Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format▸
Share
Embed
Report

Unfiltriert & Kaltgehopft: Traube trifft Hopfen

Unfiltriert & Kaltgehopft - der Craftbier Podcast

Transcript

Speaker: unfiltriert und kalk gehopft.

Speaker: der Craft Gear Podcast.

Speaker: Gerrit, da sind wir schon wieder.

Speaker: Ja, und

Speaker: Alex!

Speaker: Folge 18. Weißt du, was das heißt?

Speaker: Wir haben Geburtstag.

Speaker: Mehr oder weniger. Wir sind volljährig.

Speaker: Yay!

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wir dürfen Bier trinken endlich.

Speaker: Dürften wir doch schon ab 16.

Speaker: Wie auch immer, Alex, es ist einiges los. Also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Speaker: Die letzte Folge mit Orca, mit Felix und Fritz.

Speaker: Wir haben es abgekürzt.

Speaker: Wir mussten es unterbrechen. Es wird noch eine zweite Folge geben.

Speaker: Lasst euch da überraschen einfach, liebe Zuhörer. Uns hat die Folge super gefallen und euer Feedback war überragend. Es war wirklich überragend. Es kam sehr gut an. Und wir konnten natürlich auch das eine oder andere Highlight ausplaudern und aus Felix und aus Fritz herauslocken.

Speaker: So was zum Beispiel, also

Speaker: Ja.

Speaker: Dose ist schon cool. Wir sind ja beide auch eigentlich...

Speaker: sehr äh...

Speaker: dosenfreundlich unterwegs und freut mich natürlich besonders.

Speaker: Freut mich auch gerade, weil es

Speaker: Gab ich so ein, zwei Orcas mit so Gastbrauereien.

Speaker: Schon mal in der Dose gar.

Speaker: Da freue ich mich dann auch, vor allem die Labels dann mal auf der Dose zu sehen.

Speaker: Größer als die Flasche.

Speaker: Und da sieht man dann einfach mehr. Finde ich cool. Freue ich mich drauf. Auf jeden Fall.

Speaker: Auch Folge 18 soll natürlich nahtlos übergehen.

Speaker: Vollgepackt mit dem besten Zeug.

Speaker: Wir haben einen Gast.

Speaker: Wir haben heute einen Gast und ich sage noch nicht von welcher Brauerei, aber Julie habe ich kennengelernt. Ich glaube Anfang Juni, Ende Juni diesen Jahres auf einem Bierfestival.

Speaker: in den Niederlanden.

Speaker: Bei Frontal, das Brew da, Sommerfest.

Speaker: Das war wirklich ein schönes Festival.

Speaker: Ich kann mal mit Julien ins Gespräch, denn ich habe ihre Biere probiert und ist nicht so meine Spezialität, diese Biere. Da können wir gleich noch mehr zu erzählen. Ich sehe hier die Flaschen schon gerade bei mir stehen. Die wurden da reichlich versorgt. Und da haben wir heute einiges vor. Wir werden es durch die Biere testen. Aber was für Bier es handelt, da gehen wir gleich nochmal genauer drauf ein. Denn apropos Bierfestival.

Speaker: Ich feier ab.

Speaker: Auf dem Brute Festival von Sudden Death.

Speaker: Stimmt. Und ich hab da natürlich

Speaker: wieder ein bisschen was mitgeschnitten und ein paar Leute interviewt.

Speaker: Lass uns doch mal rein in den Teil 1.

Speaker: Gerne. Gerrit Kolumna.

Speaker: Ab geht's.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, lieben Dank für die Ankündigung. Also ich bin heute...

Speaker: auf dem Brutfestival

Speaker: Ein Festival von...

Speaker: Sudden Death Brewing?

Speaker: findet zweitägig statt und heute ist Tag 2.

Speaker: Äh, ein

Speaker: Absolut geniales Line -Up setzt sich hier zusammen aus Bufiussa, unter anderem Messorem, Lekic, Puaste, Tulleton.

Speaker: So wie...

Speaker: viele weitere

Speaker: Spitzenbrau rein, Apus.

Speaker: Natürlich gibt es auch alle Biere von Sundance.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und ich bin hier gerade unterwegs, jetzt gleich, Tag 2, es nervt sich so ein bisschen.

Speaker: Der Halbzeitzug?

Speaker: Und...

Speaker: Jetzt.

Speaker: ich gehe hier einfach mal

Speaker: In diese Gruppe?

Speaker: Ich mogel mich einfach mal dazwischen.

Speaker: Und ich habe jetzt hier...

Speaker: Meine kleine Gruppe.

Speaker: Ich frage einfach mal rein. Ich frage einfach mal rein.

Speaker: ... aber auch mal gehen würden.

Speaker: Hey!

Speaker: Ja.

Speaker: So, ich habe euch ja gestern hier schon entdeckt auf dem Festival.

Speaker: Und wollte einfach mal fragen...

Speaker: Wie gefällt euch das Festival denn bisher?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, super gut. Wir haben hier einen unglaublich tollen... Er sagt doch, du bist Steve, ne? Ich bin Steve Kloff, wie du.

Speaker: Wir haben hier einen unglaublich tollen Line -Up.

Speaker: Die Kanadier sind da, auf USA ist da.

Speaker: sondern der selber natürlich...

Speaker: Ähm...

Speaker: Die B -Qualität ist unglaublich stabil und gut.

Speaker: Also es gibt hier kein schlechtes Bier.

Speaker: Von Smoothies aus.

Speaker: Peace!

Speaker: Double H!

Speaker: Also ich finde auch, es ist überragend, aber sag mal nochmal, welche Baureihe gefällt dir denn hier so aktuell am besten?

Speaker: Hast du so ein Bier, was dir aktuell in den anderthalb Tagen irgendwie hängen geblieben ist, wo du weißt, wow, das war...

Speaker: Wählte ich hier Nummer 1 heute?

Speaker: Ich will keine Nummer 1 festlegen, aber...

Speaker: Wall City liefert halt in meinen Augen immer ab.

Speaker: Also...

Speaker: Gestern zwei geiles Mutti Sauers am Hahn gehabt, heute genauso.

Speaker: Ich liebe die Off -User -Stouts.

Speaker: Ähm...

Speaker: Aber ich möchte halt wirklich hier niemanden irgendwie...

Speaker: Im Schatten stellen, weil hier unglaublich viele tolle Biere abgeliefert werden.

Speaker: Ja, ist auf jeden Fall geil. Also sagst du, das lohnt sich?

Speaker: Herzlichen Dank!

Speaker: Also willst du nochmal wiederkommen?

Speaker: Absolut.

Speaker: Ähm...

Speaker: In meinen Augen...

Speaker: Für die Kohle.

Speaker: So ein geiles Line -Up.

Speaker: So viele geile Leute, geile Atmosphäre, da geht nichts zu.

Speaker: Okay, dann gehe ich jetzt mal ein Stück rüber. Ich habe hier noch...

Speaker: Äh, den, äh, die Hannah und...

Speaker: Den Biertee?

Speaker: Erzähl doch mal!

Speaker: Guck mal her!

Speaker: Aufs Lüsburg!

Speaker: Ja, du spuckst noch? Du spuckst noch? Ja, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Und ja, ihr habt auch viel Crop -Erfahrung vermutlich.

Speaker: Wir glauben schon.

Speaker: Wir haben eine Menge ausprobiert und glauben schon, dass wir ein bisschen mitreden können.

Speaker: Sag mal, wie gefällt euch das Festwillen bisher?

Speaker: Ja hervorragend!

Speaker: Also wie der Steve gerade schon sagte, der Gegenwert für den Preis ist wirklich...

Speaker: Überragend, tatsächlich.

Speaker: Super nette Leute, geile Brauereien und die versuchen ja wirklich immer das Beste auf die Beine zu stellen hier.

Speaker: Meiner Meinung nach gelingt denen das auch sehr gut. Ich sehe, er hat gerade ein Verdant -T -Shirt, aber die sind ja gar nicht da. Ja, leider nicht. Und hier, Hanna?

Speaker: Du im Schicken wolltest die Pullover? Ja, klar. Auch deine Lieblingspaare auf dem Festival? Meine Lieblingspaare, ja. Warum?

Speaker: Weil ich irgendwie dadurch zum Craft Beer gekommen bin und ich liebe einfach Sauer und ich finde, Volt City macht.

Speaker: Klasse Sauerei!

Speaker: Ja.

Speaker: Auf jeden Fall genial. Und was habt ihr heute noch so vor? Also jetzt haben wir ja fast Halbzeit.

Speaker: Äh...

Speaker: Ich glaube, da ist nochmal ein Fasswechsel.

Speaker: Was erwartet ihr noch irgendwie von dem Festival heute?

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Ich hoffe beim Fasswechsel kommt einiges rum. Also Brasserie du Bar hat heute beide Biere mit Nelzen drin, was ja der geilste Hopfen überhaupt ist.

Speaker: Und ich hoffe, die kitzeln gleich noch mal ordentlich auf.

Speaker: Dann haben wir ja noch mal einen Bottle Pur nachher dann auch oben bei Brasserie du Bar. Da versprechen wir einiges von. Oh ja.

Speaker: Okay, dann ich werde jetzt einfach mal mir ein Glas schnappen.

Speaker: und einfach mal hochzwitzen, um die beiden Biere zu probieren.

Speaker: Und dann, ja, vielleicht sehen wir uns gleich nochmal oder hören uns gleich nochmal.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Süß!

Speaker: zum weiteren Aufschnitt. Bis dann!

Speaker: Ja, das war echt spannend.

Speaker: Ja, den Craft -Bedut habe ich kennengelernt. Einer unserer treuesten Zuhörer.

Speaker: Ich finde es wirklich super. Ich habe beide Tage fast mit ihm verbracht. Also wirklich ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Natürlich auch Hanna und Birti. Liebe Grüße nochmal an die Bierbude. Die arbeiten beide da.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Hannah und Beatty habe ich letztes Jahr auf der Brut.

Speaker: zum ersten Mal dort kennengelernt und wir haben quasi jetzt Jahrestag.

Speaker: Ah, schön. Ja, Grüße an alle in der Stelle. Das war echt wirklich...

Speaker: Überragungsfestival.

Speaker: Haben die ja gerade schon erwähnt.

Speaker: Bei dem Line -Up also wirklich...

Speaker: Da wurde nicht gespart. Sehr viel kanadische Brauereien waren dort, aber...

Speaker: Auf Wiedersehen.

Speaker: Tool Torn.

Speaker: Unsere treuen Zuhörer kennen diese Brauerei natürlich, die Biere mittlerweile übrigens auch hier in Deutschland in den Shops.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: zu kaufen.

Speaker: Und ansonsten kann ich dir auch wirklich sagen,

Speaker: Ich komme viel rum in Sachen Bierfestivals und muss sagen,

Speaker: Für den, also das

Speaker: Wahrscheinlich ist es tatsächlich das beste auf deutschem Boden, das beste Craft Beer Festival auf deutschem Boden.

Speaker: Es war eine super angenehme Atmosphäre.

Speaker: haben auch da nur eine limitierte

Speaker: Personenzahl, welche die auch wirklich nur in das Gebäude reinlassen dürfen. Und es war beide Tage ausverkauft, es war super angenehm.

Speaker: Man konnte sich wirklich frei bewegen, man konnte ausreichend mit sämtlichen Leuten sprechen, mit den Brauern konnte man Gespräche führen.

Speaker: An den Bier schlagen oder an den...

Speaker: Bei den Brauereien musste man nicht lange anstehen für Biere, es sei denn, es gab vielleicht die eine oder andere Spezialflasche noch, aber selbst da hat man auch...

Speaker: Ich glaube, am Ende hat man da tatsächlich immer noch einen Tropfen ergattern können.

Speaker: Und wirklich ein angenehmes Festival. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Denn wir wissen ja auch, wenn was gut läuft und super angenommen wird.

Speaker: Vielleicht hat man da den Riecher irgendwie, man möchte sich vielleicht doch nochmal ein Stück vergrößern. Ich weiß jetzt natürlich nicht, was da für Auflagen sind für das Brewpub, wie viel da wirklich rein dürfen.

Speaker: Ich hoffe, dieser Charme bleibt bestehen von diesem Festival. Und dann bin ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder da. Das ist wirklich ein sehr, sehr angenehmes...

Speaker: tolles Festival und ich kann mir vorstellen,

Speaker: Ja, die Jungs um Sundance.

Speaker: da auch nochmal einen draufsetzen wollte im nächsten Jahr.

Speaker: Perfekt. Gerrit, zwei Fragen dazu.

Speaker: Zum einen...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Was gab es an so einem Festival zu essen? Ich finde das immer wahnsinnig wichtig, dass es an so einem Bierfestival auch irgendwie cooles Essen gab.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das kann ich dir erklären. Und zwar, es gab die eigene...

Speaker: Pizza aus dem Brewpub?

Speaker: Ja.

Speaker: Also die Küche war nicht bezüglich offen. Ich glaube normalerweise, ich war noch nie an einem regulären Öffnungstag dort, weil Lübeck ist ja noch nicht gerade um die Ecke. Ich glaube, da gibt es aber eine halbe Runde.

Speaker: Tellerpizza, sage ich jetzt einfach mal ganz normal. Die gibt es jetzt auf diesem Festival nicht, sondern da gibt es dann halt vom Blech.

Speaker: so Quadrate geschnitten. Da gab es dann jetzt, glaube ich, auch zwei oder drei verschiedene Sorten.

Speaker: Die waren echt super stabil und in diesem Ticket...

Speaker: Ich glaube, da haben wir noch zwei.

Speaker: Marken, also für Essensmarken inkludiert gehabt. Also man konnte sich glaube ich dann pro Tag zwei

Speaker: Zwei Gerichte holen. Und draußen gab es noch auch von Sundance den Food Truck.

Speaker: Da gab es Burger und Pommes und...

Speaker: Ja, und sowas alles dann. Ja, mega.

Speaker: Genau das, was man eigentlich beim leckeren ...

Speaker: IPA oder wie auch immer, was man so braucht, um die Zeit zu genießen, um auch eine Grundlage zu haben.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Daumen hoch, sehr gelungen.

Speaker: Und dann das Übliche. Es gab halt zwischendurch nochmal...

Speaker: die Möglichkeit, sich tätowieren zu lassen.

Speaker: Es gab, ich glaube, pro Tag drei Sessions als nochmal, dass man eine Brauerei, also man musste sich vorher anmelden, aber dann gab es ja irgendwie am ersten Tag, Wall City hat da nochmal die Biere ausgeschenkt, ich glaube.

Speaker: Messorim und Brasserie Dubas, da hat er nochmal separaten Tasting gehabt, Pürast hat ein Tasting gehabt, Tulitor hat ein Tasting gehabt, so war das halt aufgeteilt.

Speaker: Da musste man sich aber anmelden und das war auch dann tatsächlich schnell ausgebucht. Aber ist ja auch verständlich.

Speaker: so ein Special Tasting, ich glaube 25 Plätze, vielleicht auch

Speaker: Vielleicht vertue ich mich da jetzt auch.

Speaker: Aber das war natürlich...

Speaker: Sehr schnell ausverkommt. Was ich total gut fand, es hat Nesta das richtig gut hinbekommen. Und zwar haben die jetzt aktuell zeitgleich quasi den eigenen neuen Obelis rausgehauen. Und das lief, ich glaube ...

Speaker: Ich...

Speaker: An verschiedenen Zeitfenstern, am Tag 1 und am Tag 2, haben die dann jeweils ein eigenes Bier präsentiert. Draußen auch, dann vor der Halle, das war so eine kleine Bühne, auch nicht Bühne.

Speaker: Ich weiß nicht, wie ich das jetzt nenne, aber was aufgebaut ist, haben sie dann konkret da ausgeschenkt. Und das war schon echt cool gelöst. Das war richtig schön gemacht. Mega.

Speaker: Und ja, der neue Release, also steht jetzt bei mir auch noch mal im Kühlschrank. Ich habe ihn auch schon probiert.

Speaker: Überragend!

Speaker: Überragend. Also was da wieder gezaubert wurde, freue ich mich sehr drauf.

Speaker: Und meine zweite Frage dazu gehört.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Was war denn das beste Bier?

Speaker: auf dem Festival getrunken hast.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, gleich, ich habe ja noch ein...

Speaker: Ausschnitt.

Speaker: Ja.

Speaker: Da werde ich nochmal drauf eingehen, aber...

Speaker: So ein richtiges, bestes Bier ist immer schwer, sich festzulegen. Gerade wenn du das Lein absiehst. Also man probiert ja auch ziemlich viel.

Speaker: Die Stile sind unterschiedlich.

Speaker: Aber was...

Speaker: ich nicht auf dem Schirm hatte, war die Brauerei Brewski aus Kanada. Da hatte ich vorher noch nie was probiert und da war ich von den IPAs sehr angetan. Die haben mir wirklich sehr gut geschmeckt.

Speaker: Aber ansonsten, ja.

Speaker: Auf Wiedersehen.

Speaker: War mega. World City war geil.

Speaker: Ach, alle waren gut. Da kann man keine hervorheben. Ich hatte wirklich leckere Sachen.

Speaker: Und

Speaker: Weißt du, was auch lecker ist?

Speaker: Hm.

Speaker: Was denn?

Speaker: Das Bier

Speaker: Was der...

Speaker: wie ein Spiegel jetzt gleich vorgestellt wird.

Speaker: Stimmt, war der nicht wieder mal in Krefeld unterwegs?

Speaker: Mal wieder. Ich glaube nicht, aber ich glaube, er hat Biere aus Krefeld bestellt. Sollen wir mal hören, um welche Brauerei es sich handelt? Auf jeden Fall.

Speaker: Dann hören wir da jetzt auch noch einen.

Speaker: Spieglein

Speaker: gewohnt.

Speaker: Tron Tron Tron

Speaker: Jens Bierspiegel

Speaker: Moin, willkommen zu Jens Bier Spiegel.

Speaker: Endlich mal wieder.

Speaker: Naja, nee, es geht ja schnell. Hopp, hopp, hopp.

Speaker: Kaum sind die Orcas raus. Eine Megafolge, muss ich jetzt nochmal sagen. Total gefreut über das Feedback auch von Fritz, dass der irgendwie den alten Hauptcast schon gehört hat und auch jetzt natürlich wahrscheinlich unfiltriert und kalt gehofft hört. Das ist super, dass man da irgendwie auch, also ich auch in Erinnerung bleibe, neben den Haupthosts natürlich. Vielen Dank.

Speaker: dafür, dass ich mitmachen darf an dieser Stelle nochmal an Gerrit und an Alex.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und auch heute möchte ich natürlich was beitragen.

Speaker: Und

Speaker: Ich habe mich kurz gefragt, was ich nehmen sollte. Jetzt war am Wochenende die Brut. Also hätte da ja ein Sudden Death Beer sehr, sehr gut gepasst. Aber irgendwie...

