Transcript
Speaker: Willkommen im veganen Podcast. Der vegane Podcast mit Erfolgspersönigkeiten aus den Bereichen Sport, Business, Lifestyle, Politik und anderen. Von und mit deinem Gastgeber, dem veganen Business Expertin Christian Wenzel.
Speaker: Herzlich willkommen, liebe Vegan Podcast Community. Schön, dass du auch heute wieder eingeschaltet hast im Vegan Podcast der veganen Wissensbombe auf deinem Weg zur besten Version von dir selbst. Denn es ist mein Job, die erfolgreichsten Menschen in ihrem Bereich zu interviewen und ihre besten Tipps, Erfolgsgeheimnisse für dich herauszukitzeln.
Speaker: Dreimal die Woche, von Montag bis Donnerstag, bekommst du in 20 - bis 30 -minütigen Sessions das beste Wissen von veganen Performern, um dich auf das nächste Level zu heben. Du hast heute eingeschaltet zur Fitness -Session mit deinem Gastgeber, dem Mr. Broccoli Christian Wenzel. Ich bin dein Vegan -Business -Experte für mehr Erfolg in deinem Business. Und wenn du jetzt bereit bist für dein nächstes Level, dann bleibe jetzt dran, denn
Speaker: Ohne große Umschweife schalte ich direkt um zu Katharina Kiel. Katharina, grüß dich. Schön, dass du da bist. Hallo, schönen guten Tag. Ja, ich höre schon die Power in deiner Stimme. Wir hatten ja auch gerade ein sehr interessantes Vorgespräch schon. Ich freue mich total, denn du hast eine ganz, ganz spannende Geschichte und auch du bist oder warst Fußballspielerin in der ersten Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim. Das stimmt so weit, ne? Genau, richtig, ja.
Speaker: Und ich greife dir schon mal so ein bisschen vor. Du hast deine Karriere an den Nagel gehängt, sag ich jetzt mal, übertrieben und machst jetzt was anderes. Und du, lieber Zuhörer, lernst in dieser Episode, wie Katharina es überhaupt geschafft hat, hier Vollprofi im Fußball zu sein, sich vegan zu ernähren und was ihre Entscheidung angeht, dann eben nicht weiter Fußball zu spielen. Und ich glaube, du erfährst auch noch ganz, ganz viel mehr.
Speaker: Und ja, bevor ich wiederum zu viel erzähle, würde ich dir einfach Katharina das Wort mal übergeben. Stell dich einfach ganz kurz unseren Zuhörern vor. Genau, also ich bin Katharina Kiel. Ich bin 24 Jahre alt und habe, so wie du gerade richtig erzählt hast, meine aktive Fußballkarriere jetzt im Sommer, also letzten Sommer beendet, weil ich eben auch mit meinem Studium fertig bin und bin jetzt eben angehende Referendare
Speaker: mit dem Fächern Sport und Spanisch für das Gymnasium. Genau. Sehr spannend. Jetzt erzähl doch mal, bevor wir auf deine neue Passion, auf deine neue Vision kommen, wie bist du überhaupt dahin gekommen, wo du jetzt bis vor kurzem gewesen bist? Wie wirst du veganer Top -Fußballspielerin? Wie wirst du vegan? Wie bist du aufgewachsen und so weiter?
Speaker: Ja, es ist eine relativ lange Geschichte, weil ich habe ursprünglich eigentlich kein Fußball gespielt, sondern ich komme eigentlich aus dem Eiskunstlauf. Also das habe ich auch leistungsmäßig betrieben, habe auch internationale Wettkämpfe bestritten und das war eigentlich so meine erste Sportstufe sozusagen. Ich habe mit sechs Jahren angefangen. Damals war noch der Grund, warum ich mit einer Wintersportart angefangen hatte, weil ich eben Lungenprobleme hatte. Also ich hatte ganz starkes Asthma.
Speaker: Und da hatte eben mein Arzt damals mir dazu geraten, eine Wintersportart anzufangen. Das habe ich dann auch getan. Hab dann bis ich 14 war eben Eiskunstlauf betrieben hier in der Frankfurter Eissporthalle. Bin mehrfach Hessenmeisterin gewesen bei deutschen Meisterschaften, bei internationalen Wettkämpfen war ich dabei und habe mich dann aber, weil es dann eben auch die
Speaker: Frage war, ob man das jetzt irgendwie weitermachen sollte. Das hieß dann für mich Ortswechsel, weil es eben nicht hier in Frankfurt möglich ist, leistungsmäßig Eiskunstlauf über eben die Landesweite hinaus zu betreiben. Und dann habe ich mich dagegen entschieden, weil dann war auch die Frage, ob ich dann weiter Schule auf dem Gymnasium mache oder ob ich das halt komplett sein lasse und mich nur auf den Sport konzentriere.
Speaker: Und das war mir dann ein zu großer Schritt, aber ich hatte schon immer, wenn ich denn Zeit hatte, hatte ich immer mit der Nachbarschaft, so wie man das kennt, auf der Straße gekickt als einziges Mädchen und hab dann gesagt, ja, dann versuche ich einfach mal da mein Glück. Und hab dann mit 15 bin ich dann zum ersten FFC Frankfurt gegangen und bin da innerhalb von einem halben Jahr, bin ich dann eigentlich in die Bundesligamannschaft hochgekommen.
Speaker: und habe da viel gelernt und eine ganz tollen Fußballspielerin wie Birgit Prinz, die dann auch bei uns in Hoffenheim war als Psychologin und konnte mich da weiterentwickeln und viel Erfahrung sammeln und habe dann
Speaker: Ich weiß gar nicht, wann das genau war. Ich glaube, es war 2010, 2011 habe ich den Schritt dann gewagt, nach Bad Neuenahrt zu gehen, um mehr Spielpraxis zu bekommen in der ersten Bundesliga. Hab dann dort gespielt und hab dann eben ein Angebot von Hoffenheim bekommen und hab dann da bis jetzt letzten Sommer gespielt. Genau. Zur veganen Ernährung bin ich eigentlich relativ spät gekommen. Was heißt spät? Ich bin jetzt 24, vor vier Jahren ungefähr 20.
Speaker: Und das war auch so ein bisschen dem geschuldet, dass ich nicht so... Ich habe eine ganz, ganz lange Verletzungsserie hinter mir gehabt. Also Kreuzbandriss, dann Meniskuschaden, dann noch mal operiert. Und es hat sich irgendwie wie so ein roter Faden durchgezogen. Und dann habe ich mir gedacht, okay, ich muss jetzt einfach mal was ändern. Habe auch jetzt nicht die tollsten Werte gehabt. Nicht, dass ich jetzt unfit war. Ich war sehr, sehr fit. Aber jetzt von den Blutwerten und generell meine ganzen medizinischen Werte, man wird ja regelmäßig immer gecheckt.
Speaker: war das jetzt nicht irgendwie das Beste. Und dann habe ich gedacht, okay, ich muss jetzt irgendwas ändern und dann hatte ich Gott sei Dank eine Freundin, die mir sozusagen mal gesagt hat, wie wär's denn, wenn du mal was an deine Ernährung umstellst. Und am Anfang war das noch so ein bisschen, ja, gefährliches Gebiet, sag ich mal, weil ich
Speaker: Weil ich selber das Punkt der Ernährung ist, ist es immer sehr, sehr schwierig mit Leuten da zu reden, was umzustellen. Und ich war eben so aus meiner Familie her, wir haben wirklich jeden Tag Fleisch gegessen und tierische Produkte waren eigentlich auf dem Hauptspeiseplan und deswegen fiel es mir am Anfang sehr, sehr schwer.
Speaker: Wobei ich da auch sage, ich habe da am Anfang, es hat sich halt so Stückchenweise entwickelt, also ich bin jetzt nicht von heute auf morgen Veganerin geworden, deswegen vor vier Jahren habe ich mich wirklich komplett vegan ernährt und davor war halt eben diese Übergangsphase, wo ich gesagt habe, okay, ich esse jetzt einfach mal ein bisschen weniger Fleisch, also habe angefangen zu reduzieren, habe dann irgendwie mir nur einmal die Woche so ein Steak von einem Bauernhof um die Ecke geholt, also auch nicht wirklich von
Speaker: im Supermarkt, sondern bin dann zu einem Biohof gefahren und hab mir da so ein Steak geholt. Was ja auch relativ preisig gesehen nicht zu vergleichen ist irgendwie mit den Preisen, die jetzt irgendwie im Supermarkt waren. Deswegen konnte ich mir das jetzt auch nur einmal die Woche leisten. Und so hat sich der Prozess eigentlich so eingeschlichen. Und ich hab dann auch gemerkt, dass ich in vielerlei Hinsicht Verbesserungen gemerkt habe.
Speaker: Einerseits meine Regenerationsfähigkeit war viel, viel besser. Also wir haben ja schon zweimal am Tag trainiert und oft war ich sehr, sehr müde. Also mich hat immer so eine Müdigkeit geplagt. Ich bin irgendwie nicht so richtig aus dem Puschen gekommen zwischendurch. Also in den Trainingseinheiten ging es, aber ich war generell sehr, sehr träge. Und dann habe ich damit eben angefangen und habe gemerkt, dass ich das verbessert, dass ich eben nicht mehr so träge bin, sondern dass ich eben
Speaker: die ganze Zeit voll Power durchgeben kann und dann habe ich das halt immer weiter reduziert und habe dann auch aufgehört mit Milchprodukten.
Speaker: Ja, und dann bin ich halt sozusagen mit 20. Ich hab gesagt, okay, ich kann es halt ganz lassen, hab dann auch medizinische Checks gehabt und meine Werte haben sich... Mein Arzt hatte mich dann noch damals gefragt, das weiß ich noch in Heidelberg, am Leistungsstützpunkt, hat er mich gefragt, was ich denn mache, ob ich denn irgendwie mehr trainiere oder... Dann hab ich so gemeint, nee, eigentlich nicht, also nicht, dass ich wüsste. Und dann hatte er gemeint, ja, du hast
Speaker: die besten Werte mit Abstand von allen, also von der ganzen Mannschaft. Und dann habe ich mir gedacht, okay, also am Training kannst du nicht liegen, weil ich ganz genau weiß, wir haben auch bei uns welche gehabt, die haben eben nur Fußball gespielt, ich habe ja nebenbei noch studiert.
Speaker: Die haben dann sicherlich irgendwie mehr Trainingseinheiten absolviert als ich, also daran kann es sicherlich nicht liegen. Und das einzige, was mir in den Sinn kam, war eben meine Ernährungsumstellung. Das habe ich ihm dann auch mitgezahlt und dann hat er zu mir auch gemeint, okay, du musst mir nichts weiter erklären. Dann weiß er halt, woher es kommt.
Speaker: Ja, und das war so mein Weg zur veganen Lebensweise und wenn man sich dann halt eben auch mit diesem Thema beschäftigt generell, also ich muss sagen, ich habe meinen Zugang so ein bisschen über meinen Sport bekommen, dass ich eher so die gesundheitliche schien dann so ein bisschen. Ja, das war so der Hauptgrund, aber jetzt mittlerweile rückt das ethische immer mehr in meinen Vordergrund und deswegen würde ich jetzt heute sagen, also damals war es eigentlich nur gesundheitliche Gründe,
Speaker: Und heute ist es 50 -50 ethisch und gesundheitliche Gründe. Genau.
Speaker: Ja, ich kann mich da sehr gut wiedersehen bei deiner Story. Du hast da den schleichenden Tod einer normalen Ernährung gerade beschrieben, sehr stark. Und du hast am Anfang gesagt, du bist mit 15 in den Sport gekommen und bzw. da hast du relativ in die erste Liga schnell gekommen. Wie war das denn, um da nochmal kurz zurückzugehen? Wie konntest du so schnell in so kurzer Zeit ganz nach oben kommen?
Speaker: Ja, also in der Zeit hatte ich ja noch nicht diese Ernährungsumstellung gemacht. Ich glaube, mein großer Pluspunkt war eben, natürlich hatte ich viele Defizite, was jetzt vielleicht das Taktische angeht, weil ich ja eben diese Spielpraxis nicht habe. Die meisten Mädels, mit denen ich gekickt habe, die waren ja schon, die ich mit sechs mit dem Eiskunstlaufen angefangen habe, haben die eben mit Fußball angefangen und haben dementsprechend auch viel bessere taktische Fähigkeiten gehabt als ich. Aber ich glaube, ich habe durch meinen Sport
Speaker: ist mein Einzelsport sehr viel mitgebracht. Ich bin generell eine sehr, sehr schnelle Spielerin gewesen. Also alles, was Athletik anbelangt, war ich allen weiten voraus. Und mit dem Ball konnte ich dann auch noch ganz gut umgehen. Und das war, glaube ich, so... Ich hab halt, wie gesagt, den Kontakt hatte ich halt immer zum Fußball. Es war nie so, dass ich nie gespielt hatte. Ich hatte halt immer nur, wie man das wirklich so traditionell kennt, auf dem Bolzplatz um die Ecke.
Speaker: immer gekickt, wenn ich Zeit hatte. Man sieht mich auch auf allen Fotos, wo ich kleiner war, mit einem Ball unter der Hand. Und ja, ich glaube, das war somit ein Grund, dass ich eben die Vorteile, die ich eben hatte, aus einer anderen Sportart, dass ich die einfach mitgebracht habe. Genau.
Speaker: Ja, sehr stark. Und dann hast du nach und nach Fleisch reduziert und dann eben auch Milchprodukte. Das finde ich super, auch den Ansatz da wirklich zum Biohof zu gehen und sich das Fleisch zu holen und dann wirklich eben auch ja so ein bisschen diesen Schmerz zu spüren sozusagen, was es eben dann wirklich kostet.
Speaker: Und ich glaube, viel, viel mehr würden eben viel weniger Fleisch essen, wenn sie das Tier sogar noch selber schlachten würden bzw. eben auch wirklich immer nur zu ganz, ganz hochwertigem Bio greifen. Und ich denke, dass es ganz früher eben auch ähnlich gewesen ist, dass wir uns hauptsächlich eben von
Speaker: ja, Pflanzen, Hülsenfrüchten etc. ernährt haben und eben ja, in Ausnahmefällen eben von Fleisch, weil es einfach nicht so oft verfügbar war. Und dementsprechend hast du natürlich da eben wie so eine Art evolutionären Verlauf durchgemacht und hast dann eben auch gemerkt, dass es dir viel besser geht. Und was mich positiv überrascht hat, dass der Arzt quasi dann auch kein irgendwie Veto eingelegt hat. Also der hat anscheinend deine sehr viel besseren Werte gesehen und hat es dann auch so akzeptiert. Ist das so richtig?
Speaker: Genau, richtig. Also es war am Olympiastützpunkt in Heidelberg, wo wir eben immer gecheckt wurden und es war ein relativ junger Arzt und der hat mich halt gefragt, ob ich das waren halt so Standardfragen, wie ich mich ernähre, ob ich auf irgendwas verzichte, ob ich halt irgendwelche zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel nehme.
Speaker: Dann habe ich ihm das gesagt und er hat gesagt, du gehst mir halt nicht auf, warum meine Werte so gut sind. Für mich war das auch eine Bestätigung, weil ich eben vorher immer so schlechte Werte hatte.
Speaker: und mir selber ja nicht ergründen konnte, woher das kam. Wie gesagt, ich habe ja diesen Übergang gemacht vom Eiskunstlauf zum Fußball und beim Eiskunstlauf wurde man eben nicht jedes Jahr irgendwie so gründlich durchgecheckt. Von daher war das so ein bisschen ein Schlag vor das Gesicht, als mir dann gesagt wurde, dass ich mit 15 irgendwie total schlechte Werte habe.
Speaker: Wie kam das? Wo denkst du, kommen deine schlechten Werte her? Ja, ich glaube wirklich so, also ich hatte ja damals schon irgendwie so Probleme mit Müdigkeit und meine Lungenproblematik wurde ja auch, die war zwar besser durch das Eiskonservat, ich hatte während der Saison eigentlich keine Probleme, aber es war jetzt nicht vollkommen weg. Und ich glaube halt die Ernährungsweise, weil wie gesagt bei meinen Eltern gab es halt wirklich jeden Tag Fleisch, also da war wirklich, also wir hatten da eigentlich eine Mahlzeit ohne Fleisch oder keine Mahlzeit gewesen.
Speaker: Und dementsprechend habe ich mich dann, glaube ich, auch ernährt. Ich habe auch direkt, als ich vom Eiskunstlauf aufgehört hatte und mit Fußball angefangen hatte, 10 Kilo zugenommen. Weil es halt auch einfach eine andere Sportart ist, sage ich mal. Und ja, ich glaube, das war das halt alles einfach.
Speaker: Wie gesagt, einfach gegessen. Ich war überhaupt nicht dick, ich war sehr athletisch. Das ist überhaupt nicht so, dass ich jetzt sage, okay, das war halt einfach die Menge. Das glaube ich nicht, dass das der Grund war, weil wie gesagt, ich war eine sehr schnelle, sehr athletische Spielerin. Wie gesagt, habe es sehr schnell nach oben geschafft. Ich glaube, das hätte ich nicht, wenn ich da irgendwie Übergewicht hatte. Aber mir ging es jetzt auch nicht besser. Und dann fing ja schon mit 17 meine Verletzungsserie an, die ja nicht aufgehört hat.
Speaker: Ja, sehr spannend. Bevor wir uns noch tiefer mit der veganen Ernährung beschäftigen, weil das hat ja schon einen sehr, sehr großen Ausschlag auf dein Leben gehabt, im positiven Sinne, ist mir noch eine Sache aufgefallen. Du hast von Birgit Prenz erzählt, bestimmt somit die bekannteste deutsche Fußballspielerin.
Speaker: Und sie werden bei euch als Psychologen tätig. Das finde ich spannend, weil das ja auch in vielen Randsportarten gar nicht so gang und gäbe ist oder die können sich nicht leisten. Inwieweit hat es denn Einfluss auf deine Leistung oder auch die generelle die Mannschaftsleistung gehabt? So eine Psychologin? Also auf meine insgesamt sehr sehr viel, weil die Birgit eben, ich kenne sie wie gesagt seit ich angefangen habe, war sie immer so das
Speaker: Die Fußballerin überhaupt auf der ganzen Welt. Und wenn man dann so jemanden im Verein hat, dann fungiert er ja auch irgendwie als Vorbild. Und dann als ich nach Hoffenheim gewechselt bin, wusste ich schon, dass die Birgitta ist. Und sie kannte mich ja schon als kleines Mädchen. Als ich 15 war, als ich beim FFC war, da kannte sie mich ja schon.
Speaker: Und von daher war unser Verhältnis schon von Anfang an irgendwie lockerer, sag ich mal. Aber ich fand sie immer sehr, sehr wichtig. Es ist natürlich immer so eine persönliche Sache, inwieweit man sowas in Anspruch nimmt. Mir hat es sehr, sehr viel geholfen, weil ich ein sehr, sehr sensibler Mensch bin und sehr emotional. Und sie natürlich mit Coaching und mit Gesprächen, wo man halt eben auch weiß, okay, das ist jetzt nochmal eine andere Perspektive.
Speaker: Und das ist natürlich auch was anderes, wenn man weiß, sie behält es auch irgendwie für sich und gibt einem da Tipps, ohne dass es jetzt irgendwie zu jemandem durchsickert. Und das war immer, ja, und dann hatten wir im Trainingslager, hat sie immer Einheiten mit uns gemacht zu teambildigen Einheiten, die immer super waren. Also für mich war die Birgit schon als Spielerin immer ein Vorbild und dann aber auch als Persönlichkeit. Also, ja.
Speaker: Kannst du uns ein paar oder vielleicht ein, zwei konkrete Dinge nennen, die so eine Psychologin macht? Also ich stelle mir das jetzt vor, es ist ein Unterschied zu Mentaltrainer, oder? Genau, also wobei sich das vielleicht sogar im Einzelfall ein bisschen überschneidet, aber also Birkert hat jetzt, wenn es jetzt beispielsweise auch innerhalb von der Mannschaft irgendwie Unruhen gab, hat sie sich auch mit den Leuten zusammengesetzt.
Speaker: Und das sozusagen auch ausdiskutiert. Hat aber auch, also das war jetzt das Gesamtmannschaftliche, sag ich mal. Wenn da irgendwelche Diskrepanzen irgendwie aufgekommen sind, dann war sie diejenige, die die Streitenden sozusagen an den Tisch geholt hat und mit denen wirklich geredet hat. Ja.
Speaker: Und dann gab es aber noch einmal dieses Individuelle, dass sie sich mit dir zusammengesetzt hat, wenn du vielleicht mal einen Formtief hattest oder wenn man gemerkt hatte, okay, seit einer längeren Zeit bist du irgendwie emotional nicht da oder irgendwas ist halt eben bei dir, privat vielleicht sogar, dann setzt sie sich eben auch mit dir zusammen. Und dann redest du eben auch mit ihr über Privates und dann unterstützt sie einen eben auch.
Speaker: Würdest du denn sagen, dass, sagen wir so, die Psychologie, also unser Kopf, unser Denken, den Großteil dessen ausmacht, was wir erreichen können oder welche Leistungen wir bringen? Ja, also für mich, das ist vielleicht meine persönliche Einschätzung, aber das macht für mich 100 Prozent aus. Also 100 Prozent. 100 Prozent, weil ich bin der Meinung, dass wir das, was wir denken, das sind wir. Das ist so mein Spruch.
Speaker: das was wie gesagt in unserem Kopf rum abgeht und das was wir irgendwie den ganzen Tag in unserem Kopf auch für Prozesse haben und denken und uns Sorgen machen.
Speaker: Das überträgt sich auch in unser Handeln. Da bin ich 100 % davon überzeugt, weil ich das bei mir eben auch, nicht weil ich denke, dass es so ist, sondern weil ich es bei mir persönlich weiß, dass es so ist. Das genauso wie ich, ich merke das zum Beispiel, das mag jetzt vielleicht für jemanden verrückt klingen, aber wenn es jetzt gerade so eine Zeit, wo jetzt alle krank waren und eine Erkältungswelle rumgegangen ist und man merkt irgendwie, okay, der ist krank, der ist krank, der ist krank, ich mache mir jetzt mal Gedanken, vielleicht, hoffentlich werde ich jetzt nicht krank und dann merkt man, oh, vielleicht,
Speaker: Ich schmelle die Mandeln so ein bisschen an und dann ist es wirklich bei mir ganz extrem so, wenn ich Gedanken habe, positive Gedanken und sage, nein, ich werde jetzt nicht krank und arbeite wirklich im Kopf aktiv dagegen und sage, nee, ich bin stark genug, ich ernähre mich gut, ich mache viel Sport, ich bewege mich gut, ich kriege diese Erkältung jetzt nicht, dann bekomme ich diese Erkältung wirklich nicht. Also, ja, das habe ich wie gesagt schon bei mir ganz, ganz oft erlebt, dass es eben klappt.
Speaker: Und deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass es sehr, sehr wichtig ist, sowohl im Beruf als auch bei allen anderen, dass eben positives Denken oder das Denken, was wir wollen, unser Tun und Handeln beeinflusst. Bei dem einen vielleicht mehr, bei dem anderen weniger. Bei mir war es wirklich zu 100 Prozent. Also mir hat man wirklich angesehen, wie ich gespielt habe, was ich gedacht habe. Ist wirklich so. Also es haben wirklich Leute gesagt, die zugeguckt haben. Die haben gesagt, beim ersten Ballkontakt wussten wir, du machst
Speaker: kein gutes Spiel. Ja, das war dann wirklich so. Also das haben die mir ja nicht mitgeteilt. Sondern man sieht das halt auch einfach. Und das ist wirklich so, wenn ich mich dann auch fragen würde, was hast du denn da gedacht? Und dann würde ich dann auch sagen, ja, ich hätte vielleicht ein bisschen Angst. Und das hat sich dann halt auch einfach da übertragen. Von daher, wie gesagt, bin ich davon fest und fest überzeugt, dass meine Gedanken jetzt, ich spreche jetzt nur für mich, meinen Ton haben sie zu 100 Prozent beeinflusst.
Speaker: Ja, das kann ich voll bestätigen, auch gerade das Beispiel, was du genannt hast, mit der Krankheit. Ich war jetzt seit über fünf oder bestimmt schon mehr als sechs Jahre nicht mehr krank und ich denke jeden Tag, ich bin gesund. Ich bin gesund. Also ich sage nicht mal so mir in Gedanken, ich bin nie krank. Weil sehr, sehr oft ist es ja so, dass unser Gehirn oder unser Verstand negativ wird, wie nie oder so, überhaupt nicht wahrnimmt oder realisiert.
Speaker: sondern eben ich formuliere es in der positiven Art und Weise, ich bin gesund, ich bin immer gesund und das manifestiert sich. Also ich weiß auch, dass ich die nächsten Jahre nicht krank sein werde, sondern immer gesund sein werde, sozusagen. Und das kann ich wirklich nur eben auch als Tipp an unsere Zuhörer mitgeben, beschäftigt euch gerne mit guten Gedanken.
Speaker: Für mich hilft da Morgenroutine sehr, sehr stark. Also morgens direkt aufstehen, zu sagen, hey, ich bin ein Quell unendlicher Kraft und Fülle für mich selbst und andere. Ich bin gesund, ich bin stark, ich bin dankbar auch für das, was ich habe, dankbar für meinen funktionierenden Körper,
Speaker: Ja, die tolle Nahrungsmittel, die ich jeden Tag habe, also das lässt sich ja unendlich fortführen. Und das hast du eben gerade sehr, sehr gut gespiegelt oder wiedergegeben und eben auch den Beweis erbracht, dass eben auch so Weltklasse -Menschen wie jetzt Big Hit Prinz und so weiter da ähnlich sind, oder eben das eben auch predigen oder coachen sozusagen. Finde ich sehr, sehr spannend.
Speaker: Du hast dir dann auch deine Ernährung umgestellt und dadurch haben sich deine Werte verbessert und wahrscheinlich eben auch deine Leistung. Wie, wenn wir jetzt noch mal zurückblicken auf deine Sportlerkarriere, wie hast du dich denn dann ernährt als Sportlerin? Also jetzt die ganze auch, als ich Eiskunstlauf noch gemacht hatte.
Speaker: Ja, mich interessiert vor allem das, wie du dich vegan ernährt hast, also nach der Umstellung und wie du das dann mit dem Fußball vereint hast. Ja, also es war generell
Speaker: Also für mich war es jetzt nicht so schwierig, weil natürlich am Anfang denkt man immer dieses typische Klischee, was kann ich denn dann noch essen? Und wenn man sich dann aber eben, ich hab mich ja schon Jahre sozusagen in so einem Prozess dazu entschieden ist zu machen, dann lernt man halt auch viele Dinge, was man eben essen kann und was man eben nicht isst.
Speaker: Und bei mir war es halt auch eben so, das einzige, was ein bisschen schwierig war, wenn wir auf Auswärtsfahrten waren und dort halt immer im Hotel übernachtet hatten, dann war es jetzt nicht so, dass es da ein Frühstücksbuffet gab mit vielen veganen Gerichten. Aber trotzdem ist es so, dass ich da irgendwie zurechtgekommen bin. Ich hab mir dann halt irgendwie meine Sojamilch mitgenommen.
Speaker: Und sonst ging es ja eigentlich. Es ist einfach eine Sache von Anpassung. Ich habe dann einfach ein paar Sachen mitgenommen, die dann einfach gepasst haben und dann ging es auch. Und vorm Spiel gibt es sowieso immer Obst und Gemüse. Also das ist ja eigentlich komplett vegan.
Speaker: Und sonst hab ich mich eigentlich immer so herangetastet, viel Pinot gegessen. Auch nach dem Training hatte ich mir immer so einen eigenen Shake gemacht mit Datteln drin und hab nicht so wirklich Pulver genommen, sondern hab mir das alles schön selber gemacht. Weil ich einfach auch der Meinung bin, dass wenn man die Sachen selber zubereitet, dass man dann auch wirklich weiß, was drin ist.
Speaker: Genau und sonst halt eigentlich so die ganze Vielfalt, da könnte ich jetzt lange erzählen, weil ich finde auch wie gesagt immer dieses, was kann man denn dann noch essen, ist immer so lächerlich und zeigt mir eigentlich auch, dass die Leute sich mit dem Thema beschäftigen, weil man so viel essen kann und so viele, also mich hat mein Spektrum von, ich bin sehr sehr, ich esse sehr sehr gerne, also ich bin wirklich, ich lasse mich da auch immer gerne irgendwie inspirieren und deswegen, ich esse eigentlich alles was
Speaker: was vegan ist. Also ich esse halt Reisnudeln, dann Reis generell viel und wie gesagt so Quinoa, Amaranth und viele Nüsse und Gemüsesorten, alles was es gibt, ganz viel Obst und ja, also es war nie so, dass ich gesagt habe, ich habe jetzt einen Mangel und muss irgendwie mir durch die Nahrung mehr
Speaker: irgendwie aufnehmen als alle anderen. Also da hatte ich nie das Gefühl, sondern es war eher so, dass ich sogar mehr essen konnte, so vom Gefühl her. Also dieses Sättigungsgefühl ist später eingetreten, als als ich jetzt, keine Ahnung, mich mit Fleisch voll gefressen hatte. Und dann war es halt auch irgendwie gut. Ja, also ich wusste immer,
Speaker: Ja, es war nie so, dass ich voll war, sondern es hat immer gepasst irgendwie. Und das fand ich irgendwie ganz gut. Und ich hatte halt, wie gesagt, auch gemerkt, dass die Ernährung auch irgendwie meiner Lunge ganz gut tut. Ja, also es ist wirklich faszinierend. Es hätte ich nie gedacht, dass meine Lungenproblematik dadurch auch irgendwie so ein bisschen weggeht. Also, weil es ist ja kein Zufall. Also wenn man dann irgendwie eine Sache ändert und dann wird es irgendwie besser, dann hängt das ja schon irgendwie miteinander zusammen.
Speaker: Ja, ich kann ganz viel bestätigen, was du auch hier wieder gesagt hast. Ich hatte früher auch starke Lungenprobleme. Ich habe schwer Luft bekommen. Wir mussten oft an die Nordsee und Ostsee fahren. Und da meine irgendwie Symptome zu beheben. Und eigentlich war es eine Milch -Eiweiß -Allergie, die ich hatte. Und als ich Milchprodukte weggelassen habe, ging es mir viel, viel besser. Ich hatte dann in meiner Pubertät Neurodermitis dazu bekommen und so weiter.
Speaker: war immer so gegen, immer diese Milchprodukte war ein großes Thema und was ich eben auch sehe ist, dass dieser Genussfaktor, also A, der Genussfaktor nicht abnimmt mit veganer Ernährung, sondern eher noch zunehmen kann, weil die Sachen eben meistens natürlicher sind, natürlicher zubereitet sind auch und dementsprechend auch besser schmecken.
Speaker: und b auch diese vielfalt ist sehr unglaublich na also ich hab das gemerkt als ich mein buch geschrieben habe vegan kochen mit lupine und da fragt mich dann erstmal jeder zweite mindestens jeder zweite was ist lupine ja und das ist halt was wo ich wo ich sage hey da gibt es noch so viel dinge die für die meisten menschen unaufgedeckt sind
Speaker: Und wer eben weiß, dass beispielsweise Lupine genauso viel Eiweiß enthält wie Soja, aber eben in der Regel nicht importiert werden muss, nicht gentechnisch verändert ist, also viel, viel weniger Isafalone, ich kann das Wort nicht aussprechen,
Speaker: enthält und viel weniger Alkaloide, dann ist das eben ja einfach eine Szene von Aufklärungsarbeit und ich finde es toll, dass Menschen wie du da eben auch ganz viel ausprobieren, auch sagen wir mal so einen Zusatzaufwand tragen und dann ihre Sojamilch mitschleppen sozusagen, was jetzt eigentlich kein großer Aufwand ist, nur manche sagen ja, da bin ich zu bequem dafür, dann trinke ich über die normale Milch und
Speaker: Da das das finde ich eben klasse also ich kann das nur bestätigen es gibt zwischen. Ja zwischen dir und dieser Welt so viele Dinge die es zu entdecken gibt und mit der veganen Ernährung passt das und ich finde auch toll dass du dich so ganzheitlich ernährst vollwertig. Und auch wohl wenig.
Speaker: Ersatzprodukte nimmst gab es da mal oder gibt es da was wo du gerade auf reisen zurückgreift also du hast ja gesagt dein shake und so weiter machst du selber Aber ansonsten kommst du auch ganz gut so mit der normalen ernährung aus ja auf jeden fall also bei mir ist es auch so ich muss auch ganz ehrlich sagen dass ich auch selbst so Ersatzprodukte also selbst so
Speaker: Fleischersatzprodukte, die würde ich jetzt nie jemanden irgendwie, der sagt, der ernährt sich vegan und kauft sich jetzt irgendwie so Sojaschnitzel, würde ich jetzt nicht sagen. Also ganz ehrlich, endlich, da bist du ganz vegan oder gar nicht, weil ich muss immer, ich finde immer dieses, dieses, man muss auch immer fragen, warum macht man das, ja? Also, weil natürlich ist es vielleicht jetzt nicht gesünder, Sojaschnitzel zu ernähren,
Speaker: Ich kenne mich jetzt nicht ganz genau mit aus, was da genau drin ist, aber ich muss ganz ehrlich sagen, wenn derjenige dann irgendwie sagt, es imitiert so ein bisschen den Fleischgeschmack, ist aber eben dafür kein Nebelwesen gestorben.
Speaker: Das ist doch total legitim. Also ich finde das ehrlich gesagt, ich bin auch immer bereit, wenn mir da irgendwie jemand anbietet, irgendwie so eine Sojaboulette oder irgendwie sowas mit, es gibt ja auch, ich lebe halt auch vegane Restaurants auszuprobieren, ja und in Frankfurt gibt es ja auch einige und dann gibt es ja auch mal irgendwie einen veganen Burger oder so, ja und dann ist ja auch diese Boulette irgendwie jetzt nicht
Speaker: Keine Ahnung, ist ja auch pflanzlich gemacht. Und es schreckt dir dann auch. Und ich sag dann auch immer, also wie gesagt, für mich ist es auch einfach wichtig, dass für meinen Genuss muss kein Tier auf dieser Welt sterben.
Speaker: Und deswegen, wieso nicht? Es gibt ja immer verschiedene Gründe, warum man sich vegan entwertet. Bei mir war es halt, wie gesagt, den Einstieg habe ich bekommen durch das Sportliche. Bei mir ist aber auch eben das Ethische vorne dran, also Gesundheit und Ethik. Und wenn ich da jetzt einmal irgendwie so einen veganen Burger esse,
Speaker: Wo viele sagen, das ist ja auch nicht viel gesünder als ein Stück Fleisch, dann sage ich ja, gesünder ist die eine Sache, aber da muss halt einfach kein Tiefe sterben. Das ist für mich halt schon ein sehr, sehr großer Unterschied. Deswegen für mich ist immer, wie gesagt, jeder kann irgendwie
Speaker: Ich finde es nur ein bisschen schade in der heutigen Zeit, dass alle irgendwie nicht so ein bisschen umdenken. Ich habe jetzt auch wieder erlebt, das ist ja jetzt irgendwie auch so total im Kommen, das finde ich sehr, sehr positiv, aber ich merke dann doch sehr oft, das habe ich auch im Sport gemerkt, viele sagen dann, boah finde ich wohl gut, aber denken trotzdem nicht um.
Speaker: Verstehst du was ich meine? Also wenn du dann mit denen am Tisch sitzt, dann sagen sie ja, wieso isst du denn? So war es ja am Anfang, dass sie dann auch gefragt wurde, wieso isst du denn kein Fleisch? Und dann habe ich das erzählt und dann heißt es, weil ich bin jetzt auch keiner, der irgendwie alle missionieren möchte. Ja, ich sag sowieso, dass so eine Eingebung muss irgendwie bei den Leuten selber im Kopf passieren. Ja, da kann ich nur mit Beispiel vorangehen und sagen irgendwie, warum ich das mache und wenn mich jemand fragt. Aber ich will jetzt niemanden dafür irgendwie verurteilen.
Speaker: Aber trotzdem erlebe ich das dann, wenn ich das dann erkläre, dass dann viele wirklich sagen, boah, finde ich total gut und toll, dass du so denkst. Aber selber ändern tun sie es halt nicht, weil dieser Genuss, sage ich mal, von Fleisch oder der Verzicht von Fleisch oder von tierischen Produkten eben so stark ist bei manchen, dass sie halt eben, ich meine, ich habe mich schon oft auch mit jemanden darüber gestritten. Ich weiß nicht, dir geht es vielleicht auch oft so, dass wenn man mit Leuten redet, die
Speaker: eben irgendwie ja sehr sehr gerne irgendwie das essen was sie eben essen und du ja redest eben über dieses thema ganz human und dann endet es ganz oft irgendwie in ein streitgespräch ja weil ja ja du hast völlig recht also es gibt unterschiedliche gründe und die sollten eben auch bedacht sein und was du eben gesagt hast dass
Speaker: Es muss nicht unbedingt gesünder sein ja also so ein so ein wetschi schnitzel und und so weiter aber es muss kein tier dafür sterben das das finde ich sehr gut und b vielleicht mal hier so ein geheimtipp es gibt jetzt auch immer mehr so fleischessers aus checkflut.
Speaker: Weil die Jackfruit, vor allem das junge Fleisch von der Jackfruit, erinnert so ein bisschen ans Hähnchenfleisch. Ich habe es jetzt auf der Biofach probiert auch wieder. Ich habe einen Jackfruit Burger gegessen. Das ist unglaublich gut. Auf der anderen Seite kann man natürlich hier auch dann wieder sagen, okay, die Jackfruit muss um die halbe Welt geflogen werden.
Speaker: Und ich denke, wenn man das zwei-, dreimal im Jahr isst, dann ist das jetzt auch kein Beinbruch. Also gegenüber den 50 .000 Liter Wasser, die zum Beispiel verbraucht werden für ein Kilo Rindfleisch, neben den tausenden Kilo Soja und Weizen, die verfüttert werden und so weiter, dann ist dieser vergleichsweise niedrige CO2 -Ausstoß über die Luftfracht, sagen wir mal, eh geringfügig zu betrachten.
