Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Patrick Stohbach - Roh-Vegan am Limit. Bodybuilding mit Sprossen und Rohkost Teil 1/2 (VP29)

Higher Health Podcast
Higher Health Podcast

162 plays · Mar 14, 2017

Patrick studiert Biologie und Chemie. Er sagt jeder der Leistungssport betreibt hat das Bestreben etwas optimieren zu wollen. Patrick hat lange Zeit recherchiert und sich die Tierwelt angeschaut. Der Gorilla ist das stärkste Tier im Jungle und ist genetisch mit uns verwandt. Was isst also der Gorilla? Der Gorilla ist Roh-Veganer. Er isst hauptsächlich junge Pflanzen und junge Pflanzen sind Sprossen. Mit dieser Ernährungsform erzielt er die besten Leistungserfolge und wenn der Gorilla die freie Wahl hat, dann wählt er immer das rohe Grün, statt dem Obst. Affen sind allgemein sehr stark und können achtmal stärker wie ein Mensch sein. Der Gorilla hat sogar die 20-fache Stärke eines Mannes. Sprossen: Die Struktur junger Pflanzen ähnelt Sprossen. In der gesprossten Form weissen Lebensmittel die höchste Nährstoffdichte auf. Jedoch möchte am Anfang der Samen nicht gegessen werden. Nehmen wir das Beispiel der Leinsamen, diese werden wenn sie nicht geschrotet werden, wieder komplett ausgeschieden. Der Zustand des Korns ist damit nicht die optimale Form zur Ernährung des Menschen, da die Pflanze versucht ihren Bestand zu erhalten und durch Tiere an einen anderen Ort zu gelangen. Wir verzerren die Pflanze in einem gereiften Zustand. Die Pflanze ist bereits am Verholzen und viele Nährstoffe sind verbraucht. Im Zustand des Sprossens haben Pflanzen den höchsten Vitamin Gehalt und Enzymgehalt. Im Sprössling werden die Proteine in Aminosäuren bereits aufgespalten und der Körper kann diesen aufwendigen Schritt auslassen. Dadurch haben die Sprossen und der Konsument mehr Energie. Bei der Sprosse sind die Fette bereits in Fettsäuren aufgespalten. Auch das muss der Körper dann nicht mehr selbst machen. Dies entlastet den Körper. Was sind Enzyme? Enzyme sind Bio-Katalysatoren, sie ermöglichen energetisch anspruchsvolle Reaktionen und beschleunigen Stoffwechselprozesse. Sie sind in der Pflanze kleine Helfer und führen gewisse Prozesse durch. Wachstum entsteht durch diese Helfer. Der Enzymgehalt ist in Sprossen am höchsten und nimmt weiter ab, je älter die Pflanze wird. Das anfänglich starke Wachstum der Pflanze nimmt ab, je älter die Pflanze wird. Demensprechend werden weniger Enzyme benötigt und produziert. Menschen haben einige Enzyme im Körper, diese spalten unter anderem Proteine (Pepsine) Fette (Lipasen). Die Enzyme werden von bestimmten Lebensmittel, wie Sprossen mitgeliefert und darin liegt ihr Vorteil. Was essen? Essen ist immer individuell und hängt davon ab, mit wie viel Zeit und Leidenschaft man sich diesem Projekt widmen möchte. Patrick startet nach dem Aufstehen direkt mit basischen und nährstoffdichten Lebensmittel. Er presst sich grüne Säfte zum Beispiel aus Gerstengras. Patrick rät, die meisten Kalorien sollten nach dem Training zu verzerren. Je mehr man isst, desto mehr Blut muss in die Verdauung und steht dann nicht mehr als Energie zu Verfügung. Eine Methode um den Blutzuckerspiegel konstant halten ist Grüne Säfte zu trinken. Obst eignet sich weniger, da der Zucker den Blutzuckerspiegel stark schwanken lässt. Nach dem Training verzehrt Patrick Buchweizensprossen oder Linsensprossen. Er konsumiert Lebensmittel meistens “mono” um das beste Verdauungsmilieu zu kultivieren. Zum Beispiel 500g gekeimter Buchweizen nach dem Training oder Pseudogetreiden. Oder Kichererbsen, diese lassen sich auch hervorragend keimen. Wie kann ich sanft starten? Den Urgeschmack den wir erreichen wollen müssen wir uns wieder antrainieren. Eine Variante dies umzusetzen ist, den Tag über roh zu essen und abends eine gekochte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dies ohne viele Gewürze hinzufügen. Kartoffeln zum Beispiel sind ein hochwertiges Lebensmittel und dafür geeignet. Alternativ kann mit einer Sprossenart begonnen werden. Rezepte gibt es auf Patricks YouTube Kanal. Himbeeren haben exemplarisch nur 5g Zucker. Und können mit Buchweizensprossen, Beerenfrüchten, Zimt und weiteren Superfoods kombiniert werden. Wenn

Transcript

Speaker: Dieser Sprosslängel ist genau die Mitte. Das ist genau die optimale Form. Wenn die meisten Enzyme aktiv sind, muss die Pflanze am schnellsten wachsen. Sie muss schnell hochkommen, damit sie schnell konkurrieren kann um die Sonne. Die meisten Enzyme bilden erst mal Vitamine. Dann ist der Vitamine - und Enzymgehalt am allerhöchsten in der Pflanze. Das ist meiner Meinung nach auch die Form, in der wir die Pflanze konfrontieren sollen.

Speaker: Willkommen zum Vegan Fitness Athlete Podcast. Hier verraten vegane Lebensathleten ihre besten Erfolgstipps. Und hier ist dein Gastgeber. Er ist Pflanzenfanatiker wie du und ich. Christian Wenzel. Hallo, mein Name ist Christian Wenzel, dein Vegan Fitness Athlete von Christian -Wenzel .com.

Speaker: gesund und sexy aussehen, erfolgreich sein und das alles mit dem veganen Lebensstil. Darum geht es in diesem Podcast. Wir sprechen mit bekannten veganen Athleten, berühmten Persönlichkeiten und Menschen.

Speaker: die mit veganer Ernährung und Fitness außerordentliche Leistungen vollbringen, denn das sind wahre vegan Fitness Athletes. Und dabei sind wir herrlich unkonventionell und nicht dogmatisch. Einfach ehrlich, authentisch und 100 % natürlich.

Speaker: In dieser Episode lernst du, wie du mit rohveganer Ernährung richtig stark wirst und sogar Muskeln aufbauen kannst, warum nur gekeimte Nahrung ihr volles Potential ausschöpfen kann und auch Antworten auf die Frage, wie viel Protein braucht der menschliche Körper wirklich.

Speaker: Und dazu haben wir heute Patrick Strohbach aus Dorsten in der Nähe von Essen zu Gast. Und er ist unser Spezialist zum Thema Rohvegane Ernährung, Coaching für Leistungssportler und natürlich Muskelaufbau. Patrick, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Ja, freut mich auch, da zu sein, zu dürfen. Und zwar, ich stelle mich mal kurz vor, Patrick Strohbach wurde schon gesagt vom YouTube -Kanal Rohvegan am Limit.

Speaker: Davon kennen mich vielleicht einige oder auch nicht. Und vielleicht zu meinem Werdegang. Ich studiere momentan auch Chemie und Biologie. Das hat mir ein bisschen den Zugang noch mal leichter zu der ganzen Materie, weil man da noch mal ein bisschen auf die Biochemie etwas, die fällt einem einfach leichter zu, dass diese chemischen Prozesse zu verstehen zu können. Und wie ich letztendlich dazu kam, jeder, der irgendwie Leistungssport betreibt, der hat ja immer das Bestreben, etwas zu optimieren zu wollen.

Speaker: Und so fingen meine Recherche an und ich habe weiter recherchiert und recherchiert. Und dann bin ich letztendlich auch hergegangen und habe mir auch die Tierwelt einfach mal angeschaut. Und wenn wir alle mal ehrlich zueinander sind, dann ist das nun mal so, dass die Gorilla einfach das stärkste Tier im Dschungel ist. Und er ist uns genetisch einfach nur mal im alleridentischsten mit dem Orangutern zusammen. Warum denn nicht auf jene Ernährung einfach mal schauen?

Speaker: Ja, und so kam dann alles zum Rollen. Und dann hab ich letztendlich geschaut, was Herr Gorella denn so isst. Und mir ist aufgefallen, dass er eigentlich relativ wenig Obst isst. Also erst mal ist er rohveganer. Das ist schon mal eins vorweg.

Speaker: So, und dann habe ich mir angeschaut, was er letztendlich hauptsächlich zu sich nimmt. Und das sind wirklich junge Pflanzen. Und junge Pflanzen sind irgendwo im entferntesten Sinne ja auch Sprossen. Und so habe ich mich letztendlich mit der Sprossen -Thematik immer mehr auseinandergesetzt. Und so kam ich dann zu meiner ganz speziellen Ernährungsform, die ich heute betreibe, mit der ich auch die besten Leistungserfolge erzielen konnte.

Speaker: Und natürlich immer begeistert, wenn ich Menschen davon auch erzählen kann und vielleicht auch inspirieren kann, einfach mal andere Wege einzuschlagen und offen sein einfach für Leute.

Speaker: ja starke starke einleitung lieber patrick vielen lieben dank und du hattest gemeint dass junge pflanzen oder zusammengefasst erstmal gorilla ist das stärkste tier im dschungel und dass er hauptsächlich junge pflanzen eben auch ist und weniger obst sehr interessant weil wir wissen ja auch dass die schimpansen so uns genetisch am

Speaker: nächsten liegen und eine schimpanze ist ja überhaupt nicht stark wenn man es mal so nennen will ganz im gegenteil zum gorilla also. Dieser vergleich ist schon sehr sehr sehr sehr wertvoll würde ich jetzt mal sagen und du sagst dass gorillas fast kein obst essen ist es tatsächlich so also ich habe immer so dieses dieses bild vor augen banane und gorilla oder ist es mit dem schimpansen eher.

Speaker: Nee, nee, das ist schon wirklich so. Wenn der Gorilla die Wahl hat, dann wählt er immer das Grün, also das junge Grün auf jeden Fall, also über Obst. Es gibt verschiedene Affenarten, die sich auf bestimmte Nischen sozusagen dann auch um ihren Lebensräumen sozusagen, ja.

Speaker: spezialisiert haben. Aber es ist wirklich beobachtet worden, dass der Griller hauptsächlich diese grünen, jungen Pflanzen aufnimmt, weil es auch einfach die hochwertigere Nahrung ist. Allgemein, Affen sind schon sehr stark. Ich war mal im Zoo, um das vielleicht mal so darzustellen. Selbst ein Affe, der

Speaker: der ist achtmal so stark wie ein Mensch. Das ist wirklich so. Die machen im Zoo, machen sie auch Tauziehen manchmal mit Affen und sind acht Männer und die haben keine Chance. Jetzt kann man einfach mal sehen, wie viel stärker so ein Gorilla nochmal ist. Also es ist über das 20 -fache eines Mannes letztendlich. Und es ist ja so, dass die

Speaker: Also die Struktur, wenn man sich die anschaut einfach noch mal, von jungen Pflanzen und Obst, das ist ja noch mal eine ganz andere Schiene. Da können wir vielleicht noch mal gleich spezieller drauf eingehen, was dann letztendlich die Vorteile von jungen Pflanzen sind und gegenüber zum Beispiel auch Obst.

Speaker: Ja, lass uns das gleich gerne machen, da sind wir ja schon bei einem Thema. Du hast es ja auch angesprochen, junge Pflanzen sind ähnlich oder sind sogar gekeimte Nahrung. Für uns das doch mal besser aus und sag uns dann auch, warum wir zum Beispiel nicht grüne Smoothies trinken sollten, was ja auch das ganze Grün, Blattgrüne enthält und eher Sprossen etc.

Speaker: Also es ist so, dass in der gesprosten Form das Lebensmittel sozusagen die höchste Nährstoffdichte aufweist. Und das ist natürlich der Zenit des Nährstoffgehalts. Das ist der wirklich am allerhöchsten. Man muss sich vorstellen, am Anfang möchte der Samen nicht gegessen werden.

Speaker: Viele Samen, die wir so konsumieren, wir nehmen jetzt einfach mal das Beispiel Leinsamen, wenn wir sie so gar nicht schroten, selbst wenn wir sie schroten, sind sie nicht mal ganz optimal zu verdauen. Aber wenn sie nicht mal schroten, wenn wir sie zu uns nehmen, werden wir sie so komplett wieder ausscheiden. Und das wollen die Pflanzen ja auch eben. Sie wollen quasi gegessen werden, um dann wieder irgendwo ausgeschieden zu werden, um sich dann in diesem Kot sozusagen dann zu...

Speaker: zu wachsen und sich so wieder zu verbreiten. Das ist ja das Ziel der Pflanzespflanze. Deshalb diese Junge, diese Zustandsform des Korns, das kann ja schon mal nicht die optimale Form sein. Weil der Korn versucht ja, um jeglichen Willen es zu verhindern sozusagen.

Speaker: Es hat ja auch viele Enzymhemmer und so weiter, vielleicht habt ihr schon mal davon gehört, zum Beispiel Venenüsse oder sonst was, die müsst ihr vorher erst einmal einweichen, damit es überhaupt erst einmal aktiviert wird durch das Wasser und die ganzen Enzymhemmer sozusagen ausgeschwemmt werden. Und das sind alles Faktoren, die das ganz klar belegen, dass das nicht der optimale Zustand ist, wie wir die Pflanze verzerren sollten.

Speaker: Gehen wir weiter, sagen wir mal, wir verzehren die Pflanze im sehr späten Stadion. Da sind viele Nährstoffe, die bereits in einem Keimling waren, in zum Beispiel die Fruchtvorbereitung gegangen, in die Verholzung gegangen. Und da gehen alle Enzyme und Vitamine und so weiter, werden nach und nach verbraucht, um die Pflanze auch vorzubereiten für das adulte Stadion.

Speaker: Und deshalb, dieser Sprosslängel, ist es genau die Mitte. Das ist genau die optimale Form. Wenn die meisten Enzyme aktiv sind, dann muss die Pflanze natürlich am schnellsten wachsen, weil sie muss schnell hochkommen, damit sie schnell konkurrieren kann um die Sonne. Und die meisten Enzyme bilden ja erstmal auch Vitamine. Und dann ist wirklich der Vitamin - und der Enzymgehalt am aller, allerhöchsten in der Pflanze. Und das ist meiner Meinung nach auch

Speaker: die Form, in der wir die Pflanze konsumieren sollten. Was wir auch noch wissen sollten, ist, dass zum Beispiel in diesem Korn sind ja Proteine, Eiweiß und Fett enthalten. Aber in dem Sprossling werden durch die Enzymaktivität, die durch das Wasser erst mal aktiviert wird,

Speaker: werden sozusagen die Proteine in Amidosäuren bereits aufgespalten, weil so viele Enzyme dort aktiv sind, die diese Arbeit für uns machen. Und jede Arbeit, die unser Körper sich sparen kann, die gibt er uns wieder zurück und gerade in der Regeneration beim Sport.

Speaker: Und das wollen wir. Wir wollen immer unseren Körper entlasten. Aber das ist nicht alles. Des Weiteren werden die Fette, auch so Fettsäuren, bereits abgebaut. Wie ihr wisst, Fette können nicht so in den Blutbanden aufgenommen werden. Es müssen immer die Fettsäuren aufgenommen werden. Proteine können auch nicht in die Blutbanden aufgenommen werden. Es müssen immer die Aminosäuren. Und genauso ist es auch mit den Kohlendrahten. Die werden natürlich auch gespalten zu Mohn und die Sakkariden.

Speaker: Und wir wissen auch, dass Stärke nicht in unserem Blutfall vorkommt, sondern nur Glukose. Und das sind einfach Prozesse, die ganz klar hier auf der Hand liegen, die unseren Körper entlasten. Und warum konsumieren wir da nicht Lebensmittel, die unseren Körper entlasten, sodass wir mehr Zeit haben, für Regeneration und mehr Leistung zu bringen?

Speaker: So würde ich es ungefähr auf das Punkt formulieren. Das ist eine gute Frage, die du gestellt hast, warum essen wir nicht mehr Sprossen etc. Jetzt ist ja, sage ich mal so, der normale Mensch, der sich jetzt nicht jeden Tag wie du damit auseinandersetzt, wahrscheinlich sofort überfordert und fragt sich, was soll ich jetzt noch essen.

Speaker: und ich denke wir kommen nachher gleich noch mal zu dem thema was ist du den ganzen tag und was würdest du eben empfehlen vorher würde ich noch mal ganz kurz auf so ein bisschen grundlagenwissen eingehen wollen du hast jetzt gewisse dinge fachbegriffe genannt du hast entzüme genannt du hast mineralstoffe genannt du hast entzümer genannt vielleicht magst du noch mal so diese diese fachbegriffe so ein bisschen erklären

Speaker: Ja, also es ist so, dass Enzyme ja auch in unserem Körper überhaupt alles katalysieren. Bestimmte Prozesse werden sozusagen durch Enzyme durchgeführt in unserem Körper. Es sind kleine Helfer. Und Enzyme katalysieren oder führen auch bestimmte Prozesse dann in der Pflanze durch. Wenn etwas passieren muss, zum Beispiel der Wachstum oder sonst was in der Pflanze, dann passiert das ja nicht einfach so, sondern irgendwelche Helfer müssen dann aktiv sein.