Speaker: Habe ich keins im Kühlschrank und ich bin mal wieder nicht weggekommen. Es ist auch Vertrag.

Speaker: Aber ich hatte was Leckeres im Kühlschrank.

Speaker: von einem meiner Lieblingsbrauer.

Speaker: der leider nicht mehr in der Hamburger...

Speaker: gegen zu Hause ist, der ist umgezogen.

Speaker: hat in Elmshorn gebraut und immer Hamburg beliefert und ist jetzt

Speaker: Ein waschechter Krefelder geworden.

Speaker: Krefeld -Hüls. Nee, keine Ahnung. Also Krefeld auf jeden Fall.

Speaker: Es geht um Ian Faulkner, es geht um Simeon Ailes und

Speaker: Da möchte ich euch heute ein Bier vorstellen.

Speaker: Es ist cool, Ian ist hier immer mal wieder auf der MS -Klostersande. Das ist so ein Museumsschiff in Elmshorn und bringt da seine Biere mit für Stammtische und lässt die Bande hier irgendwie nicht abbrechen. Das ist echt super, auch wenn ich es persönlich...

Speaker: aus diversen Gründen dieses Jahr noch nicht geschafft habe, zu den Stammtischen zu kommen.

Speaker: So habe ich es doch geschafft.

Speaker: Seine aktuellen Biere?

Speaker: In.

Speaker: durchaus stattliche Anzahl bei mir zu haben. Ich habe mir sie nämlich online bestellt. Ansonsten gibt es die Dinge auch ab und zu bei Beyond Beer, auf jeden Fall bei Bill Brew, Gotter Hals Bier und direkt bei Ihnen halt.

Speaker: Und sonst wo bestimmt auch noch. Ich weiß es nicht.

Speaker: Und ich habe hier ein...

Speaker: Hail to the Thieves!

Speaker: und Single -Hop -Pay -List ist.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das heißt, wir haben hier 90 Prozent...

Speaker: Wir haben hier immer die gleiche Malzschüttung, das sind 90 % Pale Malz und

Speaker: Pale Ale Miles und dann noch...

Speaker: Was anderes.

Speaker: Und wir haben diesmal den tollen neuseeländischen Hopfen.

Speaker: Motueka.

Speaker: Und...

Speaker: Das schmeckt man auch gleich. Das ist tropisch Zitrone.

Speaker: die Mette irgendwie richtig, richtig geil erfrischend und

Speaker: Ich weiß nicht, so stelle ich mir ein Bier vor.

Speaker: in die Kneipe gehen, das vom Hahn haben, ist bestimmt noch schöner als jetzt hier in der Dose.

Speaker: Das ist ein richtig gut trinkbares Bier, hat 5 ,5%.

Speaker: Und es zeigt halt einfach.

Speaker: wie wichtig es ist oder wie toll es ist, wenn gute Brauer am Werk sind und dann kommt einfach ein super Produkt raus hier.

Speaker: Bei ihnen bin ich noch nie enttäuscht worden von irgendwas. Für mich einer der

Speaker: besten IPA und Pale Ale Brauer.

Speaker: Hier.

Speaker: hin.

Speaker: Naja, in Elmshorn war er auf jeden Fall der Beste. Ich würde jetzt schon mal sagen, dass er in Krefeld wahrscheinlich auch zu den Top 3 gehört.

Speaker: Und regional Krefeld ist...

Speaker: Rheinisch

Speaker: Wo gehört es hin? Da bin ich jetzt nicht so gut. Aber ich würde sagen...

Speaker: In der Region Krefeld -Neuss -Düsseldorf -Rheinischen Region wird er wahrscheinlich auch unter den Top 3.

Speaker: Ale und Pale Ale Brauer sein.

Speaker: In diesem Sinne.

Speaker: Ich.

Speaker: Freue mich, dass ich hier alle 14 Tage irgendwie was raussuchen darf. Ich hoffe, ich habe immer mal was dabei, was...

Speaker: Ja.

Speaker: irgendwie motiviert, mal wieder auf die Suche zu gehen. Es ist immer schwer, weil Gerrit und Alex natürlich ja so richtig

Speaker: exklusive Dinge immer wieder raushauen, in Anführungsstrichen. Also die sind ja schon up to date und haben immer das Neueste. Und da komme ich dann irgendwie mit einem

Speaker: alten Simeon um die Ecke.

Speaker: Naja, würde ich jetzt auch nicht sagen, aber ihr wisst, was ich meine.

Speaker: Ich habe auf jeden Fall Spaß hier dabei.

Speaker: Und hoffe, das merkt man auch. Ich will auch gar nicht lange reden. Vier Minuten habe ich schon wieder geschafft.

Speaker: Das ist super.

Speaker: und ähm

Speaker: Ja.

Speaker: Ich sage Prost.

Speaker: Auf simulieren.

Speaker: Auf unfiltriert und kalt gehopft. Erwachsen, 18. Folge, wenn ich das jetzt richtig gezählt habe.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Speaker: So viele Brauereien gibt es natürlich in Krefeld nicht.

Speaker: die da bei dem Bierspiegel reinfallen könnte. Deswegen war es schon klar, dass es irgendwie von Simien kommen muss.

Speaker: Ja, ich finde es ganz besonders cool, weil es ist ja gar nicht so weit weg von mir.

Speaker: knapp eine Stunde mit dem Auto.

Speaker: Ich werde auf jeden Fall demnächst mal vorbeifahren. Ich habe da auch schon mal den Kontakt hingesucht, hat sich aber zuletzt noch nicht so zeitig ergeben. Ich habe mir aber Biere schon mal kommen lassen. Die gibt es nämlich gerade auch bei Beyond Beer im Shop.

Speaker: Die kann man wirklich gut trinken. Und da würde ich nochmal einfach an der Aussage vom...

Speaker: von mir ins Anknüpfen und sagen, das ist vermutlich sogar...

Speaker: Der beste Brauer, der aktuell in Krefeld unterwegs ist. Ja, Niederrhein übrigens ist es. Macht auf jeden Fall Spaß.

Speaker: Wo wir jetzt beim Thema sind, lieber Jens, ich wollte dir dann auch einfach mal Danke sagen, denn ich finde es ganz großartig, dass du

Speaker: den Mut in Anführungszeichen zusammengenommen hast und dich bei uns

Speaker: angeboten hast und wir sind echt dankbar dafür.

Speaker: dass du regelmäßig hier dann schöne Biere ablieferst und beschreibst. Und ja, ich bitte doch darum, dass du demnächst auch nochmal hier dann mit uns direkt live in der Folge dabei bist, statt auf Band.

Speaker: je nachdem, wie wir es einrichten können, lass uns da einfach mal quatschen und dann machen wir da einfach was auf, würde ich vorschlagen. Genau, ist ja jetzt bestimmt schon auch...

Speaker: Knapp die zehnte Folge, würde ich sagen, Bierspiegel.

Speaker: Ja, guck mal, das ist schon zweistellig.

Speaker: Und...

Speaker: Weißt du, was ich eigentlich noch, also jetzt gleich...

Speaker: Wir haben es ja gerade schon angedeutet, wir haben hier schon ein paar Flaschen stehen.

Speaker: Wir haben heute ein bisschen was zu probieren. Wir haben ein bisschen was vor uns, ein bisschen eine Aufgabe vor uns. Wie viel hast du vor dir stehen gerettet?

Speaker: Ja, wir haben ja, also sechs Flaschen stehen hier, aber wir haben uns ja geeinigt, dass wir nur drei jeder trinken, weil wir haben jetzt auch irgendwie unter der Woche und wir müssen natürlich gucken.

Speaker: Aber ich trinke immer noch ganz gerne so ein Bierchen.

Speaker: Als Vorbereitung, und da wollte ich nochmal den lieben Gruß zum Bierprediger...

Speaker: Denn ich trinke von Kamba.

Speaker: Freeporter

Speaker: Heißt das Jana oder Jama?

Speaker: Also ein alkoholfreies...

Speaker: Porta.

Speaker: Spannend.

Speaker: Finde ich auch.

Speaker: Muss man sich ein bisschen darauf einlassen, aber ich finde immer ganz geil, wenn man so...

Speaker: um den ersten Durst zu stillen.

Speaker: echt super angenehm super cremig super schmackhaft

Speaker: Oliver Wesselow.

Speaker: Wir wissen ja, dass er das auf jeden Fall sehr gut immer macht.

Speaker: Das stimmt. Ich habe auch tatsächlich noch ein alkoholfreies vom...

Speaker: Haben das mit rübergeschleppt.

Speaker: Und trinke dann Augustina, alkoholfreies, helles. Ah, die habe ich jetzt bei mir auch im Getränkemarkt entdeckt. Ja, die Verfügbarkeit ist rasant gestiegen. Ich würde mal sagen, so seit...

Speaker: Juli, August.

Speaker: Das ist auch bei uns hier kein Problem. Davor war es ja zwei Jahre wirklicher Kampf.

Speaker: Ja.

Speaker: Getränkemarkt zu schauen, dass man was bekommt und über Connections herausfindet, wann kommt der Augustiner Fahrer und so weiter.

Speaker: Und das...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Läuft jetzt inzwischen gut.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Von daher freue ich mich, Gerrit, wenn du das dann auch mal demnächst...

Speaker: Für den nächsten Rasenmäher -Sommer.

Speaker: Ja, der nächste Frühling kommt bestimmt, aber jetzt konzentriere ich mich ja erstmal.

Speaker: Auf das wilde zurück unter anderem

Speaker: Es geht rund, aber...

Speaker: ja was soll ich jetzt großartig sagen ich würde

Speaker: ganz gerne nochmal den zweiten Teil abspielen vom Brute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Da war es auch schon wilder, oder?

Speaker: Das war schon wilder, denn es war kurz vor Feierabend von Teil 2, also kurz vor Ende des Festivals. Lass uns einfach mal rein, denn er hat ja ganz, ganz nette Gesprächspartner.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ganz genau, jetzt geht es weiter mit...

Speaker: Part 2 und zwar das Festival neigt sich so lange ohne Ende.

Speaker: Und wir hatten hier wirklich eine ganz, ganz

Speaker: Großartige Zeit heute. Ich persönlich durfte auch

Speaker: das Tab Takeover oder beziehungsweise

Speaker: die kleine Verküstigung von Wall City begleiten.

Speaker: und jetzt habe ich mich hier einfach mal

Speaker: Tisch gehockt.

Speaker: in der hinteren Ecke

Speaker: äh und

Speaker: Alle voran natürliche JPEG ist natürlich bekannt.

Speaker: und ähm

Speaker: Ja, erstmal danke, dass du da bist. JPEG, sag mal ganz kurz, du warst ja gestern noch nicht da.

Speaker: wie viele andere auch unter...

Speaker: Du bist jetzt heute als eintäglicher Gast. Wie gefällt dir das Festival bisher?

Speaker: Brut für mich auf jeden Fall in Norddeutschland die Nummer eins an Craft Beer Festivals, die du überhaupt machen kannst. Also ist so.

Speaker: Okay.

Speaker: Du hast jetzt heute ein...

Speaker: Ein Tag da, Line -Up wie...

Speaker: Wie gefällt es deiner?

Speaker: Es ist ein großer Anteil kanadische Brauereien dieses Jahr. Finde ich richtig geil.

Speaker: bisschen was aus Amerika, bisschen was aus ganz Europa.

Speaker: Also ich muss sagen, für die Größe...

Speaker: Wirklich...

Speaker: in Deutschland einzigartig, würde ich sagen.

Speaker: Genau das sehe ich auch so, weil ich bin total geflasht von diesem Line -Up als richtiger Krachbier.

Speaker: Nerd Crossfit Geek.

Speaker: Also der immer die besten Hazy irgendwas will.

Speaker: Also der ist mir schon sehr, sehr gut aufgehoben.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber...

Speaker: Vermisst du was heute?

Speaker: Ich gar nicht, muss ich sagen. Also die Vielfalt ist komplett da. Du kriegst von einem...

Speaker: Vom Dry Hop Pils bis zu abgefahrensten New England IPAs bis hin zu Bali Wines.

Speaker: kriegst du halt alles.

Speaker: Und das in einer Größe, die trotzdem noch familiär ist irgendwie.

Speaker: Und ich finde genau diesen Mix fantastisch.

Speaker: Ja, ich find's ganz genauso.

Speaker: Und jetzt gerade tatsächlich...

Speaker: Es gab ja diese Special...

Speaker: releases also stundenmäßig

Speaker: als dann...

Speaker: noch zu, ich sag mal, zur vollen Stunde.

Speaker: Von Brauerei zu Brauerei, spezielle Flaschen.

Speaker: veröffentlicht wurden.

Speaker: Jetzt gerade habe ich nochmal ein...

Speaker: Drop -Egg hat er von Vault City.

Speaker: Ähm...

Speaker: Wie steht es zu diesem Vorhaben? Findest du das ganz gut?

Speaker: Also hast du davon...

Speaker: ausreichend mitbekommen.

Speaker: Siehst du irgendwas kritisch?

Speaker: Also ich bin zwiegespalten was das angeht, aber das ist dann eher so ein Location -Thema.

Speaker: Also ich glaube, es ist eher so dieses, kriegst du alles mit?

Speaker: Also das klassische FOMO? Ja.

Speaker: Also...

Speaker: Ich bin mittlerweile an dem Punkt, dass ich sage, ja okay, dann verpasse ich halt zwei, drei Sachen.

Speaker: Ist okay.

Speaker: So, ich wusste, ich wollte die Sachen von The Catch haben, weil ich den Kauer...

Speaker: letztes Jahr beim Maibockanstich in Hamburg kennengelernt habe und ich fand das irgendwie geil.

Speaker: irgendwie die Sachen da mitzunehmen und so, das war halt cool.

Speaker: Ich habe aber keinen Bock, mich irgendwie in eine Schlange zu stellen, ewig für was.

Speaker: Es ist...

Speaker: Aber ich verstehe den Anreiz davon. Aber die langen Schlangen sind dir nicht gegeben, oder? Nein, es war okay.

Speaker: Also wenn man es jetzt vergleicht mit so MVCC oder sowas, das ist alles...

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Du stehst da nicht ewig in der Schlange, du stehst da vielleicht mal eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde.

Speaker: Mega, mega, mega toll. Und du kriegst dafür geile Sachen. Du kriegst wirklich geile Sachen dafür.

Speaker: Absolut. Und Le Ketch waren ja schon echt geile Drops.

Speaker: Sag mal, hast du...

Speaker: Nee, das Paprika haben wir noch gar nicht probiert.

Speaker: Viola!

Speaker: Sag mal, wie schmeckt das Popcorn?

Speaker: Ähm, ja süß.

Speaker: Süß!

Speaker: Ob ja, Mann!

Speaker: Der ist sehr süß und salzig.

Speaker: Aber es ist nicht so, es ist gut.

Speaker: Das ist gut so.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Hast du Sauk geholt? Du hast gesagt, du möchtest Sauk haben. Sauk und Creamsauk, ja. Aber sag doch mal...

Speaker: In der Runde auch.

Speaker: Also könnt ihr heute vor diesem Tag...

Speaker: Für heutigen Tag.

Speaker: Ein Favorit -Man?

Speaker: Ich kann es auch nicht über Kanada.

Speaker: Ja? Hast du dein Favorit? Ein spezielles Bier? Ja, die hatten ein Pale Ale. Keine Ahnung, wie das hieß. Aber das war halt ein Pale Ale, also wenig Umdrehung.

Speaker: Super gehopft. Und er sagte, ja, wir hopfen das ja auch wie ein IPA, nicht?

Speaker: Das war mein absolutes Lieblingsbier heute.

Speaker: Und das zweite da habe ich vergessen.

Speaker: Müsste ich nachkommen.

Speaker: Mit Calamansi, das Tower. Das war so geil, da habe ich zwei von geholt.

Speaker: J -Pick, hast du...

Speaker: Ein Favorit von dem heutigen Tag.

Speaker: Was du sagen würdest, das war so dein Pass 2. Das kommt so ein bisschen darauf an, welche Bierstile man mag.

Speaker: Wenn ich jetzt auf die Sauerbiere gehen würde, dann ist halt ganz klar Vault City.

Speaker: Wobei ich Tooltron auch ziemlich stark fand.

Speaker: Aber Wall Street ist trotzdem noch Favorite.

Speaker: Und dann bei den IPAs ist es bei mir Likertsch.

Speaker: dieses Jahr.

Speaker: Liegt es daran, dass es

Speaker: Vielleicht die Dosen waren auch die ultra -fresh waren, also ich glaube...

Speaker: Ich glaube, die haben ja die Dosen auch geschenkt, die teilweise zwei Wochen abkappen. Ja, okay, die Dosen, die jetzt noch im Special Release sind, ja klar.

Speaker: Die waren halt zwei Wochen maximal alt.

Speaker: Natürlich schon nochmal geil, wenn man die nochmal an den Top bekommt.

Speaker: Ich meine, ich bin sonst auch ein riesen Fan von Messorem zum Beispiel.

Speaker: Und diese ganzen kanadischen Biere, muss man ganz ehrlich sagen, die sind alle

Speaker: auf einem sehr ähnlichen Niveau

Speaker: Wir haben jetzt hier sechs Brauereien aus Kanada.

Speaker: Und die sind alle auf einem Top -Niveau.

Speaker: Aber für mich war Lecatch der Geheimtipp.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja ich muss dir ganz ehrlich sagen...

Speaker: Ein Heimtipp für mich, oder beziehungsweise hatte ich gerade noch einen Schirm, gebe ich auch ganz ehrlich zu, ist Bruce Key aus Kanada.

Speaker: Ja.

Speaker: Auch geil. Da waren wir gerade im Tasting drin. Auch mega. Ich habe die gestern getrunken und die IPS.

Speaker: Ihr wart überragend kaputt!

Speaker: Und ihr habt ja gerade nochmal vier Dosen weggebracht.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und das war für mich...

Speaker: Ja, nö, nö.

Speaker: Absolute Erscheinung.

Speaker: Ich bin ganz soweit.

Speaker: Hier kriegen wir es gerade.

Speaker: Russki!

Speaker: Einleiten!

Speaker: Was war das denn?

Speaker: Sieht ziemlich rötig aus, weißt du was?

Speaker: Brötlich, es ist kein Smoothie Sour, also nicht so dickflüssig.

Speaker: Wunderbar, Zitronen oder...

Speaker: Citrusnase, weil da Kalamansi drin ist.

Speaker: von der anderen und Himbeere und ich finde aber, riech mal, ich finde es hat eine wunderbare Nase. Aber das ist die mit I, ne?

Speaker: Wo stehen denn die, die Schweden?

Speaker: Es riecht und schmeckt wie eine Limo. Aber geil!

Speaker: Tatsächlich. Auch ein geiles Bier, ja.

Speaker: Das passt auf jeden Fall, da gehe ich mit.

