Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format▸
Share
Embed
Report

#021 Dein Vermögen gehört nicht dir (mit einer einzigen Ausnahme)!

Der Privacy Podcast (by Privatopia)
Der Privacy Podcast (by Privatopia)

346 plays · Sep 22, 2026

Transcript

Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.

Speaker: Folge 21.

Speaker: Ich glaube, die meisten wissen, was das heißt.

Speaker: Was haben wir uns denn hierfür vorgenommen?

Speaker: Genau, wir haben es ja in der letzten Folge schon angekündigt, als wir über verschiedene Zahlungsarten gesprochen haben, wie man die privat benutzen kann.

Speaker: Heute gehen wir einen Schritt weiter und schauen uns das ganze bisschen größere Thema Bitcoin an.

Speaker: Und vor allem auch mit dem Aspekt, mit dem Podcast hier Privatsphäre und Sicherheit, wollen wir einmal schauen, wie kann man Bitcoin überhaupt sicher und privat halten.

Speaker: Dann wie kann man Bitcoin kaufen, auch möglicherweise dann anonym.

Speaker: Was muss man beim Ausgeben beachten, damit man, wenn man die Bitcoin ausgibt, auch seine Privatsphäre nicht verliert.

Speaker: Und dann noch ein paar extra Punkte,

Speaker: Beim ganzen Weg, wie zum Beispiel die, die schon ein bisschen was darüber gehört haben, denen sagen die Begriffe was.

Speaker: Die, die das zum ersten Mal hören, wir erklären alles nochmal im Genau.

Speaker: Aber sowas wie zum Beispiel noch UTXO-Management oder eine eigene Node oder Coinjoins, da gehen wir auch noch einmal ins Detail rein.

Speaker: Aber erstmal für die Leute, die noch nicht ganz genau wissen, was Bitcoin ist oder nicht wissen, wieso sie sich damit beschäftigen sollen, kann Nino jetzt kurz einmal ein bisschen eine Einleitung dazu geben.

Speaker: Ja, ein bisschen größeres Thema Bitcoin.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Wir haben gerade noch hin und her überlegt, wie kriegen wir das in der Doppelfolge unter.

Speaker: Das ist so gigantisch.

Speaker: Und deshalb gleich als Hinweis, wenn euch die Worte nicht sagen, wir versuchen für das Thema Sicherheit und Privacy in Bezug auf Bitcoin jetzt die wichtigsten Dinge mitzuteilen.

Speaker: Dafür stehen wir ja auch als Privacy-Podcast.

Speaker: Was aber Bitcoin alles kann und darstellt und welche Probleme es löst, das ist so ein tiefer Kaninchenbau und da werden wir ganz tolle deutschsprachige Inhalte verlinken, da gibt es richtig gute Content Creator da draußen, also da auf jeden Fall in die Shownotes schauen, da kann man sich natürlich noch richtig tief einbuddeln.

Speaker: Ganz, ganz, ganz grundsätzlich für alle, die jetzt mit Bitcoin nur mal was aus den Nachrichten aus der Tagesschau oder so mitbekommen haben.

Speaker: Bitcoin ist ein neues Geld.

Speaker: Es möchte Probleme lösen, die unser Finanzsystem schon seit vielen Jahrzehnten klagt, nämlich, dass wir alle ärmer werden, wenn wir nicht verstehen, was wir da tun oder wenn wir versuchen, Geld zu sparen.

Speaker: Und das hat einfach seine Wurzeln in unserem Schuldgeldsystem und wie das spätestens seit 1971 aufgebaut ist.

Speaker: Bitcoin ist darauf die Antwort.

Speaker: Seit der Immobilienkrise 2007, 8, 9 wurde klar, das funktioniert so nicht langfristig.

Speaker: Und ein Kollektiv oder eine Person, man kennt sie nicht, Satoshi Nakamoto wird sie genannt, hat eine Lösung definiert und die hat sich dann zu Bitcoin entwickelt und wird heute benutzt.

Speaker: Was ist Bitcoin jetzt?

Speaker: Bitcoin ist erstmal zweierlei, einmal ein Wertspeicher und ein Tauschmittel.

Speaker: Wie das genau funktioniert, da kommen dann, wie gesagt, die ganzen Inhalte, die wir verlinken.

Speaker: Aber ganz grundsätzlich können wir sagen, dieses Geld, was Bitcoin darstellt, ist ein ideales Geld.

Speaker: Wenn wir uns überlegen, was macht der Euro, was macht der US-Dollar, was machen auch andere Investoren,

Speaker: ... Wertgegenstände, die als Geld benutzt werden,...... Gold oder andere Edelmetalle oder auch Aktien oder Immobilien,...... wenn ihr zum Sparen mittlerweile missbraucht,...... dann sehen wir, oh, die haben alle irgendwo Nachteile.

Speaker: Das Geld, das ist beliebig vervielfältigbar,...... das ist ein Problem, das Geld ist schwer transportierbar bei Immobilien zum Beispiel...... oder es ist nicht so gut verifizierbar...... und ganz viele andere Themen, die dort mit reinspielen.

Speaker: Und Bitcoin möchte das ideale Geld sein und in unseren Augen erreicht es das auch.

Speaker: Und worauf wir uns jetzt einigen müssen ist, dass Bitcoin diese Aufgabe erfüllt, dass es ein guter Wertspeicher ist und ein gutes Geld und dass es zumindest das Potenzial in sich trägt, die Probleme da draußen, was unser Finanzsystem angeht, zu lösen.

Speaker: Und wenn wir mit dieser Annahme herangehen und jetzt nicht groß darauf eingehen, oh, was sind vielleicht die Mythen rund um Bitcoin oder wie funktioniert das im Detail, sondern einfach sagen, okay, wir finden Bitcoin soweit gut und wir wollen zumindest mal uns damit auseinandersetzen, Bitcoin zu besitzen.

Speaker: Und Bitcoin weiter anzusparen und vielleicht dann auch für uns und unsere Liebsten einen Wohlstand damit aufzubauen.

Speaker: Dann müssen wir natürlich ganz viele Fragen beantworten, weil eine Sache, die Bitcoin besonders macht, und da wird Timo wahrscheinlich gleich was zu sagen können, ist das Thema Souveränität.

Speaker: Bitcoin erlaubt es uns, unser Vermögen wirklich zu besitzen.

Speaker: Überlegt einmal, wenn wir Aktien im Portfolio haben, dann gibt es da eine Depotbank, die dazwischen greifen kann, eine Regierung, die uns den Zugang verwehren kann, wenn sie das möchte.

Speaker: Da gibt es auch schon genug Beispiele von Personen, deren Konten gesperrt wurden, einfach so, aus welchen Gründen auch immer, die können dann auch schnell den Zugang verlieren.

Speaker: Wenn wir Transaktionen machen wollen, wenn ich jetzt Timo Geld schicke und Timo landet aber auf irgendeiner Liste als Staatsfeind Nummer 1 oder so, kann ja versehentlich passieren, dann würde vielleicht meine Überweisung nicht durchgehen, weil die Bank sagt, naja, dem schicken wir nichts.

Speaker: So kann es sein, dass wir schnell dahinter kommen, unser Geld, unser Vermögen, unser Wertspeicher, den wir bisher verwenden, der hat alle möglichen Nachteile und vor allem besitzen wir ihn nicht wirklich, weil es immer irgendeine Partei gibt, die es uns madig machen kann.

Speaker: Und spätestens, wenn wir lang genug warten, wird durch Inflation alles, was wir da haben, an unserem Euro-Geld zumindest, entwertet.

Speaker: Das ist also auch keine Lösung abzuwarten.

Speaker: Ja, und was können wir machen?

Speaker: Wir können es in Bitcoin speichern und dort wirklich kontrollieren, so dass es uns niemand wegnehmen oder verbieten, zensieren oder irgendwas anderes damit machen kann.

Speaker: Aber wir müssen ganz genau aufpassen, was wir tun.

Speaker: Denn so ist das bei Souveränität und Freiheit.

