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#006 Die Webbrowser, die deine Daten nicht weiterverkaufen

S1 E6 · Der Privacy Podcast (by Privatopia)
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92 Plays2 days ago

In unserer sechsten Folge nehmen wir uns das Thema Webbrowser zur Brust. Leider verwenden die allermeisten Menschen noch den Google Chrome Browser, der alle möglichen Daten von uns sammelt und weiterverkauft. 

Wir stellen 4 Browser vor, die deine Erfahrung im Internet viel privater machen werden und beleuchten ihre unterschiedlichen Stärken. Am Ende gibt es eine klare Empfehlung, wo du anfangen kannst und wie du verschiedene Browser geschickt gleichzeitig nutzt. Zu guter Letzt erfährst du, warum der Inkognito Modus fast gar nichts bringt.

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Empfohlene Einstellungen für den Brave Browser: https://privatopia.de/brave-browser-einstellungen

Empfohlene Einstellungen für den Librewolf Browser: https://privatopia.de/librewolf-einstellungen

Transcript

Einführung in den Podcast und das Thema Webbrowser

00:00:10
Speaker
Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
00:00:18
Speaker
Heute besprechen wir das Thema Webbrowser.
00:00:21
Speaker
Timo, was haben wir uns vorgenommen?
00:00:24
Speaker
Genau, also es geht in dieser Folge um Webbrowser und erstmal wollen wir erklären, was ein Browser überhaupt ist und was ein Browser auch nicht ist.
00:00:33
Speaker
Dann gehen wir auch auf den Unterschied ein zwischen Browser und Suchmaschine, weil bei vielen ist das miteinander gekoppelt, aber an sich sind es zwei komplett unterschiedliche Sachen.

Was ist ein Webbrowser im Vergleich zu einer Suchmaschine?

00:00:43
Speaker
Dann werden wir einmal erklären, was für Browser wir empfehlen und wieso wir die auch empfehlen, also was für Vor- und Nachteile es bei diesen verschiedenen Browsern gibt.
00:00:52
Speaker
Und dann geht es in die Praxis eher.
00:00:55
Speaker
Dann erkläre ich einmal, was für Browser ich verwende und wie ich sie verwende, also wie ich damit arbeite und was ich alles für Einstellungen habe, um halt eine ziemlich gute Privatsphäre zu haben.
00:01:06
Speaker
Das gleiche kommt dann auch von Nino, wie er die Browser verwendet und wie er damit arbeitet, weil da sind wir ein bisschen unterschiedlich und da könnt ihr euch vielleicht dann ein, zwei Sachen auch abschauen.
00:01:16
Speaker
Und dann geht es am Ende noch einen kleinen Abschluss mit einem Praxistipp, was wir euch empfehlen würden, wie es am besten weitergeht.
00:01:23
Speaker
Ich würde sagen, wir starten gleich mit dem Browser.
00:01:26
Speaker
Was ist überhaupt ein Browser und was ist ein Browser vielleicht auch nicht?
00:01:32
Speaker
Ganz einfach erklärt ist ein Browser das Tor zu der Welt von dem gesamten Internet.
00:01:38
Speaker
Das heißt, der Browser, der zeigt eben die verschiedenen Seiten dir an.
00:01:42
Speaker
Der zeigt dir eben die Videos an, die Bilder an, die verschiedenen Webseiten, die du besuchst.
00:01:46
Speaker
Also wenn du jetzt privatopia.de zum Beispiel eingibst, dann zeigt er dir diese Webseite einheitlich an.
00:01:53
Speaker
Was ein Browser nicht ist oder was der Unterschied zur Suchmaschine geht, das besprechen wir

Browser als Tools und deren Risiken

00:01:59
Speaker
jetzt einmal.
00:01:59
Speaker
Die Suchmaschine, die ist dafür da, um nach verschiedenen Webseiten zu suchen.
00:02:04
Speaker
Also wenn man jetzt nicht weiß, auf welche Webseite man möchte und einfach nur irgendwelche Informationen haben möchte.
00:02:10
Speaker
Zum Beispiel, wenn man jetzt einmal sucht, wie verbessere ich meine Privatsphäre, ohne ein gewisses Ziel zu haben, dann gibt man das in die Suchmaschine ein und die Aufgabe der Suchmaschine ist, verschiedene Seiten anzuzeigen,
00:02:24
Speaker
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00:02:26
Speaker
Und der Browser ist dann eben dafür da, wenn man dann auf diese Seite klickt, dass diese perfekt angezeigt wird.
00:02:32
Speaker
Das heißt, die gehören auch zusammen und das ist auch der Grund, wieso viele Personen denken, dass es ein und dasselbe ist, weil meistens wird es auch von derselben Firma beides bereitgestellt.
00:02:41
Speaker
Das allerbekannteste Beispiel oder der meistgenutzte Browser ist Google Chrome und die Suchmaschine dazu ist Google Search.
00:02:49
Speaker
Und viele vernachlässigen das, was hinten dran steht und sehen nur Google und Google und denken, dass das beides zusammengehört.
00:02:57
Speaker
Aber an sich sind es zwei unterschiedliche Sachen, bei denen man auch zwei unterschiedliche Dienste auswählen kann.
00:03:02
Speaker
Das heißt, man könnte Google Chrome mit einer anderen Suchmaschine verwenden oder man könnte in einem anderen Browser auch die Google Suchmaschine verwenden.
00:03:09
Speaker
Nino, vielleicht einmal deine Erklärung, was ein Browser ist und wie man sich das vorstellen kann, weil viele Personen erklären den Browser sehr unterschiedlich und es mal gut, verschiedene Sichtpunkte darauf zu sehen.
00:03:20
Speaker
Ja, das fand ich gerade richtig spannend, wie du es erzählt hast.
00:03:23
Speaker
Ich habe da nie drüber nachgedacht, dass man Suchmaschine und Browser verwechseln könnte.
00:03:27
Speaker
Tatsächlich nicht, aber es ist total logisch.
00:03:29
Speaker
Früher war das Internet ja auch eine Sammlung von statischen Webseiten, die man kennen musste und dann ist man da draufgegangen und hat sich da Informationen geholt und konnte in der Regel auch nichts dazu beitragen.
00:03:38
Speaker
Also selber auf der Webseite was draufschreiben oder etwas in einem Forum hinterlassen oder, oder, oder.
00:03:44
Speaker
Und heute ist für die meisten Nutzer das Internet, ich gehe auf die Startseite von meinem Webbrowser, tippe da dann entweder oben ins Feld oder auf das Feld in der Mitte von der Startseite, tippe ich ein, was ich will und dann komme ich entweder auf die ganze Sammlung an Webseiten oder mittlerweile kriege ich ja oft schon eine KI-Antwort, die mich befähigen soll, gar nicht erst im Internet stöbern zu müssen, sondern ich kriege direkt meine Antwort.
00:04:07
Speaker
Und da kann ich gut verstehen, dass die meisten Leute diese Verknüpfung im Kopf sofort haben und dann ist der Webbrowser gleich die Suchmaschine oder gleich der KI-Bot.
00:04:14
Speaker
Ich denke, der Webbrowser ist tatsächlich nur dieser Bildschirm oder dieses Fenster, um etwas anzuzeigen und natürlich etwas zu berechnen, die Engine dahinter, was da technisch passiert und da funktionieren die verschiedenen Browser auch sehr ähnlich, also ob du jetzt im Google Chrome Browser bist oder dem Mozilla Firefox ist noch ein recht bekannter oder selbst der Microsoft Edge, falls hier noch jemand benutzt, der vorinstalliert ist bei Windows, der wird ja hauptsächlich dafür benutzt, Chrome herunterzuladen.
00:04:39
Speaker
Wenn man den benutzt, zeigen die die Seite trotzdem auf die gleiche Weise an und
00:04:43
Speaker
Alles andere, was ich dann aber mache und was der Browser, der jetzt diese Übersetzung vom Internet zu meinen Augen macht, wozu der in der Lage ist, das sollten wir jetzt tatsächlich besprechen, weil das hat ja viele Implikationen, wenn jetzt jemand da ist und der darf mir anzeigen, was ich sehen kann oder wie ich es sehe.
00:05:01
Speaker
Das sind ja ganz viele Datenpunkte, die kritisch sein könnten, oder?
00:05:05
Speaker
Genau, richtig.
00:05:06
Speaker
Also der Browser, weil er eben diese Tor zur Internetwelt ist und da alles, was wir machen oder der Großteil von dem, was wir machen, übers Internet passiert, ist es so, dass der Browser die meistgenutzte Applikation auf dem Computer ist zum Beispiel.
00:05:19
Speaker
Man schaut eben Videos über den Browser, man stöbert nach Webseiten auf dem Browser,
00:05:23
Speaker
Viele arbeiten auch sogar im Browser mit verschiedenen Word- oder Excel-Tabellen.
00:05:28
Speaker
Das heißt, der Browser wird sehr, sehr viel verwendet.
00:05:31
Speaker
Deswegen ist der Browser auch einer von den wichtigsten Punkten im täglichen Leben, da das tägliche Leben auch sehr viel im Online-Leben stattfindet.
00:05:41
Speaker
Nino hat schon erwähnt, die Browser, die sind jetzt nicht nur ein Browser, also die zeigen wirklich nicht nur die Welt an, sondern sie haben auch viele verschiedene andere Funktionen, die jetzt nicht unbedingt Sinn machen und die man vielleicht auch besser nicht verwenden sollte.
00:05:55
Speaker
Und ich glaube, die aller bekannteste Funktion ist der Passwortmanager, der im Browser mit eingebaut ist.
00:06:02
Speaker
Das ist natürlich nicht optimal, denn jetzt ist der Browser nicht nur das Tor zur Internetwelt, sondern speichert auch die ganzen Daten, also die ganzen Passwörter, vielleicht auch Kreditkarten, vielleicht auch Identitäten wie Adressen.
00:06:14
Speaker
Und das ist bei vielen Browsern leider von vornheran voreingestellt, dass das eben gemacht ist.
00:06:20
Speaker
Das ist nicht optimal, denn wie wir in anderen Folgen schon erklärt haben, wenn es um das Thema Privatsphäre und sicher geht, sollte man lieber...
00:06:29
Speaker
Nicht alle Eier in einem Korb leben und das macht man genau, weil man eben die Passwerte auch im Browser speichert.
00:06:35
Speaker
Das heißt, das ist eine Funktion, die man nicht verwenden sollte in seinem Browser, sondern eher an einen externen Dienstleister übergeben sollte und unsere Empfehlung war BitWarden dazu.
00:06:46
Speaker
Anderer Punkt, den immer mehr Browser implementieren, ist sowas wie eine Crypto Wallet.
00:06:52
Speaker
Damit hat, glaube ich, der Brave Browser angefangen.
00:06:54
Speaker
Und auch hier, das ist eine Funktion, die eigentlich nicht der Browser übernehmen sollte, sondern lieber externe Programme.
00:07:01
Speaker
Das heißt, da würden wir auch empfehlen, das auszuschalten.
00:07:05
Speaker
Anderer Punkt, was ein Browser nicht sein sollte, ist ein VPN.
00:07:10
Speaker
Wir hatten eine kürzliche Folge zu VPNs im Detail und wieso man einen verwenden sollte.
00:07:15
Speaker
Und viele Browser implementieren jetzt ihren eigenen VPN.
00:07:18
Speaker
Also es gibt den Brave VPN zum Beispiel.
00:07:20
Speaker
Bei Firefox hat jetzt auch ein VPN implementiert.
00:07:23
Speaker
Aber das ist auch ein Punkt, den man lieber nicht über seinen Browser lassen sollte, sondern über einen externen Dienstleister wie Mulver.

Empfehlungen für Datenschutzpraktiken und Einstellungen

00:07:31
Speaker
Wie ihr jetzt hier schon seht, die Browser haben eine Menge Funktionen und bieten euch auch eine Menge Funktionen an, die auch teilweise sehr angenehm und bequem sein können.
00:07:40
Speaker
Aber am besten lässt man den Browser in seiner Grundstruktur und in seiner Grundaufgabe eben die Webseiten gut anzuzeigen und eben das Tor zur Internetwelt zu sein.
00:07:52
Speaker
Ja, ich finde, das ist ein sehr, sehr wichtiger und wertvoller Tipp.
00:07:56
Speaker
Wir neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.
00:08:00
Speaker
Und das wissen die Browser-Entwickler und versuchen, dass du nach Möglichkeit alles nur noch in ihrem Browser machst.
00:08:05
Speaker
Es gibt ja mittlerweile mit den Google Chromebooks und Chrome OS sogar ein Betriebssystem, was sich im Prinzip nur im Browser abspielt.
00:08:12
Speaker
Und es wird dann kritisch, weil irgendwann hast du alles aus einer Hand und dementsprechend auch viele Datenpunkte, die sich verknüpfen lassen und sich viel besser verwerten lassen.
00:08:21
Speaker
Nutz verschiedene Tools, die in ihrer Disziplin auch einfach die Experten sind, die das dann auch besonders gut machen und dir auch gewisse Probleme erspart bleiben lassen, weil ich habe das, das ist jetzt so eine Anekdote, die Person in meinem näheren Umfeld wird sich angesprochen fühlen, ich habe einen Anruf bekommen.
00:08:37
Speaker
Nino, irgendwie gibt mein Browser immer in jedes Feld meine Kreditkarte ein und ich so, was?
00:08:42
Speaker
Das kann aber nicht sein.
00:08:44
Speaker
Und da ist einfach der Fehler passiert.
00:08:46
Speaker
Als sie mal irgendwas online eingekauft hat, hat der Browser vorgeschlagen, soll ich deine Kreditdaten speichern und dann...
00:08:53
Speaker
hat sie das bejaht oder einfach weggedrückt oder so und dann ist ein Fehler passiert, dass in dem Feld, wo die E-Mail-Adresse ist, dann auf einmal die Kreditkartennummer gespeichert wurde und immer dann, wenn es irgendwo an den Login ging oder an ein Feld, wo man E-Mails eingibt und das passiert sehr häufig, das habe ich dann auch gemerkt, dann taute da auf einmal die Kreditkartennummer auf und das war vielleicht nicht besonders gut.
00:09:15
Speaker
Und das passiert dir nicht, wenn du mit Bitworden arbeitest und dort solche Informationen speichest, weil standardmäßig, wenn du den Browser neu startest oder nach einer bestimmten Zeit X, wird Bitworden sich selber schließen, damit da keiner drankommt.
00:09:26
Speaker
Und wenn du dann so ein Feld hast, wo Bitworden eine Information für dich hat, dann wird Bitworden ein kleines Pop-up machen oder so ein Symbol und da kannst du draufklicken, um dann Bitworden zu entsperren und dann weißt du auch, diese Information kommt jetzt aus dem Bitworden Passwortmanager aus.
00:09:39
Speaker
Und die soll da wahrscheinlich auch sein.
00:09:40
Speaker
Und wenn sie da nicht sein soll, dann merkst du, okay, da ist irgendein Fehler passiert.
00:09:44
Speaker
Aber bist nicht verwirrt, dass dein Browser die ganze Zeit deine Zahlungsdaten dockt oder Daten, die da gar nicht reingehören.
00:09:49
Speaker
Das vielleicht als kleine Anekdote.
00:09:51
Speaker
Ja, ich bin dabei, einfach die Tools voneinander trennen.
00:09:54
Speaker
Und ich glaube, da können wir dann auch schauen, wo wir denn von vornherein sagen können, hey, Browser, du bist mein Webbrowser.
00:10:01
Speaker
Du bist nicht alles andere, was ich machen will mit dem Internet.
00:10:04
Speaker
Ja, was ich immer empfehlen würde, wenn man einen neuen Browser herunterlädt, dass man nicht gleich startet und damit eben ins weiter Internet geht, sondern dass man erstmal durch die Einstellungen schaut und schaut, dass man halt paar Grundeinstellungen deaktiviert.
00:10:18
Speaker
sowas wie Passwortmanager ist bei sehr vielen Browsern von Anfang an aktiviert oder Kreditkarten speichern, Adresse speichern und wenn man da halt eben einmal kurz durch die Einstellungen geht, das dauert nicht lange, vielleicht fünf Minuten, kann man schon sehr, sehr viele von diesen Pop-Ups und von den negativen Punkten
00:10:34
Speaker
direkt abschalten und dann merkt man die auch nicht.
00:10:37
Speaker
Das heißt, auch das, was ich vorhin erwähnt habe, das mit dem VPN, das mit der Crypto Wallet, da hilft es einfach enorm, wenn man am Anfang kurz durch den Browser durchgeht, durch die Browsereinstellungen und eben diese Sachen einmal deaktiviert.
00:10:49
Speaker
Zu den Einstellungen, was genau wir empfehlen, werden wir auch später nochmal was dazu sagen, wenn wir über unsere Browserempfehlungen gehen, aber grundsätzlich ist das,
00:10:58
Speaker
Unsere Empfehlung, den Browser wirklich nur zum Browsen zu verwenden und verschiedene externe Tools wie VPN, Crypto Wallet über andere Anbieter zu machen, um eben nicht alle Eier in einem Korb zu haben.
00:11:11
Speaker
Und dann würde ich sagen, wir können ja gleich weitermachen mit unserem empfohlenen Browser.
00:11:17
Speaker
Ich würde ganz kurz noch...
00:11:19
Speaker
zum Brave-Browser, zu den Einstellungen, weil das ist mir passiert lange Zeit und es ist ganz viel in meinem Umfeld passiert.
00:11:25
Speaker
Wenn du Brave auf deinem Desktop benutzt, auf einem großen Bildschirm, hast den aber kleiner dargestellt als Vollbild und gehst dann in die Einstellungen, dann sieht das so aus, als wäre da gar nichts los.
00:11:35
Speaker
Du hast nur oben so eine Leiste und wunderst dich, diese Standard-Dinge wie Passwort speichern oder anonyme Datenerfassung oder sowas, warum die nicht da sind.
00:11:43
Speaker
Und das ist einfach ein Designfehler, finde ich.
00:11:45
Speaker
Wenn das Fenster zu klein ist, dann wird die Seitenleiste, wo die ganzen Kategorien der Einstellungen sind, nicht angezeigt.
00:11:50
Speaker
Die wird ausgeblendet.
00:11:51
Speaker
Und dann musst du einfach das Fenster größer ziehen oder einfach oben rechts auf Maximieren klicken.
00:11:56
Speaker
Und dann kannst du sehen, oh, hier gibt es ja noch ganz viel mehr Einstellungen.
00:12:00
Speaker
Ich hatte lange Brave-Gemieten am Anfang, weil ich dachte, hier kann ich ja gar nichts machen.
00:12:05
Speaker
Weg damit.
00:12:05
Speaker
Bis mir das aufgefallen ist, dass das viel mehr ist.
00:12:08
Speaker
weil auch auf dem Handy der Brave Browser viel mehr Einstellungen hatte als auf dem PC und das ist sehr unüblich.
00:12:13
Speaker
Deshalb der Hinweis bei Brave und vielleicht ist das auch bei Chrome ähnlich oder bei anderen Browsern, wenn du nicht die Einstellungen findest, die du suchst oder wenn dir irgendwas verdächtig davor kommt, dass es zu wenig ist, einfach mal das Fenster groß machen, dann siehst du vielleicht mehr, was vorher ausgeblendet wurde.
00:12:27
Speaker
Ja, und vielleicht noch dazu, was ich sagen kann, viele Einstellungen sind auch...
00:12:32
Speaker
Einigermaßen versteckt bei vielen Browsern.
00:12:34
Speaker
Aber wir werden euch auch noch ein paar Links reinpacken in die Shownotes, damit ihr da halt eben anschauen könnt, was für Einstellungen wir euch empfehlen und wo man die dann auch alle findet.
00:12:45
Speaker
Denn wenn man selber sucht, die groben Einstellungen, die sind ziemlich klar, aber wenn es dann halt um die Dateis geht, da ist es manchmal auch schwieriger, die zu finden.

Browserempfehlungen für verschiedene Benutzerbedürfnisse

00:12:55
Speaker
Ganz genau.
00:12:55
Speaker
Timo, welche Browser verwendest du jetzt?
00:12:57
Speaker
Jetzt gebe ich den Ball direkt wieder an dich zurück, weil ich weiß noch gar nicht genau, was du alles benutzt.
00:13:01
Speaker
Ich habe nur ein bisschen einen Verdacht.
00:13:04
Speaker
Ja, ich würde vielleicht sagen, bevor wir unsere eigenen Situationen darlegen, also was wir selber benutzen, vielleicht was wir auch erstmal empfehlen oder was für Browser in unsere engere Empfehlung reingekommen sind.
00:13:16
Speaker
Und meine erste Empfehlung, ich glaube, das ist auch deine, ist der Brave Browser.
00:13:22
Speaker
Der Brave Browser ist sehr, sehr ähnlich zum Google Chrome Browser, weil der auch eben auf dieser Chrome Grundstruktur aufbaut.
00:13:28
Speaker
Aber das Team von Brave hat halt eben ein paar schlechte implementierte Sachen von Google Chrome rausgelöscht, ein paar eigene Features, also ein paar eigene Funktionen noch mit hinzugefügt und dadurch sind sie zu einem sehr, sehr einfachen und guten Browser geworden, der Werbung blockiert und der auch von der Privatsphäre ziemlich gut ist, aber trotzdem noch sehr, sehr ähnlich ist zu Google Chrome.
00:13:51
Speaker
Das heißt, da ist der Umstieg nicht wirklich schwer, weil eben die Grundstruktur dieselbe ist.
00:13:57
Speaker
Das ist meine erste Empfehlung an alle Personen, die eben zur Zeit Google Chrome verwenden, weil dort, wie gesagt, der Umstieg sehr, sehr einfach ist.
00:14:06
Speaker
Und da Google Chrome der meistverwendete Browser ist, ist das auch die von mir am häufigsten getätigte Empfehlung.
00:14:14
Speaker
Ja, ich kann mich dem anschließen.
00:14:16
Speaker
Brave ist auch mein Hauptbrowser mittlerweile, es sei denn, ich bin auf dem Smartphone und meistens bin ich auf dem Smartphone.
00:14:22
Speaker
Aber da gibt es einen Browser, den können die meisten der Zuhörer leider nicht benutzen, wenn sie nicht GrapheneOS benutzen.
00:14:27
Speaker
Das ist der Vanadium.
00:14:29
Speaker
Deshalb würde ich den hier mal ausklammern, ist aber meine erste Wahl, wenn ich die Möglichkeit habe, nehme ich den Vanadium Browser, aber sofort danach kommt Brave und auf dem Rechner, auf dem Computer oder Laptop ist das sowieso Brave.
00:14:41
Speaker
Und dann gibt es noch diverse andere Browser, ich habe lange Zeit einen benutzt, von dem ich aber weiß, dass Timo ihn gleich ausstellen wird und sich da auch tiefer und besser drin auskennt.
00:14:48
Speaker
Und gewechselt bin ich zum Mulvart-Browser.
00:14:51
Speaker
Tatsächlich, wir haben gerade gesagt, nicht alle aus einem Korb.
00:14:54
Speaker
Mulvart hat seit nicht allzu langer Zeit einen eigenen Webbrowser, der aber auf dem Firefox aufbaut.
00:15:01
Speaker
Firefox und Chrome sind so die beiden größten, die benutzt werden, hauptsächlich Chrome.
00:15:05
Speaker
Und Mulvart ist da noch sehr viel extremer in der Verknappung der Daten, die über euren Browser ins Internet fließen.
00:15:14
Speaker
Zum Beispiel ist die Auflösung der Webseiten
00:15:17
Speaker
In Full HD, glaube ich, ist das.
00:15:20
Speaker
Und das heißt, wenn ich einen größeren Bildschirm verwende, dann wird die Webseite in so einem kleinen Kasten in der Mitte von dem Fenster angezeigt, weil immer nur diese eine Auflösung übertragen wird.
00:15:29
Speaker
Das ist also deutlich lästiger und nicht so für den Alltagsgebrauch unbedingt anwendbar, es sei denn, du hast einen passenden Bildschirm und deshalb ist das auch nicht die allererste Empfehlung.
00:15:37
Speaker
Aber solche Aktionen sorgen dafür, dass weniger Daten geteilt werden und dann kann man noch, wenn man den MULWAT VPN hat, den super integrieren und dafür sorgen, dass man wie alle anderen MULWAT Browser Nutzer aussieht, weil die alle über die gleichen IP-Adressen und mit den gleichen Browsereinstellungen unterwegs sind.
00:15:55
Speaker
Das, was ihr dafür bezahlt an Bequemlichkeit, ist die Einstellungsvielfalt, weil Molbert ganz bewusst dann sagt, wir haben ganz viel Zeug auch nicht drin, was eher als bequem, aber dafür nicht privatsphärefreundlich empfunden wird, also auch keine eigene KI zum Beispiel.
00:16:10
Speaker
Und so etwas wie Add-ons kann man da auch nicht so einfach installieren, weil das ja auch wieder ein Datenpunkt wäre, der dich einzigartiger machen würde.
00:16:19
Speaker
Da achtet wohl was drauf und deshalb ist es nicht für jeden Zweck geeignet und wer das zuerst nutzt und erwartet, dass er jetzt die volle Google Chrome Erfahrung bekommt, der wird wahrscheinlich auch erstmal enttäuscht sein.
00:16:28
Speaker
Deshalb gleich der Hinweis, hier bist du nochmal privater, aber du wirst an Probleme stoßen, spätestens bei der Darstellung von Webseiten, dass es nicht so schön ist oder so, wie du es bisher kennst.
00:16:40
Speaker
Genau, also vielleicht zusammengefasst, der Brave Browser ist ein Anfängerbrowser, den wir an Anfänger empfehlen, die eben Google Chrome verwendet haben und eben eine Alternative dazu suchen, die deutlich privater ist.
00:16:51
Speaker
Der MULWAT Browser geht meiner Meinung nach eher in die fortgeschrittene Richtung, also Personen, die schon einen Browser haben und noch einen Browser haben wollen, mit dem sie halt eben noch privatere Sachen machen können.
00:17:02
Speaker
Ich würde jetzt nochmal eine Empfehlung für Anfänger geben und das ist der LiberWolf Browser.
00:17:08
Speaker
Also wir packen euch auch all die Links zu den verschiedenen Browsern in die Shownotes, dass ihr da nochmal auch nachschauen könnt.
00:17:14
Speaker
Der liebe Wolf ist ähnlich wie der Brave Browser mit dem Hauptunterschied, dass die Grundstruktur eben nicht Chrome ist, sondern Firefox.
00:17:22
Speaker
Also der LibreWolf-Browser baut auf dem Firefox-Browser auf mit eben ein paar Einstellungen.
00:17:28
Speaker
Wir haben ein paar verschiedene Funktionen entfernt, die nicht so gut für die Privatsphäre sind.
00:17:33
Speaker
Sie haben verschiedene Funktionen hinzugefügt, die die Privatsphäre nochmal verbessern.
00:17:36
Speaker
Das heißt, mit anderen Worten ist der LibreWolf genauso wie der Firefox-Browser, nur mit ziemlich guten Voreinstellungen und auch ziemlich privat.
00:17:45
Speaker
Das ist ein Vorteil vom Liebewolf auch im Vergleich zu Brave.
00:17:48
Speaker
Das heißt, der Brave Browser, der hat sehr viele Funktionen, die wir euch nicht empfehlen würden zu nutzen.
00:17:54
Speaker
Wie zum Beispiel der Brave VPN, wie die Crypto Wallet im Brave Browser oder der Passwort Manager.
00:18:00
Speaker
Und das ist von Anfang an beim Liebewolf eben ausgestellt.
00:18:02
Speaker
Das heißt, da muss man nicht so viele Einstellungen ändern am Anfang, sondern kann den direkt von Anfang an ziemlich privat nutzen.
00:18:10
Speaker
Aber im Vergleich zu Firefox ist er trotzdem nochmal deutlich besser, weil er eben diese Privatsphäre-Einstellungen hat und noch ein paar extra Funktionen.
00:18:17
Speaker
Und zum Beispiel auch die Suchmaschine ist direkt eine private mit DuckDuckGo.
00:18:22
Speaker
Das ist nämlich auch ein Nachteil beim Firefox-Browser, dass wenn man den einmal startet, ist er vorinstalliert mit Google und natürlich ist es nicht optimal für die Privatsphäre.
00:18:31
Speaker
Deswegen meine Empfehlung, der liebe Wolf ist auch eher ein Einsteigerbrowser, also damit kann man auch ziemlich gut arbeiten.
00:18:37
Speaker
Und ich würde den an alle empfehlen, die zurzeit mit Firefox arbeiten, weil eben die Grundstruktur sehr, sehr ähnlich ist und man da sich nicht so sehr umgewöhnen muss, aber trotzdem eben die Vorteile der Privatsphäre hat.
00:18:50
Speaker
Dann...
00:18:50
Speaker
Jetzt unsere vierte Empfehlung.
00:18:54
Speaker
Auch hier noch mal ganz kurz rede ich dir rein, weil der LibreWolf so cool er ist.
00:18:59
Speaker
Einer der Gründe, warum ich ihn nicht mehr verwende, ist, dass auf modernen Apple-Geräten, und davon benutze ich beruflich Nummer 1,
00:19:07
Speaker
funktioniert der nicht mehr.
00:19:09
Speaker
Beziehungsweise ich habe nicht herausgefunden, wie er funktioniert.
00:19:10
Speaker
Das war immer schon eine Herausforderung, weil Librowulf und Apple sich da ein bisschen spinnefeind sind.
00:19:17
Speaker
Apple möchte gerne Lizenzgebühren für bestimmte Sachen.
00:19:19
Speaker
Librowulf möchte das nicht bezahlen, verständlicherweise finde ich auch.
00:19:23
Speaker
Und so musste ich da immer mit dem Terminal drumherum arbeiten, um den zu installieren auf modernen MacBooks.
00:19:27
Speaker
Und jetzt vor ein paar Monaten hat auch das nicht funktioniert.
00:19:31
Speaker
Wahrscheinlich gibt es da auch ein Workaround.
00:19:33
Speaker
Aber das heißt, das, was für Anfänger super gut ist, wenn sie von Firefox auf was Sichereres und Privateres noch wechseln wollen, ist auf modernen Macs eher in Richtung Profis zu schieben, weil du da noch ein bisschen drum umarbeiten darfst.
00:19:46
Speaker
Timo nutzt wahrscheinlich gar kein Mac in irgendeiner Form, deshalb hat er dieses Problem nicht, weil er viel privater auf Linux unterwegs ist.
00:19:53
Speaker
Ich nutze auch hauptsächlich Linux, aber MacBook, das brauche ich tatsächlich noch für professionelle Anwendungen.
00:20:00
Speaker
Genau, gut, dass du es nochmal hinzugefügt hast, daran habe ich jetzt auch nicht gedacht, weil eben ich Linux verwende und alle meine Kunden, die haben dann meistens eben Linux, den habe ich Linux vorinstalliert, die verwenden Linux und bei macOS wird dann nicht wirklich viel gemacht, deswegen ist das mir auch noch tatsächlich nicht aufgefallen, aber ein guter Punkt.

Der Tor-Browser und seine Privatsphäre-Vorteile

00:20:20
Speaker
Also Brave Browser ist für Anfänger, Leberwolf ist für Anfänger, solange man keinen Mac hat.
00:20:24
Speaker
Der Mulratt Browser ist ein bisschen ein fortgeschrittener Browser.
00:20:27
Speaker
Und der ganz fortgeschrittene Browser, mit dem man die höchste Anonymität hat, also nicht nur Privatsphäre, sondern wirklich Anonymität auch, ist der Tor Browser.
00:20:36
Speaker
Denn dort geht alles über das Tor Netzwerk.
00:20:40
Speaker
Möchtest du dazu ein paar Worte verlieren?
00:20:44
Speaker
Ja, gerne.
00:20:45
Speaker
Mulvatt hat, als sie den Mulvatt-Browser herausgebracht haben, sich sehr am Tor-Browser orientiert.
00:20:51
Speaker
Der Tor-Browser, den gibt es allerdings schon sehr, sehr viel länger und dessen Ziel ist es nicht, die bequemste Internet-Erfahrung zu machen und dich mit ganz vielen Bequemlichkeitsfunktionen zuzumüllen, sondern das genaue Gegenteil.
00:21:04
Speaker
Die wollen dir es quasi so unbequem wie möglich machen, beziehungsweise es ist die Konsequenz daraus, dass sie deine Daten massiv schützen wollen.
00:21:11
Speaker
für Aktivitäten, wo du wirklich vermeiden möchtest, erkannt zu werden, identifizierbar zu sein, ist der aber das Nonplusultra.
00:21:19
Speaker
Es ist auch ein Firefox-Browser, der die Einstellungen so weit runter bearbeitet hat, dass viele Sachen nicht mehr funktionieren, die auf Webseiten verlangt werden.
00:21:29
Speaker
Also bestimmte Skripte werden nicht mehr ausgeführt.
00:21:31
Speaker
Die Webseite, die darauf nicht vorbereitet ist, weil sie besonders schön aussehen will, die würde gar nicht mehr laden unter dem Tor-Browser, weil der Tor-Browser von vornherein sagt, ich teile
00:21:41
Speaker
einfach nur die allernötigsten Datenpunkte, die es braucht, damit du im Internet bist und die verstecke ich auch noch in der Masse, weil jeder, der den Tor-Browser benutzt, die gleichen Datenpunkte teilt.
00:21:49
Speaker
Das gleiche Spiel mit dem Fenster, was zu klein ist, weil nur eine kleine Auflösung geteilt wird oder dass Skripte blockiert werden oder dass Add-ons nicht installiert werden können oder sollten.
00:21:58
Speaker
Du kriegst ja ganz viele Warnungen.
00:22:00
Speaker
Bei dem Tor-Browser ist es deshalb wertvoll, den zu nutzen, wenn du dich wirklich verstecken möchtest.
00:22:06
Speaker
Es ist nicht wertvoll, den zu nutzen, wenn du im Internet normal unterwegs sein willst, auf Social Media oder dich irgendwo einloggen musst, weil das Ziel von dem Torbrowser ist, dich anonym zu machen.
00:22:17
Speaker
Wichtig ist, das Ding ist langsam, es ist unbequem, es funktioniert nicht immer und du solltest es auch nie anders benutzen als vorgesehen.
00:22:26
Speaker
Installieren, anmachen, nichts verändern.
00:22:29
Speaker
Dann nutzt du es genauso wie dies vorsehen und dann verschwindest du auch in der anonymen Masse
00:22:35
Speaker
mit entsprechenden Nachteilen.
00:22:37
Speaker
Ja, Timo, was für Ergänzungen hast du?
00:22:39
Speaker
Genau.
00:22:40
Speaker
Die anderen drei Browser, die wir empfohlen haben, wie Brave, Lieberwolf oder der Mulvat-Browser oder allgemein eigentlich alle anderen Browser, die es gibt, wie vorhin erwähnt, sind die das Tor zur Internetwelt.
00:22:50
Speaker
Das heißt, man hat seinen Browser und dieser Browser verbindet sich dann direkt eben mit der Website, die man hat.
00:22:57
Speaker
Beim Tor-Browser funktioniert das alles ein wenig anders.
00:23:00
Speaker
Und zwar, bevor man die Webseite aufruft über den Tor-Browser, gibt es verschiedene Zwischenknotenpunkte.
00:23:06
Speaker
Das heißt, der Tor-Browser basiert auf dem Tor-Netzwerk.
00:23:10
Speaker
Und ganz einfach erklärt sind es verschiedene Computer, verschiedene Knotenpunkte, die weltweit verteilt sind, also verschiedene Freiwillige, die eben so einen Knotenpunkt laufen lassen.
00:23:19
Speaker
Und immer wenn man eine Webseite aufruft, geht diese Anfrage über verschiedene Knotenpunkte.
00:23:24
Speaker
Ich glaube, das sind sieben Stück.
00:23:26
Speaker
Das heißt, wenn wir jetzt privatopia.de eingeben über den Tor-Browser, verbindet sich das nicht direkt mit der Seite, sondern es geht über sieben verschiedene Sprünge, über sieben verschiedene Computer, um halt eben dadurch eine höhere Privatsphäre zu haben.
00:23:40
Speaker
Und jeder von diesen Computern kennt eigentlich nur seinen Vorgänger und seinen Nachgänger.
00:23:46
Speaker
Und deswegen kann man da auch ziemlich schwer alles überwachen, weil eben der erste Computer nur weiß, wohin es als nächstes geht und wer man ist.
00:23:54
Speaker
Und der letzte Computer weiß nur, welche Webseite man anruft und von welchem vorherigen Computer das gekommen ist.
00:23:59
Speaker
Und das ist technisch die Erklärung, wieso der Tor-Browser so anonym ist.
00:24:04
Speaker
Aber da kommt halt auch der große Nachteil dadurch.
00:24:07
Speaker
Das ist natürlich deutlich, deutlich langsamer als direkte Verbindung zu der Webseite.
00:24:13
Speaker
Wenn man also ein Video streamen möchte oder wenn man jetzt einen Anruf hat über den Tor-Browser, das geht sehr, sehr schwierig, sehr, sehr langsam und funktioniert meistens nicht, da eben der Tor-Browser dadurch sehr, sehr langsam ist.
00:24:26
Speaker
Und der Tor-Browser, der wirbt auch gar nicht mit der Geschwindigkeit, sondern eben dadurch, dass man eine sehr hohe Anonymität hat.
00:24:33
Speaker
Ein anderer Punkt, der das Tor-Netzwerk hat und was viele auch als Darknet bezeichnen und wozu es auch ziemlich viele Mythen gibt, sind die sogenannten Darknet-Adressen und das sind die.onion-Adressen.
00:24:47
Speaker
Im normalen Internet, also wenn wir jetzt über den Brave-Browser zum Beispiel gehen, hat jede Webseite eine Endung.
00:24:52
Speaker
Also zum Beispiel privatopia.de, also die Endung ist.de oder google.com.
00:24:58
Speaker
Desktop-Browser hat eben halt noch die Endung.onion und das sind Webseiten, die wirklich nur über das Tor-Netzwerk aufgerufen werden können.
00:25:06
Speaker
Und das ist genau das, was als Darknet bezeichnet wird.
00:25:09
Speaker
Und sehr viele, auch normale Webseiten, haben eine.onion-Adresse, was viele nicht wissen, wie zum Beispiel Facebook hat eben facebook.com, aber auch Facebook hat eine.onion-Adresse.
00:25:20
Speaker
Und das haben die vor allem gemacht für Journalisten, damit sie einfach verschiedene...
00:25:26
Speaker
Sachen, die sie gefunden haben, über Facebook teilen können, ohne eben ihre Identität preiszugeben.
00:25:30
Speaker
Und das sind eigentlich die zwei Punkte, wieso das Tor-Netzwerk verwendet wird oder der Tor-Browser.
00:25:35
Speaker
Einerseits eben, weil die hohe Anonymität da ist über diese verschiedene Sprünge, über die Knotenpunkte, über die sieben Stück.
00:25:41
Speaker
Und andererseits, dass man eben Zugriff hat auf die Punkt-Onion-Seiten, die halt nochmal eine deutlich höhere Privatsphäre bieten.
00:25:48
Speaker
Ich habe jetzt lange im Hintergrund recherchiert.
00:25:50
Speaker
Du hattest gerade sieben Relays genannt, also sieben Sprünge.
00:25:54
Speaker
Soweit ich das weiß, sind es drei in den Standardeinstellungen.
00:25:57
Speaker
Aber da bin ich mir nicht sicher.
00:25:59
Speaker
So oder so, du bist selbst mit dreien gut bedient, aber auf Kosten von allem, was je bequem war.
00:26:05
Speaker
Wenn ja so schnell das Internet gewohnt war, dann...
00:26:08
Speaker
Ja, Pech.

Browsernutzung für verschiedene Privatsphäre-Level

00:26:10
Speaker
Ihr müsst ja mindestens diese zwei Zwischenstufen haben und dadurch wird es automatisch langsamer, weil nicht jeder ist eine sogenannte Exit-Note, also der letzte Punkt vor der Website.
00:26:20
Speaker
Ich glaube, die wichtige Erkenntnis heute ist, Brave ist ein sehr guter Browser, wenn man vom Chrome kommt.
00:26:25
Speaker
Libowulf ist ein sehr guter Browser, wenn man vom Firefox kommt und nicht auf dem MacBook arbeitet oder auf macOS arbeitet.
00:26:31
Speaker
Und dann, wenn man fortgeschrittener ist und sage, ich möchte jetzt noch mehr verstecken auf Kosten meiner Performance, meiner Bequemlichkeit, dann kann man sich in den Multivad-Browser einarbeiten und später in Tor, vor allem dann, wenn man im Darknet unterwegs sein möchte.
00:26:46
Speaker
Da stimme ich komplett zu und das sind unsere vier Empfehlungen.
00:26:50
Speaker
Die waren jetzt ziemlich theoretisch, deswegen, um diese Folge zu beenden, würde ich vorschlagen, dass wir jetzt unsere beiden Situationen einmal darlegen.
00:26:57
Speaker
Also wie ich meine Browser verwende, also welche Browser ich verwende, wie ich sie verwende und was für Vorteile ich darin sehe.
00:27:03
Speaker
Und dann auch einmal bei Nino, was für Browser er verwendet.
00:27:07
Speaker
Und ich würde sagen, du kannst einmal starten, Nino, wie du die Browser verwendest und dann gehe ich mal über meine Situation.
00:27:14
Speaker
Ja, sehr gerne.
00:27:15
Speaker
Also hier kommen Dinge zusammen, die wir aus den letzten Folgen schon mal erwähnt haben oder am Rande erwähnt haben.
00:27:20
Speaker
Ich habe zum Beispiel gesagt, das Smartphone ist deutlich sicherer als dein Computer.
00:27:25
Speaker
Dem Prinzip folgend versuche ich, alles auf dem Smartphone zu machen.
00:27:29
Speaker
Und da ich dort Guffinwise benutze, ist der Browser meiner Wahl dort Vanadium.
00:27:33
Speaker
Das ist auch ein gehärteter Chrome-Browser mit aber weniger Adblock-Funktionen, die BraveSons bietet.
00:27:40
Speaker
Mein Zweitbrowser auf dem Handy ist auch der Brave-Browser und dann gibt es da noch den Tor-Browser.
00:27:45
Speaker
Wobei auch da, das ist jetzt eine neue Info, die möchte ich am Rande erwähnen, auf Android-Systemen ist Firefox nicht ganz so sicher wie Chrome-basierte oder Chromium-basierte Browser.
00:27:57
Speaker
Hat einfach mit der Technologie dahinter zu tun, wie die Webseiten und Tabs voneinander trennen.
00:28:02
Speaker
Der Brave-Browser, den empfehlen wir ja eh als Standard und der macht auch auf Android eine gute Figur.
00:28:07
Speaker
Jetzt kann es ja sein, dass ich mal am Laptop auch unterwegs bin, wie ja zum Beispiel gerade, um diese Podcast-Folge aufzuzeichnen.
00:28:13
Speaker
Und da bin ich auch im Brave Browser.
00:28:15
Speaker
Ich habe allerdings nicht das gemacht, worauf wir hingewiesen haben, dass man diese Brave Browser miteinander verknüpfen kann über alle Geräte hinweg.
00:28:22
Speaker
Also ich könnte, wenn ich wollte, ohne eine E-Mail-Adresse anzugeben, den Brave Browser verknüpfen.
00:28:27
Speaker
so dass er auf dem Handy genauso funktioniert, mit den gleichen Einstellungen und den gleichen Lesezeichen und so weiter, wie auf dem Desktop.
00:28:34
Speaker
Das mache ich nicht.
00:28:35
Speaker
Ich möchte das schön voneinander trennen.
00:28:36
Speaker
Der eine soll von dem anderen nichts wissen.
00:28:38
Speaker
Aber das wäre natürlich möglich, wenn du die Bequemlichkeit haben willst, den überall Brave zu benutzen.
00:28:43
Speaker
Ansonsten hatte ich lange Zeit, lieber Wolf, und auf dem MacBook nutze ich sonst noch den MULVAP-Browser.
00:28:49
Speaker
In der Regel nicht Tor, weil dafür habe ich meine nächste Maschine, den Framework-Laptop, der hauptsächlich mit Linux läuft.
00:28:56
Speaker
Und da nehme ich diese Bereichsteilung sehr ernst, weil das, was Timo sehr gut auf einem Gerät hinkriegt, schaffe ich nicht.
00:29:05
Speaker
Und deshalb sorge ich dafür, dass ich mehr Geräte habe.
00:29:07
Speaker
Also ich habe zum Beispiel zwei Smartphones für mein privates Leben und mein Businessleben.
00:29:11
Speaker
Ich habe zwei Laptops und für den privaten Laptop habe ich es sogar so, dass ich dort verschiedene Festplatten ein- und ausstecken kann.
00:29:18
Speaker
Und dadurch kann ich verschiedene Betriebssysteme einfach booten und die sind voneinander getrennt.
00:29:22
Speaker
Und so
00:29:23
Speaker
ist meine Browserwahl gar nicht mehr so wichtig.
00:29:25
Speaker
Ich benutze fast überall Brave und MULWAT und teilweise Tor.
00:29:29
Speaker
Wichtiger für mich ist, dass ich die auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen Umgebungen benutze, je nachdem mit welcher Identität oder mit welchem Zweck, zu welchem Wunsch ich da ins Internet gehe.
00:29:40
Speaker
Ja, und letzter Punkt vielleicht an der Stelle noch ist, man kann auf dem Desktop mit Brave auch seine Webseiten, verschiedene Anbieter so einrichten, dass sie wie eine App aussehen.
00:29:52
Speaker
Wenn ich jetzt mit einem Messenger wie Telegram oder WhatsApp oder mit Slack oder so unterwegs bin, dann sieht das so aus, als wäre das die App.
00:29:58
Speaker
Aber ich habe die App nicht installiert, sondern wenn ich das Symbol drücke, dann öffnet sich eine eigene Instanz von dem Brave-Browser, wo diese Webseite drin geladen wird.
00:30:05
Speaker
Und das sieht dann fast identisch aus, lässt sich super bedienen.
00:30:09
Speaker
sperrt aber jeden Dienstleister in diese Webbrowser-Sandbox ein und da kann ich dann dafür sorgen, dass ich die Apps nicht brauche und Brave erlaubt mir das.
00:30:17
Speaker
Ja, also was Nino zusammengefasst macht, er verwendet verschiedene Browser, auch wenn es verschiedene Brave-Browser sind, für eben verschiedene Zwecke.
00:30:25
Speaker
Also er isoliert die verschiedenen Lebensbereiche, die er hat, mit Arbeit, Privat, mit verschiedenen Webbrowsern.
00:30:32
Speaker
Ich mache das ein wenig anders.
00:30:34
Speaker
Und zwar, ich benutze den Libowulf-Browser auf meinem Laptop.
00:30:38
Speaker
Und ich separiere die verschiedenen Lebensbereiche im Libowulf.
00:30:41
Speaker
Und das ist ein Vorteil, den eben der Libowulf-Browser hat, im Vergleich zum Brave-Browser, mit einer Funktion, die sich Container-Tabs nennt.
00:30:48
Speaker
Also Tabs, die eben in einem Container sind.
00:30:52
Speaker
Und somit kann man verschiedene Browser in, ganz einfach gesagt, in einem Browser haben.
00:30:56
Speaker
Das heißt, ich kann einen Tab haben in der Umgebung Nummer 1.
00:31:00
Speaker
Und das ist meine berufliche Umgebung.
00:31:02
Speaker
Und dann habe ich einen anderen Tab.
00:31:03
Speaker
Das ist in der Umgebung Nummer zwei.
00:31:05
Speaker
Und das ist mein privater Container-Bereich.
00:31:08
Speaker
Und diese Tabs, die gehören gar nicht zusammen.
00:31:11
Speaker
Das ist so, als hätte man unterschiedlichen Browser.
00:31:13
Speaker
Aber man kann trotzdem deutlich einfacher damit arbeiten, als wenn man immer jetzt ein anderes Betriebssystem auf einem anderen Computer starten muss.
00:31:20
Speaker
Und das ist, wie ich damit eben arbeite.
00:31:23
Speaker
Dass ich verschiedene Lebensbereiche habe.
00:31:26
Speaker
die ich über verschiedene Container mit dieser Container-Tabs-Lösung im LibreWolf eingestellt habe.
00:31:32
Speaker
und somit halt eben die verschiedenen Lebensbereiche isoliere.
00:31:36
Speaker
Und standardmäßig habe ich so eingestellt, dass immer wenn ich den Browser schließe, eben alle Daten, die zwischengespeichert worden sind, wie zum Beispiel Cookies, auch gelöscht werden.
00:31:45
Speaker
Das heißt, immer wenn ich dann den Browser neu starte, ist der komplett sauber, ganz einfach gesagt, bis halt eben auf ein paar Webseiten, die ich öfter verwende, die dann eben in diesen verschiedenen Containertabs gespeichert sind.
00:31:56
Speaker
Das heißt, wenn wir jetzt annehmen, zum Beispiel Zencaster, unsere App zum Podcast aufnehmen, da bin ich immer angemeldet und die öffnet sich automatisch in meinem Container-Tab, die eben mit der Arbeit zu tun hat.
00:32:07
Speaker
Andere Webseiten, die ich jetzt nur kurzfristig einmal öffne, um etwas zu recherchieren, dort werden die Daten gelöscht und dort müsste ich mich dann neu anmelden.
00:32:14
Speaker
Also auf dem Computer verwende ich LebeWolf.
00:32:17
Speaker
Wie eben gesagt, ist die Firefox-Architektur nicht so sicher auf dem Handy wie auf dem Computer.

Grenzen des privaten Surfmodus und die Wichtigkeit der Konfiguration

00:32:23
Speaker
Und deswegen verwende ich auf dem Handy den Brave Browser, unsere allererste Empfehlung, und habe dort das auch so eingestellt, dass alles direkt gelöscht wird, wenn ich den Browser schließe.
00:32:34
Speaker
Ja, wir merken schon, es gibt so viele Herangehensweisen an das Thema Webbrowser und so viel Auswahl und so viele Möglichkeiten, damit umzugehen.
00:32:41
Speaker
Ich glaube, das Konzept, was wir beide nutzen und wo wir dann unsere eigenen Antworten finden, jeweils nennt sich Compartmentalization auf Englisch, Bereichsbildung auf Deutsch.
00:32:50
Speaker
Du denkst einfach in Schubladen und diese Schubladen, die können wir alle definieren.
00:32:55
Speaker
Also ihr könnt sagen, ich möchte eine private und eine berufliche oder Business-Schublade haben, so wie ich das mache.
00:33:00
Speaker
Ihr könnt es ähnlich wie Timo machen, indem ihr sagt, ich habe
00:33:03
Speaker
Schublade für die eine Identität, dann für die andere, dann für die nächste und kann überall dann auch voreingestellt schnell rein und dafür sorgen, dass so eine Identität auch schnell wieder gelöscht wird oder alles wieder auf Standard zurückgesetzt wird, wenn ich den Browser verlasse.
00:33:18
Speaker
Ihr habt da viele Möglichkeiten und ich denke, das was wir uns auf die Fahnen schreiben dürften ist, überlegt euch, welche Funktionen ihr nutzen wollt für was.
00:33:28
Speaker
Ihr könnt zum Beispiel sagen, ich mache es einfach simpel und starte mit zwei Browsern, zum Beispiel Brave und LibreWolf könnte ich jetzt installieren.
00:33:36
Speaker
Und da nutze ich den Brave Browser für alles im Internet, wo ich mich auch anmelde und wo ich keine Werbung sehen will.
00:33:42
Speaker
Und dann, wenn ich was Sensibles mache, wenn ich mal mich ins Online-Banking einlogge oder so, dann starte ich das über den LibreWolf.
00:33:49
Speaker
Und dadurch habe ich schon eine gewisse Bereichsbildung gemacht und sorge dafür, dass nicht alle meine Daten an einem Platz irgendwo lagern, sondern dass die schön voneinander getrennt werden können.
00:33:57
Speaker
Das wäre so eine Möglichkeit, die ich mir vorstellen kann.
00:34:02
Speaker
Genau.
00:34:02
Speaker
Und das kann man entweder dann eben über verschiedene Browser machen oder wie ich in einem Browser.
00:34:06
Speaker
Da muss man halt am Anfang ein paar mehr Einstellungen durchgehen und das hält eben so einstellend, dass alles läuft.
00:34:13
Speaker
Deswegen vielleicht, um die Folge abzuschließen.
00:34:16
Speaker
Jetzt mische ich mich, bevor du einen richtig tollen Abschluss findest, ein.
00:34:19
Speaker
Eine Sache, die mir noch wichtig ist, ist das Thema Inkognito-Modus.
00:34:23
Speaker
Das ist eine Einstellung, die ich auch bei mir auf dem Handy habe für Vanadium und auch für den Brave-Browser, dass wenn ich Links öffne, die dann den Browser starten und sich dort öffnen, dass die automatisch im privaten Fenster passieren oder im sogenannten Inkognito-Modus.
00:34:37
Speaker
Firefox-basierte Browser nennen das privates Fenster und Chrome-basierte Browser nennen das Inkognito.
00:34:43
Speaker
Dieser Inkognito-Modus, der wird oft missverstanden tatsächlich als Modus, wo da nichts mehr geteilt wird.
00:34:49
Speaker
Und das ist mitnichten so.
00:34:50
Speaker
Das ist einfach nur eine Einstellung, die das automatisiert, dass wann immer ich dieses Browserfenster schließe, werden meine Cookies gelöscht, meine Suchbegriffe, die Internethistorie, all das, was ich so an Daten angesammelt habe in dieser Session, wird dann einfach gelöscht.
00:35:05
Speaker
Und dann, wenn jemand anders rankommt und diesen Browser öffnet auf meinem Gerät, der würde dann nicht sehen, was ich da gemacht habe.
00:35:11
Speaker
Trotzdem teile ich nach wie vor alle möglichen Informationen mit der Webseite, mit dem Internetanbieter, mit dem VPN-Anbieter, über den ich vielleicht gehe und es gibt nicht die Situation, dass jetzt die Webseite mich nicht mehr erkennen kann an all den Datenpunkten, die ich teile, sondern das bleibt in der Regel identisch oder fast identisch.
00:35:30
Speaker
Die ganzen Server, über die das läuft, die sehen das trotzdem.
00:35:34
Speaker
Deshalb ist das wichtig zu verstehen.
00:35:35
Speaker
Den Cognito-Modus macht dich nicht komplett privat oder anonym, sondern der ist einfach nur dafür da, lokale Daten zu löschen, wenn du den Tab schließt.
00:35:44
Speaker
Sehr gut.
00:35:45
Speaker
Jetzt darfst du.
00:35:46
Speaker
Dann jetzt zum Schluss der Folge.
00:35:48
Speaker
Also als Praxistipp, was wir empfehlen.
00:35:50
Speaker
Wenn ihr noch gar keinen privaten Browser verwendet, dann würden wir euch den Brave Browser empfehlen, wenn ihr von Google Chrome kommt, den Libowulf, wenn ihr von Firefox kommt und wenn ihr nicht auf macOS seid.
00:36:00
Speaker
Wenn ihr bei macOS seid, dann lohnt es sich vielleicht umzulernen auf eben den Brave Browser und auf die Chrome Umgebung.
00:36:07
Speaker
Für Fortgeschritten Nutzer
00:36:09
Speaker
empfehlen wir den Mulvat Browser und den Tor Browser für wirklich sensible Sachen und wirklich für private Angelegenheiten.
00:36:15
Speaker
Und was wir auch empfehlen würden, ist, wenn ihr schon einen der Browser verwendet, einmal die andere Variante herunterzuladen.
00:36:21
Speaker
Das heißt, wenn ihr bei Brave seid, ladet mal lieber Wolf herunter und probiert auch den mal aus, weil vielleicht ist das dann für eure Situation ein besserer Browser und ihr könnt damit angenehmer und auch vielleicht privater arbeiten.
00:36:32
Speaker
Natürlich andersrum ist das auch der Fall.
00:36:34
Speaker
Da der Browser halt eben das Zugangstor zu der ganzen Internetwelt ist, lohnt es sich da auch, meiner Meinung nach, ein wenig Zeit zu investieren, etwas zu finden, was privat ist und mit dem man trotzdem ziemlich gut arbeiten kann.
00:36:47
Speaker
Deswegen, das wäre der Abschluss für die Folge.
00:36:50
Speaker
Einen neuen Browser herunterladen, ausprobieren, schauen, ob das euch gefällt und dann auch vielleicht komplett umsteigen.
00:36:58
Speaker
Damit haben wir es.
00:36:59
Speaker
Besser kann ich es nicht sagen, deshalb sage ich einfach nur noch Tschüss, bis zum nächsten Mal und ich freue mich auf die ganzen tollen Folgen und hoffe, dass ich nicht unsympathisch bin, Timo, dir gegenüber, wenn ich dich manchmal unterbreche.
00:37:10
Speaker
Kein Problem.
00:37:11
Speaker
Ciao, ciao.
00:37:13
Speaker
Ciao.