Transcript
Speaker: Herzlich Willkommen zum Podcast Gespräche mit Opa.
Speaker: Mein Name ist Tim, ich lebe seit sieben Jahren in Schweden und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Leben meines Opas in einem Podcast festzuhalten.
Speaker: Opa Hans hat alle wichtigen Phasen der jüngsten deutschen Zeitgeschichte miterlebt und kann daher einiges davon erzählen, wie die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg aussah, wie das Leben der Menschen in der DDR vonstatten ging und wie er sich nach der Wende an ein neues, kapitalistisches Leben gewöhnen musste.
Speaker: Viele von uns, die nach der Wende geboren wurden, können sich oftmals kaum noch ausmalen, wie anders das Leben in den 1940ern bis 1980ern eigentlich aussah.
Speaker: Fernab von Netflix, iPhones und Supermärkten, in denen man alles kaufen kann, was die Welt hergibt.
Speaker: Jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei der heutigen Episode mit Opa Hans.
Speaker: Hallo Opa, schön dich wieder zu sehen.
Speaker: Hallo Timmchen.
Speaker: Hallo, langes Herr mit uns beiden.
Speaker: Ja genau.
Speaker: Hat ja ganz schön lange jetzt gedauert, seit ich glaube Ende Mai haben wir uns zuletzt gehört.
Speaker: Aber wir haben uns ja gesehen auf einer Hochzeit diesen Sommer bei deiner Enkelin, meiner Cousine.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und wir hatten ja auch immer mal Kontakt geskypt und uns gesehen, gehört.
Speaker: Genau.
Speaker: Und sind immer irgendwie in Gedanken verbunden.
Speaker: Ja, das auf jeden Fall.
Speaker: Wie war denn dein Sommer bisher?
Speaker: Alles gut?
Speaker: Ja, alles gut.
Speaker: Gestern war ich noch mal auf dem Wasser, haben wir mit einem befreundeten Ehepaar eine Kaffeefahrt gemacht und sind sogar noch ins Wasser und haben schön geschwommen, schön gebadet.
Speaker: Und sogar die Frau, die singt auch bei uns im Chor mit, die ist auch ans Wasser gesprungen.
Speaker: Nicht schlecht.
Speaker: Und hat gebadet, ja.
Speaker: Nicht schlecht.
Speaker: Oma kann es ja nicht dazu begeistern.
Speaker: Sie ist ja immer mit der Blase.
Speaker: Hattet ihr besseres Wetter als wir hier in Schweden?
Speaker: Gestern war schön, ja.
Speaker: Gestern war schön Sonne und da war so ein Zwischenhoch gestern.
Speaker: Aber heute regent es ja den ganzen Tag schon.
Speaker: Ja, bei uns auch.
Speaker: Und auch die nächsten drei, vier Tage.
Speaker: Es soll nur regnen.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber am Freitag, da haben wir unser Chorfest im Hafen vom Schentichor.
Speaker: Und da soll ja schon schönes Wetter sein.
Speaker: Okay.
Speaker: Da können wir dann draußen ein bisschen feiern.
Speaker: Gerade rechtzeitig, ja.
Speaker: Rechtzeitig, ja.
Speaker: Und wie war euer Hochzeitstag?
Speaker: Der wievielte war das?
Speaker: Am vierten war das, ne?
Speaker: Ja, am 4., der 61.
Speaker: Hochzeitstag.
Speaker: Den hatten wir sehr schön.
Speaker: Da waren wir mit den drei Enkeln nach Zinks gefahren.
Speaker: Die Kinder, die waren so glücklich.
Speaker: Wir waren da auf so einem schönen Spielplatz, Mattermüller-Grelert-Park.
Speaker: Und dann noch dieses Bungee, da sie jetzt springen an den Seilen gemacht.
Speaker: Und dann haben sie noch mit den Füßen gebadet.
Speaker: Und das war richtig entspannt.
Speaker: Wir haben schön zusammen Mittag gegessen, wir haben Kaffee getrunken und hatten wir einen glücklichen Tag.
Speaker: Und ich bin überhaupt immer so zufrieden und glücklich, dass ich so ein schönes Leben hinter mir habe.
Speaker: Bin immer ganz dankbar und habe auch immer das Bedürfnis, Danke zu sagen, wem auch immer.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, das ist schön.
Speaker: Das hört man nicht von so vielen Leuten, glaube ich.
Speaker: Ja, ich hatte so Glück im Leben und so zufrieden.
Speaker: Ja.
Speaker: Und erzähl mal, euer Urlaub war auch gut.
Speaker: Unser Urlaub, ja, wir hatten da sehr schöne, warme Tage.
Speaker: Wir waren nicht so oft am Strand, aber schön spazieren gegangen.