Speaker: Es kommt ganz, ganz viel Verantwortung und natürlich auch der Bedarf an Wissen mit einher.

Speaker: So, ich hoffe, jetzt habe ich nicht zu sehr um den heißen Brei geredet, aber Timo, vielleicht hast du ja noch Ergänzungen, sonst verrat uns doch mal, wie funktioniert das denn mit Bitcoin und Sicherheit, wenn ich das selber bei mir verwahren möchte.

Speaker: Genau, das war eine wirklich sehr, sehr schöne Zusammenfassung, auch nicht zu sehr im Detail.

Speaker: Das Schöne ist, Bitcoin und Privatsphäre geht in meinen Augen Hand in Hand.

Speaker: Es gibt sehr, sehr viele Bitcoiner, die ins Bitcoin-Rabbit-Hole gefallen sind und dann dadurch in das ganze Thema Privatsphäre gegangen sind.

Speaker: Oder andersrum, wie das bei Nino der Fall war, dass man zuerst zur Privatsphäre kommt und dann dadurch Bitcoin als ideales Geld findet.

Speaker: Beide Aspekte, die haben wirklich den Punkt der Souveränität.

Speaker: Das heißt, bei Bitcoin hat man eine vollkommene Souveränität über sein eigenes Geld.

Speaker: Und beim Thema Privatsphäre ist auch Souveränität eines der größten Ziele, um unabhängig zu sein von zum Beispiel den ganzen großen Unternehmen und wieder selber die Kontrolle haben über seine Daten.

Speaker: Deswegen geht das alles immer sehr, sehr schön hand in hand.

Speaker: Und ein wichtiger Punkt, den Nino vergessen hat zu erwähnen, ist, dass Bitcoin komplett dezentral ist.

Speaker: Weil dieses Wort ist wirklich sehr, sehr wichtig, weil diese Souveränität kommt, dass es keine zentrale Partei gibt, die irgendwie einen kontrollieren kann.

Speaker: Und ganz einfach kann man sich vorstellen, Bitcoin wurde so entworfen, dass jeder eigenständig alles validieren kann.

Speaker: Das heißt, man muss niemandem vertrauen, sondern man kann die gesamte Netzwerkhistorie und alle neuen Transaktionen komplett eigenständig überprüfen und validieren.

Speaker: Das führt aber dazu, dass das ganze Netzwerk ziemlich transparent ist.

Speaker: Dezentrale Systeme, die müssen transparent sein.

Speaker: Das hatten wir bei der Open-Source-Folge, dass zum Beispiel Linux ist Open-Source, Linux ist ziemlich dezentral aufgebaut und diese Dezentralität kommt nur dadurch zustande, dass es halt sehr offen ist.

Speaker: Deswegen gibt es auch so viele verschiedene Distributionen, weil jeder sich irgendwas anderes dazu denkt.

Speaker: Und bei Bitcoin ist es auch sehr, sehr ähnlich.

Speaker: Es ist dezentral, es ist komplett verteilt und es gibt keine zentralen Parteien, die darüber irgendwas machen können.

Speaker: Aber dadurch ist es ziemlich transparent.

Speaker: Und wieso, würde ich gerne mal an einem Beispiel zur Bank aufzeigen.

Speaker: Eine Banktransaktion, wie sie dort aussieht im Vergleich zu einer Bitcoin-Transaktion.

Speaker: Also bei Banken ist es so, es gibt eigentlich nur drei Parteien, die von einer Transaktion wissen, wenn Person A der Person B irgendwas schickt.

Speaker: Person A weiß natürlich davon, Person B weiß natürlich davon und dann die Bank als Mittelmann.

Speaker: Von außen her gesehen ist das ziemlich privat, denn jemand, der auf der Straße entlang geht, der sieht nicht, was ihr in eurem Handy macht und das ich zum Beispiel nie nur jetzt 100 Euro geschickt habe per Banküberweisung.

Speaker: Aber es gibt hier das zentrale Problem der Bank, dass die Bank, wie Nino schon gesagt hat, Transaktionen zensieren kann oder sogar die Person komplett sanktionieren, Konten einfrieren und natürlich kann die Bank diese Daten auch weiter teilen und das machen die immer gerne.

Speaker: Generell ist es so, dass bei Banktransaktionen von außen her man eine ziemlich gute Privatsphäre hat, aber dadurch hat man die vollkommene Abhängigkeit.

Speaker: Bei Bitcoin ist es so, es geht den komplett anderen Weg.

Speaker: Das heißt, die Hauptidee war eine komplette Dezentralität, eine komplette Unabhängigkeit.

Speaker: Und das passiert dadurch, dass jeder eigenständig Transaktionen validieren kann.

Speaker: Das machen die sogenannten Nodes, also Fullnodes.

Speaker: Ganz einfach erklärt sind das verschiedene Knotenpunkte, ganz kleine Computer, die jeder bei sich zu Hause verwendet.

Speaker: für ungefähr 200 Euro laufen lassen kann.

Speaker: Und die speichern die gesamte Blockchain.

Speaker: Das gesamte Kassenbuch von Bitcoin, ganz einfach gesagt, von allen Transaktionen, wer an wen was geschickt hat.

Speaker: Es gibt mehrere Zehntausende von diesen Nodes weltweit.

Speaker: Die genaue Anzahl kann man nicht sagen, weil viele sind auch hinter dem Tor-Netzwerk.

Speaker: Aber diese Nodes, jede Node hat das gesamte Kassenbuch von Bitcoin.

Speaker: Also alle Transaktionen, die von Anfang an bis zum heutigen Punkt passieren.

Speaker: Und vergleicht jede zukünftige Transaktion mit diesem Kassenbuch, um zu schauen, ob die valide sind.

Speaker: Und damit kommt halt eben das Problem mit der Privatsphäre.

Speaker: Jede dieser Node hat alle diese Transaktionen.

Speaker: Von Grund an ist es kein großes Problem, denn die Transaktionen, die sind alle pseudonym.

Speaker: Das heißt, es gibt diese Adressen, die zum Beispiel mit BC1 anfangen.

Speaker: Und das ist einfach eine ganz lange Zeichenfolge.

Speaker: Und von Grund an kann man diese Zeichenfolge niemandem zuordnen.

Speaker: Man sieht eine Adresse, die komplett pseudonym ist, hat an eine andere Adresse die komplett pseudonym Geld gesendet.

Speaker: Und herausfinden, wer hinter diesen Adressen steckt, kann man nicht.

Speaker: Das Problem kommt aber auf, wenn man die Pseudonymität, wenn diese erlischt, zum Beispiel wenn man jetzt bei einer Börse offiziell Bitcoin kauft mit einem Ausweis, dann kann diese Börse die Adresse einer Person zuordnen und die gesamte Pseudonymität ist weg.

Speaker: Oder zum Beispiel, wenn ein Arbeitgeber jemandem in Bitcoin bezahlt, weiß der Arbeitgeber, dass diese Adresse jetzt dem Mitarbeiter gehört und auch hier ist die Pseudonymität erlischt.

Speaker: Oder zum Beispiel unsere Webseite, da haben wir eine Spendenadresse in Bitcoin und jetzt weiß die gesamte Welt, diese Adresse, die gehört uns und die ist jetzt nicht mehr Pseudonym und man kann diese uns zuordnen.

Speaker: Und das ist das größere Problem, das es bei Bitcoin gibt, dass wenn einmal diese Pseudonötigkeit erlischt ist, man diese Adresse und auch alle zukünftigen Transaktionen, die von dieser Adresse stattfinden, einer Person zuordnen kann.

Speaker: Ja, ich würde es mal gerne als Metaphermann, der ich ja bin, in einem Bild einordnen, dann wird es vielleicht auch angenehmer oder plausibler alles, weil das ist jetzt sehr viel Technik und die Bitcoiner hier in unserer Audience, die haben das alles sofort versteckt und gesagt, ja klar, erzähl mir was Neues, aber die Leute, die jetzt ganz neu zu Bitcoin kommen, stellt euch einfach vor.