Speaker: Und irgendwelche Vitamine müssen dann gebildet werden, weil die werden für spätere Prozesse und so weiter auch wieder benötigt. Und das sind meistens die Enzyme, die dadurch erst mal aktiviert werden. Und der Enzymgehalt ist in den Sprossen nun mal am höchsten. Und der Enzymgehalt, der nimmt immer weiter ab, weil natürlich die Pflanze den ersten Stadium am schnellsten wächst, weil sie sozusagen ihre

Speaker: ihre Größe in kürzester Zeit verdoppelt. Sobald die Pflanze immer größer wird, dann wird sie ihre Größe nicht mehr so schnell verdoppeln. Deshalb nehmen die Enzymaktivitäten immer weiter ab, weil immer weniger Helfer benötigt werden. Und das ist ja auch genauso bei uns im Körper. Wir haben ja auch jede Menge Enzyme.

Speaker: in unserem Körper. Und auch Verdauungsenzyme, die brauchen der Körper natürlich auch. Und was ich gerade gesagt habe, die Enzyme, die spalten natürlich auch bestimmte Dinge bei unserem Körper. Wie ich erwähnt habe, dass zum Beispiel Proteine ja auch erst mal aufgespalten werden. Ein Protein besteht ja aus verschiedenen Aminosäuren. Und unser Körper kann erst mal nur mit den Aminosäuren was anfangen, nicht erst mal mit den Proteinen. Es muss erst mal gespalten werden. Und das sind wieder diese Helfer, diese Enzyme, die wir dafür brauchen.

Speaker: Und die liefern uns natürlich bestimmte Lebensmittel schon direkt mit. Und das ist eben der Vorteil. Und es gibt zum Beispiel auch Enzym Hammer, da kann man vielleicht noch mal drauf eingehen.

Speaker: dass die Pflanze bestimmte Enzymhemmer, das sind bestimmte Substanzen, die sozusagen an Enzyme docken. Und wenn es mit Wasser in Berührung kommt, werden jene quasi ausgeschwemmt, so kann man das ganz leicht formulieren, ohne jetzt extrem auf die Biochemie einzugehen. Und das macht die Pflanze deswegen, weil erst wenn sie mit Wasser in Berührung kommt oder eine bestimmte Temperatur erreicht, dann weiß sie, jetzt lohnt es sich zu wachsen. Vorher würde es jetzt nicht lohnen.

Speaker: Und dann hemmt es quasi sozusagen die Enzyme. Und wenn wir diese Pflanzen so konsumieren, dann wirken diese Enzymhemmer, die in der Pflanze sind, auch auf unsere körpereigenen Enzyme. Und damit behindern sie sozusagen unsere Verdauung des bestimmten Lebensmittels. Deshalb würde ich immer empfehlen, wenn ihr Nüsse konsumieren wollt, was ihr nicht unbedingt müsst, es gibt noch andere Quellen, dann würde ich euch immer empfehlen, definitiv die Enzyme mehr abzubauen, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, vielen Dank für den sehr interessanten Einblick. Dann würde ich sagen, kommen wir doch mal so ein bisschen dazu, was wir jetzt dann überhaupt essen können. Du hast es sehr gut erklärt. Sprossen und Pflanzen enthalten eben in diesem Fall die meisten Nährstoffe, da sie die brauchen, um zu wachsen. Was wäre jetzt so konkret zum Beispiel ein Frühstück, was du verzehrst, was eben dann auch solche Sprossen und solche grünen Blätter und Pflanzen enthält?

Speaker: Also es ist sehr sehr individuell. Es kommt immer je nachdem, wie der Tag gestaltet wird. Also wenn man arbeiten muss oder wenn man nicht arbeiten muss zu der Zeit. Es ist immer etwas individuell.

Speaker: Ich versuche meistens den Tag etwas zu starten, gerade nach dem Aufstehen. Der Körper hat über die Nacht eine Entgiftung vorgenommen, eine kleine Fastenkur des Jedeschlafens. Dann versuche ich den Körper sofort wieder mit Mineralien zu versorgen und auch gerade wieder mit basischen Lebensmitteln zu versorgen.

Speaker: Und dann starte ich meistens den Tag, ich presse mir auch sehr gerne grüne Säfte einfach. Also grüne Säfte, also nicht zuckerbeladene Säfte. Wenn ihr diese Säfte trinkt, die wirklich sehr viel Zucker enthalten, aber keine Ballaststoffe mehr, dann schießt euer Blutzuckerspiegel und damit auch Insulinspiegel extrem in die Höhe. Und wenn ihr das schon morgens habt,

Speaker: Dann habt ihr den ganzen Tag dieses Auf und Ab, Hunger und Nicht -Hunger. Und das ist eben sehr ungünstig meiner Meinung nach, weil man dann diese Heißhungerattacken usw. bekommt. Deshalb würde ich eher empfehlen, etwas langsamer zu starten in den Tag.

Speaker: Und bei mir ist es so, dass ich versuche, die meisten Kalorien tatsächlich nach dem Training zu konsumieren oder nachdem man quasi aufhört, sehr aktiv zu sein. Denn je mehr man konsumiert, desto mehr Blut muss letztendlich auch in die Verdauung fließen. Und das könnt ihr letztendlich dann auch nicht nutzen, wenn ihr sportlich aktiv sein wollt, wenn ihr wollt, das Blut natürlich in den Muskeln haben. Deshalb würde ich versuchen, Lebensmittel zu konsumieren, die nicht so kalorisch hoch sind.

Speaker: Ob jetzt ganz hofiger in Zeit oder nicht, das gibt es ja jetzt keine Regel oder sonst was, das man so und so machen muss. Es ist einfach für mich persönlich, dass ich damit am besten fahre. Und es ist so, dass ich sehr gerne, wie gesagt, grüne Säfte und so weiter trinke. Ich esse auch sehr gerne viel, viel Gemüse. Das hält den Blutzucker auch relativ konstant. Also Obst eher weniger.

Speaker: Und dann esse ich meistens nach dem Training oder wenn ich die Aktivität sozusagen absolviert habe, dann esse ich solche Sprossen wie Buchweizen -Sprossen, die sind wirklich sehr, sehr ein hochwertiges Lebensmittel meiner Meinung nach. Oder auch Linsensprossen sind sehr, sehr gut geeignet, sie keimen sehr einfach. Also alle Getreidearten kann man natürlich auch sehr gut keimen, ist für Anfänger vielleicht etwas dominant noch im Geschmack. Es ist natürlich auch so, dass ich viele Lebensmittel

Speaker: Sehr gerne. Wohnung, Konsumierer, also wirklich ein Lebensmittel, um die bestmögliche Milieu in meinem Körper für dieses Lebensmittel aufrechtzuerhalten. Das ist natürlich sehr viel Arbeit, wenn ihr sehr viel Mischkost und so weiter zusammen in eurem Körper würfelt. Zum Beispiel Fette, Zucker und langklettige Kohlenhydrate und Protein. Das ist sehr, sehr aufwendig für den Körper.

Speaker: Deshalb versuche ich, den Körper da auch noch mal zu entlasten. Und ich esse meistens so noch zwei, drei Sprossenarten nach dem Sport. Und das reicht, das genügt mir eigentlich schon. Aber ich esse natürlich auch etwas mehr davon. Also ich kann auch mal 500 Gramm gekeimten Buchweizen auf einmal essen. Das sind dann auch fast 2000 Kalorien. Das ist eine Gewöhnungssache meiner Meinung nach.

Speaker: Also es ist meistens so eine Getreideart, sowas wie Weizen, Roggen oder so kann man auch sehr einfach keimen. Oder dann eine Pseudogetreideart, sowas wie Buchweizen, Quinoa oder sonst was. Und meistens noch eine Hülsenfrucht, sowas wie Kichererbsen sind sehr gut keimbar. Oder Linsen sind auch sehr dankbar, das ist wirklich kein Problem. Also so ungefähr in dem Rahmen sieht es bei mir dann aus.

Speaker: Ja sehr interessant und ich kann mir vorstellen dass der ein oder andere zuhörer jetzt hier mit dem kopf schüttelt oder wenn er schon wenn der ein oder andere zuhörer schon hört ja linsen und buchweizen und so weiter da wird er wahrscheinlich schon sich denken ja es ist mal und nicht öfter ist und dann zu hören dann soll es auch noch sprossen sein

Speaker: und fast ausschließlich Sprossen und nur Sprossen, also ohne irgendeine Beilage. Was kannst du den Zuhörer denn so als Tipp mitgeben, wie er da so einen sanften Start haben kann in dieser Ernährungsweise?

Speaker: Genau, das habe ich gerade gesagt. Man muss nicht sofort denken, okay, das ist wahrscheinlich die optimale Ernährung. Aber deshalb möchte ich sofort erstatten, das wird nicht funktionieren. Ihr müsst euch mal vor Augen führen. Diesen Geschmack, diesen Urgeschmack, den ihr erreichen wollt, könnt ihr euch nicht sofort zurückkaufen. Das ist ein Prozess, den ihr nach und nach wieder angehen müsst. Dass euch Lebensmittel schmecken, auch ohne großartige Gewürze. Weil der Geschmacksehn wird sich automatisch zurückentwickeln. Und da muss man eben hinkommen.

Speaker: Und das kann man ganz einfach erreichen. Man muss auch nicht sofort mit Rohkost starten. Man kann so was machen, wie dass man sehr, sehr roh isst den Tag über verteilt und vielleicht abends noch eine gekochte Mahlzeit eben zu sich führt. Aber da vielleicht schon mal achtet, dass man nicht vielleicht zu viel Gewürz, zu viel Zutaten in den Mund zufügt. Also ich habe auch so gestartet, dass ich abends dann nur noch Kartoffeln gegessen habe zum Beispiel. Das war das letzte gekochte Lebensmittel, was ich aus meiner Ernährung herausgenommen habe. Also Kartoffeln ist wirklich ein sehr, sehr hochwertiges Lebensmittel.

Speaker: Und es ist so, dass ich die Kartoffeln irgendwann schon ohne Gewürze essen konnte. Und das hat mir natürlich auch wieder geholfen, dann weiter in die Rohkost einzusteigen. Und so würde ich es ungefähr gestalten, dass ihr nach und nach versucht, da immer mehr Rohkost einzubauen. Und dass ihr sozusagen mit einer Sprossenart mal ein bisschen rum experimentiert und vielleicht schmeckt euch eine schon auf Anhieb.

Speaker: Und dann könnt ihr mit dieser schon mal an dieser Schaf festhalten. Und dann probiert ihr etwas weiter und immer weiter. Und es ist auch eben so, dass man einfache Rezepte machen kann, wenn einem die Sprossen nicht direkt zu schmecken. Ich würde es nicht zu viel mischen wieder, weil dann können vielleicht Verdauungsprobleme auftreten. Aber sagen wir mal mit etwas leichtem Lebensmittel, wie zum Beispiel Buchweizen.

Speaker: Ich habe da auch ein Rezept auf meinem YouTube -Kanal, da stelle ich auch wirklich so einfache Rezepte vor, um Menschen an die Sprossen heranzuführen. So was wie Beerenfrüchte, die haben sehr wenig Zucker, einen hervorragenden Geschmack, sehr nährstoffdicht, aber wirklich sehr, sehr wenig Zucker. Also Himbeeren um die 5 Gramm Zucker, das ist natürlich schon toll, wenn man überlegt, eine Banane hat 20 Gramm, das ist vierfache schon.

Speaker: Also wenn man diese Buchweizen zum Beispiel mit ein paar Beerenfrüchten, ein paar Himbeeren, ein paar Blaubeeren und dann etwas vielleicht Zimt ist eine ganz tolle Sache. Weil wenn man sich überlebt, meistens wenn man Zimt konsumiert, dann ist das klassische Konditionieren, denn der Körper denkt, wenn man Zimt isst, ist auch gleichzeitig etwas Süßes involviert. Und dann schmeckt die automatisch das auch etwas süßer schon, wenn man den Körper sozusagen etwas austrickst damit. Etwas Zimt, vielleicht etwas Vanille.

Speaker: Oder Mesquitpulver gibt es auch oder Karob. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man da etwas tricksen kann. Dass man nicht immer gleich Zucker extra braucht oder sonst was. Oder Trockenfrüchte oder sowas. Wenn man wirklich diese Süße braucht, dann gibt es immer noch Stevia. Das ist meiner Meinung nach Süßungsmittel, was man dann verwenden sollte von der Pflanze her.

Speaker: Und ja, das ist einfach ein bisschen tricksen am Anfang und rumprobieren. Aber ich finde es eigentlich ganz, ganz spannend, wenn man da nochmal so alles nochmal neu entdecken kann, sozusagen. Weil jedes Lebensmittel hat man vielleicht vorher so gegessen, auf einmal ist man da ganz anders. Und es schmeckt auf einmal wieder ganz anders, dass man entdeckt alles nochmal neu. Man darf es nicht so sehen, finde ich, von sagen so, oh Gott, das ist jetzt alles wieder neu. Nein, man muss es eher so sehen, hey toll, ich darf nochmal was Neues entdecken.

Speaker: Und ganz langsam da starten und dann haben wir hereinschniffen. Und wenn das was für ein ist und man merkt, es tut sich wirklich was, was ich wirklich bestätigen kann, mit den Leuten, denen ich wirklich zusammenarbeite, sie merken wirklich eine Verbesserung und einen Mehrwert letztendlich damit. Mehr Energie merken sie, weil nach dem Essen ist man nicht so müde. Und wenn man das merkt, dann kann man immer weiter starten, aber wirklich sehr langsam da rangehen. Nicht gleich in Panik verfallen oder sonst was.

Speaker: Ja, also du hast es ja gesagt, du trainierst dir da auch einen Haufen Leute und die haben dann mehr Energie. Kannst du noch ein paar andere positive Effekte daraus, die daraus entstehen, erzählen? Ja, es ist eben so, dass der Körper natürlich, aber jetzt muss man sich überlegen, das Körperliche, die Regeneration wird besser, aber auch die Geistigkeit, also die geistige Klarheit wird natürlich auch besser. Das Gehirn, dem kann sozusagen schneller mehr Energie zur Verfügung gestellt werden.

Speaker: Ja, man kann wirklich klarer denken. Des Weiteren, wenn man auf die Regeneration und so weiter zurückführt, lässt er natürlich auch darauf schließen, dass der Schlaf natürlich auch, also ist es so, dass man viel weniger Schlaf benötigt. Also das merkt man wirklich ganz klar. Ich habe fast über eine Stunde gespart mittlerweile und es ist genauso wie vorher. Also der Körper ist wirklich mit viel, viel weniger schon zufrieden.

Speaker: Und das ist, meine ich, noch eine ganz, ganz tolle Sache. Allgemein auch im Körper, am Tag, man schafft irgendwie mehr. Man macht meistens nach dieser Kochnahre und gestern diese großen Mengen, weil gerade Sportler, die natürlich einen erhöhten Kalorienverbrauch haben, essen natürlich auch etwas mehr als normale Menschen. Jetzt sind sie vielleicht kein Sportmacher.

Speaker: Wenn man dann gerade diese großen Mengen konsumiert, dann ist es manchmal sehr schwierig im Magen. Das müssen wir uns alle einmal zugeben, dass man sich danach müde fühlt. Und nach dieser Hochkurs, die diese Enzyme direkt mitliefern, dass der Körper gar nicht so viel eigene Enzyme produzieren muss,

Speaker: Da wird einem natürlich schon etwas Energie geschenkt. Und so schafft man dann letztendlich mehr am Ende des Tages, weil man noch länger aktiv sein kann. Und das ist mir wirklich aufgefahren. Vielen lieben Dank für dein ganzes Wissen. Das wissen wir, glaube ich, sehr zu schätzen. Wenn du lieber Zuhörer Fragen an den Patrick hast oder generell Anregungen zu diesem Podcast, dann würden wir uns freuen, wenn du uns schreibst. Auch diese E -Mail -Adresse findest du unter den Show Notes.

Speaker: und uns natürlich auch eine Bewertung und Kommentar bei iTunes hinterlässt. Dazu gibt es ein kleines Gewinnspiel, auch hier mehr Infos in den Show Notes. Patrick, noch ein letztes Wort von dir oder findest du ist alles gesagt?

Speaker: Ich würde sagen, Menschen versuchen ein bisschen offener zu sein in der Welt. Also versucht wirklich mal etwas nicht direkt immer abzublocken. Versucht auch mal vielleicht ein paar Sachen anzunehmen und Dinge auszuprobieren, denn das Leben ist wirklich sehr, sehr spannend, auch wenn man es manchmal nicht so direkt meint. Das war auch ein kurzes Problem. Das hast du wirklich schön gesagt. Letztendlich sind wir doch relativ kurz hier auf dieser Erde und es wäre ja schade, wenn wir immer nur das Gleiche machen. Ganz genau.

Speaker: Danke nochmal Patrick, danke liebe Zuhörer, dass du auch heute wieder zugehört hast, schalte wieder ein, wir haben hervorragende Interviewgäste, wir haben Weltmeister zu Gast, wir haben berühmte Persönlichkeiten zu Gast, schau dir gerne die anderen Folgen an und vergesst nicht auf christianmenzel .com slash podcast und wenn du uns einen Gefallen tun willst, kannst du auch ab sofort deine ganzen Amazon -Verkäufe über den Link dort

Speaker: machen, dann haben wir so einen kleinen Energieausgleich. Dankeschön, wir hören uns nächste Woche wieder, euer Christian.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended