Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Timo, es ist, was passiert und zwar unsere Zuhörer sind passiert.
Speaker: Wir haben in der Signal-Gruppe eine Umfrage gestartet, was denn die Leute, die Zuhörer hier interessieren würde.
Speaker: Überraschenderweise wollen die mehr von uns wissen, anstatt was sie machen können.
Speaker: Also unsere Setups, wie wir unsere Geräte einrichten, worauf wir achten, was wir für wichtig empfinden.
Speaker: Und wir haben gesagt, okay, wenn ihr das wissen wollt, machen wir die nächste Folge darüber.
Speaker: Ja, Timo, magst du ein bisschen einleiten, warum haben wir das überhaupt vorgeschlagen?
Speaker: Ja, also wir wollten einfach wissen, an was ihr Interesse habt.
Speaker: Und ich am Anfang, ich hatte auch sehr, sehr viel Interesse daran, wie andere Personen das aufbauen.
Speaker: Und obwohl ich nicht alles wirklich eins zu eins umgesetzt habe von Leuten, die wirklich sehr tief in der Privatsphäre sind, finde ich, konnte man sich ziemlich viel abschauen von den Ideen, die die Leute haben und auch den Gründen, wieso sie das machen.
Speaker: Das wollen wir jetzt auch in dieser Folge einmal darstellen.
Speaker: Also was für Geräte wir haben, was für Apps wir auf den Geräten haben, wie wir die unterscheiden, wie wir unsere verschiedenen Lebensbereiche digital trennen und auch wieso wir das alles machen.
Speaker: Und dann würde ich sagen, fangen wir mal an mit dem Gerät, das wahrscheinlich alle von uns haben, dem Smartphone nämlich.
Speaker: Da ist Nino ein bisschen komplizierter unterwegs als ich.
Speaker: Also ich versuche immer allgemein, wenn es um Technik geht, alles sehr minimalistisch zu halten, also so wenig wie möglich zu haben.
Speaker: Nino geht dann nochmal einen Schritt weiter und versucht mehr zu unterteilen und zwar verschiedene Lebensbereiche zu trennen.
Speaker: Wie sieht es aus bei dir mit deinen Handys, Nino?
Speaker: Du bist Technik-Minimalist und Bitcoin-Maximalist, musste ich gerade dran denken.
Speaker: Die Technik, erst mal bevor ich da reingehe, diese Idee, die du gerade genannt hast, wir orientieren uns gerne an unseren Vorbildern oder an Menschen, von denen wir denken, die wissen mehr als wir.
Speaker: Das gilt in allen Bereichen.
Speaker: Da freue ich mich auch immer, wenn ich jemanden habe.
Speaker: Aber wichtig ist, diese Menschen sind natürlich auch individuell und anders.
Speaker: Also jeder Mensch ist einzigartig.
Speaker: Was heißt...
Speaker: Nehmt euch das jetzt hier als Vorschlag, als Idee oder als unser Lifestyle und vielleicht könnt ihr daraus ein paar Sachen adaptieren.
Speaker: Wenn euch aber Dinge auffallen, die ihr anders lösen würdet, dann löst sie anders.
Speaker: Löst sie so, dass ihr eure eigenen Antworten findet.
Speaker: Das ist mir ganz wichtig, weil nur weil ich etwas gut finde, heißt das nicht, dass das richtig für euch ist.
Speaker: Oder wenn Timo etwas gut findet, heißt das nicht, dass das genau das ist, was ihr braucht.
Speaker: Findet eure Antworten und lasst euch einfach mal inspirieren.
Speaker: Ich schlage vor, dass wir bei den Geräten erstmal anfangen und da mit dem Smartphone habe ich zwei verschiedene, nämlich einmal das Pixel 8 und das Pixel 8 Pro von Google.
Speaker: Der Grund ist tatsächlich einfach nur Gofino S. Früher habe ich lange Tabellen gemacht und genau überlegt, welche Smartphones ich haben möchte und was die alles können sollen und was ich da für Systeme drauf installieren kann.
Speaker: Heute ist das sehr einfach.
Speaker: Im Moment ist Grafino es mit Abstand das beste mobile System für Sicherheit und Privatsphäre und auch die eigene Kontrolle über die Daten, die man teilt.
Speaker: Da komme ich nicht dran vorbei.
Speaker: Da gibt es nichts anderes.
Speaker: Wenn es andere Sachen geben würde, wäre ich froh, dann könnte ich mehr Auswahl haben und vor allem, falls Grafino es mal nicht mehr gut ist, bräuchte ich eine Alternative.
Speaker: Im Moment ist es aber mit Abstand das Beste und solange das so ist,
Speaker: bin ich auf die Geräte angewiesen und da ist Pixel Generation 8 oder neuer und nächstes Jahr auch kommt ein Motorola-Gerät.
Speaker: Das ist immer eine Handvoll Geräte, aus denen man auswählen kann und da habe ich mich für die beiden entschieden.
Speaker: Generell ist diese Idee dieser Gerätetrennung, weil ich es nicht schaffe, alles auf einem Gerät zu vereinen, was ich machen möchte, dann wäre es zu unbequem für bestimmte Nutzungen, wie zum Beispiel die SIM-Karte, die brauche ich, die will ich aber eigentlich nicht haben und deshalb habe ich zwei Geräte.
Speaker: auf dem SIM-Kartengerät, was ich für Geschäftszwecke benutze und für mein soziales Umfeld und wo ich auch mal die eine oder andere App drauf lasse, da sind verschiedene Sachen einfach erlaubt und auch mein ganzes Kontaktbuch ist da drauf.
Speaker: Dem privaten Gerät, dem erlaube ich sehr wenig.
Speaker: Dort sind auch verschiedenste Profile eingerichtet, dass ich zum Beispiel meine Apps alle in einem anderen Profil installiere, als in den Profilen, wo ich sie nutze, damit der App Store, zum Beispiel Google,
Speaker: nicht sieht, was mit diesen Apps passiert, sondern nur, dass ich sie habe.
Speaker: Das sind tatsächlich sehr krasse Trennungen.
Speaker: Das geht vielleicht auch zu weit für die meisten, die damit anfangen.
Speaker: Aber es ist halt etwas, was ich mir über die Jahre aufgebaut habe.
Speaker: Und von den Einstellungen her, da so die allerwichtigsten Sachen bei dem Gephe-NOS-System ist, dass man etwas machen kann, wie die Sensoren nicht zu teilen.
Speaker: Ein Smartphone hat unglaublich viele Sensoren neben dem Mikrofon und der Kamera.
Speaker: Zum Beispiel ein Beschleunigungssensor oder ein GPS-Sensor natürlich oder einfach sehr viele Dinge, die eine App standardmäßig auslesen kann.
Speaker: Da gibt es auch auf den meisten Android-Systemen keine Möglichkeit, das zu unterbinden.
Speaker: Bei Gephe-NOS wurde diese Berechtigung einfach als Option angeboten und die entziehe ich standardmäßig.
Speaker: Dann gibt es noch den Durespin, wenn jemand mein Handy klaut und versucht, den Pin zu knacken mit bekannten Sachen, wie jetzt Geburtsdatum oder vielleicht irgendwie Postleitzahl oder etwas, was man probieren würde bei einer Person, über die man ein bisschen kennt, dann würde sich das Handy zurücksetzen und auf einmal alle Daten löschen.
Speaker: Und für die Bequemlichkeit, man kann ja den Fingerabdruck einscannen, da gibt es bei Gufino S, und das fand ich toll, als das Feature eingeführt wurde, das war, glaube ich, letztes Jahr, die zweite Faktor-Pin.
Speaker: Das heißt, meine Pin, mit der ich das das erste Mal entsperre, nach dem Hochfahren, die ist komplexer und die will ich aber nicht jedes Mal eingeben müssen.
Speaker: Ich will aber auch nicht, dass der Fingerabdruck alleine ausreicht, weil dann könnte jemand meinen Finger darauf zwingen,
Speaker: auf das Handy und das dann entsperren oder wenn ich schlafe oder betäubt bin oder sowas, kann man sich ja verschiedene Bedrohungen vorstellen.
Speaker: Und das heißt, wenn der Finger draufgelegt wird, dann wird eine andere PIN abgefragt, die darf dann auch einfacher sein.
Speaker: Als letztes, weil dann lasse ich dich mal wieder reden, Timo, ich lasse auch meinen WLAN und meinen Bluetooth.
Speaker: automatisch ausschalten, wenn es nicht benutzt wurde.
Speaker: Wenn ich aus meinem Heim-WLAN weggehe und mit dem Auto losfahre, dann ist eine Minute später, wenn die Verbindung gekappt ist, auch das WLAN aus am Handy, weil dann brauche ich es ja nicht, das verbraucht nur Strom und es ist ein Privatsphäre-Datenpunkt, den ich nicht teilen will überall, wo ich unterwegs bin.
Speaker: Jetzt mal zu dir, Timo, was für Handys oder was für ein Handy benutzt du und was hast du darauf installiert?
Speaker: Ja, also ich habe nur ein Handy.
Speaker: Ich habe einen Google Pixel 9, auch natürlich mit Graphene OS.
Speaker: Und von den Einstellungen, da bin ich eigentlich genauso unterwegs auch wie Nino, weil die Einstellungen, die sind einfach bei Graphene OS alle gegeben.
Speaker: Und da gibt es eigentlich nur ein richtig, was man machen kann.
Speaker: Also da kann man nicht sehr viel rumprobieren.
Speaker: Man schaltet die einfach alle an, wie zum Beispiel das WLAN immer aus ist, Bluetooth immer aus ist, wenn es mit zum Beispiel eine Minute lang nicht verbunden wird.
Speaker: Oder das auch mit der Doors Pin, das sind einfach Sachen, die man beim ersten Mal einmal einrichtet und dann hat man die.
Speaker: Da ich nur ein Handy habe, habe ich auch eine SIM-Karte drin.
Speaker: Und das ist auch eine ganz normale SIM-Karte und die läuft auch über meinen Namen.
Speaker: Denn wenn man da versucht, irgendwie was anonym zu machen, muss man deutlich mehr aufpassen.
Speaker: Und deswegen habe ich mich entschieden, dass ich eine normale SIM-Karte habe, die über meinen Namen läuft.
Speaker: Aber ich versuche das Handy so oft wie es geht oder so lange wie es geht immer im Flugmodus zu haben.
Speaker: Also ich würde sagen 95% der Zeit, wenn ich mein Handy habe oder benutze oder es einfach rumliegt, ist es immer im Flugmodus.
Speaker: Wenn ich zu Hause bin, bin ich immer im WLAN drin, während der Flugmodus an ist.
Speaker: Wenn ich unterwegs bin, schalte ich das wirklich nur aus, wenn ich was von anderen Leuten mitbekommen möchte oder wenn ich halt jemanden anrufen möchte.
Speaker: Viele haben Angst, das so zu machen mit dem WLAN und mit dem Flugmodus, weil sie denken, sie bekommen dann ihre Anrufe nicht mit oder die SMS nicht mit.
Speaker: Aber da gibt es auch eine ziemlich gute Einstellung bei Graphene OS, Anrufe über WLAN.
Speaker: Also es geht bei anderen Android-Handys auch.
Speaker: Das kann man dann eben bei der SIM-Karte direkt einstellen.
Speaker: Und dann anstatt, dass die Anrufe über ein Netzwerk-Must kommen, ist eine Synologie von Voice-Over-IP dahinter.
Speaker: Das heißt...
Speaker: Die Telefonate bzw.
Speaker: die SMS, die man dann bekommt, die laufen einfach über das normale Internet und deswegen bekommt man das dann auch alles, obwohl man im Flugmodus ist.
Speaker: Das heißt, wenn man das Handy zu Hause rumliegen hat, WLAN an, Flugmodus an, kriegt man trotzdem alles mit und so mache ich das damit.
Speaker: Da ich nur ein Handy habe, habe ich das ziemlich mit den Profilen unterteilt.
Speaker: Ich habe ein Hauptprofil, da mache ich fast gar nichts.
Speaker: Das ist wie bei Ninos privateren Handy, es ist nur dafür da, um Apps zu installieren, damit halt das ziemlich isoliert ist.
Speaker: Und dann habe ich noch zwei andere Profile.
Speaker: Das eine Profil ist mein privates oder mein Alltagsnutzungsprofil.
Speaker: Da ist dann eigentlich das meiste drauf von den Messengern, von den anderen Apps, die ich brauche.
Speaker: Da geht man dann später gleich drauf an, was für Apps wir alle haben.
Speaker: Aber da bin ich dann den Großteil meiner Zeit drauf, weil dort wirklich alles drauf ist.
Speaker: Und das dritte Profil ist dann mein Finanzprofil.
Speaker: Da sind, wie der Name schon sagt, nur Finanzsachen drin, also die ganzen Banken sind dort und auch die ganzen Bitcoin-Wallets, die ich habe, die sind auf meinem Finanzprofil.
Speaker: Das habe ich auch unterteilt, einfach aus Sicherheit, falls ich mal vergesse, mein Handy auszuschalten in meinem Alltagsprofil, dass man trotzdem nicht in mein Finanzprofil kommt oder wenn mir jemand das Handy rausreißt aus meiner Hand, damit das ziemlich getrennt ist, damit meine Bitcoin-Sachen und meine Bankgeschäfte ein bisschen sicherer sind.
Speaker: Und dann bei jedem der Profile, also bei meinem privaten Profil und bei meinem Finanzprofil, habe ich auch ein vertrauliches Profil.
Speaker: Technisch gesehen ist es wie ein ganz normales neues Profil.
Speaker: Also an sich hätte ich dann fünf Profile, wenn man das so haben möchte.
Speaker: Aber es ist deutlich angenehmer, weil dieses Profil unten angehängt ist.
Speaker: Und man kann auch Apps aus beiden Profilen miteinander benutzen.
Speaker: Das war jetzt ziemlich oft das Wort Profil.
Speaker: Ich habe vielleicht als Erklärung, ich habe mein normales privates Profil.
Speaker: Und in meinem normalen privaten Profil habe ich nur Open Source Apps.
Speaker: Aber man benötigt auch ab und zu mal proprietäre Apps oder Apps, die zum Beispiel auch die Google Play Services brauchen und die sind dann im vertraulichen Profil.
Speaker: Man kann sich das vorstellen, das vertrauliche Profil, das hängt einfach unten dran und das Gute ist, wenn das unten dran hängt, dann kann man auch Sachen aus einem vertraulichen Profil in das normale Profil teilen.
Speaker: Und somit kann man ziemlich einfach damit arbeiten, ohne dass man immer hin und her wechseln muss und noch eine externe App braucht, um Sachen zwischen den Profilen zu teilen.
Speaker: Und genauso mache ich das auch bei meinem Finanzprofil.
Speaker: Ich habe einmal das normale Finanzprofil, da sind die ganzen Open-Source-Apps da, eigentlich hauptsächlich nur Bitcoin-Wallets und dann im vertraulichen Finanzprofil, dort sind dann die Banken-Apps, die auch dann ab und zu eben die Play-Services brauchen oder sogar den Play-Store, wie zum Beispiel jetzt bei Revolut.
Speaker: Das Hauptprofil ist für das Installieren der Apps.
Speaker: Das heißt, da würde ich gleich dann weitergehen, wie wir unsere Apps installieren.
Speaker: Das ist, glaube ich, auch ziemlich ähnlich bei uns.
Speaker: Beim Hauptprofil, da habe ich eigentlich nur zwei verschiedene App-Stores, wenn man die so nennen möchte.
Speaker: Das ist einmal Google Play und einmal ist das Optaneum.
Speaker: Google Play ist dafür da, um wirklich Zugriff auf eigentlich alle Apps zu bekommen, weil die meisten Apps, die sind nicht Open Source, die kann man nicht über eine dritte Quelle installieren und die gibt es nur auf Google Play.
Speaker: Die Alternative dazu wäre der Aurora Store, weil der Aurora Store agiert als Proxy zu dem Google Play Store.
Speaker: Das heißt, alle Apps, die man dort findet, findet man auch im Aurora Store.
Speaker: Aber das ist nochmal ein Mittelmaß, der zwischen euch ist.
Speaker: Wenn ihr eine App über Google Play herunterladen möchtet, läuft das erstmal über den Auro-Store und dann kriegt ihr den.
Speaker: An sich gibt es dort ein geringes Sicherheitsrisiko, weil es eben noch eine Partei in der Mitte gibt.
Speaker: Deswegen mache ich es so, dass ich das alles über Google Play herunterlade, also die Apps, die es nicht in den anderen Stores gibt.
Speaker: Und dann auf die einzelnen Profile rüberschicken.
Speaker: Und für diesen Google Play Account habe ich mir einen komplett neuen gemacht.
Speaker: Den benutze ich nur dafür.
Speaker: Der ist komplett anonym.
Speaker: Den habe ich erstellt im Browser mit einem VPN.
Speaker: Und bei Google muss man immer eine Nummer angeben.
Speaker: Da habe ich einfach SMS for Sets verwendet.
Speaker: Da kann man ein paar Satoshis hinsenden, also ein paar Bitcoin.
Speaker: Das kostet, glaube ich, ein, zwei Euro.
Speaker: Und dann kriegt man einen Bestätigungscode.
Speaker: Also eine Nummer mit einem Bestätigungscode.
Speaker: Und so kann man komplett anonym einen Google Play Account erstellen.
Speaker: Das mit dem SMS4Sets verlinken wir auch gerne einmal kurz in den Shownotes.
Speaker: Der zweite Store, da benutze ich Obtainium.
Speaker: Obtainium ist eine App, bei der man verschiedene Quellen angeben kann, von wo man die Apps herunterladen möchte.
Speaker: Und es gibt viele verschiedene Quellen.
Speaker: Und vor allem bei Open-Source-Apps ist es meistens so, dass man die zum Beispiel bei GitHub findet.
Speaker: Also GitHub ist einfach nur eine Quelle, wo der ganze Code von den Apps da sind und auch meistens dann diese.apks, also
Speaker: die Dateien, die man benötigt, um eine App herunterzuladen und dann auch auf Android zu installieren.
Speaker: Und Obtainium, da kann man diese verschiedenen Quellen eingeben und der schaut dann automatisch, gibt es irgendwelche neuen Updates und dann, wenn es Updates gibt, kann man die einmal alle herunterladen.
Speaker: Nino, wie hast du das gemacht auf deinen zwei verschiedenen Handys?
Speaker: Ja, da ist jetzt viel zusammengekommen.
Speaker: Also falls euch schon der Kopf rauf, das wird jetzt nur noch schlimmer.
Speaker: Trotzdem möchte ich kurz noch zwei Sachen ergänzen.
Speaker: Einmal die ganzen Profile.
Speaker: Das kann man sich vorstellen wie eigenständige Geräte.
Speaker: Die haben sehr wenig, was sie miteinander teilen.
Speaker: Aber die Apps zum Beispiel, wenn die installiert sind auf einem Profil, dann kann man die auch so einrichten, dass sie auf den anderen Profilen abrufbar sind.
Speaker: Allerdings dann ohne irgendwelche Daten zu haben aus dem anderen Profil.
Speaker: Die sind wirklich sehr hermetisch abgeriegelt voneinander.
Speaker: Man braucht sogar verschiedene VPN-Lizenzen dafür.
Speaker: Also wenn man bei MULWAT fünf Geräte gleichzeitig benutzen kann und Timo jetzt fünf Profile auf dem Handy hat, dann ist keine Lizenz mehr übrig von MULWAT für seinen Laptop zum Beispiel.
Speaker: Dann braucht er eine zweite Lizenz bei MULWAT, um wieder fünf Geräte bedienen zu können.
Speaker: Also das kann man sich schon so vorstellen wie verschiedene Handys und dieses vertrauliche Profil, das ist dann ein Profil im Profil, dass man die direkt gleichzeitig verwenden kann und nicht erst mühsam wechseln muss und dann gar keine Verbindung mehr zu dem anderen Profil hat.
Speaker: Da gibt es noch ein paar Details, aber das würden wir dann mal im Einzelnen besprechen oder wenn wir eine richtig umfangreiche Graphene-OS-Folge machen.
Speaker: Dann hattest du noch gesagt, dass die Playstores, die du benutzt, zweierlei sind.
Speaker: Also einmal der Playstore von Google mit einem anonymen Account.
Speaker: Das mache ich auch tatsächlich.
Speaker: Das ist eine schöne Möglichkeit.
Speaker: Ich habe es sogar geschafft, ohne Telefonnummer mich zu registrieren.
Speaker: Da gibt es eine Anleitung für.
Speaker: Teile ich gern auf Signal, wenn es die Leute interessiert.
Speaker: Also kommt in unsere Signalgruppe.
Speaker: Sonst wird das hier zu lange, wenn ich das in Einzelnen beschreibe.
Speaker: Aber das kann man mit ein paar Schritten tatsächlich auch schaffen.
Speaker: Und dann dafür sorgen, dass Google auch nie die Nummer abfragt, sondern dass man da einfach immer reinkommt.
Speaker: Aber selbst wenn man den Account verliert, ist ja nicht schlimm.
Speaker: Man kann ja einfach wieder einen neuen, anonymen Account machen.
Speaker: Der ist ja nur dafür da, Apps zu installieren, in unserem Fall zumindest.
Speaker: Ja, und die anderen Stores, beziehungsweise der andere Store in Anführungszeichen, den du genannt hast, Obtainium, ist super.
Speaker: Hätte ich tatsächlich auch gemacht.
Speaker: Allerdings ist mir das zu aufwendig einzurichten.
Speaker: Obtainium ist nämlich ein Tool, mit dem man sich aus verschiedensten Quellen, meistens vom Entwickler dann direkt oder von GitHub, die APK-Dateien, also die Installationsdateien runterlädt und installiert.
Speaker: Und das kann man für das Allermeiste, wo diese APK-Dateien angeboten werden,
Speaker: auch dann einrichten und nutzen.
Speaker: Ich mache es mir einfacher, weil alles, was ich brauche, ist entweder im Play Store oder auf F-Droid oder einer Repository dort, also auf einem Open Source App Store und dort habe ich die App Droid DeFi, also Droid minus E-F-Y.
Speaker: Die ist einfach bequem zu bedienen, die gibt mir jede Menge Infos, dort kann ich auch neue Quellen hinzufügen und sie erlaubt mir im Hintergrund automatisch die Apps zu updaten.
Speaker: Aber ist nicht so gut wie Obtenium.
Speaker: Nur Obtenium ist mir zu viel Frumgeflickerei.
Speaker: Deshalb habe ich das nicht gemacht.
Speaker: Und Aurora würde ich tatsächlich auch nicht empfehlen.
Speaker: Dann gibt es noch so Sachen wie AccraSend, ein sehr neuer Store, der aber leider nicht so viele Apps hat, dass es sich richtig lohnt.
Speaker: Und die Apps sind teilweise auch veraltet da drin.
Speaker: Und dann gibt es noch den Zapp Store, der ist gerade bei Bitcoinern recht beliebt, ist aber mir zu neu.
Speaker: Den müsste ich nochmal genauer überprüfen.
Speaker: Und dann gibt es noch viele andere proprietäre Stores, die wir gar nicht erst benennen sollten, also wo man unbedingt die Finger von lassen sollte, weil man bekommt eigentlich alle Apps, die man braucht, entweder von Google direkt.
Speaker: Und da sind sie gesichert oder geprüft zumindest.
Speaker: Und wenn man da mit einem nicht identifizierbaren Account reingeht, ist das völlig in Ordnung.
Speaker: Oder halt über die anderen Quellen wie jetzt Doidify oder Obtainium.
Speaker: Das sind so die Dinge, die ihr euch anschauen könnt.
Speaker: Und hier auch nochmal der Sicherheitshinweis, Leute, fangt langsam an.
Speaker: Wenn wir jetzt alles, wenn ihr versucht, unser Setup, was wir über Jahre in mühsamer Kleinstarbeit erstellt haben und auch getestet haben für uns, was funktioniert, was nicht, auch mal Schritte vor und zurück gegangen sind, wenn ihr das versucht, alles auf einen Schlag zu machen, ihr werdet so leiden.
Speaker: Deshalb empfehle ich auch jeder Person, mit der ich da zusammenarbeite, die ich berate,
Speaker: dass sie erstmal Gephi-NOS nutzt, so wie es kommt und dann noch Play Store installiert und dann Deutify in meinem Fall und dort einfach alle Apps bezieht und dann auch in einem Profil bleiben und die Standardeinstellungen von dem Gerät so verwenden, wie sie da sind.
Speaker: Das Gerät wird dir immer wieder, wenn neue Sachen aufkommen, eine Empfehlung geben oder so eine Benachrichtigung.
Speaker: Hey, diese App versucht das zu machen.
Speaker: Willst du das erlauben oder diese App ist abgestürzt?
Speaker: Willst du vielleicht einen Kompatibilitätsmodus einrichten oder solche Sachen?
Speaker: Bekommt man sehr gute Führung.
Speaker: Und dann kann man sich so ganz Stück für Stück mal durch die Einstellungen durchklicken und schauen, was da für einem wertvoll ist.
Speaker: Und da beraten wir dann auch, Tim und ich, wenn ihr das möchtet, gerne euch da durch.
Speaker: Ja, weil es ist am Anfang sehr viel auf einmal.
Speaker: Gut, das ist noch die Empfehlung.
Speaker: Jetzt komme ich tatsächlich mal zu meinem Setup.
Speaker: Die Stores habe ich ja schon genannt.
Speaker: Und die Apps, die ich benutze, liebe iPhone-Nutzer, ihr habt jetzt wahrscheinlich die ganze Zeit gedacht, Mensch, was macht ihr euch, dass es so kompliziert bei Grafino ist und verschiedenen App-Stores und so.
Speaker: Ja, ihr habt es einfacher.
Speaker: Ihr müsst nämlich den App-Store von Apple benutzen und kommt da auch nicht drum rum.
Speaker: Aber ihr habt jetzt die Herausforderung, dass die allermeisten Apps, die wir nutzen, die für Privacy total interessant sind, dass die bei euch gar nicht laufen, dass Apple die gar nicht erlaubt, dass die gar nicht zugelassen sind oder auch gar nicht für iPhones entwickelt werden, weil die Zielgruppe eben auf Grafino ist oder auf anderen Android-Handys unterwegs ist.
Speaker: Was habe ich dort?
Speaker: Ich habe erstmal so wenig Apps wie möglich, weil die Apps, die auch Webseiten sein könnten, ich denke da an sowas wie Discord oder ich kann mir vorstellen, dass sowas wie Spotify auch als Webseiten funktionieren, die würde ich dann auch als Webseiten benutzen.
Speaker: Das kann man direkt, wenn das angeboten wird, als PWA, also Progressive Web App oder vielleicht auch einfach als Lesezeichen, als Shortcut auf dem Homescreen von dem Brave Browser oder dem Vanadium Browser benutzen.
Speaker: Also da möglichst viel Apps nicht nutzen, weil Apps immer noch mehr von euch erfahren, als wenn ihr das im Browser benutzt.
Speaker: Und wenn ihr aber Apps nutzen müsst, das hatte ich zum Beispiel mal mit Ryanair, als wir einen Urlaub gemacht haben, meine Frau und ich, und Ryanair uns dazu genötigt hat, die App zu installieren, dass man die dann auch direkt wieder deinstalliert, wenn man sie fertig benutzt hat nach dem Rückflug.
Speaker: Und Banking, hattest du schon was gesagt, Timo, das habe ich extra ausgeklammert bei mir.
Speaker: Es gibt da verschiedene Banking-Apps, ich will die aber nicht benennen.
Speaker: Die sind auch alle nicht gut für eure Privacy, aber ich kann euch sagen, eine Banking-App, die ich benutze, davon gibt es nicht viele, die hat einen Income-Sorter und das ist mir zu viel Bequemlichkeit.
Speaker: Das ist so ein Game-Changer für mich, dass die Einnahmen prozentual aufgeteilt werden in verschiedene Unterkonten.
Speaker: Das ist richtig toll für mich, für das Geldmanagement, deshalb verzichte ich auch auf eine privatere Banking-App, weil mir das sehr wichtig ist und da gibt es nicht viele.
Speaker: Könnt ihr mich mal bei Signal fragen, wenn ihr wollt, dann erzähle ich euch da mehr zu im Einzelnen.
Speaker: Die relevanten Apps für Privacy, die ich habe, und da werde ich jetzt schnell durchgehen, weil das ist doch eine recht große Liste, die aber alle irgendwo interessant sind, ist einmal EGIS, das ist dieser zweite Faktor, diese sechs Zahlen, die dort immer neu generiert werden.
Speaker: Hört euch dazu gerne unsere entsprechende Folge an zu den verschiedenen 2FA-Methoden.
Speaker: Dann habe ich Antennapod, das ist meine Podcast-App, wird oft gehört, auch von unseren Zuhörern ist die mit bei den meistgenutzten Apps, haben wir in der Statistik gesehen.
Speaker: Den Brave Browser natürlich, dafür haben wir auch eine Browser-Folge gemacht, der ist auf Android super.
Speaker: Dann habe ich die Bitbox-App, weil ich eine Bitbox habe für meine Bitcoin als Hardware-Wallet.
Speaker: Ich habe auch eine Trezor, aber die kann ich direkt aus dem Browser bedienen, das finde ich noch schöner.
Speaker: Mit Worten natürlich der Passwortmanager, auch dazu hatten wir schon eine Folge gemacht.
Speaker: Dann habe ich für die Mobilität die DB Navigator App, die Deutsche Bahn.
Speaker: Ich mag sie nicht.
Speaker: Sie ist auch ein Privatsphäre-Albtraum, kann man im Internet gut nachlesen, aber sie ist...
Speaker: viel angenehmer zu bedienen, als wenn ich alles über Ausdrucke mache oder über E-Mails und PDF-Dateien und deshalb habe ich mich da durchgerungen.
Speaker: Die Deutsche Bahn kennt ja auch bis heute noch nicht meinen richtigen Namen.
Speaker: Da hatte ich ja bei der Mythenfolge am Ende bei den Gewohnheiten drauf auch angesprochen, dass ich da einfach immer Tippfehler einbaue, dass der Schaffner mir das durchgehen lässt, aber die Deutsche Bahn immer nur so Teildaten hat von mir.
Speaker: Easy Watermark ist eine App, die ich auch Open Source benutze.
Speaker: Die ist dafür da, wenn ich mal ein Bild hochlade, wie zum Beispiel ein Bild von meinem Perso, dass ich da ein Wasserzeichen drüber machen kann.
Speaker: Falls ich mal ein Perso wirklich irgendwo hochladen muss, dann nutze ich Easy Watermark, um davor ein Wasserzeichen drüber zu legen, nur für diesen Service.
Speaker: Dann habe ich noch Element.
Speaker: Das ist ein Messenger, der auf das Matrix-Protokoll zurückgreift.
Speaker: Den nutze ich aber vor allem, um mit den Entwicklern von Guffin OS zu schreiben.
Speaker: Die haben dann eine Supportgruppe, wo sie mich eingeladen haben, weil ich im Forum sehr aktiv bin.
Speaker: Dann gibt es GadgetBridge.
Speaker: Das ist die Möglichkeit, wenn ihr smarte Geräte benutzen wollt, sowas wie Smartwatches oder irgendwelche Heimgeräte oder smarte Wagen oder sowas.
Speaker: Das ist nämlich eine App, die erlaubt, euch offline und nur auf dem Gerät lokal
Speaker: diese Geräte zu synchronisieren und alle möglichen Daten, was jetzt Gesundheit angeht oder so, falls ihr sowas tracken wollt, Gewichte oder irgendwelche Smart Home Geräte damit zu verbinden.
Speaker: Das kann bei weitem noch nicht alle Geräte da draußen ansprechen, aber sehr viele.
Speaker: Und da lohnt es sich, auf die Webseite zu gehen.
Speaker: Und wenn man dann sagt, ich möchte jetzt ein smartes Armband oder eine Smartwatch oder so haben, dann dort mal zu schauen, was von Gadget Bridge unterstützt wird, weil da muss man nicht immer seine Gesundheitsdaten an irgendeinen proprietären Hersteller übermitteln, der da wahrscheinlich Geld mit verdient.
Speaker: GreyJay ist meine nächste App.
Speaker: Das ist meine YouTube-App.
Speaker: Das ist ein toller Workflow.
Speaker: Da habe ich quasi YouTube-Premium, ohne dass ich Google erstens Geld und zweitens ganz viele Daten gebe.
Speaker: Ich kann dort Videos sehen, ich kann sie herunterladen, ich kann dort mit wenigen Klicks alles so einrichten, wie ich das gern hätte.
Speaker: Und GreyJay wird auch immer weiter supported, um
Speaker: diese ganzen Sperren, die YouTube immer wieder versucht davor zu machen, schnell auszuhebeln.
Speaker: Es gibt auch andere Apps, Newpipe kennen vielleicht die ein oder anderen von euch, kann alles im Prinzip das Gleiche, aber die funktionieren manchmal tagelang nicht, wenn Google wieder irgendwas ändert und GreatJay ist einfach schneller, deshalb mag ich das lieber.
Speaker: Dann habe ich Fairscan.
Speaker: Das ist, wenn ich Dokumente einscannen muss und als PDF konvertieren muss.
Speaker: Eine Open Source App, die dafür gut funktioniert.
Speaker: Fountain ist eine andere Podcast App, die so eine Podcast 2.0 App ist, mit der Möglichkeit, Bitcoin und SATs zu spenden.
Speaker: Das nutzen auch viele.
Speaker: Also wir haben tatsächlich im Moment mehr Downloads über Fountain als über Spotify.
Speaker: Man glaubt es kaum, aber dort ist ein Großteil unserer aktuellen Zuhörerschaft.
Speaker: Also vielen Dank auch dafür, euren ganzen Support.
Speaker: Und natürlich, um das zu verwalten, um dort selber auch mal einzusteigen, nutze ich das selber.
Speaker: Dann gibt es die Fossify-Suit.
Speaker: Fossify gibt es einfach verschiedene Apps, zum Beispiel einen Taschenrechner, einen Kalender, eine Galerie für die Fotos, falls die vorinstallierten einem da zu hässlich oder zu alt sind.
Speaker: Buffino, es achtet da nicht drauf, die machen es einfach nur funktional, aber wenn man da was Schickeres haben will mit mehr Funktionen, dann kann man sich mal die ganze Fossify-Suit anschauen.
Speaker: Die machen das sehr gut.
Speaker: Mulvat haben wir besprochen, VPN.
Speaker: Phoenix Wallet ist meine Lightning Wallet für Bitcoin.
Speaker: Da werden wir sicher auch mal eine Folge machen zu Bitcoin.
Speaker: Dann werden wir das besprechen, was es da für Apps gibt.
Speaker: Dann habe ich Post und DHL.
Speaker: Das ist für meine Postbox.
Speaker: Wenn Timo mir wieder seine Privacy-Bücher schickt oder generell, wenn ich online irgendwas bestelle,
Speaker: dann lasse ich das nicht nach Hause schicken, weil dann müsste ich ja meine Adresse geben, sondern ich gebe eine Postbox an.
Speaker: Und das heißt, DHL weiß, wer ich bin, bei denen muss ich mich registrieren, aber das wissen die eigentlich eh und deshalb ist das kein großer Verlust.
Speaker: Aber jetzt kann ich immer alles an die Postbox senden und dann wissen die ganzen Online-Shops nur, dass ich eine Postbox-Nummer habe und wo die Postbox steht.
Speaker: Das ist ein großer Privacy-Vorteil.
Speaker: Die ganze Proton Suite habe ich installiert.
Speaker: Signal natürlich, da haben wir unsere eigene Signal-Gruppe.
Speaker: Aber auch Molly habe ich.
Speaker: Das ist der Fork von Signal, der ein paar Vorteile hat.
Speaker: Ich nutze beides.
Speaker: Steam, um Spiele zu spielen.
Speaker: Aber auf dem Handy brauche ich das halt als Authentifizierungs-App, um mich in meinen Account einzuloggen.
Speaker: Telegram habe ich auch leider drauf, genauso wie WhatsApp, weil es Communities gibt, die diese Apps nutzen und dann will ich drin sein.
Speaker: Eigentlich mag ich die nicht, habe mich da lange Zeit auch von trennen können, aber jetzt gerade nutze ich sie wieder auf dem weniger privaten Handy.
Speaker: Für Navigation im Auto habe ich TomTom.
Speaker: Das ist leider nicht so privat, aber es gibt keine richtig gute Navigations-App mehr, die privat ist.
Speaker: Und da ist halt das kleinste Übel für mich TomTom, weil die richtig gute Navigation haben, aber es ist nicht Google.
Speaker: Und dementsprechend bleibt da alles bei TomTom.
Speaker: Der Tor-Browser, Tutor als E-Mail-Programm und Venedium, der vorinstallierte Browser, den nutze ich meistens.
Speaker: Dann noch Wechsel, um Bitcoin anonym möglichst zu kaufen, ist eine App dafür.
Speaker: Der VLC-Medium-Player, den kennen wahrscheinlich viele von uns.
Speaker: Voice, das ist ein Hörbuchspieler, der ist Open Source und kann das richtig gut, wenn ihr viele Hörbücher hört.
Speaker: Und dann habe ich noch What3words, W3W.
Speaker: Das ist mehr für die Feuerwehr, seit ich da bin.
Speaker: Aber das ist auch ein cooles Tool, das die ganze Welt in kleine 3x3 Quadratmeter Felder, glaube ich, aufteilt.
Speaker: Und dort gibt es immer einen Drei-Worte-Code, die man leicht verstehen kann.
Speaker: Also ihr müsst nur noch drei Worte sagen und dann kann jeder euch über diese App finden in einem 3x3 Meter Radius.
Speaker: Jetzt habe ich sehr lange geredet, aber das sind tatsächlich die allerwichtigsten Apps auf meinen beiden Handys, die ich verwende, die irgendeinen Bezug haben hier zum Podcast oder zum Thema Privatsphäre.
Speaker: Es gibt noch ein paar andere, aber die lohnen sich hier nicht zu nennen.
Speaker: Stattdessen wird es mal wieder Zeit, dass Timo spricht.
Speaker: Timo, was hast du denn für Apps installiert bei dir?
Speaker: Ja, also ich würde es nicht so im Detail einmal erklären, sondern vielleicht ein paar interessante Apps oder Sachen, die ich gerne rübergeben würde.
Speaker: Zum Beispiel das mit den Karten.
Speaker: Das ist ein ziemlich großes Thema bei vielen und da bin ich gerade bei drei Alternativen.
Speaker: Das eine ist CoMaps, das ist die Karten, die man offline herunterladen kann und offline navigieren.
Speaker: Das Problem ist, sowas wie Staus gibt es dort nicht.
Speaker: Deswegen, wenn ich mal mit dem Auto unterwegs bin, benutze ich Magic Earth zum Teil.
Speaker: Das ist eine privatere Alternative, also das ist nicht komplett Open Source, aber dafür sind sie sehr Privatsphäre orientiert.
Speaker: Und der Vorteil ist da halt, dass man dann die ganzen Staus sieht zum Beispiel.
Speaker: Das heißt, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, ist das eine bessere App.
Speaker: Oder zum Beispiel auch, wenn man öffentlich unterwegs ist, sieht man dort auch ein paar Verbindungen.
Speaker: Und wenn beide Apps nicht gut genug sind, dann gehe ich zurück zu Google Maps.
Speaker: Die sind dann im Browser.
Speaker: Also das mache ich dann nur über den Browser.
Speaker: Ich rufe Google Maps auf einmal, suche mir meine Route aus oder suche nach irgendwelchen Restaurants.
Speaker: Und danach schließe ich wieder und dann ist wieder alles gelöscht.
Speaker: Und das sind dann sozusagen die drei Karten, die ich habe.
Speaker: Einerseits CoMaps, Magic Earth und Google Maps.
Speaker: Dann vielleicht, was auch für viele interessant ist, als Kamera benutze ich die Google Pixel Kamera, die offizielle.
Speaker: Weil die, die mit Graphene mitgeliefert wird, die ist ziemlich schlecht im Vergleich zu der Google Kamera, weil Google verschiedene Hardware-Spezifikationen nicht teilt mit Graphene.
Speaker: der ganzen Welt, sondern sind komplett geschlossen.
Speaker: Und deswegen ist es so, dass die Pixel-Kamera deutlich besser ist als die von Graphene OS oder den ganzen anderen Open-Source-Alternativen.
Speaker: Dort habe ich einfach nur die Berechtigungen alle entzogen, die sie nicht braucht.
Speaker: Also es gibt kein Netzwerk-Access.
Speaker: Also die Kamera kann zwar eine Menge Daten sammeln, aber wenn sie nie diese Daten ins Internet rausschicken kann, ist es eigentlich auch kein Problem.
Speaker: Deswegen benutze ich die Pixel-Kamera.
Speaker: Und sonst habe ich halt auch die Standard Messenger und da habe ich immer zwei davon.
Speaker: Also ich habe einmal Signal und ich habe einmal Moly und ich habe Telegram sowie einen Fork von Telegram, der nennt sich Mercury-Gram.
Speaker: Das habe ich einfach nur, um privat und beruflich zu trennen.
Speaker: Also ich habe wirklich komplett unterschiedliche Profile und das sind eigentlich meiner Meinung nach die wichtigsten Apps.
Speaker: Wie gesagt, auch Bitwarden, Enter Authenticator, das, was wir schon in den letzten Folgen erwähnt haben, aber das sind...
Speaker: meine Apps, die ich benutze.
Speaker: Ich möchte jetzt nicht durch alle ins Detail gehen, weil das dauert dann nochmal deutlich länger.
Speaker: Eine Sache habe ich noch, weil du gerade angesprochen hast mit den Maps und mit der Kamera.
Speaker: Also Magic Earth habe ich auch lange benutzt, ist leider nicht so gut in der Navigation gewesen, zumindest hier bei mir in der Region Nordhessen.
Speaker: Deshalb habe ich es
Speaker: dann durch TomTom ersetzt.
Speaker: Und die Kamera, ja, die ist deutlich besser von Google, die Kamera-App.
Speaker: Also wenn euch tolle Fotos wichtig sind, für mich reicht die Haupt-App, die vorinstalliert ist, weil die auch sehr viel privater ist.
Speaker: Die löscht sofort die Metadaten aus den Fotos raus und erlaubt euch da privatere Fotos zu machen.
Speaker: Und wenn ich die eh nur auf Signal teile, dann hat das mir...
Speaker: Ja, Timo, jetzt sind wir schon bei 30 Minuten angekommen.
Speaker: Dann schlage ich vor, lass uns eine zweite Folge draus machen für unsere Desktop-Geräte.
Speaker: Also da wird sehr viel über unsere Smartphones gesprochen, beziehungsweise hauptsächlich ich, weil ich nutze wann immer möglich das Smartphone, zumal ich ja auch zwei davon habe.
Speaker: Und bei Laptop bin ich...
Speaker: sehr wenig unterwegs, wenn irgendwie möglich.
Speaker: Bei Timo ist das aber anders.
Speaker: Timo nutzt hauptsächlich, wenn ich das richtig verstehe, die Desktop-Geräte.
Speaker: Das heißt, der wird da mehr sagen können.
Speaker: Und da werden wir dann eine Extra-Folge machen für Laptop- oder Desktop-Geräte und weitere externe Geräte, die auch noch cool sind oder die wir gerne benutzen.
Speaker: Oder Timo, wie wollen wir es handhaben?
Speaker: Ja, genau richtig.
Speaker: Da stehe ich mich komplett zu.
Speaker: Ich versuche wirklich allgemein mein Handy so oft wie möglich zu Hause zu lassen.
Speaker: So oft wie möglich liegt es einfach in der Faraday-Tasche, komplett im Flugmodus.
Speaker: Und ich versuche alles so gut wie es geht über den Laptop zu machen.
Speaker: Also auch immer, wenn ich mit Leuten zum Beispiel schreibe, geht es meistens über den Laptop.
Speaker: Vielleicht als Verständnis für euch, wieso wir das so gemacht haben.
Speaker: Nino ist zum Beispiel Sicherheit deutlich, also nicht deutlich wichtiger, aber Sicherheit stärker.
Speaker: ist eine Stufe über Privatsphäre für ihn.
Speaker: Und es ist so, dass Android-Geräte mit Graphene OS, also die Pixel-Geräte mit Graphene OS, deutlich sicherer sind als ein Laptop.
Speaker: Für mich ist nochmal Privatsphäre ein bisschen wichtiger als eben Sicherheit.
Speaker: Natürlich ist bei uns beiden das an einer sehr hohen Stelle.
Speaker: Und wenn eine Privatsphäre wichtiger ist, ist es halt so, das Handy ist das meistgetrackte Gerät, das wir immer mit uns dabei haben und ist da halt nicht optimal.
Speaker: Deswegen versuche ich, soweit es geht, alles auf dem Computer zu machen.
Speaker: Da hat man auch eine deutlich größere Auswahl an Apps, die man zum Beispiel verwenden kann.
Speaker: Und für mich ist es deutlich angenehmer, damit zu arbeiten.
Speaker: Und deswegen unterteilen wir das hier.
Speaker: Und es geht weiter dann in der neuen Folge.
Speaker: Da werde ich dann eher darüber reden, wie ich mit meinem Laptop arbeite und wie ich das auch mit Linux mache und trotzdem damit ziemlich guten Workflow habe.
Speaker: Und dann auch die anderen Geräte, weil zum Beispiel ich self-hoste auch sehr viel.
Speaker: Das heißt, ich habe einen eigenen Server.
Speaker: Das ist einfach nur ein Mini-PC, bei dem ich dann verschiedene Daten verabschiede,
Speaker: bei mir selber in der Cloud habe.
Speaker: Und da kann man halt verschiedene Sachen auch hosten und da werden wir auch in der neuen Folge dann durchgehen.
Speaker: Finde ich richtig cool, auch dass wir uns da so unterscheiden in Teilbereichen, weil da kann man sich halt das raussuchen, was einem besser passt.
Speaker: Wenn ihr mehr auf Sicherheit steht oder generell viel mehr auf dem Smartphone macht, dann ist wahrscheinlich das Setter, was ich habe, irgendwie hilfreicher.
Speaker: Aber wenn ihr auch sagt, mein Handy ist meistens im Flugmodus oder zu Hause, dann bringt es euch natürlich nichts, wenn ihr dann etwas machen wollt und ihr kommt nicht dran oder es passt nicht zu eurem Workflow und da ist Timo einfach viel tiefer drin bei Linux und bei dem Self-Hosting und bei den ganzen...
Speaker: Heimgeräten.
Speaker: Bin gespannt, was wir nächste Folge alles rausfinden werden über dich, Timo.
Speaker: Bis dahin ist es noch mir eine Freude und eine Ehre, euch mitzuteilen.
Speaker: Wir haben ja die kostenlose Signalgruppe.
Speaker: Kommt da gern rein.
Speaker: Der Link ist in den Shownotes.
Speaker: Dort könnt ihr dann auch weitere Fragen stellen oder wir können da ins Detail gehen, weil sonst würden wir hier zwei Stunden reden.
Speaker: Und wir haben auch den Newsletter, wenn ihr diese Folge hier oder generell unsere älteren und auch die nächsten Folgen als Zusammenfassung haben wollt, meldet euch doch in dem Newsletter an, auch dafür gibt es den Link in den Shownotes.
Speaker: Lasst bitte eine gute Bewertung für den Podcast da, das hilft uns ungemein, also ich merke auch schon in den Statistiken, wie der Podcast jede Woche ein bisschen besser, ohne dass wir was verändern, runtergeladen wird, das ist mit Sicherheit euren Bewertungen geschuldet, also vielen Dank dafür.
Speaker: Ja, und wenn ihr uns unterstützen wollt, auch ein bisschen finanziell, dann kommt doch in den Privatopia-Member-Club.
Speaker: Dort kommt ihr in eine Premium-Signal-Gruppe, wenn man so möchte, in der wir Live-Calls machen, regelmäßige.
Speaker: Das ist für die, die dann Live-Fragen stellen wollen oder dann nochmal eine besondere Priorität bekommen möchten.
Speaker: Und natürlich auch die, die einfach sagen, ey, ich will gar keine Live-Calls machen, aber ich finde euren Podcast so gut, dass ich da auch ein bisschen was geben möchte für.
Speaker: Das sind die Abschlussthemen, die wir jetzt immer wieder sagen.
Speaker: Also Signalgruppe, Newsletter, gute Bewertungen bitte da lassen und denkt über den Member Club nach.
Speaker: Würde uns sehr freuen, wenn wir euch da begrüßen können.
Speaker: Das war es von meiner Seite.
Speaker: Timo, ich lasse dir jetzt mal das Schlusswort.
Speaker: Ich sage Ciao und bis zum nächsten Mal.
Speaker: Macht's gut.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ich will noch zwei Sachen kurz dazu sagen.
Speaker: Das waren jetzt sehr, sehr viele Empfehlungen.
Speaker: Wir packen die auch alle in die Shownotes, aber ihr könnt auch gerne auf die Webseite schauen unter Empfehlungen, also auf privatopia.de slash Empfehlungen.
Speaker: Dort ist alles nochmal schön dargelistet, auch mit den Vor- und Nachteilen von den verschiedenen Apps, die wir benutzen.
Speaker: Also wenn ihr euch da reinschauen wollt, könnt ihr gerne schauen.
Speaker: Und der letzte Punkt, wir machen das beide beruflich.
Speaker: Also ich mache dazu eben Beratungen, ein Buch geschrieben.
Speaker: Deswegen kann ich deutlich mehr Zeit da rein investieren oder Nino kann deutlich mehr Zeit rein investieren, als jemand, der Vollzeit was komplett anderes macht, als Handwerker zum Beispiel arbeitet.
Speaker: Deswegen auch hier, wir machen enorm viel und das hört man vielleicht jetzt auch hier raus.
Speaker: Das heißt nicht, dass ihr das auch alle machen müsst und dass das auch zu euch passt.
Speaker: Also wie gesagt, schaut auf eure eigene Situation und versucht nicht alles eins zu eins nachzumachen.
Speaker: Und dann auch von mir.
Speaker: Tschüss und dann bis zur nächsten Folge.






