Transcript
Speaker: Herzlich willkommen zum Podcast Gespräche mit Opa.
Speaker: Mein Name ist Tim, ich lebe seit sieben Jahren in Schweden und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Leben meines Opas in einem Podcast festzuhalten.
Speaker: Opa Hans hat alle wichtigen Phasen der jüngsten deutschen Zeitgeschichte miterlebt und kann daher einiges davon erzählen, wie die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg aussah, wie das Leben der Menschen in der DDR vonstatten ging und wie er sich nach der Wende an ein neues, kapitalistisches Leben gewöhnen musste.
Speaker: Viele von uns, die nach der Wende geboren wurden, können sich oftmals kaum noch ausmalen, wie anders das Leben in den 1940ern bis 1980ern eigentlich aussah.
Speaker: Fernab von Netflix, iPhones und Supermärkten, in denen man alles kaufen kann, was die Welt hergibt.
Speaker: Jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei der heutigen Episode mit Opa Hans.
Speaker: Schön, dass wir uns mal wieder beide hören zum Podcast heute.
Speaker: Ja, finde ich auch.
Speaker: Wird mal wieder Zeit.
Speaker: Wie geht es dir?
Speaker: Mir geht es sehr gut.
Speaker: Wir hatten heute wieder Chor, Probe, auch nicht ein bisschen Wein getrunken.
Speaker: Ich glühe noch, aber auch so insgesamt übermorgen fahren wir in Urlaub und ich freue mich,
Speaker: dass deine Oma, meine liebe Christel, das geht einigermaßen, die hat gerade in den letzten Tagen so vorm Urlaub noch das noch machen, das noch machen, alles neu bepflanzt.
Speaker: Da bin ich sehr zufrieden und glücklich.
Speaker: Wo fahrt ihr hin?
Speaker: Wir fahren wieder nach Zwienemünde.
Speaker: Kururlaub mit über 20 Anwendungen.
Speaker: Oma will zwar nicht mehr so richtig viele Anwendungen, aber ich nehme die immer sehr gerne.
Speaker: Und wie ich dich kenne, hattest du jetzt noch wahrscheinlich wieder viel zu tun, die Tage in der Praxis davor und im Garten.
Speaker: Ja, ich hatte jetzt, heute hatte ich Glück, heute musste ich noch Rasen mähen und alles hier für den Urlaub vorbereiten, wenn ich 14 Tage nicht da bin.
Speaker: gießen und so weiter.
Speaker: Wir hatten noch Anpflanzung gemacht hier, unser Vorbeet und das hat alles wunderbar geklappt.
Speaker: Da habe ich alles gut so weit organisiert, nichts mehr angenommen, an größeren Aufdruck heute Abend gerade noch Kaninchen kastriert und sowas.
Speaker: Naja, und auch so in der letzten Zeit, da hatte ich immer schön zu tun und auch so ein bisschen spannende Sachen.
Speaker: Ich hatte innerhalb von 14 Tagen, da hatte ich drei Hündinnen mit Gebärmuttervereiterung.
Speaker: Und alle drei wären sie gestorben, wenn ich die nicht operiert hätte.
Speaker: Das hat mich richtig glücklich gemacht, dass ich denen das Leben habe retten können.
Speaker: Und dann hatte ich auch so vor vier Monaten einen Urlaub.
Speaker: den Hund sollte ich einschläfern, so ein ganz liebes Tier.
Speaker: Und der guckt mich so treu an.
Speaker: Nein, sag ich, den versuchen wir noch.
Speaker: Und dann habe ich den behandelt und der läuft jetzt richtig schön.
Speaker: Da war schon die ganze Familie zum Abschied nehmen und Olo ist immer noch ganz munter.
Speaker: Der war vorgestern wieder da.
Speaker: Da habe ich mich richtig gefreut, wie gut es dem Hund ging.
Speaker: Schön.
Speaker: Wir müssen vor der Tür ein Schild anbringen.
Speaker: Bitte nicht stören.
Speaker: Aufnahme.
Speaker: Bitte nicht stören.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, bei mir vielleicht nochmal wieder.
Speaker: Ja,
Speaker: Auch einiges Neues.
Speaker: Das freut mich so für dich, dass du in deiner Arbeit dich jetzt ganz wohlfühlst, dass du was leisten kannst, dass du Anerkennung findest.
Speaker: Das ist viel wert.
Speaker: Und ich war ja auch viele Jahre, 30 Jahre angestellt, aber ich hatte immer relativ viel Freiheit.
Speaker: Ich konnte mir das alles alleine organisieren und war zwar Gehaltsempfänger, aber das lief alles immer sehr gut.
Speaker: Das ist bei mir im Prinzip jetzt ja auch so.
Speaker: Ich habe jetzt ja auch zwar Gehaltsempfänger, aber auch in meinem neuen Job sehr viel Freiheiten.
Speaker: Also ich kann meine Aufgaben und Projekte so managen, wie ich das für richtig befinde.
Speaker: Von daher ist das schon sehr ähnlich wie vorher, als ich komplett selbstständig war sozusagen.
Speaker: Da hast du den richtigen Job für dich, dass du nicht unbedingt mal einen vor dir hast, der dich kommandiert und der sagt, mach das, mach das.
Speaker: Nee, du bist ein freier Herr und kannst dir das alleine einteilen und aufs Ergebnis kommt es an.