Speaker: So viele geile Biere. Es ist ganz schwer sich zu entscheiden, muss man wirklich sagen.

Speaker: Gut.

Speaker: Du kennst das ja auch von so Sachen wie MBCC und so. Sich entscheiden, für ein Bier, was man jetzt als das beste Bier gürt, ist ganz, ganz, ganz schwierig. Also erstens...

Speaker: Völlige Geschmackssache.

Speaker: Du hast geiles, du hast aber hier, du hast nicht so viel Auswahl wie jetzt bei einem MBCC, aber du hast einen sehr familiären kleinen Kreis.

Speaker: Du hast unglaublich viele internationale Brauereien dafür trotzdem.

Speaker: Und du hast eine unglaubliche Vielfalt.

Speaker: Das finde ich geil. Ich sehe das ganz genauso. Aber sag mir doch mal jetzt abschließend...

Speaker: Fazit schulnotenmäßig 1 bis 6.

Speaker: Gib mir eine Stunde für dieses Testwerk.

Speaker: Eins ist das Beste dann. Ja klar, Schulnoten.

Speaker: Zwei plus.

Speaker: Zwei plus.

Speaker: Die Luft da oben ist immer.

Speaker: Und Viola, weil du gerade auch zu Wort kamst.

Speaker: Was hast du?

Speaker: Ja, ich bin mehr für eine Eins.

Speaker: Ich finde es wunderbar organisiert hier. Es ist nicht so hektisch wie woanders. Ich musste bis auf zum Essen so gut wie überhaupt nicht lange stehen.

Speaker: Ich kann gut sitzen.

Speaker: Das finde ich großartig und sehr viel Wechsel. Also alle Brauereien haben mehrere Biere, dass sehr viel Wechsel ist.

Speaker: Absolut.

Speaker: Großartig. Ich kenne nicht so viele Festivals, aber von denen, die ich kenne, ist das das Beste bislang.

Speaker: Ja, das ist doch mal eine schöne Aussage und damit danke ich euch beiden für...

Speaker: dieses schönen Worte.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich finde es ganz gut zusammengefasst.

Speaker: Und bin gespannt, Alex, ob wir uns mal vielleicht irgendwann hier sehen.

Speaker: In diesem Sinne gebe ich zurück zum Studio, wie man so schön sagt.

Speaker: und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Speaker: Prost!

Speaker: Ja.

Speaker: JPEG.

Speaker: Ja.

Speaker: Und Viola, aka...

Speaker: Die Craft -Betante.

Speaker: Mega.

Speaker: Ja, auch wirklich

Speaker: Ja gut, man hat es gehört, aber das ist jetzt auch wirklich kein Geheimnis. Am Ende eines zweitägigen Bierfestivals

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, aber ich denke mal, wir waren noch klar zu verstehen.

Speaker: Das Popcorn war übrigens sehr lecker.

Speaker: Ich kann mich da JPEG eigentlich nur anschließen. Also wirklich, was ich gerade schon gesagt habe.

Speaker: Es ist wirklich ein Festival, das macht wirklich Spaß. Ich hoffe, wie gesagt, es bleibt so vom Charme her und dann wird man da sicherlich noch sehr, sehr viel.

Speaker: Spaß haben.

Speaker: Wenn die geografische Lage dann auch noch ein bisschen besser ist, dann...

Speaker: Wird es für uns aus dem Süden natürlich auch noch einfacher.

Speaker: Ich glaube, bis Lübeck da verschoben wird irgendwo, das dauert noch ein bisschen.

Speaker: Von daher schauen wir mal, ob man es irgendwie mit einem Urlaub...

Speaker: verbinden kann.

Speaker: Ja.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ist immer recht schwierig. Von mir auch gar nicht tatsächlich so einfach zu erreichen.

Speaker: Aber...

Speaker: Naja, wir hören...

Speaker: Jetzt mal rein. Ich höre da schon irgendwie was. Ich glaube da...

Speaker: Und unser Gast kommt. Ja, vor der Tür habe ich es auch irgendwie klappern gehört. Wahrscheinlich auch mit den Flaschen.

Speaker: Oh, jetzt hat es geklingelt.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Dann...

Speaker: Alex!

Speaker: Hat es da geklingelt?

Speaker: Es hat geklingelt. Lassen wir sie doch mal rein. Dann würde ich vorschlagen, dass es die Gäste mal schnell reinholt.

Speaker: Ja.

Speaker: Hallo?

Speaker: Hallo, hallo!

Speaker: Herzlich willkommen!

Speaker: Servus. Danke schön. Schön, dass du da bist.

Speaker: Und wie das geklappt hat.

Speaker: wie ich gerade schon erwähnt habe.

Speaker: Äh...

Speaker: Ja, Hopfengrund ist heute zu Gast.

Speaker: Und...

Speaker: Stell dich doch einfach mal ganz kurz vor.

Speaker: Ja, genau. Julie von Hopfengrund, um ganz genau zu sein.

Speaker: Ja, ich, mein Mann und ich, Christoph und ich, wir haben das Ganze gegründet.

Speaker: war das keine Entscheidung, sondern es hat sich ein bisschen so entwickelt von wir versuchen mal etwas als Gypsy -Brewer hin und her und bei Freunden.

Speaker: Wir haben gemerkt, dass das doch einfach mehr als eine Spielerei ist. Mittlerweile haben wir ein 500 Liter Sudhaus und brauchen doch ganz ordentliche Mengen für eine Nanobrauerei.

Speaker: Ja.

Speaker: und ja genau

Speaker: Ähm...

Speaker: Was da alles so hinter steht, das werden wir...

Speaker: Heute ist ein bisschen...

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, ich würde vorschlagen...

Speaker: Wir haben jetzt ja ein bisschen was vorbereitet an Fragen auch.

Speaker: Du hast uns ja auch ein bisschen mal was zukommen lassen, damit wir hier ein bisschen mal auf den Geschmack kommen und vielleicht mal so ein paar Biere.

Speaker: verkosten können und das

Speaker: unserer Community, unseren Zuhörern so ein bisschen auch mal schmackhaft machen können. Tatsächlich, weil wir natürlich unter der Woche auch irgendwie immer die Aufnahme machen, haben wir uns so ein bisschen auch aufgeteilt und Alex und ich werden uns mit den Flaschen abwechseln und haben uns das ganz schmackhaft aufgeteilt.

Speaker: Und das erste Bier?

Speaker: Haben wir jetzt rausgeschaut, ist das Muscatella.

Speaker: Eil.

Speaker: Muscatelaine.

Speaker: Genau, ich bin schon gespannt, wer anfängt. Ich fange an. Tatsächlich der Alex?

Speaker: Ja.

Speaker: Muscatela, das ist eigentlich ein superschöner Einstieg.

Speaker: Ähm...

Speaker: Rein vom Trinkverhalten her. Das hat ganz, ganz wenig Alkohol. Das ist so für den Sommer ultratrinkig, frisch.

Speaker: Aber ist auch nicht ganz 100 % Bier. Also wir fangen jetzt eigentlich schon irgendwie mit so einem Hybrid -Piraten an.

Speaker: Steigen voll tief eigentlich ein bei euch.

Speaker: Im Prinzip ist es aber so, weil bei Hopfengrund...

Speaker: Das, das.

Speaker: Die Essenz ist dessen, was wir lieben zu tun.

Speaker: Also...

Speaker: Wir blenden, wir kuvertieren gerne, wir spielen gerne, vor allem eben mit Trauben und Wein.

Speaker: wir im Herzen bzw. von den Wurzeln her eigentlich auch Winzer sind.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und natürlich sind alle unsere Biere, also manchmal kommt es mehr raus, manchmal weniger.

Speaker: Aber alle unsere Biere sind irgendwie verknüpft zu Wein.

Speaker: Und das ist ein Bier, was...

Speaker: ziemlich auf der

Speaker: Kante steht.

Speaker: Genau, zwischen dir und deinem.

Speaker: Ähm...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ein befreundeter Sommelier.

Speaker: hat mal zu mir, hat mich zur Seite genommen auf einer großen Weinmesse und hat gesagt, du, also das Bier, das ist, wenn ein Petnut und ein Cider ein Verhältnis hätten, dann würde das dabei rauskommen.

Speaker: Und es klingt total verrückt, aber...

Speaker: irgendwie stimmt das schon.

Speaker: Oder? Alles?

Speaker: Also ich habe es eingeschenkt und es schaut erstmal eher aus wie...

Speaker: Und...

Speaker: Ja, wie irgendwas so zwischen Cider und Weißwein.

Speaker: Sehr, sehr, sehr

Speaker: Hell, sehr klar.

Speaker: Hätte ich jetzt auch, hätte ich die Flasche jetzt einfach blind aufgemacht, niemals mit einem Bier in Verbindung gebracht.

Speaker: Aber dann geht es in der Nase, würde ich sagen, schon Richtung Bier los, dass man vor allem jetzt diese wilden Aromen

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: die dann eher so ein Sauerbier hat.

Speaker: ein bisschen Brett.

Speaker: Riech ich.

Speaker: aber auch sehr viel Frische.

Speaker: von der Traube.

Speaker: Genau.

Speaker: Und im Mund muss ich sagen.

Speaker: Kriege ich nur ganz hin. Also das Brett ist schon da. Brettern und Mützes merkt man schon so ganz leicht mitschwingen.

Speaker: Aber der einzige Teil, der mich noch ein bisschen ans Bier erinnert, ist hinten raus so eine ganz leichte, dezente Bitterkeit.

Speaker: Ansonsten ist es wahnsinnig frisch. Also hättest du jetzt nicht gesagt, das ist perfekt für den Sommer?

Speaker: Also das hätte ich sofort in den Sommer verordert. Also auf die Terrasse.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Irgendein Aperitif.

Speaker: genommen und das wirklich angeboten. Das passt ja perfekt.

Speaker: Und da sagst du mal jemandem, das ist Bier.

Speaker: Die Leute halten dich ja alle für verrückt.

Speaker: Ist das so ein bisschen eure Handschrift vielleicht auch?

Speaker: Bescheid?

Speaker: Ja, nein, ja.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Also...

Speaker: Unsere Handschrift ist, dass wir...

Speaker: Prinzipiell nicht sagen, das ist unser bestes Bier oder Einsteigerbier. Wir mögen diese Klassifizierung eigentlich nicht so gerne. Wir mögen eher zu sagen, hey, worauf...

Speaker: Hast du eigentlich jetzt gerade Lust zum Trinken? Was brauchst du? Hattest du einen harten Tag? Musst du erstmal runterkommen?

Speaker: dass dich wieder...

Speaker: raushebt irgendwas.

Speaker: Und wir alle kennen das. Manchmal greift man zum Stout, man weiß gar nicht warum. Und manchmal irgendwie zum West Coast. Und das ist ja das Schöne an dieser überragend schönen Bierwelt und der Diversität, die wir hier haben. Und das wollen wir auch zeigen. Nur wollen wir natürlich den Fokus legen in...

Speaker: Wein und Bier.

Speaker: Und in welche Richtung kann das gehen? Und wo sind da eigentlich die Grenzen?

Speaker: Das ist 100 % Bier, was du gerade trinkst.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das heißt zwar Muscatela Ale, das ist also als Raw Ale gebraut.

Speaker: Und das haben wir dann im 1000 Liter Fuder. Ich komme ursprünglich von der Mosel, also familiär.

Speaker: Das ist ein 1000 Liter Fude, da ist vorher Muscatella drin, unser eigener Muscatella -Wein.

Speaker: Und...

Speaker: Da wollten wir eigentlich zeigen...

Speaker: was der Impact

Speaker: von Wein ist, von Wein sein kann, beziehungsweise eigentlich und vielmehr vom Fass selber. Das ist uns ein massiv wichtiges Thema, also dieses Fassthema, woher nehmen Brauer zum Barrel Aging eigentlich die Fässer? In welchem Zustand war das? Wie frisch war das? Weil Fässer, so ein Fass, wenn da Wein oder Bier vorher drin war, also

Speaker: Das ist wie ein frisches Obst. Das muss ganz frisch weiter verarbeitet werden oder beziehungsweise wieder aufgefüllt werden.

Speaker: Und wenn man das macht, dann...

Speaker: überlebt oder wird diese extreme Frucht transportiert ins Bier. Und das haben wir da. Also Raw Ale, das heißt, wir haben für die Lactose eigentlich kaum Futter, um wirklich sauer zu werden. Das ist eigentlich unser CI. Das ist, was wir als Hopfengrund eigentlich machen. Wild Ales, und zwar fast gereift.

Speaker: Und ursprünglich wollten wir auch, dass das Ding da sauer wird.

Speaker: Wurde es?

Speaker: weil wir es eben als Raw Ale gebraut haben. Also da mit dem Bier haben wir eigentlich gelernt.

Speaker: Und das war so nicht geplant. Und ich finde, deswegen ist es eigentlich ein schönes Einsteigerbier, weil...

Speaker: Es repräsentiert unfassbar, was wir machen. Wir experimentieren viel.

Speaker: Da geht natürlich auch hier und da mal was schief, beim Weinen wie beim Wirt, das gehört ganz dazu.

Speaker: Aber...

Speaker: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das ist wichtig, ja, ja, genau.

Speaker: Man weiß nicht, wo die Grenzen sind, wenn man das nie ausgetestet hat. Und das ist schon ein Spaß, natürlich ein gewisser Luxus auch, muss man ganz klar sagen, dass man das so machen kann.

Speaker: Dieses eine Bier repräsentiert jetzt nicht, was wir als Hopfengrund machen, aber ich finde es als Einsteiger einfach schön.

Speaker: Das nächste Bier, dann wiederum

Speaker: repräsentiert eigentlich extrem gut, was wir machen. Und ihr werdet merken, dass das ein ganz anderes Ding ist am Ende des Tages.

Speaker: Du, bevor wir fürs nächste Bier kommen, ich würde noch gerne, also...

Speaker: Zu Beginn sagtest du, ne, Julie von Hopfengrund, sag mal...

Speaker: Woher kommt denn eigentlich der Name Hopfengrund?

Speaker: Wollt ihr?

Speaker: Seid dran, gibt es euch.

Speaker: Seit wann gibt es euch so als Brauerei, wenn ich das komplett so nennen kann?

Speaker: Also rein mit Zahlen ist es so, dass wir...

Speaker: im Sommer 2019 die ersten Badges gebraut haben in Österreich bei Kollegen.

Speaker: Unter anderem Reb Brauerschneider auch. Felix ist ein wirklich feiner Kerl.

Speaker: hat uns da werken lassen.

Speaker: Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch absolut keine Ahnung von der Technik, die dahinter steht. Wir haben nur gesagt, hier, wir haben ein Rezept, wir haben die Idee. Wir waren vorher in Belgien und haben uns da ganz, ganz viel angeschaut und gefragt und so. Und haben gesagt, na, wir wollen da, wir wollen eine Turbid Mesh brauchen. Das machen wir.

Speaker: Und wir haben da einen Keller zu Hause, wir haben Fässer zu Hause. Das ist alles, was wir haben. Wir mussten nichts zukaufen. Wir haben einfach nur gesagt, bitte bau uns das Bier.

Speaker: und haben das bei uns in den Fässern gelagert. Und die Grundidee war, zu lernen über Fermentation. Wie funktioniert das? Gärt das anders als spontan vergorener Wein? Oder ist spontan vergorenes Bier ganz anders? Oder verhält sich das gleich? Das ist natürlich völlig anders. Aber wir haben da wahnsinnig, wahnsinnig was gelernt. Und dann ging das halt immer weiter.

Speaker: mehr gemacht und ja, irgendwann war natürlich Zufall, dass wir in Wien ein gebrauchtes Sudhaus kaufen konnten von einer Brauerei, die expandiert hat, was natürlich irgendwie ein

Speaker: ein gutes Zeichen ist, weil die haben von der gleichen Firma eben auch das Sudhaus nur in größer gekauft und haben gesagt, ja klar, die helfen uns auch, das Ding zu installieren.

Speaker: und lernen uns zu brauen.

Speaker: Das klingt so ein bisschen verrückt, ja?

Speaker: Und das haben wir dann gemacht, war eine sehr, sehr schöne Zeit.

Speaker: Und haben eigentlich ein bisschen so ein helles und klassische Österreich. Ja, damit wir das Huthaus eben einstellen konnten.

Speaker: Ja, 500 Liter und haben dann halt mal so angefangen.

Speaker: In Österreich, also Niederösterreich, man kennt das vielleicht weinbautechnisch Kremstal -Wachau, das ist ein bisschen ein Verschnitt bei uns.

Speaker: Und wir sind eine wahnsinnig schöne Gegend.

Speaker: Wir haben das Glück, viel Wasser da zu haben.

Speaker: und eben eine Diversität an verschiedenen Obstbäumen historisch.

Speaker: wurde immer viel Obst bei uns angebaut. Also Wein, aber auch Marille, Riebiseln.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, ich bin froh.

Speaker: Vieles, vieles.

Speaker: Das eine ist irgendwie zum anderen gegriffen und wir sind da umgeben von ganz vielen spannenden Sachen und dann haben wir das mal angefangen.

Speaker: Das allererste war das Raw and Wild. Das ist unser Bier.

Speaker: komplett ohne Früchte.

Speaker: Also einfach nur ein, zwei und dreijähriges Turbid Mesh. Das habe ich probiert bei dem Bruder Bierfest im Sommer.

Speaker: Das hatte ich dort in Niederlande dabei. Das ist eigentlich unser großer Klassiker.

Speaker: und auch eines, was uns sehr, sehr viel bedeutet, weil

Speaker: übers Quittieren und das machen wir viel mit Obst und hier und da, das ist natürlich

Speaker: Das wird schnell charmant oder noch ein bisschen Trestan rein oder in einen Muscatella -Fass reifen. Dadurch kannst du ein Bier finishen und ein gewisses Aroma hinzufügen. Das ist super spannend.

Speaker: Aber...

Speaker: rein ein wirkliches

Speaker: Wild Ale ohne jegliche Zusätze, also ohne Aroma, ohne nichts, sondern das pure Bier ist für uns die Königsdisziplin.

Speaker: Du kannst nichts verstecken. Du bist nackt quasi.

Speaker: Das ist schon spannend.

Speaker: Und ähm...

Speaker: Ja natürlich.

Speaker: Mittlerweile spielen wir echt ein bisschen viel rum und haben da doch hier und da viele Sachen.

Speaker: Wir sind halt jetzt gerade auch viel unterwegs. Für uns fängt jetzt gerade die Saison an für die Messen.

Speaker: Für die Festivals.

Speaker: Jedes Festival möchte natürlich auch ein bisschen ein neues Bier haben und

Speaker: Ja klar, da kenne ich mich gut aus. Da muss man tüfteln, ja? Absolut.

