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#83 - Wenn Regulationstools schaden, statt helfen und emotionales Essverhalten noch schlimmer machen

Chainless Woman
Chainless Woman

32 plays · Aug 20, 2026

Du kennst unzählige Nervensystem-Tools und trotzdem bleiben Heißhunger, emotionales Essen und der Kampf mit deinem Gewicht? Vielleicht liegt die Lösung nicht in der nächsten Atemübung, sondern dort, wo du bisher noch nicht hingeschaut hast. In dieser Folge sprechen Natascha und Lena darüber, wann Regulation wirklich hilft und wann sie unbewusst dazu genutzt wird, Gefühle und innere Konflikte zu vermeiden. Du hast schon so viel ausprobiert: Atemübungen, Tapping, Meditation, Schütteln, Vagus-Übungen und trotzdem kommen Heißhunger, emotionales Essen und die nächsten Abnehmversuche immer wieder zurück? Dann könnte diese Folge etwas in dir verändern. Denn Regulationstools können wertvoll sein. Aber sie sind nicht automatisch die Lösung für die Ursache deines Essverhaltens. Manchmal werden sie sogar Teil desselben Musters: Wir regulieren uns, damit ein unangenehmes Gefühl möglichst schnell wieder verschwindet, anstatt zu lernen, mit dem, was in uns passiert, wirklich in Kontakt zu sein. Natascha und Lena zeigen, warum die innere Haltung entscheidend ist: Nutzt du ein Tool, um dich zu optimieren und wieder zu funktionieren, oder um dir selbst Raum und Sicherheit zu geben? Du erfährst außerdem, warum nicht jede Regulationstechnik zu jedem Nervensystemzustand passt und weshalb gerade bei emotionalem Essen eine reine Symptombehandlung häufig nicht ausreicht. Wenn du emotionales Essen stoppen, emotionales Essen lösen und Heißhunger stoppen möchtest, geht es deshalb um mehr als die nächste Technik. Es geht darum, die emotionales Essen Ursachen zu lösen, dein Nervensystem zu regulieren und langfristig intuitives Essverhalten zu lernen – statt immer wieder zwischen Diäten, Kontrolle und Stress-Essen zu pendeln. Gesund Abnehmen darf entstehen, wenn du nicht mehr gegen dich kämpfst, sondern beginnst, dich wirklich zu verstehen. Genau darum geht es in dieser Folge. 🕊️ Du möchtest wissen, wie du es endlich schaffst für immer den Teufelskreis mit emotionalem Essen und Abnehmversuchen zu verlassen? Auf unserer Webseite findest du alle Infos zum Chainless Woman Coaching und die Möglichkeit für ein kostenloses Analyse-Gespräch: www.natascha-wilms.com [https://natascha-wilms.com/] 💌 Teile gerne deine Gedanken zu dieser Folge und deine Themenwünsche mit uns: Instagram: Chainless Woman [https://www.instagram.com/chainless.woman?igsh=MXFzZnc2bGp4YTNzdg==] Wenn du spürst, dass du nicht einfach nur oberflächlich Symptome coachen, sondern wirklich zu nachhaltigen Durchbrüchen begleiten willst: Trag dich jetzt auf die Warteliste für die Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung ein. Für ein Coaching, das Tiefe hat. Und dich wirklich trägt: 👉🏻 Zur Warteliste & Webseite [https://psychosoma-nutrition-institute.com/] Folge uns auf Instagram @‌psychosoma-nutrition-institute [https://www.instagram.com/psychosoma.nutrition.institute/], für Impulse, die dein Nervensystem nähren und deinen Weg als Coach begleiten.

Transcript

Speaker: Regulationstools können helfen, sie können aber tatsächlich auch genau das Gegenteil bewirken und uns blockieren und emotionales Essverhalten sogar noch schlimmer machen.

Speaker: Wir haben immer mehr Klienten, die zu uns kommen, die eben durch Instagram super viele Regulationstools kennen.

Speaker: Wir sprechen in dieser Podcast-Folge darüber, wie du das für dich nutzt statt gegen dich, wo sie helfen können, wo sie begrenzt sind und was es vielleicht

Speaker: noch braucht, damit sich das Thema für dich wirklich lösen kann.

Speaker: Herzlich willkommen zum Chainless Woman Podcast.

Speaker: Mein Name ist Natascha Wilms und seit über zehn Jahren begleite ich Frauen, die unter emotionalem Essen und ständigen Gewichtsthemen und Abnehmen versuchen leiden.

Speaker: Wenn du dauerhaft diesen Kreislauf, diesen Kampf gegen dich selbst und gegen dein Essverhalten verlassen möchtest, bist du genau richtig hier, denn in diesem Podcast schauen wir uns die Ursachen für diese Herausforderung an und wir schauen uns echte nachhaltige Lösungen an, damit du nicht immer und immer wieder von vorne anfangen musst.

Speaker: Mein Name ist Lena und ich arbeite jetzt inzwischen seit über fünf Jahren Vollzeit als Coach und habe mich in dieser Zeit insbesondere auf die Wechselwirkung von Körper und Psyche, Nervensystemarbeit und emotionalem Essen spezialisiert und bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Jahren mit Natascha hier bei Janice Wum dabei und begleite hier Frauen und freue mich, dass wir uns in diesem Podcast regelmäßig hören dürfen.

Speaker: Ich muss sagen, in den letzten Jahren hat sich echt einiges gewandelt, wenn ich mir so anschaue, wie Frauen, die bei uns für emotionales Essen Hilfe suchen, sich verändert haben, beziehungsweise welchen Wissensstand, welchen Bewusstseinsstand sie auch erreicht haben.

Speaker: Weil die Persönlichkeitsentwicklungs- und Coachingbranche natürlich gerade auf Instagram und den sozialen Medien ihre Wirkung entfaltet.

Speaker: Und so wie es früher war,

Speaker: waren vor allen Frauen oder haben vor allen Frauen bei uns angefragt, die den Fokus noch sehr, sehr stark darauf hatten, ihr Essverhalten durch zum Beispiel Pläne verändern zu wollen.

Speaker: Und mittlerweile haben wir immer mehr Frauen, die schon super viel an sich gearbeitet haben, vielleicht sogar Therapien auch gemacht haben, vielleicht auch schon Coachings vorher gemacht haben und

Speaker: so gut wie jedes Nervensystems Regulationstool kennen, was man sich vorstellen kann.

Speaker: Man kriegt sie ja auch überall, Somatik-Work bei YouTube und Schüttel- und Klopfübungen und EFT und was es nicht alles gibt.

Speaker: Und trotzdem löst sich diese Thematik nicht.

Speaker: Im Gegenteil.

Speaker: teilweise teilen die Frauen auch mit uns, dass die Verzweiflung und der Druck häufig noch größer wird, weil jetzt tappen sie ja schon, jetzt schütteln sie ja schon, jetzt atmen sie ja schon, jetzt meditieren sie ja schon und irgendwie löst es sich trotzdem nicht.

Speaker: Und deswegen dachten wir uns, es ist vielleicht ganz gut und wichtig, wenn wir mal darüber sprechen, wo Regulationstools uns helfen und wo sie eben auch größere Probleme machen können, weil sie an der falschen Stelle eingesetzt werden, vielleicht auch mit

Speaker: der falschen inneren Haltung eher gegen sich eingesetzt werden statt für sich.

Speaker: Und damit du wirklich von Regulationstools profitieren kannst, braucht es eben ein gewisses Wissen auch um innere Dynamiken und wozu Regulationstools eigentlich da sind.

Speaker: Denn

Speaker: Die sind eigentlich nicht da, um sich einfach nur zu regulieren, sondern die sind da, um einen gewissen Raum zu schaffen.

Speaker: Und das Nervensystem reguliert sich eigentlich von alleine.

Speaker: Wir regulieren das Nervensystem mit diesen Tools nicht.

Speaker: Wir schaffen eigentlich nur Raum für Regulation durch diese Tools.

Speaker: Aber da steigen wir jetzt gleich tiefer ein.

Speaker: Was ist denn deine Beobachtung, Lina, so in den Coaching-Räumen?

Speaker: Weil das war ja auch dein Vorschlag, darüber auf jeden Fall mal zu sprechen.

Speaker: Genau, und nimm uns da mal so ein bisschen mit, was dir auffällt.

Speaker: Ja, also die Idee kam mir tatsächlich, als ich selber bei Instagram war, weil mir da ein Video ausgespielt wurde mit einer bestimmten Atemtechnik.

Speaker: Dann wurde mir dann drei Beiträge später, ich meine, der Algorithmus kennt mich ja jetzt auch schon und meine Interessen, wurde mir dann eine Vagus-Übung gezeigt und eine bestimmte Technik mit bestimmten Druckpunkten, die Cortisol-Spiegel, also Stress-Spiegel runterfahren sollen.

Speaker: Und ich habe mich dabei beobachtet, wie ich alles gespeichert habe.

Speaker: Also alles auf diese Fahne von, ah, da speichere ich mir mal ab.

Speaker: Und dann bin ich auf meinen Speicherordner, sage ich mal, gegangen und habe gesehen, dass ich ungelogen locker über 80 verschiedene Videos und Beiträge zu Nervensystemregulationstools da gefunden habe.

Speaker: Und dann habe ich mich so gefragt, also erstens,

Speaker: gab es dann in mir echt so eine kurze Stressreaktion, dass ich mir so dachte, Alter, wann soll man die eigentlich alle machen?

Speaker: Dann sind die häufig sehr kontextlos, also das sind dann so sehr verallgemeinerte, ich nenne es mal Tools, die aber noch gar nicht, auch bei Instagram gar nicht möglich, den Kontext mit einschließen, in welchen Situationen machen die überhaupt Sinn und in welchen Nervensystemzuständen,

Speaker: erzeugen sie eher mehr Druck und mehr Stress im Körper, als dass sie wirklich regulierend wirken.

Speaker: Und was mir dann vor allen Dingen aufgefallen ist, und das ist eine Beobachtung, die ich auch bei uns in den Räumen eben mache, ist, dass es sehr, sehr viele Übungen dazu gibt, die am Anfang beginnen mit, wenn du morgens keine Kraft hast, aufzustehen oder wenn du morgens auf nichts Lust hast oder wenn du schon energielos ausstehst,

Speaker: dann ist diese Übung für dich.

Speaker: Und dann gibt es dann irgendwie fünf-, sechsminütige Anleitungen, was man dann erstmal machen kann, wo man dann sich hinstellt und schüttelt, bestimmte Bewegungen mit dem Oberkörper macht, eine bestimmte kraftvolle Atemtechnik anwendet.

Speaker: Und je mehr ich mich mit dem Nervensystem beschäftigt habe, desto mehr habe ich verstanden, weshalb so viele dann im Raum sitzen und sagen, ich weiß das ja, dass das eine gute Übung dafür wäre, um Energie zu steigern, aber ich mache sie nicht.

Speaker: Und für mich macht das inzwischen halt Sinn, weil wenn du halt keine Energie hast, keine Kraft hast, keine Ressourcen hast, dann hast du auch keine Kraft und keine Energie und keine Ressourcen, um dann noch eine Übung zu machen, die nicht schon in deinen Alltag integriert ist.

Speaker: Also unser Gehirn arbeitet ja sehr ressourcenschonend und energiesparend.

Speaker: Das heißt, alles, was nicht schon lange erprobt und wiederholt und in den Alltag integriert ist, kostet erstmal Energie.

Speaker: Egal wie viel gute Effekte oder Energieressourcen es zur Verfügung stellt, kostet es erstmal Energie, etwas anders zu machen, als wir es kennen.

Speaker: Und solange diese Energie aber nicht da ist, kann die Übung noch so toll sein und wir machen sie trotzdem nicht und fühlen uns danach dann noch schlechter und schuldiger und versagender, weil wir merken, oh Mann, jetzt hätte ich ja schon so coole Zugänge und mache sie trotzdem nicht.

Speaker: Das ist der eine Punkt.

Speaker: Und der andere Punkt, den du eigentlich auch schon so ein bisschen indirekt angesprochen hast, ist, dass wir bei Regulationstools auch Gefahr laufen müssen,

Speaker: dass wir sie nutzen, um mehr zu vermeiden, mehr zu verdrängen und dass wir sie nicht nutzen, um zu erinnern, in Anführungsstrichen, sondern um zu vergessen.

Speaker: Das heißt, wir bauen dann in einen stressigen Alltag, in Beziehungen, die uns nicht glücklich machen, in ein Essverhalten, das uns gerade sehr unzufrieden macht, in den Spiegel zu gucken und uns nicht attraktiv oder schön oder lieb.

Speaker: sogar im schlechtesten Fall hässlich, minderwertig und so weiter zu fühlen, gehen wir nicht an die Wurzeln dieses Stresses, sondern legen mit Regulationstools einfach nur...

Speaker: einen kurzen Moment der Regulation darauf, um das möglichst schnell wieder zu vergessen.

Speaker: Also es hilft uns nicht dabei, uns an den Schmerz zu erinnern, an das zu erinnern, was mal dazu geführt hat, dass wir heute diese Muster haben, sondern es hilft uns dabei, für einen kurzen Moment die Wurzel zu vergessen, weil wir nicht mehr so sehr den Stress und den Schmerz spüren.

Speaker: Und mein Ziel mit der Arbeit, die wir machen,

Speaker: ist nie, dass jemand so viele Tools kennt und den ganzen Tag damit beschäftigt ist, sich regulieren zu müssen.

Speaker: Morgens eine kraftspendende Übung, vormittags eine ressourcenschonende Übung, nachmittags eine Atemsession, abends nochmal eine Visualisierungsübung, damit man einigermaßen durch den Alltag und durch den Tag kommt.

Speaker: sondern dass der Grundzustand reguliert ist und dass diese Tools dann akut auch noch Sicherheit geben, wenn mal das Nervensystem wirklich in einem Zustand ist, wo es eben nicht in einer Grundbalance ist, wenn zum Beispiel stressigere Phasen sind, Entscheidungen anstehen oder was auch immer, dass da diese Tools greifen können.

Speaker: Aber es sollte nicht das Ziel sein, dass wir ständig eine Technik nach der nächsten machen, uns kurz besser fühlen,

Speaker: Aber sobald wir es weglassen, unser Nervensystem in eine Disbalance kippt, wir wieder in den Esstrang zurückfallen oder in alte Gedankenspiralen.

Speaker: Und deswegen ist es, glaube ich, wichtig, darüber zu sprechen, weil diese Techniken einfach kurze Erleichterungen bringen, aber eben keine Lösung des darunterliegenden Musters.

Speaker: Und das sehe ich auch bei unseren Klienten.

Speaker: Und du hast ja eben auch gesagt, dass du ein gutes Beispiel aus einem Raum hast.

Speaker: Und vielleicht kannst du das einmal teilen, weil es ist immer ganz cool, wenn es direkt sichtbar wird, von was sprechen wir hier eigentlich gerade.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Genau, also ganz konkret ging es, da hatten wir das Thema in einer Session, in der eine Klientin eben geteilt hat, dass...

Speaker: es ihr sehr gut tut in Stressmomenten, wenn sie merkt, es wird eng auf der Brust, dass sie dann tappt oder atmet.

Speaker: Also Tappingübungen macht, den Vagusnerv versucht zu aktivieren, summt.

Speaker: Das entlastet sie in dem Moment, aber es hat sich im Allgemeinen dadurch nicht wirklich was am emotionalen Essverhalten verbessert.

Speaker: Im Gegenteil, das ist

Speaker: in dieser Situation, in diesem Moment akut jeden Tag so gewesen.

Speaker: Also, dass sie nach Hause kam, dann ins Handy geguckt hat und angefangen hat zu essen und das dann auch nicht mehr unterbrechen konnte durch Tappen oder Klopfen.

Speaker: Aber wenn sie es denn mal konnte, dann hat es zu einer Entlastung, zu einem entlastenden Gefühl in dem Moment geführt.

Speaker: Und wir sind dann in der Session in

Speaker: Diese Situation rein, wo sie dann mittags nach Hause kommt und im Handy versinkt und anfängt zu essen.

Speaker: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und Techniken, die wir in den Sessions anwenden, um zu gucken, also um überhaupt mit dem in Kontakt zu treten, was in dem Moment vermieden wird.

Speaker: Also wenn ich die ganze Zeit ins Handy gucke und esse, dann lenke ich mich ja von mir selber ab.

Speaker: Das heißt, wenn ich das nicht mehr machen würde, dann müsste ich mit einem Körpergefühl zum Beispiel, einem Teil in mir in Kontakt treten, den ich gerade nicht aushalten kann.

Speaker: Und deswegen mache ich diese Bewältigungsstrategien die ganze Zeit.

Speaker: Und wenn ich die Ressourcen nicht habe, das aushalten und auch regulieren zu können,

Speaker: überhaupt, wie du es eben auch beschrieben hast, in dem Moment auf die Regulationsübung zum Beispiel zugreifen zu können, dann bleibe ich halt in diesem Muster stecken, obwohl ich es eigentlich besser weiß.

Speaker: Weil es eine Schutzreaktion ist.

Speaker: Und da braucht es dann in dem Moment die Führung und die Co-Regulation.

Speaker: Das heißt, wir sind da reingegangen, wir haben...

Speaker: Ich habe sie in den Moment wieder zurückgebracht und wir haben mal geguckt, was spielt sich denn eigentlich im Körper ab, wenn sie isst und wenn sie im Handy ist, weil das ist ja nicht weg, das ist nur abgelenkt, aber das ist ja nicht weg, das bleibt ja trotzdem da, das ist nur irgendwo verdrängt oder betäubt.

Speaker: Also ist sie begleitet mit mir durch meine Sicherheit, durch meine Ko-Regulation, hat sie mal dorthin gespürt.

Speaker: Wir haben also die Tür aufgemacht, die sie sonst immer mit Essen und Handy schön zudrückt und sind mal in den Raum gegangen und das Ende vom Lied...

Speaker: Durch den Prozess sind wir hindurchgegangen und was wir entdeckt haben, war ein total überfordertes, verängstigtes kleines Mädchen, das gelernt hat, dass es immer über seine Grenzen gehen muss, um für andere zu funktionieren, dass es nicht Nein sagen darf, dass es keine Wut ausdrücken darf, dass es keine Trauer ausdrücken darf, dass es im Prinzip sich selbst unterdrücken muss, um zu passen.

Speaker: Das heißt, dieses Kind, dieses kleine Mädchen hat gelernt, ich muss leisten, um geliebt zu werden.

Speaker: Ich muss leisten, um eine Daseinsberechtigung zu haben.

Speaker: Und wenn ich nicht leiste, wenn ich mich nicht anstrenge und vor allem, wenn ich mich dabei nicht selbst verleugne, dann bin ich nicht sicher.

Speaker: Und

Speaker: dann habe ich ihr beschrieben oder ich habe ihr versucht, klarzumachen, was passiert, wenn sie in so einem Moment das Klopfen nutzt, damit dieses Gefühl verschwindet.

Speaker: Weil dieses Gefühl kommt sozusagen von der Kleinen.

Speaker: Das Gefühl der Überforderung, der Hilflosigkeit, der Angst kommt nicht von der erwachsenen Frau in dem Moment, sondern von dem kleinen Teil in ihr.

Speaker: Und so wie sie zum Beispiel das Tappen oder auch das Atmen eingesetzt hat, war mit der Haltung von ich mache das, damit es verschwindet.

Speaker: Also ich tappe, damit diese Angst verschwindet.

Speaker: Ich tappe, damit dieses Gefühl verschwindet.

Speaker: Ich schüttel mich aus, damit es verschwindet.

Speaker: Ich mache das alles nur, damit das emotionale Essen endlich aufhört, weil ich kann das nicht mehr ertragen.

Speaker: Und die Botschaft, die dabei zu diesem kleinen Ich, das Angst hat, geflossen ist, ist im Prinzip, ja, ich mache doch schon, ich tapp doch schon, ich klopfe doch schon, ich mache jetzt doch schon ein Coaching, ich gucke doch schon hin, ich mache das aber alles nur, damit du verschwindest.

Speaker: Damit dieses Gefühl, ergo du, weil das ist das kleine Ich in dem Moment, das dieses Gefühl an die Oberfläche bringt, endlich verschwindet, endlich ruhig ist, endlich wieder funktioniert, so wie es früher für alle anderen auch funktionieren musste.

Speaker: Und es heißt, hier sehen wir, wie die Dynamik, deswegen sagt man nicht umsonst, das, was mit uns als Kind früher gemacht wurde, das funktioniert.

Speaker: machen wir später mit uns selbst, weil in dem Moment hat sie eigentlich agiert, wie ihre Mutter ihr gegenüber reagiert hat, als sie ein Kind war.

Speaker: Nämlich, wir machen das jetzt so, ich mache das ja jetzt alles so für dich, sei ruhig, funktioniere.

Speaker: Und somit hat sie die Regulationstools aus ihrem alten Muster heraus herausgearbeitet,

Speaker: Sie hat es also nicht genutzt, um diesem Teil in sich Raum zu geben.

Speaker: So wie man sich vielleicht vorstellt, man nimmt ein schreiendes, weinendes Baby in den Arm und wiegt das und reguliert es durch den Halt und durch das Summen und man ist einfach da und hält den Raum und dann kann man ein bisschen das schütteln oder schuckeln, nutzen und das machen wir ja eigentlich an sich intuitiv,

Speaker: Aber die Frage ist, aus welcher Haltung machen wir das?

Speaker: Wir können das machen, um dem Raum zu geben.

Speaker: Es ist okay, dass du weinst, ich bin da und ich helfe dir mit der Emotion.

Speaker: Oder ich kann das machen, schüttel, schüttel, klopf, hör bitte einfach auf.

Speaker: Und so ist die innere Dynamik eben bei ihr auch gewesen, dass sie das nicht für diesen kleinen Anteil, der da Angst hatte, eingesetzt hat, um Raum zu geben, sondern um,

Speaker: sich selbst zu optimieren.

Speaker: So kann man es eigentlich sagen.

Speaker: Und da bemerken wir häufig gar nicht, wie wir diese Tools nutzen aus unseren alten Mustern heraus und sie uns dann eben nicht dienen können, sondern wir sie im Prinzip für oder aus unserer Verletzung heraus missbrauchen.

Speaker: Und das ist, glaube ich, du hast es vorhin anders ausgedrückt.

Speaker: Ich komme nicht mehr drauf, kann es gleich gerne nochmal wiederholen, wenn du weißt, was ich meine.

Speaker: Also es gibt einen Unterschied, ob ich diese Tools aus einem Wunsch danach endlich wieder zu funktionieren und also so eine Leistungsoptimierung heraus nutze, oder

Speaker: Oder ob ich es nutze, um dem Raum zu geben, was da ist, um zu lernen, mit dem zu sein, was da ist, damit es sich dann regulieren kann.

Speaker: Es reguliert sich nicht, indem wir es mit Druck wegschieben und dafür ein Tool nutzen, sondern es reguliert sich, wenn es erstmal einfach da sein darf.

Speaker: Und das ist eine innere Haltung, die eigentlich allen Frauen, die zu uns kommen,

Speaker: Wenn ich das jetzt so erkläre, verstehen das alle.

Speaker: Aber die innere Haltung dazu, also wie nehme ich denn diese Haltung, diesen Zustand überhaupt ein, die Fähigkeit fehlt häufig.

Speaker: Weil wenn ich mein Leben lang schief stehe, weiß ich irgendwann nicht mehr, wie ich mich gerade hinstellen soll.

Speaker: Weiß nicht, wie sich gerade anfühlt.

Speaker: Und wenn mich dann mal jemand gerade hinstellt, dann fühlt sich das gerade für mich erstmal völlig schief und ungewohnt an.

Speaker: Und so ist das mit emotionalen, ich nenne es jetzt mal so Fehlhaltung in Anführungszeichen auch.

Speaker: Ich habe eine Schonhaltung eingenommen und dieses ständige Funktionieren müssen ist eine Schonhaltung.

Speaker: Und ich weiß gar nicht mehr, wie man aus dieser Schonhaltung rauskommt.

Speaker: Und dann nutze ich, das ist wie, wenn ich ins Fitnessstudio gehe und ich mache eine Übung und ich mache die völlig schief.

Speaker: Und dann mache ich mir meine Gelenke damit kaputt.

Speaker: Nicht, weil die Übung das Problem ist, sondern weil ich nicht gelernt habe,

Speaker: mein Körperfeedback aufzubauen, bin ich gerade wirklich gerade, wenn ich diese Übung, diese Bewegung mache.

Speaker: Deswegen hängen da auch häufig überall Spiegel, aber da guckt natürlich keiner hin.

Speaker: Oder es braucht erstmal jemanden, der einem das zeigt, der einen korrigiert und sagt, nee, also es fühlt sich vielleicht jetzt gerade an, aber es ist nicht gerade.

Speaker: Und das ist genau der Punkt, wo die Macht von Coaching kommt und wo man einfach merkt, da ist man dann alleine auch begrenzt.

Speaker: weil man diese Tools dann eben auch missbraucht, gegen sich anwendet oder Schonhaltung vielleicht noch verschlimmert.

Speaker: Ja, also ich habe das so gesagt mit dem Erinnern oder Vergessen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das passt ja ganz gut dazu.

Speaker: Also nehme ich diese

Speaker: diese Tools oder diese Techniken, um mich zu erinnern, dass da ein kleiner Teil in mir ist, der mal ganz doll Angst hatte und der nicht weiß, wie es ist zu entspannen, weil gelernt wurde, du musst leisten, du musst funktionieren, du überforderst mich, wenn du anders bist.

Speaker: Oder nutze ich diese Techniken, um diesen Teil möglichst schnell wieder zu vergessen?

Speaker: Oh Gott, jetzt sei mal leise, weil ich kann das gerade nicht ertragen.

Speaker: Ich will dich am liebsten wieder vergessen und deswegen atme ich dich einfach weg.

Speaker: Natürlich funktioniert das langfristig sowieso nicht, weil diese inneren Anteile ja nicht einfach aufhören, laut zu sein, aber so ist das, glaube ich, ganz gut analog zu dem, was du gesagt hast und ich kann es auch aus eigener Erfahrung sagen, also ich weiß noch,

Speaker: Als ich damals angefangen habe mit Therapie und Coaching als Klientin selbst und das mit den Panikattacken noch stärker war, da haben manche Regulationstools bei mir zu noch einer Panikattacke geführt.

Speaker: Das heißt, ich hatte dann diesen extrem erregungsstarken Zustand und es fühlte sich einfach so an, als hätte ich keinerlei Kontrolle mehr über meinen Körper.

Speaker: Mir war einfach kotzübel.

Speaker: Ich habe mich gefühlt, als könnte ich mich nicht mehr bewegen, habe gezittert und so weiter.

Speaker: War maßlos überfordert mit der Situation und habe mich dann auch an eine Übung erinnert, die ich mal gesehen habe in der Ausbildung, wo es darum ging, ebenfalls dieses Tappen anzuwenden.

Speaker: Und ich habe das währenddessen gar nicht gecheckt, bis ich das irgendwann mal bei einer Therapeutin angespiegelt bekommen habe.

Speaker: Erstens habe ich viel zu schnell getappt, weil durch dieses schnelle Tappen kriegt mein Körper ja immer wieder diese übertriebene Geschwindigkeit mit und gar nicht den Rhythmus, den ein ruhiges Herz beispielsweise hätte.

Speaker: Und

Speaker: Und zweitens habe ich erst viel später verstanden, dass dieser Panikzustand oder auch so ein Essdrang ist ja auch ganz häufig mit sehr aufsteigender Energie eigentlich verbunden, eine ganz andere Lösungsenergie bräuchte, um

Speaker: als beispielsweise Traueremotionen oder Schamemotionen oder anderes, weil diese aufsteigende Energie eigentlich kraftvoll, ausdrucksstark und nach außen gerichtet ist.

Speaker: Und tappen ist in gewisser Weise das Gegenteil.

Speaker: Also ich tappe das, wenn man es so sieht,

Speaker: übersetzt, einfach wieder in mich rein.

Speaker: Also das, was ich eh schon die ganze Zeit mit allen Mitteln, die ich habe, zurückhalte, tappe ich dann wieder zurück.

Speaker: Und eigentlich brauchen so sehr starke Erregungszustände dann Techniken oder Bewegungen oder Kanäle, die erstmal dazu beitragen, diese Energie zu kanalisieren und in einem sicheren Rahmen nach außen zu führen, beispielsweise über

Speaker: Bewegungen, überrhythmische Bewegungen.

Speaker: Bei mir hilft auch dieses Brüllen, also über laute Stimme das ausdrücken, was so an starker Energie da ist.

Speaker: Und danach können dann diese entspannenden Tools helfen, um den Zustand danach, wenn das System mitbekommt, okay, die Gefahr ist gerade scheinbar vorbei,

Speaker: dann wieder diesen Sicherheitsteil zu aktivieren.

Speaker: Genau das Gleiche, wenn jemand traurig ist oder total energielos, macht das gar keinen Sinn, den erstmal in eine komplett dynamische Bewegung reinzubringen und in aktivierende Bewegungen, wenn das System gerade im Freeze oder in der Dissoziation ist.

Speaker: und in gewisser Weise gar keine Energiezufuhr mehr hat oder eben diese Bremse stattfindet.

Speaker: Beim Freeze ist es ja eigentlich so, dass es ein extrem hoher Anspannungszustand ist, der dann aber nicht zu Ende ausgeführt wird und in so eine Form von Erstarren führt.

Speaker: Können wir das nochmal kurz genauer erläutern?

Speaker: Also ich glaube, das ist ganz interessant, da auch nochmal ein bisschen auf die Hierarchie im Nervensystem einzugehen, weil daran sieht man, glaube ich, ganz gut,

Speaker: dass auch nicht in jedem Zustand jedes Tool sinnvoll ist, weil es eben diese verschiedenen Zustände, Freeze, Fight or Flight oder auch Thawning gibt.

Speaker: Genau, wollen wir das einfach nochmal kurz aufgreifen?

Speaker: Ja, ich glaube, ist gut.

Speaker: Also ich kann ja einfach mal anfangen und dann ergänzt du einfach dazu.

Speaker: Also ich sage mal, die unterschiedlichen, ich nenne es mal Zweige oder Stränge des Nervensystems,

Speaker: sind erstmal alle, genauso wie auch in Bezug auf Emotionen, sind alle dienlich und haben einen wichtigen Effekt für uns.

Speaker: Das heißt, ganz viele hören zum Beispiel, dass eine Sympathikusaktivierung, also der Teil im Nervensystem, der auch zum Beispiel sehr stark aktiviert ist, wenn wir in so einer chronischen Anspannung sind oder in hohen Erregungszuständen, dass der dann schnell runterreguliert werden muss, weil der ist dann überaktiv.

Speaker: Und das kann schnell das Fehlbild schaffen,

Speaker: dass eine Aktivierung in diesem Sympathikus negativ ist.

Speaker: Aber wenn wir gerade miteinander sprechen oder wenn wir Leistung erzielen wollen oder wenn wir zum Sport gehen oder wenn wir in einem Wachzustand sind oder auch wenn wir bestimmte Situationen haben, die uns kurz überfluten oder wo wirklich reale Gefahr ist, dann ist das ein sehr gesunder Zustand, dass wir einen aktivierten Sympathikus haben, der kurz alle Erregungen im Körper mobilisiert, damit wir darauf zugreifen können.

Speaker: Das Problem entsteht erst dann, wenn es wie so eine Art Feststecken in diesem Zustand gibt.

Speaker: Oder in dem Zustand des Parasympathikus, der ebenfalls sehr wichtig ist für unsere Regeneration und Entspannung.

Speaker: Aber wenn der in einer Überaktivierung ist und wir so gesehen gar keine Kräfte mehr mobilisieren können, weil wir in so einer Art Starre festhängen, dann ergeben sich dadurch eben Symptome und Probleme, die uns auch im Alltag am zielgerichteten Handeln oder auch an der Regulation oder sowas hindern können.

Speaker: Und das heißt, wir müssen uns vorstellen, beispielsweise beim Sympathikus ist sehr viel Aktivierung aktiv.

Speaker: Und ich spreche jetzt mal von dem Zustand, wo es dann wirklich nicht mehr dienlich ist, sondern wo es einfach sehr viel Sauerstoff frisst, wo es unsere Kapazitäten auch körperlich auffrisst, weil dieser ständige Aktivierungszustand mit sehr vielen Stresshormonen einhergeht,

Speaker: mit sehr viel Anspannung im Körper und somit auch mit sehr viel Ressourcenverbrauch.

Speaker: Und wenn das lange da ist und dieser Energiestau, nenne ich es mal, da ist, dann können wir zum Beispiel durch regulierende und entspannende Techniken zwar für einen kurzen Moment dem Nervensystem wieder Ressourcen geben,

Speaker: um sich weiterhin angemessen zu verhalten und zu funktionieren.

Speaker: Aber es wird diesem Energiestau nicht gerecht, der eigentlich etwas sehr Explosives, etwas sehr Kraftvolles und nach außen Gerichtetes hat.

Speaker: Und wenn wir jetzt immer nur lernen, okay, wenn irgendwas ist, dann zähle ich innerlich oder dann teppe ich oder...

Speaker: dann atme ich einfach ganz entspannt, setze mich einfach in Stille hin und lausche mal dem Gefühl, was da hochkommt, dann ist das System einfach maximal überfordert, weil wir müssen verstehen, dass wenn zum Beispiel der Sympathikus anspringt, dann ist der auf dem Modus, dass gerade mein Leben in Gefahr ist und dass ich jetzt kämpfen oder fliehen muss.

Speaker: Und niemand würde

Speaker: in einer Gefahrensituation, wo man kämpfen oder fliehen muss, sagen, okay, jetzt setz dich erst mal ganz entspannt hin.

Speaker: Du wirst zwar gerade verfolgt von jemandem hier im Wald und der hat eine schwarze Kapuze auf und so weiter.

Speaker: Aber meditiere erst mal.

Speaker: Genau, aber entspann dich erst mal, setz dich erst mal hin.

Speaker: Atme, spür mal nach, zähl mal rückwärts.

Speaker: Das würde keiner empfehlen und die Absurdität darin wird halt durch so ein Bild klar, aber in gewisser Weise verlangen wir das von unserem System, wenn wir in so einem Moment diese Regulationstechniken anwenden.

Speaker: Und dann machen wir dann auch die Erfahrung,

Speaker: dass sie sofort abbrechen oder erst gar nicht reinkommen und dann auch sagen, nee, das habe ich probiert, das ist überhaupt gar nichts für mich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist nichts für den Zustand, in dem du gerade bist.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ja, und das ist eigentlich, hat der Körper in dem Moment ja recht, wenn er sagt, das ist nichts für mich.

Speaker: Nur es gibt halt dann schnell diese Verallgemeinerung, weil die Übung kann in einem anderen Zustand mega effektiv sein, aber halt nicht in einem, wo ich gerade eigentlich dabei bin,

Speaker: wegzulaufen oder zu kämpfen oder mich zu fragen, okay, was ist gerade die sinnvollste Reaktion, um mein Leben zu schützen?

Speaker: Und unser Nervensystem unterscheidet dabei nicht, ob es eine reale Bedrohung gibt, wo man objektiv von außen drauf schauen würde und sagen würde, ja, das ist wirklich bedrohlich, keine Ahnung,

Speaker: Man wird von einem bellenden, knurrenden Hund verfolgt oder ein Straßendieb oder was auch immer so für Gefahren gibt, wo jetzt viele sagen würden, ja gut, das ist ja erstmal nachvollziehbar, dass das System da mit Stress reagiert.

Speaker: Sondern es können auch innere Impulse, wie zum Beispiel Emotionen, Erinnerungen, Situationen im Alltag sein, die triggern, die genau die gleiche lebensbedrohlichen Gefühle auslösen, wo man von außen drauf schauen will und sagt, hä, ist doch gar kein Problem.

Speaker: Also warum...

Speaker: gehst du ja nicht einfach nach Hause, fasst das Handy gar nicht an und isst dann einfach nicht.

Speaker: Das müsste doch eigentlich leicht sein.

Speaker: Also es gibt doch gar keine Bedrohung.

Speaker: Du bist doch zu Hause, ist doch alles gut.

Speaker: Das macht logisch keinen Sinn.

Speaker: Unser Nervensystem reagiert nicht nach dem kognitiven Verstand, sondern wird gespeichert, wenn ich mich schwach fühle, wenn ich alleine bin oder mit was auch immer es verbunden ist,

Speaker: Wenn ich Trauer spüre, wenn ich Wut spüre, dann ist das gefährlich für mich.

Speaker: Also reagiert das Nervensystem genauso, als würdest du von jemandem verfolgt werden.

Speaker: Das müssen wir halt verstehen, damit wir zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Tools anwenden.

Speaker: Und dann verfolgen wir eh das Ziel, dass wir die Themen lösen, die überhaupt erst dazu führen, dass wir ständig so erregt sind oder in diesem Zustand.

Speaker: Und dann gibt es eben noch andere Nervensystemzustellen.

Speaker: Da kannst du ja vielleicht gleich nochmal was zu sagen, gerade auch zum Phawning.

Speaker: Das ist ja erst eine relativ, also die Reaktion gibt es schon lange, aber sie hat noch nicht so lange ein Bewusstsein, ein Bewusstsein, dass es eine Traumareaktion ist, meiner Vermutung nach auch, weil sie so anpassungsfähig ist.

Speaker: Und man häufig lange gar nicht merkt, dass es eine Traumareaktion ist, weil sie sozial erstmal ganz gut funktioniert.

Speaker: Und deswegen ist sie häufig eben übersehen.

Speaker: Aber

Speaker: für trotzdem nicht zu weniger Schaden und zum Beispiel in einem Zustand von so einer großen Erschöpfung, von einer Dissoziation, von einem Gefühl, ich kriege mich gerade gar nicht mit, helfen ganz andere Tools und da bringt es gar nichts, direkt dann in Schütteln und in starke Bewegungen zu gehen, weil der Körper in dem Moment einfach gar nicht diese Dinge abrufen kann und diese Energie dazu gar nicht hat.

Speaker: Also vielleicht kannst du dazu was sagen, also zum Paralympathikus, zum...

Speaker: Zum Thorning-Zustand, zum Headdown, sage ich mal.

Speaker: Also Lena hat ja gerade mehr oder weniger eigentlich den Fight or Flight beschrieben.

Speaker: Also kämpfen oder flüchten und warum das so semi-gut funktioniert in dem Zustand, wenn eigentlich alle Muskeln sich anspannen, um zu kämpfen oder zu flüchten und ganz viel Energie freigesetzt wird, sich dann da zur Ruhe zu zwingen oder den Körper zur Ruhe zu zwingen.

Speaker: Es gibt noch einen anderen Zustand, unter dem relativ viele leiden.

Speaker: Und das ist dann irgendwann, also wir sind eh immer dynamisch unterwegs.

Speaker: Also wir sind nicht immer in einem Zustand.

Speaker: Wir können kippen.

Speaker: Und je nachdem, wie gereizt oder überlastet unser Nervensystem ist, sind die Zustände auch wirklich eine Achterbahnfahrt.

Speaker: Da ist nämlich dieses sanfte Schwingen und Regulieren zwischen den Zuständen das Kumpel.

Speaker: das gleich dann mehr einem Hin- und Herklatschen oder extrem hin- und herspringen.

Speaker: Und das ist der Freeze-Zustand.

Speaker: Der Freeze-Zustand ist eben dieses, was Lena auch schon sagte, dieses ich fühle mich hilflos, ohnmächtig, alleingelassen, festgefroren, gelähmt, fühle mich die ganze Zeit erschöpft, egal wie viel ich mich ausruhe, egal wie viel ich schlafe.

Speaker: Und da ist der Körper sozusagen im Shutdown und man fühlt sich sehr antriebslos, motivationslos und in dem Zustand,

Speaker: Also man kann sich das bildhaft so vorstellen, das ist so der Totstellreflex oder der ich verstecke mich jetzt, bis die Gefahr vorüber ist, weil ich weder flüchten noch kämpfen kann Reflex.

Speaker: Das heißt also, stell dir das Bild hervor, du wurdest vielleicht tatsächlich angegriffen und du versteckst dich dann irgendwo in einer dunklen Ecke und hoffst, du wirst nicht entdeckt.

Speaker: Und jetzt kommt einer her und zerrt dich da raus und sagt, so jetzt...

Speaker: Machen wir mal hier eine Schreiübung und du wirst, oh mein Gott, ich wollte mich doch verstecken, wenn ich jetzt hier anfange zu schreien, dann Hilfe, ja, dann werde ich ja entdeckt und gefressen.

Speaker: Also das heißt, in dem Zustand wirken zum Beispiel so Tools eben dann nicht so krass stark in den Ausdruck zu gehen.

Speaker: Da muss man erstmal überhaupt langsam wieder hervorkommen und merken.

Speaker: ah ja, okay, hier ist ja gar nichts mehr, ich bin sicher.

Speaker: Da helfen sanftere Sachen, wie sich mal im Raum umzuschauen und die Sinne wieder anzusprechen und so weiter.

Speaker: Das heißt, je nach Zustand muss man eben wissen, wie man darauf reagiert.

Speaker: In diesem Zustand im Übrigen speichern wir auch viel Energie.

Speaker: Also die Stoffwechsellage verschiebt sich dann häufig auch stark.

Speaker: Der Körper kann nicht mehr so gut abnehmen.

Speaker: Wir neigen zu Heißhunger.

Speaker: Und das ist, also,

Speaker: Und physiologisch und biologisch ist das total sinnvoll, weil ich brauche ja die Energie für den Fall, dass ich dann wieder kämpfen oder flüchten kann.

Speaker: Und dementsprechend speichere ich die vielleicht auch ein.

Speaker: Und dann gibt es so einen Zwischenzustand und das ist das Fawning.

Speaker: Fawning ist im Prinzip das Unterwerfen oder das Pleasen.

Speaker: Wir kennen es auch häufig als People Pleasing in einer anderen Spielform.

Speaker: Ja, das ist eine Traumareaktion, die kann aus tatsächlich erlebten eigenen traumatischen Erfahrungen hervorgehen, aber die wird häufig auch in Anführungszeichen wie vererbt.

Speaker: Also wenn wir uns zum Beispiel auch Männer vorne vorstellen,

Speaker: Frauen ist das schon eine bevorzugte Schutzreaktion, weil wir einfach auch geschichtlich diese Thematik haben, dass wir sehr stark uns unterworfen haben gewissen Strukturen und es auch gegenseitig voneinander verlangen.

Speaker: Also

Speaker: wenn die Mutter sich vom Kind verlangt, dass es sich unterwirft, dass es sich ihren Bedürfnissen unterwirft zum Beispiel, dann kommen wir in so einen Zwischenzustand.

Speaker: Also wir sind im Außen in einer Aktivierung, also wir versuchen es zum Beispiel im Außen allen recht zu machen, aber innerlich fühlen wir uns wie taub oder festgefroren.

Speaker: Also irgendwie innen im Freeze und außen funktionell.

Speaker: Und

Speaker: Auch hier muss man eben schauen, hier hilft es halt nicht, jemandem zu sagen, ja, dann lernst du halt einfach mal Nein zu sagen und Grenzen zu setzen.

Speaker: Dafür braucht es Kontakt zur Wutenergie, dafür braucht es Kontakt zur Abgrenzungsenergie.

Speaker: Und wenn Abgrenzung irgendwann mal nicht als sicher erlebt wurde,

Speaker: dann brauche ich zu allerersten mal Sicherheit im Körper und im Nervensystem, bevor ich das überhaupt machen kann.

Speaker: In so einer zum Beispiel Konfliktsituation auch Nein zu sagen, statt mich zu unterwerfen und Ja zu sagen, obwohl ich Nein meine.

Speaker: Und hier sieht man schon, es sind einfach verschiedene Nervensystemzustände und der Körper schickt sehr, sehr klare Signale, in welchem Zustand wir gerade auch sind.

Speaker: Nur haben die meisten einfach diese Sprache nicht gelernt zu verstehen.

Speaker: Und dadurch, dass es nicht richtig vermittelt wird durch kurze Regulationsvideos bei Instagram oder so und oft auch einfach nicht dazu gesagt wird, dass das so seine Begrenzung hat und dass man eben auch damit auch Schaden anrichten kann, wenn man es auch falsch einsetzt, ja, haben wir halt einfach das Problem, dass Regulationstools mittlerweile

Speaker: völlig inflationär mit ganz viel Halbwissen eingesetzt werden und dann alles Mögliche quasi schon panisch ausprobiert wird und durchgeschüttelt und durchgeklopft und hier noch und da noch und das noch und hier noch und da jetzt noch die Zunge rausziehen und noch die Atmung machen und so weiter.

Speaker: Das ist ja fast schon panisch, um endlich eine Lösung für diesen Zustand zu finden, weil man will, dass es aufhört.

Speaker: Und so kann es halt nicht funktionieren.

Speaker: Und so sieht man, du musst dir als Betroffene gar nicht merken, was genau es alles für unterschiedliche Nervensystemzustände gibt.

Speaker: Du musst es nur wissen.

Speaker: Dir muss klar sein, dass es einfach Zustände gibt, in denen

Speaker: Also das ist halt wie eine Selbstmedikation, ohne zu wissen, ob das Medikament jetzt für meine Erkrankung, für mein Symptom eigentlich richtig ist.

Speaker: Das würde niemand machen.

Speaker: Niemand würde einfach in eine Apotheke gehen und würde sagen, gib mir mal alles, was du hast und ich probiere mich einfach mal durch.

Speaker: Das würde niemand tun, es sei denn, er möchte sich selbst schaden.

Speaker: Aber bei sowas, also beim Thema Ernährung oder auch beim Thema Nervensystemarbeit ist das Standard und wir müssen uns das echt ins Bewusstsein rufen, dass das nichts anderes ist.

Speaker: Und deswegen finde ich es auch, also wir geben ja auch immer mal, ich habe auch schon mal Videos zum Thema, also mit Nervensystemübungen gemacht.

Speaker: haben auch ein Tool, ein Freebie, was wir rausgeben.

Speaker: Aber wir sagen, wir schreiben das auch immer dazu.

Speaker: Ja, wir geben das nicht einfach so raus.

Speaker: Da ist immer eine Erklärung dazu und es ist immer ein Disclaimer dabei, dass das in gewissen Situationen nicht hilft und dass es da einfach Kontakt und auch Unterstützung braucht, weil es die Spiegelung braucht, weil es den Halt braucht, weil es die Ko-Regulation braucht.

Speaker: Ja, und

Speaker: Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde es dramatisch, wenn wir jetzt beobachten können, dass genau dasselbe wie früher mit Diäten jetzt gerade mit Nervensystemarbeit passiert.

Speaker: Nämlich, dass Frauen über Jahre und Jahre und Jahre von einer Diät zur nächsten springen, in der Hoffnung, dass sie endlich die Lösung für ihr Problem finden.

Speaker: Und über Jahrzehnte

Speaker: Lebenszeit und Lebensenergie dahergeben für Lösungen, die nie Lösungen waren.

Speaker: Und jetzt einfach nur, dass sich verschiebt auf Nervensystemarbeit.

Speaker: Dass man jetzt von Nervensystemarbeit und von Körperübungen zu Körperübungen springt.

Speaker: um dann wieder die nächsten 10, 20 Jahre damit zu verbringen, die Lebenszeit und Energie und die Hoffnung da reinzustecken und

Speaker: wieder nur vielleicht so ein bisschen eine Entlassung zu erfahren, aber sich trotzdem eigentlich im Großen und Ganzen weiterhin im Kreis zu drehen.

Speaker: Also das ist einfach traurig und wir wollen das hier beenden, weil das muss nicht sein.

Speaker: Die Lösung ist so, so, so viel einfacher.

Speaker: Die ist so viel einfacher, wenn ich mir überlege, was ich für eine Energie da reingesteckt habe, das lösen zu wollen und wie einfach es letztendlich und wie simpel es eigentlich war.

Speaker: Es ist nun nicht das Leichteste,

Speaker: Es ist einfach, aber es ist nicht das Leichteste, wenn man natürlich in Kontakt mit Emotionen tritt, die unangenehm sind.

Speaker: Aber wenn man bereit ist, nicht unbedingt den leichtesten Weg gehen zu wollen, aber den einfachen, der, der wirklich zu einer Lösung oder zu einer echten, spürbar auch nachhaltigen Entlastung führt, dann ist man da auf dem richtigen Weg.

Speaker: Also

Speaker: Ja, ich bin da 100 Prozent bei dir.

Speaker: Und ich sage mal, man sieht da auf der Makroebene, also wenn man sich jetzt die Themen anguckt, die sich dann abwechseln von Diät zu Nervensystemarbeit, zu was auch immer, auch das, was im Mikrokosmos passiert.

Speaker: Also was eigentlich schon klar ist, was passieren wird, wenn die einzelnen Personen dann von der Diätindustrie zur Nervensystemindustrie, sage ich mal, wechseln.

Speaker: Also damals haben sie dann ganz viele Diäten gemacht nacheinander, jetzt ganz viele Nervensystemtools,

Speaker: Und das Ergebnis wird das gleiche bleiben.

Speaker: Das Symptom wird sich einfach nur verschieben.

Speaker: Und selbst wenn jetzt eine Technik besonders hilfreich ist oder eine Diät besonders gut funktioniert oder sich das Körpergewicht als Symptomträger wirklich verändert, dann wird sich das Thema auf einer anderen Ebene wieder zeigen, weil der Ursprung einfach nicht gelöst ist.

Speaker: Es verteilt dann einfach nur die Energie anders und dann hat man halt andere Symptomatiken, die darauf hinweisen, was all die Jahre übersehen wurde.

Speaker: Und ich sage mal,

Speaker: Aber man muss eben auch, das ist ja immer diese zwei Seiten der Medaille.

Speaker: Auf der einen Seite sieht man das unreflektierte Angebot, dann jede Nervensystemübung als das neueste, tollste Tool darzustellen, ohne es zu rahmen.

Speaker: Und auf der anderen Seite sieht man eben auch die Konsumenten.

Speaker: Und wenn ich an unseren Post denke zu Nervensystemregulation und Nervensystemregulation,

Speaker: also diesen Kommentiere-Freebie oder Regulation oder was auch immer oder Tools und dann kriegst du Nervensystem-Tools zugeschickt.

Speaker: Das ist ja Wahnsinn gewesen, wie viele Menschen darunter kommentiert haben.

Speaker: Das heißt, wie viele Menschen schon auch aktiv das Bewusstkonsumieren, sich bewusst auch mit diesem Thema beschäftigen.

Speaker: Und da ist dann auch irgendwann kommt dann wie so eine Art, auch so ein Ohnmachtsgefühl von,

Speaker: was möchte jemand auch?

Speaker: Also was möchte jemand für sein Leben auch erreichen?

Speaker: Und wenn es darum geht, sich immer wieder akut zu regulieren, dann sind diese Tools ja auch erst mal gut.

Speaker: Aber es gibt dann schon so ein Gefühl in mir, dass auch ein bisschen, ich nenne es wirklich mal so, wie ich es dann fühle, fassungslos ist.

Speaker: Und das meine ich dann damit, dass das eben auch vermeidend sein kann.

Speaker: Und ich verstehe die Vermeidungstendenz, gar keine Frage.

Speaker: Also mir geht es nicht darum, das zu bewerten.

Speaker: Aber es gibt dann einen Teil in mir, der denkt sich so,

Speaker: Schade.

Speaker: Es ist eigentlich direkt vor deiner Nase, was helfen könnte, aber es ist einfach leichter, sich in den Momenten mit Tools zu regulieren, die abzuspeichern.

Speaker: Ich meine, ich habe sie auch abgespeichert.

Speaker: Ich finde die auch cool und manchmal vermeide ich dadurch selber ja auch Dinge.

Speaker: Aber es ist schon, wenn man den Weg auch selber gegangen ist, und bei mir war es jetzt weniger eben das emotionale Essen, sondern andere Themen,

Speaker: dann kriegt man irgendwann innerlich, wie man möchte die Menschen so richtig rütteln und sagen, es ist wirklich anders möglich und es ist nicht so schlimm, wie du denkst.

Speaker: Es gibt Momente, die sind schmerzhaft, gar keine Frage.

Speaker: Und es gibt Momente, wenn mich jemand fragen würde, ob ich die gerne rückgängig machen würde, also nicht gefühlt hätte, würde ich auch sagen, ja, vielleicht.

Speaker: Aber wenn ich das vergleiche mit dem Stress, den ich hatte, ständig mich zu regulieren, meine Bachblüten-Tabletten dabei zu haben und Stress zu haben, wenn ich die zu Hause vergessen hatte, meinen Stressring dabei zu haben, damit ich mich fühle und meine Aufmerksamkeit umlenken kann, immer Eiswürfel im Kühlschrank zu haben, dass wenn eine Panikattacke aufkommt, man die lutschen kann und dann im Gehirn ein anderer Reiz plötzlich verarbeitet wird.

Speaker: autogeneratives Training jeden Abend zu machen, damit mein Nervensystem zumindest am Abend so runterfährt, dass ich vielleicht schlafen kann.

Speaker: Und die ständige Angst, hilft es jetzt wirklich langfristig oder falle ich wieder zurück?

Speaker: Was passiert, wenn ich das mal irgendwo nicht anwenden kann, weil ich mal unterwegs bin?

Speaker: Das war so viel mehr Leidensdruck und das war rückblickend so viel schwerer und so viel schlimmer für mich,

Speaker: als die Prozesse, die ich durchlaufen bin, als es zu den Ursprungswunden geht, weil danach sich wirklich was erleichtert hat.

Speaker: Und deswegen kann ich es einfach nur aus eigener Erfahrung und aus tiefstem Herzen empfehlen.

Speaker: Wir machen ja auch, wir haben ja eben darüber gesprochen, es werden ja auch zukünftig noch Interviews

Speaker: hochgeladen mit Menschen, die von uns begleitet werden, dass auch mal die andere Perspektive wahrgenommen werden kann und nicht nur unsere.

Speaker: Und dann freue ich mich wirklich über jeden, den ich dann in Shane's Wurm begleiten darf.

Speaker: Ja, und wenn du sagst, du bist bereit dazu, den Kampf zu beenden, dann findest du unten in den Shownotes einen Link zu unserem Kalender und wir führen zwei kostenlose Vorgespräche.

Speaker: Da freue ich mich dann persönlich mit dir zu sprechen und einfach mal zu schauen, wo du gerade stehst, wo du vielleicht gerade feststeckst, was du schon versucht hast und wie wir dir hier helfen können, um das wirklich nachhaltig zu lösen.

Speaker: Wie Lena schon gesagt hat,

Speaker: Also wir haben das regelmäßig in Sessions auch, dass wir Frauen durch etwas durchbegleiten, was sie jahrelang vermieten haben.

Speaker: Und hinterher sitzen sie lachend da und sagen, ich weiß gar nicht, wovor ich eigentlich Angst hatte.

Speaker: So schlimm war es doch eigentlich gar nicht.

Speaker: Das war jetzt unangenehm, ja, aber das war nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe.

Speaker: Und weil es erstmal einfach nur Gefühle sind, ich weiß nicht, wer das gesagt hat, aber ich fand den Spruch so schön,

Speaker: Emotionen können uns nicht wehtun, nur das, was wir tun, um ihnen zu entkommen.

Speaker: Und ich glaube, das ist ein schöner Abschlusssatz, den du wirken lassen darfst.

Speaker: Melde dich sehr gerne, fallen bei dir ein Gespräch und dann freuen wir uns auf die nächste Podcast-Folge mit dir.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Ciao.

Speaker: Bis bald.

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