Speaker: Ganz genau, ja.
Speaker: Genauso sieht mein Chef das auch.
Speaker: Er gibt mir ein paar grobe Ziele vor und wie ich da hinkomme, das ist mein Bier sozusagen.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ja, und Uropa wirst du dann ja auch zum 5. oder zum 4.?
Speaker: die dann geboren werden, beides Mädchen.
Speaker: Ich mache ja so gerne Mädchen und da komme ich auch immer so gut mit klar, hier mit Ulrikes Kindern.
Speaker: Da ist so eine Liebe und so ein gegenseitiges Mögen und Verständnis.
Speaker: Musik
Speaker: Schön, aber warst du auch nochmal angeln die Tage oder gar nicht mehr so richtig?
Speaker: Gar nicht mehr, gar nicht.
Speaker: Angeln habe ich von Bord genommen.
Speaker: Ich hatte bloß Heringe und ein paar Hornfisch, ganz wenig Hornfische, auch dieser.
Speaker: Ich kam immer hin, wenn sie gar nicht da waren.
Speaker: Die Stellen, wo wir sonst immer die Hornfische hatten, ein Hornfisch, zwei Hornfische und dann war Schluss, hatten wir nicht mehr.
Speaker: Aber ich bin nicht traurig.
Speaker: Ich war ja jetzt am Wochenende, am Sonntag war ich mit Oma, wir beide alleine auf Hittensee.
Speaker: Das war so richtig schön.
Speaker: Wir haben uns das gemütlich gemacht, schön zu essen mitgehabt, schöne frische Kartoffeln und Ei und Quark und Dillbutter und haben am Strand gegessen.
Speaker: Oma hat so einen neuen Stuhl, den hattest du, glaube ich, bestellt und da hat sie schön drauf gesessen.
Speaker: Mit einmal fiel sie um.
Speaker: Da hatte sich die eine Seite in den Sand eingekramt.
Speaker: Aber ich habe so schön am Strand gelegen und man musste bloß wegen Sonnenbrand aufpassen.
Speaker: Aber ich habe mir schon ein bisschen vorgebräunt, wenn wir jetzt noch zu Windemünde fahren.
Speaker: Am Sonntag soll es ja so richtig warm werden und
Speaker: dass ich nicht gleich verbrenne ja, aber schön, dass sie mal wieder wie in alten Zeiten bei der Böbenboot allein nach hinten kamen ja, ja, das habe ich so richtig genossen und erst wollte Oma immer nicht nahe und das ist langweilig aber nachher hat sie das auch so schön gefunden und sie ist auch tapfer über die Insel marschiert und doch, das läuft immer jetzt ganz gut
Speaker: Ja, toll.
Speaker: Und du hast jetzt ja auch komplett neue Ausrüstung bekommen, neue Computerausrüstung und alles mögliche.
Speaker: Jetzt bist du ja auch ein bisschen auf Zack, was das angeht.
Speaker: Also ich fühlte mich ja in letzter Zeit immer ein bisschen abgehängt.
Speaker: Alle hatten den Computer und ich habe mich da nicht für interessiert.
Speaker: Und darüber freue ich mich, dass du mich jetzt dazu gebracht hast, dass ich hier mit dem eigenen Computer diese Aufnahme machen kann und dass wir uns gegenseitig hier sehen.
Speaker: Und ich werde mich hier schon mit einspielen.
Speaker: Wenn ich die Objekte oder die Symbole besser kenne, weiß ich, wo ich draufdrücken muss und dann klappt das auch.
Speaker: Ja, ich habe Mutti aufgetragen, sie soll mal öfter rüberkommen und dir mal abends mal ein paar Minuten immer mal was zeigen.
Speaker: Ja, ich muss mir die Symbole dann auch aufschreiben, welche ich denn zu bedienen habe.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das ist ja für mich alles nur ein bisschen Neuland.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber deine ganzen, auch die ganzen Gleichaltrigen aus dem Chor, die können das einfach alle?
Speaker: Ja, die meisten, die so im Beruf damit zu tun hatten.
Speaker: Und auch mein Bruder Udo, der hatte sich da auch ganz schön eingefuchst mit.
Speaker: Und da fühlte ich mich immer noch ein bisschen blöd, ein bisschen zurückgesetzt.
Speaker: Und da bin ich glücklich, dass ich nun auch hier einen Computer habe und damit...
Speaker: schon ein bisschen besser umgehen kann.
Speaker: Und ansonsten habe ich ja Töchterchen und Schwiegersohn, die mir helfen.
Speaker: Ich dachte immer, mit 84 ist das nicht mehr so nötig, aber ohne dem kommt man einfach nicht mehr klar.
Speaker: Die Rechnungen, die sollen jetzt alle nur noch elektronisch bei mir ankommen und das wird nichts mehr in Papierform und so.
Speaker: Nee, das ist genau die richtige Zeit noch, dass ich da mich reinfinde.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Du willst ja wohl noch zehn Jahre leben, da hast du ja noch ein bisschen Zeit, was zu lernen.
Speaker: Zehn Jahre?
Speaker: 15 Jahre?
Speaker: 15, ja, meine ich, 15.
Speaker: Hast du schon mal was von der Palmenblatt-Bibliothek gehört?
Speaker: In Inien, da steht alles aufgeschrieben, wann du sterben wirst.
Speaker: Zu 70% ist dein Leben vorbestimmt und nur 30% kannst du das selber bestimmen.
Speaker: Ich habe hier jetzt ein Buch gelesen, mein Weg in die geistige Ebene.
Speaker: Das ist so interessant, das habe ich alles gar nicht gewusst.
Speaker: Du kannst mal im Internet googeln, Palmblatt-Bibliothek.
Speaker: Da steht auf Palmenblätter dein Leben aufgezeichnet und so deine Entwicklung.
Speaker: Aber wie das alles funktioniert und wer das alles aufgeschrieben hat, das ist mir auch ein Rätsel.
Speaker: Ja, das kommt aus Indien oder wie?
Speaker: Aus Indien ja.
Speaker: Die ist extra nach Indien gefahren und hat sich das Palmenblatt zeigen lassen, was für sie zuständig ist.
Speaker: Das war alles sehr spannend und interessant.
Speaker: Ja.
Speaker: dass man 70% von seinem Leben, dass das vorbestimmt ist.
Speaker: Und das 30% hast du selbst in der Hand.
Speaker: Also glaubst du das wirklich?
Speaker: Ja, ich muss mich so richtig glauben, kann ich das noch nicht.
Speaker: Aber es ist wohl so.
Speaker: Du sagst doch immer, jeder ist seines Glückes Schmied.
Speaker: Das würde auch einer dagegen sprechen.
Speaker: Aber eine gewisse Bestimmtheit ist schon da.
Speaker: Aber wie das alles so zusammenspielt, das weiß ich nicht.
Speaker: Ich will die Schriftstellerin, die das Buch geschrieben hat, die wohnt in Stralsund und die will ich mal besuchen und will mich mal mit ihr unterhalten.
Speaker: Das ist sehr interessant.
Speaker: Also was die alles so rausgefunden hat und naja, ich will dir die Geschichte nicht alles erzählen, aber es ist toll.
Speaker: Mein geistiger Weg, nee, warte,
Speaker: Mein Weg zur geistigen Ebene.
Speaker: Mein Weg zur geistigen Ebene.
Speaker: Ich hatte noch nie was von Palmenblatt-Bibliothek gehört.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Wahrscheinlich noch nicht so viele.
Speaker: Naja, dann lassen wir das Thema.
Speaker: Ja, aber wenn wir bei guten Geschichten sind oder guten Erzählungen, ich habe dir ja schon öfter gesagt, ich würde ja gerne mit dir dieses eine Videospiel da spielen, beziehungsweise, dass du praktisch mit zuguckst und, sage ich mal, die ganzen Entscheidungen triffst.
Speaker: Da geht es ja um die Geschichte im Mittelalter in Tschechien und das ist sehr, sehr akkurat gemacht und man kann viel lernen über die Geschichte und so weiter.
Speaker: Kann man sich einbringen?
Speaker: Ja, du kannst die ganze Erzählung eigentlich im Prinzip mitbestimmen durch deine Handlung, wo man dann im Spiel verschiedene Entscheidungen treffen kann und so weiter.
Speaker: Und ich glaube, du bist ja auch ein, also du magst ja gute Geschichten und du magst ja auch gute Filme und gute Bücher und das ist im Prinzip das Gleiche, nur dass man eben eingreift, sag ich mal.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ich muss mal überlegen, ob wir das hinbekommen beide, dass wir das zusammen spielen sozusagen, dass du das zugucken kannst.
Speaker: Wenn ich bei dir bin, aber dann fahren wir ja auf so ein Ferienhaus und dann ist das nicht.
Speaker: Ja, ich meine tatsächlich so, wie wir es jetzt machen.
Speaker: Ach so, ja.
Speaker: Von zu Hause im Sessel zugucken kannst sozusagen.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Das wäre ganz gut.
Speaker: Wenn ich Bücher lese, auch was für diesen amerikanischen Rekordhalter, der war sehr interessant, aber naja, der hat das übertrieben.
Speaker: Ja.
Speaker: Hast du schon zu Ende die angehört?
Speaker: Ja, ja, habe ich schon, ja, zum zweiten Mal schon, ja.
Speaker: Aha.
Speaker: Ja, also ich bin dadurch jetzt auf jeden Fall gut motiviert worden zum, ich gehe jetzt immer morgens halb sechs, gehe ich jetzt immer laufen.
Speaker: Sehr gut, nicht aufgeben und was tun für seine körperliche Fitness, für seine Gesundheit.
Speaker: Genau, sein Motto war ja immer, entweder wird man besser oder man wird schlechter sozusagen.
Speaker: Also es gibt keinen Stillstand, hat er ja immer gesagt.
Speaker: Aber man kann es auch übertreiben, ne?
Speaker: Und der hat das wirklich sehr übertrieben und seine Motivation nur immer Rekorde aufstellen, aber damit hat er sein Leben doch ziemlich, er hat nicht viel Freude gehabt.
Speaker: Zweimal
Speaker: geschieden und hat von dem Kind nichts gehabt und also der ist so richtig ein Extrem, so sollte man nicht leben.
Speaker: Aber eben die Grundeinstellung bloß nicht aufgeben, das ist auch mein Prinzip, never let go, geht niemals auf.
Speaker: Ja, im Leben hast du nicht vieles aufgegeben, würde ich mal so behaupten, oder?
Speaker: Nein, nein, ich habe nicht große Erwartungen ans Leben gehabt, aber was ich mir so vorgestellt habe, ist alles eingetreten.
Speaker: Ich muss kein teures, großes Auto haben und da waren wir immer recht bescheiden.
Speaker: Aber schon, dass wir jetzt hier so ein schönes Heim haben, so ein schönes Grundstück, so ein schönes Haus und so schön eingerichtet, das ist so eine Verbesserung der Lebensqualität.
Speaker: Das möchte ich nicht missen.
Speaker: Und da hat mir dein Vater gesagt,
Speaker: hat mir da ja sehr geholfen und dem bin ich heute noch dankbar, dass wir hier so ein schönes Heim bauen konnten.
Speaker: Ich war ja auch schon 58, als wir anfingen.
Speaker: Bin ich so glücklich, dass ich das gemacht habe und wir haben keine Schulden und
Speaker: Und leben hier jetzt glücklich, was ich überhaupt in meinem Leben immer für Glück hatte.
Speaker: Wenn das so vorbestimmt ist, dann hat es das Universum oder wer auch immer sehr gut mit mir gemeint.
Speaker: Ja, doch mit mir, ich fühle mich da ähnlich, ja, auch immer gerade in letzter Zeit wieder, wenn man so Freunde sieht, die dann auch jetzt schon irgendwie sich trennen und irgendwie auf die Ende 30 zugehen, Mitte Ende 30 und irgendwie gar nicht so richtig im Leben irgendwo, sage ich mal, angekommen sind.
Speaker: Ja, nicht verankert sind und also die kann man eigentlich nur bedauern, die kriegen das nicht in den Griff, ihr Leben,
Speaker: aktiv in die Hand zu nehmen und zu gestalten.
Speaker: Und ein bisschen Glück gehört da ja zu.
Speaker: Naja, klar.
Speaker: Ich hatte sehr viel Glück.
Speaker: Und ich hätte auch, wenn es schlecht läuft, mit einer ehemaligen Freundin ein Kind bekommen können.
Speaker: Und dann wäre mein Leben nicht so schön gewesen.
Speaker: Also so können wir glücklich und dankbar sein, dass das alles so gelaufen ist.
Speaker: Ja, hundertprozentig.
Speaker: Aber du hast auch, glaube ich, von den Genen hast du auch etliches von mir geerbt.
Speaker: Leider nicht die Haare, aber ansonsten... Auf die Haare kommt es nicht an, was du für einen schönen Bart hast.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Den hast du nicht, das stimmt.
Speaker: Aber was ich noch sagen wollte, auch so mit positiven Angewohnheiten, da bin ich auch immer beeindruckt, weil
Speaker: Da lese ich jetzt auch gerade so ein Buch drüber, wie man, sage ich mal, sich so Stück für Stück positive Angewohnheiten aneignet, aber für dich ist das, sage ich mal, ganz selbstverständlich, dass du da gar nicht drüber nachdenkst, wenn du jetzt zum Beispiel vor 25 Jahren oder was, fängst du einfach an mit Walking, mit Nordic Walking und du hast einfach seitdem nicht mehr aufgehört und machst das fast jeden Tag, ne?
Speaker: Also...
Speaker: Jeden Tag und das tut mir so gut, dieses Bewegen und ich habe überhaupt keine Herzprobleme, keine Herzstiche und nichts und kann mich auch richtig, auch so, wenn man mal schneller geht und so, auch ein bisschen berghoch, macht mir überhaupt nichts.
Speaker: Dieses körperliche Training, das macht ganz viel.
Speaker: Und auch immer diese positive Einstellung zum Leben.
Speaker: Also dieses Optimistische, das macht sehr viel.
Speaker: Das schreibt er auch in dem Buch.
Speaker: Also wenn man versucht, das negative, all das negative Schlechte zu verdrängen oder gar nicht hochkommen zu lassen...
Speaker: Was die Gesundheit anbetrifft, das macht ganz viel.
Speaker: Die Einheit von Seele oder Geist und Körper.
Speaker: Ja.
Speaker: Das hilft mir immer sehr und auch, dass man im Alter noch so fit ist, dass man sich noch nicht gehen lässt, dass man immer versucht, das Beste daraus zu machen.
Speaker: Das hilft einem sehr in Zufriedenheit.
Speaker: alt zu werden.
Speaker: Ich sage ja immer, die größte Freude, sagt Willem Busch, ist doch die Zufriedenheit.
Speaker: Was ist, wenn man mit dem zufrieden ist und nicht mit seinem Leben irgendwie hadert, hättest du mal das und hättest du mal das.
Speaker: Das habe ich überhaupt nicht.
Speaker: So wie es gelaufen ist, bin ich zufrieden und bin glücklich.
Speaker: Ja, ich finde es immer Wahnsinn.
Speaker: Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und habe jetzt ja auch schon viel erlebt in 34 Jahren.
Speaker: Aber dann denke ich mir immer so, wie krass das sein muss, wenn man schon 84 Jahre gelebt hat und man hat schon so viele Erfahrungen gemacht und so viele verschiedene Zeiten durchlaufen.
Speaker: Das ist ganz schwer für mich vorzustellen, wenn du weißt, was ich meine.
