Transcript
Speaker: Ja, herzlich willkommen im zweiten Teil hier mit Daniel Braun. Im ersten Teil da hast du schon ganz viel darüber gehört, wie dieser vegane Ausnahmeathlet den Ironman vorbereitet, wie er sich über Ultramarathons mit 75 Kilometern über die Bühne schleicht, mehr oder weniger, was die Saltine, die er hat, ist.
Speaker: Und wie sein Ernährungsplan aussieht, nämlich herrlich und spektakulär, aber dafür super vegan und gesund. Und da steigen wir jetzt eben gleich ein, lieber Daniel. Du hast eine 4 -Wochen -Challenge am Start, wo du auch Menschen oder Athleten beibringst, wie sie letztlich sofort sich vegan und gesund ernähren können. Wie sieht die denn aus? Was genau macht ihr da? Ja, also das Ding ist, ich möchte das gerne über die,
Speaker: Schiene machen, dass die Ethik erstmal im Hintergrund steht. Ich denke, die meisten Leute haben verstanden, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Also wir müssen nachhaltiger werden und wir müssen vor allem auch wieder gesünder werden. Ich glaube, das ist auf vielen Leuten klar geworden in der letzten Zeit und
Speaker: Ich habe mir da Gedanken dazu gemacht mit meiner Frau zusammen und wir haben eine vier Wochen Challenge entwickelt mit Rezepten. Es wird Einzelcoachings mit mir geben, es wird Gruppencalls geben mit den anderen Teilnehmern. Wir wollen das in sehr kleine Gruppen halten, also wir machen nur sechs Leute, damit wir auch wirklich individuell betreuen können.
Speaker: Wir werden auf die ganzen Mythen eingehen, welche Supplements brauche ich, was ist überschüssig oder was ist überflüssig, was brauche ich nicht. Warum fällt es mir so schwer, Milchprodukte wegzulassen, weil da hängt es bei den meisten, viele tun es sich leicht, das Fleisch wegzulassen, aber an den Milchprodukten hängen die meisten, da gibt es einen Stoff, das erkläre ich dann auch.
Speaker: Genau, versuchen die Leute einfach zu briefen, wir werden Keimen in Angriff nehmen, wir werden alte Glaubenssätze auflösen, solche Geschichten wie Fleisch ein Stück Lebenskraft, wir brauchen Milch um gesunde Knochen zu bekommen und so weiter. Das sind alles Dinge, da gibt es sehr einfache Antworten dafür und da wollen wir individuell jeden abholen und nach den vier Wochen darf dann jeder so weitermachen wie er möchte, aber er hat alles an der Hand um sich vegan zu ernähren.
Speaker: Super cool. Also Link dafür, wenn du einen dieser begehrten Sexplätze haben möchtest, verlinken wir auf jeden Fall in den Show Notes, dass sie sich da mit dir, die wir dann in Verbindung setzen können und von deiner ganzen Expertise und deiner Profi Attitude profitieren können.
Speaker: Und mich würde jetzt interessieren, du hast ja auch ein Iron Man tatsächlich in Hawaii gemacht. Das ist ja eigentlich so das El Dorado für alle Menschen, die sich für Triathlon entscheiden und das ultimative Ziel an die Weltspitze wird da wohl nicht erreichen. Ich meine deine beste Zeit war acht Stunden 40, was ja schon alleine eine unmenschliche Zeit ist, aber dann gibt es so Menschen wie Jan Frodeno, die dann noch unter sieben Stunden sind.
Speaker: also mich würde mal interessieren wie hast du das ja wie hast du das erlebt wie hast du das erreicht und was sind so deine deine deine erkenntnisse da genau also jan frodeno ist unter acht stunden ich glaube sieben stunden 42 oder 40 irgendwie so ist weltrekordzeit also
Speaker: anderes Level. Jan Frodeno, Olympiasieger, macht sein Leben lang nichts anderes als Triathlon. Ich habe ja auch noch einen anderen Background. Ich war ja auch mal übergewichtig, also knapp 100 Kilo, habe auch andere Dinge gemacht wie Sport in meinem Leben.