Speaker: dass wir in einer Bar sind, in einem Stammtisch vielleicht, in einem Verein.

Speaker: Wir kennen dort aber nicht alle Leute und wir sind auch sehr misstrauische Menschen.

Speaker: Selbst der Barkeeper, der ist uns nicht so geheuer.

Speaker: Und jetzt sollen wir da aber alle zusammenkommen und sicherstellen, dass jeder auch nur das bezahlt, was er wirklich bestellt hat.

Speaker: Wie könnten wir das lösen?

Speaker: Wir könnten einfach wieder eine Vertrauensperson einführen, die sagt, ich dokumentiere das alles.

Speaker: Entweder der Barkeeper oder der Kellner oder die Person, die wir dazu ernennen, falls wir eine Person haben, die wir alle kennen und der wir vertrauen.

Speaker: Aber das kann natürlich trotzdem passieren, dass diese Person dann Fehler macht, dass sie vielleicht schon ein bisschen angetrunken ist und dann...

Speaker: falsche Transaktionen aufschreibt, dass Nino jetzt hier ein Schnitzel mehr bestellt hat.

Speaker: Und es kann natürlich auch passieren, dass diese Person bestechlich ist.

Speaker: Es ist immer das Problem, wie bei den Banken auch oder generell bei allen Zahlungsmitteln.

Speaker: Es gibt immer irgendeinen Zwischenhändler, irgendeine Partei, der wir vertrauen müssen.

Speaker: Und diese Vertrauensperson, die ist vielleicht korrumpierbar.

Speaker: Damit das nicht passiert, müssen wir jetzt eine Lösung finden, die einzig und allein das Ziel hat, eine eindeutige Wahrheit zu finden, die dann auch der Realität entspricht.

Speaker: Und da ist der Aufwand egal, da ist die Geschwindigkeit egal, da ist die Effizienz egal.

Speaker: Was wir wollen ist, dass auf jeden Fall die Wahrheit am Ende da steht und auch unveränderbar da steht.

Speaker: Die beste Lösung, die uns da einfällt, ist, wir setzen uns alle Käppis auf mit einer anderen Zahl drauf, von 1 bis 20 oder 30 durchnummeriert.

Speaker: Und jeder schreibt jetzt auf seinem Bierdeckel alles mit, was passiert.

Speaker: Der Kellner geht rum, nimmt alle Bestellungen auf und ich schreibe dann auf, aha, Nummer 18 hat hier den Litchi-Saft bestellt, Nummer 2 hat den Hamburger mit Pommes bestellt und so weiter.

Speaker: Und dann habe ich das hier alles drauf und jeder andere in dem Raum macht das Gleiche und schreibt das auf.

Speaker: Und jetzt ist es natürlich so, dass wir 30 Mal eine Wahrheit haben.

Speaker: Wenn jetzt hier ein Fehler passiert oder jemand versucht zu betrügen, würde das auffallen, weil was wir am Ende machen ist, wir vergleichen alle Bierdeckel miteinander und da, wo die meisten Bierdeckel das Gleiche sagen, das definieren wir als Wahrheit.

Speaker: Und es hat keiner einen Incentive,

Speaker: für sich die Unwahrheit drauf zu schreiben, weil das würde sofort auffallen.

Speaker: Und wenn jemand versehentlich einen Fehler macht, dann ist das auch nicht schlimm.

Speaker: Und so können wir am Ende zu einer Wahrheit finden.

Speaker: Die Vorteile davon sind vor allem, dass es unabhängig ist, dass es dezentral ist.

Speaker: Es gibt keine Partei, der wir vertrauen müssen.

Speaker: Der Nachteil, wenn man ihn so nehmen möchte, ist, dass das, was da dann draufsteht, unverbänderbar ist.

Speaker: Also wenn Timo mir jetzt die 100 Euro geschickt hat, ich habe sie noch nicht gesehen, kein Problem, ich kann die Bank anrufen, ich kann fragen, hey, wo ist das Geld?

Speaker: Timo kann seine Überweisung schnell zurückholen, das kann man in der Bar oder bei der Bitcoin-Blockchain nicht mehr machen.

Speaker: Wenn da einmal was draufgeschrieben ist und jemand sagt dann, oh, ich möchte gerne meine Bestellung ändern, Pech gehabt, das Geld ist weg, das ist einmal dokumentiert, unveränderbar, niedergeschrieben.

Speaker: Und eine andere Sache, die Timo gerade angesprochen hat, wenn jetzt Nummer 18 irgendwann einmal bekannt wird, wenn ich weiß, ah Nummer 18, das war doch der Heinz, dann weiß ich in alle Ewigkeit, was Heinz bestellt hat, weil das auf meinem Bierdeckel steht.

Speaker: Das ist ein Privatsphäre-Nachteil.

Speaker: Aber wir können uns davor ja auch schützen.

Speaker: Also wie können wir dafür sorgen, dass erstens die Ausgaben, die wir tätigen, immer korrekt sind, dass wir die an die richtigen Personen schicken, so wie wir es beabsichtigen, dass wir auch sicherstellen, dass wir das Eigentum über Bitcoin behalten, über das, was uns zusteht, dass wir das nicht verlieren oder dass uns das nicht gestohlen wird.

Speaker: Das sind ja Sicherheitsparameter, auf die wir achten müssen.

Speaker: Und wie können wir sicherstellen, dass das, was wir dann

Speaker: machen, was wir wem schicken, dass das auch wenn es transparent öffentlich ist, nach Möglichkeit nie auf uns zurückführbar ist.

Speaker: Ja Timo, hast du da einen guten nächsten oder ersten Schritt?

Speaker: Wie kann jetzt jemand, der sagt, ich möchte Bitcoin besparen, ich möchte es aber verantwortungsbewusst machen, sicher und privat, wo muss ich starten?

Speaker: Viele gehen jetzt direkt zum Schritt Bitcoin kaufen, wie man am besten Bitcoin kaufen kann.

Speaker: Aber bevor man Bitcoin kauft, sollte man sich erst mal Gedanken darüber machen, wie man diese Bitcoin dann auch sicher und auch möglicherweise privat verwahren kann.

Speaker: Da ist das A und O die Selbstverwahrung bei Bitcoin.

Speaker: Also wenn wir den Standardweg gehen von man kauft Bitcoin bei einer Börse, dann ist es so, dass die Bitcoin auch bei dieser Börse liegen bleiben.

Speaker: Man hat zwar Anspruch auf diese Bitcoin, aber keinen Zugriff darauf, denn die liegen bei der Börse und sollte die Börse pleite gehen, sind auch die Bitcoin weg.

Speaker: Das war zum Beispiel bei FTX der Fall vor ein paar Jahren oder bei Mt.

Speaker: Gox.

Speaker: Das passiert öfter, dass Börsen pleite gehen oder zum Beispiel in Ruckpool machen.

Speaker: Und dann sind die Bitcoin, die eigentlich euch gehören, komplett weg.

Speaker: Hier möchte man Bitcoin in der kompletten Selbstverwahrung haben, um die volle Souveränität zu bekommen.

Speaker: Und hier empfiehlt es sich, immer eine Hardware-Wallet zu nehmen.

Speaker: Also es gibt verschiedene Typen von Wallets, die es bei Bitcoin gibt.

Speaker: Es gibt zum Beispiel eine Software-Wallet.

Speaker: Das ist dann eine Wallet, die man einfach auf seinem Computer oder auf seinem Handy hat.

Speaker: Und da sind dann auch die Wörter,

Speaker: sind dann auch auf den Geräten gespeichert.

Speaker: Bei Bitcoin gibt es 12 oder 24 Wörter und mit diesen Wörtern kann man dann alle seine Transaktionen signieren, also sozusagen bestätigen, dass die Bitcoin auch wirklich euch gehören und diese dann auch ausgeht.

Speaker: Die Wallet, das Einzige, was sie macht, sie verwaltet eben diese Wörter und dann immer, wenn ihr Bitcoin ausgeben wollt, müsst ihr mit diesen Wörtern die Transaktionen signieren und dann könnt ihr sie rausschicken.

Speaker: Jeder, der diese Wörter hat, hat vollen Zugriff auf die Bitcoin, das heißt, diese Wörter muss man sicher aufbewahren.

Speaker: Und eine Software-Wallet auf dem Computer oder auf dem Handy ist dafür nicht der idealste Weg.

Speaker: Also für kleine Beträge geht das komplett klar, aber auf dem Computer und auf dem Handy gibt es immer das Risiko von Viren.

Speaker: Vor allem, wenn man jetzt zum Beispiel auf einem Windows-Computer arbeitet, sollte man da im Idealfall nicht seine Bitcoin-Wallet haben, in der sehr viel Geld gespeichert ist, denn wenn man dort einen Fehler macht, sind eure Bitcoin weg.

Speaker: Deswegen ist dort unsere Empfehlung und die allgemeine Empfehlung im Bitcoin-Bereich, eine Hardware-Wallet zu nehmen.

Speaker: Die gibt es in vielen verschiedenen Formen und eine Hardware Wallet ist ein Extragerät, das man hat und dann werden auf diesem Extragerät diese Schlüssel gespeichert, also diese Wörter 12 oder 24.

Speaker: Und dann immer, wenn man eine Transaktion versenden möchte, muss man diese Transaktion mit dieser Hardware Wallet signieren.

Speaker: Das heißt, auf diesem Extragerät muss man bestätigen, ich möchte die Transaktion weitersenden.

Speaker: Dadurch ist es natürlich deutlich sicherer.

Speaker: Wenn ihr zum Beispiel auf eurem Computer dann ein Virus habt, der nach diesen Wörtern sucht, findet er die Wörter nicht, weil diese Wörter auf der extra Hardware-Bullet sind.

Speaker: Und wenn jetzt jemand eine Transaktion an sich selber schickt, also zum Beispiel ein Hacker, möchte eure Bitcoin haben, kann er das zwar machen, aber die Signatur, die müsstet ihr dann manuell auf eure Hardware-Bullet bestätigen.

Speaker: Und das kann natürlich der Hacker nicht, wenn der Virus nur auf dem Computer ist.

Speaker: Und deswegen sind die Bitcoins dadurch ziemlich sicherer.

Speaker: Es gibt ganz viele von diesen Hardware-Wallets und vielleicht hört ihr uns ja auch wieder in fünf oder zehn Jahren.

Speaker: Ich hoffe es doch mal, dass es den einen oder anderen gibt.

Speaker: Gerne einen Kommentar dazu schreiben, weil das freut uns, wenn dieser Kurs hier auch langfristig und nachhaltig aufgebaut ist.

Speaker: Dann wissen wir natürlich nicht, ob die konkreten Empfehlungen von heute noch gültig sind.

Speaker: Es gibt aber ein paar wichtige Grundsätze, die man berücksichtigen darf, nämlich einmal, das Ganze sollte Open Source sein.

Speaker: Ich glaube, das ist mittlerweile klar, wenn man sich unsere Open Source-Folge auch anhält, was die Vorteile sind.

Speaker: Wenn es um euren Vermögenswert geht, dann solltet ihr da keine Abstriche machen.

Speaker: Eine zweite Bedingung, die ich an jede Hardware Wallet setzen würde, ist, dass da ein Sicherheitschip drin ist, ein sogenanntes Secure Element, was nochmal zusätzlich das Geheimnis absichert, dass selbst wenn die Firmware kompromittiert ist, dieser Sicherheitschip das Geheimnis nicht verrät.

Speaker: Kann man nochmal nachschauen, was das bedeutet, aber das ist auch mittlerweile eine Bedingung, die wir daran setzen dürfen.

Speaker: Und eine dritte wichtige Bedingung ist, dass dort ein Display drauf ist.

Speaker: Weil es bringt ja überhaupt nichts, wenn ich eine Hardware-Wallet habe, die schön aussieht und die dann auf meinem Handy oder auf meinem Desktop-Gerät sagt, ich verifiziere das jetzt, dass diese Transaktion gut ist, aber ich kann nirgendwo überprüfen, ob mein Bildschirm am Handy oder am Laptop.

Speaker: nicht die Lüge anzeigt, weil mich da jemand mit einer falschen App oder so ausgetrickst hat und jetzt zeigt er mir etwas anderes an, als tatsächlich auf der Blockchain passiert, wenn meine Transaktion dann nicht zu Timo geht, sondern zu irgendeinem Hacker da draußen, aber das Display zeigt mir trotzdem an, es ist Timo, an den das geht.

Speaker: Das will ich nicht und deshalb brauche ich den Vergleich und wenn die Hardware-Wallet mir immer die Wahrheit anzeigen kann, wo tatsächlich die Bitcoin hingehen, kann ich das vergleichen und nur wenn es identisch ist, kann ich diese Transaktion dann bestätigen.

Speaker: Vielleicht noch als Bonusbedingung, was ist denn die Historie von dem Unternehmen?

Speaker: Gab es da schon Vorfälle?

Speaker: Wie sind die damit umgegangen?

Speaker: Aber lange Rede, kurzer Sinn, es gibt ein paar Hardware-Wallets, Stand heute, jetzt im September 2026, die diese Bedingungen erfüllen.

Speaker: Und die, die davon am anfängerfreundlichsten ist, in meinen Augen und ich glaube in Timos Augen auch, ist die Bitbox und zwar die Bitbox 02 Nova.

Speaker: weil die von einem Schweizer Unternehmen mit allen Geräten funktioniert, die ihr in eurer Tasche oder in eurem Haushalt habt.

Speaker: Ob das jetzt ein MacBook ist, ein Windows-Rechner, ein Linux-Rechner oder ein Smartphone mit Android drauf oder mit iOS drauf oder ein iPad oder ein Gufino-S-Handy.

Speaker: Alles funktioniert mit der Bitbox und die Bitbox macht es euch einfach gut.

Speaker: von der App her, von der Erfahrung, das Ganze zu managen und dort auch gut durchgeführt zu werden, dass ihr möglichst keine Fehler macht bei der Einrichtung.

Speaker: Da gibt es zwei verschiedene, also es gibt die Bitbox 02 und die Bitbox 02 Nova.

Speaker: Nino empfiehlt immer die Nova, weil sie für alle Geräte kompatibel ist.

Speaker: Ich empfehle in vielen Fällen auch die normale Bitbox 02.

Speaker: Die funktioniert dann nicht mit dem iPhone.

Speaker: Das heißt, wenn ihr noch nie ein iPhone benutzt habt, dann braucht ihr eigentlich auch nicht die Nova Bitbox und die normale reicht komplett aus.

Speaker: Die Nova ist noch ein bisschen schöner verbaut, hat ein bisschen hochwertigere Teile, aber generell macht es keinen so großen Unterschied, wenn man kein iPhone hat.

Speaker: Und noch als letzten Punkt, den ich bei Hardware Wallets hinzufügen würde, ist Bitcoin-only.

Speaker: Es gibt sehr, sehr viele Hardware Wallets, die auch andere Kryptowährungen unterstützen, wie zum Beispiel die Bitbox.

Speaker: Die hat eine Bitbox-02-Bitcoin-only-Edition und eine Bitbox-02-Multi-Coin-Edition.

Speaker: Und Multi-Coin-Edition heißt einfach nur, dass auch eine Menge andere Kryptowährungen da drauf sind.

Speaker: Und das erhöht die Angriffsfläche.

Speaker: Das heißt, wenn man nur Bitcoin als Wallet hat, ist das natürlich deutlich weniger Softwarecode, als wenn man noch Ethereum, Cardano und was es sonst noch alles gibt auf der Wallet hat.

Speaker: Meine Empfehlung ist auch immer, Bitcoin-only zu nehmen, denn die ganzen anderen Kryptowährungen, die es da draußen gibt, sind alle zentralisiert und diese Vorteile von Souveränität, die hat man dort nicht.

Speaker: Deswegen, wenn ihr eine Hardware Wallet auswählt, schaut nach Bitcoin only.

Speaker: Vielleicht, falls euch die Bitbox nicht gefällt, würde ich noch ein paar andere Namen in den Raum werfen, wenn ihr da einmal selber recherchieren wollt.

Speaker: Zum Beispiel Trezor ist auch eine gute Variante, die kommt aus Tschechien.

Speaker: Oder zum Beispiel der Spectre DIY oder der Seed Signer, das sind zwei Hardware Wallets, die man sich selber auch zusammenbauen kann.

Speaker: Da ist man komplett unabhängig von irgendwelchen Unternehmen, kann sich selber die Teile bestellen und die selber zusammenbauen.

Speaker: Und somit hat man nochmal ein bisschen mehr von diesem Open-Source-Gedanke hinter diesen Wallets.

Speaker: Aber generell für Anfänger ist auch meine Empfehlung immer die Bitbox.

Speaker: Ich habe gerade nochmal nachgeschaut auf der Trezor-Website, weil ich liebe die auch.

Speaker: Es gibt nicht mehr die alten Geräte, die kein CQ-Element haben.

Speaker: Das heißt, alles, was dort angeboten wird, kann man sich auch gerne besorgen.

Speaker: Da wäre jetzt meine Empfehlung, egal welche von diesen Geräten ihr euch holt, wenn ihr die Möglichkeit habt, holt sie euch nicht online.

Speaker: Und wenn ihr sie online kaufen müsst, kauft sie bei dem Händler direkt, kauft sie an eure Postbox oder irgendwo an eine Zwischenadresse.

Speaker: Da hatten wir in der letzten Folge drüber gesprochen, wie man möglichst privat online bezahlen kann.

Speaker: Aber wenn ihr könnt, dann geht zu einem der vielen Bitcoin-Events oder Stammtische eures Vertrauens und kauft sie dort vom Stand oder von einer Person, wo er das eingeschweißte Gerät euch übergibt.

Speaker: So, und jetzt gehen wir einfach mal davon aus, ihr habt die Bitbox euch gekauft und schließt ihr an euer Endgerät an und habt die offizielle App installiert und vielleicht auch nochmal überprüft, dass das die authentische App ist.

Speaker: Dafür gibt es Möglichkeiten, das können wir vielleicht mal in einer anderen Folge besprechen, wie man sowas verifiziert.

Speaker: Und jetzt startet das, dann werdet ihr da durchgeführt.

Speaker: Dann wird es erstmal einen Kopplungsprozess geben, wo ihr sicherstellt, dass das richtige Gerät angeschlossen ist.

Speaker: Und dann führt euch, das ist das Schöne bei der Bitbox, das Programm durch alle Schritte und erklärt, und ihr müsst es auch immer bestätigen, dass ihr versteht, was das jetzt ist, was diese 12 oder 24 Worte sind, die ihr einrichtet, dass die der Zugang zu euren Bitcoin sind.

Speaker: Also ganz einfach gesagt, die Hardware Wallet selber, die ist gar nicht so wichtig dafür, eure Bitcoin abzusichern, sondern was sie macht ist, sie generiert den Schlüssel, diese 12 oder 24 Worte, die generiert sie komplett zufällig für euch.

Speaker: und speichert sie immer unabhängig von einem Gerät, was mit dem Internet verbunden ist.

Speaker: Das sind die zwei Hauptvorteile von der Hardware Wallet.

Speaker: Die zufällige Seed-Generierung und das, wenn ihr etwas bestätigt, dass das nie mit dem Internet in Verbindung kommt, das heißt euer Geheimnis, bleibt immer auf diesem Gerät drauf.

Speaker: Aber diese 12-Wort, die müsst ihr euch ja auch trotzdem irgendwo absichern, weil dieses Gerät kann verloren gehen, kann zerstört werden, kann geklaut werden.

Speaker: Wenn das passiert, ist das für euren Bitcoin-Bestand erstmal nicht schlimm.

Speaker: Jemand, der eure Bitbox klaut, der kommt da nicht ran, die ist mit einem Passwort gesichert und das Geheimnis kann er da nicht raus extrahieren.

Speaker: eure zwölf Worte, ich sage jetzt einfach immer zwölf, wenn ihr 24 habt, auch kein Problem, es ist beides gut, dann werden diese zwölf Worte euer tatsächlicher Zugang sein.

Speaker: Und in Bezug auf Sicherheit heißt das, gebt diese Worte niemals irgendwo ein, wo das Internet dranhängen könnte.

Speaker: Also generell, gebt sie nie auf irgendeiner Tastatur oder auf irgendeinem Endgerät ein.

Speaker: Ausnahme, ihr holt euch eine neue Bitbox oder setzt eure Bitbox zurück und müsst dort diese zwölf Worte wiederherstellen.

Speaker: Dann gebt ihr das auf diesem Display, auf diesem kleinen Gerät, gebt ihr die zwölf Worte ein zur Wiederherstellung.

Speaker: Damit ihr aber einen Backup habt, wir haben eine extra Backup-Folge mit 3-2-1-Strategie, also ihr wollt eigentlich drei Kopien von diesen zwölf Worten auf zwei unterschiedlichen Medien und mindestens an einem externen Ort haben.

Speaker: Und da müsst ihr jetzt natürlich überlegen, wie kann ich das absichern, weil jeder, der auf diese zwölf Worte zugreifen kann, kann dann auch auf euren Bitcoin-Bestand zugreifen.

Speaker: Macht es vielleicht auf Papier, macht auch eine Version auf Stahl, da gibt es verschiedene Lösungen, können wir ein paar von verlinken.

Speaker: Und sichert die so ab, dass da niemand drankommt.

Speaker: Weil wenn jemand eure zwölf Worte sieht, kommt er an eure Bitcoin.

Speaker: Es sei denn, und da Timo kommst du jetzt ins Spiel, was kann ich denn tun, um zumindest einen weiteren Schutz einzubauen, wenn jemand meine zwölf Worte klaut und ich aber ein paar Tage vielleicht Zeit haben will, das trotzdem noch zu schützen.

Speaker: Das ist die sogenannte Passphrase.

Speaker: Die wird auch gerne genannt, das 25.

Speaker: Wort.

Speaker: Und es ist so, dass diese 12 oder 24 Wörter, die werden zufällig von der Hardware Wallet generiert.

Speaker: Und da gibt es eine feste Liste aus Wörtern, die dann eben zufällig generiert werden.

Speaker: Und dann bekommt man die und man schreibt die ab.

Speaker: Beim 25.

Speaker: Wort oder der Passphrase, die kann man extra in den Einstellungen aktivieren bei der Bitbox, kann man sich selber ein extra 25.

Speaker: Wort auswählen.

Speaker: Das ist dann die Passphrase.

Speaker: Und dann nimmt die Wallet diese 12, 24 Wörter plus das 25.

Speaker: Wort und erstellt dadurch eine komplett neue Wallet.

Speaker: Man kann es sich einfach vorstellen, man hat die 12 oder 24 Wörter, das ist die Wallet A. Dann hat man die gleichen 12 oder 24 Wörter, gibt aber eine Passphrase ein und das ist die Wallet B. Und diese zwei Wallets, die sind komplett unabhängig voneinander.

Speaker: Man kann das nochmal in der Schiene weitermachen, indem man eine zweite Passphrase hat.

Speaker: Das heißt zum Beispiel, man hat die Passphrase 1 und man hat die Passphrase 2.

Speaker: Wenn man die gleichen 12 oder 24 Wörter hat und unterschiedliche Passphrases hinzufügt, kommt man zu komplett unterschiedlichen Wallets wieder.

Speaker: Das heißt, man hat dann einmal die Wallet A, die nur aus den 12 oder 24 Wörtern entsteht.

Speaker: Dann hat man die Wallet B, die aus den gleichen Wörtern entsteht, plus...

Speaker: Die Passphrase Nummer 1.

Speaker: Dann hat man die Wallet C, die entsteht durch die gleichen Wörter.

Speaker: Und dann die Passphrase Nummer 2.

Speaker: Und somit hat man eine komplette Separation.

Speaker: Man hat eine Wallet, man hat nur eine Bitbox.

Speaker: Und durch das Verwenden unterschiedlicher Passphrases kommt man zu komplett unterschiedlichen Wallets.

Speaker: Das hat einerseits den enormen Sicherheitsaspekt, dass wenn jemand eure Wörter klaut, also eure 12 oder 24 Wörter klaut, aber nicht die Passphrase hat, kommt er nicht an eure Bitcoin.

Speaker: Aber es hat auch einen Privatsphäre Aspekt, denn immer wenn man verschiedene Wallets hat, kann man da ein bisschen mehr isolieren.

Speaker: Und was ich zum Beispiel immer empfehle, ist eine Wallet zu haben, also 24 Wörter mit Passphrase Nummer 1.

Speaker: Das ist dann die Wallet für KYC Bitcoin.

Speaker: Und dann die gleichen Wörter mit Passphrase Nummer 2 ist dann die Wallet für die No-KYC Bitcoin.

Speaker: KYC heißt für Know Your Customer und das ist ganz einfach erklärt, die Regularie, die die Börsen verpflichtet, eure Ausweisdaten einzusammeln und zu verifizieren, wer ihr seid.

Speaker: Wenn man Bitcoin kaufen möchte, der Standardprozess ist, man registriert sich bei einer Börse.

Speaker: Diese Börsen haben alle KYC-Prozesse, das heißt,

Speaker: Man muss seinen Ausweis hochladen, man muss ein Selfie machen, man muss alle seine persönlichen Daten gefühlt preisgeben, wie Adresse, Name.

Speaker: Und das verifiziert die Börse und danach könnt ihr dort die Bitcoin kaufen.

Speaker: Andererseits gibt es aber die No-KYC-Bitcoin.

Speaker: Das sind dann die anonymen Bitcoin, die nicht durch diesen KYC gehen.

Speaker: Prozess gelaufen sind, die man dann auf anonyme Wege gekauft hat.

Speaker: Und zurück zu dem Pastrace-Thema.

Speaker: Meine Empfehlung ist dann eben die Pastrace Nummer 1 nur für diese KYC-Bitcoin zu verwenden und die Pastrace Nummer 2 nur für die No-KYC-Bitcoin.

Speaker: Und somit hat man das komplett separiert, ähnlich wie auch beim Handy.

Speaker: Bei Graphene OS zum Beispiel hat man ein Profil mit den ganzen schlechten Apps, die die Daten sammeln und ein Profil mit nur Open-Source-Apps.

Speaker: So kann man sich das ähnlich vorstellen, dann auch bei Bitcoin.

Speaker: Das ist ein super Vergleich.

Speaker: Zumal, wenn ich eine Passways 1 und 2 verwende, dann sind die wirklich hermetisch wieder abgeriegelt, diese verschiedenen Konten.

Speaker: Die können miteinander nicht direkt interagieren.

Speaker: Ich kann jetzt nicht versehentlich einen No-KYC-Bitcoin vermischen mit einem anderen Betrag, der in meiner KYC-Wallet ist.

Speaker: Das wäre ja schrecklich, weil dann würde ich herausfinden lassen, dass auch diese anderen Bitcoins zu mir gehören.

Speaker: Insofern...

Speaker: Ist das super, wenn ich das so physisch trenne, das geht auch wunderbar auf der gleichen Hardware-Wallet, da kann ich quasi unendlich verschiedene Adressen erstellen und Wallets generieren.

Speaker: Deshalb macht das mit euren 12 Worten plus dann Passways 1 und Passways 2 und ein kleiner zusätzlicher Sicherheitsbenefit, den ihr machen könnt, ist, dass ihr auch ein bisschen von eurem KYC-Bestand dann auf die normale Wallet, auf die 12-Worte-Wallet packt.

Speaker: Das sollte ein glaubwürdiger Betrag sein, 10, 20 Prozent vielleicht.

Speaker: Das ist zumindest meine Art, damit umzugehen.

Speaker: Das hat nämlich gleich zwei Vorteile.

Speaker: Erstens, falls jemand an eure Zwölf Worte kommt, würde er schnell darauf zugreifen und das entleeren.

Speaker: Und in dem Moment, wo jemand euer Konto leer räumt, wisst ihr, okay, hier ist irgendwas schiefgegangen.

Speaker: Jemand hat Zugriff auf meine Zwölf Worte.

Speaker: Aber...

Speaker: Eure Passway schützt ja nochmal euren Großteil des Bestandes.

Speaker: Ihr wisst aber jetzt, eine von meinen zwei Schutzfunktionen ist kompromittiert.

Speaker: Ich habe jetzt ein paar Tage Zeit, diese tatsächlichen Vermögen woanders hinzuschicken.

Speaker: Das ist der eine Vorteil.

Speaker: Ich habe so ein Frühwarnsystem, was mich dann nur 10% meines Bestands kostet, wenn jemand das leer räumt.

Speaker: Der zweite Vorteil ist, sollte mal jemand mich entführen, foltern oder sonst was, ich habe keine Ahnung, was dann passiert.

Speaker: Ich hoffe es, es ist niemandem passiert da draußen, aber es gibt einfach viele Fälle, wo sowas schon mal passiert ist.

Speaker: Man kann seine zwölf Worte hergeben und wenn man Glück hat, deshalb auch plausibler Betrag, sind die Leute zufrieden, wissen, ich habe jetzt hier mein Vermögen abgezwackt und die wissen ja vielleicht nicht, dass ihr eine Passways habt oder wenn sie das vermuten, können sie nicht sagen, wie viele davon habt ihr und wie viel Vermögen ist da drauf, falls ihr das noch nicht irgendwo preisgegeben habt.

Speaker: Und dann könnt ihr halt nur euer Grundvermögen dort auf der Hauptwallet weggeben oder vielleicht auch nur euer KYC-Vermögen dann preisgeben, aber das No-KYC-Vermögen für euch behalten.

Speaker: Also ihr habt da einfach viel mehr Autorität, viel mehr Möglichkeiten.

Speaker: Aber, das ist jetzt ganz, ganz wichtig, das hatte Timo auch schon angedeutet, ihr müsst diese ganzen Informationen irgendwo sicher verwahren, weil wenn ihr eure Passphrase, und die sollte ja halbwegs komplex sein, wie ein gutes Passwort, wenn ihr diese Passphrase

Speaker: nicht mehr erinnern könnt.

Speaker: Und da zählt alles mit rein.

Speaker: Sonderzeichen, Groß-Kleinbuchstaben, auch Leerzeichen zählt da mit rein.

Speaker: Wenn ihr das irgendwann mal vergesst oder falsch erinnert, dann ist das auch weg.

Speaker: Dann ist euer Bestand weg.

Speaker: Ihr könnt da nicht mehr drauf zugreifen.

Speaker: Ihr braucht sowohl die zwölf Worte als auch eure Passphrase oder alle Passphrases, die ihr benutzt.

Speaker: Und deshalb auch hier wieder Backup-Strategien, klares Modell, wie kann ich dafür sorgen, dass ich immer Zugriff drauf habe, aber die, die nicht Zugriff drauf haben sollen, dass die da keinen Zugriff drauf bekommen.

Speaker: Stichwort Bedrohungsmodell, vor wem schütze ich was?

Speaker: Vielleicht noch meine Empfehlung zu eben dieser Backup-Strategie.

Speaker: Also ich empfehle es generell, dass man die Wörter dann nur offline aufbewahrt, also offline auf einer Hardware-Wallet oder auf Papier oder in Stahl aufgeschrieben.

Speaker: Hier eben diese 3-2-1-Regel.

Speaker: Drei verschiedene Kopien an zwei verschiedenen Orten und auch zwei verschiedene Medien.

Speaker: Das heißt einmal Bitbox, einmal auf Papier zum Beispiel.

Speaker: Und die Pass-Trace,

Speaker: Da empfehle ich die einfach im Passwort Manager abzuspeichern und dann die Passwort Manager richtig als Backup zu machen.

Speaker: Das haben wir in der Backup Folge auch schon besprochen, weil nur die Passphrase an sich, die ist jetzt nicht so schlimm, wenn man die bekommt, denn man braucht den zweiten Punkt der Wörter und deswegen sehe ich auch kein großes Problem, die komplett digital zu speichern, wie zum Beispiel dann im Passwort Manager.

Speaker: Da hat man auch immer Zugriff darauf und verliert die nicht so schnell.

Speaker: Ja, und dann halt für den Passwortmanager eine gute Backup-Strategie parat zu haben.

Speaker: Das gehört dann mit dazu, aber das gilt ja auch für eure Accounts, die ihr absichert.

Speaker: Das ist ganz ähnlich wie die Folge 2 oder 3, die wir gemacht haben über das Thema Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Speaker: Das könnt ihr euch dann auch so vorstellen, diese Passphrase.

Speaker: Technisch gesehen ist das nicht exakt ein zweiter Faktor, wenn man so möchte.

Speaker: Aber trotzdem, es ist ja so, dass man beide Informationsquellen braucht und wenn ihr die getrennt voneinander verwahrt, dann macht ihr es Angreifern unglaublich schwierig.

Speaker: Sorgt einfach dafür, dass ihr es euch nicht selber zu schwierig macht, weil das größte Risiko bei Bitcoin sind nicht die Hacker da draußen, sind keine Einbrecher, die euch das aus dem Safe klauen oder so.

Speaker: Die größte Herausforderung und das größte Risiko sind immer wir selbst.

Speaker: Wenn wir es uns zu kompliziert machen, wenn wir zu starke Sicherheit fordern und denken, oh, jetzt haben wir hier doppelt und dreifach alles abgesichert, dann kann es gut sein, dass wir uns selber aussperren.

Speaker: Und das sollten wir uns in Erinnerung rufen.

Speaker: Findet einen guten Mittelweg, der auch

Speaker: ganz viel Redundanz gibt für den Fall, dass ihr eine Sache verliert, dass ihr nicht kompromittiert seid für alle anderen Bereiche.

Speaker: Macht einfach eure Hausaufgaben dahingehend und ihr habt es an mehreren Orten und habt es so, dass ihr euch sicher sein könnt.

Speaker: Ihr könnt auch darauf zugreifen.

Speaker: Da gibt es genug Geschichten von Menschen, die theoretisch gerade richtig, richtig reich sind, aber leider das Geld nie ausgeben können.

Speaker: Ja, Timo, was wollen wir noch machen?

Speaker: Ich würde sagen, Thema Privatkaufen hast du schon angeschnitten.

Speaker: Lass uns da auf jeden Fall noch reingehen, wenn ich jetzt nicht mich bei einer Börse registriere.

Speaker: Oder ich habe das gemacht, aber ich möchte trotzdem noch einen zweiten Bestand aufbauen auf meiner Passphrase Nummer 2 und möchte dafür keinen Personalausweis vorzeigen.

Speaker: Aber generell, ich möchte eigentlich nicht, dass diese Transaktionen dort irgendwie mit mir in Verbindung gebracht werden können.

Speaker: Wie kann ich da vorgehen?

Speaker: Da geht man auf den Peer-to-Peer-Kauf zurück.

Speaker: Also Peer-to-Peer heißt von einer Person zu einer anderen, komplett ohne zentrale Partei.

Speaker: Und der Vorteil da ist eben, dass die ganzen Börsen und Broker, die müssen den Regularien folgen von Regierungen weltweit.

Speaker: Bei Peer-to-Peer ist das nicht der Fall, denn es ist wirklich nur von einer Person zu einer anderen.

Speaker: Und ganz einfach gesagt, es ist nur ein Privatverkauf oder ein Privatkauf und da muss man euch nicht verifizieren.

Speaker: Und da gibt es eigentlich zwei große Modelle dafür.

Speaker: Das eine ist Online-Peer-to-Peer und das andere ist Offline-Peer-to-Peer.

Speaker: Und beides hat seine Vor- und Nachteile.

Speaker: Bei Online-Peer-to-Peer macht man das über einen Marktplatz.

Speaker: Dieser Marktplatz, der ist meistens ein wenig zentralisiert, aber die verschiedenen Trades, die man macht, also das Kaufen und Verkaufen, die sind trotzdem immer noch Peer-to-Peer.

Speaker: Hier gibt es ein paar verschiedene Plattformen, die das anbieten.

Speaker: Zum Beispiel meine Nummer 1 Empfehlung ist RoboSets.

Speaker: Aber es gibt auch andere wie zum Beispiel PeachBitcoin oder Bisk.

Speaker: Und wir können da auch gerne einmal da eine unserer Webseite verlinken.

Speaker: Da gibt es auch ein paar Empfehlungen.

Speaker: Aber im Generellen laufen die alle gleich ab.

Speaker: Dort gibt es verschiedene Angebote.

Speaker: Das heißt, wenn man Bitcoin kaufen möchte oder wenn man Bitcoin verkaufen möchte, stellt man da ein Angebot rein.

Speaker: Zum Beispiel, ich möchte für 500 Euro Bitcoin kaufen.

Speaker: Und das ist meine Zahlungsmethode.

Speaker: Und dann gibt es einen Verkäufer, der dieses Angebot einnimmt.

Speaker: Und dann startet ein privater Chat zwischen euch beiden, der komplett verschlüsselt ist.

Speaker: Dort gibt der Verkäufer dann seine eigenen Zahlungsdaten an.

Speaker: Zum Beispiel, wenn ihr jetzt eine normale Überweisung per Bank auswählt oder also eine direkte Überweisung per Bank, Sofortüberweisung, dann gibt euch die andere Person die IBAN, an die ihr dann das Geld schickt.

Speaker: Und dann, wenn das Geld angekommen ist, wenn die andere Person es bestätigt, bekommt ihr diese Bitcoin von der anderen Person.

Speaker: Und diese Börse, dieser Marktplatz, die Beispiele, die ich vorhin genannt habe, wie zum Beispiel Robosets, Bisk oder Peach Bitcoin, die agieren auch als Sicherheit zwischen euch beiden.

Speaker: Im Idealfall ist es so, dass ihr das Geld absendet, die andere Person auch bestätigt, dass die das Geld bekommen hat und dann bekommt ihr die Bitcoin.

Speaker: Wenn aber irgendwas schief geht, wenn zum Beispiel ihr das Geld nicht versendet,

Speaker: ist es so, dass die andere Person muss dann beweisen in einem Support, dass sie das Geld nicht bekommen hat und dann bekommt sie die Bitcoin zurück.

Speaker: Das heißt, am Anfang muss der Verkäufer immer die Bitcoin hinterlegen bei dem Marktplatz, damit eben diese Verkäufer nicht einfach mit eurem Geld abhauen kann und dann, wenn alles gut läuft, bekommt ihr dann die Bitcoin von dem Marktplatz.

Speaker: Andersrum aber, wenn der Verkäufer zum Beispiel sagt, er hat das Geld nie bekommen, obwohl ihr es versendet habt, dann müsst ihr auch einmal dem Support beweisen, dass ihr das Geld wirklich versendet habt und in diesem Fall bekommt ihr dann die Bitcoin von der Börse, weil die Bitcoin, die müssen vom Verkäufer davor hinterlegt werden.

Speaker: Und dann gibt es noch ein paar andere Sicherheitsmechanismen, die dort im Spiel sind.

Speaker: Das geht aber, glaube ich, dann zu sehr ins Detail.

Speaker: Aber kurz gesagt, es ist ziemlich sicher, ich persönlich habe noch nie von irgendwelchen Problemen gehört bei solchen Plattformen.

Speaker: Und meine Nummer 1 Empfehlung ist da RoboSets.

Speaker: Vielleicht noch ein Problem, das damit aufkommt.

Speaker: Zwar überweist man von einer Privatperson zu einer Privatperson.

Speaker: Man weiß nicht, was im Hintergrund passiert.

Speaker: Habt ihr jetzt zum Beispiel einen Laptop oder ein Fahrrad gekauft oder eben Bitcoin gekauft oder einfach nur irgendwelche Schulden zurückbezahlt?

Speaker: Das sieht die Bank nicht.

Speaker: aber man sieht trotzdem diese ganzen Transaktionen.

Speaker: Und wenn man dann größere Beträge kaufen will oder häufiger was kauft und man die ganze Zeit an komplett verschiedene zufällige Personen auf die ganzen Welt was sendet, das mögen die Banken nicht.

Speaker: Und da habe ich schon mal gehört von Erfahrungen, bei denen dann die Bankkonten gesperrt worden sind oder sogar habe ich von einer Kunde gehört, dass sie einen Geldwäschevorfall bekommen hat, genau wegen solchen zu vielen Transaktionen, auch in einem bisschen zu hohen Bereich, also über 10.000,

Speaker: Funktioniert da meistens nicht, weil da sind die Banken, die dann wollen ziemlich genau wissen, was da im Hintergrund läuft.

Speaker: Ja, und dafür gibt es dann die zweite Lösung, dass man das Ganze offline macht.

Speaker: Hier hat man auch wieder Vor- und Nachteile.

Speaker: Vorteil natürlich, Timo und ich könnten eine Transaktion machen, wir treffen uns privat.

Speaker: Ich bringe Bargeld mit, hier ist meine Adresse, schick mir da sonst so viel hin.

Speaker: Dann überprüfe ich das, sehe, aha, das Geld ist unterwegs und dann gebe ich Timo mein Bargeld.

Speaker: Also ein ganz einfacher Trade, wie man ihn auch vom Flohmarkt kennt.

Speaker: Aber beim Flohmarkt gibt es vielleicht nur Kleinigkeiten und das ist relativ öffentlich und da besteht wenig Gefahr für Leib und Leben.

Speaker: Wenn ich mit 10.000 Euro einen Fremden in einer dunklen Gasse treffe, dann kann mehr passieren.

Speaker: Deshalb auch da denkt an euer physisches Wohl, geht vielleicht nicht alleine und macht das mit Leuten, die ihr kennen, fangt mit kleinen Beträgen an, macht das an öffentlichen Plätzen.

Speaker: Da gibt es die Abwägung, was möchte ich, was ist mir lieber, was ist mein Bedrohungsmodell wieder und natürlich, welche Vorsichtsmaßnahmen möchte ich da machen.

Speaker: Übrigens alles, was wir jetzt hier natürlich machen, wenn wir das sagen, das ist keine Finanzberatung, den Disclaimer sollten wir vielleicht auch immer wieder bringen jetzt in letzter Zeit, wenn es um das Thema Geld geht, sondern das ist alles Unterhaltung, macht da, was ihr wollt, wir sind da keine Experten, was Finanzen, Steuern und so weiter angeht und wir haben auch nicht die Lizenzen dazu, das offiziell zu machen.

Speaker: Ansonsten, jetzt ist jetzt viel passiert hier.

Speaker: Das heißt, wir haben versucht Bitcoin einzuleiten.

Speaker: Wir haben Bitcoin hoffentlich gut strukturiert, euch näher gebracht, um dann die ersten Schritte zu gehen, was Souveränität, Eigenverwahrung, Absicherung, Backup und dann auch noch privates Einkaufen angeht.

Speaker: Das ist viel auf einmal.

Speaker: Deshalb gibt es auch mehrere Sachen, die da dranhängen, weil in dieser Dreiviertelstunde, die wir jetzt dafür gebraucht haben, können wir das in der Tiefe gar nicht so erforschen.

Speaker: Erstens wird es jetzt noch eine weitere Folge geben, wo wir dann noch weiter in diesen Kaninchenbau einsteigen.

Speaker: Aber wir haben auch eine Community dazu.

Speaker: Und zwar natürlich haben wir die Privatopia Signal Community, die wir in fast jeder Folge bewerben.

Speaker: Da kann man kostenlos rein.

Speaker: Aber wir haben jetzt auch eine extra Bitcoin Community geöffnet.

Speaker: Und dort kann man auch Fragen stellen, ganz spezifisch zum Thema Bitcoin oder Bitcoin und Privatsphäre.

Speaker: Dort gibt es auch tatsächlich einen Kurs, den man dann kaufen kann, ein Gruppencoaching, was ich führen würde für Anfänger und dann auch potenziell ein Advanced-Coaching, was dann später kommt, wo Timo euch durchführt.

Speaker: Das sind alles Sachen, guckt da einfach mal rein.

Speaker: Der nächste Schritt da wäre, in diese Signal-Community zu kommen.

Speaker: Wenn ihr einfach nur ein, zwei Fragen habt, dann macht ihr das dort direkt kostenlos in der Signal-Community.

Speaker: Wenn ihr sagt, ich möchte das hier gut strukturiert haben und möchte da möglichst an die Hand genommen werden von jemandem, dem ich vertraue und zufällig vertraut ihr, Timo und mir, dann wäre das auch eine Lösung.

Speaker: Darüber hinaus werden wir ganz, ganz viele in den Show Notes verlinken.

Speaker: Tolle Influencer, die wir schätzen und auch persönlich kennen, die das euch nochmal in der Tiefe erklären, einzelne Aspekte davon.

Speaker: Timo hat ein tolles Bitcoin-Guide online gestellt, da würde ich auch drauf verlinken, dass man sich das nochmal in Ruhe durchlesen kann, auch mit mehr Details und konkreten Anbietern, auch wenn ihr das jetzt Jahre später hört, diese Folge, dann wird dieser Guide aktuell bleiben.

Speaker: Ja und zu guter Letzt, es gibt auch den Privatopia Member Club, wenn ihr uns ein bisschen was spenden wollt.

Speaker: Und den kann man auch mit Bitcoin bezahlen.

Speaker: Heißt, wenn ihr jetzt Bitcoin euch gekauft habt und ihr wollt das mal testen, wie das ist, Bitcoin zu versenden und dort Werteaustausch zu leben, dann lasst doch gerne so 30, 35 Euro bei uns in Form von Bitcoin, indem ihr dem Member Club einen Monat beitretet.

Speaker: So, das war es von meiner Seite.

Speaker: Ich hoffe, ich habe dich nicht abgewürgt, Timo.

Speaker: Sonst ergänze gerne noch, was du sagen willst und wir würden uns dann in der nächsten Folge wiederhören.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich würde nochmal einfach den Bitcoin-Privacy-Guide empfehlen auf unserer Webseite.

Speaker: In den letzten Folgen mit Linux, da habe ich immer aufs Buch empfohlen, weil dort alles Schritt für Schritt drinsteht.

Speaker: Und dieser Bitcoin-Privacy-Guide, der auf der Webseite ist, der war auch erstmal für das Buch gedacht.

Speaker: Aber dann irgendwann habe ich gemerkt, dass der irgendwie 40% des ganzes Buches.

Speaker: einnimmt und deswegen habe ich den Teil deutlich gekürzt im Privacy-Handbuch und jetzt sind diese ganzen Informationen einfach frei auf der Webseite erhältlich und dort ist dann auch alles mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Speaker: Das heißt, wie man eine Bitbox zum Beispiel einrichtet, wie man das mit den Pastrasons macht, was sind die 24 Wörter oder wie sichert man die genau ab.

Speaker: Das heißt, dort könnt ihr gerne einmal reinschauen, wenn ihr die ganze Information aus dieser und aus der nächsten Folge einmal haben wollt mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und nochmal eine Menge Extras, für die wir hier leider keine Zeit haben.

Speaker: glaube, jeder ist jetzt abgeholt.

Speaker: Egal, wie tief man rein möchte, egal auf welchem Kanal, ob man lieber zuhört, ob man lieber sich Sachen anschaut, ob man Dinge durchliest.

Speaker: Also, ihr habt eine große Auswahl, freut euch drauf und ich freue mich auf das ganze Feedback, was wir bekommen werden.

Speaker: Dann bis zur nächsten Episode.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended