Transcript
Speaker: Herzlich Willkommen zum Podcast Gespräche mit Opa.
Speaker: Mein Name ist Tim, ich lebe seit sieben Jahren in Schweden und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Leben meines Opas in einem Podcast festzuhalten.
Speaker: Opa Hans hat alle wichtigen Phasen der jüngsten deutschen Zeitgeschichte miterlebt und kann daher einiges davon erzählen, wie die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg aussah, wie das Leben der Menschen in der DDR vonstatten ging und wie er sich nach der Wende an ein neues, kapitalistisches Leben gewöhnen musste.
Speaker: Viele von uns, die nach der Wende geboren wurden, können sich oftmals kaum noch ausmalen, wie anders das Leben in den 1940ern bis 1980ern eigentlich aussah.
Speaker: Fernab von Netflix, iPhones und Supermärkten, in denen man alles kaufen kann, was die Welt hergibt.
Speaker: Jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei der heutigen Episode mit Opa Hans.
Speaker: Hallo Opa, wie geht's dir?
Speaker: Ja, mir geht's sehr gut.
Speaker: Ich bin zufrieden, Wetter ist schön, hatte heute wieder etliche Patienten und zuletzt noch einen Kater zum Kastrieren und nette Frauchens und ich kann immer Gutes tun.
Speaker: Ja, das ist gut so.
Speaker: Wir hatten ja auch gestern hier Geburtstag vom kleinen Max.
Speaker: Geburtstag, dein Mexchen.
Speaker: Ja.
Speaker: Spricht er nur schon ein bisschen was?
Speaker: Ja, ein bisschen Schwedisch und ja, Deutsch versteht er auch schon, würde ich sagen.
Speaker: Wenn ich ihm sage, er soll irgendwas nicht machen, dann versteht er das, glaube ich, schon ganz gut.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber ja, selbst Englisch, glaube ich, versteht er schon ganz gut.
Speaker: Aber mit so selber sprechen, nicht viel, nur so ein paar Wörter, ja.
Speaker: Er wird ja gleich dreisprachig, der kleine Junge.
Speaker: Dafür dauert es dann ein bisschen länger, aber das ist schon okay.
Speaker: Das ist auch nicht so schlecht.
Speaker: Schön, ja.
Speaker: Genau, ansonsten, ich überlege, gibt es was Neues bei mir noch?
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Du willst ja nächsten Donnerstag kommen, ne?
Speaker: Ja, Mittwochabend, genau.
Speaker: Mittwochabend.
Speaker: Dann würde ich mal die Probe vom Schentikor schwänzen und je nach Wetter können wir denn was unternehmen.
Speaker: Vielleicht sogar nach Hittensee fahren.
Speaker: Genau, ich hoffe Donnerstag oder Freitag wird schön, dann wäre Hittensee mal angebracht.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie ist denn momentan bei euch auch so heiß oder?
Speaker: Ja, gestern war das ziemlich heiß.
Speaker: Ja.
Speaker: Wir haben ja auch immer laufend Auftritte mit dem Schentichor und gestern war das richtig schön warm.
Speaker: Heute haben wir in Grimmen gesungen, habe ich an dich gedacht.
Speaker: Ah ne, da verwechsel ich dich immer mit meinem Sohn Christian.
Speaker: Der war in Grimmen zur Schule und hat im Blasorchester geblasen.
Speaker: Ja, ne, da war ich leider nicht.
Speaker: Oder zum Glück, vielleicht sogar eher, war ich da nicht, ne.
Speaker: Nee, genau.
Speaker: Aber dann lass uns mal nächstes Wochenende was festhalten.
Speaker: Das wäre schön, ja.
Speaker: Nee, nee.
Speaker: Wochenende nicht.
Speaker: Donnerstag oder Freitag.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Freitag würde mir am besten passen.
Speaker: Gleich morgens los.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wir gucken mal, wie das Wetter wird.
Speaker: Okay, ja, heute soll es um die Themen gehen, Urlaub in der DDR und Reiseverbot und dann können wir am Ende noch ein bisschen sprechen über unsere Reisen, die wir schon so unternommen haben zusammen.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber erstmal würde ich anfangen mit der Frage, als du ein Kind warst, also von Kleinkindalter bis 18, bist du da überhaupt jemals in den Urlaub gefahren?
Speaker: Gab es da sowas wie Urlaub überhaupt oder...
Speaker: Ja, Urlaub gab es, aber meine Eltern als Bauern hatten keine Zeit mit uns wegzufahren.
Speaker: Das war unmöglich.
Speaker: Die Kühe mussten immer gefüttert werden und gemolken werden und die Pferde gefüttert.
Speaker: Wir sind ja nur, hatte ich ja schon mal erzählt, nur einen Tag mit dem Vater nach Hittensee gefahren.
Speaker: Sonst überhaupt keinen Urlaub mit den Eltern.
Speaker: Aber wir hatten Klassenfahrten, an die ich mich gerne erinnere.
Speaker: Mit unserem Mathelehrer hatten wir eine sehr schöne Fahrt ins Lausitzer Bergland.
Speaker: Und da war eine, habe ich mir so überlegt,
Speaker: Eine Mitschülerin, die war immer scharf auf mich und die saß immer neben mir und ich hatte von meiner Schwester, von ihrem ersten Geld hatte sie mir eine Lederhose gekauft und die zog ich immer jeden Tag an und dann wollte sie immer beim Essen, wollte sie immer ihr Messer an meiner Lederhose abwischen.
