speaker: selten, eigentlich eher nie.
Speaker: Und hier haben wir dazu halt eben noch einen Perspektivwechsel.
Speaker: So, das erste Mal sind halt eben die Predator-Aliens nicht die Monster im Film, sondern tatsächlich die Protagonisten, beziehungsweise der Protagonist, das Ganze dann auch gelöst.
Speaker: Da ist ja...
Speaker: Alien-Sprache, wie kann man es nennen, halt die Laute, die sie von sich geben, also man hat es dabei belastet und das Ganze dann untertitelt, was sehr cool ist, wie ich finde, das hat man auch konsequent durchgezogen und nicht nachher gesagt, so irgendwann schalten wir das um, es hätte auch nicht gepasst, so irgendwie, weil es geht ja einfach auch um diesen befremdlichen Charakter, wobei ja viele schon geumt haben,
Speaker: Und da hab ich ja auch schon ein wenig drüber schwadroniert auf die Reaktion, weil man ja jetzt hier eben diesen Perspektivwechsel hat.
Speaker: Und plötzlich halt auch so ein Plot und halt irgendwie Geschichte und die interagieren miteinander und reden miteinander.
Speaker: Hups, ich konnte das passieren.
Speaker: Die werden ja so menschlich.
Speaker: Aber Leute, da kann man nicht mehr helfen.
Speaker: Wie willst du denn sonst eine Geschichte erzählen?
Speaker: Sag dich schon, also klar, du kannst das dann irgendwie...
Speaker: atavistisch wackelige Bilder in Höhlen, wo die ständig die Metallhelme gegeneinander klackern und irgendwelche Schädel aufhängen.
Speaker: Das kannst du in der Montage machen, aber das ist keine 100-Minuten-Unterhaltung.
Speaker: Das hat sich ja auch schon in anderen Filmen totgelaufen, mal ganz ehrlich.
Speaker: Das haben wir zum ersten Mal bei Predator 2 erst mal so richtig gesehen, wo ja auch zum ersten Mal der Verweis zum Alien-Franchise aufgetaucht ist mit dem Alien-Schädel im Raumschiff des Predators.
Speaker: Dann hast du das später nochmal bei Predators gehabt von Robert Rodriguez.
Speaker: Das ist ja ähnlich.
Speaker: Und ich sag mal, die anderen Geschichten haben auch nicht dazu eingeladen, dass da wesentlich mehr a. Sympathien und b. auch mehr Infos über die Prädatoren kommen.
Speaker: über die Leinwand geflimmert sind.
Speaker: Das finde ich, das hat sich auch irgendwann totgelaufen.
Speaker: Also Alien vs. Predator war dann nochmal ein schönes, schönes, kleines, frostiges Kammerspiel, will ich jetzt nicht sagen, aber doch zumindest ein schöner Abenteuerfilm.
Speaker: Von dem zweiten will ich gar nicht reden.
Speaker: Der hat ja nur einen Null-Sympathieträger gehabt.
Speaker: Der hat nämlich genau den Fehler gemacht, den jetzt der in Trachtenberg nicht gemacht hat.
Speaker: In Alien vs. Predator 2 hast du niemanden gehabt, mit dem du mitgefiebert hast.
Speaker: Du hast nur einmal Mitleid gehabt mit dem armen kleinen Jungen.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, so und seinen blöden Vater, der ihn zur Jagd mitnimmt, selbst schuld, sage ich mal, aber die Junge kann nichts dafür, so, aber das war halt immer das Problem, wenn du einen Film machst, wo du bei allen Protagonisten, die da sind, bei jedem sagst du, Gott sei Dank ist er jetzt weg, Gott sei Dank ist er jetzt umgebracht worden, um dem war auch nicht schade, so nach dem Motto, dann kann man mit dem Film auch keine Verbindung schaffen.
Speaker: Nee, ist schwierig.
Speaker: jetzt wirklich gemacht und das hat mir auch gut gefallen und es ist ja nicht nur der junge Deck, sondern er trifft ja auch auf dem Planeten, auf dem er landet, um das gefährlichste und größte und fürchterlichste Monster zu erlegen, um sich sozusagen in seinem Clan oder für seinen Clan als Mann zu beweisen oder als echter, als erwachsener Jäger, trifft er ja noch auf eine halbierte Androidin,
Speaker: Halt, gespielt von, ich wollte schon sagen Dakota Fanning, aber das ist ihre Schwester, die Elle Fanning heißt sie.
Speaker: Oder Ellie, nee, Elle Fanning heißt sie.
Speaker: Und die spielt ja die Tia, das ist eine klassische Androidin von Weyland Yutani, die da auf dem Planeten zu Forschungszwecken mit einem Team war und irgendwie übrig geblieben ist und der fehlt irgendwie so ein bisschen der Unterkörper.
Speaker: Jetzt könnte man sagen, da gibt es so Leute in der Politik, die bringen da so Zitate wie eine Frau ohne Unterkörper.
Speaker: Das haben die jetzt hier im Film wirklich gemacht halt.
Speaker: Ja, aber es war auch trotzdem sehr amüsant.
Speaker: Und es wird im Prinzip auch nach anfänglicher, gegenseitiger, naja, so Beschnupperung und auch vielleicht so ein bisschen Missachtung, stellt halt der junge Jäger fest, er braucht diese Androiden, weil sie mehr über den Planeten weiß, als ihm lieb ist und sie kann ihm helfen.
Speaker: Genau, weil sie halt schon länger da ist.
Speaker: Aber rudern wir noch mal kurz.
Speaker: Aber da haben wir halt zwei Charaktere.
Speaker: Du hast zwei Charaktere, mit denen du durchaus Sympathie aufbauen kannst.
Speaker: Du hast natürlich viel mehr Sympathie für die junge, lustige Androide, die alles leicht nimmt, obwohl die Hälfte von dir fehlt.
Speaker: Die das spannend und toll findet.
Speaker: und eigentlich ihrem Gegenpart erst mal so ein bisschen auf den Sack geht.
Speaker: Also auch so ein bisschen ein verrücktes Paar auf einem fernen Paneten.
Speaker: Absolut.
Speaker: Mehr oder weniger.
Speaker: Und natürlich dann auch hier den Deck, den Predator, der übrigens gespielt wird.
Speaker: Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Speaker: Also ich glaube, ich kenne keinen längeren Schauspielernamen als den von Dimitrius Shuster Kolohamatangi.
Speaker: Ja, schon schön.
Speaker: Ein mächtiger Name für einen mächtigen Krieger.
Speaker: Das ist schon völlig in Ordnung, finde ich.
Speaker: Aber es ist schon ein Zungenbrenner.
Speaker: Und ich glaube, den Namen werde ich mir auch nicht komplett merken.
Speaker: Aber jetzt trotzdem schnell nochmal zurückgerudert an das Opening und den Anfang.
Speaker: Wir sehen quasi einen fremden Planeten, den Heimatplaneten oder den vermeintlichen Heimatplaneten des Jephaz.
Speaker: Joutra-Clans, wo sich Deck halt mit seinem Bruder irgendwie prügelt.
Speaker: So ein ganz spärliches Opening.
Speaker: Aber ich fand da schon visuell, und ich muss das hier auch auf jeden Fall noch mal betonen, mir war wirklich schon davon ungefähr Minute zwei klar, von den Bildern, und wenn dann der Titel aufploppt, die Musik,
Speaker: die hier wirklich ein Kracher ist, wie ich finde, weil die das Ganze so wunderbar unterstreicht und eigentlich, wie sag ich mal, für so eine Art von Actionfilm auch so ein bisschen atypisch ist.
Speaker: Also weil man halt gar nicht so diese üblichen Science-Fiction-Klänge hat.
Speaker: Man hat sich da eher so eben auf dieses...
Speaker: Das ist super, das ist atmosphärisch, da sind Leute dabei, die diese Materie lieben und Bock drauf haben, daraus was zu machen und davon lebt und atmet dieser Film und dieses Setup.
Speaker: Dieses sehr, sehr simples Setup, was es da gibt.
Speaker: Du meinst die Landschaft und die Gebäude, wo die da drin leben?
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Sondern wirklich das Charakter-Setup.
Speaker: Also auch der Situation.
Speaker: Das andere ist halt wirklich so das, was schon super stimmig ist und funktioniert von vornherein.
Speaker: Aber dieses minimalistische
Speaker: Setup für die Geschichte und für die Figuren.
Speaker: So, dass Deck quasi nicht nur da eigentlich eine Aufgabe zu erfüllen hat, um dann halt seine Reifeprüfung zu machen, wenn man so will, sondern dass er eigentlich auch das Arschloch im Clan ist, irgendwie der jüngste und vermeintlich unfähigste und daraus ergibt sich eine Situation und alles anders, das spoilern wir jetzt hier aber nicht.
Speaker: Guckt euch das an auf jeden Fall und
Speaker: Mit so wenig, und das hat mich total begeistert, endlich rafft es mal wieder einer, ein vernünftiges School of Common Setup zu bringen.
Speaker: Weil die Geschichte ist ja wirklich minimalistisch.
Speaker: Aber die funktioniert trotzdem.
Speaker: Mit ganz wenig Exposition.
Speaker: Du weißt sofort, was Faser ist genau.
Speaker: Du bist da trotzdem drin.
Speaker: Das ist jetzt nichts, was inhaltlich irgendwelche großen Bäume ausreißt, aber du bist da mit drin.
Speaker: Du weißt, wer wer ist, wo die Konflikte sind, wo das Drama schon quasi schlummert und wie es sich weiterentwickelt.
Speaker: Und vor allem das Schöne ist, man ahnt zwar, in welche Richtung das geht, aber welchen Pfad das genau nimmt.
Speaker: Und da sind wir dann nämlich zum Beispiel auch wieder bei unserer halben Androiden, die da gefunden wird und was da auf dem Planeten los ist.
Speaker: Da weiß man nämlich auch nicht so genau.
Speaker: Und das...
Speaker: wie sich das im Film dann weiterentwickelt und fortführt mit hin und wieder und da auch mal Positionen gewechselt werden und Dinge dann auch mal auf den Kopf gestellt werden, aber nicht jetzt in so einem M. Night Shyamalan Hossa O.
Speaker: Mein Gott, sie kann Aliens sehen, hurra.
Speaker: Nein, das ist es nicht.
Speaker: Eine Sache, gut, da hab ich schon vermutet, aber als das kam, da war ich sehr, sehr verblüfft, weil es gibt ja eigentlich sogar noch einen dritten Protagonisten.
Speaker: der sich den beiden da anschließt.
Speaker: Und das fand ich schon wirklich wunderbar gelöst.
Speaker: Toll.
Speaker: Das fand ich eine super Idee, wollen wir aber nicht zu viel erzählen.
Speaker: Ich fand auch das Endbild, wo sie dann losziehen, ich musste so ein bisschen unfreiwillig an Guardians of the Galaxy denken.
Speaker: Das hatte so ein bisschen so, da ist ein neues Team zusammengekommen, was jetzt das Weltall...
Speaker: Auf den Kopf stellen.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Es sind ja auch noch weitere Zitate drin, aber alles keine Sachen, weißt du, wo du so sagst, wink, wink, notch, notch, ach, wisst ihr hier und so.
Speaker: Nein, das ist alles in diese Story integriert.
Speaker: Also der aufgemotzte Powerloader, den es am Ende zu sehen gibt.
Speaker: Das hat alles einen Sinn, warum das da ist.
Speaker: Und weil es auch in diese Welten passt.
Speaker: Also man hat das wirklich...
Speaker: homogen in diese Geschichte integriert, diese ganzen Sachen und nicht nur als blöde Wing-Pwings.
Speaker: Mein Highlight.
Speaker: Jetzt, wo du das schon wieder sagst, ich würde am liebsten sofort wieder ins Kino gehen, den Film gemacht.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Ich habe ihn noch kein zweites Mal gesehen.
Speaker: Was mich halt auch wirklich erstaunt hat, dass das, ich habe mir den auch in IMAX 3D halt angeguckt,
Speaker: dass das 3D wirklich top war.
Speaker: Also das hat mir richtig gut gefallen.
Speaker: Warst du auch im CineStar drin?
Speaker: Nee, nein, nein, du warst ja hier, also da kannst du gleich auch nochmal berichten.
Speaker: Ich war ja nur im Bochumer UCI, aber das war da schon ganz schön.
Speaker: Aber ihr wart ja hier extra, wart ja hier in Dortmund, in dem wirklich brandneuen IMAX-Kinder.
Speaker: Ja, der Sascha von der Trash-Bertheke und ich, wir sind ja extra nach Dortmund gegurkt.
Speaker: Für jeden ungefähr eine Dreiviertelstunde, für Sascha ein bisschen weniger, aber für mich 50 Minuten Autofahrt sozusagen, um uns dort nicht nur Predator Badlands anzugucken, sondern wir sind eigentlich da hingefahren, weil wir eigentlich der Mann, der immer kleiner wurde, gucken wollten, weil der nur in einigen wenigen Kinos lief, aber da erzähle ich gleich noch was zu.
Speaker: Und da haben wir gesagt, komm, wenn wir schon so weit fahren, dann gucken wir noch einen zweiten Film, gucken wir vorher doch noch Predator Badlands.
Speaker: Und dann haben wir natürlich gesagt, dann machen wir es auch richtig und dann gehen wir da ins IMAX-Kino im Sinister.
Speaker: Das ist ja alles komplett funkelnagelneu.
Speaker: Es saßen im gesamten Saal an einem Freitagabend, man höre, ungefähr zwölf Leute.
Speaker: Wahrscheinlich, weil die meisten das noch nicht mitbekommen hatten, dass das Kino schon wieder auf hatte.
Speaker: Das hatte erst seit zwei, drei, vier, fünf Tagen wieder auf.
Speaker: Da klebten noch die Schutzfolien auf den Displays im Flur.
Speaker: Da waren die Kloschilder, die Schilder für Männlein weiter noch mit Klebeband einfach festgeklebt und noch nicht vernünftig auf der Tür fixiert.
Speaker: Das war alles noch sehr improvisiert.
Speaker: Aber es war schon beeindruckend, auch mit dem Supermarkt unten im Kino, wo du an die Türen gehst, an Glastüren gehst, dir den Popcorn aus Warmhalteschränken selber rausholst in den Eimern.
Speaker: Oder auch Champagner bzw.
Speaker: Sekt, die du da rausholen kannst oder verschiedene Biersorten oder auch Nachos und alles Mögliche holst du dir dann selber da entsprechend raus und gehst dann damit zur Kasse, wie in so einer Selbstbedienungskantine, sage ich jetzt mal.
Speaker: Aber eigentlich ganz cool gemacht, von den Preisen will ich gerade reden, die sind ja gerade mittlerweile überall horrend.
Speaker: Das ist richtig.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich sag mal irgendwie 4 Euro für ein Paket, für ein Päckchen.
Speaker: Eiskonfekt ist schon mittlerweile eine Schallgrenze durchbrochen worden bei mir, wo ich mir auch überlege, ob ich die noch ausgebe.
Speaker: Aber egal, Kino funkelt, na genau, alles neu gemacht.
Speaker: Mal gucken, wie lange das in Dortmund auch noch hält.
Speaker: Das alles noch schön neu aussieht.
Speaker: Auf jeden Fall haben wir dann schön mittig im IMAX gesessen und haben dann auf diese über 200 Quadratmeter große Leinwand geguckt.
Speaker: Gigantisch von Augenwinkel zu Augenwinkel.
Speaker: Und es war ein Sound in dem Kino.
Speaker: Also ich war ja schon des Öfteren im IMAX in Düsseldorf im UCI im Medienhafen.
Speaker: Und das ist kein Vergleich dazu, sage ich ganz offen und ehrlich.
Speaker: Das ist...
Speaker: Also Sascha und ich haben da gesessen, das war wie so ein Ritt auf der Achterbahn.
Speaker: Das hat also unglaublich Spaß gemacht.
Speaker: Vom Sound her, die Sitze haben vibriert, von allem her.
Speaker: Das war gigantisch.
Speaker: Eine tolle Laserprojektion, unglaublich.
Speaker: Also bei dem Film hat sich das gelohnt.
Speaker: Ich bin ja normalerweise keiner, der so ein totaler Fan von diesen ganz scharfen 4K-Projektionen ist, weil ich immer Angst habe oder weil mir das oft so früher immer so hervorkam wie ein Computerspieler.
Speaker: Das habe ich damals beim Hobbit ganz fürchterlich gefunden zum Beispiel.
Speaker: Jetzt bei so einem Film, da war das aber, du hast trotzdem noch das Gefühl gehabt, du guckst einen Kinofilm, nicht einen Computerfilm.
Speaker: Diese Schärfe war gut, sehr gut, aber nicht unnatürlich, wie man das von anderen Geschichten kennt.
Speaker: Und es war einfach ein gigantisches Erlebnis, was natürlich dazu geführt hat, nachdem wir dann da knapp zwei Stunden, ich glaube so lange ist er, ich weiß gar nicht, wie lange er ist, diesem Action-Spektakel,
Speaker: Dabei gewohnt haben, dass wir dann eine halbe Stunde später dann in der Mann, der immer kleiner wurde, gegangen sind und das Gefühl hatten, das war viel zu leise.
Speaker: Aber es war einfach, jeder Film danach, der nicht mindestens genauso bombastisch gewesen wäre, ist danach einfach abgestimmt.
Speaker: Das ist tatsächlich nur 107 Minuten, was ich auch fantastisch finde.
Speaker: Unter zwei Stunden.
Speaker: Eine normale Filmlauflänge eigentlich.
Speaker: Hervorragend.
Speaker: Inzwischen hat, also am Anfang, als ich geguckt hatte, am ersten Tag hatte der auch auf der IMDb noch eine echt maue Bewertung von irgendwie, keine Ahnung, 6,4, 6,2.
Speaker: Inzwischen hat der eine solide 7,5, völlig gerechtfertigt.
Speaker: Wirklich schon gesagt, als Unterhaltungsfilm
Speaker: Einfach Wahnsinn, ein Top-Teil, also macht rein als Popcorn-Kino Riesenspaß, aber man hat hier ein vernünftiges Storytelling und wenn man diese ganze Welt, also diese
Speaker: Predator-Welt, aber auch halt so Aliens und so weiter, also dieses ganze Sci-Fi-Universum, Mark, da ist man hier wirklich richtig, richtig gut aufgehoben und wie schon gesagt, dass es halt eben auch so ein Creature-Feature-Ding ist, fand ich halt richtig super, das war so...
Speaker: Man hat es sich vielleicht gewünscht, aber es war noch nicht so wirklich absehbar.
Speaker: Aber toll, richtig toll.
Speaker: Man hat sich mit Designsmühe gegeben.
Speaker: Das ist alles richtig cool.
Speaker: Das stimmt ja alles.
Speaker: Auch dieser Planet, dieser sehr unfreundliche und sehr gefährliche Planet, der auch teilweise schön aussah, aber auch teilweise richtig miese Ecken hatte.
Speaker: Also ich hatte, Sascha meinte dann, die haben das hier in Duisburg-Marx-Logat.
Speaker: Spaß beiseite, da sieht natürlich nichts aus wie auf der Erde und es ist schon fantastisch gemacht.
Speaker: Und es gibt geile Monster, wie du schon sagst, das Creature Feature.
Speaker: Ich will ja gar nicht zu viel spoilern.
Speaker: Es gibt ein paar lustige Überraschungen.
Speaker: Das macht einfach irre viel Spaß.
Speaker: und auf so einer riesigen leinwand in einer solchen präsentation vor allem in 3d ist das ist das der absolute knall für mich war das mal wieder so eine offenbarung wo ich gesagt habe dafür ist kino gemacht das klingt jetzt wirklich ich habe in letzter zeit viele projektionen gesehen im kino auch in kleineren kinos wo ich mir gedacht habe warum bist du eigentlich ins kino gegangen den film kannst du dir zu hause im heimischen keller auf einer leinwand angucken die ist nicht viel kleiner so und ich
Speaker: Ja, aber es macht einfach Spaß.
Speaker: Deshalb kann ich auch nur empfehlen, Predator Badlands ist ein geiles Spektakel.
Speaker: Also da macht es Rums, da macht es Bums, da macht es Kawum und du hast einen Heidenspaß dabei.
Speaker: Deshalb muss man das Ding eigentlich auf großer Leinwand gesehen haben.
Speaker: Also wer es noch nicht geschafft hat, vielleicht schafft ihr es ja noch und guckt euch das Ding auf einer schönen großen Leinwand.
Speaker: Ja, absolute Empfehlung.
Speaker: Ich hoffe auch, ich habe jetzt noch nicht weiter verfolgt, wie es jetzt hier...
Speaker: Das ist ja jetzt schon die dritte Woche angefangen.
Speaker: Ja, es ist die dritte Woche.
Speaker: International ist das Ding auch relativ solide gelaufen.
Speaker: Die haben so ein bisschen zahlentechnische Spielerei gemacht.
Speaker: Die haben jetzt gesagt, das ist jetzt der erfolgreichste im Franchise.
Speaker: Das stimmt natürlich nicht.
Speaker: Der hat zwar jetzt absolut an Geld mehr eingespielt als der erste Predator-Film, der immer noch der erfolgreichste war.
Speaker: Aber er hat es ja wahrscheinlich auch genauso viel gekostet, wie alle anderen vorher zusammen.
Speaker: Ja, einmal das, der war natürlich teurer, das ist einmal das.
Speaker: Logisch, der hat auch, keine Ahnung, jetzt 50 Mille oder so gekostet, keine Ahnung.
Speaker: Nein, über 100, über 100.
Speaker: Ich meine 120, 100 oder 120, irgendwas in dem Dreh.
Speaker: Ja, müssen wir nochmal nachgucken, aber so ziemlich.
Speaker: Ja.
Speaker: Auf jeden Fall, ich meine, der Film sieht auch danach aus, aber wie schon gesagt, da, also bei diesen Zahlen, wo da geübt ist, ist natürlich Augenwischerei, weil natürlich diese, was waren es, irgendwie 65, 70 Millionen, die der originale Predator eingespielt hat.
Speaker: Erstens war das ein R-Rated-Film, das Ding ist ja hier PG-13, das kommt schon mal dahin und vor allem, wenn du das inflationär bereinigst, dann
Speaker: Der originale Predator ist locker bei 150, 160 Mille.
Speaker: 105 Millionen Budget von IMDb.
Speaker: Da muss aber noch was ran, kinokassentechnisch.
Speaker: Aber er hat die Hälfte schon, fast die Hälfte am Eröffnungswochen in den USA und Kanada eingespielt und ist jetzt schon bei 137 Millionen.
Speaker: Die Zahlen, die ich gerade nannte, das waren die Zahlen für USA, Domestic Box Office, also nicht weltweit.
Speaker: Also der in den USA erfolgreichste Predator-Film in Anführungszeichen.
Speaker: Muss man halt mit Vorsicht genießen.
Speaker: Und macht Spaß, wieder die alten Dinge wieder zu gucken.
Speaker: Ich hab sie alle mal rausgekramt und hab mir überlegt, wir machen demnächst noch mal einen schönen Predator-Abend.
Speaker: Wir haben uns tatsächlich vorher hier noch mal den Prey angeguckt, weil der war jetzt doch auch schon wieder noch mal ein bisschen länger.
Speaker: Ich wollte den auch noch mal schauen auf Scheibe.
Speaker: Ich hatte den damals nur auf Disney Plus geguckt, weil da gab's den ja nur zuerst und auch noch gar nicht auf Scheibe.
Speaker: Hab den jetzt aber auf Scheibe auch noch mal nachgeholt.
Speaker: War auch wieder ein sehr schönes Erlebnis, aber halt eben mit der Erkenntnis, dass halt die
Speaker: Die zweieinhalb Mankos, die der Film hat, die sind halt leider da und das ist echt, echt schade, weil der Film, der ist halt auch gut gemacht und macht da auch richtig Laune, aber der hat halt diese ein, zwei Dinge, wo ich so sage, verdammt, hätte er das nicht richtig machen können, Freunde.
Speaker: Das ist dann echt schade.
Speaker: Und da eben enttäuscht finde ich Predator Badlands überhaupt nicht.
Speaker: Das ist einfach so eine wunderbare Überraschung.
Speaker: Bei mir einer der ganz, ganz seltenen Filme.
Speaker: Ich habe überlegt, ich glaube der letzte, bei dem das so war, war The Suicide Squad, wo ich nach der ersten Sichtung im Kino dargestellt habe, gesagt, ich will den jetzt sofort nochmal sehen.
Speaker: Übrigens für diejenigen, die vielleicht ganz artig sind, am 6.
Speaker: Dezember kommt eine Five-Movie-Collection von Predator auf 4K, nämlich 4K-Ultra-HDs in der Box raus mit sowohl den fünf Filmen außer Alien vs. Predator, also die fünf reinen Predator-Filme bis Prey inklusive, fünf UHDs und fünf Blu-rays für 75 Euro in der Box.
Speaker: Würde ich...
Speaker: Kann man jetzt nicht sagen.
Speaker: Wenn man artig ist, vielleicht legt der Nikolaus euch das ja in die Stiefel.
Speaker: Ja, aber ich glaube, wenn die Leute es nicht eh schon haben, Schande über euch.
Speaker: Und zweitens, wahrscheinlich wird die nächste Box nächstes Jahr dann auch wieder parat stehen.
Speaker: Mal gucken, erstmal bleibt die Frage, da gibt es ja tatsächlich auch schon Äußerungen, man weiß ja jetzt noch nicht, es gibt natürlich am Ende, ja, was heißt denn, Cliffhanger?
Speaker: Eigentlich mehr ein Gag, aber eine coole Idee, die ich auch wirklich cool fand.
Speaker: Aber ob es tatsächlich Fortsetzungen gibt, also, denn Trachtberg sagt, er hat auf jeden Fall wohl Stoff noch für womöglich zwei weitere Filme, also dass man eine Trilogie draus machen könnte.
Speaker: 25 will ich haben.
Speaker: 25 weitere Filme, die alle so gut sind.
Speaker: Mit Lasagne.
Speaker: Ja, aber...
Speaker: Aber da würde ich leider nicht drauf... Das ist ja immer... Also bisher... Solange die wirklich Ideen haben, dass sie es umsetzen können, sieht man... Hier hat man in beiden Filmen gesehen, dass die handwerklich das Rüstzeug dafür haben.
Speaker: Also nicht nur technisch handwerklich, sondern auch erzählerisch handwerklich das richtige Rüstzeug haben und da auch auf dem richtigen Dampfer sind.
Speaker: Und da kann man sich drauf freuen, was da vielleicht als Nächstes kommt.
Speaker: Aber auch vielleicht, ich meine, man will ja nicht zu viel verlangen, vielleicht hat der gute Mann ja auch irgendwann mal die Schnauze voll von den Predators.
Speaker: Er sagt, ich mach mal irgendwas anderes Spannendes.
Speaker: Es gibt ja immer noch genug...
Speaker: Sci-Fi-Aliens-Film.
Speaker: Sci-Fi-Material.
Speaker: Ja, vielleicht endlich mal einen richtig vernünftigen Aliens vs. Predator.
Speaker: Vielleicht endlich mal ein vernünftiges Crossover zwischen Aliens, Predator und Blade Runner.
Speaker: Finde ich auch mal gut.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Also letzten Endes gibt es das ja schon, aber naja.
Speaker: Ein seltsames Filmpark.
Speaker: Da kommen wir dann vielleicht zu dem aktuell im Kino laufenden Science-Fiction-Retro-Neuaufleg-Spektakel von eigentlichen Genre-Liebling Edgar Wright.
Speaker: Gibt es The Running Man aktuell im Kino zu sehen.
Speaker: Eine Neuauflage, stärker an der Buchvorlage von Stephen King, orientiert weniger am wunderschönen Arnold Schwarzenegger-Film aus den
Speaker: 87, genau.
Speaker: 88 bei uns.
Speaker: Und ja, wie fandst du es, Thorsten?
Speaker: Ja, ich habe ihn mir gestern Abend noch schnell angeguckt.
Speaker: Ich bin mal schnell vorbeigerannt und habe mir dann Running Man angeguckt.
Speaker: Direkt nach einem beruflichen Termin noch direkt schnell ins Kino gedüst.
Speaker: Und ich bin ja ein Fan von Edgar Wright, muss ich ja ganz ehrlich sagen.
Speaker: Ich bin ein großer Fan von ihm.
Speaker: Ich liebe seine Filme, sowohl die alten, aber auch die neuen.
Speaker: Ich weiß, bei dir ist das nicht bei allen Filmen so.
Speaker: Ich mochte aber auch gerade seine Geistergeschichte, Last Night in Soho, eigentlich ganz gerne.
Speaker: Allerdings fand ich natürlich so Knaller wie Baby Driver oder auch Hot Fuzz, Shaun of the Dead natürlich auch geil oder auch hier Scott Pilgrim vs. the World, der hat damals mein Herz erobert.
Speaker: Das war glaube ich der
Speaker: Fast einer der ersten Edgar-Wright-Filme, die ich gesehen habe.
Speaker: Das tut mir sehr leid für dich.
Speaker: Ja, ich weiß.
Speaker: Bei mir ist es leider so, über die...
Speaker: Und das hat nichts mit dem, ich sag mal, dass ich diese Cornetto-Trilogie mag.
Speaker: Und auch da finde ich Hotfuss schwächelt.
Speaker: Also der hat Momente, der schwächelt aber auch schon ein bisschen.
Speaker: Ein bisschen underrated ist der letzte, das Finale.
Speaker: Das fand ich dann sehr gut, aber weil das funktioniert da auf einem anderen Level bei mir, weil mich das da auch sehr persönlich mitgenommen hat, so die eigentliche Hauptstory.
Speaker: Aber das ist eine andere Geschichte.
Speaker: Aber seither hat der Mann, also wenigstens für mich, überhaupt nichts getan.
Speaker: Ich verstehe, warum sich Menschen für sowas wie, obwohl bei Scott Pilgrim fand ich es schwer, weil da habe ich überhaupt keinen Draht zugekriegt.
Speaker: Das fand ich einfach blöd.
Speaker: Also langweilig, doof.
Speaker: Also das war nichts für mich.
Speaker: Er hat mich richtig gecatcht damals, als ich ihn gesehen habe.
Speaker: Und der andere Baby Driver fand ich, boah.
Speaker: Fand ich super, fand ich richtig geil.
Speaker: Ein zweistündiger Action-Musik-Clip.
Speaker: Der Film war die ganze Zeit nur an Musikstücken ausgerichtet.
Speaker: Das fand ich mal eine spannende Geschichte und es hat mir super gefallen.
Speaker: Ich mochte den Hauptdarsteller zwar nicht, aber ich fand den Film super.
Speaker: Da bist du auf genau dieselbe Falle reingefallen wie bei den Leuten, die in...
Speaker: Suicide Squad, also nicht die Suicide Squad, sondern... Die Suicide Squad hat mir nicht gefallen.
Speaker: Aber da gibt es auch genug Leute, die das hochgejubelt haben und die sind genau in dieselbe Falle reingetappt.
Speaker: Diese ganze Anfangssequenz mit den einzelnen Figuren und so weiter.
Speaker: Nein, aber ich finde, was ich bei Baby Driver ganz schlimm finde, ist, das ist ein kompletter Poser-Film.
Speaker: Der richtet sich an die Musiknerds und da verstehe ich die Leute, die halt darauf abfahren, dass die auf diesen Trick reinfallen.
Speaker: Aber das ist Baby Driver, möchte True Romance sein, kann es aber nicht.
Speaker: Nee, ist es auch nicht.
Speaker: Also das hat es nicht geschafft.
Speaker: Man meinte es nicht.
Speaker: Und halt diese ganze Poser-Coolness.
Speaker: Wie schon gesagt, also... Du musst dich drauf einlassen können oder nicht.
Speaker: Wenn du dich nicht drauf einlassen kannst, dann sitzt du halt da und regst dich die ganze Zeit auf im Film.
Speaker: Ich hatte halt das Glück, den Schalter umzulegen und zu sagen, genieß es einfach.
Speaker: So, ich sag immer.
Speaker: Und das ist ja das Problem jetzt gerade, also wenn du jetzt Running Man gesehen hast, also ich fand ihn jetzt im Nachgang, fand ich ihn gut, er hat mich unterhalten, ich fand ihn nicht langweilig, es gibt ja viele Kritiken an ihm, so eine riesige Enttäuschung, es ist kein Edgar Wright Film.
Speaker: Das Reboot hätte nicht so richtig gestartet, die Warnung verpufft im Spektakel, also die Medienkritik und so weiter.
Speaker: Und dann gab es auch noch so eine ganz lustige Kritik, diesem Running Man wünscht man dringend eine Therapie.
Speaker: Gleich ins Enger-Management.
Speaker: Die Taschenbuchauflage fliegt auch noch irgendwo mir herum.
Speaker: Weil ich momentan nicht mehr die Zeit habe, so viel zu lesen, höre ich sehr viel zwischendurch bei Autofahrten und so weiter zum Einschlafen etc.
Speaker: Und da habe ich das wirklich gehört, die acht Stunden.
Speaker: Und ich habe es jetzt nochmal komplett gehört, gerade noch vor zwei Stunden habe ich die letzte halbe Stunde gehört.
Speaker: Und ich stelle fest, dass Edgar Wright sich zu 70%, locker 75% sehr an das Buch hält.
Speaker: Natürlich in seiner Interpretation, in seiner Art.
Speaker: Manchmal auch ein bisschen Kraft, manchmal auch minimal verändert, aber es ist viel viel näher dran als das Schwarzenegger-Vehikel von 1987, 1988.
Speaker: Da wo man ja eher den Plot und die Namen übernommen hat und den Rest hat man halt so eine Tutti Frutti Spaß Show drum herum gebaut.
Speaker: und ein paar lustige Gladiatorenkämpfe voll auf Kameras.
Speaker: Das ist ein anderer Film, der ist auch geil, der macht auch Spaß, da will ich gar nichts gegen sagen.
Speaker: Den habe ich damals dutzende Male gesehen, auch im Kino, 4 oder 5 Mal.
Speaker: Aber das ist nicht Running Man.
Speaker: Das ist eine Variante von Running Man, so kannst du es vielleicht formulieren.
Speaker: Aber auch hier ist das Entscheidende.
Speaker: Nee, zum Original nützt nichts, wenn der Bums nicht funktioniert.
Speaker: Und vor allem, wenn man dann...
Speaker: Also ich fange mal mit dem Schlimmsten an.
Speaker: Und ich fasse das mal so zusammen.
Speaker: So bis...
Speaker: zum Ende, bis ins Finale geht da ein Flugzeug am Ende und was dann folgt.
Speaker: So, fand ich den Film halt so leidlich.
Speaker: Der hatte auch so, also es gab Sachen, die haben mir schon noch gefallen.
Speaker: Also generell die Action ist solide inszeniert.
Speaker: So, da ist jetzt nix irgendwie, wo man jetzt irgendwie so ganz groß irgendwie den Unterkiefer runterklappen lässt oder so.
Speaker: Das alles, es ist okay gemacht.
Speaker: So, kann man, kann man mitleben.
Speaker: Es ist nett, ist auch nicht zu überkandidelt.
Speaker: Am Ende des Tages geht die Medienkritik, fand ich, auch wenn du da ein bisschen anderer Meinung bist, eigentlich schon noch ganz gut.
Speaker: Aber auch da symptomatisch für alles an diesem Film.
Speaker: Es wird so 10 Prozent von so einer Thematik oder einer Dramatik, die in dem Material drin ist, genommen und dann bleibt es bei diesen 10 Prozent.
Speaker: Und die werden dann irgendwie verheizt für einen Effekt oder gar nicht, also nach dem Motto, hey, es ist doch da, aber dann wird nichts damit gemacht.
Speaker: So, das fängt an bei den Mitspielern, bei den Companions, also den Mitläufern, man muss es ja hier korrekt heißen, von Ben Richards, das ist völliger Kernschrott erzählerisch, das ist...
Speaker: groteske scheiße das hat mich total aufgerichtet warum machst du was diese ganze pre show also es gibt ja bevor es bewerben sich ja zig leute auf den running man und dann gibt es schon vorher im contest für diese bewerber der squid gamer locker in den schatten stellt und denn diese scheiße also denn die dieses spektakel eigentlich wird nicht von diesem sender ausgebeutet was also wie schon gesagt da hat man
Speaker: überhaupt nicht nachgedacht.
Speaker: Aber sei es drum.
Speaker: Da gibt's eine ganze Menge weitere Nitpicks, über die man sich aufregen kann.
Speaker: Egal.
Speaker: Aber ich fand bis dahin war das, ich dachte so, naja, immerhin nett.
Speaker: Auch hier unser Hauptdarsteller, wie heißt der gleich?
Speaker: Der...
Speaker: Heißt wie ein alter amerikanischer General.
Speaker: Petten?
Speaker: Nein.
Speaker: Was wär's gewesen?
Speaker: Schalmann?
Speaker: Nein, doch nicht.
Speaker: Nein, Glenn Powell.
Speaker: Achso, du meintest den Außenminister, den alten der USA.
Speaker: Der war auch mal General.
Speaker: Ja, das ist richtig.
Speaker: Aber der ist es nicht.
Speaker: Das ist Glenn Powell, der spielt Ben Richards.
Speaker: Ich kannte ihn vorher auch nicht, aber ich fand ihn gut.
Speaker: Ich fand ihn gar nicht.
Speaker: Ich fand ihn auch solide, aber das Problem ist tatsächlich, dass diese Figur auch, also die wird ja am Anfang, in der Anfangsszene schon
Speaker: etabliert und damit passiert dann auch nichts mehr.
Speaker: Der ist so.
Speaker: Der ist so ein Aggro-Überfamilienvater, der sich da so durchwuselt.
Speaker: Aber mit dem passiert auch nichts mehr weiter.
Speaker: Stoisch spielt er diese Rolle bis zum Schluss durch.
Speaker: Das funktioniert auch irgendwie, aber...
Speaker: Wie schon gesagt, mit Charakterentwicklung oder Ähnlichem ist eh keinem mehr geholfen hier an der Stelle.
Speaker: Dann gibt's halt dazwischendurch diese ganze Episode mit Michael Cera.
Speaker: Also quasi, er versucht schon... Also, er hat durch Zufall... Moment, durch Zufall ein Netzwerk gefunden von, sagen wir mal...
Speaker: Ja, sagen wir mal, regierungskritischen Elementen und einen, der das Ganze managt und ihn da versuchen soll, aus der Stadt rauszubringen und da rauszuschleusen und irgendwie weiterzubringen, dass er halt seine 30 Tage da durchhält.
Speaker: Der wird gespielt von Michael Cera und da habe ich schon gedacht, also Scott Pilgrim.
Speaker: Genau, genau, richtig.
Speaker: Also da hat man, aber ich glaube, bei der Rolle, bei dem Casting, Macaulay Culkin hatte keine Zeit.
Speaker: Ich kann dir was sagen, im Buch gibt es ja diese Passage mit Elton auch, mit diesem Revoluzzer, der da bei seiner Mutter in dem ehemaligen Hotel wohnt.
Speaker: Aber der Typ ist in dem Buch dreimal so breit wie Running Man, also ein riesengroßer Fettsack.
Speaker: Er hat so ein Computer-Nerd halt.
Speaker: Ja, so ein Computer-Nerd.
Speaker: Das Haus hat keine Fallen, hat überhaupt nichts.
Speaker: Die fliehen dann in den Park raus, wo das Auto versteckt war und die fahren auch nicht mit so einem geilen Buggy rum, sondern mit so einem Hoover-Car, wo die da alle mit rumfahren.
Speaker: Also diese ganze Passage hatte nichts außer mit dem Namen und die Grundidee, dass da irgend so ein Typ, so ein Revolutzer bei seiner Mutter im Hotel hockt.
Speaker: in einem stillgelegten Hotel und ihn dann nimmt und die Mutter verrät.
Speaker: Das ist jetzt nicht gespoilert, wer das Buch kennt.
Speaker: Und dann sind sie beiden erst mal kurz auf der Flucht.
Speaker: Das ist das Einzige.
Speaker: Und alles andere ist ein, alles dazu erzählt, eine Dazuerfindung mit den Fallen im Haus und allem drum und dran.
Speaker: Jetzt von, nicht Edgar Wright, aber von dem Bremer-Author.
Speaker: Das ist halt so eine komplette Comic-Sequenz, die auch nur so das, aber auch da nur leidlich funktioniert, weil es gibt keinen...
Speaker: Wirklich keinen dramatischen Sinn.
Speaker: Ja, es gibt ein paar lustige Szenen mit den Fallen.
Speaker: Das macht ein bisschen Spaß.
Speaker: Ja, aber mit der Figur da eben von Elden und auch dieser völlig drüberen Mutter, wobei ich das echt amüsant fand.
Speaker: Aber damit passiert dann leider auch nicht.
Speaker: Ich dachte, die kriegt dann auch noch so ein, wenigstens so ein richtig mieses Ende da auch noch.
Speaker: Deswegen, wie schon gesagt, was diesem Film fehlt, wenn ich jemandem gewünscht hätte, der diesen Film hätte machen können.
Speaker: Ich habe gesagt, visuell ist der nicht scheiße.
Speaker: Auch handwerklich ist der solide gemacht.
Speaker: Da gibt es überhaupt nichts dran zu mäkeln.
Speaker: Er hat auch ein paar Dollar gekostet.
Speaker: Aber der einzige Mann, der das hätte richtig machen können, wäre Paul Verhöfen gewesen.
Speaker: Ja, aber ich glaube, der ist mittlerweile auch auf einem anderen Boot unterwegs, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Nein, also ich meine, er macht eh andere Sachen, aber da hätte ich das schön gefunden, wenn der sich da nochmal, aber gut, der ist ja auch schon gefühlte 103.
Speaker: Aber egal, ich komme mal zu dem Entscheidenden zurück.
Speaker: Also bis dahin bist du eben dem Finale, fand ich das halt so hit and missunterhaltlich, aber dachte ich so, naja, okay, gut.
Speaker: Aber vor allem tatsächlich auch die Frage, wo geht die Story hin?
Speaker: Was passiert da noch?
Speaker: Da werden ja auch so ein paar Sachen eingeleitet und so weiter.
Speaker: Nicht spoilern, wir sagen nur, es ist ein anderes Ende als wir.
Speaker: Ja, das sowieso auch.
Speaker: Aber der Hammer ist dann, dass die Autoren anscheinend sich in so eine Ecke gepinselt hatten mit ihrer Story, dass dann einfach am Ende, und das ist die größte Frechheit, die ich seit Langem erlebt habe, ich habe gedacht, das wollt ihr jetzt mir hier nicht antun.
Speaker: Oder?
Speaker: Die hatten keinen Plan mehr.
Speaker: Oder denen ist das Geld ausgegangen.
Speaker: Da wird dann einfach quasi so ein Break gemacht.
Speaker: Es gibt dann so eine Zwischensequenz, so ein kleines Erklärvideo.
Speaker: Und dann wird am Ende einfach reinmarschiert, der Bösewicht erledigt.
Speaker: Und das war einfach so.
Speaker: Ohne irgendwas und keiner weiß warum.
Speaker: Es ist eine Rotzfrechheit.
Speaker: Wenn das eine Asylum passiert,
Speaker: Produktion gewesen.
Speaker: Hätte ich gesagt, okay, die meinen das vielleicht sogar noch ironisch.
Speaker: Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich fand das sogar noch erfrischend.
Speaker: Ich hab auch gedacht, oh gut, man hat uns jetzt auch eine halbe Stunde Film erspart.
Speaker: Weil ich fand den Film bis dato schon zu lang.
Speaker: Ja, eine halbe Stunde Schrottfilm.
Speaker: Eine halbe Stunde Schrottfilm.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Der Film ist so lang.
Speaker: Zwei Stunden 13.
Speaker: 133 Minuten.
Speaker: Und hätten Sie das Ende noch so erzählt, wie Sie den Rest des Films, Sie haben ja zwischendurch schon so kleine Zeitraffer-Geschichten gemacht, indem Sie dann so ein Musikvideo vorgespult haben.
Speaker: und so weiter.
Speaker: Fand ich auch ganz gut, wo er da als blinder Pfarrer unterwegs ist und so.
Speaker: Das nimmt ja im Buch auch einen viel größeren Part ein.
Speaker: All diese Geschichten.
Speaker: Also, das ist ja schon, und deshalb habe ich auch nicht verstanden, warum viele immer sagten, das ist kein Edgar-Ride-Film.
Speaker: Ich finde, dass dieser Film sehr wohl viele Spielereien und viele Kamerafahrten und Übergänge von Edgar-Ride.
Speaker: Auf jeden Fall, um diese mindestens drei unnütz eingestreuten Coolness-Sequenzen halt auch wieder mit Musik unterrichtet, aber aus keinem Grund.
Speaker: Ich fand die auflockernd.
Speaker: Ich fand die einfach, was soll das?
Speaker: Das hilft einem beim Durchatmen zwischendurch.
Speaker: Doch, also ich finde, als Stilmittel kann man das durchaus machen.
Speaker: Gebe ich ganz recht, da muss man aber andere Sachen verkürzen.
Speaker: Also der Film darf nicht unnötig länger da sein.
Speaker: Vielleicht schafft man es auch in solchen Sequenzen auch nur weiter die Story zu erzählen.
Speaker: Ja, das wäre schön gewesen, aber da passiert ja nichts.
Speaker: Es ist einfach unnötig.
Speaker: Es ist einfach unnütz geformt, es nimmt dann auch und das ist ja auch was.
Speaker: Ich habe ja nichts dagegen.
Speaker: Es ist ein schwieriger Grad, so eine gemischte Tonalität zu halten.
Speaker: Einerseits will ich irgendwie witzig cool sein, andererseits möchte ich aber auch so eine gewisse Dystopie erzählen.
Speaker: Dieser Film ist eine bunte Tüte, so nichts anderes.
Speaker: Edgar Wright hat all seine Lieblingssüßigkeiten da reingepackt und die Lieblingsszenen aus dem Running Man Buch und hat daraus einen neuen Film gemacht.
Speaker: Meine Kritik daran ist allerdings, ich kann mit all dem leben, das wird jetzt nicht mein Lieblingsfilm werden, auch nicht von Edgar Wright insgesamt.
Speaker: Ich habe den im Filmkino gesehen, ich habe gedacht, 20 Minuten weniger, wir hätten auch gut getan.
Speaker: Insgesamt, viele haben sich über den sehr schnellen Einstieg beschwert, dass auch der Charakter von Ben Richards nicht so wirklich klar gemacht wird.
Speaker: Ich finde, der ist sehr wohl klar gemacht worden.
Speaker: Er ist klar geworden, das ist ein Agro-Typ, der ist ein Loser, der Familie geht es dreckig, die sind geschissen von der Gesellschaft, der ist auf die schwarze Liste gekommen.
Speaker: Das ist alles geklärt worden.
Speaker: Ich brauche keine halbstündige Einführung, warum der Typ am Ende ist und sich jetzt auf eine Menschenjagd.
Speaker: Nein, nein, das hat man da sehr gut hin.
Speaker: Die Einführung finde ich super, das Problem ist, damit passiert halt nichts.
Speaker: Der Typ ist dann so und das bleibt auch so, vom Anfang bis zum Ende.
Speaker: Ich habe aber ein ganz anderes Problem bei so einem Film.
Speaker: Der Film ist ja jetzt wirklich, muss man ja wirklich mal sagen, 43 Jahre nach der Veröffentlichung des Buches hat sich Edgar Wright dieses Stoffes wieder angenommen.
Speaker: Ja, muss man überlegen.
Speaker: Wie gesagt, der Schwarzenegger-Film ist auch schon Jahrzehnte her, hat auch nicht aus dem Buch was anderes draus gemacht, brauchen wir nicht drüber diskutieren, macht trotzdem Spaß.
Speaker: So, und jetzt haben wir einen Science-Fiction-Film, der witzigerweise in dem Jahr 2025 produziert worden ist, nämlich in dem Jahr, in dem das Buch, was vor 43 Jahren geschrieben worden ist, spielt.
Speaker: Also der Running Man spielt im Jahr 2025.
Speaker: In dem Buch von Richard Bachmann oder Backman, ich sag's immer falsch.
Speaker: Und das Problem ist für mich, also entweder entscheide ich mich dazu, einen Retrofilm zu drehen, der wirklich auf dem Stand von vor 43 Jahren ist und dann den Science-Fiction-Film in die heutige Zeit transportiert und mache das einfach eins zu eins.
Speaker: Oder ich modernisiere das Ganze gnadenlos, sodass das heute im Jahre 2025 dann nicht mehr im Jahr 2025, sondern vielleicht im Jahr 2050 spielt.
Speaker: Und setzt das in ein ganz anderes futuristisches Design, in eine ganz andere Zukunft, wo die Gesellschaft ähnlich scheiße ist.
Speaker: Weil das, was Stephen King ja eigentlich vor 43 Jahren erzählt hat, ist ja bis auf einige wenige Sachen, wir sind ja schon nah dran.
Speaker: Es ist ja schon nicht eingetreten, aber wir sind ja auch kurz davor.
Speaker: Nicht nur das Fernsehprogramm geht in diese Richtung, sondern auch die Gesellschaft geht ja auch so ein bisschen in diese Richtung.
Speaker: ganze Landländereien verlieren irgendwann ihren Status und so weiter und die Schere geht immer weiter auseinander.
Speaker: Es ist noch nicht so extrem, wie es damals beschrieben worden ist, aber wir kommen der Sache schon sehr nahe.
Speaker: So Luftverschmutzung etc., wobei die in den letzten Jahren wieder zurückgegangen ist.
Speaker: Je nachdem, wo man sich befindet.
Speaker: Ich habe so ein bisschen das Problem, ich sitze in diesem Film, ich kenne den Hintergrund, ich kenne das Buch und gucke mir diesen Film an und denke,
Speaker: Das Ganze sieht ja irgendwie aus wie eine Mischung aus Retro-Science-Fiction-Filmen und keine Ahnung, Dystopie, die aber irgendwie nicht so richtig greift.
Speaker: Das war mein großes Problem, dass man sich da nicht wirklich entschieden hat, wie man es macht.
Speaker: Es ist sehr viel Retro.
Speaker: Außerdem finde ich auch, und das ist mir sofort aufgefallen,
Speaker: wenn er da durch die Gassen läuft, aus dem Hotel flieht und dann auf diesen kleinen Jungen da trifft und so weiter.
Speaker: Die Gassen sahen doch aus wie geleckt.
Speaker: Das war doch eine Studiostraße irgendwo in irgendeiner Studio City, wo sie vergessen haben, die Mülltonnen hinzustellen und die Deko.
Speaker: So sah das aus.
Speaker: Da war kein Dreck, kein Müll, keine Ratten liefen da wirklich rum.
Speaker: Das war alles viel zu geleckt.
Speaker: Das war mir zu sauber.
Speaker: Es ist schon ein bisschen runtergekommen, aber das ist der Punkt.
Speaker: Es ist zu...
Speaker: Ja, aber nicht bei allen Szenen, da musst du mal drauf achten.
Speaker: Ruhig, Brauner, ruhig.
Speaker: Es ist zu stylisch inszeniert, das ist das Problem.
Speaker: Die haben den Dreck da halt auch, das ist schon dreckig, aber das ist halt stylisch dreckig.
Speaker: Aber nicht dreckig genug.
Speaker: Selbst wenn du dir den alten Running Man anguckst, wenn du da in den Slums bist, das sah richtig abgeranzt aus.
Speaker: Oder der Untergrund, wo die da sind.
Speaker: Auch kleines, billiges Set, wie auch immer.
Speaker: Aber das sah richtig schön runtergerockt aus.
Speaker: Das hatte man in den 80ern auch drauf, diesen ganzen Look.
Speaker: Aber da traut man sich heutzutage nicht mehr.
Speaker: Und das ist halt auch so ein Problem des Films.
Speaker: Ich hab jetzt nicht das Problem gehabt, deswegen fand ich das faszinierend, dass du das gesagt hast.
Speaker: Da eher so ein Retro-Science-Fiction-Feeling hattest, das hatte ich...
Speaker: gar nicht so, wie schon gesagt, es ist halt irgendwie so komisch gestylt.
Speaker: Das ist halt nicht wirklich irgendwie, okay, das ist jetzt noch mal 20 Jahre entfernt oder so, oder 30.
Speaker: Es ist aber auch nicht hier und jetzt.
Speaker: Man weiß gar nicht so genau, was das für eine Zukunft sein soll.
Speaker: Das hat mich gestört.
Speaker: Ich fand's aber nicht zu retro.
Speaker: Also das Gefühl hatte ich nicht.
Speaker: Aber es ist zu gestylt.
Speaker: Der ganze Film ist halt durchgestylt von vorne bis hinten.
Speaker: Allein, dass er seine Revolutzer-Magazine, seine Schülermagazine da auf dem Kopierer macht, so wie wir es 1983 im Gymnasium auch gemacht haben.
Speaker: Also das ist ja der Punkt, da hätte ein anderer Kopierer stehen müssen, da hätte ein anderes Gerät stehen müssen.
Speaker: Richtig geil gewesen.
Speaker: Richtig geil wäre gewesen, wenn es halt wirklich, der Typ ist ja dann auch eher so ein bisschen analog, der hätte so ein Scheiß-Matrizen-Druckerpresse.
Speaker: Oder sowas, ja, genau.
Speaker: Das hätte das Stimmendes.
Speaker: Egal, sei es drum, sei es wie es sei.
Speaker: Man hat sich halt für diesen komischen, durchgestylten Look entschieden.
Speaker: Wie schon gesagt, der sieht auch nicht scheiße.
Speaker: Also ich fand's nett, ich fand's okay.
Speaker: Aber es ist halt nicht, du hast da kein 2022, die überleben wollen.
Speaker: Wo das alles irgendwie wirklich verranzt und kaputt aussieht.
Speaker: Es sieht gestylt kaputt aus.
Speaker: Wie sich so ein Set-Decorator kaputt vorstellt.
Speaker: Das ist Edgar Wrights Retro-Zukunfts-Style.
Speaker: Ich hab keine Ahnung, so ein bisschen.
Speaker: Das hat mich halt so ein bisschen gefört.
Speaker: Also wie gesagt, der Film ist nicht so schlecht, wie wir ihn jetzt schlecht geredet haben.
Speaker: Man kann ihn gucken.
Speaker: Man kann ihn gucken, man vergisst ihn aber auch sehr schnell.
Speaker: noch schnell noch mal was Positives hier anmerken, was nämlich tatsächlich ganz gut funktioniert, aber da leider auch, wie alles andere in diesem Film, halt nicht konsequent zu Ende geführt wird, die ganzen Bösewichte.
Speaker: Angefangen von Josh Brolin als Superproduzent, spitzenmäßig, also richtige schmierige Gebrauchtwagenverkäufer, Fresse, der das da auch richtig knallhart durchzuhalten,
Speaker: Das ist geil, stimmt, Gebrauchtwarenverkäufer, das weiß ich, woran er mich erinnert hat.
Speaker: Fantastisch, auch der gute Mann, der den Moderator spielt, auch top, auch da hätte man noch ein bisschen mehr, das ist halt das, da sind alles Sachen da, du hast auch fähige Leute, die das richtig gut spielen und machen.
Speaker: Aber dann macht man nix mehr damit.
Speaker: Das wird dann da so reingesetzt.
Speaker: Da hätte man noch so viel machen können mit denen, wie das dann am Ende aufgelöst wird.
Speaker: Nämlich irgendwie halt wirklich völlig bescheuert.
Speaker: Und echt schade, weil du wünschst diesen Leuten natürlich auch die Pest an Hals.
Speaker: Oder sagen wir mal, wenigstens ein würdiges Filmende an der Stelle.
Speaker: Und dann gibt's natürlich noch die Jäger,
Speaker: Die sehen zwar vergleichsweise, also ich meine, das ist natürlich auch schwer zu toppen, weil die, ich sag mal so, gedankliche Vorlage für die Jäger im Schwarzenegger-Film waren natürlich halt so die Wrestler im Prinzip.
Speaker: Das waren so ganz bunte Comicfiguren, was aber auch sehr, sehr cool war, weil das haben die halt auch wirklich so konsequent durchgezogen.
Speaker: Hier sind die so ein bisschen schwerer zu unterscheiden.
Speaker: Es gibt aber einen Chef, der ist sehr gut in Szene gesetzt und auch dessen oberster Top-Minion, der ist auch...
Speaker: Toll, also alles Typen, die auch richtig da was abzirkeln, aber immer wenn es dann an entscheidende Momente kommt, da wird quasi nicht nur die Butter, sondern alles andere auch liegen gelassen.
Speaker: Man macht nichts damit, Dinge passieren, ohne dass da was passiert.
Speaker: Es gibt halt ein, zwei interessante Wendepunkte.
Speaker: Und was man leider sagen muss, was dann halt auch nicht funktioniert zum Schluss hin, ist halt so diese ganze Entlarvung dieses Medienzirkus, der da stattfindet.
Speaker: Das ist halt eine totale Pleite in diesem Film, erzählerisch.
Speaker: Und das ist echt, echt...
Speaker: Schade, weil der Film, der hätte wirklich richtig was reißen können und es ist irgendwie Kernschrott geworden.
Speaker: Also wie du schon sagst, es ist eine bunte Tüte, aber wenn du da was rausnehmen willst, da kullert alles auseinander.
Speaker: Da hast du nichts von Substanz, jedes Teilchen ist nur für sich, es ergibt kein komplettes Ganzes am Ende.
Speaker: Und das ist Mist.
Speaker: Und wie schon gesagt, das Ende, finde ich, eine totale Frechheit, mega enttäuschend.
Speaker: Also das ist ein Schlag ins
Speaker: Gesicht für jeden Kinobesucher, also nur noch für die komplett sedierten ist das was, bunte Bilder.
Speaker: Also, guckt euch das an, dann könnt ihr entscheiden, ob ihr zu den komplett sedierten gehört, wie meine Wenigkeit, die das Ende überraschend amüsant fanden, oder ob ihr zu den Leuten gehört, wie Kai, die dann am liebsten in die Leinwand springen würden und sich verarscht fühlen.
Speaker: Das ist ja jetzt mal eine Aufgabe für euch, guckt euch das mal an.
Speaker: und schreibt uns.
Speaker: Ja, also wie gesagt, man kann ihn gucken, er ist unterhaltsam, es ist nicht das, was man sich erwünscht und erhofft hat, auch weil Edgar Wright ja auch immer gesagt hat, das war immer sein Wunsch, mal Running Man zu verfilmen.
Speaker: Das ist ja auch so ein bisschen wie Julien Modell Toro bei Frankenstein, da kommen wir auch nochmal gleich drauf zu sprechen.
Speaker: Vielleicht schieben wir ganz kurz, weil ich den Film ja auch dann sozusagen, wenn du jetzt mit Running Man durch bist, ich habe so das Gefühl, das war so okay.
Speaker: Dann können wir jetzt mal ganz kurz den Mann, der immer kleiner wurde, noch schnell einschieben, weil den haben wir, habe ich ja vorhin schon erwähnt, der Sascha und ich ja dann auch noch direkt nach Predator Badlands gesehen.
Speaker: Und es ist ja auch ein Remake von einem Klassiker, jetzt genau wie Running Man.
Speaker: Also ich weiß nicht, ob ihr das Original kennt aus dem Jahre 1957.
Speaker: Du kennst es Kai, das weiß ich, aber da draußen an den Endgeräten, man muss ja auch seine Hörerinnen und Hörer mal ein bisschen einbinden.
Speaker: Ihr habt doch bestimmt mal von dem Mann, der immer kleiner wurde, beziehungsweise die unglaubliche Geschichte des Mr. C. gehört, von Jack Arnold aus dem Jahre 1957, über einen Mann, der in eine Atomwolke gerät, bei einer Bootsfahrt, in den Ferien und wird dann einige Wochen später, fängt er an zu schrumpfen und wird immer kleiner und immer kleiner und immer kleiner.
Speaker: Ja.
Speaker: Und wie geil als Konzept, man muss sich ja mal überlegen, was das damals schon für ein fantastisches Counterprogramming war, weil alles, was sonst in so eine radioaktive oder Giftgaswolke kommt, das wurde ja immer größer sonst.
Speaker: Und da wurde dann plötzlich mal alles kleiner.
Speaker: Ich war auch nicht besser.
Speaker: Beziehungsweise für ihn wurde dann alles größer, nur nicht er.
Speaker: Genau.
Speaker: Genau, genau so ist es.
Speaker: Für ihn wurde alles größer.
Speaker: Genau, das ist der Punkt.
Speaker: Wie gesagt, Jack Arnold hat das damals verfilmt nach einer Story von Richard Matheson, der auch so Sachen wie I Am Legend oder auch lustigerweise auch das dritte Drehbuch, das Drehbuch für den dritten Teil vom Weißen Hai abgeliefert hat, aber auch ganz viele Science-Fiction-Geschichten, also auch für viele Serien wie Star Trek, Twilight Zone, Amazing Stories, Alfred Hitchcock zeigt und so weiter.
Speaker: Und der hat das Original geliefert und das Remake jetzt, der Mann, der immer kleiner wurde, ist umgedreht, der Titel im Deutschen, die unglaubliche Geschichte des Mr. C., der bei uns hier am 6.
Speaker: November gestartet ist.
Speaker: 68 Jahre später übrigens zum Original hat sich dieser Story auch angenommen.
Speaker: So, jetzt muss man dazu sagen, der Film ist, wie gerade schon erwähnt, am 6.
Speaker: November gestartet und deshalb der Grund, warum Sascha und ich nach Dortmund gefahren sind, einmal quer durch NRW, ist, weil der Film nur irgendwie in vier oder fünf Kinos in ganz NRW...
Speaker: Und zwar immer nur für einen Abend.
Speaker: Einmal in Hagen, in Dortmund, irgendwo, keine Ahnung, Woche Remscheid.
Speaker: Und das nächste dann irgendwo Aschaffenburg und Berlin.
Speaker: Das ist leider ein Drama, weil der Verleih ist ja hier bei uns in Deutschland Play and Pictures.
Speaker: Einerseits ist es schön, dass sie sich überhaupt bemühen, verschiedene Ausländsproduktionen
Speaker: die die einkaufen, tatsächlich noch mal wenigstens ein bisschen ins Kino zu kriegen.
Speaker: So im Sommer zum Beispiel auch schon passiert bei dem ganz netten Donnie Yen-Film The Prosecutor.
Speaker: Und da genau dasselbe Schema, der ist nur in ein paar ganz wenigen Kinos irgendwie gelaufen.
Speaker: Und das war total schade.
Speaker: Ich hätte ihn gerne im Kino gesehen, aber da war auch nichts.
Speaker: Und hier war es dann wohl leider auch so.
Speaker: Das ging auch ruckizucki, der Trailer ist erst irgendwann Anfang Oktober über YouTube gelandet, halt, über das Remake, also vorher habe ich davon noch nichts mitbekommen und dann ist das ja gerade auch gestartet, wir haben auch in der Trash-O-Tik darüber berichtet, halt, und vier Wochen vorher starteten die Trailer und dann lief das Ding halt in der Hand voll Kinos, also fand ich jetzt ein bisschen merkwürdig, also entweder hat man da gepatzt oder es gab einfach nur...
Speaker: Die Geschichte, wir müssen das einmal ins Kino bringen, damit wir die Rechte behalten oder weiter benutzen können.
Speaker: Witzigerweise kommt die DVD-Blueway, also die Scheibenausspielung, erst Anfang März 2026.
Speaker: Das ist ja noch eine Weile hin.
Speaker: Das sind ja jetzt noch fünf Monate, sag ich mal, oder viereinhalb.
Speaker: Und es ist schon schwierig.
Speaker: Aber wir haben ihn uns angeguckt, wir fanden ihn gut, er hat Spaß gemacht.
Speaker: Es ist eine sehr, sehr detailgetreue Übernahme, ein Remake, was sehr nah am Original ist.
Speaker: Es gibt viele, gerade auch spektakuläre, ikonische Szenen, die Jack Arnold damals in den 50ern mit geilen Special Effects und tollen Bauten und Props und so weiter in anderen Größenverhältnissen
Speaker: damals geschaffen hat, hat man hier auch übernommen.
Speaker: Teilweise Bild für Bild.
Speaker: Nicht komplett, aber einige Szenen, da sind einige klassische Motive aus dem alten Film, sind eins zu eins übernommen.
Speaker: Hauptregie führt Jan Kuhnen, den kennen einige von euch vielleicht noch von früher aus den 80ern von diversen Musikvideos von Rager oder später in den 90ern.
Speaker: Dann hat er das Regie-Dubu Dobermann gegeben mit Vincent Cassel und Monica Bellucci und hat später noch mal ein paar wunderschöne Sachen gedreht, sowas wie Blueberry und der Flug, der Demode.
Speaker: Das ist ein spezieller Film.
Speaker: Oder auch 39, genau, 39, 90 halt auch zum Beispiel.
Speaker: Da hat dann auch schon Jean Dujardin mitgespielt, der spielt hier die Rolle des Mr. C.,
Speaker: Also Jean Dujardon, ihr merkt schon, es ist eine französische Produktion, keine amerikanische.
Speaker: Es ist ein französisches Remake eines amerikanischen Klassikers und normalerweise kannst du mich mit französischen Filmen eher jagen, aber es gibt einige Filme und auch einige Regisseure und Schauspieler, die ich gerne sehe.
Speaker: Jean Dujardon gehört dazu, nicht nur wegen seiner Hampelei als OSS 117 in den drei wunderbaren Parodiefilmen, Agentenfilmen,
Speaker: Aber jetzt hier hat er einen guten Mr. C abgegeben.
Speaker: Der Film ist insgesamt noch ein bisschen ruhiger und noch ein bisschen philosophischer und versucht auch ein bisschen mehr auf die intellektuelle Ebene zu gehen als das klassische Ding.
Speaker: Das hat da auch schon sehr viele innere Monologe des Hauptdarstellers, weil ab der zweiten Hälfte des Films hört man eigentlich nur noch einen Voice-off-Text, wo man die Gedanken des Hauptdarstellers
Speaker: weil er nicht mehr viel zu erzählen hat, weil er alleine gegen Spinnen und andere Dinge im Keller kämpft, die mittlerweile so groß sind wie er.
Speaker: Und das haben wir hier auch in diesem Film.
Speaker: Also ich sage mal so, es ist eine moderne Fassung eines alten Themas, eines alten Klassikers und ich fand den Gedanken, den Sascha dabei hatte, eigentlich ganz gut, wir haben hier nicht eine andere Fassung.
Speaker: Wir haben hier ein Remake mit einer Idee und mit Problemen, aber in einer anderen Zeit und da nimmt der Film auch ein bisschen mehr, nicht genug, aber ein bisschen mehr auch von dieser Gesellschaftskritik auf, dass eben, dass die heutige Welt,
Speaker: mit all dem Überfluss und all den Dingen und mit all dem, wo wir bombardiert werden, Social Media, Medien, E-Mails, WhatsApp, alle möglichen Kontaktmöglichkeiten etc.