Speaker: Hawaii ist tatsächlich so, wie du richtig sagst, das ist das Ding, wo gerne alle hinwollen und hinfiebern. Das war für mich auch ein riesengroßes Ziel, das einmal erreichen zu können, aber erst mal gar nicht. Das kam erst dann so im Nachtlang, weil wenn du schnell bist und Rennen gewinnst und vorne mit dabei bist, dann fragen dich die Leute,
Speaker: irgendwann immer mal alle, warst du auf Hawaii und ich habe das immer verneinen müssen, weil es für mich auch, muss ich ganz ehrlich sagen, finanziell mit Familie wirklich nicht vorstellbar war, weil es einfach echt unglaublich teuer ist, dort rüber zu fliegen, in Kombination mit Familie. Und 2018 habe ich dann das Projekt für mich gestartet, 2018 war ich auf Hawaii, 2016 habe ich das Projekt gestartet, Iron Man Hawaii Quali und konnte mich dann in Barcelona
Speaker: Genau, für den Ironman Hawaii qualifizieren und dann ging es dran an die Vorbereitung für Hawaii. Und wie genau sieht die aus oder beziehungsweise wie hat es dann quasi mit Hawaii, also erzähl vielleicht mal die Story mit Hawaii, du bist dahin geflogen, wie hat sich das alles so in Kurzform ergeben? Also Hawaii muss man sagen, dass die Vorbereitung war eigentlich nahe an Körperverletzung. Also das war wirklich, ich habe
Speaker: eigentlich sieben Tage die Woche trainiert, zwischen 30 und 40 Stunden. Mein damaliger Trainer hat das ein bisschen zu ehrgeizig genommen, muss ich sagen. Die meisten Athleten wären einfach kaputt gegangen. Ich bin durch die Ernährung und durch das, wie ich mental aufgestellt bin, unglaublich leidensfähig. Und leider, leider, muss man sagen, war ich an dem Tag auf Hawaii eigentlich ziemlich platt trainiert. Es kam dann noch on top.
Speaker: Wir sind rübergeflogen mit der Familie, da hatten dann die Kinder beim Ankommen schon so einen leichten Infekt. Ich habe dann auch realisiert, wow, jetzt hast du irgendwie so lange Zeit auf das Rennen hingearbeitet. Alles, was jetzt passieren darf, ist... Du darfst jetzt auf keinen Fall krank werden und war auch wirklich unglaublich verspannt. Wenn ich mich da so zurück erinnere, einfach nicht schön, wie angespannt ich da war.
Speaker: Und mit einem angespannten Körper kann es in einem Wettkampf auch wirklich nur schwer werden, sag ich mal. Ja, wie ist es abgelaufen? Also wir sind auf Hawaii gewesen und wie gesagt angespannt. Wenn ich jetzt gleich, sag ich mal, Vorspul zum Rennen hin, dann war es so,
Speaker: Ich bin aus dem Wasser gekommen und da war noch alles relativ normal. Das Schwimmen war meines Lebens, weil man muss sich vorstellen, da sind 2500 Athleten im Wasser und jetzt nicht irgendwelche Athleten, sondern das sind die schnellsten der Welt. Und dann schießt die Kanone und dann schwimmen 2500 Menschen raus Richtung Offenes Meer.
Speaker: Und da geht es echt ab. Das sind so Typen auf dem Surfbrett, die sollen eigentlich für die Sicherheit der Athleten sorgen, aber die sind eher mit sich selber beschäftigt. Das ist abartig, was da im Meer los ist. Ich bin dann aus dem Wasser rausgekommen.
