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#12 Magnum, Chuck, Alien, Weapons, Kanone & Kanu

Ein seltsames Film-Paar
Ein seltsames Film-Paar

89 plays · Sep 7, 2025

Kay & Thorsten haben wieder einmal eine Marathonfolge für Euch in Ihrer Film-WG aufgenommen. Diesmal beschäftigen die beiden sich mit der klassischen MAGNUM- Serie der aktuellen ALIEN EARTH-Streamreihe und den Filmen LIFE OF CHUCK, WEAPONS, FLAMMENDES INFERNO, DIE NACKTE KANONE und DAS KANU DES MANITU. Das alles wie immer mit Kays kompetenter Filmanalyse und Thorstens verschrobenem Bauchgefühl. Ein seltsames Film-Paar eben.

Transcript

Speaker: 3, 2, 1, meins.

Speaker: Ich weiß, was Sie jetzt denken.

Speaker: Da sind sie wieder, die beiden alten Knackern ihrer WG, die wieder über irgendwelchen Schwachsinn brabbeln.

Speaker: So, aber heute bin ich auf einer geheimen Mission unterwegs zum Kühlschrank unserer WG.

Speaker: So, jetzt hier an der Tür.

Speaker: Und?

Speaker: Wo hat er das denn wieder hingelegt?

Speaker: Ich finde hier wieder gar nichts.

Speaker: Dabei ist er doch sonst so ordentlich.

Speaker: Mann, Mann, Mann.

Speaker: Jungs?

Speaker: Jungs?

Speaker: Also Kai, was soll ich dir nur sagen?

Speaker: Ganz ehrlich.

Speaker: Zeus, Apollo, Sitz.

Speaker: So, wir hatten doch abgesprochen, ich möchte dich an unsere Übereinkunft erinnern, dass wir abgesprochen haben, dass der Kühlschrank nicht dein Bereich ist, lieber Kai.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich hatte doch extra Ananas-Sticks vorbereitet für unsere Magnum-Reihe.

Speaker: Das ist doch alles schon längst im Kühlhaus hinten bereitgestellt.

Speaker: Aber immer dieses Rumgewühle mit den ungewaschenen Händen bei uns im Kühlschrank.

Speaker: Also ganz ehrlich, ich weiß nicht, was der Sven als Bestseller-Autor hier sagen würde.

Speaker: Naja, ich werde ihn auf jeden Fall etwas erleichtern und nehme hier schon mal ein bisschen Getränke mit dir.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Genug des Laien-Spiels.

Speaker: Hahaha.

Speaker: ein seltsames filmpaar wir machen es uns gemütlich heute schön im hawaii himm tatsächlich mit thomas sullivan magnum junior dem ich glaube sogar dritten oder vierten ich weiß es nicht auf hawaii auf ohau in honolulu und machen einen großen trip zurück in die

Speaker: 80er Jahre in eine ganz andere Fernsehrevolution.

Speaker: Eine Serie, die seinerzeit im wahrsten Sinne des Wortes Wellen geschlagen hat und das gar auch eigentlich, Produktionstechnisch übrigens, eher eigentlich fast zufällig, was das Setting angeht.

Speaker: Die Rede ist natürlich von Magnum PI oder bei uns einfach nur Magnum mit dem großartigen Tom Selleck und John Hillerman in der Rolle von Higgins.

Speaker: Ja, Magnum, lieber Kai, nicht nur du, sondern auch ich, wir haben uns für unseren Urlaub und für die Ferien diese wunderbare Veröffentlichung, die neue Veröffentlichung von PlayOn, auf die wir lange gewartet haben, gegönnt.

Speaker: So, die meisten, ich meine, müssen wir Magnum wirklich noch erklären?

Speaker: Ich glaube schon.

Speaker: Es gibt Leute, die das tatsächlich kennen.

Speaker: Also in unserem Alter schon noch.

Speaker: Aber tatsächlich, es gibt ja auch, du bist ja selber Fan der Nachfolgeserie geworden.

Speaker: Es gibt ja eine neue Magnum-Serie, auch damit nicht zu verwechseln, die ich tatsächlich bisher noch gemieden habe.

Speaker: Aber du hast sie mir ja schon warm ans Herz gelegt.

Speaker: Irgendwann werde ich da wahrscheinlich auch mal reinspicken.

Speaker: Aber jetzt war es erst mal...

Speaker: tatsächlich das Verlangen, Magnum mal komplett nachzuholen in den 80ern.

Speaker: Das war erst mal überhaupt die Privatdetektiv-Serie, die diesen ganzen Boom und so viele andere Dinge, da werden wir gleich noch drauf kommen, losgetreten hat in den 80ern.

Speaker: Ich hab das aber damals tatsächlich, ich sag mal, durchgehend natürlich nicht verfolgt.

Speaker: Man hat hier und da immer mal so eine Folge geguckt.

Speaker: können, aber es war nicht so, dass ich da jetzt jede Woche vorgesessen habe und jeden, ich glaube es war immer montags, in der ARD montags haben die das glaube ich ausgesprochen.

Speaker: Relativ spät abends immer schon, ich glaube 21.45 oder irgendwie 22.30, ich weiß nicht mehr genau wann es lief, es war immer relativ spät schon.

Speaker: Es war nicht 20.15 Uhr, Magnum kam immer später.

Speaker: Während viele andere Serien ja im Vorabendprogramm liefen, auch beim ZDF, die klassischen Straßen von San Francisco, TJ Hooker oder auch ein Colt für alle Fälle und so weiter, die kamen ja alle um 18.50 Uhr meistens im ZDF schon im Vorabendprogramm.

Speaker: Magnum gehörte zu den späteren Serien.

Speaker: Auf jeden Fall, die kam erst immer nach 22 Uhr, immer, glaube ich mal, im Wechsel dann auch gerne mit den Profis auch einer Favoritenserie von mir aus der Zeit, aber ein ganz, ganz anderes Kaliber.

Speaker: Wobei die liefen, glaube ich, im ZDF, die liefen im ZDF.

Speaker: Das kann es sein, aber auch halt eben immer in dieser, erst um 22 Uhr oder 24.30 Uhr spät, weil es war halt so tatsächlich, vor allem, wenn man sich die Profis anguckt, es war wirklich toughes, schon sehr... Action-Fernsehen, ja.

Speaker: Ja, auch, sagen wir mal, sehr konservativ, inhaltlich eingelogene Zeug.

Speaker: Harte Folgen, auch mit Toten und vielen Handkantenschlägen, Maschinenpistolen.

Speaker: Ja, also da war schon einiges dabei, wilde Action, aber auch ernste Themen wie Drogen, Vergewaltigung und so weiter.

Speaker: Terrorismus.

Speaker: Die Profis waren, glaube ich, so ziemlich zu der Zeit damals, Ende der 70er, Anfang der 80er, so ziemlich das Härteste, was man im Fernsehen gucken konnte.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Als Krimikost.

Speaker: Absolut, ja.

Speaker: Aber kommen wir zurück zu Magnum.

Speaker: Magnum war ja etwas, was so leichtfüßig war, was immer so ein bisschen gespielt hat.

Speaker: Das Schöne ist ja auch bei Magnum, nicht nur der Hauptdarsteller Tom Selleck, der bis dato ja gar nicht großartig bekannt war.

Speaker: Lustigerweise, er hatte vorher einige andere Serien, wo er Piloten für gedreht hat, die sind dann auch gefloppt.

Speaker: Ich lese übrigens gerade auch seine Biografie, ist gerade auch seit zwei, drei Monaten auf dem Markt.

Speaker: Ein wunderschönes Buch.

Speaker: Es ist auch interessant, wenn man so ein bisschen mehr über ihn sehen möchte.

Speaker: Aber er war halt ein neuer Typ, so etwas flockiger, lockiger.

Speaker: Also Detektiv Rockford war ja auch schon ganz locker vorher, aber Magnum war einfach nochmal eine Spur cooler.

Speaker: Ja, witzigerweise hat er in Detektiv Rockford auch eine wiederkehrende Rolle gehabt.

Speaker: Also eine kleine Nebenrolle.

Speaker: dass Magnum im Gegensatz zu allen anderen Akteuren oder vor allen Dingen auch bei allen anderen Serien bis dato die vierte Wand durchbrochen hat.

Speaker: Das heißt, er hat sich dem Publikum zugewandt, schon im Vorspann, hat die Leute angezwinkert, hat sie angeguckt und hat natürlich auch wie du gerade am Anfang in deinem Dialog immer mit dem klassischen Spruch gerade in den ersten Staffeln gestartet oftmals, ich weiß was sie jetzt denken und sie haben recht und so weiter und so fort.

Speaker: Und hat die Leute im Prinzip mit einem Voice-Over, mit einem Kommentar sozusagen aus dem Off direkt angesprochen.

Speaker: Und das hat es so in der Art noch nicht wirklich gegeben.

Speaker: Jedenfalls nicht mit der direkten Ansprache, aber es ist ja so eine klassische Detektivnummer, also dieser...

Speaker: Quasi erzählende Detektiv, der dann immer quasi den eigenen Fall oder das Geschehen quasi mitkommentiert, hat man hier aufgenommen, aber dann halt eben mit diesem Fourth Wall Break auf eine ganz neue Ebene gehoben und halt eben auch wirklich so diese Direktansprache der Zuschauer.

Speaker: quasi wirklich das direkte Publikum von Magnum ist.

Speaker: Was gibt's zu Magnum?

Speaker: Erst mal zu sagen, für die Leute, die das tatsächlich wirklich nicht kennen, also das ganze Spiel auf Hawaii, wie ich schon am Anfang sagte, quasi eigentlich durch Zufall.

Speaker: Ursprünglich sollte es in L.A.

Speaker: spielen, an der Westküste, irgendwo, man war sich noch nicht einig.

Speaker: Aber da die Produktionsfirma und jetzt muss ich, ich glaub, es war CBS, war CBS?

Speaker: Ich weiß, ja.

Speaker: gerade Hawaii Five-O auf Hawaii beendet hatte und diese ganzen Produktionsstätten da noch hatte, die jetzt aber nicht abreißen oder verkaufen wollte, hat man sich dann spontan überlegt, so komm, wir lassen das einfach in Hawaii spielen, dann können wir da unsere Produktionshäuser weiter betreiben und dann läuft das.

Speaker: Also war das eigentlich quasi so eine Last-Minute-Spontan-Idee, die aber so einfach zum Aushängeschild geworden ist.

Speaker: Also was diese Serie auch einfach visuell vom Flair her ausmacht, hatte man so, also jetzt außer tatsächlich Hawaii Five-O, da hatte man das gesehen, aber auch noch nicht zu dem Extent, wie Hawaii und Honolulu und alles da drumherum tatsächlich auch wirklich ein eigener Charakter in der Serie ist.

Speaker: Ja, und das ist nicht nur das Besondere, das ist auch das Spannende und das Schöne daran, weil du als Fernsehzuschauer natürlich auch im Verhältnis zu den anderen Detektiven mal eine optische Abwechslung hast.

Speaker: Und es gibt natürlich auch immer spannende Fälle, auch auf dem Wasser und so weiter und so fort.

Speaker: Das Interessante ist ja auch, dass Magnum ja am Anfang, das wollte Tom Selleck dann aber nicht, konzipiert war als Detektivserie im Stil von James Bond.

Speaker: Er sollte einen relativ glatt gebügelten, coolen James Bond Detektiv spielen, so in der Art, der alles kann, der super ist und so weiter.

Speaker: Und dagegen hat sich ja auch Tom Selleck dann sogar am Anfang gespreugt und auch der Produzent Belisario, der dann mit Tom Selleck dann diesen Charakter entwickelt hat, der eben auch Fehler macht, der eben auch menschlich ist, der eben der Typ von nebenan sein könnte, in Anführungsstrichen, dem nicht immer alles gelingt und der nicht der Überflieger ist.

Speaker: Und das hat Magnum natürlich für die Fernsehzuschauer viel sympathischer gemacht als der totale klassische Superheld, der wieder alles kann.

Speaker: Ja, ich sag mal Harald Jundke, ein Mann der alle Fälle.

Speaker: Nein, übertrieben.

Speaker: Liegt nämlich damals zur gleichen Zeit ungefähr.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: Das war noch eine andere Nummer.

Speaker: Das Schöne ist, dass er hier tatsächlich auch, und das ist schön dann auch eben im Sinne der Ensemble-Besetzung, dass du hier ein Freundestrio hast und du hast hier eigentlich, wie sag ich mal, schon fast so ein Veteranen-Camp.

Speaker: Das auch, aber jetzt rein von den Figuren her sind das eigentlich so Highschool- oder so Campus-Typen.

Speaker: So Magnum selber ist ein Kindskopf.

Speaker: Aber schon eher als Langzeitstudenten, ja?

Speaker: Ja, total.

Speaker: Das passt da auch sehr gut.

Speaker: Magnum selber ist ein Kindskopf.

Speaker: Damit geht die Serie auch los.

Speaker: Und Regens ist der Aufseher von allen.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau, der ist der Dekan sozusagen, der aber auch irgendwie dann doch nicht nur väterlicher Freund, sondern auch irgendwie richtiger Freund.

Speaker: Es gibt ja immer diese Distanz, aber diese Dynamik, die einfach so super, richtig super funktioniert.

Speaker: Aber tatsächlich, wo ich, also was ich auch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte,

Speaker: Magnum ist ja quasi ein Navy-Soldat, kann man sagen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob Navy-Seal oder was weiß ich.

Speaker: Auf jeden Fall in der Navy militärtechnisch unterwegs gewesen und ist am Beginn der ersten Staffel seit einem Jahr schon quasi ausgeschieden aus dem aktiven Dienst.

Speaker: Und da gibt es dann einen sehr wichtigen Satz, der sehr wichtig für diese Figur ist.

Speaker: Das ist natürlich so ein bisschen ominös gehalten, aber er sagt,

Speaker: Ich habe festgestellt, ich bin jetzt 34 und war in meinem Leben nicht mal 24.

Speaker: Nie 23 oder so.

Speaker: Oder niemals 23.

Speaker: Genau.

Speaker: Dass er quasi seine ganze Jugend dafür Vietnamkrieg und Militär irgendwie verschwendet hat und jetzt da aus dem Laden dann halt ausscheiden wollte, weil er halt sein Leben endlich leben wollte.

Speaker: Und das beginnt er dann quasi eigentlich so entwicklungstechnisch tatsächlich so, in dem Moment war noch immer er in die Navy eingetreten ist halt so.

Speaker: So ein 18-, 20-Jähriger halt eben so ein Campus-Typ.

Speaker: Und der ist halt jemand, der auch immer im Nachhinein auch mit den Kontakten zum Militär auch immer so ein bisschen hadert.

Speaker: Also er ist nicht der Typ, der daran zehrt und dem nachweint und ganz im Gegenteil, sondern froh ist, dass er jetzt wieder raus ist und sieht das Ganze auch sehr kritisch in vielen Dingen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und steht da nicht so freundschaftlich gegenüber.

Speaker: Und das ist so ein bisschen der, ich sag mal so, der Einzige, das Einzige, was sich in der neuen Magnum-Reihe so ein bisschen widerspricht, da ist der Magnum auch aus dem Militär raus, war auch Superkämpfer irgendwie über Militär, Marine oder irgendwas halt und ist da noch nicht ganz so kritisch auch.

Speaker: der versucht sein Leben jetzt zu leben und hat das bezieht sich da also bei der Original-Megnam-Serie bezieht sich alles auf den Vietnamkrieg, die sind alle Vietnam-Veteranen, wohingegen bei dem Remake es auf Afghanistan sich bezieht, oder Irak, ich meine Afghanistan meine ich, das ist so und auch Rick und T.C.

Speaker: genauso auch seine Companieros dabei, das ist alles relativ gut, aber es kommt nicht so raus, diese Leichtigkeit kommt am Anfang nicht so raus, auch weil der Hauptdarsteller Hernan, der ist nicht

Speaker: Natürlich nicht ganz ehrlich die Aura am Anfang von Tom Selleck hat, aber er arbeitet sich da gut ein und gewinnt sie auch, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Hat mich dann ab der zweiten Staffel auch überzeugt.

Speaker: Aber wie gesagt, wir reden über die klassische Serie, wir können noch mal über die neue bei Gelegenheit reden.

Speaker: Die polarisiert ja auch sehr viel bei vielen Leuten, aber letztendlich hat sie den gleichen Charme nachher und spielt genau mit diesen freundschaftlichen Formeln.

Speaker: Und mit all dem, nach dem Motto, du hast ja dieses Gefühl immer, kein Problem, keine Panik, du bist unter Freunden.

Speaker: Also Magnum ist eigentlich die erwachsene Variante der drei Fragezeichen, sage ich jetzt mal, für unsere Retro-Generation.

Speaker: Versorgt dafür, dass du ein ähnlich gutes Gefühl bekommst.

Speaker: Du gehst nie mit schlechter Laune nach einer Folge ins Bett.

Speaker: fast es gibt aber ganz wenige Ausreißer die sind so absolut absurd aber auch da später nochmal zu das erschreckendste was ich festgestellt habe und da kommen wir jetzt mal auf das Gesamtarrangement was da vorher herrscht Thomas Magnum ein Jahr aus der Navy raus 33, 34 Jahre alt lebt anscheinend und damit geht die Serie los

Speaker: In der schon recht großen Villa mit quasi Freiluftpool, also ins Meer raus, bei dem Schundroman, super erfolgreichen Schundroman, Autor Jonathan Masters, dem das Ganze gehört, der verteilt... Robin Masters.

Speaker: Robin Masters, Entschuldigung.

Speaker: Jonathan Higgins.

Speaker: Der übrigens im Original, wenn er gesprochen wird von, na wie heißt er denn noch hier, Orson Welles gesprochen wird.

Speaker: Orson Welles, genau, richtig.

Speaker: Den man auch tatsächlich dazu bewegen wollte, tatsächlich auch mal in Persona tatsächlich aufzutauchen, aber dazu ist es dann aufgrund des Todesfalls dann leider nicht mehr gekommen.

Speaker: Schade, schade.

Speaker: Egal, auf jeden Fall, man weiß auch nicht so genau, es heißt, Bagnum habe ihm einen Gefallen getan, deswegen sind quasi als Sicherheitsberater für dieses Anwesen angeheuert und dann geht dann die ganze Sache los, er macht da so einen Test, weil Higgins, der, wie heißt es da so schön immer, der Major Domus, quasi der Hausmeister, der Dekan im Haus, ein alter Higgins,

Speaker: britischer auch Veteran, der es da eigentlich genossen hat, alleine mit seinen beiden Hunden Zeus und Apollo, zwei Dobermännern zu leben und da massiv halt von diesem Jungspund genervt und gestört wird.

Speaker: Und naja, er hat da quasi so freie Kost und Logis und es wird dann halt zwischen diesen beiden Figuren immer hin und her geschachert, was er eigentlich nutzen darf und was nicht.

Speaker: Vornehmlich der Weinkeller ist immer ein strittiger Punkt, die Tennisplätze, naja, lassen wir es mal.

Speaker: Aber da ist mir klar geworden und da habe ich dann auch plötzlich realisiert, für was Magnum

Speaker: der eigentliche Vorfahr ist, also inhaltlich gesehen.

Speaker: Er ist eigentlich der Alan Harper von Hawaii.

Speaker: So, der schnieselige, kleine, miese Bruder quasi aus Two and a Half Men.

Speaker: Nur mit einem entscheidenden Unterschied.

Speaker: Der echte Alan Harper, also in der anderen Serie,

Speaker: Der hat keine Schnitte, der ist wirklich eine arme Wurst.

Speaker: Der hängt wirklich quasi am Überlebensfaden und zackt sich da so rein, weil er es wirklich muss, weil er echt keine andere Schnitte hat.

Speaker: Und Magnum macht das einfach und hat ja auch so einen wunderschönen Satz.

Speaker: Weil der könnte auch ganz prima alleine leben.

Speaker: So abgesehen davon, klar, man will natürlich diesen Luxus haben, aber der käme auch alleine, klar.

Speaker: Ich muss das jetzt mal so stehen lassen, weil ich Two and Half Men nie gesehen habe.

Speaker: Ach so.

Speaker: Nein, aber es ist mir da entsetzlich klar geworden, weil er ist auch, er ist in diesem Haus drin und geht da auch nicht mehr raus.

Speaker: Also der wird nicht, also das wisst ihr,

Speaker: ist ja immer der Versuch, ihn da auch aus dem Haus rauszuekeln, irgendwie auf die ein oder andere Wartung zu... Es gibt ja bei Magnum durchaus auch schon in der ersten oder zweiten Staffel irgendwann eine Folge, wo Magnum das Haus wirklich verlassen soll und Higgins holt ihn dann doch wieder unter fadenscheinigen Bedingungen zurück, weil er ihn eigentlich doch nicht loswerden möchte.

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, in welcher Folge das war.

Speaker: Ja, es ist nicht ganz anders.

Speaker: Es gibt eigentlich zwei Folgen.

Speaker: Bei der anderen Folge ist es auch noch so, dass er vermeintlich eine gigantische Erbschaft gemacht hat und dann selber auszieht.

Speaker: Was dann aber auch natürlich nicht lange wert, wie man weiß, am Ende des Tages.

Speaker: Aber tatsächlich die schöne Erkenntnis bei Higgins, auch wenn er dann wirklich allein ist und eigentlich seinen Traum plötzlich wieder lebt, dass der Traum eigentlich, also von diesem quasi, ja, seiner Festung der Einsamkeit, wenn man so möchte, der Traum ist schal geworden.

Speaker: So ohne Magnum fehlt da was irgendwie.

Speaker: Ja, man liebt sich und man neckt sich halt, so nach dem Motto.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das Interessante ist ja wirklich auch, dass das zuerst bei uns in der ARD gestartet ist damals.

Speaker: Ich glaube, 1984 oder so was kam das, glaube ich.

Speaker: Nee, 1984, drei Jahre später.

Speaker: Aber die ARD hat damals in ihrer fürsorglichen Art, wie das der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch so gerne tut,

Speaker: halt alles, was irgendwie dem deutschen Publikum womöglich nicht zugräglich sein könnte, entfernt.

Speaker: Sprich, im Prinzip den kompletten Vietnam-Hintergrund und alles, was damit zusammenhängt.

Speaker: Man hat die Folgen auch teilweise geschnitten.

Speaker: Man hat die auch anders synchronisiert, hat auch inhaltlicher Art und Weise auch darauf Einfluss genommen.

Speaker: Gerade auch die Folge, da hast du mich ja letztes Mal noch drüber aufgeregt, wo es dann um die Juden geht.

Speaker: Die Altnazis geht.

Speaker: Genau, wo es um Altnazis geht.

Speaker: Die man dann in Juden umgewandelt hat.

Speaker: Unglaublich.

Speaker: In der deutschen Synchro, unfassbar.

Speaker: Also da muss man ja wirklich sagen, das ist schon ein starkes Stück.

Speaker: Das wäre mal ein interessantes Thema.

Speaker: Vielleicht gibt es auch bestimmt schon Doktorarbeiten und auch Veröffentlichungen über die Bevormundung des deutschen Fernsehens in der Nachkriegszeit, was gerade auch solche Inhalte und Themen angeht.

Speaker: Das wäre allein schon aus Chronistenpflicht verstanden.

Speaker: Es gibt ja die ganz bekannten Beispiele, also was Filme angeht, Casablanca und so weiter.

Speaker: Selbst bei Star Trek, die Nazi-Folge, die dann auch umbenannt wurde und erst mal gar nicht gebracht wurde und später in einer gekürzten Fassung.

Speaker: Ich habe mich auch ganz ehrlich immer gefragt, ob man 1980, 81 hart diskutiert hat, was Jäger des verlorenen Schatzes angeht, ob man da Nazis und Hakenkreuze auch und besonders in diesem doch eher unterhaltsameren

Speaker: Nee, glaube ich nicht.

Speaker: Die fände ich immer für nicht rechtlich.

Speaker: War ja ein Kino.

Speaker: War ja eine Privatwirtschaft.

Speaker: Ja, aber trotzdem, wie schon gesagt, gab es das natürlich auch reihauf bis in die 70er.

Speaker: Dafür gab es aber auch zu viele Kriegsfilme, wo das auch alles durchgedrückt wurde.

Speaker: Ja, aber da hast du ja wieder den vermeintlichen Deckmantel des historischen...

Speaker: Damit kommt man ja dann irgendwie immer durch.

Speaker: Aber wahrscheinlich auch da, weil es ja ein Period-Piece ist.

Speaker: Wahrscheinlich war das der Grund.

Speaker: Als es dann damals bei der ARD rauskam, Magnum war es halt nicht die Serie, die in den USA gelaufen ist, sondern es war eine auf noch mehr Unterhaltung und auf noch mehr, ich sag mal in Anführungsstrichen, Leichtigkeit getrimmte Serie, wo man alle Probleme eigentlich beiseite schieben wollte.

Speaker: Auf jeden Fall, man hat auch nicht nur Folgen gekürzt und umsynchronisiert und halt eben tatsächlich auch inhaltlich verändert, sondern man hat auch gleich ganze Folgen weggelassen und gar nicht so wenige.

Speaker: Also es war nicht nur mal eine oder so, wo man gesagt hat, ah ja, das ist vielleicht ein bisschen zu haarig.

Speaker: Das ist schon, finde ich, schon...

Speaker: Was dann dazu führte, dass bei einer Neuveröffentlichung später bei RTL die Serie ja dann umsynchronisiert wurde.

Speaker: Zumindest mit Magnum als Norbert Langer mit der gleichen Stimme.

Speaker: Die anderen haben leider andere ähnliche Stimmen bekommen.

Speaker: Aber man hat sie wieder versucht, wieder dem Ursprung näher zu bringen, dem amerikanischen.

Speaker: Und hat auch die ganzen Vietnamsachen drin gelassen.

Speaker: Ja und es gibt noch eine weitere Synchro, die ist aber hier jetzt glaube ich auch auf der Veröffentlichung nicht drauf.

Speaker: Es sind ja auch Magnum-Folgen mal auf Video veröffentlicht worden.

Speaker: Auch da gab es nochmal neue Synchronisationen.

Speaker: Zwar auch, also ich glaube mit den vorwiegend schon noch mit den ARD-Sprechern, also Norbert Langer natürlich sowieso als Magnum gesetzt, das wäre ja sonst gar nicht gegangen.

Speaker: Aber ja, faszinierend.

Speaker: Also ich staune da auch immer drüber, wie viel da dann von... Norbert, klar, muss man sich mal überlegen.

Speaker: Da ist eine Serie und da verdienst du dann so drei, vier Mal dran, weil die dich immer wiederholen, um das alles nochmal neu zu synchronisieren.

Speaker: Ich habe leider, im Bonusmaterial gibt es ja ein Interview mit ihm, habe ich aber noch nicht gesehen.

Speaker: Ich bin mal sehr gespannt, was der dazu sagt.

Speaker: Aber ich kann ja sagen, die haben damals als Synchronsprecher nicht so viel verdient, als man damit reich geworden wäre.

Speaker: Das hat gerade mal deine laufenden Kosten gedeckt halt.

Speaker: Nein, aber du musst das ja alles dann nochmal wieder nochmal machen.

Speaker: Also ich meine, die haben sich natürlich gefragt, hey klar, Arbeit, super.

Speaker: Aber wenn du, ich glaube, so einen Typen oder so eine Serie dann auch so lange machst und die liefern jetzt auch nicht kurz, eine Acht Season, also acht Staffeln ist ja schon für damalige Zeiten, wenn es nicht hier jetzt Dynasty oder Dallas gewesen ist.

Speaker: Ja.

Speaker: War das schon enorm lang für eine Serie.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Das Schöne ist ja jetzt, weshalb wir eigentlich so lange auch schon darüber sprechen jetzt, ist ja, weil diese Serie Magnum als Komplettpaket von einem deutschen Vertrieb und Label, nämlich PlayOn,

Speaker: als Compactbox rausgebracht worden ist.

Speaker: Ich habe zumindest jahrelang darauf gewartet.

Speaker: Ich habe mir immer gewünscht, dass endlich mal Mengen, und es gab es das bisher ja nur in der DVD-Auflösung und in der DVD-Fassung, ich weiß gar nicht, ob bei den DVDs auch immer nur eine Synchronfassung dabei war, wenn ich mich nicht höre,

Speaker: Ja, also auf jeden Fall nicht das vollständige Paket.

Speaker: Und in diesem Paket sind jetzt nicht nur alle Magnum-Folgen drin, sondern auch alle vorliegenden, zumindest die beiden Synchronfassungen von der ARD in der ZDF kann man dann auswählen.

Speaker: Und es ist in 4K neu abgetastet und das ist halt das Schöne.

Speaker: Man sieht es.

Speaker: Man sieht es wirklich.

Speaker: Es ist eine wirklich super Qualität.

Speaker: Für eine Fernsehserie der 80er ist das schon wirklich erstaunlich.

Speaker: So, und ich bin immer wieder fasziniert, was man heute noch so alles rausholt.

Speaker: Und in dieser Box sind ja nicht nur wirklich alle Folgen drin.

Speaker: Wie viel sind es insgesamt, Kai?

Speaker: Ich weiß es gar nicht mehr.

Speaker: Wie viele Folgen?

Speaker: Ja, weißt du gar nicht.

Speaker: Aber es ist ja auch nicht.

Speaker: 200 irgendwas?

Speaker: Ja, also...

Speaker: Auf jeden Fall eine ganze Menge.

Speaker: Knapp 200 irgendwie, meine ich.

Speaker: Ja, es sind eine ganze Menge Folgen und auf 38 Blu-rays sind, glaube ich, drin, wenn ich das in Erinnerung habe.

Speaker: Wobei die letzte halt mit den Extras noch sitzt.

Speaker: Genau, es ist noch eine Bonusfolge mit ganz vielen Interviews und Extras und Fernsehsendungen von damals und heute.

Speaker: Allen möglichen und vor allen Dingen, was ich auch wirklich spannend finde, nicht nur ein 100-seitiges Booklet mit Episodenführer und Essays und einem kurzen Auszug aus der Tom Selleck Biografie, die ich gerade auch schon erwähnt habe, sondern auch nochmal zusätzlich 120-seitiges Storybook mit verschiedenen Komponenten.

Speaker: Comics aus der damaligen Zeit mit Zeitungsartikeln aus Fernsehzeitschriften, aus Herrenmagazinen etc.

Speaker: Cartoons, Cover-Abbildungen, Rätselseiten mit Magnum und so weiter und so fort, was echt Spaß macht.

Speaker: Und ich hätte mir gerade das Letztere, hätte ich mir als größeres Buch gewünscht, weil das ist natürlich jetzt auch im Format der Blu-ray-Größen, also der Blu-ray-Hüllen, damit das schön da reinpasst.

Speaker: Das hätte auch ein Tick größer sein können, aber es ist schon geil, dass man sich überhaupt die Mühe gemacht hat, das zusammenzustellen.

Speaker: Eben, das finde ich auch.

Speaker: Alles in allem ist diese Box rundherum für Magnum-Fans das absolute Nonplusultra.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Aber es ist auch ein Preis, das Nonplusultra.

Speaker: Das ist an 230 Euro knapp.

Speaker: 229 Euro ist schon eine Hausnummer, aber wenn man sich dann überlegt, man muss das auch mal umrechnen, man hat wirklich 8%.

Speaker: 30 Blue-Age darin in auch mal nicht 0815 Verpackungen.

Speaker: Du hast also schöne Digi-Packs und Schuber in einer großen Box drin.

Speaker: Nicht einfach nur so ein paar Amoray-Hüllen, wo dann die Dinger da lieblos reingeknallt sind.

Speaker: Also das sieht schon insgesamt ganz gut aus und macht auch wirklich Spaß beim Durchgucken.

Speaker: Auf jeden Fall, aber es ist auch wirklich so, ich hab da vorgestanden, weil ich hab da auch, genau wie du, ja sehr lange drauf gewartet, weil ich auch schon seit Ewigkeiten das eigentlich auf dem Schirm hatte und mal machen wollte und dann halt auch abgewartet hab, so, ja, irgendwann wird davon ja mal Blu-ray-technisch irgendwas kommen.

Speaker: So, und dann kam das jetzt von Play-On.

Speaker: Und als es an der Preis kam, habe ich auch erst mal sehr hart geschluckt.

Speaker: So, die haben ja schon zuvor auch diese sehr fantastische Miami Vice Box rausgebracht, die auch schon echt teuer war.

Speaker: Miami Vice, fünf Staffeln.

Speaker: Und der Boxpreis lag, glaube ich, bei 179 Euro.

Speaker: Die Straßen von San Francisco haben sie auch gebracht, in einer sehr guten Qualität, aber auch nicht ganz günstig, ähnlich wie bei Magnum in der Preisklasse.

Speaker: Jetzt muss ich aber auch dazu sagen, Miami Vice hat mich jetzt nicht so interessiert, das können auch 1000 Euro kosten, hätte ich mir die nicht gekauft.

Speaker: Da muss man vergleichen, dass der Aufwand, den die bei Miami Vice betrieben haben, ähnlich hoch war wie bei Magnum aufgrund der Synchronisation, aufgrund der Schnitte und auch nicht ausgestrahlten Episoden damals auch.

Speaker: Also da hat man sich wirklich sehr, sehr viel Arbeit gemacht, sehr, sehr liebevoll.

Speaker: Ich habe da echt

Speaker: auch hart überlegt, aber auch gesagt, ich hab die DVDs hier stehen davon und hab dann aber auch gesagt, weißt du, wann guckst du das?

Speaker: Und ja, Miami Vice ist nett und schön, so Falkan.

Speaker: Ich finde aber zum Beispiel eben im Gegensatz zu Magnum, wenn ich mir das jetzt angucke, ist Miami Vice insofern nicht so gut gealtert, weil das sehr in dieser Zeit ist, was daran liegt, dass diese Serie damals auch so unfassbar prägend in vielen Bereichen war.

Speaker: Die sind in dieser Zeit verhaftet und wenn man das heute guckt, wirkt das schon ein bisschen gekünstelt.

Speaker: Das ist lustig, dass du sagst.

Speaker: Magnum ist gut gealtert, weil bei Magnum Technologien damals nicht so eine ganz große Rolle gespielt haben.

Speaker: Im alltäglichen Detektivsein, Telefon und so weiter wurde immer nur marginal genutzt.

Speaker: Witzigerweise habe ich mir vor zwei Jahren mal die Blu-ray Box von Akte X geholt, die Komplettbox, und habe dann da mal die ersten anderthalb Staffeln geguckt und habe immer nur gedacht, so meine Herren, ist das schlecht gealtert, wenn die dann mit Fax-Technologie und Pagern rumhantiert haben und das sozusagen jeder Folge irgendwie vorkam.

Speaker: Das war damals die Mördertechnik.

Speaker: Ja, wenn du dir das heute anguckst, denkst du dir, fuck, das gab es ja auch noch alles.

Speaker: Und dann guckst du dir das an und denkst so, boah, scheiße.

Speaker: Ja, heute wäre die Folge nach zwei Minuten vorbei, wenn die ein Handy gehabt hätten.

Speaker: Ja, so ist das.

Speaker: Das ist aber bei manchen Dingen so.

Speaker: Das ist bei Magnum nicht so.

Speaker: Das finde ich ja überhaupt nicht so.

Speaker: Der ist wirklich gut gealtert und der Humor funktioniert auch noch.

Speaker: Ja, die funktionieren immer noch gut.

Speaker: Vor allem bei so alten Herren wie bei uns.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, auch gar nicht mal so, wie schon gesagt, aufgrund eben dieser fantastischen Ensemble-Besetzung und dieses juvenilen Humors, also ich will jetzt nicht sagen Penela-Humor, das wäre falsch.

Speaker: Spitzbübisch.

Speaker: Ja, du hast halt die Hawaii-Drei-Fragezeichen gegen den Hausmeister.

Speaker: Genau so ist es.

Speaker: Und das funktioniert immer und die drei Fragezeichen untereinander sind auch immer top.

Speaker: Und das kann ich dir sagen, das ist ja das Schöne daran, es ist ja auch in der letzten Zeit, nicht nur aufgrund von Mängden, ist ja die Anzahl meiner Hawaii-Hemden zu Hause im Kleiderschrank gestiegen.

Speaker: Ich finde, man muss auch im Leben etwas lockerer werden.

Speaker: Nein, aber ich finde auch, das ist das, was mich bei der Remake oder bei der neuen Serie von Magnum auch so fasziniert, oder was mich einfach dazu gebracht hat, die immer weiter zu gucken, weil auch diese Serie versprüht genau diesen Charme, hat genau diese Atmosphäre.

Speaker: Du bist am Ende einer Folge, hast du in 99,9% der Fälle immer ein gutes Gefühl und keine schlechte Laune.

Speaker: Und was ich dazu auch noch...

Speaker: bei der neuen Serie sogar fast noch besser finde als bei der alten Serie, du hast noch ein, zwei, drei wiederkehrende Charaktere mehr, die auch wichtige Rollen übernehmen.

Speaker: Also in der neuen Staffel, in der neuen Serie hat Magnum einen, gibt es einen hawaiianischen Kommissar, so und der auch irgendwann dann auch

Speaker: Zum Freund von Magnum wird, aber auch ein sehr ernster Typ halt.

Speaker: Oder es gibt eine Freundin des Hauses, die auch da immer am Anwesen unterwegs ist, auch eine Hawaiianerin, eine richtig kräftige, nette Dame, die aber auch immer wichtiger wird im Laufe der Zeit und auch sogar auch

Speaker: mal die eine oder andere Folge für sich bekommt halt und die auch wirklich unterhaltsam ist, die wirklich witzig ist und nicht albern oder so, wie damals Agatha.

Speaker: Agatha war ja schon bei der alten Serie schon hart an der Grenze.

Speaker: So muss ich ja mal ganz ehrlich sagen.

Speaker: Das Doofe ist hauptsächlich vom Look her, die wirkte wie aus so einer alten Stummfilmkomödie, so einer überkantil...

Speaker: Da hätte man vielleicht nur rein visuell, weil sonst von der Figur her ist sie top.

Speaker: Und das ist das Schöne und das ist bei der neuen Folge mehr und Higgins, das ist der ganz große Unterschied, das ist die Modernisierung, sorgt aber auch dafür, dass es mehr weibliche Zuschauerinnen gibt und das gut finden, ist eine Frau.

Speaker: So, und da gibt es auch immer so ein gewisses Knistern zwischen den beiden, nicht nur, dass man sich streitet und sie am Anfang auch Magnum total

Speaker: Du meinst, in der neuen Serie gibt es eine Frau, die für den Haushalt verantwortlich ist?

Speaker: Nein, es ist eine Frau, die der Majordomus des Anwesens von Robin Meisters ist.

Speaker: Sie stellt sich aber als Majordomus vor.

Speaker: Und das ist halt das Interessante.

Speaker: Und wie gesagt, am Anfang habe ich gesagt, ja, es ist eine Frau.

Speaker: Aber es bringt der Serie auch noch mehr.

Speaker: Ich finde wirklich, dass die Variabilität auch im Spiel zwischen den einzelnen Charakteren hat, die neue Serie noch viel mehr als die alte und ist da viel flexibler und hat auch noch viel mehr Potenzial.

Speaker: Da wird noch viel mehr rausgeholt als Stories und so weiter.

Speaker: Wobei ich habe auch schon drüber gestaunt, dass doch auch

Speaker: Magnum, was da die Figuren angeht, gerade auch Frauenfiguren, das sind jetzt nicht so die ganz typischen, also die gibt es natürlich auch, die Demsel in Distress und so seine Liebschaften, die da mal auftauchen, aber da gibt es auch

Speaker: ganz viele schon sehr taffe und coole Frauenfiguren.

Speaker: Das finde ich auch gut, die wissen, wo der Hammer hängt, ganz genau.

Speaker: Also einmal der Ersatz für seinen Kumpel Meg, also bei der Navy, das ist dann ja auch so eine Dame, die auch da schon gegen...

Speaker: also ganz breit gegen den Chauvinismus da vorgeht, also auch logischerweise so in dem Männerverein Navy, hey, also was will man sagen, plus halt andere Figuren, da habe ich schon gestaunt, das habe ich gar nicht mehr so auf dem Schirm gehabt, aber was mich auch immer in dem Gedönse bestätigt, so hört mal, also medial gesehen, so diese ganze

Speaker: Frauen nach vorne bringen Nummer, die ist nicht gestern erfunden worden.

Speaker: Die ist auch nicht in den letzten fünf Jahren, auch nicht in den letzten zehn Jahren erfunden worden.

Speaker: So, das läuft schon sehr lange, auch medial, auch prominent.

Speaker: Genau.

Speaker: So, ne, also da, wenn ich dann heute immer so diese Attitüde sehe, dass man meint, dass das jetzt alles gerade so aus dem Hut gezaubert wurde, jetzt erst recht.

Speaker: Leute, das läuft schon so lange.

Speaker: Also wenn das bei euch immer noch nicht angekommen ist, dann liegt das Problem irgendwo woanders an der Stelle.

Speaker: Aber gut, das bin jetzt ich quasi.

Speaker: Es freut mich dann immer so, wenn ich das sehe und vor allem, dass man damals schon, weil heutzutage tut das ja die junge Generation dann gerne ab.

Speaker: Ja, damals war das alles irgendwie ein böses chauvinistisches Schmierentheater.

Speaker: Ja, auch das gab es.

Speaker: Da ein kleiner Querverweis an eine andere Serie.

Speaker: Deswegen, das haben wir auch noch nicht erwähnt, das Magnum quasi von den beiden Fernsehgiganten Amerikas damals zusammen produziert worden ist.

Speaker: Also Donald P. Bilisario und Glenn A. Larsen.

Speaker: So, die beiden...

Speaker: Die uns alles gebracht haben, was uns in unserer Jugend sozusagen über die Flimmerkiste sozialisiert hat.

Speaker: Ja, ist wirklich so.

Speaker: Und Belisario hat ja auch die fantastische Serie Quantum Leap zurück in die Vergangenheit gelegt.

Speaker: hergestellt und die ist ja für mich auch ein ganz, ganz großer Formulier, ein absolutes Highlight, also was da verfrühstückt worden ist.

Speaker: Aber ich hatte, als ich die Serie tatsächlich nochmal geguckt habe, also war ich zwar immer noch begeistert von der Serie, was ich aber überhaupt nicht mehr auf dem Schirm hatte, dass der Kumpel des Professors, der da immer als Hologramm rumläuft,

Speaker: Wirklich so ein Komplett-Show, das ging heute gar nicht mehr.

Speaker: Ich meine, die haben diese Figur extra so gemacht, also auch schon für damalige Zeiten, also sprich 1990, 1991 so die Ecke.

Speaker: Aber das ist heute so unfassbar drüber.

Speaker: Das Gute ist, er wird ja gespielt hier von, ah, Schnippstuck.

Speaker: Scott Regula?

Speaker: Nee.

Speaker: Nee, nee, der andere eben.

Speaker: Hier auch David Lynch, Regula.

Speaker: Ach Mist, ich komm nicht drauf.

Speaker: Du solltest nicht mal mit Serien anfangen, wo du nicht vorbereitet bist, Kai.

Speaker: Doch, nein, das ist einfach mein Film-Alzheimer.

Speaker: Das ist immer ganz schlimm.

Speaker: Da hast du dir Gesichter vor Augen, aber dir fallen die Narben einfach nicht mehr ein.

Speaker: Das ist mit zunehmendem Alter.

Speaker: Ja, nee, das ist einfach der weiter fortschreitende Filmkonsum.

Speaker: Egal, also der spielt das top, aber dieser Figur wird dann auch im Lauf dieser Sendung halt mehr und mehr abgerungen und da weiß man, die Leute haben ein gutes Verständnis dafür, wie man vernünftig erzählen kann und wenn man selbst auch mit solchen schwierigen Charakteren was machen kann und auch das, und da sind wir dann wieder beim Magnum, spiegelt sich da wieder, man hat da so viel reingepackt und man hat halt eben zwischendurch auch diese paar doch recht

Speaker: ernsten Episoden, teilweise auch ein, zwei wirklich harte Episoden, also was dann die Konsequenz angeht, wo ich dann auch schlugen muss.

Speaker: Und das waren natürlich dann auch Folgen, die bei der ARD natürlich nicht ausgestrahlt wurden.

Speaker: Ja, wo Merkner dann diesen russischen Killer tötet, ne?

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Da wird am Ende dann Vigila und vor allem das ist eindeutig, weil du hast halt ja am Ende nicht nur halt quasi den Ton, also den Offschuss, sondern du siehst wirklich, ja, da gibt es Mündungsfeuer und da gibt es keinen Weg dran vorbei.

Speaker: Der hat den abgeknallt, auf jeden Fall.

Speaker: Das ist eine beinharte Nummer.

Speaker: Aber generell, also die Doppelfolge ist auch richtig, richtig gut.

Speaker: Also die ist richtig stark.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wir sind ja nicht nur ein seltsames Fernsehpaar, sondern wir sind ja auch ein seltsames Filmpaar, lieber Kai.

Speaker: Nachdem wir jetzt schon fast über eine halbe Stunde über Magnum gesprochen haben, sollten wir vielleicht auch nochmal den Zuhörerinnen und Zuhörern draußen an den Endgeräten auch nochmal ein bisschen ins Kino zurückführen.

Speaker: Und nachdem wir jetzt schon eigentlich die ganze Zeit über die Fantastischen Vier auf Hawaii geredet haben...

Speaker: Ja, um ganz ehrlich zu sein, Magnum, Rick, TC und Higgins, wären wir jetzt noch mal bei den Fantastischen 4 im Kino, die ihn aber du nur gesehen hast.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Ich bin aber ein großer Anhänger des fantastischen 4-Films aus dem Jahre 1994, den Roger Corman damals für Bernd Eichinger gedreht hat, auch wenn die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller bis auf das Ding damals alle total grenzdebil ausgesehen haben, als hätten sie die Finger in der Steckdose gehabt, um die Föhnfrisur zu kriegen.

Speaker: Wobei, ich finde ganz ehrlich, das Ding in dem Corman 5 finde ich immer noch gut aus.

Speaker: Bis auf das Ding sehen die Hauptdarstellerinnen alle grenzdebil aus.

Speaker: Guck dir mal die Fotos an, die sehen alle scheiße aus, aber das Ding sieht gut aus.

Speaker: Ja, das ist auch was da wohl los war.

Speaker: Das ist dann zum Beispiel auch so ein Punkt bei dem neuen, da war ich aber das sah man dann schon in den Trailern, naja.

Speaker: Schnell noch kurz, aber was nachgeschossen, bevor wir eben kurz in Richtung Marvel abschweifen, für Serienfreaks noch ein wichtiger Hinweis aus den 80er Jahren.

Speaker: Es kommen noch zwei, beziehungsweise 70er auch, zwei Serienhighlights als Komplettboxen im September raus.

Speaker: Zum einen Detective Rockford.

Speaker: Der ist im Oktober dran.

Speaker: Oder haben sie ihn schon auf Oktober gestellt.

Speaker: Ursprünglich war der auch für September geplant.

Speaker: Und ein meiner Top-Favoriten, die aber auch nicht ganz so gut gealtert sind, Simon & Simon, kommt dann auch als Komplettbox raus.

Speaker: Hier aber leider, und das ist der wichtige und leider traurige Hinweis, natürlich nicht komplett synchronisiert, da die letzten anderthalb Staffeln hier schon gar nicht mehr in Deutschland erschienen sind.

Speaker: Oder die letzten beiden.

Speaker: So, und das Problem war leider auch, dass halt die Original-Synchron-Master anscheinend nicht mehr vollständig im Archiv der Öffentlich-Rechtlichen irgendwie verfügbar waren.

Speaker: Also ob die verschwunden sind oder nicht mehr brauchbar waren, weiß man nicht.

Speaker: Das heißt, auch da werden wahrscheinlich vielleicht ein paar Folgen verfolgen.

Speaker: nicht zwingend auf deutsch sein, also plus natürlich die, die nicht ausgestrahlt worden sind, denn auch da gab es natürlich ein, zwei Folgen, die man rausgelassen hat, ein Klassiker, eine Nazi-Episode gibt es natürlich auch, das konnte man damals natürlich nicht zeigen, das wird auf Englisch bleiben, aber es ist erstmal überhaupt schön, dass in Deutschland erstmals diese Serie mal komplett mit allen Folgen rauskommt und hoffentlich dann auch in guter Qualität.

Speaker: Ich freue mich ja besonders über Detective Rockford mit James Garner.

Speaker: Damals nicht nur die Titelmelodie, finde ich auch ziemlich geil.

Speaker: Ich mochte auch diese Leichtigkeit und diese, es ist im Prinzip ein Magnum-Vorgänger, nur nicht ganz so bunt.

Speaker: Halt, ist auch ständig pleite, hat immer ähnliche Probleme.

Speaker: Lebt am Strand da im Wohnwagen.

Speaker: Genau, das hat auch so eine gewisse Leichtigkeit.

Speaker: Und das sind allerdings nur sechs Staffeln damals gewesen mit Detective Rockford und die gibt es dann jetzt auf DVD oder auf Blu-ray bei NSM.

Speaker: Ich habe gerade noch mal nachgeguckt.

Speaker: NSM

Speaker: Und als DVD für 109 Euro in der Box und als Blu-Ray für 179 Euro.

Speaker: Wenn ich sehe, dass es dann noch zwei Staffeln bei Magnum mehr ist, kommen wir nachher auf den gleichen Preis wie bei PlayOn.

Speaker: Ich hoffe, dass die Box auch ähnlich schön wird.

Speaker: Man sieht aber nichts dabei.

Speaker: Ich glaube nicht.

Speaker: Ich befürchte nämlich auch, dass das dann wieder so eine Plastikbox ist, wo alle Scheiben reingestapelt sind.

Speaker: Und da finde ich dann den Preis von 179 Euro dann doch ein bisschen hablich, ganz ehrlich.

Speaker: Ja, Simon & Simon sieht ja ähnlich aus.

Speaker: Die sind, glaube ich, bei knapp 200, sind aber acht Staffeln.

Speaker: Aber da ist auch sonst definitiv gar nichts bei.

Speaker: Und dann, das ist aber wohl eine Problematik bei Peter Axe wohl, es gibt quasi ein Booklet, das aber nur als digitalen Download.

Speaker: Na super.

Speaker: Ja genau, herzlichen Dank.

Speaker: Vor allem, da bezahlst du schon eine echte Stange Geld dafür und da sind die dann zu faul, sowas dann mal wenigstens als Druck.

Speaker: Zu kniepig, zu kniepig.

Speaker: Als Druckprodukt dann dabei zu legen, das gehört besser.

Speaker: Man muss ja sagen, Pidangs bringt ja viele, viele Sachen raus, auch Sachen, die andere nicht mehr anpacken.

Speaker: Auch wenn sie nicht viele Extras dazu packen und so weiter, immerhin sorgen sie dafür, dass die meisten Sachen in einer halbwegs vernünftigen Qualität dann nochmal, wenn es denn verfügbar ist, auf DVD oder auch auf Blu-ray herauskommt.

Speaker: Und da wissen die natürlich auch, dass das oftmals reine Nischenprodukte sind.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ja, aber auch dann bei so einem Preis und so ein Druck kostet heute nicht die Welt.

Speaker: Ich behaupte auch mal, dass von dieser Simon & Simon Box aber auch nicht mehr als 2000 Dinge aus dem Lager rausgehen.

Speaker: Wahrscheinlich nicht.

Speaker: Kann ich mir nicht vorstellen.

Speaker: Schon gar zu dem Preis.

Speaker: Also wenn du überlegst, wie viel.

Speaker: Also Magnum ist ja tatsächlich schon noch ein bisschen zeitloser und auch da wurde im Vorfeld viel geungert.

Speaker: Ah, wie teuer ist das und so weiter.

Speaker: Und viele gesagt haben so, nee, für den Preis kaufe ich das nicht oder ich warte, bis da mal eine Aktion kommt oder sonst was.

Speaker: Wobei das dann da auch so, da kriegst du vielleicht für ein Glück, hast du für so knapp über 200.

Speaker: Aber naja, gut, gespart ist gespart.

Speaker: Am Ende des Tages muss man halt sehen.

Speaker: Aber das ist halt schon so.

Speaker: Also davon auszugehen, also selbst wenn du auch ein Nischenprodukt hast, zu sagen, so komm, auch wenn ich hier jetzt nur ein Minimalpaket mache, also so ein paar Basics sollten es schon sein.

Speaker: Allein schon, wenn da nur ein Episode-Guide oder so drin ist, ist ja scheißegal am Ende des Tages.

Speaker: So ist es.

Speaker: Okay.

Speaker: Fantastic Four.

Speaker: Marvel, Marvel, dem Marvel raus.

Speaker: Ich hab schon in meinem eigenen Podcast mit meinem lieben Kumpel Klaus da ein schönes Teil von gemacht.

Speaker: Also für mich war der Film halt nett.

Speaker: Also nicht mehr und nicht weniger.

Speaker: Viele fanden das halt richtig gut.

Speaker: Ich fand es okay.

Speaker: Es ist halt so dieser bunte Quatsch, den Marvel halt da im Moment produziert.

Speaker: Das ist nett.

Speaker: Das kann man sich angucken.

Speaker: Der hat auch hier jetzt keine größeren

Speaker: Spannungsmomente oder Charakterentwicklungsmomente, was halt gut ist.

Speaker: Dieses Team, die Ensemblebesetzung funktioniert gut miteinander.

Speaker: Das macht richtig Freude.

Speaker: Es ist natürlich groß produziert.

Speaker: Ich habe den jetzt auch tatsächlich, und das spricht für was.

Speaker: Ich bin jetzt nicht wie bei Superman hergegangen und habe mir den nochmal in 3D angeguckt.

Speaker: Die Pressevorstellung war halt in 2D.

Speaker: Und ich hatte mir gedacht so, 3D, aber das Schlimme ist nach dem Film, ich hatte jetzt nicht nochmal richtig Bock, mir den nochmal anzugucken.

Speaker: Ich glaube, das ist auch, also ich habe jetzt festgestellt, ich habe ihn jetzt ja noch nicht gesehen.

Speaker: Ich warte jetzt, bis er irgendwann jetzt zunächst auf Scheibe rauskommt, dann werde ich ihn mir für meine Sammlung kaufen und einmal gucken und dann ins Regal stellen, so nach dem Motto, damit er da auch schön aussieht neben den anderen.

Speaker: So habe ich es auch mit den Thunderbolts gemacht, zum Beispiel auch aus dem Marvel Universe halt.

Speaker: Und der hatte ja, als er jetzt vor einem halben Jahr lief, hatte der irre gute Kritiken.

Speaker: Ali ist so endlich wieder ein geiler Marvel Universe Streifen, endlich wieder der beste seit langem und, und, und.

Speaker: Nach dem Desaster von Captain America vs. Red Hulk, ja, äh, ja.

Speaker: Da dachte ich so, wow, das muss ja ein geiler Film sein, wenn dich alle darüber so den Mund zerreißen, alle sagen, boah, was für ein geiles Teil.

Speaker: So, und dann habe ich mir den letzte Woche angeguckt, schön, und habe da gesessen mit meiner Frau und dann haben wir uns den angeguckt und haben uns dann hinterher angeguckt und gesagt, ja, und jetzt?

Speaker: Und das war es jetzt?

Speaker: Und das ist jetzt nett?

Speaker: Entschuldigung, aber das war, ja, ja.

Speaker: Der war jetzt nicht schlecht, da waren fünfeinhalb gute Gags drin, die Schauspieler sind okay, die Special Effects sind auch okay, aber letztendlich ist das Ganze die Marvel-Superhelden-Resterampe zusammengefegt in einer absolut durchschnittlichen, fast noch unterdurchschnittlichen Storyline, wo keine großen Wendungen und Kanten und irgendwas drin sind.

Speaker: Das ist eine Doppelfernsehfolge gewesen mit besseren Effekten.

Speaker: So und dann wie gesagt sind das auch noch nicht mal, also die Superhelden, ja kann man lustig finden, kann man nicht lustig finden, aber da sind auch, da war jetzt keiner wirklich von meinen Lieblings-Superhelden dabei oder so.

Speaker: Wie gesagt, für mich ist das die Marvel-Reste-Rampe aus dem Gärblech.

Speaker: Ja, so Entschuldigung, da bin ich vielleicht einer von den wenigen, die den jetzt nicht so super duper top und geil fanden, sondern ich fand den okay.

Speaker: Also was ich gut fand, also so hart würde ich mit dem nicht ins Gericht gehen, ich weiß aber komplett, was du meinst.

Speaker: Man muss sich natürlich auch mal gucken, in welche Ecke sich Marvel da halt inzwischen gepinselt hat und ich war schon froh, dass sie es wenigstens geschafft haben, so quasi aus diesen Trümmerfiguren, aus diesen ganzen Serien und sonst was,

Speaker: da quasi wieder mal irgendein gut, halbwegs gut funktionierendes Team nochmal zusammenzuklopfen.

Speaker: Und alle haben eine Psychose.

Speaker: Ja, das kommt noch mit dazu.

Speaker: Das wollte ich gerade noch gesagt haben.

Speaker: hatten die anderen ja auch quasi schon, aber da natürlich in anderer Form.

Speaker: Also es sind ja quasi die, also da ist es New Avengers, aber eigentlich wären es die Neurotic Avengers.

Speaker: Genau, sind die Neurotic Avengers oder die Underbowls und nicht die Thunderbowls.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Ja, also das ist ja das Problem, das ist ja was mir auch bei der Trash-Attack schon mal vielen Sachen auf den Sack geht.

Speaker: Wenn ich einen Superheldenfilm gucke, ja, oder auch einen Trash-Film, ist ja egal, das ist ja fast das gleiche, weil inhaltlich ist Superheldenfilm nichts anderes als Trash, es ist Pop-Up-Comic, ja, also buntes, knalliges, schrilliges Ding, unrealistisch bis zum geht nicht mehr und viel Spaß, so, in den Backen.

Speaker: Mehr ist das ja nicht, ob ich jetzt einen Trashfilm gucke oder einen Superheldenfilm für mich.

Speaker: Aber ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Leute auch bei einer Superheldenverfilmung ein intellektuelles Werk erwarten, oftmals, oder mit ganz vielen Charakteren, problembehafteten Charakteren, damit man da die Tiefe der Charaktere feststellt.

Speaker: Ich brauche keine Tiefe der Charaktere, wenn die sich mit anderen Monstern eins auf die Moppe hauen.

Speaker: Ja, so und das ist auch bei den Horrorfilmen so, was mir so mittlerweile derart, gerade auch bei den Trashfilmen auf den Sack geht, gerade bei den Tierhorrorfilmen, fast alle Tierhorrorfilme der letzten Zeit, ob es Haifischfilme waren, mit großen und kleinen Spinnen oder egal, was es war, hat die Hauptdarstellerin oder der Hauptdarsteller immer einen an der Waffel.

Speaker: Ja, damit man den irgendwie erklären muss, guck mal, das ist ein tiefgehender Charakter, der ist nicht mehr oberflächlich, der kämpft mit sich selber und mit anderen Kreaturen.

Speaker: Aber der interne Kampf muss im Vordergrund stehen, wo ich sage, scheiß drauf, ich will den internen Kampf gar nicht sehen, ich will nur den externen Kampf mit den Viechern sehen.

Speaker: Du kannst mich ja für oberflächlich halten, aber dafür guck ich mir hier noch solche Filme an, um nicht noch hinterher noch depressiv zu werden.

Speaker: Dann guck ich über Magnum, Entschuldigung, dann hab ich hinterher gute Laune.

Speaker: Ja, also ich verstehe total, was du meinst.

Speaker: Also ich sag mal ein schönes Beispiel aus einer anderen Ecke, wo ich mich gewundert habe, dass einige Freunde, Kollegen und Bekannten geumt haben.

Speaker: Das war tatsächlich bei Godzilla Minus One, die den scheiße fanden.

Speaker: Genau aus den Gründen, die du gerade gesagt hast.

Speaker: Aber da war das nicht so schlimm.

Speaker: Da war das nicht so.

Speaker: Da war ja noch was anderes.

Speaker: Da gibt es ja einen geschichtlichen Hintergrund dazu.

Speaker: Da geht es ja nicht um die Psyche der Charaktere.

Speaker: Ja, natürlich schon.

Speaker: Da war natürlich das japanische Ehrgefühl, was der Kamikaze-Pilot da hatte und verloren hatte sozusagen.

Speaker: Das kann man herausstellen.

Speaker: Das ist aber ein Verhältnis, wenn man Japan kennt, auch noch was anderes.

Speaker: Die haben da ganz andere Empfindungen.

Speaker: Da wird auch anders erzählt und so weiter.

Speaker: Ja, auch da, wie schon

Speaker: gesagt, es herrscht dieselbe Mannheit, das interessiert die dann nicht, weil wenn die einen Godzilla-Film sehen wollen, so, dann wollen die halt sowas wie Godzilla vs. Kong.

Speaker: Das würde ich auch nicht bei jedem Godzilla-Film akzeptieren.

Speaker: Also das muss ich auch ganz ehrlich sagen, wenn die jetzt fünfmal Godzilla-Minders waren, immer mit dem gleichen Muster machen, würde ich auch sagen, nee, einmal reicht mir, danke, vielmals, alles gut.

Speaker: Ich kontaktiere beim Psychotherapeuten.

Speaker: Ja, aber genau da kommen wir auf den entscheidenden Punkt.

Speaker: Die Frage ist, so was schließt sich grundsätzlich nicht aus.

Speaker: Also zum einen hat es halt, und da kommen wir dann drauf, die Sache mit der Erwartungshaltung.

Speaker: Und die Frage ist, kann ein Film, sag ich mal so, beides stemmen?

Speaker: Also macht der da dann auch was mit?

Speaker: Oder ist das dann einfach nur so irgendwie so Beipack-Gimmick?

Speaker: Also hier wie zum Beispiel eben bei den ganzen Tier-Horror-Filmen, weil da ist es einfach nur Quatsch.

Speaker: Es sei denn, du machst halt wirklich ein richtiges Drama.

Speaker: Es gibt einen schönen Actionfilm und zwar hier Universal Soldier Day of Reckoning.

Speaker: Ja, mit Scott Adkins.

Speaker: Ja, mit Scott Adkins unter anderem.

Speaker: Und das ist ein Ding, ich habe mich da so abgefreut, aber leider den Fehler begangen, das auch in 3D zu gucken und wer da beinahe...

Speaker: Das ist doch nachträglich einfach nur gerendert.

Speaker: Nein, nein, nein, epileptisch krepiert, weil da sind ja so viele unfassbare Stroboskop-Effekte drin.

Speaker: Meine Augen werden beinahe aus den Höhlen gebrannt tatsächlich.

Speaker: Aber das Ding ist ja, ein Actionfilm schon mal gar nicht, das ist so ein Arthouse-Psychologie-Konzept, also so ein ganz komisches Teil.

Speaker: Ich fand es nachher geil.

Speaker: Aber du guckst dir auch kein Universal Soldier an, wenn du ein Arthouse-Film gucken willst.

Speaker: Ja, ganz klar.

Speaker: Genauso guckst du auch nicht die Fantastic Four an, wenn du ein Familiendrama gucken willst, dann guckst du dir bitte schön unsere Drombo oder diese Drombuschs an.

Speaker: Oder Lindenstraße, die alten Folgen.

Speaker: Ich weiß ja nicht, wie das war Fantastic Four ist, aber egal.

Speaker: Da gibt es was anderes Fantasives, das hat dann eher schon so Flash Gordon Dimensionen, Space Geburt und so weiter.

Speaker: Also jemand, der Depressionen hat, sollte Thunderbolts nicht gucken.

Speaker: Sag ich ganz offen und ehrlich.

Speaker: Wie schon gesagt, ich fand zwar die Idee interessant, okay, nach dem Motto, okay, wir wollen jetzt so diese Negativsachen ausloten, aber wie das dann am Ende am Film aufgelöst wird, ist dann wieder so unfassbar albern und dämlich, dass der Rest davor dann dafür dann am Ende des Tages leider auch nicht taugt.

Speaker: So, und das ist dann halt wiederum

Speaker: Schade.

Speaker: Sehr, sehr schade.

Speaker: Ich werde die Fantastischen 4 gucken.

Speaker: Wir können ja noch mal darüber reden, wenn ich geguckt habe.

Speaker: Das wird noch ein paar Monate dauern, bis es herauskommt.

Speaker: Wobei, bei den Zeiten momentan, was ja Veröffentlichungen zumindest im digitalen, im Stream-Bereich und im digitalen Kaufbereich angeht, kann das ja auch so sein, dass der nächste Woche schon zur Verfügung steht.

Speaker: Wahrscheinlich.

Speaker: Auf Disney Plus, da wird der wahrscheinlich schon auf den List auftauchen.

Speaker: Da reden wir aber gar nicht noch drüber, was die Veröffentlichungspunkte angeht.

Speaker: Disney Plus bzw.

Speaker: Fox, du hast ja alte Bekannte mit großen Kieferproblemen wieder getroffen.

Speaker: Alien Earth heißt es, glaube ich, die Serie jetzt, die neue.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Disney Plus, Alien Earth.

Speaker: Wenn ihr das jetzt da draußen hört, ist ja wahrscheinlich schon die vierte Folge raus.

Speaker: Ich habe die ersten drei gesehen.

Speaker: Ich habe mich auch vor zwei Tagen noch mit Sven ganz kurz im Trash-to-Tick-Podcast darüber unterhalten, auch wenn das natürlich kein Trash ist in dem Sinne.

Speaker: Inhaltlicher Art kann man das natürlich schon.

Speaker: Da gibt es schon ein paar lustige Monster.

Speaker: Auch neben den Aliens gibt es weitere Aliens, die mal eingeführt werden in den Alien-Kosmos.

Speaker: Und da bin ich mal gespannt, wo die Reise hingeht.

Speaker: Da sieht man bis Folge 3 hat man ein, zwei, drei lustige Effekte gehabt.

Speaker: Auch Splatter-Effekte.

Speaker: Also das ist nicht von schlechten Eltern, was da präsentiert wird, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Und es macht auch Spaß.

Speaker: wirklich, wirklich Spaß.

Speaker: So, also drei Folgen lang bin ich als alter Alien-Fan, der zuerst Aliens im Kino gesehen hat, gut bedient worden.

Speaker: Ich muss nicht kurz, ich hab hier gerade so einen Flash, weil du so vorhin auch die Aliens.

Speaker: Weißt du, das ist dann die nächste Generation der Aliens, die sich dann halt schon im Vorfeld immer mit einem deutlichen Äh, so ankündigen, wie die Zombies damals in hier, Zombies unter Kannibalen, Äh,

Speaker: Ja, okay, so war es gar nicht gemeint.

Speaker: Es war eine Denklänge.

Speaker: Ich hätte hier gerade noch was nachgeguckt, parallel, während ich gesprochen habe.

Speaker: Manchmal, wir Männer sind ja nicht so multitaskingfähig bei vielen Sachen.

Speaker: Aber wie gesagt, Noah Horley heißt ja der nicht mehr ganz so junge Mann, aber noch jünger als wir, der ja nicht nur für die Entwicklung von Fargo, der Fargo-Serie zuständig war, auch bei Legend,

Speaker: Und Lucian's Sky, da hat er glaube ich nur ein Drehbuch geschrieben, aber er hat jetzt Alien Earth sozusagen auf Fernsehniveau gebracht, auch wenn wir hier vom Streamingdienst reden, aber man redet immer noch von einer Fernsehserie witzigerweise in dem Zusammenhang.

Speaker: Und diese Serie, die jetzt in acht Folgen gehen wird, jede Folge ist fast eine Stunde lang, auch das interessant, weil die willst du auch haben.

Speaker: Wenn du am Ende der Folge angekommen bist, sagst du, scheiße, ich will mehr.

Speaker: Ja, Cliffhanger, hallo.

Speaker: Nicht nur Cliffhanger, es macht einfach Bock.

Speaker: Wie gesagt, in der ersten Folge hast du direkt das Original und Aliens zumindest atmosphärisch und optisch einmal komplett abgefrühstückt, ohne dass das die Handlungen von diesen Filmen sind.

Speaker: Aber man hat sie nochmal als Hommage sozusagen mit reingenommen.

Speaker: Es gibt nochmal ein anderes Raumschiff, ein anderes Frachtschiff, wo sich auch ein Alien freitut und dann die Besatzung tötet.

Speaker: Und dieses Raumschiff, das ist quasi einem Sternenzerstörer gleich, ein gigantisches Fracht- und Forschungsraumschiff, was auf einer langen Mission unterwegs war, stürzt dann auf der Erde in einer Stadt, einer der fünf Konditionen.

Speaker: regierenden Konzerne.

Speaker: Die Welt wird von fünf Konzernen regiert.

Speaker: Weiland Yutani ist einer davon.

Speaker: So stürzt dann da ab und an Bord Proben von verschiedenen Alien-Sorten, unter anderem auch den uns Bekannten.

Speaker: So mit Facehugger und Xenomorphs und Ausgewachsenen und so weiter.

Speaker: Da geht es schon direkt in der ersten Folge ab.

Speaker: Du kriegst also schon direkt deinen Alienstoff serviert halt und das Ding landet dann.

Speaker: Das ist für mich der einzige, das stürzt ab.

Speaker: Das ist für mich der einzige bisher große Kritikpunkt, wo ich sage, wir reden hier von einer Serie, die 100 Jahre in der Zukunft spielt und da stürzt ein Sternenzerstörer großes oder Sternenkreuzer großes wie bei Star Wars Raumschiff auf der Erde ab und crasht mitten in eine Innenstadt rein.

Speaker: Haben sie auch ganz geschickt und nett gemacht für die Fernsehserie.

Speaker: Es ist alles auf hohem Niveau, aber das kann mir noch keiner erzählen, dass man zu dem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage ist, den Himmel und auch den Orbit zu überwachen.

Speaker: Und dass man erst mitbekommt, wenn das Ding quasi durch die Atmosphäre, durch die Wolkendecke quasi schon die ersten Wolken zerstreift, dass man dann mitbekommt, dass dieses Raumschiff abstürzt.

Speaker: Das fand ich albern, weil die Sicherheitsbehörden und auch die Einsatzcrew, die so ein bisschen wie bei Aliens dann da auch eingeführt wird, sieht dann quasi auf dem Dach ihres Hauptquartiers, wie das Raumschiff über sie hinwegfliegt

Speaker: Und da kriegen sie zum ersten Mal mit, da stürzt ja was ab.

Speaker: Jetzt müssen wir aber schnell zum Einsatz.

Speaker: Hoppla, hoppla, hopp.

Speaker: So nach dem Motto.

Speaker: Vielleicht war es ja ein Stealth-Schiff.

Speaker: Ja, egal.

Speaker: Wie gesagt, das wird auch noch nicht wirklich so, vielleicht wird das auch noch mal irgendwann erwähnt.

Speaker: Aber es kann natürlich sein, wenn auf der Welt nicht mehr Regierungen und Armeen herrschen, sondern nur noch Konzerne, dass solche Sicherheitshinweise für die normale Bevölkerung oder solche Sicherheitssysteme nicht mehr umgehen.

Speaker: en vogue sind, da können halt mal ein paar hunderttausend Menschen abkratzen, wenn man so Dinge in so eine Stadt reinbrettet.

Speaker: Vielleicht wurde da dann auch wieder an entscheidenden Stellen am Klingeldraht gespart.

Speaker: Das war aber die einzige Kritik, sage ich jetzt mal in Anführungsstrichen, bei der ersten oder generell bei der ersten Folge, die mir so durch den

Speaker: Sinn ging.

Speaker: Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, dass ich solche Serien eher zur Entspannung gucke und da auch oftmals eher das Gehirn abschalte und mich erstmal berieseln lasse und gucke, was auf mich zukommt.

Speaker: Ich sitze da jetzt nicht dahinter, ob da jetzt irgendwelche Logiklöcher sind, ob der eine nicht zu früh oder zu spät aufgetreten ist und so weiter und so fort.

Speaker: Da bin ich nicht der Kandidat für.

Speaker: Aber ich kann sagen, wie gesagt, das macht Spaß.

Speaker: Es ist eine spannende Serie.

Speaker: Es werden verschiedene Themen da zusammengeführt.

Speaker: Halt die von den synthetischen Menschen, von Androiden,

Speaker: von einer ganz neuen künstlichen Lebensform, die lebensverlängernd sein soll.

Speaker: Ich finde auch von der Besetzung von den Charakteren, die sind gut besetzt, auch wenn ich die meisten Hauptdarsteller und Hauptdarstellerinnen da nicht wirklich kenne.

Speaker: Die kennt man bestimmt als Seriengucker von anderen Serien.

Speaker: Aber die sind so gut besetzt, dass man die sehr gut auseinanderhalten kann und dass die Charaktere auch gut zu den Gesichtern passen.

Speaker: Und ich finde vor allem Timothy Olyphant als Kirsch, so heißt der, da weiß man noch nicht, ist es ein Android oder nicht, aber es ist dem nahe, sieht ziemlich cool und gruselig aus mit so ganz weißen Haaren und so.

Speaker: Das ist schon cool besetzt und es spielt auch ziemlich düster.

Speaker: Ja, vor allem, wenn, ich sag mal, die Serie wenigstens schon mal, ich sag mal, oberflächlich punkte und du sagtest ja auch schon, Production Value ganz weit oben.

Speaker: Unglaublich, ja.

Speaker: Es sieht alles richtig top aus, man fühlt sich in dieser Welt wieder und es ist halt nicht zu dämlich.

Speaker: Also sprich, man wird dann nicht aus der Willing Suspension of Disbelief gerissen und hat da Spaß an der Sache.

Speaker: Damit ist doch schon mal ganz viel gewonnen.

Speaker: Ich hatte so ein bisschen Panik, als ich dann gelesen hatte, dass Herr Whitney Scott auch mitproduziert.

Speaker: Das war ja meine große Angst, dass er zu viel Einfluss hat, dass dann wieder sowas wieder rumkommt, wie bei seinen letzten beiden Alien-Filmen, wo ich dann gedacht habe, so bitte nicht.

Speaker: Es gibt Anleihen daran und vermutlich auch den einen oder anderen Querverweis, der da noch kommen wird, unter Umständen, weil die Geschichte bietet, das fahre ich an, aber es ist bisher noch nicht so irre und so langatmig und so fürchterlich und so religiös und ja, wie bei den Filmen.

Speaker: Also du merkst schon, neben Alien 3 sind das auch nicht meine Lieblingsfilme.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wie gesagt, ich glaube, dass sowohl klassische Alien-Fans als auch neue, auch junge Generationen sich mit dieser Serie anfreuen können.

Speaker: Du musst auch den klassischen Alien-Film oder die Alien-Filme nicht gesehen haben, um da halbwegs zu verstehen.

Speaker: Ich glaube, das ist sogar noch spannender, wenn du nicht schon alles weißt.

Speaker: Dann ist es, glaube ich, noch interessanter, wenn man den klassischen Alien-Stoff noch nicht kennt und dann erst einsteigt, indem man erst die Serie guckt und dann die Filme.

Speaker: Ich muss ja gestehen, ich habe ja so eine Hassliebe mit Prometheus, weil ich es so grandios scheiße finde.

Speaker: Aus dem Film hätte tatsächlich wirklich was werden können, weil ich fand die Atmosphäre geil.

Speaker: Also Optik und Atmosphäre kann er ja, will ich ja gar nichts gegen sagen.

Speaker: Aber auch die Idee, da was anderes aufzuziehen.

Speaker: Also ich meine, der Gedanke war ja, irgendwelche Vorgeschichten zu erzählen, aber auch das hält der Film ja nebulös, was mich dann, abgesehen von den wirklich schlimmen, wirklich schlimmen Schwachsinns-Taten auf dem Oberflächen-Plot dieser Kinofassung aufrecht, da sind so unglaubliche, wirklich Dämmen, also ich weiß,

Speaker: Damien Lindelof, ey, der Mann gehört.

Speaker: Ich will es gar nicht sagen.

Speaker: Also furchtbar.

Speaker: Vielleicht hat ja auch im Nachhinein wer rumgepfuscht.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Aber auf jeden Fall großer Mist.

Speaker: Aber so die grundsätzliche Prämisse und all das, das fand ich schon sehr, sehr spannend.

Speaker: Aber am Ende wird es dann auch wieder...

Speaker: mit voller Absicht, so nach dem Motto, wir müssen den Leuten doch wieder einen Alien sagen, damit die wissen, das ist ein Alienfilm.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Also um nochmal auf Alien Earth gerade zurückzukommen, nochmal ganz kurz, weil ich bin ja ein bisschen so reingegrätscht.

Speaker: Also wie gesagt, es fällt, nur ganz kurz nochmal zur Grundhandlung, es fällt ein Raumschub, auf der Erde ein Geheimnisvolles und eine zusammengewürfelte Truppe von taktischen Soldaten, so wie es IMDB schreibt,

Speaker: wird ausgesandt, um dort das Schiff zu sichern, die Ladung zu sichern von den Aliens und auch natürlich einzusammeln und zu fangen.

Speaker: Und ob dann jetzt der eine oder andere entfleucht und entkommt oder ob man alle kriegt und ob die dann nachher aus dem Labor ausbrechen, das kann sich mal dahingestellt sein.

Speaker: Da sind wir wirklich schön sind auch die neuen Aliens.

Speaker: haben sich schon so ein bisschen präsentiert.

Speaker: Das ist unglaublich geil gemacht.

Speaker: Das ist ein kleiner Schockmoment in der zweiten Folge, wo dann dieser kleine Optikus auftritt.

Speaker: Ja, das ist geil gemacht.

Speaker: Wie gesagt, ich kann die Serie nur empfehlen, sie macht Spaß, es wird den ein oder anderen Hardcore-Alien-Fan sagen und sagen, alles Humbug, alles Blödsinn, es ist nur das pure Alien, es ist das echte.

Speaker: Das haben wir ja immer bei all diesen Sachen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, mir hat das bisher sehr gut gefallen und ich habe mich herrlich unterhalten gefühlt.

Speaker: Ich glaube, mehr gibt es da erstmal nicht zu sagen.

Speaker: Wir müssen auch gucken, wo die Reise hingeht.

Speaker: Wie gesagt, drei von acht Folgen.

Speaker: ist ja noch nichts bei fast 50 bis 60 Minuten Spielzeit.

Speaker: Nö, nö.

Speaker: Also da kann ja noch eine ganze Menge passieren oder auch nicht.

Speaker: Warten wir mal ab.

Speaker: Vorschusslobbyern ja, aber nicht zu viel.

Speaker: Aber vielleicht noch mal kurz zur Orientierung gesagt.

Speaker: Wo ist das Ganze quasi zeitlich angesiedelt in dem Alien-Narrativ?

Speaker: Ganz knapp, ich glaube, vor oder nach dem ersten Teil.

Speaker: Also es müsste dann ja quasi so ein bisschen parallel eben auch zu dem letzten Alien-Kinofilm sein, Alien Romulus, der ja auch quasi direkt oder relativ direkt nach dem ersten Film

Speaker: Jetzt müsste man nur tippen können.

Speaker: Genau, Alien Earth spielt 2.120, etwa zwei Jahre vor dem Originalfilm Alien.

Speaker: Ah, guck mal, doch noch vorher.

Speaker: Zwei Jahre vorher, genau.

Speaker: Das ist ja geradezu noch groteskbar.

Speaker: Egal.

Speaker: Ich würde es hier einfügen, weil auch Ash kriegt ja die Information von der Firma, er muss dieses Vieh sichern halt.

Speaker: Wer weiß, was hinterher bei Alien Earth passiert.

Speaker: Wahrscheinlich werden sie alle vernichtet und sie brauchen nochmal ein Forschungsobjekt oder so.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Es wird sich schon irgendwie einfügen.

Speaker: Ich vertraue da, was ich bisher gesehen habe, traue ich da den Autoren und Autorinnen, dass sie das wirklich gut hinbekommen und das in den Alien-Kosmos einfügen.

Speaker: Insofern bin ich gespannt, im Kino läuft ja jetzt auch schon fleißig der Predator-Bedlands-Trailer rauf und runter.

Speaker: Ich bin mir auch noch gar nicht sicher, was ich davon irgendwie zu handeln habe, weil da ja auch der Merch zwischen den Welten, also Alien und Blade Runner, das kommt da alles wieder auch fleißig zusammen aussehen, tut das erstmal schon mal gar nicht schlecht.

Speaker: Aber naja, ich bin einfach mal vorsichtig gespannt.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Wo wollen wir mit weitermachen, lieber Kai?

Speaker: Wir haben eine riesen Liste hier.

Speaker: Ich glaube, liebe Leute, lehnt euch mal zurück, holt euch mal eine Kiste Bier und dann könnt ihr euch, habt ihr jetzt auch genug Versorgung für die nächsten dreieinhalb Stunden von einem seltsamen Filmpaar.

Speaker: Ich hole uns nochmal schnell noch ein paar Ananas-Sticks.

Speaker: Ähm,

Speaker: Machen wir mal mit anderem Erdenhorror weiter.

Speaker: Eine Renaissance erlebt er jetzt auf jeden Fall in diesem Jahr auf der Kinoleinwand endlich mal wieder.

Speaker: Der ganz große Zampano.

Speaker: Stephen King kehrt gleich mit mehreren Dingen auf die Leinwand zurück.

Speaker: Und das erste ist drolligerweise was gewesen, was so eigentlich inhaltlich so gar nicht in diesen üblichen Horrorkanon passen wird, was einfach keine Horrorgeschichte ist.

Speaker: Also es gibt zwar...

Speaker: wie sag ich mal, ein fantastisches oder ein erschreckendes Element.

Speaker: Aber das ist es dann auch schon.

Speaker: Eigentlich ist es eine sehr, eine sehr, sehr seltsame Geschichte, die dann auch noch in drei Kapiteln erzählt wird und quasi dann eigentlich auch rückwärts.

Speaker: Und es geht erst mal los, dass quasi...

Speaker: scheinbar die Welt langsam vor die Hunde geht.

Speaker: Wir folgen in einer... Meinst du jetzt, spielt in der Gegenwart?

Speaker: Ja, also spielt auf jeden Fall im Hier und Jetzt.

Speaker: Also das ist jetzt, glaube ich, nicht Period.

Speaker: Da brauche ich ja nur Nachrichten gucken.

Speaker: Sorry, Kai.

Speaker: Ja, aber genau so sieht es aus.

Speaker: Plötzlich das Internet ist nicht mehr da.

Speaker: Irgendwie Kalifornien droht ins Meer zu stürzen.

Speaker: Also richtig großartig.

Speaker: Eher so 2012 denken, was Katastrophen angeht.

Speaker: Man kriegt das alles so irgendwie am Rande mit über Figuren aus so einer kleinen Stadt.

Speaker: Es weiß auch keiner so genau, was los ist.

Speaker: Also die Dinge werden immer absurder.

Speaker: Erst am Anfang alles ganz klein.

Speaker: Stromausfälle, wie schon gesagt, irgendwann ist das Internet weg, was schon für eine Hysterie sorgt.

Speaker: Und...

Speaker: Die Situation spitzt sich zu, keiner weiß so genau, was los ist und verrückterweise tauchen überall seltsame Werbungen auf, wo einfach nur draufsteht, danke Chuck für 39 Jahre.

Speaker: Und wo dann so ein Männlein daneben ist, in diesem Fall gespielt von Tom Hiddleston und keiner weiß, was damit Phase ist.

Speaker: Da gibt es dann Billboards, irgendwie im Fernsehen gibt es dann Danksagungen und so und keiner weiß eigentlich, wer dieser Chuck ist oder was das eigentlich alles soll.

Speaker: Ich weiß es übrigens auch nicht, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Das ist komplett mir vorbeigezogen, ganz ehrlich, dieser Film.

Speaker: Nee, wie schon gesagt, das ist erstmal die Prämisse, womit das losgeht.

Speaker: Ich will auch gar nicht weiter viel erzählen, weil am besten auch wirklich unvorbereitet sich in dieses kleine Kinostück reinwagen.

Speaker: Es ist eine ganz, ganz andere Geschichte.

Speaker: Es basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King.

Speaker: Und es ist eine sehr, sehr menschliche Geschichte.

Speaker: Eigentlich hätte man es wahrscheinlich, aber das ist so ein Problem, da kommen wir wahrscheinlich auch bei einem der weiteren Filme gleich nochmal drauf,

Speaker: Wo man das Gefühl hat, dass man eigentlich, das ist mehr so eine, wie würde ich mal sagen, eine Tales from the Crypt Episode oder so, wo du irgendwie eine Stunde oder maximal 70 Minuten hast.

Speaker: Also dann halt meistens auch mit so einer schönen Punchline am Ende, anstatt eines vollständigen Films.

Speaker: So, hier hat man auch einen vollständigen Film, der geht ungefähr knapp 110 Minuten.

Speaker: Ist das jetzt zu lang am Ende des Tages?

Speaker: Nein, eigentlich nicht, weil es geht nachher auch noch um Drama und halt der Mittelteil, also dieses mittlere Kapitel, das ist dann eigentlich auch so ein bisschen dünn und da war ich dann auch so ein bisschen...

Speaker: so ein bisschen enttäuscht am Ende, wo ich so dachte, ich habe mir irgendwie davon mehr erwartet.

Speaker: Wenn man sich darauf aber einlässt und worauf es dann am Ende hinausläuft und was dann die Punchline ist, das ahnt man dann schon.

Speaker: Wie schon gesagt, das ist sehr gut gemacht, das ist super gespielt, vor allem.

Speaker: Wie schon gesagt, wir haben hier zum einen Tom Hiddleston in der Hauptrolle und ein paar andere bekannte Gesichter hier.

Speaker: Ich weiß nicht, wie man diesen Mann ausschaut.

Speaker: E-Chill vor...

Speaker: so und so diesen, ich glaube, der ist ja eigentlich Engländer.

Speaker: Ich kann dir das nicht sagen.

Speaker: Ich finde, die Regel für diesen Podcast ist, wenn man nicht weiß, wie ihr euch da ausgesprochen wird, reden wir nicht drüber.

Speaker: Wer weiß, wie der Mann wirklich ausgesprochen wird, ich scheitere an dem jedes Mal.

Speaker: Supergröße.

Speaker: Und natürlich haben wir einen ganz großen dabei, auch in einer größeren Nebenrolle.

Speaker: Marc Hemmel ist auch dabei als alter, krauziger Opa.

Speaker: Der kann nichts anderes mehr spielen, Entschuldigung.

Speaker: Der kann nur alte, kauzige Oper spielen sozusagen.

Speaker: Oder eben alte, kauzige, harte Militärs, wie wir dann ja eben demnächst dann Todesmarsch sehen werden.

Speaker: Da ist er dann auch mit dabei.

Speaker: Ja, auf jeden Fall klare Empfehlungen.

Speaker: Guckt euch gerne Live of Chuck an.

Speaker: Ich will auch gar nicht zu sehr fragen.

Speaker: Es ist...

Speaker: Ein Drama, es ist keine Horrorgeschichte, es gibt ein fantastisches Element.

Speaker: Ich will auch nicht sagen, ein Wohlfühlfilm ist das auch auf gar keinen Fall, weil am Ende geht es auch um eigentlich was sehr Deprimierendes.

Speaker: Aber der Film ist schön gemacht, die Punchline ist auch genauso...

Speaker: wie im Buch tatsächlich.

Speaker: Also man hat sich da schon ganz gut dran gehalten, obwohl man da so ein paar Haken schlägt, die im Buch dann nicht drin sind.

Speaker: Aber man hat das Wesentliche da alles drin.

Speaker: Ein toller kleiner Film, der leider hier auch nur relativ klein im Kino lief.

Speaker: Viele haben den wahrscheinlich gar nicht so richtig mitbekommen.

Speaker: Ist auf jeden Fall eine Top-Empfehlung.

Speaker: Wenn ihr euch mal ein

Speaker: schönen, ganz besonderen Film ansehen wollt, vor allem weil auch da im Film selber gibt es auch irgendwann einen Erzähler und in diesen Erzählpassagen, da sind wir fast wieder bei Thomas Magnum, hört man den King-Stil einfach so raus, also wie der erzählt und wie der beschreibt und so.

Speaker: Das sind so diese ganz King-typischen Sachen, da kriegst du eigentlich schon fast Gänsehaut von, wenn die Sachen da so runtererzählt werden, wenn man das Stephen King wirklich förmlich im Ohr hat.

Speaker: Das ist richtig schön gemacht.

Speaker: Wie schon gesagt, ich war nur ein kleines bisschen, ich hatte gedacht, dass er so emotional einen noch härter fasst am Ende, aber man, an einem bestimmten Punkt weiß man, wohin der Hase läuft und dann geht es auch nur noch irgendwann konsequent zu Ende und es ist dann trotzdem traurig.

Speaker: Aber wie schon gesagt, sehr, sehr lohnenswert, schöner, netter, kleiner Film, nettes, kleines Drama an der Stelle.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, die anderen King-Filme, habe ich ja schon gesagt, Todesmarsch, The Long Walk, im September und dann im November gibt es dann tatsächlich den Running Man und zwar nicht als Remake des Schwarzenegger-Films von 87, der sich nur sehr lose da an der Richard-Bachmann-Vorlage bedient hat.

Speaker: sondern also hier wirklich mehr buchgetreu und auch anders.

Speaker: Also das wird auch, denke ich, eine Runde, aber auch eher, also es wird mehr so Comic-Unterhaltung werden.

Speaker: Also der Trailer verspricht schon viel und es sieht gut aus und es ist von Edgar Wright, das kann nicht so schlecht sein.

Speaker: Nein, nein, das denke ich auch.

Speaker: Einfach mal so sagen, können wir uns darauf freuen.

Speaker: So, was Stephen King-Verfilmungen angeht, da sind ja auch noch nicht mehr so wahnsinnig viele offen.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Jetzt könnten wir eigentlich im Prinzip, wo wir schon bei Stephen King sind, auch wenn der nächste Film, den ich jetzt hier im Sinne habe, den ich gestern Abend noch im Kino schnell geguckt habe, um darüber zu sprechen, kein Stephen King Film ist, wurde er des Öfteren schon in Kritiken als der beste Stephen King Film, der nicht nach einem Stephen King Roman...

Speaker: gedreht worden ist, betitelt, nämlich Weapons.

Speaker: Der Titel ist erstmal etwas irreführend, er trägt auch im Deutschen den zusätzlichen Titel Weapons, die Stunde des Verschwindens.

Speaker: So, und es geht... Des Zuschauers aus dem Kino.

Speaker: Nein, ganz im Gegenteil.

Speaker: Es geht nämlich darum, dass 17 Kinder des Nachts genau um 2.17 Uhr zur gleichen Zeit also in einer Nacht aus ihrem Elternhaus verschwinden, einfach abhauen und in die Ferne laufen, in einer sehr lustigen Körperhaltung.

Speaker: Und am nächsten Tag kommt nur noch ein Junge in die Klasse, weil die sind nämlich alle aus der gleichen Klasse.

Speaker: Eine Lehrerin namens Justine, gespielt hier von Julia Garner, die auch die Silversurferin im letzten Fantastic Four, glaube ich, gespielt hat.

Speaker: Und leider die ganz, ganz schlimme Mutter im Wolfman.

Speaker: Den habe ich nicht gesehen.

Speaker: Das ist auch gut so, weil da war sie grottenschlecht.

Speaker: Und bei der Frau, ich weiß nicht, ob das, es ist wahrscheinlich Absicht, also visuell stoße ich mich bei dieser Frau an dieser Frisur, die sie hat.

Speaker: Die frühen 90er haben angerufen, die wollen diese Frisur wieder haben.

Speaker: Furchtbar, so läuft es.

Speaker: niemand rum.

Speaker: Doch, gehen wir in die Schule, guck dir mal Lehrerinnen an.

Speaker: Entschuldigung, die laufen alle so rum.

Speaker: Das habe ich alle Lehrerinnen gegen mich aufgebracht, aber es ist nicht ganz unrealistisch.

Speaker: Oder gedisst, weil die alle zum selben Friseur gehen, wer weiß.

Speaker: Furchtbar.

Speaker: Nein, nein, also ich fand das durchaus alles irgendwie sehr stimmig.

Speaker: Wie gesagt, sie ist die Lehrerin, aus deren Klasse von 18 Kindern, 17, eines Nachts verschwinden.

Speaker: Und

Speaker: Und natürlich steht sie im Mittelpunkt der Ermittlungen und die Eltern glauben, sie hat irgendwas damit zu tun.

Speaker: Hier macht sie auch eine gute Figur, weil sie in diese Rolle passt.

Speaker: Unglaublich gut gespielt.

Speaker: Und beim Wolfman halt als junge Karrieremutter überhaupt, das hat überhaupt nicht funktioniert.

Speaker: Und hier passte das wie Faust aufs Auge.

Speaker: Vielleicht deswegen auch dann.

Speaker: Sie ist ja eine Lehrerin, insofern passt dann die Frisur vielleicht auch wieder.

Speaker: Und das Schöne an dem Film von Regisseur, jetzt muss ich gerade überlegen, wer hat es in Sech oder Sacht

Speaker: Gregor hieß er, glaube ich.

Speaker: Ja, Zack Gregor, genau.

Speaker: Zack Gregor, der ja vorher uns auch Barbarian geliefert hat mit Justin Long.

Speaker: So ist es.

Speaker: Der auch einen kleinen Auftritt hier in diesem Film wieder hat.

Speaker: Ist es so, dass der Film sehr verschachtelt und auch sehr interessant erzählt wird, nämlich immer wieder aus verschiedenen Perspektiven, immer einzelne Geschichten der einzelnen Akteure und mit dieser Geschichte bekommst du wieder mehr Infos und auch andere Infos und auch andere Blickwinkel.

Speaker: Ich musste auch kurz zwischendurch an den Film achten,

Speaker: Blickwinkel denken, du erinnerst dich.

Speaker: Zum Beispiel?

Speaker: Ja, der aber noch technischer und anders gewesen ist.

Speaker: Hier ist es eher Arthouse-Grusel, um es mal so zu formulieren, ein bisschen.

Speaker: Aber auch sehr ruhig insgesamt.

Speaker: Es gibt ein paar kleine spannende Jobmomente.

Speaker: Gegen Ende steigert sich die Spannung dann ein wenig.

Speaker: Aber ich fand ihn jetzt nicht so horrormäßig, wie ich es mir erhofft habe.

Speaker: Aber es war ein sehr unterhaltsamer, sehr spannender Film mit knapp über zwei Stunden,

Speaker: der für mich überhaupt keine Längen hatte, weil ich fand das wirklich gut erzählt und wie gesagt, es wird immer geswitcht in die einzelnen Perspektiven, mal von ihrer Perspektive, mal eines Vaters, mal eines Kindes, mal des Schulleiters, also es ist schon...

Speaker: interessant.

Speaker: Ein schönes Puzzlestück und am Ende gibt's einen großen Knall.

Speaker: Und vor allem eines sehr unglücklichen Polizisten, der einen echt, echt schlechten Tag hat.

Speaker: Aber das ist auch das, was ich fand.

Speaker: Also ich saß so im Kino, also erstmal war schon spannend, also dass der Film funktioniert, merkte man, also die Publikumsreaktion war wirklich gut.

Speaker: Teilweise auch erstaunlich, aber komme gleich nur drauf, weil es wurde irgendwann auch gelacht.

Speaker: Ja, konntest du ja auch.

Speaker: An der einen oder anderen Stelle konntest du auch ein bisschen lachen.

Speaker: Also das war schon so.

Speaker: Ja, nein.

Speaker: Ich bin mir schon sicher, dass das beabsichtigt war besonders, also wenn man dann am Ende, und das Ende fand ich dann auch sehr, sehr gut, also hat mir sehr gut gefallen, ist dann aber tonal wieder so ein bisschen anders.

Speaker: Aber auch das ist schon so eine Problematik wohl.

Speaker: Ich muss leider gestehen, ich habe Barbarian leider

Speaker: verpasst damals im Kino völlig und weiß aber, dass sich da auch viele Geister geschieden haben, weil der Film irgendwann auch mal so wohl tonal oder innerlich mal so einen Knick macht, wo dann Leute mitgegangen sind, andere nicht.

Speaker: Hier ist das eigentlich nicht so.

Speaker: Der Film erzählt das schon straight durch.

Speaker: Es erinnert sehr stark an

Speaker: was weiß ich, eine Twilight Zone oder Akte X Episode.

Speaker: Und das dauert halt auch sehr lange.

Speaker: Ich saß im Kino und dachte mir so, ey, wir haben hier einen Horrorfilm und jetzt ist irgendwie schon die Hälfte, zwei Drittel rum und ich sitze hier immer noch rum und denke so...

Speaker: Aber es ist nicht langweilig.

Speaker: Moment, Moment, Moment.

Speaker: Es ist eine Atmosphäre da und so, aber irgendwie passiert auch nichts.

Speaker: Und es gibt dann ja halt auch einmal, also es gibt so Traumsequenzen, wie auch immer, auf jeden Fall so Jumpscares.

Speaker: Und Tanja saß neben mir und die ist für sowas immer anfällig wie nichts Zweites.

Speaker: Und nichts...

Speaker: Gar nichts.

Speaker: Überhaupt... Da war null Reaktion.

Speaker: Das ist nicht mehr eingenickt.

Speaker: Nein, das nicht.

Speaker: Aber ich dachte, alles gut hier?

Speaker: So ungefähr.

Speaker: Nein, hat überhaupt nicht funktioniert.

Speaker: Das ist auch im Nachhinein schwach, blöd.

Speaker: Es gibt ja ein, zwei rote Heringe, die dann da auch noch mal gesetzt werden, die eigentlich wirklich dämlich sind.

Speaker: Besonders in Retrospektive dann.

Speaker: Wenn man dann irgendwann rauskriegt, worum es eigentlich geht, das passiert dann in der letzten Geschichte.

Speaker: Aber was du auch schon gesagt hast, was der Film sehr gut macht, ist halt die erzählerische Aufarbeitung allein durch die Charaktere.

Speaker: Also weil man diese einzelnen Episoden durcherlebt, die teilweise parallel und oder auch nacheinander passieren, alles am selben Tag oder innerhalb des selben Zeitraums.

Speaker: Aber man ist bei diesen Figuren dabei.

Speaker: Und diese Figuren werden da auch gut verkauft.

Speaker: Wie schon gesagt, am härtesten fand ich wirklich den armen Polizist.

Speaker: Der hat echt, echt, echt einen Schallstach gehabt.

Speaker: Er war ja auch nicht nur arm, er war auch schon ziemlich dumm bei bestimmten Sachen.

Speaker: Ja, bei ein paar Sachen schon.

Speaker: Aber er hatte ja auch einen schlechten Tag.

Speaker: Also das kulminiert dann ja auch.

Speaker: Er hat die Strafe bekommen, die man in Horrorfilmen bekommt für Dinge, die man nicht tun sollte.

Speaker: Ja, genau, genau, richtig.

Speaker: Ich will jetzt gar nicht weiter spoilern, aber egal.

Speaker: Nein, nein.

Speaker: Aber das ist schon, das ist wirklich, da habe ich hier echt, also das war eigentlich auch fast die härteste Fallhöhe.

Speaker: Irgendwie fand ich so, das arme Schwein in Anführungszeichen, also auch wenn er einen Fehler gemacht hat, aber sei es drum.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Das hat

Speaker: Auch das hat er dann am Ende.

Speaker: Das ist halt so nicht alles.

Speaker: Wie man das so schafft, dass man einen Charakter am Anfang erst sympathisch findet und denkt, was für eine arme Sau, wie ungerecht wird der hier behandelt.

Speaker: Und hinterher denkt der, du bist doch ein dummes Arschloch.

Speaker: Ja, auch.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Ich musste so an die Coen-Brüder denken.

Speaker: Die machen sowas ja immer sehr gerne.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das passt.

Speaker: So eine Figur aus einem Coen-Brüder-Film ist genau dieser Typ.

Speaker: Der hätte auch von William H. Macy gespielt werden können, wenn er nicht so klein und fipsig wäre.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Und mittlerweile auch zu alt dafür.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Aber worauf das Ganze dann hinausläuft, am Ende gibt es dann halt die, kann man sagen, finale Perspektive fast.

Speaker: Wo man dann auch ganz klar weiß, ich würde mal sagen, so das letzte Viertel, wo dann aufgespult wird, was dann ist.

Speaker: Und da wird es dann auch richtig unheimlich, wenn man dann auch endlich weiß, okay, was geht da wirklich um.

Speaker: Vor sich, wobei sich das dann auch erstmal, man weiß, okay, aha, okay, es gibt dieses Element und da pelzt sich dann aber immer noch weiter was auf und das ist schon schön gemacht und im Finale wirklich, also ganz zum Schluss wird dann mal der Verstärker wirklich so auf 12 gedreht.

Speaker: Es gab dann vorher halt auch schon so ein, zwei Momente, wo dann gelacht wurde, wo die Lehrerin da vor dem Haus da ist und dann plötzlich da diese Gestalt rauskommt, diese Scheme irgendwie und da so ganz komisch rumwackelt.

Speaker: Das wirkte auch so ein bisschen irgendwie wie Slapstick.

Speaker: Und im Finale im Haus dann, wenn dann halt wirklich alles drunter und drüber geht, weil dann auch sich immer was wiederholt in einem gewissen Moment.

Speaker: Also da wird es dann auch natürlich wieder laut.

Speaker: Klassischer Horrorfilm, aber dankbarerweise keine klassischen, so diese richtig bescheuerten Jumpscares.

Speaker: Die finde ich immer ganz schrecklich.

Speaker: Das ist so, wie wenn sich von hinten an dich einer ranschleicht ganz leise und dir komplett laut ins Ohr brüllt.

Speaker: Meinst du kein Boo?

Speaker: Nee, nee, nee.

Speaker: Aber das ist einfach nur Arschloch, dämlich und billig und vor allem auch nervig.

Speaker: Also da hast du dann denkst, ach komm, nee.

Speaker: Weißt du, nee.

Speaker: Es ist was anderes, jemanden tatsächlich, ich sag mal, audio und auch visuell zu terrorisieren.

Speaker: Auch da merkt man, das ist eine Kunst.

Speaker: Es reicht nicht einfach, die Leute quasi einmal im Film wachzuhupen, so, oh, jetzt aber.

Speaker: sondern die wirklich mit der Atmosphäre zu packen und das schafft der Film eben auch, der hat eine sehr, sehr schöne Atmosphäre, die auch sehr eben an Stephen King erinnert, also nicht nur, weil es um eine Vorstadt geht, um Kinder geht, denen irgendwas Schreckliches widerfährt, so dieses ganze Setting visuell, das erinnert sehr, sehr, sehr stark da dran.

Speaker: Ja, es ist genau das.

Speaker: Wobei, ja, ich hinterher auch gedacht habe, das Setting ist das, aber die Story ist schon noch, also es hätte auch von Stephen King sein können, aber ich glaube, er hätte es anders erzählt, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Da hast du ja tatsächlich bei S zum Beispiel im Buch, da gibt es ja so ein ganzes Kapitel, wo da so eine ähnliche Figur auftaucht, die ja auch dann bei S dann natürlich von Pennywise quasi gespielt wird am Ende des Tages.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber das ist auch, wo es dann sehr, sehr eklig wird bei S. Hier spart man sich das auf.

Speaker: Aber ich fand das sehr gut, die Figur, um die es dann am Ende geht, fand ich sehr gut gemacht.

Speaker: Ja.

Speaker: Also auch visuell, weil diese Person verändert sich dann ja auch irgendwie so ein bisschen.

Speaker: Das ist schon klasse gemacht und du hast halt eben visuell so Sachen drin, die du so noch nicht hattest.

Speaker: Wie diese Kinder sich bewegen und so.

Speaker: Also da bleiben einem so ein paar Motive definitiv im Kopf hängen.

Speaker: Also ich kann empfehlen, wer noch Interesse daran hat, sollte sich noch im Kino angucken.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ich glaube, das lohnt sich.

Speaker: Der wird bestimmt noch zwei, drei Wochen laufen, weil der sehr erfolgreich oder sehr gut angenommen worden ist.

Speaker: Er hat sehr gute Kritiken bekommen auch und er ist auch vom Publikum sehr gut aufgenommen worden.

Speaker: Und das ist so ein kleiner Geheimtipp, der immer noch läuft halt.

Speaker: Mittlerweile kein Geheimtipp mehr, aber jetzt bis vor einer Woche.

Speaker: war das noch so ein Geheimtipp und jetzt ist es ja überall raus und also kann ich nur wirklich empfehlen, wie gesagt, sich diesen Film auf großer Leinwand anzugucken.

Speaker: Das wirkt dann, glaube ich, noch ganz anders als zu Hause auf dem heimischen Flachbildschirm.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Weil da auch nochmal eben zu der tonalen Schwankung, dass...

Speaker: Finale, Finale, ist dann tatsächlich, und da musste ich sehr an Sam Raimi denken, der hat ja auch mal einen ähnlichen Film gemacht.

Speaker: Wir verraten jetzt nicht welcher das ist, damit die Leute hier nicht zu sehr gespoilert werden.

Speaker: Habe ich sogar gestern noch dran gedacht, wollte ich mir nochmal angucken.

Speaker: Ja, der ist auch top.

Speaker: Ich sag nur Bahngleis.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und auch Kinder, die in Gefahr geraten, aber nicht zu knapp.

Speaker: Ähm,

Speaker: das Finale-Finale ist dann schon, ich will jetzt nicht sagen Comedy, also es hat mir super gut gefallen.

Speaker: Es ist so schräg, sagen wir es mal so.

Speaker: Nein, weil es wird ja schon auf, eigentlich fast auf Slapstick gespielt, aber die Brachialität, mit der das dann passiert und halt die Inszenierung.

Speaker: Du denkst ja, oh, die armen Kinder.

Speaker: Plus

Speaker: Ja, plus, dass am Ende auch dann durchgezogen wird.

Speaker: Allerdings muss ich sagen, gibt es halt einen Moment vorher, wo der Film nämlich ausknallt, was auch viele, was ich so beim Rausgehen aus dem Kino gehört habe, da sind die Leute ja meistens immer so ein bisschen am Quackeln über den Film, dass so nicht verstanden wurde, was da in diesem Keller passiert ist.

Speaker: So, und

Speaker: Sag mal so, das ist der Moment, es gibt ja dann, wo, ich weiß gar nicht, wer dann da unten rumschleicht und dann für einen Bruchteil der Sekunde die Entdeckung.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich finde, an der Stelle kneift der Film aus, weil es ist natürlich ganz klar, was da eigentlich passiert.

Speaker: Und das finde ich schade, weil das dann nämlich die Fallhöhe zu dem, was man dann zum Schluss wirklich sieht, nicht gegeben ist.

Speaker: Und das ist scheiße.

Speaker: Das fand ich schade.

Speaker: Also da hätte man einfach nochmal ziehen müssen.

Speaker: Aber da, und das ist dann der andere Punkt, da kann man dann auch wieder vielleicht sagen, ja, vielleicht ein bisschen Wischiwaschi.

Speaker: dass der Film selber gar nicht wirklich ein Horrorfilm sein will.

Speaker: So, der will auch nicht so was sein wie American Werewolf oder so.

Speaker: So, der will nicht ein sensationeller Mix irgendwie sein, so, was das angeht.

Speaker: So, der hat ein paar komische...

Speaker: Ich glaube, Serge Gregor will einfach einen eigenen Stil etablieren.

Speaker: Ich muss jetzt bei Barry nochmal gucken, um das übereinzubringen.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl, er möchte seinen eigenen Stil etablieren, der irgendwo so ein bisschen zwischen den Stühlen steht.

Speaker: Genau, aber das finde ich schade.

Speaker: Warum?

Speaker: Ja, weil entweder... Mir hatte eigentlich nichts gefehlt, sage ich dir ganz offen und ehrlich.

Speaker: Ich fand den so gut, wie er war für mich.

Speaker: Ich habe diese Empfindung nicht gehabt, die du hast, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Nein, wie schon gesagt, ich hatte da am Ende, weil das Problem ist, wenn du, ich sage mal eben so Horror und...

Speaker: Comedy oder schwarzen Humor, wie auch immer, hast.

Speaker: Das ist eine ganz, ganz harte Nuss.

Speaker: Das schaffen die wenigsten Filme wirklich, wirklich richtig gut.

Speaker: Weil es hat ja dann auch immer so mit...

Speaker: der emotionalen, also der Empfindung zu tun, so in welchem Moment du dich gerade befindest.

Speaker: Wann kannst du halt die Spannungssituation oder den Horror quasi ablösen durch schwarzen Humor oder tatsächlich Slapstick oder ich sag mal ein blödes Beispiel, Braindead Peter Jackson, das ist eine Slapstick-Komödie eigentlich.

Speaker: Ja, da wird auch mit

Speaker: reichlich Material rumgelostet.

Speaker: Aber nicht für die bundesdeutsche Zensur.

Speaker: Ja, nee, das sind die, die den Gag nicht verstanden haben.

Speaker: Aber ich finde das, wie gesagt, also muss ja nicht immer alles irgendwie in irgendein Schema passen oder so und das finde ich eigentlich, da ist eher so jemand, wenn er das so weitermacht und das beibehält, hat er seinen eigenen Stil gefunden.

Speaker: Ja, ich fand es halt hier nur schade.

Speaker: Das ist der Punkt.

Speaker: Ich hätte diesen Film gerne wirklich als richtigen Horrorfilm

Speaker: Also bei dem, was er da so gemacht hat, hätte ich das... Aber es ist ein Horrorfilm, natürlich, aber es ist halt nicht der klassische... Guck mal, du hast auch Abstufungen zwischen Geisterhorror, Gruselhorror, Splatter, Slasher und so weiter und so fort.

Speaker: Ja.

Speaker: So, jetzt ist das kein Slasher, es ist auch kein Splatterfilm, auch wenn es ein, zwei kurze Splatter-Szenen gibt halt in dem Film, halt, aber es ist kein klassischer Splatterfilm, dafür ist zu wenig dafür drin.

Speaker: So, und das ist halt jemand, der wandelt so ein bisschen zwischen den Welten und das finde ich eigentlich gerade gut.

Speaker: Also mich hat der damit angesprochen.

Speaker: Ich bin auch...

Speaker: Ich bin immer Fan davon, also gerade ein Fan davon, aber wie schon gesagt, es ist eine schwere Kunst, quasi so ein Genre-Mix, wie auch immer der aussieht, vernünftig irgendwie zu Wege zu kriegen.

Speaker: Und ich finde hier kneift der damit einfach auch ein bisschen aus, wirklich einen richtigen Horrorfilm abzulösen.

Speaker: Habe ich nicht sehr empfunden.

Speaker: Ich habe ihn als Horrorfilm empfunden.

Speaker: Ja, dann haben wir andere Auffassung von Horrorfilmen.

Speaker: Nein, nein, nein, nein.

Speaker: Ganz und gar nicht, glaube ich nicht.

Speaker: Nein, aber hier, weil am Ende, also es ist wunderschön, hast du diesen Clash zwischen einer sehr grafischen Darstellung und einer Slapstick-Inszenierung.

Speaker: Kann ich so nicht mitgehen, Kai, sorry.

Speaker: Wir nicht übereinkommen.

Speaker: Ganz ehrlich.

Speaker: Ich hab's nicht so entfunden.

Speaker: Ehrlich nicht.

Speaker: Es ist ja gut, dass das bei dir so, aber bei mir war halt am Ende da die Luft raus.

Speaker: Vielleicht solltest du einfach mal den Kopf abschalten und einfach nur genießen.

Speaker: Nein, das Finale, Finale fand ich toll, weil ich hatte auch erst schlimm gedacht, dass die am Ende dann auch, wenn es da zur Sache geht, dass dann abgeblendet wird, was dann ja nicht passiert.

Speaker: Also macht euch selbst ein Bild davon, ob ihr eher Kai zustimmt, der meint, da fehlt noch was zum endgültigen Horror oder ob ihr mit mir übereinstimmt, die sagen, hey, finde ich gut, ist genau die gemütliche Horrorrunde, die ich so brauche.

Speaker: Schreibt uns, teilt uns das mal mit, wenn ihr das hier hört.

Speaker: Ich finde aber auch, und das ist das andere, aber da macht der Film das eben über die Erzählung wett, dass das genauso wie auch eben so bei Life of Chuck ist, aber auch hier der Film selber, also rein...

Speaker: Inhaltlich ist das eigentlich auch eher so eine Tales-from-the-Crypt-Episode, volle Granate.

Speaker: Aber weil die das erzählerisch so schön aufgedröselt haben und weil der Film dann auch an keiner Stelle langweilig ist oder so.

Speaker: Du bist ja immer dabei, es wird ja immer wieder was Weiteres entblättert, plus dass diese Figuren tatsächlich auch dann interessant sind.

Speaker: Und du hast nicht immer den dauernden Wink mit dem Zaunpfahl, sondern mit dem Leuchtturm, mit dem Telegraphenmast, was auch immer.

Speaker: Das einzig wirklich Blöde, und das muss ich dann leider noch mal rausschicken.

Speaker: Kannst du es auch nicht einfach mal sein lassen.

Speaker: Nein, muss ich, muss ich.

Speaker: Es muss raus aus ihm.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Man darf am Ende des Films nicht mehr über den Film nachdenken, weil sonst kommt man leider auf ein paar Stolpersteine, wo man, naja.

Speaker: Das hast du über allen Filmen.

Speaker: Nee, aber da ist es auch dämlich.

Speaker: Also müsste gar nicht sein an der Stelle.

Speaker: Also ich hatte ein, zwei Stolpersteine entdeckt, wo ich dann aber gedacht habe, so, nee, haben sie gut gelöst, weil es wird ja dann in der letzten Geschichte nochmal erklärt, warum es nicht gefunden wurde.

Speaker: Aber egal, wie gesagt, lass uns mal weitermachen, also wie gesagt, die Leute sollen sich ihre Meinung bilden.

Speaker: Ja, darum geht es gar nicht, sondern du merkst halt, wo quasi fürs Drehbuchschreiben wieder was notwendig war, wo man sich was zusammengeschustert hat, was aber eigentlich dämlich ist.

Speaker: Aber wenn die Leute den Film noch nicht gesehen haben, können sie es nicht wissen.

Speaker: Nee.

Speaker: Ich sag's so, am besten, wenn man den Film gut fand, so wie Thorsten, einfach Gehirn auslassen, genießen am Ende, dann hat man das.

Speaker: Nicht nochmal drüber nachdenken, okay, jetzt weiß ich, was passiert ist, was hat das für eine Konsequenz für das, was vorher wirklich passiert ist.

Speaker: Egal.

Speaker: Ja, steh ich zu, find ich gut.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: Trotz allem finde ich, ist das ein sehr lohnenswerter Film.

Speaker: Der lohnt sich auf jeden Fall.

Speaker: Ob der jetzt großes Wiederguckpotenzial hat, hängt hauptsächlich davon ab, wie gut man von der Atmosphäre eingefangen wird.

Speaker: Und ich glaube, das macht der Film halt wirklich richtig gut.

Speaker: Ein seltsames Filmpark.

Speaker: Atmosphäre hin oder her, Slapstick hin oder her.

Speaker: Du hattest ja noch einen anderen Film geguckt, den ich leider auch noch nicht gesehen habe.

Speaker: Kommen wir doch mal jetzt vom Horror weg zu den, oder haben wir noch einen Horrorfilm?

Speaker: Ich dachte, wir kommen jetzt mal Richtung Komödie und Slapstick sozusagen.

Speaker: Ja, da ist ja diesen Monat auch richtig was los im Kino.

Speaker: Es sind ungefähr 2000 Prozent mehr Filme mit Komödieninhalt in diesem Monat im Kino gelaufen, als in den letzten zwei Jahren, habe ich das Gefühl gehabt, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Ja, jenseits von Familienkrams.

Speaker: Ja,

Speaker: Es gab natürlich die Nackte Kanone, den hattest du, glaube ich, nicht gesehen.

Speaker: Nein, genau.

Speaker: Da bin ich noch nicht zu bekommen.

Speaker: Ich musste mich gestern entscheiden zwischen Weapons oder Nackte Kanone.

Speaker: Ich habe mich für das wahrscheinlich im Besseren entschieden.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Wobei ich auch der Nackte Kanone sehr zuträglich bin.

Speaker: Allerdings, nachdem ich das Interview mit David Zucker von Zucker, Abraham Zucker gelesen habe, in der letzten Cinema, in der 825, kann ich nur empfehlen,

Speaker: Mit dem weißen Hai noch drauf.

Speaker: Da gibt es übrigens auch ein sehr schönes Feature oder Essay über den weißen Hai.

Speaker: 50 Jahre der weiße Hai.

Speaker: Wer da noch mehr zu hören möchte, kann auch mal in unseren letzten Podcast noch reinhören, wer es noch nicht gemacht hat.

Speaker: Kai und ich haben uns letztes Mal über den weißen Hai ausgelassen und allem, was damit zusammenhängt.

Speaker: Wir waren extra zur See.

Speaker: Ja, genau, wir waren extra zur See, haben uns die Füße nass gemacht, genau.

Speaker: So, und wie gesagt, in der letzten Cinema, Ausgabe 825, gab es das zum Weißen Hai, aber auch dieses wunderbare Interview mit Sacker, der so, ich will mal sagen, so ein bisschen nachgetreten hat, weil die Originalautoren und Regisseure der ersten drei nackte Kanonefilme und Top Secret und auch Airplane, beziehungsweise die verrückte Reise in einem, wie hieß die, irgendwie verrückte Reise in einem unglaublichen Flugzeug oder so ähnlich, oder?

Speaker: Die unglaubliche Reise in einem verrückten Kurs.

Speaker: Genau, so rum war es.

Speaker: Die all diese Filme damals ersonnen haben und erfolgreich ins Kino gebracht haben, sind jetzt quasi von der Produktionsfirma oder von dem Vertrieb, die denen auch die Rechte sozusagen mehr oder weniger inne haben, ausgebotet worden.

Speaker: Paramount ist es, glaube ich, wenn ich mich recht entsinne.

Speaker: So ist es.

Speaker: Jetzt ist ja der neue nackte Kanone-Film mit Liam Neeson als Sohn von Leslie Nielsons Charakter.

Speaker: Wir sagen aber lieber Liam.

Speaker: Liam ist was anderes.

Speaker: Liam Neeson.

Speaker: Liam ist starker Stoff.

Speaker: Es ist da quasi ausgebotet worden.

Speaker: Es gab schon einen Drehbuchentwurf für weitere Fortsetzungen.

Speaker: Und auch die Agent von Saka hat versucht mit J.J.

Speaker: Abrams, der jetzt sozusagen für den neuen Fortsetz,

Speaker: Slapstick Spaß verantwortlich ist, auch Kontakt aufgenommen und sie haben sich auch angeboten, aber er wollte mit ihnen nichts zu tun haben.

Speaker: So steht es hier in der aktuellen Cinema drin, was ich ein bisschen schade finde, um ganz ehrlich zu sein, wenn dann schon Leute auch bereit sind, an dem neuen Werk mitzuarbeiten oder auch sich einzubringen.

Speaker: die einfach beiseite zu schieben und sagen, ich mache jetzt einfach Copy-Paste von dem anderen Krempel und mache das so, wie die es gemacht haben, nur ich brauche die alten dafür nicht.

Speaker: Ich heime es alles selber ein.

Speaker: So nach dem Motto.

Speaker: So ein Gefühl wird hier ein bisschen vermittelt über Seth MacFarlane, der ja jetzt den neuen Film produziert hat.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie weit er da noch involviert war.

Speaker: Jetzt habe ich noch gar nicht nachgeguckt.

Speaker: Aber kann ich nur empfehlen, wer die Szene mal so aus dem Schrank stehen hat oder so, kann da mal reinlesen.

Speaker: Sind irgendwie drei Seiten oder so.

Speaker: Ist ganz, ganz interessant.

Speaker: Sass McFarlane ist einer von insgesamt zwölf Produzenten dieses Films.

Speaker: Er ist der Namensgebende sozusagen.

Speaker: Ja, der das mit Sicherheit auch an sich gerissen hat, beziehungsweise wo die gesagt haben, ja, der soll es machen.

Speaker: Der schafft das irgendwie an der Kinokasse, keine Ahnung.

Speaker: Regie hat ein gewisser Akiva Schäffer.

Speaker: Nee, Schäffer kann es nicht sein, Schäffer muss es sein.

Speaker: Akiva Schäffer, ja.

Speaker: Genau, der vorher auch unter anderem für Saturday Night Live unterwegs war.

Speaker: Lego Movie.

Speaker: Ja, hier Fernsehen fleißig gemacht hat, Extreme Movie hast du nicht gesehen, Drehbücher geschrieben hat, Regie, was haben wir hier noch, Saturday Night Live.

Speaker: Multitalent, sagen wir es mal so, positiv bestimmt.

Speaker: Ja, aber...

Speaker: Hat jetzt quasi jetzt so leinwandtechnisch da noch nicht irgendwie den großen Wurf gelandet an der Stelle.

Speaker: Anscheinend sollte es jetzt dann halt die nackte Kanone sein.

Speaker: Und ja.

Speaker: Oh, der hat Chip und Chap die Ritter des Rechts gemacht.

Speaker: Den ja, der war super.

Speaker: Der war wirklich super.

Speaker: Ich habe mich mit meinem Sohn geguckt vor zwei Jahren.

Speaker: Der war echt super.

Speaker: Das qualifiziert auf jeden Fall.

Speaker: Naja, das Dream Team, was hier verkauft wird, ist halt eben Liam Neeson und Pamela Anderson als Love Interest, beziehungsweise hier auch als eigene Figur.

Speaker: Und er hat Michael Boltons, Entschuldigung, ich muss dich unterbrechen, Michael Boltons Big Sexy Valentine's Day Special gedreht als Regisseur.

Speaker: Michael Boutons Big Sexy Valentine's Day Special von 2017.

Speaker: Da war Michael Bouton schon lange nicht mehr sexy, aber egal.

Speaker: Sorry, das muss ich jetzt noch loswerden.

Speaker: Also er ist höchst qualifiziert, um die nackte Kanone zu drehen.

Speaker: Und Paul Walter Hauser.

Speaker: Namenstechnisch wird das keinem hier erstmal was sagen.

Speaker: Wings Hauser kenne ich nur.

Speaker: Ja, da hat er glaube ich nicht mit viel zu tun.

Speaker: Aber er ist dieser etwas korpulentere Karate-Kracher aus der natürlich fantastischen Serie Cobra Kai, nämlich Stingray.

Speaker: Da wird bei dem einen oder anderen was klingeln.

Speaker: Der ist jetzt auch in letzter Zeit in sehr vielen Filmproduktionen mit dabei.

Speaker: Hier ist er...

Speaker: Der Partner von Frank Trebin Jr., nämlich Ed Jr., also quasi der Sohn von George Kennedy.

Speaker: Sensationell.

Speaker: Also da wird auch entsprechend homagiert das Ganze.

Speaker: Wer den Trailer gesehen hat, also wenn man das...

Speaker: mag oder sich darauf einlässt, dann kriegt man auch ziemlich genau das serviert, was der Trailer macht.

Speaker: Aber tatsächlich, also ich habe befürchtet, dass es ein schlimmerer Ausverkauf wird.

Speaker: Aber man hat sich schon sehr so an der Formel zum einen des originalen Nackte-Kanone-Films so ein bisschen gehalten.

Speaker: Also da erkennt man sehr, sehr viel wieder in der Figurenkonstellation.

Speaker: Aber auch so bei den Gags hat man das alles natürlich auch ein bisschen modernisiert.

Speaker: Ich fand am Ende, es war ein okayer Film.

Speaker: Aber mehr auch einfach nicht.

Speaker: Also das hätte viel, viel schlimmer alles sein können.

Speaker: Ich glaube, für unsere Generation ist das eigentlich überflüssig.

Speaker: Ich fände es halt spannend zu sehen oder mal zu erfahren, wie das, ich sag mal, so die jungen Leute, die sich das angucken, finden, die jetzt vielleicht die alten Filme vielleicht sogar gar nicht kennen.

Speaker: Sondern hier vielleicht so das erste Mal das sehen und das dann vielleicht auch abfeiern.

Speaker: Der Film war ja jetzt auch nicht ganz unerfolgreich, also der ist schon ganz solide gelaufen.

Speaker: Ich würde mal tippen, dass es da mit Sicherheit auch nochmal eine Fortsetzung geben wird.

Speaker: Zwei mindestens.

Speaker: Womöglich.

Speaker: Die werden den Elch melken, solange es noch geht.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Und solange der gute Liam noch geradeaus gucken kann.

Speaker: Der macht sein Handwerk da auch sehr, sehr gut, sehr straight.

Speaker: Er kann natürlich am Ende des Tages den originalen Frank Drabin einfach nicht ersetzen.

Speaker: Das wäre auch einfach unmöglich gewesen.

Speaker: Aber es ist ja schon eine ähnliche Karriere.

Speaker: Wenn du dir das überlegst, dass der gute Liam...

Speaker: In den letzten 20 Jahren, er war noch der Oskar Schindler in Schindlers Liste, hat angefangen als Darkman mit Sam Raimi und da ist er zum ersten Mal so richtig in Erscheinung getreten in der Hauptrolle und hat dann in den letzten 10, 15 Jahren eigentlich einen Actionfilm nach dem anderen gedreht, immer nach dem Taken-Muster oder irgendwie.

Speaker: Ja.

Speaker: Der hat gefühlt 50 Actionfilme gedreht, die alle immer irgendwie das gleiche hatten.

Speaker: Obwohl sie ja durchaus spannend waren, aber die letzten vier habe ich schon gar nicht mehr gesehen.

Speaker: Und er war natürlich auch, das darf man auch nicht vergessen, er war ja schon im Comedy-Action-Remake-Geschäft fleißig tätig, nämlich als Hannibal Smith im Remake vom A-Team.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Das war auch...

Speaker: Aber es waren alles Actionfilme, wo er das ja auch mit seinem Alter noch hingehauen hat.

Speaker: Jetzt ist er in ein Alter gekommen, wo er diese Action-Szenen und diese Action auch nicht mehr glaubwürdig unterbringen kann.

Speaker: Jetzt bleibt ihm ähnlich wie damals Lyme Niesen, der ja auch als ernsthafter Schauspieler irgendwann versucht hat, unterzukommen und dann auch in ein paar Science-Fiction-Filmen mitgespielt hat, aber am Ende letztendlich hat er auch nur noch als Pausen-Clown, sage ich mal, von einem Film zum nächsten weitergereicht wurde.

Speaker: Ja, also...

Speaker: Ja, ist ja so.

Speaker: Die nackte Kanone, das war ja der Anfang und da gab es Liam Neeson noch Dracula irgendwie und da gab es ja noch tausend Filme irgendwie in dem gleichen Muster, wo Liam Neeson sich immer sozusagen durch die Kulissen getrottelt hat mit ernster Miene.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Und ich befürchte aber, dass dem lieben Liam Neeson jetzt auch ein ähnliches Schicksal bevorstehen wird.

Speaker: Wenn er damit Kohle machen kann, wenn er es gut macht, ist so ein Ort.

Speaker: Ich glaube, der hat genug Kohle.

Speaker: Also ich glaube... Wenn spätestens das von natürlich Mel Brooks immer noch selbst inszenierte Remake Dracula tot, aber glücklich mit Liam Neeson kommt, bin ich immer noch dabei.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Wie gesagt, da gibt es ja noch viel mehr.

Speaker: Ja, was ja verrückt ist, dass das Mel Brooks ja tatsächlich Spaceballs 2 dreht.

Speaker: Er dreht ja nicht selber, er produziert wohl nur, Regie macht jemand anders und er spielt den großen Joghurt noch.

Speaker: Aber er macht das, weißt du, das ist der Knaller.

Speaker: Ist die Frage, ob er wirklich auf den Knien noch rumrutscht oder ob er das digital gemacht hat.

Speaker: Ganz ehrlich, es ist mir egal.

Speaker: Ich will das wirklich sehen.

Speaker: Ich fand zwar leider, er hat ja auch, ich weiß gar nicht, für welchen Streaming hat er ja auch tatsächlich noch mal die Geschichte der Welt Teil 2 gemacht.

Speaker: Das war leider nicht so erfreulich, weil da hat man sich so ein C-Ensemble von Saturday Night Live irgendwie zusammengewürfelt.

Speaker: Das war echt nicht so lustig.

Speaker: Ja, das ist halt das Problem halt.

Speaker: gerade auch.

Speaker: Ich glaube auch, ein Mel Brooks hat das heutzutage wesentlich schwerer.

Speaker: Ich meine, überleg mal, der hat in den 70ern, Anfang, Mitte der 70er hat der mit Humor angefangen und Filmen halt.

Speaker: Nein, der hat schon weitaus vorher mit Humor angefangen.

Speaker: Ja, aber mit erfolgreichen Filmen, aber so.

Speaker: Nein, auch mit erfolgreichen Filmen.

Speaker: Ich habe Producers.

Speaker: Wann ist denn der raus?

Speaker: Der ist doch Anfang der 70er rausgekommen, oder nicht?

Speaker: Guck mal nach.

Speaker: Der ist nicht in den 60ern gedreht worden.

Speaker: 100%ig.

Speaker: Ich meine 69.

Speaker: Warte mal, guck mal mal hier.

Speaker: Guck mal nach, wenn du gerade dabei bist.

Speaker: Und ich glaube auch für einen Mel Brooks, der immer einen geilen Humor hat.

Speaker: 67.

Speaker: 67.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Und dafür hat er einen Oscar bekommen.

Speaker: Vollkommen zu Recht.

Speaker: Aber ich glaube auch, er wird es heute immer schwerer haben.

Speaker: Ich meine, er ist auch viel älter geworden.

Speaker: Und jetzt nochmal...

Speaker: Das ist ja immer das Problem.

Speaker: Das ist ja auch der Grund, warum auch wiederkehrender Humor, ob jetzt bei der nackten Kanone, da hat es jetzt funktioniert, wir reden gleich noch über das Kanu des Manitou, Spoiler, da hat es so halbwegs funktioniert.

Speaker: Das wird ja immer schwerer.

Speaker: Der Humor aus den 70ern und 80ern ist ein anderer als in den 90ern und in den 2000er Jahren.

Speaker: Und heute darf man ja gefühlt überhaupt keinen Humor mehr machen, weil Humor baut ja auch immer darauf auf, dass irgendjemand in die Pfanne gehauen wird.

Speaker: Und heutzutage darfst du halt niemanden mehr in die Pfanne hauen oder nur noch den alten weißen Mann.

Speaker: Den darfst du in die Pfanne hauen, bis der Arzt kommt.

Speaker: Aber alle anderen Gruppen darfst du nicht mehr in die Pfanne hauen.

Speaker: Selbst Juden dürfen nicht mehr über Juden Witze machen.

Speaker: Wir leben in einer kranken Welt, in einer kleingeistigen, engstirnigen, total bekloppten Welt, wo viele Menschen meinen, sie müssten ständig Partei für andere Menschen ergreifen, die das teilweise gar nicht wollen.

Speaker: Siehe auch die Diskussion über Indianer, wobei beim Shooters Manitou auch so kommt.

Speaker: Das ist ja mal der Punkt.

Speaker: Mir ist das doch persönlich wurscht.

Speaker: Humor funktioniert nur dann und das ist ja das Schöne, das hat ja auch, das hat zumindest Michael Bulli-Herbeck in einem Interview gesagt, nee, das war bei Sakka hier, bei der nackte Kanone, wenn wir alle Randgruppen gleichmäßig beleidigen.

Speaker: Die müssen alle die gleiche Chance haben, beleidigt zu werden.

Speaker: Dann ist Humor gut.

Speaker: Und nicht, wenn ich einige schon per se rausnehme.

Speaker: Das ist das klassische Drill Sergeant Hartmann Motto aus Full Metal Jacket.

Speaker: Bei mir seid ihr alle gleich wenig wert.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Also bitterböse formulieren.

Speaker: Aber das ist halt das.

Speaker: Also Humor ist auch ein schwieriges Pflaster, was das angeht.

Speaker: Also per se auch, gerade amerikanische Komödie hat ja leider so gelitten und jetzt gar nicht mal wegen irgendwie Political Correctness oder sonst was, sondern auch so, wo die Amerikaner wirklich...

Speaker: Und in den 80ern, 90ern auch noch die Vorreiter, in den 70ern sowieso die Vorreiter waren, was Comedy anging.

Speaker: Das ist dann alles irgendwann mal den Bach runtergegangen.

Speaker: Zum einen, weil sich dann einfach vieles wiederholt hat und spätestens dann ab Ende der 90er mit American Pie und das Ganze einfach nur noch dauerhaft unter die Gürtellinie und weitaus darunter gelöscht ist.

Speaker: Wobei es gibt ja durchaus ein paar Ausreißer, die auch teilweise unter der Gürtellinie oder herrlich politisch unkorrekt gewesen sind, gerade auch noch in den 2000er Jahren, auch in den späteren, die ich ja durchaus noch schätze.

Speaker: Also wenn ich so an bestimmte Sachen mit Seth Rogen denke und so weiter, da waren ja durchaus ein paar schöne Filmchen dabei, die richtig Spaß gemacht haben, die auch wirklich noch geil waren.

Speaker: Ja, da kannst du sagen, superbad, hat mir supergut gefallen.

Speaker: Ja, stimmt, der war schön.

Speaker: Ananas Express fand ich gut zum Beispiel auch.

Speaker: Ja, der war okay, das waren ja schon diese ganzen Kifferkomödien, damit kann ich mal wirklich anfangen.

Speaker: Ja, und da sind zum Beispiel so Sachen dabei wie Superbad oder auch Ananas Express, später dann auch Bad Neighbors und so weiter, das waren so Filme, oder auch hier mit dem amerikanischen The Office Pendant zu Ricky Gervais und

Speaker: Na, wie ist er denn noch?

Speaker: Ich komme jetzt darauf, der zuletzt noch diese Weltraumseele da gespielt hat.

Speaker: Ja, ich war schon wie du meinst.

Speaker: Ja, der Röschner draußen auch.

Speaker: Jungfrau männlich sucht hieß der Film.

Speaker: Von Judd Apatow.

Speaker: Die fand ich gut von ihm, die Filme.

Speaker: Also Steve Carell.

Speaker: Nicht Rudy, sondern Steve.

Speaker: Haben mir gut gefallen und gerade den auch, Jungfrau 40 männlich sucht.

Speaker: Das war auch eine Komödie aus dem Jahr 2005, der mir echt gut gefallen hat.

Speaker: Der war auch hart an der Grenze.

Speaker: Das war so wie Verrückt nach Mary so ein bisschen auch in der Richtung.

Speaker: Und das hat so dieses Peinlichkeitshumor auch so ein bisschen nach außen gefühlt.

Speaker: aber auch politisch unkorrekt war halt.

Speaker: So verrückt nach Mary und so weiter, der war ja ein riesen Erfolg, mit dem konnte ich auch schon überhaupt nichts anfangen, wobei die Farelli-Brüder dann später noch richtig fantastische Sachen rausgehauen haben.

Speaker: Bei verrückt nach Mary hab ich mich weggeworfen vor Lachen, gebe ich ehrlich zu.

Speaker: Im Kino damals hab ich mich da weggeworfen, weil ich das gar nicht glauben konnte, was ich da sehe.

Speaker: Ja, das war ja auch das, warum der Film so erfolgreich war.

Speaker: Man hat da Grenzen quasi leider nach unten gesetzt, aber dann auch leider dauerhaft.

Speaker: Und das, wie schon gesagt, man kann das auch, nichts gegen Gags, die unter der Gürtellinie sind oder die halt mal, das gab es früher auch schon, aber die haben es irgendwie geschafft, das wirklich gut hinzukriegen.

Speaker: Ja, oder The Anchorman zum Beispiel auch, ja.

Speaker: Ja, quasi alle Filme mit Will Ferrell, die kannst du heute immer noch gucken und wirfst dich weg.

Speaker: Da gibt es nur für mich ganz wenige Aussetzer, weil dir einen so abgefahrenen, schrägen

Speaker: krassen Humor hat und das so knallhart durchzieht.

Speaker: Für mich finde ich super.

Speaker: Anchorman, die Qual der Wahl.

Speaker: Ron Burgundy, aber für mich Klassiker Oldschool.

Speaker: Das waren alles Sachen, die haben wirklich auch Spaß gemacht.

Speaker: Wenn du dir überlegst, dass der Regisseur von Oldschool nachher den Joker gemacht hat, das sprengt einem auch die Hirnplatte.

Speaker: Und das ist so, wie gesagt, kann ich, deshalb finde ich es auch schade, dass es von diesen Filmen auch heute so wenig gibt halt mittlerweile, dass so wenig davon rauskommt.

Speaker: Und das ist ja der Punkt und dann kriegst du halt so Sachen geliefert, wie jetzt den vierten und fünften und sechsten Nackte Kanone den Nächst, wenn er erfolgreich ist, halt immer nach dem gleichen Muster, wobei ich dann wirklich, ich persönlich sehe die Nackte Kanone auf dem Humorlevel weit unter den Filmen, die wir gerade alle genannt haben.

Speaker: Um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Echt nicht?

Speaker: Ja, doch, doch, sorry.

Speaker: So, und ich habe auch letztens in den ersten nochmal reingeguckt und auch in den zweiten.

Speaker: Nein, nein, sag es nicht, sag es nicht, sag es nicht.

Speaker: Es ist ein Bahnbrecher, es ist genau wie Airplane.

Speaker: Ja.

Speaker: Das kannst du nicht so, das sind Monomente.

Speaker: Ich will das ja gar nicht schlecht reden, aber mir fehlt halt heute so ein bisschen der Bezug dazu.

Speaker: Ich kann mir die Monty Python Filme...

Speaker: immer noch angucken und finde die immer noch lustig.

Speaker: Aber bei Nackte Kanone habe ich nur noch halb so oft gelacht wie früher.

Speaker: Echt?

Speaker: Nein.

Speaker: Ich glaube, vielleicht liegt das auch einfach daran, weil leider dieser Humor und gerade die Nackte Kanone-Filme, auch mit allem, was dann mit diesen ganzen Spoof-Movies, hier Scary-Movie und so weiter, dieser Humor, also das

Speaker: also quasi, das ist ja die Keimzelle all dessen, was danach kam.

Speaker: Das ist halt so ausgetreten worden, dass wenn man es heute guckt, weil man das halt in so vielen Iterationen schon gesehen hat, sich so denkt, naja, aber trotzdem, bei mir vielleicht ist es auch tatsächlich halt so ein bisschen die Nostalgie, wobei ich den damals tatsächlich nicht im Kino gesehen habe, obwohl der gefühlt also mindestens, glaube ich, fast ein ganzes Jahr bei uns im Städtchen Kino lief, verrückterweise.

Speaker: Also der lief wirklich, wirklich lange und ich hab den nicht gesehen und ich kann dir nicht sagen, warum.

Speaker: Wahrscheinlich, weil ich

Speaker: War ja so Anfang der 90er oder war es 89, 90, keine Ahnung.

Speaker: Da war ich halt schon so völlig so auf dem Horrortrip.

Speaker: Also da war ich geistig in einer ganz anderen Richtung.

Speaker: Da war Komödie nicht so groß angesagt mehr an der Stelle.

Speaker: Also Horrorkomödie vielleicht noch, aber sonst, naja.

Speaker: Gut, sei es wie es sei, am Ende, die Nackte Kanone, das Remake, man kann sich das angucken, das ist okay, es reißt am Ende des Tages keine Bäume aus.

Speaker: Es hätte viel, viel schlimmer kommen können, leider ein Filmurteil, das man heutzutage öfters sagen muss, als es tatsächlich nottäte.

Speaker: Es hätte schlimmer kommen können, lass mir es doch einfach so stehen.

Speaker: Ein seltsames Filmpark.

Speaker: Es ist ja so, es ist eigentlich irgendwie so ein bisschen tragisch, weil man würde sich ja wünschen, dass man von sowas richtig auch nochmal irgendwie von den Socken gekippt worden wäre, aber ist es nicht.

Speaker: Und damit begeben wir uns dann auch gleichzeitig zum Kanu des Manitou.

Speaker: Genau, der nächsten Horrorkomödie.

Speaker: Genau.

Speaker: zum erfolgreichsten Komödienfilm Deutschlands aller Zeiten?

Speaker: Oder ist der nochmal getoppt worden von irgendwas?

Speaker: Nein, ich wollte schon sagen, das kann nur der Schuh des Manni tun.

Speaker: Der erste Teil vor 24 Jahren ist die erfolgreichste deutsche Komödie mit über 6 Millionen Zuschauern.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also wir haben ihn auch letzte Woche noch mal geguckt oder vorletzte Woche zur Vorbereitung auf den zweiten Teil, weil es ja auch schon sehr lange her war und haben dann zum ersten Mal die große Leinwand bei mir im Keller unten benutzt, das kann ich auch sagen.

Speaker: So und haben ihn dann in epischer Breite von 3,40 Meter geschaut und es sah ganz gut aus.

Speaker: So und wir hatten auch wieder Spaß.

Speaker: So, ja, man hat vielleicht nicht so oft gelacht wie früher, aber auch da hat immer noch die alten herzen Witze funktioniert.

Speaker: Und dann sind wir dann drei, vier Tage später sind wir in das Kanu des Manitou gegangen, auch im Kino, auf großer Leinwand, klar, wo sonst auch gerade und haben uns dann den auch angeguckt.

Speaker: Und wir haben auch gelacht, aber deutlich weniger, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Vor allem in der ersten Hälfte des Films gab es nicht so viel zu lachen.

Speaker: In der zweiten Hälfte war dann etwas mehr, aber ich muss dazu sagen, also um es direkt vorweg zu sagen, auch da...

Speaker: Es hätte schlimmer werden können, es hätte aber auch besser sein können.

Speaker: So nach dem Motto.

Speaker: Weil ich finde, die Gags, die wirklich bei uns gut gezündet haben und scheinbar auch beim Rest des Publikums im Kino, der Kino ist aber auch gut besetzt, waren die, die als Remake-Gags zu alten Gags funktioniert haben.

Speaker: Also alte Gags, die man jetzt wieder in den Film eingebaut hat, sozusagen als wiederkehrende Running Gags.

Speaker: Anspielung auf den alten Film, auf diese alten Dynamiken, das hat gut funktioniert.

Speaker: So viel, und das ist ja auch leider das Beknackte, so viel neue Story oder Drama hatte jetzt der neue Film ja auch nicht.

Speaker: Es wirkt halt insgesamt wirklich wie nochmal so ein kleines, ja,

Speaker: Best of Hallihallo aus der Vergangenheit.

Speaker: Wenn ich eine böse Zunge hätte, würde ich sagen, das Kanu des Manitou ist das, was im Verhältnis zu der Schuh des Manitou ist das, was im Verhältnis zu der Schuh des Manitou ist.

Speaker: Aber ganz so schlimm ist es nicht.

Speaker: Weil der Stil noch beibehalten wird und auch die Aussage ähnlich ist.

Speaker: Bei Blues Passers hat man ja im Prinzip bei Blues Passers 2000 die Aussage komplett umgedreht.

Speaker: Von Rebellion zum Spießertum.

Speaker: Das einzig Gute bei Blues Passers 2000 sind wirklich die Musikeinlagen.

Speaker: Alles andere kannst du an dem Film vergessen.

Speaker: Und auch die sind leider nicht alle gut.

Speaker: Es gibt eine sensationelle, die ist wirklich gut, das ist Riders in the Sky, die ist top, aber die reißt das Ganze auch nicht raus.

Speaker: Ich meine, man weiß auch, die haben den Film ja nur vorangetrieben, weil die quasi die Musik da auch nochmal irgendwie rausbringen wollten.

Speaker: und das ist nein plus boss 2000 ist funktioniert wirklich finde ich so gut wie gar nicht obwohl auch ein großteil der ganzen leute da auch noch mal mit dabei ist was dann zwar schön ist aber dann ist es halt nur noch so nicht mehr nicht nicht mal eine nummernrevue das ist das ist kein klar also bei plus 2000 nicht als klassentreffen bezeichnen das ist eine leichen schau so

Speaker: Es ist einfach wirklich furchtbar.

Speaker: Und das kann man dem Kanun des Manituts tatsächlich nicht vorgaben.

Speaker: Wobei, wenn du dir Christian Tramitz anguckst, da war ich ja wirklich geschockt, muss ich ja ganz ehrlich sagen.

Speaker: Als er das erste Mal auf der Kamera erschien, nach wenigen Minuten mit einer Kamera rundum fahrt, um ihn herum, habe ich im ersten Moment gedacht, was will denn Peter Kraus hier in dem Film?

Speaker: Entschuldige, der ist ja wirklich fürchterlich gealtert in den letzten 24 Jahren.

Speaker: Und ich habe immer das Gefühl gehabt, ich habe ihn die letzten Male immer nochmal irgendwie auch mit grauen Haaren und älter geworden.

Speaker: Was die Sonne in der Hütte mitgemacht.

Speaker: In Hubert und Staller oder Hubert ohne Staller.

Speaker: Ich habe keine Ahnung, wer es von beiden ist.

Speaker: Immer mal wieder gesehen, auch in Vorschauen und im Stream und so weiter.

Speaker: Wird der mir immer wieder angezeigt.

Speaker: Ich gehöre scheinbar zu der Seniorengruppe.

Speaker: dazu, deren Zielpublikum ich da bin.

Speaker: Ich gucke sowas aber eigentlich gar nicht.

Speaker: Vielleicht, weil ich Fehler mache zweimal im Jahr mit meiner Frau, weil sie das gerne guckt, Traumschiff zu gucken, kriege ich sowas immer vorgeschlagen.

Speaker: Aber wenn ich ihn dann mal so sehe in so Trailern und so weiter, sieht er ganz anders.

Speaker: Jetzt haben sie ihm die Haare blondiert, was dazu geführt hat, dass er noch älter ausgesehen hat, als mit seinen grauen Haaren.

Speaker: Weil die Optik des Gesichtes, was schon sehr eingefallen ist und schon sehr alt geworden ist, zu den blonden Haaren nicht mehr passt.

Speaker: Da hätten sie denn lieber die grauen Haare gelassen, ganz ehrlich.

Speaker: Also ich muss gestehen, ich habe das auch gemerkt, ja.

Speaker: Da war ich erschrocken, da war ich echt erschrocken.

Speaker: Er ist vor allem, also wenigstens gesichtstechnisch anscheinend ein bisschen mehr geil.

Speaker: Er ist ja auch, glaube ich, der Älteste von den drei.

Speaker: Aber ich habe das jetzt als nicht so dramatisch empfunden.

Speaker: Zum anderen ist ja auch da ein bisschen Zeitvergang.

Speaker: Außer wenn du da ständig nur in der Nevada-Wüste oder sonst wo in Mexiko da rumreitest, da muss das Gesicht ja irgendwann mal so.

Speaker: Also ich fand das jetzt nicht so dramatisch wie du.

Speaker: Aber anyways, die Geschichte, es wiederholen sich halt viele Sachen.

Speaker: Man freut sich halt, diese Figur noch mal wieder zu sehen.

Speaker: Ein paar Sachen, ich meine, vieles ist ja natürlich auch schon im Trailer drin.

Speaker: Funktioniert dann auch noch mal wieder ganz nett.

Speaker: Man hat sich da bemüht, Dialoge reinzukriegen und halt eben auch so ein paar Sachen.

Speaker: Es geht halt...

Speaker: darum, dass das Kanu des Manitou auch wieder eine, ja, wie würden wir mal sagen, ein indianischer Schatz beziehungsweise ein Glaubensobjekt geraubt werden soll.

Speaker: Und da, das fand ich zum Beispiel eine sehr geile Pointe, nicht wegen des Mythos, es wird auch erzählt, worum es sich bei dem Kanu des Manitou handelt, nicht um,

Speaker: wie beim Schuh des Manitou tatsächlich um ein Felsmassiv, wo dann ein Schatz drin ist.

Speaker: Nein, dieses Kanu des Manitou ist wirklich ein Kanu, das quasi auch das ewige Leben hat.

Speaker: So ein bisschen heilige Gral mäßig versprechen soll, beziehungsweise man soll das ewige Leben bekommen, wenn man da über einen See mitpaddelt.

Speaker: Eine ganz verrückte Sache, aber der eigentliche Bösewicht des Films will das gar nicht deswegen haben, sondern weil er es einfach verhökern will an den nächsten, nicht Apachen, aber auf jeden Fall an den nächsten anderen Stamm.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Also, wie gesagt, ich muss sagen, also er war nett, der Film, aber wir kamen aus dem Kino raus und haben gesagt, der erste Teil ist besser.

Speaker: Haben alle drei gesagt, Junior und Frau und meine Wenigkeit und ich muss sagen, ja, es ist, wenn man Spaß an dem Humor hat und so weiter, kann man sich das nicht angucken.

Speaker: Mein persönliches Highlight in dem ganzen Film war neben Apollo 14, muss ich ganz ehrlich sagen, war Sky Dumont.

Speaker: Das ist ja auch kein Geheimnis, dass er als Santa Maria wiederkommt.

Speaker: Total geile Erklärung.

Speaker: Da musste ich jetzt auf lachen.

Speaker: Die Szenen mit Sky Dumont waren immer noch die besten, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Ich kann ja stehen.

Speaker: Und auch da muss ich ganz ehrlich sagen, der ist noch ein paar Jahre, ich hab gerade mal geguckt, Christian Trammel ist 70 und Sky Dumont ist noch ein paar Jahre älter.

Speaker: Und ich finde, der ist wesentlich besser gealtert.

Speaker: Ja, der ist ja auch vorher nicht sehr viel gealtert.

Speaker: Der hat das schon, also der hat das gut mitbekommen.

Speaker: Grauhaarigen Look halt, alles gut.

Speaker: Und der hat das auch nochmal gut verkauft halt.

Speaker: Also das fand ich ganz geil.

Speaker: Und es war sein letzter Film jetzt.

Speaker: Genau, man soll immer aussteigen, wenn es am schönsten ist, ganz genau.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und die Musikszene mit ihm war auch schön.

Speaker: Da hätte ich mir sogar nochmal 30 Sekunden

Speaker: mehr gewünscht, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Das sind so Momente, wo ich dann, da hätten sie jetzt ein bisschen mehr von machen können.

Speaker: Das war lustig, hat Spaß gemacht.

Speaker: Wobei, da muss ich auch sagen, man hat sich da ein bisschen, was ich gut fand, zurande genommen, dass mit den Musiknummern, mit der Länge und dem Blödsinn nichts zu sehr übertrieben.

Speaker: Die blödsinnige lange Szene mit Super

Speaker: Nee, als sie beim Baden sind, als sie da in dem Lager sind.

Speaker: Es wird aber dankbarerweise erklärt, beziehungsweise das hat schon einen Soll, weil durch den Gesang halt quasi verraten wird, wo dieses Lager ist.

Speaker: Also insofern hat es inhaltlich wenigstens eine Relevanz.

Speaker: Aber auch da hat man Schluss gemacht, bevor man sagt, so ey komm, dreht den Kack ab, bitte.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und das war halt was, was im Schuh des Manitou auch schon leider halt an ein paar Stellen übertrieben worden ist und das hat man hier nicht so gemacht.

Speaker: Was mir auch gefallen hat, ist, dass Rick Carvain hier in zwei Rollen gespielt hat, nämlich den Deputy, den zweiten Sheriff sozusagen und natürlich wieder Dimitris.

Speaker: Also die waren beide geil.

Speaker: Das hat mir gut gefallen, das war witzig und das hat auch Spaß gemacht.

Speaker: Ich fand auch so viele verschiedene Anspielungen an Jim Knopf und so weiter durchaus amüsant.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das wäre natürlich noch geiler gewesen, wenn Henning Baum da wirklich den Lukas den Lokomotivführer da gespielt hätte.

Speaker: Aber die Rolle hätte ihm keiner abgekauft, glaube ich.

Speaker: Das wäre das Problem gewesen.

Speaker: Ja, obwohl doch, das wäre auch, aber das wäre dann schon zu dämmig gewesen.

Speaker: Die haben ja Waldemar Kobus da gehabt, da als Lokomotiv.

Speaker: Hat auch super gepasst.

Speaker: Aber auch da fand ich schade, dass dieser Gag dann leider wenigstens so in der Filmfassung, wie man sie jetzt im Kino sieht, eigentlich nicht weiter groß aufgelöst wird.

Speaker: Jim Knopf taucht zwar auch nochmal auf...

Speaker: Aber wie schon gesagt, das fand ich dann so ein bisschen schade, dass man da nicht dann auch nochmal den Drops rund gelutscht hat, hat man nicht gemacht.

Speaker: Es gab ja im Vorfeld die große Diskussion auch über die Medien, wird Michael Bulli-Herbeck, den ich persönlich mag und den ich auch schätze, ich mag auch, auch wenn es nicht langsam an diesem Platz läuft, diese Last on Nothing Geschichte mit ihm, also die ersten fand ich echt sensationell, mittlerweile ist es so ein bisschen mh,

Speaker: Aber ich finde auch viele andere Filme, nämlich auch nicht Comedyfilme oder so, finde ich auch gut.

Speaker: Er ist für mich immer noch einer der führenden deutschen Regisseure, der auch Sachen umsetzen kann, auch wenn sie nicht nur Klamauk haben, aber da kommt er halt her aus der Ecke und damit ist er berühmt geworden.

Speaker: Da muss ich ganz schnell einklinken, weil da sagst du nämlich auch was wichtiges.

Speaker: Ein Unterschied jetzt beim Kanu zum Schuh ist tatsächlich, dass du von Anfang an, wenn du im Kino sitzt und den halt richtig dann auch schön in Scope guckst, den Film, da haben die sofort aufs Gaspedal getreten, also mit der Inszenierung große, weite Landschaften.

Speaker: Die sind mal geil in Amerika.

Speaker: Wir waren in Amerika, also die haben das richtig.

Speaker: richtig geil groß inszeniert für die Leinwand.

Speaker: Wobei ich das schade finde, weil das natürlich der Parodie nicht abträglich ist zu den Winnetou-Filmen.

Speaker: Da muss eigentlich die Landschaft nach Jugoslawien aussehen.

Speaker: Ja, aber genau das wollte man ja hier jetzt nicht machen.

Speaker: Das hatte man ja schon in den beiden Filmen vorher letzten Endes gemacht.

Speaker: Deshalb gibt es ja jetzt auch echte Apachen und keine schlecht geschminkten Schauspieler aus irgendwelchen osteuropäischen Ländern.

Speaker: Genau, und da

Speaker: kommen wir genau auch zu einem wichtigen Punkt, also nicht nur, weil da ein Gag dann nicht wiederholt wurde, weil der ursprüngliche Gag war, das hat Bulli auch sehr schön in einem Interview erklärt, dass man sich quasi darüber dann auch eigentlich nochmal lustig machen wollte, im alten Film, dass man halt eben da halt diese Komparsen hatte, entweder Spanier oder Jugoslawen, die dann halt so mit schlechten Perücken durch die Pampa galoppiert sind und da dann halt indigene Amerikaner spielen sollten und

Speaker: Das wollte er jetzt nicht nochmal machen und hat das auch thematisch aufgegriffen.

Speaker: Da kommen wir zu der einzigen Sache, an der ich mich so geistig gerade so komplett auch noch immer so ein bisschen schade, wobei ich eine Tendenz habe, weil es passiert etwas im Film, also es ist ja auch schon vorher diskutiert worden, so ah, wird der Humor jetzt zurückgedrosselt, ah, ist das jetzt alles irgendwie politisch korrekt, tralala.

Speaker: Es gibt eine Sache und ich hatte gedacht, okay, die lassen es einfach so, wie es ist.

Speaker: Die machen da gar keine Sache draus, aber sie machen doch eine Sache draus.

Speaker: Zunächst erstmal, und das fand ich dann erstmal ärgerlich, wieso?

Speaker: Wenn Abahachi quasi im Gespräch immer irgendwie als Indianer angesprochen wird,

Speaker: riecht er sich auf, beziehungsweise ist irgendwie pikiert.

Speaker: Man weiß aber nicht, warum.

Speaker: Er geht dann weg, es gibt Streitgespräche, wie auch immer.

Speaker: Das geht so bis zur Hälfte des Films auch schon, also mehrmals.

Speaker: Wo man aber nicht weiß, was ist denn da los?

Speaker: Da hab ich gedacht, ne,

Speaker: Wo geht das hin?

Speaker: Was passiert damit?

Speaker: Warum wird da jetzt wegen dem unfassbaren Mist, besonders im fiktionalen Kontext, ein Fass aufgemacht?

Speaker: So, man hat da eine geniale Idee.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, soll man das spoilern?

Speaker: Ja, das ist ja keine Überraschung.

Speaker: Das ist ja auch schon überall korporiert worden.

Speaker: Weil es stellt sich raus, also es gibt vor allem halt auch wirklich an einem Lagerform dann auch nochmal ein richtiger Streitgespräch.

Speaker: Es bleibt aber offen, warum sich da echauffiert wird, ob das Begriff ist.

Speaker: So, und es stellt sich halt raus im weiteren Verlauf des Films.

Speaker: dass der gute Abahachi eigentlich gar kein Apache ist.

Speaker: Genau, nur adoptiert ist.

Speaker: So, der ist nur adoptiert.

Speaker: Und das spoilern wir bitte nicht.

Speaker: Da gab es eine Szene, die hat mich, weil ich die überhaupt nicht erwartet hatte, die hat mich total gerissen.

Speaker: Mhm.

Speaker: So, es ist nur diese eine Szene und man hat das auch alles irgendwie vorher abgesprochen.

Speaker: Das hat mich wirklich gerissen.

Speaker: Ich dachte mir, verdammte Scheiße, aber das ist nur für uns alte Säcke.

Speaker: So, an der Stelle sei es drum.

Speaker: Auf jeden Fall ist er eigentlich das Kind, und das ist dann nämlich auch wieder interessant, weil das dann nämlich offengelassen wird, einer deutschen Einwanderin und eines, naja, man weiß es nicht so genau, ein...

Speaker: orientale es ist kein asiat dem sind also kein japaner oder chinese es ist aber auch kein

Speaker: Mensch aus dem Nahen Osten definitiv nicht, sondern schon aus einer bestimmten Region.

Speaker: Es könnte mal leisch sein, vielleicht noch, aber wahrscheinlich doch eher indisch.

Speaker: Das wird aber offen gelassen, das ist rein visuell.

Speaker: So kann man jetzt raten.

Speaker: Aber da habe ich gedacht, verdammtisch, was ist das für eine geile Idee?

Speaker: Nehmen wir mal an, er ist tatsächlich quasi halb deutsch, halb inder.

Speaker: Und wird dann von den Apachen aufgenommen und da großgezogen.

Speaker: Und erfährt dann halt im Nachhinein, weil dann halt die Tagebücher der Eltern noch irgendwo gefunden werden, ob seiner Herkunft, seiner tatsächlichen...

Speaker: das zu machen und das natürlich als anders zu nehmen, weil er mit sich selber hart hat.

Speaker: Ich gehöre gar nicht dazu.

Speaker: Erstens, ich bin keiner.

Speaker: Und eigentlich bin ich dann eigentlich auch noch, aber das wird halt ausgeklammert, bin ich ja eigentlich auch

Speaker: Inder.

Speaker: Das hätte ich noch mal richtig gut gefunden, weil das so eine quasi Doppelauflösung dieser Problematik halt gibt.

Speaker: Ganz, ganz, ganz grandios.

Speaker: Das wird dann aber zum Schluss offengelassen.

Speaker: Am Ende des Tages geht es dann darum, dass Abahachi dann am Ende quasi sich den Mut zusammennehmen muss und seine Herkunft beichtet.

Speaker: und sagt so, nee, ich kann nicht mehr euer Chef sein und

Speaker: Wie die Apache Nation da reagiert, das musst du euch im Kino angucken.

Speaker: Das ist schon schön.

Speaker: Das ist eine schöne Szene.

Speaker: Also wie gesagt, der Film ist nicht schlecht.

Speaker: Auch hier kann man sagen, er hätte besser sein können, hätte aber auch viel schlechter sein können.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ja, also das muss man einfach sagen.

Speaker: Das ist vielleicht auch mittlerweile dem geschuldet, dass mittlerweile bei vielen Sachen auch, und das habe ich auch schon öfters hier und da mal gesagt, nicht nur was die Qualität von Filmen angeht, aber auch die Inhalte auf die Erwartungshaltung mittlerweile so hoch getrieben werden,

Speaker: weil auch so viele Inhalte im Stream mittlerweile so ein hohes Niveau erreichen.

Speaker: Auch wenn ich manchmal darüber schimpfe, dass wir auch gerade bei den Blockbustern Drehbücher haben, die halt scheinbar heutzutage noch weiter downgegradet werden für jeden strunzdoufen Handybenutzer im Kino.

Speaker: damit immer wieder irgendwelche Expositionen, Erklärungen und Wiederholungen eingebaut werden.

Speaker: Damit man bloß, wenn man mal zehn Minuten aufs Handy geguckt hat oder auf den Klo war oder Popcorn kaufen war oder seinen zwölf Liter Eimer Cola wieder aufgefüllt hat, dass man bloß nichts verpasst hat und immer wieder im Film einsteigen kann.

Speaker: Das fällt mir bei den Blockbusters in letzter Zeit auf.

Speaker: Aber du hast im Gegenzug auch natürlich oftmals auch

Speaker: auf sehr gute Produktionen, sehr hohe Ansprüche, tolle Sachen, nicht nur von den Optiken, von dem optischen, auch von dem Erzählerischen her, dass man mittlerweile eigentlich kaum noch von der Qualität einen Unterschied... Früher war Kino immer das Nonplusultra.

Speaker: So, und heute ist aber, habe ich das Gefühl, Streaming

Speaker: Oftmals, gerade die großen Streaming-Serien und die guten haben das längst überholt, was Qualität und Erzählweise angeht.

Speaker: Und deshalb hat man oftmals das Gefühl, dass man mit den Sachen, die vor 20, 24 Jahren noch gut funktioniert haben, heute nicht mehr wirklich weit kommt und die Leute nicht mehr wirklich hinterm Ofen hervorlocken kann.

Speaker: Da muss noch was obendrauf gesattelt werden.

Speaker: Die Erwartungshaltung ist einfach größer.

Speaker: Bei bestimmten Sachen.

Speaker: Und ich glaube auch beim Humor, wie gesagt, wir haben es ja am Anfang auch angedeutet, es ist schwierig heutzutage, viele Kabarettisten und auch Comedians oder auch hier Filmemacher aus dem Humorbereich,

Speaker: haben ja Panik, ständig habe ich immer das Gefühl überall anzuecken, durchzufallen, wie auch immer oder ins große Fettnäffchen zu treten.

Speaker: Dieser Gedanke drängt sich auf, weshalb es ja so wenig Komödien in den letzten zwei, drei Jahren gegeben hat, vor allem auch im Kino halt.

Speaker: Also da war ja nicht mehr so wahnsinnig viel.

Speaker: Und deshalb haben wir jetzt in einem Monat zwei Komödien im Kino mit die nackte Kanone und das Kanu das Manitou und die sind beide okay.

Speaker: Aber sie sind auch nicht super sensationell.

Speaker: Nicht super geil, wie der Titelsong auch von Das kann du das Marnitou, weil wir super geil sind, verspricht.

Speaker: Super gut drauf.

Speaker: Genau, weil wir super gut drauf sind.

Speaker: Von Stefan Raab komponiert, du hörst es auch schon nach dem zweiten Takt.

Speaker: Und auch das ist ein Song, da muss man mal zwischen die Zeilen hören.

Speaker: Im ersten Moment hast du das Gefühl, das ist die Hymne der Berliner Großstadtmenschen, weil wir super gut drauf sind, wir essen vegan und dies und jenes und alles.

Speaker: Du denkst, oh Gott, jetzt bitte nicht auch noch, aber dann musst du mal weiterhören, wir machen mit jedem Selfies und so weiter und so fort.

Speaker: Irgendwann kippt das in dem Song so ein bisschen.

Speaker: Das ist so ein Song, den kannst du in jede Richtung hören vom Text her, den kannst du in jede Richtung interpretieren.

Speaker: Das ist so für mich so ein Punkt, wo ich sage, schade, ja, das kannst du machen.

Speaker: Das ist dann so ein Stilmittel, wenn du dich nicht festlegen willst halt oder wenn du einem nicht auf die Füße treten willst.

Speaker: Aber ich finde auch das so ein bisschen schade, weil das zeigt auch so ein bisschen, wo ist der Grundgedanke da auch.

Speaker: ist.

Speaker: Wir wollen niemandem mehr wirklich wehtun.

Speaker: So, und das gehört halt beim Humor mit dazu.

Speaker: Du musst dem Publikum auch einfach manchmal in die Fresse hauen.

Speaker: So, das klingt jetzt böse, aber im Humor, da wollen wir wehtun.

Speaker: Das sehe ich gerade nicht mehr.

Speaker: Es tut mir leid.

Speaker: Das hält unsere Gesellschaft heutzutage nicht mehr aus in keinster Weise.

Speaker: Beziehungsweise es wird dann immer nur so in eine Richtung gedrückt und das ist eine gewisse Einseitigkeit.

Speaker: Das ist ja das, was du vorhin auch schon skizziert hast.

Speaker: Nichts ist mir erlaubt, aber eine Gruppe wird dann doch noch irgendwie quasi gelabelt.

Speaker: So, hier, da darf man draufkloppen bis zum Vergangenheit.

Speaker: Das finde ich jetzt nicht schlimm, weil ich zu dieser Gruppe gehöre, da kann man ja auch stolz sein.

Speaker: Aber der Punkt, ja Entschuldigung, wenn man da noch Beachtung findet, ist das doch super.

Speaker: Fame um jeden Preis.

Speaker: Nein, du weißt jetzt was nicht so, du weißt, dass ich das anders meine.

Speaker: Ich bin ja auch nicht der alte weiße Mann, der dem allem hinterherweint.

Speaker: Ich bin ja auch jemand, der auch viele Veränderungen gut findet halt und bestimmte Dinge.

Speaker: Aber ich finde halt auch, es darf halt nicht nur in die eine Richtung gehen und es darf halt nicht so einseitig sein und überall verprönt sein.

Speaker: Das war früher auch nicht so.

Speaker: Früher hat man auch gelacht über Witze, über Ältere, über Jüngere, über Männer, über Frauen, über verschiedene Gruppierungen.

Speaker: Es ist ja gut, dass man auch in bestimmten Bereichen weiter ist und quasi so ein gewisses Typecasting, also auch bei Gags oder sonstigen, heute einfach auch nicht mehr funktionieren.

Speaker: Jedenfalls nicht in der Couleur.

Speaker: Muss man deshalb alles irgendwie rausziehen.

Speaker: Also wenn man hier, es wurde ja um die schwulen Stereotype, wurde gesagt, geht das noch hier?

Speaker: Aber Hachikanu des Manitou, beziehungsweise Winnie Touch, geht das noch...

Speaker: Ja klar geht das noch, weil diese Stereotype gibt es natürlich trotzdem immer noch da draußen.

Speaker: Ist das die Regel?

Speaker: Nein, natürlich nicht.

Speaker: Quatsch.

Speaker: Aber man muss da doch abstrahieren.

Speaker: Und vor allen Dingen fand ich, war Winnetouch immer positiv dargestellt.

Speaker: Das war ja überhaupt nicht in irgendeiner Form durch den Dreck gezogen oder irgendwas.

Speaker: Das kommt ja noch mit dazu.

Speaker: Wenn du dann eine Person natürlich mit ihren klassischen Stereotypen nur eher abschneidend und fürchterlich darstellst, dann ist das ein schlechter Humor oftmals.

Speaker: Das kann auch mal an der Ausnahmesituation passieren, aber in der Regel ist das auch kein Humor, über den ich dann auch selber lachen kann.

Speaker: Aber so wie es bei der Schule das Manitur gewesen ist, fand ich es herrlich.

Speaker: Und ich habe in meinem Freundeskreis auch durchaus einige Homosexuelle, die da auch drüber lachen konnten, die das gar nicht schlimm fanden.

Speaker: Nein, die Community ist ja auch, man stellt sich das immer so vor.

Speaker: In der Community sind alle derselben Meinung oder so.

Speaker: Nein, ganz im Gegenteil.

Speaker: Da gibt es auch unterschiedliche Fraktionen, die verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen bezogen anwenden.

Speaker: auf die eigene Gruppe, beziehungsweise auf den eigenen Kontext haben.

Speaker: Also insofern auch da immer hinhören und reden und reden lassen, wenn es denn geht.

Speaker: Ich meine, man muss auch nicht, irgendwo gibt es auch immer eine Grenze, aber das Problem ist, dass bei vielen Menschen, egal wo, ob online, offline, wie auch immer, diese Grenze inzwischen so unfassbar weit runter geregelt ist, dass da überhaupt nichts mehr ankommt oder sofort die Leute, wie es ja heute so schön heißt, getriggert sind und sofort immer auf die Palme gehen, egal bei welchem Scheiß.

Speaker: Und ich glaube, bei den wenigsten ist das tatsächlich...

Speaker: Also wenn du ständig irgendwas ausgesetzt bist und dann der Nächste ankommt und dir wieder einen drauf gibt, sei es ein blöder Gag oder sonst was, klar geht dir da die Hutschnur.

Speaker: Das geht doch jedem so an der Stelle.

Speaker: So, da muss man sich dann auch nicht wundern, aber ja.

Speaker: Ich wurde ungefähr 15 Jahre meines Lebens mit meinem Namen, Thorsten Anders, wurde ich früher zu bestimmten Zeiten, wurde ich immer am laufenden Band hops genommen.

Speaker: Ach, Thorsten Anders, bist du der Bruder von Thomas?

Speaker: Hast du auch ein Norakettchen?

Speaker: So nach dem Motto, ich kriege heute noch Briefe oder E-Mails hier und da auch beruflich, wo die Leute aus Versehen falsche Fehlleistungen Thomas schreiben und nicht Thorsten.

Speaker: Ja, es ist unglaublich.

Speaker: Ich gehe deshalb trotzdem nicht in die nächste U-Bahn und erschieße alle.

Speaker: Ja, also...

Speaker: Es ist wirklich so.

Speaker: Du hättest wenigstens mal beim Bohlen anrufen können.

Speaker: Es ist wirklich so.

Speaker: Ich bin ja nicht der Einzige, der diesen Nachnamen trägt, aber die Kombination aus Thorsten und Anders, also TH Anders und Thomas Anders, hat die meisten dann schon dazu bewogen, durchaus immer wieder die gleichen drei Witze zu bringen.

Speaker: Wo ist denn dein Norack-Kettchen?

Speaker: Ist das dein Bruder?

Speaker: Oder bist du jetzt in Cognito unterwegs?

Speaker: So nach dem Motto.

Speaker: Und das habe ich mir über zehn Jahre anhören dürfen.

Speaker: Und irgendwann ist es mir dann auch leid, aber ich habe trotzdem niemanden umgebracht.

Speaker: Und ich habe trotzdem mein Leben leben können.

Speaker: Also egal.

Speaker: Und das ist jetzt eine leichte Form von Dissing.

Speaker: Aber da gibt es natürlich auch andere Sachen.

Speaker: Du warst dann wahrscheinlich auch der Mitbegründer der Seite Selbsthilfe mal anders.com.

Speaker: Nee, aber das wäre eine gute Idee gewesen.

Speaker: Egal, ich will mich da ja gar nicht mit Leuten vergleichen, die wirklich aufgrund ihrer Herkunft ständig gemobbt werden und ständig schlecht behandelt werden, verarscht werden, das will ich ja gar nicht damit tun, da geht es mir ja wirklich gut.

Speaker: Und vor allem auch, es ist immer, ich zitiere da sehr gerne den großen und von mir maximal wertgeschätzten

Speaker: amerikanischen Komiker George Carlin, der sagt, Wörter alleine sind nicht böse oder schlimm, es ist immer der Kontext, der sie schlimm macht.

Speaker: Und genau so ist es.

Speaker: So in welchem Kontext benutze ich das Ganze?

Speaker: Ja.

Speaker: So, er hatte, also Karlin hatte dazu eine sehr düstere, also eine halb düstere Nummer bezogen auf, sagen wir mal so amerikanischen sprachlichen Kontext.

Speaker: Das spare ich mir jetzt an der Stelle, wird ja dann auch sofort wieder gerne nicht verstanden.

Speaker: Nein, aber genau das ist Kontext, ist immer wichtig und den Kontext geht heute den meisten Leuten ab, beziehungsweise eine vernünftige Einschätzung.

Speaker: Es wird alles nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert.

Speaker: Und das macht es natürlich dann gerade bei Comedy auch im Kino sehr schwierig, vor allem weil, und auch wie du sagst mit dem Song von Raab, am Ende geht es um Verkaufszahlen, die Leute wollen verkaufen.

Speaker: Und wenn du die Leute vor den Kopf stößt, aus welchen Gründen auch immer, dann verkaufst du halt nichts.

Speaker: Und wenn die Leute halt jetzt gerade aktuell alle so überempfindlich sind, dann überlege ich mir das natürlich dreimal, was ich da sage, weil sonst kriege ich eben nicht so viel verkauft.

Speaker: Das ist das, der Kontext, der macht das und deshalb weiß der dritte Teil der Manitou-Reihe auch der Kontext, das Manitou.

Speaker: Herzlich willkommen hier zur Selbsthilfegruppe alter weißer Männer im Filmbereich.

Speaker: Ich habe den Titel, der Titel für den dritten Film ist das Shampoo des Manitou.

Speaker: Auch nicht schlecht, auch nicht schlecht.

Speaker: Es wird dann ein komplettes Musical, egal.

Speaker: Schließen wir, aber alte weiße Männer, das können wir gerne nochmal abschließen, nämlich ein Retro-Flash.

Speaker: Voller alte weiße Männer, die verbrannt werden.

Speaker: Nicht auf dem Scheiterhaufen in einem Hochhaus, den meinst du doch.

Speaker: Hohe Erwartungen, die absolut abfackeln, abzuhören.

Speaker: aka Brandschutz The Movie, Flammendes Inferno aus dem Jahr 1974.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Von John, nennt mich nicht King Kong, Gillerman und produziert von dem fantastischen Irwin Allen.

Speaker: Einer der Filme, also quasi der Blockbuster vor dem Blockbuster, also vor dem Weißen Hai, der erfolgreichste Film des Jahres 1974.

Speaker: Es war, ich

Speaker: Da gilt mich nicht darauf fest, es müsste aber einer der ersten Filme, wenn ich der erste gewesen wäre, wo wirklich zwei Filmstudios sich zusammengeschmissen haben am Ende des Tages, um das Ding dann auf die Kinoleinwand zu bringen.

Speaker: In diesem Fall 20th Century Fox und Warner Brothers.

Speaker: eine irrsinnige Starbesetzung hatte das Ganze und in diesem Jahr 1974 war das große Katastrophenfilm ja zusammen mit Erzbeben, da durfte Charlton Heston gegen die Naturgewalt anstemmen und in Flammen des Inferno ist es halt eben nicht die Naturgewalt, es ist der Mensch, der mal wieder versagt an der Stelle und hoch über das Ziel hinaus will und das natürlich aus niederen Beweggründen

Speaker: Und die beiden Filme, das fand ich total lustig, die sind damals auch, und die sind ja beide nicht kurz, in Double Featuren zusammengelaufen unter dem schönen Titel Shake and Bake.

Speaker: Ja, und jetzt muss man einfach mal, muss man immer kurz die Minute geben, um mal zu sagen, wer da alles mitgespielt hat, weil das ist wirklich ein Who's Who der Stars damals.

Speaker: Allen voran natürlich auch die beiden Naturgewalten, Steve McQueen und Paul Newman, die auch im Hintergrund immer darum gestritten haben, wessen Namen Höhe auf dem Poster steht.

Speaker: Ja.

Speaker: Es war Paul Newman.

Speaker: Es ist wirklich so.

Speaker: Ich glaube, die waren gleich.

Speaker: Die waren zumindest oben und leicht versetzt.

Speaker: Ich weiß es schon gar nicht mehr.

Speaker: Müsste man nochmal auf dem Plakat gucken.

Speaker: Nicht nur auf dem Plakat, sondern auch im Film selber.

Speaker: Im Vor- und

Speaker: Abspann steht Paul Newman, ein kleines, also die stehen auf derselben Ebene, aber links und rechts, normalerweise ist der Abstand eine Kolumne, die so nach unten scrollt, aber da hast du bei dem Credit die beiden nebeneinander, aber Paul Newman ist ein kleines Stückchen höher.

Speaker: Das ist wirklich großartig.

Speaker: Und dann haben wir noch dabei unter anderem William Holden, Faye Dunaway, Fred Astaire, er ist ja sogar ein bisschen getanzt, glaube ich, nein hat er nicht, aber in dem Film nicht mehr, Richard Chamberlain, Robert Vaughn hier aus Solo für Onkel halt, O.J.

Speaker: Simpson, der ja auch schon bei Die nackte Kanone hervorragend mitgespielt hat, Robert Wagner, Sheila Allen, Norman Burton, Jack Collins und dann verließen sie ihn so ein bisschen, aber es sind halt wirklich auch viele Gesichter, die man kennt,

Speaker: Und vor allem, was mir aufgefallen ist, was ich gar nicht so realisiert habe, weil man ist ja da quasi vor Ort, also quasi in der Realität im Jahr 1974 logischerweise, es ist eigentlich ein Gipfeltreffen der Westernhelden.

Speaker: Du hast die glorreichen Sieben eben mit Steve McQueen.

Speaker: Du hast da natürlich noch nicht, sondern ich meine erst ein Jahr später oder im selben Jahr von Budge and Sundance, Paul Newman.

Speaker: Du hast The Wild Bunch, William Holden und du hast auch nochmal die glorreichen Sieben mit Robert Vaughan.

Speaker: Und ein paar andere.

Speaker: Und das ist, da denkst du so, verdammt, was war da an dem Set los?

Speaker: Was muss da los gewesen sein?

Speaker: Und da war so

Speaker: einiges los.

Speaker: Ja, das auf jeden Fall.

Speaker: Es ist eine unglaubliche Besetzung, es ist ein unglaublicher Film.

Speaker: Ich habe ihn auch gerade noch vor einem halben Jahr irgendwo mal lief, war mal im Fernsehen, habe ich ihn noch abends spät gesehen.

Speaker: Echt?

Speaker: Krass, im Fernsehen.

Speaker: Habe ich den schon lange nicht mehr gesehen.

Speaker: Ich habe den nämlich selber auch, ich habe den eigentlich nur, ich kenne den nur vom Fernseher, aber früher liefen die ja mal öfters, hier Erdbeben und auch Flammes im Fernsehen.

Speaker: Die ganzen Irwin-Ellen-Filme auch vor allen Dingen.

Speaker: Jetzt

Speaker: Das erste Mal auch hier wieder, also in diesem Fall ist es Warner, aber im Vertrieb, beziehungsweise also hier noch selber rausgebracht von Playin' Pictures.

Speaker: Leider nur in Anführungszeichen als Blu-ray.

Speaker: Das heißt auch leider mit einem älteren Transfer.

Speaker: Das ist auch vorab vielleicht so das einzige Manko.

Speaker: Man hat zwar in dem alten Transfer noch ein bisschen rumgeschraubt, aber...

Speaker: Ich sag mal, man ist heute einfach schon leider sehr viel besseres Transfer technisch gewöhnt.

Speaker: Es bleibt die Frage, ob da mal irgendwann noch mal was nachgereicht wird, weil dieser Transfer, der ist auch garantiert schon einen ganzen Spacken älter.

Speaker: Aber das ist halt nicht das, warum man sich diese Edition zulegt, sondern weil hier erstmals seit VHS-Zeitalter endlich wieder die originale Kinosynchronisation vorhanden ist.

Speaker: Und das, und hier muss man auch mal einen Tusch,

Speaker: aussprechen für Play und Pictures haben die nicht nur quasi das originale Mono-Format tatsächlich mit übernommen, sondern die haben mit der alten Kino Synchro auch einen neuen Atmos-Ton angefertigt und der kann was.

Speaker: Wir haben natürlich auch noch den sensationellen Soundtrack von John Williams dabei, darf man nicht vergessen, einer der ersten Soundtracks, die von ihm rausgebracht worden sind.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ein Jahr, bevor dann halt der richtige Krasakammer.

Speaker: Genau.

Speaker: Auf jeden Fall für alle, die es nicht wissen, in San Francisco.

Speaker: Und das war auch geil.

Speaker: Ich wusste die Stadt gar nicht mehr.

Speaker: Ich wusste gar nicht, dass das in San Francisco spielen sollte.

Speaker: So hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Speaker: Generell das Ding jetzt mal ins Coop und auf großer Leinwand zu gucken.

Speaker: Wunderschön.

Speaker: Man sieht da zwar auch bei den Panoramaaufnahmen am Anfang, dass natürlich diese, glaube ich,

Speaker: zwei riesige hochhäuser die da so in die skyline von san francisco reingezeichnet sind und das eines hat dieser glasturm der da neu eingeweiht werden soll der halt von dem baulöwen gespielt von william holden hochgezogen worden ist und

Speaker: Der Architekt Paul Newman, für den soll das eigentlich das letzte Projekt sein, der will sich abseilen, der kommt gerade aus dem Urlaub wieder.

Speaker: Es soll eine große Eröffnungsparty stattfinden und muss aber feststellen, dass da ein bisschen Fusch am Bau betrieben worden ist und anstatt nicht...

Speaker: an seinen Vorgaben sich orientiert wurde, sondern nur quasi am Bauvorschriften-Minimum.

Speaker: Das Gebäude für damalige Feindnisse hochmodern, mit Express- und Außenliften, massig Beleuchtung und sonstigen Gedönse, riesigen Sicherheitsanlagen, alles mögliche ausgestattet.

Speaker: Wie vorhin schon auch erwähnt, in anderem Kontext, wenn dann halt für ein paar Dollar am Klingeldraht gespart wird, ist das alles für ein Popo.

Speaker: Genau, und einer klingelt und puff, geht das ganze Ding hoch.

Speaker: Absolut, absolut.

Speaker: Und schon geht es los.

Speaker: Und man muss sich dafür, und insofern ist das mit Brandschutz und Movie tatsächlich nicht ganz falsch gedacht,

Speaker: tatsächlich vor Augen halten, dass in der damaligen Zeit sowas wie Brandschutz gab es nicht für Gebäude.

Speaker: So, da gab es zwar auch, also wenn die Bauherren da was reinhaben wollten, konnten die das natürlich machen.

Speaker: So, und in diesem Gebäude, in dem es dann halt wirklich anfängt zu fackeln, und das ist ein Gebäude, das hat, ich meine, 130 oder 135 Stockwerke soll es haben.

Speaker: So, also es ist schon eine ganz schöne Ecke.

Speaker: ist halt alles modernste installiert worden, aber das funktioniert halt teilweise nicht, weil, wie sich dann im Verlauf des Films auch weiter herausstellt, auch noch andere Dinge passiert sind.

Speaker: Der Schwiegersohn, also in diesem Fall gespielt eine super Schmierlappenrolle hier von Richard Chamberlain, ganz toll.

Speaker: Der kommt in diesem Katastrophenfilm nie gut weg.

Speaker: Aber hier ist es toll, weil er tatsächlich ein Dilemma hat.

Speaker: Man denkt erst, dass er so der alleinige Schmierlappen ist, der sich da quasi den Bau abgekürzt und die Kohle in die eigene Tasche gesteckt hat, aber stellt sich dann noch ganz anders raus.

Speaker: Und das ist am Ende des Films vielleicht so der einzige Schwachpunkt, der eigentlich hauptschuldige des Ganzen ist natürlich der Baulöwe William Holden, der am Ende echt gnädig und geradezu

Speaker: geläutert wegkommt, es gibt da zum Schluss einen Satz, wo ich so konsterniert davor gesessen habe, echt, damit haben die das auf, also damit haben die seine Storyline aufgelöst, dass er am Ende vor dem brennenden Inferno oder fast gelöschten Inferno dann steht und sagt so, ja, ich werde nie wieder zulassen, dass so etwas passiert.

Speaker: Das wäre nie passiert, wenn der Arsch...

Speaker: Ich habe es eingespart, nach dem Motto, er müsste sich quasi selber aus dem Verkehr ziehen, dann wird das wahrscheinlich nicht mehr vorkommen.

Speaker: Ja, damals waren wir noch gemäßigt mit den Forderungen an die Bösewichte.

Speaker: Heute würde man sagen, dein Arsch muss bluten, so nach dem Wort.

Speaker: Ja, nicht nur das, sondern er ist ja das Sinnbild, und das ist ja das Entscheidende, er ist ja das Sinnbild für den amerikanischen Kapitalismus an der Stelle.

Speaker: Und darum geht es ja.

Speaker: Die ganzen anderen Dramen, also der Film ist gar nicht mal so kurz, er ist knapp 170 Minuten lang.

Speaker: Es gibt sogar noch insgesamt fast 50 Minuten an Deleted-Scenes auf der Bonusscheibe, auch in ganz unterschiedlichster Qualität.

Speaker: Und es ist echt schade, da sind viele tolle Sachen, also Charaktersachen dabei, wo dann noch dieses größere Dilemma, warum dann diese Party nicht abgesagt werden kann, zum Beispiel, die da stattfindet, beziehungsweise stattfinden muss und warum die dann da alle oben haben.

Speaker: Das hat natürlich alles mit Geld zu tun am Ende des Tages.

Speaker: Also das ist schon toll, da kriegen auch andere Figuren nochmal einen anderen Anschließung.

Speaker: Es lohnt sich also sehr, sich diese Delete-Scenes mal alle anzugucken.

Speaker: Da ist viel dabei, man kriegt nochmal einen größeren Kontext.

Speaker: Witzigerweise bekommen dann die Tode einzelner Figuren auch nochmal einen ganz anderen Punch.

Speaker: Das fand ich sehr interessant.

Speaker: Insofern schade, dass man wahrscheinlich nicht mehr die Möglichkeit hat, da mal so ein...

Speaker: komplett Cut irgendwie mal herzustellen, wenn nicht einer sich hinsetzt und das selber bastelt und wenn man dann halt diese insgesamt ja fast über vier Stunden Fassung dann wahrscheinlich hat.

Speaker: Aber das Tolle ist, der Film funktioniert heute immer noch wie Gangbusters, die Feuereffekte da drin, auch die einzelnen Drama und es wird richtig, man ist schon fast an Final Destination erinnert.

Speaker: Es ist echt tragisch, wer da alles dann sein Leben lassen muss und auf welche Art und Weise.

Speaker: Aber das ist ja die Formel dieser Katastrophenfilme, dass man mit allen mitfiebert und nicht alle schaffen es halt.

Speaker: Und du hast immer verschiedene Storylines nebeneinander.

Speaker: Das ist quasi das Traumschiff im Katastrophenmodus.

Speaker: Ja, also hier funktioniert es halt wirklich, wirklich richtig gut.

Speaker: Also bei sowas wie Erdbeben finde ich zum Beispiel eben nicht mehr.

Speaker: Aber hier ist halt das Drama, es sind so viele Sachen und das ist ganz wichtig hier nochmal zu erwähnen, was für ein...

Speaker: unfassbaren Einfluss Flammen des Inferno hatte, denn ohne Flammen des Inferno gäbe es kein Die Hard.

Speaker: Das mag sein.

Speaker: Nein, das ist so.

Speaker: Der Typ, der das eigentliche Buch geschrieben hat, nachdem Die Hard ursprünglich entwickelt werden sollte, damals noch für Frank Sinatra.

Speaker: Kaum zu glauben.

Speaker: Ja, der hat dieses Buch geschrieben, nachdem der Flammen des Inferno gesehen hat, weil er danach irgendwie auch einen Traum hatte oder was.

Speaker: Es ist geil, wo überall Frank Sinatra mitwirken sollte.

Speaker: Frank Sinatra sollte ja auch mal Dirty Harry werden.

Speaker: Ja.

Speaker: Und von...

Speaker: Wenn du dir anguckst, Flammendes Inferno, wie nah visuell, also was dann Die Hard am Ende geworden ist, wie viel sich Die Hard von Flammendes Inferno geborgt hat, von der Inszenierung, die komplette Fahrstuhlschacht.

Speaker: Nummer, das ist, und Luftschachtkrabbelnummer ist komplett hier raus, auch von der visuellen Inszenierung, die Sache mit dem Dach sprengen, komplett hier drin, es sind visuell so viele Sachen drin, also es ist, ich war selber echt, echt baff.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Ja, also ich muss ja auch mal eine Lanze, also diese Veröffentlichung lohnt sich deiner Meinung nach halt, kann man sich dann schön zulegen.

Speaker: Es gibt, sagen wir mal, aktuell nichts anderes, es sind haufenweise Extras drauf, es ist halt für eine Blu-Ray teuer, die wollen halt für das Steelbook 35 Euro haben.

Speaker: Das ist schon sehr, sehr bitter.

Speaker: Der Film selber ist aber erhaben, ist top.

Speaker: Die Bildqualität ist leider nicht mehr in dem Sinne up to date, was man heute von einem Blu-ray Transfer erwarten würde.

Speaker: Das heißt nicht, dass die scheiße ist.

Speaker: Ganz im Gegenteil, kann man sich schön angucken.

Speaker: Aber man ist heute einfach auch eben von alten Filmen, wenn man vernünftigen Transfer ein besseres gewohnt,

Speaker: Meinst du nicht, da lohnt es sich nochmal zwei Jahre zu warten und dann kommt die UHD?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Also sagen wir mal so, ich habe, ich sage mal, im Unterholz Dinge rascheln hören, aber weiß man nicht.

Speaker: Also ich bin mir sicher, dass irgendwann down the line es mit Sicherheit auch nochmal eine 4K-Auswertung davon mit Sicherheit geben wird, weil dafür ist der Film halt auch zum Klassiker.

Speaker: Aber wahrscheinlich wird man länger drauf warten.

Speaker: Ich muss ja nochmal eine Lanze für den Produzenten Irwin Ellen brechen.

Speaker: Also nicht nur als Träschothek-Freund und als Träschothekar, sondern auch generell als Kinofreund und jemand, der früher gerne Katastrophenfilme gesehen hat.

Speaker: Flamm des Inferno ist ja nur einer seiner absoluten Highlights aus dem Jahr 1974.

Speaker: sondern er hat ja gerade noch zwei Jahre zuvor auch einen anderen großen Katastrophenfilm gemacht, der auch schon zwei Remakes, einen Spielfilm und auch eine Serie, eine Miniserie hinter sich erfahren hat und zuletzt noch in einer Doppelfolge von 9-11, ich glaube in der siebten Staffel war es, oder 9-1-1 so, zitiert wurde, nämlich die Höllenfahrt der Poseidon.

Speaker: Poseidon Inferno, das Kreuzfahrtschiff, was umgekippt wird.

Speaker: Hat Wolfgang Petersen ja mal ein Remake von gedreht und es gab auch eine Fernsehfassung, auch eine lustige.

Speaker: Er hat aber auch so tolle Sachen gemacht wie die Fernsehserie Time Tunnel, tolle Science-Fiction-Serie oder so Science-Fiction-Filme wie Unternehmen Feuergürtel.

Speaker: Kommt jetzt in Kürze, glaube ich, auch nochmal auf Blu-ray oder sogar 4K-Scheibe raus.

Speaker: Habe ich irgendwo gesehen, im Vorbeiscrollen.

Speaker: Versunkene Welt, wunderbar.

Speaker: Aber auch natürlich als Fortsetzung von Höllenfahrt der Poseidon gab es dann nochmal Jagd auf die Poseidon mit Michael Caine.

Speaker: Es geht quasi nahtlos weiter auf dem gekenterten Schiff, kommen dann erst so Wrackberger und wollen so Wracktaucher oder Wacktaucher.

Speaker: Sammler, die dann halt da Geld und Gold bergen wollen.

Speaker: Mit Tally Savalas und Michael Caine ist auch von ihm produziert worden.

Speaker: Oder auch so tolle Sachen wie zum Beispiel Horizont in Flammen.

Speaker: Auch wunderbar.

Speaker: Wieder ein Katastrophenfilm, ein kleinerer.

Speaker: Und einer meiner absoluten Lieblingsfilme, zu denen Michael Caine auch irgendwann gesagt hat, er hat dann einige Filme gedreht, bei denen waren die Special Effects very special.

Speaker: Das war natürlich der tödliche Schwarm.

Speaker: Auch da hat Richard Chamberlain auch einen kurzen Gastauftritt als Betreiber eines Atomkraftwerkes sozusagen.

Speaker: Und auch da, das ist kein Spoiler, segnet in das Zeitliche.

Speaker: Der tödliche Schwarm ist ein unglaublicher, ein absolut unglaublich dystopischer Katastrophenfilm.

Speaker: wo du aller Ernstes denkst, da gibt es doch überhaupt kein Entkommen mehr.

Speaker: Und auch da versemmelt Irwin Allen einen Haufen, eine ganze Fußballmannschaft an Stars, an Allstars, die alle in einen Zug gesetzt werden.

Speaker: Und weil die Lokführer von den Bienen angegriffen werden und den Zug zu schnell fahren lassen, entgleist der Gesamtzug mit den ganzen wirklich großen alten Stars, die dabei waren.

Speaker: Da sitzen dann wirklich im Zug so Leute wie Olivia de Havilland, Ben Johnson,

Speaker: Ich glaube, José Ferré war auch mit drin, wenn ich mich nicht irre.

Speaker: Slim Pickens weiß ich nicht, er spielt auf jeden Fall mit.

Speaker: Also da sind unwahrscheinlich auch da ganz, ganz viele Stars wie Henry Fonda, wie gesagt Michael Caine schon erlebt, Catherine Ross spielt die zweite Hauptrolle, halt Richard Widmark, Chamberlain schon erwähnt.

Speaker: Es sind unwahrscheinlich viele, auch Cameron Mitchell, Fred McMurray ist auch im Zug gewesen, der entgleist ist.

Speaker: Also es ist schon Wahnsinn, was er da für ein Staraufgebot gehabt hat und dieser Film ist im Gegensatz zu Flammen des Inferno, was die Special Effects angeht, also man kann ihn sich mit einem Schmunzeln angucken und vieles geht sogar heute noch, wenn man sich das mit ein bisschen, ich sag mal mit ein bisschen...

Speaker: wenn man es mal Gnade anguckt und sagt, das ist eine Zeit gewesen, da konnten die Zeit nicht besser, sieht der trotzdem noch gut aus.

Speaker: Aber auch Michael Caine sagte, die Special Effects waren very special.

Speaker: Aber ich finde sie gut.

Speaker: Das Zug und Glück, da siehst du, dass es eine Modelleisenbahn ist.

Speaker: Aber bei den Bienenangriffen, das haben sie schon ganz charmant gemacht.

Speaker: Und das ist für mich einer der besten oder der beste Bienenhorrorfilm trotz allem.

Speaker: Und Michael Caine hastet eigentlich nur von einem Bienenangriff zum nächsten und sagt, es sind tödliche Bienen.

Speaker: Wir müssen die Kinder in Sicherheit bringen.

Speaker: Das sind so die Sätze, die ihr dann da bringt.

Speaker: Und zwischendurch haben die noch Zeit für eine Romance.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Es geht ja schließlich um B. Also Irwin Allen, immer gerne mal reingucken, wenn ihr was von dem seht.

Speaker: Es sind oft Filme mit sehr viel Engagement und auch sehr viel Einsatz, auch finanziell.

Speaker: Sehr viel Herzblut, wie schon gesagt.

Speaker: Allein hier, wie schon gesagt, zwei Studios, die für die Kohle und alles aufkommen mussten und für den Vertrieb gesorgt haben.

Speaker: Und wenn man sich die Action-Szenarien, kann man das nicht nennen.

Speaker: Drama.

Speaker: Nee, nicht Drama.

Speaker: Also es sind schon richtig...

Speaker: fiese Stuntsequenzen teilweise auch drin.

Speaker: Mit brennenden Leuten, genau.

Speaker: Ja, mit brennenden Leuten zum einen, was damals auch noch nicht so häufig und in der Länge auf der Leinwand zu sehen war, aber auch wirklich viele Stunts und Set Pieces, wo man, also auch wenn man hier und da den einen oder anderen so Mad Painting Effekt sieht, ähm,

Speaker: Die richtig, also man ist wirklich, man krallt seine Finger in die Sessellehnen, das funktioniert immer noch wahnsinnig, wahnsinnig gut.

Speaker: Es gibt da halt diese Außenfahrstuhl-Rettungsszene, da habe ich auch gedacht, wo halt natürlich hängt Steve McQueen freischwebend in der Luft am Haken.

Speaker: Teilweise natürlich auch im Studio, aber teilweise auch echt.

Speaker: Und da ist da, da schnappt man schon noch Luft, also das sind so Sachen so heieiei.

Speaker: Das ist klassische Feuerwehrdrama.

Speaker: Chef, das Haus brennt da oben, es ist 350 Meter hoch, aber wir haben einen 100 Meter Schlauch dabei.

Speaker: Ja, so nach dem Motto.

Speaker: Ne, also das ist schon echt eine Hausnummer, das funktioniert auch immer noch sehr, sehr gut.

Speaker: Ich habe mich auch wirklich, wirklich erstaunt.

Speaker: Plus, was natürlich auch, wer ist natürlich...

Speaker: Natürlich.

Speaker: Wer ist einer, der für die Sicherheit mit in diesem Riesengebäude verantwortlich, Nordberg.

Speaker: Also sprich O.J.

Speaker: Simpson.

Speaker: Der ist auch mit dabei.

Speaker: Es ist natürlich, wenn man sich diesen Film guckt, rückblickend auch auf andere echte Ereignisse mit zwei ähnlich gestalteten Hochhäusern, ist es schon manchmal so, dass man sich auch an echte Ereignisse zurückerinnert fühlt, wenn man diesen Film guckt.

Speaker: Und das dämmt manchmal ein bisschen die Freude, zumindest für mich, die diesen Tag auch damals ja sehr stark miterlebt haben.

Speaker: Der sich auch sehr eingebrannt hat in meinem Gedächtnis.

Speaker: Und da ist es schon so, dass du zwischendurch auch Flashbacks bekommst oder Momente bekommst, wo du dich natürlich an den 11.

Speaker: September zurückerinnert fühlst.

Speaker: Ja, tatsächlich.

Speaker: Und da wird manchmal so ein bisschen die Freude des Guckens, wie gesagt, ich habe ihn vor einem Jahr oder so mal irgendwie nachts im Fernsehen noch gesehen, wird die Freude manchmal ein bisschen getrübt.

Speaker: So, nichtsdestotrotz ein toller Film für die damalige Zeit, ein Wahnsinnswerk und absolut sehenswert.

Speaker: Towering Inferno.

Speaker: Ein seltsames Filmpaar.

Speaker: Ja, lieber Kai, jetzt sind wir schon fast bald in der dritten Stunde.

Speaker: Es ist nicht mehr lange, aber wir wollten noch über ein, zwei Punkte reden, die mir auch so ein bisschen auf dem Herz branden.

Speaker: Also du hast ja nochmal was zum Thema Preispolitik.

Speaker: Da kannst du natürlich jetzt hier auch anschließen.

Speaker: 35 Euro für eine wiederveröffentlichte Blu-Ray, keine UHD.

Speaker: Ja, wo man sich dann denkt, nur weil da eine Blechhülle drum ist, warum kostet das Ding nicht 20 Euro und ist in einer M-Ray-Hülle drin, so nach dem Motto.

Speaker: Das ist ja was, wo wir auch schon etwas gesprochen haben.

Speaker: Ich bin manchmal bei diesen Steelbooks, bin ich auch sehr skeptisch.

Speaker: Das ist für mich auch oftmals eine Preisschneiderei.

Speaker: Aber es ist halt scheinbar die einzige Möglichkeit, wie dann die einzelnen kleineren Labels, aber auch größeren Labels noch mit alten Filmen Geld machen können.

Speaker: Ja, es ist für einen ja immer selber dann auch halt so eine Abwägungsfrage.

Speaker: Hatten wir bei der Magnum Box auch schon genauso.

Speaker: Ja.

Speaker: Also, wie viel Arbeit und Herzblut ist da jetzt reingeflossen?

Speaker: Also bei Flammendes Inferno war für mich entscheidend, dass halt eben die alte Synchro dabei ist.

Speaker: Und also da habe ich zwar auch immer, ich dachte, ach komm, 35 Euro.

Speaker: Ich meine, mit dem Trick habe ich den auch billiger bekommen für 25 Euro.

Speaker: Aber nichtsdestoweniger ist es trotzdem immer noch ein Geld für einen alten Film, der jetzt auch bildtechnisch nicht gemastert wurde.

Speaker: Aber erstens, dass der Kinoton drauf ist und dass sie für den Kinoton, also nicht für die Neusynchro, die ist übrigens auch nur, die Neusynchro, verrückterweise, ist da auch nur in 2.0 drauf.

Speaker: Ist nicht in 5.1 drauf.

Speaker: Ist ja auch irgendwie total crazy.

Speaker: Ich meine, die braucht kein Mensch so an der Stelle.

Speaker: Ja.

Speaker: Doch, die Synchronsprecher haben sie mal gebraucht.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Aber die haben halt diesen aufgemotzten Atmos-Track dafür gemacht, der auch wirklich sehr, sehr gut ist.

Speaker: Also der liefert viel ab.

Speaker: Vor allem halt der Score von Williams ist da richtig schön drauf.

Speaker: Da ist ja auch eine Gesangsnummer in dem Film drin, die ist top.

Speaker: Und wenn es dann da richtig rumst und knattert, da geht es auch zu Wege.

Speaker: Allerdings hat man da jetzt auch nicht zu viel Tiefbass reingebollert.

Speaker: Aber das ist schon nett.

Speaker: Da sage ich ja schön, dass man sich da ein bisschen Mühe gegeben hat, also soweit es ging mit dem Material, was man hatte.

Speaker: Aber trotzdem, das ist schon eine echte, echte Gretchenfrage.

Speaker: Aktuell die andere Geschichte ist natürlich die Ende September, Anfang Oktober erscheinende Nightmare Box.

Speaker: Die kommt aber von Warner selber, die wird quasi ja eigentlich nur von Play-In verwendet.

Speaker: Da hat sich jetzt Warner für so ein ganz verrücktes, kurioses Schema entschieden, so bei ein paar Sachen.

Speaker: Das betrifft die Nightmare Box, das wird die kommende Liesel Weapon Box betreffen in 4K und auch die Dirty Hairy Box, wenn die in 4K kommt, die werden hier erstmal in limitierten Stilien.

Speaker: Stilburgschubern veröffentlichen.

Speaker: Für ein kolossales Geld.

Speaker: Bei Nightmare jetzt schon passiert.

Speaker: Die Nightmare-Box ist auch schon ausverkauft.

Speaker: Also Leute haben anscheinend genug Kohle.

Speaker: Es gibt natürlich hier auch einen

Speaker: Das zeigst du mir, da muss ich kurz sagen.

Speaker: Es gibt einen entscheidenden Angelpunkt, worüber die Leute da mit am meisten auch genappt werden.

Speaker: Der erste Nightmare ist ja schon erschienen in 4K und da hatte man es ja auch leider ein bisschen verpasst.

Speaker: Man hat erstmals ja die Unrated-Fassung mit drauf gehabt, aber dann nur auf Englisch.

Speaker: Und die Kinofassung dann auch nochmal wieder ein bisschen anders gekürzt als zuvor.

Speaker: Also ein bisschen kurios.

Speaker: Also du hast eine deutsche Veröffentlichung

Speaker: Wo dann plötzlich beim Entscheidenden kein deutscher Ton mit drauf ist.

Speaker: Und zu einem stolzen Preis auch.

Speaker: Ja, was aber absolut lächerlich ist, weil man das hier bequem hätte anlegen können.

Speaker: Und was jetzt hier bei der Box mit dabei ist, ist halt eben, dass der fünfte Teil ebenfalls in der ungeschnittenen Unrated-Fassung das erste Mal seit VHS-Zeiten ist.

Speaker: veröffentlicht wird.

Speaker: Der sechste Film wird dann auch nochmal tatsächlich das Ende auch mal in 3D mit dabei haben, allerdings nur in Anaglyph, weil es das nur in Anaglyph tatsächlich gibt.

Speaker: So, da hat man sich jetzt nicht hingesetzt und das jetzt nochmal quasi, da hätte man richtig Kohle investieren müssen, das dann halt auf jetzt diese Real D oder so das Ganze rauf zu mupsen.

Speaker: Das heißt, da gibt es dann auch dann halt die

Speaker: Was ist es?

Speaker: Ich glaube, nicht rot-grün oder, ne, rot-blau ist es, glaube ich.

Speaker: Rot-blau meistens, ja.

Speaker: Pappdinger mit dabei.

Speaker: Das ist natürlich alles cool.

Speaker: Es gibt auch, ich sag mal, den üblichen Schwall an Extras, der dabei ist, beziehungsweise der schon mal mit veröffentlicht worden ist.

Speaker: Was jetzt aber auch kein Drama ist, aber das halt für eine stolze Summe von, was war es auch, irgendwas über 200 Euro.

Speaker: Ja, und dann muss ich mal sagen, das kaufen sich ja nur Leute, die a zu viel Geld haben und auch b zu viel Platz in ihrer Videosammlung.

Speaker: Ja, also wenn dann hast du diese dicke Box, diesen großen Kasten, wo dann die einzelnen Steelbooks dann noch so in Schaumstoffritzen oder in so einer Füllmaterialritze dann da reingeschoben werden, auf dass das Ding noch dicker und breiter ist als nur die Anzahl von normalen Steelbooks nebeneinander.

Speaker: Sie könnten ja zerkratzen.

Speaker: So.

Speaker: Mir würde das reichen, wenn die das Ganze schön in einen schönen Digipack oder in einen schönen Pappschuber packen würden, zum Auseinanderfalten oder von mir als Buch oder wie auch immer, was dann nur ein Drittel der Breite im Regal einnehmen würde.

Speaker: Die Sache ist ja die, dass das erstmal immer nur so exklusiv veröffentlicht wird und man teilweise eben nicht weiß,

Speaker: gibt es da noch ein Nachfolgeprodukt?

Speaker: Mit dem Gedanken spielen die ja, deshalb kaufen die Leute das ja alle für den Preis, weil sie Angst haben, es gibt das nicht nochmal.

Speaker: In den USA ist wenigstens schon angekündigt worden, also da ist sofort auch eine Normal-Edition nachgeschossen worden.

Speaker: Quasi, das ist aber halt wirklich nur so ein Plastikding, wo die Scheiben drin sind.

Speaker: Und da sind dann auch die Blu-Rays, glaube ich, nicht mehr mit dabei.

Speaker: Also das sind dann nur noch die 4K-Scheiben.

Speaker: Dafür dann aber alles deutlich günstiger an der Stelle.

Speaker: Das ist auch okay.

Speaker: Das kann man machen.

Speaker: Und vor allem, wenn man es halt vorab auch kommuniziert.

Speaker: Und man hatte diese Veröffentlichungspolitik jetzt halt auch schon bei ein paar anderen Sachen.

Speaker: Nämlich unter anderem auch jetzt bei James Bond.

Speaker: Die Connery Bonds als Blu-Rays.

Speaker: eine Abteilung wurden jetzt auch erst mal zunächst nur als so eine komische Steelbook-Edition veröffentlichen.

Speaker: Auch da ist aber inzwischen eine normale Edition nachgeschoben worden.

Speaker: Ich glaube, es ist aber beides inzwischen schon wieder auch ausverkauft.

Speaker: Aber wie gesagt, das ist halt der Punkt.

Speaker: Ich finde halt diese Veröffentlichungen in diesen Steelbook-Boxen, finde ich echt albern, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Das ist auch eine Geschmacksfrage.

Speaker: Ich bin kein, das weißt du ja, kein großer Steelbook-Fan.

Speaker: Wenn ich den gleichen Film und die gleiche Scheibe, die da in dem Steelbook drin ist, auch in einer normalen M-Ray Höhle bekomme oder in einer anderen Form, von mir aus auch als Media Book oder so, dann habe ich wenigstens im Gegensatz zum Steelbook noch einen Wert dabei, weil ein Media Book in der Produktion mit noch einem schönen Booklet eingenäht und so weiter wesentlich teurer ist als so eine Blechhöhle, die ich einfach nur bedrucke.

Speaker: Die Blechhöhle kostet die Firma inklusive Druck ungefähr einen Euro.

Speaker: Das Meta kostet vielleicht in der Produktion je nach Auflage zwischen 2,50 Euro und 3,50 Euro.

Speaker: Und es ist wesentlich aufwendiger von der Gestaltung her.

Speaker: Das kommt ja noch mit dazu.

Speaker: Aber wie es das sei, wenn die Leute das haben wollen, ich ärgere mich halt immer nur, wenn ich keine andere Alternative habe.

Speaker: Und das ist halt der Punkt.

Speaker: Das finde ich halt schwierig.

Speaker: Und es wird ja auch immer schwieriger, mittlerweile viele Sachen auch zu bekommen.

Speaker: Gerade auch schöne Sachen aus den Streaming-Diensten, weil sie ja kaum oder immer weniger veröffentlicht werden.

Speaker: Oder du hast dann die Variante, da bin ich ja sehr dankbar, dass du mir hier, du und Sven und Sascha von der Töscher Thek auch mit zum Geburtstag diese wunderbare Dirty Heavy Ultimate Collectors Edition geschenkt habt mit der 4K-Scheibe, die ja schon längst ausverkauft war, wo ihr sie auch ausgegraben habt, weiß ich nicht.

Speaker: Aber ich bin da sehr dankbar für.

Speaker: Ja, inzwischen gab es die mal wieder.

Speaker: Jetzt gibt es die auch wieder, aber nicht bei Amazon oder so, sondern nur von Drittverkäufern und da liegt die mittlerweile bei 120 Euro.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Ja, ist so, ich habe gerade nochmal nachgeguckt.

Speaker: Die normale 4K-Fassung nur im Steelbook, ohne diesen Schuber mit dem Büchlein und dem ganzen anderen Krempel dabei.

Speaker: Das Büchlein ist super, der Schuber ist super.

Speaker: Das ist ja eine ähnliche Veröffentlichung wie von Nightmare on Elm Street in dieser Packung.

Speaker: In der Regel bin ich bei solchen Filmen auch immer sehr skeptisch, was diese super duper Ultimate Extended Gedönsratskürchen-Editions angeht, weil du ja meistens dann immer den gleichen Schnickschnack drin hast.

Speaker: Die Scheibe ist oft die gleiche und dann liegt da ein 28 Mal zusammengefaltetes Filmposter drin, was du dir so niemals an die Wand hängen würdest, weil es einfach scheiße aussieht, weil es 25.000 Knicke hat, zum einen.

Speaker: und du hast dann ein paar Bilder ausgedruckt da drin, ein paar Postkärtchen und so weiter.

Speaker: Das ist, sage ich ganz offen und ehrlich, mittlerweile, wenn da ein schönes Buch drin ist, ein kleines Büchlein oder ein Booklet, wo auch was drinsteht und ein paar Bilder drin sind, mit denen ich was anfangen kann, finde ich das cool.

Speaker: Dann ist das cool.

Speaker: Aber irgendwelche Postkärtchen, Bilderaufkleber und so weiter, ist alles schnickschnack, braucht man heutzutage nicht mehr.

Speaker: Kann ich alles selber machen.

Speaker: Ja, es sei denn, es sind coole Gebäude, das fand ich, ich hatte ja auch überlegt,

Speaker: So, äh, selber, ist das jetzt so oder nicht?

Speaker: Aber ich dachte mir so, ha, na, und zu dem Zeitpunkt, als ich mir den Film dann gekauft hab, war das die Ultimate Edition halt ausverkauft.

Speaker: Was ich bei der noch cool fand, weil da so ein, zwei Gimmicks bei sind, die ich cool fand.

Speaker: So unter anderem halt so diese Kopie von dem Scorpio,

Speaker: Das sind noch nette Sachen.

Speaker: So, da gibt es ja diese In-Single-Variante, In-Single-Größe, so eine Art Digipack, so ein Buch zum Aufklappen und da ist eine Single drin mit dem Titelsong aus dem Film, da ist ein Kinoplakat drin, aber auch nur zweimal gefaltet, nicht so groß als Mini-Plakat.

Speaker: von dem Film, in dem der Rick Dalton die Hauptrolle spielt, dem italienischen Agentenfilm.

Speaker: Da ist ein Mad Heft nachgedruckt aus dem Film, was in dem Film sozusagen ins Bild kommt, auch über Rick Dalton und seine Westernserie.

Speaker: Das haben die extra produzieren lassen, wie die Mad Hefte damals waren.

Speaker: Das ist eine Edition, wo ich sage, wow, wie geil ist das denn?

Speaker: Ein außergewöhnliches Format, eine tolle Haptik, es sieht super aus.

Speaker: Da ist eine Single mit drin.

Speaker: Ich habe ja sogar wieder einen Plattenspieler mir wegen so einem Scheiß geholt.

Speaker: Da sind Plakate drin.

Speaker: Das ist ein super Teil.

Speaker: Das macht richtig Spaß, sich da durchzugucken.

Speaker: Und das Ding hat damals knapp unter 50 Euro gekostet.

Speaker: So, musst du dir mal überlegen.

Speaker: Und heute kriegst du drei Postkarten, ein Plakat und zwei Ausdrucke dabei, eine Scheibe oder zwei und dann bist du bei 60, 70 Euro und so weiter.

Speaker: Das finde ich mittlerweile auch so, brauche ich nicht mehr bei vielen Sachen, weil Dirty Harry ist ja eine Leidenschaft, deshalb ja auch danke nochmal, finde ich das super.

Speaker: Aber ich habe ja auch mir vorher die Blu-ray-Box geholt aus den USA, wo diese...

Speaker: Da war so eine Plastikmappe, so ein Ausweismäppchen drin mit dem Plastikstern da drin.

Speaker: Sah im Internet tausendmal besser aus.

Speaker: Klappst auf, sieht aus wie aus einem Kaugummiautomaten.

Speaker: Da haben sie dich mal gut reingelegt, aber es war also die einzige Edition, wo alle Filme auf Blu-ray damals schon drin waren, auch mit Deutschen Pro, auch wenn sie aus den USA kamen, God Free.

Speaker: Aber wie gesagt, das ist für mich eine Geldmacherei, wo oftmals für 50 Cent Drucksachen reingeschmissen werden.

Speaker: Einfach so ein bisschen lieblos da reingeknüllt.

Speaker: Und dann hast du hier eine Extended Edition.

Speaker: Also jetzt, wie gesagt, da muss schon manchmal ein bisschen mehr sein.

Speaker: Es ist einerseits schön, dass versucht wird, sich Mühe zu geben.

Speaker: Wie schon gesagt, vieles davon ist tatsächlich...

Speaker: eigentlich nippes oder oder quatsch also besonders ich sag mal jetzt für die filmsammler selber die so hat er dann schon irgendwie in irgendeiner couleur zu hause haben was jetzt die präferenz mit der verpackung angeht es gibt halt dieses ziel buch sammler es gibt die media buch sammler ich halte nichts davon für relevant so das ist nice to have in den meisten fällen so aber für mich kein muss also für mich sind eigentlich immer

Speaker: Die Scheiben am wichtigsten.

Speaker: Wie schon gesagt, es gibt so das eine oder andere, wo man dann doch mal sagt, ach komm, das sieht so schön aus.

Speaker: Oder wo das Cover toll ist.

Speaker: Ich hatte jetzt bei Voodoo tatsächlich dann doch auch nochmal irgendwann die 4K-Scheibe mit diesem richtig toll gemalten Cover gekauft.

Speaker: Also ich wollte die 4K-Scheibe auch haben.

Speaker: Aber das war tatsächlich diese Kombination.

Speaker: Das war mal so ein neu gemaltes Cover,

Speaker: wo sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat, was ich als Idee total super fand und richtig gelungen fand, richtig toll und hab das dann aber dankbarerweise auch, weil das kriegst du dann auch schon wieder nur für dreistellige Beträge auf irgendwo.

Speaker: Ich habe dann aber Glück gehabt auf einem Portal, das wirklich noch zum Originalpreis bekommt.

Speaker: Zwar dann nicht mehr OVP, aber das ist ja scheißegal.

Speaker: Top Zustand für den ganz normalen Preis, den das damals gekostet hat.

Speaker: Ich finde ja das Cover von der neuen Lethal Weapon Limited Collectors Edition ganz schön halt.

Speaker: Mit der Zielscheibe und den beiden Gesichtern in schwarz-weiß drauf und den Einschusslöchern.

Speaker: Wobei ich jetzt noch nicht eruieren konnte, ob diese Einschusslöcher wirklich da auch drin sind in der Außenhülle, sodass du den roten Hintergrund von dem Steelbook im Hintergrund siehst oder ob die nur drauf gedruckt sind.

Speaker: Das ist das nochmal auf dem Ding hier so ein...

Speaker: So ein Schuber drüber.

Speaker: Ja, das meine ich.

Speaker: In dem Schuber sind so, okay.

Speaker: Also wie gesagt, muss man einfach mal gucken.

Speaker: Aber ich habe sie noch nicht in Natura gesehen.

Speaker: Und bei Amazon ist sie auch mittlerweile ausverkauft.

Speaker: Echt?

Speaker: Doch, auch wieder?

Speaker: Die habe ich mir dann doch geholt, weil aus dem Grund, weil der Directors Cut... Ah doch, die kriegt sie für 69 Euro.

Speaker: Aber 69 Euro für zwei stahlharte Profis, jetzt mal ganz ehrlich, wo du alle vier Teile, 450, wie viel gibt es eigentlich mittlerweile?

Speaker: Vier sind es, oder?

Speaker: Nee, quatsch, den fünften wünschen wir uns.

Speaker: Alle vier Teile, die du als Blu-ray in einer guten Qualität für 15 Euro kriegst, in einer M-Ray halt.

Speaker: Und da dann 69 Euro für zu bezahlen, da fragst du dann auch wieder, bei 35 Euro hätte ich nichts gesagt, bei 40 Euro auch nichts, aber bei 70 Euro ist dann für mich das eine der Fahnenstange für einen einzelnen Film, auch wenn sie drei oder vier Löcher ins Cover gepopelt haben, dann erreicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Der einzige Vorteil ist, und deswegen wird dieser Preis dafür aufgerufen, dass da halt der Directors Cut endlich in HD mit drauf ist.

Speaker: Das hast du bei den anderen halt nicht.

Speaker: Aber nicht mal in UHD.

Speaker: Doch, in UHD.

Speaker: Hast du den UHD, okay.

Speaker: Manchmal hast du ja bestimmte Verserungen dann auch wirklich nur als normale Blu-ray drauf.

Speaker: Nein, du hast die Directors Cut-Fassung von den Liesel-Webben-Filmen gehabt, das gibt es nur auf DVD aktuell.

Speaker: Okay.

Speaker: mit Ausnahme jetzt eben von Teil 1 und Teil 1 ist eigentlich auch nur der Relevante, wo der Directors Cut als solcher gelten kann und finde ich auch die bessere Variante.

Speaker: Die Preisschraube geht halt nach oben und das ist eigentlich nicht schön, auch wenn es dann hier und da und das ist dann auch wieder so ein Fall

Speaker: Aber leider hier auch nur durchgerechnet.

Speaker: Eine der Releases, auf die ich mich jetzt noch wahnsinnig freue, wo ich gedacht habe, so verdammt, die Hölle friert zu oder ist zugefroren.

Speaker: Jetzt im September kommt Night of the Living Dead von 1990 von Tom Savini raus als 4K-Scheibe.

Speaker: Das ist aber nicht das Wunder, sondern das Wunder ist, dass Sony Savini anscheinend erlaubt hat, seinen Directors Cut von dem Film anzufertigen.

Speaker: Das heißt also alle Gewaltspitzen, die damals von der MPAA rausgeflogen sind, da wieder reinzupacken und dann auch den Anfang, so wie er sich das vorgestellt hatte, so erst schwarz-weiß zu machen, der dann halt langsam dann erst so irgendwann später in Farbe übergeht, wenn man dann da von dem Friedhof wegkommt.

Speaker: Okay, das hört sich spannend an, aber auch da wissen die natürlich, wie sie die Leute kriegen und dann wird es auch wieder einen entsprechenden Preis geben.

Speaker: Wobei die Preise ja auch fairerweise... 35 Euro halt auch.

Speaker: Okay, das geht sogar noch.

Speaker: Hier ist eine UHD-Scheibe, die ist auch ganz normal überall zu kriegen, also sowohl im Play-and-Shop als auch bei Amazon.

Speaker: Das geht, aber auch hier hat man leider wieder den Casus Knactus.

Speaker: Der Director's Cut liegt nur auf Englisch vor mit deutschen Untertiteln, wobei auch nicht klar ist, ob diese Untertitel jetzt fest sind oder nicht.

Speaker: Ich bete einfach mal nicht, weil ich mich für das deutsche Produkt entschieden habe und jetzt nicht für den Import aus Amerika.

Speaker: Bei den Zöllen heutzutage, man weiß ja nicht, was man da so bezahlt.

Speaker: Das lohnt sich heutzutage nicht mehr.

Speaker: Das ist der Punkt.

Speaker: Aber das ist natürlich auch so.

Speaker: Jetzt ist natürlich auch der Punkt, dass natürlich die Produktionszahlen von Filmen auf Scheibe auch immer weiter rückgängig sind, weil immer weniger Leute Filme auf Scheibe kaufen und die Gemeinschaft oder die

Speaker: die Fans, Filmfans in Deutschland, die sich wirklich noch Filme ins Regal stellen, so wie wir das tun, auch nicht mehr werden, sondern eher weniger.

Speaker: Das führt natürlich auch zu kleinere Auflagen, höhere Preise, das ist natürlich klar.

Speaker: Aber ich finde, manchmal wird das schon ein bisschen übertrieben und ich glaube, da wird auch genau mit diesem Gedanken und auch mit der Sucht der Filmfans oder mit dem Wunsch endlich das finale

Speaker: Filmchen oder den Film, den ich immer haben wollte, im Regal stehen zu haben, auch natürlich gespielt.

Speaker: Aber wie gesagt, für mich ist auch der Größenfaktor mittlerweile entscheidend, auch wenn ich jetzt gerade, du hast es ja mitbekommen, meinen Filmkeller sozusagen einrichte und ich jetzt wesentlich mehr Filmregalfläche habe als vorher, nachdem ich jetzt meine Sammlung wieder ausgepackt habe, wird der Platz schon knapp.

Speaker: So ist das.

Speaker: Nein, und die Frage ist natürlich auch, also der Archivgedanke, was guckt man sich wirklich nochmal, wie oft an in seinem Leben?

Speaker: Ich habe auch einiges aussortiert, glaubst du mir.

Speaker: Ich habe einiges aussortiert.

Speaker: Also ich werde demnächst nochmal irgendwann mit einem großen Tisch am Trödelmarkt stehen und habe da, ich behaupte mal, locker nochmal 150, 200 DVDs und Blue Ways im Angebot.

Speaker: Ja, auch aus den unterschiedlichsten Kategorien und Bereichen.

Speaker: Andere Geschichte.

Speaker: Du hast gerade nochmal Veröffentlichungspolitik angesprochen.

Speaker: Damit kommen wir auch so langsam zum Ende, glaube ich.

Speaker: Ganz langsam.

Speaker: Ganz langsam.

Speaker: Veröffentlichungspolitik ist ja auch lustig.

Speaker: Also es gibt ja immer mal wieder sehr kurze und knappe Veröffentlichungszeiten oder Zeiten,

Speaker: zwischen der Kinoveröffentlichung und der Veröffentlichung dann im Stream.

Speaker: Wobei im Stream heißt das dann ja in der Regel am Anfang immer erstmal die teurere Variante kaufen.

Speaker: Man kann den Film dann digital kaufen, wobei wir alle wissen, dass wir die Filme nirgendwo wirklich digital kaufen, sondern nur eine Nutzung erzielen.

Speaker: Eine Dauerausleihe.

Speaker: Eine Dauerausleihe erwerben, solange der Film bei dem Anbieter des Shops überhaupt noch im Vertrieb bzw.

Speaker: angezeigt wird.

Speaker: Also wenn die da auch keine Lizenz mehr haben.

Speaker: Ich habe das auch schon gehabt, dass ich vor Jahren mal irgendwann, weil es williger oder einfacher war, mir schnell mal einen Film gekauft habe, dass sie teilweise aus meiner Lein schon verschwunden sind.

Speaker: Das steht auch im kleinen Gedrucken drin, dass die nicht für immer und ewig da sind.

Speaker: Man kann sie sich auch nicht runterladen und irgendwo physisch speichern.

Speaker: Irgendwann verschwinden sie auch wieder.

Speaker: Es ist eine Dauerleihgabe.

Speaker: Deshalb finde ich den Begriff Kaufen da auch falsch.

Speaker: Oder du kannst sie dann meistens zwei, drei Wochen nach der ersten Stream-Veröffentlichung dann auch leihen.

Speaker: So wie jetzt auch geschehen, relativ kurz nach der Kino-Veröffentlichung für Jurassic World, die Wiedergeburt.

Speaker: Der Film ist ja am 2.

Speaker: Juli in Deutschland gestartet.

Speaker: und es ist jetzt knapp 6 bis 7 Wochen später, jetzt letzte Woche, in den Streamingportalen gelandet.

Speaker: Und da kannst du dir für 15,99 Euro ausleihen und für 19,99 Euro kaufen, um es mal so zu formulieren.

Speaker: Das ist schon kurz und knackig.

Speaker: Ja, also 6 bis 7 Wochen später ist schon Hammer.

Speaker: Das gleiche ist jetzt auch für Formel 1 der Film.

Speaker: Also das hat nichts mit der alten Musiksendung zu tun, sondern F1 sozusagen mit Brad Pitt, der Kinofilm.

Speaker: Den kann man jetzt auch, 26.

Speaker: Juni war der Kinostart und jetzt sieben Wochen nach Kinostart ist der jetzt auch zum Laien, auch zum gleichen Preis 14,95 und zum Kaufen für 19,95 erhältlich.

Speaker: Noch krasser ist es Superman in den USA ergangen, also der, über den wir auch in der letzten Sendung, in der vorletzten Sendung gesprochen haben.

Speaker: Der ist am 11.

Speaker: Juli gestartet, in Amerika, so glaube ich sogar einen Tag später nach Deutschland halt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe und ist schon am 15.8.

Speaker: in den USA, also knapp vier Wochen, etwas über vier, viereinhalb Wochen nach US-Kinostart in verschiedenen Streamingportalen in den USA schon zu erwerben gewesen.

Speaker: So und das ist vier Wochen, ist ein Hammer.

Speaker: Also das finde ich, und der ist ja gar nicht schlecht gelaufen.

Speaker: Das muss man ja mal überlegen, warum haben die das gemacht?

Speaker: Das verstehe ich halt nicht.

Speaker: Ich habe das Gefühl, dass auch da mittlerweile die Produktionsfirmen und die Vertriebsfirmen überhaupt nicht mehr diese Wertschöpfungskette einhalten, wie man sie früher mal gemacht hat, nachdem man sie ja auch durch die Veröffentlichung von einzelnen eigenen Streamingportalen ja auch sozusagen ausgesetzt hat.

Speaker: Weil früher war es ja so, da wurde der Film ins Kino gebracht, dann kam der ein Jahr später oder anderthalb kam der auf

Speaker: Video oder DVD raus und nochmal ein, zwei Jahre später durfte er dann im Fernsehen gezeigt werden, so nach dem Motto.

Speaker: Das war so die Wertschöpfungskette.

Speaker: Dann kamen irgendwann die Streamingdienste dazwischen und das hat auch noch eine Zeit lang funktioniert, aber jetzt bei diesen kurzen Veröffentlichungszeiten graben sie dem Kino, aber auch natürlich den Veröffentlichungen auf Scheibe ganz klar das Wasser ab.

Speaker: Klar.

Speaker: Da ist halt die Frage, denken die nicht darüber nach, dass sie da mit dem Kino massiv schaden, gerade bei den großen Blockbustern?

Speaker: Das ist ja immer ein Thema.

Speaker: Hauptsächlich ging es aber darum, wer dann von diesen Auswertungen halt Kohle kriegt.

Speaker: Also Thema Schauspiel.

Speaker: Wir erinnern uns damals an diesen wunderbaren Clash zwischen Scarlett Johansson und Disney bezüglich Black Widow, wo die sich da auch um die Einnahmen betrogen fühlte, weil sie nämlich nur quasi prozentual an den Kieler

Speaker: Kinoeinspielergebnissen beteiligt war und an nichts anderes.

Speaker: Hat es aber so ein bisschen so gedreht, dass sie die Künstlerkonform des Kinos unterstützen wollte.

Speaker: Also das war ja, natürlich ging es ihr um die Kohle.

Speaker: Zu dem Thema gibt es übrigens einen sehr schönen Podcast, kann ich nur empfehlen, auch zum Thema Netflix und Konsorten und Disney Plus und so weiter.

Speaker: Es gibt diese Reihe von Wondery, Kampf der Unternehmen.

Speaker: Kann ich nur mal hier empfehlen.

Speaker: Und da ist im letzten Monat eine Dreierfolge, also drei Episoden zum Thema Netflix und Streamingportale rausgekommen.

Speaker: Der Kampf von Netflix gegen Disney oder irgendwie so ähnlich heißt das.

Speaker: Müsst ihr mal gucken.

Speaker: Ist im letzten Monat rausgekommen.

Speaker: Drei Teile, wo auch genau das mit den Veröffentlichungsgeschichten, wo überhaupt der Aufbau der einzelnen Streamingportale so ein bisschen dargestellt wird, auch wie die untereinander sich bekennt.

Speaker: welche Probleme es da gab.

Speaker: Auch hier die Geschichte mit der Kinoveröffentlichung und der Beteiligung von der eben genannten Schauspielerin.

Speaker: Na, wie heißt sie noch?

Speaker: Scarlett Johansson, genau.

Speaker: Und das kann ich nur empfehlen, wie gesagt, von Wondery in jedem Podcast-Portal kostenlos zu haben und Kampf der Unternehmen.

Speaker: Da gibt es auch andere spannende 3er- oder 4er-Episoden.

Speaker: Die machen immer 3er- oder 4er-Episoden.

Speaker: Zum Beispiel auch über Lego und andere große Unternehmen, Adidas, was auch immer.

Speaker: Aber jetzt das mit Netflix fand ich sehr, sehr spannend.

Speaker: Kann ich wirklich empfehlen.

Speaker: Die blicken da so ein bisschen in die Kulissen, wie das Ganze funktioniert.

Speaker: Und dass man auch wirklich oftmals auch gar nicht darüber nachdenkt, wie man die Wertschöpfungskette wirklich sinnvoll auch nutzen kann.

Speaker: Und dass mittlerweile einzelne Unternehmen auf den schnellen Erfolg aus sind.

Speaker: Und deshalb lieber auch andere Beteiligte in der Wertschöpfungskette sozusagen über die Klinge springen lassen.

Speaker: Ja, bei Warner ist das natürlich dann gerade bei Superman sehr, sehr interessant, weil das jetzt natürlich also extrem kurz war.

Speaker: Vielleicht, weil der Film ja auch so ein bisschen trotzdem auf Backlash gestoßen ist, dass man den halt möglichst schnell quasi breiter verfügbar machen wollte, also solange der noch irgendwie in aller Munde ist, um da halt wirklich auch nochmal zurückzuhalten.

Speaker: richtig nachzulegen.

Speaker: Also alle die, die jetzt da eben noch nicht im Kino waren, dann halt eben zu Hause abzuholen.

Speaker: Und es ist natürlich auch so, gerade, sagen wir mal so, alles, was so im Familienfirmbereich oder sonst wie ist, also gerade bei euch auch, mal einmal dann lieber 15 Euro oder von mir aus 19 Euro ausgegeben zu haben, anstatt dreimal 19 Euro.

Speaker: Richtig.

Speaker: Plus Getränke, plus Popcorn, was auch immer.

Speaker: So ist das.

Speaker: Plus Parken, Auto hin und her fahren.

Speaker: Da bist du mit 15 oder 19 Euro einmal deutlich günstiger.

Speaker: Und hey, wir haben das Kino jetzt im Keller und wir können ungestört unseren Film gucken zu den Zeiten, wo wir Bock drauf haben.

Speaker: Ich meine, das ist ja das Problem.

Speaker: Wenn ich Kino nicht so lieben würde, würde ich ja sagen, ihr könnt mich alle mal kreuzweise.

Speaker: Ich gucke die Filme jetzt alle nur noch zu Hause.

Speaker: Ja, aber das ist dann auch.

Speaker: Die jungen Generationen eh.

Speaker: Ich glaube, die sind eh schon weg.

Speaker: Aber das ist ja nicht das für viele, gerade junge Leute, auch gar nicht mehr der Grund, ins Kino zu gehen.

Speaker: Die gehen, also vielleicht, was weiß ich, für sowas wie Fast and the Furious oder sonst wie halt für so Eventkino, für irgendwelche...

Speaker: großen franchises dann rein aber jetzt nicht um sich dann irgendwie tatsächlich in firma zu kommen halt immer als date movie oder oder oder das ist halt irgendwie berieselung so das gab es auch schon immer ist aber jetzt halt vermehrt weil die leute die halt wirklich bock auf film haben die die die gucken auch anders die gucken auch meistens antizyklisch die setzen sich in die vorstellung so die halt also

Speaker: was weiß ich, sonntags früh oder in der Woche, vielleicht nachmittags, wenn man es kann.

Speaker: Ich gehe ja meistens sonntags früh, weil da kaum einer ins Kino geht.

Speaker: Ja, außer die im UCI, außer die mit einer UCI-Card, die sind da nämlich meistens immer, weil die wissen, dass das Kino dann da halbwegs leer ist.

Speaker: Richtig.

Speaker: Beziehungsweise dann also nur die Leute, die auch da sein wollen.

Speaker: Und du in Ruhe in den Film gucken kannst.

Speaker: Genau das ist das Problem.

Speaker: Das ist ja meine Strategie.

Speaker: Das ist ja das Problem.

Speaker: Du gibst 20 oder...

Speaker: Also wie gesagt, da gibt es viel Geld, 15 bis 20 Euro für einen Kinoeintritt aus, je nachdem was für einen Film du guckst, 3D-Zuschlag, überlegen, Zuschlag weiß Gott noch was, manchmal noch einen Verkaufszuschlag, wenn du keine Dauerkarte hast oder so, das ist ja das Geile, ich hole mir die Tickets online vorher, da muss niemand an der Kasse sitzen und mir ein Ticket ausdrucken und mit mir reden und da weiß Gott irgendwas und ich muss nur 1 Euro oder 1,50 Euro je nach Anbieter Vorverkauf beziehungsweise Online-Gebühr bezahlen.

Speaker: Ja, war auch Irrsinn.

Speaker: Oder ich nehme dir die Arbeit ab und trage mein Ticket selber dahin, so nach dem Motto, und muss noch mehr dafür bezahlen.

Speaker: Egal, ist mir egal.

Speaker: Ich weiß dann aber, dass ich den Platz kriege, den ich haben möchte zu der Zeit, in die ich ins Kino gehen möchte und muss dann nicht noch eine halbe Stunde vorher hin und mir da irgendwie auf dem Display da oder irgendwo ein Ticket oder einen Platz raussuchen.

Speaker: Habe ich keine Lust zu.

Speaker: Aber ich gehe auch wirklich zu Zeiten ins Kino, wo viele nicht ins Kino gehen.

Speaker: Gestern Abend war mal ausnahmsweise um 8 Uhr montags abends ins Kino.

Speaker: Ich würde aber niemals Freitags oder Samstags abends um 8 Uhr ins Kino gehen.

Speaker: Da müsstest du mich mit der vorgehaltenen Waffe ins Kino bringen.

Speaker: Ganz ehrlich, never ever.

Speaker: Das ist jedes Mal die letzten Jahre, wo ich das gemacht habe, habe ich mich geärgert, weil immer wieder Leute im Kino telefonieren, grenzdebile Typen ihren noch dümmeren Freundinnen den Film erklären oder den eigenen Kommentartrack aufsprechen, sich unterhalten.

Speaker: Manche gehen dann eh nur ins Kino, um auf die Öffnung der Disco zu warten und schlagen die Zeit da tot.

Speaker: Dann wird Popcorn rumgeworfen.

Speaker: Also dann hast du dann um dich rum im 28.1 System hast du Popcorn fressende Zuschauerinnen und Zuschauer, die mit offenem Mund kauen und einer Lautstärke.

Speaker: Also das ist mir letztes Mal bei Nosferatu, gerade bei einer ganz ruhigen Szene, hast du nur um dich rum...

Speaker: gehört.

Speaker: Ich habe gedacht, ich werde gleich wahnsinnig Sascha, ich tödle hier gleich alle.

Speaker: Ich war mit Sascha da drin, habe ich das gesagt.

Speaker: Dann musste er ernsthaft lachen, aber er wusste genau, was ich meinte.

Speaker: Und es ist deshalb, ganz ehrlich, das klingt jetzt alt und verschroben.

Speaker: Ich bin alt und verschroben.

Speaker: Get off my lawn!

Speaker: Aber da kannst du den Film nicht mehr genießen.

Speaker: Und du kannst einfach nicht mehr ohne Ablenkungen oftmals zu solchen Zeiten einen Film gucken.

Speaker: Ich weiß, was du meinst, aber ich glaube, wir sind auch...

Speaker: Früher gab es ja keine Wahl.

Speaker: Du musstest ins Kino gehen.

Speaker: Gut, es gab VHS, das war aber noch eine ganz andere Geschichte.

Speaker: Konnte man Filme zu Hause gucken, aber das war ja kein Kinoerlebnis.

Speaker: Aber ich habe den VHS-Rekorder wieder angeschlossen an Beamer.

Speaker: Das ist wirklich kein Kinoerlebnis.

Speaker: Nein, nein, nein, überhaupt nicht.

Speaker: Aber du hattest keine andere Wahl.

Speaker: Da war das so.

Speaker: Heute kannst du aber wirklich Kino zu Hause relativ gut replizieren.

Speaker: Also auch mit welchen Mitteln letzten Endes.

Speaker: Auch zu günstigen Preisen.

Speaker: Also du musst nicht zigtausende von Euro ausgeben.

Speaker: Es geht einfach darum, man hat so ein bisschen...

Speaker: wie sag ich mal, so diesen Autobahneffekt, so jeder sitzt quasi in seinem eigenen Auto, jeder bröttelt so vor sich alleine hin und kriegt auch nichts mehr anderes mit.

Speaker: Also Toleranz gegenüber anderen, die sinkt auf ein Minimum, so an der Stelle.

Speaker: Und zwar, wie heißt es so schön, with extreme prejudice, also quasi wirklich so abrasiert unten von Null.

Speaker: Da ist jede kleinste Störung, wird das schon wahrgenommen, weil man ist das ja so bequem aus seinem eigenen Heimkino gewohnt.

Speaker: Da ist Ruhe, da ist alles auf einen selber abgestimmt.

Speaker: Und deswegen wird man viel empfindlicher gegenüber anderen Sachen.

Speaker: Das ist das eine.

Speaker: Das andere ist, dass natürlich auch tatsächlich, und da bin ich auch dabei, das Publikum ist so viel assiger geworden.

Speaker: In so vielen Bereichen.

Speaker: Oder sagen wir mal nicht nur das Publikum, sondern generell Menschen in öffentlichen Räumen.

Speaker: Ja, das ist das Problem.

Speaker: Ja, man wird vielleicht ein bisschen ignoranter, was bestimmte Sachen angeht, aber ich sage dir ganz offen und ehrlich, das hat mich auch früher schon genervt, auch schon vor 10, 15, 20 Jahren.

Speaker: Was bist du für ein empfindlicher Sissifus?

Speaker: Ja, wenn Leute im Kino, wenn ich viel Geld dafür bezahlt habe, ich gehe da hin, um den Film zu gucken, ich gehe nicht da hin, um mich zu unterhalten, dann sage ich den Leuten, die vor mir die ganze Zeit quatschen während des Films, und ich sage, seid mir nicht böse, oder ich sehe sie dann ja auch, ich bin ja höflich, ich sage, seien sie mir nicht böse,

Speaker: Aber ich habe hier nicht 15 Euro bezahlt, um ihren Kommentartrack zu hören.

Speaker: Ich möchte gerne den Film lauschen.

Speaker: Also würde ich Sie bitten, entweder mit dem Reden aufzuhören oder einfach rauszugehen und draußen gemütlich einen Kaffee zu trinken.

Speaker: Ich finde ja, das UCI hat es tatsächlich richtig gemacht.

Speaker: Die haben ja eine Kampagne vor... Hilft doch alles nix.

Speaker: Direkt vor den Filmen.

Speaker: Hilft doch nix.

Speaker: Jein, jein.

Speaker: Sei doch nicht immer gleich so negativ.

Speaker: Man merkt immer, dass du aus der Politik kommst.

Speaker: Hilft nix.

Speaker: Totaler Quatsch.

Speaker: Geldverschwendung.

Speaker: Weil ich finde, man hat das ja damals auch mit diesen Spots hier vor Heimkinomedien gehabt, mit der Kriminalisierung und so weiter.

Speaker: Das war komplett falsch.

Speaker: Das war Mumpitz.

Speaker: Und das hat man oftmals auch, wenn man es überhaupt berücksichtigt, einfach wirklich nochmal den Hinweis, ob das aufgenommen wird oder nicht.

Speaker: Es ist aber da und es wird auch gesehen.

Speaker: So, gesagt so, ey Leute, Schnauze halten jetzt.

Speaker: So, der Film fängt an, die Leinwand spricht.

Speaker: Ich finde das total gut gemacht.

Speaker: Damit kriegst du natürlich trotzdem nicht alle.

Speaker: Und du hast natürlich trotzdem, und dir hasse ich mit am meisten, die Leute, die dann schon, wenn quasi der Film anfängt oder am besten schon läuft und das nach einer halben Stunde Werbung oder sonst so, sich dann trotzdem erstmal noch ihre Plätze finden müssen und so weiter, nachdem die Vorstellung ja eigentlich schon seit einer halben Stunde oder drei Viertel läuft.

Speaker: Ja.

Speaker: so da kriege ich die motten da kriege ich total die mod so und das ist das dann natürlich für den arsch so am ende des tages aber trotzdem wenn du wenigstens das schaffst die leute schon mal

Speaker: grundsätzlich darauf hinzuwarten und sagen so, ey Leute, und ich glaube schon, dass das wenigstens ein Stück weit ein bisschen was nützt.

Speaker: Wird es alle abholen?

Speaker: Nein, auf gar keinen Fall.

Speaker: Aber ich finde vor allem den Modus Operandi und die Ansprache, die die da benutzen, wirklich echt gut.

Speaker: Also ich hatte ja gestern auch die große Frage, die ich mir stellen musste, kriege ich den Film noch pünktlich mit oder habe ich noch was zu trinken im Kino oder ein Eis dabei?

Speaker: Das Problem war, ich war sehr knapp dran.

Speaker: Ich bin kurz nach acht erst ins Park ausgefahren und bin dann rein.

Speaker: Es war zwölf nach acht und ich weiß, dass um ein Viertel nach ungefähr der Film anfängt.

Speaker: So in dem Dreh.

Speaker: Dann stand da dabei an der Genusstheke noch eine Riesenschlange.

Speaker: Wenn du dich jetzt da anstelle, jetzt für deinen Eiskonfekt oder deinen Kaffee, so nach dem Motto, ich trinke ja auch noch Kaffee im Kino, um Gottes Willen, so nach dem Motto, dann wirst du wahrscheinlich den Anfang des Films verpassen.

Speaker: Also habe ich dann gesagt,

Speaker: Nein, verzichte einfach drauf, geh direkt in den Saal und das war so.

Speaker: Ich bin in den Saal gegangen, es lief noch Werbung und ich habe mich hingesetzt und es war gerade der Ende des Werbespots und es wurde dunkel und der Film fing an.

Speaker: Also ich habe Rücksicht genommen, ich habe es noch geschafft.

Speaker: Hätte ich jetzt noch einen Kaffee holen wollen oder ein Eis, hätte ich dann mindestens fünf bis zehn Minuten.

Speaker: Das ist auch die Schlonze gewesen, die in der Film schon zu schluss.

Speaker: Es gibt ja die Erfindung der Sitzplatznummer und dann kommen wir doch zum Ende.

Speaker: Da sind im ganzen Saal drei Tickets verkauft, habe ich mit Sascha auch schon erlebt.

Speaker: Drei Tickets verkauft in einem Saal und ausgerechnet auf deinem Platz sitzt einer.

Speaker: Ja.

Speaker: Du stehst danach so und denkst so, sorry, aber es tut mir leid, das ist jetzt echt albern.

Speaker: Der Saal ist riesengroß und sie schaffen es wirklich, auf meinem Platz hier zu sitzen, den ich mir hier gebucht habe.

Speaker: Platz?

Speaker: Ja, können sie bis drei zählen?

Speaker: Wobei, das finde ich strange, weil du hast ja, ich glaube, gibt es noch irgendwo Kinos, die keine Platznummern haben?

Speaker: Scheinbar, scheinbar, also anders konnte ich mir das nicht erklären, aber...

Speaker: Weil früher, ja, wäre es ja logisch gewesen, weil da war das ja gang und gäbe oder der Standard so, aber es gibt doch keine Kinos mehr, die keine Platzen haben.

Speaker: Ich erlebe das bei jedem Zeitigen Kinobesuch, dass Leute auf unseren Plätzen sitzen, weil scheinbar die Plätze besser gefallen haben, als die, die sie gebucht haben oder weil sie zu blöd waren, die Reihennummer zu lesen.

Speaker: Ich habe keine Ahnung, warum das so ist.

Speaker: Das Problem ist ja, wenn der Saal auch relativ voll ist, normalerweise würdest du dann sagen, ich setze mich nach daneben, ist mir auch egal.

Speaker: Aber dann sitzt du halt womöglich auf dem Platz von einem anderen, der auch schon gebucht wird.

Speaker: Ich sehe das, ich weiß das ja nicht.

Speaker: Und ich möchte halt nicht der Döspaddel sein, der einem anderen den Platz belegt.

Speaker: Das ist ein Domino-Effekt.

Speaker: Ist das hier Platz?

Speaker: Habe ich nicht gewusst.

Speaker: Ja, so nach dem Motto.

Speaker: Wir lesen kann es klar ein Vorteil.

Speaker: Je nachdem, wie groß der Typ ist, der auf deinem Platz sitzt, kannst du natürlich weiterfragen.

Speaker: Gehen Sie mal zu dem, der sitzt auf meinem Platz, nehmen Sie den.

Speaker: Naja, egal.

Speaker: Also das ist, es wird sich auch nicht ändern.

Speaker: Wie gesagt, ich habe nur das Gefühl, es wird einfach schlimmer.

Speaker: Also da diese Rücksichtslosigkeit und dieses Scheißegal wird immer schlimmer.

Speaker: Ja, aber wie schon gesagt, das ist ein Problem, das tatsächlich nicht nur Kinos betrifft, aber da fällt es halt sehr stark auf.

Speaker: Generell im öffentlichen Raum...

Speaker: Viele Leute benehmen sich einfach dauerhaft wie offene Hose oder meinen, jeder kriegt eine Extravus.

Speaker: Keiner muss sich an nichts mehr halten, jeder ist was Besonderes und muss irgendwie mit Samthandschuhen angefasst werden.

Speaker: Keiner muss sich mehr an irgendwelche Regeln halten.

Speaker: Quasi so die amerikanische Freiheit, Anarchie, Hurra.

Speaker: Nein, Quatsch, ich übertreibe natürlich.

Speaker: Das kann man regeln.

Speaker: Ich bin ab sofort für Kinositze mit Stromanschluss, mit Stromschlägen, mit eingebauten Teasern.

Speaker: Wenn falsche Leute auf dem falschen Platz sitzen, weil das Ticket mit dem Rifflechip nicht mit dem Platz übereinstimmt, werden sie sofort aus dem Sitz geschossen.

Speaker: Gegen die Leinwand, das ist auch nicht gut.

Speaker: Da hast du ja überall die Flecken.

Speaker: Wie die alten Castle-Filme oder so.

Speaker: Dieses Zirkuskino mit irgendwelchen Elektroschockern und Bromsen.

Speaker: Da wird der Sitz nach unten weggeklappt und über so eine Rutsche geht es sofort raus.

Speaker: So wusch.

Speaker: Das wäre doch was.

Speaker: Ja, genau, oder sowas.

Speaker: Egal.

Speaker: Ja, soviel dazu.

Speaker: Haben wir uns wieder ausgelassen hier.

Speaker: Wieder eine besonders schöne, eine besonders lange Sendung.

Speaker: Ob sie schön ist, weiß ich nicht.

Speaker: Das müsst ihr entscheiden.

Speaker: Die hat draußen an den Endgeräten.

Speaker: Haben wir denn noch irgendwas, Kai, bevor wir jetzt zum Ende kommen?

Speaker: Habe ich noch irgendwas Wesentliches vergessen hier in unseren Notizen?

Speaker: Nee, erst mal, ich denke erst mal nicht.

Speaker: Wir haben diesmal alles geschafft und sind ja jetzt über drei Stunden gelaufen.

Speaker: Das war ja dein Ziel, ne?

Speaker: Die Ohren sollten glühen.

Speaker: Wir hätten natürlich auch noch über so viel mehr quatschen können.

Speaker: Aber wir brauchen ja auch noch was für die nächste 3-Stunden-Folge.

Speaker: Was ich noch gesehen habe, ist, dass Batman 2 das Drehbuch fertig ist.

Speaker: Das habe ich noch gesehen.

Speaker: Zu The Batman 2 von Matt Reeves.

Speaker: Matt Reeves selber hat das fertige Drehbuch gepostet, also zumindest das Titelcover und hat geschrieben, das Drehbuch zum zweiten The Batman ist jetzt fertig.

Speaker: Ja, hör mal, das Fass machen wir jetzt aber nicht nochmal auf, weil dann quatschen wir hier nochmal eine Stunde, weil ich hätte da sofort drei Fragen zu, aber das machen wir dann das nächste Mal.

Speaker: Hebt ihr die fürs nächste Mal auf, genau.

Speaker: So, und wo sind denn jetzt die Ananas-Sticks eigentlich, die du vorhin aus dem Kühlschrank rausgemopft hast?

Speaker: Welche Ananas-Sticks?

Speaker: Ja, super.

Speaker: Moment mal kurz, Zeus, Apollo?

Speaker: Ich bin dann mal weg.

Speaker: Schlappt euch den.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Alles Gute da draußen.

Speaker: Viel Spaß noch bei den nächsten Kinogängen.

Speaker: Liked uns, teilt uns, schreibt uns mal die Meinung.

Speaker: Wir haben ja auch die eine oder andere Frage aufgeworfen, wie man damit umgehen sollte mit bestimmten Dingen.

Speaker: Ich weiß schon gar nicht, was wir gefragt haben, lieber Kai, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: Wir waren sehr reaktionär, so fühlt sich ja.

Speaker: Ja, und diesmal war es eine echte alte Herrenfolge.

Speaker: Wobei so schlimm war sie, glaube ich, da war ich halt, um ganz ehrlich zu sein.

Speaker: zu sein.

Speaker: Ja doch, ich will uns ja immer noch die schönen Wall-Of und Stettler Shirts irgendwie besorgen hier für unseren Podcast, für unser WG-Logo irgendwie.

Speaker: Eigentlich muss das sein.

Speaker: Wir brauchen Wall-Of und Stettler.

Speaker: Gucken wir mal.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Mach's gut und bis zum nächsten Mal.

Speaker: Bis zur nächsten Sitzung und bis bald im Kino.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war ein seltsames Filmpaar mit Torsten Anders und Kai Pinno.

Speaker: Der Filmhaushalt der etwas anderen Art.

Speaker: Eine Produktion von Kai Kino und der Trash-Oti.

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