Speaker: Bei uns müssen wir immer eine Art Jahresplan machen, weil wir leben nicht nach dem, was wir machen wollen, sondern wir leben nach dem, was da draußen wächst. Und das ist nochmal ein großer Unterschied und limitiert natürlich auf eine völlig andere Art und Weise nochmal.

Speaker: Tudi, du hast jetzt gesagt...

Speaker: Euer Wild Ale, 1, 2, 3, ja, verschnitt.

Speaker: Und dann hast du noch so viel über Quittieren und sowas gesprochen und dass ihr in Belgien unterwegs wart. Das klingt, als ob ihr sehr viel in Lambic und Goes...

Speaker: Brauereien wart und euch da mal was angeschaut habt.

Speaker: Habe ich das so richtig zwischen den Zeilen gelesen?

Speaker: Ja, ja, nicht nur angeschaut, wir haben viel getrunken, viel verkostet, viel gelernt.

Speaker: Viel Austausch. Glücklicherweise ist die Szene dort sehr offen.

Speaker: Ja.

Speaker: Also du gehst hin, du klopfst eine Tür, manchmal auch dreimal.

Speaker: Und du kriegst ehrliche, offene Antworten. Wir waren sehr, sehr überrascht von diesem unfassbar tollen Netzwerk und diesen tollen, tollen Menschen, von diesem Know -how.

Speaker: was in Belgien und in der Region dort einfach...

Speaker: Ja.

Speaker: alt und verhaftet und doch ganz anders vom Verständnis her ist, als wir das hier so kennen.

Speaker: Ja, wir haben viel, viel gelernt in Belgien. Allerdings, und das muss ich doch immer wieder sagen, ja, wir brauchen Turbid Mesh, wir lassen das in unseren eigenen...

Speaker: die Wild Ales in unseren eigenen

Speaker: fässern Reifen, eben ein, zwei, drei Jahre, quittieren das dann, so wie wir denken, dass es ein geiler Blend ist, je nachdem auch...

Speaker: Frühling, Sommer, Herbstfrüchte, was es auch braucht an Körper.

Speaker: und ähm

Speaker: Und ja, die Sachen säuern natürlich auf. Also du hast am Anfang auch schon jetzt vom Brett und so geredet.

Speaker: Mir ist nur absolut wichtig, dass jedem bewusst ist, bei Hopfengrund...

Speaker: Wenn etwas da ist, ist das alles natürlich. Das heißt...

Speaker: Die Spontangärung ist natürlich die Lactose bzw. auch das Brett. Das ist das, was wir in unseren Weinkellern...

Speaker: Und auch natürlich in unseren Fässern haben. Also die Weinhistorie, die mikrobiologisch...

Speaker: Das ist ganz, ganz wichtig.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Mega.

Speaker: Gerrit, du schenkst ein und dein Bier schaut schon mal ganz anders aus als das, was ich getrunken habe. Du hast jetzt das Muscat Wild, richtig? Genau, Muscat and Wild.

Speaker: Also das ist jetzt dann aber Judy wirklich mit der Traube dann diesmal.

Speaker: Kein Fake. Kein Fake.

Speaker: Entschuldigung, Alex. Genau, das ist...

Speaker: Das ist Muskat in Wild. Das heißt, wir haben da eine Basis, eben Wild Ale, genau wie gerade beschrieben.

Speaker: Und da...

Speaker: spielen wir uns dann

Speaker: Nachdem wir das dann verschnitten haben, also das nennen wir dann unser Basisblend, in dem Moment ist es natürlich der Herbstblend, wo verschiedene Trauben reinkommen, die Birne ist auch der Herbstblend.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das heißt bei uns...

Speaker: Also wir denken wirklich in Jahreszeiten, alles Obst, was dann reif ist, das ist vorher...

Speaker: Überlegen wir uns, wie viel Liter wir brauchen.

Speaker: verschneiden die Basismenge und dann kommt es rein in dem Fall.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Auch für die übrigen Fruchtbiere bei uns ist es etwa immer 40.

Speaker: an Fruchtanteil. Das heißt, das ist natürlich massiv hoch.

Speaker: Aber uns ist wichtig, dass da eine...

Speaker: Du riechst rein.

Speaker: Oder am besten noch, du schenkst ein, normalerweise eine große Flasche Bier, so 0 ,75.

Speaker: die

Speaker: Die schenkt man ein, ein paar Freunden, man genießt zusammen.

Speaker: Und du riechst schon, der Raum füllt sich mit einem Aroma.

Speaker: Denn...

Speaker: So.

Speaker: Das soll es sein. Das ist nicht so ein Hauch von Pfirsich, sondern du riechst rein und du hast diese Gelbfrucht, dieses Massive.

Speaker: Ja, das ist schon sehr deutliche Aromatik. Wobei der Muskat in Wild, wir sind ja noch am Anfang, wir machen jetzt Step für Step.

Speaker: Muscat & White ist noch einer unserer eleganteren Biere.

Speaker: Das ist überragend.

Speaker: Das ist so lecker.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also alleine schon der Geruch, man macht die Flasche auf.

Speaker: Es kommt wirklich ein...

Speaker: Ein fruchtiger, frischer...

Speaker: Also fruchtig -frisches Aroma aus der Flasche.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ist das so Citrus -mäßig? Was ist das für ein...

Speaker: Ja.

Speaker: Wobei die Citrus -Aromatik, muss ich jetzt ergänzen, kommt vermutlich, was du jetzt so hast in der Nase.

Speaker: schon auch gelenkt von unserem Hopfen.

Speaker: Also wir kultivieren Aurora.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und das ist eine wahnsinnig schöne Citrus -Eleganz, dieser Hopfen.

Speaker: In jedes Bier eigentlich. Wenn man sagt, so manche fragen auch so, was ist unser roter Faden? Was ist unsere Stilistik?

Speaker: Ich würde sagen, die ergibt sich schon von Natur aus durch unsere Ressourcen. Und das ist, um jetzt auf deine Frage zu antworten, die ich noch nicht beantwortet habe, ich merke mir sowas.

Speaker: Hauptsache.

Speaker: Hopfengrund.

Speaker: kommt daher, dass das mal eine grüner Veltliner Parzelle von uns ist, die österreichische weiße Rebsorte, vor allem in Österreich.

Speaker: Und das ist eine Kessellage, Waldrand.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und dort...

Speaker: sind uns zwei Sachen aufgefallen.

Speaker: Punkt A wird Lina...

Speaker: Hatta.

Speaker: sogar in Top -Weinjahren keine Performance gezeigt, war oft krank, wir hatten Krankheitsdruck, war einfach landwirtschaftlich irgendwie nicht toll.

Speaker: Oh.

Speaker: Das zweite, was mir aufgefallen ist,

Speaker: Hopfen.

Speaker: Überall in dieser Parzelle.

Speaker: und wilde Hopfen.

Speaker: Und dann haben wir recherchiert und bei der Österreich Wein Marketing

Speaker: Also das ist ein bekanntes Marketing -Board für Wein.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: D.

Speaker: haben Riedenkataster, also einzelne Lagen, die sie kartografieren.

Speaker: Und dort über 200 Jahre.

Speaker: hieß genau unsere Berliner Parzelle.

Speaker: Hopfengrund.

Speaker: Und das haben wir zum...

Speaker: Anlass genommen.

Speaker: zwei Dinge zu tun.

Speaker: Einmal, wir haben...

Speaker: dem Berliner gerodet und genau an dieser Stelle wieder...

Speaker: Das waren die Mönche, die damals aus...

Speaker: Bayern natürlich gekommen sind, woher sowas.

Speaker: Stift zu uns um die Ecke, Stift Göttweig und die kamen also die Mönche von einer Bierregion in eine Weinregion und haben halt eine Sache vermisst.

Speaker: Was?

Speaker: natürlich Bier.

Speaker: Und haben eben...

Speaker: Stellen gesucht und da wird es für mich landwirtschaftlich wirklich interessant. Die haben

Speaker: Stück Land gesucht, wo man Hopfen kultivieren kann, bei uns hier.

Speaker: Und wir sind doch eher eine trockene...

Speaker: karge Region und der Boden ist auch, naja, lebenlös.

Speaker: Eher warm und trocken. Also wir sind zwar Cool Climate für Wein, aber für Hopfen nicht wirklich ein Anbaugebiet.

Speaker: Ach so.

Speaker: Zelle.

Speaker: Nur diese eine Parzelle, weil die eben so speziell gelegen ist, da haben sie das dann angebaut. Und wir haben gedacht, ja, wenn die Mönche das früher schon wussten...

Speaker: Das Know -how aus Bayern, das...

Speaker: Das nehmen wir mit und rekultivieren eben den Hopfen wieder.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und Aurora?

Speaker: haben wir dann gepflanzt, weil eben eine österreichisch -slowenische

Speaker: Obstensorte.

Speaker: Da wird sich ein bisschen drum gestritten.

Speaker: Wem die jetzt? Obwohl der Ursprung ist.

Speaker: Klassiker.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber sie passt zu uns.

Speaker: Wirklich gut.

Speaker: Auch von dieser Eleganz von dem, was wir auch haben wollen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und ja, das ist so ein bisschen, woher Hopfengrund kommt.

Speaker: Und...

Speaker: Das wird da so ein Stück weit Tradition irgendwie auch.

Speaker: weitertragen. Ich finde, es passt in mehrer Hinsicht ganz, ganz gut zu uns, weil wir

Speaker: Wir respektieren die Historie, vor allem die Bierhistorie und das Know -how.

Speaker: Um.

Speaker: extrem von dem, was da draußen in Europa und der Welt los ist, aber interpretieren das doch regional wieder zu dem, was zu uns passt.

Speaker: Das ist immer wichtig. Wir wollen nie etwas kopieren.

Speaker: Und ich habe mir jetzt auch gerade die direkt nochmal nachgeschenkt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also ich wollte noch mal kurz ein bisschen was zu dem Bier sagen.

Speaker: Bitte.

Speaker: ich habe dieses fruchtige

Speaker: Ich trinke es dann auch dementsprechend.

Speaker: Und...

Speaker: Ich mach's aber direkt.

Speaker: Und es ist halt schon natürlich sauer.

Speaker: Aber jetzt nicht abschreckend sauer, sondern das kann man voll super genießen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Es ist angenehm sauer. Also erfrischend sauer, aber wie erkläre ich das denn?

Speaker: Und es geht...

Speaker: Total trocken überall, so ein trockenes Finish. Hat aber auch so ein bisschen...

Speaker: Ja, wir nennen...

Speaker: sowas Teigiges zwischendurch. Das steht, glaube ich, auch ganz gut hinten auf dem Etikett drauf.

Speaker: Und das ist überragend, also wirklich.

Speaker: Ich bin gar nicht so der ganz große Sauerbier -Fan.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das ist, glaube ich, kein Geheimnis, wenn ich das jetzt sage.

Speaker: Aber das hier, das könnte ich mir richtig gut vorstellen.

Speaker: Also ich trinke die Flasche wahrscheinlich hier heute aus. Das ist richtig gut.

Speaker: Ich weiß, dass eure Biere gut sind. Ich habe mich ja bei dem Frontalfest mit dir lange darüber unterhalten und ich war voll weg von den Bieren.

Speaker: Und wow, Wahnsinn, echt klasse.

Speaker: Danke, ja.

Speaker: Was du wahrnimmst, glaube ich auch, ist ein Teil, das ist auch für uns Teil unseres Zugangs, wie wir mit den Bieren umgehen. Natürlich haben wir ein Stück weit Know -how aus Belgien mitgenommen, nach Österreich, über Turbidash.

Speaker: Wie geht man damit um? Wie kühlt man? Kühlschiff, Arbeit?

Speaker: Und, und, und, ja, und die Lage und die Fässer, was ist da wichtig? Also dieses Know -how haben wir natürlich.

Speaker: Haus.

Speaker: dem Land schlicht hin.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber...

Speaker: Wir machen die Flaschengärung. Die zweite Gärung ist eine Flaschengärung.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Eigentlich klassisch.

Speaker: aber nicht mit frischer Würze.

Speaker: sondern mit

Speaker: Frischem Traubensaft, weil wir sind hier bei Winzer.

Speaker: Das heißt, was du da auch hinten hast, das sind immer bei uns diese Weintannine, diese Gerbstoffe.

Speaker: Und...

Speaker: prozentuell ein kleiner Teil im Prinzip diese Flaschengärung dann zu machen.

Speaker: Aber...

Speaker: Es führt dazu,

Speaker: dass die Säure anders eingebunden ist und charmanter und runder, balancierter und trinkfreudiger im Prinzip ist, weil es ist eben nicht sauer.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Soll es auch nicht sein.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Erinnert mich ja jetzt doch dann auch wieder vom Ansatz her mehr an die Sekt...

Speaker: und Champagnerherstellung.

Speaker: tatsächlich die ja auch ganz oft dann irgendwelche Trauben

Speaker: Traubensäfte, Moste da benutzen, um die zweite Gärung nochmal anzuschubsen.

Speaker: auf den Zucker zu verzichten. Da merkt man schon, wie bei euch so Weinbau.

Speaker: und euer Wir -Ansatz so wahnsinnig miteinander verwoben ist.

Speaker: Es ist interessant, dass ihr so von allem, wie in einem Baukasten, so die besten Sachen rauspickt, um das dann für euch zu einem neuen Puzzle.

Speaker: zu einem neuen, für euch klaren Bild zusammenzusetzen. Jawohl, ich bin nur am Nicken, man sieht es ja nicht. Aber sag mir doch mal...

Speaker: Äh.

Speaker: Bei der ganzen Entstehung? Was war denn da am Anfang?

Speaker: Oder gerade am Anfang so die größte Herausforderung für euch.

Speaker: Beim Bier selber, beim Brauen.

Speaker: Oder...

Speaker: Gesamt.

Speaker: Ja, lass uns doch einfach mal den Punkt ansetzen, wo es dann von Wein oder wo das Bier einfach dazukam vielleicht noch.

Speaker: Warte bitte ein bisschen.

Speaker: Also...

Speaker: Für uns war das im Prinzip gar nicht, die Rezepturen oder das Brauen neu zu lernen und so. Das hat sich irgendwie so gefügt, aber natürlich auch wegen der ganz, ganz tollen Freunde, die wir haben, die uns das alles irgendwie gezeigt haben. Das ist natürlich eine geile, tolle Community, die sich gegenseitig hilft. Ohne das hätten wir das sowieso nicht machen können.

Speaker: Ähm...

Speaker: Wenn ihr die Frage Christoph stellt, wird er wahrscheinlich anders antworten. Das ist immer so.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber für mich ist es eigentlich der Teil der Landwirtschaft.

Speaker: Also...

Speaker: Als Winzer sind wir autark, wir sind selbstständig, wir haben unsere Reden da draußen stehen.

Speaker: Wir müssen die das ganze Jahr über bespaßen, pflegen und so weiter.

Speaker: Aber...

Speaker: Naja.

Speaker: Wir können machen, was wir wollen. Wir können ja auch vermehren. Wir sind da wirklich eigenständig.

Speaker: Wir haben also unsere ersten ein, zwei Sude gebraut und dann...

Speaker: Ja, haben wir im Winter zusammengesessen mit einem guten Freund, der eben uns damals schon Gerste und Weizen in dem...

Speaker: Qualität angebaut hat. Das war uns ganz wichtig. Also wir sind Demeter Winzer, also das ist ein Verein, der biodynamische Lebensmittel zertifiziert.

Speaker: Und diese Qualität wollten wir auch halten.

Speaker: auch wenn Hopfengrund als Bier nicht Demeter -zertifiziert ist.

Speaker: Aber...

Speaker: Die Rohstoffe, das war uns wichtig.

Speaker: Und das war wahrscheinlich unser größtes Problem oder unsere größte Herausforderung.

Speaker: dass wir...

Speaker: Wir sind im Winter zusammengesessen, die ernten, die lesen, alles war um und wir haben ein paar Flaschen aufgemacht. Wie es halt so ist.

Speaker: Dann unterhalte ich so. Und was...

Speaker: Was kultivieren wir?

Speaker: Was wollen wir nächstes Jahr anbauen? Und wir so, warum? Wir haben doch jetzt...

Speaker: Wir haben doch jetzt Weizen und Gerste umgemälzt.

Speaker: Wir können sie doch einfach wieder aufs Feld bringen.

Speaker: Und dann fängt er an zu lachen.

Speaker: Das war er.

Speaker: Was soll das?

Speaker: Wahnsinnig coole Familie. Die Fideszers haben uns sehr viel beigebracht.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und er so, ja, nee, die Industrie hat da einen Deckel drauf gemacht.

Speaker: Das Saatgut kann man nicht einfach mal wieder so anbauen.

Speaker: Das ist nicht samenfest.

Speaker: Verstehe ich nicht, ja.

Speaker: Also wirklich massiv naiv, muss man schon fast sagen.

Speaker: Und dann war der Christoph eigentlich fast wütend.

Speaker: Und hat sich dann auf die Suche gemacht. Es hat dann fast zwei Jahre gedauert, bis wir, ich kürze die Story ab.

Speaker: Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis wir...

Speaker: Weizen war kein Problem, aber Braugerste gefunden haben.

Speaker: Dieser.

Speaker: fest war sprich die kannst du aussehen

Speaker: und wieder ernten.

Speaker: und wieder ausziehen und wieder ernten.

Speaker: beliebig oft so wie der

Speaker: Historisch.

Speaker: Immer wahr.

Speaker: Früher haben die Bauern untereinander aus den verschiedenen Dörfern dann auch noch das Saatgut getauscht, damit man Diversität hatte, um Krankheiten vorzubeugen. Das war ganz normal und auch mal ein bisschen anderen Geschmack zu haben.

Speaker: Aber prinzipiell hatte jeder Bauer eben sein Saatgut, das hat er weiter vermehrt und das war ganz normal so.

Speaker: Bei Weizen sind wir in Österreich und auch in Deutschland relativ weit. Dinkel auch, weil da geht es ums Brot. Die ganzen Bäcker sind da wahnsinnig...

Speaker: weit vorne da das zu pushen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber...

Speaker: In der Brau -Szene?

Speaker: ist da gar nichts los.

Speaker: Und Auge erste gibt es nicht.

Speaker: Wie gesagt, zwei Jahre und dann haben wir in Norwegen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: einen grandiosen Landwirten gefunden, der die Engelsgeduld

Speaker: hatte.

Speaker: Um.

Speaker: aus 7 Gramm.

Speaker: Saatgut.

Speaker: eben so lange wieder zu rekultivieren, dass er...

Speaker: ein Hektar bestellen konnte wieder.

Speaker: eben in der Lage war, uns einen Teil davon wieder abzugeben.

Speaker: Dumen heißt die Gerstensorte.

Speaker: Ah, sanonim.

Speaker: Ja, also eigentlich Kälte gewöhnt.

Speaker: Und die haben wir dann auch mittlerweile.

Speaker: Ganz offiziell.

Speaker: importiert.

Speaker: Und dürfen sie auch vertreiben und benutzen. Wir haben den Stempel. War nicht so einfach.

Speaker: Christoph ist da fast verhaftet worden.

Speaker: Super, ja.

Speaker: Und wir hatten alle Papiere, wir wussten das ja.

Speaker: Aber wir haben vergessen oder irgendwie nicht gewusst, dass Bio -Ware ja quasi super gefährlich ist.

Speaker: Und da braucht man irgendwie eine Sondergenehmigung, weil da könnte man irgendwas einschleppen.

Speaker: Genau.

Speaker: Das war das Problem. Ja, und das war eines der größten Herausforderungen. Das hat dann doch fast all in drei Jahre gedauert, bis wir sie hatten.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und mittlerweile sind wir sehr, sehr, sehr happy, dass wir das

Speaker: hier haben.

Speaker: angebaut haben, sehr erfolgreich, auch sehr erfolgreich schon Single -Batch -Malting gemacht haben. Also wir machen das nicht selber, das macht eine grandiose andere Melzerei für uns. Wir haben in Österreich das Riesenglück, dass wir sogar eine Auswahl haben von Melzern, die auch teilweise so klein sind, dass die Single -Batch -Malting machen, also wirklich nur mit unseren...

Speaker: alles andere würde ja dann gar keinen Sinn machen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann kommen dann wieder so Herausforderungen wie dieses Jahr, wo genau diese eine Parzelle, die wir natürlich wieder bestellt haben, die Familie Fidesa, hat uns im Sommer dann irgendwie ganz kleinlaut so mitgeteilt. Übrigens, wir hatten Frost.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Fast 80 % hat der Frost erwischt. Das heißt, heuer werden wir etwas in die Knappheit geraten mit unserem Doomen und werden dann mal schauen.

Speaker: auf was wir ausweichen und sind schon am.

Speaker: weil das, was übrig geblieben ist, müssen wir natürlich aufhalten für nächstes Jahr, damit wir das wieder anbauen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das ist eine große Geschichte, das heißt Rare Seeds Tour, da gibt es auch ein kleines, aber ganz tolles Video auf YouTube, was glaube ich auch...

Speaker: gesehen hat.

Speaker: Weil ich bin schlecht im Verleben.

Speaker: Aber das ist die Kernessenz, was uns ganz wichtig ist. Und das ist unser Gold. Dumen, unsere Braugerste, das ist die Essenz. Weil wir haben mittlerweile auch schon Badges gebraut, wo wir dann sagen, wir machen nicht nur Wild Aids im Übrigen, wir machen auch alkoholfreies Bier, wir machen ein Lager, Saison und so weiter, so kleine Spielereien.

Speaker: Und da haben wir tatsächlich dann zum Beispiel beim Lager mal zwei Badges gemacht, ja einen Tag Double Badge und haben dann mit verschiedenen Getreide eben die gleiche Rezeptur ausprobiert. Und das ist Wahnsinn, wie spannend das ist, was für massive Unterschiede das dann im Endeffekt gibt.

Speaker: Dieses Malz, was wir eben machen in so tausend Schritten mit dem Anbau und und und, was wir da alles machen, ganz hell gemelzt übrigens, das...

Speaker: Das ist schon ein Weg, aber das ist auch unser roter Faden.

Speaker: Unsere Stilistika.

Speaker: Und das ist für uns ganz wichtig, ja.

Speaker: Was haben wir denn damals...

Speaker: eure Stammkunden gesagt, als es dann auf einmal...

Speaker: Auf Bier!

Speaker: in den Regalen stand.

Speaker: Oh!

Speaker: Ein Winzer, der Bier bracht?

Speaker: Wer braucht denn sowas?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das waren die Gründe.

Speaker: Und die anderen Winzer -Kollegen haben alle gesagt, ja, Leinwand, super. Endlich haben wir ein gutes Bier.

Speaker: Als Winzer ist es nun mal so.

Speaker: dass du, wenn du bei der Lese bist, ja, und das ist eine ganz intensive Zeit, das ist eine schöne Zeit normalerweise.

Speaker: Wenn nicht irgendwas Unvorhergesehenes wie Hagel oder Flut oder so passiert.

Speaker: Es ist eine wirklich intensive, schöne Zeit.

Speaker: Aber...

Speaker: Ähm...

Speaker: Letztlich.

Speaker: Am Ende des Tages brauchst du einfach ein gutes Bier.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ja, irgendwie ist das ein bisschen ein Witz und jeder schmunzelt oder lacht, aber...

Speaker: Aber die Realität ist schon so.

Speaker: Und das ist mir auch im Endeffekt dann...

Speaker: Weiter dann ganz wichtig, dass man zeigt, es gibt nicht eine Weinwelt und eine Bierwelt, sondern das ist schon sehr eng miteinander verwoben.

Speaker: das ein bisschen mehr zu pushen, mehr zu zeigen, darüber zu reden, wie nah diese zwei Welten aneinander sein können.

Speaker: Ja, da rede ich nicht von klassischen Industriewein mit klassischen Industriebier. Das sind zwei völlig unterschiedliche Getränke. Aber wenn man dann sowas im Glas hat wie die Wild Ales, natürlich dann hier und da auf den Dresdern mit Trauben noch.

Speaker: Okay, dann ist es eh Richtung Hybrid.

Speaker: Aber dann wird das schon sehr, sehr nah. Wenn du irgendwo in Paris in eine Hipster -Weinbude gehst und sowas da blind ins Glas kriegst, kannst du halt auch sagen, okay, Loire, Petnard, super freaky, keine Ahnung, vier Jahre gereift, bisschen Oxy.

Speaker: Geht durch, oder?

Speaker: Das stimmt. Ich habe in der Zwischenzeit schon mal die Isabella.

Speaker: mir eingeschenkt.

Speaker: Ja.

Speaker: Und habe jetzt schon ein paar Schluck getrunken. Also zum einen, definitiv ganz andere Farbe. Man sieht, das ist eine Rotweintraube.

Speaker: Oha.

Speaker: Genau.

Speaker: Dementsprechend kriege ich so wahnsinnig frische, rote...

Speaker: Fruchtnoten.

Speaker: Die berühmte Riehwiesel, also Johannisbeere, finde ich, kommt sehr zum Vorschein, aber auch so ein bisschen süße Richtung Erdbeere kriege ich so ein bisschen.

Speaker: Und was mir da auffällt im Gegensatz zu dem Muscatella -Aid, die Kohlensäure ist deutlich prägnanter und ausgeprägter, vermutlich durch die zweite Gärung.

Speaker: die dann noch in der Flasche passiert ist.

Speaker: Aber...

Speaker: Auch wieder ein wahnsinnig...

Speaker: Spannendes Bier.

Speaker: Wobei ich jetzt auch sage, durch diese fruchtige Süße, die wahrscheinlich die Isabellatraube reingibt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Auch gar nicht mal.

Speaker: so stark Richtung Bier driften, sondern fast schon in die Richtung

Speaker: Weiß gar nicht.

Speaker: Traubiger, ganz leichter, ganz leichter sommerlicher Wein. Also gerade wenn das so gekühlt ist.

Speaker: Die gekühlten Rotweine im Sommer gehen ja auch alle so in diese leichtfüßige, frischfruchtige Richtung und da driftet der schon auch hin.

Speaker: Ja, Isabella.

Speaker: Und das passt auch zu dieser ganzen Story. Also wir arbeiten nicht nur für

Speaker: Mit dem Getreide, mit Freunden von uns, weil...

Speaker: Holmburg, wo wir zu Hause sind.

Speaker: Das ist einfach, wir haben keine Anbauflächen für Getreide.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Binsam!

Speaker: lagen ja lang sind

Speaker: Aber...

Speaker: Wir haben zwar viel verschiedenes Obst,

Speaker: aber eben auch nicht alles. Und Isabella...

Speaker: Ähm.

Speaker: Darf.

Speaker: in Niederösterreich nicht angebaut werden für Wein, sondern es ist nur in einem ganz speziellen...

Speaker: Gebiet in Österreich ist zugelassen und daraus macht man einen sehr bekannten Wein.

Speaker: was normalerweise eher süß und sehr kitschig und prickelnd ausgebaut wird.

Speaker: Walderdbeer -Aromatik, diesen Foxy -Ton.

Speaker: das ist schon ein bisschen heavy.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wir haben uns gedacht...

Speaker: Aber diese Aromatik ist schon sehr spannend. Und das Bier mit der Säure und dem Gerbstoff ist da einfach ein geiler Antagonist für.

Speaker: Und sowas zusammenzubringen,

Speaker: In Kombination mit der Tatsache, dass es ein...

Speaker: wirklich

Speaker: fast vergessenes Wobst ist. Das wollen wir dann auch zeigen. Also einerseits versuchen wir alles selber zu kultivieren, ja, was bei uns geht.

Speaker: und Kooperationen und Freundschaften und einfach...

Speaker: dem eine Bühne zu geben, was fast vergessen ist in Österreich, war es aber vor allem das alte Obst, wie die Isabella Traube.

Speaker: wie auch die grüne Pichelbirne oder andere Sachen.

Speaker: dass

Speaker: Das ist schon sehr spannend, weil die Gerbstoffe, die Säuren von dem alten Obst, das ist schon cool. Und im Anbau, wenn ich ein bisschen über Landwirtschaft noch reden darf, das ist viel resistenter gegenüber Krankheiten als diese ganzen Neuzüchtungen. Das heißt, wenn man so Richtung Zukunft und Nachhaltigkeit, das Wort mag ich eigentlich gar nicht, aber...

Speaker: balancierten Weinbau geht, dass man sagt, ich will jetzt auch nicht immer mehr Spritzen und Pflanzenschutz machen, sondern ich will, dass das da alles gesund eigentlich wächst.

Speaker: Dann muss man eigentlich wieder zurück zu den alten Sorten gehen, die was auch heimisch sind.

Speaker: immer angepasst sind.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und Isabella gehört definitiv dazu.

Speaker: Spannend, dass du sagst, dass die Isabella so alleine so eigentlich...

Speaker: kitschig süß ist, weil dann bringt das Bier genau das rein, was man jetzt eher wahrscheinlich von einem

Speaker: von einem frischfruchtigen Sommerrotwein erwarten würde. Und das gibt ja einfach dann diese Ebene und diese Komplexität durch ein Bier dazu, was eigentlich total clever ist zu sagen.

Speaker: Alleine würde mir die Traube nicht schmecken.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das klang jetzt nicht so, als ob du die Isabella...

Speaker: wein wahnsinnig

Speaker: Aber in Kombination passiert halt einfach so was Spannendes Neues.

Speaker: wo du dann sagst, okay, dazu braucht es dann aber auch die Isabella.

Speaker: mit ihrer Opulenz, mit ihrer Wucht.

Speaker: um das dann irgendwie so zu kombinieren, um dann dieses neue Produkt zu erstellen und zu erschaffen. Also wahnsinnig spannend.

Speaker: Genau. Und das, was du jetzt im Glas hast, ist der 24er Jahrgang. Das ist der frische.

Speaker: Ähm...

Speaker: Das ist zum Beispiel ein Bier, was ich sehr, sehr spannend fand, finde auch.

Speaker: Als Pairing, ich habe

Speaker: Aktuell noch einen ganz kleinen Stock an 23er da, den habe ich extra zurückgehalten.

Speaker: Der hatte die gleiche...

Speaker: krasse pinke Farbe wie jetzt der 24er.

Speaker: Und wenn das ein Jahr, anderthalb Jahre in der Flasche reift, wird das viel ruhiger und runder und viel komplexer und kriegt noch viel mehr Schichten.

Speaker: Und jetzt ist es halt so ein bisschen Everybody's Darling, eiskalt draußen auf der Terrasse. Du überraschst auch jeden aromatisch. Und du holst auch viele Leute ab damit. Das ist spannend, weil die einen sagen, okay, ist spannend, kann ich jetzt keine Flasche von trinken, kann ich verstehen, weil es wirklich sehr, sehr viel Aroma ist.

Speaker: Alles halt nur von der Traube und das finde ich entspannend. Aber wenn man diese Traube in die Presse tut, wenn die schon draußen steht, im Bottich, dann riecht der ganze...

Speaker: Der ganze Hof riecht drei Tage nach diesem alles. Du musst alles dreifach machen.

Speaker: Oh, ist das...

Speaker: Das ist Wahnsinn, weil dieser Geruch, das ist so intensiv, das bleibt halt da und das nutzen wir halt.

Speaker: Das war unser Ziel, ja, das so ein bisschen.

Speaker: Aber auch wieder da, du machst auf und...

Speaker: Aroma!

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Voll. Du hast

Speaker: Vorhin nochmal über das Alkoholfreie und über ein Lager und so Saisongeschichten.

Speaker: Ich hatte meine Frage noch aufgeschrieben, ob alle Biere bei euch in Weinfässern gelagert werden. Aber vermutlich macht ihr genauso Lager, alkoholfrei, natürlich wahrscheinlich nicht ins Weinfass.

Speaker: Ne, ne. Da haben wir einfach zwei Drucktanks bei uns mittlerweile.

Speaker: Nein. Nein?

Speaker: Noch einen?

Speaker: Dazu gekauft jetzt.

Speaker: Balaga.

Speaker: Kostet halt immer viel Zeit.

Speaker: Und wir lagern unser Lager schon.

Speaker: Sechs Wochen ist dann jung, eher acht Wochen.

Speaker: Das mögen wir einfach besser vom Geschmack, dann ist einfach noch ein Hauch runter.

Speaker: Genau, alkoholfrei ist ziemlich erfolgreich bei uns am Markt, weil das ist auch gebraut und nicht interalkoholisiert. Das war mir halt wichtig.

Speaker: Wie füllt ihr die ab, die Lagerung, die Alkoholfreiheit und was für Gebinde?

Speaker: 033

Speaker: Also diese ganzen wirklichen Trinkbiere, das ist 033 bei uns.

Speaker: Das sind keine Pfandflaschen.

Speaker: Und da bin ich ganz böse. Ich habe viel probiert.

Speaker: Aber mittlerweile arbeite ich mit einer Künstlerin aus Wien zusammen.

Speaker: Also die eine Hälfte, wenn ich hier bin.

Speaker: am Hof bin oder Events habe, nehme ich das mit zurück.

Speaker: Wasche die Flaschen selber. Ich habe einen Bekannten, der das machen kann.

Speaker: Und wenn ich in Wien auf Events bin oder so, dann sage ich immer Bescheid, hey, ich bin in der Bar, habe da eine Veranstaltung.

Speaker: Und die sammelt das dann ein und macht so Weingläser, also Wassergläser draußen, so Kerzenhalter und Zeugs dazu.

Speaker: Ja, so ein bisschen Upcycling. Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber die Flasche fand ich halt so schön.

Speaker: Also wir denken eh viel über vieles nach, aber manchmal darf man auch einfach... Und das ist ja vor allem auch im Weinbau tatsächlich eigentlich ja noch nie wirklich ein Thema gewesen. Da hat man immer ja die Flasche genommen, die den Wein am besten repräsentiert hat und die eigentlich auch für den Wein am besten war. Im Bier hat man ja eher so dieses Denken, das muss...

Speaker: Es gibt nur fünf verschiedene Flaschentypen und ich muss das jetzt irgendwo reinbekommen und dann in das Pfandsystem rein. Und im Wein ist es ja...

Speaker: Es hat ja jede Flaschenart auch irgendwo ihre Daseinsberechtigung, um dem Wein am besten gerecht zu werden. Ist es ein Wein, der lang gelagert werden muss, dann...

Speaker: gibt es eine andere Flaschenart und Flaschenform dafür und andere Verkorkungen und so weiter und so fort. Also das ist schon...

Speaker: Man merkt, dass dein Ansatz auch wieder aus dem Bein vielleicht so ein bisschen...

Speaker: Ja, genau.

Speaker: wobei man auch dazu sagen muss wir sind in österreich

Speaker: Und nicht in Deutschland?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und das ist, was die Logistik für Pfand angeht, das ist schwarz und weiß. Wir haben jetzt erst seit einem Jahr Pfandflaschen hier eingeführt für Plastikflaschen. Das ist unfassbar, ja.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und es gibt tatsächlich jetzt auch die ersten Bestrebungen. Also es gibt natürlich auch Bierflaschen, die hier Pfand haben und auch die ersten Weinflaschen. Demeter, der Verband, hat da sich ganz stark gemacht.

Speaker: Aber...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Es ist...

Speaker: Gerade beim Wein.

Speaker: Und bei unseren Bieren ist das halt auch der Fall.

Speaker: Um.

Speaker: dass wir schon auch viel exportieren in andere Länder.

Speaker: Und...

Speaker: dementsprechend diese Flaschen ja auch nie wieder zurückkommen.

Speaker: Und dann zu investieren in eine Pfandflasche.

Speaker: die das Fünffache von einer normalen Flasche kostet im Einkauf, macht dann

Speaker: wirtschaftlich auch wieder wenig sind.

Speaker: Zumal die Fernflaschen auch dicker sind, müssen sie auch sein, weil sie müssen ja, dass viele...

Speaker: Waschen.

Speaker: auch aushalten. Also, Riesenthema.

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn es einen einfachen, schönen Weg gäbe, das zu machen, würde ich das natürlich in Österreich auch gerne durchsetzen. Bis dato.

Speaker: Was ich selber zurückkriege und sammle, das wasche ich und benutze es wieder. Ansonsten wird es abgecycelt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: In welche Länder versendet ihr?

Speaker: Wir selber...

Speaker: Oder wo sie sich entdeckt haben.

Speaker: Verkaufen oder versendet.

Speaker: In welchen Ländern kann man Eurobeere kaufen?

Speaker: Ja, so ein Niederlande ist ein riesen...

Speaker: Markt, Belgien auch.

Speaker: Deutschland seit letztem Jahr.

Speaker: Habe ich jetzt mitbekommen, in Hamburg.

Speaker: der Hamburger Gnadehügel.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber ganz kurz nochmal zu Belgien und Niederlande. Das waren ja schon auch...

Speaker: Vermutlich war es ja eure Inspiration auch.

Speaker: irgendwie daherkommt, euer Ziel, sage ich mal auch. Und das ist dann auch irgendwie...

Speaker: Schon ganz cool, oder?

Speaker: Ganz cool, ja, natürlich.

Speaker: Und dort, nicht nur Belgien, sondern auch in den Niederlanden, sind ganz, ganz große Kühe, Tiere, Blender.

Speaker: Und Power.

Speaker: Aber es war bei uns eigentlich ein Stück weit anders herum. Natürlich haben wir immer dahingeschaut, weil das für uns sehr viel...

Speaker: bedeutet hat.

Speaker: Aber...

Speaker: Unser Kick -Off als Hopfengrund war in Belgien in Antwerpen bei Billis vor drei Jahren.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und da sind wir mit den neun ersten Pieren, die wir irgendwie etikettiert haben, auf Billis eingeladen worden.