Speaker: Da spielt ja nur ganz kurz drauf an, aber diese Welt macht uns einfach klein.
Speaker: So und das fand ich halt eine spannende Geschichte, wo man dann versucht, auch das nochmal ein bisschen darauf zu deuten, aber das hat man einfach nicht genug gemacht halt.
Speaker: Aber es war, ich muss sagen, es war ein sehr schöner Film und ich war froh, dass wir ihn auf großer Leinwand gesehen haben, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Und ich freue mich, wenn er dann auf Blu-ray oder UHD rauskommt, dann werde ich mir auf jeden Fall auch nochmal zulegen und neben dem Original von Jack Arnold auch ins Regal stellen.
Speaker: Weil es ist würdig, sich daneben zu stellen.
Speaker: Okay, ja, ich bin tatsächlich sehr gespannt, bin ja selber auch großer Jean Dujardin von gerade auch Regie.
Speaker: Jan Kuhn fand ich ganz interessant, weil...
Speaker: Der ist schon ein spezieller Typ, macht aber meistens immer irgendwelche interessanten Sachen.
Speaker: Ich glaube, ich bin einer der wenigen Leute, die Blueberry und der Fluch der Dämonen tatsächlich im Kino gesehen haben.
Speaker: Ich habe die Presseverführung halt gesehen.
Speaker: Ich habe den damals auch im Kino gesehen.
Speaker: Und...
Speaker: Ich kann mich daran erinnern, weil ich die Comics... Ja, ebenso.
Speaker: Und das war schon ein ganz spezielles Erlebnis, aber der Hintergrund ist dazu ja auch ganz spannend.
Speaker: Hatte mit den Comics nicht mehr viel zu tun.
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Das war einfach Jan Kuhns persönliche Schamanen- und Drogenerlebniswiedergabe in einem Westernmotiv.
Speaker: Ja.
Speaker: Als ich den damals in Wuppertal im Kino gesehen habe, war ich auch so ziemlich der Einzige, der drin gesessen hat.
Speaker: Ja, aber wie gesagt, es gibt auch schöne Remakes und wie gesagt, es ist ein Remake, was er auch noch ein bisschen dazu packt.
Speaker: Das ist halt ganz schön.
Speaker: Wer mehr dazu erfahren möchte, dem empfehle ich jetzt mal, ich mache jetzt den Querverweis, dem empfehle ich einfach mal in die aktuelle, jetzt noch aktuelle Treasure-Tick Folge Nummer 69 reinzuhören.
Speaker: Liebling, ich glaube, es liegt an deinem Essen oder so.
Speaker: heißt es.
Speaker: Es ist nicht die Lasagne, die wir hier haben.
Speaker: Die lässt uns jetzt nicht schrumpfen.
Speaker: Die lässt uns einfach nur stark werden für die nächsten viereinhalb Stunden unseres Podcasts hier.
Speaker: Ein seltsames Filmpark.
Speaker: Ja, und es geht gleich weiter, weil Hollywood fällt ja auch einfach nichts mehr ein und Netflix erst recht nicht.
Speaker: Also geht es weiter mit Remakes, großer Klassiker von einst und hier auch ein Leuchtturm, Einhorn-Projekte, auch eigentlich ein Genre-Liebling, Guillermo del Toro.
Speaker: der schon seit Jahrzehnten von einer Verfilmung des klassischen Frankenstein träumte.
Speaker: Und Netflix nach den Erfolgen, die der gute Mann gefeiert hat, auch unter anderem mit Pinocchio und Oscar-Regen und überhaupt, hat ihm da quasi carte blanche gegeben, einen Haufen Kohle in die Hand gedrückt und gesagt, mach mal.
Speaker: Aber anscheinend hat die Kohle trotzdem nicht gereicht, denn aus dem ursprünglichen, wir machen mal zwei Filme Konzept und lassen das Ganze auch so, dass ein Film aus der Perspektive von Frankenstein, also dem verrückten Professor sozusagen, erzählt wird und der zweite Film dann aus der Perspektive des Monsters, das hat man dann gekippt und...
Speaker: Aber das habe ich nicht verstanden, Kai.
Speaker: Ganz ehrlich, ja, ich kann das verstehen, wenn man sagt, wir wollen dann lieber nur einen Film, also aus Kostengründen.
Speaker: Aber Netflix ist ja nun eine Firma, die einfach Content benötigt.
Speaker: Und es wäre doch für sie sinniger gewesen, sozusagen zwei zum Preis, ich will nicht sagen von einem zu machen, aber lieber zwei einzelne Filme, die man auch mit verzögertem Abstand hätte starten können, als jetzt einen Film draus zu machen.
Speaker: Also vom Content-Faktor und von der Umsetzung hier hätte ich...
Speaker: Hätte ich das schlauer gefunden.
Speaker: Ja, frag mich nicht.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Sicher, am besten hättest du eigentlich sogar... Drei Teile.
Speaker: Kannst du noch einen aus der Sicht von der Braut machen.
Speaker: Kannst du drei Staffeln draus machen.
Speaker: Den Igor hat man ja auch ganz gestrichen.
Speaker: Da hättest du noch eine Igor-Spinoff-Serie machen können.
Speaker: Der Igor war der Bruder jetzt, ja.
Speaker: Der Helfer ist...
Speaker: Nee, also ich verstehe, was du meinst, aber mehr hat der auch nicht zu tun.
Speaker: Der ist die bucklige Verwandtschaft.
Speaker: Ja, die bucklige Verwandtschaft, genau.
Speaker: Den Grundplot von Frankenstein braucht man sehr wahrscheinlich den Zuhörerinnen und Zuhörern nicht mehr erklären.
Speaker: Das ist ja wohl klar.
Speaker: Da gibt es einen Wissenschaftler, der will aus totem Fleisch wieder Lebendiges machen, so wie ich das vorhin mit meiner Lasagne gemacht habe.
Speaker: Ja, wie schmeckt sie eigentlich?
Speaker: Ja, ganz prima.
Speaker: Ich fühl mich gleich... Den Verwesungsgeruch habe ich gut überdeckt mit frischen Kräutern.
Speaker: Ich fühl mich gleich viel lebendiger.
Speaker: Man muss die Story, glaube ich, nicht erklären.
Speaker: Und das hat, Guillermo del Toro hat es halt irgendwie sich sehr viel Zeit genommen, am Anfang gerade auch Frankensteins Motivation zu erklären, warum er unbedingt neues Leben schaffen will.
Speaker: Also ich finde, wenn du so einen Mad Scientist hast, muss man da nicht 25 Minuten drauf verwenden, um zu erklären, warum er aufgrund seiner tragischen Jugend plötzlich zu einem bekloppten Wissenschaftler geworden ist.
Speaker: Es sei denn, pass auf doch, es sei denn,
Speaker: Du willst mit dem Thema was machen.
Speaker: Aber das ist das Problem.
Speaker: Hier gibt es auch, es gibt kein Thema.
Speaker: Es gibt erst mal verschiedene Dinge, die weggelassen wurden.
Speaker: Was die Originalerzählung, und wir reden hier jetzt gar nicht mal vom Buch, sondern auch so filmische Grundlage, wie auch immer.
Speaker: Also James Whale hat ja, also der Regisseur, das ist...
Speaker: originalen Films, basierend auf dem Buch von Mary Shelley, hat sich daher schon fleißige Freiheiten genommen, teilweise auch aus produktionstechnischen Gründen.
Speaker: Aber da hat man vom klassischen Filmmythos Frankenstein viele Sachen weggelassen.
Speaker: Andere
Speaker: dafür vermeintlich hinzugefügt, wo es erst danach auch so, oh, das könnte interessant sein, aber dann passiert damit auch nichts.
Speaker: Und das ist halt irgendwie ganz, ganz furchtbar.
Speaker: Und dass man quasi in die Jugend, also den Young Frankenstein hier sieht und sofort merkt,
Speaker: Der ist mindestens genauso ein Quadrat-Arschloch wie sein Vater.
Speaker: Zwar ein anderes, aber mindestens genauso.
Speaker: Gespielt von Charles Dance.
Speaker: Ja, der Vater, nicht der Kleine.
Speaker: Naja, der Vater wurde von Charles Dance gespielt.
Speaker: Und das fand ich eigentlich ganz cool sogar.
Speaker: Aber er hat das auch... Ja, aber es war einfach zu viel.
Speaker: Es war auch zu Platz.
Speaker: Es war auch wirklich zu Platz.
Speaker: Letzten Endes geht es darum, ich habe ja schon in meinem Podcast darüber auch schwadroniert,
Speaker: Frankenstein ist hier ein Parenting-Fail und zwar im doppelten Sinne.
Speaker: Erstens ist er ein Parenting-Fail, also quasi in der Opferrolle als Junge.
Speaker: Ist er halt das Opfer seines grimmigen Vaters und der dann verstorbenen Mutter, die bei der Geburt seines jüngeren Bruders draufgeht.
Speaker: Da zum Beispiel auch ein Thema, das halt komplett liegen gelassen wird.
Speaker: Also interessant, oder wenn man ein interessantes Thema vielleicht gehabt hätte, dass er halt auch so ein bisschen kiebig auf den jüngeren Bruder ist, was die Motivation später vielleicht erklären würde, warum er ihm die Frau stibitzen will.
Speaker: Und sowas alles.
Speaker: Da dann auch quasi umgekehrter Ödipala-Komplex.
Speaker: Aber da wird ja nichts draus gemacht.
Speaker: Exakt, exakt, das ist ja genau das.
Speaker: Du hast dann Mia Goth als Elisabeth, als die Verlobte des jüngeren Bruders, wo sich dann kurzfristig sowas anbandelt zwischen Frankenstein und Ümmensgespielt von Oscar Isaac.
Speaker: Du denkst, jetzt gibt es ja irgendwie den Bruch mit dem Bruder oder irgendwas, aber nein, Mia Goth lehnt die dann ab, hasst ihn eigentlich, findet ihn aber doch irgendwie wieder fasziniert.
Speaker: Ja, man weiß nicht warum.
Speaker: Dann ist Mia Goth
Speaker: Und Mia Goth hat eigentlich auch keine weitere Rolle.
Speaker: Sie sorgt für nichts, außer für ein bisschen Filmmaterial.
Speaker: Also Mia Goth ist ja mittlerweile auch so ein bisschen so kleine Horrorqueen nach Filmen wie X-Pearl oder Maxine.
Speaker: Siehst du übrigens, wusstest du das?
Speaker: Das habe ich gar nicht gewusst.
Speaker: Mit Chia LaBeouf verheiratet.
Speaker: Oh nee.
Speaker: Seit 2016.
Speaker: Die haben ein Kind.
Speaker: Tatsächlich?
Speaker: Das erklärt so vieles.
Speaker: Die hat sich da schon Frankensteins Monster im Schauspielbereich geschmackt.
Speaker: Nein, aber...
Speaker: Guck mal, das ist echtes Method-Acting, würde ich sagen.
Speaker: Klingt jetzt ein bisschen böse.
Speaker: Nein, aber ich finde, das, was man hier bei Nosferatu, bei dem Remake, der, wie hieß der, Lili Rose Depp vorgeworfen hat, die Frau, die Alan Hutter gespielt hat, die dann auch teilweise so richtig Anfälle bekommen hat und so weiter und so fort,
Speaker: Das, was sie vielleicht ein bisschen zu viel hatte, hat Mia Goth einfach zu wenig.
Speaker: Sie versucht immer nur auf Coolness mit ihrer süßen kleinen Stupsnase da irgendwie die Männer zu verdrehen, aber das war einfach nicht genug.
Speaker: Nein, und es ist... So, da ist auch einfach nichts passiert.
Speaker: Es haut auch nichts hin.
Speaker: Und der kleine Bruder, ihr Verlobter, hat über...
Speaker: Hat überhaupt keine Rolle, außer Mia Goth, also Elisabeth einzuführen und dann mal zwischendurch ein paar Einkaufslisten für Frankenstein abzuarbeiten.
Speaker: Der hat überhaupt keine Rolle.
Speaker: Der ist auch vollkommen überflüssig.
Speaker: Eigentlich hätte Mia Goth, also Elisabeth, direkt Frankensteins Braut sein können, dann wären wir wieder beim Original gewesen.
Speaker: Ja, das wäre auch eigentlich so.
Speaker: Aber wie schon gesagt, auch da mit Abkommens.
Speaker: Ja, mit Absicht geht Del Toro, ich weiß zwar nicht mit welchem Ansinnen, aber mit Absicht andere Pfade, bestimmte Dinge, die rausgelassen werden.
Speaker: Da kommen wir dann nämlich zum Beispiel auch zu dem auch ebenfalls eigentlich ins Leere laufenden Subplot mit Christoph Walz, der
Speaker: einen finanzkräftigen Waffenschieber, kann man sagen, also Waffenfabrikanten spielt, der aber quasi fasziniert ist von Frankensteins Treiben und Thesen, auch natürlich aus Gründen, wie sich dann später herausstellen wird.
Speaker: Und da hast du dann plötzlich eine klassische Frankenstein-Thematik.
Speaker: Was du auch gerne haben wolltest, die Sache eben nämlich nicht nur eine Kreatur quasi aus Leichenteilen per se bauen, sondern wenigstens im Originalfilm ging es ja auch um die dramatische Frage,
Speaker: des Gehirns und dem kleinen, sagen wir mal so, Angestellten-Fail.
Speaker: Oh, ich habe das falsche Gehirn geschnappt und es wurde ein defektes Gehirn verbaut.
Speaker: Also funktioniert die Kreatur nicht richtig.
Speaker: Diese ganze Thematik haben wir hier nicht.
Speaker: Und da hätte man einfach von Christoph Waltz Charakter, der spielt ja Harlander, der ja im Original eigentlich so der väterliche Freund oder der Lehrer von Frankenstein ist, wenn ich das so recht in Erinnerung habe, und kein Geldgeber.
Speaker: Und Christoph Waltz spielt ja hier so einen leicht durchgeknallten Typen.
Speaker: Hätte man das Gehirn von Christoph Waltz genommen, um es dann in das Monster reinzupacken oder in die Kreatur reinzupacken und der dann grenzdebil, grinsend, lachend, schreiend durch die Gegend gelaufen wäre, dann hätte das noch Sinn gemacht.
Speaker: Ja, wie schon gesagt, aber... Bei Christoph Walz spielt er auch parallel zu Frankenstein, spielt er parallel auch noch bei Dracula mit.
Speaker: So, bei dem Remake von Le Pesson.
Speaker: Ein Headtrick, würde ich sagen.
Speaker: Ja, also Christopher Walz ist mittlerweile, habe ich so ein bisschen das Gefühl, eine Persiflage von sich selbst geworden.
Speaker: Er spielt halt immer den selben Stick, mit dem er sich zurecht.
Speaker: Das funktioniert...
Speaker: Es funktioniert ja auch schön.
Speaker: Und es gibt nur die Frage im Castingbüro, nehmen wir Christoph Waltz oder nehmen wir Willem Dafoe?
Speaker: Welchen der beiden schrägen Vögel nehmen wir denn jetzt?
Speaker: Wollen wir mehr Humor haben, nehmen wir Christoph Waltz.
Speaker: Wollen wir mehr Irre haben, ein bisschen Verrücktheit und dämonischen Blicken, nehmen wir Willem Dafoe.
Speaker: Das sind sozusagen von der Darstellung her, das sind die Rollen, die früher Klaus Kinski... Entschuldigung, das zu sagen.
Speaker: Die hat er ja nur einmal bekommen, das war auch schlimm gemacht.
Speaker: Aber tatsächlich, die Parallele erschien mit Willem Dafoe, der ja auch quasi in beiden Versionen mitgespielt hat.
Speaker: Also einmal in Shadow of the Vampire, wo er Max Schreck gespielt hat.
Speaker: Und Nosferatu.
Speaker: Stimmt, den Nosferatu hat da auch noch mal mitgestimmt, richtig.
Speaker: Aber ich dachte jetzt auch noch, Frankenstein-mäßig war er ja eben in dem eigentlich ganz netten Film von Herrn Lantimos zu sehen, Poor Things.
Speaker: Da war er ja schon auch quasi Frankenstein.
Speaker: Den hab ich leider noch nicht gesehen, sorry.
Speaker: Und insofern passt der Vergleich da ganz gut.
Speaker: Aber was mich halt total aufgeregt hat, war, dass halt eben mit diesem, also wie dieser Subplot von Waltz da zu Ende geführt wird.
Speaker: Es ist halt genau so ein totaler Stinkefinger von Del Toro in Richtung dieser klassischen Frankenstein-Thematik.
Speaker: Das interessiert den nämlich in Scheißdreck.
Speaker: Ja, wo er gesagt hat in allen Interviews, Frankenstein ist seine Religion.
Speaker: Seitdem er den Film zum ersten Mal irgendwann, ich glaube mit sieben habe ich gelesen, zum ersten Mal im Kino gesehen hat, ist das seine große Religion.
Speaker: Und deshalb verstehe ich auch nicht, warum er da so Schlüsselszenen...
Speaker: Wirkliche Schlüssel-Szenen aus dem klassischen Film, wie zum Beispiel Frankenstein mit dem kleinen Mädchen am Wasser, wo sie immer Blumen ins Wasser werfen und er das kleine Mädchen auch als Blume sieht und sie dann aufs Wasser setzt, die er aber nicht schwimmen kann und ertrinkt.
Speaker: Eine große Tragödie dann natürlich.
Speaker: Warum so eine Schlüssel-Szene zum Beispiel, weil er ja gar nicht böse ist.
Speaker: Also nicht Frankenstein, die Kreatur.
Speaker: Entschuldigung, Kreatur.
Speaker: Nicht Frankenstein setzt das Mädchen aufs Wasser, sondern die Kreatur.
Speaker: Kann ich dir erklären.
Speaker: Adias Boris Karloff und sowas hat man zum Beispiel nicht übernommen.
Speaker: Dann kann ich dir erklären, weil das Einzige, was Del Toro interessiert, was der gesehen hat damals in dem Film, das erzählt der ja auch selber, ist halt, und da sind wir dann auch wieder bei Predator Badlands, nur in einer ganz anderen Dimension, es ist eine Coming-of-Age-Geschichte.
Speaker: So, das ist quasi das Herauspressen des Teenagers, also Frankenstein ist ja auch, der kommt ja...
Speaker: ins Leben und muss erst mal klarkommen.
Speaker: Wird von seinen Eltern ja quasi, oder von seinem einen Elternteil, dann ja im Stich gelassen.
Speaker: Gender-technisch ist das mal eine spannende Frage.
Speaker: Also per se, wenn Mann Leben schöpft, aber gut, in die Richtung gehe ich gar nicht.
Speaker: Lassen wir das mal links liegen.
Speaker: Aber für ihn interessiert diese Coming-of-Age-Geschichte.
Speaker: Und das zieht er dann auch so komplett durch.
Speaker: Deswegen, das Frankenstein-Monster macht in diesem ganzen Film nichts, außer ein paar CGI-Wölfe platthauen.
Speaker: So, und das ist es.
Speaker: Und sonst wird er nur quasi wirklich unsinnig auch angegriffen.
Speaker: So, weil selbst von den Jägern im Wald nachher ist das einfach, weil es im Drehbuch steht.
Speaker: So, da gibt's...
Speaker: Keine Szene, die irgendwie missverständlich ist, also dass er wirklich misslich in die Lage kommt, sondern die sind ja eigentlich erstmal nur ein Typ, ja der ist vielleicht ein bisschen entstellt und sonst wie, aber ey in den damaligen Zeiten, da ist mindestens wahrscheinlich die Hälfte der Bevölkerung so rumgelaufen und sah wahrscheinlich nicht ganz ansehnlich aus.
Speaker: Ja, und der andere Hälfte der Bevölkerung hat sich abgeknallt.
Speaker: Aber nicht diese Hälfte.
Speaker: Da sind wir dann schon wieder bei Graf Zaroff.
Speaker: Ja, das ist der Punkt.
Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe am Ende auch das Riesenproblem damit gehabt, ich will jetzt gar nicht spoilern, dass es mir einfach irgendwann zu romantisch, zu kitschig verklärt war.
Speaker: Es wird dann irgendwann zu kitschig.
Speaker: Es gab so viel Frust vorneweg, so viel Hass, so viel Gewalt und am Ende gibt es dann so ein paar seichte Sätze und so.
Speaker: Ich weiß es nicht, aber ich muss fairerweise sagen, also eins muss ich sagen.
Speaker: Ich habe ja den Trailer gesehen zuerst vor einigen Monaten, als er kam, parallel auch zu Dracula, die kamen ungefähr zeitgleich raus, die Trailer.
Speaker: Jetzt habe ich diesen Dracula, diesen Historium, Firlefanz,
Speaker: Das Primborium gesehen, ähnlich wie, was war es?
Speaker: War es Coppola, der den anderen Dracula gedreht hat?
Speaker: Wer war das denn?
Speaker: Ja, war Coppola, genau.
Speaker: Der hatte ja auch schon so auftopierte Haare und so weiter.
Speaker: Den fand ich damals auch schon, den hat mir nicht gefallen.
Speaker: Ist ja eine Geschmackssache.
Speaker: Ich bin da nicht mit warm geworden und ich habe von Luc Besson den Dracula jetzt noch nicht gesehen.
Speaker: Da habe ich gedacht, jetzt machen sie wieder einen auf Kunst.
Speaker: So, danke, wiemals.
Speaker: Weiter gucken, nächster Trailer.
Speaker: Den Film gucke ich mir irgendwann mal an, wenn ich ganz viel Zeit habe.
Speaker: Und dann habe ich Frankenstein gesehen und dachte so, wow, jetzt kommt der neue Film von Giuliano del Toro.
Speaker: Und ich bin ein riesen Fan von ihm, von seinem Film.
Speaker: Ich mag auch seine Art und seinen Style und seine Logo.
Speaker: Und da hat der Trailer mich überhaupt nicht mitgenommen.
Speaker: Der Trailer sah langweilig aus.
Speaker: Der Trailer war lahm.
Speaker: Der Trailer war...
Speaker: auch so auf Kunst gemacht und nicht auf die Kunst, die man sonst von ihm so kennt.
Speaker: So, und dann habe ich gesagt, nee, komm, jetzt bitte nicht auch nochmal so eine Hühnerscheiße.
Speaker: So, und dann habe ich mir den Film, weil es ja dann bei Netflix, ich habe ihn im Gegensatz zu dir nicht im Kino gesehen, sondern ich habe mir dann bei Netflix direkt hier gemütlich auf dem Sofa
Speaker: auf dem großen Fernseher angeguckt halt und ich muss ganz ehrlich sagen, für einen Samstagvormittag hat er mich trotz der einzelnen Pfade, die nirgendwo endeten, hat er mich trotzdem ein bisschen gecatcht.
Speaker: Also ich mochte die Atmosphäre dann doch.
Speaker: Ich fand sie nicht ganz so langweilig wie in dem Trailer, es war schon besser, es war immer noch nicht Juliano Del Toro in seiner besten Zeit oder Präsentationsgüte, wie man sonst so kreative Auswüchse von ihm kennt.
Speaker: wie man das erwartet hätte bei einem Frankensteinfilm.
Speaker: Aber es sah gut aus, es sah robust aus, aber es war nicht das, was man von ihm erwartet hätte.
Speaker: Aber ich habe den Film geguckt, zweieinhalb Stunden, und er ging dann doch schneller rum, als ich dachte.
Speaker: Ich dachte so, oh Gott, zweieinhalb Stunden, das schaffst du ja nie.
Speaker: So nach dem Motto.
Speaker: Und er war schneller rum, als ich dachte.
Speaker: Aber es waren dann doch viel zu viele Punkte drin, wo ich gedacht habe, warum macht er das so?
Speaker: Warum ist das so?
Speaker: Warum taucht die jetzt auf?
Speaker: Warum ist der so unnötig da drin?
Speaker: Aber er hat mich nicht gelangweilt, muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Man kann ihn sich mal angucken.
Speaker: Aber er gehört sicherlich nicht zu den besten Frankenstein-Verfilmen.
Speaker: Nee, aber da ist das Problem.
Speaker: Es ist maximal unbefriedigend alles.
Speaker: Das Entsetzlichste fand ich tatsächlich, dass dieser Film, das ist der erste Film, wo ich das von ihm sagen musste, Guillermo del Toro hat immer einen ganz bestimmten visuellen Style gehabt.
Speaker: Du konntest die Filme von dem, wenn du die angemacht hast,
Speaker: Also wie bei bestimmten Top-Regisseuren, wo du sofort immer wusstest, du hast die ersten Bilder gesehen, hast du gewusst, das ist der Film von dem und dem Regisseur.
Speaker: Das war bei Guillermo del Toro auch immer der Fall.
Speaker: Vor allem dieses handgemachte Feeling bei vielen Sachen, was die Designs angeht und so weiter.
Speaker: Und hier war es das erste Mal, dass ich nicht das Gefühl hatte, jetzt visuell einen Del Toro Film zu gucken.
Speaker: Das war genau dieser, also es ist vieles durchgestylt, aber es ist dieser generische, auch wirklich gerade für diese Ten-Pole-Streaming-Produktion der großen Streaming-Apparate, dieses durchgestylte CD-System.
Speaker: Die digitalen, gerade auch auf der Leinwand.
Speaker: Ich wollte den unbedingt auf der Leinwand.
Speaker: Ich dachte so, boah, der Mann zieht da jetzt wirklich alle Register, der hat Kohle gehabt und so weiter.
Speaker: Deswegen hatte ich mich schon geärgert.
Speaker: Oh Gott, der läuft ja nur auf Netflix.
Speaker: Da kann man den nicht schön auf einer großen Leinwand sehen.
Speaker: Und dann gucke ich den hier bei uns auf der Leinwand, die war zwar nicht so riesig, nur hier in unserer kleinen Dortmunder Schauburg, aber war trotzdem nett.
Speaker: Aber das hat echt nichts gebracht.
Speaker: Das sah Krütze aus.
Speaker: Und vor allem, was ich am schlimmsten fand, gerade für viele Fans des originalen Stoffes, ich fand, der war...
Speaker: Null Gothic.
Speaker: Das meiste Goth in diesem Film war Mia Goth.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Aber sonst wäre da halt wirklich so eine Tim Burton-eske Atmosphäre erwartet hätte.
Speaker: Ja, das war zu glatt alles.
Speaker: Und ich fand auch von den Special Effects, muss ich ganz ehrlich sagen, am Anfang, das fängt ja an, wo dieses Schiff im Eis liegt und das Monster irgendwann auftaucht, das spürt ja alles im Dunkeln.
Speaker: Das sah alles gut aus.
Speaker: Auch wenn es sehr digital wirkte.
Speaker: Also es war klar, dass das alles im Studio war und dass das entweder for the volume war oder alles nur Greenscreen, keine Ahnung, wie sie es gemacht haben, aber es sah noch gut aus.
Speaker: Aber als dann später im weiteren Verlauf des Filmes dann die Story weitererzählt wird auf dem Schiff bei Tageslicht.
Speaker: Auf Deck habe ich gedacht, um Gottes Willen, wie scheiße sieht das aus.
Speaker: Das sah so richtig künstlich.
Speaker: Da hast du so richtig gesehen, dass das ein Schiff war, das im Studio in Styropor-Eisplanken gelegt wurde.
Speaker: Das sind genau diese Aufnahmen, die so ein Film wie Furiosa...
Speaker: halt auch kaputt gemacht haben, die das ganze Konzept auf den Kopf gestellt haben, wo du schon, Furiosa hatte ja auch schon richtige Live-Aufnahmen, aber durch das Compositing, was die dann betrieben haben und besonders dann halt so Einzelszenen, wenn die dann halt mal oben auf diesen Tankertrucks drauf waren, wo du komplett gesehen hast, dass die in so einem Volume, also wo das alles künstlich aussah wirklich und genau dasselbe hast du hier auch gehabt bei Frankenstein und du hast dann natürlich trotzdem halt auch vom
Speaker: von der Ausstattung her, dieses Unnütz durchgestylte.
Speaker: Am Anfang die Szene mit der Mutter auf der Treppe und danach auch die Beerdigung der Mutter.
Speaker: Weil entweder, ich gehe halt wirklich diesen komplett opernhaften Weg und mache sowas wie halt eben Francis Ford Coppola mit dem Bram Stoker's Dracula.
Speaker: Also wenn du das stylistisch nicht
Speaker: Die Dracula-Opa.
Speaker: Ich fand das ein großer, also von damals zu der Zeit war das ein Meilenstein, das Genre war ja im Kino da zu dem Zeitpunkt, 92, 93 war der komplett abgemeldet und erstens, dass Coppola sich quasi so einen klassischen Genrestoff annimmt, alle haben wahrscheinlich schon vergessen, dass der mit Dementia 13 quasi schon so eine Art Freitag der 13.
Speaker: Film, das war so eine seiner ersten, die er gemacht hat, also da schon im Genre tätig war, fleißiger
Speaker: eigentlich.
Speaker: Damals sogar für Roger Corman, ne?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und naja, dass der sich da halt, der renommierte Regisseur sich da so einem Thema annimmt und das dann halt so ganz groß abfeiert und macht und natürlich auch gesagt, aber der ist dann halt wirklich komplett in diese Richtung gegangen und das ist, auch wenn man das vielleicht am Ende nicht mag, muss man trotzdem auch da die Leute, die es nicht mögen, festhalten, okay, der hat sich wirklich komplett aus dem Fenster gehangen mit dem Ding.
Speaker: Hat mir zwar nicht gefallen, aber Schapöchen, Popöchen.
Speaker: Und hier ist das alles wieder nichts Halbes und nichts Ganzes.
Speaker: Furchtbar.
Speaker: Einfach viel zu viele kleine Einzelteile, die nicht zusammengepasst haben.
Speaker: Das ist ähnlich wie bei der Kreatur.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Letztendlich.
Speaker: Absolut.
Speaker: Hat es auch nicht gepasst.
Speaker: Und halt Del Tore schafft es auch nicht, seinen Einzelteilen ein gesamtes Leben einzuhauchen.
Speaker: So gar nicht.
Speaker: Schade eigentlich.
Speaker: Dramaturgisch geht das halt komplett baden.
Speaker: Und es wären selbst in der Konstellation, wie er es da so aufzirkelt, wäre ja was möglich gewesen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber wie schon gesagt, am meisten bin ich auch wirklich verzweifelt, die Rolle von Frankenstein, also von Oscar Isaac, ist so undankbar.
Speaker: Die ist wirklich so undankbar.
Speaker: Und er spielt das dann auch so überkandidelt, wenn er halt plötzlich aus dem Nichts anfängt, mit seiner Kreatur unzufrieden zu sein.
Speaker: Und wenn dann sein Bruder kommt und da denkst du plötzlich, du bist in einer Komödie für eine Sekunde.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber er hat ja keine Wahl, wenn der Charakter wirklich so unsympathisch geschrieben worden ist, wie soll er es denn spielen, außer es noch zu überziehen.
Speaker: Also schauspielerisch einen Arschloch zu spielen ist ja, keine Ahnung, ich weiß es nicht, aber ich kann mir da schon vorstellen, dass das keine leichte Aufgabe gewesen ist, diesen durchgeknallten Baronen
Speaker: Anders zu spielen oder realistischer zu spielen, so wie er da angelegt ist.
Speaker: Weil er ist ja durchaus in anderen Filmen auch noch anders angelegt.
Speaker: Also es gibt ja auch, selbst der Original Frankenstein-Film von James Whale, Colin Clive oder so ähnlich war da der Baron Frankenstein, glaube ich.
Speaker: Selbst der hatte ja schon einen wahnsinnigen Blick drauf, spielte den aber anders.
Speaker: Der war so ein bisschen entrückter, der war nicht so persönlich angreifend und arschlochmäßig seinen Mitmenschen gegenüber.
Speaker: Der stand über den Dingen.
Speaker: Und erst danach wird dem klar, oh Gott, was hab ich hier eigentlich gemacht?
Speaker: Letztlich, daraus erwächst dann die Tragik.
Speaker: Und noch besser deswegen, wie schon gesagt, nachdem ich den Film geguckt hab, hab ich den Brenner-Film von... 94 ist es, glaub ich.
Speaker: Doch, ich hab den mehr schätzen gelernt, weil...
Speaker: So konventionell der auch ist, der ist sehr konventionell, der ist aber auch ein schönes Ausstattungsding und so weiter.
Speaker: Gut, Robert De Niro als Kreatur kann man sagen, was man will, also der macht da einen soliden Job, aber es war natürlich irgendwie auch so ein bisschen Treppenwitz, damals hat man sehr viel drüber gelacht.
Speaker: Am Ende des Tages macht er das halt solide, das ist nix irgendwie, also wo man jetzt Bäume drüber auswacht, aber egal.
Speaker: die... Dann lieber einen mit Peter Kaschik, sorry.
Speaker: Ja, ganz genau.
Speaker: Nee, aber letzten Endes auch da, so konventionell der Film auch erzählerisch ist, die Erzählung funktioniert.
Speaker: So, das Drama ist da.
Speaker: Du hast hier am Ende zum Beispiel, also wenn es um die Dramatik geht, wenn dann die Kreatur auftaucht und selbst da, in dem entscheidenden Moment, macht die eigentlich nichts.
Speaker: Also, die Todesopfer, die es da zu beklagen gibt, gehen nicht auf sein Konto.
Speaker: So,
Speaker: Baron Frankenstein hat in Del Toros Verfilmung keinen einzigen Grund, dieser Kreatur nachzuhechten.
Speaker: Nicht einen, der Bruder vielleicht.
Speaker: Aber Frankenstein selber überhaupt nicht.