Speaker: und hat sich eigentlich alles noch ganz gut angefühlt und dann habe ich mich aufs Rad gesetzt und wir haben ja, also wir machen unsere ganze Trainingssteuerung und auch die Wettkampfsteuerung über Watt und setze mich aufs Rad und dann geht es erstmal so ein bisschen im Zickzackkurs durch die Stadt durch, durch Kona und dann geht es raus auf den Highway und da habe ich dann das erste Mal so ein bisschen reinspüren können in den Körper, wie geht es mir denn.
Speaker: Und da haben halt einfach die Werte, also die Wattwerte zu meiner Herzfrequenz und zu meinem Befinden überhaupt nicht zusammengepasst. Dann habe ich schon gemerkt, okay, das wird Plan B. Also ein solides Finish. Kein Rennen, wo ich irgendwie vorne mitspielen kann. Radfahren war einfach nur ziemlich hart, muss ich sagen. Hab dann auch viel zu früh anfangen müssen mit Cola trinken.
Speaker: Das ist eigentlich was, was man erst so beim Laufen ungefähr ab der Halbmarathon -Distanz empfehle ich und mache ich auch so, dass ich anfange mit Cola trinken. Ist Cola denn so ein richtig krasser Energiebooster? Also ich meine, es gibt ja Leute, die trinken jeden Tag eine Flasche Cola und die machen jetzt keinen Iron Man. Weißt du, wie ich meine? Ja, da ist auch genau das Problem. Cola ist ein Booster und wenn ich permanent und immer Cola trinke, dann boostet das auch nichts mehr.
Speaker: Der Körper, der gewöhnt sich an alles, deswegen, ich finde es auch ganz schlimm, wenn man das sieht, wie da irgendwelche Jugendlichen einen halben Liter Monster -Energy -Drink in sich reinschütten. Das sind Booster und die machen eigentlich mit unserem Körper eben genau das, sie boosten uns, aber eben nur, wenn wir nicht dran gewöhnt sind. Und deswegen ist es für mich so, ab Halbmarathon ist es dann immer so nochmal, die letzten Reserven holen, das ist ja auch kein Genuss. Diese Cola, die ist warm, die ist schal, aber es ist Zucker und es ist Koffein.
Speaker: Und lustigerweise ist Cola recht verträglich. Und wie gesagt, ich habe dann beim Radfahren schon angefangen mit Cola trinken in der Hoffnung, dass sich da irgendwas verbessert. War leider nicht so. Ich bin dann vom Rad gestiegen und habe dann beschlossen, okay, die ersten zehn Kilometer, die rennste jetzt nochmal. Die rennste so schnell, wie es irgendwie geht.
Speaker: Und da geht es dann auch durch Kona durch. Und das war für mich auch mal ein ganz anderes Rennen, weil ich einfach nicht vorne war, sondern ich war irgendwo in der Mitte von so einem Rennen. Und da sieht man das mal. Ganz anderes Rennen war wirklich auch interessant. Auf jeden Fall stand dann bei der 10 Kilometer Marke meine Frau und Kinder und auch zwei Freunde von mir. Und dann habe ich da angehalten und habe mein Leid geschildert und ich habe Rotz und Wasser geheult, weil ich halt irgendwie so eine Verantwortung hatte.
Speaker: Ja, die Familie hat mich aushalten müssen mit der ganzen Vorbereitung. Dann war ich vor dem Rennen so angespannt, weil ich so gut performen wollte.
Speaker: am Tag X kann ich nicht abliefern. Das war für mich die Frustration schlechthin, muss ich sagen. Also ich war wirklich down, aber nicht hauptsächlich wegen mir, sondern leider, wie wir Menschen so oft sind, wegen der Außenwirkung. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, was denken die Leute am Live -Tracker, was denken die Leute an der Strecke und total bescheuert eigentlich. Und meine Frau hat mich dann aber aufgebaut und hat gesagt, komm, bring es zu Ende und genau.
Speaker: Ich bin dann losgelaufen weiter, da geht es dann Richtung Highway und dann geht es schnurstracks geradeaus und du siehst nur flimmernden Asphalt.