Speaker: Die war noch relativ neu und die müsste fertig werden.
Speaker: Da hatten wir Urlaube.
Speaker: Ich hatte ja schon mal erzählt, dass wir nach dem Abitur mit unserem greisen Deutschlehrer und mit der jungen Mathelehrerin auf Usedom Urlaub gemacht haben.
Speaker: Ja, das hast du erzählt.
Speaker: Dass mir da die junge Lehrerin das Küssen beibringen wollte.
Speaker: Ja.
Speaker: Hat sie es auch geschafft, ja.
Speaker: Ja, hat sie geschafft, aber ich hatte da ja schon meine Christel und die hat sich nur gewundert, als ich nach Hause kam, dass ich ein bisschen anders geküsst habe.
Speaker: Ja, das glaube ich.
Speaker: Und wann war der erste Urlaub oder hattest du jemals Urlaub mit deinen Eltern gemacht eigentlich?
Speaker: Nein, mit meinen Eltern habe ich nie Urlaub gemacht.
Speaker: Zusammen konnten wir nicht weg, solange wir in der Bauernwirtschaft hatten.
Speaker: Und nachher später waren sie ja dann zu meinem Bruder ins Kinderzimmer gezogen und dann nach Eisenach.
Speaker: Da haben wir sie besucht, aber Urlaub haben wir prinzipiell oder überhaupt mit den Eltern nicht gemacht.
Speaker: Ja, was war der erste Urlaub mit deiner Frau, mit Oma?
Speaker: Ja, das war die Hochzeitsreise.
Speaker: Da sind wir ins Elbsandsteingebirge gefahren und das war ein sehr schöner Urlaub.
Speaker: Wir beide, jung und frisch verheiratet, hatten da bei einer Frau so ein Zimmer.
Speaker: Ich weiß noch, die hatten, das war auch im August.
Speaker: Wir haben ja 4.
Speaker: August geheiratet und die hatten so eine ganz schweren Federbetten, daran erinnere ich mich.
Speaker: Aber sonst bin ich mit Oma sehr schön gewandert und daran erinnere ich mich sehr.
Speaker: Sehr gerne.
Speaker: Sonst, ich hatte ja, wir waren ja noch bevor wir Nachwuchs hatten, das war ja fünf Jahre, 67 wurde unser Sohn geboren, da sind wir oft zusammen in Urlaub gefahren.
Speaker: Von der Gewerkschaft von Oma konnten wir
Speaker: in Binz, die hatten da so ein kleines Häuschen und da sind wir zusammen hingefahren und das waren schöne Tage, da sind wir abends ungezwungen ausgegangen, wir sind tanzen gegangen und da war noch so ein junges Ehepaar, wie wir waren und hatten richtig schöne Zeit da.
Speaker: Schön.
Speaker: Ja, und ich bin dann nachher nochmal, als Mutti, als Oma krank war, da bin ich mit den Kindern, mit Christian und mit Nettie, bin ich allein in Binz gewesen, 14 Tage lang.
Speaker: Und da habe ich auch sehr schöne Erinnerungen dran.
Speaker: Da haben wir nicht viel Schmus gemacht.
Speaker: Da sind wir morgens zum Strand gelaufen mit Handtuch und Zahnbürste und waren dann am Strand.
Speaker: Dann sind wir hochgegangen zum Frühstück und dann waren wir bis Nachmittag am Strand.
Speaker: Und dann sind wir ein bisschen einkaufen gefahren, haben Abendbrot gegessen und das war's.
Speaker: Dann haben wir uns das richtig schön gemütlich gemacht.
Speaker: Ja, waren eure Urlaube denn letztendlich fast immer gleich, also immer auf Rügen oder irgendwo ans Strand oder habt ihr auch mal...
Speaker: ein bisschen Abwechslung reingebracht und wart irgendwo weiter im Süden von der DDR.
Speaker: Ja, wir waren auch mit den Kindern, waren wir mal im Lausitzer Bergland.
Speaker: Da war Ulrike schon geboren.
Speaker: Die war so zwei Jahre, da denke ich, heute noch dran.
Speaker: Und da hatten wir eingeschärft, du darfst jetzt nicht mehr einpullern, wir dürfen das Bett nicht beschmutzen.
Speaker: Das hat die auch wirklich geschafft.
Speaker: Die hatte zwar noch die Windel um, aber hat die ganze Zeit mit zwei Jahren nicht mehr eingepullert.
Speaker: Das war richtig tolle Leistung.
Speaker: Und sie war auch sehr weit fortgeschritten, man konnte schon mit ihr erzählen.
Speaker: Im September wurde sie zwei und das war im August.
Speaker: Ne, wir hatten auch nachher in Malchow, da waren wir mit den Kindern viel, da hat Annett schwimmen gelernt, deine Mutter, die hat da, und da kreidelte sie mir heute noch an, zu ihrem sechsten Geburtstag hatten wir uns vorgenommen, sollte sie schwimmen.
Speaker: Und das konnte sie auch.
Speaker: Aber dann hatte sie sich nicht getraut und dann habe ich sie einfach vom Stich runtergestoßen ins Wasser und dann ist sie zwar geschwommen wieder an den Stich ran, aber dass ich sie da runtergestoßen habe, das hat mir heute noch überhört, weil sie da so dann erstmal unterging, aber sie hat es eben wirklich gut geschafft, wieder an den Stich ranzukommen und zum Stich hinzuschwimmen.
Speaker: Ja, da hat sie heute noch Angst.
Speaker: In Malchow hatten wir mehrmals hintereinander, da hatten wir so eine kleine zwei, so eine Verandazimmer und da haben wir das sehr schön gehabt mit den Kindern, mit dreien nachher schon.
Speaker: Seid ihr dann auch zu dritt, also mit drei Kindern?
Speaker: Das können ja nicht so viele Urlaube gewesen sein, oder?
Speaker: Weil die hatten ja relativ großen Abstand.
Speaker: Nein, nein, waren auch nicht.
Speaker: Einmal war Nettie krank, da war sie, oder deine Mutter, da war sie bei ihrer Tante Maria und wir sind mit Ulrike und mit Christian waren wir alleine in einem Urlaub.
Speaker: Aber das waren alles schöne Tage und wir haben auch immer versucht, Urlaub zu machen, weil man muss ja immer mal raus.
Speaker: Wie sagt Goethe, harte Arbeit oder saure Wochen, frohe Feste sei denn künftig Zauberwort.
Speaker: Und daran haben wir uns gehalten.
Speaker: Wir haben immer jedes Jahr Urlaub gemacht, auch heute noch.
Speaker: Seit welchem Jahr seid ihr 21 oder erst seitdem die Kinder da waren?
Speaker: Nee, ich war ja mit Mutti da, mit Oma zur Hochzeitsreise und dann waren wir zusammen im Harz, in Werningrode ohne Kinder, da waren wir in Thale im Theater, ich glaube, Burstheater und... Ich meine, seid ihr seit dem Jahr jedes Jahr in Urlaub gefahren sozusagen, seit der Hochzeitsreise?
Speaker: Immer.
Speaker: Ja, irgendwo sind wir immer gewesen.
Speaker: Okay.
Speaker: Wie war das mit Urlaub eigentlich allgemein in der DDR?
Speaker: Hatte man da auch so eine Anzahl von Urlaubstagen, die man jedes Jahr nehmen durfte, so wie heute 30 Tage?
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Wie viele Tage, weiß ich gar nicht mehr, aber so an drei Wochen hatten wir auch Urlaub im Jahr.
Speaker: Und die waren auch bezahlt.
Speaker: Und wir waren ja von den Tierärzten in so einer Gewerkschaftsgruppe und da war einer der Gewerkschaftsboss und der hat mit seiner Frau
Speaker: schöne Gemeinschaftsreisen von den Tierärzten gemacht.
Speaker: Da waren wir in Leningrad, heute Petersburg, waren in der Vernissage und dann waren wir zusammen in Prag.
Speaker: Wir waren in Warschau, zuerst in Erfurt und in Dresden.
Speaker: Da haben wir schöne gemeinsame Urlaubsreise mit den Kollegen gemacht.
Speaker: Wer heute
Speaker: Undenkbar.
Speaker: Kann man sich gar nicht vorstellen.
Speaker: Jetzt kennt man keinen mehr als Nachbarkollegen, die jetzt in Strahl sind.
Speaker: Die Ärzte sind mir nicht mehr bekannt.
Speaker: Jedenfalls ein Teil davon.
Speaker: Ja, das war jetzt meine nächste Frage gewesen, ob du mal auch schon zu DDR-Zeiten im Ausland warst.
Speaker: Das hast du jetzt ja schon fast beantwortet.
Speaker: Also in Russland.
Speaker: In Russland, in Prag und wo waren wir noch?
Speaker: Warschau, hast du gesagt.
Speaker: In Warschau, richtig, wir waren in Warschau.
Speaker: Doch, sonst wären wir gar nicht ins sogenannte sozialistische Ausland gekommen, weil Mütte und ich und der nachher mit den Kindern, aber so von der Gewerkschaft aus, da war Christian schon geboren, der war dann teilweise bei Oma, bei seiner Oma, bei Schwiegermutter,
Speaker: Nee, daran habe ich auch schöne Erinnerungen, diese Fahrten mit den Kollegen.
Speaker: Ja, glaube ich, ja.
Speaker: In welche anderen Länder durfte man überhaupt noch reisen?
Speaker: Also Russland, Polen, Tschechien, Ungarn wahrscheinlich noch?
Speaker: Ungarn, ja.
Speaker: Mein Bruder war öfter in Ungarn und Kuba durfte man reisen.
Speaker: Ja.
Speaker: Wenn man das Geld hatte.
Speaker: Wenn man das Geld hatte, ich weiß, dass etliche nach Kuba flogen.
Speaker: Aber sonst, in das ganze westliche Ausland konnte man nicht reisen.
Speaker: Aber 1988, da waren die Bestimmungen schon gelockerter.
Speaker: Und da hatte eine Tante von mir Runden Geburtstag und da durften wir
Speaker: Drei Brüder ohne Partner hinfahren.
Speaker: Ja, das hast du schon erzählt.
Speaker: Das musst du auch schon verrückt gewesen sein.
Speaker: Das war schon ein bisschen gelockert.
Speaker: Aber bevor man eine Reise in den Westen kriegte, wurde man erstmal noch genau überprüft.
Speaker: ob man auch wiederkommen würde und ob man da eben die nötige Sicherheit überhaupt hatte, dass man wiederkam oder dass man nichts Falsches da tat.
Speaker: Hat sich das nicht, also für uns heutzutage ist das so schwer vorstellbar, aber hat man das nicht irgendwie schon sehr komisch gefunden, dass man nur so beschränkt reisen durfte?
Speaker: Also ich meine, man weiß, diese ganze große Welt existiert und ich kann nur in fünf Länder davon reisen.
Speaker: Hat man da nicht manchmal wirklich gedacht, ich würde gerne auch mal woanders hin oder gar nicht?
Speaker: Naja, das war für uns undenkbar.
Speaker: Da brauchte man gar nicht drüber nachdenken und wir hatten auch
Speaker: Naja, man hätte das schon gerne gemacht, aber ins westliche Ausland, wir hatten keine Devisen und nichts und das wäre alles sehr schwierig gewesen.
Speaker: Und wir waren eigentlich immer mit dem zufrieden, was wir kriegten und was wir hatten.
Speaker: Wir waren da nicht unzufrieden.
Speaker: Ja, ich meine, gab es überhaupt irgendwelche Literatur oder Nachrichten oder Videoaufnahmen aus Amerika oder Schweden oder sowas?
Speaker: Also konntest du überhaupt dir vorstellen, wie das da aussieht und was da los ist oder gar nicht?
Speaker: Nee, konnte ich nicht.
Speaker: Also wir kriegten ja auch kein Westfernsehen.
Speaker: Also wir waren ziemlich so im Hintergrund.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber wenn man es nicht kennt, dann vermisst man es auch nicht.
Speaker: Ne, klar.
Speaker: Deshalb, nach der Wende haben wir es dann ja genossen.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Vor allen Dingen wir beide.
Speaker: Ja, da kommen wir noch zu, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Und als nachher nach der Wende, ich liebe ja im Hittensee und da waren wir viele Jahre hintereinander, ich glaube sogar 15 Jahre,
Speaker: waren wir immer auf Hittensee.
Speaker: Da hatten wir unser Zimmer und immer bei der gleichen Wirtin.
Speaker: Und das fand ich immer so schön.
Speaker: So ohne Auto, immer mit dem Fahrrad unterwegs und am Strand und dann mit Oma so.
Speaker: Die Kinder waren dann schon aus dem Haus und wir waren für uns beide.
Speaker: Und da hatten wir dich ja schon öfter mitgenommen.
Speaker: Du warst noch ein ziemliches Kleinkind, lagst in einem Baby, in so ein kleines Bettchen, lagst du an den Fußenden von unserem Ehebett.
Speaker: Wir hatten schöne Urlaube zusammen da auf Hintensee.
Speaker: Du gingst immer so gerne mit uns abends essen.
Speaker: Ja, das war schön.
Speaker: Wie hieß das Hotel dann?
Speaker: Oder wo wir immer essen gingen?
Speaker: Godewind.
Speaker: Godewind, ganz genau.
Speaker: Ja, das sind alles sehr schöne Erinnerungen, die tief im Herzen sitzen oder im Gehirn.
Speaker: Bei mir auf jeden Fall auch.
Speaker: Das war immer sehr schön mit der ganzen Familie da, teilweise noch mit deinem Sohn und meinen Cousinen und Cousins und so.
Speaker: Das waren schöne Zeiten, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann noch gemeinsam wandern gegangen.
Speaker: Onkel Christian war doch mit seinen Kindern da.
Speaker: Genau.
Speaker: Auf Hintensee.
Speaker: Ja, da haben wir schön am Strand immer Fußball gespielt und da hatten wir das sehr schön.
Speaker: Ja, ich will nochmal kurz zurückkommen, nochmal allgemein aufs Reisen in der DDR.
Speaker: War das relativ günstig, also konnte man sich das von jedem Gehalt, sag ich mal, leisten im Sommer wegzufahren oder waren das nur so die, die ein bisschen mehr verdient haben?
Speaker: Nee, das war relativ günstig.
Speaker: Also ich weiß gar nicht, wie viel wir da ausgegeben haben, aber so diese Urlaubsreisen in bestimmte Regionen, das konnte man sich leisten.
Speaker: Wir waren im Harz und wir waren in Elbsandsteingebirge und wir waren in der Niederlausitz, in der Oberlausitz, Oberkunersdorf und Eubin.
Speaker: Und überall mit dem Auto hin?
Speaker: Nein, wir waren mit der Bahn.
Speaker: Mit Auto sind wir zu DDR-Zeiten.
Speaker: Ja doch, ich hatte ja schon den Dacia und ja doch, da waren wir auch schon mit Auto.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Vor allen Dingen in Malchow.
Speaker: In Malchow waren wir ja immer mit Auto und da, wie deine Mutter, wie gesagt, sechs war und da waren wir viele Jahre hintereinander mit den Kindern in Malchow.
Speaker: Da hatten wir das immer sehr schön.
Speaker: Gab es in der DDR überhaupt Autobahn?
Speaker: Gar nicht so richtig, oder?
Speaker: Doch, Autobahnen gab es, das waren ja die noch von Hitler.
Speaker: Ach so.
Speaker: Berlin, Leipzig, Berlin, Dresden und die war aber zuerst noch gar nicht richtig fertig, da haben sie dann nachgebaut, dann wurde ja auch eine Autobahn gebaut von Hamburg nach Berlin, die A24, die konnte man denn, wenn man nach Berlin fuhr, auch schon ab Linz, so konnte man die auch schon nutzen.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich weiß, ich glaube in Harz waren wir mit dem Zug gefahren.
Speaker: Ich kann mich gar nicht erinnern.
Speaker: Da waren wir, hatte ich noch kein Auto und da waren wir so mit dem Zug gefahren in Harz.
Speaker: Ohne Kinder denn.
Speaker: Ja, schon echt verrückt.
Speaker: Also wie gesagt, für unsere Generation heute, wir waren mit oder viele von uns sind mit 25, 30 schon in
Speaker: auf der halben Welt gewesen letztendlich.
Speaker: Und für euch war das ein bisschen anders.
Speaker: Da bin ich froh, dass ich dich habe oder hatte damals, dass wir zusammen was unternommen haben.
Speaker: Unsere erste Reise nach Norwegen, diese Reise, wo wir da acht Tage hintereinander gewandert sind, jeden Tag woanders von Baude zu Baude, extra im norwegischen
Speaker: Wanderclub Mitglied geworden und war ja immer gut, dass du Englisch sprechen konntest.
Speaker: Ich konnte mich ja, auch wenn wir dann abends zusammengesessen haben, da wir saßen ja immer an so großen Tafeln, konnte ich mich mit keinem unterhalten.
Speaker: Einmal hatte ich Glück, da war eine Frau neben mir, die konnte ein bisschen Deutsch.
Speaker: Aber da habe ich so schöne Erinnerungen dran, wie wir da Anfang Juli oder Ende Juni gewandert sind und da floss der Schnee von den Bergen, richtige Wassermassen und dann sind wir einen Tag gewandert, sogenannte Swaddal-Wand.
Speaker: Schwarze Tal und da war alles, sind wir nur im Schnee umhergestapft.
Speaker: Und dann war eine Brücke von den Wassermassen eingestürzt und da mussten wir eigentlich rüber.
Speaker: Ein Norweger mit seinen Eltern wollte da von Stein zu Stein, der war dann ins Wasser gefallen und
Speaker: und trocken sie sich die Sachen und da hatten wir doch eine Rentierherde erst bei uns gesehen und dann war sie drüben, da haben wir gesucht und da war noch eine Eisbrücke, da war noch Eis über den Fluss und da konnten wir dann auch rüber gehen.
Speaker: Aber wir sind auch beide eingebrochen, weißt du noch?
Speaker: Wir hatten beide nasse Füße am Ende.
Speaker: Einmal ja.
Speaker: Da hatten wir einen nassen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Eingebrochen.
Speaker: Ich glaube, wir sind von Stein abgerutscht.
Speaker: Wir wollten von Stein zu Stein.
Speaker: Und da sind wir mit den Füßen auch im Wasser gewesen.
Speaker: Ich glaube, Eis war da gar nicht mehr weiter.
Speaker: Das war ja schon richtig...
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Das mag auch sein, dass wir abgerutscht waren.
Speaker: Dass wir abgerutscht waren.
Speaker: Und einmal sind wir vom Weg abgekommen, da mussten wir so einen neuen Schneehang so schräg lang wandern.
Speaker: Das war gar nicht ungefährlich.
Speaker: Da hast du richtig Angst um deinen Opa gehabt, dass wir da nicht abgestürzt sind, weil das ganz schön steil runterging nach dem.
Speaker: Aber wir sind da gut rübergekommen auf allen Vieren.
Speaker: Ja, das war die Reise nach Norwegen.
Speaker: Da waren wir ja bis Trondheim hoch.
Speaker: Fast bis Trondheim, ja.
Speaker: Da sind wir ja die ganze Nacht bald gefahren von Trelleburg durch Schweden und dann nachher Norwegen.
Speaker: Ja, das war sehr gemütlich, muss man sagen.
Speaker: Mit deinem alten Auto.
Speaker: Mit meinem alten Auto.
Speaker: Mit deinem Auto, ja.
Speaker: Ja, das war sehr schön.
Speaker: Ja, da habe ich mich gefreut.
Speaker: Das hätten nicht viele mehr geschafft.
Speaker: Ich glaube, damals warst du 71 oder 72.
Speaker: Das war schon eine ganz schöne Leistung, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Nochmal, bevor wir zu den letzten Reisen kommen, die wir noch gemacht haben, erzähl mal kurz, was war denn deine
Speaker: deine erste Reise eigentlich nach der Grenzöffnung in den Westen, also außerhalb jetzt vielleicht von Westdeutschland, in welches andere Ausland bist du dann gefahren?
Speaker: Na, mit Mutti sind wir da überhaupt nicht.
Speaker: Das haben wir gar nicht genutzt.
Speaker: Wir liebten Hittensee und dann sind wir fast jedes Jahr in Hittensee gewesen.
Speaker: Also mit Mutti alleine habe ich überhaupt keine Auslandsreise gemacht.
Speaker: Aber ihr wart in Schweden mal, oder?
Speaker: Richtig, wir waren es, doch das stimmt, das hatte noch dein Onkel Björn organisiert, da waren wir in Karls... Mein Vater.
Speaker: Ach, Björn ist dein Vater, ja.
Speaker: Alles gut, schon spät.
Speaker: Da waren wir in Karlskroner, Karlshamm, und einmal war ich mit Mutti alleine, ohne deinen Vater und ohne eure Familie.
Speaker: In den 90ern oder wann war das?
Speaker: In den 90ern, ganz genau.
Speaker: Da waren wir auch mit dem Auto rübergefahren nach, wie heißt diese Insel noch?
Speaker: Öland.
Speaker: Nach Öland, da über so eine hohe Brücke und dann nach Öland gefahren.
Speaker: Doch, das stimmt.
Speaker: Da haben wir in Schweden, habe ich zweimal mit Oma Urlaub gemacht.
Speaker: Aber Österreich, Schweiz, im Süden gar nicht die Ecke, oder?
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, war ja eine ganz schöne Strecke auch damals noch.
Speaker: Ja, unsere jüngste Tochter, die war in der Schweiz, die war in Österreich, die war in Wien.
Speaker: Aber ich hatte nicht so großes Verlangen, so eine große Reise mit dem Auto zu machen.
Speaker: Da war mein Bruder Udo, der war da viel mehr unterwegs.
Speaker: Der war bis ans Schwarze Meer gefahren mit der Familie.
Speaker: Aber das war auch zu DDR-Zeiten noch.
Speaker: Ähm, ja, genau.
Speaker: Also, wie gesagt, wir haben ja schon geredet über Hiddensee.
Speaker: Wie gesagt, das waren sehr schöne Erinnerungen.
Speaker: Da bin ich wirklich, ich glaube, seit ich fünf oder sechs war, jedes Jahr bis 16, 17 mitgekommen.
Speaker: Das war sehr schön.
Speaker: Ja.
Speaker: Ähm, ich weiß nicht, warum habt ihr eigentlich, ähm,
Speaker: Ja, aufgehört.
Speaker: Oder warum seid ihr da nicht mehr hingefahren?
Speaker: War das preislich oder war es einfach nicht mehr dasselbe irgendwann?
Speaker: Nee, wir wollten dann auch, und die Wirtin, wir hatten immer noch einen sehr guten Preis für 14 Tage, glaube ich 700 oder 70 D-Mark das Zimmer,
Speaker: pro Tag.
Speaker: Jedenfalls war das sehr günstig und dann nachher meinte sie, das ist zu wenig und dann hat sie uns richtig so halbwegs rausgeekelt.
Speaker: Das letzte Mal war sie so richtig unfreundlich zu uns und dann haben wir gesagt, na da fahren wir auch nicht wieder hin.
Speaker: Und dann sind wir nachher nach Polen, nach Swinemünde.
Speaker: Ja, heute hat sich das wohl alles ein bisschen geändert, dass es nicht mehr so viel offen hat und nicht mehr so lebhaft ist wie früher.
Speaker: Ne, das glaube ich auch.
Speaker: Also wir haben überall immer schöne Zeiten erwischt.
Speaker: Und auch jetzt unsere Urlaube in Zwienemünde, das sind ja immer Kururlaube mit 20, 25 Anwendungen, Massagen und Bäder und so weiter, Wassergymnastik letztes Mal.
Speaker: Und das ist immer sehr schön erholsam und erfrischend.
Speaker: Ja, genau, dann Norwegen, wie gesagt, das war unsere erste Reise, nur wir beide, sehr schön, hast ja schon beschrieben, also ja, ich fand auch immer sehr gemütlich abends in den Hütten, das war echt immer urig, teilweise, wir waren ja in Riesenhütten, waren wir ja ganz alleine beide, weißt du das noch?
Speaker: Ja, ja, einmal.
Speaker: Und wir hatten ja oft auch nasse Schuhe oder so, wir hatten ja richtig große Wanderstiefel und da konnte man sie immer, da waren extra so eine beheizten Räume, wo man die trocknen konnte, die Schuhe.
Speaker: Das sind so schöne Erinnerungen, wie wir beide da immer, auch mit unserem Proviant, das war doch alles, hatten wir im Rucksack und dann sind wir losmarschiert.
Speaker: Und abends haben wir dann immer gemeinsam mit anderen Leuten gegessen.
Speaker: Genau, ja, immer richtig schöne Drei-Gänge-Menüs, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich werde auch nicht vergessen, wie wir geschlafen haben, da im Mehrbettzimmer.
Speaker: Und ich weiß noch genau, wie du so laut geschneicht hast.
Speaker: Und alle anderen im Zimmer waren hellwach, weil das so laut war.
Speaker: Ja, da weiß ich gar nichts von.
Speaker: Du hast ja geschlafen.
Speaker: Da waren auch Frauen mit im Zimmer, in diesem Mehrbettzimmer.
Speaker: Ja, das waren 20 Leute, würde ich sagen.
Speaker: Ja, da waren auch Frauen mit im Zimmer.
Speaker: Da muss man mit leben, wenn man im Mehrbettzimmer schläft, dass da ein paar Leute schnarchen wahrscheinlich.
Speaker: Aber mich hat es nicht gestört.
Speaker: Nee, das ist gut.
Speaker: Ja, und dann 2014 sind wir ja mit deiner Tochter und meiner Mutter nach Neuseeland.
Speaker: Neuseeland.
Speaker: Waren wir eigentlich erst in Neuseeland und dann in Irland oder umgekehrt?
Speaker: Das habe ich heute überlegt.
Speaker: Ja, 2014 Neuseeland, 2017 Irland.
Speaker: Irland, ja.
Speaker: Neuseeland, das war doch so eine urige Reise.
Speaker: Bei uns waren sieben Grad Kälte, in Frankfurt ein Grad Kälte und im Zwischenstopp Kuala Lumpur waren 31 Grad plus.
Speaker: Da hatten wir doch zwölf Stunden Aufenthalt, ehe wir denn über den Äquator zur Nordinsel Neuseeland geflogen sind.
Speaker: Ja, das war echt, würde ich sagen, mit die schönsten Landschaften und Strände, die ich je gesehen habe.
Speaker: Ja, und du, wir hatten ja so einen kleinen Bus gemietet, einen kleinen VW und da war ja auch zum Essen so eine Back drin und das haben wir uns doch ganz gemütlich gemacht und
Speaker: Und ich weiß noch, wie du von dem Autohof und dann du auf die rechte Seite, oh, wir müssen links fahren.
Speaker: Ich war froh, dass ich nicht fahren brauchte.
Speaker: Junge Leute, die packen das.
Speaker: Ich bin sonst nie so links gefahren.
Speaker: Nee, das war schon sehr komisch.
Speaker: Wir waren ja mal mit Oma und Ulrike in England eine Woche.
Speaker: Das war auch nach der Wende.
Speaker: Und da sind wir durch England getourt bis Glasgow, bis Schottland.
Speaker: Das war alles organisiert und da fuhren wir immer von einer Stadt zur anderen.
Speaker: Das war alles vorgegeben.
Speaker: Wir waren auch drei Tage in London.
Speaker: Okay.
Speaker: Und in Wales waren wir auch.
Speaker: Also ja, bist du doch ein bisschen mehr rumgekommen, als du dachtest, letztendlich.
Speaker: Ja, siehst du, das fällt mir jetzt wieder ein, dass wir in England, das hatte Ulrike organisiert, deine Tante Ulrike.
Speaker: Die konnte ja ganz gut Englisch und das war immer Voraussetzung.
Speaker: Wir waren ja, was die Englische anbetrifft, völlig unbeleckt.
Speaker: Keine Stunde Englisch in der Schule gehabt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, da hattet ihr Glück, dass ihr immer entweder Ulrike hattet oder dann nachher mich.
Speaker: Ja, Neuseeland, dass wir da mit dem Auto die ganze Nordinsel bereist haben.
Speaker: Das war was, ja.
Speaker: Bis hin bald, naja, Nordinsel, das bisschen immer näher zum Äquator ran.
Speaker: Und was hatten wir für schöne Strände da und alles immer leer.
Speaker: Das war eine ganz schöne Zeit.
Speaker: Und wir haben ja auch öfter einfach übernachtet, wo wir eigentlich gar nicht übernachten durften, wo kein Campingplatz war.
Speaker: In der Natur war es schon am schönsten, sich hinzustellen und dann morgens am Strand aufzuwachen.
Speaker: Das war schon schön.
Speaker: Ich weiß noch genau, wie du immer deutsches Brot haben wolltest und wir mussten immer zu den Bäckereien anhalten und gucken, ob die gutes deutsches Brot hatten.
Speaker: Ich mache ja dieses Weißbrot nicht so gerne.
Speaker: Ich bin ja mehr für dunkles Brot, kerniges Brot.
Speaker: Auch heute noch.
Speaker: Ich esse überhaupt kein Weißbrot und kein Toast.
Speaker: Nee, kann ich verstehen, ja.
Speaker: Und auch keine Brötchen.
Speaker: Und dann sind wir nochmal in Linksverkehr gekommen in Irland 2017.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Da waren wir mit deinem alten Auto, mit der Fähre rüber, von Holland, glaube ich.
Speaker: Ja, kann sein.
Speaker: Ich weiß es gar nicht mehr.
Speaker: Sind wir da nicht geflogen?
Speaker: Ich dachte, wir wären geflogen.
Speaker: Nein, mit deinem Auto.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Ja, mit der Fähre rüber.
Speaker: Und wir sind doch mit deinem Auto denn die Insel Irland bereist.
Speaker: Ja.
Speaker: Da sind wir doch ganz sogar rumgefahren.
Speaker: Ja, fast.
Speaker: Von Dublin los und dann sind wir richtig schön über die Insel.
Speaker: Und das war auch so diese Übernachtung, das war auch immer so cool.
Speaker: Einmal sind wir doch in eine Hochzeitsgesellschaft angekommen.
Speaker: reingeraten und da wurden wir behandelt, als wenn wir dazugehören.
Speaker: Ja, das war schon eine lustige Geschichte, wie wir beide abends im Pub saßen und dann Live-Musik und mitgesungen und dann irgendwann nach ein paar Bieren wurden wir dann von, ich glaube, von den Onkels oder von den Onkeln der Braut eingeladen für den nächsten Abend.
Speaker: Und dann sind wir einfach ganz chemisch dahin gegangen und wussten erst gar nicht, wie wir uns haben sollten.
Speaker: Aber nachher war es richtig lustig.
Speaker: Ja.
Speaker: Die haben uns echt aufgenommen.
Speaker: Das war schon sehr lebenswürdig.
Speaker: Und dann später kam ja noch mein Freund dazu.
Speaker: Ja, Hendrik.
Speaker: Hendrik, genau, ja.
Speaker: Er hat ja noch Bilder geschickt, hattest du ja rüber, wo wir beide da am Strand irgendwo sind.
Speaker: Ja, ich weiß noch, eigentlich, ich glaube, ich weiß noch genau, wo das war.
Speaker: Ja, da waren wir beide noch baden im Atlantik.
Speaker: Das war ganz schön kalt, aber war schön, ja.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, das sind bleibende Erinnerungen.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Wir sind drei Reisen mit dir.
Speaker: Und nun haben wir ja noch eine geplant.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Auf die Philippinen.
Speaker: Auf die Philippinen, genau.
Speaker: Genau.
Speaker: Hoffen wir mal, dass das alles klappt.
Speaker: Müssen wir bald mal uns drum kümmern.
Speaker: Aber ich glaube, das wird dir auch gut gefallen vom...
Speaker: Vom Wetter her und vom Leben her, da von den Stränden, das ist schon auch sehr anders als alles andere, glaube ich, wo wir bisher waren.
Speaker: Ja, das würde mich auch interessieren.
Speaker: Aber da sprechen Sie Spanisch, da können wir nicht mit Englisch sprechen.
Speaker: Nein, nein, da sprechen Sie kein Spanisch, da sprechen Sie Ihre eigene Landessprache.
Speaker: Ach ja?
Speaker: Aber Philippinen waren doch mal spanische Kolonie.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Die haben auch Einflüsse aus Spanien, aber die Sprache ist eine eigene tatsächlich.
Speaker: Aber ja, es ist wie gesagt viele Einflüsse, aber es ist wirklich ein schönes Land.
Speaker: Ich war ja schon mal da.
Speaker: Ja, du hattest ja auch schon mal eine Philippinen als Freundin.
Speaker: Das stimmt, ja.
Speaker: Wie hieß sie noch?
Speaker: Die hieß Christine.
Speaker: Christine, ja.
Speaker: Wie deine Uroma.
Speaker: Genau.
Speaker: Meine Mutter.
Speaker: Ja, dann lass uns mal zusammenfassen.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du dir mal überlegt hast, was würdest du denn sagen, was waren die vielleicht ein, zwei oder drei schönsten Reisen in deinem Leben, an die du am liebsten zurückdenkst?
Speaker: Na, einmal die Hochzeitsreise und ja, mit den, mit, als unsere Kinder so, Christian sind neun, ja, und deine Mutter sechs, sieben und dann nachher, na, da waren noch beiden und dann waren wir nochmal auch mal mit allen drei, das war sehr schön, aber
Speaker: Wo ich besonders gern dran denke, sind die Reisen mit dir und mit meiner Tochter Annette.
Speaker: Also das sind so bleibende Erinnerungen, das möchte ich nicht missen.
Speaker: Und da bin ich dir auch heute noch dankbar, dass du das organisiert hast und so ungezwungen und so cool.
Speaker: Also da war richtig Freude und Frohsinn.
Speaker: Ja, ich bin dir auch dankbar, weil ohne deinen Geldbeutel wäre ich niemals nach Neuseeland gekommen oder auch damals Norwegen und Irland, hätte ich mir auch nicht so gut leisten können, glaube ich.
Speaker: Ja, das war eine günstige Symbiose.
Speaker: Ich hatte das Geld, was ich gar nicht so nötig brauchte und da war das so gut.
Speaker: angelegt, dieses Geld, das sind Erinnerungen, die kann einem keiner nehmen.
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist so richtig schön.
Speaker: Dieser Wechsel von Arbeit, ich hatte ja immer ordentlich zu tun, aber dann diese Reisen, diese Urlaubsreisen, das hat mich immer wieder aufgebaut und mir so viel Freude gemacht.
Speaker: Ja, glaube ich.
Speaker: Kann ich verstehen.
Speaker: Gut, Obi.
Speaker: Dann hast du noch was vorbereitet zum Sägen heute?
Speaker: Ja, irgendwie...
Speaker: dieses »Wenn die bunten Fahnen wehen«.
Speaker: »Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übers Meer.
Speaker: Wollt ihr fremde Lande sehen, fällt der Abschied euch nicht schwer.
Speaker: Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken.«
Speaker: singen wir mit dem Sturm unser Lied.
Speaker: Sonnenschein ist unsere Wonne, wie er lacht am lichten Tag.
Speaker: Doch es geht auch ohne Sonne, wenn sie mal nicht scheinen mag.
Speaker: blasen die stürme brausen die wellen singen wir mit dem sturm unser lied
Speaker: wo die blauen gipfel ragen lockt so manche steile fahrt immer vorwärts ohne zagen bald sind wir dem ziel genaht
Speaker: Schneefelder blinken, schimmern von Ferne her, Lande versinken im Wolkenmeer.
Speaker: Ja, das passt so ein bisschen zum Reisen.
Speaker: Das stimmt, ja.
Speaker: Schöner Abschluss, würde ich sagen.
Speaker: Dann, vielen Dank und wir sehen uns nächste Woche.
Speaker: Ich freue mich drauf.
Speaker: Ja, ganz genau.
Speaker: Und da machen wir auch eine kleine Fahrt nach unserer Lieblingsinsel Hiddensee.
Speaker: Hoffentlich ist dann auch das Wetter passlich.
Speaker: Stimmt, ja, das stimmt.
Speaker: Ja, ich danke, dass wir das immer so schön festhalten.
Speaker: Und da zieht so mein inneres Leben noch immer nochmal so an mir vorbei.
Speaker: Ja, wir haben hoffentlich noch viele weitere Gelegenheiten dazu, das weiter festzuhalten.
Speaker: Ja.
Speaker: Oma meinte, was willst du denn da erzählen?
Speaker: Aber da gibt es so viel, was man so in Erinnerung hat und woran man sich jetzt noch freuen kann.
Speaker: Ja, nachher heute Abend fallen dir bestimmt noch mehr Sachen ein, die du noch hättest erzählen können.
Speaker: Ja, ganz genau.
Speaker: Wir können ja mal irgendwann eine Folge machen, wo wir alles, was wir vergessen haben, nochmal zusammenfassen.
Speaker: Gut, also, schönen Abend.
Speaker: Gleichfalls, danke.
Speaker: Mach's gut, tschüss.
Speaker: Musik




