Transcript
Speaker: So, schnell ein bisschen aufgeräumt, und jetzt können wir die Sendung anfangen.
Speaker: Kai, Kai, kommst du bitte mal?
Speaker: Wir wollen loslegen.
Speaker: Äh, Kai?
Speaker: Hallo?
Speaker: Hier, sag!
Speaker: Oh mein Gott, er hat sich zu seinem Ursprung zurückentwickelt.
Speaker: Endlich zeigt Kai sein wahres Gesicht.
Speaker: So, ich packe mal hier die Affenmaske ein bisschen beiseite.
Speaker: Okay, das ist auch nur eine Maske.
Speaker: Gott sei Dank.
Speaker: Ich hab schon gedacht, lieber Kai, ich müsste jetzt für dich Erdnüsse holen und dir hier einen Affenbaum ins Wohnzimmer stellen.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Kai vom Affengebissen.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Nein, gib dem Affen Zucker, heißt das doch, glaube ich.
Speaker: Oh, nein.
Speaker: Da sind wir dann beim Bingo Bongo.
Speaker: Der gute Adriano.
Speaker: Nein, ich war tatsächlich.
Speaker: Du hast das Planet der Affen Remake geguckt, nein?
Speaker: Quasi.
Speaker: Das ist ein völlig anderer Planet der Affen, der sich ausgerechnet in Magnum Country erinnert.
Speaker: Ich war fleißig und war gestern noch schnell im Kino, bevor der Film tatsächlich aus den Kinos verschwunden ist.
Speaker: Primate, ein Tierhorrorfilm, in dem ein Schimpanse durchdreht.
Speaker: Okay, da reden wir gleich drüber, denn jetzt starten wir unser seltsames Filmpaar.
Speaker: Hier sind zwei alte Knacker, die es immer besser wissen.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Ein Filmhaushalt mit zwei oder mehr Meinungen.
Speaker: So, da sind wir wieder.
Speaker: Hat ein bisschen gedauert, bis wir es geschafft haben.
Speaker: Wir sind jetzt bei der Folge 14 von Ein seltsames Filmpark, lieber Kai.
Speaker: Und du hast es gerade schon angekündigt, wir reden jetzt gleich über Primate, aber auch über ganz, ganz viele andere Filme, die wir in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, würde ich nicht sagen, geguckt haben, aber so aus den letzten Wochen, oder?
Speaker: Da sind unter anderem dabei, Kai, was kommt noch neben Primate?
Speaker: Was haben wir noch?
Speaker: Wir haben die drei Fragezeichen und die Toteninsel im Angebot.
Speaker: Dann den aktuellen neuen Sam Raimi-Film, Send Help.
Speaker: Den hab ich gestern Abend noch schnell geguckt.
Speaker: Wir haben Bastian Pastewkas Knives Out, Rip Off, wenn man so will, Fabian und die mörderische Hochzeit.
Speaker: Wir haben noch ein bisschen Streaming-Material mit dabei, The Wrecking Crew, The Rip,
Speaker: Frozen of War ist noch mit dabei.
Speaker: Ich werde noch ganz kurz was zu Frankie Frico sagen.
Speaker: Und vielleicht kommen wir auch noch zur Starfleet Academy, oder?
Speaker: Ein seltsames Filmpark.
Speaker: Ja, da bin ich sehr gespannt, weil ich kann es ja noch nicht gucken.
Speaker: Ich spare mir das noch auf, bis das alles durch ist, weil Strange New Worlds, die dritte, ist es die dritte Staffel?
Speaker: Ja, ich glaube, oder ist es die vierte schon?
Speaker: Die ist ja, glaube ich, jetzt schon durch.
Speaker: Die vierte kommt jetzt.
Speaker: Kommt jetzt tief.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber Starfleet Academy hat ja jetzt gerade erst angefangen.
Speaker: Ich werde mal gucken, jetzt dieser Tage, mich da auch bei Paramount irgendwann noch mal wieder für ein bisschen aufschalten und das dann mal so ein bisschen durchgucken.
Speaker: Dann mal wieder so den totalen Star Trek Flash machen, was natürlich in diesem Jahr sowieso per se uns noch bevorsteht.
Speaker: Wir haben ja auch schon endlich mal wieder weitere Science-Fiction gemacht,
Speaker: Gipfeltreffen anberaumt, was demnächst dann stattfinden wird, wo wir dann bei mir im Podcast dann mal speziell über die 60er Jahre im Science-Fiction beziehungsweise Science-Fiction in den 60er Jahren mal unter die Lupe nehmen und da natürlich auch das große Geburtstagskind in diesem Jahr natürlich Raumschiff Enterprise.
Speaker: Der Weltraum.
Speaker: Unendliche Weiten.
Speaker: Wir scheiden das Jahr 2200.
Speaker: Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisation.
Speaker: Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen haben.
Speaker: Jawohl, 60 Jahre, kaum zu glauben.
Speaker: Ja, wir werden dann auch, einer der Filme, über die wir dann auch reden werden, wird, glaube ich, auch Barbarea sein, wenn ich mich recht erinnere.
Speaker: Da kann ich nur von berichten, dass ich mir gerade die 4K Ultra HD geholt habe und zwar in der wunderbaren Limited Collectors Edition.
Speaker: Und ich kann dir sagen, was für eine Altpapiersammlung.
Speaker: Unglaublich.
Speaker: Nur am Rande eine kleine Warnung vorab.
Speaker: Der Film ist wunderbar.
Speaker: Auch der Transfer, alles gut.
Speaker: Aber es ist auf dieser UHD und auch auf der Blu-ray.
Speaker: Da ist die Blu-ray und die UHD drin in diesem wunderbaren Pappschuber.
Speaker: Und auf beiden Scheiben ist aber auch wirklich nichts, aber auch gar nichts an Extras drauf.
Speaker: Weder ein Trailer, noch ein Kommentartrack, noch sonst irgendwas.
Speaker: Ich habe nochmal die alte DVD rausgekramt von vor 25 Jahren, von Paramount.
Speaker: Da ist damals wenigstens ein Trailer, der Kino-Trailer als Bonus dabei gewesen, als Extra.
Speaker: Auf der neuen, ich sage nochmal, Limited Collectors Edition, ja.
Speaker: wo man normalerweise auch immer davon ausgeht, dass da auch ein bisschen was an Doku, Kommentartrack, geschnittene Szenen, was auch immer noch auftaucht, ist nichts drauf.
Speaker: Im Menü findet ihr nur Filmstart, Szenenanwahl oder Szenenwahl und Einstellungen, Sprachen und so weiter und so fort.
Speaker: Da ist kein Extra drauf.
Speaker: Das Einzige, was ihr da noch drin habt, ist ein zwei Kistchen.
Speaker: Das hört sich hier so an, mit ganz vielen 28.000-fach gefalteten Plakaten, ein paar Postkarten
Speaker: und ein Papierdeckel und ein Aufkleber mit Barbarella Logos.
Speaker: Dafür zahlt man dann 10 oder 15 Euro mehr als für die normale UAD oder Blu-Ray.
Speaker: Ich sag mal Mogelpackung, vielen Dank von Paramount, beziehungsweise auch, ich weiß gar nicht, wo es noch hier rausgekommen ist, ein bisschen nachgucken, habe ich jetzt gerade nicht auf dem Schirm.
Speaker: Leonine, genau, oder Leonine, oder wie es ausgesprochen wird.
Speaker: Ich habe es immer noch nicht drauf.
Speaker: Das ist mein Verbraucher-Warnhinweis, bevor es jetzt hier so richtig losgeht und wir zu Primate kommen, lieber Kai.
Speaker: Oh mein Gott!
Speaker: Ja, Affenhorror, ein spannendes, fast eigenes Subgenre im Tierhorrorgenre.
Speaker: Da gibt es ja so einiges, also sicherlich einer der bekanntesten oder bekannteren ist natürlich Affenhorror.
Speaker: Affenmenschen, es kam noch Link, der Butler zum Beispiel.
Speaker: Es gab dann noch so ein paar Exonen, so wie Schakma oder Schnee am Kilimandscharo.
Speaker: Ja, wo das ja schon wieder klassische Tierhaurerfilme sind, wo die Menschen in die Affengebiete eindringen, in der weiße...
Speaker: Bei Link der Butler und bei der Affe im Menschen ist es ja so, und ich gehe auch davon aus, dass es bei Primate auch so ist, dass der Affe ja im menschlichen Dunstkreis unterwegs ist.
Speaker: Oh ja.
Speaker: Und der Mensch nicht als Eindringling in das Gebiet der Affen gilt.
Speaker: Es ist ja hier umgekehrt.
Speaker: Der Affe wird vermenschlicht und wird sozusagen in den menschlichen Haushalt mit eingebracht.
Speaker: Link der Butler, ganz klar.
Speaker: Der Affe im Menschen als Helfershelfer für den gestürzten und dann querschnittsgelähmten Hauptdarsteller, also den Charakter.
Speaker: Und wie ist es denn bei Primate?
Speaker: Wie kommt der Affe da zu den Menschen?
Speaker: Ja, quasi, wie sag ich mal, man bekommt es nur...
Speaker: Erzählt einmal so ein bisschen in der Kreditsequenz, prinzipiell es geht um eine Familie, einen taubstummen Vater und die Mutter, die aber verstorben ist, die halt sich sehr um...
Speaker: Affen bemüht hat und auf Forschung betrieben hat.
Speaker: Und die hat diesen einen Affen, Ben, gerettet.
Speaker: Und seither lebt dieser Affe bei der Familie, bei dem Papa, dem Alleinerziehenden, weil Mutter ja gestorben, und mit den beiden Töchtern.
Speaker: Und die Ältere ist aber schon flüge geworden.
Speaker: Schönerweise lebt der Papa auch halt, ähnlich wie Magnum, auf Hawaii.
Speaker: Hat da auch ein unfassbares Ansehen.
Speaker: Man weiß auch gar nicht so genau, also der schreibt wohl irgendwie Bücher, der genau richtig ist, so Erfolgsautor irgendwie, aber hat jetzt gar nichts da mit den Tieren oder so direkt wirklich zu tun.
Speaker: Also außer, dass er sich dann natürlich auch so ein bisschen...
Speaker: den Affen kümmert und die ältere Tochter kommt nach Hause nach langer Zeit, also war sie halt, na, Uni und so weiter, was sich dann da auch so ein bisschen abgekapselt hat und der Papa ist natürlich wie immer in Brasil und die kleine Schwester ist halt so ein bisschen angenagt, weil die Schwester halt da einfach abgedüst ist an die Uni, was für eine Frechheit.
Speaker: Und die bringt dann auch noch halt zwei Freundinnen mit und dann geht's los, man will sich da eigentlich eine schöne
Speaker: Zeit machen, aber dem Affen geht es dann ganz schnell nicht gut.
Speaker: Er wird nicht vom Affen gebissen, sondern von einem Mungo, der dann wohl wahrscheinlich Tollfut übertragen hat.
Speaker: So wird es da dann jedenfalls holportiert.
Speaker: Es erinnert ein bisschen an Kujo.
Speaker: Also wir haben hier dann jetzt nicht Kujo, sondern Mojo, wenn man so will.
Speaker: Monkey Shines im Kujo-Terrain.
Speaker: Okay.
Speaker: Und dann geht's los und es gibt gleich schon einen sehr saftigen Opener und da freut man sich dann drauf, dass der Film vielleicht dann ein bisschen Gas gibt.
Speaker: Letzten Endes ist das Ganze halt wirklich ein sehr, sehr dünnes...
Speaker: Das Setting, sag ich mal.
Speaker: Also die Kids sind dann da in diesem Haus, das da auch noch an so einer sehr speziellen Location ist.
Speaker: Das ist eigentlich ganz schön gemacht.
Speaker: Gefangen, als der Affe dann da anfängt durchzudrehen.
Speaker: Und man versucht sich da rauszulavieren, die sind auch abgeschnitten, der Vater ist halt nicht da, die sind da alleine.
Speaker: Und man ist dann da mit dem wild gewordenen Affa alleine und muss sich der Haut erwehren.
Speaker: Und es geht dann halt teilweise schon ganz schön drastisch zu.
Speaker: Es gibt also zwei, drei richtig saftige Sachen.
Speaker: Der Film ist ab 16 freigegeben, also das ist schon, hatte die FSK mal wieder einen guten Tag gehabt, auf jeden Fall.
Speaker: Das Coole ist auch, das ist einer der Pluspunkte, der Film hat fast ausschließlich, also alles andere jenseits von, ich glaub mal, so ein bisschen Landschaftshintergrund ersetzen an der Stelle.
Speaker: Weil ich glaub, ich weiß nicht, ob diese Location, wo die da sind, wirklich echt ist oder ob die die da halt im Computer konstruiert haben auf Hawaii.
Speaker: Ist alles reale Effekte, also alles praktische, richtige, echte Effekte.
Speaker: Der Affe ist halt eben auch so absolut gar kein Affe, es ist ein Kerlchen im Kostüm.
Speaker: Okay.
Speaker: Da muss ich aber leider sagen, es ist dann am Ende des Tages doch nicht...
Speaker: so gut gelungen, was vielleicht auch ein bisschen am Design liegt, also nicht von der Performance her, also da macht der Mensch das dann halt ganz gut, der da im Anzug steckt, aber zum einen vom Gesicht her sieht der schon halt von Anfang an nicht sehr sympathisch aus und da
Speaker: der Affe halt auch, also der Schimpanz gleich auch als Vollpsychopath quasi eingeführt wird in dem Film.
Speaker: Es gibt dann halt ein Flashback ein paar Stunden zuvor und dann greift das halt irgendwann ineinander über und die Geschichte geht dann weiter.
Speaker: Ist man da so gar nicht raus.
Speaker: Also man weiß von Anfang an so, okay, da ist der Hase im Pfeffer und man traut diesem Affen von vornherein nicht.
Speaker: Und das ist halt auch das, was es ein bisschen doof macht.
Speaker: Ich fand den Film recht
Speaker: langatmig, also auch nicht spannend.
Speaker: Ich hatte auch schon die Befürchtung, weil ein Großteil spielt dann halt auch in so einem etwas abgeteilten Swimmingpool, der in so einer etwas eigentlich schönen, aber sehr ungünstigen Location ist.
Speaker: Und dann sind die da erstmal eine ganze lange Zeit in diesem Pool und versuchen rauszukommen.
Speaker: Das sind bei den Trailer auch, dass sie gefangen sind irgendwie.
Speaker: Und das Handy dann ins Wasser fällt oder irgendwas.
Speaker: Das ist so ein Problem mit dieser Art von Konzeptfilm, weil entweder du musst dir halt wirklich
Speaker: Gedanken darüber machen und dieses Szenario auch richtig auskosten und dann wirklich überlegen, was kann alles passieren?
Speaker: Nein, das ist es nicht.
Speaker: Und natürlich die klassischen, es werden unglaublich dämliche Entscheidungen, es wird alles liegen gelassen, was man vielleicht als Waffe hätte mal benutzen können.
Speaker: Oder überhaupt wird diesem Affen gegenüber relativ wenig Gegend.
Speaker: Aber es ist nicht immer nur in solchen Filmen?
Speaker: Nein, ganz und gar nicht.
Speaker: Da gibt es genug Filme, wo das anders ist.
Speaker: Zumal die auch, und das ist wenigstens das Gute, es wird ja jetzt nicht zu lange ein Geheimnis drum gemacht.
Speaker: Es wird auch relativ schnell unschön, in Anführungszeichen.
Speaker: Und wie schon gesagt, da gibt's ein paar schöne Auer-Momente.
Speaker: Der Haken ist aber, wenn der Film diese nicht hätte, so diese zwei, drei Momente, dann wär das eine ziemlich mauer und langweilige Nummer, weil...
Speaker: Ich meine, du brauchst ja auch nicht viel.
Speaker: Tierhorror ist ja auch immer so ein bisschen wie Katastrophenfilm.
Speaker: Der lebt ja auch immer so ein bisschen von dem personellen Melodrama.
Speaker: So völlig unabhängig von der tierischen oder Naturgefahr, die da droht.
Speaker: Und davon hast du hier eigentlich...
Speaker: Fast null Komma nix.
Speaker: Okay.
Speaker: Niemand, mit dem du mitfiebern kannst, mit dem du sympathisieren kannst, für den du die Daumen drückst oder so.
Speaker: Nein, weil die sich, wirklich, ich meine, das ist echt ein Klischee, die stellen sich halt wirklich echt, echt dämlich an, also wirklich.
Speaker: Man kann es nicht tief genug unterscheiden.
Speaker: Und das ist halt schade, weil der Film selber, der sieht schön aus.
Speaker: Der hat auch, ich sag mal, ein paar Schauwerte, aber wie schon gesagt, das ist... Komm, Kai, da hat der Film, der nicht spannend ist, der nicht logisch ist, der einen nicht hinterberufen, der vorlöcke, schon so viel Sendezeit bei uns eingeholt, die sich... Ah, viel zu viel.
Speaker: Ja.
Speaker: Also es ist, wenn man sich das mal einem netten Nachmittag... Fazit, Fazit.
Speaker: Wenn man die Erwartungen deutlich herabschraubt und da nur wegen der kleinen Gewaltspitzen sich das angucken will, kann man das gerne machen.
Speaker: Aber der Affe selber gibt nicht viel her.
Speaker: Ich würde sogar sagen, dass Celentano in Bingo Bongo oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr gekontert hat.
Speaker: Aber immerhin, sie haben alles praktisch gemacht und da gibt es ein, zwei schöne Sachen.
Speaker: Also dafür gibt es dann auch wieder einen Daumen nach oben.
Speaker: Das hätte auch, wenn das CGI gewesen wäre, wäre der Film totaler Rotz.
Speaker: Muss man ganz knallhart sagen und das haben sie wenigstens vermieden, aber...
Speaker: Wo du gerade sagst, es ist vollkommen unlogisch, dass man da viele Sachen nicht nutzt, wie da rumliegen und so weiter.
Speaker: Ich habe da zuletzt irgendwann Cleaner gesehen.
Speaker: Das ist ja dieser Film mit Clive Owen unter anderem, wo es dann um die Geiselnahme bei einer Veranstaltung eines großen Konzerns in einem Hochhaus geht, kommt uns irgendwie bekannt vor.
Speaker: Ja, war mitten in London in der Innenstadt und während dann auch eine Fensterputzerin draußen dranhängt und alles sieht und mitbekommt, die Polizei alarmiert.
Speaker: Den Film kann man auch gerade irgendwo auf einer der Streaming-Plattformen sehen.
Speaker: Ich weiß jetzt nicht mehr wo.
Speaker: Nur Cleaner heißt er.
Speaker: Gibt es auch eine Szene nach 30 Minuten?
Speaker: Der Film wäre vorbei gewesen, wenn die Fensterputzerin...
Speaker: realistisch gehandelt hätte.
Speaker: So, hat sie aber nicht.
Speaker: Und dementsprechend konnte der Film noch 60 Minuten weiterlaufen, war durchaus unterhaltsam, ist aber auch so, wenn du in so einem Moment dann da das anguckst, denkst du dir noch, oh ja klar, alles klar, jetzt muss ich es natürlich versaubeuteln, weil dem Autor gerade nichts Besseres eingefallen ist.
Speaker: Ganz genau, das ist leider so das Problem, wenn du dann siehst, die Dinge passieren, weil sie passieren müssen und nicht, weil es irgendwie Dinge gibt.
Speaker: Aber das ist ja so eine ganz natürliche Reaktion, weil es gibt ja auch für die Protagonisten hier keinen Überraschungseffekt.
Speaker: Die wissen ja, womit sie es zu tun haben, sind da auch nicht mehr erschreckt drüber.
Speaker: Und wenn du von so einem Biest angegriffen wirst, da bleibst du doch nicht einfach nur...
Speaker: quasi schockgefrostet irgendwie liegen.
Speaker: Da fängst du dich doch an, mit dem Viech zu prügeln und da wirklich quasi um dein Leben wirklich zu kämpfen.
Speaker: Und da hast du keinerlei Master an der Stelle.
Speaker: Bis auf zum Schluss im Finale, da kommt es mal ein bisschen rum, da wird es dann aber auch wieder so übertrieben.
Speaker: Naja.
Speaker: Also, ich wollte schon sagen, The Primate, aber heißt nur Primate, dieser wunderbare Film, ist auch eigentlich schon überall wieder aus den Kinos raus.
Speaker: Ich wollte nämlich auch ihn, hatte mir überlegt, ihn anzugucken, auch parallel noch zu Send Help, wo wir gleich noch drüber sprechen.
Speaker: Aber der war ja schon raus.
Speaker: Nach einer Woche war der hier schon wieder aus den Kinos raus, größtenteils.
Speaker: Nur in Düsseldorf lief er noch irgendwo in ein, zwei Abendvorstellungen.
Speaker: Also da hat die Leute nicht in die Kinos gelockt, muss man auch dazu sagen.
Speaker: Ja, wenigstens nicht hier.
Speaker: In den USA war es tatsächlich anders.
Speaker: Aber hier, ich denke mal, der wird wahrscheinlich dann im Stream.
Speaker: Vielleicht dachten die, das ist eine Dokumentation über Trump.
Speaker: Vom Titel her.
Speaker: Da gab es doch Melania.
Speaker: Das war doch ein ganz anderes Erinnerungsverhalten.
Speaker: Das ist der blanke Horror, behaupte ich mal.
Speaker: Aber das ist auch keine Dokumentation, das ist Horror.
Speaker: Aber da reden wir auch nicht drüber, glaube ich.
Speaker: Hast du über Rastri geguckt?
Speaker: Das ist der echte Horror.
Speaker: Nein, aber ich habe mit Leuten gesprochen, die es geguckt haben.
Speaker: Die haben es überlebt?
Speaker: Okay, alles klar.
Speaker: Die haben es überlebt.
Speaker: Die haben es auch zum Teil gefeiert.
Speaker: Aber ich glaube, aus anderen Gründen als die Filmemacher.
Speaker: Ja, ich denke, das Problem ist ja, der Film ist ja von Brad Redner.
Speaker: Der hat ja schon seit ewigen Zeiten nichts mehr gemacht, weil er ja auch ein Problemchen hatte, weil er seine Finger nicht bei sich behalten konnte, beziehungsweise dumme Sprüche geklopft hat entsprechend.
Speaker: Und da ist er jetzt seit, ich glaube, seit 2015 oder so, ist von dem nichts mehr gekommen.
Speaker: Also der hat ja dann wirklich gar nichts mehr gemacht halt.
Speaker: Ja, wenig.
Speaker: Der hat, glaube ich, ein bisschen produziert.
Speaker: Genau, aber wenn überhaupt.
Speaker: Und das war es dann eigentlich.
Speaker: Und
Speaker: Ja, und ich meine, es war nie ein Filmregisseur, wo man sagen konnte, das war ein Meister seines Faches, aber der war halt Handwerk, ich hatte halt das eine oder andere hinbekommen.
Speaker: Doch, doch, also die Rush Hour-Fälle, genau.
Speaker: Kriegt man übrigens gerade ganz billig bei Amazon, Rush Hour 1 bis 3, glaube ich, für 15 Euro auf Blu-Air.
Speaker: Kann man ja, kann man gnadenlos zugreifen, das ist solide Unterhaltung.
Speaker: Aber Melania würde ich keinen Cent für ausgeben, um ganz ehrlich zu sein, keinen einzigen Cent.
Speaker: Den würde ich mir nicht mal geschenkt in die Filmsammlung stellen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Schwingen wir uns jetzt nicht mit der Schimpanse quasi in die Büsche und bleiben inseltechnisch aktiv.
Speaker: Diesmal kehrt Sam Raimi in den Regiestuhl zurück.
Speaker: Das spielt aber nicht auf Hawaii.
Speaker: Ich hätte jetzt die Wrecking Crew genommen, weil das auch auf Hawaii spielt.
Speaker: Und da geht es auch um zwei ziemliche Primates, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Das stimmt, das ist auch ein guter... Hör mal, komm, die Brücke nehmen wir, das ist sehr gut.
Speaker: Da haben wir dann gleich zwei Primates, aber so richtig.
Speaker: Ja, in The Wrecking Crew mit Jason Mamoa und David Bautista.
Speaker: Nichts gegen die beiden, ich seh sie beide wirklich gerne.
Speaker: Aber sie wirken halt schon manchmal etwas grobschlechtig.
Speaker: Also Marcai ganz ehrlich, also Marmoa ist schon ganz schön in die Breite gegangen, oder?
Speaker: Kommt dir das so vor?
Speaker: Nein, ich glaub, man muss ja auch immer drauf fragen, Stallone wurde das ja auch immer angesagt, als der
Speaker: so nicht mehr ganz groß im Geschäft war und dann so was gemacht hat wie Copland oder so.
Speaker: Da dachte alle, wie sieht der denn da aus?
Speaker: Der sollte so aussehen, das ist Make-up, Freunde.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Der sollte so eine kaputte Figur spielen.
Speaker: Und genauso Jason Mamoah, der sich hier wirklich als hervorragender Kaputnik und Säufer, wirklich Dauersäufer, also so extrem hat man das schon lange nicht mehr gesehen.
Speaker: Und was für ein Spaß das ist.
Speaker: sich da komplett daneben benehmen zu sehen.
Speaker: In bester Buzz Spencer Manier, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Ja, auch.
Speaker: Also es wirkte schon so ein bisschen so.
Speaker: Also die beiden spielen zwei Halbbrüder, deren Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, vermeintlich, und dann kommt aber raus, das war kein Unfall, er wurde umgebracht und dann kommt...
Speaker: Jason Mamoa alias Johnny kommt nach Hawaii zu Dave Bautista alias James, der da auch Ausbilder beim Militär ist und ein sehr koordiniertes und geordnetes Leben führt.
Speaker: Und dann kommt halt dieser Bud Spencer-Verschnitt für Arme, Jason Mamoa, rülpsend, furzend, stinkend, kümmern.
Speaker: kommt da auf die Insel, immer eine Bierdose in der Hand und macht dann, weil der eine will es erst gar nicht glauben, aber sagt dann hier, unser Vater ist umgebracht worden und dann gehen sie der Sache nach und stoßen dann ins Wespennest und kriegen es nicht nur mit der örtlichen Mafia zu tun, sondern auch mit der Yakuza.
Speaker: Das Ganze ist ein Action-Buddy-Movie in bester Manier.
Speaker: Viele blöde Sprüche, die manchmal echt blöd sind, aber trotzdem lustig.
Speaker: Manche wirklich gute Gags, ein paar Action-Szenen voller Pixel, um es mal nett auszudrücken.
Speaker: Ja, also da ist fast, muss man schon sagen, die zwei, drei großen, also die zwei großen Action-Szenen am Anfang, die die Autoschlacht und dann später dann die mit dem Hubschrauber, da siehst du natürlich auch mit schnellen Schnitten, das ist alles vor der Greenscreen gemacht worden.
Speaker: Da ist kaum was in echter Action passiert.
Speaker: Das ist so schade, weil du siehst halt auch teilweise schon, ähm,
Speaker: real gemachte Stunts und eigentlich ganz gut inszenierte Action.
Speaker: Aber das wird dann immer verwässert durch diesen CGI-Einsatz, CGI-Explosionen, sonstiges.
Speaker: Und es ist so traurig.
Speaker: Das will eigentlich so richtig großes, krawalliges Actionkino sein.
Speaker: Bei der Inszenierung lehnt man sich dann auch richtig groß aus dem Fenster.
Speaker: Allein halt diese Eröffnungssequenz vorzunehmen.
Speaker: mit dem Vater, das ist so eine ganz riesige Drohnen-Plan-Sequenz, alles richtig toll gemacht, aber leider ist auch da, deutet die Pointe schon an, dass der Film
Speaker: da sich nicht ganz so, wie würde ich mal sagen, geschmackssicher oder treffsicher ist mit dem, was er da vorhat.
Speaker: Und das ist dann total schade, weil da hab ich echt gedacht, so, Mann, da haben die sich richtig Mühe gegeben.
Speaker: Also, weil man dann natürlich auch weiß, okay, irgendwie haben die da mit Digitalschnitt und so weiter da rumgefuchst, damit das alles so flüssig ineinander greift.
Speaker: Aber...
Speaker: Das kommt wirklich ganz gut rum und man ist da so wirklich drin und da hat man im Laufe des Films so ein paar dieser wunderbaren Spiränzchen drin, ohne dass es total auf die Spitze getrieben wird.
Speaker: Also an sich sonst halt eben technisch schon auf einem gewissen...
Speaker: hohem Niveau, aber dann hast du immer diesen Einsatz vor den Volumes oder Greenscreens oder sonst wie, wo die dann halt auf dem Auto sitzen.
Speaker: Wird den meisten Otto-Normal-Zuschauern nicht so auffallen?
Speaker: Doch, ich glaube schon.
Speaker: Bei dem Hubschrauber war das klar, da hast du es sofort gesehen.
Speaker: Das war einfach logisch.
Speaker: Aber ich muss gerade ehrlich sagen, ich habe auch nichts anderes erwartet.
Speaker: Es hat mich jetzt nicht so wahnsinnig gestört.
Speaker: Der Film war auch nicht die teuerste Produktion von allen jetzt hier bei MGM, Amazon Prime.
Speaker: aber es hätte durchaus besser sein können.
Speaker: Aber er war trotzdem unterhaltsam.
Speaker: Er hatte nämlich parallel neben vielen blöden Sprüchen und vielen Hau-drauf-Sequenzen
Speaker: Hatte eher ein ziemliches, wie soll man das so sagen, hatte ziemlich starke Gewaltspitzen.
Speaker: Also ich hab da schon zwischendurch, hab ich mal so ein bisschen so Kommando-Vibes bekommen, hier Phantom-Kommando-mäßig, hab ich mich zurückerinnert gefühlt, zum Teil.
Speaker: Ja, aber da ist halt auch die Problematik oder das ist wahrscheinlich ein Problem, das ich habe mit dieser Art von Action-Filmen.
Speaker: Es ist halt doch, also...
Speaker: Einfach so ein ganz typisches Streaming-Tenpole-Filmchen, wo halt richtig Kohle reingebuttert wird.
Speaker: Aber da die Action ist wirklich so unfassbar selbstzweckhaft.
Speaker: Das ist alles schick inszeniert.
Speaker: Und auch hier mit deutlich mehr Wumms.
Speaker: Und auch mit einer gesunden Geschwindigkeit.
Speaker: Aber eben nicht mit einer beknackten Wackelkamera.
Speaker: sodass man schon noch mitkriegt, was da Phase ist.
Speaker: Und der Film bewegt sich hier da auch noch, ich sag mal so, in einem ganz guten Rahmen.
Speaker: Also da gibt's dann schon halt, wie du schon sagtest, schöne Gewaltspitzen.
Speaker: Aber auch nicht zu extrem.
Speaker: Das Schlimme ist, du kannst ja heutzutage alles machen und alles zeigen.
Speaker: Ja, wobei ich finde, der müsste eigentlich ab 18 freigegeben sein.
Speaker: Also wir haben den geguckt, ab 16 abends bei uns zu Hause.
Speaker: Junior saß noch am Wohnzimmertisch und machte sein Ding da am Rechner und baute sich bei Minecraft wieder mal eine kleine Welt.
Speaker: Und dann guckten wir parallel nebenan diesen Filmen und gesagt, komm, 16 wird der nicht so wild sein.
Speaker: Und dann dauert das keine langen Zeiten.
Speaker: Hat der erst schon einen Arm von irgendeinem Motorradfahrer in der Hand.
Speaker: Ja, aber genau das ist der Punkt.
Speaker: Es ist einfach comicmäßig übertrieben.
Speaker: Das hat alles keinen Impact.
Speaker: Also das ist zwar tatsächlich hier schon wuchtig inszeniert, es tut aber nicht weh.
Speaker: Es gab schon die andere Szene mit dieser Reibe und in der Küche.
Speaker: Die waren schon eklig.
Speaker: Also muss man schon sagen.
Speaker: Da zog sich einem schon alles zusammen.
Speaker: Da hab ich auch wieder gedacht, das war wieder, das ist so im Moment so ein Flavor of the Month, den hat damals, oder der letzte Evil Dead Film, der hat das so rausgehauen und seitdem ist das Ding da mal öfters aufgetaucht.
Speaker: Wie schon gesagt, es ist halt alles irgendwie so ein bisschen so Stückwerk,
Speaker: Ich kann mir das, ich sag mal, nur noch insofern schlecht angucken, weil mich das nur noch wenig mitreißt.
Speaker: Aber hier der Film, der schafft das halt noch, weil er eigentlich so eine gute Balance hat zwischen diesem Comichaft übertriebenen, was ja halt in diesen beiden Figuren, in diesen beiden Hauptfiguren ja schon drin ist und was ja dann auch den Spaß macht.
Speaker: ausmacht, wie die zusammen interagieren, aber auch für die alleine agieren.
Speaker: Die haben gut zusammengepasst.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Das hat mir Spaß gemacht halt.
Speaker: Da hatte ich Bock drauf und wie gesagt, die paar Action-Sequenzen vom Computer haben mich da nicht so wahnsinnig gestört, aber es ist schon, da redet man nachher auch glaube ich nochmal von einem anderen Hintergrund dazu, es ist schon mittlerweile ein Ding, was echt nervt und wo du dir denkst, wo geht da die Reise hin?
Speaker: Wollen wir das alles wirklich noch so sehen oder freut man sich manchmal wieder über ein paar echte handgemachte alte Filme?
Speaker: Also
Speaker: Aber sowas von... Ich jubel über jede Klamotten.
Speaker: Deswegen auch da nochmal eine Primate.
Speaker: Also der dicke Daumen nach oben für, hey, alles praktische Effekte.
Speaker: Mann im Einzug, genau.
Speaker: Mann im Einzug, aber auch... Kleiner Mann im Einzug, die da drin sind.
Speaker: Wobei, bei dem einen ist mit Sicherheit ein kleines bisschen CGI dabei gewesen, aber man hat das praktisch gemacht.
Speaker: Das sieht man auch allein an den Blutspratzern usw.
Speaker: Und das ist immer zu befürworten und es ist so schade, weil die zielen so hoch mit diesen Filmen, aber am Ende, es ist wahrscheinlich auch einfach eine Geldsache, komm, ach, wir machen einfach, komm, den Digitalhubschrauber, ist ja natürlich günstiger, als so ein Ding in echt zu fliegen und zu schrotten.
Speaker: Ja klar, allein schon wegen der Gefahren auch, das kommt ja noch mit dazu, die dann...
Speaker: Gefahrgeschmarr.
Speaker: Wenn du in dem Job arbeitest, dann musst du damit rechnen, Freundchen.
Speaker: Das ist doch, also wirklich, die setzen da ihr Leben für unsere Unterhaltung aufs Spiel, so muss man das sehen.
Speaker: So war das auch früher.
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Das kann man vielleicht in den Abenteuer von Cliff Booth dann nochmal sehen, der jetzt auch zunächst kommt.
Speaker: Da ist ja gerade der Trailer raus.
Speaker: Aber hier bei The Wrecking Crew bin ich mir ziemlich sicher, dass da keiner sein Leben für riskieren würde für den Film.
Speaker: Nein, deswegen das sage ich nicht.
Speaker: Das sag ich ja, aber das ist eigentlich der Mindset, den du da haben sollst.
Speaker: Gerade vor allem ganz schlimm, wenn man sich halt die ganzen schönen Sachen aus den späten 80ern, frühen 90ern aus Hongkong anguckt, wo die Sachen so richtig auertun, die Leute sich da einfach aufgerieben haben.
Speaker: quasi für wirklich Peanuts zu unterhalten.
Speaker: Das wird bei The Red King Crew auch mit einem gemacht, der wird auch aufgerieben, im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker: Regie führt hier übrigens Angel Manuel Soto, es ist ein puerturikanischer Regisseur, der hat zuletzt noch als letzten oder eigentlich einzig bekannten Film, der mir bekannt war, diesen Blue Beetle 2023 gemacht, hat diesen
Speaker: Der auch ganz solide war.
Speaker: Ein netter, kleiner Superhelden-Roboter-Film, genau.
Speaker: Und mit dabei ist übrigens auch neben Jason Momoa und Dave Bautista ist noch Morena Beckerin, die man auch in letzter Zeit immer öfter sieht.
Speaker: Ich sehe sie auch ganz gerne.
Speaker: Zum ersten Mal ist sie mir aufgefallen, damals bei Firefly, bei der Serie, an Bord immer als Dauergast sozusagen.
Speaker: Und mit dabei ist übrigens auch, da habe ich wieder überlegt, woher kenne ich ihn, dann ist mir wieder eingefallen, Jacob Batalon,
Speaker: der Kumpel von Peter Parker in Spider-Man und natürlich auch bei Mr. No-Pain halt.
Speaker: Ist ja auch aufgetreten.
Speaker: Ein ganz markantes Köpfchen inzwischen.
Speaker: So eine Haare ja inzwischen komplett eingebüßt.
Speaker: Also der hat ein paar lustige Szenen.
Speaker: Ihr könnt ihn wirklich angucken.
Speaker: Er dauert auch nicht länger als zwei Stunden.
Speaker: Also nicht mehr als zwei Stunden Lebenszeit müsst ihr dafür opfern.
Speaker: Und glaubt mir, ihr werdet schon noch Spaß dabei haben.
Speaker: Erwartet jetzt keine Oscar-reife Leistung und kein Meisterwerk, aber The Wrecking Crew kann man sich angucken.
Speaker: als Filmfaker.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Es ist auf jeden Fall im Bereich der Streamer oder halt dieser generischen Action-Streamer-Tentpole-Filme deutlich besser als der Film es eigentlich hergibt.
Speaker: Also da war ich schon überrascht.
Speaker: Also weil...
Speaker: Das meiste, du guckst das, dann hast du es auch schon wieder vergessen.
Speaker: Aber hier einmal die Chemie der beiden Hauptdarsteller und was die für Typen darstellen, aber auch diese Dynamik, die die da entwickeln, ist äußerst sympathisch.
Speaker: Auch hier brachialen Gewaltspitzen, die da drin sind, sind auch recht erfreulich.
Speaker: Man hat eine superschöne Location natürlich mit Hawaii.
Speaker: Und auch drunter so ein kleines bisschen Familiendrama.
Speaker: Substanz, wie schon gesagt,
Speaker: deutlich besser als der Film es eigentlich verdient.
Speaker: Ja, und kleiner Film-Fact am Rande, als ich nämlich den Trailer zum ersten Mal gesehen habe oder als er bei mir aufpoppte und dann kommt dann ein Trailer zu The Wrecking Crew, habe ich gedacht, jetzt gibt es auch noch ein Remake von dem ollen Wrecking Crew.
Speaker: Es gibt nämlich schon einen Film, der heißt The Wrecking Crew, nämlich
Speaker: von 1968 im deutschen Rollkommando.
Speaker: Und das ist der vierte der Matt Helm-Agenten-Film-Reihe mit Dean Martin als Geheimagent Matt Helm.
Speaker: Und wem das so ein bisschen bekannt vorkommt, obwohl er kein Dean Martin-Fan ist, der hat vielleicht zuletzt noch Quentin Tarantino's Once Upon a Time in Hollywood gesehen.
Speaker: Da sieht man nämlich Ausschnitte aus dem Film, weil nämlich Sharon Tate, die ja in dem Film selber in ihren eigenen Filmen ins Kino geht, um sich dann Rollkommando beziehungsweise The Wrecking Crew anzugucken,
Speaker: hatte damals die Rolle darin, neben Elke Sommer und Dean Martin spielte sie nämlich mit und wie gesagt, es ist Teil des Tarantino-Universums Once Upon a Time in Hollywood.
Speaker: So, also The Wrecking Crew ist der vierte Mad-Helm-Film mit Dean Martin.
Speaker: Es gibt noch drei vorherige, Leise flüstern die Pistolen, die Mörder stehen Schlange und wenn Killer auf der Lauer liegen und wer dann nochmal Austin Powers hinten dran guckt,
Speaker: Weiß, woher Mike Myers seine Inspiration hat, dass Austin Powers immer als Modofotograf getarnt rumläuft.
Speaker: Genauso macht es Dean Martin in den Filmen auch.
Speaker: Und der beliebteste Spruch oder einer der lustigsten Sprüche ist dann, wo dann eines der Modells fragt, wo soll ich denn mein Kostüm hin tun?
Speaker: Und er sagt, tu es in den Aschenbecher.
Speaker: Alles klar, wir wollen nicht weiter erzählen.
Speaker: Auf dem Level finden diese ganzen Mad-Ham-Filme statt und man findet sehr viele Dinge wieder, die man auch in späteren Agentenfilmen, gerade bei Austin Powers, auch wieder sieht.
Speaker: Soviel zum Thema Filmfakt am Rande.
Speaker: Ja, The Wrecking Crew bei Amazon Prime.
Speaker: Und dann kommen wir jetzt auf eine andere Insel, die du gerade schon anschneiden wolltest, nämlich zu dem wunderbaren Sand Help, den ich gestern auch noch im Kino schnell geguckt habe nach der Arbeit.
Speaker: Bin immer schnell ins Kino gehüpft und hab mir den angeguckt und hab einheitlichen Spaß gehabt.
Speaker: Das sage ich ganz offen und ehrlich.
Speaker: Mir hat der Film wirklich gut gefallen.
Speaker: Ich habe Spaß gehabt.
Speaker: Ich fand, er war natürlich teilweise drüber und hat natürlich auch einige...
Speaker: einige sehr schräge Szenen gehabt.
Speaker: Auch da gibt es den ein oder anderen Pixeleffekt, muss man aber dazu sagen.
Speaker: Aber man verzeiht Sam Raimi dann doch einiges, weil er doch bei vielen Sachen auch voll einlöst.
Speaker: So habe ich es zumindest empfunden.
Speaker: Kai, worum geht es denn bei SandHel?
Speaker: Ja, um natürlich die bestmögliche, wie würde ich mal sagen, Bonding Experience im Job einsam und verlassen mit dem Boss auf einer Südsee.
Speaker: Mit dem Arschloch-Boss.