Speaker: Ja, da oben habe ich mich dann auch das erste Mal so richtig übergeben, also so richtig bis das Frühstück hochkam und war dann total dehydriert und habe mich da so von Verpflegung zu Verpflegung irgendwie geschleppt. Und dann habe ich mir gedacht, okay, was kannst du jetzt machen? Jetzt kannst du hier mit einer Fresse über die Insel ziehen und jedem zeigen, was du für schlechte Laune hast oder
Speaker: Du akzeptierst es. Ein Jan Frodeno ist auf Big Island schon spazieren gegangen. Ein Marino van Hohenacker ist auf Big Island schon. Also jeder oder die meisten großen Athleten sind auf Big Island schon irgendwann mal spazieren gegangen, weil es einfach ein hartes Rennen ist. Und deshalb habe ich mir versucht herzuholen und habe versucht das zu akzeptieren und zu sagen, okay, das ist jetzt so.
Speaker: Nimm es an und mach das Beste daraus. Genieße es. Du bist auf Hawaii. Das ist ein Privileg, das den meisten Menschen vorenthalten bleibt. Und genauso habe ich es dann auch gemacht. Ich bin rumgelaufen und war zu den Leuten an den Verpflegungsstellen freundlich, habe ein Gespräch gefunden mit einem aus Island, habe da einfach mich unterhalten und habe versucht, das Beste daraus zu machen.
Speaker: Dann waren wir oben, also zurück aus dem Energy Lab, das ist so der heißeste Punkt im Rennen, dann geht es zurück wieder auf dem Highway. Und da habe ich dann realisiert, okay, wenn du jetzt noch halbwegs ins Rennen kommst, dann kommst du zumindest noch im Hellen ins Ziel. Und das ist so für die meisten Amateure, normale Amateure im Ziel, Daylight -Finisher auf Hawaii. Und da habe ich gesagt, okay, jetzt reist dich noch mal zusammen, bin ins Traben gekommen und das hat wirklich, das hat alles weh getan bei jedem Schritt.
Speaker: Und dann laufst du durch Kona und dann gibt es diesen Banana Tree. Alle Triathleten kennen den, den Banana Tree. Und dann siehst du den Banana Tree und du weißt, jetzt ist es nicht mehr weit. Und dann laufe ich da durch und sehe dann auch schon die Ziellinie. Und das ist wirklich unbeschreiblich gewesen. Also da merke ich auch jetzt, wie ich noch Gänsehaut bekomme.
Speaker: Weil in dem Moment ist so viel Last von mir abgefallen. Ich habe dann im Ziel, ich habe so arg weinen müssen, merke auch jetzt, wie ich wieder emotional wäre, weil das einfach, ja, das war so eine unglaubliche Belastung, diese Vorbereitungszeit mit jeden Tag in der Früh um halb fünf aufstehen und das Training und die Familie, das Leid, das man da eigentlich gehabt hat. Ich habe gewusst, jetzt ist es vorbei. Du kannst aufhören zu laufen.
Speaker: Du kannst sagen, du warst schon vorbei. Ja, da ist so viel Last abgefallen von mir. Ja, wirklich unglaublich. Also ich habe da ja selber jetzt auch Gänsehaut bekommen und auch mit dem Wissen, so in den nächsten Jahren, da werde ich da jetzt nicht sein. Obwohl es natürlich schon auch eine ganz, ganz tolle Geschichte ist und wie du es aber sagst, extrem mit sehr viel Leid verbunden. Du hast auch die Vorbereitungen ja angesprochen.
Speaker: die ja auch mördermäßig gewesen sein muss und du musst dann quasi, wenn du 30 bis 40 Stunden die Woche trainierst, ja eigentlich nur noch das machen. Wie hast du dich denn da finanziert? Hat dich da die Familie dann aufgefangen oder?