Speaker: Und wow.

Speaker: Und keiner kannte uns. Keiner.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Und das war total verrückt. Wir standen da und neben diesem

Speaker: Überragend 50!

Speaker: superbekannten Brauereien und wir haben uns...

Speaker: Das ist eine Emotion, die da auf einen, also das ist Wahnsinn, ja auch die Location, wer schon mal da war.

Speaker: Es ist ein überragendes Festival.

Speaker: Und du stehst da und die Leute rennen.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: und die rennen zu ihren Favoriten.

Speaker: Und du stehst da und beobachtest und aus der Weinwelt, sowas gibt es nicht.

Speaker: Diesen Respekt, diese Emotion.

Speaker: Das, das...

Speaker: Das gibt es nicht.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und überall, überall.

Speaker: Schlangen um Schlangen um Schlangen an Menschen?

Speaker: Nun bei uns.

Speaker: Nix.

Speaker: Kein einziger Mensch.

Speaker: Oh.

Speaker: Neben uns war Bravour zum Beispiel.

Speaker: die Sekunde 1, ich glaube...

Speaker: 30, 40 Leute.

Speaker: komplett irre und ich nur so.

Speaker: Okay, ich kenne die Leute nicht.

Speaker: Vielleicht sollten wir das auch mal kosten. Die haben uns immer alles als erstes eingeschenkt. War ultra leiwand.

Speaker: Mittlerweile sind wir im Rieck ganz gut befreundet.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Verrückt.

Speaker: Und dann kam eine Person.

Speaker: Eine.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe sie mir gekreid. Ich bin dann. Ich habe etwas sehr Unkonventionelles gemacht für die Bierwelt.

Speaker: Bei Willi stehen da immer so Weinfässer da. Das Setup finde ich sehr schön, natürlich.

Speaker: Und ich bin dann...

Speaker: vor das Weinfass gekommen zu ihm.

Speaker: Und habe dann mit ihm einfach persönlich geredet, weil ich hatte ja auch genug Zeit. Es war ja kein anderer.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und habe mir ihn dann gekreilt und habe, glaube ich, eine halbe Stunde mit ihm gequatscht. Und die zwei Biere, es gibt immer nur zwei Biere in einer Session, zwei Biere und dabei über dieses alles, was ich jetzt auch schon erzählt habe, dass wir alles selber kultivieren und was uns wichtig ist. Und über das Wasser haben wir noch gar nicht geredet. Ja, es gibt so viele Themen.

Speaker: Ja, und der war da und hat genickt und hat gekostet.

Speaker: Cool, halbe Stunde wieder weg.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich gebe da...

Speaker: zurück, trink was und plötzlich standen 30 Leute bei uns.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und das ist etwas, das kann...

Speaker: Das wird mir in meinem Leben, werde ich das nie vergessen, das war der Ferry Windhofen, der in seiner Facebook -Gruppe dann quasi...

Speaker: hat.

Speaker: Ja, also in diesem Jahr vor drei Jahren gab es fünf.

Speaker: Neue Brauereien, die vorher noch nie da waren, die keiner kannte. Der hat alle durchprobiert und hat gesagt, Geheimtipp.

Speaker: des kompletten Wochenendes ist Hauptgrund.

Speaker: Und diese Kombination vom Stefan, der uns da eingeladen hat, auf Billys.

Speaker: Wir haben ihn nur kennengelernt, weil wir in seine Bude rein sind und einfach...

Speaker: Bier gekauft haben in diesem überragend geilen Shop.

Speaker: Und dann haltet ihr.

Speaker: Gespräch gekommen sind. Ja, wir sind Winzer, wir lieben Bier und keine Ahnung was. Er fand das cool und

Speaker: Und ja.

Speaker: Er hat uns besucht, wir haben ihm alles gezeigt und er hat uns eingeladen.

Speaker: Und dann sind wir da und dann kommt ein Mensch, der sagt, das ist wirklich, wirklich großartig, Leute.

Speaker: Und das habe ich nicht geglaubt.

Speaker: Und dann sind wir dann, ich kannte Antep nicht, ich kannte nichts, ich habe da nichts eingespielt.

Speaker: Bin dann da an diese Wand und viele Emotionen, ihr merkt das. Und da wurden diese Ratings hinprojiziert. Und ich habe natürlich dann irgendwann auch mal Fotos gemacht. Und das ist dann irre, wenn du dann halt irgendwie auf Platz 1 dein eigenes Bier siehst.

Speaker: Ja.

Speaker: 55 Brauereien.

Speaker: Top!

Speaker: Brauche einen der ganzen Welt.

Speaker: Und...

Speaker: Ja, auf jeden Fall ein geiles Gefühl.

Speaker: Das ist schon was.

Speaker: Absolut.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Hab ich jetzt Musik eingespielt, Gerrit?

Speaker: Ja, das war Jackpot wegen Platz 1 auf Antep beim Billis. Das war nochmal anscheinend.

Speaker: Wir wurden eh wieder überruled. Das ist ja ganz wechselnd.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Aber für zwei oder drei Minuten schafft zumindest ein Fotoüber.

Speaker: Ja.

Speaker: Danke. Cool, schön.

Speaker: Und dann ging es los. Und dann sind wir auf Festivals in ganz Europa eingeladen worden. Mega.

Speaker: Mega. Gerrit, hast du die Birne schon im Glas? Ich habe mir das jetzt gerade aufgemacht.

Speaker: Das sah nämlich schon sehr trüb aus. Hast du schon gekostet?

Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall nochmal eine Ecke Sprutliga.

Speaker: Von der Kohlensäure?

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, aber ich habe schon einmal genebt. Die Birne ist deutlich aromatischer.

Speaker: Finde ich. Das ist noch krasser als gerade.

Speaker: Vom Geschmack ist es meiner Meinung nach ein bisschen leichter.

Speaker: Man hatte gerade Muscat in Wild. Muscat in Wild. Ja, er hatte das Isabella, nicht Alex. Ihr habt es euch gut aufgeteilt jetzt.

Speaker: Aber Julie, das ist ja jetzt keine 0815 -Birne. Was steht drauf? Landbirne? Das ist vermutlich auch wieder irgendwas ganz...

Speaker: Eine alte Sorte, die im Kremstal schon seit Jahrhunderten angebaut wird, schätze ich mal. Nicht im Kremstal, genau. Weil da geht es jetzt wieder darum, es gibt einfach in Österreich Gebiete, die sehr, sehr bekannt sind für verschiedene...

Speaker: Spezialitäten.

Speaker: Und das ist bei uns das Mostviertel.

Speaker: Das ist eine Stunde von Kremstal entfernt.

Speaker: Deutlich kühlere Region, also dort Weinbau wahrscheinlich eher schwierig.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber eben dadurch traditionellen Most. Und da wurde halt immer...

Speaker: Most, das ist...

Speaker: Wie soll man das vergleichen? Ich kenne das von der Mosel, von meiner Familie, von Vietz.

Speaker: Sowas.

Speaker: Fietz mit Limo und so. So was hat man hier halt auch. Das ist aber stiller Apfelwein. Das prickelt nicht.

Speaker: Ja? Mhm.

Speaker: Und früher war das...

Speaker: Es ist im Prinzip in Österreich etwas in Verruf geraten, weil die Qualitäten halt wahnsinnig schlecht waren.

Speaker: Mhm.

Speaker: irgendwer im Hinterhof gemacht. Das war dünn, das hatte keine Struktur, das war kein tolles Getränk. Man hat es mit irgendwas aufgespritzt und das am Festtag getrunken.

Speaker: Das hat man halt gehabt. Irgendwas, was man cool hatte.

Speaker: Ja.

Speaker: Um...

Speaker: und diese Birnen

Speaker: Sind aber...

Speaker: hochinteressant ganz ganz klein wie golfbälle im prinzip ja und die landbirne ist eine mischung das war der allererste das allererste bier was wir gemacht haben

Speaker: Und zwar mit der Familie Haselberger zusammen.

Speaker: die da absolute Spezialisten sind, weil wir eben ja nun mal noch

Speaker: Keiner haben. Wir haben mittlerweile Reiser geschnitten bei ihnen und kultivieren und das wächst jetzt, aber die brauchen noch so um die 20 Jahre, bis sich da eins machen kann.

Speaker: Der Ante.

Speaker: Aber grandiose Bäume, ganz, ganz toll. Wenn man mal unter diesem Baum steht, das ist wirklich so...

Speaker: Ah!

Speaker: Das ist einfach noch ein echter Baum. Ganz, ganz groß. Das zu ernten ist wahnsinnig mühsam. Also was die Family sich antut, das ist halt Wahnsinn.

Speaker: und um

Speaker: Und das ist noch eine Mischung aus verschiedenen Birnensorten, also zum Beispiel grüne Pichelbirne, Champagnerbratbirne unter anderem.

Speaker: Ja, also alle ganz klein.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das sind Birnen, da kann man nicht reinbeißen.

Speaker: Die sind so hart, also die sind klein wie Tennisbälle und hart wie Tennisbälle.

Speaker: Kopf fallen von 10 Meter, dann musst du ins Spital fahren, ins Krankenhaus. Das ist...

Speaker: Ja, ist so eine Sache.

Speaker: Und das...

Speaker: Was ihr jetzt da habt,

Speaker: Das ist einer der letzten Flaschen aus meinem Privatkontingent. Ich wollte euch das zeigen, weil das nächste, die grüne Pichelbirne 100 Prozent. Also wir haben uns dann jetzt darauf geeinigt, dass wir jetzt jedes Jahr eine Birne rausbringen.

Speaker: halt ein Herbstbier jedes Jahr, aber fokussiert wieder auf die verschiedenen Birnensorten.

Speaker: weil ich das halt einfach gerne mache, genau wie Rebsorten sage, jede Birne hat eine spezifische

Speaker: ausrichtung und geschmack und das ist ja spannend und

Speaker: Genau, das halt oft in der Bierwelt...

Speaker: dieses funky und immer viel

Speaker: und dann machst du Aprikose mit.

Speaker: Mit Rosmarin, Aprikose, mit Lavendel und so. Und dann kommt immer noch mehr drauf. Immer noch mehr.

Speaker: vermischt.

Speaker: Man will das immer noch weiter toppen.

Speaker: Natürlich braucht man Diversität. Und es ist spannend, immer was Neues zu kosten. Das ist auch wichtig. Aber die Natur selber hat so viel Diversität.

Speaker: Und das möchte ich halt zeigen.

Speaker: Und deswegen...

Speaker: Jetzt spezialisiert auf die verschiedensten. Und das ist ganz schön funky.

Speaker: da noch gar nichts gesagt hast, wundert mich eigentlich. Er hat, glaube ich, gehustet beim ersten Schluck.

Speaker: Was?

Speaker: Nee, ich finde, es hat eine echt krasse Tiefe, wenn man es so wirklich im Mund hat.

Speaker: Und das ist erst fruchtig und wird dann

Speaker: Die Geschmäcker kann ich gar nicht zuordnen. Hinten wird es ein bisschen scharf und dann trocken.

Speaker: Mhm.

Speaker: So mein Empfinden auf jeden Fall.

Speaker: Baba.

Speaker: Es gibt ja, finde ich, viele Birnensorten, die dann irgendwie auch so ein

Speaker: Schon allein beim Essen so ein trockenes Gefühl im Mund.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Von daher kann das vielleicht sowas in die Richtung sein, Gerrit, die dann auch schon...

Speaker: vermutlich natürliche Tannine durch die Schale und sowas mitbringen.

Speaker: die dann durch diese

Speaker: damit.

Speaker: mit reingucken und gerade 40 % Fruchtanteil ist ja auch wieder

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Eine ganz schöne Menge. Da ist man knapp davor, dass man sagt, das ist eigentlich eine Schorle, ein Spritzer.

Speaker: Gut, das hat jetzt 7 ,2%.

Speaker: Lockerer Spritzer, Gerrit. Mir wird auch ein bisschen warm gerade. Rote Wangen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Das wird eingemeischt.

Speaker: zusammengepresst quasi.

Speaker: Und dann reift das schon nochmal vier, fünf Monate in dem Fall. Also je fester die Frucht, desto länger reift das nochmal dann zusammen mit dem fertigen Grundbier. Inklusive Schale aber. Alles, all in. Und das extrahiert natürlich alles und auch jeglichen Zucker. Also das Grundbier hat 6 ,9 Alkohol.

Speaker: Und je nachdem, wie viel Zucker halt jeweils dem Obst ist in der Frucht.

Speaker: geht das Bier natürlich schon auch nochmal. Wir haben auch Sachen, die auf neuen Alkohol hochgegangen sind.

Speaker: Schmeckt man dann zwar nicht, aber ja.

Speaker: Ciao.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Wir haben jetzt sehr oft gesprochen, was für Ideen ihr in dem Bier alles aus dem Weinbau mitgebracht habt, wie den Traubensaft und sowas.

Speaker: Gibt es irgendwas, was...

Speaker: Das Bier euch für euren Weinbau.

Speaker: mitgegeben hat was ihr da irgendwie verändert hat oder

Speaker: gelernt habt für euch.

Speaker: Unbedingt. Das nährt sich gegenseitig.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ganz, ganz viel zum Beispiel.

Speaker: in der Naturwein Bubble.

Speaker: Gibt es natürlich auch Weinfehler, genauso wie es Bierprobleme gibt, Off -Flavors und so weiter.

Speaker: Und je nach Jahrgang kommen die mal mehr, mal weniger raus und verändern sich.

Speaker: Und unter anderem...

Speaker: haben wir im Weinbau einen Jahrgang gehabt, wo plötzlich jeder Wein...

Speaker: Nicht jeder Wein, aber jeder Winzer hier in der Region hat mehr oder weniger in jedem Keller zehn Wein.

Speaker: Also.

Speaker: dickflüssigen, wenn man aus der Flasche ausgibt, wie Olivenöl, schon fast rausrinnend.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: bakterielles Problem und die Winzer kannten sich alle nicht aus. Das war sehr spannend.

Speaker: Die alten Winzer haben alle gesagt, lass das liegen, das geht wieder weg. Also irgendwie das Know -how war da und ist wieder verschwunden.

Speaker: Dann habe ich gesagt, okay.

Speaker: Die Tendenz...

Speaker: haltbar machen. Das kennt man in der Bierwelt jetzt nicht so.

Speaker: Beim Wein fügt man halt Schwefel dazu, um ein Wein haltbar zu machen, nur du konservierst halt auch das Problem.

Speaker: Das ist die Herausforderung. Das heißt, wenn du ein fehlerhaftes Produkt hast, unter Schwefel draufkippst,

Speaker: Dann...

Speaker: Wird das ja nicht sauber.

Speaker: sondern

Speaker: Du hast für die Ewigkeit ein fixes, fehlerhaftes Produkt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: und da einfach dieses

Speaker: was man beim Wild Ale

Speaker: macht und machen muss, einfach dieses lange Warten.

Speaker: Jahre lang, ein, zwei, drei Jahre, dass da einfach Wellen der Fermentation stattfinden.

Speaker: die teilweise aufeinander aufbauen, dass das ganz wichtig ist.

Speaker: die verschiedenen Temperaturstadien durchzugehen und dem Ding einfach schlichtweg

Speaker: Zeit zu geben?

Speaker: Und dass es dann wieder weggeht.

Speaker: das

Speaker: Natürlich, Wild Ale kennen wir.

Speaker: Ja.

Speaker: Wird alles zäh, geht wieder weg und zack, haben wir ein sauberes Bier.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und das gleiche passiert übrigens auch beim Wein.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: War sehr spannend, weil plötzlich die Weine alle eine frischere Säure hatten, was natürlich irgendwie so hinsichtlich Klimawandel und fettere Weine irgendwie auch ein ganz spannender Gedankengang ist.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Also...

Speaker: Da haben wir ganz schön viel über Gärung und Fermentation und vor allem auch einfach mal sein lassen gelernt. Weil im Weinbau lernt man ganz viel machen, tun, verändern. Ja, und eingreifen.

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, das gibt sich gegenseitig die Waage.

Speaker: was wir aus der einen Welt in die andere transferieren und umgekehrt. Ja, wir lernen da ganz viel.

Speaker: Das ist ja auch das, was so viel Spaß macht.

Speaker: Ja, das finde ich ja auch irgendwie so inspirierend.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Inwiefern?

Speaker: Versteht der normale Biertrinker.

Speaker: Pire B

Speaker: Das Birnenbier, was der Gerrit jetzt hat.

Speaker: Was hast du für Erfahrungen gemacht mit einem...

Speaker: Dem normalen

Speaker: Bauern bei euch um die Ecke.

Speaker: normale Bauer direkt um die Ecke.

Speaker: Ich denke, ich kann das ja nicht beantworten, natürlich nicht, aber...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ein normaler Biertrinker, der wird sich davor, glaube ich.

Speaker: erstmal so, weil das ja, der geht ja, glaube ich, ganz anders an diese Sache heran.

Speaker: Ich könnte mir das tatsächlich eher vorstellen, als...

Speaker: Also das glaube ich.

Speaker: passt bei euch ganz gut, denn ich finde...

Speaker: So der typische Weintrinker vielleicht, der ist da vielleicht so eher offen tatsächlich für, als der typische Biertrinker. Ja. Weil das ja doch schon mehr in Richtung...

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also das ist jetzt ja kein Feierabendbier. Ich mache mir so eine Flasche nicht auf nach dem Rasenmähen. Das hatten wir in den vergangenen Folgen.

Speaker: Äh, nee.

Speaker: Vielleicht eher so nicht, glaube ich. Also es ist ja kein leichtes Lager, sondern es ist schon sehr anspruchsvoll tatsächlich, wenn man mal genau da reinschmeckt.

Speaker: Aber bitte, ich wollte das gar nicht vorwegnehmen. Nein, nein, nein.

Speaker: Es stimmt schon, also der normale Biertrinker.

Speaker: Es ist die Frage...

Speaker: Ähm...

Speaker: was du erwartest.

Speaker: Und das ist bei uns oder was wir versuchen zu vermeiden sind Schubladen.

Speaker: Das heißt, ein normaler Biertrinker, das suggeriert ja schon, dass du in Österreich einen Merzen bestellst oder einen Helles oder einen Pommes aus dem Kölschland.

Speaker: Und ja, ich gehe wahnsinnig gerne Kölsch trinken.

Speaker: Super Bieren.

Speaker: Ähm...

Speaker: Aber...

Speaker: Aber das ist ein Stück Erwartungshaltung.

Speaker: Das da, die Birne, Muscatella des Isabella, ist Wurscht.

Speaker: Um.

Speaker: Das schenke ich nicht in ein Bierglas ein.

Speaker: und sage, hier, Biertrinker, kost mal. Ich habe da ein Bier gemacht. Sondern...

Speaker: Ähm.

Speaker: Und das sage ich ganz oft und ganz bewusst auch, nenne ich das gar nicht Bier, sondern Getränk.

Speaker: weil für mich der Zugang ein anderer ist, diese Schublade Bier zu verlassen.

Speaker: Und einfach zu sagen, es ist ein großartiges Getränk, schau mal.

Speaker: Kost mal.

Speaker: Vielleicht ist auch was zum Essen eher dazu.

Speaker: Mehr als jetzt das lecker Feierabendbierchen.

Speaker: was wir alle lieben.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich glaube, es ist ein bisschen eine Frage der Perspektive.

Speaker: Lange Rede kurzer Sinn.

Speaker: Also der ganz klassische Biertrinker, wenn ich jetzt so...

Speaker: bald Viertel G und da, weiß ich nicht, ins Wettel mich irgendwo reinsetze und da irgendwen das jetzt mal einschenken würde, ich glaube, der wird das wieder ausspucken.

Speaker: Zumindest wenn du Bier sagst.

Speaker: Ich bin da voll bei dir. Ich glaube, das ist so historisch und kulturell so geprägt, dieser Begriff, dass man auch...

Speaker: Wir sprechen mit vielen Brauern, die dann irgendwie die modernen IPAs brauchen. Auch die haben ja Probleme, weil einfach das historisch und kulturell so geprägt ist, dass man sagt.

Speaker: Du kommst aus Bonn, da trinkt man Kölsch und für mich ist Kölsch Bier. Und ich kann gerade noch so akzeptieren, dass der Bayer vielleicht noch ein Weißbier trinkt.

Speaker: Aber ich kann mir versichern, wenn ich aus meinem...

Speaker: studentischen Nähkästchen plaudern darf. Ich habe studiert und ich habe meine Kohle in der Gastro verdient. Ich bin nebenbei jobben gegangen und habe in Bonn in der Gastronomie gearbeitet.

Speaker: wenn das Kölschfass leer war.

Speaker: Samstags mittags, alles wohnvoll. Meinst du ehrlich, dass der Bartender nach unten gerannt wäre und das neue Kölschfass angesteckt hat? Nein, der hat einfach ins Kölschfass des Pilzes eingesteckt. Und meinst du, in fünf Jahren Studium, in fünf Jahren, die ich da gearbeitet habe, dass sich einer mal beschwert hat?

Speaker: Dass das nicht nach Köln schmeckt? Nein.

Speaker: Und das ist halt...

Speaker: Ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen, wir sprechen hier nicht über Craft Beer.

Speaker: Wir sprechen über Industriebier. Und das macht den großen Unterschied.

Speaker: Ähm.

Speaker: Die Herz, die Seele, die Kerne eines guten Bieres, das schmeckt man natürlich.

Speaker: wohl den Unterschied. Aber zum Beispiel die Landbirne

Speaker: Also das haben ganz, ganz viele Leute, die eben zum Beispiel klassischer sind. Da habe ich mich das schon mal getraut.

Speaker: Leute, die ab Hof kommen oder mal sagen, ich habe das gegoogelt, Brauerei in der Wachau.

Speaker: Die Frau wollte in der Wachau Wein trinken gehen und ich habe gesagt, eine Brauerei besuchen wir auch. Jetzt gibt es halt hier nicht so viele.

Speaker: Und dann ist es so, okay, dann kriegt man halt alkoholfreies Bier und das Lager und das ist auch schon trüb, weil wir können nicht filtrieren. Also Zwickl, ja, ist auch schon, uh.

Speaker: Und dann ist es so, ja, aber ihr könnt ja auch noch was anderes probieren, wenn ihr lustig seid. Und dann schenke ich zum Beispiel

Speaker: oder auch Isabella aus, weil das so aromatische Sachen sind.

Speaker: Mögen aber witzigerweise dann schon auch die Frauen.

Speaker: die aber auch oft sagen, ich bin kein Biertrinker.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Eher so Seidern oder so.

Speaker: Ja, das ist so irgendwie...

Speaker: Da verschwimmen die Welten, ja.

Speaker: Total, vor allem bei der Birne, ja.

Speaker: Deswegen anschließend die Frage, ist es denn...

Speaker: Einfach an einem Weintrinker.

Speaker: Sauerbier.

Speaker: näher zu bringen.

Speaker: Also das ist auch im Endeffekt, wenn man jetzt bei uns Richtung Vertrieb schaut, wo...

Speaker: Also wir hatten ja schon die Frage, in welche Länder exportieren wir.

Speaker: Ähm...

Speaker: Aber es ist vor allem bei uns okay.

Speaker: Wo gehen wir hin? Wir sind viel in der...

Speaker: gehobenen Gastronomie oder in speziellen Bars, Weinbar oder Bierbar.

Speaker: Und wir haben auch zum Beispiel...

Speaker: Wira.

Speaker: Ganz bewusst.

Speaker: die wir

Speaker: nicht an den Endkonsumenten direkt verkaufen. Also wir haben sehr wohl auch einen Online -Shop und da kann man auch Biere regulär einkaufen.

Speaker: Aber...

Speaker: Uns ist wichtig, die Gastronomie zu stärken, weil dieses

Speaker: Rausgehen, miteinander reden, miteinander, weiß ich nicht, ja, das ist ein anderes Gefühl als zu Hause was zu trinken. Und das ist mir wichtig und das wollten wir wirklich stärken und deswegen gibt es so Spezialbiere wie die Cellar Cat.

Speaker: Ich glaube, du hast das in den Niederlanden getrunken. Selected 1, ja genau. Selected 1, Selected 2 kommt jetzt im Herbst.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Kannst du auf Billy's dann trinken?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Die Serie wird fortgesetzt. Das wird cool, ja. Das sind so Single -Barrel -Geschichten, die wir nicht blenden. Also wir blenden ja schon wahnsinnig viel, aber Cellar Cat ist immer so eine 200 -Liter -Single -Batch -Nummer. Wenn etwas sehr...

Speaker: Also wirklich, das soll man nicht quittieren. Es gibt immer wieder so Sachen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und da geht das...

Speaker: Und da geht es dann so weiter.

Speaker: Und ähm...

Speaker: Ja, aber das ist schon...

Speaker: Wenn man das so sieht, natürlich, wir haben Weinhändler und wir haben Bierhändler.

Speaker: Aber diese Sachen gehen schon sehr, sehr gut in der Rheinwelt auf.

Speaker: Ja.

Speaker: Wow!

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe gerade die Marilla aufgemacht.

Speaker: Oh!

Speaker: Ich habe es gehört.

Speaker: Ich war schon ganz neugierig.

Speaker: Also ich bin, persönlicher bin ich

Speaker: Bin ich absoluter Wachauer Marillen -Fan, weil ich finde, es gibt nichts Aromatischeres.

Speaker: Ich bin froh, dass wir in München halbwegs zumindest gelegentlich so...

Speaker: Drei Wochen im Jahr machen wir mal hinbekommen.

Speaker: wenn man die Connections hat.

Speaker: Aber das riecht ja schon.

Speaker: wie die Marmelade, die ich daraus mache.

Speaker: Konserviert, wunderbar.

Speaker: fruchtig.

Speaker: Und der Geschmack ist auch, also es ist genau die richtige Säure.

Speaker: Aber auch diese süße Dämmerille, die da schön konserviert ist.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das...

Speaker: Das.

Speaker: Zum Palatschinken dazu.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Das ist der österreichische...

Speaker: Zahnkuchen oder...

Speaker: Wie auch immer man bei euch sagt, Gerrit.

Speaker: Ja, Frank -Kuchen -Pastan.

Speaker: Alles schenken, meinst du jetzt? Ja.

Speaker: Ja, so ein Crepe. Genau.

Speaker: Geht das so in Richtung...

Speaker: Nachtisch.

Speaker: Also in der Nase ist es...

Speaker: volle

Speaker: Ach, du hast noch nicht getrunken?

Speaker: Doch, in der Nase ist die volle Marille.

Speaker: Also da riechst du einfach nur Marille.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Im Geschmack hast du dann ein bisschen so diese Säure von dem Bier. Wobei natürlich auch Marillen durchaus eine Säure haben können, wenn sie nicht voll sind.

Speaker: vollreif, super vollreif geerntet sind.

Speaker: Wobei die super vollreif geerntet sind, weil da will ich natürlich ein bisschen übertreiben. Ich will, dass jede Faser des Geschmacks von dieser Wachormarille, und wir haben zählbar Wachormarillenbäume.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: eben da drin landen.

Speaker: In Steint.

Speaker: ohne Steine.

Speaker: Die sind zu reif.

Speaker: Das braucht man gar nicht zu schneiden, sondern drückt man einfach mit dem Daumen aus dem Obst. So weich sind die schon, fast überreif. Also das ist Wahnsinn, der Aufwand, wenn Marillenzeit ist. Jeden Tag glauben wir, die Marillen, die runterfallen, also die werden nicht vom Baum gepflückt, sondern jeden Nachmittag wird das quasi...

Speaker: unten aufgesammelt

Speaker: Und die werden dann, falls irgendwas faul wäre, wird das natürlich aussortiert.

Speaker: Und...

Speaker: Kern raus.

Speaker: Nur das Fruchtfleisch. Aber jetzt sag mir mal, ich habe das gar nicht so auf dem Schirm, ist das so eine besondere Frucht irgendwie?

Speaker: Also...

Speaker: Echt?

Speaker: Ich glaube, wir müssen ihn jetzt nach Hause schicken.

Speaker: Die Frage ist nicht akzeptiert. Das ist Wahnsinn.

Speaker: Nein, ich bin vor zehn Jahren nach Österreich gekommen und da war...

Speaker: Also, ja, Marille, Aprikose, ist doch das Gleiche. Was wollt ihr jetzt? Aber nein, es ist tatsächlich ein anderer...

Speaker: ein anderer

Speaker: Genetischer Pool ist ein anderer Baum der Aprikosen.

Speaker: Und sie sind...

Speaker: Wenn man Aprikosen im Kopf hat, aus dem Supermarkt, diese hellgelben, vielleicht so ein mini -rotes Bäckchen, was man in Deutschland so kriegt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und die sind eigentlich ziemlich feste.

Speaker: ziemlich sauer und kommen meistens aus...

Speaker: Frankreichs? Französischen.

Speaker: eher klein, sehr fest halten, aber auch sehr lange irgendwie im Obstkorb und sehen schön aus.

Speaker: Ähm.

Speaker: Schmecken aber irgendwie...

Speaker: Nach gar nichts.

Speaker: Noch wenig, ja.

Speaker: originalen Wachomarille.

Speaker: Die ist größer.

Speaker: Ist sehr viel roter und reifer.

Speaker: Die einzige Problematik ist, wir können sie nicht wirklich exportieren.

Speaker: Weil sie ist nicht haltbar. Das heißt, du pflückst sie. Selbst wenn du jetzt sagst, das machen wir manchmal für meine Oma an der Mosel, dass wir dann sagen,

Speaker: wir bringen ihr was mit oder so, wenn es halt zufällig in die Zeit gerade passt.

Speaker: Und dann pflücken wir die im Prinzip noch ein bisschen unreif.

Speaker: dass sie einen Tag überlebt.

Speaker: Und dann ist am nächsten Tag schon so, uh.

Speaker: Oh, jetzt muss man aber schon verarbeiten. Also diese Frucht, die muss im Prinzip, du pflückst sie, musst du sofort verarbeiten. Sofort. Innerhalb von ein, zwei, drei Stunden.

Speaker: Ja. Okay.

Speaker: Es fängt sofort an faulig zu werden und das kriegt auch die Aromatik dann mit, also die kriegt dann so ein Knicks, ja, ist dann nicht mehr so schön.

Speaker: Ja, und deswegen, Marilles wahnsinnig viel Aufwand.

Speaker: weil es eben über diese ganze Mangelzeit eben geht, immer wieder jeden Tag, jeden Tag rein und wieder jeden Tag ins Fass auffüllen und aufmachen. Und das ist natürlich schon massiver Aufwand, auch da 40 Prozent.

Speaker: Das ist natürlich für Wachhörnerin, Alex, du kennst den Preis, ein Aufwand. Und so einen Luxus können wir natürlich nur machen, und das muss ich immer wieder sagen, weil wir eben dieses Obst selber haben.

Speaker: Wenn du das jetzt...

Speaker: extern zukaufen würdest von dem Händler, dann wäre das unbezahlbar. Das muss man auch ganz klar sagen.

Speaker: Aber bei uns ist halt so, lieber weniger.

Speaker: Und dafür aber halt hyperintensiv.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: 2025.

Speaker: Also 24 war sofort ausverkauft.

Speaker: Das hat uns komplett überrannt. War Wahnsinn.

Speaker: Und das ist jetzt 25.

Speaker: der letztes Jahr released im November zu Billis.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ähm...

Speaker: und kam uns dann aber eigentlich noch ein bisschen sehr jung vor.

Speaker: und haben das eben auf der Flasche reifen lassen. Und da kommt jetzt noch ein Aspekt zu.

Speaker: wo wir jetzt auch wieder was von der Weinwelt in die Bierwelt bringen und uns auch wichtig ist.

Speaker: Zwei Dinge bei den Wild Alts.

Speaker: was wir jetzt immer mehr anfangen, klar am Anfang

Speaker: Du hast eine neue Brauerei, du willst die Sachen ja nach draußen bringen, du willst Verkostungen und Festivals machen. Jetzt versuchen wir langsam, ein bisschen Stock zurückzuhalten und Flaschenreife zu machen. Das heißt, wir reifen...

Speaker: mit der kompletten Vollhefe, weil die ist ja in der Flasche noch drin, ja, von der Gerung.

Speaker: Und da...

Speaker: lassen wir die Flaschen wie die Marille zum Beispiel jetzt einfach mal hart.

Speaker: Ein Jahr.

Speaker: ein Jahr reifen.

Speaker: Und dadurch wird das...

Speaker: so viel mehr rund und smooth und viel, viel besser integriert.

Speaker: Und eben die Säure, das ist ja immer wieder Thema bei uns, integriert sich da viel sanfter und ist dann nicht mehr so harsch. Also ist schlichtweg nicht mehr so sauer.

Speaker: Und...

Speaker: Genau, das ist jetzt, quasi haben wir jetzt ein Jahr gewartet und das ist jetzt der Late Release sozusagen.

Speaker: Ja, vielen Dank. Da freue ich mich.

Speaker: So mehr drauf, dass ich das dann in der nächsten Zeit nochmal probieren werde. Alex hat die Flasche heute geöffnet. Schade, da habe ich die falsche Reihenfolge gewählt. Aber wie auch immer. Gibt es denn in Billis dann die 26er -Version?

Speaker: Na, es wird diese, also ein kleiner Mini -Sneak Peek, weil...

Speaker: Die Marille ist noch nicht offiziell im Verkauf und das ist auch eine der Biere, die es auch für Endkonsumenten eigentlich nicht gibt. Das habe ich euch nur geschickt, damit wir ein bisschen drüber reden können und allen die Nase langziehen können. Marille bringe ich nur auf Festivals mit. Beziehungsweise gibt es

Speaker: Einmal im Jahr bei uns.

Speaker: Ein Membership -Paket, das ist immer

Speaker: Mitte November.

Speaker: Und da kann man sich zu anmelden, wenn man mich kennt.

Speaker: Also wenn man sich auf Festivals begegnet zum Beispiel.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Dann...

Speaker: Ja.

Speaker: Spannend.

Speaker: Okay, wie läuft das? Erzähl mal, jetzt bin ich ganz neugierig.

Speaker: Naja, weil mir das schon wichtig... Also das sind Spezialbeere. Da gibt es aber Sachen wie die Rose oder Zitronenbeere.

Speaker: Und die gibt es nur in diesem Paket dann? Ja.

Speaker: Da habe ich nur 50 Flaschen von gemacht.

Speaker: Aha.

Speaker: Das gibt es einmal.

Speaker: Mh.

Speaker: Im November release ich dann das Datum.

Speaker: Und dann kann man sich eben dieses 6er -Paket, man muss jetzt keine Riesenmengen kaufen, aber da geht es eher ums Kosten. Und mir ist halt wichtig...

Speaker: Also...

Speaker: Da kann man, also nicht jeder kann sich zu anmelden, sondern da geht es mal einfach drum.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: hey, ich habe dich da und da gesehen, ich habe da und da deine Biere gekostet, dich hat das total umgeworfen.

Speaker: Darf ich bitte auch in die Membership?

Speaker: Und darum geht es mir.

Speaker: weil es geht mir nicht darum, jetzt künstlich zu limitieren.

Speaker: Aber diesen Stil unserer Biere, der ist schon speziell.

Speaker: Und nicht jeder normale Biertrinker mag das und ist dann vielleicht auch irritiert.

Speaker: Und das fände ich dann schade, wenn ich von einem Bier wie der Rose zum Beispiel nur 50 Flaschen mache und jemand da hebt das nicht, also versteht das nicht, was Wild Ale eigentlich ist und leert das dann weg. Das würde mir in der Seele wehtun.

Speaker: limitiert es halt so ein bisschen ja aber

Speaker: Genau.

Speaker: Damit du sicher bist, dass es auch bei...

Speaker: Leuten ankommt, die das ausgiebig wertschätzen. Ja, genau.

Speaker: Vielleicht mit Freunden teilen, das ist natürlich das Allerschönste.

Speaker: Ja, und bietet sich auch an.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also 0 ,75.

Speaker: Ist ja auch sehr unwahrscheinlich, dass man sich das dann auf einmal...

Speaker: alleine trinkt, also das bietet sich ja schon an, oder?

Speaker: Wir machen auch Magnums.

Speaker: Wenn man zu zweit ist, dann geht das schon. Nein, nein, das ist natürlich, aus der Weinwelt sind wir natürlich andere Größen gewohnt.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Cool.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich habe jetzt noch meinen letzten Schluck von dem...

Speaker: Von der Landbirne.

Speaker: wird aber jetzt einfach ein bisschen weitermachen und

Speaker: Mhm.

Speaker: Wir sind ja ein Craft Beer Podcast.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich würde ganz gerne wissen, oder wir kommen so langsam jetzt ins letzte Drittel.

Speaker: Der Volk und ich würde ja ganz gerne mal wissen, was bedeutet denn eigentlich für dich?

Speaker: Der Begriff Craft Beer persönlich.

Speaker: Oder vielleicht auch handwerklich.

Speaker: Handwerklich gebrautes Bier.

Speaker: Ja.

Speaker: Schwierige Frage.

Speaker: craftbier ja bisschen bisschen anderes bier im prinzip nein im prinzip ist das für mich unabhängigkeit

Speaker: Das ist heutzutage tragischerweise ein gewisser Luxus geworden, wirklich unabhängig zu sein.

Speaker: Ähm...

Speaker: Es bedeutet für mich...

Speaker: zusammen auch zu arbeiten.

