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Kein Gehalt angegeben, keine Bewerbungen (mit Christof von MEETOVO)

Social-Recruiting Insider
Social-Recruiting Insider

56 plays · Sep 29, 2026

Transcript

Speaker: Ich möchte heute über etwas sprechen, das wahrscheinlich der Hauptgrund dafür ist, warum Werbebudget verbrannt wird.

Speaker: Und das Thema ist Gehalt.

Speaker: Und bevor du jetzt aussteigst und sagst, nein, ja, ich kenne doch die Problematik, ja, man muss gutes Gehalt zahlen und und und, das war es auch schon so, oder wir können nicht besseres Gehalt zahlen und was auch immer, was du dir jetzt denkst, bitte bleib bis zum Ende dran.

Speaker: Es gibt für alles Lösungen und man muss sich das einmal verbildlichen, was es mit diesem Thema auf sich ist.

Speaker: auf sich hat, weil dazu gehört einiges und das will ich jetzt einmal genauer beleuchten.

Speaker: Bevor ich das mache, bevor ich darauf eingehe, wie unsere Erfahrungen sind mit kleinen Unternehmen oder auch mit Konzernen und und und, möchte ich ganz vorne einmal anfangen.

Speaker: Stell dir einmal ein durchschnittliches mittelständisches Unternehmen vor.

Speaker: Das wird angerufen von Agenturen, die erzählen, ja, Social Media Recruiting, das ist das Ding.

Speaker: Du hast ja schon ganz lange offene Positionen.

Speaker: Wenn du da schaltest, dann erreichst du die Passivsuchenden.

Speaker: Wenn du da schaltest, dann gibst du vielleicht 10 bis 150 Euro pro Bewerbung aus und da sind ganz viele motivierte Leute dabei.

Speaker: Du musst sie am Handy abholen und, und, und.

Speaker: Das hörst du dann.

Speaker: Und du weißt, deine Ist-Situation ist, du kennst vielleicht den Lead, du schaltest da mal eine Anzeige, da bewerben sich dann auch natürlich Menschen.

Speaker: Manchmal sind da Copy-Paste-Bewerbungen dabei, die bewerben sich einfach bei ganz vielen, dass sie Auswahl haben, manchmal sind da...

Speaker: Leute dabei von der Agentur für Arbeit, die müssen irgendwelche Auflagen erfüllen und und und.

Speaker: All diese Erfahrungen hast du jetzt gemacht und denkst, ja okay, wenn ich da jetzt auch einfach mal Geld hingebe und mir quasi für das Werbebudget, was ich ausgebe, einfach mal tausende Impressionen bei Facebook und Instagram einfach einkaufe, ich werde da einfach eingeblendet, ich habe zwar selber kein Facebook und Instagram, ist aber auch egal, ich will einfach...

Speaker: Ich will da einfach Werbung schalten und so bekomme ich Bewerbungen.

Speaker: Und ja, in der Theorie funktioniert das auch.

Speaker: Und dann kommen sie auf die Idee, aha, Mitowo, das ist ja so eine technische Lösung.

Speaker: Man klickt sich da ein bisschen durch, da kann ich ja alles einstellen.

Speaker: Die sind sogar direkt mit Facebook und Instagram verbunden.

Speaker: Ich kann direkt die Werbeanzeigen dort veröffentlichen, ohne selber einen Account zu haben.

Speaker: Dann sehe ich die Analysen und sehe, okay, tausende Impressionen und und und.

Speaker: Was passiert dann?

Speaker: Man gibt Geld aus und irgendwie ist das Ergebnis doch nicht zufriedenstellend.

Speaker: Und das ist die Realität.

Speaker: Das habe ich schon so häufig gesehen, dass genau mit dieser Erwartungshaltung dann gestartet wurde.

Speaker: Ja, okay, bisschen Werbebudget, das soll jetzt ganz schnell funktionieren und alle meine Probleme lösen, die ich habe.

Speaker: Und der Hauptgrund, warum es dann nicht funktioniert, ist nicht, weil irgendwie die Methode nicht funktioniert.

Speaker: Social Media Recruiting, das funktioniert.

Speaker: Werbeanzeigen schon funktioniert.

Speaker: Das wird jetzt funktionieren, wird auch immer funktionieren.

Speaker: Es liegt nicht an den Werbeanzeigen selber, was man da bildlich zur Schau gestellt hat und und und, sondern es liegt einfach am Gehalt.

Speaker: Und dazu ein reales Beispiel.

Speaker: Ich nenne da keine Namen.

Speaker: Erst neulich gesehen, im Tiefbau werden Mitarbeiter gesucht.

Speaker: Dann gucke ich an, es wird 30.000 Euro brutto im Jahr gezahlt.

Speaker: Das ist logischerweise nicht viel mehr als Mindestlohn.

Speaker: Wenn du dir dann die Durchschnittsgehälter anguckst im Tiefbau, dann stellst du fest, das ist auf jeden Fall höher als das.

Speaker: Dann ist es klar, wenn man auf die Werbeanzeige draufschreibt oder spätestens im Bewerbungsprozess auf den

Speaker: einem sogenannten Funnel, wenn man da draufschreibt, das ist das Gehalt, dann will sich natürlich keiner bewerben.

Speaker: In dem Fall hat dieses Unternehmen knapp 800 Euro ausgegeben und ich glaube 4-5 Bewerbungen bekommen und das ist natürlich jetzt kein herausragendes Ergebnis.

Speaker: Vielleicht kann man sogar aus den 4-5 Bewerbungen noch etwas machen, aber

Speaker: Da hat man jetzt nicht wirklich viel Auswahl.

Speaker: Kunde unzufrieden, ja, funktioniert nicht und so weiter und so fort.

Speaker: Aber das Problem ist, es liegt ja nicht an der Methode jetzt oder wie was umgesetzt wurde, sondern es liegt hauptsächlich am Gehalt an der Stelle.

Speaker: Und ja, wenn du wenig Gehalt zahlst, kann man es noch mit anderen Dingen ausgleichen.

Speaker: Darüber spreche ich auch gleich einmal.

Speaker: Aber jetzt wird sich im Kopf fest oder jetzt setzt sich im Kopf fest,

Speaker: Social Media Recruiting funktioniert nicht, das ist blöd, fasse ich nie wieder an und dann wird es so weitergemacht wie eh und je.

Speaker: Es wird gesagt, ja, es gibt in meiner Umgebung keine Mitarbeiter und es werden Ausreden gesucht, warum man als Betrieb nicht vorankommt.

Speaker: Und es gibt ganz viele Gründe, warum überhaupt nicht mehr Gehalt gezahlt werden kann.

Speaker: Zum einen wird gesagt, ja, aber alle anderen Mitarbeiter bekommen auch nur dieses Gehalt, deswegen können wir es für neue Mitarbeiter nicht mehr zahlen.

Speaker: Oder es wird gesagt, wir können halt nicht mehr zahlen, weil wir haben dies und jenes an Kosten.

Speaker: So muss man sich auch überlegen, sind möglicherweise die Preise des Angebots des Unternehmens zu niedrig?

Speaker: Werden vielleicht unnötig Kosten rausgehauen?

Speaker: Wenn ich da mal in den Mittelstand reingucke, das ist auch wieder ein Thema,

Speaker: sehe ich, dass unnötig viel für extrem teure Softwarelösungen ausgegeben wird.

Speaker: Es werden Unmengen Euros an irgendwelche Dienstleister rausgehauen, an irgendwelche Agenturen, die dann dein Recruiting-Problem lösen sollen, irgendwelche Steuerberater, die dann bei dir ins Büro kommen und dies und jenes machen, irgendwelche veraltete Strukturen, fehlende Digitalisierung, was auch immer.

Speaker: An jeder Ecke wird dann irgendwie...

Speaker: Geld ausgegeben, was eigentlich gar nicht ausgegeben werden müsste, weil es auch inzwischen anders geht.

Speaker: Und natürlich, wenn man dann unnötig Geld ausgibt, dann hat man auch weniger Geld über für die Mitarbeiter, um die zu bezahlen.

Speaker: Oder man ist ein Startup vielleicht, man hat nur eine Handvoll Mitarbeiter und versucht dann zu sagen, ja okay, aber wir sind ja ein Startup, wir können nicht mehr zahlen.

Speaker: Aber auch dann muss man sich wieder überlegen, wie kann man denn dieses Gehalt, das wenige Gehalt, das man zahlt, rechtfertigen?

Speaker: kann man dann vielleicht direkt in Werbeanzeigen davon sprechen, pass auf, bei uns bleibst du nicht bei dem Gehalt stehen, sondern bei uns kannst du viel mehr herausholen.

Speaker: Wir haben hier eine innovative Technik, wir haben dies und jenes, du wirst mit uns wachsen und so weiter und so fort.

Speaker: So kann es ja auch wieder ausgleichen, dieses Defizit, was man hat.

Speaker: Aber darüber wird sich nicht Gedanken gemacht, sondern man hat einfach nur gehört, Social Media Recruiting, man stellte einfach nach Schema F eine Anzeige hoch und jetzt versetzt sich mal in die Lage des Kandidaten.

Speaker: Dieser Kandidat im Tiefbau wird jetzt sehen, okay, cool, die suchen Mitarbeiter, aber ich arbeite ja schon bei XYZ und ich bekomme 38.000 brutto im Jahr oder 40 oder sowas.

Speaker: Warum soll ich jetzt auf 10.000 mehr brutto im Jahr verzichten?

Speaker: Dann geht man auf die Seite und das war auch so.

Speaker: Viele haben geklickt.

Speaker: Bei dieser Kampagne geht man auf die Seite und sieht, ja okay, so viel unterscheidet sich das Unternehmen auch nicht.

Speaker: Es ist wahrscheinlich wieder dasselbe 0 auf 15 Unternehmen.

Speaker: Mir ist es egal.

Speaker: Ich bin zwar latent unzufrieden in meinem Unternehmen.

Speaker: Ich würde wechseln, wenn das Jobangebot gut ist.

Speaker: Aber das ist wahrscheinlich genau so ein Laden, wo ich jetzt auch schon arbeite.

Speaker: Das ist genau so ein veralteter Laden.

Speaker: Da werde ich auch nicht aufsteigen können.

Speaker: Da kriege ich sogar weniger Gehalt.

Speaker: Da bewährle ich mich nicht.

Speaker: So, und das bleibt dann hängen.

Speaker: So, und darüber wird sich dann nicht Gedanken gemacht, weil dann halt einfach nur gesehen wird, ja, ich muss die Stelle besetzen, ich schalte nach Schema F ist die Werbeanzeige online, ja, wir können nur so viel bezahlen, zack, fertig und ja, läuft schon.

Speaker: So, das heißt, über diese ganzen Lösungen, die ich eben schon angeschnitten habe, wird sich nicht weiterführend Gedanken gemacht.

Speaker: Und das Gute ist ja sogar noch, in kleineren Unternehmen hat man ja noch die Flexibilität, das irgendwie anzupassen, dass man sagen kann, man bezahlt mehr Gehalt, man guckt und man vielleicht im Ausland rekrutiert, besonders wenn man jetzt frisch startet als jüngeres Unternehmen oder die Möglichkeit überhaupt hat, weil man zum Beispiel Remote-Arbeit anbieten kann oder was auch immer oder guckt, wie auch immer, sich Wege zu holen, um nicht nur bei sich in der Region zu rekrutieren und und und.

Speaker: Man hat ja die Möglichkeit, das anzupassen, man hat ja die Möglichkeit, Kosten einzusparen und und und.

Speaker: Das Problem ist, bei Konzernen ist das Thema noch ein bisschen anders.

Speaker: Da wird dann halt was anderes gesagt, wie zum Beispiel, wenn wir jetzt öffentlich mit dem Gehalt werben, dann wissen wir zum Beispiel, dass vor 20 Jahren hat Mitarbeiter XYZ dies und jenes Gehalt gehabt und das

Speaker: kriegt er jetzt vielleicht auch noch oder minimal angepasst nach oben, Inflationsausgleich.

Speaker: Aber wenn wir jetzt einen neuen Mitarbeiter einstellen und wir kommunizieren öffentlich, dass der viel mehr bekommt als die ganzen anderen Mitarbeiter, die schon länger bei uns arbeiten, dann klopfen ganz viele Leute an und wollen auch mehr Gehalt.

Speaker: Das heißt, bei Konzernen wurde dann nicht irgendwie festgehalten, einen Karriereplan mit den Mitarbeitern zu machen oder Möglichkeiten zu bieten, ohne dass sie ständig verhandeln müssen.

Speaker: dass sie von sich aus mehr Gehalt erreichen können, wenn bestimmte Ziele erfüllt werden, dann wird lieber gesagt, okay, bevor wir dieses Problem lösen und den Mitarbeitern, die jetzt schon bei uns arbeiten, versuchen die irgendwie zu halten, denen auch ein angemessenes Gehalt zu bezahlen, wird das lieber verschwiegen, weil dann haben wir ja keine Probleme.

Speaker: Oder andere Sachen werden eröffnet, sowas wie...

Speaker: ja, dann können wir ja besser verhandeln, weil wir wollen ja erstmal hören, was wollen die Bewerber dann überhaupt haben.

Speaker: Kann ja sein, dass er selber sich unter Wert verkauft und diese Situation nutze ich aus.

Speaker: So, und dann wird gar nicht geguckt, okay, das Durchschnittsgehalt ist so und so viel, sondern es wird geguckt, wie können wir vielleicht die Leute sogar ausnutzen, vielleicht sagen die ja von sich aus weniger, weil sie sich dafür schämen oder die wollen nicht verhandeln oder die pochen dann darauf, dass die Kandidaten selber dann ein schlechtes Gehalt nennen in den Vorstellungsgesprächen.

Speaker: Genau, auch das ist ja langfristig auch kein idealer Zustand, weil auch da ist klar, wenn halt selber mit wenig Gehalt gestartet wird, wird ja auch irgendwann diese Person aufwachen und will merken, Moment mal, irgendwie bekomme ich zu wenig, wird entweder bei dir wieder verhandeln oder auch den Job wieder wechseln, weil...

Speaker: merkt, okay, beim anderen Unternehmen bekomme ich vielleicht mehr Geld.

Speaker: Oder die arbeitet mit Personaldienstleistern zusammen und da ist noch eine Zwischenpartei, die auch noch dadurch Geld verdient und und und.

Speaker: Das sind ja alles Gründe, warum jetzt zum Beispiel ein Konzern sagt, nein, ich gebe es nicht öffentlich an.

Speaker: Das Problem ist jetzt aber, Social Media Recruiting ist ja nichts weiter als ein Megafon.

Speaker: Wie schon gesagt, man...

Speaker: Nimm eine Werbeanzeige, man strahlt dir Facebook und Instagram aus und es sehen sofort tausende Menschen.

Speaker: Du kannst hunderttausende Menschen erreichen, du musst einfach nur das Budget zur Verfügung stellen.

Speaker: Wenn du weißt, okay, wenn ich irgendwie zwischen 20 bis 50 Euro ausgebe, dann kriege ich pro 20, 30 Euro, 40, 50 Euro, was auch immer, kriege ich tausende Impressionen.

Speaker: Wenn ich jetzt 5000 Euro ausgebe, dann bekomme ich zig, hunderttausende Impressionen und wenn du das weißt, denkst du, okay, da erreiche ich ja schon die Leute.

Speaker: Das Problem ist,

Speaker: Die Leute denken mit.

Speaker: Und wenn sie sehen, du schreibst kein Gehalt aus, weil das ja verboten ist, weil ein internes Gesetz besteht, nee, das passt nicht, dann weiß jeder inzwischen.

Speaker: Inzwischen ist es ja so, dass sich einige Positionen teilweise ihren Job aussuchen können, weil halt da sehr stark gesucht wird, bei anderen weniger, es ist fairerweise auch so.

Speaker: Aber es gibt bestimmte Berufsgruppen, die können sich quasi ihren Arbeitgeber komplett aussuchen, können auch höhere Gehälter verlangen und die wissen,

Speaker: okay, die suchen, schreiben kein Gehalt aus, dann werden die wahrscheinlich unterdurchschnittlich zahlen.

Speaker: Oder wollen es nicht kommunizieren, erwarten, dass diese unorganisierten Strukturen da sind, es wird ein Gehälterkampf stattfinden, es wird verhandelt werden müssen, darauf haben viele keinen Bock.

Speaker: Und Lösungen, die man machen könnte, wären zum Beispiel mit Spannen zu arbeiten.

Speaker: Natürlich, nicht jedes Unternehmen möchte auch das sagen, aber irgendwas muss man ja nennen.

Speaker: Man könnte auch als Alternativlösung zum Beispiel sagen,

Speaker: Man nennt ein Durchschnittsgehalt.

Speaker: Was verdienen durchschnittliche Mitarbeiter in dieser Position?

Speaker: Das weckte natürlich auch nicht schlafende Schafe auf als Teillösung.

Speaker: Oder man versucht, das Gehalt als ein Gesamtpaket zu rechnen.

Speaker: Man hat ja die Möglichkeit bei Social Media Recruiting,

Speaker: mehr das visuell auszugestalten.

Speaker: Man könnte jetzt sagen, zum Beispiel eine Vorteilsektion oder verschiedene Bullet Points, wie sich das Gehalt zusammensetzt.

Speaker: Einmal aufgehübscht, mit wenig Text, verständlich gemacht.

Speaker: Wie rechnet sich das Gehalt zusammen?

Speaker: Gibt es da Schichtzulagen?

Speaker: Gibt es da irgendwie Fahrtkostenerstattungen?

Speaker: Gibt es da Urlaubsgeld?

Speaker: Gibt es da Tankrabatt?

Speaker: Gibt es da betriebliche Altersvorsorge oder irgendwelche Fitnessmitgliedschaften und was auch immer?

Speaker: Man kann in der Form das Gehalt anheben oder anheben.

Speaker: visuell anheben.

Speaker: Das sind natürlich auch steuerlich vergünstigte Möglichkeiten für Unternehmen, so etwas zu bieten den Mitarbeitern.

Speaker: Auf der anderen Seite kann man damit ja auch explizit werben und das Gehalt so versuchen zu erhöhen.

Speaker: Genau, wenn man sich darüber Gedanken macht und versucht auch intern das anzusprechen und zu sagen, pass auf, unser Recruiting wird immer schlechter.

Speaker: Wir haben halt einen Fachkräftemangel.

Speaker: In dieser Position ist es halt schwer und wir merken selbst, wenn wir Werbeanzeigen schalten und wirklich gute Anzeigen schalten, dass sich niemand bewirbt, weil wir nennen kein Gehalt.

Speaker: wir zahlen ein unterdurchschnittliches Gehalt, selbst wenn wir Bewerbungen bekommen und die wollen das nicht, dass man direkt mal intern anspricht, könnt ihr dafür nicht Lösungen schaffen.

Speaker: Auch wie es eben dargestellt hat bei kleineren Unternehmen.

Speaker: Auch wieder auf die Strukturen gucken.

Speaker: Klar, bei Konzernen ist es noch ein bisschen schwieriger, aber gucken, wo kann man Kosten einsparen?

Speaker: Kann man mal unnötige Dienstleister oder Produkte oder was auch immer, kann man das mal feuern?

Speaker: Kann man das einfach mal rausschmeißen, dass man Geld hat für die Mitarbeiter?

Speaker: Kann man sich darüber mal Gedanken machen?

Speaker: Und dass man intern versucht, besonders wenn man ein angestellter Recruiter zum Beispiel im Unternehmen ist, gucken, wo könnte man Kosten einsparen, wo könnte man auch dann mal den Führungskräften oder den Chefs mal vorstellen.

Speaker: Das sind deswegen ja Potenziale.

Speaker: Wenn wir das nicht machen, kriegen wir keine Mitarbeiter.

Speaker: Wir müssen ein vernünftiges Gehalt zahlen.

Speaker: Das sind ja alles Punkte, die man mal angehen muss, auch wenn es ein bisschen länger dauert.

Speaker: Aber dann kann man zumindest mal mit einem durchschnittlichen Gehalt oder minimal überdurchschnittlichen Gehalt punkten,

Speaker: Und dann nimmt man dich auch wahr.

Speaker: Dann will man auch da vielleicht mal raufklicken und sich mal näher dein Jobangebot anhören.

Speaker: Und zu guter Letzt, das passiert besonders bei Konzernen, aber auch bei Startups, dass versucht wird, einfach nur die eierlegende Wollmilchsau versucht wird zu finden.

Speaker: Und der Allrounder, der alles irgendwie kann, weil man hat wenig Budget, man hat aber ganz viele offene Positionen theoretisch oder man hat viele Verantwortungsbereiche, die erfüllt werden müssen,

Speaker: und wird versucht, alles auf einmal zu erfüllen.

Speaker: Und auch da ist natürlich, selbst wenn man mit einem Gehalt überzeugt wird, stellt man dann fest, oh Mann, die suchen da irgendwie eine Seniorstelle, zahlen aber für einen Junior, die wollen ganz viel von mir, ich kann zum Teil das und das und das nicht und dann funktioniert es auch nicht.

Speaker: Und selbst wenn man dann mit einem halbwegs guten Gehalt überzeugt, merkt man doch wieder anhand der Anforderungen, dass es doch nicht dem gerecht wird.

Speaker: Das war mir einmal wichtig in Sprachform festzuhalten,

Speaker: Ich kann es nicht mehr sehen, wie häufig Kampagnen schon mit einem schlechten Gehalt gestartet wurden, nach zwei, drei Wochen enttäuscht wieder beendet wurden.

Speaker: Es hat dann nicht funktioniert und es wurde dann darauf geschoben, nee, Social Media Recruiting funktioniert nicht.

Speaker: Obwohl es bei so vielen Tausenden, zigtausenden Leuten funktioniert, wenn das Jobangebot mal wenigstens halbwegs attraktiv ist und dargestellt wird.

Speaker: Und bei uns ist es sogar so, wir bauen jetzt eine Warnung ein,

Speaker: für zu schlechtes Gehalt.

Speaker: Wir werden sowieso eine Auswertung automatisiert machen.

Speaker: Das ist schon länger ein Projekt, was bei uns offen liegt.

Speaker: Wir wollen es auf jeden Fall in Kürze noch finalisieren und entwickelt haben.

Speaker: dass halt wirklich ein KI-Check existiert, auch abgeglichen wird und auch eines der Punkte wird das Thema Gehalt sein und genau, dass das Thema genauer beleuchtet wird und auch geflaggt wird, damit man Verständnis dafür aufbaut, weil wir wissen nicht, was wir sonst noch machen sollen.

Speaker: Überall erzählen wir das, in einem Support-Chat, in den Werbeanzeigen, wenn man die Kampagne baut und dann überall steht es, aber es wird trotzdem noch gemacht und deswegen wollte ich diese Podcast-Folge auch unbedingt aufgenommen haben.

Speaker: Genau, und auch wenn du ein Personaldienstleister oder eine Agentur bist, genauso liegt es da auch in deiner Verantwortung, dahingehend versuchen, deine Kunden oder Unternehmen zu unterstützen.

Speaker: Oder auch wenn du ein eingestellter Recruiter bist, auch da darauf mal hinzuweisen, dass man über das Gehalt mal genauer sprechen sollte.

Speaker: Genau, das ist alles von mir.

Speaker: Dann bis vielleicht zur nächsten Folge.

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