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it's cowtime! (VP081)

Higher Health Podcast
Higher Health Podcast

119 plays · Nov 9, 2017

Erfahre mehr über Lena und it's cowtime! [https://christian-wenzel.com/podcast/itscowtime/]   In dieser Episode erfährst du: * Wieso du das Projekt it's cowtime unbedingt unterstützen solltest * Was wirklich hinter der Milchproduktion steckt * Was du tuen kannst gegen das heutige "Hochleistungsrind"   Empfehlungen aus der Episode: * Hol dir den it's cowtime Kalendar von Lena und unterstütze mit deinem Kauf Hof Butenland [http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/] --> Entdecke das Buch HIER [http://www.itscowtime.de/kalender-2018] * Besuche jetzt die Vegan Athletes Lab! [https://christian-wenzel.com/lab] * "Tiere essen [http://amzn.to/2hmYMl3]" von Jonathan Safran Foer Werde Teil unserer Facebook Community!  [https://christian-wenzel.com/facebook]   

Transcript

Speaker: Willkommen im vegan Podcast. Der vegane Podcast gibt dir die besten Tipps rund um vegane Ernährung und Fitness, um jederzeit sexy und gesund zu sein. Und hier ist wieder dein Gastgeber, der Mr. Brokkoli, Christian Wenzel. It's cow time im vegan Podcast. Und was es mit der Kuh auf sich hat, das erfährst du jetzt.

Speaker: Vor rund 10 .000 Jahren begann die engste Symbiose, die es bis heute noch in der Säugetierwelt gibt. Und zwar hat sich der Mensch das Rind zu eigen gemacht. Und durch dieses jahrtausendlange Zusammenleben haben sich Mensch und Kuh bewusst oder unbewusst angepasst und angenähert. Also Mensch und Rind haben sich maßgeblich durch dieses Zusammenleben und den Einfluss des anderen verändert. Das heutige Hochleistungs -Rind ist ein Resultat aus jahrtausendlanger Züchtung

Speaker: Manipulation durch den Menschen. Die Kuh ist heutzutage nur noch eine effiziente Maschine zum Verwandeln von Gras in Milch und Fleisch. Doch welches Schicksal die meisten Tiere oder wirklich fast alle Tiere teilen und was sie erleiden müssen, das verdrängen die meisten und wissen es gar nicht.

Speaker: Und ich glaube, da werden wir heute Abhilfe schaffen. Lieber Zuhörer, schön, dass du auch heute eingeschaltet hast zu dieser Session im Vegan Podcast. Hier ist wieder dein Christian, dein Mr. Broccoli. Schön, dass du da bist. Und du bist heute in der Education Session des Vegan Podcast.

Speaker: Und wir haben heute die Lena von It's Cow Time zu Gast, die eben auch jetzt schon über diese Symbiose der Kühe berichtet hat und was Kühe heute eigentlich sind. Auch wenn das ein trauriger Anlass ist, erstmal ein Happy Welcome, liebe Lena.

Speaker: Hi! Schön, dass du dich bereit erklärt hast, hier quasi auszusagen über das Leben der Kühe. Und du, lieber Zuhörer, lernst heute, was es, ja, viele, viele Einblicke in das Leben der Kühe, warum Lena sich mit dem Thema der Kühe so ausführlich befasst.

Speaker: Und auch, was du mit ihrem Projekt, dem Kalender, Gutes davon hast und vor allem Gutes tust, das erfährst du im Laufe dieser, dieser Episode. Und ich würde jetzt sagen, Lena, stell dich doch einfach mal richtig vor und erzähl die Geschichte zu Ende. Ja, also, ja, mein Name ist Lena, ich bin 28 und ich habe eine Ausbildung zur Fotografin gehabt und habe Kommunikationsdesign studiert.

Speaker: und Kühe begleiten mich eigentlich schon seit ich 12 bin, aber da vielleicht auch später dann mehr wieso, weshalb, warum. Und mein Projekt It's Cow Time soll genau denjenigen Tieren, also von denen ich gerade erzählt habe, die eben diese schrecklichen Schicksale durchmachen müssen und erleiden müssen, eine Bühne bieten und eben Aufmerksamkeit auf sie richten.

Speaker: Und eben den Leuten, die wirklich immer nur täglich ihr Stück Brustfleisch oder Käse essen, wieder das Tier, was dahinter steckt, zeigen und sie auch wieder daran erinnern. Und genau, also ich erzähle Geschichten von, also ich erzähle sie nicht, sondern sie sind wirklich passiert, diesen Tieren, weil alle Kühe, die ich zeichne, die gibt es wirklich. Und da gibt es eben nur Geschichten wie die Geschichte von Gisela. Gisela ist eine

Speaker: Milchkuh gewesen, die 2012 zusammen mit ihrer Leidenschaft im Penelope nach Hof -Butenland gekommen ist. Für alle, die es nicht wissen, Hof -Butenland ist ein Kuhaltersheim, wo wirklich die Tiere einfach nur Tiere sein dürfen, ohne jeglichen Nutzen und ohne alles.

Speaker: Genau, sie hat zum Beispiel über 14 Kälber in ihrer Zeit gebären müssen und hat nie irgendeinen Kalb davon wirklich großziehen oder erleben dürfen, weil das wird ja in der Milchindustrie generell so gemacht, dass das Kälbchen direkt nach der Geburt von der Mutterkuh weggenommen wird. Und ihre Augen wurden blind gebrügelt, ihr Schwanz und ihr Körper und ihre Seele wurden wirklich gebrochen.

Speaker: Und sie hatte dann das Glück, noch zwei Jahre auf Hof Butenland ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen dürfen und hat dann durch Mathis, den Sohn von Dina, wirklich noch mal ein Kälbchen erleben dürfen und mithaben dürfen.

Speaker: Und genau solche Geschichten. Solche Geschichten bringen natürlich jede Menge Gänsehaut. Auch bei mir merke ich das jetzt und ich finde das immer wieder ein bisschen erschreckend, wie weit wir tatsächlich von diesem ganzen Thema entfernt sind, weil wir ja auch wahrscheinlich gewollt

Speaker: eben nur noch das endprodukt sehen was dann im supermarkt liegt und unsere kinder auch teilweise gar nicht mehr wissen wo kommt das her und ja wie ist es gehalten et cetera fangen wir mal ein bisschen von vorne an wie kamst du denn zu dieser geschichte

Speaker: Und vor allem eben auch, dass es jetzt so deine große Leidenschaft geworden ist, weil viele werden ja, sehen ja dann quasi auch dieses Leid und kämpfen dann dagegen bzw. wollen eben, werden dann vegan. Klar, das ist ja auch eine Folge, aber dass jeder, dass sich jeder so, wie du engagierst, ist ja dann erst selten.

Speaker: Ja, also bei mir ist es wirklich mit den Kühen, das hat angefangen, also ich bin auf dem Land groß geworden, ich war als Kind oft im Stall mit und hab mit den Kälbchen gekuschelt und alles und mit zwölf Jahren hat das angefangen, das ist Briefe schreiben gegenseitig.

Speaker: Meine beste Freundin hat mich dann irgendwann Knutschco genannt, weil ich mal Knutsch drunter geschrieben habe. Und dann hat das so angefangen, so wo ich das erstmal wirklich aufmerksam geworden bin auf Kühe und dachte, oh Kühe sind echt cool und warum eigentlich Pferde, warum nicht Kühe? Und genau, und das hat mich dann einfach so begleitet. Und als ich dann nach der Ausbildung 2012 in Berlin gelebt habe, war ich da dann und dachte, was vermisse ich? Und dann habe ich gemacht, ja,

Speaker: und dann hab ich eben angefangen, diese kleine Sticker -Coup zu machen und einfach Kühe in der Stadt zu verteilen mit dem Sticker, um mir ein Stückchen Heimat wieder noch zurückzuholen und mal Kühe in die Stadt zu bringen. Und genau, so hat das angefangen mit It's Cow Time, also mit dem Projekt. Und mittlerweile ist es dann wirklich so, dass ich fürs Kommunikationsscience -Studium in Bielefeld auch eine Mappe machen musste, die natürlich auch voller Kühe war, beziehungsweise das Thema war Coup. Welche Überraschung, gell?

Speaker: Ja, Surprise. Und eben durch diese Mappe habe ich mich auch noch mal mehr mit der Tierhaltung auseinandergesetzt und habe dann gemerkt, so, ey, das ist überhaupt nicht in Ordnung und warum habe ich da nicht früher drauf geschaut. Und ja, dann habe ich von Zaffern Tiere essen dazu gelesen und dann war es von einem Tag auf den anderen für mich wirklich vorbei. Hab ich gesagt, ich kann kein Fleisch mehr essen. Und dann zwei Tage später habe ich gesagt, hey, wenn du konsequent sein willst und wirklich dieses Leid nicht unterstützen willst, dann

Speaker: hörst du generell auf, Milchprodukte und alles zu essen und lebst vegan. Du hast ja im Moment ein, du hast ja gerade eben ein sehr, sehr bekanntes Buch genannt, Tiere essen. Kannst du uns da quasi so mal drei, vier deiner Erkenntnisse, also diese wesentlichen Erkenntnisse, die ja absolut in den Kopf geblieben sind, aus diesem Buch mitteilen? Ja, also es ist schon lange her, ich habe ein schlechtes Gedächtnis, aber ich weiß, wie gesagt, das war wirklich so für mich die Entscheidung.

Speaker: Und also für mich war wirklich gerade das mit den Kühen interessant, weil ich da, ich hab da vorher nie, blauäugig nie drüber nachgedacht. Ich hab eine Mutter als Biologin, meine Mutter hat immer gesagt, ja, schaut drauf, dass aus einer guten Haltung kommt und alles und so.

Speaker: Ja, aber dann, als mir so klar wurde, wie diese Tiere wirklich gehalten werden und wie wenig Platz sie haben und dass ihnen die Kälbchen direkt weggenommen werden, dass sie Euterentzündungen bekommen wegen dem Ganzen, wegen der Überproduktion. Und auch mir war es wirklich, ich hab da ja, man denkt ja, viele denken ja immer so, ja, eine Kuh gibt halt Milch, aber dass eine Kuh wirklich ein Kälbchen dafür bekommen muss, weil ansonsten würde sie ja keine Milch geben, ist ja eigentlich total logisch, aber das hab ich irgendwie vorher auch nicht so.

Speaker: wo ich dann echt dachte, so wie doof bist du. Was ist da los? Warum war dir das früher nicht klar? Es hat ja auch was mit dieser Entkoppelung zu tun, die wir ja quasi von der Natur gerade erleben, dass wir auch da quasi unseren Kopf ausschalten und gar nicht mehr groß nachdenken, wo eben die Sachen herkommen und auch nicht hinterfragen,

Speaker: Es kostet ja natürlich dann auch viel Energie und ich möchte mich natürlich eben auch nicht mehr so, also da ist auch der Spruch, Unwissenheit ist ein Segen. Also ich denke, da werden sich viele damit assoziieren können. Ja, auf jeden Fall. Also wie gesagt, für mich war das wirklich eins der Augenblick, wo ich so dachte, du bist mit all dem groß geworden. Ich bin, ich weiß, ich bin in Biologie immer, also gut gewesen, meine Mutter hat mir ja immer alles erklärt und ich war über,

Speaker: Aber dann dieses so, wie blind konntest du sein? Also wirklich, und dann diese Überproduktion und alles und dann war das für mich wirklich gegessen. Weißt du auch noch auswendig, wie viele Eiterzellen, wie Millionen Eiterzellen pro Liter Milch erlaubt sind? Oh, ich, nein.

Speaker: Es sind ein paar Millionen, wir können die genaue Zahl mal reinschreiben. Also, das muss man, ich sag bewusst, man oder du lieber zuhörst, sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen, wenn du noch Milchprodukte isst, dass du da Millionen an Eiterzellen, die die Kuh eben an ihrem Alter hat, dann täglich da eben auch mitdrinkst und mitist. Und die auch teilweise, ja, nicht gerade gut für uns sind.

Speaker: Nein, auf jeden Fall nicht. Was kann jetzt denn der Zuhörer quasi tun, wenn er jetzt sagt, hey, das hat mich jetzt oder das berührt mich jetzt schon und ich möchte dich, liebe Lena, unterstützen? Du hast von deinem Kalender erzählt. Was gibt es, also bitte stell dir einen Kalender vor und was gibt es über dies, wo du unseren Zuhörern mitgibst, hey, wenn du noch Fleisch isst oder wenn du noch Milchprodukte zu dir nimmst, bedenke mal dies?

Speaker: Ja, also genau, also der Kalender, da kurz zur Entstehungsgeschichte, also weil es hat wie gesagt angefangen nur mit diesen Stickern und der Kalender ist dadurch entstanden, dass eine Freundin von mir eben den Flyer von Hofguteland mir mitgebracht hat, weil jeder hat mir immer irgendwas mit Kühen mitgebracht, so hey, da guck mal, da sind Kühe drauf, weil ich war irgendwann nur noch das Mädchen mit den Kühen, auch an der FH dann und

Speaker: Dann hatte ich halt ein Semesterprojekt und ich hab einen neuen Kalender gebraucht und ich hab gedacht, so hey, ich studiere Kommunikation zu sein, ich kann mir meinen Kalender doch selber entwerfen. Und dann hab ich mir eben noch gedacht, so ja, warum mit meiner Arbeit eben nicht Arbeit unterstützen, die ich gut finde. Eben die von Hof Butlahn, von Karin Mück und Jan Gerdes. Und hab dann eben denen einen Prüf geschrieben, hab ihnen erklärt, hey, ich würd gern einen Kalender machen mit euren Kühen, mit Zeichnungen von euren Kühen, die ich mache und mit den Geschichten drin.

Speaker: Und eben gleichzeitig durch meine Arbeit, eure Arbeit unterstützen, indem ich eben dann vom Verkauf das Geld spende an euch. Und so ist dieser Kalender entstanden. Und mittlerweile habe ich jetzt gerade den vierten Kalender dieser Art in Druck geschickt. Und den kann man natürlich kaufen. Und dadurch eben dann Hof -Butenland unterstützen, also die Arbeit von Karin und Jan.

Speaker: Und bei 40 Prozent vom Erlös, vom Verkauf des Kalenders geht als direkte Spende an den Hof Gutenland. Okay, super. Genau. Wir werden natürlich den Link zum Verkauf dieses Kalenders in den Show Notes verlinken. Du kannst dir da ganz, ganz einfach draufklicken, dann kommst du direkt zu der Webseite und ich kann bestätigen, dass du da wirklich was Gutes tust.

Speaker: Wie kamst du zu dem Hof Butenland? Vielleicht kannst du da noch ein, zwei Sätze zu dem Hof erzählen und was die Eigentümer da antreibt? Ja, also, wie gesagt, das war wirklich … eine Freundin hat mir einen Flyer mitgebracht mit der Aussage Schau mal, Lena Kühe. Und das war halt ein Hof Butenland -Flyer. Also bin ich zu dem Hof gekommen und eben hab mich über die Arbeit von Jan und Karin eben informiert. Jan und Karin haben vor, ich glaub, 14 Jahren sind's mittlerweile.

Speaker: beschlossen, dass sie aus der Tierhaltung aussteigen möchten. Der Jan hatte den Hof übernommen von seinem Vater, hat kurz dann direkt auf Bio umgestellt, war aber dann trotzdem immer noch nicht glücklich damit, weil bei Bio genauso den Kühen die Käppchen direkt am Anfang weggenommen werden und er hat das ganze Leid nicht mehr ertragen. Und dann hat er gesagt, er will das nicht mehr, wollte alle Kühe eben zum Schlachter bringen und ich glaube, zwölf Kühe haben nicht mehr auf den Transporter gepasst,

Speaker: Und dann zu den zwölf hat er dann gesagt, hey, ihr dürft jetzt hier bleiben, ihr dürft hier jetzt leben. Und so entstand eben dieser Lebenshof, wo es jetzt mittlerweile auch Gänse, Pferde, Schweinchen und alles gibt. Nehmen die rein von Spenden? Oder die können die eben auch noch unterstützen, wenn sich da jemand erkennt, sich zeigen muss? Genau. Also Hofgutland ist eine Stiftung und die leben rein von den Spenden. Und genau.

Speaker: Ist auch ziemlich bekannt auf Facebook und überall, aber immer Hilfe gebraucht natürlich. Ja klar, also das verlinken wir auch in die Show Notes. Das wollen wir definitiv unterstützen. So eine tolle Transformation von einem ganz normalen Bauernhof hin zum Bio -Bauernhof und dann eben zu sagen, okay, ich bringe das nicht mehr über das Leib.

Speaker: So eine Kuh oder zwei Kühe, hast du ja gesagt, die bringen so im Laufe ihres Lebens über 140 .000 Liter Milch. Das muss man sich ja eben auch mal auf der Zunge zergehen lassen, was da eben produziert werden muss erst mal. Und also 140 .000 Liter, das ist schon eine unglaubliche Menge. Ja, das ist unglaublich. Und deswegen ist es auch überhaupt gar kein Wunder, dass diese Tiere nur noch an Mastitis, also Euterentzündungen leiden. Und also es ist ja wirklich nur

Speaker: Auf Hochleistung die ganze Zeit dauert die Tiere. Deswegen sind die auch nach fünf, sechs Jahren so ausgemerkelt, dass sie keinen Nutzen mehr haben für den Bauern und dann dementsprechend direkt auf der Schlachtbank landen.

Speaker: Jetzt kannst du ja sagen, du sagst es ja auch, hinter jedem Schluck Milch, hinter jedem Bissen Fleisch und hinter jedem Stück Käse ist dann eben auch so eine leidvolle Geschichte. Also sagen wir mal bei den Meistern, es gibt ja tatsächlich glaube ich noch diese

Speaker: romantische Vorstellung, dass die Kuh draußen auf der Wiese Gras frisst und ihr ganzes Leben lang wirklich glücklich ist. Vielleicht gibt es das ja noch das eine oder andere Mal, allerdings sehr selten. Und wenn wir im konventionellen Supermarkt einkaufen, werden wir das wahrscheinlich nicht erleben anhand von dem Käse und Fleisch, den wir da kaufen.

Speaker: Wenn jetzt jemand immer noch sagt, hey, ich tu mir immer noch schwer, weil dieser Genuss ist mir so wichtig und so weiter, hast du da zwei, drei Tipps, die du geben kannst und sagst, hey, gibt's einen adäquaten Ersatz oder kannst du da Menschen auch helfen? Es geht so, also ich bin wirklich Veganerin geworden, rein aus

Speaker: aus dem Tiergedanken heraus. Also ich nicht jetzt irgendwie gesundheitlich oder so, wobei ich auch merke, es geht mir wesentlich besser. Ich hatte immer Probleme mit wenig Produkten und so. Und seit ich das weglasse, geht es mir viel besser. Und ich fühle mich auch einfach besser. Aber bei mir war es wirklich, ich war noch nie so die, die dann so voll in der Materie drin war und alles ganz viel ausprobiert hat und viel gekocht hat. Ich mache es ganz banal. Ich nutze viel Hefeflocken, wenn ich irgendwie Käseersatz oder sowas haben will.

Speaker: Und ansonsten koche ich wirklich so ganz einfache Sachen. Ich bin ein bisschen kochfaul auch. Aber es war wirklich für mich der Gedanke einfach der Tiere wegen und nicht wegen mir. Deswegen bin ich so ein bisschen eine schlechte Tippgeberin. Trotzdem das.

Speaker: Du hast mir eine tolle Story erzählt, als du in Berlin in eine vegane WG kommen wolltest. Ich denke, dass du da unseren Zuhörern das eine oder andere mitgeben kannst, wie es eben nicht gehen sollte, sich zu verhalten.

Speaker: Also vielleicht ganz kurz zum Hintergrund, die Lena hat mich hier angeschrieben, um zu fragen, hey, gibt es da nicht irgendwas, wo wir unterstützen können, etc.? Und da habe ich eben natürlich eben auch gleich gesagt, sehr, sehr gerne, du machst da so tolle Sachen und setzt dich da ein, ohne auch, sagen wir mal, so einen Eigenwillen. Du verdienst ja dann hauptsächlich Geld durch deinen Kommunikationsdesign und machst es jetzt nicht aus Profitgier.

Speaker: Und du hast dann eine tolle Geschichte mit der WG. Erzähl die doch mal. Ja, genau, ich hab, als ich eben da spontan nach Berlin gekommen bin, hab ich halt nach einer WG gesucht. Und wie gesagt, ich bin mit einer Biologin als Mutter auch groß geworden und hab wirklich immer schon, ich wusste, dass Tiere für unser, also für das Fleisch auf dem Teller sterben mussten.

Speaker: und aber habe wirklich schon immer mein Geld für Essen ausgegeben, anstatt für irgendwelche Sachen, die ich eigentlich nicht brauch, sondern weil ich mir immer gedacht habe, das ist was, was ich mir direkt zuführe, was direkt in meinen Körper kommt, das muss dann auch was Gutes sein. Und genau, dann hatte ich eben da eine WG gefunden, die ... und ich war halt total interessiert, weil ich selber ja nicht so viel davon wusste, und hab ihnen halt eine E -Mail geschrieben so,

Speaker: Ja, ich esse Fleisch, aber ich hätte auch kein Problem darauf zu verzichten oder es dann wirklich so zu machen, dass es keinen stört. Aber wenn es jemand stört, dann würde ich es auch lassen. Und ja, letztendlich habe ich dann eine E -Mail von denen zurückbekommen, die wirklich mich als Leichenfresserin beschimpft haben und wirklich mich... Ja, das war so eins der Worte, wo ich wirklich dachte, so, Hilfe, warum? Ich bin total offen auf euch zurückgegangen. Ich bin interessiert.

Speaker: Und ihr habt mich direkt so angefeindet. Und das war wirklich für mich wirklich ein Moment, wo ich so da saß. Warum? Das verstehe ich nicht. Und das war für mich dann auch, als ich jetzt dann eben, weil ich dann kurz drauf wirklich sechs Monate später Veganerin selber geworden bin, war für mich das so eine ausschlaggebende Erfahrung, wo ich gesagt habe, so werde ich nicht auf Leute zugehen. Weil es hilft nichts. Ich habe es an mir selbst gemerkt. Ich war total verletzt.

Speaker: Und ich war also sofort in einer Abwehrhaltung. Ich habe mir so gedacht, okay, mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben und das interessiert mich dann noch nicht, was ja total falsch ist.

Speaker: Ja, tolle Geschichte und tolles Beispiel, wie es eben nicht funktioniert. Also dann einfach andersrum machen und zu sagen, hey, genauso offen wie du auf die Menschen zugegangen bist, dann eben auch offen zurück antworten. Und das versuchen wir natürlich hier auch mit unserem Podcast und im Blog bei den vegan athletes, auf Facebook, im Newsletter etc.

Speaker: Wir versuchen immer sehr, sehr offen zu sein. Und wenn du, lieber Zuhörer, Fragen hast, wie kann der Umstieg auf vegane Ernährung noch einfacher gestaltet sein? Was gibt es da zu beachten, auch gesundheitlich? Dann hab ich zwei Antworten an dich. Zum einen kannst du mir jederzeit schreiben unter christian .christian -schwenzel .com. Die E -Mail -Adresse findest du unter den Show Notes. Und wir haben zum zweiten die Vegan Athletes Lab.

Speaker: Das ist eine Online -University gerade für Vegan und Veganinteressierte, die sich mit dem Thema veganer Fitness und veganer Ernährung und Fitness auseinandersetzen und dort von den Besten, der Besten lernen möchten. Das sind 21 -tägige Videos und Videokurse und die kannst du zu den verschiedenen Themen buchen und kriegst dort alle deine Fragen definitiv beantwortet.

Speaker: Ja, liebe Lena, was gibt es noch, was wir dir quasi Gutes tun können oder gibt es noch irgendwas, was du gerne mitteilen möchtest? Was ich gerne mitteilen möchte? Ja, auf jeden Fall ...

Speaker: Ja, Kühe sind toll. Ja, definitiv. Was kann der, vielleicht ganz kurz, was kann der Zuhörer von dem Kalender erwarten? Hast du da, du zeichnest ja auch selber, sind da deine Motive drin? Genau, also zum Kalender noch, also es ist wirklich alles, was da drin ist, Layout, Design, ist alles meins. Also hab alles ich gemacht, genauso jede Zeichnung, die da drin ist.

Speaker: Das war für mich auch so was. Also ich habe so meinen eigenen Stil dadurch entdeckt eben mit diesen Zeichnungen und habe mich dadurch dann auch noch mal länger mit den Tieren einfach beschäftigt. Und für Interessierte, es ist ein DIN A5 Format Kalender, eine Woche pro A4 Seite Übersicht und jeden Monat wird einem eben in Zeichnungen und die Geschichte mit dazu von der jeweiligen Kuh vorgestellt, die eben alle auf Hofguteland leben und

Speaker: Genau, also das ist so, das Kalender. Ich werde auf jeden Fall mal eine Seite vom Kalender in die Show Notes packen bzw. auf unsere Show Notes Page unter christian -schwänzel .com -podcast. Und wenn du, lieber Zuhörer, mal den tollen Hund erleben willst, den Lena hier in ihrem Zimmer hat und den sie nebenher ganz professionell komplett beschäftigt,

Speaker: Dann schau auf jeden Fall, schau auf jeden Fall das Video in YouTube, das binden wir ein auf die Show Notes Page. Und da wirst du merken, dass Lena nicht nur ein Herz für Kühe hat, sondern eben auch für Hunde, ne? Ja, genau. Die haben gerade eben aufgewacht, so in die zwei. Sie hätten ja auch einfach Ruhe geben können. Nein, nein, also das macht das Ganze doch ganz sympathisch und schön und authentisch vor allem, ne? Aber wenn du jetzt eine Kuh im Zimmer hättest, da wär's wahrscheinlich noch schwieriger gewesen.

Speaker: Ja, wobei überall Kühe immer zu finden sind in meiner Wohnung, in meinem Zimmer. Also von daher, es sind nie nirgendswo keine Kühe.

Speaker: Liebe Lena, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, so professionell und so, ja, aus deinem Herzen heraus hier die Kühe zu vertreten. Und ich kann dich lieber nur aufrufen, schau in die Show Notes, hol dir einen in dieser Kalender, tue was Gutes. Und natürlich verlinken wir auch den Budenlandhof. Und wenn du mehr wissen möchtest über Lena, ich glaube, facebook .de//itscowtime ist deine Adresse, richtig?

Speaker: Genau, auf jeden Fall. Und da gibt es auch immer wieder Neuigkeiten, wie zum Beispiel, dass es jetzt bald auch Notizbücher geben wird, die dann, wo dann auch pro Notizbuch ein Euro nochmal an jeweils andere Höfe gespendet wird, also bei jede Kuh, die ich eben zeichne, auf einem von solchen Lebenshöfen lebt. Also ich freue mich über jeden Kuhinteressierten,

Speaker: Und außerdem darf ich auch verraten, es gibt auch dieses Jahr im Kalender Neuigkeiten, weil mir sind die Kühe ausgegangen. Also ich habe alle gezeichnet, auch Wuteland. Ich habe mich jetzt an Schweinchen, Pferde und sogar einen Hund gewagt. Ja super, okay. Also die Hunde hinten blühen richtig auf, die spielen hier richtig krass. Also ich kann dir lieber zu Renore raten, das Video mal anzuschauen. Tolle Geschichte.

Speaker: Vielen lieben Dank, Lena, vielen lieben Dank für dich, lieber Zuhörer, dass du auch uns heute wieder die Zeit geschenkt hast. Wenn du mehr erfahren möchtest, wie gesagt, facebook .de, slash, it's crowd time, oder die Show Notes, und unsere vegan athletes Facebook Community, die du jetzt gleich im Anschluss, im Abspann noch hören wirst. Dankeschön, alles Liebe, und bis zum nächsten Mal. Eure Lena und der Christian. Tschüss. Ciao.

Speaker: Sichere dir noch heute deinen Platz in den Vegan Athletes Lab, die Nummer 1 Online -Universität für effiziente und transformierende Online -Kurse im Bereich vegane Ernährung und Fitness, jetzt unter christian -venzel .com slash lab. Du bist als Teil der Familie eingeladen in die Vegan Athletes Facebook Community.

Speaker: Sichere dir deinen kostenfreien Platz unter christian -wenzel .com slash facebook. Wenn du lieber etwas in der Hand hältst und die besten veganen Fitnessrezepte liebst, dann hole dir das Bestsellerbuch von Christian Wenzel mit über 90 5 Sterne Rezension bei Amazon. Mit 55 der besten Lupinenrezepte. Alle glutenfrei, weizenfrei, laktosefrei, sojafrei, zuckerfrei und garantiert höchst lecker. Diese findest du unter christian -wenzel .com slash lupine.

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