Speaker: Auszutauschen, ein Netzwerk zu haben, zusammen auch an Problemen oder Ideen zu arbeiten, die man hat und sich da gegenseitig so...

Speaker: hochzuschaukeln irgendwie und diese Emotionen, die da doch in dieser

Speaker: Craft -Bier -Szene ist, das ist überragend. Das ist, was ich im Prinzip wirklich, wirklich liebe hier in dieser Welt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Es ist eigentlich mehr

Speaker: für mich mehr eine Emotion als eine reine Technikantwort.

Speaker: weil da wirklich sehr viel Liebe ins Detail zu den Getränken mitschwingt. Ob du da jetzt ein Stout machst oder...

Speaker: Egal, welche von diesen 10 .000 Möglichkeiten du brauchst.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Du musst auch nicht jeden Bierstil komplett lieben.

Speaker: Aber die Liebe des Brauers...

Speaker: Das spürst du, wenn du mit dem redest und dich austauschst, musst du es auch vielleicht nicht unbedingt immer alles verstehen, weil das wird schnell auch schon mal nerdig.

Speaker: Aber...

Speaker: Weil das Anschauen und dieses Ja, diese Liebe, das ist Craft Beer für mich.

Speaker: Ich finde das eine echt coole Antwort.

Speaker: Damit bist du ja nicht so allein.

Speaker: gerade diese Liebe zu dem, was man macht.

Speaker: Ja, wirklich da investiert auch vor allem und mit allem sein

Speaker: was dazugehört, sei es nur den Rohstoff oder...

Speaker: Wie auch immer. Und das ist, glaube ich, schon eine coole Antwort.

Speaker: Passt ganz gut zu dieses Interview, zu dieser Folge heute, meiner Meinung nach.

Speaker: Ähm.

Speaker: Aber so ein bisschen schließt sich dann die nächste Frage da so ein bisschen.

Speaker: an.

Speaker: Was unterscheidet...

Speaker: Äh...

Speaker: für dich

Speaker: Ein gutes Bier?

Speaker: zu einem...

Speaker: in Anführungszeichen normalen Bier.

Speaker: Genau, die Antwort ist die gleiche, die Emotion dann.

Speaker: Also...

Speaker: Also ein normales Bier trinkst du nach der Arbeit mit Kollegen. Das geht so nebenbei.

Speaker: Ein gutes Bier berührt dich irgendwie da, also am Herz, in der Seele, innen drin.

Speaker: Also...

Speaker: Und das muss nicht mal...

Speaker: die besonders gut schmecken. Aber es löst eine Emotion aus und das ist schon was Besonderes. Nicht jedes Getränk, nicht jedes Bier kann eine Emotion auslösen. Das ist was Besonderes.

Speaker: wir hier leben.

Speaker: In dem Luxus, dass wir sehr viel von diesen positiven Emotionen trinken können und dürfen, immer wieder. Aber es ist genauso wichtig, hier und da einfach mal normales Bier zu trinken, damit man mal wieder auf den Boden der Tatsache kommt.

Speaker: wo wir da eigentlich sind.

Speaker: Hm.

Speaker: Niveau Level meines.

Speaker: Ja.

Speaker: Echt cool. Alex?

Speaker: Möchtest du noch was zu deiner Marille?

Speaker: Wie schmeckt es?

Speaker: Immer noch fantastisch.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Die ist...

Speaker: Phänomenal. Ich muss mal im Keller schauen, ob ich noch ein Glas Marillenmarmelade habe. Ich fühle mich inspiriert vielleicht mal.

Speaker: Palatschinken zu machen und schön Marillenmarmelade drauf.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Könnte noch was da sein, die ist allerdings bei mir immer sehr schnell weg.

Speaker: Ich glaube, Julie, da geht es euch genauso, wenn man die macht, die...

Speaker: Ja, vor allem mit Kindern ist das immer so eine Sache.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Wir haben so viele coole kleine Biere gemacht.

Speaker: eben auch für diese Membership -Sachen.

Speaker: Und die Kinder...

Speaker: Ähm.

Speaker: Ja.

Speaker: müssen total einbüßen, weil wir jegliches Obst, was wir heuer in die Füße gekriegt haben, irgendwie zu Bier verarbeitet haben.

Speaker: Und Marillen ist das Einzige, was wir wirklich dann, das haben wir zurückgelegt und das kann man wunderbar einfrieren, das Obst und dann später nochmal mehr. Also Marillenmarmelade, das ist das Grundnahrungsmittel bei uns.

Speaker: Das brauchen wir schon.

Speaker: Amen.

Speaker: Gibt es denn eigentlich einen Trend zum Thema Bier?

Speaker: Kritisch, siehst du?

Speaker: Wenn du vielleicht auch die Szene anguckst.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, sich.

Speaker: Ich finde...

Speaker: Das.

Speaker: Wie soll ich das jetzt formulieren, ohne irgendwem auf den Schlips zu treten?

Speaker: Nee, hier darf man das. Also man kann dann einfach abschalten, ist okay.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: So gerne ich auch Biere zum Beispiel mit internationalem Hopfen trinke. Ich bin auch einer, der...

Speaker: super krass auf dieser New Zealand Hype gerade ist.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber...

Speaker: Einfach ein Stück weit diese Rückbesinnung, dass das halt einfach um die halbe Welt gesegelt ist, damit das hier zu Bier verarbeitet werden kann, hat halt nichts mit Regionalität, hat nichts mit lokalem Bier zu tun.

Speaker: und überhaupt nichts mit dem, wo wir hier leben.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: und es wächst in Europa, in Deutschland.

Speaker: In Österreich, in Slowenien, wahnsinnig viele schöne Hopfen. Tschechien logischerweise auch.

Speaker: Ganz, ganz toll.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: und um

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Und da ist dann immer so dieses Gegenargument, ja, aber wir wollen...

Speaker: Diversität in die Biere bringen, verschiedene Geschmäcker in die Biere bringen. Und das muss ich sagen, ja, fair enough.

Speaker: Aber was wir da zum Beispiel machen, wir haben einen Hopfen, das ist Aurora.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wir...

Speaker: und ernten ihn zu verschiedenen Zeitpunkten.

Speaker: Hindernis.

Speaker: Im Übrigen.

Speaker: Ja?

Speaker: Und dadurch haben wir ganz unterschiedliche Aromenspektren, die sich da auskristallisieren. Also von ganz, ganz frisch und jung so gerade reif. Dann ist er noch fast grün. Das ist cool. Damit machen wir die ganzen Wet Hop Sachen. Das schmeißen wir gleich ins Bier rein, damit da voll diese Hopfenaromatik rauskommt.

Speaker: In der Mitte, also eigentlich die Hauptlese.

Speaker: Wir haben bis jetzt die letzten fünf Jahre mit Doldenhopfen alles gebraucht.

Speaker: dass glücklicherweise

Speaker: brauchen wir jetzt ein bisschen jedes Jahr ein bisschen mehr und mehr und das ist doch jetzt ein bisschen aufwendig.

Speaker: Es ist wahnsinnig aufwendig.

Speaker: Ja, wir haben einen sehr, sehr guten Freund im Mühlviertel, der uns das zu Hopfenpellets verarbeitet.

Speaker: Das ist ein Freundschaftsdienst.

Speaker: sehr dankbar für, weil für ihn sind das Mini -Peanuts, was wir ihm da anschleppen, anhopfen.

Speaker: Wir haben 140 Gräben, die wir kultivieren.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Aber genau, und dann lassen wir, und das ist für die Wild Ales, ein ganz, also wir haben jetzt gerade letzte Woche die Hopfenernte eigentlich erst abgeschlossen, was sehr spät ist, weil wir den letzten Teil am

Speaker: Stock.

Speaker: reifen lassen und oxidieren lassen, die Alpha -Säuren zu Beta -Säuren, für die Wild Alts. Und dann im letzten Schritt nochmal trocknen und nochmal reifen lassen, dann nochmal für zwei bis drei Jahre.

Speaker: Aber der erste Schritt ist draußen ganz wichtig. Das macht auch aromatisch noch was damit. Und somit haben wir aus einer Hopfensorte drei...

Speaker: ganz verschiedene Aromata auskristallisiert. Und das ist ein Zugang, natürlich ist es aufwendig und auch wieder da ein Luxus und das ist mir völlig bewusst, wenn ich andere so dann kritisiere, aber vielleicht kann man ein bisschen mehr zurückgehen zu dem, was wir hier eigentlich haben. Wir haben auch in Deutschland gibt es überragende Landwirte, die

Speaker: die ganz, ganz tolle Weizensorten, zum Beispiel Blauweizen anbauen, haben wir auch zu Hause.

Speaker: Das ist großartig und da einfach zu sagen, ja hier, geil, machen wir ein bisschen Region wieder stark.

Speaker: Und das würde ich mir schon sehr von der Craft -Bier -Szene wünschen.

Speaker: Man kann ja auch, aber vielleicht auch ein bisschen...

Speaker: Ein Schritt mal wieder zurück.

Speaker: zu dem, wo man herkommt. Das finde ich schön.

Speaker: Das ist echt eine coole Aussage.

Speaker: Und ich glaube, wir können jetzt noch ewig...

Speaker: drüber reden, weil

Speaker: Ja, da geht es ja, wo fällt man auf, weil ich glaube, am Ende ist...

Speaker: Der Hype war echt groß, Thema Hopfen.

Speaker: Die Biere werden immer mehr Hopfen, immer bessere Hopfen, Super Deli.

Speaker: Pechorin ist aktuell mega drin und alles so.

Speaker: Und das muss ich betonen, dass ich das nicht trinke und nicht kaufe. Also das mache ich sehr wohl. Das interessiert mich natürlich, was da abgeht. Es ist da Wahnsinn.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Das hat mich wirklich... Letztes Jahr kam Christoph aus Amerika zurück und hat ein Bier mitgebracht. Das hat nach Minze...

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Amen.

Speaker: Ja, er wird es schon wissen.

Speaker: Ja.

Speaker: Cool.

Speaker: Ähm...

Speaker: Wenn wir zur nächsten Frage übergehen.

Speaker: Ich habe mir das...

Speaker: Letzte Bier für heute aufgemacht.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Oh, das ist eine Kollab.

Speaker: Du darfst alle deine Sachen loben.

Speaker: Ganz groß blinkt hier auf, auf der Flasche Independence Brew.

Speaker: Und österreichische Privatbrauerei 100 % unabhängig.

Speaker: Möchtest du was zu dieser Kollab...

Speaker: erzählen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Oma ist ne Nummer.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und ich würde das genauso unterstreichen, wie du es beschrieben hast. Also es ist total süffig, so würde ich es beschreiben.

Speaker: Echt wirklich gut zu trinken.

Speaker: Und dann kommt es auf jeden Fall.

Speaker: schlagartig mit dieser kräuternote also der rosmarin ist auch schon

Speaker: Präsent in der Nase.

Speaker: Und das ist wirklich echt...

Speaker: Ein tolles Bier.

Speaker: Und das ist so...

Speaker: Das kannst du wahrscheinlich sogar auch, wie Alex vorhin die Frage gestellt hat, wie würdest du...

Speaker: Wie war die Frage?

Speaker: Weintrinker von eurem Bier überzeugen könntest.

Speaker: Nee, umgekehrt. Wie du einen Biertrinker von euren...

Speaker: Bieren überzeugen würdest. Also damit könntest du das schon eher dann wahrscheinlich als mit dem Landbier eine Bier oder wie heißt es?

Speaker: Also der wird sich das wahrscheinlich schon eher reinziehen.

Speaker: Ja, ja, auf jeden Fall, klar.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, aber es ist ja auch eigentlich das...

Speaker: Überwiegend ja auch dann Marketing.

Speaker: Nee, nee, aber ich meine...

Speaker: Überwiegend, ja.

Speaker: Mhm.

Speaker: Sehr schön, Daria.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ja, also bitter auf jeden Fall, das unterstreiche ich auch.

Speaker: Hm.

Speaker: Trocken.

Speaker: Trockenheit vom Saison wird nochmal unterstrichen.

Speaker: Mega.

Speaker: Ja.

Speaker: Ach so, Mandarina ist dann drin, okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Tittnanten.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ja, deswegen gibt...

Speaker: Wenn die Ruhe doch zuhört, Alex, die können doch auch gerne mal bei uns dann als Gast auftreten. Auf jeden Fall, ja.

Speaker: So weit ist es von München aus nicht.

Speaker: bis nach Schwoich zu Tirol.

Speaker: Da ist man relativ schnell. Eineinhalb Stunden, wenn der Verkehr nicht so ganz so gut ist, dann bin ich da.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Bitte.

Speaker: Ja, komplex.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Cool.

Speaker: Mega.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, gerade wenn ihr da so viel...

Speaker: so viel Arbeit und so viel Herzblut und Emotion reinsteckt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja eben.

Speaker: Willkommen.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ab wann?

Speaker: Okay.

Speaker: Schön.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Coole Idee. Also?

Speaker: Dann...

Speaker: sind die Zuhörer ja quasi

Speaker: Mit die Ersten, die davon erfahren.

Speaker: Ran ans Bier.

Speaker: Schlag zu, streng limitiert wahrscheinlich auch, wie immer.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist die Natur der Sache, wenn man eine kleine Brauerei mit 500 Liter hat. Das ist alles streng limitiert.

Speaker: irgendwie.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, mega.

Speaker: Tschüssi.

Speaker: Abschluss.

Speaker: Was, glaube ich, eigentlich jetzt ganz gut passt, weil wir so ein bisschen, du warst jetzt so ein bisschen emotional. Ich glaube, da passt jetzt so ein bisschen unser Abschluss immer ganz gut.

Speaker: haben wir immer...

Speaker: Gerrit und ich jeweils eine Frage an unseren Gast, die ein bisschen...

Speaker: tiefgängiger ist. Ich fange mal mit meiner an.

Speaker: Wenn du für Hopfengrund nur einen Satz auf dem Plakat schreiben dürftest und das...

Speaker: Am Wiener Prater aufhängen dürftest, welcher Satz wär's?

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ja.

Speaker: Das...

Speaker: Ziert auch das Frontetikett auf den Flaschen, so ganz klein am Rand oben. Ja, das ist ein schöner Spruch.

Speaker: Ja.

Speaker: Du, und aus deiner persönlichen Meinung, was sollte denn jeder Biertrinker mindestens einmal probiert haben und warum?

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Oh, das ist eine schöne... Die hatten wir noch nie.

Speaker: Nein. Jeder kommt immer mit irgendeinem speziellen Bier um die Ecke. Was ja auch gut ist. Aber ich finde deine Antwort ist...

Speaker: ist politisch.

Speaker: Natürlich politisch wahnsinnig korrekt, aber eigentlich ist es genau das, was...

Speaker: gerne mich persönlich antreibt, weiter Bier zu probieren.

Speaker: Ich kenne ja nicht alles. Ich muss das mal probieren. Ich kann doch nicht aufgrund von einem Etikett oder den Zutaten sagen.

Speaker: Ja.

Speaker: Hopfen.

Speaker: Malz, Gerste.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Hefe, Wasser, was auch immer.

Speaker: Schmeißt jeder rein. Aber es schmeckt doch immer anders.

Speaker: Das ist genau das, glaube ich, Judy, worum es ja eigentlich am Ende geht.

Speaker: hat seine eigene Handschrift, jeder bringt was Eigenes rein.

Speaker: Und man kann es auch gar nicht probieren.

Speaker: jedes Jahr schmeckt es wieder anders und das ist ja irgendwie...

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Mega.

Speaker: Mega.

Speaker: Echt gut.

Speaker: Und bevor wir dich in die...

Speaker: hier entlassen, haben wir noch einen ganz kurzen Fragenhagel. Der Fragenhagel ist bei uns.

Speaker: Eine Entweder -Oder -Frage.

Speaker: Und du musst...

Speaker: Zackig antworten.

Speaker: Gerrit hat zwei Fragen, ich habe zwei Fragen. Nee, ich habe nur eine. Du hast nur eine?

Speaker: Ja, dann hast du nur eine, Gerrit.

Speaker: Dann machst du drei, ich habe meine Notizen in mir gerade.

Speaker: Dann starte ich mal. Rotwein oder Weißwein?

Speaker: Okay.

Speaker: Schnitzel oder Kaskreiner?

Speaker: Zauber oder Hopfen?

Speaker: Sauerbier oder Naturwein?

Speaker: Ja.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Die letzte war wirklich fies, weil ich glaube...

Speaker: Du hast beides vor Ort.

Speaker: Du kannst beides in toller Qualität trinken.

Speaker: Dementsprechend.

Speaker: Entlassen wir dich mit dieser Antwort. Wir wollen da nicht näher drauf eingehen. Nicht, dass Christoph um die Ecke steht und zuhört und eine andere Meinung hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Mhm.

Speaker: Perfekt.

Speaker: Okay.

Speaker: Absolut perfekt.

Speaker: Mega. Schön, schön. Ich freue mich schon.

Speaker: Alex.

Speaker: Folgentitel?

Speaker: Raube trifft Hopfen. Passt das oder passt es nicht?

Speaker: Danke.

Speaker: Das passt.

Speaker: Dann nehmen wir das.

Speaker: Ja.

Speaker: Julie.

Speaker: tausend dank

Speaker: für deine Zeit, dass du uns hier wirklich...

Speaker: total viel mitgegeben hast.

Speaker: dass du

Speaker: dass du...

Speaker: Ich glaube, wir hätten auch noch viel länger reden können, aber das ist echt optimal und ich glaube, unsere Zuhörer haben ein...

Speaker: schön Einblick bekommen, wofür Hopfengrund steht.

Speaker: wie die Biere von Hopfengrund schmecken.

Speaker: Und in Deutschland gibt es die jetzt, wir haben ganz viele Zuhörer aus dem Norden, also bei Höge könnt ihr gerne mal vorbeischauen.

Speaker: Die sollten dann mittlerweile noch vorrätig sein. Ansonsten bestellt gerne im Onlineshop bei Hopfengrund direkt.

Speaker: Oder auf Festivals in absehbarer Zeit. Haltet die Augen offen. Ich glaube in kürzester Zeit bei Siberia, nächstes Wochenende dann schon.

Speaker: Und Billis, aber leider ausverkauft. Ich bin da, ich werde berichten.

Speaker: ja und dann

Speaker: Also ich freue mich total, was ich so in Zukunft oder wo ich euch in Zukunft treffe, was ich in Zukunft für euch probieren werde.

Speaker: Vielen Dank, vielleicht sehen wir uns auch...

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht...

Speaker: Im nächsten Jahr nochmal hier wieder im Podcast, wenn ihr dann vielleicht...

Speaker: Was Neues Spannendes zu berichten habt ihr.

Speaker: Liebe Grüße an Christoph.

Speaker: Macht so weiter.

Speaker: Und wir sehen uns dann ja im November.

Speaker: Bis bald. Danke, ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended