Transcript
Speaker: Hier sind zwei alte Knacker, die es immer besser wissen.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Ein Filmhaushalt mit zwei oder mehr Meinungen.
Speaker: So, Thorsten, dann haben wir es ja endlich geschafft.
Speaker: Prösterchen.
Speaker: Tut das gut.
Speaker: Ja, alli, allöchen, herzlich willkommen da draußen an den Endgeräten.
Speaker: Ihr merkt, der Ton ist etwas anders.
Speaker: Der Kai und ich, wir haben uns aus unserer Film-WG rausbegeben.
Speaker: Wir hatten Hitzewallungen und sitzen jetzt nach einer wunderbaren Kinovorstellung unseres geliebten Filmclubs im Park bei leichtem Föhnwind.
Speaker: einem leckeren, kalten Getränk.
Speaker: Was will man mehr?
Speaker: Wenn man schon die ganze Zeit im dunklen, kühlen Kino verbringt, dann muss man wenigstens die Restzeit draußen ins warme Wetter gehen.
Speaker: Auf jeden Fall Superlative an jedem Ende, sei es auf der Kinoleinwand oder hier vor Ort bei Film im Park mit der Film-WG.
Speaker: Ganz genau, ganz genau.
Speaker: Der Vorteil ist natürlich auch, das muss ich auch mal so sagen, dass wir ja gerade hier auch schon lecker gegessen haben draußen in einem leckeren, italienischen Restaurant.
Speaker: Das hat immerhin den Vorteil, dass ich hinterher nicht immer die Küche aufräumen muss in unserer Film-WG.
Speaker: Ja, und dass das Essen manchmal auch nicht so ganz so verbrutzelt ist wie sonst, aber egal.
Speaker: Bitte?
Speaker: Ich koch da noch was, also wirklich, jetzt mal ganz ehrlich.
Speaker: Aber apropos Kochen, was Köche denn gerade so bei dir auf dem Herd filmtechnisch gesehen?
Speaker: Ja, tatsächlich habe ich viel das ein oder andere gesehen.
Speaker: Fangen wir hier ruhig mal mit was Aktuellem an, dann habe ich das nämlich auch gleich schon...
Speaker: Ich habe mir jetzt gerade quasi vorgestern den jüngsten Zombie-Nachfolgeschocker von Danny Boyle angesehen mit Drehbuch von Alex Garland, 28 Years Later.
Speaker: Der dritte Teil einer Serie angefangen damals, es muss so 2003 gewesen sein, 28 Days Later, damals in dieser aufkommenden Horrorwelle, wo die Untoten tatsächlich dann wieder ausgebuddelt worden sind, lange bevor es die Walking Dead tatsächlich auf die Heimkimo-Leinwände und ins Streaming geschafft hatten.
Speaker: war das mit einer der schönen Filme, die die Untoten bzw.
Speaker: hier sind es ja speziell Infizierte von einem Virus, der die Leute quasi rasend, aber auch quasi so untot ähnlich macht, der sich rasend schnell verbreitet in England.
Speaker: Es gab dann einen zweiten Teil, den ich tatsächlich bis jetzt noch nicht gesehen habe.
Speaker: Ich habe ihn mir jetzt auf einen gelegt von Herrn Fresnadillo.
Speaker: Auch prominent besetzt, habe ich aber tatsächlich nicht gesehen.
Speaker: Ist aber auch, und das ist das Schöne, für 28 Years Later braucht man auch das nicht geguckt zu haben, weil das ist eine komplett eigenständige Geschichte.
Speaker: Die meisten, die es interessiert, werden den Trailer wahrscheinlich gesehen haben.
Speaker: Und das Ding ist zwei Stunden lang und der Trailer hat sehr, sehr viel versprochen.
Speaker: Der ganze Film wurde ja auf iPhone gedreht.
Speaker: Das ist eh so ein Ding.
Speaker: Danny Boyle macht da scheinbar immer so eine Art Experimental-Aufnahme-Session.
Speaker: Beim ersten Mal war es ja noch Video, Digital-Video oder so.
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Und das sah furchtbar aus.
Speaker: Besonders im Kino sah es ganz, ganz schrecklich aus.
Speaker: Auf dem Fernseher ging es dann, wenn man sich das da angeguckt hat.
Speaker: Hier ist tatsächlich der komplette umgekehrte Weg.
Speaker: Also man hat mit iPhones gefilmt, aber jetzt auch nicht nur mit einem iPhone, dass da einer mit so einem Telefon durch die Gegend gehobs ist.
Speaker: Nee, man hat sich so ähnlich wie bei Matrix so ein ganzes Rack gebaut, wo so, lass es mal, 20 oder 15, 20 von den iPhones so drumherum waren, wo man damit dann halt so Kamerageschichten hat.
Speaker: Sieht toll aus, atmosphärisch.
Speaker: Also das, was der Trailer in Atmosphäre verspricht, das hält der Fall.
Speaker: Film auch, aber darüber hinaus, das, was man sich vielleicht davon erhofft oder erdacht hatte von diesem etwas kryptischen Trailer, das schafft der Film leider nicht, weil...
Speaker: Es ist so ein bisschen so, wie eine, wie sag ich mal, es wirkt wie ein Pilotfilm für eine Serie, die aber nicht gedreht wird.
Speaker: Wobei aber, und da muss man halt gucken, es sollen wohl Folgefilme angedacht sein.
Speaker: Also es ist eine nicht fertige Erzählung und das, was erzählt wird, ist halt auch, ja, es ist halt ein Intro.
Speaker: Also guckt man jetzt so aus dem Rhythmus der 28 rausgehen, ja?
Speaker: Das heißt, wenn wir einen Folgefilm bekommen, ist es dann 29 years later und so weiter.
Speaker: 28 seconds later, wir wissen es nicht.
Speaker: Und im Prinzip, so die erste Hälfte besteht tatsächlich aus dem, was man in dem Trailer auch sieht.
Speaker: Also es ist ein abgelegenes...
Speaker: Dörfchen halt in der Zombie-Apokalypse 28 Jahre nach dem Ausbruch dieses Virus.
Speaker: So und ein Vater geht mit seinem Sohne Mats zum ersten Mal halt außerhalb von dieser kleinen Insel, die über einen Fußpfad ans Festland angebunden ist, der nur bei Ebbe zu begehen ist.
Speaker: Also visuell auch sehr schön gemacht.
Speaker: So und atmosphärisch alles top, also macht man alles sehr schön.
Speaker: Man hat auch ein paar neue Einfälle gehabt zu den Untoten, aber es bleibt einfach nur bei dieser Präsentation.
Speaker: Auch das, wie schon gesagt, was man im Trailer sieht, birgt was ganz anderes als der Trailer am Ende des Tages vermuten lässt.
Speaker: Es ist eine relativ zähe Geschichte und halt am Ende des Tages auch nicht zu Ende erzählt.
Speaker: Ist es denn nicht eigentlich so, also wenn jetzt diese Zombie-Apokalypse 28 Jahre angedauert hat, rein theoretisch, rein realistisch gesehen, müssten ja die meisten Zombies ja schon längst verwest sein.
Speaker: Nein, das ist auch... Und so viel Nachschub kann es ja irgendwann noch nicht mehr geben.
Speaker: Ja, die Zombies, wissen wir ja alle, brauchen ja keine Nahrung.
Speaker: Die funktionieren ja so, aber mit dem Verwest ist es so, wie ich schon gesagt habe, es gibt verschiedene...
Speaker: also so ein bisschen Resident Evil mäßig von diesen Infizierten, vor allem gibt es halt so Fette.
Speaker: Fette Langsame.
Speaker: Wo du dich dann auch fragst, okay, also die sind quasi wie so Staubsauger, die fressen halt alles auf, was da auf dem Boden kraucht, halt eben auch Insekten, Würmer und alles mögliche.
Speaker: Aber das ist konzeptionell eine schöne Idee, ist auch visuell gut rübergebracht, aber inhaltlich ist das Quatsch.
Speaker: Und leider hat der Film dann halt einen Bruch, so diese erste Hälfte, dieser Ausflug von Vater und Sohn.
Speaker: Und wenn sie dann zurückkommen in das Dorf, das ist alles sehr cool gemacht.
Speaker: Also da hat man auch, ich sag mal, eine abgeschlossene Charakterrunde.
Speaker: Dann fängt aber der zweite Teil des Films an, wo...
Speaker: der Junge dann anfängt alleine los zu pierchen aus Gründen.
Speaker: Ich will es jetzt nicht zu sehr spoilern.
Speaker: Und da wird die Unsinnigkeitsschraube ziemlich weit nach oben gedreht, im Sinne auch einfach der eigenen Mythologie, weil da passiert dann am Ende so ein, zwei Sachen, die wirklich so grotesk bescheuert sind, weil dieser Virus so hoch infektiös dargestellt wurde.
Speaker: Und das war das, was das auch so faszinierend gemacht hat in dem ersten Film.
Speaker: Die müssten alle schon längst verseucht sein am Ende des Tages, was da passiert.
Speaker: Das tut es dann aber nicht.
Speaker: Es gibt halt einen längeren Gastauftritt von Ralph Fiennes, was man ja auch schon im Trailer gesehen hat.
Speaker: Das ist auch ganz gut, aber es ist halt viel zu lang.
Speaker: Der Film ist zwei Stunden.
Speaker: Das, was die in dem Film versuchen zu erzählen, das kannst du auch mit Sicherheit locker in unter 100 Minuten schaffen.
Speaker: Und wie schon gesagt, es wirkt halt wie ein Pilotfilm zu einer Serie, wo noch gar nichts fertig ist.
Speaker: Es ist halt wirklich ein Anfang.
Speaker: Und das ist scheiße.
Speaker: Ich finde, also selbst wenn du
Speaker: vorhersetzt, du sagst, okay, ich will jetzt hier drei Filme machen, ich will so eine Trilogie machen, was auch immer, kann man ja machen.
Speaker: So, dann sollte aber doch, ich sag mal, jeder Film für sich wenigstens, auch wenn es ein offenes Ende gibt, so eine gewisse Erzählung für sich abschließen.
Speaker: Ja.
Speaker: So, und das schafft das Ding nicht und spannend ist das Ganze halt auch nicht so sonderlich.
Speaker: Es gibt zwar ein, zwei,
Speaker: die wirklich sehr gut gemacht sind.
Speaker: Es ist atmosphärisch, die ganzen Bilder, alles toll.
Speaker: Und vor allem umgekehrt eben zum ersten Teil, der halt wirklich, finde ich, sehr, sehr scheppig gefilmt ist.
Speaker: Also auch mit Absicht hat man es hier so gemacht.
Speaker: Sieht alles super hochauflösend aus, super toll.
Speaker: Farben alles, also jetzt aber auch nicht irgendwie übertrieben, also dass es so comicmäßig aussieht.
Speaker: Aber dann hast du zwischendrin immer mal so eine kleine Szene oder ein Bild, das so ein bisschen absichtlich unscharf ist.
Speaker: So als kleiner Reminder.
Speaker: So, hey, da kommen wir eigentlich her.
Speaker: Ja, aber insgesamt, ja, ich würde jetzt nicht sagen, man wird nicht blind von dem Film, aber es ist auch keine wirkliche Empfehlung, weil der Film einfach auch nicht zu Ende erzählt ist.
Speaker: Bums.
Speaker: So, damit muss man einfach leben.
Speaker: Wenn man das weiß, kann man damit vielleicht auch ein bisschen besser leben, aber für viele, und das hat man auch im Kino gemerkt, also die Reaktionen im Publikum waren eher so, pfff.
Speaker: Es ist so ein bisschen dröge.
Speaker: Es gab viel Geschnaufe und das dann auch leider zu Recht.
Speaker: Wie schon gesagt, die erste Hälfte ist sehr viel stimmiger, funktioniert sehr viel besser.
Speaker: In der zweiten Hälfte geht es dann mehr bergab, trotz einer gewissen Splatterei.
Speaker: Es gibt ein paar Schauwerte, die aber am Ende des Tages auch nichts bringen und dann auch schon zu comicmäßig übertrieben sind.
Speaker: Schade, schade eigentlich.
Speaker: Okay, okay.
Speaker: Und da wir gerade bei Schade sind... Ist ja eher was für ein Stream dann, ne?
Speaker: Ja, wenn dann im Stream... Also schade, nichts fürs Kino, weil Leute gehen ins Kino, damit es das noch länger gibt.
Speaker: Aber Vater-Sohn-Geschichte habe ich gleich auch noch eine für dich, aber die kommt später.
Speaker: Da machen wir gleich noch was zu.
Speaker: Ja.
Speaker: Zum Thema, schade, du hast dir ja auch Tom Cruise zweiten Versuch angeschaut, nochmal sein angefangenes großes Finale zu einem sinnvollen Abschluss zu bringen.
Speaker: Mission Impossible Teil 8.
Speaker: Ja, genannt auch The Final Reckoning.
Speaker: 170 Minuten Regie wie der Christopher McQuarrie.
Speaker: Da gibt es eigentlich nicht viel daran zu rütteln, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Technisch gesehen ein ganz spannender Film.
Speaker: Es gab auch wieder einige interessante Stunts mit Tom Cruise.
Speaker: Ich glaube, er hält jetzt auch den Guinness-Buch-Rekordversuch mit der höchsten Anzahl von Absprüngen mit einem brennenden Fallschirm.
Speaker: was auch einiges über den Geisteszustand des Menschen aussagen lässt, auch wenn er einen Ersatzfallschirm dabei hat.
Speaker: Ich meine, er kann ja mit dem Fallschirm springen, aber mit einem brennenden Fallschirm kann man doch bitte schon auch digital noch heutzutage einbauen, oder?
Speaker: Da muss man doch den Schauspieler nicht mit einem brennenden Fallschirm aus dem Flugzeug... Zumal die Szene so kurz war in dem Film.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Das war wirklich so kurz und dafür ist er irgendwie, ich glaube, 13, 14, 15, 16, 17 Mal irgendwie aus dem Flugzeug gesprungen.
Speaker: Ja, Guinness Buchrekord.
Speaker: Aber ganz ehrlich, für diese kurze Szene hättest du auch ein normaler Fallschirm, den man, ein grüner Fallschirm oder irgendein anderer, den man digital nachbearbeitet.
Speaker: Meine Theorie dazu ist ja, dass Tom Cruise diese Mission Impossible Filme auch nur noch macht als so eine Art, wie würde ich mal sagen, so eine Art Extremsport.
Speaker: Selbstbestätigung auch.
Speaker: Ja, ich denke, es ist genau das und das will er, er hat sich ja auch von Mal zu Mal gesteigert.
Speaker: Und hier der erste Film, ich hatte jetzt auch nochmal tatsächlich in die Einspielergebnisse geguckt, ich glaube der erfolgreichste der Serie war tatsächlich dann der sechste Teil, mit knapp 750 Millionen oder so.
Speaker: Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe es gerade extra betont, 170 Minuten ist auch für Mission Impossible schon eine stattliche Länge.
Speaker: Ich muss dazu sagen, eigentlich bin ich ein Fan der Reihe, weil sie bis auf ein, zwei Teile durchaus Spaß macht und sehr unterhaltsam ist, auch wenn immer wieder das Gleiche passiert letztendlich.
Speaker: Wir haben sie auch im letzten Jahr mit unserem zehnjährigen Sohn nochmal geguckt.
Speaker: Der findet sie auch ganz spannend und guckt sie ganz gerne, wobei ich das eigentlich gar nicht so vermutet hätte, weil da ja nicht nur Action drin ist.
Speaker: Da geht es ja auch durchaus einiges an Textszenen und so weiter und so fort, Verschwörungsgeschichten etc.
Speaker: Aber er guckt sie gerne und ist auch mit uns ins Kino gegangen.
Speaker: Und es ist genau das passiert, was ich befürchtet hatte.
Speaker: Die erste halbe Stunde, die ja im Prinzip nur aus narrativer Exposition besteht, also quasi aus Rückblenden für Leute, die den ersten Teil nicht gesehen haben oder ihn schon wieder vergessen haben.
Speaker: Also mal ganz ehrlich, wer sich so einen Film anguckt, der guckt sich auch vorher nochmal den ersten Teil nach zwei, drei Jahren nochmal auf Blu-ray oder im Stream an, wenn er überall verfügbar ist, ist er ja auch sozusagen, bevor ich dann in den zweiten Teil gehe, wo ich weiß, das ist eine direkte Fortsetzung.
Speaker: Aber dann mussten wir erstmal diesen Zusammenschnitt des letzten Teils und aller anderen Mission Impossible Filme angucken.
Speaker: Der Film ist eigentlich dafür, dass er fast 300 Millionen gekostet haben soll, nur der zweite Teil, also The Final Reckoning, nicht der erste, die haben sich getrennt gedreht, auch hintereinander.
Speaker: besteht aus ganz vielen Rückblenden aus den einzelnen Mission Impossible Filmen.