Speaker: neben der ganzen Mental Komponente, wo wir jetzt gleich abschließend nochmal drauf kommen, was du ja auch schon ein bisschen angesprochen hast, wie du das dann quasi für dich verarbeitet hast, ist ja dann eben auch so eine finanzielle Komponente extrem wichtig. Wie hast du das gemacht? Ja genau, also ich habe damals bei einem Zulieferer für Airbus gearbeitet. Das ist also Industrie ziemlich gut bezahlt gewesen. Ich habe Teilzeit gemacht.
Speaker: Also ich habe 25 Stunden gearbeitet und habe dann eben schon damals Trainingspläne geschrieben für die Athleten in Kombination mit dem konnte ich relativ gut finanzieren. Aber es war also man kann sich das nicht vorstellen. Das war wirklich jeder Tag war durchgetaktet. Und das war wirklich so als Beispiel. Ich bin zum Beispiel am Montag in der Früh aufgestanden, bin in die Arbeit geradelt. Dann habe ich gearbeitet.
Speaker: Dann war meistens gegen 13 Uhr Feierabend, dann war am Montag immer langer Lauf, dann bin ich am Montag mit Umweg nach Hause gelaufen, das waren meistens so zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Stunden, dann bin ich daheim angekommen, hab gegessen, hab mich in meine Regenerationsboots gelegt, das sind so Lymph -Trainage -Hosen, dann hab ich ein bisschen gedehnt und dann bin ich eigentlich schon im Auto gesessen Richtung Schwimmtraining am Abend.
Speaker: Am Dienstag bin ich dann mit dem Auto in die Arbeit gefahren, weil ja das Fahrrad in der Arbeit stand, hab dann das Fahrrad ins Auto geschmissen, war an dem Dienstag in der Früh gleich immer noch schwimmen vor der Arbeit, hab dann nach der Arbeit das Fahrrad ins Auto geschmissen, bin nach Hause gefahren, hab kurz was gegessen und bin dann ins Fitnessstudio zum Krafttraining gefahren.
Speaker: Am Mittwoch war meistens so ein Multiday, das heißt, ich bin in der Früh mit dem Rad in die Arbeit gefahren, dann gearbeitet und dann schon von der Arbeit nach Hause, den ersten Intervall gefahren, zu Hause Fahrrad reingeschmissen, laufen gegangen. Zweite Einheit war dann gleich noch mal Radfahren, noch mal laufen, noch mal Radfahren, noch mal laufen.
Speaker: Dieses Programm, das habe ich durchgezogen über Monate hinweg. Also es war wirklich wie im Tunnel. Also für irgendwelche anderen Hobbys, auch die Kinder, Frau, Familie, bleibt da wenig Platz. Gar nichts, gar nichts, gar nichts. Das ist jetzt auch mein Weg zum Ultrarunning, weil du einfach mehr Zeit hast. Das ist bei Weitem nicht so trainingsintensiv.
Speaker: Und genau. Okay, okay. Gut, wir wollen jetzt nicht zu sehr in deiner Privatsphäre rumgehen, nur ich möchte da ja eben auch mal einen Einblick vermitteln, wie funktioniert sowas überhaupt? Wir haben ja mit Sicherheit auch interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer da.
Speaker: die vielleicht solche Einblicke eben auch genau mal brauchen und vielleicht auch erfahren möchten, wie machen das andere, wie ernähren sie sich dann eben auch. Auch da ist ja die Ernährung dann einfach nur ein Teil des ganzen Programms und muss genauso gut funktionieren und nahtlos funktionieren.
Speaker: wie alles andere eben auch. Und am Ende, da hat sich das vielleicht dann doch gelohnt, mit dieser riesen Emotionalität über die Ziellinie da zu gehen und diese ganzen Erfahrungen zu machen, die ein Leben dann eben auch prägen.
