Transcript
Speaker: Hallo und willkommen zu der Privacy Podcast, deine Quelle für Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität mit Timo und Nino.
Speaker: Timo, wir sprechen jetzt weiter über Bitcoin und zwar ist das Folge 25, aber in Folge 21 ging es um Bitcoin, insofern alles richtig gemacht.
Speaker: Es ist nur ein so tiefes Thema, dass wir das nicht schaffen, nur in einer Folge zu klären.
Speaker: Wir haben noch viel vor, was wollen wir denn jetzt als nächstes zum Thema Bitcoin erklären?
Speaker: Mir ist gerade aufgefallen, wir haben nicht mal erwähnt, wieso wir die Folge 21 genommen haben als allererste Bitcoin-Folge.
Speaker: Willst du kurz noch was dazu sagen?
Speaker: Das war ja deine Idee anfangs an.
Speaker: Viele wird das sehr, sehr klar sein.
Speaker: Ja, ich setze viel zu viel voraus.
Speaker: Die überlegen sich gerade, was ist jetzt hier?
Speaker: Warum 21?
Speaker: Genau, das hat jetzt eine Woche lang unsere Zuhörer geplagt.
Speaker: Nein, 21 ist eine Zahl, unter Bitcoinern ist sie heilig tatsächlich, weil eine wichtige Eigenschaft von Bitcoin ist, dass es begrenzt ist.
Speaker: Das macht Bitcoin auch zu etwas ganz Besonderem, weil es gibt im digitalen Raum so etwas wie Begrenztheit nicht.
Speaker: Ich kann alle Dateien, Bilder, Videos oder auch Daten einfach kopieren.
Speaker: Steuerung C, Steuerung V.
Speaker: Und genauso einen Eintrag auf irgendeinem Kontobuch kann man auch einfach kopieren.
Speaker: Ich kann mir Geld einfach da draufschreiben oder abziehen, wenn ich wollte, wenn ich da die Kontrolle darüber hätte.
Speaker: Niemand kann verifizieren oder kontrollieren, ob Dinge wirklich echt sind oder selten sind oder etwas wirklich einen Bestand hat.
Speaker: Das ist ein Vertrauensproblem, was wir haben.
Speaker: Und dieses Vertrauensproblem kann man nicht lösen, wenn es mit digitalen Informationen zusammenhängt.
Speaker: Mit einer Ausnahme.
Speaker: Und das ist Bitcoin.
Speaker: Bitcoin hat es geschafft, durch die Technologie, die jetzt nicht erklärt wird, weil dann sind wir in zehn Stunden noch hier, ein System zu erschaffen, was ohne Vertrauensperson eine Verifizierbarkeit schafft, dass die Bitcoin, die ich zum Beispiel Timo sende, dass das meine waren, dass die zu Timo gehen und jetzt bei ihm sind und dass die nicht doppelt ausgegeben werden können.
Speaker: Und
Speaker: Ein Aspekt davon, dass das funktioniert, ist, dass Bitcoin eindeutig transparent nachweisbar und begrenzt ist.
Speaker: Es gibt nur 21 Millionen Stück davon.
Speaker: Hört sich jetzt nach viel an, wenn wir überlegen, wie viele Menschen es gibt und wie viel Bedarf an einem guten Geld ist 21 Millionen gar nicht mehr so viel.
Speaker: Warum sich Satoshi Nakamoto das ausgedacht hat, wissen wir nicht, gibt es verschiedene Theorien zu.
Speaker: Aber 21 Millionen ist die Obergrenze.
Speaker: Die gibt es auch noch nicht komplett.
Speaker: Wir sind jetzt etwa bei 20 Millionen angekommen, die im Markt verfügbar sind.
Speaker: Die werden immer so nach und nach rausgebracht, aber immer weniger.
Speaker: Alle vier Jahre wird die neue Menge, die dazukommt, alle zehn Minuten halbiert, bis wir bei der Decke von 21 Millionen angekommen sind.
Speaker: Und danach gibt es keine neuen Bitcoin mehr.
Speaker: Und alles, was auf der Welt passiert und alles, was wir in Wert ausdrücken können, müssten wir dann durch diese 21 Millionen Bitcoin teilen.
Speaker: So, das ist jetzt ein bisschen weit hergeleitet, aber Bitcoin, 21 Millionen, deshalb die 21 an Altenecken und Enden, weil Bitcoinern findet man das.
Speaker: Wenn man sich als Bitcoiner ausweisen will, ohne dass man zu offensichtlich mit dem Bitcoin-Logo rumrennt, kann man sich irgendwo eine 21 aufschreiben und dann weiß ein anderer Bitcoiner, okay, das ist einer von uns.
Speaker: Sehr gut, also die erste offene Frage ist geklärt und in der letzten Folge haben wir uns einmal genauer angeschaut, was Bitcoin ist, wieso Bitcoin transparent ist, welche Probleme damit aufkommen können und dann wie man Bitcoin sicher verwahren kann und auch wie man Bitcoin anonym und privat kaufen kann.
Speaker: Die anderen offen Fragen für die Folgen sind jetzt, wie genau verwahrt man die dann richtig?
Speaker: Also wir haben jetzt nur ein sich die Wallet eingerichtet, aber wie stellt man auch sicher, dass die KYC-Bitcoins, No-KYC-Bitcoins nicht miteinander vermischt werden?
Speaker: Wie stellt man sicher, dass die Transaktionsgebühren nicht zu hoch sind?
Speaker: Wie stellt man sicher, dass man nicht selber den Überblick verliert, wo man was gekauft hat?
Speaker: Danach schauen wir uns einmal an, wie man selber eine Note betreibt.
Speaker: Also ganz am Anfang habe ich erklärt, dass Bitcoin ein öffentliches Kassenbuch ist, bei dem jeder eigenständig alle Transaktionen in der Vergangenheit und auch in der Zukunft überprüfen kann.
Speaker: Und das machen die sogenannten Full Notes.
Speaker: Da gehen wir drauf ein, was das genau nochmal ist und wie man selber sowas sich zusammenbauen kann und wie das dann im Detail abwölft.
Speaker: Dann schauen wir uns einmal an, nachdem wir die Bitcoin gekauft haben und verwahrt haben, wie können wir dort jetzt die Spuren verwischen.