Speaker: Ich habe drei Bücher gelesen, hatte mal so richtig schön Zeit.
Speaker: Und Oma, die konnte einkaufen.
Speaker: Ich habe sie zum Polenmarkt gefahren.
Speaker: Ich habe sie in die Stadt Zwiedemünde gefahren und habe dann da auf dem Parkplatz auch schön gelesen.
Speaker: Ich mache nicht gerne da in die Geschäfte, aber einmal musste ich auch mit.
Speaker: Da haben wir einen Sakko gekauft und ein weißes neues Hemd.
Speaker: Ja, das muss passen, das stimmt.
Speaker: Ja, klingt schön.
Speaker: Klingt nach einem guten Sommer.
Speaker: Ich habe auch ordentlich Rückmeldungen bekommen, also von sogar fremden Leuten teils per E-Mail, die schon gesagt haben, dass sie dich vermissen und dass sie sich schon wieder freuen auf die neue Folge.
Speaker: Und auch bei unseren Familienfeiern habe ich es öfter gehört und jetzt sogar tatsächlich letztes Wochenende war ich bei einer Hochzeit in Norwegen und da meinte auch einer zu mir, dass er unseren Podcast hört.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, sehr schön.
Speaker: Na, dann wollen wir mal zum Thema kommen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und zwar würde ich dich heute gerne ausfragen zum Leben mit der Stasi.
Speaker: Und da würde ich sagen, fang mal an zu erklären eigentlich, was die Stasi war und welche Rolle sie gespielt hat, weil ich glaube, viele jüngere Leute wissen teilweise gar nicht mehr so richtig, was man darunter verstehen muss und wie man sich das vorstellen kann.
Speaker: Ja, Stasi war ja die Abkürzung für Staatssicherheit.
Speaker: Und die DDR wurde ja 1949 gegründet, da die kommunistische und die sozialistische, die sozialdemokratische Partei, die wurden zusammengeschlossen.
Speaker: Das ging alles auf Anweisung des russischen Besatzers, also ging ja damals noch auf Stalin zurück.
Speaker: Und die DDR war ja nur jung,
Speaker: Die Grenze Berlin war ja nicht richtig zu und da hatte man immer Angst, dass sie ideologisch unterwandert wird.
Speaker: Der neue junge Staat, ich war ja damals erst acht Jahre, habe da überhaupt nichts von mitgekriegt, aber nachher in den 18er Jahren, da war ja die Stasi überall präsent und da hat man schon sich sein Urteil gebildet.
Speaker: Wir waren ja in der DDR, da nannte sich ja unser Staat, wir waren so erzogen in der Schule Gegenwartskunde und dann nachher Staatsbürgerkunde, dass wir mit unserer Ideologie auf dem richtigen Dampfer sind.
Speaker: Das andere war der rückschrittliche Kapitalismus und wir waren die Zukunft.
Speaker: So wurde uns immer erzählt und so hatte ja auch Marx und Engels in seinen Schriften, in seinem kommunistischen Manifest, hat er geglaubt, dass die Menschen so gut sein würden, dass sie im Kommunismus leben können und dass einer für den anderen da ist und mehr die Gemeinschaft sieht und nicht
Speaker: die private Sphäre.
Speaker: Aber da haben sie sich sehr getäuscht.
Speaker: Der Mensch ist nicht so gut.
Speaker: Das hat sich nicht bewahrheitet, dass der Mensch aus eigenen Stücken zurücksteckt und das Gemeinwohl sieht und
Speaker: Der Mensch ist im Grunde genommen doch egoistisch und wenn er Macht bekommen hat, dann versucht er sie für sich eben zu gebrauchen und auszunutzen.
Speaker: Und das zeigte sich in der DDR sehr.
Speaker: Also das wurde ja alles von der Partei durch ihre Parolen vorgegeben.
Speaker: Diktiert, das nannte sich ja Diktatur des Proletariats, also so wie im Proletariat war ja die Arbeiterklasse und so hatte Marx das formuliert und hat das vielleicht auch ganz gut gedacht und dann nachher auch Lenin, aber was daraus gemacht wurde von den Menschen, das war nicht gut und es war diese Stasi-Diktatur,
Speaker: oder die Staatssicherheitsgeschichte war eigentlich für die DDR sehr beschämend und ein übles dunkles Kapitel, das für die deutsche Geschichte also eine Schmach war.
Speaker: Wir haben durch die Beziehung in der Schule, haben wir noch gedacht, so bis Ende der 50er Jahre, dass wir auf dem richtigen Dampfer sind und dass das die Zukunft ist.
Speaker: Und das andere war der absterbende Kapitalismus.
Speaker: Aber...
Speaker: Nachher die Wirtschaftsweise in der DDR, es ging ja in keiner Weise vorwärts, es waren nicht die richtigen Leute am Ruder und die Kluft zwischen Westdeutschland und hier Ostdeutschland, DDR, die wurde ja immer größer.
Speaker: Und da kam es dann ja massenweise zur Republikflucht.
Speaker: Und überhaupt, wenn den Menschen hier was nicht gefiel, da war ja 1953, am 17.
Speaker: Juni, da war ja eigentlich Aufstand in einigen Betrieben, weil das den Arbeitern überhaupt nicht gefiel, die ganze Art und Weise, wie man in den Betrieben vorging.
Speaker: Und das wurde aber...
Speaker: von den Russen, von unserer Besatzungsmacht brutal niedergeschlagen.
Speaker: Ich weiß noch, dass da überall Russen präsent waren, sogar in unserer kleinen Stadt standen sie vorm Tor, als ich mit zwölf Jahren aus der Schule kam und da sah ich die russischen Soldaten da stehen und
Speaker: Naja, das war ein übles Kapitel und immer nach dem Vorbild KGB, dieser Geheimdienst, der in Russland präsent war und ganz übel gewütet hat.
Speaker: Und nach diesem Vorbild sollte die Stasi aufgebaut werden.
Speaker: Also kann man zusammenfassen, die Stasi war im Prinzip so eine Behörde oder so ein Organ, was die Aufgabe hatte, andere Leute innerhalb des Landes zu bespitzeln.
Speaker: Ja, und die Regierung, also die ganzen Parolen, die rausgehauen wurden, dass das nicht ideologisch unterwandert wurde.
Speaker: Wir mussten ja immer so in unseren Reden vorsichtig sein, dass wir nicht offen gegen die DDR-Führung angegangen sind oder gegen die uns aufgelehnt haben.
Speaker: Und das war besonders nachher in den 80er Jahren war das schlimm.
Speaker: Und es waren ja die hauptamtlichen Mitarbeiter, da wusste man so ungefähr, der ist bei der Stasi, aber die vielen IM, die Infos, die
Speaker: informellen Mitarbeiter, das war das Scheußliche.
Speaker: Da wurden viele geworben, aus welchem Grund auch immer und man hat nach der Wende gestaunt, als viele sich die Stasi-Akten haben geben lassen, wer da alles gespitzelt hat.
Speaker: Auch bei uns in den Kreisen zwei Kollegen, denen wir das nie zugetraut hätten, dass sie sich dafür gebrauchen ließen und
Speaker: Ich wurde ja auch gefragt, ob ich für die Staatssicherheit arbeiten würde und habe ich total sofort verneint und hat man dennoch akzeptiert, aber ich sollte doch mal
Speaker: Berichte schreiben über die Landwirtschaft, über die Zustände in der genannten sozialistischen Landwirtschaft, in der LPG, habe ich gemacht, einen langen Artikel geschrieben, was mir alles aufgestoßen war, was nicht in Ordnung war und was eben die Wirtschaft nicht vorwärtsbrachte.
Speaker: An einem konspirativen Ort, wo sich so einem Stasi-Hauptamtlichen das übergeben, wurde Zeit und Stunde festgelegt.
Speaker: Aber das wollten sie nicht hören.
Speaker: Die wollten bloß hören, ob ich über irgendwelche Kollegen oder Menschen was Negatives oder was Staatsfeindliches aussagen konnte.
Speaker: Mich hat dann auch in der Richtung keiner mehr angesprochen.
Speaker: Okay, und warum meinst du, dass du das ohne Strafe ablehnen konntest?
Speaker: Also denkst du einfach, du warst zu wichtig für die Gesellschaft als Tierarzt?
Speaker: Ja, also ich habe nie Angst gehabt vor der Staatssicherheit, vor der Stasi.
Speaker: Also wer sich nicht hat, war zu Schulden kommen lassen, wer ordentlich seine Arbeit gemacht hat, und das habe ich ja immer versucht, da musste auch keine Angst haben und dem konnten sie auch nicht.
Speaker: Die konnten einem ja nur was, wenn man irgendwie offen gegen den Staat geht,
Speaker: vorgegangen ist oder wenn man nicht linientreu war.
Speaker: Und wer neutral war, so wie ich, dem konnten sie nichts.
Speaker: Und ich hatte auch nie Angst davor.
Speaker: Ich weiß, dass so eine Begebenheit, wir hatten eine Feier und saßen so unter Kollegen zusammen, haben diskutiert.
Speaker: Und da kamen von hinten die Parteisekretäre vom Kreis.
Speaker: Das waren ja immer, die kamen sich mächtig was vor.
Speaker: Und der kam so an unseren Tischrand von hinten und da hatte ich so gesagt zu meinem Nebenmann, pass auf, jetzt kriegen wir Rotlicht.
Speaker: Und das wurde in der Parteiversammlung des Betriebes, der LBG, groß ausgewertet.
Speaker: Und da war einer, der war mir sehr zugetan, der war schon im Krieg gewesen, in russischer Gefangenschaft, aber den hatten sie für die SED geworben.
Speaker: Der war sehr loyal und er sagte, Doktor, passen Sie auf, die haben da negativ über Sie gesprochen und die bespitzeln Sie.
Speaker: Aber ich hatte da keine Angst und keine Bedenken, weil ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen.
Speaker: Musik
Speaker: Es gab dann noch mal so eine Begebenheit, wer mit dem Pastor irgendwie Kontakt hatte, der war immer in gewisser Weise reaktionär.
Speaker: Und wir waren mal im Theater mit einem Lehrerehepaar.
Speaker: Er war Parteisekretär und seine Frau war auch Lehrerin.
Speaker: Und
Speaker: Wir waren zusammen ins Theater gegangen und ein Kollege von mir, ein Kollegen-Ehepaar, war mit dem Pastor.
Speaker: Und die fuhren dann, als wir vom Theater kamen, die beiden Autos, die fuhren vor uns, fuhren beim Pastor auf dem Hof und wir hinterher und dann rein, haben einen Schluck Wein getrunken.
Speaker: Und gegenüber wohnte eine, also Stasi-Spitzel-Infurt, ja, eine IM-Infurt.
Speaker: Die ist wohl gleich hingelaufen, hat am Fenster gelauscht und die wussten nachher genau, was wir da gesprochen haben.
Speaker: Und das wurde auch groß ausgewertet und da hieß es immer, die reaktionären Tierärzte im Dorf.
Speaker: Und der, der Parteisekretär war, der sollte eigentlich Schuldirektor werden.
Speaker: dem haben sie mächtig eine Parteistrafe erteilt, der durfte dann nicht Direktor werden und also was.
Speaker: Die haben immer Angst gehabt, dass irgendwie gegen den Staat gearbeitet wurde, obwohl die Gespräche mit da ganz neutral waren und der Pastor, der hat auch nicht in keiner Weise gehetzt, aber
Speaker: Das haben sie dem Parteisekretär von der Schule sehr angekreidet, dass er da zum Pastor mitgefahren ist und mit dem da gesprochen hat.
Speaker: Aber war das, weil die allgemein Angst hatten vor Religion oder warum ging es da?
Speaker: Ja, die hatten Angst, dass ihre Ideologie unterwandert würde.
Speaker: Dass wir das nicht alles mehr geglaubt haben, was die Partei beschlossen hat und was die Partei in ihren Parolen rausgehauen hat.
Speaker: Das war immer eine gewisse Angst, die dahinter steckte.
Speaker: Und das war auch in den 80er Jahren ganz doll beschämend,
Speaker: schon die Beihilfe zur Republikflucht.
Speaker: Republikflucht war ja schon ein Staatsverbrechen.
Speaker: Und ich hatte ja erzählt, wie ich, mein Vater, meine Familie wollte ja auch über die Grenze.
Speaker: 1960 und wie ich da die ganzen Papiere und alles im Koffer hatte, wenn sie mich da erwischt hätten, hätten sie die ganze Familie bestraft und ich weiß, dass von einem der Meister auf Erwerb war, ein sehr guter
Speaker: und der uns im Anglerverein sehr geholfen hat.
Speaker: Er hatte über das Material, der durch die Werft, hatte der uns Spielgeräte gebaut und war ein sehr guter Mann.
Speaker: Und der hatte eine Freundin und die wollte nach dem Westen und der hatte er geholfen, sie an die Autobahn zu fahren.
Speaker: Da fuhren ja immer die Lkw, die Laster,
Speaker: von Hamburg nach Berlin, also durch den Osten durch und da wussten sie irgendwie, hatten sie da Kontakt.
Speaker: Jedenfalls hat die Freundin nachher bei uns im Anglerhafen angerufen, da war einer hatte das Telefon und das wussten wir, der ist IM, also ist inoffizieller Mitarbeiter.
Speaker: Und bei dem rief sie an und ja, hat gut geklappt, ich bin drüben angekommen und kannst du meinem Freund sagen, dass das alles gut geklappt hat.
Speaker: Na, der kam sofort ins Gefängnis.
Speaker: Der hat anderthalb Jahre, bloß dass er seine Freundin ihr geholfen hat, nach drüben zu gehen, hat er im Stasi-Gefängnis gesessen.
Speaker: Also wenn der erzählt, da läuft mir immer noch einen kalten Rücken runter, was der da alles erlebt hat, wie er als Staatsfeind da betitelt wurde und so.
Speaker: Nur so ein Lapsches Vergehen, das war doch so beschämend für unseren Staat, dass sie aufpassen mussten, dass keiner uns verlassen hat.
Speaker: Es sollte das Paradies sein und in Wirklichkeit hauten die Leute in Scharen ab.
Speaker: Es war damals vor 1961, ehe die Mauer gebaut wurde,
Speaker: Und 1959, 60, da gingen manchmal pro Tag über 1000 Menschen in Berlin über die Grenze, weil sie mit dem Regime hier unzufrieden waren.
Speaker: Und schon, wie gesagt, die Beihilfe, dass das Land verlassen konnte, war schon total strafbar.
Speaker: Das ist wirklich eine schmachvolle Geschichte, die in der DDR praktiziert wurde.
Speaker: Und das ist auch ein bleibendes Makel.
Speaker: Ja, ich meine genauso, dass die auf ihre eigenen Leute geschossen haben, letztendlich an der Grenze.
Speaker: Das ist ja genauso furchtbar.
Speaker: Aber Ende der 80er Jahre, da war das alles schon ein bisschen gelockerter und man merkte, dass die Menschen unzufrieden sind.
Speaker: Und da hat man schon welche reisen lassen.
Speaker: Zum Beispiel als meine Tante
Speaker: einen runden Geburtstag hatte, da am Rhein, da durften wir drei Brüder, durften ohne die Frauen denn rüberfahren.
Speaker: Das war das erste Mal, dass ich denn nach der Mauer, dass ich denn im Westen war.
Speaker: Ja.
Speaker: Also wir hätten nie gedacht, dass das mal anders kommt.
Speaker: Also dass wir nochmal eine Einheit Deutschland kriegen oder so, das war für uns eigentlich unvorstellbar.
Speaker: Und wenn Gorbatschow nicht gewesen wäre oder die Zeit damals, dann wäre das auch nicht passiert.
Speaker: Gorbatschow hat in der Richtung viel für uns getan.
Speaker: Aber die Russen, die kreiden ihm an, dass durch ihn die Sowjetunion zerfiel.
Speaker: Dass die einzelnen Staaten, die da von Moskau kommandiert wurden, dass die selbstständig wurden.
Speaker: Ja, du nochmal zurück wieder zu Stasi.
Speaker: Sag doch mal so ein paar...
Speaker: Sachen oder Dinge, die du niemals hättest sagen können, einfach aus Angst vor der Stasi, so ein paar typische Sätze, die man sich nicht getraut hätte zu sagen.
Speaker: Ja, man musste vorsichtig sein.
Speaker: Vor allen Dingen durfte man nicht über die SED-Funktionäre, die waren teilweise Alkoholiker.
Speaker: Ich weiß, der eine Parteisekretär für Landwirtschaft, das waren Alkoholiker, aber das
Speaker: durftest du nicht öffentlich sagen.
Speaker: Und auch du durftest nicht was gegen Erich Honecker sagen oder irgend so ein Parteisekretär.
Speaker: Die hatten ja so viel Macht und da musste man sehr vorsichtig sein.
Speaker: Aber ich habe nachher, nach der Wende, da konnte man sich ja die Stasi-Akten vermitteln,
Speaker: anfordern, konnte man sich geben lassen, aber ich wollte das nicht, weil so im Nachhinein zu hören, wer dich bespitzelt hat und wer was Negatives über dich geschrieben hat, das wollte ich gar nicht wissen, aber ich habe gestaunt, wer da alles bei war von Kollegen, denen man das überhaupt nicht zugetraut hat.
Speaker: Aus irgendeinem Grunde, ich weiß das von einem
Speaker: Der war verheiratet und den hatten sie wohl mit einer Freundin im Wald überrascht und dann haben sie ihm gesagt, entweder wir hängen das an eine große Glocke und berichten das deiner Frau oder du arbeitest für uns.
Speaker: Da hat er sich wirklich breitschlagen lassen.
Speaker: hat dann simple Sachen über andere Kollegen berichtet.
Speaker: Der eine Kollege, der kam aus dem Eichsfeld, also aus der katholischen Gegend und hielt auch sehr zur Kirche und der wurde total bespitzelt.
Speaker: Alle vier Kinder durften nicht Abitur machen, weil sie nicht in der FDJ waren und also das war total traurig und
Speaker: Und der ist so enttäuscht gewesen, dass sein eigener Kollege im gleichen Dorf ihn bespitzelt hat.
Speaker: Ja, das war eine ganz üble Sache, dieses Bespitzeln, dieses hinterm Rücken einen Anschwärzen.
Speaker: Das ging mir so gegen den Strich und da bin ich so froh, dass ich mich da überhaupt nicht beeindrucken ließ von, dass ich...
Speaker: in der Richtung anständig und ordentlich geblieben bin.
Speaker: Ja, und diese inoffiziellen Mitarbeiter, also du sagtest ja, manchmal wusste man das trotzdem schon, wer der inoffizielle Mitarbeiter war.
Speaker: Die Leute mussten ja komplett ausgegrenzt sein, oder?
Speaker: Man hat es vermutet, man wusste es nicht genau, aber zum Beispiel der Stellvertreter im Anglerverein, ich war ja 35 Jahre Vorsitzender und das war, nach der Wende hat es sich gezeigt, der war IM, der war inoffizieller Mitarbeiter.
Speaker: Aber wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, dem konnten sie auch nichts.
Speaker: Also deshalb, ich habe nie Angst gehabt.
Speaker: Auch wenn der Zootechniker mir gesagt hat, passen Sie auf, Sie werden überwacht und so.
Speaker: Aber da hatte ich keine Angst.
Speaker: Aber ich sage mal, gewisse Sachen wirst du dir schon verkniffen haben, die du dann... Ja, selbstverständlich, schon im Unterbewusstsein.
Speaker: Und wir waren ja im Tal der Ahnungslosen, wir kriegten ja kein Westfernsehen, wir kriegten bloß ein Radio, Rias und so.
Speaker: Aber trotzdem die Politik, die aus dem Westen, das sprach sich doch immer, sickerte durch und so ganz ahnungslos waren wir nicht.
Speaker: Aber wir waren alle froh und glücklich, dass diese Ära der Stasi-Bespitzelung, dass es vorbei war nach der Wende.
Speaker: Und man hat gestaunt, wer sich alles dafür hingegeben hat.
Speaker: Und man kriegte ja auch Geld dafür, so wie ich gehört habe, für jedes, was du da abgeliefert hast, hast du wohl Geld gekriegt.
Speaker: Der eine Kollege, den hatten sie schon als Student geworben und der hatte einen Bruder im Westen und die kriegten alles aus dem Westen und hatten so viele Privilegien.
Speaker: Und das hat uns immer gewundert, aber dass er selber bei der Stasi war, das hat keiner geglaubt.
Speaker: Jedenfalls war das schmachvoll.
Speaker: Aber die offiziellen Mitarbeiter, sagst du, die waren ja bekannt, die müssen ja komplett unbeliebt gewesen sein in der Bevölkerung.
Speaker: Also mit denen wollte doch keiner was zu tun haben, oder doch?
Speaker: Nee, es ist richtig.
Speaker: Also ich kannte zwar nicht viele, aber mit denen wollte keiner was zu tun haben.
Speaker: Das war anrühlig.
Speaker: Diese ganze, besonders in den 80er Jahren.
Speaker: Also das...
Speaker: War richtig, richtig schmachvoll.
Speaker: Und wenn man immer so hörte, wen sie da eingesperrt haben, das war wegen nichts und wieder nichts.
Speaker: Bloß weil du einem geholfen hast, die Republik zu verlassen, also ein DDR-Staat, dann warst du ein Verbrecher.
Speaker: Dann wurdest du eingesperrt und wie ein Verbrecher behandelt.
Speaker: Ja.
Speaker: Und die wirklich in den Staatssicherheitsgefängnissen eingesperrt waren, die durften ja kein Wort darüber verlieren, was ihnen da alles zugestoßen ist.
Speaker: Da wurde auch richtig geprügelt und habe ich mal von einem so nach der Wende verlauten hören, dass da waren so eine Typen, die da Spaß hatten,
Speaker: Bei den Verhören, die Leute zu schlagen und klein zu machen.
Speaker: Eine üble Sache.
Speaker: Also kann man sagen, dass es im Prinzip keine zwei Meinungen gab über die Stasi?
Speaker: Also im Volk mochte die eigentlich keiner außer die Stasi-Leute selber vielleicht?
Speaker: Ja, die, die nur da bei der SED eine Funktion hatten und einen Posten hatten, hauptamtlich, denen ging es ja gut.
Speaker: Also die konnten sich alles erlauben, die konnten saufen und sonst was.
Speaker: Ehe da mal einer abgesägt wurde, das war schon, da musste er schon richtig was sich zu Schulden kommen lassen.
Speaker: Ansonsten hatten die alle Rechte und
Speaker: Die Partei hat ja immer das Sagen gehabt.
Speaker: Es war eben keine Demokratie.
Speaker: Wer nur ehrlich da anderer Meinung war, der kam da gar nicht gegen an.
Speaker: Und deshalb waren wir so froh, dass die Wende kam und dass diese Bespitzelung und diese Diktatur, wie sie sich nannten, dass auch die Wahlen, das war ja immer eine Farce.
Speaker: Ende der 80er, da haben sie mich sogar noch mal zum Wahlleiter gemacht.
Speaker: Weil sie, naja, das sollte so ein bisschen Aushängeschild sein, die Wahl.
Speaker: Und wichtig war, dass sie alle zur Wahl gingen.
Speaker: Wer nicht zur Wahl ging, war schon ein Staatsfeind.
Speaker: Also mit dem war schon was.
Speaker: Und sie freuten sich, wenn 99 Prozent zur Wahl kamen.
Speaker: Und nachher bei der Auszählung der Wahlscheine, da mit einmal kamen da fünf, sechs so eine stämmigen Burschen rein.
Speaker: Und die stellten sich um diesen Tisch, wo die Wahlscheine alle ausgekippt wurden.
Speaker: Die sollten überwachen.
Speaker: Die waren alle Hauptamtlich von der Stasi.
Speaker: Da war nämlich durchgesichert einer, der nach drüben wollte und den sie irgendwie geschnappt haben oder der nicht ausreisen durfte.
Speaker: Da hatten sie Angst, dass der die Wahlscheine alle durcheinander bringen würde.
Speaker: Und dann dachte ich, was wollen die hier alle?
Speaker: Und da standen die da um diesen Tisch.
Speaker: und haben da alles nur abgedeckt, weil sie Angst hatten, da kommt einer, der bringt das durcheinander.
Speaker: Also so viel Angst hatten die immer, dass da irgendeiner was nicht in ihrem Sinne tun konnte.
Speaker: Gab es denn überhaupt andere Parteien auf dem Wahlzettel?
Speaker: Ja, wir hatten ja die CDU, wir hatten die LDP und wir hatten die NDP, NDPD, aber die waren alle in einem Block und man konnte da nicht groß was wählen.
Speaker: Ja.
Speaker: Das war nur immer wie so eine Scheinwahl.
Speaker: Das Ergebnis stand schon vorher fest und man konnte wirklich nicht da groß was wählen.
Speaker: Und das war das Schöne, die Wahl nach der Wende, da konntest du wirklich die Parteien wählen und da gab es dann auch die SPD und da hat auch kaum einer die Kommunisten gewählt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, glaube ich, ja.
Speaker: War das denn nicht sehr komisch für euch nach der Wende, dass man auf einmal dann sagen konnte, was man wollte?
Speaker: Das muss schon eigenartig gewesen sein, oder?
Speaker: War eigenartig, ja.
Speaker: Man fühlte sich irgendwie befreit.
Speaker: Ja, glaube ich, ja.
Speaker: Diese Bespitzelung im Untergrund, das war eine ganz üble Sache und
Speaker: Es gehört zu der dunkelsten Geschichte in Deutschland, also DDR sowieso und auch insgesamt.
Speaker: Das war ganz übel.
Speaker: Und du sagtest auch, ein paar Leute hättest du noch rausgefunden nach der Wende, die dann bei der Stasi waren.
Speaker: Hast du da mal jemanden konfrontiert oder ist es da mal zu einer Begegnung gekommen?
Speaker: Nein, ich wollte die nicht kompromittieren.
Speaker: Also ich habe daraufhin keinen angesprochen.
Speaker: Der eine war gestorben und mit dem ich unmittelbar zusammengearbeitet habe, da war ich total von Socken, dass der sich da hatte vorspannen lassen.
Speaker: Aber ansonsten habe ich das versucht, alles zu ignorieren und ich wollte auch nicht wissen, wer unmittelbar über mich berichtet hat.
Speaker: Aber es haben viele sich ihre Stasi-Akten geben lassen und waren da auch ganz erstaunt und auch sehr erbost, wer sie bespitzelt hat und wer was über sie berichtet hat.
Speaker: Ja, glaube ich.
Speaker: Da wurden wahrscheinlich ganze Dorfstrukturen zerrüttet in der Zeit.
Speaker: Ja, und die haben sich auch geschämt.
Speaker: Also ich weiß das von meinem Stellvertreter im Anglerverein.
Speaker: Er war viele Jahre Direktor an der Schule hier gewesen und der hat sich nachher wenig sehen lassen nach der Wende.
Speaker: Der war betrübt.
Speaker: Das war ja auch für diejenigen beschämend.
Speaker: Und ich weiß das von einer, der hatte zwei Söhne, der war selber IM und war auch im Anglerverein.
Speaker: Und die Söhne hatte er hauptamtlich bei der Stasi untergebracht.
Speaker: Und nach der Wende kam die nicht mehr klar.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, ich weiß nicht, ob du für die heutige Zeit, ob du denkst, dass man noch irgendwelche anderen Lektionen lernen kann, vielleicht aus der Geschichte der Stasi, aber ich glaube, du hast schon vieles beantwortet.
Speaker: Ja, dieses hinterm Rücken, dieses Eindiffamieren.
Speaker: Und das ist ganz übel.
Speaker: Da sind wir froh, dass wir das los sind und dass wir das so gut überstanden haben.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Ja.
Speaker: Und was ich auch gucke, so wie mein Sohn, der drei Jahre an der Grenze eigentlich am Strand in Arns hob,
Speaker: eingesetzt war mit einer Einheit, die nur die Aufgabe hatten, am Strand nachts nach lang zu marschieren oder auch am Tage, dass da keiner über das Wasser abhaut.
Speaker: Das war ihre einzige Aufgabe.
Speaker: Sie erzählten zwar, da könnten Saboteure von außen kommen und die könnten uns schädigen,
Speaker: In Wirklichkeit war das nur gedacht dafür, dass da keiner die Republik verlässt.
Speaker: Da war eine ganze Einheit, die da nichts weiter zu tun hatten, als den Strand zu bewahren.
Speaker: Und ich bin so froh, dass ihr und auch meine, die anderen Enkel, dass die nicht mehr eingezogen werden, dass die nicht durch die Wehrpflicht eine Waffe tragen müssen und in andere Länder eingesetzt werden.
Speaker: Das wäre nichts für dich gewesen.
Speaker: Nicht unbedingt, nee.
Speaker: Also, dass die Wehrpflicht, die abgeschafft wurde, das ist eine gute Sache.
Speaker: Ja, das sind wir alles los und das ist schon über 20 Jahre her.
Speaker: Ne, das sind schon 30 Jahre.
Speaker: Ja, die Zeit rennt.
Speaker: Ja, das sind schon 34 Jahre.
Speaker: Was war das, als wir hörten die Mauer fällt am 9.
Speaker: November 1989?
Speaker: Was war das für ein Ereignis?
Speaker: Was waren die Menschen, die strömten in Berlin durch die Mauerlücken und das war so richtig eine Befreiung.
Speaker: Und wie wir nach dem Westen fuhren, um unser Geld abzuholen.
Speaker: Da sind wir morgens um sechs Uhr losgefahren und waren damals um 17 Uhr, haben wir gerade noch so geschafft, waren wir in Lübeck.
Speaker: Da hieß es ja, du kannst dir irgendwie, glaube ich, 100 D-Mark abholen.
Speaker: Ja, nicht schlecht.
Speaker: Nach dem Mauerfall, da konnte DDR-Bürger sich Geld abholen von der Kasse.
Speaker: Dazu können wir nochmal eine extra Folge machen zum Mauerfall, würde ich sagen.
Speaker: Aber ja, schön.
Speaker: Vielen Dank für die Ausführung und dann würde ich sagen zum Abschluss wieder ein Lied, wenn du Lust hast.
Speaker: Hast du dir eins überlegt?
Speaker: Ja, ich liebe das Lied, die Gedanken sind frei.
Speaker: Das war ja so aus der Zeit des 19.
Speaker: Jahrhunderts, um 48, da war ja auch nur eine gewisse Aufbegehren gegen die Monarchie und da wurde das Lied, glaube ich, gedichtet.
Speaker: die gedanken sind frei wer kann sie erraten sie fliegen vorbei wie nächtliche schatten kein mensch kann sie wissen kein jäger erschießen es bleibe dabei die gedanken sind frei
Speaker: Ich denke, was ich will und was mich beglückt, doch alles in der Still und wie es sich schickt.
Speaker: Mein Wunsch und Begehren kann niemand mehr wehren, es bleibe dabei.
Speaker: die gedanken sind frei und sperrt man mich ein im finsteren kerker das alles sind rein vergebliche werke
Speaker: Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern in zwei.
Speaker: Die Gedanken sind frei, drum will ich auch immer den Sorgen entsagen und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Speaker: Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei, die Gedanken sind frei.
Speaker: Ich denke, das passt zum Thema Stasi.
Speaker: Ja, das denke ich auch.
Speaker: Die konnten unsere Gedanken und das, was wir so dachten, das konnten sie nicht manipulieren, das konnten sie nicht befehlen.
Speaker: Die haben immer auch in der Diskussion, wir haben nicht besonders ein Blatt vor den Mund genommen.
Speaker: Aber man hatte so seine Grenzen, musste man einhalten, um nicht aneckig zu werden, nicht als Staatsfeind angesehen zu werden.
Speaker: Ja.
Speaker: Schön, Ubi.
Speaker: Dann vielen Dank für heute und einen schönen Abend dir.
Speaker: Ja, wünsche ich auch.
Speaker: Und das nächste Thema werden wir uns überlegen.
Speaker: Ja, ich sage dir Bescheid.
Speaker: Alles Gute.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.




