Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Heute besprechen wir das Thema Webbrowser.
Speaker: Timo, was haben wir uns vorgenommen?
Speaker: Genau, also es geht in dieser Folge um Webbrowser und erstmal wollen wir erklären, was ein Browser überhaupt ist und was ein Browser auch nicht ist.
Speaker: Dann gehen wir auch auf den Unterschied ein zwischen Browser und Suchmaschine, weil bei vielen ist das miteinander gekoppelt, aber an sich sind es zwei komplett unterschiedliche Sachen.
Speaker: Dann werden wir einmal erklären, was für Browser wir empfehlen und wieso wir die auch empfehlen, also was für Vor- und Nachteile es bei diesen verschiedenen Browsern gibt.
Speaker: Und dann geht es in die Praxis eher.
Speaker: Dann erkläre ich einmal, was für Browser ich verwende und wie ich sie verwende, also wie ich damit arbeite und was ich alles für Einstellungen habe, um halt eine ziemlich gute Privatsphäre zu haben.
Speaker: Das gleiche kommt dann auch von Nino, wie er die Browser verwendet und wie er damit arbeitet, weil da sind wir ein bisschen unterschiedlich und da könnt ihr euch vielleicht dann ein, zwei Sachen auch abschauen.
Speaker: Und dann geht es am Ende noch einen kleinen Abschluss mit einem Praxistipp, was wir euch empfehlen würden, wie es am besten weitergeht.
Speaker: Ich würde sagen, wir starten gleich mit dem Browser.
Speaker: Was ist überhaupt ein Browser und was ist ein Browser vielleicht auch nicht?
Speaker: Ganz einfach erklärt ist ein Browser das Tor zu der Welt von dem gesamten Internet.
Speaker: Das heißt, der Browser, der zeigt eben die verschiedenen Seiten dir an.
Speaker: Der zeigt dir eben die Videos an, die Bilder an, die verschiedenen Webseiten, die du besuchst.
Speaker: Also wenn du jetzt privatopia.de zum Beispiel eingibst, dann zeigt er dir diese Webseite einheitlich an.
Speaker: Was ein Browser nicht ist oder was der Unterschied zur Suchmaschine geht, das besprechen wir jetzt einmal.
Speaker: Die Suchmaschine, die ist dafür da, um nach verschiedenen Webseiten zu suchen.
Speaker: Also wenn man jetzt nicht weiß, auf welche Webseite man möchte und einfach nur irgendwelche Informationen haben möchte.
Speaker: Zum Beispiel, wenn man jetzt einmal sucht, wie verbessere ich meine Privatsphäre, ohne ein gewisses Ziel zu haben, dann gibt man das in die Suchmaschine ein und die Aufgabe der Suchmaschine ist, verschiedene Seiten anzuzeigen,
Speaker: interessant sein könnten für dich.
Speaker: Und der Browser ist dann eben dafür da, wenn man dann auf diese Seite klickt, dass diese perfekt angezeigt wird.
Speaker: Das heißt, die gehören auch zusammen und das ist auch der Grund, wieso viele Personen denken, dass es ein und dasselbe ist.
Speaker: Weil meistens wird es auch von derselben Firma beides bereitgestellt.
Speaker: Das allerbekannteste Beispiel oder der meistgenutzte Browser ist Google Chrome und die Suchmaschine dazu ist Google Search.
Speaker: Und viele vernachlässigen das, was hinten dran steht und sehen nur Google und Google und denken, dass das beides zusammengehört.
Speaker: Aber an sich sind es zwei unterschiedliche Sachen, bei denen man auch zwei unterschiedliche Dienste auswählen kann.
Speaker: Das heißt, man könnte Google Chrome mit einer anderen Suchmaschine verwenden oder man könnte in einem anderen Browser auch die Google Suchmaschine verwenden.
Speaker: Nino, vielleicht einmal deine Erklärung, was ein Browser ist und wie man sich das vorstellen kann, weil viele Personen erklären den Browser sehr unterschiedlich und es mal gut, verschiedene Sichtpunkte darauf zu sehen.
Speaker: Ja, das fand ich gerade richtig spannend, wie du es erzählt hast.
Speaker: Ich habe da nie drüber nachgedacht, dass man Suchmaschine und Browser verwechseln könnte.
Speaker: Tatsächlich nicht, aber es ist total logisch.
Speaker: Früher war das Internet ja auch eine Sammlung von statischen Webseiten, die man kennen musste und dann ist man da draufgegangen und hat sich da Informationen geholt und konnte in der Regel auch nichts dazu beitragen.
Speaker: Also selber auf der Webseite was draufschreiben oder etwas in einem Forum hinterlassen oder, oder, oder.
Speaker: Und heute ist für die meisten Nutzer das Internet, ich gehe auf die Startseite von meinem Webbrowser, tippe da dann entweder oben ins Feld oder auf das Feld in der Mitte von der Startseite, tippe ich ein, was ich will und dann komme ich entweder auf die ganze Sammlung an Webseiten oder mittlerweile kriege ich ja oft schon eine KI-Antwort, die mich befähigen soll, gar nicht erst im Internet stöbern zu müssen, sondern ich kriege direkt meine Antwort.
Speaker: Und da kann ich gut verstehen, dass die meisten Leute diese Verknüpfung im Kopf sofort haben und dann ist der Webbrowser gleich die Suchmaschine oder gleich der KI-Bot.
Speaker: Ich denke, der Webbrowser ist tatsächlich nur dieser Bildschirm oder dieses Fenster, um etwas anzuzeigen und natürlich etwas zu berechnen, die Engine dahinter, was da technisch passiert.
Speaker: Und da funktionieren die verschiedenen Browser auch sehr ähnlich.
Speaker: Also ob du jetzt im Google Chrome Browser bist oder dem Mozilla Firefox ist noch ein recht bekannter oder selbst der Microsoft Edge, falls hier noch jemand benutzt, der vorinstalliert ist bei Windows, der wird ja hauptsächlich dafür benutzt, Chrome herunterzuladen.
Speaker: Wenn man den benutzt, zeigen die die Seite trotzdem auf die gleiche Weise an und
Speaker: Alles andere, was ich dann aber mache und was der Browser, der jetzt diese Übersetzung vom Internet zu meinen Augen macht, wozu der in der Lage ist, das sollten wir jetzt tatsächlich besprechen, weil das hat ja viele Implikationen, wenn jetzt jemand da ist und der darf mir anzeigen, was ich sehen kann oder wie ich es sehe.
Speaker: Das sind ja ganz viele Datenpunkte, die kritisch sein könnten, oder?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Also der Browser, weil er eben diese Tor zur Internetwelt ist und da alles, was wir machen oder der Großteil von dem, was wir machen, übers Internet passiert, ist es so, dass der Browser die meistgenutzte Applikation auf dem Computer ist zum Beispiel.
Speaker: Man schaut eben Videos über den Browser, man stöbert nach Webseiten auf dem Browser,
Speaker: Viele arbeiten auch sogar im Browser mit verschiedenen Word- oder Excel-Tabellen.
Speaker: Das heißt, der Browser wird sehr, sehr viel verwendet.
Speaker: Deswegen ist der Browser auch einer von den wichtigsten Punkten im täglichen Leben, da das tägliche Leben auch sehr viel im Online-Leben stattfindet.
Speaker: Nino hat schon erwähnt, die Browser, die sind jetzt nicht nur ein Browser, also die zeigen wirklich nicht nur die Welt an, sondern sie haben auch viele verschiedene andere Funktionen, die jetzt nicht unbedingt Sinn machen und die man vielleicht auch besser nicht verwenden sollte.
Speaker: Und ich glaube, die aller bekannteste Funktion ist der Passwortmanager, der im Browser mit eingebaut ist.
Speaker: Das ist natürlich nicht optimal, denn jetzt ist der Browser nicht nur das Tor zur Internetwelt, sondern speichert auch die ganzen Daten, also die ganzen Passwörter, vielleicht auch Kreditkarten, vielleicht auch Identitäten wie Adressen.
Speaker: Und das ist bei vielen Browsern leider von vornheran voreingestellt, dass das eben gemacht ist.
Speaker: Das ist nicht optimal, denn wie wir in anderen Folgen schon erklärt haben, wenn es um das Thema Privatsphäre und sicher geht, sollte man lieber...
Speaker: Nicht alle Eier in einem Korb leben und das macht man genau, weil man eben die Passwerte auch im Browser speichert.
Speaker: Das heißt, das ist eine Funktion, die man nicht verwenden sollte in seinem Browser, sondern eher an einen externen Dienstleister übergeben sollte und unsere Empfehlung war BitWarden dazu.
Speaker: Anderer Punkt, den immer mehr Browser implementieren, ist sowas wie eine Crypto Wallet.
Speaker: Damit hat, glaube ich, der Brave Browser angefangen.
Speaker: Und auch hier, das ist eine Funktion, die eigentlich nicht der Browser übernehmen sollte, sondern lieber externe Programme.
Speaker: Das heißt, da würden wir auch empfehlen, das auszuschalten.
Speaker: Anderer Punkt, was ein Browser nicht sein sollte, ist ein VPN.
Speaker: Wir hatten eine kürzliche Folge zu VPNs im Detail und wieso man einen verwenden sollte.
Speaker: Und viele Browser implementieren jetzt ihren eigenen VPN.
Speaker: Also es gibt den Brave VPN zum Beispiel.
Speaker: Bei Firefox hat jetzt auch ein VPN implementiert.
Speaker: Aber das ist auch ein Punkt, den man lieber nicht über seinen Browser lassen sollte, sondern über einen externen Dienstleister wie Mulver.
Speaker: Wie ihr jetzt hier schon seht, die Browser haben eine Menge Funktionen und bieten euch auch eine Menge Funktionen an, die auch teilweise sehr angenehm und bequem sein können.
Speaker: Aber am besten lässt man den Browser in seiner Grundstruktur und in seiner Grundaufgabe eben die Webseiten gut anzuzeigen und eben das Tor zur Internetwelt zu sein.
Speaker: Ja, ich finde, das ist ein sehr, sehr wichtiger und wertvoller Tipp.
Speaker: Wir neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.
Speaker: Und das wissen die Browser-Entwickler und versuchen, dass du nach Möglichkeit alles nur noch in ihrem Browser machst.
Speaker: Es gibt ja mittlerweile mit den Google Chromebooks und Chrome OS sogar ein Betriebssystem, was sich im Prinzip nur im Browser abspielt.
Speaker: Und es wird dann kritisch, weil irgendwann hast du alles aus einer Hand und dementsprechend auch viele Datenpunkte, die sich verknüpfen lassen und sich viel besser verwerten lassen.
Speaker: Nutz verschiedene Tools, die in ihrer Disziplin auch einfach die Experten sind, die das dann auch besonders gut machen und dir auch gewisse Probleme erspart bleiben lassen, weil ich habe das, das ist jetzt so eine Anekdote, die Person in meinem näheren Umfeld wird sich angesprochen fühlen, ich habe einen Anruf bekommen.
Speaker: Nino, irgendwie gibt mein Browser immer in jedes Feld meine Kreditkarte ein und ich so, was?
Speaker: Das kann aber nicht sein.
Speaker: Und da ist einfach der Fehler passiert.
Speaker: Als sie mal irgendwas online eingekauft hat, hat der Browser vorgeschlagen, soll ich deine Kreditdaten speichern und dann...
Speaker: hat sie das bejaht oder einfach weggedrückt oder so und dann ist ein Fehler passiert, dass in dem Feld, wo die E-Mail-Adresse ist, dann auf einmal die Kreditkartennummer gespeichert wurde und immer dann, wenn es irgendwo an den Login ging oder an ein Feld, wo man E-Mails eingibt und das passiert sehr häufig, das habe ich dann auch gemerkt, dann taute da auf einmal die Kreditkartennummer auf und das war vielleicht nicht besonders gut.
Speaker: Und das passiert dir nicht, wenn du mit Bitworden arbeitest und dort solche Informationen speichest, weil standardmäßig, wenn du den Browser neu startest oder nach einer bestimmten Zeit X, wird Bitworden sich selber schließen, damit da keiner drankommt.
Speaker: Und wenn du dann so ein Feld hast, wo Bitworden eine Information für dich hat, dann wird Bitworden ein kleines Pop-up machen oder so ein Symbol und da kannst du draufklicken, um dann Bitworden zu entsperren und dann weißt du auch, diese Information kommt jetzt aus dem Bitworden Passwortmanager aus.
Speaker: Und die soll da wahrscheinlich auch sein.
Speaker: Und wenn sie da nicht sein soll, dann merkst du, okay, da ist irgendein Fehler passiert.
Speaker: Aber bist nicht verwirrt, dass dein Browser die ganze Zeit deine Zahlungsdaten dockt oder Daten, die da gar nicht reingehören.
Speaker: Das vielleicht als kleine Anekdote.
Speaker: Ja, ich bin dabei, einfach die Tools voneinander trennen.
Speaker: Und ich glaube, da können wir dann auch schauen, wo wir denn von vornherein sagen können, hey, Browser, du bist mein Webbrowser.
Speaker: Du bist nicht alles andere, was ich machen will mit dem Internet.
Speaker: Ja, was ich immer empfehlen würde, wenn man einen neuen Browser herunterlädt, dass man nicht gleich startet und damit eben ins weite Internet geht, sondern dass man erstmal durch die Einstellungen schaut und schaut, dass man halt ein paar Grundeinstellungen deaktiviert.
Speaker: Sowas wie Passwortmanager ist bei sehr vielen Browsern von Anfang an aktiviert oder Kreditkarten speichern, Adresse speichern.
Speaker: Und wenn man da halt eben einmal kurz durch die Einstellungen geht, das dauert nicht lange, vielleicht fünf Minuten, kann man schon sehr, sehr viele von diesen Pop-Ups und von den negativen Punkten
Speaker: direkt abschalten und dann merkt man die auch nicht.
Speaker: Das heißt, auch das, was ich vorhin erwähnt habe, das mit dem VPN, das mit der Crypto Wallet, da hilft es einfach enorm, wenn man am Anfang kurz durch den Browser durchgeht, durch die Browsereinstellungen und eben diese Sachen einmal deaktiviert.
Speaker: Zu den Einstellungen, was genau wir empfehlen, werden wir auch später nochmal was dazu sagen, wenn wir über unsere Browserempfehlungen gehen, aber grundsätzlich ist das,
Speaker: Unsere Empfehlung, den Browser wirklich nur zum Browsen zu verwenden und verschiedene externe Tools wie VPN, Crypto Wallet über andere Anbieter zu machen, um eben nicht alle Eier in einem Korb zu haben.
Speaker: Und dann würde ich sagen, wir können ja gleich weitermachen mit unserem empfohlenen Browser.
Speaker: Ich würde ganz kurz noch...
Speaker: zum Brave-Browser, zu den Einstellungen, weil das ist mir passiert lange Zeit und es ist ganz viel in meinem Umfeld passiert.
Speaker: Wenn du Brave auf deinem Desktop benutzt, auf einem großen Bildschirm, hast den aber kleiner dargestellt als Vollbild und gehst dann in die Einstellungen, dann sieht das so aus, als wäre da gar nichts los.
Speaker: Du hast nur oben so eine Leiste und wunderst dich, diese Standard-Dinge wie Passwort speichern oder anonyme Datenerfassung oder sowas, warum die nicht da sind.
Speaker: Und das ist einfach ein Designfehler, finde ich.
Speaker: Wenn das Fenster zu klein ist, dann wird die Seitenleiste, wo die ganzen Kategorien der Einstellungen sind, nicht angezeigt.
Speaker: Die wird ausgeblendet.
Speaker: Und dann musst du einfach das Fenster größer ziehen oder einfach oben rechts auf Maximieren klicken.
Speaker: Und dann kannst du sehen, oh, hier gibt es ja noch ganz viel mehr Einstellungen.
Speaker: Ich hatte lange Brave-Gemieten am Anfang, weil ich dachte, hier kann ich ja gar nichts machen.
Speaker: Weg damit.
Speaker: Bis mir das aufgefallen ist, dass das viel mehr ist.
Speaker: weil auch auf dem Handy der Brave Browser viel mehr Einstellungen hatte als auf dem PC und das ist sehr unüblich.
Speaker: Deshalb der Hinweis bei Brave und vielleicht ist das auch bei Chrome ähnlich oder bei anderen Browsern, wenn du nicht die Einstellungen findest, die du suchst oder wenn dir irgendwas verdächtig davor kommt, dass es zu wenig ist, einfach mal das Fenster groß machen, dann siehst du vielleicht mehr, was vorher ausgeblendet wurde.
Speaker: Ja, und vielleicht noch dazu, was ich sagen kann, viele Einstellungen sind auch...
Speaker: Einigermaßen versteckt bei vielen Browsern.
Speaker: Aber wir werden euch auch noch ein paar Links reinpacken in die Shownotes, damit ihr da halt eben anschauen könnt, was für Einstellungen wir euch empfehlen und wo man die dann auch alle findet.
Speaker: Denn wenn man selber sucht, die groben Einstellungen, die sind ziemlich klar, aber wenn es dann halt um die Dateis geht, da ist es manchmal auch schwieriger, die zu finden.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Timo, welche Browser verwendest du jetzt?
Speaker: Jetzt gebe ich den Ball direkt wieder an dich zurück, weil ich weiß noch gar nicht genau, was du alles benutzt.
Speaker: Ich habe nur ein bisschen einen Verdacht.
Speaker: Ja, ich würde vielleicht sagen, bevor wir unsere eigenen Situationen darlegen, also was wir selber benutzen, vielleicht was wir auch erstmal empfehlen oder was für Browser in unsere engere Empfehlung reingekommen sind.
Speaker: Und meine erste Empfehlung, ich glaube, das ist auch deine, ist der Brave Browser.
Speaker: Der Brave Browser ist sehr, sehr ähnlich zum Google Chrome Browser, weil der auch eben auf dieser Chrome Grundstruktur aufbaut.
Speaker: Aber das Team von Brave hat halt eben ein paar schlechte implementierte Sachen von Google Chrome rausgelöscht, ein paar eigene Features, also ein paar eigene Funktionen noch mit hinzugefügt und dadurch sind sie zu einem sehr, sehr einfachen und guten Browser geworden, der Werbung blockiert und der auch von der Privatsphäre ziemlich gut ist, aber trotzdem noch sehr, sehr ähnlich ist zu Google Chrome.
Speaker: Das heißt, da ist der Umstieg nicht wirklich schwer, weil eben die Grundstruktur dieselbe ist.
Speaker: Das ist meine erste Empfehlung an alle Personen, die eben zur Zeit Google Chrome verwenden, weil dort, wie gesagt, der Umstieg sehr, sehr einfach ist.
Speaker: Und da Google Chrome der meistverwendete Browser ist, ist das auch die von mir am häufigsten getätigte Empfehlung.
Speaker: Ja, ich kann mich dem anschließen.
Speaker: Brave ist auch mein Hauptbrowser mittlerweile, es sei denn, ich bin auf dem Smartphone und meistens bin ich auf dem Smartphone.
Speaker: Aber da gibt es einen Browser, den können die meisten der Zuhörer leider nicht benutzen, wenn sie nicht GrapheneOS benutzen.
Speaker: Das ist der Vanadium.
Speaker: Deshalb würde ich den hier mal ausklammern, ist aber meine erste Wahl, wenn ich die Möglichkeit habe, nehme ich den Vanadium Browser, aber sofort danach kommt Brave und auf dem Rechner, auf dem Computer oder Laptop ist das sowieso Brave.
Speaker: Und dann gibt es noch diverse andere Browser, ich habe lange Zeit einen benutzt, von dem ich aber weiß, dass Timo ihn gleich ausstellen wird und sich da auch tiefer und besser drin auskennt.
Speaker: Und gewechselt bin ich zum Mulvart-Browser.
Speaker: Tatsächlich, wir haben gerade gesagt, nicht alle aus einem Korb.
Speaker: Mulvart hat seit nicht allzu langer Zeit einen eigenen Webbrowser, der aber auf dem Firefox aufbaut.
Speaker: Firefox und Chrome sind so die beiden größten, die benutzt werden, hauptsächlich Chrome.
Speaker: Und Mulvart ist da noch sehr viel extremer in der Verknappung der Daten, die über euren Browser ins Internet fließen.
Speaker: Zum Beispiel ist die Auflösung der Webseiten
Speaker: In Full HD, glaube ich, ist das.
Speaker: Und das heißt, wenn ich einen größeren Bildschirm verwende, dann wird die Webseite in so einem kleinen Kasten in der Mitte von dem Fenster angezeigt, weil immer nur diese eine Auflösung übertragen wird.
Speaker: Das ist also deutlich lästiger und nicht so für den Alltagsgebrauch unbedingt anwendbar, es sei denn, du hast einen passenden Bildschirm und deshalb ist das auch nicht die allererste Empfehlung.
Speaker: Aber solche Aktionen sorgen dafür, dass weniger Daten geteilt werden und dann kann man noch, wenn man den MULWAT VPN hat, den super integrieren und dafür sorgen, dass man wie alle anderen MULWAT Browser Nutzer aussieht, weil die alle über die gleichen IP-Adressen und mit den gleichen Browsereinstellungen unterwegs sind.
Speaker: Das, was ihr dafür bezahlt an Bequemlichkeit, ist die Einstellungsvielfalt, weil Molbert ganz bewusst dann sagt, wir haben ganz viel Zeug auch nicht drin, was eher als bequem, aber dafür nicht privatsphärefreundlich empfunden wird, also auch keine eigene KI zum Beispiel.
Speaker: Und so etwas wie Add-ons kann man da auch nicht so einfach installieren, weil das ja auch wieder ein Datenpunkt wäre, der dich einzigartiger machen würde.
Speaker: Da achtet wohl was drauf und deshalb ist es nicht für jeden Zweck geeignet und wer das zuerst nutzt und erwartet, dass er jetzt die volle Google Chrome Erfahrung bekommt, der wird wahrscheinlich auch erstmal enttäuscht sein.
Speaker: Deshalb gleich der Hinweis, hier bist du nochmal privater, aber du wirst an Probleme stoßen, spätestens bei der Darstellung von Webseiten, dass es nicht so schön ist oder so, wie du es bisher kennst.
Speaker: Genau, also vielleicht zusammengefasst, der Brave Browser ist ein Anfängerbrowser, den wir an Anfänger empfehlen, die eben Google Chrome verwendet haben und eben eine Alternative dazu suchen, die deutlich privater ist.
Speaker: Der MULWAT Browser geht meiner Meinung nach eher in die fortgeschrittene Richtung, also Personen, die schon einen Browser haben und noch einen Browser haben wollen, mit dem sie halt eben noch privatere Sachen machen können.
Speaker: Ich würde jetzt nochmal eine Empfehlung für Anfänger geben und das ist der LiberWolf Browser.
Speaker: Also wir packen euch auch all die Links zu den verschiedenen Browsern in die Shownotes, dass ihr da nochmal auch nachschauen könnt.
Speaker: Der liebe Wolf ist ähnlich wie der Brave Browser mit dem Hauptunterschied, dass die Grundstruktur eben nicht Chrome ist, sondern Firefox.
Speaker: Also der LibreWolf-Browser baut auf dem Firefox-Browser auf mit eben ein paar Einstellungen.
Speaker: Wir haben ein paar verschiedene Funktionen entfernt, die nicht so gut für die Privatsphäre sind.
Speaker: Sie haben verschiedene Funktionen hinzugefügt, die die Privatsphäre nochmal verbessern.
Speaker: Das heißt, mit anderen Worten ist der LibreWolf genauso wie der Firefox-Browser, nur mit ziemlich guten Voreinstellungen und auch ziemlich privat.
Speaker: Das ist ein Vorteil vom Liebewolf auch im Vergleich zu Brave.
Speaker: Das heißt, der Brave Browser, der hat sehr viele Funktionen, die wir euch nicht empfehlen würden zu nutzen.
Speaker: Wie zum Beispiel der Brave VPN, wie die Crypto Wallet im Brave Browser oder der Passwort Manager.
Speaker: Und das ist von Anfang an beim Liebewolf eben ausgestellt.
Speaker: Das heißt, da muss man nicht so viele Einstellungen ändern am Anfang, sondern kann den direkt von Anfang an ziemlich privat nutzen.
Speaker: Aber im Vergleich zu Firefox ist er trotzdem nochmal deutlich besser, weil er eben diese Privatsphäre-Einstellungen hat und noch ein paar extra Funktionen.
Speaker: Und zum Beispiel auch die Suchmaschine ist direkt eine private mit DuckDuckGo.
Speaker: Das ist nämlich auch ein Nachteil beim Firefox-Browser, dass wenn man den einmal startet, ist er vorinstalliert mit Google und natürlich ist es nicht optimal für die Privatsphäre.
Speaker: Deswegen meine Empfehlung, der liebe Wolf ist auch eher ein Einsteigerbrowser, also damit kann man auch ziemlich gut arbeiten und ich würde den an alle empfehlen, die zurzeit mit Firefox arbeiten, weil eben die Grundstruktur sehr, sehr ähnlich ist und man da sich nicht so sehr umgewöhnen muss, aber trotzdem eben die Vorteile der Privatsphäre hat.
Speaker: Dann jetzt unsere vierte Empfehlung.
Speaker: Auch hier noch mal ganz kurz rede ich dir rein, weil der LibreWolf so cool er ist.
Speaker: Einer der Gründe, warum ich ihn nicht mehr verwende, ist, dass auf modernen Apple-Geräten, und davon benutze ich beruflich Nummer 1,
Speaker: funktioniert der nicht mehr.
Speaker: Beziehungsweise ich habe nicht herausgefunden, wie er funktioniert.
Speaker: Das war immer schon eine Herausforderung, weil Librowulf und Apple sich da ein bisschen spinnefeind sind.
Speaker: Apple möchte gerne Lizenzgebühren für bestimmte Sachen.
Speaker: Librowulf möchte das nicht bezahlen, verständlicherweise finde ich auch.
Speaker: Und so musste ich da immer mit dem Terminal drumherum arbeiten, um den zu installieren auf modernen MacBooks.
Speaker: Und jetzt vor ein paar Monaten hat auch das nicht funktioniert.
Speaker: Wahrscheinlich gibt es da auch ein Workaround.
Speaker: Aber das heißt, das, was für Anfänger super gut ist, wenn sie von Firefox auf was Sichereres und Privateres noch wechseln wollen, ist auf modernen Macs eher in Richtung Profis zu schieben, weil du da noch ein bisschen drum umarbeiten darfst.
Speaker: Timo nutzt wahrscheinlich gar kein Mac in irgendeiner Form, deshalb hat er dieses Problem nicht, weil er viel privater auf Linux unterwegs ist.
Speaker: Ich nutze auch hauptsächlich Linux, aber MacBook, das brauche ich tatsächlich noch für professionelle Anwendungen.
Speaker: Genau, gut, dass du es nochmal hinzugefügt hast, daran habe ich jetzt auch nicht gedacht, weil eben ich Linux verwende und alle meine Kunden, die haben dann meistens eben Linux, den habe ich Linux vorinstalliert, die verwenden Linux und bei macOS wird dann nicht wirklich viel gemacht, deswegen ist das mir auch noch tatsächlich nicht aufgefallen, aber ein guter Punkt.
Speaker: Also Brave Browser ist für Anfänger, Leberwolf ist für Anfänger, solange man keinen Mac hat.
Speaker: Der Mulratt Browser ist ein bisschen ein fortgeschrittener Browser.
Speaker: Und der ganz fortgeschrittene Browser, mit dem man die höchste Anonymität hat, also nicht nur Privatsphäre, sondern wirklich Anonymität auch, ist der Tor Browser.
Speaker: Denn dort geht alles über das Tor Netzwerk.
Speaker: Möchtest du dazu ein paar Worte verlieren?
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Mulvart hat, als sie den Mulvart-Browser herausgebracht haben, sich sehr am Tor-Browser orientiert.
Speaker: Der Tor-Browser, den gibt es allerdings schon sehr, sehr viel länger und dessen Ziel ist es nicht, die bequemste Internet-Erfahrung zu machen und dich mit ganz vielen Bequemlichkeitsfunktionen zuzumüllen, sondern das genaue Gegenteil.
Speaker: Die wollen dir es quasi so unbequem wie möglich machen, beziehungsweise es ist die Konsequenz daraus, dass sie deine Daten massiv schützen wollen.
Speaker: für Aktivitäten, wo du wirklich vermeiden möchtest, erkannt zu werden, identifizierbar zu sein, ist der aber das Nonplusultra.
Speaker: Es ist auch ein Firefox-Browser, der die Einstellungen so weit runter bearbeitet hat, dass viele Sachen nicht mehr funktionieren, die auf Webseiten verlangt werden.
Speaker: Also bestimmte Skripte werden nicht mehr ausgeführt,
Speaker: Die Webseite, die darauf nicht vorbereitet ist, weil sie besonders schön aussehen will, die würde gar nicht mehr laden unter dem Tor-Browser, weil der Tor-Browser von vornherein sagt, ich teile einfach nur die allernötigsten Datenpunkte, die es braucht, damit du im Internet bist und die verstecke ich auch noch in der Masse, weil jeder, der den Tor-Browser benutzt, die gleichen Datenpunkte teilt.
Speaker: Das gleiche Spiel mit dem Fenster, was zu klein ist, weil nur eine kleine Auflösung geteilt wird oder dass Skripte blockiert werden oder dass Add-ons nicht installiert werden können oder sollten, du kriegst da ganz viele Warnungen,
Speaker: Bei dem Tor-Browser ist es deshalb wertvoll, den zu nutzen, wenn du dich wirklich verstecken möchtest.
Speaker: Es ist nicht wertvoll, den zu nutzen, wenn du im Internet normal unterwegs sein willst auf Social Media oder dich irgendwo einloggen musst, weil das Ziel von dem Tor-Browser ist, dich anonym zu machen.
Speaker: Wichtig ist, das Ding ist langsam, es ist unbequem, es funktioniert nicht immer und du solltest es auch nie anders benutzen als vorgesehen.
Speaker: Installieren, anmachen, nichts verändern.
Speaker: Dann nutzt du es genauso wie dies vorsehen und dann verschwindest du auch in der anonymen Masse mit entsprechenden Nachteilen.
Speaker: Ja Timo, was für Ergänzungen hast du?
Speaker: Genau.
Speaker: Die anderen drei Browser, die wir empfohlen haben, wie Brave, Lieberwolf oder der Mulvat Browser oder allgemein eigentlich alle anderen Browser, die es gibt, wie vorhin erwähnt, sind die das Tor zur Internetwelt.
Speaker: Das heißt, man hat seinen Browser und dieser Browser verbindet sich dann direkt eben mit der Website, die man hat.
Speaker: Beim Tor-Browser funktioniert das alles ein wenig anders.
Speaker: Und zwar, bevor man die Webseite aufruft über den Tor-Browser, gibt es verschiedene Zwischenknotenpunkte.
Speaker: Das heißt, der Tor-Browser basiert auf dem Tor-Netzwerk.
Speaker: Und ganz einfach erklärt sind es verschiedene Computer, verschiedene Knotenpunkte, die weltweit verteilt sind, also verschiedene Freiwillige, die eben so einen Knotenpunkt laufen lassen.
Speaker: Und immer wenn man eine Webseite aufruft, geht diese Anfrage über verschiedene Knotenpunkte.
Speaker: Ich glaube, das sind sieben Stück.
Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt privatopia.de eingeben über den Tor-Browser, verbindet sich das nicht direkt mit der Seite, sondern es geht über sieben verschiedene Sprünge, über sieben verschiedene Computer, um halt eben dadurch eine höhere Privatsphäre zu haben.
Speaker: Und jeder von diesen Computern kennt eigentlich nur seinen Vorgänger und seinen Nachgänger.
Speaker: Und deswegen kann man da auch ziemlich schwer alles überwachen, weil eben der erste Computer nur weiß, wohin es als nächstes geht und wer man ist.
Speaker: Und der letzte Computer weiß nur, welche Webseite man anruft und von welchem vorherigen Computer das gekommen ist.
Speaker: Und das ist technisch die Erklärung, wieso der Tor-Browser so anonym ist.
Speaker: Aber da kommt halt auch der große Nachteil dadurch.
Speaker: Das ist natürlich deutlich, deutlich langsamer als direkte Verbindung zu der Webseite.
Speaker: Wenn man also ein Video streamen möchte oder wenn man jetzt einen Anruf hat über den Tor-Browser, das geht sehr, sehr schwierig, sehr, sehr langsam und funktioniert meistens nicht, da eben der Tor-Browser dadurch sehr, sehr langsam ist.
Speaker: Und der Tor-Browser, der wirbt auch gar nicht mit der Geschwindigkeit, sondern eben dadurch, dass man eine sehr hohe Anonymität hat.
Speaker: Ein anderer Punkt, der das Tor-Netzwerk hat und was viele auch als Darknet bezeichnen und wozu es auch ziemlich viele Mythen gibt, sind die sogenannten Darknet-Adressen und das sind die.onion-Adressen.
Speaker: Im normalen Internet, also wenn wir jetzt über den Brave-Browser zum Beispiel gehen, hat jede Webseite eine Endung.
Speaker: Also zum Beispiel privatopia.de, also die Endung ist.de oder google.com.
Speaker: Desktop-Bowser hat eben halt noch die Endung.onion und das sind Webseiten, die wirklich nur über das Tor-Netzwerk aufgerufen werden können.
Speaker: Und das ist genau das, was als Darknet bezeichnet wird.
Speaker: Und sehr viele, auch normale Webseiten, haben eine.onion-Adresse, was viele nicht wissen, wie zum Beispiel Facebook hat eben facebook.com, aber auch Facebook hat eine.onion-Adresse.
Speaker: Und das haben die vor allem gemacht für Journalisten, damit sie einfach verschiedene...
Speaker: Sachen, die sie gefunden haben, über Facebook teilen können, ohne eben ihre Identität preiszugeben.
Speaker: Und das sind eigentlich die zwei Punkte, wieso das Tor-Netzwerk verwendet wird oder der Tor-Browser.
Speaker: Einerseits eben, weil die hohe Anonymität da ist über diese verschiedene Sprünge, über die Knotenpunkte, über die sieben Stück.
Speaker: Und andererseits, dass man eben Zugriff hat auf die Punkt-Onion-Seiten, die halt nochmal eine deutlich höhere Privatsphäre bieten.
Speaker: Ich habe jetzt lange im Hintergrund recherchiert.
Speaker: Du hattest gerade sieben Relays genannt, also sieben Sprünge.
Speaker: Soweit ich das weiß, sind es drei in den Standardeinstellungen.
Speaker: Aber da bin ich mir nicht sicher.
Speaker: So oder so, du bist selbst mit dreien gut bedient, aber auf Kosten von allem, was je bequem war.
Speaker: Wenn ja so schnell das Internet gewohnt war, dann...
Speaker: Ja, Pech.
Speaker: Ihr müsst ja mindestens diese zwei Zwischenstufen haben und dadurch wird es automatisch langsamer, weil nicht jeder ist eine sogenannte Exit-Note, also der letzte Punkt vor der Website.
Speaker: Ich glaube, die wichtige Erkenntnis heute ist, Brave ist ein sehr guter Browser, wenn man vom Chrome kommt.
Speaker: Libowulf ist ein sehr guter Browser, wenn man vom Firefox kommt und nicht auf dem MacBook arbeitet oder auf macOS arbeitet.
Speaker: Und dann, wenn man fortgeschrittener ist und sage, ich möchte jetzt noch mehr verstecken auf Kosten meiner Performance, meiner Bequemlichkeit, dann kann man sich in den Multivad-Browser einarbeiten und später in Tor, vor allem dann, wenn man im Darknet unterwegs sein möchte.
Speaker: Da stimme ich komplett zu und das sind unsere vier Empfehlungen.
Speaker: Die waren jetzt ziemlich theoretisch, deswegen, um diese Folge zu beenden, würde ich vorschlagen, dass wir jetzt unsere beiden Situationen einmal darlegen.
Speaker: Also wie ich meine Browser verwende, also welche Browser ich verwende, wie ich sie verwende und was für Vorteile ich darin sehe.
Speaker: Und dann auch einmal bei Nino, was für Browser er verwendet.
Speaker: Und ich würde sagen, du kannst einmal starten, Nino, wie du die Browser verwendest und dann gehe ich mal über meine Situation.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Also hier kommen Dinge zusammen, die wir aus den letzten Folgen schon mal erwähnt haben oder am Rande erwähnt haben.
Speaker: Ich habe zum Beispiel gesagt, das Smartphone ist deutlich sicherer als dein Computer.
Speaker: Dem Prinzip folgend versuche ich, alles auf dem Smartphone zu machen.
Speaker: Und da ich dort Guffinwise benutze, ist der Browser meiner Wahl dort Vanadium.
Speaker: Das ist auch ein gehärteter Chrome-Browser mit aber weniger Adblock-Funktionen, die BraveSons bietet.
Speaker: Mein Zweitbrowser auf dem Handy ist auch der Brave-Browser und dann gibt es da noch den Tor-Browser.
Speaker: Wobei auch da, das ist jetzt eine neue Info, die möchte ich am Rande erwähnen, auf Android-Systemen ist Firefox nicht ganz so sicher wie Chrome-basierte oder Chromium-basierte Browser.
Speaker: Hat einfach mit der Technologie dahinter zu tun, wie die Webseiten und Tabs voneinander trennen.
Speaker: Der Brave-Browser, den empfehlen wir ja eh als Standard und der macht auch auf Android eine gute Figur.
Speaker: Jetzt kann es ja sein, dass ich mal am Laptop auch unterwegs bin, wie jetzt zum Beispiel gerade, um diese Podcast-Folge aufzuzeichnen.
Speaker: Und da bin ich auch im Brave Browser.
Speaker: Ich habe allerdings nicht das gemacht, worauf wir hingewiesen haben, dass man diese Brave Browser miteinander verknüpfen kann über alle Geräte hinweg.
Speaker: Also ich könnte, wenn ich wollte, ohne eine E-Mail-Adresse anzugeben, den Brave Browser verknüpfen.
Speaker: so dass er auf dem Handy genauso funktioniert, mit den gleichen Einstellungen und den gleichen Lesezeichen und so weiter, wie auf dem Desktop.
Speaker: Das mache ich nicht.
Speaker: Ich möchte das schön voneinander trennen.
Speaker: Der eine soll von dem anderen nichts wissen.
Speaker: Aber das wäre natürlich möglich, wenn du die Bequemlichkeit haben willst, den überall Brave zu benutzen.
Speaker: Ansonsten hatte ich lange Zeit, lieber Wolf, und auf dem MacBook nutze ich sonst noch den MULVAP-Browser.
Speaker: In der Regel nicht Tor, weil dafür habe ich meine nächste Maschine, den Framework-Laptop, der hauptsächlich mit Linux läuft.
Speaker: Und da nehme ich diese Bereichsteilung sehr ernst, weil das, was Timo sehr gut auf einem Gerät hinkriegt, schaffe ich nicht.
Speaker: Und deshalb sorge ich dafür, dass ich mehr Geräte habe.
Speaker: Also ich habe zum Beispiel zwei Smartphones für mein privates Leben und mein Businessleben.
Speaker: Ich habe zwei Laptops und für den privaten Laptop habe ich es sogar so, dass ich dort verschiedene Festplatten ein- und ausstecken kann.
Speaker: Und dadurch kann ich verschiedene Betriebssysteme einfach booten und die sind voneinander getrennt.
Speaker: Und so
Speaker: ist meine Browserwahl gar nicht mehr so wichtig.
Speaker: Ich benutze fast überall Brave und MULWAT und teilweise Tor.
Speaker: Wichtiger für mich ist, dass ich die auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen Umgebungen benutze, je nachdem mit welcher Identität oder mit welchem Zweck, zu welchem Wunsch ich da ins Internet gehe.
Speaker: Ja, und letzter Punkt vielleicht an der Stelle noch ist, man kann auf dem Desktop mit Brave auch seine Webseiten, verschiedene Anbieter so einrichten, dass sie wie eine App aussehen.
Speaker: Wenn ich jetzt mit einem Messenger wie Telegram oder WhatsApp oder mit Slack oder so unterwegs bin, dann sieht das so aus, als wäre das die App.
Speaker: Aber ich habe die App nicht installiert, sondern wenn ich das Symbol drücke, dann öffnet sich eine eigene Instanz von dem Brave-Browser, wo diese Webseite drin geladen wird.
Speaker: Und das sieht dann fast identisch aus, lässt sich super bedienen.
Speaker: sperrt aber jeden Dienstleister in diese Webbrowser-Sandbox ein und da kann ich dann dafür sorgen, dass ich die Apps nicht brauche und Brave erlaubt mir das.
Speaker: Ja, also was Nino zusammengefasst macht, er verwendet verschiedene Browser, auch wenn es verschiedene Brave-Browser sind, für eben verschiedene Zwecke.
Speaker: Also er isoliert die verschiedenen Lebensbereiche, die er hat, mit Arbeit, Privat, mit verschiedenen Webbrowsern.
Speaker: Ich mache das ein wenig anders.
Speaker: Und zwar, ich benutze den Libowulf-Browser auf meinem Laptop.
Speaker: Und ich separiere die verschiedenen Lebensbereiche im Libowulf.
Speaker: Und das ist ein Vorteil, den eben der Libowulf-Browser hat, im Vergleich zum Brave-Browser, mit einer Funktion, die sich Container-Tabs nennt.
Speaker: Also Tabs, die eben in einem Container sind.
Speaker: Und somit kann man verschiedene Browser in, ganz einfach gesagt, in einem Browser haben.
Speaker: Das heißt, ich kann einen Tab haben in der Umgebung Nummer 1.
Speaker: Und das ist meine berufliche Umgebung.
Speaker: Und dann habe ich einen anderen Tab.
Speaker: Das ist in der Umgebung Nummer zwei.
Speaker: Und das ist mein privater Container-Bereich.
Speaker: Und diese Tabs, die gehören gar nicht zusammen.
Speaker: Das ist so, als hätte man unterschiedlichen Browser.
Speaker: Aber man kann trotzdem deutlich einfacher damit arbeiten, als wenn man immer jetzt ein anderes Betriebssystem auf einem anderen Computer starten muss.
Speaker: Und das ist, wie ich damit eben arbeite.
Speaker: Dass ich verschiedene Lebensbereiche habe.
Speaker: die ich über verschiedene Container mit dieser Container-Tabs-Lösung im LibreWolf eingestellt habe.
Speaker: und somit halt eben die verschiedenen Lebensbereiche isoliere.
Speaker: Und standardmäßig habe ich so eingestellt, dass immer wenn ich den Browser schließe, eben alle Daten, die zwischengespeichert worden sind, wie zum Beispiel Cookies, auch gelöscht werden.
Speaker: Das heißt, immer wenn ich dann den Browser neu starte, ist der komplett sauber, ganz einfach gesagt, bis halt eben auf ein paar Webseiten, die ich öfter verwende, die dann eben in diesen verschiedenen Containertabs gespeichert sind.
Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt annehmen, zum Beispiel Zencaster, unsere App zum Podcast aufnehmen, da bin ich immer angemeldet und die öffnet sich automatisch in meinem Container-Tab, die eben mit der Arbeit zu tun hat.
Speaker: Andere Webseiten, die ich jetzt nur kurzfristig einmal öffne, um etwas zu recherchieren, dort werden die Daten gelöscht und dort müsste ich mich dann neu anmelden.
Speaker: Also auf dem Computer verwende ich LebeWolf.
Speaker: Wie eben gesagt, ist die Firefox-Architektur nicht so sicher auf dem Handy wie auf dem Computer.
Speaker: Und deswegen verwende ich auf dem Handy den Brave Browser, unsere allererste Empfehlung, und habe dort das auch so eingestellt, dass alles direkt gelöscht wird, wenn ich den Browser schließe.
Speaker: Ja, wir merken schon, es gibt so viele Herangehensweisen an das Thema Webbrowser und so viel Auswahl und so viele Möglichkeiten, damit umzugehen.
Speaker: Ich glaube, das Konzept, was wir beide nutzen und wo wir dann unsere eigenen Antworten finden, jeweils nennt sich Compartmentalization auf Englisch, Bereichsbildung auf Deutsch.
Speaker: Du denkst einfach in Schubladen und diese Schubladen, die können wir alle definieren.
Speaker: Also ihr könnt sagen, ich möchte eine private und eine berufliche oder Business-Schublade haben, so wie ich das mache.
Speaker: Ihr könnt es ähnlich wie Timo machen, indem ihr sagt, ich habe
Speaker: Ich habe eine Schublade für die eine Identität, dann für die andere, dann für die nächste und kann überall dann auch voreingestellt schnell rein und dafür sorgen, dass so eine Identität auch schnell wieder gelöscht wird oder alles wieder auf Standard zurückgesetzt wird, wenn ich den Browser verlasse.
Speaker: Ihr habt da viele Möglichkeiten und ich denke, das, was wir uns auf die Fahnen schreiben dürften, ist, überlegt euch, welche Funktionen ihr nutzen wollt für was.
Speaker: Ihr könnt zum Beispiel sagen, ich mache es einfach simpel und starte mit zwei Browsern.
Speaker: Zum Beispiel Brave und LibreWolf könnte ich jetzt installieren.
Speaker: Und da nutze ich den Brave Browser für alles im Internet, wo ich mich auch anmelde und wo ich keine Werbung sehen will.
Speaker: Und dann, wenn ich was Sensibles mache, wenn ich mal mich ins Online-Banking einlogge oder so, dann starte ich das über den LibreWolf.
Speaker: Und dadurch habe ich schon eine gewisse Bereichsbildung gemacht und sorge dafür, dass nicht alle meine Daten an einem Platz irgendwo lagern, sondern dass die schön voneinander getrennt werden können.
Speaker: Das wäre so eine Möglichkeit, die ich mir vorstellen kann.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das kann man entweder dann eben über verschiedene Browser machen oder wie ich in einem Browser.
Speaker: Da muss man halt am Anfang ein paar mehr Einstellungen durchgehen und das hält eben so einstellend, dass alles läuft.
Speaker: Deswegen vielleicht, um die Folge abzuschließen.
Speaker: Jetzt mische ich mich, bevor du einen richtig tollen Abschluss findest, ein.
Speaker: Eine Sache, die mir noch wichtig ist, ist das Thema Inkognito-Modus.
Speaker: Das ist eine Einstellung, die ich auch bei mir auf dem Handy habe für Vanadium und auch für den Brave-Browser, dass wenn ich Links öffne, die dann den Browser starten und sich dort öffnen, dass die automatisch im privaten Fenster passieren oder im sogenannten Inkognito-Modus.
Speaker: Firefox-basierte Browser nennen das privates Fenster und Chrome-basierte Browser nennen das Inkognito.
Speaker: Dieser Inkognito-Modus, der wird oft missverstanden tatsächlich als Modus, wo da nichts mehr geteilt wird.
Speaker: Und das ist mitnichten so.
Speaker: Das ist einfach nur eine Einstellung, die das automatisiert, dass wann immer ich dieses Browserfenster schließe, werden meine Cookies gelöscht, meine Suchbegriffe, die Internethistorie, all das, was ich so an Daten angesammelt habe in dieser Session, wird dann einfach gelöscht.
Speaker: Und dann, wenn jemand anders rankommt und diesen Browser öffnet auf meinem Gerät, der würde dann nicht sehen, was ich da gemacht habe.
Speaker: Trotzdem teile ich nach wie vor alle möglichen Informationen mit der Webseite, mit dem Internetanbieter, mit dem VPN-Anbieter, über den ich vielleicht gehe und es gibt nicht die Situation, dass jetzt die Webseite mich nicht mehr erkennen kann an all den Datenpunkten, die ich teile, sondern das bleibt in der Regel identisch oder fast identisch.
Speaker: Die ganzen Server, über die das läuft, die sehen das trotzdem.
Speaker: Deshalb ist das wichtig zu verstehen.
Speaker: Den Cognito-Modus macht dich nicht komplett privat oder anonym, sondern der ist einfach nur dafür da, lokale Daten zu löschen, wenn du den Tab schließt.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Jetzt darfst du.
Speaker: Dann jetzt zum Schluss der Folge.
Speaker: Also als Praxistipp, was wir empfehlen.
Speaker: Wenn ihr noch gar keinen privaten Browser verwendet, dann würden wir euch den Brave Browser empfehlen, wenn ihr von Google Chrome kommt, den Libowulf, wenn ihr von Firefox kommt und wenn ihr nicht auf macOS seid.
Speaker: Wenn ihr bei macOS seid, dann lohnt es sich vielleicht umzulernen auf eben den Brave Browser und auf die Chrome Umgebung.
Speaker: Für Fortgeschritten Nutzer
Speaker: empfehlen wir den Mulvat Browser und den Tor Browser für wirklich sensible Sachen und wirklich für private Angelegenheiten.
Speaker: Und was wir auch empfehlen würden, ist, wenn ihr schon einen der Browser verwendet, einmal die andere Variante herunterzuladen.
Speaker: Das heißt, wenn ihr bei Brave seid, ladet mal lieber Wolf herunter und probiert auch den mal aus, weil vielleicht ist das dann für eure Situation ein besserer Browser und ihr könnt damit angenehmer und auch vielleicht privater arbeiten.
Speaker: Natürlich andersrum ist das auch der Fall.
Speaker: Da der Browser halt eben das Zugangstor zu der ganzen Internetwelt ist, lohnt es sich da auch, meiner Meinung nach, ein wenig Zeit zu investieren, etwas zu finden, was privat ist und mit dem man trotzdem ziemlich gut arbeiten kann.
Speaker: Deswegen, das wäre der Abschluss für die Folge.
Speaker: Einen neuen Browser herunterladen, ausprobieren, schauen, ob das euch gefällt und dann auch vielleicht komplett umsteigen.
Speaker: Damit haben wir es.
Speaker: Besser kann ich es nicht sagen, deshalb sage ich einfach nur noch Tschüss, bis zum nächsten Mal und ich freue mich auf die ganzen tollen Folgen und hoffe, dass ich nicht unsympathisch bin, Timo, dir gegenüber, wenn ich dich manchmal unterbreche.
Speaker: Kein Problem.
Speaker: Ciao, ciao.
Speaker: Ciao.