Speaker: Also wenn ich jetzt zum Beispiel bei Nino die Bitcoin gekauft habe, Nino weiß jetzt, wer ich bin, aber ich möchte ja nicht, dass er weiß, wo ich meine Bitcoin ausgebe.
Speaker: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man diese Spuren verwischen kann, auch auf dieser öffentlichen Blockchain, wie zum Beispiel Coinjoins oder zweite Netzwerke, wie zum Beispiel Lightning oder Liquid oder andere Kryptowährungen wie Monero, die sehr stark sind in Privatsphäre.
Speaker: Da gehen wir auch nochmal im Detail drauf ein und dann zu guter Letzt, wie man diese Bitcoin dann privat ausgeben kann.
Speaker: Vielleicht gleich der Disclaimer jetzt mal am Anfang.
Speaker: Das ist keine Finanzberatung, keine kriminelle Anleitung für irgendwas, sondern einfach nur Unterhaltung.
Speaker: Ihr macht damit, was ihr wollt.
Speaker: Ihr seid in der Verantwortung.
Speaker: Was wir als erstes besprechen sollten, ist das Thema UTXO-Management, weil das
Speaker: würde ich nicht nur im Bereich Privatsphäre, sondern sogar auch noch im Bereich der Sicherheit mit reinnehmen.
Speaker: Und vielleicht habt ihr davon schon mal gehört, aber was heißt das eigentlich und was sind UTXOs?
Speaker: UTXO steht einfach für Unspent Transaction Output.
Speaker: Ihr könnt euch das vorstellen wie eine Zeile auf eurem Kontoauszug bei der Bank.
Speaker: Wenn Timo mir jetzt Bitcoin schickt, würde das bei mir eingehen und dann wäre diese Zeile, wie viel jetzt bei mir dazugekommen sind auf meiner Wallet-Adresse, ein UTXO vereinfacht ausgedrückt.
Speaker: Und wenn ihr das einfach so nutzt wie mit eurem Bankkonto, dann würdet ihr ja auch einfach nur sagen, ich überweise jetzt dieser Person diesen Betrag, dieser Person diesen Betrag und fertig.
Speaker: Und das würde dann auch automatisch alles funktionieren.
Speaker: Aber was im Hintergrund passiert ist, dass diese einzelnen kleinen Bausteine, diese einzelnen UTXOs, diese einzelnen Zeilen auf eurem Kontoausdruck, dass die halt immer herangenommen werden.
Speaker: Und da gibt es Algorithmen, die da von der Bitbox zum Beispiel entscheiden, was nehme ich dafür?
Speaker: was ist sinnvoll, welchen davon sollte ich nehmen, aber im Endeffekt wird einer davon genommen oder mehrere zusammengefügt und dann dem nächsten geschickt, sodass es passt, dass bei dem anderen dann genau der Betrag ankommt, der dort ankommen soll.
Speaker: Das beste Äquivalent in der realen Welt, was wir auch alle oft benutzt haben im Leben, ist das Thema Bargeld.
Speaker: Wir haben ja vielleicht fünf verschiedene Einheiten von Geldscheinen in unserem Portemonnaie und dann noch ein paar Münzen.
Speaker: Wenn ich jetzt zum Bäcker gehe und dort mit einem Hunderter bezahle zum Beispiel, dann kriege ich Wechselgeld zurück.
Speaker: Wahrscheinlich werde ich nicht für 100 Euro beim Bäcker einkaufen.
Speaker: Und genauso kann man sich das bei Bitcoin auch vorstellen.
Speaker: Ich schicke Timo eine gewisse Menge X und wahrscheinlich habe ich nicht genau diesen Betrag in einer Zeile auf meinem Konto aus.
Speaker: Sondern stattdessen wird etwas genommen, was größer ist als 100 Euro und dann gibt Timo mir quasi automatisch, das wird direkt in der Transaktion gemacht, das Wechselgeld zurück.
Speaker: Oder ich habe nicht die 100 Euro als Einschein, dann brauche ich vielleicht zwei 50er und packe die zusammen rein.
Speaker: So kann man sich das vorstellen, nur dass bei Bitcoin jetzt nicht nur fünf verschiedene Scheinarten existieren, sondern jeder Betrag, jeder beliebige Betrag kann ein UTXO, kann ein Geldschein sein.
Speaker: Ich könnte also auch zum Bäcker gehen mit einem 1-Millionen-Euro-Schein und wir nehmen jetzt einfach mal an, der Bäcker sagt, kein Problem, wechsle ich dir.
Speaker: Dann
Speaker: Haben wir trotzdem ein Problem und das ist ein Privatsphäre-Problem.
Speaker: Weil jetzt weiß der Bäcker, aha, der Nino, der hier in meinen Laden gegangen ist, der hat mit einer Million bezahlt.
Speaker: Das heißt, er hat auch mindestens eine Million bei sich zu Hause.
Speaker: Und das möchten wir vielleicht nicht, wenn wir nur ein Brötchen kaufen, dass wir so große Beträge haben.
Speaker: Die andere Möglichkeit ist jetzt zu sagen, oh, damit ich immer passend zahlen kann, nehme ich nur Cent-Geldstücke mit.
Speaker: Habe dann so einen riesen Rucksack an Cents und dann zahle ich immer genau passend und dann weiß der andere nie, wie viel ich tatsächlich im Rucksack habe, weil der sieht ja nur genau den Betrag, den ich habe.
Speaker: Der weiß halt nur, dass so ein Verrückter, der mit ganz vielen Cent-Stücken rumläuft.
Speaker: Das kann man machen, hat dann wieder ein anderes Risiko, weil im Leben ist das aufwendig, bei Bitcoin ist es auch aufwendiger.
Speaker: Wenn ich mehrere kleine von diesen UTXOs, von diesen Geldstücken zusammenschweiße und dann überweise, kostet das mehr.
Speaker: Da können wir in einer Kostenfalle landen, weil ihr könnt euch vorstellen, dass jede Einheit, die ihr jemandem gibt, die ihr mit dem Bäcker überreicht, dass euch das eine Gebühr X kostet.
Speaker: Die kann im Minisend-Bereich liegen, aber die wird mit der Zeit steigen langfristig.
Speaker: Und wenn ihr natürlich mit Centstücken rumlauft und jetzt stellt euch vor, die Gebühr ist auf einmal 2 Cent pro Geldeinheit, ja, dann werdet ihr diese Centstücke nie wieder los.
Speaker: Habt ihr ein Problem.
Speaker: Deshalb ist es wichtig, das ein bisschen zu managen und dafür gibt es auch bei der Bitbox App und in jeder guten App eine Checkbox, die heißt Coin Control.
Speaker: Und dort könnt ihr dann sehen, welche von diesen Einheiten ihr habt, woher die kommen und könnt dann überlegen, bei jeder Überweisung möchte ich jetzt mit dem 100er bezahlen, möchte ich mit dem 50er bezahlen, möchte ich mit zwei 20ern bezahlen oder möchte ich mit ganz vielen Centstücken bezahlen.
Speaker: Alle Jahr könntet ihr auch hingehen und sagen, diese kleineren Geldstücke, die ich bei mir im Portemonnaie habe oder auf der Wallet jetzt,
Speaker: Die überweise ich mal in eine Transaktion zusammen, weil dann werden die zusammengeschweißt.
Speaker: Ich wechsle quasi beim Bäcker meine ganzen 1-Cent-Münzen in einen 5-Euro-Schein.
Speaker: Und dann habe ich das Problem in der Zukunft nicht, dass ich in diese Gebühren falle, laufe.
Speaker: Das sind so die Sachen, die man beim UTX-Own-Management macht.
Speaker: Man vermeidet das Privatsphäre-Problem, weil man dafür sorgt, dass man auch kleinere Einheiten bei sich hat in der Brieftasche.
Speaker: Man vermeidet das Gebührenproblem, indem man größere Einheiten hat, indem man eine gute, bunte Mischung hat.
Speaker: Und man kontrolliert das, indem man zur richtigen Transaktion den jeweiligen Schein herausholt, der am besten passt, der am wenigsten Gebühren kostet, aber auch am wenigsten über mich verrät.
Speaker: Das ist so ganz stark vereinfacht ausgedrückt.
Speaker: Das werdet ihr aber auch in weiteren Anleitungsvideos sehen können.
Speaker: Auch dazu haben wir ein sehr gutes, was wir euch verlinken können.
Speaker: Und Timo in seiner Bitcoin-Guide hat da auch jede Menge zu sagen.
Speaker: Es gibt aber auch noch etwas anderes, was wir mit diesen UTXOs machen können.
Speaker: Und dazu wird euch Timo jetzt was sagen, weil ich habe schon lange genug gesprochen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Vielleicht das ganze UTXO-Thema.
Speaker: Man muss sich das ein paar Mal öfter anhören.
Speaker: Auch vielleicht von verschiedenen Personen.
Speaker: Das ist einfach ein bisschen komplizierter, weil es sowas in der digitalen Welt nicht gibt.
Speaker: Man kann bei Bitcoin sehr schlecht Vergleiche schieben, weil das das Erste ist.
Speaker: Deswegen bei mir war das auch so.
Speaker: Ich musste mir das öfter anhören, bis ich das wirklich verstanden habe mit den UTXOs.
Speaker: Wichtig ist einmal für euch zu begreifen, es gibt dieses Thema.
Speaker: Ihr müsst euch darum kümmern.
Speaker: Ihr verliert jetzt auch nicht zu viel, wenn ihr das einmal hinten dran stellt.
Speaker: Aber es ist wichtig, vor allem dann auch, wenn es um eure Privatsphäre geht.
Speaker: Und etwas, was deutlich greifbarer ist und auch einhergeht mit dem ganzen UTXO-Management, sind sogenannte Labels.
Speaker: Labels, ganz einfach, sind verschiedene Notizen, die ihr allen Transaktionen hinzufügt.
Speaker: Das heißt, wenn Nino mir jetzt etwas schickt, dann schreibe ich da hinzu, habe ich Empfangen von Nino.
Speaker: Wenn ich jetzt irgendwo Bitcoin gekauft habe bei einer Börse, schreibe ich dazu, gekauft bei X Börse.
Speaker: Wenn ich dann selber irgendwas versende, wie zum Beispiel den MULWAT VPN kaufe, schreibe ich da dazu, MULWAT VPN gekauft.
Speaker: Also es sollte klar sein, für jede Transaktion, die man macht, also für alles, was man empfängt oder alles, was man versendet, sollte man immer ganz genau dazu schreiben, wo das herkommt.
Speaker: Und das hat einerseits den Grund, dass man selber dann den Überblick hat und es ist ziemlich wichtig für seine Privatsphäre.
Speaker: Weil, nehmen wir mal das Beispiel, ich habe bei Nino jetzt Bitcoin anonym gekauft und ich habe bei einer Börse Bitcoin gekauft und ich möchte jetzt meinen MULVAT VPN bezahlen.
Speaker: Und in meiner Wallet-App sehe ich jetzt einfach nur, ich habe diese zwei UTXOs und ich weiß nicht wirklich, welchen ich verwenden soll.
Speaker: Hier ist natürlich der Idealfall, dass ich das mit den anonymen Bitcoin kaufe, damit das nie irgendeine Verbindung zu meiner Identität haben.
Speaker: Und da helfen halt die Labels, damit ich nicht aus Versehen den Börsen-UTXO nehme zum Bezahlen.
Speaker: Und es wird ziemlich unübersichtlich, wenn man sehr, sehr viele verschiedene Wallets hat und wenn man ein bisschen tiefer in das ganze Bitcoin-Thema einsteigt, dann kommt es zu diesem Thema, dass man verschiedene Hardware-Wallets ausprobiert, dass man verschiedene Software-Wallets ausprobiert und somit hat man einfach enorm viel.
Speaker: Und wenn man dann selber mal versucht herauszufinden, was man überhaupt gemacht hat, wo kommt Bitcoin her, ist es sehr, sehr kompliziert, wenn man das im Nachhinein versucht herauszufinden und durch solche kleinen Labels, solche Notizen herauszufinden.
Speaker: ist es deutlich einfacher dann.
Speaker: Diese Notizen oder UTXO-Management im Allgemeinen kann man in jeder Wallet-Software machen.
Speaker: Also wenn man die Bitbox hat, dann gibt es zur Bitbox die Bitbox-App.
Speaker: Dort kann man Notizen hinzufügen und dort kann man auch das UTXO-Management machen.
Speaker: Aber es gibt eine andere Empfehlung von uns, die deutlich mehr Funktionen bietet.
Speaker: Und das ist die Sparrow Wallet.
Speaker: Die funktioniert mit allen möglichen Hardware Wallet.
Speaker: Das ist auch eine eigene Software Wallet.
Speaker: Das heißt, man hat selber sehr, sehr viele verschiedene Möglichkeiten.
Speaker: Man kann auswählen, welche Hardware Wallets man verwenden möchte.
Speaker: Man kann auswählen, ob man eine Software Wallet damit verwenden möchte.
Speaker: Und dort ist dann alles an einem Ort.
Speaker: Man kann die Bitbox anschließen, hat die Sicherheit von der Bitbox, aber dazu alle extra Funktionen von Sparrow.
Speaker: Weil die Bitbox-App, die...
Speaker: Ist echt sehr, sehr gut da drin, alles so einfach wie möglich zu machen, aber durch die Einfachheit lassen sie ein paar fortliche Schnellfunktionen weg, die es dann in der Sparrow Wallet gibt.
Speaker: Das heißt, UTXO-Management ist dort deutlich einfacher, Labels ist dort ziemlich einfacher und deswegen ist das unsere Hauptempfehlung.
Speaker: Eine Bitbox mit eben einer Sparrow Wallet für das ganze Thema UTXO-Management und Nutzen bzw.
Speaker: Labels.
Speaker: Dazu vielleicht noch die Ergänzung, diese ganzen Labels, die man da drauf packt, die werden bei euch nur offline gespeichert auf dem Endgerät, also in der Sparrow Wallet, dort in einem Ordner, in einem lokalen oder auch bei der Bitbox, wenn man das da macht mit dem Labeling, das geht da auch, muss man aber extra in Einstellungen erweitert einstellen und dann ist man darauf angewiesen, dass das in dieser App, in der lokalen Ordnerstruktur dort gespeichert wird.
Speaker: Und wenn man dann auf einem anderen Endgerät anfängt, die Hardware-Wallet zu bedienen oder wenn man das Ganze neu aufsetzt, den Computer platt macht, einen Linux drauf installiert und dann die Sparrow-Wallet wieder neu installiert, dann sind diese ganzen Daten weg.
Speaker: Also auch hier brauchst du eine gute Backup-Strategie, wenn man diese Übersicht haben will, weil Labels, die werden nicht öffentlich auf der Blockchain geschrieben, sondern die werdet ihr bei euch aufbauen.
Speaker: auf dem lokalen Endgerät haben.
Speaker: Geht ja niemandem was an, was ihr da reinschreibt, welche Notiz ihr da anheftet, damit ihr den Überblick behaltet.
Speaker: Genau.
Speaker: Und dann würde ich direkt zum nächsten Thema einsteigen.
Speaker: Das ist das Thema der Fullnode.
Speaker: Das ist das Kassenbuch, das alle Transaktionen hat, selber validiert.
Speaker: und neue Transaktionen auch bestätigt und an das Netzwerk rausschickt.
Speaker: Und standardmäßig ist es so, wenn man jetzt eine Bitbox kauft zum Beispiel, verbindet man sich mit der Bitbox Node.
Speaker: Und die Node ist ganz einfach gesagt der Zugangspunkt zum Netzwerk.
Speaker: Wenn ihr eine Transaktion raussendet, geht diese Transaktion erstmal über die Node von der Bitbox und dann wird sie davon weitergeleitet an das ganze Netzwerk.
Speaker: Und parallel dazu schaut die Bitbox Note, gibt es denn irgendwelche Transaktionen, die an euch gesendet werden.
Speaker: Also sie schaut alle eure Adressen durch in der Blockchain die ganze Zeit und dann, wenn jemand euch was sendet, dann teilt die Bitbox Note des eurer App mit und dann seht ihr dort, dass ihr zum Beispiel einen Bitcoin empfangen habt.
Speaker: Das hat verschiedene Privatsphäre-Probleme mit sich, denn alles, was ihr mit dieser Wallet macht, muss über diese Bitbox-Node gehen.
Speaker: Die Lösung dazu ist, eine komplett eigene Node zu haben.
Speaker: Denn da hat man dann den Vorteil der kompletten Privatsphäre, weil dann verbindet sich die Bitbox mit der Bitbox-App und die Bitbox-App schickt es an eure eigene Node und eure eigene Node sendet es an das ganze Netzwerk.
Speaker: Und auch das gleiche mit den Transaktionen, die ihr bekommt.
Speaker: Die laufen dann alle über eure eigene Node und die Node überprüft das alles eigenständig, ohne dass irgendeine dritte Partei darüber etwas herausfinden kann.
Speaker: Zusätzlich zu den Privatsphäre-Vorteilen ist es so, dass ihr dann eine komplett eigenständige Kopie der Bitcoin-Blockchain habt und selber alles validieren könnt.
Speaker: Somit stärkt ihr einerseits das Netzwerk
Speaker: und seid noch mal ein bisschen unabhängiger, wenn es irgendwelche Entscheidungen gibt bei Bitcoin, dann könnt ihr eigenständig mit eurer Note mitstimmen und müsst nicht das machen, was die Bitbox euch vorschreibt mit ihrer eigenen Note.
Speaker: So eine Note ist ziemlich einfach.
Speaker: Also man braucht zur Zeit ist sie ungefähr, glaube ich, 900 GB groß mit Software mit dem Betriebssystem.
Speaker: Das heißt, ich empfehle hier immer eine 2 TB Platte.
Speaker: Dann braucht man einen Minicomputer oder einen Raspberry Pi.
Speaker: Und dort als Betriebssystem empfehle ich Umbral OS.
Speaker: Das ist das einfachste.
Speaker: Da wird man ziemlich gut rübergeleitet.
Speaker: Dort kann man dann die Bitcoin Node installieren und dann im Hintergrund läuft dann das Gerät die ganze Zeit, validiert die verschiedenen Blöcke, die verschiedenen Transaktionen.
Speaker: Dann könnt ihr eure Wallet mit dieser Node verbinden.
Speaker: Wichtig ist, dass diese Node die ganze Zeit läuft.
Speaker: Deswegen empfehlen da auch viele Leute einen Mini-PC oder einen Raspberry Pi, weil die einfach sehr, sehr wenig an Strom verbrauchen.
Speaker: Das schließt man einmal an und dann kann man das einfach dort liegen lassen.
Speaker: Die Blöcke, die werden validiert, die Transaktionen werden validiert und einmal muss die Verbindung von eurer Worded App zu der Node hergestellt werden und dann läuft alles über eure eigene Node.
Speaker: Ungefähr kostet die Node, also vor ungefähr drei, vier Jahren, als ich dazu Workshops gemacht habe,
Speaker: Hat die ganze Hardware nur 200 Euro gekostet.
Speaker: Leider ist die Hardware jetzt deutlich teurer geworden, aber man kommt immer noch bis 400 bis 500 Euro, kommt man schon an einen Note.
Speaker: Die kann man sich dann selber zusammenbauen.
Speaker: Wir haben da auch eine Anleitung auf der Webseite.
Speaker: Wir verlinken die auch in den Shownotes dann, was wir da empfehlen.
Speaker: Speicher werden immer teurer für die 2 TB, das vielleicht auch noch, weil Timo gerade 900 GB als Information gedroppt hat.
Speaker: Die Bitcoin-Blockchain, die wird jedes Jahr so Pi mal Daumen 50 GB größer.
Speaker: Das heißt, ihr habt die nächsten 20 Jahre eure Ruhe, falls ihr auf diesem System nichts anderes noch macht, als eure Bitcoin laufen zu lassen.
Speaker: Also da seid ihr dann auf jeden Fall sehr gut für die Zukunft ausgerüstet.
Speaker: Da braucht ihr auf jeden Fall nicht mehr.
Speaker: Ja, was wollen wir als nächstes besprechen, Timo?
Speaker: Wir haben jetzt die Node und haben dadurch noch ein Stück weit mehr Souveränität und Unabhängigkeit, wobei das auch Grenzfälle sind.
Speaker: Also am Anfang reicht es völlig aus, auch der Bitbox zu vertrauen.
Speaker: Aber natürlich, je tiefer man sich da eingribt, desto mehr möchte man auch diese Philosophie leben und wieder die Kontrolle und die Souveränität haben.
Speaker: Wenn wir das jetzt alles gemacht haben und überlegen, das hattest du schon eingeleitet, wie sorge ich denn jetzt dafür, dass nicht meine Transaktionshistorie und mein Bestand, was ich besitze an Bitcoin, öffentlich wird oder falls es mal die Möglichkeit gab, dass es öffentlich war, wie kann ich das wieder rückgängig machen?
Speaker: Was wäre da eine gute Vorgehensweise?
Speaker: Das ist das Thema, das die meisten sehr interessiert, also wie man seine Spuren wirklich verwischen kann.
Speaker: Und hier ist der Begriff, den man sehr, sehr oft hört, sogenannte Coinjoins.
Speaker: Ein Coinjoin ist ganz einfach erklärt, es tun sich sehr viele Personen zusammen, zum Beispiel zehn verschiedene Personen haben alle einen Bitcoin und sie erstellen alle zusammen eine Transaktion.
Speaker: Am Ende dieser Transaktion bekommt jeder wieder einen Bitcoin, aber wenn man von außen einmal drauf schaut, weiß man nicht mehr, welche Person jetzt welchen Bitcoin hat.
Speaker: Das heißt, man hat diese 10 Eingänge, man hat 10 Ausgänge, aber man weiß jetzt nicht, wem was gehört.
Speaker: Und somit kann man die ziemlich transparente Blockchain, die es gibt, dass man von einer Wallet an eine andere Wallet etwas überweist, mit einem CoinJoin kann man da die Spuren verwischen.
Speaker: Und das war eigentlich der Standard für sehr viele Jahre der CoinJoin, wenn es um Privatsphäre geht.
Speaker: Aber leider ist es das nicht mehr und auch weil der CoinJoin sehr viele verschiedene Nachteile mit sich bringt.
Speaker: Zwar hat man eine höhere Privatsphäre, aber zum Beispiel ist es ganz klar, dass ihr einen CoinJoin gemacht habt.
Speaker: Wenn wir jetzt einmal das Beispiel machen, ihr kauft bei einer Börse 10 Bitcoin und diese 10 Bitcoin, direkt nachdem ihr sie von der Börse ausgezahlt habt, lasst ihr durch einen CoinJoin laufen.
Speaker: Danach sind die Bitcoin komplett privat, aber die Börse sieht, dass ihr eben diesen CoinJoin gemacht habt und dass ihr diese Privatsphäre haben wollt.
Speaker: Und leider ist es so, dass CoinJoin-Transaktionen direkt mit einer roten Flagge versehen werden.
Speaker: Wenn ihr bei einer Börse einen höheren Betrag kauft, direkt einen CoinJoin macht, kann es dazu kommen, dass die Börse diese Informationen an irgendwelche Behörden weiterleitet.
Speaker: Oder andersrum, wenn ihr jetzt Bitcoin anonym gekauft habt und diese durch den CoinJoin gejagt habt und die bei einer Börse wieder verkaufen wollt, CoinJoin und Bitcoin werden eigentlich mit einer sehr, sehr hohen Wahrscheinlichkeit, also ich glaube, ich habe irgendwas von 99% gelesen, direkt einmal eingefroren bei der Börse und dann müsst ihr ganz genau erklären, wo die herkommen.
Speaker: Das heißt, CoinJoin bringen eine sehr hohe Privatsphäre, aber man sieht, dass ihr diese Privatsphäre haben wollt und das ist nicht sehr gerne gesehen.
Speaker: Und es ist so, es gibt sehr, sehr wenig Tools jetzt, die diese Coinjoins anbieten.
Speaker: Früher war die Samurai Wallet der Standard, aber leider wurden die zwei Entwickler von dieser Wallet jetzt eingesperrt und laufen durch einen gerichtlichen Prozess.
Speaker: Deswegen ist die Wallet jetzt nicht mehr verfügbar und man kann dadurch nicht mehr die Coinjoins machen.
Speaker: Es gibt verschiedene Alternativen, die aufgekommen sind, wie zum Beispiel die Ashigaro Wallet oder eben Coinjam.
Speaker: Das ist nochmal ein bisschen dezentraler.
Speaker: Generell aber meine Empfehlung ist, keine Coinjoins zu machen.
Speaker: Wenn man seine Spuren verwischen möchte, gibt es noch andere Möglichkeiten.
Speaker: Und meine Hauptempfehlung sind da sogenannte Swaps.
Speaker: Man kann zum Beispiel Bitcoin verwischen.
Speaker: zu Bitcoin Lightning wechseln.
Speaker: Also Bitcoin, das Hauptnetzwerk, das ist ziemlich transparent und das ist diese Blockchain, die es gibt, dieses Kassenbuch, das komplett öffentlich ist.
Speaker: Aber neben diesem Hauptnetzwerk gibt es noch ein zweites Netzwerk, das ganz einfach gesagt darunter aufbaut.
Speaker: Also es gibt die direkte Verbindung zu dem Bitcoin Hauptnetzwerk, aber dieses Lightning-Netzwerk, das hat verschiedene weitere Vorteile.
Speaker: Zum Beispiel, dass die Transaktionen direkt bestätigt werden.
Speaker: oder dass die Transaktionsgebühren sehr gering sind.
Speaker: Und auch dadurch, dass es nicht mehr auf dem Hauptnetzwerk, auf dem Hauptkassenbuch ist, hat man dadurch auch eine höhere Privatsphäre.
Speaker: Denn die Transaktionen werden nicht in die öffentliche Welt getandet.
Speaker: Was man machen kann, man kann seine Bitcoin, die auf der Hardware-Wallet liegen, einmal durch das Lightning-Netzwerk senden und dann wieder zurück an seine Hardware-Wallet.
Speaker: Und dadurch, dass man im Lightning-Netzwerk die Transaktionen ganz vereinfacht gesagt nicht nachverfolgen kann, hat man seine Spuren komplett verwischt.
Speaker: Und von außen sieht es trotzdem aus wie eine ganz normale Transaktion, weil das Lightning-Netzwerk wird auch immer benutzt zum Bezahlen zum Beispiel.
Speaker: Also wenn man den MULBAT VPN bezahlt, macht man das meistens nicht über das Hauptnetzwerk, sondern macht das mit einer Lightning-Wallet und mit einer Lightning-Transaktion.
Speaker: Von außen her sieht es so aus wie eine ganz normale Transaktion, aber man hat halt eben den Vorteil, dass die Spuren komplett verwischt sind.
Speaker: Das gleiche kann man machen auch mit dem Liquid Bitcoin Netzwerk.
Speaker: Das ist auch ein Second Layer bei Bitcoin.
Speaker: Gerade gibt es ein paar kleine Probleme.
Speaker: Da können wir jetzt auch nicht im Detail eingehen, weil das würde auch wahrscheinlich zwei volle Folgen einmal aufnehmen.
Speaker: Aber dieses zweite Netzwerk hat auch eine ziemlich hohe Privatsphäre, weil dort die Beträge und auch was verschickt wird,
Speaker: komplett verheimlicht werden kann.
Speaker: Wenn man zum Beispiel die Bitcoin vom Hauptnetzwerk in das Bitcoin Liquid Netzwerk schickt, dort ein paar Transaktionen macht und dann wieder zurückschickt, hat man den Vorteil, dass man seine Spuren verbischt hat und dass die Privatsphäre dann da ist.
Speaker: Und von außen sieht das aus wie eine ganz normale Transaktion.
Speaker: Dann gibt es noch einen allerletzten Punkt.
Speaker: Man kann zum Beispiel Bitcoin zu Monero swapen.
Speaker: Monero ist eine andere Kryptowährung, die eine ziemlich hohe Privatsphäre hat und dann kann man Bitcoin zu Monero tauschen und dann wieder zurück und somit hat man auch die Spuren verwischt.
Speaker: Aber zu Monero sage ich jetzt einmal, Nino, noch ein wenig.
Speaker: Ja, bevor ich da reingehe, also ihr habt jetzt ganz viele vielleicht Fremdworte gehört mit Lightning, mit Liquid und UTXO und, und, und, und.
Speaker: Leute, das müsst ihr alles nicht im Detail verstehen oder wie Timo auch meinte, bestimmte Dinge hört man sich am besten öfter und von verschiedenen Quellen an.
Speaker: Ich kann jetzt schon mal sagen, wir haben eine Bitcoin Community auf Signal.
Speaker: Kommt da rein.
Speaker: Den Link findet ihr in den Shownotes.
Speaker: Weil es werden immer Fragen kommen.
Speaker: Die könnt ihr dann dort stellen und da können wir euch unterstützen.
Speaker: Und natürlich haben wir auch diverse Empfehlungen, wo ihr das nachlesen könnt.
Speaker: Einmal den Timos Bitcoin Guide und dann aber auch verschiedene externe Influencer, die guten Content da draußen machen, deutschsprachig.
Speaker: Also da bitte jetzt nicht verzweifeln, wenn ihr gerade nicht mehr hinterherkommt.
Speaker: Das gehört dazu.
Speaker: Die wichtigste Essenz ist, ihr müsst aufpassen, wie ihr euren Bitcoin-Bestand verwaltet.
Speaker: Dann hatten wir das Labeling gehabt.
Speaker: Jetzt haben wir das Thema, wie kann ich meine Spuren verwischen?
Speaker: Und da hatten wir CoinJoin, aber das könnt ihr quasi sofort wieder vergessen.
Speaker: Das ist einfach etwas, was sehr populär ist, was euch begegnen wird, was aber zu viele Nachteile hat in unseren Augen.
Speaker: Und dann gibt es jetzt Lightning, Liquid oder Monero.
Speaker: Monero ist auch meine Vergangenheit, weil Timo kam von Bitcoin zu Privacy, ich kam von Privacy zu Bitcoin und ich glaube, Privacy hat mich auch ein bisschen weggehalten von Bitcoin eine lange Zeit lang.
Speaker: Also ich wäre vielleicht schneller zu Bitcoin gekommen, auf den Weg, den Timo gegangen ist, weil...
Speaker: Bei den Privacy-Kreisen gilt Bitcoin am Anfang, wenn man es rein oberflächlich betrachtet, avers ist es ein Nachteil, es ist etwas Schlechtes, weil Bitcoin halt so transparent ist und alles andere als privat.
Speaker: Ja, die öffentliche Blockchain, das ist ja als wäre quasi meine Banktransaktionshistorie öffentlich und man wüsste halt, das ist eine Kontonummer, eine IBAN, ich weiß noch nicht, wem die gehört, aber wenn ich das einmal rausfinde, dann weiß ich das.
Speaker: Und das haben auch viele Entwickler, auch viele schlaue Menschen da draußen sich überlegt, dass das nicht so gut ist.
Speaker: Und anstatt es dann auf der Bitcoin-Blockchain zu lösen, wie zum Beispiel mit Lightning, sind sie den anderen Weg gegangen und haben gesagt, wir kreieren ein eigenes Produkt.
Speaker: Das hat dann wieder andere Nachteile.
Speaker: Die Monero-Blockchain ist einfach viel, viel weniger sicher und wird vielleicht auch nicht in alle Ewigkeit überleben, so wie Bitcoin, wie ich das vermute.
Speaker: Aber solange sie existiert und solange man sie verwenden kann, warum nicht auch Monero benutzen?
Speaker: Ich finde, das ist ein legitimer Use Case dafür.
Speaker: Und das Schöne ist bei Monero, dass das Thema Privatsphäre, anders als bei Bitcoin, direkt mit drin ist.
Speaker: Das wird von Grund auf so behandelt, dass man gar nicht anders kann, als privat zu handeln.
Speaker: Während man bei Bitcoin ganz viel aufpassen darf und Vorkehrungen trifft,
Speaker: sagt Monero einfach Privacy by Default.
Speaker: Wenn ich dort etwas an Timo schicke, dann gibt es drei Technologien, die will ich ganz kurz benennen, dass man die auch mal gehört hat.
Speaker: Das sind tolle Ideen und da kann Bitcoin sich das eine oder andere von abschauen, zumindest auf dem nächsten Layer, also sowas wie Lightning oder Liquid,
Speaker: Nämlich einmal gibt es die Ring Signatures, dann die Ring Confidential Transactions und die Stealth Addresses.
Speaker: Was verbirgt sich jetzt mit diesen drei Fremdworten?
Speaker: Die Ring Signatures, die machen quasi diesen Coin Join, den Timo vorhin erklärt hat, aber automatisiert und automatisiert.
Speaker: Das kann man auch gar nicht verhindern.
Speaker: Ich kann jetzt Timo nicht direkt was schicken, ohne dass dazwischen noch 15 andere Transaktionen mit in den Pott gemischt werden und dann kommt da ganz viel Wirrwarr raus.
Speaker: Das ist das Schöne.
Speaker: Das wird einfach automatisch gemacht.
Speaker: Jede Transaktion sorgt dafür,
Speaker: dass ich mit 15 anderen Transaktionen in einem Pod bin und auch nicht mehr eindeutig herausfindbar ist, wer hat jetzt wem dort was geschickt.
Speaker: Diese Zuordnung unterwegs, die machen diese Ring Signatures kaputt.
Speaker: Ring Confidential Transactions, die sorgen dafür, dass die Beträge nicht eindeutig sind.
Speaker: Also man kann nach wie vor verifizieren, dass der Betrag korrekt ist und dass er an die richtigen Adressen geht.
Speaker: Aber man kann nicht mehr sehen von außen, welcher Betrag das ist.
Speaker: Und das ist auch eine ganz spannende Technologie.
Speaker: Die letzte, die Stealth-Adress ist, die sorgt dafür, dass wann immer ich Timo jetzt was schicke und wenn er mir den gleichen QR-Code zeigt, wo ich was hinschicken soll und ich schicke da zehnmal was hin, es kommt trotzdem immer auf unterschiedlichen versteckten Adressen etwas an.
Speaker: Also wenn man von außen drauf guckt, sieht es so aus, als würde ich zehn verschiedenen Leuten etwas schicken, beziehungsweise als würde irgendjemand, irgendjemand anderes zehnmal was schicken.
Speaker: Das ist das Tolle, man kann es von außen einfach nicht mehr zuordnen.
Speaker: Da haben die sich richtig Gedanken gemacht, das ist auch dieser USP von Monero,
Speaker: Das haben wir bei Bitcoin nicht automatisch mit drin.
Speaker: Hat natürlich auch Nachteile.
Speaker: Bei Bitcoin kann ich mal gucken, es gibt 21 Millionen und ich weiß, wo die alle sind.
Speaker: Ich weiß das bei Monero nicht.
Speaker: Wenn ich einen Bug habe und es gibt einfach viel mehr Monero, die aus dem Nichts generiert werden, ich kann das nicht so schnell erkennen, weil alles so verschleiert ist.
Speaker: Und deshalb auch da nochmal der Hinweis, Monero in meinem Kopf ist das ein super Zahlungsmittel.
Speaker: Es ist auch super, um Bitcoin zu anonymisieren.
Speaker: Es ist nicht gut als langfristigen Wertspeicher für mein Vermögen, weil dafür ist Bitcoin einfach viel besser aufgestellt und auch viel stärker abgesichert.
Speaker: Ja, und was mache ich jetzt?
Speaker: Im Prinzip ganz einfach, ich nehme mir eine App oder einen Händler, der es erlaubt, ohne dass ich mich dafür registrieren muss, meine Bitcoin zu senden und dafür Monero zu empfangen.
Speaker: Und das mache ich dann in die eine Richtung und dann in die andere Richtung zurück.
Speaker: Und hier ist es wertvoll, wenn wir das nicht ganz schnell machen, sondern zeitlich versetzt.
Speaker: Mal einen Betrag X, vielleicht so 60% von dem, was wir swapen wollen oder nochmal 40% von dem, was wir swapen wollen, ein paar Tage oder Wochen später.
Speaker: Dann lassen wir das da auch ein paar Tage oder Wochen liegen in Monero und dann swappen wir es zurück.
Speaker: Vielleicht auch da wieder ein bisschen aufbrechen in kleinere Stücke, dass das, wenn man von außen drauf guckt, nicht mehr eindeutig zuordnen kann.
Speaker: Ich glaube, da bin ich jetzt aber schon zu tief reingegangen.
Speaker: Deshalb gebe ich mal zurück an dich, Timo.
Speaker: Es sei denn, du willst da unbedingt noch Ergänzungen hören.
Speaker: Ja, also bei Monero ist wirklich der Vorteil, man lädt sich die Wallet runter und man hat direkt eine sehr, sehr gute Privatsphäre.
Speaker: Bei Bitcoin kann man auch diese Privatsphäre erreichen.
Speaker: Wir haben jetzt aber schon zwei Folgen dafür verwendet, um eben darüber zu besprechen, was man alles dafür machen muss.
Speaker: Also es ist deutlich schwieriger bei Bitcoin, das zu machen.
Speaker: Bei Monero kommt das alles von Anfang an.
Speaker: Das ist auch wirklich, wie Nino schon gesagt hat, der USP von Monero, dass man einfach die Wallet herunterlädt und dann direkt alles funktioniert.
Speaker: Dann der letzte Punkt, den haben wir schon vor zwei Folgen angesprochen, wie man diese Bitcoin jetzt ausgeben kann.
Speaker: Also wenn man jetzt von diesen Bitcoin leben kann, wie man das am besten macht, ohne dass man seine Privatsphäre verliert.
Speaker: Und hier der wichtigste Punkt ist, dass einem klar ist mit den ganzen UTXOs und mit den Labels, dass man dort keine Fehler macht.
Speaker: Vorhin habe ich schon erwähnt, wenn man bei einer Börse was kauft, möchte man nicht unbedingt sein MULWAT-VBN mit diesen Bitcoin von der Börse bezahlen, sondern idealerweise mit irgendwelchen Bitcoin, die man anonym gekauft hat.
Speaker: Bei allen anderen Ausgaben, Nino hat es beim UTXO-Management erwähnt, man möchte vielleicht nicht eine UTXO nehmen, bei dem 100 Bitcoin liegen, nur um ein VPN für 5 Dollar zu bezahlen, weil natürlich der andere dann auch weiß, wie viel Geld man hat.
Speaker: Das heißt hier, beim Ausgeben können wir verweisen wieder auf den UTXO- und Labelpunkt, dass man dort darauf achten muss, dass man die richtigen UTXOs oder die passenden UTXOs und die passenden Labels da ausgibt.
Speaker: Man kann da nicht viel falsch machen, wenn man das einmal durchblickt hat.
Speaker: Wenn ich jetzt meine Bitcoin ausgebe und mein Gegenüber hat dort gar kein Angebot für, also möchte gar keine Bitcoin oder auf der Lightning, Sidechain oder Monero oder irgendwas akzeptieren, sondern sagt, ne, gib mir Cash oder gib mir das Ganze als Kreditkarte oder per Paypal oder so, das hatten wir ja in der vorletzten Folge besprochen, dann müssen wir einen Umweg gehen, müssen herausfinden, wie schaffen wir es mit einem Dienstleister,
Speaker: das übersetzt für uns.
Speaker: Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, da kann man die Folge nochmal hören, wir könnten Gutscheine kaufen mit Bitcoin und dann da mit diesen Gutscheinen auf Amazon oder irgendwo online einkaufen gehen oder auch offline, also ich kann mir auch einen Supermarktgutschein bei Revo oder so online gegen Bitcoin kaufen und den dann beim Revo an der Kasse einlösen.
Speaker: Das ist alles möglich.
Speaker: Genauso gut könnte ich versuchen, diese No-KYC-Kreditkarten, von denen wir auch gesprochen haben vor letzter Episode, zu machen, aber da gibt es klare Warnungen zu.
Speaker: Hört euch da nochmal den letzten Teil von Episode 20 an.
Speaker: Ich glaube, das ist für heute das Wichtigste gesagt.
Speaker: Vielleicht raucht dem einen oder anderen schon der Kopf.
Speaker: Deshalb auch hier nochmal der Hinweis.
Speaker: Wir haben zwei Signalgruppen, nämlich einmal die für Bitcoin und einmal die für Privatsphäre.
Speaker: Kommt da gerne rein.
Speaker: Lasst euch da helfen, wenn ihr Fragen habt oder helft auch gerne den anderen, wenn ihr schon Antworten habt.
Speaker: Das ist immer schön zu sehen, wie die Community da wächst.
Speaker: Ansonsten es gibt den Newsletter, es gibt die gute Bewertung, die ihr für uns da lasst und ihr könnt uns auch gerne mit dem Privatopia Member Club eine kleine Spende da lassen.
Speaker: Das soll es jetzt aber gewesen sein.
Speaker: Ich hoffe, ihr seid hier gut unterhalten worden und habt das eine oder andere für euch mitnehmen können.
Speaker: Wenn ihr Fragen habt, wie gesagt, kommt auf uns zu.
Speaker: Die ganzen Informationen, die haben wir hier bei uns gebunkert oder auch in der Community ist unglaublich viel Wissen.
Speaker: Lasst uns wissen, was ihr braucht, weil wir haben jetzt anderthalb Stunden über das ganze Thema gesprochen und wir haben nur die Oberfläche angekratzt.
Speaker: Und ich glaube, das lässt sich auch gar nicht vermeiden in diesem Format, dass wir da nicht so in die Tiefe gehen können.
Speaker: Timo, vielleicht noch von deiner Seite das letzte Wort oder die letzten Worte.
Speaker: Ich bin froh.
Speaker: Ich habe ein gutes Gefühl, dass das hier tolle Episoden werden, wenn ich da mit dem Schnitt fertig bin und wünsche da jedem, der hier zuhört, auch eine gute Zeit mit seinen Bitcoin.
Speaker: Genau, meine Erwähnung wieder.
Speaker: Es gibt den Bitcoin Privacy Guide, komplett kostenfrei auf der Webseite.
Speaker: Die Verlinkung ist dann auch in den Show Notes.
Speaker: Da steht nochmal alles wirklich Schritt für Schritt drin.
Speaker: Alles nochmal komplett im Detail.
Speaker: Das, was wir jetzt hier in eineinhalb Stunden besprochen haben, das ist wirklich nur die Oberfläche.
Speaker: Deutlich tiefer im Detail gibt es dort und auch schriftlich.
Speaker: Müsst ihr euch halt eben die Zeit nehmen, aber dann habt ihr halt direkt ein paar Quick Wins.
Speaker: Dann von mir auch.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ciao.