Speaker: Generell tendiere ich für eine cleanere, saubere, wenn möglich regionale, bio, vollwertige vegane Ernährung. Und das scheinst du eben auch zu machen. Und ab und zu ein paar Ausnahmen darf man sich eben leisten, ohne dass eben andere Menschen und Tiere zu stark zu Lasten kommen. Also finde deine Einstellung da total klasse und unterstützenswert. Und ich finde es toll, dass du mit tollem Beispiel da vorangehst.
Speaker: Was ist denn jetzt vielleicht abschließend noch so ein bisschen so die Story von der von der Profifußballspielerin hin zur ja dann angehenden Professorin, Lehrerin, was auch immer du vorhast? Ja, also ich habe ja jetzt schon immer nebenbei, also ich bin auch noch jetzt während meiner Studienzeit immer Personal Trainerin gewesen. Also ich habe ja
Speaker: Trainings gegeben für angehende Sportler, aber auch für Leute, die irgendwelche Dysbalancen hatten oder irgendwie Bedarf waren an Fitnesstraining. Und da habe ich das immer schon so ein bisschen mit eingestreut, also auch die Ernährung. Da habe ich halt versucht, okay,
Speaker: da halt eben noch so ein bisschen Einfluss zu üben und die Lehrerschiene war mir irgendwie schon von Anfang an bewusst, dass ich eben gerne mit Jugendlichen und generell mit Kindern zusammen arbeite, weil das eben auch irgendwie unsere Zukunft ist und mein Gedanke war halt immer, dass ich halt finde, dass wenn wir halt irgendwie denen nichts auf den Weg geben, dann sieht es halt auch mit unserer Zukunft nicht so rosig aus und von daher finde ich diesen Gedanken nicht unbedingt das Inhaltliche, weil im Studium
Speaker: das was man in der schule lehrt ist vielleicht für einen selber jetzt nicht so so ja so das ding ja aber das was mich halt eben so überzeugt ist dass ich halt weiß dass ich vielleicht bin ich allen kindern und jugendlichen aber dass ich halt ein paar so wichtige sachen eben mit auf den weg gebe wie eben vielleicht in die umweltbewusstsein und
Speaker: Ja, soziale Werte, die in der heutigen Zeit ja so ein bisschen im Umbruch sind, hoffentlich nicht lange. Aber ja, und ich sehe das halt eben sehr, sehr wichtig, dass Lehrer eben ganz, ganz wichtigen Auftrag haben, eben unsere Kinder und Jugendlichen so ein bisschen zu prägen, weil es eben meiner Meinung nach auch möglich ist, da irgendwie Einfluss zu üben, weil ich es von mir selber auch kenne. Mich haben auch zwei Lehrer besonders geprägt, die ich nie vergessen werde.
Speaker: Dieser Gedanke erschien mir schon damals sehr wertvoll und für mich war es immer schon wichtig, dass ich etwas mache, was für mich eben sinnvoll ist.
Speaker: Und für mich ist das eine sehr sinnvolle Tätigkeit und deswegen wollte ich das halt gerne machen. Genau. Und beim Fußball war es halt eben so, dass ich durch meine ganze Leidensgeschichte mit den Knien, dass ich halt eben jetzt so ein bisschen vor der Wahl auch stand. Mir ging es jetzt auch gut am Ende. Es war jetzt nicht so, dass ich total die Schmerzen hatte. Wie gesagt, mir ging es echt gut. Aber trotzdem, wenn man so eine Verletzung hat, das verschleißt ja auch, wenn man dann irgendwie weiter trainiert jeden Tag, zweimal am Tag.
Speaker: Das Knie erheilt sich ja nicht von selbst, das ist ja dann auch irgendwie geschädigt und für mich war es halt auch immer so, dass ich auch so gerne Sport mache, also ich probiere mich auch gerne aus, ich gehe bouldern, ich gehe ja gerne laufen, ich spiele ab und zu mal Tennis, also ich bin so ein bisschen ja so ein Energiebündel und versuche irgendwie alles auszuprobieren. Das ist halt eben auch meine Leidenschaft und das war halt auch so genau so der Punkt, dass ich gesagt habe, okay ich bin jetzt fertig mit meinem Studium und habe eigentlich im Fußball
Speaker: Und ja, hab mir das einfach gut überlegt und genau, das ist so der Grund gewesen. Schön. Du hast gesagt, es haben dich ein paar Lehre geprägt. Bist du auch jemand, der Bücher liest oder der, ja, kannst du da unseren Zuhörern mit was auf den Weg geben, wie sie sich selber weiterentwickeln können, eben auch um so viel zu erreichen wie du?
Speaker: Ja, also generell ist es natürlich auch so eine Interessenssache. Also es gibt zum Beispiel auch so ein Buch, was ich auch total toll finde, ich weiß gar nicht, ob das das auf Deutsch gibt, dieses How Not To Die von diesen Medizinern aus Amerika. Das ist auch ein sehr, sehr gutes Buch, was das alles noch mal so ein bisschen wissenschaftlich aufrollt.
Speaker: Für die Leute, die halt eben, sag ich mal, ein bisschen tiefer in die Materie reingehen möchten und sich da so ein bisschen mit zu beschäftigen, dann lese ich aktuell noch ein Buch. Ich muss gerade mal kurz gucken, wie es heißt, bin mir nicht mehr sicher. Vom Titel her, es geht halt auch viel um das, was wir auch vorhin hatten im Gespräch mit Gedanken. Hat mir nämlich auch ein Patient von mir.
Speaker: hat mir das empfohlen, der eben auch so viel Coaching gemacht hatte und da gibt es ganz, ganz viele Dinge, die man selber machen kann. Einfach nur so ein bisschen. Ich meine, das Netz ist heutzutage so groß. Man kann sich eigentlich überall, deswegen ist das Podcast auch eigentlich total super, weil man die Möglichkeit eben heutzutage hat, sich von überall irgendwie Informationen herzuziehen und sich da eben nach Interesse weiterzuentwickeln. Genau, aber da muss man halt eben auch irgendwie so
Speaker: gemacht sein für. Also, dass man sich da irgendwie auch für was interessiert und dann guckt, okay, was passt gerade zu mir? Was habe ich gerade für Gedanken? Wer kann mir da irgendwie weiterhelfen? Deswegen finde ich das gut, dass es irgendwie überall Möglichkeiten gibt, so Angabpunkte, wo man sich einfach irgendwie orientieren kann.
Speaker: Ja, definitiv. Schönes Buch von Michael Cracker, müsste das gewesen sein. Also einer der Bestseller und wenn du, lieber Zuhörer, nicht so der Leser bist, sondern eher der Zuhörer, dann habe ich jetzt ein kleines Geschenk für dich. Es gibt bei Audible dieses Buch.
Speaker: komplett kostenlos im kostenfreien Audible -Probemonat, sozusagen. Wenn du über den Link christian -wenzel .com slash audible den einfach eingibst, dann kommst du auf diese Seite und kannst dir unter anderem dieses Hörbuch komplett kostenfrei im Probemonat herunterladen. Checkt es gerne aus, auch verfügbar auf den Show Notes. Hier auf dem Handy kannst du auf den Show Notes Tab klicken oder auf
Speaker: www .christian -wenzel .com slash podcast dort wählst du die episode mit der katharina aus und findest dort auch den audible link also das ein buch was ich auch auf jeden fall empfehlen kann ich habe es jetzt noch nicht irgendwie komplett gelesen
Speaker: sehr, sehr viel schon darüber gehört und auch andere Menschenberichten gehört und ja, fast schon eine Art Standardwerk, was eben auch ja Food -Scientificist angeht, also Food -Wissenschaft und wie du dich vor Krankheiten schützen kannst oder die eben auch tatsächlich rückgängig machen kannst.
Speaker: Super! Letzte Frage, liebe Katharina, was ist so deine Vision? Wo geht es für dich hin die nächsten Jahre? Hast du da Ziele oder sagst du, du weißt jetzt noch nicht genau, was kommt und lebst in den Moment und wie ist es da?
Speaker: ja so ein bisschen beides davon also von der einen seite bin ich auch so ein bisschen ja besser das belehrt worden immer so ein bisschen im hier und jetzt zu sein und nicht so viel zu träumen aber auf der anderen seite sage ich mir auch dass es ja so ein bisschen träumen auch irgendwie nie schadet und ja ich bin jetzt grad wie gesagt ich baue das so ein bisschen aus auch mit dem training das läuft irgendwie total super dass ich da irgendwie noch ein bisschen fuß
Speaker: Fußfasse und wie gesagt als Lehrerin habe ich da auch viele Möglichkeiten. Aber ich habe jetzt auch sehr, sehr viele soziale Projekte, die ich gerne unterstützen möchte, ehrenamtlich, sei es jetzt irgendwie, ich habe mich jetzt nochmal irgendwie erkundigt, vor allem was mit Tierschutz anbelangt, dass ich da auf jeden Fall aktiv werden möchte, weil ich jetzt eben ein bisschen mehr Zeit habe, als ich noch aktiv Fußballerin war, wo man ja eben eigentlich gar keine Zeit hat für andere Dinge.
Speaker: Von daher versuche ich da eigentlich so ein bisschen meine Energie mit rüber zu bringen und mich da einfach noch ein bisschen mehr zu engagieren. Ja toll. Ja, vielen lieben Dank Katharina. Wenn dich jemand erreichen möchte, geht das? Und wo kann er dich erreichen? Ich habe eine Internetseite.
Speaker: Oder auch per E -Mail einfach katharina -teal -at -outlook .de Auch mir einfach schreiben per E -Mail. Das ist auch möglich, das ist auch kein Problem. Ja, das wäre vielleicht der einfachste Weg. Da bin ich gut erreichbar.
Speaker: Alles klar. Vielen lieben Dank. Vielen Dank für deine Zeit, liebe Katharina. Es war ein sehr, sehr aufschlussreiches und tolles Interview mit dir. Danke, dass du so viel Einblicke in dein Leben und in deine Vision gegeben hast und für die Zuhörer da warst. Da sag ich jetzt schon mal ein dickes, dickes Dankeschön.
Speaker: Ja, sehr, sehr gerne. Mir hat es viel Spaß gemacht. Ja, mir auch. Lieber vegan -Podcast -Community -Zuhörer, wir interessieren uns natürlich auch dafür, was du gerne hören möchtest, was du gerne haben möchtest. Wir haben hier eine schöne Rezension in iTunes bekommen, die ich gerne vorlesen vom Held im Erdbeerfeld. Er sagt, spannende Gespräche mit interessanten Gästen. Am besten hat mir das Gespräch mit Herrn Mali gefallen.
Speaker: Er ist wirklich ein faszinierender Typ. Ja, genau, der Felix Mali kommt übrigens auch aus dem Ice Schnelllauf und war eine super Episode. Wenn du die vorangangenen Episoden hören willst, einfach den Podcast abonnieren. Und wir freuen uns natürlich über jede Rezension, denn die hilft zum einen im iTunes -Ranking nach oben zu kommen und zum anderen eben auch anderen Menschen die Option zu lassen, ob sie den Podcast dann mal probehören sozusagen.
Speaker: Denn dann über deine Rezension können Sie sich ein besseres Bild davon machen.
Speaker: Alles weitere findest du, wie gesagt, auf christian -venzel .com. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Episode. Wir haben ganz, ganz viele spannende weitere Gäste. Lieber Zuhörer, du kannst auch gerne immer Donnerstags einschalten. Dort haben wir Gäste aus den Bereichen Unternehmertum, Business, Lifestyle, Kunst, Politik und so weiter zu Gast. Alle vegan sind. Und montags gibt es die Superboost -Episode.
Speaker: In zehn Minuten das beste Erfolgswissen der ganzen Woche. Ja, so sehen wir dreimal die Woche auf Sendung. Und ich danke dir, dass du auch heute wieder eingeschaltet hast. Wir hören uns das nächste Mal wieder im VEGAN Podcast. Jetzt kommt das Outro. Darfst du nicht verpassen. Bis dahin, dein Christian.
Speaker: Die heutige Episode ist zu Ende, doch du hast noch nicht genug? Dann hol dir mehr. Mehr vegane Fitness -Tipps unter www .vegan -freeletics .com Du möchtest gesunde glutenfreie, sojafreie, zuckerfreie Rezepte, vegane Rezepte mit ganz viel Eiweiß? Dann hol dir den Top -Bestseller von Christian Wenzel, vegan kochen mit Lupine unter christian -wenzel .com slash lupine
Speaker: Oder du möchtest dein Vegan Fitness Brand oder dein Vegan Business auf das nächste Level bringen? Dann bewerbe dich für eines der limitierten 5 Coaching Pakete von und mit Christian Wenzel persönlich unter christian -wenzel .com. Ich freue mich auf dich, egal was du brauchst. Bis dahin, dein Christian.