Speaker: Das wollte man nochmal so machen, um das abzurunden, die Leute nochmal die anderen Sachen in Erinnerung zu bringen.
Speaker: Würde man jetzt vermuten, bei Fernsehserien macht man das aus Kostengründen.
Speaker: So eine Best-of-Serie, wo man sich nochmal an alte Folgen zurückerinnert, die dann irgendwie wichtig sind.
Speaker: Nein, hier hat man ja die ganze Zeit versucht zu erklären, dass all das, was in den Teilen vorher passiert ist, alles der große Plan war, dass alles vorhergesehen war, alles war vorherbestimmt und Tom Cruise ist vorherbestimmt gewesen, die Welt zu retten.
Speaker: Bis auf, und das ist das Schöne, da habe ich sehr geschmunzelt, bis auf Teil 2.
Speaker: Wer taucht denn diesen Flashbacks nicht auf?
Speaker: Ganz genau, ganz genau.
Speaker: Da kann man drüber nachdenken.
Speaker: Muss man nicht, weil der zweite Teil auch ganz grandios aus dieser ganzen Reihe rausragt.
Speaker: Ich will ja gar nicht sagen, dass es ein schlechter Film ist oder so, aber es ist halt ein anderer Film.
Speaker: Es ist ein anderer Film.
Speaker: Von John Woo damals.
Speaker: Und es ist vor allem auch eine Tom Cruise One-Man-Show.
Speaker: Genau, genau so ist es.
Speaker: So, und jetzt haben wir uns also halt diesen Rückblick angeguckt, fast 40 Minuten lang, auch immer wieder ein Spiel da zwischendrin, um den Menschen zu erklären, Tom Cruise ist der Retter der Welt und es geschieht alles aus vorbestimmten Gründen.
Speaker: So, du bist der Auserwählte und so weiter und so fort.
Speaker: Das war mir, mal abgesehen davon, dass das alles arg konstruiert wirkt,
Speaker: Einfach viel zu viel Pathos.
Speaker: Das hätten sie sich einfach sparen können.
Speaker: Hätten sie den Film eine halbe Stunde kürzer gemacht, von mir aus einen 5-minütigen Rückblick auf den Teil davor, für die Leute, die es nicht gesehen haben, was bisher geschah, so nach dem Motto.
Speaker: Und man hätte den Film einfach eine halbe Stunde kürzer gemacht und ein bisschen mehr Action, dann wäre der super gewesen.
Speaker: Weniger Pathos, alles super.
Speaker: Entität kann ich mit leben, alles gut.
Speaker: Mein Junior sagte in der ersten halben Stunde,
Speaker: Hoppa, der ist nicht mehr aber echt langweilig.
Speaker: Ich konnte ihn noch nicht mal widersprechen.
Speaker: So hinterher sagt er dann aber, der ist ja noch richtig gut geworden nachher, so nach dem Motto.
Speaker: Ja, dann fand er ihn auch gut, war noch ein paar gute Stunts wieder dabei, alles gut.
Speaker: Also ich sag mal so, zum Abschluss muss man ihn sich angucken, man muss ihn aber glaube ich auch nicht im Kino sehen, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Wenn man es schafft, guckt man ihn sich an noch, der läuft jetzt noch in den Kinos, ist das schon einige Wochen her, aber ich sag mal so, ganz ehrlich,
Speaker: Man kann ihn auf einem großen Fernseher oder einer großen Leinwand schön gucken.
Speaker: Man kann ihn auch ein bisschen vorspulen, wenn man will.
Speaker: Unter Umständen.
Speaker: Also alles in allem hätte er besser sein können, hätte man dieses Pathos und dieses Vorherbestimmte und dieses Allumfassende nicht gemacht.
Speaker: Es ist halt ein Drama und es ist halt eine Schwierigkeit und das gab es auch schon.
Speaker: Er hatte jetzt nicht nur dieses Finale von Mission Impossible.
Speaker: Wenn du wirklich als Gegenspieler oder als Willen eine KI hast, das ist...
Speaker: Schwierig.
Speaker: Immerhin haben sie ihr den Namen gegeben, die Entität und nicht Chat-GPT.
Speaker: Ja, aber das ist am Ende des Tages Lirum Larum.
Speaker: Das ist auch das, warum zum Beispiel eben Herr Cameron so schlau war, in seinem Terminator eben nicht Skynet, der eigentlich der Böse tatsächlich ist, im Film den zentralen Bösen darzustellen, sondern einen Surrogat genommen hat, nämlich den Terminator als quasi physisches...
Speaker: Pendant der KI und das hat wunderbar funktioniert.
Speaker: Aber hättest du nur quasi dieses Konstrukt Skynet gehabt, das wäre ja voll langweilig gewesen.
Speaker: Und das ist hier halt auch das Problem, dass halt nämlich der eigentliche physische Bösewicht, den es da gibt, der ist auch tierisch langweilig.
Speaker: Wäre mir gut gefallen, der in dem Film war Angela Bassett als Präsidentin der Vereinigten Staaten.
Speaker: Ich finde, die hat da die richtige Ausstrahlung für.
Speaker: Ich sehe sie auch gerne in dieser wunderbaren Rettungsdienst Soap und Polizei, Soap 9-11.
Speaker: Da hat sie ja gerade in der letzten Staffel, in der neuesten Staffel, die gerade rauskommt, ich glaube 8 ist es, hat sie ja quasi Giganten am Himmel nachgespielt.
Speaker: Da hat sie die Rolle von Karen Black gehabt, die ein Flugzeugnot landet als Polizist, den die jemanden überführt, weil die Piloten bei einem Zusammenschluss mit einer kleinen Maschine aus dem Cockpit gezogen worden sind.
Speaker: Davor gab es noch ein bisschen der tödliche Schwarm mit Bienenangriffen.
Speaker: Alles in dieser Serie, die nudeln gerade immer zu Beginn einer jenen Staffel,
Speaker: irgendwelche Katastrophenfilme durch.
Speaker: Bei der siebten Staffel war es am Anfang das Poseidon Inferno in drei Folgen.
Speaker: Total irre.
Speaker: Muss man sich mal angucken, wenn man Bock auf Fernsehtrash hat im Polizei- und Rettungsdienstbereich.
Speaker: Es ist ja toll.
Speaker: 9-1-1.
Speaker: Angela Bassett als Polizistin da in der Serie.
Speaker: So funktioniert das dann wahrscheinlich auch, dass nämlich diese ganzen klassischen Konzepte, die wir alle kennen, als alte Säcke, so
Speaker: Das Juro-Publikum aber natürlich gar nicht mehr so auf dem Schirm hat und wo man das dann einfach nochmal schön in einem anderen Format schön verwursten kann.
Speaker: Genau, das ist ja so ein Rehborautor und fragst dich, was können wir denn die ersten drei Folgen in der neuen Staffel machen?
Speaker: Es gibt ja immer so ein Dreiteiler jetzt, scheinbar neue Tradition.
Speaker: Ach komm, dann nehmen wir hier der tödliche Schwarm und wir nehmen Giganten am Himmel, das mischen wir irgendwie zusammen.
Speaker: Und damit hat man schon die ersten drei Folgen zusammen.
Speaker: Halle Büchen ohne Ende, aber Mission Impossible.
Speaker: Angela Bassett als Präsidentin fand ich gut, auch wenn sie keine große Rolle hat.
Speaker: Es gab immer schöne Nebenauftritte insgesamt.
Speaker: Also man kann ihn sich angucken.
Speaker: Ich fand den Teil davor besser und spannender.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Und auch den fand ich auch schon, der war halt schon ein Step down, weil die da einfach ein paar Fehler gemacht haben, Figuren rauszunehmen, die extrem nicht nur wichtig, sondern auch extrem sympathisch waren, mit denen man echt tolle Sachen hätte machen können.
Speaker: Warum man das gemacht hat, weil ich hatte die Hoffnung so gehabt, dass eben mit Teil 6 Mission Impossible Tom Cruise gelernt hat, dass Mission Impossible eben eine Ensemble-Klamotte ist.
Speaker: So, und in Mission Impossible 6 war das Ensemble absolut am stärksten.
Speaker: So, und jetzt in diesem großen Folgefinale wird da alles demontiert, aber auch mit so einem aufgesetzten Pathos, nicht mit einem Pathos, der verdient ist, wo Leute dann quasi von der Bildfläche verschwinden,
Speaker: Und das genauso wie hier jetzt im letzten, auch hier wird wieder ein geliebtes Mitglied der Crew quasi geopfert.
Speaker: Und das ist wirklich so strunzdämlich.
Speaker: Aber wer wird denn der Nachfolger?
Speaker: Das heißt ja immer Tom Cruise-Williams macht das nicht mehr, was ich mir fast nicht vorstellen kann.
Speaker: Da verhängt er sich zu sehr rein.
Speaker: Wahrscheinlich wird er dann nur irgendwie mal zwischendurch mit dem Gast auftritt oder als Retter auftauchen.
Speaker: Aber wer könnte denn beim nächsten Mission Impossible sozusagen den Start übernehmen?
Speaker: Sagen wir so, es gibt ja eine Figur, die quasi outgesourced wurde und nicht wieder aufgetaucht.
Speaker: Sie ist nicht gestorben.
Speaker: Jeremy Renner, oder?
Speaker: Jeremy Renner, genau.
Speaker: So, könnte ich mir...
Speaker: vorstellen, aber ob Herr Kroos das zulassen wird, weiß ich nicht.
Speaker: Aber das wäre der einzige, der jetzt innerhalb der existierenden Serie da Sinn machen würde oder ob er da jemand komplett Neues einführt.
Speaker: Kann ja auch sein.
Speaker: Wäre auch eine gute Idee.
Speaker: Nämlich die Backstory, die hier ja auch nochmal reinkommt, wie
Speaker: quasi Tom Cruise-Figur, nämlich zum MI6, wie heißt er doch?
Speaker: Nee, nee, nee, wie heißt denn die Truppe?
Speaker: Nicht MI6, sondern... Weiß ich nicht mehr.
Speaker: Die habe ich schon vergessen.
Speaker: Ach, sowas kann ich mir nicht merken, Kai.
Speaker: Ja, die haben auch so ein lustiges Kürze.
Speaker: Egal, auf jeden Fall, wie der zu dieser Truppe gekommen ist.
Speaker: Ich kann dir jedes Rezept für einen guten Spaghetti, für einen guten Spaghetti-Teller geben, aber die ganzen Geheimdienste merke ich nicht.
Speaker: Das ist völlig der Couch.
Speaker: Nee, aber dass halt seine Figur natürlich auch ein Straftäter war, der dann halt eben vor diese Wahl gestellt worden ist.
Speaker: Entweder Knast, Schlimmeres, oder du machst da mit und bist dann halt weg.
Speaker: So und bist von der Bildfläche verschwunden real, aber kannst dann hier quasi im Auftrag ihrer Majestät, beziehungsweise in dem Fall des Präsidenten, der Präsidentin,
Speaker: unterwegs sein, dass man da quasi neun findet, neun jungen Typen, der da so reinkommt, wäre auch eine Möglichkeit, keine Ahnung, viel Spekulation bleibt offen.
Speaker: Es bleibt abzuwarten.
Speaker: Gehen wir doch ins nächste Franchise.
Speaker: Genau, die nächste schöne Kinderunterhaltung, Karate Kid Legends.
Speaker: Ja, unglaublich, das ist nicht 28 Jahre später.
Speaker: Sondern es ist mittlerweile 41 Jahre später.
Speaker: Das muss man sich mal vorstellen.
Speaker: Der erste Karate Kid ist 1984 gelaufen.
Speaker: 1986 kam dann Teil 2, Teil 3 kam 1989.
Speaker: Die letzte Entscheidung hieß der.
Speaker: Dann kam eine Zeichentrickserie, die kenne ich gar nicht, 1989.
Speaker: Hab mal nachgelesen.
Speaker: Dann kam Karate Kid 4, die nächste Generation in der Hauptrolle damals, eine junge Hilary Swank.
Speaker: Hilary Swank.
Speaker: Auch ganz unterhaltsam.
Speaker: Habe ich vor einem Jahr nochmal auf Blu-ray gesehen.
Speaker: Kann man gerade für wenig Geld kaufen.
Speaker: Auf Blu-ray die ganzen Teile.
Speaker: Und dann gab es ja noch diesen eigentlich eher unsäglichen Karate-Kit von 2010, den alle nicht mochten.
Speaker: Nicht wegen des Themas, aber wegen dem Jungen, der Karate-Kit gespielt hat, nämlich der Sohn von Will Smith.
Speaker: der echt so ein klugscheißer Schauspieler ist.
Speaker: Und von dann halt auch noch in China das große Plus war und daran hat man sich dann ja auch aufgehangen, dass halt die Miyagi-Rolle da von Jackie Chan übernommen worden ist, der das auch in dem Film, und das war der einzige Lichtblick, das wirklich richtig gut gemacht hat, weil es eine dramatische Rolle tatsächlich ist.
Speaker: Aber was sagt uns das?
Speaker: Jetzt haben wir jetzt Karate Kid Legends, wo Jackie Chan auch wieder die gleiche Rolle spielt, nämlich Mr. Han.
Speaker: Der hieß nämlich in dem Film nicht Mr. Miyagi, sondern Mr. Han.
Speaker: Das bedeutet ja, dass Karate Kid von 2010 kein Remake ist, sondern Teil des Karate Kid Universums sozusagen.
Speaker: Dass das alle ineinander greift.
Speaker: Ich habe aber immer gedacht, das wäre ein Remake gewesen.
Speaker: So wie die meisten auch und das stellen wir jetzt fest, nein, dadurch, dass Jack and Chain als Mr. Han wieder zurückkommt, jetzt aber auch das Original Karate Kid, Ralph Macchio, wieder dabei ist halt und eine neue Familie sozusagen, diesmal mit einem chinesischen Sohn, der nach Amerika kommt, nach New York, also die Geschichte einmal umgekehrt sozusagen mehr oder weniger.
Speaker: und dort auch eigentlich seine Mutter versprochen hat nicht mehr zu kämpfen, weil er nämlich in China von Mr. Han Adias Jackie Chan trainiert worden ist.
Speaker: Ich glaube das war der Vater von ihr, der Opa von ihm.
Speaker: War das der Vater, der Opa oder?
Speaker: Ne, der Onkel.
Speaker: Oder Onkel war es genau.
Speaker: Und jetzt kommt er dann nach New York und muss sich da aber auch beweisen und muss noch einem abgehalfterten ehemaligen Profiboxer gespielt von Joshua Jackson, fand ich eine geile Rolle, hat mir sehr gut gefallen und seiner Tochter, die ein kleines italienisches Restaurant, schon wieder italienisches Restaurant betreiben, dann helfen und ihn trainieren, damit er bei einem Boxkampf gewinnen kann, um das Restaurant zu retten.
Speaker: Da macht er quasi, der junge Mann macht erstmal den Trainer und hinterher muss er auch unterstützt werden und dann kommt Mr. Han, also Jackie Chan und auch Ralph Macchio als Karate Kid zu ihm und uns unterstützen.
Speaker: Genau, weil den Drehbuchautoren plötzlich eingefallen ist, oh verdammt, wir haben ja eigentlich Rocky 6 nachgebaut, aber eigentlich brauchen wir noch ein Karate-Turnier.
Speaker: Verdammt, wo kriegen wir das denn her?
Speaker: Weil der Film als Karate Kid und nicht Boxing Kid.
Speaker: Und das ist leider so ein... Man merkt einfach, dass dieser Film, wobei ich es positiv fand, der geht knapp über 90 Minuten.
Speaker: 94 Minuten.
Speaker: Ja, ultra schnell vorbei, aber leider auch sowas von zu schnell.
Speaker: Diese Unfähigkeit, vernünftiges Erzählkino in so einer Zeit zu machen heute, ist einfach unfassbar.
Speaker: Ich habe ihn ja auch mit meinem Sohn zusammen gesehen.
Speaker: Es gab eine Presseverführung für Familien, wo man seine Kids mitbringen konnte.
Speaker: Fand ich schon ganz lustig.
Speaker: Und er ging raus und sagte, 10 von 10.
Speaker: Also genau das Zielpublikum getroffen.
Speaker: Er ist 10.
Speaker: Und der Punkt ist, ich habe noch so gedacht, beim Rausgehen, witzigerweise, also ich habe mich unterhalten gefühlt, ich fand den amüsant, habe jetzt auch gedacht, ja, ist halt überhaupt nichts Neues, nur Variationen von...
Speaker: aus den verschiedenen Filmen irgendwie so ein bisschen zusammengewurschtelt, alle schön in New York.
Speaker: Sieht aber auch aus wie ein New York Film, finde ich persönlich, sieht der gut aus, macht Spaß insgesamt, hat mich aber jetzt auch, hat mich unterhalten, dann war er vorbei und das war, habe ich gesagt, okay.
Speaker: Und dann gehe ich nach Hause und gucke mir die nächsten Tage, lese die Kritiken und auch die ganzen YouTuber und alle, die sich alle überschlagen haben, wie geil und überraschend, unterhaltsam und wie toll dieser Film wäre.
Speaker: Ich habe gedacht, der Film wird verrissen, als bloßer Abklatsch der Vorgängerfilme, aber das war überhaupt nicht der Fall.
Speaker: Der hat überall die besten Noten und Kritiken, selbst von den kritischsten YouTubern, die sonst alles in der Luft zerreißen und in 28 kleinen Schnipseln zu Boden fallen lassen, gab es einen Daumen hoch.
Speaker: Ich kann es nicht nachvollziehen, weil das Problem ist, dass die Fallhöhe von der, natürlich mega, und das ist auch der einzige Grund, warum das überhaupt passiert ist, dieser Film,
Speaker: Da hat auch keiner drauf gewartet.
Speaker: Dass die Serie Cobra Kai so immens erfolgreich ist und dass auch bis zum Schluss diese sechs Staffeln, jetzt nach der sechsten Staffel war jetzt Schluss, das ist auch gut so.
Speaker: Also es ist nicht so vom Studio oder so gewesen, dass sie gesagt haben, ihr müsst jetzt Schluss machen.
Speaker: Nein, die haben das so auf diese Staffellänge eingelegt.
Speaker: Irgendwann ist auch gut.
Speaker: Und das ist bis zum Schluss hervorragend unterhaltsam.
Speaker: Es ist wirklich sensationell gut.
Speaker: Wirklich richtig, richtig gut unterhaltsam und vor allem auch für alle.
Speaker: Sowohl für die, die die Filme von früher kennen und was die daraus gemacht haben, sensationell.
Speaker: Darüber musste man eigentlich mal eine eigene Sendung komplett machen.
Speaker: Und dann kriegst du aber diesen Film und das ist für mich so ein...
Speaker: Super Beispiel dafür, wenn so ein Studio genauso Morgenluft wittert und sagt so, boah, jetzt können wir nochmal wieder einen Karate-Kit filmen.
Speaker: Was können wir denn da machen?
Speaker: Was bietet sich an?
Speaker: Da haben wir halt eben dieses Pseudo-Remake, das keines war.
Speaker: Wir haben Jackie Chan.
Speaker: Wir haben jetzt wieder Ralf Macchio.
Speaker: Das ist alles wieder gerade populär und groß.
Speaker: Dann wird gehypt.
Speaker: Das können wir nehmen.
Speaker: Und wie können wir das variieren?
Speaker: Und du siehst, was für ein unglaubliches Stückwerk...
Speaker: dieser Film ist.
Speaker: Und das Schlimme ist, man hätte auch aus diesem Stückwerk wirklich was richtig Vernünftiges machen können, aber es ist einfach nur...
Speaker: hintereinander gelegt hat, Quatsch.
Speaker: Wie du auch schon gesagt hast, es tut nicht weh am Ende des Tages, es ist aber wirklich so... Es war halt reine Unterhaltung.
Speaker: Aber das erwarte ich von Karate Kid auch, mal ganz ehrlich.
Speaker: Die nicht in Karate Kid rein und erwarte eine Kafka-Verfilmung, wie es mir jetzt immer sagen würde.
Speaker: Nein, aber auch, selbst auch im Vergleich zu den alten Filmen, die ja auch nur, ich sag mal in Anführungszeichen, fluff waren, aber wenigstens auch so die Teenager-Generation da abgeholt hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe aber auch, wie du, erlebt im Kino, ich war auch in einer normalen Vorstellung drin, wo auch Kids drin waren, die sind danach auch sofort ausgeflippt.
Speaker: So als der Abspann lief, da sind schon einige aufgesprungen, haben ihre Karate-Kicks gemacht am Kino.
Speaker: Kein Scheiß.
Speaker: Ja, das ist das Zielpublikum.
Speaker: Wir sind nicht im Zielpublikum.
Speaker: Nein, das ist ja auch klar.
Speaker: Also das kann ich auch nehmen.
Speaker: Aber wie schon gesagt, es spricht nicht für das Zielpublikum, wenn die Latte so näher ist.
Speaker: Die kennen auch die alten Filme gar nicht.
Speaker: Die werden da jetzt wieder neu herangeführt.
Speaker: Für die ist das der erste Karate-Kit, den die gesehen haben.
Speaker: Wobei ich mit Erik auch schon das Original geguckt habe damals.
Speaker: Aber ich sag ganz offen und ehrlich, ich glaube, uns ist da eine vorurteinsfreie Meinung oder Bewertung, fällt uns da wirklich schwer.
Speaker: Weil ich glaube, bei denen funktioniert das.
Speaker: Die sind auch andere Erzählweisen gewohnt als wir.
Speaker: Das geht auch alles bei denen rums brums schneller.
Speaker: Da wartet keiner auf einen Charakteraufbau oder sowas.
Speaker: Beim Blinden geht auch ohne Bild.
Speaker: Genau.
Speaker: So, weißt du, das ist überhaupt keine Begründung.
Speaker: Das sehe ich überhaupt nicht so.
Speaker: Also wenn du es weiter auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runterschraubst, dann kommen wir gleich noch was zu was anderem.
Speaker: Dann mache ich gleich eben die schöne Überleitung.
Speaker: Noch zu einem Abschluss vom letzten Mal.
Speaker: Ein Film, auf den ich mich auch sehr gefreut habe, den ich dann jetzt gesehen habe.
Speaker: Lilo und Stitch.
Speaker: So ein ähnliches Prinzip.
Speaker: Aber hier war es halt besonders auffällig, dass man wirklich merkte, dass halt eigentlich die Hauptgeschichte, also von dem Jungen, der sich da in New York behaupten, seiner neuen Umgebung behaupten muss, das war so ein Nachgedanke und irgendwann fiel er auf Scheiße, das müssen wir ja auch noch erzählen.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und wir müssen hier auch noch ein Turnier haben.
Speaker: Und das wurde dann innerhalb von anderthalb Minuten so runtergepotzt.
Speaker: Nein, das waren schon die letzten 20 Minuten, die man sich dafür genommen hat.
Speaker: Nein, das kam mir vielleicht wie 20 Minuten vor.
Speaker: Es war furchtbar schnell.
Speaker: Es gab immerhin eine längere Trainingssequenz.
Speaker: Das war auch nochmal schön.
Speaker: Da hat man sich gar nicht so an den Karate-Kid-Filmen orientiert, sondern tatsächlich an den schönen alten Jackie Chan-Filmen.
Speaker: Das finde ich ja immer gut.
Speaker: Hier eben Drunken Master.
Speaker: Toll.
Speaker: Was ich super fand, war wirklich die Hauptrolle Karatekette, in dem Fall Ben Wong, der hier Li Fong spielt.
Speaker: Der hat seine Arbeit gut gemacht.
Speaker: Der war super, der war wirklich super.
Speaker: Da kommt bestimmt noch mehr von ihm in Zukunft.
Speaker: Ja, und da sage ich eben, das ist so schade, weil der hätte einen weitaus besseren Film verdient gehabt.
Speaker: Den fand ich super, das war echt ein...
Speaker: Nicht so der klassische Sunny-Buy, aber realistisch.
Speaker: Ich hatte das Gefühl, ich habe es mit einem echten Kind zu tun.
Speaker: Das fand ich eigentlich ganz gut.
Speaker: Regisseur Jonathan Entwistle, von dem man auch bisher nicht so wahnsinnig viel gehört hat.
Speaker: Der hat nur hier bei Hello Tomorrow bei einer TV-Serie Regie geführt, unter anderem.
Speaker: Von dem kommt jetzt aber ein Biopic Musical, halte ich fest.
Speaker: Fred and Ginger.
Speaker: Jetzt im nächsten Jahr über Fred Astaire und Ginger Rogers.
Speaker: Und das ist ja mal ein Ding.
Speaker: Und 2027 dreht er den nächsten Power Rangers Kinofilm.
Speaker: Ach du lieb.
Speaker: Liebeslisschen.
Speaker: Das passt ja gerade, der geht Power Rangers, das ist die gleiche Zielgruppe.
Speaker: Aber dieses Fred and Ginger dazwischenreißt, ist für mich ein Ausreißer, um jetzt ehrlich zu sein.
Speaker: Obwohl, es hat ja auch was mit, wie sag ich mal, Bewegung und Artistik zu tun auf einem gewissen Level.
Speaker: Insofern passt das ganz schön.
Speaker: Musik
Speaker: Artistik ganz anderer Art und Weise gab es dann halt eben in Lilo & Stitch zu sehen.
Speaker: Der Film ist erstmal im Moment scheiße erfolgreich, also die Kinos platzen förmlich.
Speaker: Ich bin ja nie warm mit geworden, auch nicht mit dem Animations- bzw.
Speaker: Zeichentrickfilm war es.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Er war mir einfach zu blau.
Speaker: Ja, das ist primär Farbe blau.
Speaker: Und besser gesagt, es war mir zu blau.
Speaker: Aber gerade das, also ich fand einmal den Film damals schon toll, weil der auch von Disney auch zu der Zeit schon noch so ein etwas seltsamer Ausreißer war.
Speaker: Einmal vom Setting her, aber auch dann das mit den Aliens, mit dem Erzählten.
Speaker: Ich fand das sehr sympathisch, weil der Film auch zu einem großen Teil sehr anarchisch war.
Speaker: Und ich hatte ja beim letzten Mal schon gesagt, als ich den Trailer gesehen hatte, erstens das Mädel, das sie gecastet hatten, als die Kleine, fand ich...
Speaker: unglaublich gut, dachte ich so, ui, da haben sie aber was richtig gemacht, weil halt eben richtiges Kind gecastet, die halt auch noch nie vorher was gemacht hat, in dem Sinne, also jetzt halt Kinofilm-technisch und der Trailer wirkte sehr anarchisch und ich dachte so toll, wenn die das, also diesen Anarcho-Humor und das, also dieses Chaos da aus dem Originalfilm da so mit rübergenommen haben, das dann so rüberbringen, das wäre toll, so.
Speaker: Das Endergebnis ist dann doch ernüchternder als gedacht.
Speaker: Also plus, dass da auch die aktuellen Disney-Schrauben angelegt wurden.
Speaker: Alles so ein bisschen in Richtung... Also jetzt nicht zu stark, dankbarerweise.
Speaker: Aber es ist da, wenn man hinsieht und besonders, wenn man es mit dem Originalfilm vergleicht, alles in Richtung zu... Ich sag mal Pseudo-Feminismus und misanderischen Tendenzen hingemacht.
Speaker: Also es gibt halt im Originalfilm gibt es halt auch einen jungen...
Speaker: Das ist eine ältere Schwester, die eigentlich darum kämpft, dass sie ihre kleinere Schwester behalten darf, weil die Eltern verstorben sind.
Speaker: Es geht wieder um Waisen, ein klassisches Disney-Thema eigentlich.
Speaker: Aber ist bei Stitch denn klar, um welches Geschlecht es sich handelt?
Speaker: Ich glaube, da ist man sich nicht... Entschuldige.
Speaker: Nein, nein, du meinst die Frage vielleicht doof, ist aber tatsächlich in dem Zusammenhang ernst zu besprechen.
Speaker: Im Zeichentrickfilm hat das keine Rolle gespielt, hier schon.
Speaker: Hier wird nämlich ein Motiv aufgegriffen, wo sich Lillo mit ihrer großen Schwester in den Himmel guckt.
Speaker: Dann gibt es Sternformationen und dann gibt es quasi so drei Schwestern.
Speaker: Wie sich das vorstellt, es gibt aber nur zwei.
Speaker: Und Stitch ist quasi am Ende, es wird zwar nicht wortwörtlich gesagt, aber so die dritte Schwester.
Speaker: Wie schon gesagt, es gibt da so viele Sachen, also besonders auch was die Figur von Lillo angeht, die...
Speaker: im Originalfilm, im Originalzeichentrickfilm, wirklich ein seltsames Mädchen ist, was sie einfach knallsympathisch macht.
Speaker: Und deswegen, weil sie ein seltsames Mädchen ist, hat sie... Außenseiterin.
Speaker: Ja, nicht nur, dass sie es wirklich seltsam ist, aber genau weil sie seltsam ist, ist sie Außenseiterin und hat diese ganzen Probleme, die sie hat.
Speaker: Hier ist das nicht so.
Speaker: So, hier wird sie einfach von Anfang an von ihren Gleichaltrigen mitgedisst.
Speaker: Man weiß nicht, warum, einfach, weil es so sein muss.
Speaker: Und da ist so vieles da.
Speaker: Also dieser Film macht so vieles so viel schlechter als der Zeichentrickfilm.
Speaker: Das heißt nicht, dass das nicht unterhaltsam ist.
Speaker: Schon gesagt, es scheint ja auch zu funktionieren.
Speaker: Eine andere Entscheidung, die getroffen wurde aus Kostengründen, man hat eine Figur rausgenommen komplett, plus die beiden Außerirdischen, die auf die Erde gesandt werden, um sich Stitch wieder zu schnappen.
Speaker: ist man auf die Idee gekommen, die dann halt quasi zu vermenschlichen, also die quasi passen sich an und werden dann halt von Zach Galifianakis und den anderen Typen, kannte ich nicht, bei irgendeinem anderen Comedian gespielt.
Speaker: Und das ist total doof.
Speaker: Erstens, Zach Galifianakis kann ja eigentlich lustig, aber in dem Film ist der einfach komplett scheiße.
Speaker: Der sieht einfach nur aus, als wenn er sich zehn Kokslinien durchgezogen hätte und einfach nur gelangweilt da vor sich her spielt.
Speaker: Ja und wie schon gesagt, die Gags funktionieren dann auch nicht so gut mit denen.
Speaker: Also das hat man wahrscheinlich einfach aus Kostengründen gemacht, damit man die ganze Zeit da nicht CGI-Viecher rumlaufen kann.
Speaker: Aber sag mal, was ist das denn jetzt für ein neuer Trend?
Speaker: So mal ganz ehrlich, ich habe immer für mich das immer so die Kapitulation vor der Kreativität oder...
Speaker: Weil man einem nichts mehr an Neues einfällt, muss ich jetzt alle Filme als real Neuverfilmungen bringen.
Speaker: Das ist einfach, weil es geht.
Speaker: Ja, Drachenzählen leicht gemacht, ja, König der Löwen, Schneewittchen.
Speaker: Du kannst genauso fragen, muss es von jeder Scheiße ein Musical geben?
Speaker: Ja, anscheinend schon.
Speaker: So, weil das funktioniert, weil du es als, wobei... Karate Kid.
Speaker: Ich will ein Karate Kid Musical.
Speaker: Das ist die Idee.
Speaker: Wird es bestimmt irgendwann gegen mit irgendwelcher lustigen Hardrockmusik.
Speaker: Mit der Musik von Peter Keter.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: ein Cobra Kai Musical.
Speaker: Wobei ich das sogar noch ein Stück weit verstehen kann, weil es quasi ein anderes Genre ist.
Speaker: Aber hier hast du ja quasi, ich sag mal in Anführungszeichen eins zu eins.
Speaker: Da ist ja die Problematik.
Speaker: Deswegen habe ich mich von diesen ganzen Disney-Realverfilmungen, also ich glaube außer das erste Dschungelbuch habe ich gesehen, weil ich wollte wissen, was mit der Technik ist und die Technik war toll, der Film nicht so.
Speaker: Aber habe ich mir auch gesagt,
Speaker: Wozu?
Speaker: Also entweder ihr macht mit diesen Filmen was auch neu.
Speaker: Wahrscheinlich gibt es ein paar Leute, die keine Zeichentrickfilme gucken, weil die was für Kinder sind.
Speaker: Ja, einmal das.
Speaker: Aber so groß kann die Zielgruppe gar nicht sein, sorry.
Speaker: Doch, also diese Filme haben ja alle Kohle gemacht.
Speaker: Also vielleicht der Einzige, ich habe da jetzt nicht nachgeguckt, da war ja hier Ariel da.
Speaker: Das ist die ganze Kontroverse da drum um verschiedenerlei Bullshit.
Speaker: Aber...
Speaker: Huno hat sich schon gesagt, ich brauche grundsätzlich das nicht und deswegen bin ich in diese Falle getappt, weil ich diesen Trailer gesehen habe und dachte, komm, das guckst du dir jetzt mal an, weil du magst den Originalfilm sehr und mit dem Mädchen und das ist auch das Einzige, was sich wirklich lohnt.
Speaker: Also wenn das Mädel da nicht wäre, diese Kleine, die sie da gecastet haben, dann wäre das totaler Bullshit, würde ich es auch nicht empfehlen.
Speaker: Aber wo wir gerade bei Musicals sind, unabhängig davon, es gibt ja das Zurück in die Zukunft Musical, was schon seit 1,5 Jahren sehr erfolgreich in London läuft.
Speaker: Und jetzt kann ich dir sagen, habe ich jetzt gelesen, ab März nächsten Jahres gibt es das in Hamburg.
Speaker: In Hamburg.
Speaker: Kannst du dir mal vorstellen, wer über Ostern in Hamburg ist?
Speaker: mit seiner Familie.
Speaker: Der Osterhabe.
Speaker: Und es ist doch perfekt mit der Familie zurück in den Zukunft Musical zu gehen und das noch zu verbinden mit einem Besuch beim Miniatur Wunderland in Hamburg.
Speaker: Ja natürlich.
Speaker: Ein absolutes Nerdwochenende.
Speaker: Ja absolut.
Speaker: Und ich kann euch sagen, dieses Miniatur Wunderland, ich war vor zehn Jahren mal da.
Speaker: oder für 11, das war damals schon sensationell, und das ist seitdem mittlerweile fast doppelt so groß geworden.
Speaker: Ich gucke sämtliche Dokumentationen davon.
Speaker: Ein guter Bekannter von uns übrigens auch, von den Retromaniacs, macht da übrigens mittlerweile die Videos, lustigerweise.
Speaker: Guck mal, siehst du.
Speaker: Ja, ganz interessant.
Speaker: Ja, ich finde das auch immer sehr spannend, also wenn ich da zufällig im Fernseherland vorbei seppe, bleibe ich da meistens auch kleben, weil erstmal die Leute, die das machen, sind ja schon super skurril.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich kann mich da auch für diesen ganzen Miniaturbau und so begeistern, wirklich diese Liebe und auch den Einfallsreichtum, den die da reinstecken, um so bestimmte Sachen zu lesen.
Speaker: Die ganze hier mit den Flughäfen und so weiter, diese ganze Automation, die die da reinpacken, das ist schon toll.
Speaker: Ich liebe das hier auch.
Speaker: Aber ich hätte da auch gerne einen Job angefangen.
Speaker: Ich mag ja auch und bin ja auch ein großer Modellbau-Fan.
Speaker: Aber mich hat es ein bisschen, also nach Hamburg zu ziehen, dafür hat es dann doch nicht gereicht, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Egal, ja, also Lido & Stitch kann man sich angucken.
Speaker: Ja, also für mich war es eine Enttäuschung.
Speaker: Wie schon gesagt, der Film ist sehr erfolgreich, aber ich würde jedem antreißen, guckt euch lieber das Zeichentrick-Original an.
Speaker: Ihr habt mehr davon, ihr spart euch ein bisschen Kohle.
Speaker: Guckt euch das auch auf, was weiß ich, auf Disney Plus wird es ja irgendwann laufen, da könnt ihr euch das ja gerne angucken.
Speaker: Für das Mädel, für das kleine Mädchen lohnt sich das auf jeden Fall.
Speaker: Also die ist süß, auch wenn da, wie schon gesagt...
Speaker: Da gab es dann auch inhaltlich ein paar Sachen, wo ich gesagt habe, man hat diese Figur halt verändert.
Speaker: Wie schon gesagt, im Vergleich zum Original und leider nicht zum Besseren.
Speaker: Und das ist halt schade.
Speaker: Aber da bist du wieder bei der Sinnfrage.
Speaker: Wenn ich das eins zu eins nochmal filme, warum soll ich mir das angucken?
Speaker: Dann kann ich auch das Original gucken.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Kommen wir doch zu einem anderen Außerirdischen, zu einem anderen Alien, wo ich nur ganz kurz was zu sage, weil du ihn noch nicht gesehen hast.
Speaker: Predator Killer of Killers.
Speaker: Gibt es gerade seit zwei, drei Wochen bei Disney Plus zu gucken.
Speaker: Kennst du nicht der klassische Predator Film?
Speaker: Ich meine, der letzte war ja Prey, auch vom gleichen Regisseur, von Dan Trachtenberg.
Speaker: Der hat jetzt auch Predator, Killer of Killers zusammen mit, ich glaube, Josh Wassung gemacht.
Speaker: Aber als Animationsfilm.
Speaker: Ganz genau, es ist ein Animationsfilm und ich habe mich in alte Zeiten von Heavy Metal zurückgesetzt gefühlt.
Speaker: Also sowohl von der Animation, von der Art und Weise.
Speaker: Es gab früher, es gab ja für die, die es nicht kennen,
Speaker: Es gab ja früher in Amerika ein wunderbares Comic-Magazin, Heavy Metal, das hauptsächlich Science-Fiction oder auch Fantasy-Comics für Erwachsene abgebildet hat.
Speaker: Und da gibt es auch zwei Filme zu.
Speaker: Einen amerikanischen, ich glaube, der erste haben wir sogar von Ghostbusters,
Speaker: Regisseur von Ivan Reitman, den ich sehr cool finde.
Speaker: Und es gab noch mal eine deutsche Koproduktion, Heavy Metal Fact 2, der auch nicht schlecht war, der sich so ein bisschen an das alte angelehnt hat.
Speaker: Und dieser Predator Killer of Killers könnte als Animationsfilm sicherlich auch ein Part von Heavy Metal sein.
Speaker: befinden wir uns denn da?
Speaker: Überall.
Speaker: Mit Prey ist man ja quasi ins Western-Zeitalter zurückversetzt worden.
Speaker: Da stellst du genau die richtige Frage, lieber Kai.
Speaker: Du stellst genau die richtige Frage.
Speaker: Es ist nämlich so, dass wir es hier mit drei Kurzgeschichten zu tun haben oder drei Geschichtenselementen, die hinterher zusammengeführt werden.
Speaker: Das sind nämlich die drei Geschichten, die
Speaker: Wir müssen uns gerade überlegen, wie hießen sie noch?
Speaker: The Shield, The Sword und The Bullet.
Speaker: Die erste Geschichte spielt im Wikinger Zeitalter, wo eine Wikinger Anführerin einen Vorüberrennt und dann auch von einem Predator entführt wird, ihr Sohn wird getötet.
Speaker: und der Predator entführt sie am Ende.
Speaker: Das ist jetzt ein bisschen gespoilert, ist aber egal.
Speaker: Dann haben wir die zweite Geschichte.
Speaker: The Sword spielt von da in Japan, wo es um zwei Brüder geht, durch den Vater, einen Shugun, der sehr kampfeslustig war, getrennt wurden bzw.
Speaker: er hat sie aufgefordert, mit einem Schwert gegeneinander zu kämpfen.
Speaker: Der eine Sohn wollte das nicht.
Speaker: und ging dann, verließ die Familie, während der andere da geblieben ist und auf seinen Bruder mit einem echten Schwert losgegangen ist.
Speaker: Also auch keine Angst davor hatte ihn zu verletzen.
Speaker: Dementsprechend hat der eine dann das Weite gesucht und kommt später als Ninja zurück, um sich zu rächen und stößt dann auch auf einen Predator, der gerade auch die Schubunburg des Bruders entert.
Speaker: Und die dritte Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg, um einen jungen Mechaniker, der bei den Kampfpiloten unterwegs ist und noch gerne Kampfpilot werden möchte.
Speaker: Und dann geht es ja nachher, dass eine Staffel von Kampfpiloten gegen ein Predator-Raumschiff kämpft.
Speaker: Das klingt sehr nach Heavy Metal.
Speaker: Am Ende von allen finden sich alle drei Hauptdarsteller der ersten Geschichten, die aus unterschiedlichen Zeitepochen kommen, finden sich dann auf dem Planeten der Prädatoren wieder, um gegeneinander zu kämpfen.
Speaker: Und der Gegner, der dann gewinnt, soll dann gegen den Hauptpredator kämpfen.
Speaker: Ich will jetzt gar nicht weiter verraten, aber das ist so der Plot und das ist eigentlich eine sehr abwechslungsreiche, sehr spannende Geschichte, tolle Animation.
Speaker: Manche haben so ein bisschen Probleme mit diesem, die haben mal so einen leichten Ruckeleffekt.
Speaker: Aber das ist halt so ein Animationsstil, den kennt man schon des Öfteren halt, gerade auch bei japanischen Animes.
Speaker: Aber ich muss ganz ehrlich sagen, der Film hat mich wieder richtig mitgenommen.
Speaker: Ich fand, das war ein geiler Predator-Stuff.
Speaker: Und ich freue mich... Ich würde mir sogar fast wünschen, wenn man da tatsächlich so einen Episoden-Film gehabt hätte, der dann auch real gewesen wäre.
Speaker: Wäre wahrscheinlich auch spannend gewesen.
Speaker: Und es gibt ja quasi jetzt auch noch in diesem Jahr kommt ja noch Predator Badlands, auch von Truchtenburg.
Speaker: Ja.
Speaker: Das wird dann eine Realverfilmung sein, wo es auch auf dem Planeten der Prädatoren gibt.
Speaker: Man guckt nicht, wie es der Querverweisung gibt.
Speaker: Weil in Killer of Killers, in dem Animationsfilm, gab es auch Querverweise.
Speaker: Man sieht einmal kurz, bin ich ziemlich sicher, auf dem Raumschiff der Prädatoren zum Beispiel, die Hauptdarstellerin aus Prey, die Indianerin, in so einer Art Kapsel, in so einer Tiefschlafkapsel, meine ich, gesehen zu haben.
Speaker: Genauso ist die Muskete, die auch zwischendurch mal auftaucht, im
Speaker: zweiten teil war es glaube ich diese alte piratenpistole ja ja oder die taucht da auch wieder auf es gibt auch verweise auf die anderen filme sozusagen und das finde ich da hat der regisseur wirklich seine hausaufgaben gemacht und mir hat der film wirklich spaß gemacht kann ich nur empfehlen so gibt es sicherlich die eine oder andere sache auch zu bemängeln aber ich bin jetzt auch nicht so tief in der materie drin aber ich fand den einfach super und freue mich jetzt auch wirklich auf predator badlands das hat wirklich richtig spaß gemacht
Speaker: 150 Millionen Dollar soll das Ding angeblich gekostet haben als Animations-, als Zeitstrickfilm.
Speaker: Echt?
Speaker: Wow.
Speaker: War ich auch ein bisschen überrascht, weil ich dachte, das wäre heute günstiger, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Und unter anderem spielt auch Michael Biehn, spricht eine Rolle.
Speaker: Aber wie gesagt, es ist eine spannende Geschichte.
Speaker: Und im Umfeld von dieser Animationsserie bin ich übrigens noch...
Speaker: jetzt auf eine andere Animationsserie gestoßen, die ich vorher noch gar nicht gesehen habe.
Speaker: Die gibt es schon seit ein paar Monaten bei Netflix.
Speaker: Wusstest du, dass es Tomb Raider als Animationsserie gibt?
Speaker: Bei Netflix?
Speaker: Eher für Erwachsene als für Kinder.
Speaker: Fängt am Anfang an wie eine Kinder- oder Jugendliche-Serie und ist dann noch relativ hart.
Speaker: Aber die ist auch aktuell?
Speaker: Die ist aktuell, die ist im letzten Jahr von 2024.
Speaker: Okay, nee, das wollte ich an mir vorbeigehen.
Speaker: Acht Folgen, 35 Minuten.
Speaker: Sieht echt gut aus.
Speaker: Ich hab mal reingeguckt, hat mir gut gefallen.
Speaker: Ja, also muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Kann man ja auch, ich sag mal, das war ja auch das Reizvolle generell am Animationsmedium, gerade in früheren Zeiten, wo es ja noch keine Digitaltechnik gab, weil man damit Sachen machen konnte, die man eben im Realfilm nicht machen konnte.
Speaker: Das war halt eben das Schöne daran.
Speaker: Sachen, die man auch nicht machen konnte, im Märchen zum Beispiel, war, ich sag mal, Märchen so inhaltlich auf den Kopf zu stellen, das macht aktuell einen Film sehr, sehr hervorragend, und zwar The Ugly Step Sister.
Speaker: Im Prinzip ist es die Aschenputtel-Geschichte nicht nur aus einer anderen Perspektive erzählt, nämlich aus der von einer der beiden Stiefschwestern,
Speaker: sondern im Prinzip wird da auch alles so inhaltlich sehr auf links gezogen und der Trailer mutet es schon an, dass das auch so ein bisschen in so eine Body-Horror-Richtung geht.
Speaker: Okay, ich hatte jetzt schon befürchtet, das ist von dem Produzenten von Chantal im Märchenland.
Speaker: Ist es nicht, ja, danke.
Speaker: Oh nein, nein, nein.
Speaker: Man würde sich wünschen, dass den Produzenten von Chantal im Märchenland das widerfährt, was da der armen Stiefschwester widerfährt, aber sei es drum.
Speaker: Nein, total toll ist auch ein europäisches Ding.
Speaker: Also man merkt gleich, dass das, ich sag mal, keine US-Produktion ist, die sowas mit Sicherheit komplett quietschbunt und ausstattungs- und sonst wie technisch komplett überproduziert hätte.
Speaker: Atmosphärisch liegt das Ding irgendwo, und das ist völlig genial, irgendwo so zwischen so einem 70s-Hemmer-Film, Drei Nüsse für Aschenbrödel, und Soundtrack-technisch dann auch noch eher so was wie Cinderella 80.
Speaker: Ach, scheiße.
Speaker: Und das ist geil.
Speaker: Das ist wirklich richtig, richtig top.
Speaker: Die treffen ja den richtigen Ton.
Speaker: Es ist alles so ein bisschen vernebelt, es ist auch alles so ein bisschen so verranzt, verlebt, so von den Dekors aus.
Speaker: Es wirkt halt nicht wie so eine...
Speaker: Aber das ist Wes Anderson, ja?
Speaker: Nein, das ist nicht Wes Anderson.
Speaker: War das nicht das?
Speaker: Nein, nein, nein, nein.
Speaker: Okay, habe ich das einfach gesagt.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Nein, The Ugly Stepsister.
Speaker: Und es wird halt aus der Sicht eben der älteren Stiefschwester erzählt, diese ganze Geschichte von Aschenputtel.
Speaker: Und es wird halt alles auf links gezogen.
Speaker: Heißt im Prinzip, die Geschichte fängt damit an, dass sich halt eben die Stiefmutter in...
Speaker: diese vermeintlich reiche in eine vermeintlich reiche familie beim baron oder so bei irgendeinem adeligen einheiten will wo sich dann aber sehr schnell herausstellt erstens dass dieser baron auch gar keine kohle hatte so und der auch nur darauf aus war weil er dachte dass die mutter reich war
Speaker: Damit geht es erstmal schon mal los, dann stirbt der Baron natürlich sofort, alles ist so richtig im Argen.
Speaker: Es gibt dann halt eben den Fürstenthron mit dem Prinz, der so einen Ball geben will, alles wie man das kennt.
Speaker: Und hier geht es halt los, die Stiefschwester kommt halt sofort in ihr neues Heim rein und schwärmt halt von diesem Prinzen.
Speaker: Aber du spielst in der Vergangenheit.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ich hätte gerade gedacht, wie geil wäre das gewesen, wenn man sowas in der heutigen Zeit spielen lässt, in so einer Art modernen Falcon Crest oder Dallas-Umgebung.
Speaker: Ja, hätte man auch machen können, aber man hat da auch eben so ein bisschen die ganze Sozialstruktur mitgenommen.
Speaker: Das ist das, was den Film dann auch...
Speaker: Gut macht nämlich auch die Frauenrolle in dieser aristokratischen Gesellschaft oder in dieser Feudalgesellschaft letzten Endes, sodass sich Frau verkaufen muss, weil Frau selber gar nichts hat oder halt vom Manne abhängig ist, wenn man so will, oder vom Geld des Mannes an der Stelle.
Speaker: Aber hier geht es darum, die Stiefschwester ist wirklich verknallt in diesem Prinz und dieser Prinz ist auch ein Arschloch, der ist so ein richtiges Arschloch, hat auch nur Arschlochfreunde, diese Adeligen.
Speaker: Und das Verrückte ist, obwohl diese Stiefschwester eine zufällige Begegnung im Wald hat mit diesem Prinzen und sieht, wie arschig der ist, träumt die trotzdem.
Speaker: Dieses Idealbild geht nicht kaputt und sie setzt alles dran.
Speaker: Und da geht es dann auch richtig in den Bereich des Bodyhorrors, weil du denkst, wenn du die zuerst siehst im Film, die sieht doch gar nicht so scheiße aus.
Speaker: Also die läuft ein bisschen scheiße rum.
Speaker: So nach dem Motto, geh mal einmal zum Friseur und mach dir einmal ein Makeover, dann siehst du tippitoppi aus.
Speaker: Nein, das wird auch alles viel schlimmer.
Speaker: Sieht so typisch aus.
Speaker: Ja.
Speaker: Und also eine Szene gab es auch schon im Trailer zu sehen, wo sie sich die Nase richten lässt.
Speaker: Das ist auch schön.
Speaker: Das ist aber mitnichten noch das, was dann später noch kommt.
Speaker: Und da ist Herr Fulci hätte geweint.
Speaker: Und auch im Kino hast du es wirklich zirpen hören.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, das hieß im Kino?
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Das ist komplett damit vorbeigegangen.
Speaker: Doch, läuft auch noch aktuell.
Speaker: Und da ist richtig, richtig die Hölle los, was diese arme Frau da so aus Schönheitsgründen über sich ergehen lässt und sich auch selber antut am Ende des Tages.
Speaker: Was dann aber zusätzlich noch dazu kommt, ist halt, dass die Figur von Aschenputtel, die da am Rand rumlümmelt,
Speaker: auch die ist nicht wirklich gut, also die ist natürlich auch in einer blöden Situation, aber es ist halt wirklich so wunderschön.
Speaker: Dieser Film macht einem quasi die Sympathie nicht leicht.
Speaker: Du weißt nicht, also eigentlich, du bist eigentlich mit dieser armen, aber doch auch fiesen Stiefschwester unterwegs,
Speaker: Aber alles andere um sie herum wird dann auch noch so viel finsterer.
Speaker: Und das Schöne ist, dass halt eben nicht nur geschlechtertechnisch ausgeteilt wird im klassischen Sinne, weil alle Männer sind da wirklich Schweine.
Speaker: Also egal, ob adelig oder nicht.
Speaker: Das hört sich ein bisschen an wie die Flodders.
Speaker: Ja, nein, nein, nein, das ist es null.
Speaker: Also den Zahn kann ich ziehen, also nee, gar nicht.
Speaker: Und dass aber auch gleichzeitig die Frauen, die dieses System, das es da gibt, einfach auch stützen und da mitmachen und sich selber quälen und so weiter.
Speaker: Das ist toll und letzten Endes, am Ende stellt man sich auch die Frage, die Geschichte geht natürlich trotzdem so aus, wie man sie kennt, hat aber eigentlich eine komplett andere Bedeutung.
Speaker: Also es ist ein richtig, richtig tolles Ding.
Speaker: Es ist aber auch richtig heftiger Body Horror.
Speaker: Der Film ist auch von einer Frau gemacht.
Speaker: Also im Moment, die Frauen haben in Sachen Body Horror die Nase richtig vorn.
Speaker: Man denkt an das Substance zum Beispiel.
Speaker: Und vor allem, was auch noch, und da war ich sehr überrascht, es gibt auch Sex zu sehen.
Speaker: Und zwar aber auch so richtig.
Speaker: Also geradezu schon fast pornös.
Speaker: Das ist schon, da muss man mal innehalten.
Speaker: Also was eben auch im wahrsten Sinne des Wortes in den Märchen ja auch drin steckt.
Speaker: Aber das ist ein tolles, finsteres, wirklich schönes Märchen, weil halt eben auch gerade eben der Look und alles...
Speaker: genau dem widerspricht, was wir da sehen.
Speaker: Also es endet auch, also dieser Baron, also wo die sich eingeheiratet haben, die haben halt keine Kohle, beziehungsweise die Mutter regelt dann alles auf Zwinker, Zwinker, andere Art und Weise.
Speaker: Und dieser alte Baron, der wird dann auch nicht beerdigt, weil die haben keine Kohle und der liegt dann da rum und verwest dann da fleißig vor sich hin.
Speaker: Und das ist auch so mit eines der letzten Bilder, wo der schon ganz verschmordert da rumliegt.
Speaker: Also wie schon gesagt, es ist Horror, es ist...
Speaker: Märchen, es ist Märchen-Horror und das auch noch mit einem ganz besonderen Twist.
Speaker: Wirklich, wirklich sehr überraschend, sehr sehr empfehlenswert, aber definitiv nichts für seichte Gemüter, also anschnallen, durchhalten, es lohnt sich.
Speaker: Also wie hieß er nochmal?
Speaker: The Ugly Step Sister.
Speaker: Okay, merkt euch das mal.
Speaker: Ein Titel, der mir irgendwie so, weiß ich nicht, wirklich durchgegangen ist.
Speaker: Ja, sehr sehr empfehlenswert.
Speaker: Ja, und ein anderer Titel, der aber keinen Blick gegangen ist und von dem man überall gehört hat, auch Horror, lieber Kai.
Speaker: Final Destination 5?
Speaker: 6.
Speaker: Ach 6.
Speaker: Wie sind wir beim sechsten Teil?
Speaker: Das ist schon in der sechsten Zeit.
Speaker: Ich habe es mir nicht aufgeschrieben.
Speaker: Siehste, 5 und 6.
Speaker: Alles klar, 5 war ja nicht so.
Speaker: Aber 6 auf jeden Fall.
Speaker: Final Destination 6, nach vielen, vielen Jahren.
Speaker: Ich glaube, es ist wie viele Jahre her?
Speaker: Also schon eine ganze Weile.
Speaker: Es ist schon über ein Jahrzehnt auf jeden Fall.
Speaker: Ja, 12.
Speaker: 12, 13 Jahre.
Speaker: Du hast ihn schon gesehen, ich bin leider nicht hinzugekommen und du warst begeistert.
Speaker: Ja, völlig.
Speaker: Ich habe schon in meinem eigenen Podcast eine eigene Folge drüber gemacht.
Speaker: Ich habe da eigentlich sogar noch Bonusmaterial.
Speaker: Ich habe tatsächlich noch ein Interview mit Tony Todd, das bisher noch nie nirgendwo veröffentlicht worden ist.
Speaker: Ein sehr schönes und da muss ich mal gucken, was ich damit mache.
Speaker: Final Destination 6, Top-Film, ist auch bis jetzt schon der erfolgreichste der kompletten Serie und das auch vollkommen zu Recht.
Speaker: Man hat sich wirklich nochmal was einfallen lassen, man hat Dinge anders gemacht, die Kills in dem Film sind fantastisch, man hat den Mythos der ganzen Geschichte erweitert und am herzergreifendsten, es gibt halt einen letzten Auftritt, den letzten Auftritt von Tony Todd, nicht nur in der Serie, sondern überhaupt.
Speaker: Der gute Mann war schwer krank und ist inzwischen ja auch verstorben.
Speaker: Und tatsächlich die letzten Sätze, die der Mann da auf der Leinwand sagt, waren frei improvisiert und aus dem Herzen und direkt ans Publikum gerichtet.
Speaker: Und da sind mir auch im Kino wirklich so die Tränen gekullert.
Speaker: Das war schon heftig.
Speaker: Final Destination 6, ja.
Speaker: Also wer es noch schaffen könnte, in dem Kino zu gucken, da läuft er noch, sollte sich auf großer Leinwand angucken.
Speaker: Ich vermute auch dadurch, dass der Film jetzt noch mal so richtig kreativ aus dem Vollen schöpfen konnte nach einer langen, großen Pause,
Speaker: und dass er jetzt so erfolgreich wird, es schwant mir, dass es weitere Fortsetzungen geben wird, die vermutlich schneller kommen und vielleicht auch nicht ganz so gut sein werden.
Speaker: Ich weiß nicht, die haben, also das Tolle ist, dass die mit dem Film jetzt einen neuen Grundstein gelegt haben.
Speaker: Wenn man es weiterverfolgt, ich bin gespannt, was sie daraus machen.
Speaker: Ich habe in den Reviews auch wenig darüber gelesen, was mich total verwundert hat, weil es gibt nämlich zusätzlich zu dem Oh, der Tod revidiert seine Fehler oder was halt schiefgegangen ist, gibt es noch einen zusätzlichen Kniffauslöser, wie auch immer,
Speaker: den man damit reingebracht hat.
Speaker: Und ich bin mal gespannt, wie die das in den weiteren 5 Opsis nochmal wieder aufgreifen, weil damit endet auch dann, oder die Creditsequenz endet damit dann auch.
Speaker: Und es gibt halt eine Szene, wo das dann halt offen weitergeht.
Speaker: Und das fand ich super.
Speaker: Das fand ich richtig, richtig super als Idee.
Speaker: Und vor allem lassen sich so aufgrund dessen, was sie da gemacht haben, auch alle anderen Filme da in diesen ganzen Kanon einfach einordnen.
Speaker: Und zwar eben nicht auf so eine sehr, ich sag mal, einfache Weise, wie das Mission Impossible gemacht hat, sondern es wird einfach aus dem Kontext klar.
Speaker: Und du weißt bestimmt, ah, okay.
Speaker: Es gehört alles zusammen.
Speaker: Versuch nochmal schnell ins Kino zu gehen.
Speaker: vor zwei oder drei wochen habe ich mir einen film angeguckt bei apple tv plus noch den würde ich gerne noch bringen bevor ich nach meinem absoluten highlight für diesen monat komme nämlich fountain of youth aus den usa 2025 125 minuten lang hat knapp 180 millionen euro kostet für ein streaming portal auch für apple menge geld es ist erst von guy richie auch da war ich im ersten moment erstaunt weil guy richie wird gerade so viel film also dem markt
Speaker: Ja, der ist scheiße.
Speaker: In letzter Zeit tritt der ein Film nach dem anderen.
Speaker: Früher hatte man mal ein, zwei Jahre Pause gehabt zwischendurch.
Speaker: Und jetzt auf einmal überall Guy Ritchie, Guy Ritchie.
Speaker: Ich hab auch grad Mobland angefangen über Paramount Plus.
Speaker: Eine sehr schöne Krimi- oder Mafia-Serie über die irische Mafia in London mit Pierce Brosnan, Helen Mirren und Tom Hardy als Problemlöser für diese Familie.
Speaker: Gefällt mir sehr gut.
Speaker: Also ist nicht so hart wie Gangs of London, bei weitem nicht.
Speaker: Aber macht trotzdem Spaß, vor allem Helen Mirren.
Speaker: Ist unglaublich irre.
Speaker: in dieser Serie und die ersten beiden Folgen davon sind auch von Guy Ritchie inszeniert worden.
Speaker: Es ist keine Guy Ritchie Serie, aber er hat im Prinzip sozusagen den Startschuss gegeben dazu halt mehr oder weniger.
Speaker: Und Fountain of Youth ist eigentlich nichts anderes als, naja sagen wir es mal vorsichtig, freundlich, ein Mashup aus Indiana Jones, Jagd nach dem goldenen Buch, James Bond und auch ein bisschen Fast and Furious.
Speaker: Okay.
Speaker: Da geht es zu 1, 2 Orten von Fonflingsjagd.
Speaker: Ich hatte mich daran erinnert gefühlt.
Speaker: Der Trailer sah interessant aus.
Speaker: Insgesamt hätte man auch richtig gut was Geiles draus machen können.
Speaker: Das ist sehr an der Oberfläche alles geblieben.
Speaker: Hauptrolle spielt John Kaczynski und Natalie Portman als ungleiches Geschwisterpärchen, die beide einen großen Archäologen als Vater hatten, der den Vornamen Harrison trug.
Speaker: Da ist schnell wer Böses dabei denkt, witzigerweise.
Speaker: Ich habe da ein ganz mieses Gefühl.
Speaker: Überhin haben sie da nicht Indiana gesagt.
Speaker: Oder Henry.
Speaker: Egal.
Speaker: Ich muss sagen, er hatte ein paar schöne Stellen, er war ganz unterhaltsam hier und da.
Speaker: aber insgesamt fehlte mir einfach ein bisschen PEP.
Speaker: Ich habe das Gefühl gehabt, auch schon wie bei The Ministry of Ungentlemanly Warfare, genau, auch von Garvici, der so ein bisschen so ein Ableger von, so ein Gefühl ist, so ein bisschen wie von Tarantino, der, wie hieß er noch?
Speaker: In Glorious Bastards?
Speaker: Ja genau, Igles Basterds, so in die Richtung ging das aus.
Speaker: Es ist ein Man on a Mission Film, so im zweiten Wildkrieg.
Speaker: Aber auch da hatte ich schon das Gefühl gehabt, da wäre mehr drin gewesen.
Speaker: Die hatten geiles Potential, die hatten geile Schauspieler, die hatten geile Kulissen, die hatten alles, was sie brauchten.
Speaker: Das einzige, was gefehlt hat, war entweder ein Drehbuch, was noch ein bisschen mehr PEP reingebracht hätte oder ein Gay Ritchie, die endlich mal wieder ohne Handball
Speaker: inszeniert.
Speaker: Ich habe immer das Gefühl, und das habe ich hier genau so ein Gefühl, wie ich bei Fountain of Youth auch gehabt habe, der inszeniert immer mit angezogener Handbremse.
Speaker: Anstatt mal locker zu lassen und mal richtig die Sau rauszuhauen und mal richtig auf den Putz zu hauen, hast du immer so das Gefühl, nee, darüber will ich nicht, weil das ist mir dann doch too much oder so.
Speaker: Und das merkst du halt in den Filmen auch an.
Speaker: Das Tempo leidet manchmal auch da drunter.
Speaker: Ich finde auch das Spiel zwischen Kaczynski und auch hier Portman nicht ganz.
Speaker: Das wirkt manchmal sehr gekünstelt und manchmal sehr verkrampft halt.
Speaker: Alles viel mit Computer-Effekten gemacht, auch schöne Settings und so weiter, alles gut, aber auch alles nichts Neues.
Speaker: So, das fand ich halt wirklich so ein bisschen schade.
Speaker: Am geilsten fand ich wirklich die Szenen, wo die aus einem versunkenen alten Kreuzfahrtschiff, also aus dem Zweiten Weltkrieg oder so, ein Teil, ein Mittelteil raussägen, mal eben über Nacht komplett mal raussägen und mit vier Party-Luftballons an die Meeresoberfläche bringen, mal untertrieben gesagt.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Also das habe ich...
Speaker: Aber das hebt die Titanic?
Speaker: Ja, ich drücke ja schon immer alle Augen zu, wenn es um Realität bei solchen Filmen geht.
Speaker: Das ist mir scheißegal.
Speaker: Aber das war wirklich so albern und so abgefahren, die Szene.
Speaker: Vor allen Dingen, die liegt da auf dem Schiff.
Speaker: Kein Problem, wir müssen da ran, an die Tresorraum.
Speaker: Dann holen wir das da hoch.
Speaker: Drei Tage später stehen wir auf so einem Kreuzfahrtschiff und lassen das Ding dann heben.
Speaker: Als würde sowas nicht monatelange Planung und Vorarbeit bedeuten.
Speaker: Das ist so, ja.
Speaker: Es ist halt nur ein Film, egal.
Speaker: Aber selbst sowas stört mich dann nicht.
Speaker: Jetzt bei Indiana Jones geht das nicht immer ganz so schnell.
Speaker: Aber ja, wie gesagt, man kann ihn sich im Stream mal angucken.
Speaker: Guckt ihn euch an, wenn ihr Bock auf solche Filme habt.
Speaker: Aber es ist halt doch mit angezogene Handbremse, leider Gottes.
Speaker: Ja.
Speaker: Angezogen Handbremse kann man jetzt nicht sagen.
Speaker: Ich weiß jetzt auch nicht, ob du den tatsächlich gesehen hattest.
Speaker: Du hattest es ja angedeutet.
Speaker: Für mich war es auch so ein bisschen Überraschung.
Speaker: Ein Film aus den USA, der sehr gehypt worden ist.
Speaker: Und zwar auf Deutsch... Ballerina?
Speaker: Nein, auf Deutsch heißt er tatsächlich Blood and Sinners.
Speaker: Obwohl er im Original nur Sinners heißt.
Speaker: Habe ich noch nicht gesehen.
Speaker: Ich war total überrascht, weil ich hatte...
Speaker: Der Trailer blieb auch so ein bisschen nebulös.
Speaker: Es sah aus, also so ein Period-Piece irgendwo in den 20ern oder 30ern in den Südstaaten der USA, wo in so einem schwarzen Speakeasy beziehungsweise in quasi so einer wilden Feierbude plötzlich übernatürliche Dinge geschehen.
Speaker: Man weiß nicht so genau was.
Speaker: Und der Film aber einerseits ja, auch diese Genresachen bedient, aber eigentlich wirklich ein sehr, sehr detailliertes Bild der Black Community so in den...
Speaker: frühen 30er Jahren der USA ist.
Speaker: Es geht um ein Zwillingsbruderpaar, das halt quasi aus dem Süden abgehauen ist und kriminelle Karriere in Chicago gemacht hat.
Speaker: Von da aus dann aber auch wieder zurückkommt, berühmt, berüchtigt, um da halt im Süden, im Heimatstädtchen quasi halt eben so eine Lasterhöhle aufzumachen für die schwarze Community da vor Ort.
Speaker: um da was zu tun und da geht es natürlich um alles um Rassismus, aber auch, also die haben das so minutiös nachgestellt und mit so viel Detail versehen, das ist eine wirklich wahre Pracht, das hat mich sehr begeistert und es geht auch tatsächlich viel um Musik tatsächlich und am Ende des Tages, naja, sagen wir mal, was heißt um den Teufel, also man denkt so ein bisschen auch so an Angel Heart, da so, aber es geht dann tatsächlich am Ende auch eher in die Richtung Vampir und da geht es dann
Speaker: Auch gar nicht mal so um das rein Digitische, dass da plötzlich irgendwelche Blutsauger tatsächlich auftauchen auf der Party, sondern da geht es einfach auch um andere Dinge.
Speaker: Es geht eigentlich auch um sowas wie, ne, was heißt das?
Speaker: kulturelle Aneignung würde ich nicht sagen, das ist ja für mich immer so das schlimme Wort, also das steckt da auch drin, aber da geht es eigentlich auch so um Kapitalismus, um die Identität der Schwarzen in den USA und was das mit sich bringt, da steckt eine ganze Menge drin, auf der Oberfläche wird der Film dann besonders in der zweiten Hälfte und da erinnert es dann halt sehr an vom Dust Till Dawn, weil der Film dann auch relativ plötzlich so eine Wendung in so eine ganz andere Richtung nimmt, die
Speaker: verspielt so ein bisschen seine Karten, weil er es dann halt irgendwie eigentlich nicht so ganz durchzieht.
Speaker: Das Thema, jedenfalls nicht vernünftig, sich auch nicht an seinen eigenen Regeln hält.
Speaker: Der Kniff ist halt natürlich so ein Klassiker, eine der bescheuertsten Regeln aus dem Vampir-Mythos.
Speaker: Diese Sache mit dem, wenn der Vampir nicht reingebeten wird, dann kann er auch nicht reinkommen.
Speaker: Woran macht man das fest?
Speaker: Was ist, wenn man auf dem Klo ist?
Speaker: Oder wenn keiner zu Hause ist, können die dann da rein?
Speaker: Wir wissen es nicht.
Speaker: Egal.
Speaker: So, auf jeden Fall, diese Regel kommt halt zum Tragen, die kommen halt nicht rein, es wird halt irgendwie hier und da versucht, aber plötzlich spielt das keine Rolle mehr, plötzlich wird der ganze Laden gestürmt und dann geht richtig der große Rambazamba los.
Speaker: Es gibt auch ein bisschen Blut zu sehen, aber das ist tatsächlich nur eine sehr kleine Portion dieses Films.
Speaker: Also ich würde mal sagen, locker zwei Drittel bis drei Viertel des Films sind wirklich ernstes Drama.
Speaker: eigentlich und sehr detailliert und toll und hat mir richtig was und musikanteil unfassbar viel es gibt auch eine musical nummer kann man nicht sagen aber halt so eine so eine musik montage okay so und das hat alles sind es ist ein größeres geflecht
Speaker: Der Film ist tatsächlich auch, also wenn man den Trailer sieht, es ist nicht der Film, den einem der Trailer versucht weiß zu machen.
Speaker: Es ist ein ganz, ganz eigenes Ding und viele sind da auch drüber gestrauchelt, aber viele finden es auch geil.
Speaker: Ich habe mich da auch größtenteils angeschlossen.
Speaker: Es gibt sehr viel, wo man am Ende drüber nachdenken kann.
Speaker: Man muss sich jetzt nicht unbedingt der Meinung der Filmemacher anschließen, aber das ist schon ganz, ganz toll, was die da wirklich an Detail rausgehauen haben und eben auch so einen ganz anderen...
Speaker: eine ganz andere Sichtweise zu dem, was man sonst aus Period-Filmen aus dieser Zeit aus Amerika zu sehen bekommt.
Speaker: Da präsentiert bekommt es auf jeden Fall auch eine dicke Empfehlung, sich anzusehen, aber erwartet da bloß keinen eben From Dusk Till Dawn, auch wenn es da Elemente von gibt, die in dem Film da drin sind.
Speaker: Das ist es nicht.
Speaker: Es ist schon wirklich ein...
Speaker: Schwarz-US-amerikanisches Südstaatendrama, eigentlich in den 30ern und das richtig hervorragend, richtig toll gespielt.
Speaker: Sehr fantastisch, sehr, sehr empfehlenswert, sich mal anzugucken, aber auch eben nicht unbedingt was für jedermann.
Speaker: Hört sich spannend an.
Speaker: Eine super Mischung auf jeden Fall.
Speaker: Ist auch super besetzt.
Speaker: Die Crème de la Crème der US-amerikanischen... Soul-gemeinde.
Speaker: Ja, also alles damit bei, was da Rang und Namen hat aktuell.
Speaker: Das ist schon sehr sehr top, sehr sehr empfehlenswert, wenn man denn ein Faible für sowas hat oder sich für sowas interessiert.
Speaker: Macht sehr viel Laune und ist auch sehr im besten Sinne des Wortes unverblümt.
Speaker: Also Blood & Thinners gibt es mittlerweile schon in den Streamingdiensten zu kaufen.
Speaker: So ist es, genau so ist es.
Speaker: Ja, kommt auch in den nächsten Wochen sicher auch zum Laien und dann im nächsten oder übernächsten Monat auf Blu-ray oder auf Scheibe raus auf jeden Fall.
Speaker: Und ich muss ganz ehrlich sagen,
Speaker: Lieber Kai, wir sollten das öfters machen.
Speaker: Wir aus unserer WG raus, wir sitzen hier schön unter ein paar Bäumen, ein laues Lüftchen weht um uns herum.
Speaker: Es fehlt eigentlich nur noch der Sandstrand und das Meer, dann wäre das perfekt.
Speaker: Wir haben ja schon für den nächsten Monat eine kleine Bootsfahrt.
Speaker: Ja, das kündigen wir schon mal an.
Speaker: Wir haben ja auch schon mal angekündigt, aber nächsten Monat wird es eine Sonderfolge.
Speaker: Drei Mann auf einem Boot.
Speaker: Genau.
Speaker: von ein seltsames Filmpaar geben, nämlich auch wir beschäftigen uns natürlich mit dem großen Jubiläum 50 Jahre der Weiße Hai.
Speaker: Aber ich kann euch sagen, es wird es ja wahrscheinlich, so wie ich uns beide kenne, unsere längste Folge werden.
Speaker: Weil ich muss dir ganz ehrlich sagen, alles was ich bisher schon hier und da gesehen habe dazu an irgendwelchen YouTube-Videos und so weiter,
Speaker: Da habe ich auch nur müde gelächelt.
Speaker: Da habe ich mir gedacht, Leute, er macht hier eine halbe Stunde.
Speaker: Weißt du, warum ich mich darauf freue?
Speaker: Es wird die Episode mit meinem geringsten Textanteil.
Speaker: Ah, Quatsch.
Speaker: Nein, aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, wenn jemand da zum 50 Jahre weißer Hai, dann kommen immer wieder die gleichen 3, 4, 5 Geschichten auf.
Speaker: Ja, der Hai war immer kaputt.
Speaker: Ja, äh, äh.
Speaker: Wie gesagt, Robert Schauer war ständig besoffen.
Speaker: Vielleicht ist er auch nachts in die Werkstatt gegangen und hat den Hai kaputt gemacht.
Speaker: Nach dem Motto, immer die gleichen Geschichten.
Speaker: Und Spielberg hat ja im Prinzip nur deshalb die guten Filme abgeliefert, weil der Hai ja immer kaputt war.
Speaker: Aber er musste ja auch die Kreativität bringen, aber das macht man dann in der Sonderfolge.
Speaker: Also da wird sicherlich für die Joffs-Fetischisten unter euch wird es ein Kesselbunt, eine große Schatzkiste geben, die wir öffnen werden.
Speaker: Und es wird vorher auf jeden Fall noch, ich glaube am 11. oder am 8.
Speaker: Juli, kommt bei Disney Plus noch eine Dokumentation raus von National Geographic.
Speaker: Das ist übrigens die einzige momentan lizenzierte oder offizielle Dokumentation von Steven Spielberg, auch für Gutbefundene.
Speaker: die sich auch mit dem Thema nochmal beschäftigt und sie heißt, wenn ich mich nicht irre, Jobs at 50 oder so ähnlich, habe ich jetzt in Erinnerung.
Speaker: Ich habe es mir immer aufgeschrieben, finde aber den Punkt gerade nicht mehr.
Speaker: Es läuft auf jeden Fall ab dem, ich glaube 11. war es, 11.
Speaker: Juli.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann auf Disney Plus und oder halt eben National Geographic, wenn das Sinn hat.
Speaker: Jobs at 50, the definitive inside story.
Speaker: Ich bin da auch sehr gespannt.
Speaker: Wir schauen mal, wir werden euch darüber berichten.
Speaker: In diesem Zusammenhang habe ich aber tatsächlich, sagen wir mal, Seemanns-technisch noch was anderes nachgeholt.
Speaker: Einen Lückenfüller, der schon ganz lange bei mir auf dem Zettel stand.
Speaker: Aber weil es den bei uns hierzulande nur auf DVD gibt, habe ich den nie gekauft und irgendwie im Stream war er lange Zeit auch nicht verfügbar.
Speaker: Ist jetzt aber noch wahrscheinlich für kurze Zeit auf DVD.
Speaker: Entweder Amazon oder Netflix.
Speaker: Du meinst ja mit Walross.
Speaker: Genau, TASC von Kevin Smith.
Speaker: Es gibt eine italienische Blu-Ray mit deutschem Ton.
Speaker: Ach, guck.
Speaker: Ja.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Egal.
Speaker: Ich habe mir jetzt im Stream geguckt und war hoch erfreut.
Speaker: Ein tolles Teil.
Speaker: Es geht quasi auch um einen Podcaster, eigentlich um einen Podcast-Du, so wie wir hier quasi.
Speaker: Ja.
Speaker: wovon einer sich auf nach Kanada macht, um jemanden zu interviewen.
Speaker: Auch, sagen wir mal, er sehr schadhafterweise muss leider feststellen, dass der inzwischen verstorben ist, bevor er da ankommt.
Speaker: Und er muss sich halt eine neue Geschichte aus den Fingern saugen und...
Speaker: trifft durch einen blöden Zufall auf einen alten Seefahrer, der ihm hochinteressantes Seemannsgarn erzählt, aber leider nicht nur das, sondern auch Dinge mit ihm vorhat, von denen er noch nichts weiß.
Speaker: Und das ist toll, es erinnert, es hat mich so richtig auch an so Hämmerfilme der frühen 70er erinnert.
Speaker: Also damals wäre es wahrscheinlich Vincent Price gewesen in der Rolle, die da hier von, ach, Verflixt, wie heißt er denn gleich?
Speaker: Ich habe auch einen klasse Charakterdarsteller aus alter Zeit, der auch bei Tarantino immer gerne genommen wird.
Speaker: Ach, ich komme jetzt nicht auf den verflixten Namen.
Speaker: Egal, toller Darsteller, wäre früher Vincent Price gewesen, die Rolle auf jeden Fall.
Speaker: Ach, du meinst den Sheriff aus von Dust to Dawn?
Speaker: Und aus Kürbel.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Genau, jetzt hört mir der Name auch nicht ein.
Speaker: Ich weiß wie Nummer eins ist, er ist ja der Hauptdarsteller.
Speaker: Genau, und die Lage spitzt sich dann irgendwann zu und er bleibt vermisst und seine Freunde suchen ihn.
Speaker: Es gibt auch einen seltsamen franko-kanadischen Ermittler, unkenntlich gespielt, tatsächlich uncredited bei...
Speaker: Johnny Depp in einer drolligen Maske, der übertreibt es dann leider aber auch ein bisschen.
Speaker: Ist so ein bisschen Spektrokluso-mäßig.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und es gibt dann halt auch eine Szene, wo diese beiden alten Haudegen sich gegenüberstehen, also quasi in einem Flashback.
Speaker: Und das ist auch eine Szene, die ist viel zu lang und viel zu übertrieben.
Speaker: Aber scheiß drauf, die eigentliche Hauptgeschichte und die eigentliche Haupthorrorgeschichte, die am Ende auch einen fantastischen Kniff hat, mit dem ich tatsächlich auch nicht, also den habe ich nicht kommen sehen.
Speaker: Und ich meine nicht das, was er eigentlich mit ihm vorhat, sondern was seine eigentliche Backstory angeht, fand ich super, auch wie der Film am Ende ausgeht, wobei dann da auch leider die Punchline...
Speaker: dann so ein bisschen vergeigt wurde, weil der dazugehörige Flashback dann zu spät kommt.
Speaker: Das hätte man im Film vorher an einer anderen Stelle aufbauen müssen, finde ich.
Speaker: Aber sonst grundsätzlich die eigentliche Hauptstory, wie es aufgelöst wird und wie das also mit den 3,50 Dollar, mit denen Kevin Smith das Ding gemacht hat.
Speaker: Und das Ganze ist ja auch aus einem Podcast witzigerweise entstanden.
Speaker: Und man hat das dann so nebenher produziert.
Speaker: Ein tolles Teil, also mich hat es sehr erfreut, sehr überrascht und auch so ein kleiner schöner Body-Horror-Film, ganz anderer Couleur, sehr schön.
Speaker: Michael Parks.
Speaker: Michael Parks, richtig.
Speaker: Michael Parks spielt hier den Seebären.
Speaker: So ist es.
Speaker: Das ist ein wunderbares Kammerspiel eigentlich auch zwischen Michael Parks und wie ist der andere noch?
Speaker: Hier aus Galaxy Quest auch.
Speaker: Und Jeepers Creepers.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Wir haben echt Filmhalzheimer.
Speaker: Völliger Filmhalzheimer.
Speaker: Also guckt euch Tusk an.
Speaker: Tusk ist übrigens der Auftakt einer der sogenannten Kanada Trilogie von Kevin Smith.
Speaker: Den zweiten Teil gibt es ja schon.
Speaker: Das ist der Yoga Hosers oder wie er heißt.
Speaker: Mit den beiden Mädchen im Kiosk da, die Verkäuferinnen.
Speaker: Und es fehlt noch der dritte Teil, der übrigens, und das steht auch wieder den Kreis zu unserem weißen Hai, der soll ja eigentlich Moose Jarfs sein.
Speaker: Ja, Moose Jaws, genau.
Speaker: So, und da bin ich mal gespannt, ob er den auch immer dreht, aber Kevin Smith ist ja dafür berüchtigt, dass er alles irgendwann mal dreht, was er sich vorgenommen hat.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Also aktuell ist der gute Mann ja auch mit Dogma wieder unterwegs.
Speaker: Dazu werde ich selber auch nochmal eine Folge machen mit einem lieben Kollegen, auch einer meiner Top-Lieblingsfilme von Kevin Smith.
Speaker: Den hat er jetzt halt frei bekommen von Harvey Weinstein.
Speaker: Ja.
Speaker: der nämlich Harvey Weinstein persönlich gehört hat, der Film, also ganz kuriose Geschichte.
Speaker: Und deswegen waren die Rechte da jetzt lange, lange, lange quasi im Orkus.
Speaker: Und die hat er jetzt halt wieder zurückbekommen und ist mit dem Film jetzt aktuell in den USA auf Tour gewesen, in den Kinos wieder.
Speaker: Und der war sogar beim Cannes Film Festival da mit.
Speaker: Und der Film ist riesig abgefeiert worden, also nicht nur von Leuten, die den kannten, sondern auch ganz viele, die den zum ersten Mal gesehen haben und da völlig begeistert von, sind vollkommen zu Recht.
Speaker: Aber dazu später an anderer Stelle.
Speaker: Ich habe auch noch einen sehr abstrusen Film.
Speaker: Also wenn du Task abstrus findest, dann wirst du auch ein Fan von The Surfer sein.
Speaker: Auch da geht es um Sand und Sonne und Strand und Meer.
Speaker: Und es ist aber auch zeitgleich der neue Film mit Nicolas Cage.
Speaker: Nicolas Cage hat in der letzten Zeit wieder irre viele Filme gedreht, obwohl er eigentlich seine Schulden abbezahlt hat.
Speaker: Aber er dreht weiter und weiter und es kommen immer mehr gute und auch sehr abgefahrene Filme raus.
Speaker: Und The Surfer, wenn man im Internet die Kritiken guckt, ist ein Film, der die Zuschauer teilt, also wirklich polarisiert.
Speaker: Die einen sagen der größte Scheiß, was für ein Blödsinn, habe ich nicht verstanden.
Speaker: Und die anderen sagen grandios, geil, ein mutiger Film, ein geiler Film mit einem geilen Nicolas Cage.
Speaker: Und so verstörend und so schräg habe ich Nicolas Cage auch seit Mandy und auch seit... Was hat man denn zuletzt?
Speaker: Die Farbe aus dem All.
Speaker: Genau, als Farmer da.
Speaker: Nicht mehr gesehen.
Speaker: Irre.
Speaker: Ein Energiebündel, ein Kraftwerk, ein Schauspieler.
Speaker: Ich finde auch, bevor ich jetzt auf den Film komme, muss ich nochmal kurz über Nicolas Cage die Fahne hochhalten für Nicolas Cage.
Speaker: Ich muss dir ganz ehrlich sagen...
Speaker: Nachdem ich in den letzten zwei Jahren so unterschiedliche Filme mit ihm gesehen habe, wo er so unterschiedliche Charaktere gespielt hat, also wenn ich nur an ein Dream-Szenario denke, wo er echt so einen biederen Universitätsprofessor spielt, dessen Leben plötzlich auf den Fugen gerät, mit Halbglatze und allem drum und dran, dann hast du ja diesen, wo er sich selber spielt halt, mit, wie heißt er denn, den Mafia da spielt, Mafiosi da spielt, wir haben beide Filme als Heimer, genau, hier Mandalorianer,
Speaker: Ach so, ja, Pedro Pascal.
Speaker: Pedro Pascal, genau.
Speaker: Da in einer Rolle, wo Nicolas Kelsey selber spielt.
Speaker: Dann hast du hier Renfield gehabt, wo er Dracula gespielt hat.
Speaker: Dann hast du jetzt zu kurzem nach dem Spiel da so einen ehemaligen Killer im Surferheim, den Titel vergessen, irgendeinen Plan, so nach dem Motto.
Speaker: Also so unterschiedliche Typen und Charaktere, wie er jetzt, auch bei Longlegs zum Beispiel, in den letzten Jahren hingelegt hat,
Speaker: vom Typ her und vom Aussehen.
Speaker: Jetzt macht er gerade so einen Trainer, wo er seinen Fettanzug an hat.
Speaker: Und vor allem immer mit Vollgas.
Speaker: John Madden, genau.
Speaker: Immer mit Vollgas, ohne sich zurückzunehmen, ohne sich zurückzulehnen.
Speaker: Er nimmt keinen Rücksicht auf sich.
Speaker: Also für mich, ganz ehrlich, ich würde behaupten, Nicolas Cage ist einer der besten Schauspieler, die wir gerade haben.
Speaker: Ist auf jeden Fall einer der am härtesten arbeitenden Schauspieler.
Speaker: Ja, das kommt noch mit dazu.
Speaker: Also irre.
Speaker: Und in The Surfer spielt er eigentlich einen ehemaligen Surfer.
Speaker: Er hat auch keinen Namen, er ist nur The Surfer.
Speaker: Der ist in Australien gedreht, der mit seinem Sohn in die Heimatstadt seiner Kindheit zurückkommt, an den Strand, wo er als Jugendlicher auch gesurft ist und wo er auch gelebt hat, in ein Haus oben, direkt in den Klippen am Strand.
Speaker: Und er möchte mit seinem Sohn das Surfen gehen und möchte ihm noch Surfbrett die Überraschung präsentieren.
Speaker: Hier oben, das ist das Haus, in dem ich als Kind gewohnt habe.
Speaker: Und wir kaufen das jetzt und wir können wieder hier hinziehen und wir können jeden Tag surfen gehen, so nach dem Motto.
Speaker: Das ist sein Plan.
Speaker: Dieser Plan wird aber zunichte gemacht von einer Gruppe Surfern, jung wie alt, die da unten am Strand so eine Art kleine Surfbude haben und da auch drehen und die beiden den Zugang zum Wasser verweigern.
Speaker: Nach dem Motto, du lebst hier nicht, du surfst hier nicht.
Speaker: Das ist das Motto dieser Menschen, eine ziemlich miese Truppe von absoluten Arschlöchern,
Speaker: geführt von so einem Guru, so eine Art Management Guru, der sagt, er macht Menschen zu stark oder erfolgreiche Manager, aber sie müssen erst ganz unten angekommen sein, so nach dem Motto.
Speaker: Und dann wird Nicolas Cage von diesem Surfer sozusagen vor den Augen seines Sohnes
Speaker: halt auch entsprechend gedemütigt halt sie ziehen sich dann zurück weil nicht wieder seinem Sohn was passiert und er möchte aber das Haus kaufen dann gibt es Finanzierungsprobleme und er bleibt auf diesem Parkplatz oben kommt wieder zurück und will auch noch einen Termin beim Haus machen und dieser ganze restliche Film spielt am Strand und auf dem Parkplatz oben
Speaker: Eigentlich schon eine ganz skurrile, abgefahrene Situation, wo er als zukünftiger Hauskäufer nach und nach von dieser Surfer-Truppe und allen Anwesern auch fertig gemacht wird.
Speaker: Und zwar so, dass er nachher selber an allem zweifelt.
Speaker: Du weißt nachher als Zuschauer auch gar nicht mehr, ist das wirklich passiert oder ist das nur seine Einmeldung gewesen?
Speaker: Er hat ja plötzlich nachher kein Auto mehr, sein Auto wird geklaut und der Polizist, der ihn schon vorher mehrfach ermahnt hat zu verschwinden,
Speaker: Sie sagt, sie hatten doch kein anderes Auto.
Speaker: Das ist das Auto da hinten.
Speaker: Sie sind doch der obdachlose Penner, weil da wohnte wirklich ein obdachloser Penner mit dem Auto.
Speaker: Also das ist so ein Psychothriller mit Terror, mit brachialer mentaler Gewalt.
Speaker: Ein unglaublich starker Film, ein unglaublich toller Film, super umgesetzt, Kameraeinstellungen und Fahrten.
Speaker: von einem polnischen Kameramann, nämlich Radoslaw Laczuk oder so ähnlich.
Speaker: Der hat unter anderem auch bei Babadok gedreht.
Speaker: Deutsche Horrorproduktion, glaube ich, erinnert mich, wenn ich mich nicht ganz irre.
Speaker: So toller Soundtrack, so ein richtiger Surfer-Soundtrack, richtig super.
Speaker: Die ganze Atmosphäre von dem Film, Wahnsinn.
Speaker: Und ich fand den Film, also für mich ist das gerade so einer der besten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Speaker: So muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Wie gesagt, der polarisiert, man muss ihn mögen, macht unwahrscheinlich viel Spaß, ist auch auf verschiedenen Festivals gelaufen.
Speaker: Der Surfer gerade in so ziemlich vielen Streamingdiensten, momentan noch nur zum Kaufen für rund 10er, also auch nicht teuer.
Speaker: In Kürze kann man ihn dann auch leihen und im Juli gibt es dann auch auf Scheibe.
Speaker: Aber ein Nicolas Cage Film, der es wirklich in sich hat und der auch wirklich
Speaker: ich will nicht zu viel verraten, aber durchaus ein überraschendes Ende hat.
Speaker: Also da kommt doch einiges noch mehr rum.
Speaker: Und mir hat der Film wahnsinnig Spaß gemacht.
Speaker: Und ich kann nur sagen, Qualitätsmerkmal für diesen Film ist auch, ich habe ja immer so zu Hause die Situation mit Familie und allem, momentan ist mein Kinokeller noch nicht fertig, dass ich immer im Wohnzimmer gucke und ich habe so meine persönlichen
Speaker: Filmzeiten, entweder Sonntagmorgens zwischen 8 und 10 oder in der Woche abends immer so ab 21 Uhr.
Speaker: Meistens dann aber noch gemeinsam mit meiner Frau und dann den zweiten Film, wenn ich dann abends gucke, das wird so ab 22, 30, 23 Uhr sein.
Speaker: Den schaffe ich so gut wie nie.
Speaker: Ich habe den Surfer um 23.30 Uhr angefangen zu gucken und habe ihn bis zur letzten Minute durchgeguckt und habe ihn komplett gesehen.
Speaker: Du bist nicht eingeschlafen.
Speaker: Ich bin nicht eingeschlafen.
Speaker: Ich musste nicht mal kämpfen.
Speaker: Er hat mich so gebannt.
Speaker: Ich fand den so geil.
Speaker: Das ist für mich auch ein wahres Qualitätsmerkmal, wenn ein Film mich wirklich wach hält.
Speaker: Ja, wenn der eine auf vorne sagt, ich will den jetzt auch zu Ende gucken.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Oder wenn er es gar nicht merkt, ist er schon zu Ende.
Speaker: Ja genau, genau so ist.
Speaker: Regisseur ist übrigens Lorcan Finnegan, der hat vorher auch hier zum Beispiel zuletzt noch hier Vivarium gedreht mit Jesse Eisenberg, mit dem Pärchen spiel mit dem Haus und so weiter, diesen auch sehr abgefahrenen schrägen Film also ein bisschen und auch Nightmare Radio, The Night Stalker, das war so ein Segment aus Nightmare Radio.
Speaker: Und interessant ist übrigens auch, dass der Surfer ja eine australisch-irisch-englische und amerikanische Co-Produktion ist.
Speaker: Und das ist auch so ein Film, wo man am Anfang erstmal zweifelt, weil am Anfang, wenn der Film losgeht, tauchen erstmal ungefähr 28 Logos.
Speaker: Achtenzwanzig.
Speaker: Achtenzwanzig.
Speaker: Achtenzwanzig.
Speaker: Achtenzwanzig Logos von Filmen auf, von denen man noch nie irgendwas gehört hat.
Speaker: Das ist doch, bei manchen Filmen, gerade bei so Indie-Sachen, das ist wirklich, wo du dann irgendwie so nach dem zehnten Logo denkst, so scheiße, jetzt könnte der Film mal langsam anfangen vielleicht.
Speaker: Man weiß es nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Film langsamer Anfang ist, sag ich mal genau, das Gegenteil davon.
Speaker: Ich hab's tatsächlich noch geschafft, mir das John Wick Spin-off Ballerina auch anzugucken.
Speaker: Wobei ich ja da auch sehr skeptisch war.
Speaker: Der Trailer sah sehr generisch aus.
Speaker: Und wenn man den Film schaut, bestätigt einem das auch so ein bisschen.
Speaker: Das Ding ist gedreht.
Speaker: Zwar auch in etwa hinter der Kamera von demselben Team, aber auf jeden Fall nicht vom selben Regisseur.
Speaker: Regisseur ist in diesem Fall Len Wiseman, der am bekanntesten ist, glaube ich, durch seine Underworld-Serie, das mit den Vampiren und den Wehrwölfen seiner Zeit und überflüssigen Remakes wie Total Recall, das Remake von 2013, 2014 oder so.
Speaker: Ich weiß sogar nicht mehr von wann.
Speaker: Völlig, also auch leerer Hochglanz.
Speaker: Das ist das, was man mit Len Wiseman eigentlich verbindet, leider.
Speaker: Und auch hier ist es ein bisschen so, dass Gute ist, dass der Film so stilistisch natürlich so in dieser Welt bleibt, aber da geht auch das Problem los.
Speaker: Man hat das alles schon mal gesehen.
Speaker: Die Hauptfigur ist in dem Fall Anna de Armas, die halt auch so ein Waisenkind spielt.
Speaker: Es fängt am Anfang so ein bisschen nebulös an.
Speaker: der Vater, also sie als Kind auf der Flucht mit dem Vater, wird von Heschern gejagt und das fängt schon mit einer sehr brachialen Action-Sequenz am Anfang an.
Speaker: Als Oberschurke darf Gabriel Byrne fungieren.
Speaker: Zeitlich ist das Ganze, und das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum man es gemacht hat, quasi vor dem vierten John Wick angesiedelt.
Speaker: Also es nimmt auch eine ganze Zeit.
Speaker: Damit er nochmal auftauchen kann.
Speaker: Damit er nochmal auftauchen kann, ganz genau.
Speaker: So, aber es ist...
Speaker: Ich habe schon gesagt, er ist da wirklich nur eine Randfigur.
Speaker: Also man kommt da auch, da gibt es dann, also die laufen sich ja quasi während der John Wick Filme quasi dann eigentlich auch mal über den Weg und das sieht man da so an der Stelle.
Speaker: Naja, auf jeden Fall das Waisenmädel, das wird dann halt eben von Ian McShane, also dem Chef von dem Continental Hotel, dann halt aufgegriffen und weitergegeben an diese...
Speaker: Rusca Roma Familie, also an diese Mafia Familie, in der halt eben auch John Wick arbeitet als Baba Yaga, als oberster Schlimmster a la Killer und so weiter.
Speaker: Und sie wird dann da aufgenommen, trainiert und gehört dann auch so einer bestimmten Kaste an, die, und das ist dann wieder ganz interessant, wenn man diesem gesamten lustigen Regelwerk da von John Wick folgt,
Speaker: Die halt quasi eigentlich immer für so Counteraufträge genutzt wird, also sprich, sie sind eigentlich immer Beschützer.
Speaker: Also die müssen verhindern, dass irgendwer umgebracht wird an der Stelle, was natürlich darin gipfelt, dass natürlich viele, viele andere umgebracht werden, nichtsdestoweniger trotz.
Speaker: Leider halt eben inhaltlich dramaturgisch ist, der Film hat eine komplette Nullnummer, da muss man nichts machen, da kann auch die anderen dir amass nichts machen.
Speaker: Das ist halt so, uhuhu, ihr habt meinen Vater getötet, bla bla bla, ich muss mich rächen, ich muss rausfinden, wer das ist.
Speaker: Kann man funktionieren, Rachefilme doch eigentlich immer ganz gut, auf niedrigem Level, sagen wir es mal so.
Speaker: Ja, aber auch der Film, ich weiß jetzt gar nicht wie lang, also der ist auch nicht kurz, also da geht es auch schon ein bisschen länger zugange.
Speaker: Ja.
Speaker: Das Gute ist, das Action-Team hinter der John Wick-Serie ist da am Start.
Speaker: Das heißt, die Action, die man da präsentiert bekommt, die funktioniert auch.
Speaker: Das ist brachial, das ist auch nicht zu generisch.
Speaker: Man hat auch, also bis auf John Wick selber mal, so eine der lächerlichsten Features von John Wick ist ja diese Bela Lugosi, also Bela Lugosi-Jacke, die er hat, also wo immer dann einmal so den Ärmel hochzieht, weil die Kugel sicher ist, also völlig albern.
Speaker: Das hat man quasi so ein bisschen weggelassen.
Speaker: Sie muss halt herausfinden, den einzigen Hinweis, den sie quasi auf diese Killer-Truppe hat, ist, dass sie halt so irgendwie so an den Armen irgendwie so eingeritzte...
Speaker: irgendwie haben und dann versucht sie das rauszufinden und findet dann auch tatsächlich das ganze diese ganze backstory dann um diese andere familie um diese anderen ja mafiatruppe wie auch immer man das nennen kann das macht alles fürchterlich wenig sinn man erfährt auch viel zu wenig am ende sagt es interessiert auch eigentlich nicht die leute wollen john wick sehen die wollen die action sehen so auch noch ein bisschen an der der mass wenn man will
Speaker: Da ist vielleicht so das Einzige, dass die Frau eigentlich bei all dem, was die da durchmacht, wie schon gesagt, die Actionsequenzen sind sehr elaborat, sind auch gut gemacht, größtenteils.
Speaker: Also da gibt es schon richtig Haue, es gibt auch richtig, richtig viel fiese Ballerei.
Speaker: Also ich würde jetzt nicht ganz so fies sagen wie bei Havoc, aber es geht auch schon so in die Richtung.
Speaker: Also die gute Dame teilt ganz, ganz ordentlich aus, hat dann aber so maximal mal so ein kleines Auerchen an der Wange.
Speaker: So werden alle anderen irgendwo zerteilt im Raum da rumliegen.
Speaker: Das wird irgendwann sehr, sehr albern.
Speaker: Aber, und weshalb ich diesen Film empfehle, wenn man denn was mit diesem Genre und dem Sonstigen anfangen kann, der Film ist nicht sonderlich gut.
Speaker: Den kann man sich angucken, man wird nicht blind von, aber es ist halt auch, es ist nicht besonders spannend.
Speaker: Die Action ist halt ein bisschen mitreißend, aber es gibt ein Finale und ein Finale...
Speaker: dass man Action-Inszenatorisch so noch nicht gesehen hat, es gibt ein ausgiebiges Flammenwerfer-Duell.
Speaker: Okay.
Speaker: Und das ist geil, weil das haben die echt gedreht.
Speaker: Da werden die Leute wirklich onscreen abgefackelt.
Speaker: Also da ist nicht viel mit CGI.
Speaker: Also höchstens mal, ich habe mir bei so ein paar, ich sage mal so...
Speaker: größeren Whiteshots gedacht, so, oh verdammt, da haben die doch mit Sicherheit Face Replacement gemacht, das wären doch Stuntments gewesen, nicht die Schauspieler, die sich da halt die Flammenwerfer um die Ohren hauen.
Speaker: Das ist wirklich, wirklich toll, das ist visuell toll gemacht und das ist was, was du so auf der Leinwand noch nicht gesehen hast, das ist richtig gut, das macht Laune, aber für diese, sagen wir mal, maximal 10 Minuten da am Ende, sich da den ganzen Film antun, naja.
Speaker: Wie schon gesagt, man kann es machen.
Speaker: Es ist natürlich auch alles wieder auf Fortsetzung angelegt.
Speaker: Leute, die rein wegen der Action reingehen, die werden grundsätzlich bedient.
Speaker: Da wird man nicht enttäuscht, was das angeht.
Speaker: Aber wer da jetzt wirklich nochmal eine mitreißende oder andere Story oder mehr aus dieser John Wick Welt erwartet, der dürfte da auch ziemlich enttäuscht sein.
Speaker: Der Rubel muss halt rollen.
Speaker: Der Rubel muss rollen und es ist halt eben Len Wiseman an der Regie.
Speaker: Hochglanzlehre, das haben wir hier auch.
Speaker: Ja, ich hätte aber gelesen und auch gehört, dass es wohl massive Nachdrehs gegeben hat für Ballerina.
Speaker: Das kann sein.
Speaker: Weshalb auch der Film so uneinheitlich sein soll, weil die Action am Anfang, die Actionsequenzen, wie gesagt, ich habe noch nicht gesehen, ich habe es nur gelesen.
Speaker: seien am Anfang doch teilweise ganz anders choreografiert gewesen.
Speaker: Ja, es ist ein bisschen konservativer.
Speaker: Als zum Ende hin.
Speaker: Man hat wohl das Gefühl gehabt, dass die ursprünglichen Aufnahmen am Anfang und irgendwann zum Ende hätte man alles neu gedreht, weil es nicht ausgereicht hätte.
Speaker: Ich hatte das jetzt eher wahrgenommen, also man wollte ja nicht am Anfang gleich das Pulver verschießen, aber kann natürlich so sein, dass man gesagt hat, so oh jetzt müssen wir den Hahn aber doch nochmal ein bisschen weiter aufdrehen.
Speaker: Also der Film steigert sich da schon von dem, was man dann actionmäßig präsentiert bekommt.
Speaker: Und wie schon gesagt, dieses Finale mit den Flammenwerfern ist ein echter, echter Hingucker.
Speaker: Da habe ich auch gedacht so, hui.
Speaker: schön.
Speaker: Es ist so schwer im Action-Kino, also jetzt im Standard-Action-Kino, wirklich einem nochmal was Neues oder Überraschendes zu präsentieren, was man noch nicht gesehen hat oder was weiß ich mal, was anders inszeniert wird, wie auch immer.
Speaker: Es ist halt eben auch das eigentlich nichts, also jetzt von der Gewalt, die man sieht, tut eigentlich fast nichts bis auf das Finale, wirklich weh.
Speaker: Es ist halt sehr comichaft, die Leute, also wenn da Leute mit
Speaker: Granaten zerplatzt werden, die verpuffen einfach.
Speaker: Also da ist nicht viel.
Speaker: Eigentlich müsste die Frau ständig komplett blutbeschmiert und Körperteilbehängelt da irgendwo rauskommen.
Speaker: Und schon ist unser Podcast auch wieder als anrühchig markiert, wahrscheinlich bei Apple.
Speaker: Aber das ist halt nicht der Fall.
Speaker: Also da ist es dann schon halt, also comichaft im weiteren Sinne, im Sinne von Graphic Novel.
Speaker: Aber wie schon gesagt, das geht.
Speaker: Also actiontechnisch liefert der Film da schon solide ab.
Speaker: Aber es ist halt null spannend.
Speaker: Das geht halt irgendwie halt immer weiter.
Speaker: Und das ist halt das Stimme.
Speaker: Man kennt es schon.
Speaker: Nach John Wick 4 ist dieses Thema eigentlich komplett durch.
Speaker: Und was noch viel lächerlicher ist, es gibt halt einen Punkt, es gibt ja eine längere Trainingssequenz, wo das Mädel dann auch sowohl als Ballerina trainiert und sich die Füße blutig stampft, als auch eben als Killerin und da so ein Parcours durchlaufen muss und dabei dann aber auch ständig versagt und dann irgendwann die Trainerin ankommt und sagt so,
Speaker: Du musst kämpfen wie eine Frau und das alles gegen den Mann einsetzen.
Speaker: Und sie macht alles genau wie vorher.
Speaker: Und das ist halt der Punkt.
Speaker: Also diese Action-Inszenierung der Frau ist halt auch immer wie eine männliche Action-Inszenierung gemacht.
Speaker: Das ist was, was die Leute in Hongkong oder in Asien viel besser begriffen haben, wie das funktioniert.
Speaker: So und hier wird einfach nur Mann durch Frau ersetzt, was das angeht.
Speaker: Und das merkst du auch.
Speaker: Und genau der Gag ist dann, wenn gesagt wird, ey, du musst kämpfen wie eine Frau.
Speaker: Die kämpft genauso, nur dass sie am Ende einem noch in die Eier tritt.
Speaker: Das ist dann die Pointe.
Speaker: Aber ein Geheimnis möchte ich dir verraten, Kai.
Speaker: Ich finde ja schön, dass nach John Wick 3 alles auserzählt gewesen ist, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Nein, nicht was die Action angeht.
Speaker: Ja, also ich fand den vierten schon sehr anstrengend.
Speaker: Ja, aber auch.
Speaker: Ich fand den enorm anstrengend, nicht mal, weil die Action war für mich so, so immer wieder sich wiederholend, immer wieder gleich, immer wieder ähnliches.
Speaker: Es haben nur die Kulissen gewechselt.
Speaker: Ja, und am Ende, wo er sich da gefühlt anderthalb Stunden lang die Treppe hochkommt,
Speaker: Geh doch einfach die scheiß Treppe hoch.
Speaker: Oder schieß dich selbst oder irgendwas.
Speaker: Da bin ich ganz bei dir, aber ich habe das dem Film aus dem folgenden Grund verziehen, weil der das konsequent den ganzen Film über so durchführt.
Speaker: Diesen Komplettexzess, dieser Film abfeiert.
Speaker: Der hat auch tatsächlich, er ist quasi ein Best-of der drei vorangegangenen Filme.
Speaker: Ja.
Speaker: noch ein zwei kleinere ideen da drin aber es ist halt mehr best of aber das halt in so epischer breite aber dann hast du allein diese sequenz in dem club mit mit hier scott adkins was im kino so unfassbar erstens war unfassbar laut es war unfassbar brachial das war sensationell das haben so ein fett suit angezogen geil was tun sie dem man da anreiter
Speaker: Ja und wer war der andere noch?
Speaker: Ibn Man?
Speaker: Donnie Yen.
Speaker: Das fand ich auch noch cool.
Speaker: Also der Auftrag hat mir noch gefallen.
Speaker: Ich bin ja ein riesen Scott-Atkins-Fan, aber den hat so mit dem Bollyshoot habe ich den John Wick Leuten nicht verziehen.
Speaker: Scott-Atkins ist so geil.
Speaker: Super Typ.
Speaker: Ganz ehrlich, ist richtig geil.
Speaker: Hier ist richtig was los gerade hier.
Speaker: Ja.
Speaker: Da ist gerade John Rick Party draußen.
Speaker: Wahrscheinlich.
Speaker: Scott-Atkins-Fans, die hier vorbeikommen und jubeln.
Speaker: Endlich ist er da.
Speaker: Der hat auch tatsächlich einen neuen, ich weiß aber nicht, wo man den streamen kann, jetzt seit Ende letzter Woche.
Speaker: Diablo heißt der.
Speaker: Ich weiß aber nicht, wo man den streamen oder gucken kann.
Speaker: In den USA auf jeden Fall.
Speaker: Ich habe hier jetzt noch nichts gefunden, der auch gerade richtig abgefeiert wird, der auch ganz toll sein muss.
Speaker: Da hat er nicht immer so das Glück mit den Produktionen.
Speaker: Das sind ja eher meistens kleinere Produktionen.
Speaker: die auch meistens nicht wirklich gut umgesetzt sind, muss man einfach mal sagen.
Speaker: Aber er ist immer super.
Speaker: Die letzten, die rausgekommen sind.
Speaker: Das ist das, was man früher Direct to VHS oder Direct to Videokassette genannt hat.
Speaker: Und ich finde es so ärgerlich, das ist auch ein Mann, der müsste eigentlich viel, viel dicker im Geschäft sein.
Speaker: Man versteht es nicht.
Speaker: Man versteht es wirklich nicht.
Speaker: Also es ist echt, echt, echt schade.
Speaker: Und ich meine, auch der wird ja nicht jünger am Ende des Tages.
Speaker: Nein, nein.
Speaker: Ja Kai, wie sieht's denn aus?
Speaker: Was haben wir denn noch zukünftig kommt?
Speaker: Oder haben wir noch einen Film?
Speaker: Hast du noch was?
Speaker: Ja, der super heiße Superheldensommer.
Speaker: Der Superheldensommer kommt noch dazu.
Speaker: Ja, Superman startet, die Dinosaurier kommen nächsten Monat dann nochmal.
Speaker: Jurassic World 4, die Wiedergeburt.
Speaker: Am 2.
Speaker: Juli, freu ich mich schon drauf.
Speaker: Fantastic Four starten auch.
Speaker: Vor allem ist von Gareth Edwards, das finde ich ja richtig geil.
Speaker: Der hat ja Monsters gemacht und auch den ersten Godzilla-Remake.
Speaker: Ich bin halt mal gespannt, ob der Dinosaurier-Durst ausreicht, weil die Strecke jetzt zwischen den letzten...
Speaker: dem letzten Dinosaurier-Film und dem jetzt ist ja jetzt nicht so lange... Ich hab den Trailer gesehen und fand den geil.
Speaker: Der sieht schön aus.
Speaker: Ich möchte, da hab ich Bock drauf.
Speaker: Ich hab jetzt für einen anderen Podcast, da werde ich nächste Woche sitzen mit dem lieben Kollegen Tom.
Speaker: Da uns die Jurassic Park Reihe tatsächlich vornehmen komplett.
Speaker: Ich habe jetzt nach langer Zeit mal wieder den ersten geguckt und war in 3D natürlich.
Speaker: Das ist ja das allerwichtigste.
Speaker: Der ist ja auch jetzt schon 30, 35 Jahre alt.
Speaker: Jetzt kommt doch die UAD gerade raus, in einem Dreierpack kommt die ersten drei.
Speaker: Ja, die ist ja schon lange raus.
Speaker: Ja, aber da kommt so eine schöne Blechdose, aber immerhin alle drei in einer, nicht drei Blechdosen in einer weiteren Blechdose.
Speaker: Ich habe vier Blechdosen.
Speaker: Egal.
Speaker: Ich war wirklich basch, wir haben uns den angeguckt und...
Speaker: Der Film hält immer noch stand, die Effekte.
Speaker: Und das ist auch das Geile.
Speaker: Viele haben ja gesagt, das war ja so der Effekte, also CGI-Advent, so die große Nummer.
Speaker: Aber du guckst den Film und denkst,
Speaker: So viel, also jetzt so reines CGI ist da nämlich gar nicht drin.
Speaker: Die haben sehr viele handgemachte Effekte von Stan Winston.
Speaker: Du hast alles, alles, alles, wo du die Viecher halt mal komplett siehst, also fast alles, ist CGI.
Speaker: Das ist aber nur ganz, ganz wenig.
Speaker: Das einzig andere, was halt CGI ist, ist viel Compositing.
Speaker: So in einzelnen Szenen, wo verschiedene Elemente zusammengefügt werden.
Speaker: Aber jetzt reine quasi Digitaleinblendungen, wenn man so will, sind da gar nicht so viele
Speaker: drin.
Speaker: Das funktioniert immer noch im Gegensatz zu anderen Filmen aus der Zeit.
Speaker: Selbst die, bis auf die allererste Dino-Aufnahme, die legendäre, die wirkt auch heute, also da sieht man schon noch, aber auch selbst das ist immer noch so viel besser als alles andere und das war 1994, muss man sich mal halten und das hält immer noch dem Auge stand heute.
Speaker: Für Bunko Superhelden kommt ja auch noch, kommt ja auch noch mit Peter Pascal, kommen hier noch die Jetsons und der Silver Surfer.
Speaker: Ich sagte ja schon, Fantastic Four.
Speaker: Die sehen aus wie die Jetsons.
Speaker: Entschuldigung, ich bin ja echt mittlerweile ein bisschen skeptisch.
Speaker: Es sieht so nach 50s aus.
Speaker: Man soll ja in den 50s spielen, aber das Fahrzeug von denen sieht aus wie von den Jetsons geklaut.
Speaker: Ich bin mal gespannt.
Speaker: Also bisher bin ich da eher kritisch, weil das ist mir einfach too much.
Speaker: Das Einzige, was mir aufstößt schon im Trailer ist das Ding.
Speaker: Der sieht scheiße aus.
Speaker: Das CGI-Ding sieht echt scheiße aus.
Speaker: Das ist ja besser aus.
Speaker: Das war auch ein vernünftiger Suit.
Speaker: Stell dir vor, Stan Winston hätte so ein Dingsuit gemacht.
Speaker: Aber leider ist der nicht mehr unter uns.
Speaker: Das ist das Problem.
Speaker: Und dann kommt ja noch, ist ja noch angekündigt worden, nicht in diesem Sommer, auch nicht im nächsten, aber im übernächsten, gab es ja jetzt den Teaser-Trailer zu Spaceballs 2.
Speaker: Hast du ihn gesehen?
Speaker: Den Teaser?
Speaker: Ja, ist ja nur die Schrift und dann nochmal eine Ankündigung von Mel Brooks.
Speaker: Aber er wird den Joghurt spielen.
Speaker: Und Bill Palman ist auch wieder mit dabei.
Speaker: Was ich viel krasser finde, ist, dass sie tatsächlich geschafft haben, Rick Moranis zurück zu haben.
Speaker: Das Kino-Kambeck.
Speaker: So ein kleines Cameo ist.
Speaker: Aber ich bin vorsichtig skeptisch, weil Geschichte der Welt Teil 2 war eher schwierig.
Speaker: Hab ich nicht gesehen.
Speaker: Das war auch so als Miniserie gedacht.
Speaker: Der Weltteil 1 hatte auch noch zwei oder drei gute Gags.
Speaker: Das waren die 15 Gebote von Moses.
Speaker: Plumps, 10 Gebote.
Speaker: Nee, ach, den finde ich schon gut.
Speaker: Der hat viel drin, der macht auch sehr viel Spaß.
Speaker: Eigentlich ist da auch die Problematik, dass die deutsche Synchro da leider nicht viel hilft.
Speaker: Im Original ist der tatsächlich dann doch besser, muss man leider sagen.
Speaker: Aber so, wir sind mal gespannt.
Speaker: Es sind doch immer frohe Aussichten.
Speaker: Spaceballs.
Speaker: Also wenn Rick Mulrane es wieder Lord Helmchen spielt, ist doch alles gerettet.
Speaker: Ja, da hätte ich auch nicht mit gerechnet.
Speaker: Letztes Mal mit der Family.
Speaker: Letztes Mal das Gute, vor ein paar Monaten haben wir nochmal hier, ich habe die Kinder geschrumpft oder jetzt haben wir ein Riesen-Möby die ganzen Filme geguckt mal.
Speaker: Die waren durchaus amüsant.
Speaker: Ich habe die noch nie gesehen.
Speaker: Boah.
Speaker: Nein, ich habe die zum ersten Mal gesehen.
Speaker: Echt Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.
Speaker: Riesen Erfolg.
Speaker: Hat mich nicht interessiert damals.
Speaker: Der größte Erfolg von Stuart Gordon.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, aber von dem habe ich jetzt zuletzt noch Robot Jocks gesehen.
Speaker: Nicht so erfolgreich, aber trotzdem nicht.
Speaker: In der schönen Veröffentlichung von Big It Vision.
Speaker: Allerdings.
Speaker: In der Neuabtastung, richtig geil.
Speaker: Richtig geiles Teil.
Speaker: Macht heute immer noch Spaß.
Speaker: Ja, hör mal Kai, wir sind auch schon wieder lange dabei.
Speaker: Ja, die Sonne neigt sich.
Speaker: So langsam sind es finit.
Speaker: Wir müssen mal langsam wieder auf unsere Rennschreiten.
Speaker: Auf unsere Sofas zurück.
Speaker: Verabschieden uns bei unseren lieben Zuhörern, die wieder viel Geduld und Ohrenschmalz mit uns gehabt haben.
Speaker: Und...
Speaker: Ja, macht euch bereit, kauft euch schon mal Rettungsringe und Westen für die große Bootsfahrt im nächsten Monat.
Speaker: Ja, ich wollte schon sagen, was ist denn für eine Bootsfahrt, aber dann fliegt es mir wieder ein.
Speaker: Film als Heimer, film als Heimer.
Speaker: Ich glaube, wir werden ein größeres Studio brauchen.
Speaker: Brauchen.
Speaker: Alles klar da draußen an den Endgeräten.
Speaker: Viel Spaß, viele gute Filme und noch geile Sommerwochen und wir hören uns in Kürze wieder.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Wir sehen uns im Kino.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war ein seltsames Filmpaar mit Thorsten Anders und Kai Pinno.
Speaker: Der Filmhaushalt der etwas anderen Art.
Speaker: Eine Produktion von Kai Kino und der Trash-O-Tik.