Speaker: mit dem Arschlochboss auf der Südseeinsel abstürzen, um da, ums Überleben zu ringen.
Speaker: Und wir haben mal, die Hauptfigur ist eine, ja, wie würde man mal sagen, eigentlich eine graue Maus so im Betrieb, die aber extrem
Speaker: fähig ist, also die ihren Job schon richtig gut in ihrem Job ist und eigentlich quasi als Vize in der Firma aufsteigen sollte, doch der alte Boss, der alte Chef, verstirbt und der junge Jappi, Sohne Mats, übernimmt das Ruder und will da natürlich auch seine
Speaker: Studenten-Minions, also seine Fred-Boys halt da in der Firma mit unterbringen und hat aber auch, man weiß nicht, was für einen Plan der hat, der ist halt so ein großspuriger, Großkotz, so ein Typ, der halt quasi mit goldenem Wöffel im Mund geboren worden ist, dem alles so in die Wiege gelegt worden ist.
Speaker: der so sonst außerhalb dieser seltsamen Welt überhaupt keinen Plan hat, Sozialkompetenz schon mal gar nicht.
Speaker: Bradley Preston heißt hier, gespielt von Dylan O'Brien.
Speaker: Genau.
Speaker: Und Linda Little ist die, wie soll man sagen, wie du es schon gesagt hast, die Mitarbeiterin, die äußerst fähige, die aber dann doch sehr stiefmütterlich wirkt, gespielt von Rachel McAdams, die natürlich im Wahlleben doch ganz anders aussieht.
Speaker: und nicht in zu weite Streckjacken rumläuft.
Speaker: Ja, schon.
Speaker: Ich finde, da wurde schon extrem mit Stereotypen gespielt.
Speaker: Ja, nein, das auf jeden Fall.
Speaker: Damit es auch wirklich jeder kapiert.
Speaker: Ja, nein, nein, nein.
Speaker: Allein wie schon gesagt, dass diese in einer heutigen amerikanischen größeren, erfolgreichen Firma wie dieser, würdest du so eine Konstellation
Speaker: gar nicht mehr finden.
Speaker: Das wäre ein Ding der Unmöglichkeit.
Speaker: Das könnten die mit ihrer ganzen Compliance und dem ganzen Quatsch überhaupt gar nicht mehr reißen, dass du da wirklich so eine reine Fred-Boy-Oberes-Management-Abteilung hast, die auch genauso spielt.
Speaker: Das ist auch das, was ich ein bisschen schade finde.
Speaker: Ich meine, dankbarerweise macht der Film da am Ende keine so große Sache draus.
Speaker: Aber es wäre cooler gewesen, wenn diese Zusammensetzung nochmal ein bisschen homogener gewesen wäre.
Speaker: Aber rein auf diese Gender-Nummer läuft das ja gar nicht hinaus.
Speaker: Und auf jeden Fall soll es zur Abwicklung eines Deals nach Thailand gehen oder auf die Philippinen.
Speaker: Man weiß es gar nicht so genau.
Speaker: Und das Flugzeug stürzt aber unterwegs ab und die einzigen beiden Überlebenden sind halt sie und ihr.
Speaker: Ihr Boss und wie der Zufall es so will und was man auch vorher schon mitbekommen, weil das dann einer der Punkte ist, wo sich da die Fred Boys über sie lustig machen, weil die im Internet ein Bewerbungsvideo von ihr finden, weil sie ganz großer Fan von so einer Survival-Show ist, wo halt auch Leute auf so einer einsamen Insel ausgesetzt werden und dann da überleben müssen für eine bestimmte Zeit.
Speaker: Und da hatte sie sich auch beworben.
Speaker: Und darüber macht man sich lustig, aber da weiß man schon von vornherein, wenigstens ist man eingenordnet, hat man ein bisschen nachgedacht, dass man nicht völlig perplex ist, wie gut diese Frau sich da in der Wildnis plötzlich von jetzt auf gleich zurechtfindet.
Speaker: Aber hier, finde ich, ist auch gleich schon ein großer Bruch drin, denn...
Speaker: Klar, wenn die Frau Fan dieser Serie ist, ist das schon glaubwürdig.
Speaker: Aber so wie uns der Film diese Frau präsentiert und man hat auch einmal einen kleinen Blick in ihr Zuhause, wo sie quasi eigentlich einsam mit auch einem Papagei, einem Kleinen vor sich hin vegetiert, mit dem sie zusammen Toast knuspert und sonst eigentlich anscheinend niemanden hat.
Speaker: Und auch eben sonst sehr...
Speaker: sozial schwierig, ein bisschen inkompetent dargestellt wird, dass die so ein Rampensau-Bewerbungsvideo schickt, was die sich da angucken.
Speaker: Wobei das ja schon auch eingeschränkt war.
Speaker: Da war sie ja auch schon so ein bisschen peinlich in dem Video.
Speaker: Das ist ja auch schon so dargestellt gewesen.
Speaker: Ja, aber in der anderen... Das war ein Thema Stereotypisierung halt auch.
Speaker: Sie wird halt als Naivchen dargestellt und der Film macht dann den Twist und sagt dann, wehe, wenn sie losgelassen.
Speaker: Ja, und dann ist sie auf der Insel in ihrem Refugium...
Speaker: wo ich noch nicht überhaupt behaupte, dass sie das jemals überhaupt im Leben irgendwo gemacht hat.
Speaker: Nein, aber das ist ja ihr Traum.
Speaker: Ja, und jetzt klebt sie da voll auf und kann natürlich den verletzten Chef erstmal retten.
Speaker: Den muss sie erstmal retten und am Leben halten, aus dem Wasser ziehen.
Speaker: Und während er da vor sich hindöst, baut sie dann da eine komplette Ferienfreizeitanlage auf, sage ich jetzt voll übertrieben.
Speaker: Auf jeden Fall, sie ist fantastisch vorbereitet, während der doofe Kerl da natürlich die ganze Zeit rumzickt irgendwie und keinen Plan hat und auch generell unfähig ist.
Speaker: Aber wir merken auch schon trotzdem, dass da unter dieser Oberfläche mehr bruddelt.
Speaker: Und das Schöne ist, dass der Film da tatsächlich auch Hintergründe für liefert, dieses Zusammenspiel dieser beiden Figuren und was sie am Ende motiviert, beziehungsweise wie sie so geworden sind, wie sie so geworden sind.
Speaker: Und woher dann so bei ihr der ganze aufgestaute Frust kommt, weil sie in so einem bestimmten Schema ist und da auch schon, sagen wir mal, andere Dinge gemacht hat.
Speaker: Wir spoilern das jetzt mal nicht irgendwie groß.
Speaker: Also die Rollen werden da mehrfach vertauscht, aber im Prinzip hast du die Konstellation aus quasi eigentlich, dass das...
Speaker: Der unfähige Arschloch, der Chef, versus die fähige Psychopathin auf der anderen Seite.
Speaker: Schön, dass du das sagst.
Speaker: Ich hatte nämlich auch zwischendurch, auch schon am Anfang, immer so ein bisschen das Gefühl, die ist schon so ein bisschen Psycho.
Speaker: Also ich kann schon verstehen, warum sich so oberflächliche Arschlöcher, wie der Chef mit seinen Kumpels da, sich über die lustig machen.
Speaker: Weil sie auch natürlich alle Klischees erfüllt und die Arschlöcher,
Speaker: Die hat sich mit der Zielscheibe umgehangen und rannte dann mit durchs Büro.
Speaker: Der Punkt ist aber, du hast zwischendurch immer so Nuancen und das finde ich, hat Rachel McAdams sehr gut gespielt.
Speaker: Ist dir eigentlich auch aufgefallen, dass sie in manchen Szenen mal besser und attraktiver aussah und in anderen Szenen dann wieder ganz komisch?
Speaker: Also die haben auch da was mit ihr gemacht, so ein bisschen in bestimmten Szenen.
Speaker: Dann sah sie zwischendurch echt attraktiv aus.
Speaker: Je länger sie da auf der Insel ist, desto attraktiver wird sie auch.
Speaker: Aber dann kommen halt immer diese Momente, wo dann...
Speaker: Andere Dinge passieren.
Speaker: Wir gehen jetzt mal nicht drauf ein.
Speaker: Also das sind auch ein paar wirklich saftige Überraschungen.
Speaker: Ich sag nur, die Szene mit der Ratte war der Knaller.
Speaker: Ich hab mich weggeworfen vor Lachen im Kino.
Speaker: Ich hab echt gedacht, das ist jetzt die Ratte.
Speaker: Ich sag nicht zu viel, aber das war...
Speaker: Es waren zwölf Leute im Kino, aber alle haben gebrüllt und gelacht.
Speaker: Muss man einfach mal so sagen.
Speaker: Alle waren still und dann haben sie gebrüllt und gelacht.
Speaker: In dem Moment hast du gedacht, wie geht das jetzt weiter?
Speaker: Und dann kam Gott sei Dank die Erlösung.
Speaker: Aber egal.
Speaker: Du hast ja auch hier so ein Confinement-Szenario, also die paar Menschen, also hier zwei, sind halt hier quasi in so einem abgesteckten Areal quasi auch gefangen, quasi im doppelten Sinne, wenigstens für einen von den beiden.
Speaker: Sag übrigens so ein bisschen aus wie Tracy Island.
Speaker: Ich musste immer an Tracy Island denken bei der Insel, witzigerweise.
Speaker: Ja.
Speaker: Auf jeden Fall wird hier aber alles richtig gemacht.
Speaker: Hier wird sich überlegt, was gibt's für Konsequenzen?
Speaker: Was kann da alles passieren?
Speaker: Im All, was in Primate halt da nicht passiert ist.
Speaker: Was passiert hier, geht halt auch weiter.
Speaker: Aber, und jetzt komme ich auf den entscheidenden, wichtigen Punkt, werde da auch jetzt nicht weiter drauf eingehen.
Speaker: Ich frage auch mal, wie es dir ergangen ist, weil ich hatte das Gefühl, dass das endgültige Ende des Films
Speaker: ein Studioende ist.
Speaker: Das sah für mich aus wie angetackert, weil es gibt da eine Stelle mit einem absichtlich sehr harten Schnitt und dann kriegst du ein Ende präsentiert, was finde ich
Speaker: das überhaupt nicht passt.
Speaker: Auch null befriedigend ist für gar nichts.
Speaker: Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo geht die Reise mit diesen beiden hin?
Speaker: Und wie wollen die das auflösen?
Speaker: Was wollen die draus machen?
Speaker: Und das, was du da am Ende präsentiert kriegst, ist eine Frechheit.
Speaker: Deswegen war ich auch leider am Ende sauer.
Speaker: Ich bin da so viel hergerissen.
Speaker: Ich finde, Studioende kann sein, muss aber nicht sein.
Speaker: Es kann auch...
Speaker: Der Punkt ist, was willst du denn noch zeigen?
Speaker: Wie die sich dann am Ende beide gegenseitig umbringen?
Speaker: Das wäre die eine Möglichkeit, oder einer bringt den anderen um.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Es wird ein Schnitt gemacht, hat eine bestimmte Szene und dann passiert plötzlich was.
Speaker: Du bist im ersten Moment überrascht.
Speaker: Ich werde auch gar nicht so viel sagen, sondern die Leute selber entscheiden.
Speaker: Und dann siehst du sozusagen das Ergebnis des Ganzen.
Speaker: Du weißt aber natürlich nicht, was ist dann wirklich da passiert, so nach dem Motto.
Speaker: Vielleicht, wie gesagt,
Speaker: Kann ja auch sein.
Speaker: Naja, sagen wir mal so, das Ende so, also was du da an Informationen kriegst, lässt da keinen Zweifel drüber, was und wie passiert ist und wie es da weitergeht.
Speaker: Das macht aber alles überhaupt keinen Sinn, vor allem in dem Kontext, wie das vorher aufgebaut worden ist.
Speaker: Wie schon gesagt, wir wollen da nicht zu viel verraten.
Speaker: Also ich fand das Ende echt für den Film, der sich sonst so viel Mühe gegeben hat,
Speaker: Dieses Hin und Her so aufzubauen, diese Figuren auch so gut aufzubauen.
Speaker: Also das Ende war sehr Barbie-esk, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Und ich fand, dass der ganze Film aber auch so eine gewisse Trash-Nuance gehabt hat.
Speaker: Also ich fand ja, das war ja jetzt kein Inseldrama in dem Sinne, es gab ja auch viele saftige Szenen.
Speaker: Und ich finde auch zum Beispiel, da gab es so eine Szene, wo sich so ein Wildschwein jagt und so weiter.
Speaker: Dieses Wildschwein sah nicht aus wie ein normales Wildschwein, das sah aus wie ein Monster-Wildschwein.
Speaker: Das war schon so ein Superboer, keine Ahnung.
Speaker: Bester Vertreter eines Tierhorrorfilms halt sozusagen.
Speaker: Aber sowas gibt es auch.
Speaker: Das war so heftig und so auch schräg.
Speaker: Also das war geil und alles in allem.
Speaker: Blutig bis zum Gehtnichtmehrs, Blätter und, und, und.
Speaker: Ich sag mal auch, da gibt es ja auch noch andere Szenen.
Speaker: Das war für mich schon so überzogen und auch cartoonesk.
Speaker: Also das war schon eher so, ich gucke hier so ein geiles, so ein geiles Man's Adventure Magazine Abenteuer.
Speaker: Weißt du, so wie früher.
Speaker: Für mich ist das...
Speaker: Für mich ist das Ganze eher so Sam Raimis Die Blaue Lagune.
Speaker: Oder so.
Speaker: Wie er Die Blaue Lagune machen würde.
Speaker: Und Raimi hat ja immer diesen etwas überkandidelten Slapstick-Comic-Stil gehabt.
Speaker: Das fand ich gut, das hat mich auch gar nicht gestört.
Speaker: Aber das Entscheidende ist...
Speaker: Raimi ist so ein total schwarzhumoriger Typ.
Speaker: Und das geht ja auch den ganzen Filmen schon so.
Speaker: Aber dieses Ende negiert das völlig.
Speaker: Das ist einfach komplett lächerlich und scheiße.
Speaker: Figuren absolut meiner Meinung nach nicht angemessen.
Speaker: Ich war wirklich sauer.
Speaker: Ich war wirklich, wirklich sauer.
Speaker: Ich dachte, was wollt ihr mir hier für eine Scheiße verkaufen?
Speaker: Und wie schon gesagt, dadurch wie das Ende...
Speaker: da dran ist.
Speaker: Es ist halt nicht das klassische Ende, was du in dem Moment erwartet hättest, so in dem Sinne.
Speaker: Nein, ich hab ja nicht mal was erwartet.
Speaker: Ich war ja gespannt, so wie geht's weiter.
Speaker: Aber das war eine Frechheit.
Speaker: Tut mir leid.
Speaker: Das Ende ist wirklich eine Frechheit.
Speaker: Ich war's lustig.
Speaker: Dann hätte man da Schluss machen sollen.
Speaker: Das wäre radikal gewesen, wenn der Schnitt kommt.
Speaker: Also dieses Ende weglassen.
Speaker: Ich garantiere dir, das Ende ist sogar von Raimi selbst.
Speaker: Garantiere ich dir.
Speaker: Das ist kein vom Studio vorgeschriebenes Ende gewesen.
Speaker: Der ist so lange im Studiosystem.
Speaker: Das wird der sicherlich gemacht haben, wenn die den gefragt haben.
Speaker: Überleg doch mal Army of Darkness.
Speaker: Ja, da war ja auch ein schöner Gastauftritt auf Army of Darkness drin in dem Film.
Speaker: Ja, mehrere.
Speaker: Hör mal, allein.
Speaker: Aber wie gesagt, ich bin mit dem Ende da versöhnlicher als du.
Speaker: Ich hab mir jetzt gedacht, ich hab jetzt auch keine Lust mehr, noch eine halbe Stunde lang Kämpfe auszutragen oder so.
Speaker: Und dann einfach nur das Ende.
Speaker: Ich fand die Idee dieses Endes, fand ich persönlich besser, als dass einer von den beiden dem anderen irgendwie einen Bambusast in den Rachen rammt und am Strand liegen lässt und dann geht und dann ist Ende.
Speaker: So nach dem Motto.
Speaker: Nee, aber genau deswegen da wäre ich...
Speaker: Ja, hätte man ja machen können.
Speaker: Aber wie schon gesagt, dieser Ausgang macht für diese Figur überhaupt keinen Sinn.
Speaker: Verstehst du?
Speaker: Warum nicht?
Speaker: Das ist doch ganz einfach, weil sie genau das am Ende... Das ist doch das, was sie die ganze Zeit wollte.
Speaker: Sie wollte doch den Erfolg.
Speaker: Sie wollte doch den besseren Job haben.
Speaker: Sie wollte eine größere Wohnung haben.
Speaker: Sie wollte ein besseres Leben haben.
Speaker: Und jetzt verraten wir schon zu viel über diese Diskussion, Kai, weil die Leute wissen mittlerweile, die können ja eins und eins zusammenzählen.
Speaker: Die wissen ja, wie es jetzt ausgeht letztendlich.
Speaker: Ja, aber sie wollte ihre Version dessen haben und nicht seine.
Speaker: So, und das ist das.
Speaker: Also ich meine, du kannst das natürlich am Ende auch auf eine andere Art und Weise schwarzhumorig sehen.
Speaker: Sicherlich, aber wie schon gesagt, das passt für mich vorne und hinten.
Speaker: Also da kommen wir nicht weinen, das haben wir ja des Öfteren bei solchen Sachen.
Speaker: Wie schon gesagt, das eigentlich... Setz erstmal deine Affenmaske wieder auf, Kai.
Speaker: Die Affenmaske muss ich dir jetzt aufsetzen, weil, also wenn man da das so durchgehen lässt, weil dafür ist der Rest des Films davor zu gut, anstatt sich mit so einem Affenende wirklich abspeisen zu lassen.
Speaker: Ich muss da nichts durchgehen lassen.
Speaker: Ich fand das gut.
Speaker: Du bist zu altersmilde.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Also nicht, dass du gleich in die Küche gehen musst und den ganzen Abwasch alleine machen musst von deiner letzten Mitternachtsparty.
Speaker: Welche Mitternachtsparty?
Speaker: Hat sich schon nicht mal dran ergenannt.
Speaker: Doch, es war definitiv nach Mitternacht.
Speaker: So viel weiß ich auch.
Speaker: Okay, also wenn ihr die Gelegenheit habt, Sand Help noch im Kino zu gucken, guckt euch das an.
Speaker: Es ist ein unterhaltsamer Film und dann könnt ihr ja mal gucken, wer von uns beiden, wem ihr da eher zustimmen würdet.
Speaker: Dem Kai oder dem Jan.
Speaker: Aber anyways, wie schon gesagt, der Film lohnt sich definitiv schon, wenn man, ich sag mal, die Erwartungen ans Ende da ein bisschen zurückschraubt, ist man da mit Sicherheit gut aufgehoben.
Speaker: Aber sonst eine erfreuliche Überraschung, weil auch vom Trailer her ließ sich das nicht so ausmachen und dass Sam Raimi auch immer noch Bock hat, so einen herrlichen Brachialunsinn einem zu präsentieren.
Speaker: freut man sich drauf.
Speaker: Ich glaube, da hat er wieder richtig Lust drauf.
Speaker: Also muss man ja auch fairerweise sagen, ich weiß gar nicht, was war denn sein letzter Film?
Speaker: Weißt du das noch aus dem Stehgreif?
Speaker: Ja, das war ein sehr stranger Film, nämlich Doctor Strange in the Multiverse of Menace, den er ja auch gar nicht selber angefangen hat.
Speaker: Den hat er ja quasi übernommen von den Marvel Studios und leider, meiner Meinung nach, konnte er da auch leider nicht viel retten.
Speaker: Das war einfach...
Speaker: Trümmer.
Speaker: Man hat da zwar so ein, zwei Sachen von ihm noch so durchscheinend sehen, aber... Der letzte Film, der mir in Erinnerung geblieben ist, war Drag Me to Hell von ihr.
Speaker: Ja, der war auch schön.
Speaker: Aber ich kann auch im Zuge hier von dem Wicked Erfolg hat er ja quasi das Oz-Prequel, die fantastische Welt von Oz gemacht im Jahr 2013 mit James Franco in der Hauptrolle...
Speaker: Und sogar auch eben in 3D geritten.
Speaker: Lustigerweise war ja auch St.
Speaker: Help tatsächlich in 3D in den Kinos verfügbar, aber nur in ganz wenigen Vorstellungen.
Speaker: Ich habe es auch nicht geschafft, mit dem in 3D anzugucken.
Speaker: Ob das jetzt wirklich einen Mehrwert geboten hätte, weiß ich nicht.
Speaker: Wäre sicherlich vielleicht ein Mühnetter gewesen, aber ist sicherlich absolut kein Muss für diesen Film.
Speaker: Aber die fantastische Welt von Oz, der Film ist halt auch nur so ein Mittelteil von Dr. Zhivago, aber in 3D tatsächlich sehr fantastisch.
Speaker: Also da reißt das Teil wirklich fest.