Speaker: Also toll, dass du das dann wirklich eben auch noch so durchgezogen hast und meinen riesen Respekt. Das mentale hast du ja schon angesprochen. Also du hast dann versucht, obwohl dir alles weh getan hat, dann doch noch weiter zu laufen, weil du weißt, du bist nur einmal hier vielleicht und
Speaker: Und versuchst dann immer wieder zu reframeen die wirklich schlimme Situation und doch dann zu sagen, okay, es ist trotzdem ein Geschenk. Ist das quasi so eigentlich im Kern die mentale Leistung, die ein Athlet da bringen darf? Ja, das Ding ist halt mit diesem Durchhalten, es ist halt so ein Gewöhnungseffekt. Wenn ich einmal meinem Körper gezeigt habe, du kannst das.
Speaker: dann erinnert er sich dran. Und diese Option aufzugeben oder aufzuhören nur weil ein Widerstand da ist, nur weil was wehtut, diese Option die gibt es für mich nicht. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, weswegen ich besser performen wie andere, weil ich meinem Körper über die Jahre hinweg gezeigt habe, diese Option, dass wir jetzt aufhören nur weil was wehtut, die gibt es einfach nicht. Und das ist nicht nur im Sport so, das ist auch in der Arbeit und im Business so. Ich kann einfach durch den Schmerz durchgehen.
Speaker: Und das ist das, was viele Leute vielleicht verlernt haben, durch den Schmerz durchzugehen und vor allem diesen Schmerz auch einfach anzunehmen. Also nicht gegen den Schmerz wehren im Wettkampf zum Beispiel auch so.
Speaker: Oh Mann, jetzt sind es immer noch 10 Kilometer, mir tut alles weh, hoffentlich kommt das Ziel bald und hin und her. Sondern zu sagen, ok, ich bin jetzt in der Situation, es tut jetzt weh, aber ich muss jetzt durch und ich muss weiter gehen, damit ich ankomme. Weil wenn ich stehen bleibe, dann bleibe ich stehen, dann habe ich keinen Fortschritt. Ob ich das im Business habe, dass ich stehen bleibe oder ob ich das im Sport mache, dass ich stehen bleibe, das Ergebnis ist das Gleiche, es passiert nichts.
Speaker: Deswegen mein rat an der stelle ist wirklich dieses im hier und jetzt sein dieses dieses annehmen von dem schmerz zu sagen ok schmerz du bist da ich sehe dich und weitergehen Ich würde zum schluss gerne noch mal auf das thema supplements eingehen dass anfangs schon ein bisschen erwähnt was du da auch in dein frühstück rein tuest
Speaker: Hast du jetzt zur Vorbereitung oder während auch das Ultramarathon spezielles Supplements genommen? Und wenn ja, was würdest du als sehr wichtig sehen? Gerade für vegane Athleten oder Menschen, die sich vegan ernähren und irgendeinen Sport betreiben, der nicht nur irgendwie zwei, drei Mal die Woche für eine halbe Stunde ist, sondern schon ein bisschen mehr. Was sind da deine Supplements, die du empfingst? Also Supplements.
Speaker: Finde ich prinzipiell gut. Also für alle Sportler, die schneller werden wollen, für alle, die besser werden wollen, ist eigentlich das aller, aller wichtigste Recovery is key. Es geht einfach um die Erholung. Es geht darum, den
Speaker: Viel trainieren kann jeder. Es geht darum, auch jeder der berufstätig ist, jeder der theoretisch 40 Stunden arbeitet, der könnte theoretisch 30 Stunden auch trainieren von der Zeit her. Aber er kann es nicht raus regenerieren. Es geht um die Regeneration. Und deswegen würde ich gerade alle Supplements, die die Regeneration unterstützen, die finde ich total gut. Also du hast mir zum Beispiel dieses Liposomale Melatonin ausprobieren lassen, das habe ich jetzt
Speaker: Leider erst seit ein paar Tagen im Einsatz und da merke ich wirklich, dass da tatsächlich meine Schlafqualität verbessert worden ist dadurch, beziehungsweise dass ich auch schneller runterkomme am Abend. Das ist was, das fühlt sich total gut an.