Speaker: Ja, aber über die Zukunft darf man sich überhaupt keine Sorgen machen.
Speaker: Das kommt so, wie es kommt und versuchen immer, dem Heute zu leben.
Speaker: Die Vergangenheit ist vergangen, da kann man nichts mehr ändern.
Speaker: Und die Zukunft, wenn man sein Leben in die Hand nimmt und vernünftig lebt und keine negativen Ausfälle, wenn man nicht raucht oder Alkohol in Übermaßen trinkt, das trägt alles dazu bei, dass es dir nicht gut geht.
Speaker: Und da bin ich glücklich, dass du all sowas Schlechtes nicht machst.
Speaker: Jetzt, wo ich mehr Sport mache, mache ich auch automatisch weniger Alkohol.
Speaker: Also ich trinke ja nicht viel, aber mal so abends ein Bier habe ich schon öfter mal getrunken, aber jetzt irgendwie denke ich dann immer, das muss nicht sein, sage ich mal.
Speaker: Dann, ja.
Speaker: hat man wieder den ganzen Prozess des Tages oder den Fortschritt des Tages im Sportmacher irgendwie wieder versaut, sage ich mal.
Speaker: Kann man, ja, guck, ich trinke gar kein Bier, aber mal ein Glas Wein, so einen schönen trockenen Weißwein, jetzt im Sommer ein bisschen gekühlt, das ist was Wunderbares.
Speaker: Oder heute auch mal zwei Gläser bei der Probe dann.
Speaker: Ja, da trinken wir ja immer Rotwein.
Speaker: Achso.
Speaker: Und trockenen Rotwein hier von Schaus.
Speaker: Ja, habt ihr noch
Speaker: Habt ihr noch viele Auftritte jetzt, auch im Sommer wahrscheinlich?
Speaker: Ja, ja, laufend.
Speaker: Jetzt, wo ich die 14 Tage weg bin, haben wir, glaube ich, vier oder fünf Auftritte.
Speaker: Aber ja, ja, morgen fahren wir nach Zings und nächsten Tag nach Barhöf, da ist so ein Hafenfest und das geht dann immer so weiter.
Speaker: Aber wir sind genug und da kann auch mal einer fehlen.
Speaker: Ja, auch wenn du die beste Stimme natürlich bist, aber das ist auch nicht so.
Speaker: Aber gerade dieses Singen trägt dafür dazu bei, dass du dich wohlfühlst, dass du glücklich bist.
Speaker: Und Singen, da gibt es so ein Sprichwort, Singen macht nicht jünger, aber langsamer alt.
Speaker: Singen gibt mir sehr viel, auch so dieses einmal wöchentliche anderthalb Stunden mit den Alten im Altenheim singen, die immer sich so freuen, wenn ich gehe und das ist immer so schön und die eine sagt immer,
Speaker: Du bist der beste Sänger von der Welt.
Speaker: Die ist aber auch schon 90.
Speaker: Aber wie sie das immer so trocken hervorbringt, du bist der beste Sänger von der Welt.
Speaker: Wir sagen uns da immer alle, du wie in einer großen Familie, ich sage auch immer die Vornamen und alles, was sie an Liedern hören möchten, wenn sie sonst noch ziemlich dement sind, aber da trallern sie dann noch mit.
Speaker: Das gibt mir viel und gibt denen, die da kaum noch was erleben im Altenheim, denen gibt das auch immer viel.
Speaker: Die freuen sich schon immer auf Dienstag.
Speaker: Ich finde es immer lustig, wenn du von den Alten redest, obwohl die meisten wahrscheinlich Jünger im Satz tun.
Speaker: Ja, aber wann fängt das Alte an?
Speaker: Das kann man gar nicht so definieren.
Speaker: Hier oben.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Im Kopf, ja.
Speaker: Geist und Körper müssen eine Einheit sein.
Speaker: Und wenn man sich nicht alt fühlt, dann ist das gut.
Speaker: Ich betrachte mich nicht als Alten.
Speaker: Nö, ich dich auch nicht.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ich freue mich auch, wenn wir wieder zusammen da ein Ferienhaus haben, Ende Juli, Anfang August.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ich gehe ja nur jeden Morgen mit Mutti walken, was wir dann immer schön erzählen, auch über unsere gemeinsamen Erlebnisse, was ich ein Glück mit dir hatte, was du schon alles organisiert hast, die ganzen Reisen.
Speaker: Sonst wäre ich mit Mutti oder mit Oma überall nicht hingekommen.
Speaker: Neuseeland, Philippinen, Irland, Norwegen, Schweden, wo wir schon überall waren, Irland.
Speaker: habe ich alles dir zu verdanken.
Speaker: Ja, ich freue mich, dass wir dieses Jahr wieder Schweden machen, aber jetzt natürlich hätte ich lieber eine längere Reise gemacht, aber mit meiner Frau hochschwanger ist natürlich schwierig.
Speaker: Nee, dass sie überhaupt da noch mitkommt und Mexien.
Speaker: Was wird Mexien wohl zu seiner Schwester sagen?
Speaker: Ja, bin ich auch gespannt.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Ist ja nicht mehr die Hauptperson.
Speaker: Ja, bisher freut er sich eigentlich.
Speaker: Aber wie gesagt, wenn das denn da ist, werden wir mal sehen, wie es dann aussieht.
Speaker: Ich denke auch.
Speaker: Lass noch ein bisschen weiterreden über wie du allgemein, was du so machst, um so jung zu bleiben mit Mitte 80.
Speaker: Du hast jetzt ja schon ein bisschen geredet über positive Gedanken, über Sport.
Speaker: Du machst ja auch morgens immer noch anderen Sport, ne?
Speaker: meine fünf Tibeter und dann Kniebeugen und dann hier für die Schulter, die ist da so ein bisschen lidiert, da habe ich so ein rotes Gummiband, das schmeiße ich oben über die Tür und ziehe dann so 21 Mal immer dran, dass die Muskeln gestärkt werden und dass man das Gelenk nicht überlastet, aber dass man immer dran bleibt.
Speaker: dass man nicht rostet das ist wichtig und insgesamt immer was tun für seine Gesundheit und auch mit dem Essen ich esse jetzt viel Müsli fette Wurst esse ich gar nicht und auch insgesamt so fettes Essen auch mittags das gibt es gar nicht bei uns
Speaker: Immer schön versuchen, den Körper nicht mit zu viel gerade Schweinefett überlassen.
Speaker: Ja, ich merke jetzt auch schon bei mir langsam, dass ich mehr so Dehnungsübungen machen muss.
Speaker: Also gerade so mein unterer Rücken.
Speaker: Ich weiß nicht, hattest du das früher auch schon im jüngeren Alter, dass dein unterer Rücken immer so wehtat nach dem Arbeiten?
Speaker: Ja, tut mir heute auch, aber das geht dann immer wieder vorbei.
Speaker: Also wenn ich habe jetzt gestern hier auf meinem Acker alles, ich habe so schöne Bohnen und Zwiebeln und Zucchini und alles nochmal durchgehackt, dann tut mir das auch weh, aber es ist dann immer bald wieder vorbei.
Speaker: Ja, okay, bei mir auch, bei mir auch.
Speaker: Aber du wirst wahrscheinlich, wenn du das von mir geerbt hast, auch so ein bisschen vorgebeugt vielleicht später mal gehen.
Speaker: So wie mein Vater, der ging ja total nach vorne gebeugt und meine Brüder auch.
Speaker: Aber ich versuche das gegenzusteuern.
Speaker: Aber ganz kriege ich das nicht hin.
Speaker: Ich gehe auch immer so nach vorne gebeugt.
Speaker: Mal gucken, ob ich es schaffe, schon früh gegenzusteuern.
Speaker: Immer die langen Rücken, Longissimus, Dorsimusculus, den immer stärken, dass der dich nach hinten zieht.
Speaker: Das machst du gut.
Speaker: Und schon diese Einsicht, dass man was tun muss, das ist schon viel wert.
Speaker: Und vielleicht könnte deine Anna auch da nochmal ein bisschen was tun in der Richtung.
Speaker: Ja, ich hoffe.
Speaker: Ja, also da habe ich ja immer über Oma gestaunt.
Speaker: Oma hat immer ihren Sport mitgemacht, auch morgens und die Tibeter und das tut einem gut.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Gesundheit ist nur immer bedingt ein Geschenk.
Speaker: Ja, jetzt muss Anna erstmal das Baby austragen und dann kann sie sich darum kümmern.
Speaker: Und ansonsten, so Medizin oder so nimmst du eigentlich kaum, ne?
Speaker: Irgendwelche speziellen Sachen oder?
Speaker: Na, ich nehme eine halbe Schilddrüsentablette.
Speaker: Angeblich war die Schilddrüse ein bisschen langsam.
Speaker: Da nehme ich eine halbe und die Prostata, wie bei alten Herren, dass die nicht so funktioniert.
Speaker: Und da nehme ich so eine Tablette, dass ich da beim Pickeln keine Schwierigkeiten, keine Schmerzen habe.
Speaker: Hast du noch deinen Tee, deinen Kombucha-Tee und so was?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Den habe ich schon seit 91, das sind mir schon 34 Jahre.
Speaker: Jeden Tag trinke ich Kombucha-Tee.
Speaker: Seit ich geboren bin, da kann ich mich noch daran erinnern, als ich ein kleines Kind war, dass ich immer diesen Eckenpilz gesehen habe.
Speaker: Ich habe ihn gestern wieder, der muss ja immer neu gefüttert werden, muss mal wieder Tee kochen und Zucker und dann da wieder den Pilz reinsetzen, den die alten Pilze abmachen und dann den neuen Pilz
Speaker: wieder füttern und dann dauert das wieder so 14 Tage, drei Wochen, dann hat er den Zucker zum Gesundbrunnen umgewandelt.
Speaker: Also wenn man liest, was der Kumbucher-Tee alles bewirkt, dann ist das schon beeindruckend.
Speaker: Vielleicht nimmst du vor mir mal den Pilz mit und dann kannst du das auch machen.
Speaker: Aber man muss dranbleiben.
Speaker: Man muss davon überzeugt sein, das ist gut für mich und dann mache ich das.
Speaker: Ich habe schon so viel in so einen Pilz gegeben, es wird immer gesagt, wenn du den umfüllst, dann sollst du den alten Pilz Freunden geben und habe schon vielen weggegeben, aber bisher hat keiner durchgehalten.
Speaker: Alle waren dann nachlässig oder haben ihn nicht gut gefüttert und man muss dann immer gucken, ja, jetzt
Speaker: müssen wir ihn neu machen und sonst würde der auch nicht so schön immer wachsen.
Speaker: Eine Sache wird da auch angezeigt, den sehr positiven Haarwuchs bewirkte Kumbucher-Tee.
Speaker: Jetzt hast du mich überzeugt.
Speaker: Ja, also wirklich.
Speaker: Ich habe das auch geerbt von meinem Vater, dass ich so einen positiven Haarwuchs habe.
Speaker: Aber meine Friseuse staunt immer, nach fünf oder vier Wochen, wie Haare schon wieder gewachsen sind.
Speaker: Aber sowas ehrt man.
Speaker: Bist du ehrlich vorbelastet?
Speaker: Ja, aber ist wie es ist.
Speaker: Ich habe mich auch daran gewöhnt, an die kurzen Haare mittlerweile.
Speaker: Von daher, alles gut.
Speaker: Also ich finde es gut so.
Speaker: Hauptsache, die Augen strahlen, die Augen sind ein Spiegelbild des Inneren.
Speaker: Und das ist das Schöne an dir, du kannst so schön strahlen und nicht immer so ein mieses Gesicht machen, sondern so ein unzufriedenes, trauriges, das kenne ich gar nicht an dir.
Speaker: Das ist schön.
Speaker: Gut, das freut mich.
Speaker: Ich sehe mein Gesicht selber nicht so viel, von daher ist es gut, dass du das sagst.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber ich finde, das mit dem Kombucha zeigt auch wieder, dass du deine positiven Angewohnheiten wirklich konsequent durchziehst.
Speaker: Also dass da nichts aufgegeben wird.
Speaker: So wie der Gohem oder wie hieß der Amerikaner?
Speaker: Guggins, ja.
Speaker: Guggins, ja.
Speaker: Wenn man das nicht übertreibt, aber ich sage immer so spaßeshalber, nichts ist schlimmer als nachlassen.
Speaker: Man muss immer dranbleiben.
Speaker: Und wenn man von was von überzeugt ist, dann sollte man das auch tun.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie schaffst du es immer, auch gerade in negativen Situationen oder bei Stress oder so?
Speaker: Du bist ja immer ein sehr positiver Mensch.
Speaker: Kommt das irgendwo her oder wie würdest du das beschreiben?
Speaker: Naja, ich habe erstmal die Gene meiner Mutter.
Speaker: Die war auch immer positiv, die hat es auch nicht leicht gehabt im Leben, aber die hat nie geklagt und war doch immer recht positiv.
Speaker: Und da bin ich so glücklich, dass ich das geerbt habe und versuche auch das Erbe immer schön zu verwalten und nicht gegensteuern, immer nicht.
Speaker: Alles, was man so geerbt hat und dass man das dann auch pflegt.
Speaker: Und das mache ich auch.
Speaker: Dieses Zufriedensein, das spielt so eine große Rolle.
Speaker: Man kann mit viel zufrieden sein oder unzufrieden sein mit viel und mit wenig kann man zufrieden sein.
Speaker: Da gibt auch dieses Lied, was frage ich viel nach Geld und gut, wenn ich zufrieden bin.
Speaker: Das ist
Speaker: Du sagst ja auch immer, man soll keinen Menschen hassen.
Speaker: Ja.
Speaker: Stehst du da voll dahinter?
Speaker: Also würdest du sagen, du hasst keinen Menschen, ja?
Speaker: Ich...
Speaker: Einer, der war mir mal im Anglerverein, war er mir immer so richtig mein Widersacher, wollte mich abwählen und ich konnte nie den irgendwo hassen.
Speaker: Hassen ist eine ganz schlechte Eigenschaft und ich hasse keinen Menschen.
Speaker: Das habe ich nicht nötig.
Speaker: Nee, würde ich auch nicht behaupten.
Speaker: Das geht dir auch so, ne?
Speaker: Ja, nee, ich wüsste nicht.
Speaker: Es gibt immer Leute, die man unsympathisch findet.
Speaker: Aber deshalb brauche ich sie nicht hassen.
Speaker: Und da sagt deine Mutter auch immer, Hass ist so eine negative Energie, die kann einen ganz schön runterziehen.
Speaker: Neid und Hass und missgünstig sein.
Speaker: Ich gönne jedem, wenn er glücklich ist oder wenn er Geld verdient und ich bin da nie neidisch oder dass ich ihn deshalb vielleicht nicht mag.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.
Speaker: Und das hast du auch von mir geerbt, glaube ich, oder insgesamt.
Speaker: So bist du auch.
Speaker: Du hast es immer verstanden, das Beste draus zu machen und warst nie unglücklich.
Speaker: Ne, genau.
Speaker: Und ich glaube, ganz wichtig ist auch, dass man es schafft, sich niemals mit anderen zu vergleichen, weil dann wird man immer unglücklich sein.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Na, das hatte ich in letzter Zeit wegen Computer.
Speaker: Da war ich immer ein bisschen traurig, wenn ich mich da miteinander verglichen habe.
Speaker: Da war ich immer hinten dran.
Speaker: Und nur hoffe ich, dass ich das ein bisschen aufhole.