Speaker: Also Send Me to Hell, ein anderer Film.
Speaker: Nee, Send Help.
Speaker: Send Me to Hell, genau.
Speaker: Das war eine der besten Gags, als der Chef die Hilfenachricht in den Sand malt und dann...
Speaker: Was ist denn Heppel?
Speaker: Genau, Heppel.
Speaker: Ich glaube, ich war der Einzige im Kino, der gelacht hat.
Speaker: Ich glaube, die anderen haben das nicht geschneit, weil die das nicht gesehen haben.
Speaker: Man musste da genau hingucken in dem Moment.
Speaker: Das war nicht so eindeutig zu sehen.
Speaker: Guckt mal, was Heppel ist.
Speaker: Ein anderer Film auf der Insel, um mal hier so ein bisschen voranzukommen, der auch auf einer Insel spielt, auf einer tropischen Insel, ist nämlich die drei Fragezeichen Toteninsel.
Speaker: Auf den Spuren von Indiana Jones wahrscheinlich, da musst du berichten.
Speaker: Ich habe es da leider, ich wollte mir ihn auch ansehen, habe es aber tatsächlich nicht geschafft.
Speaker: Es ist ja wenigstens bei den Hörspielen die legendäre Langfolge Nummer 100.
Speaker: Genau, auf drei CDs oder drei LPs und so weiter.
Speaker: Das dauert auch wirklich sehr lang und das merkst du halt auch, weil natürlich in der Originalgeschichte natürlich wesentlich mehr passiert.
Speaker: Es fehlen also in dem Film wirklich einige Handlungsstränge, einige Charaktere sind komplett gestrichen worden, auch ein, zwei Elemente, die in dem Hörspiel eigentlich ganz gut und spannend waren.
Speaker: Und das fand ich so ein bisschen schade.
Speaker: Der Film selber dauert aber trotzdem 103 Minuten,
Speaker: ist durchaus anschaubar, aber ich fand jetzt, dass es die dritte deutsche 3 Fragezeichen Kino-Produktion, die beiden anderen, die wir ja schon im letzten Jahr gab es ja die 3 Fragezeichen und den Karpatenhund und davor gab es ja das Erbe des Drachen, was keine Original 3 Fragezeichen Story gewesen ist, sondern frei erfunden ist, um es auch den Produktionsbedingungen besser anzupassen, damit man schön in Europa drehen konnte.
Speaker: Jetzt geht man von Rocky Beach auf eine Vulkaninsel.
Speaker: Das Ganze passiert, weil die drei Fragezeichen mit merkwürdigen Vorgängen, die sowohl mit ihrem Erzfeind Skinny Norris als auch mit einem Geheimbund namens Swings zu tun haben, geraten sie auf die Vulkaninsel Makatao.
Speaker: Und die auch die Toteninsel genannt wird.
Speaker: Und da geht es natürlich um einen Fluch, um einen Schatz, um Betrug, um Dieb und Archäologie und so weiter und Fallen.
Speaker: Und du hast es auch so ein bisschen Indiana Jones-mäßig, da kommt noch so ein bisschen Zweiter Weltkriegstouch rein von damals, japanische Besatzung und so.
Speaker: Also wie gesagt...
Speaker: Ist ganz nett zu gucken, aber ich war persönlich, sage ich mal, so ein bisschen enttäuscht halt, weil ich auch mit Junior auch die Folge, die drei CD-Folge vorher nochmal gehört habe und ich fand gerade die Elemente, die mir gut gefallen haben, ich sage jetzt nicht welche, die haben sie in dem Film nicht verwurstet.
Speaker: Und die sind eher auf die sichere Bank gegangen und auf das Gemütliche.
Speaker: Wie gesagt, ist professionell und nicht umgesetzt auch unsere drei Fragezeichen.
Speaker: Herr Julius Weckauf, Nevi Uvent und Levi Brandl heißen die drei, die Justus, Peter und Bob spielen.
Speaker: Die Produzenten bekommen jetzt allerdings das Problem, dass sie mittlerweile auch schon relativ groß gewachsen sind und auch schon älter wirken als sie bei den 3-Frage-Zeichen-Spielen.
Speaker: Aber die 3-Frage-Zeichen-Eurspiele gehen ja auch schon irgendwann in die bei einigen Folgen.
Speaker: Man hat auch das Gefühl, dass du es eher mit Mit-20ern zu tun hast als mit 18-, 19-, 20-Jährigen.
Speaker: Und das ist ganz gut, weil es gibt auch die Ankündigung für einen vierten Film, der soll bereits im Januar 2027 starten, es gibt aber noch keinen Titel, man hat sich wahrscheinlich, ich weiß es nicht, noch nicht entschieden oder es gibt eine Überraschung, keine Ahnung, aber wie gesagt, die drei Fragezeichen toten Insel kann man sich angucken.
Speaker: Ist kein Film, wo du das Gefühl hast, das ist jetzt eine klassische deutsche Kinderfilmproduktion, aber es hätte durchaus auch hier und da noch ein bisschen spannender sein können.
Speaker: Junio Fatting.
Speaker: Ist er denn im Vergleich zum Karpaten und die beiden Filme sind ja tatsächlich back to back entstanden, gedreht, wurde unter anderem auf Gran Canaria getestet?
Speaker: Ja, ja, wird ja immer da gedreht.
Speaker: Rocky Beach wird ja immer in Spanien gedreht, an entsprechenden südlichen Stränden.
Speaker: Und es wird ja nie in Amerika gedreht.
Speaker: Es gibt dann immer nur maximal ein paar Archivaufnahmen, ähnlich wie früher bei den Edgar Wallace Filmen.
Speaker: Aber das fängt heutzutage nicht mehr ganz so auf wie damals.
Speaker: Da wird dann ein kleines Team in die USA geschickt, die machen ein paar Aufnahmen, so ein paar typische Stadtaufnahmen und so weiter.
Speaker: Und der Rest wird dann hier in Europa gedreht.
Speaker: Das ist ganz klar, produktionskostentechnisch nur so machbar.
Speaker: Sieht aber auch gut aus.
Speaker: Also es fällt genau wie bei der Karpaten und es fällt nicht auf.
Speaker: Also wenn du es nicht weißt, würdest du es nicht merken.
Speaker: Rocky Beach wird da ganz gut übernommen.
Speaker: Auch Onkel Titus und Tante, wie heißt sie denn noch?
Speaker: Ja.
Speaker: Also die beiden sind auch die gleichen Schauspieler wieder.
Speaker: Das ist ja meine einzig große Kritik.
Speaker: Ich finde die beiden viel zu jung.
Speaker: Und die Tante ist einfach ständig schlecht gelaunt.
Speaker: Die mag ich überhaupt nicht, die Schauspieler.
Speaker: Die Besetzung finde ich scheiße, sage ich ganz offen und ehrlich.
Speaker: Das ist eine Fehlbesetzung.
Speaker: Weil die Tante ist halt in den Hörspielen zwar auch immer streng, aber herzlich.
Speaker: Und die Schauspielerin hier ist nicht herzlich.
Speaker: So ein bisschen zickig.
Speaker: Ja, wirklich zickig.
Speaker: Tante Mathilda.
Speaker: Genau so ist es.
Speaker: Richtig, ja.
Speaker: Das ist wirklich das große Manko bei allen Filmen.
Speaker: Finde ich beide nicht gut besetzt, zu jung halt und die Tante Mathilda ist überhaupt nicht, also ganz ehrlich, das ist eine Kackbratze, Entschuldigung.
Speaker: Ja, die spielt auch so, also ganz ehrlich, wäre ich schon längst abgekommen, wenn ich Justras Jonas gewesen wäre.
Speaker: Das sagt ja auch was aus.
Speaker: Ja, also es ist wirklich so, wie gesagt, kann man sich angucken, wenn man drei Fragezeichen fällen ist.
Speaker: Ich glaube, wenn man jetzt auf eine spannende Abenteuer oder eine Dianne-Jones-Story wartet, ist man dann vielleicht auch ein bisschen verlassen.
Speaker: Es hat so ein paar Anleihen da dran, aber es ist auch wirklich nur so ein bisschen.
Speaker: Ganz kleines bisschen.
Speaker: Es ist so wirklich Indiana Jones, light, light, light in Kombination mit den drei Fragen.
Speaker: Ultralight, da habe ich übrigens heute gesehen beim Einkaufen.
Speaker: Ich bin ja fast vom Glauben abgefallen.
Speaker: Ultralight, es gibt jetzt irgendwie eine Cola-Sorte mit James Bond, so ein James Bond-Label, 007, Cola Zero,
Speaker: Also Cola Zero ohne Zucker und Koffein und dann ist 007 drauf.
Speaker: Was für ein Warmduscher ist 007 geworden?
Speaker: Er trinkt keinen Zucker mehr, ist in Ordnung, aber jetzt auch kein Koffein mehr, also nur gefärbtes Wasser.
Speaker: Also eigentlich müsste Cola das machen wie die Toho Studios mit Cola Minus One.
Speaker: Ja.
Speaker: Statt Cola Zero.
Speaker: Genau.
Speaker: Da ist dann alles raus.
Speaker: Aber das fand ich auch, wie gesagt, ein bisschen merkwürdig.
Speaker: Egal.
Speaker: Da war ich ein bisschen erstaunt.
Speaker: Ich hatte selbst gesagt, komm, jetzt himmst du dir mal ein paar coole Cola-Dosen mit im James-Bond-Design.
Speaker: Als ich dann aber gesehen habe, koffeinfrei, habe ich ganz schnell wieder ins Regal zurückgestellt und habe gesagt, nee, danke.
Speaker: Den Scheiß könnt ihr behalten.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Ja, da bin ich ja eigentlich auch nicht Fan, aber ich darf ja nicht mehr.
Speaker: Also beziehungsweise es ist bei mir sowieso ganz Gesprächen aus dem Speiseplan.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Aber mit einer anderen spannenden Geschichte will uns ja jemand anders aus Deutschland hier den Abend jetzt aktuell versüßen.
Speaker: Bastian Pastewka, der ja selber großer natürlich Edgar-Wallace-Fan ist.
Speaker: Krimi-Fan.
Speaker: Per se hat sich auf die Fahne geschrieben und Netflix hat es ihm ja möglich quasi so eine deutsche Variante von Knives Out mal zu versuchen.
Speaker: Er spielt die Rolle des Titelgebenden Fabian, der so eine Art Trickbetrüger ist und
Speaker: So ein bisschen, wie sich nachher herausstellt, so ein bisschen mit Robin Hood Komplex im Sinne, dass er quasi nur wirklich reiche Leute, denen die Kohle quasi aus den Ohren rausquillt, aufs Korn nimmt und die halt erleichtert.
Speaker: Also denen das dann auch am Ende des Tages nicht so wehtut, wenn die mal ein bisschen weniger Kohle haben.
Speaker: und leider misslingt seinen Coup, damit geht der Film los, den er da gerade abzieht und ist auf der Flucht und landet bei seiner Flucht auf einer sehr seltsamen Hochzeit, wo es auch um ein Familienerbstück geht.
Speaker: Das Ganze spielt dann auch in, jetzt muss ich mal, ich glaube Litauen?
Speaker: Ist das Litauen?
Speaker: Ja, irgendwie da in der Richtung, genau.
Speaker: Also auf jeden Fall recht weit im Osten.
Speaker: Ja.
Speaker: Und man ist da wirklich ganz JWD auf dem Land, auch in so einem natürlich hochherrschaftlichen Anwesen, wo halt die ganze Familienbagage ist, weil er selber hat sich quasi die Klamotten des Hochzeitsfotografen aufgenommen.
Speaker: angeeignet, fast unfreiwilligerweise.
Speaker: Erstaunlich.
Speaker: Aber... Das war auch super, ne?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das war das auch so ein Punkt, da hab ich gesagt, natürlich, das ist eigentlich total bekloppt, weil der Typ, der sagt, pass mal auf meinen Koffer auf, das ist doch ein totaler Schlagshansel gewesen.
Speaker: Der ist ja nun fast zwei Meter groß.
Speaker: Also der ist ja richtig groß.
Speaker: Ja, einmal das und vor allem auch zwei Meter breit.
Speaker: Ja.
Speaker: So, und der hätte da niemals in diese Klamotten.
Speaker: Aber egal, sei es drum, glauben wir das da einfach mal so.
Speaker: Hat er halt Glück gehabt.
Speaker: Hätte man, ich sag mal, das andere Casting vielleicht ein bisschen schlauer machen.
Speaker: Eher so von der Körperform so einen Pastewka-Typen da noch gehabt, der das, aber egal.
Speaker: So, das sind dann so Kleinigkeiten, über die muss man dann mal hinwegsehen.
Speaker: Man lernt eine illustre Familienbande kennen, die natürlich alle irgendwie einen Beef miteinander haben, was sich dann so nach und nach...
Speaker: quasi entkleidet und alsbald findet sich schon die erste Leiche an und das große Rätselraten geht los.
Speaker: Was ist denn da los?
Speaker: Wer hat wen?
Speaker: Warum?
Speaker: Umgebracht.
Speaker: Und es beginnt eben das sehr klassische Versteck und Rate und Indizienspiel
Speaker: was dann halt bis zum Schluss durchgezogen wird.
Speaker: Ich fand's zum Schluss, also es ist wirklich sehr, sehr klassisch, wie man's kennt.
Speaker: Es ist auch eigentlich, fand ich, eine sehr solide Mischung aus halt eben der klassischen Krimi-Unterhaltung, aber auch, ich sag mal, so ein
Speaker: bisschen Humor drin.
Speaker: Es ist ein Schmunzelkrimi.
Speaker: Du kannst oft schmunzeln, es gibt ein, zwei, drei gute Lacher halt, aber du hast insgesamt immer Spaß und es wird eigentlich nie langweilig, auch wenn du manchmal das Gefühl hast, das plätschert gerade so ein bisschen.
Speaker: Man muss halt auch ein bisschen aufpassen, weil auch in den Plätscherphasen gibt es hier und da Hinweise.
Speaker: Du kriegst nicht alle Hinweise genannt, du siehst nicht immer alles, das ist der Punkt halt.
Speaker: Da ist der Film dann auch eben sehr klassisch, wie in den alten Krimi-Rätseln, wo einem dann erst zum Schluss bestimmte Dinge präsentiert werden.
Speaker: So natürlich auch hier.
Speaker: Nichtsdestoweniger trotz war ich tatsächlich sehr zufrieden mit der eigentlichen Auflösung, was am Ende alles rauskommt.
Speaker: Wer da mit wem und warum.
Speaker: Das hat man sehr abwechslungsreich gestaltet und also auch passend, auch mit ein bisschen Tierkirchen.
Speaker: Ich fand es ein bisschen schade.
Speaker: Also Pastewka auf der einen Seite, was gut ist, lässt er nicht zu sehr seine komödiantischen Wurzeln da raushängen.
Speaker: Er nimmt sich da ein Stück weit zurück.
Speaker: Das ist gut.
Speaker: Also will diese Figur, die er da spielt, jetzt auch nicht komplett lächerlich machen.
Speaker: Ich fand es sogar schade, er hätte so im Zusammenspiel
Speaker: mit den anderen Figuren da, hätte noch cooler sein können und auch noch schnippischer gegenüber den anderen Verdächtigen.
Speaker: Das wäre richtig gut gewesen.
Speaker: Man merkt so ein kleines bisschen, dass das, der ganze Fügel so ein bisschen wie so eine Testblase ist.
Speaker: Man ist noch so mit so halb angezogener Handbremse irgendwie so ein bisschen gefahren.
Speaker: Da ist sicherlich mehr drin.
Speaker: Die Schlusspointe fand ich richtig geil, weil ich dachte, hey, Moment mal,
Speaker: Und dann ist das genau das.
Speaker: Und dann hört der Film auch auf.
Speaker: Ganz granios.
Speaker: Ich hoffe, sie machen das.
Speaker: Fandst du eine Unverschämtheit, dass einem das so serviert wurde, lieber Kai?
Speaker: Nein, das war ja genau das, was ich im anderen Film alternativ gefordert hätte.
Speaker: Wenn dir zum Schluss nichts mehr einfällt, dann mach genau an der Stelle Schluss, wo eine Pointe ist.
Speaker: So, dann kann das auch funktionieren.
Speaker: Alles gut.
Speaker: Nein, gar nicht.
Speaker: Ich fand das auch gut.
Speaker: Ich hab auch herzhaft gelacht.
Speaker: Es passt ja auch, weil es gab ja was...
Speaker: Also was eine Konsequenz aus der Handlung zum Schluss.
Speaker: Und die passiert dann auch, auch wenn man diese nicht sieht, aber sie passiert.
Speaker: Und dann ist der Film auch zu Ende erst mal.
Speaker: Wie schon gesagt, ich hoffe, sie machen noch mehr davon und lehnen sich da ein bisschen weiter noch aus dem Fenster.
Speaker: Und Pastewka gibt, ich sag mal, so seinem eigenen Écule Poirot da ein bisschen mehr Zucker,
Speaker: Und lässt da auch ein bisschen mehr Coolness und Suffisanz rüberwachsen.
Speaker: Aber natürlich auch immer mit dem schelmischen Auge.
Speaker: Ich hätte lieber gern mehr Inspektor Kloso.
Speaker: Oh ne, da werden wir glaube ich in einem anderen Film.
Speaker: Insgesamt fand ich, war das Ganze, wie ich schon gesagt habe, so ein schöner Schmunzelkrimi.
Speaker: Ich habe mich sehr stark an so Filme erinnert gefühlt wie Edgar Wallace, das indische Halstuch.
Speaker: Oder auch, da waren so klassische Elemente drin, aber auch natürlich klassische drei Fragezeichen-Stories.
Speaker: Gerade die Auflösung am Ende, jetzt zaubern wir das Kaninchen aus dem Hut und Justus Jonas fängt mal an, seine Internei runterzubringen, seine ganzen Fakten halt.
Speaker: Aber ich fand dann auch, wie du sagst, Hercule Poirot oder Miss Marple, diese Filme, habe ich mich auch daran erinnert gefühlt.
Speaker: Oder auch Knives Out, natürlich, klar, weit entfernt, aber vom Grundplot...
Speaker: Viele verschiedene Charaktere an einem Ort.
Speaker: Einer ist vermeintlich der Mörder oder der Dieb oder was auch immer.
Speaker: Vielleicht sind es auch zwei oder drei und dann muss herausgefunden werden, was Sache ist.
Speaker: Also uns hat es unterhalten, eine schöne Sonntagnachmittagvorstellung zu Hause auf dem heimischen Sofa.
Speaker: Kann man sich da wirklich gut antun.
Speaker: Und das Ganze ist wirklich in Litauen und in Lettland gedreht worden.
Speaker: Ich hatte nochmal nachgeguckt, spielt ja auch in Litauen irgendwie.
Speaker: Was mich dann aber so ein bisschen wundert, ist wahrscheinlich die Produktionsbedingungen wieder günstiger.
Speaker: Dann ist aber die deutsche Filmförderung, konnte da nicht so in Kraft treten.
Speaker: Teils, teils.
Speaker: Die Frage ist, was haben die im Studio gedreht und wenn ja wo.
Speaker: Aber vielleicht einfach auch europäische Filmform, man weiß es nicht.
Speaker: Muss man mal gucken.
Speaker: Es ist auf jeden Fall für Freunde der wirklich klassischen Kreativität.
Speaker: Krimi-Unterhaltung definitiv eine Empfehlung.
Speaker: Es ist eine sehr schöne, nette, wie du sagtest, Sonntags-Namit-Unterhaltung kann man sich mit Anton.
Speaker: Und Inspektor Klosow kommt ja auch wohl als bald wieder.
Speaker: Nein.
Speaker: Gleich in einem völlig neuen Gewand.
Speaker: Um Gottes Willen.
Speaker: Weißt du, wer den spielt?
Speaker: Nein, möchte ich, glaube ich, gar nicht wissen.
Speaker: Ich sage nur, ich löse den Fall auf jeden Fall.
Speaker: Was?
Speaker: Eddie Murphy.
Speaker: Oh mein Gott!
Speaker: Ach stimmt, das habe ich sogar letztes Mal gelesen.
Speaker: Das kann doch nach hinten losgehen, sorry.
Speaker: Das hat bei Steve Martin schon nicht wirklich funktioniert, sorry.
Speaker: Ja, aber es ist so halt alles in meinem Vater-Beigeschmack halt.
Speaker: Das ist so, gucken wir mal.
Speaker: Kann er gerne machen, aber ich glaube, das wird nicht funktionieren.
Speaker: Also ich bin mal gespannt, was er daraus macht.
Speaker: Das Problem bei Steve Martin war, dass er versucht hat, so auch so ein bisschen den Dings, ach je, wer ist der denn?
Speaker: Peter Sellers, Inspektor.
Speaker: Peter Sellers halt so ein bisschen da so zu channeln, aber so auf seine eigene Art und Weise, wie er das halt macht.
Speaker: Und das hat bei mir auch nicht so richtig funktioniert.
Speaker: Das war eher so Fremdschämen teilweise, so ein bisschen.
Speaker: Ich bin ein Riesenfan von den alten Peter Sellers Filmen.
Speaker: Und das hat mir so wieder gesondert gerne machen.
Speaker: Kann mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen, dass das hinbekommt.
Speaker: Aber ich glaube auch bei Eddie Murphy ist der Zug langsam abgefahren, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Also ich meine, der sieht ja für sein Alter immer noch verdammt gut aus, aber warten wir mal ab.
Speaker: Also gucken wir mal, ich würde ihn da jetzt nicht sehen.
Speaker: Das Schlimme ist, er macht dann halt doch wieder so, setzt dann halt so auf die richtig, ich sag mal, kommerziell einfachen
Speaker: Pferde, also eben sowas wie dann halt so ein Sequel eben zu Coming to America, also Prinz aus Zermunda.
Speaker: Genau, Prinz aus Zermunda, die Fortsetzung und natürlich dann Bill Hilskopf, die Fortsetzung, aber sowas Geniales wie Dolomite is Moe.
Speaker: Der war geil.
Speaker: Wirklich ein echter Kaffee.
Speaker: Kracherfilm ist, also wo der auch richtig vom Leisten zieht und auch eine richtig gute Story ist und vor allem auch was gewesen ist, also erzählerisch, das ist ja keine erfundene Geschichte, oder vollständig erfundene Geschichte, basiert ja auf einer realen Figur.
Speaker: Ich hab mir einen dieser realen Filme angeguckt danach, das war stinke langweilig.
Speaker: Und halt genau diese 70er Jahre Exploiter, die waren damals, also gerade für die Black Community, revolutionär.
Speaker: Alles da so in dem Ding, das Human Tornado, und so weiter.
Speaker: Schon schöne Dinge, aber wer da jetzt, also heute sich diese 70er Jahre Kracher anguckt, die kannst du auch eh nur, die kannst du wirklich nur im Original gucken.
Speaker: Also Fabian und die mörderische Hochzeit mit Bastian Pastewka, zur Zeit, wo ist er gerade zu gucken?
Speaker: Amazon Prime, ne?
Speaker: Netflix, okay, ganz gut, alles klar.
Speaker: Netflix kommen wir auch gerne mal ganz kurz drauf zu sprechen.
Speaker: Übrigens noch ein Tipp noch am Rande, wer mehr von Fabian Pastewka.
Speaker: von Bastian Pastewka hören möchte.
Speaker: Es gibt eine wunderbare Podcast-Reihe, die er schon seit mehreren Jahren durchzieht.
Speaker: Die heißt Kein Mucks, wo er alte Krimi-Hörspiele der 50er und 60er Jahre präsentiert aus dem Archiv des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Speaker: Und das ist nicht nur immer mit einer schönen Einleitung und Einführung von Bastian Pastewka und der Huldigung der alten Schauspielerinnen und Schauspieler und Sprecherinnen und Sprecher,
Speaker: sondern auch hinterher nochmal hinten dran noch was, weil die Hörspiele waren meistens immer nur so 40 Minuten lang, 40, 50 Minuten, damit sie in den Sendeschema passten und dann packt er noch ein bisschen was davor und danach dran und es ist immer wahnsinnig unterhaltsam und die meisten Krimis, die da präsentiert sind, sind wirklich spannend oder auch teilweise lustig.
Speaker: Also reinhören, kein Mucks heißt das Ding, der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka.
Speaker: Absolut Empfehlung.
Speaker: Dann, lieber Kai, was haben wir denn noch in der Pipeline?
Speaker: Wollen wir noch Krimis weitermachen?
Speaker: Möchtest du kurz über The Rip sprechen?
Speaker: Ja, da wären wir dann auch nochmal wieder bei Netflix.
Speaker: Der ist jetzt schon etwas länger da, der neue Film von Joe Carnahan mit Ben Affleck und Matt Damon, das in Anführungszeichen Dream Team mal wieder vereint.
Speaker: Das ist eine sehr düstere,
Speaker: Narko-Cop-Geschichte, die da aufgedröselt wird.
Speaker: Sehr, sehr spannend inszeniert.
Speaker: Es geht halt um eine Truppe.
Speaker: Es ist ein bisschen fast, also Miami Vice, nur ohne Miami Vice, also es ist inhaltlich sehr ähnlich gelagert.
Speaker: Es ist, glaube ich, auch, ist es in Miami Date, wo das spielt.
Speaker: Ich bin mir gar nicht so sicher.
Speaker: Oder in New York.
Speaker: Okay.
Speaker: Anyways, auf jeden Fall Drogencops, die in letzter Sekunde, also kurz quasi vor Feierabend, nochmal angeblich einen Hinweis kriegen auf einen Drogenstash quasi, also von der Drogenmafia, so ein Drogenhaus, wo die in den Wänden die Drogen verstecken und so weiter.
Speaker: Und da können die dann vorbeigehen und anklopfen und nachfragen können wir da vorbei, können wir uns das mal angucken und haben dann ihren Drogenhund dabei.
Speaker: Und die Situation eskaliert dann relativ schnell, weil die finden auch was, was sie dann in etwas arge Bedrängnis bringt und zwar gleichzeitig von mehreren Gruppen, sowohl außerhalb als auch innerhalb.
Speaker: Und Joe Karnahem schafft es wunderbar, wenigstens in den ersten zwei Dritteln des Films diese Schmerzen,
Speaker: und diese fast Klaustrophobie, wenn ihr in einem Haus seid, da festzunageln und dieses Misstrauen, jeder gegen jeden, also wer ist vertrauenswürdig, weil plötzlich eine Situation entsteht, wo jeder
Speaker: quasi zum Verräter werden könnte, beziehungsweise da sich selber in die Tasche wirtschaften könnte.
Speaker: Oder vielleicht als Spitzel entweder für die interne Abteilung oder doch für die Drogentypen arbeitet und so weiter und so weiter.
Speaker: Super gemacht, wirklich spannend.
Speaker: Leider, und da sind wir dann auch wieder dabei, gibt es dann so auf zwei Drittel gibt es dann
Speaker: eine Wendung, wo es dann zum Finale geht und dieses ganze Finale ist dann im Vergleich zu dem echt wirklich gelungenen Aufbau vorher so konventionell und vor allem, da ist auch in der Mitte erstmal so ein Bruch drin, den man sich gar nicht erklären kann.
Speaker: Also von der Chronologie des Films.
Speaker: Man bekommt das nachher erklärt und das ist dann auch logisch und ergibt auch Sinn, aber in dem Moment, wo es passiert,
Speaker: Also wo dieser Bruch passiert, weiß man nicht.
Speaker: Was machen die da jetzt?
Speaker: Warum passiert das da gerade?
Speaker: Das ist doch totaler Quatsch.
Speaker: Also man ist da als Zuschauer erstmal so ein bisschen ratlos und denkt, was ist das denn für ein Scheiß?
Speaker: Was ist das für ein Schwachsinn?
Speaker: Schon gesagt, man bekommt es im Nachhinein erklärt, aber wie schon gesagt, es ist dann doof, weil dann einfach auch so ein paar andere Mechanismen greifen und es am Ende dann doch sehr, sehr konventionell wird.
Speaker: Und es ist so schade, weil in diesen ersten zwei Dritteln halt wirklich richtig...
Speaker: kompakt Spannung, Atmosphäre aufgebaut wird.
Speaker: Ich habe schon gesagt, die einzelnen Figuren dieses Teams, die werden auch gut dargestellt und halt wirklich dieses hin und her, wer ist jetzt auf wessen Seite und wer plant da was und wer ist überhaupt noch richtiger Kopf und wer nicht.
Speaker: Richtig geil, richtig cool gemacht.
Speaker: Joe Carnahan, für Leute, die sich noch erinnern aus den frühen Nullerjahren oder was sogar auch schon Ende, was 99 sogar schon, ich glaube 2001, 2002, den fantastischen Dark gemacht und danach irgendwann Smoking Aces.
Speaker: Das waren so zwei Filme, mit denen der richtig groß rausgekommen ist.
Speaker: Danach ist die Karriere so ein bisschen versumpft, so ein bisschen hin und her, ein bisschen hinten Mist.
Speaker: Aber so richtig durchgestartet ist er dann leider nicht mehr.
Speaker: Er war halt mal wirklich so eine richtig große Hoffnung auch fürs Action-Genre.
Speaker: Und hier hat er eigentlich mal wieder ein bisschen vorgelegt.
Speaker: Aber wie dieses letzte Drittel dieses an sich recht soliden Films, also die ersten zwei Drittel finde ich richtig, richtig gut,
Speaker: Und das Ende ist dann auch wieder so schade.
Speaker: Es ist dann, was dann am Ende aufgelöst wird, geht dann in Ordnung.
Speaker: Du hast ein bisschen die Probleme mit dem Ende, ne?
Speaker: Ja, das ist aber nicht mein Problem, sondern ein Problem der Filmindustrie und insbesondere von Netflix.
Speaker: Weil er sich mal damit beschäftigt hat, wie die ihre Filme produzieren lassen und was die für Vorgaben an die Filmemacher und die Drehbuchautoren haben.
Speaker: Der wird genau wissen, was ich meine.
Speaker: Einfach auch mal im Netz rumgucken.
Speaker: Da reden wir gleich noch drüber.
Speaker: Und das ist halt das, dass halt bestimmte Dinge wiederholt werden müssen, weil die Leute ja dann immer mal rein und raus rennen und auch mal wieder so in so einen Film reinkommen.
Speaker: Und das merkt man dann auch bei so Filmen wie die Wrecking Crew, was wir ja am Anfang hatten.
Speaker: Dieses strukturelle Dilemma, was diese Filme haben und dass die Leute dann immer manchmal nicht so genau wissen oder sich vielleicht auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen können von den Autoren aus.
Speaker: Ist denn The Rip jetzt mehr Action oder mehr Thriller?
Speaker: Ich habe ihn ja noch nicht gesehen.
Speaker: Nee, mehr Thriller, definitiv.
Speaker: Bei dem Trailer gibt's ja auch ein bisschen Action drin, aber das kann alles sein, finde ich.
Speaker: Ja, nein, nein, nein, also es kommt auch Action drin vor.
Speaker: Es gibt ein, zwei Action-Sequenzen, also vor allem dann halt zum Schluss nochmal, wobei Action ist da auch schon zu viel.
Speaker: Es ist deutlich mehr Thriller und Spannung und halt eben diese echt, echt düstere und unangenehme Atmosphäre, da mit diesen Polizisten zusammen in einer Klemme zu sitzen, aus der man quasi fast gar nicht rauskommen kann.
Speaker: Das ist schon ganz geil.
Speaker: Also da war ich auch ein Film, der wesentlich besser ist, als er jedes Recht hätte zu sein.
Speaker: Aber dann am Ende, ich sag mal, dann doch leider konventionell bleibt.
Speaker: So, das ist am Ende nicht schlimm.
Speaker: Das ist nicht doof.
Speaker: Wie schon gesagt, bis auf diesen einen Bruch, den man halt erst später erklärt bekommt, dann weiß man, ah, okay, deswegen ist das und das so und so passiert.
Speaker: Aber aus der Situation heraus fasst dich an den Kopf und sagst,
Speaker: Wieso machen die das jetzt?
Speaker: Das ergab überhaupt keinen Sinn.
Speaker: Das ist dann auch ein bisschen schwierig.
Speaker: Aber egal.
Speaker: Wie schon gesagt, sicherlich auch eine Empfehlung, sich mal anzugucken, wer so auf schön knallharte Thriller steht.
Speaker: Also wo es wirklich einem selber als Zuschauer auch Druck gemacht wird, der vor allem auch eine ganz eigene tolle Atmosphäre hat, eine super Ensemble-Besetzung.
Speaker: Unter anderem ist auch eben, wir haben schon auch drüber gesprochen, Scott Atkins in einer etwas kleineren, größeren Nebenrolle hier auch
Speaker: zu sehen als Bruder von Matt Damon, äh Quatsch, von Ben Affleck hier, die sich auch beide richtig in der Wolle haben.
Speaker: Also es passt auch, wenn du die beiden Typen nebenan hast, also kann man wirklich glauben, dass sie brauchen sind, also es passt sehr gut.
Speaker: Von dir gibt's ja übrigens auch grad eine schöne Video-Veröffentlichung wieder oder Streaming-Veröffentlichung Prison of War.
Speaker: Kann ich nur ganz kurz hier einschieben und empfehlen.
Speaker: Das ist auch ein Film aus dem letzten Jahr, wo er einen englischen Kampfpiloten spielt im Zweiten Weltkrieg.
Speaker: 1942 spielt das und er wird dann abgeschossen und landet auf einer philippinischen Insel.
Speaker: Und landet dort in einem Gefangenenlager, wo ein sadistischer, oder nicht sadistischer, aber ein japanischer Kommandant, Benji Oro Ito, ein grausames Regiment führt, indem er einfach die Kriegsgefangenen gegen seine eigenen gut ausgebildeten Kämpfer in so einer Art Arena antreten lässt in dem Kriegsgefangenenlager.
Speaker: Es hat so eine Art Kampf auf Leben und Tod sozusagen.
Speaker: Also in der Regel haben die Gefangenen da keine Chance.
Speaker: Aber jetzt kommt der Scott Atkins als englischer Kampfflieger und zeigt dann den bösen Japanern im Zweiten Weltkrieg mal, wo der Hammer hängt.
Speaker: Oh, die Hake, den muss man tun.
Speaker: Ich empfehle ja auch jedem, ich kann jedem halbwegs bei Verstand seinen Actionfilmen, Fan sowieso immer nur empfehlen, macht eine Atkins-Diät.
Speaker: Schaut euch die Filme von diesem Mann an.
Speaker: Es lohnt sich fast immer, auch wenn sicherlich viel Dutzendware dazwischen ist, aber der Mann scheint in diesen Filmen immer, macht auch
Speaker: immer Laune.
Speaker: Es gibt nicht immer unbedingt die volle Brachial auf die Moppe-Action zu sehen, aber der Mann ist ein Juwel in dem Genre tatsächlich und das jetzt auch schon so lange.
Speaker: Und insofern, es gibt auch einen weiteren Film, den man sich ebenfalls bei auf jeden Fall Amazon angucken kann, der jetzt auch zusammen mit dem auch erschienen ist, ich glaube kurz vorher Diabo hat.
Speaker: Den habe ich noch nicht gesehen.
Speaker: Der ist auch sehr zu empfehlen.
Speaker: Das ist wieder so ein ganz klassischer Gangster auf der Hatz-Film, aber sehr schön.
Speaker: Von der Töscher-Tig haben wir eben ja vor knapp zehn Jahren mal interviewt.
Speaker: Da war er auf einer Convention unterwegs und Sascha hat dann Scott Adkins interviewt.
Speaker: Und Sascha ist ja auch immer dem Bodybuilding ein bisschen mehr zugeneigt als ich und hat dann mit Scott Adkins den Bizeps verglichen.
Speaker: Ach nein.
Speaker: Kann man sich bei YouTube angucken.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, haben Sie das auf Video?
Speaker: Natürlich haben wir das auf Video.
Speaker: Das ist ja toll.
Speaker: Das ist bei YouTube in unseren Interview-Classics.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Und dann achtet mal drauf, wenn Sascha und Scott Adkins ihren Bizeps in die Kamera halten, wenn ihr das mal anguckt, das ist so ziemlich gegen Ende des Interviews, wie gesagt, in unserem YouTube-Kanal zu sehen, bei der Threads-O-Deg.
Speaker: Da steht ein Junge dahinter und guckt erst auf den Bizeps von Scott Adkins, relativ cool, und dann guckt er auf den Bizeps von Sascha und kriegt riesengroße Augen, wie Unterteller.
Speaker: So, ich habe so gelacht.
Speaker: Ja.
Speaker: Obwohl ich damit gerechnet habe, dass Sascha auch einen guten Bizeps hat.
Speaker: Aber egal, wie gesagt, nur als Tipp, schaut mal rein.
Speaker: Scott Adkins, wir hatten auch Michael Dudikoff, wenn wir schon von den Karatekloppern reden, auch Michael Dudikoff auch mal im Interview.
Speaker: Alles bei der Treasure Day in unseren Classic-Interviews halt.
Speaker: Immer sehr unterhaltsam.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Ja, wir haben jetzt gerade schon das ein oder andere Mal über Netflix gesprochen.
Speaker: Es ist ja so, wenn es so weitergeht und das Ganze sich bewahrheitet, was Netflix jetzt mit Gewalt durchbrechen oder mit der Brechstange durchbringen will, dass es dann womöglich zukünftig vielleicht auch keine Netflix-Kritiken mehr geben wird.
Speaker: Weil ich überlege mir dann ernsthaft, wenn die dann wirklich die Filme nur noch auf Englisch rausbringen, weil die deutschen Synchronsprecher für Netflix nicht mehr arbeiten wollen.
Speaker: Ich kann mir das zwar nicht vorstellen, dass das passieren wird.
Speaker: So engstirnig und so blöd kann Netflix nicht sein.
Speaker: nur ein paar Dollar zu sparen.
Speaker: Aber wenn Sie das wirklich machen, Sie drohen gerade an, dann nur noch englische Produktion mit Untertitel oder die Produktion mit Untertitel zu präsentieren, dann würde ich meinen Netflix-Account aber erstmal kündigen.
Speaker: Weil ich bin auch ein riesen Fan von deutscher Synchronarbeit.
Speaker: Das gehört mit zur Filmkultur in Deutschland mit dazu, von Anfang an.
Speaker: Und das jetzt einfach nur, weil man ein paar Dollar sparen möchte, sozusagen ins Land ziehen zu lassen und zu sagen, dann machen wir das nicht mehr.
Speaker: Dann sage ich, ja, dann mach das mal nicht mehr, aber nicht mit mir.
Speaker: Es geht darum, vielleicht hat es ja ein oder andere von euch ja mitbekommen, dass die deutsche Synchrongilde sozusagen oder die Synchronsprecher in Deutschland von Netflix ja für ihre aktuellen Arbeiten immer einen Vertrag untergejubelt bekommen.
Speaker: Du bekommst ja immer einen Vertrag untergejubelt, wo die ganzen rechtlichen Dinge drinstehen, dein Gehalt, die Nutzungsrechte und so weiter, wenn du da deine Stimme hinleihst.
Speaker: Und Netflix wollte jetzt Vertragsveränderungen haben oder hat die teilweise schon gemacht und wollte den Leuten da was unterjubeln, dass man sozusagen als Synchronsprecher einen ganz starken Einschnitt in sein Urheber- und Persönlichkeitsrecht begehen soll.
Speaker: Nämlich Netflix forderte in einer Klausel,
Speaker: die noch nicht mal klar definiert ist, dass mit den Stimmen der Synchronsprecher ein KI-Training stattfinden soll und dass die Stimme dann und die Rechte an der Stimme der Synchronsprecher bis zu 50 Jahre bei Netflix liegen.
Speaker: Das heißt, es wird nicht mal genau definiert, was mit dieser Stimme passiert, was daraus dann resultiert, aber man soll es erstmal unterschreiben und es sind keine...
Speaker: Nutzungsrechte beziehungsweise auch keine Gebühren von Netflix ausgewiesen.
Speaker: Das heißt, die könnten rein theoretisch, so wie das jetzt in einem Gutachten von Anwälten und von Experten halt beurteilt wurde, könnte man die Stimme von einem bekannten Synchronsprecher, der deutsche Stimme von Brad Pitt oder wie auch immer, könnte man einfach dann per KI generieren und einfach die nächsten 50 Jahre nutzen, ohne dass dieser Sprecher für die Nutzung seiner Stimme irgendwas bekommt.
Speaker: Das ist natürlich starker Tobak.
Speaker: Es gibt noch weitere Klauseln in diesem Vertrag, die eigentlich nicht wirksam sein dürften.
Speaker: Es geht auch so ein bisschen um die Datenschutz halt entsprechend.
Speaker: Aber man will jetzt dagegen vorgehen und die Synchronsprecher boykottieren.
Speaker: Also sie boykottieren, was sie verweigern gerade, zusammen mit den Tonstudios, wo das immer aufgenommen wird, ihre Arbeit für die Synchronisation von Netflix-Filmen.
Speaker: Und dann gucken wir mal, wie es weitergeht.
Speaker: Das ist eine spannende Geschichte.
Speaker: Das ist vor allem auch tatsächlich ein globales Problem.
Speaker: Man war der letzte große Eckdustreik vor anderthalb zwei Jahren.
Speaker: Ja, da wollte man ja die Körper und die Gesichter des Schauspielers kennen, der Statisten war das ja.
Speaker: Man wollte die einscannen, einmal bezahlen und dann immer wieder nutzen digital.
Speaker: Ja, unter anderem das, weil wurde dann auch klassifiziert, gerade halt so Background-Actors oder sonst wie.
Speaker: So, du trittst dann halt einfach so, der Gig war halt eben dieses einfach so.
Speaker: Du kriegst quasi einen Dollar bezahlt, so, und dann gehörte dein...
Speaker: Eben Bild quasi dem Studio als Background-Actor.
Speaker: Für immer und ewig so ungefähr.
Speaker: Und das ist natürlich lächerlich im Quadrat.
Speaker: Wie schon gesagt, technisch ist das alles machbar.
Speaker: Das ist ja der Punkt.
Speaker: Und auch jetzt könnten die Studios, oder hier auch in dem Fall Netflix, hergehen, nehmen ja genug Material, eigentlich um die KIs technisch zu trainieren.
Speaker: Das ist ja alles da.
Speaker: Und darum ging es eigentlich auch.
Speaker: Es ging gar nicht mehr um die Nutzung.
Speaker: Das war ja der Gag.
Speaker: Also quasi dieses offene Hintertürchen.
Speaker: dass es geht, sondern es ging nur darum, ja, wir möchten das zum Training der KI benutzen, aber nicht selber jetzt konkret wirklich deine Stimme alternativ über eine KI nutzen an der Stelle, jedenfalls noch nicht, wie auch immer, aber so nach dem Motto logischerweise, wenn die erstmal meine Stimme sowieso schon mal in der KI haben, dann könnten die damit ja
Speaker: treiben, was sie wollen am Ende und ich gucke in die Röhre, weil die könnten das ja erstmal machen und bis ich dann vielleicht mit meinem Rechtsfall, den ich dann anstreben muss, da durch bin, da ist aller Tage ab.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja und das ist, da muss man tatsächlich auch schon vorbauen, da ist es in der digitalen Welt, da ist so vieles inzwischen möglich und das ist auch richtig so.
Speaker: Aber auch eben, wie schon gesagt, was eben Schauspielerei und sonstiges angeht, es ist zwar toll,
Speaker: dass man damit liebgewonnene Figuren tonal als auch visuell erhalten kann und damit mehr machen kann.
Speaker: Populärstes Beispiel bei uns in der Filmfernsehlandschaft ist sicherlich Pumuckl mit der Stimme von Hans Klarin.
Speaker: Wobei es da eben so ist, dass tatsächlich ein anderer Schauspieler, ein anderer Synchronschauspieler,
Speaker: das Ganze einspricht und der quasi, also von diesem Eingesprochenen, also von diesem Voice-Acting, da wird quasi einfach nur der Filter von Clarine drübergezogen.
Speaker: Weil die KI selber könnte das alleine gar nicht machen.
Speaker: Die wird ja gar nicht wissen, wie intoniere ich was.
Speaker: Also selbst wenn man den Drehbuchtext da eintippen würde, es bedarf da immer noch eines weiteren Schauspielers für.
Speaker: Und das ist dann einfach wie ein Filter, der dann da drüber gelegt wird über die Stimme.
Speaker: damit sich die Stimme halt eben genau so anhört.
Speaker: Aber das eigentlich gesprochene Wort und wie und die Art und Weise, wie es gesprochen ist, das ist immer noch tatsächlich die des Schauspielers.
Speaker: Es ist eine audiotechnische Maskierung.
Speaker: Ihr wisst es einfach noch nicht, aber wir sind selber auch schon KI und das hört sich doch alles total super an, oder?
Speaker: Sie haben ihr Ziel erreicht.
Speaker: Willkommen bei einem seltsames Filmpaar.
Speaker: Mit Kai und Thorsten.
Speaker: Nein, es hört sich schon viel besser an mittlerweile.
Speaker: Es gibt mittlerweile auch Podcast-Produktionen, die komplett mit KI gemacht werden, wo auch die Stimmen mit KI generiert werden.
Speaker: Ich habe mir das mal angehört.
Speaker: Es gibt da mittlerweile auch Editoren für.
Speaker: Da ist es wirklich so, dass bei den Stimmen, ich habe da mal ein Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau mir angehört, da werden sogar
Speaker: Da werden Atempausen gemacht, da wird ein M eingebaut, da wird gehaspelt, da wird auch die Geschwindigkeit variiert.
Speaker: Wenn du es nicht weißt und du hörst das einfach nur so nebenher, würdest du es auch nicht mehr merken, das ist der Punkt.
Speaker: Nein, absolut.
Speaker: Du merkst es dann bei manchen Betonungen, da ist es noch nicht ganz so perfekt.
Speaker: Oder auch in Gesprächen, wie gesagt, Mann und Frau unterhalten sich, ein klassisches Kollegengespräch zu einem Thema.
Speaker: Aber es ist eigentlich fast perfekt.
Speaker: Es ist wirklich fast perfekt.
Speaker: Ich finde das auf der einen Seite spannend, ja, man hat viele Möglichkeiten, man kann Sachen machen, es öffnet auch Leuten Tor und Tür.
Speaker: in Anführungsstrichen mal, die vielleicht auch nicht in der Lage sind, gut zu sprechen, weil sie eine fürchterliche Stimme haben oder einen Sprachfehler oder irgendwas, die aber selber auch gerne was produzieren würden oder was machen würden.
Speaker: Das ist natürlich die eine Geschichte.
Speaker: Aber es wird natürlich auch Tür und Tür geöffnet, um damit auch massiv Missbrauch zu betreiben.
Speaker: Nicht nur, dass man einfach irgendwelche Stimmen generieren kann, sondern dass man auch wirklich Stimmen nachmachen kann.
Speaker: Also wirklich kopieren kann von allem her.
Speaker: Das ist das andere große Problem.
Speaker: Und das ist ja nicht nur im Filmbereich so, das ist ja auch bei vielen anderen Sachen, wenn es um Aufnahmen, Sicherheitsaufnahmen oder andere Geschichten geht.
Speaker: Also da gibt es ja auch schon den einen oder anderen Film, der sich mit dem Thema beschäftigt.
Speaker: Das ist schon eine schwierige Geschichte, aber kreativ...
Speaker: Sag ich mal, für Kreative, die ja auch immer Angst haben, dass sie durch die KI abgelöst werden, sage ich auch immer, ja, das kann passieren, wenn du dich selber nicht weiterentwickelst, wenn du immer so da stehen bleibst, wo du bist.
Speaker: Aber man kann natürlich die KI auch nutzen, um die eigene Kreativität voranzutreiben.
Speaker: Denn was KI wirklich nicht hat zur Zeit, ist Kreativität.
Speaker: Weil der Input muss ja noch von Menschen kommen und die Idee.
Speaker: Das heißt, wir hätten vielleicht sogar in den nächsten zwei, drei, vier, fünf Jahren die Möglichkeit, obwohl wir nie Regie studiert haben oder nie Kameramann oder irgendwas, hätten wir vielleicht sogar die Möglichkeit, aufgrund unserer Kreativität und Ideen, die wir haben, einen eigenen Film über die KI zu produzieren mit unseren Ideen.
Speaker: Das heißt, es bestünde sogar die Möglichkeit nochmal, dann doch nochmal den Traum einen eigenen Film zu produzieren, umzusetzen, ohne dass ich Hunderttausende von Euro ausgeben muss und ohne dass ich eine riesen Crew benötige.
Speaker: Niemals das eigene Haus zu verlassen.
Speaker: Auf der einen Seite gruselig, auf der anderen Seite aber verführerisch und spannend.
Speaker: Ja, das ist ja, das haben wir nämlich sogar schon vor einem Jahr oder zwei Jahren mal drüber gewitzelt, dass quasi, was weiß ich, im Jahr 2045 hat jeder auf seinem Mobiltelefon oder Tablet oder was auch immer,
Speaker: So eine App, da quatschst du einfach nur noch rein, was du sehen willst.
Speaker: So nach dem Motto, ich hätte gerne eine romantische Komödie mit Cary Grant und Arnold Schwarzenegger.
Speaker: Und Sandra Bullock.
Speaker: Und es soll dies und das passieren.
Speaker: Und so und so in die Richtung soll es abgehen.
Speaker: Der Film soll nicht länger als 100 Minuten... Oder endlich mal einen geilen James Bond-Film von Quentin Tarantino inszeniert.
Speaker: So.
Speaker: Ja, also, ja, nur mal so als Beispiel.
Speaker: Also, hier dieser neue Reflection in a Dead Diamond wirbt ja damit, so als hätte Tarantino einen James-Bond-Film gedreht.
Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe ihn mir angeguckt.
Speaker: Also, optisch gesehen ist der Film schon geil, aber inhaltlich gesehen und nein, Tarantino hätte so nie einen Bond-Film gedreht.
Speaker: ehrlich zu sein, da hapert es nämlich ganz stark an der Handlung und an den Dialogen und an dem Drehbuch.
Speaker: Optisch gesehen, wie gesagt, Kamerafahrten, alles.
Speaker: Einstellungen, geil, geil, geil.
Speaker: Aber das Problem ist, wenn du dann dazu nicht noch einen Inhalt geliefert bekommst, sondern einen spannenden Inhalt, der dich mitreißt, dann ist das halt auch alles vorbei.
Speaker: So, dann ist irgendwann jede obskure und schräge und besonders abgefahrene Kameraeinstellung wird irgendwann zur Qual, weil der Film einfach nicht weitergeht.
Speaker: So, dann geht's.
Speaker: Das Wichtige ist, er hat ja nach eigener Aussage ihn nur noch einführt, den er machen will.
Speaker: Wenngleich keiner jetzt genau weiß, was das eigentlich sein wird.
Speaker: Er hat sich da auch selber einfach ein Ei gelegt mit der ganzen Nummer, weil sein einziges Interesse besteht eigentlich nur noch darin, also jetzt mal abgesehen, er ist ja mit seiner Familie oder mit seinem Nachwuchs beschäftigt irgendwie auf der einen Seite.
Speaker: Aber sonst werkelt er nur noch eigentlich an seinem eigenen Mythos und Arbeiten muss der Mann ja auch eigentlich.
Speaker: Die Frage ist, hat er halt nochmal Bock auf was?
Speaker: So hat er wirklich nochmal eine richtig gute Idee.
Speaker: Selbst, also auch wenn ich das sehr mag, weil mich das auf einer anderen Ebene anspricht und für ihn eine sehr persönliche Sache war, Once Upon a Time in Hollywood, ähm,
Speaker: war das für viele schon nicht mehr das, was die von Tarantino so erwartet hätten.
Speaker: Wie schon gesagt, es ist ja einerseits so eine Sache, wenn man selber seinem eigenen Fetisch nachgeht.
Speaker: Das hätte ich schon mal gemacht, so ein Death Proof.
Speaker: Leider ist größtenteils unerfolgreich, wie ich ja finde.
Speaker: Oder beziehungsweise einfach... Nein, unerfolgreich ist auch nicht richtig.
Speaker: Er war da halt zu überbordend selbstgefällig.
Speaker: Und hat sich da einfach nur...
Speaker: quasi also Gags für sich selber produziert.
Speaker: Und für mich.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Manchmal ist das ja so.
Speaker: Ich sag ja auch, Mel Gibson hat die Passion Christi für wahrscheinlich so maximal 15 Leute auf diesem Planeten gemacht.
Speaker: Ich war einer davon.
Speaker: Für mich zum Beispiel nicht.
Speaker: Deswegen.
Speaker: Ich sag manchmal ist das so.
Speaker: Aber sei es drum, also wenn er eine gute Idee hat, also der soll sich alle Zeit lassen in der Welt, wenn am Ende wirklich was Gutes, Cooles bei rumkommt, aber ich glaube einfach, also so auch, also was man von ihm so in den letzten Jahren, in der letzten Zeit hat, so gehört hat und was er auch so an Output hat und wir bekommen ja jetzt nochmal...
Speaker: was anderes von ihm, also wir kriegen ja wenigstens, ich weiß gar nicht, hat der jetzt hier bei Cliff Booth wirklich auch das Drehbuch tatsächlich selber geschrieben?
Speaker: Das weiß ich gar nicht.
Speaker: Oder basiert das nur halt eben da auf seinen Storys aus dem Buch?
Speaker: Weil ob er nochmal, das hat er ja gesagt, ob er selber nochmal ein Drehbuch schreiben würde, was er abgeben würde, siehe halt, was weiß ich, eben Natural Born Killers oder True Romance.
Speaker: Das würde er nie nochmal machen, also wahrscheinlich eher wegen
Speaker: Natural Born Killers, weil er konnte damit ja nichts anfangen, weil Stone da halt was komplett Eigenes draus gemacht hat.
Speaker: Und True Romance ist einfach der beste Tarantino-Film jenseits von Tarantino.
Speaker: Aber vielleicht ist es für mich auch fast der beste.
Speaker: Ich meine, Reservadox ist auch noch ganz weit oben.
Speaker: Ich finde halt, dass Tarantino dieses Problem hatte, der hat halt schon mit seinem Erstling so ein irrsinnig schlankes, geiles, leenes, meanes Ding rausgehauen.
Speaker: Das nochmal zu toppen war schwierig.
Speaker: Er hat halt nur noch irgendwie immer mehr gemacht.
Speaker: Ich kann dir gar nicht sagen, welches ist mein Lieblings-Tarantino-Film.
Speaker: Allein aus dem Grund, weil das bei mir sehr stimmungsabhängig ist.
Speaker: Ich bin zum Beispiel ein Riesenfan von Jackie Brown.
Speaker: Ich liebe diesen Film.
Speaker: Das liegt aber vielleicht daran, dass ich diesen Film einfach nur unglaublich
Speaker: emotional und geil finde.
Speaker: Ich finde allein jede Szene mit Robert Forster und Pam Grier, da schmilzt sich dahin.
Speaker: Sorry.
Speaker: Das geht mir voll ans Herz und das ist richtig geil.
Speaker: Ich liebe Pam Grier, vor allem in diesem Film.
Speaker: Ich mochte sie schon vorher, aber da hat sie mich so richtig gepackt.
Speaker: Und das ist natürlich auch Verdienst von Tarantino, weil er sie eben so darstellt, wie er sie da darstellt.
Speaker: Nicht nur als toughe Frau, sondern auch als verletzliche Frau, die versucht, da ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Speaker: Aber, wie gesagt, ich bin aber auch genauso ein Fan von Filmen, die du eben nicht so magst.
Speaker: Ich mag Once Upon a Time in Hollywood, finde ich, ist ein absolut geiler Film über Hollywood, genau an dieser Knickstelle, wo sich das ganze System verändert hat.
Speaker: Viele können damit nichts anfangen, ich weiß das halt.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich liebe diesen Film, weil er genau 1969 diesen Wechsel im Filmbusiness auch in der Gesellschaft, in der amerikanischen, beschreibt.
Speaker: Man muss sich halt auch ein bisschen mit dem Hintergrund herauskennen.
Speaker: Aber es ist parallel aber dazu trotzdem ein geiler Film über Italo-Western.
Speaker: Es ist ein geiler Film über das Hollywood-Business.
Speaker: Es ist ein geiler Film über Stuntbusters.
Speaker: man und und und er nimmt da so viele facetten auf und dieser film ist einfach so vollgepackt mit geilen sachen und ich bin da keine sache sehen von diesem film also das ist unglaublich aber für viele für viele war es nicht weil es ist natürlich also einmal einen einen wirklich film die dann aber auch speziell was mit dieser zeit
Speaker: da anfangen können.
Speaker: 1969 war natürlich ein sensationelles Jahr und ein sehr, sehr wichtiges Jahr auch für Hollywood per se, eben weil da dieser große Paradigmenwechsel plötzlich stattgefunden hat, aber auch auf so vielen Ebenen.
Speaker: Und er hat natürlich da am Ende des Tages auch nicht alles mitgenommen, wo er sich dann ja teilweise auch in Interviews verteidigen musste.
Speaker: Warum ist da nichts mit Vietnam zu rinnen und bla bla bla und so.
Speaker: Da hat er so, ey, das ist
Speaker: gehört halt hier nicht zu meiner Geschichte.
Speaker: Ja, das ist richtig, dass das quasi in der Zeit auch eine Rolle gespielt hat, aber für diese Geschichte hat es jetzt eben keine große Rolle, beziehungsweise gar keine Rolle gespielt.
Speaker: Was ich aber schade finde und ich hoffe, aber ich glaube nicht, dass wir das zu sehen bekommen, auch in diesem Film, der dann von David Fincher gemacht wird, basierend eben auf der Tarantino-Geschichte.
Speaker: was ich Mörder schade fand und Tarantino hat ja schon sowieso Flack bekommen, dass da hier ein Kampfhund eine größere Rolle gespielt hat.
Speaker: Da sind dann ja auch wieder irgendwelche Leute auf die Barrikaden gegangen.
Speaker: Aber eben in seinem Buch
Speaker: gibt es ja so ein ganzes riesiges Kapitel drüber, was ich finde, was ein komplett eigener Film hätte sein können, wie Cliff Booth an diesen Hund kommt und was für eine Geschichte er mit diesem Hund zusammen hat.
Speaker: Und das habe ich aufgefressen in dem Buch, im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker: Das war sensationell.
Speaker: Also dieses Kapitel alleine ist ein eigenständiges Film.
Speaker: Warum er das nicht, ich sag mal, in seinem Film
Speaker: machen konnte, war total klar, weil du kannst halt diese ganze Hundekampf-Nummer wahrscheinlich da in so einem Vollpreis-Hollywood-Film nicht bringen.
Speaker: Wobei ich das auch lächerlich finde.
Speaker: Ist ja ein Ding seiner Zeit gewesen.
Speaker: Ja, aber nur der Tipp für die Leute, die es noch nicht mitbekommen haben.
Speaker: Also es gibt von Tarantino dieses Buch, das heißt auch Once Upon a Time in Hollywood,
Speaker: Wo ihr die Geschichte des Films und noch viel mehr nacherzählt.
Speaker: Also sozusagen das, was in dem Film vorkommt, ist nur ein Teil des Buches.
Speaker: Also wenn ihr da noch mehr Bock habt auf mehr, dann holt euch dieses Buch und lest das.
Speaker: Ein Roman von Quentin Tarantino.
Speaker: Kein Filmbuch in dem Sinne.
Speaker: Aber es ist schon spannend.
Speaker: Also es macht wirklich Spaß.
Speaker: Ich hoffe, er wollte ja auch noch mehr Romane schreiben und er hatte Talent dazu.
Speaker: Das kann er ja nun definitiv.
Speaker: Und da bin ich mal gespannt, was da noch bei Rom kommt.
Speaker: Es gibt übrigens ein paar schöne Comic- und Coffee-Table-Books über Tarantino, aber dazu vielleicht in der nächsten Folge mehr.
Speaker: Vielleicht machen wir mal ein Tarantino-Special oder sowas.
Speaker: Ich glaube, das würde sich lohnen.
Speaker: Können wir auch mal...
Speaker: Genau.
Speaker: Andere Geschichte noch, die mir jetzt gerade noch über den Weg gelaufen ist.
Speaker: Jetzt muss ich gerade nochmal selber schnell in meine Unterlagen gucken, wo wir gerade bei Diskussionen und Filmwirtschaft sind.
Speaker: Achso, Hollywood.
Speaker: Hollywood ist ein Stichwort für mich ganz kurz.
Speaker: Das wollte ich noch kurz bringen.
Speaker: Wir hatten ja im Vorgespräch festgestellt, dass du es auch noch nicht mitbekommen hast.
Speaker: Von daher ist die Sache eigentlich doppelt peinlich für uns.
Speaker: Ja.
Speaker: Als Filmfans.
Speaker: Es gibt den Hollywood Reporter, also das The Hollywood Reporter, das Magazin aus Hollywood sozusagen, gibt es jetzt auch in der deutschen Ausgabe.
Speaker: Und zwar nicht einfach nur aus Hollywood das Ding ins Deutsche übersetzt, wirklich mit eigenen Interviews über deutsche Schauspieler, deutsche Filme etc.
Speaker: Es gibt auch schon italienische, französische und japanische Version von...
Speaker: Jetzt seit November letzten Jahres gibt es den Hollywood Reporter zumindest im Bahnhofsbuchhandel oder in gut sortierten Kiosken, aber wahrscheinlich eher in denen, wo man wirklich viel im Bahnhofsbuchhandel oder am Flughafen die große Auswahl noch hat, gibt es The Hollywood Reporter für 9 Euro in der deutschen Fassung.
Speaker: Ein schönes hochwertiges Produkt.
Speaker: Das Interessante daran ist, gerade die zweite Ausgabe habe ich jetzt für mich gestern am Bahnhof nach dem Kinobesuch zufälligerweise entdeckt.
Speaker: Ich dachte, was ist das, warum, wieso und überhaupt.
Speaker: Dann habe ich es mal nachgelesen im Internet und habe festgestellt, oh scheiße, du hast es wirklich letztes Jahr verpasst.
Speaker: Ich habe es nicht mitbekommen.
Speaker: Ich war einfach zu beschäftigt, sehr wahrscheinlich.
Speaker: Und wie gesagt, wer Interesse hat an sowas und auch so ein bisschen hinter die Kulissen von Hollywood gucken will und nicht nur Filmbesprechungen lesen will, also
Speaker: In Deutschland gibt es ja auch durchaus das eine oder andere Filmmagazin wie die Cinema, die es ja auch schon seit ewigen Zeiten gibt.
Speaker: Die war mal besser und mal schlechter.
Speaker: Momentan hat man eher so ein bisschen das Gefühl, dass es eher nur eine reine Veröffentlichungswerbe-Kolumne ist, wo du das Gefühl hast, da werden einfach nur noch die ganzen Filmveröffentlichungen des Monats sozusagen rausgehauen und größtenteils gut bewertet.
Speaker: Halt ein, zwei Interviews und das war's.
Speaker: Nee, beim Hollywood Reporter geht es auch wirklich...
Speaker: geht es auch wirklich um den Business, den Blick auf das Hollywood-Business, wo es dann auch um Zahlen und Fakten geht.
Speaker: Da gibt es dann auch Artikel drin über hochformatig produzierte Mikrodramen, so nennt man das als Report.
Speaker: Es gibt hier einen Artikel über bereit für Disneys KI gesteuerte Zukunft.
Speaker: Es geht über das große Budget, was zurück ist, aber nicht im Peak-TV oder Netflix drängt es ins Podcast-Geschäft.
Speaker: Es gibt auch noch Zahlen, wie die KI verändert, wie wir über Musik denken und so weiter und so fort.
Speaker: Also da sind nicht nur Interviews und schöne Fotos von Stars drin und ein paar Filmesprechungen, sondern auch ein Blick hinter die Kulissen.
Speaker: Und zwar nicht nur hinter die Kulissen einer Filmproduktion, sondern generell in dem ganzen Business, womit das alles zusammenhängt.
Speaker: Und das finde ich eigentlich, fand ich mal ganz erfrischend und ganz spannend, weil ich habe mir dann auch überlegt, warum gibt es sowas bei uns noch nicht?
Speaker: Es gibt diverse andere Filmzeitungen, die dann mehr Richtung Arthouse gehen oder wir haben die klassischen Geschichten wie DVD, Blu-ray Magazin und noch irgendein Stream Magazin, wo du auch wieder nur die Veröffentlichungen hast oder die Scheibenveröffentlichungen.
Speaker: Ausführlichungen halt drin als Fachmagazin.
Speaker: Dann gibt es noch irgendwie so ein Geek-Magazin und die Movistar, aber Deadline und Virus, das ist dann nochmal so eine schöne Mischung.
Speaker: Aber das sind ja wieder spezielle Magazine, die sich auf bestimmte Genres einschießen halt.
Speaker: Und dieser Hollywood Reporter geht einmal quer drüber.
Speaker: Und das finde ich halt durchaus interessant.
Speaker: muss man mal beobachten, ob es das Ding wirklich noch lange gibt, ob sich das lohnt.
Speaker: Ich kann es mir fast nicht mehr vorstellen.
Speaker: Auch nicht schon gar für Kosten.
Speaker: 9 Euro kostet das gedruckte Magazin, aber es gibt es auch digital.
Speaker: Da kostet es aber auch 9 Euro.
Speaker: Ja, aber wie schon gesagt, also 9 Euro, egal, auch wenn es Hochglanz
Speaker: Da sind die Leute, glaube ich, auch in dem Segment.
Speaker: Naja, komm, die Virus und die Deadline sind auch knapp davor.
Speaker: Also, die kosten noch keine Euro.
Speaker: Also, Entschuldigung, 7,77 Euro und auch irgendwie 7,80 Euro oder so, das ist der eine, die 1,20 Euro sind auch kein großer Sprung mehr.
Speaker: Ja, aber da hast du natürlich auch was, obwohl Hollywood Reporter, die kommen monatlich raus.
Speaker: Nee, ich schätze mal alle zwei Monate oder quartalsmäßig.
Speaker: Habe ich jetzt noch nicht rausgefunden.
Speaker: Aber sagen wir mal so, bei der Deadline ist es halt so, da hast du auch massiven Brocken.
Speaker: Das sind ja teilweise 140, 150 Seiten oder noch mehr teilweise.
Speaker: Der Hollywood Reporter liegt bei 100, ja, so.
Speaker: Da kriegst du wirklich ordentlich viel.
Speaker: Du hast die 9 Euro nicht ab, Kai.
Speaker: Ganz ehrlich, jedes vernünftige Magazin, was du dir heute kaufst, Fachmagazin zu irgendeinem Thema, wenn es nicht gerade die Computer-Bild ist, die auf Klopapier gedruckt ist, aber kostet heute irgendwas zwischen 7 und 10 Euro.
Speaker: Also du kriegst eigentlich unter der Preiskategorie, also unter 6 Euro kriegst du gar nichts mehr.
Speaker: Außer das goldene Blatt.
Speaker: Es ist schon lange her, dass ich mir Printmagazine... Ich stehe auf Printmagazine, tue ich immer noch, liebe ich.
Speaker: Ich finde das immer gut, ich mag das.
Speaker: Grundsätzlich mag ich das auch.
Speaker: Früher war ich einer der, die für Fangoria immer schön zum Bahnhof gelatscht sind, um sich dafür richtig teuer Geld.
Speaker: Damals schon 15, 16 Mark.
Speaker: gekostet, ein unfassbares Geld.
Speaker: Wenn du dir so ein Import-Heftchen holst, heutzutage gibt es ja auch noch am Hauptbahnhof, ob es die Empire ist oder diverse andere.
Speaker: Da gibt es auch so ein schönes Retro-Filmmagazin, ich komme gerade nicht auf den Titel, was ich mir hole, da bist du auch noch bei 13, 14 Euro.
Speaker: Naja, das ist ordentlich.
Speaker: Aber das hat man sich guckt, weil da sahst du immer Sachen, die du in Deutschland nie gesehen hast.
Speaker: Da gab es ja auch noch nichts.
Speaker: Ja, natürlich, ist ja logisch.
Speaker: Das war eine ganz andere Sache.
Speaker: Also Hollywood Reporter jetzt als deutsche Ausgabe, wirklich von der deutschen Redaktion, nicht von der KI.
Speaker: Ein seltsames Filmpaar.
Speaker: Und wo wir gerade bei KI sind, ein Thema, was uns auch zukünftig immer begleiten wird, da müssen wir nochmal jetzt ein kleines Gespräch führen.
Speaker: Ein kurzes Gespräch über den Trailer zu Masters of the Universe.
Speaker: Nein, ich nehme es zurück, über den Teaser, den fast zweieinhalbminütigen Teaser zu Masters of the Universe.
Speaker: Und es gab ja schon beim Super Bowl einen weiteren.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du ihn schon gesehen hast.
Speaker: Und ich als alter Masters-Fan frage mich auch, was hat man da gemacht?
Speaker: Sven und ich haben in der Technothek auch schon lange darüber gesprochen, das müssen wir jetzt nicht so lange machen.
Speaker: Ich wollte nur fragen, wie du den gefunden hast.
Speaker: Ich bin ja völlig raus.
Speaker: Ich habe das nur begeistert aufgenommen, wie unfassbar divergent die Reaktionen und wie heftig die Reaktionen waren.
Speaker: Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.
Speaker: Jetzt haue ich hier das Mikrofon schon beinahe wieder weg.
Speaker: Und das fand ich so spannend.
Speaker: Weil auf der einen Seite ist es natürlich so,
Speaker: Das hätte alles viel, viel schlimmer sein können.
Speaker: Andererseits zu erwarten, also wie waren die Erwartungshaltungen und auch so von welcher Gruppe waren die Erwartungshaltungen wie?
Speaker: Das geht alles meilenweit teilweise auseinander.
Speaker: Ich bin mal sehr gespannt.
Speaker: Fest steht mit Sicherheit, dass
Speaker: Was man von dem Trailer ausschließen kann, dass das natürlich ein Film logischerweise seiner Zeit ist, also der heutigen Zeit und man sich da quasi natürlich das heutige Publikum ins Visier genommen hat, was erstmal ein bisschen paradox beziehungsweise paradox klingt.
Speaker: weil Masters of the Universe natürlich größtenteils so eine Nostalgienummer ist, die zwar jetzt auch schon in der zweite und dritte Generation mit Rubberkull portiert wurde, aber die eigentliche große Fanbase sind halt die alten Säcke.
Speaker: So, das muss man sagen.
Speaker: Und eigentlich hätte man sich vorstellen müssen, dass man da so eher an diese Gruppe da nochmal appellieren will, aber diesen Weg scheint man da so nicht gegangen zu sein.
Speaker: Man hat sich eben an modernen
Speaker: Superhelden eben, so ein bisschen orientiert vom Look und Feel her.
Speaker: Es sieht alles halt eben sehr modern, sehr CGI aus, also sehr Sci-Fi mäßig und wie schon gesagt, ich hab da dankbar, aber so überhaupt kein Steakbrin.
Speaker: Ich werde mir das mit Sicherheit angucken.
Speaker: Aber wir sind ja gleicher Meinung.
Speaker: Also ich werde mir den natürlich auch angucken, aber ich sehe es genauso wie du.
Speaker: Ich finde, Eternia sieht in dem Trailer aus eher wie ein Nachbarland von Super Mario Brothers, ja?
Speaker: Und das liegt gleich neben Wakanda.
Speaker: Ja genau, ungefähr so.
Speaker: Und alles schön pixelbasiert zusammengeschrubbelt, vollkommen überzogen.
Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war ein Setz.
Speaker: Und das ist das eine große Ding.
Speaker: Ich bin mal gespannt, vielleicht sieht es im Kinofilm nicht ganz so schlimm aus.
Speaker: Aber ich finde, warum dreht man sowas nicht vernünftig, einfach in einer echten Landschaft?
Speaker: Ja klar, es ist teurer, du musst irgendwo hinfahren mit dem ganzen Set halt.
Speaker: Es gibt geile Landschaften.
Speaker: Hat man ja auch bei anderen Fantasy-Filmen hinbekommen, wie Herr der Ringe oder auch bei Conan früher und so weiter.
Speaker: Aber ja, das waren ganz andere Zeiten.
Speaker: Warum kann man Eternia nicht Spanien drehen oder wo auch immer?
Speaker: Da gibt es genug Möglichkeiten.
Speaker: Weil es viel, viel zu teuer und viel zu logistisch nicht mehr bewältigbar ist.
Speaker: Deshalb schrubbeln wir einfach dann so ein unrealistisches.
Speaker: Dann sollen sie das so, wie es in Spanien aussieht oder so, wie es in der Mojave-Wüste aussieht, dann sollen sie das pixelmäßig nachstellen.
Speaker: Und das Ganze nicht so überzogen.
Speaker: Komm, wir machen noch ein paar Lensflare und wir machen noch ein paar bunte Wiesen rein und ein paar Bienchen.
Speaker: Was wäre denn die andere Alternative gewesen?
Speaker: So, dass du das alles draußen hibst, also wie quasi John Borman sein Excalibur gemacht hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Die Nummer kannst du dir abschieben.
Speaker: Ich weiß, ich weiß.
Speaker: Aber das wäre geil gewesen.
Speaker: Die andere Alternative wäre gewesen, man hätte es komplett im Studio gemacht und damit meine ich nicht Greenscreen, aber
Speaker: sondern halt so Hammer-Studio-mäßig.
Speaker: Hätte ich auch cool gefunden.
Speaker: Ich hab letztes Mal eine Folge von Star Trek geguckt.
Speaker: Ich weiß nicht, welches war, aus der dritten Staffel, wo sie auf so einem Planeten landen.
Speaker: Der hat schon Eternia-Farben, komplett grünliche Felsen, lilafarbener und fliederfarbener Himmel.
Speaker: Und dann tauchte auch noch ein Planetengirl auf, so haben sie das wirklich auch genannt, eine künstliche dargestellte Person von einem Computer, die
Speaker: die aussah wie Evelyn, die sah wirklich aus wie Evelyn aus Masters of the Universe früher so ein bisschen.
Speaker: Und da habe ich gedacht, die konnten das schon in den 60ern in den Desilu Studios mit ein bisschen Pappmaché und das sah mehr nach Eternia aus, als jetzt in diesem Trailer von Masters of the Universe, wo ich immer davon ausgehe, dass irgendein Sonic da hoch hüpft und irgendein Super Mario Charakter, so sieht das nämlich für mich aus halt.
Speaker: Ich sag's dir nur ungern, wir sind nicht mehr Zielgruppe.
Speaker: Ich weiß, aber ich glaube, dieser Film wird floppen.
Speaker: Ich hab keine Ahnung.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Weil A, hab ich das Gefühl, dass Masters of the Universe, da mach ich vielleicht alleine da stehen, aber auch wenn ich mir so angucke, was in den Spielwarenläden abgeht gerade, das bleibt da alles liegen, wir bleiben in den Regalen.
Speaker: Ich glaub, der Zenit ist wieder überschritten von diesem Retro-Hype, der ja vor 5-6 Jahren begonnen hat, als Mattel die Figuren nochmal rausgebracht hat und das bearbeitet als Retro-Play-Figuren.
Speaker: Dann kam ja die Zeichentrickserie von Kevin Smith, bei Netflix auch.
Speaker: Zwei Stück, zwei Staffeln.
Speaker: Selbst die zweite Staffel habe ich nicht mehr zu Ende geguckt.
Speaker: Da bin ich irgendwann raus gewesen.
Speaker: Es kommt auch nichts Neues nach.
Speaker: Ich glaube, die haben den Film einfach drei, vier, fünf Jahre zu spät auf Schiene gesetzt.
Speaker: Der hätte schon vor drei Jahren kommen müssen.
Speaker: Und jetzt haben sie einen Film gemacht, wie du schon gesagt hast, der ist eher ein jüngeres Zielpublikum orientiert.
Speaker: Aber das Schlimmste, und das, was ich Ihnen nicht verzeihen kann, also da kann man über alles andere kann nicht diskutieren, da kann ich auch drüber hinwegsehen.
Speaker: Aber das Schlimmste ist, dass es jetzt für mich so aussieht, als wäre das ein Remake des alten 1987er Masters of the Universe Film aus der Kennenschmiede.
Speaker: Weil es spielt schon wieder verfickt nochmal auf der Erde.
Speaker: Entschuldigung, dass ich das sagen muss.
Speaker: Warum kann man sich nicht eine vernünftige Geschichte auf Eternia einfallen lassen?
Speaker: Warum muss es schon wieder auf der Erde spielen?
Speaker: Warum müssen schon wieder irgendwelche außerirdischen Monster über Polizeiautos trampeln?
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Als ich das im Toilet gesehen habe, ist mir fast die Galle hochgekommen.
Speaker: Also ich glaube, dass es noch nicht mal ein neuer Film ist.
Speaker: Meine These ist, dass es ein Remake des alten Films und das Schlimme wird sein und das wird das Schlimmste sein, alle Masters of the Universe Fans, die auch den alten Film schon kennen, hassen, vielleicht auch irgendwann mit in ihre Nachtgebete aufgenommen haben, weil sie einfach nicht mehr drum rum kamen um diesen Film, weil es ja einfach verdammt nochmal nichts anderes gab als Dolph Lundgren und Frank Langella.
Speaker: als He-Man und Skeletor, die dann auf der Erde rumtrampeln mit einem Karnevalswagen da, die auf Invasion gehen.
Speaker: Einfach alles total lächerlich.
Speaker: Ja, aber ich mochte das.
Speaker: Und das ist das Schlimmste.
Speaker: Und dann werden viele Leute sagen, der Alte ist doch besser.
Speaker: Was ich spannend fand, ich habe tatsächlich gestern im Kino, lief jetzt halt dieser neue Trailer und ich hatte also von diesem Teaser war ja noch, also viele Bilder, aber es war noch gar nichts jetzt wirklich so storymäßig oder so auszumachen.
Speaker: Aber jetzt dieser neue Trailer, der sagt ja ganz klar, das ist eine Origin-Story dieser Film.
Speaker: Das ist die Story, wie He-Man, He-Man wird.
Speaker: Das sagt der Trailer, wirklich wortwörtlich.
Speaker: Du hast es falsch formuliert, das ist die Story, wie He-Boy zu He-Man wird.
Speaker: Wenn überhaupt.
Speaker: Boy meets he, meinst du?
Speaker: dann ist wirklich meine größte Angst, dass die meisten sagen, der alte Film war besser.
Speaker: Und ich finde den alten Film auch unter Trash-Aptik-Gesichtspunkten, hieß das ein Ultra-Trash-Film, aber es ist kein Masters of the Universe-Film.
Speaker: Ich finde, es ist beides.
Speaker: Und deswegen hat er, der hat zwar, ich sag mal, selbst unter Canon-Nostalgie-Brillenaugen, ähm,
Speaker: den Zahn der Zeit deutlich verspüren lassen inzwischen.
Speaker: Also der Film hat schon eine fette Patina angesetzt, jenseits des insgesamten Trashing-Charakters dieses Films.
Speaker: Aber ich weiß, also damals mochte ich den, weil das ist ja auch so ein bisschen eigentlich
Speaker: Fantasy war, ich war nie jetzt irgendwie riesen Masters Fan, nicht mal ansatzweise.
Speaker: Also ich habe das so mitgekriegt als Kind, aber habe da selber überhaupt nichts, also kein Steak drin gehabt, gar nichts, keine Figuren, nichts.
Speaker: Hat mich auch nicht sonderlich interessiert, also das war mal so zu, keine Ahnung.
Speaker: Grundschulzeiten war das mal so ein Thema, weil der ein oder andere hatte da was, auch ein bisschen mitgespielt, so, aber ich selber, ich war da komplett raus und dann auch später die Zeichentrickfilme und so weiter, das war dann alles für mich schon längst vorbei, also das ist tatsächlich komplett so an mir vorbeigegangen, ich hatte das registriert, aber das war's,
Speaker: Und insofern da auch keine jetzt größere nostalgische Verbindungen als der Film.
Speaker: Dann kam eben Dolph Lundgren, war da tatsächlich eher so eine Hausnummer, weil man den natürlich kannte.
Speaker: Und dann hattest du vor allem da auch, also es ist ja so eine Art Science-Fiction-Fantasy-Film, was ja schon eine ganz kuriose Mischung ist.
Speaker: Ist ja Masters of the Universe ja auch.
Speaker: Du hast es ja auch.
Speaker: Du hast ja von beiden Elementen, du hast ja beide Elemente mit drin.
Speaker: Aber eben genau aus diesem Genre hattest du zu der Zeit...
Speaker: Zauberer als auch Raumschiffe und so weiter.
Speaker: Genau, aber zu dieser Zeit hattest du von dieser Art Genre gar nicht so viel.
Speaker: Also es gab zwar natürlich ein paar trashige Direct-to-Video-Sachen.
Speaker: Beastmaster oder so ein Krempel halt.
Speaker: Ja, ein Beastmaster ist ja noch tatsächlich Qualitätswahl.
Speaker: Oder wie hieß der denn noch?
Speaker: Da gab es ja jetzt ein Remake von.
Speaker: Ich
Speaker: Oh, ich komme jetzt gerade nicht drauf.
Speaker: Hab mir letztes Mal noch über Fantasy.
Speaker: Der lief irgendwann, der lief beim Fantasy Film.
Speaker: Ach, hier Red Sonja meinst du?
Speaker: Nee, nicht Red Sonja, noch ein anderer.
Speaker: Es gab noch einen.
Speaker: Wie hieß denn der andere noch?
Speaker: Nicht Gore, sondern?
Speaker: Nein, der andere mit den Dämonen und allem.
Speaker: Ja.
Speaker: Der lief beim Fantasy Film, das lief das Remake.
Speaker: Und das war auch total trashig und schräg, aber auch nicht mutig genug, um ganz ehrlich zu sein.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ich komme jetzt auch nicht drauf.
Speaker: Ich weiß, was du meinst.
Speaker: Nee, aber das ist ja auch schon so reinrassige Fantasy, aber das war ja auch schon eine Ava.
Speaker: Canon, das ist ja auch immer mit Großtamtam noch rausgespürt worden.
Speaker: Der Film ist ja von 87, meine ich.
Speaker: Ja, 87, genau.
Speaker: Das war noch kurz vor knapp, bevor es da mit Canon so langsam... Deathstalker war es, Entschuldigung.
Speaker: Deathstalker, so.
Speaker: Kurz vor knapp, bevor es da mit Canon halt bergab ging und der lief ja auch bei uns hier regulär in den Kinos, wobei ich ihn, glaube ich, nicht im Kino
Speaker: gesehen habe, dann tatsächlich erst auf Video.
Speaker: Ich habe ihn damals im Kino gesehen.
Speaker: Damals dann auch auf Video verschlungen, auch gerne immer mal geguckt.
Speaker: Es war natürlich brillanter Quatsch, aber irgendwie war es auch nett.
Speaker: Die Make-Ups waren ganz gut.
Speaker: Dolph Lundgren hat einfach eine Top-Figur in der Rolle gemacht.
Speaker: Nicht anders sagen, also rein visuell hat das gepasst auf jeden Fall.
Speaker: Und der Rest war halt so ein bisschen Dillida.
Speaker: Es war halt so eine nette Unterhaltung.
Speaker: Also gucken wir mal, was draus wird.
Speaker: Vielleicht wird der alte Film ja nochmal geadelt, wenn der neue Film wirklich so schrecklich werden würde.
Speaker: Ich hoffe es mal nicht.
Speaker: Ich würde mir wünschen, dass man aus dem Kino kommt und sagt, boah, war doch ein geiles Teil.
Speaker: So nach dem Motto.
Speaker: Aber warten wir mal ab.
Speaker: Wie gesagt, wir wollen da nicht vorgreifen.
Speaker: Wo wir gerade beim großen Trash waren und Masters of the Universe und 80er Jahre, ich habe noch einen ganz kurzen Film, den möchte ich euch noch ganz kurz hier empfehlen und zwar Frankie Frico ist der neueste Film von Steven Kostanski.
Speaker: Wenn euch das noch nicht sagt, dann seid ihr noch nicht tief genug im Trash-Universum eingetaucht.
Speaker: Steven Kostanski hat uns so Filme beschert wie Manborg, wie The Void oder auch wie Psycho Goreman, der erst vor zwei Jahren rausgekommen ist, der ein richtig geiles, geiles, schräges Teil ist.
Speaker: Und Steve Kostanski ist jemand, der die 80er Jahre liebt und der vor allen Dingen in seinen Filmen mechanische und echte Effekte liebt.
Speaker: Also der arbeitet wenig mit Computeranimationen und allem Gedöns, sondern der arbeitet noch wirklich mit Maskeneffekten, mit Latex.
Speaker: Und gerade bei Frankie Frico arbeitet er wieder mit Puppen und zwar mit richtig geilen schrägen 80er Jahren Puppen, die so ein bisschen an die Ghoulies oder auch an diese, kennst du noch diese Garbage Pail Kids, diese komischen Eierköpfe?
Speaker: Hab ich tatsächlich nie gesehen.
Speaker: Aber die waren so querformatige Schädel und sahen immer so sehr merkwürdig aus.
Speaker: Hier geht es um einen arbeitssüchtigen Juppie namens Connor Sweeney und der hat ein sehr langweiliges, standardmäßiges Leben, eine sehr hübsche Frau, die auch Künstlerin ist, die fährt eines Wochenendes mal auf so eine Kunstvernissage und er bleibt zu Hause und sieht dann eine Fernsehreklame für eine Partizide.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das ist dann der Typ und das sind alles Puppen, handgemachte Puppen, die auch richtig geil aussehen und du hast das Gefühl, du guckst wirklich einen Science-Fiction-Horror-Fantasy-Film, auch ein bisschen blutig hier und da, mit geilen Puppentricks und Puppeneffekten.
Speaker: Das sieht gut aus.
Speaker: Dafür, dass es eine kleine Produktion ist, kann ich wirklich nur empfehlen.
Speaker: Also wer Bock auf sowas hat und wer Spaß hat auf so 80er Jahre Puppentricks, Blätter, Horror, Schrägstrich Fantasy Filme, der sollte mal einen Blick auf Frankie Frico werfen.
Speaker: Wie gesagt, das Cover sieht nicht besonders spannend aus, aber der Film macht wirklich Spaß und ich habe mich wirklich zurückversetzt gefühlt in die 80er.
Speaker: Ist ein schönes kleines Trash-Konglomerat und ich freue mich auch schon auf den nächsten Film von diesem wunderbaren Filmemacher, wie gesagt, independent und mit kleinen Budgets haut der da richtig geile Sachen raus.
Speaker: Ja, muss man sagen.
Speaker: Das ist ja das Schöne, ich sag mal zum einen, weil die Produktionsmittel in diesen Kleinstproduktionen ja zur Verfügung stehen.
Speaker: Bestes Beispiel für so eine Breakout-Nummer von sowas, wo man mit sowas dann so einen Flächenbrand angesetzt hat, ist natürlich die Terrifier-Reihe, wo die auch halt eben quasi…
Speaker: Im No-Budget-Bereich angefangen haben und da mit ultra wenig Geld, aber plötzlich richtig Kasse gemacht haben.
Speaker: Und jetzt der vierte Teil müsste ja jetzt in diesem Jahr kommen, also auch Halloween, glaube ich, wiederum.
Speaker: So in der schönen Spukzeit, was dann auch wohl der finale Film sein soll erst mal.
Speaker: Aber man hat da erstens auch diese fantastische neue Slasher-Figur erfunden, Art the Clown, der sehr ikonisch ist.
Speaker: Da hat man wirklich was rausgehauen.
Speaker: Und das Schöne ist, diese Leute haben ja erst mal gar keine eigenen Beschränkungen.
Speaker: Da ist kein Studio oder sonst wer, der hinter denen steht, sondern die können machen, was denen in den Sinn kommt.
Speaker: Und das ist eine gute Sache, dass es diese Freiräume gibt und dass die auch noch technisch möglich sind an der Stelle.
Speaker: Aber in diesem Fall technisch möglich.
Speaker: Wir schauen einfach mal jetzt in den aktuellen Monat.
Speaker: Hast du denn für diesen Monat jetzt so Februar, Anfang März jetzt noch so ein Hotpick?
Speaker: Was ist so der nächste Film, auf den du dich freust?
Speaker: Im Kino.
Speaker: Im Kino.
Speaker: Ah ja, doch, das ist hier Cold Storage heißt der.
Speaker: Guck mal, da sind wir ja in derselben Garage.
Speaker: Von dem Trailer wurde ich auch komplett überrascht.
Speaker: Den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und hab diesen Trailer gesehen und gesagt, ich hoffe einfach nur, ich drücke die Daumen, dass dieser Trailer nicht schon die ganzen Highlights da so verballert hat.
Speaker: Nicht ganz.
Speaker: Ich will es nicht hoffen.
Speaker: Ich hoffe, dass der Film da auch noch ein bisschen mehr kann, außer das, was man da sieht.
Speaker: Aber das sieht sehr, sehr spaßig aus.
Speaker: Er ist ja von David Cobb geschrieben, dem Drehbuchautor von Jurassic Park unter anderem und diversen anderen, Mission Impossible und so weiter.
Speaker: Und vor allem jetzt auch dem neuen Spielberg-Film, dem Sommerkopf.
Speaker: Ja, da bin ich auch mal gespannt, da habe ich einen Trailer gesehen, der sagt mir aber noch nicht viel.
Speaker: Aber nochmal zurück zu Cold Storage, der Trailer suggeriert einem, du guckst ja demnächst einen Film mit Killerviren oder Killerbakterien ähnlich wie damals, wie hieß der denn, dieser wunderbare Film von Michael Crichton.
Speaker: Ich habe echt Film-Alzheimer heute, das ist ganz fürchterlich halt.
Speaker: Du hast das Gefühl, du guckst einen klassischen Viren-Invasions-Film und Andromeda, Tödlicher Staub aus dem All hieß der Film, mit ein bisschen mehr Splatter-Effekten und so weiter, wobei der andere auch schon die eine oder andere gruselige Szene damals hatte, kann ich nur empfehlen, aber der ist viel ruhiger als Gold Storage und das wird dann so eine weltweite Epidemie oder so.
Speaker: Ich greife da ein bisschen vor, das wird es nicht so, weil das Ganze spielt eigentlich die ganze Zeit nur in so einem Lagerhaus, wo du dir deinen eigenen kleinen Lagerraum mieten kannst.
Speaker: Wie man das hier so kennt, diese klassischen Lagerhäuser zum Mieten für Privatleute.
Speaker: Und da unter diesem Lagerhaus befindet sich ein altes Militärlager, wo dann aus den 70ern oder 80ern irgendwelche gefährlichen Stoffe gelagert worden sind, mit denen man nicht umgehen wollte.
Speaker: So, und die befreien sich dann da.
Speaker: Das ist die Story.
Speaker: Ich habe das Buch nämlich gehört, als Hörbuch.
Speaker: Ich hatte da eine andere Erwartung, aber es könnte trotzdem Spaß machen, sagen wir es mal so.
Speaker: Es ist kein gigantischer Film von wegen großgräumig verschiedenen Drehorte oder weiß Gott.
Speaker: Wenn der Film Spaß mit sich hat und genügend gute Ideen hat, reicht das jetzt.
Speaker: Genau, in der Hauptrolle oder in einer Nebenrolle ist ja Liam Neeson halt, ja.
Speaker: So, witzigerweise ist der Charakter, den er da spielt, ist ja eigentlich im Buch ein gut aussehender Mexikaner.
Speaker: So, hat man vielleicht im Film was anderes gemacht.
Speaker: Witzigerweise ist das Buch auch von David Köpp geschrieben worden, also der hat sowohl das Buch als auch das Drehbuch geschrieben.
Speaker: Und Joey Carey aus Stranger Things spielt da sozusagen die Hauptrolle, so einen etwas einfältigen Lagermitarbeiter.
Speaker: Nee, in dem Buch ist er noch blöder.
Speaker: Ist er noch
Speaker: Dümmer halt als die Rolle, die er bei Stranger Things spielt.
Speaker: Und natürlich dann noch hier Georgina Campbell heißt sie, glaube ich.
Speaker: Und richtig geil ist natürlich, es gibt einen Auftritt von Vanessa Redgrave.
Speaker: Ich weiß, welche Rolle sie da spielt, ich will sie verraten, aber eine ältere Dame.
Speaker: relativ cool, aber dass die nochmal in einem Film auftaucht, ich weiß nicht, ist mir lange nicht mehr runtergekommen, also ein großer alter Hollywood-Star, der in so einem Splatterfilm dann mitspielt, finde ich spannend, also ich würde den Film auf jeden Fall im Kino gucken, da habe ich Bock drauf, ganz ehrlich.
Speaker: Gold Storage könnte ein Knaller werden.
Speaker: Das sieht nach einem richtig schönen B-Picture aus, wie schon gesagt, ich hoffe, die haben den Pulver nicht einfach schon komplett verstoßen und die haben also genug Ideen, da spaßig halt weiterzumachen auf dem Level.
Speaker: Und im März, als zweiter Tipp, kommt natürlich endlich, jetzt habe ich schon darauf gewartet, ist ja Anfang Dezember schon in den Niederlanden gestartet, nämlich Verfluchtes Amsterdam 2.
Speaker: Ja, das muss man allein aus Nostalgie gucken.
Speaker: Ich verspreche mir da nicht viel von.
Speaker: Von Dick Maas wieder, wieder der Originalregisseur.
Speaker: Und Hub Stabelt spielt auch wieder seinen alten Schiemanski-Charakter.
Speaker: Ja, also...
Speaker: So ein bisschen.
Speaker: Aber jetzt etwas gediegener.
Speaker: Gucken wir einfach mal.
Speaker: Mal sehen.
Speaker: Ich hoffe, sie machen nicht nur quasi ein Requel.
Speaker: Der Trailer sieht ganz interessant aus.
Speaker: Schauen wir einfach mal, was draus wird.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Und dann haben wir ja auch noch, wenn wir in die Zukunft weiter blicken, haben wir ja gerade noch, hat es ja vorhin schon angesprochen, 60 Jahre Star Trek in diesem Jahr.
Speaker: Ich weiß nicht, was sich die Produzenten noch einfallen lassen.
Speaker: Es gibt jetzt irgendwie keinen Film, der angekündigt wurde oder so.
Speaker: Das Einzige, was jetzt wirklich gerade kommt, ist Star Trek Starfleet Academy, ist ja schon seit vier oder fünf Wochen dran, die fünfte Folge oder sechste Folge ist schon online von zehn, halt eine Serie, bei der ich am Anfang auch ein bisschen skeptisch war, weil ich keine Lust hatte auf so eine Teenie-Studenten-Verbindungsserie.
Speaker: Das sage ich jetzt mal so ein bisschen.
Speaker: Aber auch da hat man mich dann eines Besseren belehrt und man hat mich überrascht und ich finde die durchaus amüsant.
Speaker: Ich finde die durchaus auch gut gemacht umgesetzt.
Speaker: Holly Hunter spielt die Kanzlerin der Starfleet Academy.
Speaker: Angesiedelt ist das Ganze in der Zukunft, im 32.
Speaker: Jahrhundert, nämlich zu der Zeit, wo auch hier Discovery spielt.
Speaker: Alles spielt nach dem großen Brand.
Speaker: Da gab es ja bei Discovery auch schon ein, zwei Folgen.
Speaker: Habe ich aber noch nicht gesehen, weil ich habe Discovery nie zu Ende geguckt, gebe ich ehrlich zu.
Speaker: Ich bin da irgendwo hängen geblieben, muss ich jetzt noch mal ein bisschen nachholen.
Speaker: Und da baut sich die Sternenflotte wieder neu auf und macht nach vielen, vielen Jahren endlich wieder eine Akademie, wo neue Sternenflottenkapitäne und Offiziere ausgebildet werden sollen.
Speaker: Und wie gesagt, Holly Hunter spielt den Kanzler oder die Kanzlerin.
Speaker: Etwas unorthodox, ganz interessant, manchmal ein bisschen lächerlich, aber doch sehr charmant und sehr lustig.
Speaker: Und auch witzigerweise ist Robert Picardo als Holodoc mit dabei, der dann auf der Akademie auch lehrt als Holodoc.
Speaker: Und das ist auch manchmal wirklich unterhaltsam.
Speaker: Es gibt noch ein paar andere Gastauftritte, ich will ja gar nicht zu viel verraten, aber lasst euch da einfach ein bisschen überraschen.
Speaker: Es gibt diese große Diskussion, wie immer bei allem Neuen, was so kommt, auch in dem Star Trek Fandom.
Speaker: Auch da ist es wieder so, dass sich da das Ganze so ein bisschen polarisiert.
Speaker: Die einen sagen, das Ganze ist verraten.
Speaker: Ich habe mich unterhalten gefühlt, ich konnte die gut gucken, ich hatte kein Gefühl, dass da jetzt ein großer Bruch zu Star Trek drin gewesen ist.
Speaker: Ich bin noch jetzt nicht mehr so auf dem aktuellsten Stand.
Speaker: Ich war bis Anfang 2000 ein relativ großer Trekkie, als es noch nicht so viel Zeug davon gab und nicht so viel verfügbar war.
Speaker: Aber wie gesagt, ich habe mich unterhalten gefühlt und auch für meinen elfjährigen Sohn, Starfleet, die richtige Serie, da hat er wirklich Spaß bei, während er bei anderen Kapitänsserien von Star Trek dann doch eher teilweise gelangweilt ist, weil so viele alte Männer zu viele blöde Befehle geben.
Speaker: Das ist nicht so sein Ding.
Speaker: halt, ja.
Speaker: Ja, nun, das kennt er ja von zu Hause, was soll man da sagen?
Speaker: Was soll das denn heißen?
Speaker: Also, wie gesagt, kann man gucken.
Speaker: Papa, ich hol schon mal den Earl Grey.
Speaker: Genau, kann man gucken und es kommt ja, wie gesagt, auch noch eine Staffel von, hatten wir ja schon vorhin, Strange New Worlds halt.
Speaker: Interessant wird da die Folge sein, da gab es auch schon einen Teaser zu, wo die plötzlich alle als Muppets unterwegs sind.
Speaker: Also, ich bin mal gespannt.
Speaker: Also, man sieht zumindest den...
Speaker: Captain Pike als Muppet-Figur.
Speaker: Und da stelle ich mir die Frage, ob sie es da nicht vielleicht ein bisschen überdreht haben.
Speaker: Sie hatten ja in der letzten Staffel, hatten sie ja auch schon so Folgen, wo es dann so eine Mischung gab.
Speaker: Das ist immer diese Konzeptfolge.
Speaker: Das ist ja immer etwas schwierig.
Speaker: Aber ich verlange eine Konzeptfolge in Starfleet Academy.
Speaker: Es muss auf jeden Fall eine Animal House Episode geben, sonst bin ich ja nicht zufrieden.
Speaker: Ich
Speaker: Aber ich hab davon ja eh noch nichts gesehen.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Das wird schwierig.
Speaker: Ich weiß aber wenigstens noch, also es war ja auch schon in den Teasern und Trailern zu sehen, worüber ich mich sehr freue, dass auch ein großer Trekkie beziehungsweise Star Trek Fan endlich eine Rolle in dem Franchise jetzt bekommen hat.
Speaker: Paul Giamatti spielt da auch mit.
Speaker: Allein deswegen würde ich das schon...
Speaker: In der Pilotfolge.
Speaker: Und zwar vollkommen überdreht.
Speaker: Richtig geil.
Speaker: Wunderbar.
Speaker: Das kann ich mir richtig gut vorstellen.
Speaker: Aber mit eigentlich von Discovery geht's da noch weiter, weil da war ich auch, ich hab glaube ich die erste... Nee, die sind doch jetzt glaube ich mit der fünften Staffel zu Ende, wenn ich das richtig gesehen hab.
Speaker: Viertel oder fünfte.
Speaker: Das ist vielleicht auch gut so, weil ich hab's auch nicht über die erste Staffel hinausgebracht.
Speaker: Das war so ein hanebüchener Mist.
Speaker: Ich hab mich so über alles aufgeregt.
Speaker: Du riechst dich zu viel auf.
Speaker: Ja, über manches schon.
Speaker: Hahaha.
Speaker: Das ist nicht gut in deinem Alter, lieber Kai.
Speaker: Doch, das ist, je älter man wird, desto mehr hat man die Aufgabe, sich aufzuwenden.
Speaker: Hast du Hitzewallungen?
Speaker: Sind das vielleicht gar nicht die Filme und die Serien?
Speaker: Sind es die Wechseljahre, in die du kommst?
Speaker: Wenn ich Geld zu wechseln hätte, dann würde ich darüber reden.
Speaker: Aber nee, völliger Quatsch, nein.
Speaker: Aber es ist halt so der Nonsens, der einem davor gesagt hat, man kauft das halt alles nicht mehr.
Speaker: Die andere Frage ist, gucke ich dann weg, habe ich in dem Fall gemacht.
Speaker: Ich fand es halt zu blöd.
Speaker: Was willst du denn machen?
Speaker: Vor allem von den Figuren her fand ich das richtig doof.
Speaker: Aber es ist jetzt auch schon zu lange her, keine Ahnung.
Speaker: Das hat mich auch nicht so wirklich gecatcht.
Speaker: Das war mir zu anstrengend teilweise.
Speaker: Ich hab mir gedacht, das ist nichts, wo du dich mal entspannen kannst.
Speaker: Die Hauptfigur war fürchterlich.
Speaker: Der Rest der Ensemble-Besetzung war auch eine Katastrophe.
Speaker: Es war zwar schön, dass Michelle Yeoh da mitgespielt hat.
Speaker: Da gab es sie auch noch.
Speaker: Das hab ich auch nicht gesehen.
Speaker: Das war eine absolute Katastrophe.
Speaker: Keiner wusste, was man damit machen sollte.
Speaker: Wahrscheinlich mussten sie einen Vertrag mit ihr erfüllen.
Speaker: Ich hab da schnell was hingeschrubbelt und sie dann da noch mal auftreten lassen.
Speaker: Also das war, na egal.
Speaker: Also wie gesagt, Starfleet Academy geht da in die richtige Richtung, um auch vielleicht eine neue Generation von Star Trek Fans auch anzudocken sozusagen.
Speaker: Ich glaube, das ist ganz okay.
Speaker: Und wenn dann die alten Fans sagen, Hochverrat, da sind ja überhaupt keine alten Männer mehr drin, außer dem Holodock, dann ist das so.
Speaker: Und nein, das ist, wie gesagt,
Speaker: Es macht einfach Spaß auch.
Speaker: Es ist unterhaltsam, es hat einen guten Grundplot, die Charaktere sind auch manchmal ein bisschen schräg.
Speaker: Ja, es gibt einen Klingonen, der möchte keine Gewalt ausüben.
Speaker: Ja, man fühlt sich da manchmal auch so an aktuelle Begebenheiten in dieser Welt.
Speaker: Ein Pazifisten-Klingonen.
Speaker: Alles gut, alles gut.
Speaker: Ich glaube, diese Krankheit ist nicht behandelbar.
Speaker: Bei diesem Völkchen.
Speaker: Aber wie gesagt, es macht Spaß und es ist auf einem hohen Produktionsniveau.
Speaker: Wirklich geile, geile Produktion.
Speaker: Bevor hier unsere Zuhörer auch in fernen Abschweifen, in die noch nie jemand zuvor vorgedrungen ist, mache ich es uns gleich und greife mal hier in unseren eigenen Cold Storage und hole mir jetzt auch erstmal ein bisschen was zum Gurgeln nach hier unserer
Speaker: wunderschöne WG-Sitzung und ja, sag mal.
Speaker: Ich gebe es jetzt schon mal rüber hier, komm.
Speaker: Genau, so, zack, danke.
Speaker: Lass uns jetzt aufhören, hier blödes Zeug zu quatschen.
Speaker: Jetzt fangen wir mit der guten Diskussion an, aber da stellen wir dir vorher die Aufnahme an.
Speaker: Liebe Leute da draußen, ich hoffe, ihr konntet uns folgen bis hierhin.
Speaker: Wenn nicht, dann hört einfach später nochmal wieder rein.
Speaker: Es war wie immer ein großer Spaß hier, einfach so ein bisschen umzunehren und über aktuelles Film- und Kinogeschehen und Seriengeschehen da draußen ein bisschen zu quatschen.
Speaker: Wir sagen schon mal Ciao und bis zum nächsten Mal im Kino oder hier in unserer lustigen Film-WG.
Speaker: Jawohl, Prösterchen.
Speaker: Prösterchen.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war ein seltsames Filmpaar mit Thorsten Anders und Kai Pinno.
Speaker: Der Filmhaushalt der etwas anderen Art.
Speaker: Eine Produktion von Kai Kino und der Trash-Oti.





