Transcript
Speaker: Craft Beer Podcast.
Speaker: Schon sind wir wieder da, Gerrit.
Speaker: Hast du mich vermisst?
Speaker: Und wie, Alex.
Speaker: Und wie.
Speaker: Und ich muss dir was sagen, wir sind heute hier für eine besondere Folge, denn wir haben heute unsere elfte Folge und was fällt dir denn ein, aktuell, wenn du so, ja, ich sag mal, in deinem Umfeld dich umhörst, wenn du oft durch Instagram scrollst und dir die Zahl elf begegnet, was kombinierst du damit, mit dieser Zahl in diesen jetzigen Tagen?
Speaker: Zum einen mal, dass es dreimal 11, 33 Grad draußen hat, also sehr heiß ist.
Speaker: Und zum anderen, dass wir unseren Gast natürlich hier mit inkludieren, der 11.
Speaker: Und natürlich nicht haben draußen warten lassen bei den Temperaturen.
Speaker: Den holen wir lieber rein, wenn es hier in unsere klimatisierten Hallen.
Speaker: In der klimatisierten Podcast-Arena von unfiltriert und kalkgehopft.
Speaker: Denn ja, 11 Jahre...
Speaker: wird die Firma unseres Gastes und deswegen begrüßen wir ganz herzlich Christoph, moin.
Speaker: Moin, moin, ihr beiden, vielen Dank für die Einladung.
Speaker: Sehr gerne.
Speaker: Jetzt wollen wir die Firma natürlich auch nennen.
Speaker: Ja Christoph, bei welcher Firma arbeitest du denn?
Speaker: Ja, das ist eine gute Frage.
Speaker: Also streng genommen, wenn wir über Firmen sprechen, ist es Brausturm.
Speaker: Viele Leute, gerade die, die für sich selber Bier kaufen und kein Gastronomen sind oder kein Händler, die kennen uns natürlich eher unter Bier und Bier.
Speaker: Aber es waren tatsächlich auch mal zwei eigene Firmen, aber die sind eigentlich dann alle unter einem Dach.
Speaker: Also Bier und Bier ist dann eher eine Marke.
Speaker: Aber genau.
Speaker: Und wir feiern diese Woche ja elf Jahre.
Speaker: Genau.
Speaker: Brausturm ist ein Jahr älter, aber das passt ja ganz gut.
Speaker: Ja, und dazu müssen wir sagen, wir sind ja heute noch am Montagabend, wo wir die Folge aufzeichnen.
Speaker: Donnerstag ist die Ausstrahlung und da sind wir wahrscheinlich schon komplett in den Feierlichkeiten und kommen gar nicht mehr da raus.
Speaker: Aber lass uns doch mal am Anfang anfangen oder beziehungsweise mit einer kurzen Vorstellung.
Speaker: Du hast dir jetzt vorgestellt, du heißt Christoph, aber stell dich doch unseren Zuhörern vielleicht mal ein bisschen vor und wer seid ihr vom Beyond Beer, vom Brausturm eigentlich?
Speaker: Was macht ihr so?
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Ich bin Christoph.
Speaker: Ich bin nicht von Anfang an dabei.
Speaker: Ich bin in der Pandemie 2019 oder 2020 dazugekommen.
Speaker: Ich kenne Ronald.
Speaker: Ronald ist ja einer der Gründer zusammen mit Max schon sehr lange, weil ich habe mit seiner Frau studiert.
Speaker: Also im Prinzip habe ich
Speaker: Kenne ich ihn schon länger, als es Brausturm gibt.
Speaker: Wir hören immer zusammen im Urlaub und solche Sachen haben natürlich immer gesprochen.
Speaker: Ich komme eigentlich aus dem Konzern, so klassisch, und bin 47 Jahre alt, habe drei Kinder.
Speaker: Und irgendwann haben ja viele, gibt ja Leute, die das auch esoterisch begründen, aber irgendwie irgendwann mit 40 stellt man sich andere Fragen.
Speaker: Und dann kam eins zum anderen und dann hat mich damals Ronald gefragt, ob ich Lust hätte, dazuzukommen.
Speaker: Max wollte erst mal eine Pause.
Speaker: Der ist dann raus.
Speaker: Und jetzt bin ich quasi mit Ronald zusammen mit Teilen in die Geschäftsführung.
Speaker: Wir sind ja gar nicht so ein riesengroßes Unternehmen, aber für die Größe haben wir eine ganz schöne Komplexität und wir haben uns das ein bisschen aufgeteilt.
Speaker: Ich kümmere mich also um Beyond Beer, also den Laden und den Online-Shop, ums Lager und ums Personal und Ronald, da kommt er ja auch her, der ist ja gelernter Banker, vielleicht kommen wir da auch noch drauf.
Speaker: Und er macht dann die Finanzen, den Einkauf und den Vertrieb im Großhandel, also im B2B-Bereich.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, und ich freue mich, da zu sein.
Speaker: Ich glaube, viele kennen mich nicht.
Speaker: Ronald und ich sind, glaube ich, beide eher so Typen, die lieber machen, anstatt sich für solche Sachen Zeit zu nehmen.
Speaker: Aber ich habe für mich auch erkannt, ich glaube, es wird uns auch ganz gut tun, vielleicht ein bisschen mehr über uns zu erzählen, weil ich glaube, es gibt auch viele Dinge, die Leute nicht wissen.
Speaker: Ist ja auch eine Chance, mal
Speaker: vielleicht mit ein paar Dingen aufzuräumen.
Speaker: Und deshalb freue ich mich, heute da zu sein.
Speaker: Ja, wie gesagt, ihr seid herzlich willkommen.
Speaker: Ronald war ja ursprünglich auch eingeladen, der hat sich kurzfristig entschuldigen lassen.
Speaker: Aber wir beide, Christoph, wir haben uns ja, ich glaube, vor zwei Jahren erst einmal in Kopenhagen auf dem Mikkelnerfest
Speaker: kennengelernt.
Speaker: Dieses Jahr haben wir uns da wieder getroffen und ja, habe mich total gefreut, dich auch mal so kennenzulernen.
Speaker: Ronald kenne ich jetzt, glaube ich, schon ein, zwei Jährchen länger und man muss ja auch sagen, über Instagram, ich sage mal, Rino ist ja, ich sage mal, bei Beyond Be on Channel, ich sage mal, meiner täglich irgendwie präsent, also kennt man natürlich mehr.
Speaker: Max kennt man auch, hat ein gewisses Standing dann natürlich auch in der ganzen Craft Beer Branche auch.
Speaker: Ja, herzlich willkommen.
Speaker: Du bist natürlich herzlich eingeladen, Teil unseres Podcasts zu sein.
Speaker: Du, aber jetzt gibt es euch natürlich schon elf Jahre, beziehungsweise Brausturm, dann noch ein Jährchen länger, zwölf Jahre.
Speaker: Der Name Beyond Beer oder vielleicht auch der Name Brausturm, woher kommt der Name eigentlich?
Speaker: Ja, das ist eine gute Frage.
Speaker: Also ich kann da vielleicht noch kurz ausholen, weil die Geschichte kenne ich auch, auch wenn ich sie jetzt in der Phase hier nicht aktiv dabei war.
Speaker: Wie gesagt, Ronald saß in der Bank, sein Bruder, er hat mehrere Brüder, ich glaube der eine, also der eine, den kennt ihr auch, der hat ein Bier zu tun.
Speaker: Der war auch schon zu gast übrigens bei uns.
Speaker: Genau, seht ihr?
Speaker: Ja.
Speaker: Und der andere meine ich, oder ich nage mich nicht fest, aber einer hat, glaube ich, sich auch mal intensiv mit Whisky beschäftigt.
Speaker: Das hat ihn irgendwie angesteckt.
Speaker: Dann hat er wirklich alles hingeschmissen und hat dann Braumeister gelernt oder so.
Speaker: Dann war er Ratsherrn, Praktikant, obwohl er eigentlich wirklich
Speaker: eine ziemlich gute Ausbildung hatte.
Speaker: Da habe ich damals auch sehr viel meinen Hut gezogen, das am Ende wirklich zu machen.
Speaker: Da war dann Praktikant in der Brauerei und dann kam ja irgendwann das alte Mädchen, dann kam der Shop, das alte Mädchen und da haben sich dann am Ende Max und Ronald kennengelernt.
Speaker: Und da ist bei den beiden auch so ein bisschen die Idee gekommen, lass uns doch selber was machen.
Speaker: Die haben dann, meine ich, bevor sie ein Unternehmen gegründet haben, das erste Bier aus Amerika geholt.
Speaker: Das war irgendwie ein halbes Desaster, also Seeweg aus Oregon nach Texas, also wirklich so absurd.
Speaker: Irgendwann kam es an und es ist, da reden wir vielleicht auch noch, es ist wirklich dann am Ende komplexer, als es sich anhört, so Bier nach Deutschland zu holen.
Speaker: Aber dann haben sie irgendwie, glaube ich, sich so wie die kleinen Jungs gefreut ohne Ende und dann war die Idee, was Eigenes zu machen.
Speaker: Und dann haben sie halt festgestellt, es gab ja eigentlich, also zumindest internationales Bier gab es so in Deutschland nicht, also Craft Beer.
Speaker: Und dann ging es darum, überhaupt erstmal Kontakte zu knüpfen.
Speaker: Das haben sie gemacht.
Speaker: Ich habe Ronald nochmal gefragt, ob es eine Geschichte zum Namen Brauchsturm gibt.
Speaker: Und da ist ihm nichts eingefallen.
Speaker: Und dann haben wir auch nochmal gesagt, also wir sind gar nicht so happy mit den Namen.
Speaker: Also wir haben das auch schon öfter besprochen, ob wir das nochmal ändern.
Speaker: Aber das ist A nicht so ganz billig.
Speaker: Das ist schon ganz schön nach Rattenschwanz bürokratisch.
Speaker: Und ja, dann...
Speaker: haben wir vielleicht auch immer, haben wir gesagt, wir haben andere Themen, vielleicht schadet es auch nicht, aber so richtig cool ist der Name natürlich nicht Brausturm Bier Verlag.
Speaker: Naja, aber so ein bisschen neulich passt es ja schon irgendwie.
Speaker: Und ich sage mal, ihr seid ja eine Marke, also international ist glaube ich, also Brausturm ist ja international auf jeden Fall bekannt.
Speaker: Und ich glaube, dann den Namen zu wechseln, das könnte natürlich auch ein großes Problem sein.
Speaker: Also man erinnert mal an Folge 1 oder 2 oder 3, ich weiß gar nicht mehr genau,
Speaker: Der Name Probier-Jungen stand im Raum.
Speaker: Ich sollte mich in den Probier-Opa umnennen.
Speaker: Stellen wir uns mal vor, ich würde mich in den Probier-Opa umnennen.
Speaker: Das wäre ein Riesenskandal.
Speaker: Ja, das stimmt natürlich.
Speaker: Ja, also schön, dass du es sagst.
Speaker: Spaß beiseite, weil Brausturm, das ist ja alleine durch die Importsachen, das ist ja international wirklich ein Name.
Speaker: Also wahrscheinlich ist Brausturm international noch viel mehr bekannter als Beyond Beer.
Speaker: Ja, das glaube ich auch.
Speaker: Also da hast du natürlich recht.
Speaker: Also am Ende...
Speaker: Ist es jetzt so und so, wie es ist?
Speaker: Also die Brauereien kennen uns natürlich alle viel mehr unter Brausturmen anfänglich.
Speaker: Das kennt man ja aus anderen Branchen.
Speaker: Muss man oder versucht man auch das Thema Bier und Bier und Brausturm ein bisschen auseinanderzuhalten.
Speaker: Also im Prinzip
Speaker: verkaufen wir an uns und an unsere Wettbewerber.
Speaker: Wir sehen das wirklich selber so gar nicht, weil ich finde, wo, wenn ich in der Szene oder in der Branche, in der wir sind, geht es um den Kuchen größer zu machen und sich nicht ein fetteres Stück abzuschneiden.
Speaker: Also
Speaker: Und ich glaube, die meisten sehen es auch nicht so, die sehen uns nicht, dass wir da, aber der Laden Bier und Bier ist eigentlich auch aus einer Notwendigkeit entstanden.
Speaker: Nämlich damals haben die beiden dann das Bier nach Deutschland geholt und dann, und das ist ja ein bisschen eines der Kernprobleme, warum wir auch wirklich so ein Entwicklungsland sind, was das Thema angeht.
Speaker: Dann haben sie festgestellt, es gibt gar keine Kunden, die das kaufen.
Speaker: Und dann kam halt relativ schnell die Idee, da müssen wir vielleicht selber einen machen.
Speaker: Und weil sie ja diesen Laden da für Radzellen gemacht haben, lag das natürlich nah an, einen eigenen Laden zu machen.
Speaker: Und dann war es am Anfang ein Bottleshop mit ein bisschen Probierschlücken und jetzt ist es natürlich mittlerweile was ganz anderes geworden.
Speaker: Naja, du, bevor Alex das jetzt nochmal vertieft, ich möchte nochmal drauf zu sprechen kommen, in Vorbereitung auf diese Sendung, oder hast du uns ja ein kleines Care-Paket zukommen lassen und Alex und ich haben jetzt schon die erste Dose geöffnet und weil, bevor wir uns jetzt in den Mund fusselig reden, ein tolles Lagerbier haben wir jetzt bei dem Glas, Omnipolo, habt ihr glaube ich auch ganz neu im Shop, habe ich die Tage gesehen, riesiges Lagerbier Drip heißt das, ähm,
Speaker: Alex, ich glaube, du hast es auch im Glas.
Speaker: Ich habe es auch im Glas.
Speaker: Ja, Lager vom Feinsten.
Speaker: Omnipolo ist ja auch so eine der Brauereien, die ihr schon, glaube ich, mit als allererstes in Europa vertrieben habt, außerhalb von Schweden, richtig?
Speaker: Ich glaube tatsächlich,
Speaker: Ich glaube tatsächlich, es ist eine der allerersten Brauereien, zu denen Runa und Max damals Kontakt aufgenommen haben, mit denen wir auch ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegen.
Speaker: Also wenn man sich sieht, freut man sich.
Speaker: Deshalb haben wir es ausgesucht.
Speaker: Also klar, nehmen wir frische Biere.
Speaker: Ich meine, das ist das, wofür wir stehen.
Speaker: Also dass wir wirklich...
Speaker: super kleinen Teile, jede Woche versuchen, neue Sachen zu besorgen.
Speaker: Omnipollo, weil wir mit denen wirklich lange dabei sind.
Speaker: Wir hatten ja auch mal eine Bar mit denen zusammen in Hamburg.
Speaker: Und ich habe ein Lagerbier ausgesucht, weil der Nickel, der hat...
Speaker: die machen immer so eine, ich weiß nicht, ob ihr es gesehen habt, auf LinkedIn, die machen eine Umfrage unter den Baureihen zu MDCC und ich habe da vorhin nochmal kurz reingeguckt und Lager ist natürlich ein totaler Trend, also nimmt total zu.
Speaker: Deshalb finde ich, passt es ganz gut.
Speaker: Gleichzeitig ist es für uns mega schwer international, weil
Speaker: die Lagerbiere durch den Transport wirklich schnell so teuer werden, dass die Leute, die es eigentlich total gern trinken würden, dann doch zum IPA greifen.
Speaker: Also das ist wirklich eine, also wir haben das jede Woche, wir haben immer ein so Meeting, wo wir uns abstimmen.
Speaker: Und immer das Thema, wollen wir das machen, wollen wir es nicht machen, weil es am Ende dann doch einen Preis hat, den viele Leute dann doch nicht bezahlen wollen.
Speaker: Aber wo heißt jetzt dann die internationalen Lagerbiere?
Speaker: Ja, genau, vor allem international.
Speaker: Wir haben es auch mit einer sehr guten deutschen Brauerei.
Speaker: Auch das Thema, dass wir sagen, die anderen sind...
Speaker: alle top gepreist, das können wir total gut mit leben, das können wir gut verkaufen, das können wir gut weiterverkaufen, das ist okay, aber die Lagerbiere, die werden so teuer, wir könnten da auch viel mehr verkaufen, aber ja, das ist eine Schwierigkeit, keine Aufsicht ist es ändert.
Speaker: Ich bin ja auch kein Brauer, die werden ja auch in ihrem Grund haben am Ende und ein großes Thema ist halt Transport und das ist halt einfach wahnsinnig teuer.
Speaker: Aber Gerrit, das Thema hatten wir ja jetzt auch schon ein paar Mal, dass wir gesagt haben,
Speaker: In Deutschland ist man einfach gewohnt, ein vernünftiges Lagerbier für einen sehr, sehr guten Preis zu bekommen.
Speaker: Über die Lagerung macht sich der deutsche Wiertrinker halt einfach keine Gedanken.
Speaker: In den meisten Fällen, ob das jetzt an der Tankstelle in der prallen Sonne steht, Hauptsache der Preis stimmt.
Speaker: Das ist leider so.
Speaker: Und ja, wenn du jetzt sagst, ihr habt da immer mal wieder versucht, ihr mal Lager mit reinzubringen und das ist so ein bisschen Trend, aber du sagst, ihr seht das dann in den Verkaufszahlen nicht so wirklich, weil die Leute dann doch eher sagen, naja, für den Preis kaufe ich mir dann lieber ein IPA, richtig?
Speaker: Ja, also IPAs und New England IPAs sind natürlich nach wie vor so das Allerwichtigste.
Speaker: Also ich würde auch nicht sagen, dass man es nicht sieht, aber ich glaube, man könnte viel mehr verkaufen, wenn man nicht das Thema hätte, dass am Ende die Preiswahrnehmung dann dazu führt, dass man sagt, ja, also
Speaker: Am Ende muss man ja die Leute fragen, ist ja nur meine Vermutung, aber dass man sagt, nee, komm, bevor ich 3,99 für ein 0,3 Lager ausgib oder 4,99, dann nehme ich mir lieber für 6,99 einen New England IPA.
Speaker: Du, ich bin aber auch...
Speaker: Also ich weiß auch nicht, wie ich das machen würde.
Speaker: Also in Deutschland haben wir schon wirklich geile Lagerbiere.
Speaker: Und bevor ich jetzt, ich will jetzt, ja es ist so, aber bevor ich jetzt wahrscheinlich dann, ich weiß gar nicht jetzt, was die im Shop kostet, die Dose Omnipolo 03, ist das ein Lager, 5%, lass die mal 4,50 Euro kosten vielleicht.
Speaker: dann bekomme ich auch richtig geile zwei, drei fränkische Biere für, so halbe Liter Flaschen.
Speaker: Und ich weiß, die sind unnormal geil so auch.
Speaker: Und das schmeckt mir sehr gut.
Speaker: Das will ich jetzt gar nicht damit sagen, dass es irgendwie schlecht ist oder so, aber
Speaker: ich würde es wahrscheinlich auch noch kaufen, weil das ist dann irgendwie 4,50 Euro, okay, sagst du mit so einem in den Warenkorb, aber ich glaube, in erster Linie habe ich dann doch schon gerne was Hopfiges irgendwie, ja, und Richtung Alpha oder für mich Westkost.
Speaker: Ja,
Speaker: Es war auch überhaupt nicht Wertengemeint.
Speaker: Ich kann das auch total nachvollziehen.
Speaker: Ich bin da ja genauso.
Speaker: Aber ich glaube, wenn das nicht wäre, dann würde man mehr Lagerbiere auch von den guten, renommierten Brauereien auch hier in Deutschland sehen.
Speaker: Das glaube ich auch.
Speaker: Aber ist das ein deutsches Problem?
Speaker: Vielleicht auch einfach mal.
Speaker: Ich glaube, das ist tatsächlich...
Speaker: Wenn du jetzt mal auf die europäischen Shops guckst, es könnte ja jeder von Monkisch auch einen Pils importieren oder von Trillium, Treehouse, was auch immer, wie sie alle heißen.
Speaker: Da siehst du auch nichts, weil dann der Transport und die Lagerung und alles das zu teuer ist.
Speaker: Ich gucke nicht international, ich gucke nur Beyond-Bee.
Speaker: Du wirst gar nicht rot bei mir.
Speaker: Naja, also der Transport, also nahe mich nicht fest, aber ich glaube schnell 50% von der ganzen Kalkulation aus Transport, also Warnereingang, Warenausgang und so und je günstiger ein Bier, also für weite Strecken, desto teurer wird der Transport, also desto schlechter wird das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach und da hast du total recht.
Speaker: Also unsere ganzen Mitarbeiter, die fahren teilweise zweimal im Jahr nach Franken und wir holen ja auch Frankenbiere gern und regelmäßig und da habt ihr total recht.
Speaker: Und dann ist das so, das ist ja auch in Ordnung.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist richtig.
Speaker: Aber lass mich nochmal zurückkommen, Christoph, auf so ein bisschen den Anfang, auch wenn du jetzt persönlich da noch nicht dabei warst.
Speaker: Hast du mit 100 schon mal diskutiert oder weißt du, was bei denen so die größte Herausforderung am Anfang war, in den Anfangsjahren, außer dass es keine Kunden gab, dass man nicht wusste, an wem man das dann verkauft?
Speaker: Ja, also weiß ich auf jeden Fall, weil wir sitzen ja, wir haben jetzt glücklicherweise gar nicht so viele Meetings, aber wenn wir sitzen, dann sitzen wir mit Brauereien, wir haben ja auch ein paar, ich sage mal, größere Brauereien, also wenn ihr an die Belgier denkt, die das durchaus große Firmen sind und dann spricht man sich ein, zweimal im Jahr oder man trifft sich.
Speaker: Und dann erzählt man sich natürlich so eine Geschichte.
Speaker: Und also die größte Herausforderung, und die haben wir immer noch tatsächlich, auch wenn das natürlich dann anders geartet ist, ist das Thema sowas profitabel zu machen.
Speaker: Und das ist, wir sind ja deshalb so breit aufgestellt, weil wenn...
Speaker: die Nische nun mal so klein ist, also wir haben 80 Millionen Menschen und guck mal in Hamburg gibt es so einen Laden wie uns, es gibt ein paar andere tolle Gastronomen, keine Frage, aber so, wenn wirklich jemand wie ihr so
Speaker: Was wirklich Besonderes haben will, dann gibt es da uns und vielleicht anderthalb, zwei, ich weiß es jetzt nicht genau, vielleicht auch drei oder vier, ist ja egal, aber das ist ja die zweigrößte Stadt in Deutschland.
Speaker: Und weil das denn so ist, obwohl wir halt so ein Riesenlang sind, dann musst du dich halt superbreit aufstellen.
Speaker: Deshalb haben wir den Laden und den Online-Shop und so.
Speaker: Das macht auch mega Spaß.
Speaker: Aber das ist halt auf der einen Seite schon anstrengend.
Speaker: Und das am Ende nachhaltig profitabel zu machen, ist auch schwierig.
Speaker: Und Ronald hat mir immer mal erzählt, also es gab einen Moment, den gab es wohl wirklich, weil ich habe sie immer wieder gehört, alle paar Jahre höre ich die Geschichte, dass die beiden selber im Lieferwagen saßen und dann haben die mal gerechnet.
Speaker: und haben gerechnet, wie viel Umsatz sie brauchen, um überhaupt keine Schulden mehr, also keine Fehlbeträge oder kein Minus zu machen im Jahr sozusagen.
Speaker: Und dann sind sie auf 1,4 Millionen gekommen und sie hatten damals 200.000 Euro Umsatz.
Speaker: Aber es war halt, sie haben sich beide schon auch recht viel Geld für damaliges Verhältnis von der Bank geliehen.
Speaker: Und dann gibt es einen anderen Spruch, ich weiß nicht, wer es war, aber ein älterer Unternehmer hat irgendwie gesagt, ein guter Unternehmer braucht einen Sack voll Schulden.
Speaker: Und damit war halt gemeint, und das sieht Ronald heute so, hätten die damals nicht, also die hatten ja gar keine Wahl.
Speaker: Du hast die Schulden,
Speaker: Und du musst weitermachen.
Speaker: Und hätten man die Schulden nicht gehabt, hätten man so einen easy Ausstieg gehabt, hätten sie wahrscheinlich gesagt, komm, lass mal lassen, machen wir was anderes.
Speaker: Und das ist rückblickend, ist ja häufig so im Leben, dass es ein paar Jährchen braucht, bis man so das Positive eigentlich daran sieht.
Speaker: Genau, und das ist immer noch so.
Speaker: Es kam die Pandemie.
Speaker: Vor der Pandemie ist auch noch einiges passiert.
Speaker: Dann hatten wir auch relativ viele Mitarbeiter eingestellt.
Speaker: Dann wurden die freigestellt, also in diesem Kurzarbeit gegangen.
Speaker: Dann kamen sie wieder und dann war irgendwie der erste Teil der Pandemie lief ziemlich gut, obwohl ja eigentlich also drei Viertel unseres Geschäfts eigentlich weg war, weil der Onlineshop natürlich durch die Decke ging und der Handel auch.
Speaker: Und dann wird es so ziemlich diffus und das berichten ja sehr viele Unternehmen, dass du so viele Probleme plötzlich hattest, von denen du vorher gar nicht wusstest.
Speaker: Also zum Beispiel mit den Speditionen, da gibt es, was weiß ich, 30 Seiten Verträge, die liest du dir ja nie durch.
Speaker: Und plötzlich kommt irgendwie so diese Floater, sonst irgendwas und dann guckst du in die Rechnung und sagst, hä?
Speaker: was ist denn das und dann kommst du überhaupt gar nicht mehr hinterher, das zu bearbeiten und deshalb ist das schon etwas, was uns eigentlich dauerhaft begleitet, so irgendwie zu gucken, dass man so stabil profitabel bleibt, dass man auch, ja, dass man sich, dass man auch mal in Ruhe nach vorne gucken kann und nicht nur am Reagieren ist, aber
Speaker: Ja, das berichten ja auch viele andere, also in der Branche, ob das Brauereien sind, Rohstoffpreise, das ist ja immer was.
Speaker: Also betrifft ja auch nicht nur uns, aber irgendwas ist ja immer.
Speaker: Ja, es kann ja auch mal sein, dass irgendwie vier Wochen lang Krieg im Iran ist und plötzlich die Dieselpreise durch die Decke gehen, was man halt sofort in den Logistikkosten sieht.
Speaker: Und vier Wochen später ist es wieder anders.
Speaker: Also das ist schon wild.
Speaker: Ist ja nicht nur in eurer Branche so, aber...
Speaker: Ist natürlich auch interessant, wenn man darüber nachdenkt, dass es euch natürlich auch trifft, im Grunde genommen ja Logistikunternehmen, dass ihr auch teilweise seid.
Speaker: Ja, die Rohstoffpreise, die viele Brauereien müssen auch die Preise erhöhen und dann ist die Frage, wie schnell gibst du das weiter?
Speaker: Da wir ja auch jetzt
Speaker: Ja, ich sage immer, ihr kennt das ja bestimmt, es gibt ja Pareto, ne?
Speaker: Und ich sage mal, wir sind das einzige Unternehmen, was ich kenne, oder das einzige Beispiel, was ich kenne, wo Pareto nicht gilt.
Speaker: Also stimmt natürlich am Ende nicht ganz so, aber ich sage mal, wir haben nicht 20% Artikel, mit denen wir 80% des Umsatzes machen.
Speaker: Wir haben ja, wir holen ja so kleinteilig jeden Tag Sachen und da ist das nicht so einfach, immer
Speaker: immer alles sofort transparent zu haben.
Speaker: Spannend.
Speaker: Spannend.
Speaker: Wenn du jetzt mal so guckst, wie hat sich denn Braustum und Beyond Beer so, du hast jetzt schon mal gesagt, in der Pandemie hat sich einiges teammäßig verändert.
Speaker: Wie hat es sich dann auch so räumlich verändert über die elf, zwölf Jahre?
Speaker: Genau, also 2014 gegründet und dann kamen
Speaker: Damals haben wir noch Braukurse gemacht und Sönke, den kennt ihr wahrscheinlich auch alle, ist unser erster Mitarbeiter, der hat nämlich die Braukurse gemacht und wurde dann auch quasi der erste Mitarbeiter bei uns, hat auch verschiedenste Sachen gemacht.
Speaker: Dann ging das vom niedrigen Buch relativ steil bergauf, was nicht heißt, dass es profitabel war.
Speaker: Auch der Laden zum Beispiel.
Speaker: Ich glaube, es hat drei Jahre gedauert, bis der schwarze Zahlen geschrieben hat oder der Verlustvortrag auch abgebaut war.
Speaker: Und dann...
Speaker: Ja, also wir sind ja kein Startup, aber so alt ist das Unternehmen ja auch nicht.
Speaker: Dann ging das relativ gut.
Speaker: Dann war ja auch so ein bisschen die gute Stimmung, Craft Beer, alle haben mitgemacht.
Speaker: Und dann, ich glaube, das ist was auch so ein bisschen Deutschland-typisch ist, dann hast du plötzlich 30 Meter in den Supermärkten gehabt.
Speaker: Dann haben alle gesagt, das ist alles scheiße, dann schmeißen sie alles wieder raus.
Speaker: Und jetzt ist es ja auch gerade so, dass man sehr viel Schlechtes hört und wir...
Speaker: empfinden das gerade nicht so.
Speaker: Also es gibt, glaube ich, eine Konsolidierung, die auch ein Stück weit gesund ist vielleicht.
Speaker: Auch wenn man sich natürlich überhaupt nicht freut über jede Brauerei oder auch Kunden, die dann am Ende aufgeben.
Speaker: Und
Speaker: Und dann kam die Pandemie, vor der Pandemie wollten wir nochmal so richtig angreifen, haben wahrscheinlich auch viel zu gutgläubig Personal eingestellt und dann nach der Pandemie kam, haben wir dann zu lange gewartet und dann haben wir uns auch wieder vom Mitarbeiter trennen müssen.
Speaker: Aber jetzt so, ich sage mal so seit zweieinhalb Jahren stellen wir tatsächlich jedes Jahr ein, zwei, drei Leute wieder ein und sind jetzt so seit
Speaker: Ja, weiß ich nicht, so einem Jahr vielleicht auch wieder so unbeschwert und trauend Sachen.
Speaker: Vorher war so ein bisschen abwarten, managen, gucken, die Sachen gut im Griff haben, unser Kerngeschäft gut im Griff haben und jetzt quatschen wir schon wieder neue Ideen und sind auch wieder risikofreudiger, so Sachen auszuprobieren.
Speaker: Und die bildet, glaube ich, sogar auch aus, oder?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wir haben jetzt drei Azubis bald, also zwei.
Speaker: Der nächste fängt schon an.
Speaker: Der erste ist fertig.
Speaker: Das ist auch eine ganz schöne Geschichte.
Speaker: Justin, der arbeitet auch im Laden.
Speaker: Den werdet ihr auch kennenlernen.
Speaker: Habe ich doch kennenlernen, den kommt mal an.
Speaker: Liebe Grüße.
Speaker: Logisch, Entschuldigung.
Speaker: Liebe Grüße an die Azubis.
Speaker: Das war ein Fest.
Speaker: Das hat Spaß gemacht.
Speaker: Ja, und Justin ist ein gutes Beispiel.
Speaker: Also der ist so steil in dieses Thema eingestiegen und hat auch so viel Freude daran.
Speaker: Ich glaube wirklich, für die Zeit, die er, also er ist jetzt drei, jetzt vier Jahre alt, das ist ja ein bisschen was, aber der kannte sich relativ schnell so gut aus.
Speaker: Und ich habe ihn immer, also nicht immer, aber Freitag, wenn er da saß, habe ich gesagt, Justin, welche vier Biere soll ich mitnehmen?
Speaker: Und dann hat er mir die mal quasi ausgesucht, die ich dann gekauft habe.
Speaker: weil ich bin jemand, ich habe lieber gern vier Sachen zur Auswahl, anstatt da, also mich macht das ein bisschen fuchsig und die hat er mal ausgesucht und jetzt arbeitet er im Laden bei uns, studiert und ist da auch, also hat wirklich Kompetenz.
Speaker: Ja, man muss sich die Fachkräfte auch ausbilden.
Speaker: Ich war immer der Meinung, wenn man sich um die kümmert, also die Idee ist immer, ich sage das immer so, du steckst 10 Minuten rein und wenn du es richtig gut machst, kriegst du 13 Minuten zurück und das glaube ich, sehen viele manchmal nicht und nehmen dich am Anfang nicht die Zeit und
Speaker: Und jetzt ist er auch im Laden, also ist er auch super.
Speaker: Erst hat er noch ein bisschen weiter gearbeitet, dann kam auch Björn wieder aus der Elternzeit, dann hat er studiert, jetzt ist er im Laden.
Speaker: Und das ist ja total wichtig, also eigentlich total schwer, Personal zu finden in so einem Fachgeschäft.
Speaker: Die Leute müssen nicht auskennen, sonst ist ja da so Leute zu finden, aber so kommt immer eins zum anderen.
Speaker: Richtig gut.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau, dann haben wir die mitgenommen.
Speaker: Jonas hast du ja auch kennengelernt und das war ja auch ganz witzig.
Speaker: Die waren die Alten und die Jungen.
Speaker: Ja, das war interessant auf jeden Fall.
Speaker: Christoph, wann bist du eigentlich denn persönlich dann ins Unternehmen eingestiegen, in welchem Jahr?
Speaker: Ja, 2020 glaube ich.
Speaker: Januar, ich nagel mich nicht fest, aber ich meine es war Anfang 2020, Ende 2019, das weiß ich gerade nicht ganz genau.
Speaker: Das heißt, du kannst dich jetzt nur aus den Geschichten der anderen so ein bisschen daran erinnern, wie die Stimmung in der Szene war, als so 2019 da der Bitburger Teilhaber oder die Minderheitsbeteiligung von Bitburger da bekannt gegeben wurde.
Speaker: Weil ich persönlich kann mich erinnern, das war ja ein Riesenaufschrei.
Speaker: Vermutlich auch, weil viele Leute Angst um Beyond Beer und Brausturm hatten, glaube ich.
Speaker: Ja,
Speaker: Genau, also ich kann mich schon sehr gut erinnern, weil ich war mit Ronald, wir sind auch, die Familien sind schon befreundet, wir machen jetzt gar nicht so viel zusammen, aber da waren wir damals zusammen im Urlaub tatsächlich, als das so in den Endzügen war und dann war es ja so, dass am Ende ich ja auch ein Bewerbungsgespräch geführt habe mit den von Bitburger zusammen, wir hatten
Speaker: Wir hatten dann Beirat, das klingt so fürchterlich wichtig, aber sehr sinnvoll, also zwei abgestellte Mitarbeiter von Bitburger und mit denen habe ich dann ja auch, also das war natürlich eine andere Art von Vorstellungsgespräch, als wenn ich mich da so fremd beworben hätte.
Speaker: Und das habe ich, genau, und die haben schon zumindest mit am Ende da abgenickt.
Speaker: Und dann war ja voll die Pandemie und da waren ja alle mit sich beschäftigt.
Speaker: Und ich weiß das sehr gut auch, was in der Szene los war.
Speaker: Und es gab ja auch Brauereien, wenige, aber die dann auch uns nicht mehr beliefert haben.
Speaker: Ich muss aber dazu sagen, es gibt noch einen kleinen, ja zum Beispiel Cantillon hat es nicht beliefert.
Speaker: Es gab nicht so viele, aber es war natürlich schon ein Thema.
Speaker: Spannend.
Speaker: Aber Gerrit hatte mir im Vorfeld einen Artikel geschrieben, dass die Begründung
Speaker: Partnerschaft gar nicht mehr wirklich besteht oder die Minderheitsbeteiligung.
Speaker: Stimmt das denn?
Speaker: Wenn, dann habe ich es gar nicht wahrgenommen.
Speaker: Ja, das ist tatsächlich lustig.
Speaker: Ich glaube, das wissen sehr, sehr wenige Leute.
Speaker: Oh, das hast du mir nicht erzählt.
Speaker: Ich habe recherchiert.
Speaker: Ja,
Speaker: Aber also, wenn wir gefragt werden, dann, also es ist kein Geheimnis.
Speaker: Also ich kann ein bisschen sagen, wie es gekommen ist.
Speaker: Wir haben uns ja dann regelmäßig gesehen.
Speaker: Man muss dazu sagen, also am Ende haben die uns komplett unser Ding machen lassen.
Speaker: Also,
Speaker: Wir haben immer noch ein gutes Verhältnis.
Speaker: Man sieht sich, man spricht sich.
Speaker: Natürlich jetzt nicht so oft, aber einer, mit dem wir zu tun haben, lebt in Hamburg, der kommt auch gern vorbei.
Speaker: Man hat immer so Berührungspunkte, aber am Ende haben ja so nach der Pandemie und insbesondere in den Brauereibereichen ja so und so viele deutsche Brauereien, wahnsinnig viel,
Speaker: eigene Themen, die sie beschäftigen.
Speaker: Und dann war es so, dass man irgendwie festgestellt hat, dass das, was man sich mal erhofft hat, dass wir für die was tun können und die für uns was tun können.
Speaker: Und das ist ja gar nicht so selten in solchen Konstellationen.
Speaker: So eigentlich so richtig viel...
Speaker: gar nicht davon funktioniert.
Speaker: Jetzt sind wir auch ein kleines Unternehmen und dann hatten ja Bitburger dann auch Crew Republic sich daran beteiligt und übernommen.
Speaker: Und dann haben wir mit denen gesprochen und dann war man sich ja nicht einig, aber irgendwann habe ich dann zugeschlagen und so bin ich dann quasi Gesellschafter geworden.
Speaker: Und
Speaker: Das war natürlich erstmal, also im ersten Moment war ja auch stark verunsichert, also Ronald auch, als es sich so angebahnt hat, aber am Ende ist es, finde ich, rational total nachvollziehbar und total sinnvoll und umso schöner ist, dass wir
Speaker: das mega im Guten geklärt haben.
Speaker: Also man hat lange gesprochen, regelmäßig gesprochen und am Ende müssen sich ja immer zwei Leute einig sein.
Speaker: Und dann haben wir es gemacht und dann haben wir natürlich irgendwie, hat es uns im Moment, wenn ich jetzt ehrlich bin, natürlich auch im Finger gejuckt, das jetzt in den Markt zu posaunen.
Speaker: Aber irgendwie dachten wir, muss das auch nicht sein.
Speaker: Ja.
Speaker: Definitiv, vor allem, weil ich glaube, nach diesem initialen Aufschrei das Thema eigentlich komplett allen Leuten wieder egal war, weil wie du sagst, die beiden Unternehmen haben für sich weiter existiert und man hat jetzt bis auf vielleicht eine erhöhte Listung von Cruel Republic Bieren nicht wirklich viel mehr mitbekommen.
Speaker: Also...
Speaker: Ich hätte nicht wirklich mehr wahrgenommen, dass da irgendwo ein Einfluss von diesem Unternehmen auf euch war oder irgendwelche Entscheidungen da irgendwie für euch getroffen wurden.
Speaker: Man hatte immer dann noch das Gefühl, ihr seid ein eigenständiges Unternehmen, ihr macht euer Ding weiter, ihr listet vielleicht mal ein, zwei Produkte mehr von denen, weil ihr natürlich Konditionen bekommt, die vielleicht besser waren als ohne Partnerschaft, aber das ist ja auch nur fair.
Speaker: Ja, also ich, das ist ja auch ein bisschen, muss ja jeder für sich selber entscheiden.
Speaker: Also ich habe ja eigentlich fast die gesamte Zeit mitgemacht und da gab es nicht eine Sache, wo ich sagen muss, also mit denen kann man super gut zusammenarbeiten.
Speaker: Die sind super bodenständig, die sind überhaupt nicht,
Speaker: jetzt, ich sage mal, nur aus der kapitalistischen Beteiligungsecke unterwegs, sondern die, mit denen wir zu tun haben, bis hin zu
Speaker: natürlich jetzt nicht täglich, aber der Familie, die dahinter steht, das ist ja, wenn du so willst, auch ein großes mittelständisches Unternehmen.
Speaker: Und die sind sehr bodenständig und da ist überhaupt nichts gegen zu sagen.
Speaker: Und am Ende, das ist meine persönliche Meinung, ob ich zur Bank gehe und mir einen Batzen Geld leihe oder es gibt einen Unternehmer und in dem Fall ist das ja,
Speaker: ein inhabergeführtes Unternehmen, das auch kämpft in dem Biermarkt, in dem wir aktiv sind und die am Ende ein strategisches Investment machen, mal ob das am Ende gut ausgegangen ist, also im Sinne von, das war eine gute Entscheidung, aber nicht, ist ja eine andere Sache.
Speaker: Ich finde da, ich habe da, ich bin da, ich sehe das nicht so streng, ehrlicherweise.
Speaker: Nicht nur, weil ich jetzt, ja natürlich könnte ich jetzt einfach so daher sagen, aber ich finde es
Speaker: Ich finde es, ich sehe das nicht so.
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, cool.
Speaker: Freut mich auf jeden Fall.
Speaker: Zum einen, dass die Partnerschaft irgendwie im Guten auseinandergegangen ist und zum anderen, dass Brausturm natürlich jetzt mit dir einen guten Gesellschafter hat, der da auch irgendwie
Speaker: das voranbringen will.
Speaker: Apropos voranbringen, Gerrit, dein Glas ist leer, bring mal das nächste Bier voran.
Speaker: Soll ich es jetzt rausholen und droppen endlich?
Speaker: Ich weiß gar nicht, ey.
Speaker: Ich bin schon richtig nervös.
Speaker: Dann muss ich auch schnell in den Kühlschrank, ich bin leider da.
Speaker: Ja, mach mal.
Speaker: Alex, es ist das Bier der Biere.
Speaker: Also das Paket, heute ist Montag, das Paket kam letzte Woche, war ein Donnerstag oder so an.
Speaker: Samstag.
Speaker: Samstag, also da erst.
Speaker: Freitag, Samstag.
Speaker: Ich habe natürlich kalt gestellt und tatsächlich warte ich seitdem darauf.
Speaker: Es ist natürlich die Kollab, auf die wir alle warten, dass wir die endlich im Glas haben.
Speaker: Das ist quasi die Kirsche auf dem Geburtstagskuchen, auf der Torte.
Speaker: Es ist die Kollab 11 von
Speaker: Fürst Wierczek und Bier und Bier.
Speaker: So ist es.
Speaker: Extra gebraut zum 11.
Speaker: Geburtstag.
Speaker: Wir erinnern uns noch zu gut an letztes Jahr.
Speaker: Da gab es ja dann erstmalig die Kollab.
Speaker: Nicht mit Fürst Wierczek.
Speaker: Damals war es dann noch Sundance und geschmacklich war das wirklich bombastisch.
Speaker: Und ich freue mich wirklich.
Speaker: Ich habe richtig Bock darauf.
Speaker: 6,2 Prozent.
Speaker: Das sollte ja auf dem Montag auch gut zu machen sein, oder Alex?
Speaker: Ja, du, auch ein 14% Imperial Stout würde auf den Montag natürlich gehen.
Speaker: Kommt drauf an, wie der Tag vorab war, würde ich immer sagen.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Ja, ich freue mich sehr.
Speaker: Ich öffne es mal ganz kurz direkt.
Speaker: Mach das.
Speaker: Christoph, kannst du ein bisschen was zum Bier erzählen?
Speaker: Wie ist das entstanden?
Speaker: Habt ihr das mitgebraut oder quasi nur in Auftrag gegeben vielleicht auch?
Speaker: Naja, also wie das entstanden ist auch letztes Jahr, dass Björn und ein paar Mitarbeiter zusammen saßen, es war schon immer mal der Wunsch und die Idee, ein Bier zu machen.
Speaker: Und dann war letztes Jahr zehn Jahre Jubiläum und wie das dann halt so manchmal ist, man muss sich dann einfach nur mal drum kümmern.
Speaker: So, und dann haben wir mit Sundez angefangen und wir sind ja nun keine Brauer.
Speaker: Ich muss sagen, ich glaube schon, dass uns manchmal gar nicht bewusst ist, was wir für eine Kompetenz haben, also in der Breite, also von Mitarbeitern, die sich einfach so gut auskennen.
Speaker: Und dann haben wir Olli gefragt,
Speaker: weil die Nähe natürlich auch einfach, Lübeck ist natürlich super.
Speaker: Und da haben wir gesagt, was wir uns für ein Bier wünschen, was wir uns für ein Hopfen wünschen.
Speaker: Dann sind wir mal hingefahren, haben das zusammen eingebraut.
Speaker: Aber am Ende muss man ja schon, finde ich, ehrlicher, fairerweise sagen, wir sind keine Brauer.
Speaker: Auch wenn dann Mitarbeiter von uns da stehen und fragen, wie ist das Temperaturmanagement und so, also in einer Tiefe, die auch nicht normal ist.
Speaker: Und das hat ja wunderbar funktioniert.
Speaker: Und jetzt hast du natürlich immer das Problem, ich glaube, das war letztes Jahr, ich glaube, das auf Antep bestbewerteste IPA, was aus Deutschland kam.
Speaker: Und jetzt hast du natürlich so eine hohe Erwartungshaltung, haben wir ja alle auch.
Speaker: Und dann haben wir Georg gefragt von First Year Check, mit dem wir auch gesprochen haben,
Speaker: enger zusammenarbeiten und wir haben auch angefangen, mit denen immer mal zu sprechen und auch zu gucken, wo kann man zusammen Sachen machen, so einfache Sachen wie Kartonagen zusammen einkaufen, weil es einfach Sinn macht.
Speaker: Und genau, und dann haben wir gesagt, wobei es ähnlich ist, das sollte jetzt ein bisschen saufiger sein, so sagt das, also wir haben davon ja ganz schön viel im Laden nach ausgeschenkt, deshalb war die Idee, so vielleicht ein bisschen weniger, also
Speaker: ein bisschen mehr Drinkability, wenn man mal zwei, drei trinken will und ja, jetzt müsst ihr mal sagen, wie es euch gefällt.
Speaker: Also ich versuche mich zu erinnern.
Speaker: Was ist denn der offizielle Release von dem Bier?
Speaker: Offiziell gibt es noch nicht, oder?
Speaker: Mit der Geburtstagsbox von euch, glaube ich?
Speaker: Genau, da ist heute, morgen früh kommt das letzte Bier.
Speaker: Das ist auch immer so ein Himmelfahrtskummer.
Speaker: Letztes Jahr weiß ich noch, da war ich dann irgendwann an irgendeinem Wochentag sehr lange da, weil die Spedition dann kam, ich glaube, irgendein Food Sour fehlte.
Speaker: Und die meisten sind ja mega gnädig mit uns.
Speaker: Aber es gibt dann natürlich doch ein paar, die dann irgendwie schreiben,
Speaker: Und wo ich dann sagen muss, er nimmt euch das nicht so zu Herzen.
Speaker: Also man will irgendwie das Unmögliche, Mögliche, mal so frisch sein, also so, so frisch.
Speaker: Und da, gerade wenn aus England was holst, es ist immer wieder ein Himmelfahrtskommando, dann ist es in irgendeinem anderen Zollamt, die wissen gar nicht, was New England IPA ist und dann hängt es da und dann bist du am Telefonieren und so.
Speaker: Genau.
Speaker: Und jetzt zurück zu deiner Frage.
Speaker: Das wird ja natürlich im Laden released, aber wir werden, ich glaube, wir wollen gerne morgen die Pakete verschicken.
Speaker: Vielleicht wird es auch übermorgen, also Dienstag oder Mittwoch.
Speaker: Und ich glaube, dann stellen wir auch das Bier live so zum Einzelkauf, wenn das jemand haben will.
Speaker: Und dann ist es ja offiziell jetzt Geburtstagswoche sozusagen.
Speaker: Ja, perfekt, auf jeden Fall.
Speaker: Ich würde sagen, Gerrit, es ist weniger so hinterunterspettige Bitterkeit.
Speaker: Es ist noch ein bisschen saftiger.
Speaker: Also es riecht aber erstmal fantastisch.
Speaker: Aber Christoph, wenn du sagst, es soll trinkbarer sein, dann bin ich da absolut dabei.
Speaker: Da würde ich auch ein zweites vom Hahn nehmen.
Speaker: Ja, mache ich für dich.
Speaker: Ja, bitte, Gerrit, mache es.
Speaker: Oder Freitag.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ihr kennt ja vielleicht, es gibt ja so ein Sprichwort, wann man Glück empfindet.
Speaker: Und wenn etwas besser wird als erwartet.
Speaker: Und das ist ja ein bisschen die Problematik der Erwartungshaltung.
Speaker: Und wir selber haben ja auch eine riesen hohe Erwartungshaltung.
Speaker: Und die machen ja so und so fantastische Biere.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Aber mir schmeckt es.
Speaker: Also ich bin da auch ein bisschen...
Speaker: Ich bin da ein bisschen einfach, Hunder tatsächlich auch.
Speaker: Also ich finde es gut.
Speaker: Mir schmeckt es.
Speaker: Du, ich bin auch recht einfach und ich muss sagen,
Speaker: Super Aroma schon alleine, wenn man die Dose aufmacht.
Speaker: Also wirklich exotische Früchte, eher so passionsfroh, würde ich sagen.
Speaker: Irgendwie so dieses exotische Früchte kommt da durch und super einfach zu trinken.
Speaker: Tatsächlich hinten raus eine kleine, es wird recht schnell trocken im Mund, sage ich mal.
Speaker: Also der zweite Stoff sollte nicht lange auf sich warten lassen.
Speaker: Das eignet sich ja dann eigentlich schon ganz gut.
Speaker: Genau, aber es ist jetzt keine...
Speaker: keine Bitterkeit, die jetzt irgendwie abschreckend wirkt, sondern eher so eine Weitertrinkbitterkeit, die da so rumschwebt.
Speaker: Echt cool.
Speaker: Gut gelungen.
Speaker: Ich glaube, da ist noch irgendwas Mosaik war mit drin.
Speaker: Ich weiß gar nicht mehr genau.
Speaker: Zitra bestimmt.
Speaker: Aber wenn wir jetzt nochmal auf den nächsten Themenblock kommen wollen, Christoph,
Speaker: Ja.
Speaker: Ich wollte mir so ein bisschen mit dir nochmal das Thema Onlinehandel, wo man euch eigentlich wahrscheinlich jetzt als Zuhörer am meisten kennt, anschauen.
Speaker: Du hast ja gesagt, ihr seid ein Firmenkonstrukt aus Großhandel, Onlinehandel.
Speaker: Wie viel Prozent macht ungefähr der Online-Shop bei euch in diesem Gesamtfirmenkonstrukt?
Speaker: Ja, also das Problem,
Speaker: Also im Prinzip verkaufen wir an uns selber.
Speaker: Wir importieren die Ware und dann verkaufen wir an Rino die Ware.
Speaker: Also tatsächlich verkaufen, es gibt da Rechnung.
Speaker: Und das ist natürlich immer die Frage und da sind Ronald und ich auch, das ist so ein Dauerthema, was uns beschäftigt.
Speaker: Also ich kann meinen Online-Shop ganz schlecht reden, rechnen und ich kann ihn ganz profitabel rechnen.
Speaker: Ich kann mich in den Onlineshop und Ronald auch und deshalb ist das gar nicht so pauschal zu beantworten, dass ich euch sagen kann, der ist total relevant, vor allem, wenn es ums Thema Special geht und Beyond Deal zusammen würde ich sagen, wahrscheinlich ungefähr ein Drittel vom Umsatz.
Speaker: Und auch mit einer richtig
Speaker: guten Entwicklungen, auch aktuell.
Speaker: Also es kam mal, also nach der Pandemie, haben wir schon so kurz angeschnitten, da wusstest du eigentlich gar nicht, wo ist jetzt meine Baseline?
Speaker: Also haben ja alle, also der Craft Beer Shop, also alle Online Shops,
Speaker: haben ja erzählt, es ging mega durch die Decke, weil die Leute zu Hause saßen und sich das haben gut gehen lassen, wir ja auch.
Speaker: Und dann ist das runter, aber wir sind jetzt letztes Jahr schon wieder über Pandemie und wachsen gerade auch und gerade läuft es sehr gut und ich kann auch gar nicht so ganz genau sagen, woran es jetzt liegt tatsächlich, außer dass wir
Speaker: irre lange Monate, Jahre an kleinen Schrauben gedreht haben und geguckt haben, wie kann man mehr rausholen und dass das jetzt vielleicht am Ende zusammenkommt und gut funktioniert.
Speaker: Das ist sehr cool.
Speaker: Genau, und für die Specials, also das ist am Ende auch der Grund, also wir holen ja sehr kleinteilig jede Woche
Speaker: Neue Biere.
Speaker: Also ich habe neuestem Mal wieder geguckt, ich glaube, letztes Jahr haben wir 1200 neue Artikel angelegt.
Speaker: Also 1200 Biere sozusagen in 52 Wochen.
Speaker: Und das ist natürlich mega, mega aufwendig.
Speaker: Um da überhaupt in dieser Taktung Biere zu holen,
Speaker: würden wir ohne Bier und Bier gar nicht hinkommen, weil wir dann gar keine Paletten vollkriegen.
Speaker: Weil es gibt halt auch im B2B-Bereich nicht so viele Kunden, die am Ende auch in der Lage sind, solche teuren Biere zu verkaufen.
Speaker: Ja, sicher.
Speaker: Deshalb ist das für uns eine totale Priorität, aber eher auch aus einer Notwendigkeit heraus.
Speaker: Klar verdienen wir da ja auch an der Dose mehr, aber am Ende kannst du es drehen, wie du willst, ohne dieses Konstrukt, was auch
Speaker: schon sehr anstrengend ist, geht es nicht.
Speaker: Also nicht in dem Bereich.
Speaker: Wir haben ja Wettbewerber, die auch sehr erfolgreich sind, vielleicht auch erfolgreicher als wir, aber die sich, glaube ich, viel mehr fokussieren auf bestimmte Partnerschaften und da dann halt, was weiß ich, fünf, sechs, sieben Paletten kaufen.
Speaker: Aber wenn du dieses Specials auf diesem hohen Niveau machen willst, dann musst du dich halt leider so breit aufstellen.
Speaker: Nee, macht ja auch Sinn, dass der Großhandel befruchtet den Einzelhandel und andersrum.
Speaker: Das ist ja irgendwie so eine Symbiose miteinander.
Speaker: Ich habe mal nachgeschaut in der Vorbereitung.
Speaker: Meine erste persönliche Bestellung für euch war Mai 2017.
Speaker: Das heißt, ich habe nächstes Jahr zehnjähriges Jubiläum.
Speaker: Nächstes Jahr zehnjähriges Jubiläum.
Speaker: Ja, da müssen wir uns auch noch einfallen lassen.
Speaker: Das muss ich mir gleich mal aufschreiben.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich habe bestellt Amazing Haze, Pella for Sweet.
Speaker: Ich glaube, das ist beides von Lervic.
Speaker: Und viermal Tasty Juice.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich weiß nicht, warum viermal, aber immer noch ein gutes Bier.
Speaker: War sehr witzig.
Speaker: Nee, Amazing Haze ist das nicht von Stickberg jetzt?
Speaker: Stimmt, hast recht.
Speaker: Oder Stone.
Speaker: Ich glaube, Stone, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, das war eine nordische, das war das Dickbär jetzt.
Speaker: Okay, okay.
Speaker: Die anderen beiden.
Speaker: Und dann habe ich mir überlegt, wo habe ich denn Ronald das erste Mal getroffen und bin draufgekommen, es muss irgendeine Braukunst live in München gewesen sein, wo sie einen wilden Stand zusammengebaut haben, er und Max und Apollo ausgeschenkt haben vom
Speaker: Haaren vom Fass, vielleicht sogar aus der Slushie-Maschine damals schon.
Speaker: Das war auf jeden Fall, gab es Unmengen an sehr vielen Bieren.
Speaker: Man musste von irgendwie so einer Papierliste runter bestellen, was man wollte, weil die so viel dabei hatten.
Speaker: Ich glaube, es war wahrscheinlich damals das halbe Sortiment da.
Speaker: auf diesem Stand zur Verfügung war.
Speaker: Ich weiß nicht, ich kann aber nicht genau sagen, ich konnte nicht rausfinden, wann diese Braukunst war, ob das vor meiner oder nach meiner Bestellung war, aber es war ein bisschen schön.
Speaker: Also wenn Tasty Juice mal wieder in den Shop kommt, muss ich glaube ich einfach mal wieder was bestellen.
Speaker: Das hat mich irgendwie gefreut.
Speaker: Ist auf jeden Fall schon ein paar Tage her, auf jeden Fall.
Speaker: Ja, 2017, ich weiß gar nicht, also ich bin nicht so vorbereitet wie Alex, muss ich sagen.
Speaker: Ich weiß nicht, wann meine erste Bestellung war.
Speaker: Antep pflege ich seit 2014, also vermutlich habe ich auch irgendwie um den Dreh dann irgendwie mal bei euch was bestellt.
Speaker: 17 könnte gut sein, so gut bin ich aber nicht vorbereitet.
Speaker: Lass uns doch mal weitermachen, so ein bisschen.
Speaker: Ich improvisiere jetzt einfach mal so ein bisschen.
Speaker: Was trinkst du denn gerade?
Speaker: Ja, ich trinke das gleiche Bier.
Speaker: Ja, super.
Speaker: Ja, mir schmeckt es auch.
Speaker: Genial.
Speaker: Muss ja weg, ne?
Speaker: Ja, leider.
Speaker: Ich denke mal, am Wochenende komme ich ja nochmal bei euch vorbei.
Speaker: Ich denke, da wird es ja nochmal ein, zwei Gezapfte dann geben bei Rino.
Speaker: Habe ich mir auch versprochen.
Speaker: Aber lass uns mal
Speaker: Jetzt einfach uns vorstellen oder nehmen uns mal mit, was passiert, wenn ich jetzt bei euch online in Shop bestelle?
Speaker: Beschreib doch mal so ein bisschen das Vorgehen.
Speaker: Kannst du das?
Speaker: Ja, ja klar.
Speaker: Also Björn
Speaker: der auch schon sehr lange dabei ist, in Elternzeit gegangen, vor einigen Jahren und dann habe ich entschieden, dass ich wirklich alles selber mache, auch mal und das war sehr sinnvoll, deshalb kann ich es wirklich ganz gut erzählen, wir sind ja nun auch nicht so groß, also dass ich, ich bin jeden Tag im Lager und helfe hier und da und mach mal was.
Speaker: Also, wenn eine Bestellung eingeht, also wir haben einen Shop, der läuft auf Shopware,
Speaker: Es gibt ja Shopware, Spotify und dann gibt es natürlich auch noch ein paar andere.
Speaker: Und wir haben eine Warenwirtschaft, die ist von Pickware.
Speaker: Und eher zufällig, muss man sagen, als das so geplant war, haben wir eigentlich relativ schnell so ein professionelles System genutzt wie Pickware.
Speaker: Ihr müsst euch so vorstellen, wir haben ja immer so 400 bis 500 Biere ungefähr am Lager.
Speaker: Davon
Speaker: Ich weiß es nicht, aber 50 Prozent ist in vier Wochen nicht mehr da davon.
Speaker: Das heißt, es ist nicht so, dass da jedes Bier seinen festen Platz hat.
Speaker: Also die Leute, die unten arbeiten, die wissen das natürlich dann am Ende.
Speaker: Aber wir sind schon auch auf...
Speaker: einen hohen Digitalisierungsgrad angewiesen, also um diese Bestellung einigermaßen bezahlbar in diesen Karton zu kriegen.
Speaker: Also jede Bestellung ist ja anders.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Jeder bestellt ja eine andere Kombination.
Speaker: Das ist eine chaotische Lagerhaltung.
Speaker: Das heißt, das Gerät führt dich, das ist so ein iPod, der führt dich dann quasi auf den schnellsten Laufweg durch die Regale.
Speaker: Du hast einen Karton dabei oder erstmal nur eine Box auf so einem Wagen und dann packst du die Biere zusammen und dann werden sie verpackt.
Speaker: Das ist ja voll interessant.
Speaker: Ja, also das ist tatsächlich, ja, naja, also es ist schon insofern interessant, weil die Tatsache, dass wir, ich glaube, die Tatsache, dass wir,
Speaker: über 1000 Biere im Jahr neu anlegen und zum Beispiel im Onlineshop haben wir Biere, da verkaufen wir vielleicht einmal nur 24 Stück.
Speaker: Oder wenn es so richtig teure Barrel-Aged, was weiß ich, Flaschen sind, vielleicht auch nur mal sechs, aber dafür machen wir eine Artikelanlage, dafür machen wir ein Foto, dafür machen wir einen Text, das muss eingelagert werden.
Speaker: Und wenn man denn da noch Geld verdienen will, also ich nutze ja jede Gelegenheit,
Speaker: auch Leuten zu erzählen, warum diese Biere so teuer sind.
Speaker: Es ist nicht so, dass wir da vor Lachen nicht ins Schlaf kommen und sagen, nur weil wir sie haben, machen wir sie so teuer.
Speaker: Aber es ist halt super boutique,
Speaker: Style, ne?
Speaker: Also auch in diesem Lager, wir haben auch ein paar Biere, die verkaufen natürlich in großen Stückzahlen, aber die meisten kommen halt einmal und sind dann wieder weg.
Speaker: Dafür wird ein Foto gemacht und was ich nur sagen will, weil das so ist, haben wir halt oder müssen wir einfach
Speaker: vielleicht viel professioneller arbeiten als viele andere Online-Shops, die vielleicht sogar mehr Umsatz machen als wir, vielleicht sogar mit viel mehr Umsatz als wir, weil wir ansonsten überhaupt gar kein Geld verdienen.
Speaker: Genau, so ist das.
Speaker: Wir
Speaker: Haben eigentlich super Mitarbeiter, aber wir haben auch ganz wenig Fluktuation.
Speaker: Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum es uns trotz der Herausforderung auch immer Spaß macht.
Speaker: Weil wenn man das nicht hätte, und du hast ja so Leute, die einfach nur warten, bis sie wieder Feierabend haben und eigentlich alles blöd und doof finden, dann passieren Fehler, das ist teuer.
Speaker: Also wir haben auch im Lager mega, mega gute, auch langjährige Mitarbeiter.
Speaker: Und die sind auch total committed.
Speaker: Also wir gucken wirklich, wenn eine Bestellung, was weiß ich, Viertel vor zwölf reinkommt und wir wissen, DHL kommt um 5.12 Uhr, dann nehmen Leute die Füße in die Hand und laufen ins Lager und versuchen, diese Bestellung noch durch die Tür zu kriegen.
Speaker: Und dann gibt es halt, natürlich so Montage sind dann immer fies, weil dann hast du quasi Freitag, Samstag und Sonntag.
Speaker: Wenn es gut gelaufen ist, schaffst du es kaum und dann muss man gucken, wie man es hinkriegt.
Speaker: Genau, so läuft das und dann bestellen wir im Großhandel jeden Tag nach die Ware, dann haben wir natürlich permanent neue Artikel und
Speaker: Da sind wir gerade auch dabei, wirklich uns sehr viel damit zu beschäftigen, wie wir das halt noch effizienter hinbekommen.
Speaker: Da kommst du ja gar nicht drum rum, weil nächstes Jahr wird alles wieder teurer werden.
Speaker: Du kannst ja nicht alles auf den Preis schlagen, sondern du musst irgendwie auch gucken, wie du selber guckst, die Effizienz zu steigern und die Kosten im Griff zu haben, dass am Ende dir halt auch nicht mal das Bier abkauft.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und ja, vielen Dank auf jeden Fall für diese, ich sage mal, Intimeinblicke schon alleine in diese Branche, weil ich glaube, das ist nicht so alltäglich, dass man sowas mitbekommt oder überhaupt, wie es hinter den Kulissen ausschaut.
Speaker: Aber was ist denn für euch so der nächste größte Step, der nächste größte Schritt für euch als Online-Shop?
Speaker: Habt ihr da irgendwelche Pläne?
Speaker: Ja, also wir haben tatsächlich, Ruder und ich, das machen wir jetzt auch seit ein paar Jahren,
Speaker: Wir schließen uns einmal im Jahr ein und sortieren unsere Gedanken und versuchen, einen Plan zu machen für alle Bereiche.
Speaker: Also, wo wollen wir eigentlich hin?
Speaker: Was sind Ziele?
Speaker: Und was muss passieren, damit man die auch erreicht?
Speaker: Also, das haben wir für Brausturm, das haben wir für den Laden und das haben wir für den Online-Shop.
Speaker: Und bei dem Online-Shop, das war, glaube ich, deine Frage gerade, ne?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Da ist das sehr kleinteilig.
Speaker: Das sind viele, viele, viele kleine Sachen.
Speaker: Unter anderem zum Beispiel wollen wir auch gucken, wie wir mit Leuten wie euch, das ist ja Zufall, du hast uns ja gefragt, ob wir dazukommen, aber was können wir tun, um diesem Markt noch ein bisschen mehr Dynamik zu verleihen?
Speaker: Weil ich immer...
Speaker: Wenn du mit Leuten ins Gespräch kommst, die nicht so wie wir sich damit seit langer Zeit beschäftigen, die Leute sind total offen.
Speaker: Die fragen, was machst du da?
Speaker: Gib dir mal ein doofes Beispiel.
Speaker: Meine Frau, die arbeitet im Sportverein, unterrichtet Yoga und Donnerstagabends, weil wir durch die Kinder auch viele kennen,
Speaker: hat die Herrenmannschaft gefragt, ob sie die ein bisschen mal unterrichten kann, damit die ein bisschen geschmeidiger bleiben und so.
Speaker: Und dann haben die gefragt, ob wir Bier-Yoga machen können.
Speaker: Und dann habe ich gedacht, Gott, red denen das mal bitte auf jeden Fall aus, dass wir das machen.
Speaker: Ich habe das natürlich schon mal gehört, aber am Ende haben wir es gemacht und auch das war wieder, die waren mega geflasht von dem Thema, obwohl es eigentlich eine klamaukige Sache sein sollte.
Speaker: Ich habe das zum Gefallen gemacht, ich habe dann Giere ausgesucht, bin dahin und
Speaker: Und so erlebe ich das eigentlich jeden Tag.
Speaker: Also in so Situationen wie diesen, aber auch im Laden, wenn ich da selber bin, wenn da Leute reinfallen.
Speaker: Man muss die Leute halt abholen.
Speaker: Und klar, der Deutsche ist extrem preissensibel, Lebensmittel sind so billig, Bier ist so billig wie Milch irgendwo anders hier.
Speaker: Und das erzählen wir auch den ganzen Brauereien, die so ein bisschen uns pushen wollen und so Ziele haben, dass wir immer sagen, ey, ich muss den Leuten erklären, wenn das Bier siebenmal so teuer ist.
Speaker: Nicht dreimal, siebenmal so teuer.
Speaker: Das ist halt super schwer.
Speaker: Das kannst du halt nicht mit Bannerwerbung machen.
Speaker: Und das ist etwas, wo ich mir sehr viel den Kopf verbreche.
Speaker: Wie kann ich den Online-Shop, wie kann ich es noch viel besser schaffen, die Leute da zuerst
Speaker: abzuholen, die sich damit nicht auskennen.
Speaker: Also das Einkaufserlebnis im Laden, wenn du da reinkommst, die stellen dir drei Fragen, die kennen sich alle mega gut aus und dann hast du eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du jemandem was in die Hand drückst, wo du ein tolles Einkaufserlebnis hast.
Speaker: Und das ist im Online-Shop viel schwieriger.
Speaker: Wir sind ja auch keine Online-Shop-Experten.
Speaker: Ich glaube, wir machen das gut für unsere Größe, vielleicht auch sehr gut, weiß ich nicht, aber am Ende sind wir Generalisten und wir können auch nicht alles mit Agenturen machen und so, aber da zerbreche ich mir schon viel den Kopf, wie kann ich Leute, die wir über Google Ads oder so reinholen,
Speaker: das richtige Bier verkaufen, weil das kannst du ja nicht nach Etikett kaufen.
Speaker: Also dann hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit kein gutes Kauferlebnis.
Speaker: Das ist so eine Sache, wo wir viel drüber nachdenken.
Speaker: Ja, das kann ich auf jeden Fall gut nachvollziehen und ja, ist auf jeden Fall sehr interessant zu hören.
Speaker: Du, lass uns mal zu der ersten Frage aus der Community kommen.
Speaker: Ich weiß jetzt nicht, ob Alex heute nochmal zurückkommt, aber ich glaube, wir kriegen das auch so gut hin.
Speaker: Und zwar der Richard auf Instagram, erweimann, möchte gerne wissen, was ist denn euer herzester Konkurrent?
Speaker: Ja, ich glaube, das ist jetzt nicht so schwierig.
Speaker: Also in
Speaker: im Import und großhandel ist das One Pine, würde ich sagen.
Speaker: Die haben wir ja auch in Kopenhagen getroffen, da waren wir gemeinsam mit den
Speaker: Also das Schöne ist ja eigentlich in unserer Branche, dass auch wenn das alles gar nicht so einfach ist wie in anderen Branchen, wo alle fett Geld verdienen können, weil es einmal so riesig ist, also haben wir eigentlich kaum bis gar keine Erfahrung, dass man da nicht trotzdem gut miteinander klarkommt, aber das war ein Pint.
Speaker: OnePine hat ja auch den Craft Gear Shop gekauft.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Mit denen hatten wir ja auch regelmäßig Kontakt.
Speaker: Ist auch so, dass wir bei OnePine ein paar Sachen kaufen.
Speaker: Der Craft Gear Shop hat auch bei uns bei Brausturm Sachen gekauft.
Speaker: Nicht sonderlich viel, wahrscheinlich auch nicht immer besonders gerne.
Speaker: Aber
Speaker: wir sind schon, glaube ich, deutlich anders positioniert.
Speaker: Also wenn du guckst, was wir für ein Sortiment haben, wir sind schon sehr Specials getrieben, damit auch natürlich ein bisschen höherpreisiger und das ist mega aufwendig und da muss man auch Lust zu haben, das zu machen.
Speaker: OnePint ist eher interessiert an wahrscheinlich größeren Marken im Craft Beer Bereich, die sind
Speaker: vielleicht auch ein bisschen mehr England, Sierra Nevada machen wir beide.
Speaker: Genau, und der Craft Beer Shop, der kriegt es, glaube ich, ein bisschen besser hin, die Leute, die sich noch nicht so gut auskennen, abzuholen.
Speaker: Ah, ja, genau.
Speaker: Und das ist auch, ja, also wie du drauf guckst, das Gras ist ja auf der anderen Seite immer grüner, aber es ist natürlich,
Speaker: Also wenn du bei uns auf die Seite guckst und dann ist da LN11, First Beer Jack und Northern Monk und Verdun, was weiß ich, und dann kommt da so ein normaler Biertrinker drauf, der ist natürlich dann vielleicht auch erstmal abgeschreckt.
Speaker: Also da sind halt teure Dosen und das ist natürlich ungleich schwerer, die dann zu konvertieren.
Speaker: Andersrum ist es, könnte ich mir vorstellen, ist es bei den anderen, die machen sich Gedanken, wie können sie dann ein bisschen erfolgreicher Specials verkaufen.
Speaker: Aber so jeder hat, glaube ich, seine Kompetenz und was er richtig gut macht.
Speaker: Und ja, viel mehr Wettbewerb gibt es nicht.
Speaker: Es gibt natürlich viele kleinere Wettbewerber wieder in der Nische sozusagen.
Speaker: Aber ich würde sagen, eigentlich ist es...
Speaker: One Pine und der Craft Beer Shop.
Speaker: Ja, hört sich auch immer so hart an, so Konkurrenten, ne?
Speaker: Ich glaube, am Ende des Tages, gerade in Deutschland, kämpfen wir alle darum, dass einfach Craft Beer überlebt, dass Craft Beer leben kann, mehr oder weniger, und bekannter wird, und man vielleicht den einen oder anderen noch von Craft überzeugen kann, ne?
Speaker: deshalb würde ich das jetzt gar nicht so in diesem Stil als Konkurrent sehen.
Speaker: Natürlich, ihr müsst euer Geld damit verdienen, klar, das verstehe ich schon, aber ich denke mal, ich würde das vielleicht auch so ein bisschen, wie du vielleicht beschrieben hast, als Ergänzung sehen, jetzt zumindest auf Craft Beer Shop mäßig, auf dieser Sichtweise vielleicht hin, importmäßig vielleicht ist das nochmal ein anderes Pflaster, aber ja, ist doch schön beantwortet.
Speaker: Vielen Dank an die Frage natürlich, Richard und
Speaker: Ach, guck mal, da ist auch der Alex wieder.
Speaker: Passend zur zweiten Frage aus der Community.
Speaker: Anduens Freund Daniel möchte nämlich wissen, wie schwierig bzw.
Speaker: einfach ist es denn eigentlich, Biere aus dem Ausland zu importieren?
Speaker: Also gerade so Thema Steuern oder Pfand oder vielleicht auch irgendwelche speziellen Zutaten.
Speaker: Gibt es da vielleicht Probleme beim Zoll?
Speaker: Das würde uns total interessieren.
Speaker: Genau, also es ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist auch nicht so ganz einfach.
Speaker: Also es gibt ja einmal das Thema Fund.
Speaker: Ich glaube, das Thema Fund ist...
Speaker: in Deutschland so schwierig oder so kompliziert wie in keinem anderen Land.
Speaker: Also Dose 25 Cent und so kennen wir alles, aber dann gibt es so ein paar andere, wo ich jedes Mal wieder fragen muss, sind das jetzt 18, 10 Cent?
Speaker: Also verstehe ich nicht, Mehrwegeinweg und so.
Speaker: Dann gibt es so Deklarationsthemen, also wie groß muss...
Speaker: der Alkoholgehalt auf der Dose stehen, wo muss der stehen?
Speaker: Zutaten sind ja klar, Nährwertangaben bei alkoholfreien Bieren, da ist das Problem, da muss es Laborergebnisse geben von den Brauereien und dann gibt es auch Brauereien, die so sehr künstlermäßig unterwegs, ein bisschen verpeilt sind, wo du so hinterherläufst.
Speaker: Dann gibt es manchmal
Speaker: wo man Brauereien, die aus Spaß irgendwas draufschreiben, da sind Oreo-Kekse drin und dann rennen wir zu Famila und gucken, was sind in den Oreo-Keksen drin, weil das natürlich auf der einen Seite lustig ist, aber diese Lebensmittelüberwachung, die nehmen das total ernst.
Speaker: Und wir haben regelmäßig auch Fälle, dass Bier stichprobenmäßig rausgekauft wird, dann auch von uns und wo wir dann am Ende verantwortlich sind dafür.
Speaker: Also da sind wir ziemlich hinterher, weil da kann man ganz schnell auch ganz empfindlich Strafen aufnehmen.
Speaker: Ja, das glaube ich auch.
Speaker: Und das Thema Biersteuer ist auch ziemlich kompliziert, muss man sagen.
Speaker: Wir haben ja auch ein Steuerlager, also das bist du auch zu verpflichtet.
Speaker: Wir haben regelmäßig den Zoll da.
Speaker: Und letztes Jahr, glaube ich, hatten wir wieder mal, also wir sind ja mit der Unternehmung von Hamburg nach Schleswig-Holstein gezogen.
Speaker: Also wir sind mit dem Büro ins Lager gezogen und dann war ein neues Zollamt für uns zuständig.
Speaker: Und dann kommen die und dann musst du dir erklären, was sie machen und die verstehen das gar nicht.
Speaker: Also die kennen ja eigentlich nur, da kommt ein Tanklastwagen aus Tschechien oder sonst woher.
Speaker: mit 100.000 Liter der gleichen Biersorte.
Speaker: Da gibt es eine Seite in so einem Formular und bei uns steht auf einer Palette zehn verschiedene Biere drauf und die wussten anfangs auch gar nicht, wie sie das uns überhaupt bearbeiten sollen, weil es die Formulare gar nicht gab.
Speaker: Und deshalb ist das schon manchmal kompliziert.
Speaker: Wir haben ja jetzt durch den Brexit leider auch, ist England mega kompliziert,
Speaker: Und dann landen die Sachen ja je nachdem, mit welcher Spedition, wie die Route ist, in unterschiedlichen Zollamten.
Speaker: Es gibt ja quasi in jedem Dorf ein Zollamt und dann hast du da wieder einen, der einfach gar nicht weiß, was ist hier eigentlich.
Speaker: Und dann lässt er es liegen, hat keinen Bock und dann bist du da hinterher.
Speaker: Also wie gesagt, ist es nicht ultra kompliziert, aber alles im einen ist es auch nicht so ganz einfach.
Speaker: Und ich glaube schon, wir werden ja auch häufig angesprochen von deutschen Brauereien, wenn die irgendwo im Ausland was machen, ob wir für die die Ware quasi verkehrsfähig machen, also Importierung.
Speaker: Da gibt es dann auch, also da ist Ronalds Thema, das weiß er noch viel, viel besser, aber da bist du natürlich registriert mit welchen Nummern, hast du ein Steuerlager.
Speaker: Also eine witzige Sache ist auch, wir hatten jetzt letzte Woche wieder...
Speaker: Wildwuchs sind ja Bio-Biere zum Beispiel.
Speaker: Und wir haben ein Jahr Besuch von so einer Aufsichtsbehörde wie Bio-Produkte.
Speaker: Das ist voll absurd.
Speaker: Die gucken dann, dass das Bier, die Kisten von Wildwuchs separat stehen.
Speaker: Also in einem eigenen Bereich.
Speaker: Das ist auch markiert mit so Schildern und so.
Speaker: Und das ist ja so absurd.
Speaker: Ich will jetzt Bio gar nicht durch den Kakao ziehen.
Speaker: Ich kaufe das selber total.
Speaker: Aber natürlich da totaler Quatsch.
Speaker: Aber warum muss das so?
Speaker: Ja, aber es gibt eine Verordnung, dass man Bio-Produkte von konventionellen Nicht-Bio-Produkten trennen muss, damit man nicht versehentlich das Falsche greift.
Speaker: Also bei Gurken ist das ja sinnvoll, aber bei Flaschenbieren nicht so.
Speaker: Und genau, da gibt es ziemlich viele Sachen.
Speaker: Letztes Jahr war der Zoll da und freut sich Bruno immer.
Speaker: Da gibt es auch eine lustige Geschichte, kann ich gleich noch erzählen.
Speaker: Weil das neue Zollamt da war und die waren, ich glaube,
Speaker: vier Wochen lang waren die bei uns.
Speaker: Wahnsinn.
Speaker: Und weil wir ja so viele Fälle haben, weil wir so kleinteilig holen, also vom Volumen her ist das ja nichts gegen viele andere.
Speaker: Aber die haben doch sicher auf irgendeinen Special Release gewartet und deshalb waren die da, die wollten nur eine Flasche abhaben.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Aber kennt ihr Bruno eigentlich auch?
Speaker: Bruno?
Speaker: Ja.
Speaker: Und Bruno kommt ja aus Brasilien und es gibt auch eine gute Geschichte, wie Bruno bei uns gelandet ist, nämlich er saß immer bei uns im Laden und irgendwann hat irgendwer gefragt, oder ich weiß nicht, ob er es gefragt hat, sag mal, habt ihr nicht einen Job für mich?
Speaker: Oder ich weiß nicht, ob jemand von uns gefragt hat, willst du nicht bei uns arbeiten?
Speaker: Und jetzt ist Bruno, der den Einkauf macht, das macht er mega, das ist auch...
Speaker: Also es ist kein so einfacher Job, weil es wirklich super mühsam ist.
Speaker: Du kriegst eine Preisliste, dann musst du vorordern, dann, okay, wir haben abgefüllt, dann holst du es ab, dann Zoll und so.
Speaker: Naja, auf jeden Fall kam diese Dame da vom Zoll.
Speaker: Und ich höre das mit im natürlichen November, also Hardcore-Weihnachtsgeschäft.
Speaker: Und dann denke ich, das gibt es doch nicht.
Speaker: Und dann höre ich Bruno plötzlich, wie er sagt, hast du den Beleg, den gebe ich dir gleich.
Speaker: Zu der Zollbeamte.
Speaker: Und dann dachte ich, hä, wieso ist denn der jetzt per Du mit ihr schon?
Speaker: Also die sind ja super.
Speaker: Und dann meinte ich, Bruno, da habe ich keinen Bock drauf.
Speaker: Also ich duze alle.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, aber sag mal, wenn wir schon beim Thema Einkauf sind, woher weiß man denn überhaupt, wie viel muss man einkaufen?
Speaker: Ja, also wir haben ja dieses Meeting einmal die Woche, wo wir so alle zusammensitzen und einmal besprechen, was so alles kommt, was vielleicht auch später kommt, was wir wann stickern, was wir wann releasen und dann erzählt Bruno, was er bestellt, wie viel davon einfach...
Speaker: Restocks sind, also Power Range Biere, die wir nachziehen, aber auch Specials und dann besprechen wir da halt auch Ideen.
Speaker: Und jetzt zum Beispiel gerade, ich glaube, du warst mit Ronald auch bei Poyala getroffen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und jetzt eine so eine Brauerei zum Beispiel Stude Tom, wo man dann überlegt, die zu holen.
Speaker: Und dann besprechen wir so Ideen,
Speaker: Und dann macht das Bruno hauptsächlich, aber auch andere Kollegen.
Speaker: Also Rino schreibt dann auch mal eine Brauerei in Italien an, weil er ja nun Italiener ist.
Speaker: Oder Klaas macht auch, hat da auch, also da gucken eigentlich alle nach und jeder hat so auch seine Qualität irgendwie.
Speaker: Und dann besprechen wir das und dann kommt natürlich die große Frage, wie viel kaufen wir?
Speaker: Und das ist ja nicht so einfach, weil
Speaker: Also gerade bei den IPAs, da verkaufen wir in der ersten Woche nur mal als Beispiel oder am ersten Tag 14 Dosen, am zweiten Tag drei und in den nächsten 30 Tagen drei.
Speaker: Also so, das ist ja so, aber irgendwie, glaube ich, ist das viel Bauchgefühl und das auch funktioniert so gut, dass ich sage, dass Runa zumindest immer, dass ich finde, dass wir dafür, dass wir so komplex viel verschiedene, immer wieder neue Sachen kaufen,
Speaker: haben wir, finde ich, relativ wenig Probleme mit so Mindesthaltbarkeit und abgelaufenen Bieren.
Speaker: Also natürlich am Ende haben wir das, aber das haben ja andere auch, wenn du mal in den Supermarkt guckst, was da so steht.
Speaker: Also da steht ja nicht...
Speaker: der Scheiß, den du gar nicht kennst, da stehen ja auch die Top-Marken, die dann abgelaufen sind.
Speaker: Und ich glaube irgendwie, das funktioniert ganz gut.
Speaker: Also eigentlich machen die Leute das mega gut.
Speaker: Aber du hast mir jetzt auch so viele Brücken gebraucht zu meinen nächsten Fragen.
Speaker: Ich muss einfach jetzt irgendwie weiterkommen und zwar, aber wenn jetzt, also du hast ja gerade beschrieben, IPA, also ich glaube ja auch, Craft Beer muss immer tagesaktuell irgendwie sein, das ist der Hype auch irgendwie und natürlich, man möchte immer schnell irgendwie das nächste Bier haben, bevor es irgendwie nah am MAD ist, natürlich.
Speaker: Aber wie viel, wenn jetzt, ich sage mal, ihr kauft jetzt 20 IPAs,
Speaker: 14 gehen irgendwie weg.
Speaker: Also hast du eine Zahl, wie viel schmeißt du am Ende irgendwie weg?
Speaker: Wie viel könnt ihr nicht mehr gebrauchen?
Speaker: Auf wie viel Ware bleibt dir sitzen?
Speaker: Also ganz wenig.
Speaker: Also am Ende, ich kann dir keine Zahl sagen.
Speaker: Das sind ja wahrscheinlich diese vier, die du empfohlen bekommen hast, dass du die am Wochenende kaufst, wahrscheinlich.
Speaker: Nein, nein, das ist nicht.
Speaker: Nee, aber ich kann dir das, also wir können das auswerten, aber was wir jetzt gerade machen, dass wir uns, das machen wir noch gar nicht so lange, vielleicht ein halbes Jahr, ein Jahr oder so, dass wir uns auch
Speaker: mit Hilfe von ein bisschen mehr Technik auch angucken, wie gut sind die Releases gelaufen, sodass wir dann frühzeitig uns überlegen, wie können wir damit umgehen, dass wir B2B-Kunden anrufen und sagen, hey, komm, kriegst du einen besseren Preis.
Speaker: Also, dass wir versuchen, die teuren Sachen noch frisch zu verkaufen und nicht erst dann
Speaker: wenn sie eben nicht mehr frisch sind.
Speaker: Das ist ja auch den Brauereien wichtig, also dass wir dann nicht irgendwie ein Bier, also gerade die IPAs, die sind ja nie unbekömmlich, aber am Ende wollen die ja, dass die einfach frisch getrunken werden.
Speaker: Ja, da bin ich ganz bei euch, auf jeden Fall.
Speaker: Aber jetzt hast du gerade nochmal, Entschuldigung, wollte ich nicht unternehmen.
Speaker: Du hast ja gerade Toiletorn angesprochen und wir sind ja, ich sage mal, ein recht fortgeschrittener Podcast und eigentlich immer up-to-date und natürlich hatten wir auch schon Biere von Toiletorn, die haben ja jetzt kürzlich erst mal ihr zweijähriges gefeiert.
Speaker: Finde ich erst mal ganz geil, dass ihr da die Idee habt und auch vor allem, dass du das hier so offen kommunizierst, denn die haben richtig Potenzial.
Speaker: Also gerade auch die Sourbiere und die Stouts vor allem auch, weil das nochmal sich...
Speaker: absetzt, einfach auch von den Zutaten mäßig.
Speaker: Die haben da richtig geile, ausgefallene Sachen und die schmecken richtig geil und ich bin mir sicher, dass die auf den deutschen Markt einschlagen werden, je nachdem, was sie natürlich am Ende kosten, das kann ich jetzt nicht so kalkulieren.
Speaker: Aber kommen wir einfach mal zu der nächsten Frage, was gleichzeitig auch eine Community-Frage ist, nochmal von Richard.
Speaker: Also, wenn ihr jetzt nicht täglich auf meinem Profil bei Instagram guckt oder natürlich den Alex folgt,
Speaker: Wo erkennt ihr eine Hypebrauerei?
Speaker: Woran erkennt ihr das?
Speaker: Also Grüße an Silke natürlich auch nochmal.
Speaker: Wie bekommt ihr das so mit?
Speaker: Also natürlich, klar, ihr folgt uns und dann bekommt ihr natürlich aktuell mit, was gut läuft und was gut ist.
Speaker: Spaß beiseite natürlich.
Speaker: Also wie macht ihr das aus?
Speaker: Ja, also ich glaube, das ist jetzt gar nicht so, da kann ich gar nicht so wirklich, können wir jetzt eine Geschichte ausdenken, aber ich glaube, im Kern ist es so, dass wenn ich jetzt durch das Team durchgehe, von Rino im Laden, der ist jetzt vor dem dritten Jahr bei uns, der Klaas, Björn, Sönke, Bruno, Ronald, Herrmann,
Speaker: haben wir, also die sind ja alle, also wenn die in Urlaub fahren, hat das auch bei fast allen nicht immer, aber was mit Bier zu tun, dann besuchen die Brauereien, dann gucken die, also die sind da ja selber total geflasht und jeder so mit seinem vielleicht Bereich, was ihn gerade jetzt interessiert und deshalb ist das
Speaker: Jeder liest internationale Sachen, also sie kochen auch alle gerne und das ist einfach in der DNA so drin und deshalb sind so die ganz offensichtlichen Dinge sind jetzt nicht so schwer, manche Brauereien.
Speaker: Dauert auch, bis die uns beliefern.
Speaker: Da muss man dann mehrfach mal anschreiben, die uns vielleicht auch nicht beliefern wollen am Ende, weil die auch eigentlich viel zu wenig Ware haben.
Speaker: Dann trifft man die auf dem Festival, dann spricht man mit denen und plötzlich geht das so.
Speaker: Und dann gibt es so ein paar Brauereien, das finde ich eigentlich ganz spannend.
Speaker: Also es ist ja
Speaker: Also auf der einen Seite ist es ja gar nicht so schwer durch Antepp, auf der anderen Seite ist es sehr schwer durch Antepp, weil es gibt Brauereien, die sind wirklich viel zu kritisch bewertet und das ist dann nicht eine Meinung, sondern das sprechen wir auch, also dann trinken wir mal zusammen und sagen, okay, und hin und wieder holen wir dann auch bewusst solche Brauereien, weil wir dann so dahinter stehen und sagen, okay,
Speaker: Das machen wir jetzt, auch wenn die keine 4, oder 3,9 oder 4,1 oder so haben.
Speaker: Weil das einfach top ist.
Speaker: Also zum Beispiel die Finnen, die sind glaube ich die allerschlimmsten.
Speaker: Die sind noch tausendmal schlimmer als die Deutschen.
Speaker: Die geben nie eine 4.
Speaker: Das war unfassbar
Speaker: Schwierig als finnische Brauerei.
Speaker: Und natürlich, wenn die groß werden, haben die erstmal ihren Heimatmarkt.
Speaker: Und die Skandinavier sind ja voll in diesem Thema drin.
Speaker: Also das ist ein total wichtiger Markt für die skandinavischen Brauereien.
Speaker: Und das versuchen wir auch.
Speaker: Und dann werden wir auch immer mal gefragt, wir werden natürlich auch jeden Tag angeschrieben.
Speaker: Und das ist so der undankbare Teil.
Speaker: Ich kriege auch mal so Mails.
Speaker: Also brauche ich an?
Speaker: Ja, klar, aber die überschätzen uns halt in unserer Fähigkeit, also erfolgreich Produkte einzuführen, die eben nicht auf Untappt so gut besprochen sind.
Speaker: Also ich kann euch beiden, ihr seid ja auch mega im Thema, also ihr trefft selber eure Entscheidung und ihr guckt alle auf Untappt und so und
Speaker: Allein deshalb, aber wir müssen auch so, weil wir, wenn wir jedem zusagen würden, dann hätte ich ein volles Lager mit Bier und könnte die Hälfte irgendwie weggießen.
Speaker: Also das ist so ungangbar und ich versuche das immer, also nehme ich mir wirklich auch Zeit, zwei Sätze zu schreiben, weil ich glaube, dass viele Leute uns als da auch vollkommen falsch wahrnehmen.
Speaker: Also dass wir da vom hohen Ross so
Speaker: Und ich versuche es ihnen dann zu erklären, dass die uns da auch überschätzen.
Speaker: Wir können keine, jetzt hat mich einer aus England angeschrieben oder Schottland, ich weiß es gar nicht mehr ganz genau.
Speaker: Und dann habe ich das angekündigt, also die wären gar nicht glücklich mit uns.
Speaker: Okay.
Speaker: die haben eine hohe Erwartungshaltung, viele verstehen auch den deutschen Markt gar nicht, dass der eben wirklich hardcore ist, so, dass es, also es gibt die wie uns, die da voll drin sind und dann gibt es die, die ihr Leben lang das gleiche Bier trinken und dann gibt es ein paar dazwischen, so, ne?
Speaker: Und, äh, genau, also,
Speaker: Ja, und ich glaube, was wir uns so erarbeitet haben, ist halt ein guter Ruf, jetzt wenn du auf der Lieferantenseite guckst, dass sich das halt rumgesprochen hat, dass wir halt verlässliche Partner sind.
Speaker: Es fängt so doof an, dass wir unsere Rechnung bezahlen, das klingt so selbstverständlich, aber
Speaker: Dass wir ordentlich mit der Ware umgehen, dass wir einfach einen guten Ruf haben und dass, wenn die nach Deutschland liefern, viele von denen auch gerne mit uns dann zusammenarbeiten.
Speaker: Naja, auf jeden Fall.
Speaker: Also ich bin ja mit Sönke auch öfter mein Kontakt und aus dem Stehgreif könnte ich euch, also habe ich den Sönke auch schon genannt, zwei, drei Brauereien, die es locker auf dem deutschen Markt meiner Meinung nach schaffen würden.
Speaker: Eine hattet ihr sogar und ist schon mal in der Vergangenheit und die kenne ich sogar eigentlich auch nur durch euren Geek-Adventskalender oder damals noch durch das Monatsabo.
Speaker: Aber das ist halt auch einfach schwierig.
Speaker: Und ich glaube, zumindest bei Ofius aus Portugal, dass es so ist.
Speaker: Also ich bin da auch ganz gut mit dem Brauer, mit dem Daniel connected.
Speaker: Da ist mir so eine Herzensangelegenheit, dass ich die mal früher oder später gerne wieder auf dem deutschen Markt haben möchte, weil der einfach wirklich...
Speaker: heraus, also vielleicht nicht bei den IPAs, muss ich sagen, aber hier die Cream Stouts und sowas, das ist alles wirklich eine Marke, also das ist wirklich höchste Craftbeerkunst, sag ich mal, wirklich und die schmecken wirklich herausragend und auch die Smoothie Sours.
Speaker: Und Gerrit, wir haben natürlich auch noch einige Brauereien hier in Rumänien, die wir immer mal wieder erwähnen.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Blackout mit ihren Barrel-Aged-Sachen, Hoppuligans mit
Speaker: allem, was kreativ ist.
Speaker: Also da gibt es immer wieder spannende Sachen, die man so links und rechts findet, glaube ich.
Speaker: Alles gut.
Speaker: Ihr macht das ja auch ganz gut.
Speaker: Ihr macht das ja auch richtig gut aktuell.
Speaker: Ihr könnt das Lager nicht komplett vollstellen, wie du sagst, Christoph.
Speaker: Wir hatten eine Zuhörerfrage.
Speaker: Warum ihr noch nie in einer Partnerschaft mit Frau Gruber wart?
Speaker: Lustigerweise, glaube ich, haben wir gerade, sprechen wir gerade.
Speaker: Ja, also
Speaker: Das kann ich dir ehrlicherweise gar nicht genau beantworten, aber ich glaube, dass auch die eine Zeit lang uns nicht beliefern wollen, ich weiß auch gar nicht, aus welchem Grund so richtig.
Speaker: Das kann ich gar nicht richtig gut beantworten.
Speaker: muss ich sagen.
Speaker: Aber ich weiß, wir haben ja mit First Wheel Check auch eine Zeit lang gar nichts gemacht und dann haben wir in dem Fall dann irgendwann, ach so, wir hatten einen Mitarbeiter, der war bei uns im Vertrieb und der hat dann bei First Wheel Check angefangen.
Speaker: Manchmal sind es so einfache Umstände, die dann dazu führen, dass man doch spricht und dann irgendwie merkt, also
Speaker: Man findet sich ja doch ganz nett und sympathisch.
Speaker: Und manchmal ist es auch, ich weiß es nicht, in dem Fall kann ich das gar nicht richtig beantworten.
Speaker: Ja, ich glaube, es liegt so ein bisschen auch daran, dass Frau Gruber natürlich eigentlich auch dieses Konzept hatte, dass die noch einen Großhandel hinten dran hatten mit Liquid Hops.
Speaker: Und vielleicht deswegen gefürchtet haben, dass ihr euch gegenseitig das Wasser abgreift.
Speaker: Aber wie du sagst, der Kuchen muss größer werden.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Da bin ich felsenfest von überzeugt.
Speaker: Das ist doch.
Speaker: Und Potenzial ist sehr viel da, aber es ist halt verdammt schwer.
Speaker: Ich sage mal, es ist ein Marathon, kein Sprint.
Speaker: Aber wenn man so weiter zurückguckt, dann geht es total in die richtige Richtung.
Speaker: Aber für so ungewürdige Menschen wie uns geht es halt nicht schnell genug.
Speaker: Aber...
Speaker: Das ist richtig.
Speaker: Brechstange geht nicht.
Speaker: Wenn du jetzt mal überlegst, ein Grund, warum es, glaube ich, auch für euch irgendwie, ihr immer mal wieder gutes, direktes Feedback und sowas kriegt, ist natürlich euer Laden.
Speaker: Ihr habt natürlich den Laden noch als Stammbein.
Speaker: Und ich weiß, da hat sich jetzt die letzten Jahre so ein bisschen auch was getan.
Speaker: Ihr habt aktuell umgebaut, ihr macht jetzt die letzten Jahre viel mehr Events,
Speaker: Uni sucht einen neuen Standort.
Speaker: Lass uns doch mal wissen, wie läuft es im letzten, also in der letzten Frage mit dem neuen Standort und wie laufen denn die Events die letzten Jahre so?
Speaker: Ja, also der Laden ist,
Speaker: Der ist ja sehr klein, ihr kennt ihn ja.
Speaker: Wir hatten eigentlich immer gute Mitarbeiter da, die wohl immer gesagt haben, wenn die was anderes machen wollten, oh Mist und so.
Speaker: Aber so wie es immer ist im Leben, also keiner ist ja unerwartet.
Speaker: unersetzbar und frischer Wind ist immer auch irgendwie gut und erfrischend.
Speaker: Und Rino hat uns angesprochen, wir haben uns zu dritt getroffen und das passte gerade, wir haben gerade jemanden gesucht und haben gesagt, lass das machen.
Speaker: Und Rino ist halt
Speaker: Nino.
Speaker: Der ist so Vollblut Gastgeber und der hat so viel Lust auf das Thema und der bringt so viel rein und der hat halt auch so viel Neues angefangen.
Speaker: Also wir haben zum Beispiel früher immer so Diskussionen gehabt, kann man nicht mal ein Lagerbier verkaufen am Fass haben?
Speaker: Ja, geht auf gar keinen Fall.
Speaker: Und es ging wahrscheinlich auch eine Zeit lang gar nicht, aber plötzlich geht es.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Und wir hatten da auch so einen kleinen Knick und das wird auch immer schwieriger, also Mindestlohn hoch und Mieten hoch und das ist ja Hamburg auch nicht so günstig und der Laden funktioniert sehr gut, aber auch da ist die Geschichte, je nachdem wie du eine Kostenstellenrechnung machst und was du reinrechnest, was du nicht reinrechnest,
Speaker: geht das auch ganz schnell in die falsche Richtung und du musst bei dem Laden super Personalkosten im Griff haben, also musst du ganz genau gucken, wie du es machst, dass am Ende was bei überbleibt und er macht das super und er hat ganz viel probiert und alles hat funktioniert.
Speaker: Also Sachen und er brennt auch für das Thema und
Speaker: Diese Event-Tacktung, die finde ich selber manchmal ein bisschen beängstigend, dass wir diese Pace auch halten.
Speaker: Er wirbelt auch ganz schön viel Staub auf bei uns im Büro.
Speaker: Wir müssen ja auch immer die Biere besorgen.
Speaker: Am Geburtstag zum Beispiel, es müssen jetzt elf Biere sein.
Speaker: Und dann haben wir Diskussionen auch intern und so, wieso müssen wir ein 11.
Speaker: Geburtstag, das interessiert doch keinen, aber jetzt müssen wir noch, also wo willst du denn die Anlage noch hinstellen?
Speaker: Lass es ziehen, sind wir auch, nein, es müssen 11 sein und so.
Speaker: Ich freue mich noch auf den 20.
Speaker: Geburtstag.
Speaker: Ja, haben wir, aber es funktioniert und wir haben ja eine neue Fläche gesucht für den Laden und haben dann
Speaker: Ja, ist unheimlich schwer, was zu finden.
Speaker: Der Laden ist ja toll, so wie er ist.
Speaker: Und dann haben wir halt entschieden, okay, wir gucken weiter.
Speaker: Aber jetzt lass uns doch dann vielleicht gucken, wie wir aus dem Laden noch mehr rausholen.
Speaker: Und dann haben wir jetzt quasi aus dem Laden mehr Bar gemacht.
Speaker: und haben noch mal investiert, auch gar nicht so wenig, also für den Laden und eigentlich war das super schön, weil da hat auch Max mitgeholfen zum Beispiel, also wir haben dann uns entschieden, okay, Rino, können wir noch mehr aus dem Laden holen?
Speaker: Also ist das eine Option?
Speaker: Dann haben wir gesagt, okay, machen wir und dann haben wir selber einmal die Woche so, weiß nicht, vier, fünf Monate uns getroffen, also
Speaker: virtuell und haben quasi selber gebrainstormt und haben den Laden so gezeichnet, in dem hat Max das gemacht, also wir haben immer Ideen und Klaas ist ja Designer und so und dann haben wir den gezeichnet und dann habe ich einen Tischler besorgt, den ich kenne und dann haben wir quasi mit dem Tischler unsere eigenen Pläne umgesetzt, weil sonst hätten wir es gar nicht bezahlen können.
Speaker: Also wenn du das mit so einem In-Ein-Ula
Speaker: denn hätten das nicht gemacht, will ich mal so sagen, weil am Ende muss man ja auch mal die Frage beantworten, man muss es ja auch zurückverdienen.
Speaker: Genau, und jetzt haben wir das nochmal gemacht und das läuft hervorragend gut an, weil die Leute, und das freut mich auch, da sitzen ja nicht nur die Geeks, wir haben auch Leute, die trinken ja jede Woche, glaube ich, einmal die Woche einfach einen Düvel oder so, oder eine Westphalle, immer so, weil du das nirgendwo kriegst und wir haben...
Speaker: einen Frauenstammtisch und also es ist ja, finde ich, eine total coole Community.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und deshalb mache ich auch gerne Werbung für den Laden, weil mich das selber total freut, da zu sein und ich es ja auch mal an meinen Freunden sehe, wenn ich die mitnehme oder mal bekannt, dass die alle sagen, das ist ja voll schön.
Speaker: Also es ist ja am Ende ein Bierladen.
Speaker: Aber
Speaker: Es ist ein schöner Ort, wo man schön zwei, drei Stunden verbringen kann, die irgendwie anders sind vielleicht als in so einer normalen Kneipe oder Bar.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Absolut.
Speaker: Cooles Konzept.
Speaker: Also ich muss auch sagen, mein Glas ist leer.
Speaker: Und so langsam...
Speaker: kommen wir auch zum Ende dieser Folge.
Speaker: Aber ein paar Fragen haben wir noch.
Speaker: Und zwar so ein bisschen auch der Blick nach vorn vielleicht nochmal gerichtet.
Speaker: Und ja, jetzt seid ihr elf, elf Jahre, einiges passiert.
Speaker: Du hast sehr viel erzählt.
Speaker: Lass uns doch jetzt mal so ein bisschen nach vorne schauen.
Speaker: Wo seht ihr euch denn vielleicht so, sagen wir mal, 15 Jahre?
Speaker: 15 Jahre Beer und Beer, wo seht ihr euch da?
Speaker: Wo steht ihr da?
Speaker: Wo wünschst du dich, wo ihr steht?
Speaker: Ja, also ich würde mir wünschen, dass es so weitergeht wie jetzt, weil ich glaube, wenn man es schafft, so ein bisschen zu wachsen, dann kann man aus vielen Problemen rauswachsen.
Speaker: Also ich würde mir wünschen, dass wir mit allen Beteiligten im Markt
Speaker: mehr Leute für dieses Thema begeistern können.
Speaker: Also und deshalb, heute haben wir zum Beispiel mit Meisel gesprochen, mit denen sind wir, die machen ja, also für deutsche Verhältnisse einen mega erfolgreichen Job und ich finde, wenn nicht einer fragt, also was ist so, also wenn wir die Biere frisch kriegen, also ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, also kriegst du ja fast gar nicht, ne?
Speaker: Also das ist jetzt vielleicht nicht vergleichbar mit denen, aber
Speaker: Und deshalb finde ich es total wichtig, dass man mit allen spricht und die sprechen ja ein Glück auch mit uns.
Speaker: Wir haben ja eine ganz andere Dimension.
Speaker: Also das ist ja ein mega cooles Unternehmen, wenn man da selber mal war und sich das angeguckt hat.
Speaker: Das ist ja wirklich beeindruckend.
Speaker: Aber ihr seid ja auch, glaube ich, regelmäßig dort.
Speaker: Ihr wart ja, glaube ich, auch bei der Homebrew, bei dem Event wart ihr, glaube ich, auch da als Aussteller.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also wir haben einen guten Draht und wir freuen uns auch, dass die uns unsere Arbeiter auch wertschätzen und tun ja auch viel für uns und für das Thema.
Speaker: Und deshalb würde ich mir vor allem wünschen, dass der Marken ein bisschen größer ist für uns alle.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Was mir sehr viel Spaß macht, wir haben ja ganz wenig Mitarbeiter-Fluktuationen.
Speaker: Also ich würde mich wirklich freuen, wenn wir es schaffen, am Ende auch mit allem, was dazugehört, viele dieser Mitarbeiter weiterhin zu halten, weil das, finde ich, eine ganz schöne Sache ist.
Speaker: Ja, und dann haben wir auch noch gerade Ideen.
Speaker: Wir würden natürlich schon auch gerne noch ein paar andere Sachen machen.
Speaker: Vielleicht bleibt es nicht bei dem Einladen.
Speaker: Wir haben gerade so ein paar Ideen, die wir verfolgen.
Speaker: Und das würde mich auch freuen, wenn wir ein, zwei davon noch umsetzen.
Speaker: Wenn du jetzt mal so sagst, würdet ihr in Betracht ziehen, Hamburg oder den Hamburger Raum auch irgendwie zu verlassen?
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Für einen zweiten Laden?
Speaker: Also das auf jeden Fall, da sprechen wir regelmäßig drüber, aber das ist halt auch am Ende...
Speaker: glaube ich, darf man nicht den Fehler machen, um zu unterschätzen, was die Nähe für ein Vorteil ist.
Speaker: Also guck mal, wir beliefern den Laden zweimal die Woche und wenn wir das nicht tun würden, dann könnten wir auch gar nicht die Qualität anbieten.
Speaker: Also dann muss es ja auch die Leute geben, die das kaufen.
Speaker: Also wenn du jede Woche neue Kühlschränke haben willst, dann musst du das ja auch drehen und das ist verdammt schwer.
Speaker: Also das ist super, super schwer und
Speaker: Aber ich glaube, es gibt... Das ist das verschiedene Personalfinden am Ende des Tages.
Speaker: Ihr könnt jetzt jeden Tag zu Rino fahren und schauen, was ist vor Ort los und wie läuft das.
Speaker: Und wenn das Ganze jetzt für mich gut in München wäre, könntest du nicht mal schnell um die Ecke fahren, um zu schauen, wie ist es dort wirklich.
Speaker: Ja, du brauchst natürlich Leute, die sich verantwortlich fühlen.
Speaker: Aber ich glaube, Rino wird das in München genauso gut machen.
Speaker: Aber die...
Speaker: Die Nähe, um mal schnell, also es gibt ein Problem, er braucht noch Bier, wir bringen es da hin.
Speaker: Das darf man nicht unterschätzen, glaube ich.
Speaker: Aber am Ende...
Speaker: Steht und fällt mit Leuten auch.
Speaker: Ich unterhalte mich immer gerne mit allen Leuten, die Ideen haben, weil wenn du jemanden triffst, der eine Idee hat und du das Gefühl hast, der brennt dafür, dann ist das, glaube ich, der wichtigste Schritt sozusagen.
Speaker: Klar, es muss für eine Großstadt gehen, wahrscheinlich am besten eh als eine kleine, aber
Speaker: wir freuen uns nicht drüber, über einen Laden, der dicht macht.
Speaker: Häufig sind das ja unsere eigenen Kunden, die wir beliefern.
Speaker: Und ich glaube, dass in diesem Land ein paar mehr Läden, gute Läden, wenn wir 15 werden, hoffentlich vertreten sind.
Speaker: Ob das denn ein Laden von uns ist oder von jemand anders, der dafür brennt, das ist ja am Ende gar nicht so wichtig.
Speaker: Schöner
Speaker: Fast Schlusssatz.
Speaker: Ich würde so gerne meine letzte Frage nochmal an dich richten, bevor wir nochmal zu unserer neuen Kategorie, Abschlusskategorie kommen.
Speaker: Aus deiner Sicht, welche Brauerei sollte man auf dem Radar haben, so in der nahen Zukunft?
Speaker: Wollt ihr eine ganz ehrliche Meinung von mir haben?
Speaker: Ja, sicher.
Speaker: Nee, nicht eine Meinung, eine ganz ehrliche Antwort.
Speaker: Ich kann die Frage euch gar nicht beantworten.
Speaker: Weil...
Speaker: Weil ich glaube, es gibt wahnsinnig viele Brauereien, die es verdient hätten, dass die in Deutschland vertrieben, importiert werden.
Speaker: Und dann ist es auch so, dass ich, ich weiß gar nicht, ob ich es jetzt so sagen darf, aber ich glaube, die Frage könntet ihr den einen oder anderen Mitarbeiter bei uns erstellen, weil ich freue mich einfach, ein gutes Bier zu trinken.
Speaker: Ich bin da nicht ganz so, sowas entscheiden wir als Team und ich könnte dir jetzt keine...
Speaker: keine Marke.
Speaker: Ich weiß, dass wir gerade über die estländische Brauerei gesprochen haben und Ronald wirft auch mal einen rein.
Speaker: Das sind auch nicht immer wirklich absolut gehypte Geek-Brauereien.
Speaker: Das sind manchmal auch, also wir haben auch schon Sachen gehabt, die kamen zum Beispiel von Ronald und dann gab es ganz
Speaker: blöse Blicke will ich nicht sagen, so, und die wurden voll nachgefragt, also von Leuten, vielleicht nicht von den Geeks oder so, aber von anderen, und am Ende geht es ja darum, das ganze Thema nach vorne zu bringen.
Speaker: Ja, auf jeden Fall, klar.
Speaker: Und ich glaube, das ist bei uns, da achten wir auch sehr drauf, also ich glaube, irgendwann fällt es einem verdammt schwer, neutral durch eine neutrale Brille zu gucken, und nicht durch seine, man ist so
Speaker: Man surft so ganz oben am Wind und hat auch eine Expertise.
Speaker: Also ich merke das häufig mittlerweile auch.
Speaker: Du hast einen Bekannten, Freund, bist eingangs, bring mal mit und du willst was Gutes tun und merkst, fuck, ich habe zu hoch unsere Garten gegriffen.
Speaker: Das kommt überhaupt gar nicht an.
Speaker: Und manchmal, es fällt mir so schwer dann zu sagen, ich nehme was ganz, also ich versuche es
Speaker: Einfach.
Speaker: Und kann ich, Gerrit, kann ich dir leider, ich kann mir jetzt das ausdenken, aber fällt mir so spontan nicht ein.
Speaker: Kein Problem.
Speaker: Und das Wichtige ist doch, so eine schöne, authentische Antwort von dir zu bekommen.
Speaker: Und dafür danken wir dir.
Speaker: Genau.
Speaker: Alex.
Speaker: Wir machen die neue Kategorie.
Speaker: Und zwar wollten wir jetzt zum Abschluss.
Speaker: Wir haben immer so ein paar Fragen gestellt, aber jetzt machen wir mal eine neue Kategorie.
Speaker: Und zwar habe ich bei dem Podcast Terror und Adiletten im Weinbereich, die haben einen Fragenhagel und ich fand den irgendwie cool.
Speaker: Christoph, du hast keine Ahnung, was für Fragen kommen.
Speaker: Es sind immer Entweder-Oder-Fragen und du musst sehr schnell antworten.
Speaker: Das habe ich schon mal gehört, aber okay.
Speaker: Dann schieß mal los.
Speaker: Ich schieße mal los.
Speaker: Ich habe zwei Fragen.
Speaker: Gerrit hat zwei Fragen.
Speaker: Ich habe drei Fragen.
Speaker: Du hast zwei.
Speaker: Citra oder Mosaik?
Speaker: Citra.
Speaker: Belgien oder USA?
Speaker: Belgien.
Speaker: Helles oder Pilz?
Speaker: Pilz.
Speaker: Flasche oder Dose?
Speaker: Dose.
Speaker: Und jetzt habe ich noch eine Frage, die der Alex nicht kennt.
Speaker: Hey, Sie oder West Coast?
Speaker: Oh, jetzt aktuell würde ich sagen West Coast.
Speaker: Also, wenn ich mich entscheiden müsste.
Speaker: Das war schon.
Speaker: Hast du doch bestanden.
Speaker: Gerrit, ich habe einen tollen Folgentitel herausgefunden.
Speaker: Weil ich glaube, der passt ganz gut.
Speaker: Er steht hier, der Kuchen muss fetter werden.
Speaker: Oha.
Speaker: Immer.
Speaker: Immer.
Speaker: Denn ich glaube, das trifft die Zukunft, das trifft die Gegenwart, das trifft, was Christoph sich wahrscheinlich für Braustim und Beyond Beer wünscht und die ganze deutsche Craft Beer Szene, oder?
Speaker: Ja, also ich würde mich freuen, wenn, das ist ja auch so ein bisschen ein deutsches Thema, aber ich glaube, ein bisschen mehr Zuversicht
Speaker: und nach vorne und gemeinsam gucken.
Speaker: Ich glaube, ich habe ja früher mal so Küchengeräte verkauft bei Philips.
Speaker: Das erzähle ich wirklich gerne, die Geschichte.
Speaker: Es war eine mega Zeit.
Speaker: Also ihr kennt ja diese Senseo Kaffeemaschinen.
Speaker: Und als ich da war, noch da war, ich glaube, da hatten die schon 15 Millionen verkauft in Deutschland.
Speaker: Und ich auch ein paar davon.
Speaker: Also nicht alle direkt selber, aber so mit den Leuten, mit denen ich zusammengearbeitet habe.
Speaker: Und das war immer das Gleiche.
Speaker: So kamen die neuen Farben und dann, oh, geile Pastelltöne, ich nehme die schwarze.
Speaker: Also so wie bei den Autos.
Speaker: Ich bin ja auch gar nicht unbedingt anders.
Speaker: Aber nur die Billig-Pets aus Holland.
Speaker: 100 Pets, 195.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und ich glaube, aber wenn wir dann irgendwann aufspringen, dann bleibt man auch dabei.
Speaker: Und deshalb würde ich mir für uns alle wünschen, ein bisschen mehr Zuversicht und Stimmung und den Kuchen größer machen.
Speaker: Geile Sache.
Speaker: Ich muss nur noch eine Frage stellen, die wir eigentlich jeden unserer Gäste bisher gestellt haben.
Speaker: Welches Bier aus deiner Sicht muss jeder Bierliebhaber mindestens einmal getrunken haben?
Speaker: Da würde ich spontan, also das ist eine super schwere Frage, aber ja, unser natürlich jetzt, also das ist natürlich recht, nein, aber Quatsch, also Rona und ich hatten mal die, also wir haben mal Westmale besucht,
Speaker: Und die empfangen eigentlich gar keine Gäste und der Grund war relativ einfach.
Speaker: Es lag nicht dran, weil die uns kennenlernen wollten, sondern weil das Business von denen, das ist ja ein ganz strenger Orden, die haben immer nach mehr Menge gefragt.
Speaker: Vor allem, weil natürlich in Asien und damals noch in Russland diese Nachfrage war, das was man in anderen Bereichen auch hört.
Speaker: Und dann haben die immer gesagt, kriegt ihr nicht, kriegt ihr nicht, kriegt ihr nicht.
Speaker: Und dann haben sie irgendwann gesagt, verkauft einfach mal ökologischer.
Speaker: Ich will weniger nach Asien, wir wollen mehr in Europa verkaufen.
Speaker: Und das haben die uns überhaupt gefragt und das war mega beeindruckend.
Speaker: Und da hat auch Ronald riesige Augen bekommen.
Speaker: Und er kennt sich ja mit Brauereien besser aus als ich.
Speaker: Aber das war beeindruckend in diesem uralten Kloster, was dafür...
Speaker: Technik war und auf welchem Niveau und wenn du das da trinkst und dann
Speaker: Und Rino sagt mir auch immer, er findet das das beste Bier der Welt, glaube ich, so ungefähr, sagt er das.
Speaker: Und dann hätte ich jetzt gesagt, das, finde ich, muss man mal getrunken haben.
Speaker: Ja, klasse Antwort, finde ich super.
Speaker: Vielen Dank dafür.
Speaker: Und ich kann nur sagen, ich glaube, heute Morgen war die Geburtstagsbox jetzt irgendwie noch achtmal verfügbar.
Speaker: Ich denke mal, mittlerweile ist die ausverkauft.
Speaker: Ansonsten, ja, das Eleven-Bier haben wir heute probiert.
Speaker: Alex, deine endgültige Meinung?
Speaker: stark empfehlenswert.
Speaker: Ich freue mich, dass ich die Geburtstagsbox zum Wochenende pünktlich bei mir im Kühlschrank stehen habe.
Speaker: Ja, vielen Dank.
Speaker: Bist du auch da, Alex, oder sehen wir uns nicht?
Speaker: Ich bin leider nicht da.
Speaker: Das vier Wochen alte Kind möchte mich doch vielleicht eher sehen.
Speaker: Das ist auch sehr nachvollziehbar.
Speaker: Ich habe zwei.
Speaker: Eine Hand.
Speaker: Ich, eine, Alex.
Speaker: Ich trinke viel mit.
Speaker: Genau.
Speaker: Du meinst, der wird ja auch am Hahn sein übrigens.
Speaker: Algorithmusfrei.
Speaker: Meine Kollabe mit Oka brauche.
Speaker: Hat der Rino da, nee, wir, der Sönke organisiert und
Speaker: Da freue ich mich ganz besonders.
Speaker: Und ansonsten freue ich mich noch ein paar von Eleven zu trinken.
Speaker: Ich freue mich ganz besonders.
Speaker: Kauft es ab.
Speaker: Ich denke mal, wenn wir Donnerstag online gehen, gibt es auf jeden Fall schon im Online-Shop.
Speaker: Wenn es nicht sogar schon ausverkauft ist.
Speaker: Christoph.
Speaker: Es war uns eine Ehre.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Ich glaube, das ist unsere längste Folge auch heute.
Speaker: Wir könnten wahrscheinlich noch ein paar Stündchen reden.
Speaker: Hol dir einfach am Wochenende nach.
Speaker: Danke, Christoph, virtuell.
Speaker: Ja, danke euch.
Speaker: Und euch allen an den Endgeräten.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Vielen Dank.