Speaker: Ansonsten sämtliche hochwertigen Proteine kann ich unterschreiben nach dem Training. Ich bin jetzt kein Fan von irgendwelchen Proteinen, wo total viele E -Stoffe oder Geschmacksverstärker oder sonst was alles drinnen ist. Und ansonsten ist natürlich die komplette Palette an B -Vitaminen, also gerade B12 ist natürlich ein Must -Have. Eisen muss man individuell anschauen, finde ich, sollte man jetzt nicht standardmäßig einfach supplementieren.
Speaker: Ansonsten bin ich mit Supplements relativ sparsam. Also ich würde jetzt hier keine Werbung machen, aber ich habe zum Beispiel auch dieses Vegan Life von Sunday Natural, das ja der Rittenau zusammengestellt hat. Das finde ich für einen Veganer ziemlich cool, weil man eigentlich echt alles drinnen hat, was man so braucht. Sehr cool, sehr cool. Lieber Daniel, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
Speaker: für dieses richtig krasse intensive Interview, dass du private Einblicke geteilt hast und dass du auch den Menschen was an die Hand gibst, wie sie von deinem Wissen profitieren können mit der vier Wochen vegan Challenge. Richtig, richtig cool. Alle Infos dazu gibt es natürlich in der Beschreibung dieses Podcasts.
Speaker: Und dann nimmst du am besten Kontakt mit dem lieben Daniel auf. Ich, wie gesagt, kann ihn nur wärmstens empfehlen. Ich kenne ihn persönlich. Ich habe seinen Vortrag gehört. Ich weiß, wie er sich ernährt und er ist absolut authentisch, absolut liebenswert. Toll, wie er es alles mit seiner Familie hinkriegt. Und lieber Daniel, vielen lieben Dank, dass du da warst und mit uns dein Wissen teilst und vor allem ganz, ganz viele Menschen hier Motivation gegeben hast, doch mehr auch aus ihrem sportlichen Leben zu machen.
Speaker: Danke, dass ich hier ein bisschen was erzählen durfte. Hat mir Spaß gemacht.
Speaker: Super, dir liebe Zuhörin, liebe Zuhörin wünschen wir jetzt einen wunderschönen Tag. Vielleicht geht's noch mal raus, vielleicht machst du noch mal ein bisschen Sport, egal welcher es ist. Es zählt nicht nur die vegane, gesunde Ernährung, es zählt genauso wichtig die Bewegung, es zählt genauso wichtig die Regeneration, wie es Daniel richtig gesagt hat. Es zählt genauso wichtig eben auch die soziale Komponente, die du auch mit all dem Ehrgeiz nicht vernachlässigen solltest. Familie, dein Partner und vieles mehr. Also all das, was wir hier immer sagen in diesem Podcast,
Speaker: habe alle deine lebenszollen schön im gleichgewicht und bleibt gesund genau das wünschen wir dir stay healthy stay vegan eat broccoli den hat er zwar nicht erwähnt aber ich weiß es von ab und zu zumindest broccoli sprossen hast du gesagt also in diesem sinne bleibt gesund und vor allem ja sei der welt ein licht sei der welt ein segen in dem wir vielleicht auch diese episode teilen bis dann
Speaker: Wusstest du, dass wir drei Episoden in der Woche veröffentlichen im VEGAN Podcast? Wenn du keine Episode verpassen möchtest, vor allem die neuesten News rund um die vegane Ernährung, optimale Fitness und deine strahlende Gesundheit sowie dein tolles Aussehen nicht verpassen möchtest, dann abonniere jetzt diesen Podcast.
Speaker: Du kannst das in iTunes mit Apple Podcasts tun, du kannst das natürlich in Google auf deinem Android -Handy tun mit Google Podcasts, du kannst das in Spotify tun und wo auch immer du möchtest. Verlinkungen dazu findest du in den Show Notes und vor allem teile diesen Podcast mit deinen Liebsten, denn ich glaube, es ist für jeden immer mal etwas dabei. Vielen lieben Dank, dein Mister Broccoli.
Speaker: Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir beim medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.






