Transcript
Speaker: What kills, what heals, also was bringt dich um und was heilt dich? Solch einen Vortrag, den hab ich kürzlich gehört und nein, es gibt jetzt hier keine großen Umschweife, was dich alles umbringt und was du nicht essen sollst, sondern es gibt hier wirklich tolle Dinge, die dich heilen, zunächst aber einmal
Speaker: eine Sache, die dich vielleicht nicht killen kann, aber die mit Vorsicht zu genießen ist. Und dann kommen wir gleich zu einem fantastischen Interview mit der lieben Beatrice Bürger live aus Costa Rica, die deutsche Managerin, die ausgewandert ist, um in Costa Rica ihr neues Heim zu finden und im
Speaker: verlinkten YouTube -Video, da siehst du sie sogar live. Sie sagt purer Wider, das pure Leben und genau das strahlt sie aus. Sie strahlt über beide Ohren, sie sieht gesund aus, sie ist gesund, sie ist super schlank, sie ist top in Form und was sie ist und was sie tut, um so zu sein und so zu bleiben, das teilt sie heute in diesem ersten Teil dieses Interviews mit ihr und jetzt erstmal ein paar News.
Speaker: Die Sonne kommt wieder hervor und versorgt mich und meine Haut und mein Gedächtnis und meine Seele mit Lebensenergie und
Speaker: das kriegst du auch ganz ganz viel mit der lieben Beatrice Bürger gleich aber jetzt erstmal wie versprochen eine Geschichte mit der du Vorsicht zu behandeln sollst denn wir haben im Podcast letztlich nicht im Podcast sondern im Blog haben wir über das ja letztlich Superhype Startup Vegetarian Butcher geschrieben das ist eine Marke von Unilever ist und wir haben mal diese tollen Sachen wie Hickhack Hurra und
Speaker: Wie ein Schnitzel und lass die Sau raus Würstchen, die eben alle vegan sind, unter die Lupe genommen und zeigen dir ganz klar, ob diese zu empfehlen sind oder nicht. Ganz kleines Kurzfazit, ethisch und umweltpolitisch gesehen sind die Produkte von The Vegetarian Budget klar im Vorteil gegenüber Fleischprodukten.
Speaker: Von dieser Ebene betrachtet, befürworten wir solche Produkte und Initiativen, denn sie bringen einfach den pflanzlbasierten Lifestyle mehr in den Mainstream. Jedoch sind die Produkte für eine gesunde, vegane Fitnessernährung nicht geeignet. Warum nicht? Das erfährst du alles in diesem Artikel. Link dazu findest du natürlich wie immer in den Show notes. Und jetzt erstmal zwei Sachen, die dich wirklich, wirklich gesundheitlich optimieren können. Präsentiert von unserer lieben Tamm.
Speaker: Kennst du schon den Chaga Heilpilz? In unserem neuen Artikel erfährst du die faszinierenden Chagatierwirkungen und unsere Erfahrungen mit Chaga.
Speaker: Der Chaga -Pilz und seine Chagatewirkung zeigte in vielen Untersuchungen eine deutlich stärkere antioxidative Wirkung als seine vielen bekannten Heilpilzkollegen wie Raishi und Cordyceps. Sogar wilde Heidelbären, Acai und Goji -Bären stellt er in Bezug auf Antioxidantien in den Schatten. Somit gilt Chaga als der König der Heilpilze. Lese mehr dazu auf unserem veganEfflits -Blog.
Speaker: Tauche ein in die facettenreiche Welt der Rohkost und lass dich von unseren ExpertInnen mitreisen, begeistern und inspirieren. Melde dich dazu kostenlos beim Rohkostkongress 2021 an. Du erfährst, wie du mit einer gesunden, lebendigen Nahrung mit Spaß und Genuss deinen Nährstoffbedarf deckst, wie du frische Rohkost zu Hause unterwegs und auf der Arbeit zubereiten kannst,
Speaker: wie du deine Familie und Freunde mit Rohkost zum Staunen bringen kannst und wie du dein Wohlbefinden und deine Gesundheit unterstützen kannst. Alle Links dazu findest du in unseren Show Notes.
Speaker: Ja und jetzt schalten wir eben auch schon direkt zu dem, was sich wirklich wirklich heilt und zwar zum Interview mit der lieben Beatrice Bürger und du erfährst in diesem ersten Teil, warum sie in Costa Rica ist, was dieses, was es um das sagen umwobene Costa Rica oder kostarikanische Nationalgericht Gallo Pinto auf sich hat. Sie sagt dir oder zeigt dir live im Video, wie sie das zubereitet
Speaker: und was auch Costa Rica als Blue Zone, also als eine Zone auf dieser Erde, die besonders langlebig und glückliche Menschen hervorbringt, so besonders macht. Freu dich da drauf und genieße diesen ersten Teil, den zweiten Teil, den erfährst du nächsten Donnerstag. Und wie gesagt, melde dich auf jeden Fall für ihren Kongress an. Der ist kostenfrei und da erfährst du nicht nur von Beatrice, sondern von vielen, vielen mehr, was dich wirklich in deine Kraft bringt.
Speaker: In diesem Sinne wünsche ich dir Stay Healthy, Stay Vegan into Broccoli. Viel Spaß damit und wir hören uns spätestens am Sonntag wieder mit dem Special About Chaka.
Speaker: So, heute haben wir einen ganz besonderen Gast, eine Gästin sozusagen. Sie ist ja eine Bekannte in unserem Podcast. Sie war nämlich schon mal hier und sie macht zum zweiten Mal den weltberühmten Reflection Summit.
Speaker: In diesem Summit, da lernst du dich von und mit Helden inspirieren und kennen sowie begeistern und du reflektierst, was für dich in deinem Leben vielleicht schon nicht passt, wie du ins Handeln kommst, um das noch besser zu machen und sie bringt dir auch noch ganz ganz tolle Rezepte mit aus ihrer neuen Heimat in Costa Rica, die du einfach hier nachmachen kannst mit lokalen
Speaker: Zutaten, also es ist was für deinen Gaumen dabei. Es ist aber auch was für deine Seele dabei, für dein Geist dabei, um dich weiterzuentwickeln. Und wenn du das Video dazu siehst, dann siehst du auch, dass diese Frau, ja, ich weiß gar nicht, wie alt sie ist, 25 vielleicht, auf jeden Fall so jung aussieht, wie du es gerne hättest und noch dazu einfach eine Figur hat, die ultimativ ist.
Speaker: Also du lernst heute ganz viel über das nachhaltige Leben, über Gesundheit, über Fitness, über tolle Rezepte. Und ja, was kann es da noch mehr geben, liebe Beatrice, oder? Wie gut geht es hier? Pura vida, sage ich nur. Pura vida.
Speaker: Ja, mir geht es sehr gut und ich danke dir für die Einladung. Und ja, hier in Costa Rica, man sieht es leicht bekleidet, wo die Temperaturen funktionieren. Für meine Empfinden sehr gut. Ich liebe das, also die ganzen Früchte und die ganze Vegetation, die Tiere, alles, was hier so ist. Es ist schön, dass ich dabei sein darf, ein paar Sachen teilen darf. Und hallo, ich werde dieses Jahr 39.
Speaker: Jawohl, da bist du ja fast so alt wie ich, siehst aber noch zehn Jahre jünger aus. Also was ist dein Geheimnis? Vielleicht jetzt schon mal kurz vorab, dass du so strahlst, so jung aussiehst, ist es einfach nur, dass du in Costa Rica lebst, was ja auch eine Blue Zone ist. Also eine Zone, wo Menschen ganz besonders glücklich, aber auch alt werden. Oder was machst du anders? Teile uns mal deine Reflektion.
Speaker: Also an erster Linie glaube ich, dass es ganz viel mit dem Mindset zu tun hat, also die Einstellung uns selber gegenüber. Und zum anderen, ich habe mehr Costa Rica als meine Heimat gesucht, weil ich wusste, dass ich früher oder später Deutschland verlassen werde, weil die
Speaker: die das Klima hier für mich stimmt. Ja, es ist Teil der Blue Zone. Denn Bütner berichtet darüber. Also hier waren wirklich Forscher und Wissenschaftler weltweit in Nikoya auf der Halbinse, wo ich auch lebe. Da ist diese Blue Zone und hier ist ein gewisses anderes Klima. Also hier wären die Leute wirklich über 100. Und das ist erstaunlich. Die meisten Kostarikaner, was ich hier kennengelernt habe und so ernähre ich mich mittlerweile auch, weil ich bin mit einem Einheimischen zusammen,
Speaker: Es sind Reis, schwarze Bohnen, nennt sich Gayo Pinto, lagert sich lange, weil es ist halt noch mal sehr heiß. Und ja, und da schneidet man dann ganz viele frische Sachen rein, wie Koriander, süße Paprika sagt man hier dazu, Chile Dulce und
Speaker: Je nachdem, was der Gaumler selber gerade auch noch mag. Also die haben ja auch Kochbananen und viele andere Sachen, die nicht nur vegan sind oder vegetarisch, sondern die essen auch Hühnchen oder Fisch. Aber das meiste, was sie sich ernähren, ist wirklich Reis und schwarze Bohnen. Das gibt's morgens, mittags, abends, nachts. Also sehr, sehr blend -based. Sind das auch Zutaten, die dort auch wachsen? Also wechseln in Costa Rica, wird da Reis angebaut und auch die Bohnen und so weiter? Oder wie ist das?
Speaker: Also der Reis definitiv, das weiß ich. Costa Rica produziert seinen eigenen Reis auch, exportiert, importiert. Da guckt man am besten wirklich auch im Supermarkt, wo das herkommt.
Speaker: Es ist mittlerweile ein bisschen weniger geworden an Reis, was ich persönlich ganz gut finde. Viele Sachen von ihren eigenen Produkten exportieren sie in der Hinsicht nicht mehr ganz so. Und das Problem, wenn man, du kennst es selber, Monokultur hat, was man hier mit dem Reis jahrelang hatte, dann hat man natürlich ein anderes Klima, was man auf Dauer verändert. Und deswegen finde ich es ganz gut, dass es ein bisschen weniger geworden ist. Hier zumindest in Gornakaste, wo ich lebe.
Speaker: Und was würdest du jetzt sagen? Du wohnst ja auf dieser Halbinsel, in der die Blue Zone ja eben auch ist. Was genau ist jetzt dort so besonders außer dieses Nationalgericht?
Speaker: Ich habe euch etwas mitgebracht, was man ganz gerne zu Patacones isst, zum Beispiel. Patacones sind frittierte Kochbananen. Die habe ich jetzt nicht mitgebracht, das ist ein bisschen zu aufwendig, es dauert zu lange. Aber dazu isst man unter anderem Pico de Gallo. Und das ist etwas, ich habe überlegt, was könnt ihr zu Hause in Deutschland oder Europa selber machen, was nicht diese langen Transportwege hat. Und das besteht aus Tomaten,
Speaker: Zwiebeln, das ist der Hauptanteil, Zitronen bzw. Limetten. Da guckt man in Deutschland, was es da gerade gibt. Hier in Costa Rica hat man eine spezielle Art von Zitronen, auch zwei verschiedene. Und der Geschmack ist nur ein bisschen anders. Ansonsten kann man in Deutschland auch Koriander anpflanzen. Es hat viel Koriander und die Costa Ricaner, die verzehren Koriander, so wie wir Deutsche, Perejil, also Petersilie. Das ist interessant.
Speaker: Ist ja auch quasi das Pendant, Petersilie und Koriander. Witzigerweise, dass die sich sehr, sehr ähnlich sehen und die Deutschen haben Petersilie und viele Südländer haben eben Koriander. Von den Wigstoffen her sehr, sehr ähnlich, sehr, sehr potent eben auch als Heilkräuter oder als Wildkräuter.
Speaker: Beide von daher sehr spannend. Ja, jetzt hast du uns da schon das Mund wässrig gemacht, mehr oder weniger. Du hast da auch ein bisschen was vorbereitet, das wollen wir jetzt natürlich sehen, weil ich habe jetzt bisher verstanden, dass dieses Gericht hauptsächlich aus Tomaten, Zwiebeln, Nemetten und Koriander besteht. Stimmt das oder kommt da nicht noch was dazu?
Speaker: Den Hauch zeige ich euch gleich. Man kann dann selbst nach einem eigenen Geschmack würzen. Ich liebe es zum Beispiel, Paprika dazu zu machen. Kleingeschnippelt, ganz, ganz klein. Süße Paprika sagt man hier dazu. Die heißen ja Chili. Paprika heißt Chili. Chili -Dulce, Entschuldigung.
Speaker: Und dann kannst du würzen. Ich mache normalerweise selber meine Chili -Pasta. Also so richtig schöne scharfe Creme -Pasta mache ich gerne. Da kann man selber würzen. Es gibt natürlich für Kinder, die mögen das nicht so scharf und ansonsten Salz. Ich gucke mir gerade ganz gut. Ich habe alles vorbereitet. Ich gehe mal ganz kurz rüber. Und mehr ist es eigentlich gar nicht.
Speaker: Ich habe schon mal angefangen, ein bisschen zu schneiden. Die kostarikanischen Zitronen, da gibt es einmal so Richtung Deutschland Limette. Die ist grün. Die ist innen drin auch so ein bisschen gelbgrün. Und die, die ich mitgebracht habe, ich schneide die euch gleich mal auf. Die sind innen drin orange. Spannend. Ja, und die schmecken einfach saftiger und ein Hauch. Die haben einen anderen Geschmack. Also ich liebe die. Koriander, ganz frisch.
Speaker: Zwiebel habe ich schon vorgeschnitten und Salz, ganz wichtig als Geschmacksverstärker. Ja, und das war's. Also schaut auf jeden Fall in dieses Video rein, die liebe Beatrice, macht ihr jetzt dieses leckere Rezept. Also das heißt, du mixest dann quasi alles zusammen, tust es dann in einen Mixer rein oder machst du das eher wie so ein Salat, den du dann wie ein Salat isst, sozusagen.
Speaker: Ja, wie ein Salat. Also ich habe jetzt mal eine große Schüssel genommen, aber wir machen nicht so viel. Ich habe eine Tomate schon mal reingeschnuppelt. Das würde jetzt halt einfach den Rahmen sprengen. Das heißt, eine Zitrone auch schon drin. Und ich hole mal ganz kurz eine Löffel, damit ich umrühren kann.
Speaker: Wir machen zu Hause immer ganz viel. Also da ist die Schüssel wirklich dreiviertel voll, weil wir es einfach lieben. Also wir löffeln das richtig. Und meistens ist man, wie gesagt, diese frittierten Kochbananen dazu. Genau. Oder halt irgendwelche anderen Sachen. Es ist halt sehr frischend auch dazu. Du könntest auch das Nationalgericht dazu essen, oder? Dieses Pinto, also schwarze Bohnen und Reis sozusagen. Ja, genau. Gallo Pinto. Das nennt sich Pico de Gallo.
Speaker: Pico de gallo heißt, gallo ist ja quasi der Hahn. Und pico ist, umso schärfer du das machst, umso schärfer wird es, also pico. Und die Zwiebel ist natürlich etwas, was ich vorher zum Beispiel nicht wusste. Wenn ihr das zubereitet, schneidet die Zwiebel zuerst, habe ich jetzt nicht gemacht. Und die Zwiebel wird nämlich mit der Zitrone gedünstet, wie gekocht.
Speaker: Ich habe davon keine Ahnung gehabt. Mein Kostamerikaner hat uns beigebracht, er mag da keine Zwiebeln. Achtung, für die Leute, die es nicht mögen. Im Pico de Gallo ist immer die Zwiebel mit. Da gehört ganz, ganz viel Zwiebel rein. Am besten die ganze Zwiebel. Ist eine große. Ein bisschen was habe ich vorbereitet. Das mache ich jetzt mal rein. Dann kann quasi die Zwiebel schon vorgaren.
Speaker: und Zitrone. Das interessante ist auch bei ihm. Ich bin ja Deutsche. Ich komme da nach Costa Rica und hab dann von meiner Mutter, weil ich nachhaltig ein bisschen denke und versuche so gut wie möglich zu leben. Nobody is perfect. Eine, ich hab die gar nicht hier. Also ich lebe nicht hier zu Hause. Ich bin mit ihm zusammen und habe ich eine Glaspresse mitgenommen.
Speaker: Die ist schon 30 Jahre alt oder 35 Jahre alt. Und ich stehe dann da und presse dann die Zitronen aus. Dann hat er mir gezeigt, wie er das macht. Also er schneidet die einfach nur auf, nimmt seine Hand, bitte Händewaschen vorher, hält die so, dass ein bisschen Saft durch die Finger kommt, aber die Kerne nicht. Und dann drückt er sie einfach aus. Wartet mal, ihr seht das? Ihr seht das, dass die innen drin orange ist. Ja, sieht wirklich toll aus. Wahnsinn.
Speaker: Wie eine Orange. Ja, genau. Das heißt, die schmeckt nicht so süßlich und aber auch nicht so sauer wie jetzt eine Zitrone. Genau. So in der Mitte, schön. Ja, und ihr seht, ich habe hier keine Zitronenpresse und er braucht das auch nicht. Er macht das ganz, ganz schnell. Ich mache es jetzt langsam. Ich bin noch Anfänger, aber er hat dann hier quasi in der Hand die Kerne. Das ist super ausgepresst und dann
Speaker: Ja, die Zwiebel einfach drin garen lassen. Und man kann so viel zusätzlich rein machen, wie man mag. Ich persönlich liebe Paprika, und zwar die rote. Die ist ein bisschen süßer. Und davon kann man halt auch ganz viel reinschneiden oder weniger. Macht total toll. Ja, genau. Und das gibt es in Deutschland. Koriander gibt es in Deutschland. Salz. Nicht vergessen, Salz. Wir haben in Deutschland ja immer gerne Pfeffer. Also es gibt hier auch Pfeffer.
Speaker: Aber der gehört da nicht hinein. Der würde den Geschmack verfälschen. Genau.
Speaker: Super cooler Tipp. Also das ist ein ganz tolles Rezept, ja eben auch total, ich nenne es jetzt mal, erfrischend. Dann ist es natürlich eben auch noch low carb, nenne ich es jetzt mal, nur reine, reines Gemüse zusammen mit Wildkräutern. Du hast ja Koriander und Petersilie erzählt. Dann natürlich ein mega Vitamin C Boost. Also das heißt, das ist natürlich ein Gericht, wie es gesünder kaum sein kann. Definitiv, definitiv.
Speaker: Ja, genau. Ich wollte gerade noch sagen, es ist eigentlich total simpel.
Speaker: Und es hat jetzt nicht so viel Koriander, aber macht ganz viel Koriander rein. Da gehört mega viel Koriander rein. Sehr cool. Vielen lieben Dank. Jetzt bist du ja, Beatrice, du bist ja total schlank, du strahlst und so weiter. Wie hoch ist denn dein, ich denke jetzt mal, Rohkostanteil? Also wie viel gehst du raus in die Natur und ist so, wie es da draußen in der Natur wächst, gerade jetzt in Costa Rica? Kann man vorstellen, dass du da relativ viel davon isst, oder?
Speaker: Ja, und was mich überrascht, die Costa Ricaner, da gibt es einige, die das gar nicht so machen. Also da sind wir Deutsche schon mit unserem Mindset weiter, darf ich einfach mal so vorsichtig behaupten. Bei denen ist das einfach so, dass die es oftmals nur verkaufen. Mein Tico, seitdem wir zusammen sind, kauft mittlerweile auch mehr Obst und mehr Gemüse. Wie mache ich das?
Speaker: Ich bin hierhergekommen und habe mein Haus gebaut. Ich fange jetzt erst einmal in der Regenzeit an, die ganzen Pflanzen zu pflanzen. Die letzte Regenzeit war die erste, wo wir ganz viel im Garten angelegt haben. Es gibt Kochbananen, es gibt Essbananen, ganz kleine Babybananen, es gibt Ananas.
Speaker: Maracuja, wir haben brasilianische Spinat, also ich habe wirklich Kokosnuss, wir haben da ganz ganz viel wirklich exotische Früchte angepflanzt. Und eh man die ernten kann, dauert es natürlich ein bisschen. Aber was wir hier in Costa Rica machen oder ich ganz speziell, ich gehe ganz oft nicht im Supermarkt die Ware kaufen, sondern direkt beim Bauern.
Speaker: Es kommt auch einmal die Woche ein Fahrzeug vom Bauern direkt quasi und fährt die ganzen Dörfer ab. Und bei ihnen kaufe ich zum Beispiel auch am liebsten, weil ich weiß, es ist lokal, es ist quasi der Nachbar, der das anpflanzt. Und es ist ein bisschen weniger mit Pestiziden, Achtung, Achtung, ja, belastet, weil Costa Rica, das wissen viele nicht, ist auf der Weltrangliste eines der Länder, wo sie am meisten...
Speaker: Krass, das hätte ich jetzt natürlich auch nicht gedacht, sozusagen. Jetzt achtest du ja darauf, dass es sehr, sehr bio ist und ohne Pestizide und baust eben auch selber an, was ich ja toll finde. Ist das vielleicht in Costa Rica eben auch so, dass es ja wie in anderen Ländern, wo dann quasi so das Convenience und Fastfood Einzug gehalten hat, dass die Leute dann quasi eigentlich
Speaker: so ein bisschen müde sind ihrer einheimischen und gesunden Ernährung und dann auf das schnell verfügbare und ach so leckere, weil mit Geschmacksverstärkern optimierte Food zurückgreifen, weil sie ja denken, das ist genauso gut, geht schneller, schmeckt besser und dann so ihre ihre richtig gute Ernährung vernachlässigen und somit nach und nach eben leider eben auch dieses
Speaker: dieses high processed food leider eben auch die Leute kontaminiert, so krass wie es aussieht, wie ich es benenne. Ist das so bei Ihnen in Costa Rica auch? Hast du so das Gefühl? Ja, vorsichtig gesagt schon, weil die westliche Welt, also das Bild von dem westlichen Leben, das hat ja auch Einzug gehalten. Was die Ernährung betrifft, bin ich der Meinung, ich höre das ja auch immer von den Einheimischen, dass die jüngere Generation, dass die genau da hineinfällt, was du gesagt hast.
Speaker: Die ältere Generation nicht, da machen die alles noch selber, also zum Großteil zumindest. Und die Jüngeren, die gehen auch gerne mal in den Supermarkt und kaufen sich einfach Chips und essen dann die Chips, auch mit Pico de Gallo.
Speaker: Und das finde ich halt persönlich total schade, weil letztendlich, wir kennen das aus Deutschland auch, die Kinder wissen dann teilweise gar nicht mehr genau, wie die Rezepte sind, die da die Großmutter noch verwendet hat. Und manche Sachen gehen dann natürlich auch verloren. Ich hoffe, dass das bei uns hier irgendwie so ein bisschen verwahrt bleibt, ich wohne.
Speaker: in einem Randgebiet quasi außerhalb, also in der Pampa und nicht in der Großstadt, wo wir das Glück noch haben, dass da zum Beispiel einmal die Woche die Händler kommen, also die Bauern direkt den Fisch verkaufen oder Obst und Gemüse und solche Sachen. Das ist in der Stadt natürlich ein bisschen anders. Ist es denn auch eine der Gründe, warum du diesen Reflection Summit gegründet hast? Weil das ist ja ein Summit, wo ja ganz, ganz viel
Speaker: Außergewöhnliches, Nachhaltiges und so weiter gelehrt wird und wo du ja Gäste hast, die ja einfach phänomenal sind, weil sie Dinge tun, wie die Natur sie uns vorgibt und die wir auch schon sehr, sehr stark verlernt haben. Ist das so eines der Gründe oder was ist da deine Motivation? Und erzähl ruhig ein bisschen mehr zu diesem, diesem Summit und was ich eben auch davon erwarten kann. Also als allererstes sage ich von ganzem Herzen Danke, Christian, weil du bist nämlich einer von den Referenten beim Summit und ich
Speaker: Danke dir dafür, dass du da dein Wissen teilst und wir einfach unseren Kindern auch praktische Beispiele geben können, wie es anders gehen kann. Meine Motivation selber ist, dass ich als allererstes, weshalb ich überhaupt hierher gekommen bin, versuchen möchte, anders zu leben.
Speaker: weil ich komme aus einem Management. Ich arbeite immer noch in dem Bereich, aber es formt sich immer mehr in eine andere Richtung, was auch gut ist. Und da ist viel genau in diese Richtung. Mit High Heels, Bluse, Schick und man ist immer Repräsentant und man hat dann ein gewisses Image aufgebaut, was man natürlich auch wahren möchte. Und auf einmal stehe ich hier mitten im Dschungel in einer Pampa mit Badeschlappen und denke mir so, in meinem Grundstück, was ich dann gekauft habe, sagen die Bäume zu mir, endlich bist du da, herzlich willkommen zu Hause.
Speaker: Diese Naturverbundenheit ist enorm. Costa Rica hat fünf Prozent der Biodiversität allein vom Rest der Welt in einem so kleinen Land wie Niedersachsen. Das muss man sich mal vorstellen. Flora und Fauna funktioniert hier noch anders als anderswoz.
Speaker: Wir haben hier, Costa Rica hat 2013 den letzten Zoo abgeschafft. Das sind so Fakten, wo ich glaube, wow, die sind Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Nobody is perfect. Und auch Costa Rica hat früher Regenwald abgeholt, gerodet ohne Ende, ohne Wenn und Aber. Und jetzt ist aber der Punkt gekommen.
Speaker: 20 Jahre ungefähr, dass sie angefangen haben zu lernen aus ihren Fehlern. Das heißt, sie gehen anders mit der Natur und Landwirtschaft um. Sie gehen anders mit dem Tourismus um. Und was ich persönlich sehe, ich sage es bei mir, kleiner Ausdruck aus meinem Alltag. Ich liebe es immer, auf der Arbeitsplatte zu sitzen in der Küche. Guck ich raus und denke mir so, irgendwas läuft da durch den Garten. Und bin dann ganz schnell rausgeblitzt, weil ich dachte, das kennst du noch nicht.
Speaker: Das war ein Aha -Moment in meinem Leben. Was denkst du, was da gelaufen ist? Welches Tier muss das jetzt wohl gewesen sein?
Speaker: Also komm ich jetzt nicht drauf. Eine Maus. War langsamer als eine Maus und also Brüllaffen war. So ein kleiner Igel? Nein, Igel habe ich hier noch gar nicht gesehen. Siehst du, meine Mutter würde das vermissen. Aber dafür haben wir ja viele Brüllaffen, die fast täglich durch den Garten kommen, Kohlebries. Ja, es gibt auch gefährliche Tiere wie Skorpione, Schlangen und alles sowas. Aber es war eine Rotwangen Schmuckschildkröte.
Speaker: Das ist ja krass. Ja, und für mich, ich hab da Gänsehaut bekommen. Ich dachte mir so, ich seh da gerade irgendwie was, was normalerweise im Film ist oder in der Dokumentation über Tiere, wo ich so denke, das lebt hier. Das ist frei und wild. Ich hab's auch nicht angefasst. Es gibt gleich Touristen, die es hochnehmen und so, oh, Selfie machen. Und ich denke, nee, lass die Tiere, wie sie sind. Weil man verändert ja letztendlich auch anhand, dass man sie anfässt.
Speaker: vor allem wenn es Babys sind, dass sie teilweise nicht mehr in der Familie so aufgenommen werden. Also ja, das ist wunderschön und das lerne ich hier immer mehr, immer mehr und das tut richtig, richtig gut. Und das ist ein Grund, weshalb ich den Summit mache, weil ich das weitergeben will.
Speaker: Wusstest du, dass wir drei Episoden in der Woche veröffentlichen im vegan Podcast? Wenn du keine Episode verpassen möchtest, vor allem die neuesten News rund um die vegane Ernährung, optimale Fitness und deine strahlende Gesundheit sowie dein tolles Aussehen nicht verpassen möchtest, dann abonniere jetzt diesen Podcast.
Speaker: Du kannst das in iTunes mit Apple Podcasts tun, du kannst das natürlich in Google auf deinem Android -Handy tun mit Google Podcasts, du kannst das in Spotify tun und wo auch immer du möchtest. Verlinkungen dazu findest du in den Show Notes und vor allem teile diesen Podcast mit deinen Liebsten, denn ich glaube, es ist für jeden immer mal etwas dabei. Vielen lieben Dank, dein Mr.
Speaker: Ich hoffe, dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir bei medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.