Speaker: Auch so die hohen Bänken will mir deine Mutter noch zeigen und dass ich das auch selber kann, das ist viel wert.
Speaker: Vielleicht können wir nochmal nach irgendwo, also dieses Buch, was ich hier gelesen habe, das hat mich sehr beeindruckt und auch vor allen Dingen von Indien.
Speaker: Man weiß so wenig von der Kultur von Indien, was die alles so schon vor Tausenden von Jahren
Speaker: errungen haben und wie die Entwicklung sich da vollzogen hat und Indien ist ja die größte Demokratie zur Zeit mit über eine Milliarde Einwohnern und man hört eigentlich wenig von Indien in der Weltpolitik die kriegen das ganz gut hin
Speaker: Ich glaube sogar, die haben China als größtes Land überholt.
Speaker: Ich glaube, die haben sogar insgesamt schon mehr als China.
Speaker: Naja, China ist ja keine Demokratie in dem Sinne.
Speaker: Nee, nee, aber ich sage Demokratie hin oder her.
Speaker: Aber insgesamt haben die auch mehr Einwohner.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wo würdest du lieber hin?
Speaker: Nach Indien oder Thailand?
Speaker: Mittlerweile jetzt mehr nach Indien.
Speaker: Okay, ja, können wir mal gucken.
Speaker: Nächstes Jahr.
Speaker: Nächstes Jahr wird noch schlechter.
Speaker: Mal gucken, das Kit ist noch so klein nächstes Jahr.
Speaker: Muss mal sehen, ob das schon klappt.
Speaker: Ja, mal schauen.
Speaker: Werden wir mal sehen.
Speaker: Na gut, Obi, dann wollen wir zum Ende kommen oder hast du noch was zum Besprechen?
Speaker: Nee, eigentlich, das ist so schön, dass wir beide so ein gutes Verhältnis haben.
Speaker: Wir helfen uns immer, wir haben uns noch nie Böses gesagt oder gestritten oder irgendwie von klein auf, du warst mir immer so ans Herz gewachsen und das hat sich auch über die 30 Jahre hat sich das immer erhalten und das ist so schön, wenn man so,
Speaker: miteinander verbunden ist.
Speaker: Sich gegenseitig hilft und unterstützt.
Speaker: Ja, das hat viel dazu beigetragen.
Speaker: Wahrscheinlich, dass ich dann auch immer schon als kleines Kind so viel bei euch war.
Speaker: Da haben wir gleich so eine gute Beziehung aufbauen können.
Speaker: Ihr wart ja fast wie Eltern.
Speaker: Na, Robi, willst du wieder ein Lied zum Ende singen?
Speaker: Ja, mein Lieblingslied ist ja Freude, schöner Götterfunken.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich das schon mal gesungen habe.
Speaker: Ja, kann sein.
Speaker: Ich glaube, es hast du schon mal gesungen, ja.
Speaker: Aber das letzte Mal.
Speaker: Und das ist nicht aufgezeichnet.
Speaker: Nee, ich glaube einmal davor.
Speaker: Aber naja.
Speaker: Und was hatte ich das letzte Mal gesungen?
Speaker: Sing doch mal ein Shanty.
Speaker: Ich glaube, du hast noch nicht so viele Shantys gesungen.
Speaker: Ja, das geht ja.
Speaker: Ich helfe mal in Hamburger Firmas der See.
Speaker: Toma Ude, Toma Ude.
Speaker: Die machten so schäb, als sie schäb bei sie im Behn.
Speaker: Toma Ude, Ude, oh.
Speaker: Blu, boys, blu.
Speaker: »For California, oh, there's plenty of gold, so I am told, on the banks of Sacramento.
Speaker: Das Deck wir von I sind voll Schick und voll Speer, Tomahode, Tomahode.«
Speaker: Das wäre der Schiet, gegen die Schöne des Plaisier, tome hoody, hoody, oh.
Speaker: Blow, boys, blow, for California, oh.
Speaker: There's plenty of gold, so I am told, on the banks.
Speaker: aufs Sacramento.
Speaker: Dat saltfläsch wie grön und des Speck wie voll mon.
Speaker: Toma-Hode, Toma-Hode.
Speaker: Und köhn gif dat o, bloß an Wienersarm.
Speaker: Toma-Hode, Hode, oh.
Speaker: Blo, bo, heus, blo.
Speaker: »For California, oh, there's plenty of gold, so I am told, on the banks of Sacramento.
Speaker: Und so as that ship, wir auch die Kaptein, Tomahode, Tomahode.«
Speaker: Die lüte für das Schiff wie ein Oplo-Shangheit.
Speaker: Toe mein Ode, Ode, O. Blow, boys, blow for California.
Speaker: There's plenty of gold, so I am told, on the banks of Sacramento, on the banks of
Speaker: Auf Sacramento singt der Bass und die Tenöre singen den ganz oben.
Speaker: Schön.
Speaker: Das war nochmal ein schöner Abschluss.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Dann müssen wir uns mal überlegen, welche Themen wir noch nicht berührt haben.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Oder wir spielen das Spiel zusammen und können uns dabei unterhalten oder so.
Speaker: Ja, schön.
Speaker: Ich danke dir.
Speaker: Jo, mach's gut.
Speaker: Gute Nacht.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Free audio post-production.