Speaker: Und das passiert auch, wie eben so einiges in diesem Film, einfach nur, weil es im Drehbuch steht, weil es da so stehen muss.
Speaker: Es ist einfach, also wirklich, ich war...
Speaker: Sehr entsetzt, weil ich meine, das Schlimme ist, die Erwartungen waren natürlich auch hoch, das ist ja immer eigentlich nie so gut so und ich will nicht mal sagen.
Speaker: Ja, bei mir eigentlich nicht, weil ich hatte den Trailer ja schon scheiße gefunden.
Speaker: Den Trailer fand ich auch nicht gut, also da habe ich auch gedacht, naja, aber wer weiß, es ist ja nicht unbedingt immer so aussagekräftig und
Speaker: Deshalb hatte ich ja keine Erwartungen und bin deshalb ja dann noch zumindest gewissermaßen unterhaltend aus dem Film rausgekommen, nachher vom Sofa gerutscht, ja.
Speaker: Das ist ja wenigstens was... Ich muss auch sagen, ich bin schon froh, den auch im Kino gesehen zu haben und jetzt nicht nur hier auf der Leinwand, aber trotzdem, das ist echt so ein Trauerspiel und halt eben auch wieder so ein klassischer Fall.
Speaker: Und vor allem, es gibt, was ich am dramatischsten finde, es gibt ja im Film selbst...
Speaker: eigentlich genau die Dialogzeile, die genau das beschreibt, was del Toro hier eigentlich passiert ist.
Speaker: Und zwar, wenn Harländer Frankenstein für sich fischt.
Speaker: Nachdem Frankenstein gerade die komplette Wissenschafts-Community irgendwie gegen sich aufgebracht hat mit seinen Experimenten,
Speaker: Und er so beiseite nimmt und ihm dann so erklärt, du musst mal ein bisschen aufpassen, ein bisschen Ball flach halten.
Speaker: Du hast eine geniale Idee.
Speaker: Du bist davon aber so besessen, also jetzt nicht von der Sache an sich, sondern von dem Kampf gegen diese Leute, dass du dein Baby so stark umklammerst, dass du es erwürgst.
Speaker: So, und das wollen wir nicht.
Speaker: Und genau das, meiner Meinung nach, hat Del Toro hier mit dem Film geschafft.
Speaker: Leider muss man sagen, der hat sein Baby da.
Speaker: Ja, schlimm.
Speaker: Zum Glück wird es ja nicht die letzte Frankenstein-Verfilmung bleiben.
Speaker: Mit Sicherheit nicht.
Speaker: Denn in sechs Jahren feiern wir ja 100 Jahre Frankenstein.
Speaker: 1931 ist das Original, damals von Universal Pictures und von James Whale.
Speaker: sozusagen auf Leinwand gebannt worden.
Speaker: Und in sechs Jahren haben wir 2031.
Speaker: Und wenn wir das beide noch mitbekommen, und das hoffe ich ja, da gehe ich ja schwer von aus, dann können wir vielleicht in sechs Jahren nochmal über eine neue, coolere Frankenstein-Verfilmung reden, die zum 100.
Speaker: Jubiläum von Universal vielleicht angeschoben wurde.
Speaker: Ja, ich würde sagen, bis dahin haben wir selber wahrscheinlich schon Dioden an den Schläfen, weil wir sonst gar nicht mehr vorankommen.
Speaker: Wir mussten uns dann immer einmal vom Blitz schlagen lassen, damit wir das überhaupt noch mitkriegen.
Speaker: Aber in dem Zusammenhang, es gibt ja schon eine weitere Frankenstein-Verfilmung, die bei uns, ich weiß gar nicht, wann die bei uns genau ins Kino kommen, die Braut, die ja schon fleißig gelaufen ist, auch mit unterschiedlichem Echo, wie ich so gelesen habe, wo das Monster gespielt wird von Christian Bale, um den es aber da nur am Rande geht.
Speaker: Ja, weiß ich noch, habe ich nur kurz darüber gelesen, bin ich mal gespannt, werde ich mir auch angucken, können wir dann in einer der nächsten Folgen darüber reden, wenn er denn dann läuft und schauen wir doch mal.
Speaker: Aber was wäre denn dein favorisierter Regisseur für den Jubiläumsfilm von Universal zum 100.
Speaker: Geburtstag von Frankenstein?
Speaker: Das ist aber schwer.
Speaker: Was wäre dein favorisierter Regisseur?
Speaker: Ja, also der Einzige, der jetzt tatsächlich noch mal überbleibt, aber der wird sich der Materie so nicht annehmen, weil er hat das ja schon selber, ich sag mal, anderweitig abgehandelt, wäre halt tatsächlich Tim Burton.
Speaker: Aber der hat das ja schon mit Frankenweenie und also diese ganzen Frankenstein-Thematiken hat der ja auch schon abgehandelt.
Speaker: Aber der würde auch wahrscheinlich einen komplett anderen Film draus machen.
Speaker: Aber wenn der Bock hätte und sagt so, ja, ich will wirklich...
Speaker: Also zum Beispiel sowas, wobei der ist ja auch schon ein bisschen comichaft drüber, den ich aber sehr, sehr mag und das...
Speaker: Ich meine, so ein Frankenstein-Film, also jetzt so rein vom Tenor, also so eine schwarze Komödie, würde ich da, glaube ich, nicht haben wollen.
Speaker: Aber Sleepy Hollow, ich mag den sehr, sehr, sehr.
Speaker: Das ist ein wunderschöner, düsterer, noir-Klassik-Film, halt auch natürlich mit fantastischer Besetzung, der also eben genau diesen Gothic-Look-and-Feel so richtig rüberbringt.
Speaker: Also sowas fände ich total geil, aber jetzt regietechnisch, wen könnte man da dran setzen?
Speaker: Christopher Nolan.
Speaker: Nein, auf keinen Fall.
Speaker: Was da rauskäme.
Speaker: Dann lieber Roland Emmerich.
Speaker: Aber...
Speaker: Ganz ehrlich, ich hab mir gerade darüber nachgedacht.
Speaker: Mir kam die Frage erst gerade eben.
Speaker: Tim Burton war auch jemand, den ich im Hinterkopf geahnt hätte.
Speaker: Doch, mir fällt gerade noch einer ein.
Speaker: Aber da der Trailer zu seinem neuen Film, der hat ja lange nichts mehr gemacht.
Speaker: Es gibt ja neuen Filme von ihm.
Speaker: Und da der Trailer, das macht mich so überhaupt nicht an.
Speaker: Das hat gar nicht mal was damit zu tun, dass das kein klassischer Horrorstoff ist.
Speaker: Sam Raimi.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Mit dieser Insel da, wo die mit ihrem Chef da auf der Insel landet.
Speaker: Urlaub wieder will.
Speaker: Das wäre, glaube ich, eine Geile.
Speaker: Also wenn Sam Raimi nochmal einen klassischen Frankenstein-Dopfer filmen würde, das wäre nochmal cool.
Speaker: Wobei, ich würde ganz ehrlich eher, also wenn es ein Remake oder eine Fortsetzung geben würde, so ein Younger Frankenstein, sowas könnte ich mir von dem Aprilian vorstellen.
Speaker: Und anders.
Speaker: Mel Brooks lebt noch.
Speaker: Der kann selber.
Speaker: Der macht even younger Frankenstein.
Speaker: Vielleicht macht das ja auch Edgar Wright.
Speaker: Oh nein!
Speaker: Ein Schnippen ist im Takt dahin stolzierendes Monster.
Speaker: Das dann singt.
Speaker: No!
Speaker: Übrigens hatte ich gerade Ronald Emmerich erwähnt, der ist ja jetzt letzte Woche vor, letzte Woche 70 geworden.
Speaker: Genau und fleißig gefeiert worden mit Arte, Doku und allem, was dazugehört.
Speaker: ARD und Arte haben beide in der Mediathek eine Doku über ihn.
Speaker: Ich habe sie beide geguckt, sie sind beide ganz interessant.
Speaker: Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er einen Gehirntumor hatte und eine schwere OP hatte.
Speaker: Man sieht das jetzt auch, er hat eine ziemlich große Narbe am Kopf in den älteren Aufnahmen, hat man so gar nicht mitgekauft.
Speaker: Ja hör mal, prädestiniert für Frankenstein.
Speaker: Also bitte.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, aber das ist ja dann aber was ganz anderes halt.
Speaker: Also wie soll das denn funktionieren?
Speaker: Also wir wissen ja, Master of Disaster mit so einem kleinen Kammerspiel von einem Wissenschaftler, der aus Leichenteilen zusammenzimmert.
Speaker: Doch, pass auf, ich weiß es nicht.
Speaker: Ich habe das Millionen-Dollar-Frankenstein-Remake-Roland-Emmrich-Projekt.
Speaker: Halt dich fest.
Speaker: Okay.
Speaker: Atme tief durch, ich weiß es, pass auf.
Speaker: Weil da kommt dann alles zusammen, was Roland Emmerich liebt, plus dann halt eben alles, was man so Gothic-mäßig braucht, ne?
Speaker: Weltuntergang, Außerirdische, aber auch Frankenstein-Monster, Vampire und so weiter.
Speaker: Der macht das groß angelegte Multimillionen-Dollar-Remake von Plan 9 from Outer Space.
Speaker: Ich dachte von Van Helsing, aber...
Speaker: Das ist ja schon Katastrophen.
Speaker: Wobei, wobei das Frankenstein-Segment von Stephen Sommers von Helsing Film war das Beste.
Speaker: An dem ganzen Film.
Speaker: Das war echt cool.
Speaker: Das ist auch nicht schwer.
Speaker: Ich liebe ja Stephen Sommers, ganz ehrlich.
Speaker: Von dem wir auch lange nichts mehr gehört haben.
Speaker: Es kommt ja jetzt auch übrigens die Mumie Teil 4.
Speaker: Mit Random Fraser.
Speaker: Die ganzen Sequels kommen ja gleich noch.
Speaker: Aber leider nicht von Stephen Sommers.
Speaker: Von dem hört man echt nichts mehr.
Speaker: Doch, der hat tatsächlich ein Projekt in der Pipeline gehabt.
Speaker: Der sollte sogar jetzt... Ich guck mal hier gerade.
Speaker: Ich spinze mal.
Speaker: aber davon habe ich jetzt auch nichts mehr wieder gehört weil der hat ja viel produziert selber also der hat selber nicht mehr gedreht der hat produziert bzw produzieren lassen so was war es denn was hatte der hier in der pipeline jetzt halte ich fest ein klassiker auch ein remake
Speaker: Über das wir schon gesprochen haben in der fantastischen Episode über 50er Jahre Science Fiction.
Speaker: When Worlds Collide.
Speaker: Nein, echt?
Speaker: Okay, da bin ich mal gespannt.
Speaker: Da wird Roland Emmerich gleich neidisch.
Speaker: Das wäre eigentlich sein Beritt.
Speaker: Da wildert ja einer in seinem Gehege.
Speaker: Ja, aber wenn du die beiden Dokus geguckt hast, ist er, glaube ich, gar nicht so der Fan von diesen klassischen Filmen.
Speaker: Der hatte eigentlich immer eher künstlerische Aspekte im Sinn, aber ist dann doch immer wieder auf den kommerziellen Boden der Tatsachen gelandet.
Speaker: Das ist ja das ganz Interessante.
Speaker: Der wollte ja auch Kunst studieren, hat es aber dann doch nicht gemacht und wollte auch nie Regisseur werden.
Speaker: Da ist ja eigentlich nur mehr so wie die...
Speaker: einfach so wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, mehr oder weniger, weil er es dann umsetzen musste.
Speaker: Und das ist eigentlich ganz interessant.
Speaker: Ich glaube, er hat da größere künstlerische Ambitionen, als uns allen bewusst ist.
Speaker: Hat aber festgestellt, dass er mit dieser Nische oder mit diesem Image besser zurechtkommt, als wenn er jetzt, er hat ja auch ein paar andere Filme gedreht, die aber witzigerweise fast alle gefloppt sind.
Speaker: Mal abgesehen von Der Patriot damals.
Speaker: Es gab noch einige andere Filme.
Speaker: Es gibt vor allem einen anderen Film, den ich jedem, der über Emmerich meckert, immer ans Herz liege, was nämlich total anderes.
Speaker: Anonymous.
Speaker: Sein Shakespeare-Film, der ist super.
Speaker: Mir hat der total gut gefallen.
Speaker: Hat vor allem die Briten richtig angepisst.
Speaker: Über den Typen, der die Stücke für Shakespeare geschrieben hat.
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Also der verfolgt hat diese Theorie des Ghostwriters dabei.
Speaker: Aber toll, auch top besetzt.
Speaker: Richtig schöner Film.
Speaker: Aber auch gefloppt.
Speaker: Ja, logisch.
Speaker: Richtig.
Speaker: Komplett geploppt.
Speaker: Keine Flutwellen, keine Sonnenflecken, keine Erdbeben.
Speaker: Nein, das ist es gar nicht mal.
Speaker: Sondern weil halt die Community, also für wen oder was hat der produziert?
Speaker: Nicht für den deutschen Markt.
Speaker: Der hat das natürlich für den internationalen Markt produziert.
Speaker: So, aber vor allem die Briten, die waren halt total angepisst.
Speaker: Und irgendwie war man sich dann wahrscheinlich im Studio auch nicht an.
Speaker: Dieser Deutsche, der da erzählt, was jetzt hier im alten England los war.
Speaker: fand man irgendwie nicht so toll und man hat den Film einfach wirklich sang- und klanglos absaufen lassen.
Speaker: Da gab's keine Werbekampagnen für nix.
Speaker: Ist eine ganz spannende Geschichte, die sich da hinten rangt.
Speaker: Also den Film hat man mit Anlauf absaufen lassen, vor allem, was sich die Kritiker da auch aufgeregt haben.
Speaker: Und das ist totaler Scheiß.
Speaker: Das ist natürlich Fiktion, aber das ist doch auch eine geile Fiktion.
Speaker: Das ist auch genauso was wie letzten Endes Amadeus.
Speaker: Das ist ja auch eigentlich ein Affront, wenn man sagen würde, dass du dieses Musik-Genie so als dieses...
Speaker: störrische, beknackte, sexgeile Kind da rumlaufen lässt, so ungefähr.
Speaker: Aber was für ein sensationeller Film das war.
Speaker: Insofern, wie schon gesagt, Anonymous, ich mag den total.
Speaker: Das ist eine totale Empfehlung, wenn man mal was anderes sehen will.
Speaker: Genauso die Leute, die alle auf Michael Bay herumhacken, bezogen auf seine Actionpornografie.
Speaker: Sag ich immer, schaut euch Pain and Gain an.
Speaker: Ich finde, ganz ehrlich, Michael Bay-Film ist super.
Speaker: Das ist immer Multimillion-Dollar-Trash, immer unterhaltsam, nie langweilig.
Speaker: Nein, und der weiß ja auch ganz genau, was er da macht.
Speaker: Aber genau die Leute, die auf rumhacken, ah, der ist ja nur so ein kommerzieller Hack.
Speaker: Irgendwie so, nein, der kann auch anders.
Speaker: Es ist schade, dass er es weniger macht, aber Pain & Gain ist ein echter Kracher.
Speaker: Der ist einmal per se auch geil gemacht.
Speaker: Also der Michael Bay-Style ist da natürlich auch da.
Speaker: Aber es ist halt eine ganz, ganz andere Kiste,
Speaker: Geil.
Speaker: Kann ich auch nur wärmstens empfehlen.
Speaker: Mit Dwayne Johnson, ne?
Speaker: Ja, aber nur in der Nebenrolle.
Speaker: Okay.
Speaker: Mark Wahlberg spielt da die Hauptfigur, diesen Bodybuilder.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Okay, wo wir gerade bei Mark Wahlberg sind, dann können wir ja direkt zum nächsten Film kommen.
Speaker: Du hast mir gerade das Stichwort gegeben.
Speaker: Steigen wir in ein kleines Flugzeug?
Speaker: Nee.
Speaker: Ach so, ach ja, das hatten wir schon.
Speaker: Spielen wir dreckig.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Immer.
Speaker: gibt es doch jetzt auch einen wunderschönen Film, der neue Film von Shane Black, Regie und Drehbuch, Shane Black, Play Dirty heißt das, heißt das kleine Machwerk und es ist bei, ich überlege gerade, es ist bei Amazon Prime oder Netflix, Netflix war es auch.
Speaker: Genau, es ist ein kleiner, lustiger, wie soll man sagen, ein Heist-Movie auch so ein bisschen.
Speaker: Es geht um Mark Wahlberg, der einen miesen Typen spielt, genannt Parker, einen Verbrecher, der auch gerne Einbrüche verübt und auch gerne, auch keine Probleme hat, mal jemanden um die Ecke zu bringen.
Speaker: Und der muss sozusagen da einen ganz besonderen Diebstahl vom Zaun brechen und für einen Mafiosi, gespielt von Tony Schalhu,
Speaker: Tony Chaloup, genau.
Speaker: Tony Chaloup, genau, das ist ja hier Monk, auch in einer wunderschönen Rolle.
Speaker: Und dieser ganze Film ist eigentlich nichts anderes als ein wunderbares, wunderbares Gangsterfilmchen mit vielen kleinen, unterhaltsamen, dämlichen, lustigen und dreckigen Gangstern, die sich gegenseitig versuchen, immer wieder den Boden unter den Füßen wegzuziehen.
Speaker: Mit lustigen Wendungen und Twists, eine Gaunerkomödie, aber auch teilweise hart und es ist eingepackt.
Speaker: Ein Universum.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Es ist extrem schwarzhumorig.
Speaker: Also Shane Black zieht da mal wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, seinen Nachnamen raus, beziehungsweise bringt ihn da rein.
Speaker: Basieren tut das Ganze eben auf der bekannten Parker-Reihe.
Speaker: Es gibt zig Verfilmungen davon.
Speaker: Unter anderem sehe ich einen der bekanntesten hier mit Mel Gibson in der Hauptrolle.
Speaker: Payback.
Speaker: Aber da heißt ja witzigerweise Porter.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und nicht Parker.
Speaker: Aber ich weiß, es kommt da drauf.
Speaker: Genau.
Speaker: Es sind die Romane von Donald A. Westlake, alias der unter dem Zodonym Richard Stark geschrieben hat.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Und da gibt es übrigens auch weitere Verfilmungen, nämlich den Klassiker natürlich Point Blank mit Lee Marvin von 67.
Speaker: Die Outfit gibt es auch noch, glaube ich.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Und es gibt noch einen, der heißt einfach nur Parker mit Jason Statham.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Und die Outfit spielt halt immer sozusagen, das sind Descartes und das Outfit spielen halt immer den Dreh- und Angelpunkt dieser Romane.
Speaker: Und es sind wirklich dreckige Gangster-Geschichten, Filme noir.
Speaker: Jetzt ist der Play Dirty etwas humoriger als die anderen Filme.
Speaker: Die sind ein bisschen härter.
Speaker: Um ganz ehrlich zu sein, da hat Shane Black dann nochmal an der Schwarzhumorschraube gedreht.
Speaker: Es macht Spaß, es ist kurzweilig.
Speaker: Es ist ein Film, der nicht in die Liste der Meisterwerke eingehen wird, aber es ist ein Film, den man sich mal gemütlich zu zweit abends angucken kann und Spaß haben kann.
Speaker: Also das würde ich jetzt also so nicht, man muss da schon so ein bisschen schauen, weil ich glaube, also wie man auch, ich sag mal, an den Reaktionen auf den Film sieht, also im Moment dümpelt der Film bei einem IMDb-Rating von so 5,9 rum, dass, glaube ich, vielen einfach, also zum einen dieser schwarze Humor, zum anderen halt die Parker-Figur in dem Film, die,
Speaker: nicht so richtig klar ist, weil er ist ja schon die Hauptfigur, aber der ist eigentlich, der ist halt kein guter Typ.
Speaker: So, der ist halt, der ist halt auch wirklich, wirklich ein Baddy.
Speaker: Zum anderen wird dann auch gerne bemängelt, dass Mark Wahlberg da halt die Hauptrolle spielt.
Speaker: Ich persönlich finde, der macht da ein
Speaker: Es sollte ursprünglich Robert Downey Jr. werden.
Speaker: Ja, logisch, weil Shane Black ja schon mit dem auch zusammengearbeitet hat.
Speaker: Kiss Kiss Bang Bang.
Speaker: Genau, in dem fantastischen Kiss Kiss Bang Bang.
Speaker: Mit Walt Kilmer.
Speaker: Richtig super war.
Speaker: Auch ein Ding, was, glaube ich, bei vielen immer noch unter dem Radar fliegt.
Speaker: Ist aber auch irgendwo im Stream zu haben.
Speaker: Schaut euch das Teil an.
Speaker: Ist auch wie immer bei Shane Black.
Speaker: Auch hier, es ist wie immer ein Weihnachtsfilm.
Speaker: Dieser Mann macht ja nur Weihnachtsfilme.
Speaker: Filme, die an Weihnachten spielen.
Speaker: Und Iron Man 3 hat er auch mit Robert Downey Jr. zusammengearbeitet.
Speaker: Witzigerweise.
Speaker: Hat er auch Regie geführt.
Speaker: Und ich fand er auch noch mal ganz nett, er war jetzt vor kurzem, würde ich schon sagen, 2016, The Nice Guys.
Speaker: Der war auch noch mal ganz nett, ist aber nicht so gut gewesen wie Kiss Kiss Bang Bang.
Speaker: Nein, nein, nein, der ist auch schon so ein bisschen weichgespülter, aber hier werden noch mal alle Stops rausgezogen.
Speaker: Der Film war auch teuer und geht dann auch teilweise die Konzeption dieses Heils, beziehungsweise was sich dann ändert, das geht dann irgendwann auch irgendwann mal komplett drüber.
Speaker: Also das ist schon richtig, das steigert sich halt auch alles so.
Speaker: Aber halt, wie schon gesagt, teilweise die... Ja, was heißt Herren?
Speaker: Also diese absurden Sachen.
Speaker: Also ich hab diese ganze Anfangssequenz persönlich schon so hart abgefeiert.
Speaker: Und das hat viele Leute anscheinend so abgeturnt.
Speaker: Ich weiß nicht, also sagen wir mal so, es gibt da eine Verfolgung, eine Flucht.
Speaker: Und die Fluchtautos landen durch einen blöden Zufall auf einer Pferderennbahn.
Speaker: Und entsprechendes Chaos bricht aus.
Speaker: So was habe ich noch nie gesehen.
Speaker: Erstmal, was für eine grandiose Idee.
Speaker: Es ist schwarzhumorig.
Speaker: Da sind noch ein paar Leute erschossen.
Speaker: No animals were harmed, by the way.
Speaker: Ja, aber das waren alles Computereffekte.
Speaker: Das will ich zumindest hoffen.
Speaker: Ja, aber...
Speaker: Sensationell.
Speaker: Es ist ja halt immer, wenn man so schlimm, wenn man das so beschreibt, aber ist ja so, den Kollateralschaden in solchen Actionfilmen dann sich anguckt, finde ich immer gut, weil das verleiht der ganzen Kiste auch eine Härte und greift das um.
Speaker: was da vor allem passiert bei diesem Heist, mit dem es am Anfang losgeht und was da halt durch... Allein das, diese Verkettung, diese eigentlich echt blöd, wirklich bescheuerten Sachen und es gibt einige bescheuerte Sachen in diesem Film.
Speaker: Die sind aber nicht... Das sind keine Fehler.
Speaker: Das ist mit Anlauf so.
Speaker: Das soll schon so sein, aber ich kann auch verstehen, dass da Leute dann geistig aussteigen, so boah, das ist mir zu blöd, aber nee, das muss man kaufen, weil das ist genau diese Absurdität.
Speaker: Ich nehme mal ein prominentes...
Speaker: Ja, nein, ich nehme ein prominentes anderes Beispiel.
Speaker: Das ist ja auch ein klassisches, ich sag mal so, Crime, auch Film-Noir-Thema, so Blödigkeiten von Verbrechern oder von solchen Situationen.
Speaker: Und also hier...
Speaker: Im Ruhegebiet haben wir natürlich das ganz große, legendäre Epos Bang, Boom, Bang.
Speaker: Also was daraus eigentlich, also daraus besteht dieser ganze Film eigentlich nur.
Speaker: So zum Großteil.
Speaker: Also in welche bescheuerten Situationen diese kleinen Gangster da irgendwie reinkommen, auch durch eigene Idiotie oder Schrulligkeit, wie auch immer.
Speaker: Und auch das hat man hier.
Speaker: Und wirklich ein paar sehr wunderschön absurde,
Speaker: Situationen und vor allem auch eine Ruchlosigkeit, weil die Leute da natürlich Sachen in Kauf nehmen.
Speaker: Ich werd's jetzt nicht spoilern, was da so passiert, aber was die da so planen, dass man da quasi mit dem, was sie da planen, ganze Straßenzüge womöglich plätten könnten und zig Leute, naja, egal, reden wir nicht drüber.
Speaker: Also ich muss dazu sagen, meine Frau hatte auch Spaß gehabt.
Speaker: Sie mag diese Filme und man kann ihn durch, wenn die eigene Frau oder die Partnerin oder der Partner zumindest ein bisschen Spaß an schwarzem Humor hat und ein bisschen Augenzwinkern, dann kann man sowas damit gucken.
Speaker: So hart fanden wir dann nicht.
Speaker: Wir hatten beide herrlich Spaß dabei.
Speaker: Und ich finde ja auch, dass Shane Black ist ja mein persönlicher, was solche Krimis angeht und auch Gangsterfilme, diese klassischen Buddy-Cop-Filme.
Speaker: Ich meine, er ist ja quasi der Erfinder mit den Originaldrehbüchern zu Lethal Weapon 1 bis 4 oder auch Tödliche Weihnachten oder auch Last Boy Scout zum Beispiel.
Speaker: Ist ja natürlich...
Speaker: Ganz, ganz vorne spielt er da.
Speaker: Der hat eigentlich nur einen harten schwarzen Fleck auf seiner Weste, da waren wir vorhin ja schon, da haben wir gar nicht erwähnt.
Speaker: Predator Upgrade.
Speaker: Wobei ich den gar nicht so schlimm fand, ich hab den mir als Parodie gesehen.
Speaker: Das Doofe ist, wie schon gesagt, der Film ist ja komplett umgeschnitten worden, es war ein einziges Produktionsdebakel, das erste Drittel, das fand ich richtig gut.
Speaker: wo du diese dreckige Dutzendnummer eigentlich so hast, das fand ich richtig klasse.
Speaker: Also da merkt man auch so, wo die Ansätze waren.
Speaker: Aber das Ding geht dann halt nachher komplett baden.
Speaker: Das Ende war nicht zufriedenstellend.
Speaker: Nein, das war... Und auch da schon diesen unfassbar blöden Gag, dass sich der Predator mit seiner eigenen Knarre die Rübe wegballert.
Speaker: Was dann auch noch zusätzlich geschnitten war.
Speaker: Also, ich fang gar nicht erst an.
Speaker: Also wie gesagt, Play Dirty kann man sich bei Netflix angucken von Shane Black.
Speaker: 125 Minuten ab 16 freigegeben.
Speaker: Ein schönes Gangster-Schauspiel mit geilen Szenen.
Speaker: Ein seltsames Filmpark.
Speaker: Von Play Dirty, lieber Kai, kommen wir doch einfach jetzt zu Playdate.
Speaker: Mal, wir wollen mal schnell beim Spielen hier.
Speaker: Es gibt einen Film, der ist mir auch gerade irgendwie so vor kurzem über die Netzhäute gehuscht, bei Amazon Prime, Playdate, die Action Dads.
Speaker: Und ich glaube, zwei unterschiedlichere Typen hätte man vor der Kamera für diese, ich will es mal sagen, Action Trash Komödie nicht zusammenbringen können, weil ernsthaft ist da gar nicht.
Speaker: Gar nichts.
Speaker: Ich rede hier von Kevin James, den kennen wir hier aus King of Queens und den Kauf aus Cop und Kindsköpfe.
Speaker: Und ich hatte auch zuerst gedacht, das ist so ein Kindskopf-Film, wie man ihn von ihm kennt.
Speaker: Und Alan Richardson, den kennen wir natürlich alle als den übermächtigen, schattenwerfenden Reacher.
Speaker: So ist es.
Speaker: Und die beiden treffen sich hier durch Zufall auf dem Spielplatz und kommen zu so einer Art Playdate mit ihren Jungs zusammen.
Speaker: Und das Ganze entwickelt sich dann nachher in eine ganz andere Richtung, als man das zuerst angenommen hat.
Speaker: Man denkt, das ist wirklich so eine Kindsköpfe-Komödie mit einem eher grobschlechtigen Typen und einem eher minderwertigkeitskomplex behafteten Typen.
Speaker: Der hat so ein bisschen Schwierigkeiten, man muss dazu sagen, Ausgangssituation ist, dass Kevin James halt da gerade auch in der Rolle seinen Job verloren hat und quasi mit seiner Frau tauscht und er soll jetzt zu Hause bleiben und auf den Sohn aufpassen, während die Frau dann halt wieder arbeiten geht, solange er keinen Job hat und er dadurch in diese Situation kommt und vor allem, weil er auch vorher gar nicht so viel Zeit mit dem Kind verbracht hat, was auch gar nicht sein eigenes ist, auch das muss man dazu sagen, sondern das ist der Sohn seiner
Speaker: der aber von einem anderen Vater stammt, der jetzt hier aber nicht weiter auftaucht an der Stelle.
Speaker: Aber da halt, bin ich überhaupt tatsächlich ein richtiger Vater?
Speaker: Kann ich das überhaupt?
Speaker: Und die ganze Geschichte.
Speaker: Und auf der anderen Seite hast du dann halt diesen Testosteronstrotz, einen super einfältigen, aber liebevollen Muskelprotz.
Speaker: Ein Berg von Mensch, ja.
Speaker: Man weiß aber auch schon sofort, ab der ersten Begegnung ahnt man schon, wo die Reise hingeht.
Speaker: Also das ist schon fast so in so was wie nackte Kanone so ein bisschen gipfelt, nur so ein bisschen auf Zehen geschraubt noch mal.
Speaker: Das was dann nachher bei rumkommt, da brauchen wir gar nicht drüber reden, lass den Leuten den Spaß das selber zu entdecken, wenn sie Bock auf sowas haben, es wird was ganz anderes als ihr vermutet und es ist auch für zwölf teilweise schon ganz schön hart, um ganz ehrlich zu sein, dafür dass er ab zwölf ist, habe ich es empfunden, ich habe es mit Juni geguckt, wobei wir haben die zu dritt geguckt, wir haben alle Spaß gehabt, die ersten 15 Minuten wussten wir erstmal nicht so, was passiert denn jetzt hier eigentlich und waren...
Speaker: Eher so kurz davor wieder abzuschalten und dann drehte der Film sich irgendwann und wurde zu so einem Actionkracher.
Speaker: Dann folgte eine Verfolgungsjagd auf die andere und auch die Ursache dafür will ich gar nicht verraten, aber es ist natürlich vollkommen abstrus, es ist hirnrissig bis zum geht nicht mehr, es ist teilweise sind die Gags unterster Kanone, aber doch nicht nackt, aber unterster Kanone der Film.
Speaker: Die Untaste-Kanone, sehr gut.
Speaker: Die Untaste-Kanone.
Speaker: Aber dennoch, wir hatten Spaß.
Speaker: Also wir haben gelacht und es war so irre.
Speaker: Allein schon, das muss ich noch kurz sagen, die Mütter-Mafia, wie auch schön formuliert, besoffene Agro-Mütter, dann in der Diamant-Formation.
Speaker: Also ich habe mich weggeworfen auf dem Sofa.
Speaker: Also wenn du hier bei uns hier, die Straße runter ist eine Grundschule, die fahren da jeden Morgen vor.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also, sagen wir mal so, als ich den Film dir angeschaut habe, ich hab verstanden, warum du da komplett drauf abgefahren bist.
Speaker: Jetzt mal generell abgesehen von dem natürlich auch beabsichtigen, ich sag mal so, Fun-Trash-Niveau.
Speaker: Aber man hat sich mit diesem Film so überhaupt keine Mühe gegeben.
Speaker: Aber ich hab eine brennende Frage, ich hab eine total brennende Frage, die musst du beantworten können.
Speaker: Wir sind hier beim Gucken.
Speaker: Wir haben uns, ich weiß nicht, Bauklötze, das hat dann auch so ein bisschen abgelenkt.
Speaker: Was zum Geier macht diese Brille auf Kevin James Kopf, die auch einfach mal auftaucht, weg ist, dann trotzdem wieder auftaucht, dann hat er wieder eine Mütze auf und dann ist die Brille doch wieder oben, die er aber nie aufsetzt.
Speaker: Was war das?
Speaker: Dieser Film ist bei den Effekten auch sehr trashig bei vielen Sachen.
Speaker: Da hat man ja gesehen, das Ding ist schnell runtergekurbelt.
Speaker: Die haben das mal eben für ein paar Dollar hinter drei Einkaufszentren in L.A.
Speaker: gedreht gefühlt.
Speaker: Aber wie gesagt, es ist ein totaler Irrsinn.
Speaker: Du hattest ja vorhin schon mal in der Vorbesprechung gesagt, du hast das Gefühl, das ist ein zu lang geworden, als hätte ein Nightlife-Spot.
Speaker: Ja, genau das ist es.
Speaker: Nichts anderes will es, glaube ich, auch sein und versucht irgendwie noch eine durchgängige Handlung über 90 Minuten zu kriegen.
Speaker: Das Ding dauert 93 Minuten, hätte auch 83 Minuten dauern können, ist beides nicht schlimm.
Speaker: Aber allein dieser total durchgeknallte Cameo-Auftritt von Paul Walter Hauser hier, der Typ aus Die nackte Kanone und Cobra Kai, der dann benannt wird als der Typ, der aussieht wie Zechgerlich...
Speaker: Fianakis, ja genau, von Hangover, der sieht ja wirklich so ein bisschen so aus und der nimmt es ja noch, der steht übrigens bei EMTB gar nicht drin, das ist ein Cameo halt so, ne, und solche Sachen, du sitzt da und denkst, das haben die jetzt nicht echt gemacht, ja, so nach dem Motto, und
Speaker: Ja, der Film ist scheiße, aber er ist auch geil.
Speaker: Er macht irgendwie Spaß.
Speaker: Ich sag mal so, das Ding hat Potenzial für so einen Partyfilm.
Speaker: Den kannst du nebenher laufen lassen, kannst dich dabei betrinken, quatschen, dich mit Chips bewerfen und Popcorn.
Speaker: Und vielleicht noch nebenher noch ein bisschen auf der Playstation daddeln.
Speaker: Und bei den geilen Gags guckst du dann rüber und lachst dir und klopfst dir auf die Schenkel.
Speaker: Also so ein Film ist das.
Speaker: Ja, eigentlich.
Speaker: eigentlich die Ausgeburt aus der Hölle, aber ich sag mal, unter Trash-Gesichtspunkten natürlich eine Granate.
Speaker: Also wenn man denn auf sowas steht, auch da hat er so ein bisschen das Doofe, wie schon gesagt, wenn der Film wirklich mit Vollanlauf diese ganze Nummer ja durchziehen würde, nee, aber dann hat er ja trotzdem versucht so ein bisschen nochmal Vater-Sohn-Drama da irgendwie reinzukriegen und so.
Speaker: Das ist halt schon, das ist alles sowas von...
Speaker: Halb gar und wirklich unterste Kanone finde ich jetzt hier das Top-Rating für den Film.
Speaker: Ja, hattest du eigentlich überhaupt das Gefühl, dass die beiden Hauptdarsteller, also Kevin James und Alan Richards, überhaupt mal gemeinsam vor der Kamera gestanden haben?
Speaker: Ich habe immer das Gefühl gehabt, die sind zusammen kopiert worden.
Speaker: Manchmal schon, ja.
Speaker: Weil ungefähr so eine Chemie ist zwischen den beiden noch aufgeladen.
Speaker: auf.
Speaker: Die hatten keine echte Chemie, die beiden.
Speaker: Das ist ja auch, sagen wir mal so, das Konzept des Films.
Speaker: Das soll sich ja erst so zum Ende hin einschalten.
Speaker: Aber Kevin James schlafwandelt dadurch seine Rolle.
Speaker: Ich sag nur, die Brille, das war echt verstörend.
Speaker: Einfach mal drauf achten.
Speaker: Ja, aber die meisten Filme von ihm sind da auch nicht besser.
Speaker: Also mal ganz ehrlich.
Speaker: Das ist ja alles so dieses seichte Komödien.
Speaker: Wobei, den habe ich immer noch hier zustehen.
Speaker: Er hat ja auch versucht, sich so ein bisschen in etwas andere Ecken stellen zu lassen.
Speaker: Hier, Becky.
Speaker: Der ist super.
Speaker: Da gibt es auch einen zweiten Teil von.
Speaker: Der ist super, aber da spielt Kevin James, der hatte drei Drehtage gehabt, der spielt einfach so einen absoluten Oberbösewicht, der sich mit ihr anlegt.
Speaker: Der ist nachher auch wichtig, aber sie hat natürlich einen viel größeren Anteil
Speaker: Und er ist eher, das ist so ein bisschen wie Kevin allein zu Hause, nur in brutal.
Speaker: Also in blutig.
Speaker: Ja, ja, logisch.
Speaker: Ja, so ein bisschen.
Speaker: Also wie Kevin allein zu Hause.
Speaker: So ein bisschen wie Kevin allein zu Hause.
Speaker: Nur nicht, dass er Kevin allein zu Hause ist, sondern sein Opfer.
Speaker: Genau, in dem Fall.
Speaker: Von Kevin James.
Speaker: Nein, also Becky 1 habe ich gesehen, fand ich gut.
Speaker: Becky 2 wollte ich mir noch angucken, habe ich noch nicht gesehen.
Speaker: Aber wie gesagt, Playdate, wenn man sich besaufen will oder schon besoffen ist und noch irgendwie was zum Entspannen braucht, dann guckt man sich den an.
Speaker: Ja.
Speaker: Also zu mehr ist ja, glaube ich, auch nichts Nütze, außer dass er vielleicht irgendwann mal wirklich zu einem Partyfilm sich entwickeln könnte.
Speaker: Genau.
Speaker: Gibt's gerade bei Amazon Prime im Abo.
Speaker: Jawohl.
Speaker: Und das sind so Filme, wenn man die geguckt hat.
Speaker: Am nächsten Tag überlegt man sich, was hab ich gestern eigentlich geguckt?
Speaker: Was ist da eigentlich passiert?
Speaker: Werfen wir in dem Zusammenhang eigentlich noch mal einen ganz kurzen Blick in den Rückspiegel.
Speaker: Jetzt ist ja Halloween doch schon ein bisschen her.
Speaker: Aber da gab es ja trotzdem auch noch ein bisschen was zu gucken.
Speaker: Ich selber hab dann mal da auch zugegriffen und ein Rewatch gemacht aus dem Grund, weil es ja jetzt in 4K erschienen ist, die Nightmare-Reihe.
Speaker: Ich hab da aber auch nicht...
Speaker: muss ich gestehen, nicht zu dem maßlos überteuerten, wenn gleich sicherlich tollen Sammlerobjekt von Play-In gegriffen.
Speaker: Die haben so eine riesen Sammlerbox, also von Warner im Prinzip, rausgebracht.
Speaker: Die Filme in abgespeckter Variante, beziehungsweise also in nicht...
Speaker: Sammler-Variante erscheint das Ganze dann im Februar hier bei uns, aber auch finde ich immer noch überteuert, die Nightmare-Filme.
Speaker: Nightmare on Elm Street.
Speaker: Ich habe Nightmare on Elm Street mal wieder geguckt in 4K und das Schöne bei den 4K-Scheiben ist ja jetzt erstmals, dass die von Teil 1 und Teil 5 die Unrated-Fassungen auch mit an Bord sind.
Speaker: Leider mit dem Manko, dass man sich diese Unrated-Fassung nur mit englischem Ton angucken kann für...
Speaker: Ich sag mal, die entsprechende Fanbase wird das, glaube ich, relativ egal sein, aber es wird trotzdem auch genug Leute geben, die sagen, was soll das?
Speaker: Ich bin da auch bei, macht man eigentlich nicht.
Speaker: Es hat Warnerseits einfach nur einen sparproduktionstechnischen Grund, weil die weltweit dieselben Scheiben produziert haben.
Speaker: Das heißt, die haben nicht regional da nochmal irgendwie was angepasst oder draufgepackt, was aber auch doof ist, weil man hätte es trotzdem machen können, weil die anderen Sprachfassungen sind ja schon drauf, also bei den Kinofassungen.
Speaker: Hätte da vielleicht dann aber auch Platzprobleme auf der Scheibe gegeben, je nachdem, wie man es da drauf dann gedübelt hätte.
Speaker: Entsprechend hätte ich mir vorstellen können, weil den Ton hätte man ja trotzdem ein bisschen anpassen müssen.
Speaker: Also das heißt nochmal zusätzlich eine komplette Tonspur draufpacken müssen.
Speaker: Naja, sei es wie es sei.
Speaker: Es war ein sehr schönes Erlebnis.
Speaker: Grundsätzlich finde ich, also das Upgrade lohnt sich auf jeden Fall.
Speaker: Also besonders die ersten drei, vier Teile sehen richtig, richtig gut aus.
Speaker: Danach sogar eigentlich noch besser, aber die sahen schon vorher auch, ich sag mal, in heilen Kino, Kino, Medien eigentlich sehr gut aus.
Speaker: Aber besonders die ersten drei machen hier einen richtig schlanken Fuß.
Speaker: Das ist richtig schön.
Speaker: anzuschauen.
Speaker: Ich bin vor allem begeistert.
Speaker: Ich habe den zweiten Nightmare, der immer so ein ganz böses Stiefkind der Reihe ist, weil er so ein bisschen außen vor ist, zu dem halt eben kein Mädchen als Hauptfigur hat, sondern einen Jungen.
Speaker: und der sowieso einfach ein bisschen irgendwie abgedrehter ist.
Speaker: Mein Gott, ist der Film gut gealtert.
Speaker: Also erst mal gemacht ist ja geil, da sind ein paar tolle Effekte drin.
Speaker: Aber eigentlich das, was man dem Film auch so ursprünglich mal so mit als Manko angekreit hat, dass du halt so einen männlichen Protagonisten, das ist super.
Speaker: Das ist richtig so, es macht Laune.
Speaker: Also der Film ist bei mir richtig gewachsen.
Speaker: Ich fand den früher auch immer Mist.
Speaker: Irgendwie hab ich nicht so, nee, komm, das passt jetzt eigentlich gar nicht so in diese Freddy-Reihe da so mit rein.
Speaker: Aber, nee, ganz im Gegenteil.
Speaker: Also, auf die ersten drei Filme kann man einfach nichts kommen lassen.
Speaker: Die sind immer noch fantastisch gut.
Speaker: Danach musste ich jetzt aber beim Rewatch feststellen, der Rest ist dann doch schon ziemliches Kasperle-Theater.
Speaker: Hier und da gibt's mal gute Effekte.
Speaker: So, im vierten halt, die Kafka-Verwandlung ist natürlich toll.
Speaker: Das ist riesig klasse.
Speaker: mit den Effekten von Screaming Matt George.
Speaker: Im fünften hat man halt die Tetsuo-Nummer auf dem Motorrad, die man jetzt hier uncut in der Unrated-Fassung jetzt endlich mal wieder erleben darf.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Auch der sechste Teil, der ist halt auch schön bunt.
Speaker: Der hat jetzt hier auch erstmals das 3D-Ende, aber leider nur in Augenkrebs 3D, weil das auch genauso war im Kino.
Speaker: Das kann man sich nicht, also ich habe es gemacht, testweise, aber das kann man sich nicht angucken.
Speaker: Ist mit dieser Anaglyphenbrille dann, oder was?
Speaker: Ganz genau, rot-blau.
Speaker: Ist sie auch dabei noch?
Speaker: Ja, eine.
Speaker: Super, bringt ja total viel, wenn eine Brille drin hängt.
Speaker: Eine ist dabei.
Speaker: Man hat halt gespart, aber wie schon gesagt, es ist halt wirklich experimental.
Speaker: Ja, aber dafür zahlst du, was kostet das Ding, was kostet die Box?
Speaker: Also die Sammlerbox war richtig teuer, die war glaube ich knapp über 200 Euro.
Speaker: Ja, und da liegt mal eine Pappbrille bei.
Speaker: Da liegt nur eine Pappbrille bei.
Speaker: Unglaublich, unglaublich.
Speaker: Zwei wäre ja das Minimum gewesen.
Speaker: Ja, eben, weil du guckst einen Film meistens auch zu zweit halt.
Speaker: Und dann sagen wir mal, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch mal zwei gucken.
Speaker: Guck mal, dann hätten die von ihren 200 Euro, die die Box kostet, hätten sie nochmal 15 Cent in Produktionskosten investieren müssen für die zweite Brille.
Speaker: Da wäre der Gewinn nicht groß genug gewesen.
Speaker: Ich warte lieber noch ein Jahr, bis die Filme dann alle ganz normal in der M-Array rauskommen.
Speaker: Es wird eine Box geben, die ganz normal in Plastik, dann kommt die im Februar raus, sie ist hier aber auch noch immer zu teuer.
Speaker: Ich habe in den USA zugeschlagen, weil die da preislich normal verkaufen und selbst...
Speaker: Einmal weil der Dollarkurs im Moment rasend günstig ist, also für uns selbst mit Porto und so weiter.
Speaker: Keine Ahnung, da habe ich keine 90 Euro bezahlt.
Speaker: Dann muss ich erstmal für ein Re-Watch bei meiner Blu-ray-Fassung bleiben, die ich mir nämlich auch vor zwei Monaten erst gekauft habe.
Speaker: Ich habe noch die DVD-Box im Schuber.
Speaker: auf dem Regal oben draufstehen.
Speaker: Die sind teilweise noch alle eingeschweißt, weil ich noch nie dazu gekommen bin, die nochmal zu gucken.
Speaker: Und jetzt habe ich mir genommen, für 17 Euro habe ich mir alle Teile auf Blu-ray gekauft.
Speaker: Da sind dann sicherlich ein, zwei gekürzte Teile dabei.
Speaker: Die klassischen Szenen, von denen du gerade gesprochen hast.
Speaker: Aber jetzt 200 Euro ist es mir nicht wert.
Speaker: Nein, auf gar keinen Fall.
Speaker: Die abgespeckte Normalbox, die an dem Fibur kostet, dafür will man auch hierzulanden immer noch 140 Euro haben, viel zu teuer.
Speaker: Ich meine, das ist dann für einen Einzelfilm bis über 20 Euro, jetzt in 4K gedacht, ist das ja schon noch okay.
Speaker: Aber da kriegst du ja auch nicht mehr, du kriegst nur die 4K-Scheiben da.
Speaker: Ich meine, das sind die, die interessant sind, die Blauscheibe brauchst du dazu nicht.
Speaker: So, weil die Unrated-Fassungen auch eh nur auf den 4K-Scheiben drauf sind.
Speaker: Insofern ist das Hupe.
Speaker: Aber es ist immer noch halt zu teuer.
Speaker: Ey, überleg mal, ey, bei den Filmen, also bei aller, aller Liebe...
Speaker: Und ich muss dann auch nochmal sagen, ich hab's wieder versucht, mir den siebten Teil anzugucken.
Speaker: Wir haben das auch hier komplett durchgestanden, aber der siebte Film ist einfach ein echter Trümmerhaufen.
Speaker: Also so, ich sag mal, wankelmütig die Teile vier bis sechs sind.
Speaker: Die haben alle irgendwo immer noch unterhalten, hatten ein paar schöne Kills drin, waren fantasievoll, wie auch immer.
Speaker: Waren auch nicht langweilig.
Speaker: Vielleicht manchmal die eine oder andere Wiederholung war dann zu viel, so in den Traumsequenzen.
Speaker: Aber das ging immer noch.
Speaker: Also selbst der Schwächteste, aber
Speaker: Nightmare 7 ist einfach echt ein Trümmerhaufen, weil das Drama ist, Wes Craven hatte dann eigentlich schon die gute Idee gehabt, quasi sowas, also zum einen was Postmodernes und vor allem Selbstreferenzielles zu machen, also quasi Film im Film im Film, über Film.
Speaker: witzigerweise ist Tanja hier zu Hause aufgefallen, oder wir sprachen gerade drüber, und wir hatten erst kurz vor, wir hatten Mouth of Madness geguckt und sind darauf geguckt, die sind beide im selben Jahr rausgekommen.
Speaker: 94.
Speaker: Und insofern, du hast da das schöne Beispiel, Mouth of Madness macht da schon alles richtig, was so diese Selbstreferentialität und Medium im Medium angeht.
Speaker: Und wenn quasi ein Medium quasi
Speaker: als realitätsstiftendes Element da ist,
Speaker: Und Nightmare 7 macht da alles falsch.
Speaker: Wirklich alles.
Speaker: Weil da ist auch nichts spannend.
Speaker: Es gibt eine etwas aufregende Sequenz, die ist aber komplett, das ist ein Rehash des ersten Kills aus dem ersten Film, dem legendären.
Speaker: Das ist einmal dramatisch gemacht.
Speaker: Du hast in dem siebten Teil ein Kind, also da ist es das Kind von Heather Langenkamp, die sich ja selber spielt in dem Film.
Speaker: Und das ist grauenvoll, das ist der kleine Knirps, der ein paar Jahre zuvor halt Baby Gage in Friedhof der Kuscheltiere gespielt hat.
Speaker: Ein schreckliches Balk, das möchtest du sofort in Sekunde eins schon sofort nehmen und irgendwo gegenknattern.
Speaker: Furchtbar.
Speaker: Also auch das Acting, also da geht nichts.
Speaker: Also da ist so eine Mischung aus Damien und einem missglückten Chucky.
Speaker: Ich dachte, du meinst den kleinen, blonden Jungen aus Episode 1.
Speaker: Nein.
Speaker: Der ist ja nur unsympathisch.
Speaker: Da kann er ja nichts für.
Speaker: Aber boah, dieses Kind ist so wirklich schlimm.
Speaker: Aber guck mal, die Nightmare on Elm Street Filme waren ja nie bekannt dafür, dass sie intellektuell hochtrabend gewesen sind oder sich auch vorangetrieben haben mit schlauen Handlungen.
Speaker: Also eine gute Idee macht noch lange keine gute Serie.
Speaker: Ja, naja, also da würde ich sagen, wir mal weitestgehend vor, also die ersten drei Filme machen das schon und die waren bahnbrechend damals.
Speaker: Also erstmal überhaupt dieses Konzept so aufzustellen und was da alles drin steckt und was die da alles schön verarbeitet haben, besonders was die Elterngeneration angeht, was witzigerweise in den anderen Teilen dann sogar fortgesetzt wird, nur Gender geswappt.
Speaker: Ganz spannend.
Speaker: Also da muss ich dir leider widersprechen.
Speaker: Das seh ich nicht so.
Speaker: Wie schon gesagt, ab Teil 4 wird's Kasperle-Theater.
Speaker: Da geht's nur noch um Freddy, dass der ein paar coole Sprüche reißt und ein paar nette, fantasievolle Kills hat.
Speaker: Das macht ja auch Laune.
Speaker: Mehr ist das dann nachher nicht.
Speaker: Aber die ersten... Also das ist schon zu lange her bei mir, dass ich die gesehen habe.
Speaker: Die ersten drei Teile sind wirklich top.
Speaker: Der zweite ist halt sehr komplett verrückt, aber der hat gerade das ganze Gay-Thema, was da drin ist.
Speaker: Wobei ich das gar nicht so empfinde, weil viele den dann so interpretiert haben, dass halt so... Also, dass er mit seinem Mädchen da nicht zurechtkommt.
Speaker: Einmal so als Indikator und ne...
Speaker: Freddy dann so als Gay-Angst, dieses aus dem Schrank kommen, irgendwie so dahinterstehen.
Speaker: Das sehe ich nicht so.
Speaker: Also das würde ich nicht, also es geht in die Richtung, aber ich würde das jetzt nicht auf eine Gay-Tendenz da reduzieren.
Speaker: Das ist Quatsch.
Speaker: Das ist einfach generell, und das steckt ja auch sowohl im ersten als auch nachher im dritten Teil drin, generell diese ganze Teen-Angst zum Thema Sexualität, die man halt so mit sich trägt,
Speaker: von halt eben der klassischen, verwirrt halt, oh, was passiert mit mir, was passiert mit meinem Körper, tralala, was ist da mit dem anderen Geschlecht los und so weiter.
Speaker: Das hat man da ja alles auch irgendwo drin und vor allem auch motivlich verarbeitet.
Speaker: In amerikanischen Horrorfilmen hätte ich das Jugendliche auch Angst, weil ich weiß, wenn ich Sex habe, werde ich getötet.
Speaker: Also ist ja logisch.
Speaker: Also...
Speaker: Das ist doch die Regel.
Speaker: Warst du da lange Zeit vielleicht sicher?
Speaker: Ich habe in Deutschland gelebt, ja.
Speaker: Ich hatte da nie Probleme mit.
Speaker: Sex vor der Ehe war nie ein Problem.
Speaker: Lass das nicht deine Frau hören.
Speaker: War ja vor der Ehe.
Speaker: Nein, das habe ich nicht gemeint, sondern der Umkehrschluss daraus.
Speaker: Egal, sei es drum.
Speaker: Ja.
Speaker: Mumpitz.
Speaker: Okay, also Nightmare geguckt.
Speaker: Grundsätzlich, die Box lohnt sich, aber wie schon gesagt, wartet vielleicht ab.
Speaker: Also die normale Box, die wird sicherlich so auch noch eine Ecke zu kriegen sein.
Speaker: Das ist halt Warner.
Speaker: Da geht noch was.
Speaker: Diese Sammlerbox, diese mit den Metalldingern, die wird es nicht mehr geben.
Speaker: Die kriegt ihr noch zum Mondpreis.
Speaker: Die wird auch nicht mehr aufgelegt von Warner.
Speaker: Also alles Quatsch, das war schön.
Speaker: Der richtige Volltreffer fand ich.
Speaker: Eines der zahlreichen Einhörner in diesem Jahr war natürlich von Sony.
Speaker: In diesem Fall eine restaurierte und vor allem im 4K erhältliche Neuauflage von Tom Savignis Night of the Living Dead Remake aus dem Jahr 1990, das ich erstens von vornherein schon immer recht gut fand.
Speaker: Aber Sony hat hier alle Stops rausgezogen und hat Savignis ermöglicht, seine, ich sag mal, was heißt ursprünglich, also seine,
Speaker: vollständige, unzensierte Fassung herzustellen und vor allem auch mit dem eigentlich ursprünglich angedachten Schwarz-Weiß anfangen.
Speaker: Und das Ergebnis, also ich fand es bombastisch, es ist ja gar nicht so viel, also wenigstens von dem, was fertig gedreht wurde, was dann am Ende von der MPAA rausgeschnitten wurde.
Speaker: Der Film ist ja sowieso von vornherein relativ stark.
Speaker: Weil schon während der Produktion aus Kostengründen verschiedene Dinge gar nicht mehr realisiert worden sind, weil auch Savini gar nicht so viel Gegenwehr geleistet hat aus unterschiedlichen Gründen.
Speaker: Es war sein erstes richtig großes Kino-Regie-Projekt.
Speaker: Regie hat er schon vorher bei der Tales from the Darkside-Serie machen dürfen.
Speaker: Und hier als Produzent und eben mit Autor war Romero, also sein Mentor und Ziehvater ja auch noch mit dabei, plus halt der Regisseur des Originals.
Speaker: Das ist ja natürlich dann auch so ein bisschen doof, dass eigentlich der Typ dessen Ultraklassiker, du da Remakes da auch noch am Set mit rumstreut.
Speaker: Wenn ich seine Finger mit da drin hatte.
Speaker: Ja, ja, genau.
Speaker: Aber der hat ja alles richtig gemacht.
Speaker: Romero hat ja das Drehbuch auch geschrieben.
Speaker: Und das fand ich damals halt schon tatsächlich richtig toll.
Speaker: Hatte das richtig gut geupdatet.
Speaker: Und vor allem quasi auch, aber jetzt nicht, sag ich mal so, auf irgendeinen Druck hin quasi Abbitte geleistet für das, was ihm, also glaube ich,
Speaker: seit jeher, seit damals halt einfach immer ultrapeinlich war, diese sehr, sagen wir mal, reduzierte Figur von Barbara im Originalfilm, also der Hauptfigur, eine der Hauptfiguren, die dann halt in der zweiten Hälfte des Films nur noch katatonisch rumsitzt und eigentlich gar nichts macht und einfach nutzlos ist.
Speaker: Und damit hat er...
Speaker: Eigentlich immer gehadert, aber er sagte dann halt auch so, das war halt damals so, da haben wir nicht drüber nachgedacht, das war halt so eine typische Frauenrolle, das hat man dann halt so geschrieben, das passte schon so, irgendwie war das so, das hat man damals nicht anders wahrgenommen und gedacht.
Speaker: Hier bekommen wir dann eine ganz andere Barbara zu sehen, die zwar auch am Anfang erstmal mit den Umständen ins Leben zurückkehrender Toter erstmal klarkommen muss, aber dann je länger der Film dauert,
Speaker: da dann doch mehr und mehr Fahrt und Oberwasser gewinnt und auch die streitenden Parteien in dem kleinen Farmhouse, das alles ein bisschen anders ausgespielt wird.
Speaker: Also es ist eine, finde ich, sehr, sehr gelungene und gute und eben auch vernünftig geupdatete Variation, auch eben mit einem etwas anderen Ende als im Original, was dem Film auch immer gerne so ein bisschen angelastet wird.
Speaker: Ich finde das super, weil man hat sich da schon Gedanken drüber gemacht und vor allem, wenn man darüber nachdenkt, was das impliziert, einmal für die einzelnen Rollen, aber besonders für Barbara am Ende des Films, ist das schon klasse.
Speaker: Ich fand auch die Schwarz-Weiß-Sequenz, so jetzt am Anfang ist stimmig, ich fand den Wechsel zu Farbe, haben die super, da hätte ich nicht mit gerechnet, weil ich habe mich die ganze Zeit gefragt, okay,
Speaker: Die ganze Friedhofsequenz am Anfang in Schwarz-Weiß, wie wollen die das machen?
Speaker: Ursprünglich war die Idee gewesen, dass das irgendwann ganz wirklich so, also nicht von jetzt auf gleich, sondern so ganz langsam erst so ins Farbliche wieder wechselt.
Speaker: So einen Effekt zum Beispiel, den gab's zum Beispiel in Platoon.
Speaker: Mal zu sehen nach der Endschlacht, wo dann auch erst alles so grau und schwarz-weiß ist und dann erst ganz, ganz langsam die Farbe wiederkommt.
Speaker: Sowas in die Richtung.
Speaker: Aber nein, ich finde, man hat es perfekt gelöst an einer sehr guten Stelle.
Speaker: Also ich bin da hellauf begeistert von.
Speaker: Das ist die Fassung.
Speaker: Also das Maximum, was man davon zu sehen kommt, mehr als das gibt es nicht, was da zu sehen ist.
Speaker: Leider, man würde sich zwar wünschen, dass mehr gewesen wäre, aber ganz fantastisch.
Speaker: Ich empfehle, das auf jeden Fall zu kaufen.
Speaker: Das Schöne ist, es sind beide Fassungen drauf, also diese neue Directors Cut Edition, als auch die normale Kinofassung an der Stelle, sowohl auf der 4K-Scheibe als auch auf der beiliegenden Blu-Ray, aber auch hier...
Speaker: Der fatale Trend, in Anführungszeichen, den Directors Cut gibt es nur auf Englisch.
Speaker: Mit deutschen Untertiteln natürlich ausblendbar.
Speaker: Aber dennoch, für den einen oder anderen ist es wahrscheinlich trotzdem vielleicht ein Manko.
Speaker: Ich bin damit sehr zufrieden, ich kann damit gut leben.
Speaker: Ich finde es schade, dass das so ist.
Speaker: Aber ich weiß nicht, ob Sony hier auch weltweit dieselben Disks produziert hat.
Speaker: Weiß ich tatsächlich nicht.
Speaker: Ich nehme es einfach auch mal an.
Speaker: dass das genau dem so ist, weil die schränken halt ihre Scheibenproduktion halt auch ein oder verdichten das, ich sag's mal vorsichtig, und machen nicht mehr für jedes Territorium eine eigene Tüte auf.
Speaker: Also ich habe mir die gerade vor mir liegen, ich habe mir die auch gekauft.
Speaker: Es ist auch, ich wollte schon sagen, voll das Blech.
Speaker: Es gibt es ja in einem Tin Case halt.
Speaker: Und die UHD ist definitiv die internationale Fassung, wohingegen die Blu-Way eine deutsche Fassung ist.
Speaker: Weil du hast nämlich auf der UHD die ganzen Altersbeschränkungen aus verschiedenen Ländern drauf.
Speaker: Das 18er Logo aus Deutschland, das 16er Logo.
Speaker: aus den USA, Niederlande, UK, UK und so weiter und so fort.
Speaker: Und auf der Blu-ray ist nur das 18er Logo, das deutsche FSK-Logo drauf.
Speaker: Dementsprechend gehe ich davon aus, dass zumindest die UAD im europäischen Markt unterwegs ist und die Blu-ray nur auf dem deutschen Markt.
Speaker: Das doofe ist, das müssen die ja machen.
Speaker: Die Disks selber, was da drauf gedruckt wird, das ist nochmal was anderes.
Speaker: Aber halt das Mastering,
Speaker: Also wie gesagt, ich habe ihn mir auch angeschaut, ich fand ihn gut, ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft, um ganz ehrlich zu sein, von der Fassung von Tom Savini.
Speaker: Wie gesagt, ein schöner Klassiker, selbst wenn es ein Remake von einem noch älteren Klassiker ist.
Speaker: Man kann die Schwarz-Weiß-Fassung ja die alte durchaus auch noch gucken, da gibt es ja auch wieder neu remasterte Fassungen mittlerweile, aber er hat ja jetzt nichts falsch gemacht.
Speaker: Ich hätte mir ein bisschen mehr Splatter erhofft, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Gerade von Tom Savini.
Speaker: Das ist ja das große Drama dieses Films.
Speaker: Die Leute, damals schon im Kino, ich hab die Fangoria-Ausgabe irgendwo im Keller noch.
Speaker: Ey, wir sind ausgemacht, wir haben zurück.
Speaker: Einige haben sich auch gefragt, Night of the Living Dead Remake, so, oh Gott, oh Gott, oh Gott, das kann ja nur in die Hose gehen.
Speaker: Dann hieß es aber, so, erstens Tom Savini macht Regie und Romero produziert und schreibt Drehbuch und alle haben gejogelt.
Speaker: Wie geil ist das denn?
Speaker: Das wird ja ultimativ und so weiter.
Speaker: Leider, das muss man sagen, also besonders angesichts heutiger Zustände.
Speaker: Also damals war das 1990, war das noch was anderes.
Speaker: Es war eine andere Zeit.
Speaker: Die große Horrorzeit war vorbei.
Speaker: Die böse Zensurzeit hatte angefangen seit, ich sag mal so, spätestens Mitte der 80er Jahre.
Speaker: Es war schon so 83, 84, als das hier losging und auch international.
Speaker: Also kein rein deutsches Phänomen, aber hier in Deutschland natürlich auch ganz schlimm und furchtbar.
Speaker: Und das heißt, das, was an Horrorfilmen noch rauskam, wurde argst geschnitten, zensiert und sonst was.
Speaker: Und es ebbte auch ab, es kam immer weniger und es wurde auch alles handzahmer, wobei Ende der 80er ja trotzdem nochmal ein paar unfassbare Vorstellungen.
Speaker: härte Granaten rauskamen, halt sowas wie Hellbound, also der zweite Hellraiser-Film und auch ein paar andere Sachen, die sich da nochmal effekte-technisch auch ein bisschen weiter aus dem Fenster gelehnt haben, wenngleich auch humoristischer, sowas wie Bride of Re-Animator, so ein Ding, das auch komplett unter die Räder gekommen ist, der dritte Texas Chainsaw, die Freitag der 13.
Speaker: Film haben sowieso immer alles abgekriegt, also da war der Film schon quasi, also man hatte sich viel erhofft und selbst das, also selbst
Speaker: Es gibt ja ein Buch von Savini, wo er seine ganzen Storyboards veröffentlicht hat und Behind-the-Scenes-Fotos und so, wo man sich seinen ursprünglichen Komplettplan angucken kann.
Speaker: Auch da ist inszenatorisch halt ein bisschen anders, aber da ist auch nicht mehr so viel.
Speaker: Es gibt eine
Speaker: Also die anders gelaufen wäre, wäre die entscheidende Explosion bei der Flucht und wie das Ganze stattgefunden hätte, da hätte es einen schönen Brennstand gegeben.
Speaker: Das alles wurde dann vorab nicht realisiert, Zivini hätte das gerne gemacht, aber gesagt so, nee, nee, nee, keine Zeit, wir müssen hier schnell weitermachen und so weiter.
Speaker: Aber dass selbst eigentlich ein klassisches Element der Romero-of-the-dead-Filme oder auch Night of the Living Dead hier echt zu kurz kommt, ist also den Leichenschmaus, den man hat, der ist fast nicht vorhanden.
Speaker: Fast nicht.
Speaker: Das war ja immer so der Schockmoment.
Speaker: dieser ganzen Geschichte.
Speaker: Und das fehlt hier tatsächlich ein bisschen.
Speaker: Klassische Selbstzensur in dem Fall.
Speaker: Ja, irgendwie.
Speaker: Man weiß aber auch gar nicht so, warum.
Speaker: Es gibt so anderthalb Szenen kurz zu sehen, aber der Rest ist dann irgendwie im Orkus verschwunden.
Speaker: Es gibt auch keine sonstigen
Speaker: größeren jetzt bis attacken oder ähnliches das war ja im original auch fast da gab es ja auch nicht so viel aber es gab halt eben das und allein das sonnesequenz so klein sie auch immer gewesen wäre da fehlt
Speaker: Das vermisse ich da auch ein bisschen schon.
Speaker: Das ist auch letzten Endes das, was Savini selber beklagt.
Speaker: Er war halt, was heißt doof gewesen, es waren mehrere Sachen, die da am Start waren.
Speaker: Einmal, weil Romero dann auch nicht mehr vor Ort war, weil der dann schon mit The Dark Half beschäftigt war.
Speaker: Er war ja auch gerade, glaube ich, in der Scheidung mit seiner Frau.
Speaker: Das kam halt mitten in der Produktion.
Speaker: Hatte er die Scheidungspapiere plötzlich gekriegt und wusste nicht mehr ein und aus.
Speaker: Musste aber den Film dann auch weiter stemmen.
Speaker: Also insofern auch schon reife Leistung.
Speaker: Da ist dann die Motivation nicht so groß, wenn du um das Sorgerecht für deine Tochter kämpfst.
Speaker: Ja, oder sagen wir mal, der Fokus ist dann ein bisschen abgelenkt.
Speaker: Also auch wie gesagt, ein schönes historisch gesehen nicht ganz unwichtiges Remake, was man sich sehr gut in sein Zombie-Regal stellen kann und auch mal gucken kann.
Speaker: Ich hätte mir ein bisschen mehr gewünscht.
Speaker: Ich kannte den vorher nicht.
Speaker: Hast du ihn jetzt tatsächlich zum ersten Mal gesehen?
Speaker: Ich habe ihn, glaube ich, einmal auf VHS gesehen.
Speaker: Einmal habe ich ihn früher auf VHS gesehen und habe den ja wahrscheinlich damals schon irgendwie auch abgehakt mit, der ist nicht so knallig wie die anderen zum Teil.
Speaker: Ja, so nach dem Mal.
Speaker: Du kannst es nicht mit Dawn of the Dead vergleichen.
Speaker: Ja, eben.
Speaker: Was da so den Action gerade angeht.
Speaker: Ich hatte den mal irgendwann gesehen, hatte den aber nie als Highlight bewertet.
Speaker: Ich merke mir dann manche Filme, wo ich sage, direkt ist geil, guckst du dir irgendwann nochmal an und manche Filme gucke ich mir an und die verschwinden dann irgendwann aus dem Kopf wieder.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Ja, also irgendwie muss er auf Platz geschafft werden.
Speaker: Und da habe ich jetzt dem Film nochmal eine Chance gegeben.
Speaker: Das Schöne ist natürlich bei der Edition, es sind auch unwahrscheinlich viele Extras dabei, Interviews etc.
Speaker: Da kann man sich nochmal schön auf Spurensuche begeben.
Speaker: Das habe ich auch gemacht.
Speaker: Also ich hatte keinen langweiligen Abend damit, muss ich mal dazu sagen.
Speaker: Dazu muss man auch sagen, dass also tatsächlich, also man hier wirklich also nicht irgendwas zusammengeschröbelt hat.
Speaker: Man hat das Ding wirklich richtig gut restauriert, auch das Farbdrama, was es in anderen Auflagen gab.
Speaker: Hier sieht jetzt alles richtig korrekt aus und auch richtig gut.
Speaker: Die 4K-Scheibe ist richtig top.
Speaker: Mir hat das richtig, richtig gut gefallen.
Speaker: Plus, wer es auf Englisch schaut, bekommt auch noch einen fantastischen Atmos-Soundtrack spendiert, wo man auch auf der Tonspur noch ein bisschen gearbeitet hat und verschiedene Effekte jetzt hier nach Servinis Vorgabe dann auch richtig umgesetzt hat.
Speaker: Muss man gucken, je nach eigener Anlage.
Speaker: Aber ich bin sehr, sehr happy.
Speaker: Ich hätte nicht gedacht, weil das ist auch so ein Ding gewesen.
Speaker: Da wurde immer gesagt, nee, ach, das Material, das gibt's nicht mehr.
Speaker: Es gab dann halt noch die Aufnahmen vom schröbeligen Workprint, die schon seit Ewigkeiten zirkulierten, teilweise auch auf YouTube irgendwo zu gucken waren.
Speaker: Aber dass davon noch mal irgendein Release kommt, geschweige denn, das ist ja wirklich ein Deluxe-Treatment für einen Film, der ja gar nicht so finanziell erfolgreich war.
Speaker: Also ich würde jetzt nicht sagen, dass der total getankt ist, aber vergleichsweise in dem, was man erwartet hat, mit Sicherheit.
Speaker: Und sonst ist der halt sehr in der Versenkung verschont.
Speaker: Und für mich persönlich, das ist zwar für den einen oder anderen Frevel, ich mag den lieber als das Original, was nicht das Original abwertet, das mag ich auch, aber aus anderen Gründen.
Speaker: So, aber wenn du mich jetzt fragst, womit will ich meine Zombie-Trilogie anfangen?
Speaker: Mit dem Original-Night oder dem Remake-Night?
Speaker: Ich gucke da eher das Remake-Night.
Speaker: So, und dann Dawn.
Speaker: Weil der Film ist auch einfach handwerklich gut gemacht.
Speaker: Plus mein totales Highlight in dem Film...
Speaker: Die Zombie-Make-ups in dem Film sind super, die sind richtig gut gemacht, das sind richtig, also eben nicht keine so Comic-Zombies oder diese grauen Schlofer hier aus Walking Dead oder so, sondern da ist richtig und im Bonus-Material erzählen die beiden Make-up-Leute ja auch, dass die halt wirklich da in die Leichenhalle gegangen sind und sich da alle Sachen angeguckt haben und
Speaker: dokumentiert haben und das dann so als Vorlage genommen haben und das sieht auch richtig, richtig gut aus.
Speaker: Also die Zombies sehen da wirklich schon auch eben wie echte, richtige Leichen, also eigentlich fast schon ein bisschen zu echt aus, wenn man will.
Speaker: Richtig gut gemacht und vor allem alles schöne handgemachte Effekte
Speaker: Ich kann es nur empfehlen, kauft das, signalisiert auch den Studios, ja, wir haben Interesse an sowas, wir belohnen das auch.
Speaker: Wenn ihr Arbeit da reinsteckt und was richtig Gutes abliefert, dann geben wir dafür auch Kohle aus.
Speaker: Da sage ich dann auch ja.
Speaker: Da muss man dann auch das Geld mal hinlegen.
Speaker: Lohnt sich auf jeden Fall.
Speaker: Für Zombie-Fans kommt man da nicht drum rum.
Speaker: Ein seltsames Filmparkt.
Speaker: Jetzt ist es ja so, dass diese beiden Filme ja schon zu Halloween so ein bisschen rausgekommen sind.
Speaker: Wir haben aber noch eine weitere Horrorserie, die gerade auch pünktlich zu Halloween am 27.
Speaker: Oktober bei HBO bzw.
Speaker: Sky und auch Wow gestartet ist, lieber Kai.
Speaker: Nämlich Welcome to Derry.
Speaker: Hast du schon eine Gelegenheit gehabt, da reinzuschauen?
Speaker: Leider, leider noch nicht.
Speaker: Ich werde mal abwarten.
Speaker: Also wenn das ganz durch ist, werde ich mal gucken.
Speaker: Das ist ja, glaube ich, bei dir ist es halt irgendwo anders drin.
Speaker: Ich habe das in Wow.
Speaker: In Wow habe ich das drin.
Speaker: Bei uns ist das so ein Sky wahrscheinlich.
Speaker: Bei Sky gibt es das auch.
Speaker: Die ganzen HBO-Sachen, aber du kannst es auch halt über Amazon natürlich kriegen, aber da kannst du es nur einzeln kriegen.
Speaker: Also das ist ein Keim der Kanäle drin.
Speaker: die man dann mal ordern kann.
Speaker: Also da müsstest du jede Folge einzeln kaufen oder halt die ganze Staffel dann für irgendwie 20 Euro.
Speaker: Das wollte ich jetzt nicht.
Speaker: Vielleicht wartet es ja erstmal ab, bis die Staffel zu Ende ist.
Speaker: Dann können wir dann nochmal drüber sprechen, weil ich habe mir jetzt die ersten drei Folgen angeguckt.
Speaker: Wir hatten auch schon mal kurz drüber gesprochen.
Speaker: Ich bin ja eigentlich ein Stephen King Fan.
Speaker: Ich bin auch ein Fan von S. Ich fand den ersten, es geht ja jetzt hier, Welcome to Derry ist ja sozusagen die Serie, die die Vorgeschichten erzählt.
Speaker: Auch wieder unter der Federführung von Andy Muschetti halt und Barbara Muschetti, die ja schon S1 und 2, die Remakes in die Kinos gebracht haben, wovon ich den ersten Teil sehr gut fand.
Speaker: Bei dem zweiten, finde ich, da gab es schon...
Speaker: Der ist schon nicht mehr so spannend gewesen.
Speaker: Und vor allen Dingen hat er auch The Flash gemacht, den wir beide sehr gut finden.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Die Kino-Full-Film, die ja leider gefloppt ist, aber ich bin immer noch ein großer einer meiner Lieblings-Superhelden-Filmen.
Speaker: Der war top, der hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Speaker: Toller Film.
Speaker: So, und jetzt haben die halt nachgelegt und haben in diesem S-Zyklus sozusagen Welcome to Derry als Fernsehserie gebracht.
Speaker: Das ist eine Erweiterung.
Speaker: Es geht ja darum, dass in dieser Stadt Derry in Maine, wo ja auch die Geschichte von S stattfindet, dieses übernatürliche Wesen, das wir als den Clown Pennywise kennen, oder zumindest immer so in Erscheinung tritt öfters, alle 27 Jahre aktiv wird.
Speaker: Und diese Geschichte Welcome to Derry spielt halt in dem Jahr 1962,
Speaker: wo immer mehr Kinder durch dieses Wesen verschwinden und das Militär auch versucht, es auszugraben und es als Waffe zu benutzen.
Speaker: Also er hat Elemente aus dem Stephen King Roman S, die ja immer wieder auftauchen, wo dann darüber recherchiert wird, was vor 27 Jahren oder vor noch viel mehr Jahren in den letzten Jahrhunderten passiert ist und so weiter.
Speaker: In den letzten Jahrzehnten hat man die Geschichten, die in dem Buch S genommen sind, so ein bisschen extrahiert rausgenommen und zu einer serientauglichen Handlung zusammengepackt.
Speaker: So, prinzipiell eine gute Idee.
Speaker: Ich bin auch, wie gesagt, ein Fan von dieser Geschichte, aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich fand die ersten beiden Folgen sehr verstörend.
Speaker: Das nur mal so als kleine Preview.
Speaker: Die dritte fand ich schon ein wenig besser, aber die ersten beiden habe ich gedacht, meine Herren, was ist denn da los?
Speaker: Haben die alle gekokst am Set oder was haben die für Drogen genommen?
Speaker: Selbst die Kinderdarsteller.
Speaker: Ich habe es nicht geschafft in den ersten beiden Folgen auch nur in irgendeiner Art und Weise bei irgendeinem Charakter anzudocken.
Speaker: Normalerweise suchst du ja immer, wenn du was guckst, einen Film oder eine Serie, fängst du an dich mit dem einen oder anderen zu beschäftigen oder Sympathie aufzubauen oder eine Bindung aufzubauen, wo du sagst, mit dem kann ich jetzt mitfiebern oder mit der.
Speaker: Die ist mir wichtig.
Speaker: Ich habe in diesen zwei fast einstündigen Folgen dieser Serie, in den ersten beiden, habe ich niemanden gefunden.
Speaker: Und ich habe auch das Gefühl gehabt, ich habe hier nur Psychopathen vor mir.
Speaker: Von den jungen Jugendlichen, den 8-, 19-, 12-Jährigen bis hin zu den Erwachsenen.
Speaker: Alles nur durchgeknallte Arschlöcher, Vollpfosten und Idioten.
Speaker: Entschuldigung, das war vielleicht auch...
Speaker: Ich habe in dem Moment keine persönlichen Probleme gehabt, also die das irgendwie hätten beeinflussen können oder so.
Speaker: Ich habe gedacht, lag es vielleicht an dir.
Speaker: Ich hatte keine schlechte Laune, ich hatte Bock auf diese Serie, ich habe mich darauf gefreut, auf diese Serie.
Speaker: Du hast vielleicht ein bisschen Feel-Good-Horror erwartet, aber das Schöne ist, bei so einer Serie, man weiß ja auch noch nicht...
Speaker: Also ich meine, egal bei welcher Serie, wenn du so eine erste Staffel hast, meistens braucht es mindestens immer so bis Folge 4 oder 5, wo man so ahnt, in was für eine Richtung sich der ganze Kram enthält.
Speaker: Das Problem ist aber, der Grundplot von S ist ja bekannt.
Speaker: Das ist ja das Problem, man muss die Leute erstmal gar nicht mehr einführen, worum es da geht.
Speaker: Aber ich habe das Problem, es wurden einfach wahllos Charaktere eingeführt, aber diese Charaktere waren alle bescheuert.
Speaker: So, da waren auch zwei, drei super splättrige Horrorszenen drin, fand ich jetzt gar nicht so schlimm, weil die kannte ich auch teilweise noch aus dem Stephen King.
Speaker: Ich meine, das wäre auch in dem S-Buch drin gewesen, eine von den beiden.
Speaker: Aber verrat mal nix.
Speaker: Ich will auch gar nicht sagen zu.
Speaker: Aber ich meine, eine von den beiden Szenen war auf jeden Fall in S drin.
Speaker: Ich habe mir jetzt übrigens nochmal, nachdem ich jetzt Grunning Man gehört habe, werde ich mir auch nochmal S anhören.
Speaker: 30 Stunden oder so.
Speaker: Als Hörbuch, ja.
Speaker: Werde ich mir nochmal anhören, um das nochmal übereinzubringen.
Speaker: Ich bin mir aber ziemlich sicher, weil das kam mir nicht unbekannt vor.
Speaker: Ich war mir ziemlich sicher, dass diese einzelnen Szenen auch aus dem Buch, aus S entliehen wurden.
Speaker: Aber die waren halt so, wo ich gesagt habe, holler die Waldfee.
Speaker: Fand ich aber jetzt gar nicht das Schlimme dabei.
Speaker: Für mich war das Schlimme, dass ich keinen Charakter gefunden habe, bei dem ich emotional andocken konnte beim Gucken.
Speaker: Das Geile ist ja... Die mir alles scheißegal war, wie gesagt, alles Arschlöcher.
Speaker: Ja, aber tatsächlich ist ja genau das de facto die Problematik in Derry, also in dieser Stadt selber, die ja durch und durch auch, also jetzt nicht nur, ich sag mal so aus dem Untergrund, sondern das ist eine schlimme Stadt.
Speaker: Ich fand ja so großartig, also ich hab da, also es natürlich, das Stephen King Kultbuch schlechthin, also das war so eine
Speaker: Die Bibel bei uns in den 80ern, das haben wir alle gelesen.
Speaker: Also nicht nur, weil halt so wahaha, sondern weil es war halt auch richtig, richtig gut.
Speaker: Plus du hast halt diese zwei Ebenen da drin gehabt und durch die Kinderebene konntest du da sehr gut dich reinversetzen in die ganze Nummer.
Speaker: Also das hat richtig gut funktioniert.
Speaker: Ja, aber das hat in der Serie jetzt nicht funktioniert.
Speaker: Die Kinder waren auch alle bescheuert.
Speaker: Moment, Moment.
Speaker: Ich weiß nicht, hast du hier dieses JFK-Buch gelesen von King?
Speaker: Der Titel ist ja das Datum von seinem Todestag, also von seiner Ermordung.
Speaker: Und das Problem ist aus diesem ganzen Prolog, den es dazu gibt,
Speaker: Das ist eigentlich so ein, wie sag ich mal, nochmal so ein S2.0, weil der Typ kommt dann halt, also der kann ja durch halt so ein komisches Portal, kommt der in die Vergangenheit oder kann in die Vergangenheit gehen.
Speaker: So, und in der Vergangenheit reist er dann halt umher und kommt auch irgendwann mal in Derry an.
Speaker: Und da gibt es so eine ganze Episode, die nur wirklich da spielt.
Speaker: Also dieses, weil das ist nicht nur ein Kapitel.
Speaker: Also aus dem ganzen Segment dieses Buches
Speaker: Hättest du schon einen eigenen Film machen können.
Speaker: Und da gibt es dann natürlich auch ein paar Cameos von bekannten Figuren und so weiter.
Speaker: Aber auch so eine gesamte Episode.
Speaker: Das war ein totaler S-Flashback.
Speaker: Also allein dafür lohnt sich das Lesen dieses Buches, das ich aber auch sowieso echt auch richtig gut finde.
Speaker: Mit dem kleinen Einschränkungshinweis, dass halt
Speaker: so im letzten Drittel des Buches, wenn es dann halt wirklich so um die ganzen Details und Feinheiten dieser ganzen Kennedy-Ermordung geht und was da alles hinter steckt, das wird alles sehr akribisch, sehr detailliert beschrieben.
Speaker: Oliver Stone gefällt das auf jeden Fall.
Speaker: Also da muss man schon wirklich so JFK-Nerd sein, um das wirklich alles gut zu finden.
Speaker: Also da ist so einiges, wo man denkt, ich habe mal
Speaker: Mein Gott, muss ich jetzt auch wissen, wie Lee Harvey Oswald aufs Klo geht oder die Wäsche wischt.
Speaker: Naja, was soll's?
Speaker: Passiert da tatsächlich.
Speaker: Also da ist sehr viel Liebe zum Detail, aber das ganze Buch ist halt richtig top.
Speaker: Es gibt auch eine Serie tatsächlich zu dem Buch, die gibt's glaube ich auch sogar auf Netflix, meine ich, auch zu sehen.
Speaker: Auf Netflix.
Speaker: Netflix oder Amazon, aber die ist furchtbar.
Speaker: Da habe ich es nicht über Folge 1 hinaus geschafft, tatsächlich, weil da wird schon so viel Schindluder erzählerisch getrieben, da habe ich gesagt, nee, das kannst du dir nicht antun.
Speaker: Das geht überhaupt nicht.
Speaker: Egal, zurück zu S. Es gibt halt diese komplette S-Episode, die halt nur quasi in Derry spielt und da...
Speaker: kriegst du halt genau eben dieses Bild vermittelt, so ein bisschen, was du beschreibst, diese Verkommenheit dieser Stadt und dieser Bewohner oder beziehungsweise halt, je länger man da wohnt, desto bekloppter wird man, in Anführungszeichen.
Speaker: Das ist sensationell, deswegen finde ich das einerseits erstmal sehr spannend, was du sagst, es ist aber natürlich genauso schwierig, sehe ich auch so, wenn du da erstmal reingeworfen wirst und du hast dann nur Bekloppte rumlaufen.
Speaker: Aber bei S hattest du das doch auch nicht, bei S hattest du doch auch mit den Jugendlichen mitgefiebert.
Speaker: Ja, aber das waren ja auch deine Protagonisten, die waren ja auch nicht bekloppt.
Speaker: Ja, aber du musst ja auch in so einer Serie wie Welcome to Derry musst du ja auch Protagonisten haben mit den du mitfiebern.
Speaker: Ja, nicht wenn du den Ansatz, ich sag mal, andersrum strickst und dich da erstmal quasi in den Hexenkessel reinschmeißt.
Speaker: Also wie gesagt, ich gebe der Serie noch eine Folge, entweder wird es jetzt besser, ich habe jetzt die ersten drei geguckt, die ersten zwei fand ich richtig scheiße, Entschuldigung, wenn ich das sagen muss.
Speaker: Und die dritte war jetzt so, okay,
Speaker: Ja, vielleicht wird es jetzt ein bisschen besser.
Speaker: Vielleicht braucht man auch ein bisschen mehr, um reinzukommen.
Speaker: Aber ich war von den ersten beiden echt entsetzt, muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Ich habe mich richtig darauf gefreut und habe das Fernseher ausgemacht und habe gedacht, was war das denn für eine hirnverbrannte Scheiße.
Speaker: Ich muss sagen, für mich, sage ich mal so, das ist jetzt nicht missverstehen, adelt das auch erstmal ein bisschen.
Speaker: Das macht die Sache für mich jetzt interessanter, weil...
Speaker: Ich finde, du hast ja eine andere Empfindsamkeit als ich, was das angeht.
Speaker: Also was jetzt so generell nicht Empfindlichkeit... Wie, was willst du denn jetzt damit sagen?
Speaker: Also nicht Empfindlichkeit, sondern Empfindsamkeit.
Speaker: Und deswegen bin ich da sehr gespannt.
Speaker: Also wenn dich das anpisst, könnte eine größere Wahrscheinlichkeit bestehen, dass ich das vielleicht interessant finde.
Speaker: Aber das Risiko...
Speaker: Also was bei dir ja schon komplett gefuchtet hat.
Speaker: Also weil das ist ja klar, wenn du da nur so Scheißfiguren hast und da überhaupt also keinen Undockpunkt hast, wie auch immer, oder keinen Rahmen dafür, der das für dich schon mal in eine Perspektive setzt, was da passiert, dann ist es schwierig.
Speaker: Aber ich bin gespannt.
Speaker: Wir werden da nochmal drüber berichten.
Speaker: Wir gucken uns das nochmal an.
Speaker: So ist es.
Speaker: Spätestens wenn die Staffel zu Ende ist, da werden wir da nochmal ein größeres Fass aufmachen.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Eine Sache würde ich jetzt noch gern kurz abfrühstücken, wo wir gerade bei Dämonen sind.
Speaker: Es ist ja auch so eine Art Dämon, wenn ich das noch so richtig in Erinnerung habe.
Speaker: Nein, eigentlich nicht.
Speaker: Das Böse.
Speaker: Nein, auch nicht.
Speaker: Eigentlich ist es was anderes.
Speaker: Nein, das verraten wir jetzt hier nicht.
Speaker: Okay, ich muss das Buch nochmal hören, alles gut.
Speaker: Warum wir gerade bei Dämonen sind, können wir bei einem großen Netflix-Phänomen, was du auch noch nicht gesehen hast, der wahrscheinlich kurz andocken, da wollte ich ganz kurz drüber berichten, weil es bei mir in der Familie Einzug gehalten hat, nämlich K-Pop Demon Hunters.
Speaker: Ist schon ein bisschen länger seit dem Sommer im Programm von Netflix.
Speaker: Es ist keine japanische oder koreanische Animationsserie, sondern eine amerikanische Animationsserie, aber unter der Regie von Maggie Kang und Chris Applehouse.
Speaker: Apple Hands, glaube ich, heißt der.
Speaker: Und handelt von einer fiktiven K-Pop-Girl-Group.
Speaker: Vielleicht kurz erklärt für die Leute da draußen, K-Pop steht für Korean Pop.
Speaker: Für Korean Pop.
Speaker: Das ist eine neue Musikrichtung, die im Prinzip nichts anderes ist als eine überdrehte asiantische Art unserer...
Speaker: Nennen wir es mal 90er und 2000er Disco-Varianten von irgendwas.
Speaker: Sehr positive, sehr poppige, sehr knallige, sehr melodiöse Songs von in der Regel immer girly oder boygroups gesungen meistens.
Speaker: Und es gibt ein Phänomen auch in Korea, gerade in Südkorea zu dem Thema, nämlich einen sogenannten K-Pop-Battle-Song.
Speaker: Das heißt, sie treten in Konzerten gemeinsam auf und betteln gegeneinander.
Speaker: Und das Publikum muss dann abstimmen mit so Leuchtstäben und so weiter im Publikum.
Speaker: Das ist eine ganz lustige Geschichte.
Speaker: Es gibt gerade bei Apple TV Plus gibt es auch eine Serie, die nennt sich K-Popt.
Speaker: Die haben wir jetzt auch vor kurzem mal geguckt, was ganz amüsant ist.
Speaker: Da geht es nämlich darum, dass hier bekannte Musik, also Musikikonen, vor allem europäische oder auch amerikanische,
Speaker: sich mit K-Pop-Idolen zusammentun, um dann neue Versionen ihrer bekannten Songs zu nehmen, um sich dann auch mit anderen Bands zu betteln.
Speaker: Da sind dann Leute dabei wie Kylie Minogue, wie Boy George, wie Patti LaBelle, die Spice Girls, zumindest in Thailand, oder Boys to Man und so weiter.
Speaker: Und es gibt in jeder Folge neue Battle zwischen einer klassischen Gruppe und einer K-Pop Band.
Speaker: Die K-Pop-Bands teilen sich auf und helfen dann der klassischen Gruppe und dann battlen die gemeinsam.
Speaker: Das ist, und machen dann eine eigene K-Pop Variante der größten Hits, das ist ganz witzig und das macht auch Spaß.
Speaker: Also ich sage mal, die Musik macht gute Laune.
Speaker: Ich habe mir mittlerweile meine eigene K-Pop Playlist.
Speaker: zusammengestellt und die höre ich schon mal im Auto.
Speaker: Ja, ich als alter Kanto-Pop-Fan kann das wenigstens auf jeden Fall nachempfinden, wobei K-Pop bei mir nicht so angekommen ist.
Speaker: Also ich bin mir des Phänomens bewusst, aber es ist nicht meins.
Speaker: Es dreht jetzt richtig ab und es geht um diese Girlie Group, die nennt sich Hunter X halt und die sind zur Zeit gleich auch neben einer bekannten K-Pop-Band in Korea, dann zeitgleich auch Dämonenjägerinnen, also auch Geisterjäger sozusagen und
Speaker: Und nicht, dass sie es dann noch mit einer musikalischen Boyband, also einer rivalisierenden Boyband zu tun bekommen.
Speaker: Nein, die Boyband besteht scheinbar komplett aus Dämonen.
Speaker: So, das ist der eine Punkt.
Speaker: Und eine der Mädels hat noch ein ganz großes Geheimnis, da will ich es gar nicht verraten.
Speaker: Also das ist so der Grundplopp.
Speaker: Das Ganze ist ein Animationsfilm, der sehr bunt, sehr knallig, sehr cool gemacht ist.
Speaker: Mir hat der sehr gut gefallen.
Speaker: Und es gibt ganz viele, ganz viele eingängige K-Pop-Hits, die extra für diesen Film geschrieben worden sind.
Speaker: Junior 5, die auch teilweise hoch und runter, hier und da.
Speaker: Und seit September 25 ist dieser K-Pop Demon Hunters Film bei Netflix der erfolgreichte Netflix-Titel aller Zeiten, international, weltweit.
Speaker: Nicht nur in Deutschland, in über, weiß ich nicht, wie viele hundert Ländern ist das Ding unterwegs.
Speaker: Und es ist jetzt nachträglich zu Halloween auch nochmal in die Kinos gekommen für eine Woche, dieser Film.
Speaker: Und jetzt halte ich fest, es wird zwei Fortsetzungen geben.
Speaker: Es wird eine Realverfilmung geben und es wird ein Musical davon geben.
Speaker: Mit Sicherheit, da wird die komplette Franchise-Palette komplett abgegrast.
Speaker: Aber seien wir mal ehrlich, die Teletubbies waren auch sehr populär.
Speaker: Aber kann das denn was sein?
Speaker: Ja, also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe das mitgeguckt, einfach mal umzugucken.
Speaker: Jürgen hat das Ding, glaube ich, mittlerweile schon dreimal geguckt oder viermal.
Speaker: Und wie gesagt, ich war nicht gelangweilt.
Speaker: Ich fand es amüsant.
Speaker: Man muss natürlich auch so einen gewissen Touch für Asia oder für asiatische Filme haben und asiatische Kultur.
Speaker: Wenn man das nicht hat und das alles irre findet, dann hat man mit diesem Film auch nicht viel anfangen können.
Speaker: So, es ist schon so ein Blick hinter die Popindustrie in Asien oder generell und das natürlich dann noch verbunden mit Mythen, mit Dämonen, mit Geschichte und ja, auch so ein bisschen Coming-of-Age ist da auch mit drin.
Speaker: Also Kai, wir beide sind nicht die Zielgruppe davon, das will ich jetzt damit sagen, aber ich wollte es mal kurz aufgegriffen haben, weil es ist wirklich ein Phänomen und ich muss auch ehrlich sagen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt dabei, obwohl ich kein Fan davon bin.
Speaker: Interessant ist übrigens auch, habe ich jetzt gestern erst noch gelesen, dass es in England die erste Schule gibt,
Speaker: die ihren Schülern verbietet, die Songs von K-Pop Demon Hunters zu singen, zu pfeifen oder auf den Geräten abzuspielen.
Speaker: Es ist die Lillipid Church of England Infant School.
Speaker: Es ist in Dorset, in der Grafschaft Dorset.
Speaker: Und der Grund ist, dass die Lieder nicht mit dem christlichen Glauben an der Schule vereinbar seien.
Speaker: Einige Mitglieder der Gemeinschaft seien von den Texten, in denen auch Dämonen erwähnt würden, zutiefst beunruhigt,
Speaker: Man habe zwar durchaus Rückmeldungen von Eltern erhalten, wonach die Songs eine positive Botschaft vermitteln würden, und das tun sie alle, doch wolle man in erster Linie diejenigen schützen, die ihr Unbehagen geäußert hätten.
Speaker: Ganz ehrlich, in diesem Film geht es wirklich darum, sich selbst treu zu bleiben, zu Freunden zu stehen, in der Gruppe zusammenzuhalten.
Speaker: Alles positive Werte.
Speaker: Ja, aber das ist heute nicht mehr opportun.
Speaker: Ja, weil irgendjemand in der Schule das unangenehm findet, weil in einer überbordenden oder religiösen Schule da irgendjemand mit dem Begriff Dämonen ein Problem hat, sollen jetzt alle darunter leiden.
Speaker: Das ist vielleicht das Problem, was wir in unserer Gesellschaft haben.
Speaker: Ist ja bei allen anderen Sachen auch so.
Speaker: Die Gesellschaft wird aber in Mithaftung genommen, damit einige wenige sich mit bestimmten Dingen nicht auseinandersetzen müssen oder weil sie sich damit nicht auseinandersetzen wollen, halt zum Teil muss der Rest halt doof in die Wäsche gucken.
Speaker: Das ist wieder so ein klassisches Beispiel, was mir mittlerweile so gegen den Strich geht.
Speaker: Und ich sage, es ist so albern.
Speaker: Dieser Film ist so gebürstet auf positive Dinge, ist so gebürstet auf Gemeinschaft, auf sich gegenseitig unterstützen, zueinander halten, auf Freundschaft.
Speaker: Dass es wichtig ist, Freunde zu haben.
Speaker: Es ist wichtig, wie gesagt, zu sich zu stehen und sich nicht zu verraten oder sich nach anderen Meinungen komplett zu drehen.
Speaker: Das sind diese ganzen Botschaften.
Speaker: Wir haben das als sehr positiv empfunden.
Speaker: als Familie.
Speaker: Mir wurde schon fast zu viel.
Speaker: Es ist mir fast schon zu gut hier.
Speaker: Nach dem Motto schon viel zu positiv.
Speaker: Das ist ja schon so, dass es schon fast drüber ist.
Speaker: Dann gibt es da jetzt irgendeine Schule, das wird ja leider kein Einzelfall sein, wie gesagt,
Speaker: Fand ich jetzt ganz lustig.
Speaker: Aber ich glaube, soviel auch zum Thema K-Pop Demon Hunters.
Speaker: Wer Spaß an sowas hat, kann das mal angucken, wer es noch nicht mitbekommen hat.
Speaker: Und ansonsten werden wir gucken, was da im nächsten Jahr alles um die Ecke kommt.
Speaker: Also ich glaube, Netflix baut da jetzt ein ganzes Universum zu auf.
Speaker: Also zwei Dinge zu dem Thema.
Speaker: Noch erstmal generell zu diesem so, uiuiui, wie setzen wir uns mit Medial, mit
Speaker: ich sag mal, schwierigen oder grenzwertigen Dingen irgendwie auseinander.
Speaker: Da gibt es immer irgendwelche und ja auch vielleicht zu Recht so Leute, die halt eben zart beseiteter sind oder empfindlicher sind, die mit sowas dann plötzlich unvorbereitet in Berührung kommen und dann erst mal, ich sag's mal, freundlich verstört sind.
Speaker: Erstens ist das ja schon mal per se eine gute Reaktion
Speaker: Weil so Leute, selbst früher, die sowas, ich sag mal, völlig responsfrei abgefeiert haben, die waren mir immer unheimlich.
Speaker: Also auch in der Horror-Fan-Gemann.
Speaker: Da gab's dann auch immer welche, wo ich sagte, naja...
Speaker: Wer weiß.
Speaker: Man weiß es nicht so genau.
Speaker: Also die das irgendwie so nicht so ganz in die richtige Perspektive gesetzt haben, aber sei es so, das gab's ja schon immer.
Speaker: Sonst hätten wir ja hier nicht in Deutschland diese ganze Zensurnummer und Jugendschutz in dicken Anführungszeichen Geschichte gehabt.
Speaker: Dasselbe leidige Thema an allen Ecken und Enden, so anstatt wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten und letzten Endes quasi auch Eltern einfach in die Pflicht zu nehmen, ihre Kinder medial per se aufzuklären und damit umzugehen.
Speaker: Aber das ist ja Arbeit, sich da mit den Rangen auseinanderzusetzen, das ist ja furchtbar, das kann man ja nicht bringen.
Speaker: Deshalb verbietet man einfach.
Speaker: Ja genau, es ist einfach, genau, dann ist es vorbei.
Speaker: Aber
Speaker: wie es sich ja gezeigt hat, es hat ja wenigstens bei uns hier in Deutschland das komplette Gegenteil bewirkt.
Speaker: Generationen von jungen Leuten, die halt ich sag mal Dinge oder sagen wir mal auch Filme und Medien wertschätzen, wo im Ausland da schreit kein Hahn mehr nach seit ewig, selbst als die Sachen damals rausgekommen sind.
Speaker: Und heute hier wird das immer noch als heilige Grale hochgehalten.
Speaker: Ich finde es ja auch schön, weil es hat eine sehr spezielle deutsche Tradition,
Speaker: was das angeht, eine deutsche mediale Tradition, deren Teil wir alle sind, also die uns auf jeden Fall massiv geprägt hat.
Speaker: Also mich kann ich auf jeden Fall sagen, für mich war es damals ein Schock, als ich rausgekriegt habe, so, oh, hier werden Sachen wirklich zensiert.
Speaker: So, und wir reden jetzt nicht darüber, wenn ein Film runtergeratet wird und dann geschnitten wird.
Speaker: Erstmal grundsätzlich ist das natürlich bekloppt, aber dann wenigstens nachvollziehbar.
Speaker: Aber was willst du mit einem ab 6 Predator?
Speaker: Oder von mir aus auch bei uns ab 12 Predator.
Speaker: Das ist natürlich Quatsch.
Speaker: Aber wie schon gesagt, dass dann halt Filme für Erwachsene zensiert werden, das ist so lächerlich im Quadrat.
Speaker: Und dann unter dem Vorwand, ja...
Speaker: es könnten ja doch Jugendliche da irgendwie drankommen.
Speaker: Das kann immer passieren.
Speaker: Das kannst du einfach nicht verhindern.
Speaker: Klar sind wir ja damals alle drankommen.
Speaker: Witzigerweise habe ich da am Wochenende noch ein lustiges Gespräch geführt.
Speaker: Ich hatte nämlich Klassentreffen.
Speaker: Von meiner ersten Klasse im Gymnasium, die ich aber dann nach zwei Jahren verlassen musste, weil ich eine Ehrenrunde gedreht habe.
Speaker: Und witzigerweise ist der Kollege, der damalige Klassenkamerad, mit dem ich dann auch jetzt auf dem Klassentreffen sehr intensiv auch wieder darüber gesprochen habe, über die Scheiß, die wir da gebaut haben, ist dann ein Jahr später auch...
Speaker: Habt ihr euch wieder gesehen?
Speaker: Ja und hier übrigens der Mythos hier, den muss ich jetzt mal vielleicht zerstören, diesen einen Typen oder ab und an waren es auch zwei oder wenigstens der eine Typ, der den einen kannte, der von dem anderen wusste, wo es das gibt, so, der war ich nicht damals, tatsächlich nicht.
Speaker: Nein, nein, ich grüße ihn, falls er das hört.
Speaker: Er ist jetzt Musikproduzent, Bernd, liebe Grüße, falls du das hörst.
Speaker: Aber es war wirklich so, man muss sich an viele Sachen erinnern und es waren genau die Dinger und die haben wir dann über seinen Vater bekommen.
Speaker: Ich sage, Bernd, hast du fantastisch gemacht, du hast dir gute Aufbauarbeit geleistet, zahlt sich noch heute auf wunderbar.
Speaker: Genau, genau so war das.
Speaker: Nein, es ist schon manchmal einfach Irrsinn, wenn irgendwelche Moralapostel meinen, allen irgendwie vorschreiben zu müssen, was gut und was schlecht ist und das ist immer das Problem.
Speaker: Aber wir werden da auch zukünftig, glaube ich, öfters darüber reden müssen, weil das zieht ja mittlerweile überall und immer größere Kreise.
Speaker: Nicht nur in England oder irgendwelchen religiösen Schulen, sondern auch hier bei uns, aber egal.
Speaker: Bumm!
Speaker: Punkt Nummer zwei.
Speaker: Doch, ja, ich... Noch ein zweiter Gedankenpunkt.
Speaker: Einfällt, warum gibt's eigentlich bei uns nicht so einen dollen Crossover, also wie das da die Asiaten so gerne machen, also die Verquickung von solchen Genres oder von mir aus auch, sagen wir mal, Crossovers geradezu, ne, Hörspielbereich.
Speaker: Wär's nicht mal toll, eine wunderbare Crossover-Folge TKKG und John Sinclair zu haben?
Speaker: Das wär doch der Hit.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich würde mir das anhören, ich finde es klasse.
Speaker: Das stimmt wohl, das stimmt wohl.
Speaker: Ich hatte jetzt übrigens beim Auspacken meiner Hörspielgiste, da habe ich übrigens die Gruselserie wieder auf Kassette entdeckt, wo ich ja alle Folgen von Originalkassetten habe.
Speaker: So muss das auch sein.
Speaker: Ich glaube, ich habe nur zwei auf neun, genau.
Speaker: Stehe schon im Horrorregal bei den Horrorfilmen jetzt.
Speaker: Ja, so ist das.
Speaker: Aber Crossovers sind natürlich auch mal ein spannendes Ding.
Speaker: Wird es ja auch immer mehr geben halt.
Speaker: Kommen ja auch immer mehr.
Speaker: Wir haben vorhin über Alien vs. Predator geredet.
Speaker: Da kommt ja noch durchaus irgendwann bestimmt noch lustige Überraschungen auf uns zu.
Speaker: Gucken wir doch einfach mal, was da demnächst dann Neues ist.
Speaker: Was haben wir denn noch, was wir noch besprechen wollen, lieber Kai?
Speaker: Ich würde sagen, wir hauen einfach mal noch zwei Kurztipps raus für Leute, die sich gerne auch mal eine schicke Dokumentation anschauen.
Speaker: So, jetzt aber nicht gleich abschalten.
Speaker: Das ist jetzt nicht irgendein...
Speaker: Ich sag mal, tristerer Natur- oder Tierkrams hier, sondern auf Netflix gibt es gleich zwei spannende Dokus, nämlich zum einen über den fantastischen Komiker John Candy unter der Regie von dem Sohn von Klaus.
Speaker: Colin Hanks.
Speaker: Auch Dan Aykroyd, Martin Short und ich glaube auch Steve Martin war auch mit dabei.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Das Schöne ist, und damit liegt der Film eigentlich los, dass Bill Murray gleich beschwört, dass hoffentlich irgendjemand
Speaker: den das Team da interviewen wird, was zu dem Zeitpunkt wohl noch nicht klar war, wer das alles sein wird, tatsächlich irgendwer endlich mal über John Candy richtigen Dreck auspackt.
Speaker: Also da wirklich mal Butterball.
Speaker: Und da kann man schon spoilern, nein, das passiert nicht.
Speaker: Dieser Mann war einfach der Inbegriff des lieben, netten Kanadiers.
Speaker: Es gibt zwar auch familiäres Drama und so weiter und verschiedene andere Sachen, aber es ist eine sehr schöne Doku über jemanden, also über einen
Speaker: Extrem guten Komiker, der inzwischen sehr underrated ist, beziehungsweise gar nicht so auf dem Radar ist.
Speaker: Der aber besonders in den 80ern zum großen Besteck der amerikanischen Komiker gehört, auch in zahllosen Filmen gewirkt hat.
Speaker: Auch nicht immer zu seinem Vorteil, weil er hat viele Freundesdienste gemacht.
Speaker: wie es da so heißt und hat auch in ziemlichen Gurkenfilmen mitgespielt.
Speaker: Aber das Schöne ist, ähnlich wie bei Fred DeHemmer-Williamson, konnte man immer sagen, auch wenn der Film vielleicht Wumpe war, John Candy war immer eine Bank und hat mit seinen Auftritten immer irgendwie alles rausgeholt.
Speaker: Das war schon immer top.
Speaker: Er ist leider 1994 im Alter von nur 43 Jahren viel, viel, viel zu früh verstorben.
Speaker: Wobei auch in der Dokumentation ja angemerkt wurde, dass sein Vater auch sehr früh verstorben ist und er Angst hatte, dass das passieren würde.
Speaker: Und ob es eine selbsterfüllende Prophezeiung war oder sein Lebensstil, der auch nicht gerade der gesündeste gewesen ist, das ist auch so ein bisschen offen gehalten, was ich auch ganz gut finde.
Speaker: Ich finde aber auch...
Speaker: Wenn man diese Dokumentation guckt, da fällt einem erstmal wieder ein, wie viele Filme er wirklich mitgespielt hat.
Speaker: Oftmals waren es ja gar nicht die Hauptrollen, in denen er brilliert hat, sondern oftmals immer die kleinen Gastauftritte oder die kleinen Randgeschichten.
Speaker: Wenn man an John Candy denkt, ist natürlich der erste Film, der einem sofort einfällt, wo wir alle heulend im Kino gesessen haben, ist natürlich Ticket für zwei.
Speaker: Mit Steve Martin, finde ich.
Speaker: Das ist so einer der Filme, der am eingängigsten ist, den ich immer noch liebe und immer wieder alle Jubiläare rausholen und den gucke, weil der einfach so ein schöner Film ist halt.
Speaker: Und es ist vor allem eigentlich keine Komödie.
Speaker: Nee, es ist eigentlich ein Drama im Mantel einer Komödie.
Speaker: So, das ist ja der Punkt.
Speaker: Aber er hat natürlich, oder Spaceballs, ja, als Chewbacca-Verschnitt, den, wie hieß er noch, den Möter.
Speaker: Genau, Mensch, Halbköter.
Speaker: Genau, den Möter.
Speaker: Ja, aber auch so kleine Gastauftritte wie der Radiomoderator in der kleinen Horrorladen.
Speaker: Oder auch in vielen, bei den Blues Brothers, als Kommissar da, der erstmal die Musik hören will, bevor die State Tubers los.
Speaker: Ja, oder als Teil der Panzercrew mit Dan Aykroyd in 1941.
Speaker: Wo bitte geht's nach Hollywood, genau.
Speaker: Das sind so viele, wo er keine großen Rollen hatte oder eher Nebenrollen, die nicht ganz unwichtig waren.
Speaker: Auch bei Kevin allein zu Hause nimmt er die Mutter von Kevin mit, mit seiner Polka-Band halt.
Speaker: Genau, was übrigens eine fantastische Fortführung eines anderen Gags ist, aber tatsächlich eine Rolle, aber das ist so ein Film.
Speaker: Bei dem bin ich auch auf Video erst draufgekommen, mal ein Kumpel, den ich total richtig gut fand, weil der tatsächlich Macaulay Culkin-Fan damals war.
Speaker: Und der ist bei uns ja auch, glaub ich, ein bisschen später rausgekommen und dann auch gerade in den 90ern gerne mal oft im Fernsehen gelaufen, wo er eine fantastische Hauptrolle begleitet, der auch wirklich ein Klassiker ist, allein mit Onkel Buck.
Speaker: Also den Film kann man auch völlig bedenkenfrei empfehlen.
Speaker: Also es ist auch ein richtig guter Film, der funktioniert auch heute immer noch sehr gut.
Speaker: Er zeigt natürlich auch eine Welt von damals irgendwie auch da ein sehr junger Macaulay Culkin, der da halt auch mal wieder den kleinen Jungen gibt, aber nur halt in einer Randrolle, aber da sehr gut.
Speaker: Letzten Endes wahrscheinlich auch der Gig, der ihm dann die Rolle in Kevin allein zu Hause verschafft hat.
Speaker: Kann gut sein, ja.
Speaker: Und ja, tolle Sache.
Speaker: Also schöne Doku, lohnt sich anzugucken.
Speaker: Doku Nummer zwei ist aber ein No-Brainer.
Speaker: Also der läuft bei Amazon Prime auch, ne?
Speaker: War das?
Speaker: John Candy, ich mag mich, heißt die Doku, ne?
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Und Doku Nummer zwei ist Wick is Pain.
Speaker: Das ist die Doku über die Entstehung eigentlich der kompletten John Wick-Reihe, aber hauptsächlich des ersten John Wick, die ziemlich, wie sich rausstellt, abenteuerlich war.
Speaker: Und hier wird richtig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Speaker: Das Ganze ist sehr intim.
Speaker: Wer jetzt da so einen großen Making-of-Bericht erwartet, also mit ganz vielen Setaufnahmen und sonst wie, der ist hier fehlend.
Speaker: Das ist kein Making-of.
Speaker: Das ist wirklich eine Dokumentation über...
Speaker: Den kompletten Entstehungsprozess dieses Films mit allem, was dazugehört, also den ganzen dreckigen Details, was Finanzierungen, Schauspiel, Organisationsdrama angeht und wie dünn das Eis war und wie kurz der Film immer ständig vorm Aus war.
Speaker: Wie sich die Leute dann natürlich auch trotzdem auch vorbereitet haben und was dann gemacht wurde und es sind alle wesentlichen Beteiligten da vor der Kamera, einschließlich Keanu Reeves.
Speaker: Ganz, ganz toll.
Speaker: Wie schon gesagt, der Großteil dreht sich um den ersten Teil, es werden aber auch die Folgeteile.
Speaker: abgehandelt, da dann halt zu etwas kleinerem Extent, aber auch eine ganz fantastische Doku, wer sich für diese Filme begeistern kann, lohnt sich anzugucken, wenn man mal wissen will, so was, wie viel, wie viel,
Speaker: Arbeit und Schweiß in diesen Produktionen steckt.
Speaker: Auf der einen Seite aber besonders, weil der erste Film, der erste John Wick, tatsächlich eigentlich eine klitzekleine scheiß Independent-Produktion war, die sich ihren Weg wirklich freikämpfen musste.
Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker: Und am Ende, keiner wusste, funktioniert das jetzt am Ende des Tages auch?
Speaker: Weil auch das Konzept sich da dann auch irgendwann mal änderte.
Speaker: Also richtig toll.
Speaker: Mir hat es sehr, sehr gut gefallen.
Speaker: Also für Filmverliebte, die sich halt eben auch gerne mit den Hintergründen und Hintergrundgeschichten von der Filmentstehung befassen, ist das gefundenes Fressen.
Speaker: Lohnt sich total.
Speaker: Angucken.
Speaker: Ich weiß gar nicht, ob es jetzt bei Netflix ist oder bei Amazon Prime.
Speaker: Müsste ich auch nochmal nachgucken.
Speaker: Aber ich glaube, Wicked Pain ist bei Netflix gewesen.
Speaker: Das kann ich dir gerade auch nicht sagen.
Speaker: Einfach gucken.
Speaker: Einfach gucken, ist aber auf einem der beiden verfügbar.
Speaker: Einfach mal eingeben und dann läuft die Sache schon.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Wollen wir dann noch einen Ausblick jetzt so auf zukünftige Attraktionen mal tun?
Speaker: Ja, können wir gerne machen.
Speaker: Also ich habe noch zwei Bücher, die ich ganz kurz empfehlen wollte.
Speaker: Wollen wir die nochmal schnell reinziehen?
Speaker: Ja, bitte sehr.
Speaker: Seit Mitte Oktober ist das draußen.
Speaker: Ein Buch von Michael J. Fox über seine Geschichte oder seine Erlebnisse während des parallelen Drehs von Zurück in die Zukunft und der alltäglichen Dreh bei seiner Familienserie.
Speaker: Wie hieß sie denn noch?
Speaker: Family Ties?
Speaker: Wie hieß sie denn?
Speaker: Familienbande, glaube ich.
Speaker: Familienbande, genau.
Speaker: Es war ja so, dass er tagsüber, weil er dann eingesprungen ist bei Zurück in die Zukunft für Eric Stoltz.
Speaker: dass er dann sozusagen tagsüber die Sitcom gedreht hat und dann zwischendurch ein, zwei Stunden schlafen konnte, ins andere Studio gefahren wurde und dann nachts zurück in die Zukunft gedreht hat.
Speaker: Genau so war das.
Speaker: In den ersten Wochen.
Speaker: Und darüber sinniert er nochmal in seinem Buch.
Speaker: Wir wissen ja alle, er ist an Parkinson erkrankt, auch schon sehr stark.
Speaker: Er hat eine eigene Stiftung und ich glaube, das geht auch alles in die Stiftung rein.
Speaker: Hat das jetzt nochmal gemacht, das ist auch nicht allzu dick.
Speaker: Es gibt es aber leider noch nicht auf Deutsch.
Speaker: Es gibt ein Hörbuch, was von ihm selber eingelesen ist.
Speaker: Oh, das ist geil.
Speaker: Das ist cool.
Speaker: Was schon ziemlich geil ist und du verstehst es auch noch sehr gut.
Speaker: Also ich möchte ihm wissen, wie viele Tage er da dran gesessen hat, um das vernünftig einzulesen.
Speaker: Weil er hat ja auch wirklich mittlerweile Probleme, nicht nur mit Haltung und mit Laufen, auch mit Sprechen und so weiter und so fort.
Speaker: Je nachdem, wie schwer seine Schübe da auch sind, die er da hat.
Speaker: ist das glaube ich keine einfache Arbeit gewesen.
Speaker: Aber ich habe mal reingehört und es hört sich sehr gut an, kann man sich auch bei Audible oder auch bei Amazon Prime dann als Hörbuch holen oder halt auch als gebundenes Buch oder Taschenbuch ist vielleicht für Michael J. Fox oder Zurück in die Zukunft Fans nochmal was Spannendes.
Speaker: Und das zweite Buch blickt auch zurück, es ist auch ein Buch, was in die Vergangenheit zurückblickt, auch der Mediengeschichte unter anderem.
Speaker: Es ist von Oliver Kalkofe und zwar heißt das, nie war früher schöner als jetzt.
Speaker: Ein Boomerblick zurück nach vorn.
Speaker: So und auch das habe ich mir jetzt angehört vor kurzem.
Speaker: Es ist unter dem Motto, wir hatten zwar nichts, aber davon viel mehr.
Speaker: Eigentlich war es doch eine wunderschöne Zeit.
Speaker: Und das beschreibt so ein bisschen und nimmt auch so ein bisschen immer diese nach hinten verwünschte Zeit oder dieses nach hinten.
Speaker: und sagen, früher war alles besser, heute ist alles scheiße.
Speaker: Natürlich gibt es auch Beschreibungen, wie es früher war und natürlich hatten wir früher viel weniger.
Speaker: Wir hatten nicht 1000 Serien zum Gucken, wir hatten nicht 1000 Filme, wir hatten keine Videorekorder, wir hatten auch sonst nichts, wir hatten nicht mal Fernsehen rund um die Uhr und so weiter.
Speaker: Das beschreibt er da alles nochmal sehr witzig, sehr detailliert, auch mit vielen Erinnerungen.
Speaker: Und vielen Punkten, wo man sagt, oh, das ging mir genauso.
Speaker: Ja, das hängt natürlich auch so ein bisschen vom Alter ab.
Speaker: Karl Kofel ist noch ein bisschen älter als ich.
Speaker: Ich glaube, der hat seinen 60.
Speaker: Geburtstag gefeiert.
Speaker: Also da habe ich noch Gott sei Dank noch 4, 5,5 Jahre, bis ich da hinkomme.
Speaker: Aber ich fand es durchaus ein sehr amüsantes und charmantes Buch, um auch mal mit diesem ewigen Genöle aufzuräumen und trotzdem einen verklärten, wunderschönen Blick zurück in die Kindheit und Jugend der 70er und 80er Jahre zu werfen.
Speaker: So, Nie war früher schöner als jetzt von Oliver Kalkhofer und es wird auch ein zweites Buch dazu geben, weil er in dem Buch selber schreibt, er hat gar nicht alles unter die Buchdecke gekriegt und hat noch so viel über, dass er gerne noch was machen würde.
Speaker: Einfach auch nur mal als Tipp, kann man auch vom Autor selbst gelesen, auch als Hörbuch sich dann auch online anhören.
Speaker: Also nur wenn er das in der Rolle von OSS 117 spricht.
Speaker: Ja, die Stimme ist ja sehr ähnlich.
Speaker: Das ist ja seine Synchronstimme.
Speaker: Er hat ja auch die Filme, der hat ja auch das Synchron-Drehbuch geschrieben.
Speaker: Bei Karl Kuffer war ja früher Fremdsprachenkorrespondent.
Speaker: Hat er ja gelernt.
Speaker: So ist das.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Dann kommen wir auf die Vorschau von verschiedenen wunderschönen Projekten, auf die ich mich, wo ich mich auf fast alle eigentlich freue oder so ziemlich auf alle.
Speaker: Ich gebe niemals, wo ich sage, lass es doch einfach mal bleiben.
Speaker: Wobei natürlich auch schon dieser Trend sich immer mehr verstärkt, dass eigentlich immer mehr auf die, wie soll man es mal sagen, auf den Joker gesetzt wird oder auf die Karte Sicherheit.
Speaker: Nach dem Motto, dass man immer wieder sagt, wir bringen jetzt nochmal den x-ten Teil von irgendeinem Franchise raus oder eine Fortsetzung von alten Filmen, die schon 30, 40 Jahre her sind, weil da genug bekloppte Leute wie wir auch wieder reingehen, weil sie das in ihrer Kindheit auch geguckt haben.
Speaker: Also Franchise sind eine ganz große Geldmaschine immer noch und meistens eine sichere Bank.
Speaker: Ganz genau, weil es eine sichere IP ist, die Marke ist schon bekannt und etabliert, am besten halt auch in der Popkultur schon verankert und da gräbt man immer gerne nochmal die Leichen aus, um sie zu reanimieren, damit wir im Thema heute bleiben.
Speaker: Ja, genau so ist es.
Speaker: Wobei der erste auf der Liste, das ist ein Film, da freue ich mich besonders drauf, den ich hoffe, dass er auch nach Deutschland kommt.
Speaker: Der wird jetzt im Dezember, irgendwann Ende des Jahres, irgendwann in den USA starten.
Speaker: Ja, Anfang Dezember.
Speaker: Genau, nämlich Kill Bill the Whole Bloody Affair.
Speaker: Das heißt, Kill Bill 1 und 2 zusammengefasst mit noch ergänzenden Elementen in einer kompletten Fassung, Kinofassung, die dann ja über vier Stunden gehen wird.
Speaker: Genau, die spannende Frage ist, also erstens wird diese Fassung dann auch erstmals komplett unzensiert sein, also jenseits von Japan.
Speaker: In Japan lief ja schon vom ersten Teil die unzensierte Fassung.
Speaker: Vor allem die Schwarz-Weiß-Fassung von dem großen Schwerkrampf.
Speaker: Was ja auch einfach nur Zensur war.
Speaker: Ja, ja, klar.
Speaker: Es war halt beides.
Speaker: Es war ein cooler künstlerischer Kniff, aber um halt Zensur vorzubeugen beziehungsweise das halt eben abzuschwächen entsprechend.
Speaker: Ich hab die japanische DVD davon.
Speaker: Jeder sich selbst respektierende Mensch hat das.
Speaker: So sollte das sein.
Speaker: Sogar mit einem Autogramm von David Carradine drauf.
Speaker: Ach, guck mal an.
Speaker: Habe ich mir persönlich von ihm geholt.
Speaker: Sowas?
Speaker: Ja, war in Hamburg, war einmal auf einer Convention, da war ich gerade beruflich unterwegs und da musste ich jetzt hinfahren.
Speaker: Damals war das auch so, da war das noch nicht so, dass irgendwie 50 oder 100 Euro für Leute am Zahlen muss.
Speaker: Da waren die froh, dass da überhaupt noch einer kam.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Nee, aber das Schöne ist, also halt eben auch uns, weil die ist ja auch länger, die ganze T-House-Sequenz und auch halt tatsächlich noch eine ganze Ecke blutiger.
Speaker: Das wird ein Fest, hör mal.
Speaker: Ja, vor allem, ich hab wirklich Bock, den Film endlich nochmal wieder im Kino zu sehen.
Speaker: Es gibt ja Fan-Edits davon.
Speaker: Ich hab den einmal hier in ganzer Länge, diese vier Stunden, sind ja nur der erste und zweite wirklich hintereinander getackert.
Speaker: angeguckt.
Speaker: Das ist natürlich auch schon ein Brett.
Speaker: Du musst ja als alter Sack, also für euch da draußen, wenn ihr so alte Säcke seid wie Kai und ich, dann müsst ihr euch auch schon so ein Donut-Luftkissen für den Kinositz mitnehmen.
Speaker: Damit ihr die 4,5 Stunden dann überlebt halt.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Aber das ist schon eine Nummer, aber die Frage ist, welche anderen Tweaks es noch gibt, weil es gibt natürlich also der
Speaker: Rückblick am Anfang von Teil 2 wird natürlich nicht mehr da sein.
Speaker: Also wie man da noch mal ein bisschen auch in der Ordnung irgendwie rumchargiert hat und da vielleicht noch mal was anders ein bisschen angeordnet hat, weiß ich nicht.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Die Fassung ist ja auch schon auf Festivals und vereinzelter auch im Tarantinos Kino ja schon gelaufen.
Speaker: Und es gibt halt auf jeden Fall eine noch zusätzliche verlängerte Anime-Sequenz, die da noch mit drin ist.
Speaker: Aber per se, dass das Ding jetzt endlich mal offiziell tatsächlich überhaupt mal wo richtig flächendeckend zu sehen ist,
Speaker: Ist ein Kracher hier, leider für Deutschland gibt es noch nichts, aber Lionsgate, also der Verleih in den USA, der das rausbringt, hat schon angekündigt, dass die da auch international was machen wollen, aber es wird wohl jetzt erstmal nur in den USA sein, aber international wird das mit Sicherheit auch noch kommen.
Speaker: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich das entgehen lassen, zumal das ja heute einfach ist, es müssen ja keine Kopien mehr gezogen werden, das Ding wird ja irgendwo digital vorliegen und dann geht das rum.
Speaker: Für alle, die dann aber jetzt schon jubeln, ah juhu, da warte ich gleich auf die 4K-Scheibe.
Speaker: Da zeigt Mr. T erstmal den dicken Stinkefinger, der auf seinem heiligen fucking Gral wahrscheinlich immer noch sitzen bleiben wird, bis zum St.
Speaker: Nimmerleins-Tag und einfach die Arschloch-Fankarte zieht und sagt so, nee, ich will, dass der Film-Event bleibt und dann immer nur im Kino, bla bla bla.
Speaker: Das ist so das, was ihm vorschlägt, dieser Arschkrampe, der in der Videothek angefangen hat, der Pisser.
Speaker: Wenn er keine Videos gehabt hätte, dann hätte er nicht mal einen Satz hingekriegt.
Speaker: Also bitte.
Speaker: Und dann quasi Fans auch noch von seinem eigenen Werk zu verarschen und so.
Speaker: Aber das ist Tarantino.
Speaker: Wie schon gesagt, menschlich, ich weiß nicht.
Speaker: Es ist Filmfan, der ist auch, wie schon gesagt, als Regisseur top alles.
Speaker: Wie schon gesagt, Filmemacher.
Speaker: Aber das darf man nicht mit dem Menschen verwechseln.
Speaker: Ich glaube, menschlich wäre der Mensch mir inzwischen sehr, sehr unsympathisch.
Speaker: Kann ich so noch nicht beurteilen, dafür habe ich zu wenig von ihm mitbekommen.
Speaker: Es gibt übrigens, ach, das wollte ich noch gesagt haben, es fällt mir gerade ein, ich hatte ja mir mal dieses wunderbare Graphic Novel geholt von Tarantino, die da so ein bisschen den Weg von Tarantino und seinen Filmen so als Biografie im Graphic Novel Bereich aufgefangen hat, sehr künstlerisch.
Speaker: Ich habe jetzt festgestellt, es gibt eine zweite Graphic Novel, ein Film und zwar über Tarantino,
Speaker: selber weniger über die Filme, auch über seine Jugend und so weiter, wie er mit seiner Mutter in die harten Filme gegangen ist, auch so ein bisschen hier auf Cinema-Speculation-Basis halt, sein Buch, wo er ein bisschen erzählt über seine Kindheit, wie er die Filme damals gesehen hat.
Speaker: Das fand ich ganz gut und es gibt noch zwei weitere Tarantino-Bücher, die ich jetzt durch Zufall bei einem Bummel im Buchladen in Amsterdam entdeckt habe und ich hab's mir, weil ich sie nicht mitschleppen wollte, da nicht geholt, weil sie gibt's auch nur auf Englisch, hab dann direkt gegoogelt, aber ich werde es mir alle zu Weihnachten wünschen und dann
Speaker: können wir in der Januar-Folge mal kurz vielleicht so ein kleines Tarantino-Special machen.
Speaker: Oder so, vielleicht wissen wir ja auch dann, ob dann auch Kill Bill 1 und 2 dann auch, also die Komplettfassung dann auch bei uns startet.
Speaker: Interessant ist ja auch noch dabei, dass das Ding ja wohl in der 35 und in der 70mm-Variante laufen soll, habe ich in den Medienberichten gelesen.
Speaker: Wobei ich bei der 70mm-Variante schon ein bisschen irritiert war.
Speaker: Haben die das damals auch in 70mm gelesen?
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Wird nur aufgeblustert oder was dann?
Speaker: Ja.
Speaker: Okay, alles klar.
Speaker: Weil das habe ich mich nämlich gefragt halt, hätte mich dann gewundert.
Speaker: 70 Millimeter gedreht hat der nur einmal.
Speaker: Ja, den Western, ne?
Speaker: Hateful Eight.
Speaker: Habe ich damals auch in der Filmburg gesehen, auf 70 Millimeter Projektion.
Speaker: So wie sie es auch gehört.
Speaker: War richtig geil.
Speaker: Da gab es ja auch noch die schönen Programme.
Speaker: Genau, hab ich hier noch im Regal stehen.
Speaker: Programmheft.
Speaker: Auch noch irgendwo rumfliegen, definitiv.
Speaker: Nein, das war schön, das war eine richtig runde Kiste.
Speaker: Also, Kill Bill, The Whole Bloody Affair.
Speaker: Wir freuen uns und sind gespannt und vielleicht kommt ja doch irgendwann nochmal eine 4K-Scheibe, weil ich glaube auch, dass die Produktionsfirmen und die Labels darauf pochen.
Speaker: Die wollen ja auch schließlich noch ein bisschen Geld verdienen, auch wenn Tarantino das nicht mehr nötig hat.
Speaker: Ja, also die Rechte hat auf jeden Fall ein, es war ja auch eine lange Zeit eine Frage, weil die Filme ja rechtetechnisch eigentlich bei der Weinstein Company lagen, also Myra Max.
Speaker: Der Arschloch Company, ja.
Speaker: Genau, und das dann ja lange Zeit irgendwie auch im Limbus war, aber das scheint sich wohl auch jetzt, also wenigstens für die Fassung hier jetzt auch mal geklärt zu haben und es ist ja schön, dass da auf jeden Fall was kommt, wir freuen uns.
Speaker: Dann haben wir eine Fortsetzung, einen Teil 2, der jetzt in die Kinos kommt, von einem Film, der auch schon vor, keine Ahnung, über 30 Jahren gelaufen ist.
Speaker: Nämlich ist jetzt gerade in Vorproduktion, das Drehbuch wird gerade nochmal überarbeitet, nämlich Goonies 2.
Speaker: Ja, da machen wir mal ganz, ganz, ganz, ganz dicke Häkchen dran, weil das Ding ist schon...
Speaker: So lange in der, man kann nicht mal sagen in der Produktionshölle, in der Vorproduktionshölle.
Speaker: Ich glaube, dass auch erst, wenn da wirklich irgendwie tatsächlich ein erster Filmschnipsel real von auftritt, im Moment glaube ich das tatsächlich noch nicht.
Speaker: Aber es ist gerade wieder nach oben gespült worden in den letzten Wochen.
Speaker: Na klar.
Speaker: Allein schon, weil Lego natürlich jetzt auch schon wieder ein wunderschönes Retro-Set mit viel Werbung ist.
Speaker: von einem gewissen bekannten Goonie da auch entsprechend jetzt lanciert und startet.
Speaker: Kai-Hun Kwan hat ja dann, wie heißt er?
Speaker: Kai-Hun, nein.
Speaker: Nein, Short-Round ist doch klar.
Speaker: Kai-Hun, wie heißt er denn?
Speaker: Kai-Hun Kwan, ja genau.
Speaker: Kai-Hun Kwan, genau, wurde ich ja gesagt haben.
Speaker: So hat er da Werbung für gemacht und er hat ja jetzt auch verlauten lassen, dass er das auch lustig fände, wenn die Goonies als alte Säcke nochmal auftauchen würden.
Speaker: Sie würden schließlich alle noch leben und alle sehen noch gut aus.
Speaker: Grundsätzlich, die sind ja auch tatsächlich noch alle da.
Speaker: Ja klar.
Speaker: Aber wie schon gesagt, solange es keine gute Idee gibt.
Speaker: Die haben jetzt Kinder und deren Kinder erleben jetzt irgendwas und dann müssen sie ihre Kinder rausboxen.
Speaker: Nein, nein, die Enkel.
Speaker: Also die haben Kinder, aber die Kinder haben schon wieder Kinder.
Speaker: Das sind dann wahrscheinlich die Enkel.
Speaker: Du zerstörst doch nicht meine Illusionen, Mensch.
Speaker: Ich fühle mich schon wieder so alt.
Speaker: Ja, wir sind die Opa-Generation, da muss ich mich mal dran gewöhnen jetzt.
Speaker: Ja, und es soll produziert werden, klar, von Steven Spielberg und Chris Columbus.
Speaker: Und Chris Columbus wird jetzt Regie übernehmen bei einem dritten Teil einer bekannten 80er-Jahre-Filmreihe.
Speaker: Und da freue ich mich wirklich drauf.
Speaker: Und nämlich Gremlins 3.
Speaker: Wir arbeiten uns so langsam nach oben.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also Chris Columbus macht Gremlins 3, der war ja auch Autor vom ersten Teil, die ersten beiden Teile waren ja von Joe Danty, wo ich ein bisschen schade finde, dass Joe Danty nicht einen dritten Teil macht, aber das trauen sie ihm gerade wahrscheinlich nicht mehr zu.
Speaker: Nee, ich denke auch, das ist schwierig.
Speaker: Ja, ja, der ist auch ein bisschen frustriert und man hat sich da nicht so gütlich geeinigt bei vielen Sachen.
Speaker: Ja, muss man auch dazu sagen, Joe Dandy hat Filme, Hits gedreht, zu Zeiten, wo man da nicht viel Geld mit verdient hat als Regisseur.
Speaker: Nee.
Speaker: So, heute kriegen die Regisseure für einen Film dreimal so viel oder fünfmal so viel, wie das, was er für zehn Filme damals bekommen hat.
Speaker: Das ist richtig, aber er hat dann auch so nachher so ein bisschen das Dream-Team dann auch so ein bisschen verlassen und was dann danach kam, war dann auch eher so ein bisschen so ein Mittelteil von Dr. Chirago.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Also Gremlins 3 wird kommen, wir sind gespannt.
Speaker: Es gibt auch schon einen Starttermin hierfür, nämlich den 19.
Speaker: November 2027.
Speaker: Die spannende Frage ist...
Speaker: Wird es Digital-Gremlins geben?
Speaker: Was ja ein Frevel wäre.
Speaker: Ich befürchte es.
Speaker: Ich darf es gar nicht laut sagen.
Speaker: Aber realistisch gesehen, glaube ich schon.
Speaker: Was ich cool fände, wenn die aus der Nummer einen eigenen Gag in dem Film machen.
Speaker: Weil wir erinnern uns ja, in Gremlins 2 gab es ja auch ein Sammelsurium an bunten Alternativ-Gremlins.
Speaker: Unter anderem auch so ein Strom-Gremlin.
Speaker: Und warum nicht so als eine Gremlin-Upart, so einen digitalen Gremlin, der auch richtig scheiße aussieht.
Speaker: Da musst du ja noch so Pixel haben, wie so eine Art Bitfigur.
Speaker: Aber das ist auch so ein richtiger Gremlin, der dann so quasi digitalisiert wird.
Speaker: Aber merkst du, da kommt unsere ganze Kindheit wieder.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Gremlins, das ist genau für so uns alte Säcke wie uns gemacht.
Speaker: Die sichere Bank.
Speaker: Wir rennen da immer rein und sagen dann, hey, super.
Speaker: Oder, naja, hat noch ein bisschen Spaß gemacht.
Speaker: Wir sind jetzt die umgekehrten Benjamin Bunz, für uns geht es wieder in die Windeln zurück und das passiert dann auch filmisch so nach und nach.
Speaker: Kommen wir zu einem vierten Teil, habe ich vorhin schon mal kurz angeschnitten, es wird die Mumie Teil 4 geben.
Speaker: Nachdem wir ja die ersten beiden Mumie-Filme unter der Regie von Stephen Thomas, ich weiß gar nicht, wer den dritten gemacht hat.
Speaker: Oh, das weiß ich auch nicht mehr, der war auch grotten schlicht.
Speaker: Ich glaube, war es damals Cohn, war es sogar Rob Cohn, ich bin mir nicht mehr sicher, müsste ich nachdenken.
Speaker: Könnte sein, ja.
Speaker: So, und jetzt kommt ein Mumie Teil 4, ist angekündigt und zwar mit in den Hauptrollen oder mit Random Frasier und Rachel Wey.
Speaker: Also den Originalen wieder.
Speaker: Dem Originalpärchen, die ja im dritten Teil nicht mehr dabei war.
Speaker: Rachel Weisz wurde ja ersetzt durch Maria Bello, glaube ich, wenn ich mich nicht irre.
Speaker: Ja, genau, richtig.
Speaker: Und Regie führen hier die beiden Scream-Experten oder Macher, nämlich Matt Bentinelli-Olpin und Tyler Gillite.
Speaker: Ich kenne die nicht.
Speaker: Tyler Gillit.
Speaker: Ja, und
Speaker: Das lässt mich total schrecken, weil halt die letzten beiden, also auch der letzte Scream-Film, die waren nicht gut.
Speaker: Also das war jetzt nicht scheiße, aber die waren halt nicht gut.
Speaker: Also ich fand den letzten Scream in New York, ich hab den geguckt, ich hab den einmal, ich hab gedacht so, ja, also Freitag der 13. in New York war besser.
Speaker: Ja.
Speaker: Obwohl der total trash war.
Speaker: Ja, aber ich sag dir auch, warum der besser war.
Speaker: Der hatte wenigstens Jason.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Sprich, er hatte einen Charakter.
Speaker: Also da war halt wirklich, wirklich nix.
Speaker: Also ja, es gab ja auch ein bisschen blutige Kills.
Speaker: Also da hatte der fünfte ja auch schon vorgelegt.
Speaker: Der fünfte hatte ja auch noch eine gute Motividee.
Speaker: Also mit was beschäftigen wir uns inhaltlich?
Speaker: Nämlich auch nochmal verrückte Filmfans und Fanfanatics, die halt
Speaker: zu weit gehen, was ja eigentlich auch schon im ersten Film der Fall war, aber hier nochmal auf einem ganz anderen Level, nämlich bezogen so auf Internet-Community und so weiter, fand ich war eigentlich eine gute Prämisse, aber auch da, man hat überhaupt nichts draus gemacht.
Speaker: Ja, es gab eins, also ich fand, bis dahin war das der härteste Teil der Serie, weil die hat tatsächlich die, fand ich, blutigsten Kills bis dahin in der gesamten Reihe.
Speaker: Aber das macht den Kuchen dann ja auch nicht fett vor, wenn der Rest dann einfach überhaupt nicht mehr passt.
Speaker: Das ist auch das Drama bei Scream, ganz stimmt.
Speaker: Ich muss unbedingt mal wieder Teil 2 und 3 sehen, weil die habe ich ganz lange nicht mehr gesehen.
Speaker: Weil im Prinzip nach dem ersten Film hört es auf.
Speaker: So, ich fand den zweiten damals schon, das war eine richtig herbe Enttäuschung, der war richtig scheiße.
Speaker: Also fand ich doof, weil er nicht mal ansatzweise das gehalten hat, was da versprochen wurde.
Speaker: Also ich habe die im letzten Jahr alle noch mal hintereinander geguckt, bis jetzt zu dem letzten Scream, als sie herausgekommen sind.
Speaker: Oder Anfang des Jahres vielleicht sogar noch, ich weiß schon gar nicht mehr, aber ich habe die alle so in einem Rutsch durchgeguckt und habe mich jetzt nicht gelangweilt zwischendurch, aber der zweite war schon, der sank natürlich nach Teil 1 schon relativ ab.
Speaker: Aber es ist mir im kompletten Kontext nicht so aufgefallen, weil ich fand auch die weiteren, es gab wenig neue Überraschungen.
Speaker: Es gab immer wieder wiederkehrende Charaktere, immer wiederkehrende Probleme.
Speaker: Und wie gesagt, der letzte dann in New York hat mich dann am wenigsten gerockt.
Speaker: Da fand ich jetzt den, sage ich ganz ehrlich, den Kino-Trailer zu dem, jetzt muss ich überlegen, Scream 7 ist das dann, der jetzt gerade überläuft, der Trailer.
Speaker: Da fand ich selbst den Trailer spannender als den ganzen letzten 6.
Speaker: Teil, um erzählt zu sein.
Speaker: Ich hab den Trailer jetzt auch im Kino gesehen und nach der letzten Scream-Erfahrung dachte ich so, aber ich hab mir den Trailer so angeguckt und es keimte so ein bisschen die Hoffnung auf, dass das so wie bei Rocky 6 ist.
Speaker: Weil Rocky 6, erstens fantastischer Film, aber du kannst Rocky 1 gucken und du kannst direkt dahinter Rocky 6 gucken.
Speaker: Super, bist du super bedient.
Speaker: Und wenn die das schaffen mit Scream, dass ich Scream 1 gucken kann, kann man ja immer gucken.
Speaker: So, und dann den letzten, siebten und dann hast du nochmal so ein Bookend.
Speaker: Darauf würde ich mich einlassen, aber ich fürchte.
Speaker: Ich glaube, das wird da nicht enden.
Speaker: Nein, nein, nein, haben die ja auch schon gesagt, aber allein das, wie schon gesagt, es wird wieder ein Nepp sein, das wird wieder, nee, also ich glaube nicht.
Speaker: Bevor du gleich zu deinen weiteren beiden Filmen kommst, wo du gerade gesagt hast, Rocky 6, ich habe heute noch gelesen, dass Rambo 6 kommen wird.
Speaker: Ich hoffe ja immer noch drauf.
Speaker: Für den hat er tatsächlich eine tolle Idee gehabt.
Speaker: Als Prequel.
Speaker: Ein Ramburg-Prequel.
Speaker: Das wird ein Prequel sein.
Speaker: Der Regie wird der Regisseur von Sisu sein, nämlich ja Mari Helander, der hier diesen Sisu gemacht hat.
Speaker: Und es wird mehr so eine Art Coming-of-Age- und Abenteuer-Film sein.
Speaker: Er hat in einem Interview gesagt, der Film soll einer neuen Generation von 10-jährigen
Speaker: Oder die Motivation geben, wieder in den Wald zu gehen und Rambo zu spielen.
Speaker: Ich meine, der Ansatz ist nicht schlecht.
Speaker: Ob der dann nachher wirklich Rambo 6 heißen wird oder Rambo Zero.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Wahrscheinlich eben auch mit Zero Rambo drin.
Speaker: Dem Hilanda traue ich ja was zu, beziehungsweise der hat auf jeden Fall das Herz am richtigen Fleck.
Speaker: Ich bin ja auch auf den zweiten Cissu gespannt, der dann ja demnächst auch in unsere Kinos schwappt.
Speaker: Mit dem ersten habe ich mich ja auch mehr angefreundet, nachdem ich bei der ersten Sichtung auf dem Fantasy-Filmfest ja ein bisschen enttäuscht war, weil es halt tatsächlich nur das war, was auch der Trailer zeigte und nichts weiter.
Speaker: Wenn man das weiß und weiß, was man von dem Film bekommt, dann hat man damit sehr viel Spaß.
Speaker: Aber ich hatte halt damals gehofft, dass das mehr als nur, oh, wir schießen einfach nur ein paar blöde Nazis über den Haufen.
Speaker: Nein, mehr ist das nicht.
Speaker: Wenn man damit dann zufrieden ist, dann kriegt man einen fantastischen Film, der auch schick aussieht und auch schön viel Humor hat.
Speaker: Also schwarzen, das ist prima.
Speaker: Beim zweiten hat man jetzt ja dann quasi die Nazis gegen die Russen ausgetauscht.
Speaker: Zeitlich ist das natürlich sehr lustig, passt natürlich in einem ganz anderen Kontext.
Speaker: Allein deswegen wird das schon sehenswert sein.
Speaker: Aber was der Mann halt mit Rambo machen will und generell, es gab ja immer schon mal Ideen oder die Idee schwirrt ja schon seit Ewigkeiten da draußen rum.
Speaker: So, ah, Rambo in Vietnam.
Speaker: Und wie könnte das aussehen?
Speaker: Über den jungen Rambo, was auch nicht.
Speaker: Ich dachte immer, eigentlich Scheißidee.
Speaker: Ich will das nicht sehen.
Speaker: Ich will eigentlich diesen Mythos, ich will das nicht erzählt haben.
Speaker: Ich will quasi nicht so ein Rambo Platoon Edition.
Speaker: Das will ich nicht.
Speaker: Also das ist nicht, weil... Ich glaube, das wird was anderes sein.
Speaker: Das wird, glaube ich, eher die Jugendgeschichte sein von Rambo.
Speaker: Ja, wie schon gesagt, ich habe keine Ahnung.
Speaker: Ich will aber auch kein doofes Jugenddrama haben, weil eigentlich, also wenn man das so raushört, war er ja wohl auch quasi...
Speaker: Ich weiß auch gar nicht, ob das... Im Prinzip hat er den ja schon gedreht.
Speaker: Erinnerst du dich an Big Game mit Samuel L. Jackson und diesem jungen... Ach so, ja, ja, ja.
Speaker: Der dann den Präsidenten rettet, der seine Jagdprüfung da ablegen muss?
Speaker: Ja, ja, ja, ja.
Speaker: Aber ich meine, wie schon gesagt, das ist Schwachsinn, weil eigentlich, also Rambo ist ja eigentlich so ein jugendlicher Deliquent gewesen, der dann quasi ja von dem Gesetz auch quasi Richtung Vietnam dann geflüchtet ist, wenn ich das noch so richtig im Ohr habe und dann da halt seine große Odyssee macht.
Speaker: Gucken wir mal, Rambo wird dann gespielt von Oni Tomila, der da den Jungen damals gespielt hat beim Big Game.
Speaker: Ist dem so tatsächlich?
Speaker: Weiß ich nicht, keine Ahnung, das ist jetzt meine Vermutung.
Speaker: Nein, es gibt ja tatsächlich schon einen Kandidaten, weil ich hatte letztens online da ein Bild gesehen, einen Typ, der dem jungen Stallone auch nicht ganz unähnlich sieht, erschreckenderweise.
Speaker: Aber wie schon gesagt, das Schlimme ist, ich brauch das nicht.
Speaker: Ich brauch diese Vorgeschichte,
Speaker: Was Rambo an Vorgeschichte benötigt, ist in den vorhandenen Filmen genug drin.
Speaker: Danke, Ende aus Mickey Mouse.
Speaker: Mehr brauche ich nicht.
Speaker: Andererseits, wenn der Hilander es schafft, erstens eine gute Idee zu haben, die dann auch vernünftig umsetzt und nicht so als One-Trick-Pony.
Speaker: Da will ich nicht so eine Sisu-Nummer haben.
Speaker: Das hat er schon gemacht.
Speaker: Wenn, dann würde ich da auch einen vernünftigen Film
Speaker: haben wollen.
Speaker: Der da auch ein bisschen mehr vertritt als das.
Speaker: Und natürlich sowieso, letzten Endes, der kann ja auch dann nur ein nachträgliches Foreshadowing sein.
Speaker: Allein der Begriff ist ja schon bescheuert.
Speaker: Noah Centineo.
Speaker: Ja, irgendwas mit Italien.
Speaker: Soll der Rambo sein.
Speaker: Steht zumindest bei IMDB.
Speaker: Das ist schon angelegt, der Film halt.
Speaker: Wird in Thailand gedreht und er wird Rambo spielen.
Speaker: Ja, wie schon gesagt, John Rambo, die Platoon Edition, brauche ich eigentlich nicht.
Speaker: Also früher wahrscheinlich so als 13-, 14-Jähriger hätte ich das wahrscheinlich abgefeiert, aber heute weiß ich nicht, weil das Problem wird sein, du wirst ja Geschichte, da verwette ich meinen Hintern drauf,
Speaker: werden die wahrscheinlich nichts anderes abbringen können, außer diese Schauwerte.
Speaker: Das wird dann halt so ein Sisu, ein Dschungel.
Speaker: Und das ist es dann.
Speaker: Und nein, das reicht mir nicht.
Speaker: Gucken wir mal.
Speaker: Allein schon, weil es so ein Meisterwerk gibt wie Rambo 4, der das ja schon macht, den Film finde ich ja so unfassbar großartig.
Speaker: Nicht nur, weil der wunderschön kompakt ist, sondern halt bei diesem ganzen spärlichen Setting
Speaker: Das ist ja ein Antonio-Margheriti-Film, wenn Antonio-Margheriti so 100 Millionen Dollar zur Verfügung gehabt hätte.
Speaker: Oder sagen wir mal 50 Millionen, um das zu realisieren.
Speaker: Aber da halt eben tatsächlich auch diese mystische Komponente drin hat.
Speaker: Also Rambo endlich aufgestiegen.
Speaker: Also er ist Kriegsgott Ares, der sich von der Menschheit abgewandt hat, weil die Menschheit Krieg schlimmer macht als er selbst.
Speaker: so als der Kriegsgott selbst.
Speaker: Und das ist das Thema dieses Films.
Speaker: Und das ist ganz großartig.
Speaker: Das ist da richtig drin, weil es da ja auch um diese ganze Glaubensfragerei geht.
Speaker: Ein fantastisches Teil.
Speaker: Ich liebe diesen vierten Teil.
Speaker: Das war echt ein Kracher.
Speaker: Ja, lassen wir uns mal überraschen, was auf uns zukommt.
Speaker: Schauen wir doch einfach mal.
Speaker: Du hast noch John-Who-Filme in PK.
Speaker: Ja, genau, das wird dann auch das Letzte sein, weil das andere, was so auf der Liste stehen hat, das streichen wir mal.
Speaker: Das war noch ein Film, den ich so geguckt habe, da müssen wir jetzt nicht nachreichen.
Speaker: Aber das ist das, worauf ich mich jetzt so im letzten Quartal noch freue, wobei ich da auch gepennt habe, die John-Who-Filme.
Speaker: beziehungsweise überhaupt der ganze Golden Harvest Hongkong Filmkatalog kommt ja jetzt peu a peu raus in HD und auch Ultra HD, also auch in 4K und die ganzen John-Woo-Filme kommen jetzt wirklich bis, also aus der Hauptschaffenszeit in Hongkong, also alles von eben dem ersten Better Tomorrow bis dann halt Hardboiled kommt komplett raus, endlich in der Qualität, die man sich sein Leben lang schon gewünscht hat, wobei ich ja
Speaker: zugeben muss, dass ich tatsächlich ein paar von den Filmen tatsächlich auch im Kino gesehen habe.
Speaker: Insofern Jochaisa.
Speaker: Vor allem erinnere ich mich damals, das war 1993 in Amsterdam beim großartigen Jubiläumsfestival vom Weekend of...
Speaker: Horrors, was damals, die haben ein Zehnjähriges damals gehabt in Holland und da haben die eine ganze Woche gemacht.
Speaker: Da habe ich Onkel Argento das erste Mal damals getroffen, da war so eine komplette Retro mit dem.
Speaker: Aber es gab auch dann von Samstag auf Sonntag so eine lange Filmnacht, das war legendär, in dem wunderschönen Tuszynski-Horror.
Speaker: Kino, wenn nicht vielleicht das schönste Kino Europas in Amsterdam, kann ich nur jedem empfehlen, mal hin zu pilgern.
Speaker: Das ist wirklich aufgebaut wie so eine große Oper.
Speaker: Ganz fantastisch.
Speaker: Und da gab es dann als letzten von, ich glaube, es waren fünf Filme.
Speaker: Die hintereinander liefen und es fing um 23 Uhr an am Samstag und ging dann bis um, also fast zwölf Stunden bis um, bis um elf Uhr morgens, ich glaube so um, weiß ich nicht, zehn, zehn Uhr dreißig morgens war man dann raus.
Speaker: Und als letztes lief da hardboiled, das war schon großartig, das war richtig, richtig toll.
Speaker: Und dann später in England auch nochmal auf der Leinwand gesehen.
Speaker: Also, lohnswert.
Speaker: Also, viele von denen habe ich tatsächlich auf der Leinwand gesehen, einen einzigen quasi nicht und das war Bullet in the Head leider und die wird es jetzt halt schön auf Scheibe geben und die kommen jetzt bis Mitte Januar erstmal in den USA raus, kommen aber auch in England jetzt nach und nach raus, aber da wird es halt noch ein bisschen länger dauern, da ist ein erster Film schon angekündigt, aber...
Speaker: Der Rest wird da auch erstmal noch ein bisschen auf sich warten lassen.
Speaker: Ich bin da mega heiß drauf, diese Filme endlich mal so zu sehen, wie sie angedacht waren.
Speaker: Richtig, richtig guter Qualität und auch alles vollgepackt mit Bonusmaterial ohne Ende.
Speaker: Auch hier zwei Einhörner mit dabei.
Speaker: Wie schon gesagt, 2025, das Jahr der Einhörner.
Speaker: Es ist was aufgetaucht, wovon keiner gedacht hätte, dass es das tut.
Speaker: Auch eine verschollen geglaubte Fassung, nämlich von Better Tomorrow 2.
Speaker: Der Workprint ist auch wieder durch so ein, das sind so tolle Geschichten, durch so einen kuriosen Zufall,
Speaker: ist das Ding aufgefunden worden, nämlich beim Remastering-Prozess.
Speaker: Da haben die eine Tonspule gehabt, die anders beschriftet war, da sollte irgendwie englischer Dub drauf sein, war es aber gar nicht.
Speaker: Da war kantonesischer Ton drauf, also ja doch, das müsste kantonesischer Ton gewesen sein.
Speaker: Die haben sich das angeguckt und die Länge passte dann auch irgendwie nicht.
Speaker: Und irgendwem schwarnte dann so, mal gucken, ob es dazu noch irgendwo eine Referenz gibt.
Speaker: Also zu dieser Tonspule, die korrespondierende Filmspule, gibt sie noch irgendwo?
Speaker: Ist sie noch irgendwo vorhanden?
Speaker: Und ja, es gab sie und voila, es stellte sich heraus, weil irgendein Hansel,
Speaker: das vielleicht auch mit Absicht falsch beschriftet hat, ist das Ding erhalten geblieben.
Speaker: Nämlich die originale Workprint-Fassung von John Vo, weil Produzent Choi Haag halt mit seiner Fassung unzufrieden war, hat er dann halt quasi Vo den Film weggenommen und das Ding dann halt selber klein geschnitten auf...
Speaker: Das ist ungefähr 110 Minuten, glaube ich.
Speaker: Und wo es Workprint geht, locker mal eine halbe Stunde.
Speaker: Halbe Stunde, lecker.
Speaker: Und diese Fassung wird da jetzt auch zu sehen sein, die Workprint-Fassung.
Speaker: Das erste Mal überhaupt.
Speaker: Und das ist der totale Wahnsinn.
Speaker: Ich habe zwar die leise Vermutung...
Speaker: ähm, dass Hark wahrscheinlich recht gehabt hat.
Speaker: Vielleicht wird da zu viel Melodramen drin sein, so, dass man, weil, das wird ja nicht eine halbe Stunde Action sein, da ist ja nicht nochmal Hardball dran geklebt, so.
Speaker: Die Action, die wird schon in der Kinofassung so, denke ich mal, weitestgehend komplett drin gewesen oder drin geblieben sein.
Speaker: Äh,
Speaker: Und deswegen wirkt der zweite Film auch so in der Fassung, die halt handelt, also in der Kinofassung halt auch so holprig an vielen Stellen.
Speaker: Ich bin da maßlos gespannt drauf.
Speaker: Das ist fantastisch.
Speaker: Und Granate Nummer zwei ist, dass auch endlich die legendäre Festival-Cut-Fassung, also die richtige Originale, diesen Festival-Cut, der im Hongkong-Filmarchiv lagerte, auch bei Bullet in the Head jetzt mit dabei sein wird.
Speaker: Also da wird man nicht nur die reguläre
Speaker: Uncut Hongkong Fassung auch mit dem richtigen Ende und so weiter kriegen, sondern separat als Bonus wird da auch diese Festival Fassung nochmal mit dabei sein, die insgesamt ein bisschen anders noch geschnitten ist, auch nochmal ein bisschen länger und alternierend ist.
Speaker: prinzipiell gab's davon schon Fan-Edits, die ist auch schon mal irgendwo in Frankreich, glaube ich, aber von einem ganz schlechten Tape als Bonus mal so irgendwo mit draufgeklatscht gewesen, aber hier hat man jetzt halt die originale Work-Print-Filmrolle gehabt, also positiv dann natürlich an der Stelle, aber das ist ein Wahnsinn.
Speaker: Das ist wirklich, also das sind zwei Sachen, wo ich so sag, so Hossa
Speaker: Hätte ich in 100.000 Jahren nicht dran geglaubt, dass man das so nochmal zu sehen kriegt.
Speaker: Irgendwann kommt alles immer wieder raus.
Speaker: Genau, man denke nur, ich sag mal für mich, der Benchmark in dem Bereich ist immer noch, also auch wenn das natürlich dann qualitativ dann auch wieder, aber irgendwann kommt alles raus.
Speaker: Metropolis, Fritz Lang, das davon nochmal die Urfassung, wenngleich in etwas kompromittierender Qualität nochmal aufploppte.
Speaker: Wer hätte das gedacht, dass man da mal eine weitestgehend vollständige Fassung mal von nochmal zu sehen würde.
Speaker: und so weiter.
Speaker: Man muss halt nur lange genug warten können.
Speaker: Ein bisschen gelohnt haben manchmal, aber... Ja, so ist das.
Speaker: Und zu guter Letzt, lieber Kai, wir haben jetzt mittlerweile dreieinhalb Stunden aufgenommen.
Speaker: Wir schaffen jetzt noch drei Minuten, dann sind wir bei drei Stunden 33.
Speaker: Damit beschließen wir den Podcast heute.
Speaker: Ja, wir haben noch ein, zwei Schnitte drin zwischendurch.
Speaker: Du musstest ja zwischendurch mal wohin, das ist ja noch eine Aufnahme mit drin.
Speaker: Hahaha.
Speaker: Dann veröffentlichen wir die Extended-Fassung davon.
Speaker: Das wird langweilig.
Speaker: Man hört mich nur drei Minuten lang pfeifen und atmen.
Speaker: Du kannst ja so lange Werbung einspielen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, ich habe noch eine spannende Sache, da wirst du ja auch sein und da werdet ihr uns beide am 29.
Speaker: November
Speaker: in Gelsenkirchen-Bur, also auf Schalke, in der Schauburg, im Schauburg Filmpalast finden, nämlich am 29.
Speaker: November um 17 Uhr, sein Samstag, findet da die Deutschlandpremiere des abendfüllenden Dokumentationsfilmes The Vincent Price Legacy statt und da haben
Speaker: Wicked Vision, also Daniel Perret und Laurent Omanzig, haben im letzten Jahr, waren die mehrere Wochen in den USA und haben ganz viele Leute zum Thema Vincent Price auch interviewt, die mit ihm zusammengearbeitet haben etc.
Speaker: Auch die Tochter von Vincent Price, die übrigens dann auch bei dieser Deutschland Premiere auch im Kino sein wird.
Speaker: Und ich weiß, der Kai hat schon seine Karte geholt.
Speaker: Ja, so ist das.
Speaker: Nein, auf jeden Fall, liebe Grüße.
Speaker: Sascha und ich sind auch da und wir freuen uns schon wie Hulle da drauf.
Speaker: Auf jeden Fall, liebe Grüße an die lieben Freunde von Wicked Vision natürlich.
Speaker: Da freuen wir uns sehr drauf.
Speaker: Das Projekt ist schon sehr, sehr lange in der Mache.
Speaker: Ich glaube, also jetzt, sagen wir mal, die Vorvorplanung mal ausgenommen, aber bestimmt jetzt so die letzten drei, vier Jahre.
Speaker: Auf jeden Fall, wo die wirklich aktiv an dem Ding gewerkelt haben.
Speaker: Ich selber bin ja auch maximaler Vincent Price Fan, genau wie meine Dame.
Speaker: Da freuen wir uns sehr und es wird ja nicht nur diese Doku zu sehen geben, sondern im späteren Verlauf des Abends wird es dann auch nochmal...
Speaker: ein Meisterwerk mit dem Meister selbst auf der großen Leinwand zu sehen geben.
Speaker: Ich habe zwar eine Vermutung, aber ich will... Auf welches hoffst du denn?
Speaker: Ich mutmaße, also das naheliegendste wäre, weil es auch einer seiner schönsten Filme ist, natürlich Theater des Grauens.
Speaker: Ich hoffe auch.
Speaker: Ich hoffe auch.
Speaker: Ich hab den auf 35 auch schon mal gesehen, aber das ist einfach ein Top-Film, der macht Spaß, nur auf Leinwand ist der auch so...
Speaker: groß.
Speaker: Ich bin da mal sehr gespannt.
Speaker: Mit Diana Rick als Tochter von ihm.
Speaker: Und auch davon soll ja noch, also es sind ja auch noch einige, Ricket hat ja schon einige Vincent Price Filme rausgebracht, auch davon sollen ja in absehbarer Zeit dann auch 4K-Inkarnationen an den Start kommen.
Speaker: Unter anderem vom Hexenjäger.
Speaker: Auch und mit Sicherheit auch Theater des Grauens, bin ich mir sicher.
Speaker: Man darf mal gespannt sein, was die Jungs da an dem Abend noch alles so verkünden werden.
Speaker: Ich bin gespannt.
Speaker: Ich bin auch gespannt.
Speaker: Also vielleicht sehen wir uns ja dann da auch alle.
Speaker: Es gibt noch Tickets, habe ich gesehen.
Speaker: Ja, fleißig, fleißig kaufen.
Speaker: Genau, auf jeden Fall hinkommen.
Speaker: Einfach mal auf die Webseite der Schauburg gehen, da kann man die Karten direkt kaufen unter Events.
Speaker: Einfach mal gucken und dann viel Spaß mit Vincent Price haben.
Speaker: Ich kann dir sagen, für mich wird dieses erste Adventswochenende ein Highlight sein.
Speaker: Nicht nur wegen dieser Vincent Price Geschichte am Samstag.
Speaker: Am Sonntag ist da nichts, da werde ich schwer ausschlafen und noch ein paar Vincent Price Filme gucken.
Speaker: Und am Montag habe ich mir vorgenommen, nehme ich mir Urlaub, den 1.
Speaker: Dezember, weil da startet bei Netflix dann Troll 2.
Speaker: Dieser wunderbar norwegische Kaiju, wo der erste Teil schon unglaublich geil und schräg gewesen ist.
Speaker: Du meinst Trollhunters?
Speaker: Nein, Troll 2.
Speaker: Trollhunters ist was anderes.
Speaker: Und aus Norwegen kommt Troll von Netflix.
Speaker: Vor zwei Jahren kam der erste Teil.
Speaker: Wirklich ein Kaiju mit riesigen Monstern, der dann nach Oslo stampft.
Speaker: Trollhunters war vorher.
Speaker: Über diese Jäger in der Einöle da.
Speaker: Hast du recht.
Speaker: wie so eine Pseudodokumentation angelegt hat.
Speaker: Den anderen fand ich aber auch toll.
Speaker: Also Troll fand ich auch gut.
Speaker: Den fand ich beide gut.
Speaker: Trollhunters und Troll.
Speaker: Nur Troll ist natürlich wesentlich mehr Kaiju und wesentlich mehr so auf japanische Kaiju-Filme gemützt.
Speaker: Nur, dass das ganze Ding in Norwegen spielt.
Speaker: Und jetzt im Zweiten, guckt euch den Trailer mal an.
Speaker: Troll 2 ist schon online.
Speaker: Richtig, richtig geil.
Speaker: Es gibt eine Monster-Bash-Bash.
Speaker: Ja, und das Ding fährt noch mal mehr Geschütze auf und wird wieder auch mit den gleichen Schauspielern aus dem ersten, die wir alle liebgewonnen haben.
Speaker: Der Film hat nämlich, macht auch unwahrscheinlich viel Spaß und hat auch echt ein paar gute Gags drin.
Speaker: Und das wird da fortgeführt.
Speaker: Und ich freue mich wie Hule darauf, dass Netflix zu sowas noch einen zweiten Teil produziert.
Speaker: Das ist schön, das ist jetzt eine schöne Überraschung für mich.
Speaker: Hatte ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm.
Speaker: Wunderbar.
Speaker: 1.
Speaker: Dezember.
Speaker: Guck mal, da geht der Podcast für mich sogar glücklich aus.
Speaker: Ach ja, so ist das manchmal.
Speaker: Aber das habe ich mir vorgenommen.
Speaker: Das wird nochmal ein geiles Wochenende werden.
Speaker: Und das werde ich mir gönnen.
Speaker: Bis dahin sage ich schon mal, hier hast du nochmal ein kleines Stückchen Lasagne.
Speaker: Oh, dankeschön.
Speaker: Das ist aber schon kalt geworden.
Speaker: Warte mal, ich halte hier nochmal kurz dran.
Speaker: Ich gehe nochmal kurz in die Küche und dann gucken wir mal hier.
Speaker: So.
Speaker: Ah, ah, ah, ah.
Speaker: Wir sind wieder heiß.
Speaker: Nicht?
Speaker: Okay.
Speaker: Alles klar.
Speaker: LaSandy ist wieder heiß, lebt noch schön und bewegt sich.
Speaker: Und du, lieber Kai, was machst du jetzt noch?
Speaker: Ja, gute Frage.
Speaker: Wahrscheinlich auch demnächst mit Sicherheit wieder ins Kino gehen und mal abenteuerlich darauf warten, was einen da erwartet.
Speaker: Aber mit Sicherheit werde ich mit Sicherheit auch noch mal einen Fuß in Predator Badlands setzen.
Speaker: Ich schmeiß mir jetzt glaube ich noch Schwarzeneggers Running Man rein, der steht ja schon die ganze Zeit auf dem Schreibtisch, den wollte ich mir nochmal angucken.
Speaker: Deswegen fragen wir auch gleich, und wen liebt ihr und wer liebt euch?
Speaker: Die Vicky!
Speaker: Vicky!
Speaker: Mann, oh Mann, oh Mann, oh Mann.
Speaker: Wusstest du eigentlich, dass der von Paul Michael Glazer, der da eingesprungen ist, das ist ja der Starsky, von Starsky, genau.
Speaker: Ja, interessant, habe ich auch nicht mehr auf dem Schirm gehabt.
Speaker: In letzter Sekunde.
Speaker: Ich bin gespannt.
Speaker: Ihr draußen da drüben an den Endgeräten, viel Spaß, alles Gute, jede Menge lustige, spannende, tolle und abenteuerliche Filme für die nächsten Wochen und ich gehe mal davon aus, dass wir vor Weihnachten noch eine Folge schaffen.
Speaker: Wir hoffen es, wir sind guter Hoffnung.
Speaker: Ansonsten will ich unsere beiden Stimmen noch bei dem Treasure-Take-Neujahrsempfang im Januar hören.
Speaker: Achso, ja, das ist auch eine gute Frage, aber das müssen wir später besprechen.
Speaker: Ihr Lieben, ja, auf Wiedersehen, auf bald im Kino oder natürlich hier in unserer WG mit dem seltsamen Filmpaar.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war ein seltsames Filmpaar mit Thorsten Anders und Kai Pinno.
Speaker: Der Filmhaushalt der etwas anderen Art.
Speaker: Eine Produktion von Kai Kino und der Trash-Oti.






